,anmerkungen zur ,transkription3 ,im ,original gesperrt gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,im ,original kursiv gedruckter ,text wurde mit markiert4 ,griechischer ,text wurde transliteriert und mit _/ markiert4 ,schreibweise und ,interpunktion des ,originaltextes wurden bernommen2 lediglich offensichtliche ,druckfehler wurden korrigiert4 ,eine ,liste der vorgenommenen nderungen findet sich am ,ende des ,textes4 ,das ,inhaltsverzeichnis wurde vom ,ende des ,buches an den ,anfang verschoben4 ,georg ,lukcs ,,die ,,theorie ,,des ,,romans ,ein geschichtsphilosophischer ,versuch ber die ,formen der groen ,epik #aibj ,verlegt bei ,paul ,cassirer in ,berlin ,alle ,rechte vorbehalten ,copyright #aibj by ,paul ,cassirer1 ,berlin ,jeljena ,andrejewna ,grabenko zu eigen ,inhalt4 ,i4 ,die ,formen der groen ,epik in ihrer ,beziehung zur ,geschlossenheit oder ,problematik der ,gesamtkultur4 ,seite #a4 ,geschlossene ,kulturen #i ,die ,struktur des ,griechentums4 -- ,sein geschichtsphilosophischer ,entwicklungsgang4 -- ,das ,christentum4 #b4 ,das ,problem der ,geschichtsphilosophie der ,formen #bb ,allgemeine ,prinzipien4 -- ,die ,tragdie4 -- ,die epischen ,formen4 #c4 ,epope und ,roman #dd ,vers und ,prosa als ,ausdrucksmittel4 -- ,gegebene und aufgegebene ,totalitt4 -- ,die ,welt der objektiven ,gebilde4 -- ,der ,heldentypus4 #d4 ,die innere ,form des ,romans #fa ,sein abstrakter ,grundzug und die ,gefahren1 die daraus entstehen4 -- ,das ,prozeartige seines ,wesens4 -- ,die ,ironie als ,formprinzip4 -- ,die kontingente ,struktur der ,romanwelt und die biographische ,form4 -- ,die ,darstellbarkeit der ,romanwelt und die ,mittel ihrer ,darstellung4 -- ,der innere ,umfang des ,romans4 #e4 ,geschichtsphilosophische ,bedingtheit und ,bedeutung des ,romans #gi ,die ,gesinnung des ,romans4 -- ,das ,dmonische4 -- ,die geschichtsphilosophische ,stelle des ,romans4 -- ,die ,ironie als ,mystik4 ,,ii4 ,versuch einer ,typologie der ,romanform4 ,seite #a4 ,der abstrakte ,idealismus #ie ,die beiden ,haupttypen4 -- ,don ,quixote4 -- ,seine ,beziehung zur ,ritterepik4 -- ,die ,nachfolge des ,don ,quixote3 a7 die ,tragdie des abstrakten ,idealismus2 b7 der moderne humoristische ,roman und seine ,problematik4 -- ,balzac4 -- ,pontoppidans ,hans im ,glck4 #b4 ,die ,desillusionsromantik #aaf ,das ,problem der ,desillusionsromantik und seine ,bedeutung fr die ,form des ,romans4 -- ,jacobsens und ,gontscharows ,lsungsversuche4 -- ,die ,education sentimentale und das ,problem der ,zeit im ,roman4 -- ,rckblick auf das ,zeitproblem im ,roman des abstrakten ,idealismus4 #c4 ,wilhelm ,meisters ,lehrjahre als ,versuch einer ,synthese #adj ,das ,problem4 -- ,die ,idee der gesellschaftlichen ,gemeinschaft und die ,formen ihrer ,gestaltung4 -- ,die ,welt des ,erziehungsromans und die ,romantisierung der ,wirklichkeit4 -- ,novalis4 -- ,goethes ,versuch der ,lsung und das ,transzendieren des ,romans zur ,epope4 #d4 ,tolstoj und das ,hinausgehen ber die gesellschaftlichen ,formen des ,lebens #aef ,die gestaltete ,polemik gegen die ,konvention4 -- ,tolstojs ,naturbegriff und seine problematischen ,folgen fr die ,form des ,romans4 -- ,tolstojs doppelte ,stellung in der ,geschichtsphilosophie der epischen ,formen3 ,ausblick auf ,dostojewsky4 ,i4 ,die ,formen der groen ,epik in ihrer ,beziehung zur ,geschlossenheit oder ,problematik der ,gesamtkultur #a4 ,selig sind die ,zeiten1 fr die der ,sternenhimmel die ,landkarte der gangbaren und zu gehenden ,wege ist und deren ,wege das ,licht der ,sterne erhellt4 ,alles ist neu fr sie und dennoch vertraut1 abenteuerlich und dennoch ,besitz4 ,die ,welt ist weit und doch wie das eigene ,haus1 denn das ,feuer1 das in der ,seele brennt1 ist von derselben ,wesensart wie die ,sterne2 sie scheiden sich scharf1 die ,welt und das ,ich1 das ,licht und das ,feuer1 und werden doch niemals einander fr immer fremd2 denn ,feuer ist die ,seele eines jeden ,lichts und in ,licht kleidet sich ein jedes ,feuer4 ,so wird alles ,tun der ,seele sinnvoll und rund in dieser ,zweiheit3 vollendet in dem ,sinn und vollendet fr die ,sinne2 rund1 weil die ,seele in sich ruht whrend des ,handelns2 rund1 weil ihre ,tat sich von ihr ablst und selbstgeworden einen eigenen ,mittelpunkt findet und einen geschlossenen ,umkreis um sich zieht4 ,philosophie ist eigentlich ,heimweh1 sagt ,novalis1 der ,trieb berall zu ,hause zu sein4 ,deshalb ist ,philosophie als ,lebensform sowohl wie als das ,formbestimmende und das ,inhaltgebende der ,dichtung immer ein ,symptom des ,risses zwischen ,innen und ,auen1 ein ,zeichen der ,wesensverschiedenheit von ,ich und ,welt1 der ,inkongruenz von ,seele und ,tat4 ,deshalb haben die seligen ,zeiten keine ,philosophie1 oder1 was dasselbe besagt1 alle ,menschen dieser ,zeiten sind ,philosophen1 ,inhaber des utopischen ,zieles jeder ,philosophie4 ,denn was ist die ,aufgabe der wahren ,philosophie1 wenn nicht das ,aufzeichnen jener urbildlichen ,landkarte2 was ist das ,problem des transzendentalen ,ortes1 wenn nicht die ,bestimmung des ,zugeordnetseins jeder aus dem tiefsten ,innern quellenden ,regung zu einer ihr unbekannten1 ihr aber von ,ewigkeit her zugemessenen1 sie in erlsender ,symbolik einhllenden ,form8 ,dann ist die ,leidenschaft der von der ,vernunft vorherbestimmte ,weg zur vollendeten ,selbstheit1 und aus dem ,wahnsinn sprechen rtselvolle1 aber enthllbare ,zeichen einer sonst zum ,stummsein verurteilten transzendenten ,macht4 ,dann gibt es noch keine ,innerlichkeit1 denn es gibt noch kein ,auen1 kein ,anderes fr die ,seele4 ,indem diese auf ,abenteuer ausgeht und sie besteht1 ist ihr die wirkliche ,qual des ,suchens und die wirkliche ,gefahr des ,findens unbekannt3 sich selbst setzt diese ,seele nie aufs ,spiel2 sie wei noch nicht1 da sie sich verlieren kann und denkt nie daran1 da sie sich suchen mu4 ,es ist das ,weltzeitalter des ,epos4 ,nicht ,leidlosigkeit oder ,gesichertheit des ,seins kleiden hier ,menschen und ,taten in frhlich-strenge ,umrisse 7das ,sinnlose und ,trauervolle des ,weltgeschehens ist nicht gewachsen seit ,beginn der ,zeiten1 nur die ,trostgesnge klingen heller oder gedmpfter71 sondern diese ,angemessenheit der ,taten an die inneren ,anforderungen der ,seele3 an ,gre1 an ,entfaltung1 an ,ganzheit4 ,wenn die ,seele noch keinen ,abgrund in sich kennt1 der sie zum ,absturz locken oder auf wegelose ,hhen treiben knnte1 wenn die ,gottheit1 die die ,welt verwaltet und die unbekannten und ungerechten ,gaben des ,geschickes austeilt1 unverstanden aber bekannt und nahe den ,menschen gegenbersteht1 wie der ,vater dem kleinen ,kinde1 dann ist jede ,tat nur ein gutsitzendes ,gewand der ,seele4 ,sein und ,schicksal1 ,abenteuer und ,vollendung1 ,leben und ,wesen sind dann identische ,begriffe4 ,denn die ,frage1 als deren gestaltende ,antwort das ,epos entsteht1 ist3 wie kann das ,leben wesenhaft werden8 ,und das ,unnahbare und ,unerreichbare ,homers -- und streng genommen sind nur seine ,gedichte ,epen -- stammt daher1 da er die ,antwort gefunden hat1 bevor der ,gang des ,geistes in der ,geschichte die ,frage laut werden lie4 ,wenn man will1 so kann man hier dem ,geheimnis des ,griechentums entgegengehen3 seiner von uns aus undenkbaren ,vollendung und seiner unberbrckbaren ,fremdheit zu uns3 der ,grieche kennt nur ,antworten1 aber keine ,fragen1 nur ,lsungen 7wenn auch rtselvolle71 aber keine ,rtsel1 nur ,formen1 aber kein ,chaos4 ,er zieht den gestaltenden ,kreis der ,formen noch diesseits der ,paradoxie1 und alles1 was seit dem ,aktuellwerden der ,paradoxie zur ,flachheit fhren mte1 fhrt ihn zur ,vollendung4 ,man vermischt1 wenn von den ,griechen die ,rede ist1 immer ,geschichtsphilosophie und sthetik1 ,psychologie und ,metaphysik und dichtet ihren ,formen eine ,beziehung zu unserem ,weltalter zu4 ,schne ,seelen suchen die eigenen1 flchtig vorbeihuschenden1 nie erfabaren hchsten ,augenblicke einer ertrumten ,ruhe hinter diesen schweigsamen1 fr immer verstummten ,masken1 vergessend1 da der ,wert dieser ,augenblicke ihre ,flchtigkeit ist1 da das1 wovor sie zu den ,griechen flchten1 ihre eigene ,tiefe und ,gre ist4 ,tiefere ,geister1 die ihr entstrmendes ,blut zu purpurnem ,stahl zu erstarren und zum ,panzer zu schmieden versuchen1 damit ihre ,wunden ewig verborgen bleiben und ihre ,gebrde des ,heldentums zum ,paradigma des kommenden1 wirklichen ,heldentums werde1 damit es das neue ,heldentum auferwecke1 vergleichen die ,brchigkeit ihrer ,formung mit der griechischen ,harmonie und die eigenen ,leiden1 aus denen ihre ,formen entsprossen sind1 mit ertrumten ,qualen1 die griechische ,reinheit zur ,bndigung brauchten4 ,sie wollen -- die ,vollendung der ,form in eigensinnig solipsistischer ,weise als ,funktion des inneren ,zerstrtseins fassend -- aus den ,gebilden der ,griechen die ,stimme einer ,qual vernehmen1 die um so viel an ,intensitt die ihre bertrifft1 wie die griechische ,kunst das1 was sie gestalten4 ,es handelt sich aber hier um eine vollkommene ,umwandlung der transzendentalen ,topographie des ,geistes1 die in ihrem ,wesen und ihren ,folgen wohl beschrieben1 in ihrer metaphysischen ,bedeutsamkeit wohl ausgelegt und begriffen werden kann1 fr die es jedoch immer unmglich sein wird1 eine wenn auch noch so einfhlende oder blo begreifende ,psychologie zu finden4 ,denn jedes psychologische ,begreifen setzt bereits einen bestimmten ,stand der transzendentalen ,orte voraus und funktioniert nur innerhalb deren ,bereich4 ,statt das ,griechentum in dieser ,weise verstehen zu wollen1 also letzten ,endes unbewut zu fragen3 wie knnten wir diese ,formen hervorbringen8 oder3 wie wrden wir uns verhalten1 wenn wir diese ,formen htten8 wre es fruchtbarer1 nach der1 von uns wesensverschiedenen1 transzendentalen ,topographie des griechischen ,geistes1 die diese ,formen mglich und auch notwendig gemacht hat1 zu fragen4 ,wir sagten3 der ,grieche hat seine ,antworten frher als seine ,fragen4 ,auch dies ist nicht psychologisch1 sondern 7hchstens7 transzendentalpsychologisch zu verstehen4 ,es bedeutet1 da in dem letzten ,strukturverhltnis1 das alle ,erlebnisse und ,gestaltungen bedingt1 keine qualitativen1 mithin unaufhebbaren und blo durch den ,sprung berwindbaren ,unterschiede der transzendentalen ,orte untereinander und zu dem a priori zugeordneten ,subjekte gegeben sind2 da der ,aufstieg zum ,hchsten und der ,abstieg zum ,sinnlosesten auf ,wegen der ,adquation1 also schlimmstenfalls durch einen graduell abgemessenen1 bergangreichen ,stufengang vollzogen wird4 ,das ,verhalten des ,geistes in dieser ,heimat ist deshalb das passiv-visionre ,hinnehmen eines fertig daseienden ,sinnes4 ,die ,welt des ,sinnes ist greifbar und bersichtlich1 es kommt nur darauf an1 in ihr den ,einem zubestimmten ,ort zu finden4 ,das ,irren kann hier nur ein ,zuviel oder ein ,zuwenig sein1 nur ein ,mangel an ,ma oder ,einsicht4 ,denn ,wissen ist nur ein ,aufheben trbender ,schleier1 ,schaffen ein ,abzeichen sichtbar-ewiger ,wesenheiten1 ,tugend eine vollendete ,kenntnis der ,wege2 und das ,sinnesfremde stammt nur aus der allzu groen ,ferne vom ,sinn4 ,es ist eine homogene ,welt1 und auch die ,trennung von ,mensch und ,welt1 von ,ich und ,du vermag ihre ,einstoffigkeit nicht zu stren4 ,wie jedes andere ,glied dieser ,rhythmik1 steht die ,seele inmitten der ,welt2 die ,grenze1 die ihre ,umrisse erschafft1 ist im ,wesen von den ,konturen der ,dinge nicht unterschieden3 sie zieht scharfe und sichere ,linien1 trennt aber doch nur relativ2 trennt nur in bezug auf und fr ein in sich homogenes ,system des adquaten ,gleichgewichts4 ,denn nicht einsam steht der ,mensch1 als alleiniger ,trger der ,substantialitt1 inmitten reflexiver ,formungen3 seine ,beziehungen zu den anderen und die ,gebilde1 die daraus entstehen1 sind geradezu substanzvoll1 wie er selbst1 ja wahrhafter von ,substanz erfllt1 weil allgemeiner1 philosophischer1 der urbildlichen ,heimat nher und verwandter3 ,liebe1 ,familie1 ,staat4 ,das ,sollen ist fr ihn nur eine pdagogische ,frage1 ein ,ausdruck fr das ,noch-nicht-heimgekehrt-sein1 es drckt noch nicht die einzige und unaufhebbare ,beziehung zur ,substanz aus4 ,und auch im ,menschen selbst ist kein ,zwang zum ,sprung3 er ist befleckt von der ,substanzferne der ,materie1 er soll rein werden in der ,substanznhe des stofflosen ,emporschwebens2 es liegt ein weiter ,weg vor ihm1 aber kein ,abgrund in ihm4 ,solche ,grenzen schlieen notwendigerweise eine abgerundete ,welt ein4 ,wenn auch jenseits des ,kreises1 den die ,sternenbilder des gegenwrtigen ,sinnes um das erlebbare und zu formende ,kosmos ziehen1 drohende und unverstndliche ,mchte fhlbar werden1 die ,gegenwart des ,sinnes vermgen sie doch nicht zu verdrngen2 sie knnen das ,leben vernichten1 aber niemals das ,sein verwirren2 sie knnen schwarze ,schatten auf die geformte ,welt werfen1 aber auch diese werden von den ,formen1 als schrfer betonende ,kontraste1 einbezogen4 ,der ,kreis1 in dem die ,griechen metaphysisch leben1 ist kleiner als der unsrige3 darum knnen wir uns niemals in ihn lebendig hineinversetzen2 besser gesagt3 der ,kreis1 dessen ,geschlossenheit die transzendentale ,wesensart ihres ,lebens ausmacht1 ist fr uns gesprengt2 wir knnen in einer geschlossenen ,welt nicht mehr atmen4 ,wir haben die ,produktivitt des ,geistes erfunden3 darum haben die ,urbilder fr uns ihre gegenstndliche ,selbstverstndlichkeit unwiederbringlich verloren und unser ,denken geht einen unendlichen ,weg der niemals voll geleisteten ,annherung4 ,wir haben das ,gestalten erfunden3 darum fehlt allem1 was unsere ,hnde mde und verzweifelt fahren lassen1 immer die letzte ,vollendung4 ,wir haben in uns die allein wahre ,substanz gefunden3 darum muten wir zwischen ,erkennen und ,tun1 zwischen ,seele und ,gebilde1 zwischen ,ich und ,welt unberbrckbare ,abgrnde legen und jede ,substantialitt jenseits des ,abgrunds in ,reflexivitt zerflattern lassen2 darum mute unser ,wesen fr uns zum ,postulat werden und zwischen uns und uns selbst einen noch tieferen und gefahrdrohenderen ,abgrund legen4 ,unsere ,welt ist unendlich gro geworden und in jedem ,winkel reicher an ,geschenken und ,gefahren als die griechische1 aber dieser ,reichtum hebt den tragenden und positiven ,sinn ihres ,lebens auf3 die ,totalitt4 ,denn ,totalitt als formendes ,prius jeder ,einzelerscheinung bedeutet1 da etwas ,geschlossenes vollendet sein kann2 vollendet1 weil alles in ihm vorkommt1 nichts ausgeschlossen wird und nichts auf ein hheres ,auen hinweist2 vollendet1 weil alles in ihm zur eigenen ,vollkommenheit reift und sich erreichend sich der ,bindung fgt4 ,totalitt des ,seins ist nur mglich1 wo alles schon homogen ist1 bevor es von den ,formen umfat wird2 wo die ,formen kein ,zwang sind1 sondern nur das ,bewutwerden1 nur das ,auf-die-,oberflche-,treten von allem1 was im ,inneren des zu ,formenden als unklare ,sehnsucht geschlummert hat2 wo das ,wissen die ,tugend ist und die ,tugend das ,glck1 wo die ,schnheit den ,weltsinn sichtbar macht4 ,das ist die ,welt der griechischen ,philosophie4 ,aber dieses ,denken entstand1 als die ,substanz bereits zu verblassen begann4 ,wenn es1 eigentlich gesprochen keine griechische sthetik gibt1 weil die ,metaphysik alles sthetische vorweggenommen hat1 so gibt es fr ,griechenland auch keinen eigentlichen ,gegensatz von ,geschichte und ,geschichtsphilosophie3 die ,griechen durchlaufen in der ,geschichte selbst alle ,stadien1 die den groen ,formen a priori entsprechen2 ihre ,kunstgeschichte ist eine metaphysisch-genetische sthetik1 ihre ,kulturentwicklung eine ,philosophie der ,geschichte4 ,in diesem ,gang vollzieht sich das ,entweichen der ,substanz von der absoluten ,lebensimmanenz ,homers bis zur absoluten1 aber greifbaren und ergreifbaren ,transzendenz ,platons2 und seine sich klar und scharf voneinander abhebenden ,stadien 7hier kennt das ,griechentum keine bergnge71 in denen sich sein ,sinn wie in ewigen ,hieroglyphen niedergelegt hat1 sind die groen1 die zeitlos paradigmatischen ,formen des ,weltgestaltens3 ,epos1 ,tragdie und ,philosophie4 ,die ,welt des ,epos beantwortet die ,frage3 wie kann das ,leben wesenhaft werden8 ,aber zur ,frage gereift ist die ,antwort erst1 wenn die ,substanz schon aus weiterer ,ferne lockt4 ,erst wenn die ,tragdie die ,frage3 wie kann das ,wesen lebendig werden8 gestaltend beantwortet hat1 ist es bewut geworden1 da das ,leben1 so wie es ist 7und jedes ,sollen hebt das ,leben auf71 die ,immanenz des ,wesens verloren hat4 ,im formenden ,schicksal und im ,helden1 der sich schaffend sich findet1 erwacht das reine ,wesen zum ,leben1 das bloe ,leben versinkt zum ,nichtsein vor der allein wahren ,wirklichkeit des ,wesens2 es ist eine ,seinshhe jenseits des ,lebens voll reich blhender ,flle erreicht worden1 der gegenber das gewhnliche ,leben nicht einmal als ,gegensatz gebraucht werden kann4 ,auch diese ,existenz des ,wesens ist nicht aus dem ,bedrfnis1 aus dem ,problem geboren3 die ,geburt der ,pallas ist das ,prototypon fr die ,entstehung griechischer ,formen4 ,so wie die sich ins ,leben entladende1 lebengebrende ,wirklichkeit des ,wesens den ,verlust seiner reinen ,lebensimmanenz verrt1 so wird dieser problematische ,untergrund der ,tragdie erst in der ,philosophie sichtbar und zum ,problem3 erst wenn das ganz lebensfern gewordene ,wesen zur absolut alleinigen1 transzendenten ,wirklichkeit geworden ist1 wenn auch das ,schicksal der ,tragdie als rohe und sinnlose ,willkr der ,empirie und des ,helden ,leidenschaft als ,erdgebundenheit1 seine ,selbstvollendung als ,beschrnktheit des zuflligen ,subjekts durch die gestaltende ,tat der ,philosophie enthllt ist1 erscheint die ,antwort auf das ,sein1 das die ,tragdie gibt1 nicht mehr als blos gewachsene ,selbstverstndlichkeit1 sondern als ,wunder1 als schlanke und festgeschwungene ,regenbogenbrcke ber bodenlose ,tiefen4 ,der ,held der ,tragdie lst den lebenden ,menschen ,homers ab und erklrt und verklrt ihn gerade dadurch1 da er seine erlschende ,fackel von ihm abnimmt und zum neuen ,leuchten entzndet4 ,und der neue ,mensch ,platons1 der ,weise1 mit seiner handelnden ,erkenntnis und seinem wesenschaffenden ,schauen1 entlarvt nicht blo den ,helden1 sondern durchleuchtet die dunkle ,gefahr1 die er besiegt hat und verklrt ihn1 indem er ihn berwindet4 ,aber der ,weise ist der letzte ,menschentypus und seine ,welt die letzte paradigmatische ,lebensgestaltung1 die dem griechischen ,geist gegeben war4 ,das ,klarwerden der ,fragen1 die ,platons ,vision bedingen und tragen1 hat keine neuen ,frchte mehr gezeitigt3 die ,welt ist griechisch geworden in der ,folge der ,zeiten1 aber der griechische ,geist1 in diesem ,sinne1 immer ungriechischer2 er hat unvergngliche neue ,probleme 7und auch ,lsungen71 doch das eigenst ,griechische des _/topos notos_/ ist fr immer versunken4 ,und das ,losungswort des kommenden1 neu schicksalhaften ,geistes ist3 den ,griechen eine ,torheit4 ,wahrlich eine ,torheit fr den ,griechen6 ,kants ,sternenhimmel glnzt nur mehr in der dunklen ,nacht der reinen ,erkenntnis und erhellt keinem der einsamen ,wanderer -- und in der neuen ,welt heit ,mensch-sein3 einsam sein -- mehr die ,pfade4 ,und das innere ,licht gibt nur dem nchsten ,schritt die ,evidenz der ,sicherheit oder -- ihren ,schein4 ,von innen strahlt kein ,licht mehr in die ,welt der ,geschehnisse und in ihre seelenfremde ,verschlungenheit4 ,und ob die ,angemessenheit der ,tat an das ,wesen des ,subjektes1 der einzige ,wegweiser1 der brig blieb1 wirklich das ,wesen trifft1 wer kann es wissen1 wenn das ,subjekt fr sich selbst zur ,erscheinung1 zum ,objekt geworden ist2 wenn seine innerste und eigenste ,wesenheit nur als unendliche ,forderung auf einem imaginren ,himmel des ,seinsollenden ihm entgegengestellt ist2 wenn sie aus einem unermelichen ,abgrund1 der im ,subjekt selbst liegt1 heraustreten mu1 wenn nur das aus dieser tiefsten ,tiefe ,emporsteigende das ,wesen ist und niemand jemals ihren ,grund zu betreten und zu erschauen vermag8 ,die visionre ,wirklichkeit der uns angemessenen ,welt1 die ,kunst1 ist damit selbstndig geworden3 sie ist kein ,abbild mehr1 denn alle ,vorbilder sind versunken2 sie ist eine erschaffene ,totalitt1 denn die naturhafte ,einheit der metaphysischen ,sphren ist fr immer zerrissen4 ,es soll und kann hier keine ,geschichtsphilosophie ber die ,verwandlung im ,aufbau der transzendentalen ,orte gegeben werden4 ,ob hier unser ,weitergehen 7als ,steigen oder als ,sinken3 gleichviel7 der ,grund des ,wechsels ist1 oder ob die ,gtter ,griechenlands von anderen ,mchten vertrieben wurden3 nicht hier ist der ,ort darber zu sprechen4 ,und nicht einmal andeutend soll der ganze ,weg1 der zu unserer ,wirklichkeit fhrt1 aufgezeichnet werden3 die verfhrerische ,kraft1 die noch im toten ,griechentum lag1 dessen luciferisch blendender ,glanz die unheilbaren ,risse der ,welt immer wieder vergessen und neue1 aber dem neuen ,wesen der ,welt widersprechende und darum immer wieder zerfallende1 ,einheiten ertrumen lie4 ,so ward aus der ,kirche eine neue ,polis2 aus der paradoxen ,verbundenheit der in unrettbarer ,snde verlorenen ,seele mit der absurden1 aber gewissen ,erlsung ein beinahe platonisches ,hineinleuchten des ,himmels in die irdische ,wirklichkeit2 aus dem ,sprung die ,stufenleiter der irdischen und himmlischen ,hierarchien4 ,und bei ,giotto und ,dante1 bei ,wolfram und ,pisano1 bei ,thomas und ,franciscus wurde die ,welt wieder rund1 bersichtlich und zur ,totalitt3 der ,abgrund verlor die ,gefahr der tatschlichen ,tiefe1 aber sein ganzes ,dunkel ward1 ohne an schwarzleuchtender ,kraft etwas einzuben1 zur reinen ,oberflche und fgte sich so in eine abgeschlossene ,einheit der ,farben zwanglos ein2 der ,schrei nach ,erlsung ward zur ,dissonanz im vollendeten rhythmischen ,system der ,welt und machte ein neues1 aber nicht minder farbiges und vollendetes ,gleichgewicht mglich als das griechische3 das der inadquaten1 der heterogenen ,intensitten4 ,das ,unbegreifbare und ewig ,unerreichbare der erlsten ,welt ward so nahe gebracht3 bis zur sichtbaren ,ferne4 ,das jngste ,gericht ward gegenwrtig und ein ,glied blo der bereits als geleistet gedachten ,harmonie der ,sphren2 seine wahre ,wesenheit1 die die ,welt zur philoktetischen ,wunde1 deren ,heilung dem ,parakleten vorbehalten ist1 verwandelt1 mute vergessen werden4 ,es ist ein neues1 paradoxes ,griechentum entstanden3 die sthetik ist wieder zur ,metaphysik geworden4 ,zum ersten1 aber auch zum letzten ,male4 ,nachdem diese ,einheit zerfallen ist1 gibt es keine spontane ,seinstotalitt mehr4 ,die ,quellen1 deren ,gewsser die alte ,einheit auseinandergerissen haben1 sind zwar versiegt1 aber die hoffnungslos ausgetrockneten ,strombetten haben das ,antlitz der ,welt fr immer zerklftet4 ,jede ,auferstehung des ,griechentums ist nunmehr eine mehr oder weniger bewute ,hypostasis der sthetik zur alleinigen ,metaphysik2 ein ,vergewaltigen und ein ,vernichtenwollen der ,wesenheit von allem1 was auerhalb des ,bereichs der ,kunst liegt1 ein ,versuch zu vergessen1 da die ,kunst nur eine ,sphre von vielen ist1 da sie das ,auseinanderfallen und das ,nichtausreichen der ,welt zur ,voraussetzung ihrer ,existenz und ihres ,bewutwerdens hat4 ,diese berspannung der ,substantialitt der ,kunst mu aber auch ihre ,formen belasten und berladen3 sie mssen alles selbst hervorbringen1 was sonst einfach hingenommene ,gegebenheit war2 sie mssen also1 bevor ihre eigentliche1 apriorische ,wirksamkeit beginnen knnte1 deren ,bedingungen1 den ,gegenstand und seine ,umwelt1 aus eigener ,kraft herbeischaffen4 ,eine nur hinzunehmende ,totalitt ist fr die ,formen nicht mehr gegeben3 darum mssen sie das zu ,gestaltende entweder so weit verengen und verflchtigen1 da es von ihnen getragen werden kann1 oder es entsteht fr sie der ,zwang1 die ,unrealisierbarkeit ihres notwendigen ,gegenstandes und die innere ,nichtigkeit des einzig mglichen polemisch darzutun und so die ,brchigkeit des ,weltaufbaus dennoch in die ,formenwelt hineinzutragen4 #b4 ,dieses ,anderswerden der transzendentalen ,orientierungspunkte unterwirft die ,kunstformen einer geschichtsphilosophischen ,dialektik1 die aber je nach der apriorischen ,heimat der einzelnen ,gattungen fr jede ,form anders ausfallen mu4 ,es kann geschehen1 da die ,umwandlung nur den ,gegenstand und die ,bedingungen seines ,gestaltens trifft und die letzte ,beziehung der ,form auf ihre transzendentale ,existenzberechtigung unberhrt lt2 dann entstehen blo ,formvernderungen1 die zwar in allen technischen ,einzelheiten auseinandergehen1 das ,urprinzip des ,gestaltens jedoch nicht umstoen4 ,es ist aber mglich1 da der ,wechsel sich gerade im alles bestimmenden principium stilisationis der ,gattung vollzieht und dadurch notwendig macht1 da demselben ,kunstwollen -- geschichtsphilosophisch bedingt -- verschiedene ,kunstformen entsprechen4 ,dies ist kein gattungschaffender ,wandel der ,gesinnung2 solche sind schon in der griechischen ,entwicklung sichtbar geworden1 wenn etwa das ,problematischwerden von ,held und ,schicksal das untragische ,drama von ,euripides ins ,leben rief4 ,da herrscht ein vlliges ,entsprechen zwischen der apriorischen ,bedrftigkeit und dem metaphysischen ,leiden des ,subjektes1 die zum ,schaffen treiben und zwischen dem prstabilierten1 ewigen ,ort der ,form1 auf den die vollendete ,gestaltung auftrifft4 ,das gattungsschaffende ,prinzip aber1 das hier gemeint ist1 fordert keinen ,wandel der ,gesinnung2 es ntigt vielmehr dieselbe ,gesinnung1 sich auf ein neues1 vom alten wesensverschiedenes ,ziel zu richten4 ,es bedeutet1 da auch die alte ,parallelitt der transzendentalen ,struktur im gestaltenden ,subjekt und in der herausgesetzten ,welt der geleisteten ,formen zerrissen ist1 da die letzten ,grundlagen des ,gestaltens heimatlos geworden sind4 ,die deutsche ,romantik hat den ,begriff des ,romans1 wenn auch nicht immer bis ins letzte geklrt1 mit dem des ,romantischen in enge ,beziehungen gebracht4 ,mit groem ,recht1 denn die ,form des ,romans ist1 wie keine andere1 ein ,ausdruck der transzendentalen ,obdachlosigkeit4 ,das ,zusammenfallen von ,geschichte und ,geschichtsphilosophie hatte fr ,griechenland die ,folge1 da jede ,kunstart erst dann geboren ward1 wenn auf der ,sonnenuhr des ,geistes abzulesen war1 da gerade ihre ,stunde gekommen ist und jede mute verschwinden1 wenn die ,urbilder ihres ,seins nicht mehr am ,horizonte standen4 ,fr die nachgriechische ,zeit ist diese philosophische ,periodizitt verloren4 ,in einer unentwirrbaren ,verschlungenheit kreuzen sich hier die ,gattungen als ,zeichen des echten und des unechten ,suchens nach dem nicht mehr klar und eindeutig gegebenen ,ziele2 ihre ,summe ergibt blo eine geschichtliche ,totalitt der ,empirie1 wo man fr die einzelnen ,formen wohl nach empirischen 7soziologischen7 ,bedingungen ihrer ,entstehungsmglichkeit suchen mag und sie eventuell auch finden kann1 wo aber der geschichtsphilosophische ,sinn der ,periodizitt sich niemals mehr auf die symbolisch gewordenen ,gattungen konzentriert und auch aus den ,gesamtheiten der ,zeitalter mehr entziffert und herausgedeutet als in ihnen selbst aufgefunden werden kann4 ,whrend aber bei dem kleinsten ,erbeben der transzendentalen ,bezogenheiten die ,lebensimmanenz des ,sinnes unrettbar versinken mu1 vermag das lebensferne und lebensfremde ,wesen sich mit der eigenen ,existenz in solcher ,weise zu krnen1 da diese ,weihe selbst bei greren ,erschtterungen nur verblassen1 aber niemals ganz verflattern wird4 ,darum hat sich die ,tragdie1 wenn auch verwandelt1 so doch in ihrer ,essenz unberhrt in unsere ,zeit herbergerettet1 whrend die ,epope verschwinden und einer ganz neuen ,form1 dem ,roman1 weichen mute4 ,freilich die vollkommene ,wandlung des ,lebensbegriffes und seiner ,beziehung zum ,wesen hat auch die ,tragdie verndert4 ,etwas anderes ist es1 wenn die ,lebensimmanenz des ,sinnes mit katastrophaler ,klarheit verschwindet und eine durch nichts verworrene1 reine ,welt dem ,wesen berlt1 als wenn diese ,immanenz wie durch allmhliges ,verzaubertwerden aus dem ,kosmos verbannt wird2 wenn die ,sehnsucht nach ihrem ,wiedererscheinen ungestillt und niemals in zweifelsfreier ,hoffnungslosigkeit lebendig bleibt2 wenn man das ,verlorene in jeder jetzt so ungefgen und wirren ,erscheinung1 des ,lsungswortes harrend1 vermuten mu2 wenn das ,wesen deshalb keine tragische ,bhne aus den gefllten ,stmmen des ,lebenswaldes aufschlagen kann1 sondern entweder in dem ,brande aller toten berreste eines verfallenen ,lebens zum kurzen ,flammendasein erwachen oder diesem ganzen ,chaos schroff ablehnend den ,rcken kehren und in eine abstrakte ,sphre der ganz reinen ,wesenhaftigkeit flchten mu4 ,es ist die ,beziehung des ,wesens zu dem an sich auerdramatischen ,leben1 die die ,stilzweiheit der neueren ,tragdie1 deren ,pole ,shakespeare und ,alfieri bezeichnen1 notwendig macht4 ,die griechische ,tragdie stand jenseits des ,dilemmas von ,lebensnhe oder ,abstraktion1 weil fr sie die ,flle keine ,frage der ,annherung an das ,leben1 die ,transparenz des ,dialogs keine ,aufhebung seiner ,unmittelbarkeit war4 ,aus welchen geschichtlichen ,zufllen oder ,notwendigkeiten der ,chor auch entstanden sein mag1 sein knstlerischer ,sinn ist3 das ,wesen1 in einem ,jenseits von jedwedem ,leben1 zur ,lebendigkeit und ,flle zu fhren4 ,er konnte deshalb einen ,hintergrund abgeben1 der geradeso nur die ,funktion des ,abschlieens erfllt wie die marmorne ,atmosphre zwischen den ,reliefgestalten1 der aber dennoch voll von ,bewegung ist und sich smtlichen scheinbaren ,schwankungen einer nicht aus abstraktem ,schema geborenen ,handlung anschmiegen1 sie in sich aufnehmen und aus eigenem bereichert dem ,drama zurckgeben kann4 ,er kann den lyrischen ,sinn des ganzen ,dramas in weiten ,worten ertnen lassen1 er kann1 ohne in sich zu zerfallen1 sowohl die niederen1 der tragischen ,widerlegung bedrftigen ,stimmen der kreatrlichen ,vernunft1 wie die der hohen bervernnftigkeit des ,schicksals in sich vereinen4 ,sprecher und ,chor sind in der griechischen ,tragdie aus demselben ,wesensgrunde entstiegen1 sie sind einander vllig homogen und knnen deshalb1 ohne den ,bau zu zerreien1 gnzlich getrennte ,funktionen erfllen2 im ,chor kann sich die ganze ,lyrik der ,situation und des ,schicksals stauen und den ,spielern die alles aussagenden ,worte und die alles umfassenden ,gebrden der nackt gewordenen tragischen ,dialektik berlassen2 und sie werden doch niemals anders als durch sanfte bergnge voneinander geschieden sein4 ,fr keines von beiden ist die ,gefahr einer die dramatische ,form sprengender ,lebensnhe auch nur als ferne ,mglichkeit eigen3 darum knnen sich beide zur unschematischen1 aber apriorisch vorgezeichneten ,flle ausbreiten4 ,aus dem neueren ,drama ist das ,leben nicht organisch verschwunden1 es kann hchstens aus ihm verbannt werden4 ,aber die ,verbannung1 die die ,klassizisten vollziehen1 bedeutet das ,anerkennen nicht nur des ,seins1 sondern auch der ,macht des ,verbannten3 