,anmerkungen zur ,transkription3 ,der ,text stammt aus3 ,vorkritische ,schriften4 ,band ,,ii4 ,hg4 v4 ,artur ,buchenau4 ,berlin3 ,bruno ,cassirer #aiab 7 ,immanuel ,kants ,werke ,,ii74 ,s4 #cbi-cij u4 #dha-dhd 7,lesarten74 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,im ,original kursiv gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik4 velut aegri somnia1 vanae ,finguntur species4 ,,horat4 ,knigsberg bei ,johann ,jacob ,kanter #agff ,ein ,vorbericht1 der sehr wenig vor die ,ausfhrung verspricht4 ,das ,schattenreich ist das ,paradies der ,phantasten4 ,hier finden sie ein unbegrenztes ,land1 wo sie sich nach ,belieben anbauen knnen4 ,hypochondrische ,dnste1 ,ammenmrchen und ,klosterwunder lassen es ihnen an ,bauzeug nicht ermangeln4 ,die ,philosophen zeichnen den ,grundri und ndern ihn wiederum oder verwerfen ihn1 wie ihre ,gewohnheit ist4 ,nur das heilige ,rom hat daselbst eintrgliche ,provinzen2 die zwei ,kronen des unsichtbaren ,reichs sttzen die dritte1 als das hinfllige ,diadem seiner irdischen ,hoheit1 und die ,schlssel1 welche die beide ,pforten der andern ,welt auftun1 ffnen zugleich sympathetisch die ,kasten der gegenwrtigen4 ,dergleichen ,rechtsame des ,geisterreichs1 insofern es durch die ,grnde der ,staatsklugheit bewiesen ist1 erheben sich weit ber alle ohnmchtige ,einwrfe der ,schulweisen1 und ihr ,gebrauch oder ,mibrauch ist schon zu ehrwrdig1 als da er sich einer so verworfenen ,prfung auszusetzen ntig htte4 ,allein die gemeine ,erzhlungen1 die so viel ,glauben finden und wenigstens so schlecht bestritten sind1 weswegen laufen die so ungentzt oder ungeahndet umher und schleichen sich selbst in die ,lehrverfassungen ein1 ob sie gleich den ,beweis vom ,vorteil hergenommen 7argumentum ab utili7 nicht vor sich haben1 welcher der berzeugendste unter allen ist8 ,welcher ,philosoph hat nicht einmal zwischen den ,beteurungen eines vernnftigen und fest berredeten ,augenzeugen und der inneren ,gegenwehr eines unberwindlichen ,zweifels die einfltigste ,figur gemacht1 die man sich vorstellen kann8 ,soll er die ,richtigkeit aller solcher ,geistererscheinungen gnzlich ableugnen8 ,was kann er vor ,grnde anfhren1 sie zu widerlegen8 ,soll er auch nur eine einzige dieser ,erzhlungen als wahrscheinlich einrumen8 ,wie wichtig wre ein solches ,gestndnis1 und in welche erstaunliche ,folgen sieht man hinaus1 wenn auch nur eine solche ,begebenheit als bewiesen vorausgesetzet werden knnte6 ,es ist wohl noch ein dritter ,fall brig1 nmlich sich mit dergleichen vorwitzigen oder migen ,fragen gar nicht zu bemengen und sich an das ,ntzliche zu halten4 ,weil dieser ,anschlag aber vernnftig ist1 so ist er jederzeit von grndlichen ,gelehrten durch die ,mehrheit der ,stimmen verworfen worden4 ,da es ebensowohl ein dummes ,vorurteil ist1 von vielem1 das mit einigem ,schein der ,wahrheit erzhlt wird1 ohne ,grund nichts zu glauben1 als von dem1 was das gemeine ,gerchte sagt1 ohne ,prfung alles zu glauben1 so lie sich der ,verfasser dieser ,schrift1 um dem ersten ,vorurteile auszuweichen1 zum ,teil von dem letzteren fortschleppen4 ,er bekennet mit einer gewissen ,demtigung1 da er so treuherzig war1 der ,wahrheit einiger ,erzhlungen von der erwhnten ,art nachzuspren4 ,er fand -- -- -- wie gemeiniglich1 wo man nichts zu suchen hat -- -- -- er fand nichts4 ,nun ist dieses wohl an sich selbst schon eine hinlngliche ,ursache1 ein ,buch zu schreiben2 allein es kam noch dasjenige hinzu1 was bescheidenen ,verfassern schon mehrmalen ,bcher abgedrungen hat1 das ungestme ,anhalten bekannter und unbekannter ,freunde4 berdem war ein groes ,werk gekauft und1 welches noch schlimmer ist1 gelesen worden1 und diese ,mhe sollte nicht verloren sein4 ,daraus entstand nun die gegenwrtige ,abhandlung1 welche1 wie man sich schmeichelt1 den ,leser nach der ,beschaffenheit der ,sache vllig befriedigen soll1 indem er das ,vornehmste nicht verstehen1 das andere nicht glauben1 das brige aber belachen wird4 ,der erste ,teil1 welcher dogmatisch ist4 ,erstes ,hauptstck4 ,ein verwickelter metaphysischer ,knoten1 den man nach ,belieben auflsen oder abhauen kann4 ,wenn alles dasjenige1 was von ,geistern der ,schulknabe herbetet1 der groe ,haufe erzhlt und der ,philosoph demonstriert1 zusammengenommen wird1 so scheinet es keinen kleinen ,teil von unserem ,wissen auszumachen4 ,nichtsdestoweniger getraue ich mich zu behaupten1 da1 wenn es jemand einfiele1 sich bei der ,frage etwas zu verweilen1 was denn das eigentlich vor ein ,ding sei1 wovon man unter dem ,namen eines ,geistes so viel zu verstehen glaubt1 er alle diese ,vielwisser in die beschwerlichste ,verlegenheit versetzen wrde4 ,das methodische ,geschwtz der hohen ,schulen ist oftmals nur ein ,einverstndnis1 durch vernderliche ,wortbedeutungen einer schwer zu lsenden ,frage auszuweichen1 weil das bequeme und mehrenteils vernnftige3 ,ich wei nicht1 auf ,akademien nicht leichtlich gehret wird4 ,gewisse neuere ,weltweisen1 wie sie sich gerne nennen lassen1 kommen sehr leicht ber diese ,frage hinweg4 ,ein ,geist1 heit es1 ist ein ,wesen1 welches ,vernunft hat4 ,so ist es denn also keine ,wundergabe1 ,geister zu sehen2 denn wer ,menschen sieht1 der sieht ,wesen1 die ,vernunft haben4 ,allein1 fhrt man fort1 dieses ,wesen1 was im ,menschen ,vernunft hat1 ist nur ein ,teil vom ,menschen1 und dieser ,teil1 der ihn belebt1 ist ein ,geist4 ,wohlan denn3 ehe ihr also beweiset1 da nur ein geistiges ,wesen ,vernunft haben knne1 so sorget doch1 da ich zuvrderst verstehe1 was ich mir unter einem geistigen ,wesen vor einen ,begriff zu machen habe4 ,diese ,selbsttuschung1 ob sie gleich grob genug ist1 um mit halboffenen ,augen bemerkt zu werden1 ist doch von sehr begreiflichem ,ursprunge4 ,denn wovon man frhzeitig als ein ,kind sehr viel wei1 davon ist man sicher1 spterhin und im ,alter nichts zu wissen1 und der ,mann der ,grndlichkeit wird zuletzt hchstens der ,sophiste seines ,jugendwahnes4 ,ich wei also nicht1 ob es ,geister gebe1 ja1 was noch mehr ist1 ich wei nicht einmal1 was das ,wort ,geist bedeute4 ,da ich es indessen oft selbst gebraucht oder andere habe brauchen hren1 so mu doch etwas darunter verstanden werden1 es mag nun dieses ,etwas ein ,hirngespinst oder was ,wirkliches sein4 ,um diese versteckte ,bedeutung auszuwickeln1 so halte ich meinen schlecht verstandenen ,begriff an allerlei ,flle der ,anwendung und dadurch1 da ich bemerke1 auf welchen er trifft und welchem er zuwider ist1 verhoffe ich1 dessen verborgenen ,sinn zu entfalten47#a7 7#a7 ,wenn der ,begriff eines ,geistes von unsern eignen ,erfahrungsbegriffen abgesondert wre1 so wrde das ,verfahren1 ihn deutlich zu machen leicht sein1 indem man nur diejenigen ,merkmale anzuzeigen htte1 welche uns die ,sinne an dieser ,art ,wesen offenbareten1 und wodurch wir sie von materiellen ,dingen unterscheiden4 ,nun aber wird von ,geistern geredet1 selbst alsdenn1 wenn man zweifelt1 ob es gar dergleichen ,wesen gebe4 ,also kann der ,begriff von der geistigen ,natur nicht als ein von der ,erfahrung abstrahierter behandelt werden4 ,fragt ihr aber3 ,wie ist man denn zu diesem ,begriff berhaupt gekommen1 wenn es nicht durch ,abstraktion geschehen ist8 ,ich antworte3 ,viele ,begriffe entspringen durch geheime und dunkele ,schlsse bei ,gelegenheit der ,erfahrungen und pflanzen sich nachher auf andere fort ohne ,bewutsein der ,erfahrung selbst oder des ,schlusses1 welcher den ,begriff ber dieselbe errichtet hat4 ,solche ,begriffe kann man erschlichene nennen4 ,dergleichen sind viele1 die zum ,teil nichts als ein ,wahn der ,einbildung1 zum ,teil auch wahr sind1 indem auch dunkele ,schlsse nicht immer irren4 ,der ,redegebrauch und die ,verbindung eines ,ausdrucks mit verschiedenen ,erzhlungen1 in denen jederzeit einerlei ,hauptmerkmal anzutreffen ist1 geben ihm eine bestimmte ,bedeutung1 welche folglich nur dadurch kann entfaltet werden1 da man diesen versteckten ,sinn durch eine ,vergleichung mit allerlei ,fllen der ,anwendung1 die mit ihm einstimmig sind oder ihm widerstreiten1 aus seiner ,dunkelheit hervorzieht4 ,nehmet etwa einen ,raum von einem ,kubikfu und setzet1 es sei etwas1 das diesen ,raum erfllt1 d4 i4 dem ,eindringen jedes andern ,dinges widerstehet1 so wird niemand das ,wesen1 was auf solche ,weise im ,raum ist1 geistig nennen4 ,es wrde offenbar materiell heien1 weil es ausgedehnt1 undurchdringlich und wie alles ,krperliche der ,teilbarkeit und den ,gesetzen des ,stoes unterworfen ist4 ,bis dahin sind wir noch auf dem gebhnten ,gleise anderer ,philosophen4 ,allein denket euch ein einfaches ,wesen und gebet ihm zugleich ,vernunft2 wird dies alsdenn die ,bedeutung des ,wortes ,geist gerade ausfllen8 ,damit ich dieses entdecke1 so will ich die ,vernunft dem besagten einfachen ,wesen als eine innere ,eigenschaft lassen1 vor jetzo es aber nur in ueren ,verhltnissen betrachten4 ,und nunmehro frage ich3 wenn ich diese einfache ,substanz in jenen ,raum vom ,kubikfu1 der voll ,materie ist1 setzen will1 wird alsdenn ein einfaches ,element derselben den ,platz rumen mssen1 damit ihn dieser ,geist erflle8 ,meinet ihr1 ja8 ,wohlan1 so wird der gedachte ,raum1 um einen zweiten ,geist einzunehmen1 ein zweites ,elementarteilchen verlieren mssen1 und so wird endlich1 wenn man fortfhrt1 ein ,kubikfu ,raum von ,geistern erfllet sein1 deren ,klumpe ebensowohl durch ,undurchdringlichkeit widerstehet1 als wenn er voll ,materie wre1 und ebenso wie diese der ,gesetze des ,stoes fhig sein mu4 ,nun wrden aber dergleichen ,substanzen1 ob sie gleich in sich ,vernunftkraft haben mgen1 doch uerlich von den ,elementen der ,materie gar nicht unterschieden sein1 bei denen man auch nur die ,krfte ihrer ueren ,gegenwart kennet und1 was zu ihren inneren ,eigenschaften gehren mag1 gar nicht wei4 ,es ist also auer ,zweifel1 da eine solche ,art einfacher ,substanzen nicht geistige ,wesen heien wrden1 davon ,klumpen zusammengeballet werden knnten4 ,ihr werdet also den ,begriff eines ,geistes nur beibehalten knnen1 wenn ihr euch ,wesen gedenkt1 die sogar in einem von ,materie erfllten ,raume gegenwrtig sein knnen27#b7 ,wesen also1 welche die ,eigenschaft der ,undurchdringlichkeit nicht an sich haben1 und deren so viele1 als man auch will1 vereinigt niemals ein solides ,ganze ausmachen4 ,einfache ,wesen von dieser ,art werden immaterielle ,wesen und1 wenn sie ,vernunft haben1 ,geister genannt werden4 ,einfache ,substanzen aber1 deren ,zusammensetzung ein undurchdringliches und ausgedehntes ,ganze gibt1 werden materielle ,einheiten1 ihr ,ganzes aber ,materie heien4 ,entweder der ,name eines ,geistes ist ein ,wort ohne allen ,sinn1 oder seine ,bedeutung ist die angezeigte4 7#b7 ,man wird hier leichtlich gewahr1 da ich nur von ,geistern1 die als ,teile zum ,weltganzen gehren und nicht von dem unendlichen ,geiste rede1 der der ,urheber und ,erhalter desselben ist4 ,denn der ,begriff von der geistigen ,natur des letzteren ist leicht1 weil er lediglich negativ ist und darin besteht1 da man die ,eigenschaften der ,materie an ihm verneinet1 die einer unendlichen und schlechterdings notwendigen ,substanz widerstreiten4 ,dagegen bei einer geistigen ,substanz1 die mit der ,materie in ,vereinigung sein soll1 wie z4 ,e4 der menschlichen ,seele1 uert sich die ,schwierigkeit1 da ich eine wechselseitige ,verknpfung derselben mit krperlichen ,wesen zu einem ,ganzen denken und dennoch die einzige bekannte ,art der ,verbindung1 welche unter materiellen ,wesen stattfindet1 aufheben soll4 ,von der ,erklrung1 was der ,begriff eines ,geistes enthalte1 ist der ,schritt noch ungemein weit zu dem ,satze1 da solche ,naturen wirklich1 ja auch nur mglich seien4 ,man findet in den ,schriften der ,philosophen recht gute ,beweise1 darauf man sich verlassen kann1 da alles1 was da denkt1 einfach sein msse1 da eine jede vernnftigdenkende ,substanz eine ,einheit der ,natur sei1 und das unteilbare ,ich nicht knne in einem ,ganzen von viel verbundenen ,dingen verteilt sein4 ,meine ,seele wird also eine einfache ,substanz sein4 ,aber es bleibt durch diesen ,beweis noch immer unausgemacht1 ob sie von der ,art derjenigen sei1 die in dem ,raume vereinigt ein ausgedehntes und undurchdringliches ,ganze geben und also materiell oder ob sie immateriell und folglich ein ,geist sei1 ja sogar1 ob eine solche ,art ,wesen als diejenige1 so man geistige nennet1 nur mglich sei4 ,und hiebei kann ich nicht umhin1 vor bereilte ,entscheidungen zu warnen1 welche in den tiefsten und dunkelsten ,fragen sich am leichtesten eindringen4 ,was nmlich zu den gemeinen ,erfahrungsbegriffen gehrt1 das pflegt man gemeiniglich so anzusehen1 als ob man auch seine ,mglichkeit einsehe4 ,dagegen was von ihnen abweicht und durch keine ,erfahrung1 auch nicht einmal der ,analogie nach1 verstndlich gemacht werden kann1 davon kann man sich freilich keinen ,begriff machen1 und darum pflegt man es gerne als unmglich sofort zu verwerfen4 ,alle ,materie widerstehet in dem ,raume ihrer ,gegenwart und heit darum undurchdringlich4 ,da dieses geschehe1 lehrt die ,erfahrung1 und die ,abstraktion von dieser ,erfahrung bringt in uns auch den allgemeinen ,begriff der ,materie hervor4 ,dieser ,widerstand aber1 den ,etwas in dem ,raume seiner ,gegenwart leistet1 ist auf solche ,weise wohl erkannt1 allein darum nicht begriffen4 ,denn es ist derselbe1 sowie alles1 was einer ,ttigkeit entgegenwirkt1 eine wahre ,kraft1 und da ihre ,richtung derjenigen entgegensteht1 wornach die fortgezogne ,linien der ,annherung zielen1 so ist sie eine ,kraft der ,zurckstoung1 welche der ,materie und folglich auch ihren ,elementen mu beigeleget werden4 ,nun wird sich ein jeder ,vernnftiger bald bescheiden1 da hier die menschliche ,einsicht zu ,ende sei4 ,denn nur durch die ,erfahrung kann man innewerden1 da ,dinge der ,welt1 welche wir materiell nennen1 eine solche ,kraft haben1 niemals aber die ,mglichkeit derselben begreifen4 ,wenn ich nun ,substanzen anderer ,art setze1 die mit andern ,krften im ,raume gegenwrtig sind1 als mit jener treibenden ,kraft1 deren ,folge die ,undurchdringlichkeit ist1 so kann ich freilich eine ,ttigkeit derselben1 welche keine ,analogie mit meinen ,erfahrungsvorstellungen hat1 gar nicht in concreto denken1 und indem ich ihnen die ,eigenschaft nehme1 den ,raum1 in dem sie wirken1 zu erfllen1 so stehet mir ein ,begriff ab1 wodurch mir sonsten die ,dinge denklich sind1 welche in meine ,sinne fallen1 und es mu daraus notwendig eine ,art von ,undenklichkeit entspringen4 ,allein diese kann darum nicht als eine erkannte ,unmglichkeit angesehen werden1 eben darum weil das ,gegenteil seiner ,mglichkeit nach gleichfalls uneingesehen bleiben wird1 obzwar dessen ,wirklichkeit in die ,sinne fllt4 ,man kann demnach die ,mglichkeit immaterieller ,wesen annehmen ohne ,besorgnis widerlegt zu werden1 wiewohl auch ohne ,hoffnung1 diese ,mglichkeit durch ,vernunftgrnde beweisen zu knnen4 ,solche geistige ,naturen wrden im ,raume gegenwrtig sein1 soda derselbe demungeachtet vor krperliche ,wesen immer durchdringlich bliebe1 weil ihre ,gegenwart wohl eine ,wirksamkeit im ,raume1 aber nicht dessen ,erfllung1 d4 i4 einen ,widerstand als den ,grund der ,soliditt enthielte4 ,nimmt man nun eine solche einfache geistige ,substanz an1 so wrde man unbeschadet ihrer ,unteilbarkeit sagen knnen1 da der ,ort ihrer unmittelbaren ,gegenwart nicht ein ,punkt1 sondern selbst ein ,raum sei4 ,denn um die ,analogie zu ,hlfe zu rufen1 so mssen notwendig selbst die einfachen ,elemente der ,krper ein jegliches ein ,rumchen in dem ,krper erfllen1 der ein proportionierter ,teil seiner ganzen ,ausdehnung ist1 weil ,punkte gar nicht ,teile1 sondern ,grenzen des ,raumes sind4 ,da diese ,erfllung des ,raumes vermittelst einer wirksamen ,kraft 7der ,zurckstoung7 geschieht und also nur einen ,umfang der greren ,ttigkeit1 nicht aber eine ,vielheit der ,bestandteile des wirksamen ,subjekts anzeigt1 so widerstreitet sie gar nicht der einfachen ,natur desselben1 obgleich freilich die ,mglichkeit hievon nicht weiter kann deutlich gemacht werden1 welches niemals bei den ersten ,verhltnissen der ,ursachen und ,wirkungen angeht4 ,ebenso wird mir zum wenigsten keine erweisliche ,unmglichkeit entgegenstehen1 obschon die ,sache selbst unbegreiflich bleibt1 wenn ich behaupte1 da eine geistige ,substanz1 ob sie gleich einfach ist1 dennoch einen ,raum einnehme1 7d4 i4 in ihm unmittelbar ttig sein knne71 ohne ihn zu erfllen1 7d4 i4 materiellen ,substanzen darin ,widerstand zu leisten74 ,auch wrde eine solche immaterielle ,substanz nicht ausgedehnt genannt werden mssen1 so wenig wie es die ,einheiten der ,materie sind2 denn nur dasjenige1 was abgesondert von allem und vor sich allein existierend einen ,raum einnimmt1 ist ausgedehnt2 die ,substanzen aber1 welche ,elemente der ,materie sind1 nehmen einen ,raum nur durch die uere ,wirkung in andere ein1 vor sich besonders aber1 wo keine andre ,dinge in ,verknpfung mit ihnen gedacht werden1 und da in ihnen selbst auch nichts auereinander ,befindliches anzutreffen ist1 enthalten sie keinen ,raum4 ,dieses gilt von ,krperelementen4 ,dieses wrde auch von geistigen ,naturen gelten4 ,die ,grenzen der ,ausdehnung bestimmen die ,figur4 ,an ihnen wrde also keine ,figur gedacht werden knnen4 ,dieses sind schwer einzusehende ,grnde der vermuteten ,mglichkeit immaterieller ,wesen in dem ,weltganzen4 ,wer im ,besitze leichterer ,mittel ist1 die zu dieser ,einsicht fhren knnen1 der versage seinen ,unterricht einem ,lehrbegierigen nicht1 vor dessen ,augen im ,fortschritt der ,untersuchung sich fters ,alpen erheben1 wo andere einen ebenen und gemchlichen ,fusteig vor sich sehen1 den sie fortwandern oder zu wandern glauben4 ,gesetzt nun1 man htte bewiesen1 die ,seele des ,menschen sei ein ,geist1 7wiewohl aus dem vorigen zu sehen ist1 da ein solcher ,beweis noch niemals gefhret worden71 so wrde die nchste ,frage1 die man tun knnte1 etwa diese sein3 ,wo ist der ,ort dieser menschlichen ,seele in der ,krperwelt8 ,ich wrde antworten3 ,derjenige ,krper1 dessen ,vernderungen meine ,vernderungen sind1 dieser ,krper ist mein ,krper1 und der ,ort desselben ist zugleich mein ,ort4 ,setzet man die ,frage weiter fort3 ,wo ist denn dein ,ort 7der ,seele7 in diesem ,krper1 so wrde ich etwas ,verfngliches in dieser ,frage vermuten4 ,denn man bemerkt leicht1 da darin etwas schon vorausgesetzet werde1 was nicht durch ,erfahrung bekannt ist1 sondern vielleicht auf eingebildeten ,schlssen beruhet1 nmlich da mein denkendes ,ich in einem ,orte sei1 der von den rtern anderer ,teile desjenigen ,krpers1 der zu meinem ,selbst gehret1 unterschieden wre4 ,niemand aber ist sich eines besondern ,orts in seinem ,krper unmittelbar bewut1 sondern desjenigen1 den er als ,mensch in ,ansehung der ,welt umher einnimmt4 ,ich wrde mich also an der gemeinen ,erfahrung halten und vorlufig sagen3 ,wo ich empfinde1 da bin ich4 ,ich bin ebenso unmittelbar in der ,fingerspitze wie in dem ,kopfe4 ,ich bin es selbst1 der in der ,ferse leidet und welchem das ,herz im ,affekte klopft4 ,ich fhle den schmerzhaften ,eindruck nicht an einer ,gehirnnerve1 wenn mich mein ,leichdorn peinigt1 sondern am ,ende meiner ,zehen4 ,keine ,erfahrung lehrt mich einige ,teile meiner ,empfindung von mir vor entfernt zu halten1 mein unteilbares ,ich in ein mikroskopisch kleines ,pltzchen des ,gehirnes zu versperren1 um von da aus den ,hebezeug meiner ,krpermaschine in ,bewegung zu setzen oder dadurch selbst getroffen zu werden4 ,daher wrde ich einen strengen ,beweis verlangen1 um dasjenige ungereimt zu finden1 was die ,schullehrer sagten3 ,meine ,seele ist ganz im ganzen ,krper und ganz in jedem seiner ,teile4 ,der gesunde ,verstand bemerkt oft die ,wahrheit eher1 als er die ,grnde einsiehet1 dadurch er sie beweisen oder erlutern kann4 ,der ,einwurf wrde mich auch nicht gnzlich irre machen1 wenn man sagte1 da ich auf solche ,art die ,seele ausgedehnt und durch den ganzen ,krper verbreitet gedchte1 so ohngefhr wie sie den ,kindern in der gemalten ,welt abgebildet wird4 ,denn ich wrde diese ,hindernis dadurch wegrumen1 da ich bemerkte1 die unmittelbare ,gegenwart in einem ganzen ,raume beweise nur eine ,sphre der ueren ,wirksamkeit1 aber nicht eine ,vielheit innerer ,teile1 mithin auch keine ,ausdehnung oder ,figur1 als welche nur stattfinden1 wenn in einem ,wesen vor sich allein gesetzt ein ,raum ist1 d4 i4 ,teile anzutreffen sind1 die sich auerhalb einander befinden4 ,endlich wrde ich entweder dieses wenige von der geistigen ,eigenschaft meiner ,seele wissen oder1 wenn man es nicht einwilligte1 auch zufrieden sein1 davon gar nichts zu wissen4 ,wollte man diesen ,gedanken die ,unbegreiflichkeit oder1 welches bei den meisten vor einerlei gilt1 ihre ,unmglichkeit vorrcken1 so knnte ich es auch geschehen lassen4 ,alsdenn wrde ich mich zu den ,fen dieser ,weisen niederlassen1 um sie also reden zu hren3 ,die ,seele des ,menschen hat ihren ,sitz im ,gehirne1 und ein unbeschreiblich kleiner ,platz in demselben ist ihr ,aufenthalt47#c7 ,daselbst empfindet sie wie die ,spinne im ,mittelpunkte ihres ,gewebes4 ,die ,nerven des ,gehirnes stoen oder erschttern sie1 dadurch verursachen sie aber1 da nicht dieser unmittelbare ,eindruck1 sondern der1 so auf ganz entlegene ,teile des ,krpers geschieht1 jedoch als ein auerhalb dem ,gehirne gegenwrtiges ,objekt vorgestellet wird4 ,aus diesem ,sitze bewegt sie auch die ,seile und ,hebel der ganzen ,maschine und verursacht willkrliche ,bewegungen nach ihrem ,belieben4 ,dergleichen ,stze lassen sich nur sehr seichte oder gar nicht beweisen und1 weil die ,natur der ,seele im ,grunde nicht bekannt gnug ist1 auch nur ebenso schwach widerlegen4 ,ich wrde also mich in keine ,schulgeznke einlassen1 wo gemeiniglich beide ,teile alsdenn am meisten zu sagen haben1 wenn sie von ihrem ,gegenstande gar nichts verstehen2 sondern ich wrde lediglich den ,folgerungen nachgehen1 auf die mich eine ,lehre von dieser ,art leiten kann4 ,weil also nach denen mir angepriesenen ,stzen meine ,seele1 in der ,art wie sie im ,raume gegenwrtig ist1 von jedem ,element der ,materie nicht unterschieden wre1 und die ,verstandeskraft eine innere ,eigenschaft ist1 welche ich in diesen ,elementen doch nicht wahrnehmen knnte1 wenngleich selbige in ihnen allen angetroffen wrde1 so knnte kein tauglicher ,grund angefhret werden1 weswegen nicht meine ,seele eine von den ,substanzen sei1 welche die ,materie ausmachen1 und warum nicht ihre besondere ,erscheinungen lediglich von dem ,orte herrhren sollten1 den sie in einer knstlichen ,maschine1 wie der tierische ,krper ist1 einnimmt1 wo die ,nervenvereinigung der inneren ,fhigkeit des ,denkens und der ,willkr zustatten kommt4 ,alsdenn aber wrde man kein eigentmliches ,merkmal der ,seele mehr mit ,sicherheit erkennen1 welches sie von dem rohen ,grundstoffe der krperlichen ,naturen unterschiede1 und ,,leibnizens scherzhafter ,einfall1 nach welchem wir vielleicht im ,kaffee ,atomen verschluckten1 woraus ,menschenseelen werden sollen1 wre nicht mehr ein ,gedanke zum ,lachen4 ,wrde aber auf solchen ,fall dieses denkende ,ich nicht dem gemeinen ,schicksale materieller ,naturen unterworfen sein und1 wie es durch den ,zufall aus dem ,chaos aller ,elemente gezogen worden1 um eine tierische ,maschine zu beleben1 warum sollte es1 nachdem diese zufllige ,vereinigung aufgehrt hat1 nicht auch knftig dahin wiederum zurckkehren8 ,es ist bisweilen ntig1 den ,denker1 der auf unrechtem ,wege ist1 durch die ,folgen zu erschrecken1 damit er aufmerksamer auf die ,grundstze werde1 durch welche er sich gleichsam trumend hat fortfhren lassen4 7#c7 ,man hat ,beispiele von ,verletzungen1 dadurch ein guter ,teil des ,gehirns verloren worden1 ohne da es dem ,menschen das ,leben oder die ,gedanken gekostet hat4 ,nach der gemeinen ,vorstellung1 die ich hier anfhre1 wrde ein ,atomus desselben haben drfen entfhrt oder aus der ,stelle gerckt werden1 um in einem ,augenblick den ,menschen zu entseelen4 ,die herrschende ,meinung1 der ,seele einen ,platz im ,gehirne anzuweisen1 scheinet hauptschlich ihren ,ursprung darin zu haben1 da man bei starkem ,nachsinnen deutlich fhlt1 da die ,gehirnnerven angestrengt werden4 ,allein wenn dieser ,schlu richtig wre1 so wrde er auch noch andere rter der ,seele beweisen4 ,in der ,bangigkeit oder der ,freude scheint die ,empfindung ihren ,sitz im ,herzen zu haben4 ,viele ,affekten1 ja die mehresten1 uern ihre ,hauptstrke im ,zwerchfell4 ,das ,mitleiden bewegt die ,eingeweide1 und andre ,instinkte uern ihren ,ursprung und ,empfindsamkeit in andern ,organen4 ,die ,ursache1 die da macht1 da man die nachdenkende ,seele vornehmlich im ,gehirne zu empfinden glaubt1 ist vielleicht diese4 ,alles ,nachsinnen erfordert die ,vermittelung der ,zeichen vor die zu erweckende ,ideen1 um in deren ,begleitung und ,untersttzung diesen den erforderlichen ,grad ,klarheit zu geben4 ,die ,zeichen unserer ,vorstellungen aber sind vornehmlich solche1 die entweder durchs ,gehr oder das ,gesicht empfangen sind1 welche beide ,sinne durch die ,eindrcke im ,gehirne bewegt werden1 indem ihre ,organen auch diesem ,teile am nchsten liegen4 ,wenn nun die ,erweckung dieser ,zeichen1 welche ,cartesius ideas materiales nennt1 eigentlich eine ,reizung der ,nerven zu einer hnlichen ,bewegung mit derjenigen ist1 welche die ,empfindung ehedem hervorbrachte1 so wird das ,gewebe des ,gehirns im ,nachdenken vornehmlich gentiget werden1 mit vormaligen ,eindrcken harmonisch zu beben und dadurch ermdet werden4 ,denn wenn das ,denken zugleich affektvoll ist1 so empfindet man nicht allein ,anstrengungen des ,gehirnes1 sondern zugleich ,angriffe der reizbaren ,teile1 welche sonst mit den ,vorstellungen der in ,leidenschaft versetzten ,seele in ,sympathie stehen4 ,ich gestehe1 da ich sehr geneigt sei1 das ,dasein immaterieller ,naturen in der ,welt zu behaupten und meine ,seele selbst in die ,klasse dieser ,wesen zu versetzen47#d7 ,alsdenn aber1 wie geheimnisvoll wird nicht die ,gemeinschaft zwischen einem ,geiste und einem ,krper8 ,aber wie natrlich ist nicht zugleich diese ,unbegreiflichkeit1 da unsere ,begriffe uerer ,handlungen von denen der ,materie abgezogen worden und jederzeit mit den ,bedingungen des ,druckes oder ,stoes verbunden sind1 die hier nicht stattfinden8 ,denn wie sollte wohl eine immaterielle ,substanz der ,materie im ,wege liegen1 damit diese in ihrer ,bewegung auf einen ,geist stoe1 und wie knnen krperliche ,dinge ,wirkungen auf ein fremdes ,wesen ausben1 das ihnen nicht ,undurchdringlichkeit entgegenstellet1 oder welches sie auf keine ,weise hindert1 sich in demselben ,raume1 darin es gegenwrtig ist1 zugleich zu befinden8 ,es scheinet1 ein geistiges ,wesen sei der ,materie innigst gegenwrtig1 mit der es verbunden ist und wirke nicht auf diejenige ,krfte der ,elemente1 womit diese untereinander in ,verhltnissen sind1 sondern auf das innere ,principium ihres ,zustandes4 ,denn eine jede ,substanz1 selbst ein einfaches ,element der ,materie mu doch irgend eine innere ,ttigkeit als den ,grund der uerlichen ,wirksamkeit haben1 wenn ich gleich nicht anzugeben wei1 worin solche bestehe47#e7 ,andererseits wrde bei solchen ,grundstzen die ,seele auch in diesen innern ,bestimmungen als ,wirkungen den ,zustand des ,universum anschauend erkennen1 der die ,ursache derselben ist4 ,welche ,notwendigkeit aber verursache1 da ein ,geist und ein ,krper zusammen ,eines ausmache1 und welche ,grnde bei gewissen ,zerstrungen diese ,einheit wiederum aufheben1 diese ,fragen bersteigen nebst verschiedenen andern sehr weit meine ,einsicht1 und wie wenig ich auch sonst dreiste bin1 meine ,verstandesfhigkeit an den ,geheimnissen der ,natur zu messen1 so bin ich gleichwohl zuversichtlich gnug1 keinen noch so frchterlich ausgersteten ,gegner zu scheuen1 7wenn ich sonsten einige ,neigung zum ,streiten htte71 um in diesem ,falle mit ihm den ,versuch der ,gegengrnde im ,widerlegen zu machen1 der bei den ,gelehrten eigentlich die ,geschicklichkeit ist1 einander das ,nichtwissen zu demonstrieren4 7#d7 ,der ,grund hievon1 der mir selbst sehr dunkel ist und wahrscheinlicherweise auch wohl so bleiben wird1 trifft zugleich auf das empfindende ,wesen in den ,tieren4 ,was in der ,welt ein ,principium des ,lebens enthlt1 scheint immaterieller ,natur zu sein4 ,denn alles ,leben beruhet auf dem inneren ,vermgen1 sich selbst nach ,willkr zu bestimmen4 ,da hingegen das wesentliche ,merkmal der ,materie in der ,erfllung des ,raumes durch eine notwendige ,kraft bestehet1 die durch uere ,gegenwirkung beschrnkt ist2 daher der ,zustand alles dessen1 was materiell ist1 uerlich abhangend und gezwungen ist1 diejenige ,naturen aber1 die selbst ttig und aus ihrer innern ,kraft wirksam den ,grund des ,lebens enthalten sollen1 kurz diejenige1 deren eigene ,willkr sich von selber zu bestimmen und zu verndern vermgend ist1 schwerlich materieller ,natur sein knnen4 ,man kann vernnftigerweise nicht verlangen1 da eine so unbekannte ,art ,wesen1 die man mehrenteils nur hypothetisch erkennt1 in den ,abteilungen ihrer verschiedenen ,gattungen sollte begriffen werden2 zum wenigsten sind diejenige immaterielle ,wesen1 die den ,grund des tierischen ,lebens enthalten1 von denenjenigen unterschieden1 die in ihrer ,selbstttigkeit ,vernunft begreifen und ,geister genannt werden4 7#e7 ,leibniz sagte1 dieser innere ,grund aller seiner ueren ,verhltnisse und ihrer ,vernderungen sei eine ,vorstellungskraft1 und sptere ,philosophen empfingen diesen unausgefhrten ,gedanken mit ,gelchter4 ,sie htten aber nicht bel getan1 wenn sie vorhero bei sich berlegt htten1 ob denn eine ,substanz1 wie ein einfacher ,teil der ,materie ist1 ohne allem inneren ,zustande mglich sei1 und wenn sie denn diesen etwa nicht ausschlieen wollten1 so wrde ihnen obgelegen haben1 irgend einen andern mglichen innern ,zustand zu ersinnen als den der ,vorstellungen und der ,ttigkeiten1 die von ihnen abhngend sind4 ,jedermann sieht von selber1 da1 wenn man auch den einfachen ,elementarteilen der ,materie ein ,vermgen dunkler ,vorstellungen zugesteht1 daraus noch keine ,vorstellungskraft der ,materie selbst erfolge1 weil viel ,substanzen von solcher ,art1 in einem ,ganzen verbunden1 doch niemals eine denkende ,einheit ausmachen knnen4 ,zweites ,hauptstck4 ,ein ,fragment der geheimen ,philosophie1 die ,gemeinschaft mit der ,geisterwelt zu erffnen4 ,der ,initiat hat schon den groben und an den uerlichen ,sinnen klebenden ,verstand zu hhern und abgezogenen ,begriffen gewhnt1 und nun kann er geistige und von krperlichen ,zeuge enthllete ,gestalten in derjenigen ,dmmerung sehen1 womit das schwache ,licht der ,metaphysik das ,reich der ,schatten sichtbar macht4 ,wir wollen daher nach der beschwerlichen ,vorbereitung1 welche berstanden ist1 uns auf den gefhrlichen ,weg wagen4 ,ibant obscuri sola sub nocte per umbras1 ,perque domos ,ditis vacuas et inania regna4 ,,virgilius4 ,die tote ,materie1 welche den ,weltraum erfllet1 ist ihrer eigentmlichen ,natur nach im ,stande der ,trgheit und der ,beharrlichkeit in einerlei ,zustande1 sie hat ,soliditt1 ,ausdehnung und ,figur1 und ihre ,erscheinungen1 die auf allen diesen ,grnden beruhen1 lassen eine physische ,erklrung zu1 die zugleich mathematisch ist und zusammen mechanisch genannt wird4 ,wenn man andererseits seine ,achtsamkeit auf diejenige ,art ,wesen richtet1 welche den ,grund des ,lebens in dem ,weltganzen enthalten1 die um deswillen nicht von der ,art sind1 da sie als ,bestandteile den ,klumpen und die ,ausdehnung der leblosen ,materie vermehren1 noch von ihr nach den ,gesetzen der ,berhrung und des ,stoes leiden1 sondern vielmehr durch innere ,ttigkeit sich selbst und berdem den toten ,stoff der ,natur rege machen1 so wird man1 wo nicht mit der ,deutlichkeit einer ,demonstration1 doch wenigstens mit der ,vorempfindung eines nicht ungebten ,verstandes sich von dem ,dasein immaterieller ,wesen berredet finden1 deren besondere ,wirkungsgesetze pneumatisch und1 soferne die krperliche ,wesen ,mittelursachen ihrer ,wirkungen in der materiellen ,welt sind1 organisch genannt werden4 ,da diese immaterielle ,wesen selbstttige ,prinzipien sind1 mithin ,substanzen und vor sich bestehende ,naturen1 so ist diejenige ,folge1 auf die man zunchst gert1 diese1 da sie untereinander1 unmittelbar vereinigt1 vielleicht ein groes ,ganze ausmachen mgen1 welches man die immaterielle ,welt 7mundus intelligibilis7 nennen kann4 ,denn mit welchem ,grunde der ,wahrscheinlichkeit wollte man wohl behaupten1 da dergleichen ,wesen von einander hnlicher ,natur nur vermittelst anderer 7krperlichen ,dinge7 von fremder ,beschaffenheit in ,gemeinschaft stehen knnten1 indem dieses letztere noch viel rtselhafter als das erste ist8 ,diese immaterielle ,welt kann also als ein vor sich bestehendes ,ganze angesehen werden1 deren ,teile untereinander in wechselseitiger ,verknpfung und ,gemeinschaft stehen1 auch ohne ,vermittelung krperlicher ,dinge1 soda dieses letztere ,verhltnis zufllig ist und nur einigen zukommen darf1 ja1 wo sie auch angetroffen wird1 nicht hindert1 da nicht eben die immaterielle ,wesen1 welche durch die ,vermittelung der ,materie ineinander wirken1 auer diesem noch in einer besondern und durchgngigen ,verbindung stehen und jederzeit untereinander als immaterielle ,wesen wechselseitige ,einflsse ausben1 soda das ,verhltnis derselben vermittelst der ,materie nur zufllig und auf einer besonderen gttlichen ,anstalt beruhet1 jene hingegen natrlich und unauflslich ist4 ,indem man denn auf solche ,weise alle ,prinzipien des ,lebens in der ganzen ,natur als so viel unkrperliche ,substanzen untereinander in ,gemeinschaft1 aber auch zum ,teil mit der ,materie vereinigt zusammennimmt1 so gedenkt man sich ein groes ,ganze der immateriellen ,welt1 eine unermeliche1 aber unbekannte ,stufenfolge von ,wesen und ttigen ,naturen1 durch welche der tote ,stoff der ,krperwelt allein belebt wird4 ,bis auf welche ,glieder aber der ,natur ,leben ausgebreitet sei1 und welche diejenigen ,grade desselben seien1 die zunchst an die vllige ,leblosigkeit grenzen1 ist vielleicht unmglich1 jemals mit ,sicherheit auszumachen4 ,der ,hylozoismus belebt alles1 der ,materialismus dagegen1 wenn er genau erwogen wird1 ttet alles4 ,,maupertuis ma den organischen ,nahrungsteilchen aller ,tiere den niedrigsten ,grad ,leben bei2 andere ,philosophen sehen an ihnen nichts als tote ,klumpen1 welche nur dienen1 den ,hebezeug der tierischen ,maschinen zu vergrern4 ,das ungezweifelte ,merkmal des ,lebens an dem1 was in unsere uere ,sinne fllt1 ist wohl die freie ,bewegung1 die da blicken lt1 da sie aus ,willkr entsprungen sei2 allein der ,schlu ist nicht sicher1 da1 wo dieses ,merkmal nicht angetroffen wird1 auch kein ,grad des ,lebens befindlich sei4 ,,boerhaave sagt an einem ,orte3 ,das ,tier ist eine ,pflanze1 die ihre ,wurzel im ,magen 7inwendig7 hat4 ,vielleicht knnte ein anderer ebenso ungetadelt mit diesen ,begriffen spielen und sagen3 ,die ,pflanze ist ein ,tier1 das seinen ,magen in der ,wurzel 7uerlich7 hat4 ,daher auch den letzteren die ,organen der willkrlichen ,bewegung und mit ihnen die uerliche ,merkmale des ,lebens fehlen knnen1 die doch den ersteren notwendig sind1 weil ein ,wesen1 welches die ,werkzeuge seiner ,ernhrung in sich hat1 sich selbst seiner ,bedrfnis gem mu bewegen knnen1 dasjenige aber1 an welchem dieselbe auerhalb und in dem ,elemente seiner ,unterhaltung eingesenkt sind1 schon gnugsam durch uere ,krfte erhalten wird und1 wenn es gleich ein ,principium des inneren ,lebens in der ,vegetation enthlt1 doch keine organische ,einrichtung zur uerlichen willkrlichen ,ttigkeit bedarf4 ,ich verlange nichts von allem diesen auf ,beweisgrnde2 denn auerdem1 da ich sehr wenig zum ,vorteil von dergleichen ,mutmaungen wrde zu sagen haben1 so haben sie noch als bestubte veraltete ,grillen den ,spott der ,mode wider sich4 ,die ,alten glaubten nmlich dreierlei ,art vom ,leben annehmen zu knnen1 das pflanzenartige1 das tierische und das vernnftige4 ,wenn sie die drei immaterielle ,prinzipien derselben in dem ,menschen vereinigten1 so mchten sie wohl unrecht haben1 wenn sie aber solche unter die dreierlei ,gattungen der wachsenden und ihresgleichen erzeugenden ,geschpfe verteileten1 so sagten sie freilich wohl etwas ,unerweisliches1 aber darum noch nicht ,ungereimtes1 vornehmlich in dem ,urteile desjenigen1 der das besondere ,leben der von einigen ,tieren abgetrenneten ,teile1 die ,irritabilitt1 diese so wohl erwiesene1 aber auch zugleich so unerklrliche ,eigenschaft der ,fasern eines tierischen ,krpers und einiger ,gewchse1 und endlich die nahe ,verwandtschaft der ,polypen und anderer ,zoophyten mit den ,gewchsen in ,betracht ziehen wollte4 brigens ist die ,berufung auf immaterielle ,prinzipien eine ,zuflucht der faulen ,philosophie und darum auch die ,erklrungsart in diesem ,geschmacke nach aller ,mglichkeit zu vermeiden1 damit diejenigen ,grnde der ,welterscheinungen1 welche auf den ,bewegungsgesetzen der bloen ,materie beruhen1 und welche auch einzig und allein der ,begreiflichkeit fhig sind1 in ihrem ganzen ,umfange erkannt werden4 ,gleichwohl bin ich berzeugt1 da ,,stahl1 welcher die tierische ,vernderungen gerne organisch erklrt1 oftmals der ,wahrheit nher sei1 als ,,hofmann1 ,,boerhaave u4 a4 m41 welche die immaterielle ,krfte aus dem ,zusammenhange lassen1 sich an die mechanische ,grnde halten und hierin einer mehr philosophischen ,methode folgen1 die wohl bisweilen fehlt1 aber mehrmalen zutrifft1 und die auch allein in der ,wissenschaft von ntzlicher ,anwendung ist1 wenn anderseits von dem ,einflusse der ,wesen von unkrperlicher ,natur hchstens nur erkannt werden kann1 da er da sei1 niemals aber1 wie er zugehe und wie weit sich seine ,wirksamkeit erstrecke4 ,so wrde denn also die immaterielle ,welt zuerst alle erschaffene ,intelligenzen1 deren einige mit der ,materie zu einer ,person verbunden sind1 andere aber nicht1 in sich befassen1 berdem die empfindende ,subjekte in allen ,tierarten und endlich alle ,prinzipien des ,lebens1 welche sonst noch in der ,natur wo sein mgen1 ob dieses sich gleich durch keine uerliche ,kennzeichen der willkrlichen ,bewegung offenbarete4 ,alle diese immaterielle ,naturen1 sage ich1 sie mgen nun ihre ,einflsse in der ,krperwelt ausben oder nicht1 alle vernnftige ,wesen1 deren zuflliger ,zustand tierisch