,online47 ,anmerkungen zur ,transkription3 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original fett gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,,grete ,,meisel-,,hess4 ,weiberha und ,weiberverachtung4 4444 ein ,teil von jener ,kraft1 die stets das ,bse will und stets das ,gute schafft4 ,eine ,erwiderung auf die in ,dr4 ,otto ,weiningers ,buche ,geschlecht und ,charakter geuerten ,anschauungen ber ,die ,frau und ihre ,frage ,,wien1 #aijd4 ,verlag ,,die ,,wage1 ,wien1 ,,ii41 ,flogasse ,nr4 #ab4 ,fr den ,buchhandel3 ,,moritz ,,perles1 k4 u4 k4 ,hofbuchhandlung ,wien1 ,i41 ,seilergasse ,nr4 #d4 ,druck von ,stern ,steiner4 ,,vorwort4 ,ein kurzes ,vorwort sei an diejenigen gerichtet1 denen vielleicht schon der ,titel dieser ,broschre ,zweifel erweckt an ihrer ,berechtigung4 ,ich hrte vor kurzer ,zeit jemanden dies ,thema1 sowie alles1 was mit ,feminismus im ,zusammenhang steht1 als ausgesungen bezeichnen4 ,ausgesungen -- abgedroschen4 ,was wre darber noch zu sagen8 ,diese ,ansicht mu umso verblffender erscheinen1 als zur ,zeit hufiger denn je dickleibige ,werke herauskommen1 die ihr ,thema1 nmlich den ,antifeminismus1 der in seiner extremsten ,form zum direkten ,ha und zur ,verachtung des weiblichen ,geschlechtes fhrt1 mit einer ,grndlichkeit1 ,hartnckigkeit1 ,unermdlichkeit und ,weitschweifigkeit behandeln1 die besonders dadurch1 da sie meist auch bemht ist1 aus allen ,disziplinen der ,wissenschaft ,beweise herbeizuholen und nicht selten die ,resultate langwieriger ,studien fr ihren vorbestimmten ,zweck mit groem ,fleie zur ,stelle schafft1 viel ,beachtung und ,anhngerschaft finden4 ,und so lange dies der ,fall ist1 ist auch jede ,gegenbewegung berechtigt1 besonders wenn das aufgehufte ,material auf der anderen ,seite durch gewaltttige ,deduktion zu der gewnschten ,tendenz zusammengeschmiedet wurde und beinahe ,zeile fr ,zeile nach ,widerlegung schreit4 ,es hiee gewaltsam ersticken1 was zur ,aussprache drngt1 wollte man unter solchen ,umstnden ein ,thema als ausgesungen betrachten1 besonders wenn ein ,werk in den weitesten ,kreisen ,beachtung gefunden hat1 wie das ,werk ,weiningers4 ,obwohl der ,selbstmord des jungen ,philosophen diese ,beachtung wesentlich erhhte1 wre sie ihm jedenfalls auch ohne diesen tragischen ,anla in hohem ,mae zuteil geworden1 schon durch seine ebenso frappierende1 als fr viele vielleicht verlockende ,tendenz einer kaum jemals in solch maloser ,weise geuerten ,weiberverachtung1 die auf einem ,unterbau schwerwissenschaftlicher ,theorien postiert ist4 ,fr solche1 die das ,werk nicht kennen1 mge als ,anhaltspunkt nur so viel von seinem ,kern im ,vorworte erwhnt werden1 da eines seiner ,hauptresultate in dem folgenden schnen ,ausspruch gipfelt1 der noch dazu durch doppelten ,fettdruck hervorgehoben ist3 ,der tiefststehende ,mann steht noch unendlich hoch ber dem hchststehenden ,weib6 ,mit ,wiener ,literaturverhltnissen nicht ,vertrauten sei hier zur ,kenntnis gebracht1 da nach dem ,tode des ,verfassers das ,werk an den hervorragendsten ,stellen ausfhrlich und meist im ,tone hchster ,bewunderung besprochen wurde2 da seine ,wissenschaftlichkeit und ,gelehrsamkeit es wie ein ,bollwerk umtrmte1 so da auf seinen erstaunlich unwissenschaftlich1 sehr realistisch ausgesprochenen ,kernpunkt das grelle ,licht der ,kritik offenbar gar nicht zu fallen wagte4 ,aber es wre blind und ungerecht1 die groe ,beachtung1 die das ,werk fand1 nur auf seine ,tendenz und auf das groe ,wissen1 das sich in dem ,werke ausspricht1 zurckzufhren4 ,nicht zu verkennen vielmehr ist die wahrhaft geniale ,veranlagung dieses unglcklichen jungen ,mannes1 die sich in der tiefen ,innerlichkeit1 mit der ihm alles und jedes zum ,problem wird1 offenbart4 ,aber gleichzeitig haftete diesem merkwrdigen und tiefsinnigen ,erleber aller begrifflichen ,probleme die verhngnisvolle ,schwche an1 da er sofort jeden ,boden verlor1 sowie er aus dem ,kreis seiner innerlichsten ,spekulation heraustrat in die ,wirklichkeit3 krampfhaft an seinem rauschartigen geistigen ,erlebnis festhaltend1 geriet er da sofort in drhnenden ,konflikt mit der ,realitt der ,tatsachen4 ,daher seine verschrobene ,wertung lebendiger ,fragen1 daher die grotesken ,resultate1 zu denen er in seinem ,hauptproblem ,weib mit seinem ,hauptwerk ,geschlecht und ,charakter gelangt ist4 ,und daher auch kann man ihn wohl nicht als ,genie1 sondern nur als einen ,menschen von eminent genialischer ,veranlagung bezeichnen4 ,denn das ,genie bringt etwas hervor1 das an sich eine bleibende ,wahrheit1 einen neuen ,wert fr die ,menschheit reprsentiert6 -- ,aber gerade die ,resultate1 zu denen ,weininger gelangte1 tragen den ,todeskeim in sich1 whrend nur die ,art1 wie er zu ihnen gelangte1 ein hochinteressantes1 aufregendes1 geistiges ,schauspiel gewhrt4 ,ein anderer ,einwurf1 der mir von einem seiner begeistertsten ,anhnger gemacht wurde1 lautet merkwrdigerweise dahin1 es sei berhaupt kleinlich1 gerade ,weiningers ,verkehrtheiten und ,verrennungen in bezug auf das ,problem ,weib1 die nicht ernster zu nehmen seien1 als die ,delirien eines ,fieberkranken 7671 zum ,stoff einer ,schrift zu machen4 ,wie8 ,gerade diese ,ausfhrungen sollen nicht der ,kritik unterzogen werden86 ,ja1 aber warum denn nicht8 ,da sie ohnehin kein ,mensch ernst nehme1 ist sicherlich nicht anzunehmen bei einem ,werk1 das eine so weitgehende ,beachtung fand1 das jeden ,denkenden verfhrerisch anzieht 7wenn es ihn nachher auch wieder umso ehrlicher abstt74 ,wren diese ,anschauungen und ,resultate nur mit unterlaufen in einem ,hauptwerk anderen ,inhalts1 anderer ,tendenz1 dann knnte man sie vielleicht ignorieren2 da sie aber ,selbstzweck des ganzen ,werkes sind1 der ganze ,bau nur um ihretwillen aufgetrmt wurde1 alles was darin ist1 nur deshalb vorgefhrt wird1 um die ,beweise zu erbringen fr das1 was der ,autor ber das ,weib zu sagen hat -- so ist es doch wohl mehr als begreiflich1 wenn man auch an dieses ,tatschliche1 was da vorgebracht wird -- als ,beleg der ,verachtung alles ,weiblichen -- kritisch herantritt4 ,steht natrlich jemand grundstzlich auf anderem ,boden und verschliet sich grundstzlich dieser ,argumentation1 so wird ihn auch berghoch aufgehuftes ,material nicht berzeugen2 ob er jedoch den ,autor ehrt1 wenn er dessen ,aussprche1 gerade soweit sie sich auf ,tatsachen beziehen und seine ,urteile und ,resultate darstellen1 von vorneherein zum ,stoff einer ,polemik so wenig geeignet hlt1 wie die ,delirien eines ,fieberkranken1 bleibe dahingestellt4 ,genialische ,veranlagung macht nicht sakrosankt gegen ,kritik des ,greifbaren1 ,positiven1 das sie hervorbringt4 ,nur so vielmehr ist die ,mglichkeit geboten1 jenes sonderbare ,phnomen zu begreifen1 das in dem ,auftreten und in der ,erscheinung solcher groer ,intelligenzen liegt1 die trotz ihres ,reichtums und ihrer ,gre unter dem ,zeichen der ,verheerung stehen4 ,alles1 was ich geschaffen habe1 wird zugrunde gehen mssen1 weil es mit bsem ,willen geschaffen wurde4 ,dieser ,ausspruch ,weiningers wird in seiner letzten ,schrift mitgeteilt4 ,er mute -- in seinem ,sinne -- das ,bse wollen1 sowie er sein ,reich verlie3 denn es liegt wie ein ,fluch ber manchen ,menschen1 da sie aus dem ihnen zugewiesenen ,element nicht heraus drfen6 ,mancher1 der stark und zielsicher auf festem ,grunde wandelt1 scheitert klglich1 so wie er sich darber erheben will2 dem ,geiste ,weiningers erging es umgekehrt2 er war stark in ,hhen und ,tiefen3 aber er verlor sich1 sobald er die ,erde berhrte4 ,in einer ,zeit1 da die ,frauenbewegung1 die ,arne ,gaborg den grten ,gedanken des ,,xix4 ,jahrhunderts genannt hat1 ihren ,zielen1 wenn auch nur schrittweise1 immer nher und nher kommt1 ist es begreiflich1 da ihr eine ,gegenbewegung erwchst1 die ihr in strmischem ,tempo an den ,leib rckt4 ,aus den verschiedensten ,lagern rekrutieren sich deren ,ritter4 ,hedwig ,dohm hat sie in vier ,kategorien geteilt#a1 die aber der ,vielfltigkeit dieser ,gruppe durchaus nicht gengen4 ,zuerst nennt sie die ,altglubigen1 -- das sind die ,rckwrtsglaubenden1 eine ,art ,mumienanbeter1 voll ,piett fr den ,moder1 voll ,schauer gegen alles ,werdende4 ,der liebe ,gott und ,naturgesetze 7von denen die ,wissenschaft nichts wei7 gehren zu ihrem ,inventar4 ,dann die ,herrenrechtler1 die weniger auf den lieben ,gott und seine ,gesetze1 als auf ihre eigenen1 sehr irdischen ,rechte und ,vorrechte sich berufen4 ,bei jeder ,gelegenheit betonen sie ihre ,superioritt der ,frau gegenber1 ngstlich wollten sie an ihr festgehalten wissen -- sie ist die letzte ,instanz des armen ,schluckers1 der von andern ,mnnern ber die ,achsel angesehen wird -- denn wre die ,frau nicht dmmer als er1 wer wre es denn8 #a ,in ihrem ,buche3 ,die ,antifeministen4 ,als dritten ,typus nennt ,hedwig ,dohm den praktischen ,egoisten1 den ,geschfts-,antifeministen1 der die ,konkurrentin frchtet4 ,jedenfalls ist seine ,furcht -- die ,brotfurcht -- begreiflicher als alle anderen ,bedenken4 ,den vierten im ,bunde bezeichnet ,frau ,dohm als den ,ritter der ,mater dolorosa1 der den ,tempel bedroht sieht1 einen imaginren ,tempel1 in dem das ,weib1 seiner ,ansicht nach1 nichts anderes zu tun hat1 als durch rhrende und anmutige lebende ,bilder diese prosaische ,welt zu verklren4 ,aber diese ,ritter des ,antifeminismus1 die ,frau ,dohm in ihrem prchtigen1 kraftvollen ,buche aufzhlt1 gehren zu der ,gruppe der ,ungefhrlichen2 es sind meist ,ritter von sehr trauriger ,gestalt -- sie verfhren und blenden kaum irgend jemanden1 der nicht von vorneherein ihrer ,gesinnung wre4 ,gefhrlich und verfhrerisch sind nur die anderen -- die sthetiker4 ,dem bengstigenden ,problem ,nietzsche und die ,frauen weicht ,frau ,dohm nicht aus3 scharf1 ruhig und fest fat sie den herrlichsten ,feind ins ,auge1 und sie findet die ,formel1 die die ,verirrung des einsamen ,groen erklrt1 die ,begrndung fr seinen seltsamen ,aberglauben1 seine naive ,fetischliebe zum ,haremsystem1 diesem ,produkte der ungeheuern ,vernunft ,asiens4 ,woher kommt es1 fragt sie sich1 da selbst vornehme1 khne und tiefe ,denker sich oft aller ,logik1 ,wissenschaftlichkeit und vor allem ,gewissenhaftigkeit 7den ,tatsachen gegenber7 bar erweisen8 ,da sie dann mit ,gefhlen1 ,instinkten1 ,intuitionen und ,wissenschaftlichkeit jonglieren8 ,nietzsche selbst gibt ihr die ,antwort3 ,auch groe ,geister haben nur ihre fnffingerbreite ,erfahrung2 gleich daneben hrt ihr ,nachdenken auf und es beginnt ihr unendlich leerer ,raum und ihre ,dummheit4 ,aber noch verfhrerischer1 noch blendender als der ,dichter -- kommt der ,philosoph4 ,mittels bersinnlicher ,spekulation konstruiert er seine ,waffen1 und er1 der ,metaphysiker1 wre der einzig zu frchtende ,feind1 weil er sich in ,regionen bewegt1 in denen sich nicht hart und wahrnehmbar die ,sachen stoen1 -- und je weniger verfolgbar und kontrollierbar seine ,hypothesen sind1 um so mehr ,glubige finden sie4 ,a beau mentir qui vient de loin sagt ein altes franzsisches ,sprichwort4 ,aber auch er kann dem ,tatschlichen nicht ausweichen1 er mu von der abstrakten ,theorie zur ,wirklichkeit bergehen -- und pat sie nicht in die vorbereiteten ,formen und ,formeln 7die er schon deshalb nicht preisgibt1 weil ihn ja ihre ,konstruktion unendlich viel ,mhe kostete7 -- so wird ihr einfach ,gewalt angetan4 ,und das ist der ,moment1 wo er strauchelt1 wo er fllt1 wo er seinen ,nimbus verliert4 ,drckt da nmlich irgendwo der ,schuh1 so wird er nicht weggeworfen1 bewahre1 sondern wie im ,aschenbrdelmrchen am lebenden ,fue das abgehackt1 was nicht hineinpassen will4 ,aber die ,sache stimmt nicht1 sie verrt sich durch eine rote ,spur1 die selbst kindlichste ,einfalt und gutmtigste ,glubigkeit nicht bersehen kann3 ,ruckediguck1 ,blut ist im ,schuck6 ,dieser ,fall war der des ,dr4 ,weininger1 der jngst durch ,selbstmord seinem ,leben ein ,ende gemacht hat4 ,sein ,buch ,geschlecht und ,charakter ist eine wahre ,encyklopdie der ,weiberverachtung4 ,es ist schwer1 gegen einen ,toten zu sprechen4 ,stimmen von jenseits des ,lebens gebieten ,ehrfurcht und ,schweigen4 ,dies ,buch aber ist eine irdische ,stimme1 und da sein ,schpfer in einer jener tiefen1 entsetzlichen ,depressionen1 wie sie alle ,begabteren1 ,strebenden und ,ringenden kennen -- einer ,depression1 die der ,selbstvernichtung unheimlich zutreibt und die zu berwinden ein gewisses ,ma physischer ,kraft notwendig ist1 die er vielleicht nicht hatte1 -- seinem ,leben ein ,ende machte1 das verringert die irdische ,wirkung des ,buches nicht1 es erhht sie vielmehr4 ber das ,problem des ,selbstmordes selbst -- nicht des ,weiningerschen1 sondern des ,selbstmordes im allgemeinen -- teilen sich die ,meinungen von jeher in zwei ,hauptlager3 die einen umgeben die freiwillige ,abkrzung des eigenen ,lebens mit der ,heldengloriole -- die anderen verdammen sie in ,grund und ,boden als ,feigheit4 ,es wird mit diesem ,probleme hnlich verfahren wie mit dem der ,sexualvorgnge3 abwechselnd wird auch dieses in den ,himmel gehoben1 als gttliches ,mysterium empfunden -- dann wieder als tierisch und niedrig verdammt und verflucht4 ,die ,wahrheit wird wohl bei beiden ,problemen -- wie bei so vielem -- in der ,mitte liegen und sich von ,fall zu ,fall anders offenbaren4 ,jedenfalls wre der ,selbstmord ,weiningers1 wenn er wirklich seinem ,prinzipe einer radikalen ,abkehr vom ,leben entsprungen sein sollte1 wie einige seiner ,freunde behaupten 7andere sprechen von bsartiger ,krankheit1 unter der sein ohnedies zerrtteter ,krper1 der einem nahen ,verfall entgegenging1 zusammenbrach7 -- in seiner ,art eine heroische ,besieglung seiner ,anschauungen4 ,aber solche ,anschauungen1 die vom ,leben wegfhren und der ,vernichtung zufhren1 -- sind fr das ,leben selbst unbrauchbar4 ,sie mgen kostbar sein fr einen mystisch-halluzinativen ,jenseitsglauben1 vielleicht wonnig wie ,haschisch in ihrer berauschenden ,wirkung1 -- aber das ,leben selbst kann nur auf ,tatsachen bauen1 -- die wieder neues ,leben1 neue ,wirklichkeit1 positives ,vorwrtsrcken ergeben4 ,nicht gegen den toten ,mann soll sich diese ,polemik kehren1 -- sondern gegen das lebende ,buch4 ,wie dieses ,buch die ,frage erledigt1 die sein und unser eigentliches ,thema ist1 -- dies soll durch kein vorgegriffenes ,urteil bezeichnet werden1 sondern das ,buch selbst mge in seinen markantesten ,stellen zum ,worte kommen1 auf die sich dann die ,antwort ergeben wird4 ,wesen und ,wert der beiden ,geschlechter und ihre ,beziehungen zu einander bilden das ,hauptthema des ,buches4 ,eingeleitet wird dieses ,thema durch die ,verkndigung eines neuentdeckten ,gesetzes ber die ,affinitt der ,geschlechter4 ,dieses ,gesetz1 nach welchem jene ,individuen einander anziehen1 die gegenseitig die ihnen fehlenden ,bruchteile an ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit komplettieren1 hat zur ,voraussetzung die ,tatsache1 da kein ,mensch ganz ,m 7,mann7 oder ganz ,w 7,weib7 ist1 sondern stets auch ,anlagen vom andern ,geschlechte in sich hat4 ,da niemand aus einem ,gusse ist und es ganz einheitliche ,exemplare irgend einer ,art -- reine ,typen an sich -- kaum irgendwo gibt1 ist eine altbekannte ,tatsache1 und es liegt kein ,grund vor1 sie mit tiefgrndiger ,beredsamkeit auseinander zu setzen1 als wre sie eben erst entdeckt2 deswegen aber kann man doch nicht -- wie ,weininger es tut -- die ,gesamtheit der ,menschen als sexuelle ,zwischenstufen bezeichnen1 da die ,geschlechtsmerkmale bei jedem normalen ,individuum gengend berwiegen1 um diese ,bezeichnung auszuschlieen4 ,in fetten ,lettern wird auch die uralte ,wahrheit vorgebracht1 da es nicht jedem ,individuum gleichgltig sei1 mit welchem ,individuum des anderen ,geschlechtes es eine sexuelle ,vereinigung eingeht1 da nicht jeder ,mann fr einen anderen ,mann1 nicht jedes ,weib fr ein anderes ,weib seinem sexuellen ,komplement gegenber eintreten kann4 ,ganz gewi kann nicht irgend ein geschlechtlich begehrtes ,individuum durch jedes beliebige andere ersetzt werden4 ,aber da diese ,anziehung gerade darauf beruht1 da das eine ,individuum in dem andern die ihm fehlenden ,bruchteile an ,mnnlichkeit oder ,weiblichkeit sucht -- eine ,formel1 die ,weininger etwa so darstellt1 da ein ,individuum mit ,m ,w sich von einem andern mit ,w ,m angezogen fhlen mu1 -- ist wohl eine etwas naive ,deduktion1 denn ,menschen decken einander nicht wie ,zahlen4 ,grblerisch und im ,entdeckerton wird diese ,formel lang und breit demonstriert4 ,als ,prmisse setzt sie die angeblich von niemand zu bestreitende ,tatsache eines ganz bestimmten sexuellen ,geschmackes voraus1 der jedes ,individuum beherrscht -- und der eben auf dieses ,gesetz zurckzufhren sei4 ,diese ,tatsache ist aber durchaus zu bestreiten4 ,nicht jedes ,individuum hat nur einen einzigen ,typus des anderen ,geschlechtes zum ,korrelate4 ,es gibt wohl ,leute1 die ein bestimmtes sexuelles ,ideal haben1 aber sie sind weitaus in der ,minderheit2 whrend hingegen den meisten ,menschen1 soferne sie gesund und unraffiniert sind1 oft die verschiedensten ,typen nacheinander recht gut gefallen4 ,auf den alten ,gemeinplatz1 da ,gegenstze einander anziehen1 scheint die fulminante ,entdeckung hinauszulaufen2 diese ,tatsache stimmt aber nicht fter als etwa das ,gegenteil1 so da zur ,annahme eines sie bedingenden ,gesetzes die ,berechtigung fehlt4 ,eine fast krankhafte ,ablehnung jeder ,bezweiflung der eigenen ,ausfhrungen und der durch selbstkonstruierte ,prmissen erzielten ,resultate macht sich in dem ,buche ganz auffllig bemerkbar4 ,so heit es eben in ,bezug auf das besprochene ,gesetz -- mit ngstlicher ,beflissenheit schon im vorhinein jeden ,widerspruch abwehrend3 444 es hat nicht das geringste ,unwahrscheinliche an sich2 es steht ihm weder in der gewhnlichen noch in der wissenschaftlich gereiften ,erfahrung das geringste entgegen4 767 ,des weiteren wird von dieser gesetzmig zu begrnden gesuchten sexuellen ,anziehung ausgesagt1 da sie fast ausnahmslos eine gegenseitige ist4 ,und das stimmt erst recht nicht6 ,ein jeder fast strebt nach einem andern als dem1 der nach ihm strebt6 ,ein ,jngling liebte ein ,mdchen -- die hat einen anderen erwhlt -- der andere liebt eine andere -- und hat sich mit dieser vermhlt4 ,eine uralte ,geschichte1 die ewig neu und wahr bleibt4 ,und eine ,vereinigung ist fast immer auf der einen ,seite ein ,kompromiss -- eine ,art ,resignation -- und glckliche ,ausnahmen besttigen nur diese ,regel4 ,hochinteressant ist das vielseitige ,wissen1 welches besonders aus den ,disziplinen der ,botanik und ,mathematik zur ,untersttzung der eigenen ,thesen herbeigeholt wird und sich auf einem mit sicherer ,hand konstruierten ,geleise den ,zielen und ,zwecken1 denen es zu dienen bestimmt ist1 zubewegt3 ,ergebnisse einer eminenten1 aber nichts weniger als voraussetzungslosen ,forschung4 ,solange sich ,weininger in konstatierender ,weise an das rein ,wissenschaftliche hlt -- sei es auch hypothetisch -- imponiert der tiefgrndige ,scharfsinn1 mit dem besonders ,analogien aus ,tier- und ,pflanzenreich herbeigezogen werden1 um irgend eine ,formel1 wie eben das interessant1 ja knstlerisch gedachte1 aber phantastische und unhaltbare ,gesetz von der ,affinitt der ,geschlechter zwecks wechselseitigen ,ausgleiches von ,potentialdifferenzen 7nirgends ist die ,natur zweckloser1 wstlingshaft verschwenderischer als gerade in der ,liebe67 -- zu illustrieren4 ,es fesselt und interessiert die dialektische ,gewandtheit1 die ,agilitt des ,geistes1 die sofort in ,zahlen und ,ziffern herauszubekommen sucht1 -- was sie schon als vorgezeugtes ,resultat bereithlt und auf die der von ,weininger selbst zitierte ,kantsche ,ausspruch von der ,eitelkeit auf das mathematische ,geprnge recht gut zu passen scheint4 ,unter das ,gesetz wird dann auch das ,phnomen der ,homosexualitt subsumiert4 ,nichts weniger als originell ist die ,enthllung1 da ,homosexuelle ,merkmale des anderen ,geschlechtes im ,wesen und auch im ueren ,habitus manchmal aufweisen4 ,aber es ist geradezu terroristisch1 gewisse ,zge1 ,eigenschaften und ,anlagen als nur mnnliche oder nur weibliche zu bezeichnen1 die oftmals weder das eine noch das andere1 sondern nur menschliche sind4 ,wer zum ,beispiel unerotische ,kollegialitt zwischen beiden ,geschlechtern befrworte und durchfhren knne1 habe schon einen starken ,einschlag des anderen ,geschlechtes in sich -- und ist1 nach ,weininger1 gar kein richtiger ,mann1 respektive kein richtiges ,weib6 ,mit den ,worten richtig1 echt1 absolut1 an sich wird in ,weiningers smtlichen ,ausfhrungen ein haarstrubender ,mibrauch getrieben4 ,sie dienen geradezu als ,verklausulierungen der verwirrenden ,wirklichkeit gegenber dort1 wo sich diese -- subordinationswidrigerweise -- durchaus nicht in das ,prokrustesbett seiner ,formeln und ,gesetze hineinpressen lassen will4 ,dann war es eben kein echter ,typus1 kein echter ,jude1 kein echtes ,weib -- sondern eine der vielen ,zwischenstufen6 ,er selbst bezeichnet den ,juden an sich oder das ,weib an sich als metaphysische ,begriffe1 weil sie so echt 7d4 h4 mit erstaunlichen ,defekten und ,monstrositten behaftet71 nach seiner eigenen ,aussage -- gar nicht existieren4 -- ,umso verwerflicher mu dann die ,irrefhrung erscheinen -- durch ,besprechung der ,juden oder der ,weiber -- whrend das ,ur-,jdische und das ,ur-,weibliche an sich gemeint sind1 -- wobei auch noch fraglich bleibt1 ob diese gedachten1 konstruierten ,typen wirklich die von ihnen ausgesagten ,merkmale aufweisen wrden1 wenn sie existierten4 ,es ist dies eine ,echtheit1 der das ,leben und alle ,tendenzen einer natrlichen ,vorwrtsbewegung unausgesetzt entgegenarbeiten1 denn jedes ,individuum1 das da vorwrts und aufwrts strebt1 wird aus der ,beschrnkung seiner bloen nationalen und ,gattungs-,art herauszutreten suchen1 um dafr immer menschlicher1 immer kultur-echter zu werden4 ,schildert daher jemand1 wie ,weininger1 das ,weibliche und denkt sich diesen ,typus in seiner uersten ,undifferenziertheit 7die in einer wilden ,urzeit liegt71 behaftet mit allen ,lastern und ,schwchen seiner speziellen ,art -- so htte er ihm billigerweise das ,mnnliche ebenfalls im kulturfremden ,urzustand als den ,typus alles ,rohen1 ,gewaltttigen1 ,mrderischen entgegenstellen mssen4#b #b ,man lese1 wie sich das ,mnnliche an sich im ,kopfe einer ,schriftstellerin spiegelt1 in ,hans von ,kahlenbergs 7,helene von ,montbarts7 phantastisch-groteskem apokalyptischem ,roman3 ,der letzte ,mann4 ,um aber auf jene unechten ,mnner oder ,weiber -- solche z4 ,b41 die sich unerotische ,kollegialitt mit dem anderen ,geschlechte vorstellen knnen -- zurckzukommen1 sei hier eine auf sie bezgliche ,forderung mitgeteilt1 die ,weininger als neu und zuerst von ihm ausgehend bezeichnet3 -- und das ist sie in der ,tat1 -- ebenso wie sie an ,monstrositt kaum zu bertreffen ist4 ,er verurteilt nmlich den ,brauch1 da die ,menschen bei ihrer ,geburt nach ihren uerlichen1 primren ,geschlechtsmerkmalen in das ,geschlecht1 auf welches jene hinweisen1 eingereiht werden1 anstatt da man auf ihre sekundren ,geschlechtsmerkmale 7wie ,beschaffenheit anderer ,krperteile als der ,zeugungsorgane1 ,anlagen1 ,neigungen etc47 in ,betracht ziehe1 bevor man die schicksalsschwere ,einreihung vornehme666 ,das ist das ,hexeneinmaleins1 und wer es ersonnen hat1 dem wird eins zu drei und drei zu vier1 der verwechselt in geradezu blinder ,konfusion alle ,beziehungen der ,dinge zu einander4 ,da die ,verschiedenheit zwischen ,mnnlichem und ,weiblichem an jedem ,krperteile zum ,ausdrucke kommt#c1 da z4 ,b4 auch ein ,mann weibliche ,hnde oder eine ,frau knabenhafte ,hften haben kann1 ist eine bekannte ,tatsache2 da aber das ,geschlecht in den ,zeugungsorganen1 diesen ,brennpunkten des ,willens1 wie sie ,schopenhauer genannt hat1 kulminiert1 ist doch wohl eine so einleuchtende ,tatsache1 da die ,berechtigung1 nach ihr das ,geschlecht zu bestimmen1 wohl nur einem krankhaft verstrickten ,geiste zweifelhaft erscheinen kann4 ,man stelle sich diese neue ,forderung1 die einen kstlichen ,stoff fr ,lustspieldichter darbietet1 in ,wirklichkeit durchgefhrt vor3 vor allem wird die ,geschlechtsbestimmung1 die jetzt die ,hebamme mit echt weiblicher ,oberflchlichkeit auf den ersten ,blick am ,neugeborenen vornimmt1 aufgeschoben werden mssen1 bis sich die sekundren ,geschlechtsmerkmale sichtbar entwickelt haben4 ,also3 ,geschlecht unbekannt wird es frderhin heien mssen4 ,wchst dann das ,kind heran und zeigt solche ,merkmale1 vermag es z4 ,b4 als 7wahrscheinlicher7 ,jngling oder als 7wahrscheinliches7 ,weib kollegialen1 unerotischen ,umgang mit ,altersgenossen des 7mutmalich7 anderen ,geschlechtes zu pflegen1 so ist es klar1 da es kein richtiger ,mann1 respektive kein richtiges ,weib ist1 und eine ,einreihung in das andere ,geschlecht1 mit dem sich so verdchtig ungefhrlich verkehren lt1 scheint geboten4 ,bei den modernen pdagogischen ,tendenzen1 die sogar auf ,ko-,edukation 7gemeinsame ,erziehung beider ,geschlechter7 hinzielen und wahrscheinlich die ,mglichkeit einer unerotischen ,massenkollegialitt1 eines von ,scheu und ,komdie befreiten kameradschaftlichen ,verkehres der jungen ,menschen untereinander mit sich bringen drften1 -- mte die ,umstellung in das andere ,geschlecht gleich in ,massen erfolgen und die ,vertauschung von ,hschen und ,rckchen am besten wechselseitig vorgenommen werden4 ,man mu solche ,menschen 7die unerotische ,kollegialitt mit dem anderen ,geschlechte zu halten vermgen7 kennen und sich die ,anregung1 da sie auf ,grund dessen nicht die schicksalsschwere ,einreihung in ihr ,geschlecht erfahren htten1 sondern ins andere bergehen sollten1 ausgefhrt denken1 um die ,ulkigkeit eines solchen ,effektes voll zu begreifen6 #c ,wohl erst nach der ,pubertt4 ,man wrde es nicht fr mglich halten1 da in einem ,buche1 das sich ernsthaft gibt und ernsthaft in den weitesten ,kreisen aufgenommen wurde1 solche ,vorschlge entwickelt werden1 man traut seiner ,auffassung nicht recht1 bis man es mehrfach und unzweideutig wiederholt findet6 ,der ,autor spricht auch -- in fetten ,lettern -- von ,individuen1 die zur ,hlfte ,mann und zur ,hlfte ,weib sind 78671 -- und nicht in der ,pathologie bekannte ,spezialflle meint er damit1 nicht bei ,barnum ,bailey ausgestellte ,migeburten1 sondern ,individuen mit menschlichen ,weichheiten 7das sind die verweiblichten7 oder menschlichen ,hrten 7die vermnnlichten71 die angeblich auf ihr ,geschlecht nicht passen und sie daher in das andere verweisen6 ,das ,neue der eigenen ,darlegung wird dabei mit besonderer ,deutlichkeit betont1 gewhnlich um irgend etwas besonders ,monstrses zu verknden4 ,so sei z4 ,b4 die ,homosexualitt nicht als ,anomalie zu betrachten1 sondern als die normale ,geschlechtlichkeit der sexuellen ,zwischenstufen 7871 inde die ,extreme nur ,idealflle sind6 767 ,jeder ,satz beinahe -- ,zeile fr ,zeile -- windet neue ,irrschlsse ineinander4 ,da bei eingesperrten ,stieren oder abgesperrten ,menschen 7,matrosen1 ,gefangenen1 ,mnchen7 die ,homosexualitt gebruchlich ist1 beweist ihm -- nicht etwa1 da ein gezwungenes ,vorliebnehmenmssen mangels andersgeschlechtlicher ,komplemente sie dazu treibt1 sondern -- er erblickt darin eine der strksten ,besttigungen des aufgestellten ,gesetzes der sexuellen ,anziehung4 767 ,der ,schluresolution dieses ,kapitels1 die dafr eintritt1 da ,homosexuelle weder durch das ,irrenhaus noch durch das ,strafrecht zur ,verantwortung zu ziehen sind1 sondern man sie einfach ,befriedigung suchen lassen soll1 wo und wie sie sie finden1 ist vollstndig beizustimmen1 -- natrlich nur soferne es sich um ,erwachsene handelt und nicht um die ,verfhrung minderjhriger ,kinder4 ,weininger selbst glaubt nicht an ,homosexualitt durch ,verfhrung oder ,gewohnheit1 sondern nur durch angeborene ,anlage wie er berhaupt berall wurzelhafte ,anlagen sieht1 wo es sich oft um sichtlich ,erworbenes1 ,erzogenes handelt4 ,er begrndet diesen ,unglauben an ,verfhrung mit einem wahrhaft unglaublichen ,argument -- nmlich3 ,was wre es dann mit dem ersten ,verfhrer8 ,wrde dieser vom ,gotte ,hermaphroditos unterwiesen8 ,nachdem uns endlich noch enthllt wird1 da dem gewhnlichen1 sozusagen dem normalen ,homosexuellen das typische ,bild des ,weibes seiner ganzen ,natur nach ein ,greuel ist1 eine ,enthllung1 die umso interessanter ist1 als sie den ,schlssel fr so manche wissenschaftlich fundierte ,weiberverachtung enthalten drfte -- wird abschlieend von der ganzen eigenen ,theorie ausgesagt -- da sie vllig widerspruchslos und in sich geschlossen erscheint und eine vllig befriedigende ,erklrung aller ,phnomene ermgliche4 ,von der ,bescheidenheit1 ja ,demut1 die dem ,autor dieses ,buches im persnlichen ,verkehr eigen gewesen sein soll1 ist jedenfalls in dem ,buche selbst nichts zu merken4 ,in vielen ,fllen ist ein unsicheres1 verschchtertes ,auftreten -- eben diese ,bescheidenheit -- auf ,mangel an physischem ,selbstbewutsein zurckzufhren -- und ein umso eifrigerer ,grimm gegen eine bestimmte ,vorstellung stammt meist aus derselben ,quelle4 ,recht auffllig macht sich das ,bedrfnis bemerkbar1 an jeder ,erscheinung1 sei sie auch noch so einfach und sinnfllig1 solange herumzudeuteln bis sie kompliziert und verwickelt erscheint -- um dann eine umstndliche ,lsung dieses selbstgewundenen ,knotens vorzunehmen4 ,das ,selbstverstndliche -- durch sich selbst ,verstndliche -- durch seinen ,tatbestand sich ,erklrende -- scheint ihm weitschweifiger ,erklrungen bedrftig -- so z4 ,b4 die ,tatsache1 da kein ,mensch ganz so ist wie der andere4 ,die psychologische ,verschiedenheit der ,menschen erklrt er damit1 -- da jeder ,mensch zwischen ,mann und ,weib oszilliere1 und der ,grad dieser ,oszillation ergebe ihre ,verschiedenheit4 ,darauf sei auch das wechselnde krperliche ,aussehen zurckzufhren666 ,so fhlen z4 ,b4 manche ,menschen am ,abend mnnlicher als am ,morgen2 -- recht begreiflich 444 ,die ,vergewaltigung aller ,erscheinungen durch ,formeln1 gegen die sich diese meist ihrer ganzen ,natur nach struben1 ruft nach und nach den ,eindruck einer beherrschenden maniakalischen ,vorstellung hervor4 ,erstaunlich ist die ,oberflchlichkeit1 mit der die ,merkmale der ,mnnlichkeit und ,weiblichkeit aufgezhlt werden4 ,so heit es z4 ,b4 als das ,merkmal mnnlicher ,weiber1 da sie -- studieren1 ,sport treiben und -- kein ,mieder tragen666 ,sollen dies wirklich die ,anzeichen mnnlicher ,anlagen sein -- nicht vielleicht eher die ,resultate einer vernnftigen ,propaganda86 ,freilich -- ,nietzsche hat ja schon in dem ,zeitungslesen der ,weiber ihre ,vermnnlichung und damit die ,verhlichung ,europas befrchtet6 brigens tritt ,weininger nicht etwa gegen diese ,vermnnlichung auf2 nur nennt er ,vermnnlichung schlechtweg alles1 was von rechtswegen ,vermenschlichung heien soll und dem ,manne zumindest ebenso nottut wie der ,frau4 ,alle ,kultur geht ja dahin1 das ,urtmliche zu differenzieren1 das ,individuum ber die bloe ,gattungssphre emporzuheben und in diesem ,sinne soll jede ,nur-,weiblichkeit1 aber auch jede ,nur-,mnnlichkeit einer verfeinerten und vertieften ,menschlichkeit ,raum geben2 ohne aber das ,eigentmliche1 ,unersetzliche1 zum ,fortbestand der ,gattung ,notwendige der eigenen ,art und ,gattung preiszugeben -- wie es ,weininger in seinem ,ha gegen weibliche ,art im besonderen und gegen den ,fortbestand der ,gattung im weiteren -- verlangt4 ,da aber seine blinde ,verneinung des ,weiblichen ihn in letzter ,konsequenz dahinfhrt1 eine allgemeine ,vermenschlichung zu befrworten -- nennt er sie auch flschlich ,vermnnlichung1 -- gibt die ,berechtigung1 ihn und sein ,werk als einen ,teil von jener ,kraft1 die stets das ,bse will und stets das ,gute schafft1 zu betrachten4 ,nach diesen weitschweifigen ,prliminarien kommt der ,verfasser endlich zu jener ,frage1 deren theoretischer und praktischer 767 ,lsung dieses ,buch gewidmet ist -- nmlich zur ,frauenfrage -- soferne sie nicht -- man hre und staune ber die merkwrdige ,klausel -- theoretisch eine ,frage der ,ethnologie und ,nationalkonomie1 also der ,sozialwissenschaft im weitesten ,sinne1 praktisch eine ,frage der ,rechts- und ,wirtschaftsordnung1 der sozialen ,politik ist4 ,das ist sie aber doch in eminentester ,weise6 ,von ihrem wirtschaftlichen ,hintergrunde absehen1 heit1 einen metaphysischen ,begriff1 der erst in letzter ,linie in ,betracht kommt1 an ,stelle des wahrhaft treibenden1 ehernen ,motives der ,frauenbewegung setzen -- der gebieterischen1 wirtschaftlichen ,grnde1 -- die sich gegenber dem tragischen ,miverhltnis zwischen blhender1 brauchbarer1 unbentzter ,kraft und materieller ,not oder ,abhngigkeit nicht mehr lnger zurckweisen lieen4 ,aber nicht die wirtschaftlichen1 die gesellschaftlichen1 die moralischen ,bestrebungen der ,frauenbewegung will ,weininger als ,emanzipation bezeichnet wissen -- sondern -- 7man rate erstaunt1 was sonst noch bleibt7 -- das ,phnomen des ,willens der ,frau -- dem ,manne innerlich gleich zu werden4 ,aber den hat sie ja gar nicht6 ,man komme nicht immer wieder mit der abgeschmackten ,phrase1 die man der ,frauenbewegung 7und der ,sozialdemokratie7 flschlich in den ,mund legt und die in der plumpen ,formel gipfelt3 alle sollen