,anmerkungen zur ,transkription3 ,der ,text stammt aus3 ,imago4 ,zeitschrift fr ,anwendung der ,psychoanalyse auf die ,geisteswissenschaften ,,ii 7#aiac74 ,s4 #ceg-djh4 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,griechischer ,text wurde transliteriert und mit markiert4 ber einige bereinstimmungen im ,seelenleben der ,wilden und der ,neurotiker4 ,von ,,sigm4 ,,freud4 ,,iv4 ,die infantile ,wiederkehr des ,totemismus4 ,von der ,psychoanalyse1 welche zuerst die regelmige berdeterminierung psychischer ,akte und ,bildungen aufgedeckt hat1 braucht man nicht zu besorgen1 da sie versucht sein werde1 etwas so ,kompliziertes wie die ,religion aus einem einzigen ,ursprung abzuleiten4 ,wenn sie in notgedrungener1 eigentlich pflichtgemer ,einseitigkeit eine einzige der ,quellen dieser ,institution zur ,anerkennung bringen will1 so beansprucht sie zunchst fr dieselbe die ,ausschlielichkeit so wenig wie den ersten ,rang unter den zusammenwirkenden ,momenten4 ,erst eine ,synthese aus verschiedenen ,gebieten der ,forschung kann entscheiden1 welche relative ,bedeutung dem hier zu errternden ,mechanismus in der ,genese der ,religion zuzuteilen ist2 eine solche ,arbeit berschreitet aber sowohl die ,mittel als auch die ,absicht des ,psychoanalytikers4 #a4 ,in der ersten ,abhandlung dieser ,reihe haben wir den ,begriff des ,totemismus kennen gelernt4 ,wir haben gehrt1 da der ,totemismus ein ,system ist1 welches bei gewissen primitiven ,vlkern in ,australien1 ,amerika1 ,afrika die ,stelle einer ,religion vertritt und die ,grundlage der sozialen ,organisation abgibt4 ,wir wissen1 da der ,schotte ,mac ,lennan #ahfi das allgemeinste ,interesse fr die bis dahin nur als ,kuriosa gewrdigten ,phnomene des ,totemismus in ,anspruch nahm1 indem er die ,vermutung aussprach1 eine groe ,anzahl von ,sitten und ,gebruchen in verschiedenen alten wie modernen ,gesellschaften seien als berreste einer totemistischen ,epoche zu verstehen4 ,die ,wissenschaft hat seither diese ,bedeutung des ,totemismus im vollen ,umfange anerkannt4 ,als eine der letzten uerungen ber diese ,frage will ich eine ,stelle aus den ,elementen der ,vlkerpsychologie von ,w4 ,wundt 7#aiab7 zitieren7#a73 ,nehmen wir alles dies zusammen1 so ergibt sich mit hoher ,wahrscheinlichkeit der ,schlu1 da die totemistische ,kultur berall einmal eine ,vorstufe der spteren ,entwicklungen und eine bergangsstufe zwischen dem ,zustand des primitiven ,menschen und dem ,helden- und ,gtterzeitalter gebildet hat4 7#a7 p4 #aci4 ,die ,absichten der vorliegenden ,abhandlungen ntigen uns zu einem tieferen ,eingehen auf die ,charaktere des ,totemismus4 ,aus ,grnden1 welche spter ersichtlich werden sollen1 bevorzuge ich hier eine ,darstellung von ,s4 ,reinach1 der im ,jahre #aijj nachstehenden ,code du totmisme in zwlf ,artikeln1 gleichsam einen ,katechismus der totemistischen ,religion1 entworfen hat7#b73 #a4 ,gewisse ,tiere drfen weder gettet noch gegessen werden1 aber die ,menschen ziehen ,individuen dieser ,tiergattungen auf und schenken ihnen ,pflege4 #b4 ,ein zufllig verstorbenes ,tier wird betrauert und unter den gleichen ,ehrenbezeugungen bestattet wie ein ,mitglied des ,stammes4 #c4 ,das ,speiseverbot bezieht sich gelegentlich nur auf einen bestimmten ,krperteil des ,tieres4 #d4 ,wenn man ein fr gewhnlich verschontes ,tier unter dem ,drange der ,notwendigkeit tten mu1 so entschuldigt man sich bei ihm und sucht die ,verletzung des ,tabu1 den ,mord1 durch mannigfache ,kunstgriffe und ,ausflchte abzuschwchen4 #e4 ,wenn das ,tier rituell geopfert wird1 wird es feierlich beweint4 #f4 ,bei gewissen feierlichen ,gelegenheiten1 religisen ,zeremonien1 legt man die ,haut bestimmter ,tiere an4 ,wo der ,totemismus noch besteht1 sind dies die ,totemtiere4 #g4 ,stmme und ,einzelpersonen legen sich ,tiernamen bei1 eben die der ,totemtiere4 #h4 ,viele ,stmme gebrauchen ,tierbilder als ,wappen und verzieren mit ihnen ihre ,waffen2 ,mnner malen sich ,tierbilder auf den ,leib oder lassen sich solche durch ,ttowierung einritzen4 #i4 ,wenn der ,totem zu den gefrchteten und gefhrlichen ,tieren gehrt1 so wird angenommen1 da er die ,mitglieder des nach ihm genannten ,stammes verschont4 #aj4 ,das ,totemtier beschtzt und warnt die ,angehrigen des ,stammes4 #aa4 ,das ,totemtier kndigt seinen ,getreuen die ,zukunft an und dient ihnen als ,fhrer4 #ab4 ,die ,mitglieder eines ,totemstammes glauben oft daran1 da sie mit dem ,totemtier durch das ,band gemeinsamer ,abstammung verknpft sind4 7#b7 ,revue scientifique1 ,oktober #aijj1 abgedruckt in des ,autors vierbndigem ,werke ,cultes1 ,mythes et ,religions1 #aijh1 ,t4 ,i1 p4 #ag ff4 ,man kann diesen ,katechismus der ,totemreligion erst wrdigen1 wenn man in ,betracht zieht1 da ,reinach hier auch alle ,anzeichen und ,resterscheinungen eingetragen hat1 aus denen man den einstigen ,bestand des totemistischen ,systems erschlieen kann4 ,eine besondere ,stellung dieses ,autors zum ,problem zeigt sich darin1 da er dafr die wesentlichen ,zge des ,totemismus einigermaen vernachlssigt4 ,wir werden uns berzeugen1 da er von den zwei ,hauptstzen des totemistischen ,katechismus den einen in den ,hintergrund gedrngt1 den anderen vllig bergangen hat4 ,um von den ,charakteren des ,totemismus ein richtigeres ,bild zu gewinnen1 wenden wir uns an einen ,autor1 welcher dem ,thema ein vierbndiges ,werk gewidmet hat1 das die vollstndigste ,sammlung der hieher gehrigen ,beobachtungen mit der eingehendsten ,diskussion der durch sie angeregten ,probleme verbindet4 ,wir werden ,j4 ,g4 ,frazer1 dem ,verfasser von ,totemism and ,exogamy7#c7 fr ,genu und ,belehrung verpflichtet bleiben1 auch wenn die psychoanalytische ,untersuchung zu ,ergebnissen fhren sollte1 welche weit von den seinigen abweichen7#d74 7#c7 #aiaj4 7#d7 ,vielleicht tun wir aber vorher gut daran1 dem ,leser die ,schwierigkeiten vorzufhren1 mit denen ,feststellungen auf diesem ,gebiete zu kmpfen haben3 ,zunchst2 die ,personen1 welche die ,beobachtungen sammeln1 sind nicht dieselben1 welche sie verarbeiten und diskutieren1 die ersteren ,reisende und ,missionre1 die letzteren ,gelehrte1 welche die ,objekte ihrer ,forschung vielleicht niemals gesehen haben4 -- ,die ,verstndigung mit den ,wilden ist nicht leicht4 ,nicht alle der ,beobachter waren mit den ,sprachen derselben vertraut1 sondern muten sich der ,hilfe von ,dolmetschern bedienen oder in der ,hilfssprache des piggin-english mit den ,ausgefragten verkehren4 ,die ,wilden sind nicht mitteilsam ber die intimsten ,angelegenheiten ihrer ,kultur und erffnen sich nur solchen ,fremden1 die viele ,jahre in ihrer ,mitte zugebracht haben4 ,sie geben aus den verschiedenartigsten ,motiven 7,vgl4 ,frazer1 ,the beginnings of religion and totemism among the ,australian aborigines1 ,fortnightly ,review1 #aije2 ,t4 and ,ex4 ,i1 p4 #aej7 oft falsche oder miverstndliche ,ausknfte4 -- ,man darf nicht daran vergessen1 da die primitiven ,vlker keine jungen ,vlker sind1 sondern eigentlich ebenso alt wie die zivilisiertesten1 und da man kein ,recht zur ,erwartung hat1 sie wrden ihre ursprnglichen ,ideen und ,institutionen ohne jede ,entwicklung und ,entstellung fr unsere ,kenntnisnahme aufbewahrt haben4 ,es ist vielmehr sicher1 da sich bei den ,primitiven tiefgreifende ,wandlungen nach allen ,richtungen vollzogen haben1 so da man niemals ohne ,bedenken entscheiden kann1 was an ihren gegenwrtigen ,zustnden und ,meinungen nach ,art eines ,petrefakts die ursprngliche ,vergangenheit erhalten hat1 und was einer ,entstellung und ,vernderung derselben entspricht4 ,daher die berreichlichen ,streitigkeiten unter den ,autoren1 was an den ,eigentmlichkeiten einer primitiven ,kultur als primr und was als sptere sekundre ,gestaltung aufzufassen sei4 ,die ,feststellung des ursprnglichen ,zustandes bleibt also jedesmal eine ,sache der ,konstruktion4 -- ,es ist endlich nicht leicht1 sich in die ,denkungsart der ,primitiven einzufhlen4 ,wir miverstehen sie ebenso leicht wie die ,kinder und sind immer geneigt1 ihr ,tun und ,fhlen nach unseren eigenen psychischen ,konstellationen zu deuten4 ,ein ,totem1 schrieb ,frazer in seinem ersten ,aufsatze7#e71 ist ein materielles ,objekt1 welchem der ,wilde einen aberglubischen ,respekt bezeugt1 weil er glaubt1 da zwischen seiner eigenen ,person und jedem ,ding dieser ,gattung eine ganz besondere ,beziehung besteht4 ,die ,verbindung zwischen einem ,menschen und seinem ,totem ist eine wechselseitige2 der ,totem beschtzt den ,menschen und der ,mensch beweist seine ,achtung vor dem ,totem auf verschiedene ,arten1 so z4 ,b4 da er ihn nicht ttet1 wenn es ein ,tier1 und nicht abpflckt1 wenn es eine ,pflanze ist4 ,der ,totem unterscheidet sich vom ,fetisch darin1 da er nie ein ,einzelding ist wie dieser1 sondern immer eine ,gattung1 in der ,regel eine ,tier- oder ,pflanzenart1 seltener eine ,klasse von unbelebten ,dingen und noch seltener von knstlich hergestellten ,gegenstnden4 7#e7 ,totemism1 ,edinburgh #ahhg1 abgedruckt im ersten ,band des groen ,werkes ,t4 and ,ex4 ,man kann mindestens drei ,arten von ,totem unterscheiden3 #a4 den ,stammestotem1 an dem ein ganzer ,stamm teil hat1 und der sich erblich von einer ,generation auf die andere bertrgt2 #b4 den ,geschlechtstotem1 der allen mnnlichen oder allen weiblichen ,mitgliedern eines ,stammes mit ,ausschlu des anderen ,geschlechts angehrt1 und #c4 den individuellen ,totem1 der einer einzelnen ,person eignet und nicht auf deren ,nachkommenschaft bergeht4 ,die beiden letzten ,arten von ,totem kommen an ,bedeutung gegen den ,stammestotem nicht in ,betracht4 ,es sind1 wenn nicht alles tuscht1 spte und fr das ,wesen des ,totem wenig bedeutsame ,bildungen4 ,der ,stammestotem 7,clantotem7 ist ,gegenstand der ,verehrung einer ,gruppe von ,mnnern und ,frauen1 die sich nach dem ,totem nennen1 sich fr blutsverwandte ,abkmmlinge eines gemeinsamen ,ahnen halten und durch gemeinsame ,pflichten gegeneinander wie durch den ,glauben an ihren ,totem miteinander fest verbunden sind4 ,der ,totemismus ist sowohl ein religises wie ein soziales ,system4 ,nach seiner religisen ,seite besteht er in den ,beziehungen gegenseitiger ,achtung und ,schonung zwischen einem ,menschen und seinem ,totem1 nach seiner sozialen ,seite in den ,verpflichtungen der ,clanmitglieder gegeneinander und gegen andere ,stmme4 ,in der spteren ,geschichte des ,totemismus zeigen dessen beide ,seiten eine ,neigung auseinander zu gehen2 das soziale ,system berlebt hufig das religise und umgekehrt verbleiben ,reste von ,totemismus in der ,religion solcher ,lnder1 in denen das auf den ,totemismus gegrndete soziale ,system verschwunden ist4 ,wie diese beiden ,seiten des ,totemismus ursprnglich miteinander zusammenhingen1 knnen wir bei unserer ,unkenntnis ber dessen ,ursprnge nicht mit ,sicherheit sagen4 ,doch ergibt sich im ganzen eine starke ,wahrscheinlichkeit dafr1 da die beiden ,seiten des ,totemismus zu ,anfang unzertrennlich voneinander waren4 ,mit anderen ,worten1 je weiter wir zurckgehen1 desto deutlicher zeigt es sich1 da der ,stammesangehrige sich zur selben ,art zhlt wie seinen ,totem und sein ,verhalten gegen den ,totem von dem gegen einen ,stammesgenossen nicht unterscheidet4 ,in der speziellen ,beschreibung des ,totemismus als eines religisen ,systems stellt ,frazer voran1 da die ,mitglieder eines ,stammes sich nach ihrem ,totem nennen und in der ,regel auch glauben1 da sie von ihm abstammen4 ,die ,folge dieses ,glaubens ist es1 da sie das ,totemtier nicht jagen1 nicht tten und nicht essen und sich jeden anderen ,gebrauch des ,totem versagen1 wenn er etwas anderes als ein ,tier ist4 ,die ,verbote1 den ,totem nicht zu tten und nicht zu essen1 sind nicht die einzigen ,tabu1 die ihn betreffen2 manchmal ist es auch verboten ihn zu berhren1 ja1 ihn anzuschauen2 in einer ,anzahl von ,fllen darf der ,totem nicht bei seinem richtigen ,namen genannt werden4 ,die bertretung dieser den ,totem schtzenden ,tabugebote straft sich automatisch durch schwere ,erkrankungen oder ,tod7#f74 7#f7 ,vgl4 ,die ,abhandlung ber das ,tabu1 ,imago ,i4 ,exemplare des ,totemtieres werden gelegentlich von dem ,clan aufgezogen und in der ,gefangenschaft gehegt7#g74 ,ein tot aufgefundenes ,totemtier wird betrauert und bestattet wie ein ,clangenosse4 ,mute man ein ,totemtier tten1 so geschah es unter einem vorgeschriebenen ,rituale von ,entschuldigungen und ,shnezeremonien4 7#g7 ,wie heute noch die ,wlfe im ,kfig an der ,kapitolsstiege in ,rom1 die ,bren im ,zwinger von ,bern4 ,von seinem ,totem erwartete der ,stamm ,schutz und ,schonung4 ,wenn er ein gefhrliches ,tier war 7,raubtier1 ,giftschlange71 so setzte man voraus1 da er seinen ,genossen nichts zu ,leide tun wrde1 und wo sich diese ,voraussetzung nicht besttigte1 wurde der ,beschdigte aus dem ,stamm ausgestoen4 ,eide1 meint ,frazer1 waren ursprnglich ,ordalien1 viele ,abstammungs- und ,echtheitsproben wurden so dem ,totem zur ,entscheidung berlassen4 ,der ,totem hilft in ,krankheiten1 gibt dem ,stamme ,vorzeichen und ,warnungen4 ,die ,erscheinung des ,totemtieres in der ,nhe eines ,hauses wurde hufig als ,ankndigung eines ,todesfalles angesehen4 ,der ,totem war gekommen1 seinen ,verwandten zu holen7#h74 7#h7 ,also wie die weie ,frau mancher ,adelsgeschlechter4 ,unter verschiedenen1 bedeutsamen ,verhltnissen sucht der ,clangenosse seine ,verwandtschaft mit dem ,totem zu betonen1 indem er sich ihm uerlich hnlich macht1 sich in die ,haut des ,totemtiers hllt1 sich das ,bild desselben einritzt u4 dgl4 ,bei den feierlichen ,gelegenheiten der ,geburt1 der ,mnnerweihe1 des ,begrbnisses wird diese ,identifizierung mit dem ,totem in ,taten und ,worten durchgefhrt4 ,tnze1 bei denen alle ,genossen des ,stammes sich in ihren ,totem verkleiden und wie er gebrden1 dienen mannigfaltigen magischen und religisen ,absichten4 ,endlich gibt es ,zeremonien1 bei denen das ,totemtier in feierlicher ,weise gettet wird7#i74 7#i7 l4 c4 p4 #de4 -- ,siehe unten die ,errterung ber das ,opfer4 ,die soziale ,seite des ,totemismus prgt sich vor allem in einem streng gehaltenen ,gebot und in einer groartigen ,einschrnkung aus4 ,die ,mitglieder eines ,totemclans sind ,brder und ,schwestern1 verpflichtet einander zu helfen und zu beschtzen2 im ,falle der ,ttung eines ,clangenossen durch einen ,fremden haftet der ganze ,stamm des ,tters fr die ,bluttat1 und der ,clan des ,gemordeten fhlt sich solidarisch in der ,forderung nach ,shne fr das vergossene ,blut4 ,die ,totembande sind strker als die ,familienbande in unserem ,sinne2 sie fallen mit diesen nicht zusammen1 da die bertragung des ,totem in der ,regel durch mtterliche ,vererbung geschieht und ursprnglich die vterliche ,vererbung vielleicht berhaupt nicht in ,geltung war4 ,die entsprechende ,tabubeschrnkung aber besteht in dem ,verbot1 da ,mitglieder desselben ,totemclans einander nicht heiraten und berhaupt nicht in ,sexualverkehr miteinander treten drfen4 ,dies ist die berhmte und rtselhafte1 mit dem ,totemismus verknpfte ,exogamie4 ,wir haben ihr die ganze erste ,abhandlung dieser ,reihe gewidmet und brauchen darum hier nur anzufhren1 da sie der verschrften ,inzestscheu der ,primitiven entspringt1 da sie als ,sicherung gegen ,inzest bei ,gruppenehe vollkommen verstndlich wrde1 und da sie zunchst die ,inzestverhtung fr die jngere ,generation besorgt und erst in weiterer ,ausbildung auch der lteren ,generation zum ,hindernis wird7#aj74 7#aj7 ,imago ,i1 #aiab4 #a4 ,heft4 ,an diese ,darstellung des ,totemismus bei ,frazer1 eine der frhesten in der ,literatur des ,gegenstandes1 will ich nun einige ,auszge aus einer der letzten ,zusammenfassungen anschlieen4 ,in den #aiab erschienenen ,elementen der ,vlkerpsychologie sagt ,w4 ,wundt7#aa73 ,das ,totemtier gilt als ,ahnentier der betreffenden ,gruppe4 ',totem' ist also einerseits ,gruppen-1 anderseits ,abstammungsname1 und in letzterer ,beziehung hat dieser ,name zugleich eine mythologische ,bedeutung4 ,alle diese ,verwendungen des ,begriffs spielen aber ineinander und die einzelnen dieser ,bedeutungen knnen zurcktreten1 so da in manchen ,fllen die ,totems fast zu einer bloen ,nomenklatur der ,stammesabteilungen geworden sind1 whrend in anderen die ,vorstellung der ,abstammung oder aber auch die kultische ,bedeutung des ,totems im ,vordergrund steht 444 ,der ,begriff des ,totem wird fr die ,stammesgliederung und ,stammesorganisation magebend4 ,mit diesen ,normen und mit ihrer ,befestigung im ,glauben und ,fhlen der ,stammesgenossen hngt es zusammen1 da man das ,totemtier ursprnglich jedenfalls nicht blo als einen ,namen fr eine ,gruppe von ,stammesgliedern betrachtete1 sondern da das ,tier meist als ,stammvater der betreffenden ,abteilung gilt 444 ,damit hngt dann zusammen1 da diese ,tierahnen einen ,kult genieen 444 ,dieser ,tierkult uert sich ursprnglich1 abgesehen von bestimmten ,zeremonien und zeremoniellen ,festen vor allem in dem ,verhalten gegenber dem ,totemtier3 nicht nur ein einzelnes ,tier1 sondern jeder ,reprsentant der gleichen ,spezies ist in gewissem ,grade ein geheiligtes ,tier1 es ist den ,totemgenossen verboten oder nur unter bestimmten ,umstnden erlaubt1 das ,fleisch des ,totemtieres zu genieen4 ,dem entspricht die in solchem ,zusammenhange bedeutsame ,gegenerscheinung1 da unter gewissen ,bedingungen eine ,art von zeremoniellem ,genu des ,totemfleisches stattfindet 444 7#aa7 p4 #aaf4 444 ,die wichtigste soziale ,seite dieser totemistischen ,stammesgliederung besteht aber darin1 da mit ihr bestimmte ,normen der ,sitte fr den ,verkehr der ,gruppen untereinander verbunden sind4 ,unter diesen ,normen stehen in erster ,linie die fr den ,eheverkehr4 ,so hngt diese ,stammesgliederung mit einer wichtigen ,erscheinung zusammen1 die zum erstenmal im totemistischen ,zeitalter auftritt3 mit der ,exogamie4 99 99 99 99 99 ,wenn wir durch all das hindurch1 was spterer ,fortbildung oder ,abschwchung entsprechen mag1 zu einer ,charakteristik des ursprnglichen ,totemismus gelangen wollen1 so ergeben sich uns folgende wesentliche ,zge3 ,die ,totem waren ursprnglich nur ,tiere1 sie galten als die ,ahnen der einzelnen ,stmme4 ,der ,totem vererbte sich nur in weiblicher ,linie2 es war verboten1 den ,totem zu tten 7oder zu essen1 was fr primitive ,verhltnisse zusammenfllt72 es war den ,totemgenossen verboten1 ,sexualverkehr miteinander zu pflegen7#ab74 7#ab7 bereinstimmend mit diesem ,text lautet das ,fazit des ,totemismus1 welches ,frazer in seiner zweiten ,arbeit ber den ,gegenstand 7,the origin of ,totemism1 ,fortnightly ,review #ahii7 zieht3 ,thus1 ,totemism has commonly been treated as a primitive system both of religion and of society4 ,as a system of religion it embraces the mystic union of the savage with his totem2 as a system of society it comprises the relations in which men and women of the same totem stand to each other and to the members of other totemic groups4 ,and corresponding to these two sides of the system are two rough-and-ready tests or canons of ,totemism3 first1 the rule that a man may not kill or eat his totem animal or plant1 and second1 the rule that he may not marry or cohabit with a woman of the same totem4 7p4 #aja47 ,frazer fgt dann hinzu1 was uns mitten in die ,diskussionen ber den ,totemismus hineinfhrt3 ,whether the two sides -- the religious and the social -- have always coexisted or are essentially independent1 is a question which has been variously answered4 ,es darf uns nun auffallen1 da in dem ,code du ,totmisme1 den ,reinach aufgestellt hat1 das eine der ,haupttabu1 das der ,exogamie1 berhaupt nicht vorkommt1 whrend die ,voraussetzung des zweiten1 die ,abstammung vom ,totemtier1 nur eine beilufige ,erwhnung findet4 ,ich habe aber die ,darstellung ,reinachs1 eines um den ,gegenstand sehr verdienten ,autors1 ausgewhlt1 um auf die ,meinungsverschiedenheiten unter den ,autoren vorzubereiten1 welche uns nun beschftigen sollen4 #b4 ,je unabweisbarer die ,einsicht auftrat1 da der ,totemismus eine regelmige ,phase aller ,kulturen gebildet habe1 desto dringender wurde das ,bedrfnis1 zu einem ,verstndnis desselben zu gelangen1 die ,rtsel seines ,wesens aufzuhellen4 ,rtselhaft ist wohl alles am ,totemismus2 die entscheidenden ,fragen sind die nach der ,herkunft der ,totemabstammung1 nach der ,motivierung der ,exogamie 7respektive des durch sie vertretenen ,inzesttabu7 und nach der ,beziehung zwischen den beiden1 der ,totemorganisation und dem ,inzestverbot4 ,das ,verstndnis sollte in einem ein historisches und ein psychologisches sein1 ,auskunft geben1 unter welchen ,bedingungen sich diese eigentmliche ,institution entwickelt1 und welchen seelischen ,bedrfnissen der ,menschen sie ,ausdruck gegeben hatte4 ,meine ,leser werden nun gewi erstaunt sein zu hren1 von wie verschiedenen ,gesichtspunkten her die ,beantwortung dieser ,fragen versucht wurde1 und wie weit die ,meinungen der sachkundigen ,forscher hierber auseinandergehen4 ,es steht so ziemlich alles in ,frage1 was man allgemein ber ,totemismus und ,exogamie behaupten mchte2 auch das vorangeschickte1 aus einer von ,frazer #ahhg verffentlichten ,schrift geschpfte ,bild kann der ,kritik nicht entgehen1 eine willkrliche ,vorliebe des ,referenten auszudrcken1 und wrde heute von ,frazer selbst1 der seine ,ansichten ber den ,gegenstand wiederholt gendert hat1 beanstndet werden47#ac7 7#ac7 ,anllich einer solchen ,sinnesnderung schrieb er den schnen ,satz nieder3 ,that my conclusions on these difficult questions are final1 ,i am not so foolish as to pretend4 ,i have changed my views repeatedly1 and ,i am resolved to change them again with every change of the evidence1 for like a chameleon the candid enquirer should shift his colours with the shifting colours of the ground he treads4 ,vorrede zum ,i4 ,band von ,totemism and ,exogamy4 #aiaj4 ,es ist eine naheliegende ,annahme1 da man das ,wesen des ,totemismus und der ,exogamie am ehesten erfassen knnte1 wenn man den ,ursprngen der beiden ,institutionen nher kme4 ,dann ist aber fr die ,beurteilung der ,sachlage die ,bemerkung von ,andrew ,lang nicht zu vergessen1 da auch die primitiven ,vlker uns diese ursprnglichen ,formen der ,institutionen und die ,bedingungen fr deren ,entstehung nicht mehr aufbewahrt haben1 so da wir einzig und allein auf ,hypothesen angewiesen bleiben1 um die mangelnde ,beobachtung zu ersetzen7#ad74 ,unter den vorgebrachten ,erklrungsversuchen erscheinen einige dem ,urteil des ,psychologen von vornherein als inadquat4 ,sie sind allzu rationell und nehmen auf den ,gefhlscharakter der zu erklrenden ,dinge keine ,rcksicht4 ,andere ruhen auf ,voraussetzungen1 denen die ,beobachtung die ,besttigung versagt2 noch andere berufen sich auf ein ,material1 welches besser einer anderen ,deutung unterworfen werden sollte4 ,die ,widerlegung der verschiedenen ,ansichten hat in der ,regel wenig ,schwierigkeiten2 die ,autoren sind wie gewhnlich in der ,kritik1 die sie aneinander ben1 strker als in ihren eigenen ,produktionen4 ,ein ,non liquet ist fr die meisten der behandelten ,punkte das ,endergebnis4 ,es ist daher nicht zu verwundern1 wenn in der neuesten1 hier meist bergangenen ,literatur des ,gegenstandes das unverkennbare ,bestreben auftritt1 eine allgemeine ,lsung der totemistischen ,probleme als undurchfhrbar abzuweisen4 7,so z4 ,b4 ,goldenweiser im ,j4 of ,am4 ,folk-,lore ,,xxiii1 #aiaj4 ,referat in ,britannica ,year ,book #aiac47 ,ich habe mir gestattet1 bei der ,mitteilung dieser einander widerstreitenden ,hypothesen von deren ,zeitfolge abzusehen4 7#ad7 ,by the nature of the case1 as the origin of totemism lies far beyond our powers of historical examination or of experiment1 we must have recourse as regards this matter to conjecture1 ,a4 ,lang1 ,secret of the ,totem1 p4 #bg4 -- ,nowhere do we see absolutely primitive man1 and a totemic system in the making4 p4 #bi4 a7 ,die ,herkunft des ,totemismus4 ,die ,frage nach der ,entstehung des ,totemismus lt sich auch so formulieren3 ,wie kamen primitive ,menschen dazu1 sich 7ihre ,stmme7 nach ,tieren1 ,pflanzen1 leblosen ,gegenstnden zu benennen87#ae7 7#ae7 ,wahrscheinlich ursprnglich nur nach ,tieren4 ,der ,schotte ,mac ,lennan1 der ,totemismus und ,exogamie fr die ,wissenschaft entdeckte7#af71 enthielt sich1 eine ,ansicht ber die ,entstehung des ,totemismus zu verffentlichen4 ,nach einer ,mitteilung von ,a4 ,lang7#ag7 war er eine ,zeit lang geneigt1 den ,totemismus auf die ,sitte des ,ttowierens zurckzufhren4 ,die verlautbarten ,theorien zur ,ableitung des ,totemismus mchte ich in drei ,gruppen bringen als ,a7 nominalistische1 ,b7 soziologische1 ,c7 psychologische4 7#af7 ,the ,worship of ,animals and ,plants1 ,fortnightly ,review #ahfi-ahgj4 -- ,primitive marriage #ahfe2 beide ,arbeiten abgedruckt in ,studies in ancient ,history #ahgf4 #b4 ed4 #ahhf4 7#ag7 ,the ,secret of the ,totem4 #aije1 p4 #cd4 ,a7 ,die nominalistischen ,theorien4 ,die ,mitteilungen ber diese ,theorien werden deren ,zusammenfassung unter dem von mir gebrauchten ,titel rechtfertigen4 ,schon ,garcilaso de la ,vega1 ein ,abkmmling der peruanischen ,inka1 der im siebzehnten ,jahrhundert die ,geschichte seines ,volkes schrieb1 soll1 was ihm von totemistischen ,phnomenen bekannt war1 auf das ,bedrfnis der ,stmme1 sich durch ,namen von einander zu unterscheiden1 zurckgefhrt haben7#ah74 ,derselbe ,gedanke taucht ,jahrhunderte spter in der ,ethnology von ,a4 ,k4 ,keane auf1 die ,totem seien aus heraldic badges 7,wappenabzeichen7 hervorgegangen1 durch die ,individuen1 ,familien und ,stmme sich voneinander unterscheiden wollten7#ai74 7#ah7 ,nach ,a4 ,lang1 ,secret of the ,totem1 p4 #cd4 7#ai7 ,ibid4 ,max ,mller uerte dieselbe ,ansicht ber die ,bedeutung der ,totem in seinen ,contributions to the ,science of ,mythology7#bj74 ,ein ,totem sei #a4 ein ,clanabzeichen1 #b4 ein ,clanname1 #c4 der ,name des ,ahnherrn des ,clans1 #d4 der ,name des vom ,clan verehrten ,gegenstandes4 ,spter ,j4 ,pikler #ahii3 ,die ,menschen bedurften eines bleibenden1 schriftlich fixierbaren ,namens fr ,gemeinschaften und ,individuen 444 ,so entspringt also der ,totemismus nicht aus dem religisen1 sondern aus dem nchternen ,alltagsbedrfnis der ,menschheit4 ,der ,kern des ,totemismus1 die ,benennung1 ist eine ,folge der primitiven ,schrifttechnik4 ,der ,charakter der ,totem ist auch der von leicht darstellbaren ,schriftzeichen4 ,wenn die ,wilden aber erst den ,namen eines ,tieres trugen1 so leiteten sie daraus die ,idee einer ,verwandtschaft von diesem ,tiere ab47#ba7 7#bj7 ,nach ,a4 ,lang4 7#ba7 ,pikler und ,soml1 ,der ,ursprung des ,totemismus4 #aija4 ,die ,autoren kennzeichnen ihren ,erklrungsversuch mit ,recht als ,beitrag zur materialistischen ,geschichtstheorie4 ,herbert ,spencer7#bb7 legte gleichfalls der ,namengebung die entscheidende ,bedeutung fr die ,entstehung des ,totemismus bei4 ,einzelne ,individuen1 fhrte er aus1 htten durch ihre ,eigenschaften herausgefordert1 sie nach ,tieren zu benennen1 und seien so zu ,ehrennamen oder ,spitznamen gekommen1 welche sich auf ihre ,nachkommen fortsetzten4 ,infolge der ,unbestimmtheit und ,unverstndlichkeit der primitiven ,sprachen seien diese ,namen von den spteren ,generationen so aufgefat worden1 als seien sie ein ,zeugnis fr ihre ,abstammung von diesen ,tieren selbst4 ,der ,totemismus htte sich so als miverstndliche ,ahnenverehrung ergeben4 7#bb7 ,the origin of animal worship1 ,fortnightly ,review #ahgj4 ,prinzipien der ,soziologie4 ,i4 ,bd41 #afi bis #agf4 ,ganz hnlich1 obwohl ohne ,hervorhebung des ,miverstndnisses1 hat ,lord ,avebury 7bekannter unter seinem frheren ,namen ,sir ,john ,lubbock7 die ,entstehung des ,totemismus beurteilt3 ,wenn wir die ,tierverehrung erklren wollen1 drfen wir nicht daran vergessen1 wie hufig die menschlichen ,namen von den ,tieren entlehnt werden4 ,die ,kinder und das ,gefolge eines ,mannes1 der ,br oder ,lwe genannt wurde1 machten daraus natrlich einen ,stammesnamen4 ,daraus ergab sich1 da das ,tier selbst zu einer gewissen ,achtung und endlich ,verehrung gelangte4 ,einen1 wie es scheint1 unwiderleglichen ,einwand gegen solche ,zurckfhrung der ,totemnamen auf die ,namen von ,individuen hat ,fison vorgebracht7#bc74 ,er zeigt an den ,verhltnissen von ,australien1 da der ,totem stets das ,merkzeichen einer ,gruppe von ,menschen1 nie eines einzelnen ist4 ,wre es aber anders und der ,totem ursprnglich der ,name eines einzelnen ,menschen1 so knnte er bei dem ,system der mtterlichen ,vererbung nie auf dessen ,kinder bergehen4 7#bc7 ,kamilaroi and ,kurmai1 p4 #afe1 #ahhj 7nach ,a4 ,lang1 ,secret etc474 ,die bisher mitgeteilten ,theorien sind brigens in offenkundiger ,weise unzureichend4 ,sie erklren etwa die ,tatsache der ,tiernamen fr die ,stmme der ,primitiven1 aber niemals die ,bedeutung1 welche diese ,namengebung fr sie gewonnen hat1 das totemistische ,system4 ,die beachtenswerteste ,theorie dieser ,gruppe ist die von ,a4 ,lang in seinen ,bchern ,social origins #aijc und ,the secret of the totem #aije entwickelte4 ,sie macht immer noch die ,namengebung zum ,kern des ,problems1 aber sie verarbeitet zwei interessante psychologische ,momente und beansprucht so das ,rtsel des ,totemismus der endgiltigen ,lsung zugefhrt zu haben4 ,a4 ,lang meint1 es sei zunchst gleichgiltig1 auf welche ,weise die ,clans zu ihren ,tiernamen gekommen seien4 ,man wolle nur annehmen1 sie erwachten eines ,tages zum ,bewutsein1 da sie solche tragen1 und wuten sich keine ,rechenschaft zu geben1 woher4 ,der ,ursprung dieser ,namen sei vergessen4 ,dann wrden sie versuchen1 sich durch ,spekulation ,auskunft darber zu schaffen1 und bei ihren berzeugungen von der ,bedeutung der ,namen mten sie notwendigerweise zu all den ,ideen kommen1 die im totemistischen ,system enthalten sind4 ,namen sind fr die ,primitiven -- wie fr die heutigen ,wilden und selbst fr unsere ,kinder7#bd7 -- nicht etwa etwas ,gleichgiltiges und ,konventionelles1 wie sie uns etwa erscheinen1 sondern etwas ,bedeutungsvolles und ,wesentliches4 ,der ,name eines ,menschen ist ein ,hauptbestandteil seiner ,person1 vielleicht ein ,stck seiner ,seele4 ,die ,gleichnamigkeit mit dem ,tiere mute die ,primitiven dazu fhren1 ein geheimnisvolles und bedeutsames ,band zwischen ihren ,personen und dieser ,tiergattung anzunehmen4 ,welches ,band konnte da anders in ,betracht kommen als das der ,blutsverwandtschaft8 ,war diese aber infolge der ,namensgleichheit einmal angenommen1 so ergaben sich aus ihr als direkte ,folgen des ,bluttabu alle ,totemvorschriften mit ,einschlu der ,exogamie4 7#bd7 ,vgl4 ,imago1 ,i41 ,tabu1 p4 #cai4 ,no more than these three things -- a group animal name of unknown origin2 belief in a transcendental connection between all bearers1 human and bestial1 of the same name2 and belief in the blood superstitions -- was needed to give rise to all the totemic creeds and practices1 including exogamy4 7,secret of the ,totem1 p4 #abf47 ,langs ,erklrung ist sozusagen zweizeitig4 ,sie leitet das totemistische ,system mit psychologischer ,notwendigkeit aus der ,tatsache der ,totemnamen ab unter der ,voraussetzung1 da die ,herkunft dieser ,namengebung vergessen worden sei4 ,das andere ,stck der ,theorie sucht nun den ,ursprung dieser ,namen aufzuklren2 wir werden sehen1 da es von ganz anderem ,geprge ist4 ,dies andere ,stck der ,langschen ,theorie entfernt sich nicht wesentlich von den brigen1 die ich nominalistisch genannt habe4 ,das praktische ,bedrfnis nach ,unterscheidung ntigte die einzelnen ,stmme ,namen anzunehmen1 und darum lieen sie sich die ,namen gefallen1 die jedem ,stamm von den anderen gegeben wurden4 ,dies naming from without ist die ,eigentmlichkeit der ,langschen ,konstruktion4 ,da die ,namen1 die so zustande kamen1 von ,tieren entlehnt waren1 ist nicht weiter auffllig und braucht von den ,primitiven nicht als ,schimpf oder ,spott empfunden worden zu sein4 brigens hat ,lang die keineswegs vereinzelten ,flle aus spteren ,epochen der ,geschichte herangezogen1 in denen von auen gegebene1 ursprnglich als ,spott gemeinte ,namen von den so ,bezeichneten akzeptiert und bereitwillig getragen wurden 7,geusen1 ,whigs und ,tories74 ,die ,annahme1 da die ,entstehung dieser ,namen im ,laufe der ,zeit vergessen wurde1 verknpft dies zweite ,stck der ,langschen ,theorie mit dem vorhin dargestellten ersten4 ,b7 ,die soziologischen ,theorien4 ,s4 ,reinach1 der den berbleibseln des totemistischen ,systems in ,kult und ,sitte spterer ,perioden erfolgreich nachgesprt1 aber von ,anfang an das ,moment der ,abstammung vom ,totemtier gering geschtzt hat1 uert einmal ohne ,bedenken1 der ,totemismus scheine ihm nichts anderes zu sein als une hypertrophie de l'instinct social7#be74 7#be7 l4 c4 ,t4 ,i41 p4 #da4 ,dieselbe ,auffassung scheint das neue ,werk von ,e4 ,durkheim1 ,les formes lmentaires de la vie religieuse4 ,le systme totmique en ,australie1 #aiab1 zu durchziehen4 ,der ,totem ist der sichtbare ,reprsentant der sozialen ,religion dieser ,vlker4 ,er verkrpert die ,gemeinschaft1 welche der eigentliche ,gegenstand der ,verehrung ist4 ,andere ,autoren haben nach nherer ,begrndung fr diese ,beteiligung der sozialen ,triebe an der ,bildung der totemistischen ,institutionen gesucht4 ,so hat ,a4 ,c4 ,haddon angenommen1 da jeder primitive ,stamm ursprnglich von einer besonderen ,tier- oder ,pflanzenart lebte1 vielleicht auch mit diesem ,nahrungsmittel ,handel trieb und ihn anderen ,stmmen im ,austausch zufhrte4 ,so konnte es nicht fehlen1 da der ,stamm den anderen unter dem ,namen des ,tieres1 welches fr ihn eine so wichtige ,rolle spielte1 bekannt wurde4 ,gleichzeitig mute sich bei diesem ,stamm eine besondere ,vertrautheit mit dem betreffenden ,tier und eine ,art von ,interesse fr dasselbe entwickeln1 welches aber auf kein anderes psychisches ,motiv als auf das elementarste und dringendste der menschlichen ,bedrfnisse1 den ,hunger1 gegrndet war7#bf74 7#bf7 ,address to the ,anthropological ,section1 ,british ,association ,belfast #aijb4 ,nach ,frazer l4 c4 ,t4 ,,iv41 p4 #ej u4 ff4 ,die ,einwendungen gegen diese rationalste aller ,totemtheorien besagen1 da ein solcher ,zustand der ,ernhrung bei den ,primitiven nirgends gefunden werde und wahrscheinlich niemals bestanden habe4 ,die ,wilden seien omnivor und zwar um so mehr1 je niedriger sie stehen4 ,ferner sei es nicht zu verstehen1 wie aus solcher ausschlielicher ,dit sich ein fast religises ,verhltnis zu dem ,totem entwickelt haben konnte1 das in der absoluten ,enthaltung von der ,vorzugsnahrung gipfelte4 ,die erste der drei ,theorien1 welche ,frazer ber die ,entstehung des ,totemismus ausgesprochen1 war eine psychologische2 sie wird an anderer ,stelle berichtet werden4 ,die zweite hier zu besprechende ,theorie ,frazers entstand unter dem ,eindruck der bedeutungsvollen ,publikation zweier ,forscher ber die ,eingebornen von ,zentralaustralien7#bg74 7#bg7 ,the native tribes of ,central ,australia von ,baldwin ,spencer und ,h4 ,j4 ,gillen1 ,london #ahia4 ,spencer und ,gillen beschrieben bei einer ,gruppe von ,stmmen1 der sogenannten ,aruntanation1 eine ,reihe von eigentmlichen ,einrichtungen1 ,gebruchen und ,ansichten und ,frazer schlo sich ihrem ,urteil an1 da diese ,besonderheiten als ,zge eines primren ,zustandes zu betrachten seien und ber den ersten und eigentlichen ,sinn des ,totemismus ,aufschlu geben knnen4 ,diese ,eigentmlichkeiten sind bei dem ,aruntastamm selbst 7einem ,teil der ,aruntanation7 folgende3 #a4 ,sie haben die ,gliederung in ,totemclans1 aber der ,totem wird nicht erblich bertragen1 sondern 7auf spter mitzuteilende ,weise7 individuell bestimmt4 #b4 ,die ,totemclans sind nicht exogam1 die ,heiratsbeschrnkungen werden durch eine hoch entwickelte ,gliederung in ,heiratsklassen hergestellt1 welche mit den ,totem nichts zu tun haben4 #c4 ,die ,funktion der ,totemclans besteht in der ,ausfhrung einer ,zeremonie1 welche auf exquisit magische ,weise die ,vermehrung des ebaren ,totemobjekts bezweckt 7diese ,zeremonie heit ,intichiuma74 #d4 ,die ,arunta haben eine eigenartige ,konzeptions- und ,wiedergeburtstheorie4 ,sie nehmen an1 da an bestimmten ,stellen ihres ,landes die ,geister der ,verstorbenen desselben ,totem auf ihre ,wiedergeburt warten und in den ,leib der ,frauen eindringen1 die jene ,stellen passieren4 ,wird ein ,kind geboren1 so gibt die ,mutter an1 auf welcher ,geistersttte sie ihr ,kind empfangen zu haben glaubt4 ,danach wird der ,totem des ,kindes bestimmt4 ,es wird ferner angenommen1 da die ,geister 7der ,verstorbenen1 wie der ,wiedergeborenen7 an eigentmliche ,steinamulette gebunden sind 7,namens ,churinga71 welche an jenen ,sttten gefunden werden4 ,zwei ,momente scheinen ,frazer zum ,glauben bewogen zu haben1 da man in den ,einrichtungen der ,arunta die lteste ,form des ,totemismus aufgefunden habe4 ,erstens die ,existenz gewisser ,mythen1 welche behaupteten1 da die ,ahnen der ,arunta sich regelmig von ihrem ,totem genhrt und keine anderen ,frauen als die aus ihrem eigenen ,totem geheiratet htten4 ,zweitens die anscheinende ,zurcksetzung des ,geschlechtsaktes in ihrer ,konzeptionstheorie4 ,menschen1 die noch nicht erkannt hatten1 da die ,empfngnis die ,folge des ,geschlechtsverkehrs sei1 drfte man wohl als die zurckgebliebensten und primitivsten unter den heute lebenden ansehen4 ,indem ,frazer sich fr die ,beurteilung des ,totemismus an die ,intichiumazeremonie hielt1 erschien ihm das totemistische ,system auf einmal in gnzlich verndertem ,lichte als eine durchweg praktische ,organisation zur ,bestreitung der natrlichsten ,bedrfnisse des ,menschen 7vgl4 oben ,haddon77#bh74 ,das ,system war einfach ein groartiges ,stck von cooperative magic4 ,die ,primitiven bildeten sozusagen einen magischen ,produktions- und ,konsumverein4 ,jeder ,totemclan hatte die ,aufgabe bernommen1 fr die ,reichlichkeit eines gewissen ,nahrungsmittels zu sorgen4 ,wenn es sich um nicht ebare ,totem handelte1 wie um schdliche ,tiere1 um ,regen1 ,wind u4 dgl41 so war die ,pflicht des ,totemclans1 dieses ,stck ,natur zu beherrschen und dessen ,schdlichkeit abzuwehren4 ,die ,leistungen eines jeden ,clans kamen allen anderen zugute4 ,da der ,clan von seinem ,totem nichts oder nur sehr wenig essen durfte1 so beschaffte er dieses wertvolle ,gut fr die anderen und wurde dafr von ihnen mit dem versorgt1 was sie selbst als ihre soziale ,totempflicht zu besorgen hatten4 ,im ,lichte dieser durch die ,intichiumazeremonie vermittelten ,auffassung wollte es ,frazer scheinen1 als wre man durch das ,verbot1 von seinem ,totem zu essen1 verblendet worden1 die wichtigere ,seite des ,verhltnisses zu vernachlssigen1 nmlich das ,gebot1 mglichst