,anmerkungen zur ,transkription3 ,gesperrt gedruckte ,passagen im ,originaltext sind hier durch ,unterstriche gekennzeichnet1 fett gedruckte ,stellen durch ,rauten1 nicht in ,fraktur gedruckte ,passagen durch 99,sterne994 ,weitere ,anmerkungen befinden sich am ,ende des ,textes4 ,fhrer fr ,pilzfreunde ,volks-,ausgabe #df4-fj4 ,tausend von ,edm4 ,michael ,druck und ,verlag von ,frster ,borries1 ,zwickau ,sa4 ,preis #b ,mark ,illustration3 ,pilz ,fr das ,bestimmen je einer ,sorte ,pilze sind der ,sendung #be ,pf4 ,gebhr1 sowie ,postgeld fr die ,antwort beizufgen4 ,rcksendung von ,pilzen kann nicht stattfinden4 ,oberlehrer ,michael1 ,auerbach i4 ,v4 ,fhrer fr ,pilzfreunde von ,edmund ,michael ,volksausgabe mit #ci ,abbildungen der wichtigsten ebaren und giftigen ,pilze in natrlichen ,farben und ,gren #df4-fj4 ,tausend ,zwickau ,sa4 ,druck und ,verlag von ,frster ,borries #aiag ,alle ,rechte auch die bersetzung in andere ,sprachen vorbehalten4 ,begleitwort4 ,mit groer ,freude und ,genugtuung begre ich die ,neuauflage der vorliegenden ,volksausgabe meines ,fhrers fr ,pilzfreunde1 das #df4-fj4 ,tausend4 ,erstmalig im ,jahre #ahif erschienen1 bietet er gegenwrtig von #ci der bekanntesten und wertvollsten ,pilzsorten1 die auf deutschem ,boden wachsen1 getreue farbige ,abbildungen in natrlicher ,gre4 ,dem praktischen ,pilzsammler ist damit fr den ,anfang ein zuverlssiger ,fhrer geboten1 der ihm ermglicht1 sich mit einer ,anzahl hufig vorkommender ,pilze bekannt zu machen4 ,strebt er dann tiefer in die ,pilzkunde1 so sei er auf mein ,hauptwerk verwiesen1 in dem unter gleichem ,titel in drei handlichen ,taschenbndchen #cde ,sorten veranschaulicht sind4 ,im ersten ,bande sind die wichtigsten ebaren1 giftigen und wissenswerten ,sorten abgebildet und beschrieben1 in den beiden weiteren ,bnden1 stufenweise fortschreitend1 die demnchst wichtigen4 ,durch diese praktisch bewhrte ,anordnung ist auch dem weniger ,bemittelten eine allmhliche ,anschaffung des ,werkes und ,bereicherung seiner ,pilzkenntnisse mglich1 und daran lag mir besonders4 ,wie haben sich im ,laufe der ,zeit die ,ansichten ber den ,wert der ,pilze gendert6 ,wurde frher das ,pilzesammeln und die ,pilzverwertung von vielen ,seiten nur als ,liebhaberei angesehen1 so hat sich durch den groen ,lehrmeister ,krieg die ,ansicht und ,erkenntnis ber den ,wert der ,pilze vollstndig gendert4 ,wie wurde einst der ,verfasser1 auch von wirtschaftlicher ,seite1 angegriffen1 weil er die ,pilze das ,fleisch des ,waldes nannte6 ,freilich grndeten diese ,kritiker ihre ,beurteilung auf die seinerzeit so hoch eingeschtzte ,eiweitheorie1 nach der nur die ,speisen allein ,anerkennung fanden1 welche hohen ,eiweigehalt aufwiesen4 ,der ,eiweigehalt war ja der fast alleinige ,mastab fr die ,wertschtzung einer ,speise4 ,in gleicher ,weise wie ,pilze wurden aber auch ,kartoffeln und ,gemse als minderwertig eingeschtzt4 ,was wre aber aus unserem deutschen ,volke geworden1 htten uns diese beiden letzterwhnten ,nhrmittel in den ,kriegsjahren nicht zu ,gebote gestanden6 ,und nun stehen die ,pilze nach den neueren ,forschungen mit einem teilweise doppelten ,eiweigehalte und zwar mit verdaulichem ,eiwei1 wie auch neuerdings noch nachgewiesen wurde1 ber diesen ,ernhrungsmitteln1 den ,kartoffeln und dem ,gemse4 ,erfreulicherweise haben nunmehr auch die ,regierungsbehrden auf den hohen ,wert der ,pilze hingewiesen4 ,hinsichtlich der ,pilzvergiftungsgefahr sei auf die bezglichen ,ausfhrungen in diesem ,buche hingewiesen4 ,auch hier sei aber ngstlichen ,gemtern zur ,beruhigung gesagt1 da ,pilzvergiftungen meist auf den ,genu verdorbener ,pilze zurckzufhren sind4 ,man achte also auf rasche ,verwertung eingetragener ,pilze namentlich bei heier und feuchter ,witterung4 ,wirklich gefhrlich sind die unter #ai und #ba dargestellten ,pilze1 der ,gelbliche ,gift-,wulstling 7,gelbliche ,knollenbltterpilz7 und der ,knigsfliegenpilz4 ,bei einiger ,vorsicht sind aber auch diese zwei ,giftpilze nicht mit anderen ,pilzen zu verwechseln4 ,im brigen gibt es nur ein ,mittel gegen ,pilzvergiftung3 ,genaue ,kenntnis der ,pilze6 ,fr den ,laien ist nun zunchst die ,kenntnis der groen ,zahl ebarer1 ungeniebarer1 verdchtiger und schdlicher ,pilze nicht unbedingt notwendig1 denn das erfordert ein eingehendes ,sonderstudium4 ,es gengt vielmehr zunchst1 sich genaue ,kenntnis bestimmter ebarer ,pilzsorten zu verschaffen und die wenigen giftigsten ,pilze kennen zu lernen4 ,das kann nur durch vorzgliche ,abbildungen mit zutreffenden ,erluterungen geschehen4 ,beides hoffe ich1 aus meiner langjhrigen ,erfahrung heraus gegeben zu haben4 ,fr erstere hat die auf dem ,gebiete des ,farbendrucks besonders leistungsfhige ,druck- und ,verlagsfirma auf ,grund peinlich genau gemalter ,vorlagen bestens gesorgt4 ,minderwertige1 schlechte ,abbildungen sind die grte ,gefahr fr den ,pilzverbraucher1 vor ihnen kann nicht dringend genug gewarnt werden4 ,der ,laie beschrnke sich jederzeit auf die ihm genau bekannten und vertrauten ,pilzsorten und suche seine ,kenntnisse allmhlich zu erweitern1 dazu helfe ihm fr den ,anfang dieser ,fhrer4 ,so mge auch die neue ,auflage der ,volksausgabe meines ,fhrers fr ,pilzfreunde ,segen stiften und mitarbeiten an der ,verallgemeinerung der ,pilzkenntnisse und des ,verbrauches dieses billigen und leicht verwertbaren ,ernhrungsmittels4 ,auerbach i4 ,v41 im ,april #aiag4 ,edmund ,michael ,oberlehrer4 ,inhalts-,verzeichnis4 ,sachverzeichnis ,seite ,a4 ,deutsche ,pilznamen #f ,b4 ,lateinische ,gattungsnamen #g ,c4 ,erklrung der abgekrzten ,autornamen #h ,welchen ,wert haben die ,pilze #i ,wie werden die ,pilze als ,speise zubereitet #ab ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen #ai ,was ist bei ,pilzvergiftungen zu tun #bb ,was ist beim ,sammeln der ,pilze zu beachten #bc ,abbildungen mit beschreibendem ,text ,nr4 #a-ci4 ,sachverzeichnis4 ,a4 ,deutsche ,pilznamen4 ,nr4 ,birkenpilz #ad ,birken-,rhrling #ad ,birnen-,milchling #be ,boviste #ch1 #ci ,brtling #be ,brotpilz #be ,bschliger ,schwefelkopf #cd ,butter-,rhrling #ag ,champignon1 ,feld- #ah ,drrbehndel #h ,echter ,gelbling #aj ,echter ,mousseron #h ,echter ,reizker #bc ,echter ,ritterling #cj ,edelpilz1 ,feld- #ah ,eier-,bovist #ci ,eierpilz #aj ,feld-,champignon #ah ,feld-,edelpilz #ah ,filz-,rhrling #af ,fliegenpilz1 ,knigs- #ba ,gehling #aj ,gelber ,ziegenbart #f ,gelblicher ,gift-,wulstling #ai ,gelblicher ,knollenbltterpilz #ai ,gelbling1 ,echter #aj ,gift-,milchling #bd ,giftreizker #bd ,gift-,wulstling1 ,gelblicher #ai ,glucke1 ,krause #g ,goldgelber ,ziegenbart #d ,grauer ,ritterling #ca ,groer ,schirmling #bb ,grnlicher ,tubling #bf ,grnling #cj ,grnreizker #cj ,habichtspilz #ce ,habichts-,stacheling #ce ,hrtling1 ,pomeranzen- #ch ,hallimasch1 ,honiggelber #cc ,herrenpilz 7,steinpilz7 #aa ,honiggelber ,hallimasch #cc ,kahler ,krmpling #bi ,kapuzinerpilz #ad ,kartoffel-,bovist #ch ,knoblauchpilz #h ,knollenbltterpilz1 ,gelblicher #ai ,knigs-,fliegenpilz #ba ,krmplinge #bh1 #bi ,krause ,glucke #g ,krauser ,ziegenbart #g ,lauchschwindling #h ,ledergelbblttriger ,tubling #bg ,lorchel1 ,speise- #b ,maronen-,rhrling #ab ,milchlinge #bc1 #bd1 #be ,morchelartige ,pilze #a1 #b1 #c ,mousseron1 ,echter #h ,nelkenschwindling #i ,perlen-,wulstling #bj ,perlpilz #bj ,pfifferling #aj ,pomeranzen-,hrtling #ch ,porlinge #cf1 #cg ,rehpilz #ce ,reizker #bc1 #bd1 #cj ,ringpilz #ag ,ritterlinge #cj1 #ca ,rhrlinge #aa bis #ag ,rstling #bc ,rtlicher ,ziegenbart #e ,rothaut-,rhrling #ac ,samtfu-,krmpling #bh ,sandpilz #ae ,sand-,rhrling #ae ,schafeuter #cg ,schaf-,porling #cg ,schirmling1 ,groer #bb ,schppling1 ,stock- #cb ,schwrzlicher ,bovist #ci ,schwefelkopf1 ,bschliger #cd ,schwindlinge #h1 #i ,semmelpilz #cf ,semmel-,porling #cf ,speise-,lorchel #b ,speise-,morchel #c ,spitzmorchel #a ,stacheling1 ,habichts- #ce ,steinpilz 7,herrenpilz7 #aa ,stein-,rhrling #aa ,stock-,morchel #b ,stock-,schppling #cb ,stockschwmmchen #cb ,tublinge #bf1 #bg ,tannenpilz #ab ,trauben-,ziegenbart #e ,wacholder-,milchling #bc ,wulstlinge #ai1 #bj ,ziegenbrte #d1 #e1 #f1 #g ,ziegenlippe #af ,b4 ,lateinische ,gattungsnamen4 ,nr4 99,agricus 7,tricholma7 equster ,l499 #cj 997,tricholma7 portentsus ,fr499 #ca 99,amanta bulbsa ,bull499 #ai 99pustulta ,schaeff499 #bj 99reglis ,fr499 #ba 99rubscens ,pers499 #bj 99,armillria mllea ,quel499 #cc 99,boltus bdius ,fr499 #ab 99edlis ,bull499 #aa 99lteus ,l499 #ag 99rufus ,schaeff499 #ac 99scaber ,bull499 #ad 99subtomentsus ,l499 #af 99variegtus ,sw499 #ae 99,bovsta nigrscens ,pers499 #ci 99,cantharllus cibrius ,fr499 #aj 99,clavarilla area ,schaeff499 #d 99,clavria botrytes ,pers499 #e 99flava ,schaeff499 #f 99,gyromtra esculnta ,pers499 #b 99,hypholma fasciculre ,huds499 #cd 99,lactria delicisa ,l499 #bc 99torminsa ,schaeff499 #bd 99volma ,fr499 #be 99,lepita procra ,scop499 #bb 99,marsmius allitus ,schaeff499 #h 99caryophylleus ,schaeff499 #i 99,morchlla cnica ,pers499 #a 99esculnta ,l499 #c 99,paxllus atrotomentsus ,batsch99 #bh 99involtus ,batsch99 #bi 99,pheodon imbrictus ,l499 #ce 99,pholita mutbilis ,schaeff499 #cb 99,polyporus cnfluens ,alb4 et ,schw499 #cf 99,polyporus ovnus ,schaeff499 #cg 99,psallita campstris ,l499 #ah 99,rssula virscens ,schaeff499 #bf 99,russulna alutcea ,pers499 #bg 99,sclerodrma vulgre ,horn499 #ch 99,sparssis ramsa ,schaeff499 #g ,c4 ,erklrung der abgekrzten ,autornamen4 99,alb4 et ,schw499 ,j4 ,b4 v4 ,albertini1 #agfi-ahca1 und ,l4 ,d4 v4 ,schweinitz1 #aghj-ahcd1 ,vorsteher der ,herrnhuter ,gemeinde in ,niesky 7,lausitz74 99,batsch99 ,a4 ,g4 ,k4 ,batsch1 #agfa-ahjb1 ,professor der ,medizin und ,naturgeschichte in ,jena4 99,bull499 ,pierre ,bulliard1 #agdb-agic1 ,naturforscher in ,paris4 99,fr499 ,elias ,fries1 #agid-ahgh1 ,professor der ,botanik und ,direktor des botanischen ,gartens und ,museums der ,universitt ,upsala4 ,sein berhmtes ,pilzwerk ,die ,systematik der ,bltterpilze hat von dieser ,zeit ab die ,grundlage fr alle ,pilzforschungen gebildet4 99,horn499 ,j4 ,w4 ,hornemann1 #aggj-ahda1 ,professor der ,botanik in ,kopenhagen4 99,huds499 ,w4 ,hudson1 #agcj-agic1 ,apotheker und ,botaniker in ,london4 99,l499 ,karl v4 ,linn 7,linnaeus71 #agjg-aggh1 ,professor der ,botanik in ,upsala4 99,pers499 ,christ4 ,heinrich ,persoon1 #agee-ahcg1 bedeutender ,mykologe1 ,gttingen1 ,paris1 ,begrnder des ersten ,systems der ,pilze4 99,quel499 ,l4 ,qulet1 #ahii1 ,mykologe in ,frankreich4 99,schaeff499 ,jacob ,christian ,schaeffer1 #agah-agij1 ,superintendent zu ,regensburg1 gab das erste ,pilzwerk mit handkolorierten ,abbildungen heraus4 99,scop499 ,j4 ,a4 ,scopoli1 #agbc-aghh1 ,professor in ,schemnitz 7,ungarn7 und ,pavia4 99,sw499 ,olof ,swartz1 #agfj-ahah1 ,professor in ,stockholm4 ,welchen ,wert haben die ,pilze8 ,so alt1 als es ,menschen und ,pilze gibt1 ist wohl die ,verwertung der ,pilze als ,nahrungs- und ,genumittel4 ,frher wurden von unseren vielen ebaren ,sorten nur hier und da einzelne als ,volksnahrungsmittel benutzt1 obgleich sie sich in pilzreichen ,jahren in ungeheurer ,menge so mhe- und kostenlos sammeln lieen1 da ,tausende von armen ,menschen vorzglich schmeckende und nhrstoffreiche ,mahlzeiten htten haben knnen4 ,in neuerer ,zeit hat die ,verbreitung der ,pilzkenntnisse durch ,pilzbcher1 ,schulunterricht und behrdliche ,hinweise erfreulich zugenommen und ist in weiterem ,fortschritte begriffen4 ber den ,nhrwert der ,pilze hat die ,ansicht in wissenschaftlichen ,kreisen sehr gewechselt4 ,einst wurde er besonders hoch eingeschtzt1 weil die durch chemische ,untersuchungen gefundenen ,stickstoffverbindungen als zum grten ,teil verdaulich angenommen wurden4 ,spter wurde diese ,ansicht als unrichtig bestritten1 weil ein betrchtlicher ,teil der ,stickstoffverbindungen unlslich sei4 ,diese ,feststellungen grndeten sich indessen nicht auf ,verdauungsversuche beim ,menschen selbst1 sondern auf knstliche chemische ,verdauungsversuche im ,laboratorium4 ,hierzu kommt1 da bis jetzt eine einheitliche ,art und ,weise fr die chemische ,untersuchung der ,pilze noch nicht gefunden ist und deshalb die betreffenden ,ergebnisse der ,chemiker sehr verschieden ausfallen4 ,in dem ,werke von ,dr4 ,j4 ,zeller1 welches alle ,untersuchungen ber die chemische ,zusammensetzung der ,pilze enthlt1 wird auf ,seite #bah darauf hingewiesen1 wie wenig ,wert den bisherigen ,untersuchungen nach der wissenschaftlichen ,seite hin beizumessen sei4 ,diese ,behauptung wird begrndet mit den zur ,zeit noch nicht einheitlich festgestellten ,untersuchungsweisen1 dem auerordentlich schwankenden ,wassergehalte der ,pilze1 dem verschiedenen ,einflusse der ,ernhrungsverhltnisse1 der ,mannigfaltigkeit der ,bodenarten und anderen ,lebens- und ,entwicklungsbedingungen4 ,aus diesen ,grnden kann an dieser ,stelle von der ,auffhrung der ,untersuchungstabellen bezglich des ,eiweigehaltes der ,pilze ,abstand genommen werden2 es drfte gengen1 nur die ,durchschnittszahlen anzugeben4 ,nach ,zeller sollen die ,pilze im frischen ,zustande #b-c ,prozent1 im trockenen #bj-cj ,prozent ,proteinkrper 7,stickstoffverbindungen7 enthalten1 whrend die nicht proteinartigen stickstoffhaltigen ,krper etwa #e-bj ,prozent betragen2 ferner sind #fj-hj ,prozent der stickstoffhaltigen ,bestandteile und #de-ga ,prozent der eigentlichen ,eiweikrper verdaulich4 ,als weiteren ,nachweis ber die einzelnen ,bestandteile der ,pilze1 insbesondere des ,edelpilzes 7,champignon7 und die ,verhltnisse zum ,fleische und ,gemsearten diene beistehende bersichtliche ,zusammenstellung3 ---------------------------------------- ---------------------------- ,i4 ,in den 7natrlichen lebend-7 frischen ,pilzen ---------------------------------------- --- ,nhere ,wasser ,stickstoff ,fett ,stickstofffreie ,bezeichnung ,extraktstoffe ---------------------------------------- ------------------------- ,frischer ,edelpilz 7,champignon73 ,mittel aus #bj ,analysen #hg1dj #d1hh #j1bj #c1eg 7,knig1 ,s4 #hji und #haj7 ,mageres ,ochsenfleisch3 ,mittel aus #aj ,analysen #gf1dg #bj1ef #a1gd -- 7,knig1 ,s4 #d7 ,gemsearten3 7,weikohl1 ,spargel und ,salat7 ,mittel aus #dj ,analysen #ib1gb #a1gc #j1ba #b1ed 7,knig1 ,s4 #ghf1 #ghg und #gia7 ---------------------------------------- ------------------------- ---------------------------------------- ----------------------------- ,,ii4 ,in der ,trockenmasse ---------------------------------------- ------------------------- ,rohfaser ,asche ,stickstoff ,stickstofffreie ,fett ,stickstoff ,extraktstoffe in der ,trockenmasse ---------------------------------------- ------------------------- #j1hc #j1hb #dg1db #cd1eh -- #g1ei -- #a1ag #hg1ch -- #g1da #ac1ih #a1ab #a1ja #bd1fc #db1fc -- #c1id ---------------------------------------- ------------------------- ,die hier angefhrten ,mittelzahlen aus einer greren ,zahl von ,analysen zeigen1 da die frischen ,edelpilze -- und hnlich verhalten sich die brigen ebaren ,pilze -- nach ihrer ,zusammensetzung mehr den ,gemsearten als der ,fleischnahrung gleichzusetzen wren2 dies ist begrndet im hohen ,wassergehalte der ,pilze4 ,wie steht es nun aber in der ,wirklichkeit8 ,da die ,pilze im eigenen ,wasser bei der ,zubereitung als ,speise gekocht werden und dieses #ej-fj vom ,hundert verdampft1 so erhht sich doch der ,eiweigehalt auf das ,doppelte4 ,noch mehr nhert sich der ,eiweigehalt dem des ,fleisches bei den getrockneten ,pilzen4 -- ,hier ist das ,fleisch schreibt ,professor ,dr4 ,falck1 im ,gegensatz zu den ,gemsesorten durch einen etwa dreieinhalbmal so groen ,gehalt an ,stickstoffsubstanz ausgezeichnet1 whrend die ,pilze etwa doppelt soviel enthalten als die ,gemsearten1 also eine mittlere ,stellung einnehmen4 ,dafr enthlt das ,gemse etwa #dj ,prozent stickstofffreie ,extraktstoffe 7grtenteils ,kohlehydrate71 die beim ,fleisch1 bis auf geringe ,mengen ,glycogen1 nahezu vollstndig fehlen4 ,die ,pilze stehen hier wieder in der ,mitte1 sie enthalten etwa #cj ,prozent stickstofffreie ,extraktstoffe1 die auch nach ,art und ,zusammensetzung von den aus den pflanzlichen ,gemsearten gewonnenen ,extraktstoffen abweichen4 ,nach allen diesen ,errterungen gehren die ,pilze zu denjenigen ,nahrungsmitteln1 die eine ziemlich hohe ,wertschtzung beanspruchen drfen4 ,hierbei kommt weiter in ,betracht1 da der ntige ,eiweibedarf zur ,vollernhrung eines ,menschen nicht mehr wie frher von ,voit und ,pettenkofer angenommen1 #abj-adj ,gramm betrgt1 sondern nach den neueren ,forschungen und vor allem nach den wirklichen ,erfahrungen durch ,versuche an lebenden ,menschen #ej-fj ,gramm1 ja sogar noch etwas darunter1 gengen4 ,es wurde bereits im ,vorworte darauf hingewiesen1 so da es sich erbrigt1 hier darauf weiter einzugehen4 ,auer dem ,eiweigehalte enthalten aber die ,pilze auch noch andere ,stoffe1 die bei der ,ernhrung von ,wert sind1 das sind die ,nhrsalze und die ,zuckerstoffe1 der ,mannit 7,mannazucker7 und der ,traubenzucker4 ,ferner enthalten sie auch ,fettstoffe1 die dem ,gemse fast vollstndig fehlen4 ,schon in den frheren ,auflagen des ,michaelschen ,fhrers fr ,pilzfreunde wurde ganz besonders auf den ,wert des ,pilzextraktes hingewiesen und seine ,zubereitung angegeben4 ,fast alle seit #ahif erschienenen ,volks-,pilzbcher und die ,anweisungsbcher fr die mannigfaltige ,zubereitung der ,pilze haben sich diese ,vorschrift des ,verfassers zu eigen gemacht und sie empfohlen4 ,sehr erfreut war er deshalb1 da auch ,prof4 ,dr4 ,falck auf den hohen 7,eiwei-7,wert des ,pilzextraktes hinweist und ihn vollstndig den verschiedenen zur ,zeit in den ,handel kommenden ,fleischextrakten bezglich des ,eiweigehaltes gleichstellt1 ihn jedoch noch hochwertiger nach der ,geschmacksseite einschtzt4 ,damit ist aber der ,wert der ,pilze noch nicht erschpft1 denn einen ebenso hohen ,wert als menschliche ,speise haben sie fr die tierische ,kost4 ,fr diesen ,zweck kann man alle anderen zur menschlichen ,speise unbrauchbaren ,pilze verwenden1 mit ,ausnahme der giftigsten1 wie die ,knollenbltterpilze1 der ,fliegen- und ,knigsfliegenpilz1 der ,satanspilz4 ,warum lassen wir uns die ,natur so wenig als ,lehrmeisterin dienen8 ,wer je einmal die ,sauparke mit ihren ,wildschweinen besucht hat1 wei1 da eine ,pilzausbeute in diesen ,gegenden vollstndig ausgeschlossen ist1 da die ,sue fast alle ,pilzsorten verzehren4 ,den ,schweinen werden die ,pilze als ,futter in frischem1 aber in gutem1 nicht verfaultem ,zustande gegeben1 ebenso knnen sie getrocknet1 dann aufgeweicht1 dem ,futter beigemengt werden4 ,fr die ,hhner1 die keine frischen ,pilze fressen1 werden die scharfgetrockneten1 dann gemahlenen ,pilze dem ,weichfutter zugemischt4 ,hier war auch fr den ,verfasser die ,erfahrung die ,lehrmeisterin4 ,schon seit vielen ,jahren sind smtliche ,pilzabflle1 die beim ,putzen der ,pilze entstanden1 gut getrocknet und1 wie oben angegeben1 dem ,weichfutter beigemischt worden4 ,wieviel ,getreideschrot und ,kleie kann da gespart werden6 ,die ,eiererzeugung besttigte den ,wert des ,ersatzfutters4 ,ferner ist schon vor vielen ,jahren in den ,fischereizeitungen1 insbesondere der sterreichischen1 auf die ,ftterung der ,fische mit ,pilzen hingewiesen worden4 ,darnach sollen zehn ,pfund frischverftterte kleingehackte ,pilze ein ,pfund ,fleischzuwachs geben4 ,wie werden die ,pilze als ,speise zubereitet8 ,sehr einfach ist die ,vorbereitung der ebaren ,pilze zum ,genu4 ,man hat nur ntig1 sie nach dem ,reinigen und ,putzen in kleine lngliche ,stcke zu schneiden1 sie dann sauber zu waschen1 in ,schsseln ausgebreitet etwas zu salzen und hierauf bis zur eigentlichen ,zubereitung khl und luftig zu stellen4 ,zhe und harte ,stiele sind nie mitzunehmen1 abziehbare ,oberhaut ist immer abzuziehen4 ,junges und madenfreies ,futter kann stets verwendet werden4 ,bei vielen ,bltterpilzen wrde fast nichts brig bleiben1 wollte man das ganze ,futter mit beseitigen4 ,zu alte oder irgendwie angefaulte ,pilze werfe man fort4 ,durch langes ,kochen werden die ,pilze nicht verdaulicher1 im ,gegenteil schwerer verdaulich1 weil dann das ,eiwei noch mehr verhrtet4 ,gewisse schwer verdauliche ,eiweiteile sind an die ,zellwandungen der ,pilze1 ,fungin genannt1 gebunden4 ,im sogenannten ,berliner ,salz oder doppeltkohlensaurem ,natron haben wir ein unschdliches ,mittel1 die chemische ,auflsung dieser ,zellulose einzuleiten4 ,auf ein ,liter geschnittene ,pilze gebe man etwa eine ,messerspitze voll doppeltkohlensaures ,natron1 das ja auch1 wie die ,hausfrau wei1 vorzgliche ,dienste beim ,kochen zhen ,fleisches1 saurer ,flecke oder ,gemse verrichtet4 ,hofrat ,dr4 ,wirt hat auch auf die ,anwendung des ,sauerbrunnenwassers als wertvoll fr das leichtere ,weichkochen von ,pilzen und ,hlsenfrchten hingewiesen1 denn das dem ,kasen verwandte ,legumin 7,eiwei der ,leguminosenfrchte7 lst sich leichter in schwach alkalischem ,wasser als in gewhnlichem oder gar stark alkalischem4 ,doppeltkohlensaures ,natron macht eben in der angegebenen ,zusatzmenge das ,wasser schwach alkalisch4 ,zu beachten ist1 da zu den gewaschenen und abgetropften ,pilzen niemals ,wasser zugegossen wird2 man lt vielmehr die ,pilze in ihrem eigenen ,wasser kochen1 von dem sie bis zu #ij ,prozent enthalten4 ,auer ,natron wird1 wenn nicht schon vorher geschehen1 noch etwas ,kochsalz beigegeben4 ,bei ,morcheln und ,lorcheln mu das ,reinigen und ,waschen sehr sorgfltig und mehrmals erfolgen1 denn sie enthalten hufig ,sand4 ,stockmorcheln sind vor dem ,ansetzen abzubrhen2 sie enthalten ein besonderes ,gift1 welches durch das ,abbrhen entfernt wird4 ,der ,verfasser hat durch ,genu von frischen und gesunden ,morcheln niemals unangenehme ,folgen empfunden4 ,will man getrocknete ,pilze zu ,suppen usw4 verwenden1 so mssen diese am ,abend vorher nach ,abwaschen des ,staubes mit soviel kaltem ,wasser1 wie ntig1 eingeweicht werden4 ,whrend der ,nacht bleiben sie stehen1 und erst kurz vor der ,verwendung werden sie in diesem ,wasser gekocht4 ,durch solche ,vorbehandlung quellen die ,pilze vorzglich auf und werden weich und zart4 ,gnzlich falsch ist es1 getrocknete ,pilze erst kurz vor der ,zubereitung zu nehmen4 ,selbst tchtig mit ,wasser oder ,fleischbrhe gekocht1 werden die ,zellwandungen der getrockneten ,pilze auf diese ,weise nicht gengend aufgeschlossen4 ,die ,pilze bleiben somit zum groen ,teil unverdaulich und wertlos fr die ,ernhrung4 ,es mgen hier noch einige erprobte ,verwendungs-,vorschriften folgen 7man beachte auch den ,abschnitt ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,seite #ai74 ,wer eine noch ausfhrlichere ,anweisung wnscht1 dem sei das ,pilzkochbuch von ,e4 ,herrmann in ,dresden 7,verlag von ,c4 ,heinrich1 ,dresden-,n471 ,preis #gj ,pfennig1 empfohlen4 #a4 ,suppe von frischen ,pilzen4 ,die zubereiteten ,pilze werden fein gewiegt1 mit kochendem ,wasser nebst ,salz und etwas ,butter angesetzt und #a_/b ,stunde gekocht4 ,unterdessen wird ein wenig ,mehl gebrunt1 hineingequirlt und die ,suppe mit ,petersilie1 sowie etwas ,pfeffer abgeschmeckt4 ,auerdem kann ,ei hinzukommen4 ,ist ,fleischbrhe vorhanden1 so kann auch diese mit ,verwendung finden4 #b4 ,suppe von getrockneten ,pilzen4 ,fr fnf ,personen nehme man eine ,tasse voll getrockneter ,pilze1 weiche sie am ,abend vorher in ,wasser ein und wiege sie dann fein4 ,hierauf werden sie in dem ,einweichwasser mit ,butter und ,salz ziemlich eine ,stunde lang gednstet4 ,nun werden sie mit dem ntigen ,suppenwasser aufgekocht1 mit ,braunmehl1 ,petersilie und ,pfeffer und je nach ,belieben mit ,ei abgezogen4 ,in ,butter gerstete ,semmel wird hinzugegeben4 #c4 ,gemse von ,pilzen4 ,die zubereiteten1 fein geschnittenen ,pilze werden mit etwas ,natron 7siehe ,seite #ab7 und ,salz angesetzt1 und ziemlich dreiviertel ,stunde gekocht4 ,dann wird das ,pilzwasser abgegossen1 jedoch nicht weggeschttet1 sondern zur ,suppe verwandt oder zum ,extrakt genommen 7siehe ,bereitung des ,extraktes74 ,hierauf werden die ,pilze mit ,butter oder ,fett gednstet1 und mit viel ,petersilie und etwas feinem ,pfeffer vermengt4 #d4 ,pilzpfanne4 ,die zugerichteten ,pilze werden zuerst weich gekocht und wenn noch ,brhe 7,pilzextrakt67 vorhanden1 wird diese abgegossen2 die ,pilze werden dann fein gewiegt und mit ,butter1 einigen ,eiern1 sowie in ,milch aufgeweichter ,semmel zusammengerhrt und zuletzt in einer mit ,butter ausgestrichenen ,pfanne gebacken4 #e4 ,pilzgebackenes 7nach ,klber1 ,pilzkche74 ,der ,boden einer ,pfanne wird erst mit ,butter1 dann mit einer ,lage geriebenen ,schwarzbrotes bedeckt1 darauf kommt eine ,schicht ,pilze1 welche mit ,salz1 ,pfeffer und anderem ,gewrz bestreut wird4 ,diese ,schichtung wiederholt man solange1 bis die ,pfanne voll ist1 belegt die oberste ,schicht mit ,butter und bckt das ,ganze4 #f4 ,salat von ,pilzen4 ,die zugerichteten und in ,salzwasser gebrhten ,pilze werden in kleine ,stckchen oder ,scheibchen geschnitten und mit ,essig1 l1 ,pfeffer und ,salz angerichtet4 ,den schmackhaftesten ,salat gibt natrlich der echte ,weinessig4 ,je nach ,geschmack knnen verschiedene ,gewrzkruter wie ,petersilie1 ,schnittlauch und ,estragon mit ,verwendung finden4 ,auerdem knnen selbstverstndlich verschiedene ,arten ,mischsalate mit ,kartoffeln1 fein gewiegten ,sardellen oder ,hering 7aber nicht zuviel71 pfeln und ,fleischstckchen usw4 hergestellt werden4 ,eine findige und praktische ,hausfrau wird selbst mancherlei ,abwechslung schaffen4 #g4 ,kle von frischen ,pilzen4 ,auch bei diesen ,pilzklen kann je nach den ,zutaten1 die zur ,verfgung stehen1 eine groe ,mannigfaltigkeit der ,zubereitung erzielt werden4 ,ein sklavisches ,binden an die eine oder andere ,vorschrift ist unntig1 denn eine praktische ,hausfrau vermag reiche ,abwechslung zu schaffen4 ,einige ,winke mgen gengen3 ,man nimmt z4 ,b4 auf zwei ,liter geschnittene ,pilze1 die fein gewiegt oder durch einen sogenannten ,fleischwolf getrieben werden1 ein halbes ,pfund gehacktes ,schweinefleisch oder ,rindfleisch1 auch ,fischfleisch1 ein ,ei1 fein gewiegte ,zwiebel1 ,salz1 etwas ,pfeffer und soviel trockene geriebene oder gestoene ,semmel als ntig ist1 um daraus ,kle formen und braten zu knnen4 ,bei ,fleischmangel werden trockenes geriebenes ,brot und ,semmel1 je zur ,hlfte1 ein oder zwei ,eier zum ,binden der ,masse und das ntige ,gewrz genommen4 #h4 ,kle von getrockneten ,pilzen4 ,man nimmt getrocknete und1 wie weiter oben angegeben1 eingeweichte ,pilze1 dnstet sie und hackt sie dann klar4 ,hierauf mischt man sie mit ,butter1 ,zwiebel1 etwas aufgeweichter und ausgedrckter ,semmel1 ,zitronensaft und zwei bis drei ,teelffel ,pilzextrakt1 fgt ,ei zum ,binden und soviel trockene geriebene ,semmel hinzu1 um daraus ,klchen formen und braten zu knnen4 #i4 ,pilzklchen zu ,reis1 ,grupchen usw4 ,pilze 7frisch oder getrocknet7 werden gewiegt1 in ,butter mit ,salz und ,zitronensaft gednstet4 ,nach dem ,verkhlen wird ,ei und ,semmel 7halb gerieben1 halb geweicht7 hinzugefgt1 die ,masse zu walnugroen ,klchen geformt und in siedendem ,wasser gekocht4 #aj4 ,bereitung des ,pilzextraktes4 ,trotz der verschiedenen im ,handel befindlichen ,wrzen steht zum ,verfeinern einer ,suppe1 einer ,tasse ,fleischbrhe1 einer ,bratentunke