,anmerkungen zur ,transkription ,passagen1 die im ,originaltext gesperrt gedruckt waren1 sind hier so gekennzeichnet2 ,passagen1 die im ,originaltext nicht in ,fraktur1 sondern in ,antiqua gesetzt waren1 sind hier so gekennzeichnet4 ,weitere ,anmerkungen befinden sich am ,ende des ,textes4 ,so sollt ihr leben6 ,winke und ,rathschlge fr ,gesunde und ,kranke zu einer einfachen1 vernnftigen ,lebensweise und einer naturgemen ,heilmethode von ,sebastian ,kneipp1 ,pfarrer in ,wrishofen 7,bayern74 ,vierte ,auflage4 ,kempten4 ,verlag der ,jos4 ,ksel'schen ,buchhandlung4 #ahhi4 ,alle ,rechte dem ,verfasser vorbehalten4 ,einleitung und ,vorwort4 ,wenn ich einen ,blick auf das ,leben und ,treiben der ,menschen werfe1 so sehe ich1 wie die meisten derselben in dem von ,gott ihnen angewiesenen ,stande und ,berufe angestrengt arbeiten und sich abmhen mssen1 um sich und den ,ihrigen die nthigen ,mittel zum ,lebensunterhalte zu verschaffen1 wie sie thatschlich im ,schweie ihres ,angesichtes ihr ,brod verdienen4 ,es lehren mich auch die ,ankunft des ,menschen auf ,erden1 seine ,wanderung hienieden1 sowie sein ,weggang aus dieser ,welt1 da der ,mensch seinen unsterblichen ,geist in einem zwar wunderbar gebauten1 aber sehr gebrechlichen ,gefe trgt4 ,mannigfaltige ,leiden des ,geistes und ,krpers erschweren dem ,menschen die ,erfllung seiner ,berufspflichten1 und ein schweres ,joch liegt auf den ,kindern ,adams von dem ,tage1 da sie hervorgehen aus ihrer ,mutter ,schoo1 bis zu dem ,tage1 da sie in die ,erde wieder zurckkehren1 welche die ,mutter ,aller ist4 ,da es so nicht immer gewesen sein kann1 lehrt uns schon die ,vernunft1 da der ,mensch durch seinen unsterblichen1 willensfreien ,geist ein ,ebenbild seines allmchtigen1 allgtigen und allweisen ,schpfers ist4 ,durch den ,glauben wissen wir1 da die ganze ,schpfung unter dem ,fluche der ,erbschuld und ihrer ,strafe seufzt1 und der gerechte ,gott verlangt von dem ,menschen1 da er dieses sein ,geschick in ,geduld ertrage und auch zum ,tode bereit sei1 wann und wo ,er ihn ruft4 ,aber ,er1 der gesagt hat3 ,rufe mich an in der ,noth1 und ,ich will dich erretten6 -- ,er verlngert auch1 durch unser demthiges ,bitten bewogen1 die ,tage unserer irdischen ,pilgerfahrt und zieht den strafenden ,arm zurck1 der schon erhoben war1 uns mit der ,ruthe der ,gebrechen und ,mhsale zu zchtigen4 ,doch soll der ,mensch nicht blo zu seinem ,schpfer flehen um ,gesundheit und langes ,leben1 sondern er soll auch seinen ,geist gebrauchen1 um die ,schtze zu finden und zu heben1 welche der allgtige ,vater in die ,natur hineingelegt hat als ,heilmittel fr die vielfachen bel dieses ,lebens4 ,auch hier gilt das ,sprchwort3 ,hilf dir selbst1 dann hilft dir ,gott6 ,von jeher hat es ,mnner gegeben1 welche es sich zur ,lebensaufgabe machten1 die ,mittel und ,wege zu erforschen1 wodurch die mancherlei ,krankheiten geheilt werden knnten4 ,wie viele ,bcher existieren1 die uns ,kunde geben von der ,heilkraft mancher ,kruter1 von der heilsamen ,wirkung mineralischer ,stoffe6 ,andere wieder lehren1 wie man dieses oder jenes bel durch ,schneiden1 ,brennen u4 dgl4 zu entfernen habe4 ,ich selbst wurde schon in meiner ,kindheit darauf aufmerksam1 wie dieses und jenes ,krutlein von den lteren ,leuten aufgesucht und bei mancherlei ,leibesgebrechen angewendet wurde4 ,sie betrachteten die erschaffene ,welt mit viel sinnigeren ,augen1 als ,dieses heutzutage geschieht1 und dankbar erhoben sie nach ,erlangung der ,gesundheit ihren ,blick zum ,himmel1 von dem alle ,heilung und ,rettung kommt4 ,diese ,krutlein1 welche bei den ,alten in so hohem ,ansehen standen1 sind heute theils verachtet1 theils vergessen2 nur noch einzelne werden von den einfachsten ,leuten als sogenannte ,hausmittel gesucht und gebraucht4 ,es ist mit diesen ,krutern gegangen wie mit der alten ,mode4 ,das ,gute1 ,brauchbare1 beraus ,einfache und doch so ,schne ist verschwunden1 und das ,geschmacklose1 das durchaus ,unschne1 das ,schdliche1 das den ,krper zu ,grunde ,richtende ist an seine ,stelle getreten4 ,von dem aufrichtigen ,streben beseelt1 die ,leiden meiner ,mitmenschen1 so viel es in meiner ,macht steht1 zu lindern1 habe ich die alten verlassenen und vergessenen ,krutlein wieder aufgesucht1 habe ihre ,heilkraft erprobt und ,manchen geheilt von schweren und langjhrigen ,leiden4 ,wie oft mute ich da ausrufen3 ,wie wunderbar bist ,du1 o ,herr1 in ,deinen ,werken6 ,was der ,mensch nicht achtet1 ja was er mit ,fen tritt1 das hast ,du liebreich vor seinen ,augen gepflanzt1 damit er dadurch ,hilfe in ,noth und ,elend finde6 ,ein ganz besonderes ,heilmittel aber fr zahlreiche ,gebrechen der armen gefallenen ,menschennatur hat die wohlthtige ,hand des ,allerhchsten der ,menschheit gegeben1 welches man berall auf ,erden findet4 ,es ist die das ,wasser4 ,dieses groe ,geschenk des allgtigen ,vaters stillt nicht blo den ,durst des ,menschen und der ,thiere1 sondern es ist auch das allererste1 vorzglichste und allgemeinste ,heilmittel fr den menschlichen ,krper4 ,weist nicht die ,natur selbst den ,menschen mit tausend ,fingerzeigen darauf hin1 da an ihm das ,wasser als ,heilmittel angewendet werden soll6 ,wie fhlt er sich neubelebt und gestrkt1 wenn er nach harter ,tagesarbeit oder des ,morgens nach dem ,aufstehen ,gesicht und ,hnde1 auch wohl ,hals und ,brust mit ,wasser abwscht6 ,sieht er nicht1 wenn anders er die ,natur nicht im ,vorbergehen anzuschauen gewohnt ist1 wie die ,thiere in krankem ,zustande das ,wasser aufsuchen als ein ,heilmittel fr ihre ,leiden8 ,der mit ,vernunft begabte ,mensch aber zeigt sich hier leider oft unvernnftiger als das vernunftlose ,geschpf6 ,das ,wasser weckt1 wenn es im ,frhling und ,sommer zur ,erde niederfllt1 berall ,leben und ,gedeihen1 regt in der ,pflanzenwelt alle ,organe zu neuem ,leben1 zu erhhter ,thtigkeit an4 ,es erfrischt und belebt auch die ,krpertheile1 welche alle civilisirten ,menschen tglich zu reinigen gewohnt sind4 ,sollte das nicht alles ein ,fingerzeig fr den ,menschen sein1 da das ,wasser ebenso geeignet sein drfte1 die krankhaften ,stoffe aus dem menschlichen ,krper auszuleiten und auszuwaschen1 den ,krper in seiner ,gesammtheit zu erfrischen1 zu beleben und zu strken1 den gesunden wie den kranken6 -- ,doch auch hier geht es wie in gar vielen ,dingen4 ,das ,einfache1 das ,naturgeme1 das ,vernnftige wird aufgegeben und die ,heilung da gesucht1 wo sie nicht zu finden ist1 in dem ,unnatrlichen1 ja ,widernatrlichen4 ,man kann fast sagen3 ,je absonderlicher eine auftauchende ,heilmethode ist1 desto mehr ,freunde und ,anhnger gewinnt sie1 bis endlich die leichtglubige ,menge einsieht1 da sie betrogen ist und der ,heilknstler sich die ,taschen gefllt hat4 ,was die heilige ,schrift von dem bernatrlichen ,wasser der ,gnade sagt1 das gilt vielfach auch vom natrlichen ,wasser3 ,die ,quellen des lebendigen 7d4 h4 des ,leben gebenden und erhaltenden7 ,wassers haben sie verlassen und sich ,cisternen gegraben1 welche kein ,wasser 7und darum kein ,leben7 haben4 ,das gilt insbesondere auch von der modernen ,art und ,weise zu leben4 ,wenn man die ,lebensweise mancher ,menschen mitansieht1 wenn man die ,verkehrtheiten betrachtet1 welche besonders in der krperlichen ,erziehung der ,kinder gemacht werden1 so mchte man fast an dem gesunden ,sinne der ,menschheit und an ihrem logischen ,denken zweifeln4 ,gehe man doch bei den ,vorfahren in die ,schule6 ,diese haben seit ,jahrhunderten das ,wasser bentzt nicht blo zur ,reinigung des ,krpers1 sondern auch zur ,erhaltung der ,gesundheit1 indem sie durch ,anwendung von ,bdern und ,kaltwaschungen schon den ,krper der ,kinder widerstandsfhiger machten gegen alle mglichen schdlichen ,einflsse des ,klimas und der ,witterung4 ,ja wir drfen noch weiter zurckgehen4 ,haben nicht die ,rmer selbst auf ihren ,kriegszgen berall da1 wo sie feste ,lager bezogen1 sofort ,bder eingerichtet1 in denen sie1 nachdem der ,krper durch ,natur oder durch ,kunst zur ,transspiration gekommen war1 diesen mit frischem ,wasser begoen8 ,diese ,alten1 von denen wir noch ,vieles lernen knnten1 haben die ,wasseranwendung so hoch geschtzt1 da man in ,rom das ,sprchwort hatte3 ,gesegnet sei1 der das ,bad erfand4 ,das hohe ,alter unserer ,altvorderen1 ihre oft riesige ,krperkraft verdankten sie neben ihrer einfachen ,lebensweise vorwiegend der vernnftigen ,anwendung des ,wassers4 ,in spteren ,jahrhunderten hat es immer ,mnner gegeben1 welche sich bemhten1 der ,lebensweise der ,alten wieder mehr ,eingang bei der ,menschheit zu verschaffen1 sie zu deren einfachen und vernnftigen ,lebensregeln zurckzufhren4 ,ich erinnere nur an die groen ,ordensstifter1 wie sie in den von ihnen entworfenen ,ordensregeln den allgemein eingerissenen ,verkehrtheiten der verweichlichten ,menschheit den ,krieg erklrten und ihre ,ordensmitglieder dadurch fhig machten1 die ,pflichten ihres oft sehr schweren ,berufes zu erfllen und doch dabei gesund zu bleiben und ein hohes ,alter zu erreichen4 ,auch die ,mnner der ,wissenschaft1 die rzte1 haben vielfach dem ,wasser zu seinem ,rechte verholfen und auf diese groe ,kraft zur ,heilung menschlicher ,gebrechen hingewiesen4 ,von den ,neueren will ich nur ,hufeland und ,priesnitz nennen4 ,mich hat nicht der ,beruf oder die ,vorliebe fr das ,medizinieren dazu gebracht1 die heilsamen ,wirkungen des ,wassers zu erproben1 sondern die bittere ,noth4 ,noth lehrt beten und seinen ,verstand gebrauchen6 ,nach dem ,urtheile zweier vorzglicher rzte war ich im ,jahre #ahdg am ,rande des ,grabes2 beide hielten mich fr verloren2 durch die ,hilfe des ,wassers allein lebe ich heute noch und bin munter und guter ,dinge4 ,allerdings hat ,letzteres nicht das ,wasser allein zuwege gebracht2 ich habe meinen vorzglichen ,gesundheitszustand gewi auch meiner einfachen1 von der ,gewohnheit gar vieler ,menschen allerdings etwas abweichenden ,lebensweise zu verdanken4 ,was aber mir zur ,gesundheit verholfen hat1 als ich ein ,candidat des ,todes war1 das drfte doch wohl auch ,andere zu heilen geeignet sein4 ,dieses war einzig und allein das ,wasser4 ,beweis dafr sind die von mir nur durch ,anwendung meiner ,wasserkur ,geheilten1 welche bereits nach ,hunderten gezhlt werden mssen4 ,neben den fortgesetzten ,wasseranwendungen war es1 wie gesagt1 die ,art und ,weise1 wie ich mich nhre1 wie ich wohne1 schlafe und mich kleide1 was mir meine vortreffliche ,gesundheit bereits durch mehr als #dj ,jahre erhalten hat4 ,darum drngten mich meine ,freunde1 welche die ,herausgabe meiner ,wasserkur veranlaten1 auf's ,neue1 da ich doch auch meine ,erfahrungen in ,betreff einer vernnftigen und dem menschlichen ,krper durchaus angemessenen und zutrglichen ,lebensweise schriftlich niederlegen mge4 ,nur schwer konnte ich mich dazu entschlieen4 ,die ,pflichten meines priesterlichen ,amtes machen vor ,allem ,anspruch an meine ,krperkrfte2 dazu kommt die groe ,anzahl ,derer1 welche in ihren mannigfaltigen ,leiden bei mir ,hilfe suchen2 dieses ,jahr sind es deren schon weit ber tausend6 ,endlich stehe ich bereits im #fi4 ,jahre meines ,lebens1 htte also ,ruhe und ,schonung wohl nthig4 ,so mute ich mir die ,zeit1 welche zur ,abfassung dieses ,buches nthig war1 frmlich abringen2 ,das1 was es enthlt1 ist stckweise1 wie es meinem ,gedchtnisse sich gerade darbot1 oder auf ,grund von ,notizen1 die ich mir bei sehr wichtigen ,fllen gemacht hatte1 niedergeschrieben worden4 ,darum mge man ein ,nachsehen haben1 wenn in diesem ,buche ,manches vorkommen sollte1 was schon in meiner ,wasserkur gesagt wurde4 ,ist es gut1 -- und nach dem ,erfolge dieses ,buches scheint es so1 -- dann darf es auch zweimal gesagt werden2 man behlt es so besser4 ,vieles1 was in diesem ,buche gesagt ist1 wird vielleicht nicht die ,billigung der akademisch gebildeten rzte finden1 sie werden es mit dem sogenannten heutigen ,standpunkte ihrer ,wissenschaft nicht vereinbar finden4 ,das kann mich aber nicht abhalten1 es niederzuschreiben1 denn der ,erfolg ist der beste ,lehrmeister der ,wahrheit2 was dem ,menschen hilft1 was ihn gesund macht1 das ist gut fr ihn4 ,wenn er aber noch so regelrecht behandelt und dadurch zu ,grunde gerichtet worden ist1 so kann ihm die ,thatsache1 da er ganz den ,resultaten der ,wissenschaft gem behandelt wurde1 wohl kaum einen ,trost in seinem ,elend gewhren4 ,ich habe noch ,niemand eingeladen1 zu mir zu kommen1 damit ich ihn heile4 ,auch pflege ich in wichtigen ,fllen stets den ,kranken erst an einen studierten und tchtigen ,arzt zu weisen1 damit dieser ihn untersuche und ihm sage1 wo der ,sitz seines bels sei4 ,dann erst schicke ich mich an1 ihn zu heilen4 ,auch gehe ich durchaus nicht darauf aus1 der wissenschaftlichen ,medicin ,concurrenz zu machen2 ich erkenne das ,gute gerne an1 wo ich es finde4 ,aber ich mu auch der ,wahrheit ,zeugni geben und das als verkehrt ,erkannte als solches bezeichnen4 ,mich leitet ja kein irdisches ,interesse2 nur das ,mitleid mit meinen leidenden ,mitmenschen hat mich veranlat und bewegt mich auch noch heute1 ihnen1 wo ich kann1 hilfreich zur ,seite zu stehen4 ,sollte mir aber gesagt werden1 es sei doch nicht mein ,beruf1 die ,leute zu kurieren1 so sage ich darauf3 ,der ,samaritan war auch kein studierter ,doktor und kurierte doch den1 der unter die ,ruber gefallen und von diesen halbtodt geschlagen worden war1 und es genierte ihn gar nicht1 da seine ,landsleute ihn vielleicht tadeln wrden wegen seiner barmherzigen ,liebe4 belwollende ,kritik dieses meines ,buches frchte ich nicht1 ja beachte sie nicht einmal1 mge sie auch noch so sehr mit dem ,mantel der sogenannten ,wissenschaftlichkeit sich umhllen4 ,wenn ein ,arzt ber mein erstes ,buch sich ausgesprochen3 ,das ,buch wre schon recht1 wenn es nur nicht von einem ,pfaffen wre1 so kennzeichnet eine solche uerung den geistigen ,standpunkt dieses privilegierten ,menschenretters ausreichend4 ,ich aber entgegne darauf ganz ruhig3 ,die ,soldaten haben das ,pulver auch nicht erfunden und schieen doch recht fleiig4 ,ich verzichte auf jeden ,ruhm und jede ,ehre2 ein ,vater unser1 welches ein von mir ,geheilter fr mich verrichtet1 ist mir mehr werth als alle ,ehrendiplome von ,seiten ,derjenigen1 welche da meinen1 sich als ,vertreter und ,retter der ,wissenschaft aufspielen zu mssen4 ,denjenigen aber1 die sich dafr interessieren1 will ich verrathen1 da ,meine ,wasserkur bereits in zehnter ,auflage gedruckt ist2 es sind noch nicht drei ,jahre verflossen1 seitdem dieses ,buch seine ,wanderung angetreten1 und schon ist kein ,landstrich deutscher ,zunge mehr1 wo es nicht gekannt ist und sich als ,hausfreund eingebrgert hat4 ,ja bereits weit ber unser ,vaterland hinaus hat es seinen ,weg gefunden und sich ,freunde erworben4 ,so darf ich denn wohl die bescheidene ,hoffnung hegen1 da auch dieses neue ,buch1 welches meinen ,mitmenschen sagen will1 wie sie leben sollen1 wenn sie selbst gesund und krftig werden und bleiben und ein ebensolches ,geschlecht heranziehen wollen1 nicht ohne ,segen fr die ,menschheit bleiben werde4 ,wenn ,meine ,wasserkur ihren ,lesern sagen wollte1 wie sie durch ,anwendung des ,wassers und einfacher ,kruter die verlorene ,gesundheit wieder gewinnen knnten1 so will dieses neue ,buch sie belehren1 wie sie sich nhren1 wie sie wohnen1 schlafen und sich kleiden sollen u4 s4 w41 wenn sie ihre ,gesundheit erhalten und den ,krankheiten vorbeugen wollen4 ,das will der erste ,theil4 ,im zweiten ,theile habe ich auf dringenden ,wunsch meiner ,freunde eine ,anzahl von ,krankheitsfllen aufgefhrt1 welche theils sehr interessant sind1 theils eine ,ergnzung des in meiner ,wasserkur ,niedergelegten sein sollen4 ,dabei habe ich nicht blo die gemachten ,anwendungen1 sondern auch die dabei von mir beabsichtigte ,wirkung im ,einzelnen angegeben1 um so dem ,laien1 welcher nicht immer und berall gleich einen ,arzt zur ,hand hat1 ,anleitung zu geben1 wie er1 ohne den geringsten ,schaden fr die ,gesundheit befrchten zu mssen1 selbst ,wasseranwendungen machen kann1 bis die ,hilfe des ,arztes kommt4 ,so trete denn auch du1 mein zweites ,buch1 unter dem ,schutze des ,allerhchsten deine ,wanderung an6 ,gehe zunchst zu ,denen1 welche durch ,meine ,wasserkur bereits veranlat worden sind1 mit dem ,wasser ,freundschaft zu schlieen1 und sich dieses mchtigen und wohlwollenden ,freundes als eines ,helfers in der ,noth bedienen4 ,ihnen wirst du auch sagen1 was sie weiter wissen mssen als ,ergnzung und ,vervollstndigung meines ersten ,werkchens4 ,solltest du auch so viele ,gnner dir erwerben wie dieses1 so wrde meine ,freude gro sein und zwar dehalb1 weil ich dann die berzeugung hegen drfte1 zum ,wohle meiner ,mitmenschen ein neues ,schrflein beigetragen zu haben4 ,fr mich selbst will ich ,nichts weiter1 als da die durch mich ,geheilten und die1 welche durch meine beiden ,bcher bewogen worden sind1 mehr der ,gesundheit gem zu leben und dadurch ihr ,lebensglck und die ,zeit ihres ,verdienstes auf ,erden zu verlngern1 meiner zuweilen im ,gebete gedenken4 ,das gebe ,gott6 ,wrishofen1 #ae4 ,september #ahhi4 ,der ,verfasser4 ,inhalts-,verzeichni4 ,seite ,einleitung und ,vorwort ,,iii ,erster ,theil4 ,von den ,vorbedingungen der ,gesundheit und den ,mitteln zu ihrer ,erhaltung4 #a4 ,kap4 ,einflu des ,lichtes auf die ,gesundheit des ,geistes und des ,krpers #c #b4 ,kap4 ,die ,luft in ihrer ,beziehung zur ,gesundheit #f #c4 ,kap4 ,wrme und ,klte in ihrer ,beziehung zur ,gesundheit #h #d4 ,kap4 ,kleidung #i ,schutz der ,fe gegen ,klte #ba ,unsinnige ,kleider-,moden #bd ,schutz gegen die ,hitze #bf #e4 ,kap4 ,arbeit1 ,bewegung und ,ruhe #bi ,spazierengehen1 krperliche ,arbeit1 ,zimmergymnastik #cg ,wasser als ,mittel zur ,erhaltung der ,krfte #da #f4 ,kap4 ,wohnung #de ,krankenstube #ee #g4 ,kap4 ,von der ,nahrung #ef #a4 ,speisen #ef #a4 ,klasse4 ,stickstoffreiche ,nhrmittel #fa #b4 ,klasse4 ,stickstoffarme ,nhrmittel #fd #c4 ,klasse4 ,stickstofffreie ,nhrmittel #gj #b4 ,getrnke #ga #c4 ,salz #hb #d4 ,mineralwasser #hc #h4 ,kap4 ber das ,essen #hd ,das ,frhstck #he ,das ,unterbrod 7die ,zwischen-,mahlzeit7 #hg ,die ,mittagsmahlzeit #hh ,der ,abendtisch #ia ,trinken beim ,essen #ib ,ma im ,essen #id ,wie oft soll man essen8 #if #i4 ,kap4 ,erziehung #if ,pflichten der ,eltern im ,allgemeinen #ig ,pflichten der ,eltern im ,besonderen #ii ,hautpflege der ,kinder #ajb ,bekleidung der ,kinder #ajd ,sorge fr frische ,luft1 besonders im ,schlafzimmer #ajg ,bewegung #aji #aj4 ,kap4 ,schule und ,beruf #aaa ,erste ,schule des ,kindes #aaa ,zweite ,schule des ,kindes #aae ,schule der heranwachsenden ,jugend #abj ,wahl des ,berufes #abe ,hhere ,schulen #acd ,seminarleben #add ,seminarkost #adh ,mdchen-,institute #aej ,gesundheitspflege in weiblichen ,instituten mittelst ,wasser-,anwendungen #aed ,klosterleben #aeg ,nachtrag zum ,i4 ,theile4 #a4 ,vom ,rauchen #afd #b4 ,vom ,schnupfen #afe #c4 ,wasseranwendungen im ,alter #aff #d4 ,der ,essig #afg #e4 ,toppen-,kse #aga ,zweiter ,theil4 ,wie kann geheilt werden nach den ,regeln meiner ,erfahrung8 ,asthma #agg ,das ,auge #agh ,allgemeine ,bemerkungen ber ,augenschwche und deren ,hebung #ahb ,bauchfellentzndung1 ,folgen derselben #ahh ,beinfra #aij ,bettnssen #aif ,blasenkatarrh #aif ,blut #aig ,wichtigkeit einer geregelten ,blutcirculation im menschlichen ,krper #aig ,blutarmuth #aih ,blutbrechen 7durch ,hustenreiz7 #bjh ,blutbrechen 7aus dem ,magen7 #bji ,blutstauungen #baj ,blutvergiftung #baf ,blutverlust1 ,folgen desselben #bah ,brustfellentzndung1 ,folgen derselben #bai ,brustleiden #bbj ,emphysem #bba ,entzndungen1 ungeheilte #bba ,epilepsie #bbb ,fettsucht #bbd ,frhgeburt 7durch ,schnren7 #bbf ,fuflechten #bbf ,fuleiden #bbg ,fuschwei #bbi ,gehrleiden #bcb ,geschwre #bcf ,geschwulst 7am ,knie7 #bcg ,gichtleiden #bci ,gliederkrankheit #bdc ,gliedersucht #bdc ,halsleiden #bdd ,harnbeschwerden #bdf ,hautausschlge und ,geschwre 7,masern1 ,scharlach c47 #bdh ,hfte1 verschobene #bea ,kinderkrankheiten 7einige7 #bec ,kopfleiden #bef ,krmpfe #bfj ,leberleiden #bfa ,lungenleiden 7angehende ,schwindsucht1 ,katarrh1 ,emphysem1 ,verschleimung c4 c47 #bfb ,magenleiden 7,abweichen ,diarrhe1 ,verstopfung1 ,aufstoen1 ,verdauungsleiden c4 c47 #bfi ,marasmus #bhh ,nervenleiden #bhh ,nierenleiden #bhi ,rheumatische und verwandte ,leiden #bij ,rheumatismus mit ,gicht #bii ,rckenmarkschwindsucht #bii ,schlaganfall #cjj ,scrophulse ,zustnde #cjc ,steinleiden 7,griesleiden7 #cjf ,typhus #cjg ,unterleibsleiden 7,entzndung1 ,krmpfe1 ,schwche c4 c47 #cji ,veitstanz und hnliche ,krankheiten #cae ,verkehrte ,ernhrungsart 7,folgen derselben7 #cah ,verschleimung 7allgemeine7 #cbj ,verwundungen und ,vergiftungen #cba ,vollbad1 unfreiwilliges 7,verhalten nach demselben7 #cbe ,wassersucht 7,haut- c4 ,wassersucht7 #cbe ,zerrttung des ,krpers durch schlechten ,lebenswandel #ccb ,anhang4 #a4 ber ,arnica 7,arnica montana1 ,wohlverleih7 #cce #b4 ,blutarmuth #cci #c4 ,die ,gicht #cdb #d4 ,etwas ber die ,kraftsuppe #cdd #e4 ,von der ,wirkung des ,wassers #cdf #a4 ,waschungen #cdf #b4 ,wickelungen #cdi #c4 ,gsse #cea #d4 ,bder #cec ,nachwort #cee ,erster ,theil4 ,von den ,vorbedingungen der ,gesundheit und den ,mitteln zu ihrer ,erhaltung4 ,erstes ,kapitel4 ,einflu des ,lichtes auf die ,gesundheit des ,geistes und des ,krpers4 ,was ist doch fr ein groer ,unterschied zwischen ,tag und ,nacht6 ,vergleiche man eine schne ,mittagsstunde1 wann die ,sonne recht hell scheint und keine ,wolken am ,firmamente sind1 mit einer ,mitternachtsstunde1 wann es bei der grten ,finsterni ganz unheimlich ist und alle ,gegenstnde entweder gar nicht oder nur unklar geschaut werden knnen4 ,es ist1 wie wenn man einen recht groen ,saal mit schnen ,bildern und ,kunstgegenstnden betrachtet und im ,gegensatz hierzu einen recht dunkeln1 schaurigen ,kerker1 wo ringsum nur ,finsterni und ,unheimlichkeit herrscht4 ,wie der ,anblick eines solchen ,saales das ganze ,gemth hebt und erfreut1 so kann ein derartiger ,kerker nur ,furcht und ,wehmuth einflen4 ,wer mchte einen solch' dstern ,ort sich zu seiner ,wohnsttte auswhlen8 ,jedermann wrde glauben1 er mte dort verkmmern2 es wrde gewi ,jeder einen groen1 hellen ,saal mit vielen schnen ,kunstwerken vorziehen4 -- ,einem solchen prchtigen ,saale gleicht nun die ,schpfung1 wenn sie vom ,lichte der ,sonne beleuchtet ist4 ,sie erscheint dann in ihrer ganzen ,gre und ,schnheit4 ,hat aber die ,erde eine solche ,stellung1 da kein ,strahl der ,sonne die uns umgebende ,natur beleuchtet1 so ist sie einem unheimlichen ,kerker gleich4 ,wrde aber einmal die ,sonne einige ,wochen gar nicht mehr auf- und niedergehen1 welche ,folgen mte dieses fr die ganze ,schpfung haben6 ,wie erst wrde es dem vorzglichsten ,geschpfe auf ,erden1 dem ,menschen1 ergehen8 ,wie wrde es mit der ,gesundheit und selbst mit dem ,leben desselben aussehen8 ,betrachte man nur eine ,pflanze1 die an einem dunklen ,orte oder im ,keller gewachsen ist1 wo nur sprliches ,licht hindringen konnte6 ,sie sieht ganz verkmmert aus1 bla ist die ,farbe1 ungeniebar sind die ,frchte1 und wie leicht verwelkt sie6 ,man kann allgemein sagen3 was am ,sonnenlicht aufwchst1 entwickelt sich gesund1 krftig und vollstndig2 was in der ,dunkelheit wchst1 ist und bleibt verkmmert4 ,ist es nicht auffallend1 da ein groer ,theil der ,pflanzen1 besonders die ,blumen1 sich stets dem ,sonnenlichte zuwenden8 ,die ,sonnenblumen erwarten am ,morgen die ,sonne im ,osten und bleiben ihr zugewandt1 bis sie ,abends im ,westen untergeht4 ,wie viele ,blumen schlieen am ,abend ihren ,kelch1 wie der ,krmer seinen ,laden6 ,wenn aber am ,morgen die ,sonne kommt1 dann ffnen sie sich wieder4 ,wie bei den ,pflanzen1 hnlich ist es auch bei den ,thieren4 ,schwindet das ,tageslicht1 dann verlangen sie nach ,ruhe2 kommt das ,morgenlicht1 so ist ,alles neu gekrftigt und neu gestrkt4 ,fast kein ,vogel singt am ,abend2 was singen kann1 beginnt am ,morgen seinen ,gesang4 ,wenn nun das ,licht eine solche ,macht auf die andern erschaffenen ,wesen ausbt1 warum sollte dasselbe nicht auch besondere ,einwirkung auf den menschlichen ,krper und ,geist haben8 ,welch' dstere ,stimmung bringt ein trber ,tag bei einem kranken ,menschen hervor6 ,auch der ,gesunde fhlt sich nicht so behaglich1 und wie wohlthuend wirkt es1 wenn nach einigen ,regentagen wieder das freundliche ,sonnenlicht in das ,krankenzimmer1 in die ,werksttten1 in die ganze ,schpfung leuchtet6 ,jeder ,mensch fhlt die ,wirkung des ,lichtes wie beim ,aufgange1 so beim ,untergange der ,sonne2 doppelt aber fhlt sie der ,kranke4 ,man kann die ,vortheile des ,lichtes und die ,nachtheile des ,mangels an ,licht an den ,menschen leicht beobachten4 ,wie selten findet man einen ,weber1 einen ,fabrikarbeiter1 einen ,bergmann oder sonst einen1 der durch seinen ,beruf das ,tageslicht entbehren mu1 mit einem ganz gesunden1 frischen ,aussehen6 ,tragen sie nicht alle gleichsam einen ,todtenflor ber ihr ,angesicht8 ,unsere ,zchtlinge haben eine nahrhafte ,kost und meistens mehr als die nothwendige ,pflege1 aber alle entbehren ,lebensfrische und volle ,gesundheit4 ,es lt sich mit ,recht behaupten1 da ,helle und ,sonnenlicht sehr dazu beitragen1 eine gute ,stimmung im ,menschen hervorzubringen1 somit auf ,geist und ,krper wesentlich einwirken4 ,man knnte vielleicht sagen3 wenn man die ,sonne entbehrt1 hat man doch einen ,ersatz durch das knstliche ,licht4 ,man hat es hierin allerdings zu auerordentlichen ,erfindungen gebracht4 ,als ,knabe habe ich noch in einigen ,haushaltungen gesehen1 wie man am spten ,abend am ,ofen ,holzsplitter anzndete und bei diesem armseligen ,lichte spann4 ,auch habe ich noch gesehen1 wie auf einen ,leuchter ein gut getrockneter ,holzspahn gesteckt war1 der1 an der obersten ,spitze angezndet1 langsam weiter brannte1 bis er aufgezehrt war4 ,mit diesem elenden ,lichte begngten sich jene ,leute und spannen bis ,abends #i ,uhr4 ,das ,leinl und die ,unschlittkerze wurden dann allgemein als ,material zur ,beleuchtung wie in den ,familienwohnungen1 so in den ,werksttten verwendet4 ,mit der ,zeit hat man viele1 ganz verschiedene ,brenn- und ,beleuchtungsmaterialien aufgefunden und erfunden4 ,man hat dadurch das ,leinllicht und die ,unschlittkerze verdrngt1 weil die neuen ,materialien ein viel helleres ,licht gaben2 ob man aber dabei nicht der menschlichen ,natur und im besondern dem ,augenlichte sehr geschadet hat1 theils durch die ,helle und ,schrfe des ,lichtes1 besonders aber durch die verdorbene ,luft1 die man z4 ,b4 bei ,gasbeleuchtung einathmen mu1 -- das ist eine andere ,frage1 die man wohl wird bejahen mssen4 ,znde man in einem ,zimmer1 wo um den ,tisch #e-f ,personen sitzen1 eine ,leinllampe oder eine ,unschlittkerze an1 wie es einst geschah1 und mgen dann alle versuchen1 lngere ,zeit zu lesen3 wie bald wird man die ,klage hren1 es sei nicht hell genug1 -- ein klarer ,beweis1 da das ,augenlicht heut zu ,tage viel geschwchter ist als einst1 und da die knstlichen ,lichter nicht ohne ,nachtheil fr das ,auge und den ,krper geblieben sind4 ,den klarsten ,beweis hiefr geben die vielen ,leute1 die jetzt ,augenglser tragen4 ,ich kann mich nicht erinnern1 da ich als ,knabe je einen jungen ,menschen mit ,augenglsern gesehen habe4 ,man glaubte damals allgemein1 diese seien nur fr alte ,leute und fr einzelne ,studierende4 ,jetzt aber kann man in den ,stdten und selbst da und dort auf dem ,lande junge ,leute treffen1 die schon mit #h-ab ,jahren ,augenglser bentzen mssen und weder die ,helle noch das ,sonnenlicht ertragen knnen4 ,bald wird es so weit kommen1 da schon kleine ,kinder in der ,wiege ,brillen tragen4 ,ich bin der vollsten berzeugung3 wenn die ,natur des ,menschen durch ,helle und ,sonnenlicht abgehrtet ist1 dann wird jedermann sein gutes ,augenlicht haben2 ist dies nicht der ,fall1 dann ist der ,krper verkmmert und mit ihm auch das ,auge4 ,es soll also das ,mglichste gethan werden1 da man der ,helle und des ,sonnenlichtes nicht entbehre1 und ,auge und ,krper wird dann in einem viel besseren ,zustande sein4 ,wenn man aber1 besonders in den ,stdten1 in ,wohnstuben und ,werksttten kommt1 wohin weder die volle ,tageshelle noch auch das ,sonnenlicht dringen kann1 wie werden letztere gengend wirken knnen1 um gesund und krftig zu machen6 ,betrachten wir die ,leute1 ,kinder wie ,erwachsene1 die an der vollen ,tageshelle und im ,sonnenschein aufwachsen und arbeiten3 welch' gesunde ,augen haben diese ,leute im ,vergleich mit vielen ,bewohnern der ,grostdte oder denen1 die in dunklen ,werksttten arbeiten6 ,dadurch finden wir das ,gesagte hinreichend besttigt4 ,der ,mensch kann sich nun allerdings an ,vieles gewhnen1 besonders wenn es die ,mode vorschreibt4 ,man kann in ,zimmer kommen1 in welchen alle ,fenster mit dunklen1 dichten ,vorhngen versehen sind1 so da im ganzen ,zimmer gleichsam eine ,abenddmmerung herrscht1 oder es gar so dunkel ist1 wie in einem finsteren ,kerker4 ,man warnt doch noch im ,allgemeinen davor1 in der ,abenddmmerung zu lesen1 um die ,augen nicht zu schwchen2 werden solche ,leute1 welche die meiste ,zeit in dieser selbst hergestellten ,abenddmmerung arbeiten1 nicht ihr ,augenlicht schwchen und sogar den ,krper verkmmern8 ,ich empfehle den ,hauptgrundsatz sehr zu beachten3 wer in der vollsten ,tageshelle und in dem schnsten ,sonnenscheine lebt und sich bewegt1 wird das gesundeste ,auge bewahren und den gesundesten ,krper1 soweit das ,licht darauf einwirken kann4 ,zweites ,kapitel4 ,die ,luft in ihrer ,beziehung zur ,gesundheit4 ,krzlich kam ich an einen ziemlich groen ,bach4 ,das ,wasser war so spiegelhell1 da man auch die kleinste ,mnze auf dem ,boden htte sehen knnen4 ,der ,bach war ziemlich tief und breit4 ,in demselben schwamm eine groe ,anzahl ,forellen1 groe und kleine4 ,ihre ,munterkeit1 ihr frisches ,aussehen war der sicherste ,beweis1 da sie sich in diesem ,wasser recht behaglich fhlten4 ,es bildete also das reine spiegelhelle ,wasser einen schnen1 durchsichtigen ,krper1 in welchem die munteren ,forellen ihr ,leben fristeten4 ,dieser ,wasserkrper ist ein kleines ,bild von der ,luft4 ,diese ist ja auch ein durchsichtiger1 unermelicher ,krper1 in welchem der fliegende ,vogel gleichsam schwimmt1 wie die ,forelle im ,bache1 und die ,menschen und ,thiere des ,feldes leben und sich bewegen4 ,in durstigen ,zgen athmet der ,mensch ,stoffe ein1 die zum ,leben so nothwendig sind1 da er ohne dieselben nur eine kaum nennenswerthe ,zeit bestehen kann4 ,weil die ,luft durchsichtig ist und ebenso die ,stoffe in ihr unsichtbar sind1 dehalb knnen wir nicht sehen1 aus welchen ,bestandtheilen sie zusammengesetzt ist4 ,die ,stoffe aber1 welche der ,mensch mit jedem ,athemzuge aufnimmt1 heien3 ,sauerstoff1 ,stickstoff1 ,kohlenstoff und ,wasserdampf4 ,diese ,stoffe sind zum ,lebensunterhalt nothwendig2 aber der weitaus nothwendigste ist der ,sauerstoff4 ,sind in der ,luft1 die man einathmet1 nur solche ,stoffe vorhanden1 wie sie die menschliche ,natur braucht1 dann darf man auf eine gute ,gesundheit rechnen4 ,leider halten sich in der ,luft noch viele unreine1 ungesunde ,stoffe auf1 und sie kann auch ,mangel haben an solchen ,stoffen1 die der ,natur unentbehrlich sind4 ,wenn wir an einem groen ,bache oder ,flusse stehen1 der ,schlamm und ,schmutz mit sich fhrt und so trbe ist1 da man den ,grund nicht sehen kann1 so erblicken wir vielleicht auch in diesem ,wasser ,fische1 ja oft recht groe2 die meisten aber sind nicht so munter und lebhaft wie die ,forellen1 die hier ganz fehlen2 denn diese gedeihen nur im reinen ,quellwasser4 ,es ist also ein bedeutender ,unterschied zwischen dem ,wasser einer ,quelle und dem schmutzigen ,flu-,wasser4 ,ersteres sprudelt klar und rein aus der ,erde hervor1 letzteres hat schon einen weiten ,lauf hinter sich1 und seine ,wellen wlzen gewhnlich viel ,unrath mit sich fort4 ,so kann auch die ,luft von unreinen ,stoffen frei sein1 sie kann aber auch eine ,menge solcher in sich haben4 ,wie das schnste ,quellwasser augenblicklich trb und schmutzig wird1 wenn man ,unrath hineinwirft1 gerade so schnell kann auch die reinste ,luft verunreinigt werden4 ,wenn in einem ,zimmer auch die beste ,luft ist1 und es raucht ,jemand nur einige ,minuten eine ,cigarre in demselben1 so ist die ,luft dadurch schon einigermaen verschlechtert2 wenn aber ,mehrere lngere ,zeit rauchen1 wie wird dann erst die ,luft werden8 ,wenn also die ,luft so leicht verunreinigt werden kann1 wie wird dieselbe dann an manchen ,orten1 namentlich in ,stdten1 beschaffen sein1 wo so viele ,ursachen zusammenwirken1 dieselbe zu verderben6 ,dehalb geht auch der ,stdter so gern aufs ,land1 um dort eine reinere und gesndere ,luft einzuathmen1 wodurch besseres ,blut und bessere ,sfte gebildet werden4 ,wem seine ,gesundheit lieb und theuer ist1 der biete das ,mglichste auf1 da er in reiner ,luft seine ,zeit zubringe1 und vermeide aufs ,sorgfltigste1 schlechte1 verdorbene ,luft einzuathmen4 ,wie man im ,besonderen fr eine gute ,zimmerluft sorgen kann1 wird in einem spteren ,artikel angegeben werden4 ,drittes ,kapitel4 ,wrme und ,klte in ihrer ,beziehung zur ,gesundheit4 ,in dem ungeheuren ,luftkrper1 der unsere ,erde umgibt1 hausen zwei gewaltige ,riesen1 der eine noch mchtiger als der andere2 beide ringen in bestndigem ,kampfe um die ,herrschaft2 bald siegt der eine1 bald der andere4 ,diese zwei ,riesen heien ,wrme und ,klte4 ,unter dem ,einflusse beider steht der ,mensch4 ,wer mchte alle die ,krankheiten aufzhlen1 welche die ,klte und die ,wrme dem menschlichen ,krper verursachen6 ,wie viele tausend und tausend ,menschenleben werden ein ,opfer ihrer nachtheiligen ,einwirkung6 ,es ist dehalb unbedingt nothwendig1 sich gegen die ,klte wie gegen die ,wrme zu schtzen4 ,wie die ,menschen1 so stehen auch die ,vgel des ,himmels und die ,thiere des ,feldes unter dem ,einflusse von ,klte und ,wrme4 ,fr diese ,geschpfe sorgt aber der ,schpfer selbst4 ,so bekommt jeder ,vogel seinen ,winter- und ,sommerrock1 von denen jeder der ,temperatur der ,jahreszeit angemessen ist4 ,die ,thiere des ,feldes und des ,waldes bekommen in gleicher ,weise fr den ,sommer ein dnnes ,haarkleid1 fr den ,winter einen dicken1 gut geftterten ,pelz2 sogar die ,fische im ,wasser entgehen der ,obsorge des ,schpfers nicht1 und nicht einmal die ,wrmer im ,staube sind vergessen1 denen ,er die ,erddecke zum ,schutze bestimmt hat4 ,dem ,menschen aber1 der mit ,verstand und ,vernunft begabt ist1 hat es der ,schpfer selbst berlassen1 sich vor jenen zwei ,riesen zu schtzen4 ,er bekommt jedoch die nthige ,anleitung hierzu1 wenn er bei seinem ,schpfer in die ,schule geht und betrachtet1 wie dieser fr seine brigen ,geschpfe sorgt4 ,dadurch kommt er zur ,erkenntni1 da ein anderes ,gewand fr den ,sommer und ein anderes fr den ,winter nothwendig ist1 um dem nachtheiligen ,einflu von ,klte und ,wrme zu begegnen4 ,wie letzteres am einfachsten und sichersten geschehen knne1 soll im ,folgenden dargethan werden4 ,viertes ,kapitel4 ,kleidung4 ,im vorhergehenden ,kapitel wurden ,klte und ,wrme mit zwei ,riesen verglichen1 die in bestndigem ,kampfe leben1 und gegen die sich zu schtzen dem ,menschen selbst berlassen sei4 ,aber nicht nur in der ,luft ringen ,hitze und ,klte mit einander1 sondern auch im kleineren ,mae in jedem menschlichen ,krper4 ,auch hier ist ein ,zweikampf unter ihnen2 die ,klte will den ,sieg und will so den ,krper zu ,grunde richten2 ebenso strebt die ,wrme nach der ,herrschaft1 und erlangt sie dieselbe1 so richtet auch sie im ,krper die grte ,zerstrung an4 ,gelingt es mir1 ,anleitung zu geben1 wie man sich vor der nachtheiligen ,einwirkung von ,klte und ,hitze schtzen kann1 so glaube ich damit der ,menschheit einen ,dienst zu erweisen1 weil gerade in diesem ,punkte oft groe ,unwissenheit herrscht1 und so manche ,gesundheit zu ,grunde gerichtet wird4 ,will der ,mensch die schdlichen ,wirkungen der ,klte fern halten1 so mu seine erste ,sorge sein1 da er die gehrige ,naturwrme in seinem ,krper hat4 ,der ganze ,krper wird erwrmt durch das ,blut4 ,in kleinen ,kanlen1 ,adern genannt1 dringt das ,blut bis in die uersten ,theile des ,krpers1 wodurch dieser ernhrt und erwrmt wird4 ,theils vermindert1 theils abgekhlt kommt das ,blut wieder zum ,herzen zurck1 und von dort strmt dann wieder vermehrtes und erwrmtes ,blut durch die ,adern4 ,wie man aber beim ,kochen zur ,unterhaltung des ,feuers ,brennstoffe nthig hat1 so ist auch ,brennmaterial nothwendig im ,krper des ,menschen1 um immer die erforderliche ,wrme zu erhalten4 ,wer also ein gutes ,blut mit ausreichender ,wrme will1 der mu zunchst fr das nthige ,brennmaterial sorgen1 wodurch die ,natur in den ,stand gesetzt wird1 diese ,wrme hervorzubringen und zu erhalten4 ,glcklich der ,mensch1 der durch ein gesundes1 krftiges ,blut1 das seinen ,krper nach allen ,richtungen hin gut nhrt und erwrmt1 den ersten und besten ,schutz gegen die ,klte hat6 ,er hat das erste ,erforderni der ,gesundheit4 ,traurig aber steht es bei dem1 der zu wenig oder zu schwaches ,blut in den ,adern hat4 ,bei ihm sieht es aus wie in einem ,zimmer1 welches aus ,mangel an ,brennmaterial nicht gehrig erwrmt ist4 ,dasselbe ist unbehaglich und ungesund4 ,so empfindet auch der ,mensch ein ,gefhl des ,unbehagens und ,krankseins1 wenn er nicht ausreichendes und gesundes ,blut hat4 ,in welcher ,weise aber jeder dieses sich verschaffen und damit fr die gehrige ,naturwrme sorgen knne und solle1 wird in der ,abhandlung ber ,nahrung und ,bewegung des ,nheren erklrt werden4 ,das zweite ,mittel1 sich gegen die ,klte zu schtzen1 ist eine angemessene ,kleidung4 ,hier wird viel und sicher noch mehr gefehlt1 als bei der ,sorge fr die nthige ,naturwrme4 ,um bei der ,kleidung das ,richtige zu treffen1 diene ,folgendes zur ,beachtung4 ,einige ,theile am menschlichen ,krper bleiben unbedeckt und knnen so abgehrtet werden1 da ihnen die ,klte keinen ,schaden bringt2 dahin gehren das ,gesicht und gewhnlich auch die ,hnde4 ,das ,gesicht bleibe stets unbedeckt1 und die ,bedeckung des ,kopfes entwickele nicht zu groe ,wrme4 ,um dieses recht klar zu machen1 will ich anfhren1 welche ,gebruche und ,sitten dereinst herrschten1 und welche ,vernderungen seit #ej-fj ,jahren vorgenommen wurden zum groen ,nachtheile fr ,gesundheit und ,lebensdauer4 ,die ,jugend setzte ihren ,stolz darein1 nur einen einfachen ,hut auf dem ,kopfe zu tragen1 und sonst nichts2 nur wenn die ,klte zu grimmig war1 wurde ein ,tchlein ber die ,ohren gebunden1 aber nur so lange1 als man in groer ,klte verweilte4 ,trug man im ,winter auch eine ,pelzhaube1 so bildete der ,pelz doch nur den ,rand derselben1 und die ,wrme war nicht viel grer als bei einem gewhnlichen ,hut4 ,wird der ,kopf bermig bedeckt1 so zieht die so entwickelte ,wrme das ,blut noch mehr zum ,kopf1 und dadurch wird der ,natur geschadet4 ,woher kommt es1 da bei so ,vielen1 wenn sie nur eine kleine ,strecke gehen1 der ganze ,kopf in den grten ,schwei gerth8 ,es kommt daher1 da das ,blut durch zu groe ,wrme in den ,kopf geleitet wird1 die ,kopfbedeckung die ,transspiration zurckdrngt und dadurch noch mehr ,hitze sich entwickelt4 ,der ,hals wurde einst bei den ,armen im ,winter mit einem kleinen ,baumwolltchlein umbunden1 die ,reicheren hatten seidene ,tchlein2 sonst bekam der ,hals keine weitere ,hlle1 und fr einen ,weichling wre der gehalten worden1 der mehr gethan htte4 ,gerade der ,hals ist aber der ,sitz so vieler ,krankheiten4 ,ist derselbe zu warm gekleidet1 dann entwickelt sich viel ,hitze1 es strmt in ,folge dessen mehr ,blut dahin2 wenn nun eingeathmete kalte ,luft in den bermig erwrmten ,hals1 in ,kehlkopf und ,luftrhren einstrmt1 so ist die ,veranlassung zu ,katarrh oder einer andern ,halskrankheit gegeben4 ,wer sich davor schtzen will1 der mge seinen ,hals gehrig abhrten4 ,ich knnte mit ,allen1 die graue ,haare tragen wie ich1 versichern1 da man frher nichts oder wenig wute von so vielen ,hals-,krankheiten und -,leiden1 welche jetzt ,unzhlige unglcklich machen und recht ,vielen das ,leben kosten4 ,ich wei noch recht gut die ,zeit1 in welcher die grern ,baumwolltcher aufgekommen sind1 die man dann zwei-1 ja dreifach um den ,hals wand1 womit die ,verweichlichung angefangen hat4 ,und anstatt zur alten ,lebensweise zurckzukehren1 hat man die ,verweichlichung nur noch weiter ausgedehnt4 ,vom ,baumwolltuch ist man zum ,wollshawl1 sog4 ,schlips1 bergegangen und hat den ,hals zwei-und dreifach mit einem solchen umwunden4 ,von dieser ,zeit an hat die ,verweichlichung immer grere ,fortschritte gemacht1 und die verschiedensten ,kopf-1 ,hals- und ,brust-,krankheiten haben immer mehr zugenommen4 ,tausende und ,tausende haben ihre ,gesundheit auf diese ,weise verloren und einen frhen ,tod gefunden4 ,ich getraue mir zu behaupten1 da man1 um verschiedene ,krankheiten und ,gebrechen ins ,dasein zu rufen1 nichts ,besseres htte erfinden knnen als diese ,umhllung des ,halses4 ,wem also seine ,gesundheit theuer ist1 und wer von ,halskrankheiten und den damit verbundenen ,gebrechen frei bleiben will1 der hrte seinen ,kopf ab und noch mehr seinen ,hals4 ,ich erinnere mich noch recht gut1 wie ich mir als #ab;jhriger ,knabe von meinen ,eltern eine ,winterhaube erbeten habe1 die am ,saume einen kleinen ,pelzrand hatte und nur #dj ,kreuzer gekostet htte4 ,ich werde mich wohl begngen knnen mit einer ,baumwollhaube1 die #ah-bj ,kreuzer kostete1 so lautete die mir gegebene ,antwort4 ,ich mu noch hinzufgen1 da wir eine ,stunde weit zur ,kirche zu gehen hatten4 ,reicht dir diese ,haube nicht aus1 so kannst du dein ,taschentuch ber die ,ohren binden1 hie es weiter4 ,ich bin aber ohne ,pelzhaube doch weder erfroren noch krnklich geworden4 ,soll es in unserer ,zeit besser werden1 und soll es weniger ,hals- und ,brustkrankheiten geben1 so mu man anfangen1 ,hals und ,kopf abzuhrten4 ,mit dem ,shawl kam man schlielich so weit1 da man ihn das ganze ,jahr hindurch tragen mute2 selbst nicht einmal zur ,essenszeit in der warmen ,stube konnten ihn manche entbehren4 ,ich knnte ,personen nennen1 die im ,juni1 ,juli1 ,august mit groer ,sorgfalt ,tag fr ,tag einen solchen ,schlips um den ,hals gewunden hatten und vor vielem ,husten in die freie ,luft zu gehen sich nicht getrauten4 ,die ,mode blieb aber hierbei noch nicht stehen4 ,heut zu ,tage wird der ganze ,hals1 der ganze ,kopf vielfach mit dem dicksten1 gestrickten ,wolltuch umwunden1 so da man kaum mehr die ,augen1 die ,nase und den ,mund sehen kann4 ,es ist ein altes ,mtterchen auf diese ,weise kaum mehr zu unterscheiden von einem jungen ,mdchen1 und welche ,zustnde findet man jetzt bei solcher ,modekleidung8 ,durch diese dicke ,wollkleidung wird das ,blut in den ,kopf geleitet und dadurch der erbrmlichste ,kopfschmerz erzeugt2 aus den ,hnden und ,fen dagegen tritt das ,blut zurck1 und man kann zuversichtlich sagen3 je mehr ,wolle um den ,kopf und die ,brust gewunden ist1 um so klter sind die ,fe4 ,durch eine solche gesundheitsschdliche ,bekleidungsweise und unzweckmige ,lebensart nimmt die ,blutarmuth immer mehr zu4 ,ein zweites bel1 welches durch die ,wollbedeckung entsteht1 ist dieses1 da ,kopf1 ,hals und ,brust1 weil sie zu warm gehalten werden1 gegen die ,klte uerst empfindlich werden und dehalb viele ,rheumatismen und ,krmpfe entstehen1 wenn die kalte ,luft an einen solchen verweichlichten ,theil kommt4 ,ein also erwrmter ,krper mu schlielich doch auch die kalte ,luft einathmen1 und dadurch entstehen dann die verschiedenartigsten ,katarrhe2 der eine bekommt ihn in der ,nase1 ein anderer in den ,ohren1 wieder ein anderer im ,rachen1 im ,kehlkopf1 in der ,luftrhre1 in den ,lungen oder dem ,magen1 und so wird in ,folge des vielen ,einwickelns immer gehustet und gelitten1 und man friert an ,fen und ,hnden1 da es zum ,erbarmen ist4 ,die ,sucht aber1 nach der ,mode zu leben1 trgt die ,schuld an allen diesen ,miseren4 ,wenn ein ,hausvater in seinem ,hause alle ,lumpen 7,taugenichtse1 ,vagabunden7 einkehren liee1 ihnen gut einheizte1 sie auf's ,sorgfltigste pflegte1 dabei aber sich beklagte1 da er so viele ,lumpen im ,hause habe1 wrde man dem nicht sagen3 ,weise dieselben aus deinem ,hause1 dann wirst du ,ruhe bekommen4 ,in hnlicher ,weise mu es der ,mensch mit den ,krankheiten machen1 die durch ,verweichlichung von ,kopf1 ,hals und ,brust entstanden sind4 ,der ,kopf bekomme dehalb eine ,bedeckung1 die ihn schtzt gegen die ,klte1 da sie nicht zu schroff auf denselben eindringen kann1 sondern theilweise abgehalten wird4 ,der ,hals werde nie1 sei es mit einem ,tuche oder etwas ,anderem1 so eingehllt1 da keine ,luft ,zugang hat2 gerade der ,hals mu durch die ,luft bestndig in der ,abhrtung erhalten bleiben2 die ,halsbekleidung soll gleichsam nur den ,saum der ,krperbedeckung ausmachen4 ,wer seinen ,hals am wenigsten bedeckt und der ,luft den vollsten ,zugang gibt1 der hat den besten ,schutz vor den meisten ,halsgebrechen und ,krankheiten4 ,vor ungefhr #dj ,jahren trugen die ,studenten im ,winter wie im ,sommer eine sogenannte ,studentenmtze und ein ,halstuch wie ein kleines ,band1 und dabei fhlten sie sich gesund und glcklich4 ,wer es jetzt auch noch so macht1 wird von vielen beln befreit bleiben4 ,besonders haben die ,frauen vor #dj und #ej ,jahren so einfache ,kopf- und ,halsbedeckung gehabt1 da die gegenwrtige ,generation ein ,beispiel daran nehmen drfte und damit das beste ,mittel htte1 um die verlorene ,gesundheit wieder zu erlangen4 ,mancher ,leser und manche ,leserin wird denken und sagen3 ,ich will auch frei werden von meinen ,armseligkeiten1 die mir die ,kleidung gebracht hat1 und will mich gerade so einfach kleiden1 wie hier angerathen wird1 und wie unsere ,vorfahren gethan haben4 ,nur sachte1 das geht nicht so leicht und so schnell4 ,der ,hausvater1 welcher ,taugenichtse lngere ,zeit beherbergte und auf's ,beste gepflegt hat1 kann diese nicht auf einmal mit ,gewalt aus dem ,hause hinauswerfen2 er wrde sich der ,gefahr aussetzen1 selbst hinausgeworfen zu werden4 ,er mu es schon recht vorsichtig und klug anfangen1 um ihrer los zu werden4 ,so kann man auch die lstigen ,kameraden von ,krankheiten und ,gebrechen nicht durch schroffe ,behandlung auf einmal beseitigen1 sondern man mu dabei mit ,schonung und ,vorsicht verfahren4 ,wie man es am besten anfangen knne1 um die ,natur abzuhrten und die ,krankheiten1 die durch ,verweichlichung entstanden sind1 zu beseitigen1 dazu wird bei den ,krankheiten nhere ,anleitung gegeben werden4 ,auch die ,hnde sollen der freien ,luft ausgesetzt sein1 damit sie abgehrtet und fhig werden1 ihre ,aufgabe zu lsen4 ,dieselben haben bei ,verrichtung der verschiedensten ,arbeiten den grten ,wechsel auszuhalten4 ,bald mssen sie grimmige ,klte1 bald groe ,hitze ertragen2 bald sind sie na1 bald wieder trocken4 ,besonders ist das beim weiblichen ,geschlechte der ,fall4 ,die ,abhrtung der ,hnde geschieht hauptschlich durch die ,luft1 durch ihren ,wechsel von ,klte und ,wrme4 ,im ,sommer gewhnen sich die ,hnde allmhlig an die ,hitze1 im ,herbste nach und nach an die ,klte1 so da sie im ,winter die ,klte ebenso leicht ertragen1 als im ,sommer die ,hitze4 ,es ist jedoch zu bemerken1 da bei besonders groer ,klte oder auch beim ,fahren1 ,tragen c41 wo man nicht durch ,gehen und ,bewegung den ganzen ,krper in ,thtigkeit setzt und damit die nthige ,wrme hervorbringt1 ,handschuhe gebraucht werden sollen4 ,bei dieser ,gelegenheit1 wo von ,abhrtung der ,hnde die ,rede ist1 kann ich die ,frauen1 wie sie vor #dj bis #ej ,jahren waren1 als ,musterbild hinstellen4 ,ihre ,hemdrmel gingen kaum bis zur ,hlfte des ,oberarmes1 und bei den tglichen ,beschftigungen waren die ,arme ,wind und ,wetter ausgesetzt2 nur im ,winter bekamen sie ,schutz durch ein ,oberkleid mit lngeren rmeln4 ,die ,mdchen hatten einen gewissen ,stolz1 wenn ihre ,arme recht feste ,muskeln hatten und fr jede ,witterung abgehrtet waren4 ,bei diesen war kein ,blutmangel und auch kein ,frost4 ,sie hatten dehalb auch zu allen ,berufsarbeiten die erforderliche ,kraft und ,ausdauer4 ,wenn man dagegen heut zu ,tage die bertriebene ,bekleidung der ,arme betrachtet1 so darf man sich nicht wundern1 da dieselben welk1 kraftlos und sehr empfindlich gegen ,witterungswechsel sind4 ,man ist aber in dem ,bestreben1 die ,luft1 das beste ,abhrtungsmittel1 zu verdrngen1 sogar soweit gekommen1 da man noch eigene ,kleidungsstcke aus ,wollstoff oder ,pelz macht1 die sog4 ,sttzchen oder ,pulswrmer1 die gleichsam als ,polizeidiener den ,luftzugang absperren4 ,durch dieses ,verfahren aber haben sich eine ,unzahl ,mode-,diener und -,dienerinnen ihre ,arme recht empfindlich gemacht und ,krmpfe und ,rheumatismen geholt2 selbst das ,abmagern der ,arme ist nichts ,seltenes mehr1 und sie sehen oft aus1 als ob sie eher mit ,wasser als mit festem ,fleische gefllt seien4 ,vergleichen wir nur eine gegen die ,klte abgehrtete ,person1 deren ,gesicht und ,hals1 ,arme und ,hnde widerstandsfhig sind1 mit einer verweichlichten ,person1 der es im ,frhjahr und ,herbste schon zu kalt ist1 die sich aber im ,winter gar nicht mehr zu helfen wei und voll ,ach und ,weh ist1 so wird man leicht sehen1 welche glcklicher daran ist4 ,wrde man ernstlich daran gehen1 die ,verweichlichung zu beseitigen und die ,abhrtung in angegebener ,weise zu ben1 so wrde ein allgemeines ,wohlbefinden1 grere ,kraft und ,ausdauer das ,leben viel angenehmer machen4 ,soll man sich einerseits durch ,abhrtung1 namentlich einzelner ,krpertheile1 gegen die ,klte schtzen1 so mu doch auch andrerseits der ,krper im ,winter eine entsprechende ,kleidung bekommen4 ,trgt doch auch der ,spatz in dieser ,jahreszeit seinen ,winterrock4 ,vor #ej-fj ,jahren kannte man meist nur ,hemden aus ,leinwand1 theilweise auch schon aus ,baumwolle4 ,die rmeren ,leute trugen auf der ,haut grobe leinene ,hemden1 die mitunter nur wenig feiner waren wie der ,zwilch1 den man zu ,kornscken verwendete4 ,ein solches ,hemd war aber nicht nur recht ausdauernd und wohlfeil1 sondern schtzte auch auerordentlich vor ,erkltung4 ,diese ,hemden waren so lang1 da sie nicht nur den ,oberkrper und ,leib1 sondern auch die ,oberschenkel ziemlich bedeckten2 sie waren auch weit1 so da sich beim ,anziehen der ,oberkleider mehrere ,falten bildeten4 ,hat das ,kleid die ,aufgabe1 die ,krperwrme zurckzuhalten1 so war gerade ein solches ,hemd hierzu ganz geeignet1 zwischen dessen ,falten sich eine temperirte ,luft bildete4 ,dadurch wurde der ,klte der ,zugang verwehrt4 ber dieses ,hemd kam dann noch ein anderes ,kleid zum ,schutze gegen die ,klte1 welches gleich dem ersten die ,wrme aufhielt und einen erhhten ,schutz gegen die ,klte bildete4 ,dieses zweite ,kleid war wieder aus ,leinwandstoff2 gebrechlichere und ltere ,leute trugen aber im ,winter gewhnlich aus ,wolle gestrickte oder aus ,flanell gemachte ,jacken4 ber diese kam dann noch der ,oberkittel1 entweder aus grobem ,leinenstoff gemacht oder bei den ,arbeitern aus ,zwilch4 ,die ,beinkleider waren fr die ,arbeiter fast nur aus grober ,leinwand oder ,zwilch hergestellt4 ,nur wenige trugen ,unterhosen1 und diese wieder aus ,leinwand4 ,es kam auch ausnahmsweise vor1 da man aus ,wolle gestrickte ,unterhosen hatte2 ber diese aber trugen die ,arbeiter wieder ,beinkleider aus ,zwilch oder grober ,leiwand4 ,solche ,kleidung war recht warm1 wohlfeil und ausdauernd1 und es gab damals recht viele ,leute1 die ein ,alter von #hj ,jahren erreichten4 ,heut zu ,tage hat deren ,anzahl bedeutend abgenommen4 ,jene ,kleidung hatte auch das ,gute1 da das ,hemd nebenbei noch gleichsam eine ,brste fr die ,haut war und deren ,thtigkeit befrderte4 ,an ,sonn- und ,festtagen war die ,kleidung theils aus ,wolle1 theils aus ,leder4 ,im ,schwabenlande war die lederne ,hose allgemein4 ,sie war nicht theuer1 hielt mehrere ,jahre aus und gewhrte guten ,schutz gegen die ,klte4 ,die ,tuchrcke waren auch allgemein an ,sonn- und ,festtagen1 wenigstens beim mnnlichen ,geschlecht1 und weil damals das ,tuch viel besser war als jetzt1 so hatte mancher ,landmann seinen ,sonn- und ,festtagsrock #aj1 ja #bj ,jahre4 ,wie viel weniger kostete dehalb die ,kleidung damals als heut zu ,tage6 ,die ,frauen hielten viel darauf1 ber dem leinenen ,hemd ein wollenes oder baumwollenes ,kleid zu tragen1 wodurch wirklich der ,krper groen ,schutz gegen das ,eindringen der ,klte hatte4 ,die ,oberkleider bei den ,frauen auf dem ,lande waren gewhnlich krftige ,baumwollstoffe4 ,vor #dj ,jahren kamen die baumwollenen ,hemden auf2 sie wollten aber fr die ,winterzeit nicht recht behagen1 denn sie kamen den ,landleuten zu kalt vor4 ,eine zweite ,klage wurde darber gefhrt1 da sie beim ,schwitzen sich der ,haut anlegten und dadurch ,klte und ,unbehaglichkeit verursachten4 ,auch wurden sie1 wenn sie vom ,schwei feucht geworden waren1 nicht so schnell wieder trocken1 wie die ,hemden von ,leinwand4 ,ferner wurde darber geklagt1 da der ,schmutz sich an diese ,hemden viel fester ansetze1 als an leinene4 ,es bekamen daher die ,hemden aus ,baumwolle nicht sehr viele ,anhnger2 umgekehrt aber war es mit den ,oberkleidern4 ,heut zu ,tage ist es aber ,mode geworden1 weder baumwollene noch leinene ,hemden auf der ,haut zu tragen1 sondern mglichst den ganzen ,krper mit einer ,wollhaut zu umgeben4 ,es gibt nicht blo ,wollhemden1 sondern auch fest anschlieende wollene ,unterhosen und andere ,kleidungsstcke aus ,wolle1 mit denen man den ,leib bedecken soll4 ,du bist neugierig1 lieber ,leser1 was ich fr ein ,urtheil flle ber diese ,mode2 ich gebe dir zur ,antwort3 ,ich habe mich berhaupt nie mit der ,mode abgegeben4 ,wie ich aus der rmsten ,klasse abstamme1 so bleibe ich auch am liebsten beim ,einfachsten und bekmmere mich am allerwenigsten darum1 wie sich andere kleiden4 ,was mich aber die ,erfahrung ber den ,werth der wollenen ,hemden1 ,unterhosen c4 gelehrt hat1 ist ,folgendes4 ,es kam zu mir eine ,unzahl ,leute1 die vom ,kopf bis zum ,fu voll ,rheumatismus waren und von ,krmpfen geplagt wurden4 ,es stellte sich regelmig heraus1 da diese wollene ,hemden getragen hatten4 ,dasselbe fand statt bei denen1 die ber kalte ,fe und ber ,andrang des ,blutes zum ,kopf klagten4 ,nur zweimal kam es mir vor1 da ,mnner1 die durch und durch rheumatisch waren1 auf die ,frage3 ,tragt ihr ,wollhemden8 die ,antwort gaben3 ,nein1 leinene ,hemden -- aber erst seit vier ,wochen4 ,bei den ,landleuten1 die schwere ,arbeiten haben1 viel schwitzen1 starke ,naturen haben und abgehrtet sind1 kamen frher rheumatische ,zustnde1 ,krmpfe c4 selten vor2 jetzt aber1 wo ,modejger so zahlreich sind1 gibt es eine ,unzahl solcher ,krankheiten4 ,ich kann mich aber nicht erinnern1 da ein einziger zu mir gekommen wre von den vielen durch ,krmpfe c4 ,gefolterten1 der stets ein leinenes ,hemd getragen htte4 ,frher war die hysterische ,krankheit gewhnlich nur einheimisch beim weiblichen ,geschlecht2 in diesem ,jahre aber versicherte mir ein ,arzt1 es seien auch viele ,mannspersonen hysterisch4 ,ich will nicht gerade ,alles dem ,wollhemd und der ,wollkleidung zuschreiben2 aber die ,erfahrung lieferte mir den ,beweis1 da sie bei der grten ,anzahl die ,ursache war4 ,aber wie soll die denn bewirkt werden knnen durch die ,wollkleidung8 ,die ,wolle liegt nahe auf der ,haut und entwickelt viel mehr ,wrme als die ,leinwand2 das ,material aber zu dieser ,wrme mu der ,krper hergeben1 die ,erwrmung geschieht also auf ,kosten desselben4 ,ist das ,wollhemd ganz durchwrmt1 so strmt diese erhhte ,wrme nach auen1 und dadurch tritt ein grerer ,verbrauch ein1 wozu die ,natur das nthige ,material ebenfalls hergeben mu4 ,liegt ferner der ,krper unter einer oder mehreren ,wolldecken im ,bette1 so gerth er auch dadurch in eine hhere ,wrme4 ,diese aber wird wiederum auf seine ,kosten entwickelt4 ,durch die erhhte ,wrme wird sodann der ,krper empfindlicher gegen die ,klte1 weil er verweichlicht ist1 und berdie wird er geschwcht durch ,entziehung so vieler ,naturwrme4 ,dehalb vermag die ,klte recht leicht rheumatische1 krampfhafte ,zustnde hervorzubringen1 sei es durch den schnellen bergang von freier ,luft ins warme ,zimmer oder umgekehrt4 ,besonders aber ist es der ,fall zur ,nachtzeit1 wenn die ,decke nicht ganz den ,krper bedeckt oder ein ,arm oder ,fu1 selbst nur fr eine kurze ,zeit1 der ,luft ausgesetzt ist4 ,so bekommt ,mancher in der ,nacht1 statt auszuruhen und gestrkt zu werden1 fr den ,tag einen ordentlichen ,rheumatismus im ,arm1 im ,nacken1 in den ,schultern oder an sonst einem ,theile des ,krpers4 ,es wird vielleicht die ,frage gestellt werden1 warum denn keine feine ,leinwand gebraucht werden drfe1 welche ,nachtheile diese habe4 ,die ,antwort lautet3 ,die feine ,leinwand kann nur in geringem ,mae das ,entweichen der ,wrme hindern1 und es verhlt sich mit ihr hnlich wie mit einer dnnen ,mauer1 welche die ,wrme nicht zurckzuhalten und die ,klte nicht abzuhalten vermag4 ,der ,krper hat durch das feine leinene ,hemd viel zu wenig ,schutz4 ,wenn man ferner in ,schwei gerth1 so ist sehr bald das feine ,hemd ganz durchnt und klebt dem ,krper an1 und es geht gerade dehalb das ,trocknen so langsam voran4 ,bekanntlich dnstet ja die ,haut durch ihre ,poren aus4 ,das ,ausgednstete soll vertrocknen auf der ,haut und im ,hemde1 und daher ist ein grobes leinenes ,hemd ein ,mittel1 wodurch nicht nur diese ,ausdnstung aufgenommen wird1 sondern es reibt auch das ,aufgetrocknete auf der ,haut ab und ersetzt1 wie oben bemerkt1 gewissermaen eine ,brste4 ,gerade die grobe ,leinwand nimmt aber nicht blo viel auf1 sondern die ,feuchtigkeit trocknet auch schnell in der ,leinwand4 ,ferner geht eine ,unzahl kleiner ,schuppen fortwhrend durch ein grobes ,hemd ab1 und ist die somit ein vorzgliches ,mittel zur ,hautpflege4 ,ein ,wollhemdtrger entgegnet3 ,ich trage gerade dehalb ein ,wollhemd1 weil dieses eine ,masse ,schwei aufnimmt und man daher das nasse ,gefhl auf der ,haut nicht hat4 ,ich gebe dieses zu1 aber wird diese ,flssigkeit im ,wollhemd so rasch trocknen wie im leinenen8 ,wird die ,haut beim ,tragen eines ,wollhemdes auch so trocken und rein gehalten1 wie beim ,gebrauch leinener ,hemden8 ,nimm einmal ein ,wollhemd und ein leinenes ,hemd1 tauche beide ins ,wasser1 hnge sie neben einander in der ,luft auf und gib ,obacht1 wie viel ,zeit vergeht1 bis beide vollstndig getrocknet sind4 ,du wirst finden1 da das ,wollhemd viel lngere ,zeit zum ,trocknen braucht1 als das leinene4 ,wenn aber die ,luft die ,feuchtigkeit so schwer aus dem ,wollhemd bringt1 soll letztere dann leichter schwinden1 wenn dasselbe unter den ,kleidern getragen wird8 ,ich behaupte1 da man beim ,wollhemd die ,feuchtigkeit nur nicht so empfindet1 und habe mich berzeugt1 da auf der ,haut unter dem ,wollhemd eine ordentliche feuchte ,schmiere sich aufhlt und nicht vertrocknet und nicht abgerieben wird1 wie beim ,tragen eines ,hemdes aus grober ,leinwand4 ,dazu hat das ,wollhemd vom ,schwei einen sehr blen ,geruch4 ,wie schwer ist es auerdem1 allen ,schmutz aus dem ,wollhemd zu entfernen2 ich denke blo an die frheren ,maschinen1 die von den sogenannten ,walkern zur ,reinigung der ,wolle gebraucht wurden4 ,ich bin der berzeugung1 da wenige ,wollhemde den vom menschlichen ,krper aufgenommenen ,schmutz ganz verlieren4 ,geht man ferner auf den ,ursprung des ,leinens und der ,wolle ein1 so wird auch dadurch sich zeigen1 da ersteres einen ,vorzug vor der letzteren hat4 ,die ,leinwand wird bereitet aus der ,faser einer ,pflanze1 die in freier ,luft und in den ,strahlen der ,sonne gewachsen ist4 ,die ,wolle aber wchst auf der ,haut der ,thiere1 zieht hauptschlich aus dem ,thierfett ihre ,nahrung4 ,ein ,sprchwort sagt3 ,es gibt keine ,heerde1 in welcher nicht rudige ,schafe sind mit ansteckender ,krankheit4 ,wer will nun behaupten1 da nicht ,krankheitsstoffe auch in die ,wolle dringen8 ,geschieht aber dieses1 so kann leicht von den ,wollhemden etwas in den ,krper des ,menschen eindringen1 was die ,gesundheit nicht gerade befrdern drfte4 ,bei ,heilung von ,geschwren und ,wunden habe ich noch nie gesehen oder gehrt1 da ein ,arzt als ,charpie ,wollfasern genommen htte1 immer wurde die ,leinfaser bentzt4 ,warum geschieht denn das8 ,meinethalben kann ,jeder tragen1 was er will2 mich treibt beim ,schreiben dieses nicht ,geschftserwerb oder ein anderer ,gewinn4 ,ich rede ohne jedes ,vorurtheil und gedrngt von der berzeugung1 die ich aus einer reichen ,erfahrung gewonnen habe4 ,will ,jemand meinen ,rath1 so lautet er dahin3 ,trage auf der ,haut ein ,hemd von ziemlich grober ,leinwand2 diese hlt die vom ,krper strmende ,wrme zurck1 erhlt die ,haut in ,thtigkeit und ist leicht zu reinigen -- es ist die ein reinliches ,tragen4 ,wenn aber ,jemand sagt1 ein ,wollhemd kann man drei1 ja sechs ,wochen lang tragen1 wie es vielfach geschieht1 ohne es waschen zu lassen1 dem antworte ich3 ,man kann das leinene ,hemd ja auch so lange tragen1 nur sieht man in diesem den ,schmutz mehr4 ,appetitlich ist gewi auch ein ,wollhemd nicht mehr1 wenn es selbst nur #ad ,tage getragen wurde4 ,es mu jedoch hier bemerkt werden1 da das ber ,wollhemden ,gesagte sich hauptschlich nur auf solche bezieht1 welche enge und fein sind4 ,anders steht es mit solchen1 die weit und grob sind4 ,beim ,tragen dieser wird sowohl die ,haut durch ,reiben gereinigt1 als auch der freien ,luft der ,zugang zum ,krper ermglicht4 ,war frher fr die ,arbeiter an den ,werktagen gewhnlich der ,zwilch der ,stoff fr die ,beinkleider wegen der ,ausdauer1 ,wrme und ,wohlfeilheit1 so ist jetzt dieser ,artikel im ,allgemeinen auer ,gebrauch gekommen1 und es ist vorherrschend die ,wolle an dessen ,stelle getreten4 ,ich mchte hier besonders hervorheben1 wie ungemein wohlfeil das einst gebrauchte ,arbeitskleid war im ,vergleich zu dem1 welches man jetzt trgt4 ,eine ,zwilchhose fr einen ,arbeiter kostete fix und fertig einen ,gulden2 was das ,wollbeinkleid kostet1 wei ,jeder selbst4 ,wie wohlfeil war auch das ,hemd aus grober ,leinwand1 wie theuer kommen dagegen die ,wollhemden zu stehen6 ,und gerade so ist es mit den brigen ,kleidern1 die man vordem trug4 ,sie waren viel billiger als jene1 welche man jetzt trgt4 ,einst fragte man mich1 ob ich die ledernen ,hosen empfehle oder verwerfe4 ,die ,antwort lautete3 ,die ledernen ,beinkleider werden wie einst1 so auch jetzt noch in vielen ,gegenden allgemein getragen2 sie halten warm im ,winter1 besonders solche von ,hirschleder oder doch strkerem ,leder2 sie sind dazu sehr ausdauernd4 ,wer sie nur an ,sonn- und ,festtagen trgt1 kann daran #aj bis #bj ,jahre ein schnes ,kleidungsstck haben4 ,kommen sie auch beim ,anschaffen etwas theuer1 so bleiben sie doch das wohlfeilste ,beinkleid wegen ihrer ,dauerhaftigkeit4 ,nur eines mu bemerkt werden1 was von groer ,wichtigkeit ist2 schliet das lederne ,beinkleid enge an die ,haut an1 so wird die ,transspiration verhindert1 und es geht dann hnlich wie bei ,kleidungsstcken aus ,gummi4 ,es werden durch ,verhinderung der ,transspiration auch leicht ,anstauungen entstehen1 die unausbleiblich ,krankheiten im ,gefolge haben4 ,wie die ledernen ,beinkleider den ,ruf haben1 da sie im ,winter einen vorzglichen ,schutz gegen die ,klte abgeben1 so wird auch allgemein behauptet1 da sie im ,sommer nicht lstig hei seien1 sondern eher khlen1 weil sie das ,eindringen der ,hitze hindern4 ,zudem kann man auch fr den ,sommer ein dnneres1 leichteres ,beinkleid whlen1 wie ja auch der ,vogel im ,sommer ein dnneres ,kleid trgt4 fter bin ich auch schon gefragt worden1 was ich von den ,unterbeinkleidern halte1 ob sie zu empfehlen seien und welche4 ,da im ,sommer ,unterbeinkleider nicht nothwendig sind1 ist ganz sicher2 eine ,tuchhose entwickelt ,wrme genug1 und wer durch eine solche die richtige ,wrme zur ,sommerzeit nicht bekommt1 dem wird auch eine ,unterhose nichts mehr ntzen4 ,in ,betreff der ,tuchhose gilt aber auch1 da sie nicht enge anschlieen soll4 ,was die ,unterhose aus ,wolle betrifft1 so kann ich aus ,erfahrung sagen1 da viele ,leute zu mir gekommen sind1 die unter der ,tuchhose eine1 mehrere sogar1 die zwei1 ja drei wollene ,unterhosen getragen haben und dabei ber nichts mehr klagten1 als da ihnen die gehrige ,wrme abgehe1 da sie meistens vom ,frost belstigt seien1 und das selbst im geheizten ,zimmer4 ,ist's im ,winter kalt1 und will die einfache ,tuchhose nicht mehr ausreichen1 dann empfehle ich die ,unterhose aus ,leinwand1 aus ,grnden1 wie sie oben angegeben sind1 wo die ,rede von den ,hemden war4 ,der ,unterkrper wird durch wollene ,unterhosen so verweichlicht1 da die kalte ,luft und berhaupt kltere ,temperatur ganz leicht ,gelenkrheumatismus und ,krmpfe hervorzubringen vermag1 und dann hat das gemthliche ,leben1 wie ,jeder wei1 aufgehrt4 ,was im ,besonderen die engen ,beinkleider betrifft1 die jetzt gerade in der ,mode sind1 so bin ich sehr froh1 da ich solche zu tragen nicht gezwungen bin4 ,abgesehen davon1 da die ,schenkel und ,beine in einer ,art ,zwangsjacke stecken1 geht ihnen auch berdie die ,abhrtung verloren1 und wird man dadurch fr rheumatische ,zustnde empfnglicher4 ,in ein weites ,beinkleid dringt leicht die ,luft ein1 welche die ,naturwrme mindert und dadurch den ,beinen eine gemigtere1 mildere ,wrme gibt4 ,das ist meine ,ansicht ber die genannten ,kleidungsstcke4 ,indessen steht es ja ,jedem frei1 in der ,auswahl derselben nach ,belieben zu handeln4 ,schutz der ,fe gegen ,klte4 ,ist es von auerordentlicher ,wichtigkeit1 da ,kopf1 ,hals1 ,gesicht und ,hnde der freien ,luft ausgesetzt und abgehrtet werden1 so ist die nicht weniger nothwendig bei den ,fen4 ,diese haben noch den besonderen ,nachtheil1 da sie nicht blo in der kalten ,luft1 sondern auch auf dem kalten ,boden sich befinden1 somit doppelte ,klte auszuhalten haben4 ,und wie im ,allgemeinen ,alles in die ,hhe strebt1 selbst der ,rauch1 der vom ,feuer ausgeht1 so dringt auch das ,blut mehr nach oben1 in die ,brust und in den ,kopf1 und lt gerne die ,fe blutarm und manchmal fast blutleer1 und doch mu das ,blut auch den ,fen die ,wrme spenden4 ,man kann daher sagen3 ,wie viel ,blut ,du in den ,fen hast1 so viel ,wrme hast ,du dort und umgekehrt1 -- je klter dieselben sind1 um so weniger ,blut ist dort4 ,daher mu als ,hauptgrundsatz gelten3 ,je abgehrteter die ,fe1 um so besser ist man daran2 denn sie werden dann im selben ,mae blutreich und warm sein4 ,je weichlicher die ,fe sind1 um so schlimmer ist man daran1 weil ,blut und ,wrme in gleichem ,verhltni abgehen1 als man die ,fe verweichlicht hat4 ,es ist daher gewi von ,wichtigkeit zu wissen1 wie die ,fe abgehrtet werden knnen4 ,wie das ,gesicht nicht am warmen ,ofen abgehrtet wird1 sondern dadurch1 da man der ,luft stets freien ,zugang lt1 so mssen auch die ,fe eben dadurch abgehrtet werden1 da man sie der freien ,luft aussetzt4 ,wer die im ,sommer hufig thut1 dessen ,fe werden leicht die verschiedenen ,witterungen aushalten4 ,einen ,solchen wird der ,winter nicht viel belstigen1 besonders wenn er sich noch ,mhe gibt1 auch im ,winter durch entsprechende bungen abgehrtet zu bleiben1 und die ,fe nicht durch allerhand berflssige ,schutzmittel verweichlicht4 ,als erstes ,schutzmittel der ,fe gegen die ,witterung wird allgemein der ,strumpf bentzt4 ,die besten ,strmpfe wren sicherlich die aus dickem ,leingarn gestrickten2 diese sind am geeignetsten zur ,erhaltung der ,naturwrme4 ,zu ,strmpfen lt sich ,schafwolle viel eher verwenden als zu ,hemden und ,unterhosen1 weil die ,luft nicht leicht eine zu groe ,entwickelung der ,wrme an den ,fen zult4 ,das zweite ,schutzmittel sind ,schuhe oder ,stiefel4 ,hier ist die ,wahl sicher gut getroffen1 weil ein gutes ,leder am meisten ,schutz gewhrt vor der ,klte und auch die ,feuchtigkeit abhlt2 denn nichts ist gefhrlicher und schdlicher1 als wenn letztere durch die ,schuhe eindringt4 ,die ,schuhe aber sollen nicht enge sein1 ebenso die ,strmpfe2 denn je mehr ,luft zwischen der ,haut und dem ,strumpfe ist1 um so mehr wird die ,fuwrme begnstigt4 ,daher soll auch zwischen dem ,schuhe und dem ,strumpfe ein mit ,luft gefllter ,raum sein1 damit sich auch dort angenehme ,wrme entwickle und der ,fu sich behaglich fhle4 ,wenn aber der ,strumpf ganz fest an die ,haut sich anschliet und der ,schuh so klein und enge ist1 da es mehr eine ,verkmmerungsmaschine fr den ,fu ist als ein ,mittel1 ,wrme zu erzeugen und zurckzuhalten1 dann kann das ,blut eine gehrige ,erwrmung nicht bewirken1 die ,klte von auen dringt auch leichter ein1 das so behandelte ,blut aber tritt zurck in den ,oberkrper1 und der arme ,mensch friert in ,folge dessen an den ,fen4 ,das zurcktretende ,blut aber bringt manche bel hervor4 ,steigt es in den ,kopf hinauf1 so erzeugt es ,kopfweh2 dringt es in die ,brust1 so macht es dort ,beschwerden2 sammelt es sich im ,unterleib1 so verursacht es hier ble ,zustnde4 ,das ,nachtheiligste aber ist1 da1 wenn das ,blut nach innen dringt und dort sich aufhlt1 im ,innern eine ,blutflle entsteht und dehalb die ,bildung von neuem ,blute nachlt1 was ,blutarmuth zur ,folge hat1 wie es ,tausende von ,beispielen beweisen4 ,wie viele ,menschen verkmmern ihre ,zehen aus ,eitelkeit1 indem sie zu enge ,schuhe tragen6 ,frher oder spter werden sie fr diese ,eitelkeit viel zu ben bekommen durch ,krnklichkeit oder schwere ,leiden4 ,es mge noch erwhnt werden1 da1 wenn die ,fe so eingezwngt sind1 das ,blut kaum mehr in die uersten ,theile dringen kann2 hierdurch und durch den gehemmten ,rckflu entstehen ,stauungen und manchmal sogar bsartige ,geschwre1 ja es kann durch ,reibungen in zu engen ,schuhen selbst ,blutzersetzung eintreten1 wie ich selbst mehrere ,flle wei4 ,ich kann nicht begreifen1 wie es ,leute geben kann1 welche die vom ,schpfer erschaffenen ,organe anders wollen1 als dieser sie gebildet hat4 ,weil das ,barfugehen ein so vorzgliches ,mittel ist1 die ,fe abzuhrten1 sind ,diejenigen glcklich1 welche vermge ihres ,berufes im ,sommer hufig barfu gehen1 wie die ,landleute1 weil sie dadurch ihrer ,gesundheit sehr ntzen4 ,man soll aber ja nicht glauben1 da ,diejenigen1 welche nicht wie die ,landleute bei ihrer ,beschftigung barfu gehen knnen1 nicht doch fr ihre ,fe in hnlicher ,weise sorgen knnten4 ,ist es denn eine ,schande1 wenn man im ,sommer in seinem ,garten oder beim ,spaziergange auf einer freien ,wiese einige ,minuten barfu geht oder auch zu ,hause auf nassen ,steinen mit bloen ,fen umherwandelt8 ,und kann man nicht ganz gut vor dem ,schlafengehen einige ,minuten in seinem ,zimmer barfu einen ,spaziergang machen1 damit die ,luft frei auf die ,haut dringen kann1 auf diese ,weise das ,blut mehr nach unten geleitet wird und die ,fe abgehrtet werden8 ,thut man das1 dann wird nicht mehr jede ,kleinigkeit den so unangenehmen ,frost verursachen4 ,wenn man neben einem solchen ,barfugang im ,zimmer die ,fe ein paarmal in kaltes ,wasser eintauchen wrde1 um dadurch die ,fuwrme noch mehr zu erhhen und die ,fe selbst noch mehr abzuhrten1 wre das zu viel der ,mhe im ,vergleich mit dem ,vortheil1 den solches der ,gesundheit bringt8 ,und ist es nicht auch sehr unangenehm1 den ganzen ,tag kalte ,fe zu haben und dieselben mglichst oft in dicke ,filzschuhe stecken zu mssen1 die vielleicht noch vorher erwrmt werden mssen1 um die ,klte der ,fe zu vertreiben8 ,gewi aber wird man von solchen beln geplagt werden1 wenn man seine ,fe verweichlicht1 statt sie in der angegebenen ,weise abzuhrten und dadurch zu bewirken1 da sie stets eine gehrige ,wrme haben4 ,ich kann nicht glauben1 da es ,leute geben wrde mit ,fuschwei1 wenn die ,fe vernnftig abgehrtet wrden2 ich glaube auch nicht1 da bei vernnftiger ,abhrtung der ,fe das ,podagra aufkommen wrde4 ,gerade ber diese letztere ,krankheit1 die so schmerzlich ist1 macht man sich gewhnlich nur lustig2 man trgt eben die berzeugung1 da eine ,verweichlichung mit ,schuld an dem bel ist4 ,nicht unerwhnt darf hier bleiben1 da ,zimmerschuhe aus ,wollstoff oder gar aus ,pelz ein besonders gnstiges ,mittel zur ,verweichlichung sind und nicht genug getadelt werden knnen4 ,der ,grund wird aus dem bereits ,gesagten ,jedem klar sein4 ,wie verderblich wirkt es aber erst auf die ,natur1 wenn man das ,bett vor dem ,schlafengehen wrmt oder warme ,bettflaschen c4 bentzt6 ,doch ber dieses spter6 ,um also sein ,glck1 seine ,gesundheit und sein ,leben mglichst lange zu erhalten1 ist eine vernnftige ,abhrtung der ,fe geboten4 ,vor #ej bis #fj ,jahren gingen alle ,landleute1 mit wenigen ,ausnahmen1 im ,sommer barfu2 ich selbst habe es bis zu meinem zweiundzwanzigsten ,jahre mitgemacht4 ,sobald im ,frhjahr der ,schnee geschmolzen war1 ging das ,barfugehen an und dauerte bis ,oktober1 selbst bis ,november4 ,wie abgehrtet waren da die ,fe6 ,bei der anderen ,kleidung kmmerte man sich auch nicht viel um die ,mode1 und so war der ganze ,krper abgehrtet4 ,man wute wenig oder nichts von so vielen ,kinderkrankheiten1 die heut zu ,tage so vielen ,kindern das ,leben kosten4 ,ich habe auch nie beim ,bauernvolke etwas gehrt von ,gelenkrheumatismus oder krampfhaften ,zustnden4 ,in unserer modernen ,zeit aber fngt man beim ,kinde in der ,wiege an1 sich nach der ,mode zu richten1 und bis hinauf ins hhere ,alter will ,jeder dieselbe wenigstens einigermaen mitmachen4 ,unsinnige ,kleider-,moden4 ,die ,frauenspersonen trugen und tragen auch heut' zu ,tage noch drei ja vier ,kleider mit ,falten ber einander1 und doch mssen sie dazu noch wollene ,beinkleider tragen4 ,gerade dieses ist aber ein ,hauptmittel zur ,verweichlichung und in ,folge dessen zu vielen ,gebrechen und ,krankheiten4 ,es wird die ,luft dadurch1 soweit es mglich ist1 vollstndig abgehalten und die ,haut verweichlicht4 ,wenn den ,frauen ,leben und ,gesundheit und eine volle1 ausdauernde ,kraft fr ihren ,beruf theuer ist1 so sollen sie bemht sein1 den ,krper1 besonders aber die ,fe recht abzuhrten4 ,ein weiteres bel1 das frher fast nur in den ,stdten zu finden war1 dringt jetzt auch auf das ,land hinaus4 ,es ist das ,schnren4 ,in den fnfziger ,jahren wurde diese ,mode allgemeiner eingefhrt1 und ich habe damals in einer ,reihe von ,blttern von vielen ,todesfllen gelesen1 die durch diese verwerfliche ,unsitte erfolgten4 ,es ist grauenhaft1 da der ,modegeist sogar gegen den allmchtigen ,schpfer selbst auftreten und dem menschlichen ,krper eine andere ,gestalt geben will1 als er von ihm empfangen hat1 und es ist recht erbrmlich diesem ,modegeist zu folgen4 ,wer ,ohren hat zu hren1 der hre6 ,ich wei wohl1 da ich von den ,mode-,journalisten und thrichten1 eitlen ,frauenspersonen ausgelacht werde1 und da sie sich ber meine ,worte lustig machen4 ,aber wie ganz anders reden sie1 wenn sie durch ihre ,narrheiten ihre ,gesundheit zu ,grunde gerichtet haben6 ,es kam zu mir eine groe ,anzahl ,mtter mit allem mglichen ,jammer1 und man konnte ihnen nachweisen1 und sie muten es auch gestehen1 da das ganze ,elend von der ,huldigung kam1 die sie der ,mode und dem ,zeitgeiste erwiesen4 ,gegen diese frchterliche ,mode ist man schon in der oben erwhnten ,zeit aufgetreten und hat selbst in ,zeitschriften dargelegt1 wie diese verwerfliche ,schnrmanie einen groen ,theil des ,krpers verkmmere4 ,wer enge ,strumpfbnder trgt1 bekommt gewhnlich ,aderanschwellungen 7,krampfadern7 an den ,fen1 weil dadurch der ,blutlauf gehemmt wird4 ,wer sein ,halstuch fest anschlieend trgt1 bekommt gewhnlich einen dicken ,hals aus demselben ,grunde2 sollte dann das bestndige unvernnftige ,schnren des ,krpers nicht auch den ,blutlauf hindern1 wodurch fr ,entstehung vieler bel bestens gesorgt wird8 ,ganz trostlos kam zu mir einst eine ,mutter und beklagte sich bitter darber1 sie habe in sechs ,jahren vier todte ,kinder geboren1 und die ,ursache sei1 da sie von ,kindheit an bis zu ihrer ,verheirathung der ,mode des ,schnrens gehuldigt habe1 ihr ganzer ,krper dehalb verengt und keine ,aussicht mehr vorhanden sei1 da jener belstand sich ndern werde4 ,wenn nur die ,leute fter in ein ,todtenhaus gingen und schauen wrden1 wie man dem ,leichname ohne alles ,schnren ein einfaches ,kleid anlegt1 und wie da jede ,mode aufhrt1 dann wrde man viel besonnener zu ,werke gehen und nicht jede ,thorheit mitmachen4 ,die ,mtter aber1 die ber ihre ,tchter wachen und dieselben tauglich und fhig zu ihrem ,beruf heranziehen sollen1 drfen nicht zugeben1 da diese einer so schdlichen ,mode folgen2 dann werden sie spter nicht ,grund haben1 ber ihre ,thorheit zu klagen4 ,eine weitere ,unsitte ist es1 den ,krper nicht gleichmig zu bekleiden4 ,hat man frher die lcherliche ,mode des ,reifrockes gehabt1 so trgt man jetzt einen ,kamelshcker auf dem untern ,theile des ,rckens1 auf dem ein paar ,affen gemthlich ,platz nehmen knnten4 ,soll dieser ,kleiderwulst auf dem unteren ,rcken etwa stets eine groe ,hitze bewirken und dadurch die so lstigen ,hmorrhoiden befrdern8 ,dann ist diese ,mode allerdings sehr zweckentsprechend gewhlt4 ,wrde man eine solche ,thorheit einmal predigen1 so lange dieselbe noch nicht ,mode ist1 dann wrde man einen solchen ,prediger fr wahnsinnig halten und man htte auch ,recht2 weil es aber der verrckte ,modegeist selbst durch ,bcher und ,bilder predigt1 lauschen die ,zuhrerinen mit ,mund und ,ohren und befolgen pnktlich das ,gehrte4 ,ich glaube1 es gehrt zu den ersten ,pflichten des ,menschen in ,betreff seiner ,gesundheit1 die ,kleider so auf dem ,leibe zu tragen1 da sie nirgends fest gebunden und geschnrt werden2 der jugendliche ,krper wrde dadurch in der ,entwicklung gehemmt und der der ,erwachsenen in ,erfllung der ,berufspflichten gehindert4 ,alle ,kleider1 die man am ,leibe trgt1 sollen von den ,schultern getragen werden1 und nur soweit sollen sie an den ,krper angeschlossen werden1 da sie kein ,hinderni bilden beim ,gehen und ,arbeiten4 ,besonders mu ich an dieser ,stelle warnen vor der ,unsitte1 den ,hals in einen engen ,hemd- oder anderen ,kragen einzuzwngen4 ,hierdurch bekommen namentlich die ,sprachorgane einen unnatrlichen ,druck1 den sie in die ,lnge nicht auszuhalten vermgen4 ,das ,blut wird in seinem freien ,lauf behindert1 es treten ,stauungen desselben ein1 die ,sprachorgane werden geschwcht und oft ganz zu ,grunde gerichtet4 ,und da es oft recht schwer1 ja manchmal geradezu unmglich ist1 so entstandene ,leiden und ,gebrechen zu heilen1 hat mich eine traurige ,erfahrung gelehrt4 -- ,hiermit glaube ich das ,nothwendigste ber die ,bekleidung gesagt zu haben1 sofern sie dienen soll als ,schutz vor der ,klte2 ich erinnere aber nochmals an das ,beispiel1 wie der ,schpfer sorgt fr den ,vogel in der ,luft und das ,thier auf dem ,felde4 ,wie der ,spatz von ihm seinen ,rock bekommt und zwar einen fr den ,sommer1 einen anderen fr den ,winter1 so soll der ,mensch sich eine der ,jahreszeit entsprechende ,kleidung verschaffen1 eine dnnere fr den ,sommer1 eine dickere und wrmere fr den ,winter4 ,schutz gegen die ,hitze4 ,es sind im ,vorhergehenden ,hitze und ,klte zwei ,riesen genannt worden1 gegen die man sich schtzen msse4 ,wie man sich vor den blen ,einflssen der ,klte bewahren knne1 ist bereits gesagt worden4 ,jetzt soll angegeben werden1 wie man sich vor der ,hitze schtzen knne1 da sie nicht weniger ,schaden bringen kann als die ,klte4 ,wie der ,mensch sich durch ,abhrtung sowohl1 wie durch seine ,kleidung gegen die ,klte schtzen soll1 so soll er sich auch durch die nmlichen ,mittel die drckende ,hitze ertrglich machen4 ,man kann1 ohne fehl zu gehen1 behaupten3 ,wer gegen die ,klte abgehrtet ist1 also dieselbe gut ertragen kann1 der wird auch die ,hitze nicht zu frchten brauchen1 weil es dem ,krper anerschaffen ist1 wie die ,klte1 so auch die ,hitze ertragen zu knnen4 ,wenn es sich um ,abhrtung gegen die ,hitze handelt1 so spielt wieder die freie1 frische ,luft eine ,hauptrolle4 ,wie im ,herbst die ,hitze abnimmt und die ,luft anfngt1 klter zu werden1 so beginnt dieselbe mit dem ,frhjahr sich wieder zu erwrmen und den ,krper abzuhrten gegen die ,hitze4 ,derjenige nun1 welcher denselben der abhrtenden ,einwirkung der ,luft nicht entzieht1 wird im ,hochsommer die ,hitze nicht weniger leicht ertragen knnen1 als im ,winter die ,klte4 ,vermittelst der freien ,luft wird also fr den ,menschen ein allmhliger bergang von der ,klte zur ,wrme hergestellt2 wer diesen nicht mitmacht1 wird davon ble ,folgen empfinden4 ,aber nicht blo durch das allmhlige ,fallen und ,steigen der ,temperatur1 wie es im ,herbst und ,frhling stattfindet1 soll der ,mensch befhigt werden1 die ,klte des ,winters und die ,hitze des ,sommers ertragen zu knnen1 sondern auch die ,verschiedenheit der ,wrme bei ,tag und ,nacht1 am ,morgen1 am ,mittag und am ,abend soll dazu beitragen1 denselben gegen den ,wechsel der ,temperatur abzuhrten4 ,dehalb knnen auch die ,landleute1 welche am ,morgen1 wie am ,mittag und ,abend in der nmlichen ,kleidung ihre ,arbeit im ,freien verrichten1 ohne ,schaden die ,hitze wie die ,klte ertragen4 ,ganz anders aber steht es mit dem ,stubenhocker1 der sich mglichst von der freien ,luft abschliet4 ,er mu immer erst die ,nase zur ,thr hinaus stecken1 um zu erfahren1 ob er auch ein dickeres ,kleidungsstck anziehen msse1 bevor er sich aus dem ,hause hinaus wagen drfe4 ,ebenso wenig wie die ,klte des ,winters kann dieser die ,hitze des ,sommers aushalten1 er wird vielmehr schlaff und hinfllig1 ja selbst krank davon werden4 ,mge daher ,jeder dafr sorgen1 da er durch die frische ,luft abgehrtet werde1 um so gegen die ,nachtheile der ,klte sowohl wie auch der ,hitze geschtzt zu sein4 ,wie verderblich es werden kann1 wenn ,jemand1 ohne gegen die ,hitze abgehrtet zu sein1 sich derselben aussetzt1 mge folgendes ,beispiel zeigen4 ,ein ,mdchen1 welches ein ,jahr in einem ,institute gewesen war1 wollte bei groer ,sonnenhitze in die ,heimath zurckkehren4 ,es hatte sieben ,stunden zu gehen und mute auch noch sein ,reisegepck tragen4 ,mitten auf dem ,wege aber wurde es von der ,hitze berwltigt4 ,es wurde ganz verwirrt angetroffen und endete sein ,leben nach #ah ,stunden4 ,einem ,landmanne oder einem ,bauernmdchen htte die ,hitze nicht geschadet4 ,jenes ,mdchen war aber zu sehr verweichlicht und konnte sie dehalb nicht ertragen4 ,das zweite ,mittel1 sich die ,hitze ertrglicher zu machen1 ist eine entsprechende ,kleidung4 ,trgt man im ,winter eine dickere1 wrmere ,krperbedeckung zum ,schutz gegen die ,klte1 so bediene man sich im ,sommer eines leichten ,anzuges4 ,besonders rathe ich1 nicht #c oder #d ,kleider ber einander zu tragen1 zwischen denen sich leicht eine zu warme ,luftschicht entwickeln wrde4 ,bedeckt man nicht dehalb im ,sommer das ,haupt mit einem dnnen ,hute1 damit die ,luft besser durchdringen und die ,ausdnstung leichter abziehen kann8 ,so wird auch durch eine dnne ,bekleidung die ,wrme vom ganzen ,krper leichter ausstrmen4 ,dagegen werden die ,sonnenstrahlen hinreichend durch dieselbe gehindert1 nachtheilig auf denselben einzuwirken4 ,es sollen ferner die ,kleider nicht fest an den ,krper anschlieen1 damit die ,luft mildernd auf die ,krperwrme einwirken kann4 ,ein drittes ,schutzmittel gegen die ,hitze ist das kalte ,wasser4 ,dieses nimmt rasch alle bermige ,wrme weg und bringt die ,natur in einen normalen ,wrmezustand4 ,nebenbei hrtet es auch noch den ,krper ab4 ,wenn ,jemand im ,hochsommer einen ganzen ,tag im ,freien gearbeitet hat1 wie erhitzt ist dann am ,abend sein ganzer ,krper6 ,es nimmt freilich die khle ,abendluft etwas ,wrme fort1 aber immerhin bleibt doch eine zu groe ,hitze zurck4 ,wenn aber ,jemand #b oder #c ,tage in der ,sommerhitze arbeitet1 so wird sich jene ungewhnliche ,hitze des ,krpers von ,tag zu ,tag noch steigern4 ,diesem belstand kann nun durch ,anwendung des ,wassers vorgebeugt werden4 ,ich habe einen ,knecht gekannt1 der im ,sommer an jedem heien ,tage ,abends sich einige ,minuten lang in ein ,bchlein stellte1 das am ,hause vorberflo4 ,er wusch sich dann ,hnde und ,gesicht und sagte gewhnlich3 ,das ,bchlein nimmt mir alle ,mdigkeit aus den ,fen fort1 und ich bin wieder frisch und munter4 ,dieser ,knecht hat recht vernnftig gehandelt1 und es wre gut1 wenn die ,landleute es ihm fleiig nachmachen wrden4 ,sie wrden dann ,nachts viel besser ausruhen und am andern ,morgen frischer an die ,arbeit gehen knnen4 ,jener ,knecht hat auch sehr oft am ,abend seine ,pferde in den ,bach gefhrt1 gleichfalls1 damit sie abgekhlt wrden und ihre ,mdigkeit schwinde4 ,die ,thiere merkten sehr bald1 wie wohl ihnen das ,wasser thue1 und wenn man sie aus dem ,stalle gehen lie1 gingen sie von selbst dem ,bache zu4 ,ich selbst bin einst auf einem ,pferde in den ,bach geritten4 ,mitten im ,bache legte sich dasselbe1 um sich im ,wasser zu wlzen1 ohne seinen ,reiter zu fragen1 ob das recht oder unrecht sei4 ,dieses ,pferd machte sich jene ,sitte zur ,gewohnheit1 und daher wollte ,niemand auf demselben mehr ins ,wasser reiten4 ,wrden es doch alle ,landleute machen1 wie es einst viele machten1 welche das so heilsame ,wasser fleiig gebrauchten2 aber es thun ,die nur noch wenige4 ,auch die ,pferde werden leider nur noch selten ins ,wasser gefhrt4 ,wenn es nach meinem ,wunsch ging1 so wrde in jedem ,ort1 wo ein ,bach ist1 ein ,badehuschen hergestellt werden1 worin die ,landleute ihre ,bder nehmen knnten4 ,ich bin der vollsten berzeugung1 da ,dieses groen ,nutzen stiften wrde4 ,wie wohlthuend wre es fr den ,krper1 wenn im ,sommer bei anhaltender ,wrme jeden ,abend die bermige ,hitze durch ein ,bad aus demselben ausgeleitet und so einer nachtheiligen ,steigerung derselben vorgebeugt wrde6 ,mge sich daher ,jeder auch aus diesem ,grunde eine ,badegelegenheit und damit eine groe ,wohlthat fr seine ,gesundheit verschaffen6 ,fnftes ,kapitel4 ,arbeit1 ,bewegung und ,ruhe4 ,wenn das ,wasser immer ruhig und stille steht1 wird es bald faul2 wenn ein ,pflug nicht gebraucht wird1 wird er bald rostig2 wenn eine ,maschine lange der ,witterung ausgesetzt ist und nicht verwendet wird1 so wird sie bald ihre ,dienste versagen2 sie wird zuletzt gebrechlich werden und zerfallen1 ohne da man sie gebraucht hat4 ,gerade so geht es mit dem menschlichen ,krper4 ,gleicht er nicht einer ,maschine1 die so fein und kunstvoll ist1 da sie nur der allweise ,schpfer ausdenken und verfertigen konnte8 ,sie wird gewhnlich das ,meisterwerk der ,schpfung genannt4 ,diese knstliche ,maschine1 die zugleich die ,wohnsttte und das ,werkzeug des menschlichen ,geistes ist1 mu auch in bestndiger ,thtigkeit sein4 ,selbst dann arbeitet diese ,maschine noch fort1 wenn das ,tagwerk vollbracht und die ,ruhezeit eingetreten ist4 ,auch verlangt der ,schpfer selbst ,arbeit vom ,menschen4 ,er hat ber sein erstes ,geschpf auf dieser ,erde das ,wort gesprochen3 ,im ,schweie deines ,angesichtes sollst du dein ,brod essen6 ,diesem ,gottes-,urtheil entspricht auch die ganze ,einrichtung der ,schpfung2 wer was erlangen will auf der ,welt1 mu es durch ,arbeit zu gewinnen suchen1 sonst erhlt er nichts4 ,durch die ,arbeit vermehrt sich auch die ,kraft1 und je krftiger der ,mensch ist1 um so mehr darf er auf ,gesundheit und ,ausdauer rechnen4 ,unstreitig sind daher die ,landbebauer die glcklichsten ,menschen2 wenn sie nur ihr ,glck besser auffassen wrden6 ,sie arbeiten im hellen ,sonnenlicht1 sie genieen die beste ,luft1 und durch die ,arbeit wird die ,krperkraft erhalten und vermehrt4 ,je gesunder und krftiger aber der menschliche ,leib ist1 um so frischer und leistungsfhiger wird auch der ,geist sein4 ,wenn die ,landleute vernnftig leben und nicht durch ein unberlegtes ,darauflosstrmen ihre ,natur zerstren1 werden sie die gesundesten ,menschen bleiben und das hchste ,alter erreichen4 ,somit htte ich dem ,landbebauer blo den ,rath zu geben3 ,lebe recht vernnftig2 schtze es hoch1 im ,sonnenlicht dein ,tagwerk vollbringen zu knnen2 verdirb nicht selbst die gute ,luft1 welche du einathmen kannst1 und sei nicht frevelhaft gegen deinen ,krper1 indem du mehr von ihm verlangst1 als er zu leisten vermag1 oder mit andern ,worten3 ,handle nicht unvernnftig gegen dich selbst6 ,in die zweite ,reihe mchte ich die ,gewerbtreibenden stellen1 und zwar jene1 deren ,berufsarbeiten geeignet sind1 ihre ,krfte zu erhalten und zu vermehren4 ,wohl ihnen1 wenn sie bei ihrer ,thtigkeit auch zugleich helles ,tageslicht und gesunde ,luft haben6 ,weniger gnstig sind jene ,gewerbtreibenden daran1 deren ,beschftigungen den ,krper nur im geringeren ,grade anstrengen4 ,bei ihnen wird sich nie eine volle ,krperkraft entwickeln4 berhaupt ist eine zu leichte ,beschftigung nicht gut fr den ,menschen1 besonders in der ,jugend4 ,der junge ,mann soll freilich durch ,arbeit nicht zu sehr berladen werden1 aber auch nicht unter zu leichten ,arbeiten heranwachsen4 ,wie die ,krfte gebt werden knnen1 soll durch folgendes ,beispiel klar gemacht werden4 ,ein ,bursche von #ah ,jahren wollte seinen kleinen ,finger ben und versuchen1 wie weit er es bringen knnte1 wenn er tglich eine etwas grere ,last mit demselben heben wrde4 ,dieser ,bursche war den ganzen ,sommer hindurch ,mrtelmacher und ,handlanger bei den ,maurern4 ,angefangen hat er mit zwei ,ziegelsteinen 7auch ,backsteine genannt71 die zehn ,pfund wogen und mit einem ,strick zusammengebunden waren4 ,tglich wurde eine sehr kleine ,portion hinzugethan1 und dieses zusammengebundene ,gewicht einigemal im ,tage aufgehoben4 ,diese bung wurde ungefhr fnf ,monate fortgesetzt und wie weit1 mchte der ,leser fragen1 hat er es wohl gebracht8 ,die ,antwort lautet3 ,er vermochte schlielich einen ,zentner #ajj ,pfund mit dem kleinen ,finger zu heben4 ,ich wrde es kaum glauben1 sondern die ,sache fr einen kleinen ,bren halten1 den man mir aufbinden wollte1 wenn ich den ,burschen selbst nicht sehr genau knnte4 ,ich will hierzu noch bemerken1 da nebenbei auch der ganze ,krper durch die schwere ,arbeit erhebliche ,kraftvermehrung erfuhr1 und diese auch erhalten blieb4 ,ein ,schneider oder ,maler wrde es nie durch bung so weit bringen knnen1 weil seine ,berufsarbeit die ,krperkraft nicht steigert4 ,ich bedauere nur1 da man zur ,vermehrung und ,erhaltung der ,krfte gar so wenig thut2 entweder bekmmert man sich um diese gar nicht1 oder man geht dabei recht unvernnftig zu ,werke1 so da die ,krfte entweder nie gesteigert oder durch beranstrengung zu ,grunde gerichtet werden4 ,ein ,beispiel1 wie sehr eine vernnftige ,anstrengung gnstig auf den ,krper wirkt1 ist folgendes4 ,die ,weber auf dem ,lande arbeiten in ihrem ,geschfte gewhnlich nur im ,winter2 im ,sommer treiben sie ,feldbau4 ,was sie im ,winter durch dumpfe ,luft und schwaches ,licht sich schaden1 und was sie bei ihrer ,beschftigung an ,krperkrften einben1 das ersetzen sie wieder im ,sommer durch ,arbeit im ,freien1 im hellen ,sonnenlicht und in gesunder ,luft4 ,durch diesen ,wechsel der ,beschftigung bewahren sich die ,weber auf dem ,lande ihre ,gesundheit4 ,schlimmer aber geht es den ,webern und hnlichen ,handwerkern in den ,stdten1 die whrend ihrer ,berufsarbeit bestndig des guten ,lichtes1 der reinen ,luft und einer bung der ,krfte entbehren1 welche dieselben mehrt4 ,auer den angefhrten ,beschftigungen gibt es noch viele andere1 die den ,menschen nicht behilflich sind zur ,erhaltung voller ,gesundheit und ,kraft4 ,wer mir nicht glauben will1 der lasse einmal eine grere ,anzahl von ,schustern1 ,schneidern1 ,schreibern u4 s4 w4 neben eine ebenso groe ,anzahl von ,holzhackern und ,zimmerleuten sich stellen1 und man wird sehen1 wie verschieden die ,kraftleistungen der ersteren und der letzteren sind4 ,haben also viele ,stnde durch ihre ,beschftigung nicht gnstige ,gelegenheit zur ,erhaltung und ,vermehrung ihrer ,krfte1 so ist nothwendig1 da wenigstens zeitweilig letztere durch was immer fr eine ,beschftigung gebt werden1 und da alle ,theile des ,krpers in ,thtigkeit kommen1 damit nicht an verschiedenen ,stellen sich schlechte ,stoffe ansammeln und es dem ,menschen geht1 wie dem stehenden ,wasser1 welches bald anfngt zu versumpfen4 ,eine andere ,klasse von ,menschen hat zu schwere ,arbeiten1 den ,krperkrften wird mehr zugemuthet1 als angemessen ist2 dabei entbehren diese ,leute aber fast regelmig eines rechten ,lichtes und einer gesunden ,luft bei ihrer ,arbeit4 ,fr diese ist die erste und heiligste ,pflicht1 da sie1 wenigstens so viel und so oft es ihnen mglich ist1 reine und gesunde ,luft einathmen1 und da sie bei ihrer ,nahrung die hchste ,sorgfalt anwenden1 da sie nur ganz gesunde und krftige ,speisen genieen1 die ihnen fr ihre schweren ,berufsarbeiten mglichst viele ,ausdauer geben4 ,lt man das auer ,acht1 dann wird die kunstvolle ,maschine des menschlichen ,krpers viel zu frh unbrauchbar werden1 und noch ehe die vom ,schpfer bestimmte ,zeit gekommen ist1 hat der arme ,mensch das ,ende seines ,tagewerks auf ,erden erreicht4 ,ich bedaure die ,berg- und ,fabrik-,arbeiter2 aber doppelt bedauernswerth erscheinen sie mir1 wenn sie selbst noch obendrein nicht sorgfltig auf mglichste ,erhaltung ihrer ,gesundheit achten4 ,im ,kapitel ber die ,nahrungsmittel werden die nthigen ,anleitungen gegeben werden zur ,herstellung und ,bereitung einer gesunden und strkenden ,kost4 ,fr solche ,leute wre freilich auch das ,wasser ein wirksames ,hilfsmittel1 um die ,natur zu strken und ihre ,kraft zu erhalten1 sowie auch das ,ungesunde1 was durch ,mangel an ,luft und ,licht in den ,krper eingedrungen ist1 zu beseitigen4 ,mancher wird nun vielleicht sagen3 ,was kann und soll ich thun8 ,frh am ,morgen mu ich schon an die ,arbeit1 den ganzen ,tag bin ich an dieselbe gekettet1 und kommt der ,abend1 dann sehne ich mich nach ,ruhe1 und dabei gewinne ich kaum so viel1 als zur ,beschaffung des ,unterhalts nothwendig ist4 ,mein ,rath1 den ich durch eigene ,erfahrung erprobt habe1 und den ich als ,freund und ,gnner allen ,arbeitern dieser ,klassen gebe1 ist folgender3 ,wasser habt ihr1 und kosten thut's euch nichts oder doch nicht viel4 ,schafft euch nun eine ganz einfache ,holzbadewanne an und fllt sie am ,abend mit ,wasser2 geht dann am ,morgen in dieses ,wasser hinein bis an die ,magengegend1 bleibt eine halbe ,minute darin1 zieht euch rasch an1 ohne euch abzutrocknen1 und geht dann an euere ,berufsarbeit6 ,der ,krper gewinnt dadurch bedeutende ,krftigung4 ,kommt ihr am ,abend mde und erschpft von der ,arbeit zurck1 und ist der ganze ,krper erhitzt und geschwcht durch dieselbe1 so gehet in der ,badewanne zwei bis fnf ,minuten barfu hin und her oder stehet ruhig darin2 dadurch habt ihr eurem ,krper viel gentzt4 ,die ,hitze und ,mdigkeit wird vertrieben1 und ihr bekommt ,erfrischung und ,strkung4 ,wollt ihr aber euere ,sache ganz gut machen1 so lat euch mit ein paar ,giekannen voll ,wasser einen ,obergu geben2 durch den wird noch ganz besonders der ,oberkrper1 wo gerade die edelsten ,organe fr ,leben und ,gesundheit sind1 gekrftigt und erfrischt4 ,habt ihr so die ,hitze und ,mdigkeit aus euren ,gliedern ausgeleitet1 erst dann wird euch die ,nachtruhe rechte ,erquickung bringen1 und weit mehr gestrkt fr das neue ,tagewerk1 als ohne diese ,anwendung1 werdet ihr am anderen ,morgen erwachen4 ,ein anderes ,mal knnt ihr ein ,sitzbad nehmen1 das nur eine ,minute dauert1 knnt es auch zur ,nachtzeit1 nach dem ersten ,schlafe nehmen1 und auch diese einfache ,anwendung wird sehr wohlthuend wirken4 ,und solltet ihr keine ,badewanne haben und recht arm sein1 dann gebe ich euch den ,rath3 ,gehet am ,abend #e bis #ae ,minuten auf dem kalten ,boden oder auf mit ,wasser begossenen ,steinen barfu6 ,ihr zieht euch dadurch viele ,mdigkeit aus dem ,krper2 das ,blut wird vom ,kopf und ,oberkrper in die ,fe geleitet2 der ,kopf wird leichter1 und die ganze ,gemthsstimmung eine heitere werden4 ,ich habe aber noch einen anderen ,rath fr euch3 ,wenn ihr nur ein bis zwei ,liter frisches ,wasser habet1 so knnt ihr damit euren mden ,krper hinreichend abwaschen4 ,es kann das geschehen in der ,nacht1 wenn ihr aufwacht1 oder in der ,frhe beim ,aufstehen1 bei ,manchen auch des ,abends vor dem ,schlafengehen4 ,letzteres geht eben nicht bei ,jedem1 weil es nicht ,jeder ertrgt1 und hier heit es daher3 ,probire1 ob es geht4 ,wrde ,jeder diesen einfachen1 gut gemeinten ,rath beherzigen1 er wrde seinen ,berufspflichten viel leichter und freudiger nachkommen knnen1 und sein hartes ,loos wrde bedeutend erleichtert sein4 ,man kann doch wenigstens den ,versuch machen1 und wer ihn mit der nthigen ,vorsicht macht1 dem kann ich hoch und theuer versichern1 da es ihn nie gereuen wird4 ,es knnte nun einer der ,leser vielleicht sagen3 ,ich komme gewhnlich am ,abend1 nachdem ich bereits des ,tags ber viel geschwitzt habe1 im ,schwei gebadet nach ,hause1 da darf ich doch ,derartiges nicht wagen4 ,ich bin ja in der ,schule unterrichtet worden3 ,wenn man schwitzt1 soll man das kalte ,wasser meiden4 ,sei ohne ,sorge1 guter ,freund2 diese ,meinung ist einer der vielverbreiteten ,irrthmer4 ,man lscht doch gewhnlich1 wo es brennt4 ,ich versichere auf mein ,ehrenwort1 ich wrde dir den ,rath nicht geben1 im ,schweie das ,wasser anzuwenden1 wenn es nachtheilig wre4 berwinde dich zwei- bis dreimal1 dann wirst du die ,warnung1 welche du frher gehrt1 mit mir fr ,thorheit halten4 ,nur auf ,eines mache ich dich aufmerksam4 ,bist du im grten ,schwei1 so ziehe dich ganz schnell aus1 gehe nur bis an die ,magengegend in das ,wasser hinein1 wasche recht schnell den ,oberkrper ab1 gehe dann sehr rasch wieder heraus1 trockne dich nicht ab1 auer ,hals1 ,gesicht1 ,hnde und was der ,luft ausgesetzt bleibt1 und ziehe dich schnell an6 ,wenn du dich aufs ,genaueste berzeugen willst1 da die ,sache unschdlich ist1 so fhle deinen ,puls vor dem ,bade1 whrend des ,badens und nach dem ,bade1 und du wirst dich berzeugen1 da nicht die geringste ,aufregung eintritt4 ,im ,gegentheil wirst du eine groe ,beruhigung im ,pulsschlage und ,athmen wahrnehmen4 ,eine andere ,klasse von ,menschen ist mit geistiger ,beschftigung bermig angestrengt1 und zwar in dem ,mae1 da oft der ,tag nicht ausreicht1 sondern auch noch ein ,theil der ,nacht zur ,arbeit verwendet wird4 ,eine groe ,anzahl dieser ,leute beschftigt sich nur mit wissenschaftlichen ,studien4 ,sie verwenden den ganzen ,tag darauf4 ,lange ,zeit bleiben sie vielleicht gesund und krftig1 machen die herrlichsten ,fortschritte in ihren ,studien und sammeln sich nach und nach einen groen ,reichthum von ,kenntnissen4 ,sie machen es wie ein ,landwirth1 der recht arbeitsam und gengsam lebt1 die ,zeit recht gut ausntzt und allmhlig zu ,reichthum gelangt4 ,dieser ,landwirth ist aber1 nachdem er seinen ,reichthum sich erworben hat1 gesund und krftig geblieben1 und sein ,erwerb hat ihm nicht geschadet1 weil seine ,krperkraft fortwhrend durch seine ,berufsarbeit gestrkt wurde4 ,das aber wird bei den ,gelehrten nur zu hufig nicht der ,fall sein4 ,die ,krperkraft wird durch ihre ,beschftigung nicht gebt1 und daher nimmt sie im ,lauf der ,zeit ab4 ,aber die fortgesetzte ,anstrengung des ,geistes schdigt auch die ,organe des ,krpers4 ,wie zu jedem angestrengten ,krpertheil mehr ,blut zufliet1 so wird auch durch fortwhrende ,anstrengung des ,geistes das ,blut bermig zum ,kopf geleitet4 ,dadurch und durch sitzende ,lebensweise werden die brigen ,organe in ihrer ,ernhrung beeintrchtigt4 ,so bekommt der ,gelehrte ein doppeltes ,feuer fr seinen ,krper1 sein angestrengtes ,studium und das zu viel im ,kopf angesammelte ,blut4 ,diese bestndige ,hitze zehrt nothwendig an der ,natur1 wie das ,feuer am ,holze4 ,sehr viele ,krpertheile sind auerdem meistens unthtig4 ,die ,fe tragen von ,zeit zu ,zeit den ,krper von der einen ,stelle zur anderen1 dann ruhen sie wieder und werden nach und nach schlaff4 ,das ,blut macht den ,kopf hei1 die ,fe aber werden kalt4 ,es mssen nothwendiger ,weise ,strungen im ,blutlauf eintreten4 ,durch die groentheils herrschende ,unthtigkeit des ,krpers wird das ,blut nicht in dem gehrigen ,umlauf erhalten1 und es entstehen dadurch ,anstauungen im ,unterleib4 ,die ,hauptadern sind daselbst zu sehr gefllt mit ,blut1 so da ,adererweiterung1 ,knoten1 sich bilden besonders im ,darm1 die man ,hmorrhoiden nennt4 ,solche ,strungen1 wie auch die ungleiche ,hitze durch den ungeregelten ,blutlauf1 wirken gewaltig auf den ganzen ,krper ein1 und es entstehen dadurch eine ,unzahl der verschiedenartigsten ,krankheitszustnde1 fr die man kaum ,namen genug aufzubringen wei1 so da man wirklich sagen kann3 ,der an ,kenntnissen reiche ,mensch ist auch reich geworden an ,krankheiten und arm an ,gesundheit und ,krperkraft4 ,und was sind leider die ,folgen von solchen ,krankheiten8 ,bei ,vielen vermgen die ,blutadern im ,kopf ihr ,blut nicht mehr einzuschlieen1 durch eine kleine ,veranlassung1 oder auch ohne eine solche1 zerreit die brchig gewordene ,wandung derselben1 es dringt das ,blut ins ,gehirn1 und das theure ,leben1 der ,reichthum an ,kenntnissen1 so mhsam erworben1 ist dahin6 ,ein anderer ,theil dieser ,leute entkommt solch' traurigem ,ende4 ,aber die ,herzthtigkeit ist bei ihnen durch den ungeregelten ,blutlauf bermig angestrengt1 und daher ergeht es ihnen wie einem ,wanderer1 der auf der ,landstrae1 auf einmal von seinen ,krften verlassen1 erschpft zusammenbricht4 ,das ermdete ,herz stellt seine ,thtigkeit ein4 ,ist berhaupt die menschliche ,natur einer ,maschine hnlich1 so stelle ich die ,frage3 ,wie geht es der ,maschine1 die nicht fleiig geschmiert wird1 die im ,betriebe tglich viel ,staub und ,schmutz aufnehmen mu und nie grndlich gereinigt wird8 ,wird sie nicht eines ,tages1 vielleicht im vollsten ,betriebe auf einmal stille stehen oder zusammenbrechen und ihre ,dienste versagen8 ,so geht es ,vielen1 wenn die erforderliche krperliche ,thtigkeit nicht eingehalten wird4 ,in allen ,krpertheilen lagern sich abgentzte ,stoffe ab und verwsten die inneren ,organe4 ,wenn man einen solchen ,krper im ,inneren schauen knnte1 so mte man sagen3 ,hier ist allgemeine ,zerstrung4 ,der ,krper bricht in ,folge dessen zusammen1 und dann heit es1 es hat ihn oder sie ein ,schlag getroffen4 ,wie diese angefhrten ,menschenmrder1 so knnte eine groe ,anzahl ,krankheiten angefhrt werden1 deren ,hauptursache darin liegt1 da die ,krperkraft nicht gehrig gebt wurde1 wodurch alle mglichen ,unordnungen entstanden1 bis schlielich irgend ein bel dem ,leben ein ,ende machte4 ,zu dieser ,klasse gehren aber auch auer den ,studierenden alle brigen1 die hauptschlich mit geistiger ,arbeit beschftigt sind1 deren ,krperkrfte in ,folge dessen durch ihr ,berufsleben nicht gestrkt werden und so nach und nach immer mehr erschlaffen4 ,wenn dann irgend ein ,theil des ,krpers nicht mehr lebensfhig ist1 so beginnt bei ihm zunchst die ,verwstung des ,organismus und greift immer weiter um sich1 bis der ganze ,krper nach und nach lebensunfhig wird4 ,die ,beamten sind vom ,morgen bis zum ,abend1 besonders wenn ihnen ihr ,beruf recht am ,herzen liegt1 geistig beschftigt2 einzelne ,krpertheile werden besonders angestrengt1 sei es durch ,denken oder durch ,reden4 ,meistens ist in ihren ,kanzleien oder ,amtsstuben kein sehr gnstiges ,licht1 besonders wenn die ,sonne nicht ins ,zimmer scheinen kann4 ,es fehlt auch sehr hufig die reine1 gesunde ,luft4 ,man braucht dehalb noch nicht in diesen ,rumen zu rauchen1 das ,athmen mehrerer ,menschen in einem ,zimmer macht die ,luft auch schon schlecht4 ,ebenso thun das die ,wnde1 wenn sie feucht sind und ,modergeruch von sich geben1 und manche andere ,dinge1 die sich in einem solchen ,bureau befinden4 ,sollte nun der ,krper nicht durch ,einathmen so mancher ungesunden ,stoffe geschwcht werden8 ,dazu kommt noch1 da die ,leibeskrfte nicht durch schwere ,arbeit gebt werden1 im ,gegentheil ,alles auf ,schlaffheit hinwirkt4 ,soll nicht auch hier mit ,grund zu erwarten sein1 da die ,maschine des menschlichen ,krpers zu frhe leistungsunfhig wird8 ,wie hart ist es dann fr den ,geist1 der in seiner ,berufsthtigkeit fortfahren und am liebsten recht lange wirken mchte1 eine bestndige ,abnahme seiner ,krperkrfte wahrnehmen zu mssen6 ,bald ist es die ,hand1 welche ihre ,dienste zum ,schreiben versagt1 bald verhindert der morschwerdende ,kehlkopf anhaltendes ,sprechen1 bald machen heftige ,congestionen das ,denken fast unmglich1 bald wollen die ,beine den ,krper nicht mehr tragen u4 s4 w4 ,solches ,siechthum vor ,augen zu haben und mit sich herumzutragen ist gewi eine bittere ,sache4 ,gerade so geht es auch ,denjenigen1 welche mit dem ,lehrfach sich beschftigen4 ,ihr ,geist bekommt nie ,ruhe1 einzelne ,theile des ,krpers1 wie die ,sprachorgane1 sind ebenfalls fast bestndig thtig1 aber es findet keine entsprechende bung der ,krperkrfte statt4 ,wie kann solchem bel entgegengearbeitet werden8 ,wie kann man so vielen ,krankheiten vorbeugen1 die das ohnehin schwere ,berufsleben gar so bitter machen8 ,wie kann man so manche vorzeitige ,todesflle verhten8 ,man kann allerdings verschiedene ,mittel empfehlen1 aber unter allen ragen besonders zwei hervor3 ,erstens bung der ,krperkrfte und zweitens ,anwendung des ,wassers4 ,wie beide am besten vorgenommen werden knnen1 soll im ,folgenden angegeben werden4 ,spazierengehen1 krperliche ,arbeit1 ,zimmergymnastik4 ,viele glauben1 wenn sie von ,zeit zu ,zeit oder auch ganz regelmig ihren ,spaziergang machen1 dann htten sie fr die ,erhaltung und ,vermehrung der ,krperkrfte ihre ,schuldigkeit gethan2 aber ich behaupte3 ,es reicht dieses durchaus nicht hin4 ,beim ,spazierengehen werden blo die ,beine und ,fe im ,tragen gebt4 ,die ,unterleibsorgane bleiben beim ,spazierengehen so ziemlich unthtig1 d4 h4 sie bekommen keine erheblichere ,thtigkeit als im ruhenden ,zustande4 ,das ,athmen ist etwas strker1 und dehalb sind ,herz und ,lunge in einer etwas greren ,thtigkeit4 ,die brigen ,organe aber bleiben unthtig1 und so wird wohl das ,spazierengehen weniger ,vortheil fr den ,krper bringen als fr den ,geist1 der sich erquickt an dem ,anblick der freien ,natur4 ,der ,krper bekommt freilich beim ,spaziergang eine bessere ,luft2 aber weil dabei die brigen ,organe in ,unthtigkeit bleiben und ,alles behalten1 was sich ,verdorbenes angesammelt hat1 so wird doch der ,anhufung von ,krankheitsstoffen nicht entgegengearbeitet4 ,ein ,beispiel mge ,dieses veranschaulichen4 ,wenn ich im ,mai1 wo es viele ,maikfer gab1 in den ,garten kam und auf den jungen ,bumen eine ,menge sah1 dann habe ich diese jungen ,bume so stark geschttelt1 da die ,kfer smmtlich auf den ,boden gefallen sind2 dadurch verhinderte ich die ,verwstung1 welche dieselben angerichtet htten4 ,htte ich aber die jungen ,bume ausheben knnen und htte sie spazierend im ,garten umhergetragen1 dann htten die ,maikfer ihr ,unwesen ruhig fortsetzen knnen4 ,gerade so ist es mit dem menschlichen ,organismus1 in dem sich alle mglichen ,stoffe ansetzen4 ,diese vermag ein ,spaziergang nicht zu beseitigen1 dazu gehrt eine grere ,anstrengung1 wie sie bei ,ausfhrung von geregelten schweren ,arbeiten stattfindet4 ,was ich ber das ,spazierengehen gesagt habe1 gilt aber nur von jener ,art von ,spaziergngen1 wie sie gewhnlich gemacht werden4 ,es gibt aber auch solche1 die allerdings sehr dazu beitragen knnen1 die ,kraft des ,krpers zu heben und die ,gesundheit zu befestigen4 ,letzteres ist zum ,beispiel der ,fall1 wenn man ziemlich rasch geht und dabei vielleicht noch einen ,weg hat1 der eine ,anhhe hinauf fhrt oder doch sonst mhsam ist4 ,es empfiehlt sich sehr1 bei solchen ,spaziergngen den ,krper1 der leider nur zu oft bei der ,arbeit eine gebeugte ,stellung einnimmt1 recht gerade zu halten und die ,brust herauszubiegen4 ,fr die in derselben befindlichen ,organe ist es besonders gut1 wenn man die ,hnde etwa in der ,mitte des ,rckens