,karl ,otten ,der ,sprung aus dem ,fenster ,kurt ,wolff ,verlag1 ,leipzig ,bcherei ,der jngste ,tag1 ,band #ee ,gedruckt bei ,dietsch ,brckner ,weimar ,inhalt ,der ,sprung aus dem ,fenster ,die ,siebenschlfer ,das ,pferd ,die ,heimkehr ,der ,sprung aus dem ,fenster ,wahllos kopulierten sich ,fehler und ,vorzge in dem ,charakter des ,herrn ,b4 ,um jeden ,preis suchte er zu widerlegen1 da er dem ,durchschnitt angehre2 aber das ,wort ,mittelmigkeit stand oft wie eine ,fassade vor ihn hingemauert2 oft umringte es ihn wie eine ,mauer1 lngs der er rundlief2 oft klang es wie der ,ruf ,manitobas berlaut und einzig in seiner ,brust1 so da er zitternd wie ein gehetzter ,hase hin und herriet1 wie zu vermeiden sei1 da es offenbar werde4 ,so sprach er denn bei allem mit4 ,erfindungen deutete er an in ihrer ganzen tragisch-revolutionren ,gre1 wenn sie berraschend auf den ,markt niederkamen1 ,kunst1 ,politik1 ,dichtung fielen seinem gelehrigen ,eifer zum ,opfer4 ,insgeheim schrieb er ,artikel fr die ,jgerzeitung1 das freie ,echo1 ,kunst dem ,volke1 der neue ,staatsmann4 ,aber es war1 als gehre sein ,name zum ,text4 ,und doch kam es ihm ledig gerade auf die ,unterscheidung1 auf den ,beweis seiner ,existenz an4 ,war es ihm in der ,wirtschaft nicht gelungen1 bei seinen ,freunden den ,eindruck eines ,philosophen zu erregen1 so behandelte er sie ungndig1 gab keine ,antwort oder lehnte jede ,erklrung mit verletzender ,ironie ab4 ,den ,kellner dagegen beschenkte er mit reichem ,trinkgeld1 guten ,ermahnungen und ,hndedrcken4 ,in der ,elektrischen oder im ersten ,halbschlaf fiel ihm der ,plan zu einem ,zyklus ,preisgesngen auf die ,freiheit des ,geistes ein4 ,er dichtete1 so dnkte ihm1 die ganze ,nacht -- ja er raffte sich aus den ,decken auf und schrieb beim ,kerzenlicht eine ,stunde frierend ,ekstasen aus sich ab4 ,der ,morgen war ,bro1 ,schreibmaschinen1 der ,mittagstisch die versalzene ,erkenntnis3 ,genies gehen eher zugrunde1 notorisch hufiger als schlechte ,kchinnen4 ,ihm fehlte nichts als ,mut zuzugeben1 da ,schwchen in der berzahl sogar immer noch ,leben sind und ein ,bekenntnis fordern4 ,er ahnte wohl dergleichen1 suchte aber krampfhaft sein ,denken rckwrts zu drngen1 um den ,punkt zu ergrnden1 wo eigentlich der ,fehler seiner ,konstitution liege4 ,aber es fielen ihm keine ,beweise1 keine ,erinnerungen1 keine ,daten ein4 ,auch sonst keine ,ideen4 ,reichtum des ,geistes konnte aus ,sprichwrtern nicht gesogen werden4 ,haltlosen ,banalitten schraubte er sich nach1 beseelt von ,feuereifer das ,perpetuum mobile aus dem ,bauch der ,dummheit zu reien4 ,fhrte ihm der ,zufall einen ,menschen vor die ,klinge1 der ,geduld und ,einfalt besa1 sich belehren zu lassen1 oder die pensionslsterne ,tochter eines guten ,freundes1 nannte er sie zwar insgeheim ,philister und ,schmarotzer am ,geiste1 sprhte jedoch zugleich von ,witz und ,einfalt1 blendete sich selbst mit gelehrter ,skepsis und zynischen ,analysen4 ,lrmende ,freude lie ihn hochgeschwellt1 ,wind unter allen ,flgeln1 ,einsamkeit der ,straennacht gro und ,sterne ewig empfinden4 ,er rannte hier- und dorthin4 ,kein ,ausweg1 der ,unertrglichkeit des ,ichs1 ,dingen1 ,menschen1 ,mittagsmhlern1 dem ,licht1 der ,finsternis zu entkommen4 ,ihm war1 als sei er eingespannt zwischen zwei ,krallen1 die ihn dehnten in allen ,lagen2 die ,widerstnde seines ,daseins bohrten sich in seine ,seele4 ,alle hatten ,namen1 ,namen1 die lockende ,mglichkeiten klangvoll bargen1 ,tausenden auch gaben4 ,ja ihn selbst auch beschenkten nicht nur in seiner ,jugend4 ,er sehnte sich ja danach1 mit seiner ,wirtin1 den ,kollegen1 den ,trambahnschaffnern und ,kellnern1 den ,arbeitern und ,direktoren in ,frieden zu leben4 ,sein hchster ,traum war3 ,frieden predigen und als leuchtendes ,vorbild mit weien ,hnden sich ber die ,stirne fahren1 um das ,lcheln zu berschatten1 das immerdar auf seinen ,lippen schweben1 seinen ,augen von aller ,lippen offenbar werden sollte4 ,aber es kam nie dazu4 ,das ,lcheln hatte er verlernt1 er lachte drhnend1 und die ,falten um sein ,kinn schaukelten4 ,und dieses ,gelchter zwackte ihn genau wie das hlzerne ,sofa1 wie das unausgesetzte ,bimmeln der ,glocken von allen ,trmen1 ,schulen1 ,milchwagen4 ,knnte ich doch einmal selbst ,glocken luten1 von morgens bis abends1 die ganze ,nacht1 damit ich mich beruhige und freue1 da andere darunter leiden4 ,seine ,unruhe war nicht zu bndigen1 obwohl er doch allen ,grund gehabt htte1 zufrieden zu sein4 ,er hatte alle ,plne bisher verwirklicht und das ,wahrscheinliche wahr gemacht1 das ,bizarre gemieden und vergessen4 ,es trieb ihn um und um4 ,er flsterte vor sich hin1 er munkelte in eine ,ecke starrend und ratschte mit den ,fen ber die ,diele4 ,seine ,worte hatten keinen ,sinn sichtbarer ,verknpfung4 ,es waren ,worte1 die ,lawinen dunklen ,migeschicks ihm auspreten4 ,unglaublich -- unglaublich -- grlich -- heraus -- nur heraus -- furchtbar4 ,und dazu stie er tiefe ,seufzer aus1 ,ekel verzerrte seine ,lippen4 ,alle ,dinge sprangen ihm an die ,kehle4 ,aber er kam ihnen zuvor und schleuderte sie in eine ,flut von ,abscheu und ,verachtung4 ,wenn die ,stunde jedoch gekommen war1 stand er auf1 reckte sich1 nahm sein ,frhstck1 ging ins ,bro1 ins ,gasthaus1 ging auf die ,strae und legte sich zu ,bett4 ,jedes wenn die ,stunde gekommen war4 ,aber ,ekel1 ,wut und ,verzweiflung waren an keine ,stunde gebunden4 ,sie waren die ,zeit selber1 denn sie liefen unter ihm fort und hoben ihn pltzlich auf und schttelten ihn aufkochend zur ,rechten zur ,linken4 ,auch daran hatte er sich gewhnt und gewisse ,mittel ergriffen1 um das rgste zu vermeiden4 ,man konnte den ,dienst wechseln1 die ,stadt1 die ,wohnung1 oder in ,urlaub fahren4 ,der ,anzug war unansehnlich1 noch gut frs ,haus oder ,bro4 ,man kaufte einen neuen4 ,der ,wechsel war ein ,schlafmittel und machte doch lebendig neuen ,interessen4 ,dann brauchte man nicht nachzudenken1 sondern flatterte1 pltscherte4 ,in ungeahnter ,flle spendete ,schicksal ,erfolge1 ,scherze1 ,schauspiele4 ,das ,neue kitzelte einen neuen1 unberhrten ,punkt der ,nerven und fhrte neues ,licht auf alte ,farben4 ,die leuchteten dann ganz prchtig auf1 das alte ,grau war verschwunden4 ,bis es eines ,tages aufschwelte und alles in den ,fingerspitzen juckte4 ,bis seine ,augen sich wieder ffneten1 nachgebend einer unbekannten ,hand1 bis er in den ,ecken stand und vor sich hinknurrte4 ,er war berzeugt1 da es nur ihm so ergehe1 da nur bei ihm ,genialitt und bizarres ,kleinbrgertum sich so mische1 da kein ,charakter dagegen aufblhen knne4 ,es war sein ,irrtum1 da es nur ihn so schlage1 da er sich dieses ,leidens schmte als einer ,minderwertigkeit1 gegen die er nicht gengend ,energie verwende4 ,er wute nicht1 da es alle ,menschen anwandelt1 da sie1 wenn auch nur fr ganz kurze ,blicke1 fremde ,augen ffnen und ihre ,haut sich spannt vor ,entsetzen4 ,htte er's gewut1 er wre beruhigt gewesen1 htte sich ausgesprochen1 womglich gelacht4 ,so mit den ,hnden ber den feuchten ,tisch hin dieses ,etwas hinabgewischt4 ,so jedoch stand er bis zum ,hals im ,sumpf4 ,und dieser ,sumpf wuchs4 ,er merkte die ,luft ber seinem ,schdel weniger werden und doch schwerer4 ,und eine tolle ,wut packte ihn1 da unten ,rder rollten1 ,stimmen tosten1 ,klaviere schepperten und er dastehn mute und nur fluchen konnte1 seufzen1 verzweifeln4 ,er ffnete die ,tre und trat auf den ,balkon4 ,dieser ,balkon war sein ,stolz2 er fhrte seine ,gste gerne auf ihn hinaus vor diese ,tiefe4 ,da sehen ,sie erst1 wie hoch ich ber allen wohne1 lachte er ppig mit runder ,armbewegung1 den ,bauch gegen das ,gitter pressend4 ,er ffnete die ,tr mit schlaffer ,hand2 sie gab lautlos nach 7sonst gehorchte sie nur chzend mchtigem ,druck74 ,zu ,boden starrend wehte er vor1 als sauge ihn ein ,ventilator an1 der ,schwung eines groen ,rades1 glhend gro wie die ,sonne1 die drben brannte4 ,bis an das gueiserne ,gitter prete ihn der saugende ,mund1 vornber neigte er sich mit vorgestreckten ,schwimmerarmen1 die jeden ,halt fahren lieen4 ,seine ,blicke sanken auf die ,tiefe1 das ,blut rollte wie eine ,spielkugel in den ,kopf1 warf den ,krper aus dem ,gleichgewicht4 ,er lie ihn gleiten1 befreite sich von ihm1 er fhlte1 da er falle1 wabbernd in breiten ,flugflchen wie ein ,blatt2 denn er schien sehr leicht1 schien ein ,nichts zu sein an ,gewicht4 ,ja1 ein wirkliches ,nichts1 denn die ,droschken rutschten gelassen weiter1 die ,menschen krabbelten1 schwarze und helle ,muse ihrer ,wege1 kein ,knall1 kein ,schrei3 ein ,nichts war abgestrzt6 ,und er hatte doch vollkommen durchfhlt1 da er sich lse vom ,balkon1 vom ,zimmer1 das ihn bisher beherbergt2 da ihn die ,welt ausgespieen hatte1 damit er strze1 sein eigener ,wille ihn hinausgedrngt aus der ,tr -- er hatte den ,schlag des ,todes aufs ,pflaster durch alle ,knochen schmetternd gesprt1 aufatmend sein ,blut verspritzt in den grauen ,staub der ,strae fr eine groe heilige ,sache1 die alles ,bittere erfordert1 weil es so leicht ist4 ,er kroch zurck1 glitt auf den ,boden des ,balkons1 und seine ,augen fllten sich mit ,trnen1 er weinte in langen ,strmen1 unfabares ,leid1 unfabares ,glck4 ,und ihm war1 als schwebe er mit dem ,balkon in reine ,hhe1 die er nur ertragen konnte1 weil sein ,krper abgestrzt1 zu ,staub zerschmettert war4 ,mit ,schluchzen und ,sten senkte aufs neue ,besinnung bleiernes ,erwachen in den noch ,lebenden4 ,lchelnd stand er auf1 reckte sich1 klopfte den ,staub von der ,hose4 ,und als er sich umsah1 ,huser1 ,himmel1 ,wolken1 ,trme1 das ,licht wie immerdar1 legte er die ,hand an die ,stirne1 als suche er sich1 vergebens1 eines ,vorfalles zu erinnern4 ,die ,siebenschlfer ,mitten in der ,krnungsfeier trat ,dezius1 der ,kaiser1 auf einen ,diener zu und ri ihm das ,amulett in ,form eines ,kreuzes vom ,hals4 ,der bndigte ruhig seiner zornverquollenen ,augen giftige ,blicke2 auch als der ,kaiser ihn zu tten befahl1 lchelte er erhaben4 ,wie alle ,schwchlinge hatte ,dezius insgeheim lange ,jahre darber nachgesonnen1 wie sich ,geltung verschaffen1 ,ansehen1 ,furcht und ,gehorsam4 ,mit groem ,pomp drohte er als erste ,regierungshandlung grausamsten ,tod allen ,feinden des ,reiches4 ,auch heischte ,tradition diese ,form4 ,und dann3 nur ,mchtige haben ,feinde4 ,also redete und wtete der ,kaiser gegen die ,feinde1 vor allem die ,erbfeinde1 die ,christen4 ,lauter denn je drhnten ihre ,stimmen von ,gleichheit und ,brderlichkeit aus den ,kanlen unter der ,stadt empor4 ,der ,kaiser1 selbst ,frucht eines ,aufstandes1 rckte wie ein ,rasender durch alle ,provinzen seines ,reiches gegen diese ,revolution4 ,und es gelang ihm in kurzer ,zeit1 tausende einfltiger ,menschen zur ewigen ,seligkeit und ,verklrung zu steigern1 mit ,wunderkraft zu begaben2 ihre ,namen rauchten wie ,sonnenstaub ,verklrung ber die ,mietskasernen und ,markthallen und ,zirkusstaden2 klangen wie ein ,programm1 sich zu schlieen so fest1 da die ,heiligen zwischen den ,schultern der ,brder eingeklemmt ihren ,platz nicht zu lassen brauchten4 ,der ,kaiser wurde grau und mager4 ,er unternahm viele ,bauten1 ,politiken1 ,feldzge2 aber alle ,untertanen erkannten aus jeder seiner ,verordnungen1 wie stark ,blutschuld isoliert1 wie fremd er der ,zeit1 taub der neuen ,stimme der ,bruderliebe war4 ,ein omnipotenter ,knockabout1 dessen ,spe lebensgefhrlich1 dumm und boshaft waren4 ,man kam nicht auf die ,idee1 ihm das ,genick zu brechen2 so sehr war seine ,zeit erfllt1 die neue schon vorgeeilt4 ,man verstand nicht recht1 wie er noch mglich sein konnte und duldete seine ,metzeleien1 weil noch eine ,schuld zu shnen blieb4 ,andererseits die berzeugung herrschte1 da geringe ,erregung1 etwa ein scheuendes ,pferd1 ein ,schnupfen oder ein ,ziegelstein genge1 um diese ,warze zu ekrasieren4 ,die ,bewegung zog weite1 unwahrscheinliche ,kreise4 ,im ,herzen1 an einer ,stelle ihres ,lebens waren alle bereits ,christen1 deren ,blut noch ,fhlung hatte4 ,die ,abneigung gegen das starre ,gesetz1 die verlogene ,geste bezahlter ,gtter1 gegen endlose ,kriege1 wo doch alle ,menschen einander lieben und nichts so sehr konnten als ,vereinigung zur ,verherrlichung der ,ideen des ,menschensohnes1 die grliche ,vllerei der ,reichen1 die weniger ,menschen aber mehr ,gelder wurden und das ,mark aus den ,rcken der ,armen sogen1 bis beide seelenlos in ,rude faulten4 ,die ,richter1 ,offiziere1 ,zuhlter der staatlichen ,ordnung1 an ihrer ,spitze der ,kaiser3 ,eitelkeit1 ,phrasen1 ,blutdurst1 billige ,zirkusmache6 ,sahen sie nicht in den ,herzen leuchtende ,klarheit1 unabwendbar das ,ziel prstabiliert8 ,der ,boden schwankte unter ihren lcherlichen ,thronen4 ,sie fhlten nach nacktrauschenden ,festen1 nach ,blut und ,eisenschlachten1 marmorhallenden ,schwindelzeremonien im ,grabkuppelchen morschknochiger ,angst und ,verlassenheit ganz unvermittelt3 ,das ,absolute des guten1 liebenden ,herzens in einmaliger1 einfacher ,armut triumphieren ber ihre tgliche blutige ,gemeinheit4 ,gleichwohl bekehrten sie sich nicht2 sie konnten als das andere ,prinzip nicht1 ihnen fehlten gewisse ,organe1 und der berschu an ,sophistik verhtschelte alle ,regungen ihres dnnen ,gemtes in ,heuchelei und ,argwohn4 ,mit schmal geknifften ,lippen sahen sie die ,freiwilligen der ,idee sich zur ,parole des ,martertodes melden4 ,sie winkten dem ,henker mit dem spitzen ,zeigefinger2 lieen den und jenen gleich niederstoen 7aber es geschah auch1 da der ,henker mit dem ,opfer niederkniete1 alle den ,tod erflehend73 ,obwohl jede ,provinzstadt einen ,zirkus erbauen mute1 hatte man nicht gengend hungrige ,bestien fr alle ,christen4 ,den ,rest sperrte man ins ,gefngnis bis zum ,tage der ,spiele4 ,in einer ,provinzstadt trafen so sieben christliche ,jnglinge im ,gefngnis zusammen1 die einander vorher nie gesehen hatten4 ,wie von einem ,brand1 einem ,wort1 das gesprochen sein mu1 von der ,wahrheit selbst1 die ,herz und ,muskel zersprengt1 wenn sie nicht erfllt wird1 von ,sicherheit des ,lebens1 die wie seliger ,wahnsinn alle ,gefahr der ,lcherlichkeit und ,scham berspielt1 vernichtet1 getrieben und aufgerufen hatten sie bekannt4 ,jetzt kauerten sie gebckt auf dem ,stroh am ,lehmboden1 ,schulter an ,schulter1 und hielten glckschweigend einander bei der ,hand1 eine ,kette strksten ,willens1 der ,gott selbst beschwrt in ,erscheinung niederzuflammen4 ,wie ,liebende wiegten sie einander mit ,blicken singend4 ,ich staune1 hub einer an1 und groe ,freude hhlt mich aus1 da wir viele und doch einer sind4 ,rings sind alle ,zellen voll1 in jeder ,zelle pocht mein ,herz1 in meinem ,herzen beten alle ,brder4 ,mein einziger ,zweifel war1 da der ,richter mich nicht ernst nehmen und ich mich wie ein ,tier in den ,rachen eines vergeblichen1 eingequlten ,ungeheuers werfen wrde4 ,ich war einsam1 ein ,hirte auf den ,abhngen der ,gebirge4 ,vielleicht riefen die ,tiere1 ,wolken1 ,steine des ,herrn ,wort in mir wach4 ,ich vertraute ihm1 berwand meinen ,schreck und ,ihr belohnt mich herrlich1 da ich bei ,euch sein darf4 ,alles ist von uns abgefallen1 weil alles ,zweifel und ,schranke war gegen den ,sieg des ,geistes4 ,wir knnen nur noch sterben4 ,das ist jetzt das wahre ,glck1 zu erkennen1 da nichts1 auch dieser ,leib nicht einen ,wert hat4 ,wir sinken in die ,unsterblichkeit1 in die einzige ,idee1 in die wahre ,zeit4 ,wie danke ich ,gott1 da ich ,euch anschauen darf2 ,ihr meine anderen ,ichs2 wir ein siebenfaches ,ich4 ,alle ,lwen1 alle ,kaiser1 alle ,henker1 ,richter1 ,soldaten1 ,gtter und ,gesetze1 alle ,bestechung und ,lge macht unser ,tod reif2 sie faulen tiefer1 sie kippen unter den ,sten unserer letzten ,atemzge4 ,wir sterben nicht irgendeinen ,tod wie ein ,krug zerbricht1 weil ihn die ,magd von der ,bank stie4 ,unser ,tod erhellt das wahre ,leben ber alles ,sein4 ,wir werden in den ,herzen derer1 die zurckbleiben1 auferstehen1 in den ,herzen der ,freunde wie der ,feinde4 ,die ,schwankenden werden fest in ,mut und ,feuer1 die ,sptter verstummen1 die ,zweifler glauben4 ,htten wir in ,frieden den ,glauben an den ,geist und den gttlichen ,sohn des ,menschen wirken knnen1 wren wir vielleicht eingeschlafen und zum ,haufen geworfen1 wo alles ,unkraut in der ,grube dorrt4 ,jetzt aber