viel von dem ebaren ,totem fr den ,bedarf der anderen herbeizuschaffen4 7#bh7 ,there is nothing vague or mystical about it1 nothing of that metaphysical haze which some writers love to conjure up over the humble beginnings of human speculation but which is utterly foreign to the simple1 sensuous1 and concrete modes of the savage 7,totemism and ,exogamy1 ,i41 p4 #aag74 ,frazer nahm die ,tradition der ,arunta an1 da jeder ,totemclan sich ursprnglich ohne ,einschrnkung von seinem ,totem genhrt habe4 ,dann bereitete es ,schwierigkeiten1 die folgende ,entwicklung zu verstehen1 die sich damit begngte1 den ,totem fr andere zu sichern1 whrend man selbst auf seinen ,genu fast verzichtete4 ,er nahm dann an1 diese ,einschrnkung sei keineswegs aus einer ,art von religisem ,respekt hervorgegangen1 sondern vielleicht aus der ,beobachtung1 da kein ,tier seinesgleichen zu verzehren pflege1 so da dieser ,abbruch der ,identifizierung mit dem ,totem der ,macht1 die man ber denselben zu erlangen wnschte1 ,schaden brchte4 ,oder aus einem ,bestreben1 sich das ,wesen geneigt zu machen1 indem man es selbst verschonte4 ,frazer verhehlte sich aber die ,schwierigkeiten dieser ,erklrung nicht7#bi7 und ebensowenig getraute er sich anzugeben1 auf welchem ,wege die von den ,mythen der ,arunta behauptete ,gewohnheit1 innerhalb des ,totem zu heiraten1 sich zur ,exogamie gewandelt habe4 7#bi7 l4 c4 p4 #abj4 ,die auf das ,intichiuma gegrndete ,theorie ,frazers steht und fllt mit der ,anerkennung der primitiven ,natur der ,aruntainstitutionen4 ,es scheint aber unmglich1 diese letztere gegen die von ,durkheim7#cj7 und ,lang7#ca7 vorgebrachten ,einwendungen zu halten4 ,die ,arunta scheinen vielmehr die entwickeltsten der australischen ,stmme zu sein1 eher ein ,auflsungsstadium als den ,beginn des ,totemismus zu reprsentieren4 ,die ,mythen1 welche auf ,frazer so groen ,eindruck gemacht haben1 weil sie im ,gegensatz zu den heute herrschenden ,institutionen die ,freiheit betonen vom ,totem zu essen und innerhalb des ,totem zu heiraten1 wrden sich uns leicht als ,wunschphantasien erklren1 welche in die ,vergangenheit projiziert sind1 hnlich wie der ,mythus vom goldenen ,zeitalter4 7#cj7 ,l'anne sociologique1 ,t4 ,i41 ,v41 ,,viii4 und an anderen ,stellen4 ,s4 besonders die ,abhandlung ,sur le totmisme1 ,t4 ,v41 #aija4 7#ca7 ,social ,origins und ,secret of the ,totem4 ,c7 ,die psychologischen ,theorien4 ,die erste psychologische ,theorie ,frazers1 noch vor seiner ,bekanntschaft mit den ,beobachtungen von ,spencer und ,gillen geschaffen1 ruhte auf dem ,glauben an die uerliche ,seele7#cb74 ,der ,totem sollte einen sicheren ,zufluchtsort fr die ,seele darstellen1 an dem sie deponiert wird1 um den ,gefahren1 die sie bedrohen1 entzogen zu bleiben4 ,wenn der ,primitive seine ,seele in seinem ,totem untergebracht hatte1 so war er selbst unverletzlich und natrlich htete er sich1 den ,trger seiner ,seele selbst zu beschdigen4 ,da er aber nicht wute1 welches ,individuum der ,tierart sein ,seelentrger war1 lag es ihm nahe1 die ganze ,art zu verschonen4 ,frazer hat diese ,ableitung des ,totemismus aus dem ,seelenglauben spter selbst aufgegeben4 7#cb7 ,the ,golden ,bough ,,ii41 p4 #ccb4 ,als er mit den ,beobachtungen von ,spencer und ,gillen bekannt wurde1 stellte er die andere soziologische ,theorie des ,totemismus auf1 welche eben vorhin mitgeteilt wurde1 aber er fand dann selbst1 da das ,motiv1 aus dem er den ,totemismus abgeleitet1 allzu rationell sei und da er dabei eine soziale ,organisation vorausgesetzt habe1 die allzu kompliziert sei1 als da man sie primitiv heien drfe7#cc74 ,die magischen ,kooperativgesellschaften erschienen ihm jetzt eher als spte ,frchte denn als ,keime des ,totemismus4 ,er suchte ein einfacheres ,moment1 einen primitiven ,aberglauben1 hinter diesen ,bildungen1 um aus ihm die ,entstehung des ,totemismus abzuleiten4 ,dieses ursprngliche ,moment fand er dann in der merkwrdigen ,konzeptionstheorie der ,arunta4 7#cc7 ,it is unlikely that a community of savages should deliberately parcel out the realm of nature into provinces1 assign each province to a particular band of magicians1 and bid all the bands to work their magic and weave their spells for the common good4 ,t4 and ,ex4 ,,iv41 p4 #eg4 ,die ,arunta heben1 wie bereits erwhnt1 den ,zusammenhang der ,konzeption mit dem ,geschlechtsakt auf4 ,wenn ein ,weib sich ,mutter fhlt1 so ist in diesem ,augenblick einer der auf ,wiedergeburt lauernden ,geister von der nchstliegenden ,geistersttte in ihren ,leib eingedrungen und wird von ihr als ,kind geboren4 ,dies ,kind hat denselben ,totem wie alle an der gewissen ,stelle lauernden ,geister4 ,diese ,konzeptionstheorie kann den ,totemismus nicht erklren1 denn sie setzt den ,totem voraus4 ,aber wenn man einen ,schritt weiter zurckgehen und annehmen will1 da das ,weib ursprnglich geglaubt1 das ,tier1 die ,pflanze1 der ,stein1 das ,objekt1 welches ihre ,phantasie in dem ,moment beschftigte1 da sie sich zuerst ,mutter fhlte1 sei wirklich in sie eingedrungen und werde dann von ihr in menschlicher ,form geboren1 dann wre die ,identitt eines ,menschen mit seinem ,totem durch den ,glauben der ,mutter wirklich begrndet1 und alle weiteren ,totemgebote 7mit ,ausschlu der ,exogamie7 lieen sich leicht daraus ableiten4 ,der ,mensch wrde sich weigern1 von diesem ,tier1 dieser ,pflanze zu essen1 weil er damit gleichsam sich selbst essen wrde4 ,er wrde sich aber veranlat finden1 gelegentlich in zeremoniser ,weise etwas von seinem ,totem zu genieen1 weil er dadurch seine ,identifizierung mit dem ,totem1 welche das ,wesentliche am ,totemismus ist1 verstrken knnte4 ,beobachtungen von ,w4 ,h4 ,r4 ,rivers an den ,eingeborenen der ,banksinseln schienen die direkte ,identifizierung der ,menschen mit ihrem ,totem auf ,grund einer solchen ,konzeptionstheorie zu erweisen7#cd74 7#cd7 ,t4 and ,ex4 ,,ii41 p4 #hi und ,,iv41 p4 #ei4 ,die letzte ,quelle des ,totemismus wre also die ,unwissenheit der ,wilden ber den ,proze1 wie ,menschen und ,tiere ihr ,geschlecht fortpflanzen4 ,des besonderen die ,unkenntnis der ,rolle1 welche das ,mnnchen bei der ,befruchtung spielt4 ,diese ,unkenntnis mu erleichtert werden durch das lange ,intervall1 welches sich zwischen den befruchtenden ,akt und die ,geburt des ,kindes 7oder das ,verspren der ersten ,kindsbewegungen7 einschiebt4 ,der ,totemismus ist daher eine ,schpfung nicht des mnnlichen1 sondern des weiblichen ,geistes4 ,die ,gelste 7sick fancies7 des schwangeren ,weibes sind die ,wurzel desselben4 ,anything indeed that struck a woman at that mysterious moment of her life when she first knows herself to be a mother might easily be identified by her with the child in her womb4 ,such maternal fancies1 so natural and seemingly so universal1 appear to be the root of totemism7#ce74 7#ce7 l4 c4 ,,iv41 p4 #fc4 ,der ,haupteinwand gegen diese dritte ,frazersche ,theorie ist derselbe1 der bereits gegen die zweite1 soziologische1 vorgebracht wurde4 ,die ,arunta scheinen sich von den ,anfngen des ,totemismus weit weg entfernt zu haben4 ,ihre ,verleugnung der ,vaterschaft scheint nicht auf primitiver ,unwissenheit zu beruhen2 sie haben selbst in manchen ,stcken vterliche ,vererbung4 ,sie scheinen die ,vaterschaft einer ,art von ,spekulation geopfert zu haben1 welche die ,ahnengeister zu ,ehren bringen will7#cf74 ,wenn sie den ,mythus der unbefleckten ,empfngnis durch den ,geist zur allgemeinen ,konzeptionstheorie erheben1 darf man darum ihnen ,unwissenheit ber die ,bedingungen der ,fortpflanzung ebensowenig zumuten1 wie den alten ,vlkern um die ,zeit der ,entstehung der christlichen ,mythen4 7#cf7 ,that belief is a philosophy far from primitive4 ,a4 ,lang1 ,secret of the ,totem1 p4 #aib4 ,eine andere psychologische ,theorie der ,herkunft des ,totemismus hat der ,hollnder ,g4 ,a4 ,wilcken aufgestellt4 ,sie stellt eine ,verknpfung des ,totemismus mit der ,seelenwanderung her4 ,dasjenige ,tier1 in welches die ,seelen der ,toten nach allgemeinem ,glauben bergingen1 wurde zum ,blutsverwandten1 ,ahnherrn und als solcher verehrt4 ,aber der ,glauben an die ,tierwanderung der ,seelen mag eher aus dem ,totemismus abgeleitet sein als umgekehrt7#cg74 7#cg7 ,frazer1 ,t4 and ,ex4 ,,iv41 p4 #de u4 ff4 ,eine andere ,theorie des ,totemismus wird von ausgezeichneten amerikanischen ,ethnologen1 ,fr4 ,boas1 ,hill-,tout u4 a41 vertreten4 ,sie geht von den ,beobachtungen an totemistischen ,indianerstmmen aus und behauptet1 der ,totem sei ursprnglich der ,schutzgeist eines ,ahnen1 den dieser durch einen ,traum erworben und auf seine ,nachkommenschaft vererbt habe4 ,wir haben schon frher gehrt1 welche ,schwierigkeiten die ,ableitung des ,totemismus aus der ,vererbung von einem einzelnen her bietet2 berdies sollen die australischen ,beobachtungen die ,zurckfhrung des ,totem auf den ,schutzgeist keineswegs untersttzen7#ch74 7#ch7 ,frazer1 l4 c4 p4 #dh4 ,fr die letzte der psychologischen ,theorien1 die von ,wundt ausgesprochene1 sind die beiden ,tatsachen entscheidend geworden1 da erstens das ursprngliche ,totemobjekt und das dauernd verbreitetste das ,tier ist1 und da zweitens unter den ,totemtieren wieder die ursprnglichsten mit ,seelentieren zusammenfallen7#ci74 ,seelentiere1 wie ,vgel1 ,schlange1 ,eidechse1 ,maus eignen sich durch ihre schnelle ,beweglichkeit1 ihren ,flug in der ,luft1 durch andere berraschung und ,grauen erregende ,eigenschaften dazu als die ,trger der den ,krper verlassenden ,seele erkannt zu werden4 ,das ,totemtier ist ein ,abkmmling der ,tierverwandlungen der ,hauchseele4 ,so mndet hier fr ,wundt der ,totemismus unmittelbar in den ,seelenglauben oder ,animismus ein4 7#ci7 ,wundt1 ,elemente der ,vlkerpsychologie1 p4 #aij4 b7 und c7 ,die ,herkunft der ,exogamie und ihre ,beziehung zum ,totemismus4 ,ich habe die ,theorien des ,totemismus mit einiger ,ausfhrlichkeit vorgebracht und mu dennoch befrchten1 da ich deren ,eindruck durch die immerhin notwendige ,verkrzung geschadet habe4 ,in betreff der weiteren ,fragen nehme ich mir im ,interesse des ,lesers die ,freiheit einer noch weitergehenden ,zusammendrngung4 ,die ,diskussionen ber die ,exogamie der ,totemvlker werden durch die ,natur des dabei verwerteten ,materials besonders kompliziert und unbersehbar2 man knnte sagen verworren4 ,die ,ziele dieser ,abhandlung gestatten es auch1 da ich mich hier auf ,hervorhebung einiger ,richtlinien beschrnke und fr eine grndlichere ,verfolgung des ,gegenstandes auf die mehrmals zitierten eingehenden ,fachschriften verweise4 ,die ,stellung eines ,autors zu den ,problemen der ,exogamie ist natrlich nicht unabhngig von seiner ,parteinahme fr diese oder jene ,totemtheorie4 ,einige von diesen ,erklrungen des ,totemismus lassen jede ,anknpfung an die ,exogamie vermissen1 so da die beiden ,institutionen glatt auseinanderfallen4 ,so stehen hier zwei ,anschauungen einander gegenber1 die eine1 welche den ursprnglichen ,anschein festhalten will1 die ,exogamie sei ein wesentliches ,stck des totemistischen ,systems1 und eine andere1 welche einen solchen ,zusammenhang bestreitet und an ein zuflliges ,zusammentreffen der beiden ,zge ltester ,kulturen glaubt4 ,frazer hat in seinen spteren ,arbeiten diesen letzteren ,standpunkt mit ,entschiedenheit vertreten4 ,i must request the reader to bear constantly in mind that the two institutions of totemism and exogamy are fundamentally distinct in origin and nature though they have accidentally crossed and blended in many tribes4 7,t4 and ,ex41 ,i41 ,vorrede ,,xii47 ,er warnt direkt vor der gegenteiligen ,ansicht als einer ,quelle unendlicher ,schwierigkeiten und ,miverstndnisse4 ,im ,gegensatz hiezu haben andere ,autoren den ,weg gefunden1 die ,exogamie als notwendige ,folge der totemistischen ,grundanschauungen zu begreifen4 ,durkheim hat in seinen ,arbeiten7#dj7 ausgefhrt1 wie das an den ,totem geknpfte ,tabu das ,verbot mit sich bringen mute1 ein ,weib des nmlichen ,totem zum geschlechtlichen ,verkehr zu gebrauchen4 ,der ,totem ist von demselben ,blut wie der ,mensch1 und darum verbietet der ,blutbann 7mit ,rcksicht auf ,defloration und ,menstruation7 den sexuellen ,verkehr mit dem ,weibe1 das demselben ,totem angehrt7#da74 ,a4 ,lang1 der sich hierin ,durkheim anschliet1 meint sogar1 es bedurfte nicht des ,bluttabu1 um das ,verbot der ,frauen des gleichen ,stammes zu bewirken7#db74 ,das allgemeine ,totemtabu1 welches z4 ,b4 verbietet1 im ,schatten des ,totembaumes zu sitzen1 wrde hiefr hingereicht haben4 ,a4 ,lang verficht brigens auch eine andere ,ableitung der ,exogamie 7s4 unten7 und lt es zweifelhaft1 wie sich diese beiden ,erklrungen zueinander verhalten4 7#dj7 ,l'anne sociologique #ahih-aijd4 7#da7 ,s4 die ,kritik der ,errterungen ,durkheims bei ,frazer4 ,t4 and ,ex41 ,,iv41 p4 #aja4 7#db7 ,secret etc41 p4 #abe4 ,in betreff der zeitlichen ,verhltnisse huldigt die ,mehrzahl der ,autoren der ,ansicht1 der ,totemismus sei die ltere ,institution1 die ,exogamie spter hinzugekommen7#dc74 7#dc7 ,z4 ,b4 ,frazer1 l4 c4 ,,iv41 p4 #ge3 ,the totemic clan is a totally different social organism from the exogamous class1 and we have good grounds for thinking that it is far older4 ,unter den ,theorien1 welche die ,exogamie unabhngig vom ,totemismus erklren wollen1 seien nur einige hervorgehoben1 welche die verschiedenen ,einstellungen der ,autoren zum ,inzestproblem erlutern4 ,mac ,lennan7#dd7 hatte die ,exogamie in geistreicher ,weise aus den berresten von ,sitten erraten1 welche auf ehemaligen ,frauenraub hindeuteten4 ,er nahm nun an1 da es in ,urzeiten allgemein gebruchlich gewesen sei1 sich das ,weib aus einem fremden ,stamm zu holen1 und die ,heirat mit einem ,weib aus dem eigenen ,stamm sei allmhlich unerlaubt geworden1 weil sie ungewhnlich war7#de74 ,das ,motiv fr diese ,gewohnheit der ,exogamie suchte er in einem ,frauenmangel jener primitiven ,stmme1 der sich aus dem ,gebrauch1 die meisten weiblichen ,kinder bei der ,geburt zu tten1 ergeben hatte4 ,wir haben es hier nicht mit der ,nachprfung zu tun1 ob die tatschlichen ,verhltnisse die ,annahmen ,mac ,lennans besttigen4 ,weit mehr interessiert uns das ,argument1 da es unter den ,voraussetzungen des ,autors doch unerklrlich bliebe1 warum sich die mnnlichen ,mitglieder des ,stammes auch die wenigen ,frauen aus ihrem ,blut unzugnglich machen sollten1 und die ,art1 wie hier das ,inzestproblem gnzlich beiseite gelassen wird7#df74 7#dd7 ,primitive marriage #ahfe4 7#de7 ,improper because it was unusual4 7#df7 ,frazer1 l4 c4 ,,iv41 p4 #gc bis #ib4 ,im ,gegensatz hiezu und offenbar mit mehr ,recht haben andere ,forscher die ,exogamie als eine ,institution zur ,verhtung des ,inzests erfat7#dg74 7#dg7 ,vgl4 ,imago ,i43 ,die ,inzestscheu4 berblickt man die allmhlich wachsende ,komplikation der australischen ,heiratsbeschrnkungen1 so kann man nicht anders als der ,ansicht von ,morgan1 ,frazer1 ,howitt1 ,baldwin ,spencer7#dh7 beistimmen1 da diese ,einrichtungen das ,geprge zielbewuter ,absicht 7deliberate design nach ,frazer7 an sich tragen1 und da sie das erreichen sollten1 was sie tatschlich geleistet haben4 ,in no other way does it seem possible to explain in all its details a system at once so complex and so regular7#di74 7#dh7 ,morgan1 ,ancient ,society #ahgg4 -- ,frazer1 ,t4 and ,ex4 ,,iv41 p4 #aje ff4 7#di7 ,frazer1 l4 c4 p4 #ajf4 ,es ist interessant hervorzuheben1 da die ersten der durch die ,einfhrung von ,heiratsklassen erzeugten ,beschrnkungen die ,sexualfreiheit der jngeren ,generation1 also den ,inzest von ,geschwistern und von ,shnen mit ihrer ,mutter trafen1 whrend der ,inzest zwischen ,vater und ,tochter erst durch weitergehende ,maregeln aufgehoben wurde4 ,die ,zurckfhrung der exogamischen ,sexualbeschrnkungen auf gesetzgeberische ,absicht leistet aber nichts fr das ,verstndnis des ,motivs1 welches diese ,institutionen geschaffen hat4 ,woher stammt in letzter ,auflsung die ,inzestscheu1 welche als die ,wurzel der ,exogamie erkannt werden mu8 ,es ist offenbar nicht gengend1 sich zur ,erklrung der ,inzestscheu auf eine instinktive ,abneigung gegen sexuellen ,verkehr unter ,blutsverwandten1 d4 h4 also auf die ,tatsache der ,inzestscheu zu berufen1 wenn die soziale ,erfahrung nachweist1 da der ,inzest diesem ,instinkt zum ,trotz kein seltenes ,vorkommnis selbst in unserer heutigen ,gesellschaft ist1 und wenn die historische ,erfahrung ,flle kennen lehrt1 in denen die inzestuse ,ehe bevorzugten ,personen zur ,vorschrift gemacht wurde4 ,westermarck7#ej7 machte zur ,erklrung der ,inzestscheu geltend1 da zwischen ,personen1 die von ,kindheit an beisammen leben1 eine angeborene ,abneigung gegen den ,geschlechtsverkehr herrscht1 und da dieses ,gefhl1 da diese ,personen in der ,regel blutsverwandt sind1 in ,sitte und ,gesetz einen natrlichen ,ausdruck findet durch den ,abscheu vor dem ,geschlechtsumgang unter nahen ,verwandten4 ,havelock ,ellis bestritt zwar den triebhaften ,charakter dieser ,abneigung in seinen ,studies in the psychology of sex1 trat aber sonst im wesentlichen derselben ,erklrung bei1 indem er uerte3 das normale ,unterbleiben des ,zutagetretens des ,paarungstriebes dort1 wo es sich um ,brder und ,schwestern oder um von ,kindheit auf beisammenlebende ,mdchen und ,knaben handelt1 ist eine rein negative ,erscheinung1 welche daher kommt1 da unter jenen ,umstnden die den ,paarungstrieb erweckenden ,vorbedingungen durchaus fehlen mssen 444 ,zwischen ,personen1 die von ,kindheit zusammen aufgewachsen sind1 hat die ,gewhnung alle sinnlichen ,reize des ,sehens1 des ,hrens und der ,berhrung abgestumpft1 in die ,bahn einer ruhigen ,zuneigung gelenkt und ihrer ,macht beraubt1 die zur ,erzeugung geschlechtlicher ,tumeszenz erforderliche ntige erethistische ,erregung hervorzurufen4 7#ej7 ,ursprung und ,entwicklung der ,moralbegriffe4 ,,ii4 ,die ,ehe4 #aiji4 ,dort auch die ,verteidigung des ,autors gegen ihm bekannt gewordene ,einwendungen4 ,es erscheint mir sehr merkwrdig1 da ,westermarck diese angeborene ,abneigung gegen den ,geschlechtsverkehr mit ,personen1 mit denen man die ,kindheit geteilt hat1 gleichzeitig als psychische ,reprsentanz der biologischen ,tatsache ansieht1 da ,inzucht eine ,schdigung der ,gattung bedeutet4 ,ein derartiger biologischer ,instinkt wrde in seiner psychologischen uerung kaum so weit irregehen1 da er anstatt der fr die ,fortpflanzung schdlichen ,blutsverwandten die in dieser ,hinsicht ganz harmlosen ,haus- und ,herdgenossen trfe4 ,ich kann es mir aber auch nicht versagen1 die ganz ausgezeichnete ,kritik mitzuteilen1 welche ,frazer der ,behauptung von ,westermarck entgegenstellt4 ,frazer findet es unbegreiflich1 da das sexuelle ,empfinden sich heute so gar nicht gegen den ,verkehr mit ,herdgenossen strubt1 whrend die ,inzestscheu1 die nur ein ,abkmmling von diesem ,struben sein soll1 gegenwrtig so bermchtig angewachsen ist4 ,tiefer dringen aber andere ,bemerkungen ,frazers1 die ich unverkrzt hieher setze1 weil sie im ,wesen mit den in meinem ,aufsatz ber das ,tabu entwickelten ,argumenten zusammentreffen4 ,es ist nicht leicht einzusehen1 warum ein tief wurzelnder menschlicher ,instinkt die ,verstrkung durch ein ,gesetz bentigen sollte4 ,es gibt kein ,gesetz1 welches den ,menschen befiehlt zu essen und zu trinken1 oder ihnen verbietet1 ihre ,hnde ins ,feuer zu