zusammenlegt1 oder noch besser1 wenn man den ,spazierstock quer ber die ,schulterbltter in der ,hhe der ,achseln hlt und dann dessen ,enden mit den ,hnden fat4 ,bietet sich ,gelegenheit1 so kann man auch hie und da einen ,sprung ber einen ,graben machen oder sonst irgend welche ,anstrengung der ,muskeln vornehmen4 ,man soll aber darauf achten1 da nicht blo die ,beine1 sondern auch die brigen ,krpertheile in ,thtigkeit kommen4 ,ich kannte zwei ,herren1 die tglich in einem ,wald spazieren gingen und dort die verschiedensten bungen machten1 um alle ,krpertheile in ,bewegung zu setzen und zu strken1 was auf ihre ,gesundheit den wohlthtigsten ,einflu hatte4 ,wie krftigend ,spaziergnge der bezeichneten ,art auf den ,menschen wirken1 sieht man unter ,anderem an den ,mrschen der ,soldaten1 welche in einer die ,muskeln anstrengenden ,gangart1 beladen mit ,gepck und ,waffen1 oft weite ,strecken zurcklegen mssen4 ,wenn dabei keine beranstrengung der ,leute stattfindet1 so ist das eine fr die ,gesundheit recht wohlthtige bung4 ,ich mchte an dieser ,stelle darauf aufmerksam machen1 da es gerathen ist1 beim ,spazierengehen und besonders beim ,bergsteigen den ,mund geschlossen zu halten und nur durch die ,nase ,athem zu holen4 ,sollte es aber nothwendig werden1 tief ,athem zu schpfen1 so mge man stehen bleiben und mit geffnetem ,munde einige krftige ,athemzge machen4 ,auch die ,lungengymnastik kann mit dem ,spaziergange leicht verbunden werden4 ,man bleibe unterwegs einige ,minuten stehen und ziehe ganz langsam1 tief ,athem holend1 die frische ,luft ein1 halte sie ein wenig in den ,lungen zurck und athme sie dann ebenso langsam wieder aus4 ,am gnstigsten geschieht ,dieses in einem ,walde1 besonders in einem ,fichtenwalde4 ,anfangs mache man diese ,lungenbung nur einige ,mal hinter einander und strenge sich vor ,allem nicht zu sehr dabei an2 spter kann man es fters thun4 ,besonders empfehle ich diese bungen solchen ,leuten1 die schwache ,lungen haben1 wie auch denen1 die durch ihren ,beruf zu vielem ,sprechen genthigt sind4 ,was die ,wirkungen dieser ,lungengymnastik angeht1 so wird dadurch alle schlechte ,luft aus den ,lungen herausgeschafft1 wohingegen frische1 reine ,luft bis in die uersten ,theile derselben eindringt4 ,es ist dieses fr die ,bildung des ,blutes1 sowie fr dessen ,reinigung ein hchst wichtiges ,moment4 berdie werden die ,lungen selbst durch genannte bungen gestrkt4 ,welche krperlichen ,arbeiten sollen aber vorgenommen werden1 wird ,mancher fragen2 es fehlt mir an ,zeit und an ,gelegenheit hierzu4 ,antwort3 ,wenn ,jemand will1 so kann er gewi von ,zeit zu ,zeit ,holz sgen4 ,wie ,viele knnten auch in ihrem ,garten graben6 berhaupt meine ich3 ,was man will und dehalb sucht1 das findet man auch1 und man wird sich daher schon eine ,gelegenheit verschaffen knnen1 um in vernnftiger ,weise seine ,krperkrfte zu ben4 ,ich habe in meiner ,jugend die ,landarbeit zu meiner ,beschftigung gehabt1 besonders gern habe ich geackert4 ,als ,priester kam ich nun eines ,tages zu einem ,knechte1 der am ,ackern war4 ,ich wollte ihm zeigen1 da ich auch zu ackern verstehe1 und begann damit2 der ,knecht ging neben mir und htte sich gefreut1 wenn es mir milungen wre4 ,in einer halben ,stunde war ich aber so mde1 da ich fhlte1 meine ,kraft sei bedeutend verringert4 ,ich bin dann jeden ,tag eine ,stunde zu diesem ,knecht gegangen1 um zu ackern4 ,nach einer ,woche fhlte ich1 da meine ,leibeskraft sicherlich ums ,dreifache sich vermehrt hatte4 ,der ,knecht hat an meiner ,arbeit kein rgerni genommen1 und mir hat's gut gethan4 ,ich sage nochmals3 ,was wir wollen und suchen1 das finden wir gewi und auch die nthige ,zeit dazu4 ,sollte aber dennoch ,jemand gar keine ,gelegenheit zu krperlichen ,arbeiten finden knnen1 so mge er1 so gut es geht1 durch die in neuerer ,zeit vielfach eingefhrte ,zimmergymnastik ,ersatz dafr suchen4 ,ich bin der ,meinung1 da man seiner ,natur durch dieselbe ntzen kann1 besonders wenn man wei1 wo es fehlt1 und wie man helfen kann4 ,es kommen bei der ,zimmergymnastik die verschiedensten bungen in ,anwendung1 als3 ,bewegung resp4 ,drehung der ,hand- und ,fugelenke1 bung der ,bein- und ,armmuskeln1 letztere insbesondere auch durch den ,gebrauch der eisernen ,hanteln1 verschiedene ,bewegungen des ,kopfes1 des ,oberkrpers u4 s4 w4 ,die ,zimmergymnastik bringt dem ,krper mehrere ,vortheile4 ,es werden viele lstige ,gase ausgeleitet1 das ,blut kommt in grere ,bewegung und wird den uersten ,krpertheilen zugefhrt4 ,die einzelnen ,muskeln des ,krpers werden gebt und gestrkt4 berdie wird die ,wrme desselben erhht und sowohl die ,transpiration als auch die ,verdauung befrdert4 ,es sei jedoch bemerkt1 da man diese ,gymnastik nicht alsbald nach dem ,essen betreiben soll1 sondern erst zwei bis drei ,stunden nachher4 ,sogleich nach dem ,essen die bungen vorzunehmen1 knnte sehr ble ,folgen haben4 ,auch soll man sich nicht bermig dabei anstrengen2 denn berma taugt hier ebenso wenig als sonst irgendwo4 ,besonders empfehlenswerth ist es1 des ,morgens gleich nach dem ,aufstehen einige bungen anzustellen4 ,nhere ,auseinandersetzungen ber ,zimmergymnastik hier zu machen1 wrde zu weit fhren4 ,wer dieselbe anwenden will1 findet ,anleitung dazu in besonderen ,werken1 die diesen ,gegenstand grndlich behandeln4 ,ich mache noch darauf aufmerksam1 da man in der ,zimmergymnastik ein gutes ,mittel besitzt1 nach einer ,wasseranwendung wieder trocken und warm zu werden1 wenn man wegen schlechten ,wetters oder aus andern ,grnden nicht ausgehen kann4 ,ferner leistet auch oft ,etwas gute ,dienste1 was man bisher unbeachtet gelassen hat4 ,ich war einst genthigt1 die ganze ,nacht auf der ,eisenbahn zu fahren4 ,mir bangte davor1 eine so lange ,zeit sitzen zu mssen1 weil ich glaubte1 dann nicht schlafen zu knnen4 ,ein gutmthiger ,condukteur gab mir1 weil ,platz genug vorhanden war1 ein eigenes ,coup4 ,meine ,reisetasche machte ich zu einem ,kopfkissen1 meinen berwurf zu einer ,decke und legte mich auf der ,sitzbank nieder4 ,als der ,zug im ,laufe war1 wurde ich hin und her geworfen durch die verschiedenen ,erschtterungen1 und ein ,hut wre an meiner ,stelle schlielich vom ,sitze heruntergeworfen worden4 ,whrend dessen dachte ich immer3 ,welche ,wirkung mag doch wohl dieses bestndige ,hin- und ,herschleudern auf deinen ,krper haben8 ,meine ,wibegierde wurde bald befriedigt2 mir wurde immer wohler1 und als der ,morgen kam1 fhlte ich mich so frisch1 als wenn ich die beste ,bettruhe gehabt htte1 und ich merkte vier ,tage lang die wohlthtige ,einwirkung4 ,aber wie kann denn1 so mchte wohl ,mancher fragen1 so ,etwas gut sein8 ,ich antworte3 ,diese vielen kleinen und greren ,erschtterungen haben allgemeine ,thtigkeit im ,krper bewirkt1 ohne anzustrengen1 in einem ,mae1 wie sie ,jahre lang nicht mehr stattgefunden hatte4 ,damit will ich freilich nicht sagen1 da man jede ,nacht1 statt zu schlafen1 sich hin und herschaukeln lassen soll1 sondern nur ,dieses1 da man durch verschiedene ,bewegungen und ,anstrengungen der ,natur ntzen kann4 ,wasser als ,mittel zur ,erhaltung der ,krfte4 ,ein zweites ,mittel zur ,erhaltung und ,vermehrung der ,krfte ist und bleibt von der ,kindheit bis an das ,ende des ,lebens das ,wasser4 ,das ,wasser nimmt erstens alle berflssige ,hitze fort1 welche im ,krper1 sei es durch ,thtigkeit oder auf irgend eine andere ,weise1 entstanden sein mag4 ,zu groe ,hitze schadet dem ,krper sehr4 ,zweitens verhindert das ,wasser zu groe ,anhufung von ,fett und schlechten ,sften4 ,ein vernnftiger ,hydropath wird nie zu fettleibig werden4 ,bei ,wasseranwendung lagert sich auch nicht so leicht kranker ,stoff in den verschiedenen ,winkeln des menschlichen ,krpers ab4 ,drittens strkt das kalte ,wasser1 wie den ganzen ,krper1 so auch die einzelnen ,theile desselben4 ,wie eine ,mhle durch den ,wasserstrom getrieben wird1 so wird durch die ,wasseranwendung die ganze ,natur in grere ,thtigkeit gesetzt und bekommt mehr ,frische4 ,strungen im ,blutlauf schaden dem ,krper ungemein1 aber durch das kalte ,wasser wird der ,blutlauf am besten geregelt1 wieder in ,ordnung gebracht und darin erhalten4 ,wie das ,wasser zu groe ,hitze dmpft1 so wird es hingegen1 wo ,naturwrme fehlt1 dem ,mangel daran abhelfen1 und wenn es ein ,schutzmittel gibt vor ,krankheiten aller ,art1 so ist die das ,wasser1 welches als ein wachsamer ,schutzmann nicht leicht ,schdliches in den menschlichen ,organismus eindringen lt4 ,du wirst1 lieber ,leser1 vielleicht fragen3 ,wie soll ich das ,wasser gebrauchen1 um diesen ,zweck zu erreichen8 ,die ,antwort lautet3 ,ich habe vor #cj ,jahren einem ,beamten1 der nach ,aussage der rzte leberleidend und mit ,hmorrhoiden geplagt war1 und der zudem keine ,medizin einzunehmen vermochte1 gerathen1 er solle in der ,woche zwei- bis dreimal einen krftigen ,spaziergang machen1 so da er in ziemlich starken ,schwei komme1 sein ganzer ,krper sich erhitze1 und das ,blut in krftigen ,lauf gebracht wrde4 ,dann solle er so rasch wie mglich in seine ,waschkche gehen1 dort ein kaltes ,bad nehmen1 hchstens eine halbe ,minute lang1 aber nur bis zur ,magengegend sich ins ,wasser setzen und whrend dessen den oberen ,krper flchtig abwaschen4 ,darauf solle er sich rasch wieder anziehen und ,bewegung machen1 bis er vollstndig trocken und warm sei4 ,so schwer es diesem ,beamten anfangs vorkam1 alle ,vorurtheile zu berwinden1 die er dagegen hatte1 im ,schweie ins kalte ,wasser zu gehen1 gerade so begeistert war er spter dafr1 ,die zu thun4 ,dieser ,beamte erreichte ein sehr hohes ,alter4 ,ein ,priester in den schnsten ,lebensjahren1 der von verschiedenen ,krankheiten geplagt war1 wurde durch eine geregelte ,wasseranwendung von allen seinen ,leiden geheilt4 ,um spter geschtzt zu sein gegen ,erkrankung und mit aller ,kraft seinem hohen ,berufe vorstehen zu knnen1 gab ich ihm den ,rath1 jeden ,morgen beim ,aufstehen ein ,halbbad zu nehmen oder auch ein ,vollbad1 aber nur eine halbe ,minute lang4 ,diese bung erhielt jenen ,priester in seiner vollen ,rstigkeit und ,gesundheit4 ,ich knnte einen andern ,priester nennen1 der #bj ,jahre hindurch fast jede ,nacht vom ,bett in seine ,waschkche ging1 ein ,halbbad nahm und wieder in sein warmes ,bett zurckkehrte2 durch diese ,bder hat er seinen ,krper in vollster ,frische und ,kraft erhalten4 ,wer die ,gelegenheit nicht hat1 ein ,halb- oder ,vollbad zu nehmen1 der kann durch eine ,kaltwaschung sich auerordentlich ntzen4 ,auch diese nimmt zu groe ,hitze fort1 vermehrt hingegen die geschwchte ,krperwrme und verhilft der ganzen ,natur zu ihrer vollen ,thtigkeit4 ,ein ,mdchen1 das viel krnkelte und nirgends ,heilung finden konnte1 stellte seine verlorene ,gesundheit und ,kraft dadurch wieder her1 da es zwei- bis dreimal in jeder ,woche in der ,nacht eine ,waschung des ganzen ,krpers vollzog und zweimal wchentlich ,nachts ein ,sitzbad von einer ,minute nahm4 ,aus dem ,gesagten wird ,jedem klar sein1 welche ,bedeutung das ,wasser hat zur ,krftigung des ,krpers und zum ,schutze wider ,krankheiten4 ,daher kann das ,wasser als ,mittel zur ,erhaltung der ,gesundheit nicht warm genug empfohlen werden4 ,bei diesem ,kapitel mchte ich jedoch ernstlich warnen vor allem bereifer4 ,whrend die ,einen das ,wasser wie den ,lucifer frchten1 so gibt es andrerseits auch ,solche1 denen dasselbe so wohl behagt1 da sie nie genug bekommen knnen4 ,das ist besonders der ,fall1 wenn sie den ,wasseranwendungen ihre ,heilung und ,gesundheit verdanken4 ,man soll auch hierbei ,ma und ,ziel halten4 ,der ,fuhrmann mu eine ,peitsche haben1 um die ,zugthiere nthigen ,falls antreiben1 aber ja nicht1 um seine ,pferde recht oft damit zchtigen zu knnen4 ,man bertreibe nicht mit ,wasseranwendungen1 ich warne ,jeden ernstlich davor1 damit er nicht durch zu viele ,anwendungen seine ,naturwrme schwcht und so einem fr die ,natur schdlichen ,feind ,eingang verschafft1 nmlich der ,klte4 ,aus dem ,gesagten wird klar ersichtlich sein1 da nicht blo die ,kranken1 sondern auch die ,gesunden die angegebenen ,mittel zur ,erhaltung und ,strkung der ,krperkrfte gebrauchen sollen4 ,diese glauben gewhnlich1 sie brauchten1 eben weil sie gesund seien1 nichts zu thun4 ,solche kommen mir vor wie ein recht starker ,mann1 der die ,thre nicht schliet1 weil er glaubt1 wenn ein ,spitzbube komme1 werde er ihn bald hinausgeworfen haben4 ,eines schnen ,tages aber wird er inne werden1 da ein schlauer ,spitzbube ihn doch ausgeraubt habe4 ,man trgt ja eifrig ,vorsorge1 da die ,lebensmittel nicht ausgehen2 soll denn nicht auch eine der ersten ,sorgen1 nach der ,sorge fr die ,seele1 die sein1 da man seine ,gesundheit erhlt8 ,die ,pflicht der ,selbsterhaltung fordert dazu auf1 und gewi bleibt ,keiner ohne ,strafe von seinem ,schpfer1 wenn er eines der edelsten ,gter1 seine ,gesundheit1 leichtsinnig vernachlssigt4 ,mge darum jeder gesunde ,mensch das thun1 was ich zur ,erhaltung der ,gesundheit angerathen habe4 ,es ist eine ,hauptpflicht1 das ,wohl des ,nchsten zu befrdern1 wozu uns auch die ,religion besonders nachdrcklich auffordert4 ,jeder ,vernnftige ist auch froh1 wenn ihm ein guter ,rath gegeben wird1 wodurch er ein hheres ,glck erreichen oder vor einem ,unglcke bewahrt bleiben kann4 ,darum habe ich die im ,vorstehenden enthaltenen ,rathschlge gegeben4 ,manche werden vielleicht dieselben gering schtzen und unbeachtet lassen4 ,es ist sehr oft eine undankbare ,arbeit1 ,andere darauf aufmerksam zu machen1 da ihnen keine gute ,zukunft in ,aussicht steht1 wenn sie nicht bei ,zeiten ,vorsorge treffen4 ,sage man einem ,trinker1 er werde in #d-e ,jahren seine ,gesundheit untergraben haben1 falls er von seiner ,unmigkeit nicht ablasse4 ,er kann's nicht glauben2 ja er wird am ,ende noch bse ber eine solche gutgemeinte und begrndete ,warnung4 ,wenn er aber1 von der ,trunksucht zu ,grunde gerichtet1 seinem ,lebensende nahe ist1 dann mchte er freilich ,hlfe4 ,ich habe schon oft den ,versuch gemacht1 ,bekannte1 wenn sie ein krankhaftes ,aussehen hatten oder von ,vorboten der herannahenden ,krankheit erzhlten1 aufzumuntern1 durch das ,wasser dem bel vorzubeugen1 aber nur selten ist es mir gelungen1 sie dazu zu bringen4 ,ein ,amtsbruder klagte mir einst einige ,gebrechen und fragte1 ob ich kein ,mittel wisse1 um dieselben zu beseitigen1 aber nur nicht mit ,wasser1 zu dessen ,gebrauch lasse er sich nicht bewegen4 ,da er das ,wasser als ,hlfsmittel nicht anwenden wollte1 so kam es1 wie ich gedacht hatte4 ,nach #f ,monaten starb er im schnsten ,mannesalter4 ,ich wurde einst vor ,gericht geladen1 weil ich verklagt worden1 da ich die ,leute kurire und den rzten das ,brod entziehe4 ,der ,beamte sagte mir1 ich solle davon abstehen1 mit ,wasser zu kuriren4 ,hierauf gab ich zur ,antwort3 ,soll man die ,hlflosen ohne ,hlfe1 und die man noch gut und leicht retten knnte1 sterben lassen8 ,darauf erwiderte er1 es sei nicht mein ,fach1 die ,leute zu kuriren1 ich solle es den ,fachmnnern berlassen4 ,als ich aus der ,kanzlei heraustrat1 traf ich zwei ,mnner1 welche wuten1 warum ich vor ,gericht geladen war1 und sie fragten mich1 wie es mir ergangen sei4 ,mir ging es gut1 entgegnete ich1 man konnte und kann mir nichts anhaben4 ,der ,beamte rieth mir1 mit ,wasser nichts mehr zu thun1 und gerade dieser wrde es am nothwendigsten gebrauchen knnen2 denn in ,blde wird ihn der ,schlag treffen1 es sind schon viele zuverlige ,vorboten da4 ,nach #ad ,tagen hat denn auch wirklich ein ,schlaganfall ihn getroffen1 und er starb nach kurzer ,zeit4 ,ich war der berzeugung1 man htte dieses bel recht gut verhindern knnen4 ,wenn man also durch seine ,berufspflichten nicht schon die gehrige ,bewegung und ,arbeit zur ,erhaltung und ,ausbildung seiner ,leibeskrfte sowie zur ,abhrtung seines ,krpers hat1 so sollte man recht froh sein1 im ,wasser ein ,mittel zu haben1 wodurch ,gesundheit und ,kraft bewahrt und vermehrt werden kann1 und der ,krper abgehrtet und ausdauernd wird4 ,ist das ,wasser fr den gesunden ,menschen ein vorzgliches ,mittel1 seine ,gesundheit und ,kraft zu erhalten1 so ist es auch in der ,krankheit das erste ,heilmittel2 es ist das natrlichste1 einfachste1 wohlfeilste und1 wenn recht angewendet1 das sicherste ,mittel4 ,wie aber das ,wasser in den einzelnen ,fllen verwendet werden soll1 wird spter durch ,beispiele nher erlutert werden4 ,sechstes ,kapitel4 ,wohnung4 ,wer sich ein ,haus bauen will1 der schaut sich zuerst nach einem geeigneten ,platz um4 ,er achtet darauf1 da dieser nicht sumpfig sei1 und er so ein ungesundes ,haus bekomme2 da der ,grund fest sei1 damit das ,haus nicht einfalle2 da er eine freie ,aussicht erhalte und frische ,luft habe4 ,wie er bei der ,auswahl des ,bauplatzes vorsichtig ist1 so wendet er auch die grte ,sorgfalt an1 da das ,haus gut und seinen ,bedrfnissen entsprechend gebaut wird1 damit er nicht nach ,vollendung des ,baues genthigt sei1 nochmals zu bauen1 weil er vorher nicht wohl berlegt hatte4 ,alles nun1 was der ,erbauer eines ,hauses bercksichtigt1 das soll man gleichfalls bei der ,wahl einer ,wohnung beachten4 ,man wohne nicht in einem ,hause1 das an einem feuchten ,platze steht2 denn in einem solchen findet man sicher keine gesunde ,wohnung4 ,ist der ,grund feucht1 werden auch die ,mauern feucht4 ,feuchte ,wnde sind aber schdlich1 weil sie die ,luft nicht durchlassen1 also die eingeschlossene ,luft ganz schlecht werden mu4 ,wie hufig kommt in ,wohnungen in ,folge der ,feuchtigkeit der ,mauerfra vor6 ,von unten herauf lst sich der ,mrtel oder ,anwurf stckweise ab1 und ,salpeter bildet sich in den ,mauern4 ,wenn dieses ,mauerbel vorhanden1 darf man sich gar nicht wundern1 da jeder ,bewohner des ,hauses ber ,etwas zu klagen hat2 besonders nachtheilig aber wird dasselbe fr die ,kinder4 ,wie die ,mauern fters von unten herauf ,mauerfra haben1 so bekommen sie auch sehr hufig feuchte1 selbst ganz nasse ,flecken1 die gewhnlich den ,bewohnern ein sicherer ,wetteranzeiger sind4 ,sieht man1 da die ,mauer na ist1 so sagt man1 es kommt bald ,regen2 stehen ,tropfen auf der ,mauer1 so heit es1 ein recht starker ,regen wird kommen4 ,wenn die ,bewohner in einem solchen ,hause nicht wissen1 wie schdlich die ,ausdnstung von solchen ,mauern ist1 dann sind sie zu bedauern1 weil sie auch keine ,mittel anwenden1 dieselbe1 so weit es mglich ist1 unschdlich zu machen4 ,durch eine recht gute1 geregelte ,lftung kann hier viel1 sehr viel geschehen1 um beln vorzubeugen4 ,man mu recht sorgen1 da die schlechte ,luft stets ausstrmen und eine gesunde eindringen kann4 ,hat aber das bel weit um sich gegriffen an einer ,mauer1 dann soll man's dieser machen wie einem alten ,rock1 der unbrauchbar geworden ist4 ,man schafft sich dann einen andern an4 ,wenn man feuchte ,rume eines ,hauses gar nicht lftet1 so werden nach und nach auch alle anderen ,rume des ,hauses mehr oder weniger schdlich fr die ,gesundheit4 ,wie in dem besprochenen ,falle1 so mu berhaupt groe ,sorge getragen werden fr eine gute ,lftung4 ,auch in unbewohnte ,zimmer soll stets der freien ,luft ,zugang gestattet werden4 ,besonders aber soll man darauf achten1 da zur allgemeinen ,wohnstube ein ,zimmer gewhlt werde1 in das eine frische1 gute ,luft stets ,zugang haben kann4 ,eine feuchte1 dunkle ,wohnstube1 in welche wenig oder selten oder vielleicht gar kein ordentliches ,licht und keine gute ,luft dringen kann1 ist mehr ein ,kerker als ein ,wohnraum1 und die ,bewohner eines solchen sind bedauernswerthe ,leute4 ,der ,aufenthalt darin ist den ,erwachsenen sehr schdlich1 noch mehr aber den ,kindern1 die bereits halb krank auf die ,welt kommen und in dieser elenden ,luft schon in der ,wiege verkmmern mssen4 ,noch schdlicher aber als eine ,wohnstube1 die des hinreichenden ,lichtes und gesunder ,luft entbehrt1 ist eine ,schlafstube1 der es hieran mangelt4 ,aus dem ,wohnzimmer geht man doch mehrmals im ,tage hinaus und athmet dann wieder frische ,luft2 im ,schlafzimmer aber verbleibt man unausgesetzt die ganze ,nacht hindurch4 ,mde und erschpft vom ,tagwerk legt sich der ,mensch darin am ,abend auf sein ,ruhebett nieder1 und in langen ,zgen athmet er die fr seine ,erhaltung erforderlichen ,stoffe ein1 besonders ,sauerstoff4 ,so wird seine ,natur erquickt und gestrkt fr das kommende ,tagewerk4 ,wenn nun aber im ,schlafzimmer feuchte ,wnde die ,luft verderben1 und wenn dasselbe nicht fleiig zum ,lften geffnet wird1 dann bekommt ja der ,mensch1 statt ,stoffe zur ,befrderung der ,gesundheit1 nur solche1 die dieselbe verderben4 ,nichts ist so nachtheilig als eine eingesperrte ,luft im ,schlafzimmer4 ,dieser ergeht es wie dem ,wasser1 das keine ,bewegung hat und faul wird4 ,ich habe die ,erfahrung gemacht3 ,wenn ich irgendwo bernachtete1 und der ,zimmergeruch zeigte mir an1 es wird nicht fleiig gelftet1 so hatte ich jedesmal am ,morgen einen kleinen ,katarrh und dazu noch einen eingenommenen1 schweren ,kopf4 ,als ich aber den ,vorsatz gemacht1 wo immer ich bernachten mge1 stets ein ,fenster zu ffnen1 sei es ,sommer oder ,winter1 blieb ich jedesmal von beiden beln frei4 ,in dem ,angefhrten liegt auch der ,grund1 wehalb man allgemein behaupten hrt1 wenn man in einer fremden ,wohnung schlafe1 knne man nicht so gut schlafen1 wie zu ,hause4 ,ich gebe zu1 da das ,ungewohnte etwas strend wirkt2 aber vielfach wird die ,hauptursache in der ungnstigen ,zimmerluft zu suchen sein4 ,wenn die ,mauern einmal durch ,vernachligung des ,lftens verdorben sind und in ihrem feuchten ,zustande alles ,mgliche aufgenommen haben1 so lt sich das nicht in kurzer ,zeit oder gar in wenigen ,minuten verdrngen1 wie ,einige glauben4 ,das beweist der eigenthmliche ,geruch1 den ein wenig oder gar nicht gelftetes ,zimmer lange ,zeit behlt4 ,es brauchen brigens die ,mauern nicht einmal feucht zu sein2 um die ,luft im ,zimmer schlecht zu machen1 gengt es1 da dasselbe nicht ordentlich gelftet wurde4 ,noch nachtheiliger wirkt es auf die menschliche ,natur1 wenn ,mehrere in einem nicht gehrig gelfteten ,zimmer schlafen4 ,schon das ,ausathmen von mehreren ,personen und das ,ausdnsten von mehreren ,betten wirkt nachtheilig auf die ,luft4 ,durch das ,einathmen solch' verdorbener1 mit ,kohlensure angefllter ,luft wird man aber matt und mde1 statt am ,morgen mit frischen ,krften zur ,arbeit gehen zu knnen4 ,es kann dehalb nicht genug empfohlen werden1 da man ein ,schlafzimmer whle1 in das die ,sonnenstrahlen recht eindringen knnen1 und in welchem der freien ,luft der ,zugang nicht abgesperrt ist4 ,die ,wohn- und ,arbeitszimmer mssen im ,winter natrlich geheizt werden1 aber gar oft wird hierin das rechte ,ma nicht eingehalten4 ,die ,natur ist wie ,wachs2 man kann sie an fast ,unglaubliches gewhnen in der einen wie in der anderen ,richtung4 ,es gibt ,leute1 die einheizen bis #af1 ja #bj ,grad ,wrme1 und dabei fhlen sich solche ,leute oft ganz behaglich2 man kann aber auch viele antreffen1 die mit #ab bis #ad ,grad sich begngen4 ,welche ,klasse ist nun besser daran8 ,wenn die ,heizung in den ,wohn- und ,arbeitszimmern zu stark ist1 so verweichlicht sie die menschliche ,natur1 und dehalb vermgen solche ,leute die ,klte nicht mehr zu ertragen4 ,aber ein noch greres bel besteht darin1 da die ,feuerung ,sauerstoff verzehrt4 ,die eingeathmete ,wrme macht auch die ,athmungsorgane recht empfindlich gegen die ,klte4 ,wie wohl thut's1 wenn man aus einem heien ,zimmer in die frische1 wenn auch kalte ,luft hinauskommt1 wie erfrischt das1 und wie behaglich fhlt man sich dabei6 ,gerade das ,gegentheil tritt aber ein1 wenn man aus der frischen ,luft in ein zu sehr geheiztes ,zimmer kommt4 ,wer viel in ,gottes freier ,natur auch zur ,winterszeit sich aufhlt und in keinem zu sehr geheizten ,zimmer wohnt und sich auch vernnftig kleidet1 der wird nicht leicht einen ,katarrh bekommen4 ,wer aber das ,gegentheil thut1 wird selten ohne ,katarrh sein4 ,hat er ein ,katarrhfieber durchgemacht1 so wird bald wieder ein anderes seiner warten4 ,denken wir uns nur den schroffen ,wechsel1 wenn man aus einer ,wrme von #bj bis #be ,grad pltzlich hinaustritt in die freie ,luft1 wo eine ,klte von #g-ae oder noch mehr ,graden herrscht4 ,einen solchen ,wechsel vermag eine verweichlichte ,natur am allerwenigsten auszuhalten4 ,sie unterliegt1 und das ,fieber bekommt die ,herrschaft4 ,ist aber der ,mensch abgehrtet1 die ,kleidung entsprechend1 so wird der ,wechsel von der nicht bermigen ,zimmerwrme in die freie ,natur ihm nichts anhaben und leicht ertragen werden4 ,du fragst mich1 lieber ,leser3 ,welche ,wrme soll man denn im ,wohnzimmer haben8 und ich antworte dir3 #ae bis #ai ,grad1 ausnahmsweise auch #bj ,grad1 ist die beste2 was aber ber #bj ,grad ist1 gereicht zum ,nachtheile deiner ,gesundheit4 ,es werden nun vielleicht manche ,landleute sagen3 ,wir haben groe ,wrme am liebsten1 und wenn's #bj bis #bg ,grad hat1 ist's uns am wohlsten beim ,ofen4 ,landleute1 die den ,tag hindurch in der kalten1 freien ,natur arbeiten1 gegen den ,wechsel von ,wrme und ,klte durch das ,arbeiten abgehrtet sind1 und den ganzen ,tag ber die beste1 reinste ,luft eingeathmet haben1 denen wird die warme ,zimmerluft am ,abend auf ein paar ,stunden kaum schaden1 zumal sie die schwerere ,arbeitskleidung ablegen und bei ihrer gewhnlichen ,hauskleidung im warmen ,zimmer verweilen4 ,was aber einem abgehrteten ,bauer nichts schaden kann1 das kann einen ,schwchling halb umbringen4 ,wer also die goldene ,mittelstrae gehen will1 der heize sein ,wohn- und ,arbeitszimmer bis #ae1 hchstens #bj ,grad ,celsius ,wrme1 und er wird sich wohl dabei fhlen4 ,vor #ej bis #fj ,jahren konnte man in manchem ,dorfe vielleicht nicht in einem einzigen ,schlafzimmer einen ,ofen finden2 heut zu ,tage aber kann man hufig einen solchen dort treffen4 ,es gibt viele ,leute1 die am ,abend ihr ,schlafzimmer heizen2 sie glauben dadurch etwas ,besonderes fr die ,erhaltung ihrer ,gesundheit zu thun4 ,ich versichere ,allen1 da sie sich dadurch mehr schaden als ntzen4 ,denn erstens gewhnen sich ,solche viel zu sehr an die ,wrme1 die empfindlich und schlaff macht2 zweitens werden alle ,krankheitsstoffe durch diese ,wrme gleichsam aufgeweckt2 das ,schlimmste aber ist1 da der ,sauerstoff von der ,feuerung aufgezehrt wird und oft sehr schdliche ,verbrennungsgase sich bilden4 ,gerade dann1 wenn wir so recht in langen ,zgen athmen1 wie es im ,schlafe der ,fall ist1 wirken jene um so verderblicher4 ,besonders nachtheilig ist auch der ,wechsel der ,temperatur in einem solchen ,schlafzimmer4 ,wenn der ,mensch von der ,wrme in die ,klte hinausgeht1 so steigert sich durch das ,gehen die ,krperwrme1 und der ,wechsel vermag dann nicht so viel zu schaden4 ,wenn aber das ,schlafzimmer am ,abend eine ,wrme von #bj ,grad ,celsius hat und diese1 whrend man ruhig daliegt1 in vier bis fnf ,stunden auf #i-aj ,grad sinkt1 so hat ein solcher ,wechsel gewi nicht die besten ,folgen4 ,auch ist ,dieses sehr nachtheilig1 da man zu immer grerer ,verweichlichung kommt4 ,frage man recht hochbetagte ,leute1 ob man in ihrer ,jugendzeit eine solche ,schwche und ,armseligkeit und so viele ,krankheiten wie heut' zu ,tage gekannt habe2 damals aber schlief ,jeder im ungeheizten ,zimmer4 ,ich bin der berzeugung1 da gerade die kalte1 frische ,luft am gnstigsten aufs ,blut einwirkt1 und da hingegen die erwrmte ,luft das ,blut verschlechtert4 ,und sollte wirklich bei schwchlichen1 alten ,leuten eine ,heizung nothwendig sein1 so wrde doch eine ,wrme von #aj ,grad1 hchstens aber #ab ,grad ,celsius gewi ausreichen4 ,endlich kommt beim ,heizen der ,schlafzimmer noch der belstand hinzu1 da man die ,wrmegrade immer mehr erhht1 wenn man einmal angefangen hat zu heizen1 weil die ,verweichlichung durch die ,heizung zunimmt4 ,es gibt aber noch eine ganz besondere ,art der ,heizung in den ,schlafzimmern1 die darin besteht1 da man den ,ofen im ,bett hat1 nmlich ,flaschen mit heiem ,wasser gefllt4 ,der wird wohl miserabel daran sein1 der nicht mehr so viel ,wrme hat1 da er sein ,kleid anziehen kann1 ohne es vorher zu erwrmen6 ,und ist das ,bett schlielich etwas ,anderes als das ,nachtkleid8 ,gerade durch das ,erwrmen des ,bettes mit heien ,flaschen wird nicht nur verhindert1 da sich neue ,naturwrme bildet1 sondern die ,fe werden noch mehr verweichlicht4 ,diese knstliche ,wrme trocknet auch die ,fe zu sehr aus4 ,und wie will man den ,wechsel von dieser knstlichen ,bettwrme und der herrschenden ,temperatur im ,freien1 besonders wenn es recht kalt ist1 ertragen8 ,wie also die ,heizung der ,schlafzimmer sehr nachtheilig auf den ganzen ,krper einwirkt1 so wird diese knstliche ,bettwrme im ,besondern noch schdlich fr die ,fe sein4 ,man wird auf solche ,weise gebrechlich und will doch nicht glauben1 da man selbst schuld daran ist4 ,es entsteht nun die ,frage3 ,wenn das ,heizen der ,schlafzimmer und das ,erwrmen des ,bettes nachtheilig ist1 soll dann der schroffeste ,gegensatz angewendet und am ,ende gar zur ,winterszeit das ,fenster im ,schlafzimmer geffnet werden8 ,man sagt doch allgemein1 die ,nachtluft sei schdlich4 ,hierauf ist zu antworten3 ,wenn die ,nachtluft wirklich schdlich wre1 dann htte der ,schpfer bei der ,erschaffung und ,regierung der ,welt einen ,fehler gemacht4 ,es ist sicher die freie1 reine ,luft die beste4 ,man denke berdie an die alten ,htten1 wie es deren noch vor einem halben ,jahrhundert so viele gab2 dieselben waren hufig nur aus ,balkenholz zusammengefgt und durch manche ,ritzen htten selbst die ,sonnenstrahlen scheinen knnen4 ,wie gleichgltig ging man ferner mit dem ,fensterverschlu um6 ,es gefror ,alles in den ,schlafzimmern1 was nur gefrieren konnte4 ,es war darin dieselbe ,temperatur und ,luft1 wie im ,freien1 nur etwas ruhiger4 ,hat das den ,leuten geschadet8 ,nicht im ,mindesten6 ,damals habe ich auch nirgends eine ,bettflasche gesehen oder einen ,ofen im ,schlafzimmer4 ,jeder war im ,stande1 sein ,nachtkleid1 das ,bett selbst zu erwrmen -- ein ,beweis1 wie abgehrtet und ausdauernd die ,leute damals noch waren4 ,niemand klagte ber ,nachtklte oder schlechte ,nachtluft4 ,ich habe ,wochen hindurch selbst bei #ab und #ae ,grad ,klte immer ein ,fenster meines ,schlafzimmers offen gehabt1 und ich habe mich nie frischer und wohler gefhlt1 als zu dieser ,zeit4 ,dehalb aber rathe ich nicht1 man solle alle ,fenster ffnen und solle auf einmal1 nachdem man sich verweichlicht hat1 sich der kalten ,temperatur aussetzen4 ,das hiee freveln4 ,aber wenn die menschliche ,natur durch das kalte ,wasser nach und nach vernnftig abgehrtet wird1 dann knnte es ,jeder dazu bringen1 bei offenem ,fenster zu schlafen4 ,durch ,abhrtung und eine entsprechende nahrhafte ,kost mu die ,blutarmuth vorerst gehoben und die widerstandsunfhige ,natur krftig und ausdauernd gemacht werden4 ,was der ,mensch ertragen kann1 beweisen uns die vielen in ,wagen herumziehenden ,leute1 die zu jeder ,zeit im ,freien leben und ruhen1 sei es ,winter oder ,sommer4 ,sie sind immer fr die herrschende ,jahreszeit abgehrtet und brauchen am wenigsten ,arzt und ,apotheke4 ,was halten ferner die ,thiere des ,waldes aus1 die im ,sommer wie im ,winter ,nacht und ,tag im ,freien zubringen und nur durch einen dichteren ,pelz im ,winter gegen die ,klte geschtzt sind6 ,will sich ,jemand abhrten und auch ,nachts frische ,luft einathmen1 so mu dafr groe ,sorge getragen werden1 da durch das offenstehende ,fenster nicht der ,wind hineinkommt1 der einer ,zugluft gleich dem ruhig ,schlafenden in der ersten ,nacht schon einen ordentlichen ,katarrh bringen wrde4 ,es ist auch keine ,nothwendigkeit1 da ein ,fenster im ,schlafzimmer ganz geffnet sei2 es reicht aus1 wenn nur irgendwie gute ,luft in dasselbe eindringen kann1 so da die ,luft in demselben frisch und gesund bleibt4 ,man ffne aber1 wenn es mglich ist1 nicht den unteren1 sondern den oberen ,theil des ,fensters4 ,htte ich das ,glck1 durch diese ,worte recht ,viele zu berzeugen1 wie schdlich die ,verweichlichung ist und wie glcklich die ,abhrtungen machen1 und wrden sie dann anfangen1 vernnftig sich abzuhrten und womglich nur gute1 gesunde ,luft einzuathmen bei ,tage wie zur ,nachtzeit3 wie viele ,tausende wrden frei werden von ,krnklichkeit und ,siechthum und sich wieder ihres ,lebens freuen knnen6 ,es leben in der ,that viele ,menschen1 denen durch die ,armseligkeit ihres ,krpers das ,leben eine groe ,qual ist2 wenn diese dann durch ,verweichlichung und ,mediziniren ihr ,heil suchen wollen1 so finden sie nur um so leichter ihren ,todtensarg4 ,ein anderer groer ,fehler ist es1 da die ,ruhesttte selbst in unserer ,zeit vielfach ein ,werkzeug zur ,verweichlichung ist4 ,frher schliefen ,tausende auf dem ,strohsack2 denn sie hatten nicht die ,mittel1 sich ein weiches ,bett anschaffen zu knnen4 ,ich erinnere mich noch recht gut1 wie man von ,krieg1 ,theuerung und ,kriegsschulden erzhlte1 die das ,land drckten1 und wie dehalb die ganze ,hauseinrichtung und ,lebensweise recht armselig war4 ,arme ,leute lagen auf ihrem ,strohsack1 hatten unter dem ,haupt ein ,strohpolster und ein einziges ,kopfkissen und zum ,bedecken ein einfaches ,oberbett4 ,trotzdem waren ,ruhe und ,schlaf s4 ,nichts ist schdlicher1 als auf einem weichen ,federbett zu liegen1 weil dieses auerordentlich viel ,hitze entwickelt und die ,natur verweichlicht und schlaff macht4 ,die ,oberbetten sind gewhnlich mit ,flaumfedern gefllt und hufig mit so vielen1 da sich eine viel zu groe ,wrme entwickelt4 ,mu dann der ,mensch aus dieser ,wrme hinausgehen in die frische1 kalte ,luft1 so zieht er sich leicht einen ,katarrh zu4 ,hat aber ,jemand auer einem solchen bertrieben dicken ,oberbett noch einen warmen ,ofen im ,schlafzimmer1 so ist ,alles geschehen1 um der ,gesundheit zu schaden4 ,heut zu ,tage taucht auch noch eine andere schne ,mode auf1 nmlich ,betttcher aus ,schafwolle herzustellen4 ,es war nicht genug der ,verweichlichung1 ein ,oberbett mit viel zu viel ,flaumfedern zu haben1 dazu noch ,wolldecken1 die allein zum ,zudecken ausgereicht htten3 man sucht jetzt auch noch durch wollene ,betttcher die ,wrme zu erhhen4 ,dadurch verweichlicht man sich nur noch mehr und macht sich noch mehr unfhig1 schdlichen ,einflssen zu widerstehen4 ,man darf sich ferner nicht wundern1 da so viele ,leute ber ,kopfweh und ber ,blutandrang zum ,kopf klagen1 wenn zwei bis drei ,kopfkissen mit ,flaumfedern gefllt fr den ,kopf recht viele ,hitze entwickeln4 ,kommt dann der ,kopf aus der ,kopfkissenwrme in eine kalte ,luft1 so wird ,frsteln und ,erkltung nicht verhtet werden knnen4 ,willst du dir nun1 lieber ,leser1 ein recht geeignetes ,nachtlager bereiten1 so mchte ich dir ,folgendes rathen4 ,lege auf deinen ,strohsack eine feste ,matraze und ein festes ,kopfpolster1 ber letzteres nur ein einziges ,federkissen4 ,wenn du eine ,wolldecke zum berdecken willst1 so habe ich nichts dagegen1 falls du ein ,leintuch darber nhst4 ,gebrauchst du aber ein ,oberbett1 so habe dieses recht wenig ,federn oder ,flaumen1 damit sich nicht zu viel ,wrme entwickle1 wie bereits oben gesagt ist4 ,die ,verweichlichung1 welche vielfach durch die ,kleidung verursacht wird1 fhrt auch gewi zur ,verweichlichung durch das ,bett und umgekehrt4 ,wer durch ,lebensweise und ,kleidung sich abgehrtet hat1 dem kann ein modernes1 weiches ,bett nicht behagen4 ,wer hinwiederum anfngt1 sich eines verweichlichenden ,bettes zu bedienen1 der wird sich auch bald mit einer ausreichenden ,kleidung nicht mehr begngen1 sondern eine bermig warme gebrauchen4 ,mchte man sich doch vor beiden hten und sich in vernnftiger ,weise abhrten2 denn wer sich verweichlicht durch ,kleidung und ,bett und schlechte ,luft einathmet1 der wird sich ein recht bles ,loos bereiten4 ,wie in den genannten ,stcken im ,allgemeinen viel gefehlt wird1 so auch sehr hufig in der ,herrichtung des ,bettes4 ,wenn man in #ae bis #bj ,huser gehen und die ,betten mit einander vergleichen wrde1 so fnde man fast in jedem ,hause etwas ,anderes1 und in vielen ,betten wrde man zu einem wahren ,krppel gemacht1 wenn man sich hineinlegen wrde4 ,es ist sehr hufig ,mode1 da man statt eines ,strohsackes ,federmatrazen hat2 legt man sich darauf1 dann werden die ,federn zusammengepret1 und es gibt dort eine groe ,vertiefung1 wo die ,schwere des ,krpers drckt4 ,dann liegen die ,fe hoch1 der mittlere ,theil des ,krpers liegt in einer ,vertiefung1 dem ,oberkrper werden drei bis vier ,kissen zur ,unterlage gegeben1 und so befindet sich der ,ruhende in einer ganz ungesunden ,lage im ,bett4 ,wer gut schlafen und sich eine erquickende ,nachtruhe verschaffen will1 der soll sein ,bett horizontal machen1 und die ,erhhung1 worauf der ,kopf ruht1 soll nicht mehr betragen1 als die ,entfernung von der ,schulter zum ,kopf4 ,man soll auch beim ,schlafen die ,fe nicht einziehen und die ,kniee nicht krmmen1 weil dadurch der ,blutlauf behindert wird und recht leicht ,blutanstauungen gebildet werden4 ,wer fr den ,krper1 insbesondere fr den ,blutumlauf1 am vortheilhaftesten liegen will1 der halte die ,beine ziemlich ausgestreckt4 ,auch die ,hnde sollen nicht gebogen sein1 gleichfalls um den ,blutlauf zu begnstigen und um ,blutanstauungen zu verhindern4 ,auf der linken ,seite zu liegen ist nicht bei ,allen rathsam und bei ,vielen gar nicht mglich1 weil bei dieser ,lage das ,herz zu viel belastet wird4 ,das ,beste ist1 halb auf der rechten ,seite und halb auf dem ,rcken zu liegen und dabei die ,arme und ,beine ziemlich gerade zu halten1 so da am ganzen ,krper keine besonderen ,krmmungen sich finden4 ,dann geht der ,blutlauf am leichtesten von statten4 ,das ,ruhebett soll ferner nicht zu schmal1 noch auch zu kurz sein1 mit einem ,worte1 man soll recht bequem darin liegen knnen4 ,die ,bedeckung sei ebenfalls breit und lang1 damit nicht bei etwaiger ,bewegung im ,schlaf kalte ,luft eindringt1 wodurch recht leicht in wenigen ,minuten ein ,rheumatismus sich einstellen kann4 ,viele gibt es1 die selbst zur ,nachtzeit an den ,leib festanschlieende ,unterbeinkleider tragen und auf diese ,weise auch den ,blutlauf stren4 ,das soll man nicht thun4 ,auch der ,hemdkragen soll1 ebenso wie die vorderen ,enden der rmel nicht geschlossen sein4 ,schliet sich ersterer fest an den ,hals1 so kann im ,schlafe leicht eine ,spannung eintreten2 diese bewirkt ,blutstauung am ,halse und so eine hhere ,wrme4 ,wird dann kalte ,luft eingeathmet1 so kann recht leicht ,jemand in der ,nacht einen ordentlichen ,katarrh bekommen4 ,es gibt auch ,leute1 welche1 um warme ,fe zu bekommen1 in der ,nacht ,strmpfe anhaben und diese mit ,strumpfbndern festbinden4 ,gerade die ,strumpfbnder bewirken gern ,strungen im ,blutlauf4 ,ein groer ,theil ,derjenigen1 die ,krampfadern an den ,fen haben1 haben sich dieses ,elend selbst zuzuschreiben durch das zu feste ,binden4 ,die verschiedenen ,kleider nun1 wie ,unterhosen1 ,strmpfe u4 s4 w41 welche man zur ,nachtzeit am ,leibe trgt1 bewirken aber nicht nur ,strungen im ,blutlauf1 sondern auch eine ungleichmige ,krperwrme1 und auch dadurch wird der regelmige ,blutlauf beeintrchtigt4 ,die ,nachthaube ist gleichfalls verwerflich1 weil sie die gehrige ,abhrtung hindert und durch die ,wrme das ,blut mehr in den ,kopf zieht4 ,durch ,beides knnen leicht ,katarrhe entstehen4 ,ich werde vielleicht wegen solcher ,regeln fr die ,gesundheit von ,manchem ausgelacht werden1 und mancher ,haubentrger wird sagen3 ,ich fhle mich wohl in meiner ,haube und bleibe dabei4 ,und die1 welche ,strmpfe und andere ,kleidungsgegenstnde im ,bette tragen1 werden ,dasselbe sagen4 ,allen ,diesen entgegne ich3 ,thu' ,jeder1 wie er mag6 ,sollte er auch jetzt noch ber nichts zu klagen haben1 so ist es doch noch lange nicht sicher1 da er spter nicht viel ,ursache zu ,klagen haben wird4 ,bei gar vielen ,leiden liegt zu klar am ,tage1 da sie in dem ,angegebenen ihren ,ursprung haben4 ,ich wurde schon fters gefragt1 ob man vor dem ,schlafengehen ein anderes ,hemd anziehen solle wegen des ,schweies1 oder ob man das ,tageshemd auch in der ,nacht anbehalten solle4 ,ich glaube1 es ist hier nur ein kleiner oder gar kein ,unterschied fr die ,gesundheit4 ,man soll berhaupt in der ,nacht nicht schwitzen1 und wenn das doch hufig geschieht1 so ist sicher das ,bett nicht in ,ordnung4 ,wie ,jemand1 wenn er irgendwo sitzt1 nicht in ,schwei kommt1 so soll auch whrend der ,nachtruhe ein solcher nicht eintreten4 ,der dennoch eintretende ,schwei ist selbstverschuldet1 wofern ,jemand nicht krank ist4 ,krankenstube4 ,ist bisher von der ,wohnung im ,allgemeinen die ,rede gewesen1 so soll nun noch ein ,wort ber ,kranken-,huser und -,zimmer gesprochen werden4 ,kommt man in ein ,spital1 das von guten ,vorstehern geleitet ist1 und berblickt dessen innere ,einrichtung1 dann thut es einem wahrhaft wohl1 wenn man ,alles so den ,bedrfnissen und dem ,zustande der ,kranken angemessen findet4 ,kommt man aber in die ,krankenzimmer bei manchen ,familien1 so mchte man mit den ,kranken ein doppeltes ,mitleid haben1 einmal weil sie leidend sind1 und dann1 weil sie nicht die entsprechende ,pflege haben4 ,allererst wird regelmig zu viel eingeheizt1 wodurch die kranke ,natur noch mehr verweichlicht wird4 ,dabei wird die frische ,luft aufs ,sorgfltigste abgesperrt1 und was ist dem ,kranken nothwendiger als eine gesunde ,luft8 ,wenn schon jedes ,athmen die ,luft mehr verdirbt als verbessert1 so thut das der ,athem des ,kranken in weit hherem ,mae4 ,was fr eine ,luft wird also ein ,kranker in sich aufnehmen1 in dessen ,zimmer keine frische1 gesunde ,luft eindringen kann8 ,es soll daher gesorgt werden1 da keine ,verweichlichung durch zu groe ,wrme stattfindet1 und da durch ,zugang gesunder1 reiner ,luft der ,kranke die erforderlichen ,stoffe aus der ,luft recht reichlich einathmen kann4 ,wie jeder ,ofen einen ,kamin haben mu1 so soll jedes ,krankenzimmer eine ffnung haben1 durch welche die schlechte ,luft aus- und die frische ,luft einzieht1 ohne da dem ,kranken dieser ,wechsel schaden kann4 ,es soll also das ,krankenzimmer wohl khl1 aber nicht zu khl sein2 #ad bis #ag ,grad ,celsius werden im ,allgemeinen die beste ,temperatur fr die ,kranken bilden2 wenn dieselbe aber auf eine ,hhe von #bj bis #cj ,grad steigt1 wie ich's hufig angetroffen habe1 dann hat man sicher dem ,kranken durch die zu groe ,hitze noch ein neues ,leiden dazu geschaffen4 ,besondere ,nachtheile hat zu groe ,zimmerwrme bei ,fieberkranken und namentlich bei ,lungenleidenden1 die bei entsprechender ,wrme fast ohne ,husten sind1 aber1 wenn tchtig geheizt wird1 den strksten ,krampfhusten bekommen knnen1 hauptschlich dann1 wenn ein rascher ,wechsel von ,hitze und ,klte eintritt4 ,wenn man ,mitleiden mit den ,kranken haben und ihr ,loos mglichst erleichtern will1 so vermeide man groe ,hitze und ,klte im ,krankenzimmer4 ,wenn ferner jedes ,schlafzimmer trocken sein soll und frische ,luft und ,licht gehrigen ,zugang zu demselben haben sollen1 so ist die um so mehr geboten fr die ,krankenzimmer4 ,wird hiergegen gefehlt1 so kann das ,krankenzimmer selbst die ,ursache sein1 da der ,kranke noch krnker wird4 ,in ,bezug auf das ,bett des ,kranken gelte als erster ,grundsatz3 ,sorgfltigste ,reinlichkeit1 und dann sei es recht bequem und gut eingerichtet1 weil eine unpassende ,lage im ,bette hier doppelt nachtheilig wirkt4 ,siebentes ,kapitel4 ,von der ,nahrung4 #a4 ,speisen4 ,die vorausgegangenen ,kapitel sind gewi von groer ,wichtigkeit1 und der wird sich wohl fhlen und seine ,gesundheit erhalten1 der den gegebenen ,winken folgt4 ,wer aber weder glauben noch folgen will1 dem wird die ,strafe auch nicht ausbleiben4 ,nicht weniger wichtig ist aber das ,kapitel1 das von der ,nahrung handelt4 ,wer die ganze ,schpfung recht betrachtet1 dessen ,bewunderung wird sich immer mehr steigern4 ,er wird kaum wissen1 ob er mehr ber die ,allmacht des ,schpfers in der ,erschaffung oder ber die ,weisheit desselben in der ,einrichtung derselben staunen soll4 ,er wird aber auch klar erkennen1 da ,alles in der ,schpfung die ,bestimmung hat1 dem ,menschen zu dienen4 ,man kann die ,welt eine groe1 weite ,werksttte nennen1 in der jeder ,erdenbewohner seine bestimmte ,beschftigung hat4 ,aber sie ist auch zugleich die allgemeine ,versorgungssttte1 die ,allen das zum ,lebensunterhalt ,erforderliche bietet4 ,es soll aber jetzt blo die ,rede sein von den so verschiedenen und mannigfaltigen ,nahrungsmitteln1 die der ,mensch berall auf der ,welt vorfindet4 ,wie der ,mensch theilweise sein ,leben erhalten mu durch das1 was er einathmet1 so ist zur ,fristung desselben auch nthig1 da er die erforderlichen ,nhrmittel aufnimmt2 denn sonst geht seine ,kraft und ,gesundheit zu ,grunde4 ,solche ,nhrstoffe bietet aber die ,erde dem ,menschen in groer ,flle und ,mannigfaltigkeit4 ,die ,vgel in der ,luft stehen zur ,verfgung1 ebenso die ,thiere des ,waldes und des ,feldes4 ,flsse und ,meere bieten ihre ,fische1 und die ,bume ihr ,obst4 ,jeder ,acker1 jede ,wiese1 jedes ,land lt sich gebrauchen zur ,gewinnung des tglichen ,brodes und alles dessen1 was dem ,menschen nothwendig ist zum ,unterhalt4 ,bei dieser groen ,mannigfaltigkeit darf freilich auch nicht verschwiegen bleiben1 da es in der ,welt vieles der ,gesundheit und dem ,leben des ,menschen ,feindliche gibt4 ,so beherbergt der ,wald viele reiende ,thiere4 ,giftige ,schlangen und giftige ,pflanzen bedrohen das ,leben der ,menschen4 ,letztere sollen daher ihre ,vernunft gebrauchen1 um das auszuwhlen1 was ihnen dienlich ist1 und vor dem sich zu hten1 was ihr ,leben schdigen oder zerstren kann4 ,ein ,jeder soll wohl berlegen und an sich die ,fragen stellen3 ,was ist fr dein ,leben dienlich8 ,was macht dich krftig und ausdauernd8 ,was hingegen hast du zu fliehen1 da du dein ,leben nicht verkmmerst1 da du nicht durch eigene ,schuld frhes ,siechthum oder den ,tod dir zuziehest8 ,so erhaben der menschliche ,geist ist1 ein ,bild des ,schpfers durch seinen ,verstand und freien ,willen1 so kann dieser ,geist doch nur in ,vereinigung mit dem ,leibe seine ,aufgabe auf ,erden erfllen4 ,dieser ist gleichsam seine ,wohnung1 das ,werkzeug1 dessen er zur ,vollfhrung seiner ,aufgabe bedarf4 ,wie es nun einen groen ,unterschied macht1 ob man in einem festen1 gesunden ,hause oder in einer morschen1 bauflligen ,htte wohnt1 so ist es auch fr den menschlichen ,geist etwas ganz ,anderes1 ob der ,leib gesund und krftig1 oder gebrechlich und schwach ist4 ,ist ,letzteres der ,fall1 dann ist jener bel genug daran4 ,es erscheint daher von groer ,wichtigkeit1 da der ,leib1 diese wunderbarste aller ,wohnungen1 aus dem besten ,material aufgebaut werde4 ,nur dann ist er fest und ausdauernd1 und nur dann fhlt sich der ,geist wohl darin4 ,ist doch auch ein ,haus nur dann eine dauerhafte1 gute ,wohnung1 wenn alles ,das1 was man zum ,bau desselben verwandte1 tadellos und gut war4 ,ein ,beispiel mge das noch mehr veranschaulichen4 ,ein ,meister fhrt drei ,huser auf1 alle nach einem und demselben ,plane4 ,in der ,wahl des ,materials jedoch wechselt er4 ,das erste ,haus fhrt er auf mit den besten ,steinen1 dem besten ,sand1 und statt ,kalk nimmt er ,cement4 ,wenn dieses ,haus fertig ist1 steht es da so fest und dauerhaft1 da es allen ,strmen ,trotz bietet und fast unverwstlich ist4 -- ,das zweite baut er aus guten ,steinen1 ziemlich gutem1 aber nicht dem besten ,sand1 und gebraucht auch guten ,kalk4 ,auch dieses ,haus wird fest sein und ausdauernd1 wenn auch nicht in dem ,mae1 wie das erste4 ,es wird lange stehen knnen1 ehe es baufllig wird4 -- ,beim ,baue des dritten ,hauses geht er aber recht leichtsinnig zu ,werke2 er ist gleichgiltig in der ,auswahl der ,steine1 nimmt schmutzigen ,sand und keinen guten ,kalk4 ,der ,verputz des ,hauses macht dasselbe freilich hbsch fr das ,auge1 so da der1 welcher das ,material nicht gesehen hat1 und beim ,aufbau nicht zugegen war1 sagen wrde3 ,diese ,huser sind alle drei gleich gut1 und es wird das eine so lange halten wie das andere4 ,wie wrde sich aber ein ,solcher tuschen1 und wie anders wre sein ,urtheil1 wenn er das ,baumaterial mit eigenen ,augen gesehen und dem ,aufbau dieser ,huser beigewohnt htte6 ,sein ,urtheil mte sein3 ,das erste ,haus macht dem ,meister alle ,ehre2 es ist am meisten werth1 dauert am lngsten1 und wer es bewohnt1 wird ,freude daran haben4 ,beim zweiten wrde er das ,urtheil fllen mssen3 ,es wird ziemlich lange bestehen1 es wird seinen ,besitzer zufrieden stellen1 und es wird sich lange gut darin wohnen lassen1 doch steht es dem ersten bedeutend an ,werth nach4 ,beim dritten ,hause wrde er aber sagen mssen3 ,aus schlechtem ,material lt sich kein gutes ,haus bauen2 wer in dieses ,haus einzieht1 wird sich getuscht finden1 und es wird frh zusammenbrechen4 ,solchen ,unterschied macht es1 welches ,material man zum ,bauen whlt1 und mit welcher ,sorgfalt man den ,bau ausfhrt4 ,in hnlicher ,weise wie mit jenen drei ,husern verhlt es sich auch mit dem menschlichen ,krper1 der ja gleichfalls aus unendlich vielen kleinen ,theilen aufgebaut ist1 die mit einander verbunden sind1 wie die ,steine eines ,hauses4 ,das ,material1 woraus jene ,theile gebildet sind und ihre ,verbindung hergestellt wird1 sind die ,speisen und ,getrnke4 ,unter diesen kann nun der ,mensch1 hnlich wie der obengenannte ,meister beim ,material zum ,baue seiner ,huser1 eine gute oder schlechte ,auswahl treffen4 ,die ,dienste1 welche beim ,bau der ,cement1 der gute und der schlechte ,kalk leisteten1 diese leistet beim ,aufbau und ,erhaltung des menschlichen ,krpers vorwiegend der ,stickstoff1 den der ,mensch durch seine ,nahrung in sich aufnimmt4 ,wer stickstoffreiche ,nahrung whlt1 der wird einen krftigen1 ausdauernden ,krper bekommen4 ,wer aber ,speisen geniet1 die wenig ,stickstoffe enthalten1 der kann nicht darauf rechnen1 da sein ,krper so fest und ausdauernd ist1 wie im ersteren ,falle4 ,wer aber solche ,nahrungsmittel whlt1 die gar keinen ,stickstoff enthalten1 der kann vernnftiger ,weise nicht erwarten1 da sein ,krper gesund1 fest und ausdauernd sein werde4 ,er wird vielmehr bald wie ein nicht gut gebautes ,haus morsch werden und in ,trmmer zerfallen4 ,wem also an seiner ,gesundheit liegt1 und wer lange leben will1 der mge stets eine gute ,wahl treffen und bei seinen ,speisen und ,getrnken das meiden1 was seinem ,krper keine ,dauer bringt1 vielmehr frhes ,siechthum herbeifhrt4 ,du wirst nun1 lieber ,leser1 gewi begierig sein zu erfahren1 welche ,nahrungsmittel stickstoffreich sind1 damit du eine recht feste ,htte fr deinen ,geist herstellen knnest4 ,du wirst auch diejenigen ,nahrungsmittel wissen wollen1 die zwar weniger ,stickstoff enthalten1 aber doch ausreichen1 um einen gesunden und krftigen ,krper zu bilden4 ,sie sollen angegeben werden und auerdem auch noch jene ,speisen und ,getrnke1 die gar keinen ,stickstoff enthalten1 welche den ,menschen blo in so weit nhren1 da das ,leben fortdauert1 oder dasselbe nur durch ihren ,reiz auffrischen4 ,zuerst jedoch soll von dem ,unterschiede zwischen dem ,genu von ,fleisch und ,vegetabilien die ,rede sein4 ,so lange ich denke1 besteht ein ,streit unter ,gelehrten und ,nicht-,gelehrten1 was vorzuziehen sei3 ,der ,genu von ,fleisch oder von ,vegetabilien4 ,die ,ansichten hierber konnten sich nie vereinigen und haben sich stets unvershnlich einander gegenber gestanden4 ,die ,einen verwerfen den ,fleischgenu ganz1 und die ,fleischesser legen wenig ,werth auf den ,genu von ,frchten4 ,mein ,urtheil hierber ist folgendes3 ,hat der ,schpfer die ganze ,schpfung fr die ,menschheit bestimmt1 so soll man1 was sie bietet1 auch in vernnftiger ,weise gebrauchen1 sonst htte derselbe es nicht erschaffen4 ,wozu wren so viele ,tausende von ,thieren auf den ,feldern1 in den ,wldern und in der ,luft da1 wenn sie nicht auch als ,nhrmittel der ,menschen dienen und diese blo ,krner und andere ,frchte und ,pflanzen genieen sollten8 ,die ganze ,sache wre viel zu einseitig4 ,vielmehr drfen wir sicher nicht blo von ,allem1 was uns geboten ist1 genieen1 sondern wir werden auch darauf rechnen knnen1 da wir uns dadurch nicht schaden4 ,ich bin aber der berzeugung1 da die ,leute noch mehr fehlen durch die ,bereitung der ,speisen als durch die ,wahl derselben4 ,ferner glaube ich behaupten zu knnen1 da die ,leute1 welche mehr an ,vegetabilien gewhnt sind1 hierdurch grere ,vortheile fr ihre ,gesundheit haben4 ,da der ,fleischgenu der ,vegetabilienkost nicht vorzuziehen ist1 soll nher dargelegt werden4 ,die ,leute und ,vlker1 welche vom ,getreide sich nhrten1 waren stets besser daran2 aber man ist durch die ,gewohnheit dahin gekommen1 da man glaubt1 man knne ohne ,fleischspeisen nicht mehr leben4 ,an ,milch und ,brod gewhnt man die ,kinder sehr leicht2 will man aber ,kinder von #e1 #f bis #h ,jahren an ,fleischkost gewhnen1 so hat das recht bedeutende ,schwierigkeiten4 ,gibt man ferner einem ,fieberkranken ,fleisch1 so geht der ,puls recht bald schneller1 und das ,fieber nimmt zu4 ,das ,fleisch verursacht dem ,magen nach dem ,essen eine kleine ,rthe1 wie ein bedeutender ,arzt sagt1 eine leichte ,entzndung und ntzt somit auch die ,organe strker ab4 ,warum it man berhaupt nicht stets nur ,fleisch1 sondern auch ,gemse dazu8 ,weil ,fleisch allein geradezu widerstnde und zu viel ,hitze erzeugte4 ,man bedenke auch1 wie ,viele das ,fleisch nicht frisch haben knnen6 ,nicht selten wird dieses #f1 #h1 ja #aj ,tage alt2 wenn man solch altes ,fleisch ungekocht sieht1 mchte einem der ,appetit vergehen4 ,es ist ferner festgestellt1 da bei denen1 die sich hauptschlich von ,fleisch nhren1 leichter verschiedene ,krankheiten besonders gern ,entzndungen entstehen und gefhrlicher werden knnen als bei ,anderen1 die vorzugsweise von ,vegetabilien leben4 ,ebenso bilden sich bei den ,fleischessern hufiger ,ausschlge als bei denen1 welche grtentheils ,vegetabilien genieen4 ,es kommt noch dazu1 da zum ,fleisch auch noch hitzige1 scharfe ,sachen hinzugenommen werden1 was bei ,mehlspeisen nicht nothwendig ist4 ,erwhnen mchte ich an dieser ,stelle1 da die ,gemse1 welche man mit den ,fleischspeisen geniet1 oft in einer ,art und ,weise zubereitet werden1 da sie nicht am zutrglichsten sind4 ,nur wenige ,gemse werden im ursprnglichen ,zustande genossen2 die meisten werden #b- bis #cmal umgewandelt durch ,sieden1 ,dnsten und was sonst alles noch geschieht1 ehe sie gegessen werden4 ,wie gut schmeckt ein gesunder1 frischer ,apfel6 ,kommt er aber als ,gemse auf den ,tisch1 wie viele ,umwandelungen hat er erlitten6 ,ist ihm nicht der erste1 angenehme ,apfelgeschmack gnzlich abhanden gekommen8 ,aus dem ,gesagten knnen wir den ,schlu ziehen1 da der ,genu von ,frchten und ,pflanzen vorzuziehen sei und der ,fleischgenu hinter diesem zurckstehe4 ,da jedoch auch das ,fleisch ein gutes ,nahrungsmittel ist1 so wird man am besten thun1 neben den ,vegetabilien auch dieses zur ,speise zu whlen4 ,wir kommen nun zur ,aufzhlung der verschiedenen ,nhrmittel nach ihrem ,werth zur ,herstellung und ,erhaltung von ,gesundheit und ,krperkraft4 ,es sollen1 wie schon oben gesagt ist1 aufgezhlt werden3 a7 die stickstoffreichen1 b7 die stickstoffarmen und c7 die stickstofffreien ,nhrmittel4 ,erste ,klasse4 ,stickstoffreiche ,nhrmittel4 #a4 ,milch4 ,oben an steht die ,milch4 ,diese ist und bleibt von der ,kindheit bis zum hchsten ,alter das erste und beste ,nhrmittel4 ,sie enthlt alle ,nhrstoffe1 die der menschlichen ,natur nothwendig sind1 wird berdie leicht verdaut und leicht ertragen4 ,es mchte mir ,jemand vielleicht einwenden1 da es sehr viele ,leute gibt1 welche die ,milch gar nicht ertragen knnen2 dem einen widersteht sie1 einem andern verursacht sie ,magensure und groe ,beschwerden1 wieder andere mssen selbige sogar erbrechen4 ,hier mu ich entgegnen1 da solche ,leute entweder krank sind oder zu viel ,milch auf einmal genieen4 ,gerade weil die ,milch stickstoffreich ist und alle ,nhrstoffe enthlt1 welche die ,natur braucht1 so soll die ,milch1 besonders von schwchlichen und krnklichen ,leuten und von solchen1 die wenig ,bewegung und schwere ,arbeiten haben1 recht mig genossen werden4 ,ich habe schon oft ,leuten1 denen die ,milch groe ,beschwerden machte1 gerathen1 sie sollten jede ,stunde einen ,lffel voll nehmen4 ,auf diese ,weise gelang es4 ,die ,natur konnte so viel verwerthen1 und die ,kranken erholten sich dabei auffallend4 ,wenn aber ein ,schwchlicher oder ,kranker oder ein ,solcher1 der eine ruhige ,lebensweise hat1 einen viertel oder halben ,liter zu sich nimmt1 so vermag der ,magen ein solches ,ma nicht zu verarbeiten4 ,die ,milch wird zu groen ,klumpen gerinnen und so ,beschwerden machen4 ,bei recht schwchlichen1 kranken ,leuten ist es sogar gut1 dieselbe mit frischem ,wasser etwas zu verdnnen1 hnlich wie bei ganz kleinen ,kindern4 ,die ,arbeiter1 besonders die ,landleute genieen viel ,milch und sind dabei recht krftig und wohlgenhrt1 weil wegen schwerer ,arbeit und reichlicher ,bewegung der ,krper mit einer greren ,menge ,milch leichter zurecht kommt4 ,wer also schwchlich und krnklich ist oder eine sitzende ,lebensweise hat1 darf dieselbe nur in kleinen ,portionen nehmen4 -- ,die ,milch ist aber nicht blo das erste ,nhrmittel1 sie ist auch das allgemein verbreitete1 billigste und am leichtesten zu beschaffende4 ,es wird ja nicht blo ,milch von den ,khen gewonnen1 in vielen ,gegenden wird auch ,schafmilch1 ,ziegenmilch1 ,stutenmilch gebraucht4 ,strker als die ,kuhmilch ist die ,ziegenmilch1 an welcher die ,armen ein auerordentlich gutes ,nhrmittel haben4 ,sie ist aber leider lange nicht so hoch geschtzt1 als sie es verdient1 weil viel schwchere ,nhrmittel ,mode geworden sind4 ,soll unsere blutarme ,generation wieder in einen bessern ,zustand kommen1 dann mu auch die ,milch hher geschtzt und entsprechend gebraucht werden4 ,die ,milch kann in der ,kche vielseitig verwendet werden1 und wo immer die geschieht1 bringt sie einen ,schatz von ,nhrstoffen mit4 ,es ist dehalb sehr zu beklagen1 da man in den ,familien auf dem ,lande die ,milch oft fr #g-h ,pfennige den ,liter verkauft und dafr ,sachen einkauft1 die wenig ,werth haben und dem ,menschen manchmal eher schaden als ihn krftigen1 z4 ,b4 schlechtes ,bier und verflschte ,weine4 ,lieber ,leser1 seiest du jung oder alt1 la dich nicht von diesem ersten und vorzglichsten ,nhrmittel trennen1 schtze es hoch und gebrauche es fleiig6 #b4 ,kse4 ,aus der ,milch wird ,kse bereitet4 ,der ,kse enthlt gleichfalls viele ,nhrstoffe1 aber diese haben verschiedene ,umwandlungen durchgemacht und viele ,zustze1 besonders ,salz c4 erhalten4 ,dehalb ist er nicht mehr ein so reines und schuldloses ,nhrmittel wie ,milch4 ,viele knnen den ,kse nicht vertragen1 besonders schwchliche und krnkliche ,personen4 ,schon der ,umstand1 da der ,kse ,durst erzeugt1 beweist1 da er im ,magen ,hitze verursacht1 was bei der reinen ,milch gewi nicht der ,fall ist4 #c4 ,hlsenfrchte4 ,stickstoffreich sind auch die ,hlsenfrchte1 als ,erbsen1 ,bohnen1 ,linsen4 ,frher nhrten sich die armen ,leute besonders im ,winter vielfach von ,erbsen1 und sie hatten ein so groes ,vertrauen auf dieses ,nhrmittel1 da ,erbsen -- im ,wechsel mit noch andern ,nhrmitteln -- niemals ganz fehlen durften4 ,es hie3 ,hat man ,erdpfel1 ,brod und ,erbsen1 dann darf die brige ,kost mager sein1 man bleibt doch gesund und stark fr seine schweren ,berufsarbeiten4 ,ich mu hier noch bemerken1 da man vor #ej-fj ,jahren viel strenger und mehr gearbeitet hat als jetzt2 daher wnsche ich nicht blo1 sondern fordere auch besonders die arbeitende ,klasse dringend auf1 dieses ,nhrmittel1 welches zu den besten gehrt1 in den ,haushalt wieder einzufhren und in der ,woche #b-cmal wenigstens eine ,portion ,erbsen zu gebrauchen4 ,es gab frher ,erbsensuppen1 ,erbsenbrei und ,erbsen mit ,sauerkraut gemischt4 ,mchten doch diese und hnliche ,speisen1 von denen man so sehr abgekommen ist1 wieder aufgenommen werden1 es wrde der ,menschheit damit sehr gedient sein4 ,die ,bohnen knnen in jedem ,garten ganz leicht gebaut werden1 fast jeder ,acker bringt eine reiche ,ernte2 wenn daher nur jeder ,landwirth wie mit ,erbsen1 so auch mit ,bohnen ein kleines ,grundstck bepflanzen mchte6 ,er wrde nicht blo eine ergiebige ,ernte erhalten1 sondern -- was noch mehr ,werth htte -- auf eine leichte ,weise und ohne viel ,kostenaufwand ein krftiges ,nhrmittel in seinem ,haushalte haben4 -- ,gerade so verhlt es sich mit den ,linsen4 ,mchte sich daher doch ,jeder die genannten ,nahrungsmittel recht hufig zur ,speise whlen1 da sie so stickstoffreich sind und zur ,erhaltung und ,krftigung der ,gesundheit so viel mitwirken4 ,die ,hlsenfrchte wie die ,milch mge er als das beste und billigste ,material zum ,aufbau und zur ,erhaltung der ,htte seines ,geistes benutzen4 ,ich habe in meiner ,jugendzeit viele hochbetagte ,leute1 die ber #hj ,jahre alt waren1 kennen gelernt4 ,sie waren noch geistesfrisch und auch im hohen ,alter noch krftig und nicht mit so vielen ,mhseligkeiten beladen wie die ,menschen heut zu ,tage4 ,sie genossen die genannten ,speisen und kannten die modernen ,nhrmittel nicht4 #d4 ,fleischspeisen4 ,stickstoffreich ist auch das ,fleisch1 aber nur das magere4 ,obenan steht das ,rindfleisch1 besonders wenn die ,rinder ausgewachsen sind2 das ,kalbfleisch steht hinter dem ,fleische ausgewachsener ,thiere weit zurck4 #e4 ,fische4 ,auch die ,fische bieten dem ,menschen viele ,nhrstoffe und enthalten ziemlich reichlich ,stickstoff4 ,die angefhrten ,nhrmittel gehren also zu den stickstoffreichen4 ,sie knnen nicht blo empfohlen werden wegen ihres vorzglichen ,gehaltes1 sondern auch dehalb1 weil sie groen ,theils wohlfeil sind und ,jedem leicht zu ,gebote stehen4 ,zweite ,klasse4 ,stickstoffarme ,nhrmittel4 ,zu dieser ,klasse gehren die ,nhrmittel1 die weniger ,stickstoff enthalten1 aber doch ausreichen1 um den ,menschen gesund und ausdauernd zu machen1 wenn auch nicht in dem ,mae wie die1 welche in der ersten ,klasse aufgezhlt sind4 ,dahin gehren3 #a4 ,die ,getreidearten4 ,von diesen seien genannt3 ,mais1 ,weizen1 ,spelt oder ,dinkel1 ,roggen1 ,gerste1 ,hafer1 ,buchweizen4 ,gerade diese ,getreidegattungen wrden vorzgliche ,nhrstoffe fr's menschliche ,leben liefern1 wenn sie nur ihre naturgeme ,verwendung finden wrden4 ,es gab eine ,zeit1 wo die ,menschen die ,krner aen und dabei recht gesund blieben und das hchste ,alter erreichten4 ,wollte aber jetzt ,jemand ,krner essen und sich davon nhren1 wrde er zum allgemeinen ,gesptte werden4 ,seitdem man ,mhlen erfunden hat1 mit denen man #b bis #d;erlei ,mehlgattungen herstellen kann1 wird das ,getreide nicht mehr mit all' seiner ,nhrkraft verwendet4 ,vor ungefhr #d oder #e ,jahren klagte ein berhmter ,arzt1 da das ,lebensalter der ,menschen bedeutend krzer werde1 weil man die ,kleie vom ,mehle gesondert habe4 ,die meiste ,kraft ist in der ,hlse der ,frucht1 welche den ,kleber einschliet1 und von der ,hlse bis zur ,mitte nimmt der ,nhrwerth immer mehr ab4 ,ziehe einem ,rettig die ,haut ab1 i ihn dann1 und du wirst finden1 da er bedeutend weniger ,geschmack hat4 ,die ,zitrone hat auch ihren strksten und besten ,saft in der ,schale4 ,da auch beim ,getreide in der ,hlse die meiste und beste ,kraft enthalten ist1 so geht uns heut zu ,tage das ,beste vom ,getreide verloren1 besonders auch der meiste ,stickstoff4 ,man macht viel ,rhmens von dem ,auszugmehl oder ,kunstmehl2 man kann aber sagen1 es ist das ,meiste und ,beste an wahrer ,kraft und ,gte herausgeknstelt1 und nur armseliger ,nhrstoff ist im feinsten ,mehle brig geblieben4 ,ein bedeutender ,arzt behauptet1 wenn man einem ,hunde nur ,brod vom feinsten ,mehl und ,wasser gbe1 so krepiere er in #dj ,tagen4 ,mahlt man aber das ganze ,korn1 also mit der ,schale1 und gibt ihm das aus diesem ,mehl bereitete ,brod1 dann lebt er viele ,jahre4 ,wenn daher die ,leute jetzt nur mehr ,kunstmehl kaufen und dieses zu ihrer ,speise bereiten1 wie armselig werden sie davon genhrt6 ,mache ,einer einmal den ,versuch und nehme er reines1 grobgemahlenes ,kleienmehl1 ,naturmehl1 und lasse sich beim ,bcker ,semmeln daraus backen6 ,lasse er dann auch solche von ,kunstmehl herstellen6 ,vergleicht er hierauf diese beiden ,brodsorten mit einander1 so wird er kaum glauben1 da beide von demselben ,getreide gemacht seien4 ,vergleiche auch nur ein reines ,naturmehl von irgend einer ,getreidegattung mit einem ,kunstmehl von derselben ,gattung1 dann wirst du einen ganz berraschenden ,unterschied finden4 ,sie werden sich neben einander ausnehmen wie ein ,zwilchkittel neben einem seidenen ,kleid4 ,ist das ,weizenmehl wei1 so wird das ,kunstmehl fast blendend wei sein4 ,das ,gerstenmehl ist gelblich2 la ,kunstmehl daraus machen1 so ist das ,mehl wie umgewandelt2 und so ist es bei allen ,getreidegattungen4 ,am traurigsten ist es aber1 da so viel ,betrug durch ,verflschung beim ,kunstmehl stattfindet4 ,selbst ganz unverdauliche ,stoffe werden gemahlen und unter dasselbe gemischt4 ,der ,weizen wird vor ,allem zur ,brodbereitung verwendet2 er liefert das schmackhafteste und nahrhafteste ,brod4 ,soll man es daher nicht beklagen1 da man gerade aus dem ,weizen ein ,kunstmehl bereitet1 dem die beste ,kraft entzogen ist1 das wohl fein aussieht1 aber wenig nhrt und auch den vortrefflichen ,getreidegeschmack durch die knstliche ,verarbeitung verloren hat8 ,das ,weizenmehl ist auch das vorzglichste fr die ,mehlspeisen und das ,hauptmehl fr solche ,gegenden1 wo der ,fleischgenu wenig oder gar nicht blich ist4 ,wie unvernnftig und nachtheilig ist es daher1 wenn gerade den ,mehlspeisen1 welche die gesundesten wren und von der ,natur am leichtesten verarbeitet werden1 der ,hauptnhrwerth zu unserer luxurisen ,zeit entzogen wird6 ,soll es bei der ,menschheit besser werden und ,blutarmuth und ,gebrechlichkeit wieder mehr verschwinden1 so mu groe ,sorge darauf verwendet werden1 da unverflschte ,nahrungsmittel berhaupt und besonders gutes ,naturmehl in die ,kche kommen4 ,ziemlich gleich kommt dem ,weizen der ,spelt1 auch ,dinkel genannt1 der in klteren ,gegenden leichter gedeiht1 an ,nhrgehalt hinter dem ,weizen kaum zurcksteht und1 wie vielfach behauptet wird1 zu ,mehlspeisen in mancher ,beziehung noch geeigneter ist als das ,weizenmehl4 ,was der ,weizen und ,spelt fr kltere ,gegenden ist1 das ist der ,mais fr die wrmeren4 ,roggen1 auch ,korn genannt1 ist etwas grber1 aber sehr geeignet fr das ,brod der rmeren ,klasse und der ,landleute4 ,was den ,werth betrifft1 so wird dieses ,brod kaum von einem ,brode aus irgend einer anderen ,getreidegattung bertroffen1 weder an ,schmackhaftigkeit noch an ,nhrstoffen4 ,dieses ,brod backen die meisten ,landleute sich selbst4 ,es ist zu bedauern1 da das so vorzgliche1 reine ,roggenbrod nur mehr selten zum ,verkaufe in einem ,bckerladen ausgestellt ist1 und da das gewhnliche ,schwarzbrod1 ,hausbrod genannt1 wenig oder gar nicht von ,roggen gebacken ist1 sondern blo vom ,nachmehl1 aus dem das ,auszugmehl bereits gewonnen ist4 ,das reine ,roggenbrod1 wie es die ,landleute backen1 ist sicher sehr nahrhaft und auch am wenigsten verflscht4 ,das ,roggenmehl ist aber nicht blo zum ,brod1 sondern auch sonst noch in der ,kche verwendbar1 worber in einem spteren ,kapitel ,nheres wird angegeben werden4 ,die ,gerste steht hinter dem ,weizen1 ,spelt und ,roggen etwas zurck1 jedoch kaum in ihrem ,nhrwerth4 ,weil sie nicht so leicht fr das feinste ,mehl verwendbar ist1 so wird sie auch weniger gebraucht4 ,vor #ej ,jahren wurde das ,landbrod bei den ,meisten halb aus ,gerste und halb aus ,roggen gebacken4 ,es wurde auch das ,gerstenmehl wie das ,roggenmehl wegen seiner ,nahrhaftigkeit zu ,mehlspeisen verwendet4 ,heut zu ,tage aber wird es1 selbst auf dem ,lande1 nur noch theilweise zur ,brodbereitung gebraucht4 ,leider wird gerade aus dieser ,getreidegattung fast nur ,bier gebraut1 und weil sich in diesem nur ein kleiner ,theil des in der ,gerste enthaltenen ,stickstoffes befindet1 so kommt also von letzterem nur wenig den ,menschen zu gute4 ,der meiste wird mit den ,trbern den ,thieren zum ,futter gegeben4 ,die ,gerste kann1 wenn sie etwas zu lange auf dem ,acker geblieben ist1 zum ,brauen nicht mehr gebraucht werden1 und arme ,leute htten daher oft ,gelegenheit1 sich um wenig ,geld ein recht gutes ,nhrmittel zu verschaffen4 ,der ,hafer galt einst als ein vorzgliches ,ernhrungsmittel1 und wer recht krftig und ausdauernd werden wollte1 der geno viele aus ,hafermehl bereitete ,speisen4 ,gerade diesem ,hafermehl mit ,milch verdankten die ,allguer ihre krftigen1 gesunden ,naturen4 ,es steht auch bei ,einzelnen noch im hohen ,ansehen2 aber leider haben die ,luxusartikel den ,hafer grtentheils verdrngt1 z4 ,b4 ,kaffee den ,haferbrei1 und obwohl ,tausende und ,tausende wissen1 da die ,pferde durch alle andern ,gattungen des ,getreides nicht den ,muth1 die ,kraft und ,ausdauer bekommen1 wie durch ,hafer1 so will man doch den verwhnten ,magen nicht rgern durch eine gute ,haferkost4 ,wenn ich #ej ,kinder mit ,haferkost ernhren knnte und sie nach #b ,jahren neben #ej andere stellen wrde1 die ,kaffee und ,speisen aus feinem ,kunstmehl erhielten1 wie verkmmert an ,krper- und ,geistes-,kraft wrden die letzteren im ,vergleich mit den ersteren dastehen6 hnlich ist es bei jungen ,pferden1 die viel ,hafer bekommen haben1 und solchen1 die keinen zur ,nahrung erhielten4 ,zudem kann der ,hafer so leicht gebaut werden und ist so gut zu verwenden4 ,trotz alledem vernachligt man ihn1 weil die herrschende ,mode gegen denselben ist4 ,vielleicht vermag diese ,ermahnung den ,einen oder ,anderen zu bewegen1 dem ,hafer wieder mehr ,aufmerksamkeit zu schenken2 dieser wird sich nicht undankbar dafr erweisen4 ,ich hatte das ,glck1 von ,eltern abzustammen1 bei denen ,hafer und ,gerste noch in gebhrenden ,ehren standen1 und verdanke meiner ,jugendernhrung den grten ,theil meiner jetzigen ,ausdauer und ,kraft4 ,so lange die ,erdpfel in ,europa eingefhrt sind1 sind sie vielfach verfolgt und als ,nahrung fr die ,menschen heruntergesetzt und verworfen worden4 ,sie muten dasselbe ,schicksal erleiden1 wie so manche ,kruter und andere ,nhrmittel4 ,wer aber ihren ,werth erkennt und sich zu ,nutzen zu machen wei1 wird sie gewi nicht gering achten4 ,fr den menschlichen ,unterhalt haben sie eine so hohe ,bedeutung1 da sie geradezu unentbehrlich geworden sind4 ,schon in meiner ,kindheit hrte ich freilich schimpfen1 die ,kartoffeln htten keinen ,nhrwerth4 ,dem kann ich durchaus nicht beistimmen4 ,fr die rmere ,klasse sind die ,erdpfel ein nahrhaftes und zugleich wohlfeiles ,lebensmittel4 ,von den ,gelehrten hat besonders der allbekannte ,liebig ihnen ,recht widerfahren lassen1 der ihnen geradezu viele ,nhrstoffe zugeschrieben hat4 ,da er hiermit das ,richtige getroffen1 zeigen die gnstigen ,wirkungen1 welche die ,erdpfel als ,nahrungsmittel hervorbringen1 wehalb sie auch so allgemein als solches gebraucht werden4 ,sie nhren die ,hausthiere und msten die ,schlachtthiere2 das ,geflgel wird zur ,winterszeit groentheils mit ,erdpfeln gefttert4 ,wo der allgemeine ,fleischgenu nicht ist1 verbindet man mit fast allen ,mehlspeisen die ,erdpfel4 ,dem ,fleischesser sind sie immer ein willkommenes ,gemse4 ,besonders mchte ich die ,erdpfel gern bezeichnen als die ,nothhelfer am ,tische der ,armen4 ,welche groe ,noth wrde hier eintreten1 welche ,verlegenheit berhaupt1 wenn sie nicht mehr zu haben wren6 ,hat man ber die ,kartoffeln im ,allgemeinen selten gnstig geurtheilt1 obschon der verbreitete ,gebrauch und ihr ,nhrwerth fr sie sprechen1 so erging es von jeher den ,eiern viel besser4 ,sie wurden allgemein fr recht nahrhaft und gesund gehalten und dehalb ,kranken wie ,gesunden recht empfohlen4 ,ich will ber die ,eier gar kein ,urtheil fllen1 sondern blo die ,ansicht von ,gelehrten anfhren1 welche die nthigen ,untersuchungen hierber angestellt haben und behaupten1 da ein ,mensch1 um seinen nothwendigen ,bedarf an ,stickstoff fr einen ,tag aus ,eiern allein zu decken1 #bj ,eier essen mte1 vorausgesetzt1 da seine ,verdauung noch dazu die denkbar gnstigste sei4 ,um aber seinen nothwendigen ,kohlenstoff fr einen ,tag aus ,eiern allein zu bekommen1 seien #dc ,eier erforderlich4 ,aus diesen beiden ,punkten allein geht schon hervor1 da das allgemeine ,urtheil ber die ,eier viel gnstiger ist1 als sie es in ,wahrheit verdienen4 ,aufgefallen ist mir schon oft1 da manche ,leute1 die viele ,eier gegessen und sie ber ,alles gerhmt haben1 doch so armselig daran waren4 ,roh oder halbweich gekocht gegessen mgen die ,eier am besten wirken1 hartgesotten sind sie schwer verdaulich4 ,in ,betreff der aus ,eiern bereiteten ,kost sind die ,ansichten getheilt4 ,inde mge ,jeder fr sich bezglich der ,nahrungsmittel nach seinen ,erfahrungen das fr ihn ,passendste whlen4 ,whrend aber das ,urtheil in ,betreff des ,werthes mancher ,nahrungsmittel verschieden war und noch ist1 so ist es doch ber die ,hlsenfrchte von jeher sicher gewesen4 ,es geht dahin1 da sie die erforderlichen ,nhrstoffe enthalten und am meisten zur ,erhaltung der ,gesundheit beitragen4 ,gemse4 ,stickstoffarm sind ferner die ,gemse4 ,diese werden in mannigfaltigster ,weise gebraucht4 ,die ,vlker1 die sich ganz von ,getreide nhren1 benutzen nur wenig ,gemse1 mitunter gar keines4 ,fr die ,fleischesser sind die ,gemse nothwendig1 weil ,fleisch allein nicht gut lngere ,zeit genossen werden kann1 da es zu viel ,hitze erzeugt und dadurch manchen ,nachtheil bringt4 ,was ihren ,nhrwerth betrifft1 so ist derselbe nicht so hoch1 als man gewhnlich annimmt1 da sie recht wenig ,stickstoff enthalten4 ,sie machen auch das ,blut zu wsserig4 ,dazu kommt noch1 da die ,gemse viel an ,nhrwerth durch ,kochen verlieren1 wehalb es rathsam ist1 dieselben wenn mglich in rohem ,zustande zu genieen4 ,mit vielen ,gemsen sich nhren1 wrde ,einen wohl beleibt machen1 wenn die ,natur sich daran gewhnt und dieselben gut aufnimmt4 ,aber sicher wre auch eine zu frhe ,auflsung des ,krpers in ,aussicht4 ,ich habe mehrere ,leute kennen gelernt1 die recht viel ,gemse genoen2 aber alle entbehrten einer frischen ,farbe und einer ausharrenden ,kraft1 und wenn sie korpulent geworden1 litten sie an groer ,blutarmuth und schwerem ,athem1 und wasserschtige ,zustnde und frher ,tod traten ein4 ,der ,krper ,jener1 die sich nur von ,gemse nhren1 gleicht daher dem dritten ,hause1 wovon die ,rede war4 ,er hat wie dieses nicht lange ,bestand4 ,man soll nur einmal ,gemse kochen ohne irgend eine ,zuthat1 ohne ,salz1 ,gewrze c43 wie wenig sagt das dem ,menschen zu6 ,nur durch die verschiedenen ,beigaben bekommt das ,gemse ,geschmack und ,reiz zum ,genusse4 ,dehalb ist es meine ,ansicht1 da man die ,gemse nur in ,verbindung mit andern ,speisen dem ,krper zufhren soll4 ,die verschiedenen ,arten der ,wurzeln sind auch stickstoffarm4 ,sie sind im ungekochten ,zustande am nahrhaftesten und gesundesten4 ,sie waren ein ,hauptartikel bei der ,nahrung der ,einsiedler4 ,diese lebten groentheils von ,krutern und ,wurzeln4 ,es ist schade1 da es fast ganz auer ,gebrauch ist1 die ,wurzeln ungekocht zu genieen4 ,htte man sich nicht so entwhnt1 sie roh zu verzehren1 so wrden sie in grerer ,geltung stehen4 ,wie gern essen die ,kinder die ,wurzeln in rohem ,zustande1 und gewi werden sie ihnen gut thun4 ,durch das ,kochen werden viele ,stoffe1 die sie enthalten1 entweder zerstrt oder umgewandelt1 besonders wenn sie im ,wasser gesotten werden2 sie behalten dieselben besser zusammen1 wenn sie nur gednstet1 d4 h4 durch ,dampf aufgelst und weich gemacht werden4 ,da die gekochten ,wurzeln recht schmackhaft sind1 bewirken wiederum die verschiedenen ,gewrze und was alles sonst darunter gemischt wird4 ,man soll also darauf sehen1 da die ,wurzeln nur durch ,dampf zubereitet werden1 und da sie nicht durch allerlei ,gewrze zu scharf und ,hitze erzeugend werden1 was mehr dem ,gaumen als dem ,krper zusagen wrde4 ,obst4 ,das ,obst enthlt unstreitig sehr gesunde ,nhrstoffe und ist auch nicht ohne ,stickstoff4 ,aber auch dieses ist am zutrglichsten und besten im ungekochten ,zustande4 ,es gibt zwar recht viele ,leute1 die tglich ein- auch zweimal frisches ,obst genieen und die ,wirkung desselben loben4 ,doch wird es mehr gekocht als roh gegessen4 ,bei den ,fleischessern wird es viel als ,gemse genossen4 ,da das ,obst ganz besonders gut bekommt1 beweisen die ,kinder am besten1 die eine besondere ,vorliebe fr frisches ,obst haben1 die ,jedem auch bleiben wird1 wenn er nicht durch eine verkehrte ,lebensweise irre gefhrt wurde4 ,das ,obst wird ferner gedrrt und ist auch in diesem getrockneten ,zustande wiederum ganz vorzglich4 ,ist man auf der ,reise1 hat man ein ,stcklein schwarzes ,brod und geniet dazu #e-f ,birnen1 so hat man vielleicht besser gegessen1 als bei mancher ,mittagskost1 die das ,fnf- ja ,sechsfache kostet4 ,den ,reisenden ist das gedrrte ,obst ganz besonders zu empfehlen2 aber auch fr jeden ,andern ist es gut1 nur soll man stets blo kleine ,portionen und diese regelmig nehmen4 ,wird das ,obst gekocht1 so soll es gleichfalls nur mit ,dampf zubereitet werden und vor ,allem nicht zu viele ,gewrze bekommen4 ,sollen die pfel und andere ,obstgattungen geschlt oder ungeschlt genossen werden8 ,beim ,getreide wurde schon angefhrt1 da die ,haut mancher ,frchte1 z4 ,b4 der ,citrone1 den meisten ,gehalt hat4 ,auch beim ,obst ist es so1 und dehalb sollte man dasselbe1 wenn mglich1 mit der ,schale genieen4 ,der ,grund mag darin liegen1 da jenes1 was am meisten dem ,sonnenschein und der ,einwirkung der freien ,luft ausgesetzt war1 am besten ausgebildet ist und daher auch die grte ,kraftflle hat4 ,um das ,steinobst1 welches sich nicht lange hlt1 aufzubewahren1 wird es meistens eingekocht4 ,dasselbe wird nicht nur gern genossen1 sondern ist auch fr die ,gesundheit vortheilhaft4 ,wenn es gut eingekocht wird1 gibt es auch ein vortreffliches ,labsal4 ,doch soll man beim ,einkochen ,sorge tragen1 da durch ,zugabe von allerlei ,gewrzen nicht das ,beste verdorben wird4 ,man darf annehmen1 da ,alles1 was die ,erde zur ,nahrung hervorbringt1 uns vom ,schpfer in der schuldlosesten ,form geboten ist1 und wer die grte ,sorge trgt1 da es unverndert bleibt1 gewinnt auch den grten ,vortheil4 ,dritte ,klasse4 ,stickstofffreie ,nhrmittel4 ,zu diesen gehren alle ,fette4 ,ist das ,fleisch stickstoffreich und eine krftige ,nahrung fr den ,krper1 so ist das ,fett ohne allen ,stickstoff4 ,es nhrt wohl1 aber es bietet dem ,krper keine ,stoffe1 die ihn ausdauernd machen4 ,milch hat den grten ,stickstoffgehalt und ist das beste ,nhrmittel2 die ,butter dagegen hat gar keinen ,stickstoff und steht als ,nhrmittel im ,werthe weit zurck4 ,hierbei zeigt sich recht klar1 wie verkehrt man hufig urtheilt4 ,viele ,tausende glauben1 gerade die ,butter sei dem ,krper besonders zutrglich4 ,es gibt ,gegenden1 wo auch der rmste sich etwas ,butter auf's ,brod streicht1 und hat man diese nicht1 dann ist die ,armuth sehr gro4 ,und doch ist die ,butter ein stickstofffreies und dehalb recht geringwerthiges ,nahrungsmittel1 und je lter sie wird1 desto werthloser wird sie auch4 ,jeder schtze also die ,milch hoch und die ,butter recht gering1 und zwar dehalb1 weil sie keinen ,stickstoff enthlt4 ,wer sollte glauben1 da der ,rahm1 der sich oben auf der ,milch ansammelt und mehr als noch einmal so theuer als die ,milch bezahlt wird1 viel weniger ,werth hat1 als die ,milch1 oder eigentlich fast keinen ,werth1 eben weil er stickstofffrei ist6 ,ebenso wenig wie die ,butter enthlt das ,schmalz ,stickstoff2 es ist daher auch ein recht armseliges ,nhrmittel1 und das ,stcklein ,brod1 auf welches man ,schmalz streicht1 wird lange nicht in dem ,mae verbessert1 als man gewhnlich meint4 le4 ,wo die ,fette von ,thieren nicht gebruchlich sind1 werden dieselben durch le ersetzt4 ,alle diese le aber bekommen dieselbe ,note2 sie sind stickstofffrei4 ,fette wie le enthalten ,nhrstoffe und sind nothwendig zum ,stoffwechsel4 ,damit die ,natur aber in ihrer ,kraft und ,ausdauer erhalten bleibt1 mu sie den erforderlichen ,stickstoff aus anderen ,nhrmitteln nehmen4 ,wenn ,jemand sich fast ausschlielich mit ,fetten und len nhren wollte1 so wrden seine ,krfte bald verkmmern und sein ,organismus1 obgleich anscheinend gut genhrt und krftig1 einem frhen ,einsturze entgegen gehen4 #b4 ,getrnke4 ,wie ein ,haus aus festem und flssigem ,material hergestellt wird1 so wird auch der menschliche ,krper durch feste und flssige ,stoffe aufgebaut4 ,diese bietet der ,schpfer selbst1 und sie werden bezeichnet mit dem ,namen ,speisen und ,getrnke4 ,die ,zahl der ,speisen ist so bedeutend1 da man kaum alle zu nennen vermag1 die brauchbar und gut fr den menschlichen ,krper sind4 ,es wird also ,niemand an ,nahrungsmitteln fehlen knnen1 die seinen ,leib gesund und stark machen4 ,nur mu er vernnftig genug sein1 die guten auszuwhlen4 ,nimmt er andere1 so wird seine ,kraft nicht lange aushalten4 ber die geeigneten ,speisen ist bereits ,manches gesagt1 nun soll auch von den ,getrnken die ,rede sein4 ,der ,schpfer selbst hat uns ein ,getrnk besorgt1 nmlich das ,wasser4 ,die ,menschheit war aber von jeher bemht1 sich selbst noch andere ,getrnke zu verschaffen1 und diese hat man dann vielfach dem vom ,schpfer gebotenen vorgezogen4 ,wer mchte aufzhlen1 was alles die ,menschen auf knstliche ,weise an ,getrnken sich bereitet haben6 ,wenn nun die ,frage gestellt wird3 ,welches ist wohl das beste unter allen ,getrnken1 die von den ,menschen gebraucht werden8 so gebe ich zur ,antwort3 ,was ,gott erschaffen hat1 ist gut1 sonst htte es ,gott nicht erschaffen4 ,was aber ,menschen machen1 ist und bleibt ,menschenwerk4 ,durch das1 was die ,menschen sich bereiten1 beabsichtigen sie nicht blo1 den ,durst zu stillen1 d4 h4 dem ,gaumen und ,magen ,flssigkeit zukommen zu lassen1 damit die festen ,speisen verdaulich werden und von der ,natur aufgenommen werden knnen1 sondern sie wollen dieser auch vorzgliche ,nhrstoffe durch das ,getrnk bieten4 ,ob ihnen ,die durch ihre knstlichen ,getrnke gelingt1 wollen wir jetzt sehen4 ,zu diesen knstlichen ,getrnken gehren in erster ,linie ,bier1 ,wein und ,schnaps4 ,das ,bier wird aus ,getreide bereitet1 in der einen ,gegend mehr aus ,weizen1 in der anderen aus ,gerste4 ,die ,gerste erleidet viele ,umwandlungen1 bis sie endlich durch ,zusatz von ,hopfen zu ,bier wird4 ,gerade so ist es mit dem ,weizen4 ,das ,bier macht dann eine lnger dauernde ,ghrung durch1 wobei ,alkohol 7,spiritus7 sich bildet4 ,einen besondern ,geschmack bekommt dieses ,getrnk durch den ,hopfen4 ,dieser ist eine ,giftpflanze1 wenn auch keine starke1 und somit auch der menschlichen ,natur gewi nicht vortheilhaft4 ,enthlt nun das auf solche ,weise hergestellte ,bier wirklich viel gute ,nhrstoffe fr den ,krper8 ,hierauf mu man antworten3 ,nein1 nicht sehr viele4 ,es enthlt allerdings ,nhrstoffe2 aber es wirkt mehr durch ,reiz und wird daher mit ,recht zu den ,reizmitteln gezhlt4 ,um den ,krper fest und ausdauernd zu machen1 ntzt das ,bier nichts1 weil es sehr wenig ,stickstoff enthlt4 ,der ,biertrinker wird allerdings durch ,bier wohl genhrt2 es setzt sich ,fett bei ihm an1 oft nur zu viel1 so da ,fettsucht bei ihm eintritt4 ,das ,bier frischt ihn auch auf1 aber eine ausdauernde ,kraft und somit ein langes ,leben kann es ihm nimmer verleihen4 ,kraft und ,ausdauer ist nur da1 wo gutes und ausreichendes ,blut ist1 die ,biertrinker aber sind regelmig arm an wirklich gutem ,blut4 ,den ,beweis geben die vielen ,schlaganflle1 die nicht von ,blutreichthum1 wie man oft irrthmlich noch annimmt1 sondern von ,blutarmuth herrhren4 ,man sagt allerdings1 die ,brauknechte seien gewhnlich recht starke ,leute4 ,darauf antworte ich3 ,das ist der ,fall1 wenn sie eine recht gute1 starke ,kost bekommen4 ltere ,brauknechte sind dagegen gewhnlich mit einem ausgelotterten ,wagen zu vergleichen4 ,wenn du aber1 lieber ,leser1 mir nicht recht glauben willst1 so frage einen ,gottesacker1 wie viele hochbetagte ,biertrinker er bekomme4 ,du wirst die ,antwort erhalten3 ,ich bekomme recht viele ,biertrinker im schnsten ,alter ihres ,lebens1 aber recht alte nur den einen oder andern4 ,insbesondere mchte ich bemerken1 da die ,krankheit1 bei der das ,eiwei sich zersetzt 7,bright'sches ,nierenleiden71 sich am liebsten bei ,biertrinkern einnistet4 ,was dann die ,stillung des ,durstes betrifft1 so mchte ich behaupten1 da es hier gerade die entgegengesetzte ,wirkung hat4 ,trotz des vielen genossenen ,bieres wird der ,durst der ,trinker nicht gestillt4 ,die ,ursache ist diese3 ,im ,bier ist ,alkohol1 der ein kleines ,feuer im ,innern des ,menschen entzndet und ,durst macht4 ,hopfen enthlt etwas ,gift und entzndet auch4 ,daher kommt es1 da die ,biertrinker drsten trotz des vielen ,trinkens4 ,damit ist aber nicht gesagt1 da man gar kein ,bier trinken1 sondern nur1 da man im ,bier nicht sein ,heil suchen solle4 ,warum soll ein ,glas ,bier1 wenn es erwrmt und die ,verdauung untersttzt1 verworfen werden8 ,wenn du brigens kein ,bier trinkst1 darfst du ohne ,sorge sein2 du wirst doch gedeihen1 falls du nur deine ,nahrung vernnftig whlst4 ,trinkst du aber ,bier1 so gehe ber ein oder zwei ,glas nicht hinaus6 ,eines will ich hier noch bemerken4 ,wenn die ,tausende und ,tausende von ,centnern ,weizen und ,gerste1 aus denen ,bier gebraut wird1 verwendet wrden1 um gutes ,brod zu backen oder andere einfache ,mehlspeisen zu bereiten1 wie viele ,millionen ,menschen knnten auf der ,erde mehr leben und gesund und glcklich sein6 ,kostet ein ,liter ,bier #bd ,pfennige1 so kann man fr dieses ,geld #h ,brodsemmeln kaufen1 von denen eine einzige mehr ,nhrstoffe enthlt1 als zwei ,liter ,bier4 ,bierflschung4 ,hat schon das gute1 reine ,bier wenig ,nhrwerth1 was soll man da erst ber das geknstelte ,bier sagen1 welches jetzt so allgemein verbreitet ist8 ,man sucht einen billigen ,ersatz fr ,hopfen und fr ,malz zu bekommen und kmmert sich wenig oder gar nicht darum1 ob dieser ,ersatz schdlich oder unschdlich ist4 ,die ,herbstzeitlose wird hufig verwendet1 obwohl sie doch ein so starkes ,gift ist1 da #c ,samenkrner derselben ein ,pferd tdten knnen1 wofr ich selbst ,beispiele anfhren knnte4 ,auch die ,belladonna oder ,tollkirsche1 deren ,bltter im ,sommer oft fleiiger gesucht werden als die ,erdbeere1 ist sehr giftig4 ,die ,wurzeln dieses ,strauches werden ausgegraben und fr die ,brauereien verwendet4 ,im ,jahre #ahhg sammelte in meiner ,gemeinde ein ,mann solche ,bltter und ,wurzeln und erzhlte mir1 da er auf diese ,weise sich gut sein ,brod verdiene4 ,ein wie starkes ,gift ,belladonna ist1 zeigt folgender ,vorfall4 ,zwei ,kinder in meiner ,gemeinde hatten nur ein paar ihrer ,kirschen gegessen4 ,das eine starb1 das andere wurde bldsinnig4 -- ,auer diesen zwei angefhrten ,giftmitteln werden noch viele andere verwendet4 ,alle die ,getrnke aber1 die mit ihrer ,hlfe hergestellt werden1 sind gewi nicht zum ,wohle der ,menschheit4 ,ich bin aber der berzeugung1 da jene ,mittel gleichwohl nicht selten angewendet werden1 auch aus dem ,grunde1 weil die ,leute an den dem ,bier auf solche ,weise gegebenen ,geschmack gewhnt sind und dehalb das unverflschte ,bier nicht mehr trinken wollen4 ,wein4 ,ein zweites ,getrnk1 das die ,menschen sich bereiten aus dem ,material1 das der ,schpfer geboten hat1 ist der ,wein4 ,wem schmeckt nicht eine reife ,weintraube gut8 ,wer fhlt sich nicht erquickt durch den ,genu ihrer sen ,beeren8 ,es kostet aber viel ,mhe und ,zeit1 bis aus den ,trauben des ,rebstocks der ,wein bereitet ist4 ,von ihm sagt das ,sprchwort3 ,der ,wein erfreut des ,menschen ,herz4 ,er frischt auf1 er bt einen wohlthuenden ,reiz auf den ,menschen aus und bewirkt eine heitere und leichtere ,stimmung4 ,der ,wein erwrmt die ,natur und dient dehalb zu guter ,verdauung4 ,stickstoff enthlt aber der ,wein keinen1 dient daher auch nicht dazu1 dem menschlichen ,krper ,festigkeit und ,ausdauer zu geben4 ,er ist vielmehr gleichfalls nur ein ,reizmittel4 ,wer also seine ,rettung im ,wein sucht1 geht irre4 ,wie wenig derselbe ein ,bedrfni fr den ,menschen ist1 zeigt sich an den ,bewohnern der ,gegenden1 wo kein ,wein wchst4 ,ich habe dort viele ,leute kennen gelernt1 die #hj und noch mehr ,jahre alt waren und doch in ihrem ganzen ,leben nicht einen halben ,liter ,wein getrunken hatten4 ,die ,bewohner der ,weingegenden werden ,dieses kaum glauben knnen4 ,es ist beim ,wein wie beim ,bier3 ,wer sich denselben nicht angewhnt1 entbehrt ihn auch nicht4 ,weil der ,wein so wenige ,nhrstoffe enthlt1 wre es recht gut1 wenn an ,tausenden von ,pltzen1 an denen ,wein angebaut wird1 statt dessen ,getreide gezogen wrde4 ,besonders aber ist zu beklagen1 da auch beim ,wein die ,verflschung in auerordentlichem ,mae stattfindet4 ,ich kann hierin nicht von eigener ,erfahrung sprechen1 weil ich aus keiner ,weingegend bin4 ,ich habe aber recht viele achtbare ,leute gesprochen1 die meine ,aussage besttigten4 ,durch den verflschten ,wein aber knnen ebenso wie durch verflschtes ,bier viele ,krankheiten entstehen und die ,menschen unglcklich gemacht und ein frher ,tod herbeigefhrt werden4 ,ich gebe daher den ,rath3 ,geniee den ,wein1 so du echten hast1 recht mig1 zur ,auffrischung und zur ,erwrmung1 glaube aber ja nicht durch reichlicheren ,weingenu dir zu ntzen6 ,schnaps4 ,ein drittes ,getrnk1 das die ,menschen bereiten1 ist der ,schnaps4 ,wenn man dieses nichtsnutzige ,getrnk anklagen knnte1 und es wrde verurtheilt und mte vom ,erdboden verschwinden1 mchte ich gern dieser ,vernichtung beiwohnen1 und zwar aus folgenden ,grnden3 erstens1 weil der ,schnaps gar keine ,nhrstoffe hat1 zweitens das rgste und strkste ,reizmittel ist1 drittens durch seinen vielen ,alkohol der ,natur so unsglich nachtheilig ist1 viertens nicht nur den ,krper erfat und zu zerstren sucht1 sondern auch die ,geisteskrfte in den erbrmlichsten ,zustand versetzt4 ,alkohol kann von der menschlichen ,natur nicht verwerthet1 mu vielmehr von ihr auf verschiedene ,weise wieder ausgeleitet werden1 durch ,urin1 ,stuhlgang und durch ,athmen4 ,was davon aber das ,blut aufnehmen mute1 die mu durch ,transpiration1 durch die ,poren wieder entfernt werden4 ,ein ,schnapstrinker kommt mir vor wie ein ,hausvater1 der die ,vagabunden fr seine besten ,freunde hlt1 diesen die ,thre ffnet1 sie in sein ,haus aufnimmt und so nach und nach sein ganzes ,hauswesen zu ,grunde richtet1 ohne da er zur ,einsicht kommt1 welche ,thorheit er begeht4 ,das herrlichste ,talent kann durch geistige ,getrnke ruinirt werden und in ,bldsinn bergehen oder zur ,tobsucht kommen1 was die ,spitler und ,irrenhuser beweisen4 ,ich kannte einen uerst talentvollen ,menschen1 der in seiner ,jugend bei seinen auerordentlichen geistigen ,anlagen und ,fhigkeiten ein solch' froher und glcklicher ,mensch war1 wie selten einer gefunden wird4 ,er erfreute sich einer vorzglichen ,gesundheit und hatte fr alle ,unternehmungen ein auerordentliches ,geschick4 ,mit der ,zeit aber ergab er sich dem ,genusse geistiger ,getrnke1 und zuletzt kam er zum gemeinsten ,schnaps4 ,als er all' sein ,vermgen verbraucht hatte1 mute er als ,taglhner durch ,holzhacken und hnliche ,arbeiten in der mhsamsten ,weise sich seinen ,schnaps verdienen4 ,essen konnte er nichts mehr2 bekam er statt der ,mahlzeit ein ,maa ,schnaps1 so bte dieses einen solchen ,reiz aus1 da er durch weitere ,arbeiten ein ferneres ,maa zu verdienen im ,stande war4 ,ging ihm aber der ,branntwein aus1 so war er nicht im ,stande zu arbeiten4 ,menschlich gesprochen hat er wenigstens #ae bis #bj ,jahre sein ,leben zu frh geendet4 ,was htte dieser leisten knnen1 wenn er sein ,talent ordentlich gebraucht htte6 ,beim ,hinblick auf dieses traurige ,beispiel mchte ich rufen1 und ich wnschte1 da es alle ,schnapstrinker hrten3 ,wer ,augen hat zu sehen und ,ohren zu hren1 der hre und sehe doch1 was der ,schnaps bei dem ,menschen zu ,wege bringt6 ,welche ,thorheit ist es daher auch1 so viel ,getreide1 so viele ,kartoffeln und hnliche ,nhrmittel zum ,branntweinbrennen zu verwenden und diese guten ,nhrstoffe der ,menschheit zu entziehen1 nur um dadurch viele ,tausende ins ,verderben und ,elend zu bringen6 ,zahllose ,familien hat der ,schnaps an den ,bettelstab gebracht2 doch ich will nicht weiter davon reden1 was er anrichtet1 wie er das husliche ,glck1 den ,frieden der ,familien untergrbt4 ,ich sage nur noch3 ,wo man dem ,schnaps huldigt1 wirkt er stets verwstend4 ,davon kann sich ,jeder berzeugen1 der nur seine ,augen gebrauchen will4 ,obstwein4 ,wie aus ,trauben ,wein bereitet wird1 so kann man solchen gleichfalls aus ,obst und verschiedenen ,beeren1 z4 ,b4 ,johannisbeeren1 ,stachelbeeren1 ,kirschen1 ,zwetschgen c41 herstellen4 ,ohne ,ausnahme sind alle diese also bereiteten ,getrnke ohne ,stickstoff und wirken nur durch ,erwrmen und ,reiz4 ,von allen kann man sagen3 ,gebrauche nur wenig oder nichts davon6 ,viel besser thte man1 das ,obst1 dieses herrliche ,nahrungsmittel1 durch ,trocknen haltbar zu machen4 ,es kann dann lange aufbewahrt werden1 und man hat in ,jahren1 in welchen es mirth1 einen hbschen ,vorrath1 der gut zu gebrauchen ist4 ,vergleichen wir nun das ,getrnk1 welches uns der ,schpfer gibt1 mit allen ,getrnken1 welche die ,menschen bereiten1 so werden wir finden1 da alle die letzteren weit zurckstehen2 denn von allen den traurigen ,folgen der geistigen ,getrnke ist beim ,wasser keine ,spur zu finden4 ,es mchte nun der ,eine oder ,andere fragen3 ,wenn das ,getrnk1 welches uns ,gott gab1 so ausgezeichnet ist1 soll man denn nicht oft und viel ,wasser trinken8 ,ich antworte hierauf3 ,richte dich ganz nach dem ,gesetze des ,schpfers1 welches er deiner ,natur gab4 ,hast du ,durst1 so trinke2 hast du keinen ,durst1 dann lasse das ,trinken bleiben2 denn dadurch1 da du keinen ,durst empfindest1 zeigt die ,natur dir an1 sie brauche keine ,flssigkeit4 ,ich halte es fr einen groen ,unsinn1 der ,natur ,wasser aufzudrngen2 was soll sie denn mit dem ,wasser1 wenn sie's nicht gebrauchen kann8 ,das ,wasser mischt sich im ,magen mit den ,magensften und macht dieselben viel zu dnn1 geht dann wieder als ,wasser ab und fhrt die aufgenommenen ,magensfte mit sich fort zum grten ,nachtheil des ,krpers1 besonders seiner ,verdauung4 ,je dnner der ,brei gemacht wird1 aus dem die ,natur die ,stoffe fr's ,blut aufsaugt1 um so wsseriger wird auch das ,blut werden1 und um so langsamer die ,verdauung4 ,man behauptet so gern1 man msse der ,natur tglich eine grere ,portion flssiger ,stoffe geben4 ,man kann sogar in ,schriften lesen1 zwei bis vier ,liter ,flssigkeit msse jeder ,mensch tglich zu sich nehmen4 ,dagegen kann ich als ganz gewi versichern1 da ich recht viele ,menschen kennen gelernt habe1 die nur selten ,wasser oder ,bier oder ein anderes ,getrnk zu sich nahmen1 und gerade solche haben das hchste ,alter erreicht4 ,ich habe viele ,leute gekannt1 die behaupteten1 sie htten whrend des ganzen ,winters nicht einen ,schluck ,wasser genommen1 auch kein ,bier oder andere ,getrnke4 ,ich mu aber hier bemerken1 da die ,leute alle von ,mehlkost lebten1 da die ,fleischkost mehr ,hitze und ,schrfe bewirkt und also mehr ,durst erzeugt4 ,ich selbst verwerfe das hufige ,wassertrinken4 ,ich nehme zum ,frhstck ein1 hchstens zwei ,schluck ,wasser und dann den ganzen ,tag nichts mehr4 ,kommt nun des ,mittags oder ,abends eine dnne ,suppe auf den ,tisch1 so wird sie durch ,brodeinbrocken dick gemacht4 ,trotzdem ich so wenig trinke1 fhle ich doch oft ,monate lang nicht ein einziges ,mal ,durst4 ,gerade als ,hydropath warne ich vor vielem ,wassertrinken und halte es mit dem ,landmann1 der sagt3 ,ein ,platzregen macht mehr unfruchtbar als fruchtbar4 ,hat aber ,jemand wirklich ,durst1 aus welcher ,ursache es auch sein mag1 so warne ich ihn davor1 viel ,wasser auf einmal zu trinken4 ,ich kenne einen kranken ,herrn1 der an auerordentlichem ,durst gelitten und alles ,mgliche getrunken hat1 um ihn zu lschen1 und ihn doch nicht stillen konnte4 ,ich rieth ihm1 er solle alle halbe ,stunde einen ,elffel voll ,wasser nehmen4 ,als er gesund war1 hat er mir versichert1 dieses sei das einzige ,mittel gewesen1 wodurch er seinen frchterlichen ,durst habe stillen knnen4 ,wer viel ,wasser trinkt1 belstigt seinen ,leib und hat zu gewrtigen1 da das ,wasser aus dem ,krper recht viele1 oft die besten ,stoffe fortfhrt4 ,anders dagegen wirkt das ,wasser1 wenn es lffelweise genommen wird2 es khlt und verdnnt die ,magensfte1 so weit es nothwendig ist1 und kann in kleinen ,portionen weder schaden durch ,erkltung1 noch auch der ,natur lstig fallen4 ,ich bekam krzlich einen ,brief aus der ,hauptstadt1 worin mir eine ,person1 die ich nicht kenne1 mittheilte1 sie msse mir ihren ganz besonderen ,dank aussprechen fr die ,hilfe1 die sie durch mein ,buch gefunden4 ,es stand unter ,anderem darin3 ,ich habe von jeher einen harten ,stuhlgang gehabt1 vier ,jahre hindurch aber nie mehr ohne ,abfhrmittel4 ,nun habe ich den ,versuch gemacht1 und zwar beharrlich1 alle ,stunde einen ,lffel voll ,wasser einzunehmen1 und habe jetzt einen solch' geregelten ,stuhl bekommen1 wie ich ihn nie gehabt4 ,anfangs merkte ich lngere ,zeit hindurch gar ,nichts1 nach und nach aber hat dieser ,lffel voll ,wasser die grte ,ordnung in mir geschaffen4 ,allen1 die an diesem bel leiden1 rathe ich dringend3 ,lasset die giftigen ,abfhrmittel weg und gebraucht statt dessen alle ,stunde einen ,lffel voll ,wasser6 ,das wird die ersehnte ,wirkung hervorbringen4 ,durch diese ,empfehlung glaube ich auch dazu beizutragen1 da dem von ,gott uns gegebenen ,getrnk die verdiente ,ehre zu ,theil werde4 ,kaffee4 ,ein allgemein verbreitetes ,getrnk ist der ,kaffee4 ,in meiner ,kindheit war der ,kaffee im ,schwabenland fast unbekannt1 und es wren in manchem ,bauerndorf kaum ein oder zwei ,weiber gefunden worden1 die ihn htten bereiten knnen4 ,jetzt aber hat er eine solche ,verbreitung gefunden1 da wohl kaum ein ,haus existirt1 wo er nicht einheimisch ist4 ,ausnehmen mu ich die ,landleute1 die mit schweren ,arbeiten zu thun haben und der berzeugung sind1 da ihnen der ,kaffee zur ,strkung nicht ausreicht4 ,auch lt man in meiner ,gegend den ,kaffee1 als ein besseres ,getrnk1 den ,arbeitsleuten nicht zukommen4 ,es gibt aber ,gegenden1 wo der ,kaffee so allgemein ist1 da man kein anderes ,frhstck kennt als dieses4 ,doch damit ist man nicht zufrieden2 wenn der ,kaffee einmal liebgewonnen ist1 so mu er seinen ,freunden auch des ,nachmittags geboten werden4 ,es gibt sogar viele ,leute1 die ihn auch zur ,abendmahlzeit verwenden4 ,ich will nun den ,kaffee so hinstellen1 wie er ist1 und seine ganze ,gre so schildern1 wie er es in ,wahrheit verdient4 ,die ,kaffeestaude ist eine ,giftpflanze1 somit auch die ,bohne giftig4 ,beweis hierfr ist1 da aus ,kaffeebohnen eines der strksten ,gifte gewonnen wird1 das ,coffen1 von dem eine ganz kleine ,portion ausreicht1 den strksten ,menschen rasch zu tdten4 ,kann dehalb die ,kaffeebohne allgemein empfohlen werden8 und wer gesund bleiben und lange leben will1 kann der in ihr hierzu das rechte ,mittel finden8 ,ein berhmter ,arzt sagt3 ,der ,kaffee geht halb verdaut aus dem ,magen und nimmt die ,milch und das ,brod mit1 die man genossen hat4 ,halb verdaut kann die ,natur nichts brauchen1 und somit hat sie durch den ,kaffee nichts oder doch nur wenig gewonnen4 ,was sie aufnehmen konnte in der kurzen ,zeit1 ist unbedeutend4 ,man irrt also1 wenn man glaubt1 sich gut zu nhren1 weil man mit dem ,kaffee gute ,milch und gutes ,brod geniet4 ,der ,kaffee fhrt ,beides wieder aus dem ,krper hinaus1 ehe es rechten ,nutzen stiften konnte4 ,ferner fhrt der ,kaffee auch die ,magensfte fort1 mit denen er sich vermengt hatte4 ,also auch diese gehen durch ihn verloren4 ,so wird wegen des ,kaffees der ,krper wenig genhrt und in ,folge davon geschwcht1 so da nach lngerem ,gebrauch des ,kaffees ein krftiges ,frhstck kaum mehr ertragen werden kann4 ,aus dem ,gesagten ergibt sich1 da bei ,kaffeetrinkern ,blutarmuth eintreten mu4 ,auch ist der so werthvolle ,stickstoff im ,kaffee nicht zu finden1 denn die ,kaffeebohnen sind stickstofffrei und schon aus diesem ,grunde nicht schtzenswerth4 ,hat dann aber der ,kaffee gar keine guten ,seiten8 ,o ja6 ,er gehrt zu den ,reizmitteln und macht1 da man sich recht behaglich und wohl fhlt1 so lange seine ,reizwirkung anhlt4 ,ist diese aber vorber1 so fhlt man sich wie vorher4 ,da der ,kaffee zu den ,reizmitteln gehrt1 so bringt er auch1 wenn er einmal zum ,gewohnheitstrank geworden1 die heftigsten ,aufregungen hervor4 ,es geht hnlich1 nur in schwcherer und gelinderer ,weise1 wie beim ,schnapstrinken4 ,auch er fhrt oft schauderhafte ,zustnde herbei4 ,es ist kaum zu schildern1 wie das ganze ,nervensystem vollstndig durch ihn zerrttet werden kann1 und gerade so nachtheilig wirkt er auf ,gemth und ,geist1 indem er ,trbsinn1 ,kleinmthigkeit1 ,furcht1 ,angst1 ,erschrecken c4 verursacht4 ,besonders ist der ,kaffee beim weiblichen ,geschlechte einheimisch1 und man kann ihn recht gut bei diesem den ,menschenmrder heien1 indem er ,kraft1 ,gesundheit und zuweilen selbst das ,leben verkmmert und abkrzt4 ,es kam vor sechs ,jahren eine ,tochter angesehener ,leute zu mir1 welche von den rzten vollstndig aufgegeben war4 ,sie war gut gebaut und stammte von ganz gesunden1 krftigen ,eltern ab4 ,das ,mdchen gestand mir1 da sie tglich dreimal ,kaffee trinke1 aber an keiner ,speise mehr ,geschmack finde4 ,ich gab ihr den ,rath1 nichts zu essen als jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch und tglich dreimal eine kleine ,portion ,brodsuppe4 ,nur die ,furcht vor dem sicheren frhen ,tode brachte die leidenschaftliche ,kaffeetrinkerin zu dieser ,kost4 ,nach einigen ,tagen hatte sich die ,natur daran gewhnt1 und in wenigen ,wochen war das ,mdchen wieder gesund4 ,knnte ich die armen ,geschpfe1 die bei mir ,hilfe suchten1 mit ihrer ,appetitlosigkeit1 mit ihren ,nervenaufregungen1 mit ihren ,geistesgebrechen einer jungen ,kaffeetrinkerin vor ,augen stellen1 ich glaube1 einer ,jeden wrde sicher die ,lust vergehen1 dem ,kaffee zu huldigen4 ,der ,anblick solcher ,krankheitszustnde1 meine ich1 mte auch die vernarrteste ,kaffeebase zur ,einsicht bringen4 ,ich bin der vollsten berzeugung1 da der ,kaffee die erste ,ursache der allgemein herrschenden ,blutarmuth beim weiblichen ,geschlechte ist1 und wohin soll ,dieses fhren1 wenn kein ,einhalt gethan wird8 ,sollen solche heruntergekommene ,personen dann ein ,berufsleben antreten und mit ihren verkmmerten ,schultern die ,last des ,ehestandes tragen1 dann geht es1 wie mir schon mancher junge ,mann geklagt hat3 ,ich glaubte eine ,mithelferin fr die ,brde des ,lebens bei der ,heirath zu bekommen1 und jetzt mu ich ,alles aufbieten1 um nur den ,arzt und die ,apotheke zu bezahlen1 und habe einen bestndigen ,jammer vor ,augen4 ,eine groe ,anzahl junger ,mtter theilte mir unter ,thrnen mit1 da sie voller ,gebrechen und ,elend seien1 und weil sie ihren ,berufspflichten nicht nachkommen knnten1 seien sie von ihren ,mnnern verlassen oder verachtet4 ,wenn auch nicht allemal der ,kaffee die ,ursache war1 so war er es doch recht oft1 aber immer waren diese ,jammerzustnde in ,verbindung mit der ,verweichlichung durch die ,kleidung4 ,allerdings wird ,mancher sagen3 ,ich trinke viele ,jahre hindurch ,kaffee und fhle keine ,nachtheile4 ,ich gebe es zu1 wenn ,jemand eine gute ,natur hat und eine krftige1 gesunde ,kost geniet1 dann wird ihm freilich der ,kaffee nicht viel anhaben knnen4 ,wer aber kann sich immer die gesndeste und krftigste ,kost anschaffen8 ,dazu kommt noch1 da wie ,bier und ,wein auch der ,kaffee oft verflscht wird4 ,so wird dieses ,getrnk dann oft erst recht verderblich4 ,zu den ,verflschungen des ,kaffees gehrt besonders das ,frben desselben4 ,giee ,wasser auf die ,kaffeebohnen1 lasse es einige ,zeit stehen1 und du hast oft die schnste grne ,farbe4 ,man kauft ferner gewhnlich zu den ,bohnen noch sogenannte ,surrogate1 die aus verschiedenen ,stoffen bestehen4 ,die ,einen meinen1 diese gben dem ,kaffee einen besseren ,geschmack2 die ,anderen glauben1 sie gben ihm eine schnere ,farbe2 bei noch ,anderen heit's1 die ,surrogate find wohlfeiler c4 ,allein ich glaube1 da alle ,surrogate nicht viel werth sind4 ,ich will noch hervorheben1 da die ,leute1 welche im ,kaffeelande leben und gesund bleiben wollen1 nicht viel oder gar keinen ,kaffee trinken und dort zum ,sprchworte haben3 ,kaffeetrinker -- frhe ,hinker4 ,thee und ,chocolade4 ,nach dem ,kaffee soll gleich vom ,thee und von der ,chocolade die ,rede sein4 ,ich knnte von beiden so ziemlich das ,gleiche sagen1 da sie nmlich zu den hitzigen ,getrnken gehren1 keinen ,stickstoff haben1 ,nervenaufregung bewirken und dem menschlichen ,krper nur wenige ,nhrstoffe bieten4 ,gesundheitskaffee4 ,es gibt1 ,gott sei ,dank1 doch auch noch ,gegenden1 wo man statt der angefhrten ,getrnke andere bereitet1 von denen ich gerade das ,gegentheil wie von den genannten sagen kann4 ,obenan steht der ,malzkaffee4 ,wenn man diesen eine kurze ,zeit lang getrunken hat1 entbehrt man den ,bohnenkaffee nicht mehr4 ,der ,gerstenkaffee wird auch noch hufig getrunken1 er ist wohl etwas rauher als der ,malzkaffee1 aber ganz schuldlos und von ,denen1 welche ihn gebrauchen1 recht geliebt4 ,man kann ebenfalls aus ,waizen und auch aus ,roggen ,kaffee bereiten1 und alle diese ,arten sind nur zu empfehlen4 ,man mge daher doch die selbstgebauten ,getreidegattungen1 die zudem so wenig kosten1 den theuren auslndischen ,bohnen vorziehen1 besonders mgen das arme ,leute thun6 ber die ,wirkung dieser ,kaffeearten ist ,folgendes zu sagen4 ,wie der ,bohnenkaffee zehrt1 so nhrt der ,getreidekaffee2 wie die ,bohnen aufregen1 so beruhigen die ,getreidekrner4 ,die ,zubereitung des ,getreidekaffees ist ganz einfach2 das ,malz1 wie es der ,bruer gebraucht1 wird brunlich gebrannt1 dann gemahlen und verwendet wie die ,bohnen4 ,ganz besonders gut ist der ,eichelkaffee4 ,wie die ,bohnen von der ,kaffeestaude zur ,herstellung des ,kaffees verwendet werden1 geradeso kann man von den ,eicheln auch solchen bereiten4 ,diesen mchte ich wegen seiner ,nahrhaftigkeit und ,gesundheit sehr empfehlen2 es ist nur ,schade1 da er nicht die wohlverdiente ,gunst des ,volkes hat4 #c4 ,salz4 ,es ist wahr1 da der menschliche ,krper ,salze gebraucht1 z4 ,b4 zur ,zersetzung der ,speisen4 ,eben dehalb ist es auch vom ,schpfer so eingerichtet1 da die meisten ,nahrungsmittel1 die der ,mensch gebraucht1 schon ,salze in sich enthalten4 ,das ,salz ist aber kein ,nahrungsmittel1 und der menschliche ,organismus kann das in die ,speise hineingethane ,salz nicht gebrauchen4 ,das beweist der ,umstand1 da das ,salz durch ,urin wieder abgeht4 ,es ist somit das ,salz1 welches hnlich wie der ,pfeffer an die ,gemse und ,suppen gemischt wird1 nur ein ,reizmittel4 ,da der ,gebrauch von vielem ,salz nicht ein ,bedrfni der menschlichen ,natur1 sondern nur eine ,angewohnheit ist1 ersieht man aus ,folgendem4 ,gebe man einem ,kinde nur schwach oder gar nicht gesalzene ,speisen1 es wird dann kein ,bedrfni nach ,salz fhlen4 ,man kann sich aber auch so ans ,salz gewhnen1 da keine ,speise mehr schmeckt1 wenn sie nicht stark gesalzen ist4 ,die ,wirkung des ,salzes ist tzend1 zerfressend1 zersetzend4 ,wer also viel ,salz nimmt1 der kann recht leicht seinen ,magen1 die ,eingeweide c4 sehr beschdigen4 ,ich habe viele ,versuche mit dem ,salz beim ,vieh gemacht4 ,wo die ,milchwirthschaft recht betrieben wird1 da wird stark gesalzen1 damit eine rasche ,zersetzung der ,nahrung im ,thiere bewirkt werde4 ,es war auch oft in ,bchern oder ,zeitungen zu lesen1 man solle