ist ,krieg1 nicht gegen die ,trakier1 ,gallier1 ,numider1 nein1 gegen den ,geist1 gegen die ,liebe1 gegen uns1 die ,menschen4 ,so voll war ich der ,liebe zur ,menschheit1 zu den ,armen1 ,unterdrckten und ,verblendeten1 da es begeistert aus mir schrie1 als mich der ,richter fragte1 ob ich ,christ sei4 ,die ,stimme der ,welt1 die ,erinnerung an ,weib und ,kind1 ,haus1 ,geld und ,leben erblindete1 verstummte in mir3 gleichgltig alles vor dem ,tode fr die ,idee der ,liebe4 ,ich wei1 da sie von meinem ,tod erst recht leben wird4 ,sie ist ber uns eine starke ,kraft1 in sie flieht unser schwaches ,leben1 sie lebt von unserem ,glauben1 bis sie bermacht hat ber die ,tyrannen1 die ,welt1 die ,trgheit der ,herzen4 ,es ist dieser ,tod nicht ein ,ende1 vielmehr der ,anfang4 ,erst durch den ,tod fr seine ,idee1 die auch die ,idee aller ,menschen war1 lebte ,christus in unseren ,herzen1 in aller ,herzen1 lebte er berhaupt4 ,in ,einsamkeit und ,fremde rang ich mit mir wie ,christus um die ,erkenntnis jener ,liebe1 die auch den letzten ,hund in sich verschliet1 die alle ,handlung ablehnt1 die nicht von jenem ,geist durchwrmt getrieben wird1 aus der vollen ,kraft des ,einzigen4 ,an mir liegt nichts6 ,am ,menschen liegt nichts6 ,die ,idee1 der ,glaube1 die ,liebe6 ,aber auch sie sind erst1 wenn ,du und ,du und jeder1 jeder einzeln einsam1 einzig hindurch durch alle ,verworrenheit und ,zweifel ins ,angesicht der ,ewigkeit sich schwinden fhlt1 abscheiden aus aller ,lust und ,unlust1 aus allen ,schalen4 ,dann bleibt der ,tod nur wie ein ,schritt durch ein ,tor in blaues ,lieht4 ,jedem war1 als strmten diese ,worte aus seiner eigenen ,seele4 ,sie enthielten alles1 was sie zu sagen wuten1 je htten sagen knnen4 ,schweigend genossen sie jetzt das groe ,glck1 nicht einsam zu sein vor dem ,tode4 ,sie waren ihrer ,sieben eine ,allmacht4 ,sieben ,tage und ,nchte warteten sie geschlossen auf das ,ende4 ,ihre ,kraft nahm nicht ab1 sie dachten nicht1 sie wuten nicht4 ,sie saen und warteten4 ,am ,morgen des siebenten ,tages zog der ,wrter sie aus der ,zelle4 ,in einer ,schar von ,brdern und ,schwestern trieb man sie zum ,zirkus1 der im ,schatten heller ,pinien vor der ,stadt erbaut war4 ,alle ,wege strmten ber von ,volk4 ,lautes ,geschrei begrte die ,gefangenen1 ,abschiedsrufe und ,wehrufe und ,wehklagen4 7,aber es duldete1 sah stumpf und grausam gleichgltig zu1 da die ,behrden1 die doch alle verachteten1 ,opfer aus ihrer ,mitte rissen und von wilden ,tieren zerfleischen lieen47 ,die ,soldaten drngten voran1 da sie einen ,aufstand befrchteten4 ,oder es ihnen ,freude machte1 die ,wehrlosen zu qulen4 ,die sieben ,freunde schritten ,hand in ,hand nebeneinander4 ,manchmal1 wenn sie ,bekannte in der ,menge sahen1 riefen sie ihr ,glck freudig in die erschreckten ,gesichter1 die sich verlegen abwandten4 ,ihnen war1 als hrten sie schon das ,gebrll der ,lwen1 als ffne sich ihre ,brust1 die ,seele auszulassen1 die sich an der ,brust des ,ewigen bergen wollte4 ,in ihrer ,erregung schritten sie hastiger aus1 an die ,spitze des ,zuges1 sie begannen zu laufen1 das ,volk wich zurck1 ffnete eine ,gasse -- es hob sie ber die ,kpfe hinweg ein leichter ,wind des ,himmels1 ber die ,dcher1 durch den ,wald4 ,als sie das ,klirren der ,legionre hinter sich hrten1 ,pfeile ihnen nachschwirrten1 fhlten sie voll ,schrecken1 da sie auf unwiderstehlicher ,flucht waren4 ,sie sahen einander an und strmten weiter1 die ,verfolger trabten mit lautem ,geschrei hinterdrein4 ,schwei vor ,anstrengung und ,verzweiflung troff ber ihre ,gesichter1 und die ,haare klebten kalt an ihren ,schdeln4 ,sie konnten ihren ,beinen nicht ,halt gebieten1 eine unwiderstehliche ,kraft ri sie nach vorne wider ihren ,willen4 ,mit steigendem ,entsetzen fhlte jeder1 wie er sich gegen die heiligsten ,entschlsse gleichsam vor der ,seligkeit rettete1 wie sie ihren liebsten1 brennendsten ,wunsch zu sterben fr die ,unsterblichkeit der ,idee ,gottes aufgaben und wie ,feiglinge im ,schoe der ,welt1 die sie verachteten1 ,sicherheit suchten4 ,im ,berg zu ihrer ,rechten klaffte ein ,spalt4 ,sie schlpften hinein und hinter dem letzten ward es ,nacht1 durch die sie noch ihre ,verfolger vorbeistrmen hrten4 ,glcklich1 einander nicht anschauen zu brauchen1 legten sie sich nieder und schliefen ein vor ,erschpfung und ,trauer4 ,als sie erwachten aus unendlichen ,trumen1 war es lichter ,tag um sie her4 ,sie sprangen vom ,boden auf und waren einig1 sich sofort dem ,richter zu stellen1 damit der ,tod ,flucht und ,schande von ihnen nehme und ihnen endlich die ,pforte des ,paradieses ffne4 ,eilends verlieen sie ihre ,hhle4 ,sie wanderten lange durch einen ,wald1 den kein ,weg aufteilte4 ,sie verhehlten einander ihre ,unruhe1 denn keiner kannte die ,gegend und die ,stadt schien vom ,erdboden verschwunden4 ,sie nderten ihren ,kurs und gelangten auf eine wste ,sttte voller ,ruinen und ,trmmer von ,sulen1 ,tempeln1 ,kasernen und ,gerichtsgebuden4 ,fern am ,rande der ,vernichtung sahen sie mde ,rauch wirbeln4 ,sie atmeten auf und hielten auf dieses ,zeichen zu4 ,da lagerten einige armselige ,htten um ein ,kreuz4 ,menschen saen vor den ,tren und blickten in den ,abend4 ,sie standen auf1 als die ,sieben sich nherten4 ,man verstand einander zuerst nicht4 ,aber die ,leute gaben ihnen freundlich ,brot und ,kse und zeigten ihnen den ,weg zur ,stadt4 ,diese ,stadt aber kannten sie nicht4 ,sie schien neu1 niedriger1 kleiner als ihre ,vaterstadt4 ,sie fragten nach dem ,richter ,gldonius1 der sie zum ,tod verurteilt hatte4 ,niemand hatte von ihm gehrt4 ,sie fragten nach dem ,gouverneur ,procius1 dem ,feldherrn ,caronius1 nach allen ,beamten1 allen ,groen der ,stadt1 allen ,philosophen und ,dichtern4 ,nie hatten die ,leute dieser ,stadt ihre ,namen vernommen4 ,offenbar war ein ,furchtbares geschehen in ihrer ,abwesenheit1 ein ,erdbeben1 eine ,feuersbrunst1 ,kriege schienen in einer ,nacht1 einem ,schlaf die ,erde umgestrzt und alle ,menschen verndert und ihr ,gedchtnis ausgelscht zu haben4 ,endlich fhrte man sie in ein weies1 gedecktes ,haus1 ber dessen ,tr das ,zeichen des ,kreuzes gemalt war und der ,gekreuzigte aus ,stein gemeielt in einer ,nische stand4 ,in diesem khlen ,hause empfing sie ein alter ,mann mit groen ,augen und faltig-knochigem ,gesicht4 ,wir bitten ,dich1 uns vor den ,richter zu fhren4 ,wir sind ,christen und den ,soldaten des ,kaisers entflohen4 ,wir sind bereit1 jetzt sofort zu sterben4 ,wir wollen jetzt ,zeugnis ablegen4 ,wir sind alle ,christen1 meine ,brder1 meinte vorsichtig der ,greis1 weshalb seid ,ihr den ,soldaten entflohen8 ,und wenn ,ihr ein ,verbrechen begangen habt1 so sollt ,ihr es ben4 ,sagt mir1 was ,ihr begangen habt6 ,wir sind ,christen und wollen ,zeugnis ablegen fr den ,glauben an die ,gleichheit der ,menschen1 die ,unsterblichkeit der ,seele1 die ,liebe1 die alle ,welt erlst1 und fr den ,sohn des ,menschen4 ,wenn auch ,du ,christ bist1 um so besser1 so wollen wir zusammen gehen und bekennen4 ,vielleicht1 da wir zusammen sterben knnen4 ,der ,alte erschrak1 und whrend er zugleich zitternd einen ,schritt zurckwich1 sah er die ,sieben genauer an4 ,in ihren hageren ,gesichtern glhten ,augen schwarz wie geronnenes ,blut1 ,glanz und ,modergeruch strmte aus ihren schimmligen ,gewndern und wsten ,brten4 ,ein heller ,schein wlbte gleichsam eine ,kuppel ber sie4 ,da strzte der ,alte in die ,knie und rief entsetzt um ,hilfe1 denn er frchtete sich vor diesen sieben ,mnnern1 die vom ,tode auferstanden waren und wie die ,richter des jngsten ,tages verschlossen und hartnckig nach dem ,sinn fragten4 ,volk drngte herbei und umringte sie mit ,ausrufen der ,verwunderung1 ,neugierde und ,ehrfurcht4 ,von welchem ,kaiser redet ,ihr8 ,welchem ,richter1 welches ,jahr schreibt ,ihr8 ,wir sind alle ,christen und leben doch4 ,wir leben doch alle trotz unseres ,glaubens4 ,keiner ttet uns1 keiner verfolgt uns4 ,ihr redet von lngst vergangenen1 finsteren ,zeiten4 ,wir meinen den ,kaiser ,dezius1 der unsere ,freunde und ,geschwister wie uns selber einfing fr die ,lwen im ,zirkus4 ,gestern sind wir