,anmerkungen zur ,transkription ,die beiden ,druckfehler-,berichtigungen wurden durchgefhrt4 ,es wurden einige nderungen in der ,zeichensetzung vorgenommen4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde vom ,textende an den ,anfang versetzt4 ,im ,original kursiv gedruckter ,text ist durch ,unterstriche gekennzeichnet1 gesperrt gedruckter ,text durch ,rauten4 ,weitere ,anmerkungen befinden sich am ,ende des ,textes4 ,,internationale ,b,,cherei ,f,r ,,sozial- ,,und ,,geisteswissenschaften ,,die ,,kernpunkte ,,der ,,sozialen ,,frage ,,in ,,den ,,lebensnotwendigkeiten ,,der ,,gegenwart ,,und ,,zukunft ,,von ,,dr4 ,,rudolf ,,steiner ,illustration3 ,signet #aibj ,,der ,,kommende ,,tag1 ,a4 ,g41 ,,verlag ,,stuttgart #da4-hj4 ,tausend ,alle ,rechte vorbehalten ,copyright1 #aibj by ,der kommende ,tag1 ,a4 ,g41 ,verlag1 ,stuttgart4 ,druckfehlerberichtigung4 ,auf ,seite #ad1 ,zeile #i von oben1 mu es statt3 in dem ,urteil heien3 von dem ,urteil4 ,auf ,seite #bf1 ,zeile #aa von unten1 mu es statt3 angetrieben heien3 ausgetrieben4 ,greiner ,pfeiffer1 ,druckerei und ,verlagsanstalt1 ,stuttgart4 ,inhalt ,seite ,vorrede und ,einleitung #e ,vorbemerkungen ber die ,absicht dieser ,schrift #af ,i4 ,die wahre ,gestalt der sozialen ,frage1 erfat aus dem ,leben der modernen ,menschheit #bj ,,ii4 ,die vom ,leben geforderten wirklichkeitsgemen ,lsungsversuche fr die sozialen ,fragen und ,notwendigkeiten #ci ,,iii4 ,kapitalismus und soziale ,ideen #fc ,,iv4 ,internationale ,beziehungen der sozialen ,organismen #ih ,vorrede und ,einleitung zum #da4 bis #hj4 ,tausend dieser ,schrift ,die ,aufgaben1 welche das soziale ,leben der ,gegenwart stellt1 mu derjenige verkennen1 der an sie mit dem ,gedanken an irgendeine ,utopie herantritt4 ,man kann aus gewissen ,anschauungen und ,empfindungen den ,glauben haben1 diese oder jene ,einrichtung1 die man sich in seinen ,ideen zurechtgelegt hat1 msse die ,menschen beglcken2 dieser ,glaube kann berwltigende berzeugungskraft annehmen2 an dem1 was gegenwrtig die soziale ,frage bedeutet1 kann man doch vllig vorbeireden1 wenn man einen solchen ,glauben geltend machen will4 ,man kann heute diese ,behauptung in der folgenden ,art bis in das scheinbar ,unsinnige treiben2 und man wird doch das ,richtige treffen4 ,man kann annehmen1 irgend jemand wre im ,besitze einer vollkommenen theoretischen ,lsung der sozialen ,frage1 und er knnte dennoch etwas ganz ,unpraktisches glauben1 wenn er der ,menschheit diese von ihm ausgedachte ,lsung anbieten wollte4 ,denn wir leben nicht mehr in der ,zeit1 in welcher man glauben soll1 auf diese ,art im ffentlichen ,leben wirken zu knnen4 ,die ,seelenverfassung der ,menschen ist nicht so1 da sie fr das ffentliche ,leben etwa einmal sagen knnten3 da seht ,einen1 der versteht1 welche sozialen ,einrichtungen ntig sind2 wie er es meint1 so wollen wir es machen4 ,in dieser ,art wollen die ,menschen ,ideen ber das soziale ,leben gar nicht an sich herankommen lassen4 ,diese ,schrift1 die nun doch schon eine ziemlich weite ,verbreitung gefunden hat1 rechnet mit dieser ,tatsache4 ,diejenigen haben die ihr zugrunde liegenden ,absichten ganz verkannt1 die ihr einen utopistischen ,charakter beigelegt haben4 ,am strksten haben dies diejenigen getan1 die selbst nur utopistisch denken wollen4 ,sie sehen bei dem ,andern1 was der wesentlichste ,zug ihrer eigenen ,denkgewohnheiten ist4 ,fr den praktisch ,denkenden gehrt es heute schon zu den ,erfahrungen des ffentlichen ,lebens1 da man mit einer noch so berzeugend erscheinenden utopistischen ,idee nichts anfangen kann4 ,dennoch haben viele die ,empfindung1 da sie zum ,beispiele auf wirtschaftlichem ,gebiete mit einer solchen an ihre ,mitmenschen herantreten sollen4 ,sie mssen sich davon berzeugen1 da sie nur unntig reden4 ,ihre ,mitmenschen knnen nichts anfangen mit dem1 was sie vorbringen4 ,man sollte dies als ,erfahrung behandeln4 ,denn es weist auf eine wichtige ,tatsache des gegenwrtigen ffentlichen ,lebens hin4 ,es ist die ,tatsache der ,lebensfremdheit dessen1 was man denkt gegenber dem1 was zum ,beispiel die wirtschaftliche ,wirklichkeit fordert4 ,kann man denn hoffen1 die verworrenen ,zustnde des ffentlichen ,lebens zu bewltigen1 wenn man an sie mit einem lebensfremden ,denken herantritt8 ,diese ,frage kann nicht gerade beliebt sein4 ,denn sie veranlat das ,gestndnis1 da man lebensfremd denkt4 ,und doch wird man ohne dieses ,gestndnis der sozialen ,frage auch fern bleiben4 ,denn nur1 wenn man diese ,frage als eine ernste ,angelegenheit der ganzen gegenwrtigen ,zivilisation behandelt1 wird man ,klarheit darber erlangen1 was dem sozialen ,leben ntig ist4 ,auf die ,gestaltung des gegenwrtigen ,geisteslebens weist diese ,frage hin4 ,die neuere ,menschheit hat ein ,geistesleben entwickelt1 das von staatlichen ,einrichtungen und von wirtschaftlichen ,krften in einem hohen ,grade abhngig ist4 ,der ,mensch wird noch als ,kind in die ,erziehung und den ,unterricht des ,staates aufgenommen4 ,er kann nur so erzogen werden1 wie die wirtschaftlichen ,zustnde der ,umgebung es gestatten1 aus denen er herauswchst4 ,man kann nun leicht glauben1 dadurch msse der ,mensch gut an die ,lebensverhltnisse der ,gegenwart angepat sein4 ,denn der ,staat habe die ,mglichkeit1 die ,einrichtungen des ,erziehungs- und ,unterrichtswesens und damit des wesentlichen ,teiles des ffentlichen ,geisteslebens so zu gestalten1 da dadurch der ,menschengemeinschaft am besten gedient werde4 ,und auch das kann man leicht glauben1 da der ,mensch dadurch das bestmgliche ,mitglied der menschlichen ,gemeinschaft werde1 wenn er im ,sinne der wirtschaftlichen ,mglichkeiten erzogen wird1 aus denen er herauswchst1 und wenn er durch diese ,erziehung an denjenigen ,platz gestellt wird1 den ihm diese wirtschaftlichen ,mglichkeiten anweisen4 ,diese ,schrift mu die heute wenig beliebte ,aufgabe bernehmen1 zu zeigen1 da die ,verworrenheit unseres ffentlichen ,lebens von der ,abhngigkeit des ,geisteslebens vom ,staate und der ,wirtschaft herrhrt4 ,und sie mu zeigen1 da die ,befreiung des ,geisteslebens aus dieser ,abhngigkeit den einen ,teil der so brennenden sozialen ,frage bildet4 ,damit wendet sich diese ,schrift gegen weitverbreitete ,irrtmer4 ,in der bernahme des ,erziehungswesens durch den ,staat sieht man seit lange etwas dem ,fortschritt der ,menschheit heilsames4 ,und sozialistisch ,denkende knnen sich kaum etwas anderes vorstellen1 als da die ,gesellschaft den ,einzelnen zu ihrem ,dienste nach ihren ,manahmen erziehe4 ,man will sich nicht leicht zu einer ,einsicht bequemen1 die auf diesem ,gebiete heute unbedingt notwendig ist4 ,es ist die1 da in der geschichtlichen ,entwickelung der ,menschheit in einer spteren ,zeit zum ,irrtum werden kann1 was in einer frheren richtig ist4 ,es war fr das ,heraufkommen der neuzeitlichen ,menschheitsverhltnisse notwendig1 da das ,erziehungswesen und damit das ffentliche ,geistesleben den ,kreisen1 die es im ,mittelalter innehatten1 abgenommen und dem ,staate berantwortet wurde4 ,die weitere ,beibehaltung dieses ,zustandes ist aber ein schwerer sozialer ,irrtum4 ,das will diese ,schrift in ihrem ersten ,teile zeigen4 ,innerhalb des ,staatsgefges ist das ,geistesleben zur ,freiheit herangewachsen2 es kann in dieser ,freiheit nicht richtig leben1 wenn ihm nicht die volle ,selbstverwaltung gegeben wird4 ,das ,geistesleben fordert durch das ,wesen1 das es angenommen hat1 da es ein vllig selbstndiges ,glied des sozialen ,organismus bilde4 ,das ,erziehungs- und ,unterrichtswesen1 aus dem ja doch alles geistige ,leben herauswchst1 mu in die ,verwaltung derer gestellt werden1 die erziehen und unterrichten4 ,in diese ,verwaltung soll nichts hineinreden oder hineinregieren1 was im ,staate oder in der ,wirtschaft ttig ist4 ,jeder ,unterrichtende hat fr das ,unterrichten nur so viel ,zeit aufzuwenden1 da er auch noch ein ,verwaltender auf seinem ,gebiete sein kann4 ,er wird dadurch die ,verwaltung so besorgen1 wie er die ,erziehung und den ,unterricht selbst besorgt4 ,niemand gibt ,vorschriften1 der nicht gleichzeitig selbst im lebendigen ,unterrichten und ,erziehen drinnen steht4 ,kein ,parlament1 keine ,persnlichkeit1 die vielleicht einmal unterrichtet hat1 aber dies nicht mehr selbst tut1 sprechen mit4 ,was im ,unterricht ganz unmittelbar erfahren wird1 das fliet auch in die ,verwaltung ein4 ,es ist naturgem1 da innerhalb einer solchen ,einrichtung ,sachlichkeit und ,fachtchtigkeit in dem hchst mglichen ,mae wirken4 ,man kann natrlich einwenden1 da auch in einer solchen ,selbstverwaltung des ,geisteslebens nicht alles vollkommen sein werde4 ,doch das wird im wirklichen ,leben auch gar nicht zu fordern sein4 ,da das ,best-,mgliche zustande komme1 das allein kann angestrebt werden4 ,die ,fhigkeiten1 die in dem ,menschenkinde heranwachsen1 werden der ,gemeinschaft wirklich bermittelt werden1 wenn ber ihre ,ausbildung nur zu sorgen hat1 wer aus geistigen ,bestimmungsgrnden heraus sein magebendes ,urteil fllen kann4 ,wie weit ein ,kind nach der einen oder der andern ,richtung zu bringen ist1 darber wird ein ,urteil nur in einer freien ,geistgemeinschaft entstehen knnen4 ,und was zu tun ist1 um einem solchen ,urteil zu seinem ,recht zu verhelfen1 das kann nur aus einer solchen ,gemeinschaft heraus bestimmt werden4 ,aus ihr knnen das ,staats- und das ,wirtschaftsleben die ,krfte empfangen1 die sie sich nicht geben knnen1 wenn sie von ihren ,gesichtspunkten aus das ,geistesleben gestalten4 ,es liegt in der ,richtung des in dieser ,schrift ,dargestellten1 da auch die ,einrichtungen und der ,unterrichtsinhalt derjenigen ,anstalten1 die dem ,staate oder dem ,wirtschaftsleben dienen1 von den ,verwaltern des freien ,geisteslebens besorgt werden4 ,juristenschulen1 ,handelsschulen1 landwirtschaftliche und industrielle ,unterrichtsanstalten werden ihre ,gestaltung aus dem freien ,geistesleben heraus erhalten4 ,diese ,schrift mu notwendig viele ,vorurteile gegen sich erwecken1 wenn man diese -- richtige -- ,folgerung aus ihren ,darlegungen zieht4 ,allein woraus flieen diese ,vorurteile8 ,man wird ihren antisozialen ,geist erkennen1 wenn man durchschaut1 da sie im ,grunde aus dem unbewuten ,glauben hervorgehen1 die ,erziehenden mssen lebensfremde1 unpraktische ,menschen sein4 ,man knne ihnen gar nicht zumuten1 da sie ,einrichtungen von sich aus treffen1 welche den praktischen ,gebieten des ,lebens richtig dienen4 ,solche ,einrichtungen mssen von denjenigen gestaltet werden1 die im praktischen ,leben drinnen stehen1 und die ,erziehenden mssen gem den ,richtlinien wirken1 die ihnen gegeben werden4 ,wer so denkt1 der sieht nicht1 da ,erziehende1 die sich nicht bis ins ,kleinste hinein und bis zum ,grten hinauf die ,richtlinien selber geben knnen1 erst dadurch lebensfremd und unpraktisch werden4 ,ihnen knnen dann ,grundstze gegeben werden1 die von scheinbar noch so praktischen ,menschen herrhren2 sie werden keine rechten ,praktiker in das ,leben hineinerziehen4 ,die antisozialen ,zustnde sind dadurch herbeigefhrt1 da in das soziale ,leben nicht ,menschen hineingestellt werden1 die von ihrer ,erziehung her sozial empfinden4 ,sozial empfindende ,menschen knnen nur aus einer ,erziehungsart hervorgehen1 die von sozial ,empfindenden geleitet und verwaltet wird4 ,man wird der sozialen ,frage niemals beikommen1 wenn man nicht die ,erziehungs- und ,geistesfrage als einen ihrer wesentlichen ,teile behandelt4 ,man schafft ,antisoziales nicht blo durch wirtschaftliche ,einrichtungen1 sondern auch dadurch1 da sich die ,menschen in diesen ,einrichtungen antisozial verhalten4 ,und es ist antisozial1 wenn man die ,jugend von ,menschen erziehen und unterrichten lt1 die man dadurch lebensfremd werden lt1 da man ihnen von auen her ,richtung und ,inhalt ihres ,tuns vorschreibt4 ,der ,staat richtet juristische ,lehranstalten ein4 ,er verlangt von ihnen1 da derjenige ,inhalt einer ,jurisprudenz gelehrt werde1 den er1 nach seinen ,gesichtspunkten1 in seiner ,verfassung und ,verwaltung niedergelegt hat4 ,anstalten1 die ganz aus einem freien ,geistesleben hervorgegangen sind1 werden den ,inhalt der ,jurisprudenz aus diesem ,geistesleben selbst schpfen4 ,der ,staat wird zu warten haben auf dasjenige1 was ihm von diesem freien ,geistesleben aus berantwortet wird4 ,er wird befruchtet werden von den lebendigen ,ideen1 die nur aus einem solchen ,geistesleben erstehen knnen4 ,innerhalb dieses ,geisteslebens selbst aber werden diejenigen ,menschen sein1 die von ihren ,gesichtspunkten aus in die ,lebenspraxis hineinwachsen4 ,nicht das kann ,lebenspraxis werden1 was aus ,erziehungseinrichtungen stammt1 die von bloen ,praktikern gestaltet und in denen von lebensfremden ,menschen gelehrt wird1 sondern allein das1 was von ,erziehern kommt1 die von ihren ,gesichtspunkten aus das ,leben und die ,praxis verstehen4 ,wie im einzelnen die ,verwaltung eines freien ,geisteslebens sich gestalten mu1 das wird in dieser ,schrift wenigstens andeutungsweise dargestellt4 ,utopistisch ,gesinnte werden an die ,schrift mit allerlei ,fragen heranrcken4 ,besorgte ,knstler und andere ,geistesarbeiter werden sagen3 ja1 wird denn die ,begabung in einem freien ,geistesleben besser gedeihen als in dem gegenwrtigen vom ,staat und den ,wirtschaftsmchten besorgten8 ,solche ,frager sollten bedenken1 da diese ,schrift eben in keiner ,beziehung utopistisch gemeint wird4 ,in ihr wird deshalb durchaus nicht theoretisch festgesetzt3 dies soll so oder so sein4 ,sondern es wird zu ,menschengemeinschaften angeregt1 die aus ihrem ,zusammenleben das sozial ,wnschenswerte herbeifhren knnen4 ,wer das ,leben nicht nach theoretischen ,vorurteilen1 sondern nach ,erfahrungen beurteilt1 der wird sich sagen3 der aus seiner freien ,begabung heraus ,schaffende wird ,aussicht auf eine rechte ,beurteilung seiner ,leistungen haben1 wenn es eine freie ,geistesgemeinschaft gibt1 die ganz aus ihren ,gesichtspunkten heraus in das ,leben eingreifen kann4 ,die soziale ,frage ist nicht etwas1 was in dieser ,zeit in das ,menschenleben heraufgestiegen ist1 was jetzt durch ein paar ,menschen1 oder durch ,parlamente gelst werden kann und dann gelst sein wird4 ,sie ist ein ,bestandteil des ganzen neueren ,zivilisationslebens1 und wird es1 da sie einmal entstanden ist1 bleiben4 ,sie wird fr jeden ,augenblick der weltgeschichtlichen ,entwickelung neu gelst werden mssen4 ,denn das ,menschenleben ist mit der neuesten ,zeit in einen ,zustand eingetreten1 der aus dem sozial ,eingerichteten immer wieder das ,antisoziale hervorgehen lt4 ,dieses mu stets neu bewltigt werden4 ,wie ein ,organismus einige ,zeit nach der ,sttigung immer wieder in den ,zustand des ,hungers eintritt1 so der soziale ,organismus aus einer ,ordnung der ,verhltnisse in die ,unordnung4 ,eine ,universalarznei zur ,ordnung der sozialen ,verhltnisse gibt es so wenig wie ein ,nahrungsmittel1 das fr alle ,zeiten sttigt4 ,aber die ,menschen knnen in solche ,gemeinschaften eintreten1 da durch ihr lebendiges ,zusammenwirken dem ,dasein immer wieder die ,richtung zum ,sozialen gegeben wird4 ,eine solche ,gemeinschaft ist das sich selbst verwaltende geistige ,glied des sozialen ,organismus4 ,wie sich fr das ,geistesleben aus den ,erfahrungen der ,gegenwart die freie ,selbstverwaltung als soziale ,forderung ergibt1 so fr das ,wirtschaftsleben die assoziative ,arbeit4 ,die ,wirtschaft setzt sich im neueren ,menschenleben zusammen aus ,warenproduktion1 ,warenzirkulation und ,warenkonsum4 ,durch sie werden die menschlichen ,bedrfnisse befriedigt2 innerhalb ihrer stehen die ,menschen mit ihrer ,ttigkeit4 ,jeder hat innerhalb ihrer seine ,teilinteressen2 jeder mu mit dem ihm mglichen ,anteil von ,ttigkeit in sie eingreifen4 ,was einer wirklich braucht1 kann nur er wissen und empfinden2 was er leisten soll1 will er aus seiner ,einsicht in die ,lebensverhltnisse des ,ganzen beurteilen4 ,es ist nicht immer so gewesen1 und ist heute noch nicht berall so auf der ,erde2 innerhalb des gegenwrtig zivilisierten ,teiles der ,erdbevlkerung ist es im wesentlichen so4 ,die ,wirtschaftskreise haben sich im ,laufe der ,menschheitsentwickelung erweitert4 ,aus der geschlossenen ,hauswirtschaft hat sich die ,stadtwirtschaft1 aus dieser die ,staatswirtschaft entwickelt4 ,heute steht man vor der ,weltwirtschaft4 ,es bleibt zwar von dem alten noch ein erheblicher ,teil im ,neuen bestehen2 es lebte in dem alten andeutungsweise schon vieles von dem ,neuen4 ,aber die ,schicksale der ,menschheit sind davon abhngig1 da die obige ,entwickelungsreihe innerhalb gewisser ,lebensverhltnisse vorherrschend wirksam geworden ist4 ,es ist ein ,ungedanke1 die ,wirtschaftskrfte in einer abstrakten ,weltgemeinschaft organisieren zu wollen4 ,die ,einzelwirtschaften sind im ,laufe der ,entwickelung in die ,staatswirtschaften in weitem ,umfange eingelaufen4 ,doch die ,staatsgemeinschaften sind aus anderen als blo wirtschaftlichen ,krften entsprungen4 ,da man sie zu ,wirtschaftsgemeinschaften umwandeln wollte1 bewirkte das soziale ,chaos der neuesten ,zeit4 ,das ,wirtschaftsleben strebt darnach1 sich aus seinen eigenen ,krften heraus unabhngig von ,staatseinrichtungen1 aber auch von staatlicher ,denkweise zu gestalten4 ,es wird dies nur knnen1 wenn sich1 nach rein wirtschaftlichen ,gesichtspunkten1 ,assoziationen bilden1 die aus ,kreisen von ,konsumenten1 von ,handeltreibenden und ,produzenten sich zusammenschlieen4 ,durch die ,verhltnisse des ,lebens wird der ,umfang solcher ,assoziationen sich von selbst regeln4 ,zu kleine ,assoziationen wrden zu kostspielig1 zu groe wirtschaftlich zu unbersichtlich arbeiten4 ,jede ,assoziation wird zu der andern aus den ,lebensbedrfnissen heraus den ,weg zum geregelten ,verkehr finden4 ,man braucht nicht besorgt zu sein1 da derjenige1 der sein ,leben in reger ,ortsvernderung zuzubringen hat1 durch solche ,assoziationen eingeengt sein werde4 ,er wird den bergang von der einen in die andere leicht finden1 wenn nicht staatliche ,organisation1 sondern wirtschaftliche ,interessen den bergang bewirken werden4 ,es sind ,einrichtungen innerhalb eines solchen assoziativen ,wesens denkbar1 die mit der ,leichtigkeit des ,geldverkehrs wirken4 ,innerhalb einer ,assoziation kann aus ,fachkenntnis und ,sachlichkeit eine weitgehende ,harmonie der ,interessen herrschen4 ,nicht ,gesetze regeln die ,erzeugung1 die ,zirkulation und den ,verbrauch der ,gter1 sondern die ,menschen aus ihrer unmittelbaren ,einsicht und ihrem ,interesse heraus4 ,durch ihr ,drinnenstehen im assoziativen ,leben knnen die ,menschen diese notwendige ,einsicht haben2 dadurch1 da ,interesse mit ,interesse sich vertragsmig ausgleichen mu1 werden die ,gter in ihren entsprechenden ,werten zirkulieren4 ,ein solches ,zusammenschlieen nach wirtschaftlichen ,gesichtspunkten ist etwas anderes als zum ,beispiele das in den modernen ,gewerkschaften4 ,diese wirken sich im wirtschaftlichen ,leben aus2 aber sie kommen nicht nach wirtschaftlichen ,gesichtspunkten zustande4 ,sie sind den ,grundstzen nachgebildet1 die sich in der neueren ,zeit aus der ,handhabung der staatlichen1 der politischen ,gesichtspunkte heraus gestaltet haben4 ,man parlamentarisiert in ihnen2 man kommt nicht nach wirtschaftlichen ,gesichtspunkten berein1 was der eine dem andern zu leisten hat4 ,in den ,assoziationen werden nicht ,lohnarbeiter sitzen1 die durch ihre ,macht von einem ,arbeit-,unternehmer mglichst hohen ,lohn fordern1 sondern es werden ,handarbeiter mit den geistigen ,leitern der ,produktion und mit den konsumierenden ,interessenten des ,produzierten zusammenwirken1 um durch ,preisregulierungen ,leistungen entsprechend den ,gegenleistungen zu gestalten4 ,das kann nicht durch ,parlamentieren in ,versammlungen geschehen4 ,vor solchen mte man besorgt sein4 ,denn wer sollte arbeiten1 wenn unzhlige ,menschen ihre ,zeit mit ,verhandlungen ber die ,arbeit verbringen mten4 ,in ,abmachungen von ,mensch zu ,mensch1 von ,assoziation zu ,assoziation vollzieht sich alles neben der ,arbeit4 ,dazu ist nur notwendig1 da der ,zusammenschlu den ,einsichten der ,arbeitenden und den ,interessen der ,konsumierenden entspricht4 ,damit wird nicht eine ,utopie gezeichnet4 ,denn es wird gar nicht gesagt3 dies soll so oder so eingerichtet werden4 ,es wird nur darauf hingedeutet1 wie die ,menschen sich selbst die ,dinge einrichten werden1 wenn sie in ,gemeinschaften wirken wollen1 die ihren ,einsichten und ihren ,interessen entsprechen4 ,da sie sich zu solchen ,gemeinschaften zusammenschlieen1 dafr sorgt einerseits die menschliche ,natur1 wenn sie durch staatliche ,dazwischenkunft nicht gehindert wird2 denn die ,natur erzeugt die ,bedrfnisse4 ,andrerseits kann dafr das freie ,geistesleben sorgen1 denn dieses bringt die ,einsichten zustande1 die in der ,gemeinschaft wirken sollen4 ,wer aus der ,erfahrung heraus denkt1 mu zugeben1 da solche assoziative ,gemeinschaften in jedem ,augenblick entstehen knnen1 da sie nichts von ,utopie in sich schlieen4 ,ihrer ,entstehung steht nichts anderes im ,wege1 als da der ,mensch der ,gegenwart das wirtschaftliche ,leben von auen organisieren will in dem ,sinne1 wie fr ihn der ,gedanke der ,organisation zu einer ,suggestion geworden ist4 ,diesem ,organisieren1 das die ,menschen zur ,produktion von auen zusammenschlieen will1 steht diejenige wirtschaftliche ,organisation1 die auf dem freien ,assoziieren beruht1 als sein ,gegenbild gegenber4 ,durch das ,assoziieren verbindet sich der ,mensch mit einem andern2 und das ,planmige des ,ganzen entsteht durch die ,vernunft des ,einzelnen4 -- ,man kann ja sagen3 was ntzt es1 wenn der ,besitzlose mit dem ,besitzenden sich assoziiert8 ,man kann es besser finden1 wenn alle ,produktion und ,konsumtion von auen her gerecht geregelt wird4 ,aber diese organisatorische ,regelung unterbindet die freie ,schaffenskraft des einzelnen1 und sie bringt das ,wirtschaftsleben um die ,zufuhr dessen1 was nur aus dieser freien ,schaffenskraft entspringen kann4 ,und man versuche es nur einmal1 trotz aller ,vorurteile1 sogar mit der ,assoziation des heute ,besitzlosen mit dem ,besitzenden4 ,greifen nicht andere als wirtschaftliche ,krfte ein1 dann wird der ,besitzende dem ,besitzlosen die ,leistung notwendig mit der ,gegenleistung ausgleichen mssen4 ,heute spricht man ber solche ,dinge nicht aus den ,lebensinstinkten heraus1 die aus der ,erfahrung stammen2 sondern aus den ,stimmungen1 die sich nicht aus wirtschaftlichen1 sondern aus ,klassen- und anderen ,interessen heraus entwickelt haben4 ,sie konnten sich entwickeln1 weil man in der neueren ,zeit1 in welcher gerade das wirtschaftliche ,leben immer komplizierter geworden ist1 diesem nicht mit rein wirtschaftlichen ,ideen nachkommen konnte4 ,das unfreie ,geistesleben hat dies verhindert4 ,die wirtschaftenden ,menschen stehen in der ,lebensroutine drinnen2 die in der ,wirtschaft wirkenden ,gestaltungskrfte sind ihnen nicht durchsichtig4 ,sie arbeiten ohne ,einsicht in das ,ganze des ,menschenlebens4 ,in den ,assoziationen wird der eine durch den andern erfahren1 was er notwendig wissen mu4 ,es wird eine wirtschaftliche ,erfahrung ber das ,mgliche sich bilden1 weil die ,menschen1 von denen jeder auf seinem ,teilgebiete ,einsicht und ,erfahrung hat1 zusammen-urteilen werden4 ,wie in dem freien ,geistesleben nur die ,krfte wirksam sind1 die in ihm selbst liegen1 so im assoziativ gestalteten ,wirtschaftssystem nur die wirtschaftlichen ,werte1 die sich durch die ,assoziationen herausbilden4 ,was in dem ,wirtschaftsleben der einzelne zu tun hat1 das ergibt sich ihm aus dem ,zusammenleben mit denen1 mit denen er wirtschaftlich assoziiert ist4 ,dadurch wird er genau so viel ,einflu auf die allgemeine ,wirtschaft haben1 als seiner ,leistung entspricht4 ,wie ,nicht-,leistungsfhige sich dem ,wirtschaftsleben eingliedern1 das wird in dieser ,schrift auseinandergesetzt4 ,den ,schwachen gegenber dem ,starken schtzen1 kann ein ,wirtschaftsleben1 das nur aus seinen eigenen ,krften heraus gestaltet ist4 ,so kann der soziale ,organismus in zwei selbstndige ,glieder zerfallen1 die sich gerade dadurch gegenseitig tragen1 da jeder seine eigenartige ,verwaltung hat1 die aus seinen besonderen ,krften hervorgeht4 ,zwischen beiden aber mu sich ein ,drittes ausleben4 ,es ist das eigentliche staatliche ,glied des sozialen ,organismus4 ,in ihm macht sich alles das geltend1 was von dem ,urteil und der ,empfindung eines jeden mndig gewordenen ,menschen abhngig sein mu4 ,in dem freien ,geistesleben bettigt sich jeder nach seinen besonderen ,fhigkeiten2 im ,wirtschaftsleben fllt jeder seinen ,platz so aus1 wie sich das aus seinem assoziativen ,zusammenhang ergibt4 ,im politisch-rechtlichen ,staatsleben kommt er zu seiner rein menschlichen ,geltung1 insoferne diese unabhngig ist von den ,fhigkeiten1 durch die er im freien ,geistesleben wirken kann1 und unabhngig davon1 welchen ,wert die von ihm erzeugten ,gter durch das assoziative ,wirtschaftsleben erhalten4 ,in diesem ,buche wird gezeigt1 wie ,arbeit nach ,zeit und ,art eine ,angelegenheit ist dieses politisch-rechtlichen ,staatslebens4 ,in diesem steht jeder dem andern als ein gleicher gegenber1 weil in ihm nur verhandelt und verwaltet wird auf den ,gebieten1 auf denen jeder ,mensch gleich urteilsfhig ist4 ,rechte und ,pflichten der ,menschen finden in diesem ,gliede des sozialen ,organismus ihre ,regelung4 ,die ,einheit des ganzen sozialen ,organismus wird entstehen aus der selbstndigen ,entfaltung seiner drei ,glieder4 ,das ,buch wird zeigen1 wie die ,wirksamkeit des beweglichen ,kapitales1 der ,produktionsmittel1 die ,nutzung des ,grundes und ,bodens sich durch das ,zusammenwirken der drei ,glieder gestalten kann4 ,wer die soziale ,frage lsen will durch eine ausgedachte oder sonstwie entstandene ,wirtschaftsweise1 der wird diese ,schrift nicht praktisch finden2 wer aus den ,erfahrungen des ,lebens heraus die ,menschen zu solchen ,arten des ,zusammenschlusses anregen will1 in denen sie die sozialen ,aufgaben am besten erkennen und sich ihnen widmen knnen1 der wird dem ,verfasser des ,buches das ,streben nach wahrer ,lebenspraxis vielleicht doch nicht absprechen4 ,das ,buch ist im ,april #aiai zuerst verffentlicht worden4 ,ergnzungen zu dem damals ,ausgesprochenen habe ich in den ,beitrgen gegeben1 die in der ,zeitschrift ,dreigliederung des sozialen ,organismus enthalten waren und die soeben gesammelt als die ,schrift ,in ,ausfhrung der ,dreigliederung des sozialen ,organismus erschienen sind#a4 #a ,der ,einfhrung der ,gedanken1 die in diesen ,schriften enthalten sind1 in das praktische ,leben dient der im ,april #aiai begrndete ,bund fr ,dreigliederung des sozialen ,organismus4 7,er hat seinen ,hauptsitz in ,stuttgart1 ,champignystrae #ag47 ,man wird finden knnen1 da in den beiden ,schriften weniger von den ,zielen der sozialen ,bewegung als vielmehr von den ,wegen gesprochen wird1 die im sozialen ,leben beschritten werden sollten4 ,wer aus der ,lebenspraxis heraus denkt1 der wei1 da namentlich einzelne ,ziele in verschiedener ,gestalt auftreten knnen4 ,nur wer in abstrakten ,gedanken lebt1 dem erscheint alles in eindeutigen ,umrissen4 ,ein solcher tadelt das ,lebenspraktische oft1 weil er es nicht bestimmt1 nicht klar genug dargestellt findet4 ,viele1 die sich ,praktiker dnken1 sind gerade solche ,abstraktlinge4 ,sie bedenken nicht1 da das ,leben die mannigfaltigsten ,gestaltungen annehmen kann4 ,es ist ein flieendes ,element4 ,und wer mit ihm gehen will1 der mu sich auch in seinen ,gedanken und ,empfindungen diesem flieenden ,grundzug anpassen4 ,die sozialen ,aufgaben werden nur mit einem solchen ,denken ergriffen werden knnen4 ,aus der ,beobachtung des ,lebens heraus sind die ,ideen dieser ,schrift erkmpft2 aus dieser heraus mchten sie auch verstanden sein4 ,vorbemerkungen ber die ,absicht dieser ,schrift ,das soziale ,leben der ,gegenwart stellt ernste1 umfassende ,aufgaben4 ,forderungen nach ,neueinrichtungen in diesem ,leben treten auf und zeigen1 da zur ,lsung dieser ,aufgaben ,wege gesucht werden mssen1 an die bisher nicht gedacht worden ist4 ,durch die ,tatsachen der ,gegenwart untersttzt1 findet vielleicht heute schon derjenige ,gehr1 der1 aus den ,erfahrungen des ,lebens heraus1 sich zu der ,meinung bekennen mu1 da dieses ,nichtdenken an notwendig gewordene ,wege in die soziale ,verwirrung hineingetrieben hat4 ,auf der ,grundlage einer solchen ,meinung stehen die ,ausfhrungen dieser ,schrift4 ,sie mchten von dem sprechen1 was geschehen sollte1 um die ,forderungen1 die von einem groen ,teile der ,menschheit gegenwrtig gestellt werden1 auf den ,weg eines zielbewuten sozialen ,wollens zu bringen4 -- ,ob dem einen oder dem andern diese ,forderungen gefallen oder nicht gefallen1 davon sollte bei der ,bildung eines solchen ,wollens wenig abhngen4 ,sie sind da1 und man mu mit ihnen als mit ,tatsachen des sozialen ,lebens rechnen4 ,das mgen diejenigen bedenken1 die1 aus ihrer persnlichen ,lebenslage heraus1 etwa finden1 da der ,verfasser dieser ,schrift in seiner ,darstellung von den proletarischen ,forderungen in einer ,art spricht1 die ihnen nicht gefllt1 weil sie1 nach ihrer ,ansicht1 zu einseitig auf diese ,forderungen als auf etwas hinweist1 mit dem das soziale ,wollen rechnen mu4 ,der ,verfasser aber mchte aus der vollen ,wirklichkeit des gegenwrtigen ,lebens heraus sprechen1 soweit ihm dieses nach seiner ,erkenntnis dieses ,lebens mglich ist4 ,ihm stehen die verhngnisvollen ,folgen vor ,augen1 die entstehen mssen1 wenn man ,tatsachen1 die nun einmal aus dem ,leben der neueren ,menschheit sich erhoben haben1 nicht sehen will2 wenn man von einem sozialen ,wollen nichts wissen will1 das mit diesen ,tatsachen rechnet4 ,wenig befriedigt von den ,ausfhrungen des ,verfassers werden auch zunchst ,persnlichkeiten sein1 die sich in der ,weise als ,lebenspraktiker ansehen1 wie man unter dem ,einflusse mancher liebgewordener ,gewohnheiten die ,vorstellung der ,lebenspraxis heute nimmt4 ,sie werden finden1 da in dieser ,schrift kein ,lebenspraktiker spricht4 ,von diesen ,persnlichkeiten glaubt der ,verfasser1 da gerade sie werden grndlich umlernen mssen4 ,denn ihm erscheint ihre ,lebenspraxis als dasjenige1 was durch die ,tatsachen1 welche die ,menschheit der ,gegenwart hat erleben mssen1 unbedingt als ein ,irrtum erwiesen ist4 ,als derjenige ,irrtum1 der in unbegrenztem ,umfange zu ,verhngnissen gefhrt hat4 ,sie werden einsehen mssen1 da es notwendig ist1 manches als praktisch anzuerkennen1 das ihnen als verbohrter ,idealismus erschienen ist4 ,mgen sie meinen1 der ,ausgangspunkt dieser ,schrift sei deshalb verfehlt1 weil in deren ersten ,teilen weniger von dem ,wirtschafts- und mehr von dem ,geistesleben der neueren ,menschheit gesprochen ist4 ,der ,verfasser mu aus seiner ,lebenserkenntnis heraus meinen1 da zu den begangenen ,fehlern ungezhlte weitere werden hinzu gemacht werden1 wenn man sich nicht entschliet1 auf das ,geistesleben der neueren ,menschheit die sachgeme ,aufmerksamkeit zu wenden4 -- ,auch diejenigen1 welche in den verschiedensten ,formen nur immer die ,phrasen hervorbringen1 die ,menschheit msse aus der ,hingabe an rein materielle ,interessen herauskommen und sich zum ,geiste1 zum ,idealismus wenden1 werden an dem1 was der ,verfasser in dieser ,schrift sagt1 kein rechtes ,gefallen finden4 ,denn er hlt nicht viel von dem bloen ,hinweis auf den ,geist1 von dem ,reden ber eine nebelhafte ,geisteswelt4 ,er kann nur die ,geistigkeit anerkennen1 die der eigene ,lebensinhalt des ,menschen wird4 ,dieser erweist sich in der ,bewltigung der praktischen ,lebensaufgaben ebenso wirksam wie in der ,bildung einer ,welt- und ,lebensanschauung1 welche die seelischen ,bedrfnisse befriedigt4 ,es kommt nicht darauf an1 da man von einer ,geistigkeit wei1 oder zu wissen glaubt1 sondern darauf1 da dies eine ,geistigkeit ist1 die auch beim ,erfassen der praktischen ,lebenswirklichkeit zutage tritt4 ,eine solche begleitet diese ,lebenswirklichkeit nicht als eine blo fr das innere ,seelenwesen reservierte ,nebenstrmung4 -- ,so werden die ,ausfhrungen dieser ,schrift den ,geistigen wohl zu ungeistig1 den ,praktikern zu lebensfremd erscheinen4 ,der ,verfasser hat die ,ansicht1 da er gerade deshalb dem ,leben der ,gegenwart werde in seiner ,art dienen knnen1 weil er der ,lebensfremdheit manches ,menschen1 der sich heute fr einen ,praktiker hlt1 nicht zuneigt1 und weil er auch demjenigen ,reden vom ,geiste1 das aus ,worten ,lebensillusionen schafft1 keine ,berechtigung zusprechen kann4 ,als eine ,wirtschafts-1 ,rechts- und ,geistesfrage wird die soziale ,frage in den ,ausfhrungen dieser ,schrift besprochen4 ,der ,verfasser glaubt zu erkennen1 wie aus den ,forderungen des ,wirtschafts-1 ,rechts- und ,geisteslebens die wahre ,gestalt dieser ,frage sich ergibt4 ,nur aus dieser ,erkenntnis heraus knnen aber die ,impulse kommen fr eine gesunde ,ausgestaltung dieser drei ,lebensgebiete innerhalb der sozialen ,ordnung4 -- ,in ltern ,zeiten der ,menschheitsentwicklung sorgten die sozialen ,instinkte dafr1 da diese drei ,gebiete in einer der ,menschennatur damals entsprechenden ,art sich im sozialen ,gesamtleben gliederten4 ,in der ,gegenwart dieser ,entwicklung steht man vor der ,notwendigkeit1 diese ,gliederung durch zielbewutes soziales ,wollen zu erstreben4 ,zwischen jenen ltern ,zeiten und der ,gegenwart liegt fr die ,lnder1 die fr ein solches ,wollen zunchst in ,betracht kommen1 ein ,durcheinanderwirken der alten ,instinkte und der neueren ,bewutheit vor1 das den ,anforderungen der gegenwrtigen ,menschheit nicht mehr gewachsen ist4 ,in manchem1 das man heute fr zielbewutes soziales ,denken