viel ,salz fttern1 und man ist sogar schon zu dem ,sprchworte gekommen3 ,ein ,pfund ,salz gibt ein ,pfund ,schmalz4 ,ich habe auch jenen ,rath befolgt und ziemlich viel ,salz gefttert1 habe aber die ,erfahrung gemacht1 da alle ,thiere1 bei denen es geschah1 nicht alt wurden4 ,auch wurden sie nicht mehr trchtig oder warfen die ,klber zu frh ab4 ,es haben mir auch mehrere ,schlchter versichert1 man knne an den ,gedrmen erkennen1 ob der ,besitzer kein1 wenig oder viel ,salz fttere2 wenn viel ,salz gefttert werde1 dann seien die ,gedrme so morsch1 da man sie zum ,wursten nicht gebrauchen knne1 denn sie bekmen bei der ,reinigung gleich ,lcher4 ,was diese ,schlchter behaupteten1 davon habe ich mich oft berzeugt1 wenn ich grndlich nachsehen lie4 ,ich habe dann das entgegengesetzte ,verfahren angewendet und gar kein ,salz mehr gebraucht und habe die ,erfahrung gemacht1 da das ,vieh viel gesnder und lter geworden ist4 ,daher mchte ich jeden ,landwirth1 dem sein ,vieh lieb ist1 warnen1 vor ,allem nicht viel ,salz zu fttern4 ,ich wei noch recht gut aus meiner ,kindheit1 da die ,erdpfel hufig nicht gesalzen wurden1 die ,milchsuppe wurde gar nie gesalzen1 wie auch ,alles1 was von ,milch bereitet wurde4 ,heut' zu ,tage aber mu ,alles gesalzen werden4 ,man kann sich so sehr ans ,salz gewhnen1 da man bei allen ,speisen schlielich das doppelte1 ja dreifache ,quantum des gewhnlichen ,maes anwendet und trotzdem glaubt1 man salze noch nicht genug4 ,ist das ,rindfleisch von hitziger ,wirkung1 und mu es daher1 um ,nachtheilen vorzubeugen1 mit ,gemse gegessen werden1 so gibt es doch ,viele1 die das ,rindfleisch erst noch ins ,salz tauchen1 ehe sie es genieen4 ,man sei vernnftig und gebrauche nur wenig ,salz1 in der berzeugung1 da unsere ,nhrmittel das ntige ,salz selbst mitbringen4 ,die ,thiere des ,feldes1 wie die ,vgel der ,luft gebrauchen auch kein ,salz und gedeihen doch krftig4 ,es ist also offenbar das ,salz nur ein ,reizmittel ebenso wie die anderen ,gewrze1 vom ,pfeffer bis zum letzten derselben4 ,sie erwrmen1 erhitzen1 reizen1 und weiter ntzen sie nichts4 #d4 ,mineralwasser4 ,du wirst auch1 lieber ,leser1 von mir ein ,wort hren wollen ber ,mineralwasser4 ,ich verwerfe sie nicht1 empfehle sie im ,allgemeinen aber auch nicht2 denn wenn das ,salz leicht nachtheilig wirken kann1 so wird dieses um so mehr der ,fall sein bei den ,mineralwassern1 die ja mehr oder weniger verschiedene ,salztheile enthalten und tzend auf den ,magen wirken4 ,ist eine ,natur krftig1 und ist nur ein ,theil des ,krpers krank1 so knnen im ,mineralwasser ,salze sein1 die dieses bel wegtzen2 kommt man aber mit diesem ,mineralwasser zu oft1 und gebraucht man zu viel davon1 dann kann das bel leicht noch gesteigert werden4 ,es ist mit dem ,mineralwasser wie mit den ,laxirmitteln4 ,wenn ,jemand hin und wieder ein ,laxirmittel nimmt1 so ist noch nicht viel gefehlt2 wenn man aber1 weil es gut wirkt1 lngere ,zeit ,gebrauch davon macht1 so richtet es die ,natur zu ,grunde4 ,ich kenne recht ,viele1 die in ,mineralbder gegangen sind2 es that ihnen gut1 und sie wurden gesund2 sie gingen ein zweites ,mal1 und es ging ihnen weniger gut2 sie gingen zum dritten ,male1 und das ,mineralwasser bte keine ,wirkung mehr an ihnen aus4 ,der ,gebrauch mancher starken ,mineralwasser wirkt auf unsere ,natur hnlich wie das ,putzen mit ,sand auf die ,silbersachen2 wenn man solches fters vornimmt1 wird das ,silbergeschirr groen ,schaden erleiden4 ,daher rathe ich1 das ,mineralwasser entweder recht wenig und selten oder noch besser gar nicht zu gebrauchen4 ,den klarsten ,beweis geben mir die vielen ,kranken1 die zu mir kamen und klagten1 da die ,mineralwasser ihnen nicht blo keine ,heilung gebracht1 sondern sie vielmehr noch krnker gemacht htten4 ,achtes ,kapitel4 ber das ,essen4#a ,das vorhergehende ,kapitel hat den hheren1 mittleren und niederen ,werth der ,nhrstoffe im ,allgemeinen auseinander gesetzt2 die ,speisen und ,getrnke1 die gewhnlich genossen werden1 wurden in drei ,klassen eingetheilt1 und zwar habe ich1 da das ,wichtigste fr die ,erhaltung eines festen1 ausdauernden ,krpers der ,stickstoff ist1 sie hiernach eingetheilt in stickstoffreiche1 stickstoffarme und stickstofflose4 ,wer die meisten ,nhrstoffe von der ersten ,klasse whlt1 der whlt am besten fr seine ,natur4 ,wer aus der zweiten ,klasse whlt1 kann gesund bleiben und lange leben2 er wird aber etwas mehr ,nahrung zu sich nehmen mssen1 um den erforderlichen ,bedarf an ,stickstoff zu decken4 ,wer nur stickstofffreie ,nahrung und ,getrnke geniet1 mu erwarten1 da seine ,kraft frh erliegen wird4 ,auch das soll man nicht bersehen1 da der1 welcher stickstoffreiche ,nahrung whlt1 mit kleineren ,portionen zurecht kommt4 ,wer wollte nicht gern lange leben und gesund und krftig sein6 ,mge man dehalb die rechte ,wahl treffen in der ,nahrung und in den ,getrnken und das ,werthlose und ,schdliche meiden und fliehen6 #a ,bei dem in diesem ,kapitel ,gesagten habe ich vorwiegend die lndlichen ,verhltnisse und ,lebensweise meiner schwbischen ,heimath im ,auge gehabt und sie zur ,grundlage meiner ,auseinandersetzungen gemacht4 ,ich wei wohl1 da diese ,lebensweise nicht in ihrer ,gesammtheit auf andere ,gegenden zu bertragen ist4 ,viele ,leser werden sich auch nicht dazu verstehen knnen1 in dieser ,weise zu leben2 mgen sie aus dem ,gesagten sich das herausnehmen1 was mit ihren ,verhltnissen sich vertrgt4 ,es ist nun vielleicht den ,lesern dieses ,buches angenehm1 wenn ich eine ,art ,kchenzettel fr die drei ,tagesmahlzeiten hier niederschreibe4 ,ich will es thun4 ,da ich es aber immer noch mit den alten ,sitten und ,gebruchen halte1 so werde ich die ehemalige ,lebensweise darstellen und das zu unserer ,zeit ,gebruchliche bei dieser ,gelegenheit in seiner ,verkehrtheit recht beleuchten4 ,ich will auch bei der ,eintheilung in drei verschiedene ,tageszeiten bleiben1 ,morgen1 ,mittag und ,abend4 ,wenn ich dabei hauptschlich ,rcksicht nehme auf die allgemein herrschenden ,gebruche1 so thue ich das aus dem ,grunde1 weil frher im ,volke so wenig ber ,blutarmuth geklagt wurde1 whrend diese jetzt allgemein ist4 ,ein ,arzt sagte krzlich3 ,es ist erbrmlich1 wie das ,landvolk so blutarm ist und bejahrte ,leute von #gj bis nahezu #hj ,jahren blutreicher sind1 als viele junge ,leute von #bd ,jahren4 ,fangen wir mit dem ,frhstck an und fragen wir3 ,worin bestand dieses einstmals1 und was ist heut' zu ,tage gebruchlich8 ,das ,frhstck4 ,das ,frhstck der ,landleute war gewhnlich eine ,suppe3 ,milchsuppe1 ,brodsuppe1 ,brennsuppe oder ,erdpfelsuppe4 ,diejenigen1 welche schwere ,arbeiten hatten1 wie ,dienstboten und ,knechte1 bekamen ,habermu und ,suppe1 oder auch ,mu und ,milch1 auch ,suppe und ,milch4 ,weil am ,morgen die ,natur ausgeruht hat und somit krftiger ist1 so war diese ,mahlzeit vollstndig ausreichend4 ,die nicht besonders schwere ,arbeiten hatten1 aen vom ,frhstck bis ,mittag nichts mehr2 die aber schwer arbeiten muten1 bekamen noch ein sogenanntes ,unterbrod1 welches gewhnlich aus ,milch und eingebrocktem ,brod bestand1 oder auch aus ,erdpfeln und ,milch4 ,die rmeren ,leute1 die keine ,dienstboten hatten1 nahmen ein ,stcklein schwarzes ,brod oder ein ,stcklein ,brod und ,erdpfel4 ,wie gut war diese ,wahl6 ,enthlt doch das ,brod alle ,nhrstoffe1 die man braucht6 ,dehalb ist auch die ,brodsuppe so gut fr den ,krper4 ,die ,milch1 wie bereits erwhnt1 ist stickstoffreich4 ,hat man noch ,brod dazu1 so hat man eine ,mahlzeit1 die dem ,krper recht viele und krftige ,nhrstoffe bietet und auch gut verdaulich ist4 ,die ,brennsuppe wird also bereitet3 ,gesundes ,mehl wird in einer ,pfanne gerstet wie ,kaffeebohnen1 nur nicht so braun1 dann mit ,wasser gekocht4 ,nimmt man ,brod dazu1 so hat man ein krftiges1 nahrhaftes ,frhstck4 ,besonders wurde diese ,suppe aus ,hafermehl bereitet1 und sie wurde stets fr die vorzglichste ,nahrung gehalten4 ,das ,mu enthlt recht viele ,nhrstoffe und ist dehalb fr den angestrengt ,arbeitenden ein sehr gutes ,frhstck4 ,zu dem ,mehl1 woraus das ,mu bereitet wurde1 verwendete man etwas ,gerste1 hauptschlich aber ,hafer4 ,es wurde gekocht mit ,wasser1 wenn man keine ,milch hatte1 sonst mit ,milch1 oder mit halb ,milch und halb ,wasser4 ,die ,dienstboten wren ohne solches ,mu nicht auf ihrem ,platze geblieben4 ,zu diesem ,mu kam noch eine kleinere ,portion ,brodsuppe4 -- ,du siehst also1 lieber ,leser1 wie einfach und krftig die ,nahrung und wie gut die ,wahl getroffen war4 ,bei diesem ,frhstck konnten die ,dienstboten von ,morgens #d ,uhr1 ja oft von #c und #b ,uhr an1 falls sie noch ein ,unterbrod erhielten1 bis ,mittag ihre ,arbeiten gut verrichten1 ohne geschwcht zu werden4 ,welche ,frhstcke hat aber unsere ,zeit gewhlt8 ,die arbeitende ,klasse auf dem ,lande ist auch jetzt noch groentheils1 wenigstens bei uns in ,schwaben1 bei jenem ,frhstck geblieben1 hat aber leider mit demselben auch schon ,schdliches verbunden4 ,es ist sogar in verschiedenen ,orten ,sitte1 da man nach dem ,frhstck ein ,glas ,schnaps nimmt1 wodurch die krftige1 nahrhafte ,kost theilweise wieder verdorben wird4 ,mit ,ausnahme dieser ,klasse hat man sonst fast allgemein den ,kaffee1 weniger ,chocolade1 zum ,frhstck gewhlt4 ,was bekommt aber die ,natur davon8 ,erstens hat der ,kaffee1 wie gesagt1 keinen ,stickstoff1 und zweitens geht er halb verdaut aus dem ,magen wieder heraus und nimmt ,milch und ,brod mit sich fort4 ,der betrogene ,mensch aber hat von ihm blo einen angenehmen ,reiz und eine scheinbare ,krftigung bekommen1 aber keine ,nhrstoffe1 die seine ,kraft erhalten oder vermehren4 ,also ein knstliches ,reiz- und langsames ,abfhrmittel hat man eingenommen mit der ,tuschung1 man habe gut gefrhstckt4 ,das ,traurigste aber ist1 da gerade schwchliche1 gebrechliche ,leute ganz besonders dieses ,frhstck gewhlt haben und nothwendiger ,weise durch dasselbe zu noch grerer ,blutarmuth und ,gebrechlichkeit kommen4 ,selten trifft man eine ,nherin1 die gesund und krftig ist4 ,der ,grund liegt neben der sitzenden ,lebensweise zum groen ,theil darin1 da diese ,leute dem ,kaffee zu sehr ergeben sind4 ,ich wei von solchen1 die nie mehr in einem ,hause genht haben1 wenn man ihnen nicht vorher ,kaffee versprochen hatte4 ,wenn es mit der ,menschheit besser werden und die ,blutarmuth gehoben und eine krftigere ,gesundheit erreicht werden soll1 dann ist zu allererst nothwendig1 da man ein gesundes1 nahrhaftes und krftiges ,frhstck geniet4 ,vertausche also den ,kaffee in der ,frhe mit einem guten ,frhstck von der angegebenen ,art6 ,willst du das nicht1 dann lasse es bleiben1 beklage dich aber auch nicht mehr ber dein ,elend1 deine ,armseligkeit1 und wenn die ,htte deines ,krpers zusammenbricht1 dann sei berzeugt1 da du selbst das ,meiste dazu beigetragen hast4 ,wem aber der ,kaffee so sehr am ,herzen liegt1 da ihm schon das ,wort ,kaffee allein ein ,labsal ist1 der mge zum ,frhstck ,malzkaffee1 ,eichelkaffee1 ,roggenkaffee oder ,waizenkaffee nehmen2 er hat eine groe ,auswahl1 und die genannten ,arten sind das reinste ,gegentheil vom ,bohnenkaffee4 ,schnaps zum ,frhstck ist1 wie schon gesagt1 hchst verderblich2 er entzndet den ,magen und regt auf4 ,der ,alkohol ist und bleibt ein ,verderben fr den ,krper4 ,es gibt viele ,gegenden1 wo man zum ,frhstck ,kaffee nimmt und ,brod dazu1 auf welches ,butter gestrichen wird4 ,in andern ,gegenden nimmt man ,honig statt der ,butter4 ,welchen ,werth hat bei diesem ,frhstck die ,butter und der ,honig8 ,butter wie ,honig sind ohne ,stickstoff und nhren nur in soweit1 da das ,leben erhalten bleibt2 aber es wird keine erhebliche ,vermehrung der ,krfte durch sie bewirkt4 ,zudem ist ,honig nicht nur ein ,reizmittel1 sondern auch wie der ,kaffee ein gelindes ,abfhrmittel4 ,der ,werth des ,honigs liegt eben in seinem ,charakter als ,arzneimittel2 als ,nhrmittel kommt er nur in geringem ,mae in ,betracht4 -- ,im ,schwabenlande ist die ,butterwirthschaft allgemein4 ,es werden ,tausende von ,zentnern verkauft und in andere ,lnder geschickt2 aber ,niemand glaubt dort1 da das ,brod ohne ,butter nicht nahrhaft und krftig sei4 ,wie theuer kommt berdie in einer ,familie diese ,zugabe zu stehen1 die ganz gut entbehrt werden kann6 ,ich mchte wirklich allen ,butter- und ,honig-,essern sagen3 ,lat diese ,nebensachen weg und bringet das dadurch ,erbrigte entweder in die ,sparkasse1 oder kauft ,euch auch noch ein gutes ,stck ,brod dazu2 dann seid ihr viel besser daran4 ,doch man wird entgegnen3 ,diese empfohlenen ,frhstcke sind mir zu schwer1 sie blhen mich auf und verursachen mir ,magendrcken4 ,ich antworte dir3 ,hast du schwere ,arbeit1 so wird es dich nicht lange drcken4 ,hast du aber keine schwere ,arbeiten oder gar eine sitzende ,lebensweise1 so darfst du nur wenig nehmen1 die wird dich nicht belstigen2 denn fnf bis sechs ,lffel voll krftiger ,suppe bringt dir mehr ,nahrung und ,kraft1 als ein ganzes ,frhstck mit ,kaffee4 ,das ,unterbrod 7die ,zwischen-,mahlzeit74 ,dieses bestand einst aus ,milch und schwarzem ,brode2 die ,armen hatten gestockte ,milch und schwarzes ,brod1 zur ,winterszeit ,kartoffeln und etwas ,brod oder ,milch dazu4 ,diese ,mahlzeit war gewhnlich in fnf bis sechs ,minuten vorbei1 und rstig ging man wieder an die ,arbeit4 ,heut' zu ,tage kommt es hufig vor1 da man statt ,milch und ,brod oder ,erdpfel ,bier und ,brod nimmt1 was sehr gefehlt ist2 denn das ,bier wirkt blo durch ,reiz und hat nur wenig ,nhrstoffe4 ,selten ist berdie das ,bier1 welches man zum ,unterbrod gibt1 ein gutes1 krftiges ,bier1 ja fters ist es geradezu verflscht4 ,daher rathe ich den ,arbeitern recht dringend3 ,kaufet euch statt des ,bieres ,brod und ,milch und lat dadurch eurer ,natur eine gesunde1 krftigende ,nahrung zukommen6 ,der halbe ,liter ,bier kostet #ab ,pfennige2 wenn ihr dafr ,brod und ,milch kauft1 dann seid ihr viel besser genhrt als mit jenem ,getrnke4 ,eine ,unsitte ist es auch1 wenn besonders ,handwerksleute zu dieser ,zwischenmahlzeit ihr ,glas ,schnaps bekommen1 da dieser ja nur verderblich wirken kann1 wie oben bemerkt2 das ,traurigste aber ist1 da der ,schnapsgenu auf diese ,weise zur ,gewohnheit wird4 ,bedenke doch ,jeder3 ,wer fr die ,hlfte dessen1 was ,bier und ,schnaps kosten1 ,milch und ,brod kauft und geniet1 wird viel gesnder und krftiger sein als der1 welcher jene ,getrnke zu sich nimmt4 ,die ,mittagsmahlzeit4 ,die ,mittagsmahlzeit ist ganz verschieden1 bei denen1 die ,mehlspeisen genieen1 und bei denen1 die vom ,fleischgenu leben4 ,auch herrscht eine ,verschiedenheit in diesem ,punkte in den einzelnen ,lndern4 ,man kann wohl sagen3 ,so verschieden die ,sprache1 so verschieden ist auch der ,tisch4 ,ich will zuerst schildern1 wie es einst im ,schwabenland war und theilweise auch jetzt noch ist4 ,gerade hier besteht der ,fleischgenu am wenigsten1 obgleich man viel und schnes ,vieh hat4 ,selbst dann1 wenn das ,vieh billig ist1 kann man doch nicht von allgemeinem ,fleischgenu reden2 alte ,gewohnheiten werden hier noch hoch geschtzt4 ,so la dir denn1 lieber ,leser1 eine schwbische ,mittagsmahlzeit beschreiben1 wie sie vor #ej bis #fj ,jahren war4 ,die erste ,speise war ,sauerkraut2 es bekam ,jeder eine ,portion desselben ohne jegliches ,fleisch2 rmere ,leute kochten sehr oft ,erdpfel zusammen mit dem ,kraut4 ,im ,winter fgte man auch ,erbsen hinzu4 ,htte das ,kraut gefehlt1 so wre man mit der ganzen ,mahlzeit nicht zufrieden gewesen4 ,nach dem ,kraut kam ,suppe1 ,brodsuppe oder eingekochte ,suppe von ,mehl1 oder ,kndel1 wie sie in ,schwaben gebruchlich sind4 ,auf die ,suppe folgte eine gerstete ,kost1 wieder von gutem ,mehl bereitet2 den ,schlu machte noch ein ,topf mit ,milch1 aus dem ,alle gemeinschaftlich aen4 ,so beschaffen war der ,mittagstisch der schwer ,arbeitenden4 ,bei den rmeren ,leuten fiel gewhnlich die gerstete ,kost aus1 dafr gebrauchten sie gednstete ,speisen4 ,wie gefllt dir ein solcher ,tisch8 ,bemerken mu ich noch1 da stets ein ,krug frischen ,wassers neben dem ,tische stand1 so da ,jeder ,gelegenheit hatte1 vor dem ,essen etwas zu trinken2 whrend des ,essens trank ,niemand4 ,bei diesem allgemein gebruchlichen ,mittagstisch blieben die ,leute recht krftig und gesund1 und viele kamen tief in die #hj;er ,jahre4 ,wenn ein solcher ,mittagstisch wieder allgemeiner ,gebrauch wrde1 dann glaube ich1 da die gegenwrtig groe ,blutarmuth nach und nach wieder verschwinden wrde4 ,diese ,auswahl der ,speisen war eine viel bessere1 als vielleicht mancher ,leser denkt4 ,das ,sauerkraut gehrt wohl zu den allergesndesten ,nhrmitteln4 ,es war allgemeines ,sprchwort3 die fleiigen ,krautesser werden am ltesten4 ,mit dem ,kraut verbindet sich die ,suppe und gibt einen ,brei1 den die ,magensfte recht gut fr den ,krper verarbeiten knnen4 ,in diese ,mischung kommt dann die ,hauptspeise1 und den ,schlu macht die krftigste ,speise1 die ,milch4 ,stellen wir uns diese ,mischung im ,ganzen1 wie im ,einzelnen vor1 so mu doch ,jedem klar werden1 da die ,natur fr die ,vermehrung ihres ,blutes ganz ,schuldloses bekomme1 keine hitzigen ,gewrze1 nicht den so verderblichen ,essig oder andere zu saure ,sachen1 nichts zu ,trockenes und ,hartes1 was die ,natur nicht oder nur schwer zersetzen kann4 ,neben diesen schwbischen ,tisch wollen wir einen anderen1 den der ,fleischesser setzen4 ,die erste ,speise ist ,fleischsuppe1 die gewhnlich ganz dnn ist1 indem wenig oder nichts in diese eingekocht ist4 ,nach der ,suppe kommt ein sogenanntes ,voressen1 eine ,fleischkost1 gewhnlich mit sauerer ,sauce1 dazu wird feines ,backwerk gereicht4 ,dann kommt die ,hauptspeise3 ,rindfleisch mit ein-oder zweierlei ,gemse4 ,bei einem feineren ,tische folgen noch ein oder zwei ,sorten ,braten4 ,das ist der ,tisch der ,fleischesser fr gewhnlich4 ,bei greren ,mahlzeiten wird aber noch mehr aufgetragen4 ,vergleichen wir jetzt diesen ,tisch mit dem obigen1 um den ,unterschied kennen zu lernen4 ,die ,fleischbrhe ist ohne allen ,stickstoff4 ,sie schmeckt zwar gut1 ist aber nicht so sehr ,nhrmittel als vielmehr ,reizmittel durch die ,gewrze und die ,wrme4 ,die zweite ,kost enthlt wieder mehrere ,gewrze1 sonst wrde der ,geschmack fehlen4 ,durch die dem ,fleisch beigegebenen1 oft sauren ,saucen wird dasselbe noch schrfer gemacht4 ,die ,zugabe aus feinem ,backwerke mu hauptschlich darum mitgenossen werden1 damit jene ,speise nicht so sehr erhitzt4 ,das ,rindfleisch enthlt am meisten ,nahrungsstoff1 entwickelt aber auch die meiste ,hitze1 wehalb zum ,rindfleisch die ,gemse nothwendig sind2 aber auch diese sind wiederum mit ,gewrzen gekocht1 ben somit gleichfalls einen ,reiz aus4 ,kommen noch mehrere ,speisen1 ein oder zwei ,braten oder ,geflgel1 nach dem ,rindfleisch1 wie es an feineren ,tischen der ,fall ist1 dann haben die folgenden ,speisen mit den zugehrigen ,gemsen dieselbe ,bedeutung und ,wirkung1 wie sie beim ,rindfleisch angegeben ist4 ,den ,schlu eines solchen ,mittagessens macht gewhnlich der ,kaffee1 der wiederum einen ,reiz ausbt1 aber auch bemht ist1 dem ,magen ,erleichterung zu verschaffen1 indem er die ,speisen mglichst schnell aus dem ,magen verdrngt1 daher das ,gefhl des ,wohlseins und ,leichterwerdens nach dem ,genu des ,kaffees4 ,nicht unerwhnt darf bleiben1 da bei dieser ,mahlzeit kein ,wasserkrug gebraucht wird1 sondern das ,glas ,bier oder ,wein1 oder beide nach einander4 ,werden noch ,mehlspeisen bei einer greren ,tafel verwendet1 so sind sie gewhnlich zu fein1 um ,nahrung zu geben1 zu sehr gewrzt1 um die durch die ,fleischspeisen bewirkte ,erhitzung mindern zu knnen4 ,aus dem ,gesagten ist wohl ,jedem klar1 da ein groer ,unterschied ist zwischen dem ,tisch der ,leute1 die sich von ,fleisch1 und solcher1 die sich von ,mehlspeisen nhren1 sowohl was das ,ma der ,erhitzung1 als auch das der ,ernhrung angeht4 ,diese beiden genannten ,mahlzeiten stehen sogar vielfach einander schroff gegenber4 ,sie knnen aber auch recht gut1 die eine wie die andere etwas gemigt1 mit einander verbunden werden4 ,der ,fleischesser kann bei seiner ,mittagstafel eine gute ,mehlspeise genieen und so deren vortreffliche ,nhrstoffe sich zuwenden4 ,umgekehrt kann der ,vegetarianer auch recht gut eine ,portion ,fleisch mit seinen ,speisen verbinden und so dessen ,nhrstoffe seinem ,krper zukommen lassen4 ,bei den ,mahlzeiten wird auch fters noch frisches ,obst genossen1 was nur zu empfehlen ist4 ,das ,obst khlt1 erfrischt und stillt den ,durst4 ,ich habe bereits erwhnt1 da unsere ,vorfahren recht viel auf ,erbsen gehalten haben4 ,gerade die armen ,leute nhrten ihre ,kinder viel mit ,erbsensuppe und ,erbsenbrei4 ,sowohl ,mittags als auch ,abends wurde ,erbsensuppe aufgesetzt4 ,fast noch mehr wurde ,gerste geschrotet und zur ,suppe verwendet1 die an ,wohlfeilheit und ,kraft wohl kaum von einer anderen ,suppe bertroffen werden konnte4 ,wer mir das1 was ich hier gesagt habe1 nicht glauben will1 der thue1 wie er mag2 ich mache es auch so1 und damit basta4 ,eins aber mge mir ,jeder glauben1 ,die nmlich1 da ich nicht mit ,vorurtheil gesprochen1 sondern nur zum ,besten meiner ,mitmenschen dargelegt habe1 was ich durch ,beobachtung gefunden4 ,der ,abendtisch4 ,beim ,abendtisch soll zunchst wieder angegeben werden1 wie ihn einst das schwbische ,landvolk gehabt hat4 ,das erste ,gericht war eine ,suppe1 ,brodsuppe oder eine solche1 in die ,mehl eingekocht war4 ,auch ,erdpfel wurden mit eingekocht4 ,nach der ,suppe kam die zweite ,kost1 wieder aus reinem ,naturmehl bereitet1 aber es war nicht gerstet1 sondern entweder gednstet oder in einer braunen ,sauce4 ,den ,schlu machte wieder die ,milch4 ,die rmeren ,leute hatten im ,winter gewhnlich des ,abends ,kartoffeln und ,suppe und1 wenn sie ,milch hatten1 erstere mit ,milch4 ,auch gab es wohl ,suppe und ,kartoffelmu1 sonst nichts weiter4 ,mithin gab es drei ,speisen bei den besser ,gestellten und gewhnlich nur zwei bei den ,armen4 ,recht oft hatte man auch eine schwarze ,brodsuppe1 welcher nicht selten ,erdpfel beigegeben wurden4 ,dieser ,abendtisch ist bei den ,landleuten auch jetzt noch geblieben1 ebenso wie groentheils der ,mittagstisch4 ,aber ,eines mu doch sehr beklagt werden1 weil es den grten ,nachtheil fr die ,menschen hat3 da nmlich die ,milch1 dieses so vorzgliche und gesunde ,nhrmittel1 nicht mehr so oft auf den ,tisch kommt1 und da dafr theueres und schlechtes ,bier getrunken wird1 welches nur armselige oder gar keine ,nhrstoffe hat4 ,es ist ganz unbegreiflich1 wie man fr #g bis #h ,pfennige den ,liter gute ,milch verkauft und fr ein ,liter mattes ,bier #bd ,pfennige gibt1 da doch drei ,liter vom besten ,bier nicht annhernd die guten ,nhrstoffe enthalten wie ein einziger ,liter ,milch4 ,das nenne ich schlecht wirthschaften und bin der berzeugung1 da1 wenn es so fort geht1 alle ,milch verkauft wird und geringwerthiges ,bier an deren ,stelle kommt1 die ,menschheit immer mehr zurckgehen und die ,blutarmuth immer mehr berhand nehmen wird4 ,am bedauernswerthesten aber sind dabei die ,armen und ,schwchlinge daran2 wie viele der nahrhaftesten ,speisen knnen aus der ,milch bereitet werden1 wie mannigfaltig kann die ,milch als ,nahrungsmittel verwendet werden1 und jetzt wird dieses erste ,nhrmittel so bald wie mglich aus dem ,hause getragen6 ,dafr wird dann der armseligste ,kaffee und schlechtes ,bier eingekauft1 die hoch im ,ansehen stehen4 ,o da es doch wieder anders werden mchte6 ,der ,abendtisch ist bei ,jenen1 die ,fleisch genieen1 dem ,mittagstisch sowohl in der ,art der ,speisen1 als auch in deren ,wirkung hnlich1 gerade so wie bei denen1 die sich blo von ,mehlspeisen nhren4 ,die ,speisen der ,ersteren sind stark gewrzt und hitzig1 wodurch ,durst erzeugt wird4 ,wer regelmig von ,mehlspeisen lebt und wenig ,gewrz gebraucht1 wird auch wenig und selten ,durst haben4 ,bekommt er aber diesen1 dann wei er1 da in seinem ,krper nicht ,alles in ,ordnung ist4 ,das ,freisein vom ,durst ist ein ,hauptvortheil fr die1 welche nur von ,getreide und ,frchten leben4 ,es sei noch bemerkt1 da der ,abendtisch nicht zu reichlich sein und nicht zu spt genommen werden soll4 ,groe ,abendmahlzeiten fllen die ,srge1 sagt ein spanisches ,sprchwort4 ,trinken beim ,essen4 ,es herrscht unter der ,menschheit eine zweifache ,ansicht3 die ,einen sagen1 man solle recht wenig trinken und besonders nichts whrend der ,mahlzeit2 ,andere dagegen behaupten1 man solle bei jeder ,speise eine ,zugabe von ,flssigkeit zu sich nehmen1 ,wasser1 ,bier oder ,wein4 ,was mag wohl das ,rechte sein8 ,ich will es dir1 lieber ,leser1 auseinandersetzen4 ,die ,speise1 die du in dich aufnimmst1 mu zuerst von den ,zhnen gut verarbeitet werden1 je grndlicher1 desto besser2 -- denn gut gekaut ist halb verdaut4 -- ,die ,speise mu ferner mit ,speichel vermischt werden2 im ,mund sind mehrere ,drsen1 die den ,mundspeichel absondern4 ,wenn nun die ,speisen gegen die ,drsen drcken1 so fliet der ,speichel aus und vermischt sich mit der gekauten ,speise4 ,je besser die ,speisen mit ,speichel vermischt werden1 um so besser sind sie vorbereitet fr den ,magen4 ,in diesem werden die aufgenommenen ,speisen mit ,magensaft vermischt1 und je inniger die ,vermischung1 um so besser wird auch die ,verdauung sein2 denn der ,magensaft mu ja die ,speisen zersetzen und auflsen1 die weichsten wie die hrtesten4 ,auer diesen zwei ,umwandelungen der ,speisen im ,mund und im ,magen finden noch mehrere andere im ,darmkanal statt bis der ,speisebrei so zersetzt ist1 da die ,natur das fr sie ,nothwendige ausziehen kann4 ,es wird also ,derjenige nicht recht thun1 der die ,speisen1 ohne sie ordentlich zu zerkauen1 verschluckt4 ,mssen aber die ,speisen mit dem ,magensaft vermischt werden1 so fragt es sich3 ,wird ,die ebenso gut geschehen1 wenn man whrend des ,essens fters trinkt1 als wenn man nicht trinkt8 ,trinkt ,jemand beim ,essen1 dann werden nothwendiger ,weise die ,speisen zuerst mit dem ,getrnke vermischt1 und in ,folge davon knnen die ,magensfte nicht mehr so eindringen in die ,speisen1 weil sie bereits mit ,flssigkeit durchtrnkt sind4 ,wer ein ,tuch roth frben will1 wird dieses ,tuch nicht erst in's ,wasser tauchen1 ehe er's in die rothe ,farbe legt4 ,wie dnn werden ferner die ,magensfte1 wenn sie fnf bis sechs ,mal1 ja noch fter mit ,flssigkeit vermischt werden6 ,sind aber die ,magensfte zu sehr verdnnt1 so haben sie keine ,kraft mehr1 die ,speisen zu verarbeiten4 ,dann kann aber auch die ,natur nicht ,alles bekommen1 was in den ,speisen enthalten ist2 es wird ein groer ,theil der ,speisen unaufgelst und unausgentzt abgehen4 ,der allein richtige ,grundsatz ist3 ,trinke1 wenn dich drstet2 denn der ,durst sagt dir1 es fehle an ,flssigkeit fr die ,magensfte4 ,drstet dich nicht1 so sind deine ,magensfte schon dnn genug2 dann la das ,trinken bleiben6 ,wenn der ,landwirth vernnftig seine ,pferde fttert1 so wird er sie1 wenn sie von der ,arbeit in den ,stall kommen1 nach wenigen ,minuten zuerst trnken1 damit durch das ,wasser die dicken ,magensfte verdnnt und so zu ,aufnahme der ,speisen vorbereitet werden4 ,dann gibt er ihnen trockenes ,futter1 welches sie gut kauen mssen1 damit es1 mit ,speichel gehrig vermischt1 in den vorbereiteten ,magensaft gelange4 ,whrend der ,ftterung wird er dem ,pferde nichts zu trinken geben1 er wird auch kein ,wasser in den ,trog schtten1 damit das ,futter nicht durchnt wird4 ,wrde er ,dieses thun1 dann wrde das ,futter1 da es mit ,wasser schon durchtrnkt ist1 nicht mehr hinreichend vom ,magensaft durchdrungen werden4 ,das ,pferd wrde dann regelmig dickbauchig werden1 nie die volle ,kraft bekommen und schwerer athmen4 ,der ,grund hiervon ist1 da die ,nahrung nicht hinlnglich ausgentzt und das ,thier somit nie in erforderlicher ,weise genhrt wird4 -- ,denken wir uns nun die ,speisen1 die bei einem ,mittagstisch genossen werden1 unter einander gemischt1 so gibt es einen weichen ,brei2 giet man aber an diesen ,brei einen ,liter ,wasser oder ,bier oder ,wein1 wie dnn wird dann dieser1 und viele ,magensfte wrde man nthig haben1 da das ,ganze ordentlich davon durchdrungen wrde4 ,so ist also die erste und beste ,regel3 ,wer ,durst vor dem ,essen hat1 der trinke1 damit die ,magensfte verdnnt werden knnen2 er trinke aber nur ganz wenig und glaube ja nicht1 da er mit dem vielen ,trinken schnell allen ,durst stillen knne4 ,whrend des ,essens trinke man gar nicht und selbst nach der ,mahlzeit noch nicht sofort1 sondern erst dann1 wenn ,durst sich einstellt4 ,wozu denn viel trinken bei ,tisch8 ,man bekommt ja ,flssigkeit genug in der ,suppe1 und die ,gemse 7,kartoffeln c4 c47 enthalten ja sehr viel ,wasser4 ,ich bin an der ,hand der ,erfahrung zu der berzeugung gekommen1 da man durch die ,speisen ,flssiges genug bekommt4 ,ich habe schon in meiner ,jugend recht viele ,leute kennen gelernt1 und es waren gerade die ltesten1 die den ganzen ,winter hindurch nicht zehnmal etwas getrunken haben4 ,ihre ,suppen1 ihre weich gekochten ,speisen und die ,milch haben ihnen ,flssiges genug gebracht4 ,da die ,fleischesser und die1 welche geistige ,getrnke nehmen1 mehr ,durst bekommen1 ist klar und bereits oben erwhnt worden4 ,die ,hauptgrundstze in ,betreff des ,trinkens wren also kurz zusammengefat diese3 ,nicht trinken1 wenn kein ,durst vorhanden1 und auch im ,durst nicht zu viel6 ,in kleinen ,portionen wird dieser am besten gestillt4 ,whrend des ,essens trinke man gar nichts2 denn man it keine ,speisen1 die nicht ,flssigkeit enthalten4 ,selbst nach dem ,essen trinke man nicht sogleich1 weil die ,verdauung alsbald beginnt und mehrere ,stunden lang dauert1 das ,trinken ihr aber nicht frderlich ist4 ,ma im ,essen4 ,wie man streitet ber das ,trinken beim ,essen1 so auch ber das ,ma der ,speisen1 wie viel man genieen soll4 ,es gibt ,leute1 die recht viel essen und glauben1 wenn der ,magen nicht ganz gefllt wre1 so htten sie nicht hinlnglich ,nahrung genommen4 ,sie sind auch fr das ftere ,essen4 ,andere dagegen sind der ,ansicht1 es reiche eine kleine ,portion aus1 und man solle nicht so oft essen4 ,welche ,meinung ist wohl die richtige8 ,fr die menschliche ,natur reicht eine kleine ,portion aus1 um sie gut zu nhren und in der ,kraft zu erhalten1 vorausgesetzt da diese kleine ,portion gut ausgentzt wird4 ,wenn man aber recht viele ,speisen zu sich nimmt1 die weder gut verdaut noch gehrig ausgentzt werden1 dann hat man einen groen ,theil umsonst gegessen4 ,es kommt daher viel darauf an1 da man die ,natur an wenig gewhnt1 und da dieses ,wenige gut ausgentzt werde1 nicht aber1 da viel genommen werde und das ,meiste davon nutzlos abgehe4 ,beispiele werden ,die am besten beweisen4 ,ich kenne einen ,herrn1 der ber #hj ,jahre ist4 ,er nimmt nur die allerkleinsten ,portionen zum ,frhstck1 ,mittag- und ,abendessen1 und zwar ohne ,getrnk1 wenn ihn nicht drstet4 ,er ist vollstndig gesund1 hinlnglich genhrt und hat eine vorzgliche ,geisteskraft4 -- ,ich kannte einen anderen ,herrn1 der bis tief in die #hj gelebt hat4 ,er hatte die ,gewohnheit1 kein ,getrnk zu genieen1 begngte sich mit der einfachsten ,kost und a nur uerst wenig4 -- ,ein dritter ,mann aus meiner ,bekanntschaft war #ij ,jahre alt4 ,er hatte sich nie an ,bier und ,wein gewhnt und war recht vorsichtig1 da er ja nie zu viel geno4 ,mit ,recht sagt auch das ,sprchwort3 ,ein ,vielfra wird nicht geboren1 sondern nur erzogen4 ,man kann die ,natur an ,alles gewhnen und auch so gewhnen1 da sie gierig nach dem verlangt1 was sie umbringt4 ,ich kannte fnf ,brder1 die arm waren1 und mit den schwersten ,arbeiten ihr ,brod verdienten4 ,den ganzen ,winter muten sie im ,walde ,holz hauen1 im ,frhjahr und ,herbst angestrengt cultivieren1 im ,sommer die schwersten ,arbeiten verrichten4 ,bei diesen ,leistungen hatten sie folgende ,kost3 am ,morgen eine ,brennsuppe oder eine andere hnliche2 am ,mittag des ,winters im ,walde einen ,liter ,milch und schwarzes ,brod1 am ,abend ,erdpfel und ,brodsuppe4 ,alle haben ein hohes ,alter erreicht und waren stets gesund4 ,sieht man dagegen1 wie viele ,andere die krftigste ,kost in doppelt so groer ,portion zu sich nehmen1 dabei eine ruhige ,lebensweise haben1 die ,krperkrfte wenig anstrengen und doch voller ,elend und ,gebrechen und fast verkmmert sind1 so wird es klar1 da es nicht die ,menge der ,speisen ist1 was den ,menschen krftig und gesund macht4 ,es soll nur gute ,kost gewhlt werden1 dann reicht auch eine kleine ,portion aus4 ,es soll ferner gesorgt werden1 da die ,natur das ,gebotene gut verarbeiten knne1 und somit ,nichts nutzlos gegessen und getrunken werde4 ,wie oft soll man essen8 ,auch in diesem ,punkte wird viel gefehlt4 ,viele glauben1 ohne vier- bis fnfmal zu essen1 knne man nicht bestehen4 ,am vernnftigsten scheint es mir zu sein1 tglich dreimal zu essen3 ,morgens1 ,mittags und ,abends4 ,it man zu oft1 dann bekommt der ,magen nie ,ruhe4 ,ist er immer gefllt1 wird er auch bestndig ausgedehnt4 ,zehrt er nie ganz auf1 was er enthlt1 so bleiben die ,speisen theilweise unverdaut im ,magen zurck und verursachen ,magenbeschwerden4 ,von der einen ,essenszeit bis zur anderen soll im ,magen aufgerumt werden4 ,wenn die ,landleute vier- ja fnfmal essen1 so vertragen sie ,dieses wegen ihrer schweren ,arbeit2 aber wohl gemerkt1 sie kommen auch recht gut aus1 wenn sie nur dreimal essen4 ,den ,beweis geben uns die armen ,landleute1 die bei der einfachsten ,kost nur dreimal essen und mit ihrer ,kraft recht gut ausreichen4 ,wenn die ,speisen zu lange im ,magen bleiben und darin verderben1 so bilden sich auch schlechte ,stoffe1 und es knnen leicht dadurch ,krankheiten entstehen4 -- ,man mache es sich also zur ,gewohnheit1 dreimal tglich zu essen4 ,das reicht vollstndig aus4 ,recht regelmig leben bringt das beste ,gedeihen4 ,je nahrhafter ferner die ,kost ist1 um so kleiner sei die ,portion4 ,man vermeide endlich1 was der ,natur nicht gut ist1 dann darf man auf ,gesundheit1 ,kraft und ,ausdauer rechnen4#b #b ,leute mit schwachem ,magen werden allerdings fters etwas zu sich nehmen mssen1 weil sie jedesmal nur ganz kleine ,portionen genieen drfen2 grere ,quantitten kann ihr schwacher ,magen nicht bewltigen4 ,neuntes ,kapitel4 ,erziehung4 ,der ,schpfer der ,welt hat der ,menschheit die ,fortpflanzung des menschlichen ,geschlechtes bertragen und hat zu diesem ,zweck schon die ,stammeltern durch einen unauflslichen ,vertrag1 den ,ehebund1 unter einander verbunden4 ,auf diese ,weise sollte fr die ,pflege und ,erziehung der ,nachkommenschaft auf's ,beste gesorgt werden4 ,da der ,mensch ein ,ebenbild des ,schpfers ist und hierdurch unendlich erhaben ber der ganzen sichtbaren ,schpfung dasteht1 so konnte es dem ,schpfer gewi nicht gleichgltig sein1 wie fr die ,erhaltung des menschlichen ,geschlechtes und fr die ,erziehung der ,nachkommenschaft ,sorge getragen werde4 ,aus dem ,zweck des ,ehebundes ergeben sich auch die mit demselben verbundenen ,pflichten4 ,da derselbe1 wie er beim ,anfange des ,menschengeschlechtes geschlossen wurde1 noch heute fortbesteht und bleiben wird bis zum ,ende der ,zeit1 so mchte ich ein wohlgemeintes ,wort an ,alle richten1 die ihn eingehen und seine ,verpflichtungen auf sich nehmen1 und ihnen zeigen1 wie sie diese erfllen sollen4 ,pflichten der ,eltern im ,allgemeinen4 ,wem ist nicht bekannt1 da ein guter ,acker eine gute ,frucht hervorbringt1 da aber von einem schlechten nicht viel zu erwarten ist8 ,gilt ,dieses nicht auch in gleicher ,weise von den ,eltern8 ,ganz gewi1 wenn sie gesund und krftig sind1 ist auch eine hnliche ,nachkommenschaft zu erwarten4 ,wenn aber die ,eltern ,schwchlinge sind oder voller ,gebrechen1 wenn sie durch schlechte ,wohnung1 ,kost1 verkehrte ,kleidung oder gar ungeregelte ,lebensweise ihrem ,krper schaden1 so wird auch ihre ,nachkommenschaft nicht gesund und krftig sein4 ,wre es mir doch mglich1 allen ,mttern folgende ,wahrheiten recht an's ,herz zu legen6 ,es tragen die ,kinder mehr oder weniger die ,zge ihrer ,eltern4 ,gerade so erben sich auch die geistigen wie die krperlichen ,zustnde von den ,eltern auf die ,kinder fort2 darum das ,sprchwort3 ,der ,apfel fllt nicht weit vom ,stamme4 ,wenn eine ,mutter recht der berzeugung lebt3 es ist ein ,gott1 der ,alles regiert und leitet1 dem ich zu dienen verpflichtet bin2 wenn sie ,tag fr ,tag sich bemht1 im ,dienste ihres ,gottes die ,zeit zuzubringen1 und so recht vor den ,augen desselben lebt und ,alles meidet1 was ihr von ihm verboten ist1 -- sollte dann nicht erwartet werden knnen1 da ihre frommen ,gesinnungen sich auch auf ihre ,kinder fortpflanzen8 ,werden nicht auch diese geistigen ,zge der ,mutter sich in den ,kindern wiederfinden8 ,glcklich ist eine solche ,mutter1 und glcklich die ,kinder1 denen eine solche zu ,theil geworden6 ,aber gar traurig ist es1 wenn eine ,mutter ganz in entgegengesetzter ,weise geartet ist4 ,das hat auf die ,nachkommen die belste ,wirkung4 ,heit es doch oft3 ,das ,kind ist gerade so stolz und einfltig wie die ,mutter1 liebt die ,eitelkeit wie seine ,mutter1 ist zankschtig wie diese u4 s4 w4 ,es vererben sich also gute wie schlechte ,eigenschaften auf die ,kinder1 und zwar bis ins zweite und dritte ,geschlecht4 ,es geht hier gerade wie bei ,krankheiten4 ,ist in einer ,familie oder ,verwandtschaft die ,schwindsucht1 so haben die meisten ,mitglieder derselben1 oft ,alle1 ,anlage zur ,schwindsucht4 ,herrscht in einer ,familie ,geisteskrankheit1 so bleiben auch deren ,spuren bei der ,nachkommenschaft nicht aus4 ,es kann daher den ,eltern nicht genug empfohlen werden1 keine ,leidenschaft in sich aufkommen zu lassen1 damit nicht ihre ,nachkommen diese als ein unseliges ,erbtheil von ihnen berkommen und den eigenen ,eltern hierber gerechte ,vorwrfe machen knnen4 ,knnte man in jedem ,kindlein die ,anlagen1 die es mit auf die ,welt gebracht hat1 schauen1 so mte man manches derselben bemitleiden und fragen3 ,was wird doch einst aus diesem ,kinde werden bei so traurigen ,keimen des ,bsen8 ,diese schlimmen ,anlagen kommen oft noch mehr zur ,entwicklung durch das schlechte ,beispiel der ,eltern1 welches die ,kinder vor ,augen haben4 ,das von der ,mutter ,gesagte gilt aber auch ebenso1 wenn nicht noch mehr1 vom ,vater4 ,darum sagt das ,sprchwort3 ,wie der ,acker1 so die ,ruben2 wie der ,vater1 so die ,buben4 ,stelle ich mir eine grere ,anzahl neugeborener ,kinder vor1 dann knnte ich sie in drei ,klassen eintheilen3 erstens lebensunfhige1 zweitens schwchliche und drittens recht gesunde und krftige4 ,die der ersten ,klasse sind so gebrechlich1 da sie nicht zu leben vermgen4 ,die ,maschine des ,krpers kommt nicht in ,gang1 und die ,seele mu bald den gebrechlichen ,krper verlassen1 es tritt ein frher ,tod ein4 ,zur zweiten ,klasse gehren die1 welche wohl schwchlich und gebrechlich sind1 aber doch durch eine besonders gnstige ,pflege dem frhen ,tode entgehen1 ja sogar noch gesund1 krftig und ausdauernd werden und zum ,glck und ,segen der ,eltern gereichen knnen4 ,was die dritte ,klasse betrifft1 so kommen die ,eltern mit solchen ,kindern leichter zurecht4 ,ist man aber nachlssig in der ,erziehung und ,pflege1 so werden diese ,kinder denen der zweiten ,klasse hnlich4 -- ,mchten die ,eltern es doch recht beherzigen1 da in dem kleinen ,krper ihres ,kindes eine unsterbliche ,seele wohnt1 die nach dem ,ebenbilde ,gottes geschaffen wurde1 und da ihnen dehalb in dem ,kinde ein himmlisches ,kleinod bergeben ist6 ,sie sollen dafr sorgen1 da der kleine ,krper zu einem groen ,haus fr die ,seele werde1 recht fest und ausdauernd1 so da das ,kind spter seine ,pflichten gegen seinen ,schpfer1 gegen seine ,mitmenschen und gegen sich selbst erfllen kann4 ,daher mssen sie auch ,alles aufbieten1 da zum ,aufbau der ,geisteshtte ihres ,kindes nur gutes ,material verwendet werde1 und ,acht haben1 da nicht durch schlechte ,nahrung oder ,verweichlichung seines ,leibes derselbe einer baldigen ,auflsung entgegengehe4 ,wie bedauernswerth sind die ,kinder1 welche durch die ,schuld der eigenen ,eltern schwach und gebrechlich dastehen1 fast unfhig1 ihrer hohen ,bestimmung nachzukommen und die ,stellung in der menschlichen ,gesellschaft einzunehmen1 zu der sie ,gott bestimmt hatte6 ,haben solche ,kinder nicht gerechten ,grund zum ,vorwurf gegen ihre ,eltern8 -- ,so viel ber die ,pflichten der ,eltern im ,allgemeinen4 ,pflichten der ,eltern im ,besonderen4 ,die erste ,pflicht1 welche die ,eltern betreffs der ,gesundheit ihrer ,kinder haben1 ist die ,sorge fr die ,nahrung4 ,fr die frheste ,nahrung1 die dem ,kinde zukommen soll1 hat der ,schpfer selbst gesorgt durch ein ,naturgesetz1 und jede ,mutter ist verpflichtet1 diesem ,gesetze nachzukommen4 ,thut sie das nicht1 dann hat sie sich vor ,gott darber zu verantworten1 und fade ,ausreden werden ihr vor dem ,gerichte ,gottes nichts helfen4 ,jeder ,mutter mchte ich recht ernstlich sagen3 ,frchte deinen ,gott und halte dieses ,gesetz ein6 ,allerdings kommen ,flle vor1 in denen die ,beobachtung desselben nicht mglich ist2 aber unter diesen werden nur wenige sein1 in denen nicht in der ,lebensweise der ,grund hiefr zu finden wre4 ,gewhnlich sind ,zeitgeist1 ,mode1 verkehrte ,lebensweise1 ,verweichlichung1 ,sinnenlust c4 die ,ursachen1 da dieses ,gottesgesetz nicht beobachtet wird oder nicht mehr beobachtet werden kann4 ,liegt wirklich der ,fall vor1 da dieses nicht eingehalten werden kann1 dann steht gewhnlich ein ,arzt zur ,seite1 welcher der berufene ,rathgeber ist2 auch ich erlaube mir einige ,winke fr solche ,flle zu geben4 ,eine kranke ,mutter gab ihrem kleinen ,kinde ,milch mit etwas ,wasser verdnnt2 sobald dasselbe wieder ,hunger zeigte1 gab sie ihm wieder eine kleine ,portion davon4 ,das ,kind gedieh1 konnte spter nahrhafte ,kost genieen und wuchs prchtig heran4 -- ,ich kannte eine ,mutter1 deren ,kind sieben ,wochen zu frh auf die ,welt gekommen war4 ,es war ihr einziges ,kind und der einzige ,liebling4 ,es wurde ihr der ,rath gegeben1 sie solle demselben tglich in mehreren kleinen ,portionen ,eichelkaffee geben4 ,so rettete sie ihr ,kind1 ja es wurde mit der ,zeit gro und stark und lebt heute noch in der vollsten ,kraft4 ,ich kann berhaupt fr ,kinder den ,eichelkaffee mit ,milch nicht genug empfehlen4 ,eine ,mutter hatte ein ,tchterlein1 das einige ,wochen auerordentlich gedieh1 aber auf einmal zu krnkeln anfing1 keine ,nahrung ertragen konnte und so armselig wurde1 da es nur mehr ,haut und ,knochen hatte4 ,whrend eines ,vierteljahres nahm es bestndig ab und man befrchtete mehrere ,wochen hindurch das ,ende des ,kindes4 ,ich rieth der bestrzten ,mutter3 ,geben ,sie dem ,kinde tglich dreimal1 jedesmal zwei bis drei ,lffel voll1 schwarzen ,malzkaffee1 sonst die ,nahrung1 wie sie die ,kinder gewhnlich hier zu ,lande bekommen1 nmlich gekochten ,brei4 ,das ,kind bekam eine solche ,lust fr den ,malzkaffee1 da es fr diesen jede andere ,kost verschmhte und ihn gierig trank4 ,nach wenigen ,tagen wurde ,milch mit dem schwarzen ,malzkaffee verbunden und ,die ein ,vierteljahr fortgesetzt1 ohne da man eine andere ,kost verabreichte4 ,nur ,milch und ,malz waren also die ,nahrung der ,kleinen4 ,das ,kind gedieh dann so auerordentlich1 da es ,lust zu jeder einfachen ,speise bekam und zum gesndesten und krftigsten ,mdchen heranwchst4 -- ,den ,eichelkaffee also1 der doch recht wohlfeil und in jeder ,apotheke zu bekommen ist1 kann man den ,kindern recht gut geben1 bis sie im ,stande sind1 eine krftigere ,kost zu genieen4 ,ebenso verhlt es sich mit dem ,malzkaffee1 der auch wohlfeil ist1 gut nhrt und ,gedeihen bewirkt4 ,eichelkaffee und ,malzkaffee sind das gerade ,gegentheil vom eigentlichen ,kaffee oder ,bohnenkaffee4 ,wer recht verkmmerte1 blutarme1 geistig und krperlich verkrppelte ,kinder will1 der darf blo den ,bohnenkaffee als ,nhrmittel fr dieselben whlen4 ,auer der ,verantwortung1 die er sich dadurch aufladet1 hat er auch noch die traurigen ,folgen solcher ,verkehrtheit an seinen ,kindern tglich vor ,augen4 ,wenn die ,kinder1 bis sie ein ,jahr alt geworden sind1 mit ,milch oder ,malzkaffee oder ,eichelkaffee genhrt werden1 so kann nach ,verlauf dieser ,zeit1 ja oft noch frher mit einer anderen ,kost begonnen werden4 ,da entsteht nun die ,frage3 ,was soll man kleinen ,kindern geben8 ,ich glaube1 da die rechte ,wahl meist nur von armen ,leuten getroffen wird4 ,ist ,vermgen da1 so whlt man feinere ,sachen1 aber nicht so gnstige4 ,vor ,allem vermeide man alle aufregenden ,getrnke1 sowohl ,kaffee1 als ,bier und ,wein4 ,nur was das ,kind krftigt1 nhrt und leicht verdaulich ist1 soll ihm gereicht werden4 ,man soll aber nicht nur keine hitzigen ,getrnke geben1 sondern auch keine ,speisen1 die erhitzen4 ,ich will als ,beispiel einer vernnftigen ,ernhrungsweise ein armes ,elternpaar anfhren1 das #ac ,kinder hatte und recht mhsam das ,brod fr diese verdienen mute4 ,die ,kinder bekamen jeden ,morgen eine ziemlich dicke ,suppe1 z4 ,b4 ,brodsuppe1 ,brennsuppe und ,erdpfel darin1 ,erdpfelsuppe1 oder ein ,mu1 halb aus ,erdpfeln und halb aus ,mehl bereitet4 ,dieses ,frhstck schmeckte den gesunden1 krftigen ,kindern auerordentlich gut4 ,zwischen ,morgen und ,mittag war der ,hunger schon wieder da1 und sie bekamen ,erdpfel und ,brod oder1 wenn man ,milch hatte1 ,milch und ,brod4 ,am ,mittage bekamen sie krftige ,suppe1 gednstete ,mehlkost und ,milch1 ,nachmittags ein ,stcklein schwarzes ,brod1 und gab es noch ,milch dazu1 dann waren die ,kinder ganz glcklich4 ,am ,abend wurden wieder ,brodsuppe und ,erdpfel aufgesetzt1 auch ,milch1 wenn solche vorhanden war4 ,so ungefhr wurden diese ,kinder genhrt1 und es wird nicht leicht eine ,familie zu finden sein1 die gesndere1 krftigere ,kinder aufweisen kann4 ,wenn doch nur die ,eltern nie vergessen wrden1 da sie auch fr die krperliche ,entwicklung ihrer ,kinder verantwortlich sind1 und daher nie eine unzweckmige ,kost fr dieselben whlen mchten6 ,fleisch taugt fr die ,kinder nicht2 es gibt zu hitziges und unreines ,blut1 und sie werden viel greren ,gefahren1 ihre ,gesundheit zu verlieren1 ausgesetzt1 als wenn sie nur mit ,milch und ,mehlspeisen genhrt werden4 ,der ,hauptgrundsatz ist mithin3 ,whle ,milch und ,mehlspeisen fr die ,kinder6 ,von groer ,wichtigkeit ist aber auch1 da denselben stets eine entsprechende1 nicht zu groe ,portion vorgelegt werde2 denn der ,appetit der ,kinder ist gewhnlich recht gro1 und wenn sie sich satt essen1 haben sie meistens zu viel gegessen4 ,man sei ja nicht ngstlich1 da die ,speisen fr die ,kinder zu rauh und schroff seien4 ,ich kannte eine ,mutter1 die fr ihr ,brod ,roggen1 ,gerste und ,hafer mahlen lie und beim ,backen die ,kleie hinzuthat und mit diesem ,brode ihre ,kinder nhrte4 ,auch bereitete sie andere ,speisen daraus4 ,die ,kinder bekamen auf diese ,weise alle ,nhrstoffe aus dem ,getreide und wurden somit vorzglich genhrt4 ,wer den ,kindern feines ,brod gibt1 der nhrt sie armselig2 ebenso wer von ,kunstmehl ,speisen bereitet4 ,wer aber den ,kindern hitzige1 gewrzte und saure ,speisen gibt1 wird das ,blut derselben erhitzen und ,verdauungsstrungen verursachen4 ,die ,folge wird sein1 da die ,kinder lebensunfhig werden und frh dem ,siechthum anheimfallen1 wie ich es an so vielen gesehen1 die man hlfesuchend zu mir brachte1 oder sie werden doch nur mhsam ihr ,leben fristen und ihrem ,berufe nur halb gewachsen sein4 ,die ,eltern sollen auch nicht vergessen1 da erhitzende ,getrnke und ,speisen die ,sinnlichkeit mehr wecken und frdern4 ,der ,eltern ,glck sind gute ,kinder1 und als solche knnen nur die bezeichnet werden1 welche geistig und krperlich gesund und krftig und sittlich gut sind4 ,warum sind die ,talente oft so verkmmert und schwach8 ,vielfach liegt es an der krperlichen ,entwicklung4 ,der ,krper bt einen sehr groen ,einflu auf den ,geist aus1 und ist ersterer verkmmert1 wird auch letzterer darunter leiden4 ,mens sana in corpore sano1 auf deutsch3 ,ein gesunder ,geist in einem gesunden ,krper6 ,halte man eine ruhige1 vorurtheilsfreie ,rundschau1 und man wird finden1 da ein groer ,theil der ,gelehrten aus dem einfachen ,landvolke hervorgegangen ist4 ,man kann gewi sein1 da solche die einfachste und doch glcklichste ,erziehung hatten4 ,man hat frher den ,studierenden stets den ,platz nach ihren ,leistungen angewiesen1 und man hat berall die ,wahrnehmung gemacht1 da der grte ,theil der besten ,pltze immer von ,kindern des ,landvolkes eingenommen wurde4 ,es sollen also die ,eltern groe ,sorge tragen1 da ihre ,kinder eine recht einfache1 gesunde und nahrhafte ,kost bekommen1 und zwar vorherrschend ,mehlkost mit ,milch4 ,mit der ,fleischkost aber soll ja nicht frh angefangen werden1 und es sollen berdie die ,fleischspeisen stets mit ,mehlkost verbunden werden4 ,hautpflege der ,kinder4 ,auch das ,kind mu den ,wechsel der vier ,jahreszeiten ertragen2 es mu sich gewhnen an ,klte und ,wrme4 ,wird hier unrichtig verfahren1 so kann der ,krper sich nicht gehrig entwickeln1 und nicht ausdauernd fr alle kommenden ,strme werden4 ,jeder menschliche ,krper mu gegen ,klte und ,wrme abgehrtet sein1 auch der des ,kindes4 ,wenn man von den ,abhrtungen liest1 welche die ,menschen in den ltesten ,zeiten von ,kindheit an bis zu ihrem ,lebensende gepflegt haben1 so mu man staunen1 wie weit sie es hierin gebracht haben1 wie gesund sie geblieben und wie alt sie geworden sind4 ,wie armselig sieht es hierin heut' zu ,tage unter der ,menschheit aus6 ,ich bin der vollsten berzeugung3 wenn die ,jugend nicht besser abgehrtet wird1 nimmt die ,blutarmuth zu1 die ,gebrechlichkeit wird grer1 und viele ,tausende sterben eines gar zu frhen ,todes4 -- ,wie soll man die ,kinder abhrten8 ,es ist ,sitte und auch der ,reinlichkeit wegen nothwendig1 da die ,kinder warme ,bder bekommen4 ,ich habe nichts dagegen2 wenn aber die ,kinder alle ,tage ein warmes ,bad bekommen1 so mu ich vernnftiger ,weise annehmen1 da sie dadurch verweichlicht werden4 ,nehme ein erwachsener ,mensch zwei ,monate lang tglich ein warmes ,bad1 und es wird ihm gehen1 wie mir dieses ,jahr ein ,kranker erzhlte4 ,dieser hatte #be warme ,bder genommen und war dadurch ganz matt und so empfindlich geworden1 da er keine ,klte mehr zu ertragen vermochte4 ,wenn nun einen ,erwachsenen ein tgliches warmes ,bad halb zu ,grunde richten kann1 sollen nicht kleine ,kinder durch die warmen ,bder noch viel mehr geschwcht werden8 ,und wie verschieden ist die ,wrme der ,bder1 die man fr die ,kinder anwendet6 ,mtter und ,kinderpflegerinnen prfen oft mit der ,hand1 ob das ,bad warm genug sei4 ,weil sie aber hufig ganz kalte oder schwielige ,hnde haben1 so kann leicht das ,bad um die ,hlfte zu hei sein1 und das arme ,kind mu dann doppelt leiden4 ,ich bin nicht gegen das warme ,bad1 nur soll es nicht lange dauern und nicht zu warm sein4 ,in drei ,minuten kann das ,kind mittelst des warmen ,bades leicht gereinigt werden1 und gleich darauf soll die ,abhrtung kommen4 ,man wasche das ,kind1 sobald es aus dem warmen ,wasser kommt1 mit frischem1 kaltem ,wasser ab1 was in ein paar ,sekunden geschehen ist1 und gerade so schnell wird dann auch die berflssige ,hitze genommen sein4 ,oder man mache die ,sache noch wirksamer3 man halte neben dem warmen ,bade ein ,gef mit kaltem ,wasser bereit und tauche das ,kind nur eine1 hchstens zwei ,sekunden in dieses kalte ,wasser2 dadurch ist nicht nur die berflssige ,wrme beseitigt1 sondern die ,kindesnatur ist auch gestrkt worden4 ,allerdings wird das ,kind ,anfangs schreien2 es thut aber nichts1 sie schreien auch ohne das kalte ,bad1 und in kurzer ,zeit werden sie sich gar nichts mehr aus dem kalten ,wasser machen4 ,mir hat ein ,beamter geschrieben1 er sei mir groen ,dank schuldig fr den guten ,rath1 die ,kinder in's kalte ,wasser zu tauchen2 denn seit dieser ,zeit seien seine ,kinder gesund und krftig4 ,eine gute ,mutter und ein guter ,vater mssen auch eine gewisse ,entschiedenheit und ,bestimmtheit im ,handeln besitzen und nicht durch jedes ,gefhl sich leiten lassen4 ,sollte das ,muttergefhl gar zu zrtlich sein und glauben1 das ,vaterland komme in ,gefahr1 wenn sie ihr ,kind in kaltes ,wasser tauche1 so kann sie ja in den ersten ,tagen das kalte ,wasser etwas mildern1 so da es #ae bis #ai ,grad ,celsius hat1 aber ja nicht lange warten1 bis sie das ,kind an's frische ,wasser gewhnt4 ,ist das ,kind soweit entwickelt1 da es nicht mehr tglich ein warmes ,bad braucht1 so ist recht gut1 wenn die ,abhrtung mit kaltem ,wasser nicht unterbleibt1 sowohl der ,reinlichkeit wegen1 als besonders wegen der ,krftigung des ,krpers4 ,wrden die ,kinder vom dritten ,jahre an bis sie in die ,schule gehen1 wenn nicht alle ,tage1 so doch wenigstens drei- bis viermal in der ,woche auf drei bis vier ,sekunden ein ,bad nehmen oder gewaschen werden1 wie dankbar wrden sie dereinst ihren ,eltern sein1 wenn sie gesund und krftig ihrem ,berufe vorstehen knnen4 ,man lasse nur die ,kinder im ,freien ihrer ,willkr folgen1 so wird man recht bald finden1 falls ,gelegenheit sich bietet1 wie sie im ,wasser pltschern1 im ,wasser gehen c42 es thut ihnen so wohl1 sie fhlen sich so behaglich und knnen sich nur schwer vom ,wasser trennen4 ,wrde es ihnen nicht so wohl bekommen1 so wrden sie nicht so gern in's ,wasser hineingehen4 ,lasse man doch den ,kleinen ihre ,glckseligkeit1 wenn sie auch tropfna in die ,wohnstube kommen4 ,es hilft das ja dazu1 ihnen das ,glck einer krftigen ,gesundheit zu verschaffen4 ,es sei jedoch bemerkt1 da man ihnen1 falls sie na nach ,hause kommen1 trockene ,kleider anziehen mu4 ,ein ,sprchwort sagt3 ,was ,hnschen lernt1 das treibt der ,hans6 ,wenn sie in der ,jugendzeit durch's ,wasser sich abgehrtet haben1 werden sie auch spter durch ,abhrtung ihre ,gesundheit bewahren und der ,verweichlichung nie anheimfallen4 ,bekleidung der ,kinder4 ,werden viele ,kinder durch unrichtige ,ernhrung oder durch ,mangel an ,abhrtung untchtig gemacht1 die ,pflichten ihres spteren ,berufes gehrig erfllen zu knnen1 so wird wiederum eine groe ,anzahl anderer durch die ,kleidung mehr oder weniger zu ,grunde gerichtet4 ,eine ,mutter soll nie vergessen1 da ihre ,kinder ,kleider gebrauchen1 um ihre ,ble zu bedecken und um sich zu schtzen gegen ,klte und ,hitze2 ,alles1 was darber ist1 ist mehr oder weniger vom bel4 ,wenn man ,kinder sieht1 besonders in den ,stdten1 die bis an die ,kniee nur eine ganz unbedeutende ,kleidung tragen1 nichts weiter nmlich als ,strmpfe und ,schuhe1 dann aber den brigen ,krper so mit ,kleidern eingehllt haben1 da sie ganz migestaltet aussehen und einem ,storche gleichen1 der auf der ,wiese herumschreitet1 so kommt man von selbst auf den ,gedanken1 da sie so gekleidet sind1 um sich auszuzeichnen1 und somit schon von frhester ,jugend an zur ,eitelkeit erzogen werden4 ,es liegt aber auch noch ein anderer groer ,fehler in solcher ,bekleidung4 ,durch die vielen ,kleider wird der ,leib des ,kindes viel zu warm gehalten1 und dehalb zieht auch das ,blut mehr nach dem ,oberkrper zu1 und ,hnde und ,fe fangen an1 blutarm zu werden4 ,durch alles ,die ist der ,grund gelegt zur spteren ,blutarmuth4 ,dann gibt man solchen ,kindern auch noch ,unterhosen1 wiederum ein ,mittel zur weiteren ,verweichlichung2 dadurch ist der ,anfang auch schon gemacht zu vielen spteren ,krankheiten4 ,was der freien ,luft ausgesetzt und von ihr abgehrtet ist1 das bekommt ,schutz vor vielen beln und ,krankheiten4 ,ich rathe daher den ,eltern recht dringend3 ,kleidet nie euere ,kinder so1 da sie durch euere ,schuld spter viel zu leiden und zu ben bekommen6 ,das ,kleid der ,kinder auf der ,haut sei aus ,leinwand1 ber dieses komme ein ,kleid fr den ,werktag und ein anderes fr den ,festtag4 ,ist der ,stoff noch so einfach1 wenn er nur die ,ble deckt und schtzt vor ,klte und ,hitze1 dann reicht es hin4 ,gerade so wie die ,fe sollen auch ,kopf1 ,hals und ,hnde der ,kinder abgehrtet werden4 ,lt man an diesen ,stellen ,verweichlichung aufkommen1 dann pflanzt man viele ,keime zu den verschiedensten ,krankheiten ein4 ,vor #ej bis #fj ,jahren kannte man keine ,diphtherie1 und jetzt mssen alle ,jahre ,tausende und ,tausende von ,kindern an dieser ,krankheit sterben4 ,verweichlichung und verkehrte ,kleidung werden wohl mit ,ursache sein4 ,wenn ,kopf und ,hals der ,kinder im ,herbst1 ,winter und ,frhling mit ,wollstoffen eingewickelt sind1 warum sollten die ,raubvgel der ,gesundheit dort ihr ,nest nicht finden und ihre ,jungen ausbrten1 die dann am ,leben des ,kindes zehren8 ,wie gingen einst die ,kinder so einfach mit der nothwendigen ,kleidung und frchteten im ,winter keine ,klte und im ,sommer keine ,hitze6 ,damals hatte man nicht so viele ,todesflle zu beklagen wie jetzt4 ,ich kenne ,eltern1 die vier ,kinder hatten1 ein herrliches ,anwesen und dazu noch baares ,geld4 ,in einer einzigen ,woche wurden aber alle vier ,kinder durch ,diphtherie hingerafft4 ,kamen solche ,flle frher nicht vor1 sollte man da nicht mit ,recht vermuthen1 da die jetzige ,kleidung eine ,hauptschuld an so manchen ,kinderkrankheiten trgt8 ,ungleiche ,kleidung bewirkt eine ungleiche ,wrme4 ,den wrmer gehaltenen ,theilen strmt mehr ,blut zu1 und umgekehrt4 ,da dann durch diese ungleichmige ,blutvertheilung und durch angestautes ,blut alles mgliche ,unheil entstehen kann1 lt sich gewi nicht in ,abrede stellen4 ,wenn der ,kopf mit dicker ,wollkleidung umwunden ist1 und ebenso der ,hals1 und durch die so erzeugte ,wrme mehr ,blut dort sich ansammelt1 sollen da nicht groe ,strungen und ble ,folgen zu frchten sein8 ,es darf auch nicht unerwhnt bleiben1 da trotz der so umwundenen ,kpfe und ,hlse die kalte ,luft doch eingeathmet werden mu4 ,daher halte man als ersten ,grundsatz bei der ,abhrtung des ,krpers fest3 ,kopf1 ,hals und ,fe mssen gut abgehrtet werden durch die frische ,luft4 ,man hat dabei keine ,erkltung zu frchten1 wenn man vernnftig verfhrt4 ,ein warmer ,ofen heizt das ganze ,zimmer2 so erwrmt auch die ,natur alle ,theile des ,krpers4 ,der ,kopf bekomme also eine leichte ,bedeckung1 der ,hals im ,sommer gar keine1 im ,winter ein nicht zu dichtes ,halstuch1 welches nicht aus ,wolle sein soll4 ,es soll auch ja nicht fest umgebunden werden1 sondern die ,luft mu stets mehr oder weniger auch auf die ,haut dringen knnen4 ,wie viele ,menschen leiden an ,drsen6 ,sobald man merkt1 da die ,drsen anschwellen1 wird der ,hals doppelt so stark umwunden1 wodurch das ,blut noch mehr sich dort anstaut und die ,anschwellung noch grer wird4 ,ich bin der berzeugung1 da es wenige ,drsenleidende geben wird1 bei denen nicht in ihrer ,jugend ,verweichlichung der genannten ,art vorausgegangen ist4 ,wie viele ,kinder muten frher eine halbe1 ja eine ,stunde weit zur ,schule gehen und haben doch kein ,stck ,wollkleidung an sich getragen6 ,gerade diese ,kinder aber blieben die gesndesten und ausdauerndsten4 ,den klarsten ,beweis aber geben uns die in den ,wagen herumziehenden ,familien1 die oft viele ,kinder zhlen1 welche bei grter ,klte nur halbgekleidet sind und in einem solchen ,wagen bernachten4 ,vergleiche man sie mit ,stadtkindern1 wie armselig erscheinen letztere oft diesen gegenber6 ,mir ist1 als hre ich eine ,hausmutter1 die diese ,zeilen gelesen hat1 sagen3 ,wie soll ich denn meine heranwachsenden kleinen ,kinder vernnftig abhrten8 ,ich mchte gern ,alles thun1 was dieselben dereinst glcklich machen knnte1 auf da ich mich vor meinem ,schpfer verantworten kann4 ,dieser gebe ich den ,rath3 ,kommt der ,frhling1 so haben die ,kinder eine auerordentliche ,freude daran1 im ,freien barfu gehen zu knnen1 und wenn sie andere barfu gehen sehen und drfen selbst ,dieses nicht thun1 dann flieen nicht selten ,thrnen4 ,lasse sie getrost barfu gehen6 ,wenn es die ,kinder friert1 so wissen sie schon die ,wohnstube zu finden4 ,warte1 bis sie selbst nach ,schuhen und ,strmpfen verlangen2 du wirst aber mitunter lange warten mssen1 so behaglich fhlen sie sich beim ,barfugehen4 ,und wie die ,vgel beim ankommenden ,frhling einen ,theil ihrer ,federn verlieren und andere ,thiere ihre ,sommerhaare bekommen1 so vereinfache auch die ,kleidung deiner ,kinder6 ,damit du gar nichts zu frchten habest1 gewhne deine ,kinder an eine vernnftige ,abhrtung durch ,wasser2 la sie von ,zeit zu ,zeit zwei bis vier ,minuten im ,wasser gehen oder die ,arme eine ,minute lang ins ,wasser halten2 du brauchst nicht oft dazu aufzufordern1 das ,kind wird schon durch das empfundene ,wohlbehagen zur ,wiederholung dieser ,abhrtung gelockt4 ,la deine ,kinder wenigstens am ,morgen oder ,abend einige ,zeit barfu gehen im ,garten im feuchten oder nassen ,grase1 und die groe ,sommerhitze wird den so abgehrteten ,kindernaturen nichts schaden4 ,willst du noch weiter gehen und deine ,kinder recht gesund machen1 so leite sie an1 kurze ,halbbder zu nehmen4 ,sobald dieselben daran gewhnt sind1 gereicht es ihnen wie zur ,strkung1 so auch zur grten ,freude4 ,wie sich die ,kinder im ,frhling abhrten mssen1 um die ,sommerhitze aushalten zu knnen1 so mssen sie auch im ,herbst durch ,abhrtung auf die ,winterklte vorbereitet werden2 dehalb stelle man das ,barfugehen im ,herbste nicht so bald ein1 und wenn die ,kinder im ,freien nicht mehr barfu gehen knnen1 so sollen sie doch im ,herbst und im ,winter am ,morgen und ,abend im ,wohnzimmer barfu gehen4 ,es gibt ja doch kein greres ,glck fr die ,jugend als ,gesundheit1 und durch diese wird auch vielem ,elende des spteren ,alters vorgebeugt4 ,sorge fr frische ,luft1 besonders im ,schlafzimmer4 ,der ,vogel gedeiht in der frischen ,luft am besten1 auch wenn dieselbe noch so sehr wechselt in ,betreff der ,klte und ,wrme4 ,kommt er in ein ,zimmer1 so verliert er seine schnen1 glnzenden ,farben und seine heitere ,stimmung4 ,gerade so geht es auch den ,kindern4 ,hat man das ,kind auf den ,armen einige ,male in die freie ,luft hinausgetragen1 so merkt man an dem ,kinde einen ungewhnlichen ,drang hinaus in die freie ,natur4 ,o da doch alle ,mtter es als ,pflicht erkennen wrden1 diesem ,begehren des ,kindes nachzugeben4 ,mchten sie zur ,erkenntni gelangen3 ,in der freien1 frischen ,luft gedeiht mein ,kind am besten6 ,knnen die ,kinder auf ihren schwachen ,beinen noch kaum gehen1 so eilen sie schon der ,thr zu1 um ins ,freie zu kommen1 und werden sie aus dem ,freien ins ,zimmer geholt1 geht es selten ohne ,weinen und ,schreien ab4 ,dieses ist nicht blo im ,sommer der ,fall2 selbst im ,winter bei ziemlicher ,klte suchen sie das ,freie auf1 manche trotz eines rmlichen1 dnnen ,gewandes1 gewi der klarste ,beweis1 da die ,natur das ,kind selbst bei noch unentwickeltem ,verstande instinktmig in die freie ,luft hinaustreibt4 ,ich besuchte heute einen ,kranken und traf auf dem ,wege zwei ,knaben an1 die noch nicht in die ,schule gingen4 ,sie marschierten barfu im ,schnee1 der wegen der weichen ,witterung ganz wsserig war1 und fhlten sich ungemein behaglich4 ,ihre ganze ,kleidung war sehr einfach4 ,weil diese ,knaben im ,winter ,tag fr ,tag groentheils im ,freien waren1 krzere oder lngere ,zeit1 wie es die ,klte erlaubte1 so konnte ihnen das ,barfugehen im ,schnee nur ntzen4 ,man nimmt an1 und mit ,recht1 da die ,kinder1 welche im ,frhjahr geboren werden1 besser daran sind als die ,kinder1 welche im ,herbst zur ,welt kommen4 ,sicher ist hier die ,ursache1 da die ersteren frher und mehr an die frische ,luft kommen4 ,ist also die ,zimmerluft nicht die gnstigste fr ,kinder1 wie nachtheilig ist es dann erst1 wenn die ,schlafsttten der ,kinder fast gar nicht oder viel zuwenig gelftet werden oder gar noch das bel hinzukommt1 da man die ,schlafzimmer zu stark heizt6 ,vor #ej bis #fj ,jahren schliefen auch die kleinen ,kinder in ungeheizten ,rumen1 und ich habe nie gehrt1 da eines erfroren sei4 ,mchten doch alle ,mtter ,sorge tragen1 da ihre ,kinder so viel wie mglich frische ,luft bei ,tag wie bei ,nacht bekommen6 ,am nachtheiligsten jedoch ist es1 wenn die ,schlafsttten der ,kinder feuchte ,mauern haben und nur wenig oder selten die liebe ,sonne in erstere eindringt4 ,wie leicht und wie bald ist dann das junge ,blut verdorben und der ,grundstein fr ein knftiges ,elend gelegt6 ,sollen dehalb die ,kinder gesund und krftig heranwachsen1 dann ist durchaus erforderlich1 da fr geeignete ,kleidung und ,nahrung1 sowie fr frische ,luft und trockene helle ,schlafsttten gehrig gesorgt werde4 ,bewegung4 ,alles1 was jung ist1 ist munter und lebhaft1 so die ,vgel in der ,luft1 wie die ,thiere des ,feldes4 ,auch den ,kindern ist die ,munterkeit angeboren2 sie hpfen und springen gern4 ,gebe man ihnen nur die freie ,wahl1 und man wird bald sehen1 da sie es machen wie die brigen ,wesen4 ,die kindliche ,munterkeit ist auch der klarste ,beweis von ,gesundheit4 ,so lange die ,kinder noch klein und jung sind1 dauert ihre ,munterkeit und ihr ,spiel nur krzere ,zeit4 ,die junge ,kraft ist bald erschpft2 dann ruhen sie eine ,zeit lang1 und darauf beginnt das ,spiel und die ,munterkeit von ,neuem4 ,gerade ,dieses mu bei den ,kindern wohl ins ,auge gefat werden1 da sie nie zu viel angestrengt oder berladen werden4 ,wie aber die ,kinder naturgem ,freude haben am ,spiel und vergngtem ,umherspringen1 so zeigen sie auch bald ,lust und ,liebe zur ,arbeit und erfassen1 was ihre ,kraft vermag1 mit ebensolchem ,eifer1 um der ,umgebung zu zeigen1 da sie als ,kinder auch schon krftig sind und thtig sein knnen und wollen4 ,so schaut sich schon ein kleiner ,knabe nach einer ,peitsche 7,geiel7 um und sagt3 ,ich werde einst ,fuhrmann werden4 ,das ,mdchen bringt eine ,schssel oder sonstiges ,kochgeschirr und will auch seine ,thtigkeit zeigen4 ,aber auch diese ,emsigkeit dauert nur kurze ,zeit1 und bald tritt ,ermdung ein4 ,dieses mu wohl bei der ,erziehung der ,kleinen bercksichtigt werden4 ,sie haben ,lust und ,freude zu ,allem1 aber nur fr kurze ,dauer4 ,je mehr die ,kinder im ,freien sich bewegen1 ihren natrlichen ,neigungen berlassen unter der ,aufsicht ihrer ,mutter oder ,pflegerin1 um so gesnder und krftiger wachsen sie auch heran4 ,also freie ,luft1 freie ,bewegung gestatte man den ,kindern1 und ihre ,spiele betrachte man als bung fr die ,arbeit und als ,vorbereitung fr die knftige ,beschftigung6 ,sie werden auf diese ,weise von ,jugend auf an bung ihrer ,krperkrfte gewhnt und sichern sich dadurch ,ausdauer1 ,widerstandsfhigkeit und ,kraft fr's ,alter4 ,doch sollen die ,kinder niemals ohne ,aufsicht sein4 ,wie traurig aber ist es1 wenn ,kinder in einer ,kinderstube eingeschlossen gehalten werden1 wenn sie gar kein ,grtlein haben und keinen freien ,platz1 auf dem sie sich herumtummeln und dort die freie1 frische ,luft einathmen knnen6 ,solche ,kinder haben ein erbarmungswrdiges ,loos4 ,sie fangen ja schon an abzusterben fr alles frhliche ,leben4 ,es fehlt solchen ,kindern auch bald an gutem ,appetit1 oft haben sie sogar schon ,nervenaufregungen4 ,ein recht kindliches1 frhliches1 heiteres ,gemth geht ihnen ab4 ,es kamen vor einem ,jahre ein recht besorgter ,vater und eine gengstigte ,mutter zu mir mit ihren drei ,kindern4 ,sie waren aus einer ,stadt1 und unter ,thrnen erzhlte die ,mutter3 ,wir sind beide1 ich und mein ,mann1 recht unglcklich wegen unserer ,kinder2 alle drei sind verkmmert1 sie haben keinen ,muth1 kein ,leben1 keine ,freude1 sie haben weder ,lust zum ,essen1 noch ,freude an irgend einem ,spiel4 ,fast jeden ,tag kommt unser ,arzt ins ,haus2 bald gibt er eine ,kindermedizin1 bald verordnet er ,weintrinken in kleinen ,portionen1 bald ,dieses1 bald ,jenes4 -- ,wir thaten1 was wir nur konnten2 es fehlt uns nicht an ,geld1 und wir wrden fr die ,kinder gern alles ,mgliche aufbieten4 ,diese ,eltern wollten wissen1 ob sie diesem belstand nicht abhelfen knnten4 ,ich rieth den guten ,eltern ,folgendes3 ,thut eure ,kinder fr ein ,vierteljahr auf's ,land1 lat sie tglich im ,freien barfu gehen2 verschafft ihnen ,gelegenheit1 da sie zeitweilig auch in einem ,bchlein barfu gehen knnen1 gebt ihnen tglich fters in kleinen ,portionen ,milch oder auch alle ,stunde einen ,lffel voll1 dazu eine recht einfache ,kost ohne ,gewrze1 ein gutes schwarzes ,hausbrod1 aber weder ,bier noch ,wein1 und nach einem ,vierteljahr werdet ihr sehen1 da ihr andere ,kinder habt4 ,und wirklich1 nach vier ,monaten wurden mir die drei ,kinder gezeigt1 die im ,sommer auf dem ,lande in frischer ,luft abgehrtet und anders genhrt worden waren1 und ich mute staunen1 da in so kurzer ,zeit eine solche ,umwandlung stattgefunden hatte4 ,jeder ,familie mchte ich zurufen1 besonders denen in ,stdten1 und denen1 bei welchen die ,verweichlichung bereits die ,herrschaft fhrt3 ,thuet degleichen6 ,da wird freilich mancher ,familienvater und manche ,mutter sagen3 ,das ist schon recht1 aber mir steht nicht so viel ,geld zur ,verfgung4 ,diesen gebe ich den ,rath3 ,nhret eure ,kinder1 wie in diesem ,buche ,anleitung gegeben ist1 htet sie vor ,verweichlichung1 gebt ihnen keine geistigen ,getrnke und keine gewrzten ,speisen1 lftet eure ,wohnungen fleiig1 verschafft ihnen ,gelegenheit zu ,halb- und ,ganzbdern1 wie ,anleitung gegeben worden ist1 und ihr werdet auch einen sichtbaren ,segen dieses ,verfahrens beobachten knnen4 ,zehntes ,kapitel4 ,schule und ,beruf4 ,das ganze ,leben des ,menschen ist eine ,schule4 ,tag fr ,tag geht ,jeder in diese ,schule1 ,tag fr ,tag kann er lernen und sich ben4 ,dieses dauert bis zum ,sterben4 ,glcklich der ,mensch1 der es versteht und sich bemht1 das ,nothwendige1 ,ntzliche und ,heilsame mehr und mehr sich anzueignen4 ,vor ,allem mu man nicht vergessen1 da es im menschlichen ,leben zwei ganz verschiedene ,schulen gibt1 in welchen ,unterricht ertheilt wird und gelernt werden kann4 ,wer wte nicht1 da es auf ,erden ,gutes und ,bses gibt1 und da das ,gute mit dem ,bsen in einem bestndigen ,zweikampfe steht6 ,jedes will die ,herrschaft4 ,in beiden1 im ,guten wie im ,bsen1 wird mit ,eifer unterrichtet4 ,je nach dem ,unterricht1 den ,jeder erhlt1 wird er fr das ,gute oder ,bse eingeschult4 ,glckselig ,derjenige1 welcher nur in der guten ,schule lernt und frs ,gute eingebt wird2 unglcklich aber der1 welcher in die ,schule des ,bsen geht und dort das ,bse lernt4 ,ich will den ,versuch machen1 diese zwei ,klassen von ,schulen1 so weit es mir mglich ist1 genau zu kennzeichnen1 damit ,jeder wei1 welches die gute und welches die bse ,schule ist1 und welche ,folgen der ,unterricht in denselben hat4 ,ich will beginnen bei derjenigen ,lebensschule1 die das ,kind in frhester ,jugend besucht und will dann die verschiedenen ,lebensschulen durchgehen bis zur letzten hin4 ,erste ,schule des ,kindes4 ,die erste ,schule ist die ,schule im ,elternhaus4 ,das kleine ,kind ist wirklich einem ,samenkorn gleich1 dem man nicht ansieht1 da es sich zu einer so stattlichen ,pflanze entwickeln kann4 ,so klein der ,krper ist im ,vergleich mit einem ,erwachsenen1 gerade so winzig ist auch der ,geist im ,vergleich mit dem eines ausgebildeten ,menschen4 ,doch kaum hat das ,kindlein das zweite oder dritte ,jahr erreicht1 so ist es auch schon in der ,schule und lernt durch den ,anschauungsunterricht4 ,sobald es das ,reden gelernt hat1 schaut es nicht blo die ,gegenstnde an1 sondern will auch ber dieselben belehrt werden4 ,es stellt daher verschiedene ,fragen1 um seine ,wibegierde zu befriedigen4 ,der erste ,lehrer ist der ,vater1 und die erste ,lehrerin ist die ,mutter4 ,wie des ,kindes ,auge zu allererst auf ,vater und ,mutter gerichtet ist1 so ist auch fr deren ,unterricht sein ,ohr geffnet1 und dieser wird am liebsten ins ,herz aufgenommen4 ,o mchte doch kein ,vater und keine ,mutter vergessen1 da sie verpflichtet sind1 den ersten ,unterricht dem ,kinde zu geben1 und da sie vom ,schpfer selbst bestimmt sind1 seine kleinen ,geschpfe zu belehren6 ,und welche ,gegenstnde sollen ,vater und ,mutter dem kleinen ,kinde zuerst beibringen8 ,gar bald kommt das ,kind durch eigene ,erfahrung zu der berzeugung1 da es dem ,vater und der ,mutter am theuersten ist4 ,es soll nun recht frh darber belehrt werden1 da es noch einen anderen ,vater im ,himmel hat1 der es noch mehr liebt als selbst die ,eltern4 ,mit dieser ,unterweisung soll es recht gewissenhaft genommen werden4 ,die ,eltern sollen aber nicht blo das ,kind mit ,worten unterrichten1 sondern auch durch ihr ,beispiel demselben recht eindringlich vor ,augen stellen1 wie man ein gutes ,leben fhrt4 ,das ,erste also1 was die ,eltern ihren ,kindern beibringen sollen1 ist die ,kenntni ,gottes2 das ,zweite ist die ,art und ,weise1 wie man ,gott dienen soll1 was dieselben namentlich durch das ,beispiel der ,eltern lernen sollen4 ,die ,kinder hren gern von ,gott1 dem hchsten ,wesen und knnen recht gut unterrichtet werden ber die ,gre und ,erhabenheit ,gottes1 wenn man ihnen von der ,schpfung erzhlt4 ,geht der ,unterricht durch das ,wort schwerer von statten1 so mu der ,unterricht durch das ,leben nachhelfen4 ,o wie glcklich sind doch die ,kinder1 die einen ,vater und eine ,mutter haben1 welche die ,erkenntni ,gottes1 die ,liebe und den ,dienst ,gottes in ,wort und ,beispiel lehren6 ,aber zweimal unglcklich nenne ich die ,kinder1 die ,eltern haben1 welche ,gott nur wenig oder gar nicht kennen und wenig oder gar nicht im ,dienste ,gottes leben4 ,wie der ,unterricht der ,eltern den ,kindern am liebsten ist1 so dringt er auch am tiefsten ins ,herz hinein1 sie mgen ,gutes oder ,bses lehren4 ,wie das ,kind unterrichtet werden mu ber seine hohe ,bestimmung und lernen soll1 dadurch glcklich zu werden1 da es sich an den ,schpfer anschliet1 so darf ein anderer ,gegenstand in der ,kinderschule nicht vergessen werden1 und dieser ist3 das ,arbeiten4 ,es ist den ,kindern angeboren1 da sie arbeiten wollen4 ,die ,kinder haben ,vater und ,mutter am liebsten und weilen gerne mglichst viel bei ihnen4 ,wenn sie nun die ,eltern fleiig arbeiten sehen1 so greifen auch sie schon zu mit ihren ,hndlein und fangen zu tragen1 zu heben und zu arbeiten an4 ,sie lernen das eben von jenen4 ,dehalb sollen die ,eltern auch den ,kindern das ,beispiel eifriger ,arbeit vor ,augen stellen4 ,arbeit soll einer der vorzglichsten ,gegenstnde sein1 den die ,kinder in der ,schule ihrer ,eltern lernen4 ,die ,kinder mssen aber nicht blo eingeschult werden im ,dienste ihres ,schpfers1 nicht blo gewhnt werden an ,arbeit1 sie sollen auch recht bald lernen1 wie sie sich zu verhalten haben in den ,mhseligkeiten des ,lebens1 die ihnen schon als ,kindern nicht ausbleiben4 ,denn wie der ,mensch zum ,arbeiten verurtheilt ist1 so ist es auch ber ihn vom ,schpfer verhngt1 ,leiden und ,mhseligkeiten ausstehen zu mssen4 ,hierber sollen die ,kinder durch des ,vaters und der ,mutter ,wort unterrichtet werden1 aber ebenso auch durch deren ,beispiel4 ,wenn dem ,kinde beigebracht ist3 ,du mut die ,mhseligkeiten1 die du nicht zu entfernen vermagst1 bereitwillig annehmen1 du bekommst einst ,lohn dafr1 und sieht es dann1 wie die ,eltern selbst ,leiden und ,mhseligkeiten geduldig ertragen1 so fgt es sich leichter in das ,unangenehme und gewhnt sich an ,ruhe und ,ergebenheit im ,schmerz4 ,hrt es keine ,klagen und keine ,verwnschungen von seinen ,eltern1 so wird es auch selbst nicht zu klagen und zu verwnschen anfangen4 ,man soll nun aber whrend dieser ,jahre1 in denen die ,kinder in der ,schule des elterlichen ,hauses unterrichtet werden1 ihnen nicht zu viel aufladen und sie nicht zu lange und zu strenge zum ,arbeiten anhalten2 denn werden die ,kinder berangestrengt1 so werden sie verkmmern1 anstatt sich gesund und krftig zu entwickeln4 ,ein kleines ,sprchlein hat das ,kind bald inne1 aber ein ,gedicht zu lernen ist ihm unmglich1 und ebenso ist es mit den ,arbeiten4 -- ,wird nun das von der ,kost1 ,kleidung1 ,wohnung ,gesagte gehrig beobachtet1 und erhalten die ,kinder auerdem einen entsprechenden ,unterricht1 dann werden sie zu hoffnungsvoller ,blthe sich entwickeln4 ,wie geht es aber ,kindern1 wenn ihnen von ihren ,eltern ber ,gott1 ihren ,schpfer und ,vater1 wenig oder nichts gesagt wird1 wenn sie durch deren ,wort und ,beispiel nicht lernen1 ,gott zu dienen und die ,mhen des ,lebens zu tragen8 ,nur zu bald wird ,eigensinn und ,eigenwille sich in den ,kleinen entwickeln1 und es ist die gewisse ,aussicht da1 da sie in nicht langer ,zeit ebenso ihre ,pflichten gegen ihre ,eltern wie gegen ,gott vergessen werden4 ,wenn sie ferner nicht an die jugendlichen ,arbeiten gewhnt oder noch gar mit ,wort und ,beispiel angeleitet werden1 der ,unthtigkeit sich hinzugeben1 in ,heftigkeit und ,ungeduld zu gerathen1 zu zanken und zu streiten3 welche traurigen ,folgen mu das fr die ,kinder haben6 ,vter und ,mtter1 die so handeln1 sind keine christlichen ,kindererzieher4 ,die ,eltern haben indessen nicht blo die ,pflicht1 die ,kinder gut zu unterrichten und ihnen kein rgerni zu geben1 sie mssen dieselben auch davor schtzen1 da sie nichts sehen und hren1 was ihrem ,unterrichte entgegenwirkt4 ,leider werden die ,kinder trotz der ,sorge der ,eltern doch noch ,manches sehen und hren1 was ihnen nachtheilig werden kann4 ,da soll das ,beispiel und ,vorbild derselben ihnen ein ,schutz gegen die erhaltenen schlechten ,eindrcke sein4 bergeben die ,eltern die ,erziehung ihrer ,kinder ,dienstmgden1 ,erzieherinnen c41 dann knnen sie nicht vorsichtig genug sein in der ,auswahl derselben1 damit nicht deren ,unterricht das ,gegentheil von dem bewirke1 was sie wnschen und beabsichtigen4 ,wer dem ,kinde den ,unterricht gibt1 der hat das ,kind4 ,ich lernte einst zwei ,priester kennen und fragte sie3 ,wie kam es doch1 da ihr beide ,priester wurdet8 ,euere ,eltern sind doch nicht begeistert fr's ,priesterthum4 ,ich erhielt die ,antwort3 ,da wir ,priester sind1 verdanken wir weder dem ,vater noch der ,mutter1 sondern nur unserer ,dienstmagd2 die hat uns beten gelehrt und unterrichtet in der ,erkenntni und ,liebe ,gottes4 ,wenn sie uns ins ,bett geschickt hatte1 so kam sie nach einigen ,minuten in unsere ,schlafkammer und betete mit uns4 ,sie gab uns durch ,unterricht und ,beispiel ,anleitung zu einem guten ,leben1 und so ist es gekommen1 da wir beide den ,priesterstand whlten4 ,willst du1 mein lieber ,leser1 noch ein ,beispiel1 so hre6 ,ich kenne eine ,mutter1 die ihren ,kindern bis zu ihrer ersten hl4 ,kommunion selbst ,religionsunterricht gab1 indem sie ,tag fr ,tag1 wenigstens kurze ,zeit1 die ,kinder in der hl4 ,religion unterrichtete4 ,und was sie die ,kinder lehrte1 das bte sie auch selbst im ,werke4 beraus gesegnet war auch der ,unterricht dieser ,mutter4 ,smmtliche ,kinder folgten treu den ,vorschriften ihrer ,religion und sind der ,trost1 die ,freude und das grte ,glck ihrer braven ,eltern4 ,lernt der ,mensch an sich schon das ,bse leichter als das ,gute1 wie rasch wird dann erst eine unglckliche ,erziehung ihn dem ,verderben entgegenfhren6 ,eine schlechte ,erzieherin oder ,mutter kann nur allzuleicht durch ,unterricht und ,beispiel die ,grundlage zum knftigen ,verderben schaffen4 ,ich habe einst zwei ,brder kennen gelernt1 von denen der eine schon mit #bg und der andere mit #bi ,jahren starb1 weil sie sich durch ,leidenschaften zu ,grunde gerichtet hatten4 ,kurz vor ihrem ,sterben haben beide gesagt3 ,an unserem ,untergange ist unsere eigene ,mutter ,schuld1 weil sie keinen ,eifer fr's ,gute hatte und uns nicht geschtzt hat in unserer ,kindheit und ,jugend vor so ,manchem1 von dem sie wissen mute1 da es uns nur nachtheilig sein konnte4 ,glcklich daher die ,kinder1 deren ,eltern gute ,kindererzieher sind1 die mit ,wort und ,beispiel in vernnftiger ,weise ihre kleinen ,lieblinge heranziehen und im steten ,bewutsein ihrer hohen1 schweren ,elternpflichten dieselben krperlich1 geistig und sittlich so ausbilden1 wie es ,gott gefllt4 ,dadurch bereiten sie sich selbst ,freude und ,trost und ihren ,kindern groen ,segen4 ,die ,kinder werden dann1 wie sie im ,gesichte die ,zge von ,vater und ,mutter tragen1 auch in ihrem ,lebenswandel die guten ,eigenschaften ihrer ,eltern offenbaren4 ,mchten sich das alle ,eltern recht merken6 ,es werden aber dort1 wo der erste ,unterricht fehlgeht1 und die ,kinder mehr fr die ,welt und das ,weltleben1 als fr ,gott und das ewige ,leben herangezogen werden1 die ,spuren einer solchen verfehlten ,kindererziehung in einem sndhaften ,lebenswandel zu ,tage treten4 ,unzufrieden mit sich selbst werden sie die ,mhseligkeiten des ,lebens nur mit ,murren tragen1 den ,eltern nur den grten ,schmerz und ,kummer bereiten1 ihnen das ,leben verbittern und verkrzen4 ,der ,gedanke an das jenseitige ,leben aber wird dann ,eltern wie ,kinder nicht trsten1 sondern nur mit ,schrecken erfllen4 ,zweite ,schule des ,kindes4 ,ungefhr mit dem sechsten ,jahre beginnt gewhnlich fr die ,kinder die zweite ,schule1 worin sie unterrichtet werden in jenen ,gegenstnden1 deren ,kenntni fr's ,leben erforderlich ist4 ,der erste1 so auerordentlich wichtige ,unterricht1 den das ,kind von den ,eltern erhalten hat1 soll in der zweiten ,schule nur fortgesetzt und weiter ausgedehnt werden4 ,hiefr ist das ,kind jetzt fhig1 weil es im ,alter von #e oder #f ,jahren krperlich wie geistig gengend entwickelt ist4 ,in meiner ,jugendzeit hie es3 ,wer gut lesen1 schreiben und rechnen kann und hinreichende ,religionskenntnisse erworben hat1 der ist in einer guten ,schule gewesen und hat die nthige ,anleitung bekommen1 sich weiter auszubilden4 ,damals hat ,mancher eine ,schule bernommen1 der auch nicht viel mehr verstand1 als gut lesen1 schreiben und rechnen4 ,ich selbst hatte bis zum #ab4 ,jahre einen ,schullehrer1 welcher ,schuhmacher war und doch uns ,kinder mit ,eifer und ,erfolg jene ,gegenstnde gelehrt hat4 ,diesem ,lehrer bin ich heute noch groen ,dank schuldig2 denn er hat uns ein vorzgliches ,beispiel gegeben4 ,wenn auch einige von den ,kindern bei diesem ,unterrichte ziemlich dumm geblieben sind1 weil er nichts in sie hineinbringen konnte1 so ist auch heute das ,geschlecht der ,dummen noch nicht ausgestorben1 wie die ,prfungen zeigen1 trotzdem man fachwissenschaftliche ,lehrer hat4 ,man knnte auch recht gut nachweisen1 da aus solchen ,schulen ,viele hervorgegangen sind1 die sich selbst weiter ausgebildet haben1 wenn sie die ,grundlage ,lesen1 ,schreiben1 ,rechnen gut inne hatten4 ,es gab ,leute1 die in der ,welt- und ,kirchengeschichte sehr bewandert waren1 und ,manche hatten auch die ,geographie in freien ,stunden mittelst eines ,buches recht gut erlernt4 ,mein eigener ,vater1 der ,weber war1 hatte solche ,kenntnisse in der ,welt- und ,kirchengeschichte1 da er mich oft aufsitzen lie1 obgleich ich meine ,universittsstudien bereits vollendet hatte4 ,und so hat es manchen mit guten ,anlagen ,ausgestatteten gegeben1 der durch jene einfache ,schule eine hinreichende ,grundlage erhalten hat1 um sich weiter ausbilden zu knnen4 ,die ,werktagsschule dauerte bis zum #ab4 ,jahr1 und die ,sonn- und ,feiertagsschule vom #ab4 bis zum #ah4 ,jahr4 ,waren einst die genannten ,lehrgegenstnde der ,hauptinhalt des ,schulunterrichts1 und wurde deren ,kenntni als ausreichend betrachtet fr das ,leben und um sich selbst weiter bilden zu knnen1 so hat man freilich heut zu ,tage1 wenn man die groe ,anzahl der jetzigen ,unterrichtsgegenstnde betrachtet1 ganz andere ,schulen1 in denen man viel mehr lernen und umfassendere ,kenntnisse sich aneignen kann4 ,ob aber diese ,schulen fr ,jeden gut und ntzlich sind1 ist eine andere ,frage4 ,die ,kinder sind mit #f ,jahren eben noch ,kinder1 und gehen sie bis zum #ac4 ,jahre in die ,schule1 so sind sie auch dann noch ,kinder geblieben1 krperlich wie geistig4 ,wenn man aber ,kindern zu viel krperliche ,arbeiten auflegt1 so verkmmern sie1 wie bereits frher gesagt ist4 ,sollte ihnen nicht auch durch den ,unterricht zu viel aufgelegt und sie auf diese ,weise geschdigt werden knnen8 ,wird nicht durch eine ,schule1 in der zu viel gelehrt wird1 wie der ,krper1 so auch der ,geist ,noth leiden8 ,was kann aber aus einem geistig und krperlich verkmmerten ,kinde werden8 ,wird ferner einem ,kinde geistig oder krperlich zu viel aufgeladen1 so wird ihm die ,schule zur ,last1 und ,grndlichkeit wird auch nicht zu erwarten sein4 ,dabei soll das ,kind fr seinen ,unterricht begeistert sein1 die ,schule mu sein ,jugendglck ausmachen4 ,mit ,wibegierde soll es den ,unterricht aufnehmen4 ,wer berladen ist1 der will naturgem seine ,last abwerfen und wird mit ,widerwillen erfllt gegen jede fernere ,last1 sowie gegen den1 der diese ,last aufbrdet4 ,wenn man unseren gegenwrtigen ,schulplan und damit die ,anforderungen1 die an die ,kinder gestellt werden1 recht ins ,auge fat und diese dann mit der ,jugend der ,kinder1 mit deren zarten ,naturen1 mit ihren schwachen ,talenten und ,krften vergleicht1 dann mchte man wohl fragen3 ,wie sollen die ,kinder solche ,berge bersteigen1 ohne ,schaden zu leiden8 ,den ,kindern fehlt es doch naturgem bei ihrer unentwickelten ,geistes- und ,krperkraft an ,ausdauer4 ,mssen sie nicht unterliegen geistig1 wie krperlich1 wenn sie ,stunden lang in der ,schule sitzen sollen8 ,ich habe oben bemerkt3 ein ,verslein lernt ein ,kind leicht und gern1 aber ein langes ,gedicht kann es nicht lernen4 ,soll dann ein jugendliches ,gehirn stundenlang neue ,kenntnisse aufnehmen knnen1 ohne ermattet zu werden8 ,da wird es oft gehen1 wie wenn man einen ,schwamm ins ,wasser taucht1 ihn dann herausnimmt und in anderes ,wasser taucht in der ,absicht1 er solle noch viel von letzterem aufnehmen4 ,das zweite ,wasser wird eben vom ,schwamm ablaufen1 weil er bereits gefllt war4 ,wenn die kleinen ,kinder ber zwei ,stunden auf der ,schulbank sitzen1 so bemerkt man an ihnen1 besonders an den ,schwchlingen1 die grte ,langweile1 und man sieht recht gut1 da sie sich am ,unterricht wenig oder gar nicht mehr betheiligen4 ,ist der ,schulplan zu ausgedehnt und zu reichhaltig1 so kann ferner eine ,grndlichkeit im ,erlernen und ,einben nicht erwartet werden4 ,wie kann sich ,geist und ,krper ausbilden1 wenn auf solche ,weise einer gedeihlichen ,entwickelung entgegen gearbeitet wird8 ,kinder sind von ,natur wibegierig und wollen lernen und lernen auch gern2 wenn sie aber durch das ganze ,verhalten zeigen1 da sie dem ,unterricht nicht mehr folgen knnen1 und doch dazu gezwungen werden1 dann wird das ganze ,lernen ihnen zum ,eckel1 und es geht ihnen wie jungen ,pferden1 wenn ihnen zu viel zugemuthet wird4 ,sie gehen zurck anstatt vorwrts4 ,ich hrte vor kurzer ,zeit in einer ,schule zu1 wie bei dem ,anschauungsunterrichte ein ,garten erklrt wurde4 ,wie lange dauerte das1 wie sehr nahm es die ,kinder in ,anspruch1 und was mute der ,unterrichtende dabei aushalten6 ,ich dachte bei mir selber3 ,ich will doch lieber eine ,predigt halten1 als eine solche ,erklrung in ihrer ,umstndlichkeit und ,ausdehnung geben4 ,weiter dachte ich dann3 ,man hat in meiner ,jugendschule nichts ber einen ,garten gesagt1 und doch wute jedes ,kind1 was ein ,garten sei1 was er hervorbringen kann1 und wie er eingerichtet ist4 ,ein anderes ,beispiel4 ,ein ,herr erzhlte mir1 da es so schwer sei1 ,kindern ,begriffe beizubringen1 und sagte1 er habe sich recht abgemht1 einem kleinen ,schulkinde begreiflich zu machen1 was der ,kelch sei1 da er aus ,kupfer1 ,silber oder ,gold gemacht sei und in der ,kirche bei ,darbringung des hl4 ,opfers gebraucht werde4 ,als er nun glaubte1 in aller ,klarheit und ,genauigkeit dem ,kinde ,alles gesagt zu haben1 habe er dasselbe gefragt1 ob es jetzt wisse1 was ein ,kelch sei4 ,es habe geantwortet3 ja4 ,dann habe er die ,frage gestellt1 wo man einen solchen ,kelch bekommen knne1 und es habe zur ,antwort gegeben3 ,beim ,kalkbrenner4 ,hierdurch gab das ,kind den ,beweis1 da es von der ganzen ,erklrung nichts erfat hatte4 ,auf jene ,erzhlung bemerkte ich1 da ich ganz leicht mit dem ,kinde zurecht gekommen wre1 es wrde mir nicht viel ,mhe gekostet haben4 ,auf die ,frage3 wie8 gab ich ihm zur ,antwort3 ,ich htte gar nichts gesagt1 weil das ,kind nach #f bis #h ,jahren schon lange inne geworden wre1 was ein ,kelch ist1 und was ,kalk ist4 -- ,es mu also beim ,unterrichte vor ,allem ins ,auge gefat werden1 da die ,kinder gern lernen1 da es aber nicht zu lange ,zeit dauern darf1 und da man sie nicht zu lange mit ein und demselben ,gegenstande beschftigen mu1 sonst wird der ,geist berladen1 abgestumpft und bekommt ,eckel an der ,sache1 und die ,naturkraft unterliegt4 ,gilt ,dieses im ,allgemeinen1 so darf es noch mehr betont werden bei den schwcher talentirten ,kindern und bei solchen1 deren ,krper weniger entwickelt ist4 ,die ,entwicklung der ,kinder ist sehr verschieden4 ,manches ,kind ist mit fnf bis sechs ,jahren mehr entwickelt als andere mit #i und #aj ,jahren4 ,es ist nicht einmal gut1 wenn sich die ,geisteskrfte zu frh und zu rasch entwickeln2 denn gewhnlich wird bei solchen der ,krper krank und verkmmert frh oder geht ganz zu ,grunde4 ,es gibt ja hufig ,kinder1 die mit sieben bis acht ,jahren scheinbar wenig ,talent zeigen1 mit #aj und #aa ,jahren wachen sie dann um so krftiger auf4 ,ich bin gewi dafr1 da die ,kinder so viel lernen1 als ihre ,krfte erlauben1 aber man soll sie nicht beranstrengen4 ,man darf aber auch beim ,schulunterricht nicht vergessen1 da bei den ,schulkindern der ,unterricht zu ,hause nicht eingestellt ist1 und da die ,hausarbeiten schon frh gelernt und eingebt werden mssen4 ,es mssen der ,vater wie die ,mutter denselben weiter fortsetzen1 und die ,kinder mssen nicht blo das ,arbeiten von ihnen sehen1 sondern entsprechend ihren ,krften dasselbe lernen und ben4 ,sind dieselben zu sehr angestrengt fr die ,schule1 und werden dadurch die jungen ,krfte erschpft1 dann bleibt die ,hausschule zurck1 und was sie als ,kinder in dieser nicht gelernt haben1 das mgen sie nachher nicht ben4 ,die ,eltern sollen indessen nicht blo zu ,hause die ,unterweisung der ,kinder sich angelegen sein lassen1 sondern auch darber wachen1 da jene den ,unterricht in der ,schule gut bentzen4 ,auch hier sei die ,religion der erste und wichtigste ,gegenstand1 und die ,eltern sollen sich oft davon berzeugen1 welche ,fortschritte ihre ,kinder in der ,kenntni derselben machen4 ,sie mssen dehalb ihre ,kinder auch fleiig zur ,schule schicken4 ,wie strenge wurde zu meiner ,jugendzeit von den ,eltern der christliche ,unterricht ausgefragt1 wie eingehend wurde whrend der ,tischzeit an ,sonn- und ,feiertagen ber die ,predigt nachgefragt1 und wenn ich nichts von derselben wute1 mute ich den ,lffel weglegen und bekam nichts zu essen4 ,gewi eine schwere ,bue fr ein hungeriges ,kind1 aber auch eine gerechte ,strafe6 ,die ,kinder sollen jedoch nicht blo in der ,religion gut unterrichtet werden1 sie sollen auch angeleitet werden1 besonders durch das ,beispiel der ,eltern1 ihrem ,glauben gem zu leben4 ,darauf sollen die ,eltern whrend der ,zeit1 wo die ,kinder die ,schule besuchen1 ganz besonders ihre ,aufmerksamkeit richten4 ,was hier whrend der ,schulzeit versumt wird1 wird schwer oder gar nicht mehr einzubringen sein4 ,die ,eltern mssen auch dafr ,sorge tragen1 da die ,kinder in dieser ,zeit eine recht einfache1 nahrhafte ,kost erhalten4 ,sie sollen nicht blo lernen1 sie sollen auch wachsen4 ,wenn die ,kost auch rauh ist1 das macht nichts2 im ,gegentheil1 man soll sich hten1 sie an verfeinerte ,kost zu gewhnen4 ,geistige ,getrnke sollen als ,gift fr die ,kinder betrachtet werden4 ,die ,kleidung soll ebenfalls einfach1 dauerhaft und der ,jahreszeit entsprechend sein4 ,nur keine ,eitelkeit1 welche die ,fhrerin zum ,stolze ist6 ,es soll ferner fr ein recht trockenes ,schlafgemach1 gute ,lftung und recht einfache1 gesunde ,betten gesorgt werden1 so da auch hierdurch keine ,verweichlichung eintreten kann4 ,nicht minder soll man auf ,abhrtung der ,kinder sehen1 sowohl durch freie ,luft1 als besonders durch die angegebenen ,mittel3 ,barfugehen1 im ,wasser gehen u4 s4 w4 ,im ,winter kann die ,jugend des ,morgens und ,abends im ,hause barfu gehen2 doch soll zu dieser bung im ,freien ganz besonders der ,frhling und ,herbst benutzt werden4 ,durch die ,abhrtung allein kann die ,natur in der ,jugend um's ,doppelte gekrftigt werden4 ,es kostet nichts1 und die ,mhe ist gering4 ,wie bald sind die ,kinder unterrichtet1 da sie sich ein ,badwasser zurecht machen knnen1 und wenn sie in der ,woche zwei bis vier ,halbbder oder auch ,ganzbder nehmen1 #a_/b bis hchstens #a ,minute lang1 so entwickeln sie sich krftig zur grten ,freude ihrer ,eltern1 wie zu ihrem eigenen ,segen4 ,wird die ,jugend aber verweichlicht1 so werden ihr viele ,leidenschaften und ,gebrechen eingepflanzt4 ,schule der heranwachsenden ,jugend4 ,die ,schulzeit dauert gewhnlich vom #f4 bis #ac4 ,jahre1 welche ,zeit man noch zur ,kindheit rechnet4 ,sie gleicht einem schnen ,frhlingstage1 der jedoch bald entschwunden ist4 ,dann kommt eine andere ,zeit1 welche theilweise dieselben ,pflichten mit sich bringt1 aber in einem hheren ,grade4 ,da drfte der ,hausvater und die ,hausmutter schon ,alles aufbieten1 da sie ein guter ,lehrer und eine gute ,lehrerin seien fr ihre ,kinder4 ,bisher waren diese noch scheu und schchtern und weilten mehr in der ,nhe der ,eltern und sahen hauptschlich auf diese4 ,sobald aber das ,kind mehr heranwchst1 wird es wibegieriger1 es will mehr schauen1 mehr hren und ausgedehnteren ,verkehr haben4 ,da handelt es sich denn vor ,allem darum1 mit aller ,sorgfalt darauf zu achten1 da es nur ,gutes hre und sehe und im ,guten sich be1 vor allem bsen ,umgang dagegen bewahrt werde4 ,in dieser ,zeit mu eine feste religise ,grundlage gelegt werden1 auf der sich das ganze weitere ,leben des ,menschen aufbaut4 ,man kann diese ,jahre daher so recht eine ,tugendschule nennen1 weil die bung der ,tugend der ,hauptgegenstand des ,unterrichtes sein mu4 ,es soll den jugendlichen ,herzen recht fest das ,urtheil eingeprgt werden1 das ,gott ber die ,menschheit ausgesprochen3 zu arbeiten im ,schweie des ,angesichts und in ,geduld die ,mhsale und ,beschwerden des ,lebens zu ertragen4 ,weil in dieser ,zeit die ,welt ,alles aufbietet1 die ,jugend zu fesseln1 so soll sie auch noch recht vertraut gemacht werden mit dem hrtesten ,strafurtheil1 das ,gott ber den ,menschen ausgesprochen hat3 ,du mut einst sicher sterben1 und dann mut du ,alles verlassen1 was du besitzest1 und ,rechenschaft ablegen ber all dein ,thun und ,lassen4 ,in diesen ,jahren entscheidet es sich schon bei den ,meisten1 ob sie die breite ,strae der ,welt wandeln werden oder den schmalen mhsamen ,weg der ,tugend1 welcher allein zur ,zufriedenheit auf ,erden und zum ewigen ,glck fhrt4 ,sie mssen ihre ,erfahrung benutzen1 um ihre ,kinder zu schtzen vor den ,gefahren der ,welt1 und sie unterrichten1 wie sie denselben ausweichen knnen4 ,sie sollen sie lehren1 da sie zu ,grunde gehen1 wenn sie die ,gefahren aufsuchen4 ,damit die ,eltern aber recht sich angetrieben fhlen1 mit allem ,eifer hierin ihre ,pflicht zu erfllen1 mgen sie wohl bedenken1 da ihre ,kinder mehr ,neigung zum ,bsen als zum ,guten haben4 ,nichts aber hlt den ,menschen krftiger davon ab1 seinem bsen ,hang und den ,lockungen der ,welt zu folgen1 als ein religises ,tugendleben1 weil dadurch dem ,menschen seine ewige ,bestimmung stets vor ,augen bleibt1 welche die ,welt in ihrer ganzen ,armseligkeit erkennen lt4 ,nie wird die ,welt und bse ,lust ber die ,tugend siegen1 wenn das ewige ,ziel erfat und mit ,jugendeifer angestrebt wird4 ,das ,gegentheil aber wird bei denen der ,fall sein1 die in dieser ,lebenszeit jenes ,ziel aus dem ,auge verlieren4 ,so geschieht es1 da die einen den ,weg der ,demuth wandeln1 die anderen den ,weg des ,stolzes1 die einen ,liebe zur ,einfachheit haben1 die anderen zur ,eitelkeit4 ,die einen fhren ein gengsames ,leben1 die anderen ergeben sich den ,genssen und ,lustbarkeiten4 ,gerade so ist es mit allen brigen ,tugenden und ,untugenden4 ,junge ,bume1 die man in den ,garten setzt1 brauchen viele ,jahre hindurch eine feste ,sttze und mssen fleiig beschnitten werden1 damit sie nicht zu ,grunde gehen oder ausarten4 ,eine solche ,sttze mssen die ,eltern fr die ,kinder sein1 und sie mssen auch die verschiedenen ,auswchse des ,bsen abschneiden4 ,geht den ,bumchen die ,sttze verloren1 dann werden sie bald durch die ,strme vernichtet4 ,gerade so geht es der ,jugend1 wenn nicht die schirmende und leitende ,hand der ,eltern sie vor dem ,untergange bewahrt4 ,wird sie aber in diesen ihren schnsten1 aber auch gefhrlichsten ,jahren unterrichtet in der ,furcht1 der ,liebe und dem ,dienste ,gottes1 dann schlgt sie den ,weg der ,weisheit und des ,glckes ein1 den sie auch lieb gewinnen wird4 ,ich kannte eine ,familie1 in welcher der ,vater herzensgut1 die ,mutter aber so verblendet war1 da sie nur ,gutes an ihren ,kindern sah4 ,sie bersahen beide die bsen ,neigungen ihrer ,kinder und die ihnen drohenden ,gefahren und gnnten ihnen zu viel ,freiheit4 ,als diese gegen #bj ,jahre alt waren1 konnten die ,eltern schon recht gut sehen1 da sie fr das eine ,nothwendige nur wenig ,interesse hatten1 und da sie auf der breiten ,strae des ,verderbens wandelten1 von der sie nicht mehr abgebracht werden konnten4 ,die zwei ,shne suchten ,weltfreuden und heitere ,gesellschaften auf1 und bald gefiel es ihnen nicht mehr zu ,hause bei ,vater und ,mutter4 ,der eine ergab sich dem ,spiel und der ,trunksucht1 der andere ging die ,strae der ,sinneslust4 ,das ,vater- und ,mutter-,wort wurde weder gehrt noch befolgt1 und mit #be ,jahren waren beide schon ein ,opfer ihrer ,leidenschaften geworden4 ,die ,tochter kam in eine ,gesellschaft1 in der die ,eitelkeit in ,wort und ,beispiel gepredigt wurde1 und bald wurde auch bei dieser das ,sprchwort wahr3 ,hochmuth kommt vor dem ,falle4 ,ehe sie #bd ,jahre erreichte1 bereitete sie schon ihren ,eltern groen ,jammer1 und die traurigen ,folgen steigerten sich von ,jahr zu ,jahr4 ,die ,mutter konnte ,kindsmagd ihrer verdorbenen ,tochter werden1 und ihr ,vater konnte fr ,alle das ,brod verdienen4 ,das ,traurigste aber ist dabei1 da solche ,eltern dann weder durch ,wort noch durch ,beispiel mehr etwas vermgen2 denn wenn die ,kinder den ,weg der ,thorheit wandern1 werden sie leicht verstockt und unempfnglich fr weisen ,rath4 ,dagegen ist mir ein anderer ,vater und eine ,mutter bekannt1 die sehr arm sind und recht mhsam und kummervoll das ,brod fr acht ,kinder verdienten1 welche nur mit der einfachsten und rmsten ,kost gespeist werden konnten4 ,schon in den ersten ,jahren wurden sie streng angehalten1 das eigene ,brod verdienen zu helfen4 ,aber sie lernten auch beten3 ,gib uns heute unser tgliches ,brod1 sowie auch den ,spruch3 ,im ,schweie deines ,angesichtes sollst du dein ,brod verdienen4 ,diese ,kinder kamen bald zu fremden ,leuten1 um in deren ,dienst sich das ,nthige zu erwerben4 ,hatten sie auch nichts ,anderes aus dem ,elternhause mitgenommen1 so doch die ,eine3 ,gott treu zu dienen und fleiig zu arbeiten4 ,waren sie auch von ,vater und ,mutter entfernt1 so waren diese ihnen dennoch eine feste ,sttze1 an der sie sich aufrecht hielten in allen ,strmen und ,versuchungen2 denn das ,band der christlichen ,kindesliebe zerreit nicht so leicht4 ,alle diese ,kinder kamen spter zu recht guter ,versorgung1 so da sie von ,vielen ob ihres zeitlichen ,glckes beneidet wurden4 ,was war die ,ursache1 da sie so gesucht wurden8 ,sie hatten ,religion und ,arbeitslust1 waren mit ,tugenden geschmckt und erfllten treu die ,pflichten gegen ,gott und ihre ,eltern4 ,vor mehr als #be ,jahren lernte ich eine recht christliche ,mutter kennen1 deren ,mann starb1 als das #i4 ,kind in der ,wiege lag4 ,mit einem ganz auffallenden ,segen leitete diese ,wittwe ihr ,hauswesen und erzog ihre ,kinder musterhaft4 ,und was befhigte sie hierzu8 ,sie besa wahre1 tiefe ,religiositt1 ,einfachheit1 ,sparsamkeit1 ,gengsamkeit1 verbunden mit einem ruhigen ,charakter und einer auerordentlichen ,wachsamkeit4 ,in den angegebenen ,jahren mssen die ,eltern auch wohl berlegen1 worin sie ihre ,kinder unterrichten1 was ihnen nothwendig1 was ihnen ntzlich und was berflssig ist4 ,das ,nothwendigste1 was sie lernen mssen1 ist ein einfacher ,haushalt2 zu diesem gehrt vor allem ,reinlichkeit1 ,einfachheit und ,bercksichtigung des ,ntzlichen4 ,ganz verkehrt wre es1 wenn die ,kinder lernten1 das ,ntzliche und ,nothwendige auer ,acht zu lassen und ,eitelkeit und ,luxussachen vorzuziehen4 ,das ,nhen1 ,flicken und ,stricken mu ein ,mdchen nothwendig verstehen2 dieses mu daher auch das ,erste sein1 was es lernt4 ,wenn es aber anfngt mit ,hckeln und ,sticken1 dann wird es spter nicht flicken und nicht stricken wollen4 ,wie viel liegt doch an der ,erlernung der huslichen ,arbeiten6 ,mchten ferner ,reinlichkeit1 ,einfachheit und ,gengsamkeit gut eingeschult werden6 ,ganz besonders aber soll die ,besorgung der ,kche von der weiblichen ,jugend gut erlernt und dabei immer die ,frage gestellt werden3 ,was ist am gesndesten1 einfachsten und nahrhaftesten1 und was gibt ,kraft und ,ausdauer8 ,alles1 was hierzu nicht dient1 soll man mglichst meiden4 ,wie gern schleicht die ,genusucht sich ein und verdrngt ,einfachheit und ,gengsamkeit und damit zugleich oft auch den ,wohlstand6 ,die ,eltern sollen nie vergessen1 da ihre ,kinder wachsen bis zum #bd4 ,jahre und dehalb whrend dieser ,zeit eine nahrhafte1 gute ,kost brauchen1 damit sie gut auswachsen knnen4 ,auch das dmmste ,mdchen kann ein ,frulein spielen1 ein nobles ,kleid und einige ,phrasen reichen zur ,noth aus1 aber damit ist in einem ,haushalt nichts geleistet4 ,viele spazieren mig umher und untersttzen ihr hoffrtiges ,streben1 vornehm zu erscheinen1 noch mit hohen ,abstzen unter den ,schuhen4 ,sie kennen das ,modejournal viel besser als ein praktisches ,kochbuch1 und stehen in ihrer eigenen ,meinung bei weitem hher als das gewhnliche ,volk4 ,halten sie sich auch nicht ganz einer ,grfin gleich1 so haben sie doch wenigstens dreiviertel davon4 ,wenn sie aber ein schwarzes ,stcklein ,brod zu ihrem ,unterhalt verdienen sollten1 wrde ihnen jede ,gewandtheit abgehen4 -- ,ich kannte eine ,mutter1 die hatte ihre ,tochter fr schn gehalten und glaubte1 sie sei zu gut fr das einfache ,landleben1 und natrlich glaubte auch ,frulein ,tochter1 das ,landleben sei nichts fr sie1 sie sei vielmehr zu ,hherem bestimmt4 ,das eingebildete ,mdchen wollte in die ,stadt1 und die verblendete ,mutter begleitete sie gern dahin1 damit sie fr etwas ,hheres ausgebildet werde4 ,als es dann die ,ferienzeit zu ,hause zubrachte und nicht wenig aus sich machte1 hat auch die blinde ,mutter ihr ,wohlgefallen daran gehabt und sich gefreut1 da die ,tochter so herrlich herangebildet werde4 ,als aber die stdtische ,bildungsschule zu ,ende ging und die ,mutter ihr kleines ,besitzthum geopfert hatte1 und nun ein noch hheres ,glck eintreten sollte1 geschah leider das ,gegentheil4 ,niemand wollte sich durch den ,besitz ihrer ,tochter glcklich machen1 und so war sie genthigt1 ihr ,brod selbst zu verdienen4 ,sie hat fters ihren ,platz gewechselt und nie einen geeigneten gefunden1 weil sie zu ,nichts taugte4 ,endlich zwang sie die ,noth1 in eine ,fabrik zu gehen4 ,nur wenige ,jahre gingen vorbei1 und sie kam wieder zurck in die ,gemeinde1 in der sie frher eine ,zeit lang eine so vornehme ,rolle gespielt hatte1 und suchte um ,untersttzung nach4 ,ehe die ,mutter gestorben1 konnte sie die ,frchte ihrer ,erziehung sehen1 und sicher hat ,gram und ,kummer1 frher1 als es sonst geschehen wre1 ihr ,grab geffnet4 ,wer ist nun schuld an einem solchen unglcklichen ,lebenslauf8 ,kommt aber nicht recht oft ,derartiges im ,kleinen oder ,greren vor8 ,d'rum sollen die ,eltern sich ihrer ,aufgabe bei der ,erziehung ihrer ,kinder wohl bewut sein4 ,es ist also am besten1 von ,anfang an den ,unterricht in der ,einfachheit1 ,sparsamkeit1 ,gengsamkeit und besonders in der ,religion zu beginnen und ihn stets fortzusetzen4 ,die so aufgezogen sind1 werden in jeder ,lage ihres ,lebens sich zu helfen wissen4 ,besonders wird ihnen die ,religion1 welche ihnen tief eingeprgt wurde1 ein trostreicher ,fhrer durch alle ,schicksale sein1 welche sie treffen4 ,wahl des ,berufes4 ,zu dem ,wichtigsten im ,leben des ,menschen gehrt ganz gewi die ,wahl des ,berufes4 ,fllt diese gut aus1 so wird er seine ,aufgabe meistens gut lsen4 ,ist das aber nicht der ,fall1 dann ist leider hufig das menschliche ,leben eine ,kette von ,elend4 ,mit ,recht kann die ,welt als eine ,werksttte betrachtet werden1 in der es unzhlige verschiedene ,beschftigungen gibt und jede ,beschftigung auch ihre ,liebhaber findet4 ,vergeht die ,kindheit wie ein schner ,morgen1 so schwindet auch die ,jugend rasch1 hnlich der ,frhlingszeit4 ,wie aber nach dem ,frhling der heie ,sommer kommt1 so folgt auch auf die ,jugend das ernste ,berufsleben4 ,jeder ,mensch soll in einem bestimmten ,berufe wirken4 ,wer aber setzt fr die einzelnen ,menschen fest1 welchem sie sich widmen sollen8 ,sollen etwa ,vater und ,mutter ihrem ,kinde denselben anweisen8 ,die ,antwort lautet3 ,wir gehren ganz und allein ,gott1 unserm ,schpfer1 und er allein hat das ,recht1 den ,beruf zu bestimmen4 ,die ,eltern haben nur die ,aufgabe1 die ,kinder fr den ,beruf vorzubereiten1 und sie sollen sich recht ,mhe geben1 da der von ,gott bestimmte ,beruf gefunden wird4 ,in ,wirklichkeit1 wenn ein ,kind gut erzogen wird1 so wird sich auch ,neigung und ,fhigkeit fr irgend einen ,beruf bei ihm zeigen1 und wenn dann ein vernnftiges ,vater- und ,mutter-,wort hinzukommt1 so wird der ihm von ,gott bestimmte ,beruf leicht ermittelt werden4 ,die ,eltern sollen aber in dieser ,sache den ,kindern einen wohlberlegten ,rath geben und vor allem ,andern darauf ihr ,augenmerk richten1 da der ,wille ,gottes an ihnen erfllt werde4 ,sie sollen das ,berufsleben nur als ein ,mittel auffassen1 um ,gott mglichst vollkommen zu dienen4 ,in dieser ,beziehung werden aber sehr hufig von den ,eltern ,fehler begangen4 ,sie lassen nur das ihre ,sorge sein1 da die ,kinder zu einem greren ,besitzthum und ,reichthum kommen oder auch zu ,ehre und ,ansehen4 ,aber gerade hierdurch werden viele ,tausende ihrem wahren ,berufe entfhrt4 ,daher kann man manche reiche ,leute treffen1 und ,manche in hohen ,ehrenstellen1 die doch1 wenn sie sich aufrichtig aussprechen wollten1 gestehen wrden1 da sie sehr unglcklich sind4 ,nicht ,reichthmer1 nicht ,besitz1 nicht ,ehre macht glcklich1 sondern allein die ,zufriedenheit2 diese aber wird nur dann erreicht1 wenn man zu seinem wahren ,berufe gekommen ist und die ,pflichten desselben treu erfllt4 ,ich bereitete einst eine sehr bejahrte ,dienstmagd zum ,tode vor1 und als ich ihr sagte1 ,gott werde ihr gut sein1 denn sie habe ein hartes ,berufsleben gehabt1 gab sie zur ,antwort3 ,ich habe keinen schweren ,beruf gehabt2 ich war immer recht zufrieden1 und wenn ich nochmals auf die ,welt kme1 mchte ich wieder eine ,dienstmagd werden4 ,ein klarer ,beweis1 da sie ihren ,beruf gefunden und ihre ,pflichten treu erfllt hatte4 ,es kam zu mir einst ein ,hausvater und suchte ,trost4 ,er erzhlte mir ,folgendes3 ,einst habe er in einem ,taschentchlein seine ganze ,habschaft in die ,stadt gebracht1 habe dann aber wegen seiner ,arbeitsamkeit1 seines ,fleies und guten ,verhaltens eine reiche ,partie gemacht und so ein groes ,vermgen erhalten4 ,er sei jetzt aber ebenso unglcklich1 wie er einst als ,geselle glcklich gewesen4 ,und auf die ,frage3 ,warum haben ,sie denn diese ,heirath gemacht8 gab er zur ,antwort3 ,ich wollte der ,armuth entkommen und glaubte1 ich werde im ,besitz von ,hab und ,gut mein briges ,glck auch bewahren knnen4 ,jetzt bin ich eines ,andern belehrt1 kann es aber nicht mehr ndern4 ,ich bin unglcklich und werde kaum je mehr mein altes ,glck wieder finden knnen4 ,gibt es nicht viele1 denen es hnlich ergeht8 ,daran wird ,keiner zweifeln1 der sich