entflohen1 wir wurden hinweg gefhrt und verbrachten eine ,nacht im ,schlaf in einer ,hhle4 ,wie ,schlge fiel die ,wahrheit ber sie her3 ,dezius ist seit zweihundert ,jahren tot1 alle ,gtter sind tot1 alle ,tempel und ,altre der ,heiden zerstrt4 ,es gibt keine ,heiden mehr4 ,die ,heiden werden bekehrt oder verbrannt4 ,kaiser und ,heer1 das ganze ,volk1 alle sind ,christen1 vereint in der wahren ,kirche ,christi4 ,wenn ,ihr also rechtglubige ,christen seid1 so seid ohne ,furcht4 ,euer ,glaube1 fr den ,ihr nicht mehr zu sterben braucht1 beseelt uns alle4 ,niemand denkt daran1 fr diese ,tatsache sich tten zu lassen oder in ihr etwas ,erstaunliches zu sehen4 ,aber erzhlt1 wie es ,euch erging in ,eurem ,leben4 ,wie lebten die ,menschen damals1 wie starben sie8 ,und die ,sieben bekannten ihren ,glauben in aller ,einfalt und ,glut4 ,ihr ,leben war ihnen1 da sie den ,sieg sahen1 entschwunden und sie wuten nichts anderes zu berichten1 als da sich alle unterordneten in ,liebe unter das erlebte ,gebot ,christi1 da ,leben1 ,eigentum und irdische ,ehre nichts galten im ,hinblick auf die ,ruhe des ,herzens und ,erfllung der ,liebe4 ,aber es erhob sich von neuem und die nchsten ,tage fort ein ,fragen nach dem ,wie und ,wo1 dem ,aussehen und ,gebaren der ,menschen in ihren ,tagen4 ,man bestaunte sie wie wilde ,tiere trotz aller ,scheu4 ,die aber vermochten in ihrer ,errettung nichts ,sonderbares oder ,unglaubliches mehr zu sehen4 ,wohl aber sahen sie viele ,dinge in ihrem neuen ,leben1 die sie mit wachsender ,trauer erfllten1 weil sie ihrem ,verstndnis fremd und ihrem ,glauben tot1 unlebendig erschienen4 ,es war ihnen1 als seien sie am ,leben geblieben1 um zu erfahren1 da die ,welt gestorben sei4 ,und sie uerten laut ihre ,mibilligung und tadelten die hohen ,herren der ,kirche1 die ,beamten und ,besitzer der cker und ,huser4 ,nach auen waren alle ,christen1 fromm hielten sie alle ,gebote1 die sich seltsam rasch vermehrt hatten4 ,ihre ,herzen aber entbehrten alles fhlenden ,wissens1 aller ,geduld1 aller ,wrme4 ,man beorderte sie vor ein ,konzilium1 das sie hflich und salbungsvoll behandelte1 ihnen aber eindringlich diese ,reden gegen die bestehende ,ordnung verwies und sie vor den ,folgen einer ,irrlehre warnte4 ,bald stellten sich bei den ,sieben auch die ,zeichen ihres furchtbaren ,alters ein4 ,sie holten ihr ,leben nach4 ,in wenigen ,tagen bekamen sie das ,aussehen uralter ,bume1 die mit ,moos und ,flechten bewachsen einsam in stillen ,tlern trauern1 in schwarze ,schatten gehllt4 ,sie lieen nicht ab1 laut und lauter ihre ,stimmen zu erheben4 ,sie zogen wie die gerettete1 unbeugsame ,wahrheit durch ,stdte und ,drfer und predigten voll ,eifer die ,reinheit des armen ,lebens1 das sich der ,ewigkeit verdungen4 ,viele hrten auf sie1 heimlich kamen manche und empfingen ,hndedruck und ,trost1 die ,masse des ,volkes geriet in ,wallung3 ,zeichen und ,wunder1 neuer ,eifer1 neuer ,drang gegen ,himmel schlo die ,menge in ,ehrfurcht und ,glauben aneinander4 ,viele aber lachten hinter ihrem ,rcken1 nannten sie komische ,kuze und die ,geschichte des hundertjhrigen ,schlafes eine dumme ,legende4 ,die ,behrden der ,kirche aber ergrimmten mehr und mehr ber diese unliebsamen ,heiligen und riefen die ,wchter des ,staates zu ,hilfe4 ,die gingen vor nach den ,buchstaben des ,gesetzes und stellten die ,sieben vor ,gericht4 ,man hatte sie dabei ertappt1 da sie ,frchte von ,feldern und ,brot stahlen4 ,sie erklrten zu ihrer ,verteidigung1 da unter ,christen1 die doch ,brder seien1 alles ,eigentum gemeinsam sei1 in ,wahrheit also fortfalle1 und vermochten die schwierige ,deutung der ,beamten nicht einzusehen4 ,man sperrte sie ins ,gefngnis4 ,mittlerweile aber hatten ihre ,anhnger1 die sich die freien ,brder im ,geiste nannten1 ,zulauf erhalten und dann versucht1 das ,gefngnis zu strmen4 ,die sieben ,schlfer aber weigerten sich hartnckig1 ihnen zu folgen auf der ,flucht4 ,sie fhlten1 da sie sich dem ,ziele nherten4 ,da berlie man sie ihrem ,schicksal4 ,der ,gouverneur gab endlich den ,befehl1 sie im ,gefngnis zu erdrosseln4 ,das ,pferd ,ohne sich ,gewalt anzutun1 in freier1 geordneter ,haltung verlie ,johannes das ,haus seiner ,geliebten1 bei der er die erste ,nacht verbracht hatte4 ,wie ein ,gewitter pltzlich den ,unvorbereiteten in ,einsamkeit berfllt4 ,nachdem er in ,traum und ,tag ,jahre hindurch alle ,sprche1 ,wnsche1 ,verschwrungen vergeblich abgelebt1 ffnete sich auf das ,zeichen1 geheimnisvoll seinem ,finger entschlpfend1 der ,berg ,sesam4 ,ihn enttuschte fast1 niederschmetterte diese berraschung3 ,weder war es ntig gewesen eigenes ,gewissen zu morden oder ,warnungen von ,vater1 ,mutter1 ,arzt und ,priester zu betuben1 noch des ,mdchens zu zerbrechen1 ihre ,natur zu zersetzen4 ,obwohl an ihrer ,unschuld1 ihrem ,vorurteil nicht zu zweifeln war4 ,aus ,lust1 ,glut1 berkraft erstickte er alle ,hemmungen1 lsten sich alle ,bildung1 ,geschichte1 ,erziehung in ,atmosphre berwltigter ,liebe1 der auch ,dora alle ,romantik willig unterwarf4 ,so hatte sich diese erste ,nacht beiden ergeben mit der ,selbstverstndlichkeit einer ,traumhandlung1 deren ,logik in ,freiheit von jeder ,form der ,gesellschaft ruhte4 ,diese ,nacht ruhte die ,ewigkeit4 -- ,sie stand zwischen den ,zeiten1 zwischen allen ,schicksalen1 lautloses ,intervall4 ,befreit von den ,menschen1 gesprengt ,ordnung1 ,gesetz1 ,gewalt der ,eltern2 es gab ,sieger und ,besiegte1 klares ,los4 ,spielend gestalteten ,hand und ,mund mit gefhrlicher ,khnheit alle ,schwierigkeit1 alle ,eifersucht zu ,bildern1 ohne ,bosheit heimlicher ,angst seine ,worte und ,blicke klar einen ,wald1 in dem sie sich gerne verliefen4 ,voll ,glck verlor er ,gewalt ber ,glieder und ,gedanken1 er zauberte jeden ,augenblick als ,vollendung des ,genusses1 eder das ,ziel1 hinter dem ,abschied nichts ,bses mehr enthielt4 ,atemlose ,strke durchpulste ihn3 ,ich kann ,bses tun1 ich bin gtig4 ,so hatte er sich ihrer1 die ihm schon gehrte1 mit sanfter ,schamlosigkeit bemchtigt1 der in stummen ,minuten1 wenn ,atem und ,blick im ,takt gingen1 lchelndes ,erstaunen den ,ton eines ,sommerspieles gab1 das ein verstecktes ,tuch oder ein ,ball lustig bewegt4 ,auch als der spte ,tag sie in langem ,schweigen lie1 das ernst und nachdenklich ihr ,mund und ,blick versperrte1 regte sich in ihm weder ,ungeduld1 noch zwang er sich ab grte ,zrtlichkeit4 ,wie ,spiegelschein blitzte ihre ,trauer seinem ,aug vorber1 da ein ,stich durchs ,herz fast ,trnen austrieb4 ,hurtig kleidete er sich an und verlie sie1 balancierend auf den ,zehenspitzen1 ohne umzublicken1 vorsichtig ihren ,schlaf nicht zu stren4 ,sie aber schlief nicht1 sie lag wach1 er wute1 da ihre ,augen weit offen ihn1 nur ihn schauten1 da sie sich mit ,trnen fllten1 weil er ging4 ,gleichwohl lie sie ihn gehen1 um besser weinen zu knnen4 ,er wollte keine ,trnen1 keine ,reue1 keine ,scham2 er frchtete seine ,verlegenheit1 da sie dalag1 und er ging4 ,johannes aber stand1 von leichtem ,schwindel gebndigt1 auf der ,strae1 ber die grauer ,himmel khlen ,wind blies4 ,er schttelte sich und atmete mit ,wucht aufs neue4 ,morgenklte schmolz ,zweifel ber seine ,haltung schnell hinweg4 ,husern1 ,menschen1 ,fenstern1 ,zunen1 den kahlen ,pflasterbumen sah er streng und bissig entgegen und hindurch in fernes ,land der ,zukunft1 das willig seinem neuen ,geiste sich entschleierte4 ,die ,schilder der ,lden1 ,maggi1 ,pilo1 ,palmona -- er wute1 was sie bedeuteten1 ,aufrufe1 ,wegweiser zum geheimnisvollen ,endziel1 das nur er kannte4 ,imaginre ,kraft seiner ,augen durchbohrte ,berge und ,mauern1 dicht1 greifbar wesentlich schwante der neue ,johannes ber den ,wolken1 ,hlle auf ,hlle fiel in seinem ,innern4 ,klar ward ihm ,wahrheit1 ,kern all seiner ,wege3 ,gleichgltig wie man lebt1 wofr1 welchem ,beruf -- den ewigen ,wert seiner ,existenz wird jede ,form aufnehmen1 jede ,phase ,grung und ,fruchtbarkeit kraft ihrer einzigen ,art1 ,taten zeugen1 die ,europa erschttern4 ,sein groes ,seelen-,ich1 aus ,wunsch und ,eifersucht erblhtes1 stand vor ihm auf der ,strae feuchtem ,pflaster4 ,ahnung eines