ist1 es sei hier auf der ,erde oder in andern ,himmelskrpern1 sie mgen den rohen ,zeug der ,materie jetzt oder knftig beleben oder ehedem belebt haben1 wrden nach diesen ,begriffen in einer ihrer ,natur gemen ,gemeinschaft stehen1 die nicht auf den ,bedingungen beruht1 wodurch die ,verhltnis der ,krper eingeschrnkt ist1 und wo die ,entfernung der rter oder der ,zeitalter1 welche in der sichtbaren ,welt die groe ,kluft ausmacht1 die alle ,gemeinschaft aufhebt1 verschwindet4 ,die menschliche ,seele wrde daher schon in dem gegenwrtigen ,leben als verknpft mit zweien ,welten zugleich mssen angesehen werden1 von welchen sie1 soferne sie zu persnlicher ,einheit mit einem ,krper verbunden ist1 die materielle allein klar empfindet1 dagegen als ein ,glied der ,geisterwelt die reine ,einflsse immaterieller ,naturen empfngt und erteilet1 soda1 sobald jene ,verbindung aufgehrt hat1 die ,gemeinschaft1 darin sie jederzeit mit geistigen ,naturen stehet1 allein brig bleibt und sich ihrem ,bewutsein zum klaren ,anschauen erffnen mte47#f7 7#f7 ,wenn man von dem ,himmel als dem ,sitze der ,seligen redet1 so setzt die gemeine ,vorstellung ihn gerne ber sich1 hoch in dem unermelichen ,weltraume4 ,man bedenket aber nicht1 da unsre ,erde1 aus diesen ,gegenden gesehen1 auch als einer von den ,sternen des ,himmels erscheine1 und da die ,bewohner anderer ,welten mit ebenso gutem ,grunde nach uns hin zeigen knnten und sagen3 ,sehet da den ,wohnplatz ewiger ,freuden und einen himmlischen ,aufenthalt1 welcher zubereitet ist1 uns dereinst zu empfangen4 ,ein wunderlicher ,wahn nmlich macht1 da der hohe ,flug1 den die ,hoffnung nimmt1 immer mit dem ,begriffe des ,steigens verbunden ist1 ohne zu bedenken1 da1 so hoch man auch gestiegen ist1 man doch wieder sinken msse1 um allenfalls in einer andern ,welt festen ,fu zu fassen4 ,nach den angefhrten ,begriffen aber wrde der ,himmel eigentlich die ,geisterwelt sein oder1 wenn man will1 der selige ,teil derselben1 und diese wrde man weder ber sich noch unter sich zu suchen haben1 weil ein solches immaterielle ,ganze nicht nach den ,entfernungen oder ,naheiten gegen krperliche ,dinge1 sondern in geistigen ,verknpfungen seiner ,teile untereinander vorgestellt werden mu1 wenigstens die ,glieder derselben sich nur nach solchen ,verhltnissen ihrer selbst bewut sind4 ,es wird mir nachgerade beschwerlich1 immer die behutsame ,sprache der ,vernunft zu fhren4 ,warum sollte es mir nicht auch erlaubt sein1 im akademischen ,tone zu reden1 der entscheidender ist und sowohl den ,verfasser als den ,leser des ,nachdenkens berhebt1 welches ber lang oder kurz beide nur zu einer verdrielichen ,unentschlossenheit fhren mu4 ,es ist demnach so gut als demonstriert1 oder es knnte leichtlich bewiesen werden1 wenn man weitluftig sein wollte oder noch besser1 es wird knftig1 ich wei nicht wo oder wenn1 noch bewiesen werden1 da die menschliche ,seele auch in diesem ,leben in einer unauflslich verknpften ,gemeinschaft mit allen immateriellen ,naturen der ,geisterwelt stehe1 da sie wechselweise in diese wirke und von ihnen ,eindrcke empfange1 deren sie sich aber als ,mensch nicht bewut ist1 solange alles wohl steht4 ,andererseits ist es auch wahrscheinlich1 da die geistige ,naturen unmittelbar keine sinnliche ,empfindung von der ,krperwelt mit ,bewutsein haben knnen1 weil sie mit keinem ,teil der ,materie zu einer ,person verbunden sind1 um sich vermittelst desselben ihres ,orts in dem materiellen ,weltganzen und durch knstliche ,organen der ,verhltnis der ausgedehnten ,wesen gegen sich und gegen einander bewut zu werden1 da sie aber wohl in die ,seelen der ,menschen als ,wesen von einerlei ,natur einflieen knnen und auch wirklich jederzeit mit ihnen in wechselseitiger ,gemeinschaft stehen1 doch so1 da in der ,mitteilung der ,vorstellungen diejenige1 welche die ,seele als ein von der ,krperwelt abhngendes ,wesen in sich enthlt1 nicht in andere geistige ,wesen und die ,begriffe der letzteren1 als anschauende ,vorstellungen von immateriellen ,dingen1 nicht in das klare ,bewutsein des ,menschen bergehen knnen1 wenigstens nicht in ihrer eigentlichen ,beschaffenheit1 weil die ,materialien zu beiderlei ,ideen von verschiedener ,art sind4 ,es wrde schn sein1 wenn eine dergleichen systematische ,verfassung der ,geisterwelt1 als wir sie vorstellen1 nicht lediglich aus dem ,begriffe von der geistigen ,natur berhaupt1 der gar zu sehr hypothetisch ist1 sondern aus irgendeiner wirklichen und allgemein zugestandenen ,beobachtung knnte geschlossen1 oder auch nur wahrscheinlich vermutet werden4 ,daher wage ich es auf die ,nachsicht des ,lesers1 einen ,versuch von dieser ,art hier einzuschalten1 der zwar etwas auer meinem ,wege liegt und auch von der ,evidenz weit gnug entfernet ist1 gleichwohl aber zu nicht unangenehmen ,vermutungen ,anla zu geben scheinet4 99 99 99 99 99 ,unter den ,krften1 die das menschliche ,herz bewegen1 scheinen einige der mchtigsten auerhalb demselben zu liegen1 die also nicht etwa als bloe ,mittel sich auf die ,eigenntzigkeit und ,privatbedrfnis als auf ein ,ziel1 das innerhalb dem ,menschen selbst liegt1 beziehen1 sondern welche machen1 da die ,tendenzen unserer ,regungen den ,brennpunkt ihrer ,vereinigung auer uns in andere vernnftige ,wesen versetzen2 woraus ein ,streit zweier ,krfte entspringt1 nmlich der ,eigenheit1 die alles auf sich beziehet1 und der ,gemeinntzigkeit1 dadurch das ,gemt gegen andere auer sich getrieben oder gezogen wird4 ,ich halte mich bei dem ,triebe nicht auf1 vermge dessen wir so stark und so allgemein am ,urteile anderer hngen und fremde ,billigung oder ,beifall zur ,vollendung des unsrigen vor uns selbst so ntig zu sein erachten1 woraus1 wenngleich bisweilen ein belverstandener ,ehrenwahn entspringt1 dennoch selbst in der uneigenntzigsten und wahrhaftesten ,gemtsart ein geheimer ,zug versprt wird1 dasjenige1 was man vor sich selbst als gut oder wahr erkennt1 mit dem ,urteil anderer zu vergleichen1 um beide einstimmig zu machen1 imgleichen eine jede menschliche ,seele auf dem ,erkenntniswege gleichsam anzuhalten1 wenn sie einen andern ,fusteig zu gehen scheint1 als den wir eingeschlagen haben1 welches alles vielleicht eine empfundene ,abhngigkeit unserer eigenen ,urteile vom allgemeinen menschlichen ,verstande ist und ein ,mittel wird1 dem ,ganzen denkender ,wesen eine ,art von ,vernunfteinheit zu verschaffen4 ,ich bergehe aber diese sonst nicht unerhebliche ,betrachtung und halte mich vor jetzt an eine andere1 welche einleuchtender und betrchtlicher ist1 so viel es unsere ,absicht betrifft4 ,wenn wir uere ,dinge auf unsere ,bedrfnis beziehen1 so knnen wir dieses nicht tun1 ohne uns zugleich durch eine gewisse ,empfindung gebunden und eingeschrnkt zu fhlen1 die uns merken lt1 da in uns gleichsam ein fremder ,wille wirksam sei1 und unser eigen ,belieben die ,bedingung von uerer ,beistimmung ntig habe4 ,eine geheime ,macht ntiget uns1 unsere ,absicht zugleich auf anderer ,wohl oder nach fremder ,willkr zu richten1 ob dieses gleich fters ungern geschieht und der eigenntzigen ,neigung stark widerstreitet1 und der ,punkt1 wohin die ,richtungslinien unserer ,triebe zusammenlaufen1 ist also nicht blo in uns1 sondern es sind noch ,krfte1 die uns bewegen1 in dem ,wollen anderer auer uns4 ,daher entspringen die sittlichen ,antriebe1 die uns oft wider den ,dank des ,eigennutzes fortreien1 das starke ,gesetz der ,schuldigkeit und das schwchere der ,gtigkeit1 deren jede uns manche ,aufopferung abdringt1 und obgleich beide dann und wann durch eigenntzige ,neigungen berwogen werden1 doch nirgend in der menschlichen ,natur ermangeln1 ihre ,wirklichkeit zu uern4 ,dadurch sehen wir uns in den geheimsten ,beweggrnden abhngig von der ,regel des allgemeinen ,willens1 und es entspringt daraus in der ,welt aller denkenden ,naturen eine moralische ,einheit und systematische ,verfassung nach blo geistigen ,gesetzen4 ,will man diese in uns empfundene ,ntigung unseres ,willens zur ,einstimmung mit dem allgemeinen ,willen das sittliche ,gefhl nennen1 so redet man davon nur als von einer ,erscheinung dessen1 was in uns wirklich vorgeht1 ohne die ,ursachen derselben auszumachen4 ,so nannte ,,newton das sichere ,gesetz der ,bestrebungen aller ,materie1 sich einander zu nhern die ,gravitation derselben1 indem er seine mathematische ,demonstrationen nicht in eine verdrieliche ,teilnehmung an philosophischen ,streitigkeiten verflechten wollte1 die sich ber die ,ursache derselben erugnen knnten4 ,gleichwohl trug er kein ,bedenken1 diese ,gravitation als eine wahre ,wirkung einer allgemeinen ,ttigkeit der ,materie ineinander zu behandeln und gab ihr daher auch den ,namen der ,anziehung4 ,sollte es nicht mglich sein1 die ,erscheinung der sittlichen ,antriebe in den denkenden ,naturen1 wie solche sich aufeinander wechselsweise beziehen1 gleichfalls als die ,folge einer wahrhaftig ttigen ,kraft1 dadurch geistige ,naturen ineinander einflieen1 vorzustellen1 soda das sittliche ,gefhl diese empfundene ,abhngigkeit des ,privatwillens vom allgemeinen ,willen wre und eine ,folge der natrlichen und allgemeinen ,wechselwirkung1 dadurch die immaterielle ,welt ihre sittliche ,einheit erlangt1 indem sie sich nach den ,gesetzen dieses ihr eigenen ,zusammenhanges zu einem ,system von geistiger ,vollkommenheit bildet8 ,wenn man diesen ,gedanken so viel ,scheinbarkeit zugesteht als erforderlich ist1 um die ,mhe zu verdienen1 sie an ihren ,folgen zu messen1 so wird man vielleicht durch den ,reiz derselben unvermerkt in einige ,parteilichkeit gegen sie verflochten werden4 ,denn es scheinen in diesem ,falle die ,unregelmigkeiten mehrenteils zu verschwinden1 die sonsten bei dem ,widerspruch der moralischen und physischen ,verhltnisse der ,menschen hier auf der ,erde so befremdlich in die ,augen fallen4 ,alle ,moralitt der ,handlungen kann nach der ,ordnung der ,natur niemals ihre vollstndige ,wirkung in dem leiblichen ,leben des ,menschen haben1 wohl aber in der ,geisterwelt nach pneumatischen ,gesetzen4 ,die wahre ,absichten1 die geheime ,beweggrnde vieler aus ,ohnmacht fruchtlosen ,bestrebungen1 der ,sieg ber sich selbst1 oder auch bisweilen die verborgene ,tcke bei scheinbarlich guten ,handlungen sind mehrenteils vor den physischen ,erfolg in dem krperlichen ,zustande verloren1 sie wrden aber auf solche ,weise in der immateriellen ,welt als fruchtbare ,grnde angesehen werden mssen und in ,ansehung ihrer nach pneumatischen ,gesetzen zufolge der ,verknpfung des ,privatwillens und des allgemeinen ,willens1 d4 i4 der ,einheit und des ,ganzen der ,geisterwelt1 eine der sittlichen ,beschaffenheit der freien ,willkr angemessene ,wirkung ausben oder auch gegenseitig empfangen4 ,denn weil das ,sittliche der ,tat den inneren ,zustand des ,geistes betrifft1 so kann es auch natrlicherweise nur in der unmittelbaren ,gemeinschaft der ,geister die der ganzen ,moralitt adquate ,wirkung nach sich ziehen4 ,dadurch wrde es nun geschehen1 da die ,seele des ,menschen schon in diesem ,leben dem sittlichen ,zustande zufolge ihre ,stelle unter den geistigen ,substanzen des ,universum einnehmen mte1 so wie nach den ,gesetzen der ,bewegung die ,materien des ,weltraums sich in solche ,ordnung gegeneinander setzen1 die ihren ,krperkrften gem ist47#g7 ,wenn denn endlich durch den ,tod die ,gemeinschaft der ,seele mit der ,krperwelt aufgehoben worden1 so wrde das ,leben in der andern ,welt nur eine natrliche ,fortsetzung derjenigen ,verknpfung sein1 darin sie mit ihr schon in diesem ,leben gestanden war1 und die gesamte ,folgen der hier ausgebten ,sittlichkeit wrden sich dort in denen ,wirkungen wieder finden1 die ein mit der ganzen ,geisterwelt in unauflslicher ,gemeinschaft stehendes ,wesen schon vorher daselbst nach pneumatischen ,gesetzen ausgebt hat4 ,die ,gegenwart und die ,zukunft wrden also gleichsam aus einem ,stcke sein und ein stetiges ,ganze ausmachen1 selbst nach der ,ordnung der ,natur4 ,dieser letztere ,umstand ist von besonderer ,erheblichkeit4 ,denn in einer ,vermutung nach bloen ,grnden der ,vernunft ist es eine groe ,schwierigkeit1 wenn man1 um den belstand zu heben1 der aus der unvollendeten ,harmonie zwischen der ,moralitt und ihren ,folgen in dieser ,welt entspringt1 zu einem auerordentlichen gttlichen ,willen seine ,zuflucht nehmen mu1 weil1 so wahrscheinlich auch das ,urteil ber denselben nach unseren ,begriffen von der gttlichen ,weisheit sein mag1 immer ein starker ,verdacht brig bleibt1 da die schwache ,begriffe unseres ,verstandes vielleicht auf den ,hchsten sehr verkehrt bertragen worden1 da des ,menschen ,obliegenheit nur ist1 von dem gttlichen ,willen zu urteilen aus der ,wohlgereimtheit1 die er wirklich in der ,welt wahrnimmt1 oder welche er nach der ,regel der ,analogie gem der ,naturordnung darin vermuten kann1 nicht aber nach dem ,entwurfe seiner eigenen ,weisheit1 den er zugleich dem gttlichen ,willen zur ,vorschrift macht1 befugt ist1 neue und willkrliche ,anordnungen in der gegenwrtigen oder knftigen ,welt zu ersinnen4 7#g7 ,die aus dem ,grunde der ,moralitt entspringende ,wechselwirkungen des ,menschen und der ,geisterwelt nach den ,gesetzen des pneumatischen ,einflusses knnte man darin setzen1 da daraus natrlicherweise eine nhere ,gemeinschaft einer guten oder bsen ,seele mit guten und bsen ,geistern entspringe1 und jene dadurch sich selbst dem ,teile der geistigen ,republik zugeselleten1 der ihrer sittlichen ,beschaffenheit gem ist1 mit der ,teilnehmung an allen ,folgen1 die daraus nach der ,ordnung der ,natur entstehen mgen4 99 99 99 99 99 ,wir lenken nunmehr unsere ,betrachtung wiederum in den vorigen ,weg ein und nhern uns dem ,ziele1 welches wir uns vorgesetzt hatten4 ,wenn es sich mit der ,geisterwelt und dem ,anteile1 den unsere ,seele an ihr hat1 so verhlt1 wie der ,abri1 den wir erteilten1 ihn vorstellt1 so scheinet fast nichts befremdlicher zu sein1 als da die ,geistergemeinschaft nicht eine ganz allgemeine und gewhnliche ,sache ist1 und das ,auerordentliche betrifft fast mehr die ,seltenheit der ,erscheinungen1 als die ,mglichkeit derselben4 ,diese ,schwierigkeit lt sich indessen ziemlich gut heben und ist zum ,teil auch schon gehoben worden4 ,denn die ,vorstellung1 die die ,seele des ,menschen von sich selbst als einem ,geiste durch ein immaterielles ,anschauen hat1 indem sie sich in ,verhltnis gegen ,wesen von hnlicher ,natur betrachtet1 ist von derjenigen ganz verschieden1 da ihr ,bewutsein sich selbst als einen ,menschen vorstellt durch ein ,bild1 das seinen ,ursprung aus dem ,eindrucke krperlicher ,organen hat1 und welches in ,verhltnis gegen keine andere als materielle ,dinge vorgestellt wird4 ,es ist demnach zwar einerlei ,subjekt1 was der sichtbaren und unsichtbaren ,welt zugleich als ein ,glied angehrt1 aber nicht ebendieselbe ,person1 weil die ,vorstellungen der einen ihrer verschiedenen ,beschaffenheit wegen keine begleitende ,ideen von denen der andern ,welt sind und daher1 was ich als ,geist denke1 von mir als ,mensch nicht erinnert wird1 und umgekehrt mein ,zustand als eines ,menschen in die ,vorstellung meiner selbst als eines ,geistes gar nicht hineinkommt4 brigens mgen die ,vorstellungen von der ,geisterwelt so klar und anschauend sein1 wie man will17#h7 so ist dieses doch nicht hinlnglich1 um mich deren als ,mensch bewut zu werden2 wie denn sogar die ,vorstellung seiner selbst 7d4 i4 der ,seele7 als eines ,geistes wohl durch ,schlsse erworben wird1 bei keinem ,menschen aber ein anschauender und ,erfahrungsbegriff ist4 7#h7 ,man kann dieses durch eine gewisse ,art von zwiefacher ,persnlichkeit1 die der ,seele selbst in ,ansehung dieses ,lebens zukommt1 erlutern4 ,gewisse ,philosophen glauben1 sich ohne den mindesten besorglichen ,einspruch auf den ,zustand des festen ,schlafes berufen zu knnen1 wenn sie die ,wirklichkeit dunkeler ,vorstellungen beweisen wollen1 da sich doch nichts weiter hievon mit ,sicherheit sagen lt1 als da wir uns im ,wachen keiner von denenjenigen erinnern1 die wir im festen ,schlafe etwa mochten gehabt haben1 und daraus nur soviel folgt1 da sie beim ,erwachen nicht klar vorgestellt worden1 nicht aber1 da sie auch damals1 als wir schliefen1 dunkel waren4 ,ich vermute vielmehr1 da dieselbe klrer und ausgebreiteter sein mgen1 als selbst die klresten im ,wachen1 weil dieses bei der vlligen ,ruhe uerer ,sinne von einem so ttigen ,wesen als die ,seele ist1 zu erwarten ist1 wiewohl1 da der ,krper des ,menschen zu der ,zeit nicht mit empfunden ist1 beim ,erwachen die begleitende ,idee desselben ermangelt1 welche den vorigen ,zustand der ,gedanken als zu ebenderselben ,person gehrig zum ,bewutsein verhelfen knnte4 ,die ,handlungen einiger ,schlafwanderer1 welche bisweilen in solchem ,zustande mehr ,verstand als sonsten zeigen1 ob sie gleich nichts davon beim ,erwachen erinnern1 besttigen die ,mglichkeit dessen1 was ich vom festen ,schlafe vermute4 ,die ,trume dagegen1 das ist1 die ,vorstellungen des ,schlafenden1 deren er sich beim ,erwachen erinnert1 gehren nicht hieher4 ,denn alsdenn schlft der ,mensch nicht vllig2 er empfindet in einem gewissen ,grade klar und webt seine ,geisteshandlungen in die ,eindrcke der ueren ,sinne4 ,daher er sich ihrer zum ,teil nachhero erinnert1 aber auch an ihnen lauter wilde und abgeschmackte ,chimren antrifft1 wie sie es denn notwendig sein mssen1 da in ihnen ,ideen der ,phantasie und die der ueren ,empfindung untereinander geworfen werden4 ,diese ,ungleichartigkeit der geistigen ,vorstellungen und derer1 die zum leiblichen ,leben des ,menschen gehren1 darf indessen nicht als eine so groe ,hindernis angesehen werden1 da sie alle ,mglichkeit aufhebe1 sich bisweilen der ,einflsse von seiten der ,geisterwelt sogar in diesem ,leben bewut zu werden4 ,denn sie knnen in das persnliche ,bewutsein des ,menschen zwar nicht unmittelbar1 aber doch so bergehen1 da sie nach dem ,gesetz der vergesellschafteten ,begriffe diejenige ,bilder rege machen1 die mit ihnen verwandt sind und analogische ,vorstellungen unserer ,sinne erwecken1 die wohl nicht der geistige ,begriff selber1 aber doch deren ,symbolen sind4 ,denn es ist doch immer ebendieselbe ,substanz1 die zu dieser ,welt sowohl als zu der andern wie ein ,glied gehret1 und beiderlei ,art von ,vorstellungen gehren zu demselben ,subjekte und sind miteinander verknpft4 ,die ,mglichkeit hievon knnen wir einigermaen dadurch falich machen1 wenn wir betrachten1 wie unsere hhere ,vernunftbegriffe1 welche sich den geistigen ziemlich nhern1 gewhnlichermaen gleichsam ein krperlich ,kleid annehmen1 um sich in ,klarheit zu setzen4 ,daher die moralische ,eigenschaften der ,gottheit unter den ,vorstellungen des ,zorns1 der ,eifersucht1 der ,barmherzigkeit1 der ,rache1 u4 d4 g4 vorgestellt werden2 daher personifizieren ,dichter die ,tugenden1 ,laster oder andere ,eigenschaften der ,natur1 doch so1 da die wahre ,idee des ,verstandes hindurchscheinet2 so stellt der ,geometra die ,zeit durch eine ,linie vor1 obgleich ,raum und ,zeit nur eine bereinkunft in ,verhltnissen haben und also wohl der ,analogie nach1 niemals aber der ,qualitt nach miteinander bereintreffen2 daher nimmt die ,vorstellung der gttlichen ,ewigkeit selbst bei ,philosophen den ,schein einer unendlichen ,zeit an1 so sehr wie man sich auch htet1 beide zu vermengen1 und eine groe ,ursache1 weswegen die ,mathematiker gemeiniglich abgeneigt sind1 die ,leibnizische ,monaden einzurumen1 ist wohl diese1 da sie nicht umhin knnen1 sich an ihnen kleine ,klmpchen vorzustellen4 ,daher ist es nicht unwahrscheinlich1 da geistige ,empfindungen in das ,bewutsein bergehen knnten1 wenn sie ,phantaseien erregen1 die mit ihnen verwandt sind4 ,auf diese ,art wrden ,ideen1 die durch einen geistigen ,einflu mitgeteilt sind1 sich in die ,zeichen derjenigen ,sprache einkleiden1 die der ,mensch sonsten im ,gebrauch hat1 die empfundene ,gegenwart eines ,geistes in das ,bild einer menschlichen ,figur1 ,ordnung und ,schnheit der immateriellen ,welt in ,phantasien1 die unsere ,sinne sonst im ,leben vergngen1 u4 s4 w4 ,diese ,art der ,erscheinungen kann gleichwohl nicht etwas ,gemeines und ,gewhnliches sein1 sondern sich nur bei ,personen erugnen1 deren ,organen7#i7 eine ungewhnlich groe ,reizbarkeit haben1 die ,bilder der ,phantasie dem innern ,zustande der ,seele gem durch harmonische ,bewegung mehr zu verstrken1 als gewhnlicherweise bei gesunden ,menschen geschieht und auch geschehen soll4 ,solche seltsame ,personen wrden in gewissen ,augenblicken mit der ,apparenz mancher ,gegenstnde als auer ihnen angefochten sein1 welche sie vor eine ,gegenwart von geistigen ,naturen halten wrden1 die auf ihre krperliche ,sinne fiele1 obgleich hiebei nur ein ,blendwerk der ,einbildung vorgeht1 doch so1 da die ,ursache davon ein wahrhafter geistiger ,einflu ist1 der nicht unmittelbar empfunden werden kann1 sondern sich nur durch verwandte ,bilder der ,phantasie1 welche den ,schein der ,empfindungen annehmen1 zum ,bewutsein offenbaret4 7#i7 ,ich verstehe hierunter nicht die ,organen der ueren ,empfindung1 sondern das ,sensorium der ,seele1 wie man es nennt1 d4 i4 denjenigen ,teil des ,gehirnes1 dessen ,bewegung die mancherlei ,bilder und ,vorstellungen der denkenden ,seele zu begleiten pflegt1 wie die ,philosophen davor halten4 ,die ,erziehungsbegriffe oder auch mancherlei sonst eingeschlichene ,wahn wrden hiebei ihre ,rolle spielen1 wo ,verblendung mit ,wahrheit untermengt wird1 und eine wirkliche geistige ,empfindung zwar zum ,grunde liegt1 die doch in ,schattenbilder der sinnlichen ,dinge umgeschaffen worden4 ,man wird aber auch zugeben1 da die ,eigenschaft1 auf solche ,weise die ,eindrcke der ,geisterwelt in diesem ,leben zum klaren ,anschauen auszuwickeln1 schwerlich wozu ntzen knne2 weil dabei die geistige ,empfindung notwendig so genau in das ,hirngespenst der ,einbildung verwebt wird1 da es unmglich sein mu1 in derselben das ,wahre von den groben ,blendwerken1 die es umgeben1 zu unterscheiden4 ,imgleichen wrde ein solcher ,zustand1 da er ein verndertes ,gleichgewicht in den ,nerven voraussetzt1 welche sogar durch die ,wirksamkeit der blo geistig empfindenden ,seele in unnatrliche ,bewegung versetzet werden1 eine wirkliche ,krankheit anzeigen4 ,endlich wrde es gar nicht befremdlich sein1 an einem ,geisterseher zugleich einen ,phantasten anzutreffen1 zum wenigsten in ,ansehung der begleitenden ,bilder von diesen seinen ,erscheinungen1 weil ,vorstellungen1 die ihrer ,natur nach fremd und mit denen im leiblichen ,zustande des ,menschen unvereinbar sind1 sich hervordrngen1 und belgepaarte ,bilder in die uere ,empfindung hereinziehen1 wodurch wilde ,chimren und wunderliche ,fratzen ausgeheckt werden1 die in langem ,geschleppe den betrogenen ,sinnen vorgaukeln1 ob sie gleich einen wahren geistigen ,einflu zum ,grunde haben mgen4 ,nunmehro kann man nicht verlegen sein1 von denen ,gespenstererzhlungen1 die den ,philosophen so oft in den ,weg kommen1 imgleichen allerlei ,geistereinflssen1 von denen hie oder da die ,rede geht1 scheinbare ,vernunftgrnde anzugeben4 ,abgeschiedene ,seelen und reine ,geister knnen zwar niemals unsern ueren ,sinnen gegenwrtig sein1 noch sonst mit der ,materie in ,gemeinschaft stehen1 aber wohl auf den ,geist des ,menschen1 der mit ihnen zu einer groen ,republik gehrt1 wirken1 so1 da die ,vorstellungen1 welche sie in ihm erwecken1 sich nach dem ,gesetze seiner ,phantasei in verwandte ,bilder einkleiden und die ,apparenz der ihnen gemen ,gegenstnde als auer ihm erregen4 ,diese ,tuschung kann einen jeden ,sinn betreffen1 und so sehr dieselbe auch mit ungereimten ,hirngespinsten untermengt wre1 so drfte man sich dieses nicht abhalten lassen1 hierunter geistige ,einflsse zu vermuten4 ,ich wrde der ,scharfsichtigkeit des ,lesers zu nahe treten1 wenn ich mich bei der ,anwendung dieser ,erklrungsart noch aufhalten wollte4 ,denn metaphysische ,hypothesen haben eine so ungemeine ,biegsamkeit an sich1 da man sehr ungeschickt sein mte1 wenn man die gegenwrtige nicht einer jeden ,erzhlung bequemen knnte1 sogar ehe man ihre ,wahrhaftigkeit untersucht hat1 welches in vielen ,fllen unmglich und in noch mehreren sehr unhflich ist4 ,wenn indessen die ,vorteile und ,nachteile in einander gerechnet werden1 die demjenigen erwachsen knnen1 der nicht allein vor die sichtbare ,welt1 sondern auch vor die unsichtbare in gewissem ,grade organisiert ist1 7wofern es jemals einen solchen gegeben hat71 so scheint ein ,geschenk von dieser ,art demjenigen gleich zu sein1 womit ,,juno den ,,tiresias beehrte1 die ihn zuvor blind machte1 damit sie ihm die ,gabe zu weissagen erteilen knnte4 ,denn nach den obigen ,stzen zu urteilen1 kann die anschauende ,kenntnis der andern ,welt allhier nur erlangt werden1 indem man etwas von demjenigen ,verstande einbt1 welchen man vor die gegenwrtige ntig hat4 ,ich wei auch nicht1 ob selbst gewisse ,philosophen gnzlich von dieser harten ,bedingung frei sein sollten1 welche so fleiig und vertieft ihre metaphysische ,glser nach jenen entlegenen ,gegenden hinrichten und ,wunderdinge von daher zu erzhlen wissen1 zum wenigsten mignne ich ihnen keine von ihren ,entdeckungen2 nur besorge ich1 da ihnen irgendein ,mann von gutem ,verstande und wenig ,feinigkeit ebendasselbe drfte zu verstehen geben1 was dem ,,tycho ,,de ,,brahe sein ,kutscher antwortete1 als jener meinte1 zur ,nachtzeit nach den ,sternen den krzesten ,weg fahren zu knnen3 ,guter ,herr1 auf den ,himmel mgt ,ihr ,euch wohl verstehen1 hier aber auf der ,erde seid ,ihr ein ,narr4 ,drittes ,hauptstck4 ,antikabbala4 ,ein ,fragment der gemeinen ,philosophie1 die ,gemeinschaft mit der ,geisterwelt aufzuheben4 ,,aristoteles sagt irgendwo3 ,wenn wir wachen1 so haben wir eine gemeinschaftliche ,welt1 trumen wir aber1 so hat ein jeder seine eigne4 ,mich dnkt1 man sollte wohl den letzteren ,satz umkehren und sagen knnen3 wenn von verschiedenen ,menschen ein jeglicher seine eigene ,welt hat1 so ist zu vermuten1 da sie trumen4 ,auf diesen ,fu1 wenn wir die ,luftbaumeister der mancherlei ,gedankenwelten betrachten1 deren jeglicher die seinige mit ,ausschlieung anderer ruhig bewohnt1 denjenigen etwa1 welcher die ,ordnung der ,dinge1 so wie sie von ,,wolffen aus wenig ,bauzeug der ,erfahrung1 aber mehr erschlichenen ,begriffen gezimmert oder die1 so von ,,crusius durch die magische ,kraft einiger ,sprche vom ,denklichen und ,undenklichen aus ,nichts hervorgebracht worden1 bewohnet1 so werden wir uns bei dem ,widerspruche ihrer ,visionen gedulden1 bis diese ,herren ausgetrumet haben4 ,denn wenn sie einmal1 so ,gott will1 vllig wachen1 d4 i4 zu einem ,blicke1 der die ,einstimmung mit anderem ,menschenverstande nicht ausschliet1 die ,augen auftun werden1 so wird niemand von ihnen etwas sehen1 was nicht jedem andern gleichfalls bei dem ,lichte ihrer ,beweistmer augenscheinlich und gewi erscheinen sollte1 und die ,philosophen werden zu derselbigen ,zeit eine gemeinschaftliche ,welt bewohnen1 dergleichen die ,grenlehrer schon lngst innegehabt haben1 welche wichtige ,begebenheit nicht lange mehr anstehen kann1 woferne gewissen ,zeichen und ,vorbedeutungen zu trauen ist1 die seit einiger ,zeit ber dem ,horizonte der ,wissenschaften erschienen sind4 ,in gewisser ,verwandtschaft mit den ,trumern der ,vernunft stehen die ,trumer der ,empfindung1 und unter dieselbe werden gemeiniglich diejenige1 so bisweilen mit ,geistern zu tun haben1 gezhlt und zwar aus dem nmlichen ,grunde wie die vorigen1 weil sie etwas sehen1 was kein anderer gesunder ,mensch sieht1 und ihre eigene ,gemeinschaft mit ,wesen haben1 die sich niemanden sonst offenbaren1 so gute ,sinne er auch haben mag4 ,es ist auch die ,benennung der ,trumereien1 wenn man voraussetzt1 da die gedachte ,erscheinungen auf bloe ,hirngespenster auslaufen1 insoferne passend1 als die eine so gut wie die andere selbst ausgeheckte ,bilder sind1 die gleichwohl als wahre ,gegenstnde die ,sinne betrgen2 allein wenn man sich einbildet1 da beide ,tuschungen brigens in ihrer ,entstehungsart sich hnlich gnug wren1 um die ,quelle der einen auch zur ,erklrung der andern zureichend zu finden1 so betrgt man sich sehr4 ,derjenige1 der im ,wachen sich in ,erdichtungen und ,chimren1 welche seine stets fruchtbare ,einbildung ausheckt1 dermaen vertieft1 da er auf die ,empfindung der ,sinne wenig achthat1 die ihm jetzt am meisten angelegen sind1 wird mit ,recht ein wachender ,trumer genannt4 ,denn es drfen nur die ,empfindungen der ,sinne noch etwas mehr in ihrer ,strke nachlassen1 so wird er schlafen1 und die vorige ,chimren werden wahre ,trume sein4 ,die ,ursache1 weswegen sie es nicht schon im ,wachen sind1 ist diese1 weil er sie zu der ,zeit als in sich1 andere ,gegenstnde aber1 die er empfindet1 als auer sich vorstellt1 folglich jene zu ,wirkungen seiner eignen ,ttigkeit1 diese aber zu demjenigen zhlet1 was er von auen empfngt und erleidet4 ,denn hiebei kommt es alles auf das ,verhltnis an1 darin die ,gegenstnde auf ihn selbst als einen ,menschen1 folglich auch auf seinen ,krper gedacht werden4 ,daher knnen die nmliche ,bilder ihn im ,wachen wohl sehr beschftigen1 aber nicht betrgen1 so klar sie auch sein mgen4 ,denn ob er gleich alsdenn eine ,vorstellung von sich selbst und seinem ,krper auch im ,gehirne hat1 gegen die er seine phantastische ,bilder in ,verhltnis setzt1 so macht doch die wirkliche ,empfindung seines ,krpers durch uere ,sinne gegen jene ,chimren einen ,kontrast oder ,abstechung1 um jene als von sich ausgeheckt1 diese aber als empfunden anzusehen4 ,schlummert er hiebei ein1 so erlischt die empfundene ,vorstellung seines ,krpers1 und es bleibt blo die selbstgedichtete brig1 gegen welche die andre ,chimren als in uerer ,verhltnis gedacht werden und auch1 solange man schlft1 den ,trumenden betrgen mssen1 weil keine ,empfindung da ist1 die in ,vergleichung mit jener das ,urbild vom ,schattenbilde1 nmlich das uere vom ,innern1 unterscheiden liee4 ,von wachenden ,trumern sind demnach die ,geisterseher nicht blo dem ,grade1 sondern der ,art nach gnzlich unterschieden4 ,denn diese referieren im ,wachen und oft bei der grten ,lebhaftigkeit anderer ,empfindungen gewisse ,gegenstnde unter die uerliche ,stellen der andern ,dinge1 die sie wirklich um sich wahrnehmen1 und die ,frage ist hie nur1 wie es zugehe1 da sie das ,blendwerk ihrer ,einbildung auer sich versetzen und zwar in ,verhltnis auf ihren ,krper1 den sie auch durch uere ,sinne empfinden4 ,die groe ,klarheit ihres ,hirngespinstes kann hievon nicht die ,ursache sein2 denn es kommt hier auf den ,ort an1 wohin es als ein ,gegenstand versetzt ist1 und daher verlange ich1 da man zeige1 wie die ,seele ein solches ,bild1 was sie doch als in sich enthalten vorstellen sollte1 in ein ganz ander ,verhltnis1 nmlich in einen ,ort uerlich und unter die ,gegenstnde versetze1 die sich ihrer wirklichen ,empfindung darbieten4 ,auch werde ich mich durch die ,anfhrung anderer ,flle1 die einige hnlichkeit mit solcher ,tuschung haben und etwa im fieberhaften ,zustande vorfallen1 nicht abfertigen lassen2 denn gesund oder krank1 wie der ,zustand des ,betrogenen auch sein mag1 so will man nicht wissen1 ob dergleichen auch sonsten geschehe1 sondern wie dieser ,betrug mglich sei4 ,wir finden aber bei dem ,gebrauch der ueren ,sinne1 da ber die ,klarheit1 darin die ,gegenstnde vorgestellt werden1 man in der ,empfindung auch ihren ,ort mit begreife1 vielleicht nicht allemal mit gleicher ,richtigkeit1 dennoch als eine notwendige ,bedingung der ,empfindung1 ohne welche es unmglich wre1 die ,dinge als auer uns vorzustellen4 ,hiebei wird es sehr wahrscheinlich1 da unsere ,seele das empfundene ,objekt dahin in ihrer ,vorstellung versetze1 wo die verschiedene ,richtungslinien des ,eindrucks1 die dasselbe gemacht hat1 wenn sie fortgezogen werden1 zusammenstoen4 ,daher sieht man einen strahlenden ,punkt an demjenigen ,orte1 wo die von dem ,auge in der ,richtung des ,einfalls der ,lichtstrahlen zurckgezogene ,linien sich schneiden4 ,dieser ,punkt1 welchen man den ,sehepunkt nennt1 ist zwar in der ,wirkung der ,zerstreuungspunkt1 aber in der ,vorstellung der ,sammlungspunkt der ,direktionslinien1 nach welchen die ,empfindung eingedrckt wird 7focus imaginarius74 ,so bestimmt man selbst durch ein einziges ,auge einem sichtbaren ,objekte den ,ort1 wie unter andern geschieht1 wenn das ,spektrum eines ,krpers vermittelst eines ,hohlspiegels in der ,luft gesehen wird1 gerade da1 wo die ,strahlen1 welche aus einem ,punkte des ,objekts ausflieen1 sich schneiden1 ehe sie ins ,auge fallen47#aj7 7#aj7 ,so wird das ,urteil1 welches wir von dem scheinbaren ,orte naher ,gegenstnde fllen1 in der ,sehekunst gemeiniglich vorgestellt1 und es stimmt auch sehr gut mit der ,erfahrung4 ,indessen treffen ebendieselbe ,lichtstrahlen1 die aus einem ,punkte auslaufen1 vermge der ,brechung in den ,augenfeuchtigkeiten nicht divergierend auf den ,sehenerven1 sondern vereinigen sich daselbst in einem ,punkte4 ,daher1 wenn die ,empfindung lediglich in diesem ,nerven vorgeht1 der focus imaginarius nicht auer dem ,krper1 sondern im ,boden des ,auges gesetzt werden mte1 welches eine ,schwierigkeit macht1 die ich jetzt nicht auflsen kann1 und die mit den obigen ,stzen sowohl als mit der ,erfahrung unvereinbar scheint4 ,vielleicht kann man ebenso bei den ,eindrcken des ,schalles1 weil dessen ,ste auch nach geraden ,linien geschehen1 annehmen1 da die ,empfindung desselben zugleich mit der ,vorstellung eines foci imaginarii begleitet sei1 der dahin gesetzt wird1 wo die gerade ,linien des in ,bebung gesetzten ,nervengebudes1 im ,gehirne uerlich fortgezogen1 zusammenstoen4 ,denn man bemerkt die ,gegend und ,weite eines schallenden ,objekts einigermaen1 wenn der ,schall gleich leise ist und hinter uns geschieht1 obschon die gerade ,linien1 die von da gezogen werden knnen1 eben nicht die ,erffnung des ,ohrs treffen1 sondern auf andere ,stellen des ,haupts fallen1 soda man glauben mu1 die ,richtungslinien der ,erschtterung werden in der ,vorstellung der ,seele uerlich fortgezogen und das schallende ,objekt in den ,punkt ihres ,zusammenstoes versetzt4 ,ebendasselbe kann1 wie mich dnkt1 auch von den brigen drei ,sinnen gesagt werden1 welche sich darin von dem ,gesichte und dem ,gehr unterscheiden1 da der ,gegenstand der ,empfindung mit den ,organen in unmittelbarer ,berhrung stehet1 und die ,richtungslinien des sinnlichen ,reizes daher in diesen ,organen selbst ihren ,punkt der ,vereinigung haben4 ,um dieses auf die ,bilder der ,einbildung anzuwenden1 so erlaube man mir dasjenige1 was ,,cartesius annahm und die mehresten ,philosophen nach ihm billigten1 zum ,grunde zu legen3 nmlich da alle ,vorstellungen der ,einbildungskraft zugleich mit gewissen ,bewegungen in dem ,nervengewebe oder ,nervengeiste des ,gehirns begleitet sind1 welche man ideas materiales nennt1 d4 i4 vielleicht mit der ,erschtterung oder ,bebung des feinen ,elements1 welches von ihnen abgesondert wird1 und die derjenigen ,bewegung hnlich ist1 welche der sinnliche ,eindruck machen knnte1 wovon er die ,kopie ist4 ,nun verlange ich aber1 mir einzurumen1 da der vornehmste ,unterscheid der ,nervenbewegung in den ,phantasien von der in der ,empfindung darin bestehe1 da die ,richtungslinien der ,bewegung bei jenem sich innerhalb dem ,gehirne1 bei diesem aber auerhalb schneiden2 daher1 weil der focus imaginarius1 darin das ,objekt vorgestellt wird1 bei den klaren ,empfindungen des ,wachens auer mir1 der von den ,phantasien aber1 die ich zu der ,zeit etwa habe1 in mir gesetzt wird1 ich1 solange ich wache1 nicht fehlen kann1 die ,einbildungen als meine eigene ,hirngespinste von dem ,eindruck der ,sinne zu unterscheiden4 ,wenn man dieses einrumt1 so dnkt mich1 da ich ber diejenige ,art von ,strung des ,gemts1 die man den ,wahnsinn und im hhern ,grade die ,verrckung nennt1 etwas ,begreifliches zur ,ursache anfhren knne4 ,das ,eigentmliche dieser ,krankheit bestehet darin1 da der verworrene ,mensch bloe ,gegenstnde seiner ,einbildung auer sich versetzt und als wirklich vor ihm gegenwrtige ,dinge ansieht4 ,nun habe ich gesagt1 da nach der gewhnlichen ,ordnung die ,direktionslinien der ,bewegung1 die in dem ,gehirne als materielle ,hlfsmittel die ,phantasie begleiten1 sich innerhalb demselben durchschneiden mssen1 und mithin der ,ort1 darin er sich seines ,bildes bewut ist1 zur ,zeit des ,wachens in ihm selbst gedacht werde4 ,wenn ich also setze1 da durch irgendeinen ,zufall oder ,krankheit gewisse ,organen des ,gehirnes so verzogen und aus ihrem gehrigen ,gleichgewicht gebracht seien1 da die ,bewegung der ,nerven1 die mit einigen ,phantasien harmonisch beben1 nach solchen ,richtungslinien geschieht1 welche fortgezogen sich auerhalb dem ,gehirne durchkreuzen wrden1 so ist der focus imaginarius auerhalb dem denkenden ,subjekt gesetzt17#aa7 und das ,bild1 welches ein ,werk der bloen ,einbildung ist1 wird als ein ,gegenstand vorgestellt1 der den ueren ,sinnen gegenwrtig wre4 ,die ,bestrzung ber die vermeinte ,erscheinung einer ,sache1 die nach der natrlichen ,ordnung nicht zugegen sein sollte1 wird1 obschon auch anfangs ein solches ,schattenbild der ,phantasie nur schwach wre1 bald die ,aufmerksamkeit rege machen und der ,scheinempfindung eine so groe ,lebhaftigkeit geben1 die den betrogenen ,menschen an der ,wahrhaftigkeit nicht zweifeln lt4 ,dieser ,betrug kann einen jeden ueren ,sinn betreffen2 denn von jeglichen haben wir kopierte ,bilder in der ,einbildung1 und die ,verrckung des ,nervengewebes kann die ,ursache werden1 den focum imaginarium dahin zu versetzen1 von wo der sinnliche ,eindruck eines wirklich vorhandenen krperlichen ,gegenstandes kommen wrde4 ,es ist alsdenn kein ,wunder1 wenn der ,phantast manches sehr deutlich zu sehen oder zu hren glaubt1 was niemand auer ihm wahrnimmt1 imgleichen wenn diese ,hirngespenster ihm erscheinen und pltzlich verschwinden1 oder indem sie etwa einem ,sinne1 z4 ,e4 dem ,gesichte1 vorgaukeln1 durch keinen andern1 wie z4 ,e4 das ,gefhl1 knnen empfunden werden und daher durchdringlich scheinen4 ,die gemeine ,geistererzhlungen laufen so sehr auf dergleichen ,bestimmungen hinaus1 da sie den ,verdacht ungemein rechtfertigen1 sie knnten wohl aus einer solchen ,quelle entsprungen sein4 ,und so ist auch der gangbare ,begriff von geistigen ,wesen1 den wir oben aus dem gemeinen ,redegebrauche herauswickelten1 