stecken4 ,die ,menschen essen und trinken und halten ihre ,hnde vom ,feuer weg1 instinktgem1 aus ,angst vor natrlichen und nicht vor gesetzlichen ,strafen1 die sie sich durch ,beleidigung dieser ,triebe zuziehen wrden4 ,das ,gesetz verbietet den ,menschen nur1 was sie unter dem ,drngen ihrer ,triebe ausfhren knnten4 ,was die ,natur selbst verbietet und bestraft1 das braucht nicht erst das ,gesetz zu verbieten und zu strafen4 ,wir drfen daher auch ruhig annehmen1 da ,verbrechen1 die durch ein ,gesetz verboten werden1 ,verbrechen sind1 die viele ,menschen aus natrlichen ,neigungen gerne begehen wrden4 ,wenn es keine solche ,neigung gbe1 kmen keine solchen ,verbrechen vor1 und wenn solche ,verbrechen nicht begangen wrden1 wozu brauchte man sie zu verbieten8 ,anstatt also aus dem gesetzlichen ,verbot des ,inzests zu schlieen1 da eine natrliche ,abneigung gegen den ,inzest besteht1 sollten wir eher den ,schlu ziehen1 da ein natrlicher ,instinkt zum ,inzest treibt1 und da1 wenn das ,gesetz diesen ,trieb wie andere natrliche ,triebe unterdrckt1 dies seinen ,grund in der ,einsicht zivilisierter ,menschen hat1 da die ,befriedigung dieser natrlichen ,triebe der ,gesellschaft ,schaden bringt7#ea74 7#ea7 l4 c41 p4 #ig4 ,ich kann dieser kostbaren ,argumentation ,frazers noch hinzufgen1 da die ,erfahrungen der ,psychoanalyse die ,annahme einer angeborenen ,abneigung gegen den ,inzestverkehr vollends unmglich machen4 ,sie haben im ,gegenteile gelehrt1 da die ersten sexuellen ,regungen des jugendlichen ,menschen regelmig inzestuser ,natur sind1 und da solche verdrngte ,regungen als ,triebkrfte der spteren ,neurosen eine kaum zu berschtzende ,rolle spielen4 ,die ,auffassung der ,inzestscheu als eines angeborenen ,instinktes mu also fallen gelassen werden4 ,nicht besser steht es um eine andere ,ableitung des ,inzestverbotes1 welche sich zahlreicher ,anhnger erfreut1 um die ,annahme1 da die primitiven ,vlker frhzeitig bemerkt haben1 mit welchen ,gefahren die ,inzucht ihr ,geschlecht bedrohe1 und da sie darum in bewuter ,absicht das ,inzestverbot erlassen htten4 ,die ,einwendungen gegen diesen ,erklrungsversuch drngen einander7#eb74 ,nicht nur1 da das ,inzestverbot lter sein mu als alle ,haustierwirtschaft1 an welcher der ,mensch ,erfahrungen ber die ,wirkung der ,inzucht auf die ,eigenschaften der ,rasse machen konnte1 sondern die schdlichen ,folgen der ,inzucht sind auch heute noch nicht ber jeden ,zweifel sichergestellt und beim ,menschen nur schwer nachweisbar4 ,ferner macht alles1 was wir ber die heutigen ,wilden wissen1 es sehr unwahrscheinlich1 da die ,gedanken ihrer entferntesten ,ahnen bereits mit der ,verhtung von ,schden fr ihre sptere ,nachkommenschaft beschftigt waren4 ,es klingt fast lcherlich1 wenn man diesen ohne jeden ,vorbedacht lebenden ,menschenkindern hygienische und eugenische ,motive zumuten will1 wie sie in unserer heutigen ,kultur noch kaum ,bercksichtigung gefunden haben7#ec74 7#eb7 ,vgl4 ,durkheim1 ,la prohibition de l',inceste4 ,l'anne sociologique4 ,i41 #ahif_/ig4 7#ec7 ,ch4 ,darwin meint von den ,wilden3 they are not likely to reflect on distant evils to their progeny4 ,endlich wird man auch geltend machen mssen1 da das aus praktisch hygienischen ,motiven gegebene ,verbot der ,inzucht als eines die ,rasse schwchenden ,momentes ganz unangemessen erscheint1 um den tiefen ,abscheu zu erklren1 welcher sich in unserer ,gesellschaft gegen den ,inzest erhebt4 ,wie ich an anderer ,stelle dargetan habe7#ed71 erscheint diese ,inzestscheu bei den heute lebenden primitiven ,vlkern eher noch reger und strker als bei den zivilisierten4 7#ed7 ,imago1 ,i41 l4 c4 ,whrend man erwarten konnte1 auch fr die ,ableitung der ,inzestscheu die ,wahl zu haben zwischen soziologischen1 biologischen und psychologischen ,erklrungsmglichkeiten1 wobei noch die psychologischen ,motive vielleicht als ,reprsentanz von biologischen ,mchten zu wrdigen wren1 sieht man sich am ,ende der ,untersuchung gentigt1 dem resignierten ,ausspruch ,frazers beizutreten3 ,wir kennen die ,herkunft der ,inzestscheu nicht und wissen selbst nicht1 worauf wir raten sollen4 ,keine der bisher vorgebrachten ,lsungen des ,rtsels erscheint uns befriedigend7#ee74 7#ee7 ,thus the ultimate origin of exogamy and with it the law of incest -- since exogamy was devised to prevent incest -- remains a problem nearly as dark as ever4 ,t4 and ,ex4 ,i41 p4 #afe4 ,ich mu noch eines ,versuches erwhnen1 die ,entstehung der ,inzestscheu zu erklren1 welcher von ganz anderer ,art ist als die bisher betrachteten4 ,man knnte ihn als eine historische ,ableitung bezeichnen4 ,dieser ,versuch knpft an eine ,hypothese von ,ch4 ,darwin ber den sozialen ,urzustand des ,menschen an4 ,darwin schlo aus den ,lebensgewohnheiten der hheren ,affen1 da auch der ,mensch ursprnglich in kleinen ,horden gelebt habe1 innerhalb welcher die ,eifersucht des ltesten und strksten ,mnnchens die sexuelle ,promiskuitt verhinderte4 ,wir knnen in der ,tat1 nach dem was wir von der ,eifersucht aller mnnlichen ,sugetiere wissen1 von denen viele mit speziellen ,waffen zum ,kmpfen mit ihren ,nebenbuhlern bewaffnet sind1 schlieen1 da allgemeine ,vermischung der ,geschlechter im ,naturzustande uerst unwahrscheinlich ist 444 ,wenn wir daher im ,strome der ,zeit weit genug zurckblicken und nach den sozialen ,gewohnheiten des ,menschen1 wie er jetzt existiert1 schlieen1 ist die wahrscheinlichste ,ansicht die1 da der ,mensch ursprnglich in kleinen ,gesellschaften lebte1 jeder ,mann mit einer ,frau oder1 hatte er die ,macht1 mit mehreren1 welche er eiferschtig gegen alle anderen ,mnner verteidigte4 ,oder er mag kein soziales ,tier gewesen sein und doch mit mehreren ,frauen fr sich allein gelebt haben wie der ,gorilla2 denn alle ,eingebornen stimmen darin berein1 da nur ein erwachsenes ,mnnchen in einer ,gruppe zu sehen ist4 ,wchst das junge ,mnnchen heran1 so findet ein ,kampf um die ,herrschaft statt und der ,strkste setzt sich dann1 indem er die anderen gettet oder vertrieben hat1 als ,oberhaupt der ,gesellschaft fest 7,dr4 ,savage in ,boston ,journal of ,natur4 ,hist4 ,v41 #ahde-ahdg74 ,die jngeren ,mnnchen1 welche hiedurch ausgestoen sind und nun herumwandern1 werden auch1 wenn sie zuletzt beim ,finden einer ,gattin erfolgreich sind1 die zu enge ,inzucht innerhalb der ,glieder einer und derselben ,familie verhten7#ef74 7#ef7 ,abstammung des ,menschen1 bersetzt von ,v4 ,carus1 ,,ii4 ,bd41 ,kap4 #bj1 p4 #cda4 ,atkinson7#eg7 scheint zuerst erkannt zu haben1 da diese ,verhltnisse der ,darwinschen ,urhorde die ,exogamie der jungen ,mnner praktisch durchsetzen muten4 ,jeder dieser ,vertriebenen konnte eine hnliche ,horde grnden1 in welcher dasselbe ,verbot des ,geschlechtsverkehrs dank der ,eifersucht des ,oberhaupts galt1 und im ,laufe der ,zeit wrde sich aus diesen ,zustnden die jetzt als ,gesetz bewute ,regel ergeben haben3 ,kein ,sexualverkehr mit den ,herdgenossen4 ,nach ,einsetzung des ,totemismus htte sich die ,regel in die andere ,form gewandelt3 ,kein ,sexualverkehr innerhalb des ,totem4 7#eg7 ,primal ,law1 ,london #aijc 7mit ,a4 ,lang1 ,social ,origins74 ,a4 ,lang7#eh7 hat sich dieser ,erklrung der ,exogamie angeschlossen4 ,er vertritt aber in demselben ,buche die andere 7,durkheimsche7 ,theorie1 welche die ,exogamie als ,konsequenz aus den ,totemgesetzen hervorgehen lt4 ,es ist nicht ganz einfach1 die beiden ,auffassungen miteinander zu vereinigen2 im ersten ,falle htte die ,exogamie vor dem ,totemismus bestanden1 im zweiten wre sie eine ,folge desselben7#ei74 7#eh7 ,secret of the ,totem1 p4 #aad1 #adc4 7#ei7 ,if it be granted that exogamy existed in practice1 on the lines of ,mr4 ,darwin's theory1 before the totem beliefs lent to the practice a sacred sanction1 our task is relatively easy4 ,the first practical rule would be that of the jealous ,sire ',no males to touch the females in my camp'1 with expulsion of adolescent sons4 ,in efflux of time that rule1 become habitual1 would be1 ',no marriage within the local group'4 ,next let the local groups receive names1 such as ,emus1 ,crows1 ,opossums1 ,snipes1 and the rule becomes1 ',no ,marriage within the local group of animal name2 no ,snipe to marry a ,snipe'4 ,but1 if the primal groups were not exogamous1 they would become so1 as soon as totemic myths and tabus were developed out of the animal1 vegetable1 and other names of small local groups4 ,secret of the ,totem1 p4 #adc4 7,die ,hervorhebung in der ,mitte dieser ,stelle ist mein ,werk47 -- ,in seiner letzten uerung ber den ,gegenstand 7,folklore1 ,dezember #aiaa7 teilt ,a4 ,lang brigens mit1 da er die ,ableitung der ,exogamie aus dem general totemic ,tabu aufgegeben habe4 #c4 ,einen einzigen ,lichtstrahl wirft die psychoanalytische ,erfahrung in dieses ,dunkel4 ,das ,verhltnis des ,kindes zum ,tiere hat viel hnlichkeit mit dem des ,primitiven zum ,tiere4 ,das ,kind zeigt noch keine ,spur von jenem ,hochmut1 welcher dann den erwachsenen ,kulturmenschen bewegt1 seine eigene ,natur durch eine scharfe ,grenzlinie von allem anderen ,animalischen abzusetzen4 ,es gesteht dem ,tiere ohne ,bedenken die volle ,ebenbrtigkeit zu2 im ungehemmten ,bekennen zu seinen ,bedrfnissen fhlt es sich wohl dem ,tiere verwandter als dem ihm wahrscheinlich rtselhaften ,erwachsenen4 ,in diesem ausgezeichneten ,einverstndnis zwischen ,kind und ,tier tritt nicht selten eine merkwrdige ,strung auf4 ,das ,kind beginnt pltzlich eine bestimmte ,tierart zu frchten und sich vor der ,berhrung oder dem ,anblick aller einzelnen dieser ,art zu schtzen4 ,es stellt sich das klinische ,bild einer ,tierphobie her1 eine der hufigsten unter den psychoneurotischen ,erkrankungen dieses ,alters und vielleicht die frheste ,form solcher ,erkrankung4 ,die ,phobie betrifft in der ,regel ,tiere1 fr welche das ,kind bis dahin ein besonders lebhaftes ,interesse gezeigt hatte1 sie hat mit dem ,einzeltier nichts zu tun4 ,die ,auswahl unter den ,tieren1 welche ,objekte der ,phobie werden knnen1 ist unter stdtischen ,bedingungen nicht gro4 ,es sind ,pferde1 ,hunde1 ,katzen1 seltener ,vgel1 auffllig hufig kleinste ,tiere wie ,kfer und ,schmetterlinge4 ,manchmal werden ,tiere1 die dem ,kind nur aus dem ,bilderbuch und ,mrchenerzhlung bekannt worden sind1 ,objekte der unsinnigen und unmigen ,angst1 welche sich bei diesen ,phobien zeigt2 selten gelingt es einmal die ,wege zu erfahren1 auf denen sich eine ungewhnliche ,wahl des ,angsttieres vollzogen hat4 ,so verdanke ich ,k4 ,abraham die ,mitteilung eines ,falles1 in welchem ein ,kind seine ,angst vor ,wespen selbst durch die ,angabe aufklrte1 die ,farbe und ,streifung des ,wespenleibes htte es an den ,tiger denken lassen1 vor dem es sich nach allem ,gehrten frchten durfte4 ,die ,tierphobien der ,kinder sind noch nicht ,gegenstand aufmerksamer analytischer ,untersuchung geworden1 obwohl sie es im hohen ,grade verdienen4 ,die ,schwierigkeiten der ,analyse mit ,kindern in so zartem ,alter sind wohl das ,motiv der ,unterlassung gewesen4 ,man kann daher nicht behaupten1 da man den allgemeinen ,sinn dieser ,erkrankungen kennt1 und ich meine selbst1 da er sich nicht als einheitlich herausstellen drfte4 ,aber einige ,flle von solchen auf grere ,tiere gerichteten ,phobien haben sich der ,analyse zugnglich erwiesen und so dem ,untersucher ihr ,geheimnis verraten4 ,es war in jedem ,falle das nmliche3 die ,angst galt im ,grunde dem ,vater1 wenn die untersuchten ,kinder ,knaben waren1 und war nur auf das ,tier verschoben worden4 ,jeder in der ,psychoanalyse ,erfahrene hat gewi solche ,flle gesehen und von ihnen den nmlichen ,eindruck empfangen4 ,doch kann ich mich nur auf wenige ausfhrliche ,publikationen darber berufen4 ,es ist dies ein ,zufall der ,literatur1 aus welchem nicht geschlossen werden sollte1 da wir unsere ,behauptung berhaupt nur auf vereinzelte ,beobachtungen sttzen knnen4 ,ich erwhne z4 ,b4 einen ,autor1 welcher sich verstndnisvoll mit den ,neurosen des ,kindesalters beschftigt hat1 ,m4 ,wulff 7,odessa74 ,er erzhlt im ,zusammenhange der ,krankengeschichte eines neunjhrigen ,knaben1 da dieser mit vier ,jahren an einer ,hundephobie gelitten hat4 ,als er auf der ,strae einen ,hund vorbeilaufen sah1 weinte er und schrie3 ,lieber ,hund1 fasse mich nicht1 ich will artig sein4 ,unter artig sein meinte er3 nicht mehr ,geige spielen 7onanieren77#fj74 7#fj7 ,m4 ,wulff1 ,beitrge zur infantilen ,sexualitt4 ,zentralbl4 f4 ,psychoanalyse #aiab1 ,,ii41 ,nr4 #a1 p4 #ae ff4 ,derselbe ,autor resumiert spter3 ,seine ,hundephobie ist eigentlich die auf die ,hunde verschobene ,angst vor dem ,vater1 denn seine sonderbare uerung3 ',hund ich will artig sein' -- d4 h4 nicht masturbieren -- bezieht sich doch eigentlich auf den ,vater1 der die ,masturbation verboten hat4 ,in einer ,anmerkung setzt er dann hinzu1 was sich eben so vllig mit meiner ,erfahrung deckt und gleichzeitig die ,reichlichkeit solcher ,erfahrungen bezeugt3 ,solche ,phobien 7,pferdephobien1 ,hundephobien1 ,katzen1 ,hhner und andere ,haustiere7 sind1 glaube ich1 im ,kindesalter mindestens ebenso verbreitet wie der ,pavor nocturnus und lassen sich in der ,analyse fast immer als eine ,verschiebung der ,angst von einem der ,eltern auf die ,tiere entpuppen4 ,ob die so verbreitete ,muse- und ,rattenphobie denselben ,mechanismus hat1 mchte ich nicht behaupten4 ,im ersten ,band des ,jahrbuchs fr psychoanalytische und psychopathologische ,forschungen teilte ich die ,analyse der ,phobie eines fnfjhrigen ,knaben mit1 welche mir der ,vater des kleinen ,patienten zur ,verfgung gestellt hatte4 ,es war eine ,angst vor ,pferden1 in deren ,konsequenz der ,knabe sich weigerte auf die ,strae zu gehen4 ,er uerte die ,befrchtung1 das ,pferd werde ins ,zimmer kommen1 werde ihn beien4 ,es erwies sich1 da dies die ,strafe fr seinen ,wunsch sein sollte1 da das ,pferd umfallen 7sterben7 mge4 ,nachdem man dem ,knaben durch ,zusicherungen die ,angst vor dem ,vater benommen hatte1 ergab es sich1 da er gegen ,wnsche ankmpfte1 die das ,wegsein 7,abreisen1 ,sterben7 des ,vaters zum ,inhalt hatten4 ,er empfand den ,vater1 wie er berdeutlich zu erkennen gab1 als ,konkurrenten in der ,gunst der ,mutter1 auf welche seine keimenden ,sexualwnsche in dunkeln ,ahnungen gerichtet waren4 ,er befand sich also in jener typischen ,einstellung des mnnlichen ,kindes zu den ,eltern1 welche wir als den dipuskomplex bezeichnen1 und in der wir den ,kernkomplex der ,neurosen berhaupt erkennen4 ,was wir neu aus der ,analyse des kleinen ,hans erfahren1 ist die fr den ,totemismus wertvolle ,tatsache1 da das ,kind unter solchen ,bedingungen einen ,anteil seiner ,gefhle von dem ,vater weg auf ein ,tier verschiebt4 ,die ,analyse weist die inhaltlich bedeutsamen wie die zuflligen ,assoziationswege nach1 auf welchen eine solche ,verschiebung vor sich geht4 ,sie lt auch die ,motive derselben erraten4 ,der aus der ,nebenbuhlerschaft bei der ,mutter hervorgehende ,ha kann sich im ,seelenleben des ,knaben nicht ungehemmt ausbreiten1 er hat mit der seit jeher bestehenden ,zrtlichkeit und ,bewunderung fr dieselbe ,person zu kmpfen1 das ,kind befindet sich in doppelsinniger -- ambivalenter -- ,gefhlseinstellung gegen den ,vater und schafft sich ,erleichterung in diesem ,ambivalenzkonflikt1 wenn es seine feindseligen und ngstlichen ,gefhle auf ein ,vatersurrogat verschiebt4 ,die ,verschiebung kann den ,konflikt allerdings nicht in der ,weise erledigen1 da sie eine glatte ,scheidung der zrtlichen von den feindseligen ,gefhlen herstellt4 ,der ,konflikt setzt sich vielmehr auf das ,verschiebungsobjekt fort1 die ,ambivalenz greift auf dieses letztere ber4 ,es ist unverkennbar1 da der kleine ,hans den ,pferden nicht nur ,angst1 sondern auch ,respekt und ,interesse entgegenbringt4 ,sowie sich seine ,angst ermigt hat1 identifiziert er sich selbst mit dem gefrchteten ,tier1 springt als ,pferd herum und beit nun seinerseits den ,vater7#fa74 ,in einem anderen ,auflsungsstadium der ,phobie macht es ihm nichts1 die ,eltern mit anderen groen ,tieren zu identifizieren7#fb74 7#fa7 l4 c4 p4 #cg4 7#fb7 ,die ,giraffenphantasie p4 #bd4 ,man darf den ,eindruck aussprechen1 da in diesen ,tierphobien der ,kinder gewisse ,zge des ,totemismus in negativer ,ausprgung wiederkehren4 ,wir verdanken aber ,s4 ,ferenczi die vereinzelt schne ,beobachtung eines ,falles1 den man nur als positiven ,totemismus bei einem ,kinde bezeichnen kann7#fc74 ,bei dem kleinen ,arpd1 von dem ,ferenczi berichtet1 erwachen die totemistischen ,interessen allerdings nicht direkt im ,zusammenhang des dipuskomplexes1 sondern auf ,grund der narzitischen ,voraussetzung desselben1 der ,kastrationsangst4 ,wer aber die ,geschichte des kleinen ,hans aufmerksam durchsieht1 wird auch in dieser die reichlichsten ,zeugnisse dafr finden1 da der ,vater als der ,besitzer des groen ,genitales bewundert und als der ,bedroher des eigenen ,genitales gefrchtet wird4 ,im dipus- wie im ,kastrationskomplex spielt der ,vater die nmliche ,rolle1 die des gefrchteten ,gegners der infantilen ,sexualinteressen4 ,die ,kastration und ihr ,ersatz durch die ,blendung ist die von ihm drohende ,strafe7#fd74 7#fc7 ,s4 ,ferenczi1 ,ein kleiner ,hahnemann4 ,intern4 ,zeitschr4 f4 rztl4 ,psychoanalyse #aiac1 ,i41 ,nr4 #c4 7#fd7 ber den ,ersatz der ,kastration durch die auch im dipusmythus enthaltene ,blendung vergleiche die ,mitteilungen von ,reitler1 ,ferenczi1 ,rank und ,eder in ,intern4 ,zeitschr4 f4 rztl4 ,psychoanalyse #aiac1 ,i41 ,nr4 #b4 ,als der kleine ,arpd zweieinhalb ,jahre alt war1 versuchte er einmal in einem ,sommeraufenthalte ins ,geflgelhaus zu urinieren1 wobei ihn ein ,huhn ins ,glied bi oder nach seinem ,glied schnappte4 ,als er ein ,jahr spter an denselben ,ort zurckkehrte1 wurde er selbst zum ,huhn1 er interessierte sich nur mehr fr das ,geflgelhaus und alles1 was darin vorging1 und gab seine menschliche ,sprache gegen ,gackern und ,krhen auf4 ,zur ,zeit der ,beobachtung 7fnf ,jahre7 sprach er wieder1 aber beschftigte sich auch in der ,rede ausschlielich nur mit ,hhnern und anderem ,geflgel4 ,er spielte mit keinem anderen ,spielzeug1 sang nur ,lieder1 in denen etwas vom ,federvieh vorkam4 ,sein ,benehmen gegen sein ,totemtier war exquisit ambivalent1 bermiges ,hassen und ,lieben4 ,am liebsten spielte er ,hhnerschlachten4 ,das ,schlachten des ,federviehs ist ihm berhaupt ein ,fest4 ,er ist imstande1 stundenlang um die ,tierleichen erregt herumzutanzen4 ,aber dann kte und streichelte er das geschlachtete ,tier1 reinigte und liebkoste die von ihm selbst mihandelten ,ebenbilder von ,hhnern4 ,der kleine ,arpd sorgte selbst dafr1 da der ,sinn seines sonderbaren ,treibens nicht verborgen bleiben konnte4 ,er bersetzte gelegentlich seine ,wnsche aus der totemistischen ,ausdrucksweise zurck in die des ,alltagslebens4 ,mein ,vater ist der ,hahn1 sagte er einmal4 ,jetzt bin ich klein1 jetzt bin ich ein ,kchlein4 ,wenn ich grer werde1 bin ich ein ,huhn4 ,wenn ich noch grer werde1 bin ich ein ,hahn4 ,ein andermal wnschte er sich pltzlich eine eingemachte ,mutter zu essen 7nach der ,analogie des eingemachten ,huhns74 ,er war sehr freigebig mit deutlichen ,kastrationsandrohungen gegen andere1 wie er sie wegen onanistischer ,beschftigung mit seinem ,gliede selbst erfahren hatte4 ber die ,quelle seines ,interesses fr das ,treiben