er ist in jedem ,wort und jeder ,gebrde1 die in angstvoller ,selbstberspannung sich berbieten1 um sich von ihm in unbefleckter ,ferne zu halten1 gegenwrtig2 er ist es1 der die kahle und berechnete ,strenge des aus abstrakter ,aprioritt erzeugten ,aufbaus unsichtbar und ironisch leitet3 verengt oder verwirrt1 berdeutlich oder abstrus macht4 ,die andere ,tragdie verzehrt das ,leben4 ,sie stellt ihre ,helden als lebendige ,menschen1 inmitten einer blo lebenhaften ,masse auf die ,szene und aus der ,verworrenheit einer von ,lebensschwere beladenen ,handlung soll das klare ,schicksal allmhlich erglhen2 soll durch sein ,feuer alles blo ,menschliche zu ,asche verbrennen1 auf da das nichtige ,leben der bloen ,menschen in ,nichtigkeit zerfalle1 die ,affekte der ,heldenhaften aber zu tragischen ,leidenschaften erbrennen und diese zu schlackenlosen ,helden umschmelzen4 ,damit ist das ,heldentum polemisch und problematisch geworden3 ,heldsein ist nicht mehr die naturhafte ,existenzform der ,wesenssphre1 sondern ein ,sicherheben ber das blo menschliche sowohl der ,masse1 wie der eigenen ,instinkte4 ,das hierarchische ,problem von ,leben und ,wesen1 das fr das griechische ,drama ein formendes ,apriori war und deshalb nie als ,gegenstand zur ,gestalt ward1 wird so in den tragischen ,proze selbst hineingezogen2 es zerreit das ,drama in einander vllig heterogene ,hlften1 die nur durch ihr gegenseitiges ,negieren und ,sichausschlieen miteinander verbunden sind3 also polemisch und -- die ,grundlagen gerade dieses ,dramas strend -- intellektualistisch4 ,und die ,breite des ,fundamentes1 das so aufgezwungen ist1 und die ,weite des ,weges1 den der ,held in seiner eigenen ,seele zurcklegen mu1 bis er sich als ,helden findet1 widerstreiten der formgeforderten ,schlankheit des dramatischen ,aufbaus1 nhern es den epischen ,formen an2 geradeso wie der polemische ,akzent des ,heldentums 7auch in der abstrakten ,tragdie7 eine berwucherung von rein lyrischer ,lyrik zur notwendigen ,folge hat4 ,diese ,lyrik hat aber noch eine andere ,quelle1 die ebenfalls aus der verschobenen ,beziehung von ,wesen und ,leben entspringt4 ,fr die ,griechen hat das ,versinken des ,lebens als ,sinnestrger die ,nhe und die ,verwandtschaft der ,menschen untereinander nur in eine andere ,atmosphre bertragen1 aber nicht vernichtet3 jede ,gestalt1 die hier vorkommt1 ist dennoch in gleicher ,entfernung vom ,allerhalter1 vom ,wesen1 ist also jeder anderen in ihren tiefsten ,wurzeln verwandt2 alle verstehen einander1 denn alle sprechen die gleiche ,sprache1 alle vertrauen einander1 wenn auch als ,todfeinde1 denn alle streben in gleicher ,weise dem gleichen ,zentrum zu und bewegen sich auf der gleichen ,hhe einer innerlich wesensgleichen ,existenz4 ,wenn aber das ,wesen1 wie im neueren ,drama1 nur nach hierarchischem ,wettkampf mit dem ,leben sich offenbaren und zu behaupten vermag1 wenn jede ,gestalt diesen ,wettstreit als ,voraussetzung ihrer ,existenz oder als bewegendes ,element ihres ,daseins in sich trgt1 dann mu jede der dramatis personae mit nur ihr eigenem ,faden an ihr gebrendes ,schicksal gebunden sein2 dann mu jede aus der ,einsamkeit stammen und in unaufhebbarer ,einsamkeit inmitten der anderen ,einsamen dem letzten tragischen ,alleinsein zueilen2 darin mu jedes tragische ,wort unverstanden verklingen und keine tragische ,tat wird eine adquat aufnehmende ,resonanz finden knnen4 ,die ,einsamkeit ist aber etwas ,paradox-,dramatisches3 sie ist die eigentliche ,essenz des ,tragischen1 denn die im ,schicksal selbstgewordene ,seele kann ,sternenbrder haben1 aber keinen ,gefhrten4 ,die dramatische uerungsform jedoch -- der ,dialog -- setzt eine hohe ,gemeinsamkeit dieser ,einsamen voraus1 um mehrstimmig1 um wirklich dialogisch1 dramatisch zu bleiben4 ,die ,sprache des absolut ,einsamen ist lyrisch1 ist monologisch1 im ,zwiegesprch tritt das ,inkognito seiner ,seele zu stark zutage und berflutet und belastet die ,eindeutigkeit und die ,schrfe von ,rede und ,widerrede4 ,und diese ,einsamkeit ist tiefer als die von der tragischen ,form1 der ,beziehung zum ,schicksal1 erforderte 7in der ja auch die griechischen ,helden gelebt haben73 sie mu sich selbst zum ,problem werden und das tragische ,problem vertiefend und verwirrend an seine ,stelle treten4 ,diese ,einsamkeit ist nicht blo der ,rausch der vom ,schicksal erfaten1 zum ,gesang gewordenen ,seele1 sie ist zugleich die ,qual der zum ,alleinsein verdammten1 sich nach ,gemeinschaft verzehrenden ,kreatur4 ,diese ,einsamkeit entlt aus sich neue tragische ,probleme1 das eigentliche ,problem der neuen ,tragdie3 das ,vertrauen4 ,die in ,leben gehllte1 aber wesenserfllte ,seele des neuen ,helden wird niemals begreifen knnen1 da unter dem gleichen ,mantel des ,lebens nicht auch die gleiche ,wesenhaftigkeit wohnen mu2 sie wei von einer ,gleichheit aller1 die sich gefunden haben und kann nicht begreifen1 da dies ihr ,wissen nicht aus dieser ,welt stammt1 da die innere ,zweifelsfreiheit dieses ,wissens keine ,gewhr dafr bieten kann1 da es fr dieses ,leben konstitutiv sei2 sie wei von der ,idee ihres ,selbst1 die1 sie bewegend1 in ihr lebendig ist1 sie mu daher daran glauben1 da das ,menschengewhl des ,lebens1 das sie umgibt1 nur ein verwirrter ,fastnachtsscherz ist1 in dem1 bei dem ersten ,wort aus dem ,wesen1 die ,masken fallen und unbekannte ,brder einander umarmen mssen4 ,sie wei es und sucht es und findet sich selbst1 allein1 im ,schicksal4 ,und in ihre ,ekstase des ,sich-gefunden-habens mischt sich anklagend-elegisch die ,trauer des ,weges1 der hierher gefhrt hat3 die ,enttuschung ber das ,leben1 das nicht einmal eine ,karikatur dessen war1 was ihre ,schicksalsweisheit so hellseherisch klar verkndet hat1 dessen ,glaube ihr die ,kraft gab1 den ,weg im ,dunkeln allein zu gehen4 ,diese ,einsamkeit ist nicht nur dramatisch1 sondern auch psychologisch1 denn sie ist nicht allein die ,aprioritt aller dramatis personae1 sondern zugleich das ,erleben des zum ,helden werdenden ,menschen2 und wenn die ,psychologie im ,drama nicht unverarbeiteter ,rohstoff bleiben soll1 so kann sie sich nur als ,seelenlyrik uern4 ,die groe ,epik gestaltet die extensive ,totalitt des ,lebens1 das ,drama die intensive ,totalitt der ,wesenhaftigkeit4 ,darum kann das ,drama1 wenn das ,sein die sich spontan abrundende und sinnlich gegenwrtige ,totalitt verloren hat1 in seiner ,formaprioritt dennoch eine vielleicht problematische1 aber trotzdem alles enthaltende und in sich abschlieende ,welt finden4 ,fr die groe ,epik ist dies unmglich4 ,fr sie ist die jeweilige ,gegebenheit der ,welt ein letztes ,prinzip1 sie ist in ihrem entscheidenden und alles bestimmenden transzendentalen ,grunde empirisch2 sie kann das ,leben manchmal beschleunigen1 kann ,verstecktes oder ,verkmmertes zu einem ihm immanenten utopischen ,ende fhren1 aber ,weite und ,tiefe1 ,abrundung und ,versinnlichung1 ,reichtum und ,geordnetsein des geschichtlich gegebenen ,lebens wird sie niemals aus der ,form heraus berwinden knnen4 ,jeder ,versuch einer wahrhaft utopischen ,epik wird scheitern mssen1 denn sie mu subjektiv oder objektiv ber die ,empirie hinausgehen und deshalb ins ,lyrische oder ,dramatische transzendieren4 ,und diese ,transzendenz kann fr die ,epik niemals fruchtbar werden4 ,es hat vielleicht ,zeiten gegeben -- vereinzelte ,mrchen bewahren ,fragmente dieser verschollenen ,welten -- wo das jetzt nur utopisch ,erlangbare in visionrer ,sichtbarkeit gegenwrtig war2 und ,epiker solcher ,zeiten hatten die ,empirie nicht verlassen mssen1 um die transzendente ,wirklichkeit als allein seiende darzustellen2 ja1 sie konnten einfache ,erzhler von ,begebenheiten sein1 so wie die ,schpfer der beflgelten assyrischen ,urwesen sich gewi -- und mit ,recht -- fr ,naturalisten hielten4 ,doch schon fr ,homer ist das ,transzendente unlsbar in das irdische ,dasein verwoben1 und seine ,unnachahmlichkeit beruht gerade auf dem restlosen ,gelingen dieses ,immanentwerdens4 ,diese unzerreibare ,gebundenheit an das ,dasein und das ,sosein der ,wirklichkeit1 die entscheidende ,grenze zwischen ,epik und ,dramatik1 ist eine notwendige ,folge des ,gegenstandes der ,epik3 des ,lebens4 ,whrend der ,begriff des ,wesens schon durch sein einfaches ,setzen zur ,transzendenz fhrt1 sich aber dort zu einem neuen hheren ,sein kristallisiert und so durch seine ,form ein sollendes ,sein ausdrckt1 das in seiner formgeborenen ,realitt von den inhaltlichen ,gegebenheiten des blo ,seienden unabhngig bleibt1 schliet der ,begriff des ,lebens eine solche ,gegenstndlichkeit der aufgefangenen und geronnenen ,transzendenz aus4 ,die ,welten des ,wesens sind durch der ,formen ,kraft ber das ,dasein gespannt und ihre ,art und ihre ,inhalte werden nur durch die inneren ,mglichkeiten dieser ,kraft bedingt4 ,die ,welten des ,lebens verharren hier1 sie werden von den ,formen nur aufgenommen und gestaltet1 nur auf ihren eingeborenen ,sinn gebracht4 ,und die ,formen1 die hier nur die ,rolle des ,sokrates bei der ,geburt der ,gedanken spielen drfen1 werden niemals aus eigenem etwas ins ,leben zaubern knnen1 was nicht bereits in ihm gelegen ist4 ,der ,charakter1 den das ,drama schafft -- dies ist nur ein anderer ,ausdruck fr dasselbe ,verhltnis --1 ist das intelligible ,ich des ,menschen1 der der ,epik das empirische ,ich4 ,das ,sollen1 in dessen verzweifelte ,intensitt das auf der ,erde vogelfrei gewordene ,wesen flchtet1 kann sich im intelligiblen ,ich als normative ,psychologie des ,helden objektivieren1 im empirischen ,ich bleibt es ein ,sollen4 ,seine ,kraft ist eine blo psychologische1 gleichartig den anderen ,elementen der ,seele2 sein ,zielsetzen ist ein empirisches1 gleichartig den anderen vom ,menschen oder seiner ,umwelt gegebenen mglichen ,bestrebungen2 seine ,inhalte sind geschichtliche1 gleichartig den anderen1 vom ,lauf der ,zeiten hervorgebrachten und sind von dem ,boden1 auf dem sie gewachsen sind1 nicht loszureien3 sie knnen verwelken1 aber niemals zu neuem therischen ,dasein erwachen4 ,das ,sollen ttet das ,leben1 und der dramatische ,held umgrtet sich mit den symbolischen ,attributen der sinnflligen ,erscheinung des ,lebens nur deshalb1 um die symbolische ,zeremonie des ,sterbens als ,sichtbarwerden der seienden ,transzendenz sinnfllig vollziehen zu knnen2 die ,menschen der ,epik mssen aber leben1 sonst zerreien oder verkmmern sie das ,element1 das sie trgt1 umgibt und erfllt4 7,das ,sollen ttet das ,leben1 und jeder ,begriff drckt ein ,sollen des ,gegenstandes aus3 darum kann das ,denken niemals zu einer wirklichen ,definition des ,lebens kommen1 und vielleicht darum ist die ,kunstphilosophie der ,tragdie so viel adquater als der ,epik47 ,das ,sollen ttet das ,leben und ein aus sollendem ,sein erbauter ,held der ,epope wird immer nur ein ,schatten des lebenden ,menschen der geschichtlichen ,wirklichkeit sein2 sein ,schatten1 aber niemals sein ,urbild1 und die ,welt1 die ihm als ,erleben und ,abenteuer aufgegeben ist1 nur ein verdnnter ,abgu des ,tatschlichen und niemals ihr ,kern und ihre ,essenz4 ,die utopische ,stilisierung der ,epik kann nur ,distanzen schaffen1 aber auch diese ,distanzen bleiben die zwischen ,empirie und ,empirie1 und der ,abstand und seine ,trauer und seine ,hoheit verwandeln nur den ,ton in einen rhetorischen und knnen zwar die schnsten ,frchte einer elegischen ,lyrik tragen1 aber niemals kann aus dem bloen ,distanzsetzen ein ber das ,sein hinausgehender ,inhalt zum lebendigen ,leben erwachen und zu selbstherrlicher ,wirklichkeit werden4 ,ob diese ,distanz vorwrts oder zurck weist1 ob sie ein ,hinauf oder ein ,herunter dem ,leben gegenber bezeichnet3 es ist niemals das ,schaffen einer neuen ,realitt1 sondern immer nur ein subjektives ,spiegeln der bereits daseienden4 ,die ,helden ,vergils leben ein khles und gemessenes ,schattendasein1 gespeist vom ,blut einer schnen ,inbrunst1 die sich geopfert hat1 um das fr immer ,entschwundene heraufzubeschwren1 und die ,zolasche ,monumentalitt ist nur die monotone ,ergriffenheit vor der vielfltigen und doch bersichtlichen ,verzweigung eines soziologischen ,kategoriensystems1 das das ,leben seiner ,gegenwart vollstndig zu begreifen sich anmat4 ,es gibt eine groe ,epik1 aber das ,drama bedarf niemals dieses ,attributes und mu sich seiner stets erwehren4 ,denn das aus sich heraus substanzvolle und aus ,substantialitt runde ,kosmos des ,dramas kennt keinen ,kontrast von ,ganzheit und ,ausschnitt1 keine ,entgegensetzung von ,fall und ,symptom3 existieren bedeutet ,kosmossein fr das ,drama1 das ,erfassen des ,wesens1 den ,besitz seiner ,totalitt4 ,mit dem ,begriff des ,lebens ist jedoch die ,notwendigkeit seiner ,totalitt nicht mitgesetzt1 es enthlt geradeso die relative ,unabhngigkeit jedes in sich selbstndigen ,lebewesens von jeglicher1 darber hinausweisender ,bindung1 wie die ebenfalls relative ,unvermeidlichkeit und ,unentbehrlichkeit solcher ,bindungen4 ,darum kann es epische ,formen geben1 deren ,gegenstand nicht die ,totalitt des ,lebens ist1 sondern ein ,ausschnitt1 ein in sich lebensfhiger ,bruchteil des ,daseins4 ,darum aber ist der ,begriff der ,totalitt fr die ,epik kein aus den gebrenden ,formen geborener1 kein transzendentaler1 wie im ,drama1 sondern ein empirisch-metaphysischer1 der ,transzendenz und ,immanenz untrennbar in sich vereinigt4 ,denn ,subjekt und ,objekt fallen in der ,epik nicht zusammen1 wie im ,drama1 wo die gestaltende ,subjektivitt -- aus der ,werkperspektive gesehen -- nur ein ,grenzbegriff ist1 eine ,art von ,bewutsein berhaupt1 sondern sind klar und deutlich im ,werke selbst vorhanden und voneinander geschieden2 und da aus der formgewollten ,empiritt des ,gegenstandes ein empirisches1 gestaltendes ,subjekt folgt1 kann dieses niemals der ,grund und die ,gewhr der ,totalitt der herausgestellten ,welt sein4 ,die ,totalitt kann sich nur aus der ,inhaltlichkeit des ,objekts mit wahrer ,evidenz ergeben3 sie ist metasubjektiv1 transzendent1 eine ,offenbarung und eine ,gnade4 ,das ,subjekt der ,epik ist immer der empirische ,mensch des ,lebens1 aber seine schaffende1 das ,leben meisternde ,anmaung verwandelt sich in der groen ,epik in ,demut1 in ,schauen1 in stummes ,erstaunen vor dem hell heranleuchtenden ,sinn1 der ihm1 dem einfachen ,menschen des gewhnlichen ,daseins1 so unerwartet selbstverstndlich im ,leben selbst sichtbar geworden ist4 ,das ,subjekt der kleineren epischen ,formen steht beherrschender und selbstherrlicher seinem ,objekte gegenber4 ,mag der ,erzhler -- es kann und soll hier kein ,system der epischen ,formen1 nicht einmal andeutungsweise gegeben werden -- mit khler und berlegener ,chronistengebrde dem merkwrdigen ,walten des ,zufalls1 der die ,geschicke der ,menschen fr sie sinnlos und vernichtend1 fr uns ,abgrnde aufdeckend und ergtzlich durcheinanderwirft1 zusehen2 mag er einen kleinen ,winkel der ,welt als geordnet blhenden ,garten1 umgeben von den grenzenlosen und chaotischen ,wsten des ,lebens1 gerhrt zur alleinigen ,wirklichkeit erheben2 mag er ergriffen und gefat das seltsame und tiefe ,welterleben eines ,menschen in ein stark geformtes und objektiviertes ,schicksal gerinnen lassen2 immer ist es seine ,subjektivitt1 die aus der malosen ,unendlichkeit des ,weltgeschehens ein ,stck herausreit1 ihm ein selbstndiges ,leben verleiht und das ,ganze1 aus dem es entnommen wurde1 nur als ,empfindung und ,denken der ,gestalten1 nur als unwillkrliches ,weiterspinnen abgerissener ,kausalreihen1 nur als ,spiegelung einer an sich seienden ,wirklichkeit in die ,welt des ,werks hineinscheinen lt4 ,die ,abrundung dieser epischen ,formen ist deshalb eine subjektive3 ein ,lebensstck wird vom ,dichter in eine sie heraushebende1 betonende1 und vom ,lebensganzen abhebende ,umwelt versetzt2 und ,auswahl und ,abgrenzung tragen im ,werk selbst den ,stempel ihres ,ursprungs aus ,willen und ,wissen des ,subjektes3 sie sind mehr oder weniger lyrischer ,natur4 ,die ,relativitt von ,selbstndigkeit und ,allgebundenheit der ,lebewesen und ihrer -- organisch auf sich gestellten -- ebenfalls lebendigen ,vereinigungen kann aufgehoben1 zur ,form gehoben werden1 wenn eine bewute ,setzung des schaffenden ,werksubjekts einen immanent herausstrahlenden ,sinn in dem isolierten ,dasein gerade dieses ,lebensstckes zur ,evidenz bringt4 ,die formende1 ,gestalt und ,grenze gebietende1 ,tat des ,subjekts1 diese ,souvernitt im beherrschenden ,schaffen des ,gegenstandes ist die ,lyrik der epischen ,formen ohne ,totalitt4 ,diese ,lyrik ist hier die letzte epische ,einheit2 sie ist kein ,schwelgen eines vereinsamten ,ichs in der gegenstandsfreien ,kontemplation seines ,selbst1 keine ,auflsung des ,objekts in ,sensationen und ,stimmungen1 sondern normgeboren und formschaffend1 trgt sie die ,existenz alles ,gestalteten4 ,doch mit der ,bedeutsamkeit und ,schwere des ,lebensausschnitts mu die unmittelbar strmende ,wucht dieser ,lyrik wachsen2 das ,gleichgewicht des ,werks ist das des setzenden ,subjekts und des von ihm herausgestellten und emporgehobenen ,gegenstandes4 ,in der ,form der isolierten ,merkwrdigkeit und ,fragwrdigkeit des ,lebens1 in der ,novelle1 mu sich diese ,lyrik noch ganz hinter den harten ,linien der vereinzelt herausgemeielten ,begebenheit verstecken3 die ,lyrik ist hier noch reine ,auswahl3 die schreiende ,willkr des beglckenden und vernichtenden1 aber immer grundlos darniederfahrenden ,zufalls kann nur durch sein klares1 kommentarloses1 rein gegenstndliches ,erfassen balanciert werden4 ,die ,novelle ist die am reinsten artistische ,form2 der letzte ,sinn alles knstlerischen ,formens wird von ihr als ,stimmung1 als inhaltlicher ,sinn des ,gestaltens1 wenn auch eben deshalb abstrakt1 ausgesprochen4 ,indem die ,sinnlosigkeit in unverschleierter1 nichts beschnigender ,nacktheit erblickt wird1 gibt ihr die bannende ,macht dieses furchtlosen und hoffnungslosen ,blickes die ,weihe der ,form3 die ,sinnlosigkeit wird1 als ,sinnlosigkeit1 zur ,gestalt3 sie ist ewig geworden1 von der ,form bejaht1 aufgehoben und erlst4 ,zwischen der ,novelle und den lyrisch-epischen ,formen ist ein ,sprung4 ,sobald das von der ,form zum ,sinn ,erhobene auch seinem ,inhalte nach1 wenn auch nur relativ1 sinnvoll ist1 mu das stumm gewordene ,subjekt nach eigenen ,worten ringen1 die vom relativen ,sinn der gestalteten ,begebenheit eine ,brcke zum ,absoluten bauen4 ,in der ,idylle verschmilzt diese ,lyrik noch fast vollstndig mit den ,umrissen der ,menschen und der ,dinge2 sie ist es ja1 die diesen ,umrissen das ,weiche und das ,luftige der friedevollen ,abgeschiedenheit1 die selige ,getrenntheit von den ,strmen1 die drauen wten1 verleiht4 ,nur wo die ,idylle zur ,epope transzendiert1 wie in ,goethes und ,hebbels groen ,idyllen1 wo das ,ganze des ,lebens mit allen seinen ,gefahren1 wenn auch von weiten ,fernen gedmpft und gebndigt1 in die ,geschehnisse selbst hineinspielt1 mu die ,stimme des ,dichters selbst ertnen1 mu seine ,hand die heilsamen ,distanzen schaffen3 damit weder das siegende ,glck seiner ,helden zur unwrdigen ,gengsamkeit derer werde1 die vor einer allzu gegenwrtigen ,nhe des nicht berwundenen1 sondern blo fr sie beseitigten ,elends feig abrcken1 noch die ,gefahren und das ,erbeben der ,lebenstotalitt1 das diese verursacht1 zu blassen ,schemen werden1 den ,jubel der ,rettung zur nichtigen ,farce erniedrigend4 ,und zum klaren und breit strmenden ,allesaussagen erwchst diese ,lyrik1 wo das ,geschehnis in seiner episch objektivierten ,gegenstndlichkeit der ,trger und das ,symbol eines unendlichen ,gefhls wird2 wo eine ,seele der ,held ist und ihre ,sehnsucht die ,handlung -- ,chantefable nannte ich einmal von ,ch4 ,l4 ,philippe sprechend diese ,form --2 wo der ,gegenstand1 das gestaltete ,ereignis etwas ,vereinzeltes bleibt und bleiben soll1 wo aber in dem ,erlebnis1 das das ,ereignis aufnimmt und ausstrahlt1 der letzte ,sinn des ganzen ,lebens1 die sinngebende und lebenbezwingende ,macht des ,dichters niedergelegt ist4 ,doch auch diese ,macht ist eine lyrische3 es ist die ,persnlichkeit des ,dichters1 die in bewuter ,selbstherrlichkeit die eigene ,deutung des ,weltsinnes -- die ,ereignisse als ,instrumente meisternd -- ertnen lt1 nicht aber ihnen als ,htern des geheimen ,wortes den ,sinn ablauscht2 es ist nicht die ,totalitt des ,lebens1 die gestaltet wird1 sondern die ,beziehung1 die wertende oder verwerfende ,stellung des ,dichters1 der als empirisches ,subjekt in seiner ganzen ,gre1 aber auch in seiner ganzen kreatrlichen ,begrenztheit die ,bhne der ,gestaltung betritt1 zu dieser ,totalitt des ,lebens4 ,und auch das ,vernichten des ,objekts durch das zum ,alleinherrscher des ,seins gewordene ,subjekt vermag keine ,totalitt des ,lebens1 die ihrem ,begriffe gem eine extensive ist1 aus sich zu entlassen3 wie hoch es sich auch ber seine ,objekte erhebt1 immer sind es nur einzelne ,objekte1 die es in dieser ,weise als souvernen ,besitz erwirbt und eine solche ,summe wird niemals eine wirkliche ,totalitt ergeben4 ,denn auch dieses erhaben-humoristische ,subjekt bleibt ein empirisches1 seine ,gestaltung eine ,stellungnahme zu seinen1 ihm dem ,wesen nach dennoch gleichgearteten ,objekten2 und der ,kreis1 den es um das von ihm als ,welt ,ausgeschiedene und ,abgerundete zieht1 bezeichnet nur die ,grenze des ,subjekts und keine eines irgendwie in sich kompletten ,kosmos4 ,die ,seele des ,humoristen drstet nach einer echteren ,substanzialitt als ihm das ,leben bieten knnte2 deshalb zerschlgt er alle ,formen und ,grenzen der zerbrechlichen ,totalitt des ,lebens1 um zur einzig wahren ,quelle des ,lebens1 zum reinen1 weltbeherrschenden ,ich zu gelangen4 ,aber mit dem ,zusammenbrechen der ,objektswelt ist auch das ,subjekt zum ,fragment geworden2 nur das ,ich ist seiend geblieben1 doch auch seine ,existenz zerrinnt in der ,substanzlosigkeit der selbstgeschaffenen ,trmmerwelt4 ,diese ,subjektivitt will alles gestalten und kann gerade deshalb nur einen ,ausschnitt spiegeln4 ,dies ist das ,paradoxon der ,subjektivitt der groen ,epik1 ihr wirf weg1 damit du gewinnst3 jede schpferische ,subjektivitt wird lyrisch und nur die blo hinnehmende1 die sich in ,demut zum reinen ,aufnahmeorgan der ,welt verwandelnde vermag der ,gnade3 der ,offenbarung des ,ganzen1 teilhaftig zu werden4 ,es ist der ,sprung von der ,vita nuova zur ,divina ,commedia1 vom ,werther zum ,wilhelm ,meister2 es ist der ,sprung1 den ,cervantes vollzogen hat1 der1 selbst verstummend1 den ,welthumor des ,don ,quixote laut werden lt1 whrend ,sternes und ,jean ,pauls herrlich laute ,stimmen blo subjektive ,spiegelungen eines blo subjektiven und darum begrenzten1 engen und willkrlichen ,weltbruchstckes bieten4 ,dies ist kein ,werturteil1 sondern ein gattungbestimmendes ,apriori3 das ,ganze des ,lebens lt keinen transzendentalen ,mittelpunkt in sich aufweisen und duldet es nicht1 da eine seiner ,zellen sich zu seiner ,beherrscherin erhebe4 ,nur wenn ein ,subjekt1 weit abgetrennt von jeglichem ,leben und seiner notwendig mitgesetzten ,empirie1 in der reinen ,hhe der ,wesenhaftigkeit thront1 wenn es nichts mehr ist als der ,trger der transzendentalen ,synthesis1 vermag es in seiner ,struktur alle ,bedingungen der ,totalitt zu bergen und seine ,grenze zur ,grenze der ,welt zu verwandeln4 ,ein solches ,subjekt kann aber in der ,epik nicht vorkommen3 ,epik ist ,leben1 ,immanenz ,empirie1 und ,dantes ,paradiso ist dem ,leben wesensverwandter als die strotzende ,flle ,shakespeares4 ,die synthetische ,macht der ,wesenssphre verdichtet sich in der konstruktiven ,totalitt des dramatischen ,problems3 das vom ,problem aus ,notwendige1 sei es ,seele oder ,begebenheit1 gewinnt ,dasein aus seinen ,beziehungen zum ,zentrum2 die immanente ,dialektik dieser ,einheit verleiht jeder ,einzelerscheinung das ihr -- je nach der ,entfernung vom ,zentrum und dem ,gewicht fr das ,problem -- zukommende ,sein4 ,das ,problem ist hier unaussprechbar1 weil es die konkrete ,idee des ,ganzen ist1 weil nur das ,zusammenklingen aller ,stimmen den ,reichtum an ,inhalt1 der darin verborgen ist1 zu heben vermag4 ,fr das ,leben ist aber das ,problem eine ,abstraktion2 die ,beziehung einer ,gestalt auf ein ,problem kann niemals deren ganze ,lebensflle in sich aufnehmen1 und jedes ,ereignis der ,lebenssphre mu sich zum ,problem allegorisch verhalten4 ,wohl vermag die hohe ,kunst ,goethes in den von ,hebbel mit ,recht dramatisch genannten ,wahlverwandtschaften alles in ,bezug auf das zentrale ,problem abzutnen und abzuwgen1 aber selbst die von vorneherein in die engen ,kanle des ,problems geleiteten ,seelen knnen sich hier nicht zum wirklichen ,dasein ausleben2 selbst die auf das ,problem hin engbeschnittene ,handlung rundet sich nicht zur ,ganzheit ab2 selbst um das zierlich schmale ,gehuse dieser kleinen ,welt zu fllen1 ist der ,dichter gezwungen1 fremde ,elemente mit hinein zu beziehen1 und wenn dies auch berall so geglckt wre1 wie in einzelnen ,momenten des uersten ,taktes an ,arrangement1 knnte es keine ,totalitt ergeben4 ,und die dramatische ,konzentration des ,nibelungenliedes ist ein schner1 pro domo entstandener ,irrtum ,hebbels3 die verzweifelte ,anstrengung eines groen ,dichters1 die in der vernderten ,welt zerfallende epische ,einheit eines wirklich epischen ,stoffes zu retten4 ,die bermenschliche ,gestalt ,brunhilds ist bereits zur ,mischung von ,weib und ,walkre gesunken1 den schwachen ,freier ,gunther zur haltlosen ,fragwrdigkeit erniedrigend1 und aus dem ,drachentter ,siegfried haben sich nur vereinzelte ,mrchenmotive in die ,rittergestalt hinbergerettet4 ,hier ist das ,problem von ,treue und ,rache1 von ,hagen und ,kriemhild freilich die ,rettung4 ,aber ein verzweifelter1 ein rein artistischer ,versuch3 mit den ,mitteln der ,komposition1 mit ,aufbau und ,organisation eine ,einheit herzustellen1 die gewchsmig nicht mehr gegeben ist4 ,ein verzweifelter ,versuch und ein heldenhaftes ,scheitern4 ,denn eine ,einheit kann wohl zustande kommen1 aber niemals eine wirkliche ,ganzheit4 ,in der ,handlung der ,ilias -- ohne ,anfang und ohne ,abschlu -- erblht ein geschlossener ,kosmos zu alles umfassendem ,leben2 die klar komponierte ,einheit des ,nibelungenliedes birgt ,leben und ,verwesung1 ,schlsser und ,ruinen hinter ihrer kunstvoll gegliederten ,fassade4 #c4 ,epope und ,roman1 die beiden ,objektivationen der groen ,epik1 trennen sich nicht nach den gestaltenden ,gesinnungen1 sondern nach den geschichtsphilosophischen ,gegebenheiten1 die sie zur ,gestaltung vorfinden4 ,der ,roman ist die ,epope eines ,zeitalters1 fr das die extensive ,totalitt des ,lebens nicht mehr sinnfllig gegeben ist1 fr das die ,lebensimmanenz des ,sinnes zum ,problem geworden ist1 und das dennoch die ,gesinnung zur ,totalitt hat4 ,es wre oberflchlich und nur artistisch1 in ,vers und ,prosa die einzigen und entscheidenden gattungsbestimmenden ,kennzeichen zu suchen4 ,sowohl fr die ,epik1 wie fr die ,tragdie ist der ,vers kein letztes ,konstituens1 wohl aber ein tiefes ,symptom1 ein ,scheidewasser1 das ihr eigentliches ,wesen am eigentlichsten und echtesten zur ,erscheinung bringt4 ,der tragische ,vers ist scharf und hart1 isolierend und ,distanzen schaffend4 ,er umkleidet die ,helden mit der ganzen ,tiefe ihrer formgeborenen ,einsamkeit1 lt keine anderen ,beziehungen als die des ,kampfes und der ,vernichtung zwischen ihnen aufkommen2 in seiner ,lyrik kann ,verzweiflung und ,rausch des ,weges und des ,endes ertnen1 kann das ,unermeliche des ,abgrunds1 ber dem diese ,wesenhaftigkeit schwebt1 erglnzen1 aber niemals wird -- was die ,prosa zuweilen zult -- ein blo seelisch-menschliches ,einverstndnis zwischen den ,gestalten durchbrechen1 niemals wird die ,verzweiflung zur ,elegie und der ,rausch zur ,sehnsucht nach den eigenen ,hhen werden1 niemals kann die ,seele ihren ,abgrund in psychologistischer ,eitelkeit zu ermessen suchen und sich im ,spiegel der eigenen ,tiefe selbstgefllig bewundern4 ,der dramatische ,vers -- so ungefhr schrieb es ,schiller an ,goethe -- entlarvt jede ,trivialitt der tragischen ,erfindung1 er besitzt eine spezifische ,schrfe und ,schwere1 vor der nichts blo ,lebenhaftes1 ein anderer ,ausdruck nur fr das dramatisch ,triviale1 bestehen kann3 an dem ,gewichtsgegensatz zwischen ,sprache und ,gehalt mu sich die triviale ,gesinnung verheben4 ,auch der epische ,vers schafft ,distanzen1 aber ,distanzen bedeuten in der ,lebenssphre eine ,beseligung und eine ,leichtigkeit1 ein ,lockererwerden der ,bande1 die ,dinge und ,menschen unwrdig umschlingen1 ein ,aufheben jener ,dumpfheit und ,gedrcktheit1 die an dem ,leben1 an und fr sich genommen1 haftet1 die nur in einzelnen glcklichen ,augenblicken sich zerstreut2 und gerade diese sollen durch das ,distanzieren des epischen ,verses zum ,lebensniveau werden4 ,die ,wirkung des ,verses ist also hier eine entgegengesetzte1 gerade weil seine unmittelbaren ,folgen die gleichen sind3 ,vertilgung der ,trivialitt und ,nherkommen dem eigenen ,wesen4 ,denn das ,triviale ist fr die ,sphre des ,lebens1 fr die ,epik3 die ,schwere1 so wie es fr die ,tragdie die ,leichtigkeit war4 ,die gegenstndliche ,gewhr dafr1 da die vllige ,entfernung alles ,lebenhaften keine leere ,abstraktion vom ,leben ist1 sondern ein ,existentwerden des ,wesens1 kann nur in der ,konsistenz liegen1 die diese lebensfernen ,gestaltungen erhalten3 nur wenn ihr ,sein1 ber allen ,vergleich mit dem ,leben hinaus1 erfllter1 gerundeter und gewichtiger geworden ist1 als jede ,sehnsucht nach ,erfllung es zu wnschen vermag1 erscheint es in abtastbarer ,evidenz1 da die tragische ,stilisierung geleistet ist2 und jede ,leichtigkeit oder ,blsse1 die freilich nichts mit dem banausischen ,begriff von ,unlebendigsein zu tun hat1 zeigt1 da die normativ tragische ,gesinnung nicht vorhanden war1 zeigt1 bei aller psychologischen ,feinheit und lyrischen ,sorgfalt der ,einzelerfindung1 die ,trivialitt des ,werkes auf4 ,fr das ,leben bedeutet aber ,schwere3 die ,abwesenheit des gegenwrtigen ,sinnes1 die unauflsbare ,befangenheit in sinnlosen ,kausalverknpfungen1 das ,verkmmern in unfruchtbarer ,erdennhe und ,himmelsferne1 das ,beharrenmssen und ,sichnichtbefreienknnen aus den ,fesseln der bloen brutalen ,stofflichkeit1 das1 was fr die besten immanenten ,krfte des ,lebens das stete ,ziel der berwindung ist2 mit dem ,wertbegriff der ,form ausgedrckt3 ,trivialitt4 ,die selig daseiende ,totalitt des ,lebens ist in prstabilierter ,harmonie dem epischen ,verse zugeordnet3 schon der vordichterische ,proze einer mythologischen ,umspannung alles ,lebens hat das ,sein von jeder trivialen ,schwere gereinigt1 und in den ,versen ,homers ffnen sich blo die zum ,aufblhen bereiten ,knospen dieses ,frhlings4 ,aber der ,vers kann nur den leisen ,ansto zum ,aufspringen herbeifhren1 nur das aus allen ,fesseln ,gelste mit dem ,kranze der ,freiheit umwinden4 ,wenn die ,tat des ,dichters ein ,ausgraben des verschtteten ,sinnes ist1 wenn seine ,helden erst ihre ,kerker sprengen und ihre ertrumte ,heimat der ersehnten ,freiheit von ,erdenschwere erst in schweren ,kmpfen erobern oder auf mhseligen ,irrfahrten suchen mssen1 dann reicht die ,macht des ,verses nicht aus1 um diesen ,abstand -- den ,abgrund mit einem ,bltenteppich verdeckend -- zum gangbaren ,weg zu verwandeln4 ,denn die ,leichtigkeit der groen ,epik ist nur die konkret immanente ,utopie der geschichtlichen ,stunde1 und die formende ,entrcktheit1 die der ,vers allem1 was er trgt1 verleiht1 mu dann der ,epik ihre groe ,subjektslosigkeit und ,totalitt rauben3 sie zur ,idylle oder zum lyrischen ,spiel verwandeln4 ,denn die ,leichtigkeit der groen ,epik ist nur durch ein wirkliches ,abwerfen der niederziehenden ,fesseln ein ,wert und eine wirklichkeitsschaffende ,macht4 ,das ,vergessen der ,sklaverei in schnen ,spielen der freigewordenen ,phantasie oder im gefaten ,flchten auf selige ,inseln1 unauffindbar auf der ,landkarte der ,welt der trivialen ,gebundenheit1 kann niemals zur groen ,epik fhren4 ,in ,zeiten1 denen diese ,leichtigkeit nicht mehr gegeben ist1 ist der ,vers aus der groen ,epik verbannt1 oder er verwandelt sich unversehens und unbeabsichtigt in einen lyrischen4 ,nur die ,prosa kann dann das ,leiden und den ,lorbeer1 den ,kampf und die ,krnung1 den ,weg und die ,weihe gleich stark umfassen2 nur ihre ungebundene ,schmiegsamkeit und ihre rhythmenlose ,bindung treffen mit gleicher ,kraft die ,fesseln und die ,freiheit1 die gegebene ,schwere und die erkmpfte ,leichtigkeit der vom gefundenen ,sinn nunmehr immanent erstrahlenden ,welt4 ,es ist kein ,zufall1 da das ,zerfallen der liedgewordenen ,wirklichkeit in ,cervantes' ,prosa zur leiderfllten ,leichtigkeit der groen ,epik erwuchs1 wo der heitere ,tanz von ,ariostos ,vers ein ,spiel1 eine ,lyrik blieb2 es ist kein ,zufall1 da der ,epiker ,goethe seine ,idylle in ,verse go und fr die ,totalitt des ,meisterromans die ,prosa erwhlte4 ,in der ,welt des ,abstandes wird jeder epische ,vers zur ,lyrik -- die ,verse ,don ,juans und ,onegins gesellen sich den groen ,humoristen zu --1 denn im ,vers wird alles ,verborgene offenbar1 und der ,abstand1 den der bedchtige ,schritt der ,prosa kunstvoll durch den sich allmhlich nhernden ,sinn berwindet1 tritt nackt1 verhhnt1 mit ,fen getreten oder als vergessener ,traum im schnellen ,flug der ,verse zutage4 ,auch ,dantes ,verse sind lyrischer als die von ,homer1 aber doch nicht lyrisch3 sie verdichten und vereinen den ,balladenton zur ,epope4 ,die ,immanenz des ,lebenssinnes ist fr ,dantes ,welt da und gegenwrtig1 aber im ,jenseits3 sie ist die vollendete ,immanenz des ,transzendenten4 ,der ,abstand in der gewhnlichen ,welt des ,lebens ist zur ,unberwindbarkeit gesteigert1 aber jenseits dieser ,welt findet jeder ,verirrte seine auf ihn von ,ewigkeit her wartende ,heimat2 jeder hier einsam verklingenden ,stimme harrt dort der ,chorgesang1 der ihren ,ton aufnimmt1 zur ,harmonie fhrt und durch sie zur ,harmonie wird4 ,die abstandsvolle ,welt liegt weit ausgebreitet und chaotisch sich ballend unterhalb der strahlenden ,himmelsrose des sinnfllig gewordenen ,sinnes und ist in jedem ,augenblicke sichtbar und unverhllt4 ,jeder ,bewohner der jenseitigen ,heimat stammt aus ihr1 jeder ist mit des ,schicksals unlsbarer ,macht an sie gebunden1 aber jeder erkennt sie und berblickt sie in ihrer ,brchigkeit und ,schwere erst1 wenn sein sinnvoll gewordener ,weg zu ,ende gelaufen ist2 jede ,gestalt singt ihr vereinzeltes ,schicksal1 besingt die isolierte ,begebenheit1 in der das ihr ,zubestimmte klargeworden ist3 eine ,ballade4 ,und so wie die ,totalitt des transzendenten ,weltaufbaus fr jedes ,einzelgeschick das vorbestimmte1 sinngebende und umfassende ,apriori ist1 so umhllt das steigende ,begreifen dieses ,gebudes1 seiner ,struktur und seiner ,schnheit -- das groe ,erlebnis des irrenden ,dante -- alles mit der ,einheit seines nunmehr geoffenbarten ,sinnes3 ,die ,erkenntnis ,dantes verwandelt das ,einzelne zum ,baustein des ,ganzen1 die ,balladen werden zu ,gesngen einer ,epope4 ,doch nur im ,jenseits ist der ,sinn dieser ,welt abstandslos sichtbar und immanent geworden4 ,in dieser ,welt ist die ,totalitt eine brchige oder ersehnte1 und die ,verse ,wolframs oder ,gottfrieds sind nur lyrischer ,schmuck ihrer ,romane1 und die ,balladenhaftigkeit des ,nibelungenliedes kann nur kompositionell verdeckt1 aber nicht zur weltumfassenden ,totalitt abgerundet werden4 ,die ,epope gestaltet eine von sich aus geschlossene ,lebenstotalitt1 der ,roman sucht gestaltend die verborgene ,totalitt des ,lebens aufzudecken und aufzubauen4 ,die gegebene ,struktur des ,gegenstandes -- das ,suchen ist nur der vom ,subjekt aus gesehene ,ausdruck dafr1 da sowohl das objektive ,lebensganze wie seine ,beziehung zu den ,subjekten nichts selbstverstndlich ,harmonisches an sich hat -- gibt die ,gesinnung zur ,gestaltung an3 ,alle ,risse und ,abgrnde1 die die geschichtliche ,situation in sich trgt1 mssen in die ,gestaltung einbezogen und knnen und sollen nicht mit ,mitteln der ,komposition verdeckt werden4 ,so objektiviert sich die formbestimmende ,grundgesinnung des ,romans als ,psychologie der ,romanhelden3 sie sind ,suchende4 ,die einfache ,tatsache des ,suchens zeigt an1 da weder ,ziele noch ,wege unmittelbar gegeben sein knnen1 oder da ihr psychologisch unmittelbares und unerschtterliches ,gegebensein keine evidente ,erkenntnis wahrhaft seiender ,zusammenhnge oder ethischer ,notwendigkeiten ist1 sondern nur eine seelische ,tatsache1 der weder in der ,welt der ,objekte noch in der der ,normen etwas entsprechen mu4 ,anders ausgedrckt3 es kann ,verbrechen oder ,wahnsinn sein2 und die ,grenzen1 die das ,verbrechen von dem bejahten ,heldentum1 den ,wahnsinn von der das ,leben meisternden ,weisheit trennen1 sind gleitende1 blo psychologische ,grenzen1 wenn das erreichte ,ende sich auch in der schrecklichen ,klarheit des offensichtlich gewordenen1 hoffnungslosen ,verirrtseins von der gewhnlichen ,wirklichkeit abhebt4 ,epope und ,tragdie kennen in diesem ,sinn kein ,verbrechen und keinen ,wahnsinn4 ,das1 was vom ,alltagsgebrauch der ,begriffe ,verbrechen genannt wird1 ist fr sie entweder berhaupt nicht da1 oder ist nichts anderes1 als der symbolisch geknpfte1 sinnlich weithin leuchtende ,punkt1 wo die ,beziehung der ,seele zu ihrem ,schicksal1 dem ,vehikel ihres metaphysischen ,heimatsdranges1 sichtbar wird4 ,die ,epope ist entweder die reine ,kinderwelt1 in der das bertreten feststehend bernommener ,normen notwendig eine ,rache nach sich zieht1 die wieder1 und so ins ,unendliche fort1 gercht werden mu1 oder sie ist die vollendete ,theodizee1 wo ,verbrechen und ,strafe als gleich schwere1 einander homogene ,gewichte in der ,wage des ,weltgerichts liegen4 ,und in der ,tragdie ist das ,verbrechen ein ,nichts oder ein ,symbol2 ein bloes ,element der ,handlung1 von technischen ,gesetzmigkeiten erfordert und bestimmt1 oder das ,zerbrechen der wesensdiesseitigen ,formen1 die ,pforte1 durch die die ,seele zu sich selbst eintritt4 ,den ,wahnsinn kennt die ,epope gar nicht1 es wre denn eine allgemein unverstndliche ,sprache einer nur so deutlich werdenden berwelt2 fr die unproblematische ,tragdie kann er der symbolische ,ausdruck fr das ,ende sein1 gleichwertig dem leiblichen ,tode oder dem lebenden ,abgestorbensein der im ,wesensfeuer der ,selbstheit verbrannten ,seele4 ,denn ,verbrechen und ,wahnsinn sind ,objektivation der transzendentalen ,heimatlosigkeit2 der ,heimatlosigkeit einer ,tat in der menschlichen ,ordnung der gesellschaftlichen ,zusammenhnge und der ,heimatlosigkeit einer ,seele in der seinsollenden ,ordnung des berpersnlichen ,wertsystems4 ,jede ,form ist die ,auflsung einer ,grunddissonanz des ,daseins1 eine ,welt1 in der das ,widersinnige an seine richtige ,stelle gerckt1 als ,trger1 als notwendige ,bedingung des ,sinnes erscheint4 ,wenn also in einer ,form der ,gipfel des ,widersinnes1 das ins ,leere ,hinauslaufen tiefer und echter menschlicher ,bestrebungen oder die ,mglichkeit einer letzten menschlichen ,nichtigkeit1 als tragende ,tatsache aufgenommen und das an sich ,widersinnige erklrt und zerlegt1 mithin als seiend und unaufhebbar daseiend anerkannt werden mu1 dann knnen in dieser ,form zwar einige ,strme ins ,meer der ,erfllung mnden1 aber das ,verschwundensein der offenbaren ,ziele1 die entscheidende ,richtungslosigkeit des ganzen ,lebens mu dennoch allen ,gestalten und ,begebenheiten als ,fundament des ,aufbaus1 als konstituitives ,apriori zugrunde gelegt werden4 ,wo keine ,ziele unmittelbar gegeben sind1 verlieren die ,gebilde1 die die ,seele bei ihrer ,menschwerdung als ,schauplatz und ,substrat ihrer ,ttigkeit unter den ,menschen vorfindet1 ihr evidentes ,wurzeln in berpersnlichen1 seinsollenden ,notwendigkeiten2 sie sind etwas einfach ,seiendes1 vielleicht ,machtvolles1 vielleicht ,morsches1 tragen aber weder die ,weihe des ,absoluten an sich1 noch sind sie die naturhaften ,behlter fr die berstrmende ,innerlichkeit der ,seele4 ,sie bilden die ,welt der ,konvention3 eine ,welt1 deren ,allgewalt nur das ,innerste der ,seele entzogen ist2 die in unbersichtlicher ,mannigfaltigkeit berall gegenwrtig ist2 deren strenge ,gesetzlichkeit1 sowohl im ,werden wie im ,sein1 fr das erkennende ,subjekt notwendig evident wird1 die aber bei all dieser ,gesetzmigkeit sich weder als ,sinn fr das zielsuchende ,subjekt noch in sinnlicher ,unmittelbarkeit als ,stoff fr das handelnde darbietet4 ,sie ist eine zweite ,natur2 wie die erste nur als der ,inbegriff von erkannten1 sinnesfremden ,notwendigkeiten bestimmbar und deshalb in ihrer wirklichen ,substanz unerfabar und unerkennbar4 ,fr die ,dichtung hat aber nur die ,substanz ,dasein und nur einander innerlichst homogene ,substanzen knnen in die kampfvolle ,verbundenheit der kompositionellen ,beziehungen zueinander geraten4 ,die ,lyrik kann das ,phnomenalwerden der ersten ,natur ignorieren und aus der konstituitiven ,kraft dieses ,ignorierens heraus eine proteische ,mythologie der substantiellen ,subjektivitt schaffen3 fr sie ist nur der groe ,augenblick da1 und in diesem ist die sinnvolle ,einheit von ,natur und ,seele oder ihr sinnvolles ,getrenntsein1 die notwendige und bejahte ,einsamkeit der ,seele ewig geworden3 losgerissen von der wahllos abflieenden ,dauer1 herausgehoben aus der trb bedingten ,vielheit der ,dinge1 gerinnt im lyrischen ,augenblick die reinste ,innerlichkeit der ,seele zur ,substanz1 und die fremde und unerkennbare ,natur ballt sich von innen getrieben zum durch und durch erleuchteten ,symbol4 ,aber nur in den lyrischen ,augenblicken ist diese ,beziehung zwischen ,seele und ,natur herstellbar4 ,sonst verwandelt sich die ,natur wegen dieser ihrer ,sinnesferne in eine ,art malerischer ,rumpelkammer sinnflliger ,symbole fr die ,dichtung1 die in verhexter ,beweglichkeit erstarrt zu sein scheint und nur vom ,zauberwort der ,lyrik zur sinnvoll bewegten ,ruhe besnftigt werden kann4 ,denn diese ,augenblicke sind nur fr die ,lyrik konstitutiv und formbestimmend2 nur in der ,lyrik wird dieses unvermittelte ,aufblitzen der ,substanz zu einem pltzlichen ,ablesbarwerden verschollener ,urschriften2 nur in der ,lyrik wird das ,subjekt1 das dieses ,erlebnis trgt1 zum alleinigen ,trger des ,sinnes1 zur einzig wahren ,wirklichkeit4 ,das ,drama spielt in einer ,sphre1 die jenseits dieser ,realitt liegt1 und fr die epischen ,formen bleibt das subjektive ,erlebnis im ,subjekt3 es wird zur ,stimmung4 ,und die ,natur wird -- ihres sinnesfremden ,eigenlebens sowohl wie ihrer sinnerfllten ,symbolik entkleidet -- zum ,hintergrund1 zur ,kulisse1 zur ,begleitstimme3 sie hat ihre ,selbstndigkeit verloren und ist nur die mit den ,sinnen ergreifbare ,projektion des ,wesentlichen1 der ,innerlichkeit4 ,die zweite ,natur der ,menschengebilde hat keine lyrische ,substantialitt3 ihre ,formen sind zu starr1 um sich dem symbolschaffenden ,augenblick anzuschmiegen2 der inhaltliche ,niederschlag ihrer ,gesetze ist zu bestimmt1 um die ,elemente1 die in der ,lyrik zu essayistischen ,veranlassungen werden mssen1 je verlassen zu knnen2 diese ,elemente aber leben so ausschlielich von der ,gnade der ,gesetzlichkeiten1 haben so gar keine von ihnen unabhngige sinnliche ,valenz des ,daseins1 da sie ohne sie in ,nichts zerfallen mssen4 ,diese ,natur ist nicht stumm1 sinnfllig und sinnesfremd1 wie die erste3 sie ist ein erstarrter1 fremdgewordener1 die ,innerlichkeit nicht mehr erweckender ,sinneskomplex2 sie ist eine ,schdelsttte vermoderter ,innerlichkeiten und wre deshalb -- wenn dies mglich wre -- nur durch den metaphysischen ,akt einer ,wiedererweckung des ,seelischen1 das sie in ihrem frheren oder sollenden ,dasein erschuf oder erhielt1 erweckbar1 nie aber von einer anderen ,innerlichkeit belebbar4 ,sie ist dem1 was die ,seele erstrebt1 zu verwandt1 um von ihr als bloer ,rohstoff zu ,stimmungen behandelt zu werden und doch zu fremd1 um der angemessene ,ausdruck dafr zu sein4 ,die ,fremdheit der ,natur1 der ersten ,natur gegenber1 das moderne sentimentalische ,naturgefhl ist nur die ,projektion des ,erlebnisses1 da die selbstgeschaffene ,umwelt fr den ,menschen kein ,vaterhaus mehr ist1 sondern ein ,kerker4 ,solange die von den ,menschen fr den ,menschen gebauten ,gebilde ihm wahrhaft angemessen sind1 sind sie seine notwendige und eingeborene ,heimat2 keine ,sehnsucht kann in ihm entstehen1 die sich1 als ,gegenstand des ,suchens und des ,findens1 die ,natur setzt und erlebt4 ,die erste ,natur1 die ,natur als ,gesetzmigkeit fr das reine ,erkennen und die ,natur als das ,trostbringende fr das reine ,gefhl1 ist nichts als die geschichtsphilosophische ,objektivation der ,entfremdung zwischen dem ,menschen und seinen ,gebilden4 ,wenn das ,seelische der ,gebilde nicht mehr unmittelbar zur ,seele werden kann1 wenn die ,gebilde nicht mehr nur wie ,ballung und ,stauung von ,innerlichkeiten erscheinen1 die jeden ,augenblick in ,seele rckverwandelt werden knnen1 mssen sie eine die ,menschen wahllos1 blind und ausnahmslos beherrschende ,macht erlangen1 um bestehen zu knnen4 ,und die ,erkenntnis der ,macht1 die sie knechtet1 nennen die ,menschen ,gesetze1 und die ,trostlosigkeit ihrer ,allmacht und ihres ,allbereichs wird fr die ,erkenntnis im ,begriff des ,gesetzes zur erhabenen und erhebenden ,logizitt einer menschenfernen1 ewigen und unwandelbaren ,notwendigkeit4 ,die ,natur der ,gesetze und die ,natur der ,stimmungen stammen aus demselben ,ort in der ,seele3 sie setzen die ,unmglichkeit einer erreichten und sinnvollen ,substanz voraus1 die ,unmglichkeit fr das konstitutive ,subjekt ein angemessenes konstitutives ,objekt zu finden4 ,im ,naturerlebnis lst das allein reale ,subjekt die ganze ,auenwelt in ,stimmung auf und wird1 ob der unerbittlichen ,wesensgleichung des kontemplativen ,subjekts mit seinem ,objekte1 selbst zur ,stimmung2 und das reine ,erkennenwollen einer vom ,wollen und ,wnschen reingewordenen ,welt verwandelt das ,subjekt zum asubjektiven1 konstruktiven und konstruierten ,inbegriff erkennender ,funktionen4 ,es mu so kommen4 ,denn konstitutiv ist das ,subjekt nur1 wenn es von innen handelt1 nur das ethische ,subjekt2 es mu dem ,gesetz und der ,stimmung nur dann nicht verfallen1 wenn der ,schauplatz seiner ,taten1 das normative ,objekt seiner ,handlung aus dem ,stoffe der reinen ,ethik geformt ist3 wenn ,recht und ,sitte mit ,sittlichkeit identisch sind1 wenn in die ,gebilde nicht mehr ,seelisches hineingetragen werden mu1 um an ihnen zur ,tat zu kommen1 als aus ihnen handelnd herausgelst werden kann4 ,die ,seele einer solchen ,welt sucht keine ,gesetze zu erkennen1 denn die ,seele selbst ist das ,gesetz fr den ,menschen2 in jeder ,materie seiner ,bewhrung wird er das nmliche ,antlitz der nmlichen ,seele erblicken4 ,und es wrde fr ihn wie ein kleinliches und berflssiges ,spiel erscheinen1 die ,fremdheit der nichtmenschlichen ,umwelt durch die stimmungerweckende ,kraft des ,subjektes zu berwinden3 die ,welt des ,menschen1 die in ,betracht kommt1 ist die1 wo die ,seele1 als ,mensch1 ,gott oder ,dmon1 zu ,hause ist2 in ihr findet die ,seele alles was nottut1 sie braucht nichts aus sich heraus zu schaffen oder zu beleben1 denn ihre ,existenz ist berreichlich erfllt mit dem ,finden1 ,sammeln und ,formen dessen1 was ihr unmittelbar1 als ,seelenverwandtes1 gegeben ist4 ,das epische ,individuum1 der ,held des ,romans1 entsteht aus dieser ,fremdheit zur ,auenwelt4 ,solange die ,welt innerlich gleichartig ist1 unterscheiden sich auch die ,menschen nicht qualitativ voneinander3 es gibt wohl ,helden und ,schurken1 ,fromme und ,verbrecher1 aber der grte ,held hebt sich auch nur um ,haupteslnge aus der ,schar seinesgleichen1 und die wrdevollen ,worte der ,weisesten werden selbst von den ,trichten vernommen4 ,das ,eigenleben der ,innerlichkeit ist nur dann mglich und notwendig1 wenn das ,unterscheidende zwischen den ,menschen zur unberbrckbaren ,kluft geworden ist2 wenn die ,gtter stumm sind und weder ,opfer noch ,ekstase die ,zunge ihrer ,geheimnisse zu lsen vermag2 wenn die ,welt der ,taten sich von den ,menschen ablst und ob dieser ,selbstndigkeit hohl wird und unvermgend1 den wahren ,sinn der ,taten in sich aufzunehmen1 an ihnen zum ,symbol zu werden und sie in ,symbole aufzulsen3 wenn die ,innerlichkeit und das ,abenteuer fr immer voneinander abgetrennt sind4 ,der ,held der ,epope ist1 streng genommen1 niemals ein ,individuum4 ,es ist von alters her als ,wesenszeichen des ,epos betrachtet worden1 da sein ,gegenstand kein persnliches ,schicksal1 sondern das einer ,gemeinschaft ist4 ,mit ,recht1 denn die ,abrundung und die ,geschlossenheit des ,wertsystems1 das den epischen ,kosmos bestimmt1 schafft ein zu organisches ,ganze1 als da darin ein ,teil sich so weit in sich abschlieen1 so stark auf sich gestellt sein knnte1 um sich als ,innerliches zu finden1 um zur ,persnlichkeit zu werden4 ,die ,allgewalt der ,ethik1 die jede ,seele als eigene und unvergleichliche setzt1 ist dieser ,welt noch fremd und fern4 ,wenn das ,leben als ,leben einen immanenten ,sinn in sich findet1 so sind die ,kategorien der ,organik die alles bestimmenden3 die individuelle ,struktur und ,physiognomie entsteht aus dem ,gleichgewicht in dem wechselseitigen ,bedingtsein von ,teil und ,ganzheit1 nicht aus dem polemischen ,sich-auf-sich-selbst-,besinnen der einsamen und verirrten ,persnlichkeit4 ,die ,bedeutung1 die eine ,begebenheit in einer derart geschlossenen ,welt erhalten kann1 ist deshalb immer eine quantitative3 die ,abenteuerreihe1 in der sich die ,begebenheit versinnbildlicht1 erhlt ihr ,gewicht von der ,wichtigkeit1 die sie fr das ,wohl und ,wehe eines groen1 organischen ,lebenskomplexes1 eines ,volkes oder ,geschlechts besitzt4 ,da also die ,helden der ,epope ,knige sein mssen1 hat andere1 wenn auch ebenfalls formelle ,ursachen wie die gleiche ,forderung fr die ,tragdie4 ,dort ist sie nur aus der ,notwendigkeit der ,wegschaffung aller kleinlichen ,lebenskausalitten aus dem ,wege der ,schicksalsontologie entstanden3 weil die soziale ,gipfelgestalt die einzige ist1 deren ,konflikte1 bei ,beibehaltung des sinnlichen ,scheines einer symbolischen ,existenz1 nur aus dem tragischen ,problem heraus erwachsen2 weil blo sie bereits in ihrer ueren ,erscheinungsform die erforderliche ,atmosphre von isolierter ,bedeutsamkeit haben kann4 ,was dort ,symbol war1 wird hier zur ,wirklichkeit3 das ,gewicht der ,verknpftheit eines ,schicksals mit einer ,ganzheit4 ,das ,weltschicksal1 das in der ,tragdie nur die ntige ,anzahl von ,nullen war1 die an eine ,eins angehngt sie zur ,million verwandelt1 ist hier das ,inhaltgebende der ,ereignisse2 und das ,tragen dieses ,schicksals schafft keine ,einsamkeit um ihren ,trger1 knpft ihn vielmehr mit unlsbaren ,fden an die ,gemeinschaft1 deren ,geschick sich in seinem ,leben krystallisiert4 ,und die ,gemeinschaft ist eine organische -- und darum in sich sinnvolle -- konkrete ,totalitt3 darum ist die ,abenteuermasse einer ,epope immer gegliedert und niemals streng geschlossen3 sie ist ein ,lebewesen von innerlich unendlicher ,lebensflle1 das gleiche oder hnliche ,lebewesen als ,brder oder ,nachbarn besitzt4 ,das ,in-der-,mitte-,anfangen und ,nicht-mit-dem-,ende-,schlieen der ,homerischen ,epen hat seinen ,grund in der begrndeten ,gleichgltigkeit der wahrhaft epischen ,gesinnung gegen jeden architektonischen ,aufbau1 und das ,hineinspielen fremder ,stoffmassen -- wie ,dietrich von ,bern im ,nibelungenlied -- wird dieses ,gleichgewicht nie stren knnen3 denn alles lebt sein eigenes ,leben im ,epos und schafft seine ,abrundung aus der eigenen inneren ,bedeutsamkeit4 ,fremdes kann hier dem ,zentralen ruhig die ,hnde reichen1 die bloe ,berhrung von ,konkreta untereinander lt konkrete ,beziehungen entstehen1 und das ,fremde wird infolge seiner perspektivischen ,ferne und seiner unentfalteten ,flle die ,einheitlichkeit nicht gefhrden und dennoch die ,evidenz des organischen ,daseins haben4 ,dante ist das einzige groe ,beispiel1 wo die ,architektur ber die ,organik eindeutig siegt3 deshalb ein geschichtsphilosophischer bergang von der reinen ,epope zum ,roman4 ,er hat noch die vollendete immanente ,abstandslosigkeit und ,abgeschlossenheit der wahren ,epope1 aber seine ,gestalten sind schon ,individuen1 die sich bewut und energisch einer ihnen gegenber sich abschlieenden ,wirklichkeit entgegenstellen und in diesem ,widerstand zu wirklichen ,persnlichkeiten werden4 ,und auch das konstituierende ,prinzip von ,dantes ,totalitt ist ein systematisches1 das die epische ,selbstndigkeit der organischen ,teileinheiten aufhebt und sie in hierarchisch eingeordnete1 eigentliche ,teile verwandelt4 ,freilich findet sich diese ,individualitt der ,gestalten mehr bei den ,nebenfiguren als beim ,helden1 und die ,intensitt dieser ,tendenz nimmt gegen die ,peripherie und mit der ,entfernung vom ,ziele zu2 jede ,teileinheit bewahrt ihr lyrisches ,eigenleben1 eine ,kategorie1 die das alte ,epos nicht kannte und nicht kennen konnte4 ,diese ,vereinigung der ,voraussetzungen von ,epos und ,roman und ihre ,synthese zur ,epope beruht auf der ,zweiweltenstruktur der ,danteschen ,welt3 die diesseitige ,zerrissenheit von ,leben und ,sinn wird durch ein ,zusammenfallen von ,leben und ,sinn in der gegenwrtigen und erlebten ,transzendenz berboten und aufgehoben3 der postulatslosen ,organik des lteren ,epos stellt ,dante die ,hierarchie erfllter ,postulate gegenber1 geradeso wie er1 als einziger1 die sichtbar gesellschaftliche ,hhe des ,helden und sein die ,gemeinschaft mitbestimmendes ,geschick entbehren kann1 weil das ,erlebnis seines ,helden die symbolische ,einheit des ,menschenschicksals berhaupt ist4 #d4 ,die ,totalitt der ,danteschen ,welt ist die des sichtbaren ,begriffssystems4 ,gerade diese sinnliche ,dinghaftigkeit und ,substantialitt sowohl der ,begriffe selbst1 wie ihrer hierarchischen ,ordnung im ,system ermglicht1 da die ,geschlossenheit und die ,totalitt zu konstitutiven und nicht zu regulativen ,aufbaukategorien werden2 da der ,gang durch das ,ganze eine an ,spannungen reiche1 aber wohlgeleitete und ungefhrdete ,reise und nicht eine nach dem ,ziele tastende ,wanderung sei2 es ermglicht das ,epos1 wo die geschichtsphilosophische ,situation die ,probleme schon hart an die ,grenze des ,romans drngt4 ,die ,totalitt des ,romans liee sich nur abstrakt systematisieren1 weshalb auch ein hier erreichbares ,system -- die einzig mgliche ,form der abgeschlossenen ,totalitt nach dem endgltigen ,entschwinden der ,organik -- nur ein ,system abgezogener ,begriffe sein kann und deshalb in seiner ,unmittelbarkeit fr die sthetische ,gestaltung nicht in ,betracht kommt4 ,freilich ist gerade dieses abstrakte ,system die letzte ,grundlage1 auf der sich alles aufbaut1 aber in der gegebenen und gestalteten ,wirklichkeit wird nur sein ,abstand vom konkreten ,leben sichtbar1 als ,konventionalitt der objektiven und als berspannte ,innerlichkeit der subjektiven ,welt4 ,so sind die ,elemente des ,romans1 im ,hegelschen ,sinn1 durchwegs abstrakt2 abstrakt ist die auf utopische ,vollendung hinstrebende1 nur sich und ihr ,begehren als wahre ,realitt empfindende ,sehnsucht der ,menschen2 abstrakt ist das nur auf ,tatschlichkeit und ,macht des ,bestehens beruhende ,dasein der ,gebilde2 und abstrakt ist die gestaltende ,gesinnung1 die den ,abstand zwischen den beiden abstrakten ,gruppen der ,gestaltungselemente unaufgehoben bestehen lt1 ihn als ,erlebnis des ,romanmenschen unberwunden versinnlicht1 zur ,verbindung der beiden ,gruppen verwendet und so zum ,vehikel der ,komposition macht4 ,die ,gefahr1 die aus diesem abstrakten ,grundcharakter des ,romans entsteht1 ist bereits erkannt worden3 als ,transzendieren ins ,lyrische oder ,dramatische1 oder als ,verengerung der ,totalitt ins ,idyllenhafte1 oder endlich als ,herabsinken auf das ,niveau der bloen ,unterhaltungslektre4 ,und bekmpft kann sie nur werden1 indem das ,unabgeschlossene1 ,brchige und bersichhinausweisende der ,welt bewut und konsequent als letzte ,wirklichkeit gesetzt wird4 ,jede ,kunstform ist durch die metaphysische ,lebensdissonanz definiert1 die sie als ,grundlage einer in sich vollendeten ,totalitt bejaht und gestaltet2 der ,stimmungscharakter der hieraus entspringenden ,welt1 die ,atmosphre der ,menschen und ,begebenheiten ist durch die ,gefahr bestimmt1 die1 die ,form bedrohend1 aus der nicht absolut aufgelsten ,dissonanz entsteigt4 ,die ,dissonanz der ,romanform1 das ,nicht-eingehen-,wollen der ,sinnesimmanenz in das empirische ,leben gibt ein ,formproblem auf1 dessen formeller ,charakter viel verdeckter ist1 als der anderer ,kunstformen1 das wegen dieser seiner scheinbaren ,inhaltlichkeit ein vielleicht noch ausgesprocheneres und entschiedeneres ,zusammenwirken von ethischen und sthetischen ,krften erfordert1 als es bei evident reinen ,formproblemen der ,fall ist4 ,der ,roman ist die ,form der gereiften ,mnnlichkeit im ,gegensatz zur normativen ,kindlichkeit der ,epope2 die lebensseitige ,form des ,dramas steht jenseits selbst der -- als apriorische ,kategorien1 als normative ,stadien gefaten -- ,lebensaltern4 ,der ,roman ist die ,form der gereiften ,mnnlichkeit2 das bedeutet1 da das ,abschlieen seiner ,welt objektiv gesehen etwas ,unvollkommenes1 subjektiv erlebt eine ,resignation ist4 ,die ,gefahr1 von der diese ,gestaltung bedingt ist1 ist deshalb eine doppelte3 es ist die ,gefahr da1 da entweder die ,brchigkeit der ,welt kra und die formgeforderte ,sinnesimmanenz aufhebend zutage tritt und die ,resignation in qulende ,trostlosigkeit umschlgt1 oder da die allzu starke ,sehnsucht1 die ,dissonanz aufgelst1 bejaht und in der ,form geborgen zu wissen1 zu einem voreiligen ,schlieen verfhrt1 das die ,form in disparater ,heterogenitt zergehen lt1 weil die ,brchigkeit nur oberflchlich verdeckt1 aber nicht aufgehoben werden kann und so die schwchlichen ,bindungen zerbrechend als unverarbeiteter ,rohstoff sichtbar werden mu4 ,in beiden ,fllen aber bleibt das ,gebilde abstrakt3 das ,formwerden der abstrakten ,grundlage des ,romans ist die ,folge des ,selbstdurchschauens der ,abstraktion2 die formgeforderte ,immanenz des ,sinnes entsteht gerade aus dem rcksichtslosen ,zu-,ende-,gehen im ,aufdecken ihrer ,abwesenheit4 ,die ,kunst ist -- im ,verhltnis zum ,leben -- immer ein ,trotzdem2 das ,formschaffen ist die tiefste ,besttigung des ,daseins der ,dissonanz1 die zu denken ist4 ,aber in jeder anderen ,form1 aus jetzt schon selbstverstndlichen ,grnden auch in der ,epope1 ist diese ,bejahung etwas der ,formung ,vorangehendes1 whrend sie fr den ,roman die ,form selbst ist4 ,darum ist hier das ,verhltnis von ,ethik und sthetik im formenden ,proze ein anderes1 als in den brigen ,dichtungsarten4 ,dort ist die ,ethik eine rein formelle ,voraussetzung1 die durch ihre ,tiefe ein ,vordringen bis zum formbedingten ,wesen1 durch ihre ,weite die ebenfalls formbedingte ,totalitt ermglicht und die durch ihr ,umfassen das ,gleichgewicht der konstituierenden ,elemente -- wofr ,gerechtigkeit nur ein ,ausdruck in der ,sprache der reinen ,ethik ist -- zustande bringt4 ,hier ist die ,ethik1 die ,gesinnung im ,gestalten jeder ,einzelheit sichtbar1 ist also in ihrer konkretesten ,inhaltlichkeit ein wirksames ,aufbauelement der ,dichtung selbst4 ,so erscheint der ,roman im ,gegensatz zu dem in der fertigen ,form ruhenden ,sein anderer ,gattungen als etwas ,werdendes1 als ein ,proze4 ,es ist deshalb die knstlerisch am meisten gefhrdete ,form und wurde von vielen1 aus ,gleichsetzung von ,problematik und ,problematisch-,sein1 als ,halbkunst bezeichnet4 ,mit einem bestechenden ,schein von ,recht1 denn nur der ,roman besitzt eine1 ihm in allem unwesentlich ,formellen fast bis zur ,verwechslung gleichende ,karikatur2 die ,unterhaltungslektre1 die alle uerlichen ,kennzeichen des ,romans aufweist1 die aber in ihrem ,wesen an nichts gebunden und nichts treffend aufgebaut1 also vllig sinnlos ist4 ,whrend also in den ,formen des als erreicht geleisteten ,seins solche ,karikaturen unmglich sind1 weil das ,auerknstlerische der ,formung keinen ,augenblick verdeckt werden kann1 ist hier eine -- scheinbare -- ,annherung fast bis zur ,verwechselbarkeit mglich2 wegen des regulativen1 versteckten ,charakters der wirkenden1 bindenden und formenden ,ideen1 wegen der -- scheinbaren -- ,verwandtschaft einer leeren ,bewegtheit mit einem ,proze1 dessen letzter ,inhalt nicht rationalisierbar ist4 ,aber dieses ,angenhertsein mu in jedem konkreten ,fall vor jedem genauen ,blick sich doch als ,karikatur enthllen1 und auch die von anders her geholten ,beweise gegen die echt knstlerische ,wesensart des ,romans haben nur einen ,schein des ,rechts4 ,nicht nur weil die normative ,unvollendung und ,problematik des ,romans eine geschichtsphilosophisch echtgeborene ,form ist und als ,zeichen ihrer ,legitimitt ihr ,substrat1 den wahren ,zustand des gegenwrtigen ,geistes1 erreicht1 sondern weil seine ,prozeartigkeit nur inhaltlich die ,abgeschlossenheit ausschliet1 als ,form jedoch ein schwebendes1 aber sicher schwebendes ,gleichgewicht von ,werden und ,sein reprsentiert1 als ,idee des ,werdens zum ,zustand wird und sich so zum normativen ,sein des ,werdens verwandelnd aufhebt2 begonnen ist der ,weg1 vollendet die ,reise4 ,diese ,halbkunst schreibt also eine noch strengere und unfehlbarere knstlerische ,gesetzlichkeit vor1 als die geschlossenen ,formen1 und diese ,gesetze sind desto bindender1 je mehr sie ihrem ,wesen nach undefinierbar und unformulierbar sind3 es sind ,gesetze des ,taktes4 ,takt und ,geschmack1 an und fr sich untergeordnete ,kategorien1 die durchaus der bloen ,lebensphre angehren und selbst einer wesentlichen ethischen ,welt gegenber belanglos sind1 gewinnen hier eine groe und konstitutive ,bedeutung3 blo durch sie ist die ,subjektivitt von ,anfang und ,abschlu der ,romantotalitt imstande1 sich im ,gleichgewicht zu halten1 sich als episch normative ,objektivitt zu setzen und so die ,abstraktheit1 die ,gefahr dieser ,form1 zu berwinden4 ,denn die ,gefahr lt sich auch so aussprechen3 wo