dieser ,tuschung sehr gem und verleugnet seinen ,ursprung nicht1 weil die ,eigenschaft einer durchdringlichen ,gegenwart im ,raume das wesentliche ,merkmal dieses ,begriffes ausmachen soll4 7#aa7 ,man knnte als eine entfernte hnlichkeit mit dem angefhrten ,zufalle die ,beschaffenheit der ,trunkenen anfhren1 die in diesem ,zustande mit beiden ,augen doppelt sehen1 darum weil durch die ,anschwellung der ,blutgefe eine ,hindernis entspringt1 die ,augenachsen so zu richten1 da ihre verlngerte ,linien sich im ,punkte1 worin das ,objekt ist1 schneiden4 ,ebenso mag die ,verziehung der ,hirngefe1 die vielleicht nur vorbergehend ist und1 solange sie dauert1 nur einige ,nerven betrifft1 dazu dienen1 da gewisse ,bilder der ,phantasie selbst im ,wachen als auer uns erscheinen4 ,eine sehr gemeine ,erfahrung kann mit dieser ,tuschung verglichen werden4 ,wenn man nach vollbrachten ,schlafe mit einer ,gemchlichkeit1 die einem ,schlummer nahekommt und gleichsam mit gebrochnen ,augen die mancherlei ,fden der ,bettvorhnge oder des ,bezuges oder die kleinen ,flecken einer nahen ,wand ansieht1 so macht man sich daraus leichtlich ,figuren von ,menschengesichtern und dergleichen4 ,das ,blendwerk hrt auf1 sobald man will und die ,aufmerksamkeit anstrengt4 ,hier ist die ,versetzung des foci imaginarii der ,phantasien der ,willkr einigermaen unterworfen1 da sie bei der ,verrckung durch keine ,willkr kann gehindert werden4 ,es ist auch sehr wahrscheinlich1 da die ,erziehungsbegriffe von ,geistergestalten dem kranken ,kopfe die ,materialien zu den tuschenden ,einbildungen geben1 und da ein von allen solchen ,vorurteilen leeres ,gehirn1 wenn ihm gleich eine ,verkehrtheit anwandelte1 wohl nicht so leicht ,bilder von solcher ,art aushecken wrde4 ,ferner siehet man daraus auch1 da1 da die ,krankheit des ,phantasten nicht eigentlich den ,verstand1 sondern die ,tuschung der ,sinne betrifft1 der ,unglckliche seine ,blendwerke durch kein ,vernnfteln heben knne1 weil die wahre oder scheinbare ,empfindung der ,sinne selbst vor allem ,urteil des ,verstandes vorhergeht und eine unmittelbare ,evidenz hat1 die alle andre berredung weit bertrifft4 ,die ,folge1 die sich aus diesen ,betrachtungen ergibt1 hat dieses ,ungelegene an sich1 da sie die tiefe ,vermutungen des vorigen ,hauptstcks entbehrlich macht1 und da der ,leser1 so bereitwillig er auch sein mochte1 denen idealischen ,entwrfen desselben einigen ,beifall einzurumen1 dennoch den ,begriff vorziehen wird1 welcher mehr ,gemchlichkeit und ,krze im ,entscheiden bei sich fhret und sich einen allgemeineren ,beifall versprechen kann4 ,denn auer dem1 da es einer vernnftigen ,denkungsart gemer zu sein scheint1 die ,grnde der ,erklrung aus dem ,stoffe herzunehmen1 den die ,erfahrung uns darbietet1 als sich in schwindlichten ,begriffen einer halb dichtenden1 halb schlieenden ,vernunft zu verlieren1 so uert sich noch dazu auf dieser ,seite einiger ,anla zum ,gesptte1 welches1 es mag nun gegrndet sein oder nicht1 ein krftigeres ,mittel ist als irgend ein anderes1 eitele ,nachforschungen zurckzuhalten4 ,denn auf eine ernsthafte ,art ber die ,hirngespenster der ,phantasten ,auslegungen machen zu wollen1 gibt schon eine schlimme ,vermutung1 und die ,philosophie setzt sich in ,verdacht1 welche sich in so schlechter ,gesellschaft betreffen lt4 ,zwar habe ich oben den ,wahnsinn in dergleichen ,erscheinung nicht bestritten1 vielmehr ihn1 zwar nicht als die ,ursache einer eingebildeten ,geistergemeinschaft1 doch als eine natrliche ,folge derselben damit verknpfet2 allein was vor eine ,torheit gibt es doch1 die nicht mit einer bodenlosen ,weltweisheit knnte in ,einstimmung gebracht werden8 ,daher verdenke ich es dem ,leser keinesweges1 wenn er1 anstatt die ,geisterseher vor ,halbbrger der andern ,welt anzusehen1 sie kurz und gut als ,kandidaten des ,hospitals abfertigt und sich dadurch alles weiteren ,nachforschens berhebt4 ,wenn nun aber alles auf solchen ,fu genommen wird1 so mu auch die ,art1 dergleichen ,adepten des ,geisterreichs zu behandeln1 von derjenigen nach den obigen ,begriffen sehr verschieden sein1 und da man es sonst ntig fand1 bisweilen einige derselben zu brennen1 so wird es jetzt gnug sein1 sie nur zu purgieren4 ,auch wre es bei dieser ,lage der ,sachen eben nicht ntig gewesen1 so weit auszuholen und in dem fieberhaften ,gehirne betrogener ,schwrmer durch ,hlfe der ,metaphysik ,geheimnisse aufzusuchen4 ,der scharfsichtige ,,hudibras htte uns allein das ,rtsel auflsen knnen2 denn nach seiner ,meinung3 wenn ein hypochondrischer ,wind in den ,eingeweiden tobet1 so kommt es darauf an1 welche ,richtung er nimmt1 geht er abwrts1 so wird daraus ein ,f--1 steigt er aber aufwrts1 so ist es eine ,erscheinung oder eine heilige ,eingebung4 ,viertes ,hauptstck4 ,theoretischer ,schlu aus den gesamten ,betrachtungen des ersten ,teils4 ,die ,trglichkeit einer ,wage1 die nach brgerlichen ,gesetzen ein ,ma der ,handlung sein soll1 wird entdeckt1 wenn man ,ware und ,gewichte ihre ,schalen vertauschen lt1 und die ,parteilichkeit der ,verstandeswage offenbaret sich durch ebendenselben ,kunstgriff1 ohne welchen man auch in philosophischen ,urteilen nimmermehr ein einstimmiges ,fazit aus den verglichenen ,abwiegungen herausbekommen kann4 ,ich habe meine ,seele von ,vorurteilen gereinigt1 ich habe eine jede blinde ,ergebenheit vertilgt1 welche sich jemals einschlich1 um manchem eingebildeten ,wissen in mir ,eingang zu verschaffen4 ,jetzo ist mir nichts angelegen1 nichts ehrwrdig1 als was durch den ,weg der ,aufrichtigkeit in einem ruhigen und vor alle ,grnde zugnglichem ,gemte ,platz nimmt2 es mag mein voriges ,urteil besttigen oder aufheben1 mich bestimmen oder unentschieden lassen4 ,wo ich etwas antreffe1 das mich belehrt1 da eigne ich es mir zu4 ,das ,urteil desjenigen1 der meine ,grnde widerlegt1 ist mein ,urteil1 nachdem ich es vorerst gegen die ,schale der ,selbstliebe und nachher in derselben gegen meine vermeintliche ,grnde abgewogen und in ihm einen greren ,gehalt gefunden habe4 ,sonst betrachtete ich den allgemeinen menschlichen ,verstand blo aus dem ,standpunkte des meinigen3 jetzt setze ich mich in die ,stelle einer fremden und ueren ,vernunft und beobachte meine ,urteile samt ihren geheimsten ,anlssen aus dem ,gesichtspunkte anderer4 ,die ,vergleichung beider ,beobachtungen gibt zwar starke ,parallaxen1 aber sie ist auch das einzige ,mittel1 den optischen ,betrug zu verhten und die ,begriffe an die wahre ,stellen zu setzen1 darin sie in ,ansehung der ,erkenntnisvermgen der menschlichen ,natur stehen4 ,man wird sagen1 da dieses eine sehr ernsthafte ,sprache sei vor eine so gleichgltige ,aufgabe1 als wir abhandeln1 die mehr ein ,spielwerk als eine ernstliche ,beschftigung genannt zu werden verdient1 und man hat nicht unrecht1 so zu urteilen4 ,allein ob man zwar ber eine ,kleinigkeit keine groe ,zurstung machen darf1 so kann man sie doch gar wohl bei ,gelegenheit derselben machen1 und die entbehrliche ,behutsamkeit beim ,entscheiden in ,kleinigkeiten kann zum ,beispiele in wichtigen ,fllen dienen4 ,ich finde nicht1 da irgendeine ,anhnglichkeit1 oder sonst eine vor der ,prfung eingeschlichene ,neigung meinem ,gemte die ,lenksamkeit nach allerlei ,grnden vor oder dawider benehme1 eine einzige ausgenommen4 ,die ,verstandeswage ist doch nicht ganz unparteiisch1 und der eine ,arm derselben1 der die ,aufschrift fhret3 ,hoffnung der ,zukunft1 hat einen mechanischen ,vorteil1 welcher macht1 da auch leichte ,grnde1 welche in die ihm angehrige ,schale fallen1 die ,spekulationen von an sich greren ,gewichte auf der andern ,seite in die ,hhe ziehen4 ,dieses ist die einzige ,unrichtigkeit1 die ich nicht wohl heben kann1 und die ich in der ,tat auch niemals heben will4 ,nun gestehe ich1 da alle ,erzhlungen vom ,erscheinen abgeschiedener ,seelen oder von ,geistereinflssen und alle ,theorien von der mutmalichen ,natur geistiger ,wesen und ihrer ,verknpfung mit uns nur in der ,schale der ,hoffnung merklich wiegen2 dagegen in der der ,spekulation aus lauter ,luft zu bestehen scheinen4 ,wenn die ,ausmittelung der aufgegebenen ,frage nicht mit einer vorher schon entschiedenen ,neigung in ,sympathie stnde1 welcher ,vernnftige wrde wohl unschlssig sein1 ob er mehr ,mglichkeit darin finden sollte1 eine ,art ,wesen anzunehmen1 die mit allem1 was ihm die ,sinne lehren1 gar nichts hnliches haben1 als einige angebliche ,erfahrungen dem ,selbstbetruge und der ,erdichtung beizumessen1 die in mehreren ,fllen nicht ungewhnlich sind4 ,ja1 dieses scheint auch berhaupt von der ,beglaubigung der ,geistererzhlungen1 welche so allgemeinen ,eingang finden1 die vornehmste ,ursache zu sein1 und selbst die erste ,tuschungen von vermeinten ,erscheinungen abgeschiedener ,menschen sind vermutlich aus der schmeichelhaften ,hoffnung entsprungen1 da man noch auf irgendeine ,art nach dem ,tode brig sei1 da denn bei nchtlichen ,schatten oftmals der ,wahn die ,sinne betrog und aus zweideutigen ,gestalten ,blendwerke schuf1 die der vorhergehenden ,meinung gem waren1 woraus denn endlich die ,philosophen ,anla nahmen1 die ,vernunftidee von ,geistern auszudenken und sie in ,lehrverfassung zu bringen4 ,man sieht es auch wohl meinem anmalichen ,lehrbegriff von der ,geistergemeinschaft an1 da er ebendieselbe ,richtung nehme1 in den die gemeine ,neigung einschlgt4 ,denn die ,stze vereinbaren sich sehr merklich nur dahin1 um einen ,begriff zu geben1 wie der ,geist des ,menschen aus dieser ,welt herausgehe17#ab7 d4 i4 vom ,zustande nach dem ,tode2 wie er aber hineinkomme1 d4 i4 von der ,zeugung und ,fortpflanzung1 davon erwhne ich nichts2 ja sogar nicht einmal1 wie er in dieser ,welt gegenwrtig sei1 d4 i4 wie eine immaterielle ,natur in einem ,krper und durch denselben wirksam sein knne2 alles um einer sehr gltigen ,ursache willen1 welche diese ist1 da ich hievon insgesamt nichts verstehe und folglich mich wohl htte bescheiden knnen1 ebenso unwissend in ,ansehung des knftigen ,zustandes zu sein1 wofern nicht die ,parteilichkeit einer ,lieblingsmeinung denen ,grnden1 die sich darboten1 so schwach sie auch sein mochten1 zur ,empfehlung gedienet htte4 7#ab7 ,das ,sinnbild der alten gypter vor die ,seele war ein ,papillon1 und die griechische ,benennung bedeutete ebendasselbe4 ,man siehet leicht1 da die ,hoffnung1 welche aus dem ,tode nur eine ,verwandlung macht1 eine solche ,idee samt ihren ,zeichen veranlat habe4 ,indessen hebt dieses keinesweges das ,zutrauen zu der ,richtigkeit der hieraus entsprungenen ,begriffe4 ,unsere innere ,empfindung und die darauf gegrndete ,urteile des ,vernunfthnlichen fhren1 solange sie unverderbt sind1 ebendahin1 wo die ,vernunft hinleiten wrde1 wenn sie erleuchteter und ausgebreiteter wre4 ,ebendieselbe ,unwissenheit macht auch1 da ich mich nicht unterstehe1 so gnzlich alle ,wahrheit an den mancherlei ,geistererzhlungen abzuleugnen1 doch mit dem gewhnlichen1 obgleich wunderlichen ,vorbehalt1 eine jede einzelne derselben in ,zweifel zu ziehen1 allen zusammengenommen aber einigen ,glauben beizumessen4 ,dem ,leser bleibt das ,urteil frei2 was mich aber anlangt1 so ist zum wenigsten der ,ausschlag auf die ,seite der ,grnde des zweiten ,hauptstcks bei mir gro gnug1 mich bei ,anhrung der mancherlei befremdlichen ,erzhlungen dieser ,art ernsthaft und unentschieden zu erhalten4 ,indessen da es niemals an ,grnden der ,rechtfertigung fehlt1 wenn das ,gemt vorher eingenommen ist1 so will ich dem ,leser mit keiner weiteren ,verteidigung dieser ,denkungsart beschwerlich fallen4 ,da ich mich jetzt beim ,schlusse der ,theorie von ,geistern befinde1 so unterstehe ich mir noch zu sagen1 da diese ,betrachtung1 wenn sie von dem ,leser gehrig genutzt wird1 alle philosophische ,einsicht von dergleichen ,wesen vollende1 und da man davon vielleicht knftighin noch allerlei meinen1 niemals aber mehr wissen knne4 ,dieses ,vorgeben klingt ziemlich ruhmredig4 ,denn es ist gewi kein den ,sinnen bekannter ,gegenstand der ,natur1 von dem man sagen knnte1 man habe ihn durch ,beobachtung oder ,vernunft jemals erschpft1 wenn es auch ein ,wassertropfen1 ein ,sandkorn oder etwas noch ,einfacheres wre2 so unermelich ist die ,mannigfaltigkeit desjenigen1 was die ,natur in ihren geringsten ,teilen einem so eingeschrnkten ,verstande wie der menschliche ist zur ,auflsung darbietet4 ,allein mit dem philosophischen ,lehrbegriff von geistigen ,wesen ist es ganz anders bewandt4 ,er kann vollendet sein1 aber im negativen ,verstande1 indem er nmlich die ,grenzen unserer ,einsicht mit ,sicherheit festsetzt und uns berzeugt1 da die verschiedene ,erscheinungen des ,lebens in der ,natur und deren ,gesetze alles seien1 was uns zu erkennen vergnnet ist1 das ,principium dieses ,lebens aber1 d4 i4 die geistige ,natur1 welche man nicht kennet1 sondern vermutet1 niemals positiv knne gedacht werden1 weil keine ,data hiezu in unseren gesamten ,empfindungen anzutreffen seien1 und da man sich mit ,verneinungen behelfen msse1 um etwas von allem ,sinnlichen so sehr ,unterschiedenes zu denken1 da aber selbst die ,mglichkeit solcher ,verneinungen weder auf ,erfahrung1 noch auf ,schlssen1 sondern auf einer ,erdichtung beruhe1 zu der eine von allen ,hlfsmitteln entblte ,vernunft ihre ,zuflucht nimmt4 ,auf diesen ,fu kann die ,pneumatologie der ,menschen ein ,lehrbegriff ihrer notwendigen ,unwissenheit in ,absicht auf eine vermutete ,art ,wesen genannt werden und als ein solcher der ,aufgabe leichtlich adaequat sein4 ,nunmehro lege ich die ganze ,materie von ,geistern1 ein weitluftig ,stck der ,metaphysik1 als abgemacht und vollendet beiseite4 ,sie geht mich knftig nichts mehr an4 ,indem ich den ,plan meiner ,nachforschung auf diese ,art besser zusammenziehe und mich einiger gnzlich vergeblichen ,untersuchungen entschlage1 so hoffe ich meine geringe ,verstandesfhigkeit auf die brige ,gegenstnde vorteilhafter anlegen zu knnen4 ,es ist mehrenteils umsonst1 das kleine ,ma seiner ,kraft auf alle windichte ,entwrfe ausdehnen zu wollen4 ,daher gebeut die ,klugheit sowohl in diesem als in andern ,fllen1 den ,zuschnitt der ,entwrfe den ,krften angemessen zu machen und1 wenn man das ,groe nicht fglich erreichen kann1 sich auf das ,mittelmige einzuschrnken4 ,der zweite ,teil1 welcher historisch ist4 ,erstes ,hauptstck4 ,eine ,erzhlung1 deren ,wahrheit der beliebigen ,erkundigung des ,lesers empfohlen wird4 ,sit mihi fas audita loqui4 -- -- -- ,,virg4 ,die ,philosophie1 deren ,eigendnkel macht1 da sie sich selbst allen eiteln ,fragen blostellet1 siehet sich oft bei dem ,anlasse gewisser ,erzhlungen in schlimmer ,verlegenheit1 wenn sie entweder an einigem in denselben ungestraft nicht zweifeln oder manches davon unausgelacht nicht glauben darf4 ,beide ,beschwerlichkeiten finden sich in gewisser ,mae bei den herumgehenden ,geistergeschichten zusammen1 die erste bei ,anhrung desjenigen1 der sie beteurt1 und die zweite in ,betracht derer1 auf die man sie weiter bringt4 ,in der ,tat ist auch kein ,vorwurf dem ,philosophen bitterer1 als der der ,leichtglubigkeit und der ,ergebenheit in den gemeinen ,wahn1 und da diejenigen1 welche sich darauf verstehen1 gutes ,kaufs klug zu scheinen1 ihr spttisches ,gelchter auf alles werfen1 was die ,unwissenden und die ,weisen gewissermaen gleichmacht1 indem es beiden unbegreiflich ist1 so ist kein ,wunder1 da die so hufig vorgegebene ,erscheinungen groen ,eingang finden1 ffentlich aber entweder abgeleugnet oder doch verhehlet werden4 ,man kann sich daher darauf verlassen1 da niemals eine ,akademie der ,wissenschaften diese ,materie zur ,preisfrage machen werde2 nicht als wenn die ,glieder derselben gnzlich von aller ,ergebenheit in die gedachte ,meinung frei wren1 sondern weil die ,regel der ,klugheit denen ,fragen1 welche der ,vorwitz und die eitle ,wibegierde ohne ,unterscheid aufwirft1 mit ,recht ,schranken setzet4 ,und so werden die ,erzhlungen von dieser ,art wohl jederzeit nur heimliche ,glubige haben1 ffentlich aber durch die herrschende ,mode des ,unglaubens verworfen werden4 ,da mir indessen diese ganze ,frage weder wichtig noch vorbereitet gnug scheint1 um ber dieselbe etwas zu entscheiden1 so trage ich kein ,bedenken1 hier eine ,nachricht der erwhnten ,art anzufhren und sie mit vlliger ,gleichgltigkeit dem geneigten oder ungeneigten ,urteile der ,leser preiszugeben4 ,es lebt zu ,stockholm ein gewisser ,herr ,,swedenborg ohne ,amt oder ,bedienung von seinem ziemlich ansehnlichen ,vermgen4 ,seine ganze ,beschftigung besteht darin1 da er1 wie er selbst sagt1 schon seit mehr als zwanzig ,jahren mit ,geistern und abgeschiedenen ,seelen im genauesten ,umgange stehet1 von ihnen ,nachrichten aus der andern ,welt einholet und ihnen dagegen welche aus der gegenwrtigen erteilt1 groe ,bnde ber seine ,entdeckungen abfat und bisweilen nach ,london reiset1 um die ,ausgabe derselben zu besorgen4 ,er ist eben nicht zurckhaltend mit seinen ,geheimnissen1 spricht mit jedermann frei davon1 scheint vollkommen von dem1 was er vorgibt1 berredet zu sein ohne einigen ,anschein eines angelegten ,betruges oder ,charlatanerei4 ,so wie er1 wenn man ihm selbst glauben darf1 der ,erzgeisterseher unter allen ,geistersehern ist1 so ist er auch sicherlich der ,erzphantast unter allen ,phantasten1 man mag ihn nun aus der ,beschreibung derer1 welche ihn kennen oder aus seinen ,schriften beurteilen4 ,doch kann dieser ,umstand diejenige1 welche den ,geistereinflssen sonst gnstig sind1 nicht abhalten1 hinter solcher ,phantasterei noch etwas ,wahres zu vermuten4 ,weil indessen das ,kreditiv aller ,bevollmchtigten aus der andern ,welt in den ,beweistmern besteht1 die sie durch gewisse ,proben in der gegenwrtigen von ihrem auerordentlichen ,beruf ablegen1 so mu ich von demjenigen1 was zur ,beglaubigung der auerordentlichen ,eigenschaft des gedachten ,mannes herumgetragen wird1 wenigstens dasjenige anfhren1 was noch bei den meisten einigen ,glauben findet4 ,gegen das ,ende des ,jahres #agfa wurde ,herr ,,swedenborg zu einer ,frstin gerufen1 deren groer ,verstand und ,einsicht es beinahe unmglich machen sollte1 in dergleichen ,fllen hintergangen zu werden4 ,die ,veranlassung dazu gab das allgemeine ,gerchte von denen vorgegebenen ,visionen dieses ,mannes4 ,nach einigen ,fragen1 die mehr darauf abzielten1 sich mit seinen ,einbildungen zu belustigen1 als wirkliche ,nachrichten aus der andern ,welt zu vernehmen1 verabschiedete ihn die ,frstin1 indem sie ihm vorher einen geheimen ,auftrag tat1 der in seine ,geistergemeinschaft einschlug4 ,nach einigen ,tagen erschien ,herr ,,swedenborg mit der ,antwort1 welche von der ,art war1 da solche die ,frstin ihrem eigenen ,gestndnisse nach in das greste ,erstaunen versetzte1 indem sie solche wahr befand und ihm gleichwohl solche von keinem lebendigen ,menschen konnte erteilt sein4 ,diese ,erzhlung ist aus dem ,berichte eines ,gesandten an dem dortigen ,hofe1 der damals zugegen war1 an einen andern fremden ,gesandten in ,kopenhagen gezogen worden1 stimmt auch genau mit dem1 was die besondere ,nachfrage darber hat erkundigen knnen1 zusammen4 ,folgende ,erzhlungen haben keine andere ,gewhrleistung als die gemeine ,sage1 deren ,beweis sehr milich