gleich sein6 ,auf ,aufhebung aller individuellen ,variation1 die allein das ,leben reizvoll und beziehungsreich gestaltet1 zielt weder die ,frauenbewegung noch die ,sozialdemokratie ab1 indem sie gleiche oder einander analoge wirtschaftliche und gesellschaftliche ,entwicklungsmglichkeiten fr jedes ,individuum verlangen4 ,nach ,weininger hat aber das echte ,weib gar nicht die ,fhigkeit zu diesem ,emanzipationsziel 7das glcklicherweise gar nicht existiert1 ihn aber das wahre und rechte dnkt7 zu gelangen4 ,das echte ,weib ist das1 welches kein oder nicht genug ,m in sich hat1 whrend hingegen alle ,frauen1 die irgendwie geistig oder knstlerisch hervorragen1 dies lediglich dem starken ,einschlag an ,m danken1 der in ihnen steckt6 ,eine fr den1 der sie handhabt1 ebenso bequeme1 als fr den1 dem sie zugemutet wird1 kuriose ,logik6 ,es scheint wahrlich ein ebenso billiger als terroristischer ,spa -- alles das1 was klug1 tchtig1 hervorragend an ,frauen ist 7da es nun einmal doch nicht wegzuleugnen und wegzudisputieren geht71 dem in ihnen wirksamen ,anteil an ,m zuzuschreiben -- und alles ,kleine1 ,feige1 ,schwache der mnnlichen ,menschheit einfach ihren ,prozentsatz an ,w zu nennen6 ,eine ,debatte ber solch eine ,these wre mehr als lcherlich1 da das leere ,aufeinanderdrhnen selbstkonstruierter ,fiktionen sie selbst und ihren ,wertgehalt gengend charakterisiert4 ,wo sich diese ,fiktionen gar in der ,wirklichkeit nach ,beweisen umsehen1 werden sie immer erfinderischer und immer humoristischer4 ,so seien z4 ,b4 hervorragende1 bedeutende ,frauen auch durch ein krperlich dem ,manne angenhertes ,aussehen erkennbar6 ,ein ,lachen allein kann die ,antwort auf diese ,behauptung bilden1 der ein einziger ,blick in die ,wirklichkeit widerspricht4 ,diese tiefsinnig vorgebrachte ,beobachtung scheint aus ,meggendorfers ,illustrierten geschpft2 jede ,bewegung bringt ja gewi neue ,karikaturen mit sich1 die in weit bers ,ziel hinausschieenden uerlichkeiten ihre ,gesinnung dokumentieren wollen4 ,so mag es auch kleine ,frauenzimmer geben1 die einen mnnlichen ,habitus sich anzuzchten bemht sind1 -- um beachtet zu werden4 ,da die ,bedeutenderen sich unter ihnen befinden1 ist rundweg zu verneinen -- ebenso die ,behauptung1 da krperlich-maskuline ,anlagen einer bedeutenden ,frau eigen sein mssen und sie als solche erkennbar machen4 ,vielmehr kenne ich hochbedeutende ,frauen1 die gleichzeitig einen reizenden1 berckenden weiblichen ,typus reprsentieren4 ,die deutsche ,dichterin1 die im vorigen ,jahre hier zu ,gaste war und die das strkste deutsche ,romantalent der ,gegenwart reprsentiert1 ein ,talent1 das an ,kraft1 ,wucht und erschtternder ,tiefe seinesgleichen derzeit in ,deutschland nicht hat1 ist ein entzckendes molliges ,weiberl 7ich whle absichtlich1 um des ,kontrastes willen1 diesen ,ausdruck71 eine sieghafte1 blonde1 rheinische ,schnheit1 die nichts ,mnnliches in ihrem ueren ,habitus aufweist1 man mte denn 7wie ,weininger dies tatschlich auch tut7 eine gut entwickelte ,stirn1 ein prchtiges ,schdelgehuse und vielleicht zwei in ,klugheit strahlende schne ,augen a priori als mnnlich bezeichnen4 ,zahllose andere schweben mir vor -- jene groen ,frauen der ,bhne -- bei denen gerade der ,zauber ihres ,geschlechtes kulminiert1 groe1 einsame ,seelen mit echt weiblichen ,schicksalen2 an eine ,bildhauerin mu ich denken1 an ihre ,werke1 an diese gewaltigen ,steine1 denen eine imponierende ,geistigkeit und eine imponierende ,kraft ,seele gegeben1 so da sie zu leben1 zu rufen1 zu ringen und zu leiden scheinen wie das ,leben selbst2 und die ,person dieser 7noch nicht allgemein bekannten7 ,knstlerin3 ein zartes ,mdchen von vielleicht allzu zartbesaiteter ,weiblichkeit1 das fast scheu unter seinen ,werken wandelt4 ,die ,mnnlichkeit im ,weibe ist nach ,weininger die ,bedingung ihres ,hherstehens1 daher auch -- man hre6 -- homosexuelle ,liebe gerade das ,weib mehr ehrt als das heterosexuelle ,verhltnis6 ,denn was das ,weib zum ,weibe zieht1 wre die ihm innewohnende ,mnnlichkeit 7wie steht's dann aber mit der ,partnerin871 whrend es das ,weibliche ist1 das das ,weib zum ,manne treibt2 gewi3 ,weiblichkeit ist nun aber einmal ein ,greuel1 daher ehrt sie die homosexuelle ,liebe6 ,jedenfalls recht interessante ,resultate einer pathologischen ,aversion1 die nur aus dem einen ,grund verdient ernstlich diskutiert zu werden1 weil sie mit ungeheuerlicher ,anmaung konsequent das ,krankhafte fr das ,gesunde einsetzt und dementsprechend ihre ,gesetze konstruiert4 ,ein weiteres ,merkmal1 wodurch bedeutende ,frauen ihren ,gehalt an ,mnnlichkeit offenbaren1 sei der ,umstand1 da ihr mnnliches sexuelles ,komplement fast nie ein echter ,mann ist4 ,ja1 aber warum ist er es meistens nicht8 ,weil es deren1 wie mir scheint1 berhaupt nicht allzu viele gibt4 ,finden sich bedeutende ,menschen1 werden sie einander wohl zu wrdigen wissen1 was gerade die ,beispiele beweisen1 die ,weininger zur ,untersttzung seiner ,anschauung anfhrt3 die ,schriftstellerin ,daniel ,stern war die ,geliebte von ,franz ,liszt1 der nach ,weininger etwas ,weibliches an sich hatte1 ebenso wie -- nun kommt in der ,tat eine sensationelle ,enthllung -- wie -- ,wagner6 ,wagner der ,gigant -- verweiblicht6 ,nun1 jedenfalls wre es selbst bei den bedeutendsten ,frauen nicht zu verwundern1 wenn solcher ,unmnnlichkeit ihr ganzes ,herz zufliegt4 ,auch da ,mysia1 die berhmte pythagorische ,philosophin1 dem strksten ,athleten ihres ,landes ihre ,hand versprach1 zeigt nicht gerade von der ,abneigung der bedeutenden ,frau gegen das echt ,mnnliche4 ,da ,vittoria ,colonna1 die ,dichterin1 die ,liebe eines ,michel ,angelo geno1 beweist wohl1 da sie gewaltiger ,mnnlichkeit nicht abhold war2 -- ebenso die selten erhabene ,liebes- und ,ehegeschichte der englischen ,dichterin ,elisabeth ,barret1 an deren ,krankenlager der gefeierte ,browning trat -- schn und strahlend wie ein junger ,gott1 gefeiert1 berhmt1 stark und liebreich -- um sich nie wieder von der von ihm angebeteten ,frau zu trennen2 und diese beiden ,menschen1 die beide zu den bedeutendsten ihrer ,epoche gehrten1 die in ihrem dichterischen ,schaffen beide nicht erlahmten1 fhrten das innigste1 verstndnistiefste1 zrtlichste und glcklichste ,eheleben6 ,auch da ,schriftstellerinnen so oft 787 einen ,mnnernamen annehmen1 hat nach ,weininger einen tieferen ,grund1 als man glaubt3 das ,motiv zur ,wahl eines mnnlichen ,pseudonyms mu in dem ,gefhle liegen1 da nur ein solches der eigenen ,natur korrespondiert4 ,so8 ,nicht viel eher in dem ,vorurteil1 welches lange ,zeit gegen die literarische ,bettigung der ,frauen herrschte1 und das selbst noch in der ,zeit der ,sonja ,kowalewska so stark war1 da ihr ,vater deren ,schwester aus dem ,hause jagen wollte1 als er erfuhr1 diese habe dem ,dostojewsky fr seine ,zeitschrift eine ,novelle verkauft1 -- indem er seinen ,zorn damit begrndete1 -- eine ,frau1 die heute ihre ,novelle verkaufe1 -- verkaufe morgen ihren ,leib6 -- ,heute noch ist es ,frauen sehr schwer1 redaktionelle ,stellungen zu erlangen1 welche ,mnner1 die ihnen an literarischer ,befhigung und an ,namen gleichstehen1 mhelos erlangen2 ein weiblicher ,theaterreferent -- fix angestellt und besoldet -- scheint noch immer eine ungeheuerliche ,vorstellung1 die1 um sich durchzusetzen1 mit tausend ,schwierigkeiten zu kmpfen hat1 so da es nicht verwunderlich wre1 wenn ein mnnliches ,pseudonym fr dieses ,amt bentzt wrde -- lebten wir nicht in einer ,zeit1 wo es schon aus ,prinzip geboten erscheint1 auch in den angefochtensten literarischen ,situationen die weibliche ,autorenschaft zu bekennen 4444 ,in dieser zum ,kampfe drngenden farbebekennenden ,zeit der neueren ,literaturperiode sind denn auch die mnnlichen ,pseudonyme weiblicher ,autoren immer seltener geworden1 so da der ,grund fr ihr ehemaliges berwiegen wohl kaum in maskulinen ,anlagen1 sondern in ueren ,verhltnissen zu suchen ist4 ,die wahre 7innerliche7 ,emanzipation des ,weibes wird von ,weininger nicht verworfen 7wohl aber fr unmglich erklrt71 -- aber -- der ,unsinn der ,emanzipationsbestrebungen liegt in der ,bewegung1 in der ,agitation4 ,unsinn -- der entsetzliche ,kampf nach ,brot1 ,unsinn der endlich erfolgte ,zusammenschlu der als einzelne ,hilflosen1 ,unsinn die planmige ,organisation der nur durch ihr ,geschlecht von zahllosen wichtigsten ,erwerbszweigen ,ausgeschlossenen1 die auf die immer seltener gewordene ,versorgung durch den ,mann -- oder aber auf ,hunger1 ,prostitution oder erdrckende ,familienabhngigkeit angewiesen waren6 ,unsinn die mchtige ,propaganda1 die die ,ringenden kampfesfhig machen1 die ihnen die ,mittel erkmpfen soll1 sich vor widerstandslosem1 sicherem ,untergang zu retten1 ,unsinn das ,sichaufraffen aller jener weiblichen ,existenzen1 die nicht als ,leichen auf dem ,wege liegen bleiben wollen1 wie dies nach der ,ansicht eines mir bekannten1 sonst bedeutenden ,philosophen nun einmal sein mu4 ,und warum ist diese ,bewegung1 diese ,agitation nach ,weininger ,unsinn8 ,weil nur durch diese 7und auerdem aus ,motiven der ,eitelkeit -- des ,mnnerfanges6 -- ,herrjemine67 viele ,frauen jetzt ,bildungs- und ,berufsbestrebungen entwickeln1 deren bloe psychische ,bedrfnisse sie nicht dazu getrieben htten6 ,da es noch andere als psychische ,bedrfnisse gibt1 nmlich zwingende konomische ,bedrfnisse1 wird bei ,weininger mit keiner ,silbe in betracht gezogen4 ,angenommen selbst1 es wren wirklich nicht immer echte und tiefe psychische ,bedrfnisse1 die jemanden zur ,ausbung eines ernsten ,berufes und zu ernstem ,bildungsstreben fhren1 so wird doch wohl jedermann1 der die ,mhen1 ,lasten1 ,verantwortungen und ,schwierigkeiten eines ,studiums oder eines ,berufes auf sich nimmt und zu erringen sucht1 ernste und zwingende ,grnde hiefr haben -- und kaum einer bloen ,mode folgen6 ,natrlich folgt die ,resolution -- in fetten ,lettern -- auf dem ,fue3 freien ,zula zu allem -- aber nur denjenigen ,frauen1 deren wahre psychische ,bedrfnisse sie zu mnnlicher ,beschftigung treiben6 ,fort mit der unwahren ,revolutionierung -- weg mit der ganzen ,frauenbewegung6 ,solches wird groartig und pomps in ,doppelfettdruck verkndet6 -- ,ganz abgesehen von der bereits errterten ,verlogenheit -- oder ,verblendung -- welche in den ,berufsbestrebungen der ,frauen andere als ernste und zwingende ,grnde zu sehen vermag1 -- mchte ich doch gerne wissen1 wie man bei der ,zulassung zu den ,universitten1 zum ,studium und zum ,erwerb die wahren psychischen ,bedrfnisse denn erkennen soll1 um die1 die von ihnen getrieben werden1 von den anderen -- fernzuhaltenden -- solchen1 die vielleicht nur von konomischen ,bedrfnissen getrieben sind1 zu sondern8 ,vielleicht an dem mnnlichen ,habitus -- den sie gewhnlich gar nicht haben8 ,des weiteren wird vorgeschlagen -- zwecks ,konstatierung weiblicher ,minderwertigkeit -- ein ,verzeichnis bedeutender ,mnner mit dem bedeutender ,frauen zu vergleichen und die erdrckende berflle auf dem ersteren zu ersehen4 ,ganz gewi hat es unvergleichlich mehr und strkere mnnliche ,genies gegeben als weibliche4 ,aber sie gingen auch anders gerstet1 von anderen ,voraussetzungen und ,anforderungen der ,mitwelt geleitet1 in den ,kampf6 ,was beim ,manne als seine selbstverstndliche ,aufgabe gefordert wurde1 da er sich ,stellung und ,bedeutung in der ,welt erringe1 tauchte bei der weiblichen ,erziehung vergangener ,jahrhunderte nicht einmal als ,erwgung auf1 und weibliche ,ausnahmswesen muten einen entsetzlichen1 erbitterten ,kampf gegen ,familie1 ,herkommen1 ,sitte1 ,gesellschaft -- ganze ,berge wegverrammelnder ,traditionen -- bestehen1 um nur berhaupt auf den ,platz zu kommen1 auf dem sie beginnen konnten1 um nur berhaupt jenen ,boden unter die ,fe zu bekommen1 der fr den ,mann1 als ihm gebhrend1 selbstverstndlich da war4 ,da nur wenige diesen gewaltsamen ,sprung aus den tausend ,fesseln1 mit denen man ihr ,geschlecht umschlo1 vollfhren konnten -- nur die berragendsten -- da auch diese ,wenigen nicht die ,hhe der grten ,mnner erreichten1 erklrt sich ersichtlich genug daraus1 da sie eben schon mit erschpften ,krften am ,kampfplatz anlangten1 da eine ,unmenge ,energie fr die ,vorarbeiten verbraucht werden mute4 ,und da das ,anwachsen des weiblichen ,genies auf jenen ,gebieten1 die ihm wahrhaft freigemacht wurden1 mit jenem der ,mnner gleichen ,schritt hlt1 beweisen die groen weiblichen ,dichternamen1 welche in den letzten kaum fnfzig ,jahren1 da dies ,gebiet fr die ,frauen durch ,zula zu ,bildungssttten gangbarer gemacht wurde1 auftauchten1 beweisen die ,namen der genialen ,schauspielerinnen1 welche von denen der mnnlichen ,kollegen nicht berstrahlt werden1 obzwar man auch fr diesen ,beruf die ,frau fr unbefhigt hielt1 ,weiberrollen von ,mnnern spielen lie und sie ihn erst seit kaum drei ,jahrhunderten ausbt1 in welcher ,zeit sie seine hchsten bisher erreichten ,gipfel1 vollwertig und gleichwertig mit dem ,manne1 erklommen hat4 ,zur ,zeit der ,renaissance soll es diese ,fesseln nicht gegeben haben1 weibliche ,bildungsbestrebungen im ,gegenteil gerne gesehen worden sein1 und die ,frau htte 7nach ,weininger7 damals ,gelegenheit gehabt1 zur ungestrten ,entfaltung ihrer geistigen ,entwicklungsmglichkeiten4 ,die hat sie denn auch entfaltet zu sthetischen ,zwecken und ,zielen1 denn nur solche waren ihr frei gegeben1 und die kamen natrlich nur fr die ,frauen der begnstigten1 vornehmen ,kreise in ,frage1 wo sich denn auch eine ,blte weiblicher ,schngeistigkeit entwickelte1 auf die damals wahre ,hymnen gesungen wurden3 da aber den ,frauen der ,renaissance -- in ihrer ,gesamtheit1 nicht als ,ausnahmschance -- auch soziale mter erffnet und damit die einzig ernsthafte ,anregung ihnen gegeben worden wre1 ist nicht bekannt1 vielmehr sa trotz ,renaissance und ,humanismus diese ,gesamtheit in den ,frauengemchern und spann4 ,das ,hauptmoment aller sozialen ,erscheinungen1 nmlich das wirtschaftlich-materiell-soziale ,moment existiert fr ,weininger nicht1 wird entweder berhaupt nicht erwhnt oder rundweg geleugnet4 ,so wagt er es denn auch1 die unerhrte ,behauptung aufzustellen1 der ,zusammenhang der konomischen ,verhltnisse mit der ,frauenfrage sei ein viel lockererer als er gewhnlich hingestellt wird666 ,nur bei den ,frauen aus dem ,proletariat1 die sich in die ,fabrik oder zur ,bauarbeit drngen1 anerkenne er diesen ,zusammenhang6 ,der ,kampf um das materielle ,auskommen habe mit dem ,kampfe um einen geistigen ,lebensinhalt 7wenn ein solcher vorhanden sei6667 nichts zu tun und sei scharf von ihm zu trennen6 ,ja1 sollen sich denn die ,frauen1 die ein materielles ,auskommen suchen und brauchen1 alle zum ,ziegelschupfen drngen und nur zum ,ziegelschupfen8 ,sollen sie nicht ein ,anrecht haben1 von einer hher qualifizierten und besser bezahlten ,beschftigung1 eben jener1 die vielleicht gerade ihrem geistigen ,lebensinhalt entspricht1 auch eine materielle ,existenzmglichkeit zu erzielen8 ,verzichten denn ,mnner in akademischen ,berufen 7oder anderen1 die eine gewisse ,bildung voraussetzen7 auf ein ,einkommen aus diesen ,berufen 7denen sie sich doch voll und ganz widmen mssen1 um in ihnen etwas zu leisten71 leben sie samt und sonders von ihren ,renten und begngen sie sich mit dem geistigen ,lebensinhalt1 den ihnen diese ,berufe vielleicht geben86 ,da die ,frauen es endlich satt haben1 sich entweder zu prostituieren oder zu versklaven 7oder nur zum ,ziegelschupfen freien ,zutritt zu erhalten71 da sie endlich auch ihre geistigen ,fhigkeiten nutzbar gemacht und bewertet wissen wollen1 ist die ,grundlage jener ,bewegung1 die fr ,weininger ein ,unsinn ist4 ,und da dieser ,kampf um ,brot mit dem ,kampf nach ,daseinsinhalt endlich ,hand in ,hand gehen knne1 ist das vornehmste ,ziel der ,emanzipation4 ,und dieses ,ziel kann mit nichten das einzelne ,individuum fr sich allein erkmpfen1 wie ,weininger dies fordert1 dem die ,massenbewegung der ,frauen wie ein groes1 wildes ,heer erscheint1 das die wahre ,befreiung nicht erringen knne4 ,es gibt keine wahre ,befreiung ohne wirtschaftliche ,befreiung6 ,und in dem ,kampfe danach wre das einzelne ,individuum fr sich allein hilflos verloren1 -- wehr- und waffenlos wrde es von der kompakten ,masse der ,gegner -- auch ein groes1 wildes ,heer -- in ,grund und ,boden getreten6 ,um neue soziale ,tendenzen durchzusetzen1 um dem ,trust auf allen ,linien gerstet zu begegnen1 bedarf es des ,zusammenschlusses aller einheitlichen ,willen1 -- des ,unsinns der ,organisation4 ,wenn ,m ber die ,psychologie von ,w ,enthllungen zu machen im ,begriffe ist1 pflegt er manchmal von einer ,art ,gewissensbissen befallen zu werden1 leisen ,zweifeln an der ,richtigkeit der abgegebenen lapidaren ,urteile4 ,woher und wieso ,m berhaupt imstande sein soll1 die geheimsten psychischen ,vorgnge im ,weibe zu enthllen1 darauf hat ,weininger natrlich seine ,antworten4 ,das ,recht dazu gebe ihm nmlich erstlich die ,frau selbst1 da sie entweder ,falsches von sich aussage oder berhaupt nichts zu sagen wisse2 so habe z4 ,b4 noch keine ,frau ihre ,empfindungen und ,gefhle whrend der ,schwangerschaft zum ,ausdruck gebracht2 ,scham htte sie gewi nicht daran gehindert1 fhrt er fort1 denn nichts lge einer schwangeren ,frau ferner als ,scham ber ihren ,zustand4 ,wie schamlos es von ,seite des ,mannes wre1 diese ,scham zu erwarten1 scheint er aber gar nicht zu ahnen6 ,da sich in frheren1 unfernen ,zeiten ein wahrer ,sturm gegen eine ,frau erhoben htte1 die es gewagt htte1 ohne ,pseudonym literarische ,bekenntnisse ber den ,zustand ihrer ,schwangerschaft zu geben1 ignoriert er vollstndig2 auch da sich in der kurzen ,epoche1 da berhaupt realistische ,darstellungen der ,lebensvorgnge1 wie sie sich bar aller verlogenen ,illusionen wirklich abspielen1 in der ,literatur sich ,raum verschafft haben1 auch die ,frauen -- oft mit wenig ,talent1 oft aber auch mit geradezu elementarem ,talent und wahrhaft unerschrockenem ,mut -- sich daran beteiligt haben1 da gerade ber diesen ,gegenstand von ,seite von rztinnen1 ,dichterinnen1 ,sozialreformerinnen und ,nationalkonominnen bereits eine kleine ,literatur vorliegt1 scheint er gar nicht zu wissen4 ,ebenso fest fundiert ist auch die andere ,antwort1 die auf die ,frage1 woher die ,mglichkeit solcher ,enthllungen dem ,manne kommen solle1 gegeben wird3 aus dem1 was in den ,mnnern selbst an ,w ist6 ,nun1 gerade ber das ,phnomen der ,schwangerschaft drfte sich von diesem ,w 7im ,m7 kaum ,verlliches aussagen lassen6 ,und auf ,grund dieses erbrachten ,befhigungsnachweises wird nun in der ,tat ausgesagt4 ,vor allem wird der psychologische ,unterschied zwischen ,m und ,w nach weitschweifigen ,auseinandersetzungen ber deren physiologische ,unterschiede -- kurz und bndig1 ohne ,beweise1 wohl aber mit einer ,flle falscher ,behauptungen -- damit erklrt1 ,w gehe vollstndig im ,geschlechtsleben1 in der ,sphre der ,begattung auf1 whrend ,m noch fr eine ,menge anderer ,dinge ,interesse habe3 fr ,kampf und ,spiel1 ,geselligkeit und ,gelage1 ,diskussion und ,wissenschaft1 ,geschft und ,politik1 ,religion und ,kunst4 ,so86 ,nur ,m hat fr diese ,dinge ,interesse86 ,und wenn ich als ,frau 7mit tausenden anderen ,frauen7 auf diese khne ,behauptung1 die allein die ,trgerin der ,these sein soll1 ,w sei ganz und gar ,sexualitt und sonst nichts1 -- wenn ich nun daherkomme -- und aussage und beweise1 da ich ebenfalls ausgefllt und eingenommen bin von all diesen ,dingen1 ja gerade von diesen ,dingen1 von ,kampf und ,spiel1 von ,geselligkeit und ,gelage1 -- jawohl6 -- von ,diskussion und ,wissenschaft1 von ,geschft und ,politik1 von ,religion und ,kunst1 -- jawohl6 -- und nicht eine dieser ,interessen aus meinem ,leben scheiden knnte1 -- was dann8 ,dann -- ja dann ist nicht etwa die ,these falsch und flach und hohl -- sondern ich und die ,tausende von andern ,frauen1 die mit mir daherkamen1 sind eben keine echten ,frauen1 sondern nur zu zwei ,dritteln oder gar nur zur ,hlfte ,frauen6 -- ,einen bequemeren und platteren ,schild hat kaum irgend jemand sich jemals geschmiedet6 -- ,da man von einer ,echtheit1 das heit hier ,kulturfremdheit und ,verwilderung1 die von ,tag zu ,tag seltener wird und deren vollstndiges ,verschwinden eben nur von der ,eroberung grerer ,bildungsmglichkeiten abhngt1 -- nicht ausgehen darf1 um ein ,gesetz aus ihr zu konstruieren1 das fr ,millionen ,exemplare1 die dieser ,echtheit lngst entsprungen sind1 ,gltigkeit haben soll1 -- das ist so flach auf der ,hand liegend1 da es beinahe eine ,schande ist1 es erst zu explizieren4 berhaupt wird ,weiningers ,polemik in dem ,moment1 wo sie aus den ,grenzen der reinen ,spekulation heraustritt in den ,kreis der ,erfahrungen1 der ,tatsachen1 des sichtbarlich ,wahrnehmbaren erstaunlich platt4 ,so heit es gleich nach der so fest fundierten ,behauptung1 ,w gehe ganz und gar in der ,sexualsphre auf1 -- an ,entwicklung mge glauben wer da wolle1 nur darauf komme es an1 wie sie 7die ,frauen1 an anderer ,stelle die ,juden7 heute sind4 ,so8 ,nur darauf kommt es an1 wie sie heute sind8 ,nicht etwa auch darauf1 wie sie wurden und wie sie sichtlich werden8 -- ,in rasender ,rotation bewegen sich die ,gestirne1 ,glhendes erstarrt1 ,starres wird flssig1 ,flssiges verdampft1 onen trmen ,gebirge auf und waschen sie wieder fort1 ,meere werden zu ,land und ,lnder zu ,meer1 tausende ,formen durchluft das ,leben1 ehe die primitive ,zelle in komplizierter ,vielfltigkeit triumphiert1 alles wandelt sich ruhlos1 alles wird1 wchst1 schwindet1 kehrt wieder1 -- nirgends ,stillestehen und ,ende1 -- alles fliet -- und im ,buche eines ,gelehrten des ,,xx4 ,jahrhunderts wird ,wandlung durch ,entwicklung -- bezweifelt6 ,weininger verlt nun vollstndig das ,gebiet der ,theorie und begibt sich auf den ,boden der ,tatsachen4 ,aussage folgt auf ,aussage1 -- und was da kurz und eilig1 in rascher ,folge nacheinander behauptet wird1 ohne durch die geringste reale ,beweisfhrung gesttzt zu sein1 mutet wie ein einziges ,wirrsal an1 -- ein ,labyrinth1 in dem sich der1 der es konstruierte1 selbst nicht mehr zurechtfindet4 ,mit einer so dezidierten ,bestimmtheit werden da fixe ,vorstellungen als unanzweifelbare ,tatsachen hingestellt1 -- da sie der ,polemik frmlich entheben1 da ihre monstrse ,verkehrtheit schon durch ihre ,zitierung erhellt3 ,w befat sich mit auergeschlechtlichen ,dingen nur fr den ,mann1 den sie liebt1 oder um des ,mannes willen1 von dem sie geliebt sein mchte4 ,lge6 ,mehr lt sich auf eine solche ,behauptung nicht erwidern4 ,ein ,interesse fr diese ,dinge an sich fehlt ihr vollstndig4 ,abermals ,lge1 einfach schlechtweg ,lge6 ,wenn eine echte ,frau z4 ,b4 ,latein lerne1 so tue sie das nur1 um etwa ihren ,sohn darin zu berhren6 -- ,bedarf die -- ,albernheit 7man kann es beim besten ,willen nicht anders nennen7 dieser ,behauptung und ihrer ,bentzung als ,faktor zur ,beweisfhrung weiblicher ,minderwertigkeit -- einer ,debatte8 ,da ,w nichts ist als ,sexualitt -- ,m noch etwas darber -- das zeige sich besonders deutlich in der ,art1 wie ,m und ,w ihren ,eintritt in die ,periode der ,geschlechtsreife erleben4 ,m empfinde die ,zeit der ,pubertt krisenhaft und beunruhigend1 was auch begrndet sei durch -- hier wird ein physiologisches ,phnomen genannt -- ber das der ,wille keine ,gewalt hat4 ,das ,weib aber finde sich ganz leicht in die ,pubertt4 -- ,so8 ,ist es dem ,autor gnzlich unbekannt1 wie eminent krisenhaft1 beunruhigend1 aufregend und gefhrlich gerade beim ,weibe diese ,epoche sich ankndigt1 -- da ja auch sie von einem ,phnomen begleitet ist1 -- ber das der ,wille keine ,gewalt hat86 ,unbekannt auch1 da hysterische ,schwrmereien1 die gewhnlich blinde ,aufopferung und entsetztes ,abwenden von aller bewuten ,sexualitt 7die mit geheimen ,schauern wie eine fremde1 feindliche ,macht geahnt wird7 zum ,substrate haben1 gerade in dieser ,zeit emporschieen1 da eine bersinnliche ,hingabe zur treibenden ,kraft des ganzen ,wesens wird1 -- wie sie ,ibsen in ,kaja ,fosli und in der ,hedwig der ,wildente1 ,hauptmann in ,ottegebe im ,armen ,heinrich verkrperten86 ,besonders deutlich beweisen daher ,behauptungen solcher ,art nur das ,eine3 da alles1 was ist und wie immer es ist1 herbeigeholt1 und alles1 was nicht ist1 konstruiert wird1 um vorgefate ,fiktionen zu sttzen4 ,ein blindes ,vorbeisausen am wahrhaft ,urschlichen1 an wirtschaftlichen und sozialen ,verhltnissen1 in denen die ,grnde so mancher ,erscheinungen wurzeln1 ist ganz auffllig ersichtlich und kulminiert in verwirrender ,verwechslung natrlicher ,anlagen mit bloen ,zeiterscheinungen von rein sozialer ,natur4 ,warum -- so wird gefragt -- denken ,knaben nicht ans ,heiraten1 whrend selbst die kleinsten ,mdchen schon darauf erpicht zu sein scheinen8 ,sehr einfach3 weil die ,mdchen von einem ,erziehungsplan1 der eine andere selbstndige ,existenz als die ,heirat nicht in ,betracht ziehen konnte1 darauf gedrillt wurden4 ,darum denken sie schon bei der ,puppe ans ,heiraten1 geradeso wie ,buben1 denen man den ,sbel als ,spielzeug in die ,hand gibt1 sich gewhnlich eine kriegerische ,karriere in lockenden ,farben ausmalen1 womit doch sicher nicht bewiesen ist1 da sie ihrer ,anlage nach ,menschenschlchter sind und in ihrem spteren ,leben begeisterte ,anhnger des ,militarismus bleiben werden4 ,nur wahrhafte ,blindheit fr alle sozialen ,zusammenhnge konnte auch die unglaublich naive ,frage stellen1 warum denn beim ,weibe die ,brautnacht eine so viel grere ,rolle spiele als beim ,manne der erste geschlechtliche ,akt4 ,dio mio6 ,es soll ein ,beweis der absoluten1 alles andere ausschlieenden ,sexualitt von ,w sein1 da die ,brautnacht der ,frau -- ihre ,defloration durch den ,einzigen1 dem sie voraussichtlich angehren wird1 mit dem sich ihr ganzes ,schicksal eng verbindet1 -- da diese ,nacht1 die ein aufwhlendes physisches und psychisches ,erlebnis bringt1 nachdem schon der vorangegangene ,tag ihr eine ganz neue soziale ,stellung1 eine ,umwlzung ihrer wirtschaftlichen ,existenz bezeichnete1 -- der ,frau mehr bedeutet1 als dem ,manne der ,fall in die ,arme der ersten ,dirne1 mit der ihn eine ,stunde spter keine noch so flchtige ,beziehung mehr verbindet6 ,und trotzdem wird auch dieses ,erlebnis von feinfhligeren ,mnnern als aufwhlendes1 aufregendes und lange nachwirkendes ,geschehnis empfunden1 -- weil eben physiologische ,vernderungen jeden ,organismus auch psychisch erschttern4 ,unsinn auf ,unsinn wird mit ,tiefsinn vorgetragen3 nur beim ,weibe sei die ,sexualitt diffus ausgebreitet ber den ganzen ,krper1 jede ,berhrung an welcher ,stelle immer errege sie sexuell4 ,ist das nicht gerade umgekehrt beim ,manne der ,fall -- und die ,mglichkeit1 sexuell erregt zu werden1 bei ,m nichts weniger als streng lokalisiert86 ,da das ,weib durch und durch ,sexualitt ist1 kenne es natrlich berhaupt keine andern ,begriffe2 ja es knne berhaupt keinen ,begriff bewut erfassen1 es fehle ihm die ,bewutheit1 es knne nur in verschwommenen ,vorstellungen1 in ,heniden denken -- daher sei ihm selbst ein intellegibles ,ich abzusprechen1 -- eine ,seele6 ,darum knnte es auch niemals ein weibliches ,genie geben1 -- denn -- wie knnte ein seelenloses ,wesen ,genie haben8 ,gewi eine klappende1 -- klappernde ,logik1 eine ,logik mit gebrochenen ,gelenken und durcheinander geschttelten ,gliedern6 ,das ,weib lebt weniger bewut als der ,mann6 ,ja1 vielleicht1 -- unter ganz bestimmten ,verhltnissen4 ,in vollkommen geschtzten ,bourgeoiskreisen vielleicht1 wo die ,ttigkeit der ,frau sich ausschlielich auf ihr husliches ,milieu beschrnkt1 whrend der ,mann durch seinen ,beruf im ,kontakt mit dem ,leben steht und daher -- vielleicht -- eine bewutere ,existenz fhrt als sie4 ,aber wie steht's zum ,beispiel beim ,arbeiter1 wo der ,mann nicht ,handel1 ,industrie1 ,wissenschaft oder ,kunst1 sondern aufreibende1 schwere ,taglhnerarbeit betreibt8 ,fhrt er auch ein bewuteres ,leben als das ,weib1 oder leben sie nicht etwa beide 7soferne noch kein frischer ,windzug politischer ,stellungnahme zu ihnen gedrungen ist7 ein dumpfes1 stumpfes1 erkenntnisloses und qualenreiches ,frohndasein86 ,der ,bckergeselle z4 ,b41 der1 wie jngst durch eine ,enqute eruiert wurde1 in manchen ,fllen von ,abends #h ,uhr bis ,mittags #ab ,uhr beim ,teigtrog steht1 dann von #ab bis #h ,uhr den notwendigsten ,schlaf nachholt und um #h ,uhr wieder in die ,backstube geht1 lebt er etwa ein bewuteres ,dasein als das ,weib86 ,alle diese ,einzelheiten zeigen aber deutlich1 da es sich berall darum handelt1 gerade den frischen ,luftzug einer mavollen ,bettigung1 eines ,berufes1 der nicht den ganzen ,menschen frit1 der ihm ,zeit lt zur ,selbstbestimmung und zum ,kontakt mit der ,welt und ihn dabei menschenwrdig ernhrt1 den ,menschen erringen zu helfen1 um ihnen eine ,seele zu geben4 ,weder im abgesperrten ,heim1 noch im ,ghetto1 noch am ,teigtrog lt sich ,seele erwerben1 kann sich ,intellegiblitt entwickeln4 ,ausgehend von der falschen ,voraussetzung1 der ganze theoretische ,streit in der ,frauenfrage drehe sich darum1 wer geistig hher veranlagt sei1 die ,mnner oder die ,frauen1 eine ,voraussetzung1 die umso naiver und lcherlicher ist1 als es ja darauf gar nicht ankommt1 um den ,wert einer ,gattung zu bestimmen und eine von solchen ,gesichtspunkten ausgehende ,bewertung einen erbrmlich kleinlichen ,standpunkt verraten wrde1 gelangt ,weininger zum ,problem der ,begabung und ,genialitt berhaupt4 ,dieser ,abschnitt seines ,buches scheint mir die anderen ,kapitel wie eine ,warte zu berragen1 trotzdem auch hier unvermutete1 vehemente ,sprnge in die unsinnigsten ,schlufolgerungen die sinnigsten ,auseinandersetzungen abreien und verzerren und den ,eindruck wilder ,purzelbume hervorrufen1 die ein ruhiges1 schnes ,wandeln pltzlich unterbrechen4 ,glnzend und plastisch1 von unzweideutiger ,prgnanz ist der ,stil1 eine wunderbare ,klarheit herrscht vor1 solange die fixe ,idee nicht mitspricht4 ,abgesehen von einigen ,ausfllen von peinlicher ,banalitt1 die eine interessant ansetzende ,gedankenreihe manchmal grob unterbrechen1 -- wie z4 ,b4 die nicht sehr originelle ,mitteilung1 da ganz groe ,mnner nicht dem jungen ,fuchse auf der ,mensur gleichen1 noch dem jungen ,mdchen1 das sich ber die neue ,toilette nur freut1 weil ihre ,freundinnen sich darber rgern1 -- finden sich da feine und zum ,teile auch eigenartige ,beobachtungen ber das ,wesen des genialen ,menschen1 bis wieder ein mehr als gewagtes ,salto mortale die ganze ,betrachtung zerreit4 ,schon die ,behauptung1 da das geniale ,bewutsein das vom ,henidenstadium 7vom ,stadium der verschwommenen1 mehr instinktiven als intellektuellen ,vorstellungen7 am weitesten entfernte sei1 ist sehr zu bezweifeln3 ist doch das ,phnomen der halluzinativen1 visionren ,genialitt und ,produktionsfhigkeit zahllose ,male beobachtet worden1 ja es ist fast als typisch zu betrachten1 da bei den meisten und bedeutendsten unter den ,schaffenden der ,zustand der ,produktion fast immer von einer ,art visionrer ,entzcktheit getragen ist1 die weitab liegt von grellster ,klarheit und ,helle mit der derselbe ,schaffende sich vielleicht als ,kritiker bettigen kann4 ,wenn nur gar aus dieser ,behauptung1 die sich durchaus nicht als stichhltig erweist1 gefolgert wird1 ,genialitt offenbare sich als eine ,art hherer ,mnnlichkeit und darum knne ,w nicht genial sein1 so ist dies gewi eine fast kindische ,dialektik zu nennen1 die sich der abstrakten ,spekulation entrckt1 und ins ,licht der realen ,wirklichkeit gestellt1 an ihren gewaltsam aneinandergeschraubten ,zusammenhngen erkenntlich macht4 ,die auf das ,weib sich beziehende ,schluresumierung der aus der ganzen ,theorie gewonnenen ,resultate zeigt den traurigen ,mut einer kaum glaublichen ,unverfrorenheit3 die ,frau bringe der ,genialitt kein anderes ,verstndnis entgegen1 als eines1 das sich eventuell an die ,persnlichkeit eines noch lebenden ,trgers knpft6 ,aus solchen ,aussprchen1 aus denen sich der auf ,tatsachen sich beziehende und berufende ,teil dieses ,buches zusammensetzt und die deswegen in ,debatte gezogen werden mssen1 erhellt ein klgliches ,abgleiten und ,danebengreifen1 sowie das nachgiebige ,gebiet der ,spekulation verlassen und das harte der ,tatsachen und der praktischen ,folgerung betreten wird3 kein noch so wissenschaftlich angelegtes und mit innerlicher ,tiefe entworfenes ,fundament kann fr einen ,bau von ,bedeutung sein und ihm zu ,werte verhelfen1 wenn der ,bau selbst aus morschem ,material gezimmert ist1 das die ,verwesung schon in sich trgt4 ,neben sehr treffenden ,kriterien der genialen ,veranlagung werden solche von erstaunlicher ,einfalt aufgestellt1 die den ,autor schlielich zu der ,behauptung fhren1 kein mnnliches ,wesen sei ganz ungenial6 ,so mancher1 der von seiner ,genialitt bisher keine ,ahnung gehabt hat1 wird dies schmunzelnd zur ,kenntnis nehmen6 ,die absolute ,bedeutungslosigkeit der ,frauen wird durch ,aufzhlung verschiedener ,berufe erhrtet1 in denen die ,frauen nichts geleistet htten1 ohne da mit einer ,silbe daran gerhrt wird1 ob sie wohl die historische ,mglichkeit dazu hatten oder nicht4 ,da sie in der ,musikgeschichte1 in der ,architektur1 in der ,plastik und ,philosophie nicht das ,geringste geleistet htten1 