zu ,berlin are available free of charge for non-commercial use for all interested parties worldwide47 ,die ,philippinen und ihre ,bewohner4 ,sechs ,skizzen4 ,nach einem im ,frankfurter geographischen ,verein #ahfh gehaltenen ,cyclus von ,vortrgen4 ,von ,dr4 ,c4 ,semper1 ,prof4 extr4 in ,wrzburg4 ,wrzburg4 ,a4 ,stuber's ,buchhandlung4 #ahfi4 ,recht der ,uebersetzung vorbehalten4 ,meinem lieben ,schwager ,moritz ,herrmann in ,manila dem thtigen ,befrderer meiner wissenschaftlichen ,bestrebungen widme ich diese ,bltter in dankbarer ,freundschaft4 ,mein lieber ,moritz4 ,als wir uns vor #d ,jahren trennten1 versprach ich ,dir1 ,deinen ,namen einer ,reisebeschreibung voranzusetzen4 ,doch in der ,zukunft d4 h4 der ,verleger dunklem ,schoosse ruht noch immer die versprochene ,arbeit1 ungewiss ihres zuknftigen ,geburtstages2 darum biete ich ,dir heute nur diese leichte ,waare an4 ,deutlich tragen die folgenden ,skizzen den ,charakter der frei gehaltenen ,vortrge an der ,stirn4 ,sollte es mir gelungen sein1 dennoch durch die ,verschmelzung eigener ,anschauung mit fremden ,angaben ein bersichtliches ,bild von dem ,lande und seinen ,leuten1 den ,wechselbeziehungen ihrer geschichtlichen ,entwickelung und der natrlichen ,verhltnisse des ,bodens und seiner ,erzeugnisse entworfen zu haben1 so wurde dies mich trsten bei dem ,vorwurf1 den ,du mir vielleicht machen wirst1 in diesen ,skizzen allzusehr den ,reisenden vernachlssigt zu haben4 ,sage den ,palmen1 ehe auch ,du ihr ,land verlsst1 dass ich ihrer in treuer ,liebe gedenke4 ,wrzburg1 im ,mai #ahfi4 ,dein ,freund und ,schwager ,c4 ,semper4 ,i4 ,die ,vulcane der ,philippinen4 ,fast in gerader ,linie von ,nord nach ,sd ziehen sich die philippinischen ,inseln von ,formosa an hinunter bis nach ,borneo und den ,molucken4 ,von der ,sdspitze ,formosa's durch einen etwa #dj ,seemeilen breiten ,canal getrennt schliessen sich die kleinen ,inseln der ,provincia de ,batanes an die schon zum ,theil zu ,luzon gehrenden und die ,gestalt dieser ,insel in ihrer ,gruppirung andeutenden ,babuyanes an4 ,von fast viereckiger ,form1 mit parallelen1 von ,nord nach ,sd streichenden stlichen und westlichen ,ksten zieht sich ,luzon1 die grsste ,insel der ,philippinen 7#bjjj geogr4 ,quadratmeilen71 vom #ai4 bis zum #ad4 ,breitengrade herunter und biegt sich dann pltzlich in fast ganz stlicher ,richtung um4 ,durch ,meeresarme und ,buchten in zahlreiche schmale ,halbinseln und ,landzungen zerspalten scheint dieser sdlichere ,theil von ,luzon aus einer ,menge kleinerer ,inseln zusammengesetzt zu sein und lehnt sich so in natrlichster ,weise an die zahlreichen ,inseln an1 welche man gewhnlich unter dem ,namen der ,islas ,visayas oder der ,islas de los ,pintados 7der tttowirten ,menschen7 begreift4 ,unter diesen1 deren ,zahl mit ,einschluss der kleineren ,inseln viele ,hunderte betrgt1 fallen die beiden sdlichsten leicht in die ,augen3 die langgestreckte ,palawan oder ,paragua der ,spanier1 welche von ,borneo's ,nordspitze 7in #g ,n4 ,breite7 nur durch einen schmalen ,meeresarm getrennt eine enge ,beziehung zwischen dieser und den philippinischen ,inseln anzudeuten scheint1 und dann am ,meisten gegen ,osten vortretend ,mindanao oder ,magindanao1 die grsste ,insel der ,philippinen nach ,luzon 7#afjj geogr4 ,quadratmeilen74 ,mit ihrer sdwestlichen ,spitze 7,zamboanga7 lehnt sie sich durch die ,inselkette von ,basilan und den ,sulu-,inseln ebenfalls an eine stlich vorspringende ,landzunge ,borneo's an1 whrend die sdstliche ,spitze ,mindanao's1 die ,punta ,serangani in #e #hj' ,n4 ,br4 durch die ,inselkette1 welche ,sanguir1 ,siao c4 angehren mit ,celebes1 durch die ,salibabo-,inseln mit ,gilolo verbunden ist4 ,so schliesst der ,archipel der ,philippinen den nrdlichen ,theil des stillen ,oceans mit seinen stlichen ,strmungen von der durch ihre ,wirbelstrme berchtigten chinesischen ,see ab und gestattet eine ,verbindung beider ,meere unmittelbar nur durch den nrdlichen ziemlich breiten ,canal zwischen ,luzon und ,formosa1 mittelbar durch die ,strassen von ,s4 ,bernardino und von ,surigao1 und die in mehr als einer ,beziehung wichtige ,strasse von ,celebes4 ,gnzlich innerhalb des ,tropengrtels und in einem ,grenzgebiete zwischen den ,monsuns und dem ,,no4 ,passat des stillen ,meeres gelegen1 mit unendlich reicher ,kstenentfaltung1 wie sie nur wenigen begnstigten ,lndern der ,welt eigen ist2 mit langgestreckten ,bergketten von #c-djjj' mittlerer ,kammhhe und bis zu ber #ijjj' ansteigenden ,berggipfeln und isolirten ,feuerbergen2 mit einer durchschnittlichen mittleren ,jahrestemperatur von #ba ,r4 und mittleren ,extremen von #ai-bc ,r4 und einem mehr als #gj betragenden mittleren ,feuchtigkeitsgehalt der ,atmosphre2 von zahlreichen ,flssen und ,bchen durchfurcht und mit grossen ,landseen in den ausgedehnten ,ebenen oder tief versteckt zwischen den ,bergen--so besitzen die ,philippinen alle ,momente zur ppigsten ,entfaltung tropischer ,vegetation und ,scenerien4 ,und in der ,that reihen sich diese ,inseln in solcher ,beziehung durchaus wrdig den gefeiertsten ,gegenden tropischer ,lnder1 wie ,brasilien1 ,java und ,ceylon an4 ,vom dunklen ,grn der tropischen ,laubwlder stechen die ,fichtenwaldungen der hohen ,berggipfel in ihrem dstern einfrmigen ,ton ab--hier vermhlt sich der ,tannenbaum mit der ,palme--und in den ,thlern den ,flssen entlang zieht sich ein schwarzer ,streif1 der ,wald der ,casuarinen hin4 ,halb unter den ,cocospalmenhainen versteckt liegen die ,stdte und ,drfer zwischen dem heiteren lichten ,grn der ,reisfelder und der ,zuckerplantagen und alle die ,bume des ,waldes und die ,strucher der ,grten schmcken sich mit blendend gefrbten ,blumen und ,frchten4 ,die ,schnen des ,landes scheinen diesen die ,kunst abgelauscht zu haben1 sich in den grellsten1 blendendsten ,farben zu kleiden1 ohne unseren ,augen wehe zu thun1 und es steht der ,reichthum der ,farben1 mit denen sich die ,pflanzen und ,thiere1 wie auch die ,menschen schmcken1 in vollster ,harmonie zu der ,flle des ,lichtes1 welche eine tropische ,sonne selbst durch ,wolken hindurch ihrer geliebten ,erde zusendet4 ,aber unter diesen ,blumen ruht auch hier die ,schlange1 bereit zum ,sprunge und zum giftigen ,bisse1 und hier so wenig wie anderswo ist dem ,menschen ungestrter friedlicher ,genuss gewhrt4 ,schreckliche ,krankheiten1 ,pocken und die asiatische ,cholera1 diese ,geissel der modernen ,menschheit1 decimiren die bevlkerten ,stdte und ,drfer2 ,wanderheuschrecken1 welche wolkengleich den ,himmel verfinstern1 verheeren die ,saat und es folgt ihnen ,theuerung und ,hungersnoth nach2 beim ,wechsel der ,monsune berschwemmen die angeschwollenen ,giessbche das ,land und wenn der ,indier sich in seinen ,holzhtten oder ,steinhusern von der verheerenden ,fluth glcklich gerettet whnt1 so sieht er sich unter den ,trmmern seines ,hauses durch ein ,erdbeben begraben oder in der ,gluth der ,aschenregen eines neu ausbrechenden ,vulcanes erstickt4 ,wir wollen aus der ,reihe der hier angedeuteten ,phnomene den ,feuerbergen der ,philippinen1 wie der ,eingeborne die ,vulcane nicht ganz richtig nennt1 etwas mehr ,aufmerksamkeit schenken4 ,auf der sdlichsten ,landspitze von ,mindanao1 der schon genannten ,punta ,serangani liegt der lngst bekannte ,vulcan ,serangani oder ,sanguil1 #a wie ihn einige der frheren ,geschichtsschreiber und ,seefahrer nennen1 denen er beim ,einlaufen in die ,strasse von ,celebes als fester ,leuchtthurm gedient hat4 ,ihm schliessen sich auch den allerdings vielfach sich widersprechenden ,angaben der spanischen und englischen ,autoren zwei andere ,vulcane an1 deren einer1 der ,vulcan von ,sujut1 nahe der ,bahia de ,illanos1 etwa #h-aj ,seemeilen von dem ,orte gleichen ,namens liegen soll1 whrend der dritte nur von wenigen ,seefahrern frherer ,zeiten gesehene ,vulcan dicht bei dem ,dorfe ,davao1 dem jetzt auf den spanischen ,karten ,vergara genannten ,orte in der ,bucht gleichen ,namens 7,tagloc der lteren ,karten7 liegt4 ,von dem ersten1 dem ,sanguil oder besser ,serangani--da der erste ,name wahrscheinlich auf einem ,missverstndniss beruht1 und jetzt gnzlich verloren gegangen ist--ist nur ein einziger historisch beglaubigter ,ausbruch bekannt2 es ist der vom #d4 ,januar #afde 7oder #afda874 ,an demselben ,tage sollen noch ein anderer ,vulcan auf einer kleinen ,insel der ,sulu-,gruppe und ein dritter auf ,luzon selbst1 der auch auf ,darwins bekannter ,karte #b angegebene ,vulcan von ,aringay oder ,mte4 ,sto4 ,tomas im ,golf von ,lingayen zum ,ausbruch gekommen sein4 ,beide sind jetzt jedenfalls als ruhende ,vulcane zu bezeichnen1 whrend der ,vulcan von ,serangani auch noch auf den neuesten ,karten als activer ,feuerberg bezeichnet wird4 ,nicht ganz gengend lassen sich die widersprechenden ,nachrichten ber die beiden andern ,vulcane vereinigen4 ,whrend dieser ,reisende nur den ,vulcan von ,davao1 ein anderer jenen von ,sujut 7oder ,pollok7 gesehen zu haben meint1 sprechen abermals ,andere von einem feuerspeienden ,berge1 den sie zwar vom ,hafen von ,pollok aus--also in der ,nhe der ,illanosbucht--gesehen haben wollen1 whrend sie ihm doch seine ,lage in der schon oben erwhnten ,bahia de ,tagloc #c--;dem ,meerbusen von ,davao--zuweisen4 ,wre die ,meinung der letzteren richtig1 so wrden somit der ,vulcan von ,sujut und von ,davao in einen zusammenfallen4 ,aus eigener ,anschauung kann ich leider nur ber den von ,davao berichten3 doch kann auch ich mich nicht rhmen1 meinen ,fuss auf seinen ,boden gesetzt zu haben2 denn nur aus grosser ,entfernung konnte ich seinen ,doppelkegel erblicken4 ,lange schon hatte ich mich bemht1 genaue ,nachrichten von den spanischen ,priestern und ,beamten ber ,mindanao einzuziehen2 im ,jahr #ahei hatte ich einen vergeblichen ,versuch gemacht1 von ,zamboanga an der ,sdwestspitze der ,insel aus1 tiefer in die ganz von ,muhamedanern bewohnten ,gegenden der ,sdkste einzudringen1 und auch im ,jahr #ahfd1 dem letzten meines ,aufenthaltes auf den ,philippinen1 war es mir unmglich einen genaueren ,reiseplan ber ein ,vordringen vom ,norden #d her zu entwerfen1 da alle specielleren ,anhaltspuncte zur ,fixirung eines solchen fehlten4 ,so wurde ich denn auch durch die ,schwierigkeit des ,vordringens so lange aufgehalten1 und die entworfene ,reiseroute zuerst durch die ,cholera1 nachher an der ,ostkste von ,mindanao durch eine ,expedition von ,piraten dergestalt verndert1 dass ich wegen ,mangels an ,schuhen vom weiteren ,vordringen ber die unwegsamen ,wege des ,innern abstehen musste1 als ich schon den nach der ,messung eines spanischen ,officiers etwa #hjjj' hohen ,berg in ungefhr #cj-dj ,seemeilen ,entfernung vor mir liegen sah2 und ich musste mich mit dem ,bewusstsein begngen1 seine geographische ,lage wenigstens annhernd soweit bestimmt zu haben1 dass eine hnliche ,bestimmung des von ,pollok aus gesehenen ,berges ,aufschluss ber die oben geusserten ,zweifel geben wrde4 ,gnzlich von dem ,dreiecke1 welches so die activen ,vulcane ,mindanao's bilden1 getrennt1 liegt ein anderer ,vulcan auf der zu den ,visaya's gehrenden ,insel ,negros1 von dessen ,vorhandensein kein ,reisender und keine ,karte #e etwas weiss4 ,den ,nachrichten1 welche ich ber ihn von einem gebildeten in ,iloilo auf ,panay1 einer gerade ,negros gegenberliegenden ,insel1 residirenden ,englnder erhielt1 wrde ich kaum1 trotz der hohen ,glaubwrdigkeit des ,mannes1 ,beachtung geschenkt haben1 wenn ich mich nicht selbst von der ,wahrheit seiner ,angaben berzeugt htte4 ,leider konnte ich auch diesen ,vulcan nur aus der ,ferne sehen4 ,sein stark rauchender hoher ,kegel ragt weit ber die niedrigen ,kalkberge der benachbarten ,insel ,ceb empor1 so dass er bei gnstiger ,witterung in dem weiten ,canal zwischen ,bohol und ,ceb zu erblicken ist4 ,nach ,schtzung muss er eine ,meereshhe von mindestens #ejjj' erreichen4 ,in weiter ,entfernung von den bisher behandelten ,vulcanen tritt nun auf dem langgestreckten sdlichen ,theile von ,luzon eine ,kette von ,feuerbergen auf1 deren sdlichster der ,vulcan von ,bulusan die usserste sdstliche ,spitze von ,luzon bezeichnet4 ,auch von ihm weiss man kaum mehr1 als dass er zu den activen ,vulcanen gerechnet werden muss2 denn er sowohl1 wie der etwas nrdlicher liegende ,vulcan von ,albay haben den sich von ,osten her nahenden ,seefahrern von jeher als ,leuchtthurm bei der ,einfahrt in die ,strasse von ,s4 ,bernardino gedient4 ,beide sind von betrchtlicher ,hhe1 der erste von etwa #ejjj1 der ,vulcan von ,albay oder der ,mayon von ber #gjjj' ,meereshhe4 ,zahlreiche heftige ,ausbrche haben diesen letzteren1 welcher in seiner usserst regelmssigen conischen ,gestalt als ein wahres ,muster feuerspeiender ,kegelberge dienen kaun1 verrufen und gefrchtet gemacht4 ,unter den #g in den ,geschichtsbchern registrirten ,ausbrchen #f sind es die beiden vom #bd4 ,october #agfg und vom #a4 ,januar #ahad1 welche durch ihre ,schlammausbrche oder ,lavastrme und die vorausgehenden ,erdbeben viele ,drfer rings um den ,fuss des ,berges zerstrten und ,hunderten von ,menschen das ,leben raubten4 ,das ,gerusch der ,detonationen hrte man in ,manila wie nahen ,kanonendonner1 und die ,asche fiel hier so dicht1 dass sie eine ,schicht von #ah ,linien ,dicke auf dem ,erdboden bildete4 ,aber der ,mensch gewhnt sich hier1 wie berall1 leicht an die ,schrecken der ihn umgebenden ,natur2 und ber die ,trmmer seines ,hauses schlgt der ,bewohner sein leichtes aus ,palmblttern gewebtes ,dach und lebt in ihnen sorglos und rasch beruhigt sein friedliches ,leben weiter4 ,ganz anders1 als die bisher betrachteten ,vulcane1 die alle bis zu bedeutender ,hhe in regelmssigster ,kegelform aufsteigen1 entzieht sich der dritte der ,vulcanenreihe ,sd-,luzon's1 der berchtigte ,taal ganz den ,wirken der ,reisenden4 ,mag man auf dem ,seewege von ,manila her mit einem kleinen regelmssig fahrenden ,kstendampfer um die ,provinz ,cavite herum am ,dorfe ,taal in der ,provinz ,batangas landen1 oder sich ihm auf dem ,landwege durch den ,rio de ,pasig und die herrliche ,laguna de ,bay ber ,los ,baos und ,tanauan zu nhern versuchen1 immer erblickt man ihn erst1 wenn man schon am ,ufer des ,sees gleichen ,namens auch genannt ,laguna de ,bombon #g steht4 ,mitten in diesem sehr tiefen ,see--der nur ein durch die schwache ,erhebung eines aus vulcanischem ,tuff gebildeten ,dammes abgesperrter ,meerbusen #h zu sein scheint--liegt in dreieckiger ,gestalt eine ,insel mit ihrer breiten ,nordseite dem ,dorfe ,talisay zugekehrt1 und ungefhr in ihrer ,mitte der jetzt active bestndig rauchende ,krater mit seinen kaum mehr als #fjj' sich ber dem ,see erhebenden ,kraterrndern4 ,vor ihm zeigt die ,nordostspitze der ,insel eine ,anzahl steil ansteigender1 mit hohem ,grase und krppelhaften ,bumen bewachsener stark gefurchter ,hgel1 welche den nrdlichen ,fuss des ,vulcan's so verdecken1 dass man die ,lage des ,kraters nur an der ,ausdehnung der zwischen den ,kraterwnden aufsteigenden ,rauchsule erkennt4 ,die nordwestliche etwas vorspringende ,spitze wird von einem jetzt gnzlich erloschenen regelmssig kegelfrmigen ,vulcane1 dem ,binintiang grande gebildet1 whrend der auch in den ,geschichtsbchern erwhnte ,binintiang chiquito 7der kleine ,binintiang7 die nach dem ,sden hindeutende dritte ,spitze der ,insel bezeichnet4 ,ausbrche dieses ,vulcanes finden sich #aa verzeichnet1 die aber nicht alle aus demselben ,krater stattfanden4 ,zwei zweifelhafte ,ausbrche werden in den ,jahren #afcd und #afde erwhnt ohne ,angabe des ,kraternamens1 von #agjg-agcc wechselten die beiden ,binintiang's mit einander ab1 bis endlich #agdi der mittlere ,krater zum ,ausbruch kam1 der jene beiden zum ,schweigen bringend von nun an bis in neuere ,zeit hinein die ,rolle bernahm1 in der erstickenden ,asche den ,bewohnern der nahen ,drfer ,tod und ,segen #i zugleich zu bringen4 ,sein furchtbarster ,ausbruch geschah am #b4 ,december #aged2 ,erdbeben kndigten ihn an4 ,am nchsten ,tage erfolgte die ,eruption mit entsetzlichen weit hin in allen ,provinzen gehrten ,explosionen und einem ,aschenregen1 der viele ,stunden lang anhaltend bis in die nrdlichsten ,gegenden ,luzon's hingetragen wurde1 whrend er die #d bevlkerten ,drfer ,taal1 ,lipa1 ,tanauan und ,sala vollstndig zerstrte4 ,nur die ,ruinen der steinernen ,gebude1 der ,kirchen und ,convente dieser ,orte ragen noch zwischen neu aufgewachsenen ,palmen- und ,bambushainen am ,ufer des ,see's aus der festgewordenen ,asche hervor4 ,zahlreiche ,erdbeben1 welche seitdem die ,bewohner der ,hauptstadt ,manila aus ihrer ,ruhe schreckten und deren strkstes am #i4 ,juni #ahfc viele ,privathuser und die meisten der ffentlichen ,gebude in ,ruinen legte1 lassen sich wohl mit ,sicherheit auf diese nah gelegene ,quelle unterirdischer ,whlereien zurckfhren4 ,hier legten mir zum ,glcke weder ,piraten1 noch meine ,schuhe irgendwelche ,hindernisse in den ,weg1 so dass ich nach hinreichender ,ausrstung mit ,lebensmitteln1 ,aexten und ,tauen den lange beabsichtigten ,besuch der ,insel ausfhren konnte4 ,am ,nordrande der ,insel gelandet1 an welchem eine kleine ,fischerhtte mich mit meinen zahlreichen ,begleitern aufnehmen musste1 bestieg ich am ,nachmittag desselben ,tages noch den nrdlichen ,kraterrand1 welcher in etwa #djj' mittlerer ,hhe steil in den etwas ovalen und von ,sden her durch einen vorspringenden ,berg in zwei ,hlften getheilten ,krater abfllt4 ,ein gnstiger ,nordwind trieb den aus dem ,schlot des vielfach zerrissenen ,eruptionskegels #aj aufsteigenden ,rauch nach ,sden4 ,ueberall durchzogen ,spalten das ,erdreich1 das aus loser nur an der ,oberflche zusammengebackener ,asche bestand1 und aus vielen derselben drang ein nach schwefliger ,sure riechender ,dampf aus den ,fumarolen hervor4 ,da ich in wenig ,tagen hier den ,besuch von ,freunden und ihren ,damen erwartete1 so recognoscirte ich nur mit dem ,fernrohr die ,kraterwand1 ohne weiter ein ,hinabsteigen an dieser nrdlichen hohen ,seite zu versuchen4 ,obgleich ich mich dabei immer hart am ,rande des ,kraters bewegte1 so hatte ich doch mehr ,glck als ein ,spanier von ,manila1 welcher wie so manche ,andere an dieser ,stelle heraufgestiegen war1 um sich einmal das purgatorio mehr aus der ,nhe anzusehen4 ,diese ,neugier aber kam ihm theuer zu stehen4 ,das ,erdreich am ,rande des ,kraters hielt ihn nicht--ich weiss nicht1 ob seine ,corpulenz oder seine ,snden ihn so schwer wiegen liessen--es gab nach1 und auf einem ,aschenblock reitend kam er nach blitzesschneller ,fahrt im ,grunde des ,kraters an und blieb hier dicht vor einem rauchenden und von ,gyps1 ,schwefel1 ,alaun und anderen ,stoffen angefllten ,sumpf liegen1 welcher die ganze nrdliche und nordwestliche tiefste ,seite des ,kraters ausfllt4 ,der weiche ,boden hatte ihn etwas warm1 aber doch weich gebettet1 so dass er nur schwefeldurchruchert1 aber mit heilen ,gliedern davon kam4 ,nach mehrstndigem ,aufenthalt im ,krater wurde er von seinen ,begleitern mit ,stricken wieder hervorgeholt4 ,die ,geschichte schweigt darber1 ob er je wieder den ,versuch gemacht hat1 sich whrend seines ,lebens dem ,fegefeuer zu nhern4 ,dort wo der sdliche ,kraterrand zu der hchsten1 etwa #fjj' ber dem ,see liegenden und etwas in den ,krater vorspringenden ,spitze ansteigt1 bemerkte ich gegen ,westen einen tiefen ,einschnitt in die geschichteten trachytischen ,wnde des ,berges1 in welchem die ,einfahrt am leichtesten mglich zu sein schien4 ,nach ,berathung mit meinen ,leuten gingen wir am nchsten ,morgen um den ,binintiang grande herum an die sdwestliche ,kste1 wo ebenfalls am flachen und von hohem ,grase 7cogon7 und einzeln stehenden ,bumen bewachsenen ,ufer eine ,htte stand4 ,ein nicht ganz eine ,stunde dauernder ,marsch brachte mich zunchst auf dem ,rcken eines ,hhenzuges entlang an tiefen ,spalten und einigen grossen conischen ,lchern vorbei1 dann ber ein weites ,aschenfeld hin1 in welchem das ,gehen im hchsten ,grade beschwerlich war und endlich ber einen kleinen ,hgel hinweg an den ,sdwestrand des ,kraters4 ,mein ,fhrer hatte den ,weg vortrefflich ausgesucht1 denn wir kamen genau an der ,stelle an1 die ich ihm am ,tage vorher bezeichnet hatte1 am ,anfange des ,spaltes1 welcher mir von dem zur ,regenzeit herabfallenden ,regen in die ,wand des ,kraters eingeschnitten zu sein schien4 ,das jetzt gnzlich trockene ,bette des ,baches fhrte uns ziemlich steil1 an zahlreichen ,fumarolen vorbei1 dem ,krater zu4 ,leider setzte ein senkrechter ,absturz und die einbrechende ,nacht meinem ,weiterdringen fr diesmal ein ,ziel4 ,am nchsten ,morgen wurden nun aus rasch geschlagenen ,bambusrohren ,leitern zusammengebunden und mit diesen ausgerstet1 machten wir ,nachmittags einen zweiten ,versuch in den ,krater zu gelangen4 ,der erste ,absturz von etwa #cj' wurde glcklich berwunden1 aber bald sahen wir uns1 immer in dem erwhnten ,bachbette niedersteigend1 vor einem zweiten ebenso hohen ,abhang und nachdem wir auch hier eine zweite der ,leitern aufgestellt hatten1 sahen wir uns nun zum dritten ,male durch die senkrecht abstrzende ,wand aufgehalten4 ,es stand uns noch eine dritte ,leiter zu ,gebote1 die mittels eines ,taues herabgelassen wurde1 aber sie reichte kaum bis zur ,hlfte zu uns herauf4 ,wir hatten sie durch ein ,loch1 welches von dem niederstrzenden ,regen in den ,boden der ,schlucht eingefressen1 direct in den ,krater fhrte1 herabgelassen4 ,mein ,diener ,mariano1 ein munterer und zu allen gewagten ,unternehmungen bereitwilliger ,tagale1 liess sich am ,taue durch das ,loch hinunter2 als ich ihm aber folgen wollte1 konnte ich wegen der grsseren ,breite meiner ,schultern nicht hindurch4 ,so musste ich ihm die ,freude gnnen1 mir am ,abend von ihm als einzigem ,besucher des ,kraterbodens genaue ,berichte geben zu lassen ber seine ,beobachtungen in dem ,purgatorio4 ,leid thaten ihm dabei nur seine blossen ,fsse1 die ziemlich versengt waren2 doch trstete er sich leicht in der ,ansicht1 dass er nun doch vor allen ,anderen hoch begnstigt sei1 da er auf seinem ,wege zum ,himmel die ,qualen des ,fegefeuers noch bei ,lebzeiten durchgemacht habe4 ,am #c4 ,tage1 dem #cj4 ,april #ahei1 endlich gelang es mir mit ,hlfe einer nahe an #gj' langen ,leiter1 die ich am usseren ,rande der ,spalte1 jenseits jenes ,loches1 welches mich den ,tag zuvor am ,hinabsteigen gehindert1 aufgestellt hatte1 in den ,krater selbst zu kommen4 ,vereinzelte ,grasbschel wuchsen auf dem vllig schwarzen ,erdboden--an der ,sdwestseite des ,kratergrundes1--der gnzlich aus ,asche und zahlreichen ,schlackenstcken zu bestehen schien4 ,gegen ,norden sich schwach senkend1 vernderte der ,boden mehr und mehr seine dunkle ,farbe in ,braun und ,gelb1 zugleich wurde er weicher und es trat bald eine ,kruste von gelbgefrbten ,gypskrystallen auf1 die man mit einer etwas festeren grauen ,masse von ,thon von dem darunter liegenden graulich gefrbten dicklichen ,thonbrei abheben konnte4 ,weiter gegen den erwhnten rauchenden ,schwefelpfuhl zu1 nur noch etwa #ej ,schritte von ihm entfernt1 wurde der ,boden so schlammig und zugleich dabei so heiss1 dass ich von weiterem ,vordringen abstehen musste4 ,mariano tanzte dabei mit seinen blossen ,fssen hin und her1 wie ein kleiner hier einheimischer ,teufel1 da er wegen des heissen ,bodens nie lnger als einige ,secunden auf demselben ,flecke stehen bleiben konnte4 ,nun wandte ich mich der ,sdseite des ,kraters zu1 wo die weisse aus festem trachytischen ,gestein bestehende ,kraterwand1 von zahllosen ,fumarolen durchbrochen1 dem ,sdfusse des aus mehreren halb isolirten ,hgeln bestehenden ,eruptionskegels entgegen tritt4 ,ueberall brach heisser ,wasserdampf hervor1 bald in continuirlichen ,strmen bald in regelmssig sich folgenden ,stssen1 wie der ,dampf einer ,hochdruckmaschine entweicht4 ,ueberall wo solcher ,dampf hervorbrach1 waren die ,wnde weiss und gelblich gefrbt4 ,weiter gegen ,osten zu traten zwei ,sandhgel in die ,ebene des ,kraters hinein1 die sich durch das ,abwaschen der ,kraterwnde gebildet hatten2 hier war die ,dampfentwicklung noch strker und hier traten auch an einzelnen ,stellen kleine ,bche kochenden ,wassers aus4 ,nun bogen wir nach ,nordosten um1 dem ,eruptionskegel zu4 ,zwischen ausgetrockneten ,wasserpftzen1 in deren ,mitte sich immer eine kleine ,erhhung befand und deren ,umkreis durch weisse ,frbung ausgezeichnet war2 durch ,rinnsale hindurch kam ich nach ,zurcklegung von einigen ,hundert ,schritten an eine kleine ,erhhung1 die ein tiefes von rauchendem ,schlamm angeflltes ,loch enthielt1 mit senkrecht abfallenden weiss und gelb gefrbten inneren ,wnden4 ,hier trat mir schon der ,schwefeldampf1 den mir der ,wind gerade in's ,gesicht trieb1 hindernd in den ,weg1 doch ging ich weiter dem ,rande des eigentlichen ,schlotes zu1 der nur noch einige ,hundert ,schritte vor mir lag4 ,ein erster ,versuch1 ihn zu erreichen1 schlug fehl2 heftiger ,schwefeldampf zwang mich zur schleunigen ,umkehr4 ,meine tagalischen ,begleiter schienen es besser vertragen zu knnen1 sie schritten hustend weiter und langten schon oben am ,rande an1 als ich noch unten schnaufend stand1 mich zu einem zweiten ,versuch zu erholen4 ,nun ging es laufend den ,abhang hinauf1 und die ,risse und ,spalten berspringend dem ,rande zu1 den ich auch glcklich erreichte2 aber nur einen flchtigen ,blick konnte ich in den von kochendem milchweiss gefrbtem ,wasser erfllten ,schlot werfen4 ,die ,oberflche der kochenden dampfenden ,masse mochte etwa #cj-dj' tief unter meinen ,fssen liegen1 niedriger1 wie es schien1 als die heissen kochenden ,quellen1 welche an der ,sdseite des ,kratergrundes ausbrachen4 ,links gegen ,sdwesten von diesem ,loch lag noch ein kleineres1 dessen ,wnde ziemlich viel hher waren1 als der ,kegel auf dem ich stand4 ,leider konnte ich diesen wegen des heftigen dort hingetriebenen ,schwefeldampfes nicht erreichen4 ,wir hatten uns jetzt schon #c ,stunden lang im ,krater herumgetrieben1 uns ,allen that die ,brust heftig weh und den zwei ,dienern1 die mir gefolgt waren1 waren die ,fsse halbversengt2 dazu brannte jetzt die ,mittagssonne senkrecht auf unsern ,scheitel und der ,wind brachte uns statt ,khlung nur heisse ,schwefeldmpfe2 so enteilten wir1 so schnell wir konnten1 diesem heissen ,aufenthalte1 und kletterten auf unserer ,leiter dem ,lagerplatz in der ,schlucht zu1 wo die brigen ,leute zurckgeblieben waren4 ,diese waren verschwunden1 alles ,wasser hatten sie uns ausgetrunken und ebensowenig ,essen fr uns bereitet4 ,wir lagerten uns und schtzten uns durch ein ,segeltuch1 so gut wir konnten1 gegen die brennende ,sonne2 wir warteten eine halbe ,stunde1 und noch eine1 aber ,niemand kam2 endlich machte ich mich in ,verzweiflung auf1 die ,schlucht emporzuklettern und fand denn auch hier ausserhalb des ,kraters meine ,leute in sssem ,schlaf versunken4 ,ich schickte sie scheltend hinunter1 und als ich nach ,vollendung einiger ,skizzen wieder hinabstieg1 fand ich endlich mein ,essen zubereitet4 ,nun packten wir die gesammelten ,steine und brigen ,sachen zusammen1 um unsern ,rckmarsch anzutreten1 und ich hatte eben noch die letzten ,anordnungen gegeben1 wie am nchsten ,tage neben den ,leitern auch ,bambusrohre angebracht werden sollten als ,sttzen fr zarte ,hnde2 da brachten mir1 whrend ich noch in der ,kraterschlucht war1 ,leute1 die ich gestern nach ,tananau beordert hatte1 einige ,briefe1 welche mir anzeigten1 dass die erwarteten ,freunde und mit ihnen auch die ,damen nicht kommen konnten1 die ich doch so gerne im ,krater des ,vulcanes bewirthet htte4 ,traurig ber dies gestrte ,vergngen wanderte ich heim4 ,und als ich dann am nchsten ,tage1 ehe ich die ,insel verliess1 noch einmal dem ,gipfel des ,binintiang grande und seinem ,krater einen flchtigen ,besuch abgestattet hatte1 knickte mir mein ,fuss beim raschen ,heruntersteigen am steilen ,abhang so heftig um1 dass ich eine starke ,entzndung davon trug1 die mich in einem ,huschen am ,ufer des ,see's #c ,tage hindurch an das ,bett fesselte4 ,es war1 als wollte mir der in seinem ,heiligthum gestrte ,geist des ,vulcan's noch zuletzt eine leichte ,strafe fr mein vermessenes ,beginnen geben4 ,gnzlich von der ,reihe dieser lebenden ,vulcane ,sd-,luzon's getrennt treten nun im ussersten ,norden der ,inselgruppe auf kleinen ,raum zusammengedrngt #d ,vulcane auf1 von denen zwei schon seit alter ,zeit her bekannt sind und wie der ,serangani im ,canal von ,celebes1 so hier im ,bashee-,canal jenen vom ,sden kommenden ,schiffen als ,signal gedient haben1 welche auf ihrem ,wege nach ,china gegen den ,nordost-,monsun an die stliche ,passage durch den stillen ,ocean zu nehmen pflegten4 ,es sind dies der1 wie es scheint in bestndiger ,eruption befindliche ,vulcan auf ,babuyan ,claro1 und der jetzt schon im ,solfataren-,zustande ruhende ,vulcan von ,camiguin1 der sdstlichen ,insel der ,babuyanes4 ,ihm gegenber liegt ein anderer feuerspeiender ,berg dicht unter dem ,cabo ,engao in ,cagayan1 der nrdlichsten ,provinz ,luzon's4 ,es ist der auf den neuesten spanischen ,karten #aa als ,m4-,cagua bezeichnete ,berg1 aus dessen nach einer ,messung des ,d4 ,claudio ,montero #bdhi par4 ,fuss hohem ,gipfel ich selbst im ,october #ahfj eine ,rauchwolke aufsteigen sah1 als ich in ,aparri1 dem ,hafenorte des ,rio ,grande de ,cagayan1 auf eine ,reisegelegenheit nach ,manila wartete4 ,die beiden schon genannten ,vulcane mgen nach roher ,schtzung etwa #cjjj' hoch sein4 ,dem vierten endlich habe ich einen ,namen geben zu mssen geglaubt1 der den ,seefahrern nicht unbekannt ist2 es ist die auf der beiliegenden ,karte als ,vulcan ,didica bezeichnete ,insel1 welche zwischen den lngst bekannten und sehr gefrchteten ,didica-,klippen #ab 7escollos ,didica7 in den letzten ,jahren neu entstanden ist4 ,als ich im ,herbste #ahfj nach ,camiguin berfuhr1 mit der ,absicht hier zu berwintern und zootomische ,studien an ,thieren des ,meeres und des ,landes zu machen1 um dann im nchsten ,jahre mit den im ,mai eintretenden ,windstillen meine ,reise ber ,babuyan ,claro nach den kleinen ,batanes oder ,bashee-,inseln fortzusetzen1 erhielt ich von einem spanisch sprechenden ,bewohner der ,insel genauen ,bericht ber einen ,vulcan1 der sich gegen ,ende des ,jahres #ahef im ,meere erhoben haben sollte4 ,ich citire genau hier die ,worte meines ,tagebuches4 #ahef etwa im ,september oder ,october sahen sie 7die ,eingebornen7 ,morgens frh zwischen #b ,klippen1 die ihnen lange bekannt1 hoch und schroff aus dem ,wasser emporragten1 ,rauch aufsteigen1 den sie zuerst fr ein ,schiff hielten4 ,er schwamm als leichte ,wolke dicht ber dem ,wasser1 allmlig erhob sich diese mehr und mehr und schliesslich trat eine dichte ,rauchwolke senkrecht empor4 ,es schien1 als ob ein grosser ,theil nach allen ,richtungen sich ausbreitend wie ein ,schirm dicht dabei wieder niederfiele und eine kleine ,insel bildete1 die sich allmlig durch solches ,aufschtten vergrsserte4 ,in der ,nacht zuvor hatten sie nur ein heftiges ,gewitter mit ,windstssen bemerkt1 aber kein ,erdbeben4 ,im ,jahre #aheg fand ein sehr heftiger ,ausbruch statt mit heftigem ,erdbeben4 ,an demselben ,tage1 an welchem sich #ahef der ,ausbruch 7der vulcanischen ,masse7 ber die ,wasserflche erhob1 strzte die obere ,hlfte der beiden ,klippen ,didica ein1 zwischen denen jener ,ausbruch stattgefunden hatte4 ,seitdem ist der ,vulcan in bestndigem ,arbeiten1 und er hat sich nach ,aussage der ,leute zu einer bedeutenden ,hhe erhoben1 die sie mit derjenigen des ,berges von ,camiguin verglichen4 ,angespornt durch diese ,erzhlung1 begab ich mich an die ,ostkste der ,insel1 um zu sehen1 ob es mir nicht1 trotz der vorgerckten ,jahreszeit--im ,september--und der mit dem ,wechsel der ,monsune eintretenden ,strme gelingen mchte1 diesem jungfrulichen schaumgebornen ,vulcane einen ersten ,besuch abzustatten4 ,leider fand ich mich1 wie in ,mindanao durch den ,mangel der ,schuhe1 so hier durch den strmischen ,seegang verhindert1 mich der ,gefahr auszusetzen in der ,umgebung des ,vulcans gebraten zu werden4 ,die ,eingebornen waren auf keine ,weise zu einem solchen ,wagestck zu bewegen4 ,so musste ich mich mit einem sehnschtigen ,blick auf den ,vulcan und einer ,messung des ,elevationswinkels des aufgeworfenen ,berges begngen1 dessen ,berechnung bei ,annahme der auf einer ,karte des schon genannten ,d4 ,claudio ,montero angegebenen ,distanz die ,hhe des ,gipfels ber dem ,meere auf wenigstens #gjj' ergiebt1 welche derselbe vom ,september #ahef bis zum ,october #ahfj schon erreicht hatte4 ,es drfte nicht viele im ,meere in historischer ,zeit entstandene ,vulcane geben1 welche eine so rasche ,erhebung ber dem ,meere durch ,aufschttung aufzuweisen htten4 ,es scheinen diese verschiedenen ,gruppen lebender ,vulcane der jetzigen ,epoche ziemlich unabhngig von einander zu sein4 ,aber schon der gleichzeitige ,ausbruch dreier von einander getrennter ,vulcane deutet auf einen ,zusammenhang hin4 ,nach dem ,padre ,juan de la ,concepcion fand am #d4 ,januar #afde gleichzeitig eine ,eruption des ,vulcan von ,serangani1 eines jetzt gnzlich zur ,ruhe gekommenen ,vulcans aus der ,sulugruppe und des unter dem ,namen ,vulcan de ,aringay auch auf ,darwin's ,karte angegebenen ,berges statt4 ,allerdings ist die ,vulcan-,natur des letzteren nicht ber allen ,zweifel erhaben2 denn die ,beschreibung des genannten ,historiker's der ,philippinen lsst vllig im ,unklaren1 ob aus dem ,berg1 den er zwar einen ,vulcan nennt1 wirklich damals ein ,ausbruch stattgefunden habe oder ob er nicht vielleicht bloss durch die ,erschtterung in einem heftigen ,erdbeben zusammengestrzt sei4 ,aber abgesehen hiervon gibt es zwei wichtige ,grnde1 welche die ,zusammengehrigkeit aller dieser ,vulcane beweisen4 ,zeichnet man die vielen durch ihre ausgesprochen kegelfrmige ,gestalt1 das ,vorhandensein eines verschtteten ,kraters1 zahlreiche heisse ,quellen und deutlich erkennbare alte ,aschenauswrfe gekennzeichneten ,vulcane zwischen jene lebenden ein1 so schliesst sich dadurch eine ganz zusammenhngende ,kette von ,bergen4 ,und es schliesst sich diese ,vulcanenkette1 wie schon von ,buch und ,berghaus hervorgehoben wurde1 direct an die ,reihe an1 welche in gleicher ,richtung ber ,sanguir1 ,siao1 ,ternate1 ,celebes und ,gilolo bis sdlich vom ,aequator hinunterzieht1 wo sie senkrecht auf die ,vulcanenreihe der ,sundainseln trifft4 ,solcher erloschener ,vulcane finden sich viele auf allen ,inseln mit einziger ,ausnahme von ,ceb und ,bohol1 welche gnzlich aus gehobenen ,korallenriffen und neptunischen ,schichten gebildet zu sein scheinen4 ,in der westlichen wie stlichen ,cordillere des ,nordens und im ,sden von ,luzon1 in der isolirten ,bergkette von ,zambales und auf ,leyte und ,samar1 im westlichen ,gebirgslande des ,nordens von ,mindanao und in dem ,hhenzuge von ,palawan erheben sich solche erloschene ,vulcane hoch ber die mittlere ,kammhhe des ,gebirgszuges1 dem sie angehren4 ,dahin gehrt der ,berg von ,majaijai oder der ,m4 ,banajao von #gjcj span4 ,fuss ,meereshhe1 dessen ,fuss die vielgerhmte ,laguna de ,bay badet2 dahin der ,m4 ,dat im ,distrikte der ,kupferminen bei ,mancayan 7,nordwest-,luzon7 und der ,subig in der ,bergkette von ,zambales2 dahin gehren die vielen als activ bezeichneten ,vulcane1 welche in ,berghaus bekannter ,karte den ,vulcan von ,bulusan mit dem von ,majaijai durch die beiden ,provinzen ,camarines ,sur y ,norte hindurch verbinden4 ,abweichend durch ihre gnzliche ,isolirung von allen ,bergketten fallen #d kleine vulcanische ,berge im ,norden der centralen ,ebene ,luzon's auf1 unter denen ich nur den ,m4 ,cujaput in der ,provinz ,n4 ,ecija nennen will2 noch auffallender aber erscheint der trachytische ,doppelkegel des ,m4 ,arayat1 der aus einer kaum #ij ,fuss ber dem ,meere erhabenen ,ebene steil und schroff bis zu #caej ,fuss ,meereshhe aufsteigt4 ,alle diese ,berge aber und die sie verbindenden ,bergketten zeigen durchaus die gleiche mineralogische ,beschaffenheit1 denn sie gehren alle im ,sden wie im ,norden der ,reihe moderner trachytischer ,ausbrche an4 ,abgesehen von einigen zweifelhaften ,stellen im ,norden ,luzon's und in ,ceb1 wo eigenthmliche ,petrefacten ein etwas hheres ,alter anzudeuten scheinen1 gehrt somit die ganze ,gebirgsmasse1 das ,skelett der ,philippinen1 der ,reihe trachytischer ,gesteine an1 welche in der jngsten geologischen ,periode zum ,vorschein kamen4 ,an diesen trachytischen ,kern nun lehnen sich in sehr verschiedener ,meereshhe zahlreiche sedimentre versteinerungsreiche ,sandstein- und ,thonschichten an1 deren ,muscheln und ,schnecken theilweise noch heute lebend in den umgebenden ,meeren gefunden werden4 ,sie gehren also wohl alle einer sehr jungen ,periode an4 ,und wie an den ,ufern der ,inseln und in den ,canlen zwischen diesen und weit in's ,meer hinein sich ,korallenriffe in den mannigfaltigsten ,formen finden1 so sieht man auch in den trachytischen ,bergen des ,nordens von ,luzon und des ,ostens von ,mindanao und auf den ,visaya's zahlreiche ,ueberbleibsel frherer ,korallenriffe1 deren ,wnde in den bizarrsten ,formen aufsteigend meistens in sehr harten dichten ,korallenkalk umgewandelt sind4 ,an diesen lassen sich nun mit ,leichtigkeit zwei verschiedene ,altersstufen unterscheiden4 ,die ltesten ,korallenriffe1 welche aber doch noch der tertiren ,periode anzugehren scheinen1 sind theilweise zu einer bedeutenden ,meereshhe emporgehoben worden1 so namentlich in dem durch sein gleichmssig mildes ,klima und die landschaftliche ,schnheit der umgebenden ,berge so berhmt gewordenen ,thal von ,benguet4 ,nur uneigentlich wird es in ,manila ein ,thal genannt4 ,es ist ein fast genau kreisfrmiger ,kessel von ungefhr #a_/b deutschen ,meile ,durchmesser1 dessen ,sohle nahezu horizontal fast #djjj' ber dem ,meere hoch liegt4 ,in seinem ,grunde findet sich ein weitausgedehnter mit hohem ,schilf umwachsener ,see4 ,ein etwa #dej' hoch ber dem ,see aufsteigender ,ringwall aus gnzlich massivem ,korallenkalk umgibt steil anstrebend und an manchen ,stellen wegen seiner mannigfachen ,zerklftung gnzlich unersteigbar den ,kessel4 ,um aber die ,aehnlichkeit mit einem ,atoll noch deutlicher hervorzuheben1 finden sich an zwei ,stellen tief und scharf wie mit einem ,messer eingeschnittene ,spalten in dem ,wall1 durch welche sich mhsam jetzt ein ,bach hindurchdrngt4 ,an der sdwestlichen ,seite endlich erniedrigt sich der ,ringwall etwas1 und lst sich hier in eine ,reihe kleiner unregelmssig gestalteter und von trachytischem ,thone bedeckter ,hgel auf1 zwischen denen hindurch sich der ,weg nach ,s4 ,fernando windet4 ,hier fanden sich in dem trachytisch aussehenden rthlichen weichen ,gestein nicht selten1 aber schlecht erhaltene ,petrefacten und hier endlich liess sich an vielen ,stellen eine durch allerlei ,gerll und vllig gut erhaltene ausnahmslos gerollte ,korallenfragmente eine alte ,strandlinie nachweisen4 ,von diesem ,atoll-hnlichen ,riffe an liess sich eine ganze ,kette mehr oder weniger getrennter ,korallenbildungen bis hoch in den ,norden hinauf in ungefhr gleicher ,meereshhe verfolgen4 ,whrend nun die lteren ,korallenbildungen wenigstens theilweise von ,trachyt berlagert zu sein scheinen1 schliesst sich die zweite ,reihe der gehobenen ,riffe ganz an die jetzt lebenden an4 ,ueberall an den ,ksten der ,inseln1 auf ,camiguin im ,norden von ,luzon und auf ,basilan bei ,zamboanga1 an der ,ostkste ,luzon's und ,mindanao's1 wie auf ,bohol und--nach ,hrensagen--den ,calamianes und ,palawan finden sich bald lnger zusammenhngende1 bald isolirte ,fetzen gehobenen ,korallenkalkes1 die durch ihren von der ,brandung ausgewaschenen ,fuss deutlich mit den bei ,ebbezeit entblssten oberen ,theilen der jetzt in ,hebung begriffenen lebenden ,riffe in ,verbindung stehen4 ,so liefert uns die ununterbrochene ,reihe vulcanischer ,ausbrche1 lterer und neuerer ,korallenbildungen den klarsten ,beweis stetig fortschreitender scularer ,hebung der ,philippinen4 ,,ii4 ,die ,riffe und das ,leben im ,meere4 ,tief und senkrecht aus dem ,meere heraus bauen die ,polypen ihre ,huser von ,stein1 und erst1 indem sie durch eigne oder durch unterirdische ,krfte gehoben1 bis nahe an die ,oberflche des ,meeres gelangen1 bildet sich das ,riff aus4 ,die ,brandung reisst an der senkrechten ,wand ,korallentrmmer ab1 die bei niedrigem ,wasserstande ber den ,rand des sich an die ,kste anlehnenden ,walles von ,korallen hinaufgeworfen werden2 solche abgestorbene ,trmmer vereinigen sich miteinander durch ,sand1 und allmhlig erhht sich so der ,rand des ,riffes selbst ber die hchste ,fluthlinie4 ,nun bezeichnet eine bestndige ,linie weisser schumender ,wellen1 sogenannter ,brecher1 den ,rand des ,aussenriffes1 welches sich bald