der selbstgefertigte ,pilzextrakt unbertroffen da4 ,derselbe kann fast aus allen ,pilzsorten gefertigt werden1 aber auch hierbei gibt die ,praxis verschiedene wertvolle ,winke4 ,so knnen ganz besonders diejenigen ,pilzarten die vorzglichste ,verwertung finden1 die mitunter in riesiger ,menge vorkommen1 so da sie kaum zur ,speise bewltigt werden knnen1 zumal wenn in sogenannten ,pilzjahren erstklassige ,speisepilze reichlich vorhanden sind4 ,ebenso finden solche ,arten sofortige ,verarbeitung1 die sich nur wenige ,stunden halten und oft massig zu ernten sind4 ,erinnert sei nur an den walzigen und an den ,schopf-,tintling1 die oft tausendweise auf einer ,wiese stehen4 ,und in welchen ,mengen finden sich zu ,zeiten der echte ,reizker1 der ,hallimasch1 der ,perlpilz1 die ,ritterlinge1 die ,tublinge1 die ,gelblinge usw41 ebenso der ,sand-,rhrling4 ,die anderen ,rhrlinge eignen sich wegen ihres auerordentlich schleimigen ,charakters nicht so gut zum ,extrakt wie die oben erwhnten ,pilze4 ,bei ,herstellung desselben verfahre man in folgender ,weise3 ,die geputzten und gereinigten ,pilze werden in gleicher ,weise zunchst wie die ,pilze zur ,speise behandelt1 d4 h4 im eigenen ,safte abgekocht1 aber ohne ,natronzusatz1 da dieser sonst den ,extrakt schaumig macht4 ,diese ,brhe wird abgegossen1 die abgeseihten ,pilze nochmals mit etwas wenig ,salzwasser tchtig ausgekocht und dieser ,saft zur ersten ,abkochung getan4 ,die ,pilze selbst werden1 um allen ,saft zu gewinnen1 in einem ,sckchen einem leichten1 dauernden ,drucke unterworfen4 ,der gesamte ,saft wird hierauf stark gesalzen1 auf ein ,liter davon ein ,kaffeelffel ,salz1 und nun so dick eingedampft1 da zuletzt der ,extrakt sirupdick wird4 ,am schnellsten kommt man zum ,ziele1 wenn der dnne ,saft zunchst in ,pfannen eingedampft wird und dann in kleineren ,tpfen4 ,man nehme aber nur ganz neue ,tongefe zu diesem ,zwecke1 die man spter ja stets dazu verwenden kann4 ,der fertige ,extrakt wird nun in kleinen1 weithalsigen ,flschchen aufbewahrt4 ,so hlt er sich jahrelang4 ,beim ,gebrauche rechnet man auf #e-f ,teller ,suppe einen ,kaffeelffel ,extrakt4 ,zu diesem ,zwecke wird vorstehende ,menge in einem kleinen ,tpfchen mit etwas kochendem ,wasser aufgequirlt und durchgeseiht der ,suppe usw4 beigegeben4 #aa4 ,einmachen der ,pilze in ,essig4 ,die zubereiteten ,pilze 7siehe auch ,s4 #ab7 werden eine halbe ,stunde gekocht1 dann giet man den ,saft 7fr ,pilzextrakt verwendbar7 ab1 gibt hinzu1 auf sechs ,liter frische ,pilze berechnet1 dreiviertel ,liter ,weinessig 7nicht ,sprit71 ,pfefferkrner1 ,piement 7auch ,nelkenpfeffer1 ,neugewrz genannt71 ,lorbeerbltter1 ,schalotten oder ,perlzwiebeln und kocht das ,ganze eine ,viertelstunde4 ,nach erfolgter ,abkhlung werden die ,pilze in weithalsige ,glasbchsen gefllt4 ,zur ,auffllung nimmt man nochmals ,weinessig1 mit eindrittel ,wasser vermischt1 kocht denselben auf und bergiet die ,pilze so weit1 da sie vom ,essig gut berdeckt werden4 ,die nach diesem ,rezepte vom ,verfasser eingemachten ,pilze haben auf verschiedenen ,obstausstellungen erste ,preise erhalten4 #ab4 ,einmachen der ,pilze nach dem ,sterilisierungsverfahren4 ,kein ,verfahren eignet sich so vorzglich zum ,konservieren der ,pilze als das ,sterilisieren4 ,hierbei behalten dieselben ihren schnen und eigenartigen1 natrlichen ,pilzgeschmack1 sowie das jeder ,sorte eigenartige ,aroma4 ,fast alle ,gemsepilze lassen sich hierzu verwenden4 ,nachdem man die betreffenden ,pilze in bekannter ,weise gereinigt1 d4 h4 geputzt hat1 wobei selbstverstndlich bei den lteren ,rhrenpilzen1 sowie bei den ,stachelpilzen das ,futter entfernt wird1 bei den ,bltterpilzen nur das ,futter des ,edelpilzes und bei anderen ,arten lteres1 fleckiges1 werden sie in mittelgroe ,stckchen geschnitten4 ,nun werden sie mit kaltem ,wasser ein- bis zweimal schnell gewaschen1 um nicht die ,nhrsalze auszulaugen1 dann lt man alles ,wasser abtropfen oder schleudert es ab und bringt sie in einem ,steingut- oder gut glasiertem ,topfe aufs ,feuer4 ,beim ,ansetzen zum ,kochen bersehe man nicht1 eine kleine ,portion doppeltkohlensaures ,natron beizufgen1 auch vergesse man die ntige ,salzzugabe nicht4 ,da die ,pilze auerordentlich viel ,wasser enthalten1 werden sie ohne solches zugesetzt4 ,beim ,erhitzen scheidet sich das ,eigenwasser aus4 ,in diesem eigenen ,safte werden sie bis zum ,kochen erhitzt1 damit sie erst zusammenschwinden1 denn sonst wrden die ,glser zu wenig ,pilze fassen4 ,hierauf werden die ,pilze mit einem durchlochten ,lffel herausgenommen und in die bereitgehaltenen gut gereinigten ,glser bis zum ,halse gefllt4 ,die ,pilzbrhe selbst wird durch ein reines ,flanelltuch filtriert und die durchgeseihte ,brhe ber die ,pilze gegossen1 so da letztere von der ,brhe berdeckt sind4 ,etwas anders zu behandeln sind die ,trichter- und ,trompeten-,pfifferlinge1 sowie der ,habichtspilz und der echte ,reizker4 ,diese ,sorten werden nach dem ,putzen mit kochendem ,wasser gebrht und gewaschen1 denn erstere drei ,sorten behalten sonst einen ,erdgeruch und -geschmack1 letztere ,art eine unangenehme ,bitterkeit4 ,ebenso mssen die sogenannten ,stockmorcheln 799,gyromtra esculnta997 gebrht werden1 damit die darin enthaltene giftige ,helvellasure entfernt wird4 ,das ,abbrhen mu aber schnell geschehen1 d4 h4 es darf nur kurze ,zeit dauern4 ,alle ,morchelarten mssen schon des ,sandes wegen fters gewaschen werden4 ,das ,sterilisieren selbst mu insofern sehr vorsichtig geschehen1 als man1 vom ,eintritt des ,kochens an1 das ,wasser nur schwach wallen lt2 sprudelnd kochendes ,wasser bewirkt jhes ,aufsteigen der schleimigen ,pilzbrhe1 die zwischen ,glasrand und ,gummiring geratend1 oft kleine ,pilzteilchen mit fortreit und ein dichtes ,verschlieen der ,glser hindert4 ,man bedarf zu einem #a_/b- und #c_/d-,liter-,glas mindestens fnfviertel ,stunden1 bei ,literglsern anderthalb ,stunden ,sterilisierungszeit4 ,in den nchsten ,tagen sind die betreffenden ,glser auf ,schlu zu prfen4 ,heben sich die ,deckel1 so ist sofort wieder zu sterilisieren1 sonst ist ein ,verderben unausbleiblich4 ,die ,pilze knnen jedoch auch gleich speisefertig sterilisiert werden4 ,zu diesem ,zwecke werden sie nach dem ,kochen in blicher ,weise in ,butter gebraten1 so hei als mglich in die ,glser gebracht und ziemlich dreiviertel ,stunde sterilisiert4 ,jedes ,befetten des ,glasrandes und des ,gummiringes mu aber peinlich vermieden werden4 ,verschiedene ,firmen1 wie z4 ,b4 ,j4 ,weck1 ,g4 m4 b4 ,h41 flingen i4 ,baden1 liefern bestens bewhrte1 praktische ,sterilisier-,einrichtungen4 ,ausfhrliche ,anweisung ber das ,sterilisieren findet sich im ,merkbchlein fr das ,sterilisieren der ,frchte1 des ,gemses und der ,pilze im ,selbstverlage des ,verfassers ,edm4 ,michael1 ,auerbach i4 ,v4 ,erhltlich gegen ,einsendung von #cj ,pfennig in ,briefmarken4 #ac4 ,trocknen der ,pilze4 ,das ,trocknen der ,pilze ist sehr einfach4 ,die abgeputzten und in ,scheiben oder ,stcke geschnittenen ,pilze werden1 ohne sie vorher zu waschen1 entweder in der ,sonne oder auf dem ,ofen getrocknet4 #ad4 ,richtige ,verwendung der einzelnen ,sorten4 ,nicht jeder ,pilz eignet sich zur ,suppe oder zum ,einmachen in ,essig usw41 die einzelnen ,sorten erfordern vielmehr auch eine verschiedenartige ,verwendung4 ,in den nachfolgenden ,zeilen folgt daher eine ,zusammenstellung ber die zweckmige ,verwertung der in diesem ,handbuch vorkommenden ebaren ,pilze4 a7 ,suppenpilze3 ,morcheln1 ,ziegenbrte1 ,stockschwmmchen1 echter ,reizker1 echter ,gelbling1 ,nelkenschwindling1 ,edelpilze 7,champignons71 smtliche ,rhrlinge4 b7 ,gemsepilze3 ,alle ebaren ,pilze4 c7 ,pilze zum ,einmachen in ,essig3 ,steinpilz1 echter ,gelbling1 ,semmelporling1 ,schafporling1 die ebaren ,tublinge1 ,wacholder-,milchling1 ,perlpilz1 ,ritterlinge4 d7 ,pilze zum ,sterilisieren3 ,alle ebaren ,pilze4 e7 ,gewrzpilz zur ,bratenbrhe3 ,lauch-,schwindling 7,mousseron74 f7 ,pilze zum ,trocknen3 ,morcheln1 ,schafporling1 groer ,schirmling1 ,edelpilz 7,champignon71 ,stockschwmmchen1 ,steinpilz1 ,maronen-,rhrling1 ,birken-,rhrling1 ,lauch-,schwindling1 krauser ,ziegenbart1 ,nelken-,schwindling1 ,schafeuter1 ,habichtspilz4 g7 ,pilze als ,pilzpulver3 ,alle unter f genannten ,pilze4 -- ,in verschiedenen ,gegenden und ,lndern 7z4 ,b4 in ,bhmen7 werden die scharf getrockneten ,pilze zu ,pulver gemahlen und entweder zu ,suppen oder zum ,bestreuen 7,panieren7 gebackener ,fleischspeisen verwendet4 ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,nichts steht der allgemeinen ,verwertung der ,pilze im ,haushalte so hindernd entgegen als die ,furcht vor einer ,vergiftung durch die ,pilze4 ,jeder ,vergiftungsfall1 der ja meistens die ,runde durch die ,tagesbltter macht1 schreckt immer von neuem ab1 sich mit den ,pilzen abzugeben und sie als ,kost auf den ,tisch zu bringen4 ,dazu kommen noch die zur ,pilzzeit in den ,zeitungen und ,zeitschriften zu lesenden ,verhtungsmaregeln1 welche recht wissenschaftlich klingen1 die zu merken aber niemandem einfllt und oft auch keinen ,pfifferling wert sind4 ,wenn das ,publikum solche offenbar von ,unkundigen geschriebene ,regeln liest1 wonach fast alle ,pilze giftig sind1 verzichtet es lieber auf den ,genu der ,pilze4 ,um nur einiges von den vielen gutgemeinten1 aber vllig falschen ,regeln zu widerlegen1 diene folgendes3 ,da heit es3 ,alle eigentlichen ,bltterpilze sind zu meiden -- ausgenommen der ,edelpilz 7,champignon71 ,gelbling 7,gehling7 und ,kaiserling4 ,wre dies richtig1 so mte man das ,stockschwmmchen1 den ,hallimasch1 den ,pflaumenpilz1 den ,nelken-,schwindling1 den ,lauch-,schwindling1 smtliche ebaren ,tublinge1 den ,parasolpilz1 die ebaren ,ritterlinge1 und noch viele andere ausschlieen4 ,weiter3 ,alle ,pilze mit ,farbenvernderung beim ,druck oder ,zerschneiden taugen nichts6 ,dann fort mit dem ,rothuptchen1 dem ,maronen-,rhrling1 dem ,sand-,rhrling1 dem ,kornblumen-,rhrling1 dem guten ,reizker1 dem kahlen ,krmpling usw4 ,ferner3 ,alle ,pilze mit ,milchsaft sind verdchtig6 ,auch der ,brtling1 der gute ,reizker1 der filzige ,milchling1 der milde und sliche ,milchling8 ,endlich soll ,geruch1 ,geschmack1 ,farbe des ,hutes1 glnzende oder klebrige ,oberflche usw4 die ,verdchtigkeit und ,giftigkeit beweisen4 ,jeder ,pilzkenner wird mit dem ,verfasser die ,verffentlichung solcher der ,unkenntnis entsprungenen ,regeln lebhaft bedauern4 ,ebensowenig knnen sogenannte ,erkennungsmittel1 die beim ,kochen angewendet werden sollen1 wie ,hineinhalten eines silbernen ,lffels1 der beim ,braunwerden die ,giftigkeit anzeigen soll1 ,mitkochen von ,zwiebeln usw4 irgend etwas beweisen4 ,alles hier ,empfohlene gehrt zum ,wahnglauben4 ,um zu wissen1 ob ein ,pilz giftig ist oder nicht1 gibt es nur ein ,mittel3 ,lerne die ,pilze so kennen1 wie du die giftigen ,frchte anderer ,gewchse von den nicht giftigen zu unterscheiden weit4 ,sehr hufig findet man in ,zeitungen1 ,pilzkochbchern und ,volks-,pilzbchern den ,rat erteilt1 die ,pilze abzukochen und dann das ,kochwasser abzugieen4 ,neuerdings geschieht dies sehr hufig bei sogenannten verdchtigen oder bei zweifelhaft giftigen oder sonst bitteren1 beienden1 unangenehm schmeckenden ,pilzen1 immer mit der ,behauptung1 da dann die betreffenden ,pilze ohne ,sorge gegessen werden knnen1 ja auch schon gegessen wurden4 ,wenn dies bei vielen ,pilzen auch bestimmt zutrifft1 so entwertet man aber die ,pilze ihrer ,nhrstoffe und sie sind dann nur ,magenfllsel1 weiter nichts4 ,wer damit zufrieden ist1 kann es ja so machen4 ,der ,verfasser hlt davon nichts1 selbst wenn dadurch eine ,unschdlichmachung der sogenannten verdchtigen oder zweifelhaft giftigen ,pilze eintritt4 ,etwas anderes ist das kurze ,abbrhen unzerschnittener ,pilze1 wie der ,morcheln4 ,wenn man die in ,deutschland verffentlichten ,vergiftungsflle durch ,pilze genauer auf ihre ,ursachen prft1 d4 h4 untersucht1 welche ,pilze diese ,vergiftungen hervorgerufen haben1 so sind es nach eingeholten ,erkundigungen und vielfachen ,erfahrungen stets folgende ,giftpilze3 der ,knollenbltterpilz1 der ,giftreizker1 der ,schwefelkopf1 der ,speitubling und der ,kartoffelbovist4 ,es knnen gewi noch andere ,pilze giftig wirken1 die in den ,pilzlehrbchern bis jetzt noch als giftig bezeichnet sich vorfinden1 es nach meiner #dj;jhrigen ,erfahrung aber nicht alle sind2 so z4 ,b4 der graubraune ,panther-,wulstling 799,amanta umbrna997 und der ,perl-,wulstling 799,amanta pustulta aut rubscens9974 ,diese ,pilze werden1 nachdem man die ,oberhaut entfernt hat1 jetzt im ,vogtlande und in einem groen ,teile ,sachsens als vorzgliche ,speisepilze verwendet4 ,auf smtlichen ,pilzausstellungen hat sie der ,verfasser als zu den wohlschmeckendsten ,pilzen zhlend bekannt gegeben und noch nie einen ,fall von ,vergiftung durch diese ,pilze erfahren4 ,in einem ,teile des ,vogtlandes und des ,erzgebirges gehren sie sogar zu den gesuchtesten4 ,desgleichen hat er sie in ,thringen1 ,bhmen1 der ,lausitz usw4 gesammelt und sich recht wohl schmecken lassen1 ohne das geringste belbefinden zu spren4 ,hierzu sei noch folgendes bemerkt3 ,im ,mai des ,jahres #ahif wurden einige ,vergiftungsflle durch ,stockmorcheln 799,gyromtra esculnta997 aus ,berlin und ,gralitz in ,bhmen gemeldet4 ,in letzterem ,orte waren zwei ,familien1 welche die ,stockmorcheln bei ein und demselben ,hndler gekauft hatten1 betroffen worden4 ,der ,verfasser hatte ,gelegenheit1 die nheren ,umstnde von dem ,familienvater der am schwersten betroffenen ,familie persnlich zu erfahren4 ,die ,errterungen ergaben unzweifelhaft1 