wird ihnen vorgehalten1 in einem ,atem wird aber gleich darauf eingestanden1 der weibliche ,baumeister sei eine fast nur ,mitleid weckende ,vorstellung4 ,da diese ,vorstellung und andere hnliche jahrhundertelang berhaupt einen ,wall bildeten1 der alles weibliche ,streben von solchen ,richtungen ablenkte1 wird natrlich nicht gesagt2 auch nicht1 da1 seit in diesen ,wall durch den ,ansturm der ,frauenbewegung einige ,breschen geschlagen wurden1 sehr tchtige und bemerkenswerte weibliche ,leistungen sowohl in der ,architektur 7man denke an die nach dem ,leben gezeichnete ,figur der ,ursine in ,reickes berhmtem ,roman3 ,das grne ,huhn7 als besonders in der ,plastik zu verzeichnen sind3 ,sondererscheinungen natrlich1 aber die geringe ,zahl erklrt sich doch klar genug daraus1 da es ja eine selbstverstndliche ,erziehung jedes ,mdchens zu einem ,berufe noch nicht gibt1 daher der ,prozentsatz1 der sich trotz des ,mangels an ,frderung und ,antreibung aus eigener ,kraft zu einem ,berufe schwieriger wissenschaftlicher oder knstlerischer ,natur durchringt1 doch naturgem ein weit geringerer sein mu1 als die ,anzahl der ,mnner1 die alle zur ,berufswahl verhalten werden4 ,da die ,frauen in der ,philosophie nichts geleistet htten1 ist unrichtig1 nur gestatteten ihnen die ,zeitverhltnisse meistens nicht1 dozierend oder publizierend vor die ffentlichkeit zu treten2 im ,mittelalter entwickelte sich ein hohes geistiges ,kulturleben der ,frauen -- hinter den ,mauern der ,klster4 ,in den lichten ,zeiten blhenden ,hellenentums waren die ,philosophinnen ,griechenlands1 zu denen die frher erwhnte ,mysia1 ,theana und andere gehrten1 bekannt und berhmt4 ,gerade fr die ,philosophie ist die ,begabung der ,frauen unzweifelhaft1 denn die weibliche ,natur neigt viel eher zu kontemplativer1 nach innen gekehrter ,betrachtung1 als zu irgend welcher ueren ,agitation1 obzwar sie unter dem ,ansporn der ,notwendigkeit auch diesen ,mangel -- eine ,art seelischer ,schwerflligkeit -- aufzuheben vermag1 wie die rhrigen ,bettigungen der ,frauenvereine beweisen4 ,da die ,frauen in der ,musikgeschichte nichts leisteten1 drfte wohl mit ihrem ,mangel an entsprechender beruflicher ,bettigung 7in der ,orchestermusik1 als ,kapellmeister etc47 herrhren1 die sie in fortwhrenden ,kontakt mit musikalischer ,theorie und musikalischer ,praxis brchte2 vielleicht ist auch wirklich eine geringere ,begabung dazu vorhanden1 denn es soll ja durchaus nicht geleugnet werden1 da fr manches ,schaffensgebiet das weibliche ,geschlecht weniger befhigt ist als das mnnliche1 z4 ,b4 drfte das in der ,chirurgie ganz sicher der ,fall sein4 ,weil aber irgend eine ,spezies nicht ganz gleiche ,talente hat wie eine andere1 ist sie doch gewi nicht minderwertig1 soferne sie auf einem andern ,gebiete brauchbar ist4 ,die gegenseitige ,unentbehrlichkeit1 ,unersetzlichkeit der beiden ,geschlechter fr einander bedingt schon ihre ,gleichwertigkeit6 ,eine geistige ,rangordnung ist berhaupt -- so will es mir scheinen -- nur von ,individuum zu ,individuum anwendbar2 nicht einmal unter ,vlkern und ,stmmen darf das vergleichende ,urteil eine ,abfertigung en masse sein1 geschweige denn dort1 wo es sich um die eine ,riesenhlfte der ,menschheit handelt1 die mit ein paar mhsam herbeigeschleppten ,grenzpfhlen in eine eigene ,wertabteilung sperren zu wollen1 eine lcherliche ,torheit ist1 weil in jedem ,augenblick ,millionen ,individuen aus der bloen ,gattungssphre heraus- und ber diese ,grenzen hinberspringen4 ,eine echt weibliche ,anlage darin zu sehen1 da viele ,frauen ihre ,mnner belgen und betrgen und nur kleinliche ,wirtschaftsinteressen kennen1 scheint eine ,verblendung1 die nur in dem berraschenden ,bekenntnis des ,autors1 da jeder hervorragende ,mensch zeitweise an fixen ,ideen leide1 ihren ,schlssel haben drfte4 ,ist es ein ,naturgesetz1 da viele ,frauen lgen und trgen oder tun sie dies nicht vielleicht deshalb1 weil sie abhngig und wirtschaftlich ewig bevormundet sind86 ,und wenn sie sich nur fr ,kleinlichkeiten interessieren1 drfte das nicht darin seinen ,grund haben1 da grere ,interessen in ihrem armseligen ,hausdasein berhaupt nicht an sie herantreten8 ,und haben ,mnner in hnlich eingeengtem sozialen ,wirkungskreis etwa einen greren ,horizont8 ,und mu dies so bleiben1 unabnderlich -- ein ,naturgesetz86 ,die ,anwrfe gegen das weibliche ,geschlecht1 die den ,hauptteil und ,kernpunkt dieses vielbesprochenen ,werkes bilden1 zerschmelzen bei der geringsten kritischen ,beleuchtung wie dnner ,schnee in der ,wrme4 ,man staunt1 da die ,tendenz des ,werkes berhaupt ernst genommen werden konnte1 da deren ,argumente ihre ,hohlheit und ,plattheit so sichtlich zur ,schau tragen1 soferne nicht geradezu ohne jedes ,argument ,aussprche von gehssiger ,unwahrheit als ,tatsachen vorgetragen werden2 zum ,beispiel der1 ,w verfge berhaupt nur ber eine ,klasse von ,erinnerungen3 solche1 die mit dem ,geschlechtstrieb und der ,fortpflanzung zusammenhngen66 ,andere ,erinnerungen als an den ,geliebten1 ,bewerber1 ,hochzeitsnacht1 ,kind und ,puppen1 ,zahl1 ,gre und ,preis der ,bukette1 die sie auf dem ,balle erhielt1 und an jedes ,kompliment ohne ,ausnahme1 das ihr je gemacht wurde1 habe das echte ,weib aus seinem ,leben berhaupt nicht66 ,das echte ,weib6 ,ja1 wo steckt es denn1 das ,urtier86 ,es existieren gewi weibliche ,gehirnchen1 in denen ,erinnerungen solcher ,art vorherrschend sind3 aber das beweist doch nur1 da kein anderes ,material fr die ,erinnerung vorhanden ist1 da keine wichtigeren ,erlebnisse in solch ein ,dasein getreten sind1 da dieses also um seinen besten und wertvollsten ,inhalt betrogen wurde4 ,man gebe ihnen ,beruf und ,beschftigung1 und die ,kotilloneindrcke drften merklich verblassen4 ,da es dem psychischen ,leben der ,frauen aber nicht nur an ,gedchtnis1 sondern auch an ,kontinuitt gebricht1 wird daraus abgeleitet1 da sie sich eher und leichter in uerlich vernderte ,verhltnisse hineinfinden als ,mnner4 ,whrend zum ,beispiel ,mnner1 die pltzlich reich geworden sind1 noch lange den ,parven verraten1 finden sich die ,frauen viel schneller in die vernderte ,stellung2 nun1 das scheint mir eher eine ganz gute ,qualitt zu sein als eine schlechte1 nmlich die1 da sie eben in uerlichkeiten nicht verwurzeln4 ,einen merkwrdig frmmelnden ,beigeschmack hat die ,lobpreisung der ,piett4 ,so sehr ,ehrfurcht vor allen echten ,werten geboten ist und den1 der ihrer fhig ist1 selbst ehrt1 umso weniger erscheint die bloe ,piett als ein wirklich wertverratendes ,phnomen4 ,unantastbare ,verehrung zu fordern fr ,vergangenes und ,gewesenes1 oft aus gar keinem anderen ,grunde als eben weil es tot und vergangen ist1 scheint mir ein gewaltsames ,einengen aller ,kritik und daher auch der ,mglichkeit einer ,weiterentwicklung und fhrt zweifelsohne zu blinder ,glorifizierung des ,vergangenen und prinzipieller ,verdammung alles ,werdenden und ,knftigen1 wie sich dies auch tatschlich in ,weiningers ,buch ganz auffllig zeigt3 seit #aej ,jahren1 -- so behauptet er1 -- sei ,deutschland ohne groen ,knstler und ohne groen ,denker4 ,eine sehr khne ,behauptung6 ,und wie vertrgt sie sich mit seiner ,stellung zu ,wagner1 den er den grten ,genius aller ,zeiten nennt86 ,wenn er diese khne ,behauptung zu untersttzen meint1 indem er ausfhrt1 man msse immer wieder nach den ,werken der ,klassiker greifen1 man msse zum ,beispiel ,klopstock immer wieder aufschlagen1 um ungeduldige ,erwartung bei der ,lektre zu empfinden 78671 so drfte er das ,beispiel nicht allzu berzeugend gewhlt haben6 ,seit #aej ,jahren kein ,dichter in ,deutschland1 der so bedeutend fesselnd und anregend wre wie -- ,klopstock86 ,piett fr das ,vergangene bedingt aber1 nach ,weininger1 vor allem ,piett gegen sich selbst1 gegen die eigene ,vergangenheit4 ,ja1 warum soll sie denn aber durchaus mit ,piett verehrt werden1 diese wie immer geartete ,vergangenheit86 ,und ist es wirklich ein ,merkmal des hervorragenden ,menschen1 da er mit weihevoller ,sorgfalt den scheinbar geringfgigsten ,dingen aus seinem ,leben einen ,wert beilegt86 ,so sehr instruktiv es ist1 in ,nebenschlichem1 scheinbar ,geringfgigem treibende ,momente der ,entwicklung zu erkennen1 vielleicht kleine ,anste grerer ,konsequenzen1 -- so sehr bertrieben mu es erscheinen1 einen weihevollen ,selbstkult mit solchen ,erinnerungen zu treiben1 denn dann wre ja die vorerwhnte allzu getreue ,erinnerung des echten ,weibes an ,ball- und ,liebesabenteuer und die weihevolle ,sorgfalt1 mit der diese ,erinnerung angeblich gepflegt wird1 auch ein ,merkmal des hervorragenden ,menschen4 ,aber nein3 denn dem ,weibe geht die ,piett ab1 was schon aus dem ,beispiel der -- ,witwen zu ersehen sei1 mit deren ,piett fr den heimgegangenen ,gatten es so schlecht steht1 da die ,frevlerinnen manchmal sogar einen zweiten nehmen4 ,da sich die indischen ,witwen piettvoll verbrennen lieen1 um an ,stelle des im ,tode vorausgegangenen ,gatten rcksichtsvoll die dunkle1 schwere ,pforte1 die sich nach indischer ,vorstellung drhnend hinter dem vom ,leben ,geschiedenen schliet1 aufzufangen1 beweist also wohl ihre ,vermnnlichung 7denn das ist identisch mit ,hherstehung7 gegenber den vom ,geiste frecher ,aufklrung erfllten ,europerinnen86 ,warum eine besondere ,piett der ,witwen fr ihren verstorbenen ,gatten zu verlangen sein sollte1 wenn nicht auch bei seinen ,lebzeiten ein inniges ,verhltnis zwischen den ,eheleuten herrschte1 ist nicht recht ersichtlich4 ,war dies aber der ,fall1 so bleibt auch eine treue1 warme1 schmerzliche ,erinnerung1 ja nicht selten ein nie wieder zu bannendes ,leid und oft eine fanatische ,hingabe an den ,toten zurck1 wofr ,sage und ,geschichte gengende ,beispiele liefern4 ,von edlen ,frauen1 die die ,witwenhaube nie wieder ablegten1 wird uns schon im ,lesebuche erzhlt1 aber vom trostlosen ,witwer ist noch nichts vermeldet worden4 ,wie steht's denn mit seiner ,piett8 ,aus ,piett fr das ,vergangene1 ,vergehende erklre sich auch das ,unsterblichkeitsbedrfnis1 welches angeblich den ,frauen vllig abgeht4 ,im ,gegenteil1 die meisten haben es4 ,aber das ,unsterblichkeitsbedrfnis1 ja selbst die ,erklrung des 7leicht begreiflichen7 ,wunsches nach psychischer ,unsterblichkeit1 die ,weininger zutreffend in ,gefhlsgrnden findet1 knnen noch nicht den ,glauben an ein individuelles ,fortleben nach dem ,tode demjenigen geben1 der ihn nicht hat1 wenn er auch noch so stark das ,bedrfnis danach empfindet3 denn ,gefhlsgrnde ndern kein ,titelchen an der ,auffassung der ,vernunft4 ,natrlich hat das ,weib auch keine ,logik4 ,es kennt weder logisches ,gesetz noch moralische ,pflicht4 ,also hat es berhaupt kein ,ich4 ,das absolute 787 ,weib hat kein ,ich4 ,dies ist nach ,aussage des ,verfassers ein letztes1 wozu alle ,analyse des ,weibes fhrt4 ,als historische ,sttzen seiner ,anschauung beruft er sich auf -- die ,chinesen6 ,seit ltester ,zeit sprechen sie dem ,weibe eine eigene ,seele ab4 ,sie zhlen nur die ,knaben1 haben sie nur ,tchter1 so betrachten sie sich als kinderlos1 -- die ,chinesen6 ,nun wissen wir1 wie wir es zu machen haben6 brigens geht's auch bei uns diesbezglich noch recht chinesisch zu3 ,las man doch jngst in einer ,tageszeitung in einem ,bericht ber das italienische ,knigspaar1 der es den ,lesern offenbar menschlich nherbringen sollte1 die ,knigin ,elena habe bei ihrer ersten ,entbindung den ,knig und ihre ,schwiegermutter mit ,trnen in den ,augen um ,verzeihung gebeten1 da das ,kind ein ,mdchen sei6 ,chinesenfreunde knnen also zufrieden sein4 ,da unter den ,kirchenvtern ,augustinus eine hhere ,meinung vom ,weibe gehabt habe als ,tertullian und ,origenes wird dem innigen ,verhltnis des ersteren zu seiner ,mutter zugeschrieben4 ,es scheint also die ,bewertung des ,weibes von ,privaterlebnissen abzuhngen1 weshalb wir uns auch ber die ,seelenlosigkeit1 ,ichlosigkeit etc4 beruhigen knnen2 ebenso ber die ,verhltnislosigkeit des ,weibes4 ,w hat nmlich kein ,verhltnis zu -- nun folgt irgend ein ,phnomen 7,wahrheit1 ,ethik1 ,scham1 ,mitleid etc47 -- eine stndig wiederkehrende ,phrase4 ,die ,seele des ,menschen -- des ,mannmenschen natrlich -- sei ein ,mikrokosmus3 er habe alles in sich und knne daher alles werden1 je nachdem1 was er in sich begnstige3 ,hchst- oder ,tiefststehender1 ,tier1 ,pflanze1 ja sogar ,weib6 7,ja1 aber -- in ,parenthese bemerkt -- wie erfhrt man denn nur1 da er doch nur das eine oder das andere wirklich wird1 was alles in ihm steckt87 ,die ,frau aber kann nie zum ,manne werden6 ,wehe1 wehe ber sie6 berhaupt ist sie eigentlich nichts anderes als ein rudimentrer ,mann6 ,die ,vollendung zum ,ganz-,mann bleibt ihr natrlich versagt4 ,so ,strindberg in seiner ,apotheose des ,weiningerschen ,werkes1 die man als die ,meinung einer ,autoritt immer wieder anfhren hrt3 eine beinahe lachhafte ,vorstellung1 jemanden als ,autoritt in einer ,sache nennen zu hren1 die eine ,verherrlichung seiner eigenen1 weltbekannten fixen ,idee1 seiner eigenen manischen ,vorstellung1 ohne deren ,erwhnung sein ,name gar nicht genannt werden kann1 bedeutet4 ,strindberg1 der seit mehr als dreiig ,jahren vor der breitesten ffentlichkeit am ,weibe leidet 7um das bekannte ,nietzsche-,wort am ,leben leiden passend zu variieren71 -- als kritische ,autoritt fr ein ,buch des ,weiberhasses6 ,jawohl1 er1 ,strindberg1 hat die ,tendenz des ,buches und die auf sie bezglichen ,ausfhrungen ernst genommen6 ,aber ,strindberg1 der einst ein groer ,dichter war1 nimmt nun auch ,legenden fr konkrete ,ereignisse1 sieht ,halluzinationen fr ,wirklichkeit an1 glaubt sich berall von ,gespenstern umgeben und hlt sich selbst1 seines ehemaligen ,atheismus halber1 fr einen ,hllenbraten1 nach dem ,satan selbst 7in leibhaftiger ,gestalt67 die ,krallen ausstreckt und dem er nur entrinnen zu knnen glaubte durch bufertige ,rckkehr in den ,scho der -- ,kirche6 ,ist er also wirklich ,autoritt1 und gar da1 wo seine eigene schmerzensreiche ,wahnidee in ,frage kommt86 ,die ,tiefe und ,breite der ganzen ,anlage des ,buches1 die ,versenkung in alle ,disziplinen der ,wissenschaft erscheint wie eine tragische ,versprengung der besten ,krfte1 wenn man die greifbaren ,resultate1 -- die ,aussprche1 die dieses ,hinabtauchen zum ,urquell aller ,weisheit zeitigte1 vernimmt3 ,das ,denken des ,weibes ist eine ,art ,schmecken1 oder3 selbst die ,phantasie des ,weibes ist ,irrtum und ,lge1 die des ,mannes hingegen erst hhere ,wahrheit6 ,jeder ,mann kann zum ,genie werden1 wenn auch mancher erst in seiner ,todesstunde6 7,es verliere also keiner die ,hoffnung67 ,ja1 die ,frau ist nicht einmal antimoralisch1 denn das wrde ein ,verhltnis zur ,moral voraussetzen1 -- sondern sie ist nur amoralisch1 gemein4 ,auch das ,mitleid und die ,schamhaftigkeit der ,frau hnge nur mit ihrer ,sexualitt zusammen4 ,im alten ,weib ist nie ein ,funken jener angeblichen ,gte mehr4 ,wirklich8 ,ich kenne alte ,frauen1 die wie ,priesterinnen -- so gut1 so klug1 so hehr -- erscheinen6 ,man lese den ,artikel ,die alte ,frau1 der in ,hedwig ,dohms ,buche ,die ,mtter#d enthalten ist6 ,verstattet man aber der ,frau nur jenen ,interessen- und ,pflichtenkreis1 der mit ihrer ,sexualitt in ,verbindung steht1 dann freilich schwindet mit dieser ihr ganzer ,inhalt6 ,ist es dann aber ihre ,anlage oder ihre ,erziehung1 die ,schuld trgt an dieser barbarischen ,beengung86 -- ,der ,verfasser scheint seine ,anschauungen ber das ,weib1 soferne sie sich nicht auf die ,dirne beziehen1 aus ,kaffeekrnzchen geholt zu haben3 ,eine ,frau konversiert oder schnattert1 aber sie redet nicht4 ,frauenversammlungen1 ,frauenvortrge und die ,parteitage der ber die ganze zivilisierte ,welt verbreiteten ,frauenvereine1 die in ihrer ,propaganda wohl nicht um einen ,zoll weiter kmen1 wrden sie sich nicht strengster ,sachlichkeit befleien1 geben beredtes ,zeugnis fr die ,haltbarkeit dieses ,ausspruches4 ,die ,tauglichkeit der ,frauen zur ,krankenpflege -- ein ,beweis ihres ,mitleids8 ,im ,gegenteil4 ,der ,mann allein hat ,mitleid1 denn er knnte die ,schmerzen der ,kranken nicht mitansehen1 44 ,qualen und ,tod nicht mitmachen4 ,und der ,arzt8 ,ist er eine ,art verweiblichter ,bestie1 weil er die ,schmerzen der ,kranken mitansehen kann8 #d ,verlag ,s4 ,fischer1 ,berlin4 ,auch schamhaft ist nur der ,mann6 ,er wisse es6 ,als ,beweis werden ,behauptungen aufgestellt1 die vielleicht auf ,dirnen passen1 die ich aber bei anstndigen ,frauen noch nie beobachtet habe 44 ,auch da der einzelne ,mann kein ,interesse fr die ,nacktheit des anderen ,mannes hat1 ist falsch1 besonders seit sportliche ,bettigung bei allen gesunden jungen ,leuten