eng an die ,ksten anschmiegt und mit vlliger ,treue die ,umrisse des ,landes wiederholt1 bald auch auf untermeerischen ,rcken fortlaufend weit in den ,ocean vorspringende ,riffzungen bildet4 ,solche austretende ,riffe finden sich vorzglich an den ,ksten1 welche dem offenen ,meere zugewandt sind2 denn hier hat die constante ,wirkung der herrschenden ,winde und ,meeresstrmungen gar hufig ,stcke des ,landes abgelst und zerstrt1 deren untermeerische ,grundfelsen dann den gnstigen ,boden zur ,ausbildung der ,korallenriffe boten4 ,anders bilden sich ,riffe aus in stillen ,buchten und in den engen ,strassen zwischen den ,inseln4 ,die bald constanten1 bald sehr wechselnden ,strmungen der ,luft2 die durch ,ebbe und ,fluth hervorgerufenen und die partiellen vom nordpacifischen ,aequatorialstrom abgeleiteten ,strme1 wie sie zu den ,strassen von ,surigao und ,s4 ,bernardino hereindringen2 die wechselnde ,hhe der ,fluth und der ,sturmfluthen2 ,gestalt und geognostische ,beschaffenheit der ,ksten2 chemische ,constitution des ,meerwassers und mechanisch beigemengte ,sandtheilchen2--alle diese sind in ,verbindung mit der scularen ,hebung der ,inseln eben so viele ,einflsse1 denen der zarte ,organismus der ,korallen gehorchen muss #a und denen das von diesen aufgefhrte ,gebude1 das ,riff1 seine ,form verdankt4 ,ehe wir uns aber diese in einem ,beispiele etwas nher ansehen1 wollen wir die ,thiere bei ihrem nie unterbrochenen ,baue beobachten4 ,eine weiche ,larve der ,meeresoberflche senkt sich auf den tiefen ,boden des ,meeres nieder4 ,wie die ,schnecke ihr ,haus absondert1 so bildet sich der werdende ,polyp das seinige1 nachdem er zuvor sich mit festem kalkigem ,fusse auf dem ,felsen angesetzt hat4 ,rasch in die ,hhe strebend1 treibt er nun wie der ,baum seine ,aeste und ,zweige1 ,knospen1 die sich zu neuen ,polypen entwickeln und whrend der ,urahne weiter und weiter wchst1 haben zahlreiche ,generationen ihn von allen ,seiten umschlungen4 ,so entsteht der ,korallenstock1 der in seiner ,form die ihm innewohnende allseitig sich ausbreitende ,kraft des ,baumes offenbart1 theils aber auch1 wie dieser nur kurze ,zweige an der ,windseite entwickelt und dem ,sturmwinde durch ,neigen zu entgehen sucht1 in der ,richtung seines ,wachsthumes und der vollendeten ,gestalt des ,gebudes die mannigfaltigen hindernden ,einflsse des ,meeres zu erkennen gibt4 ,wo an allseitig geschtzten ,stellen--so im ,innern vieler ,atolle--keine ,strmungen des ,meeres strend einwirken und der ,wogenschlag keine ,trmmer aufwirft1 da wachsen die einzelnen ,korallen nach allen ,richtungen hin gleichmssig weiter und bilden so allseitig abgerundete ,knollen4 ,wenn dann die sanft gebogene ,oberflche des ,riffes bei tiefer ,ebbe dem ,einfluss der ,luft oder gar des herabstrmenden ,regens ausgesetzt wird1 so sterben die oberflchlichsten ,korallenthiere ab1 ihre ,huser werden zerstrt und es verflacht sich allmlig die ,oberflche1 auf der sich nun ,korallensand und in ihm allerlei grabende ,thiere ansiedeln4 ,nun strzt ein ,theil der ,insel ein1 welcher sich jene bunt durcheinander wachsenden ,knollen anlegten4 ,ein ,meeresarm hat sich ,bahn gebrochen und schwemmt nun in raschem ,laufe alle die ,korallentrmmer fort1 welche vorher an ,ort und ,stelle liegen blieben2 der mchtige ,strom setzt den brigbleibenden lebenden ,korallen unberwindliche ,schranken4 ,die mechanische ,gewalt desselben und die ,intensitt des ,wachsthumes der einzelnen ,knollen setzen sich in ,gleichgewicht4 ,ein treffliches ,beispiel hierzu liefert ein kleiner ,krebs #b1 ein ,schmarotzer1 der sich zwischen den ,aesten verschiedener ,korallen ansiedelt4 ,seine ,krallen reizen die ,polypen zu unregelmssigem ,wachsthum2 es bilden sich ,auswchse von zwei ,seiten her1 die allmlig zu ,gallen umgeformt jenen ,eindringling umwachsen und ihn gnzlich einschliessen4 ,fort und fort wachsen die ,polypen1 bis endlich der ,strom1 welchen der unfreiwillige ,einsiedler mit seinen strudelnden ,fssen nach bestimmter ,richtung hin erregt1 so stark wird1 dass er dem ,wachsthum der ,koralle ,halt gebietet4 ,in solchen ,gallen erkennt man immer zwei sich ziemlich genau gegenberstehende feine ,spalten4 ,so verhindert der ,strom im ,meeresarme das seitliche ,ausbreiten der ,korallen1 die nun alle ihre ,triebkraft senkrecht nach oben wenden1 und es entstehen bald mehr bald weniger schroffe ,abstrze der ,korallenwandung1 je nachdem der seitlich vorbeifliessende ,strom strker oder schwcher war4 ,nur da1 wo wie im ,kanal von ,basilan der ,strom immer nach derselben ,richtung mit grosser ,strke geht1 wachsen die ,korallen absolut senkrecht in die ,hhe4 ,hier aber kommen ganz eigenthmliche ,verhltnisse in's ,spiel4 ,whrend in der nahe gelegenen ,strasse von ,zamboanga die ,strmung wechselt mit den ,monsunen und der ,ebbe und ,fluth1 liegt der ,kanal von ,basilan so eigenthmlich1 dass der stliche ,strom wohl durchtreten kann1 der westliche dagegen in einen stlichen verwandelt wird4 ,wo aber die ,strmungen wechseln1 wie in allen weiteren ,kanlen1 da hebt sich die hindernde ,wirkung derselben theilweise auf und so entstehen hier senkrechte ,wandungen der ,korallenstcke nur dann1 wenn bei hinreichender ,strke die wechselnden ,strmungen keinen ,winkel miteinander machen4 ,ungehindert nach allen ,seiten breiten sich die ,korallenstcke in jenen ,dreiecken aus1 welche durch das ,aufeinandertreffen zweier ,strme oder durch die im ,anprall gegen eine ,insel bewirkte ,theilung eines einfachen ,stromes gebildet werden1 und in denen mannigfach abgelenkte1 in ihrer ,richtung gnzlich unbestimmbare und schwache ,strmungen entstehen4 ,aus dem ,innern des ,landes durch die ,flsse und ,bche herabgefhrter ,schlamm wird den einzelnen ,korallenstcken ebenso verderblich1 wie das reinste ssse ,wasser eines ,bergstromes4 ,wo mchtig anschlagende ,wogen immer in gleicher ,weise senkrecht gegen die ,richtung des ,landes1 dem sich die ,riffe anschmiegen1 einwirken1 da entsteht dicht am ,ufer ein hochgethrmter ,aussenwall des ,riffes2 aber von ihm ab gegen die ,hhe des ,oceans zu vertieft sich das ,riff ganz allmlig1 bis es endlich langsam und ohne schroffen ,abfall in die ,tiefe verschwindet4 ,ein specielles ,beispiel soll die schon angedeuteten ,wirkungsweisen verschiedener ,momente1 namentlich aber der ,strmungen1 nher erlutern4 ,von ziemlich compacter ,gestalt1 mit nur geringer ,kstenentwickelung liegt die ,insel ,bohol 7siehe ,karte ,,ii7 so zwischen ,ceb1 ,leyte und ,mindanao eingekeilt1 dass sie den von ,norden kommenden ,kanal zwischen ,leyte und ,ceb in #b ,arme theilt1 denen sie ihre westliche und stliche ,seite zuwendet1 whrend die sdliche und sdstliche von der ,nordkste ,mindanao's durch einen sehr viel breiteren ,kanal getrennt ist4 ,in diesem letzteren verbinden sich die ,strmungen1 welche aus den ,strassen von ,surigao mit einer ,geschwindigkeit von #d-f ,seemeilen in der ,stunde herauskommen mit den weniger starken zwischen ,leyte und ,bohol4 ,je nach ,ebbe und ,fluth wechseln diese ,strmungen in entgegengesetzter ,richtung ab1 oder wirken mit wechselnder ,strke1 aber dann immer in gleicher ,richtung1 wenn der ,nordost- oder ,sdwest-,monsun ihre volle ,kraft erreicht haben4 ,so treten die ,meeresstrme--gegen welche mitunter sogar die spanischen ,regierungsdampfer der ,marine vergebens ankmpfen--tangirend nahe an die stliche und sdliche ,kste ,bohols heran1 an welchen demzufolge nur eine sehr geringe ,breitenausdehnung des bei ,ebbe trocken gelegten ,riffes zu bemerken ist4 ,aber in wenigen ,schiffslngen ,entfernung vom ,rande des ,riffes schon findet das ,senkblei erst ,grund in mehr als #ajj ,faden ,tiefe--ein ,beweis des jhen ,absturzes der ,korallenwand1 wie er hier nach ,richtung und ,strke des ,stromes wohl zu erwarten war4 ,das ,sdwestmeer der ,insel wird durch die von ihr nur durch einen ,seichtwasserkanal getrennte ,insel ,panglao bezeichnet1 welche aus gehobenem ,korallenkalk besteht4 ,sie ist langgestreckt und liegt in dem ,winkel zwischen dem stlichen ,strome des ,sdrandes von ,bohol und dem von ,norden herkommenden ,strom des ,canals zwischen ,ceb und ,bohol1 und als eine in demselben ,winkel liegende untermeerische ,fortsetzung derselben findet sich hier ein weit vortretendes1 mit seinem breiten ,aussenrande bei tiefer ,ebbe gnzlich trocken gelegtes ,riff4 ,von der sdwestlichen ,spitze desselben durch einen schmalen ,canal getrennt1 liegt eine sehr kleine ringsum von ,riffen umgebene ,insel1 abgerissen offenbar durch die hier schon stark wirkenden fressenden ,strme des ,meeres4 ,das ,keilriff der ,insel ,panglao hat im ,osten wie ,westen1 den beiden ,wetterseiten einen etwas erhhten ,rand1 und mitten in der bis zu #d ,faden ,tiefe ausgehhlten innern ,flche mehrere aus ,sand und ,korallentrmmern bestehende ,inseln4 ,an der ,westkste ,bohols wird das zuerst wegen des nahe herantretenden ,stromes sehr schmale ,riff allmlig gegen ,norden hin breiter und nimmt endlich an der ,nordkste der ,insel ganz den ,character eines ,barrenriffes an4 ,parallel der ,kste gestreckte1 bei tiefer ,ebbe fast gnzlich trocken gelegte ,riffe ziehen sich in meilenweiter ,ausdehnung hin1 und sind von der ,insel selbst durch einen bis zu #aj ,faden tiefen ,canal getrennt1 welcher nach ,westen in den sehr tiefen ,canal zwischen ,ceb und ,bohol1 nach ,osten hin in den zwischen ,bohol und ,leyte liegenden ,meeresarm bergeht4 ,zahlreiche meist sehr niedrige1 nur von ,pandanusgebschen oder ,mangrovehainen bewachsene ,inseln machen die ,schifffahrt in den ,canlen innerhalb des ,riffes gefhrlich und mhselig4 ,dieses ganze ,labyrinth von ,inseln und ,canlen und ,riffen liegt aber1 wie ein ,blick auf die ,karte lehrt1 abermals in einem vergleichsweise stillen ,dreieck zwischen den beiden ,strmen1 in welche sich der einfache ,strom des ,canals zwischen ,leyte und ,ceb bei seinem ,anprall gegen die ,insel ,bohol theilen musste4 ,so sehen wir hier im ,grossen sich ganz dasselbe wiederholen1 was wir im ,kleinen an den ,wachsthumserscheinungen der einzelnen ,korallenstcke bemerkten4 ,ueberall wo ,wirbel oder gnzlich stille ,flecken im ,meere gefunden werden1 lsen sich das ,riff und die auf ihm entstehenden ,inseln in eine grosse ,menge verschieden gebildeter ,inselchen auf1 ganz wie unter hnlichen ,verhltnissen die einzelnen ,korallenknollen sich zu keiner zusammenhngenden ,masse1 zu keinem eigentlichen ,riffe verbinden4 ,wo aber constante ,strmungen in immer gleicher ,richtung auf ein ,riff oder einen einzelnen ,korallenstock treffen1 da deutet die ,form beider das ,gleichgewicht der entgegenwirkenden ,krfte an4 ,so sind smmtliche ,inseln der ,philippinen von einem ,kranz von ,korallen umsumt1 welche sich bald an das ,ufer anlehnen1 ohne ein eigentliches durch den aufgeworfenen ,aussenrand bezeichnetes ,riff zu bilden1 bald aber zu echten ,riffen werden1 die nun als ,kstenriffe oder als ,barrenriffe--letzteres allerdings in den seltensten ,fllen--die zahllosen ,meeresarme zwischen den ,inseln noch mehr einengen4 ,zwischen ihren ,aesten siedeln sich eine ,unzahl von ,thierchen an2 auf den abgestorbenen ,flchen der gehobenen ,riffe oder im ,sande der tieferen ,canle liegen die kostbaren ,perlenmuscheln und die essbaren ,holothurien2 am ,ufer der sandigen ,inseln der ,riffe legt die ,karettschildkrte ihre ,eier ab und auf den von ,seepflanzen dicht bewachsenen schlammigen und versandeten ,riffen grast nchtlich der ,dujong1 whrend sich in den ,canlen derselben1 wie im hohen ,meere zahllose essbare ,fische tummeln4 ,ueberall bietet sich dem kstenbewohnenden ,malaien eine reiche und leichte ,erndte in der ,ausbeutung der werthvollen ,producte des tropischen ,meeres4 ,die ,holothurien #c oder der im ,handel so genannte ,trepang1 balate1 gehren jener bekannten ,gruppe von ,lebensmitteln an1 welche wie die essbaren ,vogelnester und die ,haifischflossen ausschliesslich von den ppig lebenden ,chinesen genossen werden4 ,fr den ,zoologen aber vereinigen sie sich durch ihre gesammte ,organisation mit den wohlbekannten ,seesternen und ,seeigeln zu dem ,kreise der ,echinodermen oder ,stachelhuter4 ,wie sie im ,bau ihrer ,organe eine wunderbare ,vollkommenheit und ,mannichfaltigkeit zeigen1 so sind sie auch in ihren ,sitten und ,gebruchen durch zahlreiche auffallende ,eigenthmlichkeiten ausgezeichnet4 ,hier zerfliesst eine ,holothurie in wenig ,minuten in formlosen ,schleim1 wenn man sie der ,luft aussetzt2 ja nur ein leiser ,windhauch1 der sie berhrte1 macht es dem ,malaien unmglich1 sie durch ,kochen so zu erhrten1 dass sie nachher der trocknenden ,sonnenwrme ausgesetzt werden kann4 ,mit dem ,seewasser muss sie gleich in der grossen ,kochschale aus dem ,meer gehoben werden1 wenn sie nicht ein ,lftchen in ,schleim verwandeln soll4 ,fasst man diese ,thiere an1 so vergehen sie unter den ,hnden4 ,andere ,formen zeigen ,eigenschaften1 um die sie mancher ,mensch beneiden mchte4 ,die ,synapta rgert der hintere ,theil ihres ,krpers2 so wirft sie denselben von sich und lebt auch ohne ihn ruhig weiter1 oder bildet ihn in kurzer ,zeit neu wieder aus4 ,eine andere ,holothurie vereinigt alle ,specialitten des rztlichen ,standes in sich4 ,eine selbst gemachte ,wunde ihrer ,haut heilt sie in wenig ,stunden1 ohne eine ,nath anzulegen2 ihre krankhaften ,organe stsst sie von sich ab und macht sich in wenig ,tagen vollstndig neue2 wenn sie keine ,lungen mehr zum ,athmen hat1 so athmet sie das ,wasser in die ,leibeshhle ein4 ,wie oft habe ich nicht auf meinen ,reisen diese ,thiere beneidet4 ,wenn ich unter den ,wilden nur ,wurzeln und ,krebse zu essen fand1 oder ein schlecht besetzter ,mittagstisch eines ,wirthshauses mir alle ,freude am ,genusse verdarb1 so musste ich jedesmal an meine ,holothurien denken1 die gefangen in kleinen ,schalen mit reinem ,seewasser1 ohne ihre beliebte ,speise1 den ,korallensand1 bald ihren ,darmcanal mit ,lungen und allen andern ,organen1 die daran hingen1 zum ,after hinausstiessen1 da sie ja unter den ,umstnden nicht mehr nthig waren4 ,liess ich dann diese ,thiere nur lange genug leben1--etwa mindestens #i ,tage--so hatten sie sich unterdessen ganz neue ,gedrme gemacht und ,lungen1 mit denen sie das reine ,seewasser ebenso ruhig frassen und einathmeten1 als frher den ,sand und das weniger reine ,wasser4 ,wie oft hrt man nicht einen ,menschen im ,zorne ausrufen3 ,mchte ich doch aus der ,haut fahren6 ,was aber ,euch nicht gelingt1 das macht ,euch eine andre ,holothurie in wenig ,minuten vor1 wenn ,ihr sie mit ,nadeln und ,messern zu qulen anfangt4 ,sie dreht und windet sich nach allen ,richtungen und schleudert ihren ,krper hin und her1 wie es mitunter die ,blutegel thun1 hie und da reisst die ,haut ein1 und bald seht ,ihr statt des mit ,warzen und ,knoten besetzten kantigen ,krpers einen rundlichen ,sack vor ,euch liegen1 der die vllig unversehrten ,eingeweide enthlt4 ,die daneben liegende geborstene ,haut lst sich bald in ,schleim auf4 ,mannichfaltig gestaltete ,arten derjenigen ,gruppe1 welche im ,system als ,aspidochirotae aufgefhrt werden1 dienen zur ,bereitung des ,trepang4 ,mehrfach gedmpft und zuerst mit ,seewasser1 dann mit sssem ,wasser gekocht1 nachher lange ,zeit an der ,sonne oder im ,rauch ber ,feuer getrocknet1--so kommen diese nun schwrzlich und geschrumpft aussehenden ,thiere in verschiedenen ,sorten in den ,handel4 ,da dieser in ,manila wenigstens ausschliesslich in den ,hnden von ,chinesen liegt1 so sind nur schwer sichere ,angaben ber den durch den ,trepang hervorgebrachten ,werthumsatz zu erhalten4 ,ueber einige der letzten ,jahre liegen mir ,angaben vor4 ,im ,jahr #ahfd wurden #bjhi ,picul 7zu #acj ,pfd471 #ahfe dagegen #cibj ,picul ausgefhrt4 ,der ,werth derselben schwankte #ahff zwischen #bc-fj ,thlr4 per ,picul4 ,den kopflosen ,weichthieren gehren einige andere commerciell wichtige ,thiere an1 nemlich die echte ,meeresperlenmuschel 7,meleagrina margaritifera ,l47 und die ,temblegam-,perlenmuschel 7,placuna placenta ,l474 ,beide sind auf den ,philippinen weniger wegen der in ihnen erzeugten ,perlen1 als wegen ihrer ,schalen selbst wichtig4 ,die grossen ,schalen der ,meleagrina zeigen auf ihrer inneren glnzenden ,flche1 sowohl an der ,ansatzstelle des ,schliessmuskels1 wie an der brigen dem ,mantel sich anlegenden ,flche1 gar hufig unregelmssige aber schn glnzende ,trpfchen von ,perlmuttersubstanz1 welche abgeschnitten als ,halbperlen verwandt werden4 ,viel weniger hufig sind aber die echten vllig glatten und freien ,perlen1 die sogenannten ,wasserperlen 7perlas de agua71 welche nur zwischen den ,schichten der ,mantelbltter erzeugt werden und in fadenartigen ,verlngerungen derselben hngen1 wie in einem ,sacke4 ,hunderte von ,schalen knnen vom ,grunde der tiefen ,canle heraufgeholt worden1 ehe eine einzige solche ,wasserperle von erheblichem ,werthe die unsgliche ,mhe des ,tauchers belohnt4 ,es wird der ,perlenfang hauptschlich nur noch im ,meere um die ,sulu-lnseln1 um ,palawan und ,mindanao herum betrieben und zwar von ,sclaven1 welche die muhamedanischen ,frsten im ,sden der ,philippinen auf ihren alljhrlich sich wiederholenden ,menschenjagden einfangen4 ,so finden sich auf den zum ,perlenfang ausgesandten ,bten katholische ,christen von ,luzon und den brigen philippinischen ,inseln neben heidnischen ,bewohnern von ,celebes1 ,gilolo und den ,dajak's von ,borneo auf derselben ,bank gebunden1 dem blutigen und lebensgefhrlichen ,geschft des ,tauchens zum ,opfer4 ,in immer grssere ,tiefen ziehen sich die grossen ,perlmuscheln--denn nur diese geben ,hoffnung auf gute ,beute--zurck1 so dass in den ,meeren um ,sul herum die ,taucher bereits bis auf #ae und selbst mehr ,faden ,tiefe zu tauchen haben4 ,der heftige ,druck der grossen ,wassermasse treibt dem ,taucher1 whrend er mit einem ,messer rasch die festsitzenden ,muscheln abzuschneiden sucht1 das ,blut aus ,ohren1 ,nasen und ,augen4 ,mit zerschnittenen ,hnden und ,fingern1 mit blutendem ,gesichte kommen diese ,unseligen an die ,oberflche1 und empfangen als ,belohnung fr die kostbare ,perle1 die sie dem ,meere entrissen1 nur krgliche elende ,nahrung2 oft auch ist gnzliche ,taubheit1 ja selbst ein rascher pltzlicher ,tod ihr ,lohn4 ,fast sind sie dann glcklich zu schtzen4 ,denn die gewaltige ,anstrengung des raschen ,tauchens zerstrt langsam1 aber sicher auch die krftigste ,brust1 bis sie endlich nach langdauernden ,leiden der langsame ,tod dem grausigen ,geschfte entreisst4 ,tausende von ,blutstropfen hngen so an jeder ,perle1 welche das ,ohrgehnge oder die ,brustnadel unserer ,schnen zieren4 ,auch der ,handel mit ,perlen ist in ,manila gnzlich in ,hnden der ,chinesen1 sodass sich auch hier keine sicheren ,angaben ber den ,werth der jhrlich nach ,china gesandten ,perlenmengen machen lassen4 ,dagegen findet sich die ,schale der ,meleagrina als sogenannte concha nacar in allen ,exporttabellen aufgefhrt4 ,das ,jahr #ahfg hat mit #cjie ,picul die grsste je ausgefhrte ,menge von ,perlmutterschalen aufzuweisen4 #ahfe betrug der ,preis per ,picul #ai ,dollar 7#eg ,gulden7 und durchschnittlich sollen ungefhr #cj einfache ,schalen auf ein ,picul gehen4 ,die zweite ,muschel 7,placuna placenta7 #d wird hier nie1 wie in ,ceylon1 der kleinen oft in ihr gebildeten ,perlen wegen gesucht4 ,sie lebt im ,schlamme am ,ausgange der ,flsse mit anderen ,thieren des brakigen ,wassers1 ohne ,befestigung und in grossen ,mengen beisammen4 ,es ist bekannt1 dass aus den flachen und dnnen sehr durchscheinenden ,schalen viereckige ,scheiben geschnitten werden1 welche in ,china1 auf den ,philippinen und den ,inseln des hinterindischen ,ocean's statt der ,glasscheiben in die ,fensterrahmen eingesetzt werden4 ,gegenber dem ,glase haben sie jedenfalls den in den lichthellen tropischen ,lndern hoch zu schtzenden ,vortheil1 dass sie das directe ,sonnenlicht fast ganz ausschliessen1 das diffuse ,tageslicht dagegen mit hinreichender ,intensitt durchlassen4 ,ueber die ,masse und den ,werth der etwa ausgefhrten ,schalen dieser ,muschel fehlen alle statistischen ,angaben4 ,eine ganz kurze ,erwhnung nur verdienen die hier in ,manila ,sigay genannten ,kaurischnecken1 ,arten der ,gattung ,cypraea4 ,sie finden sich wie berall in den tropisch stlichen ,meeren1 so auch auf den ,riffen der ,philippinen und werden alljhrlich in grossen ,quantitten ausgefhrt4 ,da aber der ,werth derselben neuerdings sehr gesunken ist--man bezahlt jetzt in ,manila etwas mehr als einen ,thaler fr das ,picul--so ist der ,werth des ,umsatzes von jhrlich etwa #aejj ,picul ein sehr geringer4 ,ebensowenig beansprucht die ,ausfuhr des ,schildpatts bedeutendes ,interesse2 denn trotz des ziemlich hohen ,preises1 der auch jetzt noch fr das ,picul ,schildpatt--von den ,spaniern carey genannt--1 nemlich #d-ejj ,dollars1 bezahlt wird1 betrgt der ganze ,umsatz im ,mittel kaum #aejjj ,gulden1 da selbst in den gnstigsten ,jahren nicht mehr als #bj ,picul ausgefhrt werden4 ,dagegen ist der ,dujong 7,halicore ,dugong ,l47 ein ,thier1 welches in mehr als einer ,beziehung interessant ist1 da es sich in eigenthmlicher ,weise mit der ,geschichte des ,trepanghandels auf den ,philippinen verknpft4 ,als im ,anfang dieses ,jahrhunderts einige ,spanier von ,manila nach den westlichsten ,inseln der ,carolinen1 den ,pelew-,inseln oder den ,islas ,palaos1 gingen1 um hier fr ,tabak1 ,eisenwaaren und baumwollene ,tcher den ,trepang einzuhandeln1 erkannten sie in einem ,armband1 #e welches das ,handgelenk der ,frsten des ,landes zierte1 den ersten ,halswirbel des ihnen sehr gut bekannten und auf den ,philippinen wegen seines wohlschmeckenden ,fleisches hufig gejagten pez mulier #f wieder4 ,sie nahmen den hohen ,werth desselben wahr und wussten sich whrend der nachfolgenden ,jahre auf den ,philippinen mit einer tchtigen ,ladung solcher ,wirbel zu versehen1 die den glcklichen ,speculanten denn auch rasch eine volle ,schiffsladung fast umsonst verschafften4 ,aber der ,dujong ist sehr schwer zu jagen1 und seine ,menge1 wie es scheint1 nicht betrchtlich4 ,er zog sich nach den am schwersten zugnglichen ,schlupfwinkeln an den ,ostksten des ,archipels zurck1 so dass sich bald die auf ,trepang fahrenden ,mestizen und ,spanier von ,manila wieder genthigt sahen1 sich der europischen ,waaren zu ihrem ,tauschhandel zu bedienen4 ,nie wieder sind solche ,geschfte in diesem ,handelszweige gemacht worden1 wie in der kurzen ,periode jenes ,handels mit dem ,atlas des ,dujong4 ,er giebt uns auch ein ,beispiel1 wie leicht der ,mensch geneigt ist1 seiner ,eitelkeit schmerzliche ,opfer zu bringen4 ,obgleich derselbe selbst im ,verkehr der ,bewohner untereinander ,geldwerth besitzt1 so hat er doch auch den wirklichen ,werth eines nationalen ,ordens2 denn nur den ausgezeichneten ,mnnern des ,landes kann er vom ,knig oder dem ,frstencongress zuertheilt1 aber auch entzogen werden4 ,es ist ein ,fest1 wenn einem ,vornehmen des ,landes ein solches zuerkannt wird4 ,aber die ,anlage des ,ordens selbst ist eine schmerzhafte ,operation4 ,das allerdings durch ,abfeilen der ,kanten und ,vorsprnge etwas erweiterte ,loch1 durch welches das ,rckenmark hindurchtritt1 ist so eng1 dass selbst die zarten und in ihren ,gelenken so ausnehmend biegsamen ,hnde der ,eingebornen nicht ohne grosse ,mhe hindurchkommen4 ,die ,finger des ,beglckten werden fest zusammengebunden1 so dass sich die ,breite des gebogenen ,handrckens mglichst vermindert1 und dann wird die ,hand durch den ,wirbel hindurchgezwngt1 indem einige ,mnner an dem ,taue1 welches die ,finger hlt1 aus ,leibeskrften ziehen1 whrend ,andere von entgegengesetzter ,seite her den ,wirbel und den ,decorirten festhalten4 ,oft sieht man die ,vornehmen des ,landes mit ,stolz die ,hand zeigen1 von welcher sie bei solcher ,standeserhhung einen ,finger1 meistens den ,daumen1 durch die ,operation des ,durchziehens verloren haben4 ,bei uns ,europern mchte ein solcher ,orden1 der nie ohne grosse ,schmerzen angelegt werden kann1 wohl als ein ,mittel gegen die zu grosse ,zahl der ,ehrendiener angewandt werden knnen4 ,die vergleichsweise grosse ,wichtigkeit der genannten ,thiere1 welche wesentlich auf den ,korallenriffen und durch sie leben1 lsst sich kurz in einigen ,zahlen ausdrcken4--,es erreichte der ,export der #d wichtigeren ,artikel im ,jahre #ahfd die ,summe von #ig1fhc ,dollars1 #ahfe die viel grssere von #ace1bie ,dollars4 ,fr die einzelnen ,artikel stellt sich das ,verhltniss so3 ,perlmutter- ,schildpatt4 ,kauris4 ,trepang4 ,summa4 schalen4 #ahfd #eb1igb #ica #bjjj #da1ghj #ig1fhc ,d4 #ahfe #dg1bae #cagb #agib #gh1djj #ace1bie ,d4 ,man sieht1 dass der so bedeutend hhere ,export im ,jahre #ahfe hauptschlich durch die ,zunahme des ,trepanghandels bewirkt wurde4 ,wenn man nun bedenkt1 dass der bedrfnisslose ,bewohner tropischer ,gegenden kaum mehr arbeitet1 als gerade fr die ,beschaffung seiner unentbehrlichsten ,lebensbedrfnisse nothwendig ist2 wenn man erwgt1 wie gering die ,kosten eines solchen einfachen ,lebens sind inmitten der berreichen primitiven ,nahrungsmittel solcher ,lnder2 so bevlkert der aus obigen ,thatsachen rckschliessende ,blick die ,meere und ,strassen zwischen jenen ,inseln mit einer grossen ,menge kleinerer und grsserer ,fahrzeuge1 welche alle bei dem ,fang und ,transport der genannten ,thiere beschftigt sind4 ,hier ziehen bei tiefer ,ebbe ,schaaren kleiner offener ,bte an den ,rndern der ,riffe entlang und holen die grossen ,holothurien aus der ,tiefe durch ,tauchen oder allerlei ,instrumente empor2 dort treiben die ,aufseher des ,sultans von ,sul die im grossen halbgedeckten ,boot 7,panco7 dichtstehenden ,sclaven zum ,tauchen nach den kostbaren ,perlenmuscheln im tiefen ,meeresgrunde an2 ,kinder und ,frauen sammeln ausser ,muscheln und anderen ,seethieren fr ihr bescheidenes ,mittagsmahl die ,kauris und auf den ,fischfang bei ,nacht ausziehende ,mnner kehren heim mit einer grossen ,schildkrte beladen1 die sie im ,sande einer ,insel beim ,eierlegen berraschten4 ,hunderte von kleinen gedeckten ,schiffen bringen die gesammelten und von einem ,zwischenhndler1 meistens ,chinesen1 aufgekauften ,gegenstnde in kleineren ,parthien in die wenigen dem transatlantischen ,verkehr freistehenden ,hfen ein4 ,aber noch grsseren ,einfluss auf die ,belebtheit der philippinischen ,meere haben die ,fische1 welche der tglichen ,nahrung geopfert werden2 denn sie bilden neben ,reis die hauptschlichste ,nahrung der ,bewohner4 ,die grosse ,mehrzahl der philippinischen ,drfer und ,stdte liegen hart am ,meere4 ,da ziehen dann bei tiefer ,ebbe smmtliche ,bewohner hinaus auf die ,riffe1 harpuniren hier einen ,meeraal1 dort betuben sie durch giftige ,wurzeln alle ,fische1 welche sich in dem ,wasser unter einem grossen ,korallenblock verborgen haben und werfen dann alle ,arten mit ,ausnahme einiger weniger giftiger ,sorten in ihren ,korb4 ,hufig ziehen ,nachts ganze ,schaaren von ,bten mit brennenden ,fackeln am ,rande der ,riffe entlang1 um die durch den ,glanz des ,feuers angelockten grossen ,fische zu harpuniren4 ,diese ,sitte des ,fischfangens bei ,licht hat vielleicht zu einem sonderbaren ,irrthum ,anlass gegeben4 ,die ,insel ,siquijor1 sdlich von ,bohol gelegen1 wurde schon auf den lteren ,karten ,isla de ,fuegos genannt1 weil die ,spanier an ihr in einer ,nacht vorberfuhren1 in welcher smmtliche ,bewohner gerade mit dem ,fischfang bei ,fackellicht beschftigt waren4 ,dieser ,name wurde dann1 ich weiss nicht von wem zuerst1 auf einen ,vulcan bezogen1 der dort sein sollte4 ,in der ,that aber hatte ,niemand einen solchen je gesehen1 nirgends findet sich eine ,angabe ber einen frheren ,ausbruch auf dieser ,insel und die ,priester1 welche sie aus eigner ,anschauung kennen1 versichern einstimmig1 dass keine ,spur eines ,vulcanes dort in heissen ,quellen oder in der ,form der ,berge zu finden sei4 ,auch auf ,darwin's ,karte findet sich ,siquijor als ,vulcan angegeben4 ,ich selbst habe auf meinen ,fahrten zwischen den bisayischen ,inseln gar hufig jene romantische ,art des ,fischfanges beobachtet4--,nur in der ,nhe der grsseren ,stdte1 wie in ,manila1 ,yloilo1 ,ceb und anderen mehr bildet sich ein eigentliches ,fischergewerbe aus4 ,whrend sonst jeder ,bewohner sowohl ,seemann wie ,landbauer ist und zunchst nur an die ,befriedigung seiner eignen ,bedrfnisse und derjenigen seiner ,verwandten denkt1 so dass er heute ,fische fngt und morgen seine ,kleider flickt1 bald die ,wildschweine1 ,rehe und ,bffel jagt oder seinen ,acker bestellt1 den ,bienen im ,walde den sssen ,honig abjagt1 oder sein jngstes ,kind in den ,armen schaukelt1 kurz alle ,geschfte des menschlichen ,lebens der ,reihe nach durchmacht2 haben sich in den volkreicheren ,districten schon die ,gewerbe mehr von einander getrennt4 ,so findet man denn auch auf den ,fischmrkten der grossen ,stdte das eigentliche ,fischervolk beisammen1 das sich in seinem ,wesen hier wie berall so sehr von den brigen ,stnden unterscheidet4 ,von diesen wird die ,fischerei theils auf den ,riffen1 theils auch im hohen ,meere mit ganz anderen ,mitteln betrieben4 ,von ihnen werden ,arten von ,fischreusen so gut1 wie die kleinen und grossen ,angeln benutzt2 am ,ausfluss #g der ,strme sieht man mchtige durch einen ,baum auf- und abgesenkte flache ,netze die kleinen im ,sonnenschein sich tummelnden ,fische fangen1 whrend in den ,ssswasserseen oder am seichten ,ufer der ,meeresbuchten und der ,canle grosse von einem dichten ,geflecht aus ,bambusrohren umzunte labyrinthische ,irrwege oft der ,schifffahrt am ,ufer hinderlich werden4 ,sie werden so gegen die ,strmung gestellt1 dass die ,fische mit ihr hineingelangen4 ,hier werden sie dann mit ,stcken bis in den innersten ,raum getrieben1 wo sie vllig abgeschlossen vom ,fischer mit ,handnetzen herausgefischt werden4 ,auf diesen hoch in die ,luft emporragenden ,staketen sieht man hufig die ,fischer unbeweglich zwischen ebenso steinern aussehenden ,reihern sitzen1 welche gleich ihnen auf die ,ankunft eines ,fischschwarmes warten4 ,so werden ungeheure ,fischmassen tglich von den ,bewohnern des ,landes gefangen und gegessen4 ,selten nur nimmt man sich die ,mhe1 die ,fische und die schmackhaften ,ssswasserkrebse zu trocknen oder einzusalzen2 aber die wenigen so behandelten ,arten bilden dann einen nicht unwichtigen ,handelsartikel im ,verkehre der ,bewohner untereinander4 ,leider fehlen hierber alle genaueren statistischen ,angaben4 ,wenn man so schon das ,recht htte1 das ,volk ein wesentlich maritimes zu nennen1 so springt die ,richtigkeit dieser ,bezeichnung noch mehr in die ,augen1 wenn nun zum ,schluss noch die ,verkehrswege des grossen ,handels aufgesucht werden4 ,zwischen der ,hauptstadt und den zahlreichen kleinen ,inseln des ,sdens1 so wie zwischen diesen untereinander kann natrlich der ,verkehr nur zu ,wasser stattfinden4 ,aber selbst zwischen ,orten auf ,luzon die sich so nahe liegen1 wie ,mauban an der ,ostkste und ,manila westlich1 zieht der ,handel den langen ,umweg um die ,sdspitze der ,insel herum dem kurzen ,landweg ber die niedrige ,bergkette nach der ,laguna de ,bay vor4 ,eine ,folge fr diese ausgesprochene ,vorliebe fr den ,seeverkehr ist natrlich eine grndliche ,vernachlssigung aller ,landstrassen4 ,dass nun in der ,that fast aller ,handel die ,seewege aufsucht1 beweist die kleine hier mitgetheilte ,tabelle ber die ,zahl der im ,jahre #ahfb in ,manila ausgelaufenen und eingelaufenen ,schiffe4 ,provinzschiffe4 ,spanische ,schiffe4 ,fremde ,schiffe4 ,zahl4 ,tonnen- ,zahl4 ,tonnen- ,zahl4 ,tonnen- gehalt4 gehalt4 gehalt4 ,eingelaufene #bbec #ach1jjj #abg #bc1jjj #afj #ih1jjj ,ausgelaufene #bbih #ace1jjj #acg #be1jjj #aeg #ih1jjj ,die grosse ,zahl der ,provinzschiffe gegenber den wenigen ber den ,ocean fahrenden ,schiffen--den sogenannten buques de travesia--zeigt1 wie im inneren ,verkehr der ,inseln untereinander vor ,allem die kleinsten ,schiffe bevorzugt werden4 ,nimmt man an1 dass alle ,schiffe eine volle ,ladung hatten--was natrlich nur annhernd richtig ist--und vergleicht man die ,tonnenzahl der in ,manila eingelaufenen ,provinzschiffe mit derjenigen der von hier nach ,europa1 ,australien etc4 ausgelaufenen grossen ,seeschiffe1 so sieht man1 dass hchstens #ae1jjj ,tonnen der ,landesprodukte in ,manila selbst geblieben sein knnen4 ,wahrscheinlich aber waren es viel weniger1 denn die ,seeschiffe verlassen nie den ,hafen ohne eine volle ,ladung1 whrend viele der ,provinzschiffe auch ohne vollstndig gefllt zu sein1 die ,reise nach ,manila unternehmen4 ,die analoge ,differenz von #ad1jjj ,tonnen zwischen den eingelaufenen ,seeschiffen und den ausgelaufenen ,provinzschiffen beweist1 dass auch die eingefhrten europischen ,producte auf dem ,seewege nach den brigen ,provinzen bergefhrt werden mssen4 ,auch in diesen ,zahlen tritt uns also ein bedeutender ,verkehr zur ,see entgegen4 ,mit grossen ,schwierigkeiten hat derselbe in den philippinischen ,meeren zu kmpfen4 ,die bis in die neuere ,zeit hinein sehr schlechten ,karten1 die heftigen und mannichfaltig wechselnden ,strmungen1 die ,hufigkeit der ,riffe und ,untiefen und die schweren beim ,wechsel der ,monsune so oft eintretenden ,strme2 der ,mangel aller nautisch durchgebildeten ,capitaine und die angeborne ,sorglosigkeit der ,mannschaften--alles dies sind ebensoviele ,hindernisse1 aber auch zugleich bestimmende ,momente fr die ,form des ,verkehrs und die von ihm aufgesuchten ,wege4 ,ganz besonders aber drckt der periodische ,wechsel der vorherrschenden ,windrichtungen mit den brigen klimatologischen ,erscheinungen dem ,verkehr zur ,see1 wie berhaupt dem ganzen organischen ,leben auf den ,philippinen seinen ,stempel auf4 ,diesen ,einfluss des ,klima's auf ,land und ,leute zu untersuchen1 soll die ,aufgabe der nchsten ,skizze sein4 ,,iii4 ,das ,klima und das organische ,leben4 ,im ,allgemeinen lsst sich das ,klima des philippinischen ,archipels als ein tropisch insulares im vollsten ,sinne des ,wortes bezeichnen4 ,vollstndiger ,mangel aller schroffen ,gegenstze in der ,temperatur1 hohe mittlere ,jahreswrme1 grosse ,regenmenge und ,feuchtigkeit der ,luft1 sowie die in gewissen ,perioden wechselnde ,windesrichtung werden durch die geographische ,lage dieser ,inseln erklrt4 ,um uns ein mglichst scharf gezeichnetes ,bild von diesen einzelnen ,momenten1 die in ihrer ,gesammtwirkung als ,klima solchen ,einfluss auf alle ,organismen und alles ,leben gewinnen1 zu bilden1 wollen wir den im ,anhang #a ausfhrlich mitgetheilten ,resultaten mehrjhriger ,beobachtungen in ,sta4 ,ana1 einem ,dorfe dicht bei ,manila1 folgende ,mittelwerthe entnehmen3 ,temperatur in ,graden ,reaumur4 ,regenmenge ,relative ,mittlerer ,mittlere mittleres mittleres im ,jahr4 ,feuchtig- ,luftdruck4 des ,jahres ,maximum ,minimum keit4 #bj1hh #be1d #af1b #igd1f par4 #gh1g par4 #ccg1ah ,lin4 ,lin4 #ha1b ,zoll4 ,windesrichtung3 ,october-,april ,n #eg ,o ,april-,october ,s #bh ,w ,hier drckt sich zunchst in den #c ersten ,zahlen die hohe1 aber sehr gleichmssige ,temperatur bestimmt aus2 denn bei dem hohen ,jahresmittel von #ba ,r4 ist die ,differenz der mittleren ,monatsextreme nur #i1 whrend sie beispielsweise in ,frankfurt ber #ai betrgt bei der niedrigen ,jahrestemperatur von #i ,r4 ,gegen eine nur #ae1g ,zoll betragende ,regenmenge an demselben ,orte in ,deutschland fallen in ,manila1 einem vergleichsweise fr die ,philippinen sehr trockenen ,orte1 alljhrlich mehr als #ha ,zoll1 im ,nordosten von ,mindanao dagegen in ,linao nach den ,beobachtungen eines ,jahres #adb ,zoll4 ,eine so ungeheure und dazu noch in ziemlich regelmssigem ,wechsel niederfallende jhrliche ,regenmenge muss nothwendig von grossem ,einfluss auf die ,entwickelung des organischen ,lebens sein1 dem wir denn auch dort im ,verein mit anderen ,einflssen berall begegnen4 ,in der letzten ,rubrik endlich spricht sich der scharfe ,gegensatz der beiden wichtigsten ,jahresabschnitte aus1 welche man die kalte und die warme oder besser mit ,bezug auf die herrschenden ,winde1 die ,jahreszeiten des ,nordost- und des ,sdwest-,monsun's nennen kann4 ,allerdings ist durch dieses ,wort nicht ,alles bezeichnet4 ,wie die ,monsune selbst nur entstanden sind durch local wirkende ,ursachen1 die indischen nemlich durch die ,erwrmung des asiatischen ,continentes in unserem ,sommer2 so muss es natrlich auch ,grenzgebiete geben1 in welchen ein ,uebergang stattfindet in den regelmssigen durch allgemeiner wirkende ,ursachen bestimmten ,erscheinungen1 wie es die ,passate sind4 ,und in der ,that scheinen wir uns auf den ,philippinen in einem solchen ,grenzgebiete zu befinden3 denn whrend in ,manila der abgelenkte ,,sw4-,monsun schon zu ,ende ,april1 der ,nordost-,monsun im ,october einsetzt1 ist die ,dauer des ,,sw4-,monsuns in ,bohol um reichlich #a ,monat krzer1 da er nur vom ,juli bis zum ,november dauert4 ,aber durch diese allerdings interessanten ,verschiebungen in den ,windrichtungen wird doch die im ,wesentlichen in dem ,worte ,monsun angedeutete ,periodicitt nicht erheblich verndert1 und fr das ,ziel1 welches wir hier im ,auge haben1 nemlich fr den ,einfluss der periodischen ,erscheinungen der ,atmosphre auf das organische ,leben1 ist gerade diese ,unregelmssigkeit viel weniger bestimmend1 als die periodischen ,wechsel in der ,temperatur und namentlich im ,feuchtigkeitsgehalte der ,luft4 ,wir ziehen hier abermals zur leichteren ,vergleichung eine kleine ,tabelle aus den vollstndigen ,resultaten aus1 in welcher wir die jhrliche klimatische ,bewegung nach den #d hier bei uns angenommenen ,jahreszeiten fr ,manila in ,zahlen darstellen4 ,winde4 ,regen4 ,gewitter4 ,temperatur4 ,luftdruck4 ,lin4 ,r4 par4 ,lin4 ,winter ,n #ce ,o #gd #j1h #ai1f #ccg1ff ,frhling ,n #gi ,o #gc #ad1g #ba1f #ccg1dj ,sommer ,s #da ,w #dib #ce1i #ba1g #ccf1id ,herbst ,s #af ,w #ccd #ai1e #bj1g #ccf1ga ,whrend der #c ,wintermonate ,december1 ,januar und ,februar bringt der sehr regelmssig wehende ,nordostwind bei der niedrigsten ,mittelwrme von #ai1f ,r4 gar keinen oder fast gar keinen ,regen nieder4 ,die ,felder trocknen nun aus und das ,erdreich springt hufig in tiefen ,rissen auf2 unertrglichen ,staub wirbeln die offnen ,wagen der ,bewohner ,manila's auf und die ,pflanzen sehen traurig und dster genug aus durch den dichten ,staub1 der sie bedeckt4 ,der starke jeden ,morgen fallende ,thau gengt nicht1 um die verbrannten ,bltter mit frischem ,grn zu schmcken4 ,dennoch aber gibt es nur selten vllig heitere ,tage2 denn die grosse alltglich mit aufsteigender ,sonne in die ,luft gehobene ,wassermenge formt sich rasch zu leichten ,wlkchen1 welche der starke ,nordostwind vor sich hin treibt4 ,wenn aber zum ,anfang des ,frhlings die ,sonne sich dem ,zenith nhert1 so mehren sich allmlig mit etwas sinkendem ,luftdruck die electrischen ,entladungen der ,atmosphre1 die zuerst als ,wetterleuchten in der ,ferne1 dann als immer nherkommende und heftiger auftretende ,gewitter das ,herannahen des durch wechselnde ,winde und ,calmen bezeichneten ,frhlings anzeigen4 ,nun beeilt sich jeder ,bewohner ,manila's1 seinen ,wagen repariren zu lassen1 um whrend der bald eintretenden heftigen ,regen im geschlossenen ,fuhrwerk dem ,unwetter trotzen und seinen ,geschften obliegen zu knnen4 ,zwar erleuchtet die aufgehende ,sonne noch einen stets ungetrbten ,himmel2 aber gegen ,mittag schon1 wenn sie am hchsten steht1 decken dichte ,wolken den ,himmel und thrmen sich1 meistens an einem der benachbarten ,berggipfel hngend1 schwere dunkle ,gewitterwolken auf4 ,dabei erhht sich die ,temperatur rasch um #b volle ,grade2 aber noch immer harren ,pflanzen1 ,thiere und ,menschen vergebens auf den erfrischenden ,regen1 der zuerst im ,mai mit einzelnen schweren ,tropfen sich ankndigt1 dann aber pltzlich in heftigen ,gewitterregen losbricht4 ,zugleich damit tritt ein ,wechsel der ,winde ein4 ,nicht ohne ,zagen und doch mit ,freude sieht der ,bewohner diesem ,wechsel des ,monsun's entgegen4 ,wenn im ,mai oder ,juni der von ,sden her andringende ,sdwestwind dem ,nordost die ,herrschaft ber das ,land zu entringen sucht1 so sind heftige ,strme1 sogenannte colla's1 welche einige ,tage lang andauern1 die ,folge dieses ,kampfes der ,winde4 ,hufig erzeugt sich dabei ein baguio1 ein ,wirbelsturm2 doch seltener1 als in dem ,uebergang des ,,sw4-,monsun's in den ,,no4-,monsun im ,september oder ,october4 ,ist die colla vorber1 whrend welcher fast unausgesetzt fallender ,regen die durstige ,erde trnkt1 so tritt nun die eigentliche ,regenzeit mit ihren tglich sich wiederholenden usserst heftigen1 aber meistens nur wenige ,stunden dauernden ,gewitterregen ein4 ,mit dem ,sdwestwinde hat der ,barometerstand fast sein ,minimum erreicht1 whrend die ,zahl der ,gewitter sich enorm gesteigert und die herabfallende ,regenmenge ihr ,maximum erreicht hat4 ,die mittlere ,wrme ist kaum gestiegen2 aber die hufigen ,windstillen zur ,zeit des ,mittags und die eigenthmliche ,schwle1 welche dort wie hier den ,gewittern voranzugehen pflegt1 lassen die ,hitze grsser erscheinen1 als sie wirklich ist2 denn nie steigt die ,temperatur im ,schatten auf mehr als #bg oder #bh ,r4 zur ,zeit des tglichen ,maximum's4 ,gegen ,ende des ,sommers sinkt die ,temperatur etwas1 ebenso auch die ,regenmenge1 obgleich nun erst die relative ,feuchtigkeit ihr ,maximum erreicht4 ,zum zweiten ,male wiederholt sich dann im ,september oder ,october der ,streit zwischen den ,luftstrmungen4 ,unerwartet und rasch1 nicht durch das ,fallen des ,barometers oder die sich mehrende ,zahl der ,gewitter angekndigt1 bricht nun die colla des ,herbstes ber ,stadt und ,land herein4 ,wehe den ,pflanzen und ,thieren1 den ,menschen in ihren ,htten und an ,bord der im ,hafen ankernden ,schiffe1 wenn mit ihr der gefrchtete baguio eintritt1 der nun viel heftiger1 als sein ,genosse im ,frhling einherschreitet4 ,im heftigsten ,anlauf reisst der ,wind in den ,bergen ganze ,waldungen nieder2 ,wolkenbrche1 die ihn begleiten1 schwellen die ,giessbche und die ,strme des ,landes in rasender ,schnelle zu enormer ,hhe2 ,brcken und ,huser werden fortgeschwemmt und ausgedehnte ,ebenen berfluthet und die ,schiffe im ,hafen reisst der heftige rasch sich durch alle ,richtungen der ,windrose drehende ,sturmwind von ihren ,ankern ab und auf die ,untiefen oder gegen die ,klippen an4 ,zum ,glck dauern diese ,strme selten lange4 ,einer der heftigsten und lngsten ,wirbelstrme1 welcher ,manila in neuerer ,zeit heimsuchte1 war der vom ,september #ahfe2 er begann am #bf4 ,mittags und endete am #bh4 ,morgens4 ,whrend dieser #dj ,stunden fiel unaufhrlicher ,regen in solchen ,mengen1 dass der ,rio ,pasig weit ber seine ,ufer hinaustrat und die ,stadt ,manila mit allen ihren ,vorstdten berschwemmte1 so dass der ,verkehr auf den ,strassen durch ,boote unterhalten werden musste4 ,hat dann endlich der ,nordost1 mitunter in mehrfach erneutem ,kampfe1 im ,october seinen ,rivalen aus dem ,sden besiegt1 so gehen dann allmlig die wechselnden ,winde in den stetigen ,nordostwind des ,winters oder der trocknen ,jahreszeit ber1 whrend zugleich die ,temperatur sich in dem ,masse erniedrigt1 als die ,sonne sich mehr und mehr ihrer sdlichen ,culmination unterhalb des ,aequators nhert4 ,wie wir aber schon zwischen ,manila und ,bohol eine grosse ,verschiebung in der ,periode der ,monsune bemerkt haben1 so gilt auch die hier nher geschilderte ,periodicitt in den brigen atmosphrischen ,erscheinungen nicht fr die ganze ,inselgruppe1 oder selbst fr alle ,orte derselben ,insel4 ,wir erinnern uns1 dass ,luzon mit seinen hohen von ,nord nach ,sd streichenden ,bergketten gegen die herrschenden mittleren ,windrichtungen dieselbe ,stellung einnimmt1 wie ,ceylon im indischen ,ocean und wir verstehen nun1 warum die stliche und westliche ,hlfte der ,insel in ,bezug auf die ,vertheilung des ,regens so gnzlich von einander verschieden sein mssen4 ,denn whrend der nordstliche ,wind alle ,feuchtigkeit1 die er auf seinem ,wege durch den stillen ,ocean angesammelt hat1 an der ,ostkste und in den hohen ,bergen des ,ostens und ,nordens vollstndig absetzt1 gelangt er nun an die ,westseite der ,insel als trockner ,wind2 und der ,sdwestwind schlgt seinen ,regen an der westlichen ,seite der ,insel nieder4 ,so kann man leicht1 indem man von einem ,ort zum andern reist1 sich aus der nassen in die trockne ,jahreszeit versetzen4 ,als ich mich im ,november #ahfj in ,aparri an ,bord eines ,dampfers einschiffte1 um nach ,manila zu reisen1 hatten wir dort an der ,nordkste ,luzon's fast tglich fallende heftige ,regen1 die von starken ,nordoststrmen gebracht wurden2 und schon nach wenigen ,stunden waren wir hart an der ,kste von ,ylocos gnzlich gegen den strmischen ,nordost durch die hohe ,bergkette geschtzt und fuhren nun bei bestndig heiterem ,wetter bis nach ,manila hinunter4 ,wo sich in den ,visaya's zwischen den vielen kleinen und grsseren ,inseln zahlreiche ,einschnitte bilden1 da sind hier den ,winden ebensoviele ,canle vorgezeichnet1 in welchen sie nun theilweise abgelenkt werden1 so dass hier die ,vertheilung des ,regens eine lange nicht so regelmssige sein kann1 wie in ,luzon1 und auch die ,regenwinde selbst nur selten in ihrer ursprnglichen ,richtung auftreten knnen4 ,so war in ,bohol die ,vertheilung des ,regens whrend zweier ,beobachtungsjahre eine viel weniger schroffe1 wie in ,manila4 ,im ,winter fiel hier das ,maximum des ,regens mit #bji ,linien1 im ,frhling das ,minimum mit #ej ,linien2 der ,sommer zeigte #aii und der ,herbst #abc ,lin4 ,regen4 ,whrend also in ,manila die kalte ,jahreszeit auch die trockne war1 erfreute sich der ,winter in ,bohol 7mit #bj1a ,r4 mittlerer ,temp47 starken ,niederschlags2 dagegen zeigten ,sommer und ,herbst auf dieser ,insel eine verhltnissmssig grosse ,regenmenge1 so dass hier eigentlich nur von einer trocknen ,jahreszeit im ,frhlinge1 aber nicht von einer nassen gesprochen werden kann4 ,linao im ,innern des stlichen ,mindanao's liegt in einem gegen ,nordwesten hin sehr weiten offenen ,thal1 das gegen ,osten durch eine #b-cjjj' hohe ,bergkette geschtzt ist4 ,dennoch ist auch hier der ,winter die eigentlich nasse ,jahreszeit2 aber der ,nordostwind1 welcher diesen ,gegenden den ,regen bringt1 dringt hier zur ,strasse von ,surigao und in dem ,canal zwischen ,leyte1 ,bohol und ,ceb durch und tritt nun bei ,butuan als ,,nw4- oder ,,nnw4-,wind herein in das ,land der ,manobo's4 ,je nach der verschiedenen ,richtung der ,zuflsse des ,agusan1 welche bald mehr aus dem ,sdwesten1 bald aus dem ,norden oder ,nordwesten kommen1 schwellen dieselben durch den fallenden ,regen in verschiedenster ,weise an4 ,als ich im ,jahre #ahfd dieses ,land im ,august und ,september1 also gegen ,ende des ,sdwest-,monsuns bereiste1 waren die sdwestlichen ,zuflsse alle voll von ,wasser1 whrend in dem stlichen ,theile und in dem eigentlichen ,agusan selbst der niedrigste ,wasserstand herrschte4 ,nach einjhrigen ,beobachtungen des ,p4 ,juan ,ruiz in ,linao#b fielen dort im ,jahre #ahfe im ,winter #hbf ,linien1 im ,frhling #cjb ,l41 im ,sommer #bfe ,l4 und im ,herbst #cab ,l4 ,unter sich verglichen fllt also hier die trockene ,jahreszeit in den ,sommer2 aber trotzdem ist die whrend dieses trockenen ,sommers fallende ,regenmenge grsser als das ,maximum in ,bohol und mehr als die ,hlfte des ,sommermaximum's in ,manila4 ,das ganz im ,westen und auf #f #ej' ,n4 ,b4 liegende ,zamboanga endlich nhert sich in der ,vertheilung des hier fallenden ,regens noch mehr den ,verhltnissen1 wie sie der ,aequitorialzone der ,calmen eigen zu sein pflegen1 denn trotzdem das ,land hier gegen den ,nordostwind geschtzt1 dem ,sdwestwinde offen liegt1 so bringen beide ,winde hier doch so ziemlich die gleiche ,zahl von ,regentagen4 ,die ,sonne ist der ,quell alles ,lebens4 ,wie ohne ihre erwrmenden ,strahlen die ,bltter der ,bume und ,strucher nicht ergrnen1 so ist sie es auch1 welche die ,bewegung unserer ,atmosphre1 die ,winde erzeugt und das ,athmen des ,meeres1 den aufsteigenden ,wasserdunst1 hervorbringt1 der nun als ,regen wieder vom ,himmel den durstigen ,pflanzen zugesandt wird4 ,so hngt von der verschiedenen ,vertheilung der ,wrme1 der ,winde und der ,feuchtigkeit in ,zeit und ,raum auch das ,leben der ,organismen ab4 ,wir wollen den ,einfluss des ,klima's zunchst auf die vegetabilischen ,producte des ,landes nher untersuchen4 ,grosse ,ueppigkeit des ,pflanzenwuchses ist hier die ,folge des gleichmssig warmen und sehr feuchten ,klimas4 ,undurchdringlicher tropischer ,wald bedeckt bis auf die hchsten ,spitzen der ,berge hinauf das ,land2 und in den ,ebenen und ,thlern1 um die ,drfer der ,eingeborenen herum1 erzeugen sich die bekannten tropischen ,nutzpflanzen4 ,cacao und ,indigo1 ,caffe1 ,baumwolle1 im ,sden selbst ,canehl #c--welcher in ,mindanao wild zu wachsen scheint--dazu die ,mangabume1 die ,cocospalmen und ,bananen und viele andere ,fruchtbume gedeihen in ppigster ,flle4 ,bald halten sie sich--wie die ,manga1 ,caffe1 ,indigo und ,cacao--an besondere ,jahreszeiten zur ,reifung ihrer ,frchte2 oder sie geben1 wie die ,cocospalmen und die ,bananen1 dem ,eingeborenen eine nie versiegende ,quelle schmackhafter ,nahrung4 ,schrfer fast1 als die einheimischen ,pflanzen und ,bume1 drckt sich in dem ,anbau der eingefhrten ,nutzpflanzen der ,einfluss des ,klima's und seiner periodischen ,erscheinungen aus4 ,das ,zuckerrohr wird in den nchsten ,provinzen um ,manila herum1 welche alle ein ziemlich gleichartiges ,klima besitzen1 im ,mrz oder ,april1 also kurz vor ,eintritt der ,regenzeit gepflanzt2 whrend sich die ,manobo's in ,mindanao dabei an gar keine bestimmte ,jahreszeit halten1 da selbst in der trockensten ,periode hinreichender ,regen fllt1 um die jungen ,pflanzungen gegen ,vertrocknen zu schtzen4 ,der ,anbau des ,taback's wird ebenfalls durch die ,jahreszeiten geregelt4 ,im ,norden von ,luzon1 in den ,provinzen ,cagayan und ,nueva ,isabela1 welcher letzteren das auf der ,karte bezeichnete ,land der ,catalanganes zugehrt1 wird auf erhhtem1 fern von den ,bchen und dem ,hauptfluss der ,provinz1 dem ,rio ,grande de ,cagayan1 liegenden ,lande der ,taback im ,august ausgeset2 denn ein heftiger ,regen1 welcher die ,bche zum ,austreten bringen knnte1 wrde den zarten ,pflnzchen durch den in den sogenannten avenida's mitgefhrten ,schlamm verderblich werden4 ,aber wenn dann im ,september oder ,october die colla des ,herbstes vorber ist und in den damit immer verbundenen ,ueberschwemmungen des tiefliegenden ,landes der ,boden durch den aus den tertiren ,kalkgebirgen herabgefhrten ,schlamm gedngt worden ist2 so haben nun die jungen ,tabackspflanzen1 in die ,niederungen versetzt1 hinreichende ,kraft und ,hhe erlangt1 um nicht in kleineren ,ueberschwemmungen zu ,grunde zu gehen1 oder durch heftigen ,regen ausgewaschen zu werden4 ,dieses ,umsetzen1 wobei jede ,pflanze etwa #a #a_/b ,fuss von den anderen entfernt gesetzt werden muss1 geschieht ,ende ,october oder ,anfang ,november4 ,damit ist aber nicht alle ,arbeit gethan4 ,unausgesetzte ,pflege verlangt nun die ,tabackspflanze1 um sie vor ,untergang zu bewahren und die ,bltter einer gnstigen ,reife entgegen zu fhren4 ,bei zu grosser ,drre mssen die einzelnen ,stmme begossen werden2 fllt zu viel ,regen1 so hat der ,arbeiter bestndig ,sorge zu tragen1 dass durch den heftigen ,tropfenfall nicht die ,wurzeln gelockert werden4 ,einzeln mssen die ,raupen eines ,schmetterlings1 welche in wenig ,tagen aus den massenhaft gelegten ,eiern desselben auskriechen1 vom ,stamm und den ,blttern abgesucht werden1 da das kleinste ,loch1 das in den jungen ,keim eines ,blattes gefressen wird1 diesem allen ,werth raubt4 ,nur der geringste ,theil der ,pflanzen wird benutzt1 um ,samen fr die nchste ,aussaat zu ziehen2 und jede kleine ,blthenknospe muss1 sowie sie sich zeigt1 von dem ,zweige entfernt werden4 ,endlich naht im ,mai und ,juni die trockenste ,zeit1 und wenn dann in den letzten ,wochen kein ,regen gefallen ist1 welcher das eigenthmliche ,gummi des ,blattes wieder abwusch1 so wird im ,juli mit der ,erndte begonnen4 ,diese wird mglichst rasch vollendet1 und in der kurzen ,periode die nun bis zur nchsten ,umpflanzung brig bleibt1 wird der ,mais1 das einzige #d selbstgebaute ,nahrungsmittel der ,bewohner der ,provinz1 gest und geerndtet4 ,in #b ,monaten vollendet hier die ,maispflanze ihren ,lebenslauf4 ,noch schrfer aber drckt der ,reisbau den nach den verschiedenen ,orten wechselnden ,einfluss der klimatischen ,verhltnisse aus1 indem er zugleich mehr als irgend eine andere ,beschftigung des tglichen ,verkehrs bestimmend auf das ,leben der ,eingeborenen einwirkt4 ,im ,allgemeinen braucht auf den ,philippinen der ,reis #e-f ,monate hchstens1 von der ,aussaat bis zur ,vollendung der ,erndte1 so dass hier bei sonst gnstigen ,verhltnissen die ,mglichkeit zweier ,erndten im ,jahre gegeben wre4 ,in der ,that aber wird dies scheinbar so gnstige ,verhltniss gestrt durch eine ,menge verschiedenartiger ,einflsse1 welche einestheils in der ,qualitt des gebauten ,reis selbst und dem dabei angewandten ,system1 anderntheils in dem schon geschilderten mannigfach wechselnden ,klima begrndet liegen4 ,man zhlt auf den ,philippinen ber #fj ,reisvarietten1 welche aber nach dem ,boden1 dessen sie bedrfen1 in zwei scharf getrennte ,kategorieen geschieden werden1 nemlich in die des ,bergreis und des ,wasserreis4 ,erstere ,gruppe wird1 wie schon der ,name andeutet1 nur auf den hohen1 weder den periodisch wiederkehrenden1 noch den durch die ,hand des ,menschen knstlich hervorgebrachten ,ueberschwemmungen ausgesetzten ,gegenden gebaut4 ,sie bedarf zu ihrer ,cultur sehr viel geringerer ,sorgfalt1 als die zweite ,sorte1 welche nur in feuchtem oder ganz unter ,wasser gesetztem ,boden gut gedeiht2 aber zugleich ist sie auch den ,unregelmssigkeiten des ,wetters viel mehr unterworfen und whrend bei dem ,wasserreis die ,periode seines ,lebenslaufes so ziemlich immer in denselben ,grnzen gehalten wird1 ist es bei dem ,bergreis nicht selten1 eine ,verzgerung seiner ,reife um mehr als einen ,monat eintreten zu sehen4 ,auch die ,methode des ,reisbaues ist von einigem ,einfluss2 da diese ,einwirkung aber sehr gegen die des ,klimas zurcktritt1 so wollen wir die ,schilderung der ,felderbewirthschaftung in jenes ,capitel zurcksetzen1 in welchem wir in dem eigenthmlichen socialen ,zustande einiger philippinischer ,vlkerschaften bessere ,anknpfung finden werden4 ,wie sehr nun endlich durch die wechselnden klimatischen ,bedingungen der verschiedenen ,provinzen der ,reisbau1 und damit auch das ,leben des ,menschen1 beeinflusst werden muss1 geht aus der einfachen ,thatsache hervor1 dass der ,reis--mag es nun ,bergreis oder ,sumpfreis sein--eine bestimmte ,quantitt ,feuchtigkeit neben hinreichender ,wrme und ,nahrungebestandtheilen des ,bodens braucht1 die also weder zu gross1 noch auch zu klein sein darf4 ,hier kommt es vor ,allem auf die wechselnden ,feuchtigkeitsverhltnisse an4 ,whrend in ,manila und den umliegenden ,provinzen1 welche dem ,sdwestwinde ausgesetzt sind1 die ,zeit der ,aussaat im ,juni1 also nach dem ,ende der trocknen ,jahreszeit1 ist1 da nun erst der ,boden hinreichend durch ,regen befruchtet und durchfeuchtet ist1 um den ,samen aufnehmen zu knnen1 wird bei den ,iraya's im ,nordosten von ,luzon der ,bergreis im ,dezember und ,januar nach ,eintritt des ,nordostwindes1 also hier abermals nach ,beginn der eigentlichen ,regenzeit1 ausgest4 ,es fllt somit in diesem ,lande die ,zeit der ,reiserndte mit derjenigen des ,tabacks und der ,aussaat in ,manila zusammen4 ,der ganz gleiche ,gegensatz ist schon den ltesten spanischen ,schriftstellern auch auf den ,visaya's aufgefallen4 ,so sagt der ,padre ,chirino 7#afjd7 von der ,insel ,leyte wenn in der nrdlichen ,hlfte der ,insel ,winter herrscht1 was in denselben ,monaten wie in ,spanien zu geschehen pflegt1 so ist es in der sdlichen ,sommer2 und umgekehrt in der andern ,hlfte des ,jahres2 so dass wenn die eine ,hlfte der ,insel st1 die andere ihre ,erndten einbringt4 ,wieder anders stellt sich das ,verhltniss in ,bontoc dar1 einem vom ,mte4 ,data ausgehenden und in nrdlicher ,richtung streichenden ,thal1 in welchem der ,sdwestwind meistens den ,regen bringt2 aber doch sen die ,eingebornen den ,sumpfreis erst viel spter im ,december1 weil hier die eigentlich trockne1 die ,erndte gestattende ,periode erst sehr spt1 nemlich im ,mai bis ,juli einzutreten pflegt4 ,die ,zeit vom ,juli bis ,october und ,november benutzen die ,eingebornen zur ,anpflanzung des camote 7convolvulus batata74 ,nur in ,butuan in ,mindanao scheint die ,vertheilung des ,regens eine so gnstige zu sein1 dass zwei ,erndten stattfinden2 die eine ,aussaat erfolgt im ,januar und ,februar nach ,beendigung der ,regenzeit 7des ,nordost-,monsuns71 die andere im ,august oder ,september mit ,beginn derselben4 ,dagegen verhalten sich die ,manobo's im ,sumpfgebiete des ,agusan gerade so1 wie die ,bewohner von ,bontoc1 da sie ihren ,bergreis nur einmal im ,jahr und zwar im ,mrz mit ,beendigung der heftigsten ,regenzeit aussen4 ,es mgen diese wenigen ,beispiele hier gengen1 da sie hinreichend den ,satz feststellen1 dass es auf den ,philippinen ausschliesslich die ,regenzeit und die im ,laufe der ,monate fallende ,regenmenge ist1 welche die ,zeit der ,aussaat und der ,erndte bestimmen4 ,wir gehen zur ,beobachtung der ,thierwelt ber1 die wir1 wie die ,pflanzen1 ebenfalls in einigen besonders auffallenden ,beziehungen in den klimatischen ,verhltnissen kennen lernen wollen1 wodurch dann abermals ein ,zusammenhang der letzteren mit dem ,leben der ,bewohner angedeutet wre1 welchem wir wohl in den nchsten ,skizzen wieder begegnen werden4 ,theilweise war dieser ,gegenstand schon weiter oben angedeutet1 nemlich am ,schluss der zweiten ,skizze1 in welcher wir sahen1 dass der ,fang der zahlreichen ,seethiere1 die fr den ,menschen wichtig sind als ,nahrungsmittel oder ,handelsartikel1 nicht zu allen ,jahreszeiten geschehen kann4 ,zur ,zeit des ,nordost-,monsun's sind die stlichen steilen1 nur an wenigen ,stellen tiefe ,buchten aufweisenden ,ksten gnzlich allem ,verkehr entzogen1 und der ,fischfang beschrnkt sich auf die wenigen essbaren ,arten1 welche die ,eingeborenen bei tiefer ,ebbe unter den trockengelegten ,korallenblcken finden2 wenn aber dann der ,sdwest-,monsun die westlichen ,meere aufregt und hier dem ,fischfang und der ,schifffahrt enge ,grnzen zieht1 so ist jetzt an den stlichen ,ksten die ,zeit des ,lebens gekommen4 ,nun bevlkern sich hier die ,buchten und ,strassen zwischen den ,inseln mit ,fischerbten oder kleineren ,schiffen1 welche die ,producte des ,landes nach ,ceb oder ,manila fhren2 handeltreibende ,chinesen bringen die ,manufacturwaaren von ,china1 um sie gegen ,gold1 ,abaca1 ,reis1 den balate und ,kaurischnecken einzutauschen4 ,zu dem ,fang der letzteren ziehen jetzt zahlreiche kleine meist nur #c-d ,mann enthaltende ,bote aus4 ,und nun ist auch1 wenigstens fr den ,sdosten des ,archipels1 die fr den christlichen ,bewohner gefhrlichste ,zeit gekommen2 denn jetzt erscheinen die muhamedanischen ,piraten in ihren leichten und #fj-gj ,mnner haltenden panco's1 die mit der grssten ,verwegenheit ihre ,raubzge bis nahe an die ,hauptstdte der spanischen ,provinzen heran ausdehnen4 ,wie bei uns1 so zeigen auch auf den ,philippinen manche ,thiere des ,landes eine ,periodicitt ihrer ,lebenserscheinungen1 welche dann abermals1 wie bei den ,pflanzen1 durch das relative ,verhltniss zwischen ,wrme und ,feuchtigkeit mehr oder weniger beeinflusst werden4 ,obgleich die ,mehrzahl der ,insecten hier1 wie wohl in den meisten aequatorialen ,lndern auch1 an keine ,jahreszeit #e so scharf gebunden zu sein scheint1 als dies bei uns in ,europa durch die ,klte des ,winters geschieht1 so fllt doch gerade die ,ausbildung der grssten ,individuenzahl in die ,monate ,mai bis ,juli1 in welchen bei zunehmender ,feuchtigkeit und steigender ,sonnenwrme die gnstigsten ,bedingungen fr eine massenhafte ,entwicklung derselben gegeben sind4 ,dann auch haben die ,bienen des ,waldes ihre ,waben mit sssem ,honig gefllt1 der aber statt den auskriechenden ,larven den nach ,sssigkeit lsternen ,negern und ,malaien zur ,beute fllt4 ,zu gewissen ,zeiten steigen grosse ,fischschwrme in die ,mndungen der ,flsse hinauf1 die nun auf ihrem ,wege von den ,malaien mittels einer ,unzahl verschiedener ,instrumente zu ,millionen gefangen werden4 ,schon die ltesten ,schriftsteller erwhnen die unglaublichen ,mengen der kleinen kaum fingerlangen ,fischchen1 die nun in grossen irdenen ,krgen--den tinaja's--eingesalzen werden1 um dann mit nchster ,gelegenheit nach ,manila bergefhrt zu werden2 denn nicht in allen ,provinzen soll dieser ,fisch gefangen werden1 so dass der bagon--so heisst der eingesalzene ,fisch--im inneren ,handel und ,verkehr eine nicht unbedeutende1 aber leider nicht in ,zahlen auszudrckende ,rolle spielt4 ,in jeder ,beziehung aber eigenthmlich und charakteristisch fr die grosse ,verschiedenheit der klimatischen ,verhltnisse von ,luzon und ,mindanao1 ist ein ,fisch des sssen ,wassers1 welcher ber den ganzen hinterindischen ,archipel und ,indien selbst verbreitet ist4 ,es ist die ,gattung ,ophiocephalus #f1 welche jener eigenthmlichen ,gruppe von ,fischen angehrt1 die durch besondere ,wasserreservoire an den ,seiten des ,kopfes ausgezeichnet sind1 so dass sie auf ihren ,zgen ber ,land oder beim ,erklettern der ,palmenbume auf lange ,zeit ,wasser genug zur ,befeuchtung ihrer ,kiemen und damit zu ihrer ,athmung bei sich fhren knnen4 ,es ist die ,zahl dieser ,labyrinthfische eine ziemlich grosse2 aber es sind fast ausschliesslich die ,arten der genannten ,gattung1 welche als beliebte ,speise von den ,eingebornen zu ,tausenden gefangen und verzehrt werden4 ,ihr ,fang nun wird in ,luzon ganz anders betrieben1 als in ,mindanao4 ,whrend der trocknen ,jahreszeit versiegen auf ,luzon zahlreiche kleinere ,bche1 und die ,smpfe und ,reisfelder trocknen aus1 in denen jene ,fische lebten4--,diese ziehen sich in die wenigen ,seen zurck1 aber zum grssten ,theile wohl bohren sie sich tiefer in den ,schlamm des ,bodens ein1 wo sie nun bis zum ,anfang der nassen ,jahreszeit durch eine harte sie bedeckende ,erdkruste gegen die ,nachstellungen der ,menschen geschtzt1 im ,winterschlaf versunken zubringen4 ,thatsache ist es1 dass whrend dieser ,zeit nur sehr geringe ,mengen des dalag--so heisst dieser ,fisch auf den ,philippinen--auf den ,markt von ,manila kommen4 ,wenn aber dann nach den ersten heftigen ,regentagen im ,monat ,mai die harte ,erde sich zu erweichen beginnt1 und der ,regen die ,reisfelder wieder mit frischem ,wasser zu fllen anfngt1 so brechen jetzt die im ,schlamme vorsteckten ,fische hervor und tummeln sich in grosser ,menge in den ,pftzen und auf den nassen ,feldern im ,schlamme umher4 ,dann auch scheint die ,zeit des ,laichens und des ,auskriechens der ,jungen gekommen zu sein1 denn zahllose ,mengen werden nun von den ,fischern oder den ,landbauern1 welche ihre ,reisfelder bestellen wollen1 gefangen und zu ,markte gebracht4 ,letztere schlagen die ,fische einfach mit ,knitteln todt2 denn ihre ,zahl in den ,reisfeldern ist so gross1 und das ,wasser so seicht1 dass die ,bewohner hier1 statt sie mit ,netzen zu fangen1 nur auf's ,geradewohl in den ,sumpf hineinzuschlagen brauchen4 ,es gibt eine tagalische ,redensart1 etwa unserem blind darauf losschlagen zu vergleichen1 die von diesem eigenthmlichen ,fang des dalag hergenommen ist 7magpapalo maudin naun dalag d4 h4 schlagen wie auf einen dalag74 ,es ist vor ,allem die grosse ,centralebene ,luzon's1 in welcher alljhrlich ,hunderttausende auf solche ,weise gefangen werden4 ,ganz anders wird der ,fang in ,mindanao im ,sumpfgebiet des ,agusan betrieben4 ,die ,zahl der in diesem ,gebiete lebenden ,christen ist eine sehr geringe2 die ziemlich zahlreichen ,manobo's und ,mandayas haben ihre ,wohnsitze rund um das ,sumpfgebiet herum und treiben keine eigentliche ,felderwirthschaft1 wie es die christlichen ,bewohner thun4 ,sie bauen immer nur in trocknen ,gegenden den ,bergreis4 ,so kommt es1 dass jetzt wenigstens #g die ausgedehnten bei den ,ueberschwemmungen des ,agusan unter ,wasser gesetzten ,flchen nach allen ,richtungen hin von ,canlen durchschnitten und weder durch ,dmme eingeschlossen1 noch berhaupt durch den regulirten ,lauf der ,flsse1 wie in ,luzon1 bestimmt abgegrnzt sind4 ,den ,fischen bleibt also1 wenn mit ,eintreten der trocknen ,jahreszeit die ,wasser zu sinken beginnen1 der ,ausweg in die ,flsse und die grsseren ,teiche oder ,seen nach allen ,seiten hin offen4 ,aber auch so knnen sie den ,nachstellungen der ,menschen nicht entgehen4 ,denn nun ziehen die ,heiden hinunter in das ,sumpfgebiet und bauen sich hier zeitweilig ihre elenden ,htten auf1 um in den ,winkeln der ,flsse zahlreiche ,fischreusen oder grosse gegen den ,strom gerichtete ,netze aufzustellen1 in welchen dann die mit der ,strmung immer tiefer hinab ziehenden ,fische gefangen werden4 ,leider kam ich im ,jahre #ahfd zu spt--da mein ursprnglicher ,reiseplan durch ungnstige ,momente gnzlich verndert wurde--1 um noch das nach den ,schilderungen der ,eingebornen usserst interessante ,leben der mit dem ,fang des dalag beschftigten ,manobo's beobachten zu knnen4 ,nur ein schon halbverfallenes1 aus den elendesten ,htten auf ,pfhlen rasch aufgeschlagenes ,dorf sah ich noch4 ,eine ,frau mit einigen kleinen ,kindern war beschftigt1 die letzten noch vor einigen ,tagen gefangenen ,fische ber dem ,feuer zu drren4 ,indem wir so berall im ,leben der ,thiere wie der ,pflanzen den entscheidenden ,einfluss der umgebenden ,natur1 vor ,allem der klimatischen ,verhltnisse in ihrer grossen ,mannichfaltigkeit kennen lernten1 so wurden wir durch sie auch schon auf die ,einwirkung mehr oder weniger deutlich hingewiesen1 welche das ,klima und der ,boden1 die ,pflanzen und ,thiere in ihrem periodischen ,auftreten auch auf den ,menschen haben mussten4 ,wir wollen in den nchsten ,skizzen sehen1 ob und wie sich der philippinische ,mensch allmlig in seiner geschichtlichen ,entwicklung von den ,fesseln1 welche ihm die ,natur geschlagen1 zu befreien vermocht hat4 ,,iv4 ,die ,negrito's und die heidnischen malaiischen ,stmme4 ,auf der ,bhne1 deren ,bretter und ,coulissen1 ,drhte und ,maschinen wir jetzt hinreichend kennen gelernt haben1 spielte seit ,jahrhunderten1 wie berall1 der ,mensch sein blutiges ,drama4 ,auf den ,philippinen1 wie bei uns1 ist das erste ,auftreten des ,menschen in fast undurchdringliches ,dunkel gehllt4 ,wie aber in ,europa die ,ueberreste der ,pfahlbauten mit ihren ,waffen und ,kochgeschirren1 ,schmuckgegenstnden und ,skeletten unsere ,phantasie im ,aufbau einer vorkeltischen ,menschenperiode ,europa's untersttzen2 so haben uns die frheren ,bewohner der ,philippinen zwar keine ,denkmler1 wohl aber einige lebende ,stmme berliefert1 die uns in ihren ,sitten und ,gebruchen ein ziemlich getreues ,bild vergangener ,jahrhunderte liefern4 ,hier scheinen nun ,negerstmme die ersten ,besitzer des ,landes gewesen zu sein2 wenigstens hat man von anderen ,vlkern1 die ihnen vorangegangen wren1 keine ,kunde1 und auch die ,steinbeile #a1 welche man mitunter auf diesen ,inseln findet1 lassen sich ganz ohne ,zwang auf eine schwarze ,bevlkerung beziehen4 ,der ,papua-,race auf ,neu-,guinea und den angrenzenden ,inseln1 sowie den ,bewohnern der ,fidji-,inseln und anderer ,inselgruppen im stillen ,ocean nahe verwandt #b in psychischer ,beziehung und in vielen ihrer ,sitten und ,gebruche1 stehen sie doch in ,bezug auf ,cultur und ,gesittung auf einer viel niedrigeren ,stufe1 als die ,negerracen der ,inseln im stillen ,ocean4 ,so knnte man entweder in ihnen einen auf niedriger ,entwickelungsstufe stehengebliebenen1 oder einen unter dem1 ,jahrhunderte alten1 ,einflusse spterer ,einwanderer degenerirten ,zweig des allgemeinen ,papua-,stammes sehen1 von welchem eine ,anzahl frischer noch grnender ,aeste als die ,reprsentanten des hchsten ,culturzustandes1 den diese ,race erlangen konnte1 anzusehen wre4 ,wenn man nach den sprlichen in ,werken spanischer ,autoren niedergelegten ,notizen ber die ,negritos der ,philippinen sich den ,einfluss der malaiischen und christlichen ,periode construirt1 so glaubt man freilich zu erkennen1 dass man es nur noch mit den herabgekommenen ,enkeln einer einst viel hher stehenden ,race zu thun hat4 ,im ,sden der ,philippinen scheinen sie gnzlich ausgerottet zu sein4 ,allerdings geben alle ,autoren an1 dass im ,osten wie im ,innern ,mindanao's noch echte ,negritos leben1 eine ,meinung1 die aber auf vollstndiger ,unkenntniss der dortigen ,stmme beruht4 ,nur die wenig zahlreichen ,mamanua's im ,osten ,mindanao's haben ,negerblut in ihren ,adern1 aber sie sind ein ,mischlingsvolk1 das als solches auf den ersten ,anblick kenntlich ist4 ,mit ,ausnahme der ,insel ,negros1 wo noch einige wenige ,negerfamilien namentlich in der ,gebirgsgegend um den ,vulcan herum hausen sollen1 sind die ,autochthonen auf smmtlichen ,inseln der ,visayas verschwunden4 ,im sdlichen ,luzon scheinen sie auch zu fehlen2 mehr und mehr gegen den ,norden zu aber treten sie immer hufiger sporadisch auf--so an der ,ostkste auf der ,insel ,alabat1 bei ,mauban1 in der ,bergkette von ,mariveles und ,zambales1 an der ,ostkste bei ,baler1 dann bei ,casiguran1 bis sie endlich von ,palanan an bis an das ,cabo ,engao hinauf ausschliesslich die ,kste sowohl1 wie die ,gebirgsgegenden der stlichen ,bergkette bevlkern4 ,wenn irgendwo1 so sind sie hier noch in ihrer grssten ,reinheit der physischen wie der geistigen ,charactere zu finden4 ,bei einer durchschnittlichen ,krperhhe von #d' #g'' par4 7,mnner7 und #d' #d'' 7,weiber7 sind ihre ,glieder dem entsprechend ungemein zart1 aber wohl gebildet4 ,mit rundem1 namentlich bei den ,weibern stark ausgeprgtem ,gesicht1 usserst dicker1 braunschwarzer1 glanzloser und wollig-krauser ,haarkrone2 mit geradem1 wenig vorspringendem ,kiefer und schwach gewulsteten ,lippen1 mit sehr flacher und breiter ,nase und dunkelkupferbrauner ,krperfarbe--so bilden diese ,neger krperlich einen schroffen ,gegensatz zu den grsseren und eckiger gebauten malaiischen ,usurpatoren4 ,durch die ungemeine ,schmchtigkeit ihrer ,beine und die verhltnissmssig grossen ,buche--muy barrigudos nennen sie die spanischen ,historiker--erinnern sie etwas an die glatthaarigen ,bewohner ,australien's4 ,die ,milde des tropischen ,klima's nimmt sich freundlich ihres fast gnzlich nackten ,krpers an1 den sie unter leicht beweglichen ,schirmen1 wie sie auch unsere ,steineklopfer haben1 gegen heftigen ,wind und ,regen oder die allzuheisse ,sonne schtzen4 ,unter ihnen ausgestreckt liegen sie auf dem heissen ,sande des ,meeresstrandes oder am ,ufer der ,gebirgsbche1 immer bereit1 die schnell gebaute ,htte einige ,meilen weiter zu tragen1 wenn ,mangel an ,nahrung sie dazu zwingt4 ,mehr ,sorgfalt1 als den ,schrzen und ,schenkelbinden1 wenden sie ihren ,zierrathen zu1 die sie in ,form von wunderlich gestalteten ,ohrgehngen1 ,ringen fr ,beine und ,arme1 ,halsketten und einigen ,utensilien fr den ,taback und das ,betelkauen sich aus ,wurzeln und ,stcken ,holz1 sowie ,fasern der ,pandanus-,arten flechten4 ,nur die ,reichsten unter ihnen gestatten sich den ,luxus einer von den ,christen erhandelten ,matte zum ,schlafen4 ,auch das ,tttowiren ben sie2 wenngleich lange nicht in dem ,maase1 wie die ,malaien in der westlichen ,cordillere ,luzon's4 ,in der ,verbindung der dabei angewandten ,verzierungen1 lauter gradlinigen ,mustern1 weichen die an verschiedenen ,orten lebenden ,negritos nicht von einander ab2 wohl aber in der ,weise des ,tttowirens selbst4 ,die ,neger der ,ostkste von ,baler an bis hinauf nach ,palanan brauchen dazu eine ,nadel #c1 wie sie auch bei den ,malaien in ,gebrauch ist2 die von ,mariveles dagegen bringen sich in ihrer ,haut lange ,schnitte an1 durch deren ,combination sie die gewnschten ,muster erzielen4 ,bei diesen erhebt sich die ,zeichnung in ,form von hohen ,narben1 whrend bei den mit der ,nadel tttowirten ,negern die ,haut ziemlich glatt bleibt4 ,ihr ,charakter ist meistens besser1 als sein ,ruf4 ,von ,natur sind sie zutraulich1 frei und offen1 misstrauisch nur im ,verkehr mit den ,christen1 den ,rubern ihres ,landes2 ausdauernd und an ,muth den malaiischen ,nachbarn weit berlegen2 bereitwillig zu ,diensten1 sobald diese nur im ,bereich des ,gewohnten liegen2 und von einer unbegrenzten ,liebe zur individuellen ,freiheit und zum ,wanderleben4 ,von ihrer wirklich gutmthigen ,natur erhielt ich im ,land der ,iraya's #d an der ,westseite der ,cordillere von ,palanan einen freundlichen ,beweis4 ,in der einen ,hlfte dieses ,stammes fand ich eine sehr ungastliche ,aufnahme1 und hier schienen sich die ,bewohner fast gnzlich allen intimen ,umganges mit den ,negern zu enthalten2 in der andern aber hatte die unverkennbare grosse ,vermischung mit den ,negern allen ,leuten ein so freundliches ,wesen eingeprgt1 dass mir der ,gedanke an die ,wochen1 die ich unter ihnen zubrachte1 mit zu meinen liebsten ,reiseerinnerungen gehrt4 ,grosse unbesiegbare ,liebe zu ihrer ,heimath und zu ihrem ,wanderleben spricht sich hufig in den ,erzhlungen der ,spanier ber eingefangene und in ,manila erzogene ,neger aus4 ,doch irrt man sich wohl1 wenn man diesen nicht zu bndigenden ,trieb nach dem ,herumschweifen in den ,bergen und am ,meeresufer fr das wesentlichste ,attribut dieser bedrfnisslosen ,naturkinder ansieht4 ,es scheint vielmehr die allerdings wohl vorhandene ,anlage dazu durch die ,jahrhunderte alte ,verfolgung von ,seiten der ,malaien und nachher der ,christen1 und vor ,allem durch die immer mehr zunehmende ,trennung eines politischen ,zusammenhanges unter den einzelnen ,clan's dieser ,negerstmme in ihr jetziges ,extrem ausgebildet worden zu sein4 ,eine gewisse ,tendenz zur ,isolirung haben alle sogenannten wilden ,vlkerschaften2 und wo sich gewaltsam der in primitiven ,zustnden1 und bei geringer ,dichtigkeit der ,bevlkerung berhaupt nie sehr innige und feste ,zusammenhang der ,clan's untereinander lst1 und sich zwischen sie nun feindliche ,stmme einschieben1 welche jede ,mglichkeit des ,verkehrs abschneiden3 da wird diese ,unabhngigkeitsliebe des ,einzelnen sich immer mehr steigern1 das geringe ,bedrfniss nach ,einigung grsserer ,massen in gleichen ,gesellschaftsformen nothwendig absterben mssen4 ,und wie sich so in dem socialen ,zustande der isolirt lebenden ,familiengruppen1 in dem allmligen ,verlust aller ihnen eigenthmlichen ,eigenschaften1 ja sogar ihrer ,sprache #e1 dieser verderbliche ,einfluss der ,trennung des politischen ,zusammenhanges naheverwandter ,stmme ausspricht2 so drckt sich andererseits in dem tglichen ,leben1 in ihrem ,kampfe ums ,dasein der fr sie jetzt fast allmchtige ,einfluss des ,klima's aus4 ,ohne bedeutenden ,handel1 ohne ,ackerbau1 bilden die ,herzen der ,palmensorten und die ,wurzeln der vielen wild wachsenden ,aroideen1 sowie die jagdbaren ,thiere des ,waldes--,rehe1 ,schweine--und die ,fische des ,meeres und der ,flsse ihre einzigste ,nahrung4 ,so ziehen sie in kleinen ,truppen von #f-h ,familien bald in den tiefen ,schluchten der ,berge am ,ufer der ,giessbche oder des ,meeres einher1 je nachdem die ,jahreszeit gerade hier oder dort eine beliebte ,wurzel in ,menge reifen oder eine gesuchte ,fischart in die ,flsse heraufsteigen und am ,ufer in ,schwrmen erscheinen lsst4 ,die ,werkzeuge1 die sie beim ,fischfange und auf der ,jagd gebrauchen1 sind zugleich die einzigen ,waffen4 ,mit ,bogen und ,pfeilen stellen sie im ,wald den ,rehen und ,schweinen1 wie dem feindlich gesinnten ,ylungut #f1 im ,wasser des ,meeres und der ,flsse den ,fischen nach4 ,mit ihren eisernen ,messern1 den sogenannten bolo's1 welche sie von den ,christen erhalten1 vertheidigen sie sich heute muthig gegen einen hinterlistigen ,angriff ihrer an ,zahl berlegenen aber feigeren ,feinde1 whrend sie morgen mit demselben ,messer in friedlicher ,arbeit die ,wurzeln ausgraben1 die ihnen zum ,unterhalt der nchsten ,wochen dienen sollen4 ,wenn dann alljhrlich die aufsteigende ,sonne im ,april und ,mai tausendfltiges ,leben im ,verein mit der grossen ,regenmenge hervorruft1 und alle die ,formen von ,schmetterlingen und anderen ,insecten1 die in klterer oder in trockener ,jahreszeit nur in wenig ,individuen lebten1 nun auf einmal zu ,hunderten erscheinen--dann ist auch fr die ,negritos die ,zeit festlicher ,erndten gekommen4 ,denn nun ziehen sie aus1 ,klein und ,gross1 in den dichtesten ,wald hinein und suchen die lngst schon von dem ,entdecker bezeichneten ,baumstmme aus1 in deren ,krone ein ,schwarm wilder ,bienen sich seit ,monaten am ,aufspeichern des ,honigs erfreut hatte4 ,jetzt sind die ,waben gefllt1 denn die ,zeit naht1 in welcher ,feuchtigkeit und ,sonnenwrme die ,larven der ,bienen zum ,ausschlpfen bringen4 ,aber ehe diese zum ,leben erwachten1 hat der nach ,honig lsterne ,neger durch ,rauch giftiger ,kruter den ,schwarm der ,bienen aus ihrem ,baume vertrieben4 ,den ,honig lsst sich der ,negrito wohl schmecken1 das ,wachs aber presst er in wenig gereinigte ,kuchen1 welche er gegen ,glasperlen1 ,strohmatten1 etwas ,reis und den ber ,alles geliebten ,taback an den christlichen ,hndler verkauft4 ,bald aber ist der ,reis und der ,honig verzehrt1 und nun geht das alte ,wandern wieder an von einem ,ort zum andern1 rast- und ruhelos1 bald am ,meer1 bald in den tiefsten ,bergschluchten1 bis ihnen endlich im nchsten ,jahr das strkere ,schwirren der ,insecten die ,rckkehr ihres ,honigmonates anzeigt4 ,auch ber die erste ,einwanderung der ,malaien fehlen uns jegliche historische ,documente und ebensowenig haben sie uns ,monumente ihrer frheren ,lebensperioden hinterlassen4 ,wohl aber ist die ,zahl der noch unabhngigen1 nicht vom ,christenthum vernderten heidnischen ,stmme dieser ,race eine sehr grosse1 wenn man sie mit den sprlichen ,resten der ,neger #g vergleicht4 ,da sie wenigstens auf einigen ,inseln der ,gruppe1 namentlich im ,osten ,mindanao's und im ,norden ,luzon's noch in ziemlich dichten ,mengen bei einander leben1 so knnen wir hoffen1 uns durch das eingehende ,studium dieser ,racen ein recht genaues ,bild von dem ,culturzustande des ,landes zu entwerfen1 wie er hier einige ,jahrhunderte vor der christlichen ,zeit etwa bei ,ankunft der muhamedanischen ,priester herrschen mochte4 ,diese letzteren scheinen sicherlich vom ,sdwesten herauf gegen die ,philippinen nach ,norden und ,osten vorgedrungen zu sein1 und so finden sich dem entsprechend gerade im ,norden ,luzon's und im ,osten ,mindanao's diejenigen ,stmme1 welche in ihren ,sitten und ,gebruchen noch den reinsten nicht durch muhamedanische ,glaubenslehren vernderten ,charakter zeigen4 ,innerhalb dieses gemeinsamen1 am besten wohl durch das ,wort malaisch bezeichneten ,wesens besitzen die einzelnen ,stmme zahllose ,verschiedenheiten des ,dialectes und der ,sitten1 der ,kleidung1 des ,charakters und ,krperbaues1 und in vielen ,fllen lassen sich deutliche ,spuren fremder ,beimischung aufzeigen1 welche in einem ,falle sogar durch ein einheimisches der tagalischen ,sprache angehriges ,wort bezeichnet ist4 ,die ,mamanua's an der ,ostkste ,mindanao's fhren ganz das ,leben der ,negrito's1 unterscheiden sich aber wesentlich von ihnen durch die von den ,angehrigen selbst zugegebene ,vermischung mit den malaiisch-christlichen ,nachbarn4 ,das ,wort ,mamanua bedeutet ,waldmensch4 ,als eine hnliche gemischte ,race zwischen ,negern und ,tagalen gibt sich die in der ,provinz ,pangasinan lebende ,race der ,baluga's auf den ersten ,blick zu erkennen4 ,hier aber zeigt die ,bedeutung des ,wortes1 welches nichts weiter sagen will1 als ,mischling1 dass diese ,race schon vor der ,ankunft der ,spanier existirte und dass sie sich wahrscheinlich seit ,beginn der malaiischen ,einwanderung zu bilden begonnen hatte4 ,endlich zeigen gar viele der andern heidnischen ,stmme eine deutlich zu erkennende ,beimischung von chinesischem ,blut1 fr welche sich in einigen ,fllen wenigstens auch ein schwacher historischer ,beleg auffinden lsst4 ,wir wollen uns als ,beispiele zur ,illustrirung dieser malaischen ,periode einige ,stmme im ,norden ,luzon's und in ,mindanao ansehen1 die ich selbst ,monate lang zu beobachten ,gelegenheit hatte4 ,wenngleich die im ,westen der nordstlichen ,cordillere von ,luzon1 nicht weit von ,palanan1 lebenden ,iraya's im ,krperbau unverkennbar malaiischen ,typus zeigen1 so lassen sie doch auch wieder ebenso deutlich zweierlei verschiedene ,beimischungen erkennen4 ,chinesisches ,blut fliesst sicherlich in den ,adern eines ,zweiges1 welcher an dem stlichen ,arme des ,rio de ,ilagan1 dem ,catalangan1 wohnt1 von dem sie den ,namen der ,catalanganes erhalten haben4 ,die eigentlichen ,iraya's dagegen am ,ilarn leben gesellig mit den ,negrito's der ,umgegend1 verbinden sich mit ihnen und fhren mit ihnen ein glckliches harmonisches ,leben4 ,auch mischen sich nicht selten mit ihnen sogenannte ,cristianos remontados1 christliche ,bewohner der ,ebenen1 welche sich vor dem strafenden ,arme der ,behrden in die ziemlich unzugnglichen ,berge der ,iraya's geflchtet haben4 ,solche ,verschiedenheit der ,mischung spricht sich auch in ihren ,sitten und ,gewohnheiten1 wie in ihrem ,charakter aus4 ,bei jenen1 den ,catalanganes1 sind die ,aecker1 trotz des ,mangels an ,bffeln