im ,hhnerhof blieb nach ,ferenczi kein ,zweifel3 ,der rege ,sexualverkehr zwischen ,hahn und ,henne1 das ,eierlegen und das ,herauskriechen der jungen ,brut befriedigten seine sexuelle ,wibegierde1 die eigentlich dem menschlichen ,familienleben galt4 ,nach dem ,vorbild des ,hhnerlebens hatte er seine ,objektwnsche geformt1 wenn er einmal der ,nachbarin sagte3 ,ich werde ,sie heiraten und ,ihre ,schwester und meine drei ,cousinen und die ,kchin1 nein1 statt der ,kchin lieber die ,mutter4 ,wir werden an spterer ,stelle die ,wrdigung dieser ,beobachtung vervollstndigen knnen2 heben wir jetzt nur als wertvolle bereinstimmungen mit dem ,totemismus zwei ,zge hervor3 ,die volle ,identifizierung mit dem ,totemtier7#fe7 und die ambivalente ,gefhlseinstellung gegen dasselbe4 ,wir halten uns nach diesen ,beobachtungen fr berechtigt1 in die ,formel des ,totemismus -- fr den ,mann -- den ,vater an ,stelle des ,totemtieres einzusetzen4 ,wir merken dann1 da wir damit keinen neuen oder besonders khnen ,schritt getan haben4 ,die ,primitiven sagen es ja selbst und bezeichnen1 soweit noch heute das totemistische ,system in ,kraft besteht1 den ,totem als ihren ,ahnherrn und ,urvater4 ,wir haben nur eine ,aussage dieser ,vlker wrtlich genommen1 mit welcher die ,ethnologen wenig anzufangen wuten1 und die sie darum gerne in den ,hintergrund gerckt haben4 ,die ,psychoanalyse mahnt uns1 im ,gegenteile gerade diesen ,punkt hervorzusuchen und an ihn den ,erklrungsversuch des ,totemismus zu knpfen47#ff7 7#fe7 ,in welcher nach ,frazer das ,wesentliche des ,totemismus gegeben ist3 ,totemism is an identification of a man with his totem4 ,t4 and ,ex41 ,,iv41 p4 #e4 7#ff7 ,o4 ,rank verdanke ich die ,mitteilung eines ,falles von ,hundephobie bei einem intelligenten jungen ,manne1 dessen ,erklrung1 wie er zu seinem ,leiden gekommen sei1 merklich an die oben 7p4 #cfi7 erwhnte ,totemtheorie der ,arunta anklingt4 ,er hatte von seinem ,vater erfahren1 da seine ,mutter whrend der ,schwangerschaft mit ihm einmal vor einem ,hunde erschrocken sei4 ,das erste ,ergebnis unserer ,ersetzung ist sehr merkwrdig4 ,wenn das ,totemtier der ,vater ist1 dann fallen die beiden ,hauptgebote des ,totemismus1 die beiden ,tabuvorschriften1 die seinen ,kern ausmachen1 den ,totem nicht zu tten und kein ,weib1 das dem ,totem angehrt1 sexuell zu gebrauchen1 inhaltlich zusammen mit den beiden ,verbrechen des dipus1 der seinen ,vater ttete und seine ,mutter zum ,weibe nahm1 und mit den beiden ,urwnschen des ,kindes1 deren ungengende ,verdrngung oder deren ,wiedererweckung den ,kern vielleicht aller ,psychoneurosen bildet4 ,sollte diese ,gleichung mehr als ein irreleitendes ,spiel des ,zufalls sein1 so mte sie uns gestatten1 ein ,licht auf die ,entstehung des ,totemismus in unvordenklichen ,zeiten zu werfen4 ,mit anderen ,worten1 es mte uns gelingen wahrscheinlich zu machen1 da das totemistische ,system sich aus den ,bedingungen des dipuskomplexes ergeben hat wie die ,tierphobie des kleinen ,hans und die ,geflgelperversion des kleinen ,arpd4 ,um dieser ,mglichkeit nachzugehen1 werden wir im folgenden eine ,eigentmlichkeit des totemistischen ,systems oder1 wie wir sagen knnen1 der ,totemreligion studieren1 welche bisher kaum ,erwhnung finden konnte4 #d4 ,der im ,jahre #ahid verstorbene ,w4 ,robertson ,smith1 ,physiker1 ,philologe1 ,bibelkritiker und ,altertumsforscher1 ein ebenso vielseitiger wie scharfsichtiger und freidenkender ,mann1 sprach in seinem #ahhi verffentlichten ,werke ber die ,religion der ,semiten7#fg7 die ,annahme aus1 da eine eigentmliche ,zeremonie1 die sogenannte ,totemmahlzeit von allem ,anfang an einen integrierenden ,bestandteil des totemistischen ,systems gebildet habe4 ,zur ,sttze dieser ,vermutung stand ihm damals nur eine einzige1 aus dem fnften ,jahrhundert n4 ,chr4 berlieferte ,beschreibung eines solchen ,aktes zu ,gebote1 aber er verstand es1 die ,annahme durch die ,analyse des ,opferwesens bei den alten ,semiten zu einem hohen ,grad von ,wahrscheinlichkeit zu erheben4 ,da das ,opfer eine gttliche ,person voraussetzt1 handelt es sich hiebei um den ,rckschlu von einer hheren ,phase des religisen ,ritus auf die niedrigste des ,totemismus4 7#fg7 ,w4 ,robertson ,smith1 ,the religion of the ,semites4 ,second ,edition4 ,london #aijg4 ,ich will nun versuchen1 aus dem ausgezeichneten ,buch von ,robertson ,smith die fr unser ,interesse entscheidenden ,stze ber ,ursprung und ,bedeutung des ,opferritus herauszuheben unter ,weglassung aller oft so reizvollen ,details und mit konsequenter ,hintansetzung aller spteren ,entwicklungen4 ,es ist ganz ausgeschlossen1 in einem solchen ,auszug dem ,leser etwas von der ,luziditt oder von der ,beweiskraft der ,darstellung im ,original zu bermitteln4 ,robertson ,smith fhrt aus1 da das ,opfer am ,altar das wesentliche ,stck im ,ritus der alten ,religionen gewesen ist4 ,es spielt in allen ,religionen die nmliche ,rolle1 so da man seine ,entstehung auf sehr allgemeine und berall gleichartig wirkende ,ursachen zurckfhren mu4 ,das ,opfer -- die heilige ,handlung kat' exochn 7sacrificium1 hierourgia7 -- bedeutete aber ursprnglich etwas anderes1 als was sptere ,zeiten darunter verstanden3 die ,darbringung an die ,gottheit1 um sie zu vershnen oder sich geneigt zu machen4 ,von dem ,nebensinn der ,selbstentuerung ging dann die profane ,verwendung des ,wortes aus4 ,das ,opfer war nachweisbar zuerst nichts anderes als an act of social fellowship between the deity and his worshippers1 ein ,akt der ,geselligkeit1 eine ,kommunion der ,glubigen mit ihrem ,gotte4 ,als ,opfer wurden dargebracht ebare und trinkbare ,dinge2 dasselbe1 wovon der ,mensch sich nhrte1 ,fleisch1 ,zerealien1 ,frchte1 ,wein und l1 das opferte er auch seinem ,gotte4 ,nur in bezug auf das ,opferfleisch bestanden ,einschrnkungen und ,abweichungen4 ,von den ,tieropfern speist der ,gott gemeinsam mit seinen ,anbetern1 die vegetabilischen ,opfer sind ihm allein berlassen4 ,es ist kein ,zweifel1 da die ,tieropfer die lteren sind und einmal die einzigen waren4 ,die vegetabilischen ,opfer sind aus der ,darbringung der ,erstlinge aller ,frchte hervorgegangen und entsprechen einem ,tribut an den ,herrn des ,bodens und des ,landes4 ,das ,tieropfer ist aber lter als der ,ackerbau4 ,es ist aus sprachlichen berresten gewi1 da der dem ,gott bestimmte ,anteil des ,opfers zuerst als seine wirkliche ,nahrung angesehen wurde4 ,mit der fortschreitenden ,dematerialisierung des gttlichen ,wesens wurde diese ,vorstellung anstig2 man wich ihr aus1 indem man den flssigen ,anteil der ,mahlzeit allein der ,gottheit zuwies4 ,spter gestattete der ,gebrauch des ,feuers1 welcher das ,opferfleisch auf dem ,altar in ,rauch aufgehen lie1 eine ,zurichtung der menschlichen ,nahrungsmittel1 durch welche sie dem gttlichen ,wesen angemessener wurden4 ,die ,substanz des ,trinkopfers war ursprnglich das ,blut der ,opfertiere2 ,wein wurde spter der ,ersatz des ,blutes4 ,der ,wein galt den ,primitiven als das ,blut der ,rebe1 wie ihn unsere ,dichter jetzt noch heien4 ,die lteste ,form des ,opfers1 lter als der ,gebrauch des ,feuers und die ,kenntnis des ,ackerbaues1 war also das ,tieropfer1 dessen ,fleisch und ,blut der ,gott und seine ,anbeter gemeinsam genossen4 ,es war wesentlich1 da jeder der ,teilnehmer seinen ,anteil an der ,mahlzeit erhalte4 ,ein solches ,opfer war eine ffentliche ,zeremonie1 das ,fest eines ganzen ,clans4 ,die ,religion war berhaupt eine allgemeine ,angelegenheit1 die religise ,pflicht ein ,stck der sozialen ,verpflichtung4 ,opfer und ,festlichkeit fallen bei allen ,vlkern zusammen1 jedes ,opfer bringt ein ,fest mit sich und kein ,fest kann ohne ,opfer gefeiert werden4 ,das ,opferfest war eine ,gelegenheit der freudigen ,erhebung ber die eigenen ,interessen1 der ,betonung der ,zusammengehrigkeit untereinander und mit der ,gottheit4 ,die ethische ,macht der ffentlichen ,opfermahlzeit ruhte auf uralten ,vorstellungen ber die ,bedeutung des gemeinsamen ,essens und ,trinkens4 ,mit einem anderen zu essen und zu trinken war gleichzeitig ein ,symbol und eine ,bekrftigung von sozialer ,gemeinschaft und von bernahme gegenseitiger ,verpflichtungen2 die ,opfermahlzeit brachte zum direkten ,ausdruck1 da der ,gott und seine ,anbeter ,commensalen sind1 aber damit waren alle ihre anderen ,beziehungen gegeben4 ,gebruche1 die noch heute unter den ,arabern der ,wste in ,kraft sind1 beweisen1 da das ,bindende an der gemeinsamen ,mahlzeit nicht ein religises ,moment ist1 sondern der ,akt des ,essens selbst4 ,wer den kleinsten ,bissen mit einem solchen ,beduinen geteilt oder einen ,schluck von seiner ,milch getrunken hat1 der braucht ihn nicht mehr als ,feind zu frchten1 sondern darf seines ,schutzes und seiner ,hilfe sicher sein4 ,allerdings nicht fr ewige ,zeiten2 streng genommen1 nur fr so lange1 als der gemeinsam genossene ,stoff der ,annahme nach in seinem ,krper verbleibt4 ,so realistisch wird das ,band der ,vereinigung aufgefat2 es bedarf der ,wiederholung1 um es zu verstrken und dauerhaft zu machen4 ,warum wird aber dem gemeinsamen ,essen und ,trinken diese bindende ,kraft zugeschrieben8 ,in den primitivsten ,gesellschaften gibt es nur ein ,band1 welches unbedingt und ausnahmslos einigt1 das der ,stammesgemeinschaft 7,kinship74 ,die ,mitglieder dieser ,gemeinschaft treten solidarisch fr einander ein1 ein ,kin ist eine ,gruppe von ,personen1 deren ,leben solcher ,art zu einer physischen ,einheit verbunden sind1 da man sie wie ,stcke eines gemeinsamen ,lebens betrachten kann4 ,es heit dann beim ,mord eines einzelnen aus dem ,kin nicht3 das ,blut dieses und jenes ist vergossen worden1 sondern unser ,blut ist vergossen worden4 ,die hebrische ,phrase1 mit welcher die ,stammesverwandtschaft anerkannt wird1 lautet3 ,du bist mein ,bein und mein ,fleisch4 ,kinship bedeutet also einen ,anteil haben an einer gemeinsamen ,substanz4 ,es ist dann natrlich1 da sie nicht nur auf die ,tatsache gegrndet wird1 da man ein ,teil von der ,substanz seiner ,mutter ist1 von der man geboren und mit deren ,milch man genhrt wurde1 sondern da auch die ,nahrung1 die man spterhin geniet und durch die man seinen ,krper erneuert1 ,kinship erwerben und bestrken kann4 ,teilte man die ,mahlzeit mit seinem ,gotte1 so drckte es die berzeugung aus1 da man von einem ,stoff mit ihm sei1 und wen man als ,fremden erkannte1 mit dem teilte man keine ,mahlzeit4 ,die ,opfermahlzeit war also ursprnglich ein ,festmahl von ,stammverwandten1 dem ,gesetze folgend1 da nur ,stammverwandte miteinander essen4 ,in unserer ,gesellschaft einigt die ,mahlzeit die ,mitglieder der ,familie1 aber mit der ,familie hat die ,opfermahlzeit nichts zu tun4 ,kinship ist lter als ,familienleben2 die ltesten uns bekannten ,familien umfassen regelmig ,personen1 die verschiedenen ,verwandtschaftsverbnden angehren4 ,die ,mnner heiraten ,frauen aus fremden ,clans1 die ,kinder erben den ,clan der ,mutter2 es besteht keine ,stammesverwandtschaft zwischen dem ,manne und den brigen ,familienmitgliedern4 ,in einer solchen ,familie gibt es keine gemeinsame ,mahlzeit4 ,die ,wilden essen noch heute abseits und allein1 und die religisen ,speiseverbote des ,totemismus machen ihnen oft die ,egemeinschaft mit ihren ,frauen und ,kindern unmglich4 ,wenden wir uns nun zum ,opfertier4 ,es gab1 wie wir gehrt1 keine ,stammeszusammenkunft ohne ,tieropfer1 aber -- was nun bedeutsam ist -- auch kein ,schlachten eines ,tieres auer fr solche feierliche ,gelegenheit4 ,man nhrte sich ohne ,bedenken von ,frchten1 ,wild und von der ,milch der ,haustiere1 aber religise ,skrupel machten es dem einzelnen unmglich1 ein ,haustier fr seinen eigenen ,gebrauch zu tten4 ,es leidet nicht den leisesten ,zweifel1 sagt ,robertson ,smith1 da jedes ,opfer ursprnglich ,clanopfer war1 und da das ,tten eines ,schlachtopfers ursprnglich zu jenen ,handlungen gehrte1 die dem einzelnen verboten sind und nur dann gerechtfertigt werden1 wenn der ganze ,stamm die ,verantwortlichkeit mitbernimmt4 ,es gibt bei den ,primitiven nur eine ,klasse von ,handlungen1 fr welche diese ,charakteristik zutrifft1 nmlich ,handlungen1 welche an die ,heiligkeit des dem ,stamme gemeinsamen ,blutes rhren4 ,ein ,leben1 welches kein einzelner wegnehmen darf1 und das nur durch die ,zustimmung und unter der ,teilnahme aller ,clangenossen geopfert werden kann1 steht auf derselben ,stufe wie das ,leben des ,stammesgenossen selbst4 ,die ,regel1 da jeder ,gast der ,opfermahlzeit vom ,fleisch des ,opfertieres genieen msse1 hat denselben ,sinn wie die ,vorschrift1 da die ,exekution an einem schuldigen ,stammesgenossen von dem ganzen ,stamm zu vollziehen sei4 ,mit anderen ,worten3 ,das ,opfertier wurde behandelt wie ein ,stammverwandter1 die opfernde ,gemeinde1 ihr ,gott und das ,opfertier waren eines ,blutes1 ,mitglieder eines ,clans4 ,robertson ,smith identifiziert auf ,grund einer reichen ,evidenz das ,opfertier mit dem alten ,totemtier4 ,es gab im spteren ,altertum zwei ,arten von ,opfern1 solche von ,haustieren1 die auch fr gewhnlich gegessen wurden1 und ungewhnliche ,opfer von ,tieren1 die als unrein verboten waren4 ,die nhere ,erforschung zeigt dann1 da diese unreinen ,tiere heilige ,tiere waren1 da sie den ,gttern als ,opfer dargebracht wurden1 denen sie heilig waren1 da diese ,tiere ursprnglich identisch waren mit den ,gttern selbst1 und da die ,glubigen in irgendeiner ,weise beim ,opfer ihre ,blutsverwandtschaft mit dem ,tiere und dem ,gotte betonten4 ,fr noch frhere ,zeiten entfllt aber dieser ,unterschied zwischen gewhnlichen und mystischen ,opfern4 ,alle ,tiere sind ursprnglich heilig1 ihr ,fleisch ist verboten und darf nur bei feierlichen ,gelegenheiten unter ,teilnahme des ganzen ,stammes genossen werden4 ,das ,schlachten des ,tieres kommt dem ,vergieen von ,stammesblut gleich und mu unter den nmlichen ,vorsichten und ,sicherungen gegen ,vorwurf geschehen4 ,die ,zhmung von ,haustieren und das ,emporkommen der ,viehzucht scheint berall dem reinen und strengen ,totemismus der ,urzeit ein ,ende bereitet zu haben7#fh74 ,aber was in der nun pastoralen ,religion den ,haustieren an ,heiligkeit verblieb1 ist deutlich genug1 um den ursprnglichen ,totemcharakter derselben erkennen zu lassen4 ,noch in spten klassischen ,zeiten schrieb der ,ritus an verschiedenen ,orten dem ,opferer vor1 nach vollzogenem ,opfer die ,flucht zu ergreifen1 wie um sich einer ,ahndung zu entziehen4 ,in ,griechenland mu die ,idee1 da die ,ttung eines ,ochsen eigentlich ein ,verbrechen sei1 einst allgemein geherrscht haben4 ,an dem athenischen ,fest der ,bouphonien wurde nach dem ,opfer ein frmlicher ,proze eingeleitet1 bei dem alle ,beteiligten zum ,verhr kamen4 ,endlich einigte man sich1 die ,schuld an der ,mordtat auf das ,messer abzuwlzen1 welches dann ins ,meer geworfen wurde4 7#fh7 ,the inference is that the domestication to which totemism invariably leads 7when there are any animals capable of domestication7 is fatal to totemism4 ,jevons1 ,an introduction to the history of religion #aiaa1 fifth edition1 p4 #abj4 ,trotz der ,scheu1 welche das ,leben des heiligen ,tieres als eines ,stammesgenossen schtzt1 wird es zur ,notwendigkeit1 ein solches ,tier von ,zeit zu ,zeit in feierlicher ,gemeinschaft zu tten und ,fleisch und ,blut desselben unter die ,clangenossen zu verteilen4 ,das ,motiv1 welches diese ,tat gebietet1 gibt den tiefsten ,sinn des ,opferwesens preis4 ,wir haben gehrt1 da in spteren ,zeiten jedes gemeinsame ,essen1 die ,teilnahme an der nmlichen ,substanz1 welche in ihre ,krper eindringt1 ein heiliges ,band zwischen den ,commensalen herstellt2 in ltesten ,zeiten scheint diese ,bedeutung nur der ,teilnahme an der ,substanz eines heiligen ,opfers zuzukommen4 ,das heilige ,mysterium des ,opfertodes rechtfertigt sich1 indem nur auf diesem ,wege das heilige ,band hergestellt werden kann1 welches die ,teilnehmer untereinander und mit ihrem ,gotte einigt7#fi74 7#fi7 l4 c4 p4 #aac4 ,dies ,band ist nichts anderes als das ,leben des ,opfertieres1 welches in seinem ,fleisch und seinem ,blute wohnt und durch die ,opfermahlzeit allen ,teilnehmern mitgeteilt wird4 ,eine solche ,vorstellung liegt allen ,blutbndnissen zugrunde1 durch die sich noch in spten ,zeiten ,menschen gegeneinander verpflichten4 ,die durchaus realistische ,auffassung der ,blutsgemeinschaft als ,identitt der ,substanz lt die ,notwendigkeit verstehen1 sie von ,zeit zu ,zeit durch den physischen ,proze der ,opfermahlzeit zu erneuern4 ,brechen wir hier die ,mitteilung der ,gedankengnge von ,robertson ,smith ab1 um ihren ,kern in gedrngtester ,krze zu resumieren4 ,als die ,idee des ,privateigentums aufkam1 wurde das ,opfer als eine ,gabe an die ,gottheit1 als eine bertragung aus dem ,eigentum des ,menschen in das des ,gottes aufgefat4 ,allein diese ,deutung lie alle ,eigentmlichkeiten des ,opferrituals unaufgeklrt4 ,in ltesten ,zeiten war das ,opfertier selbst heilig1 sein ,leben unverletzlich gewesen2 es konnte nur unter der ,teilnahme und ,mitschuld des ganzen ,stammes und in ,gegenwart des ,gottes genommen werden1 um die heilige ,substanz zu liefern1 durch deren ,genu die ,clangenossen sich ihrer stofflichen ,identitt untereinander und mit der ,gottheit versicherten4 ,das ,opfer war ein ,sakrament1 das ,opfertier selbst ein ,stammesgenosse4 ,es war in ,wirklichkeit das alte ,totemtier1 der primitive ,gott selbst1 durch dessen ,ttung und ,verzehrung die ,clangenossen ihre ,gotthnlichkeit auffrischten und versicherten4 ,aus dieser ,analyse des ,opferwesens zog ,robertson ,smith den ,schlu1 da die periodische ,ttung und ,aufzehrung des ,totem in ,zeiten vor der ,verehrung anthropomorpher ,gottheiten ein bedeutsames ,stck der ,totemreligion gewesen sei4 ,das ,zeremoniell einer solchen ,totemmahlzeit1 meinte er1 sei uns in der ,beschreibung eines ,opfers aus spteren ,zeiten erhalten4 ,der hl4 ,nilus berichtet von einer ,opfersitte der ,beduinen in der sinaitischen ,wste um das ,ende des vierten ,jahrhunderts nach ,christi ,geburt4 ,das ,opfer1 ein ,kameel1 wurde gebunden auf einen rohen ,altar von ,steinen gelegt2 der ,anfhrer des ,stammes lie die ,teilnehmer dreimal unter ,gesngen um den ,altar herumgehen1 brachte dem ,tiere die erste ,wunde bei und trank gierig das hervorquellende ,blut2 dann strzte sich die ganze ,gemeinde auf das ,opfer1 hieb mit den ,schwertern ,stcke des zuckenden ,fleisches los und verzehrte sie roh in solcher ,hast1 da in der kurzen ,zwischenzeit zwischen dem ,aufgang des ,morgensterns1 dem dieses ,opfer galt1 und dem ,erblassen des ,gestirns vor den ,sonnenstrahlen alles vom ,opfertier1 ,leib1 ,knochen1 ,haut1 ,fleisch und ,eingeweide vertilgt war4 ,dieser barbarische1 von hchster ,altertmlichkeit zeugende ,ritus war allen ,beweismitteln nach kein vereinzelter ,gebrauch1 sondern die allgemeine ursprngliche ,form des ,totemopfers1 die in spterer ,zeit die verschiedensten ,abschwchungen erfuhr4 ,viele ,autoren haben sich geweigert1 der ,konzeption der ,totemmahlzeit ,gewicht beizulegen1 weil sie durch die direkte ,beobachtung auf der ,stufe des ,totemismus nicht erhrtet werden konnte4 ,robertson ,smith hat noch selbst auf die ,beispiele hingewiesen1 in denen die sakramentale ,bedeutung der ,opfer gesichert scheint1 z4 ,b4 bei den ,menschenopfern der ,azteken1 und auf andere1 welche