ist4 ,madame ,,marteville1 die ,witwe eines hollndischen ,envoy an dem schwedischen ,hofe1 wurde von den ,angehrigen eines ,goldschmiedes um die ,bezahlung des ,rckstandes vor ein verfertigtes ,silberservice gemahnet4 ,die ,dame1 welche die regelmige ,wirtschaft ihres verstorbenen ,gemahls kannte1 war berzeugt1 da diese ,schuld schon bei seinem ,leben abgemacht sein mte2 allein sie fand in seinen hinterlassenen ,papieren gar keinen ,beweis4 ,das ,frauenzimmer ist vorzglich geneigt1 den ,erzhlungen der ,wahrsagerei1 der ,traumdeutung und allerlei anderer wunderbarer ,dinge ,glauben beizumessen4 ,sie entdeckte daher ihr ,anliegen dem ,herrn ,,swedenborg mit dem ,ersuchen1 wenn es wahr wre1 was man von ihm sagte1 da er mit abgeschiedenen ,seelen im ,umgange stehe1 ihr aus der andern ,welt von ihrem verstorbenen ,gemahl ,nachricht zu verschaffen1 wie es mit der gedachten ,anforderung bewandt sei4 ,herr ,,swedenborg versprach solches zu tun und stellte der ,dame nach wenig ,tagen in ihrem ,hause den ,bericht ab1 da er die verlangte ,kundschaft eingezogen habe1 da in einem ,schrank1 den er anzeigte und der ihrer ,meinung nach vllig ausgerumt war1 sich noch ein verborgenes ,fach befinde1 welches die erforderliche ,quittungen enthielte4 ,man suchte sofort seiner ,beschreibung zufolge und fand nebst der geheimen hollndischen ,correspondence die ,quittungen1 wodurch alle gemachte ,ansprche vllig getilgt wurden4 ,die dritte ,geschichte ist von der ,art1 da sich sehr leicht ein vollstndiger ,beweis ihrer ,richtigkeit oder ,unrichtigkeit mu geben lassen4 ,es war1 wo ich recht berichtet bin1 gegen das ,ende des #ageiten ,jahres1 als ,herr ,,swedenborg1 aus ,england kommend1 an einem ,nachmittage zu ,gotenburg ans ,land trat4 ,er wurde denselben ,abend zu einer ,gesellschaft bei einem dortigen ,kaufmann gezogen und gab ihr nach einigem ,aufenthalt mit allen ,zeichen der ,bestrzung die ,nachricht1 da eben jetzt in ,stockholm im ,sdermalm eine erschreckliche ,feuersbrunst wte4 ,nach ,verlauf einiger ,stunden1 binnen welchen er sich dann und wann entfernte1 berichtete er der ,gesellschaft1 da das ,feuer gehemmet sei1 imgleichen wie weit es um sich gegriffen habe4 ,ebendenselben ,abend verbreitete sich schon diese wunderliche ,nachricht und war den andern ,morgen in der ganzen ,stadt herumgetragen2 allein nach zwei ,tagen allererst kam der ,bericht davon aus ,stockholm in ,gotenburg an1 vllig einstimmig1 wie man sagt1 mit ,,swedenborgs ,visionen4 ,man wird vermutlich fragen1 was mich doch immer habe bewegen knnen1 ein so verachtetes ,geschfte zu bernehmen1 als dieses ist1 ,mrchen weiter zu bringen1 die ein ,vernnftiger ,bedenken trgt1 mit ,geduld anzuhren1 ja solche gar zum ,text philosophischer ,untersuchungen zu machen4 ,allein da die ,philosophie1 welche wir voranschickten1 ebensowohl ein ,mrchen war aus dem ,schlaraffenlande der ,metaphysik1 so sehe ich nichts ,unschickliches darin1 beide in ,verbindung auftreten zu lassen2 und warum sollte es auch eben rhmlicher sein1 sich durch das blinde ,vertrauen in die ,scheingrnde der ,vernunft1 als durch unbehutsamen ,glauben an betrgliche ,erzhlungen hintergehen zu lassen8 ,torheit und ,verstand haben so unkenntlich bezeichnete ,grenzen1 da man schwerlich in dem einen ,gebiete lange fortgeht1 ohne bisweilen einen kleinen ,streif in das andre zu tun2 aber was die ,treuherzigkeit anlangt1 die sich bereden lt1 vielen festen ,beteurungen selbst wider die ,gegenwehr des ,verstandes bisweilen etwas einzurumen1 so scheint sie ein ,rest der alten ,stammehrlichkeit zu sein1 die freilich auf den jetzigen ,zustand nicht recht pat und daher oft zur ,torheit wird1 aber darum doch eben nicht als ein natrliches ,erbstck der ,dummheit angesehen werden mu4 ,daher berlasse ich es dem ,belieben des ,lesers1 bei der wunderlichen ,erzhlung1 mit welcher ich mich bemenge1 jene zweideutige ,mischung von ,vernunft und ,leichtglubigkeit in ihre ,elemente aufzulsen und die ,proportion beider ,ingredienzien vor meine ,denkungsart auszurechnen4 ,denn da es bei einer solchen ,kritik doch nur um die ,anstndigkeit zu tun ist1 so halte ich mich gnugsam vor dem ,spott gesichert1 dadurch da ich mit dieser ,torheit1 wenn man sie so nennen will1 mich gleichwohl in recht guter und zahlreicher ,gesellschaft befinde1 welches schon gnug ist1 wie ,,fontenelle glaubt1 um wenigstens nicht vor unklug gehalten zu werden4 ,denn es ist zu allen ,zeiten so gewesen und wird auch wohl knftighin so bleiben1 da gewisse widersinnige ,dinge selbst bei ,vernnftigen ,eingang finden1 blo darum weil allgemein davon gesprochen wird4 ,dahin gehren die ,sympathie1 die ,wnschelrute1 die ,ahndungen1 die ,wirkung der ,einbildungskraft schwangerer ,frauen1 die ,einflsse der ,mondwechsel auf ,tiere und ,pflanzen u4 d4 g4 ,ja1 hat nicht vor kurzem das gemeine ,landvolk denen ,gelehrten die ,sptterei gut vergolten1 welche sie gemeiniglich auf dasselbe der ,leichtglubigkeit wegen zu werfen pflegen8 ,denn durch vieles ,hrensagen brachten ,kinder und ,weiber endlich einen groen ,teil kluger ,mnner dahin1 da sie einen gemeinen ,wolf vor eine ,hyne hielten1 obgleich jetzo ein jeder ,vernnftiger leicht einsieht1 da in den ,wldern von ,frankreich wohl kein afrikanisches ,raubtier herumlaufen werde4 ,die ,schwche des menschlichen ,verstandes in ,verbindung mit seiner ,wibegierde macht1 da man anfnglich ,wahrheit und ,betrug ohne ,unterschied aufraffet4 ,aber nach und nach lutern sich die ,begriffe1 ein kleiner ,teil bleibt1 das brige wird als ,auskehricht weggeworfen4 ,wem also jene ,geistererzhlungen eine ,sache von ,wichtigkeit zu sein scheinen1 der kann immerhin1 im ,fall er ,geld gnug und nichts ,besseres zu tun hat1 eine ,reise auf eine nhere ,erkundigung derselben wagen1 so wie ,,artemidor zum ,besten der ,traumdeutung in ,kleinasien herumzog4 ,es wird ihm auch die ,nachkommenschaft von hnlicher ,denkungsart davor hchlich verbunden sein1 da er verhtete1 damit nicht dereinst ein anderer ,,philostrat aufstnde1 der nach ,verlauf vieler ,jahre aus unserm ,,swedenborg einen neuen ,,apollonius von ,tyane machete1 wenn das ,hrensagen zu einem frmlichen ,beweise wird gereifet sein1 und das ungelegene1 obzwar hchstntige ,verhr der ,augenzeugen dereinst unmglich geworden sein wird4 ,zweites ,hauptstck4 ,ekstatische ,reise eines ,schwrmers durch die ,geisterwelt4 ,somnia1 terrores magicos1 miracula1 sagas1 ,nocturnos lemures1 portentaque ,thessala --4 ,,horatius4 ,ich kann es dem behutsamen ,leser auf keinerlei ,weise belnehmen1 wenn sich im ,fortgange dieser ,schrift einiges ,bedenken bei ihm gereget htte ber das ,verfahren1 das der ,verfasser vor gut gefunden hat1 darin zu beobachten4 ,denn da ich den dogmatischen ,teil vor dem historischen und also die ,vernunftgrnde vor der ,erfahrung voranschickte1 so gab ich ,ursache zu dem ,argwohn1 als wenn ich mit ,hinterlist umginge und1 da ich die ,geschichte schon vielleicht zum voraus im ,kopfe gehabt haben mochte1 mich nur so angestellet htte1 als wte ich von nichts1 als von reinen1 abgesonderten ,betrachtungen1 damit ich den ,leser1 der sich nichts dergleichen besorgt1 am ,ende mit einer erfreulichen ,besttigung aus der ,erfahrung berraschen knnte4 ,und in der ,tat ist dieses auch ein ,kunstgriff1 dessen die ,philosophen sich mehrmalen sehr glcklich bedient haben4 ,denn man mu wissen1 da alle ,erkenntnis zwei ,enden habe1 bei denen man sie fassen kann1 das eine a priori1 das andere a posteriori4 ,zwar haben verschiedene ,naturlehrer neuerer ,zeiten vorgegeben1 man msse es bei dem letzteren anfangen1 und glauben den ,aal der ,wissenschaft beim ,schwanze zu erwischen1 indem sie sich gnugsamer ,erfahrungskenntnisse versichern und denn so allmhlich zu allgemeinen und hheren ,begriffen hinaufrcken4 ,allein ob dieses zwar nicht unklug gehandelt sein mchte1 so ist es doch bei weitem nicht gelehrt und philosophisch gnug2 denn man ist auf diese ,art bald bei einem ,warum1 worauf keine ,antwort gegeben werden kann1 welches einem ,philosophen gerade so viel ,ehre macht als einem ,kaufmann1 der bei einer ,wechselzahlung freundlich bittet1 ein andermal wieder anzusprechen4 ,daher haben scharfsinnige ,mnner1 um diese ,unbequemlichkeit zu vermeiden1 von der entgegengesetzten uersten ,grenze1 nmlich dem obersten ,punkte der ,metaphysik1 angefangen4 ,es findet sich aber hiebei eine neue ,beschwerlichkeit1 nmlich1 da man anfngt1 ich wei nicht wo1 und kmmt1 ich wei nicht wohin1 und da der ,fortgang der ,grnde nicht auf die ,erfahrung treffen will1 ja1 da es scheinet1 die ,atomen des ,,epikurs drften eher1 nachdem sie von ,ewigkeit her immer gefallen1 einmal von ungefhr zusammenstoen1 um eine ,welt zu bilden1 als die allgemeinsten und abstraktesten ,begriffe1 um sie zu erklren4 ,da also der ,philosoph wohl sahe1 da seine ,vernunftgrnde einerseits und die wirkliche ,erfahrung oder ,erzhlung andererseits1 wie ein ,paar ,parallellinien wohl ins ,undenkliche nebeneinander fortlaufen wrden1 ohne jemals zusammenzutreffen1 so ist er mit den brigen1 gleich als wenn sie darber ,abrede genommen htten1 bereingekommen1 ein jeder nach seiner ,art den ,anfangspunkt zu nehmen und darauf1 nicht in der geraden ,linie der ,schlufolge1 sondern mit einem unmerklichen ,clinamen der ,beweisgrnde1 dadurch da sie nach dem ,ziele gewisser ,erfahrungen oder ,zeugnisse verstohlen hinschieleten1 die ,vernunft so zu lenken1 da sie gerade dahin treffen mute1 wo der treuherzige ,schler sie nicht vermutet hatte1 nmlich dasjenige zu beweisen1 wovon man schon vorher wute1 da es sollte bewiesen werden4 ,diesen ,weg nannten sie alsdenn noch den ,weg a priori1 ob er wohl unvermerkt durch ausgesteckte ,stbe nach dem ,punkte a posteriori gezogen war1 wobei aber billigermaen der1 so die ,kunst versteht1 den ,meister nicht verraten mu4 ,nach dieser sinnreichen ,lehrart haben verschiedene verdienstvolle ,mnner auf dem bloen ,wege der ,vernunft sogar ,geheimnisse der ,religion ertappt1 so wie ,romanschreiber die ,heldin der ,geschichte in entfernete ,lnder fliehen lassen1 damit sie ihrem ,anbeter durch ein glckliches ,abenteuer von ungefhr aufstoe3 et fugit ad salices et se cupit ante videri4 ,,virg4 ,ich wrde mich also bei so gepriesenen ,vorgngern in der ,tat nicht zu schmen ,ursache haben1 wenn ich gleich wirklich ebendasselbe ,kunststck gebraucht htte1 um meiner ,schrift zu einem erwnschten ,ausgange zu verhelfen4 ,allein ich bitte den ,leser gar sehr1 dergleichen nicht von mir zu glauben4 ,was wrde es mir auch jetzo helfen1 da ich keinen mehr hintergehen kann1 nachdem ich das ,geheimnis schon ausgeplaudert habe8 ,zudem habe ich das ,unglck1 da das ,zeugnis1 worauf ich stoe und was meiner philosophischen ,hirngeburt so ungemein hnlich ist1 verzweifelt migeschaffen und albern aussieht1 soda ich viel eher vermuten mu1 der ,leser werde um der ,verwandtschaft mit solchen ,beistimmungen willen meine ,vernunftgrnde vor ungereimt1 als jene um dieser willen vor vernnftig halten4 ,ich sage demnach ohne ,umschweif1 da1 was solche anzgliche ,vergleichungen anlangt1 ich keinen ,spa verstehe1 und erklre kurz und gut1 da man entweder in ,,swedenborgs ,schriften mehr ,klugheit und ,wahrheit vermuten msse1 als der erste ,anschein blicken lt1 oder da es nur so von ohngefhr komme1 wenn er mit meinem ,system zusammentrifft1 wie ,dichter bisweilen1 wenn sie rasen1 weissagen1 wie man glaubt1 oder wenigstens wie sie selbst sagen1 wenn sie dann und wann mit dem ,erfolge zusammentreffen4 ,ich komme zu meinem ,zwecke1 nmlich zu den ,schriften meines ,helden4 ,wenn manche jetzt vergessene oder dereinst doch namenlose ,schriftsteller kein geringes ,verdienst haben1 da sie in der ,ausarbeitung groer ,werke den ,aufwand ihres ,verstandes nicht achteten1 so gebhret dem ,herren ,,swedenborg ohne ,zweifel die greste ,ehre unter allen4 ,denn gewi1 seine ,flasche in der ,mondenwelt ist ganz voll und weicht keiner einzigen unter denen1 die ,,ariosto dort mit der hier verlornen ,vernunft angefllet gesehen hat1 und die ihre ,besitzer dereinst werden wiedersuchen mssen1 so vllig entleert ist das groe ,werk von einem jeden ,tropfen derselben4 ,nichtsdestoweniger herrscht darinnen eine so wundersame bereinkunft mit demjenigen1 was die feineste ,ergrbelung der ,vernunft ber den hnlichen ,gegenstand herausbringen kann1 da der ,leser mir es verzeihen wird1 wenn ich hier diejenige ,seltenheit in den ,spielen der ,einbildung finde1 die so viel andere ,sammler in denen ,spielen der ,natur angetroffen haben1 als wenn sie etwa im fleckichten ,marmor die heilige ,familie oder in ,bildungen von ,tropfstein ,mnche1 ,taufstein und ,orgeln1 oder sogar wie der ,sptter ,,liscow auf einer gefrorenen ,fensterscheibe die ,zahl des ,tieres und die dreifache ,krone entdecken2 lauter ,dinge1 die niemand sonsten sieht1 als dessen ,kopf schon vorher damit angefllet ist4 ,das groe ,werk dieses ,schriftstellers enthlt acht ,quartbnde voll ,unsinn1 welche er unter dem ,titel3 ,arcana caelestia1 der ,welt als eine neue ,offenbarung vorlegt1 und wo seine ,erscheinungen mehrenteils auf die ,entdeckung des geheimen ,sinnes in den zwei ersten ,bchern ,mosis und eine hnliche ,erklrungsart der ganzen ,h4 ,schrift angewendet werden4 ,alle diese schwrmende ,auslegungen gehen mich hier nichts an2 man kann aber1 wenn man will1 einige ,nachrichten von denenselben in des ,herrn ,doctor ,,ernesti ,theol4 ,bibliothek im ersten ,bande aufsuchen4 ,nur die audita et visa1 d4 i4 was seine eigne ,augen sollen gesehen und eigene ,ohren gehrt haben1 sind alles1 was wir vornehmlich aus denen ,beilagen zu seinen ,kapiteln ziehen wollen1 weil sie allen brigen ,trumereien zum ,grunde liegen und auch ziemlich in das ,abenteuer einschlagen1 das wir oben auf dem ,luftschiffe der ,metaphysik gewagt haben4 ,der ,stil des ,verfassers ist platt4 ,seine ,erzhlungen und ihre ,zusammenordnung scheinen in der ,tat aus fanatischem ,anschauen entsprungen zu sein und geben gar wenig ,verdacht1 da spekulative ,hirngespinste einer verkehrt grblenden ,vernunft ihn bewogen haben sollten1 dieselbe zu erdichten und zum ,betruge anzulegen4 ,insoferne haben sie also einige ,wichtigkeit und verdienen wirklich1 in einem kleinen ,auszuge vorgestellet zu werden1 vielleicht mehr1 als so manche ,spielwerke hirnloser ,vernnftler1 welche unsere ,journale anschwellen1 weil eine zusammenhngende ,tuschung der ,sinne berhaupt ein viel merkwrdiger ,phaenomenon ist1 als der ,betrug der ,vernunft1 dessen ,grnde bekannt genug sind1 und der auch groenteils durch willkrliche ,richtung der ,gemtskrfte und etwas mehr ,bndigung eines leeren ,vorwitzes knnte verhtet werden1 da hingegen jene das erste ,fundament aller ,urteile betrifft1 dawider1 wenn es unrichtig ist1 die ,regeln der ,logik wenig vermgen6 ,ich sondere also bei unserm ,verfasser den ,wahnsinn vom ,wahnwitze ab und bergehe dasjenige1 was er auf eine verkehrte ,weise klgelt1 indem er nicht bei seinen ,visionen stehen bleibt1 ebenso wie man sonst vielfltig bei einem ,philosophen dasjenige1 was er beobachtet1 von dem absondern mu1 was er vernnftelt1 und sogar ,scheinerfahrungen mehrenteils lehrreicher sind1 als die ,scheingrnde aus der ,vernunft4 ,indem ich also dem ,leser einige von denen ,augenblicken raube1 die er sonst vielleicht mit nicht viel grerem ,nutzen auf die ,lesung grndlicher ,schriften von eben der ,materie wrde verwandt haben1 so sorge ich zugleich vor die ,zrtlichkeit seines ,geschmacks1 da ich mit ,weglassung vieler wilden ,chimren die ,quintessenz des ,buchs auf wenig ,tropfen bringe1 wovor ich mir von ihm ebensoviel ,dank verspreche1 als ein gewisser ,patient glaubte den rzten schuldig zu sein1 da sie ihn nur die ,rinde von der ,quinquina verzehren lieen1 da sie ihn leichtlich htten ntigen knnen1 den ganzen ,baum aufzuessen4 ,herr ,,swedenborg teilet seine ,erscheinungen in drei ,arten ein1 davon die erste ist1 vom ,krper befreiet zu werden3 ein mittlerer ,zustand zwischen ,schlafen und ,wachen1 worin er ,geister gesehen1 gehrt1 ja gefhlt hat4 ,dergleichen ist ihm nur drei- oder viermal begegnet4 ,die zweite ist1 vom ,geiste weggefhrt zu werden1 da er etwa auf der ,strae geht1 ohne sich zu verwirren1 indessen da er im ,geiste in ganz anderen ,gegenden ist und anderwrts ,huser1 ,menschen1 ,wlder u4 d4 g4 deutlich sieht1 und dieses wohl einige ,stunden lang1 bis er sich pltzlich wiederum an seinem rechten ,orte gewahr wird4 ,dieses ist ihm zwei- bis dreimal zugestoen4 ,die dritte ,art der ,erscheinungen ist die gewhnliche1 welche er tglich im vlligen ,wachen hat1 und davon auch hauptschlich diese seine ,erzhlungen hergenommen sind4 ,alle ,menschen stehen seiner ,aussage nach in gleich inniglicher ,verbindung mit der ,geisterwelt2 nur sie empfinden es nicht1 und der ,unterscheid zwischen ihm und den andern besteht nur darin1 da sein ,innerstes aufgetan ist1 von welchem ,geschenke er jederzeit mit ,ehrerbietigkeit redet 7datum mihi est ex divina ,domini misericordia74 ,man siehet aus dem ,zusammenhange1 da diese ,gabe darin bestehen soll1 sich derer dunkelen ,vorstellungen bewut zu werden1 welche die ,seele durch ihre bestndige ,verknpfung mit der ,geisterwelt empfngt4 ,er unterscheidet daher an dem ,menschen das uere und innere ,gedchtnis4 ,jenes hat er als eine ,person1 die zu der sichtbaren ,welt gehrt1 dieses aber kraft seines ,zusammenhanges mit der ,geisterwelt4 ,darauf grndet sich auch der ,unterschied des ueren und inneren ,menschen1 und sein eigener ,vorzug besteht darin1 da er schon in diesem ,leben als eine ,person sich in der ,gesellschaft der ,geister sieht und von ihnen auch als eine solche erkannt wird4 ,in diesem innern ,gedchtnis wird auch alles aufbehalten1 was aus dem ueren verschwunden war1 und es geht nichts von allen ,vorstellungen eines ,menschen jemals verloren4 ,nach dem ,tode ist die ,erinnerung alles desjenigen1 was jemals in seine ,seele kam und was ihm selbst ehedem verborgen blieb1 das vollstndige ,buch seines ,lebens4 ,die ,gegenwart der ,geister trifft zwar nur seinen innern ,sinn4 ,dieses erregt ihm aber die ,apparenz derselben als auer ihm und zwar unter einer menschlichen ,figur4 ,die ,geistersprache ist eine unmittelbare ,mitteilung der ,ideen1 sie ist aber jederzeit mit der ,apparenz derjenigen ,sprache verbunden1 die er sonst spricht1 und wird vorgestellt als auer ihm4 ,ein ,geist liest in eines andern ,geistes ,gedchtnis die ,vorstellungen1 die dieser darin mit ,klarheit enthlt4 ,so sehen die ,geister in ,,swedenborgen seine ,vorstellungen1 die er von dieser ,welt hat1 mit so klarem ,anschauen1 da sie sich dabei selbst hintergehen und sich fters einbilden1 sie sehen unmittelbar die ,sachen1 welches doch unmglich ist2 denn kein reiner ,geist hat die mindeste ,empfindung von der krperlichen ,welt2 allein durch die ,gemeinschaft mit andern ,seelen lebender ,menschen knnen sie auch keine ,vorstellung davon haben1 weil ihr ,innerstes nicht aufgetan ist1 d4 i4 ihr innerer ,sinn gnzlich dunkele ,vorstellungen enthlt4 ,daher ist ,,swedenborg das rechte ,orakel der ,geister1 welche ebenso neugierig sind1 in ihm den gegenwrtigen ,zustand der ,welt zu beschauen1 als er es