und jeglichen ,instrumenten zum ,sen und ,erndten1--sie schneiden die ,reishalme nur mit einem kleinen ,messer einzeln ab--vllig rein von ,unkraut und ,steinen1 und der ppig gedeihende ,reis gewhrt ihnen eine berreiche ,erndte4 ,bei den ,iraya's--im engeren ,sinne des ,wortes--werden schon ,bffel benutzt1 aber ihre ,reisfelder geben ihnen wegen geringer darauf verwandter ,sorgfalt nur wenig eintrgliche ,erndten4 ,die ,huser der ,catalanganes sind meistens mit sehr dichten hohen ,dchern aus ,rohr oder ,gras--sogenanntem cogon--versehen1 whrend die ,iraya's die leichter herzustellenden1 aber wenig schtzenden flachen ,dcher aus gespaltenen ,bambusrohren vorzuziehen scheinen4 ,whrend bei jenen die freien ,pltze1 um das ,haus und unter demselben1 auf welchen einige kleine ihren ,gttern geweihte ,monumente stehen1 auf das ,sorgfltigste rein gehalten werden1 lassen diese allerlei ,gras und ,unkraut auf ihnen wachsen und werfen wie die ,tagalen bei ,manila allen ,kehricht durch die ,spalten des ,fussbodens hinunter4 ,in ihrer ,kleidung und ihren ,zierrathen stimmen beide ,stmme so ziemlich berein4 ,aber whrend die ,catalanganes als ,tttowirungsmuster sowohl1 wie als ,ornamente fr ihre heiligen ,pltze1 ausschliesslich ,schriftzge anwenden1 welche mir chinesischen oder japanesischen ,ursprungs zu sein schienen1 wenden die ,iraya's berall nur die aus geraden oder einfachen krummen ,linien gebildeten ,verzierungsmuster an1 wie wir sie schon bei den ,negern gefunden haben4 ,als ich im ,juni #ahfj mit #ba ,christen von ,palanan ber die ,cordillere gegangen war1 waren wir nahe daran inmitten der grossen in ,scheunen der ,catalanganes aufgespeicherten ,mengen von ,reis und ,mais ,hunger's zu sterben2 denn unsern ,bitten um ,lebensmittel setzten sie beharrliche ,weigerung entgegen4 ,ich sah mich gezwungen1 mit den ,waffen in der ,hand mir die ,lebensmittel zu rauben1 die sie mir nicht gutwillig geben wollten1 und fr die ihnen dann keine ,bezahlung hoch genug zu sein schien4 ,nur die ernste ,drohung einer unnachsichtlich einzutreibenden ,kriegssteuer brachte mir in ,minanga1 von wo ich meine ,leute nach ,palanan zurckschicken wollte1 so viel ,mais und ,reis ein1 dass ich ,letzteren hinreichende ,lebensmittel mit auf den ,weg geben konnte4 ,als stummen ,zeugen ihres vollstndigen ,mangels an ,gastfreundschaft zeigten mir meine ,begleiter1 kurz vor der ,ankunft im ,lande dieser ,egoisten1 mitten im ,walde einen ,steinhaufen1 welchen fromm gebter alter ,brauch der ,bewohner ,palanan's zum ,andenken an einen hier vor ,hunger umgekommenen ,christen aufgeworfen hatte4 ,auf seinem ,durchmarsch durch ihr ,land hatten die ,catalanganes ihm auch nicht ein ,krnchen ,reis fr ,geld oder gute ,worte geben wollen4 ,wie anders zeigten sich mir die wenige ,meilen davon wohnenden ,iraya's4 ,hier machten berall die gastlichste ,aufnahme1 ,geschenke aller ,art fr mich und meine ,leute1 veranstaltete ,feste und gern gewhrte ,untersttzung beim ,besteigen der ,berge oder zum ,rudern des ,bootes das ,reisen leicht und zu einem wahren ,vergngen1 so dass ich ihnen das ,versprechen gab1 sie bald wieder zu besuchen1 als ich durch heftiges ,fieber gezwungen wurde1 ihr ,land zu verlassen4 ,leider verhinderte mich die ,entwicklung meiner ,reiseplne an der ,ausfhrung dieses ,vorhabens4 ,der ,glaube beider ,stmme aber hat1 trotz mannichfacher ,abweichungen1 doch wieder so viel des ,aehnlichen1 dass wir wohl sicher annehmen drfen1 in den wenigen erkennbaren ,spuren1 die auch noch allen brigen ,wilden des ,landes gemeinsam sind1 die ,reste eines religisen ,glaubens zu sehen1 wie er in der rein malaiischen ,periode vor ,ankunft der ,muhamedaner dort geherrscht haben mag4 ,ausser einigen ,gtterpaaren1 ber deren ,beziehungen und ,attribute ich nicht recht klar zu werden vermochte1 huldigen sie ganz besonders den ,seelen ihrer ,vorfahren1 die sie unter dem ,namen ,anito in die ,reihen ihrer niedrigeren ,gtter aufnehmen4 ,es sind ,hausgtter1 wahre ,laren und ,penaten4 ,hier steht in einer ,ecke des ,hausinnern eine ,art ,topf1 der an und fr sich nichts ,auffallendes htte2 aber man sieht leicht1 dass die ,glieder der ,familie diese ,ecke mit grosser ,ehrfurcht behandeln4 ,in dem ,topfe hat einer ihrer ,anito's seinen ,sitz4 ,der ,platz unter dem ,hause1 welcher gemeiniglich auch als ,begrbnissplatz dient1 ist durch verschiedene ,abzeichen anderen ,anito's geheiligt1 ebenso der kleine vor dem ,eingang und noch unter dem ,dache1 des ,hauses befindliche ,platz vor der ,leiter1 die ,htte1 in welcher die ,schmieden befindlich sind1 und vor ,allem die durch besondere1 kleinen ,husern hnelnde ,altre ausgezeichneten ,pltze vor dem ,hause4 ,auch die ,erndte ist ihren ,anito's geheiligt1 denen sie die ,erstlingsfrchte darbringen in grossen allgemeinen ,festen4 ,jenen andern hherstehenden ,gttern scheinen sie auf der ,seite des ,catalangan einen besonderen ,dienst in einem ,tempel zu weihen4 ,leider verhinderte mich ,krankheit1 den ,ort1 wo dieser stehen sollte1 zu besuchen4 ,so stehen die ,iraya's mit ihrem schon ziemlich hoch ausgebildeten ,glauben und ihrem ,ahnencultus1 dem eifrig betriebenen ,ackerbau und dem sparsamen1 fr die kommende ,zeit sorgenden ,sinn1 und der grossen ,kunstfertigkeit1 die sich im ,bau ihrer ,huser wie ihrer ,ornamente ausspricht1 den reinen ,negrito's weit berlegen gegenber4 ,desshalb auch erscheinen sie weniger abhngig von der ,natur4 ,um ihre ,reisfelder und ,tabacksplantagen vor den verheerenden ,ueberschwemmungen zu schtzen1 haben sie ,dmme angelegt2 im ,flusse verfolgen sie die grsseren ,fische zwar noch mit dem ,speere1 aber durch ,wehre wissen sie die zu bestimmten ,zeiten massenhaft auftretenden kleineren ,sorten in zahlloser ,menge einzufangen1 die ihnen eingesalzen fr lange ,monate dienen2 durch reich versorgte ,vorrathshuser bezwingen sie die feindliche ,gewalt der ,heuschreckenschwrme oder der ,misserndten und so spricht sich fast in jeder kleinen ,beschftigung ihres ,lebens die schon beginnende ,herrschaft des ,menschen ber die ,naturgewalten aus4 ,aber dem allmchtigen ,einfluss der ,jahreszeiten1 des periodischen ,wechsels der ,monsune mit ihrer ,drre oder ihrem ,regenberfluss gehorchen auch sie1 wie ihre ,nachbarn1 die frei wie das ,wild herumschweifenden ,neger1 und so regeln sich auch bei ihnen nicht bloss die ,zeiten der ,saat und der ,erndte1 sondern auch die ihrer nationalen und religisen ,feste nach dem ,laufe der ,sonne4 ,auf der westlichen ,seite der ,insel leben in der ,berglandschaft1 welche man gewhnlich als ,land der ,ygorrotes bezeichnet1 eine ,anzahl von ,stmmen nebeneinander1 die sich untereinander sowohl1 wie von den ebengeschilderten ,iraya's in mehr als einer ,beziehung unterscheiden4 ,whrend diese1 im hchsten ,grad friedlich1 als fleissige ,ackerbauer zu bezeichnen sind1 haben jene als muthige ,vertheidiger ihres angestammten ,bodens schon hufig den eindringenden ,spanier abgewehrt1 und die ,proselytenmacherei der christlichen ,pfaffen mit heidnischem ,trotze erschwert4 ,ganze ,districte sind in diesem ,kampfe in den letzten ,jahrzehenten #h wst gelegt4 ,hier wurden ,drfer niedergebrannt und ihre ,einwohner verjagt1 weil einer derselben einem ,christen das ,haupt abgeschlagen hatte2 dort wurden die eben der ,blattreife nahenden ,tabackspflanzen auf ,hunderten von ,aeckern von den ,soldaten der ,regierung umgehauen1 um den ,schmuggel mit dem ,taback auszurotten2 ,wasserleitungen1 welche die sorgsam gesammelten kleinen ,quellen der steilen ,berggehnge den terassenfrmig aufgebauten ,feldern entgegenfhrten1 wurden zerstrt und berall lsst sich der verderbliche ,einfluss nachweisen1 welcher vor ,allem die sogenannte ,comandancia de ,ygorroles auszeichnete4 ,seitdem die ,regierung aber eine ,anzahl kleiner ,provinzen aus diesem ,bergdistrict gemacht und namentlich angefangen hat1 die in ,mancayan zum ,betriebe der ,kupferminen etablirte ,empresa ,cantabro-filipina zu untersttzen oder wenigstens nicht zu hindern2 seitdem hat der ,handel und ,verkehr in diesen ,gegenden und mit ihnen auch das gegenseitige ,zutrauen in erfreulichem ,maase zugenommen4 ,obgleich vortreffliche ,ackerbauern1 die den stammverwandten ,iraya's selbst noch berlegen sind1 drckt ihnen doch das kriegerische ,leben einen eigenthmlich herben und wenig freundlichen ,charakter auf1 den sie aber hufig durch ,zuverlssigkeit und ,offenheit mildern4 ,nie gehen die ,mnner an ihre ,feldarbeit1 ohne mit ,lanze1 ,schild und einem breiten1 mit ,spitze versehenen ,beile ausgerstet zu sein1 welches letztere ihnen sowohl zum ,erklettern der ,bume wie zum ,aufspiessen der ,kpfe erschlagener ,feinde dient4 ,selbst in ihren ,husern legen sie selten ihre ,waffen ab4 ,dabei sind sie1 vergleichsweise gesprochen1 die industriellsten der wilden ,vlkerschaften des ,nordens4 ,sie hatten von jeher den ,ruf1 die trefflichsten ,schmiede zu sein1 und eben das erwhnte ,beil1 die sogenannte aligua wird von ihnen in ,massen nach dem ,osten und ,norden hin ausgefhrt4 ,mit grosser ,kunst wissen sie metallne ,ketten zu schlingen1 und die von ihnen selbst verfertigten kleinen ,thonpfeifen stehen auf einer hohen ,stufe der ,vollendung4 ,neben diesen findet man auch hufig kleine kupferne ,pfeifen1 meistens die ,gestalt eines in nationaler ,weise niederhockenden ,mannes nachahmend1 welche in dem seit alten ,zeiten berhmten ,erzgiesserorte ,buguias verfertigt werden4 ,lange vor der christlichen ,zeit schon scheinen die ,ygorrotes aus der ,umgegend von ,mancayan die dortigen reichen ,kupferminen ausgebeutet zu haben1 aus deren durch einfache ,calcinirung gewonnenen ,ertrgnissen sie die wegen ihrer ,reinheit weitberhmten kupfernen ,kessel verfertigten4 ,auch das ,gold1 das sie theils aus ,quarzminen gewinnen1 theils aus dem ,sand der ,flsse auswaschen1 wissen sie zu allerlei kleinen ,schmucksachen zu verarbeiten und mit dem im ,handel erhaltenen ,silber zu legiren4 ,was sie aber ganz besonders1 sowohl vor ihren heidnischen wie auch christlichen ,stammesgenossen auszeichnet1 ist ihr erfinderischer ,geist in der ,construction von ,vogelscheuchen1 die sie auf ihren ,feldern gegen die zahlreichen ,reisvgel anbringen4 ,hierzu benutzen sie die ,kraft der zu den ,feldern herabstrmenden ,bergbche1 die sie durch ein geschickt angebrachtes und dem ,stosse ausweichendes1 dann aber zurckschnellendes ,bambusrohr einem oft sehr complicirten ,systeme von klappernden ,stcken und sich bewegenden ,tuchfetzen1 menschenhnlichen ,figuren etc4 mittheilen4 ,leider sah ich1 da ich nach beendigter ,erndte in diese ,gegenden kam1 nur noch ein einziges und kleines dieser ,instrumente in ,bewegung4 ,der etwas finstere und abentheuerliche ,geist1 der sich ihnen durch solche ,beschftigungen einprgt1 und der sich auch in den brigen ,gewohnheiten des tglichen ,lebens ausspricht1 steht mit der grossartigen ,wildheit der sie umgebenden ,natur in vlliger ,harmonie4 ,nur dort1 wo sie in den tiefsten ,thlern sich des gleichen sonnigen ,klima's erfreuen1 wie die christlichen ,bewohner der ,ebene1 schmcken sie sich mit den grellen ,farben ihrer ,kopftcher oder dem reinen ,weiss ihres langen ,mantels1 den sie um den ,krper schlagen4 ,wo aber in den hohen ,bergthlern oder gar auf den #e-fjjj' hohen ,bergzgen die ,bewohner im feuchten1 nur ,fichten1 ,gras und eine gesellig lebende ,farre erzeugenden ,boden nach ,gold whlen oder an den schroffsten ,abhngen mit unsglicher ,mhe ,felsblcke zu einer ,mauer aufthrmen mssen1 um sich einen kleinen ,fleck horizontalen ,landes fr ihren ,reisbau zu gewinnen2 da steht das vorherrschende ,indigblau1 das mitunter von ursprnglich weissen ,streifen unterbrochen wird1 mit dem dsteren ,sinn und dem vielen ,nebel der ,landschaften und dem dunkeln ,grn der ,fichtenwaldungen in ,einklang4 ,nur der auch ber den hchsten ,hhen schwebende philippinische ,falke 7,falco pondicerianus7 deutet dem ,reisenden an1 dass er sich im tropischen ,lande befindet2 oder es grsst ihn die #b ,zoll grosse blendend weisse ,blthe einer ,orchidee 7,phalaenopteris71 die sich auf hohem ,fichtenzweige schaukelt1 wie eine ,freundin aus sonnenhelleren ,gegenden4 ,ein ganz anderes ,bild wieder zeigen uns die stammverwandten heidnischen ,stmme im ,osten von ,mindanao1 unter denen vor ,allem die ,manobo's zu nennen sind4 ,trotz der gleichen psychischen ,eigenschaften und obgleich sich auch bei ihnen1 und ganz besonders bei den ,mandaya's1 eine ,vermischung mit ,chinesen auf den ersten ,blick erkennen lsst2 ungeachtet der in ihren ,grundzgen auch bei ihnen geltenden ,anito-,lehre1 und der innern ,verwandschaft ihrer ,sprache1 haben sich doch hier eine ,reihe besonderer ,eigenschaften entwickelt oder erhalten1 die sich in solcher ,ausbildung nicht bei den ,stmmen des ,nordens nachweisen lassen4 ,whrend diese schon sesshaft geworden sind und ,jahraus ,jahrein dieselben ,felder bewirtschaften oder dieselben ,waffen schmieden1 vereinigt hier jeder ,vornehme1 jeder bagani1 die wenigen von ihm direct abhngigen ,menschen um sich herum und lebt so in #b-d ,husern im dichtesten ,walde1 weit entfernt von seinen nchsten ,verwandten oder ,freunden4 ,hoch auf ,pfhlen gegrndet1 besitzt jedes seiner ,weiber1 deren ,menge seinen ,reichthum bestimmt1 ein ,haus fr sich1 in welchem sie mit ihren ,kindern und den ihr zugehrigen ,sclaven lebt4 ,eine unter ihnen ist die eigentlich legitime ,gattin1 die auch den anderen ,befehle gibt4 ,diese und die ,kinder des bagani1 seiner ,frauen ,brder1 wenn diese selbst keinen ,hausstand gegrndet haben1 und eine ,anzahl ,sclaven1 welche meistentheils ,kriegsgefangene sind1 mssen fr den tglichen ,unterhalt sorgen4 ,neben ,taback1 ,mais1 ,bananen1 ,zuckerrohr und camote bauen sie vor ,allem ,reis in so grosser ,menge1 dass sie nicht blos fr sich selbst hinreichenden ,unterhalt des ,jahres1 sondern auch noch ,ueberschuss zum ,handel gewinnen4 ,als ich im ,august #ahfd bei dem bagani ,adipan im ,westen des ,sumpfgebietes des ,agusan mehrere ,wochen gelebt hatte1 konnte er mir doch noch1 als ich abreiste1 auf ,monate dauernden ,reisvorrath kuflich berlassen1 ohne dass in seinen ,reisschuppen eine ,abnahme des ,vorrathes zu bemerken gewesen wre4 ,wenige ,tage darauf begegneten mir auf meiner ,fahrt den ,fluss hinunter eine grosse ,anzahl ,bte von ,butuan1 dessen christliche ,einwohner alle in's ,land der ,manobo's zogen1 um sich fr das nchste halbe ,jahr zu verproviantiren4 ,mehr als einmal schon haben die ,manobo's mit ihrem ,ueberfluss an ,reis die christlichen ,nachbarn vor dem ,hungertode retten mssen4 ,die nicht sesshafte ,lebensweise dieser ,manobo's liegt nun theilweise in der ,art ihres ,ackerbaues begrndet4 ,die geringe ,dichtigkeit der ,bevlkerung im ,verein mit der erstaunlichen ,fruchtbarkeit des ,landes gestattet ihnen1 der ,neigung zur ,isolirung zu folgen und zwingt sie weder zur knstlichen ,herstellung von ,feldern und ,bewsserung derselben1 noch zu sesshafter ,lebensweise4 ,vielmehr ziehen sie es vor1 mit geringerer ,arbeit bald hier und bald da ihre ,aussaat zu machen1 die ihnen dann von dem berreichen ,boden mehr als hundertfltig wiedergegeben wird4 ,das ,system1 das sie dabei befolgen1 ist fr viele andere heidnische ,malaienstmme charakteristisch und wird auch noch von manchen christlichen ,bewohnern der ,philippinen gebt4 ,es besteht wesentlich in der primitivsten ,bearbeitung des ,bodens4 ,die grossen ,waldbume sowie das ,unterholz werden umgehauen und dann1 nach gehrigem ,austrocknen durch die ,sonnenwrme abgebrannt4 ,zwischen die ,asche und die nur sehr flchtig aufgewhlte ,erde werden nun bald die einzelnen ,reispflanzen in ,bscheln ausgepflanzt oder auch selbst der ,reis direct ausgest4 ,manche der ,krner oder ,pflanzen gehen dabei natrlich zu ,grunde2 aber der ,reis1 der aufgeht und zur ,reife kommt1 gibt ihnen in diesen bevorzugten ,gegenden nach mehreren an verschiedenen ,orten vorgenommenen ,zhlungen das #bej;fache ,korn4 ,in wenig ,jahren erschpft sich dann der ,boden dieses sogenannten cainin1 da sie weder ,dnger einfhren1 noch mit den angebauten ,frchten wechseln4 ,dann ziehen sie weiter1 lassen sich auf dem ersten gnstig aussehenden ,platz nieder und beginnen die ,arbeit des ,umhauens und ,sens von ,neuem4 ,ihre ,vorrathshuser bauen sie auf ,pfhlen mitten in ihren ,feldern4 ,es ist dieses ,system der cainines auch unter den ,christen berall dort blich1 wo der dnngesten ,bevlkerung noch unbeschrnkte ,bodenflche zum ,anbau zur ,verfgung steht2 wo aber die ,einwohner sich dichter drngen1 da werden sie durch die ,nothwendigkeit zu einem mehr sesshaften ,leben und geregelterer ,ausntzung derselben ,grundstcke gezwungen4 ,es unterscheiden sich hierin die ,christen durchaus nicht von ihren heidnischen ,stammverwandten4 ,was aber die ,manobo's ganz besonders auszeichnet vor allen brigen1 mir aus eigener ,anschauung bekannten philippinischen ,stmmen1 ist die ,form ihres religisen ,aberglaubens4 ,auch sie huldigen im ,wesentlichen dem gleichen ,anitodienste1 wie die ,ygorrotes und ,iraya's des ,nordens2 aber es tritt dieser ,ahnencultus hier mehr in den ,hintergrund gegen den ,dienst1 den sie anderen ,gttern weihen4 ,so halten sie den ,donner fr die ,sprache des ,blitzes1 den sie in der ,gestalt eines abentheuerlichen ,thieres verehren2 wenn der ,blitz auf die ,erde niederfhrt und in die ,bume einschlgt1 so soll das ,thier nach ihrer ,meinung mitunter einen seiner ,zhne darin stecken lassen4 ,es sind alte1 einer frheren ,periode angehrige ,steinbeile1 die in ihrer ,gestalt manchen der in unsern europischen ,pfahlbauten gefundenen hnlich sehen1 und die mitunter von ihnen in ,bumen oder in der ,erde steckend entdeckt werden4 ,auch das ,krokodil wird von ihnen heilig gehalten1 ,krankheiten und ,unglcksflle aller ,art personificiren sie2 aber der wichtigste ihrer ,gtter nchst dem ,diuata 7 ,anito7 der ,erndtefeste ist ihr ,kriegsgott1 der tagbusau #i4 ,wenn in der ,gegend des ,sumpfgebietes des ,agusan1 um welches herum sich die verschiedenen ,familien der ,manobo's drngen1 im ,october die ,erndte begonnen hat1 so fangen die ,mnner an1 ihre ,lanzen und ,schilde1 die ,dolche und kurzen ,schwerter zu putzen und zu schleifen und wenn dann die ,erndte beendigt ist1 und der ,talisman ihres ,kriegsgottes ihnen gnstigen ,ausgang fr den ,kriegszug angesagt hat1 so schleichen sie in kleinen ,trupps unter ,anfhrung ihres bagani1 welcher zugleich der ,priester des ,gottes ist und dessen ,talisman in den ,kampf tragen muss1 in heimlicher ,weise nach der ,wohnung ihrer ,feinde4 ,gelingt es ihnen diese frhmorgens noch im ,schlafe1 oder sonst im ,walde zu berraschen1 so wird ,jeder ,erwachsene niedergemacht1 die ,kinder und ,weiber als ,sclaven davongefhrt4 ,selten nur kommt es dabei zum offnen ,einzelkampfe und dies fllt immer dem anfhrenden bagani zu1 da er als ,muthigster seinem ,volke voran zu gehen und als ,priester seinem ,gotte ein ,opfer zu bringen hat4 ,ist der ,feind glcklich niedergeworfen und getdtet1 so zieht er ein heiliges1 nur diesem ,dienste geweihtes ,schwert1 ffnet der ,leiche die ,brust und taucht die ,talismane des ,gottes1 die ihm um den ,hals hngen1 in das rauchende ,blut ein4 ,dann reisst er das ,herz oder die ,leber heraus und verzehrt ein ,stck davon1 als ,zeichen1 dass er nun seine ,rache an dem ,feinde befriedigt habe4 ,dem gemeinen ,volk wird es nie gestattet1 ,menschenfleisch zu kosten2 es ist das ,vorrecht1 aber auch die ,pflicht des frstlichen ,priester's4 ,immer liegt ihren ,kriegen irgend ein persnliches ,motiv zu ,grunde4 ,meist aber nimmt die ,befriedigung ihrer ,rachsucht einen anderen1 nicht religisen ,charakter an4 ,einzeln lauern sie auf ,wegen dem ,feinde auf1 dessen ,bewegungen sie wochenlang ausgekundschaftet haben1 und stechen ihn von sicherem ,versteck aus mit ihren langschaftigen ,speeren nieder4 ,die ,schdel ihrer getdteten ,feinde bringen sie dann im ,triumphe nach ,haus1 aber sie hngen sie nicht1 wie es viele heidnische ,stmme in ,luzon thun1 in und vor ihren ,husern als ,wahrzeichen ihrer ,tapferkeit auf4 ,von den ,sclaven aber1 die sie heimfhren1 sind immer einige dem ,kriegsgotte oder dem ,gotte ihrer ,krankheiten geweiht4 ,durch den heiligen ,dolch oder das ,schwert wird ihnen1 am ,rande der fr sie gegrabenen ,grube stehend1 mit wenigen sicheren ,streichen das ,leben genommen4 ,die anderen ,sclaven1 ,verwandte oder ,freunde des ,opfers1 mssen das ,grab mit ,erde fllen4 ,so stehen die ,manobo's mit einigen anderen nahe verwandten ,stmmen den ,ygorrotes und ,iraya's als religise ,fanatiker gegenber1 bei deren ,gtterdienst ,menschenopfer und ,cannibalismus eine hervorragende ,rolle spielen4 ,und zwischen diesen drei1 annhernd die ,extreme rein malaiischen ,culturzustandes reprsentirenden ,vlkern fanden sich wahrscheinlich alle mglichen ,verschiedenheiten der ,race1 die den ,dialectverschiedenheiten parallel gingen4 ,die lteren spanischen ,autoren #aj erwhnen als ein auffallendes1 nachher aber rasch vergessenes ,factum1 dass die ,negrito's alle nur eine einzige gleichmssige ,sprache sprechen1 whrend die braunen ,bewohner der verschiedenen ,inseln1 obgleich sicherlich alle demselben ,stamme angehrig1 sich doch durch die grosse ,zahl ihrer verschiedenen ,dialecte unterscheiden sollten4 ,nur in einigen wenigen1 allerdings aber wesentlich charakteristischen ,zgen1 stimmten sie alle berein4 ,einmal waren sie alle nach dem ,zeugniss derselben spanischen ,schriftsteller ,ackerbauer und cultivirten den ,reis in solcher ,menge1 dass er schon bei ,ankunft der ,spanier #aa einen ,handelsartikel bildete4 ,manche der ,stmme mochten damals schon sesshaft geworden sein und den ,ackerbau in solcher ,vollkommenheit getrieben haben1 wie es jetzt die ,ygorrotes thun4 ,dann lebten sie alle in einzelne ,clan's getheilt1 deren jeder einem ,frsten1 einem bagani1 unterthan war4 ,obgleich die ,spanier in ihren ,beschreibungen mit dem ,worte ,knig 7rey7 ziemlich freigebig waren1 so zeigt das oft gebrauchte ,wort reyezuelo1 ein kleiner ,knig1 und noch mehr die oft gegebene ,erluterung hierzu1 dass die ,macht dieser ,knige nur in den seltensten ,fllen ber das nchste ,gebiet des ,dorfes hinausgriff4 ,der ,anfang einer ,staatenbildung scheint nur an den wenigen ,puncten gemacht worden zu sein1 an denen kurz vor ,ankunft der ,spanier die von ,borneo und ,ternate kommenden ,muhamedaner sich niedergelassen hatten4--,alle ,civilstreitigkeiten wurden nach alter ,gewohnheit von dem ,frsten1 der seine ,stellung theils durch ,rang1 besonders aber durch persnliche ,tapferkeit bewahren musste1 im ,rathe mit den ,aeltesten des ,dorfes geschlichtet4 ,endlich entwickelte sich durch die ,sitte der ,vornehmen1 sich unter den im ,kriege geraubten ,sclavinnen ihre ,concubinen zu whlen1 im ,laufe der ,zeit1 wie sich die wenigen ,huser einer ,familie zu einem ,dorfe vergrsserten1 die ,classe der ,freien oder der ,timava's4 ,kinder derselben1 oder auch ihre ,verwandten1 die eine ,zeit lang als ,sclaven gedient hatten1 wurden frei gelassen1 und diese ,classe der ,freien stellte sich zwischen diejenige der ,vornehmen1 welche sich durch ihre ,heirathen mglichst rein zu erhalten suchten1 und die der ,sclaven1 welche immer gewrtig sein mussten1 dem ,kriegsgotte geopfert oder als ,shne fr begangenes ,unrecht verkauft zu werden4 ,so war der sociale ,zustand der ,bewohner der ,philippinen1 als die ,muhamedaner und die ,spanier von zwei verschiedenen ,seiten her ihre ,religion im ,land einzufhren versuchten4 ,v4 ,die ,muhamedaner und der ,anfang der christlichen ,periode4 ,die malaiische ,race hatte sich lngst ber alle hinterindischen und philippinischen ,inseln ausgebreitet1 ehe es den handeltreibenden ,bekennern des ,islam1 den ,arabern1 gelang1 ihrem ,glauben unter einzelnen ,stmmen derselben ,eingang zu verschaffen4 ,in dem ungefhr #abeb 7von den aus ,singapore vertriebenen ,malaien7 gegrndeten heidnischen ,staat ,malacca bekehrte sich der ,sultan ,muhammed ,shah #abgf zum ,islam und erwarb durch die ,ausbreitung des neuen ,glaubens grossen ,ruhm whrend seiner langjhrigen ,regierung4 ,mehr als ein ,jahrhundert spter1 im ,jahre #acia1 machten ein ,fremder1 ,raja ,charmen1 und ein ,araber1 ,maulana ,ibrahim1 einen unglcklichen ,versuch die ,javanesen zum ,islam zu bekehren4 ,obgleich schon ein hnliches ,unternehmen #acbh erwhnt wird1 und die ,einwanderung muhamedanischer ,kaufleute vom ,westen gewiss schon lange vorher begonnen hatte1 so scheiterten doch diese ersten ,versuche weniger an dem ,gegensatz zwischen dem in ,java herrschenden buddhistischen ,glauben und ,mohamed's ,religion1 als an der ,macht der buddhistischen ,staaten selbst4 ,erst als ,raden ,patah1 ein ,muhamedaner aus kniglichem ,geblt und mit ,talent und ehrgeizigem ,sinn begabt1 seine ,glaubensgenossen um sich versammelt und durch ,intriguen und den ,glanz seines ,namens eine mchtige ,partei gebildet hatte1 gelang es ihm nach der ,zerstrung 7#adgh7 des bis dahin mchtigsten ,reiches von ,java1 des weitberhmten ,majapahit1 auch seinen ,glauben zu dem herrschenden des ,landes zu machen4 ,frher schon waren ,muhamedaner weit nach ,osten bis nach ,ternate hin vorgedrungen und hatten hier1 wie berall neben dem ,handel mit ,gewrznelken und anderen hnlichen ,produkten des ,landes1 auch die ,bekehrung der ,eingebornen betrieben4 ,auch hier fanden sie einen blhenden ,staat vor4 ,ursprnglich von ,gilolo aus 7#abej7 colonisirt1 hatte bald ,ternate durch seinen ,reichthum an ,gewrzen und seine gnstige ,lage fr den ,handel in den ,molucken eine solche ,anziehungskraft gewonnen1 dass ,einwanderungen von ,javanesen1 ,malaien und ,arabern in kurzen ,zwischenrumen aufeinander folgten4 ,solche ,zuzge werden aus den ,jahren #acjd1 #acbb1 #acdg1 #aceh erwhnt4 ,dadurch gewann allmlig dieser kleine ,staat eine solche ,macht1 dass er in der #acbb gebildeten ,confderation der #d ,knige der ,molucken schon im ,jahre #acgg den bedeutendsten ,rang einnahm4 ,dem ,knig von ,ternate waren damals bereits die ,xulla-,inseln1 sowie auch ,gilolo unterthan2 am ,ende des #ae4 ,jahrhunderts vereinigte ,zainalabdin auch noch ,boeroe1 ,ceram und ,amboina unter seinem ,scepter4 ,als dann dieser ,frst #adie zum ,islam bertrat1 ward es nun den zahlreich eintreffenden muhamedanischen ,einwanderern von ,java unter ,anfhrung des ,javanesen ,husen leicht1 auch das ,volk selbst zu bekehren1 so dass auch hier schon bei der ,ankunft der ,portugiesen die muhamedanische ,religion herrschte4 ,so wussten sich berall die ,islamiten die ,gunst der ,landesfrsten zu gewinnen1 durch deren ,einfluss dann ihre ,religion auch beim ,volke eingefhrt wurde4 ,weiter nach ,norden hin verlieren sich die ,spuren des ,islam mehr und mehr4 ,als die ,portugiesen #aeab in ,celebes ankamen1 fanden sie hier nur noch wenige ,bekenner dieser ,religion vor2 erst ein ,jahrhundert spter zwangen die ,macassaren auch die ,bewohner der brigen ,staaten dieser ,insel1 den muhamedanischen ,glauben anzunehmen4 ,ein gewisser ,einfluss des ,islam zeigt sich auch noch auf den ,philippinen1 wo es allein den muselmnnischen ,frsten gelang1 ,reiche zu bilden1 deren ,macht sich weiterhin als auf den ,umkreis der nchsten ,drfer erstreckte4 ,als die ,spanier im #af4 ,jahrhundert die ,philippinen eroberten1 fanden sie ihren strksten ,widersacher in dem ,sultan von ,manila1 dessen ,macht sich ziemlich weit ber die ,provinzen des ,centrum's von ,luzon erstreckte2 und die ,sultane von ,buhayen1 ,mindanao und ,jol haben bis auf den heutigen ,tag ihre ,unabhngigkeit gegen die ,eroberungszge der ,spanier zu bewahren gewusst4 ,zum ,theil lag gewiss die ,schnelligkeit1 mit welcher sich die ,mohamedaner solche ,erfolge zu erringen verstanden1 in dem richtigen ,tact begrndet1 mit welchem die vereinzelten ,missionre die ,vorschriften ihrer ,religion den bestehenden socialen ,zustnden anzupassen wussten4 ,die natrliche ,grausamkeit und ,rachsucht der frheren ,heiden wurde in religisen ,fanatismus umgewandelt2 die vorgeschriebenen ,waschungen fanden leicht ,eingang in einem heissen ,lande1 dessen ,bewohner so schon halb im ,wasser lebten2 und das ursprngliche unabhngige ,clan-,wesen wurde mit grossem ,geschick in eine von einer ,centralgewalt abhngige ,confderation der einzelnen ,frsten bergefhrt4 ,hren wir1 was hierber der ,padre ,gainza sagt3 ,sie 7die ,muhamedaner7 fhrten einige religise ,gebruche ein1 nahmen dafr ihre ,sprache und manche ihrer ,sitten an1 verheiratheten sich mit ihren ,weibern1 verschafften sich ,sclaven1 um ihre persnliche ,wichtigkeit zu erhhen1 und gelangten endlich dazu1 sich mit der vornehmen ,classe der ,dato's zu amalgamiren4 ,da sie mit grsserem ,geschick und grsserer ,eintracht als die ,eingebornen arbeiteten1 erhhten sie allmlig1 wie jene im ,besitze zahlreicher ,sclaven1 mehr und mehr ihre ,macht1 bildeten unter sich eine ,art ,bund und errichteten eine ,art ,monarchie1 die sie in einer ,familie erblich erklrten4 ,aus der ,zahl der ,mitglieder dieser ,familie erwhlten die ,dato's ihren ,sultan4 ,und als sie bald das ,missliche eines solchen ,systemes erkannten1 beschlossen sie noch bei ,lebzeiten des ,sultan's zwei ,nachfolger zu erwhlen1 deren einer den ,titel ,raja-,muda1 der andere den des ,guata-,mansa erhielt4 ,obgleich nun solcher ,bund ihnen grosse ,macht gab1 so sahen sie sich doch genthigt1 mit den alten ,datto's auf ,friedensfuss stehen zu bleiben1 und den sogenannten ,taos-,marayaos ihre ,freiheit zu lassen1 deren ,untersttzung sie nicht entbehren konnten4 ,so behielten diese ihre vollstndige persnliche ,freiheit und die vllig freie ,verfgung ber ihre ,sclaven1 die sogenannten ,sacop4444444 ,so entstand endlich eine ,confderation1 welche nur schwach mit der hchsten ,autoritt in ,verbindung steht1 eine ,art aristocratischer ,republik1 deren ,chef unter dem ,titel eines ,sultan's erwhlt wird1 und deren ,brger natrlich sehr an ihrer persnlichen ,unabhngigkeit hngen und zu ,streit und ,zank bestndig geneigt sind4 ,dass in der ,that der muhamedanisch religise ,charakter dieser ,staaten ursprnglich wenig ausgeprgt war1 beweist das ,verhltniss1 in welchem sie zu den ersten christlichen ,eroberern1 den ,portugiesen sowohl wie den ,spaniern1 standen4 ,antonio de ,britto wurde in dem muhamedanischen ,ternate #aeba auf die freundlichste ,weise aufgenommen1 und als er und seine ,nachfolger durch ihre grausame ,behandlung der ,bewohner allmlig einen ,bund der malaiischen ,frsten hervorgerufen hatten und die ,portugiesen sich schon nahe daran sahen1 ihre ,festung dem andrngenden ,feinde bergeben zu mssen1 da rettete ,antonio ,galvan #afcf zuerst seine ,landsleute von einer sicheren ,niederlage4 ,im ,laufe weniger ,jahre aber wusste dieser ,mann nicht bloss den ,bund der ,frsten aufzulsen1 sondern sich auch unter den ,mohamedanern so beliebt zu machen1 dass sie ihm die ,krone anboten4 ,durch ihn wurde das ,christenthum rasch auf den ,molucken und in ,celebes eingefhrt4 ,auch die spanischen ,geschichtsschreiber #a bemerken ausdrcklich1 dass sie mit den ,moro's von ,manila in freundschaftlichem ,handelsverkehr gestanden htten4 ,legapsi bediente sich #aefe in seinem ,verkehre mit ,tupas1 dem ,frsten von ,ceb1 eines ,mohamedaner's von ,borneo mit ,namen ,cid-,hamal4 ,es sprach sich nirgends ein scharfer religiser ,gegensatz aus2 vielmehr bildete sich dieser erst allmlig im ,laufe der ,zeiten1 als die neu angekommenen ,eroberer auch die ,oberherrschaft ber die schon bestehenden mohamedanischen ,staaten zu beanspruchen anfingen4 ,gegenseitig belstigten sie sich nun1 so viel sie konnten1 mit ,raubzgen und ,niederbrennen der ,ortschaften1 und auch die ,spanier verfolgten eine ,art und ,weise der ,kriegfhrung1 welche ganz dem dortigen ,boden entwachsen zu sein schien4 ,hier1 wie berall1 trat das persnliche ,interesse oder die ,bequemlichkeit hindernd in den ,weg4 ,lassen wir hier den ,padre ,zuiga #b sprechen3 ,diejenigen1 welche gingen1 um sie 7die ,moro's7 zu unterjochen1 verfolgten andere ,ziele1 als die ersten ,eroberer4 ,diese strebten nur nach einer encomienda1 einem ,lehen1 das ihnen genug zu leben gab4 ,aber seitdem der ,handel von ,manila so gewinnbringend geworden1 suchte man in kurzer ,zeit grossen ,reichthum zu hufen1 so dass diejenigen1 welche solche ,expeditionen unternehmen1 nur an ihren ,erwerb denken und an die ,rckkehr nach ,manila1 um dort mglichst ihren ,handel vermehren zu knnen4 ,die unterjochten ,feinde wurden von beiden ,parteien als ,sclaven davongefhrt1 die eingenommenen ,drfer geplndert und nachher verbrannt4 ,allmlig erst bildete sich auch der religise ,fanatismus aus4 ,die unter dem ,namen amok in allen malaiischen ,lndern bekannten ,wuthanflle1 nehmen in den ,grenzgebieten der ,christen und ,muhamedaner1 in ,zamboanga und ,basilan immer einen religisen ,charakter an2 obgleich ihr ,hass gegen die ,christen sich meistens nur gegen die ,spanier richtet4 ,in ,jolo selbst sind die ,englnder gern gesehene ,gste1 da sie ihnen europische ,waffen und ,pulver bringen1 die sie sehr im ,kampfe gegen die cachila's--so heissen die ,spanier hier--benthigen4 ,dem ,reisenden fallen berall1 namentlich aber im ,sden1 die meistens hoch auf ,pfhlen gebauten1 sogenannten atalaya's auf1 an deren ,seite gewhnlich ein ,telegraph steht4 ,es sind dies ,wachtthrme1 welche von ,dorf zu ,dorf die ,nachricht weitertragen1 wenn sich irgendwo eine ,flotille der leichten ,fahrzeuge aus ,jol1 der sogenannten panco's1 gezeigt hat4 ,selten aber leisten die einzelnen ,drfer sich ,hlfe1 jedes vertheidigt sich1 so gut es kann2 die ,regierungsbte liegen im sichern ,hafen1 und erhalten die ,nachricht meistens so spt1 dass es ihnen selten gelingt1 die ,moro's noch auf ihrem ,zuge zu treffen4 ,haben diese einige ,raubzge glcklich beendet1 so beschliesst die spanische ,regierung in ,manila einen ,zug zur ,ausrottung der ,piraten4 ,es wird hier oder dort eine ,festung in ,jol1 ,tavi-tavi oder in ,mindanao eingenommen und zerstrt1 dann zieht man froh ber den errungenen ,sieg heim und im nchsten ,jahre beginnen die ,moro's abermals ihre ,raubzge4 ,so wird dieser kleine ,krieg ferner dauern1 wie er bisher schon ,jahrhunderte gedauert1 wenn nicht die ,spanier die von ,moro's bewohnten ,inseln faktisch in ,besitz nehmen oder durch grssere ,wachsamkeit1 als sie bisher entwickelten1 die ,piratenzge derselben nach andern ,richtungen ablenken4 ,whrend die muhamedanischen ,sendlinge zur ,ausbreitung ihres ,glaubens nur auf sich und die ,macht ihres ,wortes angewiesen1 dies hauptschlich durch den ,einfluss zu erringen suchten1 den sie auf die ,frsten und ,vornehmen des ,landes gewonnen1 so zeigt sich bei der ,einfhrung des ,christenthum's durch die ,spanier die auffallende ,erscheinung1 dass gewisse ,einrichtungen in der ,organisation ihrer ,eroberungszge die gnstigsten ,mittel waren1 um die erstaunlich raschen ,erfolge ihrer ,unternehmungen hervorzubringen4 ,die berhmte ,demarcationslinie den ,jahres #adic1 welche die ,erde in eine spanische und eine portugiesische ,hlfte theilen sollte1 hatte jeder ,nation die ,richtung ihrer ,entdeckungsreisen vorgezeichnet4 ,whrend die ,portugiesen1 dem ,wege ,vasco de ,gama's folgend1 von ,westen her in ,malacca #aeaa1 auf den ,molucken #aeab anlangten1 kamen ihnen die ,spanier1 welche von ,magellan's unglcklicher ,expedition 7#aeai-aeba7 brig geblieben waren1 von ,osten her entgegen4 ,auch die zweite ,expedition von ,loaisa 7#aebe-aebf7 und die dritte von ,saavedra 7#aebh7 nahmen ein unglckliches ,ende1 und immer trafen die ,spanier auf den ,molucken mit ihren alten ,feinden1 den ,portugiesen zusammen1 welchen sie gerne den ,besitz dieser kostbaren ,inseln streitig gemacht htten4 ,sie grndeten ihre ,ansprche an diese ,inseln auf die ,verlegung des ersten ,meridian's von ,ferro nach ,terceira1 wodurch die ,portugiesen ,brasilien gewannen1 und wodurch die ,gewrzinseln nach ,magellan's ,meinung mit in die spanische ,erdhlfte hineingezogen worden waren4 ,dem kleinen zwischen den spanischen und portugiesischen ,abenteurern entbrannten ,krieg auf ,ternate und den umliegenden ,inseln wre fast ein grsserer ,kampf im ,mutterlande gefolgt4 ,als aber ,carl ,v4 #aeci einen ,tractat mit ,portugal schloss1 wonach er alle seine ,ansprche auf die ,molucken fr #cej1jjj ,ducaten an die ,krone ,portugal verkaufte1 war der spanischen ,eroberungslust im fernen ,osten ein neuer ,weg vorgezeichnet4 ,whrend die frheren ,expeditionen zur ,eroberung der ,molucken bestimmt waren1 sollte nun ,villalobos die ,philippinen unter spanische ,herrschaft zwingen und durch die ihn begleitenden ,augustinermnche den ,eingebornen den christlichen ,glauben bringen4 ,aber auch diese ,unternehmung verunglckte gnzlich4 ,glcklicher als ,carl war ,philipp ,,ii41 welcher #aefd eine ,expedition unter ,legaspi auslaufen liess4 ,diesem schloss sich als ,mnch der ,augustiner ,padre ,urdaneta an1 ein khner und gelehrter ,seemann1 der1 unter ,loaisa ,capitain eines der ,schiffe1 bereits die ,philippinen aus eigner ,anschauung kennen gelernt hatte4 ,noch wichtiger als dieser ,priester war dem ,befehlshaber sein eigner ,neffe1 ,don ,juan ,salcedo2 denn seiner rastlosen ,thtigkeit und grosser ,thatkraft allein verdankte diese ,expedition ihren glcklichen1 berraschend schnellen ,erfolg4 ,am #bg4 ,april ankerten die ,schiffe in ,ceb1 bald darauf waren ,panay1 ,leyte1 ,masbate1 ,bohol und andere ,inseln--die ,islas de los ,pintados--entdeckt und eingenommen und am #e4 ,mai #aega schon wurde ,manila zur ,hauptstadt der neugewonnenen ,inseln erklrt und in ,besitz genommen4 ,die ,missionre breiteten sich #c1 durch ,soldaten untersttzt1 ber die ,visaya's aus und ,juan de ,salcedo nahm es auf sich1 den ,norden ,luzon's der ,krone ,spanien zu unterwerfen4 ,wenige ,tage nach dem pltzlichen ,tode ,legaspi's am #bj4 ,august #aegb kam er in ,manila wieder an von einer ,reise1 die ihn rings um den ,norden ,luzon's herumgefhrt und auf welcher er die ,mehrzahl der ,bewohner sich unterworfen hatte4 ,einige ,jahre spter waren bereits die ,augustinermnche ber den ganzen ,norden verbreitet4 ,so waren in weniger als #aj ,jahren die ,mehrzahl der philippinischen ,inseln der spanischen ,krone unterworfen1 schon #aegj wurde der erste ,tribut #d von den ,einwohnern von ,mindanao erhoben und wenn auch seitdem mehrfache ,emprungen gegen die neue ,ordnung versucht wurden1 so brachen doch bald derartige ,unternehmungen der ,eingebornen unter der ,macht der ,spanier wieder zusammen4 ,mit den ,augustinern theilten sich die bald nachher ankommenden ,jesuiten1 ,dominikaner und ,franziskaner in die ,aufgabe1 den zahlreichen neuen ,christen die gewnschten ,priester zu geben und durch die ,missionen den christlichen ,glauben auch unter die ,stmme des ,innern zu tragen4 ,der ,handel1 welcher nach einigen ,autoren schon lange vor der christlich-spanischen ,zeit zwischen ,china1 ,japan1 den ,philippinen und ,borneo getrieben worden war1 nahm rasch in bedeutendem ,maasse zu4 ,im ,anfang des ,jahres #aegb schon kam eine ,flotille aus ,china an1 welche den handeltreibenden ,soldaten eine reiche ,ladung ,seidenzeuge1 ,porzellan und andere ,erzeugnisse chinesischer ,industrie brachte1 und in wenig ,jahren war ,manila der ,mittelpunkt fr den ,handel ,spanien's mit dem ,orient geworden4 ,es war der ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts fast die blhendste ,zeit des ,handels von ,acapulco4 ,dieser ,periode verdankt ,manila ihren hochtrabenden ,namen der ,perle des ,orients4 ,ein ganz anderes ,bild liefert uns die ,geschichte der ,eroberung der ,molucken durch die ,portugiesen4 ,trotzdem sie #aeaa unter ,antonio de ,abreu und ,francisco ,serrano die freundlichste ,aufnahme in ,amboina und ,celebes finden1 und sie aus den zwischen ,tidor und ,ternate angestifteten ,kriegen als ,sieger hervorgehen1 folgen sich ununterbrochen ,emprungen der einheimischen ,frsten und ,streitigkeiten dieser oder selbst der ,portugiesen untereinander4 #aeca sehen sie sich sogar gnzlich auf ihre ,festung in ,ternate beschrnkt1 die durch das ,heer der verbndeten ,knige der ,molucken durch ,jahre hindurch belagert wird4 ,antonio ,galvan befreit seine ,landsleute1 schlgt die ,frsten in ,tidore1 und schliesst mit ihnen ,frieden4 ,ihm gelingt es bald durch freundliche ,behandlung der ,eingebornen und ,schonung der angestammten ,frsten1 die er vorher hat seine ,macht fhlen lassen1 sich eine solche ,popularitt zu erwerben1 dass ihm bald nachher die ,krone smmtlicher ,molucken angeboten wird4 ,nun wird ihm das ,gouvernement dieser ,inseln genommen1 und die nachfolgenden ,gouverneure beginnen von ,neuem das alte ,spiel der ,intriguen und kleinen ,kriege1 bis endlich #aeha ,baber1 ,knig von ,ternate1 die portugiesische ,festung einnimmt und der ,fremdherrschaft ein ,ende macht4 ,dann folgen einige vergebliche ,versuche der ,spanier1 sich die ,molucken zu unterwerfen1 bis es endlich im ,anfang des #ag4 ,jahrhunderts den ,hollndern gelingt1 die mit den einheimischen ,frsten abgeschlossenen ,vertrge gegen die ,spanier siegreich zu vertheidigen und die ,portugiesen auf ,timor und ,solor einzuschrnken4 ,hier ist die ,episode des ,antonio ,galvan besonders lehrreich4 ,sie zeigt1 dass es bei ,verfolgung einer humanen ,politik und ,schonung der ,landessitten den ,portugiesen hatte leicht werden mssen1 ihrer ,herrschaft ber die ,molucken grssere ,sicherheit und lngere ,dauer zu geben1 als es wirklich der ,fall war4 ,den ,spaniern trat auf den ,philippinen allerdings nie eine so geschlossene ,macht gegenber1 wie den ,portugiesen auf den ,molucken im dortigen ,frstenbund1 so dass es ihnen leichter werden musste1 die einzelnen gnzlich von einander unabhngigen ,clan's von ,luzon und den ,visaya's sich zu unterwerfen4 ,aber die ,geschichtsbcher des ,landes bewahren uns mehrere ,flle von ,emprungen auf1 welche zeigen1 dass durch die allgemeine ,sehnsucht nach ,befreiung vom spanischen ,joche mitunter eine ,vereinigung der sonst getrennt lebenden ,stmme zu ,stande kam1 deren ,macht allerdings derjenigen der ,spanier nie gewachsen war4 ,gerade die ersten ,jahrzehente der ,eroberung sind aber verhltnissmssig frei von solchen ,emprungen4 ,so mochte wohl die geringe ,macht1 welcher sich die ,spanier in ihren ,zgen bald in diesem1 bald in jenem ,dorfe gegenbersahen1 der ,mangel aller gemeinsamen ,opposition gegen die ,fremden mit eine der ,hauptursachen gewesen sein1 welche den ,spaniern das ,spiel erleichterten2 aber doch wrde wohl kaum der ,eroberung so schnell die ,ausbreitung des ,christenthums und eine vergleichsweise lange ruhige ,periode des ,handels gefolgt sein1 wenn nicht noch andere ,momente1 ausser der geringen ,thatkraft und politischen ,zersplitterung der ,eingebornen1 mit wirksam gewesen wren4 ,hierber gibt uns die ,organisation der frheren ,expeditionen einigen ,aufschluss4 ,der ,befehlshaber der ,expedition erhielt mit dem ,titel ,adelantado auch die allerausgedehntesten ,vollmachten und die ,autoritt als ,general-,gouverneur aller der ,lnder1 welche er im ,namen des ,knigs erobern wrde4 ,es wurde ihm gestattet1 ,waaren im ,werth von #ajjj ,ducaten einzuschiffen und ebenso wurde ihm ein gewisser ,prozentsatz vom ,einkommen der ,inseln zugesichert4 ,von ihm hing aber vor ,allem die ,ernennung der sogenannten ,encomendero's ab4 ,unter encomienda verstanden die ,spanier ein ,lehen1 welches an ,land und ,leuten den bei der ,eroberung besonders sich auszeichnenden ,soldaten gegeben wurde4 ,der von ihnen erhobene ,tribut1 von welchem sie einen gewissen ,theil an die ,regierung abgeben mussten1 sollte zum ,unterhalt ihres ,lebens dienen4 ,so wurde z4 ,b4 dem ,juan de ,salcedo nach der schon erwhnten ,entdeckungsreise zuerst ,camarines1 nachher aber die ,provinz ,ylocos als solches ,lehen gegeben4 ,anfnglich herrschten sie hier1 im ,besitz der ,macht1 unumschrnkt ber ,land und ,leute1 die sich leicht dem ,eroberer unterwarfen2 denn in der ,that war fr sie nur der ,name ihres ,frsten1 nicht aber ihr ,verhltniss zu diesem gendert4 ,ueberall wo ,salcedo zuerst hinkam in ,luzon1 wie in ,panay und ,mindoro1 musste er erst mit den ,einwohnern um die ,herrschaft kmpfen2 und wenn diese sich durch eine blutige ,niederlage von der grsseren ,macht der ,spanier berzeugt hatten1 so unterwarfen sie sich ziemlich willig dem ,joche des ,lehnsherren1 welcher lediglich an die ,stelle des frheren einheimischen ,frsten getreten war4 ,statt der frheren baganis oder ,datto's hatten sie nun spanische ,capitaine sowohl als ,anfhrer im ,kriege1 wie auch als ,herren #e1 denen sie ,gehorsam und ,tribut schuldig waren4 ,sonst aber wurde die sociale ,ordnung nicht im ,mindesten verndert4 ,lange ,zeit hindurch wurden die im ,kriege gemachten ,gefangenen auch von diesen christlichen ,lehensherren als ,sclaven1 als sacopes behandelt1 deren ,arbeit und ,krper ihnen gnzlich angehrte4 ,aus dieser ,classe der ,sclaven bildete sich allmlig die tributzahlende niedrige ,bevlkerung aus1 whrend die ,classe der ,freien als sogenannte cabeza's de barangay von jeher gnzlich frei von der ,pflicht des ,tributzahlens war4 ,die ,dattos aber oder die ursprnglichen ,vornehmen erhielten die ,ehrenmter des ,dorfes1 welche wie jene ,freien gnzlich von allem ,tribute und allen ,zwangsarbeiten befreit wurden4 ,der ,lehnsherr hatte die ,macht1 welche die ,eingebornen als erstes ,requisit fr ihre ,datto's verlangten1 und die ihm unterworfenen ,vornehmen befriedigten leicht ihren ,ehrgeiz in der bevorzugten ,stellung1 welche sie im ,dorfe einnahmen1 da sie nie gewohnt gewesen waren1 ber die natrlichen ,grenzen desselben hinaus zu greifen4 ,da die ,sclaven oder ,tributantes von jeher sich selbst als ,eigenthum ihrer ,herren zu betrachten pflegten1 so liessen sie sich gerne den verhltnissmssig geringen ,tribut von etwa #d fl4 jhrlich gefallen1 den sie in ,silber oder in ,landesprodukten bezahlen mussten4 ,manche harte ,bedrckung selbst mochte ihnen von ,seiten dieser neuen ,herren ertrglich scheinen4 ,bald aber gingen die ,erpressungen der meisten ,lehnsherren so weit1 dass sich das ,volk gegen sie auflehnte1 und zu gleicher ,zeit gewannen die zur ,ausbreitung der christlichen ,religion angekommenen ,geistlichen verschiedener ,orden einen solchen ,einfluss auf ,philipp's ,regierung1 dass ihnen im ,streite gegen jene grosse ,prrogativen gegeben wurden4 ,mit der ,vermehrung der ,drfer ging die wiederholte ,sendung eifriger ,missionaire ,hand in ,hand1 so dass die ,oberen der ,mnchsorden sich bald im ,stande sahen1 jedem grsseren ,dorf einen eignen ,seelenhirten zu geben4 ,indem diese nun im ,streite des ,tribut zahlenden ,volkes sich immer gegen die ,lehnsherrn und die aus diesen hervorgegangenen ,gouverneure aussprachen1 erlangten sie bald in den einzelnen ,drfern dieselbe ,stellung1 welche vor ihnen der ,lehnsherr1 noch frher aber der ,datto eingenommen hatte4 ,auch hinter ihnen stand immer die militairische ,macht der ,regierung1 um deren ,politik sich der ,eingeborne wenig kmmerte1 deren ,strenge aber manches ,dorf kennen lernte1 wenn es sich gegen die zu harte ,bedrckung von ,seiten seiner neuen ,herren in ,kutte und ,talar auflehnte4 ,auch die altgewohnte rein persnliche ,seite des ,verkehres zwischen dem ,herrn und ,diener fehlte nicht4 ,den ,bau eines ,conventes oder einer ,kirche1 oder selbst jede im ,dorfe vorgenommene ,arbeit sahen die ,bewohner wie einen persnlich dem ,priester geleisteten ,dienst an2 und sie arbeiteten willig fr ihn1 da der ,glanz1 welcher sich durch die ,zahl seiner ,diener1 die ,pracht seiner ,wohnung und seiner ,messgewnder1 den ,luxus seiner ,gelage ber ihr ,dorf verbreitete1 ihren ,ehrgeiz vollstndig befriedigte4 ,nicht selten sind die ,flle1 in denen ein ,priester seinen sacopes im ,kampf wirklich voranging4 ,wie frher den bagani im kriegerischen ,kleide1 so liessen sich nun die ,bewohner den ,datto im farbigen ,messgewand gerne gefallen4 ,so wurde1 unbewusst oder bewusst1 jedenfalls in glcklicher ,weise das alte einheimische ,clanwesen der ,heiden zur ,basis der jetzt herrschenden christlichen brgerlichen ,ordnung gemacht4 ,,vi4 ,die neueste christliche ,zeit4 ,es blieb also das einheimische ,clanwesen die ,grundlage der neuen socialen ,ordnung4 ,durch die ,zwischenstufe der europischen ,priesterclasse1 die sich rasch ber alle ,drfer verbreitete1 und deren einzelne ,mitglieder an die ,stelle der frheren heidnischen ,frsten--der bagani's oder reyezuelo's--getreten waren1 wurde das eines gemeinsamen natrlichen ,bandes bis dahin entbehrende ,leben der ,bewohner in sehr knstlicher ,weise mit dem fremden ,staate verknpft4 ,whrend in dem ,verhltniss der unteren1 die eigentliche ,bevlkerung bildenden ,classen zu einander keine oder nur eine sehr unbedeutende ,vernderung eintrat1 blieb die ,beziehung zwischen den ,gouverneuren des ,landes und ihren ,untergebenen eine so lockere1 der ganze ,schematismus der ,verwaltung der ,colonie dem einheimischen ,verstande so unverstndlich und fremd1 dass sich dabei kein allgemein verbreiteter wrdiger ,brgersinn ausbilden konnte4 ,es war dies aus verschiedenen ,grnden unmglich4 ,nach unten hin bekmmerten sich der militairische ,gouverneur und der juristische ,alcalde gar nicht weiter um das ,volk1 weil ihnen einestheils die ,grenzen ihrer ,thtigkeit von ,spanien aus zu eng gezogen waren und sie andererseits sich in ihrem ,verkehr mit den ,bewohnern bis in die neueste ,zeit hinein immer der ,mnche bedienen mussten4 ,diese aber suchten gegen die ,angriffe von oben her vor ,allem ihre ,gerechtsame1 theils die persnlichen der ,priester des ,dorfes1 theils die des ,mnchsordens1 dem sie angehrten1 zu vertheidigen2 whrend sie gegen ihre ,pfarrkinder fast allein die doppelte ,pflicht zu haben glaubten1 sie in ihren ,streitigkeiten mit den weltlichen ,behrden so viel als mglich zu schtzen und sie ausser in der ,doctrin allenfalls noch im ,schreiben und im ,lesen der von der ,kirche gestatteten ,bcher zu unterrichten4 ,auf der anderen ,seite wurde es nie einem ,eingebornen gestattet1 sich ber die ,classe der niedrigsten ,civilbeamten emporzuschwingen4 ,nur ungerne bedienten sich die ,oberen der ,mnchsorden der einheimischen ,priester1 und es gehrt zu den seltensten ,ausnahmen1 wenn sich ein dem ,clero secular angehrender ,eingeborner bedeutenden ,einfluss erringen konnte4 ,alle hheren ,beamtenstellen der ,militr- wie ,civil-,verwaltung wurden von ,spanien aus mit ,spaniern besetzt4 ,hufig wurden zu ,gouverneuren und den hchsten ,beamten der ,colonie politisch missliebige ,personen genommen1 deren sich die ,regierung in ,madrid zeitweilig entledigen #a wollte1 hufiger noch sah man in den ,stellen ,sinecuren1 welche zur ,belohnung treuer ,diener geschaffen und vertheilt wurden4 ,die ,habsucht der ,beamten frderte man1 anstatt sie zu hindern1 indem man ihnen frher einen ,antheil an dem ,monopol des ,handels von ,acapulco1 spter in den ,provinzen die ,erlaubniss gab1 auf eigne ,rechnung ,handel treiben zu drfen4 ,diese ,erlaubniss war fr manche ,gouverneure gleichbedeutend mit dem ,monopol des ,handels in ihrer ,provinz4 ,so spiegelt sich denn natrlich in dem ,wechsel1 welchen die spanische ,verwaltung des ,landes im ,laufe der ,zeit erfahren hat1 immer nur der ,umschwung in der ffentlichen ,meinung des ,mutterlandes wieder4 ,die spanischen ,revolutionen des neunzehnten ,jahrhunderts blieben dagegen gnzlich ohne ,einfluss auf die ,stimmung der ,bewohner der ,philippinen2 wohl aber zeigt sich berall1 wenigstens im materiellen ,leben derselben1 ein mehr oder weniger direkter ,einfluss der ,eroberer auf die unterworfenen ,stmme4 ,wir wollen einige der hervorragendsten ,aeusserungen dieser ,einwirkung hier nher untersuchen4 ,im ersten ,anfang der ,eroberung liess man die #c ,classen der malaiischen ,periode ziemlich unverndert bestehen4 ,doch vertauschte man die ,namen1 und als man die fr jene ,gegenden sehr complicirte ,zusammensetzung der ,localbehrden spanischer ,stdte einfhrte1 musste nothwendiger ,weise auch eine allmlige ,verschiebung in der socialen ,stellung der ,bewohner erfolgen4 ,die ,sclaven wurden nun tributzahlende ,bauern1 deren ,name--sacop--an manchen ,orten der ,visaya's noch heutigen ,tages unter den ,christen gebruchlich ist4 ,den ,freien oder den tao-marayao's gab man gewisse untere ,aemter im ,dorfe1 und zugleich damit die ,befreiung vom ,tribute und die ,vornehmen1 die reyezuelo's mit ihren nchsten ,verwandten oder die ,datto's erhielten die hheren ,stellen der localen ,verwaltung4 ,noch heutigen ,tages werden die bagani's unter den der ,regierung unterworfenen ,manobo's von ,mindanao ausgezeichnet durch die ,verleihung des ,stockes1 welcher ihre ,wrde als gobernadorcillo--d4 i4 kleiner ,gouverneur--bezeichnet4 ,ursprnglich mochten wohl alle solche ,aemter im ,dorfe--deren specielle ,aufzhlung hier unnthig erscheint--ausschliesslich erblich gewesen sein4 ,als nun hauptschlich durch die ,pfarrer der ,drfer veranlasst1 die ,bewohner1 statt sich von einander zu trennen1 wie frher blich1 nun sich immer mehr um ihren geistlichen ,anfhrer drngten1 die ,kinder der ,mitglieder der verschiedenen ,classen bei ihren ,eltern im ,dorf blieben3 da konnten nicht mehr jene scharfen ,grenzen eingehalten werden1 welche anfnglich die ,kasten von einander trennten4 ,die ,zahl der unter einem sogenannten cabeza de barangay #b--;,haupt eines barangay--vereinigten tributpflichtigen ,bewohner nahm rasch zu1 so dass bald diese aus der ,classe der ,freien hervorgegangenen ,beamten #de-ej ,familien unter ihre ,aufsicht bekamen1 mehr als vorher der bagani desselben ,dorfes ,unterthanen je gehabt hatte4 ,es waren diese cabeza's de barangay die frher erwhnten taos-marayaos4 ,ihre ,frauen und ,erstgebornen waren vom ,tribute befreit4 ,aber ihre brigen ,kinder zahlten ,tribut1 und es traten diese dadurch unwillkhrlich in eine tiefere ,classe1 die der ,tributantes zurck1 welche ja aus derjenigen der sacopes hervorgegangen war4 ,so wurde die letztere ,classe durch die innige ,verschmelzung mit den ,shnen der ,freigelassenen etwas in ihrer socialen ,stellung gehoben1 whrend diese von ihren frheren ,vorrechten einbssten4 ,zugleich aber wurde das ,amt1 einem barangay vorzustehen--ihr hauptschlichstes ,geschft besteht in dem ,eintreiben der ,tribute1 fr welche sie persnlich verantwortlich sind--wenigstens in manchen ,provinzen ein ,wahlamt2 so dass noch heutigen ,tages durch ,erbschaftsrecht und durch ,wahl ernannte cabezas de barangay nebeneinander existiren4 ,und ebenso wurden die gobernadorcillos1 ursprnglich gewiss erbliche ,aemter1 nun mit den brigen1 die sogenannte principalia--d4 h4 ,aristokratie--des ,dorfes bildenden ,beamten1 den ,tenientes1 alguaziles1 jueces etc41 ,ehrenmter1 zu deren ,besetzung alljhrlich eine ,wahl vorgenommen wird4 ,der hierbei beobachtete ,wahlmodus ist kurz folgender4 ,der abtretende ,gobernadorcillo und #ab durch das ,loos bestimmte ,einwohner1 welche zur ,hlfte der ,zahl der abgetretenen gobernadorcillos und cabezas1 zur ,hlfte derjenigen der activen cabezas entnommen werden1 sind die ,whler1 welche nun aus ihrer ,mitte nach absoluter ,majoritt den neuen ,beamten zu whlen haben4 ,obgleich von den ,priestern ein directer ,einfluss bei diesen ,wahlen ebensowenig1 wie den ,gouverneuren der ,provinzen gestattet war1 so musste es doch dem im ,dorfe selbst lebenden und mit allen ,heimlichkeiten des ,familienlebens seiner ,pfarrkinder wohl vertrauten ,pfarrer ein ,leichtes werden1 auch bei diesen ,wahlen einen weitgehenden ,einfluss zu erringen2 whrend der militairische ,gouverneur oder der ,alcalde selten nur in persnliche ,beziehungen zu ihren ,untergebenen treten und auf sie einwirken konnten4 ,so musste natrlich der locale ,einfluss der ,priester ein sehr viel grsserer sein1 und dies um so mehr1 als sie fast ausschliesslich im ,besitze des ,dialectes der ,provinz waren1 die ,gouverneure dagegen sich der ,dollmetscher bedienen mussten1 selbst im ,verkehre mit den ,gobernadorcillos1 welche trotz der ,einfhrung der spanischen ,sprache als ,amtssprache doch nur selten des ,spanischen mchtig waren4 ,vielleicht mgen sogar die ,priester1 in richtiger ,erkenntniss ihrer ,stellung1 die ,ausbreitung ihrer ,muttersprache absichtlich so viel als mglich verhindert haben4 ,wenngleich nun auf diese ,weise1 und dann vor ,allem durch die noch nher zu besprechende ,mischlingsrace der ,mestizen1 eine nicht unbedeutende ,vernderung in der socialen ,ordnung der ,bewohner einzelner ,drfer hervorgebracht wurde1 so blieb doch das einheimische ,clanwesen im ,wesentlichen unverndert4 ,noch heutigen ,tages gelten im ,verkehr der ,bewohner untereinander eine ,menge alter aus der heidnischen ,epoche berkommener ,gebruche--unter denen wir hier nur die ,sitte hervorheben wollen1 dass der ,mann1 um sich seine ,frau zu erwerben1 eine ,zeitlang der ,familie seiner ,geliebten ,dienste thun muss4 ,vor ,allem aber blieb das ,verhltniss der einzelnen ,ortschaften zu einander gnzlich unverndert4 ,kein gemeinsames ,band der ,selbstverwaltung oder gleichartiger politischer ,interessen vereinigte sie untereinander und wenn sie dem berkommenen ,hass gegeneinander nicht mehr1 wie frher unter der ,herrschaft der baganis1 durch ,kriege ,ausdruck zu geben versuchten1 so hielt sie davon gewiss nicht ,friedensliebe oder das ,gefhl der ,stammesverwandtschaft zurck1 sondern nur ihre ,feigheit und die ,ueberzeugung1 dass hinter den zum ,frieden ermahnenden ,pfarrern schliesslich doch die gefrchtete ,macht der spanischen ,waffen stand4 ,wo die ,drfer sich dem ,arme der hchsten ,autoritt entrckt whnten1 wurde das alte ,spiel des kleinen ,krieges fortgefhrt4 ,so haben die ,bewohner der beiden auf der ,insel ,siargao bei ,surigao liegenden ,drfer ,dapa und ,cabuntug noch in der ,mitte dieses ,jahrhunderts offene ,fehde miteinander gefhrt und noch heutigen ,tages besuchen sie sich gegenseitig nur ungerne1 weil sie ,vergiftung durch ihre alten ,feinde frchten4 ,nur im ,norden ,luzon's und auf den ,visaya's etwa in jenen ,provinzen1 in denen eine starke ,mestizenbevlkerung gefunden wird1 wie in ,iloilo1 hat sich ein gewisser ,provinz-,patriotismus ausgebildet1 der in den frher nicht seltenen ,reibereien zwischen den aus verschiedenen ,provinzen genommenen ,soldaten eines ,regimentes seinen ,ausdruck fand4 ,keine gemeinsamen politischen ,volksinteressen verbinden die ,colonie mit dem1 nur uneigentlich sogenannten ,mutterlande4 ,ebensowenig wie in der politischen ,sphre hat der christliche ,spanier sonst in geistiger ,beziehung grossen ,einfluss auf den ,charakter der ,bewohner zu gewinnen gewusst4 ,der ,volksunterricht lag von jeher und liegt auch jetzt noch1 in den ,provinzen sowohl wie in der ,metropole1 gnzlich in den ,hnden der ,priester4 ,mit ,ausnahme der ,professoren fr ,vlkerrecht und rmisches ,recht sind alle ,lehrsthle der ,universitt von ,santo ,tomas in ,manila in ,hnden der ,priester1 welche natrlich nicht blos die theologischen ,vortrge1 sondern auch die ber ,metaphysik1 ,physik und ,logik nach den ,grundstzen der katholischen ,kirche einrichten mssen4 ,in den ,provinzen hat jedes ,dorf allerdings seine ffentliche ,schule1 in welcher der ,unterricht obligatorisch ist2 aber ausser ,lesen und ,schreiben wird hier nur noch geistlicher ,gesang und die christliche ,doctrin gelehrt4 ,dieser ,unterricht aber geschieht noch lange nicht berall in spanischer ,sprache2 wenigstens ist die allgemeine ,einfhrung derselben als ,schulsprache noch so neuen ,datum's1 dass es noch lange dauern mag1 bis sich berall der spanische ,beamte selbst mit seinen nchsten ,untergebenen wird in ,spanisch unterhalten knnen4 ,an der ,ostkste ,mindanao's1 einer der ltesten und ergebensten ,provinzen1 wurde noch vor #dj-ej ,jahren nur der einheimische ,dialect gesprochen1 und die ,priester bedienten sich hier sogar1 wie man sagt1 in ihrem officiellen ,verkehr bis in den ,anfang des #ai4 ,jahrhunderts hinein der alten malaiischen ,buchstaben4 ,die ,zahl derjenigen ,eingebornen--die ,spanier nennen sie immer ,indier--welche lesen und schreiben knnen1 soll ziemlich gross sein2 aber bei der vollstndigen ,unzuverlssigkeit aller statistischen ,angaben lsst sich hierber nichts ,sicheres behaupten4 ,im ,jahre #ahfc versuchte die spanische ,regierung eine allgemeine ,zhlung der ,kopfzahl mit ,umgehung des bisher blichen ,systems der ,tributzhlung vorzunehmen1 wobei auch angegeben werden sollte1 wie viele des ,lesens und ,schreibens kundig wren4 ,das ,factum1 dass die ,regierung niemals die ,resultate dieser ,zhlung verffentlichte1 scheint fr die damals oft gehrte ,meinung zu sprechen1 dass die ungeheuerlichsten ,resultate herauskommen wrden4 ,die berraschende ,leichtigkeit endlich1 mit welcher sich das ,christenthum gleich im ,anfang der ,eroberung ber die ,inseln ausbreitete1 lsst erwarten1 dass es nur wie ein passendes ,gewand die alten religisen ,gebruche #c deckte1 und sich theilweise wohl gar mit ihnen amalgamirte4 ,ehrliche ,mnche hrt man noch jetzt darber klagen1 dass dieselben ,menschen heute in die ,kirche gehen1 um zu ihrem christlichen ,gotte zu beten und morgen ihrem heidnischen ,gtzen1 dem ,diuata oder dem ,anito bei der ,aussaat oder der ,erndte ihre ,opfer bringen4 ,an einzelnen ,orten scheint sogar ein ,rckfall in die alten heidnischen ,zeiten stattgefunden zu haben4 ,es existirt in dem ,archiv des ,gouvernements von ,cayan1 ,provinz ,lepanto1 im ,nordwesten von ,luzon1 ein ,document1 aus welchem1 wenn es berhaupt echt ist1 hervorgeht1 dass die ,bewohner des ,districts vor dem ,jahre #agjj bereits zum grssten ,theil ,christen gewesen sind4 ,jetzt sind sie alle wieder ,heiden4 ,in der reichen ,familie des ,ygorroten ,lacampa wird der ,titel ,maestre de ,campo gefhrt1 welcher einem ihrer christlichen ,vorfahren im ,anfang des #ah4 ,jahrhunderts gegeben wurde2 jetzt ist die ganze ,familie heidnisch4 ,so scheint weder in politischer noch religiser ,beziehung ein tiefer geistiger ,zusammenhang zwischen den ,eingebornen und ihren ,herren aus ,spanien hergestellt zu sein4 ,sie beugten sich willig vor der fremden starken ,macht1 deren staatliche ,organisation ihnen aufgedrungen wurde2 und die dennoch vorhandene grosse ,sympathie zwischen den ,eroberern und den ,unterjochten beruht auf der absichtlich oder unabsichtlich gebten ,schonung der lokalen ,eigenthmlichkeiten1 der ,leichtigkeit1 mit welcher sich der katholische ,cultus dem bestehenden ,glauben anpassen liess1 dem regen persnlichen ,verkehr zwischen ihnen und wohl vor ,allem auf der allmligen ,entwickelung eines sicheren und jedem ,einzelnen greifbare ,vortheile gewhrenden ,handels4 ,die ,entwickelungsgeschichte des philippinischen commerciellen ,verkehr's ist in mehr als einer ,beziehung interessant und lehrreich4 ,schon bei der ,ankunft der ,spanier im #af4 ,jahrhundert scheinen die ,bewohner der ,inseln einen ziemlich lebhaften ,handel #d1 namentlich mit ,china1 getrieben zu haben4 ,ausser den gewhnlichsten ,producten chinesischer ,industrie waren es besonders ,seide und die noch heutigen ,tages in ,borneo so beliebten grossen irdenen ,gefsse1 welche sie im ,tausch gegen ,reis1 ,gold und ,trepang erhielten4 ,leider fehlen alle bestimmteren ,angaben ber diesen ,verkehr1 so dass nicht zu sagen ist1 wie weit sich derselbe erstreckt haben mag2 doch lsst sich aus der ungemein raschen ,entwickelung des ,verkehrs und ,handels in ,manila in den ersten #aj ,jahren von ,legaspi's ,ankunft an wohl schliessen1 dass auch schon frher wenigstens nach ,china und ,japan hin ein bedeutender ,handel stattgefunden haben muss4 ,einer der ltesten philippinischen ,historiographen1 der ,p4 ,chirino1 welcher seine ,geschichte der philippinischen ,inseln #afjd in ,rom herausgab1 war voll der ,bewunderung ber die von allen ,seiten nach ,manila herbeistrmenden ,nationen des ,ostens4 ,die ,chinesen brachten nun1 um das ,silber der ,spanier1 die ,reales de quatro1 i de a ocho zu erhalten1 ihre ,seidenzeuge und ,gefsse2 zahlreiche gewerbtreibende ,mnner kamen hinber und arbeiteten fr so geringen ,lohn1 dass damals z4 ,b4 die von chinesischen ,schustern gemachten ,stiefel nur #b ,realen #a ,gulden kosteten und ihrer ,billigkeit wegen als ,handelsartikel nach ,mexiko gefhrt wurden4 ,von ,indien1 ,malacca1 den ,molucken erhielten die ,manilesen mnnliche und weibliche ,sclaven1 die sich trefflich zu allen huslichen ,geschften brauchen liessen1 ferner die ,gewrze1 kostbare ,steine1 ,elfenbein1 ,teppiche und ,perlen4 ,japan endlich sandte ,mehl1 ,weizen1 ,silber1 ,metalle1 ,salpeter und ,waffen und viele andere ,merkwrdigkeiten3 was ,alles den ,menschen das ,bewohnen dieses ,landes bequem und begehrenswerth gemacht hat und noch macht3 und in der ,that ist es ein anderes ,tirus gleich dem von ,ezechiel so gepriesenen4 ,dieser ,ausspruch des glaubwrdigen ,jesuiten zeigt wohl besser als eine lange ,aufzhlung die ,bedeutung1 welche schon im ,jahre #afjd1 also nur #cc ,jahre nach der ,landung ,legaspi's in ,ceb1 der ,handel von ,manila fr den ,gesammtverkehr der ,nationen gewonnen hatte4 ,noch waren ,china so wenig wie ,japan mit den ,vlkern des ,westens in direkte ,verbindung getreten4 ,der portugiesischen ,eroberung von ,malacca und den ,molucken waren bestndige ,unruhen und ,kriege1 keine den ,handel ermunternde ,periode der ,ruhe gefolgt4 ,im ,jahre #afaa erst langte der erste hollndische ,gouverneur in ,bantam an1 von wo aus seit #afjb ein ziemlich lebhafter ,handel mit den ,englndern in ,achin erffnet worden war4 ,dagegen hatte ,manila schon seit #aeab fast vlliger ,ruhe genossen--mit einziger ,ausnahme des ,ueberfalls durch den chinesischen ,piraten ,limahon4 ,der schne1 gegen den ,nord-,ost-,monsun vollstndig geschtzte ,hafen1 die gnstige ,lage gegenber ,china1 ,japan und den hinterindischen ,inseln und vor ,allem die direkten1 durch die sogenannte ,nao oder die ,silberflotte vermittelten ,beziehungen zu ,neu-,spanien machten die ,hauptstadt der ,philippinen rasch zu dem ,ausfuhrhafen jener stlichen ,lnder4 ,nur usserst gering war der ursprngliche ,antheil1 welchen die ,provinzen von ,luzon oder der ,visaya's an jenem ,handel nahmen4 ,so war ,manila fast bis in den ,anfang unseres ,jahrhunderts hinein ein ,stapelplatz fr die stlichen ,producte1 welche hier gegen das von ,mexiko eingefhrte ,silber eingetauscht wurden4 ,schon die ersten ,expeditionen1 welche ,carl ,v4 ausgesendet hatte1 fassten auch den ,handel mit den neu zu entdeckenden ,lndern in's ,auge2 wie sie selbst ja ursprnglich aus dem ,wunsche entsprungen waren1 die kostbaren ,producte der ,gewrzinseln1 welche bis dahin nur auf dem ,wege ber ,indien und ,arabien ihren ,weg nach ,europa gefunden hatten1 auf direktem ,weg nach ,spanien zu bringen und dadurch den ,handel mit diesen zu monopolisiren4 ,alle hheren ,officiere dieser ,expeditionen hatten einen gewissen ,antheil an der ,befrachtung des ,schiffes1 und ebenso wurde ihnen eine bestimmte ,tantime von dem ,gewinn des ,handels zugesichert1 zu welchem die ,regierung das ausschliessliche ,recht zu haben glaubte4 ,was vielleicht ursprnglich nur eine vom ,knige ergebenen ,dienern geschenkte ,gunst war1 wurde nun bald ein ,recht der ,einzelnen1 und so entstand allmlig die ,form des ,handelsverkehrs1 wie er bis zum ,jahre #agcc durch die ,nao von ,acapulco vermittelt wurde4 ,aller socialer ,verkehr zwischen den ,philippinen und ,spanien fand1 der durch die ,demarcations-,linie gezogenen ,richtung folgend1 bis dahin ber ,acapulco statt1 und alle ,civilbeamten wie ,soldaten und ,priester1 welche von hier aus mit der ,nao alljhrlich im ,januar sich nach ,manila hin einschifften1 hatten ihren durch besondere ,gesetze bestimmten ,antheil an der ,befrachtung des ,schiffes1 welches gewhnlich im ,juli ,manila verliess4 ,der ,gehalt dieser ,schiffe war durchschnittlich #abjj-aejj ,tonnen4 ,die ,regierung befrachtete wohl immer den grssten ,theil des ,schiffes2 was sie brig liess1 wurde in ,theile getheilt1 welche den ,beamten1 den in ,manila ansssigen ,wittwen derselben und den ,clerigo's1 d4 h4 den ,weltgeistlichen gegeben wurden mit dem ,rechte1 ihren ,theil frei von ,kosten zu laden4 ,da aber diese ,leute selten nur im ,besitze hinreichender ,capitalien waren1 um auf eigene ,rechnung ,handel treiben zu knnen1 so verkauften sie die ,scheine1 die sogenannten boleta's1 an die eigentlichen in ,manila ansssigen ,kaufleute oder ,gesellschaften um einen mitunter recht hohen ,preis4 ,die von ,acapulco zurckkehrende ,nao brachte dann ausser dem durchschnittlich etwa #b ,millionen ,dollars betragenden ,baarvorrath den ,soldaten und ,priestern noch ,cochenille1 ,weine und ,sssigkeiten aus ,spanien4 ,fast das ganze #ag4 ,jahrhundert hindurch scheint der ,handel in dieser ,weise gefhrt worden zu sein4 ,zu den natrlichen ,schwierigkeiten eines solchen ,systemes kam nun bald auch die ,rivalitt von ,cadix und ,sevilla1 deren ,ausfuhr europischer ,industrieproducte nach ,america hin sehr durch die ,concurrenz mit den chinesischen ,seidenzeugen und ,baumwollenwaaren vermindert worden war4 ,drckende ,bestimmungen hinderten noch mehr die ,entwickelung des ,handels von ,manila1 als es so schon der ,zwang that1 alle ,speculationen auf eine ,karte1 die glckliche ,fahrt der ,nao von ,acapulco zu setzen4 ,bald auch drngte die zunehmende ,wichtigkeit des hollndischen und englischen ,handels zum ,aufsuchen eines direkteren ,weges1 besonders1 weil allmlig auch die ,landesproducte namentlich ,zucker1 ,indigo und ,baumwolle zu ,ausfuhrartikeln wurden3 und so entstand im ,jahre #agcc #e die ,real ,compaia de ,filipinas1 welche das ,privilegium des ,handels zwischen ,spanien1 den stlich vom ,cap der guten ,hoffnung liegenden ,lndern und ,manila auf #be ,jahre erhielt4 ,das ,capital dieser ,gesellschaft1 welcher der ,handel mit ,amerika untersagt war1 betrug #d ,millionen ,dollars4 ,als dann #aghe die ,gesellschaft von ,caracas ihr ,ende erreichte durch ,erlschen ihres ,monopoles wurden diese und die philippinische ,gesellschaft unter dem alten ,namen ,real ,compaia de ,filipinas vereinigt1 welche nun einen mehr und mehr zunehmenden direkten ,handel nach ,spanien mit einem ,capital von #h ,millionen ,dollars trieb4 ,auch ihr blieb der ,handel nach ,acapulco untersagt4 ,das #aghh von ,manila auslaufende ,schiff ,la ,concepcion hatte ausser chinesischen ,stoffen ,indigo1 ,baumwolle und ,sibucao an ,bord1 #aghi wurden in drei ,schiffen von ,landesproducten ausgefhrt3 ,indigo #de1hbe lbs41 ,sibucao #ceej lbs41 ,baumwolle #bi ,ballen1 ,zucker #abjj lbs41 ,perlmutterschalen #ab1gdj lbs41 ,wachs #ajjj lbs4 und einige andere ,sachen mehr4 ,mehr und mehr gerieth nun der ,handel von ,acapulco in ,verfall4 ,ohne ganz mit den alten ,traditionen der monopolisirenden ,schutzzollpolitik zu brechen1 sah sich doch im ,anfang dieses ,jahrhunderts die spanische ,regierung genthigt1 sowohl den ,fremden ,theilnahme am ,handel der ,compania de ,filipinas zu gestatten1 als den ,hafen von ,manila den fremden ,schiffen zu ffnen4 ,schon #aghi war nichtspanischen ,schiffen der ,import europischer ,waaren fr einen ,zeitraum von #c ,jahren gestattet worden4 #ahji wurde das erste englische ,haus in ,manila etablirt1 #ahad das ,niederlassungsrecht allen ,fremden gegeben4 ,und als nun endlich durch die ,abtrennung der amerikanischen ,besitzungen vom ,mutterlande der ,handel von ,acapulco seinen ,todesstoss erhielt1 zugleich aber auch die ,menge der neuen englischen ,hfen an der stlich-asiatischen ,kste von ,singapore nach ,shanghai hinauf geffnet wurden1 welche den ,verkehr zwischen den zwei grssten handeltreibenden ,nationen der ,erde direkt vermittelten2 da verlor ,manila seine ,anziehungskraft als ,stapelplatz fr die asiatischen ,waaren gnzlich4 ,was in frheren ,zeiten vielleicht fr die ganze ,colonie ein grosses ,unglck gewesen wre1 konnte jetzt nur segensreiche ,erfolge haben2 denn nun wurde die hauptschlich von den ,fremden entwickelte ,energie im ,handel der nchste ,anlass zur raschen ,ausbildung der natrlichen in dem berreichen ,boden dieser ,inseln liegenden ,hlfsquellen des ,landes selbst4 ,auch fanden sich die ,bewohner der ,provinzen zur ,steigerung ihrer ,thtigkeit hinreichend vorbereitet4 ,langes ,zusammenleben mit den ,europern1 mit denen sie sich theilweise zu ,mischlingsracen verbunden hatten1 und der allerdings oft unterbrochene ,verkehr mit den ,chinesen1 diesen ,englndern des ,ostens1 hatte den ,eingebornen allmlig grssere ,bedrfnisse eingeimpft1 als sie im ,anfang gehabt hatten4 ,der grosse ,luxus im ,bau der europischen ,huser1 die ,pracht1 welche die einzelnen ,dorfschaften bei ihren festlichen ,aufzgen und in der ,kirche zu entfalten suchten1 die immer mehr zunehmende ,neigung zu prchtigen ,gewndern und glnzendem ,schmuck--alle diese und noch manche andere ,ursachen steigerten die ,bedrfnisse der ,bewohner und erhhten allmlig auch wohl ihre ,arbeitskraft4 ,auf der andern ,seite hatten von jeher die ,regierung oder vielmehr die einzelnen ,beamten des ,landes die ,thtigkeit ihrer ,untergebenen knstlich zu erhhen versucht4 ,ein jeder tributpflichtige mnnliche ,bewohner wurde gezwungen1 alljhrlich #dj ,tage im ,dienste der ,regierung zu opfern2 es wurden diese sogenannten polistas zum ,bau der ffentlichen ,strassen und ,brcken1 der ,tribunale und andern ,regierungsgebude verwendet4 ,der ,bau des ,tabacks und ,handel mit demselben1 ursprnglich gnzlich frei1 wurde #aghb ,monopol der ,regierung1 die die ,anpflanzung desselben in einigen ,provinzen untersagte1 in anderen dagegen mit solchem ,eifer betrieb1 dass den ,bewohnern dieser ,provinzen fast zu gar keiner anderen ,beschftigung mehr ,zeit blieb4 ,trotz des scheinbar ,gehssigen solcher ,zwangsmassregeln haben doch diese ,tabacksprovinzen sich zu grossem ,reichthum emporgeschwungen1 der sich namentlich in ihren oft mit europischem ,luxus ausgestatteten ,tribunalen #f zu erkennen gibt4 ,bis vor nicht gar langer ,zeit war es noch den ,gouverneuren und den ,alcalden der ,provinzen gestattet1 ,handel zu treiben4 ,wenn auch diese ,erlaubniss1 verbunden mit der politischen ,macht1 welche in ihre ,hnde gelegt war1 sie hufig zu weitgetriebenem ,missbrauch der ,arbeit der ,eingebornen verleitet haben mag2 so kann doch wohl kaum der ,nachtheil den nothwendig damit verbundenen ,vortheil berwogen haben4 ,gegen allzu starke und allzu lang fortgesetzte ,bedrckung standen den ,eingebornen immer die ,priester als ,widersacher jener ,beamten zur ,seite4 ,ohne das persnliche ,interesse aber1 welches den ,gouverneuren durch den zu erwartenden ,profit an der ,entwickelung des ,ackerbaues und des ,handels gegeben war1 wrden sie sich schwerlich viel um die private ,thtigkeit der ,einwohner gekmmert haben2 ja es ist anzunehmen1 dass sie ,alles gethan haben wrden1 um die ,priester in ihren commerciellen ,unternehmungen zu hindern1 wodurch sie dann indirekt auch wieder die mit den ,mnchen in ,verbindung stehenden ,bewohner mehr oder minder geschdigt htten4 ,die durch die politische ,stellung der ,mnche und der ,beamten leicht erzeugte ,uneinigkeit endigte nun auf dem commerciellen ,gebiete hufig in einem ,compromiss1 aus welchem beiden ,theilen ein sicherer ,verdienst erwuchs1 whrend andererseits die ,bewohner von der geistlichen wie weltlichen ,localbehrde zu immer grsserer ,thtigkeit angespornt wurden4 ,es war also wenigstens im ,anfang der ,occupation diese den ,lehnsherren zuerst und nachher den ,gouverneuren gegebene ,erlaubniss sicherlich ein wichtiges ,mittel zur ,vermehrung des nationalen ,reichthums4 ,als nun endlich bei mehr und mehr zunehmender christlicher ,bevlkerung das freie und zum ,ackerbau vorwiegend gnstige ,land der ,ebenen und ,thler immer seltener wurde und zugleich der ,werth des schon in ,besitz genommenen ,landes immer hher stieg1 konnten nun die ,eingebornen nicht mehr das frhere1 wie es scheint1 allgemein bliche ,system der cainines anwenden2 vielmehr mussten sie nun das alljhrlich mit ,reis bepflanzte ,feld besser bearbeiten1 als es bei jenem ,system nthig gewesen war1 oder bei der ,ausnutzung ihrer ,zuckerplantagen europische ,maschinen einfhren1 um durch gesteigerten ,verdienst den wachsenden ,lebensbedrfnissen gengen zu knnen4 ,nun kam die mchtige ,anregung1 welche durch die ,einwanderung nichtspanischer ,europer gegeben wurde1 nicht mehr unzeitgemss4 ,dass es in der ,that wohl zum grssten ,theil der ,einfluss der ,kaufleute angelschsischer ,race war1 welchem das rasche ,wachsen der ,ausfuhr einheimischer ,producte zu verdanken ist1 geht unwiderleglich aus folgenden ,zahlen hervor4 ,im ,jahre #ahaj1 also ein ,jahr nach ,etablirung des ersten englischen ,hauses1 betrug die ,ausfuhr nur #ejj1jjj ,dollars1 die ,einfuhr dagegen #ijj1jjj ,dollars4 ,im ,jahre #ahda betrug der ,gesammtumsatz ber #e #a_/b ,millionen ,dollars und in demselben ,jahre schon hatten englische und amerikanische ,huser mehr als #ee ,prozent des ,handels in ,hnden4 ,in diesem ,jahr berstieg die ,ausfuhr die ,einfuhr schon um nahe #a #a_/b ,millionen ,dollars4 #ahfc betrug der ,gesammthandel schon mehr als #af ,millionen ,dollars1 der ,export fast #i ,millionen4 ,jetzt ist die ,zeit eines gesunden ,handels gekommen4 ,zwar mgen immer noch monopolistische ,neigungen oder schutzzllnerische ,vorurtheile der ,spanier dem fremden d4 h4 nicht spanischen ,handel allerlei ,hindernisse in den ,weg zu legen versuchen1 und so den ,verkehr auf einer niedrigeren ,stufe erhalten1 als vielleicht nach den im ,boden vergrabenen ,reichthmern des ,landes zu erwarten wre4 ,aber es sind doch endlich die ,philippinen ganz und voll in die ,reihe der producirenden und damit auch consumirenden ,lnder getreten4 ,nun erscheinen ,manila--und mit ihr die anderen seit einigen ,jahren geffneten ,hfen--nicht mehr als ,entrepotpltze fr einen nur durch zufllige ,umstnde oder knstlich dem ,handel aufgedrngte ,richtungen hervorgerufenen ,austausch der ,waaren fremder ,nationen2 sondern als die natrlichen ,ausfuhrhfen eines von der ,natur auf's ,reichste ausgestatteten ,landes4 ,aber es wrde das ,bild1 welches wir so von dem ,einfluss der ,spanier und der modernen ,zeit zu entwerfen gesucht haben1 wesentlich unvollstndig bleiben1 ja vielleicht sogar seines auffallendsten ,lichtes--oder ,schattens8--entbehren1 wollten wir hier nicht auch noch einer ,einwirkung gedenken1 bei welcher sich geistige wie materielle ,momente vereinigten1 um ein gemeinsames ,resultat zu erzielen4 ,wir meinen die theils durch die ,spanier1 theils durch die ,chinesen hervorgebrachten ,mischlingsracen4 ,schon in den ersten ,jahren der ,occupation fanden ,heirathen zwischen ,spaniern und ,frauen von ,ceb und ,manila statt4 ,zahlreiche ,beamte--,soldaten wie ,civilbeamte--liessen sich im ,laufe der ,jahre hauptschlich in ,manila nieder4 ,durch ihre ,heirathen untereinander und mit den ,eingebornen entstand theils die ,classe der sogenannten ,hijo's del ,pais1 den von #b ganz spanischen ,eltern stammenden ,kindern ungemischten ,blutes1 und die eigentlichen ,mestizen1 in deren ,gesichtszgen die meist tagalische ,mutter immer einige ,spuren ihrer ,race zurckliess4 ,zahlreicher aber und an manchen ,orten auch durch ihre grosse ,strebsamkeit wichtiger sind die aus der ,vermischung der ,malaien und ,chinesen hervorgegangenen ,mischlinge1 die sogenannten ,mestizos de ,sangley1 welche unter dem ,einflusse der aus ,europa eingefhrten ,cultur und angetrieben durch die ihnen von vterlicher ,seite her mitgegebene ,rhrigkeit bald einen ,einfluss im commerciellen ,verkehr des ,landes erlangten1 der dem der spanischen ,mestizen gewiss vllig gleichsteht4 ,leider ist aus den alljhrlich in ,manila publicirten ,zhlungen nicht zu sehen1 wie viele spanische ,mestizen dort leben1 und ebenso leidet gewiss auch jede ,angabe ber die ,menge der chinesischen ,mestizen an demselben ,mangel1 wie er berhaupt dem dort gebten ,system der ,zhlung nach ,tributos anklebt4 ,nach dem in der ,guia de forasteros fr #ahfd publicirten ,census wrden sich in den #c ,provinzen ,manila1 ,cavite und ,pampanga fast #de1jjj chinesische ,mestizen befinden1 gegen eine einheimische ,bevlkerung von etwa #bbf1jjj tributpflichtigen ,individuen4 ,es lsst sich hieraus schon der grosse ,einfluss entnehmen1 den jene thtige und intelligente ,race auf den ,verkehr sowohl wie auf den ,geist des ,volkes ben muss2 noch bezeichnender aber ist in der ersten ,richtung wohl das ,factum1 dass das grsste ,bankgeschft in ,manila1 das ,haus ,tuason1 einen ,chinesen zum ,begrnder hatte und auch bis jetzt immer in den ,hnden seiner ,kinder und ,kindeskinder geblieben ist1 die er mit einer ,tagalin oder ,mestizin erzeugt hatte4 ,alle diese ,mischlinge zeichnet aber nicht blos die grssere krperliche ,rhrigkeit1 das ,bedrfniss nach ,ansammlung von ,reichthum1 grssere und edlere ,genussfhigkeit aus1 als sie den rein malaiischen indolenten ,eingebornen eigen zu sein pflegen2 sondern auch in intellectueller ,beziehung stehen sie weit ber ihnen4 ,es drfte schwer sein1 in dieser ,classe ,individuen zu finden1 welche nicht des ,lesens und ,schreibens kundig wren4 ,das ihnen innewohnende ,bedrfniss nach hherer geistiger ,ausbildung spricht sich in den von ,tag zu ,tag sich mehrenden ,reisen nach ,europa aus1 wohin selbst hufig schon die ,kinder in zartem ,alter