an die ,bedingungen der ,totemmahlzeit erinnern1 die ,brenopfer des ,brenstammes der ,ouataouaks in ,amerika und die ,brenfeste der ,ainos in ,japan4 ,frazer hat diese und hnliche ,flle in den beiden letzterschienenen ,abteilungen seines groen ,werkes ausfhrlich mitgeteilt7#gj74 ,ein ,indianerstamm in ,kalifornien1 der einen groen ,raubvogel 7,buzzard7 verehrt1 ttet diesen in feierlicher ,zeremonie einmal im ,jahre1 worauf er betrauert und seine ,haut mit den ,federn aufbewahrt wird4 ,die ,zuniindianer in ,neumexiko verfahren ebenso mit ihrer heiligen ,schildkrte4 7#gj7 ,the ,golden ,bough1 ,part ,v1 ,spirits of the corn and of the wild2 #aiab1 in den ,abschnitten3 ,eating the ,god und ,killing the divine animal4 ,in den ,intichiumazeremonien der zentralaustralischen ,stmme ist ein ,zug beobachtet worden1 welcher zu den ,voraussetzungen von ,robertson ,smith vortrefflich stimmt4 ,jeder ,stamm1 der fr die ,vermehrung seines ,totem1 dessen ,genu ihm doch selbst verwehrt ist1 ,magie treibt1 ist gehalten1 bei der ,zeremonie etwas von seinem ,totem selbst zu genieen1 ehe derselbe den anderen ,stmmen zugnglich wird4 ,das schnste ,beispiel fr den sakramentalen ,genu des sonst verbotenen ,totem soll sich nach ,frazer bei den ,bini in ,westafrika in ,verbindung mit dem ,begrbniszeremoniell dieser ,stmme finden7#ga74 7#ga7 ,frazer1 ,t4 and ,ex4 ,t4 ,,ii1 p4 #eij4 ,wir aber wollen ,robertson ,smith in der ,annahme folgen1 da die sakramentale ,ttung und gemeinsame ,aufzehrung des sonst verbotenen ,totemtieres ein bedeutungsvoller ,zug der ,totemreligion gewesen sei47#gb7 7#gb7 ,die von verschiedenen ,autoren 7,marillier1 ,hubert und ,mauss u4 a47 gegen diese ,theorie des ,opfers vorgebrachten ,einwendungen sind mir nicht unbekannt geblieben1 haben aber den ,eindruck der ,lehren von ,robertson ,smith im wesentlichen nicht beeintrchtigt4 #e4 ,stellen wir uns nun die ,szene einer solchen ,totemmahlzeit vor und statten sie noch mit einigen wahrscheinlichen ,zgen aus1 die bisher nicht gewrdigt werden konnten4 ,der ,clan1 der sein ,totemtier bei feierlichem ,anlasse auf grausame ,art ttet und es roh verzehrt1 ,blut1 ,fleisch und ,knochen2 dabei sind die ,stammesgenossen in die hnlichkeit des ,totem verkleidet1 imitieren es in ,lauten und ,bewegungen1 als ob sie seine und ihre ,identitt betonen wollten4 ,es ist das ,bewutsein dabei1 da man eine jedem einzelnen verbotene ,handlung ausfhrt1 die nur durch die ,teilnahme aller gerechtfertigt werden kann2 es darf sich auch keiner von der ,ttung und der ,mahlzeit ausschlieen4 ,nach der ,tat wird das hingemordete ,tier beweint und beklagt4 ,die ,totenklage ist eine zwangsmige1 durch die ,furcht vor einer drohenden ,vergeltung erzwungene1 ihre ,hauptabsicht geht dahin1 wie ,robertson ,smith bei einer analogen ,gelegenheit bemerkt1 die ,verantwortlichkeit fr die ,ttung von sich abzuwlzen7#gc74 7#gc7 ,religion of the ,semites1 #bnd edition #aijg1 p4 #dab4 ,aber nach dieser ,trauer folgt die lauteste ,festfreude1 die ,entfesselung aller ,triebe und ,gestattung aller ,befriedigungen4 ,die ,einsicht in das ,wesen des ,festes fllt uns hier ohne jede ,mhe zu4 ,ein ,fest ist ein gestatteter1 vielmehr ein gebotener ,exze1 ein feierlicher ,durchbruch eines ,verbots4 ,nicht weil die ,menschen infolge irgendeiner ,vorschrift froh gestimmt sind1 begehen sie die ,ausschreitungen1 durch die sich ,feste zu allen ,zeiten ausgezeichnet haben1 sondern der ,exze liegt im ,wesen des ,festes2 die festliche ,stimmung wird durch die ,freigebung des sonst ,verbotenen erzeugt4 ,was soll aber die ,einleitung zu dieser ,festesfreude1 die ,trauer ber den ,tod des ,totemtieres8 ,wenn man sich ber die ,ttung des ,totem1 die sonst versagt ist1 freut1 warum trauert man auch ber sie8 ,wir haben gehrt1 da sich die ,clangenossen durch den ,genu des ,totem heiligen1 in ihrer ,identifizierung mit ihm und unter einander bestrken4 ,da sie das heilige ,leben1 dessen ,trger die ,substanz des ,totem ist1 in sich aufgenommen haben1 knnte ja die festliche ,stimmung und alles1 was aus ihr folgt1 erklren4 ,die ,psychoanalyse hat uns verraten1 da das ,totemtier wirklich der ,ersatz des ,vaters ist1 und dazu stimmte wohl der ,widerspruch1 da es sonst verboten ist es zu tten1 und da seine ,ttung zur ,festlichkeit wird1 da man das ,tier ttet und es doch betrauert4 ,die ambivalente ,gefhlseinstellung1 welche den ,vaterkomplex heute noch bei unseren ,kindern auszeichnet und sich so oft ins ,leben der ,erwachsenen fortsetzt1 wrde sich auch auf den ,vaterersatz des ,totemtiers erstrecken4 ,allein1 wenn man die von der ,psychoanalyse gegebene bersetzung des ,totem mit der ,tatsache der ,totemmahlzeit und der ,darwinschen ,hypothese ber den ,urzustand der menschlichen ,gesellschaft zusammenhlt1 ergibt sich die ,mglichkeit eines tieferen ,verstndnisses1 der ,ausblick auf eine ,hypothese1 die phantastisch erscheinen mag1 aber den ,vorteil bietet1 eine unvermutete ,einheit zwischen bisher gesonderten ,reihen von ,phnomenen herzustellen4 ,die ,darwinsche ,urhorde hat natrlich keinen ,raum fr die ,anfnge des ,totemismus4 ,ein gewaltttiger1 eiferschtiger ,vater1 der alle ,weibchen fr sich behlt und die heranwachsenden ,shne vertreibt1 nichts weiter4 ,dieser ,urzustand der ,gesellschaft ist nirgends ,gegenstand der ,beobachtung geworden4 ,was wir als primitivste ,organisation finden1 was noch heute bei gewissen ,stmmen in ,kraft besteht1 das sind ,mnnerverbnde1 die aus gleichberechtigten ,mitgliedern bestehen und den ,einschrnkungen des totemistischen ,systems unterliegen1 dabei mtterliche ,erblichkeit4 ,kann das eine aus dem anderen hervorgegangen sein und auf welchem ,wege war es mglich8 ,die ,berufung auf die ,feier der ,totemmahlzeit gestattet uns eine ,antwort zu geben3 ,eines ,tages7#gd7 taten sich die ausgetriebenen ,brder zusammen1 erschlugen und verzehrten den ,vater und machten so der ,vaterhorde ein ,ende4 ,vereint wagten sie und brachten zustande1 was dem einzelnen unmglich geblieben wre4 ,vielleicht hatte ein ,kulturfortschritt1 die ,handhabung einer neuen ,waffe ihnen das ,gefhl der berlegenheit gegeben4 ,da sie den ,getteten auch verzehrten1 ist fr den kannibalen ,wilden selbstverstndlich4 ,der gewaltttige ,urvater war gewi das beneidete und gefrchtete ,vorbild eines jeden aus der ,brderschar gewesen4 ,nun setzten sie im ,akte des ,verzehrens die ,identifizierung mit ihm durch1 eigneten sich ein jeder ein ,stck seiner ,strke an4 ,die ,totemmahlzeit1 vielleicht das erste ,fest der ,menschheit1 wre die ,wiederholung und die ,gedenkfeier dieser denkwrdigen1 verbrecherischen ,tat1 mit welcher so vieles seinen ,anfang nahm1 die sozialen ,organisationen1 die sittlichen ,einschrnkungen und die ,religion7#ge74 7#gd7 ,zu dieser ,darstellung1 die sonst miverstndlich wrde1 bitte ich die ,schlustze der nachfolgenden ,anmerkung als ,korrektiv hinzuzunehmen4 7#ge7 ,die ungeheuerlich erscheinende ,annahme der berwltigung und ,ttung des tyrannischen ,vaters durch die ,vereinigung der ausgetriebenen ,shne hat sich auch ,atkinson als direkte ,folgerung aus den ,verhltnissen der ,darwinschen ,urhorde ergeben4 ,a youthful band of brothers living together in forced celibacy1 or at most in polyandrous relation with some single female captive4 ,a horde as yet weak in their impubescence they are1 but they would1 when strength was gained with time1 inevitably wrench by combined attacks renewed again and again1 both wife and life from the paternal tyrant 7,primal ,law1 p4 #bbj-bba74 ,atkinson1 der brigens sein ,leben in ,neu-,caledonien verbrachte und ungewhnliche ,gelegenheit zum ,studium der ,eingeborenen hatte1 beruft sich auch darauf1 da die von ,darwin supponierten ,zustnde der ,urhorde bei wilden ,rinder- und ,pferdeherden leicht zu beobachten sind und regelmig zur ,ttung des ,vatertieres fhren4 ,er nimmt dann weiter an1 da nach der ,beseitigung des ,vaters ein ,zerfall der ,horde durch den erbitterten ,kampf der siegreichen ,shne unter einander eintritt4 ,auf diese ,weise kme eine neue ,organisation der ,gesellschaft niemals zustande3 an ever recurring violent succession to the solitary paternal tyrant by sons1 whose parricidal hands were so soon again clenched in fratricidal strife 7p4 #bbh74 ,atkinson1 dem die ,winke der ,psychoanalyse nicht zu ,gebote standen1 und dem die ,studien von ,robertson ,smith nicht bekannt waren1 findet einen minder gewaltsamen bergang von der ,urhorde zur nchsten sozialen ,stufe1 auf welcher zahlreiche ,mnner in friedlicher ,gemeinschaft zusammenleben4 ,er lt es die ,mutterliebe durchsetzen1 da anfangs nur die jngsten1 spter auch andere ,shne in der ,horde verbleiben1 wofr diese ,geduldeten das sexuelle ,vorrecht des ,vaters in ,form der von ihnen gebten ,entsagung gegen ,mutter und ,schwestern anerkennen4 ,soviel ber die hchst bemerkenswerte ,theorie von ,atkinson1 ihre bereinstimmung mit der hier vorgetragenen im wesentlichen ,punkte und ihre ,abweichung davon1 welche den ,verzicht auf den ,zusammenhang mit so vielem anderen mit sich bringt4 ,die ,unbestimmtheit1 die zeitliche ,verkrzung und inhaltliche ,zusammendrngung der ,angaben in meinen obenstehenden ,ausfhrungen darf ich als eine durch die ,natur des ,gegenstandes geforderte ,enthaltung hinstellen4 ,es wre ebenso unsinnig1 in dieser ,materie ,exaktheit anzustreben1 wie es unbillig wre1 ,sicherheiten zu fordern4 ,um1 von der ,voraussetzung absehend1 diese ,folgen glaubwrdig zu finden1 braucht man nur anzunehmen1 da die sich zusammenrottende ,brderschar von denselben einander widersprechenden ,gefhlen gegen den ,vater beherrscht war1 die wir als ,inhalt der ,ambivalenz des ,vaterkomplexes bei jedem unserer ,kinder und unserer ,neurotiker nachweisen knnen4 ,sie haten den ,vater1 der ihrem ,machtbedrfnis und ihren sexuellen ,ansprchen so mchtig im ,wege stand1 aber sie liebten und bewunderten ihn auch4 ,nachdem sie ihn beseitigt1 ihren ,ha befriedigt und ihren ,wunsch nach ,identifizierung mit ihm durchgesetzt hatten1 muten sich die dabei berwltigten zrtlichen ,regungen zur ,geltung bringen7#gf74 ,es geschah in der ,form der ,reue1 es entstand ein ,schuldbewutsein1 welches hier mit der gemeinsam empfundenen ,reue zusammenfllt4 ,der ,tote wurde nun strker als der ,lebende gewesen war2 all dies1 wie wir es noch heute an ,menschenschicksalen sehen4 ,was er frher durch seine ,existenz verhindert hatte1 das verboten sie sich jetzt selbst in der psychischen ,situation des uns aus den ,psychoanalysen so wohl bekannten nachtrglichen ,gehorsams4 ,sie widerriefen ihre ,tat1 indem sie die ,ttung des ,vaterersatzes1 des ,totem1 fr unerlaubt erklrten1 und verzichteten auf deren ,frchte1 indem sie sich die freigewordenen ,frauen versagten4 ,so schufen sie aus dem ,schuldbewutsein des ,sohnes die beiden fundamentalen ,tabu des ,totemismus1 die eben darum mit den beiden verdrngten ,wnschen des dipuskomplexes bereinstimmen muten4 ,wer dawiderhandelte1 machte sich der beiden einzigen ,verbrechen schuldig1 welche die primitive ,gesellschaft bekmmerten7#gg74 7#gf7 ,dieser neuen ,gefhlseinstellung mute auch zugute kommen1 da die ,tat keinem der ,tter die volle ,befriedigung bringen konnte4 ,sie war in gewisser ,hinsicht vergeblich geschehen4 ,keiner der ,shne konnte ja seinen ursprnglichen ,wunsch durchsetzen1 die ,stelle des ,vaters einzunehmen4 ,der ,mierfolg ist aber1 wie wir wissen1 der moralischen ,reaktion weit gnstiger als die ,befriedigung4 7#gg7 ,murder and incest1 or offences of a like kind against this sacred law of blood are in primitive society the only crimes of which the community as such takes cognisance 444 ,religion of the ,semites1 p4 #dai4 ,die beiden ,tabu des ,totemismus1 mit denen die ,sittlichkeit der ,menschen beginnt1 sind psychologisch nicht gleichwertig4 ,nur das eine1 die ,schonung des ,totemtieres1 ruht ganz auf ,gefhlsmotiven2 der ,vater war ja beseitigt1 in der ,realitt war nichts mehr gutzumachen4 ,das andere aber1 das ,inzestverbot1 hatte auch eine starke praktische ,begrndung4 ,das sexuelle ,bedrfnis einigt die ,mnner nicht1 sondern entzweit sie4 ,hatten sich die ,brder verbndet1 um den ,vater zu berwltigen1 so war jeder des anderen ,nebenbuhler bei den ,frauen4 ,jeder htte sie wie der ,vater alle fr sich haben wollen1 und in dem ,kampfe aller gegen alle wre die neue ,organisation zugrunde gegangen4 ,es war auch kein berstarker mehr da1 der die ,rolle des ,vaters mit ,erfolg htte aufnehmen knnen4 ,somit blieb den ,brdern1 wenn sie miteinander leben wollten1 nichts brig1 als das ,inzestverbot aufzurichten1 mit welchem sie alle zugleich auf die von ihnen begehrten ,frauen verzichteten1 um deren wegen sie doch in erster ,linie den ,vater beseitigt hatten4 ,sie retteten so die ,organisation1 welche sie stark gemacht hatte1 und die auf homosexuellen ,gefhlen und ,bettigungen ruhen konnte1 welche sich in der ,zeit der ,vertreibung bei ihnen eingestellt haben mochten4 ,vielleicht war es auch diese ,situation1 welche den ,keim zu den von ,bachofen erkannten ,institutionen des ,mutterrechts legte1 bis dieses von der patriarchalischen ,familienordnung abgelst wurde4 ,an das andere ,tabu1 welches das ,leben des ,totemtieres beschtzt1 knpft hingegen der ,anspruch des ,totemismus an1 als erster ,versuch einer ,religion gewertet zu werden4 ,bot sich dem ,empfinden der ,shne das ,tier als natrlicher und nchstliegender ,ersatz des ,vaters1 so fand sich in der ihnen zwanghaft gebotenen ,behandlung desselben doch noch mehr ,ausdruck als das ,bedrfnis1 ihre ,reue zur ,darstellung zu bringen4 ,es konnte mit dem ,vatersurrogat der ,versuch gemacht werden1 das brennende ,schuldgefhl zu beschwichtigen1 eine ,art von ,ausshnung mit dem ,vater zu bewerkstelligen4 ,das totemistische ,system war gleichsam ein ,vertrag mit dem ,vater1 in dem der letztere all das zusagte1 was die kindliche ,phantasie vom ,vater erwarten durfte1 ,schutz1 ,frsorge und ,schonung1 wogegen man sich verpflichtete1 sein ,leben zu ehren1 d4 h4 die ,tat an ihm nicht zu wiederholen1 durch die der wirkliche ,vater zugrunde gegangen war4 ,es lag auch ein ,rechtfertigungsversuch im ,totemismus4 ,htte der ,vater uns behandelt wie der ,totem1 wir wren nie in die ,versuchung gekommen1 ihn zu tten4 ,so half der ,totemismus dazu1 die ,verhltnisse zu beschnigen und das ,ereignis vergessen zu machen1 dem er seine ,entstehung verdankte4 ,es wurden hiebei ,zge geschaffen1 die fortan fr den ,charakter jeder ,religion bestimmend blieben4 ,die ,totemreligion war aus dem ,schuldbewutsein der ,shne hervorgegangen als ,versuch1 dies ,gefhl zu beschwichtigen und den beleidigten ,vater durch nachtrglichen ,gehorsam zu vershnen4 ,alle spteren ,religionen erweisen sich als ,lsungsversuche desselben ,problems1 variabel je nach dem kulturellen ,zustand1 in dem sie unternommen werden1 und nach den ,wegen1 die sie einschlagen1 aber es sind alle gleichzielende ,reaktionen auf dieselbe groe ,begebenheit1 mit der die ,kultur begonnen hat1 und die seitdem die ,menschheit nicht zur ,ruhe kommen lt4 ,auch ein anderer ,charakter1 den die ,religion treu bewahrt hat1 ist damals schon im ,totemismus hervorgetreten4 ,die ,ambivalenzspannung war wohl zu gro1 um durch irgendeine ,veranstaltung ausgeglichen zu werden1 oder die psychologischen ,bedingungen sind der ,erledigung dieser ,gefhlsgegenstze berhaupt nicht gnstig4 ,man merkt jedenfalls1 da die dem ,vaterkomplex anhaftende ,ambivalenz sich auch in den ,totemismus und in die ,religionen berhaupt fortsetzt4 ,die ,religion des ,totem umfat nicht nur die uerungen der ,reue und die ,versuche der ,vershnung1 sondern dient auch der ,erinnerung an den ,triumph ber den ,vater4 ,die ,befriedigung darber lt das ,erinnerungsfest der ,totemmahlzeit einsetzen1 bei dem die ,einschrnkungen des nachtrglichen ,gehorsams wegfallen1 macht es zur ,pflicht1 das ,verbrechen des ,vatermordes in der ,opferung des ,totemtieres immer wieder von neuem zu wiederholen1 so oft der festgehaltene ,erwerb jener ,tat1 die ,aneignung der ,eigenschaften des ,vaters1 infolge der verndernden ,einflsse des ,lebens zu entschwinden droht4 ,wir werden nicht berrascht sein1 zu finden1 da auch der ,anteil des ,sohnestrotzes1 oft in den merkwrdigsten ,verkleidungen und ,umwendungen1 in spteren ,religionsbildungen wieder auftaucht4 ,verfolgen wir in ,religion und sittlicher ,vorschrift1 die im ,totemismus noch wenig scharf gesondert sind1 bisher die ,folgen der in ,reue verwandelten zrtlichen ,strmung gegen den ,vater1 so wollen wir doch nicht bersehen1 da im wesentlichen die ,tendenzen1 welche zum ,vatermord gedrngt haben1 den ,sieg behalten4 ,die sozialen ,brudergefhle1 auf denen die groe ,umwlzung ruht1 bewahren von nun an ber lange ,zeiten den tiefgehendsten ,einflu auf die ,entwicklung der ,gesellschaft4 ,sie schaffen sich ,ausdruck in der ,heiligung des gemeinsamen ,blutes1 in der ,betonung der ,solidaritt aller ,leben desselben ,clans4 ,indem die ,brder sich einander so das ,leben zusichern1 sprechen sie aus1 da niemand von ihnen vom anderen behandelt werden drfe1 wie der ,vater von ihnen allen gemeinsam4 ,sie schlieen eine ,wiederholung des ,vaterschicksals aus4 ,zum religis begrndeten ,verbot1 den ,totem zu tten1 kommt nun das sozial begrndete ,verbot des ,brudermordes hinzu4 ,es wird dann noch lange whren1 bis das ,gebot die ,einschrnkung auf den ,stammesgenossen abstreifen und den einfachen ,wortlaut annehmen wird3 ,du sollst nicht morden4 ,zunchst ist an ,stelle der ,vaterhorde der ,brderclan getreten1 welcher sich durch das ,blutband versichert hat4 ,die ,gesellschaft ruht jetzt auf der ,mitschuld an dem gemeinsam verbten ,verbrechen1 die ,religion auf dem ,schuldbewutsein und der ,reue darber1 die ,sittlichkeit teils auf den ,notwendigkeiten dieser ,gesellschaft1 zum anderen ,teil auf den vom ,schuldbewutsein geforderten ,buen4 ,im ,gegensatz zu den neueren und in ,anlehnung an die lteren ,auffassungen des totemistischen ,systems heit uns also die ,psychoanalyse einen innigen ,zusammenhang und gleichzeitigen ,ursprung von ,totemismus und ,exogamie vertreten4 #f4 ,ich stehe unter der ,einwirkung einer groen ,anzahl von starken ,motiven1 die mich vom ,versuche zurckhalten werden1 die weitere ,entwicklung der ,religionen von ihrem ,beginn im ,totemismus an bis zu ihrem heutigen ,stande zu schildern4 ,ich will nur zwei ,fden hindurch verfolgen1 wo ich sie im ,gewebe besonders deutlich auftauchen sehe3 ,das ,motiv des ,totemopfers und das ,verhltnis des ,sohnes zum ,vater7#gh74 7#gh7 ,vgl4 die zum ,teil von abweichenden ,gesichtspunkten beherrschte ,arbeit von ,c4 ,g4 ,jung1 ,wandlungen und ,symbole der ,libido4 ,jahrbuch von ,bleuler-,freud1 ,,iv41 #aiab4 ,robertson ,smith hat uns belehrt1 da die alte ,totemmahlzeit in der ursprnglichen ,form des ,opfers wiederkehrt4 ,der ,sinn der ,handlung ist derselbe3 ,die ,heiligung durch die ,teilnahme an der gemeinsamen ,mahlzeit2 auch das ,schuldbewutsein ist dabei geblieben2 welches nur durch die ,solidaritt aller ,teilnehmer beschwichtigt werden kann4 ,neu hinzugekommen ist die ,stammesgottheit1 in deren gedachter ,gegenwart das ,opfer stattfindet1 die an dem ,mahle teilnimmt wie ein ,stammesgenosse1 und mit der man sich durch den ,genu am ,opfer identifiziert4 ,wie kommt der ,gott in die ihm ursprnglich fremde ,situation8 ,die ,antwort knnte lauten1 es sei unterde -- unbekannt woher -- die ,gottesidee aufgetaucht1 habe sich das ganze religise ,leben unterworfen1 und wie alles andere1 was bestehen bleiben wollte1 htte auch die ,totemmahlzeit den ,anschlu an das neue ,system gewinnen mssen4 ,allein die psychoanalytische ,erforschung des einzelnen ,menschen lehrt mit einer ganz besonderen ,nachdrcklichkeit1 da fr jeden der ,gott nach dem ,vater gebildet ist1 da sein persnliches ,verhltnis zu ,gott von seinem ,verhltnis zum leiblichen ,vater abhngt1 mit ihm schwankt und sich verwandelt1 und da ,gott im ,grunde nichts anderes ist als ein erhhter ,vater4 ,die ,psychoanalyse rt auch hier wie im ,falle des ,totemismus den ,glubigen ,glauben zu schenken1 die ,gott ,vater nennen1 wie sie den ,totem ,ahnherrn genannt haben4 ,wenn die ,psychoanalyse irgendwelche ,beachtung verdient1 so mu1 unbeschadet aller anderen ,ursprnge und ,bedeutungen ,gottes1 auf welche die ,psychoanalyse kein ,licht werfen kann1 der ,vateranteil an der ,gottesidee ein sehr gewichtiger sein4 ,dann wre aber in der ,situation des primitiven ,opfers der ,vater zweimal vertreten1 einmal als ,gott und dann als das ,totemopfertier1 und bei allem ,bescheiden mit der geringen ,mannigfaltigkeit der psychoanalytischen ,lsungen mssen wir fragen1 ob das mglich ist und welchen ,sinn es haben kann4 ,wir wissen1 da mehrfache ,beziehungen zwischen dem ,gott und dem heiligen ,tier 7,totem1 ,opfertier7 bestehen3 #a4 ,jedem ,gott ist gewhnlich ein ,tier heilig1 nicht selten selbst mehrere2 #b4 in gewissen1 besonders heiligen ,opfern1 den mystischen wurde dem ,gotte gerade das ihm geheiligte ,tier zum ,opfer dargebracht7#gi72 #c4 der ,gott wurde hufig in der ,gestalt eines ,tieres verehrt oder1 anders gesehen1 ,tiere genossen gttliche ,verehrung lange nach dem ,zeitalter des ,totemismus2 #d4 in den ,mythen verwandelt sich der ,gott hufig in ein ,tier1 oft in das ihm geheiligte4 ,so lge die ,annahme nahe1 da der ,gott selbst das ,totemtier wre1 sich auf einer spteren ,stufe des religisen ,fhlens aus dem ,totemtier entwickelt htte4 ,aller weiteren ,diskussion berhebt uns aber die ,erwgung1 da der ,totem selbst nichts anderes ist als ein ,vaterersatz4 ,so mag er die erste ,form des ,vaterersatzes sein1 der ,gott aber eine sptere1 in welcher der ,vater seine menschliche ,gestalt wiedergewonnen4 ,eine solche ,neuschpfung aus der ,wurzel aller ,religionsbildung1 der ,vatersehnsucht1 konnte mglich werden1 wenn sich im ,laufe der ,zeiten am ,verhltnis zum ,vater -- und vielleicht auch zum ,tier -- ,wesentliches gendert hatte4 7#gi7 ,robertson ,smith1 ,religion of the ,semites4 ,solche ,vernderungen lassen sich leicht erraten1 auch wenn man von dem ,beginn einer psychischen ,entfremdung von dem ,tier und von der ,zersetzung des ,totemismus durch die ,domestikation absehen will7#hj74 ,in der durch die ,beseitigung des ,vaters hergestellten ,situation lag ein ,moment1 welches im ,laufe der ,zeit eine auerordentliche ,steigerung der ,vatersehnsucht erzeugen mute4 ,die ,brder1 welche sich zur ,ttung des ,vaters zusammengetan hatten1 waren ja jeder fr sich vom ,wunsche beseelt gewesen1 dem ,vater gleich zu werden1 und hatten diesem ,wunsche durch ,einverleibung von ,teilen seines ,ersatzes in der ,totemmahlzeit ,ausdruck gegeben4 ,dieser ,wunsch mute infolge des ,druckes1 welchen die ,bande des ,brderclans auf jeden ,teilnehmer bten1 unerfllt bleiben4 ,es konnte und durfte niemand mehr die ,machtvollkommenheit des ,vaters erreichen1 nach der sie doch alle gestrebt hatten4 ,somit konnte im ,laufe langer ,zeiten die ,erbitterung gegen den ,vater1 die zur ,tat gedrngt hatte1 nachlassen1 die ,sehnsucht nach ihm wachsen1 und es konnte ein ,ideal entstehen1 welches die ,machtflle und ,unbeschrnktheit des einst bekmpften ,urvaters und die ,bereitwilligkeit1 sich ihm zu unterwerfen1 zum ,inhalt hatte4 ,die ursprngliche demokratische ,gleichstellung aller einzelnen ,stammesgenossen war infolge einschneidender kultureller ,vernderungen nicht mehr festzuhalten2 somit zeigte sich eine ,geneigtheit1 in ,anlehnung an die ,verehrung einzelner ,menschen1 die sich vor anderen hervorgetan hatten1 das alte ,vaterideal in der ,schpfung von ,gttern wieder zu beleben4 ,da ein ,mensch zum ,gott wird und da ein ,gott stirbt1 was uns heute als emprende ,zumutung erscheint1 war ja noch fr das ,vorstellungsvermgen des klassischen ,altertums keineswegs anstig7#ha74 ,die ,erhhung des einst gemordeten ,vaters zum ,gott1 von dem nun der ,stamm seine ,herkunft ableitete1 war aber ein weit ernsthafterer ,shneversuch als seinerzeit der ,vertrag mit dem ,totem4 7#hj7 ,s4 o4 p4 #chh4 7#ha7 ,to us moderns for whom the breach which divides the human and the divine has deepened into an impassible gulf such mimicry may appear impious1 but it was otherwise with the ancients4 ,to their thinking gods and men were akin1 for many families traced their descent from a divinity1 and the deification of a man probably seemed as little extraordinary to them as the canonisation of a saint seems to a modern catholic4 ,frazer1 ,golden ,bough ,i4 ,the magic art and the evolution of kings4 ,,ii41 p4 #agg4 ,wo sich in dieser ,entwicklung die ,stelle fr die groen ,muttergottheiten findet1 die vielleicht allgemein den ,vatergttern vorhergegangen sind1 wei ich nicht anzugeben4 ,sicher scheint aber1 da die ,wandlung im ,verhltnis zum ,vater sich nicht auf das religise ,gebiet beschrnkte1 sondern folgerichtig auf die andere durch die ,beseitigung des ,vaters beeinflute ,seite des menschlichen ,lebens1 auf die soziale ,organisation1 bergriff4 ,mit der ,einsetzung der ,vatergottheiten wandelte sich die vaterlose ,gesellschaft allmhlich in die patriarchalisch geordnete um4 ,die ,familie war eine ,wiederherstellung der einstigen ,urhorde und gab den ,vtern auch ein groes ,stck ihrer frheren ,rechte wieder4 ,es gab jetzt wieder ,vter1 aber die sozialen ,errungenschaften des ,brderclans waren nicht aufgegeben worden1 und der faktische ,abstand der neuen ,familienvter vom unumschrnkten ,urvater der ,horde war gro genug1 um die ,fortdauer des religisen ,bedrfnisses1 die ,erhaltung der ungestillten ,vatersehnsucht1 zu versichern4 ,in der ,opferszene vor dem ,stammesgott ist also der ,vater wirklich zweimal enthalten1 als ,gott und als ,totemopfertier4 ,aber bei dem ,versuch1 diese ,situation zu verstehen1 werden wir uns vor ,deutungen in acht nehmen1 welche sie in flchenhafter ,auffassung wie eine ,allegorie bersetzen wollen und dabei der historischen ,schichtung vergessen4 ,die zweifache ,anwesenheit des ,vaters entspricht den zwei einander zeitlich ablsenden ,bedeutungen der ,szene4 ,die ambivalente ,einstellung gegen den ,vater hat hier plastischen ,ausdruck gefunden und ebenso der ,sieg der zrtlichen ,gefhlsregungen des ,sohnes ber seine feindseligen4 ,die ,szene der berwltigung des ,vaters1 seiner grten ,erniedrigung1 ist hier zum ,material fr eine ,darstellung seines hchsten ,triumphes geworden4 ,die ,bedeutung1 die das ,opfer ganz allgemein gewonnen hat1 liegt eben darin1 da es dem ,vater die ,genugtuung fr die an ihm verbte ,schmach in derselben ,handlung bietet1 welche die ,erinnerung an diese ,untat fortsetzt4 ,in weiterer ,folge verliert das ,tier seine ,heiligkeit und das ,opfer die ,beziehung zur ,totemfeier2 es wird zu einer einfachen ,darbringung an die ,gottheit1 zu einer ,selbstentuerung zugunsten des ,gottes4 ,gott selbst ist jetzt so hoch ber den ,menschen erhaben1 da man mit ihm nur durch die ,vermittlung des ,priesters verkehren kann4 ,gleichzeitig kennt die soziale ,ordnung gttergleiche ,knige1 welche das patriarchalische ,system auf den ,staat bertragen4 ,wir mssen sagen1 die ,rache des gestrzten und wiedereingesetzten ,vaters ist eine harte geworden1 die ,herrschaft der ,autoritt steht auf ihrer ,hhe4 ,die unterworfenen ,shne haben das neue ,verhltnis dazu bentzt1 um ihr ,schuldbewutsein noch weiter zu entlasten4 ,das ,opfer1 wie es jetzt ist1 fllt ganz aus ihrer ,verantwortlichkeit heraus4 ,gott selbst hat es verlangt und angeordnet4 ,zu dieser ,phase gehren ,mythen1 in welchen der ,gott selbst das ,tier ttet1 das ihm heilig ist1 das er eigentlich selbst ist4 ,dies ist die uerste ,verlugnung der groen ,untat1 mit welcher die ,gesellschaft und das ,schuldbewutsein begann4 ,eine zweite ,bedeutung dieser letzteren ,opferdarstellung ist nicht zu verkennen4 ,sie drckt die ,befriedigung darber aus1 da man den frheren ,vaterersatz zugunsten der hheren ,gottesvorstellung verlassen hat4 ,die flach allegorische bersetzung der ,szene fllt hier ungefhr mit ihrer psychoanalytischen ,deutung zusammen4 ,jene lautet3 ,es werde dargestellt1 da der ,gott den tierischen ,anteil seines ,wesens berwindet7#hb74 7#hb7 ,die berwindung einer ,gttergeneration durch eine andere in den ,mythologien bedeutet bekanntlich den historischen ,vorgang der ,ersetzung eines religisen ,systems durch ein neues1 sei es infolge von ,eroberung durch ein ,fremdvolk oder auf dem ,wege psychologischer ,entwicklung4 ,in letzterem ,falle nhert sich der ,mythus den funktionalen ,phnomenen im ,sinne von ,h4 ,silberer4 ,da der das ,tier ttende ,gott ein ,libidosymbol ist1 wie ,c4 ,g4 ,jung 7l4 c47 behauptet1 setzt einen anderen ,begriff der ,libido als den bisher verwendeten voraus und erscheint mir berhaupt fragwrdig4 ,es wre indes irrig1 wenn man glauben wollte1 in diesen ,zeiten der erneuerten ,vaterautoritt seien die feindseligen ,regungen1 welche dem ,vaterkomplex zugehren1 vllig verstummt4 ,aus den ersten ,phasen der ,herrschaft der beiden neuen ,vaterersatzbildungen1 der ,gtter und der ,knige1 kennen wir vielmehr die energischesten uerungen jener ,ambivalenz1 welche fr die ,religion charakteristisch bleibt4 ,frazer hat in seinem groen ,werk ,the ,golden ,bough die ,vermutung ausgesprochen1 da die ersten ,knige der latinischen ,stmme ,fremde waren1 welche die ,rolle einer ,gottheit spielten und in dieser ,rolle an einem bestimmten ,festtage feierlich hingerichtet wurden4 ,die jhrliche ,opferung 7,variante3 ,selbstopferung7 eines ,gottes scheint ein wesentlicher ,zug der semitischen ,religionen gewesen zu sein4 ,das ,zeremoniell der ,menschenopfer an den verschiedensten ,stellen der bewohnten ,erde lt wenig ,zweifel darber1 da diese ,menschen als ,reprsentanten der ,gottheit ihr ,ende fanden1 und in der ,ersetzung des lebenden ,menschen durch eine leblose ,nachahmung 7,puppe7 lt sich dieser ,opfergebrauch noch in spte ,zeiten verfolgen4 ,das theanthropische ,gottesopfer1 welches ich hier leider nicht mit der gleichen ,vertiefung wie das ,tieropfer behandeln kann1 wirft das hellste ,licht nach rckwrts auf den ,sinn der lteren ,opferformen4 ,es bekennt mit nicht zu berbietender ,aufrichtigkeit1 da das ,objekt der ,opferhandlung immer das nmliche war1 dasselbe1 was nun als ,gott verehrt wird1 der ,vater also4 ,die ,frage nach dem ,verhltnis von ,tier- und ,menschenopfer findet jetzt eine einfache ,lsung4 ,das ursprngliche ,tieropfer war bereits ein ,ersatz fr ein ,menschenopfer1 fr die feierliche ,ttung des ,vaters1 und als der ,vaterersatz seine menschliche ,gestalt wieder erhielt1 konnte sich das ,tieropfer auch wieder in das ,menschenopfer verwandeln4 ,so hatte sich die ,erinnerung an jene erste groe ,opfertat als unzerstrbar erwiesen1 trotz aller ,bemhungen sie zu vergessen1 und gerade als man sich von ihren ,motiven am weitesten entfernen wollte1 mute in der ,form des ,gottesopfers ihre unentstellte ,wiederholung zutage treten4 ,welche ,entwicklungen des religisen ,denkens als ,rationalisierungen diese ,wiederkehr ermglicht haben1 brauche ich an dieser ,stelle nicht auszufhren4 ,robertson ,smith1 dem ja unsere ,zurckfhrung des ,opfers auf jenes groe ,ereignis der menschlichen ,urgeschichte ferne liegt1 gibt an1 da die ,zeremonien jener ,feste1 mit denen die alten ,semiten den ,tod einer ,gottheit feierten1 als commemoration of a mythical tragedy ausgelegt wurden1 und da die ,klage dabei nicht den ,charakter einer spontanen ,teilnahme hatte1 sondern etwas ,zwangsmiges1 von der ,furcht vor dem gttlichen ,zorn ,gebotenes an sich trug7#hc74 ,wir glauben zu erkennen1 da diese ,auslegung im ,rechte war1 und da die ,gefhle der ,feiernden in der zugrunde liegenden ,situation ihre gute ,aufklrung fanden4 7#hc7 ,religion of the ,semites1 p4 #dab-dac4 ,the mourning is not a spontaneous expression of sympathy with the divine tragedy but obligatory and enforced by fear of supernatural anger4 ,and a chief object of the mourners is to disclaim responsibility for the god's death -- a point which has already come before us in connection with theanthropic sacrifices1 such as the oxmurder at ,athens4 ,nehmen wir es nun als ,tatsache hin1 da auch in der weiteren ,entwicklung der ,religionen die beiden treibenden ,faktoren1 das ,schuldbewutsein des ,sohnes und der ,sohnestrotz1 niemals erlschen4 ,jeder ,lsungsversuch des religisen ,problems1 jede ,art der ,vershnung der beiden widerstreitenden seelischen ,mchte wird allmhlich hinfllig1 wahrscheinlich unter dem kombinierten ,einflu von kulturellen nderungen1 historischen ,ereignissen und inneren psychischen ,wandlungen4 ,mit immer grerer ,deutlichkeit tritt das ,bestreben des ,sohnes hervor1 sich an die ,stelle des ,vatergottes zu setzen4 ,mit der ,einfhrung des ,ackerbaues hebt sich die ,bedeutung des ,sohnes in der patriarchalischen ,familie4 ,er getraut sich neuer uerungen seiner inzestusen ,libido1 die in der ,bearbeitung der ,mutter ,erde eine symbolische ,befriedigung findet4 ,es entstehen die ,gttergestalten des ,attis1 ,adonis1 ,tammuz u4 a41 ,vegetationsgeister und zugleich jugendliche ,gottheiten1 welche die ,liebesgunst mtterlicher ,gottheiten genieen1 den ,mutterinzest dem ,vater zum ,trotze durchsetzen4 ,allein das ,schuldbewutsein1 welches durch diese ,schpfung nicht beschwichtigt ist1 drckt sich in den ,mythen aus1 die diesen jugendlichen ,geliebten der ,muttergttinnen ein kurzes ,leben und eine ,bestrafung durch ,entmannung oder durch den ,zorn des ,vatergottes in ,tierform bescheiden4 ,adonis wird durch den ,eber gettet1 das heilige ,tier der ,aphrodite2 ,attis1 der ,geliebte der ,kybele1 stirbt an ,entmannung7#hd74 ,die ,beweinung und die ,freude ber die ,auferstehung dieser ,gtter ist in das ,rituale einer anderen ,sohnesgottheit bergegangen1 welche zu dauernderem ,erfolge bestimmt war4 7#hd7 ,die ,kastrationsangst spielt eine auerordentlich groe ,rolle in der ,strung des ,verhltnisses zum ,vater bei unseren jugendlichen ,neurotikern4 ,aus der schnen ,beobachtung von ,ferenczi haben wir ersehen1 wie der ,knabe seinen ,totem in dem ,tier erkennt1 welches nach seinem kleinen ,gliede schnappt4 ,wenn unsere ,kinder von der rituellen ,beschneidung erfahren1 stellen sie dieselbe der ,kastration gleich4 ,die vlkerpsychologische ,parallele zu diesem ,verhalten der ,kinder ist meines ,wissens noch nicht ausgefhrt worden4 ,die in der ,urzeit und bei primitiven ,vlkern so hufige ,beschneidung gehrt dem ,zeitpunkt der ,mnnerweihe an1 wo sie ihre ,bedeutung finden mu1 und ist erst sekundr in frhere ,lebenszeiten zurckgeschoben worden4 ,es ist beraus interessant1 da die ,beschneidung bei den ,primitiven mit ,haarabschneiden und ,zahnausschlagen kombiniert oder durch sie ersetzt ist1 und da unsere ,kinder1 die von diesem ,sachverhalt nichts wissen knnen1 in ihren ,angstreaktionen diese beiden ,operationen wirklich wie quivalente der ,kastration behandeln4 ,als das ,christentum seinen ,einzug in die antike ,welt begann1 traf es auf die ,konkurrenz der ,mithrasreligion1 und es war fr eine ,weile zweifelhaft1 welcher ,gottheit der ,sieg zufallen wrde4 ,die lichtumflossene ,gestalt des persischen ,gtterjnglings ist doch unserem ,verstndnis dunkel geblieben4 ,vielleicht darf man aus den ,darstellungen der ,stierttungen durch ,mithras schlieen1 da er jenen ,sohn vorstellte1 der die ,opferung des ,vaters allein vollzog und somit die ,brder von der sie drckenden ,mitschuld an der ,tat erlste4 ,es gab einen anderen ,weg zur ,beschwichtigung dieses ,schuldbewutseins und diesen beschritt erst ,christus4 ,er ging hin und opferte sein eigenes ,leben und dadurch erlste er die ,brderschar von der ,erbsnde4 ,die ,lehre von der ,erbsnde ist orphischer ,herkunft2 sie wurde in den ,mysterien erhalten und drang von da aus in die ,philosophenschulen des griechischen ,altertums ein7#he74 ,die ,menschen waren die ,nachkommen von ,titanen1 welche den jungen ,dionysos-,zagreus gettet und zerstckelt hatten2 die ,last dieses ,verbrechens drckte auf sie4 ,in einem ,fragment von ,anaximander wird gesagt1 da die ,einheit der ,welt durch ein urzeitliches ,verbrechen zerstrt worden sei1 und da alles1 was daraus hervorgegangen1 die ,strafe dafr weiter tragen mu47#hf7 ,erinnert die ,tat der ,titanen durch die ,zge der ,zusammenrottung1 der ,ttung und ,zerreiung deutlich genug an das von ,st4 ,nilus beschriebene ,totemopfer -- wie brigens viele andere ,mythen des ,altertums1 z4 ,b4 der ,tod des ,orpheus selbst -- so strt uns hier doch die ,abweichung1 da die ,mordtat an einem jugendlichen ,gott vollzogen wird4 7#he7 ,reinach1 ,cultes1 ,mythes et ,religions1 ,,ii41 p4 #ge ff4 7#hf7 ,une sorte de pch proethnique l4 c41 p4 #gf4 ,im christlichen ,mythus ist die ,erbsnde der ,menschen unzweifelhaft eine ,versndigung gegen ,gottvater4 ,wenn nun ,christus die ,menschen von dem ,druck der ,erbsnde erlst1 indem er sein eigenes ,leben opfert1 so zwingt er uns zu dem ,schlu1 da diese ,snde eine ,mordtat war4 ,nach dem im menschlichen ,fhlen tiefgewurzelten ,gesetz der ,talion kann ein ,mord nur durch die ,opferung eines anderen ,lebens geshnt werden2 die ,selbstaufopferung weist auf eine ,blutschuld zurck7#hg74 ,und wenn dieses ,opfer des eigenen ,lebens die ,vershnung mit ,gottvater herbeifhrt1 so kann das zu shnende ,verbrechen kein anderes als der ,mord am ,vater gewesen sein4 7#hg7 ,die ,selbstmordimpulse unserer ,neurotiker erweisen sich regelmig als ,selbstbestrafungen fr ,todeswnsche1 die gegen andere gerichtet sind4 ,so bekennt sich denn in der christlichen ,lehre die ,menschheit am unverhlltesten zu der schuldvollen ,tat der ,urzeit1 weil sie nun im ,opfertod des einen ,sohnes die ausgiebigste ,shne fr sie gefunden hat4 ,die ,vershnung mit dem ,vater ist um so grndlicher1 weil gleichzeitig mit diesem ,opfer der volle ,verzicht auf das ,weib erfolgt1 um dessen ,willen man sich gegen den ,vater emprt hatte4 ,aber nun fordert auch das psychologische ,verhngnis der ,ambivalenz seine ,rechte4 ,mit der gleichen ,tat1 welche dem ,vater die grtmgliche ,shne bietet1 erreicht auch der ,sohn das ,ziel seiner ,wnsche gegen den ,vater4 ,er wird selbst zum ,gott neben1 eigentlich an ,stelle des ,vaters4 ,die ,sohnesreligion lst die ,vaterreligion ab4 ,zum ,zeichen dieser ,ersetzung wird die alte ,totemmahlzeit als ,kommunion wieder belebt1 in welcher nun die ,brderschar vom ,fleisch und ,blut des ,sohnes1 nicht mehr des ,vaters1 geniet1 sich durch diesen ,genu heiligt und mit ihm identifiziert4 ,unser ,blick verfolgt durch die ,lnge der ,zeiten die ,identitt der ,totemmahlzeit mit dem ,tieropfer1 dem theanthropischen ,menschenopfer und mit der christlichen ,eucharistie und erkennt in all diesen ,feierlichkeiten die ,nachwirkung jenes ,verbrechens1 welches die ,menschen so sehr bedrckte1 und auf das sie doch so stolz sein muten4 ,die christliche ,kommunion ist aber im ,grunde eine neuerliche ,beseitigung des ,vaters1 eine ,wiederholung der zu shnenden ,tat4 ,wir merken1 wie berechtigt der ,satz von ,frazer ist1 da the ,christian communion has absorbed within itself a sacrament which is doubtless far older than ,christianity7#hh74 7#hh7 ,eating the ,god1 p4 #ea4 444 ,niemand1 der mit der ,literatur des ,gegenstandes vertraut ist1 wird annehmen1 da die ,zurckfhrung der christlichen ,kommunion auf die ,totemmahlzeit eine ,idee des ,schreibers dieses ,aufsatzes sei4 #g4 ,ein ,vorgang wie die ,beseitigung des ,urvaters durch die ,brderschar mute unvertilgbare ,spuren in der ,geschichte der ,menschheit hinterlassen und sich in desto zahlreicheren ,ersatzbildungen zum ,ausdruck bringen1 je weniger er selbst erinnert werden sollte7#hi74 ,ich gehe der ,versuchung aus dem ,wege1 diese ,spuren in der ,mythologie1 wo sie nicht schwer zu finden sind1 nachzuweisen und wende mich einem anderen ,gebiete zu1 indem ich einem ,fingerzeig von ,s4 ,reinach in einer inhaltsreichen ,abhandlung ber den ,tod des ,orpheus folge7#ij74 7#hi7 ,ariel im ,sturm3 ,full fathom five thy father lies3 ,of his bones are coral made2 ,those are pearls that were his eyes2 ,nothing of him that doth fade ,but doth suffer a sea-change ,into something rich and strange4 ,in der schnen bersetzung von ,schlegel3 ,fnf ,faden tief liegt ,vater dein4 ,sein ,gebein wird zu ,korallen1 ,perlen sind die ,augen sein4 ,nichts an ihm1 das soll verfallen1 ,das nicht wandelt ,meeres-,hut ,in ein reich und seltnes ,gut4 7#ij7 ,la ,mort d',orphe in dem hier oft zitierten ,buche3 ,cultes1 ,mythes et ,religions4 ,t4 ,,ii1 p4 #ajj ff4 ,in der ,geschichte der griechischen ,kunst gibt es eine ,situation1 welche auffllige hnlichkeiten und nicht minder tiefgehende ,verschiedenheiten mit der von ,robertson ,smith erkannten ,szene der ,totemmahlzeit zeigt4 ,es ist die ,situation der ltesten griechischen ,tragdie4 ,eine ,schar von ,personen1 alle gleich benannt und gleich gekleidet1 umsteht einen einzigen1 von dessen ,reden und ,handeln sie alle abhngig sind3 ,es ist der ,chor und der ursprnglich einzige ,heldendarsteller4 ,sptere ,entwicklungen brachten einen zweiten und dritten ,schauspieler1 um ,gegenspieler und ,abspaltungen des ,helden darzustellen1 aber der ,charakter des ,helden wie sein ,verhltnis zum ,chor blieben unverndert4 ,der ,held der ,tragdie mute leiden2 dies ist noch heute der wesentliche ,inhalt einer ,tragdie4 ,er hatte die sogenannte tragische ,schuld auf sich geladen1 die nicht immer leicht zu begrnden ist2 sie ist oft keine ,schuld im ,sinne des brgerlichen ,lebens4 ,zumeist bestand sie in der ,auflehnung gegen eine gttliche oder menschliche ,autoritt1 und der ,chor begleitete den ,helden mit seinen sympathischen ,gefhlen1 suchte ihn zurckzuhalten1 zu warnen1 zu migen und beklagte ihn1 nachdem er fr sein khnes ,unternehmen die als verdient hingestellte ,bestrafung gefunden hatte4 ,warum mu aber der ,held der ,tragdie leiden und was bedeutet seine tragische ,schuld8 ,wir wollen die ,diskussion durch rasche ,beantwortung abschneiden4 ,er mu leiden1 weil er der ,urvater1 der ,held jener groen urzeitlichen ,tragdie ist1 die hier eine tendenzise ,wiederholung findet1 und die tragische ,schuld ist jene1 die er auf sich nehmen mu1 um den ,chor von seiner ,schuld zu entlasten4 ,die ,szene auf der ,bhne ist durch zweckmige ,entstellung1 man knnte sagen3 im ,dienste raffinierter ,heuchelei1 aus der historischen ,szene hervorgegangen4 ,in jener alten ,wirklichkeit waren es gerade die ,chorgenossen1 die das ,leiden des ,helden verursachten2 hier aber erschpfen sie sich in ,teilnahme und ,bedauern1 und der ,held ist selbst an seinem ,leiden schuld4 ,das auf ihn gewlzte ,verbrechen1 die berhebung und ,auflehnung gegen eine groe ,autoritt1 ist genau dasselbe1 was in ,wirklichkeit die ,genossen des ,chors1 die ,brderschar1 bedrckt4 ,so wird der tragische ,held -- noch wider seinen ,willen -- zum ,erlser des ,chors gemacht4 ,waren speziell in der griechischen ,tragdie die ,leiden des gttlichen ,bockes ,dionysos und die ,klage des mit ihm sich identifizierenden ,gefolges von ,bcken der ,inhalt der ,auffhrung1 so wird es leicht verstndlich1 da das bereits erloschene ,drama sich im ,mittelalter an der ,passion ,christi neu entzndete4 ,so mchte ich denn zum ,schlu dieser mit uerster ,verkrzung gefhrten ,untersuchung das ,ergebnis aussprechen1 da im dipuskomplex die ,anfnge von ,religion1 ,sittlichkeit1 ,gesellschaft und ,kunst zusammentreffen1 in voller bereinstimmung mit der ,feststellung der ,psychoanalyse1 da dieser ,komplex den ,kern aller ,neurosen bildet1 so weit sie bis jetzt unserem ,verstndnis nachgegeben haben4 ,es erscheint mir als eine groe berraschung1 da auch diese ,probleme des ,vlkerseelenlebens eine ,auflsung von einem einzigen konkreten ,punkte her1 wie es das ,verhltnis zum ,vater ist1 gestatten sollten4 ,vielleicht ist selbst ein anderes psychologisches ,problem in diesen ,zusammenhang einzubeziehen4 ,wir haben so oft ,gelegenheit gehabt1 die ,gefhlsambivalenz im eigentlichen ,sinne1 also das ,zusammentreffen von ,liebe und ,ha gegen dasselbe ,objekt1 an der ,wurzel wichtiger ,kulturbildungen aufzuzeigen4 ,wir wissen nichts ber die ,herkunft dieser ,ambivalenz4 ,man kann die ,annahme machen1 da sie ein fundamentales ,phnomen unseres ,gefhlslebens sei4 ,aber auch die andere ,mglichkeit scheint mir wohl beachtenswert1 da sie1 dem ,gefhlsleben ursprnglich fremd1 von der ,menschheit an dem ,vaterkomplex7#ia7 erworben wurde1 wo die psychoanalytische ,erforschung des ,einzelmenschen heute noch ihre strkste ,ausprgung nachweist47#ib7 7#ia7 ,respektive ,elternkomplex4 7#ib7 ,der ,miverstndnisse gewhnt1 halte ich es nicht fr berflssig1 ausdrcklich hervorzuheben1 da die hier gegebenen ,zurckfhrungen an die komplexe ,natur der abzuleitenden ,phnomene keineswegs vergessen haben1 und da sie nur den ,anspruch erheben1 zu den bereits bekannten oder noch unerkannten ,ursprngen der ,religion1 ,sittlichkeit und der ,gesellschaft ein neues ,moment hinzuzufgen1 welches sich aus der ,bercksichtigung der psychoanalytischen ,anforderungen ergibt4 ,die ,synthese zu einem ,ganzen der ,erklrung mu ich anderen berlassen4 ,es geht aber diesmal aus der ,natur dieses neuen ,beitrages hervor1 da er in einer solchen ,synthese keine andere als die zentrale ,rolle spielen knnte1 wenngleich die berwindung von groen affektiven ,widerstnden erfordert werden drfte1 ehe man ihm eine solche ,bedeutung zugesteht4 ,bevor ich nun abschliee1 mu ich der ,bemerkung ,raum geben1 da der hohe ,grad von ,konvergenz zu einem umfassenden ,zusammenhange1 den wir in diesen ,ausfhrungen erreicht haben1 uns nicht gegen die ,unsicherheiten unserer ,voraussetzungen und die ,schwierigkeiten unserer ,resultate verblenden kann4 ,von den letzteren will ich nur noch zwei behandeln1 die sich manchem ,leser aufgedrngt haben drften4 ,es kann zunchst niemand entgangen sein1 da wir berall die ,annahme einer ,massenpsyche zugrunde legen1 in welcher sich die seelischen ,vorgnge vollziehen wie im ,seelenleben eines einzelnen4 ,wir lassen vor allem das ,schuldbewutsein wegen einer ,tat ber viele ,jahrtausende fortleben und in ,generationen wirksam bleiben1 welche von dieser ,tat nichts wissen konnten4 ,wir lassen einen ,gefhlsproze1 wie er bei ,generationen von ,shnen entstehen konnte1 die von ihrem ,vater mihandelt wurden1 sich auf neue ,generationen fortsetzen1 welche einer solchen ,behandlung gerade durch die ,beseitigung des ,vaters entzogen worden waren4 ,dies scheinen allerdings schwerwiegende ,bedenken1 und jede andere ,erklrung scheint den ,vorzug zu verdienen1 welche solche ,voraussetzungen vermeiden kann4 ,allein eine weitere ,erwgung zeigt1 da wir die ,verantwortlichkeit fr solche ,khnheit nicht allein zu tragen haben4 ,ohne die ,annahme einer ,massenpsyche1 einer ,kontinuitt im ,gefhlsleben der ,menschen1 welche gestattet sich ber die ,unterbrechungen der seelischen ,akte durch das ,vergehen der ,individuen hinwegzusetzen1 kann die ,vlkerpsychologie berhaupt nicht bestehen4 ,setzten sich die psychischen ,prozesse der einen ,generation nicht auf die nchste fort1 mte jede ihre ,einstellung zum ,leben neu erwerben1 so gbe es auf diesem ,gebiet keinen ,fortschritt und so gut wie keine ,entwicklung4 ,es erheben sich nun zwei neue ,fragen1 wieviel man der psychischen ,kontinuitt innerhalb der ,generationsreihen zutrauen kann1 und welcher ,mittel und ,wege sich die eine ,generation bedient1 um ihre psychischen ,zustnde auf die nchste zu bertragen4 ,ich werde nicht behaupten1 da diese ,probleme weit genug geklrt sind1 oder da die direkte ,mitteilung und ,tradition1 an die man zunchst denkt1 fr das ,erfordernis hinreichen4 ,im allgemeinen kmmert sich die ,vlkerpsychologie wenig darum1 auf welche ,weise die verlangte ,kontinuitt im ,seelenleben der einander ablsenden ,generationen hergestellt wird4 ,ein ,teil der ,aufgabe scheint durch die ,vererbung psychischer ,dispositionen besorgt zu werden1 welche aber doch gewisser ,anste im individuellen ,leben bedrfen1 um zur ,wirksamkeit zu erwachen4 ,es mag dies der ,sinn des ,dichterwortes sein3 ,was du ererbt von deinen ,vtern hast1 erwirb es1 um es zu besitzen4 ,das ,problem erschiene noch schwieriger1 wenn wir zugestehen knnten1 da es seelische ,regungen gibt1 welche so spurlos unterdrckt werden knnen1 da sie keine ,resterscheinungen zurcklassen4 ,allein solche gibt es nicht4 ,die strkste ,unterdrckung mu ,raum lassen fr entstellte ,ersatzregungen und aus ihnen folgende ,reaktionen4 ,dann drfen wir aber annehmen1 da keine ,generation imstande ist1 bedeutsamere seelische ,vorgnge vor der nchsten zu verbergen4 ,die ,psychoanalyse hat uns nmlich gelehrt1 da jeder ,mensch in seiner unbewuten ,geistesttigkeit einen ,apparat besitzt1 der ihm gestattet1 die ,reaktionen anderer ,menschen zu deuten1 d4 h4 die ,entstellungen wieder rckgngig zu machen1 welche der andere an dem ,ausdruck seiner ,gefhlsregungen vorgenommen hat4 ,auf diesem ,wege des unbewuten ,verstndnisses all der ,sitten1 ,zeremonien und ,satzungen1 welche das ursprngliche ,verhltnis zum ,urvater zurckgelassen hatte1 mag auch den spteren ,generationen die bernahme jener ,gefhlserbschaft gelungen sein4 ,ein anderes ,bedenken drfte gerade von seiten der analytischen ,denkweise erhoben werden4 ,wir haben die ersten ,moralvorschriften und sittlichen ,beschrnkungen der primitiven ,gesellschaft als ,reaktion auf eine ,tat aufgefat1 welche ihren ,urhebern den ,begriff des ,verbrechens gab4 ,sie bereuten diese ,tat und beschlossen1 da sie nicht mehr wiederholt werden solle1 und da ihre ,ausfhrung keinen ,gewinn gebracht haben drfe4 ,dies schpferische ,schuldbewutsein ist nun unter uns nicht erloschen4 ,wir finden es bei den ,neurotikern in asozialer ,weise wirkend1 um neue ,moralvorschriften1 fortgesetzte ,einschrnkungen zu produzieren1 als ,shne fr die begangenen und als ,vorsicht gegen neu zu begehende ,untaten7#ic74 ,wenn wir aber bei diesen ,neurotikern nach den ,taten forschen1 welche solche ,reaktionen wachgerufen haben1 so werden wir enttuscht4 ,wir finden nicht ,taten1 sondern nur ,impulse1 ,gefhlsregungen1 welche nach dem ,bsen verlangen1 aber von der ,ausfhrung abgehalten worden sind4 ,dem ,schuldbewutsein der ,neurotiker liegen nur psychische ,realitten zugrunde1 nicht faktische4 ,die ,neurose ist dadurch charakterisiert1 da sie die psychische ,realitt ber die faktische setzt1 auf ,gedanken ebenso ernsthaft reagiert1 wie die ,normalen nur auf ,wirklichkeiten4 7#ic7 ,vgl4 den zweiten ,aufsatz dieser ,reihe ber das ,tabu1 p4 #cbh ff4 ,kann es sich bei den ,primitiven nicht hnlich verhalten haben8 ,wir sind berechtigt1 ihnen eine auerordentliche berschtzung ihrer psychischen ,akte als ,teilerscheinung ihrer narzitischen ,organisation zuzuschreiben7#id74 ,demnach knnten die bloen ,impulse von ,feindseligkeit gegen den ,vater1 die ,existenz der ,wunschphantasie1 ihn zu tten und zu verzehren1 hingereicht haben1 um jene moralische ,reaktion zu erzeugen1 die ,totemismus und ,tabu geschaffen hat4 ,man wrde so der ,notwendigkeit entgehen1 den ,beginn unseres kulturellen ,besitzes1 auf den wir mit ,recht so stolz sind1 auf ein grliches1 alle unsere ,gefhle beleidigendes ,verbrechen zurckzufhren4 ,die kausale1 von jenem ,anfang bis in unsere ,gegenwart reichende ,verknpfung litte dabei keinen ,schaden1 denn die psychische ,realitt wre bedeutsam genug1 um alle diese ,folgen zu tragen4 ,man wende dagegen nicht ein1 da ja eine ,vernderung der ,gesellschaft von der ,form der ,vaterhorde zu der des ,brderclans wirklich vorgefallen ist4 ,sie knnte auf minder gewaltsame ,weise erreicht worden sein und doch die ,bedingung fr das ,hervortreten der moralischen ,reaktion enthalten haben4 ,solange der ,druck des ,urvaters sich fhlbar machte1 waren die feindseligen ,gefhle gegen ihn berechtigt1 und die ,reue ber sie mute einen anderen ,zeitpunkt abwarten4 ,ebensowenig ist der zweite ,einwand stichhaltig1 da alles1 was sich aus der ambivalenten ,relation zum ,vater ableitet1 ,tabu und ,opfervorschrift1 den ,charakter des hchsten ,ernstes und der vollsten ,realitt an sich trgt4 ,auch das ,zeremoniell und die ,hemmungen der ,zwangsneurotiker zeigen diesen ,charakter und gehen doch nur auf psychische ,realitt1 auf ,vorsatz und nicht auf ,ausfhrung zurck4 ,wir mssen uns hten1 aus unserer nchternen ,welt1 die voll ist von materiellen ,werten1 die ,geringschtzung des blos ,gedachten und ,gewnschten in die nur innerlich reiche ,welt des ,primitiven und des ,neurotikers einzutragen4 7#id7 ,siehe den ,aufsatz ber ,animismus1 ,magie und ,allmacht der ,gedanken in ,heft ,i dieses ,jahrganges4 ,wir stehen hier vor einer ,entscheidung1 die uns wirklich nicht leicht gemacht ist4 ,beginnen wir aber mit dem ,bekenntnis1 da der ,unterschied1 der ,anderen fundamental erscheinen kann1 fr unser ,urteil nicht das ,wesentliche des ,gegenstandes trifft4 ,wenn fr den ,primitiven ,wnsche und ,impulse den vollen ,wert von ,tatsachen haben1 so ist es an uns1 solcher ,auffassung verstndnisvoll zu folgen1 anstatt sie nach unserem ,mastab zu korrigieren4 ,dann aber wollen wir das ,vorbild der ,neurose1 das uns in diesen ,zweifel gebracht hat1 selbst schrfer ins ,auge fassen4 ,es ist nicht richtig1 da die ,zwangsneurotiker1 welche heute unter dem ,drucke einer bermoral stehen1 sich nur gegen die psychische ,realitt von ,versuchungen verteidigen und wegen blos versprter ,impulse bestrafen4 ,es ist auch ein ,stck historischer ,realitt dabei2 in ihrer ,kindheit hatten diese ,menschen nichts anderes als die bsen ,impulse1 und insoweit sie in der ,ohnmacht des ,kindes es konnten1 haben sie diese ,impulse auch in ,handlungen umgesetzt4 ,jeder von diesen berguten hatte in der ,kindheit seine bse ,zeit1 eine perverse ,phase als ,vorlufer und ,voraussetzung der spteren moralischen4 ,die ,analogie der ,primitiven mit den ,neurotikern wird also viel grndlicher hergestellt1 wenn wir annehmen1 da auch bei den ersteren die psychische ,realitt1 an deren ,gestaltung kein ,zweifel ist1 anfnglich mit der faktischen ,realitt zusammenfiel1 da die ,primitiven das wirklich getan haben1 was sie nach allen ,zeugnissen zu tun beabsichtigten4 ,allzuweit drfen wir unser ,urteil ber die ,primitiven auch nicht durch die ,analogie mit den ,neurotikern beeinflussen lassen4 ,es sind auch die ,unterschiede in ,rechnung zu ziehen4 ,gewi sind bei beiden1 ,wilden wie ,neurotikern1 die scharfen ,scheidungen zwischen ,denken und ,tun1 wie wir sie ziehen1 nicht vorhanden4 ,allein der ,neurotiker ist vor allem im ,handeln gehemmt1 bei ihm ist der ,gedanke der volle ,ersatz fr die ,tat4 ,der ,primitive ist ungehemmt1 der ,gedanke setzt sich ohne weiteres in ,tat um1 die ,tat ist ihm sozusagen eher ein ,ersatz des ,gedankens1 und darum meine ich1 ohne selbst fr die letzte ,sicherheit der ,entscheidung einzutreten1 man darf in dem ,falle1 den wir diskutieren1 wohl annehmen3 ,im ,anfang war die ,tat4 ,im folgenden werden alle genderten ,textzeilen angefhrt1 wobei jeweils zuerst die ,zeile wie im ,original1 danach die genderte ,zeile steht4 physischen ,konstellationen zu deuten4 psychischen ,konstellationen zu deuten4 7#f7 ,vgl4 ,die ,abhandlung ber das ,tabu1 ,jmago ,i4 7#f7 ,vgl4 ,die ,abhandlung ber das ,tabu1 ,imago ,i4 origin of ,totemism1 ,fortnightly ,review #ahii7 zieht3 ,thus1 ,totemism origin of ,totemism1 ,fortnightly ,review #ahii7 zieht3 ,thus1 ,totemism ,jear ,book #aiac47 ,ich habe mir gestattet1 bei der ,mitteilung dieser ,year ,book #aiac47 ,ich habe mir gestattet1 bei der ,mitteilung dieser besonders die ,abhandlung ,sur le totmisme1 ,t41 ,v41 #aija4 besonders die ,abhandlung ,sur le totmisme1 ,t4 ,v41 #aija4 geopfert haben1 welche die ,ahnengeister zu ,ehren bringen will7#cf74 geopfert zu haben1 welche die ,ahnengeister zu ,ehren bringen will7#cf74 ,gesetz1 welches dem ,menschen befiehlt zu essen und zu trinken1 oder ,gesetz1 welches den ,menschen befiehlt zu essen und zu trinken1 oder ,beleidigung dieser ,triebe zuziehen wrden4 ,das ,gesetz verbietet dem ,beleidigung dieser ,triebe zuziehen wrden4 ,das ,gesetz verbietet den of ,mr4 ,darwins theory1 before the totem beliefs lent to the of ,mr4 ,darwin's theory1 before the totem beliefs lent to the die ,tatsache gegrndet wird1 da man einen ,teil von der ,substanz seiner die ,tatsache gegrndet wird1 da man ein ,teil von der ,substanz seiner 7#fi7 l4 c4 p4 #cac4 7#fi7 l4 c4 p4 #aac4 7#gj7 ,the ,golden ,bough1 ,part4 ,v1 ,spirits of the corn and of the wild2 7#gj7 ,the ,golden ,bough1 ,part ,v1 ,spirits of the corn and of the wild2 der ,totem verkleidet1 imitieren es in ,lauten und ,bewegungen1 als ob sie des ,totem verkleidet1 imitieren es in ,lauten und ,bewegungen1 als ob sie gefrchtete ,vorbild eines jeden aus der ,bruderschar gewesen4 ,nun setzten gefrchtete ,vorbild eines jeden aus der ,brderschar gewesen4 ,nun setzten als natrlicher und nchstliegender ,ersatz des ,vaters1 so fand in als natrlicher und nchstliegender ,ersatz des ,vaters1 so fand sich in ,lsungen men wir fragen1 ob das mglich ist und welchen ,sinn es haben ,lsungen mssen wir fragen1 ob das mglich ist und welchen ,sinn es haben ,bruderclans auf jeden ,teilnehmer bten1 unerfllt bleiben4 ,es konnte und ,brderclans auf jeden ,teilnehmer bten1 unerfllt bleiben4 ,es konnte und ,vorstellungsvermgen des klassischen ,altertums keineswegs anstssig7#ha74 ,vorstellungsvermgen des klassischen ,altertums keineswegs anstig7#ha74 thinking gods and men were akin1 for many families traced ther thinking gods and men were akin1 for many families traced their der berwltigung des ,vaters1 seiner grten ,erniedigung1 ist hier zum der berwltigung des ,vaters1 seiner grten ,erniedrigung1 ist hier zum object of the mourners is to disclaim responsibility for the gods object of the mourners is to disclaim responsibility for the god's ,gesellschaft ein neues ,moment hinzufgen1 welches sich aus der ,gesellschaft ein neues ,moment hinzuzufgen1 welches sich aus der