ist1 in ihrem ,gedchtnis wie in einem ,spiegel die ,wunder der ,geisterwelt zu betrachten4 ,obgleich diese ,geister mit allen andern ,seelen lebender ,menschen gleichfalls in der genauesten ,verbindung stehen und in dieselbe wirken oder von ihnen leiden1 so wissen sie doch dieses ebensowenig1 als es die ,menschen wissen1 weil dieser ihr innerer ,sinn1 welcher zu ihrer geistigen ,persnlichkeit gehrt1 ganz dunkel ist4 ,es meinen also die ,geister1 da dasjenige1 was aus dem ,einflusse der ,menschenseelen in ihnen gewirkt worden1 von ihnen allein gedacht sei1 so wie auch die ,menschen in diesem ,leben nicht anders glauben1 als da alle ihre ,gedanken und ,willensregungen aus ihnen selbst entspringen1 ob sie gleich in der ,tat oftmals aus der unsichtbaren ,welt in sie bergehen4 ,indessen hat eine jede menschliche ,seele schon in diesem ,leben ihre ,stelle in der ,geisterwelt und gehrt zu einer gewissen ,soziett1 die jederzeit ihrem innern ,zustande des ,wahren und ,guten1 d4 i4 des ,verstandes und ,willens1 gem ist4 ,es haben aber die ,stellen der ,geister untereinander nichts mit dem ,raume der krperlichen ,welt gemein2 daher die ,seele eines ,menschen in ,indien mit der eines andern in ,europa1 was die geistige ,lagen betrifft1 oft die nchste ,nachbaren sein1 und dagegen die1 so dem ,krper nach in einem ,hause wohnen1 nach jenen ,verhltnissen weit gnug voneinander entfernet sein knnen4 ,stirbt der ,mensch1 so verndert die ,seele nicht ihre ,stelle1 sondern empfindet sich nur in derselben1 darin sie in ,ansehung anderer ,geister schon in diesem ,leben war4 brigens1 obgleich die ,verhltnis der ,geister untereinander kein wahrer ,raum ist1 so hat dieselbe doch bei ihnen die ,apparenz desselben1 und ihre ,verknpfungen werden unter der begleitenden ,bedingung der ,naheiten1 ihre ,verschiedenheiten aber als ,weiten vorgestellt1 so wie die ,geister selber wirklich nicht ausgedehnt sind1 einander aber doch die ,apparenz einer menschlichen ,figur geben4 ,in diesem eingebildetem ,raume ist eine durchgngige ,gemeinschaft der geistigen ,naturen4 ,,swedenborg spricht mit abgeschiedenen ,seelen1 wenn es ihm beliebt1 und liest in ihrem ,gedchtnis 7,vorstellungskraft7 denjenigen ,zustand1 darin sie sich selbst beschauen1 und siehet diesen ebenso klar als mit leiblichen ,augen4 ,auch ist die ungeheure ,entfernung der vernnftigen ,bewohner der ,welt in ,absicht auf das geistige ,weltganze vor nichts zu halten1 und mit einem ,bewohner des ,saturns zu reden1 ist ihm ebenso leicht1 als eine abgeschiedene ,menschenseele zu sprechen4 ,alles kommt auf das ,verhltnis des innern ,zustandes und auf die ,verknpfung an1 die sie untereinander nach ihrer bereinstimmung im ,wahren und im ,guten haben2 die entferntere ,geister aber knnen leichtlich durch ,vermittelung anderer in ,gemeinschaft kommen4 ,daher braucht der ,mensch auch nicht in den brigen ,weltkrpern wirklich gewohnt zu haben1 um dieselbe dereinst mit allen ihren ,wundern zu kennen4 ,seine ,seele lieset in dem ,gedchtnisse anderer abgeschiedenen ,weltbrger ihre ,vorstellungen1 die diese von ihrem ,leben und ,wohnplatze haben1 und siehet darin die ,gegenstnde so gut wie durch ein unmittelbares ,anschauen4 ,ein ,hauptbegriff in ,,swedenborgs ,phantasterei ist dieser4 ,die krperliche ,wesen haben keine eigene ,subsistenz1 sondern bestehen lediglich durch die ,geisterwelt1 wiewohl ein jeder ,krper nicht durch einen ,geist allein1 sondern durch alle zusammengenommen4 ,daher hat die ,erkenntnis der materiellen ,dinge zweierlei ,bedeutung1 einen uerlichen ,sinn in ,verhltnis der ,materie aufeinander und einen innern1 insoferne sie als ,wirkungen die ,krfte der ,geisterwelt bezeichnen1 die ihre ,ursachen sind4 ,so hat der ,krper des ,menschen eine ,verhltnis der ,teile untereinander nach materiellen ,gesetzen2 aber insoferne er durch den ,geist1 der in ihm lebt1 erhalten wird1 haben seine verschiedene ,gliedmaen und ihre ,funktionen einen bezeichnenden ,wert vor diejenige ,seelenkrfte1 durch deren ,wirkung sie ihre ,gestalt1 ,ttigkeit und ,beharrlichkeit haben4 ,dieser innere ,sinn ist den ,menschen unbekannt1 und den hat ,,swedenborg1 dessen ,innerstes aufgetan ist1 den ,menschen bekannt machen wollen4 ,mit allen andern ,dingen der sichtbaren ,welt ist es ebenso bewandt2 sie haben1 wie gesagt1 eine ,bedeutung als ,sachen1 welches wenig ist und eine andere als ,zeichen1 welches mehr ist4 ,dieses ist auch der ,ursprung der neuen ,auslegungen1 die er von der ,schrift hat machen wollen4 ,denn der innere ,sinn1 nmlich die symbolische ,beziehung aller darin erzhlten ,dinge auf die ,geisterwelt1 ist1 wie er schwrmet1 der ,kern ihres ,werts1 das brige ist nur die ,schale4 ,was aber wiederum in dieser symbolischen ,verknpfung krperlicher ,dinge als ,bilder mit dem innern geistigen ,zustande wichtig ist1 besteht darin3 ,alle ,geister stellen sich einander jederzeit unter dem ,anschein ausgedehnter ,gestalten vor1 und die ,einflsse aller dieser geistigen ,wesen untereinander erregen ihnen zugleich die ,apparenz von noch andern ausgedehnten ,wesen und gleichsam von einer materialen ,welt1 deren ,bilder doch nur ,symbolen ihres inneren ,zustandes sind1 aber gleichwohl eine so klare und dauerhafte ,tuschung des ,sinnes verursachen1 da solche der wirklichen ,empfindung solcher ,gegenstnde gleich ist4 7,ein knftiger ,ausleger wird daraus schlieen1 da ,,swedenborg ein ,idealist sei1 weil er der ,materie dieser ,welt auch die eigne ,subsistenz abspricht und sie daher vielleicht nur vor eine zusammenhngende ,erscheinung halten mag1 welche aus der ,verknpfung der ,geisterwelt entspringt74 ,er redet also von ,grten1 weitluftigen ,gegenden1 ,wohnpltzen1 ,galerien und ,arkaden der ,geister1 die er mit eigenen ,augen in dem klresten ,lichte she1 und versichert1 da1 da er mit allen seinen ,freunden nach ihrem ,tode vielfltig gesprochen1 er an denen1 die nur krzlich gestorben1 fast jederzeit gefunden htte1 da sie sich kaum htten berreden knnen1 gestorben zu sein1 weil sie eine hnliche ,welt um sich shen2 imgleichen1 da ,geistergesellschaften von einerlei innerem ,zustande einerlei ,apparenz der ,gegend und anderer daselbst befindlichen ,dinge htten1 die ,vernderung ihres ,zustandes aber sei mit dem ,schein der ,vernderung des ,orts verbunden4 ,weil nun jederzeit1 wenn die ,geister den ,menschenseelen ihre ,gedanken mitteilen1 diese mit der ,apparenz materieller ,dinge verbunden sind1 welche im ,grunde nur kraft einer ,beziehung auf den geistigen ,sinn1 doch mit allem ,schein der ,wirklichkeit sich demjenigen vormalen1 der solche empfngt1 so ist daraus der ,vorrat der wilden und unaussprechlich albernen ,gestalten herzuleiten1 welche unser ,schwrmer bei seinem tglichen ,geisterumgange in aller ,klarheit zu sehen glaubt4 ,ich habe schon angefhrt1 da nach unserm ,verfasser die mancherlei ,krfte und ,eigenschaften der ,seele mit denen ihrer ,regierung untergeordneten ,organen des ,krpers in ,sympathie stehen4 ,der ganze uere ,mensch korrespondiert also dem ganzen innern ,menschen1 und wenn daher ein merklicher geistiger ,einflu aus der unsichtbaren ,welt eine oder andere dieser seiner ,seelenkrfte vorzglich trifft1 so empfindet er auch harmonisch die apparente ,gegenwart desselben an denen ,gliedmaen seines ueren ,menschen1 die diesen korrespondieren4 ,dahin bezieht er nun eine groe ,mannigfaltigkeit von ,empfindungen an seinem ,krper1 die jederzeit mit der geistigen ,beschauung verbunden sind1 deren ,ungereimtheit aber zu gro ist1 als da ich es wagen drfte1 nur eine einzige derselben anzufhren4 ,hieraus kann man sich nun1 wofern man es der ,mhe wert hlt1 einen ,begriff von der abenteuerlichsten und seltsamsten ,einbildung machen1 in welche sich alle seine ,trumereien vereinbaren4 ,so wie nmlich verschiedene ,krfte und ,fhigkeiten diejenige ,einheit ausmachen1 welche die ,seele oder der innere ,mensch ist1 so machen auch verschiedene ,geister1 7deren ,hauptcharaktere sich ebenso aufeinander beziehen1 wie die mancherlei ,fhigkeiten eines ,geistes untereinander71 eine ,soziett aus1 welche die ,apparenz eines groen ,menschen an sich zeigt1 und in welchem ,schattenbilde ein jeder ,geist sich an demjenigen ,orte und in den scheinbaren ,gliedmaen sieht1 die seiner eigentmlichen ,verrichtung in einem solchen geistigen ,krper gem sind4 ,alle ,geistersozietten aber zusammen und die ganze ,welt aller dieser unsichtbaren ,wesen erscheinet zuletzt selbst wiederum in der ,apparenz des gresten ,menschen4 ,eine ungeheure und riesenmige ,phantasie1 zu welcher sich vielleicht eine alte kindische ,vorstellung ausgedehnt hat1 wenn etwa in ,schulen1 um dem ,gedchtnis zu ,hlfe zu kommen1 ein ganzer ,weltteil unter dem ,bilde einer sitzenden ,jungfrau u4 d4 g4 den ,lehrlingen vorgemalt wird4 ,in diesem unermelichen ,menschen ist eine durchgngige innigste ,gemeinschaft eines ,geistes mit allen und aller mit einem1 und wie auch immer die ,lage der lebenden ,wesen gegeneinander in dieser ,welt oder deren ,vernderung beschaffen sein mag1 so haben sie doch eine ganz andere ,stelle im gresten ,menschen1 welche sie niemals verndern und welche nur dem ,scheine nach ein ,ort in einem unermelichen ,raume1 in der ,tat aber eine bestimmte ,art ihrer ,verhltnisse und ,einflsse ist4 ,ich bin es mde1 die wilden ,hirngespinste des rgsten ,schwrmers unter allen zu kopieren oder solche bis zu seinen ,beschreibungen vom ,zustande nach dem ,tode fortzusetzen4 ,ich habe auch noch andere ,bedenklichkeiten4 ,denn obgleich ein ,natursammler unter den prparierten ,stcken tierischer ,zeugungen nicht nur solche1 die in natrlicher ,form gebildet sind1 sondern auch ,migeburten in seinem ,schranke aufstellt1 so mu er doch behutsam sein1 sie nicht jedermann und nicht gar zu deutlich sehen zu lassen4 ,denn es knnten unter den ,vorwitzigen leichtlich schwangere ,personen sein1 bei denen es einen schlimmen ,eindruck machen drfte4 ,und da unter meinen ,lesern einige in ,ansehung der idealen ,empfngnis ebensowohl in andern ,umstnden sein mgen1 so wrde mir es leid tun1 wenn sie sich hier etwa woran sollten versehen haben4 ,indessen1 weil ich sie doch gleich anfangs gewarnet habe1 so stehe ich vor nichts und hoffe1 man werde mir die ,mondklber nicht aufbrden1 die bei dieser ,veranlassung von ihrer fruchtbaren ,einbildung mchten geboren werden4 brigens habe ich den ,trumereien unseres ,verfassers keine eigene unterschoben1 sondern solche durch einen getreuen ,auszug dem bequemen und wirtschaftlichen ,leser1 7der einem kleinen ,vorwitze nicht so leicht #g ,pfund ,sterlinge aufopfern mchte71 dargeboten4 ,zwar sind die unmittelbare ,anschauungen mehrenteils von mir weggelassen worden1 weil dergleichen wilde ,hirngespinste nur den ,nachtschlaf des ,lesers stren wrden2 auch ist der verworrene ,sinn seiner ,erffnungen hin und wieder in eine etwas gangbare ,sprache eingekleidet worden2 allein die ,hauptzge des ,abrisses haben dadurch in ihrer ,richtigkeit nicht gelitten4 ,gleichwohl ist es nur umsonst1 es verhehlen zu wollen1 weil es jedermann doch so in die ,augen fllt1 da alle diese ,arbeit am ,ende auf nichts herauslaufe4 ,denn da die vorgegebene ,privaterscheinungen des ,buchs sich selbst nicht beweisen knnen1 so konnte der ,bewegungsgrund1 sich mit ihnen abzugeben1 nur in der ,vermutung liegen1 da der ,verfasser zur ,beglaubigung derselben sich vielleicht auf ,vorflle von der oben erwhnten ,art1 die durch lebende ,zeugen besttigt werden knnten1 berufen wrde4 ,dergleichen aber findet man nirgend4 ,und so ziehen wir uns mit einiger ,beschmung von einem trichten ,versuche zurck mit der vernnftigen1 obgleich etwas spten ,anmerkung1 da das ,klugdenken mehrenteils eine leichte ,sache sei1 aber leider nur1 nachdem man sich eine ,zeitlang hat hintergehen lassen4 99 99 99 99 99 ,ich habe einen undankbaren ,stoff bearbeitet1 den mir die ,nachfrage und ,zudringlichkeit vorwitziger und miger ,freunde unterlegte4 ,indem ich diesem ,leichtsinn meine ,bemhung unterwarf1 so habe ich zugleich dessen ,erwartung betrogen und weder dem ,neugierigen durch ,nachrichten1 noch dem ,forschenden durch ,vernunftgrnde etwas zur ,befriedigung ausgerichtet4 ,wenn keine andre ,absicht diese ,arbeit beseelte1 so habe ich meine ,zeit verloren2 ich habe das ,zutrauen des ,lesers verloren1 dessen ,erkundigung und ,wibegierde ich durch einen langweiligen ,umweg zu demselben ,punkte der ,unwissenheit gefhret habe1 aus welchem er herausgegangen war4 ,allein ich hatte in der ,tat einen ,zweck vor ,augen1 der mir wichtiger scheint als der1 welchen ich vorgab1 und diesen meine ich erreicht zu haben4 ,die ,metaphysik1 in welche ich das ,schicksal habe verliebt zu sein1 ob ich mich gleich von ihr nur selten einiger ,gunstbezeugungen rhmen kann1 leistet zweierlei ,vorteile4 ,der erste ist1 denen ,aufgaben ein ,gnge zu tun1 die das forschende ,gemt aufwirft1 wenn es verborgenern ,eigenschaften der ,dinge durch ,vernunft nachsphet4 ,aber hier tuscht der ,ausgang nur gar zu oft die ,hoffnung und ist diesmal auch unsern begierigen ,hnden entgangen4 ,ter frustra comprensa manus effugit imago ,par levibus ventis volucrique simillima somno4 ,,virg4 ,der andre ,vorteil ist der ,natur des menschlichen ,verstandes mehr angemessen und besteht darin einzusehen1 ob die ,aufgabe aus demjenigen1 was man wissen kann1 auch bestimmt sei und welches ,verhltnis die ,frage zu denen ,erfahrungsbegriffen habe1 darauf sich alle unsre ,urteile jederzeit sttzen mssen4 ,insoferne ist die ,metaphysik eine ,wissenschaft von den ,grenzen der menschlichen ,vernunft1 und da ein kleines ,land jederzeit viel ,grenze hat1 berhaupt auch mehr daran liegt1 seine ,besitzungen wohl zu kennen und zu behaupten1 als blindlings auf ,eroberungen auszugehen1 so ist dieser ,nutze der erwhnten ,wissenschaft der unbekannteste und zugleich der wichtigste1 wie er denn auch nur ziemlich spt und nach langer ,erfahrung erreichet wird4 ,ich habe diese ,grenze hier zwar nicht genau bestimmt1 aber doch insoweit angezeigt1 da der ,leser bei weiterem ,nachdenken finden wird1 er knne sich aller vergeblichen ,nachforschung berheben in ,ansehung einer ,frage1 wozu die ,data in einer andern ,welt1 als in welcher er empfindet1 anzutreffen sind4 ,ich habe also meine ,zeit verloren1 damit ich sie gewnne4 ,ich habe meinen ,leser hintergangen1 damit ich ihm ntzete1 und wenn ich ihm gleich keine neue ,einsicht darbot1 so vertilgte ich doch den ,wahn und das eitele ,wissen1 welches den ,verstand aufblhet und in seinem engen ,raume den ,platz ausfllt1 den die ,lehren der ,weisheit und der ntzlichen ,unterweisung einnehmen knnten4 ,wen die bisherigen ,betrachtungen ermdet haben1 ohne ihn zu belehren1 dessen ,ungeduld kann sich nunmehro damit aufrichten1 was ,,diogenes1 wie man sagt1 seinen ghnenden ,zuhrern zusprach1 als er das letzte ,blatt eines langweiligen ,buchs sah3 ,courage1 meine ,herren1 ich sehe ,land4 ,vorher wandelten wir wie ,,demokrit im leeren ,raume1 wohin uns die ,schmetterlingsflgel der ,metaphysik gehoben hatten und unterhielten uns daselbst mit geistigen ,gestalten4 ,jetzt1 da die stiptische ,kraft der ,selbsterkenntnis die seidene ,schwingen zusammengezogen hat1 sehen wir uns wieder auf dem niedrigen ,boden der ,erfahrung und des gemeinen ,verstandes2 glcklich1 wenn wir denselben als unseren angewiesenen ,platz betrachten1 aus welchem wir niemals ungestraft hinausgehen1 und der auch alles enthlt1 was uns befriedigen kann1 solange wir uns am ,ntzlichen halten4 ,drittes ,hauptstck4 ,praktischer ,schlu aus der ganzen ,abhandlung4 ,einem jeden ,vorwitze nachzuhngen und der ,erkenntnissucht keine andre ,grenzen zu verstatten als das ,unvermgen1 ist ein ,eifer1 welcher der ,gelehrsamkeit nicht bel ansteht4 ,allein unter unzhligen ,aufgaben1 die sich selbst darbieten1 diejenige auswhlen1 deren ,auflsung dem ,menschen angelegen ist1 ist das ,verdienst der ,weisheit4 ,wenn die ,wissenschaft ihren ,kreis durchlaufen hat1 so gelanget sie natrlicherweise zu dem ,punkte eines bescheidenen ,mitrauens und sagt1 unwillig ber sich selbst3 ,wieviel ,dinge gibt es doch1 die ich nicht einsehe6 ,aber die durch ,erfahrung gereifte ,vernunft1 welche zur ,weisheit wird1 spricht in dem ,munde des ,,sokrates mitten unter den ,waren eines ,jahrmarkts mit heiterer ,seele3 ,wieviel ,dinge gibt es doch1 die ich alle nicht brauche6 ,auf solche ,art flieen endlich zwei ,bestrebungen von so unhnlicher ,natur in eine zusammen1 ob sie gleich anfangs nach sehr verschiedenen ,richtungen ausgingen1 indem die erste eitel und unzufrieden1 die zweite aber gesetzt und gngsam ist4 ,denn um vernnftig zu whlen1 mu man vorher selbst das ,entbehrliche1 ja das ,unmgliche kennen2 aber endlich gelangt die ,wissenschaft zu der ,bestimmung der ihr durch die ,natur der menschlichen ,vernunft gesetzten ,grenzen2 alle bodenlose ,entwrfe aber1 die vielleicht an sich selbst nicht unwrdig sein mgen1 nur da sie auer der ,sphre des ,menschen liegen1 fliehen auf den ,limbus der ,eitelkeit4 ,alsdenn wird selbst die ,metaphysik dasjenige1 wovon sie jetzo noch ziemlich weit entfernet ist1 und was man von ihr am wenigsten vermuten sollte1 die ,begleiterin der ,weisheit4 ,denn solange die ,meinung einer ,mglichkeit1 zu so entfernten ,einsichten zu gelangen1 brigbleibt1 so ruft die weise ,einfalt vergeblich1 da solche groe ,bestrebungen entbehrlich seien4 ,die ,annehmlichkeit1 welche die ,erweiterung des ,wissens begleitet1 wird sehr leicht den ,schein der ,pflichtmigkeit annehmen und aus jener vorsetzlichen und berlegten ,gngsamkeit eine dumme ,einfalt machen1 die sich der ,veredelung unserer ,natur entgegensetzen will4 ,die ,fragen von der geistigen ,natur1 von der ,freiheit und ,vorherbestimmung1 dem knftigen ,zustande u4 d4 g4 bringen anfnglich alle ,krfte des ,verstandes in ,bewegung und ziehen den ,menschen durch ihre ,vortrefflichkeit in den ,wetteifer der ,spekulation1 welche ohne ,unterschied klgelt und entscheidet1 lehret oder widerlegt1 wie es die ,scheineinsicht jedesmal mit sich bringt4 ,wenn diese ,nachforschung aber in ,philosophie ausschlgt1 die ber ihr eigen ,verfahren urteilt1 und die nicht die ,gegenstnde allein1 sondern deren ,verhltnis zu dem ,verstande des ,menschen kennt1 so ziehen sich die ,grenzen enger zusammen1 und die ,marksteine werden gelegt1 welche die ,nachforschung aus ihrem eigentmlichen ,bezirke niemals mehr ausschweifen lassen4 ,wir haben einige ,philosophie ntig gehabt1 um die ,schwierigkeiten zu kennen1 welche einen ,begriff umgeben1 den man gemeiniglich als sehr bequem und alltgig behandelt4 ,etwas mehr ,philosophie entfernet dieses ,schattenbild der ,einsicht noch mehr und berzeugt uns1 da es gnzlich auer dem ,gesichtskreise der ,menschen liege4 ,denn in den ,verhltnissen der ,ursache und ,wirkung1 der ,substanz und der ,handlung dient anfnglich die ,philosophie dazu1 die verwickelte ,erscheinungen aufzulsen und solche auf einfachere ,vorstellungen zu bringen4 ,ist man aber endlich zu den ,grundverhltnissen gelangt1 so hat das ,geschfte der ,philosophie ein ,ende1 und wie etwas knne eine ,ursache sein oder eine ,kraft haben1 ist unmglich jemals durch ,vernunft einzusehen1 