da unter den ,stockmorcheln alte1 bereits in ,zersetzung bergegangene ,exemplare sich befunden haben1 welche die ,vergiftung herbeifhrten1 denn beide ,familien haben seit vielen ,jahren stets frische ,morcheln ohne die geringsten nachteiligen ,folgen genossen4 ,da nicht fter derartige ,vergiftungsflle durch alte ,morcheln vorkommen1 ist fast wunderbar1 denn bei des ,verfassers mehrmaligen ,besuchen der ,markthalle einer ,grostadt fand er neben frischen sehr viel verdorbene1 in ,zersetzung begriffene ,stockmorcheln vor1 die zum ,verkauf bei billigeren ,preisen ausgeboten wurden4 ,eine scharfe ,aufsicht knnte fr solche ,flle recht ntzlich wirken und ,unheil verhten4 ,die weitaus meisten ,pilzvergiftungen kommen durch falsche ,auswahl und ,zubereitung vor1 und zwar wenn erstens zu alte oder zu wsserige ,pilze genommen1 oder zweitens diese zulange aufbewahrt werden1 ehe sie zur ,verwendung kommen4 ,alle anerkannt guten und ebaren ,pilze knnen ,erkrankungen und ,vergiftungen herbeifhren1 sobald sie alt verspeist werden1 denn mit dem ,alter tritt ein ,verwesungszustand ein1 der dem menschlichen ,auge zwar nicht sichtbar ist1 sich aber durch schwere ,krankheitserscheinungen bemerkbar macht4 ,bei dem hohen ,eiweigehalte und ihrem beraus schwammigen und wsserigen ,charakter werden die ,pilze beim lterwerden von mikroskopisch kleinen1 sich whrend weniger ,stunden ins riesenhafte vermehrenden ,spaltpilzen durchsetzt und erzeugen dann die lebensgefhrlichsten ,magen- und ,darmentzndungen4 ,auf eine gleiche oder hnliche ,zersetzung der ,pilzfleischsubstanz mag es zurckzufhren sein1 da ,pilze1 sowie sie im ,sptherbste durch ,reife oder ,frste gelitten1 nach dem ,genu nicht unbedenkliche ,vergiftungserscheinungen hervorgerufen haben4 ,so sind nach nur leicht gefrorenen ,ritterlingen1 ,birkenpilzen1 vor allem aber ,steinpilzen mehr oder weniger schwere ,erkrankungen beobachtet worden3 ,also ,vorsicht nach eingetretenen ,frsten6 ,man beachte stets die ,regel3 ,nimm nur gesunde und junge ,pilze6 ,ganz besonders aber ist zu warnen vor dem zu langen und falschen ,aufbewahren der ,pilze4 ,so wie man die ,pilze eingesammelt hat1 putze und reinige man sie4 ,ein ,stehenlassen der ,pilze bei ,wrme oder in warmen ,rumen bis zum nchsten ,tag ist schon hchst gefhrlich1 ganz abgesehen davon1 da dieselben von den ,pilzmaden whrend einer ,nacht ganz gehrig zerfressen werden2 man stelle sie deshalb khl4 ,mancher ,pilzfreund hat seine schnen1 gesunden und madenfreien ,pilze am anderen ,tage grtenteils von ,wrmern zerfressen vorgefunden4 ,was ist bei ,pilzvergiftungen zu tun8 ,bei den ersten ,erscheinungen einer ,vergiftung3 ,kratzen im ,halse1 ,brennen1 ,drcken1 ,schmerzen des ,magens mit ,erbrechen1 ,auftreiben des ,leibes1 ,taumeln1 ,schwindelanflle1 ,durchfall1 ,magen- und ,leibkrmpfe usw41 suche man so schnell als mglich den ,magen zu entleeren1 ntigenfalls durch knstlichen ,brechreiz1 wie ,finger in den ,hals stecken1 ,kitzeln des ,schlundes mit einer ,feder2 durch ,klystiere mittels ,irrigators entleere man die ,drme und trinke sofort soviel als mglich ,milch1 ,selterwasser oder nur kaltes ,wasser1 um den giftwirkenden ,stoff der ,pilze einzuhllen und zu verdnnen4 ,mittel1 wie ,essig und l1 die frher dagegen angewendet wurden1 sind erfahrungsgem schdlich und unwirksam4 ,auerdem mssen so schnell als mglich ,kompressen1 d4 h4 mehrfach zusammengelegte ,leinentcher 7,mundtcher1 ,tischtcher usw47 in heies ,wasser getaucht1 ausgedrckt1 und so hei1 als es vertragen wird1 auf ,magen und ,leib gelegt und mit einem wollenen ,tuche berdeckt werden4 ,diese ,umschlge mssen im ,wechsel von #aj bis #ae ,minuten erneuert und stundenlang fortgesetzt werden4 ,tritt tchtiges ,schwitzen hinzu1 desto besser4 ,nach dem ,schwitzen sind #bf ,grad warme ,halbbder zu geben1 d4 h4 der ,erkrankte ist in eine ,wanne zu setzen1 nicht zu legen1 und einige ,minuten lang zu bergieen4 ,vorstehendes ,verfahren hat sich bei verschiedentlich vorgekommenen ,pilzvergiftungen aufs beste bewhrt4 ,selbstverstndlich ist ein ,arzt sofort herbeizuholen4 ,als medizinisches ,gegengift wirkt vorzglich ,atropin1 das unter die ,haut gespritzt wird4 ,diese ,einspritzung darf nur vom ,arzte vorgenommen werden4 ,was ist beim ,sammeln der ,pilze zu beachten8 ,mge nun das ,pilzsammeln einen praktischen oder wissenschaftlichen ,zweck verfolgen1 so hat man mancherlei zu beachten1 soll der ,erfolg zur ,zufriedenheit ausfallen4 ,zum ,sammeln der ,pilze lasse man sich vor allem einen ,koffer fertigen aus starker ,pappe mit ,segelleinwand berzogen1 mit lfarbe angestrichen und so eingerichtet1 da der ,deckel beim ,sammeln abzuheben geht und unten ber den ,boden gesteckt werden kann4 ,an den beiden ,stirnseiten des ,koffers mssen ,ledersen befestigt werden1 durch die ein um den ganzen ,koffer gehender breiter ,lederriemen gezogen werden kann1 an dem man den ,koffer trgt4 ,durch diesen ,riemen wird der abgenommene ,deckel gleichzeitig am ,boden festgehalten4 ,der ,pilzkoffer des ,verfassers hat eine ,lnge von #ee cm1 ist #bc cm breit und #bb cm hoch1 innen sind zwei ,abteilungen1 eine kleinere1 in welche zwei leere ,zigarrenkistchen bereinander bequem hineingehen und die fr die wissenschaftliche ,ausbeute bestimmt ist1 sowie eine grere1 um die fr die ,kche gesammelten ,pilze aufzunehmen4 ,als ,messer erfllt eine starke sogenannte ,grtnerhippe am vollkommensten den ,zweck1 da man mit derselben die ,pilze sehr schnell aus der ,erde ablsen und emporheben kann1 auch die festangewachsenen ,baumpilze1 die ,baumporlinge usw41 bequem abzuschneiden imstande ist4 ,fr wissenschaftliche ,zwecke bedarf man zum ,einhllen zarter ,pilze noch etwas ,seidenpapier und neben den ,zigarrenkistchen kleinere ,pappkstchen4 ,mit dem oben beschriebenen ,koffer kann man sich nicht nur berall zeigen1 sondern es werden die ,pilze auch sicher vor dem ,zerdrcken und ,zerquetschen bewahrt1 was beim ,sammeln in ,pilznetzen und ,pilzsckchen nicht der ,fall ist4 ,neben dem ,wie ist zu sammeln bleibt noch das ,wo zu besprechen4 ,es ist durchaus nicht zu empfehlen1 aufs ,geratewohl in ,wald und ,flur zu gehen1 sondern auch hierbei sind einige praktische ,erfahrungen zu beachten4 ,zuerst ist die ,lage eines ,waldes ins ,auge zu fassen4 ,hier sind in nur einigermaen gnstigen d4 h4 etwas feuchten ,jahren die nach ,sden und ,westen gelegenen ,teile und ,abhnge bedeutend ertragreicher als die nach ,norden oder ,nordosten liegenden4 ,nur in ganz trockenen ,jahren ist es umgekehrt der ,fall4 ,sehr bald wird man ferner auch die ,erfahrung machen1 da sehr viele ,sorten ihren besonderen ,standort behaupten1 auf denen sie immer in reicher ,auswahl zu finden sind4 ,so haben ,wiesen1 ,waldrnder1 ,waldwiesen1 moosig-grasige ,stellen1 ,hochwlder1 ,stangenwaldungen1 ,gebsche1 ,waldwege1 ,dickichte usw4 ihren ziemlich bestimmten ,bestand an eigenen ,sorten und halten ihn oft jahrelang fest4 ,hat man sich einmal diese ,standorte ordentlich gemerkt1 so wird man beim ,wiederbesuchen derselben selten umsonst gehen1 man wird immer seinen ,teil finden4 ,durch diese sichere ,kenntnis der ,standorte ist der ,verfasser in der ,lage1 binnen fnf bis sechs ,stunden1 also an einem ,nachmittage1 #hj-ajj ,sorten ,pilze in #d-ejj ,exemplaren fr die ,pilzausstellungen sammeln zu knnen4 ,abbildungen und ,beschreibung der ,pilze #a4 ,spitz-,morchel4 ,ebar4 99,morchlla cnica ,pers499 ,der ,hut ist kegelfrmig1 #c-e cm breit1 #d-aj cm hoch1 nach oben geschlossen und an seinem ,rande mit dem ,stiele verwachsen4 ,das ,innere der ,morchel ist vom ,stiele bis zur ,hutspitze vollstndig hohl1 und die ,wandungen sind kleienartig bestubt4 ,die ,oberflche wird durch vielfach miteinander verbundene ,rippen netzartig in kleine ,gruben geteilt4 ,die ,frbung ist grau-1 gelb- oder dunkelbraun4 ,das ,fleisch ist zart1 zerbrechlich und sehr wohlschmeckend4 ,der ,stiel wird bis #e cm lang1 ist walzigrund und wei4 ,zeit3 ,die ,morchel wchst vorzugsweise im ,frhlinge nach warmem ,regen1 je nach der ,witterung in den wrmeren ,gegenden bereits von ,ende ,mrz1 in den hheren ,lagen vom ,april bis ,ende ,mai1 seltener findet man sie vereinzelt im ,herbst4 ,standort3 ,auf ,waldwiesen1 an ,waldrndern und in ,grten1 ganz besonders auch auf ,abhngen der ,tallagen1 die lehmig-sandig und etwas kalkhaltig sind4 ,wert3 ,als sehr beliebte ,feinkost wird sie berall gesammelt und verkauft4 ,alle ,morchel- und ,lorchelarten mssen sorgfltig bei der ,zubereitung gewaschen werden1 da sie viel ,sand enthalten4 7,siehe ,seite #ab ber ,zubereitung der ,pilze47 #b4 ,speise-,lorchel4 ,stock-,morchel4 ,ebar4 99,gyromtra esculnta ,pers499 ,der ,hut ist sehr unregelmig1 bis faustgro1 hckerig1 grubig und mit wellenartig verlaufenden dicken ,falten berzogen4 ,das ,innere ist mit faltigen ,hohlgngen durchzogen1 weigrau und feinfilzig4 ,die ,farbe ndert sich von hellbraun bis dunkelbraun4 ,das ,fleisch ist wachsartig1 sehr zerbrechlich und nicht strker wie dnnes ,leder4 ,der ,stiel ist faltig1 dick1 kurz1 zusammengedrckt1 anfangs markig und wei1 spter hohl und grau4 ,zeit3 ,wchst ebenfalls im ,frhling4 ,standort3 ,vorzugsweise in sandigen ,nadelwldern1 auf alten ,meilersttten und alten ,brandstellen4 ,wert3 ,derselbe ist gleich dem der ,spitz-,morchel1 nur ergiebiger4 ,von allen ,morchel- und ,lorchelarten kommt sie in erster ,linie als getrocknete ,morchel in den ,handel4 ,illustration3 #a4 ,spitz-,morchel4 ,ebar4 99,morchlla cnica ,pers499 ,illustration3 #b4 ,speise-,lorchel4 ,stock-,morchel4 ,ebar4 99,gyromtra esculnta ,pers499 #c4 ,speise-,morchel4 ,ebar4 99,morchlla esculnta ,l499 ,der ,hut besitzt eine rundlich-eifrmige1 bei einer ,abart fast kegelfrmige ,gestalt und ist mit zellenartigen ,gruben bedeckt1 deren ,wandungen sich als ,lngs- oder ,querfalten oder ,rippen netzartig ber den ,hut ausbreiten4 ,diese zellenartigen ,gruben sind ziemlich tief4 ,der ,hut selbst hat einen ,lngsdurchschnitt von #g-ab cm und eine ,breite von #e-h cm4 ,das ,hutfleisch ist ziemlich brchig und auf der ,innenseite rein wei1 feinfilzig und kleiig1 bei lteren ,exemplaren leicht rosa angehaucht4 ,die ,farbe des ,hutes wechselt von hell-ockerfarbig bis tiefbraun mit im ,alter schwrzlichen ,rippenrndern4 ,der #d-aj cm hohe ,stiel ist wei1 spter hellgelblich1 oft dick1 wie aufgeblasen1 mit kurzen ,falten oder unregelmigen ,erhhungen versehen und mit kleieartigen1 feinen ,krnchen behaftet4 ,zeit3 ,wchst in der ,ebene bereits im ,april1 im ,gebirge erst im ,mai4 ,anfangs ,juni ist sie selten zu finden1 kommt berhaupt nicht sehr hufig vor4 ,standort3 ,in lichten ,wldern1 ,gebschen1 ,schluchten und auf ,graspltzen4 ,man findet sie mehr auf lehmigem als auf sandigem ,boden4 ,wert3 ,als ,speise-,morchel ist sie sehr geschtzt und steht unstreitig als feinstschmeckende aller ,morcheln obenan4 #d4 ,goldgelber ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavarilla area ,schaeff499 ,der ,fruchtkrper wird bis #ae cm hoch4 ,der ,strunk ist dick und teilt sich schon von unten an in weifleischige1 derbe ste1 die weilich-gelb1 nach oben gerade aufstrebend1 vollstndig rund mit hellgoldgelber ,farbe in meist zweiteilige1 stumpfe ,spitzchen endigen4 ,zeit3 ,wird vom ,juli bis ,oktober gefunden4 ,standort3 ,wchst vereinzelt oder truppweise vornehmlich in ,nadelwldern4 ,wert3 ,sehr wohlschmeckend1 jedoch nur im ,jugendzustande1 denn mit dem ,alter wird dieser ,pilz1 wie fast alle ,ziegenbrte1 bitter und ungeniebar4 ,illustration3 #c4 ,speise-,morchel4 ,ebar4 99,morchlla esculnta ,l499 ,illustration3 #d4 ,goldgelber ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavarilla area ,schaeff499 #e4 ,trauben-,ziegenbart4 ,rtlicher ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavria botrytes ,pers499 ,dieser ,pilz wird hier und da noch mit den ,namen ,traubenbrentatze1 rtliche ,brentatze1 roter ,hirschschwamm1 ,korallenschwamm1 ,hahnenkamm- oder ,blumenkohlschwamm bezeichnet4 ,er hat einen dicken ,strunk1 der mitunter sehr dick und knollig ist4 ,das weie ,fleisch ist sehr derb4 ,die aus dem ,strunke emporsteigenden ste und ,zweige verzweigen sich nach verschiedenen ,seiten1 sind gerade oder gekrmmt1 ziemlich rund und fleischig4 ,die kurz abgestutzten ,enden der stchen sind rtlich4 ,er wird bis #ab cm hoch und mitunter bis #af cm breit4 ,zeit und ,standort3 ,wchst im ,herbste auf sandigem ,boden der ,nadelwlder und in ,laubholzwaldungen4 ,wert3 ,im ,jugendzustande und so lange er nicht bitter schmeckt1 ist er ebar und wohlschmeckend1 in lterem ,zustande verursacht er aber heftiges ,leibweh und ,durchfall4 #f4 ,gelber ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavria flava ,schaeff499 ,dieser ,pilz1 der im ,volksmunde ,brentatze1 ,bocksbart1 ,hahnenkamm genannt wird1 besitzt einen weigelblichen1 knolligen1 dicken1 aufrechten ,strunk1 aus dem eine ,anzahl walziger ste emporsteigen1 die sich wieder in mehrere kleinere ,zweige teilen4 ,die kleinen ste endigen in eine meist zweiteilige stumpfe ,spitze4 ,das besonders in der ,jugend sehr zarte ,fleisch des ,strunkes ist wei und dicht1 das der ste sehr brchig4 ,die ,hhe des ,ziegenbartes betrgt gewhnlich #d-ab cm4 ,der ,geruch ist schwach1 nicht unangenehm1 der ,geschmack meist etwas bitterlich1 besonders bei lteren ,exemplaren4 ,zeit und ,standort3 ,wie bei voriger ,art4 ,illustration3 #e4 ,trauben-,ziegenbart4 ,rtlicher ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavria botrytes ,pers499 ,illustration3 #f4 ,gelber ,ziegenbart4 ,ebar4 99,clavria flava ,schaeff499 #g4 ,krauser ,ziegenbart4 ,krause ,glucke4 ,ebar4 99,sparssis ramsa ,schaeff499 ,dieser eigenartige ,pilz besteht aus auergewhnlich zahlreichen gelblich-weien1 ber- und nebeneinander sich drngenden1 arabeskenartigen ,blttern1 die auf der ,ober- und ,unterseite platt und eben sind4 ,das ,fleisch ist wei4 ,er bildet oft riesige ,kpfe und wird mitunter bis zu #ae ,pfund schwer4 ,der ,strunk ist fleischig1 dick und kommt tief aus der ,erde heraus4 ,der ,geruch ist uerst wrzig1 morchelartig duftend4 ,der ,geschmack ist nuartig4 ,zeit3 ,wchst vom ,august bis ,ende ,september4 ,standort3 ,besonders in ,kiefernwaldungen1 wo er oft dicht an den ,stmmen der ,bume zu finden ist4 ,wert3 ,frisch und getrocknet gehrt er zu unseren vorzglichsten und wertvollsten ,speisepilzen4 ,leider wird er bald zhe und kann dann nur in getrocknetem ,zustande verwendet werden4 ,die getrockneten ,pilze geben abgekocht der ,fleischbrhe einen trefflichen ,geschmack4 #h4 ,lauch-,schwindling4 ,knoblauchpilz1 ,drrbehndel1 ,echter ,mousseron4 ,ebar4 99,marsmius allitus ,schaeff499 ,schwindlinge werden diejenigen ,pilzarten genannt1 die hauptschlich nur nach ,regentagen zu finden sind1 bei ,sonnenschein aber schnell vertrocknen1 verschwinden4 ,der dnnfleischige zhe ,hut des ,lauch-,schwindlings ist anfangs flach gewlbt1 spter etwas verbogen ausgebreitet1 weilich-gelb1 fleischfarbig oder hellbrunlich4 ,bei sonnigem ,stande und trockenem ,wetter runzelt er schnell zusammen und wird weilich4 ,der ,hut wird #a-c cm breit4 ,die ,bltter stehen mig dick1 sind kraus und wei4 ,der zhe1 rhrige und glatte ,stiel1 #b-d cm lang1 ist glnzend1 nach unten dunkel-rotbraun bis schwrzlich1 nach oben heller4 ,geruch und ,geschmack sind stark knoblauchartig4 ,zeit3 ,wchst bereits im ,juni und ist bis zum ,oktober zu finden4 ,standort3 ,auf ,heidepltzen1 an ,waldrndern und an alten ,baumwurzeln1 besonders auch auf ,holzschlgen4 ,von vielen ,pilzsammlern wird gewhnlich ein anderer ,schwindling1 der ebare1 aber nicht schmackhafte ,nadel- oder durchbohrende ,schwindling 799,marsmius perforans ,hoffm4997 als guter ,lauch-,schwindling angesehen4 ,dieser wchst in ,nadelwaldungen oft zu tausenden1 wie gest auf den ,nadeln1 aber er hat nicht den ,lauchgeruch1 sondern einen andern scharfen1 fast unangenehmen4 ,wert3 ,als ,zusatz zu ,braten1 zumal ,hammelbraten1 ist er sehr geschtzt und wird hier und da getrocknet zum ,verkauf gebracht4 ,frher versorgten die unternehmenden ,franzosen die greren ,feinkostgeschfte in ,deutschland mit ihren geschmackvoll hergestellten ,paketchen1 die gewhnlich eine ,mark kosteten1 whrend der ,pilz bei uns ohne ,mhe nach starkem ,gewitterregen tausendweise gesammelt werden knnte4 ,illustration3 #g4 ,krauser ,ziegenbart4 ,krause ,glucke4 ,ebar4 99,sparssis ramsa ,schaeff499 ,illustration3 #h4 ,lauch-,schwindling4 ,knoblauchpilz1 ,drrbehndel1 ,echter ,mousseron4 ,ebar4 99,marsmius allitus ,schaeff499 #i4 ,nelken-,schwindling4 ,ebar4 99,marsmius caryophylleus ,schaeff499 ,der dnnfleischige ,hut ist etwas zhe1 anfangs kegelfrmig1 spter etwas ausgebreitet und gebuckelt4 ,er erlangt einen ,durchmesser von #b-e cm4 ,die ,oberflche ist glatt1 trocken ledergelb oder hellbrunlich1 nach dem ,rande zu fters schwach wsserig gezont1 besonders bei feuchtem ,wetter4 ,der ,rand ist anfangs eingebogen1 spter gestreift4 ,der ,stiel ist voll1 knorpelartig hart1 bis #ab cm hoch1 gefrbt wie der ,hut und mit einem ganz feinen weilichen ,filze berzogen4 ,der ,geruch ist stark wrzig1 nelkenartig1 der ,geschmack hchst angenehm4 ,zeit3 ,wchst das ganze ,jahr hindurch1 schon vom ,mai bis zum ,winter4 ,standort3 ,auf ,wiesen1 vorzugsweise aber auf ,feldwegen und grasigen ,feldrndern4 ,hier wchst er hufig in dichten ,trupps kreisfrmig1 deshalb in verschiedenen ,gegenden ,kreisling1 ,krsling genannt4 ,wert3 ,wegen seines lieblichen1 wrzigen ,wohlgeschmackes zhlt er zu den feinsten ,suppenpilzen4 ,getrocknet schrumpft er auerordentlich zusammen4 ,illustration3 #i4 ,nelken-,schwindling4 ,ebar4 99,marsmius caryophylleus ,schaeff499 #aj4 ,echter ,gelbling4 ,gehling1 ,pfifferling1 ,eierpilz4 ,ebar4 99,cantharllus cibrius ,fr499 ,der ,hut ist im ,jugendzustande gewlbt1 spter ausgebreitet mit eingerolltem ,rande und zuletzt trichterfrmig1 kraus und gelappt1 im ,durchmesser #a-h cm4 ,die ,farbe ist dottergelb1 nach der ,mitte zu meist hellgelb2 das ,fleisch ist gelblich4 ,hier und da kommt er weilich1 mitunter fast ganz wei als seltene ,abart vor4 ,in mitteldeutschen ,wldern konnte der ,verfasser auerdem zwei ,jahre hintereinander sogar hellrosenrote ,pfifferlinge an ein und demselben ,standorte finden4 ,das ,fruchtlager an der ,unterseite des ,hutes luft faltenfrmig an dem ,stiele herab1 ist adernfrmig und durch ,querfalten mit einander reich verstelt4 ,der ,stiel erweitert sich nach oben trichterfrmig und ist voll und fest4 ,der ,geruch ist sehr angenehm1 der ,geschmack pfefferartig4 ,zeit3 ,wchst oft schon im ,juni und findet sich bis zum ,herbste in groen ,mengen4 ,standort3 ,fast berall1 besonders im ,dickicht der ,nadelwaldungen1 moosigen ,stellen1 sowie in ,laubwaldungen4 ,wert3 ,als einer unserer vorzglichsten und am hufigsten vorkommenden ,speisepilze eignet er sich fr alle ,zubereitungsarten2 getrocknet mu er mindestens zwlf ,stunden vor der ,zubereitung in ,wasser erweicht werden1 sonst ist er etwas zh4 ,er hlt sich von allen ,pilzen am lngsten frisch1 ist fast gar nicht madig und verursacht wenig ,arbeit beim ,reinigen4 ,eine ,verwechselung dieses allbekannten ,pilzes kann hchstens mit dem sogenannten ,falschen ,gelbling oder ,pfifferling stattfinden1 der aber viel dnnfleischiger ist1 einen schwachen ,stiel und orangertliche ,bltter besitzt1 wenig ,geschmack hat und nur in groen ,mengen genossen etwas ,leibschmerzen verursachen soll4 ,illustration3 #aj4 ,echter ,gelbling4 ,gehling1 ,pfifferling1 ,eierpilz4 ,ebar4 99,cantharllus cibrius ,fr499 #aa4 ,stein-,rhrling4 ,steinpilz1 ,herrenpilz4 ,ebar4 99,boltus edlis ,bull499 ,der ,hut des jungen1 halb in der ,erde sitzenden ,pilzes ist halbkugelig1 spter polsterfrmig und wird #aj-cj cm breit4 ,bei alten ,exemplaren wendet sich der ,rand etwas nach oben4 ,die ,farbe des ,hutes ist anfangs weilich1 weilichgelb1 spter gelbbraun bis dunkelbraun4 ,je nach dem ,standorte ndert sich die ,farbe1 indem bei sonnigem ,stande die dunkle1 bei schattigem und feuchtem die hellere ,frbung hervortritt4 ,das ,fleisch ist wei und ndert sich nicht1 bei alten ,exemplaren frbt es sich jedoch unter der ,oberhaut etwas rtlich4 ,die ,rhren auf der ,unterseite des ,hutes sind zuerst stets wei1 spter gelblich und werden im ,alter grnlich4 ,sie sind nicht angewachsen und lsen sich leicht vom ,fleische4 ,der ,stiel ist im ,jugendzustande immer knollig verdickt1 streckt sich spter walzenfrmig und ist durchweg weichfleischig4 ,die ,farbe des ,stieles ist hellbrunlich1 hufig fein genetzt1 in ausgewachsenem ,zustande mit langmaschiger ,zeichnung4 ,der ,geruch ist angenehm1 der ,geschmack nuartig4 ,zeit3 ,bei gnstiger ,witterung bereits von ,ende ,mai ab1 hufiger im ,sommer bis zum ,herbste4 ,standort3 ,in ,laub- und ,nadelwldern1 besonders in ,kieferwaldungen1 vorzugsweise auf ,waldwiesen und an grasigen ,waldrndern4 ,wert3 ,der ,steinpilz ist der bekannteste und wohlschmeckendste aller ,pilze1 ebenso fein als ,suppen- wie als ,gemsepilz1 lt sich auf jede ,art einmachen und sehr gut trocknen4 ,sehr oft wird mit dem ,steinpilze der nicht giftige1 aber ungeniebare ,gallen-,rhrling verwechselt4 ,die ,rhren des ,gallen-,rhrlings nehmen jedoch sehr bald eine zartrtliche ,frbung an2 das ,futter ist auch voller1 fast schaumartig und oft nach unten gewlbt4 ,ganz besonders gekennzeichnet ist der ,stiel dieses ,pilzes1 denn er ist schon von ,jugend an grubig genetzt und das ,netz hat eine grnlich-gelbbraune ,frbung4 ,der ,geschmack ist auerordentlich bitter2 ein einziger ,pilz kann ein ganzes ,pilzgericht verderben4 ,illustration3 #aa4 ,stein-,rhrling4 ,steinpilz1 ,herrenpilz4 ,ebar4 99,boltus edlis ,bull499 #ab4 ,maronen-,rhrling4 ,ebar4 ,auch unter dem ,namen ,tannenpilz bekannt4 99,boltus bdius ,fr499 ,der ,hut1 anfangs halbkugelig gewlbt1 spter ausgebreitet1 hat eine glatte1 bei feuchtem ,wetter klebrige1 bei trocknem ,wetter glnzende kastanienbraune ,oberhaut und einen ,durchmesser von #f-ab cm4 ,das weie ,fleisch1 im ,alter etwas gelblich1 wird beim ,bruche nach den ,rhren zu schwach blau1 nach der ,oberseite etwas rtlich4 ,der ,stiel selbst ist von fast gleicher ,farbe wie der ,hut1 gleich dick1 mitunter gekrmmt4 ,der ,geruch ist frisch obstartig1 der ,geschmack angenehm4 ,kennzeichnende ,merkmale3 ,die kleinmndigen schmutziggelben ,rhren werden beim ,drucke grn und sind am ,stiele buchtig angewachsen4 ,zeit3 ,im ,sommer und im ,herbst1 in einzelnen ,gegenden ziemlich hufig zu finden4 ,standort3 ,in ,nadel- und ,laubwldern4 ,in ,nadelwldern bevorzugt er die lteren ,stmme1 in deren ,nhe er sehr hufig ringsum in ,gesellschaft wchst4 ,wert3 ,er gehrt zu den wohlschmeckenden ,pilzen4 ,das ,sichverfrben des ,fleisches ist kein ,anzeichen fr irgend eine ,schdlichkeit 7siehe ,vorbemerkungen74 ,illustration3 #ab4 ,maronen-,rhrling4 ,ebar4 99,boltus bdius ,fr499 #ac4 ,rothaut-,rhrling4 ,ebar4 99,boltus rufus ,schaeff499 ,der ,hut ist fast stets trocken1 etwas feinfilzig und wird nur bei sehr nassem ,wetter schmierig4 ,der ,durchmesser desselben kann von #e-bj cm1 ja bis ber #cj cm steigen4 ,die rotbraune1 oft ins orangefarbige gehende ,oberhaut ist immer nach dem ,futter zu eingeschlagen1 bei jungen ,pilzen dicht an den ,stiel gedrckt4 ,dieses ,merkmal unterscheidet ihn vom rotbraunen ,birkenpilze4 ,das ,fleisch wird auerdem nach dem ,bruche oder ,anschneiden violett1 dann blulich-schwarz4 ,die ,rhren sind schmutzig-wei mit grauen ,mndungen4 ,der ,stiel ist markig1 nach oben schwcher werdend und mit grauen oder schwrzlichen ,schppchen flockig bekleidet4 ,geruch und ,geschmack sind angenehm4 ,zeit3 ,vom ,sommer bis ,sptherbst4 ,standort3 ,diesen teilt er mit dem ,birken-,rhrling1 er findet sich jedoch auch in ,nadelwaldungen und auf ,heidepltzen1 mitunter massenhaft4 ,in feuchten ,pilzjahren kommen manchmal ungewhnliche ,gren vor4 ,wert3 ,wegen seines hufigen ,vorkommens und seines ,wohlgeschmackes ein sehr bekannter und beachteter ,pilz4 ,whrend er als ,suppen- und ,gemsepilz vorzglich ist1 eignet er sich zum ,trocknen und ,einmachen weniger1 da er stets eine schwrzliche ,frbung annimmt4 ,illustration3 #ac4 ,rothaut-,rhrling4 ,ebar4 99,boltus rufus ,schaeff499 #ad4 ,birken-,rhrling4 ,birkenpilz1 ,kapuzinerpilz4 ,ebar4 99,boltus scaber ,bull499 ,der ,hut ist bei feuchtem ,wetter und in den frhen ,morgenstunden mehr oder weniger schleimig1 glatt und in der ,farbe vernderlich4 ,bald ist er hellbrunlich1 bald rotbrunlich1 ja auch grau oder dunkelbraun bis schwrzlich4 ,von der dunkleren ,frbung drfte er wohl auch den ,namen ,kapuzinerpilz haben4 ,der ,hut ist gewlbt1 polsterartig und wird #ab-ah cm breit4 ,das ,fleisch ist wei und verndert sich nicht4 ,die ,rhrenschicht mit kleinen feinen ,mndungen ist im ,anfange wei1 wird spter aber grau4 ,der ,stiel ist schlank1 verhltnismig schwach1 flockig-schuppig und oft in der ,mitte etwas bauchig4 ,im ,jugendzustande ist das ,fleisch desselben weich und brchig1 wird im ,alter aber faserig und zh4 ,der ,geschmack ist angenehm1 aber etwas weichlich4 ,zeit3 ,im ,sptsommer und ,herbste4 ,standort3 ,in lichten ,laubwaldungen und ,gebschen4 ,wo ,birken stehen1 ist er fast unfehlbar zu finden4 ,wert3 ,guter ,speisepilz1 nur etwas weich4 ,verwertung dieselbe wie beim ,stein-,rhrling 7,abb4 #aa74 ,illustration3 #ad4 ,birken-,rhrling4 ,birkenpilz1 ,kapuzinerpilz4 ,ebar4 99,boltus scaber ,bull499 #ae4 ,sand-,rhrling4 ,sandpilz4 ,ebar4 99,boltus variegtus ,sw499 ,der ,hut1 anfangs halbkugelfrmig gewlbt1 hat einen scharf eingerollten ,rand1 ist brunlichgelb und mit bschelig-haarigen kleinen ,flocken besetzt1 die im ,alter und nach ,regenwetter verschwinden4 ,der ,durchmesser betrgt #e-ae cm4 ,die ,oberflche ist trocken1 bei ,regenwetter jedoch etwas schleimig4 ,das ,fleisch ist gelblich-wei und luft beim ,zerschneiden mehr oder weniger blulich an4 ,die ,rhren sind sehr kurz1 haben eine enge ,mndung und sind schmutzig-gelblich1 brunlich oder auch olivgrn4 ,der ,stiel ist gleichmig dick1 wird selten ber #e cm lang und ist in der ,farbe etwas heller als der ,hut4 ,der ,geruch ist eigentmlich scharf1 nicht unangenehm1 der ,geschmack mild4 ,zeit3 ,im ,sommer und ,herbste4 ,standort3 ,in ,nadelwldern und vorzugsweise in solchen mit sandigem ,boden4 ,wert3 ,obwohl nicht zu den besseren ,speisepilzen zhlend1 schmeckt er doch ganz gut4 ,wegen seines hufigen ,vorkommens ist er ganz besonders zur ,herstellung von ,pilzextrakt geeignet1 lt sich aber nicht gut trocknen4 ,illustration3 #ae4 ,sand-,rhrling4 ,sandpilz4 ,ebar4 99,boltus variegtus ,sw499 #af4 ,filz-,rhrling4 ,ziegenlippe4 ,ebar4 99,boltus subtomentsus ,l499 ,der ,hut ist stets kurzfilzig und von graugelblicher bis grngelblicher ,frbung1 mitunter auch graubraun1 hat aber immer einen olivgrnen ,schein4 ,der ,durchmesser des ,hutes betrgt #e-ac cm4 ,im ,alter1 besonders bei trockenem ,wetter1 zerreit sehr oft die ,oberhaut und es bilden sich ,felder4 ,bei ,verletzung der ,oberhaut werden die ,wunden je nach der ,witterung kirschrot oder gelb4 ,das ,fleisch ist derb und blagelb1 wird aber beim ,bruche mitunter etwas blulich4 ,ganz besonders zeichnet er sich aus durch die ,rhren1 welche bei jungen ,exemplaren schn zitronengelb1 bei lteren ,exemplaren