die ,ethik1 inhaltlich und nicht als blo formales ,apriori1 den ,aufbau einer ,form zu tragen hat1 und wo nicht1 wie in den epischen ,zeitaltern1 ein ,zusammenfallen oder wenigstens eine deutliche ,konvergenz zwischen ,ethik als innerlichem ,lebensfaktor und ihrem ,handlungssubstrat in den ,gebilden gegeben ist1 ist die ,gefahr da1 da statt einer daseienden ,totalitt ein subjektiver ,aspekt derselben1 die von der groen ,epik geforderte ,gesinnung zur hinnehmenden ,objektivitt trbend oder gar zerstrend1 gestaltet wird4 ,diese ,gefahr ist nicht zu umgehen1 sondern blo von innen zu berwinden4 ,denn diese ,subjektivitt ist nicht beseitigt1 wenn sie unausgesprochen bleibt1 oder wenn sie in einen ,willen zur ,objektivitt verwandelt wird3 dieses ,verschweigen und dieses ,streben sind noch subjektiver1 als das offene ,hervortreten einer klarbewuten ,subjektivitt und darum1 wieder im ,hegelschen ,sinn1 noch abstrakter4 ,die ,selbsterkenntnis und damit die ,selbstaufhebung der ,subjektivitt wurde von den ersten ,theoretikern des ,romans1 den sthetikern der ,frhromantik1 ,ironie genannt4 ,sie bedeutet1 als formelles ,konstituens der ,romanform1 eine innere ,spaltung des normativ dichterischen ,subjekts in eine ,subjektivitt als ,innerlichkeit1 die fremden ,machtkomplexen gegenbersteht und der fremden ,welt die ,inhalte ihrer ,sehnsucht aufzuprgen bestrebt ist1 und in eine ,subjektivitt1 die die ,abstraktheit und mithin die ,beschrnktheit der einander fremden ,subjekts- und ,objektswelten durchschaut1 diese in ihren1 als ,notwendigkeiten und ,bedingungen ihrer ,existenz begriffenen1 ,grenzen versteht und durch dieses ,durchschauen die ,zweiheit der ,welt zwar bestehen lt1 aber zugleich in der wechselseitigen ,bedingtheit der einander wesensfremden ,elemente eine einheitliche ,welt erblickt und gestaltet4 ,diese ,einheit ist jedoch eine rein formale2 die ,fremdheit und die ,feindlichkeit der innerlichen und der uerlichen ,welten ist nicht aufgehoben1 sondern nur als notwendig erkannt1 und das ,subjekt dieser ,erkenntnis ist geradeso ein empirisches1 also weltbefangenes und in der ,innerlichkeit beschrnktes ,subjekt1 wie jene1 die zu seinen ,objekten geworden sind4 ,das nimmt der ,ironie jede kalte und abstrakte ,ueberlegenheit1 die die objektive ,form zur subjektiven1 zur ,satire und die ,totalitt zum ,aspekt verengen wrde1 denn es zwingt das schauende und schaffende ,subjekt1 seine ,welterkenntnis auf sich selbst anzuwenden1 sich selbst1 geradeso wie seine ,geschpfe1 als freies ,objekt der freien ,ironie zu nehmen2 kurz gefat3 sich in ein rein aufnehmendes1 in das fr die groe ,epik normativ vorgeschriebene ,subjekt zu verwandeln4 ,diese ,ironie ist die ,selbstkorrektur der ,brchigkeit3 die inadquaten ,beziehungen knnen sich zu einem phantastischen und wohlgeordneten ,reigen von ,miverstndnissen und ,vorbeigehen aneinander verwandeln1 wo alles von vielen ,seiten gesehen wird2 als ,isoliertes und ,verbundenes1 als ,trger des ,wertes und als ,nichtigkeit1 als abstrakte ,absonderung und als konkretestes ,eigenleben1 als ,verkmmern und als ,blhen1 als ,leidenmachen und als ,leiden4 ,es ist auf einer qualitativ vllig neuen ,grundlage wieder ein ,standpunkt des ,lebens erreicht1 der der unauflsbaren ,verschlungenheit von der relativen ,selbstndigkeit der ,teile und ihrer ,gebundenheit an das ,ganze4 ,nur da die ,teile trotz dieser ,bindung niemals die ,hrte ihres abstrakten ,auf-sich-,gestelltseins verlieren knnen und ihre ,beziehung zur ,totalitt eine zwar dem ,organischen mglichst angenherte1 aber doch immer wieder aufgehobene begriffliche ,beziehung ist und keine echtgeborene ,organik4 ,das hat kompositionell betrachtet zur ,folge1 da die ,menschen und ,handlungsmae zwar die ,grenzenlosigkeit des echt epischen ,stoffes besitzen1 ihre ,struktur jedoch von der der ,epope wesentlich verschieden ist4 ,die ,strukturdifferenz1 in der diese im ,grunde begriffliche ,pseudoorganik des ,romanstoffes zum ,ausdruck kommt1 ist die zwischen einer homogen-organischen ,sttigkeit und einem heterogen-kontingenten ,diskretum4 ,wegen dieser ,kontingenz sind die relativ selbstndigen ,teile selbstndiger1 in sich abgerundeter1 als die der ,epope und mssen deshalb durch ,mittel1 die ihr einfaches ,dasein transzendieren1 ins ,ganze eingefgt werden1 um es nicht zu sprengen4 ,sie mssen1 anders wie in der ,epope1 eine strenge1 kompositionell-architektonische ,bedeutung haben1 sei es als ,gegenbeleuchtung des ,problems1 wie die ,novellen in ,don ,quixote1 sei es als prludierendes ,einsetzen verborgener1 aber fr das ,ende entscheidender ,motive1 wie die ,bekenntnisse einer schnen ,seele2 ihre ,existenz ist jedoch niemals durch ihr einfaches ,dasein gerechtfertigt4 ,diese ,mglichkeit zum diskreten ,eigenleben der nur kompositionell vereinigten ,teile ist freilich nur als ,symptom bedeutsam1 indem darin die ,struktur der ,romantotalitt am deutlichsten sichtbar wird1 es ist an und fr sich durchaus nicht notwendig1 da jeder vorbildliche ,roman diese uerste ,konsequenz seiner ,struktur aufweise2 und der ,versuch1 die ,problematik der ,romanform durch ihre ausschlieliche ,orientierung auf diese ihre ,eigenart zu berwinden1 mu sogar zu ,knstlichkeiten1 zur berdeutlichkeit der ,komposition fhren1 wie in der ,romantik oder in ,paul ,ernsts erstem ,roman4 ,denn fr die ,kontingenz ist dies nur ,symptom2 es erhellt blo einen ,tatbestand1 der notwendigerweise immer und berall vorhanden ist1 aber durch den kunstvoll ironischen ,takt der ,komposition mit einem immer wieder enthllten ,schein der ,organik verdeckt wird3 die uere ,form des ,romans ist eine wesentlich biographische4 ,das ,schweben zwischen einem ,begriffssystem1 dem das ,leben immer entgleitet1 und einem ,lebenskomplex1 der niemals zur ,ruhe seiner immanent-utopischen ,vollendung zu gelangen vermag1 kann sich nur in der erstrebten ,organik der ,biographie objektivieren4 ,fr eine ,weltlage1 wo das ,organische die alles beherrschende ,kategorie des gesamten ,seins ist1 wrde es als eine trichte ,vergewaltigung gerade seines organischen ,charakters erscheinen1 wenn man die ,individualitt eines ,lebewesens in ihrer begrenzenden ,begrenztheit zum ,ausgangspunkt der ,stilisierung und zum ,mittelpunkt des ,gestaltens machen wollte4 ,und fr ein ,weltalter der konstitutiven ,systeme ist die vorbildliche ,bedeutung eines ,einzellebens niemals mehr als ein ,beispiel3 es als ,trger und nicht als ,substrat der ,werte darzustellen1 wenn ein solcher ,plan berhaupt auftauchen knnte1 mte zur lcherlichsten ,anmaung werden4 ,in der biographischen ,form hat das ,einzelne1 das gestaltete ,individuum1 ein ,eigengewicht1 das fr die ,allherrschaft des ,lebens zu schwer1 fr die des ,systems zu leicht wre2 einen ,grad der ,isolation1 der fr diese zu gro1 fr jene bedeutungslos wre2 eine ,beziehung auf das von ihm getragene und verwirklichte ,ideal1 die fr diese zu stark betont1 fr jene ungengend untergeordnet wre4 ,in der biographischen ,form wird das unerreichbare1 sentimentalische ,streben sowohl nach der unmittelbaren ,lebenseinheit1 wie nach der alles abschlieenden ,architektonik des ,systems zur ,ruhe und zum ,gleichgewicht gebracht1 zum ,sein verwandelt4 ,denn die ,zentralgestalt der ,biographie ist nur durch ihre ,beziehung auf eine sich ber sie erhebende ,welt der ,ideale bedeutsam1 aber diese wird zugleich einzig durch ihr ,leben in diesem ,individuum und durch das ,auswirken dieses ,erlebens realisiert4 ,so entsteht in der biographischen ,form aus dem ,gleichgewicht der beiden nicht verwirklichten und in ihrer ,isoliertheit der ,verwirklichung nicht fhigen ,lebenssphren ein neues und eigenes1 in sich -- wenn auch paradoxerweise -- vollendetes und immanent sinnvolles ,leben3 das ,leben des problematischen ,individuums4 ,kontingente ,welt und problematisches ,individuum sind einander wechselseitig bedingende ,wirklichkeiten4 ,wenn das ,individuum unproblematisch ist1 so sind ihm seine ,ziele in unmittelbarer ,evidenz gegeben1 und die ,welt1 deren ,aufbau dieselben realisierten ,ziele geleistet haben1 kann ihm fr ihre ,verwirklichung nur ,schwierigkeiten und ,hindernisse bereiten1 aber niemals eine innerlich ernsthafte ,gefahr4 ,die ,gefahr entsteht erst1 wenn die ,auenwelt nicht mehr in bezug auf die ,ideen angelegt ist1 wenn diese im ,menschen zu subjektiven seelischen ,tatsachen1 zu ,idealen werden4 ,durch das als ,unerreichbar- und -- im empirischen ,sinn -- als ,unwirklich-,setzen der ,ideen1 durch ihre ,verwandlung in ,ideale1 ist die unmittelbare1 problemlose ,organik der ,individualitt zerrissen4 ,sie ist fr sich selbst zum ,ziel geworden1 weil sie das1 was ihr wesentlich ist1 was ihr ,leben zum eigentlichen ,leben macht1 zwar in sich1 aber nicht als ,besitz und ,grundlage des ,lebens1 sondern als zu ,suchendes vorfindet4 ,die ,umwelt des ,individuums ist aber nur ein inhaltlich anderes ,substrat und ,material derselben kategorialen ,formen1 die seine ,innenwelt begrnden3 die unberbrckbare ,kluft zwischen seiender ,wirklichkeit und seinsollendem ,ideal mu also1 dem verschiedenen ,material blo in der strukturellen ,verschiedenheit entsprechend1 das ,wesen der ,auenwelt ausmachen4 ,diese ,verschiedenheit zeigt sich am klarsten in der reinen ,negativitt des ,ideals4 ,whrend in der subjektiven ,welt der ,seele das ,ideal geradeso einheimisch ist wie die anderen seelischen ,wirklichkeiten1 wenn es auch auf deren ,niveau1 auf das des ,erlebnisses herabgedrckt erscheint1 und deshalb unmittelbar und auch inhaltlich positiv hervortreten kann1 zeigt sich das ,auseinanderklaffen von ,wirklichkeit und ,ideal in der ,umwelt des ,menschen nur in der ,abwesenheit des ,ideals und in der hierdurch verursachten immanenten ,selbstkritik der bloen ,wirklichkeit3 in der ,selbstenthllung ihrer ,nichtigkeit ohne immanentes ,ideal4 ,die ,erscheinungsform dieser ,selbstvernichtung1 die in ihrem einfachen ,gegebensein eine durchaus gedankliche ,dialektik und keine unmittelbare1 dichterisch-sinnliche ,evidenz aufweist1 ist eine zweifache4 ,erstens der ,mangel an bereinstimmung zwischen der ,innerlichkeit und ihrem ,handlungssubstrat1 der um so schrfer hervortreten mu1 je echter die ,innerlichkeit ist1 je nher ihre ,quellen den in der ,seele zu ,idealen gewordenen ,ideen des ,seins liegen4 ,zweitens die ,unfhigkeit dieser ,welt1 sich in ihrer idealfremden ,feindlichkeit der ,innerlichkeit gegenber wirklich abzurunden2 die ,unfhigkeit1 sowohl fr sich als ,ganzes die ,form der ,totalitt1 wie fr die ,beziehung zu ihren ,elementen und fr deren ,beziehungen untereinander die der ,kohrenz zu finden4 ,anders ausgedrckt3 die ,undarstellbarkeit4 ,die ,teile sowohl wie das ,ganze einer solchen ,auenwelt entziehen sich den ,formen der unmittelbar sinnlichen ,gestaltung4 ,sie gewinnen erst ein ,leben1 wenn sie entweder zu der erlebenden ,innerlichkeit der in ihnen verirrten ,menschen1 oder zu dem schauend-schpferischen ,blick der darstellenden ,subjektivitt des ,dichters in ,beziehung gebracht werden knnen2 wenn sie zu ,gegenstnden der ,stimmung oder der ,reflexion werden4 ,dies ist der formale ,grund und die dichterische ,rechtfertigung der romantischen ,anforderung an den ,roman1 da er alle ,formen in sich vereinigend reine ,lyrik und reinen ,gedanken in seinen ,aufbau aufnehmen soll4 ,der diskrete ,charakter dieser ,wirklichkeit erfordert1 paradoxerweise1 gerade um der epischen ,bedeutsamkeit und der sinnlichen ,valenz willen diese ,einbeziehung an und fr sich teils der ,epik1 teils der ,dichtung berhaupt wesensfremder ,elemente4 ,und ihre ,rolle erschpft sich nicht in der lyrischen ,atmosphre und der begriffenen ,bedeutsamkeit1 die sie sonst prosaischen1 vereinzelten und wesenlosen ,begebenheiten verleihen1 sondern die letzte1 alles zusammenhaltende ,basis des ,ganzen kann nur in ihnen sichtbar werden3 das die ,totalitt konstituierende ,system der regulativen ,ideen4 ,die diskrete ,struktur der ,auenwelt beruht ja letzten ,endes darauf1 da das ,ideensystem der ,wirklichkeit gegenber nur eine regulative ,macht hat4 ,das ,nicht-hineindringen-,knnen der ,ideen in das ,innere der ,wirklichkeit macht diese zum heterogenen ,diskretum und schafft aus eben demselben ,verhltnis eine noch tiefere ,bedrftigkeit der ,wirklichkeitselemente nach betonter ,beziehung zum ,ideensystem als dies in der ,welt ,dantes der ,fall war4 ,dort war jeder ,erscheinung durch die ,zuweisung ihres ,ortes in der ,weltarchitektonik geradeso unmittelbar das ,leben und der ,sinn verliehen1 wie diese in der homerischen ,welt der ,organik in jeder ,lebensuerung in vollendeter ,immanenz gegenwrtig waren4 ,der ,proze1 als welcher die innere ,form des ,romans begriffen wurde1 ist die ,wanderung des problematischen ,individuums zu sich selbst1 der ,weg von der trben ,befangenheit in der einfach daseienden1 in sich heterogenen1 fr das ,individuum sinnlosen ,wirklichkeit zur klaren ,selbsterkenntnis4 ,nach dem ,erringen dieser ,selbsterkenntnis scheint zwar das gefundene ,ideal als ,sinn des ,lebens in die ,lebensimmanenz hinein1 aber der ,zwiespalt von ,sein und ,sollen ist nicht aufgehoben und kann auch in der ,sphre1 wo dies sich abspielt1 in der ,lebensphre des ,romans nicht aufgehoben werden2 nur ein ,maximum an ,annherung1 ein ganz tiefes und intensives ,durchleuchtetsein des ,menschen vom ,sinn seines ,lebens ist erreichbar4 ,die formgeforderte ,immanenz des ,sinnes wird durch sein ,erlebnis geleistet1 da dieses bloe ,erblicken des ,sinnes das ,hchste ist1 was das ,leben zu geben hat1 das einzige1 was des ,einsetzens von einem ganzen ,leben wrdig ist1 das einzige1 wofr sich dieser ,kampf gelohnt hat4 ,dieser ,proze umfat ein ,menschenleben und mit seinem normativen ,inhalt1 dem ,weg zur ,selbsterkenntnis eines ,menschen1 ist zugleich seine ,richtung und sein ,umfang gegeben4 ,die innere ,form des ,prozesses und ihre adquateste ,gestaltungsmglichkeit1 die biographische ,form zeigen am schrfsten den groen ,unterschied zwischen der diskreten ,grenzenlosigkeit des ,romanstoffes und der kontinuumartigen ,unendlichkeit des ,stoffes der ,epope4 ,diese ,grenzenlosigkeit hat eine schlechte ,unendlichkeit und bedarf deshalb der ,grenzen1 um zur ,form zu werden1 whrend die ,unendlichkeit des rein epischen ,stoffes eine innere1 organische1 an sich werttragende und wertbetonte ist1 die sich ihre ,grenzen selbst und von innen heraus setzt1 fr die die uere ,unendlichkeit des ,umfangs fast gleichgltig1 nur eine ,folge und hchstens ein ,symptom ist4 ,die biographische ,form vollbringt fr den ,roman die berwindung der schlechten ,unendlichkeit3 einerseits wird der ,umfang der ,welt durch den ,umfang der mglichen ,erlebnisse des ,helden begrenzt und ihre ,masse durch die ,richtung1 die sein ,werdegang auf das ,finden des ,lebenssinnes in der ,selbsterkenntnis nimmt1 organisiert2 andererseits erhlt die diskret-heterogene ,masse von isolierten ,menschen1 sinnesfremden ,gebilden und sinnlosen ,begebenheiten eine einheitliche ,gliederung durch das ,beziehen jedes einzelnen ,elementes auf die ,zentralgestalt und das von ihrem ,lebenslauf versinnbildlichte ,lebensproblem4 ,anfang und ,ende der ,romanwelt1 die von ,beginn und ,ende des ,prozesses1 der den ,inhalt des ,romans erfllt1 bestimmt sind1 werden dadurch zu sinnesbetonten ,marksteinen eines klar abgemessenen ,weges4 ,so wenig der ,roman an und fr sich an das naturhafte ,beginnen und ,enden des ,lebens1 an ,geburt und ,tod gebunden ist1 zeigt er doch gerade durch den ,punkt1 wo er einsetzt und den1 wo er aufhrt1 die problembestimmte1 allein wesentliche ,strecke an1 alles was davor und dahinter liegt blo in perspektivischer ,abbildung und reiner ,problembezogenheit berhrend --1 so hat er dennoch die ,tendenz1 seine ganze epische ,totalitt im ,ablauf des fr ihn wesentlichen ,lebens zu entfalten4 ,da ,anfang und ,ende dieses ,lebens nicht mit denen des ,menschenlebens zusammenfallen1 zeigt den auf die ,ideen orientierten ,charakter dieser biographischen ,form3 es ist wahr1 da die ,entwicklung eines ,menschen der ,faden ist1 auf den die ganze ,welt aufgeknpft und durch den sie abgerollt wird1 aber dieses ,leben gewinnt einzig dadurch diese ,bedeutsamkeit1 da es der typische ,reprsentant jenes ,systems von ,ideen und erlebten ,idealen ist1 das die ,innen- und ,auenwelt des ,romans regulativ bestimmt4 ,wenn das dichterische ,dasein ,wilhelm ,meisters sich von seiner akut gewordenen ,krise mit seinen gegebenen ,lebensumstnden bis zum ,finden des wesenhaft zugemessenen ,lebensberufs ausdehnt1 so hat diese biographische ,gestaltung dieselben ,prinzipien wie der ,lebenslauf in ,pontoppidans ,roman1 der von dem ersten wichtigen ,kindheitserlebnis bis zum ,tode des ,helden dauert4 ,und in allen ,fllen weicht diese ,stilisierung schroff von der der ,epope ab3 dort sind die ,zentralgestalt und ihre wichtigen ,abenteuer eine an und fr sich organisierte ,masse1 so da ,anfang und ,ende fr sie etwas ganz anderes und wesentlich unwichtigeres bedeuten3 es sind ,momente groer ,intensitt1 gleichartig den anderen1 die die ,hhepunkte des ,ganzen ausmachen1 und bedeuten niemals mehr als ein ,ansetzen oder ein ,auflsen groer ,spannungen4 ,dante nimmt hier1 wie berall1 eine eigenartige ,stellung ein1 indem bei ihm ,gestaltungsprinzipien1 die zum ,roman hinstreben1 in die ,epope zurckverwandelt werden4 ,anfang und ,ende sind bei ihm die ,entscheidung des wesenhaften ,lebens und alles1 was als sinngebend bedeutsam werden kann1 spielt sich zwischen ihnen ab2 vor dem ,anfang lag ein unerlsbares ,chaos1 nach dem ,ende eine nunmehr ungefhrdete ,sicherheit der ,erlsung4 ,aber was ,anfang und ,ende umfassen1 entzieht sich gerade den biographischen ,kategorien des ,prozesses3 es ist ein ewig-seiendes ,werden der ,entrcktheit2 und das1 was fr die ,romanform erfabar und gestaltbar wre1 ist von der ,allbedeutung dieses ,erlebnisses zur absoluten ,unwesenhaftigkeit verurteilt4 ,der ,roman schliet zwischen ,anfang und ,ende das ,wesentliche seiner ,totalitt ein1 erhebt damit ein ,individuum auf die unendliche ,hhe dessen1 der durch seine ,erlebnisse eine ganze ,welt zu schaffen und das ,geschaffene in ,gleichgewicht zu halten hat2 auf eine ,hhe1 die das epische ,individuum niemals erreichen kann1 selbst das ,dantesche nicht1 das diese seine ,bedeutung der ihm zugemessenen ,gnade und nicht seiner reinen ,individualitt verdankt4 ,durch dieses selbe ,abschlieen wird aber das ,individuum zum bloen ,instrument1 dessen ,zentralstellung darauf beruht1 da es geeignet ist1 eine bestimmte ,problematik der ,welt aufzuzeigen4 #e4 ,die ,komposition des ,romans ist ein paradoxes ,verschmelzen heterogener und diskreter ,bestandteile zu einer immer wieder gekndigten ,organik4 ,die zusammenhaltenden ,beziehungen der abstrakten ,bestandteile sind in abstrakter ,reinheit formell3 darum mu das letzte vereinigende ,prinzip die inhaltlich deutlich gewordene ,ethik der schpferischen ,subjektivitt sein4 ,weil aber diese sich selbst wieder aufheben mu1 damit die normative ,objektivitt des epischen ,schpfers realisiert werde2 und weil sie die ,objekte ihrer ,gestaltung doch nie ganz zu durchdringen und deshalb nie ihre ,subjektivitt gnzlich abzulegen und als immanenter ,sinn der ,objektswelt zu erscheinen vermag1 bedarf sie selbst einer neuerlichen1 wieder inhaltlich bestimmten1 ethischen ,selbstkorrektur1 um den ,gleichgewicht schaffenden ,takt zu erreichen4 ,dieses ,ineinanderwirken von zwei ethischen ,komplexen1 ihre ,zweiheit im ,formen und ihre ,einheit in der ,formung1 ist der ,inhalt der ,ironie1 der normativen ,gesinnung des ,romans1 die durch die ,struktur ihrer ,gegebenheit zur grten ,kompliziertheit verurteilt ist4 ,fr jede ,form1 in der die ,idee als ,wirklichkeit gestaltet wird1 braucht das ,schicksal der ,idee in der ,wirklichkeit nicht zum ,gegenstand einer dialektischen ,reflexion zu werden4 ,die ,beziehung von ,idee und ,wirklichkeit wird in der rein sinnlichen ,gestaltung erledigt1 es bleibt kein leerer ,raum des ,abstands zwischen ihnen1 der von der bewuten und hervortretenden ,weisheit des ,dichters ausgefllt werden mte2 diese ,weisheit kann sich also vor der ,gestaltung erledigen1 sich hinter den ,formen verbergen und ist nicht dazu gezwungen1 sich in der ,dichtung selbst -- als ,ironie -- aufzuheben4 ,denn die ,reflexion des schaffenden ,individuums1 die inhaltliche ,ethik des ,dichters1 ist eine doppelte3 sie geht vor allem auf die reflektierende ,gestaltung des ,schicksals1 das dem ,ideal im ,leben zukommt1 auf die ,tatschlichkeit dieser ,schicksalsbeziehung und auf die wertende ,betrachtung ihrer ,realitt4 ,diese ,reflexion wird aber nochmals zum ,gegenstand des ,nachdenkens3 sie selbst ist blo ein ,ideal1 etwas ,subjektives1 blo ,postulatives1 auch ihr steht ein ,schicksal in einer ihr fremden ,wirklichkeit bevor1 das1 diesmal jedoch rein reflektiert1 nur im ,erzhler bleibend1 gestaltet werden mu4 ,dieses ,reflektieren mssen ist die tiefste ,melancholie jedes echten und groen ,romans4 ,die ,naivitt des ,dichters -- ein positiver ,ausdruck blo fr das innerlichst ,unknstlerische des reinen ,nachdenkens -- wird hier vergewaltigt1 ins ,entgegengesetzte umgebogen2 und der verzweifelt errungene ,ausgleich1 das freischwebende ,gleichgewicht voneinander aufhebenden ,reflexionen1 die zweite ,naivitt1 die ,objektivitt des ,romandichters ist dafr nur ein formeller ,ersatz3 sie ermglicht die ,gestaltung und schliet die ,form1 aber die ,art des ,schlieens selbst weist mit beredter ,gebrde auf das ,opfer hin1 das gebracht werden mute1 auf das ewig verlorene ,paradies1 das gesucht und nicht gefunden wurde1 dessen vergebliches ,suchen und resigniertes ,aufgeben den ,kreis der ,form abgerundet hat4 ,der ,roman ist die ,form der gereiften ,mnnlichkeit3 sein ,dichter hat den strahlenden ,jugendglauben aller ,poesie1 da ,schicksal und ,gemt ,namen eines ,begriffes seien1 verloren2 und je schmerzlicher und tiefer die ,notwendigkeit in ihm wurzelt1 dieses wesentlichste ,glaubensbekenntnis jeder ,dichtung dem ,leben als ,forderung entgegenzuhalten1 desto schmerzlicher und tiefer mu er begreifen lernen1 da es nur eine ,forderung1 keine wirkende ,wirklichkeit ist4 ,und diese ,einsicht1 seine ,ironie1 wendet sich sowohl gegen seine ,helden1 die in poetisch notwendiger ,jugendlichkeit an der ,verwirklichung dieses ,glaubens zugrunde gehen1 wie gegen die eigene ,weisheit1 die die ,vergeblichkeit dieses ,kampfes und den endgltigen ,sieg der ,wirklichkeit einzusehen gezwungen wurde4 ,ja1 die ,ironie verdoppelt sich in beiden ,richtungen4 ,sie erfat nicht nur die tiefe ,hoffnungslosigkeit dieses ,kampfes1 sondern auch die noch tiefere ,hoffnungslosigkeit seines ,aufgebens2 das niedrige ,scheitern einer gewollten ,anpassung an die idealfremde ,welt1 eines ,aufgebens der irrealen ,idealitt der ,seele um einer ,bezwingung der ,realitt willen4 ,und indem die ,ironie die ,wirklichkeit als ,siegerin gestaltet1 enthllt sie nicht blo ihre ,nichtigkeit vor dem ,besiegten1 nicht nur1 da dieser ,sieg niemals ein endgltiger sein kann und immer wieder von neuen ,aufstnden der ,idee erschttert werden wird1 sondern auch1 da die ,welt ihr bergewicht weniger der eigenen ,kraft verdankt1 deren rohe ,richtungslosigkeit selbst dazu nicht ausreicht1 als einer inneren1 wenn auch notwendigen1 ,problematik der idealbelasteten ,seele4 ,die ,melancholie des ,erwachsenseins entsteht aus dem zwiespltigen ,erlebnis1 da das absolute1 jugendliche ,vertrauen auf die innere ,stimme des ,berufenseins aufhrt oder abnimmt1 da es aber unmglich ist1 der ,auenwelt1 der man sich nunmehr in gelehriger ,herrschsucht hingibt1 eine eindeutig wegweisende und zielbestimmende ,stimme abzulauschen4 ,die ,helden der ,jugend werden auf ihren ,wegen von den ,gttern geleitet3 ob ,glanz des ,unterganges1 ob ,glck des ,gelingens am ,ende des ,weges winkt oder beides in einem1 niemals gehen sie allein1 sie sind immer gefhrt4 ,daher die tiefe ,sicherheit ihres ,ganges2 sie mgen von allen verlassen auf einsamen ,inseln trauernd weinen1 sie mgen in der tiefsten ,verirrung der ,blindheit bis an die ,pforten der ,hlle taumeln1 immer umgibt sie diese ,atmosphre des ,gesichertseins3 des ,gottes1 der die ,wege des ,helden vorzeichnet und auf den ,wegen dem ,helden voranschreitet4 ,die vertriebenen und die noch nicht zur ,herrschaft gelangten ,gtter werden ,dmonen3 ihre ,macht ist wirksam und lebendig1 aber sie durchdringt die ,welt nicht mehr oder noch nicht3 die ,welt hat einen ,sinneszusammenhang und eine ,kausalverknpftheit erhalten1 die der lebendig wirkenden ,kraft des zum ,dmon gewordenen ,gottes unverstndlich ist und aus deren ,augenpunkt gesehen sein ,treiben als reine ,sinnlosigkeit erscheint4 ,die ,kraft seiner ,wirksamkeit bleibt aber unaufgehoben1 weil sie unaufhebbar ist1 weil das ,sein des neuen ,gottes von dem ,vergehen des alten getragen ist2 und aus diesem ,grund besitzt der eine -- in der ,sphre des einzig wesentlichen1 des metaphysischen ,seins -- dieselbe ,valenz von ,wirklichkeit wie der andere4 ,es war nicht gttlich1 sagte ,goethe vom ,dmon1 denn es schien unvernnftig2 nicht menschlich1 denn es hatte keinen ,verstand2 nicht teuflisch1 denn es war wohlttig2 nicht engelisch1 denn es lie oft ,schadenfreude merken4 ,es glich dem ,zufall1 denn es bewies keine ,folge2 es hnelte der ,vorsehung1 denn es deutete auf ,zusammenhang4 ,alles was uns begrenzt1 schien fr dasselbe durchdringbar2 es schien mit den notwendigen ,elementen unseres ,daseins willkrlich zu schalten2 es zog die ,zeit zusammen und dehnte den ,raum aus4 ,nur im ,unmglichen schien es sich zu gefallen1 und das ,mgliche mit ,verachtung von sich zu stoen4 ,aber es gibt eine wesenhafte ,bestrebung der ,seele1 der es nur um das ,wesenhafte zu tun ist1 einerlei woher es kommt1 einerlei was seine ,ziele sind2 es gibt eine ,sehnsucht der ,seele1 wo der ,heimatsdrang so heftig ist1 da die ,seele den ersten ,pfad1 der heimzufhren scheint1 in blindem ,ungestm betreten mu2 und so gro ist diese ,inbrunst1 da sie ihren ,weg zu ,ende zu gehen vermag3 fr diese ,seele fhrt jeder ,weg zum ,wesen1 nach ,hause1 denn fr diese ,seele ist ihre ,selbstheit die ,heimat4 ,darum kennt die ,tragdie keinen wirklichen ,unterschied zwischen ,gott und ,dmon1 whrend fr die ,epope1 wenn berhaupt ein ,dmon ihre ,gefilde betritt1 er ein machtloses1 ein unterliegendes hheres ,wesen ist1 eine schwchliche ,gottheit4 ,die ,tragdie zerbricht die ,hierarchie der oberen ,welten2 es gibt in ihr keinen ,gott und keinen ,dmon1 denn die uere ,welt ist nur eine ,veranlassung zum ,sichfinden der ,seele1 zum ,heldsein2 an und fr sich ist sie nicht vollendet oder mangelhaft vom ,sinn durchdrungen1 sondern gleichgltig objektiven1 seienden ,sinnesformungen gegenber1 eine ,wirrnis von blindem ,geschehen1 aber die ,seele verwandelt jedes ,geschehnis in ,schicksal und sie allein tut es mit jedem4 ,erst wenn die ,tragdie vergangen ist1 wenn die dramatische ,gesinnung transzendent wird1 erscheinen die ,gtter und ,dmonen auf der ,szene1 erst im ,gnadendrama erfllt sich die tabula rasa der oberen ,welt wieder mit ber- und untergeordneten ,gestalten4 ,der ,roman ist die ,epope der gottverlassenen ,welt2 die ,psychologie des ,romanhelden ist das ,dmonische2 die ,objektivitt des ,romans die mnnlich reife ,einsicht1 da der ,sinn die ,wirklichkeit niemals ganz zu durchdringen vermag1 da aber diese ohne ihn ins ,nichts der ,wesenlosigkeit zerfallen wrde3 alles dies besagt eins und dasselbe4 ,es bezeichnet die produktiven1 von innen gezogenen ,grenzen der ,gestaltungsmglichkeiten des ,romans und weist zugleich eindeutig auf den geschichtsphilosophischen ,augenblick hin1 in dem groe ,romane mglich sind1 in dem sie zum ,sinnbild des ,wesentlichen1 was zu sagen ist1 erwachsen4 ,die ,gesinnung des ,romans ist die gereifte ,mnnlichkeit und die charakteristische ,struktur seines ,stoffes ist seine diskrete ,art1 das ,auseinanderklaffen von ,innerlichkeit und ,abenteuer4 ,i go to prove my soul1 sagt ,brownings ,paracelsus und die ,unangemessenheit des wundervollen ,wortes liegt nur darin1 da es ein dramatischer ,held sagt4 ,der ,held des ,dramas kennt kein ,abenteuer1 denn das ,geschehnis1 das fr ihn zum ,abenteuer werden sollte1 wird an der schicksalgeweihten ,kraft seiner erreichten ,seele bei der bloen ,berhrung mit ihr zum ,schicksal1 zur bloen ,gelegenheit der ,bewhrung1 zur ,veranlassung des ,offenbarwerdens dessen1 was im ,akt der ,erreichung der ,seele vorgebildet lag4 ,der ,held des ,dramas kennt keine ,innerlichkeit1 denn die ,innerlichkeit entsteht aus der feindlichen ,zweiheit von ,seele und ,welt1 aus dem peinvollen ,abstand zwischen ,psyche und ,seele2 und der tragische ,held hat seine ,seele erreicht und kennt deshalb keine ihm fremde ,wirklichkeit3 alles uere wird ihm zur ,gelegenheit des vorbestimmten und angemessenen ,schicksals4 ,der ,held des ,dramas zieht darum nicht aus1 um sich zu prfen3 er ist ,held1 weil seine innere ,sicherheit jenseits von jedem ,geprftwerden a priori gewhrleistet ist2 das schicksalgestaltende ,geschehnis ist fr ihn nur eine symbolische ,objektivation1 eine tiefe und wrdevolle ,zeremonie4 7,es ist die wesentlichste innere ,stillosigkeit des modernen ,dramas1 ,ibsens vor allem1 da seine ,gipfelgestalten geprft werden mssen1 da sie den ,abstand zu ihrer ,seele in sich fhlen und ihn in dem verzweifelten ,bestehenwollen der ,probe1 vor die die ,ereignisse sie stellen1 berwinden wollen2 die ,helden der modernen ,dramen erleben die ,voraussetzungen des ,dramas3 das ,drama selbst durchluft den ,stilisierungsproze1 den der ,dichter -- als phnomenologische ,voraussetzung seines ,schaffens -- vor dem ,drama htte leisten mssen47 ,der ,roman ist die ,form des ,abenteuers1 des ,eigenwertes der ,innerlichkeit2 sein ,inhalt ist die ,geschichte der ,seele1 die da auszieht1 um sich kennenzulernen1 die die ,abenteuer aufsucht1 um an ihnen geprft zu werden1 um an ihnen sich bewhrend ihre eigene ,wesenheit zu finden4 ,die innere ,gesichertheit der epischen ,welt schliet die ,abenteuer in diesem eigentlichen ,sinne aus3 die ,helden der ,epope durchlaufen eine bunte ,reihe von ,abenteuern1 da sie sie aber innerlich wie uerlich bestehen werden1 steht nie in ,frage2 die weltbeherrschenden ,gtter mssen immer ber die ,dmonen 7die ,gottheit der ,hindernisse nennt sie die indische ,mythologie7 triumphieren4 ,daher die von ,goethe und ,schiller geforderte ,passivitt des epischen ,helden3 der ,abenteuerreigen1 der sein ,leben ziert und erfllt1 ist die ,gestaltung der objektiven und extensiven ,totalitt der ,welt1 er selbst ist nur der leuchtende ,mittelpunkt1 um den sich diese ,entfaltung dreht1 der innerlich unbeweglichste ,punkt der rhythmischen ,bewegung der ,welt4 ,die ,passivitt der ,romanhelden ist aber keine formale ,notwendigkeit1 sondern es bezeichnet das ,verhltnis des ,helden zu seiner ,seele und sein ,verhltnis zu seiner ,umwelt4 ,er mu nicht passiv sein1 darum hat jede ,passivitt