schon einmal in der ,welt recht umgesehen hat4 ,darum heit es vorsichtig sein1 da man nicht den verkehrten ,stand erwhlt4 ,jeder suche mit ,hlfe ,gottes unter ,bercksichtigung der angeborenen ,neigungen und ,fhigkeiten den richtigen zu finden4 ,soll ich aber den ,eltern einen guten ,rath geben1 wie sie den ,kindern zur ,erlangung ihres richtigen ,berufes behlflich sein knnen1 so sage ich ,dieses3 ,pflanzet in die ,herzen eurer ,kinder auf's ,tiefste die ,religion ein2 stellt in eurem ,leben den ,kindern das ,beispiel eines echt christlichen ,wandels vor ,augen2 machet die ,kinder gewandt fr alle ,beschftigungen1 wodurch sie ihr ,brod verdienen knnen2 gewhnet sie an ,selbstverlugnung1 an ,entsagung1 an ,entbehrung1 ganz besonders aber an ,gengsamkeit4 ,dann ist zuversichtlich zu hoffen1 da die ,kinder in den fr sie bestimmten ,beruf eintreten werden4 ,es herrscht vielfach die ,meinung1 man solle nur das allein gut lernen1 was zum knftigen ,berufe nothwendig sei1 das brige aber bei ,seite lassen4 ,ich bin ganz anderer ,ansicht2 denn man erhlt auf diese ,weise nur einseitige1 unerfahrene ,leute1 die in ihrem ,berufe lange gar nicht oder nicht vollstndig zurecht kommen4 ,zu letzterem ist eine umfassendere ,kenntni des ,lebens berhaupt erforderlich4 ,ich war bis zum #ba4 ,jahre ,weber und ,arbeiter in der ,landwirthschaft1 aber es hat mich noch nie gereut1 meine ,jugendjahre mit diesen ,beschftigungen zugebracht zu haben4 ,es ist doch ein groer ,unterschied1 ob man von verschiedenen ,berufsthtigkeiten blo gelesen und gehrt1 oder diese selbst mitgemacht hat4 ,ich kenne mehrere ,priester1 die auch ,landwirthschaft1 ,gewerbe c4 getrieben haben4 ,niemand aber wird ihnen den ,vorwurf machen1 da ,dieses ihre ,leistungen im priesterlichen ,berufsleben beeintrchtigt habe4 ,gewi ist auch1 da der1 welcher durch eigene ,erfahrung das ,berufsleben ,anderer gekostet hat1 mehr ,theilnahme an deren ,schicksal hat und leichter ein guter ,rathgeber sein kann1 als wenn er dasselbe nur durch bloes ,anschauen kennen gelernt hat4 ,solche ,nebenschulen sind ein groer ,vortheil fr das eigene ,berufsleben4 ,es kann ,jemand1 wenn er von ,jugend auf nur das fr seinen sptern ,beruf ,nothwendige erlernt hat1 leicht ein einseitiger ,mensch werden4 ,gerade so1 wie auf den menschlichen ,geist1 wirkt es auch auf den menschlichen ,krper vortheilhaft1 wenn einer nicht ausschlielich das erlernt1 was zu seinem ,berufe gehrt4 ,landwirthschaftliche ,beschftigungen1 wie ein groer ,theil der ,gewerbe wirken gnstig auf ,entwickelung und ,vermehrung der ,krperkrfte4 ,ich kenne einen ,beamten1 der in seinen jungen ,jahren ,landwirthschaft getrieben1 spter studiert1 zwei ,jahre mit ,theologie sich beschftigt hat und dann der juristischen ,laufbahn sich widmete4 ,er wurde mit der ,zeit ein allgemein beliebter ,beamter1 zu dem man gern gegangen ist4 ,man wute1 er konnte ,rath geben2 er schtzte auch die ,religion sehr hoch1 weil er durch ,studium sie genauer kennen gelernt hatte4 ,gerade die ,vielseitigkeit seines ,wissens ist der ,grund1 da er sich1 wie ,wenige1 seines ,berufes freut4 ,eine ,hausfrau war als ,kind in ein hheres ,bildungsinstitut gekommen1 hatte aber recht sichtbar alle ,anlagen fr den brgerlichen ,stand4 ,nur mit groer ,mhe lernte sie die ,aufgaben im ,institut1 aber im einfachen huslichen ,leben wurde sie nicht unterwiesen4 ,sie hat auch wirklich eine ,stellung1 entsprechend der ,vorbildung1 bekommen4 ,sie fhlt sich aber unglcklich1 eignet sich nicht fr ihre ,lebensstellung und wird mithin ihren ,berufspflichten in keiner ,weise vollstndig gengen knnen4 ,ein ,mdchen mit etwas beschrnktem ,talent1 welches ich selbst kannte1 besa viel ,sinn fr ,religion und ,arbeit4 ,es htte sich fr einen gewhnlichen ,stand vortrefflich geeignet4 ,es hat aber mit groer ,mhe ein wenig ,franzsisch gelernt1 auch etwas ,zeichnen1 d4 h4 ,striche machen1 und mute auerdem fleiig das ,komplimentirbuch studieren und auswendig lernen4 ,es hat sich dabei recht mhsam abgeplagt4 ,vater und ,mutter glaubten mit diesem ,kinde recht glcklich zu werden1 weil sie viel auf dessen ,ausbildung verwendet hatten4 ,da es #hj1jjj ,gulden von den ,eltern als ,aussteuer bekam1 so hat das ,mdchen auch einen ,brutigam aus einem hheren ,stande bekommen4 ,ich kenne aber keine unglcklichere ,person als diese ,frau4 ,das ,eingelernte half nicht weit1 sie konnte es nicht verwerthen1 und wo die ,anlagen fehlen1 wird nie etwas ,tchtiges zu ,stande gebracht werden knnen4 ,ich bin der berzeugung1 sie htte in einem gewhnlichen ,stande bei entsprechender ,auswahl ihres ,berufes das gerade ,gegentheil1 nmlich recht glcklich werden knnen4 ,mchte man doch niemals bersehen1 da der ,spatz niemals eine ,nachtigall wird6 ,diese bedauernswerthe ,person ist aber nicht blo unglcklich fr sich1 sondern ein ,grund des ,schmerzes fr ihre ,eltern1 fr ,verwandte und ,bekannte4 ,es ist daher auch sehr erklrlich1 da ihr bestndiger ,kummer und ihr ,elend sie frher1 als es sonst geschehen wre1 ins ,grab gebracht hat1 welches sie einem ,leben vorzog1 von welchem sie gern erlst sein wollte4 ,den ,eltern aber mute das besonders groen ,schmerz bereiten1 da sie an sich nicht genug die ,frage gestellt hatten3 ,in welchen ,beruf taugt unsre ,tochter nach ,anlage und ,fhigkeiten des ,krpers und ,geistes8 ,ein anderes ,mdchen war presthaft und hatte zudem noch einen zu kurzen ,fu1 aber ein groes ,vermgen4 ,dieses ,mdchen wollte einen ,brutigam haben4 ,die ,eltern waren in dieser ,sache die ,rathgeber und ,auswhler4 ,es hie3 ,um so viel ein ,fu krzer ist als der andre1 um so viel mehr ,kronthaler bekommt unsere ,tochter1 so da das fehlende ,stck durch ,silber ergnzt wird1 und die presthaften ,vertiefungen im ,krper werden mit ,gold ausgefllt4 ,es kam auch wirklich ein flotter ,brutigam1 der ,liebe und ,treue sicher versprochen und sie dehalb auch bekommen hat4 ,nach drei ,jahren schon war ihr aber1 bildlich gesprochen1 die ,haut zu dreivierteln abgezogen1 im #d4 ,jahre gings an den letzten ,theil1 und zuletzt war es noch ein ,trost fr sie1 von diesem ,ehemanne1 den die eigenen ,eltern ihr angerathen1 durch den ,tod befreit zu werden4 ,es lassen sich unzhlige ,beispiele anfhren1 bei denen hnliches1 wenn auch in geringerem ,grade1 stattgefunden hat4 ,die ,ursache des bels liegt in der ,unerfahrenheit des ,kindes und der unglcklichen ,leitung und ,berathung durch die ,eltern4 ,wer ,augen hat zum ,sehen1 der schaue nur um sich1 und er wird meine ,aussagen hinreichend besttigt finden4 ,ist ein groer ,theil der ,menschen unglcklich1 weil sie entweder den richtigen ,beruf nicht gewhlt haben1 oder weil die gehrige ,vorbereitung gefehlt hat1 so gibt es auch eine groe ,anzahl1 die sich in ihrer ,jugendzeit in irgend ein ,laster verirrt hat und aus diesem ,grunde die ,standespflichten nicht erfllt4 ,wie viele ,jnglinge ergeben sich der ,trunksucht6 ,diese werden spter ihren ,berufspflichten auf die ,dauer nicht nachkommen knnen4 ,es wird fehlen am ,wohlstand1 am huslichen ,frieden1 am rechten ,betriebe des ,geschftes1 kurz1 das ganze ,berufsleben wird ein verfehltes sein4 ,sie werden weder die ,pflichten gegen sich1 noch die des bernommenen ,berufes gehrig erfllen1 und leider treffen die traurigen ,folgen auch die ,nachkommen4 ,es war mir ein ,jngling bekannt1 der in seiner ,jugendzeit ber alle seines ,gleichen in seinem groen ,heimathdorfe durch ,talent und ,fhigkeiten weit hervorragte2 leider aber hatte er sich das ,trinken angewhnt4 ,anfangs trank er sich ungefhr alle ,monate einen ,rausch an1 doch seine ,leidenschaft machte immer grere ,fortschritte4 ,er heirathete ein recht vernnftiges ,mdchen1 welches hoffte1 er werde sein ihr gegebenes ,versprechen halten und von der ,trunksucht abstehen4 ,es war aber das ,gegentheil der ,fall4 ,mit seiner ,trunksucht verband sich auch noch die ,spielsucht1 und nachdem er #af ,jahre unglcklich gewirthschaftet hatte1 war er ein ,opfer seiner ,leidenschaft geworden4 ,der ,hof kam in fremde ,hnde1 und der ,mutter mit ihren #f ,kindern blieb nur ein kleines ,huschen4 ,die ,mutter mute darben1 die ,kinder waren gentigt durch ,ausdienen ihr ,brod zu verdienen4 ,jedes htte leicht ein schnes ,heirathsgut bekommen knnen1 wenn der ,hausvater arbeitsam und gengsam gewesen wre und1 statt zu trinken1 die ,pflichten seines ,standes erfllt htte4 ,gibt es nicht viele solcher oder hnlicher ,beispiele in jedem ,stande8 ,was aber ist vielfach ,ursache an solchen beln8 ,eine unglckliche ,jugendschule im ,vaterhause4 ,wie glcklich sind doch ,kinder1 welche einen strengen ,vater und eine recht strenge ,mutter haben1 die gute ,wchter und ,beschtzer ihrer ,kinder sind und durch ,wort und ,beispiel sie zum ,guten anleiten6 ,noch nachtheiliger als ,bier und ,wein wirkt der ,schnaps4 ,wer mchte die ,beispiele alle zusammenzhlen1 wo durch das ,laster des ,schnapstrinkens der ,sufer selbst und seine ganze ,familie zu ,grunde gerichtet wurden6 ,d'rum sollen die ,eltern ernstlich besorgt sein1 von diesem verderblichen ,getrnke die ,kinder fern zu halten1 damit sie nicht dem ,schnapse zum ,opfer fallen4 ,bei geistigen ,getrnken sind folgende ,grundstze festzuhalten3 ,geniee nur wenig davon1 und gewhne dich nie so daran1 da du ein ,bedrfni darnach fhlst1 sonst bist du schon auf dem verderblichen ,wege1 von dem du nur schwer wieder abzubringen bist4 ,viel besser aber bist du noch daran1 wenn du dich ganz von derartigen ,getrnken fern hltst1 dann bleibt die ,natur unverdorben und in gutem ,stande4 ,den besten ,schutz vor der ,trunksucht gewhrt die ,religion2 wird diese in ,wahrheit hoch geschtzt und lebt man nach ihren ,vorschriften1 dann wird dieses ,laster gewi nicht ,eingang finden4 ,ein schreckliches ,laster1 in das sich so ,viele verirren1 ist die ,unzucht4 ,sie rafft viele ,opfer dahin und hat fr das ,berufsleben die allertraurigsten ,folgen4 ,auch hier heit es3 ,was du aussest1 das wirst du ernten4 ,gegen kein anderes ,laster sollen die ,eltern ihre ,kinder mehr schtzen1 als gegen dieses4 ,leicht knnen dieselben sich in dieses ,laster verirren1 wenn ,vater und ,mutter kein wachsames ,auge haben4 ,hat sich aber ein ,jngling oder eine ,jungfrau demselben einmal hingegeben1 so wird ,vater-und ,mutter-,wort kaum vermgen1 die ,unglcklichen noch zurckzuhalten und zu bessern4 ,wie vielen ,tausenden wird in den schnsten ,jahren dieses ,laster schon ein ,todtengrber6 ,am allertraurigsten aber ist es1 wenn mit der ,unzucht sich die ,trunksucht verbindet4 ,wer mit zwei ,mrdern es zu thun hat1 wie soll der noch entkommen knnen8 ,glcklich also1 wer in der ,lebensschule durch seiner ,lehrer ,unterricht und ,beispiel von solchen ,unholden fern gehalten wird4 ,auer diesen zwei angefhrten ,lastern knnten noch mehrere andere genannt werden1 die recht verderblich wirken4 ,fllt es auch nicht so grell in die ,augen1 so wirken sie doch im ,stillen wie ein verborgener ,krebsschaden4 ,was aber schtzt vor allen diesen beln8 ,einzig und allein dieses3 die ewige ,bestimmung des ,menschen recht erfassen1 die ,religion gut erlernen und ihr folgen4 ,wre es doch mglich1 allen ,vtern1 allen ,mttern1 allen ,erziehern und ,erzieherinnen zuzurufen3 ,fasset doch die hohe ,wrde und den ,werth des ,menschen recht auf1 und wollt ihr in euerem ,berufe euch und ,andere glcklich machen1 so leget eine feste religise ,grundlage in die ,herzen der euch anvertrauten ,kinder und lehret sie die ,tugend ben6 ,schtzt sie vor jeglichem ,laster dadurch1 da ihr sie ihre ,religion schtzen lehrt4 ,in dieser ,lebensschule1 in der man fr sein knftiges ,glck sich vorbereitet1 soll aber1 wie fr die ,gesundheit des ,geistes1 so auch fr krperliche ,gesundheit recht gesorgt werden4 ,wie man in einem bauflligen ,hause nicht gut und sorgenfrei wohnen kann1 so ist es auch fr den ,geist eine ,plage1 wenn er im spteren ,berufsleben nicht in einem gesunden ,krper wohnt4 ,es ist somit fr ,eltern und ,erzieher eine heilige ,pflicht1 nach der ,sorge fr den ,geist auch dafr ,sorge zu tragen1 da die ihnen zur ,erziehung bergebenen nicht blo von ,lastern frei gehalten und mit ,tugenden geschmckt werden1 sondern da bei ihnen die gesunde ,seele auch in einem gesunden ,krper wohne4 ,soll aber dieser krftig und ausdauernd sein1 dann mu er gute1 nahrhafte ,kost erhalten1 und es mu ,alles vermieden werden1 was der ,natur schdlich sein knnte4 ,auch das ,wasser ist ein vorzgliches ,mittel1 um die ,gesundheit zu erhalten und zu befestigen1 und sollte in seiner ,wirksamkeit fr die ,jugend erkannt und fleiig benutzt werden4 ,ich bin gar nicht dafr1 da ,jeder ,hydropath werden soll1 es ist ,dieses gar nicht nothwendig2 aber das ,wasser zu bentzen als ,reinigungs- und ,strkungs-,mittel des ,krpers und vor ,allem als ,schutzmittel gegen die ,krankheiten1 das sollte ,niemand verabsumen4 ,wenn ,jemand seinen ,rock nie reinigt1 so wird er bald vom ,schmutze und ,staube verdorben sein2 dehalb ist aber nicht gesagt1 da ,jeder zwei- oder viermal des ,tages seinen ,rock ausstuben und ausbrsten soll4 ,ich bin der vollsten berzeugung1 da der grere ,theil der ,menschheit viel gesnder1 glcklicher und zufriedener leben wrde1 wenn man eine vernnftige ,wasserkur gebrauchen wrde4 ,wenn die gegenwrtige ,generation nicht noch armseliger werden soll1 so mu schon bei den ,kindern angefangen werden4 ,die ,jugend soll nur den ,versuch machen1 was das ,wasser fr eine ,wirkung hat1 und recht bald wird sie zur berzeugung kommen1 da ,geist und ,krper durch dessen ,gebrauch in einen bessern ,stand kommen4 ,man verwendet im ,allgemeinen fr das menschliche ,leben recht ,vieles und hat allerlei ntzliche ,einrichtungen getroffen4 ,man hat ,armen- und ,krankenhuser1 ,wasserleitungen1 ,feuerwehren u4 s4 w4 ,aber wo findet man auf dem ,lande eine einfache ,einrichtung1 damit von ,zeit zu ,zeit ,jeder ein ,bad nehmen knnte8 ,ich glaube nicht1 da in einer ,gemeinde ein greres ,werk der ,barmherzigkeit fr die ,menschheit gebt werden knnte1 als wenn einem jeden ,gemeindemitgliede ,gelegenheit geboten wrde1 hufig ein ,bad zu nehmen4 ,wenn junge ,leute dieses ,buch lesen1 mgen sie sich diesen ,rath daraus recht merken3 ,nehmt in jeder ,woche ein- oder zweimal ein ,halbbad whrend der ,frhlings-1 ,sommer- und ,herbstzeit1 aber hchstens eine ,minute lang1 und ihr werdet finden1 wie wohl das euch thut4 ,wenn ihr aber die ,sache recht gut machen wollt1 so mt ihr vor dem ,bade entweder etwas strenge arbeiten oder gehen1 so da ihr in ,schwei kommt2 je strker der ,schwei1 um so besser4 ,geht dann ins ,wasser bis an die ,magengegend und wascht den oberen ,krpertheil ab4 ,in lngstens einer ,minute mu ,alles fertig sein4 ,ich will damit nicht nur die ,mannspersonen gemeint haben1 ich mchte gerade noch mehr die weibliche ,jugend auffordern3 ,gebrauchet eine gelinde ,wasserkur6 ,geht ihr z4 ,b4 an einem ,bache im ,sommer vorbei1 so tretet ein paar ,minuten in diesen ,bach hinein1 das hrtet den ,krper ungemein ab4 ,ist zur ,sommerszeit fr die ,landleute das mhsame ,tagewerk vollbracht1 so mgen sie eine ,minute im ,wasser stehen1 das zieht einen groen ,theil der ,mdigkeit aus dem ,krper4 ,ein ,halbbad ist noch wirksamer4 ,ein ,kniegu ist auch sehr heilsam4 ,macht den ,versuch1 und die ,wahrheit meiner ,worte werdet ihr durch eure eigene ,erfahrung besttigt finden4 ,eine ,dienstmagd kam einst ganz niedergeschlagen zu mir und sagte1 da sie ihren ,dienst nicht mehr versehen knne1 er sei ihr zu schwer4 ,im brigen glaube sie1 es fehle ihr nichts2 sie sei nur zu schwchlich4 ,ich rieth ihr1 sie solle jeden ,abend vor dem ,schlafengehen #a_/d-a_/b ,stunde lang barfu gehen und in der ,woche #b-c ,halbbder nehmen1 wenn sie ,gelegenheit habe1 auch ein paar ,mal wchentlich bis an die ,kniee im ,wasser stehen oder umhergehen4 ,sie befolgte diesen ,rath1 und nach #f ,wochen theilte sie mir mit1 sie knne jetzt ihre ,arbeit wieder vollkommen verrichten4 ,ihre ,herrschaft habe ihr auch erlaubt1 da sie im ,hause ,bder nehmen knne4 ,ein ,bauernknecht beklagte sich bei mir1 da er genthigt sei1 das ,dienen aufzugeben2 er habe schon zweimal die ,gliedersucht gehabt und sei seit dieser ,zeit nie mehr zu rechter ,kraft gekommen4 ,was sollte er nun anfangen8 ,sein ,herr hatte keinen ,knecht1 wenn er ging1 und er selbst wute nicht wohin4 ,ich gab ihm den ,rath1 er solle sich dreimal in der ,woche einen ,ober- und ,kniegu geben lassen und zweimal in der ,woche ein ,halbbad nehmen #a_/b ,minute lang4 ,in dieser ,weise solle er drei ,wochen verfahren4 ,nach diesen drei ,wochen solle er blo #b-cmal in der ,woche ein ,halbbad nehmen1 und wenn er noch ,weiteres thun wolle1 so solle er mehrere ,tage hindurch tglich eine ,tasse ,zinnkrautthee trinken4 ,dieser ,knecht befolgte den ,rath1 und es war gar nicht nothwendig1 da er seinen ,platz verlie1 sondern er konnte ihn bald hinreichend ausfllen4 ,sein ,hausherr hat ihm auch recht gern ,gelegenheit verschafft1 seine ,bder zu nehmen4 ,eine ,familie hatte drei ,tchter1 die auerordentlich schwchlich waren1 aber einen recht guten ,willen und herrliche ,anlagen hatten4 ,wie die ,eltern fter dachten1 was sie wohl mit ihren ,schwchlingen anfangen sollten1 so bangte auch den ,tchtern vor dem ,gedanken1 welchen ,beruf sie einst ergreifen sollten2 denn sie fhlten ihre ,gebrechlichkeit4 ,ich gab ihnen den ,rath1 jeden ,morgen und jeden ,abend eine ,kraftsuppe zu essen1 zur ,mittagszeit eine krftige ,hausmannskost zu genieen und in der ,woche #c-d ,halbbder zu nehmen1 auerdem die oft genannten ,abhrtungsmittel zu gebrauchen4 ,nach einem halben ,jahre stellten sich diese drei ,schwestern bei mir vor und waren beraus glcklich und in heiterster ,stimmung4 ,sie hatten ein ganz gesundes ,aussehen1 und die ,wasseranwendungen waren ihnen fast zur ,leidenschaft geworden4 ,wie ,viele sollten doch diesen drei ,schwestern nachahmen6 ,eine von diesen erzhlte mir1 sie habe eine ,bekannte1 die ebenso elend gewesen sei als sie4 ,diese habe dieselben ,anwendungen gemacht und sei nun auch gesund und glcklich4 ,ein ,hausvater brachte mir seinen #af;jhrigen ,sohn und erzhlte1 da dieser fr die ,landwirthschaft zu schwchlich sei2 er habe vor acht ,jahren eine ,krankheit gehabt1 und seit der ,zeit sei sein ,krper nicht mehr recht fest4 ,der ,vater fragte mich1 ob er nicht studieren solle1 damit er spter eine leichtere ,beschftigung haben knne4 ,ich gab ihm zur ,antwort3 ,lasset tglich euren ,sohn zur ,frhlings-1 ,sommer- und ,herbstzeit zehn ,minuten im ,wasser gehen1 in jeder ,woche zwei- bis dreimal einen ,obergu nehmen und ein- oder zweimal in der ,woche ein ,halbbad4 ,lat ihn die fnf ,wochen lang so machen4 ,nach dieser ,zeit soll er zwei-bis dreimal ,halbbder wchentlich nehmen4 ,nach ungefhr zwlf ,wochen kam der ,vater mit seinem ,sohne wieder1 verwundert und hocherfreut ber die groe ,vernderung1 die mit demselben vorgegangen war4 ,der ,sohn hatte jetzt ,freude und ,lust an den ,arbeiten1 konnte selbe auch ohne ,beschwer verrichten1 und er war recht froh1 da er fr die ,landwirthschaft brauchbar geworden war4 ,wenn mein wohlgemeinter ,rath bei der mir stets theuren ,jugend ,aufnahme findet1 und wenn ,eltern und ,vorgesetzte dazu beitragen1 da er vollzogen wird1 dann bin ich berzeugt1 da es mit der ,jugend knftig viel besser gehen wird4 ,hhere ,schulen4 ,der ,mensch ist nicht blo fr diese ,welt erschaffen4 ,gott hat ihm ein viel hheres und besseres ,loos beschieden4 ,er soll nach kurzer ,prfungszeit auf ,erden ein ewiges ,glck im ,himmel genieen4 ,diese seine ,bestimmung mu er durch ,erfllung der gttlichen ,gebote und der ,pflichten seines ,standes zu erreichen streben4 ,damit er aber auf dem ,wege zu seinem ,ziele durch ,andere nicht behindert werde und nicht durch ,unkenntni oder aus andern ,ursachen von demselben abirre1 ist es nothwendig1 da ,ordnung und ,frieden unter den ,menschen aufrecht erhalten werden und eine stete sichere ,leitung derselben zu ihrem ,ziele hin stattfinde4 ,dieses soll nach ,gottes ,willen durch den ,staat und die ,kirche geschehen4 ,staat und ,kirche haben fr das ,wohlergehen der ,menschheit zu sorgen und derselben zur ,erreichung ihres ,lebenszweckes behilflich zu sein4 ,wie nun jedem ,menschen von ,gott ein ,beruf zugewiesen wird1 so sind auch von ihm ,diejenigen bestimmt1 welche in der ,kirche und im ,staate ,vorsteher und ,leiter sein sollen4 ,da aber diese eine hhere ,schule durchmachen und mehr verstehen und wissen mssen als ,jene1 die nach ,gottes ,anordnung nur die gewhnlichen ,arbeiten verrichten sollen1 wird ,jedem einleuchten4 ,wie ein ,knstler die ,kunstschule besuchen und viel lernen und ben mu1 bis er in seinem ,fache ein ,meister wird1 so mssen auch die ,leiter und ,vorsteher in ,kirche und ,staat besondere ,schulen durchmachen und recht ,vieles lernen1 bis sie im ,stande sind1 ihr ,amt zum ,glck des ,volkes zu verwalten4 ,es sind dehalb fr sie hhere ,schulen erforderlich1 wo sie sich die nthige wissenschaftliche ,ausbildung aneignen1 und ,lehrer1 die ihnen dieselbe vermitteln knnen4 ,da aber fr ,jene1 welchen die ,leitung in ,staat und ,kirche bergeben werden soll1 vor ,allem eine solide religise ,grundlage nothwendig ist1 wenn sie in segensreicher ,weise wirken sollen1 so mssen die ,lehrer der knftigen ,diener des ,staates und der ,kirche ihr vorzglichstes ,streben darauf richten1 da diese eine solche erhalten4 ,letzteres werden sie aber nur dann erreichen1 wenn sie selber ,religion besitzen4 ,nur dann werden sie in einer ,weise1 die ihren ,zglingen zu ,herzen geht1 die christlichen ,wahrheiten vortragen2 nur dann werden sie1 was mindestens ebenso wichtig ist1 durch das eigene ,beispiel ihren ,worten den erforderlichen ,nachdruck verleihen und die ihnen ,anvertrauten zum ,guten hinfhren4 ,nur in dieser ,weise werden sie auch die ,erwartungen der ,eltern befriedigen1 die ihnen ihre ,kinder nicht blo zur ,ausbildung in der ,wissenschaft1 sondern auch zur ,erziehung nach den ,grundstzen des christlichen ,glaubens bergeben4 ,wo ist ein ,vater oder eine ,mutter1 die nicht die ,religion als den vorzglichsten ,gegenstand betrachtet wissen wollen1 den man ihren ,kindern beibringen soll1 oder die das ,theuerste1 was sie auf ,erden haben1 einem ,manne zur ,ausbildung anvertrauen mchten1 dem die ,religion eine gleichgiltige ,sache ist oder der sie gar verachtet8 ,dehalb also sollen alle ,lehrer einer hheren ,bildungsanstalt von religiser ,gesinnung durchdrungen sein4 ,wenn dagegen der eine die ,religion liebt1 der andere aber gerade das ,gegentheil thut1 so wird die ,jugend nur in ,verwirrung gebracht4 ,da ferner das ,bse viel leichter beim ,menschen ,eingang findet als das ,gute1 so wird der religionslose ,lehrer viel mehr ,unheil stiften1 als der brave ,gutes bewirkt1 und mancher ,zgling wird in ,folge hievon an seinem ,glauben ,schiffbruch leiden und dann auch sittlich zu ,grunde gehen4 ,den jugendlichen ,herzen1 welche weich sind wie ,wachs1 wird eben nur zu leicht durch unchristliche ,lehrer anstatt des ,bildes ,gottes das ,bild des ,satans aufgedrckt werden4 ,der ,lehrer an einer hheren ,bildungsanstalt soll jedoch nicht blo ,religion haben und ,religion lehren1 er soll auch wohl bercksichtigen1 wie die jugendliche ,geistes- und ,krperkraft beschaffen sei1 und darauf achten1 da sich beide gehrig entwickeln4 ,wie eine ,pflanze aus der ,erde hervorsprot und erst allmhlich gro und stark wird1 so geschieht es auch mit dem ,menschen4 ,durch eine richtige ,erziehung wird er allmhlich geistig wie krperlich erstarken2 ist dieselbe eine verfehlte1 so werden ,geist wie ,krper zu ,grunde gehen4 ,es hat somit der ,lehrer an einer hheren ,bildungsanstalt fr ein ,doppeltes zu sorgen3 erstens1 da ber dem ,lernen der ,leib nicht verkmmere1 und zweitens1 da sich der ,geist in richtigem ,verhltni entwickle4 ,es soll keine berladung des ,geistes das ,wachsthum hindern oder gar eine ,verkmmerung der leiblichen ,gesundheit herbeifhren4 ,nichts ist fr die jungen ,leute nothwendiger als ,bewegung2 nichts ist nachtheiliger als zu vieles ,sitzen beim ,arbeiten4 ,die ,pferde1 welche zu viel angebunden bleiben1 entwickeln sich nie zur vollen ,kraft4 ,so ist auch fr die ,jugend das zu viele und lange ,sitzen gefhrlich2 es kann leicht eine ,schdigung des ,krpers eintreten4 ,von ,jahr zu ,jahr nehmen die ,geisteskrfte zu1 und dem entsprechend sollen auch die ,unterrichtsgegenstnde gewhlt werden4 ,wenn man aber den ,schulplan unserer heutigen hheren ,bildungsanstalten vergleicht mit dem vor #cj bis #dj ,jahren1 welch' ein himmelweiter ,unterschied ist in der ,aufgabe1 welche die ,jugend lsen soll6 ,man hrt allgemein klagen3 es werden zu groe ,anforderungen an die ,jugend gestellt4 ,ich bin ganz dafr1 da man soviel lernen soll1 als nur mglich ist2 aber was hat man denn gewonnen1 wenn man viele ,gegenstnde gelernt1 aber keinen recht gelernt und berdie noch seine ,gesundheit ruinirt hat8 ,dadurch wird man gewi nicht befhigt1 seinem zuknftigen ,berufe recht zu gengen4 ,es ist bereits gesagt1 da der erste ,gegenstand des ,unterrichts auch in der hheren ,schule die ,religion sein msse4 ,was ist ein ,mensch ohne ,religion8 ,aber statt auf den hheren ,unterrichtsanstalten hierin weiter gebildet zu werden1 vergit man nur zu oft das1 was man frher von derselben gelernt hatte4 ,ja noch mehr3 viele junge ,leute verlieren dort nicht ohne ,schuld der ,lehrer ganz und gar ihre frhere religise berzeugung4 ,was aber werden sie mit der ,zeit ohne den ,halt des christlichen ,glaubens werden8 ,die einen fallen der ,trunksucht anheim1 andere werden ein ,opfer der ,unsittlichkeit1 und der grte ,theil wird ,handlanger bei den ,angriffen auf kirchliche und staatliche ,ordnung4 ,mir ist kein ,fall bekannt1 da sich ein besonnener junger ,landmann oder ein religiser ,geselle das ,leben genommen htte4 ,leider aber kann man viele ,beispiele in den ,zeitungen lesen1 da ,schler aus den humanistischen ,schulen1 weil sie ihre ,religion verloren hatten1 durch ,selbstmord ihr ,leben geendet haben4 ,das sind in der ,that traurige ,frchte1 die diese ,schulen gezeitigt haben4 ,wird die ,religion aber als das ,nothwendigste erfat und in die ,herzen der ,jugend tief eingeprgt1 dann ist hierdurch auch fr den ,unterricht in den brigen ,gegenstnden viel gewonnen4 ,denn es wird dann das ,studium derselben als eine ,pflicht aufgefat und dehalb mit ,eifer betrieben4 ,ist aber einmal der ,geist durch ,unglauben auf falsche ,bahnen gerathen und seiner ,bestimmung auf ,erden fremd geworden1 so erkennt er es nicht mehr als seine ,pflicht1 dem ,kaiser zu geben1 was des ,kaisers ist1 und ,gott1 was ,gottes ist4 ,von einem ersprielichen ,wirken fr ,kirche und ,staat kann dann auch nicht mehr bei ihm die ,rede sein2 im ,gegentheil1 er wird alles ,mgliche aufbieten1 das niederzureien1 was er aufbauen sollte4 ,das sind die traurigen ,folgen eines verfehlten ,unterrichts4 ,ein mir bekannter ,vater hatte sechs ,kinder und erzog sie alle recht strenge2 einen ,sohn lie er studieren1 weil er ,lust und ,talent dazu hatte4 ,nach ,verlauf von fnf ,jahren hatte derselbe seinen ,glauben wie auch die ,liebe zu seinen ,eltern und ,geschwistern verloren und der ,trgheit und ,trunksucht sich ergeben4 ,wo aber ,bacchus herrscht1 ist ,venus auch nicht fern1 und um es kurz zu sagen1 er ist zum grten ,taugenichts geworden4 ,seine ,geschwister hingegen sind brave ,menschen und erfllen die ,pflichten ihres ,berufes4 ,ich kannte einen jungen ,menschen1 fr den die ,eltern ,alles geopfert hatten4 ,sie konnten von ihm viel erwarten1 weil der ,sohn gutes ,talent hatte und gut erzogen war4 ,auf einmal nderte er aber seine gute ,gesinnung und erklrte1 er habe jetzt von seinen ,lehrern erfahren1 die ,religion sei blo fr die alten ,weiber4 ,er brauche sie nicht mehr4 ,die ,folge war1 da er ein ebensolcher ,taugenichts wurde1 wie der oben ,angefhrte4 ,in diesem ,jahre kamen zu mir drei ,mnner und theilten mir mit1 da sie sich in ihrem ,berufe hchst unglcklich fhlten4 ,sie seien durch ihre ,lehrer irre gefhrt worden und htten daher nicht den rechten ,beruf erwhlt4 ,sie verwnschten ihre ,lehrer und bereuten ihre ,thorheit4 ,sie waren geistig krank1 und ihr ,seelenleiden hatte auch den ,krper krank gemacht4 ,ich mchte den vorhergehenden noch folgendes ,beispiel beifgen4 ,es kam zu mir ein ,herr von ,stand2 seine ,gesundheit war ruinirt1 er war aber nicht weniger krank der ,seele nach4 ,als ich nher nach dem ,grunde seiner ,krankheit fragte1 sprach er sich folgendermaen aus3 ,ich war ein ehrlicher1 guter ,bauernknabe und freute mich mit meinen ,geschwistern meiner frohen ,jugendzeit4 ,auf mein ,ansuchen gestatteten meine ,eltern1 da ich studieren durfte4 ,sie haben alle ,opfer fr mich gebracht1 und meine ,geschwister opferten mit1 was sie konnten4 ,wie ich meine ,eltern hoch geehrt1 so schtzte ich auch meine ,lehrer4 ,zwei ,studentenjahre aber sind mir zum ,unheil geworden durch zwei ,professoren1 die in ihren ,vorlesungen selten es sich versagen konnten1 ber ,religion zu sptteln und sie lcherlich zu machen4 ,man hat mich soweit gebracht1 da ich die ,religion nur hassen und verabscheuen konnte4 ,auch zwei ,kameraden1 welche dieselben ,professoren gehrt hatten1 trugen ihr ,schrflein dazu bei4 ,dann habe ich durch #ae ,jahre hindurch die traurigsten ,schicksale erlebt4 ,die ,augen sind mir jetzt aufgegangen1 doch sind ,geist und ,seele zu ,grunde gerichtet4 ,wie ich einst meine ,lehrer ehrte1 so kann ich sie jetzt nur verachten und verwnschen2 sie nahmen mir das ,heiligste und ,theuerste1 den ,glauben4 ,o da doch nie ein glaubensloser ,mensch auf einen ,lehrstuhl kme6 ,wenn ,einer nur fr sich unglcklich sein und bleiben will1 kann man das oft nicht ndern2 aber man sollte einem ,solchen keine ,gelegenheit bieten1 ,andere zu verfhren4 ,ich komme zu ,ihnen1 sie sind meine letzte ,zuflucht1 und stelle die ,frage3 ,kann mein physisches und seelisches ,elend noch gemildert werden1 oder mu ich an demselben zu ,grunde gehen8 -- ,glcklicher ,weise war doch noch einige ,naturkraft vorhanden1 und wenn der ,mensch nur einsieht1 da er das ,gute verloren und ,verlangen hat1 das ,verlorene wieder zu finden1 dann ist bei dem ,unglcklichen noch nicht alle ,hlfe unmglich4 ,dreimal besuchte mich dieser ,herr1 und in ,wirklichkeit hat das ,wasser das physische ,leiden berwunden1 und der ,geist wurde auch wieder lebendiger1 nachdem der allseitig zerrttete ,krper durch das ,wasser wiederhergestellt war4 ,wre dieser ,fall nur der einzige6 ,aber wie viele hundert hnliche ,flle knnte ich anfhren1 wo man am ,glauben bankerott wurde und leiblichem und geistigem ,siechthum anheimfiel und in den schnsten ,jahren des ,lebens sich selbst das ,grab ffnete4 ,wenn solche ,frchte auf den hheren ,bildungsanstalten reifen1 sollte man dann immer noch nicht zur ,einsicht kommen knnen1 da man dort vielfltig auf dem ,holzwege wandelt8 ,auer diesen ,beispielen lieen sich noch viele andere fr die traurige ,thatsache anfhren1 da junge ,leute nicht blo an der ,religion1 sondern auch an ,krper und ,geist ,schaden gelitten hatten1 wenn sie sechs bis acht ,jahre die hheren ,bildungsschulen besucht hatten4 ,innerhalb zweier ,jahre kam einmal eine groe ,anzahl junger ,leute zu mir1 die noch am ,gymnasium studierten und rathlos die ,frage stellten1 was sie anfangen sollten4 ,sie litten an heftigen ,kopfschmerzen1 konnten ganze ,nchte hindurch nicht schlafen1 und wenn sie ein ,buch in die ,hand nahmen1 berfiel sie ,schwindel4 ,ihr ,gedchtni war auch geschwcht1 und die von den rzten angewandten1 vielfach giftigen ,mittel hatten die ,sache nur noch schlimmer gemacht4 ,ist das nicht ein ,beweis dafr1 da eine beranstrengung dieser jungen ,leute stattgefunden hatte8 ,ein ,vater brachte seinen ,sohn zu mir und theilte mir mit3 ,mein ,sohn hatte groe ,freude am ,studieren1 klagt aber jetzt am ,morgen wie am ,abend ber ,kopfweh2 man hat ihn dehalb aus der ,anstalt entlassen4 ,er ist recht fleiig1 wie sein ,professor selbst gesagt hat4 ,was fange ich aber jetzt mit ihm an8 ,er will auch jetzt noch studieren1 trotzdem es nicht geht4 ,ich gab dem ,vater den ,rath1 zu allererst dafr zu sorgen1 da der ,sohn gesund werde4 ,dann solle er ihn in eine ,anstalt thun1 wo minder hohe ,anforderungen gestellt wrden4 ,das geschah1 und jetzt ist der ,sohn gesund und setzt seine ,studien mit ,vergngen fort4 ,ein anderes ,mal kam eine ,mutter mit ihrem ,sohne1 der schon vier ,jahre studiert und gute ,fortschritte gemacht hatte1 aber an krampfhaften ,anfllen litt1 hnlich dem ,veitstanze4 ,so gut der ,junge gewachsen war1 so frisch war auch sein ,aussehen4 ,das bel kam nur daher1 da er geistig berladen worden war1 in ,folge dessen der ,krper1 obgleich anscheinend gesund1 mit krampfhaften ,aufregungen geplagt wurde4 ,ein junger ,mann1 der auf der ,universitt studierte1 hatte alle ,spuren von ,verfolgungswahn an sich4 ,er versicherte1 da nur durch angestrengtes ,studium diese traurigen ,zustnde entstanden seien4 ,diese ,beispiele sollen nur aus den vielen mir bekannten angefhrt werden4 ,die ,zahl derselben ist sehr gro4 ,gar viele junge ,leute sind1 statt lebensfroh zu sein1 krperlich oder geistig gedrckt und geschwcht in ,folge zu vielen ,studierens4 ,lt man sich aber mit denselben in ein ,gesprch ein1 um zu erfahren1 wie weit sie denn in der ,wissenschaft vorangeschritten sind1 so sieht man1 da sie ,vielerlei gehrt haben1 aber in keinem ,gegenstande recht grndlich zu ,hause sind4 ,es entmuthiget auch nichts mehr als das berladensein mit ,gegenstnden1 die man lernen soll1 aber nicht alle lernen kann4 ,ich bin der festen berzeugung1 da ich das durchaus nicht htte leisten knnen1 was die jungen ,leute nach dem gegenwrtigen ,schulplan leisten sollen4 ,und doch kann ich jetzt meine ,lebensaufgabe lsen4 ,wenn ich auch nicht alles heutigen ,tags ,geforderte gelernt habe1 konnte ich doch das grndlich lernen1 was ich gelernt habe1 so da ich mich selbst weiter ausbilden konnte4 ,hat es nicht in jedem ,jahrhundert groe ,gelehrte gegeben1 die beweisen1 da der einfache ,schulplan am besten befhigt zum ,weiterlernen8 ,die ,schulen sollen der ,jugend ,muth machen1 und die gelernten ,gegenstnde sollen ,wibegierde erwecken und zum ,weiterlernen antreiben4 ,man soll in ihnen aber nicht durch berladung entmuthigt werden4 ,auch ist es sicher peinlich fr die ,lehrer1 wenn ihr ,bemhen1 so viele ,gegenstnde den ,zglingen beizubringen1 fruchtlos bleibt1 und wenn sie sehen mssen1 da die ,jugend theilnahmlos ist und mit dem besten ,willen nicht zu leisten vermag1 was ,vorschrift ist4 ,ich kannte einen ,studierenden1 der nicht das beste ,talent hatte1 aber einen recht groen ,flei und groe ,beharrlichkeit1 die ihn auch zum ,ziele brachten4 ,er setzte spter sein ,studium weiter fort und erfllt jetzt seine ,berufspflichten gewissenhaft und vollstndig4 ,niemand wrde glauben1 da er in der ,schule sich so htte anstrengen mssen4 ,er ist ,priester und steht einer groen ,pfarrei zur vollsten ,zufriedenheit ,aller vor4 ,man kann von ihm sagen1 er lernte in den ,schulen so viel1 um alle ,arbeiten seines ,berufes verrichten und um sich durch fortgesetztes ,studium fr denselben immer tchtiger machen zu knnen4 ,ist das nicht genug8 ,ich sollte einst eine ,aufgabe lernen1 die ich aber in drei ,tagen nicht gelernt habe4 ,die ,namen von #bh ,gebirgen sollte ich wissen1 und welche ,hhe sie hatten4 ,was htte es mir aber gentzt1 wenn ich mich auch abgeqult htte1 sie auswendig hersagen zu knnen8 ,wer ,lust hat1 die ,bergeshhen zu wissen1 der wei ja1 in welchen ,bchern ,dieses zu finden ist1 dachte ich1 und dabei lie ich es bewenden4 ,wenn man auch nicht ,alles wei1 so ist das noch kein ,unglck2 wenn man nur das fr seinen ,beruf ,erforderliche versteht4 ,vieles ,wissen1 ganz besonders wenn es dabei an der ,grndlichkeit fehlt1 blht nur auf und fhrt zur ,verachtung ,anderer1 wobei man aber fters schlecht fhrt1 wie folgendes ,beispiel zeigt4 ,es begegneten einst zwei ,studierende einem gut belesenen ,landwirth1 der den einen fragte1 wer er sei4 ,dieser antwortete1 er sei der ,dichter ,schiller4 ,er fragte den zweiten ,studenten1 wer er denn sei1 und dieser antwortete in seiner ,weisheit1 er sei der ,dichter ,gthe4 ,der ,landwirth1 nicht ohne ,mutterwitz1 antwortete rasch3 ,zu diesen zwei ,dichtern gehrt auch noch der ,dichter ,kloppstock1 nahm seinen ,stock und gab ,jedem einige ber den ,rcken4 ,lerne ,jeder zunchst das1 was er fr seinen ,beruf nothwendig wissen mu1 aber lerne er ,dieses grndlich und bleibe er dabei gesund2 dann gehe er ber zu dem ,ntzlichen1 und er wird als ein weiser ,mann handeln4 ,vieles ,wissen blht auf1 wie bereits bemerkt1 und ,blhsucht ist eine ,krankheit1 die gerne bei ,gelehrten und ,narren sich einnistet4 ,mache dir dehalb ,folgendes zum ,grundsatz3 ,ich will ,sorge tragen1 da ich einen gesunden ,leib und eine gesunde ,seele habe und bei meinem ,studieren recht vernnftig verfahre4 ,thust du ,dieses1 dann wirst du auch mit gutem ,erfolg wirken knnen4 ,wenn man aber viel ,weltweisheit gelernt und seinen ,gott darber verloren hat1 so ist man ein ,thor geworden2 denn nur dieser spricht in seinem ,herzen3 ,es gibt keinen ,gott4 ,bei unserer strengen ,schule1 die an ,geist und ,krper so groe ,anforderungen stellt1 soll auch durch ,turnen dafr gesorgt werden1 da die ,krperkraft erhalten bleibe und vermehrt werde1 damit so den ,studierenden ihre ,gesundheit nicht verloren gehe4 ,mein ,urtheil hierber ist dieses3 ,wenn das ,turnen im ,stande ist1 die ,gesundheit zu erhalten und die ,krfte zu vermehren1 dann ist's recht4 ,ich bin aber der berzeugung1 es kann durch das ,turnen auch dem ,krper recht geschadet werden4 ,wenn nmlich das ,turnen selbst oder die ,dauer desselben ber die ,krfte hinausgeht1 dann wird es gewi ble ,folgen haben4 ,mir brachte ein ,vater seinen ,sohn1 der seit fnf ,jahren studierte4 ,der gutmthige junge ,mensch erklrte1 da er beim ,turnen jedesmal solche ,kopfschmerzen bekomme1 da er nicht mehr studieren knne1 und er wollte sich daher vom ,turnen dispensieren lassen4 ,dem ,studenten wurde aber nicht geglaubt1 und er wurde aufs ,neue zum ,turnen verurtheilt4 ,als sich das ,kopfweh wieder einstellte1 nahm der ,vater seinen ,sohn aus dieser ,schule1 brachte ihn zu einer anderen ,anstalt und machte die ,bedingung1 da sein ,sohn vom ,turnen frei bleiben msse4 ,jetzt studiert derselbe ohne ,kopfweh weiter4 ,dem angefhrten knnte ich noch mehrere ,beispiele anreihen1 bei denen das ,turnen recht bse ,folgen gehabt hat4 ,die beste ,turnbung wre1 von ,zeit zu ,zeit eine krperliche ,arbeit zu verrichten1 die nicht blo gelenkig macht1 sondern auch durch ,heben und ,tragen die ,krfte vermehrt4 ,ich kannte einen ,studenten1 der nicht mehr lernen konnte4 ,auch das ,wasser brachte ihn nicht weiter1 als da er auf kurze ,zeit das ,studium wieder aufzunehmen vermochte4 ,ich versprach ihm nur dann ,hlfe1 wenn er eine ,zeit lang ,landarbeit ben wolle4 ,er that's und verrichtete fnf ,monate lang die ,arbeiten eines ,bauernknechtes4 ,dann setzte er seine ,studien weiter fort4 ,sein ,kopfweh und seine ,congestionen hatten sich verloren1 und er arbeitet jetzt bereits eifrig in seinem ,beruf4 ,er versicherte mir erst krzlich1 er habe keine ,spur mehr von seinem frheren1 so unheimlichen ,leiden4 ,eine vernnftige ,arbeit wrde ich allem ,turnen weit vorziehen4 ,damit will ich aber nicht das ,turnen gnzlich verwerfen4 ,im ,gegentheil kann ja auch durch dasselbe die ,krperkraft vermehrt werden1 nur sollen die bungen nie gefhrlich werden oder zu anstrengend sein4 ,man kann durch ,aufheben1 ,tragen1 verschiedene ,krperbewegungen viel ,gutes erzielen4 ,man soll aber nie vergessen1 welch' zarte ,organe im menschlichen ,krper sind4 ,selbst von den vernunftlosen ,thieren kann der ,mensch lernen1 da er seine ,krperkrfte ben1 aber diese bung nicht bis zur ,erschpfung fortsetzen soll4 ,auch die ,thiere machen instinktmig gewisse ,turnbungen4 ,es ist kstlich1 einem jungen ,paar ,hunde oder ,katzen zuzusehen1 wie sie in die ,hhe hpfen1 ,seitensprnge machen1 kleine ,lasten ziehen1 sich muthwillig herumtummeln u4 s4 w4 ,es geschieht ,die aber regelmig nur auf kurze ,zeit1 nie bis zur ,ermdung4 ,einst machten die ,studenten in groer ,anzahl in den ,ferienzeiten ,fureisen1 bestiegen kleine und groe ,berge1 hatten dabei einen groen ,wechsel in der ,luft wie auch in der ,kost und hrteten sich so in dieser ,zeit recht gut ab fr das kommende ,schuljahr4 ,ich kenne einen ,priester1 der ber #gj ,jahre zhlt1 welcher jede ,ferienzeit mit ,fureisen zugebracht hat4 ,er hat mir schon oft versichert1 da er durch diese ,reisen fr ,geist und ,krper viel gewonnen habe4 ,heut' zu ,tage scheut man das ,gehen viel zu sehr1 und ,viele mgen ihre ,nachbarn nur mehr mittelst ,wagen oder ,eisenbahn besuchen4 ,ich mchte eine ,turnbung besonders empfehlen1 die ich selbst angewendet habe1 und die auch die alleinige ,ursache ist1 da ich zu meinem ,berufe gekommen bin und jetzt noch lebe4 ,auch mich hatte das ,bestreben1 schnell zu meinem ,ziele zu kommen1 dazu gebracht1 mehr leisten zu wollen1 als die ,natur ertragen konnte4 ,ich wurde bald unfhig1 weiter zu studieren4 ,ein vorzglicher ,arzt besuchte mich in zwei ,jahren #aiemal und konnte mir nicht helfen4 ,da wurde mir das ,wasser gleichsam ein rettender ,engel1 und dieses mchte ich daher auch ,anderen dringend empfehlen4 ,aber man mu nur recht vernnftig verfahren bei ,anwendung desselben1 sonst steigert sich nur das bel1 statt da es gehoben wird4 ,man hat allerdings auch ,badeanstalten1 und die ,jugend wird dort im ,schwimmen unterrichtet4 ,man bleibt jedoch gewhnlich zu lange im ,wasser1 und das ,schwimmen selbst mag wohl einem krftigen ,menschen gut thun1 wenn es nicht zu oft geschieht1 aber ein ,schwchling vermag es nicht auszuhalten4 ,das ,wasser ist unstreitig das beste ,mittel fr ,gymnastik1 es krftigt die ganze ,natur1 bringt das ,blut in geregelten ,lauf1 erhlt und vermehrt die ,krperwrme und gibt den besten ,schutz gegen ,klte und ,hitze4 ,ich mu aber nochmals bemerken3 ,vor ,allem nur mig1 wenn eine gute ,wirkung erreicht werden soll6 ,welches mchten aber wohl fr junge ,leute die besten ,anwendungen sein8 ,der ,jugend kann nichts mehr empfohlen werden1 als die ,abhrtung durch ,barfugehen im ,garten1 im ,freien1 auf nassen ,steinen und selbst auf dem ,zimmerboden4 ,eine gute ,abhrtung ist es schon1 am ,abend vor dem ,schlafengehen #a_/d ,stunde auf dem ,zimmerboden barfu zu gehen4 ,wie am ,abend1 so kann es auch in der ,frhe geschehen4 ,ich bin berzeugt1 solche1 welche die thun1 werden nicht leicht oder gar nie ,fuschwei bekommen1 weil der ganze ,organismus dadurch abgehrtet wird und besonders die ,fe4 ,die beste ,anwendung auer diesen bezeichneten ,abhrtungsmitteln ist ein ,halbbad von der ,dauer einer halben bis hchstens einer ,minute4 ,durch viele ,erfahrung bin ich zur berzeugung gekommen1 da die jungen ,naturen dadurch viel krftiger und ausdauernder werden und da so auch ganz besonders auf den ,geist gnstig eingewirkt wird4 ,es ist fast unglaublich1 welche guten ,folgen ein solches ,halbbad auf den ,krper hat1 wenn es lngere ,zeit angewendet wird4 ,ein junger ,priester beklagte sich einst1 da ihm das ,predigen so schwer sei2 er habe hufig ,blutandrang nach dem ,kopfe1 und diesen fhle er besonders1 wenn er ffentlich auftrete4 ,nach der ,predigt sei er gewhnlich ganz entkrftet4 ,ich rieth dem jungen ,herrn1 er solle #a_/d ,stunde vor der ,predigt ein ,halbbad nehmen fnf bis sechs ,sekunden lang4 ,nach ungefhr fnf ,jahren versicherte er1 da ihm die ,befolgung meines ,rathes vortrefflich bekommen sei2 er nehme regelmig vor der ,predigt ein ,halbbad2 dann rede er viel leichter und fhle nachher keine ,schwchen4 ,einem ,studierenden in der dritten ,gymnasialklasse1 der ber ,schmerz und ,eingenommenheit im ,kopf sich beklagte1 rieth ich1 wenn mglich1 tglich #a_/d ,stunde barfu zu gehen in freier ,natur1 dann jeden zweiten ,tag ein ,halbbad zu nehmen und die lngere ,zeit fortzusetzen4 ,nach drei ,monaten war das ,kopfweh verschwunden und sein ,geist neugestrkt4 ,wenn ich in den ,schulen fr ,gesundheit des ,krpers zu sorgen htte1 so mte ,gelegenheit geboten sein1 da die jungen ,leute ,halbbder nehmen knnten4 ,wenn sie einen ,monat lang dieselben gebraucht und die wohlthtigen ,folgen fr ,krper und ,geist an sich erfahren haben1 so gebrauchen sie gern solche ,strkungsmittel4 ,wenn also das vernnftige ,turnen seine guten ,wirkungen hat und dehalb auch gebt werden soll1 so darf das ,wasser als das vorzglichste ,gesundheitsmittel nicht ausgeschlossen werden2 man soll es vielmehr recht fleiig anwenden4 ,seminarleben4 ,ich kenne einen ,bauernhof1 der vom ,pfarrorte eine halbe ,stunde entfernt ist4 ,dieser wurde bewirthschaftet von einem recht tchtigen ,landmann und seiner vortrefflichen ,frau4 ,der ,himmel hatte denselben #ab ,kinder gegeben1 und diese wurden auf's ,strengste unterrichtet in der hl4 ,religion1 in den huslichen ,arbeiten und in ,allem1 was fr ,bauersleute nothwendig und ntzlich ist4 ,die ,kinder wuchsen gesund und krftig heran1 sie lernten und arbeiteten fleiig1 und so hatten die ,eltern an ihren ,kindern eine groe ,freude2 als dieselben das ,alter erreicht hatten1 in welchem sie einen bestimmten ,beruf antreten konnten1 kam das eine dahin1 das andere dorthin1 und in wenigen ,jahren waren alle zwlf aufs beste versorgt4 ,es wird vielleicht ,mancher fragen3 ,wie kam es doch1 da diese ,familie so gesunde und tchtige ,kinder hatte8 ,die ,grnde sind folgende3 erstens die freie und gesunde ,luft1 die auf den menschlichen ,krper hchst vortheilhaft einwirkt und von den ,kindern tglich in ,flle eingeathmet wurde2 dann die ,landarbeit1 welche den ,krper ungemein krftigt2 drittens die einfache ,kost1 die alle erforderlichen ,nhrstoffe in reichlichem ,mae enthielt und von den ,kindern auch gut verwerthet wurde1 weil sie krftige ,naturen hatten4 ,es mu nmlich wohl beachtet werden1 da viele ,leute freilich eine gute1 krftige ,kost essen1 aber ihre schwachen ,naturen vermgen sie nicht zu verarbeiten1 und dehalb bleibt eine ,menge der in derselben enthaltenen ,nhrstoffe unbentzt4 berdie blieb jenen ,kindern ,alles fern1 was die ,gesundheit verdirbt1 als geistige ,getrnke1 hitzige ,gewrze1 ,kaffee c4 ,auch wurden sie nicht durch die ,kleidung verweichlicht1 indem sie nur die einfache ,landestracht erhielten4 ,ganz besonders aber verdankten sie ihr ,glck der vernnftigen und religisen ,erziehung4 ,dieses ,familienleben1 mit seiner ,erziehung und seinem ,unterricht1 ist mir ein ,bild von einem ,seminar1 in dem ein oder mehrere ,vorstnde die ,stelle von ,vater und ,mutter einnehmen mssen1 die fr das geistige und leibliche ,wohl der ,zglinge an ,eltern ,statt zu sorgen und jeden zu seinem ,berufsleben fhig und tchtig heranzubilden haben4 ,soll dieses ,ziel erreicht werden1 so ist das ,hauptgewicht natrlich auf die religise ,erziehung zu legen4 ,es ist etwas sehr ,schnes1 wenn eine grere ,anzahl junger ,leute in einem ,seminar mit einander zusammen lebt1 lernt und sich bt1 und dann spter ,alle1 der ,eine in diesem1 der ,andere in jenem ,berufe1 gemeinsam dahin streben1 ,gottes ,ehre und das ,wohl der ,menschen zu befrdern4 ,das wird aber nur dann zu erwarten sein1 wenn ,allen im ,seminar die ,religion recht tief eingeprgt wurde4 ,mchten ,die doch die ,vorstnde in ,erziehungsanstalten recht bercksichtigen1 weil dort1 wo die ,religion fehlt1 alle brigen ,kenntnisse oft mehr ,unheil als ,nutzen stiften4 ,soll der religisen ,ausbildung die vorzglichste ,sorgfalt zugewendet werden1 so darf doch auch die ,sorge fr das krperliche ,wohl der ,zglinge keineswegs vernachligt werden1 da bei ,verkmmerung des ,krpers alle geistige ,ausbildung und religise ,erziehung desselben fr die menschliche ,gesellschaft ohne ,nutzen bleibt4 ,ich habe einmal in einem ,buche gelesen1 ein ,vorstand solle kein groer ,gelehrter sein und solle auch nicht ganz gesund sein4 ,die ,grnde dafr sind diese3 ,ist er ein hochgelehrter ,mann1 so gelten bei ihm blo ,solche1 welche in der ,wissenschaft recht weit voran sind1 er will nur ,gelehrte heranbilden4 ,wenn er stets gesund ist1 dann hat er zu wenig ,mitleiden und ,schonung fr die ,krnklichen4 ,er macht es1 wie einst ein ,vorstand mit seinen ,untergebenen verfuhr1 wenn sie in ,krankheit ,hlfe suchten4 ,gewhnlich sagte er dann zu diesen1 sie sollten nur fest glauben1 sie seien nicht krank und sich nichts einbilden4 ,will der ,vorstand einer ,erziehungsanstalt die ihm ,anvertrauten bei guter ,gesundheit erhalten1 so mu er auf folgende ,punkte besonders achten3 ,nichts darf zur ,last werden1 sonst fehlt das ,gedeihen1 und dehalb werde die hchste ,vorsicht angewendet1 da keine berladung auf geistigem ,gebiete das ,jugendleben verbittere4 ,im ,sprchwort heit es3 ,lust und ,lieb' zu einem ,ding macht alle ,mh' und ,arbeit gering4 ,lust und ,liebe zum ,studium aber werden dort nicht zu finden sein1 wo beranstrengung stattfindet4 ,nichts wirkt auch nachtheiliger auf die ,krperkraft und ,gesundheit1 als die beranstrengung der ,geisteskraft1 ganz besonders in der ,jugendzeit4 ,in dieser mu sich der ,krper erst zur vollen ,kraft und ,gestalt entwickeln1 und wie ist ,dieses mglich1 wenn durch bermige geistige ,arbeit die ,organe in ihrer ,thtigkeit gehemmt werden6 ,es ist ferner nothwendig1 da der ,krper entsprechend abgehrtet und vor jeder ,verweichlichung bewahrt werde4 ,was die ,kleidung angeht1 so ist bereits in einem frheren ,kapitel das ,nthige hierber gesagt worden4 ,dann mu fr gesunde1 reine ,luft sowohl in den ,studierzimmern1 als auch besonders in den ,schlafrumen gesorgt werden4 ,was frher betreffs der ,lftung der ,wohnungen gesagt wurde1 ist hier um so wichtiger1 je mehr ,personen in denselben ,rumen zusammen leben4 ,auch ,bewegung ist unentbehrlich1 um gesund heranzuwachsen und sich gesund zu erhalten4 ,da in ,erziehungsanstalten die ,gelegenheit zu krperlicher ,arbeit fehlt1 ist sehr beklagenswerth4 ,wenn tglich jeder ,zgling nur eine halbe ,stunde krperlich arbeiten knnte1 so wre ,dieses vom grten ,vortheil fr die ,gesundheit4 ,kein ,spaziergang ersetzt eine solche ,arbeit2 aber es soll hier weder zu viel noch zu wenig geschehen4 ,wenn junge ,leute nur studieren und jede ,anstrengung und ,abhrtung des ,krpers vernachligen1 so gehen sie regelmig frh zu ,grunde4 ,es gibt in der ,that ,solche1 die aus lauter ,vorliebe fr einzelne ,fcher weder ,warnung noch ,drohung beachten1 bis sie sich vollstndig ruiniert haben4 ,was sind berdie ,menschen1 die ausschlielich nur ,dieses oder ,jenes studiert haben1 fr das ,leben werth8 ,sie werden nie fr irgend einen ,beruf tchtig sein4 ,die ,einseitigkeit wird berall sichtbar werden2 sie sind weder selbst glcklich noch im ,stande1 ,andere glcklich zu machen4 ,fr ein ,seminar ist nach meinem ,urtheil auch eine geeignete ,einrichtung zur ,anwendung des ,wassers sehr nothwendig1 damit die jungen ,leute gesund erhalten bleiben und gut abgehrtet werden4 ,ich habe einst mit einem ,seminar-,vorsteher ber diese ,angelegenheit gesprochen4 ,dieser war entschieden dagegen1 da in solchen ,anstalten ,wasser-,anwendungen gemacht wrden4 ,dieser ,vorsteher wre gern selbst gesund gewesen2 er getraute sich aber nicht1 ,wasser anzuwenden1 aus ,furcht1 er knne den jungen ,leuten dadurch rgerni geben1 und das ganze ,seminarleben knne dadurch an seinem ,charakter einben4 ,die ,folge war aber1 da ihn der ,tod weit eher ereilte1 als es sonst nach menschlicher ,berechnung geschehen wre4 ,ich verlange keineswegs1 da man viel mit ,wasseranwendungen sich abmhen soll1 ich bin sogar entschieden dagegen4 ,wenn man aber fr nthig hlt1 ,gesicht und ,hnde tglich zu waschen1 damit der ,schmutz nicht berhand nehme so wird auch wohl der brige ,krper zuweilen einer ,reinigung bedrfen4 ,niemand wird berdie in ,abrede stellen knnen1 da ,halbbder oder andere ,anwendungen viel dazu beitragen1 den ,krper gesund und krftig zu machen und so zu erhalten4 ,ich mchte daher rathen1 da die jungen ,leute wenigstens zweimal wchentlich ein ,halbbad nehmen4 ,ich kenne einen ,professor1 der einst an seine ,zglinge die ,frage stellte3 ,wer von euch hat so viel ,muth und nimmt ein ,halbbad auf eine halbe ,minute8 ,es war ,sptherbst4 ,einer meldete sich1 der glaubte1 er knne dadurch unter seinen ,kameraden ein ,herkules werden4 ,er wagte es1 und weil er sich gar so wohl und behaglich fhlte1 erklrte er sich bereit1 des andern ,tages wieder eins zu nehmen1 was auch geschah4 ,nach diesen zwei ,heldenthaten machte er sich lustig ber die ,anderen und nannte sie ,feiglinge4 ,diesen ,spott wollten ,manche nicht ertragen und glaubten1 solche ,herkulesthaten knnten sie auch verrichten4 ,in kurzer ,zeit war die ganze ,klasse an die ,halbbder gewhnt2 die jungen ,leute bewiesen durch ihr gutes ,aussehen1 durch ihre ,krperkraft und die dadurch auch gestrkte und vermehrte ,geisteskraft1 da die ,abhrtungen ihnen groen ,nutzen gebracht hatten und dehalb mit ,recht verdienen1 allgemein empfohlen zu werden4 ,seminarkost4 ,wie ber gar viele ,dinge1 so wird auch ber die ,kost in den ,seminarien ein sehr verschiedenes ,urtheil gefllt4 ,es wird nur wenige ,seminarien geben1 in welchen nicht die ,einen mit der ,kost zufrieden1 die ,anderen unzufrieden sind4 ,will man in denselben berechtigten ,klagen vorbeugen1 dann mu man den ,werth und ,unwerth der ,speisen kennen und die guten und nahrhaften auswhlen4 ,man mu aber auch darauf sehen1 da die ,kost nicht blo ,nhrstoffe enthalte1 sondern da die jungen ,leute dieselbe auch vertragen knnen4 ,nahrhaft mu die ,kost sein1 weil die jungen ,leute wachsen1 und man kann sagen1 je nahrhafter1 um so besser2 sie mu leicht zu vertragen sein1 weil schwchlichen ,naturen1 besonders bei wenig ,bewegung1 eine schwerverdauliche ,kost nicht zutrglich ist4 ,jungen ,leuten mchte ich besonders empfehlen1 durchaus keine geistigen ,getrnke zu genieen1 weil diese in ihrem ,nhrwerthe zu armselig sind und im ,krper fr derartige ,getrnke immer grere ,neigung erzeugen4 ,es soll ferner ,vorsicht angewendet werden1 da die ,kost mglichst wenig ,gewrze bekomme und nicht viel ,essig dazu verwendet werde4 ,durch ,gewrze wird das ,blut schrfer1 und viele ,sure hat auch keine guten ,folgen4 ,der wird am besten genhrt1 der die einfachste und nahrhafteste ,kost hat4 ,es knnte vielleicht ,einer die ,frage stellen3 welches ,frhstck wre wohl am besten fr junge ,leute8 ,ich gebe zur ,antwort3 ,die ,milch wre am besten1 weil sie am meisten ,nhrstoffe hat4 ,allein die ,milch ist nicht anzurathen2 zum ,milchgenu gehrt nothwendiger ,weise krperliche ,arbeit und ,bewegung1 sonst wird sie bald widerstehen und ,sure erzeugen4 ,der ,genu reiner ,milch fr junge ,studierende ist also nicht immer zu empfehlen4 ,giet man aber zur ,milch etwas ,malzkaffee1 so erhlt man ein vorzgliches ,frhstck4 ,ebenso ist ,roggenkaffee1 und besonders ,eichelkaffee zu empfehlen1 dem ich die erste ,note geben mchte4 ,den aus eigentlichen ,kaffeebohnen bereiteten ,kaffee aber wrde ich fr junge ,leute vollstndig verbannen1 weil ihm die ,nhrstoffe fehlen und er berdie aufregt und zehrt4 ,die bei uns allbekannte und bewhrte ,brennsuppe und die leider oft so verachtete ,kraftsuppe1 die recht nahrhaft ist und keine ,gase bewirkt1 mchte ich ganz besonders wieder hier empfehlen4 ,freilich mgen die ,kchinnen diese ,suppen nicht gern kochen1 weil es ihnen zu umstndlich und mhsam ist4 ber diese ,personen aber das ,regiment zu behaupten1 dazu gehrt groe ,entschiedenheit4 ,die ,brodsuppe von ,roggen- und ,weizen-,brod ist fr die heranwachsende ,jugend auch nur zu empfehlen1 aber sie mu recht sorgfltig gekocht werden4 ,wie leicht kann mit diesen ,suppen ein ,wechsel vorgenommen werden1 und gerade der ,wechsel in den verschiedenen ,nhrmitteln wirkt so gnstig4 ,was den ,mittagstisch betrifft1 so ist darber bei den ,nhrmitteln und ,mahlzeiten recht viel gesagt worden und es soll besonders bei jungen ,leuten darauf gesehen werden1 da von der ,mehlkost ja nicht ganz abgelassen wird4 ,es sind wirklich viele ,leute recht armselig daran1 wenn sie nur an ,fleischspeisen gewhnt sind und spter keine andere ,kost mehr ertragen knnen1 da doch die ,mehlkost fr ein gutes ,blut so nothwendig ist4 ,es ist wirklich zu bedauern1 da die einfachen ,mehlspeisen von reinem ,naturmehl so wenig in den ,seminarien eingefhrt sind1 und sicher ist hierfr wieder ein ,hauptgrund der1 da das ,kochen etwas mhsamer ist und mehr ,zeit und ,flei beansprucht4 ,die ,gemse1 weil sie wenig ,nhrstoffe enthalten und mehr wsserige1 krankhafte ,sfte bilden1 sollen nicht hufig genossen werden2 doch darf nicht vergessen werden1 da sie der ,fleischkost beigegeben werden sollen1 wie bereits oben erwhnt wurde4 ,zur ,abendmahlzeit sollen wiederum nur recht nahrhafte ,substanzen gewhlt werden1 aber vor ,allem keine schwer verdauliche ,kost4 ,wer solche am ,abend geniet1 der wird ber schlechten ,schlaf sich oft zu beklagen haben4 ,es ist auch nothwendig1 da die jungen ,leute sowohl betreffs der ,kost als auch ihrer brigen ,bedrfnisse an ,gengsamkeit und ,sparsamkeit gewhnt werden4 ,ferner sollen sie angehalten werden1 in manchen ,stcken sich selbst zu bedienen4 ,wer das ,arbeiten nie gelernt hat1 wird auch ber die ,arbeit schwerlich richtig urtheilen4 ,wer in seiner ,jugendzeit stets bedient worden ist1 dem wird es zur ,gewohnheit1 sich bedienen zu lassen4 ,er versteht nur zu befehlen1 welche ,dienste ihm geleistet werden sollen4 ,abgesehen davon1 da derartige ,leute hchst einseitig werden und viele ,ansprche an ,andere machen1 knnen sie auch leicht herzlos werden gegen die1 welche ihre ,befehle zu vollziehen haben4 ,ich kenne ein ,seminar1 in welchem der jngste wie der lteste ,zgling sein ,bett selbst machen1 sein ,zimmer selbst fegen1 selbst seine ,schuhe wichsen und seine ,kleider reinigen mu4 ,sollten solche ,zglinge nicht viel gewandter in den huslichen ,arbeiten werden als andere1 denen alles ,die durch ,dienstboten besorgt wird8 ,dazu kommt1 da diese ,nebenarbeiten von auerordentlicher ,wichtigkeit fr die ,gesundheit sind4 ,oder ist es nicht zutrglich fr dieselbe1 wenn ,jemand in der ,frhe sein ,bett macht1 seine ,kleider ausstaubt und brstet1 seine ,schuhe wichst1 das ,wasser sich selbst holt c48 ,eine solche ,beschftigung wrde ich einem ,spaziergang bei weitem vorziehen4 ,zugleich gewhnt man sich an die ,besorgung seines eigenen kleinen ,hauswesens und erwirbt sich die ,fhigkeit1 spter ein greres leiten zu knnen4 ,wenn aber der kleine ,schulknabe -- am ,ende ist er nur ein ,bauernbblein -- schon als ein kleines ,herrlein bedient wird1 wie gro wird er sich dann bald dnken6 ,er wird leicht hohe ,anforderungen an ,andere stellen und fr diese eine rechte ,last werden4 ,kommen dann einmal widrige ,schicksale1 so wird er sich nicht zu helfen wissen und nur schwer in seine ,lage fgen knnen4 ,bei dem aber1 der gelernt hat1 fr sich zu sorgen1 wird das ganz anders sein4 ,mdchen-,institute4 ,die ,mdchen-,institute mchte ich eintheilen in solche1 welche sich nur mit der ,erziehung fr das brgerliche ,leben abgeben1 und in solche1 in denen die weibliche ,jugend fr den hheren ,stand herangebildet wird4 ,es gibt viele ,vter und ,mtter auf dem ,lande1 die ihre ,tchter in ,institute schicken in der ,absicht1 da sie lernen und einben1 was sie fr ihr knftiges ,berufsleben nothwendig haben4 ,ganz sicher ist diesen ,eltern der erste und hchste ,wunsch1 da die ,kinder recht religis werden1 also nicht nur ,kenntnisse in der ,religion sich verschaffen1 sondern auch lernen darnach zu leben4 ,dann aber wollen sie auch1 da sie in dem unterwiesen werden1 was sie fr einen ,haushalt gewandt und tchtig macht4 ,der ,unterricht1 den sie im ,institut erhalten1 soll ein ,fortbau dessen sein1 was sie von den ,eltern zu ,hause erlernt haben1 damit sie auf diese ,weise durch grere ,gewandtheit und ,kenntnisse spterhin das besser leisten knnen1 was der ,beruf von ihnen verlangt4 ,ist fr die ,mdchen die ,erlernung der gesammten ,hauswirthschaft das ,allerwichtigste1 weil zu deren ,besorgung das ,weib vorzugsweise bestimmt ist1 so wre es gewi grundverkehrt1 wenn sie gerade hierin nicht sorgfltig unterwiesen wrden4 ,oder wre das nicht thricht1 wenn ein ,mdchen sticken1 malen und hnliche nicht unumgnglich nthige ,fertigkeiten erlernen wrde1 nicht aber flicken1 stricken und stopfen oder ein einfaches ,kleidungsstck anfertigen8 ,das wre in der ,that ein arger ,fehler4 ,ich kannte eine junge ,person1 die zwei ,kurse in der ,industrie durchgemacht hatte4 ,diese sollte auf meinem eigenen ,tische ein einfaches ,hemd schneiden1 wie es die ,landleute tragen4 ,sie konnte es aber nicht und gab nur in ihrer ,verlegenheit zur ,antwort3 ,ich bin fr feinere und hhere ,sachen ausgebildet worden4 ,sie war also nicht im ,stande1 den einfachsten ,haushalt fr sich oder ,andere zu besorgen4 ,ist ferner eine ,erziehung in einem ,institut wohl viel werth1 wenn die ,zglinge nicht einmal ihr eigenes ,bett in der ,frhe zurecht machen1 auch ihr ,waschwasser nicht selbst ins ,schlafzimmer bringen und ihr ,zimmer nicht selbst ausfegen und putzen mssen8 ,werden solche praktisch unterrichtet8 ,gewi nicht4 ,solche werden weder selbst glcklich werden noch ,andere glcklich machen4 ,ich kannte zwei ,bauerntchter1 die in der besten ,absicht in ein ,institut geschickt wurden4 ,bevor sie hineinkamen1 hatten sie ihre ,mutter in den huslichen ,arbeiten untersttzt1 in denen diese sie unterrichtet hatte1 soweit es ihre ,zeit erlaubte4 ,im ,institut muten sie andere ,kleider tragen1 aber nicht so einfache1 wie zu ,hause1 sondern noble4 ,dort wurden sie auch bedient1 im ,zeichnen sowie im ,sticken unterrichtet und lernten einige franzsische ,phrasen4 ,als sie dann nach einem ,jahre nach ,hause kamen1 schmten sie sich1 die ,arbeiten fortzusetzen1 die sie verlassen hatten1 und beide ,tchter hatten ,hoffart und ,eitelkeit recht gut gelernt4 ,fr das ,hauswesen aber waren sie unbrauchbar4 ,so klagte mir ihr eigener ,vater4 ,von einer anderen ,familie wurde die ,tochter in derselben ,absicht einem ,institut bergeben4 ,nachdem sie aber von dort heimgekehrt war1 konnte der ,vater seine vornehme ,tochter fr seinen ,haushalt nicht mehr brauchen1 da sie die vorkommenden ,arbeiten nicht mehr besorgen wollte4 ,da nahm der energische ,mann aber einen ,strick und trieb sie zur ,arbeit4 ,hat er daran nicht vernnftig gehandelt8 ,was ist gefhrlicher als ,eitelkeit8 ,sie ist die ,fhrerin von der ,einfachheit zur ,prunksucht4 ,wo ,eitelkeit ist1 da findet sich leicht die ,hoffart ein1 und wo diese herrscht1 fehlen ,bescheidenheit und ,gengsamkeit4 ,ich halte ,institute1 in welchen die weiblichen ,personen in dieser ,weise erzogen oder vielmehr verzogen werden1 fr ein groes bel unserer ,zeit4 ,gerade durch die ,institute sollten die ,zglinge zur ,einfachheit1 zur ,bescheidenheit1 zur ,demuth und zum ,opfersinn angeleitet werden1 weil diese ,eigenschaften und ,tugenden das ,fundament fr ein wahrhaft glckliches ,leben sind4 ,fr ein nobles ,leben sind die jungen ,gemther empfnglich genug3 gewi greifen die ,mdchen lieber nach ,glacehandschuhen als nach dem ,besen oder dem ,strickzeug1 und es fehlt oft nicht viel1 da sie es fr eine ,schande halten1 letzteres in die ,hand zu nehmen4 ,zu beklagen ist es auch1 wenn in solchen ,instituten ,derartiges geschieht1 wie ich es jetzt erzhlen will4 ,es kam ein ,mdchen zu mir und klagte ber heftiges ,kopfweh4 ,es hatte schon viel gebraucht1 konnte aber nicht davon frei werden4 ,auf die ,bemerkung3 ,wie es mir scheint1 sind ,sie geschnrt1 gab es zur ,antwort3 ,ich kam in ein ,institut1 und wir muten dort alle einen gut anliegenden ,schnrleib tragen2 ich mute deren zwei kaufen4 ,das ,mdchen glaubte nicht1 da das ,tragen desselben ,ursache an seinem bel sein knne1 weil sie am einfachsten unter allen ,zglingen gewesen sei4 ,ich gab ihm den ,rath1 es solle sich wieder kleiden1 wie es zu ,hause bei seinen ,eltern geschehen sei4 ,dasselbe folgte mir1 und nach wenigen ,tagen war das ,kopfweh verschwunden4 ,dieses ,beispiel ist aber nicht das einzige seiner ,art1 das mir vorgekommen ist2 es braucht gar nicht viel1 da man durch die ,kleidung die ,blutcirculation strt1 und die nachtheiligen ,folgen bleiben dann gewi nicht aus4 ,mir erzhlte ein ,graf1 er sei in einem ,institute gewesen1 wo er neben seinem ,studium die ,hauswirthschaft recht gut gelernt habe2 er habe sich sein ,bett jeden ,morgen selbst zurecht machen1 seine ,kleider selbst ordnen1 auch seinen ,zimmerboden selbst reinigen mssen4 ,dadurch sei er inne geworden1 wie die ,hausarbeiten verrichtet werden mssen4 ,er sei hierfr jener ,anstalt sehr dankbar und habe das ,gelernte recht gut brauchen knnen4 ,seine ,shne werde er alle gerade dehalb diesem ,institut bergeben1 weil man dort fr das ,leben unterrichtet werde4 ,wenn nun ein ,graf es fr gut hlt1 seine ,shne so unterrichten zu lassen1 und ffentlich seine ,anerkennung ber das genannte ,verfahren ausspricht1 was soll man denn von einem ,institut fr ,mdchen sagen1 wenn die ,zglinge desselben weder ihr ,zimmer zu ordnen1 noch anderes ,derartiges zu besorgen haben1 oder wenn es sogar vorkommt1 wie mir ,dies versichert wurde1 da dieselben noch angezogen werden1 als wren sie unmndige ,kinder8 ,verfehlt ist es auch1 wenn die jungen ,mdchen in den ,kchenarbeiten nicht gehrig unterrichtet werden4 ,kann man denn wirklich glauben1 es sei fr weibliche ,personen nicht nthig1 die ,besorgung der ,kche zu lernen8 ,mu nicht auf die ,unterweisung hierin ein ganz besonderes ,gewicht gelegt werden1 wenn die ,erziehung eine vernnftige sein soll8 ,auch ist ,niemand ausgenommen von der ,arbeit1 und sollte auch ein ,mdchen ,aussicht haben1 eine gndige ,frau zu werden1 so wird es ihm doch nur ,ehre machen knnen1 auch in der ,kche tchtig zu sein4 ,wie armselig steht am ,ende eine solche da1 wenn ihre ,kchin wei1 sie versteht nichts von der ,kche6 ,ich kannte eine ,baronin1 welche allgemeines ,ansehen geno1 die alle ,tage in der ,kche war1 und sogar ihre ,mgde im ,kochen unterrichtete4 ,sie stand eben dehalb in so hohem ,ansehen und war so allgemein geliebt4 ,ich halte dafr1 da1 nothwendiger noch als im ,lesen und im ,schreiben1 alle ,zglinge in den huslichen ,arbeiten unterrichtet werden mssen4 ,blo zum ,essen und ,trinken1 zum ,roman lesen und ,visiten machen1 ,unterhaltungen und ,gesellschaften aufsuchen1 dazu ist doch frwahr kein ,mensch erschaffen4 ,wie froh bin ich heute noch1 da ich bei ,landwirthen und im ,handwerk bis zum #ba4 ,lebensjahre gearbeitet habe6 ,ich brauche mich dessen nicht zu schmen2 geschadet hat's mir auch nicht1 wohl aber unendlich viel gentzt1 und ich danke meinem ,schpfer1 da er mich diesen ,weg gefhrt hat4 ,jene ,institute sollten es in der ,that als eine heilige ,pflicht ansehen1 da1 wie in der heiligen ,religion1 so auch in den huslichen ,arbeiten die ,mdchen gehrig unterrichtet wrden4 ,es herrschte einst unter dem ,volke der ,spruch3 ,selbst gesponnen1 selbst gemacht ist die beste ,landestracht4 ,das sind schne ,worte1 und wer ihnen folgt1 kommt berdies billig zu seiner ,kleidung4 ,leider werden sie wenig mehr beachtet4 ,wie ein ,postbote seine ,briefe berallhin trgt1 so wandert auch die stdtische ,mode von ,ort zu ,ort und verdrngt die ,landestracht4 ,die ,kleidung1 welche einst so wenig kostete und doch durch ihre ,beschaffenheit der ,gesundheit zutrglich war1 wird jetzt fr vieles ,geld gekauft und ist noch dazu nicht selten derart1 da sie die ,gesundheit schdigt4 ,aber was kann es helfen gegen die ,mode aufzutreten8 ,man wird am ,ende doch nur tauben ,ohren predigen1 obschon man mit ,sicherheit nachweisen kann1 da ,viele an ,kopfweh oder an kalten ,fen oder an anderen ,gebrechen gerade in ,folge der ,kleidung leiden4 ,ich will daher auch nicht weiter mehr hierber reden2 wem nicht zu rathen ist1 dem ist auch nicht zu helfen4 ,wer es aber gut mit sich selber meint und sich manches ,leid ersparen will1 der mge meinen ,worten folgen4 ,sollen die ,zglinge in den ,instituten das ,hauswesen grndlich erlernen1 so sollen sie gleichzeitig auch zur ,einfachheit in demselben angehalten werden4 ,auch sollen sie so erzogen werden1 da sie mit dem ,stande ihrer ,eltern zufrieden sind1 sich nicht desselben schmen und aus ,hoffart sich ber denselben erheben wollen4 ,nicht weniger soll auch auf eine geeignete ,kost ,rcksicht genommen werden4 ,wer braucht eine einfachere1 nahrhaftere und gesndere ,kost als junge ,leute8 ,nur wenn sie eine solche erhalten1 knnen sie gut gedeihen1 sich krftig entwickeln und tchtige1 brauchbare ,leute fr die ,zukunft werden4 ,was hilft eine feine ,kost1 wenn sie den ,zgling armselig macht8 ,was ntzt ein schnes1 nobles ,gewand1 was ,musik und ,dichtkunst und die feinsten ,manieren1 wenn der ganze ,krper voller ,gebrechen und ,elend ist8 ,mache man einmal den ,versuch1 den ,zglingen eine einfache ,kost zu geben1 wie sie im ,kapitel ber die ,nahrungsmittel angegeben ist1 unterrichte man sie fleiig in dem ,nothwendigen und ,ntzlichen1 und ,geist und ,krper werden sich wohl dabei fhlen und fhig werden zur ,lsung der ,lebensaufgabe4 ,gesundheitspflege in weiblichen ,instituten mittelst ,wasseranwendungen4 ,das ,wasser1 wenn es steht oder nur recht langsam sich bewegt1 wird bald trbe1 ungeniebar und unbrauchbar4 ,in hnlicher ,weise geht es ,hunderten1 wenn sie von einem bewegten ,leben in der ,welt zu einem zurckgezogenen und abgeschlossenen bergehen4 ,in kurzer ,zeit verlieren sie die frische ,farbe1 ihre ,naturkraft und ihr heiteres1 jugendlich frisches ,gemth2 sie sehen welk aus und klagen ber verlorene ,gesundheit4 ,es ist wirklich nicht leicht1 wenn eine grere ,gesellschaft durch lange ,zeit in geschlossenen ,rumen verweilt und arbeitet1 alle ,mitglieder bei voller ,gesundheit zu erhalten4 ,daher mu mit rechter ,sorgfalt fr eine ,lebensweise gesorgt werden1 die das leibliche ,wohl befrdert4 ,es kann das ,kleid1 die ,kost1 die ,beschftigung angemessen sein1 und doch ist kein ,gedeihen da4 ,worin mag die ,ursache hievon liegen1 und wie soll man dem belstand abhelfen8 ,vor ,allem mu gesorgt werden1 da fr die gute ,luft keine ,clausur gemacht wird2 denn wo jene fehlt1 wird auch die beste ,gesundheit nach und nach zerstrt werden4 ,besonders ist das der ,fall1 wenn eine ,krankheit in einem ,gebude sich eingenistet hat4 ,ist man da nicht vorsichtig1 so kann das eine ,opfer nach dem andern durch ,ansteckung fallen4 ,es ist unglaublich1 wie leicht ,kranke und ,sterbende ein ,denkzeichen ihrer ,krankheit hinterlassen1 wenn man nicht darauf bedacht ist1 da durch frische ,luft die ,krankheitsstoffe verdrngt werden4 ,ferner sehe man auf einfache ,kleidung1 ganz besonders aber auf ,verrichtung krperlicher ,arbeit und ,bewegung4 ,auch das ,wasser kann als wirksames ,mittel zur ,erhaltung der ,gesundheit1 zur ,bewahrung und ,vermehrung der ,krfte verwendet werden4 ,dehalb sollte in jedem ,institut ein ,raum vorhanden sein1 in welchem verschiedene ,wasser-,anwendungen mit leichter ,mhe vorgenommen werden knnen4 ,es soll aber das ,wasser nicht dann erst angewendet werden1 wenn ,gebrechlichkeit und ,krankheit sich bereits eingestellt haben4 ,wie man die ,thre den ,spitzbuben verschliet1 weil man wei1 da1 sind sie einmal eingebrochen1 dann ,elend und ,noth herrscht1 so sorge man1 da die ,krankheiten keinen ,eingang finden1 vielmehr der ,krper gesund und krftig bleibe4 ,es ist freilich wahr1 da die ,gesunden oft nicht gern ,wasser anwenden und manche sogar eine recht groe ,wasserscheu haben4 ,aber ist es denn zu viel verlangt1 da ein ,zgling in der ,woche zwei- bis dreimal ein ,halbbad von einer halben ,minute nehmen soll1 wenn dadurch das so edle ,gut der ,gesundheit erhalten und geschtzt wird8 ,soll man dafr nicht gern seine ,wasserscheu berwinden8 ,wem aber ,dieses doch zu viel ist1 der soll einfach ruhig hinsitzen und abwarten1 bis er krank und elend wird1 dann wird er schon unternehmender werden4 ,knnen nicht auch junge ,mdchen im ,frhjahr1 ,sommer und ,herbst fter einige ,zeit im ,garten oder auf nassen ,steinen barfu gehen1 um sich abzuhrten1 das ,blut vom ,kopf abzuleiten und ,congestionen vorzubeugen8 ,wem diese ,forderung bertrieben vorkommt1 fr den wre es ,schade1 wenn er gesund bliebe2 ,diesen mu vielmehr ,schmerz und ,krankheit zu der ,einsicht bringen1 da der ,mensch kleine ,opfer fr die ,erhaltung seiner ,gesundheit nicht scheuen darf4 ,ich rathe nicht einmal1 da man viel anwenden soll1 sondern nur so viel1 da der ,krper hinreichend abgehrtet ist1 um ,klte und ,wrme ertragen zu knnen4 ,mir hat eine ,dame erzhlt1 sie habe mein ,buch gelesen1 und es haben ihr besonders die ,abhrtungen sehr gut gefallen4 ,sie habe noch im ,sptherbst ,halbbder genommen und sei dadurch whrend des ganzen ,winters vor ,katarrhen geschtzt gewesen4 ,ein ,frulein1 welches sechs ,jahre in einem ,institute ,sprachen1 ,industrie und verschiedenes ,andere1 besonders ,musik1 gelernt hatte1 wurde so nervs1 da sie nicht mehr in die ,kirche gehen konnte1 ohne die grte ,qual auszustehen1 weil ,gesang und die ,musik der ,orgel ihr die grten ,schmerzen bereiteten4 ,die einfachsten ,hausarbeiten in einem ,privathause und die angegebenen ,abhrtungsmittel haben dieses ,frulein in vier ,monaten vollstndig wieder gesund gemacht4 ,mchte man sich derartige ,beispiele doch recht merken und sich darnach richten6 ,ich will diesen noch ein anderes beifgen4 ,ein ,mdchen1 welches in einem ,institut ausgebildet war1 kam in ,begleitung seiner ,mutter und zeigte mir die herrlichsten ,zeugnisse4 ,mit den ihm gegebenen schnen ,anlagen hatte es recht ,vieles gelernt1 wurde aber so nervs1 da es dehalb entlassen wurde1 mithin zu seinem ,beruf nicht gelangen konnte4 ,dazu hatten sich aber noch ,gemthsleiden eingestellt1 so da das arme ,geschpf mit all' seinem ,wissen doch in der traurigsten ,lage war4 ,die entsprechenden ,abhrtungen haben das beklagenswerthe ,mdchen wieder zurecht gebracht4 ,wre es aber nicht viel besser gewesen1 man htte im ,institute durch die erwhnten ,abhrtungen einem solchen ,elend und ,jammer vorgebeugt8 ,wre es mir mglich1 vorlufig nur ein einziges ,institut zur bung einer vernnftigen ,abhrtung zu bringen1 ich bin der berzeugung1 da der gute ,erfolg manche andere zur ,nachahmung antreiben wrde4 ,die liebe ,jugend wrde sicherlich schon bereit zum ,gebrauch des ,wassers sein1 wenn nur ihre ,lenker und ,leiter selbst zur ,einsicht kommen wollten und diese nicht oft gerade ,diejenigen wren1 welche die ,jugend abhalten1 solche ,mittel zu gebrauchen1 die ihre ,gesundheit erhalten und befestigen und vor einem frhen ,verfall der ,krfte schtzen4 ,ich habe nichts gegen das ,turnen1 wenn es in vernnftiger ,weise geschieht1 bin aber der berzeugung1 da die ,wasseranwendungen viel mehr ntzen4 ,das ,turnen vermag allerdings die ,krperwrme zu erhhen4 ,nichts aber erzeugt schneller und gefahrloser das richtige ,ma der ,krperwrme als das ,wasser4 ,das ,turnen kann brigens recht aufgeregt machen1 das ,wasser entfernt jede ,aufregung und bringt ,ruhe2 dehalb behaupte ich zuversichtlich3 ,die ,jugend wrde glcklich sein1 wenn ihr ,gelegenheit geboten wrde1 ,wasser anzuwenden1 aber auch dafr gesorgt wrde1 da es vernnftig geschieht und nicht das ,sprchwort in ,geltung komme3 ,zu wenig und zu viel verdirbt alles ,spiel4 ,klosterleben4 ,in dem ,abschnitte ber das ,seminarleben habe ich dieses mit dem ,leben in einer ,familie verglichen2 auch eine klsterliche ,genossenschaft gleicht in manchen ,stcken einer ,familie4 ,wie nun in einem groen ,hauswesen ein tchtiger ,hausvater nothwendig ist1 wie von diesem vorwiegend das ,glck oder ,unglck der ,familie abhngt1 so bedarf auch ein ,kloster vor ,allem eines verstndigen ,vorstehers1 und von ihm hngt vielfach das ,wohl und ,wehe der ,genossenschaft ab4 ,wenn man nur oberflchlich eine solche ,klosterfamilie betrachtet1 so knnte man leicht meinen3 ,diese ,leute haben es recht gut2 sie haben ,wohnung1 ,kost und ,kleidung1 es wird gesorgt fr alle ihre leiblichen ,bedrfnisse2 es gibt dort auch nicht allzuviel ,arbeit -- kurz3 ein solche ,leben lt sich fhren1 ohne da man groe ,opfer zu bringen hat4 ,doch schaut man die ,sache genauer an1 ist man ,augenzeuge davon1 welche ,anforderungen an ,geist und ,krper der ,insassen der ,klster beiderlei ,geschlechtes gestellt werden1 so wird man ein ganz anderes ,urtheil fllen mssen4 ,die meisten ,klster gleichen groen ,werksttten1 in denen ,jeder an dem ihm zugewiesenen ,posten ,jahr aus -- ,jahr ein schwere ,arbeit verrichten mu1 wobei obendrein noch die ,zeit fr die ,mahlzeit und fr ,erholung des ,geistes und ,krpers sehr knapp bemessen ist4 ,bei der strengen ,regel mancher ,orden ist die ,gefahr einer vorzeitigen ,aufreibung der ,geistes- und ,krperkrfte stets vorhanden4 ,hier ist es vor ,allem ,sache des ,vorstehers1 dem wohlgemeinten1 aber oft zu groen ,eifer seiner ,ordensmitglieder ,zgel anzulegen und strenge darauf zu halten1 da die richtige ,abwechslung zwischen ,arbeit und ,anstrengung einerseits und ,ruhe und ,erholung andrerseits stattfinde1 da bei groer ,anstrengung der ,geisteskrfte auch dem ,krper sein ,recht werde1 da die ,pflege desselben und damit die ,erhaltung der ,gesundheit nicht vernachligt werde4 ,eine groe ,anzahl von ,ordensleuten ist schon zu mir gekommen2 sie hatten durch bermige geistige ,thtigkeit ihre ,gesundheit ruiniert und sich schwere ,krpergebrechen zugezogen1 welche sie zur ,erfllung der ,obliegenheiten ihres ,berufes theilweise oder ganz unbrauchbar machten4 ,fast ,alle hatten die ,pflege des ,krpers mehr oder weniger vernachligt1 und das rcht sich immer4 ,soll der ,geist auf die ,dauer krftig und thtig bleiben knnen1 so mu vor ,allem seine ,wohnung und sein ,werkzeug1 der ,krper1 gesund und krftig erhalten werden4 ,darum sollten jene ,ordensleute1 welche vermge ihrer ,regel sich vorwiegend oder ausschlielich geistig zu beschftigen haben1 in ihren freien ,stunden1 soviel sie knnen1 krperliche ,arbeit verrichten2 denn nur so kann die ,kraft und ,gesundheit des ,leibes auf die ,dauer erhalten bleiben4 ,vielen ,orden ist zwar schon durch ihre ,regel eine solche ,abwechslung zwischen geistiger und krperlicher ,arbeit vorgeschrieben2 wo ,dieses aber nicht der ,fall ist1 da ist es ,sache des ,vorstehers der einzelnen ,genossenschaft1 fr eine solche ,abwechslung1 sowie fr die ,pflege des ,krpers1 soweit die nur geschehen kann1 zu sorgen4 ,in dieser ,beziehung mchte ich mir hier erlauben1 den ,vorstehern der ,orden beiderlei ,geschlechtes folgende sehr beherzigenswerthe ,rathschlge an's ,herz zu legen3 ,die ,kost sei recht nahrhaft2 man vermeide aber vor ,allem die scharfen ,gewrze und alle ,reizmittel1 weil sonst bei geringerer krperlicher ,thtigkeit leicht ,krankheiten entstehen4 ,die ,einsiedler haben ein sehr hohes ,alter erreicht1 und was war ihre ,nahrung8 ,die einfachste ,naturkost1 ,gemse ohne alle ,wrze und ,frchte4 -- ,auch soll die ,kost nicht eine schwer zu verdauende sein2 hier beugt allerdings die ,fastenordnung vieler ,klster dem bel vor4 ,nicht vorsichtig genug kann man ferner sein bei der ,auswahl oder dem ,neubau einer ,wohnung fr ,klosterleute1 da viele derselben sie whrend ihres ,lebens nie wieder verlassen drfen1 andre nur selten aus derselben herauskommen4 ,das ,haus mu vor ,allem sonnig und trocken sein2 wie ,viele werden in der ,blthe ihres ,lebens dahingerafft1 wo dem nicht ,rechnung getragen ist6 ,wenn ferner schon in einem gewhnlichen ,hause fr tgliche und gengende ,durchlftung aller ,wohn- und ,schlafzimmer gesorgt werden mu1 um wie viel mehr ist ,dieses in einem ,kloster geboten6 ,die ,schlafzimmer insbesondere sollen zu jeder ,jahreszeit den ganzen ,tag offen gehalten werden1 und die brigen ,rume mssen sofort ausgelftet werden1 wenn sie nicht von den ,insassen des ,klosters bentzt werden4 ,was die ,kleidung anlangt1 so soll man sich nicht zu warm kleiden1 weil sonst der ,krper nicht genug abgehrtet wird4 ,manchen ,ordensleuten ist die ,wollkleidung durch die ,regel vorgeschrieben4 ,soweit diese unmittelbar auf der ,haut getragen wird1 soll man dafr sorgen1 da die ,kleider nicht zu enge an den ,krper sich anschlieen1 vielmehr die ,luft berall ,zugang habe1 damit auf diese ,weise sich nicht zu viel ,wrme entwickle und die ,haut abgehrtet bleibe4 ,fr die ,ordensleute beiderlei ,geschlechtes wre es auch von groer ,bedeutung1 eine vernnftige ,wasseranwendung zu betreiben1 sowohl um die ,natur widerstandsfhiger und krftiger zu machen1 als auch um durch das ,belebende und ,erfrischende einer solchen ,anwendung den ,geist in seiner ,thtigkeit zu untersttzen4 ,dehalb soll1 wie fr das ,waschwasser gesorgt wird1 so auch eine ,gelegenheit geboten sein1 das ,wohlbefinden des ganzen ,krpers in dieser ,weise zu befrdern4 ,die ,gesunden1 d4 h4 ,diejenigen1 deren ganzer ,krper stets die gehrige ,naturwrme hat1 die ordentlich schlafen knnen und einen frischen ,geist haben1 sollen in der ,woche zwei- bis dreimal ein ,halbbad eine halbe bis eine ,minute lang nehmen und sich darauf eine halbe ,stunde ,bewegung machen1 damit sie wieder die volle ,wrme erhalten4 ,die sollen sie zu jeder ,jahreszeit thun1 wie im ,hochsommer1 so auch zur ,winterszeit2 dann werden sie die ,hitze und ,klte gleich gut ertragen knnen4 ,ihre ,berufspflichten werden ihnen nicht zur ,last werden1 sondern1 da sie gesund an ,geist und ,krper bleiben1 wird die ,erfllung derselben sie zufrieden1 froh und glcklich machen4 ,wird aber das ,genannte nicht beobachtet1 sorgt man weder fr ein trockenes ,gebude1 noch fr gesunde ,luft1 noch fr zweckentsprechende ,kleidung und ,nahrung1 dann kann freilich in einem solchen ,hause leicht eine ,schaar von ,krankheiten die ,leute peinigen1 die ,erfllung der ,berufspflichten ihnen verbittern oder diese gar vereiteln1 und es rafft der ,tod das eine ,leben nach dem andern in den schnsten ,jahren dahin4 ,zum ,belege des ,gesagten sollen hier einige ,beispiele angefhrt werden1 welche allerdings zum ,theil nicht unmittelbar ,klosterleute betreffen1 aber mittelbar doch das ,leben in manchen ,klstern berhren4 ,es kam ein ,frulein zu mir und erzhlte3 ,ich bin mit #ad ,jahren in ein ,institut gekommen1 bin acht ,jahre in demselben gewesen1 habe mich ausgebildet fr das ,lehrfach1 und ich wre jetzt daran1 das ,berufsleben zu beginnen4 ,doch leider1 whrend meine ,eltern und ,geschwister alle gesund sind1 bekam ich vor zwei ,jahren ein ganz unbedeutendes ,hsteln1 das sich aber jetzt zu einem heftigen ,husten ausgebildet hat1 dazu habe ich ,fieber und ,nachtschweie und kann kaum mehr eine lngere ,strecke gehen4 ,das ,frulein war gut gebaut und stammte von gesunden ,eltern2 aber es hatte ,jahre lang in geschlossenem ,gebude gewohnt1 und bei fortwhrender geistiger ,anstrengung war der ganze ,krper vernachligt worden1 so da er schlielich dem ,siechthum anheimfiel4 ,mich dauerte die jugendliche ,person2 ,hlfe war aber keine mehr mglich1 und acht ,wochen nach ihrem ,besuche bei mir endete sie ihr zeitliches ,leben4 ,ich bin der vollsten berzeugung3 wre dieses ,frulein in ihren lndlichen ,verhltnissen geblieben1 so wre es von dieser ,krankheit verschont geblieben und htte ein hohes ,alter erreichen knnen4 ,ein anderes ,frulein holte sich ,rath bei mir betreffs ihres ,berufes4 ,sie war schon einige ,jahre in einem ,institut gewesen1 hatte sich in der ,musik und ,sprachenkenntni ausgebildet1 von ,krperarbeit aber und ,abhrtung wute sie nichts4 ,ich sagte ihr1 da sie nothwendig krperliche ,arbeiten verrichten msse4 ,das ,klosterleben sei ihr nicht zutrglich1 weil sie im ,kloster blo fr geistige ,arbeit werde verwendet werden4 ,doch wer das ,arbeiten und das ,abhrten durch die ,arbeit nicht schon in der ,jugendzeit gelernt hat1 wird spter sich auch nicht leicht dazu entschlieen4 ,und so ging es auch hier4 ,das ,frulein whlte ihren ,beruf gem dem1 was sie erlernt hatte1 und starb in ,folge dessen zweieinviertel ,jahre spter an der ,schwindsucht4 ,ich kannte eine ,bauerntochter1 die recht gesund1 krftig und arbeitsam war1 dabei besondere ,vorliebe frs ,klosterleben hatte und den ,drang fhlte1 in einen strengen ,orden einzutreten1 was auch geschah4 ,welche ,umwandlung fand aber hier statt6 ,bisher hatte sie immer in der freien ,natur gearbeitet und dadurch die ,krfte erhalten und vermehrt4 ,dazu hatte sie eine einfache1 nahrhafte ,landkost genossen4 ,nun kam sie auf einmal in ein ,gebude1 wo wenig auf ,lftung gehalten wurde1 wo sie wenig ,bewegung hatte1 und diese nur im ,gebude selbst1 und keine ,arbeit mehr zur ,erhaltung der ,kraft4 ,mute eine solche ,person nicht verkmmern8 ,so geschah es auch1 und zwar war sie schon im dritten ,jahre voller ,gebrechen1 und ,niemand wute1 was ihr fehlte4 ,im vierten ,jahre endete sie ihr jugendliches ,leben4 ,drei ,kandidatinnen hatten die ,lehrkurse durchgemacht und fragten mich1 was sie jetzt beginnen sollten2 denn infolge der fortwhrenden geistigen ,anstrengung war die eine gebrechlicher als die andere4 ,ich gab ihnen den ,rath1 sie sollten1 ehe sie in's ,lehrfach eintreten wrden1 ein ,jahr lang mit landwirthschaftlichen ,arbeiten sich beschftigen1 damit durch gute ,landluft und entsprechende krperliche ,arbeit die ,natur abgehrtet werde2 so wrden sie das1 was sie an ,krperkraft verloren1 wieder gewinnen und spter ihrem ,berufe mit frischer1 voller ,gesundheit nachkommen knnen4 ,eine folgte meinem ,rath1 und sie erfreut sich eines sehr guten ,rufes wegen ihrer vorzglichen ,leistungen2 die zwei anderen starben1 die eine im dritten1 die andere im vierten ,jahre nachher4 ,diese waren aber nicht schlimmer daran gewesen1 als die erste4 ,sehr hufig werden fr die ,mdchenschulen ,lehrerinnen angestellt2 die ist nur zu billigen4 ,aber es gehrt recht viel dazu1 da eine solche ,lehrerin allseitig genge4 ,es fllt mir schwer1 an dieser ,stelle mich ffentlich auszusprechen ber einen offenbaren ,mistand1 und wenn ich nicht ein ,freund der ,wahrheit wre und nicht ,theil nhme an den traurigen ,schicksalen1 welche oft die ,menschen treffen1 wrde ich kein ,wort sagen4 ,doch es soll und mu gesagt sein4 ,es wird allzuviel fr das ,wissenschaftliche gethan1 die ,geisteskrfte werden zu viel angestrengt1 und so lernen dann in fnf1 sechs oder noch mehr ,jahren die jungen ,personen erstaunlich viele ,dinge2 aber wozu8 ,meistens knnen sie es gar nicht oder nur kurze ,zeit verwenden1 dann sind die ,krfte aufgezehrt4 ,bei dieser ,vorbereitung werden gewhnlich die ,krperkrfte gar nicht gebt2 der ,krper darf blo den ,geist von der einen ,stelle zur anderen tragen4 ,er wird nicht abgehrtet und gestrkt durch die ,arbeit1 und so bekommt der ,geist eine baufllige ,htte1 die bald zusammenbricht4 ,das ,berufsleben ist infolge dessen meist bitter und von kurzer ,dauer4 ,bei einer solchen ,unterrichtsweise ist aber noch ein zweites ,unglck dieses1 da die ,ausbildung eine einseitige wird1 und da die also ausgebildeten ,kandidatinnen des ,lehramtes dann mit ihren ,schlerinnen ebenso verfahren1 wie mit ihnen verfahren worden ist4 ,sollte man dem1 was ich im ,vorhergehenden gesagt habe1 widersprechen und meinen1 die angefhrten ,thatsachen htten andere ,grnde gehabt1 so will ich meine ,behauptung gern zurcknehmen1 falls man mir beweist1 da ich mich geirrt habe4 ,ich will brigens noch bemerken1 da die von mir gerathene ,anwendung des ,wassers zur ,abhrtung des ,krpers oder ,heilung von ,gebrechen1 wie aus zahlreichen mir von solchen ,anstalten zugekommenen ,briefen deutlich hervorgeht1 recht gute ,erfolge gehabt hat4 ,dehalb soll das ,wasser gehrig benutzt werden zur ,krftigung und ,erhaltung der ,gesundheit4 ,freilich wird bei ,manchen1 die durch geistige ,anstrengung geschwcht sind1 keine ,heilung mglich sein1 wenn nicht krperliche ,arbeiten verrichtet werden4 ,es soll dehalb in jedem ,kloster sowohl zur ,anwendung des ,wassers1 wie zur ,verrichtung krperlicher ,arbeiten ,gelegenheit geboten werden1 wenn dem ,krper die volle ,gesundheit gebracht und erhalten werden soll4 ,wie in den ,frauen-,klstern1 so mu auch und noch mehr in den ,mnner-,klstern darauf geachtet werden1 da die ,lebensweise eine richtige sei4 ,ist hier die ,wissenschaft meist ,hauptgegenstand der ,beschftigung1 so soll man darber doch nicht die ,sorge fr den ,leib vergessen4 ,der ,krper ist ja ,wohnung und ,werkzeug des ,geistes1 mit dem der ,gelehrte hauptschlich arbeiten mu4 ,was hilft zudem alles ,wissen1 wenn der ,krper zu ,grunde gerichtet ist8 ,darum mge man auch ernstlich darauf halten1 da dem ,krper die nthige ,zeit zum ,schlafe gegnnt werde4 ,hat doch der ,schpfer durch den ,wechsel von ,tag und ,nacht die ,zeit bestimmt zur ,arbeit und zur ,ruhe4 ,wenn man sich die nthige ,nachtruhe entzieht1 handelt man gewi weder vernnftig1 noch zu seinem ,vortheile4 ,ich kannte einen jungen ,herrn1 der so eifrig und fleiig studierte1 da er in jeder ,nacht bis #aa1 ja #ab ,uhr und noch lnger mit den ,bchern beschftigt war4 ,aber wie lange trieb er es8 ,nach drei ,jahren hatte er so viel ,kopfleiden1 so hufige und starke ,kongestionen1 da er mit #bh ,jahren zu jedem ,berufe und zu jeder ,arbeit unfhig war4 ,hat er recht gethan8 ,was hatte er gewonnen8 ,tglichen ,jammer und tgliches ,leiden und eine trostlose ,zukunft4 ,ich kenne einen anderen ,herrn1 der ,abends um #h ,uhr eine ,tasse schwarzen ,kaffee trank1 damit er seine ,studien recht lange in der ,nacht fortsetzen konnte1 ohne vom ,schlaf belstigt zu werden4 ,einige ,jhrchen ging es recht gut1 weil er eine vorzgliche ,gesundheit hatte2 aber auf einmal brach die ganze ,naturkraft zusammen1 und der ,unglckliche wurde unfhig fr jedes ,berufsleben4 ,geist und ,krper waren zerrttet4 ,es sei also fr die1 welche sich mit der ,wissenschaft abgeben1 eine ,hauptsorge1 ihrem ,krper die nthige ,zeit zum ,schlafe nicht zu entziehen4 ,ich bin berzeugt1 wer ber #i ,uhr am ,abend arbeitet1 der arbeitet zu seinem ,nachtheil4 ,fr das ,gedeihen des ,krpers und des ,geistes sind die ,ruhestunden vor ,mitternacht entschieden viel werthvoller als die ,zeit nach ,mitternacht4 ,nicht minder fehlen die vorwiegend mit geistiger ,arbeit ,beschftigten1 wenn sie die ,krperkrfte gar nicht durch krperliche ,thtigkeit ben4 ,nehme man einen starken ,bauernknecht und setze ihn ein ,vierteljahr an einen ,schreibtisch hin und beschftige ihn ausschlielich mit geistiger ,arbeit4 ,schicke man ihn dann wieder an seine frhere ,arbeit1 und es wird sich zeigen1 da er drei ,viertel seiner ,kraft verloren hat4 ,wird es einem ,studierenden nicht hnlich gehen1 wenn er sich aller krperlichen ,anstrengung enthlt8 ,bei bestndigem und ausschlielichem ,studieren wird der ,krper einer ,maschine gleich1 die verrostet und verdirbt1 weil sie zu wenig gebraucht wird4 ,mancher wird wohl sagen3 ,ich mache tglich meinen ,spaziergang1 um meinen ,krper bei ,krften zu erhalten4 -- ,ich erwidere hierauf3 ,das reicht nicht aus4 ,der ,spaziergang bietet dem ,auge ,manches zum ,sehen1 man athmet dabei eine bessere ,luft ein1 und die ,beine werden angestrengt2 der grere ,theil der ,organe aber ruht whrend des ,spazierganges4 7,das ,weitere ber diesen ,punkt bietet das ,kapitel ber die ,bewegung47 ,ich kannte einen ,herrn1 der viel studierte und nicht viel spazieren ging2 aber jeden ,tag spaltete er zweimal eine halbe ,stunde ,holz oder grub in seinem ,garten2 er versicherte mir1 er verdanke diesem ,mittel seine anhaltend gute ,gesundheit und seine allzeit frische ,geisteskraft4 ,wenn mancher ,leser vielleicht meint1 es sei das ,gesagte etwas bertrieben1 er fhle sich geistig und krperlich gesund und krftig1 trotzdem er nicht krperlich1 aber viel geistig arbeite1 so antworte ich ihm3 ,halte nur eine kleine ,rundschau1 und du wirst bald ,beispiele in ,menge finden1 die meine ,worte besttigen4 ,gar ,viele beklagen jetzt die ,unvorsichtigkeit1 mit der sie hierin gehandelt haben1 ebenso sehr1 wie ihr dadurch entstandenes ,elend4 ,dehalb sage ich zum ,schlusse noch einmal3 ,es soll in jedem ,kloster eine ,sttte sein1 wo zu krperlichen ,arbeiten ,gelegenheit geboten ist4 ,ebenso soll aber auch die ,mglichkeit gegeben sein1 die erschpfte ,natur durch ,anwendung des ,wassers aufzufrischen1 zu krftigen und abzuhrten4 ,nachtrag zum ,i4 ,theile4 #a4 ,vom ,rauchen4 ,zum ,schlusse mchte ich noch einige ,bemerkungen ber ,rauchen und ,schnupfen machen4 ,ich bin schon oft gefragt worden1 was ich vom ,rauchen halte4 ,meine ,meinung hierber ist diese3 ,junge ,leute1 die mit #ae bis #ag ,jahren zu rauchen anfangen1 setzen sich im ,allgemeinen der ,gefahr aus1 sich sehr zu schaden4 ,erstens wirkt bei einer jungen ,natur das ,tabakgift 7,nicotin7 viel strker und nachtheiliger ein als in spteren ,jahren4 ,zweitens wird das ,rauchen1 wenn es frh begonnen wird1 leicht zur ,leidenschaft4 ,nicht selten wird auch die vollkommene ,entwicklung dadurch behindert1 und ,krankheit und ,siechthum knnen leicht bei jungen ,leuten entstehen4 ,es gehrt nicht viel dazu1 da ,lungenleiden1 ,halsgebrechen1 ,aufgeregtheit in den ,nerven1 ,herzklopfen und dergleichen entstehen4 ,solche und hnliche bel sind zwar leicht herangelockt1 doch nicht mhelos wieder zu entfernen4 ,ist das im ,allgemeinen so1 dann ist es noch mehr der ,fall1 wenn schlechte ,stoffe geraucht werden4 ,ich traf einst drei junge ,burschen von #ae bis #af ,jahren1 welche bla aussahen wie der ,tod4 ,ich fragte sie1 was ihnen fehle4 ,erst auf dringendes ,fragen bekam ich zur ,antwort3 ,wir lernen das ,rauchen und haben soeben eine ,cigarre geraucht4 ,ich forderte sie dann auf1 sie sollten einander ruhig in's ,gesicht schauen und an sich die ,frage stellen3 ,kann das ,rauchen gesund sein1 wenn man so schlecht davon aussieht und sich darnach so unbehaglich fhlt8 ,das ,traurigste aber ist1 da man sich das ,rauchen leicht dermaen angewhnt1 da man nicht mehr ohne dasselbe sein kann und zum ,sklaven des ,tabaks wird4 ,ziemt sich das fr einen ,menschen1 bei dem doch die ,vernunft die ,herrschaft fhren sollte8 ,vielleicht fragst du1 ob ich nicht selbst rauche4 ,ich will darauf ganz der ,wahrheit gem antworten4 ,bis zum #de4 ,jahre habe ich nicht geraucht4 ,da ich aber die ,bienenzucht grndlich erlernen wollte und der ,cigarrenrauch ein vorzgliches ,mittel ist1 mit den ,bienen fertig zu werden1 so habe ich das ,rauchen angefangen4 ,es hat mich groe berwindung gekostet1 mich daran zu gewhnen4 ,ich rauche auch jetzt noch eine oder zwei ,cigarren1 wenn ich in ,gesellschaft bin4 ,rauche ich aber gar nicht1 so entbehre ich dehalb nichts4 ,mein ,urtheil ber das ,rauchen geht berhaupt dahin3 ,wer gar nicht raucht1 thut am besten1 weil er seiner ,natur keine nachtheiligen ,stoffe zufhrt und zugleich nicht wenig ,geld erspart1 das er sonst recht gut verwerthen kann4 ,wenn aber ein gesunder ,mann in einer freien ,stunde1 besonders bei einer ,unterhaltung1 eine ,cigarre oder ,pfeife raucht1 so wird es ihm nicht schaden4 ,aber man mge ja nicht zu viel und besonders nicht whrend der ,arbeit rauchen4 ,denn erstens wird man viel bei der ,arbeit dadurch gestrt1 und zweitens kommt es zu theuer4 -- ,ich fuhr einst auf der ,eisenbahn1 und im ,laufe des ,gesprches sagte ,jemand1 er habe schon fr mehr als #cjjj ,gulden ,cigarren geraucht4 ,alle lachten darber und glaubten1 er wolle uns einen ,bren aufbinden4 ,der ,reisende aber gab die ,zahl der ,cigarren an1 die er in einem ,tage rauche1 und die ,jahre1 whrend welcher er geraucht habe4 ,nun wurde zusammengerechnet1 und es ergab sich1 da er reichlich #djjj ,gulden verraucht hatte4 -- ,wie viel kosten die ,cigarren1 die in einem ,jahre in einem ,lande geraucht werden6 ,trotz der groen ,summe1 die man dafr ausgibt1 hat die menschliche ,natur nicht den mindesten ,nutzen davon gehabt4 #b4 ,vom ,schnupfen4 ber das ,schnupfen bemerke ich ,folgendes4 ,da der ,schpfer dem ,menschen dehalb eine ,nase anerschaffen hat1 damit er schnupfen knne oder solle1 glaube ich nicht und bin daher weit davon entfernt1 dasselbe fr nothwendig zu halten4 ,ich will jedoch das ,schnupfen nicht durchaus verwerfen4 ,wird es aber so stark betrieben1 da man nicht mehr arbeiten kann oder sich nicht mehr behaglich fhlt1 wenn man nicht schnupft1 so ist dieses doch nicht mehr in der ,ordnung4 berdie findet man bei einem starken ,schnupfer sehr oft keine besondere ,sorge fr ,reinlichkeit4 ,der ,schnupftabak gelangt auch bei einem solchen ,schnupfer leicht in den ,hals1 selbst bis in den ,magen1 und ,gutes wird er nirgends stiften1 aber sicher kann er viel ,unheil anrichten4 ,zudem kostet der ,schnupftabak auch nicht wenig ,geld4 ,daher ist mein ,urtheil dieses3 ,man soll nichts zur ,leidenschaft werden lassen1 also auch das ,schnupfen nicht4 ,von ,zeit zu ,zeit eine ,prise nehmen erzeugt ein kleines ,gewitter und leitet aus dem ,kopfe durch die ,nase ,manches aus4 ,wer sich aber ganz an das ,schnupfen gewhnt hat1 darf vorsichtig sein1 wenn er sich dasselbe abgewhnen will1 da er die nicht auf einmal thut2 denn durch das oftmalige ,schnupfen ist die ,natur daran gewhnt1 da die ,flssigkeit aus dem ,kopfe nur mehr durch ,anwendung des ,schnupftabaks ausgeleitet werden kann4 #c4 ,wasseranwendungen im ,alter4 ,zum ,schlu will ich noch die ,frage beantworten1 ob auch das ,greisenalter ,wasseranwendungen machen knne4 ,wenn ein ,haus lange steht und viel ausgentzt worden ist1 wird es nach und nach theilweise oder im ,ganzen baufllig4 ,dehalb wird aber das ,haus nicht gleich eingerissen1 sondern die ,schden werden ausgebessert1 und so kann es noch eine geraume ,zeit stehen und bewohnt werden4 ,in hnlicher ,weise wird auch der ,mensch hinfllig und schwach1 wenn das ,alter herankommt4 ,diesem belstande mu man vorzubeugen und den ,verfall der ,krfte mglichst zu verhindern suchen4 ,hierzu dient ganz besonders wiederum das ,wasser4 ,vom ,gebrauch desselben ist kein ,alter ausgeschlossen4 ,wie schon das kleine ,kind dasselbe mit ,nutzen gebraucht1 so kann es der ,mensch auch im ,alter noch mit ,vortheil anwenden4 ,wscht dieser ja auch seine ,hnde und sein ,gesicht noch und wird dadurch aufgefrischt und gekrftigt1 warum sollte eine hnliche ,wohlthat nicht auch dem brigen ,krper durch das ,wasser zu ,theil werden knnen8 ,ich kenne einen ,herrn von #ij ,jahren1 der ganz gesund an ,geist und ,krper ist4 ,derselbe wscht jeden ,tag den ganzen ,krper mit kaltem ,wasser4 -- ,es knnen also auch im hohen ,alter noch ,abhrtungen vorgenommen werden4 ,ganzwaschungen und selbst ,halbbder von fnf bis sechs ,sekunden werden auch dem ,hochbetagten noch gut bekommen4 ,nicht blo uerlich1 auch innerlich kann das ,wasser recht viel ntzen4 ,ich mache aber hier ganz besonders darauf aufmerksam1 da man nicht viel auf einmal nehmen soll4 ,es kann nicht genug empfohlen werden1 vier- bis fnfmal tglich nur einen einzigen ,lffel voll ,wasser zu nehmen1 oder1 wenn man etwas unwohl ist1 stndlich einen ,lffel voll4 ,man soll aber der ,schwche des ,alters nicht blo durch ,anwendung einer gelinden ,wasserkur zu ,hlfe kommen1 sondern auch durch eine recht einfache ,kost1 die nicht viel ,reiz bt1 aber recht viele ,nhrstoffe enthlt4 -- ,ich habe eine groe ,anzahl hochbetagter ,leute ausgefragt1 wie sie gelebt haben1 und gewhnlich hie es3 ,ich habe nie viel auf ,bier und ,wein gehalten1 lebte recht mig und geno recht einfache ,kost4 ,viele derselben hatten zum groen ,theil von gekochter ,brodsuppe gelebt4 ,diese ist sehr nahrhaft1 kann genossen werden ohne ,zhne1 und die ,natur1 welche whrend des frheren ,lebens an diese ,kost gewhnt ist1 kann sie auch am leichtesten ertragen4 ,ich will noch bemerken1 da man auch in spteren ,jahren die ,natur noch an ,manches gewhnen kann1 was ihr frher fremd gewesen ist4 ,nur mu man vorsichtig verfahren und die ,angewhnung nicht zu rasch vornehmen4 ,wer z4 ,b4 keinen ,teller voll von irgend einer ,suppe zu verdauen im ,stande ist1 kann oft ein bis zwei ,lffel voll leicht ertragen und bekommt auf diese ,weise ,nhrstoffe genug fr eine ,zeit lang2 nach ,verlauf derselben nehme er von ,neuem eine solche ,portion4 -- ,was dem ,alter gewhnlich abgeht und viele ,gebrechen nach sich zieht1 ist der ,mangel an gehriger ,naturwrme4 ,diese aber wird am leichtesten und sichersten vermehrt und erhalten durch ,anwendungen mit ,wasser4 ,darum mge jeder ,mensch von der ,wiege bis zum ,sarge das ,wasser in ,ehren halten1 dem ,schpfer fr diese ,gabe dankbar sein und sie vernnftig gebrauchen4 ,dann wird sich der ,mensch unter einem besonderen ,schutze des ,allerhchsten zur vollsten ,kraft und ,strke entwickeln und seine ,gesundheit erhalten knnen4 ,dann wird er vielen ,krankheiten und ,miseren entgehen1 und viel ,elend und ,jammer wird aus der ohnehin schon mhevollen ,welt verbannt werden4 ,dann wird die ,last des ,lebens erleichtert1 und selbst die ,gebrechen des ,alters werden ertrglicher gemacht4 #d4 ,der ,essig4 ,der ,essig ist sicher eines der ltesten ,hausmittel1 durch welches unsere ,vorfahren in hunderten von ,fllen sich zu helfen wuten4 ,ich kann mich selbst noch erinnern aus meiner ,jugendzeit1 wie oft ,essigwaschungen und ,essigberschlge angewandt wurden4 ,der ,essig hatte aber nicht blo als ,hausmittel eine hohe ,bedeutung1 sondern wurde und wird heute noch verwendet zur ,zubereitung der ,nahrungsmittel2 und es ist gut1 wenn man wei1 welchen ,werth er in jeder ,beziehung hat4 ,der ,essig wurde frher gewhnlich aus ,wein bereitet1 indem die ,weinsure in ,essigsure umgewandelt wurde4 ,dieser ,essig wurde fr den besten gehalten und war natrlich auch theurer4 -- ,ein anderer ,essig1 den gewhnlich das ,landvolk gebrauchte1 wurde meistens aus ,weibier bereitet4 ,die ,ma solchen ,essigs kostete gewhnlich #c-d ,kreuzer1 und es war nicht leicht ein ,haus zu finden1 wo man nicht solchen ,essig verwendete zu verschiedenen ,speisen4 ,heutzutage wird aus allen mglichen ,sachen ,essig hergestellt4 ,es geht mit dem ,essig1 wie mit vielen andern ,artikeln2 ,flschungen bleiben nicht aus4 ,wie verschiedene ,pflanzen1 so werden auch verschiedene ,mineralien zur ,essigfabrikation gebraucht4 ,ich habe vor zwei ,jahren ein ,rezept gelesen zu einem recht wohlfeilen und schwachen ,essig4 ,unter ,anderm waren #be ,pfund ,vitriol verzeichnet4 ,um ,gottes willen1 dachte ich1 welch schwachen ,essig wird ,dieses geben1 und was wird das ,vitriol fr eine ,wirkung im ,krper haben1 und wie wird es dem ,magen ergehen1 der mit den ,speisen fters solchen ,essig aufnehmen mu6 ,wie ,vitriol1 so wird auch oftmals zur ,essigbereitung ,schwefel- und ,salzsure verwendet4 ,auch verschiedene ,holzgattungen werden dazu gebraucht4 ,der ,kukuk wei1 was heutzutage ,alles zur ,essigbereitung verwendet wird1 und es ist kein ,zweifel1 da viele tausend ,menschen gerade durch den ,essig nicht blo ,nachtheile an ihrer ,gesundheit erleiden1 sondern die ,gesundheit selbst verlieren1 und da ihnen das ,leben durch den ,essig abgekrzt wird4 ,darum sei man doch recht vorsichtig beim ,ankauf von ,essig4 ,man wird gar hufig geflschten ,essig einkaufen und hat dann fr sein ,geld nur etwas seiner ,gesundheit ,schdliches gekauft4 ,der beste ,essig wre wohl der1 welchen die ,hausfrau selbst bereitet1 und zwar von ,obst oder von sogenanntem ,weibier aus ,gersten- oder ,waizenmalz4 ,ich will ein ,rezept zur ,bereitung eines gesunden ,essigs beifgen4 ,man nimmt das geringere ,obst vom ,baume1 wenn es auch nicht ganz reif ist1 zerschneidet dieses oder zerstampft es im ,mrser1 bringt das ,ganze in einen irdenen ,hafen oder in ein ,glas1 giet ein wenig ,essig daran1 fllt es mit ,wasser auf1 berbindet die ffnung mit einem festen ,papier und sticht mit einer ,stricknadel mehrere kleine ,lcher hinein1 da etwas ,luft eindringen kann4 ,darauf stellt man das ,gef an die ,sonne oder sonst einen warmen ,ort4 ,nach #b-d ,tagen rhrt man den ,inhalt durcheinander4 ,ob er frher oder spter brauchbar wird1 kommt auf die ,wrme an4 ,es darf aber das ,gef nicht hei werden4 ,ist das ,aufgegossene ganz hell1 so ist die ,ghrung vollendet und der ,essig brauchbar4 ,dieser wird dann abgegossen1 und es kann nochmals ,wasser aufgegossen werden4 ,die pfel1 welche gekocht werden1 werden meistens geschlt4 ,gerade die ,schalen haben die meiste ,schrfe und bewirken1 in der angegebenen ,weise behandelt1 den besten ,essig4 ,will man aus weiem ,bier1 wie es fr die ,arbeiter bereitet wird1 ,essig machen1 so thut man dieses ebenfalls in ein ,gef1 verschliet es oben und stellt es warm4 ,auch mit diesem ,essig kann noch ,obst vermischt werden4 ,solcher ,essig ist nicht theuer und sehr gesund4 ,der ,essig1 bemerkte ich oben1 war stets ein gutes ,hausmittel und ist es auch jetzt noch fr den ,kenner4 ,der ,essig bt einen groen ,reiz4 ,ein ,beweis dafr ist1 da1 wenn es ,jemand bel wird und man ihm das ,gesicht oder die ,lippen damit wscht1 er schnell wieder zu sich kommt4 ,auch auf die ,haut bt er einen groen ,reiz1 wenn man den ganzen ,krper oder einen ,theil des ,krpers wscht mit einem ,theil ,essig und zwei oder drei ,theilen ,wasser4 ,der ,essig bt dann einen wohlthuenden ,reiz aus1 befrdert die ,hautthtigkeit und vermehrt die ,krperwrme4 ,der ,essig wirkt auch zusammenziehend1 und dehalb wird er verwendet bei ,geschwulsten1 die durch ,sto1 ,schlag und ,zerquetschung entstanden sind4 ,er hindert die ,fulni1 dehalb wird oft ,fleisch in ,essig gebeizt4 ,damit neue und ltere ,verwundungen nicht rasch in ,fulni bergehen sollten1 wurden sie hufig in frheren ,zeiten mit ,essig ausgewaschen4 ,die ,heilung ging dann um so rascher vor sich4 ,das ,waschen mit ,essig lst ferner das ,blut auf1 welches sich durch ,schlag1 ,quetschung c4 gesammelt hat4 ,zusammengestautes ,blut wird also durch ,essig aufgelst und ausgeleitet4 -- ,essig bewirkt sogar1 da die ,gebeine weicher und mrber werden4 ,die grten ,quetschungen wurden schon oft durch berschlge von ,essig geheilt4 ,wenn bei einem ,beinbruch ,geschwulst und ,blutunterlaufung stattgefunden hat1 leistet der ,essig die besten ,dienste4 ,die ,geschwulst lst sich1 und das angestaute ,blut wird abgeleitet4 ,aus dem ,gesagten erhellt hinreichend1 da sehr viele ,gebrechen des menschlichen ,krpers durch ,essig gehoben werden knnen4 ,wie der ,wein und ,branntwein nicht zu den ,nhrmitteln gehren1 so enthlt auch der ,essig keine ,nhrstoffe2 er bt blo einen ,reiz im ,innern oder wirkt zersetzend4 ,die ,speisen1 an welche man ,essig gethan hat1 sind reizender1 als sie es ohne ,essig wren4 ,er wirkt aber auch zerstrend4 ,kommt der ,essig mit den ,speisen in den ,magen und empfngt das ,blut seine ,nahrung aus den ,speisen1 so kann die ,natur den ,essig nicht fernhalten1 sondern er gelangt mit in das ,blut wie der ,schnaps4 ,ist nun der ,essig im ,stand1 bei ,quetschungen das ,blut aufzulsen1 so mu man auch annehmen1 da er wenigstens im ,kleinen ,strungen bewirkt1 wenn er in's ,blut gelangt4 -- ,wenn die beim ,essig im ,allgemeinen anzunehmen ist1 welche ,zerstrungen kann dann erst ein verflschter ,essig hervorbringen1 besonders wenn scharfe ,mineralsuren zu dessen ,bereitung verwendet wurden4 ,so kann ,mancher mit dem suerlich angenehmen ,geschmack ein bses bel in sich aufnehmen und sich selbst ein ,zerstrungsmittel whlen4 -- ,in den ,sften wirkt ,essig zusammenziehend1 mithin kann auch im ,innern ein ,nachtheil fr die ,natur dadurch entstehen1 da die ,transspiration geschwcht wird4 -- ,nach innen hat also der ,essig nur ,bedeutung fr den ,geschmack4 ,ich will nicht sagen1 da