hlt1 leben aber noch die alten ,instinkte fort4 ,das macht dieses ,denken schwach gegenber den fordernden ,tatsachen4 ,grndlicher1 als mancher sich vorstellt1 mu der ,mensch der ,gegenwart sich aus dem herausarbeiten1 das nicht mehr lebensfhig ist4 ,wie ,wirtschafts-1 ,rechts- und ,geistesleben im ,sinne des von der neueren ,zeit selbst geforderten gesunden sozialen ,lebens sich gestalten sollen1 das -- so meint der ,verfasser -- kann sich nur dem ergeben1 der den guten ,willen entwickelt1 das eben ,ausgesprochene gelten zu lassen4 ,was der ,verfasser glaubt1 ber eine solche notwendige ,gestaltung sagen zu mssen1 das mchte er dem ,urteile der ,gegenwart mit diesem ,buche unterbreiten4 ,eine ,anregung zu einem ,wege nach sozialen ,zielen1 die der gegenwrtigen ,lebenswirklichkeit und ,lebensnotwendigkeit entsprechen1 mchte der ,verfasser geben4 ,denn er meint1 da nur ein solches ,streben ber ,schwarmgeisterei und ,utopismus auf dem ,gebiete des sozialen ,wollens hinausfhren kann4 ,wer doch etwas ,utopistisches in dieser ,schrift findet1 den mchte der ,verfasser bitten1 zu bedenken1 wie stark man sich gegenwrtig mit manchen ,vorstellungen1 die man sich ber eine mgliche ,entwicklung der sozialen ,verhltnisse macht1 von dem wirklichen ,leben entfernt und in ,schwarmgeisterei verfllt4 ,deshalb sieht man das aus der wahren ,wirklichkeit und ,lebenserfahrung ,geholte von der ,art1 wie es in dieser ,schrift darzustellen versucht ist1 als ,utopie an4 ,mancher wird in dieser ,darstellung deshalb etwas ,abstraktes sehen1 weil ihm konkret nur ist1 was er zu denken gewohnt ist und abstrakt auch das ,konkrete dann1 wenn er nicht gewhnt ist1 es zu denken#b4 #b ,der ,verfasser hat bewut vermieden1 sich in seinen ,ausfhrungen unbedingt an die in der volkswirtschaftlichen ,literatur gebruchlichen ,ausdrcke zu halten4 ,er kennt genau die ,stellen1 von denen ein fachmnnisches ,urteil sagen wird1 das sei dilettantisch4 ,ihn bestimmte zu seiner ,ausdrucksweise aber nicht nur1 da er auch fr ,menschen sprechen mchte1 denen die volks- und sozialwissenschaftliche ,literatur ungelufig ist1 sondern vor allem die ,ansicht1 da eine neue ,zeit das meiste von dem einseitig und unzulnglich sogar schon in der ,ausdrucksform wird erscheinen lassen1 das in dieser ,literatur als fachmnnisch sich findet4 ,wer etwa meint1 der ,verfasser htte auch hinweisen sollen auf die sozialen ,ideen ,anderer1 die in dem ,einen oder ,andern an das hier ,dargestellte anzuklingen scheinen1 den bitte ich zu bedenken1 da die ,ausgangspunkte und die ,wege der hier gekennzeichneten ,anschauung1 welche der ,verfasser einer jahrzehntelangen ,lebenserfahrung zu verdanken glaubt1 das ,wesentliche bei der praktischen ,verwirklichung der gegebenen ,impulse sind und nicht etwa blo so oder anders geartete ,gedanken4 ,auch hat der ,verfasser1 wie man aus dem ,abschnitt ,,iv ersehen kann1 fr die praktische ,verwirklichung sich schon einzusetzen versucht1 als hnlich scheinende ,gedanken in bezug auf das ,eine oder ,andere noch nicht bemerkt wurden4 ,da stramm in ,parteiprogramme eingespannte ,kpfe mit den ,aufstellungen des ,verfassers zunchst unzufrieden sein werden1 wei er4 ,doch er glaubt1 viele ,parteimenschen werden recht bald zu der berzeugung gelangen1 da die ,tatsachen der ,entwicklung schon weit ber die ,parteiprogramme hinausgewachsen sind1 und da ein von solchen ,programmen unabhngiges ,urteil ber die nchsten ,ziele des sozialen ,wollens vor allem notwendig ist4 ,anfang ,april #aiai4 ,rudolf ,steiner4 ,i4 ,die wahre ,gestalt der sozialen ,frage1 erfat aus dem ,leben der modernen ,menschheit ,offenbart sich nicht aus der ,weltkriegskatastrophe heraus die moderne soziale ,bewegung durch ,tatsachen1 die beweisen1 wie unzulnglich ,gedanken waren1 durch die man jahrzehntelang das proletarische ,wollen zu verstehen glaubte8 ,was gegenwrtig sich aus frher niedergehaltenen ,forderungen des ,proletariats und im ,zusammenhange damit an die ,oberflche des ,lebens drngt1 ntigt dazu1 diese ,frage zu stellen4 ,die ,mchte1 welche das ,niederhalten bewirkt haben1 sind zum ,teil vernichtet4 ,das ,verhltnis1 in das sich diese ,mchte zu den sozialen ,triebkrften eines groen ,teiles der ,menschheit gesetzt haben1 kann nur erhalten wollen1 wer ganz ohne ,erkenntnis davon ist1 wie unvernichtbar solche ,impulse der ,menschennatur sind4 ,manche ,persnlichkeiten1 deren ,lebenslage es ihnen mglich machte1 durch ihr ,wort oder ihren ,rat hemmend oder frdernd einzuwirken auf die ,krfte im europischen ,leben1 die #aiad zur ,kriegskatastrophe drngten1 haben sich ber diese ,triebkrfte den grten ,illusionen hingegeben4 ,sie konnten glauben1 ein ,waffensieg ihres ,landes werde die sozialen ,anstrme beruhigen4 ,solche ,persnlichkeiten muten gewahr werden1 da durch die ,folgen ihres ,verhaltens die sozialen ,triebe erst vllig in die ,erscheinung traten4 ,ja1 die gegenwrtige ,menschheitskatastrophe erwies sich als dasjenige geschichtliche ,ereignis1 durch das diese ,triebe ihre volle ,schlagkraft erhielten4 ,die fhrenden ,persnlichkeiten und ,klassen muten ihr ,verhalten in den letzten schicksalsschweren ,jahren stets von dem abhngig machen1 was in den sozialistisch gestimmten ,kreisen der ,menschheit lebte4 ,sie htten oftmals gerne anders gehandelt1 wenn sie die ,stimmung dieser ,kreise htten unbeachtet lassen knnen4 ,in der ,gestalt1 die gegenwrtig die ,ereignisse angenommen haben1 leben die ,wirkungen dieser ,stimmung fort4 ,und jetzt1 da in ein entscheidendes ,stadium eingetreten ist1 was jahrzehntelang vorbereitend heraufgezogen ist in der ,lebensentwicklung der ,menschheit3 jetzt wird zum tragischen ,schicksal1 da den gewordenen ,tatsachen sich die ,gedanken nicht gewachsen zeigen1 die im ,werden dieser ,tatsachen entstanden sind4 ,viele ,persnlichkeiten1 die ihre ,gedanken an diesem ,werden ausgebildet haben1 um dem zu dienen1 was in ihm als soziales ,ziel lebt1 vermgen heute wenig oder nichts in bezug auf ,schicksalsfragen1 die von den ,tatsachen gestellt werden4 ,noch glauben zwar manche dieser ,persnlichkeiten1 was sie seit langer ,zeit als zur ,neugestaltung des menschlichen ,lebens notwendig gedacht haben1 werde sich verwirklichen und dann als mchtig genug erweisen1 um den fordernden ,tatsachen eine lebensmgliche ,richtung zu geben4 -- ,man kann absehen von der ,meinung derer1 die auch jetzt noch whnen1 das ,alte msse sich gegen die neueren ,forderungen eines groen ,teiles der ,menschheit halten lassen4 ,man kann seinen ,blick einstellen auf das ,wollen derer1 die von der ,notwendigkeit einer neuen ,lebensgestaltung berzeugt sind4 ,man wird doch nicht anders knnen1 als sich gestehen3 es wandeln unter uns ,parteimeinungen wie ,urteilsmumien1 die von der ,entwicklung der ,tatsachen zurckgewiesen werden4 ,diese ,tatsachen fordern ,entscheidungen1 fr welche die ,urteile der alten ,parteien nicht vorbereitet sind4 ,solche ,parteien haben sich zwar mit den ,tatsachen entwickelt2 aber sie sind mit ihren ,denkgewohnheiten hinter den ,tatsachen zurckgeblieben4 ,man braucht vielleicht nicht unbescheiden gegenber heute noch als mageblich geltenden ,ansichten zu sein1 wenn man glaubt1 das eben ,angedeutete aus dem ,verlaufe der ,weltereignisse in der ,gegenwart entnehmen zu knnen4 ,man darf daraus die ,folgerung ziehen1 gerade diese ,gegenwart msse empfnglich sein fr den ,versuch1 dasjenige im sozialen ,leben der neueren ,menschheit zu kennzeichnen1 was in seiner ,eigenart auch den ,denkgewohnten der sozial orientierten ,persnlichkeiten und ,parteirichtungen ferne liegt4 ,denn es knnte wohl sein1 da die ,tragik1 die in den ,lsungsversuchen der sozialen ,frage zutage tritt1 gerade in einem ,miverstehen der wahren proletarischen ,bestrebungen wurzelt4 ,in einem ,miverstehen selbst von seiten derjenigen1 welche mit ihren ,anschauungen aus diesen ,bestrebungen herausgewachsen sind4 ,denn der ,mensch bildet sich keineswegs immer ber sein eigenes ,wollen das rechte ,urteil4 ,gerechtfertigt kann es deshalb erscheinen1 einmal die ,fragen zu stellen3 was will die moderne proletarische ,bewegung in ,wirklichkeit8 ,entspricht dieses ,wollen demjenigen1 was gewhnlich von proletarischer oder nicht proletarischer ,seite ber dieses ,wollen gedacht wird8 ,offenbart sich in dem1 was ber die soziale ,frage von vielen gedacht wird1 die wahre ,gestalt dieser ,frage8 ,oder ist ein ganz anders gerichtetes ,denken ntig8 ,an diese ,frage wird man nicht unbefangen herantreten knnen1 wenn man nicht durch die ,lebensschicksale in die ,lage versetzt war1 in das ,seelenleben des modernen ,proletariats sich einzuleben4 ,und zwar desjenigen ,teiles dieses ,proletariats1 der am meisten ,anteil hat an der ,gestaltung1 welche die soziale ,bewegung der ,gegenwart angenommen hat4 ,man hat viel gesprochen ber die ,entwicklung der modernen ,technik und des modernen ,kapitalismus4 ,man hat gefragt1 wie innerhalb dieser ,entwicklung das gegenwrtige ,proletariat entstanden ist1 und wie es durch die ,entfaltung des neueren ,wirtschaftslebens zu seinen ,forderungen gekommen ist4 ,in all dem1 was man in dieser ,richtung vorgebracht hat1 liegt viel ,treffendes4 ,da damit aber ein ,entscheidendes doch nicht berhrt wird1 kann sich dem aufdrngen1 der sich nicht hypnotisieren lt von dem ,urteil3 die uern ,verhltnisse geben dem ,menschen das ,geprge seines ,lebens4 ,es offenbart sich dem1 der sich einen unbefangenen ,einblick bewahrt in die aus inneren ,tiefen heraus wirkenden seelischen ,impulse4 ,gewi ist1 da die proletarischen ,forderungen sich entwickelt haben whrend des ,lebens der modernen ,technik und des modernen ,kapitalismus2 aber die ,einsicht in diese ,tatsache gibt noch durchaus keinen ,aufschlu darber1 was in diesen ,forderungen eigentlich als rein menschliche ,impulse lebt4 ,und solange man in das ,leben dieser ,impulse nicht eindringt1 kann man wohl auch der wahren ,gestalt der sozialen ,frage nicht beikommen4 ,ein ,wort1 das oftmals in der ,proletarierwelt ausgesprochen wird1 kann einen bedeutungsvollen ,eindruck machen auf den1 der in die tiefer liegenden ,triebkrfte des menschlichen ,wollens zu dringen vermag4 ,es ist das3 der moderne ,proletarier ist klassenbewut geworden4 ,er folgt den ,impulsen der auer ihm bestehenden ,klassen nicht mehr gewissermaen instinktiv1 unbewut2 er wei sich als ,angehriger einer besonderen ,klasse und ist gewillt1 das ,verhltnis dieser seiner ,klasse zu den andern im ffentlichen ,leben in einer seinen ,interessen entsprechenden ,weise zur ,geltung zu bringen4 ,wer ein ,auffassungsvermgen hat fr seelische ,unterstrmungen1 der wird durch das ,wort klassenbewut in dem ,zusammenhang1 in dem es der moderne ,proletarier gebraucht1 hingewiesen auf wichtigste ,tatsachen in der sozialen ,lebensauffassung derjenigen arbeitenden ,klassen1 die im ,leben der modernen ,technik und des modernen ,kapitalismus stehen4 ,ein solcher mu vor allem aufmerksam darauf werden1 wie wissenschaftliche ,lehren ber das ,wirtschaftsleben und dessen ,verhltnis zu den ,menschenschicksalen zndend in die ,seele des ,proletariers eingeschlagen haben4 ,hiermit wird eine ,tatsache berhrt1 ber welche viele1 die nur ber das ,proletariat denken knnen1 nicht mit demselben1 nur ganz verschwommene1 ja in ,anbetracht der ernsten ,ereignisse der ,gegenwart schdliche ,urteile haben4 ,mit der ,meinung1 dem ungebildeten ,proletarier sei durch den ,marxismus und seine ,fortsetzung durch die proletarischen ,schriftsteller der ,kopf verdreht worden1 und mit dem1 was man sonst in dieser ,richtung oft hren kann1 kommt man nicht zu einem auf diesem ,gebiete in der ,gegenwart notwendigen ,verstndnis der geschichtlichen ,weltlage4 ,denn man zeigt1 wenn man eine solche ,meinung uert1 nur1 da man nicht den ,willen hat1 den ,blick auf ein ,wesentliches in der gegenwrtigen sozialen ,bewegung zu lenken4 ,und ein solches ,wesentliches ist die ,erfllung des proletarischen ,klassenbewutseins mit ,begriffen1 die ihren ,charakter aus der neueren wissenschaftlichen ,entwicklung heraus genommen haben4 ,in diesem ,bewutsein wirkt als ,stimmung fort1 was in ,lassalles ,rede ber die ,wissenschaft und die ,arbeiter gelebt hat4 ,solche ,dinge mgen manchem unwesentlich erscheinen1 der sich fr einen praktischen ,menschen hlt4 ,wer aber eine wirklich fruchtbare ,einsicht in die moderne ,arbeiterbewegung gewinnen will1 der mu seine ,aufmerksamkeit auf diese ,dinge richten4 ,in dem1 was gemigte und radikale ,proletarier heute fordern1 lebt nicht etwa das in ,menschen-,impulse umgewandelte ,wirtschaftsleben so1 wie es sich manche ,menschen vorstellen1 sondern es lebt die ,wirtschafts-,wissenschaft1 von welcher das proletarische ,bewutsein ergriffen worden ist4 ,in der wissenschaftlich gehaltenen und in der journalistisch popularisierten ,literatur der proletarischen ,bewegung tritt dieses so klar zutage4 ,es zu leugnen1 bedeutet ein ,augenverschlieen vor den wirklichen ,tatsachen4 ,und eine fundamentale1 die soziale ,lage der ,gegenwart bedingende ,tatsache ist die1 da der moderne ,proletarier in wissenschaftlich gearteten ,begriffen sich den ,inhalt seines ,klassenbewutseins bestimmen lt4 ,mag der an der ,maschine arbeitende ,mensch von ,wissenschaft noch so weit entfernt sein2 er hrt den ,aufklrungen ber seine ,lage von seiten derjenigen zu1 welche die ,mittel zu dieser ,aufklrung von dieser ,wissenschaft empfangen haben4 ,alle die ,auseinandersetzungen ber das neuere ,wirtschaftsleben1 das ,maschinenzeitalter1 den ,kapitalismus mgen noch so einleuchtend auf die ,tatsachengrundlage der modernen ,proletarierbewegung hinweisen2 was die gegenwrtige soziale ,lage entscheidend aufklrt1 erfliet nicht unmittelbar aus der ,tatsache1 da der ,arbeiter an die ,maschine gestellt worden1 da er in die kapitalistische ,lebensordnung eingespannt worden ist4 ,es fliet aus der andern ,tatsache1 da ganz bestimmte ,gedanken sich innerhalb seines ,klassenbewutseins an der ,maschine und in der ,abhngigkeit von der kapitalistischen ,wirtschaftsordnung ausgebildet haben4 ,es knnte sein1 da die ,denkgewohnheiten der ,gegenwart manchen verhindern1 die ,tragweite dieses ,tatbestandes ganz zu erkennen und ihn veranlassen1 in seiner ,betonung nur ein dialektisches ,spiel mit ,begriffen zu sehen4 ,dem gegenber mu gesagt werden3 um so schlimmer fr die ,aussichten auf eine gedeihliche ,einstellung in das soziale ,leben der ,gegenwart bei denen1 die nicht imstande sind1 das ,wesentliche ins ,auge zu fassen4 ,wer die proletarische ,bewegung verstehen will1 der mu vor allem wissen1 wie der ,proletarier denkt4 ,denn die proletarische ,bewegung -- von ihren gemigten ,reformbestrebungen an bis in ihre verheerendsten ,auswchse hinein -- wird nicht von auermenschlichen ,krften1 von ,wirtschaftsimpulsen gemacht1 sondern von ,menschen2 von deren ,vorstellungen und ,willensimpulsen4 ,nicht in dem1 was die ,maschine und der ,kapitalismus in das proletarische ,bewutsein hineinverpflanzt haben1 liegen die bestimmenden ,ideen und ,willenskrfte der gegenwrtigen sozialen ,bewegung4 ,diese ,bewegung hat ihre ,gedanken-,quelle in der neueren ,wissenschaftsrichtung gesucht1 weil dem ,proletarier ,maschine und ,kapitalismus nichts geben konnten1 was seine ,seele mit einem menschenwrdigen ,inhalt erfllen konnte4 ,ein solcher ,inhalt ergab sich dem mittelalterlichen ,handwerker aus seinem ,berufe4 ,in der ,art1 wie dieser ,handwerker sich menschlich mit dem ,berufe verbunden fhlte1 lag etwas1 das ihm das ,leben innerhalb der ganzen menschlichen ,gesellschaft vor dem eigenen ,bewutsein in einem lebenswerten ,lichte erscheinen lie4 ,er vermochte1 was er tat1 so anzusehen1 da er dadurch verwirklicht glauben konnte1 was er als ,mensch sein wollte4 ,an der ,maschine und innerhalb der kapitalistischen ,lebensordnung war der ,mensch auf sich selbst1 auf sein ,inneres angewiesen1 wenn er nach einer ,grundlage suchte1 auf der sich eine das ,bewutsein tragende ,ansicht von dem errichten lt1 was man als ,mensch ist4 ,von der ,technik1 von dem ,kapitalismus strmte fr eine solche ,ansicht nichts aus4 ,so ist es gekommen1 da das proletarische ,bewutsein die ,richtung nach dem wissenschaftlich gearteten ,gedanken einschlug4 ,es hatte den menschlichen ,zusammenhang mit dem unmittelbaren ,leben verloren4 ,das aber geschah in der ,zeit1 in der die fhrenden ,klassen der ,menschheit einer wissenschaftlichen ,denkungsart zustrebten1 die selbst nicht mehr die geistige ,stokraft hatte1 um das menschliche ,bewutsein nach dessen ,bedrfnissen allseitig zu einem befriedigenden ,inhalte zu fhren4 ,die alten ,weltanschauungen stellten den ,menschen als ,seele in einen geistigen ,daseinszusammenhang hinein4 ,vor der neueren ,wissenschaft erscheint er als ,naturwesen innerhalb der bloen ,naturordnung4 ,diese ,wissenschaft wird nicht empfunden wie ein in die ,menschenseele aus einer ,geistwelt flieender ,strom1 der den ,menschen als ,seele trgt4 ,wie man auch ber das ,verhltnis der religisen ,impulse und dessen1 was mit ihnen verwandt ist1 zu der wissenschaftlichen ,denkungsart der neueren ,zeit urteilen mag3 man wird1 wenn man unbefangen die geschichtliche ,entwicklung betrachtet1 zugeben mssen1 da sich das wissenschaftliche ,vorstellen aus dem religisen entwickelt hat4 ,aber die alten1 auf religisen ,untergrnden ruhenden ,weltanschauungen haben nicht vermocht1 ihren seelentragenden ,impuls der neueren wissenschaftlichen ,vorstellungsart mitzuteilen4 ,sie stellten sich auerhalb dieser ,vorstellungsart und lebten weiter mit einem ,bewutseinsinhalt1 dem sich die ,seelen des ,proletariats nicht zuwenden konnten4 ,den fhrenden ,klassen konnte dieser ,bewutseinsinhalt noch etwas ,wertvolles sein4 ,er hing auf die eine oder die andere ,art mit ihrer ,lebenslage zusammen4 ,diese ,klassen suchten nicht nach einem neuen ,bewutseinsinhalt1 weil die berlieferung durch das ,leben selbst sie den alten noch festhalten lie4 ,der moderne ,proletarier wurde aus allen alten ,lebenszusammenhngen herausgerissen4 ,er ist der ,mensch1 dessen ,leben auf eine vllig neue ,grundlage gestellt worden ist4 ,fr ihn war mit der ,entziehung der alten ,lebensgrundlagen zugleich die ,mglichkeit geschwunden1 aus den alten geistigen ,quellen zu schpfen4 ,die standen inmitten der ,gebiete1 denen er entfremdet worden war4 ,mit der modernen ,technik und dem modernen ,kapitalismus entwickelte sich gleichzeitig -- in dem ,sinne1 wie man die groen weltgeschichtlichen ,strmungen gleichzeitig nennen kann -- die moderne ,wissenschaftlichkeit4 ,ihr wandte sich das ,vertrauen1 der ,glaube des modernen ,proletariats zu4 ,bei ihr suchte es den ihm notwendigen neuen ,bewutseinsinhalt4 ,aber es war zu dieser ,wissenschaftlichkeit in ein anderes ,verhltnis gesetzt als die fhrenden ,klassen4 ,diese fhlten sich nicht gentigt1 die wissenschaftliche ,vorstellungsart zu ihrer seelentragenden ,lebensauffassung zu machen4 ,mochten sie noch so sehr mit der wissenschaftlichen ,vorstellungsart sich durchdringen1 da in der ,naturordnung ein gerader ,ursachenzusammenhang von den niedersten ,tieren bis zum ,menschen fhre3 diese ,vorstellungsart blieb doch theoretische berzeugung4 ,sie erzeugte nicht den ,trieb1 das ,leben auch empfindungsgem so zu nehmen1 wie es dieser berzeugung restlos angemessen ist4 ,der ,naturforscher ,vogt1 der naturwissenschaftliche ,popularisator ,bchner3 sie waren sicherlich von der wissenschaftlichen ,vorstellungsart durchdrungen4 ,aber neben dieser ,vorstellungsart wirkte in ihrer ,seele etwas1 das sie festhalten lie an ,lebenszusammenhngen1 die sich nur sinnvoll rechtfertigen aus dem ,glauben an eine geistige ,weltordnung4 ,man stelle sich doch nur unbefangen vor1 wie anders die ,wissenschaftlichkeit auf den wirkt1 der in solchen ,lebenszusammenhngen mit dem eigenen ,dasein verankert ist1 als auf den modernen ,proletarier1 vor den sein ,agitator hintritt und in den wenigen ,abendstunden1 die von der ,arbeit nicht ausgefllt sind1 in der folgenden ,art spricht3 ,die ,wissenschaft hat in der neueren ,zeit den ,menschen ausgetrieben1 zu glauben1 da sie ihren ,ursprung in geistigen ,welten haben4 ,sie sind darber belehrt worden1 da sie in der ,urzeit unanstndig als ,baumkletterer lebten2 belehrt1 da sie alle den gleichen rein natrlichen ,ursprung haben4 ,vor eine nach solchen ,gedanken hin orientierte ,wissenschaftlichkeit sah sich der moderne ,proletarier gestellt1 wenn er nach einem ,seeleninhalt suchte1 der ihn empfinden lassen sollte1 wie er als ,mensch im ,weltendasein drinnen steht4 ,er nahm diese ,wissenschaftlichkeit restlos ernst1 und zog aus ihr seine ,folgerungen fr das ,leben4 ,ihn traf das technische und kapitalistische ,zeitalter anders als den ,angehrigen der fhrenden ,klassen4 ,dieser stand in einer ,lebensordnung drinnen1 welche noch von seelentragenden ,impulsen gestaltet war4 ,er hatte alles ,interesse daran1 die ,errungenschaften der neuen ,zeit in den ,rahmen dieser ,lebensordnung einzuspannen4 ,der ,proletarier war aus dieser ,lebensordnung seelisch herausgerissen4 ,ihm konnte diese ,lebensordnung nicht eine ,empfindung geben1 die sein ,leben mit einem menschenwrdigen ,inhalt durchleuchtete4 ,empfinden lassen1 was man als ,mensch ist1 das konnte den ,proletarier das einzige1 was ausgestattet mit ,glauben erweckender ,kraft aus der alten ,lebensordnung hervorgegangen zu sein schien3 die wissenschaftliche ,denkungsart4 ,es knnte manchen ,leser dieser ,ausfhrungen wohl zu einem ,lcheln drngen1 wenn auf die ,wissenschaftlichkeit der proletarischen ,vorstellungsart verwiesen wird4 ,wer bei ,wissenschaftlichkeit nur an dasjenige zu denken vermag1 was man durch vieljhriges ,sitzen in ,bildungsanstalten sich erwirbt1 und der dann diese ,wissenschaftlichkeit in ,gegensatz bringt zu dem ,bewutseinsinhalt des ,proletariers1 der nichts gelernt hat1 der mag lcheln4 ,er lchelt ber ,schicksal entscheidende ,tatsachen des gegenwrtigen ,lebens hinweg4 ,diese ,tatsachen bezeugen aber1 da mancher hochgelehrte ,mensch unwissenschaftlich lebt1 whrend der ungelehrte ,proletarier seine ,lebensgesinnung nach der ,wissenschaft hin orientiert1 die er vielleicht gar nicht besitzt4 ,der ,gebildete hat die ,wissenschaft aufgenommen2 sie ist in einem ,schubfach seines ,seelen-,innern4 ,er steht aber in ,lebenszusammenhngen und lt sich von diesen seine ,empfindungen orientieren1 die nicht von dieser ,wissenschaft gelenkt werden4 ,der ,proletarier ist durch seine ,lebensverhltnisse dazu gebracht1 das ,dasein so aufzufassen1 wie es der ,gesinnung dieser ,wissenschaft entspricht4 ,was die andern ,klassen ,wissenschaftlichkeit nennen1 mag ihm ferne liegen2 die ,vorstellungsrichtung dieser ,wissenschaftlichkeit orientiert sein ,leben4 ,fr die andern ,klassen ist bestimmend eine religise1 eine sthetische1 eine allgemeingeistige ,grundlage2 fr ihn wird die ,wissenschaft1 wenn auch oft in ihren allerletzten ,gedanken-,auslufen1 ,lebensglaube4 ,mancher ,angehrige der fhrenden ,klassen fhlt sich aufgeklrt1 freireligis4 ,gewi1 in seinen ,vorstellungen lebt die wissenschaftliche berzeugung2 in seinen ,empfindungen aber pulsieren die von ihm unbemerkten ,reste eines berlieferten ,lebensglaubens4 ,was die wissenschaftliche ,denkungsart nicht aus der alten ,lebensordnung mitbekommen hat3 das ist das ,bewutsein1 da sie als geistiger ,art in einer geistigen ,welt wurzelt4 ber diesen ,charakter der modernen ,wissenschaftlichkeit konnte sich der ,angehrige der fhrenden ,klassen hinwegsetzen4 ,denn ihm erfllt sich das ,leben mit alten ,traditionen4 ,der ,proletarier konnte das nicht4 ,denn seine neue ,lebenslage trieb die alten ,traditionen aus seiner ,seele4 ,er bernahm die wissenschaftliche ,vorstellungsart von den herrschenden ,klassen als ,erbgut4 ,dieses ,erbgut wurde die ,grundlage seines ,bewutseins vom ,wesen des ,menschen4 ,aber dieser ,geistesinhalt in seiner ,seele wute nichts von seinem ,ursprung in einem wirklichen ,geistesleben4 ,was der ,proletarier von den herrschenden ,klassen als geistiges ,leben allein bernehmen konnte1 verleugnete seinen ,ursprung aus dem ,geiste4 ,mir ist nicht unbekannt1 wie diese ,gedanken ,nichtproletarier und auch ,proletarier berhren werden1 die mit dem ,leben praktisch vertraut zu sein glauben1 und die aus diesem ,glauben heraus das hier ,gesagte fr eine lebensfremde ,anschauung halten4 ,die ,tatsachen1 welche aus der gegenwrtigen ,weltlage heraus sprechen1 werden immer mehr diesen ,glauben als einen ,wahn erweisen4 ,wer unbefangen diese ,tatsachen sehen kann1 dem mu sich offenbaren1 da einer ,lebensauffassung1 welche sich nur an das uere dieser ,tatsachen hlt1 zuletzt nur noch ,vorstellungen zugnglich sind1 die mit den ,tatsachen nichts mehr zu tun haben4 ,herrschende ,gedanken haben sich so lange praktisch an die ,tatsachen gehalten1 bis diese ,gedanken keine hnlichkeit mehr mit diesen ,tatsachen haben4 ,in dieser ,beziehung knnte die gegenwrtige ,weltkatastrophe ein ,zuchtmeister fr viele sein4 ,denn3 was haben sie gedacht1 da werden kann8 ,und was ist geworden8 ,soll es so auch mit dem sozialen ,denken gehen8 ,auch hre ich im ,geiste den ,einwurf1 den der ,bekenner proletarischer ,lebensauffassung aus seiner ,seelenstimmung heraus macht3 ,wieder einer1 der den eigentlichen ,kern der sozialen ,frage auf ein ,geleise ablenken mchte1 das dem brgerlich ,gesinnten bequem zu befahren scheint4 ,dieser ,bekenner durchschaut nicht1 wie ihm das ,schicksal sein proletarisches ,leben gebracht hat1 und wie er sich innerhalb dieses ,lebens durch eine ,denkungsart zu bewegen sucht1 die ihm von den herrschenden ,klassen als ,erbgut bermacht ist4 ,er lebt proletarisch2 aber er denkt brgerlich4 ,die neue ,zeit macht nicht blo notwendig1 sich in ein neues ,leben zu finden1 sondern auch in neue ,gedanken4 ,die wissenschaftliche ,vorstellungsart wird erst zum lebentragenden ,inhalt werden knnen1 wenn sie auf ihre ,art fr die ,bildung eines vollmenschlichen ,lebensinhaltes eine solche ,stokraft entwickelt1 wie sie alte ,lebensauffassungen in ihrer ,weise entwickelt haben4 ,damit ist der ,weg bezeichnet1 der zum ,auffinden der wahren ,gestalt eines der ,glieder innerhalb der neueren proletarischen ,bewegung fhrt4 ,am ,ende dieses ,weges ertnt aus der proletarischen ,seele die berzeugung3 ich strebe nach dem geistigen ,leben4 ,aber dieses geistige ,leben ist ,ideologie1 ist nur1 was sich im ,menschen von den ueren ,weltvorgngen spiegelt1 fliet nicht aus einer besonderen geistigen ,welt her4 ,was im bergange zur neuen ,zeit aus dem alten ,geistesleben geworden ist1 empfindet die proletarische ,lebensauffassung als ,ideologie4 ,wer die ,stimmung in der proletarischen ,seele begreifen will1 die sich in den sozialen ,forderungen der ,gegenwart auslebt1 der mu imstande sein1 zu erfassen1 was die ,ansicht bewirken kann1 da das geistige ,leben ,ideologie sei4 ,man mag erwidern3 was wei der ,durchschnittsproletarier von dieser ,ansicht1 die in den ,kpfen der mehr oder weniger geschulten ,fhrer verwirrend spukt4 ,der so spricht1 redet am ,leben vorbei1 und er handelt auch am wirklichen ,leben vorbei4 ,ein solcher wei nicht1 was im ,proletarierleben der letzten ,jahrzehnte vorgegangen ist2 er wei nicht1 welche ,fden sich spinnen von der ,ansicht1 das geistige ,leben sei ,ideologie1 zu den ,forderungen und ,taten des von ihm nur fr unwissend gehaltenen radikalen ,sozialisten und auch zu den ,handlungen derer1 die aus dumpfen ,lebensimpulsen heraus ,revolution machen4 ,darinnen liegt die ,tragik1 die ber das ,erfassen der sozialen ,forderungen der ,gegenwart sich ausbreitet1 da man in vielen ,kreisen keine ,empfindung fr das hat1 was aus der ,seelenstimmung der breiten ,massen sich an die ,oberflche des ,lebens heraufdrngt1 da man den ,blick nicht auf das zu richten vermag1 was in den ,menschengemtern wirklich vorgeht4 ,der ,nichtproletarier hrt angsterfllt nach den ,forderungen des ,proletariers hin und vernimmt3 nur durch ,vergesellschaftung der ,produktionsmittel kann fr mich ein menschenwrdiges ,dasein erreicht werden4 ,aber er vermag sich keine ,vorstellung davon zu bilden1 da seine ,klasse beim bergang aus einer alten in die neue ,zeit nicht nur den ,proletarier zur ,arbeit an den ihm nicht gehrenden ,produktionsmitteln aufgerufen hat1 sondern da sie nicht vermocht hat1 ihm zu dieser ,arbeit einen tragenden ,seeleninhalt hinzuzugeben4 ,menschen1 welche in der oben angedeuteten ,art am ,leben vorbeisehen und vorbeihandeln1 mgen sagen3 aber der ,proletarier will doch einfach in eine ,lebenslage versetzt sein1 die derjenigen der herrschenden ,klassen gleichkommt2 wo spielt da die ,frage nach dem ,seeleninhalt eine ,rolle8 ,ja1 der ,proletarier mag selbst behaupten3 ich verlange von den andern ,klassen nichts fr meine ,seele2 ich will1 da sie mich nicht weiter ausbeuten knnen4 ,ich will1 da die jetzt bestehenden ,klassenunterschiede aufhren4 ,solche ,rede trifft doch das ,wesen der sozialen ,frage nicht4 ,sie enthllt nichts von der wahren ,gestalt dieser ,frage4 ,denn ein solches ,bewutsein in den ,seelen der arbeitenden ,bevlkerung1 das von den herrschenden ,klassen einen wahren ,geistesinhalt ererbt htte1 wrde die sozialen ,forderungen in ganz anderer ,art erheben1 als es das moderne ,proletariat tut1 das in dem empfangenen ,geistesleben nur eine ,ideologie sehen kann4 ,dieses ,proletariat ist von dem ideologischen ,charakter des ,geisteslebens berzeugt2 aber es wird durch diese berzeugung immer unglcklicher4 ,und die ,wirkungen dieses seines ,seelenunglckes1 die es nicht bewut kennt1 aber intensiv erleidet1 berwiegen weit in ihrer ,bedeutung fr die soziale ,lage der ,gegenwart alles1 was nur die in ihrer ,art auch berechtigte ,forderung nach ,verbesserung der ueren ,lebenslage ist4 ,die herrschenden ,klassen erkennen sich nicht als die ,urheber derjenigen ,lebensgesinnung1 die ihnen gegenwrtig im ,proletariertum kampfbereit entgegentritt4 ,und doch sind sie diese ,urheber dadurch geworden1 da sie von ihrem ,geistesleben diesem ,proletariertum nur etwas haben vererben knnen1 was von diesem als ,ideologie empfunden werden mu4 ,nicht das gibt der gegenwrtigen sozialen ,bewegung ihr wesentliches ,geprge1 da man nach einer nderung der ,lebenslage einer ,menschenklasse verlangt1 obgleich es das natrlich ,erscheinende ist1 sondern die ,art1 wie die ,forderung nach dieser nderung aus den ,gedanken-,impulsen dieser ,klasse in ,wirklichkeit umgesetzt wird4 ,man sehe sich doch die ,tatsachen von diesem ,gesichtspunkte aus nur einmal unbefangen an4 ,dann wird man sehen1 wie ,persnlichkeiten1 die ihr ,denken in der ,richtung der proletarischen ,impulse halten wollen1 lcheln1 wenn die ,rede darauf kommt1 durch diese oder jene geistigen ,bestrebungen wolle man etwas beitragen zur ,lsung der sozialen ,frage4 ,sie belcheln das als ,ideologie1 als eine graue ,theorie4 ,aus dem ,gedanken heraus1 aus dem bloen ,geistesleben heraus1 so meinen sie1 werde gewi nichts beigetragen werden knnen zu den brennenden sozialen ,fragen der ,gegenwart4 ,aber sieht man genauer zu1 dann drngt es sich einem auf1 wie der eigentliche ,nerv1 der eigentliche ,grundimpuls der modernen1 gerade proletarischen ,bewegung nicht in dem liegt1 wovon der heutige ,proletarier spricht1 sondern liegt in ,gedanken4 ,die moderne proletarische ,bewegung ist wie vielleicht noch keine hnliche ,bewegung der ,welt -- wenn man sie genauer anschaut1 zeigt sich dies im eminentesten ,sinne -- eine ,bewegung aus ,gedanken entsprungen4 ,dies sage ich nicht blo wie ein im ,nachdenken ber die soziale ,bewegung gewonnenes ,aperu4 ,wenn es mir gestattet ist1 eine persnliche ,bemerkung einzufgen1 so sei es diese3 ich habe jahrelang innerhalb einer ,arbeiterbildungsschule in den verschiedensten ,zweigen proletarischen ,arbeitern ,unterricht erteilt4 ,ich glaube dabei kennen gelernt zu haben1 was in der ,seele des modernen proletarischen ,arbeiters lebt und strebt4 ,von da ausgehend1 habe ich auch zu verfolgen ,gelegenheit gehabt1 was in den ,gewerkschaften der verschiedenen ,berufe und ,berufsrichtungen wirkt4 ,ich meine1 ich spreche nicht blo vom ,gesichtspunkte theoretischer ,erwgungen1 sondern ich spreche aus1 was ich glaube1 als ,ergebnis wirklicher ,lebenserfahrung mir errungen zu haben4 ,wer -- was bei den fhrenden ,intellektuellen leider so wenig der ,fall ist -- wer die moderne ,arbeiterbewegung da kennen gelernt hat1 wo sie von ,arbeitern getragen wird1 der wei1 welch bedeutungsschwere ,erscheinung dieses ist1 da eine gewisse ,gedanken-,richtung die ,seelen einer groen ,zahl von ,menschen in der intensivsten ,weise ergriffen hat4 ,was gegenwrtig schwierig macht1 zu den sozialen ,rtseln ,stellung zu nehmen1 ist1 da eine so geringe ,mglichkeit des gegenseitigen ,verstndnisses der ,klassen da ist4 ,die brgerlichen ,klassen knnen heute sich so schwer in die ,seele des ,proletariers hineinversetzen1 knnen so schwer verstehen1 wie in der noch unverbrauchten ,intelligenz des ,proletariats ,eingang finden konnte eine solche -- mag man nun zum ,inhalt stehen1 wie man will --1 eine solche an menschliche ,denkforderungen hchste ,mastbe anlegende ,vorstellungsart1 wie es diejenige ,karl ,marxens ist4 ,gewi1 ,karl ,marxens ,denksystem kann von dem einen angenommen1 von dem andern widerlegt werden1 vielleicht das eine mit so gut erscheinenden ,grnden wie das andere2 es konnte revidiert werden von denen1 die das soziale ,leben nach ,marxens und seines ,freundes ,engels ,tode von anderem ,gesichtspunkte ansahen als diese ,fhrer4 ,von dem ,inhalte dieses ,systems will ich gar nicht sprechen4 ,der scheint mir nicht als das ,bedeutungsvolle in der modernen proletarischen ,bewegung4 ,das ,bedeutungsvollste erscheint mir1 da die ,tatsache vorliegt3 innerhalb der ,arbeiterschaft wirkt als mchtigster ,impuls ein ,gedanken-,system4 ,man kann geradezu die ,sache in der folgenden ,art aussprechen3 eine praktische ,bewegung1 eine reine ,lebensbewegung mit alleralltglichsten ,menschheitsforderungen stand noch niemals so fast ganz allein auf einer rein gedanklichen ,grundlage1 wie diese moderne ,proletarierbewegung4 ,sie ist gewissermaen sogar die erste derartige ,bewegung in der ,welt1 die sich rein auf eine wissenschaftliche ,grundlage gestellt hat4 ,diese ,tatsache mu aber richtig angesehen werden4 ,wenn man alles dasjenige ansieht1 was der moderne ,proletarier ber sein eigenes ,meinen und ,wollen und ,empfinden bewut zu sagen hat1 so scheint einem das programmig ,ausgesprochene bei eindringlicher ,lebensbeobachtung durchaus nicht als das wichtige4 ,als wirklich wichtig aber mu erscheinen1 da im ,proletarierempfinden fr den ganzen ,menschen entscheidend geworden ist1 was bei andern ,klassen nur in einem einzelnen ,gliede ihres ,seelenlebens verankert ist3 die ,gedanken-,grundlage der ,lebensgesinnung4 ,was im ,proletarier auf diese ,art innere ,wirklichkeit ist1 er kann es nicht bewut zugestehen4 ,er ist von diesem ,zugestndnis abgehalten dadurch1 da ihm das ,gedankenleben als ,ideologie berliefert worden ist4 ,er baut in ,wirklichkeit sein ,leben auf die ,gedanken2 empfindet diese aber als unwirkliche ,ideologie4 ,nicht anders kann man die proletarische ,lebensauffassung und ihre ,verwirklichung durch die ,handlungen ihrer ,trger verstehen1 als indem man diese ,tatsache in ihrer vollen ,tragweite innerhalb der neueren ,menschheitsentwicklung durchschaut4 ,aus der ,art1 wie in dem ,vorangegangenen das geistige ,leben des modernen ,proletariers geschildert worden ist1 kann man erkennen1 da in der ,darstellung der wahren ,gestalt der proletarisch-sozialen ,bewegung die ,kennzeichnung dieses ,geisteslebens an erster ,stelle erscheinen mu4 ,denn es ist wesentlich1 da der ,proletarier die ,ursachen der ihn nicht befriedigenden sozialen ,lebenslage so empfindet und nach ihrer ,beseitigung in einer solchen ,art strebt1 da ,empfindung und ,streben von diesem ,geistesleben die ,richtung empfngt4 ,und doch kann er gegenwrtig noch gar nicht anders als die ,meinung spottend oder zornig ablehnen1 da in diesen geistigen ,untergrnden der sozialen ,bewegung etwas liegt1 was eine bedeutungsvolle treibende ,kraft darstellt4 ,wie sollte er einsehen1 da das ,geistesleben eine ihn treibende ,macht hat1 da er es doch als ,ideologie empfinden mu8 ,von einem ,geistesleben1 das so empfunden wird1 kann man nicht erwarten1 da es den ,ausweg aus einer sozialen ,lage findet1 die man nicht weiter ertragen will4 ,aus seiner wissenschaftlich orientierten ,denkungsart ist dem modernen ,proletarier nicht nur die ,wissenschaft selbst1 sondern es sind ihm ,kunst1 ,religion1 ,sitte1 ,recht zu ,bestandteilen der menschlichen ,ideologie geworden4 ,er sieht in dem1 was in diesen ,zweigen des ,geisteslebens waltet1 nichts von einer in sein ,dasein hereinbrechenden ,wirklichkeit1 die zu dem materiellen ,leben etwas hinzufgen kann4 ,ihm sind sie nur ,abglanz oder ,spiegelbild dieses materiellen ,lebens4 ,mgen sie immerhin1 wenn sie entstanden sind1 auf dem ,umwege durch das menschliche ,vorstellen oder durch ihre ,aufnahme in die ,willensimpulse auf das materielle ,leben wieder gestaltend zurckwirken3 ursprnglich steigen sie als ideologische ,gebilde aus diesem ,leben auf4 ,nicht sie knnen von sich aus etwas geben1 das zur ,behebung der sozialen ,schwierigkeiten fhrt4 ,nur innerhalb der materiellen ,tatsachen selbst kann etwas entstehen1 was zum ,ziele geleitet4 ,das neuere ,geistesleben ist von den fhrenden ,klassen der ,menschheit an die proletarische ,bevlkerung in einer ,form bergegangen1 die seine ,kraft fr das ,bewutsein dieser ,bevlkerung ausschaltet4 ,wenn an die ,krfte gedacht wird1 welche der sozialen ,frage die ,lsung bringen knnen1 so mu dies vor allem andern verstanden werden4 ,bliebe diese ,tatsache weiter wirksam1 so mte sich das ,geistesleben der ,menschheit zur ,ohnmacht verurteilt sehen gegenber den sozialen ,forderungen der ,gegenwart und ,zukunft4 ,von dem ,glauben an diese ,ohnmacht ist in der ,tat ein groer ,teil des modernen ,proletariats berzeugt2 und diese berzeugung wird aus marxistischen oder hnlichen ,bekenntnissen heraus zum ,ausdruck gebracht4 ,man sagt1 das moderne ,wirtschaftsleben hat aus seinen ltern ,formen heraus die kapitalistische der ,gegenwart entwickelt4 ,diese ,entwicklung hat das ,proletariat in eine ihm unertrgliche ,lage gegenber dem ,kapitale gebracht4 ,die ,entwicklung werde weiter gehen2 sie werde den ,kapitalismus durch die in ihm selbst wirkenden ,krfte ertten1 und aus dem ,tode des ,kapitalismus werde die ,befreiung des ,proletariates erstehen4 ,diese berzeugung ist von neueren sozialistischen ,denkern des fatalistischen ,charakters entkleidet worden1 den sie fr einen gewissen ,kreis von ,marxisten angenommen hat4 ,aber das ,wesentliche ist auch da geblieben4 ,dies drckt sich darinnen aus1 da es dem1 der gegenwrtig echt sozialistisch denken will1 nicht beifallen wird1 zu sagen3 wenn irgendwo ein aus den ,impulsen der ,zeit herausgeholtes1 in einer geistigen ,wirklichkeit wurzelndes1 die ,menschen tragendes ,seelenleben sich zeigt1 so wird von diesem die ,kraft ausstrahlen knnen1 die auch der sozialen ,bewegung den rechten ,antrieb gibt4 ,da der zur proletarischen ,lebensfhrung gezwungene ,mensch der ,gegenwart gegenber dem ,geistesleben dieser ,gegenwart eine solche ,erwartung nicht hegen kann1 das gibt seiner ,seele die ,grundstimmung4 ,er bedarf eines ,geisteslebens1 von dem die ,kraft ausgeht1 die seiner ,seele die ,empfindung von seiner ,menschenwrde verleiht4 ,denn als er in die kapitalistische ,wirtschaftsordnung der neueren ,zeit hineingespannt worden ist1 wurde er mit den tiefsten ,bedrfnissen seiner ,seele auf ein solches ,geistesleben hingewiesen4 ,dasjenige ,geistesleben aber1 das ihm die fhrenden ,klassen als ,ideologie berlieferten1 hhlte seine ,seele aus4 ,da in den ,forderungen des modernen ,proletariates die ,sehnsucht nach einem andern ,zusammenhang mit dem ,geistesleben wirkt1 als ihm die gegenwrtige ,gesellschaftsordnung geben kann3 dies gibt der gegenwrtigen sozialen ,bewegung die richtende ,kraft4 ,aber diese ,tatsache wird weder von dem nicht proletarischen ,teile der ,menschheit richtig erfat1 noch von dem proletarischen4 ,denn der nicht proletarische leidet nicht unter dem ideologischen ,geprge des modernen ,geisteslebens1 das er selbst herbeigefhrt hat4 ,der proletarische ,teil leidet darunter4 ,aber dieses ideologische ,geprge des ihm vererbten ,geisteslebens hat ihm den ,glauben an die tragende ,kraft des ,geistesgutes als solchen geraubt4 ,von der rechten ,einsicht in diese ,tatsache hngt das ,auffinden eines ,weges ab1 der aus den ,wirren der gegenwrtigen sozialen ,lage der ,menschheit herausfhren kann4 ,durch die gesellschaftliche ,ordnung1 welche unter dem ,einflu der fhrenden ,menschenklassen beim ,heraufkommen der neueren ,wirtschaftsform entstanden ist1 ist der ,zugang zu einem solchen ,wege verschlossen worden4 ,man wird die ,kraft gewinnen mssen1 ihn zu ffnen4 ,man wird auf diesem ,gebiete zum ,umdenken dessen kommen1 was man gegenwrtig denkt1 wenn man das ,gewicht der ,tatsache wird richtig empfinden lernen1 da ein gesellschaftliches ,zusammenleben der ,menschen1 in dem das ,geistesleben als ,ideologie wirkt1 eine der ,krfte entbehrt1 welche den sozialen ,organismus lebensfhig machen4 ,der gegenwrtige krankt an der ,ohnmacht des ,geisteslebens4 ,und die ,krankheit wird verschlimmert durch die ,abneigung1 ihr ,bestehen anzuerkennen4 ,durch die ,anerkennung dieser ,tatsache wird man eine ,grundlage gewinnen1 auf der sich ein der sozialen ,bewegung entsprechendes ,denken entwickeln kann4 ,gegenwrtig vermeint der ,proletarier eine ,grundkraft seiner ,seele zu treffen1 wenn er von seinem ,klassenbewutsein redet4 ,doch die ,wahrheit ist1 da er seit seiner ,einspannung in die kapitalistische ,wirtschaftsordnung nach einem ,geistesleben sucht1 das seine ,seele tragen kann1 das ihm das ,bewutsein seiner ,menschenwrde gibt2 und da ihm das als ideologisch empfundene ,geistesleben dieses ,bewutsein nicht entwickeln kann4 ,er hat nach diesem ,bewutsein gesucht1 und er hat1 was er nicht finden konnte1 durch das aus dem ,wirtschaftsleben geborene ,klassenbewutsein ersetzt4 ,sein ,blick ist wie durch eine mchtige suggestive ,kraft blo hingelenkt worden auf das ,wirtschaftsleben4 ,und nun glaubt er nicht mehr1 da anderswo1 in einem ,geistigen oder ,seelischen ein ,ansto liegen knne zu dem1 was notwendig eintreten mte auf dem ,gebiete der sozialen ,bewegung4 ,er glaubt allein1 da durch die ,entwicklung des ungeistigen1 unseelischen ,wirtschaftslebens der ,zustand herbeigefhrt werden knne1 den er als den menschenwrdigen empfindet4 ,so wurde er dazu gedrngt1 sein ,heil allein in einer ,umgestaltung des ,wirtschaftslebens zu suchen4 ,zu der ,meinung wurde er gedrngt1 da durch bloe ,umgestaltung des ,wirtschaftslebens verschwinden werde all der ,schaden1 der herrhrt von der privaten ,unternehmung1 von dem ,egoismus des einzelnen ,arbeitgebers und von der ,unmglichkeit des einzelnen ,arbeitgebers1 gerecht zu werden den ,ansprchen auf ,menschenwrde1 die im ,arbeitnehmer leben4 ,so kam der moderne ,proletarier dazu1 das einzige ,heil des sozialen ,organismus zu sehen in der berfhrung allen ,privatbesitzes an ,produktionsmitteln in gemeinschaftlichen ,betrieb oder gar gemeinschaftliches ,eigentum4 ,eine solche ,meinung ist dadurch entstanden1 da man gewissermaen den ,blick abgelenkt hat von allem ,seelischen und ,geistigen und ihn nur hingerichtet hat auf den rein konomischen ,proze4 ,dadurch stellte sich all das ,widerspruchsvolle ein1 das in der modernen proletarischen ,bewegung liegt4 ,der moderne ,proletarier glaubt1 da aus der ,wirtschaft1 aus dem ,wirtschaftsleben selbst sich alles entwickeln msse1 was ihm zuletzt sein volles ,menschenrecht geben werde4 ,um dies volle ,menschenrecht kmpft er4 ,allein innerhalb seines ,strebens tritt etwas auf1 was eben niemals aus dem wirtschaftlichen ,leben allein als eine ,folge auftreten kann4 ,das ist eine bedeutende1 eine eindringliche ,sprache redende ,tatsache1 da geradezu im ,mittelpunkte der verschiedenen ,gestaltungen der sozialen ,frage aus den ,lebensnotwendigkeiten der gegenwrtigen ,menschheit heraus ,etwas liegt1 von dem man glaubt1 da es aus dem ,wirtschaftsleben selbst hervorgehe1 das aber niemals aus diesem allein entspringen konnte1 das vielmehr in der geraden ,fortentwicklungslinie liegt1 die ber das alte ,sklavenwesen durch das ,leibeigenenwesen der ,feudalzeit zu dem modernen ,arbeitsproletariat herauffhrt4 ,wie auch fr das moderne ,leben die ,warenzirkulation1 die ,geldzirkulation1 das ,kapitalwesen1 der ,besitz1 ,wesen von ,grund und ,boden usw4 sich gestaltet haben1 innerhalb dieses modernen ,lebens hat sich etwas herausgebildet1 das nicht deutlich ausgesprochen wird1 auch von dem modernen ,proletarier nicht bewut empfunden wird1 das aber der eigentliche ,grundimpuls seines sozialen ,wollens ist4 ,es ist dieses3 die moderne kapitalistische ,wirtschaftsordnung kennt im ,grunde genommen nur ,ware innerhalb ihres ,gebietes4 ,sie kennt ,wertbildung dieser ,waren innerhalb des wirtschaftlichen ,organismus4 ,und es ist geworden innerhalb des kapitalistischen ,organismus der neueren ,zeit etwas zu einer ,ware1 von dem heute der ,proletarier empfindet3 es darf nicht ,ware sein4 ,wenn man einmal einsehen wird1 wie stark als einer der ,grundimpulse der ganzen modernen proletarischen sozialen ,bewegung in den ,instinkten1 in den unterbewuten ,empfindungen des modernen ,proletariers ein ,abscheu davor lebt1 da er seine ,arbeitskraft dem ,arbeitnehmer ebenso verkaufen mu1 wie man auf dem ,markte ,waren verkauft1 der ,abscheu davor1 da auf dem ,arbeitskrftemarkt nach ,angebot und ,nachfrage seine ,arbeitskraft ihre ,rolle spielt1 wie die ,ware auf dem ,markte unter ,angebot und ,nachfrage1 wenn man darauf kommen wird1 welche ,bedeutung dieser ,abscheu vor der ,ware ,arbeitskraft in der modernen sozialen ,bewegung hat1 wenn man ganz unbefangen darauf blicken wird1 da1 was da wirkt1 auch nicht eindringlich und radikal genug von den sozialistischen ,theorien ausgesprochen wird1 dann wird man zu dem ersten ,impuls1 dem ideologisch empfundenen ,geistesleben1 den zweiten gefunden haben1 von dem gesagt werden mu1 da er heute die soziale ,frage zu einer drngenden1 ja brennenden macht4 ,im ,altertum gab es ,sklaven4 ,der ganze ,mensch wurde wie eine ,ware verkauft4 ,etwas weniger vom ,menschen1 aber doch eben ein ,teil des ,menschenwesens selber wurde in den ,wirtschaftsproze eingegliedert durch die ,leibeigenschaft4 ,der ,kapitalismus ist die ,macht geworden1 die noch einem ,rest des ,menschenwesens den ,charakter der ,ware aufdrckt3 der ,arbeitskraft4 ,ich will hier nicht sagen1 da diese ,tatsache nicht bemerkt worden sei4 ,im ,gegenteil3 sie wird im sozialen ,leben der ,gegenwart als eine fundamentale ,tatsache empfunden4 ,sie wird als etwas gefhlt1 was gewichtig in der modernen sozialen ,bewegung wirkt4 ,aber man lenkt1 indem man sie betrachtet1 den ,blick lediglich auf das ,wirtschaftsleben4 ,man macht die ,frage ber den ,warencharakter zu einer bloen ,wirtschaftsfrage4 ,man glaubt1 da aus dem ,wirtschaftsleben heraus selbst die ,krfte kommen mssen1 welche einen ,zustand herbeifhren1 durch den der ,proletarier nicht mehr die ,eingliederung seiner ,arbeitskraft in den sozialen ,organismus als seiner unwrdig empfindet4 ,man sieht1 wie die moderne ,wirtschaftsform in der neueren geschichtlichen ,entwicklung der ,menschheit heraufgezogen ist4 ,man sieht auch1 da diese ,wirtschaftsform der menschlichen ,arbeitskraft den ,charakter der ,ware aufgeprgt hat4 ,aber man sieht nicht1 wie es im ,wirtschaftsleben selbst liegt1 da alles ihm ,eingegliederte zur ,ware werden mu4 ,in der ,erzeugung und in dem zweckmigen ,verbrauch von ,waren besteht das ,wirtschaftsleben4 ,man kann nicht die menschliche ,arbeitskraft des ,warencharakters entkleiden1 wenn man nicht die ,mglichkeit findet1 sie aus dem ,wirtschaftsproze herauszureien4 ,nicht darauf kann das ,bestreben gerichtet sein1 den ,wirtschaftsproze so umzugestalten1 da in ihm die menschliche ,arbeitskraft zu ihrem ,rechte kommt1 sondern darauf3 wie bringt man diese ,arbeitskraft aus dem ,wirtschaftsproze heraus1 um sie von sozialen ,krften bestimmen zu lassen1 die ihr den ,warencharakter nehmen8 ,der ,proletarier ersehnt einen ,zustand des ,wirtschaftslebens1 in dem seine ,arbeitskraft ihre angemessene ,stellung einnimmt4 ,er ersehnt ihn deshalb1 weil er nicht sieht1 da der ,warencharakter seiner ,arbeitskraft wesentlich von seinem vlligen ,eingespanntsein in den ,wirtschaftsproze herrhrt4 ,dadurch1 da er seine ,arbeitskraft diesem ,proze berliefern mu1 geht er mit seinem ganzen ,menschen in demselben auf4 ,der ,wirtschaftsproze strebt so lange durch seinen eigenen ,charakter danach1 die ,arbeitskraft in der zweckmigsten ,art zu verbrauchen1 wie in ihm ,waren verbraucht werden1 so lange man die ,regelung der ,arbeitskraft in ihm liegen lt4 ,wie hypnotisiert durch die ,macht des modernen ,wirtschaftslebens1 richtet man den ,blick allein auf das1 was in diesem wirken kann4 ,man wird durch diese ,blickrichtung nie finden1 wie ,arbeitskraft nicht mehr ,ware zu sein braucht4 ,denn eine andere ,wirtschaftsform wird diese ,arbeitskraft nur in einer andern ,art zur ,ware machen4 ,die ,arbeitsfrage kann man nicht in ihrer wahren ,gestalt zu einem ,teile der sozialen ,frage machen1 solange man nicht sieht1 da im ,wirtschaftsleben ,warenerzeugung1 ,warenaustausch und ,warenkonsumtion nach ,gesetzen vor sich gehen1 die durch ,interessen bestimmt werden1 deren ,machtbereich nicht ber die menschliche ,arbeitskraft ausgedehnt werden soll4 ,das neuzeitliche ,denken hat nicht trennen gelernt die ganz verschiedenen ,arten1 wie sich auf der einen ,seite dasjenige in das ,wirtschaftsleben eingliedert1 was als ,arbeitskraft an den ,menschen gebunden ist1 und auf der andern ,seite dasjenige1 was1 seinem ,ursprunge nach1 unverbunden mit dem ,menschen auf den ,wegen sich bewegt1 welche die ,ware nehmen mu von ihrer ,erzeugung bis zu ihrem ,verbrauch4 ,wird sich durch eine in dieser ,richtung gehende gesunde ,denkungsart die wahre ,gestalt der ,arbeitsfrage einerseits zeigen1 so wird anderseits sich durch diese ,denkart auch erweisen1 welche ,stellung das ,wirtschaftsleben im gesunden sozialen ,organismus einnehmen soll4 ,man sieht schon hieraus1 da die soziale ,frage sich in drei besondere ,fragen gliedert4 ,durch die erste wird auf die gesunde ,gestalt des ,geisteslebens im sozialen ,organismus zu deuten sein2 durch die zweite wird das ,arbeitsverhltnis in seiner rechten ,eingliederung in das ,gemeinschaftsleben zu betrachten sein2 und als drittes wird sich ergeben knnen1 wie das ,wirtschaftsleben in diesem ,leben wirken soll4 ,,ii4 ,die vom ,leben geforderten wirklichkeitsgemen ,lsungsversuche fr die sozialen ,fragen und ,notwendigkeiten ,man kann das ,charakteristische1 das gerade zu der besondern ,gestalt der sozialen ,frage in der neueren ,zeit gefhrt hat1 wohl so aussprechen1 da man sagt3 ,das ,wirtschaftsleben1 von der ,technik getragen1 der moderne ,kapitalismus1 sie haben mit einer gewissen naturhaften ,selbstverstndlichkeit gewirkt und die moderne ,gesellschaft in eine gewisse innere ,ordnung gebracht4 ,neben der ,inanspruchnahme der menschlichen ,aufmerksamkeit fr dasjenige1 was ,technik und ,kapitalismus gebracht haben1 ist die ,aufmerksamkeit abgelenkt worden fr andere ,zweige1 andere ,gebiete des sozialen ,organismus4 ,diesen mu ebenso notwendig vom menschlichen ,bewutsein aus die rechte ,wirksamkeit angewiesen werden1 wenn der soziale ,organismus gesund sein soll4 ,ich darf1 um dasjenige1 was hier gerade als treibende ,impulse einer umfassenden1 allseitigen ,beobachtung ber die soziale ,frage charakterisiert werden soll1 deutlich zu sagen1 vielleicht von einem ,vergleich ausgehen4 ,aber es wird zu beachten sein1 da mit diesem ,vergleich nichts anderes gemeint sein soll als eben ein ,vergleich4 ,ein solcher kann untersttzen das menschliche ,verstndnis1 um es gerade in diejenige ,richtung zu bringen1 welche notwendig ist1 um sich ,vorstellungen zu machen ber die ,gesundung des sozialen ,organismus4 ,wer von dem hier eingenommenen ,gesichtspunkt betrachten mu den kompliziertesten natrlichen ,organismus1 den menschlichen ,organismus1 der mu seine ,aufmerksamkeit darauf richten1 da die ganze ,wesenheit dieses menschlichen ,organismus drei nebeneinander wirksame ,systeme aufzuweisen hat1 von denen jedes mit einer gewissen ,selbstndigkeit wirkt4 ,diese drei nebeneinander wirksamen ,systeme kann man etwa in folgender ,weise kennzeichnen4 ,im menschlichen natrlichen ,organismus wirkt als ein ,gebiet dasjenige ,system1 welches in sich schliet ,nervenleben und ,sinnesleben4 ,man knnte es auch nach dem wichtigsten ,gliede des ,organismus1 wo ,nerven- und ,sinnesleben gewissermaen zentralisiert sind1 den ,kopforganismus nennen4 ,als zweites ,glied der menschlichen ,organisation hat man anzuerkennen1 wenn man ein wirkliches ,verstndnis fr sie erwerben will1 das1 was ich nennen mchte das rhythmische ,system4 ,es besteht aus ,atmung1 ,blutzirkulation1 aus all dem1 was sich ausdrckt in rhythmischen ,vorgngen des menschlichen ,organismus4 ,als drittes ,system hat man dann anzuerkennen alles1 was als ,organe und ,ttigkeiten zusammenhngt mit dem eigentlichen ,stoffwechsel4 ,in diesen drei ,systemen ist enthalten alles dasjenige1 was in gesunder ,art unterhlt1 wenn es aufeinander organisiert ist1 den ,gesamtvorgang des menschlichen ,organismus#c4 #c ,die hier gemeinte ,gliederung ist nicht eine solche nach rumlich abgrenzbaren ,leibesgliedern1 sondern eine solche nach ,ttigkeiten 7,funktionen7 des ,organismus4 ,kopforganismus ist nur zu gebrauchen1 wenn man sich bewut ist1 da im ,kopfe in erster ,linie das ,nerven-,sinnesleben zentralisiert ist4 ,doch ist natrlich im ,kopfe auch die rhythmische und die ,stoffwechselttigkeit vorhanden1 wie in den andern ,leibesgliedern die ,nerven-,sinnesttigkeit vorhanden ist4 ,trotzdem sind die drei ,arten der ,ttigkeit ihrer ,wesenheit nach streng voneinander geschieden4 ,ich habe versucht1 in vollem ,einklange mit all dem1 was naturwissenschaftliche ,forschung schon heute sagen kann1 diese ,dreigliederung des menschlichen natrlichen ,organismus wenigstens zunchst skizzenweise in meinem ,buche ,von ,seelenrtseln zu charakterisieren4 ,ich bin mir klar darber1 da ,biologie1 ,physiologie1 die gesamte ,naturwissenschaft mit ,bezug auf den ,menschen in der allernchsten ,zeit zu einer solchen ,betrachtung des menschlichen ,organismus hindrngen werden1 welche durchschaut1 wie diese drei ,glieder -- ,kopfsystem1 ,zirkulationssystem oder ,brustsystem und ,stoffwechselsystem -- dadurch den ,gesamtvorgang im menschlichen ,organismus aufrechterhalten1 da sie in einer gewissen ,selbstndigkeit wirken1 da nicht eine absolute ,zentralisation des menschlichen ,organismus vorliegt1 da auch jedes dieser ,systeme ein besonderes1 fr sich bestehendes ,verhltnis zur ,auenwelt hat4 ,das ,kopfsystem durch die ,sinne1 das ,zirkulationssystem oder rhythmische ,system durch die ,atmung1 und das ,stoffwechselsystem durch die ,ernhrungs- und ,bewegungsorgane4 ,man ist mit ,bezug auf naturwissenschaftliche ,methoden noch nicht ganz so weit1 um dasjenige1 was ich hier angedeutet habe1 was aus geisteswissenschaftlichen ,untergrnden heraus fr die ,naturwissenschaft von mir zu verwerten gesucht worden ist1 auch schon innerhalb der naturwissenschaftlichen ,kreise selbst zur allgemeinen ,anerkennung in einem solchen ,grade zu bringen1 wie das wnschenswert fr den ,erkenntnisfortschritt erscheinen kann4 ,das bedeutet aber3 unsere ,denkgewohnheiten1 unsere ganze ,art1 die ,welt vorzustellen1 ist noch nicht vollstndig angemessen dem1 was z4 ,b4 im menschlichen ,organismus sich als die innere ,wesenheit des ,naturwirkens darstellt4 ,man knnte nun wohl sagen3 ,nun ja1 die ,naturwissenschaft kann warten1 sie wird nach und nach ihren ,idealen zueilen1 sie wird schon dahin kommen1 solch eine ,betrachtungsweise als die ihrige anzuerkennen4 ,aber mit ,bezug auf die ,betrachtung und namentlich das ,wirken des sozialen ,organismus kann man nicht warten4 ,da mu nicht nur bei irgendwelchen ,fachmnnern1 sondern da mu in jeder ,menschenseele -- denn jede ,menschenseele nimmt teil an der ,wirksamkeit fr den sozialen ,organismus -- wenigstens eine instinktive ,erkenntnis von dem vorhanden sein1 was diesem sozialen ,organismus notwendig ist4 ,ein gesundes ,denken und ,empfinden1 ein gesundes ,wollen und ,begehren mit ,bezug auf die ,gestaltung des sozialen ,organismus kann sich nur entwickeln1 wenn man1 sei es auch mehr oder weniger blo instinktiv1 sich klar darber ist1 da dieser soziale ,organismus1 soll er gesund sein1 ebenso dreigliedrig sein mu wie der natrliche ,organismus4 ,es ist nun1 seit ,schffle sein ,buch geschrieben hat ber den ,bau des sozialen ,organismus1 versucht worden1 ,analogien aufzusuchen zwischen der ,organisation eines ,naturwesens -- sagen wir1 der ,organisation des ,menschen -- und der menschlichen ,gesellschaft als solcher4 ,man hat feststellen wollen1 was im sozialen ,organismus die ,zelle ist1 was ,zellengefge sind1 was ,gewebe sind usw46 ,noch vor kurzem ist ja ein ,buch erschienen von ,merey1 ,weltmutation1 in dem gewisse naturwissenschaftliche ,tatsachen und naturwissenschaftliche ,gesetze einfach bertragen werden auf -- wie man meint -- den menschlichen ,gesellschaftsorganismus4 ,mit all diesen ,dingen1 mit all diesen ,analogie-,spielereien hat dasjenige1 was hier gemeint ist1 absolut nichts zu tun4 ,und wer meint1 auch in diesen ,betrachtungen werde ein solches ,analogienspiel zwischen dem natrlichen ,organismus und dem gesellschaftlichen getrieben1 der wird dadurch nur beweisen1 da er nicht in den ,geist des hier ,gemeinten eingedrungen ist4 ,denn nicht wird hier angestrebt3 irgendeine fr naturwissenschaftliche ,tatsachen passende ,wahrheit herber zu verpflanzen auf den sozialen ,organismus2 sondern das vllig andere1 da das menschliche ,denken1 das menschliche ,empfinden lerne1 das ,lebensmgliche an der ,betrachtung des naturgemen ,organismus zu empfinden und dann diese ,empfindungsweise anwenden knne auf den sozialen ,organismus4 ,wenn man einfach das1 was man glaubt gelernt zu haben am natrlichen ,organismus1 bertrgt auf den sozialen ,organismus1 wie es oft geschieht1 so zeigt man damit nur1 da man sich nicht die ,fhigkeiten aneignen will1 den sozialen ,organismus ebenso selbstndig1 ebenso fr sich zu betrachten1 nach dessen eigenen ,gesetzen zu forschen1 wie man dies ntig hat fr das ,verstndnis des natrlichen ,organismus4 ,in dem ,augenblicke1 wo man wirklich sich objektiv1 wie sich der ,naturforscher gegenberstellt dem natrlichen ,organismus1 dem sozialen ,organismus in seiner ,selbstndigkeit gegenberstellt1 um dessen eigene ,gesetze zu empfinden1 in diesem ,augenblicke hrt gegenber dem ,ernst der ,betrachtung jedes ,analogiespiel auf4 ,man knnte auch denken1 der hier gegebenen ,darstellung liege der ,glaube zugrunde1 der soziale ,organismus solle von einer grauen1 der ,naturwissenschaft nachgebildeten ,theorie aus aufgebaut werden4 ,das aber liegt dem1 wovon hier gesprochen wird1 so ferne wie nur mglich4 ,auf ganz anderes soll hingedeutet werden4 ,die gegenwrtige geschichtliche ,menschheitskrisis fordert1 da gewisse ,empfindungen entstehen in jedem einzelnen ,menschen1 da die ,anregung zu diesen ,empfindungen von dem ,erziehungs- und ,schulsystem so gegeben werde1 wie diejenige zur ,erlernung der vier ,rechnungsarten4 ,was bisher ohne die bewute ,aufnahme in das menschliche ,seelenleben die alten ,formen des sozialen ,organismus ergeben hat1 das wird in der ,zukunft nicht mehr wirksam sein4 ,es gehrt zu den ,entwicklungsimpulsen1 die von der ,gegenwart an neu in das ,menschenleben eintreten wollen1 da die angedeuteten ,empfindungen von dem einzelnen ,menschen so gefordert werden1 wie seit langem eine gewisse ,schulbildung gefordert wird4 ,da man gesund empfinden lernen msse1 wie die ,krfte des sozialen ,organismus wirken sollen1 damit dieser lebensfhig sich erweist1 das wird1 von der ,gegenwart an1 von dem ,menschen gefordert4 ,man wird sich ein ,gefhl davon aneignen mssen1 da es ungesund1 antisozial ist1 nicht sich mit solchen ,empfindungen in diesen ,organismus hineinstellen zu wollen4 ,man kann heute von ,sozialisierung als von dem reden hren1 was der ,zeit ntig ist4 ,diese ,sozialisierung wird kein ,heilungsproze1 sondern ein ,kurpfuscherproze am sozialen ,organismus sein1 vielleicht sogar ein ,zerstrungsproze1 wenn nicht in die menschlichen ,herzen1 in die menschlichen ,seelen einzieht wenigstens die instinktive ,erkenntnis von der ,notwendigkeit der ,dreigliederung des sozialen ,organismus4 ,dieser soziale ,organismus mu1 wenn er gesund wirken soll1 drei solche ,glieder gesetzmig ausbilden4 ,eines dieser ,glieder ist das ,wirtschaftsleben4 ,hier soll mit seiner ,betrachtung begonnen werden1 weil es sich ja ganz augenscheinlich1 alles brige ,leben beherrschend1 durch die moderne ,technik und den modernen ,kapitalismus in die menschliche ,gesellschaft hereingebildet hat4 ,dieses konomische ,leben mu ein selbstndiges ,glied fr sich innerhalb des sozialen ,organismus sein1 so relativ selbstndig1 wie das ,nerven-,sinnes-,system im menschlichen ,organismus relativ selbstndig ist4 ,zu tun hat es dieses ,wirtschaftsleben mit all dem1 was ,warenproduktion1 ,warenzirkulation1 ,warenkonsum ist4 ,als zweites ,glied des sozialen ,organismus ist zu betrachten das ,leben des ffentlichen ,rechtes1 das eigentliche politische ,leben4 ,zu ihm gehrt dasjenige1 das man im ,sinne des alten ,rechtsstaates als das eigentliche ,staatsleben bezeichnen knnte4 ,whrend es das ,wirtschaftsleben mit all dem zu tun hat1 was der ,mensch braucht aus der ,natur und aus seiner eigenen ,produktion heraus1 mit ,waren1 ,warenzirkulation und ,warenkonsum1 kann es dieses zweite ,glied des sozialen ,organismus nur zu tun haben mit all dem1 was sich aus rein menschlichen ,untergrnden heraus auf das ,verhltnis des ,menschen zum ,menschen bezieht4 ,es ist wesentlich fr die ,erkenntnis der ,glieder des sozialen ,organismus1 da man wei1 welcher ,unterschied besteht zwischen dem ,system des ffentlichen ,rechtes1 das es nur zu tun haben kann aus menschlichen ,untergrnden heraus mit dem ,verhltnis von ,mensch zu ,mensch1 und dem ,wirtschafts-,system1 das es nur zu tun hat mit ,warenproduktion1 ,warenzirkulation1 ,warenkonsum4 ,man mu dieses im ,leben empfindend unterscheiden1 damit sich als ,folge dieser ,empfindung das ,wirtschafts- von dem ,rechtsleben scheidet1 wie im menschlichen natrlichen ,organismus die ,ttigkeit der ,lunge zur ,verarbeitung der ueren ,luft sich abscheidet von den ,vorgngen im ,nerven-,sinnesleben4 ,als drittes ,glied1 das ebenso selbstndig sich neben die beiden andern ,glieder hinstellen mu1 hat man im sozialen ,organismus das aufzufassen1 was sich auf das geistige ,leben bezieht4 ,noch genauer knnte man sagen1 weil vielleicht die ,bezeichnung geistige ,kultur oder alles das1 was sich auf das geistige ,leben bezieht1 durchaus nicht ganz genau ist3 alles dasjenige1 was beruht auf der natrlichen ,begabung des einzelnen menschlichen ,individuums1 was hineinkommen mu in den sozialen ,organismus auf ,grundlage dieser natrlichen1 sowohl der geistigen wie der physischen ,begabung des einzelnen menschlichen ,individuums4 ,das erste ,system1 das ,wirtschaftssystem1 hat es zu tun mit all dem1 was da sein mu1 damit der ,mensch sein materielles ,verhltnis zur ,auenwelt regeln kann4 ,das zweite ,system hat es zu tun mit dem1 was da sein mu im sozialen ,organismus wegen des ,verhltnisses von ,mensch zu ,mensch4 ,das dritte ,system hat zu tun mit all dem1 was hervorsprieen mu und eingegliedert werden mu in den sozialen ,organismus aus der einzelnen menschlichen ,individualitt heraus4 ,ebenso wahr1 wie es ist1 da moderne ,technik und moderner ,kapitalismus unserm gesellschaftlichen ,leben eigentlich in der neueren ,zeit das ,geprge gegeben haben1 ebenso notwendig ist es1 da diejenigen ,wunden1 die von dieser ,seite her notwendig der menschlichen ,gesellschaft geschlagen worden sind1 dadurch geheilt werden1 da man den ,menschen und das menschliche ,gemeinschaftsleben in ein richtiges ,verhltnis bringt zu den drei ,gliedern dieses sozialen ,organismus4 ,das ,wirtschaftsleben hat einfach durch sich selbst in der neueren ,zeit ganz bestimmte ,formen angenommen4 ,es hat durch eine einseitige ,wirksamkeit in das menschliche ,leben sich besonders machtvoll hereingestellt4 ,die andern beiden ,glieder des sozialen ,lebens sind bisher nicht in der ,lage gewesen1 mit derselben ,selbstverstndlichkeit sich in der richtigen ,weise nach ihren eigenen ,gesetzen in den sozialen ,organismus einzugliedern4 ,fr sie ist es notwendig1 da der ,mensch aus den oben angedeuteten ,empfindungen heraus die soziale ,gliederung vornimmt1 jeder an seinem ,orte2 an dem ,orte1 an dem er gerade steht4 ,denn im ,sinne derjenigen ,lsungsversuche der sozialen ,fragen1 die hier gemeint sind1 hat jeder einzelne ,mensch seine soziale ,aufgabe in der ,gegenwart und in der nchsten ,zukunft4 ,dasjenige1 was das erste ,glied des sozialen ,organismus ist1 das ,wirtschaftsleben1 das ruht zunchst auf der ,naturgrundlage geradeso1 wie der einzelne ,mensch mit ,bezug auf dasjenige1 was er fr sich durch ,lernen1 durch ,erziehung1 durch das ,leben werden kann1 ruht auf der ,begabung seines geistigen und krperlichen ,organismus4 ,diese ,naturgrundlage drckt einfach dem ,wirtschaftsleben und dadurch dem gesamten sozialen ,organismus sein ,geprge auf4 ,aber diese ,naturgrundlage ist da1 ohne da sie durch irgendeine soziale ,organisation1 durch irgendeine ,sozialisierung in ursprnglicher ,art getroffen werden kann4 ,sie mu dem ,leben des sozialen ,organismus so zugrunde gelegt werden1 wie bei der ,erziehung des ,menschen zugrunde gelegt werden mu die ,begabung1 die er auf den verschiedenen ,gebieten hat1 seine natrliche krperliche und geistige ,tchtigkeit4 ,von jeder ,sozialisierung1 von jedem ,versuche1 dem menschlichen ,zusammenleben eine wirtschaftliche ,gestaltung zu geben1 mu bercksichtigt werden die ,naturgrundlage4 ,denn aller ,warenzirkulation und auch aller menschlichen ,arbeit und auch jeglichem geistigen ,leben liegt zugrunde als ein erstes elementarisches ,ursprngliches dasjenige1 was den ,menschen kettet an ein bestimmtes ,stck ,natur4 ,man mu ber den ,zusammenhang des sozialen ,organismus mit der ,naturgrundlage denken1 wie man mit ,bezug auf ,lernen beim einzelnen ,menschen denken mu ber sein ,verhltnis zu seiner ,begabung4 ,man kann gerade sich dieses klarmachen an extremen ,fllen4 ,man braucht z4 ,b4 nur zu bedenken1 da in gewissen ,gebieten der ,erde1 wo die ,banane ein naheliegendes ,nahrungsmittel fr die ,menschen abgibt1 in ,betracht kommt fr das menschliche ,zusammenleben dasjenige an ,arbeit1 was aufgebracht werden mu1 um die ,banane von ihrer ,ursprungssttte aus an einen ,bestimmungsort zu bringen und sie zu einem ,konsummittel zu machen4 ,vergleicht man die menschliche ,arbeit1 die aufgebracht werden mu1 um die ,banane fr die menschliche ,gesellschaft konsumfhig zu machen1 mit der ,arbeit1 die aufgebracht werden mu1 etwa in unsern ,gegenden ,mitteleuropas1 um den ,weizen konsumfhig zu machen1 so ist die ,arbeit1 die fr die ,banane notwendig ist1 gering gerechnet1 eine dreihundertmal kleinere als beim ,weizen4 ,gewi1 das ist ein extremer ,fall4 ,aber solche ,unterschiede mit ,bezug auf das notwendige ,ma von ,arbeit im ,verhltnis zu der ,naturgrundlage sind auch da unter den ,produktionszweigen1 die in irgendeinem sozialen ,organismus ,europas vertreten sind1 -- nicht in dieser radikalen ,verschiedenheit wie bei ,banane und ,weizen1 aber sie sind als ,unterschiede da4 ,so ist es im ,wirtschaftsorganismus begrndet1 da durch das ,verhltnis des ,menschen zur ,naturgrundlage seines ,wirtschaftens das ,ma von ,arbeitskraft bedingt ist1 das er in den ,wirtschaftsproze hineintragen mu4 ,und man braucht ja nur z4 ,b4 zu vergleichen3 in ,deutschland1 in ,gegenden mit mittlerer ,ertragsfhigkeit1 ist ungefhr das ,ertrgnis der ,weizenkultur so1 da das ,sieben- bis ,achtfache der ,aussaat einkommt durch die ,ernte2 in ,chile kommt das ,zwlffache herein1 in ,nordmexiko kommt das ,siebzehnfache ein1 in ,peru das ,zwanzigfache4 7,vergleiche ,jentsch1 ,volkswirtschaftslehre1 ,s4 #fd47 ,dieses ganze zusammengehrige ,wesen1 welches verluft in ,vorgngen1 die beginnen mit dem ,verhltnis des ,menschen zur ,natur1 die sich fortsetzen in all dem1 was der ,mensch zu tun hat1 um die ,naturprodukte umzuwandeln und sie bis zur ,konsumfhigkeit zu bringen1 alle diese ,vorgnge und nur diese umschlieen fr einen gesunden sozialen ,organismus sein ,wirtschaftsglied4 ,dieses steht im sozialen ,organismus wie das ,kopfsystem1 von dem die individuellen ,begabungen bedingt sind1 im menschlichen ,gesamtorganismus drinnen steht4 ,aber wie dieses ,kopfsystem von dem ,lungen-,herzsystem abhngig ist1 so ist das ,wirtschaftssystem von der menschlichen ,arbeitsleistung abhngig4 ,wie nun aber der ,kopf nicht selbstndig die ,atemregelung hervorbringen kann1 so sollte das menschliche ,arbeitssystem nicht durch die im ,wirtschaftsleben wirksamen ,krfte selbst geregelt werden4 ,in dem ,wirtschaftsleben steht der ,mensch durch seine ,interessen darinnen4 ,diese haben ihre ,grundlage in seinen seelischen und geistigen ,bedrfnissen4 ,wie den ,interessen am zweckmigsten entsprochen werden kann innerhalb eines sozialen ,organismus1 so da der einzelne ,mensch durch diesen ,organismus in der bestmglichen ,art zur ,befriedigung seines ,interesses kommt1 und er auch in vorteilhaftester ,art sich in die ,wirtschaft hineinstellen kann3 diese ,frage mu praktisch in den ,einrichtungen des ,wirtschaftskrpers gelst sein4 ,das kann nur dadurch sein1 da die ,interessen sich wirklich frei geltend machen knnen und da auch der ,wille und die ,mglichkeit entstehen1 das ,ntige zu ihrer ,befriedigung zu tun4 ,die ,entstehung der ,interessen liegt auerhalb des ,kreises1 der das ,wirtschaftsleben umgrenzt4 ,sie bilden sich mit der ,entfaltung des seelischen und natrlichen ,menschenwesens4 ,da ,einrichtungen bestehen1 sie zu befriedigen1 ist die ,aufgabe des ,wirtschaftslebens4 ,diese ,einrichtungen knnen es mit nichts anderem zu tun haben als allein mit der ,herstellung und dem ,tausch von ,waren1 das heit von ,gtern1 die ihren ,wert durch das menschliche ,bedrfnis erhalten4 ,die ,ware hat ihren ,wert durch denjenigen1 der sie verbraucht4 ,dadurch1 da die ,ware ihren ,wert durch den ,verbraucher erhlt1 steht sie in einer ganz anderen ,art im sozialen ,organismus als anderes1 das fr den ,menschen als ,angehrigen dieses ,organismus ,wert hat4 ,man sollte unbefangen das ,wirtschaftsleben betrachten1 in dessen ,umkreis ,warenerzeugung1 ,warenaustausch und ,warenverbrauch gehren4 ,man wird den wesenhaften ,unterschied nicht blo betrachtend bemerken1 welcher besteht zwischen dem ,verhltnis von ,mensch zu ,mensch1 indem der eine fr den anderen ,waren erzeugt1 und demjenigen1 das auf einem ,rechtsverhltnis beruhen mu4 ,man wird von der ,betrachtung zu der praktischen ,forderung kommen1 da im sozialen ,organismus das ,rechtsleben vllig von dem ,wirtschaftsleben abgesondert gehalten werden mu4 ,aus den ,ttigkeiten1 welche die ,menschen innerhalb der ,einrichtungen zu entwickeln haben1 die der ,warenerzeugung und dem ,warenaustausch dienen1 knnen sich unmittelbar nicht die mglichst besten ,impulse ergeben fr die rechtlichen ,verhltnisse1 die unter den ,menschen bestehen mssen4 ,innerhalb der ,wirtschaftseinrichtungen wendet sich der ,mensch an den ,menschen1 weil der eine dem ,interesse des andern dient2 grundverschieden davon ist die ,beziehung1 welche der eine ,mensch zu dem andern innerhalb des ,rechtslebens hat4 ,man knnte nun glauben1 dieser vom ,leben geforderten ,unterscheidung wre schon ,genge geschehen1 wenn innerhalb der ,einrichtungen1 die dem ,wirtschaftsleben dienen1 auch fr die ,rechte gesorgt werde1 welche in den ,verhltnissen der in dieses ,wirtschaftsleben hineingestellten ,menschen zueinander bestehen mssen4 -- ,ein solcher ,glaube hat seine ,wurzeln nicht in der ,wirklichkeit des ,lebens4 ,der ,mensch kann nur dann das ,rechtsverhltnis richtig erleben1 das zwischen ihm und anderen ,menschen bestehen mu1 wenn er dieses ,verhltnis nicht auf dem ,wirtschaftsgebiet erlebt1 sondern auf einem davon vllig getrennten ,boden4 ,es mu deshalb im gesunden sozialen ,organismus neben dem ,wirtschaftsleben und in ,selbstndigkeit ein ,leben sich entfalten1 in dem die ,rechte entstehen und verwaltet werden1 die von ,mensch zu ,mensch bestehen4 ,das ,rechtsleben ist aber dasjenige des eigentlichen politischen ,gebietes1 des ,staates4 ,tragen die ,menschen diejenigen ,interessen1 denen sie in ihrem ,wirtschaftsleben dienen mssen1 in die ,gesetzgebung und ,verwaltung des ,rechtsstaates hinein1 so werden die entstehenden ,rechte nur der ,ausdruck dieser wirtschaftlichen ,interessen sein4 ,ist der ,rechtsstaat selbst ,wirtschafter1 so verliert er die ,fhigkeit1 das ,rechtsleben der ,menschen zu regeln4 ,denn seine ,manahmen und ,einrichtungen werden dem menschlichen ,bedrfnisse nach ,waren dienen mssen2 sie werden dadurch abgedrngt von den ,impulsen1 die auf das ,rechtsleben gerichtet sind4 ,der gesunde soziale ,organismus erfordert als zweites ,glied neben dem ,wirtschaftskrper das selbstndige politische ,staatsleben4 ,in dem selbstndigen ,wirtschaftskrper werden die ,menschen durch die ,krfte des wirtschaftlichen ,lebens zu ,einrichtungen kommen1 welche der ,warenerzeugung und dem ,warenaustausch in der mglichst besten ,weise dienen4 ,in dem politischen ,staatskrper werden solche ,einrichtungen entstehen1 welche die gegenseitigen ,beziehungen zwischen ,menschen und ,menschengruppen in solcher ,art orientieren1 da dem ,rechtsbewutsein des ,menschen entsprochen wird4 ,der ,gesichtspunkt1 von dem aus hier die gekennzeichnete ,forderung nach vlliger ,trennung des ,rechtsstaates von dem ,wirtschaftsgebiet gestellt wird1 ist ein solcher1 der im wirklichen ,menschenleben drinnen liegt4 ,einen solchen ,gesichtspunkt nimmt derjenige nicht ein1 der ,rechtsleben und ,wirtschaftsleben miteinander verbinden will4 ,die im wirtschaftlichen ,leben stehenden ,menschen haben selbstverstndlich das ,rechtsbewutsein2 aber sie werden nur aus diesem heraus und nicht aus den wirtschaftlichen ,interessen ,gesetzgebung und ,verwaltung im ,sinne des ,rechtes besorgen1 wenn sie darber zu urteilen haben in dem ,rechtsstaat1 der als solcher an dem ,wirtschaftsleben keinen ,anteil hat4 ,ein solcher ,rechtsstaat hat seinen eigenen ,gesetzgebungs- und ,verwaltungskrper1 die beide nach den ,grundstzen aufgebaut sind1 welche sich aus dem ,rechtsbewutsein der neueren ,zeit ergeben4 ,er wird aufgebaut sein auf den ,impulsen im ,menschheitsbewutsein1 die man gegenwrtig die demokratischen nennt4 ,das ,wirtschaftsgebiet wird aus den ,impulsen des ,wirtschaftslebens heraus seine ,gesetzgebungs- und ,verwaltungskrperschaften bilden4 ,der notwendige ,verkehr zwischen den ,leitungen des ,rechts- und ,wirtschaftskrpers wird erfolgen annhernd wie gegenwrtig der zwischen den ,regierungen souverner ,staatsgebiete4 ,durch diese ,gliederung wird1 was in dem einen ,krper sich entfaltet1 auf dasjenige1 was im andern entsteht1 die notwendige ,wirkung ausben knnen4 ,diese ,wirkung wird dadurch gehindert1 da das eine ,gebiet in sich selbst das entfalten will1 was ihm von dem anderen zuflieen soll4 ,wie das ,wirtschaftsleben auf der einen ,seite den ,bedingungen der ,naturgrundlage 7,klima1 geographische ,beschaffenheit des ,gebietes1 ,vorhandensein von ,bodenschtzen usw47 unterworfen ist1 so ist es auf der andern ,seite von den ,rechtsverhltnissen abhngig1 welche der ,staat zwischen den wirtschaftenden ,menschen und ,menschengruppen schafft4 ,damit sind die ,grenzen dessen bezeichnet1 was die ,ttigkeit des ,wirtschaftslebens umfassen kann und soll4 ,wie die ,natur ,vorbedingungen schafft1 die auerhalb des ,wirtschaftskreises liegen und die der wirtschaftende ,mensch hinnehmen mu als etwas ,gegebenes1 auf das er erst seine ,wirtschaft aufbauen kann1 so soll alles1 was im ,wirtschaftsbereich ein ,rechtsverhltnis begrndet von ,mensch zu ,mensch im gesunden sozialen ,organismus durch den ,rechtsstaat seine ,regelung erfahren1 der wie die ,naturgrundlage als etwas dem ,wirtschaftsleben selbstndig ,gegenberstehendes sich entfaltet4 ,in dem sozialen ,organismus1 der sich im bisherigen geschichtlichen ,werden der ,menschheit herausgebildet hat und der durch das ,maschinenzeitalter und durch die moderne kapitalistische ,wirtschaftsform zu dem geworden ist1 was der sozialen ,bewegung ihr ,geprge gibt1 umfat das ,wirtschaftsleben mehr1 als es im gesunden sozialen ,organismus umfassen soll4 ,gegenwrtig bewegt sich in dem wirtschaftlichen ,kreislauf1 in dem sich blo ,waren bewegen sollen1 auch die menschliche ,arbeitskraft1 und es bewegen sich auch ,rechte4 ,man kann gegenwrtig in dem ,wirtschaftskrper1 der auf der ,arbeitsteilung beruht1 nicht allein ,waren tauschen gegen ,waren1 sondern durch denselben wirtschaftlichen ,vorgang auch ,waren gegen ,arbeit und ,waren gegen ,rechte4 7,ich nenne ,ware jede ,sache1 die durch menschliche ,ttigkeit zu dem geworden ist1 als das sie an irgend einem ,orte1 an den sie durch den ,menschen gebracht wird1 ihrem ,verbrauch zugefhrt wird4 ,mag diese ,bezeichnung manchem ,volkswirtschaftslehrer auch anstig oder nicht gengend erscheinen1 sie kann zur ,verstndigung ber das1 was dem ,wirtschaftsleben angehren soll1 ihre guten ,dienste tun47#d ,wenn jemand durch ,kauf ein ,grundstck erwirbt1 so mu das als ein ,tausch des ,grundstckes gegen ,waren1 fr die das ,kaufgeld als ,reprsentant zu gelten hat1 angesehen werden4 ,das ,grundstck selber aber wirkt im ,wirtschaftsleben nicht als ,ware4 ,es steht in dem sozialen ,organismus durch das ,recht darinnen1 das der ,mensch auf seine ,bentzung hat4 ,dieses ,recht ist etwas wesentlich anderes als das ,verhltnis1 in dem sich der ,produzent einer ,ware zu dieser befindet4 ,in dem letzteren ,verhltnis liegt es wesenhaft begrndet1 da es nicht bergreift auf die ganz anders geartete ,beziehung von ,mensch zu ,mensch1 die dadurch hergestellt wird1 da jemandem die alleinige ,bentzung eines ,grundstckes zusteht4 ,der ,besitzer bringt andere ,menschen1 die zu ihrem ,lebensunterhalt von ihm zur ,arbeit auf diesem ,grundstck angestellt werden1 oder die darauf wohnen mssen1 in ,abhngigkeit von sich4 ,dadurch1 da man gegenseitig wirkliche ,waren tauscht1 die man produziert oder konsumiert1 stellt sich eine ,abhngigkeit nicht ein1 welche in derselben ,art zwischen ,mensch und ,mensch wirkt4 #d ,es kommt eben bei einer ,darlegung1 die im ,dienste des ,lebens gemacht wird1 nicht darauf an1 ,definitionen zu geben1 die aus einer ,theorie heraus stammen1 sondern ,ideen1 die verbildlichen1 was in der ,wirklichkeit eine lebensvolle ,rolle spielt4 ,ware im obigen ,sinne gebraucht1 weist auf etwas hin1 was der ,mensch erlebt2 jeder andere ,begriff von ,ware lt etwas weg oder fgt etwas hinzu1 so da sich der ,begriff mit den ,lebensvorgngen in ihrer wahren ,wirklichkeit nicht deckt4 ,wer eine solche ,lebenstatsache unbefangen durchschaut1 dem wird einleuchten1 da sie ihren ,ausdruck finden mu in den ,einrichtungen des gesunden sozialen ,organismus4 ,solange ,waren gegen ,waren im ,wirtschaftsleben ausgetauscht werden1 bleibt die ,wertgestaltung dieser ,waren unabhngig von dem ,rechtsverhltnisse zwischen ,personen und ,personengruppen4 ,sobald ,waren gegen ,rechte eingetauscht werden1 wird das ,rechtsverhltnis selbst berhrt4 ,nicht auf den ,tausch als solchen kommt es an4 ,dieser ist das notwendige ,lebenselement des gegenwrtigen1 auf ,arbeitsteilung ruhenden sozialen ,organismus2 sondern es handelt sich darum1 da durch den ,tausch des ,rechtes mit der ,ware das ,recht selbst zur ,ware gemacht wird1 wenn das ,recht innerhalb des ,wirtschaftslebens entsteht4 ,das wird nur dadurch verhindert1 da im sozialen ,organismus einerseits ,einrichtungen bestehen1 die nur darauf abzielen1 den ,kreislauf der ,waren in der zweckmigsten ,weise zu bewirken2 und anderseits solche1 welche die im ,warenaustausch lebenden ,rechte der produzierenden1 ,handel treibenden und konsumierenden ,personen regeln4 ,diese ,rechte unterscheiden sich ihrem ,wesen nach gar nicht von anderen ,rechten1 die in dem vom ,warenaustausch ganz unabhngigen ,verhltnis von ,person zu ,person bestehen mssen4 ,wenn ich meinen ,mitmenschen durch den ,verkauf einer ,ware schdige oder frdere1 das gehrt in das gleiche ,gebiet des sozialen ,lebens wie eine ,schdigung oder ,frderung durch eine ,ttigkeit oder ,unterlassung1 die unmittelbar nicht in einem ,warenaustausch zum ,ausdruck kommt4 ,in der ,lebenshaltung des einzelnen ,menschen flieen die ,wirkungen aus den ,rechtseinrichtungen mit denen aus der rein wirtschaftlichen ,ttigkeit zusammen4 ,im gesunden sozialen ,organismus mssen sie aus zwei verschiedenen ,richtungen kommen4 ,in der wirtschaftlichen ,organisation hat die aus der ,erziehung fr einen ,wirtschaftszweig und die aus der ,erfahrung in demselben gewonnene ,vertrautheit mit ihm fr die leitenden ,persnlichkeiten die ntigen ,gesichtspunkte abzugeben4 ,in der ,rechtsorganisation wird durch ,gesetz und ,verwaltung verwirklicht1 was aus dem ,rechtsbewutsein als ,beziehung einzelner ,menschen oder ,menschengruppen zueinander gefordert wird4 ,die ,wirtschaftsorganisation wird ,menschen mit gleichen ,berufs- oder ,konsuminteressen oder mit in anderer ,beziehung gleichen ,bedrfnissen sich zu ,genossenschaften zusammenschlieen lassen1 die im gegenseitigen ,wechselverkehr die ,gesamtwirtschaft zustande bringen4 ,diese ,organisation wird sich auf assoziativer ,grundlage und auf dem ,verhltnis der ,assoziationen aufbauen4 ,diese ,assoziationen werden eine blo wirtschaftliche ,ttigkeit entfalten4 ,die ,rechtsgrundlage1 auf der sie arbeiten1 kommt ihnen von der ,rechtsorganisation zu4 ,wenn solche ,wirtschaftsassoziationen ihre wirtschaftlichen ,interessen in den ,vertretungs- und ,verwaltungskrpern der ,wirtschaftsorganisation zur ,geltung bringen knnen1 dann werden sie nicht den ,drang entwickeln1 in die gesetzgebende oder verwaltende ,leitung des ,rechtsstaates einzudringen 7z4 ,b4 als ,bund der ,landwirte1 als ,partei der ,industriellen1 als wirtschaftlich orientierte ,sozialdemokratie71 um da anzustreben1 was ihnen innerhalb des ,wirtschaftslebens zu erreichen nicht mglich ist4 ,und wenn der ,rechtsstaat in gar keinem ,wirtschaftszweige mitwirtschaftet1 dann wird er nur ,einrichtungen schaffen1 die aus dem ,rechtsbewutsein der zu ihm gehrenden ,menschen stammen4 ,auch wenn in der ,vertretung des ,rechtsstaates1 wie es ja selbstverstndlich ist1 dieselben ,personen sitzen1 die im ,wirtschaftsleben ttig sind1 so wird sich durch die ,gliederung in ,wirtschafts- und in ,rechtsleben nicht ein ,einflu des ,wirtschafts- auf das ,rechtsleben ergeben knnen1 der die ,gesundheit des sozialen ,organismus so untergrbt1 wie sie untergraben werden kann1 wenn die ,staatsorganisation selbst ,zweige des ,wirtschaftslebens versorgt1 und wenn in derselben die ,vertreter des ,wirtschaftslebens aus dessen ,interessen heraus ,gesetze beschlieen4 ,ein typisches ,beispiel von ,verschmelzung des ,wirtschaftslebens mit dem ,rechtsleben bot sterreich mit der ,verfassung1 die es sich in den sechziger ,jahren des neunzehnten ,jahrhunderts gegeben hat4 ,die ,vertreter des ,reichsrates dieses ,lndergebietes wurden aus den vier ,zweigen des ,wirtschaftslebens heraus gewhlt1 aus der ,gemeinschaft der ,grogrundbesitzer1 der ,handelskammern1 der ,stdte1 ,mrkte und ,industrialorte und der ,landgemeinden4 ,man sieht1 da fr diese ,zusammensetzung der ,staatsvertretung an gar nichts anderes in erster ,linie gedacht wurde1 als da aus der ,geltendmachung der wirtschaftlichen ,verhltnisse sich das ,rechtsleben ergeben werde4 ,gewi ist1 da zu dem gegenwrtigen ,zerfall sterreichs die auseinandertreibenden ,krfte seiner ,nationalitten bedeutsam mitgewirkt haben4 ,allein als ebenso gewi kann es gelten1 da eine ,rechtsorganisation1 die neben der wirtschaftlichen ihre ,ttigkeit htte entfalten knnen1 aus dem ,rechtsbewutsein heraus eine ,gestaltung des sozialen ,organismus wrde entwickelt haben1 in der ein ,zusammenleben der ,vlker mglich geworden wre4 ,der gegenwrtig am ffentlichen ,leben interessierte ,mensch lenkt gewhnlich seinen ,blick auf ,dinge1 die erst in zweiter ,linie fr dieses ,leben in ,betracht kommen4 ,er tut dieses1 weil ihn seine ,denkgewohnheit dazu bringt1 den sozialen ,organismus als ein einheitliches ,gebilde aufzufassen4 ,fr ein solches ,gebilde aber kann sich kein ihm entsprechender ,wahlmodus finden4 ,denn bei jedem ,wahlmodus mssen sich im ,vertretungskrper die wirtschaftlichen ,interessen und die ,impulse des ,rechtslebens stren4 ,und was aus der ,strung fr das soziale ,leben fliet1 mu zu ,erschtterungen des ,gesellschaftsorganismus fhren4 ,obenan als notwendige ,zielsetzung des ffentlichen ,lebens mu gegenwrtig das ,hinarbeiten auf eine durchgreifende ,trennung des ,wirtschaftslebens und der ,rechtsorganisation stehen4 ,indem man sich in diese ,trennung hineinlebt1 werden die sich trennenden ,organisationen aus ihren eigenen ,grundlagen heraus die besten ,arten fr die ,wahlen ihrer ,gesetzgeber und ,verwalter finden4 ,in dem1 was gegenwrtig zur ,entscheidung drngt1 kommen ,fragen des ,wahlmodus1 wenn sie auch als solche von fundamentaler ,bedeutung sind1 doch erst in zweiter ,linie in ,betracht4 ,wo die alten ,verhltnisse noch vorhanden sind1 wre aus diesen heraus auf die angedeutete ,gliederung hinzuarbeiten4 ,wo das ,alte sich bereits aufgelst hat1 oder in der ,auflsung begriffen ist1 mten ,einzelpersonen und ,bndnisse zwischen ,personen die ,initiative zu einer ,neugestaltung versuchen1 die sich in der gekennzeichneten ,richtung bewegt4 ,von heute zu morgen eine ,umwandlung des ffentlichen ,lebens herbeifhren zu wollen1 das sehen auch vernnftige ,sozialisten als ,schwarmgeisterei an4 ,solche erwarten die von ihnen gemeinte ,gesundung durch eine allmhliche1 sachgeme ,umwandlung4 ,da aber die geschichtlichen ,entwicklungskrfte der ,menschheit gegenwrtig ein vernnftiges ,wollen nach der ,richtung einer sozialen ,neuordnung notwendig machen1 das knnen jedem ,unbefangenen weithinleuchtende ,tatsachen lehren4 ,wer fr praktisch durchfhrbar nur dasjenige hlt1 an das er sich aus engem ,lebensgesichtskreis heraus gewhnt hat1 der wird das hier ,angedeutete fr unpraktisch halten4 ,kann er sich nicht bekehren1 und behlt er auf irgend einem ,lebensgebiete ,einflu1 dann wird er nicht zur ,gesundung1 sondern zur weiteren ,erkrankung des sozialen ,organismus wirken1 wie ,leute seiner ,gesinnung an der ,herbeifhrung der gegenwrtigen ,zustnde gewirkt haben4 ,die ,bestrebung1 mit der fhrende ,kreise der ,menschheit begonnen haben und die zur berleitung gewisser ,wirtschaftszweige 7,post1 ,eisenbahnen usw47 in das ,staatsleben gefhrt hat1 mu der entgegengesetzten weichen3 der ,herauslsung alles ,wirtschaftens aus dem ,gebiete des politischen ,staatswesens4 ,denker1 welche mit ihrem ,wollen glauben1 sich in der ,richtung nach einem gesunden sozialen ,organismus zu befinden1 ziehen die uerste ,folgerung der ,verstaatlichungsbestrebungen dieser bisher leitenden ,kreise4 ,sie wollen die ,vergesellschaftung aller ,mittel des ,wirtschaftslebens1 insofern diese ,produktionsmittel sind4 ,eine gesunde ,entwicklung wird dem wirtschaftlichen ,leben seine ,selbstndigkeit geben und dem politischen ,staate die ,fhigkeit1 durch die ,rechtsordnung auf den ,wirtschaftskrper so zu wirken1 da der einzelne ,mensch seine ,eingliederung in den sozialen ,organismus nicht im ,widerspruche mit seinem ,rechtsbewutsein empfindet4 ,man kann durchschauen1 wie die hier vorgebrachten ,gedanken im wirklichen ,leben der ,menschheit begrndet sind1 wenn man den ,blick auf die ,arbeit lenkt1 welche der ,mensch fr den sozialen ,organismus durch seine krperliche ,arbeitskraft verrichtet4 ,innerhalb der kapitalistischen ,wirtschaftsform hat sich diese ,arbeit dem sozialen ,organismus so eingegliedert1 da sie durch den ,arbeitgeber wie eine ,ware dem ,arbeitnehmer abgekauft wird4 ,ein ,tausch wird eingegangen zwischen ,geld 7als ,reprsentant der ,waren7 und ,arbeit4 ,aber ein solcher ,tausch kann sich in ,wirklichkeit gar nicht vollziehen4 ,er scheint sich nur zu vollziehen#e4 ,in ,wirklichkeit nimmt der ,arbeitgeber von dem ,arbeiter ,waren entgegen1 die nur entstehen knnen1 wenn der ,arbeiter seine ,arbeitskraft fr die ,entstehung hingibt4 ,aus dem ,gegenwert dieser ,waren erhlt der ,arbeiter einen ,anteil1 der ,arbeitgeber den andern4 ,die ,produktion der ,waren erfolgt durch das ,zusammenwirken des ,arbeitgebers und ,arbeitnehmers4 ,das ,produkt des gemeinsamen ,wirkens geht erst in den ,kreislauf des ,wirtschaftslebens ber4 ,zur ,herstellung des ,produktes ist ein ,rechtsverhltnis zwischen ,arbeiter und ,unternehmer notwendig4 ,dieses kann aber durch die kapitalistische ,wirtschaftsart in ein solches verwandelt werden1 welches durch die wirtschaftliche bermacht des ,arbeitgebers ber den ,arbeiter bedingt ist4 ,im gesunden sozialen ,organismus mu zutage treten1 da die ,arbeit nicht bezahlt werden kann4 ,denn diese kann nicht im ,vergleich mit einer ,ware einen wirtschaftlichen ,wert erhalten4 ,einen solchen hat erst die durch ,arbeit hervorgebrachte ,ware im ,vergleich mit andern ,waren4 ,die ,art1 wie1 und das ,ma1 in dem ein ,mensch fr den ,bestand des sozialen ,organismus zu arbeiten hat1 mssen aus seiner ,fhigkeit heraus und aus den ,bedingungen eines menschenwrdigen ,daseins geregelt werden4 ,das kann nur geschehen1 wenn diese ,regelung von dem politischen ,staate aus in ,unabhngigkeit von den ,verwaltungen des ,wirtschaftslebens geschieht4 #e ,es ist durchaus mglich1 dass im ,leben ,vorgnge nicht nur in einem falschen ,sinne erklrt werden1 sondern da sie sich in einem falschen ,sinne vollziehen4 ,geld und ,arbeit sind keine austauschbaren ,werte1 sondern nur ,geld und ,arbeitserzeugnis4 ,gebe ich daher ,geld fr ,arbeit1 so tue ich etwas falsches4 ,ich schaffe einen ,scheinvorgang4 ,denn in ,wirklichkeit kann ich nur ,geld fr ,arbeitserzeugnis geben4 ,durch eine solche ,regelung wird der ,ware eine ,wertunterlage geschaffen1 die sich vergleichen lt mit der andern1 die in den ,naturbedingungen besteht4 ,wie der ,wert einer ,ware gegenber einer andern dadurch wchst1 da die ,gewinnung der ,rohprodukte fr dieselbe schwieriger ist als fr die andere1 so mu der ,warenwert davon abhngig werden1 welche ,art und welches ,ma von ,arbeit zum ,hervorbringen der ,ware nach der ,rechtsordnung aufgebracht werden drfen#f4 #f ,ein solches ,verhltnis der ,arbeit zur ,rechtsordnung wird die im ,wirtschaftsleben ttigen ,assoziationen ntigen mit dem1 was rechtens ist als mit einer ,voraussetzung zu rechnen4 ,doch wird dadurch erreicht1 da die ,wirtschaftsorganisation vom ,menschen1 nicht der ,mensch von der ,wirtschaftsordnung abhngig ist4 ,das ,wirtschaftsleben wird auf diese ,weise von zwei ,seiten her seinen notwendigen ,bedingungen unterworfen3 von ,seite der ,naturgrundlage1 welche die ,menschheit hinnehmen mu1 wie sie ihr gegeben ist1 und von ,seite der ,rechtsgrundlage1 die aus dem ,rechtsbewutsein heraus auf dem ,boden des vom ,wirtschaftsleben unabhngigen politischen ,staates geschaffen werden soll4 ,es ist leicht einzusehen1 da durch eine solche ,fhrung des sozialen ,organismus der wirtschaftliche ,wohlstand sinken und steigen wird je nach dem ,ma von ,arbeit1 das aus dem ,rechtsbewutsein heraus aufgewendet wird4 ,allein eine solche ,abhngigkeit des volkswirtschaftlichen ,wohlstandes ist im gesunden sozialen ,organismus notwendig4 ,sie allein kann verhindern1 da der ,mensch durch das ,wirtschaftsleben so verbraucht werde1 da er sein ,dasein nicht mehr als menschenwrdig empfinden kann4 ,und auf dem ,vorhandensein der ,empfindung eines menschenunwrdigen ,daseins beruhen in ,wahrheit alle ,erschtterungen im sozialen ,organismus4 ,eine ,mglichkeit1 den volkswirtschaftlichen ,wohlstand von der ,rechtsseite her nicht allzu stark zu vermindern1 besteht in einer hnlichen ,art1 wie eine solche zur ,aufbesserung der ,naturgrundlage4 ,man kann einen wenig ertragreichen ,boden durch technische ,mittel ertragreicher machen2 man kann1 veranlat durch die allzu starke ,verminderung des ,wohlstandes1 die ,art und das ,ma der ,arbeit ndern4 ,aber diese nderung soll nicht aus dem ,kreislauf des ,wirtschaftslebens unmittelbar erfolgen1 sondern aus der ,einsicht1 die sich auf dem ,boden des vom ,wirtschaftsleben unabhngigen ,rechtslebens entwickelt4 ,in alles1 was durch das ,wirtschaftsleben und das ,rechtsbewutsein in der ,organisation des sozialen ,lebens hervorgebracht wird1 wirkt hinein1 was aus einer dritten ,quelle stammt3 aus den individuellen ,fhigkeiten des einzelnen ,menschen4 ,dieses ,gebiet umfat alles von den hchsten geistigen ,leistungen bis zu dem1 was in ,menschenwerke einfliet durch die bessere oder weniger gute krperliche ,eignung des ,menschen fr ,leistungen1 die dem sozialen ,organismus dienen4 ,was aus dieser ,quelle stammt1 mu in den gesunden sozialen ,organismus auf ganz andere ,art einflieen1 als dasjenige1 was im ,warenaustausch lebt1 und was aus dem ,staatsleben flieen kann4 ,es gibt keine andere ,mglichkeit1 diese ,aufnahme in gesunder ,art zu bewirken1 als sie von der freien ,empfnglichkeit der ,menschen und von den ,impulsen1 die aus den individuellen ,fhigkeiten selbst kommen1 abhngig sein zu lassen4 ,werden die durch solche ,fhigkeiten erstehenden ,menschenleistungen vom ,wirtschaftsleben oder von der ,staatsorganisation knstlich beeinflut1 so wird ihnen die wahre ,grundlage ihres eigenen ,lebens zum grten ,teile entzogen4 ,diese ,grundlage kann nur in der ,kraft bestehen1 welche die ,menschenleistungen aus sich selbst entwickeln mssen4 ,wird die ,entgegennahme solcher ,leistungen vom ,wirtschaftsleben unmittelbar bedingt1 oder vom ,staate organisiert1 so wird die freie ,empfnglichkeit fr sie gelhmt4 ,sie ist aber allein geeignet1 sie in gesunder ,form in den sozialen ,organismus einflieen zu lassen4 ,fr das ,geistesleben1 mit dem auch die ,entwicklung der anderen individuellen ,fhigkeiten im ,menschenleben durch unbersehbar viele ,fden zusammenhngt1 ergibt sich nur eine gesunde ,entwicklungsmglichkeit1 wenn es in der ,hervorbringung auf seine eigenen ,impulse gestellt ist1 und wenn es in verstndnisvollem ,zusammenhange mit den ,menschen steht1 die seine ,leistungen empfangen4 ,worauf hier als auf die gesunden ,entwicklungsbedingungen des ,geisteslebens gedeutet wird1 das wird gegenwrtig nicht durchschaut1 weil der rechte ,blick dafr getrbt ist durch die ,verschmelzung eines groen ,teiles dieses ,lebens mit dem politischen ,staatsleben4 ,diese ,verschmelzung hat sich im ,laufe der letzten ,jahrhunderte ergeben und man hat sich in sie hineingewhnt4 ,man spricht ja wohl von ,freiheit der ,wissenschaft und des ,lehrens4 ,aber man betrachtet es als selbstverstndlich1 da der politische ,staat die freie ,wissenschaft und das freie ,lehren verwaltet4 ,man entwickelt keine ,empfindung dafr1 wie dieser ,staat dadurch das ,geistesleben von seinen staatlichen ,bedrfnissen abhngig macht4 ,man denkt1 der ,staat schafft die ,stellen1 an denen gelehrt wird2 dann knnen diejenigen1 welche diese ,stellen einnehmen1 das ,geistesleben frei entfalten4 ,man beachtet1 indem man sich an eine solche ,meinung gewhnt1 nicht1 wie eng verbunden der ,inhalt des geistigen ,lebens ist mit dem innersten ,wesen des ,menschen1 in dem er sich entfaltet4 ,wie diese ,entfaltung nur dann eine freie sein kann1 wenn sie durch keine andern ,impulse in den sozialen ,organismus hineingestellt ist als allein durch solche1 die aus dem ,geistesleben selbst kommen4 ,durch die ,verschmelzung mit dem ,staatsleben hat eben nicht nur die ,verwaltung der ,wissenschaft und des ,teiles des ,geisteslebens1 der mit ihr zusammenhngt1 in den letzten ,jahrhunderten das ,geprge erhalten1 sondern auch der ,inhalt selbst4 ,gewi1 was in ,mathematik oder ,physik produziert wird1 kann nicht unmittelbar vom ,staate beeinflut werden4 ,aber man denke an die ,geschichte1 an die andern ,kulturwissenschaften4 ,sind sie nicht ein ,spiegelbild dessen geworden1 was sich aus dem ,zusammenhang ihrer ,trger mit dem ,staatsleben ergeben hat1 aus den ,bedrfnissen dieses ,lebens heraus8 ,gerade durch diesen ihnen aufgeprgten ,charakter haben die gegenwrtigen wissenschaftlich orientierten1 das ,geistesleben beherrschenden ,vorstellungen auf das ,proletariat als ,ideologie gewirkt4 ,dieses bemerkte1 wie ein gewisser ,charakter den ,menschengedanken aufgeprgt wird durch die ,bedrfnisse des ,staatslebens1 in welchem den ,interessen der leitenden ,klassen entsprochen wird4 ,ein ,spiegelbild der materiellen ,interessen und ,interessenkmpfe sah der proletarisch ,denkende4 ,das erzeugte in ihm die ,empfindung1 alles ,geistesleben sei ,ideologie1 sei ,spiegelung der konomischen ,organisation4 ,eine solche1 das geistige ,leben des ,menschen verdende ,anschauung hrt auf1 wenn die ,empfindung entstehen kann3 im geistigen ,gebiet waltet eine ber das materielle ,auenleben hinausgehende ,wirklichkeit1 die ihren ,inhalt in sich selber trgt4 ,es ist unmglich1 da eine solche ,empfindung ersteht1 wenn das ,geistesleben nicht aus seinen eigenen ,impulsen heraus sich innerhalb des sozialen ,organismus frei entfaltet und verwaltet4 ,nur solche ,trger des ,geisteslebens1 die innerhalb einer derartigen ,entfaltung und ,verwaltung stehen1 haben die ,kraft1 diesem ,leben das ihm gebhrende ,gewicht im sozialen ,organismus zu verschaffen4 ,kunst1 ,wissenschaft1 ,weltanschauung und alles1 was damit zusammenhngt1 bedarf einer solchen selbstndigen ,stellung in der menschlichen ,gesellschaft4 ,denn im geistigen ,leben hngt alles zusammen4 ,die ,freiheit des ,einen kann nicht ohne die ,freiheit des ,andern gedeihen4 ,wenn auch ,mathematik und ,physik in ihrem ,inhalt nicht von den ,bedrfnissen des ,staates unmittelbar zu beeinflussen sind3 was man von ihnen entwickelt1 wie die ,menschen ber ihren ,wert denken1 welche ,wirkung ihre ,pflege auf das ganze brige ,geistesleben haben kann1 und vieles andere wird durch diese ,bedrfnisse bedingt1 wenn der ,staat ,zweige des ,geisteslebens verwaltet4 ,es ist ein anderes1 wenn der die niederste ,schulstufe versorgende ,lehrer den ,impulsen des ,staatslebens folgt2 ein anderes1 wenn er diese ,impulse erhlt aus einem ,geistesleben heraus1 das auf sich selbst gestellt ist4 ,die ,sozialdemokratie hat auch auf diesem ,gebiete nur die ,erbschaft aus den ,denkgewohnheiten und ,gepflogenheiten der leitenden ,kreise bernommen4 ,sie betrachtet es als ihr ,ideal1 das geistige ,leben in den auf das ,wirtschaftsleben gebauten ,gesellschaftskrper einzubeziehen4 ,sie knnte1 wenn sie dieses von ihr gesetzte ,ziel erreichte1 damit den ,weg nur fortsetzen1 auf dem das ,geistesleben seine ,entwertung gefunden hat4 ,sie hat eine richtige ,empfindung einseitig entwickelt mit ihrer ,forderung3 ,religion msse ,privatsache sein4 ,denn im gesunden sozialen ,organismus mu alles ,geistesleben dem ,staate und der ,wirtschaft gegenber in dem hier angedeuteten ,sinn ,privatsache sein4 ,aber die ,sozialdemokratie geht bei der berweisung der ,religion auf das ,privatgebiet nicht von der ,meinung aus1 da einem geistigen ,gute dadurch eine ,stellung innerhalb des sozialen ,organismus geschaffen werde1 durch die es zu einer wnschenswerteren1 hheren ,entwicklung kommen werde als unter dem ,einflu des ,staates4 ,sie ist der ,meinung1 da der soziale ,organismus durch seine ,mittel nur pflegen drfe1 was ihm ,lebensbedrfnis ist4 ,und ein solches sei das religise ,geistesgut nicht4 ,in dieser ,art1 einseitig aus dem ffentlichen ,leben herausgestellt1 kann ein ,zweig des ,geisteslebens nicht gedeihen1 wenn das andere ,geistesgut gefesselt ist4 ,das religise ,leben der neueren ,menschheit wird in ,verbindung mit allem befreiten ,geistesleben seine fr diese ,menschheit seelentragende ,kraft entwickeln4 ,nicht nur die ,hervorbringung1 sondern auch die ,aufnahme dieses ,geisteslebens durch die ,menschheit mu auf dem freien ,seelenbedrfnis beruhen4 ,lehrer1 ,knstler usw41 die in ihrer sozialen ,stellung nur im unmittelbaren ,zusammenhange sind mit einer ,gesetzgebung und ,verwaltung1 die aus dem ,geistesleben selbst sich ergeben und die nur von dessen ,impulsen getragen sind1 werden durch die ,art ihres ,wirkens die ,empfnglichkeit fr ihre ,leistungen entwickeln