geschickt werden1 um sich so viel als mglich europische ,sprachen und ,bildung anzueignen4 ,neben dem1 fr den ,reisenden wohlthuenden ,gefhl hherer ,selbstachtung1 als sie die ,tagalen oder ,visaya's zur ,schau tragen1 hat sich endlich auch bei ihnen das ,bewusstsein1 einem ,stamme anzugehren1 entwickelt1 so dass eine schwache ,spur politischen ,lebens--soweit solches berhaupt in dieser ganz von ,spanien aus regierten ,colonie mglich ist--sich wenigstens in dem ,interesse ausspricht1 mit welchem die intelligenteren ,mestizen des ,landes an der ,ausbildung mancher gemeinntziger ,institutionen des ,landes und ganz besonders der ,hauptstadt theilnehmen4 ,ja1 es scheint1 als ob das ,bedrfniss nach grsserer politischer ,selbstndigkeit und nach ,selbstregierung1 das offenbar in der ,classe der ,mestizen stark verbreitet ist1 vielleicht mit der ,emprung des ,militairs im ,jahre #ahbc zusammenhing4 ,die militrischen ,leiter der ,erhebung des #b4 ,juni waren #b in ,manila geborne ,offiziere niedrigen ,grades4 #d ,monate frher schon hatte die ,regierung ,nachricht erhalten von einer ,verschwrung und in ,folge der ,untersuchung eine ,anzahl in ,manila geborener ,spanier sowie einige hervorragende ,mestizen als ,gefangene nach ,spanien geschickt4 ,unter letzteren befand sich ,d4 ,domingo ,rojas1 ein ,mann1 dessen ,familie noch heute in ,manila und in den tagalischen ,provinzen durch ,talente und grosse ,reichthmer ausgezeichnet dasteht und grossen ,einfluss besitzt4 ,bei dem in ,spanien sowohl von der ,regierung wie von den einzelnen ,mnnern seit jeher gebten ,system der ,verheimlichung und ,verschnerung darf es nicht ,wunder nehmen1 wenn in den ,erzhlungen ber diese und hnliche ,vorflle1 wie sie spanische ,autoren enthalten1 ,alles verschwiegen wird1 was der ,regierung oder der spanischen ,nation etwa zum ,nachtheil ausgelegt werden knnte4 ,es geht denn auch in ,manila selbst nur ein dumpfes ,gercht von der ,betheiligung der ,mestizen an jener ,revolution2 und nur selten deuten unbedachte ,aeusserungen eines mit den dortigen ,verhltnissen vertrauten ,mannes an1 dass die strksten ,widersacher des spanischen ,regiments die ,mestizen sind und die ,hijos del pais4 ,fr einen ,spanier1 dessen ,wunsch vor ,allem ist1 die ,colonie dem ,mutterlande wie eine zu melkende ,kuh zu bewahren1 mgen wohl die ,mestizen als gefhrliche1 oder wenigstens nicht zu missachtende ,gegner erscheinen4 ,dennoch ruht auf ihnen die ,hoffnung des ,landes4 ,eine ,einwanderung zahlreicher ,europer1 die das ,land--wie es die ,englnder in ,neu-,seeland und ,australien gethan haben--in ein europisches verwandeln wrde1 ist vorlufig wenigstens undenkbar4 ,der europische ,ackerbauer wrde hier den ,kampf um's ,dasein nicht durchfechten knnen4 ,der reine ,malaie lebt aber heute noch fast ebenso1 wie frher1 ohne ,bewusstsein erhhter persnlicher ,wrde1 ohne ,interesse an dem gemeinsamen ,geschicke des ,landes4 ,sollte ein unglcklicher ,umstand dem ,lande die politische ,freiheit geben und die ,macht zerstren1 welche allein durch ,jahrhunderte hindurch im ,stand war1 die ,bewohner zur ,annahme hherer ,cultur zu zwingen1 so wrde trotz des ,christenthums und der ,pfaffen und trotz der ,sympathie zwischen ,spaniern und ,malaien augenblicklich ein ,zerfall in das alte ,clan-,wesen eintreten1 das ja noch bis auf den heutigen ,tag in der brgerlichen ,ordnung fortlebt4 ,dies knnte nur die krftige ,hand eines neuen ,besitzers und ,herrschers verhten4 ,und es liegt in der ,natur des ,entwickelungsganges unserer ,zeit begrndet1 dass dann an jene ,mestizenrace die ,aufgabe herantrte1 dem ,untergang des blhenden und zu noch grsserer ,blthe berufenen ,gemeinwesens mit krftiger ,hand zu steuern4 ,hoffen wir1 dass ein solches ,experiment dem ,lande nicht bevorstehen mge in ,folge des ,kampfes1 der sich jetzt abermals zwischen den ,parteien ,spanien's erhoben hat4 ,anmerkungen4 ,i4 ,skizze4--,vulcane4 ,anmerkung #a4 ,in ,bezug auf diesen1 sowie die philippinischen ,vulcane berhaupt herrscht in den ,handbchern und ,atlanten noch bedeutende ,unsicherheit4 ,ich will versuchen1 diese durch eine ,zusammenstellung der ,angaben frherer ,autoren und meiner eigenen ,beobachtungen zu zerstreuen1 soweit dies berhaupt mglich ist4 ,ich beginne mit den ,vulcanen von ,mindanao4 ,derjenige1 ber dessen ,vorhandensein und ,lage sich gar kein ,zweifel erheben kann1 ist der ,vulcan von ,serangani1 welcher auf der am ,meisten nach ,sden hin vorspringenden ,halbinsel gleichen ,namens liegt in #e #de' ,n4 ,br4 nach der ,karte von ,morata4 ,die erste geographische ,bestimmung ist allerdings durch den ,p4 ,murillo geliefert 7#agdi71 er gibt auf der von ,d4 ,nicolas de la ,cruz ,bagay gestochenen ,karte--die ich im ,original besitze--die ,lage desselben ziemlich genau an1 aber keinen ,namen4 ,berghaus sagt 7,geo-hydrograph4 ,memoir von den ,philippinen #ahcb pag4 #fb71 dass dieser ,vulcan ,sanguili heisse1 ich weiss nicht1 ob bloss auf die ,autoritt von ,l4 v4 ,buch gesttzt 7,canarische ,inseln p4 #cgf71 den er dabei citirt1 oder weil er in dem ,nachdruck der ,murillo'schen ,karte1 deren ,original er selbst nicht gesehen 7l4 c4 pag4 #b71 jenen ,namen bemerkt hat4 ,war das ,letztere der ,fall1 so muss von ,moritz ,lawitz1 welcher die ,copie der ,karte #agfj bei ,homann's ,erben in ,nrnberg herausgab1 der ,name ,sanguili nach eigenen ,quellenstudien hinzugefgt sein2 denn er findet sich nicht im ,original4 ,auf dieser ,karte ist nur der einzige ,vulcan von ,serangani angegeben1 die beiden andern fehlen4 ,die einzige ,stelle in dem ,werke des ,p4 ,murillo1 welche sich auf den ,vulcan ,sanguil bezieht1 findet sich pag4 #abd1 wo er sagt3 ,en ,sanguil1 que esta en la parte meridional de ,mindanao1 hay un ,vulcan1 de que los ,mindanaos sacaban azufre para hacer polvora4 ,nach der ,karte nun diese ,stelle zu deuten1 also den im ,text angegebenen ,namen auf den in der ,karte gezeichneten ,vulcan zu beziehen1 war damals wohl natrlich1 aber doch wurde damit wohl ein ,irrthum begangen4 ,ich schliesse nemlich aus der ,bemerkung1 dass die ,mindanaos aus jenem ,vulcan ,schwefel holten1 um ,pulver zu machen1 dass von ,p4 ,murillo nicht der ,serangani1 sondern der ,vulcan von ,pollok gemeint war1 denn die ,bewohner von ,serangani werden nie als ,mindanaos1 sondern immer nur als ,moros von ,buhayen 7,buajan1 ,bayan etc47 bezeichnet4 ,vor ,allem aber bestrkt mich in dieser ,meinung die ,ueberzeugung1 dass die ,quelle1 aus welcher wahrscheinlich wohl der ,jesuit ,murillo #agdi geschpft hat1 das ,werk des dem gleichen ,orden angehrenden ,p4 ,combes 7,historia de las ,islas de ,mindanao1 ,jolo etc41 ,madrid #affg7 war4 ,diesem war keine ,karte beigegeben4 ,aber im ,texte spricht er ganz deutlich von #b verschiedenen ,vulcanen4 ,er sagt pag4 #h3 ,el antiguo de ,sangil1 jurisdiccion del ,mindanao und etwas weiter ebenda3 ,otro 7vulcan7 manifesto el horrendo estrago1 que con pauor y miedo de todo este ,archipielago hizo una montana1 en la jurisdiccion del ,rey de ,buhayen4 ,diese ,stelle ist beweisend4 ,murillo hat also das ,versehen gemacht1 im ,text nur von dem bei ,mindanao d4 h4 bei dem jetzigen ,pollok liegenden ,vulcan zu sprechen1 welcher auf der ,karte ausgelassen wurde2 und er hat ferner die ,geschichte des ,ausbruchs vom ,januar #afdj 7nach ,combes7 oder #afda 7nach ,murillo71 die wegen der ,gefahr1 in welcher sich whrend desselben ein nach ,ternate segelndes spanisches ,geschwader befand1 fr die ,spanier besonderes ,interesse hatte1 flschlich auf den ,sanguil bezogen1 whrend ,combes ausdrcklich erwhnt1 dass es der ,vulcan im ,gebiete des ,knigs von ,buhayen gewesen sei4 ,der ,p4 ,chirino in seiner #afjd erschienenen ,historia de ,philipinas erwhnt die ,vulcane gar nicht2 das ,werk des ,oidor ,morga 7#afji7 habe ich bis jetzt noch nicht einsehen knnen4 ,alle spteren spanischen ,autoren haben von ,combes oder ,murillo einfach abgeschrieben und nur selten eine1 vielleicht noch dazu falsche ,notiz hinzugefgt4 ,wir finden in ihnen nur die zwei ,vulcane erwhnt4 ,so wre die ,sache ziemlich klar4 ,nun kommen aber die spteren ,reisenden hinzu1 nemlich ,forrest 7#aggi71 ,sonnerat 7#aggj71 ,dampier 7#afhf71 ,carteret 7#agfg7 und endlich ,compilatoren wie ,le ,gentil1 ,mallat und ,l4 v4 ,buch4 ,des ,letzteren durchweg irrthmliche ,angaben sind theilweise schon von ,berghaus in seinem trefflichen ,geo-hydrographischen ,memoir berichtigt2 und sie sind so unzuverlssig1 so gnzlich ohne alle ,kritik und ,quellenstudium gemacht worden1 dass ich es in der ,that fr vllig berflssig halte1 hier weiter auf ,buchs ,angaben einzugehen4 ,wohl aber handelt es sich noch um ,feststellung der ersten ,angaben ber den ,vulcan von ,davao4 ,dieser liegt nach meinen eigenen ,beobachtungen auf etwa #g #j' ,n4 ,br41 was mit der ,angabe auf ,morata's ,karte vollkommen stimmt4 ,die spanischen ,geschichtsschreiber erwhnen ihn gar nicht1 wie schon angegeben4 ,forrest scheint ihn zuerst gesehen zu haben2 denn obgleich der ,vulcan von ,serangani ebensoweit westlich von ,pundaguitan oder ,cap ,s4 ,agustin liegt1 wie der ,vulcan von ,pollok1 so ist doch die weitere ,angabe 7,forrest1 ,a ,voyage to ,new ,guinea pag4 #bhf--nicht pag4 #bga wie ,buch citirt--71 der ,vulcan liege im ,district von ,kalaga 7,caraga7 sicherlich nicht auf den von ,buhayen zu beziehen1 da das ,terrain des ,knigs von ,buhayen niemals zum ,district ,caraga gerechnet worden ist4 ,ausserdem stimmt die in ,buch's ,werke fr ,forrest's ,vulcan angegebene ,breite von #f #de' ,n4 viel besser mit dem von ,davao1 als mit dem von ,serangani1 in #e #de' ,n4 ,br4 ,den letzteren hat er gar nicht gesehen1 wohl aber den von ,pollok1 auf welchen schon ,berghaus 7l4 c4 p4 #fb7 mit ,recht die meisten ,angaben ,forrest's bezieht4 ,carteret hat nur den ,serangani gesehen1 welchen ,berghaus flschlich ,sangil nennt4 ,sonnerat spricht auch von einem ,vulcan von ,mindanao1 den ,berghaus mit dem von ,carteret gesehenen ,vulcan1 dem ,serangani1 identificirt4 ,woher ,buch die ,breitenangabe von #e #de' ,n4 ,br4 nimmt1 welche er dem ,sonnerat'schen ,vulcan gibt1 ist mir unklar2 ,sonnerat selbst gibt gar keine ,breitenbestimmungen an4 ,aus der ,beschreibung des letztgenannten ,reisenden1 welcher ber das ,ende seiner ,reise absichtlich ein romantisches ,dunkel verbreitet1 lsst sich vielleicht mit einiger ,sicherheit schliessen1 das er gar nicht den ,vulcan von ,mindanao1 sondern den der ,insel ,sanguir im ,sden der ,serangani-,inseln gesehen hat4 ,jedenfalls aber hat er den ,vulcan von ,davao nicht gesehen4 ,nun finden sich aber in ,mallat 7,les ,iles ,philippines #ahdc7 ,angaben1 freilich ohne zu sagen1 woher er diese nimmt1 welche wieder einigen ,zweifel darber aufkommen lassen1 ob der ,vulcan von ,pollok und der von ,davao nicht vielleicht ein und derselbe ,berg sind4 ,er spricht auch1 aber so bestimmt1 von dem in ,sugud ,bayan-,serangani1 dass wir diesen ganz vernachlssigen knnen4 ,er gibt nemlich 7pag4 #ic7 dem ,vulcan von ,pollok1 dessen ,lage er durch verschiedene wohlbekannte ,ortschaften1 wie ,brass1 ,ibus1 ,bunwut etc4 bestimmt1 an1 dass er im ,district ,kalagan liege1 qu'on aperoit de l'le ,bunwut place dans la baie de ,tagloc4 ,diese letztere ist aber die ,bucht von ,davao1 und wenn ,mallat1 fr seine ,angabe noch einen andern ,gewhrsmann1 als ,forrest hatte--welcher ,letztere auch die ,insel ,bunwut in der ,bucht von ,tagloc beschreibt--1 so wre daraufhin einiger ,zweifel an der ,verschiedenheit der beiden ,vulcane gestattet4 ,doch muss ich gestehen1 dass ich eher an ein ,versehen dieses ,compilator's glaube1 der selbst nicht in ,mindanao gewesen zu sein scheint4 ,gnzlich apokryph ist der ,vulcan ,ambil bei ,luzon4 ,berghaus gibt in seinem ,memoir nur #c ,citate hierfr1 ,buch's ,canarische ,inseln1 ,plant's ,polynesien und ,allgem4 ,historie der ,reisen zu ,wasser und zu ,lande ,,xi1 #djf4 ,die beiden ersten ,werke haben mich auf keine frhere ,angabe zurckgefhrt2 das dritte konnte ich nicht zu ,rathe ziehen4 ,uebrigens bezweifle ich die ,richtigkeit2 denn in keinem der alten spanischen ,autoren1 die ich bis jetzt habe einsehen knnen1 findet sich auch nur die geringste ,andeutung1 dass der ,berg von ,ambil in geschichtlicher ,zeit eine ,eruption gehabt habe4 ,bei der ,lage so nahe am ,eingange des ,hafens von ,manila htten ,murillo1 ,juan de la ,concepcion1 ,martinez de ,zuniga und ,andere gewiss nicht versumt denselben anzugeben4 ,in ,bezug auf die ebenfalls apokryphen ,vulcane von ,siquijor und ,aringay1 sowie auf den gnzlich in ,vergessenheit gerathenen von ,jol verweise ich auf den ,text und die weiteren ,zustze4 ,anmerkung #b4 ,s4 ,darwin1 ,geological ,observations on ,coral ,reefs ,volcanic ,islands and on ,south ,america4 ,london #ahea--mit der vor dem ,titelblatt eingehefteten ,karte4 ,anmerkung #c4 ,auf den neueren spanischen ,karten wird diese ,bahia de ,tagloc immer nur ,meerbusen von ,davao1 nach der ,hauptstadt des jetzigen ,districtes ,vergara genannt4 ,es schneidet diese ,bucht viel weiter nach ,norden in das ,land ein1 als auf den meisten ,karten1 selbst auf der von ,morate-,coello1 angegeben wird4 ,ich erreichte im ,jahre #ahfd im ,thal des ,flusses ,agusan die ,breite von #g #dj' und konnte von hier aus deutlich die im ,meerbusen von ,davao liegende ,insel ,samal in ungefhr #cj ,seemeilen ,entfernung sehen1 so dass das nrdliche ,ufer der ,bucht kaum #bj ,seemeilen von mir entfernt liegen konnte4 ,dies gibt der ,ausdehnung derselben von ,nord nach ,sd die ,lnge von #a #bj'1 da das ,cap ,s4 ,agustin ungefhr auf #f ,n4 ,br4 liegt4 ,dies erklrt einen ,irrthum1 von dem ich nicht weiss1 ob er durch die ,geographen schon aufgeklrt wurde4 ,dampier spricht von einer ,insel ,s4 ,juan1 welche ,berghaus auf der seinem ,geo-hydrographischen ,memoir von den ,philippinen #ahcb beigegebenen ,karte auch zeichnet4 ,diese ,insel existirt in der ,that gar nicht1 und es ist die ,deutung1 welche ,james ,burney 7s4 ,berghaus l4 c4 pag4 #id7 der ,beschreibung ,dampier's gegeben hat1 vllig richtig4 ,bei der grossen ,breite und ,lnge der ,bucht von ,davao muss diese allerdings dem ,seefahrer1 der um das ,cap ,s4 ,agustin herumfhrt1 wie eine jenen stlichen ,theil von dem eigentlichen ,mindanao abtrennende ,meerenge oder ,canal erschienen sein4 ,doch ist wahrscheinlich wohl der ,irrthum blos durch ein falsches ,quellenstudium von ,seiten ,valentyn's entstanden4 ,die lteren spanischen ,autoren sprechen nemlich nicht blos von einer ,isla ,s4 ,juan1 sondern auch von einer ,isla de ,butuan1 de ,caraga u4 s4 w41 ohne dass sie selbst jedoch die ,isolirung der genannten ,punkte durch das ,wort isla ,insel andeuten wollen4 ,endlich wird von den ,eingebornen noch heutigen ,tages nicht die ganze ,insel mit dem ,namen ,mindanao bezeichnet1 sondern nur der centrale die beiden grossen ,seen enthaltende ,theil derselben1 welcher von dem ,rio ,grande durchstrmt wird und in dessen weitausgedehnter ,ebene der ,sultan von ,mindanao sein ,reich gegrndet hatte4 ,bei allen alten ,schriftstellern sind ,mindanao1 ,buhayen1 ,caraga1 ,zamboanga u4 s4 w4 schroffe ,gegenstze2 und es ist leicht denkbar1 dass ,dampier1 ,valentyn u4 ,a41 die des ,spanischen nicht mchtig waren1 sich durch die etwas unklare ,ausdrucksweise der ,eingebornen wie der alten spanischen ,schriftsteller tuschen liessen4 ,auf der ,karte des ,p4 ,murillo ,velarde fehlt die ,insel ,s4 ,juan gnzlich4 7,historia de la ,compania de ,jesus1 #agdi47 ,anmerkung #d4 ,da ich wnsche1 dass meine so mhsam gesammelten ,erfahrungen bald anderen ,reisenden zu ,gute kommen mgen1 so erlaube ich mir hier darauf aufmerksam zu machen1 dass eine erfolgreiche ,untersuchung ,mindanao's nur am ,besten von ,butuan aus vorgenommen werden knnte4 ,in diesem christlichen ,dorfe1 oder noch besser in dem schon ganz im ,sumpfgebiete des ,agusan liegenden ,dorfe ,linao wrde der ,naturforscher seine ,hauptstation zu nehmen haben4 ,von hier aus wrde er nach allen ,richtungen in das ,innere von ,mindanao ungehindert--soweit ihn eben seine eigne ,klugheit und ,energie tragen--vordringen knnen bis an jenen schmalen von ,muhamedanern eingenommenen ,kstengrtel heran1 welchen man von dem ,meere aus nur sehr schwer durchbricht4 ,der ,vulcan von ,davao wrde zwar bequemer von ,davao selbst1 dem ,sitze eines ,militair-,gouverneurs1 zu erreichen sein2 aber dennoch eignet sich meiner ,erfahrung nach das ,land der ,manobo's vom ,agusan--oder ,linao und ,butuan--besser zum ,ausgangspunkt1 da dem ,reisenden von hier aus das ,vordringen nach allen ,radien hin ermglicht wird1 whrend ihm von ,davao aus eine ganz bestimmte ,route vorgeschrieben wre4 ,ausserdem ist eine ,communication von ,davao aus mit ,manila1 ,ceb oder selbst ,zamboanga nur sehr schwer mglich2 whrend der ,reisende in ,butuan immer ,gelegenheit in kleinen ,booten findet1 die ihn ohne alle ,gefahr nach ,ceb in wenig ,tagen bringen knnen4 ,anmerkung #e4 ,man findet auf allen ,karten einen ,vulcan auf ,siquijor--oder ,isla de ,fuegos--angegeben1 der entschieden nicht vorhanden ist4 ,sollte vielleicht der ,vulcan von ,negros ,grund zu solchem ,irrthum gegeben haben8 ,anmerkung #f4 ,in ,bezug auf die ,angaben ber die ,ausbrche der verschiedenen ,vulcane der ,philippinen finden sich einige ,widersprche in lteren ,werken4 ,auf diese werde ich vielleicht in meinem ,reisewerke zurckkommen4 ,ganz unerklrlich bleibt mir aber die ,auslassung des ,ausbruches eines ,vulcanes dicht bei ,jol1 obgleich die beiden ,berge1 welche mit jenem zugleich zum ,ausbruch gekommen sein sollen1 nemlich der ,aringay und der ,serangani1 in ,buch's ,werk ber die canarischen ,inseln1 in den ,atlanten und ,handbchern ausnahmslos aufgenommen worden sind4 ,alle ,angaben der spteren ,schriftsteller1 von ,mallat1 ,chamisso1 ,juan de la ,concepcion etc4 lassen sich zunchst auf die eine ,quelle des ,p4 ,murillo ,velarde1 dessen ,geschichte der ,philippinen #agdi edirt wurde1 zurckfhren4 ,dieser ,autor sagt pag4 #abd ,todo nacio de aver rebentado un mismo tiempo tres ,vulcanes1 uno en ,sanguil1 otro en ,jol1 y otro en los ,ygolotes de ,ylocos4 ,in dem #afjd erschienenen ,werke des ,padre ,chirino ,historia de las ,islas ,philipinas finden sich gar keine ,angaben ber die ,vulcane1 und ,p4 ,combes erwhnt 7#affg7 wohl den ,vulcan ,sangil und den von ,buhayen oder ,serangani1 aber nicht den von ,jol4 ,will man aber den spteren ,angaben des ,p4 ,murillo keinen ,glauben schenken1 bloss desshalb1 weil die lteren uns zu ,gebote stehenden ,autoren nichts darber sagen1 so muss man vor ,allem auch den ,vulcan von ,aringay gnzlich streichen4 ,das ,werk des ,d4 ,antonio de ,morga1 welches vielleicht noch einige ,nachrichten enthalten knnte1 habe ich mir bis jetzt nicht zu verschaffen vermocht4 ,anmerkung #g4 ,in der zu ,manila #ahei-fj herausgegebenen ,ilustracion ,filipina liest man #ahfj ,nr4 #aa pag4 #aba die ,bemerkung1 es rhre der ,name ,bonbon von einem ,negerdorfe gleichen ,namens her1 welches am ,ufer des ,sees gewesen sein soll4 ,woher diese ,notiz stammt1 ist mir unbekannt4 ,anmerkung #h4 ,dieser nach der ,karte von ,coello sehr tiefe ,see--an einigen ,stellen werden mehr als #ajj ,faden 7#fjj ,fuss7 ,tiefe angegeben--ist vom ,meere nur durch eine sehr schmale kaum #b ,meilen breite niedrige und ganz aus trachytischem ,tuff bestehende ,landenge getrennt1 welche von dem aus dem ,see ,taal kommenden ,fluss ,pansipit durchstrmt wird4 ,jetzt fhrt dieser letztere vllig oder fast ganz ssses ,wasser2 doch gehen allerdings die characteristischen ,thiere und ,pflanzen des brackigen ,wassers weit hher hinauf1 als es z4 ,b4 in dem ,flusse ,pasig der ,fall ist4 ,auch das ,wasser des ,sees selbst ist1 in einiger ,entfernung von der ,insel1 auf welcher sich der ,vulcan findet1 fast ganz sss2 aber die lteren spanischen ,autoren sprechen geradezu von einer laguna de agua salada 7,gaspar de ,s4 ,agustin1 ,conquistas de las ,islas ,filipinas #afih pag4 #bec7 und erwhnen ausdrcklich1 dass es in ihnen gute ,thunfische gbe1 obgleich sie doch nicht so gut sein sollten wie die von ,spanien4 ,in der ,mapa ,general de las ,almas que administran los ,,pp4 ,agustinos1 ,manila #ahde1 werden ausdrcklich ,meerfische als in ihr vorkommend erwhnt1 nemlich moros 7diesen ,fischnamen finde ich in meinen spanischen ,wrterbchern nicht7 und tiburones oder ,haifische2 ferner auch salmonetes 7,mullus sp474 ,ich selbst habe keinen dieser ,fische darin gefunden2 doch will ich kein ,gewicht weiter darauf legen1 da es mir nicht vergnnt war1 trotz meines ziemlich langen ,aufenthaltes in der ,nhe des ,sees und auf der ,insel1 die ,fischfauna genauer zu untersuchen4 ,in meinem ,tagebuche angemerkt finden sich nur3 ,gobius #c-d sp41 verschiedene ,percoiden1 ,toxotes jaculator und ein grosser ,hemiramphus1 welcher sich durch seinen ,habitus sehr von den kleinen und schmchtigen hoch in den ,ssswasserbchen der ,insel bis ber #hjj ,fuss ,meereshhe aufsteigenden ,arten der ,gattung unterscheidet1 und vielleicht mit einer der dortigen meerbewohnenden ,species identisch ist4 ,einer meiner ,begleiter zeichnete mir in mein ,tagebuch eine rohe ,skizze des grossen ,fisches1 den sie tiburon1 ,haifisch nennen1 doch lsst sich aus ihr nichts ,sicheres entnehmen2 obgleich ich kaum zweifle1 dass die ,eingebornen mit ihrer ,bezeichnung ,recht haben1 ich sah nemlich eines ,tages mitten im ,see zwei grosse nicht weit von einander stehende ,flossen von der charakteristischen ,gestalt der ,haifischflossen ber dem ,wasser emporragen1 wie es bei den ,haien zu sein pflegt1 die sich an der ,oberflche des ,wassers treiben lassen4 ,ausserdem soll1 wie die ,eingebornen sagen1 ein ,sgehai in diesem ,see--wie auch in der rein ssses ,wasser enthaltenden ,laguna de ,bay--vorkommen4 ,es drften diese ,angaben jetzt um so weniger angezweifelt werden1 als ,peters in seiner trefflichen ,arbeit ber die ,flussfische 7,reise nach ,mossambique ,,iv1 #ahfh pag4 #g-i7 sowohl eine ,pristis wie eine ,carcharias-,art in dem ,fluss ,zambeze bei ,titte1 etwa #abj ,meilen von der ,kste entfernt1 gefangen hat4 ,ausser solchen ,meerthieren finden sich nun auch noch ,ampullarien1 ,melanien1 ,cyrenen1 sowie auch eine ,planorbis und ein ,lymnaeus1 und zwar alle am ,ufer der ,insel1 an deren ,umkreis zahlreiche heisse ,schwefelquellen ausbrechen1 welche bis auf weiten ,umfang hin das ,wasser erwrmen und trbe machen4 ,die ,melanien gehen1 wie es scheint1 am ,nchsten an diese heissen ,quellen heran4 ,anmerkung #i4 ,der ,erdboden der bevlkertsten und am ,meisten angebauten ,provinzen ,luzon's--,batangas1 ,bulacan1 ,pampanga1 ,cavite1 ,manila--besteht durchweg aus trachytischem ,tuff4 ,man schreibt diesem ,umstande allgemein den reichen ,ertrag der genannten ,provinzen an ,zuckerrohr und ,reis zu4 ,anmerkung #aj4 ,es existirt in der schon angezogenen1 in ,manila #ahei edirten ,ilustracion filipina eine recht gute ,abbildung des ,vulcanes1 von ,talisay gesehen1 und eine andere des ,kraters4 ,die erstere ist in das bekannte oberflchliche ,touristenbuch von ,sir ,john ,bowring 7,a ,visit to the ,philippine ,islands ,london1 #ahei7 bergegangen1 beide waren auch in der ,london ,illustrated ,news abgedruckt4 ,die ,abbildung von ,choris in dem ,voyage pittoresque ist von einer ganz anderen ,seite aufgenommen4 ,anmerkung #aa4 ,die ,ehre der ,entdeckung dieses ,vulcanes gebhrt meinem ,freunde ,d4 ,claudio ,montero1 dem ebenso kenntnissreichen wie energischen ,chef der jetzigen philippinischen ,comision hidrografica4 ,wir verdanken ihm eine ,reihe trefflicher nautischer ,karten und ,spezialplne der philippinischen ,inseln4 ,durch ihn auf den ,vulcan aufmerksam gemacht1 wurde es mir leicht1 von ,aparri aus an der bezeichneten ,stelle die ,rauchsule desselben aufsteigen zu sehen4 ,obgleich die ,entfernung dieses ,dorfes von dem ,vulcan keine sehr grosse ist1 so schienen die ,einwohner denselben doch gar nicht zu kennen2 wenigstens konnte ich von ihnen gar keine genaueren ,nachrichten ber ihn erhalten4 ,mein ,diener ,antonio gelangte auf einer von ihm allein unternommenen ,reise im ,jahre #ahfa bis an den ,fuss desselben2 und er erzhlte mir1 dass die dortigen ,negritos diesen feuerspeienden ,berg sehr wohl kennen1 so dass an eine ,tuschung durch ein von den ,eingebornen etwa angezndetes ,feuer nicht mehr gedacht werden kann4 ,anmerkung #ab4 ,schon auf der ,karte in dem ,geschichtswerke des ,p4 ,murillo ,velarde1 die im ,jahre #agdi erschien1 finden sich diese escollos ,didica 7,didica-,klippen7 der spteren spanischen ,karten als ,farallones d4 h4 spitze kleine ,inseln1 angegeben4 ,nirgends aber habe ich bis jetzt irgend eine ,andeutung gefunden von geschichtlich stattgehabten ,ausbrchen eines ,vulcanes an dieser ,stelle4 ,diese ,klippen sind wohl nichts anderes1 als ,ueberbleibsel des ,kraterrandes eines frheren ,vulcans4 ,ganz hnliche stehen jetzt noch etwas sdlicher1 sie sind auf den ,karten bezeichnet als escollos ,guinapag4 ,das ,wort ,guinapag ist ein ,compositum der ,wurzel gapag d4 h4 ein trockener ,fisch mit der ,partikel in4 ,anmerkung #ac4 ,wie mir ,herr ,dr4 ,jagor1 welcher ziemlich zu gleicher ,zeit mit mir die sdlichen ,provinzen von ,luzon1 dann ,samar und ,leyte bereiste1 versichert hat1 finden sich in den von ihm besuchten ,gegenden in der ,that unter den trachytischen ,laven und ,gesteinen auch ,granit und ,gneissfelsen4 ,ich will nun sicherlich nicht behaupten1 dass an den von mir besuchten ,orten durchaus keine primitiven ,gesteine vorkommen1 da ich als ,laie in der ,geologie zu einer solchen ,behauptung kein ,recht htte2 wohl aber scheint mir festzustehen1 dass die weitaus grsste ,masse der ,gebirge auf den ,philippinen ihre ,bildung einer vergleichsweise jungen ,eruptionsperiode verdankt4 ,unter den mehr als #fjj ,nummern betragenden ,gesteinsstcken1 die ich von den verschiedensten ,fundorten mitgebracht habe1 ist kaum ein ,stck1 welches den lteren ,perioden der ,bildung der ,erdrinde anzugehren scheint4 ,anmerkung #ad4 ,es sind diese ,spuren moderner ,hebung auf den philippinischen ,inseln ausserordentlich zahlreich4 ,die ,wasserscheide1 welche in ,mindanao die ,quellen des ,agusan von den nach ,sden in den ,meerbusen von ,davao fliessenden ,bchen trennt1 kann nach der ,beschreibung der ,eingebornen und meinen eigenen ,beobachtungen kaum #b-cjj ,fuss ber dem ,meere erhaben sein4 ,wie ein tiefer ,spalt zieht sich das ,thal des ,agusan zwischen ,central-,mindanao und den ,bergen der ,ostkste hin1 und usserst zahlreich sind hier die ,petrefacten in ,thonschichten1 welche theils im tiefen ,meer1 theils in den ,mangrovesmpfen mit brackigem ,wasser gelebt haben mssen1 fast ausnahmslos aber noch jetzt lebende ,species sind4 ,der direkte ,uebergang der zu ziemlicher ,hhe ber dem ,meere erhobenen ,korallenriffe in die noch lebenden ist schon im ,texte hervorgehoben4 ,dies war fast berall zu erkennen2 aber am ,auffallendsten war es auf ,camiguin de ,luzon und auf der kleinen ,insel ,lampinigan bei ,basilan zu beobachten4 ,ich citire einige ,stellen aus meinem ,tagebuche3 ,ueberall wo 7auf ,lampinigan7 der freie ,trachytfels vom ,meere besplt wird1 sind die ,korallen in alle ,lcher und ,spalten hineingedrungen und haben selbst lose ,blcke und kleine ,rollsteine fest mit dem anstehenden ,gestein verkittet1 so dass eine ,art rohen ,puddingsteines gebildet wird4 ,diese ,korallenincrustationen treten jetzt schon ber die ,linie der gewhnlichen ,fluthen hinaus und sind alle ohne ,ausnahme todt bis in eine ziemliche ,tiefe in's ,meer hinein 7nach ,schtzung etwa bis zu #h-aj'74 ,es sind die ,korallenmassen in den verschiedensten ,stadien der ,umwandlung4 ,noch deutlichere ,spuren modernster ,hebung fand ich ebenda in der trachytischen ,lava selbst4 ,an der ,nordostseite der ,insel fand ich eine kleine mannshohe ,hhle1 nach ,schtzung etwa #bj-ce ,fuss ber der hchsten ,fluthlinie2 sie war offenbar durch die ,einwirkung der ,wellen und der ,brandung gebildet und zeigte berall eine ,menge abgeschliffener ,stellen4 ,nicht weit davon fand sich etwa #ae' ber dem ,meere ein trichterfrmiges tiefes ,loch1 und in seinem ,grunde noch der ,stein1 welcher durch die ,wirbelbewegung des ,wassers dasselbe in das ,gestein hineingebohrt hatte4 ,in der im hchsten ,puncte kaum #aej' ber dem ,meere erhobenen ,centralebene ,luzon's findet sich an vielen ,stellen nach den ,beobachtungen des ,padre ,llanos unter der oberflchlichen thonigen sehr dnnen ,lage ein ,meeressediment2 und an einzelnen ,orten in der ,provinz ,pangasinam1 nrdlich vom ,arayat1 sollen sich ,salzwasserseen befinden1 in welchen wie in manchen ssses oder brackiges ,wasser fhrenden ,flssen derselben ,provinz1 nach ,aussage der ,priester noch jetzt ,bohrmuscheln leben sollen4 ,ich habe leider diese ,seen selbst nicht besuchen knnen1 zweifle aber nicht an der ,richtigkeit der ,beobachtung1 da die philippinischen almejas den europischen ,lithodomusarten 7dactylus etc47 so vllig hnlich sehen1 dass die ,priester1 welche sie dort essen sollen1 ihnen den spanischen wohlbekannten ,namen gegeben haben4 ,in ,spanien wird die ,lithodomus dactylus als ein trefflicher ,leckerbissen geschtzt4 ,,ii4 ,skizze4--,die ,riffe und das ,leben im ,meere4 ,anmerkung #a4 ,da ich meine mit der herrschenden ,theorie ,darwin's im ,widerspruch stehenden ,ansichten in einem zoologischen ,berichte niedergelegt habe1 welcher den meisten ,naturforschern unbekannt geblieben zu sein scheint1 und da ich noch nicht in der ,lage bin1 bald eine ausfhrlichere eingehendere ,schilderung meiner ,beobachtungen zu geben1 so erlaube ich mir hier einen ,wiederabdruck des #ahfc publicirten ,aufsatzes 7,zeitschr4 fr wiss4 ,zool4 ,bd4 #ac1 pag4 #efc-efi73 ,die nrdlichste ,spitze der ,gruppe der ,pelew-,inseln oder ,palaos bilden chte ,atolle2 die ,hauptmasse1 welche der ganzen ,gruppe ihren ,namen bertragen hat1 ist zum grssten ,theil von ,barrenriffen1 im ,sden von ,kstenriffen umgeben2 und die sdlichste ,insel ist vllig ohne eigentliches ,riff4 ,der nrdlichen ,atolle sind drei3 ,aruangel1 ,kreiangel und ,cossol4 ,die nrdlichste ,spitze der ,insel ,babelthaub setzt sich ber in die hufeisenfrmige ,bank von ,cossol1 die in einer ,ausdehnung von #e-f ,s4-,m4 ihr nrdliches geschlossenes ,ende1 durch einen #b ,m4 breiten ,canal getrennt1 dem ,atoll von ,kreiangel zukehrt4 ,ihr sdliches offenes ,ende scheint aus einem tiefen ,canal durch allmliges ,verwachsen vereinzelter ,korallenbnke seinen ,ursprung zu nehmen1 und ,arme dieses tiefen ,canals vereinigen sich zu dem ,lagunencanal der eigentlichen atollfrmigen ,bank1 welcher von dem bei niedriger ,ebbe fast ganz trocken gelegten erhhten ,rand des ,riffes umschlossen wird4 ,der ,atoll ,kreiangel ist vollkommen geschlossen1 von #d-e ,meilen ,lnge und etwa #b ,s4-,m4 ,breite4 ,die westliche ,seite des ,riffes1 nur schwachen ,winden und seltenen aber heftigen ,strmen ausgesetzt1 ist breit1 und sein erhhter ,rand niedriger als alle andern ,stellen des ,riffes1 und bezeichnet durch eine ,reihe grosser1 metamorphisirter ,korallenblcke1 die man mit ,darwin als durch die mchtige ,brandung aufgeworfen betrachten1 oder mit ,wilkes 7,un4 ,st4 exploring exped47 als ,reste eines gehobenen und in ,zersetzung begriffenen ,riffes ansehen kann4 ,auf der stlichen1 weniger breiten ,seite des ,riffes liegen vier niedrige1 kaum #e' sich ber die ,oberflche des ,meeres erhebende ,inseln1 deren sdlichste keine #bj ,schritt von der ,brandung entfernt ist1 whrend die andern sich mehr vom ,aussenrande des ,riffes entfernen1 je mehr sie gegen ,norden liegen4 ,die eingeschlossene ,lagune ist schmal und an den tiefsten ,stellen nur #g ,faden tief4 ,dieser ,atoll bezeichnet die nrdlichste ,spitze der ,gruppe1 da die ,canle die ihn und die ,bank von ,cossol von den eigentlichen ,inseln trennen1 nur eine ,tiefe von #fj-hj ,faden haben4 ,ganz abgesondert scheint nach den vorhandenen ,karten1 ,aruangel zu sein1 eine ,bank1 die #h ,s4-,m4 weit nordwestlich von ,kreiangel liegt1 und die mir von den ,eingebornen als ,atoll beschrieben wurde4 ,frher bewohnt1 wurde er zu ,ende des vorigen ,jahrhunderts berschwemmt und gnzlich zerstrt2 die jetzigen ,bewohner von ,kreiangel erzhlen1 die ,stmpfe grosser ,bume und ein altes ,badebassin dort gesehen zu haben4 ,leider musste ich mich mit diesen ,nachrichten begngen1 denn die ,freundlichkeit der ,bewohner von ,kreiangel vermochte nicht1 ihre ,faulheit zu besiegen1 da ich ihr ,interesse nicht durch ,bezahlung erwecken konnte4 ,mit ,ausnahme obengenannter dreier ,riffe und der ,insel ,ngaur 7,angaur7 umzieht ein einziges zusammenhngendes ,riff alle brigen ,inseln1 und nimmt je nach den ,einflssen der ,strmungen1 der vorherrschenden ,windesrichtung und geologischen ,constitution der eingeschlossenen ,inseln1 mannichfach wechselnde ,bildungen an4 ,die ,inseln des ,norden1 ,babelthaub1 ,corre1 ,malacca und ,naracabersa sind durchaus trachytisch1 whrend die sdlicheren ,inseln1 unter denen ich nur ,peleliu1 ,eimeliss und ,urulong nenne1 gehobene ,korallenriffe sind1 deren einzelne1 oft senkrecht aufsteigende ,klippen eine ,hhe von #d-ejj' erreichen4 ,der ,trachyt der nrdlichen ,inseln1 in seinen oberen ,schichten zu einem rothen ,thon verwittert und hufig durch ,basaltstrme durchbrochen1 setzt nur geringen ,widerstand dem zerstrenden ,einflusse des ,wogenschlages und der ,atmosphre entgegen4 ,tiefe ,buchten fressen weit ins ,land hinein1 und selten sind kleine1 von der ,hauptinsel abgerissene ,inseln1 als ,marksteine ihrer frheren ,ausdehnung zu finden4 ,westlich liegt das ,riff zwischen #c und #f ,m4 entfernt von der ,kste1 und die eingeschlossene ,wasserflche ist zu einem ,labyrinth von tiefen ,canlen ausgefressen1 welche meistens senkrecht gegen das ,land auf die ,thler zu fhren1 aus denen bei ,ebbe ein mchtiger ,strom brackigen ,wassers hervortritt1 und dem ,wachsthume der ,korallen an dem ,rande des ausgewaschenen ,canals hinderlich wird4 ,sie sammeln sich in einen ,hauptcanal1 welcher in ziemlicher ,breite dem usseren ,riffe parallel luft1 und dasselbe hie und da mit kleineren ,canlen durchbricht4 ,fr grssere ,schiffe gangbare1 das ussere ,riff durchbrechende ,canle finden sich auf der ,westseite drei1 auf der ,ostseite einer1 und an der ,nordspitze ebenfalls einer1 doch entsprechen sie nicht1 wie es nach ,darwin als allgemeine ,regel erscheinen mchte1 den ,thlern der ,insel1 vielmehr scheinen sie ihre ,lage der ,richtung der ,strmungen zu verdanken1 welche durch den wechselnden ,ein- und ,ausfluss bei ,fluth und ,ebbe gebildet werden4 ,diese ,strmungen nehmen immer ihre ,richtung gegen den nchstgelegenen ,canal hin1 und niemals erregt bei aufsteigender ,fluth das durch die ,brandung ber den ,rand des ,riffes geworfene ,wasser einen ,strom nach innen4 ,ganz verschieden von den eben geschilderten ,verhltnissen zeigen sich die ,riffe der ,ostseite1 welche mit schwach erhhtem ,rand1 dessen mittlere ,entfernung von der ,kste hchstens #hjj-ajjj ,schritt betrgt1 einen kaum bei ,fluth befahrbaren ,canal zwischen sich und dem ,lande freilassen4 ,auch hier ist das ,riff von mehreren ,kanlen durchbrochen1 die aber1 wenn auch das ,ein- und ,austreten der durch ,ebbe und ,fluth erregten ,strme durch sie geschieht1 dennoch so flach sind1 dass sie nur bei hoher ,fluth die ,ueberfahrt den ,bten erlauben4 ,der einzige ,tiefwassercanal an stlicher ,seite findet sich nordstlich von ,malacca1 wo aber auch das durchbrochene ,riff durch einen breiten ,tiefwassercanal von dem nchsten ,lande getrennt ist4 ,malacca ist die sdlichste der trachytischen ,inseln1 und zwischen sie und die etwas westlich liegenden ,inseln ,corre und ,naracabersa schiebt sich eine ,reihe hoher ,kalkfelsen ein4 ,weithin gegen ,sden bestehen alle ,inseln ohne ,ausnahme aus demselben gehobenen ,korallenkalk4 ,auffallend zeigt sich hier die ,verschiedenheit der ,einwirkung gleicher ,ursachen1 je nachdem diese auf den leicht zerstrbaren ,trachyt des ,nordens oder den festen ,korallenkalk des ,sdens einwirken4 ,whrend im ,norden die vom ,hauptlande abgerissenen ,inseln rasch unter der ,oberflche des ,meeres verschwinden1 sind die ,kalkfelsen des ,sdens durch die ,einwirkung der ,strmungen und ,brandung in eine ,unzahl kleiner und dicht nebeneinander stehenden ,inseln zerrissen1 und es ist durch gar viele derselben1 so z4 ,b4 in der ,gruppe1 welche ,urulong angehrt1 der ,zusammenhang und die frhere ,ausdehnung nachzuweisen4 ,alle diese ,inseln sind von ,urulong an bis ,pelelew durch eine ziemlich horizontale ,flche verbunden1 die nur wenig von tiefen ,kanlen durchfurcht1 wohl die ,tiefe anzeigt1 bis zu welcher hin die abwaschende ,wirkung der ,brandung gegangen ist4 ,so lsst sich auf der ganzen ,ausdehnung von ,pelelew bis ,malacca hin das ,meer bei tiefer ,ebbe nicht mehr mit ,sicherheit befahren4 ,pelelew1 die sdlichste dieser ,inseln1 besteht aus einer1 nur etwa #aj' ber dem ,meere erhabenen ganz aus metamorphosirtem ,korallenkalk gebildeten ,flche1 in deren nrdlichem ,ende man noch die vereinzelten ,reste eines1 einstmals gewiss zusammenhngenden und jetzt bis auf #bjj-bej' erhobenen ,korallenriffes findet4 ,ziemlich zusammenhngend ist dieses ,riff noch auf der nordwestlichen ,seite1 wo es seine grsste ,hhe erreicht und sich auf einer schmalen ,landzunge in niedrigeren ,klippen fortsetzt1 und der stlichen1 von ihr durch eine breite ,niederung getrennten1 und in einzelne ,inseln aufgelsten ,klippenreihe entgegentritt4 ,so scheint diese ,niederung1 welche theils von ,smpfen und ,mangrovebschen erfllt ist1 theils die ,kukau-,felder der ,bewohner der ,insel trgt1 eine ,laguna anzudeuten1 welche einstmals bestanden haben mochte4 ,diese hohen ,klippen sowohl1 wie die1 welche der ,ebene der ,insel angehren1 sind reich an ,petrefacten1 welche1 so weit ich augenblicklich darber aburtheilen kann1 den ,schichten ein sehr junges ,alter zuweisen4 ,vorherrschend sind in den tiefsten ,schichten der centralen ,klippenreihe zwei oder drei ,arten ,tubiporen1 ferner ein ,pecten1 und verschiedene ,astreiden4 ,in den ,klippen der ,ostkste1 welche zwischen #e und #aj' ber dem ,meere erhoben sind1 fand ich eine ,menge ,maeandrinen und ,astraeen4 ,aus der ,reihe weniger hufig vorkommender ,petrefacten erwhne ich nur noch eines ,haifischzahnes von einer ,insel bei ,corre1 eines ,reptilienzahnes1 vermuthlich des ,crocodilus biporcatus und eines ,dentalium von ,pelelew4 ,das lebende ,riff1 welches diese ,insel umfasst1 ist im ,westen ungefhr #djj-fjj ,schritte entfernt und von ihm durch keinen ,tiefwasserkanal getrennt2 je mehr es sich gegen ,sden zieht1 tritt es nher an die ,kste heran1 und ist im ,osten an manchen ,stellen kaum #cj ,schritt von den gehobenen ,klippen entfernt4 ,diese sind1 durch die hier mchtige ,brandung in eine ,anzahl kleinerer ,inseln und einzeln stehender ,blcke aufgelst1 welche da1 wo sie unter dem aufgeworfenen ,sande verschwinden1 leicht zu der ,annahme verfhren knnten1 als dankten sie ihre ,entstehung den durch die ,brandung aufgeworfenen ,korallenblcken im ,sande4 ,das ,ende des ,archipels sowie den ,abschluss dieser verschiedenen ,entwickelungsstufen der ,korallenriffe bildet die ,insel ,ngaur1 welche von ,pelelew durch einen #d ,meilen breiten ,tiefwasserkanal getrennt1 gnzlich frei von umgebenden ,riffen ist4 ,sie besteht nach der ,schilderung der ,bewohner von ,pelelew aus demselben ,korallenkalk wie diese letztere1 welcher ebenfalls von niedrigem ,vorlande umgeben1 in schmaler ,klippenreihe zu #ajj-aej' ,hhe ansteigen mag4 ,darwin's ,theorie von ,bildung der ,korallenriffe nimmt bekanntlich berall dort eine ,senkung an1 wo sich ,barrenriffe und ,atolle befinden1 eine ,hebung dort1 wo ,kstenriffe entstehen4 ,hier aber finden wir auf kleinem ,raume 7denn die ganze ,ausdehnung von ,nord nach ,sd zwischen ,ngaur und ,kreiangel betrgt nur etwa #fj ,seemeilen7 smmtliche ,formen zusammen und die ,bildung der innern ,riffe des sdlichen ,theiles der ,gruppe deutet auf eine lange ,epoche vlliger ,ruhe1 oder sehr geringer ,hebung oder ,senkung4 ,knnte nur eine ,senkung die ,bildung der ,atolle des ,nordens erklren1 so msste entweder die ,insel ,ngaur so gut von ,riffen umgeben sein1 wie alle brigen1 oder stationr geblieben sein1 ,pelelew nur wenig1 die nrdlichen ,inseln sich bedeutend gesenkt haben4 ,aber diess bliebe nur eine ,annahme1 die nicht besser und nicht schlechter als jede andere wre4 ,ist meine vorlufige ,bestimmung der in den gehobenen ,korallenriffen der sdlichen ,inseln gefundenen ,petrefacten richtig1 so wrde die ,zeit der ,hebung derselben1 die wohl durch den letzten trachytischen ,ausbruch bezeichnet sein