berhand genommen hat und sie schon deswegen ,interesse an der krperlichen ,bildung der andern haben4 ,dieses ,interesse1 respektive die ,freude am eigenen ,krper als ,schamlosigkeit zu verdammen1 ist eine ,anschauung1 die der fanatischen ,mystik des ,mittelalters entspricht1 die nur den ,geist anerkannte1 ohne zu bedenken1 da derselbe in einem elenden ,krper ebenfalls entarten mu4 ,w ist herzlos1 nur ,m besitzt ,gemt4 ,beweis3 ,nichts macht ,m so glcklich1 als wenn ihn ein ,mdchen liebt2 selbst wenn sie ihn nicht von ,anbeginn gefesselt hat1 ist dann doch die ,gefahr1 ,feuer zu fangen1 fr ihn sehr gro4 ,rhrend6 ,rhrend6 ,daher die ,millionen verlassener liebender ,mdchen und ,frauen6 -- ,es gibt eine ,flle von ,symptomen echter ,gemeinheit an der ,frau3 z4 ,b4 der ,neid der ,mtter1 wenn die ,tchter anderer eher heiraten als die eigenen4 ,nicht die bange1 entsetzliche ,angst1 da die einzige ,karte1 auf die trichterweise die ganze ,zukunft gesetzt wurde1 verliert1 spricht aus diesen ,mttern -- sondern echte ,gemeinheit4 ,ins ,unendliche lieen sich diese ,aussprche einer kaum glaublichen ,verblendung anfhren4 ,aber es drngt uns1 zur ,hauptsache zu kommen1 nmlich der famosen ,einteilung der ,frauen in ,mtter und ,dirnen4 ,beide ,gattungen werden von ,weininger gleich bewertet1 ja die verchtlichere scheint nach seiner ,darstellung noch die ,mutter4 ,den ,nachweis1 da jede ,frau in eine seiner ,kategorien gehrt1 macht er sich1 wie alle seine auf reale ,tatsachen bezglichen ,beweise1 recht leicht4 ,da er aber schon die ,bereitwilligkeit1 sich flchtig berhren oder streifen zu lassen1 -- ,dirneninstinkte nennt1 ja1 was ist dann um ,himmelswillen der ,mann1 der meist noch ganz andere ,bereitwilligkeiten hat86 ,was die ,prostitution betrifft1 so meint ,weininger1 eine solche ,erscheinung msse in der ,natur des menschlichen ,weibes liegen1 ein solcher ,hang msse in einem ,weibe organisch1 von ,geburt an liegen6 ,nun verlt mich beinahe die ,langmut ruhiger ,kritik4 ,wie86 ,nicht in dem unerbittlich abwrts treibenden ,elend1 in der ,brotlosigkeit1 in der erbrmlichen ,entlohnung weiblicher ,arbeit1 der ,stellenlosigkeit1 der ,ehelosigkeit1 mit einem ,wort3 nicht in den ,grundzgen unserer herrlichen1 vom ,manne fr den ,mann gemachten gesellschaftlichen ,ordnung liegt die ,ursache der ,prostitution1 sondern in der ,vorliebe fr diesen beglckenden ,beruf86 ,mu nicht1 im ,gegenteil1 in der ,natur solcher ,mnner eine ,vorliebe fr die ,prostitution liegen1 die ohne ,zwang1 ohne damit nach ,brot zu streben1 sondern aus freier ,wahl die ,nchte ihrer besten ,jahre mit geschlechtlichen ,ausschweifungen verbringen86 ,mit kindlicher ,einfalt wird gefragt1 warum denn der verarmte ,mann nicht die ,prostitution zum ,broterwerb whle6 ,warum88 ,erstens3 weil er mehr ,stellen findet als das ,weib4 ,zweitens3 weil er damit schlechte ,geschfte machen wrde1 da die ,zahl der ,weiber1 die mnnliche ,prostituierte auszuhalten das ,bedrfnis haben1 immerhin 7trotzdem es ihrer gibt7 eine geringe ist4 ,drittens3 weil er von unehrlichen ,berufen fr den des ,schwindlers1 ,betrgers1 ,hochstaplers mehr ,gelegenheit hat als das ,weib4 ,viertens endlich3 weil er es physisch nicht leisten knnte4 ,das ist brutal ausgedrckt1 aber die emprende ,fragestellung zwingt zu unzweideutiger ,antwort6 brigens hat jede alleinstehende ,dirne ihren ,zuhlter1 und der steht gewi nicht hher als die ,dirne selbst4 ,im ,gegenteil3 noch unendlich tief unter ihr6 ,die ,polemik wird aber geradezu -- schndend1 wenn behauptet wird1 um den ,dirneninstinkt1 der zum ,teil in jedem ,weibe stecke1 zu beweisen1 da ein letzter ,rest sexueller ,wirkung von jedem ,sohn auf seine ,mutter ausgeht6 ,ein ,ausspruch von geradezu scheulicher ,entartung6 ,die ,mutter stehe brigens intellektuell sehr tief4 ,sie sei verchtlich1 weil ihre ,liebe wahllos und zudringlich ist1 weil sie blinde ,zrtlichkeit besitze fr alles1 was je mit ihr durch eine ,nabelschnur verbunden war4 ,bedeutende ,menschen knnen deshalb stets nur ,prostituierte lieben6 ,merkwrdige und recht nette ,eigenheiten haben diese bedeutenden ,menschen4 ,natrlich sttzt sich das alles wieder auf die blinde ,verschanzung in die eigene lcherliche ,einteilung4 ,da es ,menschen -- weibliche ,menschen -- gibt1 die auer ,mutter oder ,dirne noch ,knstler oder ,kaufleute1 ,sportgeschpfe oder ,botanikerinnen1 ,stickknstlerinnen oder ,mathematikerinnen und hunderterlei anderes ihrer innersten ,veranlagung nach sind1 wei der ,verfasser offenbar nicht4 ,dafr berichtet er feine ,unterschiede zwischen ,dirne und ,mutter2 der ,dirne liege nur am ,manne1 der ,mutter am ,kind4 ,falsch6 ,der ,dirne liegt gewhnlich gar nichts am ,mann1 sondern nur am ,geld1 und der ,mutter liegt gewi nicht nur am ,kind1 sondern auch am ,vater des ,kindes1 soferne der nur ein rechter ,vater ist4 ,in endloser1 ermdender ,lnge wird ein einmal aufgestellter ,satz variiert1 wiederholt1 verknult und wieder gelst4 ,manch interessante ,parallele blitzt dabei auf1 zum ,beispiel die1 zwischen ,eroberer und groer ,dirne1 die beide als ,gottesgeieln empfunden werden4 ,kstlich ist die ,verwicklung in die eigenen gewundenen ,fden zum ,beispiel dort1 wo ber die ,treue gesprochen wird3 ,ist nmlich die ,frau untreu1 so ist sie es1 weil sie berhaupt kein der ,zeitlichkeit entrcktes ,ich hat1 daher ganz gedankenlos ist und ohne ,verstndnis fr die bindende ,kraft eines ,vertrages4 ,ist aber der ,mann untreu1 so ist er es nur1 weil er sein intellegibles ,ich nicht hat zu ,worte kommen lassen6 7,und wo bleibt sein ,verstndnis fr die bindende ,kraft eines ,vertrages8 ,es schlief wohl gerade87 ,ist er treu1 so ist er es eben seines intellegiblen ,wesens halber4 ,ist sie aber treu1 so ist sie es aus ,hrigkeitsinstinkt -- hndisch nachlaufend 444 voll instinktiver1 zher ,anhnglichkeit6 ,preisfrage3 ,wie soll sie also sein1 treu oder untreu1 um weniger verchtlich zu erscheinen8 ,eine erstaunlich tief verwurzelte ,konfusion im ,kopfe eines ,dreiundzwanzigjhrigen1 ein wahres ,phnomen von einem ,rattenknig6 ,so selbstsicher wird oft das genaue ,gegenteil von der ,wahrheit vorgetragen1 da man erst durch die ins ,auge springende ,absurdheit zur ,widerlegung veranlat wird4 ,der ,mythos von ,leda wird als ,beweis angefhrt1 da die ,frau zur ,sodomie mehr ,neigung habe als der ,mann6 ,was beweist aber der ,mythos gegenber der ,wirklichkeit8 ,wer bentzt heute noch -- im ,orient ist dies an der ,tagesordnung -- ,ziegen1 ,stuten1 ,hennen zu geschlechtlichem ,mibrauch1 -- ,mann oder ,weib86 ,nach der ,einleitung einer ,beweiskette wird diese gewhnlich mitten drin abgebrochen und unbewiesen wird der ,schlu angehngt1 whrend man die entscheidende ,wendung noch erwartet4 ,so wird zum ,beispiel auseinandergesetzt1 da die ,frau meist ,scheu empfinde vor mnnlicher ,nacktheit1 und dies wird -- man staune6 -- als ,beweis betrachtet dafr1 da die ,frauen von der ,liebe nicht die ,schnheit wollen1 sondern -- etwas anderes6 ,von der ,liebe werden sie wohl die ,liebe wollen1 und die ,schnheit in ihr zu finden hoffen4 ,die vorangehenden ,ausfhrungen ber mnnliche und weibliche ,nacktheit sind von beinahe obszner ,brutalitt und von einem fast wilden ,hasse gegen alles ,natrlich-,geschlechtliche erfllt4 ,schon die ,debatte berhaupt1 ob diese ,vorgnge und ihre ,organe schn oder nicht schn sind1 verrt einen falschen ,standpunkt1 da es sich um ,naturnotwendiges handelt1 das schon durch seinen eminenten ,zweck fr eine solche ,bewertung gar nicht geeignet ist4 ,es ist ihm ein ,rtsel1 warum gerade die ,frau vom ,mann geliebt wird6 ,warum gerade die ,frau88 ,ja1 soll denn der ,mann nur ,hennen1 ,ziegen1 ,stuten oder ,knaben lieben86 ,und warum wird denn gerade der ,mann von der ,frau geliebt8 ,vermutlich weil es nur diese zwei ,arten ,menschen gibt4 ,weininger wei brigens fr dieses ,rtsel1 warum die ,frau geliebt wird1 eine hochpoetische ,erklrung3 bei der ,menschwerdung habe nmlich der ,mann durch einen metaphysischen ,akt 787 die ,seele fr sich allein behalten6 ,aus welchem ,motive vermge man freilich noch nicht abzusehen6 7,wirklich nicht8 ,vielleicht lt sich's durch ,algebra herausbringen87 ,dieses sein ,unrecht bt er nun in der ,liebe1 durch die er ihr die geraubte ,seele zurckzugeben sucht6 ,er bittet ihr also seine ,schuld durch die ,leiden der ,liebe ab6 ,aber halt6 ,wie ist's denn1 wenn sie ihn liebt8 ,was bittet sie ihm durch die ,leiden ihrer ,liebe ab8 ,will sie ihm auch eine geraubte ,seele schenken8 ,aber richtig1 sie hat ja keine6 ,was das ,weib nicht ist1 nicht kann und nicht will1 wurde bislang errtert4 ,wozu es also berhaupt da ist1 welchen ,zweck es hat1 wird nun auseinandergesetzt4 ,und nun folgt sorgfltig vorbereitet die herrliche ,entdeckung1 auf die der ,verfasser nicht wenig stolz ist4 ,nicht etwa selbst den niedrigsten1 den ,gattungszweck spricht er der ,frau zu1 sondern sie ist nur um der ,kuppelei willen da6 ,was er da vorbringt in endloser ,wiederholung und ,ausspinnung 7das ,buch knne schlechthin auch tausend ,seiten haben anstatt fnfhundert7 ist so verworren1 verfilzt1 mit ,ekelhaftem und ,unwahrem vollgestopft1 da man es kaum entwirren kann4 ,der ,gedanke an die sexuelle ,vereinigung irgend eines ,paares sei der dominierende im weiblichen ,dasein6 ,er versteigt sich zu folgender ,behauptung1 die ich hier wrtlich zitiere3 ,die ,erregung der ,mutter am ,hochzeitstage der ,tochter ist keine andere als die der ,leserin von ,prvost oder von ,sudermanns ,katzensteg4 ,keine andere86 ,in der ,tat1 ein tiefer ,menschenkenner6 ,das ,weib sei berhaupt vollstndig unfrei1 denn es stehe immer unter dem ,bedrfnis 7671 vergewaltigt zu werden 7671 es sei ganz und gar im ,banne mnnlicher ,sexualitt4 7,es wird dort noch anders ausgedrckt47 ,ist nicht1 ohne einen ,anwurf daraus machen zu wollen1 gerade umgekehrt1 eher der ,mann weit abhngiger von der sexuellen ,befriedigung und ihrer -- in den meisten ,fllen -- sicher bedrftiger als das ,weib1 schon um des ,detumeszenztriebes willen1 den ja das ,weib nicht hat86 ,der simple ,beweis dafr ist die ,tatsache1 da kaum ein ,mann1 der nicht durch ,krankhaftigkeit irgend welcher ,art daran gehindert ist1 stirbt1 ohne je ein ,weib besessen zu haben 7war es nur eines1 so ist er auch schon ein ,unikum71 whrend tatschlich tausende von ,frauen virgines intactae bleiben1 gnzlich geschlechtslos leben4 ,es soll durchaus keine ,tugend aus wahrscheinlicher ,not gemacht werden1 wir wissen ganz gut1 da sie nur selten aus freier ,wahl1 sondern meist aus wirtschaftlichen oder moralischen ,bedenken ,jungfrauen bleiben2 wre aber der ,geschlechtstrieb in ihnen dominierend und sie ganz und gar ,sexualgeschpfe1 so wrden wohl auch sie ,mittel und ,wege finden1 ihre ,virginitt los zu werden4 ,aussprche1 die in ihrer ,verrennung und ,verblendung gerade das ,verkehrte treffen1 drfen uns bei einem ,manne nicht wundern1 dessen ,sucht1 alle ,erscheinungen in einmal aufgestellte1 an ,zahl und ,charakteristik mehr als drftige ,klassen einzupferchen1 sei es auch mit blinder ,gewalt1 sich zu den lcherlichsten ,etikettierungen versteigt4 ,da das ,weib nur ,mutter oder nur ,dirne sein kann1 wird das weibliche ,geschlecht folgendermaen beschrieben3 ,die ,dirne ist es1 die die gute ,tnzerin ist1 nach ,unterhaltung1 ,geselligkeit1 nach dem ,spaziergang 766 welch ein ,dirneninstinkt7 und dem ,vergngungslokal1 nach ,seebad und ,kurort1 ,theater und ,konzert verlangt1 whrend die ,mutter eine stets geschftige1 stets geschmacklos gekleidete ,frau ist 7wrtlich671 die sich auch daran erkenntlich macht1 da sie -- ,speisereste aufhebt4 ,eine recht erschpfende ,einteilung6 ,nun wollen wir mal etwas hnliches aufstellen3 ,die ,mnner -- sagen wir -- bestehen aus ,vtern und ,strizzis4 ,die ,vter sind geschmacklos gekleidet1 lassen bei schlechten ,schneidern arbeiten1 rauchen die ,pfeife etc4 ,die ,strizzis gehen zum ,ronacher1 in ,seebder1 ,theater und in die ,schwimmschule3 ,eine wrdige ,analogie6 ,etwas anderes kann das ,weib nicht sein2 ja selbst die ,existenz eines verbrecherischen ,weibes kann nicht zugegeben werden3 die ,frauen stehen nicht so hoch6 ,ist sie groe ,verbrecherin1 so ist sie eben vermnnlicht -- gerade so wie der ,zuhlter1 ,kuppler etc4 eigentlich kein ,mann sei1 sondern zu den sexuellen ,zwischenstufen gehre4 ,ich greife mir an den ,kopf3 ,ausfhrungen1 die mit solchen ,mitteln arbeiten1 die fast durchwegs aus ,konstruktionen solcher ,art ihre ,beweise und ,argumentationen zusammensetzen1 wurden genial genannt6 ,der ,knig hat neue ,kleider6 ,er hat prachtvolle ,kleider6 ,alles schreit1 er hat sie1 denn die ,parole ist ausgegeben1 er mu sie nun haben1 trotzdem seine ,blen sichtbar sind3 ein ,mrchen mit tiefem ,sinn1 das sich bei uns fters abspielt1 als man glauben sollte4 ,gibt es ,verkehrtheiten und ,verlsterungen in dem ,buche1 die eines humoristischen ,beigeschmackes nicht entbehren1 so da man sie mitunter recht heiter finden kann1 so gibt es hingegen auch ,ausfhrungen darin1 wo aller ,humor schweigt1 wo einem eine starre ,entrstung das ,blut stocken macht4 ,ein wilder ,ha gegen alles ,natrliche1 eine bsartige ,verdchtigung und ,verfolgung jeder sinnlichen ,daseinsfreude1 eine auf ,kosten alles ,krperlich-,frhlichen entartete ,geistigkeit1 die den ,leib und seine ,pflege verachtet1 eine schier bankerotte ,phantasie1 die sich in ,verleumdung und ,verleugnung alles ,irdisch-,sinnlichen ergeht und sich gleichzeitig im bersinnlichen zu den willkrlichsten ,hypothesen versteigt1 zeitigen ihre ,blten in den ,anschauungen1 die sie verknden3 ,so htte zum ,beispiel fr den hherstehenden ,mann das ,mdchen1 das er begehren1 und das ,mdchen1 das er lieben1 aber nie begehren knnte 787 eine ganz verschiedene ,gestalt6 ,ein schmachvoller ,dualismus1 will mir scheinen6 ,ferner3 ,es gibt berhaupt nur platonische ,liebe6 ,was sonst noch ,liebe genannt wird1 gehrt in das ,reich der ,sue6 ,nur wer nie ein ,weib in ,liebe gewonnen1 sondern es nur unter den ,schauern der ,prostitution besessen hat1 wer berhaupt nie ein ,weib gekannt hat1 sondern nur sein ,zerrbild1 -- die ,dirne1 -- nur wer sich eines krankhaften ,defektes noch mit berhebung brstet1 konnte diesen ,ausspruch tun -- und die anderen hnlichen ,aussprche und fulminanten ,offenbarungen ber das ,weib6 ,nur der kann auch behaupten1 da der ,mann1 sofort nachdem er das ,weib besessen hat1 es verachtet1 -- der es in ,wahrheit nie besessen hat6 ,in einer ,funote wird ganz unumwunden erklrt1 da es keinen bedeutenden ,menschen geben knne1 der in -- der geschlechtlichen ,vereinigung 7es wird dort krzer und brutaler ausgedrckt7 -- mehr she als einen tierischen1 schweinischen1 ekelhaften ,akt1 oder gar das tiefste1 heiligste ,mysterium4 ,alle bedeutenden ,menschen -- so wird weiter gefolgert -- mten daher sicherlich ihre ,sexualitt durch die 7sogenannten7 geschlechtlichen ,perversionen befriedigen1 da sie unbedingt am gewhnlichen geschlechtlichen ,akte vorbei wollen666 ,gewi wre es unrichtig1 in diesem ,akte an sich etwas ,heilig-,mystisches zu sehen1 da er unter ,umstnden gewi eine ,erniedrigung bedeuten kann2 immerhin aber ist es doch etwas1 was jeden gesunden1 lebensmutigen1 menschlicher ,empfindungen fhigen ,menschen mit ,entrstung und schier verchtlichem ,mitleid erfllen mu1 den natrlichsten ,lebensvorgang verunglimpft und gebrandmarkt1 die ,flamme1 von der die ganze ,welt glht1 als hllisches ,feuer verdchtigt zu sehen6 ,als ,kriterium des bedeutenden ,menschen abnorme ,sexualtriebe fordern und ,verachtung1 ,vorbeiwollen am normalen ,liebesakt voraussetzen1 heit einen ,goethe z4 ,b4 mit jmmerlichen ,fen treten1 und ein solcher ,ausspruch eines ,menschen macht alle seine andern befremdlichen ,aussprche -- begreiflich6 ,whrend die ,frau durch den ,gedanken an die ,vereinigung irgend eines ,paares angeblich in fieberhafte ,erregung gerate1 gewinne ein solcher ,gedanke ber einen ,mann keine ,gewalt1 er stehe auer und ber einem solchen ,erlebnis6 ,wirklich86 ,die ,welt wird einfach auf den ,kopf gestellt4 ,in ,wahrheit bedarf es gar nicht erst einer deutlichen ,vorstellung jener ,vereinigung1 um bei ,m ,erregung hervorzurufen1 bekanntlich gengt dazu schon das ,rauschen eines seidenen ,kleides4 ,als der ,mann sexuell ward1 da schuf er das ,weib4 ,aus diesem tiefen ,grunde ist das ,weib die ,schuld des ,mannes2 die ,kuppelei sei da1 weil alle ,schuld von selbst sich zu vermehren trachtet4 berall sieht er ,zweck und ,absicht1 ,schuld und ,grund3 berall ein damit1 nirgends ein daher -- auer ein solches1 hinter dem wieder eine ,bestimmung steht4 ,alle