man nichts ,saures essen darf2 aber es gibt ,leute1 denen weder eine ,speise sauer genug noch genug ,essig am ,salat ist4 ,da solche ,leute sich sehr schaden1 daran ist kein ,zweifel1 besonders wenn der ,essig geflscht ist4 ,wem also seine ,gesundheit lieb ist1 der esse nie stark gesuerte ,sachen und sei recht vorsichtig in der ,auswahl des ,essigs4 ,wie man bermig an das ,salz sich gewhnen kann und dann nie genug von demselben an den ,speisen hat1 so ist es auch mit dem ,essig4 ,leute1 die recht viel ,neigung zum ,salz haben und dasselbe gern essen1 bekommen ,anlage zur ,schwindsucht2 gerade so geht es ,denen1 welche groe ,vorliebe fr ,essig haben4 ,es ist daher zu bedauern1 wenn ,manche solche ,neigung zum ,essig haben1 da sie ein ,stck ,brod in ,essig tauchen und dasselbe lieber essen als ein ,stck ,fleisch4 ,somit verwerfe ich es nicht1 an die ,kost ein wenig ,sure zu bringen1 eine krftige ,natur wird hiervon nichts zu frchten haben4 ,ich warne aber vor stark gesuerten ,speisen und besonders vor dem ,essigtrinken4 ,ich habe selbst ,leute kennen gelernt1 die ,solches thaten1 aber alle sind nicht alt geworden4 ,recht sauer essen ist ja doch nur ,angewhnung1 und der ,magen verlangt das gewi nicht4 ,dieser wrde sich struben1 wenn er knnte1 gegen den ihm aufgebrdeten ,essig4 #e4 ,toppen-,kse4 ,was der ,mensch oft so wenig beachtet1 weil's nicht theuer ist und er daran gewhnt ist1 das ist doch oft von groem ,werth4 ,in jedem ,haushalte1 wo man konomie treibt1 ist ,toppen-,kse leicht zu bereiten1 der von einem groen ,werth ist nicht blo als ,nhrmittel1 sondern auch als ,heilmittel4 ,hat ,jemand entzndete ,augen1 sei es infolge von ,erkltung oder ,verletzung durch ,schlag oder ,sto1 so lege man ungefhr einen ,lffel voll fein gerhrten ,toppen-,kse auf das ,auge und darber eine ,binde2 auf diese ,weise wird in wirksamer ,weise die ,hitze ausgeleitet1 und die vorgekommenen ,strungen werden gehoben werden4 ,bekommt ,jemand eine ,entzndung1 sei es ,lungen-1 ,brust-oder ,bauchfell-,entzndung1 und mag die ,hitze noch so gro sein1 der ,schmerz mit der ,entzndung fortwhrend zunehmen1 so wird doch ein aufgelegtes ,pflaster von fein gerhrtem ,toppen-,kse ganz auffallend alles ,stechen und ,brennen heben1 und recht bald wird die ,entzndung gefahrlos sein4 ,ich kenne kein ,mittel1 das bei ,entzndungen eine solche auffallende ,wirkung hervorbringt1 wie dieses4 -- ,wie der ,toppen-,ks bei ,entzndungen die ,hitze nimmt1 so ist er auch heilsam bei offenen ,geschwren1 wo er nicht blo die ,hitze entfernt1 sondern auch die kranken ,stoffe auszieht4 ,ich habe schon mehrere ,lupus-,flle kurirt1 und kaum hat mir ein ,mittel bessere ,dienste geleistet1 als das wiederholte ,auflegen dieses ,toppen-,kses1 der auch in einigen ,gegenden ,zieger genannt wird4 ,bei ,geschwulsten1 die zu ,geschwren werden wollen1 zieht er nicht blo die ,hitze beim ,beginne ganz aus1 sondern auch die kranken ,stoffe1 welche die ,entzndung verursachten1 falls er wiederholt aufgelegt wird1 was nothwendig ist1 wenn er ganz trocken und steif geworden ist4 ,geschwlste1 die dem ,anscheine nach nicht mehr erweicht werden knnen1 lst dieser ,toppen-,kse nach und nach recht gut auf4 ,es ist also der ,toppen-,kse zur ,ausleitung der ,hitze und zum ,heilen bsartiger ,geschwre ein vorzgliches ,hausmittel1 das nicht genug empfohlen werden kann4 ,ganz besonders wirkt er bei recht giftigen1 krebshnlichen ,geschwren1 wo weder ,salbe1 noch sonst etwas wirken will4 ,soll der ,toppen-,ks als ,hausmittel angewendet werden1 so mu er gut abgerhrt und mit ,toppen-,wasser verdnnt werden1 bis er zur feinsten ,salbe geworden ist2 je feiner er abgerhrt wird1 um so besser ist es4 ,wie viel ,gutes kann eine ,hausfrau mit diesem einzigen ,hausmittel erreichen6 ,hat ,jemand zu groe ,hitze im ,kopfe1 rthet sich die ,stirne vor ,hitze1 so werden eine oder zwei ,auflagen das bel beseitigen4 ,ich mchte also den ,hausmttern dieses einfache ,hausmittel aufs ,wrmste empfehlen4 ,es ist der ,toppen-,kse aber nicht blo ein ,hausmittel1 welches uerlich angewendet werden kann1 sondern auch ein vorzgliches ,heilmittel im ,innern der ,natur4 ,wenn der ,toppen-,kse ,hitze aus den ueren ,krpertheilen entfernt1 warum sollte er nicht auch die ,hitze im ,magen fortnehmen1 wenn dieser entzndet ist8 ,man nehme tglich vier- bis sechsmal einen ,lffel voll ,toppen-,kse ein2 die ,wirkung bleibt gewi nicht aus4 ,wenn ferner der ,toppen-,kse uere ,geschwre heilt und giftige ,stoffe aus der ,natur leitet1 warum soll er nicht auch ,magen-,geschwre heilen knnen1 wenn von ,zeit zu ,zeit ein ,lffel voll genommen wird8 ,und wenn bei ,krebs oder krebsartigen ,geschwren uerlich oft recht ,vieles erreicht wird1 warum soll er nicht eine hnliche ,wirkung hervorbringen1 wenn ,magenkrebs sich bilden will8 ,aber nicht blo bei ,magen-,krankheiten1 sondern auch bei ,entzndungen anderer ,theile des inneren ,krpers wirkt er stets khlend1 lsend und heilend und kann somit auch als inneres ,mittel recht gut angewendet werden4 ,einen ganz besonders groen ,werth hat der ,toppen-,kse als ,nahrung2 er gehrt zu den besten ,nahrungsmitteln1 wird leicht verdaut1 kann recht gut ertragen werden und bertrifft in mancher ,beziehung die beste ,milch4 ,den ,kindern ist er ein vortreffliches ,nahrungsmittel1 das vielen anderen vorzuziehen ist und von ihnen gern gegessen wird4 ,wie die ,kinder reicherer ,eltern von diesen ein ,stck ,brod und ,butter darauf gestrichen bekamen1 so erhielten einst die rmeren ,kinder ein ,stck schwarzes ,brod1 auf welches ,toppen-,kse gestrichen war1 und das schmeckte ihnen nicht blo recht gut1 sondern sie gediehen auch sehr gut dabei wegen der vielen ,nhrstoffe und der leichten ,verdaulichkeit dieser ,speise4 ,es ist ganz sicher1 da die rmeren ,kinder viel besser daran gewesen sind als die reichen1 weil die ,butter gar keinen ,stickstoff hat1 der ,toppen-,kse aber stickstoffreich ist4 ,so ein mit ,toppen-,kse bestrichenes ,stck ,brod schmeckt auch denen recht gut1 die schwere ,arbeiten haben2 ganz besonders ist es denen zu empfehlen1 die im ,alter weit vorangeschritten sind1 wegen ,nahrhaftigkeit1 leichter ,verdaulichkeit1 und auch weil das ,kauen leicht ist4 ,es kann also dieser fr ,jung und ,alt nicht genug empfohlen werden1 und es ist nur zu bedauern1 da dieses ,nahrungsmittel besonders fr die heranwachsende ,jugend nicht mehr so vielfltig im ,gebrauche ist4 ,besonders sollten es blutarme ,menschen oft genieen4 ,um den ,toppen-,ks recht schmackhaft zu machen1 wird er krftig gerhrt1 etwas gute ,milch daran gegossen1 ein klein wenig ,salz1 aber ja nicht viel1 hinein gethan und etwas ,kmmel- oder ,fenchelsamen daran gerhrt4 ,da dieser ,toppen-,kse zu recht vielen ,mehlspeisen pat1 und gerade die ,mehlspeisen dadurch viel krftiger und schmackhafter werden1 ist jeder gewandten ,hausfrau wohl bekannt1 die nicht in einem vornehmen ,pensionat ausgebildet worden ist4 ,das mge ber die ,bedeutung des ,toppen-,kses gengen4 ,die ,bereitung des ,toppenkses geschieht auf folgende ,weise4 ,man lt se ,milch1 je nach der ,jahreszeit1 ein bis zwei ,tage lang stehen4 ,dieselbe wird dann dick1 und der ,rahm liegt oben auf4 ,dieser ,rahm wird dann fortgenommen1 und die ,milch in ein irdenes ,geschirr oder in ein ,blechgeschirr gethan und auf den warmen ,herd gesetzt1 bis sie ganz zusammengeronnen ist1 und das sogenannte ,toppenwasser sich ausgeschieden hat4 ,die dicke feste ,masse wird nun herausgenommen und in ein irdenes ,sieb gethan1 damit das ,toppenwasser vollstndig abluft4 ,dann bleibt der fertige ,toppenkse im ,siebe zurck4 ,will man denselben als ,speise genieen1 so empfiehlt es sich1 ihn mit ,milch oder ,rahm zu mischen4 ,zweiter ,theil4 ,wie kann geheilt werden nach den ,regeln meiner ,erfahrung8 ,asthma4 ,ein ,herr von ,stand gibt an3 ,ich habe immer schweren ,athem1 in der ,nacht aber oft solche ,athemnoth1 da ich recht oft in der ,nacht rasch aus dem ,bette springen mu1 um ,athem zu holen1 und wei mir dann nicht zu helfen auer dadurch1 da ich frische ,luft einathme4 ,ich fhle mich auf der ,brust so enge1 wie wenn ,alles zerplatzen wollte4 ,appetit habe ich gar keinen1 und was ich esse1 vermehrt mir mein ,leiden4 ,schlafen kann ich gar nicht1 weil ich nicht ruhig sein kann4 ,es frstelt mich auch im ,innern recht viel2 es ist mir1 als wenn ein ,fieber in mir wre und nicht zum ,ausbruch kme4 ,zum ,stuhlgang brauche ich ,nachhilfe2 was mir die rzte gegeben1 schien mir ,anfangs ,erleichterung zu bringen1 aber bald war ,alles wieder beim ,alten4 ,wenn es noch schlimmer wird1 werde ich es nicht mehr lange aushalten4 ,so geht es schon seit mehreren ,wochen1 aber immer im ,zunehmen4 ,anwendungen3 ,zuerst durch #b ,tage tglich zweimal ,ober- und ,kniegu1 dann jeden ,tag am ,morgen einen kurzen ,wickel1 #a #a_/b ,stunden lang1 das ,tuch in heies ,wasser getaucht1 jeden ,nachmittag ein #f;faches ,tuch in ,wasser und ,essig getaucht ganz warm auf ,brust und ,unterleib legen und mit einer wollenen ,decke umwinden4 ,so acht ,tage lang4 -- ,die ,wirkung war3 ,schon nach dem ersten ,wickel wurde der ,urin so trb und dick1 wie wenn im ,inneren ,geschwre aufgebrochen und ,blut und ,materie mit dem ,urin abgegangen wren4 ,es sei noch hierzu bemerkt1 da vorher ganz wenig ,urin abging4 ,tag fr ,tag ging mehr und noch dichterer und schmutzigerer ,urin ab4 ,nach #d ,tagen trat zeitweilig bedeutende ,erleichterung im ,athmen ein1 das innere kalte ,fiebergefhl hatte sehr abgenommen1 und der ,appetit stellte sich mehr ein4 ,vier weitere ,tage mit denselben ,anwendungen hatten die ,athemnoth vollstndig gehoben1 doch blieb der ,athem noch etwas schwer4 ,die weiteren ,anwendungen waren3 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,kniegu1 jeden ,nachmittag ein mehrfaches ,tuch in heies ,wasser und ,essig getaucht auf den ,oberleib #b ,stunden lang4 ,so #aj ,tage lang1 und der ganze ,organismus war wieder hergestellt4 ,wo hat es hier gefehlt8 ,dieser kranke ,herr war von unten bis oben voll ungesunder ,stoffe4 ,es mute aus dem ganzen ,krper der ,krankheitsstoff aufgelst und ausgeleitet werden4 ,die ersten bergieungen wirkten schneidend ein auf alle ,organe1 die ,wickel und ,auflagen lsten nach allen ,richtungen hin auf2 wie jedes ,fieberzeichen verschwunden war1 war auch angezeigt1 da der ,krankheitsstoff sich ausgeschieden hatte1 und da der ,athem leicht1 der ,appetit vorhanden war1 erschien auch die ,natur als gereinigt4 ,das ,auge4 ,sind auch alle ,theile des ,krpers von hoher ,bedeutung1 so ist doch sicher das ,auge eines von den wichtigsten ,theilen4 ,darum heit es auch im ,sprichwort3 ,blind ist elend4 ,wie die ,augen im ,kopfe ihren ,sitz haben1 so kommt auch meistentheils ihre ,kraft oder ihre ,schwche vom ,kopfe her4 ,wer einen gesunden krftigen ,krper hat1 hat auch gewhnlich ein gutes und krftiges ,auge4 ,hat das ,auge groe ,schwche1 so ruht die ,ursache sicher im ,krper1 wenn die auch nicht gefhlt wird4 ,ist das ,auge krank1 so ist sicher ein kranker ,stoff im ,krper ,ursache1 der das ,auge krank gemacht hat4 ,wie oft ist ,flssigkeit im ,krper und im ,kopfe1 die einen ,ausgang durch die ,augenhhle findet und das ,auge ungesund macht4 ,beispiele machen die am klarsten4 #a4 ,ein ,kind1 vier ,jahre alt1 hat einen angeschwollenen ,kopf1 ganz entzndete ,augen und kann keinen ,augenblick die ,tageshelle ertragen4 ,wie ist die zu heilen8 ,das ,kind hat ungesundes ,blut und ungesunde ,sfte1 die sich im ,kopf und ,krper anstauen4 ,daher der angeschwollene ,kopf4 ,ist diese ungesunde ,flssigkeit entfernt1 der ganze ,krper und der ,kopf gestrkt und gesund geworden1 dann wird auch das ,auge gesund sein und die ,tageshelle ertragen knnen4 ,anwendungen3 ,das ,kind soll #a7 tglich mit frischem ,wasser gewaschen werden und #b7 jeden ,tag ein ,hemd anbekommen in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden1 so #ab ,tage lang4 ,darauf soll das ,kind #c7 tglich zweimal gewaschen werden und jeden zweiten ,tag das ,hemd wie oben anlegen4 ,so wieder #aj ,tage4 -- ,nach #bb ,tagen war das ,kind ganz frisch und gesund4 ,die ,augen waren spiegelhell und hatten ihre volle ,sehkraft4 ,es war weiter nichts mehr nothwendig1 als da das ,kind noch einige ,zeit hindurch tglich einmal gewaschen wurde4 ,die kalten ,waschungen schwchten die ,hitze und strkten die ganze ,natur4 ,das ,hemd ffnete die ,poren und saugte die schlechten ,stoffe auf1 und als so die ,natur gereinigt war1 wurde das ganze ,kind gesund4 ,mit dem ,krpergebrechen verschwand auch das ,augenleiden4 ,die ,augen wurden tglich ausgewaschen mit ,wasser1 in welchem etwas ,aloe aufgelst wurde4 ,die ,wasser bewirkte ,reinigung der ,augen von der ,flssigkeit1 die aus dem ,krper kam4 #b4 ,anton1 neun ,jahre alt1 hatte durch mehrere ,wochen fast bestndig rothe ,augen4 ,am ,morgen1 wenn er aufwachte1 waren die ,augen wie zugeklebt4 ,erst nachdem er die ,kruste entfernt1 konnte er die ,augen ffnen4 ,besonders schmerzlich waren die ,augen nicht4 ,er hatte viele ,mittel gebraucht1 sei es1 da etwas ber die ,augen gebunden oder dieselben ausgewaschen werden muten4 ,ein ,arzt hatte ihm tglich dreimal scharfe ,tropfen eingetrufelt1 die gebrannt haben wie ,feuer4 ,doch die ,augen wurden nicht besser4 ,es bildete sich auf jedem ,auge eine ,wolke1 und ein ,arzt erklrte1 er msse operirt werden4 ,weil die ,operation von den ,eltern gefrchtet wurde1 wollten sie durch das ,wasser ,hlfe finden1 was auch geschah4 ,wie klar ist hier1 da ungesunde ,stoffe sich im ,krper gesammelt und einen ,ausweg durch das ,auge gefunden haben6 ,da die ,augen nicht auffallend gerthet waren und nicht so gebrannt haben1 liegt daran1 da der ,krankheitsstoff nicht so scharf war1 wie ja auch ein ,unterschied ist zwischen ,wasser und ,essig4 ,was ausgedrungen ist1 war zh und verdichtete sich durch ,vertrocknung4 ,hier ist also wieder nothwendig1 auf den ganzen ,krper auflsend und ausleitend einzuwirken4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag ein ,halbbad von frischem ,wasser1 eine halbe ,minute lang1 und den ,oberkrper whrend dieser ,zeit gut waschen4 #b7 ,tglich ein ,hemd anziehen in ,salzwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunde lang4 #c7 ,tglich zweimal in jedes ,auge eine kleine ,messerspitze voll ,zucker einblasen oder auch einstreuen4 ,der ,zucker aber mu nicht gar zu fein gerieben sein und auf das ,auge selbst kommen4 -- ,nach #ad ,tagen waren die ,augen gesund1 und der ,kranke erklrte1 er fhle sich jetzt viel wohler als frher1 was das gute ,aussehen auch besttigte4 ,wirkungen3 ,die ,halbbder und ,waschungen krftigten den ,krper1 so da die schlechten ,stoffe ausgeleitet wurden4 ,das ,hemd in ,salzwasser getaucht bte groen ,reiz auf die ,haut und ffnete die ,poren1 so da alles ,krankhafte nach allen ,richtungen einen ,ausweg bekommen konnte4 ,der ,zucker enthlt bekanntlich tzende ,kraft2 durch das ,zucken der ,augenlider wurden diese gleichsam ein ,fegwisch und lsten die krankhaften ,stoffe auf den ,augen los4 ,der ,zucker lste sich dann auf1 und es flo eine weie ,masse aus den ,augen4 ,selbst die ,wolken sind auf diese ,weise aufgelst und ausgeschieden worden4 ,als diese kranken ,stoffe alle entfernt waren1 was das frische ,aussehen bezeugte1 wurden die ,augen gereinigt und bekamen die gehrige ,helle und ,frische und ,kraft wie der ,krper selber4 #c4 ,ein ,mdchen1 neun ,jahre alt1 hatte vor zwei ,jahren ,scharlachfieber4 ,seit dieser ,zeit ist dasselbe nie mehr recht gesund gewesen4 ,es bekam fters entzndete ,augen oder einzelne ,flecken 7,ausschlag7 am ,krper4 ,das ,kind sah selten gut aus1 wurde von ,monat zu ,monat schwcher1 und besonders fehlte der ,appetit4 ,kurz1 das ,kind war durchaus nicht gesund4 ,auch das ,augenlicht hatte bedeutend abgenommen4 ,hier ist sicher das ,kind vom ,scharlachfieber nicht ganz geheilt worden1 und der ,rest1 der in der ,natur geblieben1 verderbte fortwhrend ,blut und ,sfte4 ,der ,krankheitsstoff suchte bald da1 bald dort einen ,ausweg1 so auch durch die ,nase2 denn diese war bei dem ,mdchen fters wund4 ,hier ist ganz klar1 da noch ein ,rest von der ,krankheit im ,krper haust1 der aufgelst und ausgeleitet werden mu4 ,erst dann kann das ,kind seine volle ,gesundheit wieder erhalten4 -- ,das ,kind wurde tglich mit kaltem ,wasser1 vermischt mit etwas ,essig1 gewaschen4 ,den einen ,tag bekam es ein ,halbbad1 den andern ,tag ein in warmes ,heublumenwasser getauchtes ,hemd angelegt4 ,nach #ad ,tagen war aller ,ausschlag verschwunden1 die ,augen waren ganz hell und das ,kind bekam das frischeste ,aussehen4 ,damit aber die volle ,kraft nach und nach eintrete1 mute es noch lngere ,zeit in der ,woche zwei ,halbbder nehmen4 ,die ,halbbder wirkten strkend1 erwrmend1 auflsend auf den ganzen ,krper4 ,die ,ganzwaschungen wirkten strkend und reinigend4 ,das angelegte ,hemd saugte auf4 ,die ,augen wurden whrend der ,kur mit ,fenchelwasser tglich zwei- bis dreimal ausgewaschen4 ,dieses ,wasser reinigt und schrft die ,sehkraft4 #d4 ,ein ,mann erzhlt3 ,im vorigen ,jahre fiel mir ein ,stck ,holz an den ,kopf auf der rechten ,seite4 ,ich wurde ganz betubt4 ,der ,kopf wurde wohl geheilt1 aber seit dieser ,zeit habe ich immer auf dieser ,seite von ,zeit zu ,zeit groe ,schmerzen1 und es fliet auch viel ,unreinheit aus dem rechten ,auge4 ,dieses selbst ist schwach1 ich sehe nur ein klein wenig4 ,auf dem ,auge ist eine trbe ,wolke4 ,ich habe mehrere ,augenrzte gehabt1 man hat mir viel in das ,auge getrufelt2 aber es wurde immer schlimmer statt besser4 ,zuletzt hat der ,doktor gesagt1 das ,auge msse operirt werden1 aber es sei jetzt noch zu frh2 ich solle mich nach drei ,monaten wieder zeigen4 ,es werden viele ,wunden geheilt1 und in einem groen ,theil der ,geheilten bleiben doch noch ,krankheitsstoffe zurck4 ,daher kommt es auch1 da ,narben von ,zeit zu ,zeit schmerzen4 ,so ein zurckgebliebener kranker ,stoff dehnt sich immer weiter und weiter aus1 wird auch immer giftiger4 ,dieses ist auch hier der ,fall4 ,zur ,heilung ist also nothwendig1 auflsend und ausleitend einzuwirken und die verletzte ,stelle gesund zu machen1 was hier durch folgende ,anwendungen geschah3 #a7 ,in der ,woche einmal einen ,kopfdampf4 ,dieser ffnete die ,poren1 und durch den starken ,schwei wurde viel ausgeleitet4 #b7 ,der ,kranke bekam tglich einen ,obergu4 ,dieser wirkte strkend auf den obern ,krper1 und durch die grere ,thtigkeit in diesem trat auch grere ,ausscheidung ein2 denn die ,natur ist ja bemht1 alle schlechten ,stoffe abzustoen1 wenn es ihr nur mglich ist4 #c7 ,jeden zweiten ,tag1 spter jeden vierten ,tag ein ,halbbad1 so da sich der ganze ,krper mehr gehoben fhlte und krftiger wurde2 denn es thut selten gut1 blo auf einen ,theil des ,krpers einzuwirken4 ,fr die ,augen reichte es aus1 dieselben jeden ,tag zweimal mit ,fenchelwasser auszuwaschen1 welches dieselben reinigte und die ,sehkraft vermehrte4 ,nach #ad ,tagen war nicht blo die kranke ,stelle gesund2 auch der ganze ,krper hatte eine ,verbesserung erfahren4 #e4 ,ein ,bauer1 #ca ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe im vorigen ,jahre eine ,lungenentzndung gehabt und vor zwei ,jahren eine ,bauchfellentzndung4 ,ich bin wohl geheilt worden1 habe aber seit dieser ,zeit gar so wenig ,kraft2 aber noch rger ist mir1 da ich fast nicht mehr sehe2 wenn es so fort geht1 werde ich noch blind4 ,alle rzte sagen1 den ,augen fehle nichts1 sie seien blo recht schwach4 ,hier ist ,krperschwche auch ,ursache der ,augenschwche2 dehalb mu auch der ganze ,krper gekrftigt werden1 die ,augen werden alsdann ihre ,kraft von der ,krperkraft bekommen4 ,anwendungen3 ,dieser ,bauer bekam acht ,tage hindurch tglich zwei ,obergsse und zwei ,kniegsse4 ,diese wirkten strkend auf den ,oberkrper und die unteren ,theile des ,krpers4 ,nach acht ,tagen bekam er tglich ein ,halbbad1 das viel strker wirkte auf den ganzen ,krper1 zudem tglich einen krftigen ,obergu1 der wieder strkend wirkte4 ,die ,augen wurden blo mit dnnem ,alaunwasser tglich zweimal ausgewaschen4 ,dieses wirkte tzend und reinigend4 ,nach drei ,wochen war der ganze ,krper in einen besseren ,zustand gekommen1 das ,augenlicht hatte in ,folge dessen zugenommen1 und als der ,kranke noch lngere ,zeit wchentlich ein bis zwei ,halbbder und einen ,obergu bekam1 wurde die ,sehkraft wie der ganze ,krper in einen gesunden ,zustand versetzt4 ,allgemeine ,bemerkungen ber ,augenschwche und deren ,hebung4 ,wie der ganze ,krper durch das ,wasser belebt1 gekrftigt und widerstandsfhig gemacht werden kann1 so kann man auch mit ,wasser auf das ,auge gnstig einwirken1 damit es gestrkt1 die ,sehkraft erhht und ausdauernd gemacht werde4 ,es ist sonderbar1 da der ganze ,krper im ,allgemeinen seine ,pflege findet3 man wscht ,gesicht und ,hnde1 nimmt ,fubder c41 nur dem ,auge kommt nichts zu4 ,die ,augenlider sind so besorgt1 da womglich nichts in das ,auge komme2 denn wenn ihm etwas naht1 wird rasch die ,thre zum ,auge geschlossen4 ,es ist auch gewhnlich die ,meinung1 ins ,auge drfe nicht einmal ,wasser kommen1 und doch ist das ,gegentheil der ,fall4 ,gerade das ,wasser hlt das ,auge rein und gesund und strkt dasselbe1 damit weder ,hitze noch ,klte ihm schaden knne4 ,wie leicht kann dasselbe angewendet werden6 ,wscht man sich in der ,frhe1 wie leicht kann man mit einer ,hand voll ,wasser auch die ,augen etwas auswaschen6 ,wie man ein ,halbbad fr den ,krper nehmen kann1 so kann man ja auch den ,augen ein ,wasserbad geben4 ,man bringt ,wasser in ein ,geschirr1 taucht die ,stirne mit offenen ,augen in's ,wasser1 lt die geffneten ,augen anfangs ein bis zwei1 dann drei bis vier ,sekunden im frischen ,wasser und zwinkert dabei mit den ,augen2 auf diese ,weise wird mit den ,augendeckeln das ,auge gereinigt1 wie wenn man mit der ,hand das ,gesicht wscht4 ,dieses einfache ,augenbad habe ich schon ,vielen gerathen1 die ganz schwache und empfindliche ,augen hatten1 und in kurzer ,zeit wurden die ,augen gekrftigt und das ,sehvermgen gehoben4 ,in einer halben ,minute ist es geschehen4 ,mir hat einst ,jemand geklagt1 es sei ihm der ,rath gegeben worden1 tglich dreimal mit lauwarmem ,wasser die ,augen auszuwaschen1 weil tglich zhe ,flssigkeit aus denselben gekommen sei4 ,er habe es gethan1 aber schon nach einigen ,tagen habe er gemerkt1 da die ,augen schwcher geworden seien und die frische ,luft nicht mehr ertragen konnten4 ,wie klar ist dadurch bewiesen1 da auch das ,auge wie der ,krper durch warmes ,wasser nur schlechter wird6 ,somit empfehle ich aufs ,dringendste ,jedem1 der fr gute ,augen sorgen will1 die angegebene kleine ,mhe nicht zu scheuen und den ,augen1 dem edelsten ,theil des ,krpers1 das ,waschen und ,baden nicht zu entziehen4 ,ich bin berzeugt1 da viele ,tausende kein ,augenglas brauchen wrden1 wenn sie von ,jugend auf dieses einfache ,mittel gebraucht htten4 ,ich kannte einen ,herrn1 der #hi ,jahre alt wurde und versicherte1 er habe recht fleiig mit frischem ,wasser seine ,augen gewaschen4 ,er konnte mit #hi ,jahren noch ohne ,augenglas gut lesen und mute seine ,augen sehr viel zum ,lesen und ,schreiben gebrauchen4 ,es geht auch mit den ,augen durch's ganze ,leben1 wie mit dem ,krper4 ,es gibt ,zeiten1 wo man eine auffallende ,verminderung seiner ,krfte fhlt4 ,diese ,schwche dauert einige ,zeit1 und die ,kraft kehrt wieder4 ,so erleiden auch die ,augen von ,zeit zu ,zeit eine ,schwchung1 und wenn man gleich zum ,augenglas greift1 gewhnt man das ,auge schnell an dieses1 die ,schwche bleibt1 und das ,auge wird nie seine volle ,kraft wieder erlangen4 ,untersttzt man aber das ,auge mit dem angerathenen ,mittel1 dann wird es auch sich bald wieder erholen1 und die ,sehkraft wird sich wieder vollkommen einstellen4 #f4 ,es kommt mir ganz sonderbar vor1 wie man heut zu ,tage von der ,jugend an bis in's hohe ,alter so viel ,augenglser trgt1 -- ein ,beweis fr die ,schwche der ,leute in unserer ,zeit4 ,es kommt ein ,vater1 ungefhr #ej ,jahre alt1 bringt seinen ,sohn mit gewaltigen ,augenglsern und jammert3 ,mein ,sohn sieht fast gar nichts mehr1 die ,augen werden von ,woche zu ,woche schwcher1 und er kann kaum noch mit dem ,augenglase den rechten ,weg finden4 ,der ,knabe ist auch sonst nie gesund1 hat nie guten ,appetit1 kann keine krftigen ,speisen essen1 am liebsten trinkt er ,kaffee4 ,kraft hat er fast keine4 ,die ,augenglser hat ihm der ,arzt gegeben1 damit das ,auge geschtzt und geschont werde4 ,wo fehlt es hier8 ,dieser ,knabe ist krperlich verkmmert1 wenn auch gut gebaut1 hat ganz wenig ,naturwrme1 wenig ,blut1 die ,haut ist ganz trocken und sprde1 somit3 wie die ,augen1 so der ,krper4 ,was kann hier helfen8 #a7 ,zu allererst mu die ,naturwrme erhht werden1 die ,unthtigkeit und ,schlaffheit der ,organe mu aufgehoben werden1 damit der ,knabe eine gute ,kost ertrage1 bessere ,blutbildung eintrete1 mit einem ,wort die ganze ,maschine in neue ,thtigkeit gebracht werde4 ,die ,augenglser mssen entfernt werden1 auf da ,licht und ,luft die ,augen abhrten und strken2 sonst bleiben die ,augen den ,pflanzen gleich1 die unter dem ,baum im ,schatten wachsen und nur welk sind1 schwach und verkmmert4 #b7 ,tglich mssen die ,augen mit ,fenchelwasser ausgewaschen werden zwei- bis dreimal1 wodurch sie gereinigt und gestrkt werden4 ,das ,waschen mu aber nicht blo uerlich geschehen1 sondern das ,auge selbst mu gewaschen werden4 #c7 ,tglich mu der ,knabe mit ganz kaltem ,wasser ganz gewaschen werden4 #d7 ,tglich ein ,halbbad nehmen1 eine halbe ,minute lang1 gleichfalls in kaltem ,wasser4 -- ,nach drei ,wochen sah der ,knabe schon ganz gut1 die ,augen krftigten sich von ,tag zu ,tag4 ,das ,aussehen wurde frischer1 die ,krfte nahmen zu1 und die jugendliche ,lebendigkeit und ,heiterkeit wuchs mit jedem ,tage4 ,weitere ,anwendungen3 #a7 jeden ,tag ein ,halbbad2 #b7 in der ,woche eine ,waschung mit ,wasser und ,essig2 #c7 fleiig barfu gehen2 #d7 ,die ,augen sollen tglich mit ,fenchelwasser einmal gewaschen werden4 ,in sechs bis sieben ,wochen war die ganze ,natur und auch das ,augenlicht wie umgewandelt4 #g4 ,ein ,studierender1 #ba ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin etwas schwchlich gebaut1 habe zudem noch recht wenig ,kraft und nie guten ,appetit4 ,ich bin auch etwas weichlich erzogen1 aber mein grtes ,leiden ist1 da ich trotz einer ,doppelbrille stets wachsende ,abnahme des ,augenlichts verspre4 ,ich frchte1 wenn es noch ein ,jahr so fortgeht1 knnte ich erblinden4 ,was dann8 ,im ,elend leben ohne ,beruf4 ,ich habe die grte ,begeisterung fr mein knftiges ,berufsleben und mchte daher gerne ,hilfe4 ,ich habe eine groe ,anzahl ,augenrzte zu ,rathe gezogen4 ,es wurde ,jahre hindurch viel an den ,augen gethan4 ,ich habe die schrfsten ,gifte bekommen1 groe ,schmerzen ausgestanden -- doch ,alles ohne ,erfolg4 ,schaute man den jungen ,mann so an1 hrte man den ,jammer1 so drang sich das ,urtheil von selbst auf3 die ,augen sind wie der ,krper und dieser wie die ,augen1 beide sind vollstndig verkmmert4 ,derselbe ist schlecht genhrt worden1 er wurde ganz verweichlicht durch die ,kleidung1 und durch ,meidung jeder ,abhrtung steigerte sich die ,verkmmerung4 ,wie knnen doch oft ,eltern so thricht gegen ihre ,kinder handeln6 ,zur ,heilung geschah ,folgendes3 #a7 ,jede ,nacht vom ,bette aus ganz waschen1 damit sich die ,naturwrme steigere1 ,leben und ,thtigkeit eingeleitet werde4 #b7 ,jeden ,tag einen ,knie- und ,obergu1 die strkend1 belebend und erwrmend einwirken4 #c7 ,jeden ,morgen und ,abend eine kleine ,portion ,kraftsuppe1 weil die ,natur eine grere nicht ertragen konnte4 #d7 ,alle geistigen ,getrnke wurden strengstens verboten1 dafr nahrhafte ,kost empfohlen4 ,die ,augenglser konnten schon am dritten ,tag entfernt werden4 ,die ,augen konnten schon ,helle und ,luft ertragen4 ,in der angegebenen ,weise wurde drei ,wochen lang angewendet4 ,dann wurde den einen ,tag ,ober- und ,schenkelgu1 den andern ,tag ein ,halbbad verordnet4 ,das wurde vier ,wochen fortgesetzt4 ,die ,augen wurden tglich whrend der ganzen ,kur mit ,honigwasser gewaschen zur ,reinigung und ,strkung4 7,eine ,messerspitze voll ,honig wird in #a_/d ,liter ,wasser #c ,minuten lang gesotten47 ,nach sieben ,wochen sah der junge ,mensch ganz anders aus4 ,die ,augen waren schon ziemlich krftig4 ,er glaubte noch nie besser gesehen zu haben4 ,das ganze ,aussehen war wie umgewandelt4 ,die erfrischten ,geisteskrfte und das heitere ,gemth machten den jungen ,menschen lebensfroh4 ,er sagte ausdrcklich3 ,ich habe gar nicht gewut1 da einem so wohl werden kann1 wie es mir jetzt ist4 ,mchten doch ,eltern und ,erzieher nicht blo den ,geist1 sondern auch den ,krper in's ,auge fassen6 ,wie dankbar wrden dann die glcklichen jungen ,leute denselben sein6 #h4 ,ein ,student1 #ac ,jahre alt1 kommt1 von seiner ,mutter begleitet1 wegen ,augenleiden und klagt3 ,ich habe fast bestndig ,kopfschmerzen1 selten bin ich einige ,stunden ganz frei davon2 je strker die ,kopfschmerzen1 um so weher thun mir die ,augen4 ,wie seit ,wochen das ,kopfleiden zunimmt1 nimmt auch das ,augenlicht ab4 ,ohne ,augenglas kann ich gar nicht mehr lesen1 und auch mit dem ,augenglas nur kurze ,zeit4 ,wenn es nicht besser wird1 mu ich das ,studieren einstellen4 ,hier ist sicher zu starker ,blutandrang in den ,kopf1 wodurch ein ,druck auf die ,augen ausgebt wird4 ,wie ,hnde und ,fe verkmmert sind1 und das ,blut mehr in den obern ,krper dringt1 so wird die ,blutarmuth immer grer und auch die ,verkmmerung4 ,es ist also hier die ,aufgabe1 das ,blut an alle ,theile des ,krpers zu leiten1 die ganze ,natur in hheres ,leben und grere ,thtigkeit zu bringen1 damit sie krftige ,nahrung ertrage und dadurch der ganze ,krper gestrkt werde4 ,hrt der ,drang des ,blutes in den ,kopf auf und nimmt die ,kraft des ,krpers zu1 dann werden auch die ,augen die gehrige ,sehkraft und ,ausdauer bekommen4 ,auer dem ,kopf1 der durch den ,blutandrang frisch aussah1 war der ganze brige ,krper verkmmert4 ,weil nur an den ,augen kuriert wurde1 denen doch nichts fehlte1 und nicht am ,krper1 so wurde von dem einen ,arzte erklrt1 es sei allgemeine ,augenschwche da1 von dem andern1 es werde sich mit der ,zeit ein ,staar bilden1 und von einem dritten wieder etwas ,anderes4 ,anwendungen3 ,der ,student mute #a7 jeden zweiten ,tag ein ,hemd anziehen1 in kaltes ,salzwasser getaucht1 eine ,stunde lang1 #b7 jeden ,tag den ganzen ,krper waschen mit ,wasser und etwas ,essig darin1 #c7 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad #a_/b ,minute lang nehmen1 aber nicht an den ,tagen1 wo das ,hemd angezogen wurde4 ,fr die ,augen wurde nichts gebraucht4 ,so drei ,wochen lang4 ,am dritten ,tag konnte der ,student die ,brille ablegen1 somit ,helle und ,luft schon ertragen4 ,nach sechs ,tagen merkte er schon eine kleine ,zunahme der ,sehkraft4 ,es verbesserte sich der ,zustand des ganzen ,krpers mehr und mehr4 ,nach drei ,wochen waren die ,augen schon ziemlich gut4 ,noch besser aber erging es dem ganzen ,krper4 ,der ,appetit wuchs von ,tag zu ,tag4 ,der ,student konnte die krftigste ,kost ertragen4 ,aller ,trbsinn verschwand1 und er lebte1 wie junge ,leute leben sollen4 ,die weiteren ,anwendungen waren blo ,halbbder1 in der ,woche zwei bis vier4 ,wirkung3 ,das ,hemd in ,salzwasser getaucht ffnete die ,poren1 entwickelte mehr ,naturwrme und krftigte und vermehrte die ,hautthtigkeit4 ,die ,waschungen wirkten auf den ganzen ,krper strkend1 anregend1 abhrtend2 das ,halbbad wirkte in derselben ,weise in noch hherem ,grade4 #i4 ,eine ,mutter bringt ihre ,tochter1 #f ,jahre alt2 diese hat ,augenglser1 deren sich ein altes ,mtterchen nicht htte zu schmen gebraucht4 ,diese ,brille war von einem ,augenarzt empfohlen4 ,das ,kind war ganz schwchlich1 hatte gerthete ,augen1 aufgedunsenen ,kopf und ganz schwchliche ,hnde und ,fe1 mit einem ,wort1 das ,kind war ganz verkmmert4 ,es bekam tglich zweimal ,kaffee1 auch ,bier1 und der ,arzt habe befohlen1 man solle dem ,kind tglich starken ,wein in kleinen ,portionen geben4 ,hier ist das ,kind mit schwchlicher ,anlage noch verkmmert zum grten ,elend durch die unglckliche ,nhrweise4 ,da heit es3 entweder -- oder3 zu ,grunde gehen oder eine andere ,lebensweise fhren4 ,die ,mutter weinte bitterlich1 ob dieser ,mittheilung und glaubte das schwache ,kind knne keine andere ,nahrung ertragen1 und sie knne nicht so unbarmherzig sein und dem ,kinde etwas versagen1 wozu es ,neigung habe1 und demselben etwas aufdringen1 wozu es nicht ,lust habe und woran es nicht gewhnt sei4 ,doch es war nicht zu ndern4 ,das ,kind mute #h ,tage hindurch tglich zweimal mit kaltem ,wasser und etwas ,essig daran gewaschen werden1 tglich wo mglich im ,freien barfu gehen1 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad nehmen und tglich zweimal ,kraftsuppe essen4 ,jede krftige ,kost war auerdem erlaubt4 ,an den ,tagen1 wo das ,halbbad genommen wurde1 durfte nur eine ,waschung geschehen4 ,nach wenigen ,tagen hatte das ,kind den besten ,appetit1 a seine ,kraftsuppe ganz gern1 auch andere gute ,kost4 ,das ,augenglas konnte das ,kind die ersten zwei ,tage nicht entbehren4 ,am vierten ,tag wurde es entfernt4 ,nach drei ,tagen bekam das ,kind den einen ,tag ein ,halbbad1 den anderen ,tag zwei ,waschungen des ganzen ,krpers mit ,wasser und ,essig4 ,die ,augen wurden jeden ,tag zweimal mit schwachem ,alaunwasser ausgewaschen4 7,eine ,messerspitze voll ,alaun wird in #a_/d ,liter warmen ,wassers aufgelst47 ,es mssen aber nicht blo die ,augenlider gewaschen werden1 sondern es mu das ,wasser auf das ,auge selbst kommen4 ,nach sechs ,wochen war die ,hauptkur zu ,ende4 ,das ,augenlicht war schon ziemlich gut4 ,das ,auge konnte ,helle und ,luft gut ertragen4 ,wie der ganze ,krper gesnder wurde1 so verbesserte sich auch das ,auge mehr und mehr4 ,somit ist auch hier wahr3 ,ein gesunder ,krper hat auch ein gesundes ,auge4 ,fehlt es an den ,augen1 so fehlt es auch am ,krper4 ,bauchfellentzndung1 ,folgen derselben4 #a4 ,ein ,bauernsohn1 #ba ,jahre alt1 hatte zweimal in einem ,jahr ,bauchfellentzndung2 er wurde zwar geheilt1 wie er glaubte1 hatte aber von ,zeit zu ,zeit ,beschwerden im ,wassermachen und gewhnlich bedeutende ,schmerzen1 besonders bei ungnstiger ,witterung oder wenn er keine entsprechende ,kost fr seinen geschwchten ,unterleib bekam4 ,jede schwere ,kost brachte ihm ,schmerzen1 besonders fehlte gehrige ,stuhlentleerung4 ,das ganze ,aussehen sagte3 der ,mensch ist krank4 ,was heilt diesen ,rest von der ,krankheit1 der selbst eine ,krankheit ist8 ,hier ist sicher anzunehmen1 da die kranken ,stoffe von der ,entzndung nicht alle ausgeschieden sind1 da der ganze ,unterleib recht geschwcht ist und groe ,unthtigkeit herrscht4 ,dieses zu heben1 diente folgende ,anwendung3 #a7 ,in der ersten ,woche drei kurze ,wickel1 das ,tuch in ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh #a_/b ,stunde lang gesotten wurde4 #b7 ,jeden ,tag ein ,sitzbad eine ,minute in kaltem ,wasser4 #c7 ,den ganzen ,krper tglich waschen mit kaltem ,wasser und etwas ,essig daran4 #d7 ,jeden ,morgen und ,abend ,kraftsuppe2 am ,mittag recht nahrhafte1 aber leicht verdauliche ,kost2 vom ,frhstck bis ,mittag jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch2 von ,mittag bis ,abends alle ,stunde einen ,lffel voll frisches ,wasser4 ,in #ad ,tagen war dieser ,kranke gesund1 und weiter war nichts mehr nothwendig als ein bis zwei ,halbbder4 ,die ,wickel lsten die faulen ,stoffe auf und reinigten die ,natur4 ,die ,ganzwaschung belebte und strkte den ganzen ,organismus4 ,die ,milch bewirkte ,vermehrung des ,blutes4 ,wasser sorgte fr den ,stuhlgang4 ,die ,halbbder am ,schlu vollendeten die ,heilung und verhalfen zur vollen ,krperkraft4 #b4 ,ein ,vater erzhlt3 ,mein ,sohn1 #ac ,jahre alt1 hatte ,bauchfellentzndung4 ,von dieser befreit1 wie der ,arzt sagte1 hatte er #bj ,wochen hindurch so viele ,schmerzen am ganzen ,leibe1 da er immer im ,bett liegen mute4 ,er hat oft solche ,unterleibsschmerzen1 da er schreit1 da man es beim ,nachbar hren kann4 ,anfangs waren die ,schmerzen mehr im ,unterleib1 von da ist nach und nach der ,schmerz in alle ,glieder gekommen4 ,jetzt klagt er besonders ber ,schmerz unter den ,ngeln4 ,er kann nicht sterben und gedeiht doch auch nicht4 ,er hat recht viel eingenommen1 aber ,alles war umsonst4 ,fr diesen ,fall folgende ,anwendungen3 #a7 ,den einen ,tag ein ,hemd anziehen in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden4 ,dasselbe ist warm anzuziehen1 und der ,knabe dann in eine ,wolldecke einzuwickeln und #a #a_/b ,stunden lang darin zu belassen4 #b7 ,den andern ,tag angeschwellte ,heublumen in einem ,tuch warm auf den ,unterleib binden und #a bis #a #a_/b ,stunden darauf zu lassen4 ,so #ab ,tage lang4 ,nach diesen #ab ,tagen in der ,woche zweimal ,heublumen auf den ,leib binden und in der beschriebenen ,weise einmal ganz waschen und einmal ein ,hemd anziehen1 wie oben angegeben4 ,in vier ,wochen war der ,knabe vollstndig geheilt4 ,in diesem ,falle waren durch die ,unterleibsentzndung die ,sfte aufgezehrt1 und weil der ,knabe nicht genhrt werden konnte1 ist die ganze kleine ,maschine vollstndig verkmmert4 ,wirkungen3 ,die ,heublumen brachten ,wrme in den ,unterleib1 entfernten die ,hitze1 krftigten die inneren ,theile und strkten den ganzen ,unterleib4 ,alle ,theile des ,krpers aber wurden erweicht und gestrkt durch das ,hemd4 ,die ,waschungen bewirkten ,krftigung1 gleiche ,naturwrme und geregelten ,blutlauf4 ,hiernach wurde gebraucht in der einen ,stunde ein ,lffel ,milch1 in der anderen ,stunde ein ,lffel ,wasser1 in welches ein ,tropfen ,wermuthtinktur gemischt war4 ,die letzten ,anwendungen waren nur gelinde ,fortsetzung der ersteren4 ,beinfra4 ,da von ,zeit zu ,zeit am ,krper ,geschwre entstehen1 aufbrechen und vereitern1 ist ,jedem bekannt1 und wenn sie einen gnstigen ,verlauf nehmen und sich rasch entwickeln1 wird viel ungesunder ,stoff ausgeleitet1 und die ganze ,natur wird um so gesnder4 ,die ,natur hat dann1 wie man sagt1 sich selbst geholfen und die ,lumpen hinausgeworfen4 ,es scheidet sich aber nicht immer aller ,krankheitsstoff aus4 ,es kann das ,blut verunreinigt sein1 ebenso die ,sfte1 und es entwickelt sich doch keine ,ausscheidung4 ,ist so ein ,krankheitsstoff tief im ,innern bis auf dem ,knochen1 dann greift er selbst diesen an1 macht ihn morsch und greift um sich1 so da oft mehrere kleine ,knochenstcke herauskommen4 ,ich kannte eine ,person1 welche lngere ,zeit ,zahngeschwr hatte4 ,weil es nicht aufgebrochen ist1 hat dieser ungesunde ,stoff das ,kieferbein zerfressen1 und die ,unglckliche mute sterben4 ,wie dieser ,kieferknochen zerfressen wurde1 so geht es auch mit anderen ,gebeinen2 es bleibt auch nicht bei einer ,stelle des ,krpers1 sondern wie ,geschwre an mehreren ,stellen sich bilden knnen1 so kann auch der ,beinfra an zwei oder drei ,stellen sich bilden4 #a4 ,ich kannte eine ,dienstmagd1 die den ,fu bertreten und verstaucht hatte4 ,man hielt es fr eine ,kleinigkeit4 ,sie hat auch noch einige ,tage gearbeitet4 ,die ,fuknochen und ,gelenke entzndeten sich4 ,der ,knochen wurde angefressen1 -- der ,fu wurde abgenommen1 aber an einer anderen ,stelle begann der ,beinfra aufs ,neue1 und das ,mdchen mute endlich nach vielen ,leiden sterben4 ,kommt man frh genug zu ,hlfe1 so ist der ,beinfra leicht zu heilen4 ,hrter geht es1 wenn das ,blut schon lnger verdorben ist und schlechtes ,blut sich gebildet hat2 dann ist das ,blut unverbesserlich und der ,beinfra unheilbar4 ,mir wurde ein ,mdchen gebracht1 das vom ,knie bis zum ,knchel an einem ,fu vier ,lcher hatte1 und zwar schon seit zwei ,jahren4 ,aus jeder ffnung sind schon ,knochensplitter gekommen4 ,das ,kind hat viele ,mittel angewendet1 aber vergebens4 ,wie kann hier geholfen werden8 ,allererst mu fr gesunde1 leicht verdauliche ,nahrung gesorgt werden1 damit das ,blut verbessert wird4 #a7 ,tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren wirken gnstig auf den ,magen4 #b7 ,tglich dreimal eine kleine ,tasse ,thee von ,spitzwegerich1 ,salbei und ,wermuth2 sie reinigen das ,blut und dienen zur ,verdauung4 #c7 ,den einen ,tag den ,krper ganz waschen bewirkt eine bessere ,naturwrme und strkt4 ,noch wirksamer ist die ,einwirkung1 wenn #d7 tglich ein ,obergu und ,kniegu1 oder ein ,halbbad genommen wird4 ,was die schadhaften ,stellen betrifft1 so wirkt ganz besonders gnstig das ,zinnkraut durch berschlge und ,aufschlge von angebrhtem oder gekochtem ,zinnkraut selbst4 ,es ist auffallend1 wie schnell sich auf diese ,anwendungen die ,gesichtsfarbe nderte1 guter ,appetit kam und die ,wunden anfingen zu heilen4 ,in vier ,wochen war der bezeichnete ,beinfra vollstndig geheilt4 #b4 ,anna1 #cc ,jahre alt1 hat durch ,zugluft einen starken ,rheumatismus auf der linken ,schulter bekommen4 ,sie hat verschiedene ,einreibungen gebraucht und wegen unertrglicher ,schmerzen auch schmerzstillende ,einspritzungen4 ,von der ,schulter hat sich der ,schmerz auch in den ,schenkel verbreitet1 der unter den ,knieen stark geschwollen und brennend roth ist2 es flo tglich immer reichlicher eine brennende ,flssigkeit heraus4 ,alles1 was sie gebrauchte1 war umsonst4 ,hier wurde die ,transspiration vollends gestrt4 ,die ,entzndung hat kranke ,stoffe gebildet4 ,das ,blut wurde verdorben1 und jetzt hat sich der kranke ,stoff einen ,ausweg gebildet4 ,zur ,heilung ,folgendes3 #a7 ,in der ,woche zwei ,wickel von unter den ,armen ganz hinunter1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh gesotten wurde4 ,diese warmen ,wickel ffnen die ,poren1 lsen die ,geschwulst auf und leiten die ,krankheitsstoffe aus4 #b7 ,in der ,woche zweimal ein ,hemd anziehen1 ebenfalls in warmes ,haberstrohwasser getaucht1 bewirkt im ,oberkrper1 was der ,wickel im ,unterkrper4 #c7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu4 ,diese ,anwendungen krftigen die ,natur1 hrten sie ab und lsen nach innen die ,krankheitsstoffe auf4 ,so drei ,wochen lang4 ,dann #d7 in der ,woche drei ,halbbder und drei ,obergsse und in jeder zweiten ,nacht eine ,ganzwaschung mit kaltem ,wasser4 ,diese erhlt und vermehrt die ,naturwrme1 die ,bder krftigen den ,krper4 ,so #ad ,tage lang1 und die ,cur war beendet4 ,der ,erfolg war1 da die ,geschwulst verschwunden4 ,nach innen bekam die ,kranke alle ,tage eine ,tasse ,thee von sechs grnen ,holderblttern1 klein zerschnitten und #aj ,minuten lang gesotten1 die nimmt alle innere ,hitze und bewirkt ,stuhlgang1 wirkt auch reinigend auf die ,nieren4 #c4 ,johann bekommt unter heftigen ,schmerzen eine groe ,geschwulst am ,arm4 ,es entwickelte sich aber nicht ein ,geschwr1 sondern die ,geschwulst war recht schmerzlich und ganz hart4 rzte hatten mehrere ,monate lang ,verschiedenes angewendet4 ,es wurde auch von zwei ,seiten eine ffnung gemacht und etwas eingegossen1 er wei nicht was4 ,der ,arm wurde immer schlimmer1 und nach vielen ,wochen kam der ,beinfra zum ,vorschein4 ,es gingen einzelne ,knochensplitter heraus1 und weil die ,verschlimmerung immer zunahm1 wollte der ,kranke andere ,mittel gebrauchen und nahm die ,zuflucht zum ,wasser4 ,das ganze ,aussehen sagte1 dieser ,mensch habe nicht blo einen kranken ,arm1 sondern sei berhaupt krank1 sei blutarm1 habe kein gutes ,blut und keine guten ,sfte4 ,mache man zuerst den ,krper gesund1 und dann wird der ,arm auch gesunden6 #a7 ,jeden ,tag wurde der ganze ,krper gewaschen1 dadurch die ,natur erfrischt1 gekrftigt1 und es begann wieder die erforderliche ,transspiration4 #b7 ,der ,kranke nahm jeden ,tag ein ,halbbad4 ,dieses wirkte strkend und auflsend 7die kranken ,stoffe71 brachte ,appetit und gutes ,aussehen4 ,nach innen wurde gebraucht3 #a7 ,tglich drei kleine ,tassen ,thee von ,salbei zur ,verbesserung der ,sfte1 etwas ,wermuth zu besserer ,verdauung und ,wachholderbeeren zur ,krftigung des ,magens und zur ,reinigung der ,nieren4 #b7 ,die ,hand wurde alle ,tage vier ,stunden lang eingewickelt in angeschwellte ,heublumen4 ,nach zwei ,stunden wurde der ,wickel erneuert1 jedesmal angenehm warm4 #c7 ber ,nacht wurde ein ,lappen ber den ,schaden gebunden1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,zinnkraut gesotten worden war4 ,nach wenigen ,tagen nderte sich das ganze ,aussehen1 das ,geschwr lste sich auf1 der ,beinfra hrte auf1 und der ,arm wurde wieder gesund4 ,bemerkt sei noch1 da nach drei ,tagen der ,arm tglich einmal und spter zweimal in kaltes ,wasser getaucht wurde1 zwei bis vier ,minuten lang4 #d4 ,ein ,mdchen1 #bc ,jahre alt1 bekam eine ,geschwulst unterhalb der ,waden1 recht hei und schmerzhaft1 ganz hart4 ,da sie ,anfangs sich nicht viel daraus gemacht und spter erst ,hlfe gesucht hatte1 war das ,bein schon angegriffen4 ,viele ,wochen lang gebrauchte sie vergebens verschiedene ,mittel4 ,sie las mein ,buch1 wendete ,heublumenwickel an1 legte auf die ,wunde ,zinnkraut1 nahm ,ganzwaschungen und spter ,halbbder und machte sich innerhalb vier ,wochen gesund4 #e4 ,ein ,hausvater1 #ef ,jahre alt1 hatte etwas enge ,stiefel4 ,die ,zehen thaten ihm wehe4 ,doch konnte er in seinem ,geschft fortarbeiten1 dehalb schenkte er diesem ,schaden wenig ,beachtung4 ,nach einiger ,zeit entzndete sich die erste und zweite ,zehe am rechten ,fu4 ,er machte sich noch nicht viel daraus4 ,endlich konnte er nicht mehr gehen und beobachtete jetzt mehr ,schonung4 ,eine ,zehe war stark entzndet1 die andere war am ,zusammenbrechen4 ,der ,arzt entfernte beide ,zehen und glaubte geheilt zu haben4 ,doch es liefen immer braune ,stoffe heraus1 ein ,beweis1 da der ,beinfra schon tiefer eingedrungen4 ,sonst war der ,mann gesund4 ,als er sich verloren glaubte und ihm auch nicht viel ,besserung bereitet werden konnte1 nahm er seine ,zuflucht zum ,wasser4 ,es wurden3 #a7 tglich beide ,fe bis an die ,waden in angeschwellte ,heublumen zwei ,stunden lang eingewickelt und mit einer ,wolldecke gut zugedeckt4 ,nach den ersten zwei ,stunden wurden die ,heublumen wieder in's warme ,wasser getaucht und der ,umschlag erneuert4 ,sonst wurde #b7 der ganze ,krper tglich mit kaltem ,wasser gewaschen4 #c7 ,whrend der ,nacht wurde ein ,tuch in ,zinnkrautabsud getaucht und der ,fu bis ber den ,knchel gut eingewickelt1 whrend derselben ,nacht wurde der ,umschlag erneuert4 ,wie am ganzen ,leib die ,waschung krftigend und ausscheidend wirkte1 so wirkten in viel hherem ,grade die ,einwickelungen an den ,fen4 ,in wenigen ,tagen war alle ,gefahr beseitigt und in vier ,wochen der ,beinfra geheilt4 ,es kamen noch einige kleine ,splitterchen heraus4 ,bemerkt mu noch werden1 da der kranke ,fu tglich mit zwei ,giekannen voll kalten ,wassers abgegossen wurde2 diese einschneidende ,klte trennte den kranken ,stoff vom ,bein1 und so ward auch eine gnzliche ,heilung erzielt4 ,nach innen wurde tglich eine ,tasse ,thee getrunken von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und ,spitzwegerich4 ,dieser ,thee wirkte auf ,reinigung des ,blutes4 #f4 ,ein ,kind von neun ,jahren hatte schon lngere ,zeit einen geschwollenen ,finger1 der ganz hei war1 aber nicht besonders schmerzte4 ,nach einiger ,zeit entzndete er sich heftiger1 und es flo ein wenig braune ,flssigkeit heraus4 ,dieses dauerte einige ,tage1 dann lste sich das erste ,glied zur ,hlfte ab -- also ,beinfra4 ,anwendung3 #a7 ,zinnkraut wurde abgesotten und die ,hand eine halbe ,stunde in diesem warmen ,zinnkraut gebadet4 ,dann wurde #b7 der ,finger und die ,hand eingewickelt mit einem ,tuch1 eingetaucht in ,zinnkrautabsud2 #c7 zweimal whrend des ,tages die ,hand in das klteste ,wasser getaucht1 #e ,minuten lang1 und gleich wieder eingebunden2 #d7 tglich der ganze ,krper gewaschen4 ,in #ab ,tagen war der ,finger geheilt1 und zwar so1 da derselbe ganz brauchbar wurde4 ,die ,ganzwaschung wirkte auf den ganzen ,krper1 das ,zinnkraut heilend und ausleitend1 das kalte ,handbad lste die krankhaften ,stoffe auf4 #g4 ,ein ,mdchen1 #ah ,jahre alt1 hatte hufig ,ausschlge am ,krper1 bald da1 bald dort1 und es flo fters tzende ,flssigkeit aus4 ,es trat eine ,geschwulst auf oberhalb des ,knies1 welche sich entzndete4 ,das ,mdchen verbarg den ,schaden1 so lang es gehen konnte4 ,die ,geschwulst entzndete sich auf's heftigste1 brach von selber auf1 und es kamen zwei ,knochensplitter heraus1 also ,beinfra4 ,anwendung3 #a7 ,der ganze ,schenkel bis unter die ,kniee wurde tglich in ,heublumenabsud #h ,stunden1 je vier am ,morgen und am ,nachmittag1 warm eingewickelt2 nach je #b ,stunden wurde der ,umschlag erneuert4 #b7 ber das ,geschwr selbst wurde bestndig ein ,fleck1 in ,zinnkrautwasser getaucht1 gelegt1 alle zwei ,stunden frisch eingetaucht4 ,die ,geschwulst lste sich nach und nach auf1 bis der ,fu ganz normal war4 #c7 ,jeden ,tag wurde die ,kranke ganz eingewickelt1 das ,tuch in ,heublumenabsud getaucht4 ,dieser ,wickel war hier nothwendig1 weil durch den vielen ,ausschlag der ,beweis gegeben war1 da viel kranker ,stoff im ,blut war1 der dadurch ausgeleitet wurde4 ,in #ab ,tagen war die ,heilung vollendet4 ,wie der ,wickel die ganze ,natur reinigte1 so leiteten die brigen ,wickel die kranke ,masse aus4 ,so wurde dieses ,mdchen1 ,dank ihrem ,schpfer1 dem ,wasser und ,zinnkraut1 vollstndig gesund4 #h4 ,ein ,mdchen1 das stets frisch und gesund ausgesehen1 bekam am dritten ,finger der rechten ,hand den sogenannten ,wurm4 ,der ,finger war dreimal so dick1 als er htte sein sollen1 und schmerzte sehr4 ,der ,arm that ihm wehe bis unter die ,schulter2 es war ohne allen ,appetit und am ganzen ,krper glhend hei4 ,nach #aj ,tagen brach der ,finger auf1 und es flo mehrere ,tage lang ziemlich viel ,eiter heraus4 ,endlich lste sich das erste ,glied ganz ab2 es war vom ,beinfra zerfressen4 ,anwendung3 #a7 ,tglich mute das ,mdchen ein ,hemd anziehen1 in warmen ,heublumenabsud getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang4 #b7 ,tglich wurde die ,hand und der ,arm bis zum ,ellenbogen #f ,stunden lang in angeschwellte ,heublumen recht warm eingewickelt1 und dieses nach je #b ,stunden erneuert4 ,diese ,heublumen zogen wie ein ,zugpflaster aus dem ,arm und ,hand alle ,schrfe4 #c7 ,die ,hand wurde zweimal whrend des ,tages mit einer ,giekanne voll kalten ,wassers bergossen4 ,dieses zog die ,hand zusammen und lste die ungesunden ,stoffe auf4 ,die ,wunde heilte wieder zu1 der ,finger war gesund1 nur das erste ,glied fehlte4 ,bettnssen4 ,ein ,kind von #aj ,jahren konnte das ,wasser nicht halten4 ,es befolgte den ,rath3 ,erstens tglich zweimal im ,wasser gehen bis an die ,knie #b bis #e ,minuten lang4 ,zweitens jeden ,tag einen ,obergu4 ,in #ab ,tagen war das ,mdchen von diesem bel befreit4 ,um die volle ,kraft zu erlangen1 wurden in der ,woche #b bis #c ,halbbder genommen4 ,blasenkatarrh4 ,jakob hatte sich vor drei ,jahren erkltet und bekam ,blasenkatarrh2 er hatte lngere ,zeit rzte gebraucht1 viel eingenommen und mute auf ,anordnung des ,arztes wollene ,beinkleider tragen1 anfangs eines1 spter zwei2 dadurch kam er in eine ,lage1 da bei jeder ,kleinigkeit1 z4 ,b4 wenn ein ,gewitter entstand oder bei trockenem ,wind1 sein ,leiden sich steigerte2 er war somit vor bestndiger ,erkltung gar nie sicher4 ,ist hier eine groe ,verweichlichung und dadurch groe ,empfindlichkeit und ,schwche eingetreten1 so sind die zur ,abhrtung1 ,krftigung und ,ausscheidung der faulen ,stoffe geeigneten ,anwendungen nothwendig4 ,oberkrper und ,extremitten werden zuerst abgehrtet und gekrftigt durch ,obergu und ,schenkelgu1 tglich zweimal4 ,nach innen wird reinigend eingewirkt1 indem drei ,tage hindurch alle ,stunden ein ,lffel voll ,zinnkraut und ,wachholderthee eingenommen wird4 ,so vier ,tage lang4 ,abhrtung und ,krftigung wird jetzt auch am ganzen ,krper erzielt durch3 #a7 tglich einen ,rckengu1 ein ,sitzbad2 #b7 jeden zweiten ,tag noch ein ,halbbad dazu1 #a_/b ,min4 lang2 #c7 tglich eine ,tasse ,thee von ,wermuth1 ,zinnkraut und ,schafgarbe in drei ,portionen4 ,nach drei ,wochen war der ,kranke gesund4 ,er bekam eine gleiche ,naturwrme1 allgemeine ,naturkraft und durch die ,abhrtung eine ,widerstandskraft gegen alle schdlichen ,einflsse4 ,hier ist anzuwenden der ,grundsatz3 die ,kraft dringt immer auf die schwachen ,theile und verdrngt die ,schwche1 wie die ,verweichlichung der ,abhrtung weichen mu4 ,blut4 ,wichtigkeit einer geregelten ,blutcirculation im menschlichen ,krper4 ,bei der menschlichen ,natur ist das ,wichtigste1 um gesund und ausdauernd zu sein1 da der ,blutumlauf im ganzen ,krper in ,ordnung ist4 ,man kann sagen3 der wird wohl zu den ,glcklichsten gehren1 bei dem keine ,blutstrungen stattfinden4 ,es wird aber auch kein ,unglck fr den ,menschen geben1 das grer sein kann1 als wenn der ,blutlauf in groe ,unordnung gerth4 ,vom ,blute lebt1 wie der ganze ,krper1 so auch jeder einzelne ,theil desselben4 ,darum mu das ,blut nach allen ,richtungen hin dringen1 und die geschieht durch kleine ,canle1 ,adern genannt1 auf da jedes1 auch das kleinste ,krpertheilchen seine ,nahrung bekomme4 ,das ,blut erwrmt auch den ,krper1 und wo ,blut fehlt1 tritt ,klte ein4 ,wo ,mangel an ,wrme1 dort fehlt es an ,blut4 ,die ,wrme sagt uns1 wo das ,blut ist1 und wie viel man ,blut hat4 ,wo die ,wrme fehlt1 fehlt also ,blut1 und daher kommen dann die grten ,strungen4 ,es gibt ,leute mit so schwachen ,fen1 da diese den ,krper nicht mehr tragen4 ,fragen wir solche ,leute1 ob die ,fe warm seien1 dann heit es gewhnlich3 ,meistens kalt1 selten warm4 ,also mssen die ,fe ,hunger leiden1 sie werden nicht gehrig genhrt4 ,es kommt oft vor1 da eine ,hand oder ein ,fu anfngt zu schwinden1 wie man sagt4 ,woher kommt ,die8 ,der ,arm bekommt fast kein ,blut mehr4 ,er mu aushungern4 ,es kann eine ,ader verstopft sein1 das ,blut kann also nicht mehr hinaus in den ,arm oder ,fu4 ,darum1 lieber ,leser1 wirst du es auch fr wichtig halten und ,sorge dafr tragen1 da dein ,blut den besten ,lauf habe1 berall hindringe und alle ,krpertheile gut nhre4 ,wenn in einem ,wirthshaus recht viele ordentliche ,leute sitzen1 gut essen und krftig trinken1 dann geht es recht geweckt und lebendig zu2 wenn aber recht viele ,lumpen bei einander sitzen1 dann geht wohl ,alles darunter und darber1 und ein ordentlicher ,mensch mchte die ,flucht ergreifen4 ,ganz hnlich kann auch das ,blut1 das einem ,wanderer gleich ist1 an einzelnen ,stellen des ,krpers sich anhufen1 erzeugt eine groe ,wrme1 auch ,hitze1 und es geht dann an dieser ,stelle ziemlich bewegt zu4 ,es kann aber auch das ,blut eine solche ,aufregung bewirken1 da man meint1 es mchte den menschlichen ,krper zertrmmern1 und da ,nachtheile entstehen fr ,geist und ,krper4 ,man denke nur an einen ,gemthsleidenden oder einen ,tobschtigen1 von welchen ,krankheiten die ,ursache oft in ,blutstrungen zu suchen ist4 ,wie aber in dem angefhrten ,groen1 so ist es auch im ,kleinen bis zum kleinsten derchen4 ,die allerkleinste ,blutstauung1 und sollten es auch nur wenige ,tropfen sein1 kann ,entzndung und ,anschwellung verursachen1 macht viel ,hitze und ,schmerz1 und es tritt keine ,ruhe ein1 bis es ausgeschieden ist entweder durch ,zertheilung 7durch ,schwitzen7 oder durch ein kleines ,geschwrchen4 ,wenn das ,blut sich an verschiedenen ,stellen anstaut1 so wird es nicht besser1 sondern schlechter1 ebenso wie das ,quellwasser am frischesten ist1 whrend es fliet1 aber schlecht wird1 sobald ein ,theil davon liegen bleibt4 ,so wird auch durch die ,blutanstauung das ,blut verschlechtert1 und dieselbe mag auch fters mit ,ursache sein1 wenn bei mancher ,kleinigkeit gerne ,blutvergiftung eintritt4 ,bei ,blutanstauungen kann einer lange ,zeit gesund sein oder wenigstens sich fr gesund halten4 ,aber regelmig haben sie doch nicht gute1 meistens die schlimmsten ,folgen4 ,ganz sicher haben die meisten ,schlaganflle ihre ,ursache in den ,blutstauungen4 ,wem also an seiner ,gesundheit liegt1 wer sein ,leben lieb hat und lang leben will1 der mu sorgen1 da er einen recht geregelten1 gleichmigen ,blutlauf habe4 ,dann bleibt das ,blut im besten ,zustand1 der ganze ,krper wird gleichmig genhrt1 und es ist auch fr den ,geist das grte ,glck1 der gerade durch ,blutanstauungen und ,blutarmuth am meisten zu leiden hat4 ,hiefr ist das ,wasser das sicherste und beste ,heilmittel4 ,eine gute ,mhle geht zu ,grunde1 wenn nicht die ,kraft des ,wassers ,alles in gutem ,gang erhlt4 ,so wird auch das ,wasser das einzige ,mittel sein1 das solche bel zu heben im ,stande ist und den traurigsten ,folgen vorzubeugen vermag4 ,beispiele werden die ,sache noch klarer machen4 ,blutarmuth4 #a4 ,martha kommt zu mir und jammert3 ,ich habe so viele ,kopfschmerzen und solche ,hitze im ,kopf1 da ich oft meine1 der ,kopf zerplatze mir1 habe aber bestndig kalte ,fe1 und auch meine ,hnde sind selten warm2 wenn ich mich noch so gut ankleide1 friere ich doch1 bin ohne ,kraft und ,lebenslust1 obgleich erst #bd ,jahre alt4 ,martha hat zu viel ,blut im ,kopf4 rzte haben schon ,blutegel gesetzt1 um ,blut herauszulassen4 ,martha aber ist hchst blutarm1 und die besten ,krpertheile sind viel zu wenig genhrt4 ,das ,blut mu aus dem ,kopf in die ,fe und ,hnde und in den ganzen ,krper geleitet werden1 die unthtige ,maschine mu in ,gang kommen2 dann wird der ,appetit schon kommen1 die ,verdauung sich bessern und die ,blutarmuth sich heben4 ,und ,die geschieht1 wie folgt3 #a7 tglich einmal im ,wasser gehen #b bis #e ,minuten lang1 #b7 tglich einmal einen ,kniegu1 noch besser einen ,schenkelgu1 #c7 jede ,nacht vom ,bett aus ganz waschen1 nicht abtrocknen1 gleich wieder in's ,bett1 #d7 jeden ,morgen und ,abend eine ,kraftsuppe1 #e7 vom ,frhstck bis ,mittag jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch2 von ,mittag bis ,abend alle ,stunden einen ,lffel voll ,wasser4 ,so #aj bis #ab ,tage lang4 ,weiterhin #f7 den einen ,tag einen ,obergu und ,kniegu1 den andern ,tag ein ,halbbad #a_/b ,minute lang1 den dritten ,tag ein ,sitzbad4 ,so #ad ,tage lang4 ,hier ist berflu des ,blutes im ,kopf1 und in ,hnden und ,fen ,blutarmuth1 was die vorherrschende ,klte beweist2 das ,blut mu dehalb nach allen ,richtungen hin geleitet werden4 ,dieses bewirken ,ober- und ,kniegsse4 ,die ,kraftsuppe und ,milch bewirken eine bessere ,blutbildung1 das ,wasser weichen ,stuhlgang2 die ,halbbder im ,wechsel mit den ,gssen krftigen den ganzen ,krper4 -- ,in fnf ,wochen war diese ,kranke hergestellt4 ,zur weiteren ,erholung reichen aus in der ,woche zwei ,ober-und ,schenkelgsse und ein ,halbbad1 spter nur das ,halbbad in der ,woche ein- bis zweimal4 #b4 ,ein ,mdchen1 #ai ,jahre alt1 hat ,drcken auf der ,brust und viel ,kopfleiden4 ,hnde und ,fe sind kalt2 ,appetit ganz wenig1 das ,aussehen feurig1 ,schlaf ganz wenig4 ,hier hlt sich das ,blut mehr auf der ,brust und im ,kopf auf4 ,die brigen ,theile des ,krpers sind blutarm4 #a7 ,tglich zweimal im ,wasser gehen und zweimal die ,hnde zwei ,minuten lang in's ,wasser legen1 leitet das ,blut vom ,herzen und ,kopf nach aussen4 #b7 ,in der ,nacht eine ,ganzwaschung mit ,wasser und ,essig1 bringt mehr ,wrme und vertheilt das ,blut gleichmig4 ,so acht ,tage lang4 ,dann #c7 jeden ,tag ein ,halbbad und jeden zweiten ,tag ein ,obergu und ,wassergehen bewirkt ,krftigung und erhlt das ,blut in ,ordnung4 -- ,nach vier ,wochen war die ,heilung erzielt4 #c4 ,ein ,student ward unfhig1 weiter zu studiren1 und wurde dehalb aus der ,schule entlassen4 ,frher hatte derselbe ganz gute ,fortschritte gemacht und ,liebe zum ,studium gezeigt4 ,darum war seine ,entlassung um so auffallender und schmerzlicher4 ,die rzte wuten keine ,hlfe4 ,der ,junge sah recht krank und abgemagert aus1 war zu matt schon zum ,gehen1 ohne ,appetit4 ,die ,haut war so trocken1 da1 wenn man mit der ,hand fest ber den ,arm streifte1 der ,staub davon flog4 ,mir kam es vor1 als ob man diesen ,menschen in der freien ,luft austrocknen wollte4 ,auffallend waren die ,augen1 weil die ,augendeckel gefllt waren wie bei ,wasserschtigen4 ,auch die ,wangen waren im ,verhltni zu andern ,gesichtstheilen zu voll4 ,dieser ,student hat fast kein ,blut mehr und nur dnnes2 der ,herzschlag ist kaum vernehmbar4 ,die ,haut ist so eingetrocknet1 weil keine ,sfte vorhanden sind und die innere ,thtigkeit bereits eingestellt ist4 ,dieser ,knabe bekommt3 #a7 ,tglich einen ,obergu und ,kniegu1 und zwar am ,morgen und ,nachmittag1 vier ,tage lang4 ,spter3 #b7 ,jeden ,tag ein ,halbbad1 drei bis vier ,sekunden lang4 #c7 ,tglich einen ,obergu4 ,endlich #d7 die meiste ,zeit des ,tages ,barfugehen4 ,der ,wein1 den die rzte streng befohlen1 wurde ihm verboten1 ebenso das ,bier2 dafr durfte er ,milch in kleineren ,portionen nehmen1 so viel er wollte1 und gute ,hausmannskost genieen4 ,in drei ,wochen war der ,junge hergestellt2 er bekam eine ungewhnliche ,heiterkeit1 hpfte und sprang4 ,auch die ,lust1 seine ,studien fortzusetzen1 lebte wieder in ihm auf4 -- ,zur ,nachkur brauchte derselbe nur noch #a7 in der ,woche drei bis fnf ,halbbder zu nehmen1 #b7 ,abhrtungen zu ben durch ,barfugehen c4 und bei einfacher ,kost zu bleiben4 ,der ,ober- und ,knie-,gu trieben die ,maschine in ,gang1 weichten die vertrocknete ,haut auf und regten die ,transpiration an4 ,die ,hausmannskost brachte gutes ,blut1 und so ward die junge ,maschine wieder hergestellt4 #d4 ,eine ,mutter bringt drei ,tchter1 ,bertha1 ,aloisia und ,martha1 alle drei krank4 ,die lteste ,tochter1 #ad ,jahre alt1 sieht bla aus1 fast wie der ,tod1 und ist so mager1 als ob sie fast nichts zu essen bekomme4 ,wie die ,jugendfarbe verschwunden ist1 so auch alle ,heiterkeit2 sie ist ohne ,kraft und ohne ,appetit4 ,am liebsten trinkt sie ,kaffee1 etwas ,bier und ein wenig ,wein1 was ihr besonders vom ,arzt verordnet wurde1 um ,blut zu bekommen4 -- ,sie trgt auf dem ,leib ,wollkleider1 ist berhaupt weichlich angezogen und doch voll ,frost4 -- ,die ,mutter selbst ist ziemlich gro und stark1 auf dem ,lande erzogen und hat sich in einer ,stadt verheirathet4 ,wo fehlt es hier8 ,die ,nahrung reicht zur ,entwicklung des ,krpers nicht aus4 ,die hitzigen ,getrnke erzeugen scharfes ,blut4 ,die ,wollkleidung verweichlicht die ,natur und macht diese jedem ,elend zugnglich4 ,der ,kaffee1 welcher als ein ,abfhrmittel zu betrachten ist1 geht halbverdaut mit ,milch und ,brod aus dem ,magen2 wie kann da ein ,kind gedeihen1 wenn ihm so schonungslos die ,nahrung entzogen wird8 ,wein gibt gar kein ,blut2 er ist blo ein ,feuer im ,krper4 ,bertha soll gebrauchen3 #a7 ,jede ,nacht vom ,bett aus ganz waschen1 dann wieder ins ,bett4 #b7 ,jeden ,tag drei- bis viermal ,barfugehen1 eine halbe ,stunde lang4 7,es war nmlich ,frhlingszeit47 #c7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad4 ,so #ad ,tage lang1 dann #a7 ,in der ,woche zweimal in der ,nacht waschen mit ,wasser und ,essig2 #b7 in der ,woche zweimal ein ,halbbad2 #c7 in der ,woche zweimal ein ,obergu und ,kniegu2 #d7 tglich ,barfugehen4 ,nach weitern #ad ,tagen #a7 in der ,woche zwei bis drei ,halbbder1 #b7 in der ,woche zweimal ,obergu und ,schenkelgu4 ,die ,kost betreffend1 mute die ,kranke jeden ,morgen und ,abend ,kraftsuppe essen2 vom ,frhstck an bis ,mittag jede ,stunde einen ,lffel ,milch1 von ,mittag bis ,abend jede ,stunde einen ,lffel frischen ,wassers trinken4 ,das ,mittag- und ,abendessen war gewhnliche ,hausmannskost4 ,die ,kleidung mute gendert werden2 statt des ,wollhemdes ein leinenes ,hemd2 im brigen eine einfache ,kleidung1 ,hals und ,kopf ziemlich frei4 ,in sechs ,wochen war ,bertha wie umgewandelt1 bekam eine krftige ,stimme1 frisches ,aussehen1 und die einfache ,kost schmeckte ihr vorzglich4 ,die ,ganzwaschungen bewirkten ,belebung1 ,krftigung und ,abhrtung des ganzen ,krpers4 ,das ,halbbad vermehrte die ,krftigung und machte den ,krper widerstandsfhiger gegen ,erkltung und ,verweichlichung4 ,das ,barfugehen bewirkte ,abhrtung und ,ableitung des ,blutes vom ,kopf in die uern ,theile und wirkte besonders auf ein heiteres ,gemth und vorzglich auf die ,sprachorgane4 7,durch ,barfugehen allein schon kann man seine ,stimme um ,vieles verbessern47 ,die ,kraftsuppe wollte ,anfangs nicht munden1 weil die ,natur an ,derartiges nicht gewhnt war4 ,mit der ,zeit gewhnte sich dieselbe jedoch so daran1 da die ,kraftsuppe eine ,lieblingsspeise wurde4 ,der ,lffel voll ,milch nach dem ,frhstck ist ganz besonders gnstig zur ,blutbildung4 ,recht schwache ,leute knnen nicht viel ,milch essen4 ,dieselbe stockt oder wird sauer im ,magen4 ,ein ,lffel voll dagegen wird ertragen und gibt ,nahrung4 ,der ,lffel voll ,wasser wirkt gnstig auf geregelten ,stuhlgang1 nimmt alle innere ,hitze und verdnnt die ,sfte zur ,verdauung4 ,alle ,stunden nur ein ,lffel voll ,wasser ist besser als ein ,glas voll4 hnlich wie ,bertha wurden auch die brigen ,schwestern behandelt4 ,nun aber die ,frage3 ,warum sind die ,tchter einer krftigen und gesunden ,mutter so armselig8 ,die ,mutter ist auf dem ,lande geboren1 geno nur einfache lndliche ,kost ohne starke ,gewrze und geistige ,getrnke2 sie wurde gekrftigt durch schwere ,landarbeit1 trug lndliche ,kleidung und geno frische ,luft4 ,weil sie talentvoll und fr's ,hauswesen gut herangebildet war1 wurde sie1 deren groe ,aussteuer besonders anzog1 fr ein ,stadtgeschft aufgesucht1 dem sie auch gut vorstand4 ,nun nderte sich aber die ganze ,lebensweise3 in der ,frh und ,mittags den besten ,kaffee1 das beste ,bier und theuren ,wein -- statt ,wasser und ,milch4 ,statt einfacher lndlicher ,mehlspeisen -- einen feinen ,tisch4 ,so wurde die ,natur1 statt erhalten1 nur verkmmert durch den ,wechsel der ,kleidung1 der ,speisen und ,getrnke und der ,luft1 und das muten die armen ,kinder ben4 #e4 ,ein ,frulein1 #ah ,jahre alt1 ziemlich gro1 gut gewachsen1 aber so schwchlich1 da sie nur kurze ,strecken gehen kann1 klagt ber zeitweiliges starkes ,kopfweh1 ,kltegefhl1 ,mangel an ,appetit4 ,kaffee sage ihr noch am besten zu1 weniger ,bier und ,wein4 ,hier ist groe ,blutarmuth vorherrschend1 die ,krfte sind heruntergekommen1 groe ,unthtigkeit ist im ganzen ,krper1 eine kleine ,mhle ohne treibendes ,wasser2 sonst sind die ,organe gesund4 ,die ,anwendungen sind folgende3 #a7 ,jeden ,tag zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu1 so sechs ,tage hindurch2 dann #b7 tglich einen ,obergu und ,kniegu und tglich ein ,halbbad1 natrlich auch tglich ,barfugehen4 ,diese ,anwendungen #aj ,tage lang4 #c7 ,dazu diese #aj ,tage tglich ,rckengu und ,halbbad4 ,nach innen3 tglich dreimal1 jedesmal #b ,lffel voll1 ,wermuththee2 tglich #f-h ,wachholderbeeren2 gewhnliche ,hausmannskost essen4 ,wirkungen3 ,die ,ober- und ,kniegsse wirken auf ,krftigung des ganzen ,krpers4 ,der ,wermuththee bewirkt gute ,verdauung4 ,die ,wachholderbeeren krftigen den ,magen4 ,die ,halbbder heben die ,krfte noch mehr und vermehren auch die ,naturwrme4 ,nach sechs ,wochen schaute die ,person ganz blhend aus und war vollkommen gesund4 ,im ,anfang der ,kur wurde das ,mdchen allerdings vier ,tage hindurch auerordentlich geschwcht1 doch lie die ,schwche bald nach4 ,das ,kopfweh kehrte fters wieder1 aber immer schwcher und nicht andauernd2 besonders traten fters ,verstopfungen ein4 ,die ,kranke bekam aber hiergegen nichts weiter als jede ,stunde einen ,lffel voll ,wasser4 #f4 ,ein ,mdchen1 #ai ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe vor dreiviertel ,jahren so stark aus der ,nase geblutet1 da man glaubte1 ich wrde sterben4 ,das ,bluten habe ich seitdem nur von ,zeit zu ,zeit und immer nur wenig2 gewhnlich habe ich1 bevor das ,bluten kommt1 starkes ,kopfweh4 ,frher war ich ganz gesund1 jetzt bin ich armselig und gebrechlich1 kraftlos1 leicht frstelnd und appetitlos4 ,auch kann ich wenig ertragen1 bin leicht migestimmt und zum ,weinen geneigt4 ,durch das ,bluten ist ,blutarmuth eingetreten2 wenn auch das ,blut rasch wieder ersetzt wurde1 so ist dasselbe doch nur schwach und dnn4 ,dehalb fehlt dem ,krper die gehrige ,wrme1 die gehrige ,ernhrung und somit auch die volle ,kraft4 ,anwendungen3 #a7 ,tglich zweimal ein ,kniegu oder ein ,schenkelgu und eine halbe ,stunde ,barfugehen4 #b7 ,jeden zweiten ,tag einen ,obergu4 #c7 ,in der ,woche zwei bis drei ,halbbder4 #d7 ,wo mglich vom ,frhstck bis ,mittag stndlich einen ,lffel voll ,milch1 von ,mittag bis ,abend #e ,lffel voll ,wermuththee4 ,im brigen einfache1 nahrhafte ,kost4 ,dieses ,mdchen hat durch den ,blutverlust sich eine groe ,schwche zugezogen4 ,blut bildet sich schnell1 und in ganz kurzer ,zeit ist das verlorene ,blut wieder ersetzt2 aber das neue ,blut ist nur schwach und kann nur nach und nach zu gutem ,blut werden1 oft gar nicht mehr4 ,bei jedem ,blutverlust geht ,blutbildungsstoff verloren1 und je fter ,blutverlust eintritt1 um so geringer und schwcher wird der ,blutbildungsstoff4 ,dehalb mu vor ,allem auf ,krftigung des ,krpers durch recht gute ,nahrung gewirkt werden4 ,der ,kniegu leitet das ,blut in die ,fe1 damit diese nicht blutleer werden3 dehalb der ,kniegu so oft4 ,der ,obergu strkt und krftigt den ,oberkrper und bewirkt ,thtigkeit im ,athmen c4 ,das ,halbbad wirkt strkend und erwrmend auf den ganzen ,krper1 es macht den welken ,krper krftig4 ,die ,milch in kleinen ,portionen ist vorzglich zur ,blutvermehrung4 ,der ,wermuththee dient zur ,verbesserung der ,magensfte1 damit die ,kost leichter verdaut werden kann4 ,diese ,anwendungen1 fnf ,wochen fortgesetzt1 hatten die besten ,folgen4 ,es war weiter nichts mehr nothwendig1 als den ,krper zu untersttzen durch drei bis fnf ,halbbder in der ,woche4 #g4 ,ein ,bauernsohn1 #bc ,jahre alt1 macht folgende ,angaben3 ,vor zwei ,jahren habe ich eine ,magenblutung gehabt1 bei der ich nahezu zwei ,liter ,blut verlor4 ,seit dieser ,zeit bin ich so kraftlos1 da ich fast gar nichts arbeiten kann4 ,appetit habe ich hchst selten und nur zu solchen ,sachen1 welche mir keine ,kraft geben4 ,man hat mir schon oft gesagt1 ich werde wohl noch die ,auszehrung bekommen4 ,hier ist sicher die ,blutarmuth das ,hauptleiden2 alle andern ,gebrechen rhren davon her2 die ,schwche der ,organe und deren geringe ,thtigkeit lassen wohl keine ,blutbildung zu4 ,es ist eine ,mhle1 auf die wieder ,wasser gelangen mu4 #a7 ,der ,kranke soll jeden ,tag einen ,obergu und einen ,kniegu nehmen1 damit in die obern und untern ,theile ,leben und ,kraft komme4 #b7 ,jede ,nacht ein ,sitzbad1 eine ,minute lang4 ,so drei ,tage4 #c7 ,tglich ,obergu und ,schenkelgu4 #d7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 #e7 ,in der ,woche zweimal ,ober- und ,unteraufschlger1 drei ,viertel-,stunden lang4 ,nach innen3 #a7 ,tglich dreimal1 jedesmal zwei ,lffel voll1 ,wermuththee1 #h ,tage lang4 ,dann #b7 zehn ,wachholderbeeren zerstoen1 mit etwas ,zinnkraut1 #aj ,minuten lang gesotten1 in drei ,portionen trinken4 ,zum ,frhstck und am ,abend eine gut verkochte ,brodsuppe4 ,sonst eine recht einfache ,kost weder ,kaffee noch ,bier oder ,wein4 ,in sechs ,wochen war der ,kranke vollstndig genesen4 ,krftiges1 gutes ,aussehen und ,appetit und recht heiteres ,gemth stellten sich ein4 ,wie die ,gsse auf ,ober- und ,unterkrper wirken1 so wirkt das ,sitzbad strkend auf den ,unterkrper4 ,der ,thee wirkt auf den ,magen und krftigt die innern ,krpertheile4 #h4 ,ein armer ,taglhnerssohn bekam so starkes ,nasenbluten1 da man befrchtete1 er mchte sich verbluten4 ,was angewendet wurde1 hat zwar das ,blut gestillt2 aber es blieb eine groe ,schwche zurck1 und so oft der junge ,mensch etwas aufgeregt wurde1 zeigten sich ,spuren von ,nasenbluten4 ,hier ist wieder der ,beweis1 wie sich das ,blut unverhltnimig im obern ,stock aufhalten kann1 und wie dann der ganze ,krper herunterkommt1 wenn er nicht gehrig genhrt wird4 ,dehalb ist auch wieder die erste ,einwirkung1 das ,blut abwrts zu leiten und den ganzen ,krper zu krftigen1 was geschah durch folgende ,anwendungen3 #a7 der ,obergu1 der tglich vorgenommen ward1 mute den ganzen obern ,stock krftigen1 #b7 der ,schenkelgu1 wieder alle ,tage1 das ,blut abwrts leiten2 #c7 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad krftigte und belebte den ganzen ,krper4 #d7 ,tglich mute der ,kranke ,absud von ,zinnkraut durch die ,nase so hinaufziehen1 da wenigstens ein ,theil beim ,mund herauskam4 ,zinnkraut zieht zusammen1 strkt und reinigt2 die ,kost war einfache ,naturkost1 und es trat bald groer ,appetit ein4 ,nach vier ,wochen hatte der ,kranke nur den ,wunsch1 da es so bleiben mchte4 #i4 ,eine ,hausmutter1 #dh ,jahre alt1 hatte so heftige ,blutflsse1 da man innerhalb vier ,jahren fters das ,ende erwartete4 ,alles1 was sie angewendet1 half nichts1 die vielen ,medizinen so wenig1 wie der ,gebrauch vieler ,bder4 ,wenn auch die ,blutungen geheilt wurden1 so traten sie in ,blde wieder ein4 ,die ,frau suchte zuletzt1 was sie am meisten gescheut1 beim ,wasser ,hlfe4 ,das so sehr geschwchte ,weib nahm #a7 den ersten ,tag einen ,unter-1 den andern ,tag einen ,ober-,aufschlger1 jeden dreiviertel ,stunden lang mit ganz kaltem ,wasser4 #b7 ,nach innen tglich viermal1 jedesmal drei ,lffel voll1 ,zinnkrautthee4 ,statt ,bier und ,wein1 was sie vorher viel trinken sollte1 um1 wie man sagte1 ,blut und ,kraft zu bekommen1 geno sie ,milch in ganz kleinen ,portionen2 sonst einfache ,hausmannskost4 ,nach #ad ,tagen bekam sie den ersten ,tag ,obergu und ,schenkelgu1 den andern ein ,halbbad4 ,in sechs ,wochen war die ,frau gesund4 #aj4 ,ein ,priester1 #ef ,jahre alt1 klagt ber starken ,blutandrang gegen den ,kopf2 er merke recht gut1 wie das ,blut aufwrts dringe1 einen starken ,druck auf das ,gehirn be und zeitweilig ,schwindel verursache4 ,die ,geisteskrfte nehmen immer mehr ab1 besonders das ,gedchtni1 und das ganze ,gemth habe sehr gelitten4 ,wenn er auch die ,fe noch so warm zu halten sich bemhe1 so seien sie doch regelmig kalt4 ,der ,schlaf sei gut1 aber er strke nicht4 ,hier ist sicher der ,andrang des ,blutes nicht der ,beweis1 da ,blutreichthum vorhanden1 der ,puls deutet vielmehr auf ,blutarmuth1 ebenso die kalten ,fe4 ,bemerkt mu noch werden1 da die ,fe auffallend dnn waren im ,vergleich zum ganzen ,krper4 ,um einem ,schlaganfall vorzubeugen1 war es nothwendig1 folgende ,anwendungen vorzunehmen3 #a7 ,das ,wassergehen1 tglich drei bis fnf ,minuten1 leitete das ,blut abwrts und vermehrte die ,blutwrme4 #b7 ,ein tglicher ,obergu erfrischte1 belebte und krftigte den ,oberkrper4 #c7 ,tglich ein ,sitzbad leitete wieder das ,blut abwrts4 #d7 ,jeden zweiten ,tag ein ,rckengu strkte den ganzen ,krper4 ,nach innen3 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und ,wachholderbeeren bewirkte gute ,verdauung und ,ausscheidung verdorbener ,stoffe4 ,nach #ad ,tagen begann die zweite ,kur3 #a7 jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu1 #b7 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad4 ,der ,erfolg war1 da nach sechs ,wochen der ganze ,krper umgewandelt war2 alle ,steifheit war entfernt1 ein guter ,appetit vorhanden und die ,geisteskrfte wieder in ,ordnung4 ,die ,angst vor ,schlaganfall war beseitigt1 und das ,berufsleben wurde auf's neue fortgesetzt4 #aa4 ,ein ,mdchen1 #bb ,jahre alt1 hat solch starken ,blutandrang nach dem ,kopf1 da sie oft fast besinnungslos wird4 ,sie hat fast immer mehr oder weniger heftige ,kopfschmerzen1 hat bestndig kalte ,fe und von ,zeit zu ,zeit solche ,leibschmerzen1 da sie gewhnlich sechs bis acht ,tage im ,bette liegen mu4 ,sie hat eine schne ,summe ,geld an rzte und ,apotheker ausgegeben1 aber das ,leiden blieb4 ,in diesem ,falle ist klar1 da die ,blutarmuth gro ist und das ,blut zu sehr in den ,kopf dringt4 ,daher die allseitigen ,schmerzen1 bald da1 bald dort4 ,dieses bel wird am leichtesten dadurch gehoben1 da die ganze menschliche ,maschine aus dieser ,schwche herauskomme und gestrkt werde4 #a7 ,tglich einmal ein ,schenkelgu und einmal ein ,kniegu4 #b7 ,jeden ,tag ein ,obergu4 #c7 ,jede zweite ,nacht ein ,sitzbad4 #d7 ,jeden ,morgen und ,abend statt des bisherigen ,kaffees eine ,kraftsuppe4 #e7 ,tglich dreimal1 jedesmal zwei ,lffel voll1 ,wermuththee4 ,so drei ,wochen lang4 ,dann weiter3 #a7 ,tglich ein ,halbbad und ,obergu4 #b7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut1 ,schafgarbe und ,salbei4 ,nach sechs ,wochen war diese ,kranke geheilt1 der ganze ,krper hatte seine ,naturwrme1 die groen ,schmerzen waren verschwunden1 die ,kraftsuppe war lieb gewonnen4 ,die ,natur konnte wieder krftige ,kost ertragen4 ,mit einem ,wort3 die ,kranke war gesund4 ,die groe ,verweichlichung wurde gehoben durch die ,begieungen1 wodurch auch der ganze ,krper gestrkt wurde4 ,das ,blut wurde abgeleitet von oben nach unten2 und wie sich ,appetit einstellte durch ,wermuth1 konnte auch bessere ,kost ertragen werden4 ,die ,bder strkten den ,gesammtkrper1 und so wurden diese verschiedenen ,krankheitszustnde entfernt und das trbselige ,leben in ein frhliches umgewandelt4 ,blutbrechen 7durch ,hustenreiz74 #a4 ,vor #b #a_/b ,jahren1 so klagt ein ,leidender1 hatte ich ,blutbrechen1 bin drei ,wochen lang im ,bette gelegen und habe viel gehustet4 ,seit dieser ,zeit habe ich von ,zeit zu ,zeit ,husten1 fter ,fieber und ,schwei4 ,die rzte nannten mein ,leiden ,lungenkatarrh4 ,der letzte ,arzt gab mir ,creosot-,pillen und sagte1 wenn diese nicht helfen1 werde mir kaum mehr zu helfen sein4 ,auch diese haben nichts geholfen4 ,jetzt mchte ich es mit ,wasser versuchen4 ,dieser ,kranke bekam #a7 jeden ,tag zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu1 #b7 tglich eine ,tasse ,thee von zwei ,messerspitzen foenum graecum und einer ,messerspitze ,fenchel4 ,vier ,wochen machte dieser ,kranke mit diesen ,anwendungen fort4 ,er mute viel ,schleim ausspeien1 durch ,urin ging viel ungesunder ,stoff ab1 und so wurde er wieder gesund4 ,weil hier eine allgemeine ,verschleimung stattfand1 die inneren ,theile aber noch nicht zu sehr angegriffen waren1 wurden durch die ,gieungen die ,organe gestrkt1 der ,schleim gelst1 die ,naturwrme erhht4 ,durch den ,thee wurde das ,innere gereinigt1 und so kam die ,maschine wieder in den rechten ,zustand4 #b4 ,ein ,mann1 #bg ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe seit mehreren ,jahren ,husten2 derselbe thut mir nicht besonders weh1 ist nur mehr lstig4 ,vor drei ,jahren hatte ich ,blutbrechen und bin zwei ,monate lang recht krank gewesen4 ,vor einem ,jahre hatte ich wieder ,blutbrechen und vor #ad ,tagen wieder1 aber nur ganz wenig4 ,ich konnte meinem ,beruf immer vorstehen2 aber jetzt will es nicht mehr recht gehen4 ,wenn ich nur so weit hergestellt wrde1 da ich mein ,hauswesen besorgen knnte2 ich wollte mich dann gerne schonen4 ,hier ist das ,blutbrechen sicher durch krampfhaften ,hustenreiz verursacht4 ,die ,lunge ist noch nicht besonders angegriffen1 knnte aber auch bald unterliegen4 ,dehalb mu auf ,krftigung nach innen und auen gewirkt werden4 ,nach innen ist am besten3 #a7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut und ,wachholderbeeren 7zehn ,wachholderbeeren werden etwas zerquetscht1 und einiges ,zinnkraut mit diesen ,beeren zehn ,minuten lang gesotten7 in drei ,portionen4 #b7 ,ist recht gut1 whrend des ,tages zweimal einen halben ,lffel voll feines l 7,salat- oder ,provencerl7 einzunehmen4 #c7 ,die ,kost sei ganz gewhnlich und einfach mit wenig oder keinem ,bier und ,wein4 ,nach auen3 #a7 ,hier ist der ,obergu ganz am ,platz4 ,dehalb tglich einmal1 auch zweimal4 #b7 ,jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad1 eine ,minute lang4 #c7 ,tglich ,wassergehen oder ,kniegu4 ,so vier ,wochen lang4 ,die weitern ,anwendungen sind ,obergu und ,kniegu im ,wechsel mit ,halbbad1 d4 h4 den einen ,tag ,ober- und ,kniegu1 den andern ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang2 am dritten ,tag aber aussetzen4 ,wachholderbeeren und ,zinnkraut bewirken ,zusammenziehung der ,blutgefe1 sie reinigen und strken4 ,die ,obergsse krftigen und lsen den ,schleim ab4 ,die ,krftigung am brigen ,krper geschieht durch den ,kniegu2 das ,sitzbad wirkt gegen ,krampfhusten und strkend auf den ,unterleib4 ,nach sieben ,wochen erfreute sich dieser ,kranke seiner vollen ,gesundheit und erklrte sich bereit1 in jeder ,woche ein oder zwei ,halbbder zur ,erhaltung seiner ,gesundheit zu nehmen4 ,blutbrechen 7aus dem ,magen74 ,ein ,bursche1 #bf ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe im vorigen ,jahre ziemlich starkes ,blutbrechen gehabt und mehr als einen ,liter ,blut gebrochen2 seit dieser ,zeit bin ich nie mehr recht zur ,kraft gekommen4 ,vor #ab ,tagen habe ich in derselben ,weise ,blut gebrochen1 zwar nicht mehr so viel1 aber ich glaube1 es kommt nach allen ,vorzeichen bald wieder so ,etwas4 ,ist die ,blutung wirklich aus dem ,magen1 worber kein ,zweifel bestehen kann1 so mu dagegen gewirkt werden nach innen und auen4 ,dehalb3 #a7 ,acht ,tage lang jede ,stunde zwei ,lffel voll ,wermuththee oder auch ,mistelthee trinken4 #b7 ,nach diesen acht ,tagen jeden ,tag eine ,tasse solchen ,thee's auf ,morgen1 ,mittag und ,abend vertheilt4 #c7 ,eine krftige einfache ,nahrung1 wenig oder kein ,bier und ,wein4 ,von auen3 #a7 ,in der ,woche zweimal einen ,ober- und zweimal einen ,unteraufschlger1 jeden dreiviertel ,stunden lang4 #b7 ,in der ,woche zwei ,halbbder und einmal einen ,obergu und einen ,kniegu4 ,nach sechs ,wochen war der ,kranke vollstndig geheilt4 ,um knftigem bel vorzubeugen1 ist es gut1 in der ,woche eine ,tasse solchen ,thee's und ein ,halbbad zu nehmen4 ,zinnkrautthee wirkt zusammenziehend1 reinigend und krftigend4 ,ober- und ,unteraufschlger wirken strkend auf den ,leib2 der ,obergu und das ,halbbad ebenfalls strkend auf den ganzen ,krper4 ,blutstauungen4 #a4 ,eine ,hausfrau1 #eb ,jahre alt1 erzhlt3 ,seit vier ,jahren werde ich ganz auffallend stark4 ,ich glaube oft mit ,grund frchten zu mssen1 mich treffe in ,blde ein ,schlag4 ,auch hat der ,arzt gesagt1 zweimal habe eine ,berhrung von ,schlag stattgefunden4 ,mir steigt von ,zeit zu ,zeit auf der linken ,seite das ,blut so stark in den ,kopf1 da mir ganz schwindlig wird und ich kaum mehr wei1 was ich thue4 ,ich habe dann solche ,hitze im ,kopfe1 da mir der ,schwei von der ,stirne rinnt4 ,darauf geht aber alles ,blut und alle ,hitze vom ,kopf in den ,unterleib1 und nicht selten schiet es mir in den linken ,fu wie ein ,pfeil1 und ich bin dann arbeitsunfhig4 ,dagegen ist mir der rechte ,fu und die ganze ,seite immer kalt1 und ich kann oft zwei bis drei ,stunden im ,bette liegen1 ohne erwrmt zu werden4 ,was ich dagegen gebraucht habe1 hat mir hchstens eine ,linderung auf kurze ,zeit gebracht1 immer blieb das alte bel4 ,wenn ich den ,schmerz recht im ,unterleib habe1 habe ich starken ,reiz zum ,erbrechen1 zum wirklichen ,erbrechen kommt es jedoch selten4 ,wenn ich nicht bald ,hlfe bekomme1 bin ich verloren und mchte doch noch recht gern auf lngere ,zeit mein ,hauswesen leiten4 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zweimal #a #a_/b bis #b ,stunden lang einen ,wickel von unter den ,armen ganz hinunter1 das ,tuch in warmes ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden4 #b7 ,jede ,woche #a #a_/b ,stunden lang zwei kurze ,wickel1 ebenfalls in warmes ,heublumenwasser getaucht4 #c7 ,jede ,woche zwei- bis dreimal den ganzen ,krper waschen1 am besten ,nachts vom ,bette aus und dann gleich wieder ins ,bett4 ,an das ,wasser den vierten ,theil ,essig zu mischen4 #d7 ,tglich eine ,tasse ,thee trinken von zehn zerstoenen ,wachholderbeeren und ,zinnkraut1 zehn ,minuten lang gesotten4 ,derselbe ist in drei ,portionen whrend des ,tages zu trinken4 ,nach drei ,wochen erzhlte die ,frau3 ,mir ging es recht gut1 mein aufgetriebener ,leib ist ganz zusammengefallen1 das ,blut stieg mir nie mehr so in den ,kopf2 ich habe seit dieser ,zeit nur selten ,kopfschmerzen gehabt1 und diese waren nicht stark4 ,meine ,fe sind warm1 und ich freue mich1 wieder meine ,berufsarbeiten verrichten zu knnen4 ,nun die ,frage3 ,wo hat es hier gefehlt8 ,antwort3 ,vor ,allem am geregelten ,blutlauf4 ,weil die rechte ,seite kalt war1 ist auf ,blutlaufstrung zu schlieen und auf ,anstauungen im ,unterleib4 ,daher ,schmerzen bald im ,kopf1 bald im ,unterleib u4 s4 w4 ,die ,anwendungen wirkten wie folgt3 ,die ,wickel lsten die ,anstauungen im ,unterleib auf und verschafften dem ,blute geregelten ,gang4 ,die ,waschungen belebten und krftigten die ganze ,natur1 der ,thee reinigte den ,magen und die ,nieren1 und was sich dort ,verlegenes und ,ungesundes aufhielt1 wurde entfernt4 ,um die ,natur in dieser ,ordnung zu erhalten1 ist nothwendig1 in der ,woche zwei ,halbbder1 einen ,obergu und ,kniegu und zweimal eine ,tasse genannten ,thee's zu nehmen4 #b4 ,ein ,mdchen von #ch ,jahren suchte ,hlfe fr folgende ,leiden4 ,von ,zeit zu ,zeit1 so sagte es1 wird mir ein ,fu ganz unempfindlich und kraftlos1 ich bekomme dann oberhalb des ,kniees eine ziemlich groe ,geschwulst1 die bald kleiner1 bald grer wird4 ,im ,halse bekomme ich fters ein ,geschwr1 das gewhnlich aufbricht4 ,gerade so kommt mir zeitweilig ,blut aus der ,nase ohne jegliche ,veranlassung4 ,dann werde ich seit einigen ,monaten auffallend stark4 ,ich habe einen schweren ,athem und fhle mich meistens recht kraftlos4 ,was soll ich thun8 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu4 #b7 ,jeden zweiten ,tag einen kurzen ,wickel zu nehmen4 ,so #ab ,tage lang4 ,darnach in der ,woche drei ,halbbder und zwei ,obergsse4 ,diese ,anwendungen1 vier ,wochen gebraucht1 machten die ,unglckliche gesund4 ,willst du1 lieber ,leser1 erfahren1 wie hier die ,anwendungen wirkten1 so wisse3 ,hier waren ,blutanstauungen vorhanden4 ,die ,geschwulst oberhalb des ,kniees enthielt eine solche ,blutstauung1 und es war viel ,blut durch ,erweiterung der ,adern dort vorhanden4 ,das zeitweilige ,geschwr und das ,nasenbluten kamen gleichfalls von ,blutstauung her4 ,das ,blut mute somit besser in ,gang gebracht werden4 ,die ,wickel lsten auf1 die ,gieungen brachten das ,blut in ,gang und strkten die ,gefe1 wie auch die ganze ,natur1 hinderten zugleich durch ,krftigung1 da sich neue ,blutstauungen bilden konnten4 #c4 ,vor acht ,monaten1 so erzhlte ,jemand1 befiel mich ein heftiger1 mit starkem ,fieber verbundener ,gelenkrheumatismus1 der ein ,glied nach dem andern ergriff4 ,zu dessen ,heilung wurde viel ,salicylpulver von den rzten angewendet4 ,auf diese ,anwendungen bekam ich hufig starken ,schwei4 ,nach einigen ,wochen trat eine ,entzndung der groen ,venen des rechten ,beines ein mit ,blutandrang nach den ,lungen1 welche ,erscheinungen vom ,arzte als uerst gefhrlich bezeichnet wurden4 ,bei ,beobachtung uerster ,ruhe und hoher ,lage des ,beines wurde das dickangeschwollene ,bein nach drei bis vier ,wochen allmlig etwas dnner1 und es begann1 wie der ,arzt sagte1 das ,blut sich wieder zu vertheilen4 ,nach ,monaten konnte ich wieder mittelst eines ,stockes mhsam gehen2 weil aber eine weitere ,besserung nicht mehr eingetreten1 mchte ich ,hlfe beim ,wasser suchen4 ,die ,anwendungen waren folgende3 ,jeden ,morgen ein ,schenkel- und ,obergu1 jeden ,nachmittag ein ,rckengu1 am ,abend ,kniegu2 so eine ,woche lang4 ,in der zweiten ,woche jeden ,morgen ein ,obergu und ,wassergehen1 jeden ,nachmittag ein ,halbbad4 ,jeden zweiten ,tag statt ,obergu in der ,frhe ein ,rckengu4 ,nachdem so #ad ,tage fortgemacht war1 hatte sich aller ,rheumatismus verloren1 die ,geschwulst ebenfalls1 und der ganze ,krper war im besten ,zustand4 ,hier waren nach dem ,rheumatismus mehrere ,blutanstauungen geblieben1 die sich da und dort gebildet hatten und einen ,schmerz verursachten1 wie wenn einer den ,hexenschu bekommt4 ,die genannten ,anwendungen zusammen hoben smmtliche ,blutanstauungen1 indem sie theils auf einzelne ,theile des ,krpers1 theils auf den ganzen ,krper einwirkten4 ,die ,obergsse hoben die ,anstauungen auf den ,schultern und in den ,armen1 die ,schenkelgsse die in den ,beinen1 der ,rckengu und das ,halbbad hoben die ,stauungen im ganzen ,krper und krftigten denselben4 #d4 ,ein ,herr1 circa #dh ,jahre alt1 hatte oft ,kopfschmerzen1 so da er glaubte1 er werde wahnsinnig4 ,alle rzte hielten es fr ,blutandrang zum ,kopf4 ,weil er keine ,hlfe weder durch ,medikamente noch ,bder gefunden hatte1 suchte er ,hlfe durch ,wasser4 ,bei den ersten ,anwendungen zeigte sich alsbald1 da eine ,seite lange nicht dieselbe ,wrme hatte1 wie die andere1 auch nicht die gleiche ,kraft wie die andere1 und es stellte sich dann wirklich heraus1 da ,blutanstauungen vorhanden waren und das ,blut nicht gleichmig in alle ,theile des ,krpers dringen konnte4 ,wer mchte aber diese ,anstauungen immer finden8 ,sie knnen auf den ,schultern sein1 im ,unterleib1 in den ,gelenken4 ,man knnte vielleicht sagen3 man mu auf's gerathewohl hin einwirken4 ,das mgen ,andere sagen2 der ,hydropath sagt3 ,ich treibe alle ,lumpen aus dem ,krper1 seien sie1 wo sie wollen4 ,das vermag eben das ,wasser1 wie es sich auch an diesem ,kranken bewiesen hat4 #a7 ,tglich bekam der ,kranke zwei krftige ,obergsse1 ebenso zwei krftige ,schenkelgsse2 so vier ,tage lang4 #b7 ,dann jeden ,tag einen ,rckengu und ein ,halbbad4 ,nach #ad ,tagen war der gestrte ,puls in ,ordnung gebracht1 das ,kopfweh beseitigt1 alle ,unbehaglichkeit entfernt4 #e4 ,ein ,frulein hatte besondere ,freude am ,tanzen und auch die ,gelegenheit dazu fleiig bentzt2 sie hatte sich auch ziemlich nach der ,mode gekleidet und ihren ,leib stark geschnrt4 ,die ,strafe blieb nicht aus4 ,sie bekam solchen ,blutandrang in den ,kopf1 da sie die grlichsten ,schmerzen litt2 die ,fe waren meistens kalt2 sie wurde dabei so blutleer1 da die kleinste ,beschftigung fr sie zu lstig war4 ,es ist unbegreiflich1 wie man eine ,lustbarkeit so eifrig ben mag1 da die ,gesundheit dabei zu ,grunde geht4 ,viele ,tausende werden an ihrem ,sterbetag inne geworden sein1 da vom ,schpfer fr sie noch eine ,reihe von ,jahren bestimmt war4 ,die ,leidenschaft aber hatte sie verblendet4 ,es ist fast unglaublich1 wie man ,lust zur ,schnrsucht bekommen kann1 wenn man an die vielen ,todesflle denkt1 die in ,folge davon bekannt geworden sind4 ,und wenn auch nicht immer ,todesflle dehalb eintreten1 so verkmmert sie doch den menschlichen ,krper4 ,was man eben gar nicht bedenkt1 ist1 da das ,blut gar oft den natrlichen ,gang nicht mehr einhalten kann1 und dehalb durch die ,blutstauungen viele ,gebrechen eintreten knnen4 ,kehren wir zu dieser unglcklichen ,person zurck4 ,sie wurde geheilt #a7 durch die ,entfernung der ,schnrgurten1 #b7 durch ,anwendung des ,wassers1 und zwar ,obergu und ,kniegu den einen ,tag1 den andern ,tag ,halbbad4 ,wie die einen ,anwendungen belebend einwirken und die ,natur in ,thtigkeit bringen1 so strken die ,bder die ganze ,natur4 #f4 ,ein ,herr von ,stand hatte ,jahre hindurch am linken ,oberschenkel von ,zeit zu ,zeit ,schmerzen1 die nicht besonders lstig waren2 da aber der linke ,fu nicht recht war1 merkte er gut4 ,man glaubte1 es sei ,rheumatismus und hatte noch mehrere ,ursachen angegeben1 woher dieses ,leiden kommen knne4 ,der ,herr war ziemlich korpulent1 im brigen hatte er in seinem ,leben nie eine ,medizin eingenommen4 ,er zhlte #fj ,jahre und konnte mit ,leichtigkeit seinen ,berufspflichten nachkommen4 ,eines ,tages1 kurz nachdem er sein ,berufsgeschft vollendet1 traf ihn ein ,schlaganfall mit ,lhmung der einen ,krperhlfte2 er erholte sich inde wieder vollstndig4 ,mit diesem ,schlaganfall verschwand auch das kleinste ,unbehagen in dem leidenden ,fu1 und dadurch war auch der klarste ,beweis gegeben1 da in demselben nichts ,anderes als eine ,blutstauung war4 ,nachdem der ,schlag geheilt und durch die ,kur das ,blut in den rechten ,gang geleitet war1 hat sich auch das ,fubel nicht mehr eingestellt4 ,wenn solche ,flle fter vorkommen1 so soll man so ein allerdings leicht ertrgliches ,unbehagen ja nicht gleichgltig hinnehmen4 ,denn ,blutstauungen knnen die belsten ,folgen haben4 ,es kam mir noch ein zweiter ,fall vor1 wie der beschriebene4 ,der betreffende ,herr wurde mit folgenden ,anwendungen geheilt3 #a7 ,jede ,nacht1 oder wenigstens jede zweite ,nacht vom ,bett ganz waschen1 damit eine gleiche ,wrme im ganzen ,krper erzielt1 der ,blutlauf angeregt und der ,schlaffheit vorgebeugt werde4 #b7 ,in der ,woche zwei ,halbbder2 durch diese wurde der ganze ,krper gestrkt und abgehrtet1 und so war das bel in kurzer ,zeit gehoben4 #g4 ,ein ,mdchen1 #bc ,jahre alt1 ist durch starken ,regen durchnt worden und kam in einen groen ,frost4 ,es mute einige ,wochen im ,bette zubringen und bekam heftigen ,blutandrang in den ,kopf1 dadurch bestndige ,kopfschmerzen1 so da es oft fast besinnungslos wurde4 ,immer hatte es kalte ,fe1 keinen ,appetit und ,schmerzen im ,unterleib oder auf der ,brust4 ,die weitere ,folge war1 da ,gemthsleiden eintrat und ,kleinmuth und ,verzagtheit statt ,heiterkeit und ,frhlichkeit4 ,es suchte mehrfach rztliche ,hlfe1 aber gnzlich ohne ,erfolg4 ,folgende ,anwendungen wurden gemacht3 #a7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut in drei ,portionen4 #b7 ,jeden ,abend ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz4 #c7 ,jede ,nacht vom ,bett aus ganz waschen und ohne abzutrocknen wieder ins ,bett4 ,so #ad ,tage lang4 ,dann jeden ,tag einen ,kniegu1 jeden zweiten ,tag einen ,obergu1 jeden dritten ,tag eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe und etwas ,wermuth4 ,so drei ,wochen lang4 ,nach fnf ,wochen war das ,mdchen gesund4 ,das ,kopfweh war verschwunden1 der ,blutlauf wieder in ,ordnung1 die ,unterleibsschmerzen waren weg4 ,das ,mdchen fhlte wieder eine heitere ,stimmung4 ,wirkungen3 ,die ,fubder leiteten das ,blut vom ,kopf abwrts und brachten dadurch den ,fen ,wrme4 ,die ,waschungen brachten das ,blut in geregelten ,umlauf4 ,der ,thee von ,johanniskraut regelte aufs ,beste die ,strungen im ,blutlauf4 ,der ,kniegu und ,obergu krftigten wie die ,natur1 so auch den ,blutlauf4 ,die ,ganzwaschungen brachten gleichmige ,wrme und ,krftigung4 ,der ,thee von ,schafgarbe und ,wermuth bewirkte gute ,verdauung und ,verbesserung der ,sfte4 #h4 ,vor sechs ,jahren1 so erzhlt ,jemand1 habe ich durch einen ,sturz einen ,fall erlitten2 so da man glaubte1 ich sei verloren4 ,seit dieser ,zeit habe ich auf einer ,seite ganz wenig ,kraft1 oft will mich mein ,fu gar nicht tragen4 ,ich merke1 da die ,schwche immer mehr die ganze ,seite einnimmt4 ,es bleibt mir an dieser ,seite der ,fu oft die ganze ,nacht kalt4 -- ,der ,unglcksfall hat hier sicher eine starke ,strung im ,blutlauf bewirkt1 die gehoben werden mu4 ,der ,kranke mu dazu3 #a7 ,jede ,nacht vom ,bett aus sich ganz waschen1 aber nur vier ,tage lang1 dann jeden dritten ,tag4 ,die bewirkt ,anregung des ,blutlaufes1 ,vermehrung der ,wrme und ,krftigung4 #b7 ,die ersten vier ,tage ein ,obergu und ,schenkelgu2 ,die wirkt strkend und erzeugt eine krftigere ,vertheilung des ,blutes4 ,nach acht ,tagen #c7 ,jeden ,tag ein ,rckengu und ,halbbad4 ,diese bewirken die strkste ,vertheilung des ,blutes und krftigen den ,krper4 ,nach vier ,wochen hatte der ,krper eine allgemeine gleiche ,wrme1 mithin war der ,blutlauf in ,ordnung4 ,die schwache ,seite war um ,vieles gekrftigt4 ,um die volle ,kraft und ,vermehrung des ,blutes zu erlangen1 reichten in der ,woche zwei ,obergsse und ,schenkelgsse und ein- bis zweimal ein ,halbbad aus4 ,dazu war nothwendig gesunde krftige ,kost4 ,blutvergiftung4 ,wer das gesundeste ,blut hat1 hat auch die besten ,aussichten1 gesund zu bleiben und das ,leben lang zu fristen4 ,je krankhafter das ,blut wird1 um so gebrechlicher wird auch der ,krper1 und um so mehr werden sich dann schadhafte ,stellen bilden4 ,herrscht heutzutage allgemein ,klage ber groe ,blutarmuth1 so wird ebenso hufig auch geklagt ber ,blutvergiftung1 die viele ,menschenleben dahinrafft4 ,es ist sonderbar1 da die ,blutvergiftung vor #dj bis #ej ,jahren so selten vorkam1 dagegen heutzutage so oft4 ,an der ,lebensweise fehlt es unstreitig4 ,besonders gebe ich eine groe ,schuld der ,kleidung1 die im ,vergleich zu frher groentheils verndert ist2 gerade so auch den kraftlosen ,nhrmitteln1 die einst viel besser waren1 wie beschrieben ist im ,kapitel von der ,nahrung4 ,manche ,leute erschrecken schon1 wenn sie einen kleinen ,schnitt am ,finger bekommen1 weil so viele ,flle vorkommen1 in denen eine kleine ,verletzung den ,tod gebracht4 ,das beste ,mittel gegen ,blutvergiftung ist sicher eine recht vernnftige ,lebensweise1 eine einfache1 gute1 nahrhafte ,kost und einfache1 gesunde ,kleidung2 ferner da man1 wie man tglich ,gesicht und ,hnde wscht1 so in der ,woche ein oder zwei ,halbbder nimmt4 ,sicher wrde dann das ,blut viel besser werden und die ,vergiftung nicht so zu frchten sein4 ,ist aber wirklich ,gefahr vorhanden1 so soll schleunigst ,hlfe gebracht werden4 #a4 ,ein ,mdchen1 #ai ,jahre alt1 bekam oberhalb an der ,hand hinter den ,fingern eine ,geschwulst4 ,es glaubte nur ein kleines ,geschwr zu bekommen1 durch das sich krankhafte ,stoffe ausscheiden4 ,diese ,geschwulst dauerte mehrere ,tage1 reifte nicht zum ,aufbrechen und fing an1 blau und schwarz zu werden4 ,der ,appetit verschwand1 der ,schmerz verbreitete sich nicht blo ber die ganze ,hand1 sondern auch ber den ganzen ,oberkrper4 ,der ,arzt erklrte1 es sei ,blutvergiftung1 und es werde schwer ,hlfe zu bringen sein4 ,auf folgende ,weise wurde ,hilfe gebracht3 ,es wurden erstens ,heublumen angeschwellt und die ,hand in dieselben eingewickelt1 so warm1 als es die ,hand ertragen konnte4 ,so wurde acht ,stunden fortgemacht1 aber nach je zwei ,stunden wurden die ,wickel erneuert4 ,nach zwei ,stunden hatte der grte ,schmerz nachgelassen4 ,nach sechs ,stunden war am ganzen ,arm der ,schmerz verschwunden und die ,gefahr beseitigt4 ,zur weiteren ,ausheilung hatte das ,mdchen zwei ,tage lang jeden ,tag zweimal ein ,hemd angezogen1 in heies ,salzwasser getaucht1 und sich dann in eine ,decke eingewickelt4 #b4 ,ein ,bauer bekam whrend der ,arbeit1 er wute nicht wie1 einen kleinen ,splitter in den ,finger4 ,weil es ihm nicht besonders weh gethan1 hatte es ihn nicht weiter bekmmert4 ,nach vier ,tagen fing die ganze ,hand zu schwellen an1 verursachte fast unausstehliche ,schmerzen1 und die ziemlich groe ,geschwulst fing an ganz blau zu werden4 ,da1 wo der ,schmerz begonnen1 wurde geffnet1 und es wurde nur ein ganz kleiner ,holzsplitter gefunden4 ,das ,blut war ganz schwarz und dick1 und es war kein ,zweifel1 da ,blutvergiftung eingetreten4 ,der ,arm wurde schleunigst in heie ,heublumen eingewickelt und die ,hand in warmes ,heublumenwasser gesteckt1 so hei als es der ,kranke ertragen konnte4 ,in zwei ,stunden lie der ,schmerz nach4 ,nach sechs ,stunden brach die ,geschwulst zusammen4 ,zwei ,tage hindurch wurde der ,arm zwei ,stunden lang in warme ,heublumen gewickelt und so die ,blutvergiftung gehoben4 #c4 ,ein ,knabe mit #aj ,jahren1 der meistens leidend war und ein krankes1 blasses ,aussehen hatte1 scherzte etwas unzart mit einer ,katze4 ,diese verwundete ihn mit einer ,kralle4 ,der ,knabe machte sich nichts daraus4 ,nach zwei ,tagen schwoll die ,hand1 besonders der ,finger gewaltig auf4 ,die ,hand wurde blau1 der ,finger schwarz4 ,jetzt wute man1 da es ,blutvergiftung sei4 ,dem ,knaben wurde schnell ein ,hemd angezogen1 in ,heublumenabsud getaucht1 und die ,hand sechs ,stunden lang in ,heublumen gewickelt1 was nach je zwei ,stunden erneuert wurde4 ,die blaue ,farbe verschwand2 die ,hand wurde roth1 und nach und nach auch der ,finger wieder gesund4 ,der ,knabe wurde #ad ,tage lang tglich zweimal mit ,wasser und ,essig kalt gewaschen1 bekam guten ,appetit1 gutes ,aussehen1 und somit war die ,natur wie das ,blut von dem ungesunden ,stoff gereinigt4 ,der ,knabe lebte frisch auf4 ,wrden so schlecht aussehende ,kinder mit ihrer ,todtenfarbe durch ,hemde und ,waschungen behandelt1 so wrden viele ,kinder von ihrem ,elend befreit werden4 ,blutverlust1 ,folgen desselben4 #a4 ,ein ,hausvater1 #cb ,jahre alt1 erzhlt3 ,vor #ae ,jahren fiel mir ein groes ,messer auf den rechten ,fu neben den ,knchel4 ,ich erlitt eine solche ,verblutung1 da ich uerst schwach wurde und mehrere ,wochen im ,bett liegen mute4 ,seit dieser ,zeit bin ich nie mehr gesund4 ,die ganze ,seite ist geschwcht und hat nur wenig und keine ausdauernde ,kraft4 ,das rgste ist das ,kopfweh auf der rechten ,seite4 ,gewhnlich ist mein ,kopf glhend hei4 ,die ,schmerzen im ,rckgrat sind hufig so arg1 da ich unfhig zum ,arbeiten bin4 ,der ganze ,fu ist im ,sommer und ,winter kalt1 nur selten auf kurze ,zeit etwas erwrmt4 ,wenn ich nicht besser werde1 bleibe ich unbrauchbar fr jeden ,beruf4 ,wie mu dieser ,fall aufgefat werden8 ,da dieser ,mann auf einmal zu viel ,blut verloren hat1 so sind sicher die ,adern zusammengefallen und1 weil sie keine ,nachhilfe bekommen haben1 eingeschrumpft4 ,da in ,folge dessen die neue ,blutbildung zu schwach war1 so wurde seine rechte ,seite zu wenig genhrt2 daher die ,schwche und ,klte4 ,der ,schmerz im ,kopf kommt theils vom ,mangel an ,blut im ganzen ,krper1 theils aus berflle des ,blutes im ,kopfe1 weil zeitweilig bei ,blutarmen alles ,blut dem ,kopfe zustrmt4 ,wie kann hier geholfen werden8 ,durch ,herstellung richtiger ,naturwrme1 ferner durch gute ,kost zur ,blutbildung1 endlich durch allgemeine ,krftigung1 damit die schwchere ,seite der anderen gleichkomme und durch richtige ,circulation des ,blutes auch allgemeine ,kraft erzielt werde4 ,folgende ,anwendungen bewirken ,die3 #a7 ,tglich zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu4 #b7 ,den einen ,tag ein ,rckengu1 den anderen ,tag ein ,halbbad1 zudem fleiig ,barfugehen im ,freien und auf nassen ,steinen4 ,nach innen3 ,wermuth- und ,wachholderbeerthee tglich eine ,tasse trinken4 ,die ,wirkung3 ,mit jedem ,tag vermehrte sich eine allgemeine ,naturwrme am ganzen ,krper1 und die ,klte schwand4 ,am fnften ,tag bekam er1 wie er behauptete1 nach vielen ,monaten wieder am rechten ,fu ein warmes ,knie4 ,nach sieben ,tagen war eine gleiche ,blutcirculation hergestellt1 auch eine gleiche ,wrme1 und ein auerordentlicher ,appetit2 der ,kopfschmerz war beseitigt1 und guter ,humor trat ein4 ,die weiteren ,anwendungen3 ,in der ,woche drei ,halbbder und drei ,obergsse1 und von ,zeit zu ,zeit ,barfugehen4 #b4 ,drei ,jahre hindurch1 erzhlte eine ,frau1 bin ich nie mehr gesund4 ,ich habe einmal einen recht starken ,blutverlust erlitten4 ,in der ,brust habe ich oft eine solche ,hitze und so arges ,drcken1 da ich meine1 sie zerspringe mir4 ,dann dringt mir oft das ,blut stark in den ,kopf und verursacht arge ,kopfschmerzen4 ,wenn ,dieses kommt1 habe ich eiskalte ,fe1 auch fhle ich dann eine groe ,klte im ,unterleib4 ,hier ist ,blutarmuth fr den einen ,theil deutlich dargestellt1 ebenso ,ansammlung des ,blutes auf der ,brust und im ,kopfe4 ,die besten ,anwendungen sind3 #a7 ,jeden zweiten ,tag ein vierfaches ,tuch in ,wasser und #a_/c ,essig getaucht1 ganz warm auf den ,unterleib binden1 vier ,tage lang2 ,die leitet das ,blut durch ,bildung erhhter ,wrme in den ,unterleib4 #b7 ,den einen ,tag ein ,halbbad1 den anderen ,tag einen ,ober- und ,kniegu4 ,das ,halbbad wirkt strkend und erwrmend2 dasselbe bewirken ,ober- und ,kniegu4 #c7 ,nach innen3 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe1 ,salbei und ,wermuth in drei ,portionen2 wirkt auf gute ,verdauung1 gesundes ,blut und frische ,sfte4 ,in fnf ,wochen war die ,kranke gesund4 ,brustfellentzndung1 ,folgen derselben4 ,eine ,hausmutter klagt3 ,vor einem ,jahr habe ich ,brustfellentzndung gehabt1 dazu kam noch ,bauchfellentzndung4 ,ich bin jetzt nur noch zu leichteren ,arbeiten fhig und nie ohne ,brust- und ,leibschmerzen4 ,mein ,krper ist meistens aufgedunsen2 zeitweilig habe ich starkes ,abweichen1 dann kommt wieder ,verstopfung2 ich habe schon viel gebraucht1 aber ohne ,erfolg4 ,hier ist sicher groe ,schwche noch von der ,krankheit her vorhanden4 ,die ,natur ist vom ,krankheitsstoff nicht gereinigt2 dehalb sind einzelne ,theile im ,krper verkmmert1 und wirkliche ,gesundheit wird nur eintreten1 wenn alles ,schadhafte entfernt und die ,natur wieder gekrftigt ist1 die geschieht durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zwei kurze ,wickel1 das ,tuch in ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh gesotten wurde4 #b7 ,in der ,woche zweimal ,ober- und ,unteraufschlger ganz kalt1 #c_/d ,stunden lang4 #c7 ,in der ,woche zweimal einen ,obergu4 #d7 ,jeden ,tag einen ,kniegu oder ,wassergehen4 ,so #ab ,tage lang4 ,dann3 #a7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad4 #b7 ,in der ,woche dreimal ,obergu und ,schenkelgu4 ,nach innen3 #a7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und etwas ,wermuth1 in drei ,portionen getrunken4 #b7 ,tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren essen4 #c7 ,morgens und ,abends eine ,kraftsuppe1 im brigen krftige1 einfache ,kost4 ,nach sechs ,wochen war diese ,person vollstndig hergestellt4 ,die ,wirkung der ,anwendungen ist folgende3 ,der kurze ,wickel lst die ,krankheitsstoffe auf und saugt sie aus4 ,ober- und ,unteraufschlger wirken auflsend und strkend4 ,dasselbe bewirkt ,obergu und ,kniegu am obern und untern ,krper2 ,schafgarbe und ,johanniskraut wirken auf ,regelung des ,blutlaufes und ,verbesserung der ,sfte2 ,wermuth dient dem ,magen4 ,wachholderbeeren verbessern den ,magen1 strken und leiten die ,gase aus und wirken besonders gnstig auf die ,nieren4 ,brustleiden4 ,ich habe1 klagt ein ,patient1 drei ,jahre hindurch ein schweres ,brustleiden1 recht oft ,athemnoth1 besonders in der ,nacht4 ,der ,stuhlgang ist sehr hart1 und ich fhle mich oft recht bel4 ,hufig stt mir ,luft aus dem ,magen auf4 ,dann wird es etwas leichter4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,morgen einen ,schenkelgu1 zwei ,stunden spter einen ,obergu1 ,nachmittags #b ,uhr ,rckengu1 ,abends #e ,uhr ,wassergehen4 #b7 ,tglich eine ,tasse ,thee trinken von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und ,zinnkraut4 ,in drei ,wochen war der ,kranke durch diese ,anwendungen gesund4 ,der ,hauptsitz der ,krankheit lag im ,unterleib4 ,von da drangen die ,blhungen nach oben und bten einen ,druck auf die ,organe im ,oberkrper4 ,obergu und ,kniegu wirkten strkend auf den ,krper1 der ,rckengu wirkte krftig auf den ,leib und leitete die ,gase ab4 ,das ,wassergehen wirkte ebenfalls strkend1 besonders auf die ,nieren4 ,der ,thee wirkte im ,inneren reinigend1 besonders auf die ,nieren4 ,emphysem4 ,ein ,herr1 #eg ,jahre alt1 klagt3 ,ich leide an schwerem ,athem1 manchmal ist das ,athmen so beschwerlich1 da ich gar nicht mehr gehen kann4 ,wenn es noch ein halbes ,jahr so fortgeht1 kann ich es nicht mehr aushalten4 ,ich bin wohl ziemlich korpulent1 aber doch nicht auffallend4 ,meine ,beschftigung bringt vieles ,schreiben mit sich4 ,die ,anwendungen sind folgende3 #a7 ,tglich zweimal einen ,obergu4 #b7 ,jeden ,tag einen ,kniegu und einen ,schenkelgu4 #c7 ,jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad statt des ,kniegusses4 #d7 ,tglich zweimal1 jedesmal #ej ,tropfen von ,wachholderbeer-1 ,hagebutten- und ,wermuth-,ansatz unter einander gemischt1 in #ab bis #ae ,lffeln voll ,wasser trinken1 innerhalb einer halben ,stunde4 ,vier ,wochen lang wurde so angewendet1 und der ,kranke war gesund4 ,die ,lunge war stark verschleimt4 ,im ,unterleibe waren viele ,gase1 ,unthtigkeit und ,schwche4 ,durch die ,gieungen wurde die ,schlaffheit beseitigt1 grere ,thtigkeit bewirkt1 ,schleim abgelst und ausgeschieden4 ,die ,sitzbder wirkten strkend auf den ,unterleib und leiteten die ,gase aus4 ,die ,tropfen wirkten reinigend1 leiteten die ,gase ab und verbesserten die ,verdauung4 ,weiter war nichts mehr nothwendig1 