schmutziggelb sind4 ,sie haben sehr weite und eckige ,mndungen1 derart angeordnet1 da kleinere mit greren1 engere mit weiteren vermischt sind4 ,der ,stiel ist meist rtlichbraun angelaufen und verhltnismig dnn und schlank4 ,der ,geruch ist suerlich obstartig1 der ,geschmack sehr schwach4 ,zeit3 ,im ,sommer und ,herbst4 ,standort3 ,vorzugsweise in ,nadelwldern1 besonders auf grasig-moosigen ,pltzen1 sowie auf lehmigen ,bschungen der ,hohlwege im ,walde4 ,er kommt meist einzeln vor4 ,wert3 ,er gehrt unstreitig zu den wohlschmeckenden ,pilzen und kann verschiedenartige ,verwendung finden1 nur taugt er nicht viel zum ,trocknen4 ,illustration3 #af4 ,filz-,rhrling4 ,ziegenlippe4 ,ebar4 99,boltus subtomentsus ,l499 #ag4 ,butter-,rhrling4 ,ringpilz4 ,ebar4 99,boltus lteus ,l499 ,der ,hut ist bei feuchtem ,wetter und am ,morgen auerordentlich schmierig und schleimig1 bei trockenem ,wetter glnzend1 gelblich1 gelbbraun oder dunkelgelbbraun1 nie rtlich4 ,der ,durchmesser betrgt #d-ac cm4 ,im ,jugendzustande ist der ,rand des ,hutes stets mit dem ,stiele durch einen weien ,schleier verbunden1 der bei der ,vollentwickelung als blulich-schwarzer hngender ,ring am ,stiele zurckbleibt4 ,die ,oberhaut ist leicht abziehbar4 ,das ,fleisch ist gelblich-wei und unvernderlich4 ,die hellgelb aussehenden ,rhren sind mit dem ,stiele verwachsen1 aber nicht mit dem ,hutfleische4 ,der ,stiel ist zylindrisch und wird bis #aj cm hoch4 ,er ist weilich1 fleischig voll und trgt ziemlich lange den schlielich verschwindenden ,ring4 ,oberhalb desselben finden sich brunliche1 flockige ,punkte4 ,geruch und ,geschmack sind obstartig suerlich4 ,zeit3 ,im ,sommer und ,herbste4 ,standort3 ,ganz besonders auf grasigen ,waldwegen1 ,waldwiesen und ,waldrndern1 zwischen ,moos und ,gras1 und in jungen bis mannshohen ,fichtenanpflanzungen4 ,wert3 ,wird leider hier und da wegen seines schleimigen ,hutes nicht so beachtet wie er es verdient4 ,da die ,oberhaut fast mit einem ,male abziehbar ist1 ist er leicht zu putzen4 ,er gehrt unstreitig zu unseren besten ,speisepilzen1 lt sich aber nicht trocknen4 ,illustration3 #ag4 ,butter-,rhrling4 ,ringpilz4 ,ebar4 99,boltus lteus ,l499 #ah4 ,feld-,edelpilz4 ,feld-,champignon4 ,ebar4 99,psallita campstris ,l499 ,der ,hut kommt fast kugelfrmig aus der ,erde1 wird halbkugelig und breitet sich dann flach gewlbt aus4 ,die ,farbe ist wei oder brunlich1 seidenhaarig1 flockig und kleinschuppig4 ,einzelne ,pilze werden bis #ae cm breit4 7,bei den ,pilzausstellungen des ,verfassers kamen sogar fters solche von ber #cj cm ,hutdurchmesser und #cj cm ,stielhhe zur ,darstellung47 ,das ,fleisch ist dick1 massig und wei1 bei ,verletzung wird es oft rtlich4 ,die anfangs rosaroten1 spter schokoladenbraun werdenden ,bltter kennzeichnen den ,feld-,edelpilz ganz vorzglich und sind das beste und untrglichste ,erkennungszeichen fr den guten ,edelpilz4 ,leider wird dieser herrliche ,pilz fters mit dem giftigsten unserer ,pilze1 dem ,gelblichen ,gift-,wulstling 7,knollenbltterpilz71 verwechselt 7vergl4 nchste ,abbildung1 ,nr4 #ai74 ,der ,feld-,edelpilz hat aber am unteren ,ende des ,stieles keine ,knollen wie der ,gift-,wulstling4 ,der ,stiel ist voll1 wei und trgt in der ,mitte einen dicken weien hutigen ,ring oder ,manschette4 ,er wird mitunter bis #h cm hoch4 ,geruch und ,geschmack sind ganz vorzglich4 ,zeit3 ,ganz besonders gedeiht er in trockenen ,jahren nach einem ,regen auf mit ,pferdednger oder ,jauche gedngten ,wiesen mitunter schon ,ende ,juni1 dann im ,hochsommer und ,herbste4 ,standort3 ,er wchst auf ,wiesen1 ,feldrainen und ,wegerndern4 ,wert3 ,unstreitig der im ,geschmacke beste ,pilz1 weshalb er auch berall gezchtet wird4 ,er lt sich sehr gut zchten1 siehe ,abhandlung ber ,zchtung der ,pilze4 ,seine ,verwendbarkeit ist eine auerordentlich vielseitige4 ,illustration3 #ah4 ,feld-,edelpilz4 ,feld-,champignon4 ,ebar4 99,psallita campstris ,l499 #ai4 ,gelblicher ,gift-,wulstling4 ,gelblicher ,knollenbltterpilz4 ,sehr giftig6 99,amanta bulbsa ,bull499 ,der ,hut ist anfangs fast immer gelblich-grn1 spter weilich bis wei werdend1 meist mit den weilichen ,fetzen der frheren ,hlle bedeckt1 #e-h cm breit4 ,diese lteren ,knollenbltterpilze mit den mehr weien ,hten geben einzig und allein die ,veranlassung zur ,verwechslung mit dem ,edelpilze 7,champignon74 ,dieser ,edelpilz hat aber im ,jugendzustande rosafarbiges1 spter schokoladenbraunes ,futter4 ,es wird leider viel zu viel ,wert auf die ,farbe des ,hutes statt auf die ,bltter gelegt4 ,eine ebenso giftige ,abart 99,a4 ,mappa ,batsch99 hat eine durchweg gelbe ,frbung des ,hutes mit weien ,pusteln4 ,eine weitere1 auch giftige ,art1 der grne ,knollenbltterpilz 799,am4 phallodes ,fr49971 fhrt seltener zu ,verwechselungen1 da er durch seine ausgeprgte ,grnfrbung von selbst warnt4 ,dieser grne ,knollenbltterpilz kommt aber viel seltener vor4 ,das ,fleisch des ,gift-,wulstlings ist wei1 ebenso die ,bltter4 ,der ,stiel ist schlank1 anfangs markig1 spter an der ,spitze hohl1 wei und mit einer gelblichweien ,manschette versehen4 ,das untrglichste ,kennzeichen dieses ,giftpilzes ist die ausgeprgte runde ,knolle am ,fue des ,stieles4 ,diese ,knolle ist mit einer hutigen ,scheibe umgeben4 ,geruch und ,geschmack sind durchaus nicht unangenehm1 der ,geschmack sogar mild und erinnert an grne ,kartoffeln4 ,zeit3 ,vom ,sommer bis zum ,herbste4 ,standort3 ,seinen ,standort hat er in ,wldern und ,gebschen1 meist truppweise4 ,wert3 ,wohl kein ,pilz ist so giftig wie dieser2 er ist um so gefhrlicher1 weil die ,wirkung des ,giftes erst nach #ab-af ,stunden eintritt4 ,illustration3 #ai4 ,gelblicher ,gift-,wulstling4 ,gelblicher ,knollenbltterpilz4 ,sehr giftig6 99,amanta bulbsa ,bull499 #bj4 ,perlen-,wulstling4 ,perlpilz4 ,ebar4 99,amanta pustulta ,schaeff4 7,a4 rubscens ,pers4799 ,im ,volksmunde der hellrote ,fliegenpilz genannt1 besitzt er einen schmutzig-rtlichen1 bla-fleischfarbigen1 braunrtlichen oder brunlichen ,hut1 der mehr oder weniger mit ,pusteln besetzt ist1 hnlich wie der ,fliegenpilz4 ,unter der leicht abziehbaren ,oberhaut zeigt sich das ,fleisch blartlich1 ist aber im ,innern wei4 ,die ,bltter sind anfangs wei1 erst im ,alter etwas rtlich und dicht stehend4 ,der ganz besonders in der ,jugend kegelfrmige1 ebenfalls rtlich angehauchte ,stiel streckt sich spter ziemlich gleichmig schlank und walzig4 ,vom ,hute laufen bis ans ,ende der ,manschette feine ,striche4 ,der ,fu des ,stieles luft in einen mit ,schuppen und ,warzen bedeckten ,knollen aus4 ,der ,geruch ist schwach1 der ,geschmack anfangs mild1 spter etwas kratzend4 ,zeit3 ,ziemlich frh und ist im ,herbste seltener zu finden4 ,standort3 ,vorzugsweise in hohem ,stangenwalde1 sowie in wenig begrasten ,gebschen4 ,wert3 ,nach dem ,abziehen der ,oberhaut bildet er einen vorzglichen ,speisepilz 7siehe ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen1 ,s4 #ai74 ,zum ,trocknen eignet er sich nicht1 wohl aber zum ,gemse und ,einmachen und besonders zum ,bereiten von ,pilzextrakt 7siehe ,s4 #ae74 ,in verschiedenen ,fllen ist der ,perlen-,wulstling mit dem so giftigen ,knigsfliegenpilz verwechselt worden4 ,dieser hat aber stets die reine ledergelbliche oder dunkelrotbraune1 also keine fleischfarbig-rtliche ,oberhaut4 ,auch zeigt der ,knigsfliegenpilz unter der ,oberhaut die gelbrote ,farbe des ,fleisches wie der ,fliegenpilz1 whrend die des ,perlpilzes fleischrot ist4 ,man vergleiche nur scharf die ,abbildungen 7siehe auch ,abb4 #ba7 und die ,beschreibungen4 ,illustration3 #bj4 ,perlen-,wulstling4 ,perlpilz4 ,ebar4 99,amanta pustulta ,schaeff4 7,a4 rubscens ,pers4799 #ba4 ,knigs-,fliegenpilz4 ,sehr giftig6 99,amanta reglis ,fr499 ,der anfangs kugelige ,hut wird spter flach1 sich mitunter etwas nach der ,mitte vertiefend4 ,er wird bis #bj cm breit4 ,die ,oberhaut ist anfangs dunkelrotbraun1 spter leberbraun und bei alten ,pilzen mit fast silbergrauem ,hauche berzogen4 ,die den ,hut bedeckenden ,flocken sind gelblichwei oder wei1 mehr oder weniger dicht aufliegend4 ,der ,rand ist gestreift4 ,beim ,durchschnitt zeigt das ,fleisch nach der ,oberhaut einen rotbraunen ,rand und ist nach den ,lamellen hin brunlichgelb gefrbt4 ,die ,bltter sind wei4 ,der ,stiel ist anfangs voll1 spter hohl und hat gelbliches ,fleisch4 ,er besitzt am ,grunde einen fast rundlichen ,knollen mit einer ziemlich lose sitzenden ,hlle1 die sehr regelmig in einzelne ,ringe sich trennt1 so da man oft mehrere solcher ,ringe deutlich zhlen kann4 ,diese ,hlle ist fast ockergelb1 wie denn auch der ,stiel vom ,fue bis zur ,hlle eine gelbe ,farbe besitzt4 ,der unregelmig gestaltete hutige ,ring ist am ,rande ebenfalls gelb4 ,der ,geruch ist gering1 der ,geschmack unangenehm4 ,zeit3 ,im ,sommer und ist bis zum ,herbste zu finden4 ,dieser ,pilz kommt nicht sehr hufig vor4 ,standort3 ,im ,nadelwalde vorzugsweise an ,waldrndern1 auch in ,gebschen4 ,wert3 ,nach den ,erfahrungen des ,verfassers gehrt er mit zu den giftigsten ,pilzen1 denn verschiedene ,vergiftungen endeten mit dem ,tode4 ,es ist daher vor diesem ,pilze ganz besonders zu warnen1 da er nachweisbar mit dem ,perlen-,wulstling 7,abb4 #bj7 verwechselt wurde4 ,dieser jedoch und der ebare ,pantherpilz sind vom ,hute bis mit dem herabhngenden ,ringe gestrichelt1 der ,knigs-,fliegenpilz aber ist glatt4 ,illustration3 #ba4 ,knigs-,fliegenpilz4 ,sehr giftig6 99,amanta reglis ,fr499 #bb4 ,groer ,schirmling4 ,ebar4 99,lepita procra ,scop499 ,der ,hut erscheint anfangs wie ein ,paukenschlgel und breitet sich dann schirmdachfrmig aus4 ,dabei platzt die graubraune drre ,oberhaut und bildet braune dachziegelfrmig liegende ,schuppen1 nach der ,mitte in einen dunkelbraunen ,buckel bergehend4 ,das ,fleisch ist im ,jugendzustande weich1 spter aber zh und drr4 ,dieser ,pilz gehrt zu den stattlichsten1 denn sein ,hut wird bis #be1 ja #cj cm breit4 ,die ,bltter sind breit1 wei1 weich1 stehen dicht und ganz frei vom ,stiele4 ,der rhrig-hohle ,stiel1 mitunter #ae-cj cm hoch1 prchtig braungefleckt1 ist nach aufwrts etwas verdnnt und am ,grunde knollig verdickt4 ,auerdem trgt er einen dicken1 lederartigen und verschiebbaren ,ring4 ,der ,geruch ist angenehm und das ,fleisch hat einen sen ,geschmack4 ,zeit3 ,in den ,monaten ,august bis ,oktober4 ,standort3 ,auf lichten ,waldstellen1 ,graspltzen und an ,waldrndern4 ,wert3 ,im ,jugendzustande wohlschmeckend1 verliert er im ,alter den ,geschmack und ist dann zh4 ,er kann leicht verwechselt werden mit einer ihm hnlichen ,art1 dem ebenfalls ebaren ,safran-,schirmling1 99,lepita rhactes ,vitt991 dessen ,hut fast ebenso geschuppt1 aber etwas kleiner im ,durchmesser ist4 ,dieser ,pilz zeigt aber beim ,durchschneiden oder bei ,verletzung zuerst orangefarbiges1 dann safranfarbiges oder blutrotes ,fleisch1 auch der ,stiel hat beim ,abschneiden diese ,farben1 ist aber auen nicht so schn braungefleckt1 sondern einfarbig schmutzigbrunlich4 ,illustration3 #bb4 ,groer ,schirmling4 ,ebar4 99,lepita procra ,scop499 #bc4 ,wacholder-,milchling4 ,echter ,reizker1 ,rstling4 ,ebar4 99,lactria delicisa ,l499 ,der ,hut dieses vorzglichen ,pilzes ist orangefarbig oder ziegelrot1 meist gezont in orangefarbige und grnliche ,ringe4 ,im ,alter wird er grnspanfarbig1 wie denn auch bei ,verletzung diese ,farbe stets hervortritt4 ,jung ist er flach mit nach unten gleichmig gebogenem ,rande1 spter wird er trichterfrmig4 ,bei feuchtem ,wetter ist der ,hut schmierig und wchst dann glatt ohne ,zonenringe4 ,das ,fleisch ist ebenfalls rtlichgelb und lt beim ,bruche eine orangerote ,milch reichlich heraustropfen2 dies ist das sicherste ,kennzeichen fr diesen ,pilz4 ,die gelben ,bltter laufen etwas am ,stiele herab und werden beim ,drucke ebenfalls sofort grnspanfarbig4 ,der ,stiel ist dem ,hute gleichfarbig1 anfangs voll1 spter hohl4 ,der ,geruch ist auerordentlich aromatisch1 der ,geschmack mild und angenehm wrzig4 ,zeit3 ,vielfach in groer ,menge bereits ,ende ,juni bis in den ,november hinein4 ,standort3 ,wchst unter dichtem ,nadelgebsch1 auf feuchten1 moosigen ,wiesen und auf mit ,heidekraut und ,wacholderstruchern bestandenen ,waldhgeln4 ,oft wchst er auf einer ,stelle zusammen mit dem zum ,verwechseln hnlichen giftigen ,milchling 7,giftreizker7 7siehe ,abb4 #bd71 der jedoch einen zottigen ,hutrand und weie ,milch besitzt1 auch ist dessen ,geschmack bitter1 beiend und scharf4 ,eine andere1 aber ungefhrliche ,verwechslung kann mit dem ,blut-,milchling1 99,lactrius sanguifluus ,paul991 vorkommen1 der aber ebar ist4 ,dieser ,pilz hat eine blutweinrote ,milch1 die ,bltter laufen am ,stiele herab4 ,er sieht dem guten ,reizker sehr hnlich und kommt nur auf kalkhaltigem ,boden vor4 ,wert3 ,er gehrt zu unsern wertvollsten ,speisepilzen und lt sich auf alle mgliche ,arten verwerten1 nur beim ,trocknen verliert er an ,geruch und ,geschmack4 ,der von ihm bereitete ,pilzextrakt wird im ,wohlgeschmack von keinem ,extrakt anderer ,pilze bertroffen4 ,illustration3 #bc4 ,wacholder-,milchling4 ,echter ,reizker1 ,rstling4 ,ebar4 99,lactria delicisa ,l499 #bd4 ,gift-,milchling4 ,giftreizker4 ,giftig6 99,lactria torminsa ,schaeff499 ,der ,hut dieses ,pilzes sieht im ,jugendzustande dem des guten ,reizkers oft tuschend hnlich1 nur wird er nie ziegelrot oder grnlich1 sondern mehr fleischfarben1 aber ebenfalls mehr oder weniger gezont4 ,sehr charakteristisch ist der stets zottig behaarte ,rand des ,hutes4 ,das ,fleisch ist wei und sondert eine weie ,milch ab1 whrend der gute ,reizker orangerote ,milch absondert4 ,die ,bltter sind weilich4 ,der ,stiel ist dem ,hute