seine ,argumentationen bezeichnet er kurz und bndig als unwiderleglich1 alle ,gegenmeinung als vllig unannehmbar1 jeden1 der widerspricht1 als frechen ,schwtzer4 ,basta6 ,wohin eine krankhafte ,sucht1 ,willen und ,zweck hinter alle ,erscheinungen zu verpflanzen1 fhren kann1 mge ein ,satz wie der folgende illustrieren3 ,wir erschrecken vor dem ,gedanken an den ,tod1 wehren uns gegen ihn1 klammern uns an das irdische ,dasein und beweisen dadurch 7671 da wir geboren zu werden wnschten als wir geboren wurden1 indem wir noch immer in dieser ,welt geboren zu werden verlangen4 76667 ,ein spekulatives ,zurckgreifen1 das mit den abenteuerlich phantastischen ,schlssen mittelalterlicher ,scholastik viel hnlichkeit besitzt1 tiefe ,verstricktheit in buddhistische ,vorstellungen und die vollstndige ,umneblung eines ursprnglich kritischen ,geistes durch religis-mystischen ,wahn1 erhellt aus solchen ,aussprchen4 ,gewisse ,experimente der ,wissenschaft1 z4 ,b4 die ,geschlechtsbildung1 erklren zu wollen1 bezeichnet er1 aus derselben mystisch-theosophischen ,befangenheit1 als ein unkeusches ,anpacken mysteriser ,vorgnge4 ,ein kurioser ,standpunkt in der ,wissenschaft6 ,die unkeuscheste ,wissenschaft ist demnach die ,chemie1 der sich daher auch so viele ,juden zuwenden4 ,mit den ,juden verfhrt er genau so wie mit den ,weibern4 ,er sagt von ihnen die scheulichsten1 niedrigsten ,qualitten aus4 ,stimmt es aber nicht1 dann war es eben kein echter ,jude4 ,dem ,juden rumt er auch die ,mglichkeit ein1 sich vollstndig ber das ,jdische zu erheben1 whrend er der ,frau die ,mglichkeit dieser ,erhebung ins ,reinmenschliche abspricht2 da er selbst ,jude war1 schien diese vorsichtige ,klausel geboten4 ,da nicht nur das ,jdische1 sondern auch jedes andere nur ,nationale abstoend ist1 weil es immer eine enge ,begrenzung des ,menschlichen bedeutet1 bleibt natrlich ungesagt4 ,das ,kapitel ber das ,judentum enthlt brigens viel des ,geistreichen und ,tiefen -- soweit es analytisch vorgeht1 -- und berschnappt sofort ins ,groteske1 sowie die eigenen ,folgerungen einsetzen4 ,dieselben ,merkmale weisen viele der frheren ,kapitel auf1 und aus diesem ,grunde werden auch solche ,leser1 die mit dem ,autor sympathisieren1 den ,eindruck haben1 da die einzelnen ,kapitel immer gro angelegt und vielversprechend erscheinen1 ,tiefen und ,hhen verheiend einsetzen1 um dann abzufallen und zu enttuschen2 dort nmlich1 wo die eigenmchtige ,synthese beginnt1 das eigene ,aufbauen nach der oft sehr scharfsinnigen ,analyse3 da wird alles merkwrdig flach und oberflchlich und vor allem unrichtig1 blind neben den wirklichen ,tatsachen vorbeisausend1 auf ein gedachtes1 vorherkonstruiertes1 popanzartiges ,ziel4 ,immer wieder verschlingt sich oft ,gesagtes ineinander1 bis wieder neue ,glieder zappelnd daraus hervorschieen1 um sich wieder zu verschlingen und zu verknueln4 berall sieht er ,ideen1 ,prinzipe1 wurzelhafte ,anlagen1 wo es sich meist um historisch ,er-,wachsenes handelt2 berall ist die ,blindheit fr das geschichtliche und wirtschaftliche ,element1 welches formenbildend und artenndernd wirksam ist1 ersichtlich1 die groe ,rolle1 die ihm bei allen ,vorgngen und ,erscheinungen zufllt1 wird geleugnet und alles auf eine ,art metaphysischer ,bestimmung zurckgefhrt4 ,die ,behauptung1 der echte ,jude wie das echte ,weib leben beide nur in der ,gattung1 nicht als ,individualitten1 wird durch das ,wrtchen echt1 mit dem sie sich vorsichtig verklausuliert1 als das empfunden1 was gewhnlich als jdische ,dreherei bezeichnet wird1 besonders1 da schon auf der nchsten ,seite die ,bemerkung folgt1 es gibt einen absoluten ,juden so wenig als einen absoluten ,christen 7und ein absolutes ,weib74 ,nur seichteste ,oberflchlichkeit knne glauben1 da der ,mensch durch seine ,umgebung gebildet werde4 ,nur seichteste ,oberflchlichkeit kann leugnen1 da der ,mensch durch seine ,umgebung zumindest beeinflut wird1 und da diese ,beeinflussung oftmals zu ,bildungen1 ,neubildungen1 ,herausbildungen fhrt6 ,wer dies leugnet1 leugnet alle ,entwicklungsmglichkeit4 ,warum gibt es denn eben keinen absoluten ,juden oder ,christen1 keinen echten ,mann oder kein echtes ,weib8 ,weil eben uere ,eindrcke bestndig erziehlich wirksam sind4 ,aus eben diesem ,grunde konnte auch der ,jude kein ,monadologe werden 7wie ihm ,weininger vorhlt71 so lange er im ,ghetto lebte2 darum ward er -- was richtig ist -- ein ,grenzverwischer1 darum seine ,gemeinsamkeit1 sein ,zusammenhalten auch in der ,familie3 es erklrt sich all dies historisch dadurch1 da gleichgestellte ,existenzen1 die unter ,ausnahmsgesetzen in fremdem ,land leben1 auf engen ,anschlu untereinander angewiesen sind4 ,warum das jdische ,volk keine ,aristokratie besitzt1 daher keinen grenzenfixierenden ,sinn beweist86 ,erstlich besa es sie1 so lange es im eigenen ,lande als freies ,volk lebte4 ,zweitens kann man nicht mehr von einem ,volk reden1 wenn es sich um ,angehrige einer ,nation handelt1 die durch ,zersprengung ber die ganze ,welt lngst aufgehrt haben1 ein ,volk zu sein4 ,endlich erscheint mir der ,mangel an ,kastengeist nur gnstig und wertvoll und ,grenzverwischung in diesem ,sinne nur ersprielich4 ,von gnzlicher1 schier unbegreiflicher ,verblendung zeugt aber der ,vorwurf1 da der ,jude gleich dem ,weibe 7die ,analogien werden krampfhaft herbeigeholt7 im ,fremden keinen ,halt hat1 in ihm keine ,wurzeln schlgt4 ,symbolisch erscheine daher sein ,mangel an irgend welcher ,bodenstndigkeit in seinem so tiefen ,unverstndnis fr allen ,grundbesitz und seiner ,vorliebe fr das mobile ,kapital4 ,herr des ,himmels6 ,soll man sich vielleicht ankaufen auf einem bestndig zitternden1 unterwhlten1 bedrohten ,boden86 ,ist es gar so symbolisch1 da die ,juden1 die in riesigen ,scharen aus ,ruland oder ,rumnien hinausgetrieben1 die in ,kischenew abgeschlachtet und geplndert wurden1 in solchem ,boden keine ,wurzeln schlugen1 und da auch die ,juden anderer ,lnder ihre ewig unterwhlte ,situation erfassen und lieber nach mobilem1 in ,bewegung zu setzendem ,kapital trachten1 als nach ,bodenstndigkeit86 ,die groen ,persnlichkeiten des ,judentums werden natrlich vom ,verfasser als solche angezweifelt4 ,als fast jeder ,gre entbehrend bezeichnet er ,heine -- ,heine1 der der ,menschheit einen so beseligenden ,schatz hinterlassen hat1 einen schier unerschpflichen ,brunnen1 in den hineinzutauchen immer wieder ,mut1 ,trost1 ,befreiung und ,erhebung gewhrt -- nicht etwa durch seinen ,witz und ,sarkasmus1 sondern durch seine nie wieder erreichte1 tiefinnige1 tief vergeistigte ,lyrik4 ,als ebenso berschtzt betrachtet wird auch ,spinoza4 ,diese ,wertung -- besser ,entwertung -- zu beurteilen1 habe ich zu wenig ,wissen4 ,doch auch da scheint mir ein terroristisches ,aufpflanzen von dem1 was gerade er1 ,weininger1 ,gre nennt1 als willkrliches ,kriterium zu dominieren4 ,da man auf hundertfache ,art gro und genial sein kann1 auch wenn man nicht genau in der ,richtung1 die abzustecken ihm gerade beliebt1 sich bewegt1 scheint er nicht in ,betracht zu ziehen4 ,er hlt ,spinoza vor1 da ihm alles weniger ,problem denn mathematische ,methode war1 die alles selbstverstndlich erscheinen lasse4 ,es scheint aber nichts weniger als ein ,nachteil einer ,methode1 wenn sie dies vermag2 umgekehrt jedoch kann einen nachgerade ein ,grausen erfassen1 wenn das ,einfachste und ,selbstverstndlichste in so viele ,formeln verstrickt wird1 bis es wirr und kompliziert erscheint1 so da die umstndliche ,lsung dieses ,problems sich dann als ,tat gebrdet1 auch wenn sie sich mit dem ,resultate deckt1 das man mhelos auf den ersten ,blick gewinnt4 ,menschen aber1 denen selbst das ,einfachste erst begreiflich wird1 wenn sie sich durch ein ,gewirr von ,umwegen dazu durchgewunden haben1 die in jedem ,fall durch ein ,gestrpp von ,philosophie durch mssen1 die sogar imstande sind1 auch dann noch an der offen zutage liegenden ,wahrheit vorbeizutappen1 blo weil sie irgend ein ,irrlichterchen der ,spekulation weglockt1 beweisen einen ,mangel gesunder ,instinkte1 sind daher zum ,urteil an sich sozusagen physiologisch unfhig4 ,den ,gesamteindruck einer ,erscheinung wahrnehmen kann nur1 wer ber seine physiologischen ,sinneswerkzeuge vollzhlig verfgt3 da darf auch der ,instinkt nicht fehlen1 denn er ist das1 was man als das ,geruchsorgan der ,seele bezeichnen knnte4 ,von den ,juden kommt der ,verfasser wieder zu den ,weibern4 ,es drngt ihn offenbar1 sich noch einmal zusammenfassend ber sie zu uern3 ,so wenig wie der ,jude1 ist das ,weib eine ,monade4 ,aber wie alles und jedes in der ,welt1 reprsentiert auch es eine ,idee3 ,w reprsentiert die ,idee des ,nichts4 ,er kommt nun zum kstlichsten aller ,resultate3 ,da die ,frau amoralisch und alogisch ist1 alles ,seiende aber ein moralisches und logisches ,sein ist1 so -- ist sie berhaupt nicht4 ,ganz abgesehen von dem witzigen ,resultat3 man beachte nur die wirre ,verkehrung der einzelnen logischen ,glieder6 ,anstatt zu folgern3 alle ,logik und ,moral mu sich im ,sein1 im ,wesenhaften dokumentieren1 heit es in monstrser ,verkehrung3 ,in allem ,sein ist ,moral und ,logik4 ,da die ,frau aber nach seiner ,aussage keine hat1 mu natrlich herauskommen1 da sie berhaupt nicht ist4 ,wahrscheinlich ist sie also nur eine ,art ,spuk1 ein ,massenaberglauben6 berraschend wie alle seine ,resmierungen sind auch seine letzten4 ,trotz allem1 was er von der ,frau ausgesagt hat1 verlangt er fr sie die gleichen ,rechte wie fr den ,mann4 ,er tritt fr ihre ,emanzipation ein1 nur mu sie vollkommene ,entgeschlechtlichung bedeuten66 ,auch den letzten ,schlu1 der sich aus dieser ,forderung ergibt1 zieht er in ,betracht1 nmlich den ,aussterbe-,etat1 auf den logischerweise die ,menschheit geraten mte3 ,die ,ausrottung der menschlichen ,gattung scheint ihm aber sogar ein erstrebenswertes ,ziel6 ,alle ,fcondit ist ekelhaft4 ,dieser ,satz charakterisiert eine das ,leben hassende ,natur1 die notwendigerweise nur ,vernichtungstendenzen produzieren kann4 ,bedarf der ,ausdruck dieser ,endtendenzen berhaupt einer ,antwort1 so wre es die1 da nicht einzusehen ist1 warum wir bedacht sein sollten1 diesen ,planeten zu rumen -- fr irgend ein zweifelhaftes anderes ,geschlecht1 das sich dann auf ihm zum ,leben entwickeln knnte 444 brigens wei auch er die ,rechte1 die er angeblich fr die ,frau verlangt1 weise zu beschrnken4 ,von der ,gesetzgebung1 von der ,leitung eines ,gemeinwesens sei vorderhand die ,frau fernzuhalten gleich -- ,kindern1 ,schwachsinnigen und ,verbrechern4 ,denn -- ,recht und ,unrecht der ,frau kann ganz genau ermittelt werden1 ohne da die ,frauen selbst mitbeschlieen4 ,dieser ,satz ist -- es lt sich anders nicht bezeichnen -- eine ,schamlosigkeit4 7,trotzdem in diesem ,buch so viel von ,schamhaftigkeit die ,rede ist47 ,wie schn ,recht und ,unrecht fr die ,frau ermittelt wurde1 mu selbst ,blinden und ,tauben klar werden aus einer ,gesetzgebung1 die das ,weib in seiner katastrophalsten1 hilflosesten ,lage recht-1 schutz- und hilflos lt4 ,von all dem andern1 was zu ihrer ,beschrnkung und ,einengung fr sie ermittelt wurde1 will ich jetzt ganz absehen1 nur das ,krasseste soll berhrt werden1 die ,tatsache1 da die arbeitsunfhige ,schwangere1 die sich also1 falls sie subsistenzlos ist1 im ,zustand absolutester ,hilflosigkeit befindet1 keine ,ansprche an den ,vater des ,kindes hat1 er sei1 wer er sei1 er habe1 was er habe2 die ,tatsache1 da sie auch fr die ,kosten der ,entbindung keinen rechtlichen ,anspruch weder an den ,vater noch an die ,gesellschaft besitzt1 da sie -- die ,gebrende66 -- keinen ,anspruch auf ,unterschlupf und ,pflege fr sich und das ,kind hat 7im ,findelhaus finden nur die wenigsten ,aufnahme und unter ,umstnden1 denen ein abschreckendes ,odium anhaftet71 und da sie erst nach der schwersten ,stunde ,alimente fr das ,kind beanspruchen kann1 die aber niemals ausreichen1 die ,kosten seiner ,erhaltung auch nur annhernd zu decken4 ,so schn kann ,recht und ,unrecht fr die ,frauen ermittelt werden1 ohne da sie selbst mitbeschlieen4 ,zum ,schlusse schlgt in dem ,buche ,weiningers ein beinahe irrsinniger ,ton durch3 es wird nmlich festgestellt1 da dieses ,buch die grte ,ehre ist1 welche den ,frauen je erwiesen wurde4 ,aber knnen uns die tollsten ,sprnge wundern in einem ,buche1 das noch auf derselben ,seite den einzigen wahrhaftigen1 richtigen ,ausspruch tut1 der allein dem ganzen ,buch ins ,gesicht schlgt1 der allein gengt1 um es zu richten und zu werten1 da es ihn als eine 7versptete7 ,vorschrift fr andere gibt1 whrend es ihn selbst mit ,fen trat1 nmlich den ,ausspruch3 ,man hat die ,frau als ,einzelwesen und nach der ,idee der ,freiheit1 nicht als ,gattungswesen 7671 nicht nach einem aus der ,empirie 7867 oder aus den ,liebesbedrfnissen des ,mannes hergeleiteten ,mastabe zu beurteilen4 ,und so richten diese letzten sprlichen ,worte die eigene ,tat und das eigene ,werk4 ,die ,berechtigung des ,weiberhasses und der ,weiberverachtung erkennt man aus den ,argumenten1 auf denen sie steht und mit denen sie fllt4 ,aus jenen ,weiningers1 die sich offensichtlich als ,verkehrung1 ,verleugnung oder ,verblendung gegenber den ,tatsachen darstellen1 erhellt am schrfsten1 da sie immer identisch sein mssen und nur identisch sein knnen mit ,vernichtungstendenzen1 die das ,leben zielsicher ausstot4 ,vom ,wahne geboren1 gleichen sie spukhaften ,gespenster-,erscheinungen1 die nur fr den existieren1 dessen fieberndes ,hirn sie beschwor1 und die trotz der ,hartnckigkeit seiner ,halluzination auch nicht um einen ,schatten wirklicher werden4 ,es gibt eine ,tatschlichkeit1 eine harte ,wirklichkeit der ,dinge 7immer in dem relativen ,bereich unserer ,sinnesorgane natrlich71 die von hypothetischen ,konklusionen1 die mit ihr selbst durch keine wirkliche ,beziehung verbunden sind1 nicht im geringsten verndert oder gar umgestoen werden kann4 ,eine ,methode1 die sich darin ergeht1 in der ,luft hngende metaphysische1 hchst subjektive ,voraussetzungen solange mit einander zu multiplizieren1 auf jede ,art zu verkreuzen und zu verschlingen1 bis ein vorgewolltes ,resultat herauskommt1 in welches dann das wirkliche ,leben hineingepret wird1 mag es nun mit dem ,luft-,schlu bereinstimmen oder nicht1 enthlt nicht die ,mglichkeit1 beachtenswerte ,resultate zutage zu frdern4 ,das hiee1 dem wildesten geistigen ,abenteurer- und ,don ,quixotetum ,tr und ,tor ffnen1 hiee jenen grotesken ,versuchen und ,berechnungen wissenschaftliche ,existenzberechtigung geben1 mit denen die ,scholastiker zum ,beispiele ausrechneten1 wie viele ,engel auf einer ,nadelspitze tanzen knnen1 hiee von neuem den absurden ,terrorismus der ,spekulation aufpflanzen1 der mehrmals in der ,geschichte der ,philosophie dieselbe zum ,gegenstand des ,widerwillens und der ,lcherlichkeit fr alle gesunden ,geister machte1 aus welcher ,entwertung sie sich in der neueren ,zeit erst durch ,kant und ,schopenhauer wieder erhob -- um unter deren ,nachfolgern wieder in ,mikredit zu sinken -- bis sie von ,herbert ,spencer auf den festen ,boden der ,tatsachen gestellt und dadurch aus der ,sphre leerer ,gaukeleien in die einer unanzweifelbaren ,disziplin verpflanzt wurde4 ,da ein ,mensch wie ,weininger1 begabt mit feinster ,sensitivitt und ,reaktionsfhigkeit1 stumpf und blind sein konnte gegen die einfachste ,logik der ,tatsachen1 erklrt sich vielleicht aus der ,gefahr1 die gerade diese ,fhigkeit des innerlichen ,erlebens fr solche ,geister birgt1 denen das harte1 reinigende1 alles ,falsche ab- und ausstoende ,element der gesunden ,instinkte1 die ,grundbedingung der ,urteilsfhigkeit1 fehlt1 so da sie den ,eindruck hervorrufen1 als fre ein ,wurm an ihrem besten ,mark1 als mten sie mit schier physischer ,notwendigkeit1 sowie sie die ,hand ausstrecken1 unbedingt -- unter dem ,zwange ihrer ,art -- immer das ,falsche1 das ,dunkle1 die ,verwesung ergreifen4 ,charakteristisch fr ihn1 dem scheinbar alles zum ,problem wird1 ist die ,tatsache1 da ihm in ,wahrheit nur das ,gedankliche1 nur das ,begriffliche zum ,probleme ward1 whrend er an die groen ,tatsachenprobleme1 deren ,lsung fr die ,menschheit ,wohl oder ,wehe1 hinauf oder hinunter1 ,zermalmung oder ,erhebung1 unsglichen ,jammer oder unendliche ,glcksmglichkeit bedeuten1 nicht einmal mit einer ,ahnung anstreift4 ,so hat er in seinem ,werk lange ,betrachtungen1 die oft weitab von seinem ,thema lagen und die er sich nach der ,art bervoller junger ,menschen scheinbar vom ,herzen schreiben wollte1 angehuft3 ber ,zeit1 ,wert1 ,genie1 ,unsterblichkeit1 ,gedchtnis1 ,logik1 ,ethik1 ,philosophie1 ,psychologie etc4 ,dagegen kommt