sondern diese ,verhltnisse mssen lediglich aus der ,erfahrung genommen werden4 ,denn unsere ,vernunftregel gehet nur auf die ,vergleichung nach der ,identitt und dem ,widerspruche4 ,soferne aber etwas eine ,ursache ist1 so wird durch ,etwas etwas ,anders gesetzt1 und es ist also kein ,zusammenhang vermge der ,einstimmung anzutreffen2 wie denn auch1 wenn ich ebendasselbe nicht als eine ,ursache ansehen will1 niemals ein ,widerspruch entspringt1 weil es sich nicht contradicieret1 wenn etwas gesetzt ist1 etwas anderes aufzuheben4 ,daher die ,grundbegriffe der ,dinge als ,ursachen1 die der ,krfte und ,handlungen1 wenn sie nicht aus der ,erfahrung hergenommen sind1 gnzlich willkrlich sind und weder bewiesen noch widerlegt werden knnen4 ,ich wei wohl1 da das ,denken und ,wollen meinen ,krper bewege1 aber ich kann diese ,erscheinung als eine einfache ,erfahrung niemals durch ,zergliederung auf eine andere bringen und sie daher wohl erkennen1 aber nicht einsehen4 ,da mein ,wille meinen ,arm bewegt1 ist mir nicht verstndlicher1 als wenn jemand sagte1 da derselbe auch den ,mond in seinem ,kreise zurckhalten knnte2 der ,unterschied ist nur dieser1 da ich jenes erfahre1 dieses aber niemals in meine ,sinne gekommen ist4 ,ich erkenne in mir ,vernderungen als in einem ,subjekte1 was lebt1 nmlich ,gedanken1 ,willkr etc4 etc41 und weil diese ,bestimmungen von anderer ,art sind als alles1 was zusammengenommen meinen ,begriff vom ,krper macht1 so denke ich mir billigermaen ein unkrperliches und beharrliches ,wesen4 ,ob dieses auch ohne ,verbindung mit dem ,krper denken werde1 kann vermittelst dieser aus ,erfahrung erkannten ,natur niemals geschlossen werden4 ,ich bin mit meiner ,art ,wesen durch ,vermittelung krperlicher ,gesetze in ,verknpfung1 ob ich aber auch sonst nach andern ,gesetzen1 welche ich pneumatisch nennen will1 ohne die ,vermittelung der ,materie in ,verbindung stehe oder jemals stehen werde1 kann ich auf keinerlei ,weise aus demjenigen schlieen1 was mir gegeben ist4 ,alle solche ,urteile1 wie diejenige von der ,art1 wie meine ,seele den ,krper bewegt oder mit andern ,wesen ihrer ,art jetzt oder knftig in ,verhltnis steht1 knnen niemals etwas mehr als ,erdichtungen sein und zwar bei weitem nicht einmal von demjenigen ,werte als die in der ,naturwissenschaft1 welche man ,hypothesen nennt1 bei welchen man keine ,grundkrfte ersinnt1 sondern diejenige1 welche man durch ,erfahrung schon kennt1 nur auf eine den ,erscheinungen angemessene ,art verbindet1 und deren ,mglichkeit sich also jederzeit mu knnen beweisen lassen2 dagegen im ersten ,falle selbst neue ,fundamentalverhltnisse von ,ursache und ,wirkung angenommen werden1 in welchen man niemals den mindesten ,begriff ihrer ,mglichkeit haben kann und also nur schpferisch oder chimrisch1 wie man es nennen will1 dichtet4 ,die ,begreiflichkeit verschiedener wahren oder angeblichen ,erscheinungen aus dergleichen angenommenen ,grundideen dienet diesen zu gar keinem ,vorteile4 ,denn man kann leicht von allem ,grund angeben1 wenn man berechtigt ist1 ,ttigkeiten und ,wirkungsgesetze zu ersinnen1 wie man will4 ,wir mssen also warten1 bis wir vielleicht in der knftigen ,welt durch neue ,erfahrungen und ,begriffe von denen uns noch verborgenen ,krften in unserm denkenden ,selbst werden belehrt werden4 ,so haben uns die ,beobachtungen spterer ,zeiten1 nachdem sie durch ,mathematik aufgelset worden1 die ,kraft der ,anziehung an der ,materie offenbaret1 von deren ,mglichkeit1 7weil sie eine ,grundkraft zu sein scheint71 man sich niemals einigen ferneren ,begriff wird machen knnen4 ,diejenige1 welche1 ohne den ,beweis aus der ,erfahrung in ,hnden zu haben1 vorher sich eine solche ,eigenschaft htten ersinnen wollen1 wrden als ,toren mit ,recht verdienet haben1 ausgelacht zu werden4 ,da nun die ,vernunftgrnde in dergleichen ,fllen weder zur ,erfindung noch zur ,besttigung der ,mglichkeit oder ,unmglichkeit von der mindesten ,erheblichkeit sind1 so kann man nur den ,erfahrungen das ,recht der ,entscheidung einrumen1 so wie ich es auch der ,zeit1 welche ,erfahrung bringt1 berlasse1 etwas ber die gepriesene ,heilkrfte des ,magnets in ,zahnkrankheiten auszumachen1 wenn sie ebensoviel ,beobachtungen wird vorzeigen knnen1 da magnetische ,stbe auf ,fleisch und ,knochen wirken1 als wir schon vor uns haben1 da es auf ,eisen und ,stahl geschehe4 ,wenn aber gewisse angebliche ,erfahrungen sich in kein unter den meisten ,menschen einstimmiges ,gesetz der ,empfindung bringen lassen und also nur eine ,regellosigkeit in den ,zeugnissen der ,sinne beweisen wrden1 7wie es in der ,tat mit den herumgehenden ,geistererzhlungen bewandt ist71 so ist ratsam1 sie nur abzubrechen1 weil der ,mangel der ,einstimmung und ,gleichfrmigkeit alsdenn der historischen ,erkenntnis alle ,beweiskraft nimmt und sie untauglich macht1 als ,fundament zu irgendeinem ,gesetze der ,erfahrung zu dienen1 worber der ,verstand urteilen knnte4 ,so wie man einerseits durch etwas tiefere ,nachforschung einsehen lernet1 da die berzeugende und philosophische ,einsicht in dem ,falle1 wovon wir reden1 unmglich sei1 so wird man auch andererseits bei einem ruhigen und vorurteilfreien ,gemte gestehen mssen1 da sie entbehrlich und unntig sei4 ,die ,eitelkeit der ,wissenschaft entschuldigt gerne ihre ,beschftigung mit dem ,vorwande der ,wichtigkeit1 und so gibt man auch hier gemeiniglich vor1 da die ,vernunfteinsicht von der geistigen ,natur der ,seele zu der berzeugung von dem ,dasein nach dem ,tode1 diese aber zum ,bewegungsgrunde eines tugendhaften ,lebens sehr ntig sei2 die mige ,neubegierde aber setzt hinzu1 da die ,wahrhaftigkeit der ,erscheinungen abgeschiedener ,seelen von allem diesen sogar einen ,beweis aus der ,erfahrung abgeben knne4 ,allein die wahre ,weisheit ist die ,begleiterin der ,einfalt1 und da bei ihr das ,herz dem ,verstande die ,vorschrift gibt1 so macht sie gemeiniglich die groe ,zurstungen der ,gelehrsamkeit entbehrlich1 und ihre ,zwecke bedrfen nicht solcher ,mittel1 die nimmermehr in aller ,menschen ,gewalt sein knnen4 ,wie8 ist es denn nur darum gut1 tugendhaft zu sein1 weil es eine andre ,welt gibt1 oder werden die ,handlungen nicht vielmehr dereinst belohnt werden1 weil sie an sich selbst gut und tugendhaft waren8 ,enthlt das ,herz des ,menschen nicht unmittelbare sittliche ,vorschriften1 und mu man1 um ihn allhier seiner ,bestimmung gem zu bewegen1 durchaus die ,maschinen an eine andere ,welt ansetzen8 ,kann derjenige wohl redlich1 kann er wohl tugendhaft heien1 welcher sich gern seinen ,lieblingslastern ergeben wrde1 wenn ihn nur keine knftige ,strafe schreckte1 und wird man nicht vielmehr sagen mssen1 da er zwar die ,ausbung der ,bosheit scheue1 die lasterhafte ,gesinnung aber in seiner ,seele nhre1 da er den ,vorteil der tugendhnlichen ,handlungen liebe1 die ,tugend selbst aber hasse8 ,und in der ,tat lehret die ,erfahrung auch1 da so viele1 welche von der knftigen ,welt belehrt und berzeugt sind1 gleichwohl dem ,laster und der ,niedertrchtigkeit ergeben nur auf ,mittel sinnen1 den drohenden ,folgen der ,zukunft arglistig auszuweichen2 aber es hat wohl niemals eine rechtschaffene ,seele gelebt1 welche den ,gedanken htte ertragen knnen1 da mit dem ,tode alles zu ,ende sei1 und deren edle ,gesinnung sich nicht zur ,hoffnung der ,zukunft erhoben htte4 ,daher scheint es der menschlichen ,natur und der ,reinigkeit der ,sitten gemer zu sein1 die ,erwartung der knftigen ,welt auf die ,empfindungen einer wohlgearteten ,seele1 als umgekehrt1 ihr ,wohlverhalten auf die ,hoffnung der andern ,welt zu grnden4 ,so ist auch der moralische ,glaube bewandt1 dessen ,einfalt mancher ,spitzfindigkeit des ,vernnftelns berhoben sein kann1 und welcher einzig und allein dem ,menschen in jeglichem ,zustande angemessen ist1 indem er ihn ohne ,umschweif zu seinen wahren ,zwecken fhret4 ,lat uns demnach alle lrmende ,lehrverfassungen von so entfernten ,gegenstnden der ,spekulation und der ,sorge miger ,kpfe berlassen4 ,sie sind uns in der ,tat gleichgltig1 und der augenblickliche ,schein der ,grnde vor oder dawider mag vielleicht ber den ,beifall der ,schulen1 schwerlich aber etwas ber das knftige ,schicksal der ,redlichen entscheiden4 ,es war auch die menschliche ,vernunft nicht gnugsam dazu beflgelt1 da sie so hohe ,wolken teilen sollte1 die uns die ,geheimnisse der andern ,welt aus den ,augen ziehen1 und denen ,wibegierigen1 die sich nach derselben so angelegentlich erkundigen1 kann man den einfltigen1 aber sehr natrlichen ,bescheid geben1 da es wohl am ratsamsten sei1 wenn sie sich zu gedulden beliebten1 bis sie werden dahin kommen4 ,da aber unser ,schicksal in der knftigen ,welt vermutlich sehr darauf ankommen mag1 wie wir unsern ,posten in der gegenwrtigen verwaltet haben1 so schliee ich mit demjenigen1 was ,,voltaire seinen ehrlichen ,,candide nach so viel unntzen ,schulstreitigkeiten zum ,beschlusse sagen lt3 ,lat uns unser ,glck besorgen1 in den ,garten gehen und arbeiten6 ,lesarten ,drucke3 ber die ,originaldrucke berichtet ,kehrbach 7,s4 ,x f4 seiner ,ausg471 der erste ,herausgeber1 der seiner ,neu-,ausgabe der ,trume den eigentlichen ,originaldruck zugrunde gelegt hat1 folgendes4 #a4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik4 ,titelvignette 7einen nackten sitzenden ,genius darstellend1 der in der linken ,hand eine ,leier hlt47 ,motto3 velut aegri somnia1 vanae ,finguntur species4 ,hor4 ,knigsberg1 bey ,johann ,jacob ,kanter #agff4 #h1 #abh ,s4 7,unten als ,a#a bezeichnet47 #b4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik4 ,titelvignette 7,rosenzweige darstellend74 ,motto wie ,a#a4 ,riga und ,mietau1 bey ,johann ,friedrich ,hartknoch #agff4 #h1 #abh ,s4 7,unten als ,a#b bezeichnet47 #c4 ,trume eines ,geistersehers etc4 ,die ,ausgabe #c4 unterscheidet sich in ,bezug auf das ,titelblatt nur durch die ,titelvignette und den zwischen ,ortsangabe und ,motto angebrachten ,strich4 ,die ,titelvignette besteht aus einem sitzenden nackten ,genius1 der in den ,hnden einen ,blumenstock hlt4 ,der ,querstrich zwischen ,motto und ,ortsangabe besteht aus aneinandergereihten -- -- -- --1 whrend er in ,a#b aus 999999 besteht4 ,auch auf der ersten ,seite des ,textes ist die ,verschiedenheit der beiden ,drucke #b4 und #c4 sofort sichtbar4 ,die ,randleiste1 welche ber dem ,texte steht1 ist in #b4 eine andere als in #c4 ,ferner1 um noch ein ,beispiel der in die ,augen tretenden ,differenz zu geben1 hat #b4 auf der letzten ,zeile der ersten ,seite3 die beyden ,pforten1 #c4 dagegen hat wie #a43 die beyde ,pforten4 7,unten als ,a#c bezeichnet47 ,welche ,ausgabe von den beiden ,hartknochschen die ltere ist1 wird sich schwer nachweisen lassen4 ,nach der von ,menzer vorgenommenen ,vergleichung der beiden ,drucke ,a#b und ,a#c 7s4 ,ak4 ,,ii1 #ejc7 ist es wahrscheinlich1 da ,a#c der zweite1 ,a#b der dritte ,druck ist4 ,a#c wird wohl als ,druckvorlage fr ,a#b gedient haben4 #d4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik1 in3 ,i4 ,kants smmtliche kleine ,schriften4 ,nach der ,zeitfolge geordnet4 ,knigsberg und ,leipzig #agig_/h4 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #cgi-dgh4 #e4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik1 in3 ,i4 ,kants vermischte ,schriften4 ,halle 7,renger71 #agii4 7,tieftrunk47 ,bd4 ,,ii1 ,s4 #bdg-cdf4 #f4 ,trume eines ,geistersehers1 erlutert durch ,trume der ,metaphysik1 in3 ,kants populre ,schriften1 hrsg4 von ,paul ,menzer4 ,s4 #aag-bjb4 99 99 99 99 99 #cca1 #ab v4 u4 und wenigstens 7,a7 ,wille mchte lesen3 oder wenigstens4 ,unntig4 #ccb1 #c hinaus 7,a#a7 hieraus 7,a#b ,a#c7 #ccd1 #aj v4 u4 errichtet 7,a#a7 erreichet 7,a#b4 ,a#c74 #ccd1 #d v4 u4 entfaltet 7,a#c7 ,a#a4 ,a#b haben den ,druckfehler3 entfalten4 #ccf1 #bd ,entscheidungen 7,a#a7 ,entschlieungen 7,a#b4 ,a#c74 #ccg1 #f ,zurckstoung erst von ,ak4 gesperrt4 #cch1 #d desselben 7,wille7 derselben 7,a7 #cci1 #ac schmerzhaften 7,a#a1 ,a#c7 schmerzhaftesten ,a#b4 ,danach die andern ,hsgg41 auer ,ak4 #cdj1 #d d4 ,anm4 ein ,atomus 7,a7 ,wille3 nur ein ,atomus4 ,unntig4 #cdj1 #ae v4 u4 diesen 7,t7 dessen 7,a#a-c74 #cdj1 #ad v4 u4 ,grad ,klarheit 7,a74 ,so auch ,kehrb4 ,ak4 ,t1 ,ros1 ,h1 ,vorl4 lesen3 ,grad der ,klarheit4 #cdj1 #aa v4 u4 ,wille mchte lesen3 welche beide ,sinne durch die ,eindrcke ,stellen im ,gehirne bewegen werden4 -- ,eher eine ,verschlechterung6 #cdb1 #a d4 ,anm4 auch wohl so 7,a#a7 auch so ,a#b1 ,a#c2 ,voigt1 ,t1 ,starke1 ,r1 ,h#a1 ,h#b 7alle nach ,a#b6 ,kehrb4 und ,ak4 lesen nach ,a#a74 #cdc1 #b d4 ,anm4 ohne allem inneren ,zustande 7,a#a1 ,a#b7 ,ak3 ohne allen inneren ,zustand4 ,die ,lesart von ,a4 entspricht wohl ,kants ,sprachgebrauch1 daher nderung unangebracht4 #cdd1 #a sola 7,a#a7 fehlt ,a#b1 ,a#c4 ,ebenso in ,t1 ,h1 ,ros41 die nach ,a#b gedruckt haben4 ,auch bei ,kehrbach1 obwohl dieser ,a#a1 ,a#b1 ,a#c verglichen hat4 ,wiederhergestellt ist es in ,ak4 und ,vorl4 #cdd1 #ad v4 u4 immaterielle 7,a#a7 immateriale 7,a#b7 #cdd1 #g v4 u4 deren 7,a7 dessen 7,vorl47 ,zunchst wahrscheinlich1 aber bei ,kant gerade diese lose ,beziehung 7auf ,welt7 beliebt4 nderung daher unntig4 #cdd1 #d v4 u4 wo sie auch 7,a#a1 ,a#b7 wo es auch 7,ak74 ,unntig4 #cde1 #bg ,wurzel 7,a7 ,vorl43 ,wurzeln4 ,unntig4 #cde1 #a v4 u4 allem diesen ,a#a1 ,t1 ,h1 ,k allem diesem ,a#b1 ,a#c1 ,ak4 #cdf1 #a auf ,beweisgrnde auf ,beweisgrnden 7,a#a1 ,a#b72 ,k3 aus ,beweisgrnden4 7,in ,a#a steht irrtmlich ,beweiegrnden47 #cdg1 #bj mir 7,a7 fehlt in ,ak4 7,druckfehler47 #cdh1 #ba ihnen 7,wille7 ihr 7,a7 #cdh1 #ae v4 u4 andere 7,ak7 andern ,a#a ,a#b #cdi1 #c die ,eigenntzigkeit 7,a#a-c7 ,vorl43 ,eigenntzigkeit4 ,unntig4 #cdi1 #ac vor von 7,a7 #cdi1 #ah um 7,a#a ,a#c7 und 7,a#b74 ,dieser ,sachverhalt von ,vorl4 nicht erkannt1 er schreibt im ,text und und bemerkt3 ,akademie um4 #cej1 #b jede 7,a7 ,kehrbach 7in den ,lesarten7 jedes4 ,unntig4 ,in ,kehrbachs ,text steht der ,druckfehler3 jeder4 ,danach ist auch ,vorl4s ,anm4 zu der ,stelle zu berichtigen4 #cej1 #f ,beweggrnden 7,a#a1 ,k7 ,bewegungsgrnden ,a#b1 ,a#c4 ,voigt1 ,t1 ,starke1 ,h#a1 ,h#b1 ,r lesen mit ,a#b6 #cej1 #ad derselben 7,a#a1 ,a#b7 ,menzer 7in ,ak7 ndert in3 desselben4 ,erhardt 7a4 a4 ,o4 ,s4 #ddf7 bemerkt dazu mit ,recht1 da sich dieses ,wort ohne ,schwierigkeit auf ,erscheinungen beziehen lasse und daher die nderung nicht richtig sei4 ,die nderung von ,ak4 also unangebracht4 #cej1 #ae ,materie 7,a7 ,materien8 7,menzer74 ,unntig4 #cea1 #ba ,materien 7,ak7 ,materie 7,a#a ,a#b7 #cea1 #bf darin 7,a#a7 darein 7,a#b7 #ceb1 #g v4 u4 in 7,a7 fehlt bei ,t1 ,ros41 ,h4 ,der ,tieftrunksche ,druckfehler ist von ,r4 und ,h4 bernommen worden4 #cec1 #aj v4 u4 ob sie gleich 7,a7 ob sie sich gleich 7,k74 ,unntig4 #cec1 #i v4 u4 besttigen 7,kehrb47 besttigt 7,a#a1 ,a#b7 #cec1 #a v4 u4 werden 7,t7 wird 7,a7 #ced1 #g vergesellschafteten 7,a#a7 ,a#b hat3 vergesellschaftenden2 ,a#c3 vergesellschaftenten4 #ced1 #aj deren 7,a7 ,vorlnder mchte lesen3 dessen4 ,beides mglich4 #cee1 #ae zum 7,a7 dem8 ,vorl4 #cef1 #e vorgaukeln ,a#a1 ,a#b haben den ,druckfehler3 vergaukeln4 #cef1 #bj dieses 7,a7 ,vorl4 liest3 durch dieses1 wodurch indes der ,sinn der ,stelle unntig gendert wird4 #ceg1 #aj v4 u4 bewohn7e7t 7,h7 bewohnen 7,a#a1 ,a#b7 #ceh1 #bb am meisten 7,a7 am wenigsten 8,vorl4 #ceh1 #ab v4 u4 sich erst in der obigen ,ausgabe gesperrt1 vgl4 ,z4 #ac v4 u4 in sich4 #cei1 #i ,trumern 7,a#a7 ,trumen 7,a#b7 #cei1 #i v4 u4 vielleicht 7,wille7 vielleicht bisweilen 7,a7 ,wille vermutet1 wohl mit ,recht1 da bisweilen nur durch ein ,versehen stehen geblieben ist4 #cfj1 #b in der ,wirkung 7,a7 in der ,wirklichkeit mchte ,wille lesen 7ihm folgt ,vorl471 weil als ,gegensatz folgt3 in der ,vorstellung4 ,da der ,text von ,a4 einen guten ,sinn gibt1 nderung unntig4 #cfa1 #ac f4 jenem -- diesem 7,a7 ,ak3 jener 7,nervenbewegung7 -- dieser 7,empfindung74 ,statt jener liest ,vorl4 jenen 7sc4 den ,phantasien674 ,eine nderung ist wohl berhaupt nicht notwendig4 #cfa1 #bg die 7,a#a1 ,t7 der ,druckfehler in ,a#b1 ,a#c1 ,kehrbach gibt vorne ,s4 ,,xxiii das ,richtige 7die7 an1 hat aber ,s4 #cf ,z4 #ab dann selbst im ,text das falsche der6 #cfa1 #cg denkenden ,a#a3 denkendes 7,druckfehler72 ,a#b hat3 denkendem4 #cfb1 #ah ,a#b hat den sinnstrenden ,druckfehler3 ,gesicht4 #cfc1 #d ,es ist 444 die ,erziehungsbegriffe von ,geistergestalten 444 ,einbildungen geben 7,a7 ,vorl4 mchte von ,geistergestalten nach ,einbildungen setzen4 ,wohl nicht ntig4 #cfc1 #ai ,entwrfen 7,h7 ,einwrfen 7,a7 #cfe1 #be der eine eine ,a#a ein ,a#b und die ,ausgaben4 ,wahrscheinlicher ist einfach der ausgefallen4 #cfe1 #f v4 u4 der der 7,a#a7 der 7,a#b1 ,a#c7 #cfg1 #bf negativen 7,t7 negativem 7,a7 #cfg1 #d v4 u4 der 7,ak7 denen 7,a7 #cfi1 #aa denselben 7,t7 demselben 7,a7 #cgj1 #aa ,swedenborg in ,a steht durchweg3 ,schwedenberg4 #cgj1 #ah abfat 7,a#a7 abgefat 7,a#b7 #cgj1 #c v4 u4 gerufen 7,a#a7 berufen 7,a#b1 ,a#c7 #cga1 #e v4 u4 sich 7,a#a1 ,a#c7 sie 7,a#b7 #cgb1 #i eine 7,a#b7 ein 7,a#a7 #cgb1 #bc voranschickten 7,a#a7 voranschicken 7,a#b1 ,a#c7 #cgc1 #e dem 7,ak7 den 7,a#a1 ,a#b7 #cgc1 #aa v4 u4 im 7,a#b7 in 7,a#a7 #cgd1 #d portentaque 7,t7 ,thessala 7,h7 protentaque ,tessala 7,a#a1 ,a#b7 #cgd1 #bd genugsamer 7,a#a7 grausamer 7,a#b ,a#c7 grausamer ,erfahrungskenntnisse6 ,diesen offenbaren ,druckfehler von ,a#b drucken ,voigt1 ,t1 ,starke1 ,ros41 ,h#a und ,h#b nach6 ,erst von ,kehrb4 verbessert4 #cgd1 #aj v4 u4 bei 7,a#a7 auf 7,a#b1 ,a#c74 ,druckfehler4 #cge1 #ai ob er wohl 7,a7 ,h3 ob er gleichwohl4 ,unntig4 #cge1 #aa v4 u4 meiner 7,h7 meine 7,a#a1 ,ak7 #cgf1 #ai derselben 7,wille7 desselben 7,a#a1 ,a#b1 ,h7 #cgh1 #a nur 7,a#a1 ,a#c7 nun 7,a#b74 ,a#b folgen die ,hsgg4 bis auf ,kehrb4 #cgh1 #c verwirren 7,a7 ,t3 verirren4 ,der ,druckfehler ist von ,r4 u4 ,h4 bernommen4 #cgi1 #aj v4 u4 ,lagen 7,a#a1 ,a#c7 ,lage 7,a#b74 ,die meisten ,hsgg4 7,t1 ,starke1 ,h#a1 ,h#b1 ,r7 wieder nach ,a#b6 #cha1 #aj erregen 7,h7 erregt 7,a#a ,a#b ,a#c7 #cha1 #ag ,subsistenz 7,a#a1 ,a#c7 ,substanz 7,a#b74 ,alle ,hsgg4 bis auf ,h#b nach ,a#b6 #cha1 #ba er 7,a#a7 fehlt in ,a#b #chb1 #bc gem sind 7,ak7 gem ist 7,a7 #chb1 #i v4 u4 allen 7,t7 allem 7,a7 #chc1 #be gangbare 7,a7 gangbarere ,vorl48 ,nicht unbedingt ntig4 #che1 #aa eines 7,a#c7 einiges 7,a#a7 7,druckfehler74 #che1 #af f4 zusammengezogen ,a#a liest3 zusammenzogen 7,druckfehler874 #chf1 #ab des 7,a#a7 der 7,a#b1 ,a#c7 #chf1 #g v4 u4 ihrem ,zus4 ,h4 #chf1 #f v4 u4 ,schwierigkeiten 7,h7 ,schwierigkeit 7,a7 #chh1 #ah neue ,erfahrungen und ,begriffe ,a3 neue ,erfahrungen neue ,begriffe4 ,das zweite neue wahrscheinlich ein ,satzfehler fr und4 ,r4 und ,kehrb4 lesen3 ,erfahrungen ber neue ,begriffe2 ,ak3 neue ,erfahrungen und neue ,begriffe4 #chi1 #a ist 7,a7 ist es ,vorl4 ,unntig4 #chi1 #d als 7,kehrb47 ein 7,a72 als ein 7,wille74 ,im folgenden werden alle genderten ,textzeilen angefhrt1 wobei jeweils zuerst die ,zeile wie im ,original1 danach die genderte ,zeile steht4 ist1 wird sich schwer nachweisen lassen4 ist1 wird sich schwer nachweisen lassen4 ,s4 #cf ,z4 #ab dann selbst im ,text des falsche der6 #cfa1 #cg denkenden ,s4 #cf ,z4 #ab dann selbst im ,text das falsche der6 #cfa1 #cg denkenden