knnen bei ,menschen1 welche durch den aus sich wirkenden politischen ,staat davor behtet werden1 nur dem ,zwang zur ,arbeit zu unterliegen1 sondern denen das ,recht auch die ,mue gibt1 welche das ,verstndnis fr geistige ,gter weckt4 ,den ,menschen1 die sich ,lebenspraktiker dnken1 mag bei solchen ,gedanken der ,glaube aufsteigen3 die ,menschen werden ihre ,muezeit vertrinken1 und man werde in den ,analphabetismus zurckfallen1 wenn der ,staat fr solche ,mue sorgt1 und wenn der ,besuch der ,schule in das freie ,verstndnis der ,menschen gestellt ist4 ,mchten solche ,pessimisten doch abwarten1 was wird1 wenn die ,welt nicht mehr unter ihrem ,einflu steht4 ,dieser ist nur allzu oft von einem gewissen ,gefhle bestimmt1 das ihnen leise zuflstert1 wie sie ihre ,mue verwenden1 und was sie ntig hatten1 um sich ein wenig ,bildung anzueignen4 ,mit der zndenden ,kraft1 die ein wirklich auf sich selbst gestelltes ,geistesleben im sozialen ,organismus hat1 knnen sie ja nicht rechnen1 denn das gefesselte1 das sie kennen1 hat auf sie nie eine solch zndende ,kraft ausben knnen4 ,sowohl der politische ,staat wie das ,wirtschaftsleben werden den ,zuflu aus dem ,geistesleben1 den sie brauchen1 von dem sich selbst verwaltenden geistigen ,organismus erhalten4 ,auch die praktische ,bildung fr das ,wirtschaftsleben wird durch das freie ,zusammenwirken desselben mit dem ,geistesorganismus ihre volle ,kraft erst entfalten knnen4 ,entsprechend vorgebildete ,menschen werden die ,erfahrungen1 die sie im ,wirtschaftsgebiet machen knnen durch die ,kraft1 die ihnen aus dem befreiten ,geistesgut kommt1 beleben4 ,menschen mit einer aus dem ,wirtschaftsleben gewonnenen ,erfahrung werden den bergang finden in die ,geistesorganisation und in derselben befruchtend wirken auf dasjenige1 was so befruchtet werden mu4 ,auf dem ,gebiete des politischen ,staates werden sich die notwendigen gesunden ,ansichten durch eine solche freie ,wirkung des ,geistesgutes bilden4 ,der handwerklich ,arbeitende wird durch den ,einflu eines solchen ,geistesgutes eine ihn befriedigende ,empfindung von der ,stellung seiner ,arbeit im sozialen ,organismus sich aneignen knnen4 ,er wird zu der ,einsicht kommen1 wie ohne die ,leitung1 welche die handwerkliche ,arbeit zweckentsprechend organisiert1 der soziale ,organismus ihn nicht tragen kann4 ,er wird das ,gefhl von der ,zusammengehrigkeit seiner ,arbeit mit den organisierenden ,krften1 die aus der ,entwicklung individueller menschlicher ,fhigkeiten stammen1 in sich aufnehmen knnen4 ,er wird auf dem ,boden des politischen ,staates die ,rechte ausbilden1 welche ihm den ,anteil sichern an dem ,ertrage der ,waren1 die er erzeugt2 und er wird in freier ,weise dem ihm zukommenden ,geistesgut denjenigen ,anteil gnnen1 der dessen ,entstehung ermglicht4 ,auf dem ,gebiet des ,geisteslebens wird die ,mglichkeit entstehen1 da dessen ,hervorbringer von den ,ertrgnissen ihrer ,leistungen auch leben4 ,was jemand fr sich im ,gebiete des ,geisteslebens treibt1 wird seine engste ,privatsache bleiben2 was jemand fr den sozialen ,organismus zu leisten vermag1 wird mit der freien ,entschdigung derer rechnen knnen1 denen das ,geistesgut ,bedrfnis ist4 ,wer durch solche ,entschdigung innerhalb der ,geistesorganisation das nicht finden kann1 was er braucht1 wird bergehen mssen zum ,gebiet des politischen ,staates oder des ,wirtschaftslebens4 ,in das ,wirtschaftsleben flieen ein die aus dem geistigen ,leben stammenden technischen ,ideen4 ,sie stammen aus dem geistigen ,leben1 auch wenn sie unmittelbar von ,angehrigen des ,staats- oder ,wirtschaftsgebietes kommen4 ,daher kommen alle die organisatorischen ,ideen und ,krfte1 welche das wirtschaftliche und staatliche ,leben befruchten4 ,die ,entschdigung fr diesen ,zuflu in die beiden sozialen ,gebiete wird entweder auch durch das freie ,verstndnis derer zustande kommen1 die auf diesen ,zuflu angewiesen sind1 oder sie wird durch ,rechte ihre ,regelung finden1 welche im ,gebiete des politischen ,staates ausgebildet werden4 ,was dieser politische ,staat selber fr seine ,erhaltung fordert1 das wird aufgebracht werden durch das ,steuerrecht4 ,dieses wird durch eine ,harmonisierung der ,forderungen des ,rechtsbewutseins mit denen des ,wirtschaftslebens sich ausbilden4 ,neben dem politischen und dem ,wirtschaftsgebiet mu im gesunden sozialen ,organismus das auf sich selbst gestellte ,geistesgebiet wirken4 ,nach der ,dreigliederung dieses ,organismus weist die ,richtung der ,entwicklungskrfte der neueren ,menschheit4 ,solange das gesellschaftliche ,leben im wesentlichen durch die ,instinktkrfte eines groen ,teiles der ,menschheit sich fhren lie1 trat der ,drang nach dieser entschiedenen ,gliederung nicht auf4 ,in einer gewissen ,dumpfheit des sozialen ,lebens wirkte zusammen1 was im ,grunde immer aus drei ,quellen stammte4 ,die neuere ,zeit fordert ein bewutes ,sichhineinstellen des ,menschen in den ,gesellschaftsorganismus4 ,dieses ,bewutsein kann dem ,verhalten und dem ganzen ,leben der ,menschen nur dann eine gesunde ,gestaltung geben1 wenn es von drei ,seiten her orientiert ist4 ,nach dieser ,orientierung strebt in den unbewuten ,tiefen des ,seelischen die moderne ,menschheit2 und was sich als soziale ,bewegung auslebt1 ist nur der getrbte ,abglanz dieses ,strebens4 ,aus andern ,grundlagen heraus1 als die sind1 in denen wir heute leben1 tauchte aus tiefen ,untergrnden der menschlichen ,natur heraus am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts der ,ruf nach einer ,neugestaltung des sozialen menschlichen ,organismus4 ,da hrte man wie eine ,devise dieser ,neuorganisation die drei ,worte3 ,brderlichkeit1 ,gleichheit1 ,freiheit4 ,nun wohl1 derjenige1 der sich mit vorurteilslosem ,sinn und mit einem gesunden ,menschheitsempfinden einlt auf die ,wirklichkeit der menschlichen ,entwicklung1 der kann natrlich nicht anders1 als ,verstndnis haben fr alles1 worauf diese ,worte deuten4 ,dennoch1 es gab scharfsinnige ,denker1 welche im ,laufe des #ai4 ,jahrhunderts sich ,mhe gegeben haben1 zu zeigen1 wie es unmglich ist1 in einem einheitlichen sozialen ,organismus diese ,ideen von ,brderlichkeit1 ,gleichheit1 ,freiheit zu verwirklichen4 ,solche glaubten zu erkennen1 da sich diese drei ,impulse1 wenn sie sich verwirklichen sollen1 im sozialen ,organismus widersprechen mssen4 ,scharfsinnig ist nachgewiesen worden z4 ,b41 wie unmglich es ist1 wenn der ,impuls der ,gleichheit sich verwirklicht1 da dann auch die in jedem ,menschenwesen notwendig begrndete ,freiheit zur ,geltung komme4 ,und man kann gar nicht anders als zustimmen denen1 die diesen ,widerspruch finden2 und doch mu man zugleich aus einem allgemein menschlichen ,empfinden heraus mit jedem dieser drei ,ideale ,sympathie haben6 ,dies ,widerspruchsvolle besteht aus dem ,grunde1 weil die wahre soziale ,bedeutung dieser drei ,ideale erst zutage tritt durch das ,durchschauen der notwendigen ,dreigliederung des sozialen ,organismus4 ,die drei ,glieder sollen nicht in einer abstrakten1 theoretischen ,reichstags- oder sonstigen ,einheit zusammengefgt und zentralisiert sein4 ,sie sollen lebendige ,wirklichkeit sein4 ,ein jedes der drei sozialen ,glieder soll in sich zentralisiert sein2 und durch ihr lebendiges ,nebeneinander- und ,zusammenwirken kann erst die ,einheit des sozialen ,gesamtorganismus entstehen4 ,im wirklichen ,leben wirkt eben das scheinbar ,widerspruchsvolle zu einer ,einheit zusammen4 ,daher wird man zu einer ,erfassung des ,lebens des sozialen ,organismus kommen1 wenn man imstande ist1 die wirklichkeitsgeme ,gestaltung dieses sozialen ,organismus mit ,bezug auf ,brderlichkeit1 ,gleichheit und ,freiheit zu durchschauen4 ,dann wird man erkennen1 da das ,zusammenwirken der ,menschen im ,wirtschaftsleben auf derjenigen ,brderlichkeit ruhen mu1 die aus den ,assoziationen heraus ersteht4 ,in dem zweiten ,gliede1 in dem ,system des ffentlichen ,rechts1 wo man es zu tun hat mit dem rein menschlichen ,verhltnis von ,person zu ,person1 hat man zu erstreben die ,verwirklichung der ,idee der ,gleichheit4 ,und auf dem geistigen ,gebiete1 das in relativer ,selbstndigkeit im sozialen ,organismus steht1 hat man es zu tun mit der ,verwirklichung des ,impulses der ,freiheit4 ,so angesehen1 zeigen diese drei ,ideale ihren ,wirklichkeitswert4 ,sie knnen sich nicht in einem chaotischen sozialen ,leben realisieren1 sondern nur in dem gesunden dreigliedrigen sozialen ,organismus4 ,nicht ein abstrakt zentralisiertes ,sozialgebilde kann durcheinander die ,ideale der ,freiheit1 ,gleichheit und ,brderlichkeit verwirklichen1 sondern jedes der drei ,glieder des sozialen ,organismus kann aus einem dieser ,impulse seine ,kraft schpfen4 ,und es wird dann in fruchtbarer ,art mit den andern ,gliedern zusammenwirken knnen4 ,diejenigen ,menschen1 welche am ,ende des #ah4 ,jahrhunderts die ,forderung nach ,verwirklichung der drei ,ideen von ,freiheit1 ,gleichheit und ,brderlichkeit erhoben haben1 und auch diejenigen1 welche sie spter wiederholt haben1 sie konnten dunkel empfinden1 wohin die ,entwicklungskrfte der neueren ,menschheit weisen4 ,aber sie haben damit zugleich nicht den ,glauben an den ,einheitsstaat berwunden4 ,fr diesen bedeuten ihre ,ideen etwas ,widerspruchsvolles4 ,sie bekannten sich zu dem ,widersprechenden1 weil in den unterbewuten ,tiefen ihres ,seelenlebens der ,drang nach der ,dreigliederung des sozialen ,organismus wirkte1 in dem die ,dreiheit ihrer ,ideen erst zu einer hheren ,einheit werden kann4 ,die ,entwicklungskrfte1 die in dem ,werden der neueren ,menschheit nach dieser ,dreigliederung hindrngen1 zum bewuten sozialen ,wollen zu machen1 das fordern die deutlich sprechenden sozialen ,tatsachen der ,gegenwart4 ,,iii4 ,kapitalismus und soziale ,ideen 7,kapital1 ,menschenarbeit7 ,man kann nicht zu einem ,urteile darber kommen1 welche ,handlungsweise auf sozialem ,gebiete gegenwrtig durch die laut sprechenden ,tatsachen gefordert wird1 wenn man nicht den ,willen hat1 dieses ,urteil bestimmen zu lassen von einer ,einsicht in die ,grundkrfte des sozialen ,organismus4 ,der ,versuch1 eine solche ,einsicht zu gewinnen1 liegt der hier vorangehenden ,darstellung zugrunde4 ,mit ,manahmen1 die sich nur auf ein ,urteil sttzen1 das aus einem eng umgrenzten ,beobachtungskreis gewonnen ist1 kann man heute etwas ,fruchtbares nicht bewirken4 ,die ,tatsachen1 welche aus der sozialen ,bewegung herausgewachsen sind1 offenbaren ,strungen in den ,grundlagen des sozialen ,organismus1 und keineswegs solche1 die nur an der ,oberflche vorhanden sind4 ,ihnen gegenber ist notwendig1 auch zu ,einsichten zu kommen1 die bis zu den ,grundlagen vordringen4 ,spricht man heute von ,kapital und ,kapitalismus1 so weist man auf das hin1 worin die proletarische ,menschheit die ,ursachen ihrer ,bedrckung sucht4 ,zu einem fruchtbaren ,urteil ber die ,art1 wie das ,kapital frdernd oder hemmend in den ,kreislufen des sozialen ,organismus wirkt1 kann man aber nur kommen1 wenn man durchschaut1 wie die individuellen ,fhigkeiten der ,menschen1 wie die ,rechtsbildung und wie die ,krfte des ,wirtschaftslebens das ,kapital erzeugen und verbrauchen4 -- ,spricht man von der ,menschenarbeit1 so deutet man auf das1 was mit der ,naturgrundlage der ,wirtschaft und dem ,kapital zusammen die wirtschaftlichen ,werte schafft und an dem der ,arbeiter zum ,bewutsein seiner sozialen ,lage kommt4 ,ein ,urteil darber1 wie diese ,menschenarbeit in den sozialen ,organismus hineingestellt sein mu1 um in dem ,arbeitenden die ,empfindung von seiner ,menschenwrde nicht zu stren1 ergibt sich nur1 wenn man das ,verhltnis ins ,auge fassen will1 welches ,menschenarbeit zur ,entfaltung der individuellen ,fhigkeiten einerseits und zum ,rechtsbewutsein anderseits hat4 ,man fragt gegenwrtig mit ,recht1 was zu allernchst zu tun ist1 um den in der sozialen ,bewegung auftretenden ,forderungen gerecht zu werden4 ,man wird auch das ,allernchste nicht in fruchtbarer ,art vollbringen knnen1 wenn man nicht wei1 welches ,verhltnis das zu ,vollbringende zu den ,grundlagen des gesunden sozialen ,organismus haben soll4 ,und wei man dieses1 dann wird man an dem ,platze1 an den man gestellt ist1 oder an den man sich zu stellen vermag1 die ,aufgaben finden knnen1 die sich aus den ,tatsachen heraus ergeben4 ,der ,gewinnung einer ,einsicht1 auf die hier gedeutet wird1 stellt sich1 das unbefangene ,urteil beirrend1 gegenber1 was im ,laufe langer ,zeit aus menschlichem ,wollen in soziale ,einrichtungen bergegangen ist4 ,man hat sich in die ,einrichtungen so eingelebt1 da man aus ihnen heraus sich ,ansichten gebildet hat ber dasjenige1 was von ihnen zu erhalten1 was zu verndern ist4 ,man richtet sich in ,gedanken nach den ,tatsachen1 die doch der ,gedanke beherrschen soll4 ,notwendig ist aber heute1 zu sehen1 da man nicht anders ein den ,tatsachen gewachsenes ,urteil gewinnen kann als durch ,zurckgehen zu den ,urgedanken1 die allen sozialen ,einrichtungen zugrunde liegen4 ,wenn nicht rechte ,quellen vorhanden sind1 aus denen die ,krfte1 welche in diesen ,urgedanken liegen1 immer von neuem dem sozialen ,organismus zuflieen1 dann nehmen die ,einrichtungen ,formen an1 die nicht lebenfrdernd1 sondern lebenhemmend sind4 ,in den instinktiven ,impulsen der ,menschen aber leben mehr oder weniger unbewut die ,urgedanken fort1 auch wenn die vollbewuten ,gedanken in die ,irre gehen und lebenhemmende ,tatsachen schaffen1 oder schon geschaffen haben4 ,und diese ,urgedanken1 die einer lebenhemmenden ,tatsachenwelt gegenber chaotisch sich uern1 sind es1 die offenbar oder verhllt in den revolutionren ,erschtterungen des sozialen ,organismus zutage treten4 ,diese ,erschtterungen werden nur dann nicht eintreten1 wenn der soziale ,organismus in der ,art gestaltet ist1 da in ihm jederzeit die ,neigung vorhanden sein kann1 zu beobachten1 wo eine ,abweichung von den durch die ,urgedanken vorgezeichneten ,einrichtungen sich bildet1 und wo zugleich die ,mglichkeit besteht1 dieser ,abweichung entgegenzuarbeiten1 ehe sie eine verhngnistragende ,strke gewonnen hat4 ,in unsern ,tagen sind in weitem ,umfange des ,menschenlebens die ,abweichungen von den durch die ,urgedanken geforderten ,zustnden gro geworden4 ,und das ,leben der von diesen ,gedanken getragenen ,impulse in ,menschenseelen steht als eine durch ,tatsachen laut sprechende ,kritik da ber das1 was sich im sozialen ,organismus der letzten ,jahrhunderte gestaltet hat4 ,daher bedarf es des guten ,willens1 in energischer ,weise zu den ,urgedanken sich zu wenden und nicht zu verkennen1 wie schdlich es gerade heute ist1 diese ,urgedanken als unpraktische ,allgemeinheiten aus dem ,gebiete des ,lebens zu verbannen4 ,in dem ,leben und in den ,forderungen der proletarischen ,bevlkerung lebt die ,tatsachen-,kritik ber dasjenige1 was die neuere ,zeit aus dem sozialen ,organismus gemacht hat4 ,die ,aufgabe unserer ,zeit dem gegenber ist1 der einseitigen ,kritik dadurch entgegenzuarbeiten1 da man aus dem ,urgedanken heraus die ,richtungen findet1 in denen die ,tatsachen bewut gelenkt werden mssen4 ,denn die ,zeit ist abgelaufen1 in der der ,menschheit gengen kann1 was bisher die instinktive ,lenkung zustande gebracht hat4 ,eine der ,grundfragen1 die aus der zeitgenssischen ,kritik heraus auftreten1 ist die1 in welcher ,art die ,bedrckung aufhren kann1 welche die proletarische ,menschheit durch den privaten ,kapitalismus erfahren hat4 ,der ,besitzer oder ,verwalter des ,kapitales ist in der ,lage1 die krperliche ,arbeit anderer ,menschen in den ,dienst dessen zu stellen1 das er herzustellen unternimmt4 ,man mu in dem sozialen ,verhltnis1 das in dem ,zusammenwirken von ,kapital und menschlicher ,arbeitskraft entsteht1 drei ,glieder unterscheiden3 die ,unternehmerttigkeit1 die auf der ,grundlage der individuellen ,fhigkeiten einer ,person oder einer ,gruppe von ,personen beruhen mu2 das ,verhltnis des ,unternehmers zum ,arbeiter1 das ein ,rechtverhltnis sein mu2 das ,hervorbringen einer ,sache1 die im ,kreislauf des ,wirtschaftslebens einen ,warenwert erhlt4 ,die ,unternehmerttigkeit kann in gesunder ,art nur dann in den sozialen ,organismus eingreifen1 wenn in dessen ,leben ,krfte wirken1 welche die individuellen ,fhigkeiten der ,menschen in der mglichst besten ,art in die ,erscheinung treten lassen4 ,das kann nur geschehen1 wenn ein ,gebiet des sozialen ,organismus vorhanden ist1 das dem ,fhigen die freie ,initiative gibt1 von seinen ,fhigkeiten ,gebrauch zu machen1 und das die ,beurteilung des ,wertes dieser ,fhigkeiten durch freies ,verstndnis fr dieselben bei andern ,menschen ermglicht4 ,man sieht3 die soziale ,bettigung eines ,menschen durch ,kapital gehrt in dasjenige ,gebiet des sozialen ,organismus1 in welchem das ,geistesleben ,gesetzgebung und ,verwaltung besorgt4 ,wirkt in diese ,bettigung der politische ,staat hinein1 so mu notwendigerweise die ,verstndnislosigkeit gegenber den individuellen ,fhigkeiten bei deren ,wirksamkeit mitbestimmend sein4 ,denn der politische ,staat mu auf dem beruhen1 und er mu das in ,wirksamkeit versetzen1 das in allen ,menschen als gleiche ,lebensforderung vorhanden ist4 ,er mu in seinem ,bereich alle ,menschen zur ,geltendmachung ihres ,urteils kommen lassen4 ,fr dasjenige1 was er zu vollbringen hat1 kommt ,verstndnis oder ,nichtverstndnis fr individuelle ,fhigkeiten nicht in ,betracht4 ,daher darf1 was in ihm zur ,verwirklichung kommt1 auch keinen ,einflu haben auf die ,bettigung der individuellen menschlichen ,fhigkeiten4 ,ebensowenig sollte der ,ausblick auf den wirtschaftlichen ,vorteil bestimmend sein knnen fr die durch ,kapital ermglichte ,auswirkung der individuellen ,fhigkeiten4 ,auf diesen ,vorteil geben manche ,beurteiler des ,kapitalismus sehr vieles4 ,sie vermeinen1 da nur durch diesen ,anreiz des ,vorteils die individuellen ,fhigkeiten zur ,bettigung gebracht werden knnen4 ,und sie berufen sich als ,praktiker auf die unvollkommene ,menschennatur1 die sie zu kennen vorgeben4 ,allerdings innerhalb derjenigen ,gesellschaftsordnung1 welche die gegenwrtigen ,zustnde gezeitigt hat1 hat die ,aussicht auf wirtschaftlichen ,vorteil eine tiefgehende ,bedeutung erlangt4 ,aber diese ,tatsache ist eben zum nicht geringen ,teile die ,ursache der ,zustnde1 die jetzt erlebt werden knnen4 ,und diese ,zustnde drngen nach ,entwicklung eines andern ,antriebes fr die ,bettigung der individuellen ,fhigkeiten4 ,dieser ,antrieb wird in dem aus einem gesunden ,geistesleben erflieenden sozialen ,verstndnis liegen mssen4 ,die ,erziehung1 die ,schule werden aus der ,kraft des freien ,geisteslebens heraus den ,menschen mit ,impulsen ausrsten1 die ihn dazu bringen1 kraft dieses ihm innewohnenden ,verstndnisses das zu verwirklichen1 wozu seine individuellen ,fhigkeiten drngen4 ,solch eine ,meinung braucht nicht ,schwarmgeisterei zu sein4 ,gewi1 die ,schwarmgeisterei hat unermelich groes ,unheil auf dem ,gebiete des sozialen ,wollens ebenso gebracht wie auf anderen4 ,aber die hier dargestellte ,anschauung beruht nicht1 wie man aus dem ,vorangehenden ersehen kann1 auf dem ,wahnglauben1 da der ,geist ,wunder wirken werde1 wenn diejenigen mglichst viel von ihm sprechen1 die ihn zu haben meinen2 sondern sie geht hervor aus der ,beobachtung des freien ,zusammenwirkens der ,menschen auf geistigem ,gebiete4 ,dieses ,zusammenwirken erhlt durch seine eigene ,wesenheit ein soziales ,geprge1 wenn es sich nur wahrhaft frei entwickeln kann4 ,nur die unfreie ,art des ,geisteslebens hat bisher dieses soziale ,geprge nicht aufkommen lassen4 ,innerhalb der leitenden ,klassen haben sich die geistigen ,krfte in einer ,art ausgebildet1 welche die ,leistungen dieser ,krfte in antisozialer ,weise innerhalb gewisser ,kreise der ,menschheit abgeschlossen haben4 ,was innerhalb dieser ,kreise hervorgebracht worden ist1 konnte nur in knstlicher ,weise an die proletarische ,menschheit herangebracht werden4 ,und diese ,menschheit konnte keine seelentragende ,kraft aus diesem ,geistesleben schpfen1 denn sie nahm nicht wirklich an dem ,leben dieses ,geistesgutes teil4 ,einrichtungen fr volkstmliche ,belehrung1 das ,heranziehen des ,volkes zum ,kunstgenu und hnliches sind in ,wahrheit keine ,mittel zur ,ausbreitung des ,geistesgutes im ,volke1 so lange dieses ,geistesgut den ,charakter beibehlt1 den es in der neueren ,zeit angenommen hat4 ,denn das ,volk steht mit dem innersten ,anteil seines ,menschenwesens nicht in dem ,leben dieses ,geistesgutes drinnen4 ,es wird ihm nur ermglicht1 gewissermaen von einem ,gesichtspunkte aus1 der auerhalb desselben liegt1 darauf hinzuschauen4 ,und was von dem ,geistesleben im engern ,sinne gilt1 das hat seine ,bedeutung auch in denjenigen ,verzweigungen des geistigen ,wirkens1 die auf ,grund des ,kapitales in das wirtschaftliche ,leben einflieen4 ,im gesunden sozialen ,organismus soll der proletarische ,arbeiter nicht an seiner ,maschine stehen und nur von deren ,getriebe berhrt werden1 whrend der ,kapitalist allein wei1 welches das ,schicksal der erzeugten ,waren im ,kreislauf des ,wirtschaftslebens ist4 ,der ,arbeiter soll mit vollem ,anteil an der ,sache ,vorstellungen entwickeln knnen ber die ,art1 wie er sich an dem sozialen ,leben beteiligt1 indem er an der ,erzeugung der ,waren arbeitet4 ,besprechungen1 die zum ,arbeitsbetrieb gerechnet werden mssen wie die ,arbeit selbst1 sollen regelmig von dem ,unternehmer veranstaltet werden mit dem ,zweck der ,entwicklung eines gemeinsamen ,vorstellungskreises1 der ,arbeitnehmer und ,arbeitgeber umschliet4 ,ein gesundes ,wirken dieser ,art wird bei dem ,arbeiter ,verstndnis dafr erzeugen1 da eine rechte ,bettigung des ,kapitalverwalters den sozialen ,organismus und damit den ,arbeiter1 der ein ,glied desselben ist1 selbst frdert4 ,der ,unternehmer wird bei solcher auf freies ,verstehen zielenden ffentlichkeit seiner ,geschftsfhrung zu einem einwandfreien ,gebaren veranlat4 ,nur1 wer gar keinen ,sinn hat fr die soziale ,wirkung des innerlichen vereinten ,erlebens einer in ,gemeinschaft betriebenen ,sache1 der wird das ,gesagte fr bedeutungslos halten4 ,wer einen solchen ,sinn hat1 der wird durchschauen1 wie die wirtschaftliche ,produktivitt gefrdert wird1 wenn die auf ,kapitalgrundlage ruhende ,leitung des ,wirtschaftslebens in dem ,gebiete des freien ,geisteslebens seine ,wurzeln hat4 ,das blo wegen des ,profites vorhandene ,interesse am ,kapital und seiner ,vermehrung kann nur dann1 wenn diese ,voraussetzung erfllt ist1 dem sachlichen ,interesse an der ,hervorbringung von ,produkten und am ,zustandekommen von ,leistungen ,platz machen4 ,die sozialistisch ,denkenden der ,gegenwart streben die ,verwaltung der ,produktionsmittel durch die ,gesellschaft an4 ,was in diesem ihrem ,streben berechtigt ist1 das wird nur dadurch erreicht werden knnen1 da diese ,verwaltung von dem freien ,geistesgebiet besorgt wird4 ,dadurch wird der wirtschaftliche ,zwang unmglich gemacht1 der vom ,kapitalisten dann ausgeht und als menschenunwrdig empfunden wird1 wenn der ,kapitalist seine ,ttigkeit aus den ,krften des ,wirtschaftslebens heraus entfaltet4 ,und es wird die ,lhmung der individuellen menschlichen ,fhigkeiten nicht eintreten knnen1 die als eine ,folge sich ergeben mu1 wenn diese ,fhigkeiten vom politischen ,staate verwaltet werden4 ,das ,ertrgnis einer ,bettigung durch ,kapital und individuelle menschliche ,fhigkeiten mu im gesunden sozialen ,organismus wie jede geistige ,leistung aus der freien ,initiative des ,ttigen einerseits sich ergeben und anderseits aus dem freien ,verstndnis anderer ,menschen1 die nach dem ,vorhandensein der ,leistung des ,ttigen verlangen4 ,mit der freien ,einsicht des ,ttigen mu auf diesem ,gebiete im ,einklange stehen die ,bemessung dessen1 was er als ,ertrgnis seiner ,leistung -- nach den ,vorbereitungen1 die er braucht1 um sie zu vollbringen1 nach den ,aufwendungen1 die er machen mu1 um sie zu ermglichen usw4 -- ansehen will4 ,er wird seine ,ansprche nur dann befriedigt finden knnen1 wenn ihm ,verstndnis fr seine ,leistungen entgegengebracht wird4 ,durch soziale ,einrichtungen1 die in der ,richtung des hier ,dargestellten liegen1 wird der ,boden geschaffen fr ein wirklich freies ,vertragsverhltnis zwischen ,arbeitleiter und ,arbeitleister4 ,und dieses ,verhltnis wird sich beziehen nicht auf einen ,tausch von ,ware 7bzw4 ,geld7 fr ,arbeitskraft1 sondern auf die ,festsetzung des ,anteiles1 den eine jede der beiden ,personen hat1 welche die ,ware gemeinsam zustande bringen4 ,was auf der ,grundlage des ,kapitals fr den sozialen ,organismus geleistet wird1 beruht seinem ,wesen nach auf der ,art1 wie die individuellen menschlichen ,fhigkeiten in diesen ,organismus eingreifen4 ,die ,entwicklung dieser ,fhigkeiten kann durch nichts anderes den ihr entsprechenden ,impuls erhalten als durch das freie ,geistesleben4 ,auch in einem sozialen ,organismus1 der diese ,entwicklung in die ,verwaltung des politischen ,staates oder in die ,krfte des ,wirtschaftslebens einspannt1 wird die wirkliche ,produktivitt alles dessen1 was ,kapitalaufwendung notwendig macht1 auf dem beruhen1 was sich an freien individuellen ,krften durch die lhmenden ,einrichtungen hindurchzwngt4 ,nur wird eine ,entwicklung unter solchen ,voraussetzungen eine ungesunde sein4 ,nicht die freie ,entfaltung der auf ,grundlage des ,kapitals wirkenden individuellen ,fhigkeiten hat ,zustnde hervorgerufen1 innerhalb welcher die menschliche ,arbeitskraft ,ware sein mu1 sondern die ,fesselung dieser ,krfte durch das politische ,staatsleben oder durch den ,kreislauf des ,wirtschaftslebens4 ,dies unbefangen zu durchschauen1 ist in der ,gegenwart eine ,voraussetzung fr alles1 was auf dem ,gebiete der sozialen ,organisation geschehen soll4 ,denn die neuere ,zeit hat den ,aberglauben hervorgebracht1 da aus dem politischen ,staate oder dem ,wirtschaftsleben die ,manahmen hervorgehen sollen1 welche den sozialen ,organismus gesund machen4 ,beschreitet man den ,weg weiter1 der aus diesem ,aberglauben seine ,richtung empfangen hat1 dann wird man ,einrichtungen schaffen1 welche die ,menschheit nicht zu dem fhren1 was sie erstrebt1 sondern zu einer unbegrenzten ,vergrerung des ,bedrckenden1 das sie abgewendet sehen mchte4 ber den ,kapitalismus hat man denken gelernt in einer ,zeit1 in welcher dieser ,kapitalismus dem sozialen ,organismus einen ,krankheitsproze verursacht hat4 ,den ,krankheitsproze erlebt man2 man sieht1 da ihm entgegengearbeitet werden mu4 ,man mu mehr sehen4 ,man mu gewahr werden1 da die ,krankheit ihren ,ursprung hat in dem ,aufsaugen der im ,kapital wirksamen ,krfte durch den ,kreislauf des ,wirtschaftslebens4 ,derjenige nur kann in der ,richtung dessen wirken1 was die ,entwicklungskrfte der ,menschheit in der ,gegenwart energisch zu fordern beginnen1 der sich nicht in ,illusionen treiben lt durch die ,vorstellungsart1 welche in der ,verwaltung der ,kapitalbettigung durch das befreite ,geistesleben das ,ergebnis eines unpraktischen ,idealismus sieht4 ,in der ,gegenwart ist man allerdings wenig darauf vorbereitet1 die soziale ,idee1 die den ,kapitalismus in gesunde ,bahnen lenken soll1 in einen unmittelbaren ,zusammenhang mit dem ,geistesleben zu bringen4 ,man knpft an dasjenige an1 was dem ,kreis des ,wirtschaftslebens angehrt4 ,man sieht1 wie in der neueren ,zeit die ,warenproduktion zum ,grobetrieb1 und dieser zur gegenwrtigen ,form des ,kapitalismus gefhrt hat4 ,an die ,stelle dieser ,wirtschaftsform solle die genossenschaftliche treten1 die fr den ,selbstbedarf der ,produzenten arbeitet4 ,da man aber selbstverstndlich die ,wirtschaft mit den modernen ,produktionsmitteln beibehalten will1 verlangt man die ,zusammenfassung der ,betriebe in eine einzige groe ,genossenschaft4 ,in einer solchen1 denkt man1 produziere ein jeder im ,auftrage der ,gemeinschaft1 die nicht ausbeuterisch sein knne1 weil sie sich selbst ausbeutete4 ,und da man an ,bestehendes anknpfen will oder mu1 blickt man nach dem modernen ,staat aus1 den man in eine umfassende ,genossenschaft verwandeln will4 ,man bemerkt dabei nicht1 da man von einer solchen ,genossenschaft sich ,wirkungen verspricht1 die um so weniger eintreten knnen1 je grer die ,genossenschaft ist4 ,wenn nicht die ,einstellung der individuellen menschlichen ,fhigkeiten in den ,organismus der ,genossenschaft so gestaltet wird1 wie es in diesen ,ausfhrungen dargestellt worden ist1 kann die ,gemeinsamkeit der ,arbeitsverwaltung nicht zur ,gesundung des sozialen ,organismus fhren4 ,da fr ein unbefangenes ,urteil ber das ,eingreifen des ,geisteslebens in den sozialen ,organismus gegenwrtig wenig ,veranlagung vorhanden ist1 rhrt davon her1 da man sich gewhnt hat1 das ,geistige mglichst fern von allem ,materiellen und ,praktischen vorzustellen4 ,es wird nicht wenige geben1 die etwas ,groteskes in der hier dargestellten ,ansicht finden1 da in der ,bettigung des ,kapitals im ,wirtschaftsleben die ,auswirkung eines ,teiles des geistigen ,lebens sich offenbaren soll4 ,man kann sich denken1 da in dieser ,charakterisierung des als grotesk ,dargestellten ,zugehrige der bisher leitenden ,menschenklassen mit sozialistischen ,denkern bereinstimmen4 ,man wird1 um die ,bedeutung dieses grotesk ,befundenen fr eine ,gesundung des sozialen ,organismus einzusehen1 den ,blick richten mssen in gewisse ,gedankenstrmungen der ,gegenwart1 die in ihrer ,art redlichen ,seelenimpulsen entspringen1 die aber des ,entstehen eines wirklich sozialen ,denkens dort hemmen1 wo sie ,eingang finden4 ,diese ,gedankenstrmungen streben -- mehr oder weniger unbewut -- hinweg von dem1 was dem inneren ,erleben die rechte ,stokraft gibt4 ,sie erstreben eine ,lebensauffassung1 ein seelisches1 ein denkerisches1 ein nach wissenschaftlicher ,erkenntnis suchendes inneres ,leben gewissermaen wie eine ,insel im ,gesamtmenschenleben4 ,sie sind dann nicht in der ,lage1 die ,brcke zu bauen von diesem ,leben hin zu demjenigen1 was den ,menschen in die ,alltglichkeit einspannt4 ,man kann sehen1 wie viele ,menschen der ,gegenwart es gewissermaen innerlich vornehm finden1 in einer gewissen1 sei es auch schulmigen ,abstraktheit nachzudenken ber allerlei ethisch-religise ,probleme in ,wolkenkuckucksheimhhen2 man kann sehen1 wie die ,menschen nachdenken ber die ,art und ,weise1 wie sich der ,mensch ,tugenden aneignen knne1 wie er in ,liebe zu seinen ,mitmenschen sich verhalten soll1 wie er begnadet werden kann mit einem inneren ,lebensinhalt4 ,man sieht dann aber auch das ,unvermgen1 einen bergang zu ermglichen von dem1 was die ,leute gut und liebevoll und wohlwollend und rechtlich und sittlich nennen1 zu dem1 was in der uern ,wirklichkeit1 im ,alltag den ,menschen umgibt als ,kapitalwirkung1 als ,arbeitsentlhnung1 als ,konsum1 als ,produktion1 als ,warenzirkulation1 als ,kreditwesen1 als ,bank- und ,brsenwesen4 ,man kann sehen1 wie zwei ,weltenstrmungen nebeneinandergestellt werden auch in den ,denkgewohnheiten der ,menschen4 ,die eine ,weltenstrmung ist die1 welche sich gewissermaen in gttlich-geistiger ,hhe halten will1 die keine ,brcke bauen will zwischen dem1 was ein geistiger ,impuls ist1 und was eine ,tatsache des gewhnlichen ,handelns im ,leben ist4 ,die andere lebt gedankenlos im ,alltglichen4 ,das ,leben aber ist ein einheitliches4 ,es kann nur gedeihen1 wenn die es treibenden ,krfte von allem ethisch-religisen ,leben herunterwirken in das alleralltglichste profanste ,leben1 in dasjenige ,leben1 das manchem eben weniger vornehm erscheint4 ,denn1 versumt man1 die ,brcke zu schlagen zwischen den beiden ,lebensgebieten1 so verfllt man in bezug auf religises1 sittliches ,leben und auf soziales ,denken in bloe ,schwarmgeisterei1 die fernsteht der alltglichen wahren ,wirklichkeit4 ,es rcht sich dann gewissermaen diese alltglich-wahre ,wirklichkeit4 ,dann strebt der ,mensch aus einem gewissen geistigen ,impuls heraus alles mgliche ,ideale an1 alles mgliche1 was er gut nennt2 aber denjenigen ,instinkten1 die diesen ,idealen gegenberstehen als ,grundlage der gewhnlichen tglichen ,lebensbedrfnisse1 deren ,befriedigung aus der ,volkswirtschaft heraus kommen mu1 diesen ,instinkten gibt sich der ,mensch ohne ,geist hin4 ,er wei keinen wirklichkeitsgemen ,weg von dem ,begriff der ,geistigkeit zu dem1 was im alltglichen ,leben vor sich geht4 ,dadurch nimmt dieses alltgliche ,leben eine ,gestalt an1 die nichts zu tun haben soll mit dem1 was als ethische ,impulse in vornehmeren1 seelisch-geistigen ,hhen gehalten werden will4 ,dann aber wird die ,rache der ,alltglichkeit eine solche1 da das ethisch-religise ,leben zu einer innerlichen ,lebenslge des ,menschen sich gestaltet1 weil es sich ferne hlt von der alltglichen1 von der unmittelbaren ,lebenspraxis1 ohne da man es merkt4 ,wie zahlreich sind doch heute die ,menschen1 die aus einer gewissen ethisch-religisen ,vornehmheit heraus den besten ,willen zeigen zu einem rechten ,zusammenleben mit ihren ,mitmenschen1 die ihren ,mitmenschen nur das ,allerallerbeste tun mchten4 ,sie versumen es aber1 zu einer ,empfindungsart zu kommen1 die dies wirklich ermglicht1 weil sie sich kein soziales1 in den praktischen ,lebensgewohnheiten sich auswirkendes ,vorstellen aneignen knnen4 ,aus dem ,kreise solcher ,menschen stammen diejenigen1 die in diesem welthistorischen ,augenblick1 wo die sozialen ,fragen so drngend geworden sind1 sich als die ,schwarmgeister1 die sich aber fr echte ,lebenspraktiker halten1 hemmend der wahren ,lebenspraxis entgegenstellen4 ,man kann von ihnen ,reden hren wie diese3 ,wir haben ntig1 da die ,menschen sich erheben aus dem ,materialismus1 aus dem uerlich materiellen ,leben1 das uns in die ,weltkriegs-,katastrophe und in das ,unglck hineingetrieben