er nicht ein einziges ,mal zum ,beispiel auf das ,problem des ,krieges zu sprechen1 auch das ,problem des ,sozialismus streift er nur flchtig und oberflchlich1 trotzdem beide seinem ,thema naheliegen4 ,fast denkt man ein wenig an ,ibsens ,professor ,begriffenfeld 7,peer ,gynt71 der nur zum ,metaphysikum in ,beziehungen steht1 fr den nichts anderes eine ,frage ist4 ,gerade die ,innerlichkeit1 mit der er alles1 was berhaupt fr ihn zum ,problem wird1 erlebt1 birgt fr ihn1 den ungesunden ,geist1 die ,gefahr1 da sie ihn zu den subjektivsten ,schlssen verleitet1 die nur durch und fr seinen ,wunsch und ,willen vorhanden sind und die wie nchtliche ,visionen vor dem ,lichte des ,tages -- der objektiven ,wirklichkeit -- zergehen4 ,in der ,deutung der platonischen ,ideen1 die in den ,dingen liegen1 ist fr ihn die ,gefahr enthalten1 ,dinge in ,beziehung zu einander zu bringen1 die sie in ,wahrheit nicht haben1 ,beziehungen1 die jedes einzelne ,individuum anders verknpfen wrde1 ins ,gegenteil umkehren knnte1 und die daher zum ,verluste jedes gemeinsamen ,bodens fhren1 zur ,einbue aller ,wahrscheinlichkeit4 ,was wir schlechthin ,wirklichkeit nennen1 ist ja natrlich nicht das wahre ,wesen der ,dinge1 aber es ist zumindest die durch die gleiche ,beschaffenheit der ,sinnesorgane konstruierte allgemeine ,wahrnehmbarkeit1 die einen ,boden der ,verstndigung bietet und als allgemein gltiger ,ersatz der ewig unerforschlichen wahren ,wesenheit des ,seins einzig annehmbar4 ,wohin das ,hineintragen subjektivster ,vorstellungen1 das willkrliche ,herstellen von ,beziehungen1 die gewaltttige ,einpressung in selbstgeschaffene ,kategorien1 die ,deduktion alles ,bestehenden in vorgegossene ,formen den verirrten ,weininger schlielich fhrten1 geht nicht nur aus seiner ,behandlung der ,probleme ,weib oder ,juden hervor1 sondern auch aus der in seinem ,nachlawerk enthaltenen ,tierpsychologie4 ,da wird der ,hund erkannt als die ,idee des ,verbrechers1 das ,pferd als die des ,irrsinns1 ,floh und ,wanze als ,symbole fr etwas1 wovon ,gott sich abgekehrt hat u4 s4 f4 ,aus denselben inneren ,grnden betrachtet er jede ,krankheit als ,schuld und findet die ,auffassung1 welche die ,kranken und ,ausstzigen fragen lt1 was sie verbrochen htten1 da ,gott sie zchtige1 sehr tief4 ,die absonderliche ,zurck-,dreh-,tendenz all seiner ,auffassungen offenbart sich in der ,annahme1 der ,mord sei eine ,selbstrechtfertigung des ,verbrechers1 er sucht sich durch ihn zu beweisen1 da nichts ist66 ,mit einer schier organischen ,verkehrtheit legt er allen ,erscheinungen die verdrehtesten ,ursachen unter und mu ihnen daher auch natrlich die entgegengesetztesten ,absichten zuschreiben und die konfusesten ,folgerungen aus ihnen ziehen3 ,man liebt seine physischen ,eltern2 darin liegt wohl ein ,hinweis darauf1 da man sie erwhlt hat4666 ,oder3 ,die ,fixsterne bedeuten 787 den ,engel im ,menschen4 ,darum orientiert sich der ,mensch nach ihnen2 und darum6 besitzen die ,frauen keinen ,sinn fr den gestirnten ,himmel3 weil ihnen der ,sinn fr den ,engel im ,mann abgeht4666 ,diese ,proben aus ,weiningers ,nachlawerk werden manchen vielleicht als nicht unter den ,titel dieser ,schrift gehrig erscheinen4 ,dennoch sind sie es1 da sie unzweideutigen ,aufschlu geben ber die ,stellung1 die eine urteilende ,intelligenz1 welche sich in der ,art ,weiningers zum ,problem der ,frau und ihrer ,frage verhalten hat1 charakteristischerweise anderen ,problemen gegenber einnimmt4 ,die ,annahme liegt daher nicht fern1 da bei allem1 was ,weiningers groe ,intelligenz und geistige ,elastizitt erfate und berhrte1 die ,sensitivitt des ,epileptikers das ,verzerrende war1 diese ,sensitivitt1 die alles aus den natrlichen ,dimensionen heraustreibt1 die die ,umrisse aller ,dinge entstellt und verkehrt1 bis ihr alles in ,nacht1 ,wirrnis und wtender ,ekstase versinkt4 ,sein ,biograph teilt uns mit1 da ,weininger ,epileptiker und gleichzeitig ein mit ,verbrecheranlagen belasteter ,mensch war4#e ,da aber die ,sehnsucht nach dem ,guten und ,sittlichen ohne ,zweifel in ihm berwiegend war1 erklrt sich auch seine innige ,verherrlichung der ,kantschen ,ethik1 die er hoch ber die selbstverstndliche ,sittlichkeit der schnen ,seele stellt4 ,wenn aber auch jene ,sittlichkeit die gegen ihre triebhaften1 bsen ,anlagen den ,kampf fhrt1 eben dieses ,kampfes halber vielleicht die ergreifendere ist1 so ndert das doch nichts an der ,tatsache1 da die von der ,welt wie eine strahlende ,gabe empfundene ,individuation der selbstverstndlichen ,sittlichkeit die gotthnlichere ist und daher als die vollkommenere empfunden wird4 #e ,ersteres wurde von ,weiningers ,vater in einem ffentlichen ,briefe in ,abrede gestellt1 der ,biograph berief sich aber in seiner ,antwort auf die wiederholte eigene ,aussage des ,verstorbenen4 ,ein krankhafter ,geist kann und wird niemals die ,meinung der ,welt revolutionieren4 ,bedeutungslos bleibt daher seine manische ,verfolgung irgend eines ,gegenstandes einer seiner -- gewhnlich physischen -- ,aversionen4 ,weiningers ,werk1 das mit ungeheuerer ,mhe ein groes1 begriffliches ,material nach einer vorgezeichneten ,tendenz zusammenschmiedete1 um seine abnorme1 lebensfeindliche ,aversion als normal und einzig sittlich darzustellen1 ist mit allen ,merkzeichen manischer ,verblendung an den ,tatsachen vorbergesaust1 und seine ,argumente zerschellten beim ersten ,zusammensto mit der ,wirklichkeit4 ,so hat es denn mit der ,frau und ihrer ,frage in ,wahrheit nichts zu schaffen4 ,was diese ,frage selbst betrifft1 so ist eine ,errterung derselben unter dem ,gesichtspunkt1 ob die ,frauen hher oder tiefer stehen als die ,mnner1 von vorneherein verfehlt4 ,darum habe ich mich nirgends fr die weibliche ,genialitt ins ,zeug gelegt1 habe auch nicht berhmte weibliche ,namen aufmarschieren lassen1 denn darauf kommt es wahrhaftig beim heutigen ,stande dieser ,frage gar nicht an4 ,erstlich knnte ein ,vergleich der positiven ,fhigkeiten nur in einer ,epoche vollstndiger sozialer ,gleichberechtigung der beiden ,geschlechter ein vernnftiges1 unverflschtes ,resultat ergeben1 zweitens lautet die zwingende ,parole heute nicht nur1 die ,frau will leisten1 sondern sie mu leisten3 gebieterisch verweisen sie die wirtschaftlichen ,verhltnisse auf eine eigene ,berufswahl1 da die ,versorgung durch die ,ehe1 durch den immer schwierigeren ,existenzkampf1 den heute auch der ,mann infolge des immer mchtiger werdenden ,grokapitals und der immer unheimlicher anwachsenden ,belastung der ,staatseinknfte durch den ,militarismus zu fhren hat1 mehr als illusorisch geworden ist4 ,ein ,mdchen fr diese einzige ,chance zu erziehen und es mit ,blumengieen1 ,staubabwischen und ,klavierklimpern seine besten und tchtigsten ,jahre verlieren lassen1 hiee heute ein verbrecherisches ,spiel mit menschlichen ,krften und menschlichen ,schicksalen treiben4 berdies mte ein auf solch einziger ,chance sich aufbauendes ,schicksal auf alle ,flle ein entehrendes werden1 durch die absolute ,wahllosigkeit1 mit der dann danach gegriffen werden mte4 ,die ,frau mu also fr die ,mglichkeit einer ,berufswahl vorbereitet und erzogen werden4 ,selbstverstndlich mu daher auch ihr ,bemhen erscheinen1 diese ,mglichkeit auf die weitesten ,gebiete auszudehnen1 sie aus engherzigen ,beschrnkungen frei zu machen und auf grere und befriedigendere ,wirkungskreise zu bertragen4 ,ist sie dazu weniger begabt1 so lasse man das nur ihre ,sorge sein4 ,sie wird dann eben mehr ,mhe aufwenden mssen1 um den vorgeschriebenen ,bedingungen zu entsprechen4 ,praktisch hat sich indes eine solche mindere ,begabung der ,frau noch nirgends dokumentiert1 es ist nirgends beobachtet worden1 da eine ,frau von einem neu erschlossenen ,posten htte entlassen werden mssen1 weil sie den blichen ,anforderungen nicht entsprach4 ,es ist auch wahrscheinlich1 da man sich nicht gegen alle ,anlage und ,fhigkeit zu irgend etwas drngt1 sondern immer das der eigenen ,natur ,passende zu erringen trachtet4 ,minderbegabt und durchaus ungeeignet scheint mir die ,frau nur fr einen einzigen ,beruf1 und das ist gerade der1 zu dem man ihr seit altersher unbeschrnkten freien ,zutritt gelassen hat3 der ,beruf der schweren ,taglhner- und ,fabriksarbeit4 ,von der ,hungergeiel hineingetrieben1 bt die ,unselige mit schweren ,schdigungen an ihrem ,geschlechte und an ihrer ,nachkommenschaft1 ,schdigungen1 die die ,rasse treffen1 -- die ,schuld des ,kapitalismus1 der dem ,arbeiter fr ,einsetzung seiner ganzen ,kraft nicht soviel ,einkommen gewhrt1 da er ,weib und ,kind erhalten kann4 ,und whrend dieses ,weib selbst hinaus mu in einen unnatrlichen ,frondienst1 bleibt das ,heim unversorgt1 die ,kinder ohne ,aufsicht und ,pflege1 denn soviel1 um eine helfende ,hand zu bezahlen1 kann auch die ,arbeit beider nicht erschwingen3 darum ihr ,herren1 wendet euch mit eurem ,ruf3 ,die ,frau gehrt ins ,haus1 vor allem an die ,proletarierin1 die tatschlich hineingehrt1 da es ohne sie verfllt1 wendet euch mit diesem ,ruf an das ,unternehmertum1 damit es ihr diese ,mglichkeit gewhre6 ,was die brgerlichen ,berufe1 um deren uneingeschrnkte ,zulassung heute gekmpft werden mu1 selbst betrifft1 so glaube man ja nicht1 da ich die ,berufsttigkeit der ,frau als ein ,glck betrachte4 ,glck und ,befriedigung gewhrt wohl nur knstlerische oder wissenschaftliche ,bettigung -- die sogenannten freien ,berufe -- im ,gegensatz zu den sicheren ,brotberufen4 7,die ,verfasserin dieser ,zeilen gehrt selbst zu den ,menschen1 die nur mit groer berwindung auch nur zwei ,tage hintereinander ganz das gleiche tun knnen47 ,an dem grauen1 trostlosen ,einerlei der meisten ,brotberufe leiden aber auch die ,mnner4 ,da die ,frauen um ,zula zu diesen ,berufen kmpfen1 beweist am besten1 da nicht ,abenteurerlust1 sondern zwingende soziale ,grnde sie aus dem ,hause heraustreiben4 ,aus innerer ,vorliebe strebt man wahrhaftig nicht ins ,amt oder ins ,bureau3 aber wenn man die ,wahl hat1 zu verhungern oder sich bei ,verwandten herumzudrcken1 oder aber sich zu prostituieren -- mit oder ohne ,ehe -- so geht man eben doch noch lieber ins ,bureau2 ja1 selbst dann schon1 wenn man ganz ohne jede ernste ,beschftigung in tdlicher ,langeweile und ,inhaltslosigkeit und in bestndiger ,abhngigkeit im ,hause herumstreift4 ,fhrt man als strendes ,hindernis weiblicher ,berufsttigkeit die ,geschlechtsfunktionen1 vor allem die ,mutterschaft an1 -- denn selbstverstndlich mu die ,erwerbsmglichkeit auch fr die verheiratete ,frau beansprucht werden1 -- so ist gegen diesen ,einwurf einzuwenden1 da die schuldige ,rcksicht1 die man der berufsttigen ,frau zur ,zeit1 da sie der ,schonung bedarf1 ganz gewi zu erweisen hat 7nicht1 da sie ihrer berhaupt nicht bedrfte1 wie viele ,feministinnen meinen71 einfach als eine soziale ,pflicht zum ,wohle der ,rasse zu betrachten ist1 deren ,erfllung aber nicht mehr ,zeit beansprucht als etwa das ,militrjahr des ,mannes1 welches doch noch nie als ,grund fr die ,unfhigkeit1 einen ,beruf auszuben1 angefhrt wurde4 ,in der ,tat1 selbst wenn wir annehmen1 da die ,mutterwerdung der ,frau zwei ,monate ,urlaub beansprucht1 einen vor1 einen nach der ,entbindung1 mehr bedarf es bei vernnftiger ,lebensweise ganz gewi nicht1 so mte die sehr stattliche ,ziffer sechsmaligen ,kindersegens angenommen werden1 um dem ,militrjahr gleichzukommen4 ,was endlich die verflixten drei ,tage im ,monat betrifft1 so verursachen sie vielen ,frauen berhaupt kein wesentliches ,unbehagen und bedrften daher kaum besonderer ,bercksichtigung2 angenommen aber selbst1 es wrde einer derartigen ,indisposition ,rechnung getragen1 so knnte und drfte dies einen wohlgeordneten ,betrieb so wenig aus dem ,geleise bringen1 als etwa die ,waffenbungen1 die gleich auf ,wochen hinaus den jungen ,mann abberufen4 ,der dritte ,grund1 warum eine ,wertung von vorneherein auf falschem ,boden steht1 die davon ausgeht1 ob der ,mann oder das ,weib geistig hherstehend oder fr diesen oder jenen ,beruf begabter sei1 liegt in der einfachen ,tatsache1 da solche ,vergleiche1 die gewi von ,individuum zu ,individuum jedesmal andere ,resultate ergeben1 berhaupt nicht geeignet sind1 den ,wert einer ,persnlichkeit oder gar einer ,gattung zu bestimmen4 ,ob eine ,frau als ,bahninspektor1 ,zahnrztin1 ,agentin1 ,telephonistin1 ,mathematikerin oder ,malerin tchtiger oder untchtiger ist als ein mnnlicher ,kollege1 ist hchst gleichgltig fr ihren ,wert4 ,es kann hchstens ihren 7eng an ihre ,person geknpften7 ,wert als ,malerin1 ,zahnrztin etc4 bestimmen und wird sie allein die ,konsequenzen ihrer eventuellen ,untchtigkeit wirtschaftlich zu tragen haben1 kommt aber bei der ,bewertung des ganzen ,geschlechtes gegenber dem anderen ,geschlechte berhaupt nicht in ,frage4 ,es gibt ,frauen genug1 die berhaupt keinen ,beruf ausben1 die vielleicht gar keine besonderen ,talente haben1 und die durch ihr bloes ,dasein ihre ganze ,umgebung erheben und beglcken4 7,sein und ,wesen entstammen nicht umsonst sprachlich derselben ,wurzel47 ,kein ,geschlecht kann wertvoller1 keines minderwertiger sein als das andere1 denn schon durch ihre unersetzliche unentbehrliche ,funktion der gegenseitigen ,ergnzung sind beide ,geschlechter fr einander gleichwertig4 ,eine vergleichende ,wertung gibt es nur von ,mensch zu ,mensch1 von ,fall zu ,fall1 aber nicht zwischen den ,typen ,mann und ,weib4 ,die ,schnecke1 die hermaphroditisch ist1 reprsentiert schon als einzelnes1 ungepaartes ,individuum den ,typus ,schnecke4 ,aber erst ,mann und ,weib zusammen ergeben den ,genus ,mensch4 ,mnnerha oder ,weiberverachtung sind abnorme ,erscheinungen1 die ihre ,hinflligkeit im eigensten ,wesen tragen4 ,der ,ha eines ,geschlechtes gegen das andere und seine ,herabsetzung und ,herabwertung war immer das ,zeichen des ,verfalls1 der ,entartung1 der ,verwesung -- des einzelnen1 wenn vom einzelnen gebt1 ganzer ,vlker1 wenn in ,massen um sich greifend4 ,die sexuellen ,perversitten1 die diese ,erscheinungen in unmittelbarem ,gefolge hatten1 waren stets der ,ruin noch so gesunder ,krfte2 ,griechen und ,rmer waren im ,stadium des ,verfalls und ,niederganges1 da die ,knabenliebe bei ihnen berhand nahm1 und der ,orient1 der das ,weib am tiefsten drckt1 ist auch politisch ein lendenlahmer kranker ,mann4 ,hinter uns aber stehen nicht die ersatzbereiten ,krfte unverbrauchter ,vlkerstmme1 wie die ,germanen hinter dem zugrunde gehenden ,altertum4 ,an ,spannkraft und ,nerven werden von einem auf die ,spitze getriebenen ,daseinskampf so hohe ,anforderungen gestellt1 da es ,wahnsinn wre1 die ,glcksmglichkeiten1 die in herzlichen1 achtungsvollen ,beziehungen zwischen den beiden ,geschlechtern liegen1 auch noch gewaltsam zu verwsten4 ,es bedarf keiner ,vermnnlichung des ,weibes1 um es zu erheben1 wohl aber wird eine stete1 unaufhaltsame ,vermenschlichung des ,mannes und des ,weibes beide einander nur inniger zufhren1 ihre ,beziehungen vertiefen und adeln und durch natrliche ,zchtung eines immer vollendeteren ,typus die ,gesamtheit heben und der ,vervollkommnung nher bringen4 ,von ,,grete ,,meisel-,,hess sind im ,verlag von ,hermann ,seemann ,nachfolger erschienen3 ,in der modernen ,weltanschauung4 ,broschiert ,m4 #b4ej ,fanny ,roth4 ,eine ,jung-,frauengeschichte4 #b4 ,auflage4 ,broschiert ,m4 #b4ej ,suchende ,seelen4 ,drei ,erzhlungen4 ,broschiert ,m4 #b4-- ,annie-,bianka4 ,eine ,reisegeschichte4 #b4 ,auflage4 ,broschiert ,m4 #a4-- ,in ,vorbereitung3 ,eine sonderbare ,hochzeitsreise4 ,neue ,novellen4 ,im folgenden werden alle genderten ,textzeilen angefhrt1 wobei jeweils zuerst die ,zeile wie im ,original1 danach die genderte ,zeile steht4 die ,verkndigung eines neuentdekten ,gesetzes ber die ,affinitt der die ,verkndigung eines neuentdeckten ,gesetzes ber die ,affinitt der bekannte ,spezialflle meint er damit1 nicht bei ,barnum ,bailay bekannte ,spezialflle meint er damit1 nicht bei ,barnum ,bailey ,autoren immer seltener gegeworden1 so da der ,grund fr ihr ehemaliges ,autoren immer seltener geworden1 so da der ,grund fr ihr ehemaliges ,jahren1 da dies ,gebiet fr die ,frauen durch ,zula zu ,bildungsttten ,jahren1 da dies ,gebiet fr die ,frauen durch ,zula zu ,bildungssttten ungestrten ,entfaltung ihrer geistigen ,entwicklungsmglickeiten4 ,die ungestrten ,entfaltung ihrer geistigen ,entwicklungsmglichkeiten4 ,die betreibt8 ,fhrt er auch ein bebewuteres ,leben als das ,weib1 oder betreibt8 ,fhrt er auch ein bewuteres ,leben als das ,weib1 oder ,auroritt in einer ,sache nennen zu hren1 die eine ,verherrlichung seiner ,autoritt in einer ,sache nennen zu hren1 die eine ,verherrlichung seiner