bei ihm eine eigene psychologische und soziologische ,qualitt und bestimmt einen bestimmten ,typus in den ,aufbaumglichkeiten des ,romans4 ,die ,psychologie des ,romanhelden ist das ,wirksamkeitsgebiet des ,dmonischen4 ,das biologische und soziologische ,leben hat eine tiefe ,neigung1 in seiner eigenen ,immanenz zu verharren3 die ,menschen wollen blo leben und die ,gebilde wollen unangetastet bleiben2 und die ,ferne und die ,abwesenheit des wirkenden ,gottes wrde der ,trgheit und der ,selbstgengsamkeit dieses still verfaulenden ,lebens die ,alleinherrschaft verleihen1 wenn die ,menschen nicht manchmal von der ,macht des ,dmons ergriffen in grundloser und nicht begrndbarer ,weise ber sich hinausgingen und alle psychologischen oder soziologischen ,grundlagen ihres ,daseins kndigten4 ,dann enthllt sich pltzlich das ,gottverlassene der ,welt als ,substanzlosigkeit1 als irrationale ,mischung von ,dichtigkeit und ,durchdringbarkeit3 was frher als das ,festeste erschien1 zerfllt wie vertrockneter ,lehm bei der ersten ,berhrung des vom ,dmon ,besessenen und eine leere ,durchsichtigkeit1 hinter der lockende ,landschaften sichtbar waren1 wird auf einmal zur ,glaswand1 an der man sich vergeblich und verstndnislos -- wie die ,biene am ,fenster -- abqult1 ohne durchbrechen zu knnen1 ohne selbst zur ,erkenntnis gelangen zu knnen1 da es hier keinen ,weg gibt4 ,die ,ironie des ,dichters ist die negative ,mystik der gottlosen ,zeiten3 eine docta ignorantia dem ,sinn gegenber2 ein ,aufzeigen des gtigen und des bswilligen ,wirkens der ,dmonen2 der ,verzicht1 mehr als die ,tatsache dieses ,wirkens begreifen zu knnen1 und die tiefe1 nur gestaltend ausdrckbare ,gewiheit3 in diesem ,nicht-wissen-,wollen und ,nicht-wissen-,knnen das ,letzte1 die wahre ,substanz1 den gegenwrtigen1 nichtseienden ,gott in ,wahrheit getroffen1 erblickt und ergriffen zu haben4 ,deshalb ist die ,ironie die ,objektivitt des ,romans4 ,wie weit sind die ,gestalten des ,dichters objektiv8 fragt ,hebbel4 ,soweit der ,mensch in seinem ,verhltnis zu ,gott frei ist4 ,der ,mystiker ist frei1 wenn er sich aufgegeben hat und ganz in ,gott aufgegangen ist2 der ,held ist frei1 wenn er in luziferischem ,trotz sich in sich und aus sich vollendet hat1 wenn er -- fr die ,tat seiner ,seele -- jede ,halbheit aus der von seinem ,untergang beherrschten ,welt verbannt hat4 ,der normative ,mensch hat die ,freiheit ,gott gegenber errungen1 weil die hohen ,normen der ,werke und der substantiellen ,ethik in dem ,sein des ,alles vollendenden ,gottes1 in der ,idee der ,erlsung wurzeln2 weil sie in ihrem innersten ,wesen von dem ,beherrscher der ,gegenwart1 sei es ,gott oder ,dmon1 unberhrt bleiben4 ,aber die ,verwirklichung des ,normativen in der ,seele oder im ,werk kann sich von ihrem ,substrat1 vom ,gegenwrtigen 7im geschichtsphilosophischen ,sinn7 nicht ablsen1 ohne ihre eigenste ,kraft1 ihr konstitutives ,auftreffen auf ihren ,gegenstand zu gefhrden4 ,auch der ,mystiker1 der ber die geformten ,gtter hinaus zum ,erleben der endgltigen und einzigen ,gottheit strebt und der es erreicht1 ist in diesem seinem ,erleben doch an den gegenwrtigen ,gott gebunden2 und insofern sein ,erleben sich zum ,werk vollendet1 vollendet es sich in den ,kategorien1 die der geschichtsphilosophische ,stand der ,weltuhr vorschreibt4 ,diese ,freiheit ist also einer doppelten1 einer sphrentheoretischen und einer geschichtsphilosophischen kategorialen ,dialektik unterworfen2 was an ihr das eigenste ,wesen der ,freiheit ist1 bleibt unaussprechbar3 die konstitutive ,bezogenheit auf die ,erlsung2 alles was ausgesprochen und gestaltet werden kann1 spricht die ,sprache dieses doppelten ,dienens4 ,aber dieser ,umweg ber das ,sprechen zum ,schweigen1 ber die ,kategorie zum ,wesen1 ber den ,gott zur ,gottheit1 ist nicht zu berspringen3 ein direktes ,schweigenwollen mu zu einem reflexiven ,stammeln in unausgereiften historischen ,kategorien werden4 ,so ist in der vollendet geleisteten ,form der ,dichter frei ,gott gegenber1 denn in ihr und nur in ihr wird ,gott selbst zum ,gestaltungssubstrat1 gleichartig und gleichwertig allen anderen normativ gegebenen ,materien der ,form und wird vollstndig von deren ,kategoriensystem umfat3 sein ,dasein und die ,qualitt dieses ,daseins sind von der normativen ,beziehung bedingt1 die er -- als ,gestaltungsmglichkeit -- zu den bauenden ,formen hat2 von dem ,wert1 der ihm fr ,aufbau und ,gliederung des ,werkes technisch zukommt4 ,aber diese ,subsumierung ,gottes unter den technischen ,begriff der ,materialechtheit der einzelnen ,formen zeigt das doppelte ,antlitz des knstlerischen ,schlieens und seine ,einordnung in die ,reihe der metaphysisch bedeutsamen ,werke auf3 diese vollendete technische ,immanenz hat eine -- normativ und nicht psychologisch -- vorangehende konstitutive ,beziehung auf das endgltige transzendente ,sein zur ,voraussetzung3 die wirklichkeitschaffende1 transzendentale ,werkform kann nur entstehen1 wenn in ihr eine wahre ,transzendenz immanent geworden ist4 ,die leere ,immanenz1 die nur im ,erlebnis des ,dichters und nicht zugleich in dessen ,einkehr in die ,heimat aller ,dinge verankert ist1 ist nur die ,immanenz einer die ,risse zudeckenden ,oberflche1 die aber nicht einmal als ,flche diese ,immanenz halten kann und auch als solche lcherig werden mu4 ,fr den ,roman ist die ,ironie diese ,freiheit des ,dichters ,gott gegenber1 die transzendentale ,bedingung der ,objektivitt der ,gestaltung4 ,die ,ironie1 die das von ,gott ,erfllte der von ,gott verlassenen ,welt in intuitiver ,doppelsichtigkeit zu erblicken vermag2 die die verlorene utopische ,heimat der zum ,ideal gewordenen ,idee sieht und dieses doch gleichzeitig in seiner subjektiv-psychologischen ,bedingtheit1 in seiner einzig mglichen ,existenzform erfat2 die ,ironie1 die -- selbst dmonisch -- den ,dmon im ,subjekt als metasubjektive ,wesenheit begreift und dadurch1 ahnend und unausgesprochen1 von vergangenen und kommenden ,gttern spricht1 wenn sie von ,abenteuern verirrter ,seelen in einer wesenlosen und leeren ,wirklichkeit redet2 die ,ironie1 die in dem ,leidensgang der ,innerlichkeit1 die eine ihr angemessene ,welt suchen mu und nicht finden kann1 zugleich die ,schadenfreude des ,schpfergottes ber das ,scheitern aller schwachen ,aufstnde gegen sein mchtiges und nichtiges ,machwerk und das ber allen ,ausdruck hohe ,leiden des ,erlser-,gottes ber sein ,noch-nicht-kommen-,knnen in diese ,welt gestaltet4 ,die ,ironie als ,selbstaufhebung der zu ,ende gegangenen ,subjektivitt ist die hchste ,freiheit1 die in einer ,welt ohne ,gott mglich ist4 ,darum ist sie nicht blo die einzig mgliche apriorische ,bedingung einer wahrhaften1 ,totalitt schaffenden ,objektivitt1 sondern erhebt auch diese ,totalitt1 den ,roman1 zur reprsentativen ,form des ,zeitalters1 indem die ,aufbaukategorien des ,romans auf den ,stand der ,welt konstitutiv auftreffen4 ,,ii4 ,versuch einer ,typologie der ,romanform4 #a4 ,die ,verlassenheit der ,welt von ,gott zeigt sich in der ,unangemessenheit von ,seele und ,werk1 von ,innerlichkeit und ,abenteuer2 in dem ,fehlen des transzendentalen ,zugeordnetseins fr die menschlichen ,bestrebungen4 ,diese ,unangemessenheit hat roh ausgedrckt zwei ,typen3 die ,seele ist entweder schmler oder breiter als die ,auenwelt1 die ihr als ,schauplatz und ,substrat ihrer ,taten aufgegeben ist4 ,im ersten ,fall ist der dmonische ,charakter des streitbar ausziehenden1 problematischen ,individuums klarer sichtbar als im zweiten ,fall1 zugleich aber tritt seine innere ,problematik weniger kra zutage2 sein ,scheitern an der ,wirklichkeit hat auf den ersten ,blick mehr den ,anschein eines blo ueren ,scheiterns4 ,die ,dmonie der ,verengerung der ,seele ist die ,dmonie des abstrakten ,idealismus4 ,es ist die ,gesinnung1 die den direkten1 ganz geraden ,weg zur ,verwirklichung des ,ideals einschlagen mu2 die in dmonischer ,verblendung jeden ,abstand zwischen ,ideal und ,idee1 zwischen ,psyche und ,seele vergit2 die mit dem echtesten und unerschtterlichsten ,glauben aus dem ,sollen der ,idee auf ihre notwendige ,existenz schliet und das ,nichtentsprechen der ,wirklichkeit dieser apriorischen ,anforderung als ihr ,verzaubertsein ansieht1 das von bsen ,dmonen vollbracht1 durch das ,finden des lsenden ,wortes oder durch das mutige ,bekmpfen der ,zaubermchte zur ,entzauberung und ,erlsung gefhrt werden kann4 ,die strukturbestimmende ,problematik dieses ,heldentypus besteht also in einem vollstndigen ,mangel an innerer ,problematik und als ,folge dieses ,mangels in einem vollstndigen ,fehlen an transzendentalem ,raumgefhl1 an der ,fhigkeit1 ,abstnde als ,wirklichkeiten zu erleben4 ,achilles oder ,odysseus1 ,dante oder ,arjuna -- gerade weil sie auf ihren ,wegen von ,gttern gefhrt werden -- wissen1 da diese ,fhrung auch ausbleiben knnte2 wissen1 da sie ohne solche ,hilfe machtlos und hilflos bermchtigen ,feinden gegenberstehen wrden4 ,die ,beziehung von objektiver und subjektiver ,welt ist deshalb adquat im ,gleichgewicht gehalten3 in richtiger ,strke wird vom ,helden die berlegenheit der ihm gegenberstehenden ,auenwelt empfunden2 er kann aber trotz dieser innersten ,bescheidenheit am ,ende doch triumphieren1 denn seine an sich schwchere ,kraft wird von der hchsten ,macht der ,welt zum ,siege gefhrt2 so da nicht nur die vorgestellten und wahrhaften ,krfteverhltnisse einander entsprechen1 sondern auch die ,siege und die ,niederlagen weder der tatschlichen noch der seinsollenden ,ordnung der ,welt widersprechen4 ,sobald dieses instinktive ,abstandsgefhl -- dessen ,strke sehr wesentlich zur vollstndigen ,lebensimmanenz1 zur ,gesundheit der ,epope beitrgt -- fehlt1 wird die ,beziehung der subjektiven ,welt zur objektiven paradox2 wegen der ,verengerung der handelnden1 der episch in ,betracht kommenden ,seele1 wird fr diese die ,welt1 als ,substrat ihrer ,taten1 ebenfalls eine engere1 als sie in ,wirklichkeit ist4 ,da aber einerseits diese ,umformung der ,welt und jede aus ihr folgende1 nur auf die umgeformte ,welt gerichtete ,tat nicht das wirkliche ,zentrum der ,auenwelt treffen kann1 und da anderseits diese ,haltung notwendigerweise eine rein subjektive ist1 die das ,wesen der ,welt unberhrt lt und blo ein verzerrtes ,abbild von ihr bietet1 kommt die ,reaktion auf die ,seele aus ihr vollkommen heterogenen ,quellen4 ,tat und ,widerstand haben also weder ,umfang noch ,qualitt1 weder ,wirklichkeit noch ,gerichtetsein des ,objekts gemein4 ,ihre ,beziehung aufeinander kann deshalb niemals ein wahrhaftiger ,kampf1 sondern nur ein groteskes ,vorbeigehen aneinander oder ein ebenfalls groteskes1 von gegenseitigen ,miverstndnissen bedingtes ,aufeinanderprallen sein4 ,dieser groteske ,charakter wird durch ,inhalt und ,intensitt der ,seele teils ausgeglichen1 teils gesteigert4 ,denn diese ,verengerung der ,seele ist ja ihr dmonisches ,besessensein von der seienden1 von der als alleinigen und gewhnlichen ,wirklichkeit gesetzten ,idee4 ,der ,inhalt und die ,intensitt dieser ,handlungsart mssen deshalb die ,seele zugleich in die ,region der echtesten ,erhabenheit erheben und zugleich den grotesken ,widerspruch zwischen vorgestellter und tatschlicher ,wirklichkeit -- die ,handlung des ,romans -- in ihrem grotesken ,charakter bestrken und befestigen4 ,die diskret-heterogene ,wesensart des ,romans erfhrt hier die strkste ,steigerung3 die ,sphren der ,seele und der ,taten1 ,psychologie und ,handlung haben gar nichts mehr miteinander gemein4 ,dazu kommt1 da keines von beiden ,prinzipien weder in sich1 noch aus der ,beziehung mit den anderen ein ,moment der immanenten ,fortbewegung und ,entwicklung besitzt4 ,die ,seele ist etwas in dem fr sie erreichten1 transzendenten ,sein problemjenseitig ,ruhendes2 kein ,zweifel1 kein ,suchen1 keine ,verzweiflung kann in ihr auftauchen1 um sie aus sich herauszubringen und in ,bewegung zu setzen1 und die vergeblich grotesken ,kmpfe um ihre ,verwirklichung in der ,auenwelt knnen der ,seele auch nichts anhaben3 sie kann in ihrer inneren ,gewiheit durch nichts erschttert werden1 jedoch nur1 weil sie in diese gesicherte ,welt eingesperrt ist1 weil sie nichts zu erleben vermag4 ,das vollstndige ,fehlen einer innerlich erlebten ,problematik verwandelt die ,seele in reine ,aktivitt4 ,weil sie in ihrem essentiellen ,sein von allem unberhrt in sich ruht1 mu jede ihrer ,regungen eine ,handlung nach auen sein4 ,das ,leben eines solchen ,menschen mu also zu einer ununterbrochenen ,reihe selbstgewhlter ,abenteuer werden4 ,er strzt sich in diese1 denn ,leben kann fr ihn nur so viel bedeuten wie3 ,abenteuer bestehen4 ,die problemlose ,konzentration seiner ,innerlichkeit zwingt ihn1 diese1 die er fr das durchschnittliche und alltgliche ,wesen der ,welt hlt1 in ,taten umsetzen2 es fehlt ihm in bezug auf diese ,seite seiner ,seele jede ,art von ,kontemplation1 jede ,neigung und ,mglichkeit zu einem nach innen gekehrten ,handeln4 ,er mu ,abenteurer sein4 ,aber die ,welt1 die er zum ,schauplatz seiner ,taten erwhlen mu1 ist eine merkwrdige ,mischung von ideenfremd blhender ,organik und erstarrter ,konvention derselben ,ideen1 die in seiner ,seele ihr rein transzendentes ,leben leben4 ,daraus folgt die ,mglichkeit seines zugleich spontanen und ideologischen ,handelns3 die ,welt1 die er vorfindet1 ist nicht nur voll von ,leben1 sondern auch von dem ,schein gerade jenes ,lebens1 das in ihm als das einzig ,wesentliche lebendig ist4 ,aus dieser ,miverstehbarkeit der ,welt folgt aber auch die ,intensitt seines grotesken ,vorbeihandelns an ihr1 sobald er an sie herantritt3 der ,schein der ,idee verflattert vor dem wahnsinnigen ,antlitz des in sich erstarrten ,ideals1 und das wirkliche ,wesen der seienden ,welt1 die sich selbst erhaltende1 ideenlose ,organik nimmt ihre1 ihr zukommende1 alles beherrschende ,stellung ein4 ,hier offenbart sich am deutlichsten der ungttliche1 der dmonische ,charakter dieses ,besessenseins1 zugleich aber seine1 ebenfalls dmonische1 verwirrende und faszinierende hnlichkeit mit dem ,gttlichen3 die ,seele des ,helden ist ruhend1 geschlossen und in sich vollendet1 wie ein ,kunstwerk oder wie eine ,gottheit2 diese ,wesensart kann sich aber in der ,auenwelt nur in inadquaten ,abenteuern1 die nur fr die eigene1 maniakalische ,abgesperrtheit in sich keine widerlegende ,kraft haben1 uern2 und ihre kunstwerkhafte ,isolation trennt die ,seele nicht nur von jeder ueren ,wirklichkeit1 sondern auch von allen1 vom ,dmon nicht ergriffenen ,gebieten in der ,seele selbst4 ,so wird das ,maximum an erlebt erreichtem ,sinn zum ,maximum an ,sinnlosigkeit3 die ,erhabenheit zum ,wahnsinn1 zur ,monomanie4 ,und diese ,seelenstruktur mu die mgliche ,handlungsmasse vollstndig atomisieren4 ,wenn auch1 wegen des rein reflexiven ,charakters dieser ,innerlichkeit1 die uere ,wirklichkeit von ihr ganz unberhrt bleibt und ganz so wie sie ist bei jeder ,handlung des ,helden als ,gegenschlag in ,erscheinung tritt1 so ist sie eben deshalb eine an sich vollkommen trge1 formlose und sinnlose ,masse1 der jede ,fhigkeit zum planvollen und einheitlichen ,gegenspiel ganz abgeht1 aus der die dmonische ,abenteuerlust des ,helden willkrlich und zusammenhanglos jene ,momente auswhlt1 an denen sie sich bewhren will4 ,so bedingen sich die ,starrheit der ,psychologie und der in isolierten ,abenteuern atomisierte ,charakter der ,handlung wechselseitig und lassen die ,gefahr dieses ,romantypus1 schlechte ,unendlichkeit und ,abstraktheit1 ganz klar hervortreten4 ,und es ist nicht nur der geniale ,takt des ,cervantes1 dessen ,werk die ewige ,objektivation dieser ,struktur ist1 der diese ,gefahr mit seinem undurchdringbar tiefen und leuchtend sinnlichen ,verweben von ,gttlichkeit und ,wahnsinn in der ,seele des ,don ,quixote berwunden hat1 sondern auch der geschichtsphilosophische ,augenblick1 in dem sein ,werk geschaffen wurde4 ,es ist mehr als ein historischer ,zufall1 da der ,don ,quixote als ,parodie auf die ,ritterromane gemeint war und seine ,beziehung zu ihnen ist eine mehr als essayistische4 ,der ,ritterroman war dem ,schicksal jeder ,epik verfallen1 die rein aus dem ,formalen heraus eine ,form aufrechterhalten und fortsetzen wollte1 nachdem die transzendentalen ,bedingungen ihrer ,existenz von der geschichtsphilosophischen ,dialektik bereits gerichtet waren2 er verlor seine ,wurzeln im transzendenten ,sein und die ,formen1 die nichts mehr immanent zu machen hatten1 muten verkmmern1 abstrakt werden1 weil ihre zum ,gegenstandschaffen bestimmte ,kraft sich an der eigenen ,gegenstandslosigkeit verheben mute2 es entstand an ,stelle einer groen ,epik eine ,unterhaltungslektre4 ,aber hinter dem leeren ,gehuse dieser toten ,formen stand einst eine reine und echte1 wenn auch problematische groe ,form3 die ,ritterepik des ,mittelalters4 ,diese ist der merkwrdige ,fall fr die ,mglichkeit einer ,romanform in einem ,zeitalter1 dessen ,gottgesichertheit eine ,epope mglich gemacht und gefordert hat4 ,die groe ,paradoxie des christlichen ,kosmos ist1 da der ,zerrissenheit und der normativen ,unvollendung der diesseitigen ,welt1 ihrem ,verfallensein an ,verirrung und ,snde die ewig seiende ,erlstheit1 die ewig gegenwrtige ,theodizee im jenseitigen ,leben gegenbersteht4 ,dante gelang es1 diese ,zweiwelten-,totalitt in die rein eposartige ,form der ,divina ,commedia aufzufangen1 die anderen ,epiker1 die im ,diesseits blieben1 muten das ,transzendente in knstlerisch unberhrter ,transzendenz verharren lassen1 konnten also blo sentimentalisch gefate1 blo gesuchte und die seiende ,sinnesimmanenz entbehrende ,lebenstotalitten -- ,romane und nicht ,epopen -- schaffen4 ,das einzigartige dieser ,romane1 ihre ,traumschnheit und ,zaubergrazie1 besteht darin1 da alles ,suchen in ihnen doch nur der ,schein eines ,suchens ist1 da jede ,verirrung ihrer ,helden von einer unfalichen metaformellen ,gnade gefhrt und gesichert wird1 da in ihnen der ,abstand1 seine gegenstndliche ,realitt verlierend1 zum dunkel-schnen ,ornament und der ihn berwindende ,sprung zur tanzartigen ,gebrde wird1 beide also zu rein dekorativen ,elementen4 ,diese ,romane sind eigentlich groe ,mrchen1 denn die ,transzendenz ist in ihnen nicht aufgefangen1 immanent gemacht und in die gegenstandschaffende1 transzendentale ,form aufgenommen1 sondern verharrt in ihrer ungeschwchten ,transzendenz2 nur ihr ,schatten fllt dekorativ die ,risse und ,abgrnde des diesseitigen ,lebens aus und verwandelt dessen ,materie -- wegen der dynamischen ,homogeneitt jedes wahren ,kunstwerks -- in eine ebenfalls aus ,schatten gewobene ,substanz4 ,in den homerischen ,epen umfate die ,allherrschaft der rein menschlichen ,kategorie des ,lebens sowohl die ,menschen wie die ,gtter und machte aus diesen rein menschliche ,wesen4 ,mit der gleichen ,allgewalt beherrscht hier das unfabare1 gttliche ,prinzip das ,menschenleben und seine ber sich hinausweisende ,ergnzungsbedrftigkeit1 diese ,flchenhaftigkeit nimmt den ,menschen das ,relief1 verwandelt sie in reine ,oberflche4 ,diese gesicherte und abgerundete ,irrationalitt des ganzen gestalteten ,kosmos lt den durchscheinenden ,schatten ,gottes als etwas ,dmonisches erscheinen3 aus der ,perspektive dieses ,lebens kann er nicht begriffen und eingeordnet werden1 kann sich also nicht als ,gott offenbaren2 und wegen der auf das diesseitige ,leben angelegten ,gestaltung ist es nicht mglich1 wie bei ,dante1 von ,gott aus die konstitutive ,einheit des gesamten ,seins aufzufinden und aufzuzeigen4 ,die ,ritterromane1 gegen die der ,don ,quixote als ,polemik und ,parodie entstanden ist1 haben diese transzendente ,beziehung verloren1 und nach dem ,verlust dieser ,gesinnung -- sofern aus der ganzen ,welt1 wie bei ,ariosto1 nicht ein ironisch schnes1 reines ,spiel geworden ist -- mute aus der geheimnisvollen und mrchenhaften ,oberflche etwas banal ,oberflchliches werden4 ,cervantes' gestaltende ,kritik dieser ,trivialitt findet den ,weg zu den geschichtsphilosophischen ,quellen dieses ,formtypus wieder3 das subjektiv nicht erfabare1 objektiv gesicherte ,sein der ,idee hat sich in ein subjektiv klares und fanatisch festgehaltenes1 aber die objektive ,beziehung entbehrendes ,sein verwandelt2 aus dem ,gott1 der wegen der ,unangemessenheit des ihn aufnehmenden ,materials nur wie ein ,dmon erscheinen konnte1 ist in ,wahrheit ein ,dmon geworden1 der in der von der ,vorsehung verlassenen1 die transzendentale ,orientierung entbehrenden ,welt die ,rolle ,gottes zu spielen sich anmat4 ,und die ,welt1 die er meint1 ist dieselbe1 die frher von ,gott zum gefhrlichen aber wundervollen ,zaubergarten verwandelt wurde1 nur da sie von bsen ,dmonen in ,prosa verzaubert die ,rckverwandlung durch das glaubende ,heldentum ersehnt2 wovor man sich in der ,mrchenwelt nur hten mute1 um die gtige ,verzauberung nicht aufzuheben1 ist hier zur positiven ,tat1 zum ,kampf um das daseiende1 nur eines erlsenden ,wortes harrende ,paradies der ,mrchenwirklichkeit geworden4 ,so steht dieser erste groe ,roman der ,weltliteratur am ,anfang der ,zeit1 wo der ,gott des ,christentums die ,welt zu verlassen beginnt2 wo der ,mensch einsam wird und nur in seiner1 nirgends beheimateten ,seele den ,sinn und die ,substanz zu finden vermag2 wo die ,welt aus ihrem paradoxen ,verankertsein im gegenwrtigen ,jenseits losgelassen1 ihrer immanenten ,sinnlosigkeit preisgegeben wird2 wo die ,macht des ,bestehenden -- verstrkt durch die nunmehr zum bloen ,sein degradierten utopischen ,bindungen -- zu unerhrter ,gre erwchst und einen rasenden und anscheinend ziellosen ,kampf gegen die aufsteigenden1 noch unfalichen1 zur ,selbstenthllung und zum ,weltdurchdringen unfhigen ,krfte fhrt4 ,cervantes lebt in der ,periode der letzten1 groen und verzweifelten ,mystik1 des fanatischen ,versuchs einer ,erneuerung der versinkenden ,religion aus sich selbst2 in der ,periode der in mystischen ,formen aufsteigenden neuen ,welterkenntnis2 in der letzten ,periode von wahrhaft erlebten aber bereits zielverlorenen1 suchenden und versucherischen1 okkulten ,bestrebungen4 ,es ist die ,periode der freigelassenen ,dmonie1 die ,periode der groen ,verwirrung der ,werte bei noch bestehendem ,wertsystem4 ,und ,cervantes1 der glubige ,christ und der naiv-loyale ,patriot1 hat gestaltend das tiefste ,wesen dieser dmonischen ,problematik getroffen3 da das reinste ,heldentum zur ,groteske1 der festeste ,glauben zum ,wahnsinn werden mu1 wenn die ,wege zu seiner transzendentalen ,heimat ungangbar geworden sind2 da der echtesten und heldenhaftesten1 subjektiven ,evidenz keine ,wirklichkeit entsprechen mu4 ,es ist die tiefe ,melancholie des historischen ,ablaufs1 des ,vergehens der ,zeit1 die daraus spricht1 da ewige ,inhalte und ewige ,haltungen ihren ,sinn verlieren1 wenn ihre ,zeit vorbei ist2 da die ,zeit ber ein ,ewiges hinweggehen kann4 ,es ist der erste groe ,kampf der ,innerlichkeit gegen die prosaische ,niedertracht des ueren ,lebens und der einzige ,kampf1 in dem es ihr gelungen ist1 nicht nur unbefleckt aus dem ,kampf herauszugehen1 sondern selbst ihren siegreichen ,gegner mit dem ,glanz ihrer siegreichen1 wenn auch freilich selbstironischen ,poesie zu umgeben4 ,don ,quixote mute1 wie brigens fast jeder wahrhaft groe ,roman1 die einzige bedeutende ,objektivation seines ,typus bleiben4 ,dieses ,ineinander von ,poesie und ,ironie1 von ,erhabenheit und ,groteske1 von ,gttlichkeit und ,monomanie war so stark an den damals vorgefundenen ,stand des ,geistes gebunden1 da derselbe ,typus von ,geistesstruktur sich in anderen ,zeitaltern anders und niemals mehr mit derselben epischen ,bedeutsamkeit zeigen mute4 ,die ,abenteuerromane1 die seine rein knstlerische ,form bernommen haben1 sind gerade so ideenlos geworden1 wie seine unmittelbaren ,vorgnger1 die ,ritterromane4 ,auch sie haben die einzig fruchtbare ,spannung1 die transzendentale verloren und sie entweder durch eine rein gesellschaftliche ersetzt oder in einer ,abenteuerlust um der ,abenteuer willen das bewegende ,prinzip der ,handlung gefunden4 ,in beiden ,fllen war1 trotz der wirklich groen ,begabung mancher dieser ,dichter1 einer letzthinigen ,trivialitt1 einer immer strkeren ,annherung des groen ,romans an die ,unterhaltungslektre und dem schlielichen ,ankommen in ihr doch nicht zu entgehen4 ,mit dem immer zunehmenden ,prosaisch-,werden der ,welt1 mit dem ,entweichen der aktiven ,dmonen1 die immer mehr dem dumpfen ,widerstand einer ungeformten ,masse gegen jede ,innerlichkeit die ,szene der ,kmpfe berlassen1 entsteht das ,dilemma fr die dmonische ,verengerung der ,seele3 entweder jede ,beziehung zu dem ,komplex ,leben oder das unmittelbare ,gewurzeltsein in der wahrhaften ,ideenwelt aufzugeben4 ,den ersten ,weg ist das groe ,drama des deutschen ,idealismus gegangen4 ,der abstrakte ,idealismus hat jede1 wenn auch noch so inadquate ,beziehung zum ,leben verloren2 um aus seiner ,subjektivitt herauszukommen und sich an ,kampf und ,untergang zu bewhren1 bedurfte er der reinen ,wesenssphre des ,dramas3 fr ,innerlichkeit und ,welt ist das ,vorbeihandeln aneinander so gro geworden1 da es sich nur in einer eigens fr ihre ,zusammenfgung angelegten und konstruierten1 dramatischen ,wirklichkeit als ,totalitt gestalten lie4 ,der knstlerisch so bedeutende ,versuch ,kleists im ,michael ,kohlhaas zeigt1 wie sehr fr die damalige ,weltlage die ,psychologie des ,helden zur rein individuellen ,pathologie1 die epische ,form zur novellistischen werden mute4 ,in dieser1 wie in jeder dramatischen ,formung mu das tiefe ,ineinander von ,erhabenheit und ,groteske verschwinden und einer reinen ,erhabenheit ,platz machen3 die ,zuspitzung auf ,monomanie und die bersteigerung der ,abstraktion -- der ,idealismus wird notwendig immer dnner1 inhaltsloser1 immer strker ein ,idealismus berhaupt -- ist so gro1 da die ,gestalten ganz an der ,grenze der unfreiwilligen ,komik wandeln und der kleinste ,versuch1 sie ironisch zu nehmen1 mte1 die ,erhabenheit aufhebend1 sie in unerfreulich komische ,figuren verwandeln4 7,brand1 ,stockmann und ,gregers ,werle sind erschreckende ,beispiele dieser ,mglichkeit47 ,darum lebt der echtest geborene ,enkel ,don ,quixotes1 der ,marquis ,posa in einer ganz anderen ,form als sein ,ahnherr1 und die knstlerischen ,schicksalsprobleme dieser so tief verwandten ,seelen haben miteinander gar nichts mehr gemein4 ,wenn aber die ,verengerung der ,seele etwas rein ,psychologisches ist1 wenn sie jede sichtbare ,beziehung zum ,sein der ,ideenwelt verloren hat1 so ist ihr auch die ,fhigkeit1 tragender ,mittelpunkt einer epischen ,totalitt zu werden1 abhanden gekommen2 die ,unangemessenheit der ,beziehung zwischen ,mensch und ,auenwelt steigert sich noch an ,intensitt1 aber zu der tatschlichen ,unangemessenheit1 die im ,don ,quixote nur das groteske ,gegenstck einer stetig geforderten und zu fordernden seinsollenden ,angemessenheit war1 tritt noch die ideelle hinzu3 die ,berhrung ist eine rein peripherische geworden und der so angelegte ,mensch zur notwendigen ,nebenfigur1 der die ,totalitt ziert1 auszubauen hilft1 aber immer nur ,baustein ist1 nie ,mittelpunkt4 ,die knstlerische ,gefahr1 die sich aus dieser ,lage ergibt1 liegt darin1 da das nun zu suchende ,zentrum etwas ,wertbetontes und ,sinnvolles aber die ,lebensimmanenz doch nicht ,transzendierendes sein mu4 ,die ,vernderung der transzendentalen ,einstellung hat also zur knstlerischen ,folge1 da die ,quelle des ,humors nicht mehr dieselbe ist1 wie die der ,poesie und ,erhabenheit4 ,die grotesk gestalteten ,menschen werden entweder zur harmlosen ,komik erniedrigt oder die ,verengerung ihrer ,seele1 ihre alles andere vertilgende ,konzentration auf einen ,punkt des ,daseins1 der aber nichts mehr mit der ,ideenwelt zu tun hat1 mu sie zur reinen ,dmonie fhren2 aus ihnen1 wenn auch humoristisch behandelte1 ,vertreter des schlechten ,prinzips oder der reinen ,ideenlosigkeit machen4 ,diese ,negativitt der knstlerisch wichtigsten ,gestalten erfordert ein positives ,gegengewicht und -- zum tiefen ,unglck des modernen humoristischen ,romans -- konnte dieses ,positive nur die ,objektivation einer brgerlichen ,wohlanstndigkeit sein4 ,denn eine wirkliche ,beziehung dieses ,positiven auf die ,ideenwelt mte die ,lebensimmanenz des ,sinnes und damit die ,romanform sprengen2 konnte doch auch ,cervantes 7und von seinen ,nachfolgern etwa ,sterne7 gerade nur durch die ,einheit von ,erhabenheit und ,humor1 von ,verengerung der ,seele und ,beziehung zur ,transzendenz die ,immanenz herstellen4 ,hier ist der knstlerische ,grund1 der die an humoristischen ,gestalten so unendlich reichen ,romane von ,dickens letzten ,endes so flach und spiebrgerlich erscheinen lt3 die ,notwendigkeit1 als ,helden ,idealtypen einer sich mit der heutigen brgerlichen ,gesellschaft innerlich konfliktlos abfindenden ,menschlichkeit zu gestalten1 und um ihrer poetischen ,wirkung willen1 die hierzu erforderlichen ,eigenschaften mit dem zweifelhaften1 erzwungenen oder fr sie inadquaten ,glanz der ,poesie zu umhllen4 ,darum sind aller ,wahrscheinlichkeit nach ,gogols ,tote ,seelen ein ,fragment geblieben3 es war von vornherein unmglich fr die knstlerisch so glckliche und fruchtbare aber negative ,gestalt ,tschitschikows ein positives ,gegengewicht zu finden2 und fr das ,schaffen einer wahrhaften ,totalitt1 die die echt epische ,gesinnung ,gogols erfordert hat1 war ein solcher ,ausgleich unbedingt notwendig3 ohne ihn htte sein ,roman keine epische ,objektivitt1 keine epische ,wirklichkeit erlangen knnen1 htte ein subjektiver ,aspekt1 eine ,satire oder ein ,pamphlet bleiben mssen4 ,die uere ,welt ist so ausschlielich konventionell geworden1 da sich alles1 das ,positive wie das ,verneinte1 das ,humorvolle wie das ,poetische1 nur innerhalb dieser ,sphre abspielt4 ,das dmonisch ,humorvolle ist nichts anderes als die verzerrte bersteigerung von gewissen ,seiten der ,konvention oder ihre immanent und darum ebenfalls konventionell bleibende ,verneinung oder ,bekmpfung2 und das ,positive ist ein sich ,abfindenknnen mit ihr1 der ,anschein eines organischen ,lebens innerhalb der von der ,konvention genau bestimmten ,grenzen4 7,man verwechsle nicht mit dieser geschichtsphilosophisch-materiell bedingten ,konventionalitt des modernen humoristischen ,romans die formgeforderte und darum zeitlose ,bedeutung der ,konvention in der dramatischen ,komdie4 ,konventionelle ,formen des gesellschaftlichen ,lebens sind fr diese nur formell-symbolische ,abschlsse der intensiv gerundeten1 dramatischen ,wesenssphre4 ,das ,heiraten smtlicher ,hauptpersonen1 mit ,ausnahme der entlarvten ,heuchler und ,verbrecher1 das die groen ,komdien abschliet1 ist geradeso eine rein symbolische ,zeremonie wie der ,tod der ,helden am ,schlu der ,tragdie3 beide sind nichts als sinnfllige ,marksteine der ,grenze1 die scharfen ,konturen1 die die statuenhafte ,wesenhaftigkeit der dramatischen ,form erfordert4 ,es ist bezeichnend1 da mit dem ,erstarken der ,konvention im ,leben und in der ,epik die ,komdien immer unkonventionellere ,schlsse erhalten4 ,der zerbrochene ,krug und der ,revisor knnen noch die alte ,form der ,entlarvung gebrauchen1 die ,parisienne -- von ,hauptmanns oder ,shaws ,komdien ganz zu schweigen -- ist schon gerade so umrilos und unabgeschlossen1 wie die zeitgenssischen1 ohne ,tod schlieenden ,tragdien47 ,balzac hat einen vllig anderen ,weg zur rein epischen ,immanenz eingeschlagen4 ,fr ihn ist die hier bezeichnende1 subjektiv-psychologische ,dmonie etwas schlechthin ,letztes3 sie ist das ,prinzip jedes wesentlichen1 sich in epischen ,taten objektivierenden1 menschlichen ,handelns2 ihre inadquate ,beziehung zur objektiven ,welt ist zur uersten ,intensitt gesteigert1 aber diese ,steigerung erfhrt einen rein immanenten ,gegenschlag3 die ,auenwelt ist eine rein menschliche und ist im wesentlichen von ,menschen1 die eine hnliche ,geistesstruktur1 wenn auch mit ganz anderen ,richtungen und ,inhalten aufweisen1 bevlkert4 ,dadurch wird diese dmonische ,inadquatheit1 diese endlose ,reihe von schicksalschweren ,vorbeihandeln der ,seelen aneinander1 zum ,wesen der ,wirklichkeit2 es entsteht jenes merkwrdige1 unendliche und unbersichtliche ,gewhl von ,verflochtenheit der ,schicksale und der einsamen ,seelen1 das das ,einzigartige dieser ,romane ausmacht4 ,durch diese paradoxe ,homogeneitt des ,stoffes1 die aus der extremen ,heterogeneitt seiner ,elemente entstanden ist1 wird die ,sinnesimmanenz gerettet4 ,die ,gefahr einer abstrakten1 schlechten ,unendlichkeit wird durch die groe novellistische ,konzentration der ,begebenheiten und ihre derart erreichte1 echt epische ,bedeutsamkeit aufgehoben4 ,dieser endgltige ,sieg der ,form ist aber nur fr jede einzelne ,erzhlung und nicht fr das ,ganze der ,comdie humaine errungen4 ,es ist wahr1 seine ,voraussetzungen sind da3 die groartige ,einheit ihres allesumfassenden ,stoffes4 ,auch ist diese ,einheit durch das immer erneute ,auftreten und ,untertauchen der ,gestalten im unendlichen ,chaos dieser ,erzhlungen nicht nur verwirklicht1 sondern hat eine ,erscheinungsart gefunden1 die dem innersten ,wesen dieses ,stoffes vollstndig angemessen ist3 die der chaotischen1 der dmonischen ,irrationalitt2 und die inhaltliche ,erfllung dieser ,einheit ist die der echten1 groen ,epik3 die ,totalitt einer ,welt4 ,aber diese ,einheit ist letzten ,endes doch keine rein aus der ,form geborene3 das1 was das ,ganze wirklich zum ,ganzen macht1 ist doch nur das stimmungsmige ,erleben eines gemeinsamen ,lebensgrundes und die ,erkenntnis1 da dieses ,erleben auf das ,wesenhafte des heutigen ,lebens auftrifft4 ,episch gestaltet ist doch nur das einzelne1 das ,ganze ist nur zusammengefgt2 die schlechte ,unendlichkeit1 die in jedem ,teil berwunden wurde1 kehrt sich gegen das ,ganze als einheitliche epische ,gestaltung3 ihre ,totalitt beruht auf ,prinzipien1 die der epischen ,form transzendent sind1 auf ,stimmung und ,erkenntnis1 nicht auf ,handlung und auf ,helden1 und kann deshalb nicht in sich vollendet und abgerundet sein4 ,kein ,teil hat vom ,ganzen aus gesehen eine wirkliche1 organische ,notwendigkeit der ,existenz1 es knnte fehlen und dem ,ganzen wrde nichts abgehen1 unzhlige neue ,teile knnten noch hinzukommen und keine innere ,vollstndigkeit wrde sie als nunmehr berflssige von sich weisen4 ,diese ,totalitt ist die ,ahnung eines ,lebenszusammenhanges1 der hinter jeder einzelnen ,erzhlung als groer lyrischer ,hintergrund fhlbar wird2 er ist nicht problematisch und in schweren ,kmpfen erfochten1 wie der der groen ,romane1 sondern ist -- in seiner lyrischen1 das ,epische transzendierenden ,wesensart -- naiv und unproblematisch1 aber das1 was ihn zur ,romantotalitt unausreichend macht1 gestattet ihm noch viel weniger seine ,welt als ,epope zu konstituieren4 ,allen diesen ,formungsversuchen ist das ,statische der ,psychologie gemeinsam1 die ,verengerung der ,seele ist als abstraktes ,apriori unvernderlich gegeben4 ,darum war es natrlich1 da der ,roman des neunzehnten ,jahrhunderts1 mit seinen ,tendenzen zu psychologischer ,bewegtheit und psychologistischer ,auflsung1 immer mehr von diesem ,typus abkam und die ,ursache der ,unangemessenheit von ,seele und ,wirklichkeit in entgegengesetzten ,richtungen suchte4 ,nur ein groer ,roman1 ,pontoppidans ,hans im ,glck stellt den ,versuch dar1 diese ,seelenstruktur zentral zu nehmen und in ,bewegung und ,entwicklung darzustellen4 ,durch diese ,problemstellung ist eine vllig neue ,kompositionsart gegeben3 der ,ausgangspunkt1 das vllig sichere ,gebundensein des ,subjekts an das transzendente ,wesen ist zum ,endziel1 die dmonische ,tendenz der ,seele1 sie von allem1 was dieser ,aprioritt nicht entspricht1 vllig abzutrennen1 zur wirklichen ,tendenz geworden4 ,whrend im ,don ,quixote der ,grund aller ,abenteuer die innere ,sicherheit des ,helden und die inadquate ,haltung der ,welt ihr gegenber war1 so da dem ,dmonischen eine positive1 treibende ,rolle zukam1 liegt hier die ,einheit von ,grund und ,ziel verborgen1 das ,nicht-,entsprechen von ,seele und ,wirklichkeit wird rtselhaft und scheinbar vllig irrationell1 denn die dmonische ,verengerung der ,seele zeigt sich nur negativ1 im ,fallen-lassen-,mssen jedes ,errungenen1 weil es doch nicht das ist1 was nottut1 weil es breiter1 empirischer1 lebenhafter ist1 als was die ,seele zu suchen auszog4 ,whrend dort die ,vollendung des ,lebenskreislaufs die bunte ,wiederholung desselben ,abenteuers und sein ,sich-,ausbreiten zum allesenthaltenden ,mittelpunkt der ,totalitt war1 hat hier die ,bewegung des ,lebens eine eindeutige und bestimmte ,richtung3 zur ,reinheit der rein zu sich gekommenen ,seele1 die aus ihren ,abenteuern gelernt hat1 da nur sie selbst -- in einer starren ,abgeschlossenheit in sich selbst -- ihrem tiefsten1 alles beherrschenden ,instinkte entsprechen kann2 da jeder ,sieg ber die ,wirklichkeit eine ,niederlage fr die ,seele ist1 denn er verstrickt sie immer1 bis zum ,untergang1 im ,wesensfremden2 da jeder ,verzicht auf ein erobertes ,stck ,wirklichkeit in ,wahrheit ein ,sieg ist1 ein ,schritt zur ,eroberung des illusionsfrei gewordenen ,selbst4 ,darum steckt die ,ironie ,pontoppidans darin1 da er seinen ,helden berall siegen lt1 da aber eine dmonische ,gewalt ihn zwingt1 alles ,errungene als wertlos und uneigentlich anzusehen und es augenblicklich1 sobald er es besitzt1 fahren zu lassen4 ,und die merkwrdige innere ,spannung entsteht daraus1 da der ,sinn dieser negativen ,dmonie sich erst am ,schlu1 bei erreichter ,resignation des ,helden1 zu enthllen vermag1 um dem ganzen ,leben eine retrospektive ,klarheit der ,sinnesimmanenz zu verleihen4 ,die deutlich gewordene ,transzendenz dieses ,abschlusses und ihre hier sichtbar werdende prstabilierte ,harmonie zu der ,seele werfen einen ,schein der ,notwendigkeit auf jede vorangegangene ,verirrung1 ja von ihnen aus gesehen1 dreht sich die ,bewegungsbeziehung von ,seele und ,welt um3 es scheint als ob der ,held immer derselbe geblieben wre und als solcher ruhig in sich ruhend dem ,vorbeiziehen der ,ereignisse zugesehen htte2 als ob die ganze ,handlung nur darin bestanden wre1 da die ,schleier1 die diese ,seele verhllten1 weggezogen wurden4 ,der dynamische ,charakter der ,psychologie wird als blo scheinbare ,dynamik enthllt1 jedoch -- und darin liegt die groe ,meisterschaft ,pontoppidans -- erst nachdem sie mit ihrem ,schein der ,bewegung die ,reise durch eine bewegte und lebendige ,lebenstotalitt ermglicht hat4 ,daraus entsteht die isolierte ,stellung dieses ,werkes inmitten der modernen ,romane3 seine an die ,alten gemahnende strenge ,handlungsmigkeit1 seine ,abstinenz von jeder bloen ,psychologie2 und stimmungsgem3 die weite ,entfernung1 die die ,resignation als ,endgefhl dieses ,romans von der enttuschten ,romantik anderer gleichzeitiger ,werke besitzt4 #b4 ,fr den ,roman des neunzehnten ,jahrhunderts ist der andere ,typus der notwendig inadquaten ,beziehung zwischen ,seele und ,wirklichkeit wichtiger geworden3 die ,unangemessenheit1 die daraus entsteht1 da die ,seele breiter und weiter angelegt ist als die ,schicksale1 die ihr das ,leben zu bieten vermag4 ,der entscheidende ,strukturunterschied1 der sich daraus ergibt1 ist1 da es sich hier nicht um ein abstraktes ,apriori dem ,leben gegenber handelt1 das sich in ,taten realisieren will und dessen ,konflikte mit der ,auenwelt die ,fabel ergeben1 sondern um eine in sich mehr oder weniger vollendete1 inhaltlich erfllte1 rein innerliche ,wirklichkeit1 die mit der ueren in ,wettbewerb tritt1 ein eigenes1 reiches und bewegtes ,leben hat1 das sich in spontaner ,selbstsicherheit fr die einzig wahre ,realitt1 fr die ,essenz der ,welt hlt1 und dessen gescheiterter ,versuch diese ,gleichsetzung zu verwirklichen den ,gegenstand der ,dichtung abgibt4 ,es handelt sich hier also um ein konkretes1 qualitatives und inhaltliches ,apriori der ,auenwelt gegenber1 um den ,kampf zweier ,welten1 nicht um den der ,wirklichkeit mit dem ,apriori berhaupt4 ,das ,auseinanderfallen von ,innerlichkeit und ,welt wird aber dadurch noch strker4 ,das ,kosmosartige der ,innerlichkeit macht sie in sich ruhend und selbstgengsam3 whrend der abstrakte ,idealismus1 um berhaupt existieren zu knnen1 sich in ,handlung umsetzen1 mit der ,auenwelt in ,konflikt geraten mute1 scheint hier die ,mglichkeit eines ,ausweichens nicht von vornherein ausgeschlossen4 ,denn ein ,leben1 das alle ,lebensinhalte aus ,eigenem hervorzubringen vermag1 kann rund und vollendet sein1 auch wenn es sich niemals mit der ueren1 der fremden ,wirklichkeit berhrt4 ,whrend also fr die psychische ,struktur des abstrakten ,idealismus eine bermige und durch nichts gehemmte ,aktivitt nach auen hin bezeichnend war1 ist hier mehr eine ,tendenz zur ,passivitt vorhanden1 die ,tendenz ueren ,konflikten und ,kmpfen eher auszuweichen1 als sie aufzunehmen2 die ,tendenz alles1 was die ,seele betrifft1 rein in der ,seele zu erledigen4 ,freilich3 in dieser ,mglichkeit liegt die entscheidende ,problematik dieser ,romanform1 der ,verlust der epischen ,versinnbildlichung1 die ,auflsung der ,form in ein nebelhaftes und ungestaltetes ,nacheinander von ,stimmungen und ,reflexionen ber ,stimmungen1 der ,ersatz der sinnlich gestalteten ,fabel durch psychologische ,analyse4 ,diese ,problematik wird noch dadurch gesteigert1 da die ,auenwelt1 die mit dieser ,innerlichkeit in ,berhrung kommt1 dem ,verhltnis der beiden entsprechend1 vollstndig atomisiert oder amorph1 jedenfalls aber jedes ,sinnes bar sein mu4 ,sie ist eine ganz von der ,konvention beherrschte ,welt1 die wirkliche ,erfllung des ,begriffs der zweiten ,natur3 ein ,inbegriff sinnesfremder ,gesetzlichkeiten1 von denen aus keine ,beziehung zur ,seele gefunden werden kann4 ,damit mssen aber alle gebildeartigen ,objektivationen des sozialen ,lebens jede ,bedeutung fr die ,seele verlieren4 ,selbst ihre paradoxe ,bedeutung1 als notwendiger ,schauplatz und ,versinnlichung der ,begebenheiten1 bei einer ,wesenlosigkeit im letzten ,wesenskerne1 knnen sie nicht beibehalten2 der ,beruf verliert jede ,wichtigkeit fr das innere ,geschick des einzelnen ,menschen2 ,ehe1 ,familie und ,klasse fr das ihrer ,beziehungen untereinander4 ,don ,quixote wre undenkbar ohne seine ,zugehrigkeit zum ,ritterstande und seine ,liebe ohne die ,anbetungskonvention der ,troubadoure2 in der ,comdie humaine konzentriert sich und objektiviert sich die dmonische ,besessenheit aller ,menschen in die ,gebilde des gesellschaftlichen ,lebens1 und selbst wenn diese in ,pontoppidans ,roman als fr die ,seele unwesentlich entlarvt werden1 so macht gerade der ,kampf um sie -- die ,einsicht ihrer ,unwesentlichkeit und der ,kampf um ihr ,verwerfen -- den ,lebensproze aus1 der die ,handlung des ,werks erfllt4 ,hier aber hat jede dieser ,beziehungen von vornherein aufgehrt4 ,denn die ,erhebung der ,innerlichkeit zu einer vllig selbstndigen ,welt ist nicht blo eine seelische ,tatsache1 sondern ein entscheidendes ,werturteil ber die ,wirklichkeit3 diese ,selbstgengsamkeit der ,subjektivitt ist ihre verzweifelteste ,notwehr1 das ,aufgeben jedes bereits a priori als aussichtslos und nur als ,erniedrigung angesehenen ,kampfes um ihre ,realisierung in der ,welt auer ihr4 ,diese ,stellungnahme ist eine so extreme ,steigerung des ,lyrischen1 da sie nicht einmal mehr eines rein lyrischen ,ausdrucks fhig ist4 ,denn auch die lyrische ,subjektivitt erobert fr ihre ,symbole die ,auenwelt2 wenn diese auch eine selbstgeschaffene ist1 so ist sie die einzig mgliche1 sie steht1 als ,innerlichkeit1 nie polemisch-ablehnend der ihr zugeordneten ,auenwelt gegenber1 nie flchtet sie in sich selbst1 um diese zu vergessen1 sondern willkrlich erobernd greift sie ,bruchstcke aus diesem atomisierten ,chaos heraus und verschmilzt sie -- alle ,ursprnge vergessen machend -- in das neu entstandene1 lyrische ,kosmos der reinen ,innerlichkeit4 ,die epische ,innerlichkeit ist aber immer reflektiert1 sie realisiert sich in einer bewuten und abstandsvollen ,weise1 im ,gegensatz zur naiven ,abstandslosigkeit der echten ,lyrik4 ,darum sind ihre ,ausdrucksmittel sekundre3 ,stimmung und ,reflexion2 ,ausdrucksmittel1 die den scheinbaren hnlichkeiten vom ,trotz dem ,wesen der reinen ,lyrik vllig fremd sind4 ,es ist wahr3 ,stimmung und ,reflexion sind konstitutive ,aufbauelemente der ,romanform1 ihre formelle ,bedeutung ist aber gerade dadurch bestimmt1 da in ihnen das regulative ,ideensystem1 das der ganzen ,wirklichkeit zugrunde liegt1 offenbar werden kann und durch ihre ,vermittlung gestaltet wird2 also darin1 da sie eine positive1 wenn auch problematische und paradoxe ,beziehung auf die ,auenwelt haben4 ,zum ,selbstzweck geworden mu ihr undichterischer ,charakter kra und jede ,form zersetzend auftreten4 ,dieses sthetische ,problem ist jedoch in seinen letzten ,wurzeln ein ethisches2 seine knstlerische ,lsung hat deshalb -- den ,formgesetzen des ,romans entsprechend -- das berwinden der ethischen ,problematik1 die es verursacht1 zur ,voraussetzung4 ,die hierarchische ,frage von ber- und ,unterordnungsverhltnis zwischen innerer und uerer ,wirklichkeit ist das ethische ,problem der ,utopie2 die ,frage1 inwiefern ein ,besserdenkenknnen der ,welt sich ethisch rechtfertigen lt1 inwiefern darauf1 als ,ausgangspunkt der ,lebensgestaltung1 sich ein ,leben aufbauen lt1 das rund in sich ist und nicht1 wie ,hamann sagt1 ein ,loch bekam1 statt ein ,ende zu nehmen4 ,vom ,standpunkt der epischen ,form ist dieses ,problem so zu stellen3 kann diese abgeschlossene ,korrektur der ,wirklichkeit sich in ,taten umsetzen1 die1 unabhngig vom ueren ,gelingen oder ,versagen1 das ,recht des ,individuums auf diese ,selbstherrlichkeit beweisen2 die die ,gesinnung1 aus der sie getan wurden1 nicht kompromittieren8 ,das rein knstlerische ,schaffen einer ,wirklichkeit1 die dieser ,traumwelt entspricht oder ihr wenigstens angemessener ist als die tatschlich vorgefundene1 ist nur eine scheinbare ,lsung4 ,denn die utopische ,sehnsucht der ,seele ist nur dann eine echtgeborene1 nur dann wrdig1 ,mittelpunkt einer ,weltgestaltung zu werden1 wenn sie bei dem gegenwrtigen ,stand des ,geistes1 oder1 was dasselbe besagt1 in einer gegenwrtig vorstellbaren und gestaltbaren1 vergangenen oder mythischen ,welt berhaupt unerfllbar ist4 ,ist eine ,welt der ,erfllung zu finden1 so beweist dies1 da die ,unzufriedenheit mit der ,gegenwart ein artistisches ,mkeln an dessen ueren ,formen war1 eine dekorative ,hingezogenheit zu ,zeiten1 die ein grozgigeres ,linienziehen oder eine buntere ,farbenpracht ermglichen4 ,diese ,sehnsucht ist freilich erfllbar1 aber ihre ,erfllung zeigt ihre innere ,leere in der ,ideenlosigkeit der ,gestaltung auf1 wie sie etwa in den so gut erzhlten ,romanen ,walter ,scotts zutage tritt4 ,sonst hilft die ,flucht vor der ,gegenwart fr das entscheidende ,problem gar nichts2 in der monumentalen oder dekorativen1 distanzierten ,gestaltung werden dieselben ,probleme -- oft tiefe und knstlerisch unlsbare ,dissonanzen zwischen ,gebrde und ,seele1 zwischen uerem ,geschick und innerem ,schicksal schaffend -- sichtbar4 ,salambo oder ,c4 ,f4 ,meyers allerdings novellistisch angelegte ,romane sind hierfr bezeichnende ,beispiele4 ,das sthetische ,problem1 die ,verwandlung von ,stimmung und ,reflexion1 von ,lyrismus und ,psychologie in echt epische ,ausdrucksmittel1 konzentriert sich deshalb um das ethische ,grundproblem1 um die ,frage der notwendigen und mglichen ,tat4 ,der ,menschentypus dieser ,seelenstruktur ist seinem ,wesen nach eher ein kontemplativer als ein aktiver3 seine epische ,gestaltung ist also vor das ,problem gestellt1 wie sich dieses ,in-sich-,zurckziehen oder zgerndes1 rhapsodisches ,handeln doch in ,taten umzusetzen vermag2 ihre ,aufgabe ist1 den ,einheitspunkt von dem notwendigen ,dasein und ,sosein dieses ,typus und von seinem notwendigen ,scheitern gestaltend aufzudecken4 ,das ,vorherbestimmteste des ,versagens ist das andere1 objektive ,hindernis der rein epischen ,gestaltung3 ob diese ,schicksalsbestimmung bejaht oder verneint1 beweint oder verhhnt wird1 immer ist die ,gefahr einer subjektiv-lyrischen ,stellungnahme zu den ,geschehnissen an ,stelle des normativ-epischen reinen ,aufnehmens und ,wiedergebens viel nherliegend1 als es bei einem innerlich weniger von vornherein entschiedenen ,kampf der ,fall ist4 ,es ist die ,stimmung der ,desillusionsromantik1 die diesen ,lyrismus trgt und ernhrt4 ,eine bersteigerte und berbestimmte ,begehrlichkeit des ,seinsollenden dem ,leben gegenber und eine verzweifelte ,einsicht in die ,vergeblichkeit dieser ,sehnsucht2 eine ,utopie1 die von vornherein ein schlechtes ,gewissen und die ,gewiheit der ,niederlage hat4 ,und das ,entscheidende an dieser ,gewiheit ist ihre unlsbare ,verknpftheit mit dem ,gewissen2 die ,evidenz1 da das ,scheitern eine notwendige ,folge ihrer eigenen1 inneren ,struktur ist1 da sie in ihrem besten ,wesen und hchsten ,werte zu ,tode verurteilt ist4 ,darum ist die ,stellungnahme sowohl zu dem ,helden wie zu der ,auenwelt eine lyrische3 die ,liebe und die ,anklage1 die ,trauer1 das ,mitleid und der ,hohn4 ,die innere ,wichtigkeit des ,individuums hat den geschichtlichen ,gipfelpunkt erreicht3 es ist nicht mehr1 wie im abstrakten ,idealismus1 als ,trger von transzendenten ,welten bedeutsam1 sondern trgt ausschlielich in sich selbst seinen ,wert1 ja die ,werte des ,seins scheinen die ,rechtfertigung ihres ,geltens erst aus ihrer subjektiven ,erlebtheit1 aus ihrer ,bedeutung fr die ,seele des ,individuums zu schpfen4 ,si l'arche est vide o tu pensais trouver ta loi1 ,rien n'est rel que ta danse3 ,puisqu' elle n'a pas d'objet1 elle est imprissable4 ,danse pour le dsert et danse l'espace4 7,henri ,franck47 ,die ,voraussetzung und der ,preis dieser malosen ,erhhung des ,subjekts ist jedoch der ,verzicht auf jedwede ,rolle in der ,gestaltung der ueren ,welt4 ,die ,desillusionsromantik folgt nicht nur zeitlich-geschichtlich auf den abstrakten ,idealismus1 sie ist auch begrifflich sein ,erbe1 die geschichtsphilosophisch auf ihn folgende ,stufe im apriorischen ,utopismus3 dort wurde das ,individuum1 der ,trger der utopischen ,forderung an die ,wirklichkeit1 von ihrer rohen ,kraft erdrckt2 hier ist diese ,niederlage die ,voraussetzung der ,subjektivitt4 ,dort erwuchs aus der ,subjektivitt das ,heldentum der streitbaren ,innerlichkeit2 hier erhlt der ,mensch infolge seiner inneren ,mglichkeit zum dichterhnlichen ,erleben und ,lebengestalten die ,befhigung zum ,helden1 zur ,zentralgestalt der ,dichtung zu werden4 ,dort sollte die uere ,welt nach dem ,vorbilde der ,ideale neu geschaffen werden2 hier fordert eine sich als ,dichtung vollendende ,innerlichkeit von der ,auenwelt1 da sie sich ihr als geeignetes ,material der ,selbstgestaltung hingebe4 ,in der ,romantik wird der dichterische ,charakter jeder ,aprioritt der ,wirklichkeit gegenber bewut3 das von der ,transzendenz abgeschnittene ,ich erkennt in sich die ,quelle von allem ,seinsollenden und -- als notwendige ,folge -- sich als das einzig wrdige ,material seiner ,verwirklichung4 ,das ,leben wird zur ,dichtung1 aber damit wird der ,mensch zugleich der ,dichter seines eigenen ,lebens und der ,zuschauer dieses ,lebens als eines geschaffenen ,kunstwerks4 ,diese ,doppeltheit kann nur lyrisch gestaltet werden4 ,sobald sie in eine zusammenhngende ,totalitt eingestellt ist1 wird das ,versagenmssen offenbar3 die ,romantik wird skeptisch1 enttuscht und grausam sich selbst und der ,welt gegenber3 der ,roman des romantischen ,lebensgefhls ist der der ,desillusionsdichtung4 ,die ,innerlichkeit1 der jeder ,weg zum ,sichauswirken versagt ist1 staut sich nach innen1 kann aber dennoch niemals endgltig auf das fr immer ,verlorene ,verzicht leisten2 denn wenn sie es auch wollte1 das ,leben versagt ihr jede ,erfllung dieser ,art3 es zwingt ihr ,kmpfe und mit ihnen unabwendbare1 vom ,dichter vorausgesehene1 vom ,helden vorher empfundene ,niederlagen auf4 ,aus dieser ,sachlage erwchst eine romantische ,malosigkeit in allen ,richtungen4 ,malos wird der innere ,reichtum des rein ,seelischen zur alleinigen ,wesenhaftigkeit erhoben und mit einer gleich malosen ,unerbittlichkeit das ,belanglose seines ,daseins im ,ganzen der ,welt aufgezeigt2 die ,vereinsamung der ,seele1 ihr ,abgeschnittensein von jedem ,halt und jeder ,bindung wird ins ,malose gesteigert und zugleich die ,abhngigkeit dieses ,seelenzustandes von gerade dieser ,weltlage mit schonungslosen ,lichtern beleuchtet4 ,es ist1 kompositionell1 ein ,maximum an ,kontinuitt erstrebt1 denn nur in der durch nichts ueres durchbrochenen ,subjektivitt gibt es eine ,existenz2 die ,wirklichkeit zerfllt jedoch in einander vollkommen heterogene ,bruchstcke1 die nicht einmal isoliert1 wie die ,abenteuer in ,don ,quixote eine sinnlich selbstndige ,valenz des ,daseins besitzen4 ,sie leben alle nur von der erlebenden ,stimmung ,gnaden1 aber diese selbe ,stimmung wird durch das ,ganze in ihrer reflexiven ,nichtigkeit enthllt4 ,so mu hier alles verneint werden1 denn jede ,bejahung hebt das schwebende ,gleichgewicht der ,krfte auf3 die ,bejahung der ,welt gbe dem ideenlosen ,philistertum1 dem stumpfen ,sichabfindenknnen mit dieser ,wirklichkeit recht und liee eine wohlfeile und glatte ,satire entstehen2 und die eindeutige ,bejahung der romantischen ,innerlichkeit mte ein formloses ,schwelgen in sich eitel bespiegelndem1 sich frivol anbetendem1 lyrischen ,psychologisieren hervorbringen4 ,aber die beiden ,prinzipien der ,weltgestaltung sind einander zu feindlich heterogen1 um gleichzeitig bejaht zu werden1 wie dies in ,romanen1 die eine ,mglichkeit zum ,transzendieren auf die ,epope hin besitzen1 der ,fall sein kann2 und eine ,verneinung beider1 der einzig gegebene ,weg der ,gestaltung1 erneuert und potenziert die ,grundgefahr dieses ,romantypus3 ,selbstauflsung der ,form in einen trostlosen ,pessimismus4 ,die notwendige ,folge der als ,ausdrucksmittel herrschenden ,psychologie3 die ,zersetzung jedes voraussetzungslos-gewissen1 menschlichen ,wertes1 die ,aufdeckung seiner letzthinigen ,nichtigkeit2 und die ebenso notwendige ,folge der ,herrschaft der ,stimmung3 die ohnmchtige ,trauer ber eine an sich wesenlose ,welt1 das unwirksame und monotone ,glnzen einer verwesenden ,oberflche1 sind die rein artistischen ,seiten dieser ,sachlage4 ,jede ,form mu irgendwo positiv sein1 um als ,form ,substanz zu bekommen4 ,die ,paradoxie des ,romans zeigt ihre groe ,fragwrdigkeit darin1 da die ,weltlage und die ,menschenart1 die seinen formellen ,anforderungen am meisten entgegenkommen1 fr die er die einzig angemessene ,form ist1 die ,gestaltung vor fast unlsbare ,aufgaben stellen4 ,jacobsens ,desillusionsroman1 der die ,trauer darber1 da es so viel sinnlose ,feinheit in der ,welt gibt in wundervollen1 lyrischen ,bildern ausspricht1 zerfllt und zerflattert2 und der ,versuch des ,dichters in dem heldenhaften ,atheismus ,niels ,lyhnes1 in dem khnen ,aufsichnehmen seiner notwendigen ,einsamkeit1 eine verzweifelte ,positivitt zu finden1 wirkt als eine von auerhalb der eigentlichen ,dichtung herbeigeholte ,hilfe4 ,denn dieses ,leben1 das zur ,dichtung werden sollte und zum schlechten ,fragment wurde1 wird in der ,gestaltung wirklich zu einem ,scherbenberg2 die ,grausamkeit der ,desillusion kann nur den ,lyrismus der ,stimmungen entwerten1 den ,menschen und den ,geschehnissen kann sie doch keine ,substanz und ,schwere des ,daseins verleihen4 ,es bleibt eine schne aber schattenhafte ,mischung von ,schwelgen und ,bitterkeit1 von ,trauer und ,hohn1 aber keine ,einheit2 ,bilder und ,aspekte1 aber keine ,lebenstotalitt4 ,und ,gontscharows ,versuch durch eine positive ,kontrastgestalt1 die groartig1 richtig und tief erschaute ,figur ,oblomows in eine ,totalitt einzustellen1 mute ebenfalls milingen4 ,vergebens fand der ,dichter fr die ,passivitt dieser ,menschenart ein sinnlich so schlagend krftiges ,bild wie das ewige1 hilflose ,liegenbleiben ,oblomows4 ,vor der ,tiefe der ,oblomowschen ,tragik1 der direkt und nur das ,eigentliche im ,innersten erlebt1 jedoch an der kleinsten ueren ,wirklichkeit klglich scheitern mu1 wird das sieghafte ,glck seines starken ,freundes ,stolz platt und trivial1 aber er hat dennoch gengend ,kraft und ,gewicht um ,oblomows ,geschick ins ,mesquine herabzuziehen3 die schauererregende ,komik dieser ,heterogeneitt von ,innerem und uerem1 die der im ,bette liegende ,oblomow offenbart1 verliert mit dem ,beginn der eigentlichen ,handlung1 dem ,erziehungswerk des ,freundes und dessen ,milingen immer strker ihre gestaltete ,tiefe und ,gre1 sie wird immer mehr das gleichgltige ,geschick eines von vornherein verlorenen ,menschen4 ,die grte ,diskrepanz zwischen ,idee und ,wirklichkeit ist die ,zeit3 der ,ablauf der ,zeit als ,dauer4 ,das tiefste und erniedrigendste ,sich-nicht-bewhren-,knnen der ,subjektivitt besteht weniger in dem vergeblichen ,kampfe gegen ideenlose ,gebilde und deren menschliche ,vertreter1 als darin1 da sie dem trg-stetigen ,ablauf nicht standhalten kann1 da sie von mhsam errungenen ,gipfeln langsam aber unaufhaltsam herabgleiten mu1 da dieses unfabare1 unsichtbar-bewegliche ,wesen ihr allen ,besitz allmhlich entwindet und ihr -- unbemerkt -- fremde ,inhalte aufzwingt4 ,darum ist es1 da nur die ,form der transzendentalen ,heimatlosigkeit der ,idee1 der ,roman die wirkliche ,zeit1 ,bergsons dure in die ,reihe seiner konstitutiven ,prinzipien aufnimmt4 ,da das ,drama den ,begriff der ,zeit nicht kennt1 da jedes ,drama den richtig verstandenen drei ,einheiten -- wobei ,einheit der ,zeit ,herausgehobensein aus dem ,ablauf bedeutet -- unterworfen ist1 habe ich in anderen ,zusammenhngen dargelegt4 ,die ,epope kennt allerdings scheinbar die ,dauer der ,zeit1 man denke nur an die zehn ,jahre der ,ilias und an die der ,odyssee4 ,doch diese ,zeit hat ebensowenig eine ,realitt1 eine wirkliche ,dauer2 die ,menschen und die ,schicksale bleiben von ihr unberhrt2 sie hat keine eigene ,bewegtheit1 und ihre ,funktion ist nur die ,gre eines ,unternehmens oder einer ,spannung sinnfllig auszudrcken4 ,damit der ,zuhrer erlebe1 was die ,einnahme ,trojas1 was die ,wanderungen des ,odysseus bedeuten1 sind die ,jahre notwendig1 geradeso wie die groe ,zahl der ,streiter1 wie die ,erdoberflche1 die durchirrt werden mute4 ,aber die ,helden erleben die ,zeit innerhalb der ,dichtung nicht1 an ihre innere ,wandlung oder ,unvernderlichkeit reicht die ,zeit nicht heran2 ihr ,alter haben sie in ihren ,charakter aufgenommen1 und ,nestor ist alt1 so wie ,helena schn und ,agamemnon mchtig ist4 ,altwerden und ,sterben1 die schmerzliche ,erkenntnis jedes ,lebens1 besitzen freilich auch die ,menschen der ,epope1 aber nur als ,erkenntnis2 was sie erleben und wie sie es erleben1 hat die selige ,zeitentrcktheit der ,gtterwelt4 ,die normative ,einstellung zur ,epope ist1 nach ,goethe und ,schiller1 die zu etwas ganz ,vergangenem2 eine ,zeit also1 die hier gegeben ist1 ist stillstehend und auf einen ,blick zu bersehen4 ,dichter und ,gestalten knnen sich in ihr nach jeder ,richtung hin frei bewegen1 sie hat1 wie jeder ,raum1 mehrere ,dimensionen und keine ,richtung4 ,und die ebenfalls von ,goethe und ,schiller statuierte normative ,gegenwrtigkeit des ,dramas verwandelt auch nach ,gurnemanz' ,worten die ,zeit in ,raum1 und erst die vollstndige ,desorientiertheit der modernen ,literatur stellte die unmgliche ,aufgabe1 ,entwicklungen1 allmhliche ,zeitablufe dramatisch darstellen zu wollen4 ,die ,zeit kann erst dann konstitutiv werden1 wenn die ,verbundenheit mit der transzendentalen ,heimat aufgehrt hat4 ,so wie die ,ekstase den ,mystiker in eine ,sphre erhebt1 wo jede ,dauer und jeder ,ablauf aufgehrt hat1 aus der er nur wegen seiner kreatrlich-organischen ,beschrnktheit in die ,zeitwelt herabsinken mu1 so schafft jede ,form der innig-sichtbaren ,wesensgebundenheit einen ,kosmos1 der dieser ,notwendigkeit a priori entzogen ist4 ,nur im ,roman1 dessen ,stoff das ,suchenmssen und das ,nicht-finden-,knnen des ,wesens ausmacht1 ist die ,zeit mit der ,form mitgesetzt3 die ,zeit ist das ,sichstruben der blo lebenhaften ,organik wider den gegenwrtigen ,sinn1 das ,verharrenwollen des ,lebens in der eigenen1 vllig geschlossenen ,immanenz4 ,in der ,epope ist die ,lebensimmanenz des ,sinnes so stark1 da die ,zeit von ihr aufgehoben wird3 das ,leben zieht als ,leben in die ,ewigkeit ein1 die ,organik hat aus der ,zeit nur das ,blhen mitgenommen und alles ,verwelken und ,sterben vergessen und hinter sich gelassen4 ,im ,roman trennen sich ,sinn und ,leben und damit das ,wesenhafte und ,zeitliche2 man kann fast sagen3 die ganze innere ,handlung des ,romans ist nichts als ein ,kampf gegen die ,macht der ,zeit4 ,in der ,desillusionsromantik ist die ,zeit das depravierende ,prinzip3 die ,poesie1 das ,wesentliche mu vergehen1 und die ,zeit ist es1 die dieses ,dahinsiechen letzten ,endes verursacht4 ,darum ist hier jeder ,wert auf der ,seite des unterliegenden ,teiles1 der1 weil er dahinschwindet1 den ,charakter der verwelkenden ,jugend erhlt1 und alle ,roheit und ideenlose ,hrte sind auf der ,seite der ,zeit4 ,und nur als nachtrgliche ,korrektur dieser einseitig lyrischen ,bekmpfung der siegenden ,macht wendet sich die ,selbstironie gegen das versinkende ,wesen3 in einem neuen1 nunmehr verwerflichen ,sinn erhlt es nochmals das ,attribut der ,jugendlichkeit3 das ,ideal erscheint als konstitutiv nur fr den ,zustand der seelischen ,unreife4 ,aber die ,gesamtanlage des ,romans mu schief werden1 wenn in diesem ,kampf ,wert und ,unwert so scharf getrennt zwischen den beiden ,seiten verteilt werden4 ,die ,form kann ein ,lebensprinzip nur dann wirklich verneinen1 wenn sie es apriorisch aus ihrem ,bereich auszuschlieen vermag2 mu sie es in sich aufnehmen1 so ist es fr sie positiv geworden3 die ,verwirklichung des ,wertes hat es dann nicht nur in seinem ,widerstand1 sondern auch in seiner eigentlichen ,existenz zur ,voraussetzung4 ,denn die ,zeit ist die ,flle des ,lebens1 wenn auch die ,flle der ,zeit das ,sichaufheben des ,lebens und