hat1 und da sie sich einer geistigen ,auffassung des ,lebens zuwenden4 ,man wird1 wenn man so die ,wege des ,menschen zur ,geistigkeit zeigen will1 nicht mde1 diejenigen ,persnlichkeiten zu zitieren1 die man in der ,vergangenheit wegen ihrer dem ,geiste zugewendeten ,denkungsart verehrt hat4 ,man kann erleben1 da jemand1 der versucht1 gerade auf dasjenige hinzuweisen1 was heute der ,geist fr das wirkliche praktische ,leben so notwendig leisten mu1 wie das tgliche ,brot erzeugt werden mu1 darauf aufmerksam gemacht wird1 da es ja in erster ,linie darauf ankomme1 die ,menschen wiederum zur ,anerkennung des ,geistes zu bringen4 ,es kommt aber gegenwrtig darauf an1 da aus der ,kraft des geistigen ,lebens heraus die ,richtlinien fr die ,gesundung des sozialen ,organismus gefunden werden4 ,dazu gengt nicht1 da die ,menschen in einer ,seitenstrmung des ,lebens sich mit dem ,geiste beschftigen4 ,dazu ist notwendig1 da das alltgliche ,dasein geistgem werde4 ,die ,neigung1 fr das geistige ,leben solche ,seitenstrmungen zu suchen1 fhrte die bisher leitenden ,kreise dazu1 an sozialen ,zustnden ,geschmack zu haben1 die in die gegenwrtigen ,tatsachen ausgelaufen sind4 ,eng verbunden sind im sozialen ,leben der ,gegenwart die ,verwaltung des ,kapitals in der ,warenproduktion und der ,besitz der ,produktionsmittel1 also auch des ,kapitals4 ,und doch sind diese beiden ,verhltnisse des ,menschen zum ,kapital ganz verschieden mit ,bezug auf ihre ,wirkung innerhalb des sozialen ,organismus4 ,die ,verwaltung durch die individuellen ,fhigkeiten fhrt1 zweckmig angewendet1 dem sozialen ,organismus ,gter zu1 an deren ,vorhandensein alle ,menschen1 die diesem ,organismus angehren1 ein ,interesse haben4 ,in welcher ,lebenslage ein ,mensch auch ist1 er hat ein ,interesse daran1 da nichts von dem verloren gehe1 was aus den ,quellen der ,menschennatur an solchen individuellen ,fhigkeiten erfliet1 durch die ,gter zustande kommen1 welche dem ,menschenleben zweckentsprechend dienen4 ,die ,entwicklung dieser ,fhigkeiten kann aber nur dadurch erfolgen1 da ihre menschlichen ,trger aus der eigenen freien ,initiative heraus sie zur ,wirkung bringen knnen4 ,was aus diesen ,quellen nicht in ,freiheit erflieen kann1 das wird der ,menschenwohlfahrt mindestens bis zu einem gewissen ,grade entzogen4 ,das ,kapital aber ist das ,mittel1 solche ,fhigkeiten fr weite ,gebiete des sozialen ,lebens in ,wirksamkeit zu bringen4 ,den gesamten ,kapitalbesitz so zu verwalten1 da der einzelne in besonderer ,richtung begabte ,mensch oder da zu ,besonderem befhigte ,menschengruppen zu einer solchen ,verfgung ber ,kapital kommen1 die lediglich aus ihrer ureigenen ,initiative entspringt1 daran mu jedermann innerhalb eines sozialen ,organismus ein wahrhaftes ,interesse haben4 ,vom ,geistesarbeiter bis zum handwerklich ,schaffenden mu ein jeder ,mensch1 wenn er vorurteilslos dem eigenen ,interesse dienen will1 sagen3 ich mchte1 da eine gengend groe ,anzahl befhigter ,personen oder ,personengruppen vllig frei ber ,kapital nicht nur verfgen knnen1 sondern da sie auch aus der eigenen ,initiative heraus zu dem ,kapitale gelangen knnen2 denn nur sie allein knnen ein ,urteil darber haben1 wie durch die ,vermittlung des ,kapitales ihre individuellen ,fhigkeiten dem sozialen ,organismus zweckmig ,gter erzeugen werden4 ,es ist nicht ntig1 im ,rahmen dieser ,schrift darzustellen1 wie im ,laufe der ,menschheitsentwicklung zusammenhngend mit der ,bettigung der menschlichen individuellen ,fhigkeiten im sozialen ,organismus sich der ,privatbesitz aus andern ,besitzformen ergeben hat4 ,bis zur ,gegenwart hat sich unter dem ,einflu der ,arbeitsteilung innerhalb dieses ,organismus ein solcher ,besitz entwickelt4 ,und von den gegenwrtigen ,zustnden und deren notwendiger ,weiterentwicklung soll hier gesprochen werden4 ,wie auch der ,privatbesitz sich gebildet hat1 durch ,macht- und ,eroberungsbettigung usw41 er ist ein ,ergebnis des an individuelle menschliche ,fhigkeiten gebundenen sozialen ,schaffens4 ,dennoch besteht gegenwrtig bei sozialistisch ,denkenden die ,meinung1 da sein ,bedrckendes nur beseitigt werden knne durch seine ,verwandlung in ,gemeinbesitz4 ,dabei stellt man die ,frage so3 wie kann der ,privatbesitz an ,produktionsmitteln in seinem ,entstehen verhindert werden1 damit die durch ihn bewirkte ,bedrckung der besitzlosen ,bevlkerung aufhre8 ,wer die ,frage so stellt1 der richtet dabei sein ,augenmerk nicht auf die ,tatsache1 da der soziale ,organismus ein fortwhrend ,werdendes1 ,wachsendes ist4 ,man kann diesem ,wachsenden gegenber nicht so fragen3 wie soll man es am besten einrichten1 damit es durch diese ,einrichtung dann in dem ,zustande verbleibe1 den man als den richtigen erkannt hat8 ,so kann man gegenber einer ,sache denken1 die von einem gewissen ,ausgangspunkt aus wesentlich unverndert weiter wirkt4 ,das gilt nicht fr den sozialen ,organismus4 ,der verndert durch sein ,leben fortwhrend dasjenige1 das in ihm entsteht4 ,will man ihm eine vermeintlich beste ,form geben1 in der er dann bleiben soll1 so untergrbt man seine ,lebensbedingungen4 ,eine ,lebensbedingung des sozialen ,organismus ist1 da demjenigen1 welcher der ,allgemeinheit durch seine individuellen ,fhigkeiten dienen kann1 die ,mglichkeit zu solchem ,dienen aus der freien eigenen ,initiative heraus nicht genommen werde4 ,wo zu solchem ,dienste die freie ,verfgung ber ,produktionsmittel gehrt1 da wrde die ,verhinderung dieser freien ,initiative den allgemeinen sozialen ,interessen schaden4 ,was gewhnlich mit ,bezug auf diese ,sache vorgebracht wird1 da der ,unternehmer zum ,anreiz seiner ,ttigkeit die ,aussicht auf den ,gewinn braucht1 der an den ,besitz der ,produktionsmittel gebunden ist3 das soll hier nicht geltend gemacht werden4 ,denn die ,denkart1 aus welcher die in diesem ,buche dargestellte ,meinung von einer ,fortentwicklung der sozialen ,verhltnisse erfliet1 mu in der ,befreiung des geistigen ,lebens von dem politischen und dem wirtschaftlichen ,gemeinwesen die ,mglichkeit sehen1 da ein solcher ,anreiz wegfallen kann4 ,das befreite ,geistesleben wird soziales ,verstndnis ganz notwendig aus sich selbst entwickeln2 und aus diesem ,verstndnis werden ,anreize ganz anderer ,art sich ergeben als derjenige ist1 der in der ,hoffnung auf wirtschaftlichen ,vorteil liegt4 ,aber nicht darum kann es sich allein handeln1 aus welchen ,impulsen heraus der ,privatbesitz an ,produktionsmitteln bei ,menschen beliebt ist1 sondern darum1 ob die freie ,verfgung ber solche ,mittel1 oder die durch die ,gemeinschaft geregelte den ,lebensbedingungen des sozialen ,organismus entspricht4 ,und dabei mu immer im ,auge behalten werden1 da man fr den gegenwrtigen sozialen ,organismus nicht die ,lebensbedingungen in ,betracht ziehen kann1 die man bei primitiven ,menschengesellschaften zu beobachten glaubt1 sondern allein diejenigen1 welche der heutigen ,entwicklungsstufe der ,menschheit entsprechen4 ,auf dieser gegenwrtigen ,stufe kann eben die fruchtbare ,bettigung der individuellen ,fhigkeiten durch das ,kapital nicht ohne die freie ,verfgung ber dasselbe in den ,kreislauf des ,wirtschaftslebens eintreten4 ,wo fruchtbringend produziert werden soll1 da mu diese ,verfgung mglich sein1 nicht weil sie einem einzelnen oder einer ,menschengruppe ,vorteil bringt1 sondern weil sie der ,allgemeinheit am besten dienen kann1 wenn sie zweckmig von sozialem ,verstndnis getragen ist4 ,der ,mensch ist gewissermaen1 wie mit der ,geschicklichkeit seiner eigenen ,leibesglieder1 so verbunden mit dem1 was er selbst oder in ,gemeinschaft mit andern erzeugt4 ,die ,unterbindung der freien ,verfgung ber die ,produktionsmittel kommt gleich einer ,lhmung der freien ,anwendung seiner ,geschicklichkeit der ,leibesglieder4 ,nun ist aber das ,privateigentum nichts anderes als der ,vermittler dieser freien ,verfgung4 ,fr den sozialen ,organismus kommt in ,ansehung des ,eigentums gar nichts anderes in ,betracht1 als da der ,eigentmer das ,recht hat1 ber das ,eigentum aus seiner freien ,initiative heraus zu verfgen4 ,man sieht1 im sozialen ,leben sind zwei ,dinge miteinander verbunden1 welche von ganz verschiedener ,bedeutung sind fr den sozialen ,organismus3 ,die freie ,verfgung ber die ,kapitalgrundlage der sozialen ,produktion1 und das ,rechtsverhltnis1 in das der ,verfger zu andern ,menschen tritt dadurch1 da durch sein ,verfgungsrecht diese anderen ,menschen ausgeschlossen werden von der freien ,bettigung durch diese ,kapitalgrundlage4 ,nicht die ursprngliche freie ,verfgung fhrt zu sozialen ,schden1 sondern lediglich das ,fortbestehen des ,rechtes auf diese ,verfgung1 wenn die ,bedingungen aufgehrt haben1 welche in zweckmiger ,art individuelle menschliche ,fhigkeiten mit dieser ,verfgung zusammenbinden4 ,wer seinen ,blick auf den sozialen ,organismus als auf ein ,werdendes1 ,wachsendes richtet1 der wird das hier ,angedeutete nicht miverstehen knnen4 ,er wird nach der ,mglichkeit fragen1 wie dasjenige1 was dem ,leben auf der einen ,seite dient1 so verwaltet werden kann1 da es nicht auf der anderen ,seite schdlich wirkt4 ,was lebt1 kann gar nicht in einer andern ,weise fruchtbringend eingerichtet sein als dadurch1 da im ,werden das ,entstandene auch zum ,nachteil fhrt4 ,und soll man an einem ,werdenden selbst mitarbeiten1 wie es der ,mensch am sozialen ,organismus mu1 so kann die ,aufgabe nicht darin bestehen1 das ,entstehen einer notwendigen ,einrichtung zu verhindern1 um ,schaden zu vermeiden4 ,denn damit untergrbt man die ,lebensmglichkeit des sozialen ,organismus4 ,es kann sich allein darum handeln1 da im rechten ,augenblick eingegriffen werde1 wenn sich das ,zweckmige in ein ,schdliches verwandelt4 ,die ,mglichkeit1 frei ber die ,kapitalgrundlage aus den individuellen ,fhigkeiten heraus zu verfgen1 mu bestehen2 das damit verbundene ,eigentumsrecht mu in dem ,augenblicke verndert werden knnen1 in dem es umschlgt in ein ,mittel zur ungerechtfertigten ,machtentfaltung4 ,in unserer ,zeit haben wir eine ,einrichtung1 welche der hier angedeuteten sozialen ,forderung ,rechnung trgt1 teilweise durchgefhrt nur fr das sogenannte geistige ,eigentum4 ,dieses geht einige ,zeit nach dem ,tode des ,schaffenden in freies ,besitztum der ,allgemeinheit ber4 ,dem liegt eine dem ,wesen des menschlichen ,zusammenlebens entsprechende ,vorstellungsart zugrunde4 ,so eng auch die ,hervorbringung eines rein geistigen ,gutes an die individuelle ,begabung des einzelnen gebunden ist3 es ist dieses ,gut zugleich ein ,ergebnis des sozialen ,zusammenlebens und mu in dieses im rechten ,augenblicke bergeleitet werden4 ,nicht anders aber steht es mit anderem ,eigentum4 ,da mit dessen ,hilfe der einzelne im ,dienste der ,gesamtheit produziert1 das ist nur mglich im ,mitwirken dieser ,gesamtheit4 ,es kann also das ,recht auf die ,verfgung ber ein ,eigentum nicht von den ,interessen dieser ,gesamtheit getrennt verwaltet werden4 ,nicht ein ,mittel ist zu finden1 wie das ,eigentum an der ,kapitalgrundlage ausgetilgt werden kann1 sondern ein solches1 wie dieses ,eigentum so verwaltet werden kann1 da es in der besten ,weise der ,gesamtheit diene4 ,in dem dreigliedrigen sozialen ,organismus kann dieses ,mittel gefunden werden4 ,die im sozialen ,organismus vereinigten ,menschen wirken als ,gesamtheit durch den ,rechtsstaat4 ,die ,bettigung der individuellen ,fhigkeiten gehrt der geistigen ,organisation an4 ,wie alles am sozialen ,organismus einer ,anschauung1 die fr ,wirklichkeiten ,verstndnis hat1 und die nicht von subjektiven ,meinungen1 ,theorien1 ,wnschen usw4 sich ganz beherrschen lt1 die ,notwendigkeit der ,dreigliederung dieses ,organismus ergibt1 so insbesondere die ,frage nach dem ,verhltnis der individuellen menschlichen ,fhigkeiten zur ,kapitalgrundlage des ,wirtschaftslebens und dem ,eigentum an dieser ,kapitalgrundlage4 ,der ,rechtsstaat wird die ,entstehung und die ,verwaltung des privaten ,eigentums an ,kapital nicht zu verhindern haben1 solange die individuellen ,fhigkeiten so verbunden bleiben mit der ,kapitalgrundlage1 da die ,verwaltung einen ,dienst bedeutet fr das ,ganze des sozialen ,organismus4 ,und er wird ,rechtsstaat bleiben gegenber dem privaten ,eigentum2 er wird es niemals selbst in seinen ,besitz nehmen1 sondern bewirken1 da es im rechten ,zeitpunkt in das ,verfgungsrecht einer ,person oder ,personengruppe bergeht1 die wieder ein in den individuellen ,verhltnissen bedingtes ,verhltnis zu dem ,besitze entwickeln knnen4 ,von zwei ganz verschiedenen ,ausgangspunkten wird dadurch dem sozialen ,organismus gedient werden knnen4 ,aus dem demokratischen ,untergrund des ,rechtsstaates heraus1 der es zu tun hat mit dem1 was alle ,menschen in gleicher ,art berhrt1 wird gewacht werden knnen1 da ,eigentumsrecht nicht im ,laufe der ,zeit zu ,eigentumsunrecht wird4 ,dadurch da dieser ,staat das ,eigentum nicht selbst verwaltet1 sondern sorgt fr die berleitung an die individuellen menschlichen ,fhigkeiten1 werden diese ihre fruchtbare ,kraft fr die ,gesamtheit des sozialen ,organismus entfalten4 ,solange es als zweckmig erscheint1 werden durch eine solche ,organisation die ,eigentumsrechte oder die ,verfgung ber dieselben bei dem persnlichen ,elemente verbleiben knnen4 ,man kann sich vorstellen1 da die ,vertreter im ,rechtsstaate zu verschiedenen ,zeiten ganz verschiedene ,gesetze geben werden ber die berleitung des ,eigentums von einer ,person oder ,personengruppe an andere4 ,in der ,gegenwart1 in der sich in weiten ,kreisen ein groes ,mitrauen zu allem privaten ,eigentum entwickelt hat1 wird an ein radikales berfhren des privaten ,eigentums in ,gemeineigentum gedacht4 ,wrde man auf diesem ,wege weit gelangen1 so wrde man sehen1 wie man dadurch die ,lebensmglichkeit des sozialen ,organismus unterbindet4 ,durch die ,erfahrung belehrt1 wrde man einen andern ,weg spter einschlagen4 ,doch wre es zweifellos besser1 wenn man schon in der ,gegenwart zu ,einrichtungen griffe1 die dem sozialen ,organismus im ,sinne des hier ,angedeuteten seine ,gesundheit gben4 ,solange eine ,person fr sich allein oder in ,verbindung mit einer ,personengruppe die produzierende ,bettigung fortsetzt1 die sie mit einer ,kapitalgrundlage zusammengebracht hat1 wird ihr das ,verfgungsrecht verbleiben mssen ber diejenige ,kapitalmasse1 die sich aus dem ,anfangskapital als ,betriebsgewinn ergibt1 wenn der letztere zur ,erweiterung des ,produktionsbetriebes verwendet wird4 ,von dem ,zeitpunkt an1 in dem eine solche ,persnlichkeit aufhrt1 die ,produktion zu verwalten1 soll diese ,kapitalmasse an eine andere ,person oder ,personengruppe zum ,betriebe einer gleichgearteten oder anderen dem sozialen ,organismus dienenden ,produktion bergehen4 ,auch dasjenige ,kapital1 das aus dem ,produktionsbetrieb gewonnen wird und nicht zu dessen ,erweiterung verwendet wird1 soll von seiner ,entstehung an den gleichen ,weg nehmen4 ,als persnliches ,eigentum der den ,betrieb leitenden ,persnlichkeit soll nur gelten1 was diese bezieht auf ,grund derjenigen ,ansprche1 die sie bei ,aufnahme des ,produktionsbetriebes glaubte wegen ihrer individuellen ,fhigkeit machen zu knnen1 und die dadurch gerechtfertigt erscheinen1 da sie aus dem ,vertrauen anderer ,menschen heraus bei ,geltendmachung derselben ,kapital erhalten hat4 ,hat das ,kapital durch die ,bettigung dieser ,persnlichkeit eine ,vergrerung erfahren1 so wird in deren individuelles ,eigentum aus dieser ,vergrerung so viel bergehen1 da die ,vermehrung der ursprnglichen ,bezge der ,kapitalvermehrung im ,sinne eines ,zinsbezuges entspricht4 -- ,das ,kapital1 mit dem ein ,produktionsbetrieb eingeleitet worden ist1 wird nach dem ,willen der ursprnglichen ,besitzer an den neuen ,verwalter mit allen bernommenen ,verpflichtungen bergehen1 oder an diese zurckflieen1 wenn der erste ,verwalter den ,betrieb nicht mehr besorgen kann oder will4 ,man hat es bei einer solchen ,einrichtung mit ,rechtsbertragungen zu tun4 ,die gesetzlichen ,bestimmungen zu treffen1 wie solche bertragungen stattfinden sollen1 obliegt dem ,rechtsstaat4 ,er wird auch ber die ,ausfhrung zu wachen und deren ,verwaltung zu fhren haben4 ,man kann sich denken1 da im einzelnen die ,bestimmungen1 die eine solche ,rechtsbertragung regeln1 in sehr verschiedener ,art aus dem ,rechtsbewutsein heraus fr richtig befunden werden4 ,eine ,vorstellungsart1 die wie die hier dargestellte wirklichkeitsgem sein soll1 wird niemals mehr wollen als auf die ,richtung weisen1 in der sich die ,regelung bewegen kann4 ,geht man verstndnisvoll auf diese ,richtung ein1 so wird man im konkreten ,einzelfalle immer ein ,zweckentsprechendes finden4 ,doch wird aus den besondern ,verhltnissen heraus fr die ,lebenspraxis dem ,geiste der ,sache gem das ,richtige gefunden werden mssen4 ,je wirklichkeitsgemer eine ,denkart ist1 desto weniger wird sie fr ,einzelnes aus vorgefaten ,forderungen heraus ,gesetz und ,regel feststellen wollen4 -- ,nur wird andrerseits eben aus dem ,geiste der ,denkart in entschiedener ,weise das eine oder das andere mit ,notwendigkeit sich ergeben4 ,ein solches ,ergebnis ist1 da der ,rechtsstaat durch seine ,verwaltung der ,rechtsbertragungen selbst niemals die ,verfgung ber ein ,kapital wird an sich reien drfen4 ,er wird nur dafr zu sorgen haben1 da die bertragung an eine solche ,person oder ,personengruppe geschieht1 welche diesen ,vorgang durch ihre individuellen ,fhigkeiten als gerechtfertigt erscheinen lassen4 ,aus dieser ,voraussetzung heraus wird auch zunchst ganz allgemein die ,bestimmung zu gelten haben1 da1 wer aus den geschilderten ,grnden zu einer ,kapitalbertragung zu schreiten hat1 sich aus freier ,wahl ber seine ,nachfolge in der ,kapitalverwertung entscheiden kann4 ,er wird eine ,person oder ,personengruppe whlen knnen1 oder auch das ,verfgungsrecht auf eine ,korporation der geistigen ,organisation bertragen knnen4 ,denn wer durch eine ,kapitalverwaltung dem sozialen ,organismus zweckentsprechende ,dienste geleistet hat1 der wird auch ber die weitere ,verwendung dieses ,kapitals aus seinen individuellen ,fhigkeiten heraus mit sozialem ,verstndnis urteilen4 ,und es wird fr den sozialen ,organismus dienlicher sein1 wenn auf dieses ,urteil gebaut wird1 als wenn darauf verzichtet und die ,regelung von ,personen vorgenommen wird1 die nicht unmittelbar mit der ,sache verbunden sind4 ,eine ,regelung dieser ,art wird in ,betracht kommen bei ,kapitalmassen von einer bestimmten ,hhe an1 die von einer ,person oder einer ,personengruppe durch ,produktionsmittel 7zu denen auch ,grund und ,boden gehrt7 erworben werden1 und die nicht auf der ,grundlage der ursprnglich fr die ,bettigung der individuellen ,fhigkeiten gemachten ,ansprche persnliches ,eigentum werden4 ,die in der letzteren ,art gemachten ,erwerbungen und alle ,ersparnisse1 die aus den ,leistungen der eigenen ,arbeit entspringen1 verbleiben bis zum ,tode des ,erwerbers oder bis zu einem sptern ,zeitpunkte im persnlichen ,besitz dieses ,erwerbers oder seiner ,nachkommen4 ,bis zu diesem ,zeitpunkte wird auch ein aus dem ,rechtsbewutsein sich ergebender1 durch den ,rechtsstaat festzusetzender ,zins von dem zu leisten sein1 dem solche ,ersparnisse zum ,schaffen von ,produktionsmitteln gegeben werden4 ,in einer sozialen ,ordnung1 die auf den hier geschilderten ,grundlagen ruht1 kann eine vollkommene ,scheidung durchgefhrt werden zwischen den ,ertrgnissen1 die auf ,grund einer ,arbeitsleistung mit ,produktionsmitteln zustandekommen und den ,vermgensmassen1 die auf ,grund der persnlichen 7physischen und geistigen7 ,arbeit erworben werden4 ,diese ,scheidung entspricht dem ,rechtsbewutsein und den ,interessen der sozialen ,allgemeinheit4 ,was jemand erspart1 und als ,ersparnis einem ,produktionsbetrieb zur ,verfgung stellt1 das dient den allgemeinen ,interessen4 ,denn es macht erst die ,produktionsleitung durch individuelle menschliche ,fhigkeiten mglich4 ,was an ,kapitalvermehrung durch die ,produktionsmittel -- nach ,abzug des rechtmigen ,zinses -- entsteht1 das verdankt seine ,entstehung der ,wirkung des gesamten sozialen ,organismus4 ,es soll also auch in der geschilderten ,art wieder in ihn zurckflieen4 ,der ,rechtsstaat wird nur eine ,bestimmung darber zu treffen haben1 da die berleitung der in ,frage kommenden ,kapitalmassen in der angegebenen ,art geschehe2 nicht aber wird es ihm obliegen1 ,entscheidungen darber zu treffen1 zu welcher materiellen oder geistigen ,produktion ein bergeleitetes oder auch ein erspartes ,kapital zur ,verfgung zu stellen ist4 ,das wrde zu einer ,tyrannis des ,staates ber die geistige und materielle ,produktion fhren4 ,diese aber wird in der fr den sozialen ,organismus besten ,art durch die individuellen menschlichen ,fhigkeiten geleitet4 ,nur wird es demjenigen1 der nicht selbst die ,wahl darber treffen will1 an wen er ein durch ihn entstandenes ,kapital bertragen soll1 frei berlassen sein1 fr das ,verfgungsrecht eine ,korporation der geistigen ,organisation einzusetzen4 ,auch ein durch ,ersparnis gewonnenes ,vermgen geht mit dem ,zinsertrgnis nach dem ,tode des ,erwerbers oder einige ,zeit danach an eine geistig oder materiell produzierende ,person oder ,personengruppe -- aber nur an eine solche1 nicht an eine unproduktive ,person1 bei der es zur ,rente wrde -- ber1 die durch letztwillige ,anordnung von dem ,erwerber zu whlen ist4 ,auch dafr wird1 wenn eine ,person oder ,personengruppe nicht unmittelbar gewhlt werden kann1 die bertragung des ,verfgungsrechtes an eine ,korporation des geistigen ,organismus in ,betracht kommen4 ,nur wenn jemand von sich aus keine ,verfgung trifft1 so wird der ,rechtsstaat fr ihn eintreten und durch die geistige ,organisation die ,verfgung treffen lassen4 ,innerhalb einer so geregelten sozialen ,ordnung ist zugleich der freien ,initiative der einzelnen ,menschen und auch den ,interessen der sozialen ,allgemeinheit ,rechnung getragen2 ja es wird den letzteren eben dadurch voll entsprochen1 da die freie ,einzel-,initiative in ihren ,dienst gestellt wird4 ,wer seine ,arbeit der ,leitung eines andern ,menschen anzuvertrauen hat1 wird bei einer solchen ,regelung wissen knnen1 da das mit dem ,leiter gemeinsam ,erarbeitete in der mglichst besten ,art fr den sozialen ,organismus1 also auch fr den ,arbeiter selbst1 fruchtbar wird4 ,die hier gemeinte soziale ,ordnung wird ein dem gesunden ,empfinden der ,menschen entsprechendes ,verhltnis schaffen zwischen den durch das ,rechtsbewutsein geregelten ,verfgungsrechten ber in ,produktionsmitteln verkrpertes ,kapital und menschlicher ,arbeitskraft einerseits und den ,preisen der durch beides geschaffenen ,erzeugnisse andrerseits4 -- ,vielleicht findet mancher in dem hier ,dargestellten ,unvollkommenheiten4 ,die mgen gefunden werden4 ,es kommt einer wirklichkeitsgemen ,denkart nicht darauf an1 vollkommene ,programme ein fr alle ,male zu geben1 sondern darauf1 die ,richtung zu kennzeichnen1 in der praktisch gearbeitet werden soll4 ,durch solche besondere ,angaben1 wie sie die hier gemachten sind1 soll eigentlich nur wie durch ein ,beispiel die gekennzeichnete ,richtung nher erlutert werden4 ,ein solches ,beispiel mag verbessert werden4 ,wenn dies nur in der angegebenen ,richtung geschieht1 dann kann ein fruchtbares ,ziel erreicht werden4 ,berechtigte persnliche oder ,familienimpulse werden sich durch solche ,einrichtungen mit den ,forderungen der menschlichen ,allgemeinheit in ,einklang bringen lassen4 ,man wird gewi darauf hinweisen knnen1 da die ,versuchung1 das ,eigentum auf einen oder mehrere ,nachkommen noch bei ,lebzeiten zu bertragen1 sehr gro ist4 ,und da man ja in solchen ,nachkommen scheinbar ,produzierende schaffen kann1 die aber dann doch gegenber anderen untchtig sind und besser durch diese anderen ersetzt wrden4 ,doch diese ,versuchung wird in einer von den oben angedeuteten ,einrichtungen beherrschten ,organisation eine mglichst geringe sein knnen4 ,denn der ,rechtsstaat braucht nur zu verlangen1 da unter allen ,umstnden das ,eigentum1 das an ein ,familienmitglied von einem andern bertragen worden ist1 nach ,ablauf einer gewissen1 auf den ,tod des letzteren folgenden ,zeit einer ,korporation der geistigen ,organisation zufllt4 ,oder es kann in andrer ,art durch das ,recht die ,umgehung der ,regel verhindert werden4 ,der ,rechtsstaat wird nur dafr sorgen1 da diese berfhrung geschehe2 wer ausersehen sein solle1 das ,erbe anzutreten1 das sollte durch eine aus der geistigen ,organisation hervorgegangene ,einrichtung bestimmt sein4 ,durch ,erfllung solcher ,voraussetzungen wird sich ein ,verstndnis dafr entwickeln1 da ,nachkommen durch ,erziehung und ,unterricht fr den sozialen ,organismus geeignet gemacht werden1 und nicht durch ,kapitalbertragung an unproduktive ,personen sozialer ,schaden angerichtet werde4 ,jemand1 in dem wirklich soziales ,verstndnis lebt1 hat kein ,interesse daran1 da seine ,verbindung mit einer ,kapitalgrundlage nachwirke bei ,personen oder ,personengruppen1 bei denen die individuellen ,fhigkeiten eine solche ,verbindung nicht rechtfertigen4 ,niemand wird1 was hier ausgefhrt ist1 fr eine bloe ,utopie halten1 der ,sinn fr wirklich praktisch ,durchfhrbares hat4 ,denn es wird gerade auf solche ,einrichtungen gedeutet1 die ganz unmittelbar an jeder ,stelle des ,lebens aus den gegenwrtigen ,zustnden heraus erwachsen knnen4 ,man wird nur zu dem ,entschlu greifen mssen1 innerhalb des ,rechtsstaates auf die ,verwaltung des geistigen ,lebens und auf das ,wirtschaften allmhlich zu verzichten und sich nicht zu wehren1 wenn1 was geschehen sollte1 wirklich geschieht1 da private ,bildungsanstalten entstehen und da sich das ,wirtschaftsleben auf die eigenen ,untergrnde stellt4 ,man braucht die ,staatsschulen und die staatlichen ,wirtschaftseinrichtungen nicht von heute zu morgen abzuschaffen2 aber man wird aus vielleicht kleinen ,anfngen heraus die ,mglichkeit erwachsen sehen1 da ein allmhlicher ,abbau des staatlichen ,bildungs- und ,wirtschaftswesens erfolge4 ,vor allem aber wrde notwendig sein1 da diejenigen ,persnlichkeiten1 welche sich mit der berzeugung durchdringen knnen von der ,richtigkeit der hier dargestellten oder hnlicher sozialer ,ideen1 fr deren ,verbreitung sorgen4 ,finden solche ,ideen ,verstndnis1 so wird dadurch ,vertrauen geschaffen zu einer mglichen heilsamen ,umwandlung der gegenwrtigen ,zustnde in solche1 welche deren ,schden nicht zeigen4 ,dieses ,vertrauen aber ist das einzige1 aus dem eine wirklich gesunde ,entwicklung wird hervorgehen knnen4 ,denn wer ein solches ,vertrauen gewinnen soll1 der mu berschauen knnen1 wie ,neueinrichtungen sich praktisch an das ,bestehende anknpfen lassen4 ,und es scheint gerade das ,wesentliche der ,ideen zu sein1 die hier entwickelt werden1 da sie nicht eine bessere ,zukunft herbeifhren wollen durch eine noch weitergehende ,zerstrung des ,gegenwrtigen1 als sie schon eingetreten ist2 sondern da die ,verwirklichung solcher ,ideen auf dem ,bestehenden weiterbaut und im ,weiterbauen den ,abbau des ,ungesunden herbeifhrt4 ,eine ,aufklrung1 die ein ,vertrauen nach dieser ,richtung nicht anstrebt1 wird nicht erreichen1 was unbedingt erreicht werden mu3 eine ,weiterentwicklung1 bei welcher der ,wert der bisher von den ,menschen erarbeiteten ,gter und der erworbenen ,fhigkeiten nicht in den ,wind geschlagen1 sondern gewahrt wird4 ,auch der ganz radikal ,denkende kann ,vertrauen zu einer sozialen ,neugestaltung unter ,wahrung der berkommenen ,werte gewinnen1 wenn er vor ,ideen sich gestellt sieht1 die eine wirklich gesunde ,entwicklung einleiten knnen4 ,auch er wird einsehen mssen1 da1 welche ,menschenklasse auch immer zur ,herrschaft gelangt3 sie die bestehenden bel nicht beseitigen wird1 wenn ihre ,impulse nicht von ,ideen getragen sind1 die den sozialen ,organismus gesund1 lebensfhig machen4 ,verzweifeln1 weil man nicht glauben kann1 da bei einer gengend groen ,anzahl von ,menschen auch in den ,wirren der ,gegenwart ,verstndnis sich finde fr solche ,ideen1 wenn auf ihre ,verbreitung die notwendige ,energie gewandt werden kann1 hiee an der ,empfnglichkeit der ,menschennatur fr ,impulse des ,gesunden und ,zweckentsprechenden verzweifeln4 ,es sollte diese ,frage1 ob man daran verzweifeln msse1 gar nicht gestellt werden1 sondern nur die andere3 was man tun solle1 um die ,aufklrung ber vertrauenerweckende ,ideen so kraftvoll als mglich zu machen4 ,einer wirksamen ,verbreitung der hier dargestellten ,ideen wird zunchst entgegenstehen1 da die ,denkgewohnheiten des gegenwrtigen ,zeitalters aus zwei ,untergrnden heraus mit ihnen nicht zurechtkommen werden4 ,entweder wird man in irgend einer ,form einwenden1 man knne sich nicht vorstellen1 da ein ,auseinanderreien des einheitlichen sozialen ,lebens mglich sei1 da doch die drei gekennzeichneten ,zweige dieses ,lebens in der ,wirklichkeit berall zusammenhngen2 oder man wird finden1 da auch im ,einheitsstaate die notwendige selbstndige ,bedeutung eines jeden der drei ,glieder erreicht werden knne1 und da eigentlich mit dem hier ,dargestellten ein ,ideengespinst gegeben sei1 das die ,wirklichkeit nicht berhre4 ,der erste ,einwand beruht darauf1 da von einem unwirklichen ,denken ausgegangen wird4 ,da geglaubt wird1 die ,menschen knnten in einer ,gemeinschaft nur eine ,einheit des ,lebens erzeugen1 wenn diese ,einheit durch ,anordnung erst in die ,gemeinschaft hineingetragen wird4 ,doch das ,umgekehrte wird von der ,lebenswirklichkeit verlangt4 ,die ,einheit mu als das ,ergebnis entstehen2 die von verschiedenen ,richtungen her zusammenstrmenden ,bettigungen mssen zuletzt eine ,einheit bewirken4 ,dieser wirklichkeitsgemen ,idee lief die ,entwicklung der letzten ,zeit zuwider4 ,deshalb stemmte sich1 was in den ,menschen lebte1 gegen die von auen in das ,leben gebrachte ,ordnung und fhrte zu der gegenwrtigen sozialen ,lage4 -- ,das zweite ,vorurteil geht hervor aus dem ,unvermgen1 die radikale ,verschiedenheit im ,wirken der drei ,glieder des sozialen ,lebens zu durchschauen4 ,man sieht nicht1 wie der ,mensch zu jedem der drei ,glieder ein besonderes ,verhltnis hat1 das in seiner ,eigenart nur entfaltet werden kann1 wenn im wirklichen ,leben ein fr sich bestehender ,boden vorhanden ist1 auf dem sich1 abgesondert von den beiden andern1 dieses ,verhltnis ausgestalten kann1 um mit ihnen zusammenzuwirken4 ,eine ,anschauung der ,vergangenheit1 die physiokratische1 meinte3 entweder die ,menschen machen ,regierungsmaregeln ber das wirtschaftliche ,leben1 welche der freien ,selbstentfaltung dieses ,lebens widerstreben2 dann seien solche ,maregeln schdlich4 ,oder die ,gesetze laufen in derselben ,richtung1 in welcher das ,wirtschaftsleben von selbst luft1 wenn es sich frei berlassen bleibt2 dann seien sie berflssig4 ,als ,schulmeinung ist diese ,anschauung berwunden2 als ,denkgewohnheit spukt sie aber berall noch verheerend in den ,menschenkpfen4 ,man meint1 wenn ein ,lebensgebiet seinen ,gesetzen folgt1 dann msse aus diesem ,gebiete alles fr das ,leben ,notwendige sich ergeben4 ,wenn1 zum ,beispiel1 das ,wirtschaftsleben in einer solchen ,art geregelt werde1 da die ,menschen die ,regelung als eine sie befriedigende empfinden1 dann msse auch das ,rechts- und ,geistesleben aus dem geordneten ,wirtschaftsboden sich richtig ergeben4 ,doch dieses ist nicht mglich4 ,und nur ein ,denken1 das der ,wirklichkeit fremd gegenbersteht1 kann glauben1 da es mglich sei4 ,im ,kreislauf des ,wirtschaftslebens ist nichts vorhanden1 das von sich aus einen ,antrieb enthielte1 dasjenige zu regeln1 was aus dem ,rechtsbewutsein ber das ,verhltnis von ,mensch zu ,mensch erfliet4 ,und will man dieses ,verhltnis aus den wirtschaftlichen ,antrieben herausordnen1 so wird man den ,menschen mit seiner ,arbeit und mit der ,verfgung ber die ,arbeitsmittel in das ,wirtschaftsleben einspannen4 ,er wird ein ,rad in einem ,wirtschaftsleben1 das wie ein ,mechanismus wirkt4 ,das ,wirtschaftsleben hat die ,tendenz1 fortwhrend in einer ,richtung sich zu bewegen1 in die von einer andern ,seite her eingegriffen werden mu4 ,nicht1 wenn die ,rechtsmanahmen in der ,richtung verlaufen1 die vom ,wirtschaftsleben erzeugt wird1 sind sie gut1 oder wenn sie ihr zuwiderlaufen1 sind sie schdlich2 sondern1 wenn die ,richtung1 in welcher das ,wirtschaftsleben luft1 fortwhrend beeinflut wird von den ,rechten1 welche den ,menschen nur als ,menschen angehen1 wird dieser in dem ,wirtschaftsleben ein menschenwrdiges ,dasein fhren knnen4 ,und nur dann1 wenn ganz abgesondert von dem ,wirtschaftsleben die individuellen ,fhigkeiten auf einem eigenen ,boden erwachsen und dem ,wirtschaften die ,krfte immer wieder neu zufhren1 die aus ihm selbst sich nicht erzeugen knnen1 wird auch das ,wirtschaften in einer den ,menschen gedeihlichen ,art sich entwickeln knnen4 ,es ist merkwrdig3 auf dem ,gebiete des rein uerlichen ,lebens sieht man leicht den ,vorteil der ,arbeitsteilung ein4 ,man glaubt nicht1 da der ,schneider sich seine ,kuh zchten solle1 die ihn mit ,milch versorgt4 ,fr die umfassende ,gliederung des ,menschenlebens glaubt man1 da die ,einheitsordnung das allein ,ersprieliche sein msse4 99 99 99 99 99 ,da ,einwnde gerade bei einer dem wirklichen ,leben entsprechenden sozialen ,ideenrichtung von allen ,seiten sich ergeben mssen1 ist selbstverstndlich4 ,denn das wirkliche ,leben erzeugt ,widersprche4 ,und wer diesem ,leben gem denkt1 der mu ,einrichtungen verwirklichen wollen1 deren ,lebenswidersprche durch andere ,einrichtungen ausgeglichen werden4 ,er darf nicht glauben3 eine ,einrichtung1 die sich vor seinem ,denken als ideal gut ausweist1 werde1 wenn sie verwirklicht wird1 auch widerspruchslos sich gestalten4 -- ,es ist