reichen1 unbeirrbar sieghaften1 eines ,condottieres1 in dem aller ,glanz1 ,esprit1 ,ehrgeiz und ,ruhm des ,jahrhunderts knirschend1 reflektiert1 beflgelte langsam seine ,seele zu hheren1 berirdischen ,regionen4 ,huser und ,kirchen1 ,schlote und ,fabriken1 ,banken1 ,universitt2 die ganze ,stadt mit allen ,menschen1 ,berufen und ,geschften1 mit ,gelehrsamkeit1 ,tugend1 ,dummheit und ,elend wogte unkenntlich zu seinen ,fen1 krauses ,gewlk eines ,teppichs den ,augen eines ,trunkenen4 ,auch diese ,nacht1 das ,mdchen1 seine brgerliche nur menschliche ,natur lag da unten4 ,vergessen1 berwunden1 lcherlich4 ,denn allzulange schon hatte er gemut3 ,glauben1 hren1 berzeugt werden von ,bchern und ,gegnern4 ,zu lange schon hatte er gebckt ,predigt und ,prgel von ,mensch1 ,gott und ,erfahrung1 dieser ,bestie hinter allem ,objekt1 hingenommen4 ,verstand fehlte nicht 7hie es71 aber man mu seine ,phantasie1 die schlimmen ,instinkte eindmmen1 ausrotten1 ihm einbluen1 da nur gilt wer lernt1 berall lernt1 hrt was gesagt wird4 ,so war die ,klugheit aller anderen ebenso ,macht wie eigene ,lhmung1 ,dummheit und ,null4 ,die ,frau war nur die ,summe dieser ,widerstnde1 das wandelnde ,gleichnis seiner ,unterlegenheit4 ,er identifizierte sie fast4 ,weder hatte er gewagt1 wie seine ,kameraden ins ,bordell zu gehn 7gerne glaubte er edlere ,zaubermacht dem ,gelde als solch viehische ,vergngungen71 noch erkhnte er sich1 eine der hungrigen1 wie aus ,kfigen entflatterten ,studentinnen zu erobern4 ,im ,gedanken waren ihm alle unterlegen1 hatte er alle besessen ohne ,gewalt2 sie ergaben sich seufzend dem ,glck1 von ihm erlst zu werden4 ,die ,gegner erbleichten und verwickelten sich in geistlose ,tiraden4 ,aber ,wirklichkeit hatte ihn ernchtert1 seiner ,ohnmacht ausgeliefert4 ,ging er auf der ,strae1 im ,hrsaal einer ,frau entgegen1 berwltigte ihn aus tiefstem ,dunkel aufquellende ,schamrte1 so da er oft umkehrte1 entfloh1 fluchend seiner ,feigheit4 ,in einem ,winkel dennoch trotz ,hohn und ,schmhung wider sich1 ,gelegenheit fiebernd herbei lauerte seine ,kraft und berlegenheit1 ,tugend und ,bildung zu beweisen4 ,jetzt aber war das ,ma endlich voll und er strmte aus1 alles was ihn gebndigt1 geknebelt und zum ,spottbild gezwungen hatte4 ,spielend war ihm ein ,sieg gelungen1 der ihn mit einem ,schlag der grten ,freiheit in die ,arme warf4 ,es war ,tag1 er und die ,welt3 ,man stand endlich am rechten ,fleck4 ,spielend6 ,er pfiff es fast zwischen den ,zhnen und rekelte sich in den ,gelenken4 ,man kann sie nicht gerade schn nennen4 ,aber ihre ,augen sind doch erhaben voll groen ,feuers1 voll ,klugheit4 ,gott sei ,dank1 sie ist nicht schn1 aber klug -- schne ,frauen sind dumm -- sonst htte sie nicht mich gewhlt1 den ,unscheinbaren1 dem ,verlegenheit ,blick und ,sprache verschlgt4 ,es stand ihr doch frei1 jeden ihrer zahlreichen ,freunde1 einen der grer1 schner1 eleganter ist als ich1 zu gewinnen4 ,aber sie zog mich den ,eleganten vor1 weil sie die ,klugheit der ,schnheit vorzieht4 ,er kniff die ,augen zusammen wie um ,doras ,bild besser zu sehen2 prfend zwinkerte er4 ,leider ist sie nicht auch schn2 ihre ,backenknochen ecken vor und die ,nase krmmt sich einwrts1 sie ist mager und ihrer blassen ,farbe nach leidet sie insgeheim2 so schulde ich ihr nichts1 denn ihre ,liebe zu mir beglckt sie4 ,die anderen6 ,sie werden mich beneiden1 wenngleich sie ber uns lcheln4 ,aber ich brauche nicht mehr den ,erdboden anzuflehen1 da er mich verschlinge4 ,dennoch strauchelte er noch ber ,hoffnung und ,furcht4 ,seine bertreibung berlistete er mit ,schlauheit4 ,seiner ,empfindlichkeit schuf die elementare berlegenheit lterer ,semester1 ihre grere ,erfahrung zorniges ,unbehagen4 ,ihr starres ,lcheln1 umsplt vom rauhen ,ba vterlicher ,nachsicht1 ihr ,wahn der ,vollendung gengte1 seine ,stellung zu untergraben4 ,und wie1 wenn ,dora sich ,hoffnungen hingab1 vor denen ihm graute1 weil er sich lcherlich und brutal zugleich werden fhlte1 aus ,instinkt heraus1 den er wie vorbestimmtes ,schicksal nicht bewltigen1 berspringen1 fliehen konnte4 ,ich mu auch den ersten1 zarten ,keim eines ,anspruches in ihrem ,herzen zertreten1 ausjten4 ,meine ,plne1 seit ,beginn meiner ,gedanken festgelegt1 dulden keine ,fesselung -- ich mu mich hemmungslos umhertreiben drfen -- von ,pol zu ,pol4 ,toben mu ich durch ,chaos von ,welten1 dazu gehren ,frauen1 keine ,frau4 ,und wenn sie auch -- er schlug diesen ,satan zu ,boden mit der ,hand wie eine ,wespe1 obwohl sein ,herz1 des braven ,sohnes ,herz hart aufpochte4 ,aber lustig frderte er seinen ,schritt weiter1 glcklich1 da die ,ungeborenen ,leichen bleiben muten4 ,in solche ,gedanken verstrickt hatte er sich den ,straen berantwortet4 ,er mute auf die ,trambahn warten1 um zurckzufahren4 ,zufrieden und neugierig lehnte er an der ,stange1 die das ,haltezeichen trug und schaukelte sich trge4 ,da kam ein ,bursche des ,wegs4 ,der zog an einem ,strick ein ,pferd hinter sich her4 ,johannes sah1 wie das ,pferd daherschwebte riesengro ber dem ,volk1 aus einem ,tunnel schwarzer ,huser aufwuchs in ,wolken1 ,atem und ,schwei4 ,das ,pflaster strubte sich klirrend zwischen den ,schienen1 die ,huser wackelten1 das ,tier stie vor1 nher zu ihm1 zu ihm4 ,von ,kopf zu ,fu gefror sein ,blut zu spitzem ,eis1 so da er sich nicht vom ,fleck rhren konnte4 ,der ,richter nahte1 der ihn wie ein ,hlzlein zerbrechen1 wie eine ,gnseblume zertreten und fortblasen wird4 ,der ,bursche zerrte den ,gaul mit wsten ,flchen1 sein ,knppel wirbelte4 ,man sah1 es ging zum ,schlachthof4 ,das ,tier in diesem ,wesen war uralt in einem ,gestrpp wolliger ,filzhaare4 ,das ,tier fhlte1 da es sterben sollte4 ,sein ,gebein1 sein rauhes ,fell zitterte unter den ,schenkeln des ,unsichtbaren1 den pltzlich alle sahen4 ,so wie er abgebildet ist3 hoch zu ,ro wird er reiten durch die ,gassen4 ,sein ,atem ttet1 sein ,blick ttet1 sein ,mund verschlingt4 ,wild kochte ,atem aus verknorpelten ,nstern1 die am ,straenschmutz rochen4 ,das ,pferd des ,todes kroch riesengro herbei1 eine ,karawane des ,elends1 ein ,begrbnis vor dem letzten ,blick3 ,alle ,leiden des ,sterblichen1 in dem noch ,agonie whlt1 spielen sich ab vor den ,fenstern1 ,gesichtern1 ,bumen4 ,es humpelte jeden ,schritt1 setzte ihn eigens hin4 ,sein rechtes ,hinterbein war ganz verdreht1 eine barocke ,sule4 ,nur die ,spitze des ,hufes schlurfte auf den ,boden4 ,jeder ,schritt auf dem nassen1 rohen ,pflaster bi und zerrte an ,mark und ,sehnen4 ,bei jedem ,schritt strubten sich die letzten ,fransen seiner ,borstenmhne voll ,stroh und ,spelz4 ,blicklos rollten durch die ,gespensterhhlen ,augen1 wehrlos hin und her der spitze1 gramverwstete ,schdel4 ,in dieser ,bestie aus ,elend1 ,hunger und ,mdigkeit wohnte die sanfte ,seele eines sterbenden ,engels4 ,alle muten ihn sehen1 diesen ,berg der ,verzweiflung mit ,flanken1 die wie ,blaseblge rollten4 ,ein ,gewitter von ,schlgen in ,klte1 ,sturm und ,schnee4 ,jahrelang hatte es nicht mehr auf dem ,boden im ,stroh schlafen knnen1 weil die ,beine zu steif waren1 um den groen ,leib wieder aufzurichten4 ,nur ,hcksel und feuchtes ,gras lagen in dem schmutzigen ,sack1 den man ihm um den ,kopf band4 ,die ,beine waren an all dem ,elend schuld -- sie waren von ,gicht geschwollen wie rauhe ,bume1 an denen noch ,astknorren stecken4 ,die ,gicht war schuld1 der ,fuhrknecht1 der in der ,kneipe soff1 indes es wartete1 wartete in ,schlamm1 im ,regen1 im ,sturm4 ,die ,menschen sind schuld1 das ,leben1 ,gott6 ,jeder ,schritt dieser blind unstet scharrenden ,beine ri das ,tier zusammen1 schttelte es wie ein ,bndel ,lumpen4 ,der ,schwei des kalten ,todes1 dessen ,nhe es nicht abschtteln konnte1 sickerte aus allen ,poren4 ,im ,bogen drckte es den ,leib durch4 ,wie eine ,brcke von hier ins ,jenseits1 das bald ein ,metzgerhammer an seiner ,stirn aufschlagen wrde4 ,vom ,bauch kroch graues ,wei wie ,schimmel1 ,todesblsse auf den ,rcken4 ,die ,rippen stieen aus der kantigen ,wirbelsule schneidend aus1 als sei das ,skelett notdrftig mit ,haut bespannt1 ,trommel1 auf der jetzt ,tod statt ,peitsche und ,stiefel den ,marsch nach ,vorwrts hmmerte4 ,johannes konnte den ,anblick kaum mehr ertragen -- ihm ward bel vor ,entsetzen4 ,hier belangte ihn ganz persnlich ein ,unbekanntes -- ,verbrechen1 ,mord1 ,lge1 ,verfhrung2 ,kinderchen sah er vor seinen blutbespritzten ,hnden fliehen1 ,mdchen errtend umbrechen vor seinen gierigen ,lippen1 ,eltern weinten um ihn1 fluchten ihm2 ,fremdes ging ihn pltzlich heftig an1 dringend1 unaufschiebbar1 es trat ihm auf die ,fersen1 seit langem1 seit jeher -- jetzt erst erkannte er4 ,und sah neue entsetzliche ,einzelheiten1 die seine ,augen anzogen1 hielten1 ihn wehrlos machten4 ,man hatte dem ,pferde die ,hufeisen abgerissen und an den ,eisenhndler um zwei ,groschen verkauft4 ,es schlich auf seinen stumpfen ,hufen zum ,tod wie ein ,schwindschtiger auf ,pantoffeln1 lautlos1 ohne das ,klappern der ,eisen1 das auch den alten ,gaul noch heroisch scheinen lt4 ,und er hielt vor ,johannes1 der ,reiter hielt den ,gaul vor ihm4 ,seine ,augen begegneten den toten ,augenquallen des ,tieres4 ,er mute den ,blick senken1 er unterlag1 er erlosch und ward zerknittert1 fortgeschmissen wie ein ,zeitungsblatt4 ,wollust1 zertreten zu werden6 ,das ,tier aber folgte dem ,ruck des ,strickes1 der um seinen langen ,hals geknotet war4 ,die ,borsten aus seinem ,schweifbesen spreizten sich wie ,schwungfedern zwischen den flachen ,mhlsteinen seiner ,hinterbatzen4 ,johannes sah dem hinkenden ,gespenst1 diesem ,galgengerst des ,todes1 nach1 bis es um die ,ecke taumelte1 in die ,strae versank wie in einen ,schlund1 der es verdauen wrde gleich allen anderen ,elenden und ,geschlagenen4 ,er wandte sich um und seine ,blsse spiegelten die ,gesichter der ,umstehenden1 seine ,pein drckte auch sie nieder1 seine ,scham bumte auch diese drren ,herzen4 ,es war1 als sei ,christus zum ,kreuzberg gefhrt1 alle wuten darum1 alle entschuldigten sich1 auch er machte sich davon1 aber wo er auch hielt1 das ,pferd wippte neben ihm1 klappte sein ledernes rindiges ,maul auf1 bleckte die groen ,gelbstummel seiner ,zhne4 ,es grinste und fletschte1 sabberte lange ,fden ,saftes1 es leierte die ,sprache des langen sicheren ,todes1 die er erlernen mute4 ,sie hatte ihn aufgeschrien1 geweckt aus romantischen ,mrdereien4 ,auftauchend aus ,gassen und ,hinterhusern trotteten ,menschentiere um seine ,fe1 die ,brder jenes ,pferdes4 ,es sah die ,zeichen der ,familie auf den ,gesichtern1 die vorbertanzten4 ,durch ,kleider und ,haut mute sein ,blick4 ,not1 ,ha1 ,gier in jeder ,falte1 knarrten aus ,stiefeln1 husteten aus morschen ,lungen4 ,die ,buckel krmmten sich1 schief drehte sich der ,hals1 das ,becken quoll und pries sich an1 ,beine knickten ein vor ,hunger1 aus ,augen funkelten trbe noch die ,trnen durchwachter ,nchte4 ,wie ein ,bad ergo sich ,betubung ber ihn und er zhlte seine ,schritte1 um nicht hinzustrzen3 ,nieder mit mir6 ,er ging mit1 er gehrte zur ,bande4 ,auch er trug die ,zeichen des ,aussatzes1 auch seine ,seele1 heimlich wundgescheuert1 war beschmutzt und erniedrigt4 ,einst sog er wie ,haschisch ,jugend1 ,stolz berauschte ihn4 ,das ,morphium seiner ,trume vergiftete jeden ,schmerz1 jede ,wahrheit1 jede ,gerechtigkeit3 ,krasse ,gesundheit wiegte ihn in ,schlaf4 ,er verga das ,kolleg1 seine ,stube1 ,bcher und ,zukunft4 ,er sah mit den ,augen des ,pferdes1 trabend durch die groe ,stadt3 ,in ,schwefelrauch chaotisches ,panorama von ,armut1 ,verfolgung1 ,dummheit1 ,vergeblichkeit4 ,er wehrte sich nicht mehr1 es war sinnlos4 ,sinnlos alles1 was sich strubt1 vergeblich trachten zu entkommen4 ,er pilgerte4 ,gegen den ,abend der wie ,sonnenfinsternis trbe von ,schnee und ,qualm ber ,dcher und ,fassaden troff1 schleppte er sich zurck4 ,seine mden gepeitschten ,knochen hielt nur mehr diese ,hoffnung3 ,auf die ,knie vor ihr6 drhnte sie durch seinen gelhmten ,schdel4 ,seine ,lippen murmelten ihren ,namen1 als er die ,treppe emporstieg und demtig anlutete4 ,die ,heimkehr ,der ,schutzmann1 dessen ,schlitzaugen ,bosheit hherer ,waltung funkelten1 gestattete nicht1 da der ihm anvertraute ,sohn das ,haus seiner ,eltern bezeichnete4 ,nein1 bei jeder ,haustre machte er halt4 ,sein runder ,mongolenkopf quoll aus robusten ,schultern auf1 die ,hausnummer besser zu erkennen1 schttelte sich2 dann ging man weiter1 der ,polizist nrgelnd ber schlechte ,beleuchtung1 schlechtes ,wetter1 schlechte ,zeiten1 der ,hftling schweigend4 ,in dessen ,brust aufschimmerten diese feuchten ,fenster wie ,trnen1 aus diesen dunklen ,tren staunten die ,gesichter seiner ,jugend -- das ,pflaster war noch immer weier als anderswo und in der ,mitte der ,strae grn bemoost4 ,er hatte den grauen ,hut bis auf die ,nase gezogen und sein grtes ,glck war diese ,rabenfinsternis4 ,in ihm war alles tot1 baufllig2 weil er die ,luft nicht vertrug2 schon gar nicht die ,luft seiner ,heimat1 den ,raum vor seinen ,fen1 diese ,strae1 die er als ,gymnasiast hinauf1 hinab gesprungen war4 ,gleichwohl sollte das schneller gehn4 ,er drckte die rechte ,schulter vor und fuhr den ,tartaren an3 ,machen ,sie keinen ,unfug4 ,ich kenne doch mein elterliches ,haus1 was halten ,sie denn da vor jeder ,laterne8 ,ich mchte ,sie bitten1 etwas schneller -- gehen -- pardon -- zu drfen -- 7,wozu das8 stotterte es in ihm weiter1 dieser ,halunke kennt doch keine grere ,freude4 ,meine ,aufregung ist ein ,genu1 eine ,zigarre1 der ,lohn fr seinen ,judasschmerz47 ,sie werden doch jetzt zum ,schlu keinen ,fehler begehen wollen4 ,ich warne ,sie1 ,klaasen6 ,die ,reise ist ohne ,zwischenfall verlaufen1 den ganzen ,tag haben ,sie sich bndigen knnen4 jetzt am ,ziel werden ,sie frech4 ,bleibt stehen1 die ,laterne zu ihren ,hupten ist eingeworfen und flackert4 ,der ,strfling hat das ,gefhl1 da der ,tartare ihn fragen wird1 ob er diese ,laterne eingeworfen habe4 ,das ,protokoll wre gerecht1 aber gleich mit einer ,strafe wieder zu beginnen1 was wrde der ,vater -- der andere schaute zuerst die ,laterne und dann ihn strenge an4 ,ich habe es nicht getan1 sprudelte es aus seinem ,munde wider seinen ,willen pltzlich los1 kann mich jedenfalls nicht mehr erinnern1 schon lange her2 der ,vller1 mit dem ich spielte1 kann das auch gewesen sein -- ,er hatte blasses ,blut bekommen vor lauter ,todesangst2 aber der andere verstand ihn ganz richtig1 viel richtiger4 ,weshalb mu man ,ihnen erst drohen8 ,sie sind immer ein unbegreiflicher1 leichtsinniger ,patron4 ,woher kommt ,ihr ganzes ,elend8 ,doch nur1 weil ,sie ber eine ,sekunde nicht hinwegkommen4 ,statt eine ,sekunde den ,mund zu halten1 zu schweigen und sich ,ihr ,teil zu denken1 fangen ,sie an zu krakehlen1 zu reden1 zu schlagen1 machen tolle ,streiche und strzen sich und ,ihre ,eltern ins ,unglck4 ,seien ,sie froh1 da ich es bin -- ein anderer wre schon zum ,prsidenten zurckgegangen und htte ,sie drei ,tage dort nachdenken lassen4 ,klaasen starrte zur ,laterne empor1 froh1 da der andere doch nicht ein so ganz glnzender ,spitzel war4 ,natrlich hatte er die ,laterne eingeschmissen1 von vorn bis hinten mitsamt dem ,zylinder und ,glhstrumpf4 ,der ,polizist packte ihn beim ,arm und zerrte ihn fort4 ,jetzt wollen ,sie scheint's gar hier festfrieren4 ,sie spinnen tatschlich1 mein ,lieber -- aber ich mchte auch noch zu ,bett4 ,eine irrsinnige ,wut kochte in dem anderen auf4 ,hier war nichts mehr ,gitter1 ,zelle1 ,schlssel1 ,gewehre1 wenn man auf dem ,hofe karussellte1 hier war seine ,heimat1 seine ,jugend1 ,recht auf jeden ,pflasterstein und ,haustritt4 ,sie reden von meiner ,sekunde4 ,ich meinte diese ,laterne1 ,sie ,frst aller ,spione4 ,sie brauchen nicht in die ,tasche greifen1 lassen ,sie ,ihr ,auge vor ,ihrer ,frau1 ,ihrem kleinen ,sohn funkeln1 bevor ,sie sie ins ,genick schlagen4 ,hier brauch ich nur zu pfeifen2 aus allen ,fenstern und noch vom ,himmel strzen meine ,legionen zu ,pferd und ,fu mir zur ,hilfe herbei4 ,ich sage ,ihnen fr ,ihr ganzes ,leben -- schnaufte1 strahlte voll harmloser ,mordlust1 tiefglcklich zuckt seine blasse ,sehnenfaust vor die ,schlitzaugen1 spreizt die ,finger zum ,fanggriff -- ,sie hatten bisher nur ,kindskpfe1 ,quertreiber und ,frmmler zu