mit ihm der ,zeit ist4 ,und das ,positive1 die ,bejahung1 die die ,form des ,romans1 jenseits von aller ,trostlosigkeit und ,trauer seiner ,inhalte ausspricht1 ist nicht nur der ferne dmmernde ,sinn1 der sich hinter dem gescheiterten ,suchen in mattem ,glanze erhellt1 sondern die ,flle des ,lebens1 die gerade in der vielfltigen ,vergeblichkeit des ,suchens und des ,kmpfens offenbar wird4 ,der ,roman ist die ,form der gereiften ,mnnlichkeit3 sein ,trostgesang erklingt aus der ahnenden ,einsicht1 da berall ,keime und ,fuspuren des verlorenen ,sinnes sichtbar werden2 da der ,widersacher aus der selben verlorenen ,heimat stammt1 wie der ,ritter des ,wesens2 da dem ,leben deshalb die ,immanenz des ,sinnes verlorengehen mute1 damit sie berall gleich gegenwrtig sei4 ,so wird die ,zeit zum ,trger der hohen1 epischen ,poesie des ,romans3 sie ist unerbittlich existent geworden1 und niemand vermag der eindeutigen ,richtung ihres ,stromes nunmehr entgegenzuschwimmen1 noch seinen unvorhergesehenen ,lauf mit den ,dmmen der ,aprioritten zu regeln4 ,aber es bleibt ein resigniertes ,gefhl lebendig3 dies alles mu von irgendwoher kommen und es mu nach irgendwohin gehen2 mag die ,richtung auch keinen ,sinn verraten1 immerhin ist es eine ,richtung4 ,und aus diesem resigniert-mannbaren ,gefhl entsteigen die episch echtgeborenen1 weil ,taten erweckenden und aus ,taten entsprossenen ,zeiterlebnisse3 die ,hoffnung und die ,erinnerung2 ,zeiterlebnisse1 die zugleich berwindungen der ,zeit sind3 ein ,zusammensehen des ,lebens als geronnene ,einheit ante rem und sein zusammensehendes ,erfassen post rem4 ,und wenn das naiv-selige ,erlebnis des in re dieser ,form und ihren gebrenden ,zeiten versagt sein mu1 wenn diese ,erlebnisse auch zur ,subjektivitt und zum ,reflexivbleiben verurteilt sind1 das gestaltende ,gefhl des ,sinnerfassens kann ihnen nicht genommen werden2 sie sind die ,erlebnisse der grten ,wesensnhe1 die dem ,leben einer von ,gott verlassenen ,welt gegeben sein knnen4 ,ein solches ,zeiterlebnis liegt ,flauberts ,education sentimentale zugrunde1 und sein ,fehlen1 das einseitig negative ,fassen der ,zeit lie letzten ,endes die anderen1 groangelegten ,romane der ,desillusion scheitern4 ,von allen groen ,werken dieses ,typus ist die ,education sentimentale scheinbar am wenigsten komponiert1 es wird hier gar kein ,versuch gemacht1 das ,zerfallen der ueren ,wirklichkeit in heterogene1 morsche und fragmentarische ,teile durch irgendeinen ,proze der ,vereinheitlichung zu berwinden1 noch die fehlende ,verbindung und die sinnliche ,valenz durch lyrische ,stimmungsmalerei zu ersetzen3 hart1 abgebrochen und isoliert stehen die einzelnen ,bruchstcke der ,wirklichkeit nebeneinander da4 ,und die ,zentralgestalt wird weder durch ,beschrnkung der ,personenzahl und straffe ,komposition auf den ,mittelpunkt hin1 noch durch das ,hervorheben ihrer die anderen berragenden ,persnlichkeit bedeutsam gemacht3 das innere ,leben des ,helden ist gerade so brchig wie seine ,umwelt1 und seine ,innerlichkeit besitzt keine lyrische oder hohnvolle ,macht des ,pathos1 die sie dieser ,geringfgigkeit entgegensetzen knnte4 ,und dennoch ist dieser fr alle ,problematik der ,romanform typischste ,roman des neunzehnten ,jahrhunderts1 in der durch nichts gemilderten ,trostlosigkeit seines ,stoffes1 der einzige1 der die wahre epische ,objektivitt und durch sie die ,positivitt und bejahende ,energie einer geleisteten ,form erreicht hat4 ,es ist die ,zeit1 die diese berwindung mglich macht4 ,ihr ungehemmtes und ununterbrochenes ,strmen ist das vereinigende ,prinzip der ,homogeneitt1 das alle heterogenen ,stcke abschleift und miteinander in eine -- freilich irrationale und unaussprechliche -- ,beziehung bringt4 ,sie ist es1 die die planlose ,wirrnis der ,menschen ordnet und ihr den ,anschein einer aus sich blhenden ,organik verleiht3 ohne sonst sichtbaren ,sinn tauchen ,gestalten auf und ohne einen ,sinn sichtbar zu machen1 tauchen sie wieder unter1 knpfen ,beziehungen mit den anderen an und brechen diese wieder ab4 ,aber in dieses sinnesfremde ,werden und ,vergehen1 das vor den ,menschen da war und sie berdauert1 sind die ,gestalten nicht einfach eingebettet4 ,jenseits von ,geschehnissen oder ,psychologie gibt es ihnen die eigentliche ,qualitt ihres ,daseins3 wie zufllig immer das ,auftreten einer ,gestalt pragmatisch und psychologisch sei1 sie taucht aus einer existenten und erlebten ,kontinuitt auf1 und die ,atmosphre dieses ,getragenseins vom einmaligen und einzigen ,lebensstrom hebt die ,zuflligkeit ihrer ,erlebnisse und die ,isoliertheit der ,geschehnisse1 in denen sie figuriert1 auf4 ,das ,lebensganze1 das alle ,menschen trgt1 wird dadurch etwas ,dynamisches und ,lebendiges3 die groe ,zeiteinheit1 die dieser ,roman umfat1 die die ,menschen in ,generationen gliedert und ihre ,taten einem geschichtlich-sozialen ,komplex zuweist1 ist nicht ein abstrakter ,begriff1 nicht eine gedanklich nachkonstruierte ,einheit1 wie die des ,ganzen der ,comdie humaine1 sondern etwas an und fr sich ,existentes1 ein konkretes und organisches ,kontinuum4 ,nur ist dieses ,ganze insofern ein wahres ,abbild des ,lebens1 da auch ihm gegenber jedes ,wertsystem der ,ideen regulativ bleibt1 da die ,idee1 die ihm immanent innewohnt1 nur die der eigenen ,existenz1 die des ,lebens berhaupt ist4 ,aber diese ,idee1 die die ,ferne der wahren1 im ,menschen zum ,ideal gewordenen ,ideensysteme noch krasser aufzeigt1 nimmt dem ,scheitern aller ,bestrebungen ihre trockene ,trostlosigkeit3 alles was geschieht ist sinnlos1 brchig und trauervoll1 es ist aber immer durchstrahlt von der ,hoffnung oder von der ,erinnerung4 ,und die ,hoffnung ist hier kein vom ,leben isoliertes1 abstraktes ,kunstwerk1 das durch sein ,scheitern am ,leben entweiht und beschmutzt wird2 sie ist selbst ein ,teil des ,lebens1 das sie1 sich daran anschmiegend1 und es schmckend1 zu meistern versucht1 wovon sie jedoch immer abgleiten mu4 ,und in der ,erinnerung verwandelt sich dieser stete ,kampf zu einem interessanten und unbegreiflichen ,weg1 der jedoch mit unzerreibaren ,fden an den gegenwrtigen1 an den erlebten ,augenblick gebunden ist4 ,und dieser ,augenblick ist so reich von der zugleitenden und hinweggleitenden ,dauer1 als deren ,stauung er einen ,moment des bewuten ,schauens bietet1 da sich dieser ,reichtum auch dem ,vergangenen und ,verlorenen mitteilt1 ja damals unbemerkt ,vorbeigegangenes mit dem ,wert des ,erlebens ziert4 ,so ist1 in merkwrdiger und melancholischer ,paradoxie1 das ,gescheitertsein das ,moment des ,werts2 das ,denken und ,erleben dessen1 was das ,leben versagt hat1 die ,quelle1 der die ,flle des ,lebens zu entstrmen scheint4 ,es ist die vllige ,abwesenheit jeder ,sinneserfllung gestaltet1 aber die ,gestaltung erhebt sich zur reichen und runden ,erflltheit einer wirklichen ,lebenstotalitt4 ,das ist das wesentlich epische dieses ,gedchtnisses4 ,im ,drama 7und in der ,epope7 existiert das ,vergangene nicht oder ist vollkommen gegenwrtig4 ,da diese ,formen den ,zeitablauf nicht kennen1 gibt es in ihnen keinen ,qualittsunterschied des ,erlebens zwischen ,vergangenem und ,gegenwrtigem2 die ,zeit besitzt keine wandelschaffende ,macht1 nichts wird von ihr in seiner ,bedeutung verstrkt oder abgeschwcht4 ,das ist der formelle ,sinn der von ,aristoteles aufgezeigten1 typischen ,szenen der ,enthllungen und der ,erkennungen3 etwas ist den ,helden des ,dramas pragmatisch unbekannt1 nun tritt es in ihren ,gesichtskreis ein und sie mssen in der dadurch vernderten ,welt anders handeln1 als sie es wollten4 ,aber das neu ,hinzutretende ist durch keine ,zeitperspektive blasser geworden1 es ist dem gegenwrtigen vllig gleichartig und gleichwertig4 ,so verndert der ,zeitablauf auch in der ,epope nichts3 ,hebbel konnte das rein dramatische ,nicht-vergessen-,knnen1 die ,vorbedingung der ,rache bei ,kriemhild und ,hagen1 unverndert aus dem ,nibelungenlied bernehmen1 und jeder ,gestalt der ,divina ,commedia steht das in ihr ,lebendige ihres irdischen ,lebens so gegenwrtig vor der ,seele1 wie der mit ihr sprechende ,dante1 wie der ,ort der ,strafe oder der ,gnade1 wohin sie heimgelangt ist4 ,fr das lyrische ,vergangenheitserlebnis ist nur die ,vernderung wesentlich4 ,die ,lyrik kennt kein als ,gegenstand gestaltetes ,objekt1 das entweder in dem luftleeren ,raum der ,zeitlosigkeit oder in der ,atmosphre des ,ablaufs stehen knnte3 sie gestaltet den ,proze des ,erinnerns oder des ,vergessens1 und das ,objekt ist nur eine ,veranlassung fr das ,erlebnis4 ,nur in dem ,roman und in einzelnen1 ihm angenherten1 epischen ,formen kommt eine schpferische1 den ,gegenstand treffende und ihn umwandelnde ,erinnerung vor4 ,das echt ,epische dieses ,gedchtnisses ist die erlebende ,bejahung des ,lebensprozesses4 ,die ,dualitt von ,innerlichkeit und ,auenwelt kann hier fr das ,subjekt aufgehoben werden1 wenn es die organische ,einheit seines ganzen ,lebens als das ,gewachsensein seiner lebendigen ,gegenwart aus dem1 in der ,erinnerung zusammengedrngten1 vergangenen ,lebensstrome erblickt4 ,die berwindung der ,dualitt1 also das ,treffen und ,einbeziehen des ,objekts1 macht dieses ,erlebnis zum ,element einer echt epischen ,form4 ,die stimmungshafte ,pseudolyrik des ,desillusionsromans zeigt sich vor allem darin1 da im erinnernden ,erleben ,objekt und ,subjekt deutlich geschieden sind3 die ,erinnerung erfat vom ,standpunkt der gegenwrtigen ,subjektivitt die ,diskrepanz1 die zwischen dem ,objekt1 wie es in ,wirklichkeit war1 und zwischen seinem vom ,subjekte als ,ideal erhofften ,vorbild gesetzt ist4 ,das ,spitze und ,unerfreuliche einer solchen ,gestaltung stammt also nicht so sehr aus der ,trostlosigkeit des gestalteten ,inhalts1 wie aus der stehengelassenen ,dissonanz in der ,form2 daraus1 da das ,objekt des ,erlebnisses sich nach den ,formgesetzen des ,dramas aufbaut1 whrend die es erlebende ,subjektivitt eine lyrische ist4 ,drama1 ,lyrik und ,epik stehen aber nicht -- in welcher ,hierarchie immer gedacht -- als ,thesis1 ,antithesis und ,synthesis in einem dialektischen ,prozesse1 sondern jedes von ihnen ist eine1 jeder anderen qualitativ vllig heterogene ,art der ,weltgestaltung4 ,die ,positivitt jeder ,form ist also die ,erfllung ihrer eigenen ,strukturgesetze2 die ,lebensbejahung1 die als ,stimmung von ihr auszugehen scheint1 ist nichts anderes als die ,auflsung ihrer formgeforderten ,dissonanzen1 die ,bejahung ihrer eigenen1 formgeschaffenen ,substanz4 ,die objektive ,struktur der ,romanwelt zeigt eine heterogene1 nur von regulativen ,ideen geregelte ,totalitt1 deren ,sinn nur aufgegeben aber nicht gegeben ist4 ,darum ist die in der ,erinnerung aufdmmernde aber erlebte ,einheit von ,persnlichkeit und ,welt1 in ihrer subjektiv-konstitutiven1 objektiv-reflexiven ,wesensart das tiefste und echteste ,mittel1 die von der ,romanform geforderte ,totalitt zu leisten4 ,es ist die ,heimkehr des ,subjekts in sich selbst1 die in diesem ,erlebnis offenbar wird1 so wie die ,ahnung und die ,forderung dieser ,heimkehr den ,hoffnungserlebnissen zugrunde liegt4 ,diese ,heimkehr ist es1 die alles ,angefangene1 ,abgebrochene und ,fallengelassene nachtrglich zu ,taten rundet2 in der ,stimmung ihres ,erlebens wird der lyrische ,charakter der ,stimmung berwunden1 weil auf die ,auenwelt1 auf die ,lebenstotalitt bezogen2 und die ,einsicht1 die diese ,einheit erfat1 erhebt sich1 wegen dieser ,objektsbeziehung1 aus ihrer zersetzenden ,analytik3 sie wird das ahnend-intuitive ,erfassen des unerreichten und darum unaussprechbaren ,lebenssinnes1 der deutlich gewordene ,kern aller ,taten4 ,es ist eine natrliche ,folge der ,paradoxie dieser ,kunstart1 da die ganz groen ,romane eine gewisse ,tendenz zum ,transzendieren auf die ,epope hin haben4 ,die ,education sentimentale ist hier die einzige1 wirkliche ,ausnahme und ist darum fr die ,form des ,romans am meisten vorbildlich4 ,in der ,gestaltung des ,zeitablaufs und seiner ,beziehung zum knstlerischen ,zentrum des ganzen ,werkes zeigt sich diese ,tendenz am deutlichsten4 ,pontoppidans ,hans im ,glck1 der vielleicht von allen ,romanen des neunzehnten ,jahrhunderts dem groen ,gelingen ,flauberts am nchsten steht1 bestimmt das ,ziel1 dessen ,erreichen seine ,lebenstotalitt begrndet und abrundet1 zu inhaltlich konkretisiert und zu wertbetont1 als da vom ,ende aus diese vollendete1 wirklich epische ,einheit entstehen knnte4 ,zwar ist auch fr ihn der ,weg mehr als eine unumgngliche ,erschwerung des ,ideals2 er ist der notwendige ,umweg1 ohne dessen ,durchschreiten das ,ziel leer und abstrakt bliebe und das ,erreichen darum seinen ,wert verlre4 ,aber er hat seinen ,wert doch nur in ,bezug auf dieses bestimmte ,ziel1 und der ,wert1 der so entsteht1 ist doch nur der des ,gewachsenseins und nicht der des ,wachstums selbst4 ,sein ,zeiterleben hat also eine leise ,neigung zum ,transzendieren auf das ,dramatische1 auf das richtende ,scheiden vom ,wertgetragenen und ,sinnverlassenen1 das zwar mit bewundernswertem ,takt berwunden wird1 dessen ,spuren1 jedoch als nicht ganz aufgehobene ,dualitten1 doch nicht vertilgt werden knnen4 ,der abstrakte ,idealismus und seine innige ,beziehung zur zeitjenseitigen1 transzendenten ,heimat machen diese ,gestaltungsart notwendig4 ,darum mu das grte ,werk dieses ,typus1 der ,don ,quixote noch strker1 und zwar seinen formellen und geschichtsphilosophischen ,grundlagen nach1 zur ,epope transzendieren4 ,die ,geschehnisse im ,don ,quixote sind fast zeitlos1 eine bunte ,reihe von isolierten und in sich vollendeten ,abenteuern1 und das ,ende vollendet zwar das ,ganze dem ,prinzip und dem ,problem nach1 krnt aber doch nur das ,ganze und nicht die konkrete ,gesamtheit der ,teile4 ,das ist das ,eposartige des ,don ,quixote1 seine wundervolle1 atmosphrenfreie ,hrte und ,heiterkeit4 ,es ist freilich nur das ,gestaltete selbst1 das in dieser ,weise aus dem ,zeitablauf in reinere ,gegenden emporragt1 der ,lebensgrund selbst1 der es trgt1 ist nicht zeitlos-mythisch1 sondern aus dem ,ablauf der ,zeit entstanden und vermittelt die ,spuren dieser ,abstammung jeder ,einzelheit4 ,nur da die ,strahlen des wahnsinnig dmonischen ,gesichertseins in der nicht existenten1 transzendenten ,heimat die ,schatten und die ,abschattungen dieser ,geburt auffangen1 und alles mit den scharfen ,konturen ihres ,lichts umreien4 ,vergessen machen knnen sie es aber nicht1 denn diesem einmaligen und einzigen berwinden der ,zeitenschwere verdankt ja das ,werk seine unwiederholbare ,mischung von herbster ,heiterkeit und mchtiger ,melancholie4 ,wie in allen anderen ,punkten hat nicht der naive ,dichter ,cervantes die ihm unbekannten ,gefahren seiner ,form berwunden und eine unwahrscheinliche ,vollendung gefunden1 sondern der intuitive ,visionr des nicht wiederkehrenden geschichtsphilosophischen ,augenblicks4 ,seine ,vision erwuchs an dem ,punkt1 wo zwei ,weltepochen sich schieden1 erkannte und begriff sie und erhob die verworrenste und verlorenste ,problematik in die ,lichtsphre der ganz aufgegangenen1 ganz zur ,form gewordenen ,transzendenz4 ,die ,vorfahren und die ,erben seiner ,form1 der ,ritterepik und des ,abenteuerromans1 zeigen die ,gefahr dieser ,form1 die aus ihrem ,transzendieren zur ,epope1 aus ihrem ,nichtgestaltenknnen der dure entspringt3 die ,trivialitt1 die ,tendenz zur ,unterhaltungslektre4 ,es ist dies die notwendige ,problematik dieses ,romantypus1 so wie das ,zerfallen1 die ,formlosigkeit1 wegen des ,nicht-bewltigen-,knnens der berschweren und berstark existenten ,zeit die ,gefahr der anderen ,art1 des ,desillusionsromans ist4 #c4 ,wilhelm ,meister steht sthetisch wie geschichtsphilosophisch zwischen diesen beiden ,typen der ,gestaltung3 sein ,thema ist die ,vershnung des problematischen1 vom erlebten ,ideal gefhrten ,individuums mit der konkreten1 gesellschaftlichen ,wirklichkeit4 ,diese ,vershnung kann und darf nicht ein ,sichabfinden1 noch eine von vornherein bestehende ,harmonie sein1 die wrde ja zu dem bereits charakterisierten ,typus des modernen humoristischen ,romans fhren1 nur da dabei dem dort notwendigen bel die ,hauptrolle zufiele4 7,freytags ,soll und ,haben ist ein ,schulbeispiel fr diese ,objektivation der ,ideenlosigkeit und des antipoetischen ,prinzips47 ,menschentypus und ,handlungsstruktur sind also hier von der formalen ,notwendigkeit bedingt1 da die ,vershnung von ,innerlichkeit und ,welt problematisch aber mglich ist2 da sie in schweren ,kmpfen und ,irrfahrten gesucht werden mu1 aber doch gefunden werden kann4 ,darum steht die hier in ,betracht kommende ,innerlichkeit zwischen beiden vorher analysierten ,typen3 ihre ,beziehung zur transzendenten ,ideenwelt ist eine lose1 subjektiv wie objektiv gelockerte1 aber die rein auf sich gestellte ,seele rundet ihre ,welt nicht zu einer in sich vollendeten oder vollendet sein sollenden ,wirklichkeit ab1 die als ,postulat und wetteifernde ,macht der ueren gegenber auftritt1 sondern trgt als ,zeichen der entfernteren aber noch nicht erloschenen ,verknpftheit mit der transzendentalen ,ordnung eine ,sehnsucht nach einer diesseitigen ,heimat in sich1 die dem -- im ,positiven unklaren1 im ,ablehnen eindeutigen -- ,ideal entspricht4 ,diese ,innerlichkeit ist also einerseits ein breiter und deshalb milder1 schmiegsamer1 konkreter gewordener ,idealismus und anderseits eine solche ,erweiterung der ,seele1 die sich handelnd1 auf die ,wirklichkeit einwirkend und nicht kontemplativ ausleben will4 ,so steht diese ,innerlichkeit in der ,mitte zwischen ,idealismus und ,romantik und wird1 in sich eine ,synthese und berwindung beider versuchend1 von beiden als ,kompromi abgelehnt4 ,aus dieser durch das ,thema gegebenen ,mglichkeit1 in der sozialen ,realitt handelnd zu wirken1 folgt1 da die ,gliederung der ,auenwelt1 ,beruf1 ,stand1 ,klasse usw4 als ,substrat des sozialen ,handelns fr den hier in ,betracht kommenden ,menschentypus von entscheidender ,bedeutung ist4 ,das ,ideal1 das in diesen ,menschen lebt und ihre ,taten bestimmt1 hat deshalb zum ,inhalt und ,ziel3 in den ,gebilden der ,gesellschaft ,bindungen und ,erfllungen fr das ,innerlichste der ,seele zu finden4 ,damit ist aber1 wenigstens postulativ1 die ,einsamkeit der ,seele aufgehoben4 ,diese ,wirksamkeit setzt eine menschliche und innerliche ,gemeinschaft1 ein ,verstndnis und ein ,zusammenwirkenknnen in bezug auf das ,wesentliche zwischen den ,menschen voraus4 ,diese ,gemeinschaft ist jedoch weder das naiv-selbstverstndliche ,gewurzeltsein in gesellschaftlichen ,bindungen und die naturhafte ,solidaritt des ,zusammengehrens1 die daraus entsteht 7wie in den alten ,epopen71 noch ein mystisches ,gemeinschaftserlebnis1 das die einsame ,individualitt als etwas ,vorlufiges1 ,erstarrtes und ,sndhaftes vor dem pltzlich aufzuckenden ,licht dieser ,erleuchtung vergit und hinter sich lt1 sondern ein gegenseitiges ,sichabschleifen und ,aneinandergewhnen von frher einsamen und eigensinnig auf sich beschrnkten ,persnlichkeiten2 die ,frucht einer reichen und bereichernden ,resignation1 die ,krnung eines ,erziehungsprozesses1 eine errungene und erkmpfte ,reife4 ,der ,inhalt dieser ,reife ist ein ,ideal der freien ,menschlichkeit1 die alle ,gebilde des gesellschaftlichen ,lebens als notwendige ,formen menschlicher ,gemeinschaft begreift und bejaht1 zugleich jedoch in ihnen nur die ,veranlassung zum ,auswirken dieser wesentlichen ,substanz des ,lebens erblickt1 sie also nicht in ihrem staatlich-rechtlichen1 starren ,frsichsein1 sondern als notwendige ,instrumente ber sie hinausgehender ,ziele sich aneignet4 ,das ,heldentum des abstrakten ,idealismus und die reine ,innerlichkeit der ,romantik werden deshalb als relativ berechtigte1 aber nur als zu berwindende und der verinnerlichten ,ordnung eingefgte ,tendenzen zugelassen2 an und fr sich erscheinen sie als geradeso verwerflich und zum ,untergange verurteilt1 wie das ,sichabfinden mit jeder noch so ideenlosen ueren ,ordnung1 nur weil sie die gegebene ,ordnung ist3 wie das ,philistertum4 ,eine solche ,struktur der ,beziehung zwischen ,ideal und ,seele relativiert die ,zentralstellung des ,helden3 sie ist eine zufllige2 der ,held wird aus der unbegrenzten ,zahl der ,gleichstrebenden nur darum herausgegriffen und in den ,mittelpunkt gestellt1 weil gerade sein ,suchen und ,finden die ,gesamtheit der ,welt am deutlichsten offenlegt4 ,aber in dem ,turm1 wo ,wilhelm ,meisters ,lehrjahre aufgezeichnet sind1 stehen -- unter sehr vielen anderen -- auch die von ,jarno und ,lothario und weiteren ,mitgliedern des ,bundes1 und der ,roman selbst enthlt1 in den ,erinnerungen der ,stiftsdame1 eine ausgefhrte ,parallele des ,erziehungsschicksals4 ,freilich kennt auch der ,desillusionsroman diese zufllige ,zentralitt der ,hauptgestalt 7whrend der abstrakte ,idealismus notwendigerweise mit einem1 von seiner ,einsamkeit gekennzeichneten und in den ,mittelpunkt gestellten ,helden arbeiten mu71 dies ist jedoch nur ein ,mittel mehr fr das ,aufzeigen der depravierenden ,wirklichkeit3 in dem ,scheiternmssen jeder ,innerlichkeit ist jedes ,einzelschicksal nur eine ,episode1 und die ,welt stellt sich aus der unendlichen ,anzahl von solchen1 einander heterogen1 einsamen ,episoden zusammen1 die nur das ,scheiternmssen als gemeinsames ,schicksal miteinander teilen4 ,hier jedoch ist die weltanschauliche ,grundlage dieser ,relativitt das ,gelingenknnen der auf ein gemeinsames ,ziel gerichteten ,bestrebungen2 die einzelnen ,gestalten werden durch diese ,gemeinschaft des ,schicksals innig miteinander verbunden1 whrend im ,desillusionsroman die ,parallelitt der ,lebenskurve die ,einsamkeit der ,menschen nur noch steigern mute4 ,darum wird hier auch zwischen dem ganz auf das ,handeln ,gerichtetsein des abstrakten ,idealismus und der zur ,kontemplation gewordenen1 rein inneren ,handlung der ,romantik ein ,mittelweg gesucht4 ,die ,humanitt1 als ,grundgesinnung dieses ,gestaltungstypus1 erfordert ein ,gleichgewicht von ,aktivitt und ,kontemplation1 von ,einwirkenwollen auf die ,welt und ,aufnahmefhigkeit ihr gegenber4 ,man hat diese ,form ,erziehungsroman genannt4 ,mit ,recht1 denn seine ,handlung mu ein auf ein bestimmtes ,ziel gerichteter1 bewuter und geleiteter ,proze sein1 die ,entwicklung von ,eigenschaften in den ,menschen1 die ohne ein derartiges1 ttiges ,eingreifen von ,menschen und glcklichen ,zufllen1 niemals in ihnen zur ,blte gekommen wren2 denn das auf diese ,weise ,erreichte ist selbst etwas fr andere ,bildendes und ,frderndes1 selbst ein ,erziehungsmittel4 ,die ,handlung1 die von diesem ,ziel bestimmt ist1 hat eine gewisse ,ruhe des ,gesichertseins4 ,aber es ist nicht die aprioristische ,ruhe einer gebundenen ,welt2 es ist der zielbewute und zielsichere ,wille zur ,bildung1 der diese ,atmosphre der letzten ,gefahrlosigkeit schafft4 ,an und fr sich ist diese ,welt durchaus nicht frei von ,gefahr4 ,man mu ganze ,reihen von ,menschen1 wegen ihrer ,unfhigkeit zur ,anpassung1 untergehen und andere1 wegen ihres vorschnellen und bedingungslosen ,kapitulierens vor jeder ,wirklichkeit1 verdorren und vertrocknen sehen1 um die ,gefahr1 der jeder ausgesetzt ist und gegen die es wohl fr jeden einen ,weg der individuellen ,rettung1 nicht aber der apriorischen ,erlstheit gibt1 zu ermessen4 ,aber es gibt solche ,wege1 und man sieht eine ganze ,gemeinschaft von ,menschen -- einander helfend1 wenn auch dabei mitunter ,irrtmer und ,verwirrungen stiftend -- diese ,wege siegreich zu ,ende gehen4 ,und was fr viele wirklich geworden ist1 mu fr alle1 wenigstens der ,mglichkeit nach1 offen stehen4 ,so stammt das krftige und gesicherte ,grundgefhl dieser ,romanform aus dem ,relativieren ihrer ,zentralgestalt1 das wieder von dem ,glauben an die ,mglichkeit gemeinsamer ,schicksale und ,lebensgestaltungen bedingt ist4 ,sobald dieser ,glaube verschwindet -- was formal ausgedrckt soviel bedeutet3 sobald die ,handlung sich aus den ,schicksalen eines einsamen ,menschen aufbaut1 der durch die1 scheinbaren oder wirklichen1 ,gemeinschaften nur hindurchgeht1 aber dessen ,geschick nicht in sie mndet -- mu sich die ,art der ,gestaltung wesentlich ndern und sich dem ,typus des ,desillusionsromans nhern4 ,denn die ,einsamkeit ist hier weder zufllig noch gegen das ,individuum zeugend1 sie bedeutet vielmehr1 da der ,wille zum ,wesentlichen aus der ,welt der ,gebilde und der ,gemeinschaften hinausfhrt1 da eine ,gemeinschaft nur auf der ,oberflche und auf dem ,boden des ,kompromisses mglich ist4 ,wird hierdurch zwar auch die ,zentralgestalt problematisch1 so liegt ihre ,problematik nicht in ihren sogenannten falschen ,tendenzen1 sondern eben darin1 da sie ihr ,innerlichstes in der ,welt berhaupt realisieren wollte4 ,das ,erziehungsmige1 das dieser ,form doch bleibt und das sie vom ,desillusionsroman scharf unterscheidet1 ist1 da das schlieliche ,ankommen des ,helden in eine resignierte ,einsamkeit nicht einen vlligen ,zusammenbruch oder ein ,beschmutztwerden aller ,ideale bedeutet1 sondern die ,einsicht in die ,diskrepanz zwischen ,innerlichkeit und ,welt1 eine handelnde ,verwirklichung der ,einsicht in diese ,dualitt3 das ,sichabfinden mit der ,gesellschaft im resignierten ,aufsichnehmen ihrer ,lebensformen und das ,insichabschlieen und ,frsichbewahren der nur in der ,seele realisierbaren ,innerlichkeit4 ,die ,gebrde des ,ankommens drckt den gegenwrtigen ,weltzustand aus1 ist aber weder ein ,protest dagegen noch seine ,bejahung3 nur ein verstehendes ,erleben2 ein ,erleben1 das gegen beide ,seiten gerecht zu werden bestrebt ist und das in dem ,sich-nicht-auswirken-,knnen der ,seele in der ,welt nicht nur die ,wesenlosigkeit dieser1 sondern auch die innere ,schwche jener erblickt4 ,freilich sind in den meisten ,einzelfllen die ,grenzen zwischen diesem nachgoetheschen ,typus des ,erziehungsromans und dem der ,desillusionsromantik oft gleitend4 ,die erste ,fassung des ,grnen ,heinrich zeigt dies vielleicht am deutlichsten1 whrend die endgltige klar und bestimmt diesen formgeforderten ,weg einschlgt4 ,aber die1 wenn auch berwindbare1 ,mglichkeit eines solchen ,gleitens zeigt die eine groe ,gefahr auf1 die diese ,form von ihrer geschichtsphilosophischen ,grundlage aus bedroht3 die ,gefahr einer nicht vorbildlichen1 nicht zum ,symbol gewordenen ,subjektivitt1 die die epische ,form sprengen mu4 ,denn bei dieser ,voraussetzung sind mglicherweise sowohl ,held wie ,schicksal etwas blo ,persnliches1 und das ,ganze wird zu einem memoirenartig erzhlten ,privatgeschick1 wie es einem bestimmten ,menschen gelungen ist1 sich mit der ihm gegebenen ,umwelt auseinanderzusetzen4 7,der ,desillusionsroman gleicht die gesteigerte ,subjektivitt der ,menschen durch die erdrckend-gleichmachende ,allgemeinheit des ,schicksals aus47 ,und diese ,subjektivitt ist unaufhebbarer als die des erzhlenden ,tones3 sie gibt allem ,dargestellten -- selbst wenn die technische ,gestaltung aufs vollendetste objektiviert ist -- den fatalen1 belanglosen und kleinlichen ,charakter des blo ,privaten2 es bleibt ein ,aspekt1 der um so unangenehmer die ,totalitt vermissen lt1 weil er in jedem ,moment mit dem ,anspruch eine solche zu gestalten1 auftritt4 ,der weitaus grte ,teil der modernen ,erziehungsromane ist dieser ,gefahr rettungslos verfallen4 ,die ,struktur der ,menschen und ,schicksale im ,wilhelm ,meister bestimmt den ,aufbau ihrer sozialen ,umwelt4 ,auch hier handelt es sich um einen ,zwischenzustand3 die ,gebilde des gesellschaftlichen ,lebens sind nicht ,abbilder einer feststehenden und sicheren1 transzendenten ,welt1 noch in sich selbst eine abgeschlossene und klar gegliederte ,ordnung1 die sich zum ,selbstzweck substanziert2 denn dann wre ja das ,suchen und die ,mglichkeit der ,verirrung aus dieser ,welt ausgeschlossen4 ,aber sie bilden auch keine amorphe ,masse1 denn sonst mte die auf ,ordnung gerichtete ,innerlichkeit in ihrem ,bereich immer heimatlos bleiben und das ,erreichen des ,zieles wre von vornherein undenkbar4 ,die soziale ,welt mu deshalb zu einer ,welt der ,konvention werden1 die aber eine ,durchdringung von dem lebendigen ,sinn teilweise zugnglich ist4 ,damit tritt ein neues ,prinzip der ,heterogeneitt in die ,auenwelt ein3 die irrationale und nicht rationalisierbare ,hierarchie der verschiedenen ,gebilde und ,schichten von ,gebilden nach ihrer ,durchdringbarkeit von dem ,sinn1 der in diesem ,fall nicht etwas ,objektives bedeutet1 sondern die ,mglichkeit einer ,auswirkung der ,persnlichkeit4 ,die ,ironie als ,gestaltungsfaktor wchst hier zu ganz entscheidender ,bedeutung1 da an und fr sich keinem ,gebilde der ,sinn weder zugesagt noch abgesprochen werden kann1 da diese ihre ,eignung oder ,untauglichkeit von vornherein gar nicht deutlich zu machen ist1 sondern nur in der ,wechselwirkung mit dem ,individuum hervortreten darf2 diese notwendige ,zweideutigkeit wird noch dadurch gesteigert1 da es bei den einzelnen ,wechselwirkungen gar nicht feststellbar ist1 ob die ,angemessenheit oder ,unangemessenheit der ,gebilde an das ,individuum ein ,sieg oder ein ,scheitern von diesem ist oder gar ein ,gericht ber das ,gebilde4 ,aber diese ironische ,bejahung der ,wirklichkeit -- denn dieses ,schweben ergiet einen ,glanz selbst ber das ,ideenverlassenste -- ist doch nur ein ,zwischenstadium3 die ,vollendung des ,erziehungswerkes mu notwendigerweise bestimmte ,teile der ,wirklichkeit idealisieren1 romantisieren und andere1 als des ,sinnes bar1 der ,prosa verfallen lassen4 ,anderseits aber kann die ironische ,haltung auch dieser ,heimkehr und ihren ,vehikeln gegenber nicht aufgegeben werden und einer bedingungslosen ,bejahung den ,platz berlassen4 ,denn diese ,objektivationen des gesellschaftlichen ,lebens sind ja auch nur ,veranlassungen des sichtbaren und fruchtbaren ,ttigwerdens von etwas1 was jenseits von ihnen liegt1 und die vorangegangene1 ironische ,homogeneisierung der ,wirklichkeit1 der sie ihren ,wirklichkeitscharakter -- ihr1 fr die subjektiven ,aspekte und ,tendenzen nicht durchschaubares ,wesen1 ihre selbstndige ,existenz ihnen gegenber -- verdanken1 kann auch hier nicht aufgehoben werden1 ohne die ,einheit des ,ganzen zu gefhrden4 ,die erreichte1 sinnvolle und harmonische ,welt ist also gerade so wirklich und hat dieselben ,merkmale der ,wirklichkeit wie die verschiedenen ,abstufungen der ,sinnesverlassenheit und des brchigen ,sinnesdurchdringens1 die ihr im ,gang der ,handlung vorangehen4 ,in diesem ironischen ,takt der romantischen ,wirklichkeitsgestaltung liegt die andere groe ,gefahr dieser ,romanform1 der zu entgehen nur ,goethe1 und auch ihm nur teilweise1 gelungen ist4 ,es ist die ,gefahr der ,romantisierung der ,wirklichkeit bis in ein ,gebiet des vollends ,wirklichkeitsjenseitigen oder1 was die eigentliche1 knstlerische ,gefahr deutlicher aufzeigt1 in eine vllig problemfreie1 problemjenseitige ,sphre1 fr die die gestaltenden ,formen des ,romans nicht mehr ausreichen4 ,novalis1 der gerade in diesem ,punkte ,goethes ,schpfung als prosaisch und antipoetisch abgelehnt hat1 setzt die im ,wirklichen realisierte ,transzendenz1 das ,mrchen1 als ,ziel und als ,kanon der epischen ,poesie der ,gestaltungsart des ,wilhelm ,meister entgegen4 ,wilhelm ,meisters ,lehrjahre sind1 schreibt er1 gewissermaen durchaus prosaisch und modern4 ,das ,romantische geht darin zugrunde1 auch die ,naturpoesie1 das ,wunderbare4 ,er handelt blo von gewhnlichen1 menschlichen ,dingen1 die ,natur und der ,mystizism sind ganz vergessen4 ,es ist eine poetisierte brgerliche und husliche ,geschichte4 ,das ,wunderbare darin wird ausdrcklich als ,poesie und ,schwrmerei behandelt4 ,knstlerischer ,atheismus ist der ,geist des ,buches 444 ,es ist im ,grunde 444 undichterisch im hchsten ,grade1 so poetisch auch die ,darstellung ist4 ,und es ist wiederum kein ,zufall1 sondern die rtselhafte und doch so tief rationelle ,wahlverwandtschaft zwischen ,gesinnung und ,stoff1 da ,novalis mit solchen ,tendenzen auf die ,zeit der ritterlichen ,epik zurckgriff4 ,auch er will wie diese 7es ist hier freilich von einer apriorischen ,gemeinschaft der ,bestrebungen und nicht von einem direkten oder indirekten ,einflu irgendwelcher ,art die ,rede7 eine diesseitig abgeschlossene ,totalitt der offenbar gewordenen ,transzendenz gestalten4 ,darum mu diese seine ,stilisierung1 so gut wie die ihre1 das ,mrchen zum ,ziel haben4 ,whrend aber die ,epiker des ,mittelalters in naiv-selbstverstndlicher1 epischer ,gesinnung geradezu auf die ,gestaltung der diesseitigen ,welt ausgingen und die hineinscheinende ,gegenwart der ,transzendenz und mit ihr die ,verklrung der ,wirklichkeit zum ,mrchen nur als ,geschenk ihrer geschichtsphilosophischen ,situation erhielten1 wird fr ,novalis diese ,mrchenwirklichkeit1 als ,herstellung einer zerrissenen ,einheit von ,realitt und ,transzendenz1 zum bewuten ,gestaltungsziel4 ,deshalb kann aber die hier alles entscheidende1 restlose ,synthese nicht vollzogen werden4 ,die ,wirklichkeit ist allzu belastet und beladen von der ,erdenschwere ihrer ,ideenverlassenheit1 und die transzendente ,welt ist zu luftig und inhaltlos wegen ihrer allzu direkten ,abstammung aus der philosophisch-postulativen ,sphre des abstrakten berhaupt1 als da sie sich zur ,gestaltung einer lebendigen ,totalitt organisch vereinigen knnten4 ,so ist der knstlerische ,ri1 den ,novalis scharfsinnig bei ,goethe aufdeckt1 in seinem ,werke noch grer1 ganz unberbrckbar geworden3 der ,sieg der ,poesie1 ihre verklrende und erlsende ,herrschaft ber das gesamte ,universum1 besitzt nicht die konstitutive ,kraft1 alles sonst ,irdische und ,prosaische in dieses ,paradies nach sich zu ziehen2 das ,romantisieren der ,wirklichkeit berzieht diese nur mit einem lyrischen ,schein der ,poesie1 der sich nicht in ,begebenheiten1 in ,epik umsetzen lt1 so da die wirkliche1 epische ,gestaltung entweder die ,goethesche ,problematik1 aber noch verschrft1 aufweist1 oder durch lyrische ,reflexionen und ,stimmungsbilder umgangen wird4 ,die ,stilisierung von ,novalis bleibt deshalb eine rein reflexive1 die die ,gefahr auf der ,oberflche zwar verdeckt1 im wesentlichen jedoch nur verschrft4 ,denn das lyrisch-stimmungshafte ,romantisieren der ,gebilde der gesellschaftlichen ,welt kann sich unmglich auf ihre bei dem gegenwrtigen ,stand des ,geistes nicht vorhandene prstabilierte ,harmonie zu dem wesenhaften ,leben der ,innerlichkeit beziehen1 und da ,goethes ,weg1 hier ein ironisch schwebendes1 vom ,subjekt aus geschaffenes und die ,gebilde mglichst nicht antastendes ,gleichgewicht zu finden1 von ,novalis verworfen wurde1 blieb ihm kein anderer ,weg frei1 als die ,gebilde in ihrem objektiven ,dasein lyrisch zu poetisieren und so eine schne1 harmonische1 aber in sich bleibende1 beziehungslose ,welt zu schaffen1 die sowohl mit der endgltigen real-gewordenen ,transzendenz1 wie mit der problematischen ,innerlichkeit nur reflexiv1 nur stimmungshaft aber nicht episch zusammenhngt und so nicht zur wahren ,totalitt werden kann4 ,die berwindung dieser ,gefahr ist aber auch bei ,goethe nicht ohne ,problematik4 ,so stark auch die blo potentielle und subjektive ,wesensart des ,sinnesdurchdringens fr die gesellschaftliche ,sphre des ,ankommens betont wird1 der ,gemeinschaftsgedanke1 der den ganzen ,bau trgt1 erfordert1 da die ,gebilde hier eine grere1 objektivere ,substanzialitt und damit eine echtere ,angemessenheit an die seinsollenden ,subjekte besitzen1 als es den berwundenen ,sphren gegeben war4 ,diese objektivistische ,aufhebung der ,grundproblematik mu aber den ,roman der ,epope annhern2 es ist jedoch gerade so unmglich1 das als ,roman ,begonnene als ,epope zu schlieen1 wie dieses ,transzendieren durch neuerliche1 ironische ,gestaltung aufzufangen und der brigen ,romanmasse vllig homogen zu machen4 ,darum mu der wunderbar einheitlichen1 aus dem wahren ,geiste der ,romanform geborenen ,theateratmosphre die transzendierende und deshalb brchige ,welt des ,adels1 als ,symbol der ttigen ,lebensbeherrschung gegenberstehen4 ,es ist wahr3 das ,verinnerlichen des ,standes ist durch die ,art der ,ehen1 die den ,roman beschlieen1 in grter ,kraft sinnlich-episch gestaltet2 weshalb auch die objektive berlegenheit des ,standes zu einer blo gnstigeren ,gelegenheit fr ein freieres und grozgigeres ,leben herabgesetzt wird1 die aber jedem1 der die dazu notwendigen1 inneren ,voraussetzungen besitzt1 offensteht4 ,trotz dieses ironischen ,vorbehalts ist aber der ,stand doch auf eine ,hhe der ,substantialitt gehoben1 der er innerlich nicht gewachsen sein kann3 es soll sich in seinem ,rahmen1 wenn auch auf einen begrenzten ,kreis beschrnkt1 eine allgemeine und umfassende kulturelle ,blte entfalten1 die die ,lsung der verschiedensten1 individuellen ,geschicke in sich aufzunehmen vermag2 es mu sich also ber die ,welt1 die vom ,adelsstand umgrenzt und aufgebaut wird1 etwas von einem problemjenseitigen ,glanz der ,epope ergieen4 ,und dieser immanenten ,konsequenz der ,endsituation kann selbst ,goethes klgster knstlerischer ,takt1 sein ,dazwischenschieben und ,auftauchenlassen neuer ,probleme nicht ausweichen4 ,in dieser ,welt selbst aber1 in ihrer blo relativen ,angemessenheit an das wesentliche ,leben1 liegt kein ,element1 das die ,mglichkeit zu einer solchen ,stilisierung darbieten wrde4 ,dazu war der vielgergte1 phantastische ,apparat der letzten ,bcher1 der geheimnisvolle ,turm1 die vorsehungsartig waltenden1 allwissenden ,eingeweihten usw4 notwendig4 ,goethe griff hier zu ,gestaltungsmitteln der 7romantischen7 ,epope1 und wenn er diese ,mittel1 die ihm fr die ,gestaltung der sinnlichen ,bedeutsamkeit und ,schwere des ,schlusses unbedingt ntig waren1 durch ihre leichte und ironische ,behandlung wieder herabzusetzen1 ihres ,eposcharakters zu entkleiden und sie zu ,elementen der ,romanform umzuwandeln versuchte1 so mute er hier scheitern4 ,seine gestaltende ,ironie1 die sonst berall das der ,formung ,unwrdige mit ausreichender ,substanz versah und jede transzendierende ,bewegung mit der ,immanenz der ,form auffing1 kann hier nur das ,wunderbare -- seinen spielerischen1 willkrlichen und fr das ,letzte unwesentlichen ,charakter aufdeckend -- entwerten1 aber doch nicht verhindern1 da es die ,toneinheit des ,ganzen dissonierend zerreie3 es wird zu einer ,geheimnistuerei ohne verborgenen ,tiefsinn1 zu einem stark betonten ,handlungsmotiv ohne wirkliche ,wichtigkeit1 zu einem spielerischen ,zierat ohne schmckende ,grazie4 ,und dennoch ist es mehr als ein ,zugestndnis an den ,zeitgeschmack 7wie es manche entschuldigend auffassen71 und es ist trotz allem vollkommen unmglich1 dieses so unorganische ,wunderbare irgendwie aus dem ,wilhelm ,meister wegzudenken4 ,es war eine wesentliche1 formale ,notwendigkeit1 die ,goethe zwang1 es zu benutzen2 und seine ,anwendung mute nur darum miglcken1 weil es1 der ,weltgesinnung des ,dichters entsprechend1 auf eine weniger problematische ,form intendiert1 als es sein ,substrat1 das zu gestaltende ,zeitalter1 gestattet4 ,auch hier ist es die utopische ,gesinnung des ,dichters1 die es nicht aushlt1 bei dem ,abzeichnen der zeitgegebenen ,problematik stehenzubleiben und sich mit dem ,erblicken und dem subjektiven ,erleben eines nicht realisierbaren ,sinnes zu beruhigen2 die ihn dazu zwingt1 ein rein individuelles ,erlebnis1 das postulativ allgemeingltig sein mag1 als seienden und konstitutiven ,sinn der ,wirklichkeit zu setzen4 ,jedoch die ,wirklichkeit ist auf dieses ,sinnesniveau nicht heraufzuzwingen und -- wie in allen entscheidenden ,problemen groer ,formen -- gibt es keine noch so groe und noch so meisterhaft reife ,kunst des ,gestaltens1 die diesen ,abgrund zu berbrcken vermchte4 #d4 ,immerhin verbleibt dieses ,transzendieren zur ,epope innerhalb des gesellschaftlichen ,lebens und es zerreit die ,formimmanenz nur insofern1 als es an der entscheidenden ,stelle der zu gestaltenden ,welt eine ,substantialitt zumutet1 die diese in keiner1 wenn auch noch so abgeschwchten1 ,weise zu ertragen und im ,gleichgewicht zu halten fhig ist4 ,die ,gesinnung zum ,problemjenseitigen1 zur ,epope intendiert hier doch nur auf ein immanent-utopisches ,ideal der gesellschaftlichen ,formen und ,gebilde1 sie transzendiert deshalb nicht diese ,formen und ,gebilde berhaupt1 sondern nur ihre geschichtlich gegebenen1 konkreten ,mglichkeiten1 was freilich zum ,zerbrechen der ,formimmanenz ausreicht4 ,eine solche ,stellungnahme entsteht erst im ,desillusionsroman1 wo die ,inkongruenz von ,innerlichkeit und konventioneller ,welt zu einem vlligen ,verneinen der letzteren fhren mu4 ,solange aber diese ,verneinung blo eine innere ,stellungnahme bedeutet1 bleibt1 bei geleisteter ,form1 die ,immanenz des ,romanes bewahrt und bei ,verfehlen des ,gleichgewichts ist eher von einem lyrisch psychologischen ,zersetzungsproze der ,form berhaupt die ,rede1 als von einem ,transzendieren des ,romans zur ,epope4 7,die eigenartige ,stellung ,novalis' wurde bereits analysiert47 ,das ,transzendieren ist aber unvermeidlich1 wenn die utopische ,ablehnung der konventionellen ,welt sich in einer1 ebenfalls existenten ,wirklichkeit objektiviert und die polemische ,abwehr so die ,form der ,gestaltung erhlt4 ,eine solche ,mglichkeit war der westeuropischen ,entwicklung nicht gegeben4 ,hier richtet sich die utopische ,forderung der ,seele auf etwas von vornherein ,unerfllbares3 auf eine ,auenwelt1 die einer aufs uerste differenzierten und verfeinerten1 zur ,innerlichkeit gewordenen ,seele angemessen wre4 ,das ,verwerfen der ,konvention geht aber nicht auf die ,konventionalitt selbst aus1 sondern teils auf ihre ,seelenfremdheit1 teils auf ihren ,mangel an ,verfeinerung2 teils auf ihre kulturfremde1 blo zivilisationshafte ,wesensart1 teils auf ihre trockene und drre ,geistlosigkeit4 ,es ist aber -- abgesehen von reinen1 fast mystisch zu nennenden anarchistischen ,tendenzen -- immer eine sich in ,gebilden objektivierende ,kultur gemeint1 die der ,innerlichkeit angemessen wre4 7,das ist der ,punkt1 wo ,goethes ,roman sich mit dieser ,entwicklung berhrt1 nur da bei ihm diese ,kultur gefunden wird1 woraus der eigentmliche ,rhythmus des ,wilhelm ,meister entsteht3 das steigende bertreffen der ,erwartung durch die immer wesentlicher werdenden ,gebildeschichten1 die der ,held mit zunehmender ,reife -- mit zunehmendem ,verzicht auf abstrakten ,idealismus und utopische ,romantik -- erreicht47 ,diese ,kritik kann sich deshalb nur lyrisch uern4 ,selbst bei ,rousseau1 dessen romantische ,weltanschauung eine ,abkehr von jeder kulturellen ,gebildewelt zum ,inhalt hat1 gestaltet sich die ,polemik rein polemisch1 d4 h4 rhetorisch1 lyrisch1 reflexionsmig2 die westeuropische ,kulturwelt wurzelt so stark in der ,unentrinnbarkeit der sie aufbauenden ,gebilde1 da sie niemals fhig sein kann1 sich anders als polemisierend ihr entgegenzustellen4 ,erst die grere ,nhe zu den organisch-naturhaften ,urzustnden1 die der russischen ,literatur des neunzehnten ,jahrhunderts als ,gesinnungs- und ,gestaltungssubstrate gegeben waren1 machen eine solche schaffende ,polemik mglich4 ,nach dem wesentlich europischen ,desillusionsromantiker ,turgenjew hat ,tolstoi diese ,form des ,romans mit der strksten ,transzendenz zur ,epope geschaffen4 ,die groe1 wahrhaft epische und von jeder ,romanform entfernte ,gesinnung ,tolstois strebt einem ,leben zu1 das auf die ,gemeinschaft gleichempfindender1 einfacher1 der ,natur innig verbundener ,menschen gegrndet ist1 das sich dem groen ,rhythmus der ,natur anschmiegt1 sich in ihrem ,takt von ,geburt und ,vergehen bewegt und alles ,kleinliche und ,trennende1 ,zersetzende und ,erstarrende der nicht naturhaften ,formen aus sich ausschliet4 ,der ,muschik stirbt ruhig1 schreibt er ber seine ,novelle ,drei ,tode an die ,grfin ,a4 ,a4 ,tolstoi4 ,seine ,religion ist die ,natur1 mit der er gelebt hat4 ,er fllte ,bume1 ste ,roggen1 mhte ihn1 er schlachtete ,hmmel1 ,hmmel wurden bei ihm geboren und ,kinder kamen zur ,welt1 ,greise starben und er kennt dieses ,gesetz1 von dem er sich nie abgewendet hat1 wie die ,barinja1 genau und hat ihm direkt und einfach ins ,auge geschaut 444 ,der ,baum stirbt ruhig1 einfach und schn4 ,schn1 weil er nicht lgt1 weil er nicht grimmassiert1 nichts frchtet und nichts bedauert4 ,die ,paradoxie seiner geschichtlichen ,stellung1 die mehr als alles andere beweist1 wie sehr der ,roman die notwendige epische ,form unserer ,tage ist1 zeigt sich darin1 da diese ,welt1 selbst bei ihm1 der sie nicht nur ersehnt1 sondern auch konkret1 klar und reich erblickt und gestaltet1 sich nicht in ,bewegung1 in ,handlung umsetzen lt2 da sie nur ein ,element der epischen ,gestaltung bleibt1 nicht aber die epische ,wirklichkeit selbst ist4 ,denn die naturhaft-organische ,welt der alten ,epope war eben doch eine ,kultur1 deren spezifische ,qualitt ihr organischer ,charakter war1 whrend die von ,tolstoi als ,ideal gesetzte und als seiend erlebte ,natur in ihrem innersten ,wesen als ,natur gemeint ist und als solche der ,kultur gegenbergestellt wird4 ,da eine solche ,entgegensetzung notwendig ist1 ist die unauflsbare ,problematik der ,romane ,tolstois4 ,also3 nicht weil er die ,kultur nicht wirklich in sich berwunden hat und seine ,beziehung zu dem1 was er als ,natur erlebt und gestaltet1 eine blo sentimentalische ist1 nicht aus psychologischen ,ursachen mute seine ,gesinnung zur ,epope bei einer problematischen ,romanform landen1 sondern aus ,grnden der ,form und ihrer ,beziehung zu ihrem geschichtsphilosophischen ,substrat4 ,eine ,totalitt von ,menschen und ,begebenheiten ist nur auf dem ,boden der ,kultur1 wie immer man sich auch zu ihr stellen mag1 mglich4 ,das ,entscheidende sowohl als ,gerippe wie als inhaltlich-konkrete ,erfllung von ,tolstois epischen ,werken gehrt deshalb der von ihm als problematisch verworfenen ,welt der ,kultur an4 ,da aber die ,natur1 wenn sie sich zwar nicht zur immanent abgeschlossenen und vollendeten ,totalitt abrunden kann1 doch etwas ebenfalls objektiv ,existentes ist1 entstehen im ,werk zwei ,schichten von ,realitten1 die nicht nur im ,gewertetsein1 sondern auch in der ,qualitt ihres ,seins einander vllig heterogen sind4 ,und ihr ,beziehen aufeinander1 das erst den ,aufbau einer ,werktotalitt ermglicht1 kann nur der erlebte ,weg von der einen zu der anderen sein2 oder bestimmter3 da die ,richtung mit dem ,resultat des ,wertens gegeben ist1 der ,weg von der ,kultur zu der ,natur4 ,hierdurch wird -- als paradoxe ,folge der paradoxen ,beziehung zwischen der ,gesinnung des ,dichters und dem ,zeitalter1 das er vorfindet -- doch ein sentimentalisches1 romantisches ,erlebnis zum ,zentrum der ganzen ,gestaltung3 das ,unbefriedigtsein der wesentlichen ,menschen von allem1 was ihnen die sie umgebende ,welt der ,kultur zu bieten vermag1 und das aus ihrem ,verwerfen folgende ,suchen und ,finden der anderen1 der wesensvolleren ,wirklichkeit der ,natur4 ,die ,paradoxie1 die sich aus diesem ,thema ergibt1 wird noch gesteigert dadurch1 da diese ,natur ,tolstois nicht die ,flle und die ,rundung besitzt1 die es ermglichen wrde1 da sie1 wie die relativ substantiellste ,abschluwelt ,goethes1 zu einer ,heimat fr das ,erreichen und das ,zur-,ruhe-,kommen werde4 ,sie ist vielmehr blo die tatschliche ,gewhr dafr1 da es jenseits der ,konventionalitt ein wesentliches ,leben wirklich gibt2 ein ,leben1 das in den ,erlebnissen der vollen und echten ,selbstheit1 in dem ,selbsterleben der ,seele zwar erreicht werden kann1 aus dem man jedoch rettungslos in die andere ,welt wieder herabsinken mu4 ,diesen trostlosen ,konsequenzen seiner ,weltansicht1 die er mit der heroischen ,unerbittlichkeit eines welthistorischen ,dichters zieht1 kann ,tolstoi auch durch die eigentmliche ,stellung1 die er ,liebe und ,ehe1 zwischen ,natur und ,kultur -- in beiden beheimatet und in beiden fremd -- zuweist1 nicht entgehen4 ,in dem ,rhythmus des naturhaften ,lebens1 dem ,rhythmus des unpathetischen1 selbstverstndlichen ,werdens und ,vergehens ist die ,liebe der ,punkt1 wo die das ,leben meisternden ,mchte sich am konkretesten und sinnflligsten gestalten4 ,aber die ,liebe als reine ,naturmacht1 als ,leidenschaft gehrt doch nicht der ,tolstoischen ,welt der ,natur an3 sie ist dazu zu sehr an die ,beziehung von ,individuum an ,individuum gebunden und deshalb zu sehr isolierend1 zu sehr ,abstufungen und ,verfeinerungen schaffend3 zu kulturell4 ,die ,liebe1 die in dieser ,welt die wahrhaft zentrale ,stelle einnimmt1 ist die ,liebe als ,ehe1 die ,liebe als ,vereinigung -- wobei die ,tatsache des ,vereinigtseins und des ,einswerdens wichtiger ist1 als wer sich darin findet -- die ,liebe als ,mittel der ,geburt2 die ,ehe und die ,familie als ,vehikel der naturhaften ,kontinuitt des ,lebens4 ,da dadurch eine gedankliche ,zwiespltigkeit in den ,bau hineinkommt1 wrde knstlerisch wenig bedeuten1 wenn dieses ,schwanken nicht noch eine1 den anderen heterogene ,wirklichkeitsschicht schaffen wrde1 die mit den an und fr sich heterogenen beiden ,sphren in keine kompositionelle ,verbundenheit gebracht werden kann2 die deshalb1 je echter sie gestaltet ist1 desto strker in das ,entgegengesetzte des ,beabsichtigten umschlagen mu3 der ,triumph dieser ,liebe ber die ,kultur soll ein ,sieg des ,ursprnglichen ber das falsch ,verfeinerte sein1 er wird jedoch zu einem trostlosen ,verschlucktwerden alles menschlich ,hohen und ,groen von der ,natur1 die im ,menschen lebt1 die sich aber1 indem sie sich wirklich auslebt -- in unserer ,welt der ,kultur -- nur als ,anpassung an die niedrigste1 geistloseste1 ideenverlassenste ,konvention ausleben kann4 ,darum ist die ,stimmung des ,epiloges von ,krieg und ,frieden1 die beruhigte ,kinderstubenatmosphre1 in der alles ,suchen ein ,ende gefunden hat1 von einer tieferen ,trostlosigkeit1 als das ,ende des problematischsten ,desillusionsromans4 ,hier ist von allem1 was frher da war1 nichts briggeblieben2 wie der ,sand der ,wste die ,pyramiden bedeckt1 ist alles ,seelische vom animalisch ,naturhaften aufgesogen und zu nichts gemacht4 ,dieser ungewollten ,trostlosigkeit des ,schlusses reiht sich eine gewollte an3 die ,schilderung der konventionellen ,welt4 ,tolstois wertende und verwerfende ,stellungnahme reicht in jedes ,detail der ,darstellung herunter4 ,die ,ziellosigkeit und ,substanzlosigkeit dieses ,lebens uert sich nicht nur objektiv1 fr den ,leser1 der es so durchschaut1 auch nicht nur als ,erlebnis des allmhlichen ,enttuschtwerdens1 sondern als eine apriorische und feststehende1 bewegliche ,leere und ruhelose ,langeweile4 ,jedes ,gesprch und jede ,begebenheit erhlt hiermit den ,stempel dieses ,gerichts1 das der ,dichter ber sie vollzogen hat4 ,diesen beiden ,erlebensgruppen steht das ,wesenserleben der ,natur gegenber4 ,in ganz seltenen groen ,augenblicken -- zumeist sind es ,augenblicke des ,todes -- ffnet sich dem ,menschen eine ,wirklichkeit1 in der er das ber ihn und zugleich in ihm waltende ,wesen1 den ,sinn seines ,lebens1 mit einer alles durchleuchtenden ,pltzlichkeit erblickt und erfat4 ,das ganze frhere ,leben versinkt in ein ,nichts vor diesem ,erleben1 alle seine ,konflikte und die ,leiden und ,qualen und ,irrungen1 die sie verursacht haben1 erscheinen kleinlich und wesenlos4 ,der ,sinn ist erschienen und die ,wege ins lebendige ,leben stehen der ,seele offen4 ,und wieder deckt hier ,tolstoi mit der paradoxen ,unerbittlichkeit des wahren ,genies die tiefste ,problematik seiner ,form und ihrer ,grundlage auf3 es sind die groen ,augenblicke des ,sterbens1 die diese entscheidende ,seligkeit spenden -- es ist das ,erlebnis des zu ,tode verwundeten ,andrej ,bolkonsky am ,schlachtfeld von ,austerlitz1 das ,einheitserlebnis von ,karenin und ,wronsky am ,sterbebette ,annas -- und die wahre ,seligkeit wre1 jetzt zu sterben1 so sterben zu knnen4 ,aber ,anna wird gesund und ,andrej kehrt ins ,leben zurck1 und der groe ,augenblick ist spurlos verschwunden4 ,man lebt wieder in der ,welt der ,konventionen1 man lebt wieder ein zielloses und wesenloses ,leben4 ,die ,wege1 die der groe ,augenblick gezeigt hat1 haben mit seinem ,vergehen ihre richtungweisende ,substantialitt und ,realitt verloren2 man kann sie nicht gehen1 und wenn man auf ihnen zu wandeln meint1 so ist diese ,wirklichkeit eine bittere ,karikatur dessen1 was die ,offenbarung des groen ,erlebens gezeigt hat4 7,ljewins ,gotteserlebnis und das darauffolgende ,festhalten des ,errungenen -- trotz des stetigen psychischen ,herabgleitens -- stammt mehr aus dem ,willen und der ,theorie des ,denkers1 als aus der ,vision des ,gestalters4 ,es ist programmatisch und besitzt nicht die unmittelbare ,evidenz der anderen groen ,augenblicke47 ,und die wenigen ,menschen1 die ihr ,erleben wirklich zu leben fhig sind -- vielleicht ist ,platon ,karatajew die einzige solche ,gestalt --1 sind notwendige ,nebengestalten3 jedes ,ereignis gleitet von ihnen ab1 nie werden sie mit ihrem ,wesen in die ,begebenheiten verstrickt1 ihr ,leben objektiviert sich nicht1 ist nicht gestaltbar1 nur andeutbar1 nur als ,gegensatz zu den anderen knstlerisch-konkret bestimmbar4 ,sie sind sthetische ,grenzbegriffe und keine ,realitten4 ,diesen drei ,wirklichkeitsschichten entsprechen die drei ,zeitbegriffe der ,welt ,tolstois1 und ihre ,unvereinbarkeit weist am strksten die innere ,problematik dieser so reichen und innerlich gestalteten ,werke auf4 ,die ,welt der ,konvention ist eigentlich zeitlos3 ein ewig wiederkehrendes und sich wiederholendes ,einerlei rollt sich nach sinnesfremden ,eigengesetzlichkeiten ab2 eine ewige ,bewegtheit ohne ,richtung1 ohne ,wachstum1 ohne ,vergehen4 ,die ,figuren werden ausgetauscht1 aber mit ihrem ,wechsel ist nichts geschehen1 denn eine jede ist gleich wesenlos1 an die ,stelle einer jeden kann eine beliebige andere eingesetzt werden4 ,und wann immer man diese ,bhne betritt und wann immer man sie wieder verlt2 immer ist es dieselbe bunte ,wesenlosigkeit1 die man findet oder von der man sich abkehrt4 ,darunter rauscht der ,flu der ,tolstoischen ,natur3 die ,stetigkeit und das ,einerlei eines ewigen ,rhythmus4 ,und was sich hierbei verndert1 ist auch nur etwas ,wesenloses3 das individuelle ,geschick1 das darin verflochten ist1 das auftaucht und untergeht1 dessen ,existenz keine ,bedeutung besitzt1 die in ihm selbst gegrndet wre1 dessen ,beziehung zum ,ganzen seine ,persnlichkeit nicht aufnimmt1 sondern vernichtet1 das fr das ,ganze -- als individuelles ,geschick1 nicht als ein ,element der ,rhythmik neben zahllosen gleichartigen und gleichwertigen anderen -- vollstndig belanglos ist4 ,und die groen ,augenblicke1 die eine ,ahnung eines wesentlichen ,lebens1 eines sinnhaften ,ablaufs aufleuchten lassen1 bleiben ,augenblicke3 isoliert von den beiden anderen ,welten1 ohne konstitutive ,bezogenheit auf sie4 ,die drei ,begriffe der ,zeit sind also nicht nur einander heterogen und miteinander unvereinbar1 sondern keiner von ihnen drckt eine wirkliche ,dauer1 die wirkliche ,zeit1 das ,lebenselement des ,romans aus4 ,das ,hinausgehen ber die ,kultur hat nur die ,kultur verbrannt1 kein gesichertes1 wesenhafteres ,leben an seine ,stelle gesetzt2 das ,transzendieren der ,romanform macht sie noch problematischer -- rein knstlerisch sind ,tolstois ,romane bersteigerte ,typen der ,desillusionsromantik1 ein ,barock der ,form ,flauberts -- ohne dem ersehnten ,ziel1 der problemjenseitigen ,wirklichkeit der ,epope in konkreter ,gestaltung nher zu kommen als andere4 ,denn die ahnend erblickte ,welt der wesenhaften ,natur bleibt ,ahnung und ,erlebnis1 also subjektiv und fr die gestaltete ,wirklichkeit reflexiv2 sie ist -- rein knstlerisch -- jeder ,sehnsucht nach einer angemesseneren ,realitt dennoch gleichartig4 ber den ,typus des ,desillusionsromans ist die ,entwicklung nicht hinausgekommen und die ,literatur der allerletzten ,zeit zeigt keine wesentlich schpferische1 neue ,typen bildende ,mglichkeit3 es ist ein eklektisches ,epigonentum frherer ,gestaltungsarten da1 das nur im formell ,unwesentlichen -- im ,lyrischen und im ,psychologischen -- produktive ,krfte zu haben scheint4 ,tolstoi selbst nimmt freilich eine doppelte ,stellung ein4 ,in einer rein auf die ,form gerichteten ,betrachtung -- die jedoch gerade bei ihm unmglich das ,entscheidende seiner ,gesinnung und selbst seiner gestalteten ,welt treffen kann -- mu er als ,abschlu der europischen ,romantik begriffen werden4 ,in den wenigen ganz groen ,momenten seiner ,werke jedoch1 die nur formell1 nur in bezug auf das im ,werk gestaltete ,ganze1 als subjektiv-reflexiv aufgefat werden muten1 ist eine deutlich differenzierte1 konkrete und existente ,welt aufgezeigt1 die1 wenn sie sich zur ,totalitt ausbreiten knnte1 den ,kategorien des ,romans vllig unzugnglich wre und einer neuen ,form der ,gestaltung bedrfte3 der erneuerten ,form der ,epope4 ,es ist die ,sphre einer reinen ,seelenwirklichkeit1 in der der ,mensch als ,mensch -- und nicht als ,gesellschaftswesen1 aber auch nicht als isolierte und unvergleichliche1 reine und darum abstrakte ,innerlichkeit -- vorkommt1 in der1 wenn sie einmal als naiv erlebte ,selbstverstndlichkeit1 als die einzig wahre ,wirklichkeit da sein wird1 sich eine neue und abgerundete ,totalitt aller in ihr mglichen ,substanzen und ,beziehungen aufbauen kann1 die unsere gespaltene ,realitt gerade so weit hinter sich lt und nur als ,hintergrund bentzt1 wie unsere gesellschaftlich-innerliche ,dualittswelt die ,welt der ,natur hinter sich gelassen hat4 ,aber diese ,wandlung kann niemals von der ,kunst aus vollzogen werden3 die groe ,epik ist eine an die ,empirie des geschichtlichen ,augenblicks gebundene ,form und jeder ,versuch1 das ,utopische als seiend zu gestalten1 endet nur formzerstrend1 aber nicht wirklichkeitschaffend4 ,der ,roman ist die ,form der ,epoche der vollendeten ,sndhaftigkeit1 nach ,fichtes ,worten1 und mu die herrschende ,form bleiben1 solange die ,welt unter der ,herrschaft dieser ,gestirne steht4 ,bei ,tolstoi waren ,ahnungen eines ,durchbruchs in eine neue ,weltepoche sichtbar3 sie sind aber polemisch1 sehnsuchtsvoll und abstrakt geblieben4 ,erst in den ,werken ,dostojewskys wird diese neue ,welt1 fern von jedem ,kampf gegen das ,bestehende1 als einfach geschaute ,wirklichkeit abgezeichnet4 ,darum steht er und steht seine ,form auerhalb von diesen ,betrachtungen3 ,dostojewsky hat keine ,romane geschrieben1 und die gestaltende ,gesinnung1 die in seinen ,werken sichtbar wird1 hat weder bejahend noch verneinend etwas mit der europischen ,romantik des neunzehnten ,jahrhunderts und mit den mannigfaltigen1 ebenfalls romantischen ,reaktionen gegen sie zu tun4 ,er gehrt der neuen ,welt an4 ,ob er bereits der ,homer oder der ,dante dieser ,welt ist oder blo die ,gesnge liefert1 die sptere ,dichter1 zusammen mit anderen ,vorlufern1 zur groen ,einheit verflechten werden1 ob er nur ein ,anfang1 oder schon eine ,erfllung ist3 das kann nur die ,formanalyse seiner ,werke aufzeigen4 ,und es kann erst dann ,aufgabe einer geschichtsphilosophischen ,zeichendeuterei sein1 auszusprechen1 ob wir wirklich im ,begriffe sind1 den ,stand der vollendeten ,sndhaftigkeit zu verlassen1 oder ob erst bloe ,hoffnungen die ,ankunft des ,neuen verkndigen2 ,anzeichen eines ,kommenden1 das noch so schwach ist1 da es von der unfruchtbaren ,macht des blo ,seienden wann immer spielend erdrckt werden kann4 ,im folgenden werden alle genderten ,textzeilen angefhrt1 wobei jeweils zuerst die ,zeile wie im ,original1 danach die genderte ,zeile steht4 die ,romantisierung der ,wirklichkeit4 ,novalis4 -- ,goethes die ,romantisierung der ,wirklichkeit4 -- ,novalis4 -- ,goethes identische ,begriffe4 ,denn die ,frage1 als deren gestaltende ,anwort das identische ,begriffe4 ,denn die ,frage1 als deren gestaltende ,antwort das ,metaphysik alles ,asthetische vorweggenommen hat1 so gibt es fr ,metaphysik alles sthetische vorweggenommen hat1 so gibt es fr ,held in seiner eigenen ,seele zurckerlegen mu1 bis er sich als ,helden ,held in seiner eigenen ,seele zurcklegen mu1 bis er sich als ,helden der gegenstands1freien ,kontemplation seines ,selbst1 keine ,auflsung der gegenstandsfreien ,kontemplation seines ,selbst1 keine ,auflsung ,divina comedia1 vom ,werther zum ,wilhelm ,meister2 es ist der ,divina ,commedia1 vom ,werther zum ,wilhelm ,meister2 es ist der aus dem ,gleichgewicht in dem wechselseitigen ,bedingstein von ,teil und aus dem ,gleichgewicht in dem wechselseitigen ,bedingtsein von ,teil und deshalb ein geschichts-philosophischer bergang von der reinen ,epope zum deshalb ein geschichtsphilosophischer bergang von der reinen ,epope zum an ,geburt und ,tod gebunden ist zeigt er doch gerade durch den ,punkt1 an ,geburt und ,tod gebunden ist1 zeigt er doch gerade durch den ,punkt1 einer die ,risse zudeckender ,oberflche1 die aber nicht einmal als ,flche einer die ,risse zudeckenden ,oberflche1 die aber nicht einmal als ,flche ,in den homerischen ,epen umfate die ,allherschaft der rein menschlichen ,in den homerischen ,epen umfate die ,allherrschaft der rein menschlichen ist wahr1 seine ,vorraussetzungen sind da3 die groartige ,einheit ihres ist wahr1 seine ,voraussetzungen sind da3 die groartige ,einheit ihres ,dieses stetische ,problem ist jedoch in seinen letzten ,wurzeln ein ,dieses sthetische ,problem ist jedoch in seinen letzten ,wurzeln ein bewut3 das von der ,transzendenz abgeschnittene ,ich erkennt in sich ,das n in von war auf den ,kopf gestellt gedruckt4 kein ,versuch gemacht1 da ,zerfallen der ueren ,wirklichkeit in kein ,versuch gemacht1 das ,zerfallen der ueren ,wirklichkeit in ,die ,posivitt jeder ,form ist also die ,erfllung ihrer eigenen ,die ,positivitt jeder ,form ist also die ,erfllung ihrer eigenen direkten ,abstammung aus der philosopisch-postulativen ,sphre des direkten ,abstammung aus der philosophisch-postulativen ,sphre des eigentmliche ,rhytmus des ,wilhelm ,meister entsteht3 das steigende eigentmliche ,rhythmus des ,wilhelm ,meister entsteht3 das steigende ,rythmus des unpathetischen1 selbstverstndlichen ,werdens und ,vergehens ,rhythmus des unpathetischen1 selbstverstndlichen ,werdens und ,vergehens