eine durchaus berechtigte ,forderung des gegenwrtigen ,sozialismus1 da die neuzeitlichen ,einrichtungen1 in denen produziert wird um des ,profitierens des einzelnen willen1 durch solche ersetzt werden1 in denen produziert wird1 um des ,konsumierens ,aller willen4 ,allein gerade derjenige1 welcher diese ,forderung voll anerkennt1 wird nicht zu der ,schlufolgerung dieses neueren ,sozialismus kommen knnen3 also mssen die ,produktionsmittel aus dem ,privateigentum in ,gemeineigentum bergehen4 ,er wird vielmehr die ganz andere ,schlufolgerung anerkennen mssen3 also mu1 was privat auf ,grund der individuellen ,tchtigkeiten produziert wird1 durch die rechten ,wege der ,allgemeinheit zugefhrt werden4 ,der wirtschaftliche ,impuls der neueren ,zeit ging dahin1 durch die ,menge des ,gtererzeugens ,einnahmen zu schaffen2 die ,zukunft wird danach streben mssen1 durch ,assoziationen aus der notwendigen ,konsumtion die beste ,art der ,produktion und die ,wege von dem ,produzenten zu dem ,konsumenten zu finden4 ,die ,rechtseinrichtungen werden dafr sorgen1 da ein ,produktionsbetrieb nur so lange mit einer ,person oder ,personengruppe verbunden bleibt1 als sich diese ,verbindung aus den individuellen ,fhigkeiten dieser ,personen heraus rechtfertigt4 ,statt dem ,gemeineigentum der ,produktionsmittel wird im sozialen ,organismus ein ,kreislauf dieser ,mittel eintreten1 der sie immer von neuem zu denjenigen ,personen bringt1 deren individuelle ,fhigkeiten sie in der mglichst besten ,art der ,gemeinschaft nutzbar machen knnen4 ,auf diese ,art wird zeitweilig diejenige ,verbindung zwischen ,persnlichkeit und ,produktionsmittel hergestellt1 die bisher durch den ,privatbesitz bewirkt worden ist4 ,denn der ,leiter einer ,unternehmung und seine ,unterleiter werden es den ,produktionsmitteln verdanken1 da ihre ,fhigkeiten ihnen ein ihren ,ansprchen gemes ,einkommen bringen4 ,sie werden nicht verfehlen1 die ,produktion zu einer mglichst vollkommenen zu machen1 denn die ,steigerung dieser ,produktion bringt ihnen zwar nicht den vollen ,profit1 aber doch einen ,teil des ,ertrgnisses4 ,der ,profit fliet ja doch nur im ,sinne des oben ,ausgefhrten der ,allgemeinheit bis zu dem ,grade zu1 der sich ergibt nach ,abzug des ,zinses1 der dem ,produzenten zugute kommt wegen der ,steigerung der ,produktion4 ,und es liegt eigentlich schon im ,geiste des hier ,dargestellten1 da1 wenn die ,produktion zurckgeht1 sich das ,einkommen des ,produzenten in demselben ,mae zu verringern habe1 wie es sich steigert bei der ,produktionserweiterung4 ,immer aber wird das ,einkommen aus der geistigen ,leistung des ,leitenden flieen1 nicht aus einem solchen ,profit1 welcher auf ,verhltnissen beruht1 die nicht in der geistigen ,arbeit eines ,unternehmers1 sondern in dem ,zusammenwirken der ,krfte des ,gemeinlebens ihre ,grundlage haben4 ,man wird sehen knnen1 da durch ,verwirklichung solcher sozialer ,ideen1 wie sie hier dargestellt sind1 ,einrichtungen1 die gegenwrtig bestehen1 eine vllig neue ,bedeutung erhalten werden4 ,das ,eigentum hrt auf1 dasjenige zu sein1 was es bis jetzt gewesen ist4 ,und es wird nicht zurckgefhrt zu einer berwundenen ,form1 wie sie das ,gemeineigentum darstellen wrde1 sondern es wird fortgefhrt zu etwas vllig ,neuem4 ,die ,gegenstnde des ,eigentums werden in den ,flu des sozialen ,lebens gebracht4 ,der einzelne kann sie nicht aus seinem ,privatinteresse heraus zum ,schaden der ,allgemeinheit verwalten2 aber auch die ,allgemeinheit wird sie nicht zum ,schaden der einzelnen bureaukratisch verwalten knnen2 sondern der geeignete einzelne wird zu ihnen den ,zugang finden1 um durch sie der ,allgemeinheit dienen zu knnen4 ,ein ,sinn fr das ,allgemeininteresse kann sich durch die ,verwirklichung solcher ,impulse entwickeln1 welche das ,produzieren auf eine gesunde ,grundlage stellen und den sozialen ,organismus vor ,krisengefahren bewahren4 -- ,auch wird eine ,verwaltung1 die es nur zu tun hat mit dem ,kreislauf des ,wirtschaftslebens1 zu ,ausgleichen fhren knnen1 die etwa aus diesem ,kreislauf heraus als notwendig sich ergeben4 ,sollte1 zum ,beispiel1 ein ,betrieb nicht in der ,lage sein1 seinen ,darleihern ihre ,arbeitsersparnisse zu verzinsen1 so wird1 wenn er doch als einem ,bedrfnis entsprechend anerkannt wird1 aus andern ,wirtschaftsbetrieben nach freier bereinkunft mit allen an den letzteren beteiligten ,personen das ,fehlende zugeschossen werden knnen4 ,ein in sich abgeschlossener ,wirtschaftskreislauf1 der von auen die ,rechtsgrundlage erhlt und den fortdauernden ,zuflu der zutage tretenden individuellen ,menschenfhigkeiten1 wird es in sich nur mit dem ,wirtschaften zu tun haben4 ,er wird dadurch der ,veranlasser einer ,gterverteilung sein knnen1 die jedem das verschafft1 was er nach dem ,wohlstande der ,gemeinschaft gerechter ,art haben kann4 ,wenn einer scheinbar mehr ,einkommen haben wird als ein anderer1 so wird dies nur deshalb sein1 weil das ,mehr wegen seiner individuellen ,fhigkeiten der ,allgemeinheit zugute kommt4 99 99 99 99 99 ,ein sozialer ,organismus1 der im ,lichte der hier dargestellten ,vorstellungsart sich gestaltet1 wird durch eine bereinkunft zwischen den ,leitern des ,rechtslebens und denen des ,wirtschaftslebens die ,abgaben regeln knnen1 welche fr das ,rechtsleben notwendig sind4 ,und alles1 was zum ,unterhalte der geistigen ,organisation ntig ist1 wird dieser zuflieen durch die aus freiem ,verstndnis fr sie erfolgende ,vergtung von seiten der ,einzelpersonen1 die am sozialen ,organismus beteiligt sind4 ,diese geistige ,organisation wird ihre gesunde ,grundlage durch die in freier ,konkurrenz sich geltend machende individuelle ,initiative der zur geistigen ,arbeit fhigen ,einzelpersonen haben4 ,aber nur in dem hier gemeinten sozialen ,organismus wird die ,verwaltung des ,rechtes das notwendige ,verstndnis finden fr eine gerechte ,gterverteilung4 ,ein ,wirtschaftsorganismus1 der nicht aus den ,bedrfnissen der einzelnen ,produktionszweige die ,arbeit der ,menschen in ,anspruch nimmt1 sondern der mit dem zu wirtschaften hat1 was ihm das ,recht mglich macht1 wird den ,wert der ,gter nach dem bestimmen1 was ihm die ,menschen leisten4 ,er wird nicht die ,menschen leisten lassen1 was durch den unabhngig von ,menschenwohlfahrt und ,menschenwrde zustande gekommenen ,gterwert bestimmt ist4 ,ein solcher ,organismus wird ,rechte sehen1 die aus rein menschlichen ,verhltnissen sich ergeben4 ,kinder werden das ,recht auf ,erziehung haben2 der ,familienvater wird als ,arbeiter ein hheres ,einkommen haben knnen als der ,einzelnstehende4 ,das ,mehr wird ihm zuflieen durch ,einrichtungen1 die durch bereinkommen aller drei sozialen ,organisationen begrndet werden4 ,solche ,einrichtungen knnen dem ,rechte auf ,erziehung dadurch entsprechen1 da nach den allgemeinen ,wirtschaftsverhltnissen die ,verwaltung der wirtschaftlichen ,organisation die mgliche ,hhe des ,erziehungseinkommens bemit und der ,rechtsstaat die ,rechte des einzelnen festsetzt nach den ,gutachten der geistigen ,organisation4 ,wieder liegt es in der ,art eines wirklichkeitsgemen ,denkens1 da mit einer solchen ,angabe nur wie durch ein ,beispiel die ,richtung bezeichnet wird1 in welcher die ,einrichtungen bewirkt werden knnen4 ,es wre mglich1 da fr das einzelne ganz anders geartete ,einrichtungen als richtig befunden wrden4 ,aber dieses ,richtige wird sich nur finden lassen durch das zielgeme ,zusammenwirken der drei in sich selbstndigen ,glieder des sozialen ,organismus4 ,hier1 fr diese ,darstellung1 mchte im ,gegensatz zu vielem1 was in der ,gegenwart fr praktisch gehalten wird1 es aber nicht ist1 die ihr zugrunde liegende ,denkart das wirklich ,praktische finden1 nmlich eine solche ,gliederung des sozialen ,organismus1 die bewirkt1 da die ,menschen in dieser ,gliederung das sozial ,zweckmige veranlassen4 ,wie ,kindern das ,recht auf ,erziehung1 so steht ,altgewordenen1 ,invaliden1 ,witwen1 ,kranken das ,recht auf einen ,lebensunterhalt zu1 zu dem die ,kapitalgrundlage in einer hnlichen ,art dem ,kreislauf des sozialen ,organismus zuflieen mu wie der gekennzeichnete ,kapitalbeitrag fr die ,erziehung der noch nicht selbst ,leistungsfhigen4 ,das ,wesentliche bei all diesem ist1 da die ,feststellung desjenigen1 was ein nicht selbst ,verdienender als ,einkommen bezieht1 nicht aus dem ,wirtschaftsleben sich ergeben soll1 sondern da umgekehrt das ,wirtschaftsleben abhngig wird von dem1 was in dieser ,beziehung aus dem ,rechtsbewutsein sich ergibt4 ,die in einem ,wirtschaftsorganismus ,arbeitenden werden von dem durch ihre ,arbeit geleisteten um so weniger haben1 je mehr fr die nicht ,verdienenden abflieen mu4 ,aber das ,weniger wird von allen am sozialen ,organismus ,beteiligten gleichmig getragen1 wenn die hier gemeinten sozialen ,impulse ihre ,verwirklichung finden werden4 ,durch den vom ,wirtschaftsleben abgesonderten ,rechtsstaat wird1 was eine allgemeine ,angelegenheit der ,menschheit ist1 ,erziehung und ,unterhalt nicht ,arbeitsfhiger1 auch wirklich zu einer solchen ,angelegenheit gemacht1 denn im ,gebiete der ,rechtsorganisation wirkt dasjenige1 worinnen alle mndig gewordenen ,menschen mitzusprechen haben4 ,ein sozialer ,organismus1 welcher der hier gekennzeichneten ,vorstellungsart entspricht1 wird die ,mehrleistung1 die ein ,mensch auf ,grund seiner individuellen ,fhigkeiten vollbringt1 ebenso in die ,allgemeinheit berfhren1 wie er fr die ,minderleistung der weniger ,befhigten den berechtigten ,unterhalt aus dieser ,allgemeinheit entnehmen wird3 ,mehrwert wird nicht geschaffen werden fr den unberechtigten ,genu des einzelnen1 sondern zur ,erhhung dessen1 was dem sozialen ,organismus seelische oder materielle ,gter zufhren kann2 und zur ,pflege desjenigen1 was innerhalb dieses ,organismus aus dessen ,scho heraus entsteht1 ohne da es ihm unmittelbar dienen kann4 ,wer der ,ansicht zuneigt1 da die ,auseinanderhaltung der drei ,glieder des sozialen ,organismus nur einen ideellen ,wert habe1 und da sie sich auch beim einheitlich gestalteten ,staatsorganismus oder bei einer das ,staatsgebiet umfassenden1 auf ,gemeineigentum an den ,produktionsmitteln beruhenden wirtschaftlichen ,genossenschaft von selbst ergebe1 der sollte seinen ,blick auf die besondere ,art von sozialen ,einrichtungen lenken1 die sich ergeben mssen1 wenn die ,dreigliederung verwirklicht wird4 ,da wird1 zum ,beispiel1 nicht mehr die ,staatsverwaltung das ,geld als gesetzliches ,zahlungsmittel anzuerkennen haben1 sondern diese ,anerkennung wird auf den ,manahmen beruhen1 welche von den ,verwaltungskrpern der ,wirtschaftsorganisation ausgehen4 ,denn ,geld kann im gesunden sozialen ,organismus nichts anderes sein als eine ,anweisung auf ,waren1 die von andern erzeugt sind und die man aus dem ,gesamtgebiet des ,wirtschaftslebens deshalb beziehen kann1 weil man selbst erzeugte ,waren an dieses ,gebiet abgegeben hat4 ,durch den ,geldverkehr wird ein ,wirtschaftsgebiet eine einheitliche ,wirtschaft4 ,jeder produziert auf dem ,umwege durch das ganze ,wirtschaftsleben fr jeden4 ,innerhalb des ,wirtschaftsgebietes hat man es nur mit ,warenwerten zu tun4 ,fr dieses ,gebiet nehmen auch die ,leistungen1 die entstehen aus der geistigen und der staatlichen ,organisation heraus1 den ,warencharakter an4 ,was ein ,lehrer an seinen ,schlern leistet1 ist fr den ,wirtschaftskreislauf ,ware4 ,dem ,lehrer werden seine individuellen ,fhigkeiten ebensowenig bezahlt wie dem ,arbeiter seine ,arbeitskraft4 ,bezahlt kann beiden nur werden1 was1 von ihnen ausgehend1 im ,wirtschaftskreislauf ,ware und ,waren sein kann4 ,wie die freie ,initiative1 wie das ,recht wirken sollen1 damit die ,ware zustande komme1 das liegt ebenso auerhalb des ,wirtschaftskreislaufes wie die ,wirkung der ,naturkrfte auf das ,kornertrgnis in einem segensreichen oder einem magern ,jahr4 ,fr den ,wirtschaftskreislauf sind die geistige ,organisation bezglich dessen1 was sie beansprucht als wirtschaftliches ,ertrgnis1 und auch der ,staat einzelne ,warenproduzenten4 ,nur ist1 was sie produzieren1 innerhalb ihres eigenen ,gebietes nicht ,ware1 sondern es wird erst ,ware1 wenn es von dem ,wirtschaftskreislauf aufgenommen wird4 ,sie wirtschaften nicht in ihren eigenen ,gebieten2 mit dem von ihnen ,geleisteten wirtschaftet die ,verwaltung des ,wirtschaftsorganismus4 ,der rein wirtschaftliche ,wert einer ,ware 7oder eines ,geleisteten71 insofern er sich ausdrckt in dem ,gelde1 das seinen ,gegenwert darstellt1 wird von der ,zweckmigkeit abhngen1 mit der sich innerhalb des ,wirtschaftsorganismus die ,verwaltung der ,wirtschaft ausgestaltet4 ,von den ,manahmen dieser ,verwaltung wird es abhngen1 inwiefern auf der geistigen und rechtlichen ,grundlage1 welche von den andern ,gliedern des sozialen ,organismus geschaffen wird1 die wirtschaftliche ,fruchtbarkeit sich entwickeln kann4 ,der ,geldwert einer ,ware wird dann der ,ausdruck dafr sein1 da diese ,ware in der den ,bedrfnissen entsprechenden ,menge durch die ,einrichtungen des ,wirtschaftsorganismus erzeugt wird4 ,wrden die in dieser ,schrift dargelegten ,voraussetzungen verwirklicht1 so wird im ,wirtschaftsorganismus nicht der ,impuls ausschlaggebend sein1 welcher durch die bloe ,menge der ,produktion ,reichtum ansammeln will1 sondern es wird durch die entstehenden und sich in der mannigfaltigsten ,art verbindenden ,genossenschaften die ,gtererzeugung sich den ,bedrfnissen anpassen4 ,dadurch wird das diesen ,bedrfnissen entsprechende ,verhltnis zwischen dem ,geldwert und den ,produktionseinrichtungen im sozialen ,organismus hergestellt#g4 ,das ,geld wird im gesunden sozialen ,organismus wirklich nur ,wertmesser sein2 denn hinter jedem ,geldstck oder ,geldschein steht die ,warenleistung1 auf welche hin der ,geldbesitzer allein zu dem ,gelde gekommen sein kann4 ,es werden sich aus der ,natur der ,verhltnisse heraus ,einrichtungen notwendig machen1 welche dem ,gelde fr den ,inhaber seinen ,wert benehmen1 wenn es die eben gekennzeichnete ,bedeutung verloren hat4 ,auf solche ,einrichtungen ist schon hingewiesen worden4 ,geldbesitz geht nach einer bestimmten ,zeit in geeigneter ,form an die ,allgemeinheit ber4 ,und damit ,geld1 das nicht in ,produktionsbetrieben arbeitet1 nicht mit ,umgehung der ,manahmen der ,wirtschaftsorganisation von ,inhabern zurckbehalten werde1 kann ,umprgung oder ,neudruck von ,zeit zu ,zeit stattfinden4 ,aus solchen ,verhltnissen heraus wird sich allerdings auch ergeben1 da der ,zinsbezug von einem ,kapitale im ,laufe der ,jahre sich immer verringere4 ,das ,geld wird sich abntzen1 wie sich ,waren abntzen4 ,doch wird eine solche vom ,staate zu treffende ,manahme gerecht sein4 ,zins auf ,zins wird es nicht geben knnen4 ,wer ,ersparnisse macht1 hat allerdings ,leistungen vollbracht1 die ihm auf sptere ,waren-,gegenleistungen ,anspruch machen lassen1 wie gegenwrtige ,leistungen auf den ,eintausch gegenwrtiger ,gegenleistungen2 aber die ,ansprche knnen nur bis zu einer gewissen ,grenze gehen2 denn aus der ,vergangenheit herrhrende ,ansprche knnen nur durch ,arbeitsleistungen der ,gegenwart befriedigt werden4 ,solche ,ansprche drfen nicht zu einem wirtschaftlichen ,gewaltmittel werden4 ,durch die ,verwirklichung solcher ,voraussetzungen wird die ,whrungsfrage auf eine gesunde ,grundlage gestellt4 ,denn gleichgltig wie aus andern ,verhltnissen heraus die ,geldform sich gestaltet3 ,whrung wird die vernnftige ,einrichtung des gesamten ,wirtschaftsorganismus durch dessen ,verwaltung4 ,die ,whrungsfrage wird niemals ein ,staat in befriedigender ,art durch ,gesetze lsen2 gegenwrtige ,staaten werden sie nur lsen1 wenn sie von ihrer ,seite auf die ,lsung verzichten und das ,ntige dem von ihnen abzusondernden ,wirtschaftsorganismus berlassen4 #g ,nur durch eine ,verwaltung des sozialen ,organismus1 die in dieser ,art zustande kommt im freien ,zusammenwirken der drei ,glieder des sozialen ,organismus1 wird sich als ,ergebnis fr das ,wirtschaftsleben ein gesundes ,preisverhltnis der erzeugten ,gter einstellen4 ,dieses mu so sein1 da jeder ,arbeitende fr ein ,erzeugnis so viel an ,gegenwert erhlt1 als zur ,befriedigung smtlicher ,bedrfnisse bei ihm und den zu ihm gehrenden ,personen ntig ist1 bis er ein ,erzeugnis der gleichen ,arbeit wieder hervorgebracht hat4 ,ein solches ,preisverhltnis kann nicht durch amtliche ,feststellung erfolgen1 sondern es mu sich als ,resultat ergeben aus dem lebendigen ,zusammenwirken der im sozialen ,organismus ttigen ,assoziationen4 ,aber es wird sich einstellen1 wenn das ,zusammenwirken auf dem gesunden ,zusammenwirken der drei ,organisationsglieder beruht4 ,es mu mit derselben ,sicherheit sich ergeben1 wie eine haltbare ,brcke sich ergeben mu1 wenn sie nach rechten mathematischen und mechanischen ,gesetzen erbaut ist4 ,man kann natrlich den naheliegenden ,einwand machen1 das soziale ,leben folge nicht so seinen ,gesetzen wie eine ,brcke4 ,es wird aber niemand einen solchen ,einwand machen1 der zu erkennen vermag1 wie in der ,darstellung dieses ,buches dem sozialen ,leben eben lebendige und nicht mathematische ,gesetze zugrunde liegend gedacht werden4 99 99 99 99 99 ,man spricht viel von der modernen ,arbeitsteilung1 von deren ,wirkung als ,zeitersparnis1 ,warenvollkommenheit1 ,warenaustausch usw42 aber man bercksichtigt wenig1 wie sie das ,verhltnis des einzelnen ,menschen zu seiner ,arbeitsleistung beeinflut4 ,wer in einem auf ,arbeitsteilung eingestellten sozialen ,organismus arbeitet1 der erwirbt eigentlich niemals sein ,einkommen selbst1 sondern er erwirbt es durch die ,arbeit aller am sozialen ,organismus ,beteiligten4 ,ein ,schneider1 der sich zum ,eigengebrauch einen ,rock macht1 setzt diesen ,rock zu sich nicht in dasselbe ,verhltnis wie ein ,mensch1 der in primitiven ,zustnden noch alles zu seinem ,lebensunterhalte ,notwendige selbst zu besorgen hat4 ,er macht sich den ,rock1 um fr andere ,kleider machen zu knnen2 und der ,wert des ,rockes fr ihn hngt ganz von den ,leistungen der andern ab4 ,der ,rock ist eigentlich ,produktionsmittel4 ,mancher wird sagen1 das sei eine ,begriffsspalterei4 ,sobald er auf die ,wertbildung der ,waren im ,wirtschaftskreislauf sieht1 wird er diese ,meinung nicht mehr haben knnen4 ,dann wird er sehen1 da man in einem ,wirtschaftsorganismus1 der auf ,arbeitsteilung beruht1 gar nicht fr sich arbeiten kann4 ,man kann nur fr andere arbeiten1 und andere fr sich arbeiten lassen4 ,man kann ebensowenig fr sich arbeiten1 wie man sich selbst aufessen kann4 ,aber man kann ,einrichtungen herstellen1 welche dem ,wesen der ,arbeitsteilung widersprechen4 ,das geschieht1 wenn die ,gtererzeugung nur darauf eingestellt wird1 dem einzelnen ,menschen als ,eigentum zu berliefern1 was er doch nur durch seine ,stellung im sozialen ,organismus als ,leistung erzeugen kann4 ,die ,arbeitsteilung drngt den sozialen ,organismus dazu1 da der einzelne ,mensch in ihm lebt nach den ,verhltnissen des ,gesamtorganismus2 sie schliet wirtschaftlich den ,egoismus aus4 ,ist dann dieser ,egoismus doch vorhanden in ,form von ,klassenvorrechten und dergleichen1 so entsteht ein sozial unhaltbarer ,zustand1 der zu ,erschtterungen des sozialen ,organismus fhrt4 ,in solchen ,zustnden leben wir gegenwrtig4 ,es mag manchen geben1 der nichts davon hlt1 wenn man fordert1 die ,rechtsverhltnisse und anderes mssen sich nach dem egoismusfreien ,schaffen der ,arbeitsteilung richten4 ,ein solcher mge dann nur aus seinen ,voraussetzungen die ,konsequenz ziehen4 ,diese wre3 man knne berhaupt nichts tun2 die soziale ,bewegung knne zu nichts fhren4 ,man kann in bezug auf diese ,bewegung allerdings ,ersprieliches nicht tun1 wenn man der ,wirklichkeit nicht ihr ,recht geben will4 ,die ,denkungsart1 aus der die hier gegebene ,darstellung heraus geschrieben ist1 will1 was der ,mensch innerhalb des sozialen ,organismus zu tun hat1 nach dem einrichten1 was aus den ,lebensbedingungen dieses ,organismus folgt4 99 99 99 99 99 ,wer seine ,begriffe nur nach den eingewhnten ,einrichtungen bilden kann1 der wird ngstlich werden1 wenn er davon vernimmt1 da das ,verhltnis des ,arbeitsleiters zu dem ,arbeiter losgelst werden solle von dem ,wirtschaftsorganismus4 ,denn er wird glauben1 da eine solche ,loslsung notwendig zur ,geldentwertung und zur ,rckkehr in primitive ,wirtschaftsverhltnisse fhre4 7,dr4 ,rathenau uert in seiner ,schrift ,nach der ,flut solche ,meinungen1 die von seinem ,standpunkt aus berechtigt erscheinen47 ,aber dieser ,gefahr wird durch die ,dreigliederung des sozialen ,organismus entgegengearbeitet4 ,der auf sich selbst gestellte ,wirtschaftsorganismus im ,verein mit dem ,rechtsorganismus sondert die ,geldverhltnisse ganz ab von den auf das ,recht gestellten ,arbeitsverhltnissen4 ,die ,rechtsverhltnisse werden nicht unmittelbar auf die ,geldverhltnisse einen ,einflu haben knnen4 ,denn die letzteren sind ,ergebnis der ,verwaltung des ,wirtschaftsorganismus4 ,das ,rechtsverhltnis zwischen ,arbeitleiter und ,arbeiter wird einseitig gar nicht in dem ,geldwert zum ,ausdruck kommen knnen1 denn dieser ist nach ,beseitigung des ,lohnes1 der ein ,tauschverhltnis von ,ware und ,arbeitskraft darstellt1 lediglich der ,mastab fr den gegenseitigen ,wert der ,waren 7und ,leistungen74 -- ,aus der ,betrachtung der ,wirkungen1 welche die ,dreigliederung fr den sozialen ,organismus hat1 mu man die berzeugung gewinnen1 da sie zu ,einrichtungen fhren werde1 die in den bisherigen ,staatsformen nicht vorhanden sind4 ,und innerhalb dieser ,einrichtungen wird dasjenige ausgetilgt werden knnen1 was gegenwrtig als ,klassenkampf empfunden wird4 ,denn dieser ,kampf beruht auf der ,einspannung des ,arbeitslohnes in den ,wirtschaftskreislauf4 ,diese ,schrift stellt eine ,form des sozialen ,organismus dar1 in dem der ,begriff des ,arbeitslohnes ebenso eine ,umformung erfhrt wie der alte ,eigentumsbegriff4 ,aber durch diese ,umformung wird ein lebensfhiger sozialer ,zusammenhang der ,menschen geschaffen4 -- ,nur eine leichtfertige ,beurteilung wird finden knnen1 da mit der ,verwirklichung des hier ,dargestellten nichts weiter getan sei1 als da der ,arbeitszeitlohn in ,stcklohn verwandelt werde4 ,mag sein1 da eine einseitige ,ansicht von der ,sache zu diesem ,urteil fhrt4 ,aber hier ist diese einseitige ,ansicht nicht als die rechte geschildert1 sondern es ist die ,ablsung des ,entlohnungsverhltnisses durch das vertragsgeme ,teilungsverhltnis in bezug auf das von ,arbeitsleiter und ,arbeiter gemeinsam ,geleistete in ,verbindung mit der gesamten ,einrichtung des sozialen ,organismus ins ,auge gefat4 ,wem der dem ,arbeiter zukommende ,teil des ,leistungsertrgnisses als ,stcklohn erscheint1 der wird nicht gewahr1 da dieser ,stcklohn 7der aber eigentlich kein ,lohn ist7 sich im ,werte des ,geleisteten in einer ,art zum ,ausdruck bringt1 welche die gesellschaftliche ,lebenslage des ,arbeiters zu andern ,mitgliedern des sozialen ,organismus in ein ganz anderes ,verhltnis bringt1 als dasjenige ist1 das aus der einseitig wirtschaftlich bedingten ,klassenherrschaft entstanden ist4 ,die ,forderung nach ,austilgung des ,klassenkampfes wird damit befriedigt4 -- ,und wer sich zu der namentlich auch in sozialistischen ,kreisen zu hrenden ,meinung bekennt3 die ,entwicklung selbst msse die ,lsung der sozialen ,frage bringen1 man knne nicht ,ansichten aufstellen1 die verwirklicht werden sollen2 dem mu erwidert werden3 gewi wird die ,entwicklung das ,notwendige bringen mssen2 aber in dem sozialen ,organismus sind die ,ideenimpulse des ,menschen ,wirklichkeiten4 ,und wenn die ,zeit ein wenig vorgeschritten sein wird und das verwirklicht sein wird1 was heute nur gedacht werden kann3 dann wird eben dieses ,verwirklichte in der ,entwicklung drinnen sein4 ,und diejenigen1 welche nur von der ,entwicklung und nicht von der ,erbringung fruchtbarer ,ideen etwas halten1 werden sich ,zeit lassen mssen mit ihrem ,urteil bis dahin1 wo1 was heute gedacht wird1 ,entwicklung sein wird4 ,doch wird es eben dann zu spt sein zum ,vollbringen gewisser ,dinge1 die von den heutigen ,tatsachen schon gefordert werden4 ,im sozialen ,organismus ist es nicht mglich1 die ,entwicklung objektiv zu betrachten wie in der ,natur4 ,man mu die ,entwicklung bewirken4 ,deshalb ist es fr ein gesundes soziales ,denken verhngnisvoll1 da ihm gegenwrtig ,ansichten gegenberstehen1 die1 was sozial notwendig ist1 so beweisen wollen1 wie man in der ,naturwissenschaft beweist4 ,ein ,beweis in sozialer ,lebensauffassung kann sich nur dem ergeben1 der in seine ,anschauung das aufnehmen kann1 was nicht nur im ,bestehenden liegt1 sondern dasjenige1 was in den ,menschenimpulsen -- von ihnen oft unbemerkt -- keimhaft ist und sich verwirklichen will4 99 99 99 99 99 ,eine derjenigen ,wirkungen1 durch welche die ,dreigliederung des sozialen ,organismus ihre ,begrndung im ,wesenhaften des menschlichen ,gesellschaftslebens zu erweisen haben wird1 ist die ,loslsung der richterlichen ,ttigkeit von den staatlichen ,einrichtungen4 ,den letzteren wird es obliegen1 die ,rechte festzulegen1 welche zwischen ,menschen oder ,menschengruppen zu bestehen haben4 ,die ,urteilsfindungen selbst aber liegen in ,einrichtungen1 die aus der geistigen ,organisation heraus gebildet sind4 ,diese ,urteilsfindung ist in hohem ,mae abhngig von der ,mglichkeit1 da der ,richtende ,sinn und ,verstndnis habe fr die individuelle ,lage eines zu ,richtenden4 ,solcher ,sinn und solches ,verstndnis werden nur vorhanden sein1 wenn dieselben ,vertrauensbande1 durch welche die ,menschen zu den ,einrichtungen der geistigen ,organisation sich hingezogen fhlen1 auch magebend sind fr die ,einsetzung der ,gerichte4 ,es ist mglich1 da die ,verwaltung der geistigen ,organisation die ,richter aufstellt1 die aus den verschiedensten geistigen ,berufsklassen heraus genommen sein knnen1 und die auch nach ,ablauf einer gewissen ,zeit wieder in ihre eigenen ,berufe zurckkehren4 ,in gewissen ,grenzen hat dann jeder ,mensch die ,mglichkeit1 sich die ,persnlichkeit unter den ,aufgestellten fr fnf oder zehn ,jahre zu whlen1 zu der er so viel ,vertrauen hat1 da er in dieser ,zeit1 wenn es dazu kommt1 von ihr die ,entscheidung in einem privaten oder strafrechtlichen ,fall entgegennehmen will4 ,im ,umkreis des ,wohnortes jedes ,menschen werden dann immer so viele ,richtende sein1 da diese ,wahl eine ,bedeutung haben wird4 ,ein ,klger hat sich dann stets an den fr einen ,angeklagten zustndigen ,richter zu wenden4 -- ,man bedenke1 was eine solche ,einrichtung in den sterreichisch-ungarischen ,gegenden fr eine einschneidende ,bedeutung gehabt htte4 ,in gemischtsprachigen ,gegenden htte der ,angehrige einer jeden ,nationalitt sich einen ,richter seines ,volkes erwhlen knnen4 ,wer die sterreichischen ,verhltnisse kennt1 der kann auch wissen1 wieviel zum ,ausgleich im ,leben der ,nationalitten eine solche ,einrichtung htte beitragen knnen4 -- ,aber auer der ,nationalitt gibt es weite ,lebensgebiete1 fr deren gesunde ,entfaltung eine solche ,einrichtung im gedeihlichen ,sinne wirken kann4 -- ,fr die engere ,gesetzeskenntnis werden den in der geschilderten ,art bestellten ,richtern und ,gerichtshfen ,beamte zur ,seite stehen1 deren ,wahl auch von der ,verwaltung des geistigen ,organismus zu vollziehen ist1 die aber nicht selbst zu richten haben4 ,ebenso werden ,appellationsgerichte aus dieser ,verwaltung heraus zu bilden sein4 ,es wird im ,wesen desjenigen ,lebens liegen1 das sich durch die ,verwirklichung solcher ,voraussetzungen abspielt1 da ein ,richter den ,lebensgewohnheiten und der ,empfindungsart der zu ,richtenden nahestehen kann1 da er durch sein auerhalb des ,richteramtes -- dem er nur eine ,zeitlang vorstehen wird -- liegendes ,leben mit den ,lebenskreisen der zu ,richtenden vertraut wird4 ,wie der gesunde soziale ,organismus berall in seinen ,einrichtungen das soziale ,verstndnis der an seinem ,leben beteiligten ,personen heranziehen wird1 so auch bei der richterlichen ,ttigkeit4 ,die ,urteilsvollstreckung fllt dem ,rechtsstaate zu4 99 99 99 99 99 ,die ,einrichtungen1 die sich durch die ,verwirklichung des hier ,dargestellten fr andere ,lebensgebiete als die angegebenen notwendig machen1 brauchen vorlufig hier wohl nicht geschildert zu werden4 ,diese ,schilderung wrde selbstverstndlich einen nicht zu begrenzenden ,raum einnehmen4 ,die dargestellten einzelnen ,lebenseinrichtungen werden gezeigt haben1 da es bei der zugrunde liegenden ,denkungsart sich nicht1 wie mancher meinen knnte -- und wie tatschlich geglaubt wurde1 als ich hier und dort das ,dargestellte mndlich vorgetragen habe --1 um eine ,erneuerung der drei ,stnde1 ,nhr-1 ,wehr- und ,lehrstand handelt4 ,das ,gegenteil dieser ,stndegliederung wird angestrebt4 ,die ,menschen werden weder in ,klassen noch in ,stnde sozial eingegliedert sein1 sondern der soziale ,organismus selbst wird gegliedert sein4 ,der ,mensch aber wird gerade dadurch wahrhaft ,mensch sein knnen4 ,denn die ,gliederung wird eine solche sein1 da er mit seinem ,leben in jedem der drei ,glieder wurzeln wird4 ,in dem ,gliede des sozialen ,organismus1 in dem er durch den ,beruf drinnen steht1 wird er mit sachlichem ,interesse stehen2 und zu den andern wird er lebensvolle ,beziehungen haben1 denn deren ,einrichtungen werden zu ihm in einem ,verhltnisse stehen1 das solche ,beziehungen herausfordert4 ,dreigeteilt wird der vom ,menschen abgesonderte1 seinen ,lebensboden bildende soziale ,organismus sein2 jeder ,mensch als solcher wird ein ,verbindendes der drei ,glieder sein4 ,,iv4 ,internationale ,beziehungen der sozialen ,organismen ,die innere ,gliederung des gesunden sozialen ,organismus macht auch die internationalen ,beziehungen dreigliedrig4 ,jedes der drei ,gebiete wird sein selbstndiges ,verhltnis zu den entsprechenden ,gebieten der andern sozialen ,organismen haben4 ,wirtschaftliche ,beziehungen des einen ,landesgebietes werden zu eben solchen eines andern entstehen1 ohne da die ,beziehungen der ,rechtsstaaten darauf einen unmittelbaren ,einflu haben#h4 ,und umgekehrt1 die ,verhltnisse der ,rechtsstaaten werden sich innerhalb gewisser ,grenzen in vlliger ,unabhngigkeit von den wirtschaftlichen ,beziehungen ausbilden4 ,durch diese ,unabhngigkeit im ,entstehen der ,beziehungen werden diese in ,konfliktfllen ausgleichend aufeinander wirken knnen4 ,interessenzusammenhnge der einzelnen sozialen ,organismen werden sich ergeben1 welche die ,landesgrenzen als unbetrchtlich fr das ,zusammenleben der ,menschen erscheinen lassen werden4 -- ,die geistigen ,organisationen der einzelnen ,landesgebiete werden zueinander in ,beziehungen treten knnen1 die nur aus dem gemeinsamen ,geistesleben der ,menschheit selbst sich ergeben4 ,das vom ,staate unabhngige1 auf sich gestellte ,geistesleben wird ,verhltnisse ausbilden1 die dann unmglich sind1 wenn die ,anerkennung der geistigen ,leistungen nicht von der ,verwaltung eines geistigen ,organismus1 sondern vom ,rechtsstaate abhngt4 ,in dieser ,beziehung herrscht auch kein ,unterschied zwischen den ,leistungen der ganz offenbar internationalen ,wissenschaft und denjenigen anderer geistiger ,gebiete4 ,ein geistiges ,gebiet stellt ja auch die einem ,volke eigene ,sprache dar und alles1 was sich in unmittelbarem ,zusammenhange mit der ,sprache ergibt4 ,das ,volksbewutsein selbst gehrt in dieses ,gebiet4 ,die ,menschen eines ,sprachgebietes kommen mit denen eines andern nicht in unnatrliche ,konflikte1 wenn sie sich nicht zur ,geltendmachung ihrer ,volkskultur der staatlichen ,organisation oder der wirtschaftlichen ,gewalt bedienen wollen4 ,hat eine ,volkskultur gegenber einer andern eine grere ,ausbreitungsfhigkeit und geistige ,fruchtbarkeit1 so wird die ,ausbreitung eine gerechtfertigte sein1 und sie wird sich friedlich vollziehen1 wenn sie nur durch die ,einrichtungen zustande kommt1 die von den geistigen ,organismen abhngig sind4 #h ,wer dagegen einwendet1 da die ,rechts- und ,wirtschaftsverhltnisse doch in ,wirklichkeit ein ,ganzes bilden und nicht voneinander getrennt werden knnen1 der beachtet nicht1 worauf es bei der hier gemeinten ,gliederung ankommt4 ,im gesamten ,verkehrsproze wirken die beiderlei ,verhltnisse selbstverstndlich als ein ,ganzes4 ,aber es ist etwas anderes1 ob man ,rechte aus den wirtschaftlichen ,bedrfnissen heraus gestaltet2 oder ob man sie aus den elementaren ,rechtsempfindungen heraus gestaltet und1 was daraus entsteht1 mit dem ,wirtschaftsverkehr zusammenwirken lt4 ,gegenwrtig wird der ,dreigliederung des sozialen ,organismus noch der schrfste ,widerstand von seiten derjenigen ,menschheitszusammenhnge erwachsen1 die aus den ,gemeinsamkeiten der ,sprachen und ,volkskulturen sich entwickelt haben4 ,dieser ,widerstand wird sich brechen mssen an dem ,ziel1 das sich aus den ,lebensnotwendigkeiten der neueren ,zeit die ,menschheit als ,ganzes immer bewuter wird setzen mssen4 ,diese ,menschheit wird empfinden1 da ein jeder ihrer ,teile zu einem wahrhaft menschenwrdigen ,dasein nur kommen kann1 wenn er sich lebenskrftig mit allen anderen ,teilen verbindet4 ,volkszusammenhnge sind neben anderen naturgemen ,impulsen die ,ursachen1 durch die sich ,rechts- und ,wirtschaftsgemeinsamkeiten geschichtlich gebildet haben4 ,aber die ,krfte1 durch welche die ,volkstmer wachsen1 mssen sich in einer ,wechselwirkung entfalten1 die nicht gehemmt ist durch die ,beziehungen1 welche die ,staatskrper und ,wirtschaftsgenossenschaften zueinander entwickeln4 ,das wird erreicht1 wenn die ,volksgemeinschaften die innere ,dreigliederung ihrer sozialen ,organismen so durchfhren1 da jedes der ,glieder seine selbstndigen ,beziehungen zu anderen sozialen ,organismen entfalten kann4 ,dadurch bilden sich