behandeln oder zu enthaupten4 ,ich werde alle diese ,sekunden noch tglich wiederholen4 ,ich bin glcklich1 ,ihnen sagen zu drfen -- hier drei ,schritte von meiner endgltigen ,freiheit1 meinem ,elternhaus1 meiner ,schwester1 meinen ,bchern -- da ich mein ganzes ,leben als unerhrtes ,recht empfinde1 als ,entscheidung gerade diese ,sekunden begangen und ,euch1 ,euch diese ,sekunden angetan zu habe4 ,der ,tartare zuckte die ,achseln1 grinste freundschaftlich1 indem er die ,strae hinabsphte1 ob keiner zur ,hand sei fr jeden ,fall4 ,adelbert ,klaasen fhlte dieses selbstbewute ,grinsen zu nahe1 als da er htte ruhig bleiben knnen2 die ,jahre1 die er es schon ertragen hatte1 schnitten mit einmal gleichsam sein ,leben aus aller ,zukunft4 ,kein ,bro1 kein ,hof1 keine ,zelle1 kein ,baum und ,stein1 dem nicht dieses hhnisch unschuldsvolle ,grinsen der ,ewigkeit von ,macht und ,herrlichkeit aufgeklebt war4 ,der ,wind klirrte mit den ,scherben1 und er wollte ihn gerade beim ,hals packen1 den ,tartaren1 der hier nichts zu suchen hatte1 nur die ,luft verpestete4 ,alles war ihm verekelt1 finster und lieber wieder eingesperrt1 als auch hier noch ohne ,mut2 er spie aus und sah das ,mdchen an1 das im ,schneeschein vorberglitt4 ,und schon gingen beide beinah vershnt und brderlich nebeneinander weiter4 ,da stand das ,haus1 es fiel vom ,himmel gleichsam unverndert4 ,sein geliebtes und verfluchtes ,bild packte1 wrgte ihn nieder1 der totenstarre ,blick der unverhngten ,fenster1 die beiden ,steinbalkone4 ,sollte er nicht weitergehn1 vorbei in eins der anderen ,huser -- in irgendeines1 gleichgltig welches2 nur gerade jetzt und dieses nicht4 ,denn was er in ,fremde1 ,haft und ,verbannung an diesem ,augenblick als ,erlsung und ,gefhl der ,bergung empfunden1 jubelnd und trostvoll1 es war jetzt furchtbare drohende ,wirklichkeit4 ,sein ,weg der ,schmerzen bis zu diesen ,stufen aus blauem ,stein war doch ,verblendung1 ,dummheit und ,hoffart4 ,ein ,spiel mit der ,geduld des ,schicksals1 das sich tuschen1 bertlpeln lassen wrde4 ,aber dieses ,hier war grauenhaft und er aufs neue ,schuft1 ,falschspieler und ein geduckter ,knabe1 dem rote ,tinte den ,krper tzt4 ,o ,gott1 vielleicht gelang es noch vorbei zu schlpfen1 diesen ,druck auf den ,klingelknopf zu vermeiden fr fnf ,minuten1 fr einen ,augenblick -- aber der ,wrter rief schon mit tadelndem ,frohsinn2 ,aber wir laufen ja schon vorbei1 hier ist ja ,nummer zwei4 ,sieh da1 jetzt hast du noch ,zeit1 mich zu foppen -- kennst du denn dein elterliches ,haus nicht mehr8 ,sein dicker ,finger drckte auf den ,knopf1 da das ganze ,haus aufschrie4 ,drei-1 viermal4 ,er lauschte mit gespitztem ,ohr dem ,schrei der ,glocke4 ,sein pflichttreues ,gemt labte sich am altvertrauten ,notschrei -- wie oft hatte er schon mit ,mordwonne diesem ,zeichen gelauscht1 ein ,jger auf dem ,anstand1 das wtend1 angstvoll1 berreizt unter dem ,finger ungezhlter ,gefangener aufschrillte1 um von ihm berhrt zu werden4 ,stundenlang hatte das ,opfer auf den ,knopf gedrckt -- aber dieser gelbe ,hund schlich hin1 stellte den ,strom ab und grinste durchs ,guckloch -- ,tausenden hatte er so mitgespielt und auch jetzt1 zu anderem ,behufe1 versagte die ,glocke ihm nicht ,beute und kitzlige ,sehnsucht4 ,adelberts ,fu zitterte rasselnd auf dem ,stein1 dieser ,demtigung nicht zu unterliegen1 unbndige ,freude ri ihm den ,hut vom ,kopf1 schamloseste ,trauer1 die sein ganzes ,innere von ,grund auf umleerte1 warf ihn an die ,mauer1 an der entlang er doch nicht fliehen konnte4 ,auch ffnete sich das winzige ,schiebefenster und ein ,auge sphte in die ,nacht1 in sein ,gesicht2 ganz trocken sagte seine ,mutter1 da sie gleich komme1 ruhig1 allzu gebndigt4 ,schlssel klirrten1 verdammte ,riegel krachten -- wer war eingesperrt8 erlste er8 und richtig erschien die ,mutter ganz schneewei im weien ,glanz des ,flurlichtes und hinter ihr schlngelte die rote ,spur des ,teppichs hinauf zu seiner ,stube -- und richtig sagte sie guten ,abend und reichte dem ,tartaren die kleine harte ,hand -- dann erst ihm den ,mund -- dann erst rollten ihre ,trnen auf seine ,backen4 ,er kuschte sich vor beiden1 die beglckt und berzeugt sich trennten4 ,adelbert lie nicht ab1 dem ,wrter ,verachtung zu zeigen und lpfte flchtig den ,hut1 eintretend schon als der ,herr1 der junge ,herr1 ber den jener ,recht und ,befugnis verloren hatte1 dem bittere ,beleidigung nur deshalb widerfahren durfte1 damit an ihm einst aller ,welt die teuflische ,bosheit des ,systems offenbar werde und die ,edlen zum ,kampf treibe4 ,das ,haus und seine ,insassen schliefen4 ,er strte trotz der ,teppiche1 trotz der ,liebe1 mit der ihn die ,mutter geleitete und trstend anlchelte4 ,am ,ende der ersten ,stiege stand vor der ,wand ein groer ,spiegel1 und er sah sich auftauchen1 ,kopf1 ,schultern1 ,beine1 auftauchen aus der ,unterwelt1 der ,nacht1 und alles schien von ihm abzufallen1 hinzuklirren mitsamt der verruchten ,welt4 ,sollte sie sich weiden an seiner ,vergangenheit und ihn mit ,mist bewerfen -- er stand hier bei seiner ,mutter und sah sich ins umflorte ,auge1 nahm ihren ,arm und war rein1 erlst1 befreit4 ,endlich brannten1 entbrannte er in ,trnen1 den mden ,kopf bettend auf ihre ,schulter4 ,ich kehre zurck von wo ich ausgegangen -- es ist noch nichts und niemals ein ,mensch verloren4 ,wie ungerecht1 gemein war diese ,zeit und ihr ,ha gegen diese ,unschuldigen4 ,wie tief und gttlich weht mich hier endlicher ,friede meiner ersten ,tage an -- o ,freunde1 kehrt um1 zurck und vorwrts in die ,arme eurer ,mtter -- lat ab von mir1 von eurem groen ,wahnsinn4 ,die ,mutter gab ihn in die ,arme der ,schwester1 die irrlchelnd das spitze ,kinn an seinen ,stoppeln wetzte4 ,ihre kleinen ,brste fhlten sich weich durch seinen ,mantel ins entwhnte ,blut4 ,auch hier ,erholung1 ,liebe und ,zrtlichkeit -- kein ,blick1 kein ,strich der ,hand verletzte sein gieriges ,mitrauen4 ,er kehrte sich um gegen sich selbst1 alles war vergessen1 aller ,unflat1 alle ,angst1 alle ,prgel4 ,gewandt1 lebendig legte er ,hut und ,mantel ab1 setzte den ,koffer in die ,ecke4 ,richtete sich auf1 die beiden ,frauen sahen ihn ernst an1 sie lauschten4 ,ein schwaches ,wimmern bi von oben -- man sah sich an und seufzte4 ,die ,schwester stopfte das ,tuch vor die ,augen1 die ,mutter faltete die ,hnde und wehrte alles von sich ab1 warf die ,last zu ,boden4 ,seine ,knie schlotterten1 als er zum ,schlafzimmer emporstieg1 in die ,hhle dessen1 den er nur als ,lwe1 funkelnd von ,mhne1 ,zorn und ,kraft der vterlichen ,pranken gekannt hatte4 ,seine ,knie schlotterten1 sein ,herz lag im ,hinterhalt1 -- wer hlt mir die ,kehle zu8 ,vor zehn ,richtern und ,generlen habe ich nicht gezuckt1 nicht gewankt6 ,mu ich hier wie von je her schlottern8 ,wie ,gummi schwankten ,treppen und ,wnde mit ihm4 ,die beiden ,frauen lieen ihn allein gehen4 -- ,es erleichterte ihn1 da der ,tisch mit den ekelhaften ,kakteen verschwunden war2 ihre saftige1 stachlichte ,behbigkeit1 die geile ,rte ihrer klebrigen ,blten hatten ihn stets gereizt -- jetzt aber stand der ,tisch voller ,flaschen und ,schachteln1 die nach ,jod und ,schwefel stanken4 ,und er erinnerte sich4 ,er war krank1 man hatte ihm doch geschrieben1 da der ,vater krank sei1 unheilbar1 dem ,tod geweiht6 ,das hatte ihm so unbegreiflich geklungen1 da er es nicht einmal gelesen oder geglaubt hatte4 ,es war ihm nicht eingegangen4 ,dieser starke1 unbeugsame ,richter seiner ,jugendtage1 ,jahre1 ,ewigkeiten konnte nicht krank werden4 ,er schob die ,tr voll kalter ,angst ob bsen ,scherzes gegen das ,weinen1 das laut und flehentlich ihn peitschte -- trat in den ,flackerschein des ,nachtlichtes4 -- ,mit groer ,stimme schrie es auf in seinem ,kopf1 in seinem ,brustkasten1 da er allein1 er1 ,adelbert ,klaasen1 schuld an diesem ,morde sei4 ,mrder6 formte die niedrige ,kammer die fieberdrren ,lippen4 ,aus wildem ,filzbart greinte ihm geblht von ,schmerz1 verklrt von ,glck dennoch1 vergilbt vom nahen ,tod1 des ,vaters ,angesicht zu4 ,ob dieser ungeheuren ,schuld war jede ,pose1 auch die aufrichtigste1 verlorenes ,spiel1 