gleichfarbig1 im ,alter hohl und brchig4 ,der ,geruch ist nicht besonders auffallend1 der ,geschmack aber bitter1 beiend und scharf4 ,zeit3 ,im ,sommer und ,herbst4 ,standort3 ,er wchst gern unter ,birken1 in ,gebschen1 auf ,heidepltzen1 moosigen ,wiesen und da zwischen den echten ,reizkern4 ,wert3 ,er ist entschieden giftig1 wie zweifelsohne mehrere dem ,verfasser bekannte ,vergiftungsflle dies bewiesen haben4 ,das ,einprgen der ,merkmale htet vor ,verwechslung4 ber das sogenannte ,entgiften der ,pilze siehe ,abhandlung ,seite #ai3 ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,illustration3 #bd4 ,gift-,milchling4 ,giftreizker4 ,giftig6 99,lactria torminsa ,schaeff499 #be4 ,birnen-,milchling4 ,brtling1 ,brotpilz4 ,ebar4 99,lactria volma ,fr499 ,der ,hut ist gleichmig1 rotgelb oder hellrtlichbraun und wird bis #ab1 mitunter #ae cm breit4 ,im ,alter bekommt er ,risse1 in der ,jugend ist der ,hutrand etwas eingerollt4 ,das ,fleisch ist fest1 dick und enthlt sehr viel weie ,milch4 ,diese tropft bei ,verletzung sehr reichlich heraus4 ,die ,bltter sind anfangs blagelb1 werden spter brunlich und frben sich auch beim ,drucke braun4 ,der ,stiel ist in der ,farbe dem ,hute gleich1 ziemlich dick1 wird bis #ab cm hoch und rundet sich am ,ende ab4 ,der ,geruch ist bei jungen ,pilzen angenehm1 whrend ltere tranig riechen4 ,der ,geschmack ist angenehm1 fast s4 ,zeit3 ,im ,sommer und ,herbst4 ,standort3 ,in ,laub- und ,nadelwaldungen meist an feuchten ,stellen und kommt oft truppweise vor4 ,wert3 ,er wird vielfach roh gegessen und gibt besonders eine ganz vorzgliche ,speise1 wenn er gerieben und dann gebacken wird4 ,fr den ,nichtkundigen ist eine ,verwechselung mit dem nicht giftigen1 aber ungeniebaren braunroten ,milchling mglich1 doch ist die ,oberhaut dieses ,milchlings feinflockig1 der ,rand filzig und der ,geschmack der bei einer ,verletzung sehr reichlich hervorquellenden ebenfalls weien ,milch sehr scharf brennend4 ,illustration3 #be4 ,birnen-,milchling4 ,brtling1 ,brotpilz4 ,ebar4 99,lactria volma ,fr499 #bf4 ,grnlicher ,tubling4 ,ebar4 99,rssula virscens ,schaeff499 ,die ,tublinge1 die bei einzelnen ,arten eine mannigfaltige ,farbenverschiedenheit zeigen1 sind vom ,laien sehr schwer zu bestimmen4 ,der ,hut des grnlichen ,tublings ist anfangs halbkugelig1 breitet sich spter flach gewlbt aus1 hat einen stumpfen1 glatten ,rand und wird #f-ab cm breit4 ,die trockene ,oberhaut ist graugrn1 mitunter brunlich- oder gelblichgrn verblassend1 zerreit teilweise und wird dann flockig oder gefeldert und warzig4 ,das dicke ,fleisch ist derb und wei4 ,das ,fleisch aller ,tublinge ist hrter als das der anderen ,pilze4 ,die ,bltter stehen mig dicht1 sind teils ungleich lang1 teils gegabelt4 ,der fleischige ,stiel wird bis #h cm lang1 ist wei und meist1 zumal bei jungen ,pilzen1 nach unten verdickt4 ,der ,geruch ist gering1 der ,geschmack mild4 ,zeit3 ,vom ,juli bis ,september4 ,standort3 ,findet sich meistens nur in ,laubwldern und in ,gebschen4 ,wert3 ,er ist ebar und gehrt zu den schmackhafteren ,tublingen4 ,fr die ,verwertung der ,tublinge als ,speise kann man die ,regel aufstellen1 da alle mild schmeckenden ,tublinge und solche mit gelblichen und gelben ,blttern ebar1 alle beiend und unangenehm schmeckenden ungeniebar sind4 ,alle ,tublinge knnen wegen ihres derben ,fleisches mit wenigen ,ausnahmen nur als ,mischpilze verwendet werden4 ,illustration3 #bf4 ,grnlicher ,tubling4 ,ebar4 99,rssula virscens ,schaeff499 #bg4 ,ledergelbblttriger ,tubling4 ,ebar4 99,russulna alutcea ,pers499 ,der ,hut1 anfangs halbkugelfrmig1 breitet sich bald flach aus und ist spter in der ,mitte niedergedrckt4 ,er wird #e-ae cm breit4 ,sein ,rand ist dnn1 anfangs glatt1 spter hckerig gerieft4 ,die ,farbe des ,hutes ist sehr verschieden4 ,unter den ,tublingen ist dieser ,pilz das reine ,chamleon1 denn die jungen ,pilze sind entweder grnlich1 grnlichgelb1 ins ,rote spielend1 blutrot1 braunrot1 purpurrot oder kirschbraun4 ,die dnne ,oberhaut lt sich leicht abziehen4 ,die ,bltter stehen frei am ,stiele oder sind nur kurz angeheftet1 ziemlich breit1 anfangs gelblich1 spter lederartig1 daher der ,name des ,pilzes4 ,der volle1 walzenfrmige ,stiel ist meist wei1 seltener rot angehaucht4 ,geruch gering1 ,geschmack angenehm mild4 ,zeit3 ,vom ,august bis ,november4 ,standort3 ,er kommt in ,laub- und ,nadelwldern vor1 jedoch nicht in allen ,gegenden4 ,wo er wchst1 findet er sich aber in groen ,mengen4 ,wert3 ,er gehrt zu den wohlschmeckenden ,tublingen4 ,mit echtem ,weinessig als ,salat zubereitet schmeckt er vorzglich4 ,illustration3 #bg4 ,ledergelbblttriger ,tubling4 ,ebar4 99,russulna alutcea ,pers499 #bh4 ,samtfu-,krmpling4 ,geniebar4 99,paxllus atrotomentsus ,batsch499 ,der auerordentlich dickfleischige ,hut1 meist an ,baumstmpfen einseitig vorgestreckt1 erreicht mitunter einen ,durchmesser von #bj cm und mehr4 ,die ,oberflche ist erst braun1 samtartig feinfilzig1 bei trockenem ,wetter rissig4 ,der ,rand des ,hutes ist scharf eingerollt1 das ,fleisch gelblichwei1 wsserig4 ,die ,bltter sind kurz herablaufend1 gelblich4 ,der ,stiel ist kurz1 dick und auen mit schwarzbraunem oder ganz schwarzem dichtzottigen ,filze bekleidet4 ,geruch und ,geschmack sind suerlich4 ,zeit3 ,vom ,anfang des ,herbstes an4 ,standort3 ,in ,nadelwldern am ,grunde alter ,stmme oder an ,wurzeln4 ,wert3 ,im ,vogtlande und ,erzgebirge wird er viel eingetragen und zu sauren ,kartoffelstckchen mitgekocht4 ,er schmeckt auch fr sich gebraten suerlich1 alte und groe ,pilze sogar widrig4 #bi4 ,kahler ,krmpling4 ,ebar4 99,paxllus involtus ,batsch499 ,der ,hut1 anfangs flach gewlbt1 #e-ae cm breit1 wird spter fast trichterfrmig4 ,die ,oberflche ist glatt1 glnzend und ockerbraun oder gelbbraun1 in der ,mitte etwas schleimig4 ,eine ,abart ist fast gelb4 ,das ,fleisch ist gelblich und wird bei ,verletzung brunlich oder rotbrunlich4 ,der ,rand des ,hutes ist ebenfalls scharf eingerollt 7das charakteristische ,kennzeichen der ,krmplinge1 daher auch ihr ,name71 filzigzottig4 ,die gelblichen ,bltter sind nach hinten durch ,queradern verbunden1 laufen am ,stiele herab und werden durch ,druck braunfleckig4 ,geruch und ,geschmack angenehm1 etwas suerlich4 ,zeit3 ,schon vom ,juni an bis zum ,sptherbst4 ,standort3 ,in ,wldern1 ,gebschen1 in ,grben1 an ,wegen1 in ,grten1 fast berall4 ,wert3 ,er gehrt zu den wohlschmeckenden ,mischpilzen und ist deshalb wertvoll1 weil er in groen ,mengen zu finden ist4 ,das ,fleisch frbt sich beim ,kochen und ,braten dunkel4 ,auerdem lt er sich gut trocknen4 ,illustration3 #bh4 ,samtfu-,krmpling4 ,geniebar4 99,paxllus atrotomentsus ,batsch499 ,illustration3 #bi4 ,kahler ,krmpling4 ,ebar4 99,paxllus involtus ,batsch499 #cj4 ,echter ,ritterling4 ,grnling1 ,grnreizker4 ,ebar4 99,agricus 7,tricholma7 equster ,l499 ,der ,hut erhebt sich wenig ber den ,erdboden1 er ist anfangs glockig gewlbt1 bei feuchtem ,wetter schleimig-klebrig1 verflacht sich spter1 behlt aber in der ,mitte einen kleinen ,buckel4 ,er wird bis #aj cm breit1 ist fleischig1 braungelb1 mitunter olivgelb und feinschuppig4 ,das ,fleisch ist gelb4 ,die ,bltter stehen ziemlich dicht1 sind an dem ,stiele ausgerandet und schwefelgelb4 ,der ,stiel1 anfangs nach unten verdickt1 ebenfalls schwefelgelb1 ist meistens glatt1 selten feingeschuppt und sitzt fast immer im ,erdboden4 ,geruch und ,geschmack sind angenehm4 ,zeit3 ,im ,sptherbst4 ,standort3 ,in ,nadelwldern1 vorzugsweise in ,kiefernwaldungen in groen ,mengen1 meist truppweise4 ,wert3 ,von seiner ,oberhaut befreit 7die einen erdigen ,geschmack besitzt71 zhlt er zu den besten ,herbst-,speisepilzen und bildet bereits seit langer ,zeit im ,osten ,deutschlands einen gesuchten ,handelsartikel4 ,seit einigen ,jahren kommt er auch in mitteldeutschen ,grostdten in greren ,mengen zum ,verkauf4 ,in ,schweden kommt er in sehr groen ,mengen vor4 ,illustration3 #cj4 ,echter ,ritterling4 ,grnling1 ,grnreizker4 ,ebar4 99,agricus 7,tricholma7 equster ,l499 #ca4 ,grauer ,ritterling4 ,ebar4 99,agricus 7,tricholma7 portentsus ,fr499 ,der anfangs gewlbte ,hut breitet sich spter aus1 bleibt aber meist gebuckelt und wird #f-ab cm breit4 ,der ,rand ist eingezogen und unregelmig geschweift1 bei trockenem ,wetter oft spaltig zerrissen4 ,die ,farbe der ,oberhaut ist hell- bis dunkel-aschgrau1 mit feinen eingewachsenen schwarzen ,linien1 und verbleicht bei lteren ,pilzen nach dem ,rande zu ins schmutzig ,gelbgraue4 ,die ,oberhaut lt sich leicht abziehen4 ,das ,fleisch und die ,lamellen sind wei oder weilichgelb4 ,der ,stiel1 voll und walzenfrmig1 ist fein gestreift1 meist weilichgelb und sitzt fast immer bis zum ,hute in der ,erde4 ,beim ,zerbrechen zerteilt er sich1 und die faserigen ,strnge rollen sich nach auen zurck4 ,der ,geruch ist erdig1 der ,geschmack angenehm4 ,zeit3 ,erst im ,oktober und findet sich oft noch nach vorbergehenden ,frsten bis zum ,dezember4 ,standort3 ,nur in ,nadelwldern1 ganz besonders aber in ,kiefernwaldungen oft in groen ,mengen1 meist truppweise4 ,wert3 ,er gehrt zu unseren wertvollsten und vorzglichsten ,speisepilzen1 nur mu die ,oberhaut wegen des erdigen ,geschmackes entfernt werden4 ,dieser ,ritterling wird viel vom ,wilde angegangen1 ganz besonders aber von den ,eichhrnchen4 ,illustration3 #ca4 ,grauer ,ritterling4 ,ebar4 99,agricus 7,tricholma7 portentsus ,fr499 #cb4 ,stock-,schppling4 ,stockschwmmchen4 ,ebar4 99,pholita mutbilis ,schaeff499 ,der ,hut ist anfangs gewlbt1 spter flach ausgebreitet mit etwas stumpfer ,erhhung in der ,mitte1 lederbraun und nach dem ,rande zu oft ringfrmig mit wsserig-hellbraunem ,farbentone4 ,das ,fleisch ist etwas wsserig und brunlich4 ,die ,bltter sind anfangs hellbraun1 spter rostbraun4 ,bei den lteren ,pilzen laufen die ,bltter etwas am ,stiele herab4 ,der ,stiel ist ganz besonders charakteristisch1 nmlich feinsparrig geschuppt mit einem hutigen1 brunlich-schwrzlichen ,ringe1 der allerdings oft verschwindet4 ,nach unten ist er schwrzlichbraun1 nach oben hellbraun4 ,der ,geruch ist sehr aromatisch1 der ,geschmack gut4 ,zeit3 ,bereits vom ,mai ab bis zum ,herbst4 ,standort3 ,an alten1 harten1 vorzugsweise ,buchenstcken1 stets bschelweise4 ,wert3 ,als ,suppenpilz einer der vorzglichsten und gesuchtesten4 ,lt sich auerdem sehr gut zchten4 ,bringt man alte ,buchenstcke1 an denen bereits ,stockschwmmchen gewachsen waren1 in einen ,garten an eine etwas schattige ,stelle1 so kann man fast den ganzen ,sommer hindurch ,pilze ernten4 ,man hat nur ntig1 den ,stamm von ,zeit zu ,zeit feucht zu halten4 ,eine ,verwechselung mit dem giftigen ,bschligen ,schwefelkopfe kann auerordentlich leicht geschehen1 doch werden bei letzterem die anfangs gelben ,bltter bald grnlich1 zuletzt schwrzlichgrn2 auch ist der ,stiel glatt und hellgelb1 der ,geruch unangenehm und der ,geschmack bitter4 ,er wchst sehr zahlreich und mitunter gemeinsam mit dem ,stockschwmmchen4 ,vergl4 ,abb4 #cd4 ,illustration3 #cb4 ,stock-,schppling4 ,stockschwmmchen4 ,ebar4 99,pholita mutbilis ,schaeff499 #cc4 ,honiggelber ,hallimasch4 ,ebar4 99,armillria mllea ,quel499 ,der ,hut ist honiggelb bis schmutzigbraun1 mit brunlichen1 leicht abwischbaren ,schppchen und kleinen ,faserbscheln best4 ,anfangs eingerollt1 mit dem ,stiele durch einen ,schleier verbunden1 breitet er sich spter flach aus4 ,er wird bis #ab cm breit4 ,das ,fleisch ist hellbrunlich4 ,die ,bltter stehen weitlufig1 sind weilich bleich1 spter brunlich und oft gefleckt4 ,der ,stiel trgt einen flockigen ,ring1 ist anfangs rtlichbraun1 spter graugelb und nach unten olivbraun oder grnlichgrau4 ,am ,grunde ist er verdickt1 wird #e-ab cm lang und ist faserig und zh4 ,der ,geruch ist schwach slich1 der ,geschmack suerlich-herb1 zusammenziehend1 unangenehm4 ,zeit und ,standort3 ,wchst erst im ,september in groer ,menge an alten ,stcken1 alten ,stmmen und ,wurzeln4 ,die ,sporen der lteren hher stehenden ,hte lagern sich oft schimmelartig auf die unteren4 ,sein ,myzel bildet bei ,abschlu des ,lichtes eigentmliche ,strnge 799,rhizomorpha9971 die nicht nur in altem ,holze 7wie in ,bergwerken71 sondern auch in frischen ,stmmen anzutreffen sind und zerstrend auf das ,holz und ,leben der ,bume einwirken4 ,der ,pilz gehrt deshalb zu den von allen ,forstleuten gefrchteten ,schdlingen4 -- ,aber nicht nur im ,walde ist er ein ,schdling1 sondern auch fr die ,obstbume 7,birnen1 ,apfel-und ,pflaumenbume74 ,ganz besonders befllt er die ,obstbume derjenigen ,grten1 die in der ,nhe des ,waldes liegen4 ,da das ,myzel jahrelang zwischen der ,rinde und dem ,holze wuchert1 ohne da es ,fruchtkrper bildet1 so werden diese ,bume langsam abgettet4 ,der ,besitzer erkennt die ,ursache des ,absterbens erst dann1 wenn die ,fruchtkrper erscheinen4 ,von dem ,myzel befallenes ,holz und ,wurzeln leuchten im ,finstern lebhaft4 ,wert3 ,trotz seines im frischen ,zustande garstigen ,geschmackes ist er zubereitet ein wohlschmeckender ,pilz1 den man tragkorbweise sammeln kann4 ,zum ,trocknen und ,einmachen in ,essig eignet er sich nicht1 wohl aber zu ,gemse und zum ,sterilisieren4 ,beim ,sammeln sind nur die ,hte zu nehmen4 ,illustration3 #cc4 ,honiggelber ,hallimasch4 ,ebar4 99,armillria mllea ,quel499 #cd4 ,bschliger ,schwefelkopf4 ,giftig6 99,hypholma fasciculre ,huds499 ,sein ,hut ist anfangs halbkugelig1 spter verflacht1 schwefelgelb1 in der ,mitte dunkler1 fast rtlichgelb und wird bis #e cm breit4 ,das ,fleisch ist hellgelb4 ,die ,bltter sind anfangs schwefelgelb1 spter grnlich und werden zuletzt schwrzlichgrn4 ,der ,stiel ist hohl1 glatt und faserig4 ,der ,geruch ist nicht angenehm1 der ,geschmack bitter4 ,zeit3 ,wchst vom ,mai ab4 ,standort3 ,an alten ,baumstmpfen und ,wurzeln1 sehr zahlreich und mitunter gemeinsam mit dem ,stockschwmmchen4 ,wert3 ,giftig6 ber das ,giftig- oder ,nichtgiftigsein des ,schwefelkopfes wird so hufig gestritten2 nach des ,verfassers ,ansicht unntiger ,weise4 ,wenn eine ,pilzart aber in gewhnlicher ,weise zubereitet 7ohne vorherige ,abkochung1 d4 h4 ohne da das ,kochwasser weggeschttet wird71 belsein und ,durchfall erregt1 so nennt man dies giftige ,wirkung1 wenn auch der ,betreffende nicht daran stirbt4 ,illustration3 #cd4 ,bschliger ,schwefelkopf4 ,giftig6 99,hypholma fasciculre ,huds499 #ce4 ,habichts-,stacheling4 ,habichtspilz1 ,rehpilz4 ,ebar4 99,phadon imbrictus ,l499 ,der ,hut ist anfangs etwas eingerollt1 fast eben und nur im ,alter in der ,mitte eingedrckt1 schokoladenbraun und mit fleischigen1 groen1 sparrigen ,schuppen kreisfrmig besetzt1 die bei alten ,pilzen schwarzbraun werden4 ,das derbe ,fleisch ist schmutzigwei4 ,die ,stacheln1 welche am ,stiele herablaufen1 sind sehr dichtstehend1 ziemlich lang und geben der ,unterseite das ,aussehen eines ,hirsch- oder ,rehfelles2 daher wird er auch im ,volksmunde als ,hirsch- oder ,rehpilz bezeichnet4 ,der ,stiel ist weigrau1 daumendick und kurz4 ,der ,geruch ist eigenartig aromatisch1 ebenso der ,geschmack4 ,zeit3 ,ende ,sommer und im ,herbst oft in groer ,menge4 ,standort3 ,in jedem ,nadelwalde4 ,wert3 ,ein guter ,speisepilz1 der sich ganz besonders zum ,sterilisieren eignet4 ,alt und na schmeckt er bitter4 ,er wird zuweilen mit dem ziemlich selten vorkommenden ungeniebaren ,gallen-,stacheling1 99,hydnum amarescens991 verwechselt4 ,dieser ist aber jung schon gallenbitter1 auch sind die ,schuppen des ,hutes etwas kleiner1 nicht so sparrig und hellbraun4 ,das untrglichste ,kennzeichen ist das ,schwarzwerden des ,stieles beim ,fingerdruck4 ,illustration3 #ce4 ,habichts-,stacheling4 ,habichtspilz1 ,rehpilz4 ,ebar4 99,phadon imbrictus ,l499 #cf4 ,semmel-,porling4 ,semmelpilz4 ,ebar4 99,polyporus cnfluens ,alb4 et ,schw499 ,die ,hte dieses ,pilzes sind stets miteinander innig verwachsen und bilden eine gestaltlose ,masse von #ab-ah cm ,breite4 ,sie sehen bald semmelgelb1 bald rtlichgelb aus und werden bei trockenem ,wetter rissig4 ,das ,fleisch ist wei und fest1 schmeckt etwas bitter4 ,die ,unterseite besteht aus ganz kurzen ,rhrchen1 die von auen als kleine feine ,lcher 7,poren7 erscheinen4 ,der ,stiel ist strunkartig und sitzt in der ,erde4 ,zeit3 ,meist erst im ,herbst4 ,standort3 ,in ,nadelwldern nur auf dem ,erdboden4 ,wert3 ,im ,jugendzustande ist er ganz vorzglich1 im ,alter jedoch bitter4 ,ganz besonders ist es die ,oberhaut1 welche die ,bitterkeit enthlt und deshalb entfernt werden mu4 ,beim ,kochen und ,einmachen nimmt er eine hellrtliche ,frbung an4 #cg4 ,schaf-,porling4 ,schafeuter4 ,ebar4 99,polyporus ovnus ,schaeff499 ,der ,hut ist verschieden gestaltet1 teils gewlbt oder wellig verbogen1 teils eben und wei oder graugelblich1 im ,alter und bei trockenem ,wetter rissig gefeldert4 ,er wird bis ber #aj cm breit4 ,das ,fleisch ist derb und wei4 ,die kurzen ,rhren des ,futters haben feine runde ,mndungen4 ,der daumendicke ,stiel ist voll1 wei1 oft gekrmmt und nach unten abgerundet4 ,zeit3 ,vom ,sommer bis zum ,herbste4 ,standort3 ,vorzugsweise in ,nadelwldern und kommt meist truppweise in groer ,menge vor4 ,ganz besonders auf hgeligen moosigen ,stellen im ,hochwalde4 ,wert3 ,wegen seines schnen und sehr schmackhaften ,fleisches gehrt er zu den besten ,speisepilzen4 ,er lt sich sehr vielseitig verwerten4 ,illustration3 #cf4 ,semmel-,porling4 ,semmelpilz4 ,ebar4 99,polyporus cnfluens ,alb4 et ,schw499 ,illustration3 #cg4 ,schaf-,porling4 ,schafeuter4 ,ebar4 99,polyporus ovnus ,schaeff499 #ch4 ,kartoffel-,bovist4 ,pomeranzen-,hrtling4 ,giftig6 99,sclerodrma vulgre ,horn499 ,unter ,bovist versteht man einen ,pilz1 der einen vollstndig geschlossenen ,fruchtkrper darstellt und kugel-1 birnen-1 knollen-oder kartoffelfrmig ist4 ,im ,jugendzustande ist das ,innere dieser ,pilze immer wei1 markig und derb1 im reifen ,zustande dagegen mit staubfeinen ,sporen ausgefllt2 vollstndig reif platzen sie und die ,sporen werden vom ,winde berallhin zerstubt4 ,im ,volksmunde sind sie auch unter den ,namen ,wieseneier1 ,schafeier1 ,staubpilze bekannt4 ,mit ,ausnahme des ,kartoffel-,bovist sind sie fast alle ebar4 ,der ,kartoffel-,bovist gleicht einer ,kartoffel1 kommt oft nesterweise aus der ,erde empor1 nur an einem faserartig dnnen ,stiele auf der ,erde sitzend4 ,er erlangt bisweilen einen ,durchmesser bis zu #g cm4 ,die ,farbe ist rtlich- oder brunlichgelb1 nach unten gelblichgrn und die ,oberflche ist in kleine ,felder zerrissen1 die sich warzenartig hervorheben4 ,das ,innere ist anfangs wei1 frbt sich aber spter blau1 zuletzt blauschwarz4 ,der ,geruch ist stark aromatisch4 ,zeit3 ,im ,sptsommer und ,herbst4 ,standort3 ,hauptschlich in ,nadelwldern auf trockenen1 sandigen ,stellen1 auch an ,waldrndern und auf ,wiesen4 ,wert3 ,er ist unstreitig giftig4 ,hufig wird der ,kartoffel-,bovist als ,trffel angesehen2 letztere wchst aber nur unter der ,erdoberflche4 ,im ,konservenhandel werden diese ,hrtlinge als imitierte ,trffeln angeboten und zwar von ,holland und ,frankreich4 ,man hte sich vor dieser ,flschung4 #ci4 ,schwrzlicher ,bovist4 ,eier-,bovist4 ,jung ebar4 99,bovsta nigrscens ,pers499 ,die kugeligen oder eifrmigen ,fruchtkrper sind in der ,jugend wei und gleichen ausgewachsen einem ,ei oder einem jungen ,edelpilze4 ,die uere ,hlle ist ganz glatt1 etwas dicker als ,papier1 zerreit aber bei der ,reife und zerfllt dann in ,lappen4 ,die innere ,haut ist anfangs ebenfalls wei1 wird dann brunlichschwarz und bekommt in der ,mitte ein kleines rundes ,loch1 aus dem die staubartigen ,sporen vom ,winde in alle ,richtungen zerstreut werden4 ,das ,innere ist in der ,jugend reinwei und frbt sich im ,alter schwarzbraun4 ,zeit3 ,im ,herbst4 ,standort3 ,auf ,wiesen und ,triften1 besonders ,schafhutungen1 wchst er oft in ,menge4 ,wert3 ,ist im ,jugendzustande1 solange er innen noch markig und wei aussieht1 eine wohlschmeckende ,speise4 ,lt sich in diesem ,zustande auch sehr leicht trocknen4 ,illustration3 #ch4 ,kartoffel-,bovist4 ,pomeranzen-,hrtling4 ,giftig6 99,sclerodrma vulgre ,horn499 ,illustration3 #ci4 ,schwrzlicher ,bovist4 ,eier-,bovist4 ,jung ebar4 99,bovsta nigrscens ,pers499 ,verlag von ,frster ,borries1 ,zwickau ,sa4 ,an ,naturwahrheit der farbigen ,abbildungen unbertroffen1 in der textlichen ,bearbeitung die neuesten magebenden wissenschaftlichen ,forschungen bercksichtigend1 sind die ,michaelschen ,pilzwerke in folgenden ,bearbeitungen erschienen3 ,ausgaben in ,tafelform fr ,schulen als ,anschauungs- und ,unterrichtsmittel1 fr ,stadtverwaltungen zum ffentlichen ,aushang zwecks ,verbreitung der ,pilzkunde1 sowie als ,hilfsmittel fr die ,marktpolizei3 ,ausgabe ,a3 ,edm4 ,michael1 ,unsere wichtigsten heimischen ,pilze4 #h ,tafeln im ,format von #dg3fd cm1 mit #gf der wichtigsten ebaren1 verdchtigen und giftigen ,pilze ,mitteleuropas in natrlichen ,farben und ,gren4 ,text hierzu in besonderem ,heft mit allgemein belehrender ,einfhrung ber ,pilze und deren ,verwertung ,m #ab1-- ,inhalt des ,textheftes3 ,was sind ,pilze8 ,welchen ,wert haben die ,pilze8 ,wie werden die ,pilze als ,speise zubereitet8 ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,was ist bei ,pilzvergiftungen zu tun8 ,wie kann man ,pilze zchten8 ,wie werden die ,pilze eingeteilt8 ,was ist beim ,sammeln der ,pilze zu beachten8 ,praktische ,bestimmungstabelle4 ,deutsches und lateinisches ,inhaltsverzeichnis4 ,ausfhrliche ,beschreibung der auf den #h ,tafeln veranschaulichten #gf ,pilzsorten4 ,ausgabe ,d3 ,edm4 ,michael1 ,unsere besten ,speise-und ,wirtschafts-,pilze1 sowie die mit ihnen zu verwechselnden ungeniebaren und giftigen ,pilze4 #b ,tafeln im ,format #ed3gd cm1 mit #bf ,pilzgruppen in natrlichen ,farben und ,gren ,m #c1cj #a ,ergnzungstafel hierzu im ,format #cc3ej cm1 mit #f weiteren wichtigen ,pilzsorten ,m #j1fj ,die ,tafeln der ,ausgaben ,a und ,d werden auf ,wunsch gegen ,mehrberechnung beleistet oder auf ,pappe bezw4 ,leinwand aufgezogen geliefert4 ,ausgaben in ,buchform fr ,pilzsammler und -,verbraucher1 ,lehrer1 ffentliche ,bchereien und die ,marktpolizei 7handliches ,taschenformat #ac3ai1e cm7 ,fhrer fr ,pilzfreunde von ,edmund ,michael ,ausgabe ,b3 #c ,leinenbnde mit zusammen #cde ,pilzgruppen in natrlichen ,farben und ,gren1 darunter #afd ebare ,sorten4 ,band #a enthlt #hb der wichtigsten ebaren1 verdchtigen und giftigen ,pilzsorten nebst ausfhrlichen ,beschreibungen und folgendem ,text3 ,systematisches lateinisch-deutsches ,verzeichnis aller #cde ,pilzsorten4 -- ,alphabetisches deutsches ,verzeichnis der #cde ,pilzsorten mit ,einschlu der bekanntesten ,nebennamen4 -- ,deutsches und lateinisches ,namenverzeichnis des ersten ,bandes4 -- ,praktische ,pilz-,bestimmungstabelle4 -- ,abhandlungen ber3 ,was sind ,pilze8 ,welchen ,wert haben die ,pilze8 ,wie werden die ,pilze als ,speise zubereitet8 ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,was ist bei ,pilzvergiftungen zu tun8 ,wie kann man ,pilze zchten8 ,wie werden die ,pilze eingeteilt8 ,was ist beim ,sammeln der ,pilze zu beachten8 ,band #b enthlt #abd weitere wichtige ,pilzgruppen mit ausfhrlichem beschreibenden ,text und ,angaben ber die richtige ,verwendung der einzelnen ,sorten nebst deutschem und lateinischem ,namenverzeichnis4 ,band #c enthlt #aci weitere wichtige und interessante ,pilzgruppen mit ausfhrlichem beschreibenden ,text und ,angaben ber richtige ,verwendung der einzelnen ,sorten nebst deutschem und lateinischem ,namenverzeichnis4 ,jeder ,band ist fr sich abgeschlossen und einzeln kuflich4 ,preis jeden ,bandes ,m #g1ej4 ,ausgabe ,c3 ,volksausgabe1 mit #ci der wichtigsten ebaren und giftigen ,pilze in natrlichen ,farben und ,gren4 ,preis kartoniert ,m #b1-- ,inhalt3 ,deutsches und lateinisches ,namenverzeichnis4 ,abhandlungen ber3 ,welchen ,wert haben die ,pilze8 ,wie werden die ,pilze als ,speise zubereitet8 ,wie schtzt man sich vor ,pilzvergiftungen8 ,was ist bei ,pilzvergiftungen zu tun8 ,was ist beim ,sammeln der ,pilze zu beachten8 ,ausfhrlicher beschreibender ,text zu den ,abbildungen4 ,verlag von ,frster ,borries1 ,zwickau ,sa4 ,zum ,massenverkauf auf ,pilzausstellungen bestens geeignet6 ,karl ,ludwig ,wie schtze ich mich vor ,pilzvergiftung8 ,ein ,ratgeber fr ,pilzsammler und ,pilzverbraucher4 ,mit farbiger ,abbildung des ,knollenbltterpilzes in natrlicher ,gre ,preis #cj ,pf4 ,bei ,partiebezug billiger4 ,alfred ,lehmann ,die ,schnecken u4 ,muscheln ,deutschlands4 ,illustration3 ,schnecke ,eine ,anleitung zur ,bestimmung und ,beobachtung der deutschen ,land- und ,swasser-,mollusken1 sowie zur ,anlegung einer ,schnecken-und ,muschel-,sammlung4 ,mit je einer ,tafel in ,farben- und ,schwarzdruck ,geb4 #b ,m4 ,geheimrat ,prof4 ,dr4 ,klein schreibt in der ,fauna3 ,wir haben mit ,genu die erluternden ,kapitel ber ,bau und ,leben der ,mollusken1 sowie ber das ,sammeln und ,aufbewahren derselben gelesen und berall weitgehende ,sachkenntnis und groe ,liebe zum ,gegenstand wahrgenommen4 ,die ,bestimmungstabellen lassen keine bei uns jetzt beschriebene ,art vermissen und sind1 was sehr zu begren ist1 nach dichotomischem ,schema angelegt1 wie die vielbenutzten ,bcher von ,professor ,otto ,wnsche1 dem das ,werkchen gewidmet ist4 ,einige ,stichproben haben uns berzeugt1 da auch die ,bestimmung schwieriger ,familien vom ,anfnger ohne allzu groe ,mhe zu bewltigen ist4 ,wer also auszieht1 um ,schnecken und ,muscheln zu studieren und zu beobachten1 der vergesse nicht1 die ,lehmann'sche ,anleitung einzustecken1 sie wird ihm prchtige ,dienste leisten4 ,alfred ,lehmann ,unsere ,gartenzierpflanzen4 ,eine ,anleitung zur ,bestimmung1 ,anzucht1 ,pflege und ,verwendung der ,holzgewchse1 ,stauden und einjhrigen ,pflanzen unserer ,grten ,geb4 #h ,m4 ,die ,zeitschrift ,stein der ,weisen urteilt3 ,ein sehr reichhaltiges1 ber #gjj ,seiten umfassendes ,buch1 das jedem ,pflanzenfreunde von grtem ,nutzen sein wird4 ,als ,nachschlagebuch1 auf jede ,frage eine prompte ,antwort gebend1 ist es1 wie wir uns selbst berzeugten1 ein ausgezeichneter ,behelf4 ,illustration3 ,einkochtopf ,koche auf ,vorrat ,illustration3 ,einmachglser ,zum ,frischhalten aller ,nahrungsmittel eignen sich in erster ,linie die glnzend bewhrten dauerhaften und deshalb billigen ,konservenglser ,sterilisiergerte1 ,saftgewinner ,,weck ,ausfhrliche ,beschreibung und ,preisliste unentgeltlich4 ,j4 ,weck ,g4 m4 b4 ,h4 flingen ,s4 #h 7,baden7 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,s4 #h3 ,j4 ,b4 v4 ,albertini1 #agfi-ahcd wurde gendert in ,j4 ,b4 v4 ,albertini1 #agfi-ahca 7vgl4 ,wikipedia7 ,bedeutender ,mykologe wurde gendert in bedeutender ,mykologe ,olaf ,swartz1 #agfj-ahgj wurde gendert in ,olof ,swartz1 #agfj-ahah 7vgl4 ,wikipedia7 ,s4 #i3 ,dr4 ,j4 ,zeller knnte1 wegen der ,buchstabengleichheit von ,i und ,j im ,frakturdruck1 auch ,dr4 ,i4 ,zeller heien ,s4 #ae3 ,apfeln wurde gendert in pfeln ,s4 #ag3 ,lorbeebtter wurde gendert in ,lorbeerbltter ,s4 #ah3 ,erdgeruch und ,geschmack wurde gendert in ,erdgeruch und -geschmack ,nr4 #d3 derbe ,aste wurde gendert in derbe ste ,nr4 #f3 walziger ,aste wurde gendert in walziger ste das der ,aste wurde gendert in das der ste ,nr4 #ca3 ,nach entfernt werden wurde ein ,punkt ergnzt ,nr4 #cg3 ,der daumdicke ,stiel wurde gendert in ,der daumendicke ,stiel