vielgestaltige ,zusammenhnge zwischen ,vlkern1 ,staaten und ,wirtschaftskrpern1 die jeden ,teil der ,menschheit mit anderen ,teilen so verbinden1 da der eine in seinen eigenen ,interessen das ,leben der andern mitempfindet4 ,ein ,vlkerbund entsteht aus wirklichkeitsgemen ,grundimpulsen heraus4 ,er wird nicht aus einseitigen ,rechtsanschauungen eingesetzt werden mssen#i4 #i ,wer in solchen ,dingen ,utopien sieht1 der beachtet nicht1 da in ,wahrheit die ,wirklichkeit des ,lebens nach diesen von ihm fr utopistisch gehaltenen ,einrichtungen hinstrebt1 und da die ,schden dieser ,wirklichkeit gerade davon kommen1 da diese ,einrichtungen nicht da sind4 ,von besonderer ,bedeutung mu einem wirklichkeitsgemen ,denken erscheinen1 da die hier dargestellten ,ziele eines sozialen ,organismus zwar ihre ,geltung haben fr die gesamte ,menschheit1 da sie aber von jedem einzelnen sozialen ,organismus verwirklicht werden knnen1 gleichgltig1 wie sich andere ,lnder zu dieser ,verwirklichung vorlufig verhalten4 ,gliedert sich ein sozialer ,organismus in die naturgemen drei ,gebiete1 so knnen die ,vertretungen derselben als einheitliche ,krperschaft mit anderen in internationale ,beziehungen treten1 auch wenn diese anderen fr sich die ,gliederung noch nicht vorgenommen haben4 ,wer mit dieser ,gliederung vorangeht1 der wird fr ein gemeinschaftliches ,menschheitsziel wirken4 ,was getan werden soll1 wird sich durchsetzen viel mehr durch die ,kraft1 welche ein in wirklichen ,menschheitsimpulsen wurzelndes ,ziel im ,leben erweist1 als durch eine ,feststellung auf ,kongressen und aus ,verabredungen heraus4 ,auf einer ,wirklichkeitsgrundlage ist dieses ,ziel gedacht2 im wirklichen ,leben1 an jedem ,punkte der ,menschengemeinschaften lt es sich erstreben4 ,wer in den letzten ,jahrzehnten die ,vorgnge im ,leben der ,vlker und ,staaten von einem ,gesichtspunkte aus verfolgte1 wie derjenige dieser ,darstellung ist1 der konnte wahrnehmen1 wie die geschichtlich gewordenen ,staatengebilde mit ihrer ,zusammenfassung von ,geistes-1 ,rechts- und ,wirtschaftsleben sich in internationale ,beziehungen brachten1 die zu einer ,katastrophe drngten4 ,ebenso aber konnte ein solcher auch sehen1 wie die ,gegenkrfte aus unbewuten ,menschheitsimpulsen heraus zur ,dreigliederung wiesen4 ,diese wird das ,heilmittel gegen die ,erschtterungen sein1 welche der ,einheitsfanatismus bewirkt hat4 ,aber das ,leben der magebenden ,menschheitsleiter war nicht darauf eingestellt1 zu sehen1 was sich seit langem vorbereitete4 ,im ,frhling und ,frhsommer #aiad konnte man noch ,staatsmnner davon sprechen hren1 da der ,friede ,europas dank der ,bemhungen der ,regierungen nach menschlicher ,voraussicht gesichert sei4 ,diese ,staatsmnner hatten eben keine ,ahnung davon1 da1 was sie taten und redeten1 mit dem ,gang der wirklichen ,ereignisse nichts mehr zu tun hatte4 ,aber sie galten als die ,praktiker4 ,und als ,schwrmer galt damals wohl1 wer entgegen den ,anschauungen der ,staatsmnner ,anschauungen durch die letzten ,jahrzehnte hindurch sich ausbildete1 wie sie der ,schreiber dieser ,ausfhrungen1 monatelang vor der ,kriegskatastrophe zuletzt in ,wien vor einem kleinen ,zuhrerkreise aussprach4 7,vor einem greren wre er wohl verlacht worden47 ,er sagte ber das1 was drohte1 ungefhr das ,folgende3 ,die in der ,gegenwart herrschenden ,lebenstendenzen werden immer strker werden1 bis sie sich zuletzt in sich selber vernichten werden4 ,da schaut derjenige1 der das soziale ,leben geistig durchblickt1 wie berall furchtbare ,anlagen zu sozialen ,geschwrbildungen aufsprossen4 ,das ist die groe ,kultursorge1 die auftritt fr denjenigen1 der das ,dasein durchschaut4 ,das ist das ,furchtbare1 was so bedrckend wirkt und was selbst dann1 wenn man allen ,enthusiasmus sonst fr das ,erkennen der ,lebensvorgnge durch die ,mittel einer geisterkennenden ,wissenschaft unterdrcken knnte1 einen dazu bringen mte1 von dem ,heilmittel so zu sprechen1 da man ,worte darber der ,welt gleichsam entgegenschreien mchte4 ,wenn der soziale ,organismus sich so weiter entwickelt1 wie er es bisher getan hat1 dann entstehen ,schden der ,kultur1 die fr diesen ,organismus dasselbe sind1 was ,krebsbildungen im menschlichen natrlichen ,organismus sind4 ,aber die ,lebensanschauung herrschender ,kreise bildete auf diesem ,untergrunde des ,lebens1 den sie nicht sehen konnte und wollte1 ,impulse aus1 die zu ,manahmen fhrten1 die htten unterbleiben sollen und zu keinen solchen1 die geeignet waren1 ,vertrauen der verschiedenen ,menschengemeinschaften zueinander zu begrnden4 -- ,wer glaubt1 da unter den unmittelbaren ,ursachen der gegenwrtigen ,weltkatastrophe die sozialen ,lebensnotwendigkeiten keine ,rolle gespielt haben1 der sollte sich berlegen1 was aus den politischen ,impulsen der in den ,krieg drngenden ,staaten dann geworden wre1 wenn die ,staatsmnner in den ,inhalt ihres ,wollens diese sozialen ,notwendigkeiten aufgenommen htten4 ,und was unterblieben wre1 wenn man durch solchen ,willensinhalt etwas anderes zu tun gehabt htte als die ,zndstoffe zu schaffen1 die dann die ,explosion bringen muten4 ,wenn man in den letzten ,jahrzehnten das schleichende ,krebs-,erkranken in den ,staatenbeziehungen als ,folge des sozialen ,lebens der fhrenden ,teile der ,menschheit ins ,auge fate1 so konnte man verstehen1 wie eine in allgemeinen menschlichen ,geistinteressen stehende ,persnlichkeit angesichts des ,ausdruckes1 welchen das soziale ,wollen in diesen fhrenden ,teilen annahm1 schon #ahhh sagen mute3 ,das ,ziel ist3 die gesamte ,menschheit in ihrer letzten ,gestaltung zu einem ,reiche von ,brdern zu machen1 die1 nur den edelsten ,beweggrnden nachgehend1 gemeinsam sich weiter bewegen4 ,wer die ,geschichte nur auf der ,karte von ,europa verfolgt1 knnte glauben1 ein gegenseitiger allgemeiner ,mord msse unsere nchste ,zukunft erfllen1 aber nur der ,gedanke1 da ein ,weg zu den wahren ,gtern des menschlichen ,lebens gefunden werden msse1 kann den ,sinn fr ,menschenwrde aufrechterhalten4 ,und dieser ,gedanke ist ein solcher1 der mit unsern ungeheuern kriegerischen ,rstungen und denen unserer ,nachbarn nicht im ,einklange zu stehen scheint1 an den ich aber glaube1 und der uns erleuchten mu1 wenn es nicht berhaupt besser sein sollte1 das menschliche ,leben durch einen ,gemeinbeschlu abzuschaffen und einen offiziellen ,tag des ,selbstmordes anzuberaumen4 7,so ,hermann ,grimm #ahhh auf ,s4 #df seines ,buches3 ,aus den letzten fnf ,jahren47 ,was waren die ,kriegerischen ,rstungen anderes als ,manahmen solcher ,menschen1 welche ,staatsgebilde in einer ,einheitsform aufrechterhalten wollten1 trotzdem diese ,form durch die ,entwicklung der neuen ,zeit dem ,wesen eines gesunden ,zusammenlebens der ,vlker widersprechend geworden ist8 ,ein solches gesundes ,zusammenleben aber knnte bewirkt werden durch denjenigen sozialen ,organismus1 welcher aus den ,lebensnotwendigkeiten der neueren ,zeit heraus gestaltet ist4 ,das sterreichisch-ungarische ,staatsgebilde drngte seit mehr als einem halben ,jahrhundert nach einer ,neugestaltung4 ,sein geistiges ,leben1 das in einer ,vielheit von ,vlkergemeinschaften wurzelte1 verlangte nach einer ,form1 fr deren ,entwicklung der aus veralteten ,impulsen gebildete ,einheitsstaat ein ,hemmnis war4 ,der serbisch-sterreichische ,konflikt1 der am ,ausgangspunkte der ,weltkriegskatastrophe steht1 ist das vollgltigste ,zeugnis dafr1 da die politischen ,grenzen dieses ,einheitsstaates von einem gewissen ,zeitpunkte an keine ,kulturgrenzen sein durften fr das ,vlkerleben4 ,wre eine ,mglichkeit vorhanden gewesen1 da das auf sich selbst gestellte1 von dem politischen ,staate und seinen ,grenzen unabhngige ,geistesleben sich ber diese ,grenzen hinber in einer ,art htte entwickeln knnen1 die mit den ,zielen der ,vlker im ,einklange gewesen wre1 dann htte der im ,geistesleben verwurzelte ,konflikt sich nicht in einer politischen ,katastrophe entladen mssen4 ,eine dahin zielende ,entwicklung erschien allen1 die in sterreich-,ungarn sich einbildeten1 staatsmnnisch zu denken1 als eine volle ,unmglichkeit1 wohl gar als der reine ,unsinn4 ,deren ,denkgewohnheiten lieen nichts anderes zu als die ,vorstellung1 da die ,staatsgrenzen mit den ,grenzen der nationalen ,gemeinsamkeiten zusammenfallen4 ,verstehen1 da ber die ,staatsgrenzen hinweg sich geistige ,organisationen bilden knnen1 die das ,schulwesen1 die andere ,zweige des ,geisteslebens umfassen1 das war diesen ,denkgewohnheiten zuwider4 ,und dennoch3 dieses ,undenkbare ist die ,forderung der neueren ,zeit fr das internationale ,leben4 ,der praktisch ,denkende darf nicht an dem scheinbar ,unmglichen hngen bleiben und glauben1 da ,einrichtungen im ,sinne dieser ,forderung auf unberwindliche ,schwierigkeiten stoen2 sondern er mu sein ,bestreben gerade darauf richten1 diese ,schwierigkeiten zu berwinden4 ,statt das staatsmnnische ,denken in eine ,richtung zu bringen1 welche den neuzeitlichen ,forderungen entsprochen htte1 war man bestrebt1 ,einrichtungen zu bilden1 welche den ,einheitsstaat gegen diese ,forderungen aufrechterhalten sollten4 ,dieser ,staat wurde dadurch immer mehr zu einem unmglichen ,gebilde4 ,und im zweiten ,jahrzehnt des zwanzigsten ,jahrhunderts stand er davor1 fr seine ,selbsterhaltung in der alten ,form nichts mehr tun zu knnen und die ,auflsung zu erwarten1 oder das innerlich ,unmgliche uerlich durch die ,gewalt aufrechtzuerhalten1 die sich auf die ,manahmen des ,krieges begrnden lie4 ,es gab #aiad fr die sterreichisch-ungarischen ,staatsmnner nichts anderes als dieses3 entweder sie muten ihre ,intentionen in die ,richtung der ,lebensbedingungen des gesunden sozialen ,organismus lenken und dies der ,welt als ihren ,willen1 der ein neues ,vertrauen htte erwecken knnen1 mitteilen1 oder sie muten einen ,krieg entfesseln zur ,aufrechterhaltung des ,alten4 ,nur wer aus diesen ,untergrnden heraus beurteilt1 was #aiad geschehen ist1 wird ber die ,schuldfrage gerecht denken knnen4 ,durch die ,teilnahme vieler ,vlkerschaften an dem sterreichisch-ungarischen ,staatsgebilde wre diesem die weltgeschichtliche ,aufgabe gestellt gewesen1 den gesunden sozialen ,organismus vor allem zu entwickeln4 ,man hat diese ,aufgabe nicht erkannt4 ,diese ,snde wider den ,geist des weltgeschichtlichen ,werdens hat sterreich-,ungarn in den ,krieg getrieben4 ,und das ,deutsche ,reich8 ,es ist gegrndet worden in einer ,zeit1 in der die neuzeitlichen ,forderungen nach dem gesunden sozialen ,organismus ihrer ,verwirklichung zustrebten4 ,diese ,verwirklichung htte dem ,reiche seine weltgeschichtliche ,daseinsberechtigung geben knnen4 ,die sozialen ,impulse schlossen sich in diesem mitteleuropischen ,reiche wie in dem ,gebiete zusammen1 das fr ihr ,ausleben weltgeschichtlich vorbestimmt erscheinen konnte4 ,das soziale ,denken1 es trat an vielen ,orten auf2 im ,deutschen ,reiche nahm es eine besondere ,gestalt an1 aus der zu ersehen war1 wohin es drngte4 ,das htte zu einem ,arbeits-,inhalt fr dieses ,reich fhren mssen4 ,das htte seinen ,verwaltern die ,aufgaben stellen mssen4 ,es htte die ,berechtigung dieses ,reiches im modernen ,vlkerzusammenleben erweisen knnen1 wenn man dem neugegrndeten ,reiche einen ,arbeits-,inhalt gegeben htte1 der von den ,krften der ,geschichte selbst gefordert gewesen wre4 ,statt mit dieser ,aufgabe sich ins ,groe zu wenden1 blieb man bei sozialen ,reformen stehen1 die aus den ,forderungen des ,tages sich ergaben1 und war froh1 wenn man im ,auslande die ,mustergltigkeit dieser ,reformen bewunderte4 ,man kam daneben immer mehr dazu1 die uere ,welt-,machtstellung des ,reiches auf ,formen grnden zu wollen1 die aus den ausgelebtesten ,arten des ,vorstellens ber die ,macht und den ,glanz der ,staaten heraus gebildet waren4 ,man gestaltete ein ,reich1 das ebenso wie das sterreichisch-ungarische ,staatsgebilde dem widersprach1 was in den ,krften des ,vlkerlebens der neueren ,zeit sich geschichtlich ankndigte4 ,von diesen ,krften sahen die ,verwalter dieses ,reiches nichts4 ,das ,staatsgebilde1 das sie im ,auge hatten1 konnte nur auf der ,kraft des ,militrischen ruhen4 ,dasjenige1 das von der neueren ,geschichte gefordert ist1 htte auf der ,verwirklichung der ,impulse fr den gesunden sozialen ,organismus ruhen mssen4 ,mit dieser ,verwirklichung htte man sich in die ,gemeinsamkeit des modernen ,vlkerlebens anders hineingestellt1 als man #aiad in ihr stand4 ,durch ihr ,nicht-,verstehen der neuzeitlichen ,forderungen des ,vlkerlebens war #aiad die deutsche ,politik an dem ,nullpunkte ihrer ,bettigungsmglichkeit angelangt4 ,sie hatte in den letzten ,jahrzehnten nichts bemerkt von dem1 was htte geschehen sollen2 sie hatte sich beschftigt mit allem ,mglichen1 was in den neuzeitlichen ,entwicklungskrften nicht lag und was durch seine ,inhaltlosigkeit wie ein ,kartengebude zusammenbrechen mute4 ,von dem1 was sich in dieser ,art als das tragische ,schicksal des ,deutschen ,reiches aus dem geschichtlichen ,verlauf heraus ergab1 wrde ein getreues ,spiegelbild entstehen1 wenn man sich herbeiliee1 die ,vorgnge innerhalb der magebenden ,orte in ,berlin ,ende ,juli und #a4 ,august #aiad zu prfen und vor die ,welt getreulich hinzustellen4 ,von diesen ,vorgngen wei das ,in- und ,ausland noch wenig4 ,wer sie kennt1 der wei1 wie die deutsche ,politik damals sich als die eines ,kartenhauses verhielt1 und wie durch ihr ,ankommen im ,nullpunkt ihrer ,bettigung alle ,entscheidung1 ob und wie der ,krieg zu beginnen war1 in das ,urteil der militrischen ,verwaltung bergehen mute4 ,wer magebend in dieser ,verwaltung war1 konnte damals aus den militrischen ,gesichtspunkten heraus nicht anders handeln1 als gehandelt worden ist1 weil von diesen ,gesichtspunkten die ,situation nur so gesehen werden konnte1 wie sie gesehen worden ist4 ,denn auer dem militrischen ,gebiet hatte man sich in eine ,lage gebracht1 die zu einem ,handeln gar nicht mehr fhren konnte4 ,alles dieses wrde sich als eine weltgeschichtliche ,tatsache ergeben1 wenn jemand sich fnde1 der darauf dringt1 die ,vorgnge in ,berlin von ,ende ,juli und #a4 ,august1 namentlich alles das1 was sich am #a4 ,august und #ca4 ,juli zutrug1 an das ,tageslicht zu bringen4 ,man gibt sich noch immer der ,illusion hin1 durch die ,einsicht in diese ,vorgnge knne man doch nichts gewinnen1 wenn man die vorbereitenden ,ereignisse aus der frheren ,zeit kennt4 ,will man ber das reden1 was man gegenwrtig die ,schuldfrage nennt1 so darf man diese ,einsicht nicht meiden4 ,gewi kann man auch durch anderes ber die lngst vorher vorhandenen ,ursachen wissen2 aber diese ,einsicht zeigt1 wie diese ,ursachen gewirkt haben4 ,die ,vorstellungen1 die ,deutschlands ,fhrer damals in den ,krieg getrieben haben1 sie wirkten dann verhngnisvoll fort4 ,sie wurden ,volksstimmung4 ,und sie verhinderten1 da whrend der letzten ,schreckensjahre die ,einsicht bei den ,machthabern sich durch die bitteren ,erfahrungen entwickelte1 deren ,nichtvorhandensein vorher in die ,tragik hineingetrieben hatte4 ,auf die mgliche ,empfnglichkeit1 die sich aus diesen ,erfahrungen heraus htte ergeben knnen1 wollte der ,schreiber dieser ,ausfhrungen bauen1 als er sich bemhte1 innerhalb ,deutschlands und sterreichs in dem ,zeitpunkte der ,kriegskatastrophe1 der ihm der geeignete erschien1 die ,ideen von dem gesunden sozialen ,organismus und deren ,konsequenzen fr das politische ,verhalten nach auen an ,persnlichkeiten heranzubringen1 deren ,einflu damals noch sich htte fr eine ,geltendmachung dieser ,impulse bettigen knnen4 ,persnlichkeiten1 welche es mit dem ,schicksal des deutschen ,volkes ehrlich meinten1 beteiligten sich daran1 einen solchen ,zugang fr diese ,ideen zu gewinnen4 ,man sprach vergebens4 ,die ,denkgewohnheiten strubten sich gegen solche ,impulse1 welche dem nur militrisch orientierten ,vorstellungsleben als etwas erschienen1 mit dem man nichts ,rechtes anfangen knne4 ,hchstens da man fand1 ,trennung der ,kirche von der ,schule1 ja1 das wre etwas4 ,in solcher ,bahn liefen eben die ,gedanken der staatsmnnisch ,denkenden schon seit lange1 und in eine ,richtung1 die zu ,durchgreifendem fhren sollte1 lieen sie sich nicht bringen4 ,wohlwollende sprachen davon1 ich solle diese ,gedanken verffentlichen4 ,das war in jenem ,zeitpunkte wohl der unzweckmigste ,rat4 ,was konnte es helfen1 wenn auf dem ,gebiete der ,literatur unter manchem andern auch von diesen ,impulsen gesprochen worden wre2 von einem ,privatmanne4 ,in der ,natur dieser ,impulse liegt es doch1 da sie damals eine ,bedeutung nur htten erlangen knnen durch den ,ort1 von dem aus sie gesprochen worden wren4 ,die ,vlker ,mitteleuropas htten1 wenn von der rechten ,stelle im ,sinne dieser ,impulse gesprochen worden wre1 gesehen1 da es etwas geben kann1 was ihrem mehr oder weniger bewuten ,drang entsprochen htte4 ,und die ,vlker des russischen ,ostens htten ganz gewi in jenem ,zeitpunkte ,verstndnis gehabt fr eine ,ablsung des ,zarismus durch solche ,impulse4 ,da sie dies ,verstndnis gehabt htten1 kann nur der in ,abrede stellen1 der keine ,empfindung hat fr die ,empfnglichkeit des noch unverbrauchten osteuropischen ,intellekts fr gesunde soziale ,ideen4 ,statt der ,kundgebung im ,sinne solcher ,ideen kam ,brest-,litowsk4 ,da militrisches ,denken die ,katastrophe ,mittel- und ,osteuropas nicht abwenden konnte1 das vermochte sich nur eben dem -- militrischen ,denken zu verbergen4 ,da man an die ,unabwendbarkeit der ,katastrophe nicht glauben wollte1 das war die ,ursache des ,unglckes des deutschen ,volkes4 ,niemand wollte einsehen1 wie man an den ,stellen1 bei denen die ,entscheidung lag1 keinen ,sinn hatte fr weltgeschichtliche ,notwendigkeiten4 ,wer von diesen ,notwendigkeiten etwas wute1 dem war auch bekannt1 wie die englischsprechenden ,vlker ,persnlichkeiten in ihrer ,mitte hatten1 welche durchschauten1 was in den ,volkskrften ,mittel- und ,osteuropas sich regte4 ,man konnte wissen1 wie solche ,persnlichkeiten der berzeugung waren1 in ,mittel- und ,osteuropa bereite sich etwas vor1 was in mchtigen sozialen ,umwlzungen sich ausleben mu4 ,in solchen ,umwlzungen1 von denen man glaubte1 da in den englisch sprechenden ,gebieten fr sie weder schon geschichtlich eine ,notwendigkeit1 noch eine ,mglichkeit vorlag4 ,auf solches ,denken richtete man die eigene ,politik ein4 ,in ,mittel- und ,osteuropa sah man das alles nicht1 sondern orientierte die ,politik so1 da sie wie ein ,kartengebude zusammenstrzen mute4 ,nur eine ,politik1 die auf die ,einsicht gebaut gewesen wre1 da man in englisch sprechenden ,gebieten grozgig1 und ganz selbstverstndlich vom englischen ,gesichtspunkte1 mit historischen ,notwendigkeiten rechnete1 htte ,grund und ,boden gehabt4 ,aber die ,anregung zu solcher ,politik wre wohl besonders den ,diplomaten als etwas hchst berflssiges erschienen4 ,statt eine solche ,politik1 die zu ,gedeihlichem htte auch fr ,mittel- und ,osteuropa vor dem ,hereinbrechen der ,weltkriegskatastrophe fhren knnen trotz der ,grozgigkeit der englisch orientierten ,politik1 zu treiben1 fuhr man fort1 in den eingefahrenen ,diplomatengeleisen sich weiter zu bewegen4 ,und whrend der ,kriegsschrecken lernte man aus bitteren ,erfahrungen nicht1 da es notwendig geworden war1 der ,aufgabe1 welche von ,amerika aus in politischen ,kundgebungen der ,welt gestellt worden ist1 von ,europa aus eine andere entgegenzustellen1 die aus den ,lebenskrften dieses ,europa heraus geboren war4 ,zwischen der ,aufgabe1 die aus amerikanischen ,gesichtspunkten ,wilson gestellt hatte1 und derjenigen1 die in den ,donner der ,kanonen als geistiger ,impuls ,europas hineingetnt htte1 wre eine ,verstndigung mglich gewesen4 ,jedes andere ,verstndigungs-,gerede klang vor den geschichtlichen ,notwendigkeiten hohl4 -- ,aber der ,sinn fr ein ,aufgaben-,stellen aus der ,erfassung der im neueren ,menschheitsleben liegenden ,keime fehlte denen1 die aus den ,verhltnissen heraus an die ,verwaltung des ,deutschen ,reiches herankamen4 ,und deshalb mute der ,herbst #aiah bringen1 was er gebracht hat4 ,der ,zusammenbruch der militrischen ,gewalt wurde begleitet von einer geistigen ,kapitulation4 ,statt wenigstens in dieser ,zeit sich aufzuraffen zu einer aus europischem ,wollen heraus geholten ,geltendmachung der geistigen ,impulse des deutschen ,volkes kam die bloe ,unterwerfung unter die vierzehn ,punkte ,wilsons4 ,man stellte ,wilson vor ein ,deutschland1 das von sich aus nichts zu sagen hatte4 ,wie auch ,wilson ber seine eigenen vierzehn ,punkte denkt1 er kann doch ,deutschland nur in dem helfen1 was es selbst will4 ,er mute doch eine ,kundgebung dieses ,wollens erwarten4 ,zu der ,nichtigkeit der ,politik vom ,anfange des ,krieges kam die andere vom ,oktober #aiah2 kam die furchtbare geistige ,kapitulation1 herbeigefhrt von einem ,manne1 auf den viele in deutschen ,landen so etwas wie eine letzte ,hoffnung setzten4 ,unglaube an die ,einsicht aus geschichtlich wirkenden ,krften heraus2 ,abneigung1 hinzusehen auf solche aus ,erkenntnis geistiger ,zusammenhnge sich ergebenden ,impulse3 das hat die ,lage ,mitteleuropas hervorgebracht4 ,jetzt ist durch die ,tatsachen1 die sich aus der ,wirkung der ,kriegskatastrophe ergeben haben1 eine neue ,lage geschaffen4 ,sie kann gekennzeichnet werden durch die ,idee der sozialen ,impulse der ,menschheit1 so wie diese ,idee in dieser ,schrift gemeint ist4 ,diese sozialen ,impulse sprechen eine ,sprache1 der gegenber die ganze zivilisierte ,welt eine ,aufgabe hat4 ,soll das ,denken ber dasjenige1 was geschehen mu1 heute gegenber der sozialen ,frage ebenso auf dem ,nullpunkt angelangen1 wie die mitteleuropische ,politik fr ihre ,aufgaben #aiad angekommen war8 ,landesgebiete1 die sich von den damals in ,frage kommenden ,angelegenheiten abseits halten konnten3 gegenber der sozialen ,bewegung drfen sie es nicht4 ,gegenber dieser ,frage sollte es keine politischen ,gegner1 sollte es keine ,neutralen geben2 sollte es nur geben eine gemeinschaftlich wirkende ,menschheit1 welche geneigt ist1 die ,zeichen der ,zeit zu vernehmen und ihr ,handeln nach diesen ,zeichen einzurichten4 ,man wird aus den ,intentionen1 die in dieser ,schrift vorgetragen sind1 heraus verstehen1 warum der in dem folgenden ,kapitel wiedergegebene ,aufruf an das deutsche ,volk und an die ,kulturwelt von dem ,schreiber dieser ,ausfhrungen vor einiger ,zeit verfat worden1 und von einem ,komitee1 das fr ihn ,verstndnis gefat hat1 der ,welt1 vor allem den mitteleuropischen ,vlkern mitgeteilt worden ist4 ,gegenwrtig sind andere ,verhltnisse als zu der ,zeit1 in der sein ,inhalt engeren ,kreisen mitgeteilt worden ist4 ,dazumal htte ihn die ffentliche ,mitteilung ganz notwendig zur ,literatur gemacht4 ,heute mu die ffentlichkeit ihm dasjenige bringen1 was sie ihm vor kurzer ,zeit noch nicht htte bringen knnen3 verstehende ,menschen1 die in seinem ,sinne wirken wollen1 wenn er des ,verstndnisses und der ,verwirklichung wert ist4 ,denn was jetzt entstehen soll1 kann nur durch solche ,menschen entstehen4 ,anhang ,an das deutsche ,volk und an die ,kulturwelt6 ,sicher gefgt fr unbegrenzte ,zeiten glaubte das deutsche ,volk seinen vor einem halben ,jahrhundert aufgefhrten ,reichsbau4 ,im ,august #aiad meinte es1 die kriegerische ,katastrophe1 an deren ,beginn es sich gestellt sah1 werde diesen ,bau als unbesieglich erweisen4 ,heute kann es nur auf dessen ,trmmer blicken4 ,selbstbesinnung mu nach solchem ,erlebnis eintreten4 ,denn dieses ,erlebnis hat die ,meinung eines halben ,jahrhunderts1 hat insbesondere die herrschenden ,gedanken der ,kriegsjahre als einen tragisch wirkenden ,irrtum erwiesen4 ,wo liegen die ,grnde dieses verhngnisvollen ,irrtums8 ,diese ,frage mu ,selbstbesinnung in die ,seelen der ,glieder des deutschen ,volkes treiben4 ,ob jetzt die ,kraft zu solcher ,selbstbesinnung vorhanden ist1 davon hngt die ,lebensmglichkeit des deutschen ,volkes ab4 ,dessen ,zukunft hngt davon ab1 ob es sich die ,frage in ernster ,weise zu stellen vermag3 wie bin ich in meinen ,irrtum verfallen8 ,stellt es sich diese ,frage heute1 dann wird ihm die ,erkenntnis aufleuchten1 da es vor einem halben ,jahrhundert ein ,reich gegrndet1 jedoch unterlassen hat1 diesem ,reich eine aus dem ,wesensinhalt der deutschen ,volkheit entspringende ,aufgabe zu stellen4 -- ,das ,reich war gegrndet4 ,in den ersten ,zeiten seines ,bestandes war man bemht1 seine inneren ,lebensmglichkeiten nach den ,anforderungen1 die sich durch alte ,traditionen und neue ,bedrfnisse von ,jahr zu ,jahr zeigten1 in ,ordnung zu bringen4 ,spter ging man dazu ber1 die in materiellen ,krften begrndete uere ,machtstellung zu festigen und zu vergrern4 ,damit verband man ,manahmen in bezug auf die von der neuen ,zeit geborenen sozialen ,anforderungen1 die zwar manchem ,rechnung trugen1 was der ,tag als ,notwendigkeit erwies1 denen aber doch ein groes ,ziel fehlte1 wie es sich htte ergeben sollen aus einer ,erkenntnis der ,entwicklungskrfte1 denen die neuere ,menschheit sich zuwenden mu4 ,so war das ,reich in den ,weltzusammenhang hineingestellt ohne wesenhafte1 seinen ,bestand rechtfertigende ,zielsetzung4 ,der ,verlauf der ,kriegskatastrophe hat dieses in trauriger ,weise geoffenbart4 ,bis zum ,ausbruche derselben hatte die auerdeutsche ,welt in dem ,verhalten des ,reiches nichts sehen knnen1 was ihr die ,meinung htte erwecken knnen3 die ,verwalter dieses ,reiches erfllen eine weltgeschichtliche ,sendung1 die nicht hinweggefegt werden darf4 ,das ,nichtfinden einer solchen ,sendung durch diese ,verwalter hat notwendig die ,meinung in der auerdeutschen ,welt erzeugt1 die fr den wirklich ,einsichtigen der tiefere ,grund des deutschen ,niederbruches ist4 ,unermelich vieles hngt nun fr das deutsche ,volk an seiner unbefangenen ,beurteilung dieser ,sachlage4 ,im ,unglck mte die ,einsicht auftauchen1 welche sich in den letzten fnfzig ,jahren nicht hat zeigen wollen4 ,an die ,stelle des kleinen ,denkens ber die allernchsten ,forderungen der ,gegenwart mte jetzt ein groer ,zug der ,lebensanschauung treten1 welcher die ,entwicklungskrfte der neueren ,menschheit mit starken ,gedanken zu erkennen strebt1 und der mit mutigem ,wollen sich ihnen widmet4 ,aufhren mte der kleinliche ,drang1 der alle diejenigen als unpraktische ,idealisten unschdlich macht1 die ihren ,blick auf diese ,entwicklungskrfte richten4 ,aufhren mte die ,anmaung und der ,hochmut derer1 die sich als ,praktiker dnken1 und die doch durch ihren als ,praxis maskierten engen ,sinn das ,unglck herbeigefhrt haben4 ,bercksichtigt mte werden1 was die als ,idealisten verschrieenen1 aber in ,wahrheit wirklichen ,praktiker ber die ,entwicklungsbedrfnisse der neuen ,zeit zu sagen haben4 ,die ,praktiker aller ,richtungen sahen zwar das ,heraufkommen ganz neuer ,menschheitsforderungen seit langer ,zeit4 ,aber sie wollten diesen ,forderungen innerhalb des ,rahmens altberlieferter ,denkgewohnheiten und ,einrichtungen gerecht werden4 ,das ,wirtschaftsleben der neueren ,zeit hat die ,forderungen hervorgebracht4 ,ihre ,befriedigung auf dem ,wege privater ,initiative schien unmglich4 berleitung des privaten ,arbeitens in gesellschaftliches drngte sich der einen ,menschenklasse auf einzelnen ,gebieten als notwendig auf2 und sie wurde verwirklicht da1 wo es dieser ,menschenklasse nach ihrer ,lebensanschauung als ersprielich erschien4 ,radikale berfhrung aller ,einzelarbeit in gesellschaftliche wurde das ,ziel einer anderen ,klasse1 die durch die ,entwicklung des neuen ,wirtschaftslebens an der ,erhaltung der berkommenen ,privatziele kein ,interesse hat4 ,allen ,bestrebungen1 die bisher in ,anbetracht der neueren ,menschheitsforderungen hervorgetreten sind1 liegt ein ,gemeinsames zugrunde4 ,sie drngen nach ,vergesellschaftung des ,privaten und rechnen dabei auf die bernahme des letzteren durch die ,gemeinschaften 7,staat1 ,kommune71 die aus ,voraussetzungen stammen1 welche nichts mit den neuen ,forderungen zu tun haben4 ,oder auch1 man rechnet mit neueren ,gemeinschaften 7z4 ,b4 ,genossenschaften71 die nicht voll im ,sinne dieser neuen ,forderungen entstanden sind1 sondern die aus berlieferten ,denkgewohnheiten heraus den alten ,formen nachgebildet sind4 ,die ,wahrheit ist1 da keine im ,sinne dieser alten ,denkgewohnheiten gebildete ,gemeinschaft aufnehmen kann1 was man von ihr aufgenommen wissen will4 ,die ,krfte der ,zeit drngen nach der ,erkenntnis einer sozialen ,struktur der ,menschheit1 die ganz anderes ins ,auge fat1 als was heute gemeiniglich ins ,auge gefat wird4 ,die sozialen ,gemeinschaften haben sich bisher zum grten ,teil aus den sozialen ,instinkten der ,menschheit gebildet4 ,ihre ,krfte mit vollem ,bewutsein zu durchdringen1 wird ,aufgabe der ,zeit4 ,der soziale ,organismus ist gegliedert wie der natrliche4 ,und wie der natrliche ,organismus das ,denken durch den ,kopf und nicht durch die ,lunge besorgen mu1 so ist dem sozialen ,organismus die ,gliederung in ,systeme notwendig1 von denen keines die ,aufgabe des anderen bernehmen kann1 jedes aber unter ,wahrung seiner ,selbstndigkeit mit den anderen zusammenwirken mu4 ,das wirtschaftliche ,leben kann nur gedeihen1 wenn es als selbstndiges ,glied des sozialen ,organismus nach seinen eigenen ,krften und ,gesetzen sich ausbildet1 und wenn es nicht dadurch ,verwirrung in sein ,gefge bringt1 da es sich von einem anderen ,gliede des sozialen ,organismus1 dem politisch wirksamen1 aufsaugen lt4 ,dieses politisch wirksame ,glied mu vielmehr in voller ,selbstndigkeit neben dem wirtschaftlichen bestehen1 wie im natrlichen ,organismus das ,atmungssystem neben dem ,kopfsystem4 ,ihr heilsames ,zusammenwirken kann nicht dadurch erreicht werden1 da beide ,glieder von einem einzigen ,gesetzgebungs- und ,verwaltungsorgan aus versorgt werden1 sondern da jedes seine eigene ,gesetzgebung und ,verwaltung hat1 die lebendig zusammenwirken4 ,denn das politische ,system mu die ,wirtschaft vernichten1 wenn es sie bernehmen will2 und das wirtschaftliche ,system verliert seine ,lebenskrfte1 wenn es politisch werden will4 ,zu diesen beiden ,gliedern des sozialen ,organismus mu in voller ,selbstndigkeit und aus seinen eigenen ,lebensmglichkeiten heraus gebildet ein drittes treten3 das der geistigen ,produktion1 zu dem auch der geistige ,anteil der beiden anderen ,gebiete gehrt1 der ihnen von dem mit eigener gesetzmiger ,regelung und ,verwaltung ausgestatteten dritten ,gliede berliefert werden mu1 der aber nicht von ihnen verwaltet und anders beeinflut werden kann1 als die nebeneinander bestehenden ,gliedorganismen eines natrlichen ,gesamtorganismus sich gegenseitig beeinflussen4 ,man kann schon heute das hier ber die ,notwendigkeiten des sozialen ,organismus ,gesagte in allen ,einzelheiten vollwissenschaftlich begrnden und ausbauen4 ,in diesen ,ausfhrungen knnen nur die ,richtlinien hingestellt werden1 fr alle diejenigen1 welche diesen ,notwendigkeiten nachgehen wollen4 ,die deutsche ,reichsgrndung fiel in eine ,zeit1 in der diese ,notwendigkeiten an die neuere ,menschheit herantraten4 ,seine ,verwaltung hat nicht verstanden1 dem ,reich eine ,aufgabe zu stellen durch den ,blick auf diese ,notwendigkeiten4 ,dieser ,blick htte ihm nicht nur das rechte innere ,gefge gegeben2 er htte seiner ueren ,politik auch eine berechtigte ,richtung verliehen4 ,mit einer solchen ,politik htte das deutsche ,volk mit den auerdeutschen ,vlkern zusammenleben knnen4 ,nun mte aus dem ,unglck die ,einsicht reifen4 ,man mte den ,willen zum mglichen sozialen ,organismus entwickeln4 ,nicht ein ,deutschland1 das nicht mehr da ist1 mte der ,auenwelt gegenbertreten1 sondern ein geistiges1 politisches und wirtschaftliches ,system in ihren ,vertretern mten als selbstndige ,delegationen mit denen verhandeln wollen1 von denen das ,deutschland niedergeworfen worden ist1 das sich durch die ,verwirrung der drei ,systeme zu einem unmglichen sozialen ,gebilde gemacht hat4 ,man hrt im ,geiste die ,praktiker1 welche ber die ,kompliziertheit des hier ,gesagten sich ergehen1 die unbequem finden1 ber das ,zusammenwirken dreier ,krperschaften auch nur zu denken1 weil sie nichts von den wirklichen ,forderungen des ,lebens wissen mgen1 sondern alles nach den bequemen ,forderungen ihres ,denkens gestalten wollen4 ,ihnen mu klar werden3 entweder man wird sich bequemen1 mit seinem ,denken den ,anforderungen der ,wirklichkeit sich zu fgen1 oder man wird vom ,unglcke nichts gelernt haben1 sondern das herbeigefhrte durch weiter entstehendes ins ,unbegrenzte vermehren4 ,dr4 ,rudolf ,steiner4 ,anmerkungen zur ,transkription ,s4 #e3 diese oder jene ,einrichtungen wurde gendert in diese oder jene ,einrichtung ,s4 #aj3 mit dem ihm mglichen ,antei wurde gendert in mit dem ihm mglichen ,anteil ,s4 #aa3 und hrem ,interesse heraus wurde gendert in und ihrem ,interesse heraus ,s4 #ea3 die in dem vom ,warenaustausch ganz abhngigen ,verhltnis wurde gendert in die in dem vom ,warenaustausch ganz unabhngigen ,verhltnis ,s4 #ec3 ,da aber die geschicht ichen wurde gendert in ,da aber die geschichtlichen ,s4 #ee1 ,funote #f3 von der ,wirschaftsordnung wurde gendert in von der ,wirtschaftsordnung ,s4 #hh3 durch die aus freiem ,verstndnis fr sie erfolgenden ,vergtung wurde gendert in durch die aus freiem ,verstndnis fr sie erfolgende ,vergtung ,s4 #hh3 da nach den allgemeinen ,w rtschaftsverhltnissen wurde gendert in da nach den allgemeinen ,wirtschaftsverhltnissen ,s4 #ig3 da es der zugrunde liegenden ,denkungsart wurde gendert in da es bei der zugrunde liegenden ,denkungsart ,s4 #ii1 ,funote #i3 die ,wirklichkeit des ,lebens nach diesem wurde gendert in die ,wirklichkeit des ,lebens nach diesen ,s4 #ajf3 ,brest-,litowks wurde gendert in ,brest-,litowsk