als zeitweilig ein ,obergu und ,kniegu1 ein ,sitzbad und ,halbbad1 ungefhr jeden zweiten oder dritten ,tag eine dieser ,anwendungen4 ,entzndungen1 ungeheilte4 ,die ,angabe eines ,kranken lautet3 ,vor sieben ,monaten trat ,nierenaffektion und ,lungenentzndung auf der rechten ,seite ein4 ,nach lngerer ,zeit ging es mit den bezeichneten beln besser4 ,wo die ,lungenentzndung begonnen hatte1 blieb inde ein groer ,schmerz1 der manchmal auch geringer wurde1 aber nie lange ausblieb4 ,zu diesem ,schmerz kamen noch eine groe ,ermdung und neue ,schmerzen im ,kreuz1 fters auch ein vorbergehendes ,frsteln4 ,es entstanden auch auf dem ,rcken und im ,kreuz einige kleine ,geschwre1 durch die es mir aber nicht leichter wurde1 und so bin ich fr meinen ,beruf unfhig4 ,anwendungen3 #a7 ,jede ,nacht den ganzen ,krper waschen und ohne abzutrocknen wieder ins ,bett4 ,jeden ,morgen einen ,schenkelgu1 jeden ,nachmittag einen ,rckengu4 ,tglich einmal ,wassergehen4 ,so #ad ,tage lang4 ,darauf tglich ein ,halbbad und einen ,obergu1 jeden zweiten ,tag noch auerdem einen ,rckengu4 ,diese verschiedenen ,anwendungen wurden vier ,wochen hindurch gebraucht und der ,kranke hatte guten ,appetit1 guten ,schlaf1 war heiter1 und die ,krfte waren wieder hergestellt4 ,alle ,schmerzen waren beseitigt4 ,wo hat es hier gefehlt8 ,wo es schmerzte1 waren die kranken ,stoffe nicht ausgeschieden1 und in diesem ,schwche-,zustande bildeten sich auch ,blutanstauungen4 ,den ,beweis gibt das fieberhafte ,frsteln des ,krpers4 ,die ,anwendungen wirkten auf folgende ,weise4 ,die ,nachtwaschungen vermehrten die ,naturwrme und befrderten die ,transspiration4 ,die ,aufgieungen leiteten die krankhaften ,stoffe aus dem oberen ,krper und den ,nieren aus4 ,die ,halbbder strkten die ganze ,natur4 ,epilepsie4 #a4 ,es gibt eine frchterliche ,krankheit1 die den ,menschen recht unglcklich macht1 ,fallsucht oder ,epilepsie genannt4 ,hat diese ,krankheit einmal sich vollstndig ausgebildet1 so scheitert jedes ,heilmittel4 ,es kommt aber recht oft vor1 besonders unter jungen ,leuten1 da hnliche krankhafte ,zustnde glauben machen1 es sei hier die ,fallsucht4 ,in solchen ,fllen ist meistens ,hlfe mglich1 manchmal sogar ziemlich rasch1 mitunter aber geht es recht langsam4 ,eine ,beamtenfamilie bringt einen ,knaben1 der zwei ,jahre hindurch1 ,anfangs nach lngeren ,fristen1 spter in einem ,tag oft sechs-1 acht- und zehnmal einen ,anfall bekam2 er fing gewhnlich mit einem ,schrei an1 und wie im ,flug war er von den ,krmpfen erfat4 ,der ,anfall dauerte #b bis #aj und mehr ,minuten4 ,zur ,heilung wurde ,folgendes gethan3 #a7 ,weil ,frhlingszeit war1 ging der ,knabe meistentheils barfu4 #b7 ,wurde er jeden ,tag mit ,wasser und ,essig gewaschen4 #c7 ,nach einigen ,tagen ging der ,junge tglich drei- bis viermal im ,wasser bis ber die ,waden1 #c bis #e ,minuten lang4 ,die ,waschungen wurden fortgesetzt4 #d7 ,nach #c ,wochen bekam er ,halbbder1 machte ,fupartieen1 und weil viel ,leben eingetreten1 so trieb der ,junge1 wie den jungen ,leuten zusteht1 eine ordentliche ,gymnastik4 ,die ,anflle wurden immer schwcher und krzer und hrten zuletzt ganz auf4 ,unstreitig sind konomische ,arbeiten fr solche ,kinder das ,beste1 weil dadurch der ganze ,krper gekrftigt und abgehrtet wird4 ,vor ,allem aber sollten solche ,leute recht einfache ,kost bekommen1 wie sie die ,landleute haben1 und weder ,bier noch ,wein trinken4 ,kaffee liee ich solchen auch nicht geben1 dafr die einfache ,kost unserer ,vorfahren3 ,brennsuppe oder ,brodsuppe1 oder die im ,buche bezeichnete ,kraftsuppe4 #b4 ,ein ,mdchen1 #ac ,jahre alt1 hatte ,anflle hnlich der ,epilepsie1 regelmig nur in der ,nacht4 ,das ,kind wird dann ganz starr1 stt unartikulirte ,laute aus1 ist ganz bewutlos2 nach #c bis #e ,minuten verliert sich das ,ganze wieder4 ,es knnen einige ,tage vorbergehen1 bis ein ,anfall kommt2 oft aber kommen zwei bis vier ,anflle in einer ,nacht4 ,seit diesen ,anfllen hat das ,kind den rechten ,humor nicht mehr1 sondern eine traurige1 dstere ,stimmung1 und die ,kraft ist dem ,alter nicht entsprechend4 ,das ,kind bekommt tglich zweimal ,kaffee4 ,es hat wenig ,appetit1 mag insbesondere keine krftige ,kost1 besonders keine ,milch1 dagegen liebt es ,braunbier4 ,hnde und ,fe sind meistens kalt4 ,dieses ,kind ist weder recht genhrt1 noch gesund und bedarf einer grndlichen ,kur2 diese besteht #a7 in guter ,nahrung1 #b7 in ,krftigung des ,krpers und #c7 in ,vermehrung der ,naturwrme4 ,dazu verhelfen folgende ,anwendungen3 #a7 ,tglich fleiig barfugehen1 um den ganzen ,krper abzuhrten4 #b7 ,tglich zweimal bei warmer ,temperatur im ,wasser gehen4 #c7 ,jede ,nacht oder in der ,frhe beim ,aufstehen den ganzen ,krper waschen mit ,wasser und ,essig1 damit die ,kraft vermehrt und gleiche ,wrme und ,transspiration erzielt werde4 #d7 ,jeden ,tag1 wenn die ,witterung warm1 ein ,halbbad2 ist die ,witterung khl1 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad4 ,der ,kaffee mu vermieden werden1 dafr jeden ,morgen und ,abend ,kraftsuppe4 ,weder ,bier noch ,wein darf das ,kind genieen2 dafr krftige einfache ,hausmannskost4 -- ,recht bald hatte das ,kind das ,barfugehen liebgewonnen und fhlte ,erleichterung im ,kopf4 ,die ,waschungen brachten ihm neues ,leben und viel ,wrme4 ,am liebsten nahm es das ,halbbad1 weil es ,strkung fhlte4 ,die ungewohnte ,kost war bald gewhnt1 es trat groer ,hunger ein1 und dem ,hunger ist gut kochen4 ,in sechs ,wochen hatte es sich herausgestellt1 da das ,kind eine verkehrte ,lebensweise gefhrt hatte2 aber ,anwendung des ,wassers und geeignete ,kost hatten es vollstndig hergestellt4 ,wenn doch nur die ,jugend an eine recht einfache und nahrhafte ,kost gewhnt wrde6 ,ich mchte bei diesem ,beispiel jedem ,vater und jeder ,mutter zurufen3 ,nhret doch eure ,kinder mit guter ,kost und haltet fern ,alles1 was die ,kinder verweichlicht6 #c4 ,ein ,bauernsohn1 #bf ,jahre alt1 erzhlt3 ,seit einem ,jahr habe ich1 wie andere ,leute sagen1 fters ,anflle1 so da ich besinnungslos dastehe1 zu zittern anfange1 ganz bewutlos bin und dann in #a_/b bis #a ,minute wieder zurecht komme4 ,manchmal1 aber nicht oft1 sinke ich auch auf den ,boden4 ,dann soll es #d bis #e ,minuten andauern1 bis ich wieder ganz recht bin4 ,ich war schon bei drei rzten4 ,einer hat mir ,laxir verordnet1 ein anderer ,mineralwasser und ein dritter ,etwas zum ,einnehmen gegeben4 ,es ist aber doch ,alles ganz gleich geblieben4 ,meine ,kraft hat abgenommen1 und ich bin von ,zeit zu ,zeit schwermthig4 ,frher hat mich ,alles gefreut1 jetzt ist mir oft ,alles verleidet4 ,gibt's fr mich noch eine ,hlfe8 ,ich trage auch wollene ,kleider1 die mir der ,arzt angerathen2 aber anstatt mich warm zu fhlen1 fhle ich mich immer kalt4 ,hier hat wieder die ,verweichlichung ihr ,unwesen getrieben1 und der ,krper ist nicht genhrt1 wie er es sein sollte4 ,dehalb ist auch die gehrige ,kraft nicht vorhanden1 und da lt sich nimmer gut leben4 ,somit ist eine grndliche ,kur nthig4 #a7 ,tglich fter1 weil ,sommerszeit1 barfugehen im ,freien1 je lnger desto besser4 #b7 ,tglich einen ,obergu und ,schenkelgu4 #c7 ,tglich ein ,halbbad4 #d7 ,morgens und ,abends ,kraftsuppe und recht krftige ,kost2 geistige ,getrnke sind zu meiden4 ,arbeit entsprechend der ,naturkraft4 ,in sechs ,wochen erklrte der ,geheilte3 ,jetzt lebe ich wieder und freue mich meines ,daseins4 ,mein ,beruf ist mir nicht mehr lstig1 nachdem ich meinem ,elend entkommen bin4 ,wie verkehrt bleibt doch der ,mensch6 ,wenn doch eine solche ,sprache die ,jugend rechtzeitig hren und auffassen wrde6 ,fettsucht4 ,ein ,herr1 #ed ,jahre alt1 ein halber ,riese1 ist ungewhnlich stark1 recht gut gebaut und jammert3 ,ich wei fast nicht mehr zu athmen1 eine ,treppe kann ich kaum besteigen1 ,appetit htte ich1 wenn ich aber esse1 wird der ,athem noch schwerer4 ,die ,fe sind stark geschwollen und sind mir bleischwer4 ,die rzte sagen1 ich htte hochgradige ,herzverfettung4 ,was man mir eingegeben und die vorgeschriebene ,dit hat mir nichts geholfen4 ,wenn mir keine andere ,hlfe gebracht wird1 bin ich nahe beim ,gottesacker4 ,was ist hier zu thun8 ,die ganze ,natur in ihrem schwammigen und schlaffen ,zustand ist zuerst zu krftigen und dann zusammenzuziehen1 damit alle berflssige ,korpulenz beseitigt1 die innern ,organe des ,krpers mehr geschmeidig gemacht und in eine gnstige und bequeme ,lage gebracht werden4 ,wie geschieht ,dieses8 ,zuerst mu #a7 der ,oberkrper in ,angriff genommen1 beim untern ,theil des ,krpers schwcher eingewirkt werden1 bis der ganze ,krper an ,kraft gewonnen hat4 #b7 ,am besten wre wohl der ,obergu1 und zwar durch sechs ,tage steigernd anzuwenden4 ,doch der ,kranke kann sich nicht bcken4 ,dafr wird tglich zweimal der ,oberkrper blo gewaschen1 da die ,hautporen geffnet werden1 um die ,transspiration zu vermehren4 ,es wird dann fortgefahren mit den ,rckengssen1 und der ,kranke erhlt eine ,woche lang tglich zwei ,rckengsse1 gesteigert von vier bis acht ,kannen voll ,wasser4 #c7 ,tglich werden zwei ,schenkelgsse vorgenommen1 um die untern ,theile des ,krpers zu krftigen4 ,in der dritten ,woche kam den ersten ,tag ein ,halbbad1 den andern ein ,rckengu und dann jeden ,tag ein kurzer ,wickel von #a #a_/b ,stunden zur ,anwendung4 ,wie das ,halbbad und der ,rckengu strkend wirkten1 so bewirkte der kurze ,wickel in ,bezug auf die innern ,organe1 da alles berflssig ,angehufte ausgeleitet wurde1 theils durch ,auflsen und ,aufsaugen1 theils durch ,urin und ,stuhlgang4 ,nach innen wurden ,mittel gebraucht zur ,ausleitung der schlechten ,stoffe und zur ,verbesserung der ,verdauung4 ,anfangs ,wermuth-1 ,salbei- und ,rosmarinthee2 spter ,zinnkraut-1 ,wachholder-und ,dornschlehblthenthee4 ,beide ,sorten wirkten gnstig4 ,der ,kranke blieb bei seinen bisherigen ,speisen und ,getrnken1 kurz bei der alten ,lebensweise4 ,ich halte es fr sehr gewagt1 sogar fr sehr gefhrlich1 eine angewohnte1 durch ,jahre gebte ,lebensweise zu ndern1 um mit einigen wenigen ,nahrungsmitteln den ,krper hungrig abzufttern4 ,wie die ,organe des ,krpers zahlreich sind und jedes ,organ des ,krpers anderen ,zwecken dient und andere ,nahrung braucht1 so ist auch ,mannigfaltigkeit in den ,nahrungsmitteln nicht zu verwerfen1 im ,gegentheil nur zu empfehlen4 ,das ist allerdings anzurathen1 da solche ,leute sich einen kleinen ,abbruch thun1 weil man doch in der ,regel mehr it und trinkt1 als zum ,lebensunterhalt nothwendig ist4 ,frhgeburt 7durch ,schnren74 ,eine ,hausmutter klagt3 ,ich habe drei ,frhgeburten gehabt1 und der ,arzt hat erklrt1 ich sei selber schuld1 weil ich meinen ,leib zu sehr geschnrt habe2 jetzt schwebt mir die ,unrecht und die ,strafe dafr stets vor ,augen4 ,unglcklich bin ich und meine ,familie1 und was kann mir noch je zum ,glck verhelfen8 ,um die ,unglckliche nicht trostlos zu entlassen1 gab ich ihr den ,rath1 sie solle die ,kleidung nur mehr locker am ,leibe tragen und in jeder ,woche drei- bis fnfmal ein ,halbbad nehmen4 ,die geschah1 und der ,erfolg war1 da sie nach einem ,jahr ganz glcklich entbunden wurde4 ,fuflechten4 ,ein ,taglhner zeigte mir seinen rechten ,fu1 der von den ,kncheln an bis an die ,knie mit solch' dicken ,schuppen behangen war1 da jeden ,tag eine ,masse solcher sich abschlten4 ,der ganze ,fu hatte ein schauerliches ,aussehen3 roth1 blau und theilweise ganz schwarz4 ,auch am ,krper hatte er zwei ziemlich groe ,flecken4 ,der arme ,arbeiter mute viel ausstehen bei seiner ,arbeit1 und zudem hatte er in der ,nacht keine ,ruhe1 konnte oft stundenlang nicht schlafen und hatte ein so frchterliches ,beien1 da er sich wund kratzte und sein ,bett in der ,frhe blutbefleckt war4 ,das ,fubel hatte er schon fnf ,jahre1 und wie sein vterliches ,vermgen1 so auch ,alles1 was er verdiente1 zur ,heilung seines ,fues verwendet4 ,was fr ihn das ,drckendste war1 war ,dieses1 da er keine ,hilfe gefunden und auch keine ,aussicht auf solche hatte1 da das ,brodverdienen aufgehrt und das ,betteln ihn so furchtbar schwer ankam1 zumal er noch in guten ,jahren stand4 ,dieser ,knecht versprach1 jede1 auch die hrteste ,anwendung bereitwilligst vorzunehmen1 wenn nur ,hilfe mglich sei4 ,hier ist sicher das ,blut durch und durch verdorben1 weil er guten ,appetit hatte und auch die ,kraft nicht gefehlt htte2 somit mu auch einzig auf das ,blut eingewirkt und den ,flechten keine weitere ,obacht gegeben werden4 ,ist das ,blut gut1 die ,sfte gut1 dann gesundet auch der ganze ,krper1 und die ,flechten schwinden von selbst4 ,tglich bekam der ,kranke einen ,obergu1 durch den bewirkt wurde1 da der ,oberkrper sich krftigte1 die schlechten ,stoffe sich ausschieden und auch die inneren ,organe sich besserten4 ,tglich zweimal bekam der ,kranke einen ,schenkelgu4 ,diese ,gsse entfernten rasch alle ,hitze1 bewirkten ,ausscheidungen der schlechten ,sfte und ,krftigung der welkwerdenden ,beine4 ,jeden zweiten ,tag bekam er ein ,halbbad2 dieses wirkte auf den ,krper1 was der ,kniegu auf die ,fe4 ,nach jenem bekam der ,kranke weies ,knochenpulver1 tglich eine ,messerspitze voll4 ,nach drei ,wochen konnte dieser ,arbeiter aufs ,neue seinem ,berufe nachkommen4 ,anfangs wurden die ,flechten noch viel strker1 die ,ausscheidungen mithin bedeutend grer1 der beiende ,schmerz aber war schon nach ein paar ,tagen verschwunden1 nach dem vierten und fnften ,tage war die ,schwrze und ,blue beseitigt1 und eine bessere ,hautfarbe stellte sich ein4 ,freilich schaudert man zurck1 wenn es heit3 bei einem solchen ,fue kaltes ,wasser anwenden1 weil vor nichts mehr1 auch von den meisten rzten1 gewarnt wird4 ,ich kann aber hoch und theuer versichern1 da der ,kranke nichts mehr rhmen konnte1 als das ,wohlthun dieser kalten ,wasseranwendungen4 ,fuleiden4 #a4 ,ein ,herr aus ,unterfranken kam so armselig1 da er nicht selbst aus dem ,wagen steigen konnte2 mhsam und langsam schleppte er sich mit zwei ,stcken fort4 ,er erzhlte3 ,vor sechs ,jahren berfiel mich ein ,schmerz in meinem rechten ,fu4 ,das ,knie war etwas geschwollen1 der ,schmerz steigerte sich von ,woche zu ,woche2 die ,kraft in demselben lie auch nach1 und es mir kam vor1 als ob der ganze ,fu absterbe4 ,wenn ich in der ,nacht aufwachte und mit dem linken ,fu an den rechten kam1 so war er eiskalt und schien mir wie todt zu sein4 ,ich habe einen berhmten ,arzt in einer ,hauptstadt aufgesucht2 es wurde ,verschiedenes gerathen und angewendet3 ,gift und nicht ,gift2 ich habe mehrere rzte berathen1 und einer elektrisirte meinen ,fu #gj mal1 doch ,alles vergebens4 ,auch der rechte ,arm und die ganze rechte ,seite wurde schwcher1 und ich hatte keine andere ,aussicht mehr1 als da die ganze ,seite lahm wrde4 ,ich bin erst #bi ,jahre alt4 ,wo fehlte es wohl hier8 ,ganz einfach3 ,es staute sich das ,blut an im ,schenkel und im ,knie1 der regelmige ,blutumlauf war gestrt4 ,es drang nicht mehr so viel ,blut in den ,fu1 als nthig war1 zuletzt fast keines mehr1 dehalb auch keine ,wrme1 und so mute natrlich der ganze ,fu verkmmern4 ,mit der ,zeit stellten sich auf dieser ,seite weitere ,strungen im ,blutlauf ein1 und das bel vergrerte sich4 ,die ,aufgabe der ,heilung besteht also darin1 da der rechte ,blutumlauf wieder hergestellt wird1 da alle ,theile des ,krpers gleichmig genhrt und erwrmt werden und somit auch der ganze ,leib gleichmig gekrftigt werde4 ,zu diesem ,zweck folgende ,behandlung3 #a7 jeden ,tag zwei ,obergsse und zwei ,schenkelgsse2 #b7 jeden ,tag zweimal im nassen ,grase barfu gehen1 weil es ,frhling war2 #c7 jeden ,tag eine ,tasse ,thee von ,wachholderbeeren und ,wermuth1 in drei ,portionen getrunken 7,morgens1 ,mittags1 ,abends74 ,die ,wirkung war ganz auffallend3 nach #af ,tagen war aller ,schmerz verschwunden1 der ,blutlauf vollstndig hergestellt1 und der ,wiedergenesene wanderte mit ,jubel umher wie andere ,gesunde4 ,bei der ,kur hob er ganz besonders hervor1 da er gemerkt habe1 wie nach dem zweiten ,schenkelgu das ,blut von oben nach unten in den ,fu gedrungen sei und denselben ganz rasch erwrmt habe4 ,die ,schenkelgsse bewirkten1 da das ,blut in einen raschen ,gang kam und die ,anstauungen des ,blutes beseitigt wurden4 ,die ,obergsse bewirkten ,dasselbe im obern ,krper1 wo auch der ,arm schon geschwcht1 weil nicht hinlnglich genhrt war1 whrend die brigen ,theile des ,krpers gesund waren4 ,der ,thee aber bewirkte eine gute ,verdauung1 und so trat eine rasche ,krftigung des ganzen ,krpers ein4 #b4 ,ein ,hausvater erzhlt3 ,ich habe schon drei ,jahre lang einen offenen ,fu1 der aber nur von ,zeit zu ,zeit offen ist und vorbergehend wieder zuheilt4 ,anfangs machte ich mir nicht viel daraus1 aber jetzt ist er mir so beschwerlich1 da ich berzeugt bin1 in kurzer ,zeit meinem ,beruf nicht mehr nachkommen zu knnen4 ,der ,mann sah ziemlich gut aus1 war auch gut genhrt2 doch hatte er eingestanden1 da er etwas mehr ,bier getrunken habe als nothwendig gewesen wre1 und meinte1 dadurch knnte auch sein ,blut etwas verdorben worden sein4 ,auf jeden ,fall ist hier das ,blut nicht am besten1 und viele flssige ,stoffe im ,krper haben im ,fu einen ,ausweg gefunden4 ,wie diese flssigen ,stoffe sich vermehrten1 so hat das ,blut abgenommen an ,gte und ,menge1 was besonders gern bei ,trinkern geschieht4 ,die ganze ,natur ist mehr schwammig und welk als krftig und ausdauernd4 ,zur ,heilung ist nothwendig1 da der ganze ,krper gekrftigt und das ,schwammige verdrngt werde4 ,die vielen wsserigen ,stoffe mssen aus dem ,krper ausgeleitet1 und durch krftige ,nahrung mu gesundes ,blut bereitet werden4 ,wie kann ,die geschehen8 #a7 ,in der ,woche zweimal den spanischen ,mantel anziehen1 in kaltes ,wasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang2 #b7 jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu2 #c7 jeden dritten ,tag ein ,halbbad1 eine halbe bis eine ,minute lang4 ,so zehn ,tage lang4 ,dann jeden ,tag ein ,halbbad1 eine halbe ,minute1 und jeden ,tag einen krftigen ,obergu4 ,nach innen wurde tglich eine ,tasse ,thee aus ,zinnkraut1 zehn zerstoenen ,wachholderbeeren und etwas ,wermuth1 zehn ,minuten lang gesotten1 in tglich drei ,portionen genommen4 ,in vier ,wochen war der ganze ,krper wie umgewandelt3 das ,aussehen war ganz frisch1 der ganze ,krper geschmeidig1 der ,appetit sehr gut1 der ,ausflu aus dem ,fue ohne ,bedeutung1 und um den ,krper noch mehr zu krftigen und jedem ,rckfall vorzubeugen1 brauchte der ,wiedergenesene blo in der ,woche zwei bis vier ,halbbder zu nehmen und jedes berma von ,bier zu meiden4 ,die ,wirkung der ,anwendungen3 ,der spanische ,mantel ffnete die ,poren1 da die bermige ,flssigkeit nach allen ,richtungen ausgeleitet wurde und nicht mehr in den ,fu dringen konnte4 ,die ,gsse wie die ,bder trieben die ganze ,natur zusammen und krftigten sie1 so da sie von selbst die schlechten ,stoffe auszuscheiden vermochte4 ,der ,thee diente zur ,reinigung und ,verbesserung des ,blutes und zu guter ,verdauung4 ,dem ,kranken ist whrend der ,kur ganz besonders aufgefallen1 da so auerordentlich viel ,urin abging1 besonders nach den ,gssen4 ,fuschwei4 #a4 ,ein junger ,herr1 #ah ,jahre alt1 klagt sein ,elend3 ,von ,jugend auf hatte ich bestndig starken ,fuschwei4 ,man machte sich nichts daraus1 weil ich im ,ganzen gesund1 wenn auch immer etwas schwchlich war4 ,vor zwei ,jahren hrte der ,fuschwei von selbst auf1 und von da an stellte sich bald schwaches ,kopfweh ein4 ,dasselbe steigerte sich so sehr1 da ich meine ,studien nicht weiter fortsetzen konnte2 weil ich nun bei rzten keine ,hilfe gefunden1 mchte ich den ,versuch machen mit der ,wasserkur4 ,wie ist dieser ,fall zu beurtheilen1 und wie kann geholfen werden8 ,von ,jugend auf hatte das ,kind keine guten ,sfte1 mithin auch kein gutes ,blut4 ,da sich durch die ,jahre der ganze ,zustand immer mehr verschlimmerte1 ist begreiflich4 ,es mssen somit die schlechten ,sfte ausgeleitet und besseres ,blut bereitet werden4 ,dazu ist hauptschlich nthig1 da der ganze ,krper und alle seine ,theile gekrftigt werden4 ,der ,student bekommt #a7 jeden ,tag zweimal einen ,obergu und zweimal einen ,kniegu1 #b7 tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren zu essen4 ,so acht ,tage lang2 dann #c7 jeden ,tag ein ,halbbad und tglich zweimal einen ,obergu2 die ,wachholderbeerenkur wird fortgesetzt in gleicher ,weise4 ,in drei ,wochen war das ganze ,aussehen frisch und gesund1 die abgestandene graue ,gesichtsfarbe verschwunden1 das ,kopfweh hatte gnzlich aufgehrt4 ,whrend der ,kur hat der ,student besonders geklagt ber den schlechten ,geschmack1 den er immer im ,gaumen habe4 ,er sei so schlecht und belriechend wie der ,fuschwei gewesen2 er hat auch recht viel ekelhaften ,schleim ausspucken mssen -- ein ,beweis1 da die faulen ,stoffe aufgelst und ausgeleitet wurden4 ,um den jungen ,krper zu festigen und vor dem alten bel zu bewahren1 war weiter nothwendig1 in der ,woche drei1 und spter zwei ,halbbder zu nehmen1 was auch die beste ,wirkung hervorgebracht hat4 ,die ,aufgieungen krftigten den ganzen ,krper und brachten mehr ,wrme1 so da durch die ,poren alles ,schlechte ausstrmen konnte4 ,die ,wachholderbeeren bewirkten eine bessere ,verdauung1 ,verbesserung des ,blutes und der ,sfte1 und so wurde mit ,hilfe des noch krftiger wirkenden ,halbbades die verlorene ,gesundheit wieder hergestellt4 ,anstatt der ,wachholderbeeren htten in diesem ,fall auch ausgereicht tglich eine ,tasse ,thee aus einer ,mischung von ,wermuth1 ,salbei und ,fenchel4 #b4 ,ein ,hausvater1 #dh ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin schon mehrere ,wochen1 ja ,monate nicht mehr gesund1 habe hufig ,schwindel1 fhle bald ,enge in der ,brust1 bald ist der ,unterleib so aufgetrieben1 da all' meine ,kraft wie verschwindet4 fters ,appetitlosigkeit und manchmal wieder auf einige ,zeit groer ,hunger2 kurz ich wei nicht1 wo es mir fehlt4 ,frher hatte ich mehrere ,jahre lang starken ,fuschwei4 ,dieser ist ausgeblieben1 und ich glaube1 da dort mein bel angefangen hat4 ,was ist hier zu thun8 ,es ist kein ,zweifel1 da der ,fuschwei die ,ursache der ,krankheit ist und sich im ,innern an verschiedenen ,stellen ,anstauungen gebildet haben2 dehalb ist zuerst die ,natur zu untersttzen1 da sie krftiger wird und die faulen ,stoffe auszustoen beginnt2 ebenso mu auf das ,innere gewirkt werden4 ,dehalb #a7 tglich einen ,obergu und ,schenkelgu1 #b7 den einen ,tag einen ,rckengu1 den anderen ein ,halbbad und #c7 jeden ,tag zweimal jedesmal vier ,minuten lang im ,wasser gehen4 ,nach innen3 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe1 ,salbei und ,johanniskraut in drei ,portionen zur ,verbesserung des ,blutes4 ,so #ad ,tage lang4 ,diese ,anwendungen wirkten sehr gnstig1 aller ,schwindel war beseitigt1 der ,appetit gut4 ,nach #ab ,tagen ist der alte ,fuschwei wieder eingetreten1 obwohl der ,kranke tglich barfu im ,gras gegangen ist4 ,wieder ein ,beweis1 wie krank zurckgetretener ,fuschwei machen kann2 welche ,macht aber andererseits das ,wasser auf den ,krper ausbt bei entsprechender ,anwendung4 ,zur ,winterszeit htte die ,kur natrlich anders beschaffen sein mssen4 ,zur weiteren ,krftigung reichten aus in der ,woche zwei bis drei ,halbbder und die eine oder andere ,abhrtung4 #c4 ,ein ,beamter litt an lstigem ,fuschwei1 der ihm durch eine ,verkltung ausblieb4 ,schon nach wenigen ,tagen fhlte er den ,unterleib stark aufgetrieben2 auch auf der ,brust wurde es ihm eng1 im ,kopf fhlte er ,schwindel und ,eingenommenheit4 ,dieser ,fall1 weil es ,winterszeit ist1 kann geheilt werden1 wie folgt3 #a7 ,in der ,woche zweimal den spanischen ,mantel1 durch den die faulen ,stoffe aufgelst und aufgesaugt werden4 #b7 ,zweimal in der ,woche eine ,ganzwaschung vom ,bett aus1 dann wieder in's ,bett1 zur krftigen ,transspiration und ,widerstandsfhigmachung der ,haut4 #c7 ,in der ,woche ein ,halbbad von einer halben ,minute1 wodurch der ganze ,krper gekrftigt und auf gute ,transspiration hingewirkt wird4 ,in drei ,wochen war der ,kranke vollstndig gesund1 und es stellte sich whrend der ,kur wieder schwacher ,fuschwei ein4 ,weil aber der ,fuschwei auch eine ,krankheit genannt werden kann1 so ist auch diese zu heben1 und zwar durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche einmal den kurzen ,wickel und #b7 zwei- bis dreimal in der ,woche ein ,halbbad von einer ,minute4 ,gehrleiden4 #a4 ,sind die ,augen wohl der wichtigste ,theil am ,krper1 so haben die ,ohren nicht viel weniger ,werth4 ,ist ,blindheit ,elend1 so ,taubheit ,armseligkeit4 ,das beweisen am klarsten die ,taubstummen1 welche wohl die ,sprachorgane haben1 aber nicht sprechen knnen1 weil sie nicht hren1 und dehalb auch ein ,beweis1 da das ,sprechen erlernt werden mu4 ,angeborene ,gehrlosigkeit kommt nicht gar oft vor1 dagegen aber verlieren gar ,viele ihr ,gehr durch ,krankheit4 ,wie viele ,kinder habe ich kennen gelernt1 die durch ,scharlachfieber oder durch einen anderen ,ausschlag oder ,blattern ihr ,gehr vollstndig verloren haben6 ,dieser einzige ,grund wrde ,jedem zur ,pflicht machen1 solche ,krankheiten durch's ,wasser zu heilen4 ,denn ich kann nicht glauben1 da1 wenn das ,wasser vernnftig angewendet wird bei solchen ,krankheiten1 das ,gehr verloren gehen kann4 ,aber nicht blo bei ,kindern1 auch bei ,erwachsenen kommt es so hufig vor1 da durch dieselben ,krankheiten das ,gehr theilweise oder ganz verloren geht4 ,ich bin der berzeugung1 da ,keiner1 der durch meine ,wasserkur von seiner ,krankheit geheilt worden1 sein ,gehr einbt4 ,wohl aber kamen mir schon ,beispiele vor1 da durch starke ,sturzbder in ,wasseranstalten ,schwerhrigkeit oder gar ,verlust des ,gehres eingetreten war4 ,das ,gehr kann aber geschwcht werden oder verloren gehen durch ,fallen1 ,schlagen c41 was zu den ,unglcksfllen gerechnet werden mu4 ,da fr ,schwerhrigkeit1 ja sogar bei ,gehrlosigkeit am besten mit ,wasser eingewirkt werden kann1 haben mir viele ,beispiele getreu nachgewiesen4 ,weil gerade das ,wasser alle ,verhrtungen auflst1 die schwachen ,organe krftigt1 die starren elastisch macht1 kurz jeden kranken ,stoff in jedem ,theile des ,krpers auflst1 ausleitet und strkend einwirkt1 ebendehalb ist eine ,heilung mglich und so wird sie auch nicht ausbleiben4 ,anna ist #i ,jahre alt1 hat vor zwei ,jahren ,scharlachfieber gehabt1 man hielt das ,kind fr verloren4 ,es wurde zwar wieder gesund1 aber das ,gehr war so schwach1 da es nur mhsam einige laute ,tne vernehmen konnte4 ,weil das ,wasser unschdlich ist1 wenn es recht angewendet wird1 so wurde der ,versuch mit ,wasser gemacht4 ,nach #adtgiger ,anwendung merkte man eine ganz kleine ,besserung1 und nach sechs ferneren ,wochen konnte das ,mdchen so ziemlich mit ,jedem sprechen1 der deutlich redete4 ,die ,anwendungen waren theils auf den ,krper1 theils auf das ,gehr4 ,hat das ,gehr gelitten durch dieses ,fieber1 so darf man annehmen1 da auch andere ,theile des ,krpers mehr oder weniger ,schaden gelitten haben1 und dehalb ist es auch nothwendig1 auf den ganzen ,krper einzuwirken4 ,solche ,krankheiten lassen gern ,strungen im ,blutlauf zurck1 die wieder durch das ,wasser am leichtesten gehoben werden4 ,und da solche ,krankheiten auf lngere ,zeit1 oft auf ,jahre1 ,schwchen zurcklassen1 braucht nicht auf's ,neue nachgewiesen zu werden4 ,also ist das ,beste1 auf den ganzen ,krper einzuwirken und denselben auf einen besseren ,gesundheitszustand zu bringen4 ,dieses geschah3 ,erstens wurde tglich der ganze ,krper gewaschen mit ,wasser und etwas ,essig1 hchstens eine ,minute lang1 ohne zu reiben oder abzutrocknen4 ,durch diese ,anwendung kam der ,blutlauf in bessere ,ordnung1 und die ,blutstauungen wurden gehoben4 ,zweitens bekam das ,kind tglich einen ,obergu mit ,ohrengu4 ,der ,obergu wurde gemacht wie gewhnlich1 nebenbei aber wurden ganz besonders die ,stellen hinter den ,ohren und berhaupt um die ,ohren herum krftig begossen4 ,durch das wiederholte ,aufgieen wurden alle ,verhrtungen aufgelst1 und waren ,blutstauungen vorhanden1 so wurden diese beseitigt2 nebenzu wurden auch diese ,theile gestrkt durch die ,klte des ,wassers und so vor- und nachher die ,ursachen beseitigt1 die das ,kind hinderten1 zu hren4 ,weil die rzte erklrten1 es fehle am ,ohre nicht1 wurde den einen ,tag in das eine1 den anderen ,tag in das andere ,ohr ungefhr drei bis fnf ,tropfen ses ,mandell eingegossen4 ,dieses l nimmt alle innere ,hitze1 macht die inneren ,theile weich und geschmeidig und hat mit einem ,worte eine recht gute ,wirkung4 #b4 ,ein ,knabe mit #ae ,jahren erzhlt3 ,ich bin vor zwei ,jahren ziemlich hoch vom ,dachboden gefallen1 und seit dieser ,zeit nimmt von ,woche zu ,woche mein ,gehr ab4 ,ich habe schon sehr viel dafr gebraucht2 aber mein ,doktor hat jetzt gesagt1 ich solle es nur gehen lassen1 es helfe nichts4 ,hinter dem ,ohre war eine kleine ,erhhung1 die schlieen lie1 es knnte sich hier eine ,anstauung gebildet haben4 ,bemerkt sei noch1 da das ,gehr zeitweise besser1 dann wieder schlechter war4 ,weil der ,kranke durch einen ,fall sein ,gehrleiden bekommen1 so ist anzunehmen1 da der brige ,theil des ,krpers gesund ist und dehalb keiner ,einwirkung bedarf4 ,doch die ,sache verhlt sich anders4 ,die ,einwirkung auf den ganzen ,krper bt auch eine ,wirkung auf den leidenden ,theil aus2 wie leicht kann eine ,blutstauung sich gebildet haben1 die1 wenn sie auch hinter dem ,ohre ist1 am leichtesten gehoben wird durch eine allgemeine ,einwirkung auf den ,blutlauf4 ,und geradeso ist es mit der ,ausdnstung des ganzen ,krpers und des einzelnen leidenden ,theiles4 ,mithin sind auch hier ,anwendungen auf den ganzen ,krper wirksam frs ,gehr3 ,erstens in der ,woche zweimal eine kalte ,ganzwaschung2 zweitens einmal ein ,halbbad4 ,diese ,anwendungen strken den ganzen ,krper und bringen auch eine allgemeine grere ,thtigkeit4 ,auf das ,gehr wird tglich zweimal eingewirkt3 einmal durch ,wickel um den ,hals und zugleich um die ,stellen hinter dem ,ohre1 zwei ,stunden lang1 nach der ersten ,stunde aber den ,wickel frisch eintauchen2 das ,eintauchen ist nothwendig1 damit sich nicht zu viel ,hitze entwickelt und am ,ende das ,blut noch mehr hinleitet4 ,auer der ,auflsung durch den ,wickel ist noch eine ,kraft nothwendig zum zertheilen1 die angehuften ,stoffe zu zerstren1 da sie ausgeleitet werden knnen1 wozu hauptschlich die schwcheren oder strkeren ,gieungen taugen1 die jeden ,tag ein-1 auch zweimal vorgenommen wurden4 ,in das ,ohr selbst wurde ein ,absud von ,hollunderblttern gegossen1 welcher khlt und auflst1 und so wurde nach fnf ,wochen das ,gehr so ziemlich wieder hergestellt4 #c4 ,ein ,mann1 #dj ,jahre alt1 klagt1 da seit drei ,monaten sein ,gehr von ,woche zu ,woche abnehme1 und wenn es noch ein ,viertel-,jahr so fortgehe1 werde er gar nichts mehr hren4 ,er habe sich im ,winter bei groer ,klte dieses bel zugezogen4 ,er habe nach dieser ,erkltung ein heftiges ,fieber bekommen und starkes ,kopfweh2 er wre jetzt aber von ,allem geheilt mit ,ausnahme seines ,gehres4 ,bei der ,abnahme des ,gehres sei auch noch besonders lstig ein fortwhrendes ,ohrensausen4 ,rhrt die ,abnahme des ,gehres von ,erkltung her1 so sind sicher die ,folgen der ,erkltung nicht nur im ,gehr1 sondern auch im ,kopf1 vielleicht noch weiter ausgedehnt1 wenn auch die ,folgen nicht gefhlt werden4 ,mithin soll die ,einwirkung auf den ,krper1 ,kopf und ,gehr gehen4 ,somit mute der ,leidende ,folgendes thun3 ,erstens tglich einmal bis ber die ,waden im ,wasser gehen2 ,dieses wirkt krftigend1 abhrtend und auflsend4 ,gerade dieses ,gehen im ,wasser wirkt hufig sehr gnstig auf das ,gehr4 ,zweitens tglich zweimal krftigen ,obergu1 und nebenzu eine ,giekanne voll ,wasser auf die ,umgebung des ,ohres zu gieen4 ,drittens tglich einmal ses ,mandell in beide ,ohren thun2 dieses wirkt khlend1 auflsend und strkend4 ,die ,begieungen mit ,wasser wirken auflsend auf alle ,anstauungen und ,verhrtungen4 ,nach #ad ,tagen war das ,gehr bereits wieder hergestellt4 ,weiterhin war nichts mehr nothwendig1 als jeden dritten oder vierten ,tag ein krftiger ,obergu mit ,ohrengu und wchentlich zweimal ein ,halbbad1 welches die ganze ,natur krftig und gesund erhielt4 #d4 ,ein ,dienstmdchen hrte so schlecht1 da nur selten eine krftige ,stimme fr sie vernehmbar war4 ,dieses ,ohrenleiden hatte sie seit fnf ,jahren1 und es hatte sich seither immer gesteigert4 ,das ,mdchen wurde viel magnetisirt1 elektrisirt und hatte alle mglichen ,mittel gebraucht1 doch vergebens4 ,es war ihr auch die ,versicherung von rzten gegeben worden1 es helfe gar nichts mehr4 ,ich wollte dem armen ,dienstmdchen1 das sonst ein ganz frisches1 gesundes und krftiges ,aussehen hatte1 doch zu ,hilfe kommen4 ,ich urtheilte1 da das krftige ,mdchen ,blutanstauungen im ,kopf und auch im ,krper haben werde1 und diese ,stauungen auch die ,ursache der ,gehrlosigkeit seien4 ,das ,wasser wurde in folgender ,weise angewendet3 ,tglich zwei-1 auch dreimal ,obergu1 besonders stark um die ,ohren herum2 tglich eine ,anwendung auf den ganzen ,krper abwechselnd mit ,halbbad1 ,rckengu oder ,schenkelgu4 #ad ,tage lang merkte man keine ,spur von ,besserung4 ,dem ,dienstmdchen blieb ihr frisches ,aussehen1 ihre ,kraft2 nur schien sie magerer zu werden4 ,in der dritten ,woche wurde der ,obergu verstrkt1 tglich drei- bis viermal vorgenommen1 zudem tglich vier ,tropfen in die ,ohren4 ,in dieser ,woche verbesserte sich das ,gehr1 und nach drei ferneren ,wochen hatte das ,mdchen ihr ,gehr wieder erlangt und ging mit ,freuden in ihren ,dienst4 ,dieser ,erfolg ist mir ein ,beweis1 da die ,gehrlosigkeit nur eine scheinbare war1 und ich kann nicht zweifeln1 da in den meisten derartigen ,fllen das ,gehr wieder zu erlangen sei2 aber es gehrt ,muth und ,ausdauer dazu4 #e4 ,eine ,hausfrau1 #ej ,jahre alt1 klagt1 da sie seit einem halben ,jahre eine starke ,abnahme ihres ,gehres merke4 ,sie knne nur mit wenigen ,leuten noch reden4 ,seit das ,gehr abnehme1 habe sie immer einen recht eingenommenen ,kopf1 hufig auch ,schwindel4 ,manchmal1 wenn das ,kopfweh besser sei1 habe sie recht starkes ,drcken auf der ,brust4 ,das ,aussehen war frisch1 die ,gesichtsfarbe ziemlich roth4 ,hier ist sicher starker ,blutandrang in den ,kopf1 und die ,aufgedunsenheit des ganzen ,kopfes brachte mich auf den ,gedanken1 da ,anstauungen vorhanden seien4 ,dieser ,hausfrau wurde ,anleitung gegeben1 sie solle jede ,woche zwei ,kopfdmpfe nehmen1 jeden #bj ,minuten lang1 jeden ,tag einmal1 fters auch zweimal einen krftigen ,obergu mit ,ohrengu1 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad oder statt dessen in der ,nacht eine ,ganzwaschung vom ,bett aus2 ferner tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut1 ,schafgarbe und ,zinnkraut4 ,diese ,anwendungen bewirkten1 da nach drei ,wochen das ,gehr nahezu hergestellt war1 und noch eine zeitweilige1 halb so oft erfolgende ,fortsetzung dieser ,anwendung stellte das ,gehr vollkommen wieder her4 ,sie fhlte sich aber nicht weniger glcklich ber den ,gesundheitszustand des ganzen ,krpers1 der1 wie sie behauptete1 um ,vieles sich gebessert habe4 #f4 ,ein ,dienstknecht kam in starke ,zugluft1 zog sich einen heftigen ,rheumatismus zu1 und verlor dadurch das ,gehr fast ganz4 ,hier heit es3 ,entferne die ,folgen der ,zugluft und dann ist auch das ,gehr wie die brigen ,theile des ,krpers wieder in ,ordnung4 ,zweimal in der ,woche einen ,kopfdampf1 ,nachts eine ,ganzwaschung1 und in #ab ,tagen war ,alles beseitigt4 ,als der ,rheumatismus verschwunden1 war auch das ,gehr wieder hergestellt4 ,geschwre4 ,ein ,knabe von fnf ,jahren hat am ,kopf drei ,geschwre1 die zwar nicht offen1 aber ganz hart sind2 an der rechten ,hand ein groes ,geschwr1 fast eigro2 am ,fu ein offenes ,geschwr1 aus dem tglich ungesunde ,stoffe auslaufen4 ,das ganze ,aussehen ist selbstverstndlich erbarmungswrdig4 ,der ,appetit ist sehr schlecht1 wie auch der ,humor4 ,da dieses ,kind schlechtes ,blut und schlechte ,sfte hat1 ist klar4 ,die ,geschwre sind der ,beweis1 da die ,natur nichts mehr recht ausscheidet4 ,es mssen somit die ,geschwre aufgelst und alle schdlichen ,stoffe aus dem ,krper ausgeleitet werden4 ,die besten ,anwendungen sind folgende3 #a7 tglich ein ,heublumenbad1 auf folgende ,weise bereitet3 ,heublumen werden mit siedendem ,wasser begossen und ordentlich zugedeckt4 ,wenn das ,wasser auf #cj-cb ,grad ,celsius abgekhlt ist1 soll das ,kind #ae-ah ,minuten lang hineingesetzt werden4 ,nach dieser ,zeit soll es aus dem ,bad genommen und sofort mit kaltem ,wasser rasch abgewaschen werden2 #b7 tglich eine ,ganzwaschung mit kaltem ,wasser2 #c7 tglich zweimal eine ,kraftsuppe und tglich zwei ,pfefferkrner1 die ganz1 also unzerbissen1 geschluckt werden4 -- ,im brigen einfache krftige ,kost4 ,nach zehn ,tagen soll das ,kind #a7 an jedem dritten ,tag eingewickelt werden in ,absud von ,haberstroh2 #b7 den einen ,tag gewaschen1 den andern in kaltes ,wasser getaucht werden1 #b ,sekunden lang4 ,das ,heublumenbad lst die ,verhrtungen am krftigsten auf4 ,je mehr ,heublumen im ,bad1 desto besser4 ,die ,waschungen krftigen und beleben4 ,die ,kraftsuppe gibt viel und gutes ,blut4 ,die ,pfefferkrner erwrmen den ,magen4 ,das ,ganze brachte in seiner ,gesammtwirkung den armen ,schelm dahin1 da er lebensfroh1 wie andere ,kinder1 herumhpfte4 ,geschwulst 7am ,knie74 #a4 ,ein ,expeditor bringt seine ,bertha1 ein ,mdchen von neun ,jahren1 und erzhlt3 ,vor zwei ,jahren bekam dieses ,kind ein geschwollenes ,knie4 ,ich lie alsbald den ,arzt kommen und dieser behandelte das ,knie durch lngere ,zeit ohne ,erfolg4 ,ich mute das ,kind in die ,hauptstadt in eine ,klinik thun1 und dort wurde ein ,schnitt auf der linken ,seite am ,knie gemacht4 ,nach sechs ,wochen bekam ich das ,kind zurck mit einem ,gypsverband4 ,nach vier ,wochen wurde der ,gypsverband abgenommen1 und das ,kind konnte nicht einmal den ,fu auf den ,boden setzen4 ,nach einiger ,zeit wurde ein zweiter ,schnitt an der rechten ,seite des ,knies gemacht1 und man trstete mich1 der ,fu werde wieder recht4 ,doch es kam das ,gegentheil4 ,das ,knie wurde immer noch dicker1 noch schmerzlicher und vom ,knie auf- und abwrts magerte der ,fu so ab1 da er kaum mehr den dritten ,theil der angemessenen ,dicke hatte4 ,das ,traurigste aber war1 da das ,kind gar nicht auf dem ,fue stehen konnte4 ,so armselig der ,fu war1 so krank war auch das ,aussehen1 und besonders hatte das arme ,kind gar keinen ,appetit mehr4 ,anwendungen3 ,das ,kind wurde tglich einmal mit ,wasser und ,essig gewaschen1 aber nicht abgetrocknet4 #b7 ,tglich zweimal1 jedesmal vier ,stunden lang1 mit angeschwellten ,heublumen umwunden1 ganz warm4 ,nach zwei ,stunden wurden die ,heublumen wieder in's ,wasser gethan und von neuem aufgelegt4 #c7 ,nach innen bekam es vier bis sechs ,wachholderbeeren tglich und wo mglich vom ,frhstck bis ,mittag einen ,lffel voll ,milch4 ,nach nicht ganz vier ,wochen sah das ,mdchen ganz frisch und gesund aus und hatte guten ,appetit2 der ,fu war wohl noch steif1 doch konnte ihn das ,kind schon einwrts biegen und so gehen1 da man kaum sehen konnte1 da ein ,fu etwas steif war4 ,das kranke ,knie selber war noch etwas dicker als das andere4 ,weitere ,anwendungen3 #a7 tglich ,knie und ,schenkel zweimal mit kaltem ,wasser bergieen2 #b7 jeden ,tag einmal einen ,heublumenwickel1 zwei ,stunden lang1 wie oben angegeben2 #c7 ber ,nacht mit einem ,lappen das ,knie umwinden1 welcher mit weichem foenum graecum berstrichen ist2 #d7 die ,wachholderbeeren werden weiter gebraucht4 ,nach weiteren drei ,wochen war die ,kur vorbei und der ,fu vollstndig geheilt4 ,wo hat es hier gefehlt8 ,die ,kniegeschwulst hinderte1 da gengend ,blut in den ,unterschenkel kam1 somit wurde dieser nicht mehr genhrt und magerte ab1 zumal er nicht in ,bewegung kam und berdie verkmmert war durch den ungeregelten ,blutlauf und die vielen ,schmerzen des brigen ,krpers4 ,die ,heublumen lsten die ,geschwulst auf4 ,die ,waschungen bewirkten ,krftigung und einen geregelten ,blutlauf4 ,der ,knie- und ,schenkelgu bewirkten ,krftigung1 ,zusammenziehung und gleichen ,blutlauf4 ,die weiteren ,anwendungen sind in der ,woche eine ,waschung und zwei ,halbbder4 ,die ,wachholderbeeren bewirkten gute ,verdauung1 ,reinigung und ,ausleitung durch ,urin4 #b4 ,ein ,vater theilt mit3 ,mein ,sohn1 acht ,jahre alt1 hat an einem ,fue oberhalb des ,knies eine ,geschwulst4 ,das ,knie wird von ,woche zu ,woche dicker4 ,das ,knie selbst thut nicht weh1 schmerzlich aber ist die ,geschwulst oberhalb des ,knies4 ,es ist so fest anzufhlen1 wie ein harter ,knochen4 ,der ,fu unterhalb desselben ist bedeutend dnner und thut manchmal recht weh4 ,gehen kann der ,knabe noch1 aber das ,bein nur wenig biegen4 ,anwendungen3 ,der ,knabe soll #a7 tglich zweimal1 jedesmal zwei ,stunden lang1 um das ,knie und den geschwollenen ,oberschenkel warme ,heublumen winden4 ,dabei soll er im ,bett liegen4 #b7 ,jede ,nacht gekochtes foenum graecum um das ,knie winden1 dicht um die ,geschwulst4 ,so drei ,wochen fortmachen4 ,nach diesen drei ,wochen3 #a7 tglich zweimal ,wasser auf das kranke ,knie und den ,schenkel gieen2 #b7 tglich einmal zwei ,stunden lang ,heublumen herumbinden1 wie oben2 #c7 in der ,nacht foenum graecum herumbinden1 wie oben4 ,so drei ,wochen lang4 ,nach sechs ,wochen war der ,fu wieder ganz in ,ordnung4 ,wirkungen3 ,die ,heublumen weichten auf und sogen aus4 ,das foenum graecum wirkte in derselben ,weise1 nur noch strker1 auf die ,knochengeschwulst4 ,die ,gieungen bewirkten besseren ,blutlauf und ,krftigung des ,fues4 ,das ,wasser auf ,knie und ,schenkel bewirkte ,krftigung und ,erwrmung4 ,die ,ursache dieses ,leidens war ,anstauung des ,blutes1 das nicht mehr gehrig durch die ,kniegeschwulst in den unteren ,fu dringen konnte4 ,es entstand dehalb im ,schenkel eine ,geschwulst4 ,wie die ,kniegeschwulst nachgelassen1 konnte das ,blut wieder gehrig in das untere ,bein dringen1 und so kam das ganze ,bein wieder in ,ordnung4 ,gichtleiden4 #a4 ,der ,krankheitsbericht einer gndigen ,frau lautete folgendermaen3 ,ich leide schon seit vielen ,jahren unsgliche ,schmerzen durch ,gicht4 ,oft habe ich schon mehrere ,wochen lang im ,bette gelegen und habe mir in meinen ,schmerzen gewnscht1 da ich sterben knnte4 ,eine groe ,anzahl rzte haben mit mir viel versucht4 ,ich verbrauchte schon eine groe ,summe ,geldes1 besuchte mehrere ,bder und habe die schrfsten ,sachen zum ,einnehmen bekommen4 ,ich habe schon lngst alle ,hoffnung auf ,besserung aufgegeben und htte keinen ,versuch mehr gemacht1 wenn nicht ein durch die ,wasserkur ,geheilter mich dazu beredet htte und meine ,steifheit mir nicht die ,aussicht geben wrde1 da ich in kurzer ,zeit nicht mehr werde gehen knnen4 ,wie ich gewissenhaft alle ,vorschriften der rzte erfllte1 so frchte ich auch durchaus das kalte ,wasser nicht4 ,wenn selbst eine ,klte von acht bis zehn ,grad herrscht1 so will ich bereitwillig die kltesten ,anwendungen aushalten4 #ad ,tage hindurch wurden bei einer ,temperatur von acht bis elf ,grad folgende ,anwendungen gemacht3 ,jeden ,morgen im ,wasser gehen oder ,kniegu1 zwei ,stunden spter ein ,obergu1 jeden ,nachmittag ein ,halbbad1 eine halbe bis eine ,minute lang1 und jeden ,abend ein ,schenkelgu4 ,mitunter wurde auch ein ,sitzbad genommen1 eine ,minute lang4 ,die ,wirkung war1 da diese ,frau nach #ad ,tagen erklrte3 ,mir fehlt gar nichts mehr2 ich fhle mich so wohl und glcklich1 wie seit vielen ,jahren nicht mehr4 ,hatte ich frher immer ,frost1 so bin ich jetzt durch und durch warm4 ,ich habe den besten ,appetit und schlafe die ganze ,nacht4 ,wie wirkten hier die ,anwendungen8 ,die ,anwendungen an den ,fen leiteten das ,blut in diese1 verschafften ihnen ,naturwrme und ,kraft4 ,die ,obergsse bewirkten ,dasselbe im obern ,krper4 ,die ,halbbder verfolgten alle inneren verlegenen ,stoffe1 schafften sie fort1 strkten den ganzen ,krper und bewirkten eine allgemeine ,naturwrme4 ,die ,sitzbder wirkten besonders strkend auf die ,nieren und ,unterleibs-,organe4 #b4 ,ein ,bauernbursche1 #bd ,jahre alt1 sucht ,hlfe und erzhlt3 ,meine ,hnde haben groe ,beulen1 die ganz fest sind4 ,sie thun meistens recht weh1 besonders zur ,nachtzeit2 die ,kniee1 besonders das rechte1 sind stark geschwollen1 so da ich ganz steif bin4 ,ich kann mich oft gar nicht bcken1 besonders stark ist der ,schmerz bei ,witterungswechsel4 ,was ich bisher gethan durch ,einreiben1 ,einschmieren und ,einnehmen1 war ohne ,erfolg4 ,der ,kranke sah auch wirklich recht leidend aus4 ,folgende ,anwendungen wurden vorgeschrieben3 #a7 ,in der ,woche zwei warme ,bder #cg-dj ,grad ,celsius von gesottenem ,haberstroh mit drei ,wechseln und zwar jedesmal #aj ,minuten lang in das warme und eine halbe bis eine ,minute in's kalte ,wasser1 so dreimal1 statt dessen manchmal eine ,ganzabwaschung2 #b7 in der ,woche zweimal ein ,hemd anziehen1 ebenfalls in warmes ,haberstrohwasser getaucht1 #a #a_/b bis #b ,stunden lang2 #c7 die ,geschwlste an ,hnden und ,fen wurden tglich zwei bis vier ,stunden lang in angeschwellte ,heublumen eingewickelt4 ,nach zwei ,stunden aber muten die ,heublumen erneuert werden4 ,zum ,einnehmen bekam der ,kranke tglich eine ,tasse ,thee von #ab zerstoenen ,wachholderbeeren und etwas ,wermuth1 zehn ,minuten lang gesotten und in kleinen ,portionen1 whrend des ,tages zu trinken4 ,nach #af ,tagen zeigte sich der ,kranke1 die ,geschwlste waren bereits niedergegangen1 die ,steifheit hatte aufgehrt1 das ,aussehen war wie umgewandelt4 ,dieser ,kranke bekam dann weiter folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche einmal ein in ,haberstrohwasser getauchtes ,hemd anziehen1 und #a #a_/b ,stunden lang in demselben bleiben2 #b7 in der ,woche einen ,unterwickel von den ,armen ganz hinunter1 #a #a_/b ,stunden lang1 in ,haberstrohwasser getaucht2 #c7 die ,wachholderbeerkur4 ,nach #ad ,tagen erklrte sich der ,kranke fr ganz gesund und bekam als weiteren ,rath1 in der ,woche zwei ,halbbder zu nehmen1 um die ganze ,natur zu krftigen4 ,die ,wirkung der ,anwendungen ist diese3 ,die warmen ,bder greifen am tiefsten ein zur ,auflsung der ,giftstoffe2 der ,wechsel zwischen warm und kalt ist nothwendig1 damit die ,hitze nicht zu gro und die ,natur nicht zu sehr verweichlicht wird1 wirkt aber besonders strkend auf die ,natur4 ,die ,hemde wirken langsam auflsend und nebenzu ausleitend4 ,was die ,bder auf den ganzen ,krper wirkten1 das erreichten bei der ,geschwulst in erhhtem ,mae die angeschwellten ,heublumen4 ,der ,thee that das ,seinige im ,innern zur ,auflsung und ,reinigung4 ,die zweiten ,anwendungen waren eine gelinde ,fortsetzung der ersten4 #c4 ,von weiter ,ferne kommt ein ,schmiedmeister1 #ca ,jahre alt1 und erzhlt3 ,ich bin gnzlich arbeitsunfhig1 bin recht arm und kann fr meine ,familie den ,unterhalt nicht verdienen4 ,meine ,schultern sind zeitweilig geschwollen1 auch die ,kniee2 dann habe ich auch ,schmerzen am ganzen ,leibe1 da ich ,nchte hindurch nicht schlafen kann2 ,appetit selten4 ,so leide ich vier ,jahre1 und es steigerte sich bis jetzt das bel so1 da ich nichts mehr thun kann4 ,ich mute ,bder besuchen2 die rzte haben mir viel zum ,einnehmen verschrieben1 ich habe aber keine ,hilfe gefunden4 ,hier ist ,gichtleiden und ,rheumatismus ganz sicher4 ,zur ,heilung folgende ,anwendung3 #a7 ,acht ,tage lang tglich zwei ,obergsse und zwei ,schenkelgsse1 mit tglich zunehmender ,strke2 #b7 jeden dritten ,tag ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang2 #c7 tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut1 ,wachholderbeeren und etwas ,wermuth4 ,nach acht ,tagen weitere ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag ein ,halbbad1 eine ,minute lang2 #b7 jeden ,tag einen ,rckengu und starken ,obergu4 ,nach #ad ,tagen war der ,schmiedmeister soweit hergestellt1 da aller ,rheumatismus verschwunden1 jede ,geschwulst beseitigt1 guter ,schlaf und ,appetit eingetreten war und der ,mann gesund und ,gott dankend zu den ,seinigen zurckkehrte4 ,die ,obergsse und ,schenkelgsse wirkten erwrmend1 krftigend auf den ,krper und verdrngten den ,rheumatismus2 ebenso lsten diese ,gsse die vagirenden ,geschwlste4 ,die ,halbbder wirkten strkend auf den ganzen ,krper1 und der eingenommene ,thee entfernte im ,innern alle ungesunden ,stoffe4 ,um noch mehr ,kraft zu erhalten und die ,natur vor ,rckfall zu schtzen1 reichten zwei bis drei ,halbbder in der ,woche aus4 #d4 ,eine ,frau1 #db ,jahre alt1 hatte viele ,jahre hindurch ,gichtleiden und1 wie sie erzhlte1 ,unsgliches ausgestanden2 aber ,alles1 was sie gebraucht1 habe ihr nicht geholfen4 ,ganze ,nchte1 ja ,wochen hindurch habe sie nicht eine ,stunde ordentlich geschlafen4 ,geschwlste hatten sich nie gebildet4 ,diese ,frau bekam #a7 ,innerhalb drei ,wochen jeden ,tag ,ober- und ,kniegu2 #b7 dreimal in der ,woche ein ,halbbad und zweimal in der ,woche ,ganzwaschung4 ,eingenommen hatte sie tglich eine ,tasse ,thee in drei ,portionen von ,johanniskraut und ,schafgarbe mit ein wenig ,wermuth4 ,nach drei ,wochen hatte sie mehr als guten ,appetit1 konnte jede ,nacht sieben bis acht ,stunden schlafen1 und alle ,schmerzen waren verschwunden4 ,hier war die ,gicht mehr in den ,muskeln als in den ,gelenken2 dehalb wurde strkend auf den ganzen ,krper eingewirkt durch die ,gieungen4 ,diese bewirkten grere ,wrme und somit auch grere ,ausdnstung4 ,sie wurden noch untersttzt durch die ,waschungen1 die ebenfalls erwrmend und krftigend wirkten4 ,der ,thee wirkte auf gute ,sfte und ganz besonders auf ,regelung des ,blutlaufes1 woran es auch fehlte4 #e4 ,eine ,wittwe bekam alle vier ,wochen ein so schmerzliches ,kopfweh1 da sie wahnsinnig zu werden frchtete und gewhnlich zwei bis vier ,tage im ,bette liegen mute4 ,sie hatte frher an ,gicht gelitten2 die ,gicht ruhte jetzt im ,krper und brach nicht in der frheren ,weise aus2 um so gebrechlicher und berufsunfhiger hatte sie die ganze ,person gemacht4 ,hier ist angezeigt1 da eine allgemeine ,auflsung der ,gicht und alles dessen1 was sich damit verbunden hat1 eingeleitet und da der ganze ,krper innen und auen gereinigt werde4 ,denn gerade bei ,gicht und den mit ihr verbundenen ,anstauungen ist nicht blo das ,blut verdorben1 sondern das ,blut wird in seinem ,gange gestrt4 ,die besten ,anwendungen fr diesen ,fall sind3 #a7 jeden ,tag mu der ganze ,krper gewaschen werden mit ,wasser und etwas ,essig1 da die unterbrochene ,ausdnstung sich wieder einstellt2 #b7 mu der ganze ,krper in der ,woche dreimal gewickelt werden2 das ,tuch in ,haberstrohwasser getaucht4 -- ,so #ad ,tage lang2 dann kommen die ,halbbder jeden ,nachmittag und der ,obergu jeden ,morgen4 ,diese wirken auflsend und ausleitend4 ,nach innen wirkt am besten ,thee von ,schlehblthen mit ,hollunderblthen1 tglich zwei ,tassen in kleinen ,portionen zu trinken4 ,nach drei ,wochen war die ,krankheit geheilt und die ,hausfrau wieder gesund4 ,gliederkrankheit4 ,ein ,mdchen von #ad ,jahren hat die ,gliederkrankheit2 die ,fe und ,schultern waren geschwollen1 auch die ,hnde4 ,es war auch voll ,fieberhitze und tglich lngere ,zeit im strksten ,schwei1 hatte zudem keinen ,appetit und ,schlaf4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag ein ,hemd anziehen1 in warmen ,heublumenabsud getaucht2 #b7 jeden ,tag ganz waschen1 und wenn die ,hitze gro ist1 zweimal2 #c7 jeden zweiten ,tag ,ober- und ,kniegu2 #d7 tglich eine ,tasse ,thee von ,schafgarbe1 ,hollunderblthen und ,wachholderbeeren4 ,in drei ,wochen war die ,kur vorber4 ,das ,hemd bewirkte ,auflsung und ,ausleitung1 die ,waschungen ,krftigung1 der ,thee ,reinigung in den ,nieren2 berdie wirkte letzterer ,schwei treibend4 ,weitere ,anwendungen3 in der ,woche zwei ,halbbder und die ,wachholderbeerkur4 ,gliedersucht4 ,ein ,mdchen1 #bg ,jahre alt1 hatte schon fnfmal ,gliedersucht1 jedesmal mute sie acht bis zehn ,wochen im ,bette liegen und groe ,schmerzen ausstehen2 dabei war aller ,appetit und ,schlaf verschwunden4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,in der ,woche zweimal von unter den ,armen ganz hinunter einwickeln1 das ,tuch in ,wasser getaucht1 in dem ,haferstroh eine halbe ,stunde lang gesotten wurde1 #a #a_/b bis #b ,stunden darin liegen4 #b7 ,zweimal in der ,woche ein ,hemd anziehen1 ebenfalls in warmes ,haferstrohwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang2 #c7 zweimal in der ,woche den ganzen ,krper mit ,wasser und ,essig waschen vom ,bett aus und dann wieder in's ,bett2 #d7 tglich eine ,tasse ,thee trinken von ,johanniskraut1 ,salbei und ,wermuth4 ,diese ,kur dauerte vier ,wochen4 ,dann war die ganze ,natur im besten ,zustand1 die volle ,kraft1 guter ,appetit und ,schlaf vorhanden4 ,fr weiter wird gut sein in der ,woche ein ,hemd anziehen1 in warmes ,haferstrohwasser getaucht1 und ein ,halbbad in kaltem ,wasser4 ,nach sechs ,wochen kann auch das ,hemd wegbleiben und sind nur mehr ein oder zwei ,halbbder in der ,woche zu nehmen4 ,wirkungen3 ,das ,hemd und die ,wickel bewirkten ,auflsung1 die ,waschung ,krftigung4 ,der ,thee wirkt auf ,regelung des ,blutlaufes und gute ,verdauung4 ,die weiteren ,anwendungen schtzen die ,natur vor ,rckkfllen und erhalten den ,krper in seiner ,kraft4 ,halsleiden4 #a4 ,ein ,beamter brachte seinen ,sohn1 der nicht reden konnte4 ,er war #ad ,jahre alt und mute das ,studieren einstellen4 ,der ,vater erzhlt wie folgt3 ,vor #a #a_/b ,jahren wurde mein ,sohn heiser1 bekam krampfhafte ,zustnde im ,gesicht und ,mund1 so da er zuletzt stumm wurde4 ,ein ,arzt elektrisirte ihn lngere ,zeit hindurch ohne jeglichen ,erfolg2 er erklrte1 es mten die ,mandeln ausgeschnitten werden1 sonst komme die ,sprache nie wieder4 ,siebenmal wurden die ,mandeln ausgeschnitten oder1 besser gesagt1 herausgerissen4 ,es war wahrhaft ein ,martyrium4 ,jedesmal wurde mir der ,trost gemacht1 nach der ,operation werde die ,sprache pltzlich eintreten1 doch niemals trat sie ein4 ,da erklrte der ,arzt1 es liege noch eine ,mandel tiefer1 und es msse nochmals eine ,operation vorgenommen werden1 die aber erst nach einigen ,wochen vorgenommen werden knne1 weil sich der ,knabe mehr erholen msse1 da die ,operation ihn schwach gemacht habe4 ,ich dankte schlielich fr ,alles1 bezahlte meine ,schuld und gab zu verstehen1 da ich anderswo ,hilfe suche4 ,nun wurden ,versuche mit ,wasser gemacht4 #a7 ,tglich bekam der ,student zweimal einen ,obergu2 #b7 tglich einmal ein ,halbbad1 und #c7 ging er jeden ,tag den greren ,theil der ,zeit barfu4 ,nach drei ,wochen besuchte der ,beamte seinen ,sohn1 der von der ,ankunft seines ,vaters wute und ihm entgegen ging4 ,mit heller ,stimme grte der ,sohn seinen ,vater4 ,die ,stimme des ,sohnes und das ,aussehen desselben brachten dem ,vater die ,thrnen in die ,augen4 ,er fand den ,sohn ganz frisch und gesund1 und an der ,stimme war keine ,spur von ,gebrechen1 im ,gegentheil1 sie war klarer und strker als je4 ,hier war also keine ,spur von ,mandeln1 die beseitigt werden muten4 ,sicher hat der ,knabe sich eine kleine ,erkltung in ,kopf und ,hals zugezogen und war sein ,leiden weiter nichts als rheumatischer ,krampf4 ,die ,obergsse strkten den ganzen ,oberkrper1 mithin auch die ,sprachorgane4 ,die ,halbbder krftigten den ganzen ,krper2 das ,barfugehen befestigte und hrtete das ,nervensystem ab1 und somit war das bel nicht blo gehoben1 sondern auch der ganze ,krper in einem besseren ,zustand als vorher4 ,bei dieser ,gelegenheit mu ich wieder ausrufen3 ,wenn doch die ,jugend an ,abhrtung gewhnt wrde6 ,wie viel ,elend wrde beseitigt bleiben6 ,der ,junge selbst bemerkte3 ,so lange ich lebe1 werde ich von ,zeit zu ,zeit barfugehen4 #b4 ,ein ,frulein1 #ba ,jahre alt1 wurde heiser und verlor die ,stimme1 so da sie keinen deutlichen ,ton mehr geben konnte4 ,ein herbeigerufener ,arzt verordnete ,inhalieren4 ,so wurde sechs ,wochen inhaliert1 doch ohne ,erfolg4 ,ein zweiter ,arzt hat wieder lngere ,zeit hindurch ausgepinselt und nebenbei auch elektrisirt2 aber die ,stimme kam nicht4 ,so wurde #c_/d ,jahre fortgemacht ohne jeglichen ,erfolg4 ,aus dieser ,noth sollte wieder das ,wasser helfen4 ,fnf ,tage hindurch bekam das ,mdchen tglich zweimal1 auch dreimal einen ,obergu und einen ,schenkelgu1 und zweimal mute es im ,wasser gehen4 -- ,am fnften ,tag kam1 whrend der ,obergu angewendet wurde1 pltzlich die ,stimme1 aber nur auf eine ,viertelstunde1 und blieb bis zum sechsten ,tage aus4 ,whrend des ,obergusses am sechsten ,tag bekam sie die ,stimme wieder1 und diese blieb ohne ,unterbrechung1 so da das ,frulein mit heller ,stimme singen konnte1 ohne den geringsten ,nachtheil zu fhlen4 -- ,nach sechs ,wochen bekam ich ,nachricht1 da das bel vollstndig beseitigt sei4 ,harnbeschwerden4 #a4 ,ein ,mann1 #ej ,jahre alt1 erzhlt1 er habe groe ,beschwerden mit dem ,wasserlassen2 manchmal stehe es recht lang an1 und dann kommen auch wieder ,zeiten1 wo er tglich recht oft ,wasserlassen msse4 ,schmerzen habe er nicht besonders viel1 auer wenn ,harnverhaltung eintrete4 ,hier ist sicher ,naturschwche vorhanden1 auf welche die khle ,luft wie die ,wrme nachtheilig einwirken kann4 ,es ist der ganze ,krper zu krftigen1 mit groer ,vorsicht auch fr allgemeine ,naturwrme zu sorgen4 ,in diesem ,fall ist am besten3 ,zweimal jeden ,tag ein ,obergu1 einmal ein ,kniegu und am ,abend ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 #ad ,minuten lang4 ,so drei ,tage lang2 dann tglich ,obergu und ,schenkelgu und jeden zweiten ,tag ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 ,nach innen ist am besten3 ,tglich eine ,tasse ,thee1 in kleinen ,portionen1 von #ab ,wachholderbeeren1 zerstoen und mit etwas ,zinnkraut1 #aj ,minuten lang gesotten4 -- ,nach #ab ,tagen war dieser ,kranke gesund4 -- ,um dem bel fr die ,zukunft vorzubeugen1 ist ,kniegu und ,halbbad1 jedes in der ,woche zweimal1 das beste ,mittel4 #b4 ,ein ,mann bringt vor3 ,ich bin #df ,jahre alt und habe seit zwei ,jahren1 nachdem ich mich einmal vernt und erkltet habe1 ,harnbeschwerden4 ,sobald ich mich ein wenig erklte1 ist die bel da1 und ich bekomme dann groe ,schmerzen4 ,wenn die ,witterung recht warm ist1 dann ist es manchmal ziemlich gut4 ,hier mu gesorgt werden1 da eine hhere ,naturwrme erreicht wird1 da aller ,krankheitsstoff1 der sich angesetzt1 aufgelst und entfernt wird1 und da die ,harnorgane1 die dadurch gelitten haben1 gestrkt werden4 ,die ,anwendungen sind folgende3 #a7 ,jeden ,tag zwei ,obergsse und zwei ,schenkelgsse4 #b7 ,den einen ,tag ein warmes ,sitzbad mit angeschwellten ,heublumen und gesottenem ,haferstroh #ab-ae ,minuten1 den andern ,tag ein kaltes ,sitzbad1 eine ,minute lang4 ,so acht bis zehn ,tage lang4 ,dann3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ein ,halbbad4 ,dazu gehrt aber noch #b7 fleiig barfu gehen4 ,nach drei ,wochen war der ,kranke gesund1 und um die ,natur noch weiter zu strken1 war nothwendig3 ,in der ,woche ein ,sitzbad1 eine ,minute lang1 kalt1 und zwei ,halbbder4 ,whrend der ganzen ,kur hat der ,kranke tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut1 ,dornschlehblthen und ,wachholderbeeren1 zehn ,minuten lang gesotten1 in drei ,portionen whrend des ,tages getrunken4 ,die ,obergsse1 ,knie- und ,schenkelgsse wirken strkend und erwrmend1 rtteln das ,krankhafte auf und beseitigen es4 ,das kalte ,sitzbad greift strkend und auflsend ein2 das warme ,sitzbad untersttzt die schwache ,naturwrme1 damit nicht die ,klte den ,sieg bekomme4 ,der ,thee von ,dornschlehblthen ist schwach harntreibend1 reinigend1 besonders mit ,zinnkraut verbunden1 und in gleicher ,weise auch die ,wachholderbeeren1 die noch besonders den ,magen zu guter ,verdauung strken4 #c4 ,ein ,mdchen1 #bb ,jahre alt1 hat sich whrend eines ,gewitters ganz durchnt1 bald darauf ein starkes ,fieber bekommen und kann nur unter groen ,schmerzen ,wasser machen4 ,weil dieses bel noch nicht lange dauert und durch die ,verkltung eine ,entzndung eingeleitet wurde1 so kann leicht rasche ,hilfe gebracht werden1 indem schnell eine knstliche ,wrme der unterlegenen ,naturwrme zu ,hilfe kommt und auf diese ,weise die ,klte verdrngt4 ,die ,kranke sitze ungesumt auf einen ,leibstuhl1 in welchem ein ,gef mit heiem ,wasser ist1 in welches ein paar ,hnde voll ,heublumen geworfen sind4 ,der aufsteigende ,dampf kommt auf den bloen1 von oben gut bedeckten ,leib1 und innerhalb #ah-bj ,minuten wird der ,unterleib oder auch der ganze ,leib schon in ,schwei sein4 ,die ,kranke lege sich gleich darauf in's ,bett1 und wird dieselbe noch einige ,zeit in gelindem ,schweie sein4 ,nach innen nehme sie eine ,tasse warmen ,thee von ,schafgarbe und ,zinnkraut oder ,johanniskraut4 ,durch diese ,anwendung wird die ,naturwrme stark untersttzt1 die ,klte wird verdrngt4 ,im ,innern wird ebenfalls durch den warmen ,thee die eingedrungene ,klte verdrngt und die ,harnausscheidung ermglicht4 -- ,nach #f-h ,stunden soll die ,kranke sich ganz waschen mit kaltem ,wasser4 ,dadurch wird wieder eine gleichmige ,naturwrme hergestellt und von der ,natur der aufgeregte ,zustand entfernt4 ,sollte eine einmalige ,waschung nicht ausreichen1 so kann den ,tag darauf noch eine zweite vorgenommen1 zudem sollen tglich #f-h ,wachholderbeeren gegessen werden4 ,hautausschlge und ,geschwre 7,masern1 ,scharlach c474 #a4 ,kaum hat der ,frhling an den ,bumen die ,bltter in herrlichem ,grn hervorgebracht1 so sieht man auch schon an einem greren ,theile der ,bume einzelne ,blttchen1 die gelb werden und abstehen1 mithin schon jung krank geworden sind4 ,die ,ursachen mgen verschieden sein1 besonders wenn an einem ,bumchen alle ,bltter verwelken4 hnlich ist es auch in der menschlichen ,natur4 ,die ,kinder bekommen oft schon in den ersten ,wochen1 ,monaten oder ,jahren1 wenn sie auch vorher gesund und krftig sind1 einem ,baume im ,frhling gleich1 gerthete ,flecken2 man bezeichnet sie mit den ,namen ,masern1 ,scharlach1 ,nesseln1 ,flechten4 ,diese ,kinderkrankheiten rauben in jedem ,jahre ,tausenden das ,leben2 ich bin jedoch der berzeugung1 da1 wenn eine ,mutter recht vorsichtig ist1 kein ,kind sterben wird1 falls es sonst gesunde ,organe hat4 ,man findet diese ,krankheiten aber nicht blo bei den ,kindern1 sondern auch gerne bei den ,erwachsenen1 selbst bei den krftigsten ,naturen2 die ,grnde mgen verschieden sein4 ,eine ungesunde ,kost wird nicht das beste ,blut geben1 ebenso ungesunde ,luft in den ,schlafzimmern1 vor ,allem aber zu groe ,verweichlichung1 die ,schlaffheit bewirkt1 und wo diese einmal ,eingang gefunden hat1 wird schwer mehr das ,ungesunde ausgeschieden werden1 und der ,gesundheitszustand wird abnehmen4 ,beispiele machen ,die klar4 ,eine ,mutter merkt1 da ihr zweijhriges ,kind keine ,ruhe hat1 weint und schreit4 ,sie fhlt1 da die ,kindesnatur eine ungewhnliche ,hitze hat4 ,sie merkt auf einmal1 da das ,kind auf dem ,rcken kleine ,flecken 7,ausschlag7 bekommt4 ,sie hat das ,zeichen1 da ,ungesundes im ,krper ist und aus demselben herausschaut1 wie man zum ,fenster hinausschaut4 ,die ,mutter sume nicht1 dem ,kinde ein ,hemd anzulegen1 in warmes ,wasser getaucht1 in das etwas ,salz geworfen ist1 wickle es in eine ,decke und lege es ins ,bett2 das ,kind wird bald schlafen4 ,beim ,aufwachen soll das ,hemd abgenommen werden1 und sie wird sehen1 da sich viele ,flecken schon gebildet haben und somit kranker ,stoff ausgeschieden ist4 ,wenn sie nach einigen ,stunden merkt1 da das ,kind wieder ,fieber hat1 so wasche sie dasselbe1 aber nur ganz kurz1 ohne abzutrocknen1 mit frischem ,wasser4 ,so kann sie es im ,tage zwei- oder dreimal thun1 je nachdem die ,hitze grer oder geringer ist4 ,auch das ,hemd kann jeden ,tag angelegt werden4 ,nach #c-d ,tagen wird das ,kind von diesem ungesunden ,stoffe gereinigt sein und wieder gedeihen4 #b4 ,max1 sechs ,jahre alt1 bekommt heftiges ,fieber und ,kopfschmerzen1 kann nicht essen und hat groen ,durst4 ,man befrchtet1 es sei ,scharlach1 welcher gerade im ,orte herrscht4 ,weil der ,knabe doch nicht auf sein kann1 so soll man ihn jede ,stunde1 wenn der ,krper viel ,hitze hat1 ganz waschen und so #a-b ,tage fortmachen1 bis die ,hitze nachlt2 kommt sie aber wieder1 dann soll er aufs ,neue gewaschen werden4 ,kommt dann ,scharlach heraus1 so ist ,die ganz recht2 nur fleiig fortwaschen4 ,kommt aber kein wirklicher ,scharlachflecken heraus1 so ist der ,krankheitsstoff durch die ,poren bereits ausgeleitet4 ,in beiden ,fllen ist geholfen4 #c4 ,ein ,mdchen1 acht ,jahre alt1 klagt1 ihm thue ,alles am ,krper recht wehe1 es knne nicht mehr gehen und stehen und habe am rechten ,fue zwei groe rothe ,flecken1 die stark brennen4 -- ,es sind hier ungesunde ,stoffe vorhanden4 ,das ,kind soll tglich einigemal ganz gewaschen werden1 oder es soll ihm einigemal in der ,woche ein nasses1 grob-leinenes ,hemd angezogen werden1 in welchem es1 gut eingewickelt1 #a #a_/b ,stunden lang im ,bett bleibt4 ,es soll der ganze ,krper behandelt werden2 je mehr ,flecken sich zeigen1 um so rascher folgt die ,heilung4 ,nur nicht ,angst haben1 da bei den ,ausschlgen die ,waschung schade4 ,der ,beweis hiefr ist ja gegeben dadurch1 da durch die ,anwendungen der ,ausschlag hervorgelockt wird4 #d4 ,ein ,mdchen1 #bf ,jahre alt1 erzhlt3 ,vor zwei ,jahren habe ich mich einmal stark vernt und groes ,fieber bekommen4 ,seit dieser ,zeit bin ich nie mehr gesund4 ,es fehlt mir der ,appetit und ,schlaf2 ich bin so kraftlos1 da ich nur kleine ,hausarbeiten verrichten kann2 besonders habe ich alle vier ,wochen viele ,krmpfe und bestndig ,ausschlag1 bald auf dem ,rcken1 dann an den ,schenkeln oder andern ,theilen des ,krpers4 ,wenn der ,ausschlag stark heraus ist1 dann ist mir am wohlsten2 wenn er bereits verschwunden ist1 am schlimmsten4 ,diese ,person hat sich also verdorben1 und die ganze ,natur hat eine groe ,strung erlitten4 ,sie hat ihre geregelte ,transspiration verloren1 und es hat sich dann ,ungesundes im ,krper gebildet1 das bald da1 bald dort einen ,ausweg sucht4 ,dieser ungesunde ,stoff mu ausgeleitet1 die ,unordnung im ,blut beseitigt1 die ganze ,natur mehr belebt und gestrkt werden4 ,die kann geschehen durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,jeden zweiten ,tag eine ,ganzwaschung mit ,wasser und ,salz darin4 ,dadurch wird die ,krperwrme erhht und eine gleiche ,ausdnstung befrdert4 #b7 ,jeden dritten ,tag einen kurzen ,wickel1 der die kranken ,stoffe auflst und aussaugt1 das ,tuch in ,heublumenwasser getaucht4 #c7 ,jeden dritten ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu zur ,krftigung und zu grerer ,thtigkeit in allen ,theilen4 #d7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad2 ,die wirkt strkend und ausscheidend auf die ganze ,natur4 ,nach innen3 #a7 ,tglich eine ,messerspitze voll weien ,pulvers zur ,krftigung der ,natur1 #b7 tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut1 ,salbei und ,wermuth4 ,die wirkt auf guten ,magen1 gute ,sfte und ,regelung des ,blutes4 ,in vier ,wochen war der ganze ,krper in der ,ordnung4 ,zur weiteren ,befestigung und ,erhaltung der ,gesundheit in der ,woche #b-c ,halbbder4 ,so armselig diese ,person beim ,beginn der ,kur sich gefhlt1 so glcklich war sie nachher4 #e4 ,eine arme ,frau zeigte mir ihre ,hand1 die ganz scharlachroth war4 ,ein bestndiger ,ausflu aus der ,hand hatte die ,haut gleichsam zerfressen4 ,sie bat um ,hilfe2 sie habe das ,leiden seit sechs ,wochen1 und was sie gethan habe1 sei ohne gnstige ,wirkung geblieben4 ,der ,schaden greife immer weiter um sich4 ,der ,anfang sei ein kleiner ,rothlauf gewesen1 und sie habe geglaubt1 das habe nicht viel ,bedeutung4 ,ich rieth1 tglich zweimal ,folgendes anzuwenden3 ,angeschwellte ,heublumen werden um die ,hand gebunden1 da der ganze ,schaden berall mit ,heublumen bedeckt ist4 ,die ,heublumen sollen nicht hei1 sondern angenehm warm sein2 zwei ,stunden mssen dieselben liegen bleiben4 ,anfangs wurde der ,schaden noch rger2 nach sechs ,tagen besserte sich die ,hand1 und in #ab ,tagen war sie wieder geheilt4 ,dieses ,weib war frher gesund und hatte nie solchen ,ausschlag gehabt1 und dehalb war es nur ein recht vergifteter ,rothlauf4 ,daher hat auch eine rasche ,ausleitung eine baldige ,heilung zur ,folge gehabt4 #f4 ,ein ,herr erzhlt3 ,ich habe einen ,ausschlag auf dem ,kopf unter den ,haaren1 besonders aber unter meinem starken ,bart1 degleichen auf der ,schulter4 ,im ,gaumen und ,rachen empfinde ich oft brennende ,schmerzen4 ,vier rzte habe ich gebraucht2 es wurden viele ,salben eingerieben1 mit verschiedenen ,wassern wurde mein ,kopf gewaschen1 auch ,mineralwasser habe ich gebraucht1 aber ,alles vergebens4 ,der ganze ,zustand wird eher schlimmer als besser4 ,wie kann ich von diesem bel frei werden8 ,antwort3 #a7 ,jede ,woche zwei ,kopfdmpfe1 #bj ,minuten lang1 darauf krftig abwaschen4 #b7 ,in jeder ,nacht den ganzen ,krper waschen4 #c7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut und #aj-ab ,wachholderbeeren1 #aj ,minuten lang gesotten1 in drei ,portionen trinken4 ,so drei ,wochen lang4 ,dieser ,ausschlag kommt von ,ungesundheit im ganzen ,krper4 ,durch ,dampf werden die ,poren geffnet1 die ,ungesundheit aufgelst und ausgeleitet4 ,die ,waschungen strken den ,krper zur ,ausscheidung4 ,der ,thee wirkt reinigend und auflsend4 ,hfte1 verschobene4 ,mir wurde ein ,mdchen aus einer groen ,stadt gebracht1 zehn ,jahre alt2 das ,gesicht deutete auf die ,blthe des ,lebens4 ,doch jeder ,fu hatte eine eigene ,maschine1 in die er fest eingeschnallt war4 ,ein ,fu war ungefhr fnf ,centimeter krzer als der andere2 zudem stack auch der ,oberleib in einer eigenen ,maschine1 die rechte ,hfte war ganz verschoben4 ,es ging dabei an zwei ,krcken und war auch mit diesen nicht im ,stande1 eine lngere ,strecke zu gehen4 ber vier ,monate schleppte sich das arme ,kind mit diesen drei ,maschinen herum1 nachdem alle mglichen ,versuche vorausgegangen waren4 ,durch die ,maschinen sollten die ,fe in ,ordnung gebracht und das ,rckgrat durch die ,einzwngung steif werden4 -- ,so weit half die ,wissenschaft6 ,ich machte nun einen ,versuch1 lie alle drei ,maschinen entfernen und das ,kind auf eine feste ,matratze legen4 ,soweit es leicht mglich war1 wurde die ,ausbiegung an den ,hften eingeschoben1 was in drei ,sekunden gelang4 ,die ,fe wurden neben einander gelegt1 und so wurde das in ,ordnung gelegte ,kind mit einem ,tuche umwunden1 von unter den ,armen bis an die ,kniee2 das ,tuch1 das auf dem ,leib lag1 wurde in ,heublumenwasser getaucht4 ,dieser ,wickel dauerte tglich zwei ,stunden4 ,tglich bekam das ,kind dreimal einen ,schenkelgu mit zwei ,gieern voll frischen ,wassers4 ,nachdem so fnf ,tage fortgemacht worden1 konnte das ,kind schon gerade stehen2 auch der ,rcken blieb gerade4 ,die ,anwendungen wurden weiter fortgesetzt1 und nach #ad ,tagen konnte das ,kind langsam1 allein und ganz gerade gehen1 natrlich nur krzere ,strecken4 ,nach drei ,wochen hatte das ,kind schon bedeutende ,fortschritte gemacht4 ,es ging so gerade wie andere ,kinder4 ,beide ,fe waren gleich lang1 und auer einer weitern ,erholung fehlte ihm nichts mehr4 ,die volle ,kraft erreichte das ,kind nach sechs ,wochen4 ,das ,auffallende dabei war1 da das ,kind gut genhrt war1 ganz ungewhnlich frisch und gesund aussah1 kurz ein stattliches ,kind war4 ,am ganzen ,krper konnte man nichts ,unrechtes finden1 blo das linke ,knie war etwas angeschwollen1 schmerzhaft und steif4 ,dieser ,fu wurde aber fr den gesunden gehalten1 weil er der lngere war4 ,ich fhrte zwei rzte zu diesem ,kinde1 um ihr ,urtheil zu hren4 ,der eine sagte3 ,hier hat die ,wissenschaft kein ,wort2 sie konnte dehalb wohl ,maschinen anlegen1 aber das ,kind nicht heilen2 der andere erklrte3 ,hier kann die ,wissenschaft nichts thun4 ,ich beurtheilte die ,sache so3 ,das ,kind hat am ,knie des linken ,fues1 wo der ,schmerz und die ,steifheit war1 einen kranken ,stoff1 sei es durch ausgetretenes ,blut oder durch ,reibung oder ,schlag1 bekommen4 ,durch eine innere dadurch entstandene ,entzndung litt auch der ,knochen2 somit gab dieser ,fu nach1 und die weichen ,gebeine verschoben sich1 wie wenn ein schwacher ,balken seine ,last nicht zu tragen vermag4 ,das ,kind mute somit durch die ,ruhe und rechte ,haltung1 sowie durch die ,anwendungen gekrftigt1 aber auch der ,krankheitsstoff aus dem ,knie ausgeleitet werden1 was in der ,that geschehen ist dadurch1 da das ,knie tglich #b-d ,stunden mit angeschwellten ,heublumen umwunden wurde4 ,kinderkrankheiten 7einige74 #a4 ,eine ,mutter erzhlte3 ,ich habe einen ,knaben1 der gesund und frisch zur ,welt gekommen war und sechs ,wochen hindurch gedieh4 ,nachher aber bekam er einen aufgedunsenen ,krper1 konnte nicht mehr gut schlafen1 weinte viel und blieb jetzt zehn ,wochen fast immer gleich4 ,was hat hier gefehlt8 ,dieses ,kind hat zu frh zu schwere ,nahrung bekommen1 welche nicht ertragen und gehrig verwerthet werden konnte4 ,es fllte sich dehalb der ,krper zu stark1 es entwickelten sich zu viele ,gase1 und so mute die kleine ,maschine in ihren ,funktionen erliegen4 ,dieser ,knabe soll3 #a7 tglich mit kaltem ,wasser ganz und flchtig gewaschen1 aber nicht abgetrocknet werden1 #b7 in der ,woche zweimal und spter einmal ganz eingewickelt werden von unter den ,armen hinunter4 ,so vier ,wochen lang2 dann soll er blo jeden ,tag einmal mit kaltem ,wasser gewaschen werden1 #c7 tglich ,eichelkaffee mit ,milch in kleinen ,portionen bekommen und allmlig an die einfachste ,kost gewhnt werden4 ,nachdem diese ,anwendungen acht ,wochen hindurch gebraucht wurden1 war der ,knabe frisch und gesund4 ,der ,eichelkaffee mit ,milch gibt dem ,kind krftige ,nahrung1 die ,gasfabrik hrt somit auf1 und es wird dem ,kind leichter und wohler4 ,durch die ,waschungen wird die ,natur gekrftigt und so die verlorne ,gesundheit wieder hergestellt4 ,die ,wickel wirken auf den ,krper auflsend und strkend4 #b4 ,ein ,kind1 #c_/d ,jahre alt1 hat ganz trbe1 angeschwollene ,augen mit stark angelaufenen ,lidern4 ,es kann unmglich in die ,helle sehen4 ,der ganze ,kopf scheint viel zu gro1 ist ganz aufgedunsen4 ,die ,gesichtsfarbe ist todtenbla1 der ,leib um die ,hfte viel zu dick1 ,hnde und ,fe sind ganz abgemagert4 ,die meiste ,zeit weint und jammert das ,kind4 ,dieses ,kind hat unreines ,blut und ist dehalb sehr geschwcht4 ,die ,nahrung erzeugte kein gutes ,blut1 somit entstand allseitige ,anstauung1 und konnten die ,extremitten nicht gehrig genhrt werden4 ,das ,kind soll3 #a7 tglich1 nur eine ,minute lang1 in ein warmes ,bad von #cj ,grad ,celsius1 gleich darauf1 nur #b-c ,secunden lang1 in's kalte ,wasser getaucht werden1 #b7 tglich einmal mit ,wasser und ,essig abgewaschen und unabgetrocknet wieder in's ,bett gelegt werden1 #c7 jeden zweiten ,tag und nach acht ,tagen jeden dritten ,tag eine ,stunde lang in ein ,tuch gewickelt werden1 das vorher eingetaucht wurde in warmes ,wasser1 in welchem ,heublumen oder ,haberstroh gesotten worden1 #d7 tglich dreimal1 jedesmal #d-e ,lffel voll schwarzen ,malzkaffee1 mit ,zucker oder besser ,honig verst1 trinken4 -- ,die brige ,kost soll ganz einfach sein1 ohne alles ,geistige und ,gewrz4 ,in vier ,wochen war das ,kind gesund und krftig4 ,das wiederhergestellte ,kind soll fr weiter3 #e7 tglich kalt und rasch abgewaschen1 aber nicht abgetrocknet werden2 oder noch besser1 den einen ,tag kalt gewaschen1 den andern kalt gebadet1 drei ,secunden lang1 aber immer nur ,hnde und ,fe abgetrocknet werden4 ,das warme ,bad erhht die ,naturwrme des ,kindes1 damit das kalte ,wasser besser wirken kann1 da sonst die ,naturwrme zu schwach wre4 ,der ,malzkaffee reinigt die ,natur im ,innern und erzeugt gute ,stoffe fr das ,blut4 ,der ,wickel zieht durch die ,poren alle faulen ,stoffe aus4 #c4 ,ein ,kind1 #e ,jahre alt1 ist mehr als zur ,hlfte blind1 hat rechts und links am ,hals ,drsenerhhungen wie eine ,welschnu2 der ,krper ist ganz ungewhnlich dick und aufgelaufen4 ,es hat keinen ,appetit1 nimmt fast keine ,nahrung1 am liebsten noch ,bier und ,wein4 ,dieses ,kind hatte von ,geburt an krankhaftes ,blut1 oder letzteres wurde durch verkehrte ,nahrung krankhaft gemacht4 ,in ,folge dessen fehlte die gehrige ,ausdnstung2 es entstand allseitige ,anstauung im ,kopf1 ,hals und ,leib und dadurch ungeregelter ,blutlauf4 ,zur ,heilung ,folgendes3 ,das ,kind soll3 #a7 tglich in ,heublumen eingewickelt werden1 warm -- eine ,stunde lang2 #b7 tglich mit ganz kaltem ,wasser recht schnell abgewaschen werden2 #c7 tglich #c-e ,mal #d-e ,lffel voll ,milch bekommen1 in welcher etwas gemahlener ,fenchel gesotten wurde4 -- ,so zwlf ,tage lang4 ,nach #ab ,tagen soll der ,wickel nur jeden dritten ,tag1 die ,waschung aber tglich zweimal vorgenommen werden4 ,ist dann das ,kind ganz gesund1 so soll es tglich kalt gewaschen werden oder #d-e ,secunden lang ein kaltes ,bad bekommen4 ,die ,kost soll recht einfach und nahrhaft sein und nur in kleinen ,portionen1 aber fters gereicht werden4 ,der ,heublumenwickel wird alles berflssige auflsen und aufsaugen4 ,das kalte ,wasser wird die ,natur strken und die ,naturwrme vermehren4 ,die ,milch gibt gute ,nahrung1 der ,fenchel krftigt den ,magen und leitet die ,gase aus4 #d4 ,eine ,mutter bringt ihre neunjhrige ,tochter und erzhlt3 ,meine ,tochter hat schon mehrere ,wochen den sogenannten blauen ,husten4 ,wenn der ,husten anfngt1 steigert er sich und wird so heftig1 da sie ganz blau wird1 und man glaubt1 sie msse ersticken4 ,dann hat sie fter geschwollene ,hnde und ,fe4 ,der ,herr ,doktor hat gesagt1 sie habe ,nierenkatarrh4 ,alles1 was angewendet wurde1 hat nichts geholfen1 wenigstens bleibt es immer beim ,alten4 ,es ist kein ,appetit und kein ,schlaf da4 ,was ist doch anzufangen8 ,folgendes3 #a7 ,viermal in der ,woche soll das ,kind bis unter die ,arme ganz eingewickelt werden4 ,das hiezu gebrauchte ,tuch mu in warmes ,wasser getaucht werden1 in welchem ,heublumen gesotten wurden4 #b7 ,zweimal in der ,woche ein ,vollbad nehmen1 so warm1 wie von der ,sonne im ,sommer erwrmt1 also ungefhr #ai ,grad ,celsius #a_/b-a ,minute lang4 #c7 ,tglich dreimal je #d-f ,lffel ,thee trinken von ,johanniskraut1 ,schafgarbe und ,brennesseln4 ,in #ad ,tagen war das ,kind geheilt4 ,der ,husten war verschwunden1 ,arme und ,fe frei von ,geschwulst1 und der ,urin war in der ,ordnung4 ,zur ,krftigung und ,erhaltung der ,gesundheit mute das ,mdchen noch einige ,zeit in der ,woche #a-b ,halbbder nehmen1 #a_/b ,minute lang4 ,die ,anwendungen wirkten1 wie folgt4 ,die ,wickel lsten auf und leiteten alle ungesunden ,stoffe1 alle ,hitze und ,entzndung aus und dmpften jeden ,reiz zum ,husten4 ,die ,bder krftigten den ganzen ,krper und die ,natur4 ,der ,thee wirkte im ,inneren auf ,ableitung aller verlegenen1 schlechten ,stoffe1 und so wurde das arme ,mdchen wieder gesund4 ,kopfleiden4 #a4 ,augustin1 #eb ,jahre alt1 klagt ber ,folgendes3 ,durch #ab ,jahre habe ich immer ,kopfleiden4 ,anfangs machte ich mir nicht viel daraus1 es steigerte sich aber so1 da ich berufsunfhig bin4 ,ich fhle bestndig schmerzlichen ,druck oben auf dem ,kopfe2 frher hatte ich keinen ,schwindel1 und jetzt steigert er sich von ,monat zu ,monat4 ,ich mu oft aufmerken1 da ich auf dem ,wege zurecht komme4 ,mein ,unterleib ist auch nicht in ,ordnung1 ist regelmig stark aufgetrieben1 und selten sind meine ,fe warm4 ,mein ,gewicht betrgt #bjf ,pfund4 ,gelebt habe ich ordentlich2 denn wenn ich mich im ,essen und ,trinken nicht sehr in ,acht genommen1 so wre ich schon lngst arbeitsunfhig4 ,wer kann mir helfen8 ,ich werde jeder ,anordnung ,folge leisten4 ,ich habe schon mehrere rzte gehabt1 bin allen ,anordnungen nachgekommen1 habe aber nie ,hilfe1 hchstens auf kurze ,zeit ,linderung bekommen4 ,die ,anwendungen sind folgende3 ,tglich einmal ,kniegu und barfu im ,wasser gehen4 ,jeden ,morgen einen ,obergu1 jeden ,nachmittag einen ,rckengu4 ,so #ab ,tage lang4 ,die ,fe waren in ,folge dieser ,anwendungen fast immer warm1 der ,druck auf den ,kopf hat zum grten ,theil nachgelassen4 ,der ,schlaf1 der vorher sehr schlecht war1 stellte sich immer mehr ein4 ,durch ,urin hat sich tglich recht viel kranker ,stoff ausgeschieden4 ,das ,aussehen war wie umgewandelt4 ,die weiteren ,anwendungen waren3 ,jeden ,morgen einen ,schenkelgu und ,obergu1 jeden ,nachmittag ein ,halbbad4 ,so #ad ,tage hindurch4 ,whrend dieser ,kur wurde zur ,auflsung1 ,reinigung und ,ausleitung nach innen im ,wechsel gebraucht3 ,wermuthextract1 dann ferner ,extracte von ,zinnkraut1 ,hagebutten und ,wachholderbeeren4 ,augustin erklrte dann3 ,mein ,kopfweh ist weg1 meine ,fe sind ganz warm1 ,appetit und ,schlaf gut4 ,das ,gewicht hat um einige ,pfund sich vermindert2 der ,umfang aber ist um ,vieles kleiner geworden4 ,was hat hier gefehlt8 ,das ,blut drang zu sehr in den ,kopf1 daher die kalten ,fe und ,hnde1 wo nur theilweise mehr ,blut war4 ,im ,unterleib waren grere ,anstauungen1 die viel ,gase bewirkten4 ,die ,kniegsse leiteten das ,blut abwrts4 ,die ,obergsse krftigten den ,oberkrper und preten die schwammige ,natur zusammen4 ,die ,schenkelgsse setzten fort1 was der ,kniegu begonnen4 ,die ,halbbder krftigten den ganzen ,krper und brachten mit dem ,rckengu den ganzen ,blutlauf in grere ,thtigkeit4 ,die ,mittel nach innen wirkten auflsend1 reinigend und bewirkten gute ,verdauung4 ,auf diese ,weise waren die belstnde beseitigt1 und der ,krper mute gesund werden4 #b4 ,margaretha1 #bh ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin nie ohne ,kopfschmerzen1 blo sind sie den einen ,tag etwas gelinder als den andern4 ,hufig sind sie so stark1 da ich schon oft gedacht habe1 ich werde noch wahnsinnig4 ,meine ,hnde und ,fe sind regelmig kalt1 und alle vier ,wochen habe ich regelmig ,kopf- und ,leibschmerzen1 so da ich gewhnlich vier bis fnf ,tage im ,bett liegen mu4 ,sonst wrde mir nichts fehlen4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag zweimal im ,wasser gehen bis an die ,kniee2 #b7 jeden ,tag zweimal ,obergu1 jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad4 ,so acht ,tage lang4 ,nach diesen acht ,tagen jeden ,morgen ,knie- und ,obergu1 jeden ,nachmittag ,halbbad4 ,nach #ad ,tagen war der ,kopfschmerz gnzlich beseitigt1 die ,fe und ,hnde hatten die volle ,wrme4 ,der ,appetit war gut1 und der verlorene ,schlaf hatte sich wieder eingestellt4 ,nach innen wurde angewendet acht ,tage lang tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut und ,schafgarbe1 in der folgenden ,woche von ,johanniskraut und ,wermuth4 ,wie wirkte hier die ,anwendung8 ,ganz einfach3 ,knie- und ,obergu wirkten strkend auf den ,oberleib und leiteten das ,blut in die ,fe4 ,die ,halbbder brachten mehr ,thtigkeit in den ,krper und strkten den ganzen ,krper4 ,das ,sitzbad wirkte besonders strkend auf den ,unterleib4 ,der ,thee in den ersten acht ,tagen bewirkte ,regelung des ,blutlaufes und der ,thee in der zweiten ,woche noch nebenbei gute ,verdauung4 ,hier war die ,hauptkrankheit ,strung im ,blutlauf4 #c4 ,ein ,herr aus der ,stadt1 #eh ,jahre alt1 bringt vor3 ,ich habe seit mehreren ,jahren ,kopfleiden4 ,durch sechs ,jahre hat es immer zugenommen4 ,zeitweilig war es kaum merkbar1 dann wieder recht heftig4 ,seit zwei ,jahren hat es gar nicht mehr aufgehrt4 ,dazu kam noch ,schwindel1 der ,anfangs auch nur gelinde war2 aber jetzt mu ich aufmerken1 da ich auf dem ,wege zurecht komme4 ,zweimal bin ich schon umgefallen1 und man glaubte1 es werde ein vollstndiger ,schlag mich getroffen haben4 ,der ,arzt aber sagte1 es sei noch kein schwerer ,schlag1 aber doch sei ,blut im ,gehirn ausgetreten4 ,nachdem ich drei ,tage geschlafen1 wurde es wieder ordentlich4 ,kopfweh wre jetzt manchmal nicht so stark1 wenn nur nicht der ,schwindel so arg wre4 ,ich habe fters ,medizin gebraucht1 auch mehrere rzte gehabt1 aber es blieb beim ,alten4 ,mein letzter ,arzt verordnete mir ,karlsbader ,salz1 das ich tglich nehme4 ,ich fhle jedoch keine ,besserung4 ,jetzt mchte ich versuchen1 mit ,wasser mich zu heilen2 welche ,anwendungen soll ich gebrauchen8 ,bemerkt sei noch1 da ich sehr stark aufgetrieben bin1 und meine ,fe fast immer kalt sind4 ,appetit wre da1 wenn ich nicht so voll wre4 ,esse ich nach ,appetit1 dann wird mir gar so bang4 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche drei kurze ,wickel1 jeden #a #a_/b ,stunden lang1 in kaltes ,wasser getaucht4 #b7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,kniegu1 jede ,nacht vom ,bette aus ganz waschen und dann wieder ins ,bett4 #c7 ,tglich eine ,tasse ,thee trinken von #ab ,wachholderbeeren und etwas ,zinnkraut1 #aj ,minuten lang gesotten und in drei ,portionen1 trinken4 ,so #ad ,tage lang4 ,dann3 #a7 den einen ,tag ,ober- und ,kniegu1 den anderen ,tag ein ,halbbad eine halbe ,minute lang2 #c7 jeden zweiten ,tag eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut und ,wermuth1 in drei ,portionen getrunken4 ,die wieder #ad ,tage lang4 ,der ,kranke war nach vier ,wochen soweit hergestellt1 da ,kopfweh und ,schwindel verschwunden1 der ,appetit gut und1 weil alle ,gase beseitigt1 auch der ,unterleib in ,ordnung war4 ,weiter war nur noch nothwendig in der ,woche ein kurzer ,wickel und ein ,halbbad4 ,die ,wirkungen der ,anwendungen waren wie folgt3 ,die ,wickel leiteten die ,gase aus und reinigten den ,unterleib von schadhaften ,stoffen4 ,der ,ober- und ,kniegu bewirkten ,strkung1 grere ,erwrmung und geregelten ,blutumlauf4 ,der ,thee reinigte im ,inneren1 besonders in den ,nieren und ,gedrmen4 #d4 ,ein ,herr1 #cf ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe bestndig ,kopfweh1 sehr hufig ,augenweh2 eine ,flssigkeit strmt oft aus den ,augen1 die recht brennt4 ,der ,schmerz kommt auch fter in die ,ohren1 ,schlaf habe ich vor ,schmerz oft die ganze ,nacht nicht4 ,die ,fe sind immer eiskalt4 ,so lebe ich schon ,jahre hindurch in ,noth und ,elend und habe keinen ,erlser gefunden4 ,folgende ,anwendungen halfen in #ad ,tagen 7es war ,frhlingszeit73 #a7 ,der ,leidende ging jeden ,tag zweimal1 jedesmal eine halbe ,stunde barfu auf einer ,wiese oder auch im ,thau2 #b7 bekam er jeden ,tag zweimal einen ,ober- und ,kniegu2 #c7 jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad eine ,minute lang im kalten ,wasser4 ,nach #ad ,tagen war der ,kranke gesund4 ,hier waren die ,hauptfehler der ,blutandrang in den ,kopf1 da der ,kranke den ,hals und ,kopf viel zu warm gehalten und dadurch das ,blut mehr in den ,kopf geleitet hatte4 ,erklrung der ,wirkungen3 ,nichts verweichlicht die ,fe mehr1 als wenn sie recht kalt sind1 fast ohne ,blut und dehalb nur sprlich genhrt werden4 ,das ,gehen auf nassem ,boden bewirkte ,abhrtung und leitete das ,blut vom ,kopfe ab4 ,noch strker wirkte der ,obergu1 abhrtend1 zusammenziehend1 strkend4 ,die ,sitzbder wirkten strkend und erwrmend auf den ,unterleib4 ,so wurde in kurzer ,zeit das bel gehoben4 ,um fr den ganzen ,krper ,kraft zu gewinnen und die ,gesundheit zu bewahren1 wurde jede ,woche ein ,halbbad1 ein ,ober- und ,kniegu verordnet4 #e4 ,anna erzhlt3 ,ich habe bestndiges ,kopfleiden und bin immer voll ,schnupfen4 ,meine ,fe sind selten warm1 oft die halbe ,nacht eiskalt4 ,so leide ich zwei ,jahre1 und ,alles1 was ich angewendet habe1 hat mir nicht geholfen4 ,seit einigen ,wochen habe ich solche ,schwermuth1 da mir ,alles entleidet ist4 ,was ich schon angewendet habe1 hat mir keine ,hilfe gebracht4 ,was ist zu thun8 #a7 ,in der ,woche zwei kurze ,wickel1 jeden #a #a_/b ,stunden lang2 #b7 den einen ,tag einen ,obergu und ,kniegu2 #c7 den andern ,tag ein ,halbbad4 ,nach drei ,wochen war die ,kranke geheilt4 ,eingenommen hat sie tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut und ,schafgarbe4 ,die ,anwendungen wirkten wie folgt3 ,weil hier zu starker ,blutandrang zum ,kopf war und dehalb durch kalte ,luft viel ,schnupfen sich eingestellt hatte1 weil ferner der innere ,krper verschleimt war1 wurden die ,wickel genommen1 die auflsten und ausleiteten4 ,durch ,obergu und ,kniegu wurde aufgelst1 der ,krper gekrftigt und durch das ,halbbad allgemeine ,krftigung des ganzen ,krpers erzielt4 ,der ,thee bewirkte ,auflsung im ,inneren und eine geregelte ,circulation des ,blutes1 was besonders durch das ,johanniskraut erzielt wird4 ,krmpfe4 ,wie hufig kommt es doch vor1 da ,leute in jungen ,jahren wie im hohen ,alter mit ,krmpfen behaftet sind und bei jeder ,kleinigkeit in ,krmpfe verfallen6 ,eine groe ,freude ist im ,stand1 die ,krmpfe zu wecken1 rgerni1 ,verdru1 ,widerwillen1 ,abneigung gegen ,jemand oder ,etwas1 ,widerspruch des ,eigensinnes und alle mglichen ,kleinigkeiten knnen solche ,menschen in die grte ,aufregung bringen und ,krmpfe erzeugen4 ,was ist in solchen ,anfllen zu thun8 ,sind die ,krmpfe auf der ,brust1 so da die ,personen oft nicht mehr reden knnen1 so tauche man ein vierfaches ,tuch in ,wasser und ,essig und lege es auf den ,unterleib2 nach einer ,stunde frisch eintauchen4 ,ist der ,kranke recht kalt1 dann wird das ,tuch in heies ,wasser mit ,essig getaucht2 hat er groe ,hitze1 dann in kaltes ,wasser mit ,essig4 ,durch diese ,anwendung tritt gewhnlich alle ,ruhe am ganzen ,krper ein1 und der ,krampf hrt auf4 ,hrt er aber in zwei ,stunden nicht auf1 dann mu die bezeichnete ,anwendung noch fortgesetzt werden4 -- ,haben die ,krmpfe aufgehrt1 dann knnen ,ganzwaschungen vorgenommen werden mit ,wasser und ,essig1 und zwar zwei- bis dreimal innerhalb eines ,tages4 ,wie die warme ,auflage eine allgemeine ,wrme bewirkt1 so bewirkt auch die ,ganzwaschung mit ,wasser und ,essig die ,erhaltung und ,vermehrung der ,naturwrme und bringt den ,blutlauf in gehrige ,ordnung1 was am nothwendigsten zur ,heilung ist4 -- ,noch besser thut man1 wenn man zu den ,waschungen tglich einmal ein ,hemd anlegt1 in ,wasser und ,essig getaucht4 -- ,nach innen taugt am besten ,anserinenthee1 in ,wasser oder ,milch gesotten so warm1 als der ,kranke die ,milch trinken kann4 ,auf diese ,weise knnen krankhafte ,zustnde leicht gehoben werden4 ,die ,krmpfe kommen doch regelmig bei schwchlichen ,naturen vor1 bei ,blutarmen1 und sind eine ,qual fr viele ,tausende -- wieder ein ,beweis1 wie nothwendig fr ,abhrtung und gute ,nahrung gesorgt werden soll1 um solche ,krmpfe zu verhten4 ,darum kann nicht genug ermahnt werden1 der ,jugend eine gute ,kost zu geben und alles ,geistige zu entziehen4 ,mit welchem ,material ein ,haus gebaut ist1 so steht es da zur ,ausdauer oder zum ,einsturz4 ,so nothwendig die ,nahrung ist und so viel auf sie ankommt1 gerade so nothwendig sind die ,abhrtungen4 ,die ,weichlinge werden verschwinden1 wenn die ,abhrtungen ,fortschritte machen und gute ,kost mit ,abhrtung vereinigt wird4 ,wie viel ,klagen1 wie viel ,jammer und ,unzufriedenheit knnte leicht verhtet werden6 ,leberleiden4 ,ein ,fremdling erzhlt3 ,ich komme bei #bjj ,stunden weit her4 ,ich habe eine solche ,enge auf der ,brust1 da ich oft recht groe ,athemnoth habe4 ,mein ,unterleib ist oft so aufgetrieben1 da ich glaube1 ich msse zerplatzen4 ,ich habe keine ,ruhe bei ,tag und ,nacht4 ,wie mein ,aussehen gelb ist1 so sagten auch mehrere rzte1 ich sei brust- und leberkrank1 und in den ,nieren fehle es ebenfalls4 ,ich war schon in ,karlsbad1 habe auch andere ,bder besucht1 aber immer ohne ,erfolg4 ,ich habe #bg heie ,bder genommen4 ,diese aber haben mir am meisten geschadet4 ,denn seit dieser ,zeit bin ich um und um voll ,rheumatismus4 ,wenn mir das ,wasser keine ,hilfe bringt1 bin ich gewi verloren4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,tglich zwei ,obergsse1 ein ,rckengu und ein ,schenkelgu4 ,so drei ,tage hindurch4 ,diese ,anwendungen krftigten den ganzen ,krper1 damit um so leichter alle inneren ,zustnde gebessert werden konnten unter ,beihilfe der ,natur4 ,die weiteren ,anwendungen3 #b7 ,tglich einen ,obergu2 #c7 tglich ein ,halbbad2 #d7 tglich einen ,rckengu4 ,so acht ,tage lang4 ,die weiteren ,anwendungen3 ,dreimal tglich nach einander einen kurzen ,wickel #a #a_/b ,stunden lang1 das ,tuch in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden1 dazu noch tglich ein ,halbbad und ,rckengu4 ,die ,wirkung war1 da bei den ersten ,anwendungen auffallend viel ,urin abging2 spter kam viel ,gries und ,stein und so viel ,unrath und ,schleim im ,urin1 da der ,kranke glaubte1 er knne nicht mehr gesund werden1 wenn so viel ,unrath in seinem ,krper sei4 ,bemerkt sei hier1 da der ,kranke tglich eine ,tasse ,thee eingenommen hat1 im ,anfang von ,schleeblthen1 ,schafgarbe und ,johanniskraut2 spter wurde ,zinnkrautthee mit ,wachholderbeeren und ,wegtrittkraut getrunken4 ,dieser ,thee hat die vielen ,steine und den ,gries ausgetrieben4 ,in der dritten ,abtheilung bekam der ,kranke einen ,thee von ,schafgarbe1 ,salbei und ,bitterklee zu guter ,verdauung und ,verbesserung des ,blutes4 ,die ganze ,kur dauerte sechs ,wochen1 und mit folgenden ,worten verlie der ,kranke mein ,zimmer3 ,mein ,kopf ist leichter als je2 in meiner ,brust fhle ich nichts mehr4 ,mein ,unterleib ist ganz in ,ordnung1 habe besten ,appetit und ,schlaf und freue mich1 so glcklich in meine ,heimath zurckkehren zu knnen4 ,lungenleiden 7angehende ,schwindsucht1 ,katarrh1 ,emphysem1 ,verschleimung c4 c474 #a4 ,ein ,frulein1 #ai ,jahre alt1 erzhlt3 ,mir sind schon drei ,geschwister an der ,schwindsucht gestorben1 und ich habe ,sorge1 da ich dieser ,krankheit auch zum ,opfer falle4 ,ich huste zwar nicht1 aber ich bin doch oft so mde1 da ich fast keine ,arbeit verrichten kann4 ,auch mein ,gemthszustand ist recht gedrckt4 ,selten habe ich ,appetit und bin mit wenig ganz gesttigt2 krftige ,kost kann ich nicht ertragen4 ,wenn ich keine ,hilfe bekomme1 werde ich sicher schwindschtig4 ,aus dieser ,erzhlung geht klar hervor1 da dieser ,krper nicht heranwchst1 um stark und krftig zu werden1 sondern schon whrend des ,wachsens zu schwinden beginnt1 und wenn kein ,einhalt geschieht1 tritt ,siechthum ein1 und das ,wort ,schwindsucht ist am rechten ,platz4 ,hier mu dahin gewirkt werden1 da der ganze ,krper gekrftigt wird1 und zwar im ueren und ,inneren4 ,ein solch schwchlicher ,krper ist nicht im ,stand1 das ,gute aus der ,nahrung zu ziehen4 ,dehalb ist eine innere und uere ,einwirkung auf den ganzen ,krper nothwendig4 ,anwendungen3 ,nach auen3 #a7 ,tglich zweimal einen ,obergu1 mit einer ,kanne voll ,wasser beginnen und nach und nach steigen bis zu fnf und sechs ,kannen2 #b7 tglich einmal im ,wasser gehen #a bis #c ,minuten lang2 #c7 jede zweite ,nacht ein ,sitzbad1 #a ,minute lang4 ,nach innen3 ,jeden ,morgen und jeden ,abend eine ,kraftsuppe1 nur wenig gesalzen1 jeden ,mittag eine einfache nahrhafte ,kost1 vorherrschend ,mehlspeise von einfachem ,naturmehl4 ,whrend des ,tages1 wenn guter ,appetit vorhanden1 etwas ,milch1 aber nicht viel und einfaches ,brod dazu4 ,so #ad ,tage bis drei ,wochen lang4 ,dann #a7 ,jeden ,tag ein ,halbbad1 #a_/b ,minute lang2 #b7 jeden ,morgen im ,wasser gehen bis an die ,knie1 #c ,minuten lang2 #c7 tglich zweimal einen ,obergu4 ,zur vlligen ,ausheilung war nothwendig1 da einige ,zeit hindurch wchentlich noch zwei bis vier ,halbbder genommen wurden4 ,der ,kniegu und das ,wassergehen beleben1 krftigen und beseitigen die faulen ,stoffe4 ,die ,obergsse krftigen und strken ebenso den ganzen ,oberkrper4 ,das ,sitzbad wirkt krftigend auf den ,unterleib1 das ,halbbad auf den ganzen ,krper4 ,nach sechs ,wochen war diese ,natur so umgewandelt1 da alle ,zeichen der ,schwindsucht verschwunden1 ,lust zum ,leben und zur ,arbeit eingetreten und sicher die ,natur vor ,siechthum geschtzt war4 ,da die ,bder lngere ,zeit fortgesetzt werden1 in der ,woche zwei bis vier1 ist nothwendig4 #b4 ,ein ,mdchen1 #bc ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin immer so mde1 da ich fast nichts mehr arbeiten kann4 ,voriges ,jahr hatte ich vier ,wochen lang einen ziemlich starken ,husten1 aber ohne ,auswurf4 ,jetzt huste ich nicht1 aber auf der linken ,seite habe ich immer ,schmerzen1 bald schwcher1 bald strker4 ,appetit habe ich keinen1 auer zu sauren und stark gesalzenen ,sachen4 ,milch kann ich gar nicht nehmen4 ,im vorigen ,jahr starb mein ,bruder und vor sechs ,jahren meine ,schwester an der ,schwindsucht4 ,bin ich auch verloren8 ,ich frchte es4 ,da hier die ,schwindsucht begonnen hat1 daran ist kein ,zweifel1 aber heilbar ist sie noch durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zwei kurze ,wickel1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,fichtenreiser gesotten wurden2 warm umgelegt eine ,stunde lang2 #b7 jeden ,tag einen ,obergu1 einmal im ,wasser gehen1 #a bis #d ,minuten1 und einmal ,kniegu4 ,so #ad ,tage lang4 ,nach diesen #ad ,tagen #a7 in der ,woche zwei ,ober- und zwei ,unteraufschlger1 jeden #c_/d ,stunden lang2 #b7 in der ,woche drei ,halbbder1 tglich einmal im ,wasser gehen und einen ,obergu4 ,so drei bis vier ,wochen lang4 ,die ,kranke soll tglich zweimal ,kraftsuppe essen1 alles ,saure oder stark ,gesalzene mu vermieden werden4 ,die einfachste ,hausmannskost ist die beste4 ,tglich soll sie die ,wachholderbeerkur gebrauchen1 jeden ,abend ,salbeithee mit ,wermuth vermischt1 vier ,lffel voll nehmen4 ,salbei und ,wermuth bereiten dem ,blut die besten ,stoffe und sind ,hauptmittel gegen ,fulni4 ,leute1 die ,neigung zu solcher ,krankheit haben1 sollen fleiig ,salbei und ,wermuth gebrauchen1 aber immer nur in kleinen ,portionen4 #c4 ,martha erzhlt3 ,ich habe schon mehrere ,wochen1 wie die rzte sagen1 einen ,lungenspitzenkatarrh2 ein ,arzt hat gesagt1 bei mir sei zu frchten1 da ,lungenschwindsucht eintrete4 ,ich huste viel1 besonders zur ,nachtzeit1 und habe rechts und links auf den ,schultern ,schmerzen4 ,ich mu viel ausspucken1 aber meistens nur ,schleim4 ,der ,appetit ist schlecht4 ,die ,fe sind bestndig kalt1 die ,kraft ist sehr gering2 manchmal habe ich auch etwas ,fieber4 ,ich habe immer ,verstopfung1 ohne ,nachhilfe durch ,pillen bekomme ich nie ,stuhlgang4 ,diese ,zeichen sind wirklich ,vorboten1 da die ,schwindsucht eintreten kann2 doch kann diese regelmig beseitigt werden durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,tglich zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu2 #b7 jede ,woche zweimal ein ,sitzbad1 #a ,minute lang2 #c7 jede ,stunde von ,mittag bis ,abend einen ,elffel voll ,wasser4 ,jeden ,tag sechs bis acht ,wachholderbeeren essen4 ,so #aj bis #ab ,tage lang4 ,weitere ,anwendungen3 #a7 ,tglich einen ,obergu mit drei bis fnf ,kannen voll2 #b7 den einen ,tag ein ,halbbad1 den anderen ,tag einen ,schenkelgu2 #c7 tglich im ,wasser gehen oder auch barfu im ,freien4 ,zum ,frhstck eine ,kraftsuppe1 berhaupt eine nahrhafte ,kost genieen4 ,die ,obergsse mssen fortgesetzt werden1 bis der ,schmerz vollstndig aufgehrt1 und die ,halbbder ebenfalls1 bis aller ,schmerz beseitigt ist1 in der ,woche zwei- bis dreimal4 -- ,in sechs ,wochen waren alle bedenklichen ,zeichen beseitigt1 und zur weiteren ,krftigung reichten aus in der ,woche einmal ein ,halbbad und zweimal ein ,obergu und ,schenkelgu4 ,die ,obergsse lsen ,schleim ab1 heben die ,entzndung und krftigen die welken ,organe4 ,die ,kniegsse leiten das zu sehr nach oben dringende ,blut abwrts und krftigen4 ,die ,halbbder wirken strkend und belebend4 ,die ,wachholderbeeren untersttzen den ,magen im ,verdauen und ,verbessern der ,sfte4 ,der ,lffel voll ,wasser hebt die ,verstopfung meistens schon in wenigen ,tagen4 #d4 ,ein ,bursche1 #bd ,jahre alt1 klagt3 ,ich habe gewaltige ,verschleimung auf der ,brust1 mu alle ,tage recht viel ,schleim ausspucken und bin nie ohne ,schmerz auf der ,brust1 hab' schon recht viel eingenommen1 und doch ist es nie besser geworden4 ,krzlich hat mir der ,arzt gesagt1 es setze sich nach und nach die ,schwindsucht an1 was mir auch einleuchtet4 ,denn ich mu oft recht hart athmen1 und meine ,kraft hat viel nachgelassen4 ,ich kann nur noch leichte ,arbeiten verrichten1 habe auch gar keinen ,muth mehr4 ,appetit wre schon da2 aber wenn ich esse1 thut es mir weh4 ,sind hier auch alle ,zeichen der ,schwindsucht1 so wurde doch der eben ,geschilderte vollstndig geheilt auf folgende ,weise3 #a7 ,tglich erhielt er einen ,obergu und ,brustgu 7man legt sich nmlich auf den ,rcken und lt die ,brust begieen72 #b7 in der ,woche zweimal nach einander einen ,ober- und ,unteraufschlger1 jeden #c_/d ,stunden lang2 #c7 jeden ,tag einmal im ,wasser gehen #b bis #d ,minuten2 #d7 tglich eine ,tasse ,thee trinken in drei ,portionen von gekochtem foenum graecum4 ,zum ,frhstck eine ,tasse ,milch1 in welcher ein ,kaffeelffel voll gemahlener ,fenchel #c ,minuten lang gesotten wurde1 ebenso am ,abend4 ,die ,kost sei die bisherige1 wenn nur recht nahrhaft und einfach4 ,nach vier ,wochen war dieser ,kranke geheilt4 ,es reichten fr weiters in der ,woche zwei bis drei ,halbbder aus4 ,die ,obergsse bewirkten ,krftigung des ,krpers und ,abstoung der ,schleimmasse2 der ,thee wirkte auflsend und reinigend1 der ,ober- und ,unteraufschlger wirkten krftigend und auflsend4 ,die mit ,fenchel gekochte ,milch lste den ,schleim auf und strkte den ,magen4 #e4 ,ein ,mann1 #cc ,jahre alt1 klagt seine ,noth3 ,ich hatte vor zwei ,jahren eine starke ,lungenentzndung4 ,man hielt mich fr verloren4 ,seit dieser ,zeit bin ich nie ohne ,husten1 der mitunter recht stark auftritt4 ,ich habe bestndig ,katarrh2 auf der rechten ,seite habe ich oft groe ,schmerzen4 ,der ,arzt hat gesagt1 es werde mit der ,zeit von selbst vergehen1 es sei ,lungenemphysem4 ,es nimmt aber mehr zu als ab2 ich habe nie ordentlichen ,appetit2 die ,kraft fehlt mir ganz1 und wenn ich nur leichte ,arbeiten verrichte1 bin ich gleich im ,schwei4 ,alle ,medikamente haben nach der ,lungenentzndung nicht mehr gewirkt4 ,hier ist sicher noch ein ,rest von der ,lungenentzndung1 und wo die ,lungenentzndung am strksten1 ist auch der schadhafte ,rest geblieben4 ,hier mu ,krftigung und ,ausscheidung des kranken ,stoffes erfolgen4 ,anwendungen3 #a7 ,tglich zweimal ,obergu und zweimal ,kniegu1 #b7 jeden ,tag ein ,sitzbad4 ,so sechs ,tage lang4 ,dann #a7 zweimal den ,obergu um ein bis zwei ,giekannen vermehrt2 #b7 tglich einmal einen ,schenkelgu und einmal ein ,halbbad4 ,so drei ,wochen lang4 ,nach innen3 ,jeden ,morgen und ,abend eine ,tasse ,milch trinken1 mit etwas ,honig und ,fenchel gesotten4 ,ferner jeden ,tag eine ,tasse ,thee trinken von foenum graecum in kleinen ,portionen2 im brigen gute krftige ,kost1 aber keine geistigen ,getrnke4 ,nach sieben ,wochen war der ,kranke vollstndig gesund und bekam als ,nachkur in der ,woche zwei bis drei ,halbbder1 einen ,obergu und einen ,kniegu4 ,die ,obergsse wirken auflsend auf alle ungesunden ,stoffe in der ,brust und ,lunge1 zugleich den ,oberkrper strkend4 ,dasselbe bewirken ,kniegu und ,schenkelgu4 ,was diese ,anwendungen im ,einzelnen wirken1 bewirkt das ,halbbad im ,ganzen4 ,die ,milch gibt gute ,nahrung1 verbessert den ,magen und wirkt zugleich gegen den ,husten4 ,foenum graecum nimmt die innere ,hitze1 lst die innere ,verschleimung auf und leitet aus4 ,auf diese ,weise kommt der ganze ,organismus wieder in den richtigen ,zustand4 #f4 ,ein ,bauernsohn1 #bf ,jahre alt1 gibt an3 ,ich habe schon mehr als ein halbes ,jahr starken ,husten und mu recht viel ,schleim ausspucken4 ,die ,leute sagen1 ich habe die ,lungensucht1 und der ,arzt glaubt1 es stehe mit mir nicht am besten4 ,die ,gesichtszge waren allerdings etwas gebrochen1 und das ,aussehen krankhaft4 ,in diesem ,falle wird die ,brust und berhaupt der ganze obere ,krper vom ,schleim gereinigt werden mssen1 dann wird auch die ,gesundheit eintreten4 ,der ,kranke erhielt folgende ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag zweimal ,obergu1 einmal ,wassergehen und einmal ,kniegu2 #b7 am dritten ,tag einen ,rckengu und ,halbbad2 #c7 am fnften ,tag ein ,vollbad4 ,darauf erklrte der ,kranke1 er fhle sich so wohl und gut wie nie4 ,er habe eine ,masse ,schleim ausspucken mssen1 und jetzt sei ,alles beseitigt4 ,der ,obergu untersttzt die ,natur1 allen ,unrath aus ,luftrhre1 ,lunge und ,brust hinaus zu werfen1 was auch geschah4 ,die ,gsse auf die ,kniee muten verhten1 da das ,blut nicht zu viel dem ,oberkrper zustrmte2 dieselben ,anwendungen sollten auch bewirken1 da die ,fe mehr belebt und gekrftigt wurden4 ,rckengu1 ,halbbad und ,vollbad strken den ganzen ,krper und befrdern die ,ausscheidung der im ,unterleib etwa befindlichen ungesunden ,stoffe4 #g4 ,ein ,kandidat sieht nicht gut aus1 klagt ber ,schmerz auf der linken ,brust1 oben4 ,die rzte erklren es als ,lungenspitzenkatarrh und ,emphysem1 er sei blutarm und schwchlich4 ,hier sind drei ,punkte zu beobachten3 #a7 ,der leidende ,theil auf der ,brust1 #b7 die ,blutarmuth und #c7 allgemeine ,schwche4 ,allererst mu auf den leidenden ,theil eingewirkt werden zur ,krftigung desselben1 und zur ,ausscheidung des sich da aufhaltenden kranken ,stoffes4 ,die geschieht durch den ,obergu1 der den ganzen oberen ,krper krftigt1 eine grere ,thtigkeit in alle ,theile des ,oberkrpers bringt und zugleich auf krftige ,ausscheidung und ,schleimabsonderung wirkt2 dehalb sechs ,tage jeden ,tag zweimal ,obergu1 der von ,tag zu ,tag etwas gesteigert wird4 ,da aber der ganze ,krper an ,schwche leidet und diese gehoben werden mu1 so ist die zweite ,anwendung auf die ,fe durch den ,schenkelgu tglich1 aber nur einmal1 weil hier blo ,schwche vorhanden4 -- ,nach sechs ,tagen hatte sich die ,brust bedeutend erholt und auch der untere ,krper schon gewonnen4 ,dehalb wird auf den ,krper fortgesetzt eingewirkt zur ,besserung des ,oberkrpers durch den ,obergu1 darum tglich einen ,obergu4 ,die ,einwirkung auf den ganzen ,krper zur allgemeinen ,belebung geschieht durch den ,rckengu und ,kniegu2 dehalb tglich ein ,rckengu und ,kniegu1 bei warmer ,witterung auch zweimal4 ,der ,kniegu wirkt besonders zur ,ableitung des ,blutes und ,befrderung des ,stuhlganges4 ,so #ab ,tage lang4 ,auf den obern ,krper wird noch krftiger eingewirkt durch ,obergu und ,brustgu1 damit dieser seine vollste ,kraft erhlt1 nirgends mehr ,krankhaftes sich ansetzen kann und er so widerstandsfhig wird gegen ,rckflle4 ,um den ,leib zu strken und zu grerer ,thtigkeit zu bringen1 wird den einen ,tag ,rckengu1 den andern das ,halbbad angewendet4 ,wie die erste ,anwendung vorzglich auf das ,rckgrat wirkt und die ,maschine in ,gang bringt1 so bewirkt das ,halbbad eine allgemeine ,krftigung des ganzen ,krpers4 ,mit diesen ,anwendungen1 einige ,tage hindurch1 wurde die ,brust gereinigt und der ganze ,krper zu voller ,kraft gebracht2 die ,maschine restaurirt1 guter ,appetit und ,schlaf erreicht1 der ,husten entfernt4 ,zur weiteren allgemeinen ,krftigung reichten aus in der ,woche zwei bis vier ,halbbder4 ,zur ,auflsung und ,ausleitung der kranken ,stoffe gibt es hier eine groe ,anzahl von ,mitteln3 #a7 ,veilchenbltter in ,milch gesotten1 tglich zwei kleine ,tassen2 #b7 foenum graecum1 gesotten1 ist vorzglich zur ,reinigung der verschleimten ,brust4 #h4 ,klara erzhlt3 ,vor einem halben ,jahre wurde ich von einem pltzlichen ,blutbrechen befallen2 dasselbe wiederholte sich nach je drei bis vier ,wochen4 ,ich mute viel husten1 konnte gar nicht mehr schlafen1 hatte keinen ,appetit1 dagegen starken ,auswurf1 meistens ,heiserkeit1 oft groe ,athemnoth und auf der linken ,seite heftiges ,stechen4 ,verschiedene rzte erklrten bereinstimmend1 ich habe ,lungenspitzenkatarrh1 und mein linker ,lungenflgel sei angegriffen4 ,die ,anwendungen bei diesem ,leiden waren folgende3 #a7 ,jeden ,tag zwei ,obergsse1 ,schenkelgu und ,kniegu2 so acht ,tage lang2 #b7 dann tglich zwei ,obergsse1 einen ,schenkelgu und ein ,halbbad1 so wieder zehn ,tage2 #c7 tglich zwei ,halbbder1 zwei ,obergsse2 so vierzehn ,tage4 ,die ganze ,kur dauerte nicht ganz vier ,wochen4 ,der ,husten war