vergebliche ,liebesmh4 ,steif1 belstigt vom ,rcheln1 das weien ,schleim auf die blauen ,lippen feixte1 so lag er da1 und der ,sohn trat ans ,bett des ,vaters1 nahm seine ,hand1 die ,hand1 deren ,spuren er noch am ,krper zu schmecken glaubte2 er knickte ein1 fiel vornber und kte die ,lippen1 die gebettet lagen im braunen1 weigestreiften ,bart4 ,der ,vater lchelte unter ,trnen1 konnte nicht sprechen vor ,freude1 vor ,schmerz1 trank nur immer wieder mit ,fieberaugen sein ,bild -- ja1 er verga sogar1 da er seine ,gebrechlichkeit hatte bertreiben wollen1 und richtete sich auf im ,bett1 bat um ,licht1 um ihn besser betrachten zu knnen4 ,und als er die ,sprache wiedergefunden1 von seinem ,herzleiden1 den rzten1 den ,medizinen1 den ,aussichten und ,hoffnungen redete1 jammerte und querulierte1 lie ,adelbert nicht ab von seinen ,stelzen4 ,er wute3 ,ich bin vernichtet4 ,ich habe diesen ,mann gehat1 verflucht und verdammt -- ich war entschlossen ihn fr alle ,ewigkeit zu hassen2 ja1 ich wollte sogar jetzt von meinem ,ha ablassen1 um ihn ganz auf sich zu stellen1 da mit er hervorbreche am ,tage der ,vergeltung1 ,faust oder ,dolchschlag oder ,anklage4 ,und jetzt huft alle ,schuld mein ,wille auf mein ,haupt4 ,rede du nur von ,medizin und ,pillen1 von ,schmerz und schlaflosen ,nchten4 ,sage es mir doch1 damit ich zu ,boden strze3 ,du hast mir das ,herz gebrochen6 ,strfling6 ,schande meiner alten ,tage6 ,was war all sein ,unglck1 sein ,schicksal1 die ,verdchtigungen1 ,futritte und ,gemeinheiten1 ,strafen1 ,verbote1 ,hohn und erzwungenen ,feigheiten seines ,lebens1 was starke ,hoffnung und ,glauben an die ,mission fr die ,menschheit1 wenn alles darin gipfelte1 alles davon ausging und wurzelte3 ,ich habe meinen ,vater ermordet6 ,da dieser ,vater ,schuld auf ,schuld wider ihn getrmt1 von ,grund auf ihn aus allen ,bahnen geschleudert htte zu eigener ,wollust1 ,herrschsucht und ,eitelkeit1 was war dieser unkontrollierbare1 einseitige ,verdacht1 den ungezhlte ,geschenke1 ,sorgen und ,opfer wettmachten1 gegen diese grenzenlose ,schandtat1 die mit der ,gewalt eines ,taifuns aus allen ,ritzen des ,hauses auf ihn niederpfiff8 ,vor wessen ,auge konnte er ohne zu errten noch hintreten und von ,menschheit1 ,emprung1 ,glck und ,reinheit reden8 ,gierig lauerte er drei ,tage auf die ,worte des ,alten4 ,sie blieben sich gleich4 ,rntgenstrahlen1 ,medizin1 rzte1 ,tod4 ,kein ,wort von seinem ,verbrechen1 seiner ,schuld1 ,schurkerei4 ,niemand lie einen ,blick gegen ihn fallen4 ,wie glckliche ,engel saen sie um den ,tisch unter der heiligen ,lampe geselligem ,schein4 ,sie erlosch nicht -- es war keine ,tuschung3 ,alle waren an ihm satt und glcklich4 ,das hielt er nicht aus4 ,bleich sprang er vom ,abendtisch1 forschend grub sich sein ,wutblick in die erschreckten ,gesichter4 ,der ,alte schlief -- und er war entwaffnet1 mute sich wieder hinsetzen4 ,mit ,bissen guten ,fleisches wrgte er die wtende ,forderung nach dem gerechten ,lohn und ,aufschrei nach ,rache wider sich hinab4 ,es ntzte ihm nichts1 auf der ,brcke zu stehen1 unter der die ,zge durchqualmten1 ihn einhllend mit lockendem ,rauch4 ,er sprang nicht hinab4 ,er strzte sich nicht in den ,flu4 ,nicht ,gift1 ,dolch1 ,revolver vermochten gegen ihn4 ,wie damals schlich er1 die ,schuhe in der ,hand1 auf die schwarzen ,straen und zog mit ,gesindel von ,kneipe zu ,kneipe4 ,das ,grau des ,morgens ri den noch eben stocksteif ,betrunkenen zu vollstem ,bewutsein auf und er schlich auf ,strmpfen in sein ,zimmer1 erschien frisch und gesund beim ,frhstck4 ,was wollten diese ,menschen von ihm mit ihren kleinen1 gleichgltigen ,sorgen8 ,sollte er sich im ,ernst ber die ,hhe des ,eiffelturmes aufregen1 ber die ,schnelligkeit der elektrischen ,bahnen1 das ,gewicht des ,saturn einen ,schwindel nennen8 ,muteten sie ihm im ,ernste zu1 er solle den ,prsidenten fr einen ,heiligen1 seine ,minister fr ,gtter1 den ganzen ,staat und seine bldsinnigen ,einrichtungen fr ,offenbarungen ,gottes selbst anerkennen8 ,und doch wagte er es nicht einmal1 den freundlichen1 interessiert lchelnden ,priester1 der den ,vater besuchte1 nicht zu begren4 ,er htte ihm sogar die ,stiefel abgeleckt1 wenn der ,kranke oder die ,mutter es von ihm verlangt htten4 ,er ging zur ,messe1 kniete und segnete sich1 machte ,besuche bei ,verwandten und erzhlte von vergangenen ,tagen4 ,ein grauer ,schleier1 ein ,ewiges3 ,wie freut es mich1 ,sie wieder zu sehen1 gesund und munter schlferte ihn ein4 ,wie oft drohte es aus ihm aufzuschreien2 glaubt ,ihr denn1 ich merke ,eure ,hinterlist nicht8 ,ihr wollt mich durch ,euren ,anblick zwingen in die ,knie1 in den ,wahnsinn1 in die ,gemeinheit4 -- ja ich wei und ,ihr wit1 da ich ein ,schuft1 ein ,mrder1 ein ,heuchler bin -- ich bekenne es ja -- so lat ab von ,euren ,banalitten1 ,euren ,regen und ,mordgeschichten1 ,eurem ,klatsch und ,ekel vor ,spinnen -- entweiht nicht meine ,niedrigkeit und ,reue4 ,ich bereue1 ich liebe ,euch1 ich wedele mit dem ,schwanz1 tretet1 schlagt1 pufft mich in die ,ecken -- macht mit mir was ,ihr wollt -- aber lat ,eure ,masken fallen6 ,er kam betrunken nach ,hause1 verschwand dann tagelang und streifte durch den ,wald4 ,sein finsterstes ,gesicht stie er jedem freundlichen ,wort schnaubend entgegen1 aber ,blick und ,wort des ,kranken1 der ,mutter und ,schwester blieben ruhig1 mitleidig und voll ,verstndnis4 ,ihm fehlte zum ,schlu jede ,erinnerung1 ob das auch frher so war1 ob er auch frher schon so verhetzt1 verrckt vor ,stolz und ,mitrauen gewesen oder ob die ,krankheit des ,vaters erst den ,keim zu dieser weihevollen ,laune des alltglichen ,dramas gelegt hatte4 ,jedenfalls fhlte er die ,unmglichkeit in sich1 lnger diesem1 seinem ,untergang zuzuschauen1 bei dem er das strkste1 untrgliche ,gefhl hatte1 selbst dem ,tod verschrieben zu sein4 ,er lag im ,bett4 ,der gepackte ,koffer stand neben ihm auf dem ,stuhl1 ,mantel und ,hut darber2 auf dem ,tisch lag ein ,brief3 ,erlogen und erstunken von ,a bis ,z4 ,ich verreise nicht -- ich fliehe beladen mit meiner ,schuld1 damit er ganz gerechtfertigt1 ganz beruhigt von dannen gehen kann4 ,ihn trifft gar keine ,schuld mehr4 ,denn ich habe ihm das letzte ,wort abgeschnitten1 das ,wort der ,todesstunde1 das ,wort des ,vaters1 der erst im ,tode allmchtig wird und von da aus dich ganz beherrscht1 ganz zwingt auf seine ,seite berzutreten4 ,wie gro ist ,er in seiner ,macht1 in der ,erhabenheit seiner banalen ,entschuldigungen meines ,lebens1 des ,lebens seines ,mrders4 ,da scholl ein ,schrei und ,trenschlag zu ihm hinauf -- man lief da unten -- schnell auf und davon6 ,nur nicht wissen1 da er stirbt1 da er mir verziehen hat und duldet1 duldet1 da ich weiterlebe1 da er seinem ,mrder ,absolution vor ,gott und ,welt erteilte4 ,aber die ,schwester winkte totenbla schon in der ,tre1 zitternd und zhneklappernd folgte er und stand am ,bett des ,sterbenden1 frh genug1 um den letzten verdrehten1 geraden und dann glasigen ,blick der grauen ,augen noch zu begreifen4 ,und als der starke ,mann dalag1 tot1 kalt und hlzern1 nicht mehr aufstand1 nicht mehr schimpfte noch ,zeitung las1 nicht mehr stritt1 jammerte und rechtete um die ,mark1 fand ,adelbert als erster sein ,gleichgewicht4 ,mit ,ruhe und ,umsicht leitete er ,begrbnis und ,besuche1 ,abrechnungen und ,geschfte1 und von ,schmerz oder ,verwirrung war nichts an ihm zu spren4 ,man lie den ,sarg in die rote ,erde1 es regnete1 und man fuhr nach ,hause und klappte den ,zylinder zusammen4 ,da erst atmete er auf1 als wieder ,licht und ,sonne in die offenen ,zimmer strmten4 ,er stutzte vor seiner ,ruhe4 ,sie blieb und er konnte wieder arbeiten1 ,briefe schreiben4 ,er dankte dem ,toten4 ,und als er die ersten ,blumen auf sein ,hgelchen pflanzte1 wute ,adelbert1 da da unten nicht nur der ,vater schlief -- da schlief auch ihre ,schuld -- des einen ,vaterwahn1 des anderen ,sohnesrache4 ,kein ,drittes zeugte ihr ,bett -- er hatte sich frei gemordet4 ,und wie er auf der ,trambahn nach ,hause fuhr1 konnte er schon lcheln ber die ngstige ,geschftigkeit zweier ,schulfreunde1 ihn nicht zu sehen4