verschwunden und der ,appetit vollstndig hergestellt2 der ,schlaf war vorzglich4 ,whrend der ,kur hatte sich viel mehr ,schleim abgelst als vorher2 endlich verschwand er gnzlich1 wie auch alles ,stechen in der ,seite aufhrte2 kurz1 die ,kranke erklrte1 es fehle ihr gar nichts mehr4 ,was hat hier gefehlt8 ,diese ,person war ganz verschleimt2 der ,schleim lste sich massenhaft ab1 und darauf hrte auch das ,stechen auf der ,seite bald auf1 und es war gerade die hchste ,zeit1 um der ,schwindsucht oder ,lungenkrankheit vorzubeugen4 ,die ,obergsse lsten alle ,verschleimungen in der ,brust1 ,luftrhre c4 auf und strkten den oberen ,krper4 ,die ,schenkelgsse strkten die unteren ,krpertheile und bewirkten eine grere ,wrme in diesen4 ,der ,kniegu bewirkte ,dasselbe in geringerem ,mae2 vor ,allem aber leiteten beiderlei ,gsse das ,blut ab von oben nach unten4 ,die ,halbbder wirkten strkend und abhrtend auf den ganzen ,krper4 -- ,als innerliches ,mittel wurde tglich eine ,tasse ,thee in drei ,portionen getrunken2 derselbe war bereitet aus ,johanniskraut und ,schafgarbe4 ,diese ,arznei bewirkte1 da die ,schleimauflsung leichter vor sich ging1 und wirkte auch auf ,verbesserung des ,blutes ein4 ,magenleiden4 7,abweichen ,diarrhe1 ,verstopfung1 ,aufstoen1 ,verdauungsleiden c4 c474 ,unter den unzhligen ,leiden1 die in der ,menschheit herrschen1 wird besonders viel geklagt ber den ,magen1 ,magenbeschwerden1 ,magenleiden4 ,ich bin aber der berzeugung1 da es lange nicht so viel ,magenleiden gibt1 als man ,klagen fhrt ber ,magengebrechen1 und da ein groer ,theil der geklagten ,leiden nur von den ,einwirkungen auf den ,magen herkommt4 ,freilich wre es auch kein ,wunder1 wenn alle mglichen ,magenleiden aufgezhlt werden knnten1 wenn man bedenkt1 wie man mit dem ,magen umgeht und was der ,magen aufnehmen mu4 ,bald wird er belstigt durch ,mangel1 man gibt ihm nichts2 noch mehr aber durch berfllung1 ,fra und ,vllerei4 ,wie viel mu er aufnehmen1 was dem ,gaumen behagt1 dem ,magen aber schadet6 ,wird ,hilfe gesucht fr ,magenleiden oder andere ,gebrechen1 wie viel mu der ,magen ,gift aufnehmen1 was ihm nur schadet6 #a4 ,ein ,mdchen1 #bj ,jahre alt1 fhrt ,klage ber ihren ,magen4 ,ich habe viel ,luftaufstoen und ,brennen im ,magen2 mein ,magen verdaut nicht4 ,ich habe bestndig kalte ,fe1 viel ,kopfleiden1 bin auch ganz matt und unfhig1 viel zu arbeiten4 ,so leide ich schon nahezu vier ,jahre4 ,hier ist sicher gar kein ,magenleiden vorhanden1 was die gesunde ,zunge besttigt1 die doch der ,spiegel des ,magens ist4 ,die ganze ,natur ist verweichlicht1 blutarm1 vllig unthtig4 ,bringe man hier den ,krper in ,ordnung1 dann wird auch das ,magenleiden verschwunden sein4 #a7 ,wird das ,wassergehen warme und krftigere ,fe schaffen4 #b7 ,der ,oberkrper werde tglich bergossen1 und er wird aufwachen von seiner ,schlfrigkeit und krftiger werden4 #c7 ,jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad wird den ,unterleib strken4 #d7 ,nach innen werden tglich zweimal1 jedesmal drei ,lffel voll1 ,salbei- und ,wermuththee die ,magensfte untersttzen4 ,so #ad ,tage lang4 ,dann #a7 in der ,woche einmal ein ,ober- und ,unteraufschlger4 ,diese wirken strkend auf den kranken ,theil4 #b7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad wirkt wieder strkend und belebend auf den ganzen ,krper4 #b4 ,ein ,hausvater1 #cc ,jahre alt1 erzhlt sein ,magenleiden4 ,seit fnf ,jahren habe ich immer ,magenleiden1 recht oft heftiges ,brennen1 ,aufstoen1 viel ,sure1 mu oft alle ,kost erbrechen4 ,ich wei meinem ,beruf nicht nachzukommen1 mu oft ,stunden lang im ,bett liegen1 bis endlich starkes ,erbrechen kommt4 ,dieses ,leiden habe ich mir zugezogen zur ,winterszeit1 wo ich mich oft erkltete4 ,der ,mann ist sehr mager1 das ganze ,aussehen leidend4 ,hier ist mit ,sicherheit anzunehmen1 da die ,naturwrme der oftmaligen ,erkltung unterlegen ist und dehalb im ,innern ,strungen eingetreten1 und es ist dem ,gesundheitszustand ergangen1 wie wenn eine ,mauer einen ,ri bekommt1 der ,jahre hindurch besteht1 bis endlich ein ,baumeister ihn ausbessert4 ,ist also der ,ursprung in ,erkltung zu suchen1 so wird am besten sein1 der frostigen ,natur entgegen zu kommen mit ,wrme1 dehalb #a7 in der ,woche zweimal1 auch dreimal angeschwellte ,heublumen auf den ,unterleib binden1 ganz warm #a #a_/b ,stunden lang4 ,diese ,wrme thut der ,natur wohl4 ,die ,heublumen wirken gnstig auf die ,haut1 und die ,natur vermag dann auch1 so gekrftigt1 wieder zum ,bessern zu kommen4 #b7 ,tglich den ganzen ,krper mit ,wasser und ,essig zweimal waschen2 ,die bewirkt ,belebung und grere ,thtigkeit4 #c7 ,zweimal in der ,woche ein ,hemd anziehen1 in heies ,salzwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang1 bewirkt ,erhhung der ,naturwrme1 reizt die ,haut zu grerer ,thtigkeit1 so da der in der ,natur vorhandene krankhafte ,stoff auf die ,oberflche dringt und aufgesaugt wird4 ,nach innen wirkt am besten recht einfache ,kost1 wenig oder gar nicht gewrzt1 auch schwach gesalzen4 ,tglich dreimal zwei ,lffel voll ,wermuththee4 ,von ,morgens bis ,mittag stndlich ein ,lffel voll ,milch2 von ,mittag bis ,abend stndlich ein ,lffel voll ,wasser wegen des ,stuhlganges4 ,nach #ad ,tagen hatte der ,kranke guten ,appetit1 guten ,schlaf und gesunde ,farbe4 ,die zweite ,kur erhielt folgende ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,tag ein ,obergu und ,kniegu2 #b7 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang2 #c7 jede ,woche drei ,sitzbder1 eine ,minute lang4 ,alle diese ,anwendungen wirkten strkend1 erwrmend und brachten alle ,theile des ,krpers in ,thtigkeit4 ,nach sechs ,wochen war der ,kranke gesund4 #c4 ,eine ,hausmutter1 #cf ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe einen ganz schlechten ,magen4 ,was ich esse1 bekommt mir nicht gut2 ich habe immer dnnflssigen ,stuhlgang4 ,ich htte guten ,appetit2 aber es ist kein ,gedeihen4 ,es thut mir oft ,alles am ganzen ,krper wehe2 ich verrichte nur noch zur ,noth meine ,hausarbeit2 mehr kann ich nicht mehr thun4 ,hier hat sicher die ,klte die ,herrschaft gewonnen durch wiederholten ,kampf mit der ,wrme2 dadurch ist auch eine ,schwche eingetreten1 und weil nichts gehrig verdaut worden ist1 sind auch die ,magensfte verdorben4 ,heruntergekommen ist die ,kche und was gekocht wird4 ,das deutet auch die abgestorbene ,farbe und der ,gesammteindruck der ,lebensmdigkeit an4 -- ,hier mu man es machen1 wie in einem ,zimmer1 in dem man friert1 nmlich zuerst einheizen4 ,diese ,kranke bekam dazu #a7 acht ,tage lang jeden zweiten1 dann jeden dritten ,tag einen kurzen warmen ,wickel1 das ,tuch in heies ,wasser getaucht1 in welchem ,haberstroh gesotten wurde1 #a #a_/b ,stunden lang aufgelegt2 dadurch wurde die ,naturwrme erhht und der ,unterleib gekrftigt4 #b7 ,jeden zweiten ,tag wurde ein vierfaches ,tuch1 in halb ,wasser und ,essig getaucht1 auf den ,unterleib gebunden1 #a #a_/b ,stunden lang2 ,die wirkte wieder erwrmend und krftigend4 ,nach innen3 #a7 ,jeden ,tag zu vier verschiedenen ,zeiten je ein ,pfefferkorn verschlucken1 ohne es zu zerbeien2 diese bewirken innere ,wrme1 sind ein kleines ,feuer fr den ,magen und wirken mehr auf die genossene ,kost4 #b7 ,tglich zweimal ,kraftsuppe und sonst nahrhafte ,kost4 ,nach #ad ,tagen hat sich das ,abweichen gehoben1 die ,speisen wurden gut verdaut1 und ein frisches ,aussehen war der klarste ,beweis der ,genesung4 ,nun folgten #a7 ,obergu und ,schenkelgu den einen ,tag1 #b7 den andern ,tag das ,halbbad1 #c7 krftige ,kost und ,wachholderbeerkur1 und die ,kranke dankte ihrem ,schpfer und den ,hausmitteln4 #d4 ,ein armer ,taglhner1 #db ,jahre alt1 klagt3 ,schon zehn ,jahre habe ich ,magenleiden4 ,ich habe freilich einfache ,kost1 viele ,arbeit1 mu mich viel plagen2 aber noch rger ist mein ,magenleiden4 ,jetzt will's gar nicht mehr gehen4 ,ich habe gar nie ,stuhlgang1 ohne die strkste ,medizin zu nehmen1 habe oft grliche ,schmerzen und ,auftreibung im ,unterleib2 wenn recht viel ,luft nach oben abgeht1 habe ich eine ,zeit lang ,erleichterung4 ,ich mag essen1 was ich will1 es thut nicht gut4 ,ich habe recht viel eingenommen von verschiedenen rzten1 aber selten ,hilfe bekommen und immer nur auf kurze ,zeit4 ,hier hat unstreitig sich durch was immer fr eine ,veranlassung ,krankheitsstoff gebildet1 hchst wahrscheinlich durch schwache innere ,entzndung1 die nicht gehoben wurde4 ,es mu somit auf die vorherrschende ,hitze eingewirkt1 die ,schwche und ,unthtigkeit gehoben und das rechte ,verhltni zwischen ,klte und ,wrme wieder hergestellt werden4 ,dehalb #a7 in der ,woche zwei ,ober- und ,unteraufschlger4 ,diese nehmen die berflssige ,hitze und verhelfen zur gehrigen ,naturwrme4 #b7 ,tglich ein ,obergu und ,kniegu4 ,diese wirken ebenfalls auf eine einheitliche ,wrme am ,ober- und ,unterkrper1 zugleich neues ,leben und ,kraft bringend4 ,so #ad ,tage lang1 und der ,zustand hatte sich wesentlich gebessert4 ,nach innen bekam der ,kranke #a7 zweimal im ,tag ,kraftsuppe2 #b7 alle ,stunde einen ,lffel voll ,wasser zur ,regelung des ,stuhlganges2 #c7 tglich dreimal jedesmal drei ,wachholderbeeren zur ,verbesserung des ,magens4 ,die weitern ,anwendungen sind3 #a7 ,in der ,woche dreimal ein ,sitzbad1 #b7 den einen ,tag ein ,obergu und ,kniegu1 den andern ,tag ein ,halbbad4 ,in vier ,wochen war die ,kur zu ,ende1 und der ,kranke konnte seinem ,beruf wieder nachkommen4 ,fr lngere ,zeit jedoch mute derselbe in der ,woche zwei bis drei ,halbbder nehmen und die ,wachholderbeerkur fortsetzen4 #e4 ,eine ,wittwe1 #ed ,jahre alt1 leidet seit einigen ,jahren an ,magenbeschwerden1 sieht recht gebrochen aus1 hat wenig ,blut1 ist ganz mager und kraftlos1 hat wenig ,appetit und bestndig ,druck auf den ,magen4 ,die ,naturwrme ist sehr heruntergekommen4 ,die ,frau ist ganz in ,wolle gekleidet und dennoch friert sie fast immer4 ,hier ist #a7 eine groe ,verzrtelung durch zu warme ,kleidung2 #b7 weil die gehrige ,naturwrme nicht vorhanden1 herrscht auch groe ,unthtigkeit2 mithin steht die ganze ,maschine nicht in der richtigen ,thtigkeit1 was die ,haut beweist1 die ganz trocken ist1 als ob sie nur auf dem ,krper aufliege1 aber nicht angewachsen sei4 -- ,allererst mu bei der ,heilung ,wrme1 ,leben und ,thtigkeit gebracht werden4 ,das wird geschehen durch ,folgendes3 #a7 ,in der ,woche zweimal ein ,hemd anziehen1 in heies ,salzwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang2 die bringt ,wrme1 ffnet die ,poren und befrdert die ,hautthtigkeit2 #b7 zweimal in der ,woche von unter den ,armen ganz hinunter den ,krper einwickeln1 ebenfalls in heies ,salzwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang2 das bringt dieselbe ,wirkung im ,unterleib1 wie das ,hemd im ,oberkrper2 #c7 tglich eine ,waschung vom ,bett aus mit ,wasser und ,essig1 dann wieder in's ,bett4 ,nach innen3 #a7 eine gute einfache ,kost1 besonders ,morgens und ,abends ,kraftsuppe2 #b7 tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren und am ,morgen und ,abend vier ,lffel voll ,thee von ,salbei1 ,wermuth und ,johanniskraut4 ,diese ,mittel bewirken eine ,besserung im ,magen4 -- ,so #ab ,tage lang4 ,der ganze ,zustand hat sich in dieser ,zeit in jeder ,beziehung gebessert4 ,die weiteren ,anwendungen sind3 #a7 ,tglich ,obergu und ,schenkelgu2 #b7 jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad1 eine ,minute lang2 #c7 in der ,woche zwei ,halbbder4 ,das ,sitzbad bewirkt ,krftigung und ,wrme im ,unterleib1 das ,halbbad ,krftigung des ganzen ,krpers4 ,nach innen blieben die ,wachholderbeeren und der ,thee4 ,nach fnf ,wochen war die ,haut wieder gut anliegend2 der ganze ,krper hatte gleiche ,wrme4 ,das ,aussehen war frisch und gesund1 die ganze ,natur wie umgewandelt4 ,zur weiteren ,befestigung reichte aus3 in der ,woche zwei bis drei ,halbbder1 die das grte ,wohlbehagen bewirkten1 spter ein bis zwei ,halbbder4 #f4 ,eine ,hausfrau klagt3 ,ich leide1 wie die rzte sagen1 an ,magengeschwren1 was glaubhaft ist1 weil im ,gesicht sich auch mehrere grere ,spuren von ,ausschlag zeigen4 ,auch zeigen sich von ,zeit zu ,zeit grere ,flecken am ganzen ,krper mit gewaltigem ,beien und ,brennen1 so da ich meine1 ich msse alle ,haut herunterkratzen4 ,wenn auch das ,gesicht gerthet1 so bin ich doch recht abgemagert4 ,hier herrscht sicher ,unreinigkeit im ,blut1 mithin auch ,unreinigkeit in den ,sften4 ,in diesem ,falle mu auf ,reinigung des ,blutes und der ,sfte gewirkt werden1 sowie auf ,reinigung und grere ,thtigkeit der ,haut4 ,dieser ,zustand kann geheilt werden wie folgt3 #a7 ,jede ,nacht den ganzen ,krper waschen mit ,wasser und ,essig2 #b7 jeden ,tag ein vierfaches ,tuch in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden1 auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang1 leitet ,krankheitsstoffe aus und verbessert den ganzen ,unterleib4 ,nach innen3 #a7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut1 #aj bis #ab ,wachholderbeeren zerstoen1 #aj ,minuten lang gesotten1 in drei ,portionen trinken2 #b7 zum ,frhstck ,kraftsuppe und bis ,mittag alle ,stunden einen ,lffel voll ,milch2 von ,mittag bis ,abend stndlich einen ,lffel voll ,wasser zur ,regelung des ,stuhles1 der bisher nie mehr eingetreten ohne gewaltsame ,mittel4 ,diese #adtgigen ,anwendungen hatten in jeder ,beziehung den besten ,erfolg4 ,die weiteren ,verordnungen waren3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu2 #b7 jeden dritten ,tag ein ,halbbad4 ,nach fnf ,wochen war die ,person mit ihrem ,befinden sehr zufrieden1 nur sollte sie mehr ,kraft bekommen4 ,diese kam auch1 nachdem sie sich in der ,woche zweimal in der ,nacht gewaschen und drei ,halbbder genommen1 drei ,wochen lang4 ,fr weiter reichten aus in der ,woche zwei bis drei ,halbbder4 ,der ,ausschlag am ,krper und ,gesicht ist erloschen1 die ,haut1 wie die ,genesene behauptet1 rein1 der ,stuhlgang sei in ,ordnung und der ,urin1 der immer roth gewesen1 sei jetzt wie bei einem gesunden ,menschen4 #g4 ,ein ,knecht sagt3 ,ich habe vor vier ,wochen ,etwas gegessen1 das mir zu schwer im ,magen liegen blieb2 seit dieser ,zeit hab ich keinen ,appetit1 ,ekel fast vor jeder ,speise1 von ,zeit zu ,zeit ,blhungen und ,aufgetriebensein1 habe hufig ,kopfweh und oft auch ,fieber4 ,ich glaube1 mein ,magen ist verdorben1 woran auch nicht zu zweifeln ist4 ,dehalb soll der ,kranke #a7 vier ,tage nach einander tglich angeschwellte ,heublumen warm auf ,magen und ,unterleib legen1 mit einem ,tuch gut aufbinden2 #b7 tglich einen ,thee trinken von ,tausendguldenkraut1 ,salbei und ,wachholderbeeren4 ,nach vier ,tagen waren die ,beschwerden verschwunden2 der ,knecht konnte seinen ,dienst wieder versehen4 #h4 ,ich habe in der ,hitze ziemlich viel kaltes ,wasser getrunken und bald darauf einen groen ,schmerz empfunden2 ich kann nun nichts mehr essen1 es ekelt mir vor jeder ,speise1 habe auch hufig ,fieber4 ,anwendungen3 #a7 ,vier ,tage nach einander einen kurzen ,wickel1 welcher die durch das kalte ,wasser gebildete ,klte verdrngt und die ,natur in grere ,thtigkeit bringt2 #b7 tglich eine ,tasse ,thee1 in drei ,portionen getrunken1 von ,wermuth und ,tausendguldenkraut4 ,der ,schaden war in vier ,tagen gut gemacht4 ,um den ,magen noch mehr zu strken1 waren die ,wachholderbeeren das beste ,mittel4 #i4 ,ich habe ,schweinefleisch gegessen mit ,speck1 und zwar1 da ich sehr hungrig war1 zu rasch4 ,jetzt stot mir immer das ,fleisch auf1 als ob es noch im ,magen sei1 obwohl es schon sechs ,tage ist4 ,wenn ich mich nur erbrechen knnte6 -- ,erbrechen ist nicht nothwendig4 ,es reicht aus #a7 vier bis fnf ,tage jede ,nacht ganz waschen und #b7 tglich zwei ,tassen ,thee trinken am ,morgen und ,abend von ,brennesselwurzeln4 ,diese leiten die kranken ,stoffe aus und bringen der ,natur ,ruhe4 #aj4 ,es kommt im menschlichen ,leben oft vor1 da durch groen ,schrecken1 ,angst oder ,furcht ein starker ,durchfall eintritt und im ,organismus groe ,strungen hervorgebracht werden4 ,weil diese ,revolution im ,magen und ,darm beginnt und durch den ganzen ,organismus wandert1 so verliert nicht blo die ,natur viel1 sondern die ,organe werden auch geschwcht4 ,it dann der von der ,diarrhe ,befallene seine gewhnliche ,kost1 so tritt meistentheils rasch die hrteste ,verstopfung ein4 ,weil die ,gedrme zu sehr angegriffen sind1 tritt nachher ,erschlaffung derselben ein4 ,ein anderes bel3 ,durch den ,durchfall ist auch ein groer ,theil der ,magensfte mitgewandert und somit die ,verdauung mangelhaft4 ,dadurch entstehen viele ,gase1 welche groe ,beschwerden verursachen4 ,wie diese groe ,revolution1 so gibt es auch viele kleinere durch kalte ,speisen1 ,getrnke1 ,einathmen zu kalter ,luft4 ,wer knnte aufzhlen alle die verschiedenen ,schdlichkeiten dieser ,art1 die dann ,durchfall bewirken und der ,natur recht nachtheilig sind1 weil sie den natrlichen ,gang so sehr stren6 ,so erzhlt ein ,herr3 ,vor #be ,jahren hatte ich einmal einen recht groen ,verdru4 ,es stellte sich ganz kurz heftiges ,abweichen ein2 gleich darauf starke ,verstopfung4 ,seit dieser ,zeit nehme ich jeden ,abend ,abfhrmittel1 weil ich sonst keinen ,stuhlgang habe4 ,seit #bb ,jahren fhle ich beim ,gehen ,stiche in der ,brust und andere ,beschwerden4 ,was hat hier also dieser ,verdru angerichtet8 ,allzu schnell entleerte die ,natur zu viel ,magensfte4 ,dadurch traten die ,anstauungen ein1 weil die gehrige ,verdauung nicht stattgefunden4 ,diese ,anstauung wirkte nach verschiedenen ,richtungen bald strker1 bald schwcher4 ,dazu kommen die vielen ,abfhrmittel1 die doch in der ,regel zu stark angreifen1 die ,organe schwchen und zu ihrer ,funktion immer unthtiger machen4 ,die ,folge mute nothwendig sein1 da der ganze ,krper im ,allgemeinen weit zurckkam und einzelne ,theile schadhaft wurden4 ,die zu heben1 dazu dienten folgende ,anwendungen3 #a7 ,jede ,nacht eine ,ganzwaschung2 diese bewirkte und vermehrte ,wrme und ,thtigkeit4 #b7 ,in der ,woche zwei bis drei ,halbbder2 diese wirkten krftigend auf den ganzen ,krper und erhhten die ,naturwrme4 #c7 ,in jeder ,stunde ein ,lffel voll ,wasser nebst guter ,kost bewirkten ,vermehrung der ,magensfte und gute ,verdauung1 so da der ganze ,krper genhrt wurde4 #d7 ,tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren bewirkten eine rasche ,verbesserung des ,magens1 und so reichten fnf ,wochen aus zur allgemeinen ,kur4 ,zur vollstndigen ,krftigung war ausreichend in der ,woche zweimal ein ,halbbad oder einmal ein ,obergu und ,kniegu und ein- oder zweimal ein ,halbbad4 #aa4 ,zwei ,kinder gingen in die ,erdbeeren4 ,eines von diesen hatte im ,walde etwas ,unrechtes genossen1 bekam dadurch ,erbrechen und ,durchfall1 starkes ,fieber1 ,frost im ,wechsel mit groer ,hitze4 ,dem ,kind schwand aller ,appetit und die ,kraft1 das ganze ,aussehen war krankhaft4 ,wie kann hier ,hilfe gebracht werden8 #a7 ,dreimal in der ,woche ein zweifaches ,tuch1 in halb ,wasser und ,essig getaucht1 auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,diese ,auflagen strkten1 lsten auf und leiteten aus4 #b7 ,tglich den ,krper zweimal waschen mit ,wasser und ,essig4 ,die bewirkte neues ,leben1 brachte alle ,organe in grere ,thtigkeit und frderte die ,transspiration4 #c7 ,jeden ,tag dreimal1 jedesmal zwei ,lffel voll1 ,wermuththee bewirkte gute ,verdauung1 leitete aber besonders ,giftstoffe aus4 #d7 ,wo mglich jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch als gute ,nahrung und zur ,ausscheidung des ,giftes4 ,in wenigen ,tagen wurde das kranke ,kind gesund4 #ab4 ,eine ,dienstmagd1 welche durch einen ,regen ganz durchnt und verkltet war1 wurde von einem ,durchfall und ,fieber berfallen1 so da die ,speisen1 wie sie dieselben gegessen1 wieder abgingen2 sie war nicht im ,stand1 auer dem ,bett zu sein2 bald groe ,hitze1 dann wieder groe ,klte1 auch heftige ,kopfschmerzen4 ,was ist hier zu thun8 ,die ,klte hat im ,magen die ,herrschaft bekommen1 und so ging es dem ,magen wie einer ,hausmutter1 der whrend des ,kochens ,wasser in's ,feuer geschttet wird2 wie da das ,kochen eingestellt wird1 so hrt auch die ,magenkocherei auf1 wenn die ,wrme verdrngt ist und dann mu natrlich ,durchfall entstehen4 ,das beste ,mittel ist hier #a7 einen warmen kurzen ,wickel1 in ,heublumenwasser getaucht1 eine ,stunde lang4 ,dadurch wird die zu niedere ,naturwrme erhht und so die ,klte schon theilweise verdrngt4 #b7 ,dreimal tglich eine ,tasse ganz warme ,milch1 in welcher ,fenchel gesotten wurde4 ,die ,milch bringt gute ,nahrung1 und der ,fenchel erwrmt und strkt4 #c7 ,zur ,ausgleichung der ,krperwrme und zur allgemeinen ,thtigkeit tglich einmal den ganzen ,krper waschen4 ,so war die ,kranke bald gesund4 #ac4 ,einem ,knaben1 #af ,jahre alt1 wurde ohne alle ,vorbereitung die ,nachricht gebracht1 seine ,mutter sei gestorben4 ,er brach zusammen1 bekam heftige ,leibschmerzen und ,durchfall1 was lngere ,zeit dauerte1 ohne besonders bercksichtigt zu werden4 ,der ,knabe wurde allmhlig gemthsleidend und traurig1 arbeitete nicht mehr und hielt sich fr ganz verloren fr ,zeit und ,ewigkeit4 ,der groe ,schrecken hatte nicht blo den ,knaben erschttert1 sondern durch den ,durchfall1 der nicht gehoben wurde1 bekam die ,natur nichts mehr zur ,krftigung1 und mithin kam sie sehr herunter4 ,das ,gemthsleiden war ,folge der ,schwche4 ,bei der ,behandlung mute also auf ,krftigung des ganzen ,krpers hingearbeitet werden4 ,der ,knabe mute #a7 tglich zweimal1 jedesmal #f ,minuten lang1 bis an die ,kniee im ,wasser gehen1 und #b7 tglich einen ,obergu nehmen4 ,nach innen3 #a7 ,zur guten ,kost tglich drei ,pfefferkrner verschlucken1 die den ,magen erwrmen2 #b7 tglich zweimal ,kraftsuppe mit guter ,kost2 #c7 tglich eine ,tasse ,thee von ,wermuth und ,salbei 7in drei ,portionen71 in halb ,wein1 halb ,wasser gesotten2 die bewirkt innere ,wrme1 und gute ,verdauung1 und so war nach drei ,wochen der trostlose ,junge wieder gesund4 #ad4 ,ein ,hausvater1 #bi ,jahre alt1 leidet seit drei ,jahren an ,diarrhe1 tglich drei- bis viermal4 ,derselbe wei keine ,ursache1 auer1 wenn er mehr ,flssiges it1 ist auch der ,durchfall strker1 sonst ist es gleich1 welcherlei ,speisen er geniet4 ,das ,aussehen deutet auf ,schwche und ,mdigkeit1 wie auch alle gesunde ,farbe erloschen ist4 ,die ,gemthsstimmung ist mehr traurig als heiter1 die ,krfte haben sehr abgenommen1 der ,appetit ist nicht schlecht1 aber es fehlt am rechten ,geschmack4 ,hier ist vorherrschend groe ,schwche wie nach einer ,krankheit1 in der sich ,krankheitsstoffe lnger im ,krper aufhielten und diese ,schwche bewirkten2 mithin ist auf dreifache ,weise einzuwirken3 #a7 in der ,woche drei ,sitzbder strken den ,unterleib2 #b7 zwei ,halbbder1 eine halbe ,minute1 in der ,woche wirken strkend auf den ganzen ,leib2 #c7 jeden zweiten ,tag ein zweifaches ,tuch1 in halb ,wasser1 halb ,essig getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang1 wirkt strkend auf den ,unterleib4 ,nach innen3 #a7 eine krftige ,hausmannskost2 #b7 tglich drei kleine ,tassen ,thee von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und ,wermuth1 welche gute ,sfte und gute ,verdauung bewirken4 ,nach drei ,wochen war die ,krankheit beseitigt1 das ,aussehen frisch1 die ,verdauung gut1 der ,appetit gro4 ,fr weiter war gut3 ,in der ,woche ein bis zwei ,sitzbder und zwei ,halbbder4 #ae4 ,ein ,mann1 #cf ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich habe schon seit vier ,jahren mit ,abweichen zu thun4 ,ich mag essen1 was ich will1 ich bekomme doch ,durchfall1 meistens mit groen ,schmerzen -- ganz ohne ,schmerzen geht es nie ab4 ,wenn ich auch drei bis vier ,tage ,ruhe habe1 dann tritt das bel nur um so heftiger auf1 habe auch recht viele ,gase im ,leib4 ,wenn diese nicht gehen1 dann ist der ,schmerz um so rger4 ,es ist fast gleich1 welche ,kost ich geniee2 manchmal glaubte ich die rechte ,speise getroffen zu haben2 doch bald ist wieder der alte ,zustand da4 ,gebraucht habe ich schon ,vieles von rzten und ,anderen2 kleine ,linderungen bekam ich1 aber keine ,hilfe4 ,folgende ,anwendungen wurden verordnet3 #a7 ,jeden ,tag ein ,obergu und ,kniegu2 #b7 jeden dritten ,tag ein ,halbbad2 #c7 jeden vierten ,tag ein zweifaches ,tuch1 in halb ,wasser und halb ,essig getaucht1 warm auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,so #ad ,tage4 ,zum ,einnehmen tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren1 auch #ad ,tage hindurch4 ,das ,abweichen hrte vollstndig auf1 der ,appetit wurde gut1 die ,schmerzen verschwanden1 und der ,kranke fhlte sich gesund4 ,die weiteren ,anwendungen waren3 zweimal in der ,woche ein ,halbbad und die ,wachholderbeerkur1 mit vier ,beeren anfangen1 tglich eins mehr bis #ae1 und dann wieder abwrts4 ,wirkungen3 ,der ,obergu und ,kniegu brachten mehr ,wrme und ,kraft fr den ganzen ,krper2 der ,essig auf den ,unterleib bewirkte ,wrme und ,krftigung im ,unterleib2 das ,halbbad wirkte strkend auf den ganzen ,leib und vermehrt zugleich die ,naturwrme2 die ,wachholderbeeren wirkten reinigend und strkend auf ,magen und ,gedrme4 ,die weiteren ,anwendungen untersttzten durch lngere ,zeit die ,natur1 damit das bel nicht wiederkehre4 #af4 ,seit drei ,jahren1 erzhlt ein ,mann1 habe ich tglich vier- bis sechsmal ,stuhlgang1 oft auch acht- bis zehnmal in einem ,tage4 ,ich mag essen1 was ich will1 es ist nicht anders1 und es bangt mir jedesmal1 so oft ich esse1 vor den ,schmerzen1 die wieder eintreten werden4 ,mich friert fast immer1 und je rger die ,klte1 um so hufiger das ,abweichen4 rzte habe ich weit und breit viele aufgesucht1 ,hilfe nie gefunden4 ,wenn es noch lnger so fortgeht1 dann werde ich nicht mehr lange leben4 ,ich bin auch ganz kraftlos4 ,was ist zu thun8 #a7 ,acht ,tage hindurch tglich angeschwellte ,heublumen in einem ,tuch ganz warm auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang4 #b7 ,jeden ,tag einen ,ober- und ,kniegu4 #c7 ,jeden ,tag zweimal eine kleine ,tasse ganz warme ,milch trinken1 in welcher ,fenchel zehn ,minuten lang gesotten wurde4 ,zudem tglich zweimal1 jedesmal vier ,lffel voll1 ,wermuththee trinken4 ,so #ad ,tage hindurch4 ,nach #ad ,tagen den einen ,tag einen ,obergu und ,kniegu1 den andern ,tag ein ,halbbad4 ,die ,milch wurde beibehalten1 und statt ,thee wurden tglich sechs bis acht ,wachholderbeeren gegessen4 ,so wieder #ad ,tage4 ,der ,zustand nderte sich so sehr1 da der ,kranke alle ,speisen genieen konnte1 tglich den gehrigen ,stuhlgang hatte und erklrte1 er sei jetzt ganz gesund4 ,die weiteren ,anwendungen waren in der ,woche zweimal ,obergu und ,kniegu und einmal ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 ,hier hatte die ,klte die ,herrschaft1 so da die volle ,naturwrme nicht aufkommen konnte4 ,es war groe ,blutarmuth vorhanden1 wie es auch nicht anders sein konnte4 ,die ,heublumen bewirkten eine knstliche ,wrme1 die sich ber den ganzen ,krper verbreitete4 ,die schlechten ,stoffe wurden aufgesaugt4 ,ober- und ,kniegu bewirkten am ,krper1 was die ,heublumen am ,unterleib bezweckten4 ,die ,milch gab gute ,nahrung1 der ,fenchel erwrmte und krftigte den ,magen1 und auf diese ,weise wurde die volle ,naturwrme wieder hergestellt4 ,in der zweiten ,abtheilung bewirkten die ,gsse eine ,fortsetzung der frheren ,wirkung1 und die ,wachholderbeeren verbesserten im ,innern4 ,das ,halbbad wirkte in derselben ,weise wie die ,gsse1 besonders aber auf den ,unterleib4 ,so wurde der ganze ,organismus von allen ungesunden ,stoffen befreit1 erwrmt und gekrftigt und dadurch auch die ,gesundheit wieder erlangt4 #ag4 ,eine ,person1 #bf ,jahre alt1 klagt3 ,ich habe ein schweres ,magenleiden2 es geht kein ,tag vorbei1 an welchem ich nicht schmerzliches ,drcken und ,brennen im ,magen habe4 ,es stoen mir viele ,gase aus dem ,magen herauf1 und dann nimmt der ,schmerz zu1 bis ich mich recht erbrechen mu2 es kommt ,wasser1 ,schleim und endlich die ,kost4 ,so leide ich schon drei ,jahre1 habe alles ,mgliche gethan1 aber nur mit geringer oder gar keiner ,hilfe4 ,meine ,kraft ist fast verschwunden1 ,appetit ist keiner da4 ,diese ,kranke mute ,folgendes anwenden3 #a7 ,durch acht ,tage jeden ,tag ein vierfaches ,tuch1 in halb ,wasser und halb ,essig getaucht1 warm auf den ,unterleib binden2 #b7 jede zweite ,nacht ein ,sitzbad1 eine ,minute lang2 #c7 jeden ,tag einen ,ober- und ,kniegu2 #d7 die eine ,stunde einen ,lffel voll ,wasser1 die andere einen ,lffel voll ,milch4 ,so drei ,wochen fortmachen4 ,nach drei ,wochen #a7 tglich ,ober- und ,kniegu2 #b7 jeden dritten ,tag ein ,halbbad1 in der ,woche zweimal ein ,sitzbad und jeden ,tag zweimal1 jedesmal drei ,lffel voll1 ,thee trinken von ,wermuth und ,fenchel4 ,so wieder drei ,wochen4 ,nach sechs ,wochen reichten aus in der ,woche einmal ,obergu und einmal ,halbbad4 ,hier herrschten die ,gase1 dann geschwchte ,naturwrme4 ,die ,aufschlge bewirkten ,wrme und ,krftigung4 ,dasselbe bewirkten ,ober- und ,kniegu4 ,milch und ,wasser bewirkten gute ,verdauung und ,stuhlgang und gaben auch hinreichende ,nhrstoffe1 und so wurde diese ,kranke in sechs ,wochen gesund4 #ah4 ,ein ,herr1 #dh ,jahre alt1 bringt ,folgendes vor3 ,ich habe einen schwachen ,magen1 der besonders nur wenig ,flssigkeit ertragen kann4 ,die vielen ,gase1 welche sich sammeln1 ben fortwhrend einen ,druck auf die ,brust1 besonders auf das ,herz aus4 ,meistens habe ich schweren ,athem und uerst langsame ,verdauung1 und in ,folge dessen herrscht hufig trbe ,stimmung4 ,geh ich zu einem ,arzt1 so erhalte ich ,salze1 die stark abfhren1 und bald kommt das alte ,leiden wieder4 ,ich habe recht viel gebraucht1 aber nur wenig ,hilfe bekommen4 ,was soll ich thun8 ,anwendungen3 #a7 ,zweimal in der ,woche angeschwellte ,heublumen warm auf den ,unterleib und die ,magengegend binden1 eine ,stunde lang4 #b7 ,jede zweite ,nacht ein ,sitzbad nehmen von kaltem ,wasser1 eine ,minute lang4 #c7 ,dreimal in der ,woche den ganzen ,krper mit kaltem ,wasser waschen1 woran etwas ,salz gemischt ist4 #d7 ,tglich eine ,tasse ,thee trinken von ,wermuth1 ,salbei und ,minze4 ,der ,thee ist in drei ,portionen whrend des ,tages zu nehmen4 ,wie wirken diese ,anwendungen8 ,die ,heublumen erwrmen den ,krper und leiten ,gase fort1 ziehen schlechte ,stoffe aus und strken den ,unterleib4 ,die ,waschungen bringen eine gleiche ,transspiration1 befrdern den ,blutlauf und krftigen den ganzen ,krper4 ,der ,thee wirkt auf gute ,verdauung1 lst die krankhaften ,stoffe auf und fhrt sie aus4 ,zur weiteren ,krftigung ist noch gut1 in der ,woche zwei ,sitzbder zu nehmen1 ein- oder zweimal sich zu waschen und eine ,tasse des genannten ,thee's in drei ,portionen zu trinken4 #ai4 ,eine ,hausfrau beklagte sich bei mir ber ,magenleiden4 ,ich habe1 so sagte sie1 stets bittern ,geschmack im ,munde1 bald strker1 bald schwcher1 mu viel ,wasser erbrechen1 welches ganz sauer und bitter ist1 hufig auch ,alles1 was ich gegessen habe4 ,manchmal habe ich ,kopfschmerzen1 da ich ganz schwindlig bin4 ,bestndig sind meine ,fe kalt1 in der ,nacht werden sie oft erst in fnf bis sechs ,stunden warm4 ,der ,stuhlgang ist immer zu hart und unregelmig4 ,was kann hier helfen8 ,anwendungen3 #a7 ,jeden dritten ,tag soll ein kurzer ,wickel genommen werden1 der in warmes ,heublumenwasser getaucht wurde4 #b7 ,jeden ,tag ist ,obergu und ,kniegu zu nehmen4 #c7 ,tglich ist eine ,tasse ,thee von ,wermuth und ,zinnkraut in drei ,portionen zu trinken4 ,derselbe mu sechs ,minuten gesotten werden4 ,die ,wirkung dieser ,anwendungen ist folgende3 ,die warmen ,wickel bringen dem ,leibe ,wrme zur ,auflsung und ,ausscheidung der verlegenen ,stoffe4 ,ober- und ,kniegu bringen dem ganzen ,krper ,wrme und ,kraft4 ,der ,thee reinigt im ,innern und bringt gute ,verdauung4 ,die genannten ,anwendungen sind #ad ,tage zu machen2 darauf ist die ,wachholderbeerkur zu gebrauchen und jede ,woche zwei- bis dreimal ein ,halbbad zu nehmen4 ,die ,wachholderbeeren verbessern den ,magen4 ,die ,halbbder krftigen die ,natur und erhalten die ,naturwrme4 #bj4 ,ein ,bursche mit #af ,jahren kommt zu mir und sieht recht armselig und heruntergekommen aus4 ,er ist ziemlich entkrftet und bittet um ,hilfe4 ,er habe schon mehrere rzte gehabt1 aber keine ,hilfe bekommen4 ,er habe nichts1 als was er verdiene4 ,alles1 was er esse1 bekomme ihm nicht gut4 ,bestndig habe er ,druck auf den ,magen4 ,wenn er stark gebrochen habe1 werde es ihm wohler4 ,wrme fhle er wenig1 fast immer empfinde er ,frost4 ,er fragt1 was zu thun sei1 da er wieder sein ,brod verdienen knne4 #a7 ,jeden ,morgen und ,abend den ,unterleib krftig mit ,essig und etwas ,wasser daran einreiben4 #b7 ,tglich einen halben ,lffel voll gutes ,salatl einnehmen4 #c7 ,tglich zweimal1 jedesmal fnf bis sechs ,lffel voll1 ,wermuth- und ,salbeithee einnehmen4 #d7 ,in der ,nacht vom ,bett aus ganz waschen mit ,wasser und ,essig und dann gleich wieder in's ,bett gehen4 ,so #ad ,tage lang2 nach diesen #ad ,tagen dieselben ,mittel halb so oft gebrauchen4 ,nach vier ,wochen zeigte sich dieser ,bursche wieder2 sein ,aussehen war frisch1 er hatte ,appetit und hinreichende ,naturwrme und konnte wieder sein ,brod verdienen4 ,die ,einreibungen mit ,essig und ,wasser bewirkten ,wrme und ,thtigkeit im ,unterleib1 nicht weniger die ,waschungen ,dasselbe im ganzen ,krper4 ,das l1 wenn es die ,natur ertrgt1 lindert die ,magenbeschwerden4 ,der ,thee von ,wermuth und ,salbei verbessert die ,sfte und die ,verdauung4 #ba4 ,eine ,frauensperson erzhlt3 ,ich bin #cb ,jahre alt4 ,seit einigen ,jahren habe ich fast immer ,magenleiden1 fters ,erbrechen und belkeiten4 ,seit fnf ,wochen liege ich immer im ,bette an ,lungen- und ,magenkatarrh4 ,ich bin so kraftlos1 da ich schon mehrere ,monate gar keine ,arbeit mehr verrichten kann4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden zweiten ,tag ein vierfaches ,tuch auf den ,unterleib binden1 in ,wasser und ,essig getaucht1 in der ersten ,zeit warm1 spter kalt4 #b7 ,jede zweite ,nacht vom ,bette aus ganz waschen und wieder in's ,bett4 #c7 ,zum ,frhstck eine ,kraftsuppe4 ,bis ,mittag jede ,stunde einen ,lffel ,milch4 ,nachmittags bis ,abends jede ,stunde einen ,lffel ,wasser4 #d7 ,jede zweite ,nacht ein ,sitzbad4 ,innerlich3 ,wachholderbeerkur4 ,wirkungen3 ,hier ist groe ,blutarmuth1 somit auch groe ,schwche1 dann schlechte ,verdauung vorhanden4 ,das ,essigtuch wirkt strkend auf den ,unterleib und verbessert den ,magen4 ,die ,waschungen beleben1 strken und bewirken bessere ,transspiration4 ,die ,kraftsuppe bringt gute ,nahrung1 und ,dasselbe thun die kleinen ,portionen ,milch4 ,der ,lffel voll ,wasser wirkt gnstig auf den ,stuhlgang4 #bb4 ,mehr als zwei ,jahre1 erzhlt eine ,hausfrau1 habe ich fast bestndig ,magenleiden4 ,ich habe starkes ,drcken und oft starkes ,brennen im ,magen4 ,oft ist der ganze ,unterleib recht kalt1 die ,fe wollen gar nicht warm werden4 ,im ,bette sind sie oft vier bis fnf ,stunden ganz kalt4 ,appetit habe ich nie1 und krftige ,kost kann ich gar keine essen4 ,ich nehme hchstens ein wenig ,kaffee1 der mir noch am besten thut4 ,ich bin auch oft recht verstimmt und verzagt4 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche viermal angeschwellte ,heublumen warm auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang4 #b7 ,jeden ,tag einmal ein ,kniegu4 #c7 ,jeden zweiten ,tag ein ,obergu4 ,so #ad ,tage lang4 ,dann #a7 tglich ein ,schenkelgu und ,obergu4 #b7 ,jeden ,morgen und jeden ,abend den ,unterleib mit ,wasser und ,essig waschen4 #c7 ,in der ,woche zweimal einen kurzen ,wickel eine ,stunde lang umlegen1 in warmes ,heublumen-,wasser getaucht4 ,so wieder #ad ,tage4 ,als ,kost #a7 jeden ,morgen und ,abend eine ,kraftsuppe von ,milch oder ,fleischsuppe gekocht2 #b7 einfache ,hausmannskost am ,mittag4 ,nach innen wurde gebraucht3 jeden ,tag in drei ,theile getheilt1 eine ,tasse ,thee von ,wermuth1 ,fenchel und ,wachholderbeeren1 alles ,dieses mit einander #aj ,minuten lang gesotten4 ,nach vier ,wochen war das ,drcken verschwunden1 ,appetit hatte sich eingestellt1 und das ganze ,aussehen war wie umgewandelt4 ,die ,wirkung der ,anwendungen war folgende3 ,durch die ,blutarmuth war der ganze ,krper1 besonders aber der ,unterleib mehr kalt als warm1 mithin auch keine rechte ,verdauung4 ,wo man kein ,feuer hat1 kann man nicht kochen4 ,die warmen ,heublumen bewirkten ,wrme und ,krftigung des ,unterleibes4 ,der ,wickel wirkte noch strker in dieser ,weise4 ,der ,kniegu leitete das ,blut abwrts und vermehrte die ,naturwrme4 ,der ,obergu bewirkte ,krftigung und ,thtigkeit des ,krpers4 ,der ,schenkelgu bewirkte unten1 was der ,obergu oben3 ,wrme und ,krftigung2 das ,waschen mit ,wasser und ,essig bewirkte ,strkung1 ,erwrmung und wirkte auf ,stuhlgang2 der kurze ,wickel wirkte auf den ganzen ,leib1 was die ,heublumen auf den ,unterleib4 ,der ,thee bewirkte ,verdauung1 gute ,sfte und ,krftigung4 #bc4 ,ein ,mann erzhlt ,folgendes3 ,ich bin krank und habe schon drei rzte gehabt4 ,der erste sagte1 ich sei ,leber leidend2 der zweite1 ich habe einen ,herzfehler2 der dritte1 man knne noch nicht genau bestimmen1 wo der ,hauptfehler sei4 ,ich habe guten ,appetit1 bekomme aber1 wenn ich gegessen habe1 ,schmerzen im ,magen4 ,es wird gewaltig unruhig im ,unterleib1 und wenn es lngere ,zeit recht unruhig war1 kommt ,herzklopfen4 ,meine ,hnde und ,fe sind immer kalt1 von ,woche zu ,woche werde ich magerer und kraftloser4 ,ich bin ,schreinermeister und kann schon zwei ,jahre lang meinem ,geschfte nicht mehr nachkommen4 ,wenn ich nur eine halbe ,stunde eine kleine ,arbeit verrichte1 bin ich schon ganz mde4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,morgen einen ,kniegu1 eine ,minute lang2 #b7 jeden ,nachmittag einen ,obergu2 #c7 dreimal in der ,woche angeschwellte ,heublumen warm auf den ,unterleib binden und #a #a_/b ,stunden lang liegen lassen2 #d7 jeden ,tag eine ,tasse ,thee trinken von #ab zerstoenen ,wachholderbeeren und etwas ,zinnkraut1 welche #aj ,minuten lang gesotten wurden4 ,so #ad ,tage lang4 ,nach deren ,verlauf3 #a7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad2 #b7 jeden ,tag einmal im ,wasser gehen2 #c7 jeden ,morgen und ,abend den ,unterleib mit einer ,mischung1 halb aus ,wasser1 halb aus ,essig bestehend1 krftig einwaschen4 ,von dem oben bezeichneten ,thee jeden dritten ,tag eine ,tasse trinken4 ,nach vier ,wochen war der ,schreinermeister wieder hergestellt4 ,was hat nun diesem gefehlt8 ,der ,magen hat wohl aufgenommen1 aber nicht gut verdaut4 ,es entwickelten sich dadurch recht viele ,gase4 ,diese bten einen ,druck auf die ,organe im ,oberkrper2 dadurch entstand ,herzklopfen1 und weil die ,blutbildung nachgelassen hatte und die ,klte vorherrschend wurde1 mute die ,kraft verschwinden4 ,obergu und ,kniegu leiteten das ,blut in die ueren ,theile und belebten und krftigten die ganze ,natur4 ,der ,thee reinigte den ,unterleib von ,gasen und verlegenen1 krankhaften ,stoffen4 ,die ,halbbder strkten die ganze ,natur4 ,die aufgelegten ,heublumen saugten die schlechten ,stoffe aus und sorgten1 da nicht mehr so viele ,gase sich anhuften4 ,auf diese ,weise wurde die ganze ,natur wieder in ,ordnung gebracht4 ,weil aber die ,erholung nur nach und nach vor sich geht1 mute der ,mann noch einige ,zeit ein oder zwei ,halbbder nehmen und1 um einen guten ,magen zu bekommen1 die ,wachholderbeerenkur gebrauchen4 #bd4 ,ein ,bauer theilte mir ber seinen ,zustand ,folgendes mit3 ,seit fnf ,jahren habe ich ,magenleiden1 bestndiges ,brennen im ,magen und ,druck auf denselben4 ,ich knnte ,alles essen1 und doch thut mir nichts gut2 seit einem ,jahre ist es viel rger als frher4 ,ich habe auch keine ,kraft mehr1 mu mich hufig erbrechen1 und bis nicht mein ,magen ganz leer ist1 bekomme ich keine ,ruhe4 ,bier darf ich gar nicht trinken1 gleich stt mir ,sure auf4 ,ich habe fast bestndig kalte ,fe1 und die ,schmerzen im ,magen lassen mir keinen ,schlaf4 rzte habe ich mehrere gebraucht1 bekam auch von ,zeit zu ,zeit ,linderung1 aber nur fr kurze ,zeit4 ,bald war das alte ,leiden wieder da4 ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche dreimal einen kurzen1 warmen ,wickel1 #a #a_/b ,stunden lang2 derselbe ist in ,wasser zu tauchen1 in welchem ,haferstroh #a_/b ,stunde lang gesotten wurde4 #b7 ,jeden ,morgen im ,wasser gehen drei ,minuten lang4 #c7 ,jeden ,nachmittag einen ,obergu nehmen4 #d7 ,tglich dreimal ,wermuththee einnehmen1 jedesmal drei ,lffel4 ,die ,anwendungen wirkten wie folgt3 ,die ,wickel entfernten die ,gase im ,unterleib1 die einen ,druck auf den ,magen bten1 in ,folge dessen ,brechreiz entstand4 ,die ,nieren wurden gereinigt und alle krankhaften ,stoffe ausgeleitet1 was auch der schmutzige ,urin bewies4 ,der ,wermuththee bewirkte gute ,verdauung4 ,hier war das ,hauptbel mehr im ,darm als im ,magen2 denn sobald die ,gase entfernt waren1 hrte das ,erbrechen auf4 ,wassergehen hrtet ab1 leitet das ,blut in die ,fe und entwickelt ,wrme4 ,der ,obergu wirkte strkend und belebend4 ,in drei ,wochen war der ,kranke gesund1 und zur weiteren ,erholung reichte es aus1 da er zweimal in der ,woche ein ,halbbad nahm4 #be4 ,ein ,herr erzhlt3 ,ich bin #i-aj ,jahre von bestndigen1 bald strkeren1 bald schwcheren ,magenleiden belstigt4 ,saures kann ich gar nicht essen4 ,satt darf ich mich nie essen4 ,auerdem habe ich schon lngere ,zeit dann und wann in der ,frhe ,husten1 wobei ziemlich viel ,schleim abgeht1 mit welchem fters etwas ,blut vermischt ist4 ,meine ,nerven sind sehr geschwcht2 jede ,kleinigkeit kann mich aufs hchste aufregen4 ,ich schlafe nur mit ,unterbrechungen4 ,dehalb habe ich schon zehn ,jahre hindurch mehr ab- als zugenommen4 ,meistens fhle ich eine gedrckte ,stimmung4 ,was ist in meiner ,lage zu thun8 ,antwort4 ,die besten ,anwendungen werden folgende sein3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,kniegu4 #b7 ,den einen ,tag ein doppelt genommenes und in eine ,mischung von halb ,wasser und halb ,essig getauchtes ,tuch auf den ,unterleib binden4 #c7 ,den andern ,tag in der ,nacht ein ,sitzbad nehmen4 ,so zehn ,tage fortmachen4 ,nach diesen zehn ,tagen3 #a7 ,in der ,woche drei ,halbbder eine halbe bis hchstens eine ,minute lang4 #b7 ,in der ,woche einen ,obergu und ,kniegu4 #c7 ,die ,wachholderbeerkur anwenden2 es wird mit vier ,beeren angefangen1 tglich eine mehr genommen1 bis man auf #ae gekommen ist2 dann geht es in gleicher ,weise wieder abwrts4 ,in vier ,wochen war der ,kranke vollstndig hergestellt und bekam den weiteren ,rath1 in der ,woche ein bis zwei ,halbbder zu nehmen und zeitweilig auch die ,wachholderbeerkur zu gebrauchen4 ,wie wirkten die ,anwendungen8 ,der ,obergu und ,kniegu wirkten strkend auf ,ober- und ,unterkrper2 das ,sitzbad wirkte ebenso auf den ,unterleib und entfernte alle bermige ,hitze in demselben4 ,das aufgelegte ,tuch wirkte gnstig auf den ,magen4 ,die ,wachholderbeeren wirkten im ,innern4 ,die ,halbbder wirkten noch strker auf ,krftigung des ganzen ,krpers4 ,die weiter angerathenen ,anwendungen untersttzten die ,erhaltung und schtzten vor ,rckfall4 ,marasmus4 ,es kommt ein ,mann1 #fb ,jahre alt1 ziemlich gut gebaut1 doch deutet das ganze ,aussehen auf ,nachla der ,natur4 ,der ,mann sieht viel lter aus1 als er ist2 die ,farbe ist gelb und abgestanden2 er mu viel zu hufig und dehalb immer zu wenig ,wasser lassen1 hat wenig ,naturwrme4 ,der erste ,blick sagt1 hier liegt ,marasmus vor4 ,was kann dieser ,mann noch thun8 #a7 ,jeden ,tag den ganzen ,krper waschen mit ,wasser und einem ,viertheil ,essig4 #b7 ,jeden ,tag ein kaltes ,sitzbad1 eine ,minute lang4 #c7 ,jeden dritten ,tag einen ,ober- und einen ,unteraufschlger1 jeden #c_/d ,stunden lang1 von ganz kaltem ,wasser4 ,so #ad ,tage lang4 ,dann3 #a7 ,in jeder ,woche drei ,halbbder1 #a_/b ,minute lang4 #b7 ,jede ,woche zwei ,rckengsse und ein ,sitzbad4 ,in vier ,wochen war der ganze ,organismus wie neu restauriert1 die ,farbe frisch und gesund4 ,die ,harnbeschwerden waren entfernt1 der ,appetit war gut1 und es war weiter nichts mehr nothwendig als in der ,woche zwei ,halbbder4 ,whrend der ganzen ,kur hat der ,kranke tglich eine ,tasse ,thee von ,salbei1 ,wermuth und ,zinnkraut getrunken in drei ,theilen1 ,wermuth zur ,verbesserung des ,magens und ,zinnkraut zur ,reinigung von schlechten ,stoffen im ,innern4 ,nervenleiden4 ,ein junger ,professor klagt ber ,hmorrhoiden1 nervse ,aufregung im ,kopf1 argen ,fuschwei1 hat hochrothe ,lippen und ,ohren4 ,hier ist der ,oberkrper durch viele geistige ,anstrengung sehr aufgeregt1 der untere ,krper durch die sitzende ,lebensweise erschlafft4 ,es mu also der aufgeregte ,oberkrper beruhigt1 der erschlaffte ,unterkrper dagegen angeregt und belebt werden4 ,darum3 #a7 ,tglich zweimal ,obergu 7zur ,beruhigung des ,oberkrpers7 und ,schenkelgu 7zur ,belebung des ,unterkrpers71 drei ,tage lang4 ,ist so das ,gleichgewicht zwischen ,ober- und ,unterkrper hergestellt1 so wird auf ,krftigung des ganzen ,krpers gewirkt durch #b7 ,obergu1 ,rckengu und ,schenkelgu4 ,nach #h bis #aj ,tagen wird diese ,einwirkung auf den ganzen ,krper potenziert durch #c7 ,halbbad und ,rckengu1 acht ,tage lang4 ,nun wird wieder auf die einzelnen ,theile eingewirkt zur weiteren ,krftigung a7 des ,oberkrpers durch ,obergu1 b7 des ,unterkrpers durch ,kniegu und ,wassergehen1 c7 des ,unterleibes durch ,sitzbad2 darum #d7 ,obergu1 ,kniegu1 ,wassergehen2 #e7 ,sitzbad4 ,nierenleiden4 ,ein ,brger erzhlt3 ,ich habe hufig ,blut im ,urin und meistens beim ,wassermachen wenn nicht groe1 so doch einige ,schmerzen1 in der ,nierengegend bestndig ,schmerzen1 manchmal recht groe4 ,von ,zeit zu ,zeit ist mein ,unterleib voll ,krmpfe2 der ,stuhlgang ist meistens hart4 ,hier fehlt es sicher in den ,nieren4 ,allem ,anschein nach viel ,verschleimung und zeitweilig kleine ,geschwre in den ,harnorganen1 was ein ,arzt auch gesagt haben soll4 ,folgende ,anwendungen haben das bel innerhalb drei ,wochen gehoben3 #a7 ,in der ,woche dreimal einen kurzen ,wickel1 in ,heublumenwasser getaucht1 warm #a #a_/b ,stunden lang2 #b7 in der ,woche zwei warme ,sitzbder1 #ab ,minuten lang1 und ein kaltes1 #a ,minute lang1 aber nicht beide an einem ,tage2 #c7 tglich den ganzen ,krper kalt waschen4 ,nach innen3 ,thee von ,schafgarbe1 ,johanniskraut und ,zinnkraut4 ,nach #ad ,tagen war die ,kur beendet1 und spter in der ,woche zwei ,halbbder krftigten die ganze ,natur4 ,die ,heublumen lsen auf und leiten aus2 ,dasselbe thut das warme ,sitzbad4 ,das kalte hindert zu groe ,verweichlichung4 ,schafgarben1 ,zinnkraut und ,johanniskraut wirken reinigend und strkend1 die ,halbbder machen einen guten ,schlu4 ,rheumatische und verwandte ,leiden4 ,was kommt heutzutag hufiger vor als ,rheumatismus8 ,vor #dj bis #ej ,jahren kamen selten solche ,zustnde vor1 und heutzutage tausendfach in allen ,stnden2 selbst die ,landleute1 die frher vor solchen ,zustnden durch ihre schweren ,arbeiten1 ihren ,schwei geschtzt waren1 sind jetzt zahllos damit geplagt und oft zu ihrem ,beruf ganz unfhig gemacht4 ,sicher haben diese bel ihre ,hauptursache in der groen ,verweichlichung1 der man zum ,opfer gefallen ist4 -- ,hier heit es3 ,was einem ,herkules wohlthut1 zerreit einen ,schneider4 ,vor diesem frchterlichen allgemeinen bel schtzt nur eine vernnftige ,abhrtung und eine vernnftige ,kleidung des menschlichen ,krpers1 damit der ,krper nicht durch die ,kleidung zu einer ,treibhauspflanze werde4 ,ich hatte einst einen ,blumenstock in meinem ,zimmer4 ,als er in der schnsten ,blthe und die ,temperatur etwas kalt war1 blieb zufllig das ,fenster offen4 ,am ,morgen bemerkte ich bald1 da einige ,bltter1 die dem offenen ,fenster am nchsten waren1 welke ,flecken bekamen1 die mit der ,zeit etwas gebrunt wurden1 und das ,blatt hatte dabei so gelitten1 da es krankhaft blieb4 ,ich dachte1 diese ,bltter am kalten ,fenster haben einen ,rheumatismus bekommen1 der so tief in's ,blatt eingedrungen und ,zerstrungen angerichtet hat1 da das ,blatt krank bleibt4 ,gerade so geht es beim menschlichen ,krper4 ,wenn an irgend einer ,stelle des ,krpers eine kalte ,luft durch die ,poren eindringt1 wie wenn ,wasser in ein ,tuch eindringt1 die ,poren schliet und zusammenzieht durch die ,klte1 so kann keine ,ausdnstung mehr heraus1 und so tritt eine grere oder kleinere ,entzndung ein1 die strend und zerstrend einwirkt4 ,durch die ,entzndung entstehen krankhafte ,stoffe1 die sich nach und nach immer weiter ausdehnen und tiefer eindringen selbst bis zu den ,knochen und ,gelenken1 daher ,gelenk-,rheumatismus4 ,geheilt kann ein solcher ,zustand nur werden1 wenn der angerichtete ,schaden nach und nach beseitigt wird2 und ist von auen der ,schaden nach innen gedrungen1 so mu von auen nach innen auf die ,ausleitung eingewirkt werden4 ,man mu es machen1 wie wenn ein ,tropfen ,tinte auf weie ,leinwand kommt1 nmlich auswaschen4 ,der ,rheumatismus kann eine solche ,herrschaft ber den ,krper bekommen und solche ,zerstrungen anrichten1 da der ,schaden nicht mehr ausgeheilt werden kann4 ,da man hier so giftige ,sachen nimmt zum ,einreiben1 kann ich nicht begreifen4 ,wenn schon die ,luft schadhaft einwirkt1 wie nachtheilig mu erst ein ,gift durch die ,poren wirken6 #a4 ,so kommt zu mir ein junger ,bursche1 #bd ,jahre alt1 und klagt1 er knne sein ,brod nicht mehr verdienen1 er habe ,gelenkrheumatismus bald im einen ,fu1 bald im andern1 bald in diesem1 bald in jenem ,theil des ,krpers2 er msse oft ,tage lang im ,bett zubringen1 es seien schon alle mglichen ,mittel angewendet worden1 ,salben1 ,gifte und ,doppelgifte4 ,nichts habe das bel gehoben4 ,fr solche ,zustnde passen folgende ,anwendungen3 ,in der ,woche #a7 zweimal den spanischen ,mantel2 #b7 zweimal in der ,nacht ganz waschen und #c7 zweimal ein ,halbbad4 ,so drei ,wochen lang4 ,nach dieser ,zeit war aller ,rheumatismus verschwunden1 und es fehlte nur noch eine vollstndige ,erholung und weitere ,abhrtung1 wozu ausreichte in der ,woche zweimal ein ,halbbad4 ,die ,wirkung der ,anwendungen3 ,der spanische ,mantel lst und leitet aus alle zerstrbaren zurckgebliebenen krankhaften ,stoffe1 reinigt somit die ,natur4 ,die ,waschungen und ,halbbder krftigen die ,natur1 da sie widerstandsfhiger wird1 und krftigen alle geschwchten1 heruntergekommenen ,theile4 ,der spanische ,mantel wird hier dehalb angewendet1 weil der ,krper krftige ,muskulatur hat4 #b4 ,ein ,schlosser leidet seit ,jahren an ,gelenkrheumatismus2 er hatte schon viel gebraucht1 aber keine ,hilfe gefunden1 lag oft mehrere ,wochen im ,bett1 litt unsgliche ,schmerzen und hatte hufig betubende ,mittel zur ,stillung dieser ,schmerzen genommen4 ,das ,aussehen war fast todtenbla1 die ,zge ganz eingefallen -- ein wahrer ,leidensmann6 ,die ersten ,anwendungen waren ,obergu und ,schenkelgu4 ,auf diese schwollen beide ,fe1 besonders an den ,knieen1 so stark an1 da er die frchterlichsten ,schmerzen bekam4 ,er wurde eingewickelt von unter den ,armen ganz hinunter in angeschwellte ,heublumen1 zwei ,stunden lang4 ,noch am selben ,tag bekam er ,schenkelgu4 ,in wenigen ,stunden war der ,schmerz fast ganz beseitigt4 ,auf wiederholte ,obergsse waren ,arme und ,schultern ebenfalls angeschwollen1 und auch hier wurde warmer ,heublumenwickel vorgenommen4 ,so wurde vier ,tage fortgemacht1 tglich ,wickel und tglich ,ober- und ,schenkelgu4 ,die ,anschwellungen hrten auf1 die ,schmerzen verschwanden1 als ob nie solche dagewesen wren4 ,nachher bekam er #ad ,tage hindurch tglich ,obergu und ,schenkelgu und in der zweiten ,hlfte des ,tages ein ,halbbad4 ,er fhlte sich so gesund und krftig und wunderte sich nur1 wie diese einfachen ,mittel und wohlfeilen ,medicamente eine solche ,wirkung hervorbringen konnten4 ,die ,heublumen lsten die ,krankheitsstoffe auf und sogen sie aus4 ,die ,gsse und das ,halbbad krftigten1 bewirkten einen gleichen ,blutlauf1 gleichmige ,naturwrme1 und so kam die ganze ,maschine wieder in den rechten ,gang1 und der gute ,appetit und ,schlaf ist der klarste ,beweis seiner ,gesundheit4 ,fr weiter brauchte der nun ,geheilte jede ,woche zwei bis drei ,halbbder4 #c4 ,ein ,landmann mit #ej ,jahren hat schreckliche ,schmerzen in den ,kniegelenken1 ,hften und ,kncheln1 ist vollstndig arbeitsunfhig und mu die meiste ,zeit im ,bett zubringen2 er leidet an diesem bel mehr als zwei ,jahre1 hat viel gebraucht1 und doch geht es stets schlimmer statt besser4 ,die ,schmerzen rauben ,appetit und ,schlaf4 ,hier hat der ,rheumatismus harte ,geschwlste gebildet1 die aufgelst1 ausgeleitet werden mssen1 und erst dann kann ,gesundheit und ,kraft wieder einkehren4 #a7 ,acht ,tage hindurch bekam der ,kranke tglich einen ,wickel1 von unter den ,armen ganz hinunter1 von ,heublumenabsud2 #b7 jeden ,tag zweimal eine ,ganzwaschung mit ,wasser und ,essig ohne ,abtrocknung2 #c7 ,nach innen tglich dreimal drei ,lffel voll ,wermuththee4 ,wie die ,wickel alle krankhaften ,stoffe auflsten1 so brachten die ,waschungen eine ,steigerung der ,wrme1 ,krftigung und gleichmige ,transspiration im ,krper4 ,in #ad ,tagen konnte der ,hausvater wieder an sein ,geschft4 #d4 ,eine ,hausfrau hatte mehrere ,monate hindurch ,rheumatismus auf den ,schultern1 in den ,armen und auch hufig in der ,brust2 wie sie sagte1 hatte sie viel eingerieben und eingeschmiert1 ,heilung aber nicht gefunden4 ,wenn die ,witterung schlecht war1 mute sie oft einige ,tage das ,bett hten4 ,es wurde ihr befohlen1 ,wollhemden zu tragen4 ,sie erklrte1 seit dieser ,zeit sei der ,schmerz noch ausgedehnter4 ,wie ist diesem bel abzuhelfen8 ,wie knnen diese rheumatischen ,stoffe am leichtesten ausgeleitet und die ganze ,natur wieder hergestellt werden8 #a7 ,in der ,woche dreimal ein ,hemd anziehen1 in ,heublumenwasser getaucht4 ,die wird alles ,schadhafte auflsen und ausleiten4 ,durch diese ,anwendung allein wrden die leidenden ,stellen und der ,krper noch weichlicher werden2 dehalb ist nothwendig1 #b7 da jeden ,tag ein ,obergu und ,kniegu vorgenommen werde1 und weil nach #ab ,tagen das bel beseitigt war1 so wurden zur allgemeinen ,krftigung des ,krpers1 und um denselben widerstandsfhiger zu machen1 in der ,woche drei und spter zwei1 endlich ein ,halbbad genommen4 #e4 ,ein ,lehrer wurde auf ein halbes ,jahr pensionirt1 weil er berufsunfhig geworden war durch ,rheumatismus4 ,er hatte ein etwas feuchtes ,schlafzimmer1 wo ein ,theil der ,mauer mehr schwarz als wei ist2 er war auch ngstlich1 fleiig zu lften1 und so zog er sich einen recht peinlichen ,zustand zu4 ,frher war er angeblich immer gesund gewesen4 ,es wird wohl kaum etwas diese ,krankheit leichter und nachhaltiger verursachen1 als eine feuchte ,wohnung4 ,das ,allererste zur ,heilung ist eine trockene ,wohnung2 #b7 eine allgemeine ,einwirkung und #c7 eine ,verbesserung des ,blutes4 ,folgende ,anwendungen wurden gemacht3 #a7 ,in der ,woche zwei- bis dreimal der spanische ,mantel1 der auflst1 auch alles ,schadhafte ausleitet2 #b7 ,halbbder1 welche die ,natur abhrten und krftigen2 #c7 nach innen eine krftige ,kost und tglich eine ,tasse ,thee von ,wermuth1 ,salbei und ,wachholderbeeren in drei ,portionen4 ,nach drei ,wochen war das bel beseitigt1 und der ,kranke hat zur weitern ,krftigung in der ,woche zwei bis drei ,halbbder genommen und statt des ,thee's die ,wachholderbeerkur gebraucht4 #f4 ,eine ,frau hatte einen geschwollenen ,fu von oben bis an das ,knie1 und #a #a_/b ,jahre hindurch fast verzweiflungsvolle ,schmerzen1 hatte viel gebraucht und schon mehrere ,bder besucht4 ,doch der ,zustand verschlimmerte sich1 so da sie an der ,krcke gehen mute4 ,dieser ,fu wurde nicht blo fr rheumatisch1 sondern auch fr gichtleidend erklrt4 ,sie fhlte auch bereits im andern ,fu ,schmerzen2 wie sie sagte1 habe es mit dem kranken ,fue gerade so begonnen4 ,geheilt kann dieser ,fu werden durch ,auflsung und ,ausleitung dessen1 was sich in demselben ,krankhaftes gesammelt hat4 #a7 ,in der ,woche1 #a #a_/b ,stunden lang1 zwei ,heublumenwickel1 die auflsend nicht blo auf den ,fu1 sondern auf den ganzen ,unterleib wirken2 #b7 jeden ,tag soll der ,fu eingewickelt werden1 und zwar wieder mit angeschwellten ,heublumen1 die auf den bloen ,fu gebunden werden sollen1 vier ,stunden lang2 aber nach zwei ,stunden mssen die ,heublumen erneuert oder in ,heublumenwasser getaucht werden4 ,vom dritten ,tage an bekam die ,kranke #c7 tglich einen ,obergu und ,schenkelgu2 #d7 der stark leidende ,fu wurde tglich zweimal bergossen4 -- ,so #ad ,tage lang4 ,dann #e7 wurde den einen ,tag ein ,halbbad1 den andern ein ,rckengu vorgenommen4 ,in der vierten ,woche endete die ,kur4 ,die ,wickel lsten auf1 die ,gieungen und ,bder hrteten ab und strkten1 und so haben ,heublumen und ,wasser diese ,unglckliche gerettet4 #g4 ,eine ,frau1 circa #dj ,jahre alt1 klagt ber groe ,schmerzen im ,genick1 die sich oft ber den halben ,kopf ausdehnten1 auch ber die ,schultern4 ,der ,nacken sei oft ganz steif1 so da sie den ,kopf nicht nach rechts und links drehen knne2 es sei so ziemlich wie ein ,starrkrampf2 sie habe viel angewendet1 aber ohne ,erfolg4 ,hier mu diese ,steifheit und ,anschwellung gerade so behandelt werden1 wie eine ,geschwulst von ,gelenkrheumatismus4 ,dehalb werden #a7 tglich zwei bis vier1 oder auch sechs ,stunden ,heublumen bergeschlagen1 aber je nach zwei ,stunden die ,heublumen wieder in warmes ,heublumenwasser getaucht1 oder frische genommen4 -- ,ferner #b7 mssen tglich ein oder zwei ,obergsse von kaltem ,wasser angewendet werden4 ,es ist aber auch nothwendig1 #c7 da tglich entweder eine ,ganzwaschung oder ein ,halbbad1 eine ,minute lang1 genommen werde4 ,nach #ad ,tagen war das bel beseitigt4 ,die ,heublumen machten die ,steifheit weich und leiteten die ,krankheitsstoffe aus4 ,die ,gieungen strkten und hrteten ab4 ,die ,waschungen oder ,halbbder regelten den ,blutlauf und bewirkten gleichmige ,naturwrme4 #h4 ,ein junger ,bursche1 #ai ,jahre alt1 hatte den ,kopf ganz auf die ,seite verdreht1 weil auf einer ,seite der ,hals stark angeschwollen und ganz steif war4 ,er konnte sich nicht aufwrts1 nicht rechts und links wenden4 ,diese rheumatische ,geschwulst war ziemlich gro und drang nach innen1 so da er nur mit ,mhe ganz weiche ,kost hinunterschlucken konnte4 ,selbst das ,sprechen ging hart und that ihm weh4 ,weil hier die ,geschwulst nach innen und auen sich ausgebildet1 so ist am besten3 #a7 der ,junge nimmt einen ,kopfdampf von ,heublumen1 athmet den ,dampf sorgfltig ein1 aber nicht gar zu hei4 ,nach #ah bis #bj ,minuten endet der ,dampf1 und der ganze ,nacken wird fest bergossen mit ein oder zwei ,kannen kalten ,wassers2 #b7 jeden ,tag soll der ,hals #d bis #f ,stunden umwickelt werden1 das ,tuch in ,heublumenwasser getaucht1 nach je zwei ,stunden frisch eingetaucht1 aber ja nicht zu hei2 #c7 zudem soll tglich noch ein ,obergu genommen werden4 #i4 ,eine ,hausfrau1 #db ,jahre alt1 erzhlt3 ,seit zwei ,jahren bin ich so von ,katarrh und ,rheumatismus geplagt1 da ich keinen ,tag im ,jahre wei1 an dem es mir behaglich war4 ,wenn ich schon glaube1 mein ,katarrh lse sich1 komme aber nur in die ,nhe des ,fensters1 so habe ich schon wieder einen ,katarrh2 und wenn ich die ,wohnstube verlasse und im ,hause herumgehe1 so mu ich bald wieder einen ,ruheplatz suchen vor lauter ,schmerzen1 bald in den ,schenkeln1 bald auf den ,schultern2 kurz berallhin wandert der ,rheumatismus4 ,tag und ,nacht habe ich keine ,ruhe vor ,schmerzen4 ,ich bin um und um zwei- und dreifach mit ,wolle gekleidet2 der ,arzt hat es so befohlen4 ,seit dieser ,zeit ist mein ,rheumatismus ber den ganzen ,krper gekommen1 frher war er blo auf den ,schultern4 ,das ,weib sah wirklich wie ein ,marterbild aus1 sie weinte und jammerte4 ,was ist hier zu thun8 ,hier gibt es wenig zum ,auflsen und ,ausleiten2 das arme ,geschpf ist ganz ausgemergelt2 mithin ist ,abhrtung und ,krftigung einzuleiten zu einer geregelten ,transspiration1 die ganz unterbrochen ist2 somit #a7 allererst den ,krper in gleiche ,wrme und ,transspiration bringen durch ,waschungen und zwar am besten vom ,bett aus und gleich wieder in's ,bett4 -- ,so drei ,tage hindurch4 ,dann #b7 jeden ,morgen einen ,kniegu1 am ,nachmittag einen schwachen ,obergu und in der ,nacht ein ,sitzbad1 eine halbe ,minute lang4 ,so #aj bis #ab ,tage lang4 ,nach je drei bis vier ,tagen eines von diesen vielen wollenen ,kleidungsstcken ablegen4 ,nach einigen ,tagen kann #c7 der ,schenkelgu jeden ,morgen1 am ,nachmittag der ,obergu mit drei bis vier ,kannen gegeben werden2 das ,wollhemd wurde entfernt und dafr ein ,linnenhemd angezogen4 ,die weiteren ,anwendungen waren ein ,halbbad und ,obergu in der ,woche zwei- bis dreimal1 und wie die ganz normale ,kleidung am ,krper angewhnt wurde1 bekam die nun ,genesene in der ,woche drei ,halbbder4 ,es gingen acht ,wochen vorbei1 bis die ,kranke wieder gesund und berufsfhig war4 #aj4 ,ein ,herr von ,stand berichtet3 ,entweder mu ich meinen ,beruf aufgeben oder anders werden4 ,ich trage ein ,jgerhemd und ,jgerunterhosen erster ,qualitt1 eine ,leibbinde1 auf dem untern ,kreuze zwei ,katzenblge und ber dieser ,kleidung nochmal eine dicke feste ,wollkleidung1 kann gar nicht mehr in der freien ,luft mich aufhalten1 und wenn ich nur von einem ,zimmer in's andere gehe1 erneuern sich meine ,schmerzen4 ,sonst war ich immer gesund und krftig1 wie ich auch gut gebaut bin4 ,mein ,elend hat begonnen mit einem hartnckigen ,katarrh1 dem sich nach und nach ,rheumatismus allseitig angeschlossen4 ,das ,aussehen war nicht bel und machte den ,eindruck1 da hier noch eine ordentliche ,naturkraft vorhanden sei4 ,nur die ,verweichlichung ist hier zur ,herrschaft gekommen4 ,ganz entschlossen war der gute ,herr1 sich diese lstigen ,gste austreiben zu lassen1 und ging dehalb mit ,freude an die ,obergsse1 ,schenkelgsse1 ,wassergehen1 ,halbbder1 und den ,schlu machten einige ,vollbder4 ,in fnf ,wochen ging dieser ,herr mit ,freude an seine bereits verlassene ,berufsthtigkeit1 wo er rstig arbeitet und seinem ,schpfer ,lob fr das ,wasser spendet4 #aa4 ,eine ,frau hatte zwei ,jahre ,ischias und mehr als ein ,jahr ziemlich stark geschwollene ,fe2 der ,appetit war sehr gut1 das ,aussehen ganz frisch1 auch der ,schlaf war gut1 wenn nicht durch ,ischias gehindert4 ,weil hier ,geschwlste vorhanden sind und ziemliche ,corpulenz1 ist ,ausleitung und ,abhrtung angezeigt4 #a7 ,in der ,woche drei ,fudmpfe1 #ah-bj ,minuten lang1 und gleich darauf einen schwachen und nach und nach einen strkeren ,schenkelgu4 #b7 ,in der ,woche zwei ,kopfdmpfe mit folgendem ,obergu4 #c7 #ad ,tage spter ,halbbder im ,wechsel mit ,obergu und ,schenkelgu4 ,so #ad ,tage lang4 ,als weitere ,anwendungen1 um den ,krper in volle ,kraft und ,gesundheit zu bringen1 in der ,woche #b-c ,halbbder4 ,in sechs ,wochen war dieser ,kranke gesund4 #ab4 ,ein ,knabe1 #ab ,jahre alt1 hatte ,ischias und immer etwas ,schmerzen1 zeitweilig recht starke1 die ,fe zu ,zeiten angelaufen2 er bekam das bel durch ,vernssung und ,erkltung4 -- ,dieser ,knabe wurde den ersten ,tag in ein ,tuch gewickelt1 das in warmes ,haferstrohwasser getaucht war2 den zweiten ,tag bekam er ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 ,so #ab ,tage lang1 und der ,kranke war gesund4 #ac4 ,ein ,mann1 ungefhr #cf ,jahre alt1 klagt ber folgende ,leiden3 ,meine ,arme und ,fe sind voll ,rheumatismus2 ich kann oft gar nicht gehen4 ,manchmal mu ich ,tage lang im ,bett liegen4 ,ich habe meistens schweren ,athem1 oft groe ,athemnoth1 fast zum ,ersticken2 manchmal habe ich auch so starke ,kongestionen1 da ich schon oft dachte1 mich treffe der ,schlag4 ,ich lebe sehr einfach und trinke wenig4 ,mein ,beruf bindet mich an mein ,stehpult4 ,dieser ,kranke hat in ,folge von ,mangel an ,bewegung ,blutstauungen bekommen4 ,anwendungen3 #a7 ,jeden ,morgen einen ,schenkelgu und zwei ,stunden spter einen ,obergu4 #b7 ,jeden ,nachmittag einen ,rckengu1 jeden ,abend im ,wasser gehen4 ,in #ad ,tagen war der ,kranke vollstndig hergestellt4 ,du wirst1 lieber ,leser1 fragen3 ,wie haben hier diese ,anwendungen gewirkt8 ,die ,obergsse brachten das ,blut in starke ,bewegung1 und dasselbe vertheilte sich wiederum in die ,adern4 ,gerade so leiteten die ,schenkelgsse das ,blut abwrts4 ,die ,anstauungen wurden dadurch aufgehoben4 ,was der ,wasserstrom fr die ,mhle ist1 das war der ,rckengu fr den ganzen ,rcken4 ,dieser ,kranke wurde schon in so kurzer ,zeit gesund1 weil er gute ,organe hatte und nur durch sein ruhiges ,berufsleben sich solche bel zugezogen hatte4 ,wre dieser ,kranke schwchlich gewesen1 so htten auch die ,anwendungen schwcher vorgenommen werden mssen4 #ad4 ,bei einem andern ,leidenden lautete der ,krankheitsbericht folgendermaen3 ,ein halbes ,jahr leide ich an ,gelenkrheumatismus1 und weil ich nie besonders krftig war1 bin ich sehr heruntergekommen4 ,ich habe groe ,schmerzen in den ,fen1 die oft bis in die ,oberschenkel dringen1 manchmal auch bis herauf in die rechte und linke ,seite1 zuweilen selbst in die ,schultern4 ,wenn die ,schmerzen arg sind1 kann ich nichts mehr essen4 ,ich habe schon viel eingenommen1 habe auch mehrere rzte gehabt und mehrere ,salben zum ,einreiben gebraucht4 ,auch mit ,kampherspiritus und ,franzbranntwein habe ich mich eingerieben4 ,bei ,allem1 was ich versuchte1 habe ich das ,geld umsonst ausgegeben2 mir blieb das alte bel4 ,dieser ,kranke hat sich sein ,leiden durch ,erkltung zugezogen1 und weil er schwchlich gebaut ist1 hat seine ,kraft frher nachgelassen4 ,anwendungen3 #a7 ,zweimal in der ,woche einen ,wickel1 unter den ,armen anfangend bis ganz hinunter1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,das ,tuch ist in ,wasser zu tauchen1 in welchem ,heublumen gesotten wurden2 #b7 viermal in der ,woche einen ,obergu und ,kniegu4 ,in dieser ,weise ist #ad ,tage fortzufahren4 ,dann jeden ,tag ein ,halbbad und jeden zweiten ,tag einen ,obergu4 ,so wieder #ad ,tage lang4 ,wirkung3 ,die warmen ,wickel untersttzten die schwache ,naturwrme und leiteten alle schlechten ,stoffe aus durch ,auflsen und ,ausziehen4 ,die ,ober- und ,kniegsse strkten die ,natur1 vermehrten die ,naturwrme und regelten den ,blutlauf4 ,angerathen wurde ferner die ,wachholderbeerkur2 diese wirkte reinigend auf die ,nieren1 wie auch strkend auf den ,magen1 und der ,wermuththee1 den er tglich trank1 untersttzte die ,magensfte4 ,so war der ,kranke in vier ,wochen gesund4 ,um mglichst krftig zu werden1 ist noch gut fr ihn1 in der ,woche ein oder zwei ,halbbder zu nehmen4 #ae4 ,rheumatismus mit ,gicht4 ,so nannten es die rzte1 die mich kurieren wollten4 ,ich leide an groer ,mdigkeit1 besonders an den ,fen1 die mir oft recht wehe thun2 besonders brennen mich die ,fusohlen1 so da ich oft nicht mehr zu gehen wei4 ,mein ,gaumen ist so trocken1 da ich bestndig ,durst habe4 ,schlaf habe ich hufig gar nicht4 ,ich bin oft recht mimuthig und unfhig zum ,arbeiten4 ,hufig hatte ich frher ,schwei1 jetzt nicht mehr4 ,alle diese ,gebrechen machen mich recht gemthsleidend4 ,ich habe mehrere ,bder besucht1 auch ,arzneien genommen1 aber ohne wesentlichen ,erfolg4 ,der ,kranke bekam folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche zweimal den spanischen ,mantel1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,haferstroh gesotten wurde4 ,er verblieb darin #a #a_/b ,stunden4 ,derselbe wurde warm angelegt4 #b7 ,den einen ,tag einen ,obergu und ,kniegu1 den andern ,tag ein ,halbbad1 den dritten ,tag einen ,rckengu4 ,so drei ,wochen fort4 ,der ,kranke bekam dann guten ,schlaf1 guten ,appetit1 ein heiteres ,gemth und neue ,lust zum ,leben4 ,eingenommen hatte er tglich zweimal1 jedesmal #cj ,tropfen ,tinktur von ,wachholderbeeren1 ,hagebutten und ,wermuth4 ,zweimal innerhalb vier ,wochen eine ,tasse ,whlhuber1 in drei ,portionen ber ,tag zu nehmen4 ,wirkungen3 ,der spanische ,mantel lste auf1 die ,gieungen strkten und schieden die ,krankheitsstoffe aus1 die ,tropfen schafften im ,innern ,ordnung1 indem sie auf ,nieren und ,verdauung wirkten4 ,der ,whlhuber leitete verlegene schlechte ,stoffe aus4 ,rckenmarkschwindsucht4 ,eine ,mannsperson von #cb ,jahren kommt mit zwei ,stcken1 wei kaum zu gehen und erzhlt3 ,ich habe seit vier ,jahren viel zu leiden und kann nur mit grter ,noth an zwei ,krcken mich eine kurze ,strecke weiter bewegen4 ,drei rzte erklrten einstimmig1 ich habe ,rckenmarkschwindsucht1 mir sei nicht mehr zu helfen4 ,ich habe vielerlei gebraucht1 bin auch von den rzten in mehrere ,bder geschickt worden4 ,wo ich aber hingekommen bin1 wurde es immer nur schlimmer statt besser4 ,wenn mir das ,wasser1 auf welches ich allein noch mein ,vertrauen setze1 nicht hilft1 dann kommt es mit mir zum ,sterben4 ,das ,aussehen dieses ,mannes war wie sein ,gang2 dieser war allerdings wie der eines ,rckenmarkschwindschtigen4 ,der ,kranke wurde folgendermaen behandelt3 #a7 ,zuerst bekam er tglich einen ,obergu und zweimal einen ,schenkelgu1 tglich auch wurde ihm der ,rcken mit halb ,wasser und halb ,essig gut eingewaschen2 so geschah es zehn ,tage lang4 #b7 ,dann wurden ihm tglich zwei ,obergsse gegeben1 einmal mute er im ,wasser gehen1 einmal bekam er einen ,schenkelgu4 ,so wieder zehn ,tage lang4 #c7 ,tglich einen ,rckengu und ein ,halbbad eine halbe ,minute lang4 ,so wieder #aj ,tage4 -- ,auf diese ,anwendungen konnte der ,kranke recht gut gehen4 ,die ,krperstellung wie der ,gang waren in ,ordnung4 ,schlaf und ,appetit stellten sich ein1 und der ,kranke bekam als weitere ,anwendungen den einen ,tag ,obergu und ,schenkelgu1 den andern ,tag ein ,halbbad4 ,nach drei ,wochen wurden diese ,anwendungen nur mehr halb so oft vorgenommen4 ,die vollstndige ,gesundheit trat bald darauf ein4 ,die ,wirkung der einzelnen ,anwendungen war wie folgt3 #a7 ,die ,obergsse krftigten und erwrmten den obern ,krper1 besonders das ,rckgrat2 in derselben ,weise wirkten die ,schenkelgsse auf den ,unterkrper4 ,die ,wasser- und ,essigwaschungen bewirkten ,wrme und ,krftigung des ganzen ,rckens4 #c7 ,der ,rckengu wirkte strkend auf das ganze ,rckgrat4 ,die ,halbbder wirkten auf den ganzen ,krper gerade so1 wie die einzelnen ,anwendungen auf einzelne ,theile des ,krpers gewirkt hatten4 ,so erlangte im ,zeitraume von ungefhr #f-h ,wochen dieser ,unglckliche seine volle ,gesundheit4 ,schlaganfall4 #a4 ,ein ,herr litt durch lngere ,zeit an zeitweiligem ,schwindel1 war #fc ,jahre alt1 und wer ein ,kenner der ,krankheiten ist1 konnte recht gut schlieen1 ein ,schlaganfall wrde nicht zu ferne mehr sein4 ,eines ,tages redete dieser ,herr etwas aufgeregt2 sein ,benehmen war etwas hastig1 und whrend der ,arbeit fing er auf einmal an mit wechselnder ,stimme unverstndlich zu sprechen1 lief hin und her und brach endlich zusammen4 ,was ist in diesem ,falle schleunigst zu thun8 ,ist rasch ganz warmes ,wasser vorhanden1 so sollen die ,fe so schnell wie mglich bis ber die ,waden in dieses ,wasser gebracht werden4 ,es darf #cg-dd ,grad ,celsius ,wrme haben4 ,dieses warme ,wasser vermehrt ganz auerordentlich schnell die ,naturwrme1 das ,blut wird rasch vom ,kopf abwrts geleitet und dadurch rasch dem wirklichen ,schlag vorgebeugt4 ,in diesem ,wasser kann der ,kranke #ab-ad ,minuten bleiben4 ,im ,bett wird er sich bald wieder erholen4 ,sobald man aber merkt1 da die ,fe kalt werden1 und der ,blutandrang nach oben sich vermehrt1 mu das ,fubad wiederholt angewendet werden4 -- ,es knnen auch die ,hnde so schnell als mglich ins warme ,wasser gebracht und dadurch das ,blut vom ,gehirn abgeleitet werden4 ,auch ein #h-aj;fach zusammengefaltetes ,tuch1 in heies ,wasser und ,essig getaucht und auf den ,unterleib gelegt1 leitet ganz rasch das ,blut aus dem ,kopf und der ,brust in den ,unterleib4 ,ist auf diese ,weise einem wirklichen ,schlaganfall vorgebeugt1 so soll der ,kranke tglich #b-cmal im ,bett mit ,wasser abgewaschen werden4 ,durch diese einfache ,anwendung wird der normale ,zustand wieder hergestellt1 und um die ,natur zu krftigen und in der gehrigen ,thtigkeit zu erhalten1 ist das ,beste1 in der ,woche #b-c ,halbbder im frischen ,wasser zu nehmen4 #b4 ,ein ,hausvater hat ,holz gesgt2 da bricht er auf einmal zusammen1 ein ,fu und ein ,arm sind ganz lahm1 die ,sprache ist verschwunden4 ,was ist eilig zu thun8 ,ungesumt den ,kranken in's ,bett legen1 den ,rcken krftig reiben1 ebenso die ,fe1 bis man warmes ,wasser hat1 und dann rasch ein ,tuch auf den ,unterleib gelegt4 ,wenn aber nicht rasch warmes ,wasser zu bekommen ist1 sollen ,fusohlen und ,fe so krftig wie mglich gebrstet werden1 da durch die erhhte ,wrme das ,blut abwrts geleitet wird4 ,auch der ,rcken kann gerieben und dadurch das ,blut abwrts geleitet werden4 ,ist das volle ,bewutsein wieder da1 oder noch besser gesagt1 ist die volle ,naturwrme wieder hergestellt1 dann geht die ,sache bald zum ,bessern1 und es kann dann durch ,waschungen das ,blut wieder in den gehrigen ,gang gebracht werden4 ,auf diese ,weise werden bald alle ,folgen des ,anfalls verschwunden sein4 ,ein vom ,schlag ,berhrter wrde am schnellsten vor den schlimmsten ,folgen bewahrt werden1 wenn ihm so rasch als mglich ein ,obergu gegeben wrde und #b-c ,stunden spter ein ,kniegu4 ,das ,blut wird durch erstere ,anwendung zurckgedrngt1 durch die zweite nach unten geleitet4 #c4 ,johann1 #di ,jahre alt1 bekommt einen ,schlaganfall2 ein ,arm1 ein ,fu und die ganze ,seite sind ohne ,empfindung und ohne ,wrme2 der ,mund ist schief1 die ,sprache kaum vernehmbar und stotternd4 -- ,nach vier ,wochen begann er die ,wasserkur1 weil ihm keine weitere ,hlfe gebracht werden konnte4 #a7 ,tag fr ,tag bekam dieser ,kranke einen ,obergu1 einen ,knie- oder ,schenkelgu1 wenn es auch noch so mhsam herging1 diese anzuwenden4 #b7 ,tglich einmal1 und weil er krftig war1 auch zweimal ,ganzwaschung mit ,wasser und ,essig4 ,nach wenigen ,tagen bekam der ,kranke ,gefhl in dem lahmen ,fu und in der ,seite4 ,bald darauf traten in diesem gelhmten ,fue zeitweilig heftige ,schmerzen ein als ,vorboten der ,genesung4 ,erst drei ,wochen spter bekam der lahme ,arm ,gefhl1 und auch hier traten bedeutende ,schmerzen ein1 die dem ,kranken als ,vorboten der ,heilung sehr willkommen waren4 ,so wurde vier ,wochen fortgemacht2 dann wurden ,vollgsse angewendet1 tglich #a-bmal1 die tgliche ,waschung mit ,wasser und ,essig fortgesetzt4 ,von ,tag zu ,tag verbesserte sich der ganze ,zustand1 die ,sprache wurde deutlicher1 und in vier ,wochen ging er mit ,hilfe eines festen ,stockes ganz glcklich1 an ,geist und ,krper gestrkt1 seine ,wege4 ,nach sechs ,wochen weiterer ,anwendung waren alle ,folgen des ,schlaganfalls beseitigt4 ,die ,waschungen bewirkten eine fortwhrende ,vermehrung der ,naturwrme und der ,transspiration1 und waren immer wieder ,neubelebung des ganzen ,organismus4 ,die ,gieungen wirkten belebend und strkend auf den ganzen ,krper und befrderten einen krftigen ,umlauf des ,blutes4 ,durch die starken ,gieungen wurde auch die ganze ,maschine krftig erschttert und trat eine allgemeine ,thtigkeit im ganzen ,organismus ein4 ,bemerkt sei noch1 da alle diese ,anwendungen in genannter ,reihenfolge dem ,kranken nie lstig waren1 sondern als eine groe ,wohlthat von ihm betrachtet wurden4 #d4 ,ein #gd;jhriger ,hausvater bekommt gewaltigen ,schwindel2 das ,reden will nicht mehr recht auf einander gehen4 ,so geht er einige ,tage umher1 und man befrchtet einen ,schlaganfall4 ,endlich legte er sich von der ,arbeit in's ,bett1 es ist ihm nicht mehr gut2 er fngt an hart zu athmen1 gibt keinen ,laut mehr von sich1 und es war den ,angehrigen klar1 der alte ,mann wird vom ,schlage getroffen4 ,der gute ,rath1 mit ,wasser und ,essig die ,fe rasch und krftig zu waschen und zu reiben1 dieselbe in eine ,wolldecke einzuwinden und die nach einer ,stunde zu wiederholen1 brachte diesen bejahrten ,mann wieder zum ,bewutsein4 ,auch die etwas stotternde ,stimme besserte sich wieder1 und nach fnf ,stunden fragte er1 was mit ihm geschehen sei1 da er von allem nichts wisse4 ,tglich #a-bmal mit ,wasser und ,essig gewaschen im ,bett hat den ,alten wieder zur ,arbeit fhig gemacht4 ,scrophulse ,zustnde4 #a4 ,eine ,frau1 fnfundvierzig ,jahre alt1 hatte oberhalb des ,halsringes in ,folge einer ,operation eine ,wunde1 mehr als einen ,finger lang1 die nicht zuheilte4 ,eine zweite ,wunde hatte sie am rechten ,arme oberhalb des ,ellbogens4 ,es wurde auch an dieser ,stelle ein ,geschwr aufgeschnitten4 ,eine dritte offene ,wunde1 die ebenfalls nicht heilen wollte1 war am rechten ,bein1 oberhalb des ,knie's4 ,diese ,kranke hatte wenig ,appetit und1 wie sie sagte1 keinen guten ,magen4 ,sie sah recht eingefallen und gelb aus und war ohne alle ,lebensfrische4 ,der ,gemthszustand war sehr gedrckt1 weil sie mehrere rzte ,jahre hindurch gehabt und von keinem ,hilfe gefunden hatte2 in ,folge dessen hatte sie ihre letzte ,zuflucht zum ,wasser genommen4 ,hier war ganz klar1 was fehlte4 ,drsen wurden ausgeschnitten am ,halse1 und die brigen ffnungen kamen ebenfalls von ,drsenanschwellungen her4 ,die ,frau war durch und durch scrophuls1 obschon sie ziemlich gro und gut gebaut war3 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,jeden ,tag einen ,obergu1 einen ,schenkelgu und eine ,ganzwaschung zur ,nachtzeit1 acht ,tage lang4 #b7 ,obergu1 ,rckengu1 ,schenkelgu1 in jeder ,woche einen kurzen ,wickel1 so vierzehn ,tage lang4 #c7 ,tglich zwei ,obergsse und zwei ,halbbder4 -- ,nach innen wurden dreierlei ,thee angewendet3 a7 ,foenum graecum mit etwas ,wermuth1 b7 ,salbei1 ,johanniskraut und ,schafgarbe1 c7 ,huflattich1 ,spitzwegerich und ,tausendguldenkraut4 ,in vier ,wochen war diese ,person vollstndig geheilt4 ,die ,wunden eiterten aus und heilten von selber zu4 ,auf die ,wunden selbst kam nichts als etwas ,baumwolle4 ,die ,kranke mute viel ,schleim ausspucken1 und so gesundete die ,natur im ,innern4 ,die ,kost war einfache ,hausmannskost4 ,wirkungen3 a7 ,foenum graecum mit ,wermuth wirkt auflsend und den ,magen strkend4 -- b7 ,salbei verbessert die ,sfte und wirkt reinigend2 ,johanniskraut wirkt gnstig auf ,verbesserung des ,blutes und ,blutumlaufes2 ,schafgarbe wirkt auf gute ,sfte und lsend4 c7 ,huflattich wirkt reinigend1 aufsaugend2 ,spitzwegerich ebenso2 ,tausendguldenkraut wirkt gnstig auf die stete ,verdauung und ,krftigung des ,magens4 ,die ,obergsse strkten den obern ,krper und reinigten die einzelnen ,theile von allem ungesunden ,stoff4 ,die ,schenkelgsse bewirkten in der untern ,krperhlfte1 was die ,gsse oben ausrichteten4 ,die ,ganzwaschung zur ,nachtzeit bewirkte eine krftige ,ausdnstung und steigerte die ,naturwrme4 ,der kurze ,wickel wirkte auflsend und aufsaugend4 ,der ,rckengu wirkte strkend auf die ,wirbelsule4 ,die ,halbbder machten den ,schlu zur allgemeinen ,krftigung und neuen ,thtigkeit2 so wurde die ,person geheilt und alle kranken ,stoffe nach dem allgemeinen ,grundsatze beseitigt3 die kranken ,stoffe auflsen1 ausleiten und die ,natur strken4 #b4 ,ein ,knabe von #i ,jahren wurde hergebracht in folgendem ,zustande3 ,das erbarmungswrdige ,kind hatte drei ,lcher mit groer ,beule im ,fu1 zwei ,lcher im ,ober- und ,unterarm1 aus denen viel ,unrath geflossen war4 ,der ,hals war steif und etwas angelaufen4 ,das ,aussehen war bla und theilweise glnzend wie ,porzellan1 ,appetit zu mehr ungesunden als krftigen ,speisen4 ,er konnte nur mit ,noth kleine ,strecken gehen und war von ,kindheit an nie recht gesund2 aber je lter1 um so armseliger wurde er4 ,seine ,geschwister waren gesund1 und die ,mutter behauptet1 das ,leiden habe begonnen nach der ,impfung4 ,bei diesem ,kinde wurde ,folgendes angewendet3 #a7 ,in der ,woche dreimal ein ,hemd anziehen1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,haferstroh gesotten wurde1 warm anzulegen1 #a #a_/b bis #b ,stunden lang4 #b7 ,jeden ,tag eine ,ganzwaschung mit kaltem ,wasser und etwas ,essig daran gemischt1 aber erst vier bis fnf ,stunden nach der ,anwendung unter #a74 #c7 ,die ,beulen mit ,wunden wurden jeden ,tag mit angeschwellten ,heublumen umwunden1 zwei ,stunden lang4 ,nhrweise3 ,jeden ,morgen bekam der kranke ,knabe ,malzkaffee mit ,milch1 in welchem ,fenchel gesotten wurde4 ,jeden ,nachmittag mute er eine altgebackene ,semmel essen1 jeden ,abend eine ,kraftsuppe1 den einen ,tag mit ,milch gekocht1 den andern ,tag mit ,fleischbrhe1 am ,mittag ganz gewhnliche1 recht nahrhafte ,hausmannskost4 ,derselbe durfte kein ,bier1 keinen ,wein1 auch nicht ,bohnenkaffee trinken4 ,so wurde vier ,wochen fortgemacht4 ,die ffnungen waren bis auf eine geheilt4 ,so schwer es den ,jungen ankam1 sich mit dieser ,kost zu begngen1 so sah er doch gut genhrt aus4 ,die ,naturwrme hatte viel zugenommen4 ,das ,kind wurde auch heiter und krftiger4 ,weitere ,anwendungen3 ,tglich ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang1 und whrend desselben den obern ,krper waschen4 ,jeden ,tag wurde auch der ,krper mit ,wasser und ,essig gewaschen4 ,jeden ,morgen bekam er krftige ,brodsuppe4 ,am ,abend ,kraftsuppe mit einer einfachen nahrhaften ,nebenspeise4 ,jeden ,tag mute er auch sechs ,wachholderbeeren essen4 ,diese ,anwendungen wurden wieder vier ,wochen fortgesetzt4 ,der ganze ,zustand hatte sich so wesentlich gebessert1 da der ,knabe tglich die ,schule besuchen konnte1 und wie der ,krper sich erholte1 so gewannen auch die ,geisteskrfte4 ,alle ,geschwre waren geheilt4 ,weiter war nichts mehr nothwendig als bei gesunder1 einfacher1 nahrhafter ,kost zu bleiben und jeden ,tag oder jeden zweiten ,tag ein ,halbbad zu nehmen4 ,der in der ,natur angesammelte ,krankheitsstoff bildete sich zu ,geschwren und kam sicher vom schlechten ,blute her1 das auch nicht anders sein konnte1 weil der ,knabe nur solche ,speisen geno1 die nur wenig und schlechtes ,blut hervorbrachten4 ,der ,knabe trank am liebsten ,bier1 auch ,wein1 nahm gerne se ,speisen und natrlich ,kaffee4 ,die umgetauschte ,nahrung brachte anderes und besseres ,blut1 mithin auch bessere ,ernhrung des ganzen ,krpers4 ,die ,einwicklungen lsten alle ,anstauungen und schieden die krankhaften ,stoffe aus1 die ,waschungen und ,halbbder krftigten und erwrmten den ,krper und brachten ihn in grere ,thtigkeit4 ,dieser ,knabe ist ein ,bild davon1 was verkehrte ,ernhrungsweise fr traurige ,folgen hat4 ,steinleiden 7,griesleiden74 #a4 ,ein ,vater erzhlt3 ,mein ,sohn hat groe ,schmerzen in der ,blase2 mehrere rzte erklrten1 der ,knabe habe einen groen ,stein in der ,blase1 der nur durch eine schwierige und gefhrliche ,operation zu entfernen sei4 ,dieser ,knabe bekam #a7 tglich dreimal eine kleine ,tasse ,thee von ,wachholderbeeren und ,zinnkraut2 #b7 tglich wurde auf die schmerzende ,stelle ein vierfach zusammengelegtes1 in ,zinnkrautabsud getauchtes ,tuch warm aufgelegt und mit einer ,wolldecke umhllt4 ,auch das ,zinnkraut selbst wurde tglich auf lngere ,zeit auf die schmerzende ,stelle gelegt4 ,nach #ad ,tagen lste sich der ,stein in ,stcke auf1 und in kleinen ,theilen ging er ab4 ,der ,knabe wurde munter1 fhlte keine ,schmerzen mehr und dankte ,gott fr die gewordene ,hilfe4 #b4 ,ein ,mann1 #dj ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich leide seit vielen ,jahren an ,gries und ,stein2 ich habe bei rzten und ,nichtrzten ,hlfe gesucht1 und wenn ich auch ,erleichterung fand1 merkte ich immer1 da ich nicht geheilt war4 ,ich bin oft unfhig zum ,arbeiten4 ,jetzt habe ich es wie noch nie2 ich mchte aufschreien beim ,urinieren1 und es geht doch nicht recht4 ,dieser ,kranke gebrauchte3 #a7 zehn ,tage hindurch tglich ein warmes ,bad mit #ce-ch ,grad ,celsius von ,wasser1 in welchem ,haferstroh gesotten wurde1 eine halbe ,stunde lang2 am ,schlusse des ,bades wurde nur einen ,augenblick ein ,halbbad genommen1 und der obere ,theil des ,krpers gewaschen4 #b7 ,tglich trank der ,kranke drei ,tassen ,thee von ,wachholderbeeren1 ,hagebutten und ,zinnkraut4 ,schon am zweiten ,tage kam viel ,gries heraus4 ,jeden ,tag vermehrte sich ,dieses1 und in zehn ,tagen waren alle ,schmerzen beseitigt4 ,der ,kranke brauchte blo noch jede ,woche ein solches ,bad zu nehmen und jeden zweiten oder dritten ,tag eine ,tasse ,thee zu trinken4 ,typhus4 ,der ,typhus entsteht gern durch ,erkltungen1 ganz besonders aber1 wenn die ,wohnungen keine gute ,luft haben oder die ,mauern des ,hauses feucht sind und die ,wohnung nicht fleiig gelftet wird1 sodann auch1 wenn die ,mauern schadhafte ,stellen haben1 wo durch ,feuchtigkeit sich ,mrtel ablst1 und die ,luft so schlecht ist1 da durch das ,einathmen das ,blut verdorben wird1 so da ,entzndungen entstehen und sich ,geschwre bilden4 ,besonders nachtheilig ist es1 wenn in den ,husern ein feuchter ,untergrund ist oder ,gruben in oder am ,hause sind1 die schlechte ,ausdnstungen haben1 welche die ,luft verpesten1 ebenso wenn das ,trinkwasser schlecht und verdorben ist4 -- ,wie die ,mediziner kurieren1 darnach habe ich mich wenig erkundigt4 ,da ,typhus mit ,wasser zu heilen ist1 davon bin ich vollstndig berzeugt4 ,ich habe von ,stdten gehrt1 wo man den ,typhus durch ,bder kuriert4 ,mir haben selbst vom ,typhus ,geheilte erzhlt1 da sie in einem ,tage wiederholt #e-aj-ae ,minuten in ein kaltes ,vollbad muten4 ,ich habe die berzeugung1 da gerade der ,typhus recht leicht und einfach zu heilen ist und leichter und bequemer als auf diese ,weise2 denn einen ,schwerkranken tglich #c-fmal so lange ins ,wasser thun ist hart und macht die ,krankenpflege recht beschwerlich4 #a4 ,ein ,typhuskranker1 der schon zwlf ,tage am ,typhus darniederlag1 und dessen ,zustand recht bedenklich geworden war1 wurde3 #a7 zweimal des ,tages im ,bett gewaschen1 was eine schwchliche ,krankenpflegerin leicht besorgen konnte2 #b7 wurde ein grobes sechsfaches ,tuch ins klteste ,wasser getaucht1 auf ,brust und ,unterleib gelegt1 und dieses so oft gewechselt1 als die ,hitze einen hhern ,grad erreichte4 ,gemessen wurde die ,wrme nicht2 blo wenn der ,kranke sich recht bange fhlte und das ,aussehen groe ,hitze verrieth1 wurde das ,tuch weggenommen1 wieder ins klteste ,wasser eingetaucht und auf's ,neue aufgelegt4 ,so konnte diese ,wiederholung in einem ,tage sechsmal und fter vorgenommen werden mssen4 ,war die ,hitze nicht mehr gro1 so wurde mit den berschlgen ausgesetzt4 ,bei diesem ,typhuskranken1 der so groe ,hitze hatte1 da der ,gaumen ganz ausgetrocknet1 die ,zunge voller ,blasen und so steif war1 da er nicht reden konnte1 wurde in kurzen ,fristen #a-b ,lffel voll ,absud von foenum graecum gegeben1 welches die ,hitze nahm und die wunde ,zunge und den ,hals heilte4 ,in zehn ,tagen war der ,kranke vollstndig von allem ,fieber frei1 und die ,erholung stellte sich rasch ein4 ,bemerkt sei noch1 da dieser ,kranke jeden ,tag zweimal einen ,elffel voll ,salatl eingenommen hat1 um die innere ,hitze zu dmmen4 ,ungewhnlich rasch hat er sich erholt1 ohne da ein ,nachtheil zurckgeblieben wre4 ,man knnte auch den ,typhuskranken blo durch ,waschungen kurieren1 wenn der ,kranke so oft gewaschen wird1 als es ihm recht bange wird durch die steigende ,hitze4 ,das bezeichnete ,beispiel gibt uns zugleich ,anleitung1 wie leicht man dieser ,krankheit vorbeugen knne1 wenn die ersten ,anfnge von ,typhus sich zeigen4 ,die ,waschungen leiteten durch die ,poren das ,krankhafte am ganzen ,krper aus4 ,die berschlge leiteten die ,hitze ab1 und so wurde der kranke ,stoff sobald wie mglich beseitigt4 ,noch rascher wird die ,heilung vor sich gehen1 wenn der ,kranke1 statt einer ,auflage auf den ,leib1 jeden ,tag zweimal auf ein dick zusammengelegtes ,tuch1 ins klteste ,wasser getaucht1 liegt1 aber nie lnger als hchstens eine ,stunde lang4 ,wo es durchfhrbar ist1 sind kurze1 nur #a_/b-a ,minute whrende kalte ,bder bei ,typhus zu gebrauchen4 #b4 ,ein #bi;jhriger ,mann erzhlt3 ,ich hatte den ,typhus4 ,man hielt mich fr verloren4 ,als ich mich geheilt glaubte1 bekam ich schweres ,nierenleiden1 wie die rzte sagten4 ,in der ,nierengegend habe ich ,schmerzen1 auch ,blasenleiden2 der ,arzt nennt es chronischen ,blasenkatarrh4 ,ich bin dehalb nie ohne ,schmerzen2 manchmal ist es nicht zum ,aushalten4 ,so leide ich seit zwei ,jahren ohne ,hilfe4 ,appetit ganz schlecht2 ,schlaf wre da1 wenn die ,schmerzen mich nicht wecken wrden4 ,hier heit es3 #a7 ,suche die von einer schweren ,krankheit zurckgebliebenen ,reste aufzulsen und auszuleiten4 #b7 ,strke die geschwchten ,theile des ,krpers und bringe den ganzen ,krper zu grerer ,kraft und ,thtigkeit4 ,diese ,aufgaben lsen folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ersten ,woche drei kurze ,wickel1 das ,tuch in ,wasser getaucht1 in welchem ,haferstroh gesotten wurde4 ,wie ,haferstrohwasser selbst die ,giftknoten auflst1 so lst es durch den ,wickel auch die zurckgebliebenen kranken ,stoffe auf4 #b7 ,tglich einen ,obergu1 um den oberen ,krper zu krftigen1 damit auch die inneren ,theile des ,oberkrpers in einen bessern ,zustand kommen4 #c7 ,jeden ,tag eine ,woche hindurch einen ,schenkelgu zur ,krftigung und ,anregung1 um die kranken ,stoffe abzuleiten4 ,diese ,anwendungen wirkten sehr gnstig1 ,tag fr ,tag wurde das ,aussehen besser4 ,zeitweilig kamen die ,schmerzen ziemlich stark wieder1 aber ohne lange ,dauer4 ,nach ca4 zehn ,tagen kamen3 #d7 ,in der ,woche vier ,halbbder1 und einmal noch ein kurzer ,wickel4 ,die ,halbbder bewirkten allgemeine ,krftigung1 und der kurze ,wickel war thtig1 die kranken ,stoffe vollends aufzulsen und auszuleiten4 #e7 ,ein ,obergu wurde nur mehr jeden zweiten ,tag genommen und reichte aus fr den ,oberkrper4 ,so war der ,kranke in #c-d ,wochen vollstndig hergestellt4 ,zur weiteren ,ausheilung reichten aus in der ,woche #b-c ,halbbder4 ,unterleibsleiden 7,entzndung1 ,krmpfe1 ,schwche c4 c474 #a4 ,ein ,mann bringt vor3 ,ich habe zweimal innerhalb zwei ,jahren ,unterleibsentzndung gehabt1 und seit dieser ,zeit bin ich zu meinem ,berufe nahezu unfhig2 ich habe fast immer ,unterleibsschmerzen1 ,verstopfung1 ,appetitlosigkeit4 ,wenn ich glaube1 ich htte zu etwas ,lust1 so wird es mir bald wieder zum ,ekel4 ,der ,schlaf ist unruhig1 so da ich in der ,frhe mder bin als am ,abend2 fast bestndig herrscht ,hitze im ,magen4 ,hier hat diese ,entzndung eine groe ,schwche zurckgelassen2 die entzndeten ,theile sind noch nicht vollstndig gereinigt und gekrftigt4 ,folgende ,anwendungen werden den ,krper in ,ordnung bringen3 #a7 ,tglich angeschwellte ,heublumen warm in einem ,tuch auf den ,unterleib binden1 #a #a_/b ,stunden lang4 #b7 ,jede ,nacht vom ,bett aus den ganzen ,krper waschen mit kaltem ,wasser und ,essig1 nicht abtrocknen und gleich wieder in's ,bett4 #c7 ,tglich eine ,tasse ,thee trinken von ,zinnkraut1 ,wachholderbeeren und etwas ,wermuth4 ,so acht ,tage lang4 ,darauf3 #a7 ,den einen ,tag ein ,sitzbad1 den andern ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 #b7 ,jeden zweiten ,tag einen ,obergu und ,kniegu2 den ,thee fortsetzen4 ,so #ad ,tage lang4 ,als ,nachkur reichten aus in der ,woche #b-d ,halbbder4 ,nach vier ,wochen war der ganze ,krper in der ,ordnung1 guter ,appetit und ,schlaf und gute ,verdauung vorhanden4 ,die aufgebundenen ,heublumen leiteten aus und strkten den ,unterleib4 ,die ,sitzbder wirkten strkend auf den ,unterleib1 die ,halbbder auf den ganzen ,leib4 ,die ,ganzwaschungen ffneten die ,poren und strkten den ganzen ,organismus4 ,zinnkraut wirkte reinigend1 ,wachholderbeeren auf ,urinausscheidung1 ,wermuth wirkte gnstig auf den ,magen4 #b4 ,ein ,bauernknecht klagt3 ,ich habe mich beim ,fuhrwerk so stark erkltet1 da1 wie ich ins ,bett kam1 ,schttelfrost sich einstellte4 ,ich habe nicht blo groe ,schmerzen im ,unterleib1 ich kann auch kein ,wasser lassen4 ,vor lauter ,schmerzen kann ich mich nicht ruhig im ,bett halten4 ,hier ist nach ,erkltung eine ,entzndung im ,anzuge4 ,den ,beweis gibt der ,wechsel zwischen ,frost und ,hitze4 ,fr diesen ,fall folgende ,anwendungen3 #a7 ,angeschwellte ,heublumen warm1 wie es der ,kranke ertragen kann1 auf den ,unterleib binden1 ordentlich zudecken1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,so den ,tag zweimal4 ,nebenbei soll #b7 ,der ,krper zweimal des ,tages gewaschen werden mit ,wasser und etwas ,essig4 ,statt zweimaliger ,ganzwaschung knnte auch der spanische ,mantel einmal angezogen werden4 ,die ,entzndung ist entstanden durch die ,herrschaft1 welche die ,klte gewonnen hat1 die ,naturwrme ist erlegen2 dehalb mu die ,naturwrme durch knstliche ,wrme untersttzt werden4 ,diese wird erreicht durch die warme ,auflage4 ,das ,waschen oder der spanische ,mantel leitet nach auen1 hebt die ,fieberhitze und gleicht die ,klte mit der ,wrme im ganzen ,krper aus4 ,untersttzt werden die ,anwendungen1 wenn der ,kranke jede ,stunde1 bis die ,entzndung gehoben ist1 zwei ,lffel voll ,thee von ,zinnkraut trinkt zum ,harnausscheiden und gegen innere ,hitze4 ,bei ,entzndung wrde gnstig wirken3 zweimal im ,tag ein ,lffel voll ,salat- oder ,provencerl4 ,auf diese ,weise war innerhalb drei ,tagen das bel beseitigt4 #c4 ,ein ,mdchen1 #bd ,jahre alt1 leidet ,monate hindurch an ,unterleibs- und ,blasenkrmpfen und mitunter an ,schmerzen1 da sie laut schreit4 ,das ,wasser wurde schon oft auf knstliche ,weise abgeleitet2 der ,krper ist oft stark aufgetrieben2 hufig bestehen ,schmerzen in den ,nieren4 ,ein ,arzt habe gesagt1 ihr ganzer ,unterleib sei zerrttet4 ,was hilft hier8 ,hier mu alle verlegene ,waare aufgelst1 ausgesaugt und ausgeleitet werden1 was am besten geschieht1 wenn von unter den ,armen bis an die ,knie ein ,wickel angelegt wird1 in ,heublumenwasser getaucht1 warm2 aber auch die ,heublumen sollen auf den bloen ,leib1 besonders auf die schmerzhaften ,stellen kommen1 so da der ganze ,unterleib in ,heublumen gewickelt ist1 #a #a_/b bis #b ,stunden1 er mu aber ganz gut eingewickelt sein4 ,dieser ,wickel kann drei ,tage nach einander genommen werden1 dann jeden dritten oder vierten ,tag4 ,nebenbei mu aber die ,natur gestrkt werden durch eine tgliche ,waschung mit ,wasser1 vermischt mit ,essig1 und tglich einem ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 ,nach innen soll ,thee von foenum graecum und ,fenchel angewendet werden1 jeden ,tag eine ,tasse in drei ,portionen4 -- ,hatten die ,wickel die ,aufgabe1 aufzulsen und auszuleiten1 so muten die kalten ,waschungen bewirken1 da der ,krper nicht zu sehr verweichlicht wurde1 und da er in gleichmige ,ausdnstung kam4 ,der ,thee bewirkte ,auflsung und ,ausleitung im ,innern1 der ,fenchel besonders ,verbesserung des ,magens4 ,nach #ad ,tagen war die ,person ziemlich hergestellt1 und folgende ,anwendungen muten dem ,krper ,kraft und ,ausdauer bringen und erhalten3 #a7 zwei ,bder in der ,woche1 #b7 jeden zweiten ,tag ein ,sitzbad und #c7 tglich eine ,tasse ,thee von ,wermuth und ,zinnkraut4 #d4 ,ein ,mdchen1 #bh ,jahre alt1 erzhlt3 ,ich bin seit einem halben ,jahre krank4 ,mein ,zustand wird immer schlimmer4 ,ein ,arzt1 der mich untersuchte1 hat erklrt1 ich habe mehrere ,gewchse im ,unterleib1 die nur durch ,operation beseitigt werden knnen4 ,davor habe ich so ,angst1 da ich mich nicht dazu entschlieen kann1 und mchte mit ,wasserkur ,heilung versuchen4 ,ich gab der ,kranken folgenden ,rath3 #a7 ,in jeder ,woche viermal einen kurzen ,wickel1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden4 #b7 ,jeden ,tag einen ,obergu und ,schenkelgu4 #c7 ,jeden dritten ,tag ein ,halbbad4 #d7 ,tglich eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut1 ,fenchel und ,schafgarbe4 ,so wurde #ad ,tage fortgemacht1 und die ,wirkung war folgende3 ,durch ,urin ging eine ,masse ,verschleimung ab4 ,zweimal bekam sie heftige ,durchflle4 ,der ganze ,unterleib nahm wieder seinen normalen ,zustand an4 ,appetit1 der ganz fehlte1 hatte sich eingestellt1 ebenso der ,schlaf4 ,weitere ,anwendungen3 ,tglich zweimal ein ,halbbad und tglich einen ,obergu4 ,die ,halbbder strkten den ganzen ,krper2 der ,obergu den obern ,theil des ,krpers4 ,nach #ad ,tagen war das ganze bel beseitigt4 #e4 ,ein ,frulein1 #bh ,jahre alt1 erzhlt unter ,thrnen3 ,ich habe so viele und verschiedene ,unterleibsleiden1 und kein ,arzt kann mir helfen4 ,bald hab' ich groe ,schmerzen an der rechten1 bald an der linken ,seite4 ,bald ist der ganze ,unterleib so voll ,schmerzen1 da ich nicht eine ,viertelstunde in der ,nacht schlafen kann4 ,recht oft rcken diese ,schmerzen vom ,unterleib in die ,brust1 und dann wei ich1 da sie auch bald in den ,kopf kommen2 dann aber mchte mir der ,kopf zerspringen vor ,schmerzen4 ,ich habe mehrere rzte gehabt1 von denen jeder ein anderes ,leiden fand4 ,nur darin stimmten sie berein1 da meine ,unterleibsorgane zu sehr eingeengt seien4 ,ich habe leider die ,unsitte nachgeahmt1 mich stark zu schnren4 ,zweimal bin ich schon operiert worden1 geholfen hat es nicht4 ,jetzt soll ich mich nochmals operieren lassen1 wozu ich gar keine ,lust mehr habe4 ,es seien1 wie die rzte sagen1 ,verwachsungen eingetreten1 und jetzt leide ich an deren ,folgen4 ,um dieser ,unglcklichen ,hlfe zu bringen1 wurde ,folgendes angewendet3 #a7 ,in der ,woche dreimal kurze ,wickel1 das ,tuch in ,heublumenwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang1 und zwar warm4 #b7 ,in der ,woche dreimal ein ,halbbad1 #a_/b ,minute lang4 #c7 ,einmal in der ,woche einen ,obergu und einen ,schenkelgu4 ,die ,wickel lsten ziemlich stark auf1 machten die ,organe weicher und krftigten den ,unterleib4 ,die ,halbbder bewirkten ,strkung und eine bessere ,thtigkeit im ,blutlauf4 ,nach vierzehn ,tagen fhlte sich die ,kranke um ,vieles besser4 ,es hatte sich viel ,urin ausgeschieden1 der ,stuhl kam in ,ordnung1 und die ,gesichtsfarbe hatte sich vollstndig gendert4 ,weitere ,anwendungen waren3 ,in der ,woche viermal ein ,halbbad1 einmal einen kurzen ,wickel und zweimal einen ,obergu und einen ,schenkelgu4 ,diese ,anwendungen haben die ,unglckliche gesund gemacht4 ,sie konnte wieder arbeiten1 hatte nur hie und da geringe ,schmerzen und konnte ihrem ,berufe wieder nachkommen4 -- ,ein trauriges ,bild unserer ,zeit6 ,wie viele ,tausende folgen heutzutage der verkehrten ,mode6 ,sie ruhen nicht1 bis der ,krper zu ,grunde gerichtet ist4 ,die ,eltern sollten strenge darber wachen1 da ihre ,kinder nicht diesem verkehrten ,modegeist huldigen4 #f4 ,ein ,mdchen1 #ba ,jahre alt1 klagt ber heftige ,kopfschmerzen1 starken ,blutandrang nach dem ,kopfe1 viel ,leibschmerzen1 fast immer ganz kalte ,fe1 keinen ,appetit und keinen ,schlaf1 unfhig zu jedem ,beruf4 ,medikamente hat sie viel geschluckt1 aber ,alles ohne ,hilfe4 ,das ,mdchen hat sich ziemlich stark geschnrt1 obschon sie ,die nicht gestehen wollte4 ,anfangs nahm auch die ,mutter die ,tochter noch in ,schutz4 ,endlich kommt der kaltbltige ,vater1 der mir ,glauben schenkte und der ,tochter befahl1 entweder freiwillig entsprechende ,kleider anzuziehen oder den ,stock4 -- -- ,die ,mittel war auch die beste ,anwendung4 ,durch das ,schnren war ein geregelter ,blutlauf unmglich4 ,das ,blut1 das in die ,fe drang1 kam nicht mehr recht zum ,herzen zurck1 und gerade so ungeregelt war der ,blutlauf im oberen ,krper4 ,als der ,leib wieder im natrlichen ,zustande war1 trat auch geregelter ,blutlauf ein1 und dazu verhalf noch tglich ein ,halbbad4 ,in wenigen ,tagen war das ,mdchen wieder gesund4 #g4 ,eine vornehme ,dame erzhlt3 ,ich leide unsglich1 bald im ,kopf1 bald in der ,brust1 die grten ,schmerzen aber sind im ,unterleib4 ,ich mchte oft verzweifeln vor ,schmerzen1 und nie ist mir ,hilfe geworden4 ,der ,stuhlgang geht so hart1 da ich oft #c-d starke ,laxire einnehmen mu1 um solchen zu bekommen4 ,es kann acht bis zwlf ,tage anstehen1 bis ich mit allen ,mitteln noch ,stuhlgang hervorbringe4 ,ich deutete der halbverzweifelten ,frau an1 da an diesem ,leiden hauptschlich ihre ,kleidung ,ursache sei2 denn sie trug so viele ,kleider um ihren ,leib1 da auf ihrem hintern ,hcker ein ,affe recht gut htte ,platz nehmen knnen4 ,mu diese ,kleidung nicht eine ungewhnliche ,hitze entwickeln8 ,diese ,hitze zieht das ,blut in den ,leib und bewirkt eine groe ,vertrocknung in den ,eingeweiden4 ,die arme ,frau wollte das freilich nicht glauben1 und weil ich ihr einen anderen ,rath nicht geben konnte als den1 sich recht einfach zu kleiden und nebenbei auch auf den ,krper einzuwirken1 da die ,hitze entfernt1 das ,blut in gleichmigen ,gang und der ganze ,krper wieder in ,ordnung gebracht werde1 fgte sie sich endlich4 ,die ,anwendungen waren3 #a7 ,in jeder ,nacht vom ,bett aus ganz waschen4 ,dadurch wurde gleichmige ,wrme erzielt1 die ,natur in geregelte ,thtigkeit und das ,blut in normalen ,gang gebracht4 #b7 ,jeden zweiten ,tag ein ,halbbad4 ,dieses bewirkte eine ,krftigung des ganzen ,krpers und hob alle innere ,hitze auf4 ,nach innen wurde acht ,tage lang tglich eine ,tasse ,thee genommen von foenum graecum und ,fenchel1 um die innere ,hitze zu dmmen und den ,magen zu verbessern4 ,spter wurde ,thee verwendet von ,wermuth1 ,salbei und ,bitterklee4 ,in sechs ,wochen war die ,kranke so ziemlich hergestellt4 ,was aber noch besonders erwhnt werden mu1 ist1 da sie whrend der ganzen ,kur alle ,stunden einen ,lffel voll ,wasser eingenommen hat4 ,sie selbst hat zuletzt eingestanden1 sie sei jetzt berzeugt1 da die ,modekleidung ihr ,elend herbeigefhrt habe4 ,ich kann hoch und theuer versichern1 da zu mir eine groe ,anzahl solcher ,unglcklichen gekommen sind1 bei denen diese ,modekleidung die erste ,ursache ihrer ,leiden war1 da diese ,kleidung allzuviel ,strungen im ,blutlauf verursacht4 #h4 ,eine ,frau aus hherem ,stand klagt1 da sie unsglich leide an ,hmorrhoiden4 ,sie habe die grten ,blutstauungen nicht nur unterhalb der ,fe1 sondern auch an den ,schenkeln1 und selbst am untern ,rcken habe sie sogenannte ,krampfadern4 ,es sei ihr oft zum ,wahnsinnigwerden4 ,die ganze ,woche habe sie keine heitere ,stunde4 ,ihrer ,umgebung sei sie zur grten ,last1 sie sei oft so aufgeregt1 da ihre ,umgebung ihr ausweichen msse4 ,sie trage zwei wollene ,beinkleider1 und ber den ,unterleib trage sie ebenfalls1 der ,mode folgend1 drei- bis vierfache ,kleidung4 ,bei diesem bel sei auch solche ,stuhlverhaltung1 da sie oft fnf bis sechs ,klystiere nehmen msse1 bis eine ,wirkung eintrete4 ,leider ist bei diesem ,beispiel wieder die ,kleidung die erste ,ursache des bels1 durch welche so viele ,wrme entwickelt wird2 ebenso wird durch das feste ,binden der ,kleider der ,blutlauf gehemmt4 ,wer im ,blutlauf ,hemmungen verursacht1 bereitet sich selbst sein ,elend4 ,die ,anwendungen waren folgende3 #a7 ,tglich eine ,ganzwaschung1 durch die eine gleichmige ,naturwrme erzielt und die ,schlaffheit beseitigt wurde2 #b7 tglich ein ,obergu und ,schenkelgu1 um das ,blut in grere ,thtigkeit zu bringen2 #c7 jeden zweiten ,tag ein ,halbbad und #d7 tglich im nassen ,gras oder auf nassem ,boden zweimal barfu gehen1 je lnger desto besser4 ,wie die ,bder die ganze ,natur krftigten1 die ,hitze entfernten und weiterer ,hitze vorbeugten1 so wurde auch fast jeden ,tag ein berflssiges ,kleidungsstck abgelegt4 ,als nach vier ,wochen die ,kur zu ,ende war1 fhlte sich die ,kranke recht glcklich4 ,ein groer ,theil der ,blutstauungen war verschwunden1 das ,blut circulierte regelmig2 als ,gewinn hatte sie zur ,gesundheit einen groen ,vorrath von berzhligen ,kleidungsstcken4 ,sie fhlte sich auch recht behaglich1 ohne den gewaltigen ,hinterlader einhergehen zu knnen4 ,veitstanz und hnliche ,krankheiten4 #a4 ,ein ,mdchen fhlte sich unwohl1 ging in's ,bett und fing bald an1 die ,augen zu verdrehen1 den ,kopf zu schtteln1 wurde mit den ,hnden unruhig1 als ob sie das ,bett zerreien wollte1 und es kam in den ganzen ,krper eine solche ,unruhe1 da die ,patientin1 obwohl erst #af ,jahre alt1 fast nicht gebndigt werden konnte4 ,sie hatte eine gute ,freundin1 die von diesem ,unwohlsein hrte und die ,kranke ungesumt besuchte4 ,diese ,freundin trifft ihre ,kamerdin gerade in der hchsten ,aufregung1 sinkt zusammen1 wird geistesabwesend und macht ,alles nach1 wie sie bei dieser es gesehen4 ,fast pltzlich ist also diese ,krankheit auch bei diesem ,mdchen ausgebrochen4 ,mit welchem ,namen dieser ,zustand zu bezeichnen ist1 lasse ich dahingestellt -- ,krmpfe oder ,veitstanz8 ,aber das ist wahr3 ,angst1 ,furcht und ,mitleid bringen in einem ,kind ganz rasch1 wie ein ,erbtheil diese ,zustnde hervor4 ,dieses gibt uns auch den ,beweis1 da hier groe ,schwachheit zu ,grund liegt1 und wie leicht an ,schwchlinge alle bel kommen4 ,wieder ein ,beweis1 wie auf ,abhrtung und ,krftigung des ,krpers ,gewicht gelegt werden soll1 und wie sehr ,eltern fehlen1 wenn sie nicht sorgen1 da durch gute ,kost ihre ,kinder krftig und ausdauernd werden4 ,die beiden ,mdchen wurden geheilt durch folgende ,anwendungen3 #a7 ,wurde ein ,hemd angelegt1 in ,salzwasser getaucht4 ,dieses bewltigte jede ,aufregung2 #b7 eine ,ganzwaschung mit ,wasser und ,essig bewirkte mehrstndigen ,schlaf2 #c7 ein ,kniegu leitete das ,blut vom ,kopf ab4 ,diese ,anwendungen innerhalb zweier ,tage brachten vollstndige ,ruhe hervor4 ,sobald aber die ,aufregung entfernt war1 fhlten beide ,kranke sich ganz matt -- ein gutes ,zeichen4 ,tglich ein ,halbbad1 ein ,obergu und ,kniegu krftigten und strkten die ,natur und brachten groen ,appetit4 ,die ,kraftkost schmeckte bald angenehm1 und in sechs ,wochen waren die zwei ,mdchen ganz gesund und glcklich1 vermieden aber auch die armselige1 wenig nhrende ,modekost4 #b4 ,ein ,vater bringt einen #aj;jhrigen ,knaben4 ,die ,zge des ,knaben sind ganz eingefallen2 aller ,muth ist verschwunden1 der ganze ,krper mehr frostig als warm1 ,hnde und ,kopf sind immer etwas unruhig2 die ,haut ist trocken1 ,appetit wenig2 ,kraft fehlt4 ,der ,knabe hat alle ,anfnge zu krampfhaften ,zustnden1 ,veitstanz genannt4 ,dieser ,junge hat nicht genug ,blut4 ,er gleicht einem ,wagen1 der nicht geschmiert ist4 ,wie es dort berall pfeift und zischt1 so zuckt und zappelt es hier berall im ganzen ,krper4 ,es sind nicht genug ,sfte und ,fette im ,krper4 ,dieser ,knabe soll dehalb3 #a7 ,alle ,tage gewaschen werden mit ,wasser und ,essig2 #b7 mglichst viel barfu gehen2 #c7 recht einfache ,kost1 kein ,bier1 keinen ,kaffee und keinen ,wein1 dagegen ,kraftsuppe und einfache ,kost1 mehr von ,mehl als von ,fleisch genieen2 #d7 jeden ,tag zweimal einen halben ,lffel voll ,salat- oder ,provencerl einnehmen2 #e7 dann einen ,tag zwei ,messerspitzen voll ,knochenmehl1 den andern ,tag zweimal jedesmal drei ,lffel voll ,wermuththee nehmen4 ,fehlt das ,knochenmehl1 so dienen sechs bis acht ,wachholderbeeren als ,ersatz4 ,die ,ganzwaschungen bewirken ffnung der ,poren und dadurch ,transspiration und ,krftigung4 ,der ,essig insbesondere wirkt auf ,wrmebildung bei solch kalter jugendlicher ,natur4 ,das ,barfugehen wirkt strkend und abhrtend1 macht widerstandsfhig4 ,ist die ,maschine dadurch in ,gang gebracht1 dann wird auch die einfache ,kost besser verwerthet4 ,das ,knochenmehl dient zur ,verdauung und ,untersttzung des ,knochenwachsthums1 wie der ,wermuththee zur ,verdauung durch ,vermehrung der ,sfte dient4 #c4 ,ein ,mdchen1 #ac ,jahre alt1 wird gegen seine ,eltern widerspnstig1 trotzig und zeigt eine eigene ,unruhe durch ,bewegung der ,hnde1 ,verdrehung der ,augen1 ,heftigkeit und wieder ,zusammengebrochensein und ,tiefsinn4 ,das ,kind hat den ,veitstanz4 ,nachdem rztliche ,mittel nicht gewirkt1 soll das bel durch ,wasser gehoben werden4 ,da in solchen ,krpern eine groe ,unordnung herrscht in der ,circulation des ,blutes1 ebenso eine ungleiche ,wrme am ganzen ,krper und ,wechsel in der ,kraft1 lt sich leicht denken4 ,hier heit es3 ,willst du so einen ,kranken gesund machen1 so bringe zuerst den gestrten ,blutlauf in ,ordnung1 dann wird auch der ,krper bald die gehrige ,wrme bekommen4 ,ist dieser in ,ordnung1 wird guter ,appetit eintreten1 und man braucht blo der ,natur gute ,kost zu geben1 so wird ein sicheres ,gedeihen nicht ausbleiben4 #a7 ,die gehrige ,wrme wird kommen1 wenn der ,krper vom ,bett aus ganz gewaschen wird1 dann wieder in's ,bett2 #b7 das ,blut wird in besseren ,gang kommen1 wenn tglich ein ,obergu und ,schenkelgu vorgenommen wird2 #c7 die ,krftigung und ,erwrmung des ganzen ,krpers wird ein tgliches ,halbbad bringen2 #d7 gutes ,blut und gute ,naturkraft bringt recht einfache nahrhafte ,kost3 theils ,kraftsuppe1 theils andere krftige ,nahrung und das ,vermeiden geistiger ,getrnke4 ,diese ,kranke hat die bezeichnete ,kur sechs ,wochen angewendet und die vollstndige ,gesundheit erhalten4 ,verkehrte ,ernhrungsart 7,folgen derselben74 #a4 ,eine ,mutter bringt ihren achtjhrigen ,sohn4 ,der arme ,knabe sieht traurig d'rein1 ohne ,muth1 ohne ,leben1 ohne ,freude1 ohne ,gedeihen4 ,auf die ,frage1 wie dieser ,knabe genhrt werde1 lautete die ,antwort3 ,in der ,frhe bekommt er ,kaffee1 am ,abend ebenfalls1 am ,mittag ganz wenig ,fleisch1 etwas ,gemse und ein ,glschen ,bier4 ,er mag weder ,suppe noch ,milch oder sonst eine ,hausmannskost4 ,er wchst nicht recht1 hat oft ganz rothe1 entzndete ,augen und klagt auch hufig ber ,kopfweh4 ,dieser ,knabe ist zu wenig genhrt4 ,was derselbe geniet in der ,frhe und am ,abend1 geht mehr oder weniger nicht ausgentzt ab1 und die arme ,natur hat blo den ,reiz des ,kaffees4 ,das ,glas ,bier zur ,mittagszeit enthlt fast keinen ,stickstoff1 thut dem armen ,kinde wohl1 aber nhrt nicht hinlnglich4 ,wie wird eine so schwache ,natur1 bei so armen ,sften1 das ,fleisch verdauen knnen6 ,der ,knabe mute ,folgendes gebrauchen3 ,von ,morgen bis ,mittag jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch2 zum ,frhstck etwas ,brodsuppe1 wenn auch nur fnf bis sechs ,lffel voll4 ,zum ,mittagessen eine nahrhafte ,hausmannskost1 nicht hitzig1 und wenn auch ,fleisch1 so doch wenigstens ein recht nahrhaftes ,gemse1 als ,erbsenbrei1 ,bohnen u4 s4 w41 dazu4 ,ferner von ,mittag bis ,abend jede zweite ,stunde einen ,lffel voll ,wasser und noch besser halb ,wasser und halb ,milch zusammengemischt trinken4 ,zum ,abendessen eine ,kraftsuppe4 ,anwendungen3 ,tglich einmal den ganzen ,krper mit ,wasser1 mit etwas ,essig vermischt1 waschen4 ,jeden dritten ,tag soll das ,kind ein ,hemd anziehen1 in warmes ,wasser und etwas ,essig eingetaucht1 und dann1 in eine ,decke gut eingewickelt1 in's ,bett gelegt werden4 ,nach drei ,wochen hatte sich der ,junge an die ,kost gewhnt1 die ,farbe war gendert1 und der ,knabe wurde heiter und munter4 ,was untersttzte die ,anwendungen8 ,die ,milch brachte viele ,nhrstoffe1 einen ,lffel voll konnte der ,junge ertragen4 ,die ,morgensuppe und ,abendsuppe brachten ihm auch gute ,nahrung4 ,auch die ,mittagskost diente zur ,krftigung und gab reichliche ,nahrung4 ,der ,lffel voll ,wasser und ,milch wirkte khlend und nhrend und vermehrte die ,magensfte4 ,wirkung der ,anwendungen3 ,das ,waschen bewirkte ,krftigung1 brachte ,leben und ,thtigkeit4 ,das ,hemd leitete die krankhaften ,stoffe aus dem ,krper1 ffnete die ,poren und untersttzte und bewirkte gleichmige ,transspiration4 ,nach drei ,wochen ertrug der ,junge jeden ,morgen und jeden ,abend eine ,kraftsuppe1 die er auch bekam2 whrend des ,tages schmeckte ihm recht gut ein krftiges ,hausbrod4 ,die ,mittagskost durfte einfache ,hausmannskost sein4 ,den einen ,tag mute er ganz gewaschen werden1 den andern ,tag bekam er ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 ,sechs ,wochen in dieser ,lebensweise machten den ,knaben wie umgewandelt4 ,geist und ,krper waren so1 wie es bei einem ,knaben von acht ,jahren sein soll4 #b4 ,eine ,mutter1 #cf ,jahre alt1 erzhlt ,folgendes3 ,ich bin recht kraftlos1 habe ganz wenig ,schlaf2 am ,morgen bin ich mder als am ,abend4 ,ich habe hufig ,unterleibsleiden1 ,drcken auf den ,magen4 ,kaffee kann ich gar nicht nehmen1 krftige ,kost auch nicht4 ,nur das ,bier schmeckt mir4 ,ein ,glas ,bier macht mich munter und nimmt mir meine belkeiten4 ,wenigstens viermal mu ich einen ,schoppen ,bier trinken1 sonst wrde das ,gehen aufhren4 ,an's ,bier wurde ich von ,jugend auf gewhnt1 hatte aber gar nie einen ordentlichen ,appetit zum ,essen wie andere ,leute4 ,ich lebte somit meistentheils vom ,bier1 habe es jedoch nie unmig getrunken4 ,hier wurde der ,krper mit stickstoffarmen ,nhrstoffen ernhrt4 ,dehalb kam auch der ,krper nie zu seiner vollen ,kraft4 ,und wie einzelne ,theile des ,krpers mehr verkmmert waren1 so fehlte auch dem allgemeinen ,organismus ,kraft und ,wohlbefinden4 ,die ,aufgabe ist also1 die ,nahrung zu wechseln1 und zwar recht vernnftig4 ,man beginne mit kleinen ,portionen und whle besonders recht wenig fette ,nhrstoffe4 ,dehalb zum ,frhstck eine kleine ,portion ,kraftsuppe und zwar mit ,milch gekocht4 ,am ,abend ,kraftsuppe in ,fleischbrhe oder ,wasser gekocht1 ,mittags etwas ,fleisch und ,gemse von ,hlsenfrchten4 ,whrend des ,tages1 wenn ,appetit vorhanden1 eine recht kleine ,portion ,milch und ,brod oder blo ,wasser und ,brod4 ,wasseranwendungen3 ,in der ,woche dreimal ganz waschen und zwei- bis dreimal ein ,halbbad4 ,um die ,verdauung zu strken1 ist noch gut1 tglich zwei- oder dreimal1 jedesmal zwei bis drei ,lffel voll1 ,thee von ,wermuth und ,salbei zu nehmen4 ,diese ,nhrmittel bringen insgesammt gute und reichliche ,nhrstoffe4 ,das ,halbbad wirkt strkend1 die ,waschungen bewirken gleiche ,transspiration und sind strkend4 ,der ,thee dient zur guten ,verdauung und ,besserung der ,sfte4 ,innerhalb sechs ,wochen war die ,kranke vollstndig gesund1 und wenn es auch noch an ausdauernder ,kraft fehlte1 so war diese recht leicht zu erreichen durch vernnftige ,lebensweise4 ,verschleimung 7allgemeine74 ,eine ,dienstmagd1 circa #db ,jahre alt1 fhlte groe ,mattigkeit und ,abgeschlagenheit4 ,das ganze ,aussehen ist krankhaft1 die ,zge mehr eingebrochen1 die ,backen welk2 der ,athem ist schwer1 sie mu viel ghnen und hufig ,schleim ausspucken4 ,die ,berufspflicht1 die ihr sonst die grte ,freude war1 fllt ihr schwer4 ,der ,leib ist stark aufgedunsen1 die ,fe schwer wie ,blei1 recht mhsam zum ,gehen2 kurz1 nicht krank1 wie man glaubt1 und doch recht leidend4 ,was ist hier zu thun8 ,in der ,verlegenheit und ,furcht1 krank zu werden1 hat die ,kranke eine ,portion ,wachholderbeerthee getrunken1 der ihr auch in ,blde eine ,masse ,wasser ableitete1 wodurch groe ,erleichterung eingetreten4 ,durch diesen ,thee ist auch die ,anleitung gegeben1 was geschehen soll4 #a7 ,in der ,woche dreimal einen kurzen ,wickel1 #a #a_/b ,stunden lang2 #b7 jede ,nacht vom ,bett aus ganz waschen mit ,wasser und etwas ,essig4 ,wie die ,wickel aufgelst und aufgesaugt haben1 so haben die ,waschungen auf den ganzen ,krper gewirkt1 da durch die ,poren recht viel ausgeleitet wurde4 ,nach #ad ,tagen war das ganze ,aussehen und ,befinden wie umgewandelt4 ,urin wurde recht viel abgeleitet4 ,es kam auch in der ,nacht einigemal starker ,schwei1 der sehr gnstig wirkte2 es trat ,appetit ein und ruhiger ,schlaf2 die ,krfte zum ,arbeiten stellten sich schnell wieder ein4 ,um aber die ,natur noch weiter zu befestigen und vor ,rckfall zu schtzen1 soll in der ,woche zwei- bis dreimal ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang1 genommen werden4 ,verwundungen und ,vergiftungen4 ,wie oft kommt es doch in einem ,haushalte vor1 da bei der grten ,vorsicht ,verwundungen eintreten6 ,dabei gerth nicht blo der ,verwundete1 sondern auch seine ,umgebung in grte ,verlegenheit4 ,es sind allerdings unter dem ,volke manche ,mittel bekannt1 die schnell ,hilfe bringen4 ,oft aber werden ,heilmittel gewhlt1 welche diesen ,namen nicht verdienen1 da sie nicht die gewnschte ,hilfe bringen4 ,ich mchte hier einige ,mittel empfehlen4 ,hufig wchst in unserer ,gegend1 gewhnlich am ,saume des ,waldes1 auch im ,wald1 eine gelbe ,blume mit starkem ,geruch2 sie fhrt den ,namen ,arnica4 ,diese ,pflanze verdient an die erste ,stelle der ,heilmittel bei ,verwundungen gesetzt zu werden4 ,aus dieser ,pflanze wird eine ,tinktur bereitet -- ,arnicatinktur4 ,dieselbe wird bereitet1 indem man die an schattigem ,ort getrockneten ,blumen in ein ,glas bringt1 das ,glas mit ,spiritus fllt1 zwei bis sechs ,tage stehen lt -- und die ,arnicatinktur ist fertig4 -- ,man kann dazu auch die ,wurzel nehmen2 hufig nimmt man auch die ,wurzel allein4 ,diese ,tinktur kann lange aufbewahrt bleiben4 ,sie ist in jeder ,apotheke zu haben4 ,diese ,tinktur halte ich fr das erste ,heilmittel bei ,verwundungen und kann sie dehalb nicht genug empfehlen4 ,es sollte keine ,familie sein1 wo nicht eine solche ,tinktur in ,bereitschaft ist1 damit im ,falle einer ,verwundung schnell ,hilfe gebracht werden kann4 ,wie sie angewendet werden soll1 wird in ,beispielen gezeigt4 #a4 ,ein ,mdchen1 #ad ,jahre alt1 bringt den dritten ,finger der rechten ,hand in eine ,maschine4 ,der ,finger wurde frmlich aufgeschlitzt und gespalten1 so da man an zwei ,stellen das ,bein gut sehen konnte2 es war nicht genau zu bestimmen1 ob etwa das ,bein einen ,bruch erlitten4 ,nach der gewhnlichen alten ,methode wollte der ,chirurg die zerrissenen ,theile mit ,pflastern zusammenheften und den ,finger seinem ,schicksal berlassen4 ,er glaubte1 der ,finger sei verloren4 ,auf meinen ,rath that er ,folgendes4 ,die ganze ,wunde wurde mit ,wasser1 in das etwas ,tinktur gegossen wurde1 sorgfltig ausgewaschen1 da kein ,unrath mehr zu finden war4 ,eine ,binde aus ,linnen1 einen ,finger breit1 wurde in etwas verdnnte ,arnicatinktur getaucht4 ,nachdem so der ,finger gereinigt war1 wurden die zerrissenen ,stcklein soweit als mglich in die rechte ,lage gebracht1 mit dieser ,binde umwunden1 nicht zu fest1 aber doch so1 da alle ,theile gut auf ihrem ,platz gehalten waren4 ber diese ,binde wurde noch ,baumwollwatte1 in etwas verdnnte ,arnica-,tinktur getaucht1 gewunden und ber das ,ganze nochmals eine ,binde gewickelt4 ,in wenigen ,minuten war der ,schmerz verschwunden4 ,nach drei ,tagen wurde nachgeschaut1 und zum ,erstaunen wuchs ,alles zusammen4 ,es wurde die ,binde nicht abgenommen1 sondern ,arnica auf dieselbe gegossen und mit getrnkter ,wollwatte umwunden4 ,nach #ab ,tagen war der ganze ,finger geheilt4 -- ,ich wei kein ,mittel1 das so rasch1 schn und schmerzlos diese ,wirkung htte4 #b4 ,ein ,fuhrknecht ist von einem bissigen ,pferd am ,arm erfat und ein groer ,fetzen vom ,arm losgerissen worden1 so da das ,fleisch weghing4 ,die ,blutung war stark4 ,die ,wunde wurde nun schleunigst ausgewaschen mit ,wasser1 an welches ,arnicatinktur gegossen wurde2 hernach wurden die zerrissenen ,theile soviel wie mglich geordnet1 da sie an die richtige ,stelle zu liegen kamen4 ,weiter wurde ,wollwatte in etwas verdnnte ,tinktur getaucht und auf's ,sorgfltigste berbunden1 so da nicht die geringste ,luft an die ,verwundung dringen konnte4 ,es stellte sich kein ,fieber ein2 der ,schmerz verschwand rasch2 das losgerissene ,fleisch wuchs wieder zusammen1 und die ,verwundung verheilte1 so da sie kaum noch sichtbare ,narben zeigte4 ,nach je zwei ,tagen wurde auf die ,wollwatte ,tinktur gegossen1 die auf die ,wunde drang4 ,welches ,mittel htte mehr geleistet8 #c4 ,ein ,knabe1 #ae ,jahre alt1 wurde von einem recht bissigen ,hund in den ,waden gebissen1 soweit die ,zhne eindringen konnten4 ,so gro der ,schmerz war1 so gro war die ,angst1 der ,bi mchte die schlimmsten ,folgen haben4 ,weil ,arnicatinktur im ,haus war1 wurde schnell die ,wunde auf's ,sorgfltigste mit verdnnter ,arnicatinktur ausgewaschen und das in der ,wunde befindliche ,blut soweit als mglich ausgepret2 die ,wunde wurde dann geschlossen1 ein ,lappen in verdnnte ,arnicatinktur getaucht1 aufgelegt und gut berbunden4 ,aller ,schmerz verschwand1 und in wenigen ,tagen war die ,wunde ohne ,fieber vollstndig geheilt4 -- ,man frchtet nichts mehr1 und mit ,recht1 als den ,hundsbi2 dehalb kann nicht genug gemahnt werden1 da solche ,wunden ausgewaschen und ausgepret werden4 ,wenn eine ,wunde blutet1 wird sie nicht so leicht gefhrlich2 wenn aber kein ,blut kommen will1 dringt leicht der schdliche ,stoff in die ,wunde und in's ,blut4 #d4 ,ein ,maurergeselle fiel vom ,gerst und erlitt am rechten ,schenkel eine solche ,quetschung1 da er auf dem ,fu nicht mehr stehen konnte4 ,nach genauer ,untersuchung stellte sich heraus1 da die ,knochen noch in der ,ordnung und nur starke ,quetschungen vorhanden seien4 ,gewhnlich werden in solchen ,fllen kalte ,umschlge gemacht1 damit keine zu groe ,hitze die ,herrschaft bekomme1 sondern durch die berschlge ,alles vertheilt werde4 ,ich lobe ,dieses und empfehle es2 aber noch viel schneller und grer ist die ,wirkung1 wenn die verwundete ,stelle zuvor mit ,arnicatinktur eingewaschen wird4 ,am allerbesten ist die ,wirkung1 wenn man einen ,lappen1 in verdnnte ,arnicatinktur getaucht1 auflegt und darber noch einen kalten ,umschlag thut4 ,die ,wirkung ist rascher und sicherer4 ,den unteren ,lappen lasse man liegen1 der obere wird hufig gewechselt1 stets wieder in kaltes ,wasser mit ,arnica eingetaucht4 #e4 ,karl hat ,holz gemacht4 ,es entwischte ihm die ,axt1 flog auf den ,fu1 und er bekam eine groe ,wunde4 ,der ,arzt wurde schnell gerufen2 was er aber angewendet1 war nicht im ,stande1 die ,blutung zu stillen4 ,ein ,nachbar kannte die ,arnicatinktur4 ,dieser wusch die ,wunde schnell damit aus1 schlo dieselbe und band ,wollwatte1 in ,arnicatinktur getaucht1 darauf4 ,bis der ,verband angelegt war1 hrte auch die ,blutung auf4 ,anfangs wurde jeden ,tag ,tinktur aufgegossen1 und in wenigen ,tagen war die groe ,wunde geheilt4 #f4 ,ein ,handlanger fiel vom zweiten ,gerst auf das erste und von da auf den ,boden und blutete aus dem ,mund1 so da er ungefhr einen ,liter ,blut verlor4 ,der ,kopf war ganz zerschmettert2 auf der linken ,seite war die ,haut stellenweise ganz abgestreift4 ,anfangs war der ,gefallene besinnungslos4 ,was wird hier am besten helfen8 ,so schnell wie mglich wurde ,zinnkrautthee1 jede ,minute zwei bis drei ,lffel voll1 gegeben4 ,innerhalb #bj ,minuten hrte die ,blutung auf4 ,die ,quetschung am ,kopf wurde schleunigst zuerst mit reinem ,wasser so ausgewaschen1 da aller ,schmutz herauskam4 ,dann wurde etwas verdnnte ,arnicatinktur eingerieben und endlich ,wollwatte1 in solche ,tinktur getaucht1 aufgebunden4 ,wie das ,bluten schnell aufgehrt1 so wurde auch der ,kopf schmerzfrei4 ,der ,mann bekam wieder die ,besinnung innerhalb eines ,tages4 ,jeden ,tag wurde auf's ,neue die schadhafte ,stelle gewaschen mit ,arnicawasser1 und in wenigen ,tagen war das ganze ,unglck beseitigt4 #g4 ,ein ,mdchen war beim ,dnger-,aufladen durch einen ,fehltritt auf den ,misthacken getreten und hatte sich am ,vorderfu so verwundet1 da die ,spitze oben herausschaute4 ,was ist hier zu thun8 ,schleunigst wurde diese ,verwundung ausgewaschen mit ,wasser2 dann wurde verdnnte ,arnica-,tinktur in die ,wunde gegossen1 dieselbe gut ausgewaschen und ausgepret4 ,als die ,wunde ganz rein und keine ,spur mehr von ,unrath zu finden war1 wurde ,wollwatte in verdnnte ,tinktur getaucht1 gut berbunden1 jeden ,tag neue ,tinktur aufgegossen1 und in vier ,tagen war die ,wunde zugeheilt4 #h4 ,viele ,landleute kennen den ,spitzwegerich als ,heilmittel bei ,verwundungen2 derselbe kann auch auf's ,wrmste empfohlen werden4 ,ich habe mich oft berzeugt1 wie in den schwierigsten ,verwundungen ,spitzwegerich ganz glcklich heilte4 ,einem ,taglhner fiel eine ,sense auf den ,arm und verursachte eine solche ,wunde1 da er einen ,finger htte hineinlegen knnen4 ,schnell wurde die ,wunde ausgewaschen1 einige ,spitzwegerichbltter etwas geknetet und der ,saft in die ,wunde gepret4 ,die ,wunde wurde dann gut zugepret und ,spitzwegerichbltter aufgelegt4 ,so heilte sie rasch zusammen4 ,tglich einmal wurde auf die ,binde ,spitzwegerichsaft gegossen1 so da er bis zur ,wunde eindrang4 -- ,den ,saft bereitet man auf folgende ,weise3 ,die frischen ,bltter werden in einem ,mrser zerstoen1 auch mit einem ,wiegenmesser gewiegt1 dann in einen ,lappen gebracht und ausgepret4 ,wenn man aber nur wenig braucht1 nimmt man sechs bis acht ,bltter1 knetet sie mit den ,fingern und pret diesen ,saft auf die ,wunde4 ,vollbad1 unfreiwilliges 7,verhalten nach demselben74 ,ein ,mdchen ging ber das ,eis4 ,das ,eis brach1 und das ,mdchen sank bis ber die ,brust in's ,wasser4 ,seine ,schwester sieht es1 eilt hinzu und will die ,schwester retten4 ,auch sie bricht durch das ,eis und sinkt bis an den ,hals in's ,wasser4 ,glcklicher ,weise war ein ,mann in der ,nhe und rettete beide ,mdchen4 ,sie waren beide #h bis #ab ,minuten im ,wasser4 ,was soll in solchem ,falle geschehen8 ,ein ,hydropath befahl1 die ,kinder sollen eilends in ein warmes ,zimmer gebracht und schnell ausgekleidet werden1 dann trockene ,kleider anziehen und im warmen ,zimmer so lang hin- und hergehen1 bis sie vollstndig erwrmt seien4 ,zudem soll ihnen schnell eine warme ,tasse ,thee zum ,trinken geboten werden1 der sie im ,inneren erwrme4 ,hat dieser ,hydropath recht gethan8 ,ganz gewi und viel besser1 als wenn sie in ein warmes ,bett gebracht worden wren4 ,denn durch das ,gehen wurde das ,blut in ,thtigkeit erhalten1 und dadurch entwickelte sich rasch ,naturwrme4 ,was den ,thee betrifft1 so kann ,wermuththee oder ,camillenthee gewhlt werden oder auch eine ,tasse warme ,milch1 die besonders gut wre1 wenn etwas ,kmmel oder ,fenchel in derselben gesotten wrde4 ,sie ist so warm als mglich zu trinken4 ,wassersucht 7,haut- c4 ,wassersucht74 ,es ist wunderbar1 wie der menschliche ,organismus ,speise und ,getrnke aufnimmt1 ,speisen und ,getrnke unter einander vermischt1 zersetzte ,stoffe sammelt1 um leben und bestehen zu knnen4 ,geht ,flssigkeit1 welche die ,natur nicht braucht1 durch jeden ,athemzug ab1 auch durch ,urin und besonders durch ,ausdnstung am ganzen ,krper1 ,transspiration genannt1 so kommt es doch recht hufig vor1 da irgend ein ,theil des ,krpers krankhaft wird und das ,ausgentzte nicht ausgeschieden wird1 weder durch ,urin noch durch ,ausdnstung4 ,es sammelt sich alsdann im inneren ,krper diese ,flssigkeit1 huft sich gewaltig an1 findet keinen ,ausgang1 und es entsteht eine ,krankheit1 die ,wassersucht genannt wird4 ,so eine ,ansammlung kann1 wie im ,unterleib1 so auch im ,oberkrper1 vor ,allem im ,herzbeutel vor sich gehen1 so da man die eine die ,bauch-1 die andere die ,brust- beziehungsweise ,herzwassersucht nennt4 ,wird diese ,ansammlung von ,wasser bald beobachtet1 und ist der ,theil des ,krpers1 von dem sie ausgeht1 auch ziemlich gut1 so kann dieser kranke ,theil noch gesund gemacht werden4 ,das schon gesammelte ,wasser kann ausgeleitet und so die ,wassersucht noch geheilt werden4 ,ist ,die aber nicht mehr der ,fall1 so steht frher oder spter1 je nachdem der kranke ,theil mehr oder weniger unbrauchbar wird1 der sichere ,tod in ,aussicht4 ,sammelt sich aber im ,herzbeutel ,wasser1 so wird dieser nach und nach gefllt1 und das ,wasser hindert den weiteren ,herzschlag2 es tritt der ,tod ein4 ,die ,bauchwassersucht nimmt einen lngeren ,verlauf1 weil sich in der ,bauchhhle viel ,wasser aufhalten kann4 ,beim ,beginn1 oder so lang das ,organ nicht zu sehr krankhaft ist1 ist die ,wassersucht leicht zu heilen1 spter um so schwerer1 oft geradezu gar nicht4 ,es kann sich aber auch zwischen ,haut und ,fleisch ,wasser sammeln1 wenn die ,poren ganz geschlossen sind und keine ,ausscheidung mehr stattfindet1 und so die ,hautwassersucht sich entwickeln2 auch diese kann1 wenn nicht frhzeitig ,hilfe gebracht wird1 leicht den ,tod herbeifhren4 ,nun zur ,heilung6 #a4 ,der kleine ,andreas1 #aa ,jahre alt1 hatte das ,scharlachfieber1 dabei eine frchterliche ,hitze1 aber recht gesunde innere ,theile1 und so nahm das ,scharlachfieber einen glcklichen ,verlauf4 ,man glaubte1 das ,kind sei schon ganz gerettet4 ,auf einmal schwellen diesem ,knaben die ,fe1 ,hnde1 der ,kopf und der ganze ,leib1 so da die ,haut am ganzen ,krper glnzt4 ,die ,anschwellung geht sehr rasch1 und weil die ,haut wie ,porzellan zu sein scheint1 so ist klar1 da keine ,flssigkeit mehr ausgeschwitzt wird4 ,hilft man nicht und gibt man blo nach innen ein1 so wird das ,kindesleben bald aufhren4 ,zieht man aber1 wie der ,andreas1 ein in ,salzwasser getauchtes ,hemd an1 das bis ber die ,fe hinunterreicht1 und umwickelt es mit einer ,wolldecke1 so werden die ,poren rasch geffnet1 und schnell wird die ,flssigkeit in die ,poren eilen4 ,das ,tuch saugt das ,wasser auf1 und dem armen ,andreas wird es gleich leichter4 ,thut man ,die an einem ,tag zwei- bis dreimal1 jedesmal #a bis #a #a_/b ,stunden1 so wird das gesammelte ,wasser bald ausgeleitet sein4 ,zudem wird das ,kind noch tglich ein- bis zweimal mit ,wasser und ,essig gewaschen1 nicht abgetrocknet und nachher im ,bett liegen gelassen2 so wird die ganze ,natur gekrftigt2 dem ,kind wird es immer leichter und wohler4 ,nach einigen ,tagen ist es gerettet4 ,man kann dem ,kind auch noch alle ein bis zwei ,stunden einen ,elffel voll ,thee geben von gesottenem ,zinnkraut und ,wachholderbeeren2 so wird gesorgt1 da im ,inneren sich weiter kein ,wasser mehr sammelt1 und was sich schon gesammelt hat1 wird durch ,urin oder ,stuhl ausgeleitet4 ,man kann dann noch einige ,zeit hindurch tglich1 dann jeden dritten ,tag eine ,waschung vornehmen oder ein kurzes ,bad geben2 hiedurch erholt sich die ,natur um so schneller4 #b4 ,bertha hatte ,diphtherie und lag einige ,tage in der ,brennhitze da4 ,man hatte lange ,zweifel an ihrem ,aufkommen4 ,doch ,bertha berstand die ,diphtherie2 aber auf einmal kommt die ,wassersucht1 und ungemein rasch schwillt das ,kind an4 ,es bekam nun zweimal im ,tag ein ,hemd in ,salzwasser getaucht1 #a #a_/b ,stunden lang1 und wurde tglich #e ,sekunden in's ,wasser getaucht2 zum ,einnehmen tglich eine ,tasse ,thee von ,holderblthen1 wovon sie jede ,stunde zwei ,lffel voll nahm4 ,bertha fing gewaltig zu schwitzen an1 und in kurzer ,zeit war die ,wassersucht verschwunden4 #c4 ,crescentia1 #db ,jahre alt1 merkt1 da sie immer voller wird und an ,hnden und ,fen die ,haut glnzt4 ,es schwillt nicht blo der ganze ,krper1 sie bekommt auch schweren ,athem und viel ,hitze4 ,der ,arzt erklrt3 ,hier ist ,hautwassersucht4 ,die angewendeten ,mittel haben keine ,hilfe gebracht2 sie wird fr verloren erklrt4 ,nun bekommt sie3 #a7 ,jeden ,tag ein ,hemd1 in ,wasser getaucht1 in welchem ,heublumen gesotten wurden1 auf #a #a_/b ,stunden2 die ,poren werden dadurch geffnet2 #b7 jeden ,tag noch einen ,wickel von unter den ,armen ganz hinunter4 ,auch dieser ,wickel wirkte besonders gnstig2 #c7 tglich zwei ,tassen ,thee von ,hollunderblthen1 ,zinnkraut und ,wachholderbeeren2 sie fngt zu schwitzen an1 es geht sehr viel ,wasser ab1 und innerhalb sechs ,tagen ist alle ,geschwulst verschwunden1 und die ,kranke wurde wieder gesund4 ,gewhnlich ist bei der ,wassersucht groer ,durst4 ,je mehr aber der ,wasserschtige trinkt und das ,wasser sich im ,innern erwrmt1 um so grer wird die ,hitze4 ,dehalb ist nothwendig1 nur recht wenig ,wasser zu trinken4 ,den argen ,durst kann der ,kranke am besten stillen1 wenn er von ,zeit zu ,zeit blo einen ,lffel voll ,wasser einnimmt4 ,hitzige ,getrnke haben keinen ,werth1 sind vielmehr schdlich1 weil zur ,hitze wieder ,hitze kommt und die ,natur doch nicht gekrftigt wird1 was hauptschlich bei den ,wasserschtigen fehlt4 #d4 ,anton fhlt sich ,wochen hindurch immer recht mde und zu schwach zum ,arbeiten4 ,man wei nicht recht1 was fehlt2 er fhlt sich an allen ,theilen krank4 ,sein ,leib wird voller1 die ,fe schwellen auch an2 es geht wenig ,wasser ab1 der ,durst steigert sich2 der ,arzt sagt1 es trete die ,bauchwassersucht ein4 ,diesem ,kranken wurde empfohlen3 #a7 ,jeden ,tag zwei ,halbbder zu nehmen2 #b7 ,thee zu trinken aus ,wachholdersprossen1 eine halbe ,stunde gesotten2 #c7 jeden ,tag den spanischen ,mantel umzulegen2 das ,wasser geht durch die geffneten ,poren1 sowie durch ,urin und ,stuhl ab4 ,in #ab ,tagen war der normale ,zustand wieder hergestellt4 #e4 ,theresia ist seit lngerer ,zeit leberleidend1 hat viel eingenommen1 ,alles vergebens4 ,auf einmal wird erklrt1 es kommt die ,wassersucht4 ,ungesumt bekommt dieselbe3 #a7 ,angeschwellte ,heublumen1 warm auf den ganzen ,unterleib gelegt2 #b7 starken ,thee von ,zinnkraut2 #c7 tglich #ae bis #bj ,wachholderbeeren4 ,wie im ,innern die ,leber noch einer ,verbesserung zugnglich ist und diese wieder in brauchbaren ,zustand gerth1 so wird auch das angesammelte ,wasser ausgeschieden4 ,theresia ist nach einigen ,tagen gerettet4 ,sie gebraucht den ,thee noch lnger und nimmt tglich ,anfangs zwei1 spter ein ,halbbad und kommt wieder zu ihrer frheren ,kraft4 #f4 ,augustin hat lngere ,zeit ,nierenleiden4 ,die ,mittel wollen nicht helfen4 ,es beginnt die ,wassersucht4 ,die letzte ,zuflucht ist das ,wasser4 ,er nimmt3 #a7 ,tglich zwei ,halbbder1 eine ,minute lang2 #b7 tglich einen krftigen ,heublumenwickel2 #c7 hat er auch ein ganzes ,krblein voll ,heublumen miteingewickelt1 die besonders auf die ,nierengegend gebunden werden2 #d7 er trinkt fleiig ,thee von ,schafgarbe1 ,wachholderbeeren und ,zinnkraut im ,wechsel mit ,wermuththee4 ,in wenigen ,tagen ist das ,wasser ausgeleitet1 und ,augustin ist gerettet4 ,er gebraucht lngere ,zeit in der ,woche drei ,sitzbder und zwei ,halbbder1 die hauptschlich auf ,krftigung des ,unterleibes und der ,nieren wirken4 #g4 ,maria wei gar keine ,ursache1 warum sie seit lngerer ,zeit ihre ,krfte verliert und ein ungewhnlicher ,durst sie fortwhrend plagt4 #a7 ,sie trinkt jeden ,tag drei ,glser ,rosmarinwein1 nimmt #b7 jeden zweiten ,tag einen kurzen ,wickel1 #a #a_/b ,stunden lang1 und die ,wassersucht verschwand4 #h4 ,michael hatte ,jahre hindurch starken ,husten und ungemein viel ,schleimauswurf4 ,alle ,medicamente waren ohne ,erfolg4 ,auf einmal merkt er1 da die ,fe stark anschwellen4 ,man glaubt1 er sei verloren4 ,das ,lungenleiden hat schon groe ,fortschritte gemacht2 jetzt noch die ,wassersucht dazu6 ,michael bekommt #a7 tglich zwei krftige ,obergsse und wird #b7 tglich von unter den ,armen ganz hinunter eingewickelt1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,der ,oberkrper wird dadurch gekrftigt2 es geht eine ,masse ,schleim ab2 der ,urin wird recht schmutzig und ist dick4 ,die ,geschwulst fllt zusammen1 und in #ad ,tagen ist der ,kranke gerettet4 ,lunge und ,brust wurden gereinigt und gekrftigt1 und dadurch war auch die ,ursache der ,wassersucht beseitigt4 #i4 ,joseph hat recht viel ,bier getrunken1 mehr als gesund war1 dadurch eine ordentliche ,hypotheke 7 ,korpulenz7 zusammengebracht2 er bekommt schweren ,athem und verliert seine ,kraft1 so da er kaum zu gehen vermag4 ,er merkt auf einmal1 da ihm die ,schuhe zu klein werden1 und da er am ganzen ,krper viel zu rasch auseinander geht4 ,der ,arzt erklrt1 das ,blut werde zu ,wasser1 es sei ,blutzersetzung und die ,wassersucht da4 ,so sehr er frher das ,wasser scheute1 sucht er dasselbe jetzt als seinen ,lebensretter4 ,er lt sich #a7 jeden ,tag zweimal einwickeln1 das ,tuch in ,salzwasser getaucht4 ,dadurch fngt er frchterlich zu schwitzen an2 #b7 nimmt er jeden ,tag zwei ,halbbder1 und nach #ab ,tagen war die ,wassersucht gehoben4 ,nach innen gebrauchte er tglich zwei ,tassen ,wermuth-und ,salbeithee und a tglich #ab bis #ah ,wachholderbeeren1 die ihm gute ,verdauung und einen besseren ,magen brachten und die ungesunden ,stoffe ausleiteten4 ,er gebrauchte noch lngere ,zeit in der ,woche drei ,halbbder1 mied das ,bier1 a einfache ,hausmannskost und erkannte das ,wasser als seinen ,retter4 #aj4 ,eine ,hausfrau jammert3 ,mir sieht ,niemand eine ,krankheit an1 und ich werde oft ausgelacht1 wenn ich klage4 ,ich habe keine besondere ,kost und bin so stark1 trinke auch kein ,bier1 habe nur einfache ,hausmannskost2 meine ,fe sind so angeschwollen1 da ich oft nicht mehr gehen kann4 ,mein ,unterleib ist so aufgetrieben1 da ich schon lnger mit ,grund die ,wassersucht frchte4 ,frische ,luft und ,klte kann ich gar nicht ertragen4 ,wenn ich an die frische ,luft komme1 bin ich um und um voller ,rheumatismen4 ,hier hat sicher die widernatrliche ,kleidung das ,ihrige gethan4 ,dehalb war nothwendig1 den ,krper von allen ,anstauungen zu reinigen und nebenbei die ,natur abzuhrten4 ,die ,kranke bekam dehalb3 #a7 jeden ,tag eine ,ganzwaschung1 um gleichmige ,transspiration einzuleiten2 #b7 in der ,woche viermal einen ,wickel von unter den ,armen ganz hinunter1 das ,tuch in ,heublumenwasser getaucht1 um die angeschwollenen ,fe und den geschwollenen ,leib zu verdrngen2 #c7 in der ,woche zwei ,halbbder1 um den ganzen ,krper zusammenzutreiben4 -- ,so drei ,wochen lang4 ,die berflssige ,kleidung wurde nach und nach entfernt1 und die ,unglckliche lebte wieder neu auf4 #aa4 ,ein ,missionr1 der in seinem strengen ,beruf ziemlich korpulent geworden1 weil er wenig ,bewegung hatte1 whrend die ,sprachorgane viel angestrengt waren1 bekam so angeschwollene ,fe1 da sie von unten auf wie ,porzellan glnzten und1 wenn man den ,finger eindrckte1 ,vertiefungen zurcklieen wie bei ,wasserschtigen4 ,der ,leib war viel zu stark1 der ,athem recht schwer1 und so war er unfhig fr seinen ,beruf4 ,derselbe war ca4 #eb ,jahre alt4 ,hier ist offenbar neben zu groer ,anstrengung auch zu wenig ,bewegung die ,ursache der ,korpulenz und der anfangenden ,wassersucht4 ,die ,aufgabe ist also1 den schlaffen ,krper zu wecken und zu krftigen1 damit gleichmige ,transspiration eintrete und mit der ,krftigung des ,krpers die faulen ,stoffe abgestoen werden4 ,wer hier gleich ,wasser abtreiben wollte1 wrde die ,schlaffheit1 anstatt sie zu heben1 noch mehr befrdern4 ,also nicht ,wasser abtreiben1 sondern den ,krper erst krftigen4 ,dehalb folgende ,anwendungen3 #a7 ,acht ,tage lang tglich zweimal einen ,obergu1 der tglich etwas verstrkt wurde4 -- ,diese ,obergsse krftigten alle ,theile des ,oberkrpers und bewirkten eine allgemeine ,thtigkeit4 ,das ,aussehen frischte sich dadurch auf1 und das ,weiterbilden schlimmer ,stoffe hrte auf4 ,schon am dritten ,tag nahmen die ,fe etwas ab1 und der ,urinabgang nahm zu4 #b7 ,tglich wurden einmal die ,schenkel begossen1 um auch hier zu beginnen mit ,krftigung der geschwchten ,theile und ,zusammenziehung der ,haut und innern ,gefe4 ,so acht ,tage lang4 ,dann #c7 kamen die ,rckengsse tglich zweimal1 dazu noch ein ,obergu und ,wasser auf die ,knie gieen4 ,der ,obergu bewirkte eine fortgesetzte ,strkung des ,oberkrpers2 die ,rckengsse bewirkten ,dasselbe auf den ganzen ,krper1 und es trat bei dem ,kranken groe ,behaglichkeit ein1 der ,urin war geregelt1 der ,appetit nahm zu2 an den ,fen konnte man sehen1 da die ,zufuhr von ,wasser dorthin abgenommen hatte4 ,in der dritten ,woche hatte die ,naturkraft schon groe ,fortschritte gemacht4 ,die ,natur war dem bel gegenber widerstandsfhig geworden4 ,jetzt war auch die ,zeit gekommen1 den ,krper von der schlimmen ,ansammlung zu reinigen4 ,es wurde dehalb in der ,woche #a7 zweimal ein ,wickel von unter den ,armen ganz hinunter vorgenommen1 #b7 wchentlich zweimal ein kurzer ,wickel1 #a #a_/b ,stunden lang4 ,der kurze ,wickel lste und saugte auf von unter den ,armen bis an die ,knie4 ,der vorhergehende ,wickel bewirkte ,dasselbe am ganzen ,leib4 -- ,weil der obere ,krper schon gekrftigt und der ,abflu nach unten nur noch gering war1 wurde die angeschwemmte ,masse rasch beseitigt1 und der ,kranke fhlte sich von ,tag zu ,tag behaglicher4 ,um die uern ,anwendungen auch von innen zu untersttzen1 wurde tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut und ,wachholderbeeren genommen1 welcher den ,krper reinigte und gute ,verdauung bewirkte4 ,so war der ,kranke in vier ,wochen hergestellt4 ,zur weiteren ,krftigung und ,erholung wurde neben gesunder einfacher ,kost zeitweilig ein ,halb- oder ,vollbad genommen4 ,zerrttung des ,krpers durch schlechten ,lebenswandel4 #a4 ,ein junger ,mensch1 dessen ,aussehen bla und bleifarbig war1 klagte3 ,ich habe nicht gut gelebt1 mir sehr geschadet und meinen ,eltern und ,geschwistern recht viel ,leid verursacht4 ,ich wurde oft gewarnt2 aber mir ging es wie dem ,trinker1 der gute ,vorstze macht und sie wieder bricht4 ,ich habe keinen ,muth mehr und keine ,freude4 ,meine ,geistes- und ,krperkraft ist grtentheils verschwunden4 ,ich habe schon mehrere rzte gebraucht1 fhle aber keine ,besserung4 ,mein ,schlaf ist nicht gut2 zum ordentlichen ,essen1 um ,kraft zu bekommen1 fehlt mir der ,appetit4 ,ich bin in ,folge meiner ,unsittlichkeit einem ,siechen gleich1 der bald am ,rande des ,grabes ist4 ,kann hier noch ,hlfe gebracht werden8 ,anwendungen3 ,tglich einen ,obergu und tglich zweimal ruhig im ,wasser stehen bis an und ber die ,knie1 jedesmal eine ,minute lang4 ,so eine ,woche lang4 ,dann den einen ,tag ,schenkelgu und ,obergu1 den andern ,tag ein ,halbbad und tglich eine ,viertelstunde auf nassen ,steinen gehen4 ,so #ad ,tage lang4 ,nach innen tglich zweimal eine ,messerspitze voll weies ,pulver und zweimal1 jedesmal #ae ,tropfen von ,wermuth1 ,tausendguldenkraut und ,johanniskraut in #h-aj ,lffeln voll ,wasser innerhalb einer halben ,stunde trinken4 ,wirkungen3 ,das ,wassergehen bewirkte ,krftigung im ,unterleib1 wie die ,obergsse auf den ,oberkrper strkend wirkten4 ,die ,halbbder wirkten strkend auf den ganzen ,krper1 die ,tropfen wirkten nach innen ebenfalls strkend4 ,nach den drei ,wochen reichten zur vlligen ,herstellung in der ,woche drei ,halbbder aus4 #b4 ,ein ,studierender erzhlt3 ,ich bin #bj ,jahre alt und war bis #af ,jahre ganz gesund2 ich habe aber ein ,leben gefhrt1 durch das ich mich vollstndig zu ,grunde gerichtet habe4 ,ich kann nicht mehr denken2 mein ,gedchtni ist nicht mehr halb so gut wie frher2 ich bin stets zu groer ,niedergeschlagenheit geneigt4 ,mein ,augenlicht hat um die ,hlfte abgenommen4 ,vor jedem kleinen ,gerusch erschrecke ich4 ,kurz1 so jung ich bin1 so elend bin ich auch4 ,zwei rzte haben ,versuche gemacht1 mein bel zu heben2 doch vergebens4 ,meine ,verdauung ist nicht gut4 ,ich trage ein trauriges ,elend in meinen schnsten ,jahren4 ,hier ist das ,nervensystem aufs ,tiefste angegriffen1 und das ,blut ist verderbt4 ,daher ist nothwendig1 da allererst auf ,vermehrung der ,naturwrme und ,krftigung des ,krpers eingewirkt werde1 da eine gute ,verdauung und gute ,nahrung erneutes ,blut und neue ,nahrung fr den ,krper bringe4 ,die ,anwendungen sind folgende3 #a7 ,jeden ,tag zweimal im ,wasser stehen bis an die ,kniee1 #a-c ,minuten lang4 #b7 ,jeden ,tag einmal1 und wenn es die ,naturkraft gestattet1 zweimal ,obergu4 #c7 ,jeden ,tag eine ,tasse ,thee trinken von ,johanniskraut1 ,salbei und ,wermuth in drei ,portionen4 #d7 ,wo mglich jede ,stunde einen ,lffel voll ,milch einnehmen1 in welcher gemahlener ,fenchel drei ,minuten lang gesotten wurde2 zudem tglich noch #e-h ,wachholderbeeren essen4 ,so #ad ,tage fortmachen2 dann folgende ,anwendungen3 #a7 ,in der ,woche dreimal ein ,halbbad1 eine halbe ,minute lang4 #b7 ,viermal in der ,woche drei ,minuten lang im ,wasser gehen bis an die ,kniee4 #c7 ,tglich den ,unterleib mit halb ,wasser und halb ,essig einreiben4 #d7 ,das ,einnehmen der ,milch und der ,wachholderbeeren fortsetzen4 ,so wieder #ad ,tage4 ,innerhalb dieser vier ,wochen hat sich der ganze ,zustand recht gut gemacht4 ,das ,augenlicht besserte sich1 die ,kraft gewann wieder1 und neues ,leben trat ein4 ,die vorgeschriebene ,kost whrend der ganzen ,kur war hauptschlich ,kraftsuppe von schwarzem und weiem ,brod1 abwechselnd in ,milch oder ,fleischbrhe oder ,wasser gekocht4 ,die weiteren ,anwendungen waren ,halbbder und ,abhrtungen4 ,so gesundete der ,unglckliche nach und nach innerhalb mehrerer ,wochen1 so da er seinen ,studien obliegen konnte4 ,das ,stehen im ,wasser1 wie die ,obergsse wirkten erwrmend und krftigend4 ,die ,milch1 stndlich ein ,lffel voll1 war zur ,vermehrung des ,blutes1 die ,wachholderbeeren bewirkten gute ,verdauung und ,krftigung der innern ,organe4 #c4 ,ein ,studierender der hheren ,schule sucht ,hilfe fr seine ,leiden1 die er mit folgenden ,worten erzhlt3 ,ich bin auf der ,hochschule in eine unglckliche ,gesellschaft gerathen und habe durch ,trunksucht und ein anderes ,laster meine ,natur so zu ,grunde gerichtet1 da ich zweifle1 ob ich noch dem ,siechthum entgehen kann4 ,in der ,nacht habe ich die schrecklichsten ,traumbilder1 worauf ich dann aufwache und am ganzen ,krper zittere4 ,ich habe weder ,lust noch ,freude zum ,studium2 denn sobald ich studieren will1 bekomme ich ,kopfschmerzen zum schwindlig werden4 ,hufig habe ich ,frostfieber2 mein ,unterleib ist stark aufgetrieben4 ,fe und ,hnde sind meistens kalt4 ,mein ,magen ist ganz schlecht4 ,was ist zu thun1 um dem ,siechthum zu entkommen8 #a7 ,tglich wenigstens dreimal barfu auf dem feuchten ,boden gehen1 jedesmal #ae-bj ,minuten lang4 7,zur ,winterszeit mte es in einer ,waschkche auf nassen ,steinen geschehen47 #b7 ,tglich zwei ,obergsse4 #c7 ,jeden zweiten ,tag ein zweifaches ,tuch1 in halb ,wasser und ,essig getaucht1 auf den ,unterleib binden #a #a_/b ,stunden lang1 nach #c_/d ,stunden nochmal frisch eintauchen1 wie es im ,buche angegeben ist4 #d7 ,tglich eine ,messerspitze voll ,kreidemehl einnehmen und eine ,tasse ,thee von ,johanniskraut1 ,fenchel und ,wermuth in #c ,portionen1 kalt oder warm4 ,so #c ,wochen lang4 ,zur ,kost wurde gerathen ,kraftsuppe und einfache ,hausmannskost4 ,verboten wurden geistige ,getrnke4 ,nach #c ,wochen hat sich der ganze ,zustand gebessert4 ,weitere ,anwendungen zur ,erlangung voller ,gesundheit waren3 ,in der ,woche #c ,sitzbder zur ,krftigung des ,unterleibs und #c ,halbbder #a_/b-a ,minute lang4 ,das ,gehen auf nassem ,boden entzog die bermige ,hitze1 strkte und leitete vom ,kopfe ab4 ,die ,obergsse wirkten strkend und belebend1 der ,thee verbesserte die ,sfte und bewirkte bessere ,verdauung1 ebenso das ,kreidemehl4 ,anhang4 #a4 ber ,arnica 7,arnica montana1 ,wohlverleih74 ,ich fragte einst einen ,arzt1 was er auf die ,kruter als ,heilmittel halte4 ,er gab mir zur ,antwort3 ,gar nichts4 ,ich stellte die zweite ,frage1 ob er auch glaube1 da die ,arnica doch eine ,wirkung habe4 ,dann gab er die ,antwort3 ,gerade auch diese ist nichts1 sie ist aus der ,medizin gestrichen1 obwohl man gerade mit dieser den grten ,schwindel treibt4 ,diese uerung brachte mich zu einem ruhigen ,nachdenken2 denn gewhnlich ist das1 was man am allergeringsten achtet1 das ,beste4 ,vor ungefhr einem ,jahre bekam ich einen ,brief von einem ,arzte1 der anfragte1 warum ich doch fr die ,arnica nichts geschrieben habe1 es sei doch in der ,heilkunde diese ,pflanze von so auerordentlicher ,wichtigkeit2 er ersuchte mich1 ich mchte sie doch1 wenn ich die ,wirkung nicht genau kenne1 prfen und dann in meinem ,buche empfehlen1 wie sie es verdiene4 ,er legte sogar ein ,broschrchen bei1 welches handelte von den groen ,wirkungen der ,arnica4 ,ich habe die ,wirkung derselben wohl gekannt1 aber doch habe ich ihr auf ,die hin eine grere ,aufmerksamkeit zugewendet und sie recht vielmal geprft -- dabei aber gefunden1 da man sie1 wie ihr ,stengel gelb ist wie ,gold1 so auch die goldene ,blume heien drfte4 ,wie sie aber frher einen anderen ,namen getragen1 der ihr auch jetzt beigefgt wird1 so ist ihre ,wirkung auch in diesem ,beinamen enthalten3 ,wohlverleih 7,wohlverleiher74 ,gewhnlich wird sie gebraucht als ,tinktur1 die man bereitet1 wie folgt3 ,gesammelte1 getrocknete ,blumen werden in ein ,glas gebracht1 mit gutem ,branntwein oder noch besser mit ,spiritus aufgegossen1 halb ,blumen1 halb ,spiritus oder ,branntwein4 ,man lt das ,ganze zwei bis vier ,tage stehen1 und die ,tinktur ist fertig4 ,am wirksamsten sind die ,blumen1 die ,wurzeln sind etwas schwcher1 noch schwcher die ,bltter und ,stengel4 ,diese ,blume wchst am ppigsten in den ,bergen1 aber auch im ,schwabenlande kommt sie vor1 gewhnlich am ,rande einer ,waldung oder im ,walde1 wo ,holz abgetrieben wurde4 ,ihr ,geruch ist ziemlich stark4 ,die ,arnica-,tinktur wirkt besonders gnstig bei ,verwundungen1 und es sollte wirklich keine ,familie geben1 die nicht ein ,glschen ,arnica-,tinktur in ,vorrath hat4 ,ein ,mdchen schnitt sich so stark in den ,finger1 da der ,finger zur ,hlfte abgeschnitten war4 ,man konnte das ,bein gut sehen4 ,ungesumt wurde die ,wunde mit ,wasser1 in das etliche ,tropfen ,arnica-,tinktur gemischt waren1 gut ausgewaschen1 damit nicht der geringste ,unrath in der ,wunde blieb4 ,die ,wunde wurde gut zusammengefgt und mit einer leinenen ,binde1 in ,arnica-,tinktur getaucht1 gut zusammengebunden4 ber diese ,wunde1 also auf den ersten ,verband1 wurde ,baumwolle1 auch in ,arnica-,tinktur getaucht1 aufgelegt und eingebunden4 ,aller ,schmerz verschwand pltzlich4 ,den ,tag darauf wurde die ,wunde nur so weit geffnet1 da man einige ,tropfen ,tinktur auf die ,wunde gieen konnte1 und weil nicht der geringste ,schmerz vorhanden1 blieb die ,wunde fnf ,tage zugebunden4 ,als die ,binde weggenommen1 war ,alles vollstndig verheilt4 ,bei ,verwundungen ist unstreitig die ,arnica das allereinfachste und wirksamste ,mittel4 ,allererst wird die ,wunde auf's ,sorgfltigste ausgewaschen mit ,wasser1 in welches ,arnica-,tinktur gemischt ist1 auf ein ,viertel ,liter ,wasser einen ,lffel ,tinktur4 ,ist die ,wunde auf's sorgfltigste ausgewaschen1 dann wird sie auf's genaueste zusammengefgt1 da sie geschlossen ist1 doch so1 da die zerrissenen ,theile mglichst in die rechte ,lage kommen2 dann wird das ,ganze mit einer leinenen ,binde zugebunden4 ,auf diesen ,verband wird ,baumwolle1 in ,tinktur getaucht1 aufgelegt und eingebunden oder vielleicht zweimal ,baumwolle auf die zusammengefgte ,wunde gelegt und eingewunden1 wie sie sich eben am leichtesten schlieen und verbinden lt4 ,wie der ,schmerz fast augenblicklich aufhrt1 so tritt auch kein ,schmerz mehr ein2 so gelinde geht die ,heilung vor sich4 ,bei kleinen ,verwundungen reicht das einmalige ,verbinden schon aus4 ,bei groen ,verwundungen mte nachgesehen werden1 ob sich kein ,eiter bilde1 der dann ausgewaschen werden mte1 worauf auf's ,neue eingetauchte ,wolle aufgebunden wrde4 ,wie diese angefhrte ,verwundung1 so wurde eine grere ,zahl ,verwundungen mit gleich raschen1 schmerzlosen ,erfolgen geheilt4 ,die ,arnica ist nicht blo bei ,verwundungen1 sondern auch bei ,quetschungen gut4 ,es wurden einem ,pferd am hinteren ,fu von einem andern ,pferd in's dicke ,fleisch mehrere ,striemen geschlagen1 so da selbes keinen ,augenblick auf diesem ,fu mehr stehen konnte2 es hatte mehrere tiefe ,lcher von den ,griffen der ,eisen1 natrlich auch starke ,blutungen1 so da ich glaubte1 es sei am besten1 das ohnehin ziemlich bejahrte ,pferd dem ,abdecker zu geben4 ,es war mir aber eine gnstige ,gelegenheit1 die ,arnica bei diesem ,pferde zu prfen1 und so wurde die zerschlagene ,flche mit ,arnica-,tinktur1 zur ,hlfte mit ,wasser vermischt1 krftig eingewaschen4 ,tglich zweimal wurde dieses ,einwaschen erneuert1 und ich konnte nicht begreifen1 wie keine ,eiterung eingetreten1 und wie unglaublich schnell die ,heilung vor sich ging4 ,das ,pferd wurde nach wenigen ,tagen wieder so gesund und krftig1 wie es vorher war2 die ,wunden verheilten ganz schnell1 so da nichts mehr zu sehen war1 und auch die tiefeingedrungenen ,quetschungen wurden vollstndig gehoben4 ,dieses ,pferd1 welches ich fr verloren hielt1 war nach #ab ,tagen wieder hergestellt4 ,arnica heilt also nicht blo ,wunden zu1 sondern zertheilt auch das durch ,schlag und ,sto unterlaufene ,blut4 ,jakob litt sehr lange an ,kreuzschmerzen2 er that viel1 um sie zu entfernen1 doch vergebens4 ,er hatte auf dem ,rcken von ,zeit zu ,zeit das ,gefhl1 als wolle ein ,ausschlag herauskommen2 ein solcher kam jedoch nie zum ,vorschein1 die ,natur war zu schwach4 ,er nahm ,arnica-,tinktur und rieb damit den ,rcken in einem ,tage dreimal fest ein4 ,der ,schmerz wurde dadurch bald gelindert1 und nach drei ,tagen zeigte sich auf dem ganzen ,rcken ein starker ,ausschlag1 der innerhalb vier ,tagen verheilte1 so da nun aller ,schmerz verschwand4 ,wieder ein ,beweis1 wie ,arnica kranke ,stoffe zertheilt1 so da die ,natur dann im ,stande ist1 sie auszuscheiden4 ,eine ,dienstmagd fiel ziemlich hoch von der ,heubhne herab und zerquetschte sich einen ,schenkel so stark1 da er mit ,blut unterlaufen war und groe ,schmerzen verursachte4 ,arnica-,kruter wurden mit halb ,wasser und ,essig gesotten1 zehn ,minuten lang1 ein doppeltes ,handtuch wurde in diesen ,absud getaucht und die zerquetschte ,stelle damit belegt2 nach je zwei ,stunden wurde das ,tuch wiederholt eingetaucht und die ,auflage somit erneuert4 ,wie der ,schmerz sogleich abgenommen hat1 so wurde das angestaute ,blut recht bald zersetzt und durch die ,poren ausgeleitet4 ,wenn ,essig schon ,blut zersetzt1 ,arnica zersetzt und heilt1 so kann ja doch dieser berschlag nur eine zweifache ,wirkung haben1 mithin auch einen rascheren ,erfolg4 ,eine ,grfin fiel ber eine ,treppe und hatte sich durch den ,fall zwei ziemlich groe blaue ,flecken zugezogen1 die recht schmerzlich waren4 ,es wurde ihr gerathen1 sie solle ,arnica-,kruter oder -,blumen in ,wein sieden1 berschlge auf die zerquetschten ,stellen machen und die nach je zwei bis vier ,stunden wiederholen4 ,wie der ,schmerz sogleich nachgelassen1 so verschwanden auch die blauen ,flecken1 und in ganz kurzer ,zeit war die ,heilung vollkommen4 ,man kann also mit ,wasser und ,essig oder ,wein die ,arnica anwenden1 berall wird sie gute ,dienste leisten4 ,man kann aber auch blo ,wasser dazu nehmen und sieden1 eine ,viertelstunde lang2 die ,wirkung bleibt nicht aus1 ist jedoch viel schwcher4 ,ein ,mdchen1 ber #bj ,jahre alt1 bekam einen ,wespenstich4 ,der ,schmerz des ,stiches war ziemlich stark und der ,arm sehr angeschwollen4 ,die entzndete ,stelle wurde ganz brennend roth1 und man befrchtete sogar1 es knnte eine ,blutvergiftung eintreten4 ,arnica-,tinktur wurde mit vier ,theilen ,wasser vermischt1 auf die geschwollene ,stelle ein ,tuch1 das in diese ,mischung getaucht war1 gelegt1 nach je zwei ,stunden erneuert1 und so war in ganz kurzer ,zeit diese bedenkliche ,geschwulst beseitigt4 ,man nimmt gewhnlich zum ,reinigen alter ,wunden ,carbol-,sure1 verdnnt sie mit ,wasser und wscht die ,schden damit aus4 ,arnica-,tinktur1 verdnnt mit ,wasser1 leistet dieselben ,dienste und ist doch kein scharfes ,gift wie ,carbol-,sure4 ,wie in diesen angefhrten ,fllen die ,arnica1 uerlich gebraucht1 den besten ,erfolg bringt1 mithin recht oft in solchen und hnlichen ,fllen angewendet werden kann1 gerade so kann sie auch innerlich mit dem besten ,erfolg angewendet werden4 ,heilt die ,arnica uerlich ,geschwre1 entfernt sie ungesunde giftartige ,stoffe1 warum soll sie nicht im ,innern ,magengeschwre heilen knnen und auch heilend auf andere ,geschwre im ,krper zu wirken vermgen8 ,natrlich mu die ,arnica-,tinktur stark verdnnt werden4 ,so hatte ,isidor viele ,monate einen kranken ,magen1 und die rzte behaupteten1 es seien ,magen-,entzndungen und ,magen-,geschwre1 weil alle ,mittel nicht wirkten2 er nahm tglich #ej bis #fj ,tropfen ,arnica-,tinktur in #a_/d ,liter ,wasser gemischt und die whrend des ,tages in ganz kleinen ,portionen ein1 versprte recht bald eine gute ,wirkung1 war vorsichtig mit der ,wahl der ,speisen1 und der kranke ,magen wurde in kurzer ,zeit gesund4 ,wenn die ,arnica bei uerlichen ,quetschungen das unterlaufene ,blut zersetzt und ausleitet1 warum soll ,arnica im ,innern nicht auch ,blutanstauungen auflsen helfen1 die durch ,sto1 ,schlag oder auf irgend eine ,weise veranlat wurden8 ,mithin ist sie in solchen ,fllen ein gutes ,mittel nach innen4 ,ist ,arnica uerlich strkend1 warum soll nicht auch durch dieselbe nach innen strkend eingewirkt werden knnen8 ,aber ja nur in verdnnter ,weise6 ,heilt die ,arnica ,wunden auen fast wunderbar1 warum soll durch dieselbe nicht auch im ,innern eine ,wirkung erzielt werden8 ,ich bin dem ,arzte dankbar1 der mich darauf aufmerksam machte4 ,ihre ,wirkungen sind erprobt1 wehalb ich diesen von den ,medizinern verstoenen ,menschenfreund nicht genug empfehlen kann4 #b4 ,blutarmuth4 ,ein ,gastwirth erzhlt3 ,ich habe seit mehreren ,monaten eine zunehmende ,schwche in den ,beinen bekommen4 ,ich vermag oft fast gar nicht mehr1 lngere ,zeit zu gehen1 die ,fe schwellen mir1 besonders der rechte1 steif an4 ,sie gehen dann wohl etwas nieder1 aber vollstndig niemals4 ,ich habe ein gewaltiges ,brennen in den ,fen4 ,auf der ,rckseite1 oberhalb der ,schenkel1 habe ich stets ,schmerzen1 oft recht groe4 ,das ,athmen geht mir oft sehr schwer4 ,appetit ist wohl da1 aber nicht besonders2 geht's noch lnger so fort1 dann kann ich meinem ,berufe nicht mehr nachkommen4 ,seit einiger ,zeit trinke ich wenig ,bier1 vielleicht zwei ,glas tglich1 mu aber gestehen1 da ich frher #h bis #aj ,glas1 mitunter auch noch mehr getrunken habe4 ,hier hat sicher das ,bier als ,hauptnahrung dieses bel zur ,folge gehabt4 ,der ,kranke ist blutarm und noch dazu sehr blutschwach4 ,in den ,nieren liegt allem ,anscheine nach eine ,masse ungesunder ,stoffe4 ,der schwere ,athem und der ungeregelte ,herzschlag beweisen ,blutarmuth1 ebenso die groe ,abnahme der ,krfte4 ,hier ist allererst nothwendig1 den ,oberkrper und dessen innere ,organe in einen besseren ,zustand zu bringen1 sodann den ,unterleib in ,verbindung mit den ,fen4 ,weiter mu eine gute ,kost ein besseres ,blut bereiten4 ,so mu die ,natur verbessert und alle ,theile des ,krpers mssen in grere ,thtigkeit gebracht werden4 ,die krankhaften ,stoffe mssen entfernt und durch bessere ,nahrung mu besseres und mehr ,blut verschafft werden4 ,zu diesem ,zwecke mu der ,kranke jede ,nacht den ganzen ,krper mit ,wasser und etwas ,essig daran waschen4 ,dadurch wird der ganze ,krper gestrkt4 ,die ,poren werden geffnet1 damit die krankhaften ,sfte einen ,ausweg bekommen4 ,dann bekommt der ,kranke tglich einen ,ober-und einen ,schenkelgu4 ,der ,obergu wirkt krftigend auf den ganzen ,oberkrper und bringt alle inneren ,theile in grere ,thtigkeit4 ,das ,athmen1 wie der ,blutlauf wird dadurch mehr angeregt und so die ganze obere ,maschine in grere ,thtigkeit gebracht4 ,die ,schenkelgsse wirken auf ,krftigung des unteren ,leibes1 ziehen die ,muskeln mehr zusammen1 hindern dadurch das ,anschwellen der ,fe1 bringen mehr ,leben und ,thtigkeit in alle ,theile und wirken zugleich auf den ,unterleib1 so da ein geregelter ,stuhlgang eintritt1 der ,urin fleiig abgeht und die begonnene ,geschwulst am ,unterleibe mit der ,geschwulst der ,fe abnimmt4 ,diese ,anwendungen wurden #ab ,tage gebraucht4 ,die ,fe wurden dadurch viel dnner1 der ,athem leichter4 ,die ,kraft hat ziemlich zugenommen2 kurz1 der ,kranke fhlte bedeutende ,besserung4 ,nach diesen #ab ,tagen folgten nachstehende ,anwendungen3 ,tglich ein starker ,obergu und ein ,halbbad2 der verstrkte ,obergu wirkt wieder krftigend ein1 scheidet alle krankhaften ,stoffe aus und bringt die inneren ,organe in grere ,thtigkeit4 ,das ,halbbad wirkt auf den ganzen ,krper ein4 ,es ist doppelt wichtig1 wenn durch die vorausgehenden ,anwendungen alle ,organe in ,ordnung gekommen sind4 ,diese ,anwendungen1 drei ,wochen so fortgesetzt1 haben den ,unglcklichen wieder in die beste ,lage gebracht4 ,die ,kraft ist wiedergekehrt1 der ,athem leicht1 die ,geschwulst entfernt1 der ,appetit und ,schlaf gut4 ,es ist nur noch nothwendig in der ,woche drei- bis viermal ein ,halbbad1 um die ,gesundheit zu erhalten4 ,nach innen wurde gebraucht ,anfangs tglich eine ,tasse ,thee von ,zinnkraut und ,wachholderbeeren zur ,ausleitung durch den ,urin und zur ,reinigung des ,magens2 spter ,wermuththee1 tglich eine ,tasse1 zur ,verbesserung der ,sfte und zur ,untersttzung der ,verdauung4 ,eine ,frau erzhlt3 ,ich bin #cd ,jahre alt2 mein jngstes ,kind ist acht ,wochen alt4 ,ich bin so schwach1 da ich oft1 besonders in der ,frhe1 nicht mehr zu gehen vermag4 ,mein ,kopf ist so eingenommen1 da ich oft ganz schwindlig bin4 ,ich habe fast gar keinen ,appetit und bin unfhig1 meinem ,berufe nachzukommen4 ,ich habe in der ,frhe guten ,kaffee1 ,nachmittags auch1 manchmal selbst am ,abend4 ,ich trinke ,bier und recht guten ,wein1 den mir der ,arzt besonders empfohlen hat4 ,dessenungeachtet werde ich jeden ,tag armseliger4 ,wo fehlt es hier1 und was ist zu thun8 ,hier ist ,blutarmuth vorhanden1 herrhrend von schlechter ,nahrung4 ,der ,kaffee hat wenig ,stickstoff noch auch andere ,nhrstoffe und geht dehalb unverdaut mit ,milch und ,brod aus dem ,magen2 also hat die arme ,frau in ihrem ,berufe fr den ,krper keine ,nahrung4 ,am ,mittag treibt der ,kaffee die ,nhrstoffe1 soviel er vermag1 aus dem ,magen1 und die ,natur ist dadurch wieder stiefmtterlich behandelt4 ,bier gibt wohl ,nahrung1 aber nur wenig und enthlt keinen ,stickstoff1 gibt also weder viel1 noch gutes ,blut4 ,der ,wein enthlt ebenfalls keine ,nhrstoffe4 ,und somit ist die arme ,frau verkmmert dem ,leibe nach und muthlos dem ,geiste nach4 ,was hilft hier8 ,allererst mu die schlfrige1 geschwchte ,natur geweckt1 angeregt und wieder in ,thtigkeit gebracht werden4 ,dieses geschieht1 wenn sie tglich einen ,obergu und ,schenkelgu nimmt4 ,wie der ,obergu alle oberen ,theile des ,krpers krftigt und in grere ,thtigkeit bringt1 so leitet der ,schenkelgu das ,blut in die ,fe und krftigt zugleich die unteren ,theile des ,krpers4 ,durch die tgliche ,waschung des ganzen ,krpers werden die bezeichneten ,einwirkungen mit einander verbunden und so der ganze ,krper gekrftigt und die menschliche ,maschine in ,thtigkeit gebracht4 ,die ,kranke mu1 nach innen wirkend1 tglich des ,morgens und des ,abends ,kraftsuppe essen1 des ,mittags eine gesunde krftige ,mittagskost1 ,bier und ,wein meiden1 besonders aber den ,kaffee4 ,nach drei ,wochen war diese ,kranke krperlich vollstndig gesund4 ,die ,kraftsuppe konnte sie recht gut essen2 auch andere ,speisen1 die sie sonst nicht essen konnte1 schmeckten ihr gut4 ,die ,kraft hatte auerordentlich gewonnen1 und besonders war die ,naturwrme sehr vermehrt und somit ,alles vorhanden1 um wieder vollstndig gesund zu werden4 ,nachdem diese ,kranke drei ,tage lang tglich einen ,obergu und einen ,schenkelgu erhalten hatte1 bekam sie jeden ,tag ein ,halbbad1 einen ,rckengu und einen ,obergu1 und in kurzer ,zeit erfreute sie sich der besten ,gesundheit4 ,fr weiter zu sorgen1 ist noch gut1 in der ,woche ein bis drei ,halbbder zu nehmen1 jedes hchstens eine halbe ,minute lang4 #c4 ,die ,gicht4 ,es ist ein groes ,glck1 wenn in einer zahlreichen ,familie eine ganz entsprechende ,kche vorhanden ist1 und wenn eine tchtige ,hausfrau1 die das ,kochen gut versteht und ,alles hat1 was fr die ,kost erforderlich ist1 darin waltet2 wenn1 sage ich1 eine so geordnete ,kche vorhanden ist1 geht es allen ,bewohnern des ,hauses recht gut4 ,sie werden alle ohne ,ausnahme gut genhrt und dadurch auch gut erhalten sein1 und fr die ,krfte und ,gesundheit der ,einzelnen ist am allerbesten gesorgt4 ,wenn aber eine ,kche nicht gut ist1 die ,kchin das ,kochen nicht versteht und auch die ,lebensmittel nicht viel nutz sind1 dann wird es den ,hausbewohnern nicht gerade am besten ergehen4 ,sie wrden weder gut genhrt sein noch die volle ,kraft besitzen1 und es wrden viele ,klagen entstehen1 bei dem ,einen ber dieses1 bei dem ,anderen ber ein anderes ,krperleiden4 ,dieses ,bild taugt mir ganz gut fr die ,gichtleidenden4 ,allererst trgt bei diesen ,leidenden ganz sicher die ,schuld1 da der ,magen nicht im besten ,zustand ist2 es fehlt also an einer guten ,kche4 ,die ,kost wird in einem solchen ,magen fr die ,natur nicht hinreichend verarbeitet1 oder man kann auch sagen3 gekocht4 ,es geht1 wie wenn die ,hausmutter kocht1 aber dazu kein gutes ,brennmaterial hat und so ein ,durcheinander zusammenbringt1 wo alle ,kost nur theilweise aufgelst wird und nicht die reinen ,nhrstoffe von der ,natur aufgenommen werden knnen1 somit recht viele blutlose oder schdliche ,stoffe in die ,natur kommen4 ,die ist ganz besonders der ,fall1 wenn solche ,nhrstoffe in den ,magen kommen1 die schon an und fr sich nicht zu den besten gehren -- ,nhrstoffe1 zu denen gerade ,gichtleidende ,vorliebe haben4 ,viele ,gewrze verderben den ,magen2 starke ,weine verbessern den ,magen auch nicht4 ,viel ,salz und berhaupt die feinere ppige ,kost scheint die ,magenkche zu verderben4 ,was die ,natur braucht1 kommt allererst vom ,magen ausgeschieden in's ,blut2 vom ,blute aber wird die ganze ,natur genhrt4 ,wenn nun das ,blut recht viele nichtstaugende1 ja sogar ungesunde ,stoffe aufnimmt und mit diesem die ,natur genhrt wird1 dann darf man sich nicht wundern1 wenn an verschiedenen ,stellen des ,leibes sich solche ,stoffe lagern1 die im ,magen nicht genug gekocht wurden1 im ,krper dehalb liegen blieben und sich mehr oder weniger an einzelnen ,stellen anhufen und verhrten4 ,die ,nahrung hat somit statt ,muskelbildung -- ,fleischmasse -- ,wulste gebildet1 die nach und nach verhrten4 ,mir kommt so ein ,gichtleidender vor wie eine ,wiese1 wo die ,maulwrfe auf der ,oberflche lauter ,maulwurfshgel bilden4 ,je lnger solche ,anstauungen im ,krper sind1 um so hrter werden sie1 und um so schwerer werden sie auch geheilt2 gewhnlich aber werden dieselben nicht geheilt4 ,solche ,anstauungen entznden sich von ,zeit zu ,zeit im ,inneren1 gerade wie sich oft an der ,oberflche der ,haut ,geschwre bilden und durch diese der ,krankheitsstoff aus dem menschlichen ,krper einen ,ausweg findet4 ,bei den ,gichtanstauungen ist aber eine solche ,ausscheidung nicht vorhanden4 ,sie entznden sich1 bringen groe1 oft fast unausstehliche ,schmerzen1 und dieser innere ,brand verkohlt gleichsam die ,anstauungen1 gleichwie man aus ,holz ,kohle brennt4 ,hat eine solche ,entzndung die ,gichtanstauung zersetzt1 dann wird die zersetzte ,gichtmasse ausgeschwitzt4 ,meistens wird jedoch nur ein ,theil der ,gichtanstauung ausgeleitet2 die groe ,masse oder doch ein ,theil derselben bleibt regelmig im ,krper stecken1 und somit1 weil weder in der ,kche noch in der ,kost eine nderung getroffen wird1 wiederholt sich das alte ,trauerspiel4 ,zuerst der ,genu der nicht entsprechenden ,speisen1 durch welche die ,anstauungen entstehen1 dann die ,entzndung und das ,aushalten der ,schmerzen oft ,wochen und ,monate lang1 dann die theilweise ,ausschwitzung1 und so -- ,drama zu ,drama4 ,mir haben drei rzte versichert1 ,heilmittel fr die ,gicht gebe es nicht1 so lehre die ,wissenschaft4 ,ich jedoch versichere3 ,wie man die ,maulwurfshgel auf einer ,wiese beseitigen kann1 so kann man auch die ,gicht heilen1 d4 h4 die ,gichtknoten auflsen4 ,es geht1 mitunter sogar leicht1 wenn nmlich die ,gicht noch nicht zu alt ist1 in den meisten ,fllen aber recht schwer4 ,gichtknoten sind doch keine ,knochen und dehalb noch immer auflsbar4 ,werden bei diesen groen ,leiden die ,schmerzen blo genommen durch ,gifte1 so werden die ,leiden wohl gemildert1 aber ,heilung ist nicht mglich4 ,habe ich eine gute ,kche als ,beispiel genommen1 so wiederhole ich1 da zu einer guten ,kche vor allen ,dingen nothwendig ist ein gutes ,material1 aus denen die ,speisen bereitet werden4 ,fr den ,magen mu gesorgt werden1 da er gut verdaue1 und fr die ,natur1 da sie gehrig transspiriere1 die schlechten ,stoffe ausscheide4 ,auf diese ,weise mu die ,natur vor ,rckfllen beschtzt werden4 ,zur ,heilung ist aber nothwendig3 #a7 ,aufweichung1 ,auflsung des ,giftstoffes2 #b7 die aufgelsten ,giftstoffe ausleiten2 #c7 keine ,schlaffheit in der ,natur aufkommen lassen1 nmlich dafr sorgen1 da die ganze ,maschine in voller ,thtigkeit arbeite1 um das ,nutzlose zu entfernen4 ,auf diese ,grundstze gesttzt1 knnen die ,gichtkranken geheilt werden4 ,ein ,priester ist vor #bj ,jahren zwlf ,wochen lang an der ,gicht mit unsglichen ,schmerzen gelegen2 die rzte haben ihn auch sorgfltigst gewarnt vor ,vernssung und frischer ,luft4 ,es frchtet auch keine ,klasse von ,kranken das ,wasser und dessen ,anwendungen mehr als die ,gichtleidenden1 theils weil sie sich schon verdorben haben durch irgend eine ,vernssung1 sodann aber auch1 weil sie viel zu viel gewarnt werden vor diesem einzigen ,heilmittel4 ,dieser ,priester glaubte1 es knne ihm nicht schlechter gehen bei den ,wasseranwendungen1 und hatte sich entschlossen1 ganz entsprechend seiner ,gicht1 auch die strksten ,anwendungen vorzunehmen4 ,nach sechs ,wochen war er geheilt1 empfindet keine ,spur mehr von dieser ,krankheit und ist bis jetzt ganz gesund geblieben4 ,dieses ist doch gewi ein ,beweis von der ,heilbarkeit der ,gicht4 ,die ,auflsung des ,giftstoffes mu geschehen3 #a7 durch ,waschungen mit ,wasser2 #b7 durch ,wickel2 #c7 durch ,aufgieungen2 #d7 durch ,bder4 ,wer das ,wasser in allen diesen ,wirkungen wirklich versteht1 der heilt auch den ,gichtkranken4 ,man mu aber nicht vergessen1 da ein ,krper1 in welchem die ,gicht viele ,jahre die ,herrschaft gefhrt und den armen ,menschen ,jahre hindurch geqult hat1 in wenigen ,tagen geheilt sein kann4 ,wie die ,heilung vor sich geht1 und wie die ,anwendungen aufeinander folgen1 ist bei einzelnen ,fllen dargestellt4 ,ich behaupte also3 ,gibt es nach dem ,urtheile der rzte kein ,heilmittel fr die ,gicht1 so ist und bleibt das ,wasser ein ,heilmittel fr dieselbe4 ,wer ,ohren hat zu hren1 der hre6 #d4 ,etwas ber die ,kraftsuppe4 ,ich bin der berzeugung3 wenn die ,kraftsuppe erkannt und bentzt wird1 kann man eine ,anzahl unglcklicher ,menschen beglcken4 ,gerade die ,kraftsuppe ist nicht blo wegen ihrer auerordentlich guten ,nhrstoffe zu empfehlen1 sondern auch weil sie sehr wohlfeil und leicht zu bereiten ist4 ,ein ,herr von ,stand1 der diese ,kraftsuppe kennen gelernt hatte1 kaufte bei einem ,bauern zwei groe schwarze ,laibe ,brod4 7,das schwarze ,brod ist bekanntlich nur von ,roggenmehl bereitet und wird fr die ,landleute genau eingemahlen1 so da nur wenig ,kleie zurckbleibt und mithin aller ,nhrstoff des ,roggens ausgenutzt wird47 ,diese zwei ,laibe ,brod lie der ,herr in kleine ,schnittchen schneiden und auf eine blecherne ,platte bringen1 welche auf den heien ,herd gestellt wurde1 um das ,brod soviel als mglich auszutrocknen4 ,so recht hart getrocknet wurde es1 in einem ,mrser zerstoen1 zu einem groben ,pulver4 ,wollte er eine ,kraftsuppe1 so rhrte er zwei bis drei ,lffel voll von diesem ,brodpulver in siedende ,fleischbrhe1 that ganz wenig oder gar kein ,gewrz1 eben so nur wenig ,salz daran4 ,in zwei ,minuten war die ,suppe fertig4 ,sie schmeckt vorzglich1 gibt sehr gute ,nahrung und bewirkt keine oder doch nicht viel ,gase4 -- ,statt ,fleischbrhe hat der ,herr fters ,milch genommen und1 wenn diese im ,sieden war1 das ,brodmehl eingerhrt4 ,nach zwei ,minuten war auch diese ,suppe fertig4 ,diese hat noch einen groen ,vorzug vor der mit ,fleischbrhe bereiteten1 weil ja die ,milch die meisten ,nhrstoffe hat4 ,hatte der ,herr gerade keine ,milch und keine ,fleischbrhe1 so lie er ,wasser sieden und ins siedende ,wasser dieses ,brodmehl einrhren4 ,es kamen dann etwas ,gewrze und ,rindschmalz dazu1 und auch diese ,suppe verdient den ,namen ,kraftsuppe4 ,eines ,tages1 in der ,kirchweihwoche1 kommt dieser ,herr in ein ,haus1 wo die ,buerin ,brod aus ,spelz gebacken hatte1 der dem ,waizen hnlich ist4 7,auch dieses ,getreide wird bei den ,landleuten mglichst genau eingemahlen47 ,er kaufte sich zwei solcher ,brode und verfuhr wie beim schwarzen ,brod4 ,er mischte dann das gewonnene ,brodmehl mit dem frher genannten durcheinander und lie sich von dieser ,mischung die ,kraftsuppe machen1 wie vorhin beschrieben ist4 ,so bekam er sechserlei verschiedene ,suppen1 die auch selbst in ihrer ,kraft verschieden sind4 ,der ,wechsel mit denselben ist sehr gut1 damit die ,suppe nicht so leicht widersteht4 ,diese ,kraftsuppe ist ganz vorzglich fr recht schwache ,kinder1 weil sie leicht verdaulich und recht nahrhaft ist und keine ,gase bewirkt4 ,sie ist auch der schwachen heranwachsenden ,jugend zu empfehlen1 um die ,blutarmuth zu heben1 durch welche der ,krper sehr leidet4 ,diese ,kraftsuppe ist ferner gut fr die ,kranken1 weil sie der heruntergekommenen ,natur viel ,nhrstoff bringt4 ,endlich ist sie besonders dem hohen ,alter zu empfehlen4 ,wenn die ,zhne fehlen1 um die festen ,speisen gut zerkauen zu knnen1 so soll man sich an diese ,suppe halten4 ,es sollte keine ,familie geben1 wo die ,kraftsuppe nicht eingefhrt ist4 ,ich habe sie einst einem hohen ,beamten gerathen1 der mir spter versicherte1 er kenne keine gesndere und nahrhaftere ,suppe4 #e4 ,von der ,wirkung des ,wassers4 #a4 ,waschungen4 ,wenn der ,frhling kommt1 der ,tag lnger wird1 die ,sonnenstrahlen wirksamer werden und die ganze ,atmosphre dadurch erwrmt wird1 bringen die ,hausfrauen ihre den ,winter hindurch verfertigte rohe ,leinwand in die ,bleiche oder spannen dieselbe in ihren ,grten aus1 um allen ,rohstoff aus der ,leinwand zu bringen und eine weie ,leinwand zu bekommen4 ,diese ausgespannte rohe ,leinwand wird tglich drei- bis fnfmal mit ,wasser durchnt2 dieses ,wasser lst die ,rohstoffe in der ,leinwand auf1 und ,licht und ,sonnenwrme oder berhaupt jede warme ,temperatur zieht das aufgegossene und von der ,leinwand aufgenommene ,wasser aus1 und weil das ,wasser ,rohstoffe auflst1 werden diese auch mit dem ,wasser ausgeleitet4 ,wenn man so einige ,zeit diese ,leinwand fleiig nt1 verschwindet recht sichtbar ,tag fr ,tag die graue ,farbe1 und die weie ,farbe tritt immer krftiger hervor1 bis endlich die ,leinwand vollstndig wei gebleicht ist4 ,wenn ,jemand stirbt1 werden gewhnlich ,bettzeug und ,kleider allererst gewaschen und dann auf die ,bleiche gebracht4 ,man ist der berzeugung1 da durch das ,begieen und die ,sonnenwrme jeder ,schmutz und jeder eingedrungene ,krankheitsstoff am allersichersten und einfachsten aufgelst und ausgeleitet wird4 ,ganz besonders hlt man viel darauf1 da ,krankheiten1 die erblich sind1 nur auf diese ,weise ausgeleitet werden und solche ,wsche dann erst wieder verwendbar sei1 ohne ,gefahr zu laufen1 von einer ,krankheit angesteckt zu werden4 ,dasselbe ,verfahren wird ja auch gebt ,tag fr ,tag in der ,wsche4 ,das ,gesagte ist ein getreues ,bild von der ,wirkung des ,wassers4 ,wenn ein ,krper gewaschen und ordentlich bedeckt wird1 wenn das ,wasser durch die ,poren eingedrungen ist und1 so weit es eingedrungen1 auch rohe1 unbrauchbare1 ausgentzte ,stoffe auflst und durch die entwickelte hhere ,wrme ausleitet1 so kann ein ,kranker durch fteres ,waschen und durch wiederholte ,vermehrung der ,wrme immer tiefer in die ,natur einwirken1 auflsen und ausleiten1 und es geht der ,natur wie der rohen ,leinwand3 sie wird immer freier von krankhaften ,stoffen und dadurch auch gesnder1 und man kann sagen3 wie die rauheste und roheste ,leinwand nach und nach ganz rein gewaschen werden kann durch ,begieung und ,sonnenwrme1 so kann auch die grte ,krankheit durch ,waschen1 verbunden mit erforderlicher ,wrme1 ausgeheilt werden4 ,diese einfache ,anwendung des ,wassers durch ,waschungen pat am allerbesten fr die ,kinder4 ,welches ,kind kann nicht gewaschen werden8 ,wie wird durch das ,waschen mit kaltem ,wasser das ,kind in eine hhere ,wrme gebracht und durch diese auch die schdlichen oder ausgentzten ,stoffe ausgeleitet6 ,die ,hausfrauen nehmen zu ihrer ,bleiche nur kaltes ,wasser2 es ist wirksamer1 und so wirkt auch das kalte ,wasser mehr in der ,natur des ,menschen als das warme2 es ist dehalb recht zu empfehlen1 da die ,hausmtter bei ihren ,kindern1 wenn sie gesund und krftig sein sollen1 recht frh anfangen1 mit kaltem ,wasser die ,kinder abzuwaschen1 aber nicht abreiben und am ,schlu nicht abtrocknen1 weil das ,nicht-,abtrocknen viel mehr ,wrme entwickelt und dehalb auch eine krftigere ,ausleitung erreicht wird1 gerade wie die ,hausfrau beim ,bleichen ihre ,leinwand auch ohne auszuwinden der ,wrme aussetzt1 damit durch das langsame ,ausstrmen mglichst viel ,rohstoff ausgeleitet wird4 ,wie fr die ,kinder1 so pat das ,waschen fr schwache ,leute1 die wenig ,naturwrme haben1 dehalb vor einem kalten ,bad zurckschaudern und selbes nicht leicht aushalten wrden4 ,eine ,waschung am ganzen ,krper kann ,jeder gerade so leicht ertragen1 wie er es ertrgt1 da er sein ,gesicht tglich mit kaltem ,wasser wscht und davon weder krank wird noch stirbt4 ,durch diese einfache ,waschung1 beharrlich fortgesetzt1 knnen die grten ,krankheiten ausgewaschen werden1 gerade wie die feinste ,leinwand durch ,wasser und ,sonnenwrme gebleicht wird4 ,wie oft fehlt schwchlichen ,leuten die volle ,naturwrme1 der ,kopf ist hei1 die ,fe sind eiskalt4 ,wird der ganze ,krper schnell gewaschen1 ordentlich1 aber nicht zu stark zugedeckt1 so bringt die ganz rasch eine recht angenehme1 ber den ganzen ,krper sich verbreitende ,wrme1 aber wohlgemerkt nur1 wenn der gewaschene ,krper nicht abgetrocknet wird4 ,das ,wasser auf dem ,krper entwickelt einen angenehmen1 warmen ,dunst1 der gerade alles ,krankhafte aus dem ,krper herauslockt und eine gleichmige ,wrme ber den ganzen ,krper verbreitet4 ,wird der ,krper abgetrocknet und abgerieben1 so wird diese ,wrme nicht eintreten1 somit auch nicht die gute ,wirkung4 ,wie fr schwache ,leute in jedem ,alter die ,waschungen taugen zur ,vermehrung der ,naturwrme und zur ,reinigung der ,natur von krankhaften ,stoffen1 so ist selbst fr das hohe und hchste ,alter eine ,waschung mit kaltem ,wasser von einer hchst gnstigen ,wirkung4 ,gerade den ,alten fehlt gewhnlich die ,naturwrme2 diese wird durch die ,kalt-,waschung vermehrt4 ,es fehlt auch gewhnlich den ,hochbetagten die ,transspiration1 weil im hohen ,alter keine erhhte ,thtigkeit mehr vorhanden ist4 ,durch ,waschen aber wird die ,wrme vermehrt1 so auch die ,transspiration erhht und dehalb die getrocknete ,haut bei geringster ,thtigkeit wieder angeregt4 ,dem hohen ,alter fehlt gewhnlich eine geregelte ,blutcirculation2 das ,wasser aber befrdert auch diese und leitet das ,blut nach allen ,richtungen hin4 ,wenn ,marasmus1 ,altersschwche gewhnlich an den ,extremitten zunchst fhlbar wird1 weil dorthin kein ,blut mehr kommt und der ,tod dort am allerehesten ,eingang findet1 so wird durch das ,waschen mit kaltem ,wasser das ,blut fortwhrend in die uersten ,theile geleitet und dadurch auch das ,lebensalter mglichst ausgedehnt4 ,es ist also das ,waschen mit kaltem ,wasser ein ,mittel fr die ,kinder1 um sie gesund und frisch zu erhalten oder gesund und frisch zu machen2 es ist ein sicheres ,hilfsmittel fr alle ,schwchlinge1 die grere ,anwendungen nicht ertragen knnen1 sowie fr alle ,schwerkranken2 denn wie jedem ,kranken ,gesicht und ,hnde gewaschen werden knnen1 so kann dem ,schwerkranken -- freilich rasch und mit aller ,vorsicht1 nur zu seinem ,nutzen der ganze ,krper gewaschen werden1 und zwar mit denselben ,wirkungen1 wie oben bezeichnet1 wovon keine schdlich sein kann2 es geschehe aber ohne ,reibungen und ohne ,abtrocknung4 ,gerade so ist es auch von groem ,werthe fr das hchste ,alter4 ,das ,schicksal der ,hochbetagten wre durch die ,waschungen sicher stets ein ertrglicheres1 und alle ,lebensmhseligkeiten wren leichter hinzunehmen4 ,die ,waschungen wirken nicht auf den ,krper allein1 sondern ganz besonders auf den ,geist4 ,ist der ,krper die ,htte des ,geistes1 so darf man doch auch annehmen1 da es dem ,geiste viel leichter und wohler ist1 wenn seine ,htte fleiig gereinigt1 krankhafte ,stoffe ferngehalten oder ausgeleitet werden4 ,vergleiche man ein recht armseliges1 durch ,kost und ,kleidung verweichlichtes ,kind mit einem durch ,waschungen abgehrteten ,kinde1 das frisch aussieht1 hpfend springt und den herrlichsten ,appetit fr jede ,kost entwickelt4 ,wie bei dem ,kinde1 so ist es in jedem ,alter4 ,viele hundert und tausend ,gemthsleiden1 ,niedergeschlagenheit1 ,gedrcktheit1 halbe ,verzweiflung1 ,muthlosigkeit1 ,verstimmung wrden nicht stattfinden1 wenn man durch das frische ,wasser die ,htte des ,geistes fleiig subern wrde4 ,scheue und frchte niemand die ,waschungen mit kaltem ,wasser1 suche im ,gegentheil ,jeder bei diesem einfachen ,mittel seine ,hilfe4 ,man glaube ja nicht1 da man alle ,tage sich fter waschen oder immer am ,brunnen und bei der ,badewanne sein msse1 wie der ,lump bei seinem ,bierkruge oder ,weinglas2 es reicht ja aus1 wenn man den ,krper ein- bis dreimal in der ,woche wscht1 was lngstens in einer ,minute geschehen ist1 und selbst wie man in der ,frhe ,gesicht und ,hnde wscht1 so kann man ja auch in einer halben ,minute den ganzen ,krper waschen1 und man erreicht schon dadurch ,vieles1 oft auch ,alles4 ,die ,waschungen der ,kranken werden bestimmt bei den ,krankheitsfllen4 ,es hat somit das ,waschen des ,krpers in allen ,beziehungen das ,dreifache meines ,systems3 kranke ,stoffe auflsen1 die aufgelsten ausleiten und die ,natur strken4 #b4 ,wickelungen4 ,wenn die ,hausmtter ihre rohe ,leinwand bleichen1 wie oben gesagt wurde1 so machen sie von ,zeit zu ,zeit eine ,lauge4 ,es wird siedendes ,wasser ber ,asche gegossen1 und weil das siedende ,wasser zersetzt1 gibt es eine tzende ,lauge4 ,man legt die ,tcher mehrere ,stunden in diese ,lauge1 damit dadurch die rohesten ,stoffe1 die das ,wasser nicht leicht oder nur langsam aufzulsen vermag1 rascher aufgelst werden4 ,nachher kommt die ,leinwand wieder an die ,sonnenwrme1 damit das durch die ,lauge ,aufgelste nicht blo ausgewaschen1 sondern durch die ,wrme ausgeleitet wird4 ,die ,hausfrauen machen es ja bei der ,wsche auch so4 ,die eine macht sich eine ,lauge aus ,asche1 eine andere nimmt ,soda oder andere scharfe ,mittel1 und dadurch erreichen sie schnell1 was durch das ,wasser nur recht hart und langsam gehen wrde1 vielleicht auch gar nicht4 ,dieses ,verfahren ist wieder ein ,bild fr den ,hydropathen4 ,denken wir uns recht in einen kranken ,krper hinein4 ,er hat ganz kalte ,fe1 also fast kein ,blut darin1 aber einen ganz heien ,kopf1 also zu viel ,blut1 oder er hat einen ,druck auf das ,herz1 weil dorthin alles ,blut strmt2 somit ist das ,blut nicht richtig vertheilt2 es sind ,anstauungen vorhanden4 ,es knnen aber kleine oder grere ,blutanstauungen an allen ,theilen des ,krpers sein2 es kann beim ,blutlauf gehen1 wie wenn ein ,bchlein durch's ,thal luft4 ,da kommen die ,kinder hin und hufen ,steine im ,bchlein auf2 dann gibt es einen kleinen ,weiher1 eine ,anstauung1 und das ,wasser ist dadurch in seinem ,laufe gestrt1 sucht rechts und links einen ,ausweg2 das ,bchlein fliet nur mehr sprlich1 zeitweilig gar nicht4 ,das ,wasser aber hat sich ,nebenauswege gesucht1 hlt sich dort auf und findet sogar eine bleibende ,niederlage4 ,geradeso geht es beim ,blutlauf2 es kann das ,blut in vielen ,theilen des ,krpers einen ,ausweg gefunden haben1 kann im ,kopf sich anstauen oder auf dem ,rcken1 mit einem ,worte1 es kann berall eine ,anstauung stattfinden1 und dehalb knnen die ,strungen des ,blutlaufes vielfach vorhanden sein4 ,das ,blut1 das ,nebenwege gefunden hat1 wird theilweise ausgeschwitzt1 theilweise wird es eine festere ,masse1 wie man es ja auch beim ,fleisch1 das wir essen1 oft sehen kann1 da ,blutanstauungen in den ,muskeln eine grnliche1 feste ,masse bilden4 ,es knnen sich einzelne ,muskeln auerordentlich erweitern und wie ,geschwlste sich anhufen4 ,nehmen wir z4 ,b4 einen dicken ,hals oder ,kropf2 solche ,anhufungen im ,kleinen oder ,greren kann es viele am ganzen ,krper geben4 ,durch diese ,anstauungen wird natrlich der ,blutlauf gewaltig beeintrchtiget und gestrt4 ,wie oft berfllt einen ganz gesunden ,menschen ein ,schlaganfall6 ,es kann irgendwo eine ,blutstrung sein1 so da das ,blut seinen ,weg nicht gehen kann2 es dringt dann gewaltsam dem ,kopfe zu1 und in dem ,augenblick ist der ,schlaganfall da4 ,wie das ,blut dem ,kopfe zudringen kann1 so kann es auch dem ,herzen zueilen1 und der ,herzschlag ist eingetreten4 ,wer will eine ,medizin bestimmen1 die solche ,strungen1 ,anstauungen1 ,geschwlste auflst und durch die ,auflsung dem ,blut wieder den rechten ,weg zeigt8 ,der eine ,arzt spornt die ,herzthtigkeit stark an1 der andere dagegen bannt sie durch irgend ein ,mittel4 ,dadurch aber sind die ,blutstrungen nicht gehoben1 sondern1 wie ich glaube1 eher noch untersttzt1 weil gerade der ,blutlauf dadurch schwcher geht oder der ,trieb auf die ,stauungen noch strker wird4 ,frher hat man ,blut herausgelassen1 damit der arme ,kranke mit weniger ,blut auch zurecht kme auf kurze ,fristen4 ,jetzt nennt man ein solches ,verfahren die grte ,thorheit1 frher hingegen war es hohe ,wissenschaft4 ,ich kannte eine schwchliche ,person2 dieser wurde vierhundertmal zu ,ader gelassen1 weil sie blutarm war1 bis endlich das ,blut zu ,wasser geworden und dem ,elend ein ,ende gemacht war4 ,um ,blutanstauungen und andere ,anstauungen zu heben und dem ,blute wieder den rechten ,weg zu bahnen1 hat der ,hydropath gnstige ,mittel1 wovon ein hauptschliches der ,wickel ist4 ,die ,wickel knnen eingeteilt werden in ,kopfwickel1 ,halswickel1 kurze ,wickel1 ganze ,wickel1 ,fuwickel u4 s4 w4 ,diese ,wickel werden angewendet1 wo irgendwo eine ,anstauung sich bildet4 ,wenn ein ,kind von einer ,biene gestochen wird und die ,stelle stark anschwillt1 so nimmt es ein ,tchlein1 taucht's ins ,wasser ein1 umbindet es und wiederholt die fters4 ,das ,kind hat ,verstndni genug1 um einzusehen1 da die wiederholte ,einwickelung die ,geschwulst wegnimmt4 ,wenn eine solche ,wirkung beim ,handwickel sichtbar ist und auch angewendet wird1 warum sollen nicht ,wickel auf den ganzen ,krper oder auf einzelne ,theile1 wo ,anstauungen sind1 angewendet werden zur ,auflsung1 zur ,ausleitung und zur ,wiederherstellung des normalen ,zustandes4 ,ein ,arzt1 der einige geheilte ,gichtkranke gesehen und gesprochen1 sagte3 ,nun haben wir auch ein ,mittel2 bisher hatten wir keines1 mit dem man die ,gicht wirklich heilen kann4 ,nimmt die ,hausfrau zum ,bleichen ihrer ,leinwand von ,zeit zu ,zeit eine ,lauge1 und nimmt man beim ,waschen ,soda1 so kann man auch bei den ,wickeln zu dem ,wasser auflsenden ,stoff mischen4 ,ein ,absud von ,haferstroh lst ganz vorzglich den ,gichtstoff auf2 die ,heublumen geben auch eine ,lauge1 die bei manchen ,leuten das ,haferstroh-,wasser bertrifft4 ,wie ,gichtanstauungen aufgelst werden1 so knnen auch ,blutstauungen und andere ,anstauungen gehoben werden1 und wer ,kenntni von den ,anstauungen hat1 der wendet den ,wickel auch an den einzelnen ,theilen1 wo sie vorhanden sind1 an und plagt nicht den ganzen ,krper4 ,wenn einer einen gewaltigen ,bauch herumtrgt und hat in diesem allerlei ,anstauungen1 so wre es gewi eine ,thorheit1 die ,fe einzuwickeln1 weil fast kein ,blut mehr heruntergekommen ist4 ,ich behaupte3 ,wer gesund machen will1 der soll die hchste ,aufmerksamkeit dem ,blutlaufe zuwenden4 ,kommt er mit diesem zurecht1 dann wird er auch den ganzen ,krper zurecht bringen1 wenn berhaupt gesundes ,blut vorhanden ist4 ,wie diese ,wickel angewendet werden1 ist bei den ,krankheiten hinlnglich auseinandergesetzt4 #c4 ,gsse4 ,wenn ein ,bedienter seinem ,herrn die ,kleider reinigt1 so nimmt er nicht ,wasser zum ,waschen1 sondern ein ,meerrohr1 und erst dann eine ,brste4 ,er klopft mit dem ,meerrohr die ,kleider fest aus1 damit aller tief eingedrungene ,staub und ,schmutz losgeklopft wird und so nach und nach auf die ,oberflche kommt2 erst dann nimmt er eine weiche ,brste und brstet noch auf der ,oberflche ab1 was nicht durch die ,luft davongegangen ist4 ,wenn also sich ,staub oder ,schmutz gar zu tief eingenistet hat und gleichsam zu einer ,staubkruste geworden ist1 so wird auf obige ,weise jede ,staubanstauung zerstrt4 ,auf diese ,weise wird der ,rock rein gemacht1 und bei aller ,klopferei wird doch der ,rock am schonendsten behandelt4 ,wie er den ,rock behandelt1 so macht er es auch den ,beinkleidern und anderen ,wollkleidern4 ,dieses einfache praktische ,bild zeigt uns das ,verfahren bei der ,wasserheilkunde4 ,wenn man die ,anstauungen1 die unzhlig sein knnen1 kleinere1 mittlere und grere1 die in einem ,krper herrschen1 sehen knnte1 so wrde man staunen ob der vielen ,gebrechen und sich fragen3 ,wie kann ich wohl alle beseitigen8 ,den ,einen hat ein ,schlag getroffen1 eine ,blutstauung ist schuldig2 er kann auch nicht gesund werden1 weil die ,blutstauungen noch vorhanden sind4 ,ein ,anderer hat einen halb lahmen ,fu2 derselbe ist viel dnner1 ist nicht gehrig genhrt1 dehalb verkmmert2 es ist eine ,blutstauung im ,leibe1 die keine ,medizin aufzulsen vermag4 ,ein ,dritter hat ein frchterliches ,kopfweh2 es ist im ,kopfe eine ,blutstauung2 wieder ein ,anderer hat den ,hexenschu2 es ist ihm eine ,masse ,blut eingedrungen4 ,so und hnlich klagen ,unzhlige4 ,fr solche ,zustnde hat gewhnlich die ,medizin keine ,hilfsmittel2 meine ,wasserheilkunde hat hiefr einen groen ,vorrath1 schwchere und strkere1 fr ,kinder und ,erwachsene1 auch die ,hochbetagten nicht ausgenommen1 hnlich dem ,kleiderputzer1 der auch zwei oder drei strkere und schwchere ,rohre hat4 ,es ist ganz unglaublich1 was die ,gsse mit ,wasser vermgen4 ,so sieht man fters ,beispiele von ,heilungen1 die ,manchem fast unglaublich scheinen1 weil fr solche ,leiden sonst keine ,mittel vorhanden sind4 ,ein ,mdchen war daran1 sich aus der ,nase todt zu bluten1 so heftig drang das ,blut dem ,kopfe und der ,nase zu2 eine ,gartengiekanne voll ,wasser auf ,nacken und ,kopf machte der ,blutung augenblicklich ein ,ende4 ,die verschiedenen ,gieungen knnen eingetheilt werden in3 ,halsgieungen1 ,obergsse1 weil sie den oberen ,theil des ,krpers betreffen1 in ,armgieungen 7wenn z4 ,b4 eine ,blutanstauung sich am ,arme gebildet hat1 die durch andere ,mittel nicht entfernt werden kann1 so treiben eine oder zwei ,kannen ,wasser1 fter wiederholt1 solche ,anstauungen weg7 und ,rckengu1 der den ganzen ,rcken erfat und auf alle ,anstauungen einwirkt1 sie mgen von ,blut oder ,sften herkommen4 ,wenn der ,blutlauf zu schlaff und unthtig ist1 ist der ,rckengu einer ,geiel gleich1 die das faule ,pferd treibt4 ,wie leicht knnen ,anstauungen des ,blutes1 wie im ,rcken der ,hexenschu1 im ,schenkel vorkommen8 ,wer will das eingedrungene ,blut1 das stille steht1 nicht vorwrts und rckwrts kann1 weil zu schlaff1 in ,bewegung bringen8 ,beim ,rckengu heit es1 das ,blut gehe seine ,wege1 damit es in allen ,adern an ,ort und ,stelle komme und das ausgentzte ,blut nicht an verschiedenen ,stellen herumlungere1 sondern wieder zum ,herzen zurckkomme4 ,wie viel haben endlich die ,fe zu leiden durch ,klte1 durch ,wrme1 durch ,tragen1 durch ,gehen8 ,es ist kein ,wunder1 wenn verschiedene ,stauungen von ,blut und dergleichen vorkommen2 die ,schenkel- und ,kniegsse bewirken hier1 was der ,rckengu auf dem ,rcken erreicht4 ,es schwellen ,jemandem die ,knie auf2 sie werden ganz entzndet1 die ,schmerzen sind gro4 ,wer will leugnen1 da sich da viel ,blut angelagert habe und der ,blutlauf oft die einzige ,ursache ist6 ,der ,kniegu klopft und klopft wiederholt und abermal1 bis auch diese ,stauung gehoben ist4 ,so knnen oft die grten ,geschwlste mit den empfindlichsten ,schmerzen einfach durch ,gieungen gehoben werden1 wenn man es versteht1 kunstfertig die ,gsse anzuwenden1 wie der ,bediente den ,rock auszuklopfen wei4 -- ,christian hat nach ,aussage der rzte ,lungenemphysem1 herrhrend von einer vorausgegangenen ,lungenentzndung4 ,hier ist doch klar1 da bei der ,heilung viel ,schleim zurckgeblieben ist1 der noch an den inneren ,organen angeklebt hngt und nicht weiter gebracht werden kann4 ,sechs ,obergsse und ,brustgsse haben ,alles losgemacht2 eine ,masse ,schleim hat sich gelst1 und der ,kranke athmet jetzt ganz gesund4 ,freilich knnte ,mancher sagen1 man lt ber den ,krper eine ,douche1 einen ,regenstrom4 ,ich aber verwerfe ,dieses1 weil solch ein ,regen der ,natur zu viel ,wrme entzieht und auch die schuldlosesten ,theile mihandelt4 ,es kommt mir vor1 wie wenn der ,kleiderputzer einen groen ,ruthenstrauch nimmt und auf die ,kleider1 die er zu putzen hat1 insgesammt einhaut4 ,wer das ,gieen versteht1 ist ein ,knstler in der ,heilkunde4 ,wer es nicht glaubt oder verachtet1 der geht in seiner ,verlegenheit von dannen und wei dem ,kranken nicht zu helfen4 ,die ,verschiedenheit der ,gsse und ihre ,anwendungen sind in einzelnen ,beispielen auseinandergesetzt4 #d4 ,bder4 ,wie es verschiedene ,arten zu gieen gibt1 durch die man auf einzelne ,theile1 wie auf den ganzen ,krper einwirkt1 so gibt es auch verschiedene ,bder1 die wieder auf einzelne kranke ,stellen1 wie auch auf den ganzen ,leib wirken4 ,wie hufig nehmen die ,leute beim ,kopfweh ein warmes ,fubad mit ,asche und ,salz1 leiten das ,blut aus dem ,kopfe abwrts und entfernen auf diese ,weise ihren ,kopfschmerz4 ,wie es ,fubder gibt1 so knnen auch ,knie- und ,schenkelbder1 ,halbbder und ganze ,bder genommen werden1 warme und kalte4 ,die ,wirkung geht dann wieder auf einzelne ,theile des ,krpers oder auf den ganzen ,krper1 je nachdem es der ,zustand erfordert4 ,die warmen ,bder werden nur gewhlt1 wo die ,wrme fehlt und dehalb die ,natur untersttzt wird1 oder wenn bei ,verhrtungen wie ,gicht und hnlichen ,leiden krftige ,auflsungen eintreten mssen1 da man mit strkeren kalten ,anwendungen weiter einwirken kann1 was wiederum in den einzelnen ,beispielen hinreichend auseinandergesetzt ist4 ,es sind da verschiedene ,gattungen von ,bdern bezeichnet3 ,fubder1 ,kniebder1 ,schenkelbder1 ,ganzbder1 ,handbder1 ,augenbder u4 s4 w4 ,die genauere ,anleitung bei der ,anwendung geben wiederum die einzelnen ,flle4 ,illustration3 ,,finis ,nachwort4 ,in dem ,buche ,meine ,wasserkur habe ich die ,bemerkung gemacht1 ich werde seinerzeit ein eigenes ,bchlein schreiben ber ,erziehung4 ,seitdem sich die ,wasserkur allgemein verbreitet hat1 habe ich eine groe ,anzahl ,briefe bekommen mit der ,anfrage1 wann denn dieses neue ,buch endlich erscheinen werde4 ,mit dem besten ,willen fand ich nicht ,zeit dazu1 wollte aber doch mein ,versprechen halten4 ,ich habe mich dehalb stundenweise eingesperrt1 um doch einige ,zeit dem ,bchlein schenken zu knnen4 ,nun ist es fertig und soll1 gleich der ,wasserkur1 hinausgehen in die ,welt4 ,schon weil mir die ,zeit fehlte1 konnte ich das ,buch nicht bearbeiten1 wie man es vielleicht erwartete4 ,ich wollte auch kein wissenschaftliches ,werk schreiben und mache nicht im ,geringsten ,anspruch auf ,wissenschaft und ,gelehrsamkeit2 im ,gegentheil1 ich mchte1 wie ein einfacher ,landpfarrer seinem ,volke eine praktische ,predigt hlt1 die allgemein verstndlich und ntzlich ist1 so auch in diesem ,buche in der einfachsten1 populrsten ,weise zu den ,leuten reden4 ,und was ich mein ,leben hindurch mittels ,beobachtung und ,erfahrung gewonnen habe1 das mchte ich allen ,lesern dieses ,buches zuwenden1 indem ich ihnen zurufe3 ,so sollt ihr leben6 ,wie eine ,predigt1 wenn sie scharfe ,wahrheiten enthlt1 gar oft unlieb aufgenommen wird1 so mag auch1 was ich in diesem ,buche aufgestellt habe1 von mancher ,seite nicht die beste ,aufnahme finden4 ,doch das verschlgt nichts2 denn wie in einer ,predigt selten alle ,zuhrer die offene ,wahrheit ertragen1 so geht es auch mit den praktischen ,lebenswahrheiten4 ,am allerbesten ist's1 man mache den ,versuch1 und es wird sich schon herausstellen1 wer ,recht oder ,unrecht hat4 ,in meiner ,wasserkur1 welche seitdem allseitig die ,runde gemacht1 habe ich bereits den ,wunsch ausgesprochen1 es mchten sich ,fachmnner um die ,wasserkur annehmen1 damit ich von dieser ,last befreit werde1 da ich doch in der ,seelsorge ,arbeit genug habe4 ,wenn man es auch nicht glauben will1 so ist es doch wahr1 da ich fr das medizinische ,fach weder ,studium gemacht noch auch mich leidenschaftlich in dasselbe vertieft habe4 ,wie die ,noth mich selbst zum ,wasser gefhrt1 so hat mich das ,mitleid mit den ,kranken1 ,leidenden und allseitig ,verlassenen dabei bleiben lassen2 ich kann jedoch nichts sehnlicher wnschen1 als da man mir diese ,last abnehme4 ,ein ,arzt1 den ich empfohlen1 hat bereits im ,jordanbad mit dieser ,heilmethode begonnen2 er fhlt sich recht zufrieden damit1 und die leidende ,menschheit ist froh1 wenn sie auf diese einfache ,weise geheilt wird4 -- ,ein zweiter ,arzt1 der in ,wrishofen den ,betrieb der ,wasserkur kennen gelernt und sechs ,wochen hindurch eingebt hat1 that die uerung3 ,es ist wider alles ,erwarten1 wie das ,wasser in dieser einfachen ,weise wirkt4 ,derselbe hat bereits eine kleine ,heilanstalt gegrndet1 und die ,kurgste befinden sich recht wohl bei diesen ,wasseranwendungen4 -- ,ein dritter ,arzt1 ,herr ,sanittsrath ,dr4 ,bilfinger1 war auch hier1 hat mit groer ,aufmerksamkeit die ganze ,sache durchschaut1 innerhalb mehrerer ,tage die ganze ,methode liebgewonnen und fngt nun bereits an1 in dieser ,weise den leidenden ,menschen behilflich zu sein4 ,auf die ,frage1 wie ihm diese ,methode gefalle1 gab er zur ,antwort3 ,mich berzeugen die ,geheilten von ,stuttgart1 die krank fortgingen und geheilt zurckkehrten4 ,diese waren auch die ,veranlassung fr mich1 der ,wasserheilmethode nher zu treten1 und jetzt bin ich hchst berrascht ber die ,einfachheit und ,wirksamkeit der ,anwendungen4 ,ich werde das ,mglichste thun1 dieser ,methode ,geltung zu verschaffen4 -- ,herr ,dr4 ,bernhuber1 der ,badearzt in ,wrishofen war1 ist nach ,rosenheim gezogen4 ,dieser besonders durch ,operationen berhmte ,arzt hat es fters ausgesprochen3 ,wenn die ,beispiele von ,geheilten nicht vorlgen1 knnte ich es nicht glauben1 da das ,wasser solche ,wirkungen hervorzubringen im ,stande wre4 ,gerade fr ,rosenheim wollte man einen ,arzt1 der nach dieser ,methode kurierte1 und hat fr den kommenden ,arzt diese ,bedingungen gestellt4 -- ,wie die ,genannten1 so hat auch in ,neu-,ulm der praktische ,arzt ,dr4 ,klotz durch mehr als sechs ,wochen diese ,methode kennen gelernt und eingebt und am ,schlusse gesagt3 ,mich freut jetzt die ,medizin auf's ,neue1 weil ich gelernt habe1 ,krankheiten zu heilen1 an deren ,heilung man sonst verzweifelte4 ,auch dieser ,arzt hat bereits mit der ,wasserkur begonnen und bei einem krzlich mir gemachten ,besuche sich ausgesprochen1 es gehe ihm recht gut1 und er habe auf diese ,weise schon ,mehrere geheilt1 die er sonst nicht htte heilen knnen4 -- ,so hat auch der praktische ,arzt ,herr ,dr4 ,schlichte1 derzeit in ,biberach1 diese ,methode mit regem ,interesse kennen gelernt und eingebt4 -- ,auch in ,prag 7in ,bhmen7 ist ,professor ,jezek bereit1 ,hilfesuchenden nach dieser ,heilmethode ,rath und ,anweisung zu ertheilen4 ,es gereicht mir zu groer ,freude1 da diese edlen ,mnner so eifrig das aufsuchten1 was sie zum ,nutzen der ,menschheit fr dienlich erachteten1 und ich htte nur einen ,wunsch1 es mchten mehrere junge ,fachmnner sich vorerst genau mit dieser ,methode befassen1 bis sie zur berzeugung gelangen1 da das ,wasser1 in dieser einfachen ,weise angewendet1 ein vorzgliches ,heilmittel ist4 ,ich will ja nicht als der ,entdecker der ,thatsache gelten1 da das ,wasser ein ,heilmittel ist2 ich suchte nur den ,wasserstrom in der gelindesten ,weise fr die menschliche ,natur zu verwenden4 ,ich besitze mehrere ,briefe1 in denen ich von den ,schreibern derselben angegangen wurde1 doch dahin zu wirken1 da fr ihre ,stadt und ,gegend ein ,arzt komme1 der meine ,methode gut gelernt und eingebt habe4 ,es thut mir wirklich wehe1 da ich solchen gutmeinenden ,leuten nicht grndlich unterrichtete rzte schicken kann4 ,sollte irgend ein junger ,arzt1 der noch nicht eine gesicherte ,stellung hat1 die er ungern verliee1 diese ,zeilen lesen1 so mchte ich ihm zurufen3 ,lernen ,sie dieses einfache ,verfahren6 ,sie werden der ,menschheit ntzen und sich auch eine ergiebige ,erwerbsquelle verschaffen4 ,ich kann ,jeden hoch und theuer versichern3 ,ich will mich gar nicht durch mein ,werk gro machen1 will mich auch durchaus nicht ber einen ,fachmann stellen2 im ,gegentheil1 ich habe vor jedem ,stande1 der recht verwaltet wird1 eine hohe ,achtung4 ,aber das ist und bleibt wahr1 da ,keiner auslernt4 ,tag fr ,tag durch's ganze ,leben mssen wir in die ,schule der ,erfahrung gehen1 und selbst am ,sterbetage wird man noch nicht ausgelernt haben4 ,freilich heit es3 ,man stirbt auch bei der ,wasserkur2 man hat ,diesen oder ,jenen nicht mehr retten knnen2 oder3 ,es ist mit der ,wasserkur gar noch schlimmer geworden4 ,darauf antworte ich kurz3 ,fr den ,tod ist kein ,kraut gewachsen2 sterben mu ,jeder4 ,sodann kommen1 wie ich mich hundertmal berzeugte1 zur ,kur oft ,solche1 die keine ,hilfe mehr gefunden haben und von allen rzten schon aufgegeben waren4 ,oder es kamen ,solche1 auf die der ,tod schon seine ,hand gelegt1 und die das unruhige ,verlangen fortgefhrt1 gesund zu werden4 ,so kam zu mir ein ,kranker von weiter ,ferne2 er war1 von der ,reise ganz erschpft1 gar nicht mehr im ,stande1 seine ,krankheit zu erzhlen4 ,er mute eilig in's ,bett1 hatte hochgradige ,lungensucht4 ,von ,wasseranwendungen war keine ,rede4 ,nach neun ,tagen starb er1 und da hie es bei ,manchen3 ,die ,wasserkur hat ihn umgebracht4 ,ein ,herr aus weiter ,ferne kam in ,begleitung1 weil er nicht allein reisen konnte1 mit einem solchen ,herzleiden1 da er trotz aller ,mhe nicht eine ,treppe besteigen konnte4 ,zwei einzige ,male hat er sich blo im ,zimmer gewaschen1 und whrend er in der grten ,heiterkeit und ,frhlichkeit im ,garten verweilte1 sank er um1 vom ,herzschlag getroffen1 und starb4 ,natrlich mute das unschuldige ,wasser seinen ,tod verschuldet haben4 ,doch wer denken gelernt hat1 setzt sich ber ,derartiges hinweg4 ,allerdings kann bei dem ,einen oder ,andern die ,wasserkur ,nachtheile gebracht haben und bringt sie auch2 aber sicher nur dann1 wenn nicht in der rechten ,weise die ,anwendungen gewhlt oder vorgenommen werden4 ,einer von den oben genannten rzten sagte3 ,die ,anwendungen sind so delikat und wirksam1 da die ,auswahl nicht leicht ist1 wenn man nicht eingehend die ganze ,wirksamkeit des ,wassers kennen gelernt und dessen ,anwendungen eingebt hat4 ,und dehalb habe ich in vorliegendem ,buche nicht blo die ,krankheitsflle mit den betreffenden ,anwendungen bezeichnet1 sondern auch jedesmal dazu bemerkt1 was die einzelnen ,anwendungen wirken1 damit nicht die geringste ,unklarheit betreffs der verschiedenen ,anwendungen brig bleibe1 und warne ich nochmals eindringlich vor jeder bertreibung1 ,unvorsichtigkeit und ,unberlegtheit4 ,bei so genauer ,beschreibung der ,krankheiten und ,anwendungen ist es ,jedem bei der gehrigen ,vorsicht leicht ermglicht1 das ihn ,betreffende selbst auszuwhlen4 ,ich bemerke das1 weil es mir unmglich ist1 eigens zu antworten4 ,und so gehe nun auch du1 lieber ,rathgeber1 gleich der ,wasserkur hinaus in die ,welt und predige ,tag fr ,tag1 was du auf der ,stirne trgst3 ,so sollt ihr leben6 ,wirst du gehrt und hat deine ,predigt ,erfolg1 gut dann2 -- wirst du nicht beachtet oder gar verunglimpft1 so ertrage auch dieses2 denn ,migeschick ist ja fast ,aller ,loos4 ,gehe aber nicht ohne die ,weihe der ,religion2 sondern1 gleich dem ,kinde1 das von ,vater und ,mutter gesegnet1 die ,heimath verlt1 so gehe auch du mit dem ,segen des ,himmels6 ,und dein ,verfasser wird tglich von ,gott erflehen1 da sein ,segen dein bestndiger ,begleiter und ,fhrer sei4 ,wrishofen am ,feste der hl4 ,kirchenpatronin ,justina1 #bf4 ,september #ahhi4 ,der ,verfasser4 ,alphabetisches ,register4 ,a4 ,abendtisch #ia ,abhrtung #aa1 #adc1 #aef der ,fe #ba ff4 der ,hnde #ac1 #ad gegen ,hitze #bg ff4 der ,kinder #ajb1 #ajc1 #ajg1 #aai ,abweichen #bfi pfel #gj ,alkohol #ge ,alter1 ,wasseranwendungen im #aff1 #cda1 #cdf ,arbeit #bi geistige #cf krperliche #ci ,anleitung des ,kindes zur #aab ,arbeitszimmer #dg ,arnica #cce ,asthma #agg ,aufstoen #bfi ,auge #e1 #agh ff4 ,augenkrankheiten #agh ff4 ,augenlicht1 ,schwchung desselben #e1 #f ,augenschwche1 ,hebung der #ahb ff4 ,ausbildung1 im ,kleidermachen #aec im ,kochen #aec vielseitige #abg ff4 ,ausschlge der ,haut #bah ff4 ,auszugsmehl #fd ,b4 ,bder #db1 #cec warme #ajc1 #cec ,barfugehen #bb1 #ajf ff4 ,bauchfellentzndung #ahh ,baumwollkleidung #af ,beamte #cf ,beinbruch #afi ,beinkleider #ai leinene #bj ,beispiel in der ,erziehung #aad ,bekleidung1 gleichmige #be der ,kinder #ajd ff4 ,belladonna #gd ,bergarbeiter #cb ,beruf #aaa ,schule desselben #abe ,wahl desselben #abe ff4 unglcklicher #abh ,besorgung der ,kche #abc ,bett #ea des ,kranken #ef ,bettflaschen #di ,bettnssen #aif ,bewegung #bi1 #aji ,bier #gb1 #cci ,bierflschung #gb ,bildung1 religise1 der ,jugend #acg ,blasenkatarrh #aif ,blut #i1 #aig ff4 ,andrang desselben #af -,armuth1 ,ursache der #bb1 #hj1 #hf1 #ib1 #aje1 #bjg1 #baa1 #cci ff4 -,armuth1 ,heilung der #aih1 #cdj ,blutanstauungen #baj ff41 #ccg1 #cdi1 #cej ,blutbrechen #bjh ff4 ,blutcirculation #aig1 #cda ,blutflu #bjf ,blutvergiftungen #baf1 #cch ,blutverlust #bah ,blutzersetzung #bb ,bohnen #fc ,branntwein #ge ,brennsuppe #he ,bright'sches ,nierenleiden #gc ,brillen #e ,brustfellentzndung #bai ,brustleiden #bbj ,butter #gj1 #hg ,c4 ,carbolsure #cch ,chokolade #ha ,cirkulation des ,blutes #aig1 #cda ,d4 ,diarrhe #bfi ,dinkel #fe ,douche #cec ,drsen #ajf ,durchfall #bga1 #bgf ,durst #gg1 #ib ,e4 ,eichelkaffee #hb1 #ajj ,eier #fh ,einfachheit in der ,erziehung #abc ,eltern1 ,berufswahl der ,kinder #abe ff4 ,pflichten im ,allgemeinen #ig im ,besondern #ii ,pflicht der ,unterweisung #aab ,sorge derselben fr krperliche ,gesundheit #aca ,wachsamkeit derselben ber ,fortschritte der ,kinder #aai ,emphysem #bba1 #bfb ,entzndung1 ,heilung der #aga1 #cji ungeheilte #bba ,epilepsie #bbb ,erbsen #fb1 #ij ,erdpfel #fg ,ernhrung der ,kinder #ii verkehrte #cah ,erziehung #if ,beispiel in der #aad ,einfachheit in der #abc ,essen #hd ,ma im #id fteres #if ,essig #hi1 #afg ff4 ,f4 ,fabrikarbeit #cb ,fette #gj ,fettsucht #bbd ,fische #fc ,fleischkost #ei1 #fc ,fleischsuppe #hi ,frauen1 ,gesundheit der #bd ,frchte #fj ,schlen der #gj ,frhgeburt #bbf ,frhstck #he ,fe #ba ff4 ,krampfadern an denselben #bd ,schwei der #bc1 #bbi kalte #af ,schutz derselben gegen ,klte #ba ,fuflechten #bbf ,fuleiden #bbg ,fureisen #adc ,g4 ,gehrleiden #bcb ,geistige beranstrengung #cd ff41 #aci ff41 #adf1 #afb ,gemse #fh ,gerste #ff1 #ia ,gerstenkaffee #ha ,geschwre1 ,heilung der #aga1 #bcf1 #bdh ff4 ,geschwulst #afi1 #aga1 #bcg ,heilung der #afi1 #aga1 #bcg ,gesundheit der ,frauen #bd ,mittel zur ,erhaltung der #dc ,sorge fr krperliche #aca erstes ,erforderni der #i ,gesundheitskaffee #ha ,gesundheitspflege in ,klstern #aei ,getrnke #ga hitzige #aja ,getreide #fd ,getreidekaffee #ha ,gewerbetreibende #cj ,gewrze #hi1 #ij1 #ib ,gichtleiden #bci1 #bii1 #cdb ff4 im ,allgemeinen #cdb ff4 ,gliederkrankheit #bdc ,gliedersucht #bdc ,griesleiden #cjc ,gsse #cea ff4 ,h4 ,hmorrhoiden #be ,hnde1 ,abhrtung der #ac1 #ad ,hafer #ff ,haferkost #ff ,halbbad #add1 #adg u4 a4 m4 ,hals #aj1 #bc dicker #be1 #cdh ,krankheiten desselben #aa ,umhllung desselben #aj ff4 ,halsleiden #bdd ,halstuch #be ,handschuhe #ac ,harnbeschwerden #bdf ,hauswirthschaft1 ,erlernung der #aea ,hautausschlge #bdh ff4 ,hautpflege #ah der ,kinder #ajb ,hebung der ,augenschwche #ahb ff4 ,heizung #di ,hemdkragen #bf ,hemd1 leinenes #ae ,nacht- #ed wollenes #af ,herzthtigkeit #ce ,hitze #aga ,schutz gegen #bf ff4 ,hhere ,schulen #acd ff4 ,honig #hg ,hosen #ai leinene #bj ,hfte1 verschobene #bea ,hlsenfrchte #fb ,hysterie #ag ,i1 ,j4 ,institute fr ,mdchen #aej ff4 ,jugend1 religise ,bildung der #acg ,schule der heranwachsenden #abj ,k4 ,klte1 ,abhrtung gegen #bg ff4 ,beziehung derselben zur ,gesundheit #h ,schutz gegen #i ,kse #fb ,kse1 ,toppen- #aga ,bereitung desselben #agc ,kaffee #gh ,schaden desselben #gi zum ,frhstck #hf ,kartoffeln #fg ,katarrh1 ,ursache desselben #aj1 #ab1 #dh1 #ec1 #ed ,heilung desselben #bfb ff4 ,kind1 ,abhrtung desselben #ajb1 #ajc1 #ajg1 #aai ,bekleidung desselben #ajd im ,winter #ae ,berufswahl desselben #abe ff4 ,ernhrung desselben #bi erste ,schule desselben #aaa ,hautpflege desselben #ajb ,krankheiten desselben #bec ,speisung des kleinen ,k4 #ajj ,stillen desselben #ii beranstrengung desselben #aaf ff4 ,wachsamkeit ber ,fortschritte desselben #aai zweite ,schule desselben #aae ,kleidermachen1 ,ausbildung im #aec ,kleidermoden #bd ,kleidung #i baumwollene #af wollene #af ff4 ,kleie #fd ,kleienbrod #fd1 #fe ,klosterleben #aeg ff4 ,kniegeschwulst #bcg ,kochen1 ,ausbildung im #aec ,kopfbedeckung #aj1 #ab ,kopfleiden #bef ,korn #fe ,kost1 ,hafer- #ff im ,seminar #adh ff4 ,krftigung1 krperliche1 durch ,wasser #acb ff4 ,krmpfe #bfj1 #cji ,kraftsuppe #cdd ff4 ,kragen #bf ,krampfadern #be ,krankenbett #ef ,krankenstube #ee ,krankenzimmer #ee ,lftung im #ee ,krebsgeschwre #aga ,kche1 ,besorgung der #abc ,l4 ,lebenswandel1 ,zerrttung durch schlechten #ccb ,leberleiden #bfa ,lehrfach #cg ,leinwand #af feine1 ,nachtheile derselben #ag grobe1 ,vortheile derselben #ah ,licht #c ff4 ,einflu desselben auf die ,gesundheit #c ff4 knstliches #e ,linsen #fc ,lftung #df ,luft1 ,beziehung derselben zur ,gesundheit #f1 #g reine #g ,sorge fr frische #ajg ,lungengymnastik #ci1 #dj ,lungenleiden #bfb ,lungenspitzenkatarrh #bfd1 #bfg ,m4 ,mdchen-,institute #aej ff4 ,wasseranwendungen in denselben #aee ,magenbeschwerden #bgc ,magenbluten #bjd1 #bjg ,magengeschwre #bgd ,magenleiden #bfi ,heilung von #bfi ,mais #fe ,malzkaffee #ha1 #ajj ,marasmus #bhh1 #cdh ,masern #bdh ,ma1 im ,essen #id ,mehlspeisen #fe ,milch #fa ,mineralwasser #hc ,mittagsmahl #hh ,moden #af1 #aec1 #aed unsinnige #bd ,n4 ,nachthaube #ed ,nachthemd #ed ,nachtluft #ef ,nahrungsmittel #ef ff4 stickstoffarme #fd stickstofffreie #gj stickstoffreiche #fa ,nahrung1 ,sorge der ,eltern fr #ii ,nasenbluten #bjc1 #bje ,nsse #bad ,naturwrme1 ,wichtigkeit der #i1 #ba1 #cdg ff4 ,nervenleiden #bhh ,nierenleiden #bhi ,bright'sches #gc ,o4 ,oberbett #eb ,obst #fi1 #ij gedrrtes #gj ,obstwein #gf le #ga ,ofen im ,schlafzimmer #di ,ohrenleiden #bcb ,ordensleute1 ,gesundheitsreg4 fr #aei ,p4 ,pflanzenkost #ei ,pflege der ,religion #aab1 #abj1 #aca1 #ace ff41 #ade ,podagra #bc ,pulswrmer #ad ,q4 ,quetschungen #afi1 #ccg ,r4 ,rauchen #afd ,religion1 ,pflege der #aab1 #abj1 #aca1 #ace ff41 #ade ,rheumatische ,leiden #af1 #bij1 #cdb ff4 ,rheumatismus #af ,rindfleisch #ij ,roggen #fe ,roggenbrod #ff ,rckenmarkschwindsucht #bii ,ruhe #bi ff4 ,s4 ,salz #hb ,salzftterung #hb ,saucen #ij ,sauerkraut #hh ,schlen der ,frchte #gj ,schafwolle #ba ,scharlach #bdh ,schlafen bei offenem ,fenster #ej ,schlafzimmer #df1 #di frische ,luft im #ajg ,schlaganfall1 ,heilung desselben #cjd ,ursache desselben #gc1 #cdc ,schmalz #ga ,schnaps #ge1 #hf1 #acj ,schnren #bd ,folgen desselben #bac1 #bbf ,schnupfen #afe ,schuhe #bb ,schule der heranwachsenden ,jugend #abj erste des ,kindes #aaa hhere #acd ff4 und ,beruf des ,kindes #aaa zweite des ,kindes #aae ,schutz der ,fe #ba ff4 gegen ,hitze #bf gegen ,klte #i ,schwche #cji ,schwei der ,fe1 ,heilung desselben #bbi ,ursache desselben #bc ,schwindsucht #bfb ,rckenmark- #bii ,scrophulse ,zustnde #cjj ,seminarkost #adh ff4 ,seminarleben #add ff4 ,shawl #aa ,sonnenlicht #c ff4 ,sorge fr krperliche ,gesundheit #aca ,spazierengehen #cg ,speisen #cc hitzige #aja saure #agj ,spelt #fe ,steinobst #gj ,stein- und ,griesleiden #cjc ,stickstoff #eh ,stiefel #bb ,stillen der ,kinder #ii ,strumpfbnder #be1 #ed ,studierende #cd ,suppe #he ,t4 ,temperatur im ,krankenzimmer #ee ,thee #ha ,tollkirsche #gd ,toppenkse #aga ,bereitung desselben #agc ,tournre #be ,trinken #gg beim ,essen #ib ff4 ,trunksucht #abi ,tugendschule #abj ,turnen #ada ,typhus #cjg ,u4 beranstrengung der ,kinder #aaf ff4 ,ursachen der geistigen #aci ff41 #adf1 #afb bertreibung der ,wasseranwendungen #dc1 #cdi ,umhllung des ,halses #aj ff4 ,unterbrod #hg ,unterhosen #af1 #aje leinene #bj ,unterkleider #ae ,unterleibsleiden #cji ,unterweisung1 ,pflicht der elterlichen #aab ,unzucht #acj ,v4 ,vegetabilien #ei ,vortheile der #fj ,veitstanz #cae ,verdauungsleiden #bfi ,verflschungen des ,kaffees #ha ,vergiftungen #cba ,verschleimung #bfb allgemeine #cbj ,verweichlichung1 ,ursache der #aa1 #ab1 #ag1 #bd ff4 ,verwundungen #cba1 #ccf ,vielwisserei #ada ,vollbad1 unfreiwilliges #cbe ,vortheile der groben ,leinwand #ah ,w4 ,wachsamkeit der ,eltern ber ,fortschritte der ,kinder #aai ,wrme1 ,beziehung derselben zur ,gesundheit #h ,natur-1 ,wichtigkeit der #i1 #ba ,wahl des ,berufes #abe ,waschungen #cdf ff4 ,wasseranwendungen #cb1 #da ff41 #adc ff4 im ,alter #cdg ff4 bertreibung der #dc1 #cdi in ,mdcheninstituten #aee ,krftigung durch #aca1 #adg1 #aei1 #aff ff4 ,wasser1 kaltes #bh als ,mittel zur ,erhaltung der ,krfte #da ff4 ,wirkung desselben #cdf ff4 ,wassersucht #cbe ,wassertrinken #gb1 #gg ,wein #gd ,weizen #fe ,wespenstich #cch ,wickel #cde ,wickelungen #cdi ff4 ,winterkleidung #ae ,wohlverleih #cce ,wohnung #de ,wohnzimmer #df ,wolldecken #eb ,wollkleidung #af ff41 #ajf ,nachtheile der #aa1 #ab ,verweichlichung durch #ab1 #ag ,wurzeln #fi ,z4 ,zerrttung durch schlechten ,lebenswandel #ccb ,zersetzung des ,blutes #bb ,ziegenmilch #fb ,zimmergymnastik #dj ,zimmerwrme #dg ,zustnde1 scrophulse #cjj ,zwischenmahlzeit #hg ,illustration3 ,druck von ,j4 ,ksel in ,kempten ,anmerkungen zur ,transkription ,die ,rechtschreibung des ,originaltextes wurde beibehalten1 offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,unterschiedliche ,schreibweisen1 wie ,hilfe_/,hlfe1 ,waizen_/,weizen1 wurden beibehalten1 wenn beide mehrfach im ,text vorkamen1 andernfalls wurde die nur einmal verwendete ,schreibweise gendert4 ,die ,temperaturangaben wurden von ,raumur in ,celsius umgerechnet1 nach der ,formel3 ,celsius ,raumur 99 #a1be1 wobei auf ganze ,zahlen auf- bzw4 abgerundet wurde4 ,seite ,,xii3 ,blutverlust1 ,folgen derselben wurde gendert in ,blutverlust1 ,folgen desselben ,seite #aa3 ,wollshwal wurde gendert in ,wollshawl1 ,shwal wurde gendert in ,shawl ,seite #ad3 ,mode-,diener und -,dienerinen wurde gendert in ,mode-,diener und -,dienerinnen ,seite #fh3 von ,gelehrten anfhren1 welch wurde gendert in von ,gelehrten anfhren1 welche ,seite #gf3 welch die ,menschen bereiten wurde gendert in welche die ,menschen bereiten ,seite #hj3 schon mancher junge ,mann geklagt habt wurde gendert in schon mancher junge ,mann geklagt hat ,seite #hh3 bei denen die ,mehlspeisen genieen wurde gendert in bei denen1 die ,mehlspeisen genieen ,seite #hi3 ,wenn ein solcher ,mittagstisch wie der wurde gendert in ,wenn ein solcher ,mittagstisch wieder ,seite #ajc3 ,mtter und ,kinderpflegerinen wurde gendert in ,mtter und ,kinderpflegerinnen ,seite #acd3 der ,mensch ist nicht blos wurde gendert in der ,mensch ist nicht blo ,seite #acf3 ,sitzen beim ,arbeiten8 wurde gendert in ,sitzen beim ,arbeiten4 ,seite #afb3 der so eifrig und fleiig studieret wurde gendert in der so eifrig und fleiig studierte ,seite #aff3 ,nicht blo usserlich wurde gendert in ,nicht blo uerlich ,seite #bae3 soer zhlt ,jemand wurde gendert in so erzhlt ,jemand ,seite #bah3 ,blutverlust1 ,folgen derselben wurde gendert in ,blutverlust1 ,folgen desselben ,seite #bbb3 baarfu wurde gendert in barfu ,seite #bbi3 da so auerordentlich viel ,urin abging sei wurde gendert in da so auerordentlich viel ,urin abging ,seite #bcd3 so ist anzunehmen1 das wurde gendert in so ist anzunehmen1 da ,seite #beb3 der ,rckgrat wurde gendert in das ,rckgrat ,seite #bef3 ,hagenbutten wurde gendert in ,hagebutten ,seite #bfj3 wurden die ,wickel gegenommen wurde gendert in wurden die ,wickel genommen ,seite #bfb3 ,schleeblthen1 ,scharfgarbe wurde gendert in ,schleeblthen1 ,schafgarbe ,seite #cfc3 ,skrophulse ,zustnde wurde gendert in ,scrophulse ,zustnde