mag1 in eine sehr junge geologische ,epoche fallen4 ,gerade aber auf das ,nichtvorkommen solcher ,hebungen in der jngsten ,epoche legt ,darwin bei der ,begrndung seiner ,hypothese das grsste ,gewicht1 und die definitive ,bestimmung des geologischen ,alters jener gehobenen ,koralleninseln knnte einen wesentlichen ,einwand gegen dieselbe abgeben4 ,aber auch hiervon abgesehen1 scheint mir das gemeinschaftliche ,auftreten der ,riffe in den verschiedensten ,gestalten1 die grosse nur in geringer ,tiefe unter dem ,meere liegende ,flche der sdlicheren ,insel von ,pelelew bis ,corre1 ja selbst die ,verschiedenheit der westlichen und stlichen ,riffe des ,nordens hinreichender ,grund zur ,annahme1 dass die ,bildung der ,riffe dieser ,inselgruppe wenigstens von keiner ,senkung begleitet war4 ,colonien einer ,porites-,art deuten auf ein ,moment1 dem ich jetzt bei der ,bildung von ,korallenriffen den wichtigsten ,einfluss zuschreiben muss1 welches aber von den ,reisenden1 welche dieser ,frage ihre ,aufmerksamkeit zugewandt1 bisher gnzlich ausser ,acht gelassen zu sein scheint4 ,dies sind die constanten1 hauptschlich durch ,ebbe und ,fluth hervorgerufenen und durch das ,wachsthum der ,korallenriffe sowie durch physikalische ,einflsse des ,meeres beinflussten ,strmungen4 ,die erwhnte ,porites bildet ,colonien von ,faustgrsse bis zu der ,oberflche von #f-h und mehr ,fuss im ,durchmesser4 ,diese verschiedenen ,stadien der ,grsse zeigen1 wie auf der ,oberflche allmlig die mittleren ,individuen absterben und den ,mittelpunkt einer mehr und mehr sich vergrssernden todten ,flche bilden4 ,auf dieser treten schon bei kleinen ,colonien ,furchen auf1 die1 ursprnglich wohl ,resultat des ungleichen ,wachsthums der verschiedenen die ,colonie bildenden ,individuen1 sich bald zu ,rinnen gestalten1 in denen bei tiefen ,ebben das auf der ,oberflche stehen bleibende ,wasser seinen ,abfluss findet4 ,der erhhte ,rand dieser bald kreisrunden1 bald lnglichen ,colonien trgt nach aussen lebhaft vegetirende ,individuen1 die mehr und mehr nach innen krankhafter werden1 bis sie zuletzt absterben und durch den ,einfluss des auf der mittleren etwas niedrigeren ,flche stehenden ,wassers bald abgetragen und auf das ,niveau derselben bergefhrt werden4 ,oft bleibt der ussere erhhte ,rand vllig undurchbrochen1 aber gewhnlich wird er durchsetzt durch eine oder mehrere ,wasserrinnen4 ,je nach den verschiedenen ,zuflligkeiten der ,gestalt1 welche die ersten ,anfnge dieser ,polypenkolonien zeigen1 und dem dadurch bedingten ,spiele der ,strmungen bilden sich die mannigfachsten ,formen aus1 die von dem ganz geschlossenen oder in einzelne ,wlste aufgelsten ,ringe 7dem ,atoll7 in ,kolonien bergehen1 welche ,korallenblcke anderer ,art so umsumen1 dass sie bald sich einem ,barrenriffe1 bald einem ,kstenriffe vergleichen liessen1 je nachdem sie mehr oder minder alt1 in grsserer oder geringerer ,entfernung von dem sie umwachsenden ,block stehen4 ,eine kleine ,porcellana gibt ein anderes interessantes ,beispiel der ,wirkung constanter ,strme auf das ,wachsthum der ,korallen4 ,je ein ,individuum dieser ,krabbe lebt an dem ,stamme einer ,koralle eingeschlossen in einer krankhaften ,wucherung derselben4 ,sie lebt darin1 ein unfreiwilliger ,einsiedler1 denn zwei1 und sich gerade gegenberstehende schmale ,spalten1 das ,resultat des constanten von den ,thieren erregten ,stromes1 erlauben zwar die ,zufhrung frischen ,wassers und mikroskopischer ,thierchen1 aber ihm nicht die ,auswanderung1 einer ,lebensgefhrtin nicht den ,eintritt4 ,in frher ,jugend klammert sich das ,junge an den ,stamm an1 und durch den ,reiz hervorgerufen1 wuchert die ,korallenmasse mehr und mehr um dasselbe herum1 bis endlich in dem spteren ,lebensalter der ,krabbe1 der durch die ,bewegung ihrer ,beine erregte constante ,strom hinreichende ,kraft erlangt hat1 das ,verschliessen der ,oeffnungen durch das fortgesetzte ,wachsthum der ,korallen zu verhindern4 ,aehnliche ,verhltnisse wiederholen sich im ,grossen4 ,dort1 wo sich bei gnstiger ,beschaffenheit die horizontale ,kuppe eines untermeerischen ,berges gleichmssig mit einer ,schicht ,korallen berzieht1 bilden sich dennoch von ,anfang an solche ,verschiedenheiten hervor1 dass im ,laufe der ,zeit bei ,hinzutreten des ,einflusses der ,strmungen grosse ,unregelmssigkeiten des ,riffes hervortreten knnen4 ,aehnlich wie die ,porites-,colonien ganz geschlossene oder stark durchbrochene ,ringe bilden1 die einen mittleren1 etwas niedrigeren von ,wasser bedeckten ,raum umschliessen2 ebenso mag auf jener ,flche das ,riff bei ruhiger1 nicht von ,strmen durchfurchter ,see einen geschlossenen ,ring bilden oder bei starken und wechselnden ,strmungen sich in eine im ,ringe gestellte ,reihe von ,flecken auflsen4 ,in beiden ,fllen dient das ,ein- und ,ausstrmen des ,wassers bei ,fluth und ,ebbe zur ,austiefung des inneren ,raumes2 denn whrend der aus lebenden ,korallen bestehende ussere ,theil des ,riffes dem ,andrang des ,wassers starken ,widerstand entgegensetzt und durch zufllig entstandene ,riffe oder ,spalten den ,fluthen bestimmte ,bahnen vorschreibt1 weicht die innere ,masse1 welche meist nur aus losen ,blcken und leicht aufgehuftem ,sande besteht1 rasch den krftig eintretenden ,strmen der ,fluthen und ,ebben4 ,oder es bilden sich eine ,anzahl vereinzelter ,riffe1 welche ursprnglich klein1 den ,strmen freien ,spielraum lassen1 aber allmlig wachsend und sich vereinigend zu zusammenhngenden ,riffen die vorhandenen schwcheren und unbestimmteren ,strme in engere ,bahnen einschrnken und zugleich damit so ihre ,kraft verstrken1 dass das vllige ,zusammenwachsen der einzelnen ,riffe mehr oder weniger verhindert wird4 ,mit der ,mannichfaltigkeit der ,grundlagen1 auf denen sich die ,riffe bilden1 wechseln so die ,formen1 welche die letztere annehmen4 ,untermeerische ,rcken werden die ,trger der ,atolle2 aus ,kstenriffen1 welche die ,inseln umsumten1 werden durch den ,einfluss jener ,strmungen ,barrenriffe1 die um so weiter von dem umgebenden ,lande entfernt sind1 je schwcher die ,neigung ihrer ,abhnge oder je grsser das umgebende ,vorland war4 ,bei sehr steilen ,ksten bilden sich selten nur eigentliche ,kstenriffe1 niemals wirkliche ,barrenriffe4 ,so wachsen die ,korallen an der kleinen ,insel ,ngaur so dicht an der ,kste1 dass bei hoher ,see die ,brandung ihre ,felsen besplt4 ,die ganze ,ostkste des nrdlichen ,theiles von ,mindanao1 ebenso die ,ostkste des nrdlichen ,theiles von ,luzon zeigen nur in den ,buchten grssere ,flecken lebender ,korallen2 aber niemals bildet sich1 weder in dieser1 noch an der steil abfallenden1 dem ,meer ausgesetzten ,kste ein eigentliches ,riff1 und an den meisten ,stellen wrden sich die grssten ,schiffe denselben bis auf ,kabellnge nhern knnen4 ,dort aber1 wo sich eine ,landzunge untermeerisch fortsetzt1 berzieht sie sich mit ,korallen und bildet weithin sich erstreckende ,riffe1 wie z4 ,b4 an ,luzons's ,ostkste1 am ,eingange des ,hafens von ,palanan4 ,wesentlich abhngig ist die ,bildung der ,atolle und ,barrenriffe von der ,festigkeit der ,grundlagen oder der ,inseln1 an die sie sich anlehnten4 ,so bot die ,west- und ,sdseite der ,insel ,babelthaub dem ,abwaschen durch die ,brandung nur wenig ,widerstand1 und die untermeerischen ,strmungen innerhalb des ,aussenriffes vermochten leicht tiefe ,canle in den ,boden einzugraben1 die sich im ,norden zu dem zwischen #dj und #fj ,faden tiefen ,lagunencanal vereinigten1 im ,westen von ,corre einen grossen tiefen ,see bildeten1 der sowohl mit dem nrdlichen1 als dem stlich von ,corre einfhrenden ,canale in ,verbindung steht4 ,wesentlich anders war die ,wirkung der gleichen ,strmungen auf dem sdlichen ,theil des ,archipels2 hier konnte die ,brandung wohl den ,fuss der ,inseln stark aushhlen1 tiefe ,hhlen und schmale ,thore einfressen1 aber viel langsamer verschwanden die so abgerissenen ,theile unter dem ,meere4 ,die tiefen und breiten ,canle des ,nordens nehmen ab in ,zahl und ,breite1 und manche derselben verlieren sich allmlig in jene1 nur wenige ,faden unter dem ,meere liegende ,flche1 welche in ihren ausgedehnten ,korallenfeldern den gnstigsten ,boden zur ,betreibung der ,balate-,fischerei bieten4 ,ein gleicher relativer ,unterschied zeigt sich in den stlichen ,kstenriffen des ,nordens und des ,sdens4 ,whrend dort die ,brandung1 weniger zwar als auf der ,westseite1 die theilweise basaltische ,kste befressen1 und die ,bildung eines inneren flachen ,bootcanals zwischen jener1 und dem hchstens #ajjj ,schritt abstehenden ,aussenrand des ,riffes ermglichen konnte1 setzten die ,ostksten der ,kalkinseln des ,sdens solchen ,widerstand dem ,einflusse des ,meeres entgegen1 dass sich nirgends die mindeste ,spur eines ,canales zwischen dem ,aussenriff und der ,insel findet4 ,die grosse ,verschiedenheit1 welche die ,ost- und ,westriffe in der ,entfernung von ihren angrenzenden ,ksten zeigen1 erklrt sich durch den ,einfluss des bestndig von ,osten mchtigen ,seegangs1 der in seiner stetig fortgesetzten ,wirkung den einzelnen ,korallenindividuen das rasche ,wachsthum nach aussen unmglich machte1 whrend die ,korallen des ,westens in den langen ,perioden der ,ruhe sich nach allen ,seiten frei und krftig ausbreiten konnten4 ,doch kann diese ,vergrsserung1 welche das ,riff nach ,westen hin erfahren haben mag1 weniger bedeutend gewesen sein1 als das ,hindrngen der stlichen ,riffe an die ,inseln3 und wie hier die zurckdrngende ,wirkung des ,seeganges das ,aussenriff immer der ,kste dicht folgen lsst1 und seine ,neigung nach aussen sanfter macht1 als die der westlichen ,seite1 so muss das westliche ,riff so ziemlich immer die ,ausdehnung des frher bestandenen ,landes oder des untermeerischen ,rckens bezeichnen4 ,hiermit soll indess keineswegs die ,mglichkeit gelugnet werden1 dass manche ,atolle oder ,barrenriffe sich bildeten zur ,zeit1 als die untermeerische ,hhe1 auf der sie standen1 sich senkte2 oder dass selbst in manchen ,fllen die ,senkung wirklich den ,anstoss zur ,bildung derselben abgab4 ,so wrde z4 ,b4 die ,insel ,ngaur sich senken mssen1 ehe sich um sie herum ein ,barrenriff bildete4 ,zur ,entscheidung der ,frage kommt es also zunchst auf das mglichst genaue ,studium aller einzelnen ,flle an4 ,schwieriger1 als bei ,barrenriffen1 wo die ihre ,form bedingenden ,ursachen dem ,forscher noch zugnglich sind1 ist die ,untersuchung1 welche jener ,ursachen wirksam waren1 bei ,atollen1 und hier drfte die ,entscheidung wohl nur durch die grssere ,natrlichkeit herbeigefhrt werden1 welche die eine oder die andere ,annahme zu besitzen schiene4 ,subjectiver ,auffassung ist hier ein reiches ,feld geffnet2 denn selbst in solchen ,fllen1 wo1 wie in der grossen ,chagos-,bank1 eine ,senkung neuerdings stattgefunden haben muss1 bleibt dennoch die ,frage offen1 ob der ,bildung der lebenden ,bank ebenfalls eine ,senkung zu ,grunde lag4 ,die ,annahme aber1 dass nur oder hauptschlich das wechselnde ,spiel der ,strmungen bei der ,bildung der ,korallenriffe wirksam sei1 knnte manche ,flle erklren1 die fr die ,senkungstheorie jetzt noch eine ,ausnahme bilden4 ,ich meine das ,vorkommen von chten ,atollen in ,erhebungsflchen 7areas of elevation71 von den mir nher liegenden erwhne ich nur das ,bajo de ,apo an der ,westkste von ,mindoro1 dann die ,islas ,amantes und die ,islas ,cagayan cillos1 welche nach den mir vorliegenden ,plnen echte ,atolle zu sein scheinen4 ,die ,west- und ,nordkste von ,bohol sind von weit abstehenden ,riffen umsumt1 welche mannigfach durch kleine ,canle durchbrochen1 vom ,lande durch einen ,tiefwassercanal getrennt sind1 in welchem selbst ziemlich grosse ,schiffe sich dicht dem ,lande nhern knnen4 ,alle diese ,punkte liegen eingeschlossen in dem jetzt in ,hebung begriffenen ,archipel der ,philippinen4 ,hier wrde die ,annahme1 dass ,strmungen sie gebildet1 nicht derselben ,schwierigkeit unterliegen1 wie die ,voraussetzung einer ,senkung2 und in der ,that sind auch an andern ,stellen dieses ,archipels ,flle nicht selten1 in welchen die ,bildung von ,atoll-geformten ,riffen oder solchen1 die mit der ,zeit dazu werden knnen1 deutlich auf die ,einwirkung constanter ,strmung zurckgefhrt werden kann4 ,die ,insel ,tigtauan1 in zwei ,meilen ,entfernung von der ,ostkste der ,sdwestspitze von ,mindanao liegend1 zeigt an ihrer ,westseite1 auf welche der ,fluss von ,masinloc zustrmt1 einen schmalen ,canal1 welcher den hheren ,rand der niedrigen1 ganz aus ,korallen bestehenden ,insel durchbricht und in einen inneren von ,mangrove-,bschen bewachsenen ,raum fhrt1 welcher bei ,fluth vllig vom ,wasser bedeckt1 bei ,ebbe grsstentheils trocken gelegt wird4 ,in den stehenbleibenden ,lachen leben schwchlich einige ,astraeenknollen4 ,eine hnliche ,bildung zeigt die ,insel ,s4 ,cruz vor ,zamboanga4 ,wie verschieden das ,wachsthum der ,korallenknoten ist1 je nachdem ein ,strom trben oder klaren1 salzigen oder brackigen1 in der einen oder andern ,richtung fliessenden ,wassers sie trifft1 konnte ich mit wenig ,mhe in der ,silangan de ,basilan erkennen4 ,hier sind die beiden ,seiten des ,canals1 welcher die ,insel ,malaunavi von ,basilan trennt1 ganz von ppig lebenden ,korallen bewachsen2 aber der heftige ,strom1 welcher sowohl bei ,ebbe als bei ,fluth immer von ,ost nach ,west geht1 bedingt durch die eigenthmlichen topographischen ,verhltnisse1 verhindert das ,wachsthum der ,korallen nach aussen1 und zwingt sie1 statt in die ,breite sich nur in die ,lnge nach oben auszudehnen4 ,so sind die ,wnde des ,canals vollkommen senkrecht4 ,dort1 wo sich durch die ,gegenstrmungen des austretenden ,baches von ,isabela ,wirbel und ,stillen bilden1 huft sich ,sand und ,schlamm an1 auf dem ziemlich zahlreiche isolirte ,korallenknollen wachsen1 die aber statt in die ,hhe sich mehr in die ,breite ausdehnen4 ,am ,westende des ,canals theilt eine kleine ,insel die ,strmung in zwei ,arme4 ,an der ,spitze der ,insel1 welche diese ,theilung bewirkt1 finden sich ppig vegetirende ,korallen1 welchen das hier ruhige ,wasser ,wachsthum1 sowie in die ,breite auch in die ,hhe erlaubt2 aber dort wo beiderseits die ,strme die ,insel tangiren1 wachsen die ,korallen wie vorher in die ,hhe1 ohne sich in die ,breite auszudehnen4 ,spterer ,zusatz4 ,eine grosse ,schwierigkeit fr alle frheren ,theorien ber ,bildung der ,korallen war die ,unmglichkeit zu erklren1 wie sie aus den grossen ,tiefen der tropischen ,meere heraufbauen konnten4 ,diese schien durch ,darwin's ,ansicht gehoben zu sein1 da die ,tiefe1 welche die ,koralleninseln umgibt1 erst ein ,product der ,senkung sein sollte4 ,nach meiner ,ansicht wrde sie dagegen wieder in ihr ,recht eintreten--wenn nicht seitdem andere ,beobachtungen ber das ,leben der ,thiere in grossen ,tiefen hinzugekommen wren4 ,ich erinnere hier nur an die ,entdeckungen der ,neuzeit durch das ,schleppnetz in den nordischen ,meeren1 an des jngeren ,m4 ,edwards ,angaben ber ,thiere im ,mittelmeere1 an die ,mittheilungen von ,carpenter1 ,pourtales etc4 ,hier kommen mir fr meine ,meinung hauptschlich des ,letzteren ,beobachtungen erwnscht1 weil er nachwies1 dass weit ab von den ,florida-,riffen eine ,zone mit der ,tiefe von #ij-cjj ,faden gefunden wird1 in welcher zahllose ,massen von ,korallen und ,schalentrmmern zu einem ,kalkconglomerat verbunden werden1 welches dem der gehobenen ,florida-,riffe sehr hnlich sieht1 und bei fortgesetzter ,hebung jener ,gegenden einen trefflichen ,boden fr die ,ansiedlung der eigentlich riffbildenden ,madreporen und ,milleporen abgeben kann4 ,auf das ,factum1 dass letztere nur in geringen ,tiefen leben1 ist absolut kein ,gewicht zu legen2 denn es kommt eben nur darauf an1 dass in der ,zone1 in welcher sie leben1 ein hinreichend fester ,boden zu ihrer ,ansiedlung vorhanden ist4 ,dies aber kann1 wie die ,beobachtung von ,pourtales lehrt1 auf die leichteste ,weise durch allmlige ,hebung irgend eines ,kalkconglomerates--oder eines vorgebildeten festen ,gesteines--geschehen4 ,eine scheinbare ,schwierigkeit fr meine ,ansicht1 dass die ,korallenriffe sehr wohl whrend einer ,periode der ,hebung sich gebildet haben knnen1 liegt in der ,behauptung1 dass die echten ,barrenriffe sich wie die ,atolle nur bis an die ,oberflche des ,meeres oder nur wenig ber dieselbe erheben sollen4 ,einmal ist dies nicht durchgehends richtig2 aber selbst wenn es der ,fall wre1 so gbe ein solches ,factum noch durchaus keinen ,grund ab gegen die ,annahme1 dass die abschleifende und auflsende ,wirkung des ,wogenschlages1 der ,strmungen und der athmosphrischen ,einflsse strker sei1 als die erhebende ,kraft4 ,dass letztere1 die vulcanische ,kraft1 wenn ich so sagen darf1 mitunter strker ist1 als die an der ,oberflche entgegenwirkende1 beweisen die gehobenen ,korallenriffe auf den ,pelew-,inseln1 den ,philippinen etc42 ist sie aber schwcher1 so ist eben allen jenen ,einwirkungen der ,elemente freies ,spiel gelassen1 auf deren ,complex ich die ,bildung der echten ,korallenriffe eher zurckfhren mchte1 als auf die einzige ,ursache der ,senkung ganzer ,regionen1 wie es ,darwin thut4 ,anmerkung #b4 ,fr die ,zoologen fge ich ber diesen interessanten ,krebs noch einige ,bemerkungen hinzu4 ,der jngere ,m4 ,edwards beschreibt 7,maillard1 ,notes sur l'isle de la ,runion7 einen solchen ,krebs1 der in einem ,loche einer ,maeandrina leben soll1 unter dem ,gattungsnamen ,lithoscaptus4 ,dass dieser ,m4 ,edward'sche ,krebs1 dessen ,beschreibung sehr sorgfltig ist1 wirklich mit dem von mir in ,gallen verschiedener ,korallen gefundenen generisch bereinstimmt1 beweist mir eine philippinische in dem ,loch einer ,astraea lebende ,art1 welche sich nur specifisch von den #b philippinischen in ,gallen lebenden ,species trennen lsst4 ,dann sehe ich aus einer ,notiz von ,verrill ,remarkable ,instances of ,crustacean ,parasitism in ,silliman's ,american ,journal ,july #ahfg1 dass schon ,stimpson dieselbe ,gattung aus ,gallen der ,pocillopora cespitosa unter dem ,namen ,hapalocarcinus beschrieben hat4 ,dieser letztere ,name hat also die ,prioritt vor dem von ,m4 ,edwards4 ,ob in neuerer ,zeit1 seit #ahfe1 irgend ein ,autor noch ,beobachtungen ber diese ,krebse mitgetheilt hat1 kann ich nicht sagen1 da ich in ,bezug auf ,literatur hier in ,wrzburg sehr beschrnkt bin1 und die entomologischen ,jahresberichte von ,gerstcker so unregelmssig erscheinen1 dass ich bis jetzt immer noch nicht den zweiten ,theil des fr #ahfe-ff herausgegebenen ,berichtes erhalten habe1 welcher die ,crustaceen enthlt4 ,anmerkung #c4 ,ich verweise in ,bezug auf die ,lebensweise und ,organisation der ,holothurien auf mein ,werk ber diese ,thiergruppe1 das als #a4 ,band des wissenschaftlichen ,theiles meines ,reisewerkes erschienen ist4 ,anmerkung #d4 ,ich verweise den ,leser1 der sich spezieller ber die ,tamblegam ,perlenmuschel unterrichten will1 auf einen ,aufsatz in den ,annals of ,natural ,history #aheh ,vol4 ,i4 pag4 #hh-ia4 ,anmerkung #e4 ,ich kann die ,angaben1 welche ,wilson in dem einst solches ,aufsehen erregenden ,buche von ,keate ,an ,account of the ,pelew ,islands etc4 ,london #aghh pag4 #bcd-bcf ber diesen ,orden und die bei seiner ,verleihung beobachteten ,gebruche gemacht hat1 durchaus besttigen4 ,ueberhaupt mchte ich hier ein ,wort fr die oft angezweifelte ,glaubwrdigkeit des englischen ,seemannes einlegen4 ,ich fr meinen ,theil habe seine ,angaben durchweg besttigt gefunden1 und ich finde in seinen ,schilderungen eine solche ,wahrheitsliebe1 verbunden mit guter ,beobachtungsgabe und ,kritik1 dass ich wnschen mchte1 die gleichen ,eigenschaften in demselben ,masse bei allen spteren ,reisenden wiederzufinden4 ,leider ist dies durchaus nicht der ,fall1 und whrend ich geneigt bin1 die schlichten ,erzhlungen des gut beobachtenden einfachen ,seemannes durchaus als glaubwrdig und richtig anzunehmen1 hat mich auf anderem ,boden die eigene ,erfahrung gelehrt1 wie oberflchlich und falsch oft die ,bemerkungen berhmter ,gelehrter und ,reisender sind4 ,es scheint in der ,that keine leichte ,kunst zu sein1 neben der ,gelehrsamkeit sich auch die1 ich mchte sagen1 unschuldige ,naivitt und ,beobachtungsgabe zu bewahren1 wie sie oft ungelehrten1 aber desswegen auch nicht von grossartigen ,theoremen beeinflussten ,reisenden eigen zu sein pflegt4 ,wilson beschreibt die an ihm selbst vollfhrte ,ceremonie des ,anlegens des ,knochenordens1 und fgt dann eine kurze ,ermahnung des ,knigs hinzu1 dass der ,knochen tglich von ihm blank gerieben und als ein ,zeichen seines nun angenommenen ,ranges behalten werden msse2 dass dieses ,zeichen seiner ,wrde von ihm tapfer zu vertheidigen sei und er eher den ,tod erdulden msse1 als zu gestatten1 dass man ihm dasselbe abnehme4 ,anmerkung #f4 ,unter diesem ,namen findet man in den lteren spanischen ,schriftstellern den dujong hufig erwhnt2 leider aber sind die ber ihn mitgetheilten ,notizen so drftig--theilweise auch ganz abentheuerlich--1 dass eigentlich daraus nur die frhere bedeutende ,hufigkeit des ,thieres zu ersehen ist4 ,ob die zweifellose ,abnahme der ,zahl derselben lediglich auf ,rechnung der ,verfolgung durch den ,menschen zu setzen ist1 wird kaum zu entscheiden sein4 ,wenn ich den ,angaben der ,bewohner der ,pelew-,inseln ,glauben schenken darf1 so muss der dujong im stillen ,ocean frher nicht gerade selten gewesen1 jetzt dagegen gnzlich ausgestorben sein4 ,das gleiche ,schicksal theilt1 wie es scheint1 das ,krokodil 7,crocodilus biporcatus ,cav474 ,es ist dies1 das ,meer wie die ,seen und ,flsse gleichzeitig1 bewohnende ,krokodil ungemein weit verbreitet1 nemlich von den ,mascarenen an bis nach ,nord-,australien und den ,fidji-,inseln 7,s4 ,strauch1 ,synopsis der gegenwrtig lebenden ,crocodiliden pag4 #ec74 ,kotzebue fand es auf seiner ,reise um die ,welt 7,bd4 ,,iii4 pag4 #ahi7 auch auf den ,pelew-,inseln4 ,whrend meines zehnmonatlichen ,aufenthaltes dort im ,jahr #ahfb hrte ich weder von einem ,unglck1 noch von dem ,fang eines solchen ,thieres2 ein halb zerschlagener ,schdel war das ,einzige1 was ich dort fand4 ,auch sagten mir die ,eingebornen auf ,befragen1 dass das ,thier jetzt sehr selten geworden sei4 ,anmerkung #g4 ,bei der ,einfahrt in den ,fluss ,pasig ziehen diese mchtigen ,netze mit den hochgestellten ,hebelbumen1 an denen sie sich bewegen1 gleich die ,aufmerksamkeit des ,reisenden auf sich4 ,sie bilden hier in der ,that eines der am meisten charakteristischen ,momente4 ,der ganze ,hebelapparat steht auf einem grossen von ,bambusrohren gebauten ,floss1 auf welchem sich der ,fischer mit seiner ,familie huslich fr ,tage und ,wochen niederlsst4 ,eine leichtgebaute ,htte gewhrt ihnen ,schutz gegen ,regen und ,sonne1 und seine ,fischmahlzeit mit ,reis kocht er sich dicht daneben in freier ,luft4 ,,iii4 ,skizze4--,das ,klima und das organische ,leben4 ,anmerkung #a4 ,ich theile hier mit gtiger ,erlaubnis des ,herrn ,prof4 ,karsten in ,kiel den nachfolgenden ,aufsatz in extenso mit1 lasse dabei jedoch die graphische ,darstellung der allgemeineren ,resulate fort1 die ich in meinem ,reisewerke zugleich mit dem wiederabgedruckten ,aufsatz geben werde4 ,ueber das ,klima der ,philippinen4 ,von ,prof4 ,g4 ,karsten in ,kiel4 ,die ,beobachtungsresultate von den ,philippinen1 welche im ,folgenden zusammengestellt sind1 grnden sich auf das von ,herrn ,dr4 ,semper hergestellte ,material4 ,die einzelnen ,beobachtungsreihen sind die folgenden3 #a7 ,sta4 ,ana bei ,manila1 die ausgedehnteste ,reihe1 welche nach der ,lage des ,ortes und wie auch aus den ,resultaten der einzelnen ,jahre sich ergibt1 sehr gute ,mittelwerthe liefert1 so dass ,sta4 ,ana als ,normalort fr die brigen ,punkte betrachtet werden kann4 ,die ,beobachtungen umfassen die ,zeit vom ,februar #ahei bis ,september #ahfb4 ,sehr vollstndig sind ,temperaturen1 ,winde1 die ,niederschlge und die ,psychrometer4 ,das ,barometer ist nur ein ,jahr hindurch notirt4 ,ausserdem finden sich ,nebenbemerkungen ber die ,himmelsansicht1 ,form der ,niederschlge1 ,gewitter und ,erdbeben4 #b7 ,st4 ,miguel bei ,manila1 ,januar bis ,mitte ,mrz #ahfc4 #c7 ,bohol1 sdlich von ,manila1 #ae ,monate1 von ,oct4 #ahfc bis ,dec4 #ahfd4 #d7 ,krzere ,reihen und ,notizen des ,reisejournals von nordwrts ,manila und zum ,theil hoch gelegenen ,orten3 ,cagayan1 ,mancayan1 ,benguet1 ,calumpit u4 s4 f4 ,die ,beobachtungen von ,benguet etwa #djjj' ber dem ,meere sind spanische zu den ,stunden #g1 #b1 #i angestellt4 ,ebenso sind die ,beobachtungen von ,calumpit spanische4 ,eine kleine ,beobachtungsreihe 7,thermometer und ,barometer7 von ,mr4 ,green von ,october #ahea bis ,december #aheb in ,binondo 7zwischen ,husern74 ,desgl4 eine ,reihe ,thermometer- und ,barometerbeobachtungen fr #ahfj von ,aguirre aus ,manila4 ,ich beschrnke mich im ,wesentlichen auf die ,reihe #a und werde nur einige ,bemerkungen ber das sonstige ,material hinzufgen4 ,die ,beobachtungszeiten waren #f1 #b1 #aj1 so dass nach ,anbringung der fr die ,instrumente ermittelten ,correktion die ,mittelwerthe direkt als das arithmetische ,mittel genommen werden konnten4 ,i4 ,monatswerthe von ,temperatur1 ,barometer1 ,dunstdruck1 relativer ,feuchtigkeit und mittlerer ,windrichtung zu ,sta4 ,ana 7,manila7 in der ,zeit vom ,april #ahei bis ,september #ahfb4 ,temperatur4 ,barometer4 ,dunstdr4 ,druck der ,relative ,nieder- ,mittlere ,mittel4 ,maximum4 ,minimum4 ,mittel4 ,maximum4 ,minimum4 trocknen ,feuchtigkeit schlag ,windrichtung4 ,luft4 ,tag t ,tag t ,tag t ,tag t par4''' par4''' #ahei ,april #bj4hb #be #bh4j #e #ae4j -- -- -- ,s #gg #cd' ,o ,mai #bb4ej #ac #bg4e #ad #ai4j -- -- -- ,n #de #j ,w ,juni #bb4cf #a #bg4e #bi #ai4a #i4cb #gf4j -- ,n #gf #be ,w ,juli #ba4eb #g #bf4f #ab #ag4h #cce4fc #ae #ccf4eh #bg #ccd4aa #i4dh #hb4f #bfc4ibc ,s #de #j ,w ,august #ba4ea #be #bg4j #g #ag4b #i4dh #hc4h #age4jhf ,s #ff #ee ,w ,septbr4 #ba4bj #cj #be4j #c #ah4j #i4fd #he4a #abe4fba ,s #g #ec ,w ,octbr4 #bj4dd #bf #bd4j #a #ah4j #i4db #hg4f #bbj4ege ,n #hc #ei ,o ,novbr4 #bj4ci #ba #bd4a #d #ag4g #i4jc #hc4g #hj4fgd ,s #ed #dd ,w ,decbr4 #ai4dg #a #bc4d #ah #ad4g #h4bf #ha4i #ej4hcg ,n #de #j ,o #ahfj ,januar #ai4be #ai #bc4a #i #ad4f #g4gb #gh4g #ab4dhf ,n #ci #eg ,o ,febr4 #bj4jf #bh #be4c #e #ae4d #h4ba #ge4g #bi4feb ,s #de #j ,w ,mrz #bj4eh #bh #bg4j #b #ac4g #g4hb #gb4d #i4dhh ,n #de #j ,o ,april #ba4ef #d #bg4g #bh #ag4j #h4bd #gb4f #ch4fjd ,n #df #eh ,o ,mai #bb4je #i #bh4h #ad #af4c #h4gj #gc4b #fh4dgb ,s #gb #eb ,o ,juni #ba4gd #f #bg4g #c #ag4g #i4db #hj4h #aef4aib ,s #cc #b ,w ,juli #ba4bg #b #bf4h #bj #ag4j #i4dc #hc4e #ig4agf ,s #bb #dd ,w ,august #ba4hb #ah #bf4e #aa #ah4a #i4ge #hb4h #if4dib ,s #de #j ,w ,sept4 #ba4ba #d #be4i #bd #ag4f #i4eh #hc4e #beg4acf ,s #db #ad ,w ,oct4 #ba4bf #bf #be4e #cj #ae4d #i4cg #hc4i #di4abh ,s #fi #ec ,o ,nov4 #bj4af #b #bd4f #bf #ab4g #h4bg #gi4e #ah4djh ,n #ga #ae ,o ,dec4 #ai4fc #aa #bd4f #a #ab4a #g4hb #gh4a #ai4hab ,n #de #j ,o ,jahr #bj4gb #ahfa ,jan4 #ai4de #ca #bd4b #ah #ad4b #g4ii #gi4b #bb4ihj ,n #ci #bh ,o ,febr4 #bj4ah #ag #be4j #bc #ad4e #g4hg #ge4e #ab4eeb ,n #eg #bf ,o ,mrz #bj4ig #bh #bf4a #ab #ad4e #g4ih #ga4h #i4bhh ,s #hc #ac ,o ,april #bb4bb #h #bf4e #aj #ad4f #h4hc #gb4e #bf4bfh ,s #dh #ej ,o ,mai 7--7 -- -- -- -- -- #dc4igd -- ,juni #ba4df #ag #bf4b #bb #ah4j #i4ae #hj4c #ff4aib ,s #cc #bi ,o ,juli #ba4ei #d #be4e #ba #ah4j #i4cd #ha4b #ff4ebh ,s #ah #ad ,w ,august #ba4ah #aj #be4e #ae #ah4a #i4eb #hd4b #deg4ghh ,s #dc #eb ,w ,sept4 #ba4je #ac #bd4d #d #ag4h #i4ge #hg4a #aih4eaf ,s #de #j ,w ,oct4 #bj4fg #h #bd4a #ad #af4i #cce4if #bh #ccg4cj #aa #ccb4ef #i4cj #cbf4ff #he4b #hj4ajj ,n #ec #eb ,o ,nov4 #bj4aj #aj #bd4a #bg #ad4d #cf4hf #bf #cg4hc #ab #ce4hh #h4ag #bh4fi #gh4g #g4ejj ,n #e #ca ,w ,dec4 #ai4ce #ah #bd4j #bg #ad4f #cg4fh #g #ci4ab #b #ce4eg #g4dh #cj4bj #gf4g #i4djh ,n #fa #a ,o ,jahr 7#bj4hj7 #ahfb ,jan4 #ai4ai #ca #bc4h #bd #ad4e #cg4gf #ad #ci4ab #h #cf4ja #g4bg #cj4ci #gd4i #f4iab ,n #be #cd ,o ,febr4 #ai4fj #e #bc4i #ai #ac4i #cg4ef #aj #ch4ic #e #cf4aa #g4hf #bi4gj #gh4g #ef4bcb ,n #ci #dg ,w ,mrz #bj4df #bh #bd4e #ah #ae4g #cg4ha #h #ch4ih #ca #ce4ig #g4db #cj4ci #gc4a #c4aef ,n #ij #j ,o ,april #bb4jj #bj #bf4j #bb #ag4a #cg4bg #bb #ch4ai #i #cf4ja #g4ie #bi4cb #fg4j #j4def ,s #de #j ,o ,mai #bb4ge #bb #bg4d #b #ag4b #cg4aj #ca #ch4bg #bg #cd4fh #h4fd #bh4df #fi4a #ai4dgf ,s #i #aj ,w ,juni #bb4ce #aj #bg4a #bb #ah4d #cf4ie #b #ch4bc #e #ce4ci #i4ej #bg4de #gg4a #ia4ijh ,s #dj #bi ,w ,juli #ba4ea #a #be4b #ad #ah4f #cf4ib #h #ch4da #bd #cd4df #i4gc #bg4ai #hd4b #aeh4dcf ,s #de #j ,w ,august #ba4di #c #bd4f #af #ah4c #cf4ij #ah #ch4bc #f #cd4jg #i4ga #bg4ai #hd4a #bcd4jhd ,s #df #f ,w ,sept4 #ba4bg #ba #bd4g #d #ah4a #cg4ae #bg #ch4ej #bc #ce4jj #i4fi #bg4df #he4h #aec4bhh ,s #ej #cf ,w ,die ,oscillationen um diese ,mittelwerthe ergeben sich aus den ,zusammenstellungen ber die einzelnen ,witterungsfaktoren1 die ich hieran anschliesse4 ,a4 ,die ,temperaturen4 ,obwohl die ,beobachtungsreihe zu kurz ist1 um schon die #e tgigen ,mittel genau zu geben1 fhre ich dieselben doch zunchst auf1 um den ,gang der ,wrme ausfhrlicher zu zeigen4 ,darauf folgen die extremen ,temperaturwerthe in den einzelnen ,monaten1 sodann die ,mittelwerthe der ,monats- und ,jahrestemperaturen nebst den ,abweichungen von den ,mittelwerthen4 ,endlich eine kleine ,tafel ber die ,temperatur des ,wassers in einem ,brunnen1 welche ein ,jahr lang gemessen worden ist4 ,,ii4 ,fnftgige ,mittelwerthe der ,lufttemperatur ,r zu ,sta4 ,ana 7,manila7 fr die ,zeit vom #a4 ,april #ahei bis #b4 ,october #ahfb4 #ahei #ahfj #ahfa #ahfb ,mittel4 ,grsste ,abweichung vom ,mittel4 #a-e ,jan4 -- #ah4ha #ai4cj #ai4cb #ai4ad -#j4cc #f-aj -- #ah4ei #ai4ig #ah4he #ai4ad -#j4hc #aa-ae -- #ai4ad #ai4bg #ai4ac #ai4ah #j4ji #af-bj -- #ai4ef #ah4id #ai4aa #ai4ag #j4ci #ba-be -- #ai4ec #ai4cf #ai4jh #ai4cb -#j4bd #bf-cj -- #ai4hi #ai4ee #ai4di #ai4fd #j4be #ca-d ,febr4 -- #ai4cj #bj4af #ai4ia #ai4gi -#j4di #e-i -- #ai4bj #bj4id #bj4eb #bj4bb -#a4jb #aj-ad -- #bj4cf #bj4gf #ai4ef #bj4bc -#j4fg #ae-ai -- #bj4jh #bj4db #ah4ic #ai4ha -#j4hh #bj-bd -- #bj4dg #ai4fj #ah4he #ai4fd -#j4hc #be-a ,mrz -- #bj4gg #ai4bi #bj4dh #bj4ah -#j4hi #b-f -- #bj4ed #bj4ie #bj4da #bj4fc #j4cb #g-aa -- #bj4ej #bj4hh #bj4bg #bj4ee #j4cc #ab-af -- #bj4fj #ai4fd #bj4ba #bj4ae -#j4ea #ag-ba -- #ai4hj #ba4bb #bj4ae #bj4ci #j4hc #bb-bf -- #bj4gj #ba4ea #bj4eh #bj4ic #j4eh #bg-ca -- #ba4cc #ba4he #ba4jb #ba4dj #j4de #a-e ,april #ai4aa6 #ba4df #ba4gj #ba4ec #bj4ie -#a4hd6 #f-aj #ba4bh #ba4aj #bb4bi #ba4ih #ba4ff #j4fc #aa-ae #bj4dc #bb4cb #bb4fa #bb4jj #ba4if -#a4jc #af-bj #bj4dh #ba4dc #bb4ed #bb4dj #ba4ga -#a4bc #ba-be #bb4ci #ba4fc #ba4fi #bb4ac #ba4if #j4dc #bf-cj #bj4gd #ba4dd #bb4ii #ba4ig #ba4gi #a4bj #a-e ,mai #bb4dj #ba4fg -- #bb4ji #bb4je -#j4ch #f-aj #bb4cc #bb4eg -- #bb4bc #bb4ch #j4ai #aa-ae #bb4be #bb4cc -- #bb4fi #bb4db #j4bg #af-bj #bb4fj #bb4dj -- #bc4ca #bb4gg #j4de #ba-be #bc4bc #ba4hj -- #bc4bh #bb4gg -#j4ig #bf-cj #bb4ea #ba4fj -- #bb4he #bb4cb -#j4gb #ca-d ,juni #bb4hb #bb4jg -- #bb4ih #bb4fb -#j4ee #e-i #ba4ig #bb4bc -- #bb4ih #bb4ci #j4ei #aj-ad #bb4fb #ba4gj #ba4eb #bb4aa #ba4ii #j4fc #ae-ai #ba4hd #bb4af #bb4ad #ba4ha #ba4ii -#j4ah #bj-bd #bb4da #ba4cb #ba4fd #bb4be #ba4ia -#j4ei #be-bi #bb4bc #ba4jj #bj4fi #bb4bd #ba4ed -#j4he #cj-d ,juli #bb4jg #bb4aj #ba4ic #ba4id #bb4ja #j4ji #e-i #bb4eh #ba4ch #ba4hf #bj4hh #ba4fh #j4ij #aj-ad #ba4eh #ba4dh #bb4ai #ba4bc #ba4fb #j4eg #ae-ai #ba4ef #bj4ie #ba4ja #ba4jg #ba4ae #j4da #bj-bd #bj4id #ba4jc #ba4cc #ba4bh #ba4ae -#j4ba #be-bi #ba4jd #bj4hi #ba4bg #bb4dc #ba4da -#j4eb #cj-c ,aug4 #bj4gb #ba4jc #ba4cb #bb4ch #ba4cd #a4jf #d-h #ba4fi #ba4fi #ba4ee #ba4ea #ba4fa #j4jh #i-ac #bj4if #ba4eg #bb4jc #ba4ia #ba4fb #j4da #ad-ah #ba4dc #ba4hh #bj4hh #bj4cd #ba4ac -#j4gi #ai-bc #ba4cf #ba4hi #ba4gg #ba4dg #ba4fb -#j4bf #bd-bh #ba4de #bb4ai #bj4cc #ba4fi #ba4db -#a4ji #bi-b ,sept4 #bj4gc #ba4ha #bj4ed #bb4be #ba4cc #j4ib #c-g #ba4bf #ba4gg #bj4ee #ba4ee #ba4bh -#j4gc #h-ab #ba4ch #ba4ic #ba4ee #ba4ce #ba4ee #j4ch #ac-ag #ba4ca #ba4gg #bj4hj #ba4jd #ba4bc -#j4dc #ah-bb #ba4cf #bj4ej #ba4fj #ba4ai #ba4ah -#j4fh #bc-bg #bj4hj #bj4eg #bj4ih #bj4gb #bj4gg #j4ba #bh-b ,oct4 #ba4jg #bj4dc #bj4fi #bj4fa #bj4gj #j4cg #c-g #bj4fc #ba4ai #bj4ge -- #bj4hf #j4cc #h-ab #bj4bf #bj4ic #ba4df -- #bj4hh -#j4fb #ac-ag #ai4di #ba4af #bj4da -- #bj4ce -#j4hf #ah-bb #bj4ce #ba4gg #bj4eh -- #bj4ij #j4hg #bc-bg #bj4hi #ba4ce #bj4cg -- #bj4hg #j4dh #bh-a ,nov4 #ba4jf #ba4di #bj4ce -- #bj4ig -#j4fb #b-f #bj4ha #bj4fa #bj4hj -- #bj4gd -#j4ac #g-aa #bj4jh #bj4di #bj4hi -- #bj4di #j4dj #ab-af #bj4bi #ai4hh #bj4aa -- #bj4ji -#j4ba #ag-ba #bj4be #ai4gj #bj4jg -- #bj4ja -#j4ca #bb-bf #bj4bf #bj4df #ai4ea -- #bj4jh -#j4eg #bg-a ,dec4 #bj4bi #ai4ai #ah4hg -- #ai4de #j4hd #b-f #ai4fi #ai4ec #ah4gb -- #ai4ca -#j4ei #g-aa #ai4ie #ba4jb #ai4be -- #bj4jg #j4ie #ab-af #ai4hf #ai4ie #ai4hd -- #ai4hh #j4jg #ag-ba #ah4ae #ai4ac #ai4he -- #ai4jd -#j4hi #bb-bf #ai4di #ai4ai #ai4dh -- #ai4ci -#j4bj #bg-ca #ai4gb #ai4aj #ai4ac -- #ai4cb #j4dj ,die grssten ,abweichungen der #e tgigen ,mittel in den einzelnen ,jahren gegen den ,durchschnittswerth betragen hiernach etwa #a2 nur die ,pentade #a-e ,april macht eine ,ausnahme1 indessen ist der niedrige ,werth unsicher1 weil in den ,originalbeobachtungen ein ,tag fehlt4 ,die auf ,sta4 ,ana als ,normalort zu reducirenden einzelnen ,beobachtungen werden daher mit einer ,unsicherheit von etwa #a ,r4 behaftet sein4 ,der ,gang der ,temperatur ist bemerkenswerth besonders durch die frhe ,entwickelung des ,wrmemaximums in der ,zeit vom #af4 bis #be4 ,mai4 ,das ,jahresminimum fllt in die erste ,hlfte des ,januar und ein zweites kurz andauerndes ,minimum in den ,december4 ,es ist zu bedauern1 dass gerade fr die ,feststellung der ,extreme die ,sicherheit wegen des ,fehlens eines der vier ,beobachtungsjahre vermindert ist4 ,,iii4 ,mittlere ,monatstemperaturen und ,extreme der ,monatstemperaturen zu ,sta4 ,ana vom ,april #ahei bis ,september #ahfb4 #ahei #ahfj #ahfa #ahfa ,durchschnitt4 ,abweichung4 ,januar4 ,monatsmittel -- #ai4be #ai4de #ai4ai #ai4cj #j4ae ,maximum -- #bc4a #bd4d #bd4j #bc4h -#j4g ,minimum -- #ad4f #ad4j #ad4c #ad4c #j4c ,differenz -- #h4e #aj4d #i4g #i4e -#a4j ,februar4 ,monatsmittel -- #bj4jf #bj4ah #ai4fj #ai4ie -#j4ce ,maximum -- #bd4f #be4b #bd4a #bd4f #j4f ,minimum -- #ae4f #ad4c #ac4g #ad4e #a4a ,differenz -- #i4j #aj4i #aj4d #aj4a #j4h ,mrz4 ,monatsmittel -- #bj4eh #bj4ig #bj4df #bj4fg #j4cj ,maximum -- #bf4a #bf4c #bd4g #be4g -#a4j ,minimum -- #ac4i #ad4c #ae4e #ad4f #j4i ,differenz -- #ab4b #ab4j #i4b #aa4a -#a4i ,april4 ,monatsmittel #bj4hb #ba4ef #bb4bb #bb4jj #ba4fe -#j4hc ,maximum #bh4j #bf4h #bf4g #bf4b #bf4i #a4a ,minimum #ae4j #ag4b #ag4d #af4i #af4c -#a4c ,differenz #ac4j #i4f #i4c #i4c #aj4c #b4g ,mai4 ,monatsmittel #bb4ej #bb4je -- #bb4ge #bb4dc #j4cb ,maximum #bg4e #bg4i -- #bg4f #bg4g #j4b ,minimum #ai4j #af4e -- #ag4j #ag4e #a4e ,differenz #h4e #aa4d -- #aj4f #aj4b -#a4g ,juni4 ,monatsmittel #bb4cf #ba4gd #ba4df #bb4ce #ba4ih -#j4eb ,maximum #bg4e #bf4h #bf4d #bg4c #bg4j -#j4f ,minimum #ai4a #ag4i #ag4h #ah4b #ah4c #j4h ,differenz #h4d #h4i #h4f #i4a #h4g #j4d ,juli4 ,monatsmittel #ba4eb #ba4bg #ba4ei #ba4ea #ba4dg -#j4bj ,maximum #bf4f #be4i #be4g #be4d #be4i #j4g ,minimum #ag4h #ag4a #ag4h #ah4d #ag4h -#j4g ,differenz #h4h #h4h #g4i #g4j #h4a -#a4a ,august4 ,monatsmittel #ba4ea #ba4hb #ba4ah #ba4di #ba4ej #j4cb ,maximum #bg4j #be4f #be4g #bd4h #be4h #a4b ,minimum #ag4b #ah4c #ag4i #ah4c #ag4i -#j4g ,differenz #i4h #g4c #g4h #f4e #g4i #a4d ,septbr4 ,monatsmittel #ba4bj #ba4ba #ba4je #ba4bg #ba4ah -#j4ac ,maximum #be4j #be4j #bd4f #bd4i #bd4i -#j4c ,minimum #ah4j #ag4h #ag4f #ag4i #ag4h #j4b ,differenz #g4j #g4b #g4j #g4j #g4a #j4a ,october4 ,monatsmittel #bj4dd #ba4bf #bj4fg -- #bj4gi #j4dg ,maximum #bd4j #bd4f #bd4c -- #bd4c #j4c ,minimum #ah4j #ae4f #af4g -- #af4h #a4b ,differenz #f4j #i4j #g4f -- #g4e #a4e ,novbr4 ,monatsmittel #bj4ci #bj4af #bj4aj -- #bj4bb #j4ag ,maximum #bd4a #bc4g #bd4c -- #bd4j #j4c ,minimum #ag4g #ab4i #ad4b -- #ad4i #b4h ,differenz #f4d #aj4h #aj4a -- #i4a -#b4i ,decbr4 ,monatsmittel #ai4dg #ai4fc #ai4ce -- #ai4dh #j4ae ,maximum #bc4d #bc4g #bd4b -- #bc4h #j4d ,minimum #ad4g #ab4c #ad4d -- #ac4h -#a4e ,differenz #h4g #aa4d #i4h -- #aj4j #a4d ,die ,werthe aus dieser ,tafel anders geordnet1 um die ,uebersicht der ,schwankungen der einzelnen ,jahre und die ,jahresmittel zu gewinnen1 ergeben die folgende ,tabelle3 ,,iv4 #ahei #ahfj #ahfa #ahfc ,monats- ,grsste ,mittleres ,mittleres ,differenz4 ,absolutes ,maxim4 ,absolutes ,min4 ,mittel ,abweich- ,maximum4 ,minimum4 t ,jahr4 t ,jahr4 ung4 ,januar 7#ai4cj7 #ai4be #ai4de #ai4ai #ai4cj #j4ae #bc4h #ad4c #i4e #bd4d #ahfa #ad4j #ahfa ,februar 7#ai4ie7 #bj4jf #bj4ah #ai4fj #ai4ie #j4ce #bd4f #ad4e #aj4a #be4b #ahfa #ac4g #ahfb ,mrz 7#bj4fg7 #bj4eh #bj4ig #bj4df #bj4fg #j4cj #be4g #ad4f #aa4a #bf4c #ahfa #ac4i #ahfj ,april #bj4hb #ba4ef #bb4bb #bb4jj #ba4fe #j4hc #bf4i #af4f #aj4c #bh4j #ahei #ae4j #ahei ,mai #bb4ej #bb4je 7#bb4dc7 #bb4ge #bb4dc #j4cb #bg4g #ag4e #aj4b #bg4i #ahfj #af4e #ahfj ,juni #bb4cf #ba4gd #ba4df #bb4ce #ba4ih #j4ch #bg4j #ah4c #h4g #bg4e #ahei #ag4h #ahfa ,juli #ba4eb #ba4bg #ba4ei #ba4ea #ba4dg #j4bj #be4i #ag4h #h4a #bf4f #ahei #ag4a #ahfj ,august #ba4ea #ba4hb #ba4ah #ba4di #ba4ej #j4cb #be4h #ag4i #g4i #bg4j #ahei #ag4b #ahei ,september #ba4bj #ba4ba #ba4je #ba4bg #ba4ah #j4ac #bd4i #ag4h #g4a #be4j #ahfj #ag4f #ahfa ,october #bj4dd #ba4bf #bj4fg 7#bj4gi7 #bj4gi #j4dg #bd4c #af4h #g4e #bd4f #ahfj #ae4f #ahfj ,november #bj4ci #bj4af #bj4aj 7#bj4bb7 #bj4bb #j4ag #bd4j #ad4i #i4a #bd4c #ahfa #ab4i #ahfj ,december #ai4dg #ai4fc #ai4ce 7#ai4dh7 #ai4dh #j4ae #bc4h #ac4h #aj4j #bd4b #ahfa #ab4c #ahfj ,jahr #bj4hdd #bj4hhb #bj4hhg #bj4ibf #bj4hhe #j4jda #be4cg #af4bc #i4ad #bh4j #ahei #ab4c #ahfj ,grsste ,differenz im ,jahre #c4bj #b4hj #c4jh #c4ef #c4ac ,v4 ,mittlere ,temperatur des ,brunnenwassers verglichen mit der der ,luft4 #ahfa #ahfb ,mittel4 ,brunnen ,luft ,brunnen ,luft ,brunnen ,luft ,januar -- -- #bj4j #ai4ai #bj4j #ai4ai ,februar -- -- #bj4j #ai4fj #bj4j #ai4fj ,mrz -- -- #bj4d #bj4df #bj4d #bj4df ,april #ba4b #bb4bb #bj4i #bb4jj #ba4je #bb4aa ,mai -- -- #ba4b #bb4ge #ba4b #bb4ge ,juni -- -- #ba4b #bb4ce #ba4b #bb4ce ,juli #ba4f #ba4ei #ba4c #ba4ea #ba4de #ba4ee ,august #ba4f #ba4ah #ba4e #ba4di #ba4ee #ba4cd ,september #ba4b #ba4je #ba4b #ba4bg #ba4b #ba4ab ,october #ba4a #bj4fg -- -- #ba4a #bj4fg ,november #bj4h #bj4aj -- -- #bj4h #bj4aj ,december #bj4e #ai4ce -- -- #bj4e #ai4ce ,jahr #bj4hg #bj4hh ,die ,monatstemperaturen wird man1 wie aus obigen ,tafeln hervorgeht1 durch die vorliegenden ,beobachtungen bis auf eine ,fehlergrenze von etwa #j1c ,r4 sicher bestimmt halten drfen4 ,nur der ,aprilmonat macht eine ,ausnahme1 indem hier die ,sicherheit bis auf #j1hc vermindert ist1 eine zweite etwas strkere als die mittlere ,schwankung tritt im ,october mit #j1dg ein4 ,ohne ,zweifel hngt dies mit dem in den genannten ,monaten eintretenden1 sich aber in den verschiedenen ,jahren etwas verschiebenden ,umsetzen der ,hauptwindrichtung zusammen1 indem im ,april der ,uebergang aus dem ,,no4 des ,winters in den ,,sw4 des ,sommers liegt und im ,october der ,n4 wieder einfllt4 ,der wrmste ,monat 7,mai7 und der klteste 7,januar7 weichen nur #c1ac durchschnittlich von einander ab und diese ,differenz schwankt in den einzelnen ,jahren um keinen halben ,grad4 ,das absolute ,maximum 7#bh7 fllt zwar einmal in den ,april1 sonst liegt aber mit grosser ,regelmssigkeit das ,maximum der ,wrme im ,mai mit durchschnittlich #bgg4 ,das absolute ,minimum sowohl wie der durchschnittlich kleinste ,werth der ,minima fllt in den ,december1 dessen krzere ,klteperiode also intensiver ist als die lngere des ,januar4 ,das ,jahresmittel zeigt sich sowohl in den einzelnen ,jahren so bereinstimmend als auch durch die ,vergleichung der ,luft- und ,wassertemperatur so gleichmssig festgestellt1 dass dasselbe als vllig genau mit #bj1hh bestimmt anzusehen ist4 ,b4 ,luftdruck4 ,barometerbeobachtungen liegen allerdings wie ,tab4 ,i zeigt nur vor einem ,jahresumfang vor2 indessen werden dieselben auch als ziemlich gute ,mittelwerthe anzusehen sein1 da die ,schwankungen des ,luftdrucks berhaupt nicht bedeutend sind4 ,die folgende ,tafel wiederholt die ,werthe aus ,tab4 ,i unter ,hinzufgung des ,werthes der extremsten ,schwankungen im ,laufe des ,monats und des ,tages4 ,,vi4 ,luftdruck zu ,sta4 ,ana4 paris4 ''' ,baro- ,grsste ,grsste ,druck der ,grsste ,grsste meter- ,monats- ,tages- trocknen ,monats- ,tages- ,mittel schwankung schwankung ,luft schwankung schwankung ,januar #ccg4gf #c4aa #a4ei #ccj4di #d4cg #b4bd ,februar #g4ee #b4hb #a4ii #bi4fi #c4fd #c4ba ,mrz #g4hj #c4ja #a4jf #cj4ch #d4ai #a4ac ,april #g4bi #b4ah #a4ei #bi4ge #b4gi #a4fg ,mai #g4aa #c4ei #a4hf #bh4dg #c4fc #j4fc ,juni #f4ic #b4hd #a4hf #bg4dc #c4jg #j4ia ,juli #f4ic #c4ie #a4cc #bg4bj #d4cj #b4ea ,august #f4ie #d4af #a4ee #bg4bd #d4ga #a4ij ,september #g4cb #c4ej #a4cc #bg4fc #d4ej #a4hh ,october #e4if #d4gd #a4ea #bf4ff #e4fh #a4jf ,november #f4hf #a4ie #a4bd #bh4fi #c4ij #a4ah ,december #g4fh #c4ee #a4df #cj4bj #d4de #j4fi ,jahr #ccg4ah #cbh4fe ,winter #g4ff #cj4ac ,frhling #g4dj #bi4ec ,sommer #f4id #bg4bi ,herbst #f4ga #bg4ff ,der ,gang des ,luftdruckes bezeichnet sichtlich die beiden ,hauptwindrichtungen des ,jahres1 selbst das ,barometer lsst dies erkennen1 auch ohne ,rcksicht auf die durch die ,dunstspannung bewirkte theilweise ,ausgleichung4 ,schrfer wird dies in dem ,gange des ,druckes der trocknen ,luft ausgedrckt4 ,den vollen ,gegensatz erhlt man erst1 indem man die ,monate mit berwiegend herrschendem ,,no4 im ,uebergang von ,november bis ,april dann mit herrschenden ,,sw4 7im ,uebergang7 von ,mai bis ,october zusammenfasst1 dann sind vom ,nov4 an die aufeinander folgenden ,mittelwerthe des ,drucks der trocknen ,luft3 #cbi4gi2 #cbi4id2 #cbg4gj2 #cbg4ah4 ,die grosse ,gleichmssigkeit des ,klimas ist in den geringfgigen ,schwankungen des ,luftdrucks ausgesprochen4 ,c4 ,luftfeuchtigkeit und ,hydrometeore4 ,die ,mittelwerthe fr die ,dunstspannung und relative ,feuchtigkeit und die ,summen des ,niederschlags sind bereits in ,tab4 ,i enthalten4 ,zur ,uebersichtlichkeit der ,durchschnittswerthe sind die folgenden ,tabellen dienend1 in denen die ,extreme hinzugefgt sind und zugleich die mit den ,hydrometeoren unmittelbar zusammenhngenden ,erscheinungen aufgefhrt werden4 ,,vii4 ,luftfeuchtigkeit und ,hydrometeore in den ,jahren #ahfi-fb zu ,sta4 ,ana fr die einzelnen ,monate zusammengestellt4 ,dunstspannung4 ,relative ,feuchtigkeit4 ,nieder- ,anzahl der ,tage mit ,gewitter ,wetter- ,mittel ,max ,min ,diff ,mittel ,max ,min ,diff schlag ,nebel ,regen ,hagel nah entf4 leuchten4 '''paris4 ,januar #ahei -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- #ahfj #g4gb #i4ei #e4ic #c4ff #gh4g #ic #ej #dc #ab4dhf #c #f #j #j #j #j #ahfa #g4ii #i4ej #f4cd #c4af #gi4b #if #di #dg #bb4ihj #c #h #j #j #j #a #ahfb #g4bg #i4jf #e4hg #c4ai #gd4i #if #dj #ef #f4iab #a #f #j #j #j #j ,durchschn4 #g4ff #i4ch #f4je #c4cc #gg4f #ie #df #di #ad4abf #b4c #f4g #j #j #j #j4c ,februar #ahei -- -- -- -- -- -- -- -- -- #h #c #j #j #j #j #ahfj #h4ba #i4if #f4ef #c4dj #ge4g #id #eh #cf #bi4feb #b #d #j #j #j #j #ahfa #g4hg #i4ci #e4ii #c4dj #ge4e #id #cj #fd #ab4eeb #j #i #j #j #j #a #ahfb #g4hf #i4cf #e4ed #c4hb #gh4g #ih #ea #dg #ef4bcb #a #ac #j #b #j #a ,durchschn4 #g4ih #i4eg #f4jc #c4ed #gf4f #ie #df #di #cb4hab #b4h #g4c #j #j4e #j #j4e ,mrz #ahei -- -- -- -- -- -- -- -- -- #e #d #j #j #j #b #ahfj #g4hb #i4hd #f4ja #c4hc #gb4d #ij #bh #fb #i4dhh #h #d #j #b #a #b #ahfa #g4ih #i4fi #e4ih #c4ga #ga4h #ig #ci #eh #i4bhh #e #f #j #j #d #h #ahfb #g4db #i4ec #f4bh #c4be #gc4a #ic #db #ea #c4aef #j #b #j #j #j #a ,durchschn4 #g4ga #i4fi #f4ji #c4jf #gb4d #ic #cf #eg #g4caa #d4e #d4j #j #j4e #a4c #c4c ,april #ahei -- -- -- -- -- -- -- -- -- #j #e #j #a #b #a #ahfj #h4bd #aj4ae #f4fd #c4ea #gb4f #ig #di #dh #ch4fjd #b #e #j #c #j #b #ahfa #h4ha #aj4dg #g4bc #c4bd #gb4e #ie #dg #dh #bf4bfh #a #f #j #e #e #af #ahfb #g4ie #i4ie #f4fb #c4cc #fg4j #ig #cg #fj #j4def #j #a #j #j #b #i ,durchschn4 #h4cc #aj4ai #f4hc #c4cf #gj4g #if #dd #eb #ba4ggf #j4h #d4c #j #b4c #b4c #g4j ,mai #ahei -- -- -- -- -- -- -- -- -- #j #d #j #a #b #b #ahfj #h4ga #aj4hh #f4ai #d4fi #gc4b #if #cf #fj #fh4dgb #j #aa #j #aj #b #h #ahfa -- -- -- -- -- -- -- -- #dc4igd -- -- -- -- -- -- #ahfb #h4fd #aj4eg #e4hc #d4gd #fi4a #ii #ca #fh #ai4dgf #j #f #j #b #h #ab ,durchschn4 #h4fh #aj4gc #f4ja #d4gb #ga4b #ih #cd #fd #dc4igd #j #g #j #d4c #d4j #g4c ,juni #ahei #i4cb #aj4be #h4eg #a4fh #gf4j #ih #ed #dd -- #j #ac #j #e #e #f #ahfj #i4db #aa4aj #g4ac #c4ig #hj4h #ie #cg #eh #aef4aib #a #bj #j #f #b #f #ahfa #i4ae #aj4dg #h4cf #b4aa #hj4c #ib #ej #db #ff4aib #j #ag #j #c #e #aj #ahfb #i4ej #aj4ia #h4bi #b4fb #gg4a #ie #de #ej #ia4ijh #a #ab #j #aj #g #ac ,durchschn4 #i4ce #aj4fh #h4ji #b4ei #gh4f #ie #dg #dh #ajd4gfd #j4e #ae4e #j #f4j #d4h #h4c ,juli #ahei #i4dh #aj4da #h4fd #a4gg #hb4f #ig #ed #dc #bfc4ibc #a #be #j #e #c #h #ahfj #i4dc #aj4ic #g4gd #c4ai #hc4e #ii #ef #dc #ig4agf #j #ae #j #aj #a #f #ahfa #i4cf #aj4hf #h4aa #b4ge #ha4b #if #eb #dd #ff4ebh #j #ai #j #g #aa #aj #ahfb #i4gc #aj4fi #h4gi #a4ij #hd4b #ie #fa #cd #aeh4dcf #j #bc #j #d #i #e ,durchschn4 #i4ej #aj4gb #h4cb #b4dj #hb4i #ig #ef #da #adf4eaf #j4c #bj4e #j #f4e #f4j #g4c ,august #ahei #i4dh #aj4fe #h4ce #b4cj #hc4h #if #fc #cc #age4jhf #b #af #j #e #f #b #ahfj #i4ge #aj4hb #h4gf #b4jf #hb4h #ie #fc #cb #if4dib #j #af #j #aa #g #ab #ahfa #i4eb #aj4ee #h4cf #b4ai #hd4b #ii #fj #ci #deg4ghh #j #ba #j #f #c #f #ahfb #i4ga #aj4ij #h4bb #b4fh #hd4a #ig #ff #ca #bcd4jhd #j #bc #j #g #e #c ,durchschn4 #i4fb #aj4gc #h4db #b4ca #hc4g #ig #fc #cd #bdj4hfc #j4e #ai4j #j #g4c #e4c #e4h ,september #ahei #i4fd #aj4fd #h4cg #b4bg #he4a #id #fc #ca #abe4fba #j #bf #j #i #a #j #ahfj #i4eh #aj4ij #g4fa #c4bi #hc4e #ie #ed #da #beg4acf #j #be #j #ac #a #d #ahfa #i4ge #aj4if #h4gi #b4ah #hg4a #ii #fe #cd #aih4eaf #j #be #j #ab #f #e #ahfb #i4fi #aj4ff #h4hh #a4gh #he4h #ig #eh #ci #aec4bhh #a #ai #j #e #d #d ,durchschn4 #i4fg #aj4gi #h4da #b4ch #he4d #if #fj #cf #ahc4fdj #j4c #bc4h #j #i4h #c4j #c4c ,october #ahei #i4db #aj4fd #h4ce #b4bi #hg4f #if #fa #ce #bbj4ege #b #ba #j #j #j #b #ahfj #i4cg #aj4hi #g4id #b4ie #hc4i #if #ei #cg #di4abh #a #ad #j #g #b #f #ahfa #i4cj #aj4dg #g4ij #b4eg #he4b #ii #ed #de #hj4ajj #a #ah #j #c #c #d #ahfb -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- - ,durchschn4 #i4cf #aj4fg #h4jf #b4fa #he4f #ig #eh #ci #aaf4fja #a4c #ag4g #j #c4c #a4g #d4j ,november #ahei #i4jc #aj4ec #f4gh #c4ge #hc4g #ih #di #di #hj4fgd #j #ag #j #a #a #j #ahfj #h4bg #i4ic #f4aa #c4hb #gi4e #ic #db #ea #ah4djh #b #g #j #a #j #a #ahfa #h4ag #aj4db #f4bi #d4ac #gh4g #if #ej #df #g4ejj #j #f #j #j #b #e #ahfb -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- - ,durchschn4 #h4di #aj4bi #f4ci #c4ij #hj4f #if #dg #di #ce4ebg #j4g #aj4j #j #j4g #a4j #b4j ,december #ahei #h4bf #i4ga #f4jh #c4fc #ha4i #id #ei #ce #ej4hcg #c #i #j #j #a #j #ahfj #g4hb #i4ef #e4ih #c4eh #gh4a #id #dh #df #ai4hab #d #f #j #j #j #j #ahfa #g4dh #i4ib #e4ha #d4aa #gf4g #if #dc #ec #i4djh #a #g #j #j #j #j #ahfb -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- -- ,durchschn4 #g4he #i4gc #e4if #c4gg #gh4i #ie #ej #de #bf4fhf #b4g #g4c #j #j #j4c #j ,fr die ,durchschnittwerthe der ganzen ,beobachtungsreihe ergiebt sich hieraus die folgende ,uebersicht3 ,,viii4 ,mittelwerthe der ,luftfeuchtigkeit1 des ,niederschlages1 der ,regen- und ,gewittertage zu ,sta4 ,ana4 ,dunstspannung4 ,relative ,feuchtigkeit4 ,nieder- ,anzahl der ,tage mit ,gewitter ,wetter- ,mittel ,max ,min ,diff ,mittel ,max ,min ,diff schlag ,nebel ,regen ,hagel nah entf4 leuchten4 '''paris4 ,januar #g4ff #i4ch #f4je #c4cc #gg4f #ie #df #di #ad4abf #b4c #f4g #j #j #j4c ,februar #g4ih #i4eg #f4jc #c4ed #gf4f #ie #df #di #cb4hab #b4h #g4c #j4e #j #j4c ,mrz #g4ga #i4fi #f4ji #c4fj #gb4d #ic #cf #eg #g4caa #d4e #d4j #j4e #a4c #c4c ,april #h4cc #aj4ai #f4hc #c4cf #gj4g #if #dd #eb #ba4ggf #j4h #d4c #b4c #b4c #g4j ,mai #h4fh #aj4gc #f4ja #d4gb #ga4b #ih #cd #fd #dc4igd #j #g4j #d4c #d4j #g4c ,juni #i4ce #aj4fh #h4ji #b4ei #gh4f #ie #dg #dh #ajd4gfd #j4e #ae4e #f4j #d4h #h4c ,juli #i4ej #aj4gb #h4cb #b4dj #hb4i #ig #ef #da #adf4eaf #j4c #bj4e #f4e #f4j #g4c ,august #i4fb #aj4gc #h4db #b4ca #hc4g #ig #fc #cd #bdj4hfc #j4e #ai4j #g4c #e4c #e4h ,september #i4fg #aj4gi #h4da #b4ch #he4d #if #fj #cf #ahc4fdj #j4c #bc4h #i4h #c4j #c4c ,october #i4cf #aj4fg #h4jf #b4fa #he4f #ig #eh #ci #aaf4fja #a4c #ag4g #c4c #a4g #d4j ,november #h4di #aj4bi #f4ci #c4ij #hj4f #if #dg #di #ce4ebg #j4g #aj4j #j4g #a4j #b4j ,december #g4he #i4gc #e4if #c4gg #gh4i #ie #ej #de #bf4fhf #b4g #g4c #j #j4c #j ,jahr #h4fh #gh4g #igd4eif #ag #adc #da #cj #di #h''baf ,winter #g4hc #gg4g #gc'''4fbd #h #ba4c #j4e #j4c #j4f ,frhling #h4bd #ga4d #gc4jea #e4c #ae4c #g4a #g4f #ag4f ,sommer #i4di #ha4g #dib4adc #a4c #ee #ai4h #af4a #ba4d ,herbst #i4ag #hc4i #ccd4gfh #b4c #ea4e #ac4h #e4g #i4c ,zur ,charakteristik des ,klima's sind die vorstehenden ,tafeln sehr bezeichnend4 ,die hohe ,dunstspannung ist wegen der ,gleichmssigkeit der ,temperatur keinen bedeutenden ,schwankungen im ,jahre unterworfen4 ,die ,jahreszeit der hchsten ,dunstspannung ist der ,sommer1 aber das absolute ,maximum fllt noch fr ein ,jahr in den ,september1 wie berhaupt der ,herbst dem ,sommer in der ,grsse der ,dunstspannung zunchst4 ,wieder msste man1 um die ,extreme der ,jahreszeiten vollstndig zu zeigen1 im ,zusammenhang mit den ,windrichtungen die ,zeiten ,mai bis ,october und ,november bis ,april einander gegenber stellen 7#i'''1cf 3 #h'''1jj74 ,wie nahe die ,luft das ganze ,jahr hindurch dem ,sttigungspunkte kommt1 ergibt sich aus der ,tabelle1 in welcher das ,maximum der relativen ,feuchtigkeit in jedem ,monate zwischen #ij und #ajj erreicht4 ,der ,niederschlag1 der zwar in keinem ,monate ganz fehlt1 zeigt doch in dem einen halben ,jahre die herrschende ,,sw4-,strmung der ,luft1 in den massenhaften ,niederschlgen und den damit verbundenen elektrischen ,erscheinungen an4 ,im ,mai1 in dem schon der ,,sw4 herrscht1 sind die ,niederschlge noch nicht gross1 weil in diesem ,monat das ,maximum der ,temperatur liegt und daher die ,dampfcapacitt noch wchst4 ,den strksten ,niederschlag liefert der ,august1 den schwchsten der ,mrz4 ,sehr schn ist das allmlige ,nhern des ,,sw4 und dann wieder das ,einfallen des ,,no4 durch die elektrischen ,erscheinungen ausgesprochen4 ,zuerst nur ,wetterleuchten2 dies nimmt zu1 entfernte ,gewitter treten ein1 die immer nher rcken1 bis sie an den ,beobachtungsort rcken und ihr ,maximum im ,september erreichen4 ,der im ,october eindringende ,nordstrom vermindert pltzlich die elektrischen ,phnomene4 ,d4 ,wind 7,richtung1 ,strke1 ,hufigkeit71 ,himmelsansicht4 ,ein besonders interessantes ,element der vorliegenden ,beobachtungen bilden die ,winde1 nicht allein1 weil sie1 worauf schon in den vorhergehenden ,bemerkungen einige ,male hingewiesen wurde1 die klimatischen ,eigenthmlichkeiten ,manila's erklren1 sondern besonders desswegen1 weil die ,philippinen auf einem ,grenzgebiete liegen und die ,frage ist1 ob sie immer in das ,gebiet der ,,sw4- und ,,no4-,monsune fallen oder zuweilen im ,winter mehr oder weniger andauernd in einem nrdlichen ,polarstrome liegen1 der sich unmittelbar dem ,,no4-,passat des stillen ,oceans anschliesst4 ,die ,windrichtungen auf den ,philippinen mssen sich im ,laufe des ,jahres nach der vernderten ,lage der ,kalmenzone verndern und diese ,vernderung der ,lage der ,kalmen von ihrer sdlichsten ,lage im ,winter innerhalb ,neuholland bis zu ihrer nrdlichsten etwa mit dem ,wstengrtel ,asiens zusammenfallenden1 scheint in den verschiedenen ,jahren in ungleicher ,weise vor sich zu gehen4 ,so regelmssig nmlich im ,durchschnitt aller vorliegenden ,beobachtungsjahre sich die ,windrichtung auf den ,philippinen in der einen ,hlfte des ,jahres als ,,no41 in der andern als ,,sw4 also als ,monsun ergibt1 so abweichend gestalten sich die ,bewegungen doch in einzelnen ,monaten der verschiedenen ,jahre1 weisen also auf ,strungen hin1 welche in der beeinflussenden ,ursache der ,winde auf den ,philippinen1 in der ,lage der ,kalmen und der ,richtung der ,passate temporr eintreten4 ,ich stelle in den folgenden ,tafeln die notirten ,winde und ,windstillen sowie die hiernach berechneten ,windrichtungen zusammen und fge die ,notizen ber die ,himmelsansicht hinzu4 ,,ix4 ,wind und ,himmelsansicht zu ,sta4 ,ana #ahei-fb4 ,mittlere ,wind ,wind- ,tage m4 ,himmelsansicht ,mittelgrad ,windrichtung ber- stille ganz theilweis vllig der haupt bedeckt bewlkt heiter ,heiterkeit4 ,januar #ahei -- -- -- -- -- -- -- #ahfj ,n #cieg',o #ca #fb #b #bi #j #a4h #ahfa ,n #ci #bh ,o #ce #eh #a #cj #j #b4c #ahfb ,n #be #cd ,o #bf #fg #j #ca #j #a4h ,mittel ,n #cf #ea ,o #ca #fb #a #cj #j #b4j ziemlich heiter4 ,februar #ahei ,n #g #h ,o #i #ge #j #bh #j #b4g #ahfj ,s #de #j w #bg #fj #a #bg #a #b4a #ahfa ,n #eg #bf ,o #cj #ed #a #bg #j #a4g #ahfb ,n #ci #dg w #bf #eh #d #bd #j #a4b ,mittel ,n #c #ag ,o #bc #fa #a4e #bf4e #j4c #a4i z4 heit4 7-- wolkig7 ,mrz #ahei ,n #j #j ,o #ac #hj #j #ca #j #b4d #ahfj ,n #de #j ,o #cj #fc #j #ca #j #b4d #ahfa ,s #hc #ac ,o #bh #fe #a #cj #j #a4g #ahfb ,n #ij #j ,o #bf #fg #j #ca #j #a4h ,mittel ,n #ch #be ,o #bd #fi #j4c #cj4g #j #b4a z4 heit4 7heiter7 ,april #ahei ,s #gg #cd ,o #ba #fi #j #cj #j #b4d #ahfj ,n #df #eh ,o #be #fe #j #cj #j #b4g #ahfa ,s #dh #ej ,o #ce #ee #j #cj #j #b4j #ahfb ,s #de #j ,o #bd #ff #j #cj #j #b4d ,mittel ,s #gd #ea ,o #bf #fd #j #cj #j #b4d z4 heit4 7-- heiter7 ,mai #ahei ,n #de #j ,w #ai #gd #c #bh #j #a4g #ahfj ,s #gb #eb ,o #db #ea #c #bi #j #a4i #ahfa -- -- -- -- -- -- -- #ahfb ,s #i #aj ,w #cc #fj #j #ca #j #b4a ,mittel ,s #bb #ed ,w #ca #fb #b4j #bi4j #j #a4i z4 heit4 7-- wolkig7 ,juni #ahei ,n #gf #be ,w #ad #gf #b #bh #j #a4h #ahfj ,n #cc #b ,w #dj #ej #d #bf #j #a4b #ahfa ,n #cc #bi ,o #bd #ff #g #bc #j #j4g #ahfb ,n #dj #bi ,w #bi #fa #a #bi #j #a4d ,mittel ,n #cg #df ,w #bg #fc #c4e #bf4e #j #a4c wolkig 7-- z4 heit47 ,juli #ahei ,s #eb #dd ,w #ag #gf #i #bb #j #j4i #ahfj ,s #bb #dd ,o #cc #fj #c #bh #j #a4c #ahfa ,s #ah #ad ,o #bg #ff #a #cj #j #a4b #ahfb ,s #de #j ,o #ah #ge #h #bc #j #j4f ,mittel ,s #ce #bc ,o #bd #fi #e4c #be4g #j #a4j wolkig4 ,august #ahei ,s #ffee',w #cb #fa #d #bg #j #a4h #ahfj ,s #de #j ,w #cg #ef #g #bd #j #a4f #ahfa ,s #dc #eb ,w #cf #eg #g #bd #j #a4a #ahfb ,s #df #f ,w #cg #ef #i #bb #j #a4j ,mittel ,s #di #j ,w #cf #eg #f4g #bd4c #j #a4d wolkig 7-- z4 heit47 ,september #ahei ,s #g #ec ,w #ca #ei #b #bh #j #a4g #ahfj ,s #db #ad ,w #bb #fh #e #be #j #a4b #ahfa ,s #de #j ,w #be #fe #e #be #j #j4f #ahfb ,s #ej #cf ,w #ae #ge #d #bf #j #a4j ,mittel ,s #cg #df ,w #bc #fg #d #bf #j #a4a wolkig 7-- z4 heit47 ,october #ahei ,n #hc #ei ,o #cf #eg #f #be #j #a4a #ahfj ,s #fi #ec ,o #bc #gj #j #ca #j #a4h #ahfa ,n #ec #eb ,o #cb #fa #e #bf #j #a4a #ahfb -- -- -- -- -- -- -- ,mittel ,n #hi #aj ,o #cj #fc #c4g #bg4c #j #a4c wolkig 7-- z4 heit47 ,november #ahei ,s #ed #d ,w #bf #fd #b #bh #j #a4g #ahfj ,n #ga #ae ,o #ca #ei #j #cj #j #b4a #ahfa ,n #e #ca ,w #bf #fd #j #cj #j #b4a #ahfb -- -- -- -- -- -- -- ,mittel ,n #ab #bb ,o #bh #fb #j4g #bi4c #j #b4j ziemlich heiter4 ,december #ahei ,n #de #j ,o #bc #gj #c #bh #j #a4f #ahfj ,n #de #j ,o #ai #gd #e #bf #j #b4j #ahfa ,n #fa #a ,o #bb #ga #j #ca #j #b4b #ahfb -- -- -- -- -- -- -- ,mittel ,n #de #ch ,o #ba #gb #b4g #bh4c #j #a4i z4 heit4 7-- wolkig7 ,x4 ,durchschnittliche ,windesrichtung und ,himmelsansicht im ,verlaufe des ,jahres zu ,sta4 ,ana4 ,zahl der ,winde in ,procenten4 ,windrichtung ,wind ,wind- ,tage ,grad der ,n ,o ,s ,w ,,no ,,so ,,nw ,,sw still bedeckt gemischt ,helligkeit ,januar #c4h #aa4e #b4a #a4j #ea4b #j #aa4e #ah4h ,n #cf #ea' ,o #ca #fb #a #cj4j #b4j ,februar #bb4b #h4i #j #f4f #bi4a #a4i #aa4e #ai4g #c #ag #bc #fa #a4e #bf4e #a4i ,mrz #be4j #h4e #j #d4h #ch4f #ab4i #c4i #f4c #ch #be #bd #fi #j4c #cj4g #b4a ,april #a4d #bd4b #j #c4i #bc4d #db4i #j #d4b ,s #gd #ea ,o #bf #fd #j #cj4j #b4d ,mai #j #ac4g #j #a4h #g4i #bj4b #bf4c #cj4a ,s #bb #ed ,w #ca #fb #b4j #bi4j #a4i ,juni #j #e4b #j #c4i #j #bj4d #ad4c #ef4b #cg #df #bg #fc #c4e #bf4e #a4c ,juli #j #e4j #j4g #f4g #c4i #ab4d #j #ga4b #ce #bc #bd #fi #e4c #be4g #a4j ,august #j #j #j4g #h4e #c4a #j #j4h #hf4i #di #j #cf #eg #f4g #bd4c #a4d ,september #j #j #ag4h #c4c #a4f #a4a #j #gf4b #cg #df #bc #fg #d #bf4j #a4a ,october #j #cj4i #j #a4i #bh4g #i4h #e4i #bc4b ,n #hg #ej ,o #cj #fc #c4g #bg4c #a4c ,november #j #aa4h #j #b4e #ci4d #j #ag4i #bh4c #ab #bb #bh #fb #j4g #bi4c #b4j ,december #j #f4a #j #j #gg4d #d4e #a4e #aj4e #de #ch #ba #gb #b4g #bh4c #a4i ,jahr #d4cg #aj4dh #a4gh #c4gd #be4cf #aj4ej #g4hj #ce4ig ,s #aj #ec ,o #cbd #gga #ca4d #ccc4f #a4g ,winter #h4fg #h4hc #j4gj #b4ec #eb4eg #b4ac #h4ag #af4cc ,n #ce #ba ,o #ge #aie #e4b #hd4h #a4i ,frhling #h4cc #ae4dg #j #c4ej #bc4cj #be4cj #aj4jg #ac4ec #gi #cb #ha #aie #b4c #hi4g #b4a ,sommer #j #c4dj #j4dg #f4bg #b4cc #aj4ic #e4jc #ga4dc ,s #da #aa ,w #hg #ahi #ae4e #gf4e #a4b ,herbst #j #aj4cj #e4ic #b4eg #bc4cc #c4ig #g4ic #db4eg #af #g #ha #aib #h4d #hb4f #a4e ,,xi4 ,durchschnittliche ,windrichtungen in den ,quartalen der einzelnen ,jahre und im ,mittelwerthe aller ,jahre4 #ahei #ahfj #ahfa #ahfb ,mittel4 ,winter 7,n #cg #ee ,o7 ,n #dh #bf ,o ,n #dh #af ,o ,n #bb #eg ,o ,n #ce #ba ,o ,frhling ,n #cd #dd ,o ,n #ef #bb ,o ,s #ec #ca ,o ,s #bd #ac ,o ,n #gi #cb ,o ,sommer ,s #ga #b ,w ,s #cd #ec ,w ,s #bb #bg ,w ,s #dd #ac ,w ,s #da #aa ,w ,herbst ,s #b #d ,o ,s #dd #ee ,o ,n #fc #ac ,w ,s #bi #eh ,w ,s #af #g ,w ,jahr ,s #gg #cd ,w ,s #ch #af ,o ,s #bg #bh ,o ,s #bc #dh ,w ,s #aj #ec ,o ,zunchst zeigt nun die ,tafel ,,xi1 dass nur der ,winter in allen ,jahren regelmssig ,,no41 der ,sommer regelmssig ,,sw4 hat1 dagegen im ,frhling und ,herbst ,abweichungen in den verschiedenen ,jahren eintreten1 wenn auch der ,durchschnittswerth fr jenen wieder auf ,,no41 fr diesen auf ,,sw4 fhrt4 ,es deutet dies auf eine in den verschiedenen ,jahren sehr ungleiche ,einwirkung der continentalen ,masse ,asiens nach der ,zeit der ,sonnenwenden1 die sich1 wie ,tab4 ,,ix zeigt1 zunchst im ,april geltend macht1 welcher fast regelmssig ,,so4 bringt1 dann aber in ungleicher ,weise im ,mai hervortritt4 ,die ,monate ,october bis ,mrz entsprechen1 obwohl ,,so4-1 ,,sw4- und ,,nw4-,winde in ihnen nicht fehlen1 wie ,tab4 ,x zeigt1 doch sehr vollstndig in allen ,jahren dem ,verhalten der ,windbewegungen in der innern ,region der ,monsuns4 ,der ,april macht eine vllig regelmssige ,ausnahme von dem ,,sw4-,monsun der innern ,region durch seine sehr constanten ,o4-1 ,,so4- und ,,no4-,winde4 ,im ,mai ist die ,windrichtung am unregelmssigsten4 ,in der ,intensitt1 soweit sich diese in dem ,verhltniss der ,zahl der ,winde zur ,zahl der ,windstillen 7bei den tglich #c ,mal angestellten ,beobachtungen7 ausspricht1 zeigen die ,monate keine erheblichen ,verschiedenheiten1 ,december ist der stillste1 ,august der bewegteste ,monat4 ,in den ,august und den ,juli fallen die beiden einzigen ,strme 7#ahei71 die innerhalb der fast vierjhrigen ,beobachtungsreihe notirt sind4 ,charakteristisch fr das ,klima ist die das ganze ,jahr hindurch stattfindende theilweise ,bewlkung des ,himmels4 ,nur ein einziger wolkenfreier ,tag 7im ,februar #ahfj7 ist notirt4 ,dagegen ist freilich auch die ,zahl der ,tage mit vllig bedecktem ,himmel nicht gross1 zumal wenn man die ,hufigkeit und ,heftigkeit der ,sommer- und ,herbst-,regen bercksichtigt4 ,wird vllig heiterer ,himmel mit der ,zahl #d1 vllig bedeckter mit #j bezeichnet1 #c_/d bewlkt mit #a1 #a_/b bewlkt mit #b1 #a_/d bewlkt mit #c1 so scheint nach den ,notirungen die durchschnittliche ,himmelsansicht mehr als zur ,hlfte bewlkt zu sein4 ,die von andern ,punkten in der ,nhe ,manila's vorliegenden krzern ,beobachtungen ergeben kein wesentlich verschiedenes ,resultat von denen zu ,sta4 ,ana angestellten1 wesshalb ich dieselben nicht mittheile4 ,zwei und ein halber ,monat 7,januar--#ae4 ,mrz #ahfc7 zu ,st4 ,miguel zeigen zwar eine etwas hhere ,temperatur1 die aber kaum ber die in einzelnen ,jahren auch zu ,sta4 ,ana vorkommenden ,abweichungen vom ,mittelwerthe hinausgehen4 ,dieser ,punkt auf ,luzon wird daher etwa die klimatischen ,verhltnisse mit ,sta4 ,ana gemein haben4 ,beobachtungen von der ,insel ,bohol zwischen ,luzon und ,mindanao vom ,october #ahfc bis ,februar #ahfe fhren zwar gleichfalls zu demselben ,werthe der ,jahreswrme 7#bj4h7 und der mittleren ,dunstspannung 7#h4i7 wie zu ,sta4 ,ana4 ,die ,vertheilung der ,wrme im ,jahre ist aber sehr abweichend1 #ahfd zeigt sich zu ,bohol der ,juni etwas wrmer als der ,mai und der ,februar als der klteste ,monat1 ferner geht die ,,no4-,richtung des ,windes bis in den ,juni hinein4 ,da keine gleichzeitigen ,beobachtungen von ,sta4 ,ana vorhanden sind1 so lsst sich nicht ermitteln1 was aber nicht wahrscheinlich ist1 ob dieselben ,monatsabweichungen dort vorkamen4 ,ich lege daher die ,berechnung der leider nicht vollstndigen ,beobachtungen von ,bohol in der folgenden ,tafel vor1 aus denen wegen der so abweichenden ,windrichtung und ,wrmevertheilung man schliessen mchte1 dass an ,bohol die ,region der ,,no4-,passate bis zum ,juni heranreicht und dann erst der ,,sw4-,musson sich weiter ostwrts verbreitend durchdringt4 ,,xii4 ,beobachtungsresultate von ,bohol4 ,temperatur4 ,dunst- ,relative ,niederschlag ,windrichtung ,mittel4 ,maximum4 ,minimum4 spannung4 ,feuchtig- ,tag t ,tag t keit4 #ahfc ,october #bj4ac #aj #be4b #i #ah4f #i4ja #hj4d #adi4ai ,n #ac #c' ,w ,november #b-af #bj4fd #b #bd4b #a #ah4g #i4be #hd4h #dd4ec ,n #bd #ae ,o ,december #ab-ca #bj4ji #ab #bd4b #ac #ae4h #i4aa #ha4e #ajc4be ,n #cg #bg ,o #ahfd ,januar #bj4jg #b #bd4e #ab #af4i #h4dg #hj4d #bf4bia ,n #bj #cg ,o ,februar #ai4fa #i #bd4a #a #ad4d #h4jg #hj4b #gi4edh ,n #a #ei ,w ,mrz #bj4aj #e #bb4c #c #af4a #h4bd #gh4j #ai4fdh ,n #i #bf ,o ,april #ba4jc #h #be4j #d #af4b #h4fi #gg4f #bb4bch ,n #cf #da ,o ,mai #ba4cf #af #be4d #g #ag4c #h4hf #gg4f #h4fad ,n #fb #ed ,o ,juni #ba4eh #f #be4i #ai #ag4d #i4cb #hj4d #bf4agh ,n #ec #h ,o ,juli #ba4je #ca #bf4e #ae #ag4f #i4jh #ha4j #da4gaf ,s #da #aa ,w ,august #bj4he #a #bf4b #a #ag4g #i4ba #hc4h #aca4gic ,s #ch #cd ,w ,september #ba4dd #h #bg4b #ba #ah4a #i4ci #gi4d #bh4dhf ,s #dc #ab ,w ,october #bj4id #af #be4d #cj #ag4d #i4bd #hd4f #fb4hbh ,s #d #bb ,w ,november #bj4ij #c #be4h #bb #ag4b #i4ad #hj4i #cb4bjb ,n #a #j ,w ,december 7#a-ad7 #bj4gj #c #bc4b #bh #ae4h #i4jh #hd4c #dd4cfb ,n #bd #j ,o ,mittel #bj4hj #be4a #af4h #h4ij #hj4g #ebc4ij #ahfe ,januar #bg #bd4h #bg #af4h #ace4if ,februar #a #bc4e #bg #ae4g #af4je ,von den sonst vorliegenden ,beobachtungen1 namentlich den zahlreichen ,notizen auf ,reisen nach verschiedenen ,punkten ,luzon's eignen sich keine1 mit ,ausnahme der zu ,benguet angestellten1 zur ,bestimmung fester ,werthe1 wenn dieselben auch ihr ,interesse im ,zusammenhange mit andern naturhistorischen ,beobachtungen haben4 ,dagegen ist die spanische ,beobachtungsreihe zu ,benguet1 welche durch ,notizen des ,reisejournals des ,hrn4 ,dr4 ,semper fast auf ein volles ,jahr ergnzt wird1 um so mehr von ,interesse1 als hierdurch die ,temperatur eines nrdlich und hoch gelegenen ,punktes 7nach dem ,journal #chfh' ber ,meeresspiegel7 mit ziemlicher ,sicherheit festgestellt werden kann4 ,die ,benguetbeobachtungen umfassen mit ,einschluss des ,journals die ,zeit vom ,juli #ahfa bis ,mai #ahfb1 sind also mit den gleichzeitigen von ,sta4 ,ana zu vergleichen und nach den fr diesen ,ort mit grsserer ,sicherheit bestimmten ,mittelwerthen zu verbessern4 ,die ,beobachtungszeiten waren #g1 #b1 #i1 gaben also im ,verhltniss der #f1 #b1 #aj ,beobachtungen zu hohe ,werthe der ,wrme4 ,die ,grsse der bei den ,temperaturen anzubringenden ,correktion wird vermuthlich fr die verschiedenen ,monate etwas variiren4 ,in ,ermanglung eines bestimmten ,anhaltes hierfr nehme ich indessen die ,correktion an 7-#j1eb71 welche ,dr4 ,semper aus einer einen ,monat lang durchgefhrten ,reihe stndlicher ,beobachtungen zu ,sta4 ,ana 7,juni #ahei7 evaluirt hat4 ,es sind von ,benguet nur die in der nachstehenden ,tabelle aufgefhrten ,resultate der ,temperaturbeobachtungen zu brauchen und die ,mittelwerthe sind bereits mit der erwhnten ,correktion zur ,vergleichung mit ,sta4 ,ana versehen4 a b b - a ,durchschnitts ,corregirter ,mittel- ,gleichzeitige ,werth zu ,werth von temperaturen ,mittelwerthe ,sta4 ,ana4 ,benguet4 zu ,benguet4 zu ,sta4 ,ana4 #ahfb ,januar #ac4ji #ai4ai #f4aj #ai4cj #ac4bj ,februar #ac4hg #ai4fj #e4gc #ai4ie #ad4bb ,mrz #ad4ab #bj4df #f4cd #bj4fg #ad4cc ,april #ae4ag #bb4jj #f4hc #ba4fe #ad4hg ,mai #ad4ih #bb4ge #g4gg #bb4dc #ad4ff ,juni -- -- 7#f4bh7 #ba4ih 7#ae4gj7 #ahfa ,juli #ad4hj #ba4ei #f4gi #ba4dg #ad4fh ,august #ad4ij #ba4ah #f4bh #ba4ej #ae4bb ,septbr4 #ad4id #bj4je #f4aa #ba4ah #ae4jg ,october #ae4ej #bj4fg #e4ag #bj4gi #ae4fb ,novbr4 #ad4gj #bj4aj #f4dj #bj4bb #ac4hb ,decbr4 #ac4gf #ai4ce #e4ei #ai4dh #ac4hi #bj4hhe #ad4fjg ,das ,jahresmittel wrde sich hiernach zu ,benguet auf #ad1f stellen und dies einer ,abnahme der ,wrme um #a auf je circa #fjj ,fuss ,erhebung ber dem ,meere entsprechen4 ,g4 ,karsten4 ,anmerkung #b4 ,ich theile hier die ,beobachtung der ,regenmenge der einzelnen ,monate mit1 behufs der ,vergleichung mit den brigen ,orten3 ,januar #df1jh2 ,februar #f1ei2 ,mrz #e1jb2 ,april #ac1ca2 ,mai #f1hj2 ,juni #d1bg2 ,juli #d1ff2 ,august #ac1aj2 ,september #f1db2 ,october #g1bc2 ,november #ab1da2 ,december #aj1bj ,zoll4 ,die ,beobachtungen wurden mit einem meiner ,regenmesser angestellt1 welchen ich dem liebenswrdigen ,priester gab4 ,hoffentlich wird ein gnstiges ,geschick ihn aus jener ,waldeinsamkeit herausgerissen und in ein civilisirteres ,leben zurckversetzt haben1 wo ihn vielleicht der ,ausdruck meines ,dankes fr die freundliche ,untersttzung erreichen mag4 ,linao liegt nach meinen ,sternbeobachtungen auf #h #e' ,n4 ,br4 und nach ,peilungen #e #e' stlich von ,manila4 ,anmerkung #c4 ,der ,kanehl von ,mindanao hat in den ersten ,zeiten der ,eroberung durch die ,spanier eine ziemlich bedeutende ,rolle gespielt4 ,wie ja berhaupt die ersten ,expeditionen von ,magellan an darauf ausgingen1 die ,gewrzinseln fr die ,krone ,spanien zu erobern1 und damit auch derselben den wichtigen ,handel mit den ,gewrzen als eine ,quelle grosser ,bereicherung zuzufhren1 so zeigt sich auch noch in der ,geschichte der ,eroberung durch ,legaspi1 dass hier die ,hoffnung auf gewinnbringenden ,handel mit ,gewrzen nicht aufgegeben war4 ,allerdings war die ,expedition zunchst fr den ,zweck der ,eroberung und ,einfhrung des ,christentums ausgerstet4 ,aber wohin er auch im ,laufe der ,expedition kommt1 so sucht er doch immer zugleich auch noch ,kanehl fr ,rechnung des ,knigs4 ,nach ,butuan wurden von ihm mehrfach ,expeditionen ausgeschickt von ,ceb aus1 mit der ausgesprochenen ,absicht1 dort ,kanehl zu laden4 ,matheo del ,sanz wird von ihm 7,gaspar de ,s4 ,agustin1 ,couquistas etc4p4 #ahg-ahh7 an die ,westkste ,mindanao's geschickt1 ebenfalls um dort ,kanehl zu holen2 aber es kommt dabei fast zum ,ausbruch einer ,meuterei1 da die ,soldaten1 gierig auf den leichten und sicheren ,gewinn1 den ,handel fr sich haben wollen4 ,die ,rebellion wird aber noch glcklich unterdrckt2 und ,juan de ,morones bringt1 nach ,matheo del ,sanz ,tode1 cien quintales de canela1 reichlich #ibjj ,pf4 ,kanehl nach ,ceb4 ,am #a4 ,juni #aefh wurde die ,nao ,capitana nach ,acapulco gesandt mit #djj ,quintales ,kanehl 7beinahe #cg1jjj ,pf471 von denen #aej dem ,knige1 die brigen den ,passagieren gehrten4 ,anmerkung #d4 ,es sind ,cagayan und ,isabela fast die einzigen ,provinzen1 in welchen der ,taback in so allgemeiner ,weise und enormer ,menge gebaut wird1 dass dadurch den ,bewohnern die ,mglichkeit vollstndig genommen wird1 auch noch ,reis1 ,baumwolle1 ,caf1 ,zuckerrohr oder ,abaca zu bauen4 ,wie der ,handel mit dem ,taback ,monopol der ,regierung ist1 so hngt auch das ,bauen des ,taback's nicht von dem ,willen des ,einzelnen ab2 vielmehr werden die ,bewohner der sogenannten ,tabacksdrfer--nicht alle ,ortschaften werden in diese ,kategorie gestellt--gezwungen1 alljhrlich eine bestimmte ,anzahl ,pflanzen per ,kopf oder ,tributo d4 h4 per ,familie zu cultiviren4 ,je hher der ,alcalde der ,provinz das ,minimum der zu bauenden ,tabackspflanzen zu treiben versteht1 um so mehr insinuirt er sich natrlich bei der ,regierung1 fr welche der ,verkauf des ,tabacks fast die wichtigste ,einnahmequelle ist4 ,in allerneuester ,zeit nun scheint1 ich weiss nicht1 ob in ,folge einer solchen vom ,alcalden gebten ,beeinflussung1 die ,tabackserndte eine nie geahnte ,hhe erreicht zu haben2 denn es schrieb mir #ahfh ein ,freund aus ,manila1 dass die diesjhrige ,erndte bei weitem die grsste aller ,erndten berhaupt zu werden versprche1 so dass die ,regierung im ,stande sein wrde1 die ,schuld fr die ,nichtbezahlung der ,erndten von #ahfc an--in ,folge des ,erdbebens--nun gnzlich abzutragen4 ,aus dem im ,texte ,gesagten wird ersichtlich sein1 dass die ,tabackspflanze sehr viel ,sorgfalt und ,pflege erfordert2 und da sie dies gerade am ,meisten in den ersten ,monaten verlangt1 wenn sie noch keine bedeutende ,hhe erreicht hat1 so ist klar1 dass der ,arbeiter dabei immer und ganze ,tage lang in sehr tief gebeugter ,stellung stehen muss4 ,der auch in den statistischen ,zahlen sich aussprechende schlechte ,gesundheitszustand wird in der ,provinz allgemein auf diese gebckte ,stellung bei der ,arbeit1 als auf die vornehmste ,ursache1 zurckgefhrt1 ganz besonders aber auch die zahlreichen ,fehlgeburten oder ,todtgeburten1 wozu sonst die ,bewohner der brigen ,provinzen gar keine ,neigung zeigen4 ,selbst in ungesunden ,provinzen ist die ,zahl der ,geburten doch eine ziemlich hohe1 und es wird in diesen die rasche ,vermehrung der ,einwohnerzahl vielmehr durch leichtes ,sterben der ,kinder in den ersten ,lebensjahren verhindert4 ,im ,durchschnitt ist etwa die ,bevlkerungszahl der tabackbauenden ,drfer #af1jjj ,familien 7,tributos7 mit #fd1jjj ,einwohnern1 so dass bei einer ,durchschnittssumme von etwa #gej1jjj ,gulden1 welche den ,bewohnern fr den ,taback von der ,regierung in baarem ,gelde ausbezahlt wurde 7#ahed-ei71 etwa #aa #a_/b ,gulden auf den ,kopf oder #df ,gulden auf die ,familie kommen4 ,anmerkung #e4 ,es liegt hierin und in dem etwas weiter oben angewandten ,worte der ,periodicitt der ,lebenserscheinungen nur scheinbar ein ,widerspruch4 ,wohl hlt jedes ,individuum bestimmte ,perioden seiner ,lebenserscheinungen inne2 aber doch bindet sich die ,gesammtsumme aller ,individuen nicht durchaus an dieselben ,jahreszeiten1 wenn nicht in den scharfen ,gegenstzen des ,klima's oder in direkt bestimmenden ,einflssen der ,menschen--oder andrer ,thier- und ,pflanzen-,arten--die ,schranke auch hierfr gegeben ist4 ,so wrden ,reis und ,taback und andere ,culturpflanzen in allen ,monaten wachsen und reifen knnen2 aber der ,mensch zwingt beide in eine ,periode hinein1 welche ihm bei mglichst geringer ,arbeit die mglichst grosse ,erndte verspricht4 ,ebenso ist es bei den ,insecten4 ,auch bei ihnen hat die ,natur die ,entwickelung an bestimmte ,wrme- und ,feuchtigkeits-,grade geknpft1 welche in den ,tropen zu jeder ,zeit gegeben zu sein scheinen2 und daher sieht man denn auch auf den ,philippinen die ,mehrzahl derselben in allen ,monaten so ziemlich in der gleichen ,specieszahl1 aber in verschiedener ,individuenzahl auftreten4 ,der ,eintritt der ,regenmonate bringt hier eine auffallende ,steigerung der ,insectenmenge hervor4 ,es scheint dieses in der sehr verkrzten ,lebensperiode zu liegen1 welche hier den ,insekten eigen ist und in einem ,jahre zahlreiche ,generationen hervorzubringen vermag4 ,selbst die grssten ,schwrmer 7,sphinx7 und andere ,nachtschmetterlinge welche bei uns oft eine mehrjhrige ,puppenruhe aufweisen1 leben als ,puppe nie lnger1 als #ah-be ,tage4 ,der ganze ,lebenscyclus des ,papilio ,pammon ,l4 vollendet sich in #cj-dj1 der von ,danais chrysippus ,l4 in #bj-be1 der von ,taragama ,ganesa ,lef4 in #cj-dj ,tagen 7,georg ,semper1 ,beitrge zur ,entwicklungsgeschichte einiger ostasiatischer ,schmetterlinge in ,verhandl4 d4 zool4 ,gesellschaft in ,wien #ahfg4 ,sitzung #g4 ,august47 ,in ,bezug auf ,chaerocampa ,oldenlandiae1 eine ,sphinx1 habe ich in dieser ,beziehung eine ,anzahl ,beobachtungen aus meinen ,tagebchern mitzutheilen4 ,ich fing den ,schmetterling1 obgleich nie hufig1 in den ,monaten ,juni bis ,october incl4 und dann wieder im ,januar und ,februar2 gezchtet aus der ,raupe wurde derselbe1 so dass das ,erscheinen der ausgekrochenen ,thiere in dieselben ,monate fiel4 ,die ,puppenruhe nun dauerte 7,georg ,semper l4 c4 pag4 #d7 in ,manila #bd-be ,tage1 in ,bohol nur #ah-ba ,tage1 in ,sydney dagegen vom ,mrz bis ,november1 also volle #h ,monate4 ,die ,puppe von ,taragama ,ganesa ruht ebenfalls in ,manila lnger als in ,bohol1 nemlich dort #bj ,tage1 hier nur #aj-ae2 ferner die von ,chaerocampa alecto in ,luzon #bd ,tage1 in ,bohol #af1 die ,puppe von ,chaerocampa celerio in ,manila #ag-ah ,tage4 ,hier scheint nun die ungemein beschleunigte ,ausbildung der ,imago gegen die ,tropen hin anzudeuten1 dass eine ,vermehrung der ,wrme die ,entwicklung begnstigt1 ein ,satz1 der lngst festgestellt ist4 ,aber doch zeigt der ,gegensatz zwischen ,bohol und ,manila1 deren mittlere ,monatstemperatur so ziemlich die gleiche ist1 dass wohl auch noch andere ,momente mit einwirken mgen1 obgleich ich hierauf nicht allzuviel ,gewicht legen will1 weil ich eine ,beobachtung der ,zimmertemperatur1 in welcher die ,raupen erzogen worden1 unterlassen hatte4 ,dass diese kurzen ,beobachtungen berhaupt hier mitgetheilt worden1 hat seinen ,grund in der ,hoffnung1 dadurch vielleicht den einen oder andern in tropischen ,lndern lebenden ,naturforscher zu hnlichen ,versuchen anzuregen4 ,dem ,satze1 dass eine bestimmte ,periodicitt in der ,entwicklung der ,gliederthiere um so mehr hervortritt1 je schrfer der ,wechsel der ,jahreszeiten ausgeprgt ist 7,gerstcker in ,bronn's ,thierreich ,bd4 #e pag4 #bch71 mchte ich als nothwendige ,erluterung den anderen hinzufgen1 dass um so mehr sich diese ,periodicitt verwischt1 je mehr bei steigender ,wrme und ,feuchtigkeit ,gleichmssigkeit des ,klima's eintritt4 ,dies ist auf allen ,inselgebieten in der ,nhe des ,aequators der ,fall1 und hiernach mchte ich die ,vermuthung aussprechen1 dass auf den ,inseln des stillen ,ocean's so gut wie gar keine eigentliche ,insectenzeit stattfinden kann und dass hier die ,lebensperiode der ,individuen sich in der allerkrzesten mittleren ,zeit vollenden muss4 ,auf den ,philippinen ist dies nur annhernd der ,fall4 ,gnzlich emancipirt haben sich alle ,thiere der philippinischen ,meere von dem ,wechsel der ,wrme2 denn zu allen ,zeiten findet man dort dieselben ,arten von ,echinodermen1 ,mollusken1 ,wrmern u4 s4 w4 in allen ,stadien der ,ausbildung und in voller geschlechtlicher ,function4 ,auch die ,landmollusken haben mir dasselbe ,resultat geliefert2 und wenn ich auch whrend der ,regenzeit leichter die ,schnecken in grsseren ,mengen erhielt1 so lag dies nicht darin dass sie nun aus einem durch ,trockenheit oder ,klte bedingten ,winter- 7oder ,sommer-7 ,schlaf erwachten1 sondern vielmehr in ihrem ,bestreben1 sich durch rasches ,umherkriechen der allzugrossen ,feuchtigkeit zu entziehen4 ,wenn ich auch in der trockensten ,zeit nur hinreichend ihren ,schlupfwinkeln nachsprte1 so gelang es mir immer1 ,schnecken in ,begattung1 und zugleich ,eier1 ,junge und halberwachsene aufzufinden4 ,von der ,helix 7,cochlostyla7 metaformis ,sow4 bewahre ich ein ,prchen1 das ich dicht bei ,manila whrend des ,monates ,februar1 also im trockensten ,monat1 in einem gar nicht sehr schattigen ,garten in copula gefangen habe4 ,die dortigen ,helix-,arten der ,gruppe ,obba findet man am ,tage immer an den ,baumstmmen in ,spalten und ,ritzen oder an der ,schattenseite derselben sitzen2 bei ,nacht aber und am frhen ,morgen kann man sie in aller ,lebendigkeit beobachten4 ,winterdeckel1 wie unsere europischen ,heliceen--oder ,sommerdeckel1 je nachdem die ,zeit der ,trockne dort in den ,winter oder in den ,sommer fllt--finden sich bei keiner einzigen der dort lebenden ,gruppen1 mit einziger ,ausnahme der ,gruppe ,dorcasia4 ,die philippinischen ,arten dieser ,untergattung sind aber einer europischen ,art so nahe verwandt1 nemlich der ,helix fruticum1 dass sie wohl mit dieser von dem gemeinsamen ,stammvater die gleiche ,gewohnheit berkommen haben mgen4 ,da sie immer1 wie schon ,cuming bemerkte1 in der ,erde halb eingegraben leben1 zwar niemals sehr tief1 aber auch nie an ,bumen oder am ,gemuer und ,felsen in die ,hhe kriechen1 so ist einleuchtend1 dass sie gerade hier eines solchen ,schutzes gegen die ,trockenheit bedrfen1 mehr als die an ,bumen lebenden ,arten1 welche bei ihrer ,lebensweise im ,thau des ,morgens hinreichende ,feuchtigkeit einzusaugen vermgen4 ,anmerkung #f4 ,ich erinnere mich1 krzlich in irgend einer englischen ,zeitschrift einen ,aufsatz gelesen zu haben1 in welchem nachzuweisen versucht wurde von einem ,beobachter der lebenden ,thiere in ,indien1 dass in der ,that diese bisher immer als ,wasserreservoire angesehenen ,hhlungen am ,kopfe wirklich zur ,luftathmung derselben whrend ihres ,lebens auf dem ,lande dienen sollen4 ,ich bin leider mit meinen zoologischen ,notizen--wegen ,mangels an ,platz--etwas in ,unordnung gerathen1 so dass ich kein ,citat fr diese ,bemerkung zu geben vermag4 ,anmerkung #g4 ,in frheren ,zeiten scheint dies allerdings anders gewesen zu sein4 ,wenigstens machen gewisse ,stellen in diesen ,smpfen durchaus den ,eindruck1 als mssten hier frher stndige ,bewohner gelebt haben1 welche auch dies ,gebiet in regelmssiger ,weise bebauten2 es sprechen dafr die mitunter fast dammartig aussehenden ,ufer des ,agusan und seiner ,nebenflsse1 dann eine ,anzahl ,pflanzen1 welche sonst nur in der ,nhe von ,feldern oder ,drfern vorzukommen pflegen1 so namentlich eine sehr stachelige ,bambusart4 ,es ist dieselbe ,species1 welche noch heutigen ,tages in vielen ,landbaudistricten zur ,einzunung der ,zuckerrohrplantagen und der ,felder berhaupt benutzt wird1 da sie so dichte stachelige ,hecken bildet1 dass dadurch der wirksamste ,schutz gegen die ,wildschweine erreicht wird4 ,,iv4 ,skizze4--,die ,negrito's und die heidnischen malaiischen ,stmme4 ,anmerkung #a4 ,es mag hierbei auf die ,steinbeile hingewiesen werden1 welche1 wie es scheint1 nicht gerade selten in ,java und der ,malaccahalbinsel gefunden werden 7,siehe ,journal of the ,east ,indian ,archipelago ,bd4 #e pag4 #hd74 ,die hier angezogene ,notiz nimmt ,bezug auf einen ,artikel in der ,natuurkundig ,tijdschrift voor ,nederlandsch ,indi4 ,da ich aber den betreffenden ,band derselben leider nicht habe einsehen knnen1 so kann ich auch nicht entscheiden1 ob und welcher von den dort abgebildeten ,aexten die von mir im ,centrum ,mindanao's aufgefundene entspricht4 ,logan1 der gelehrte ,herausgeber des ,j4 ,e4 ,i4 ,a41 benutzt die ,thatsache ihrer ,auffindung zur ,sttze seiner ,behauptung1 es seien die ltesten ,bewohner ,java's von afrikanischer oder indo-afrikanischer ,ableitung 7l4 c471 zu welchem ,schluss er durch ,aehnlichkeiten der ,sprachbildungen gekommen sein will4 ,hierber kann ich nicht urtheilen4 ,wohl aber scheint festzustehen1 dass diese ,steinbeile wirklich einem seit uralten ,zeiten schon verschwundenen ,stamme angehrt haben mssen2 denn in ,java und in ,malacca werden sie ,donnerkeil1 in ,mindanao ,zhne des personificirt gedachten ,blitzes genannt1 zum ,beweise1 dass bei allen diesen malaiischen ,racen sich die ,erinnerung an eine frhere ,steinperiode ihres eignen--oder eines fremden--,stammes gnzlich verloren hat4 ,die ,wahrscheinlichkeit spricht dann allerdings dafr1 dass diese ,urrace des hinterindischen ,inselgebietes mit den jetzt lebenden ,papua's nahe verwandt gewesen sein msse4 ,anmerkung #b4 ,es mag mir hier vergnnt sein auf einige ,irrthmer hinzuweisen1 welche sich in ,hckel's neuestem ,werk in das ,capitel ber die ,negerstmme eingeschlichen haben4 ,bei der grossen ,bedeutung seiner wissenschaftlichen ,ansichten und der weiten ,verbreitung1 welche das ,buch ,natrliche ,schpfungsgeschichte ohne ,zweifel finden wird1 drfte die ,gefahr nahe liegen1 dass falsche ,ansichten und positive ,irrthmer1 darin niedergelegt1 auch leichten ,eingang in die weitesten ,kreise finden mchten4 ,zunchst ist es falsch1 wenn ,hckel die negerartigen ,bewohner der ,philippinen und andrer ,inseln des hinterindischen ,gebietes in eine ,gruppe der glatthaarigen ,neger1 also in dieselbe ,categorie mit den ,bewohnern ,australien's stellt1 aber von den kraushaarigen ,papuas abtrennt4 ,es scheint dieser ,irrthum--der sich brigens schon frher in dem populren ,werke von ,dr4 ,friedrich ,rolle der ,mensch1 seine ,abstammung und ,gesittung im ,licht der ,darwin'schen ,lehre1 ,frankfurt #ahff1 pag4 #bch findet--durch einen in ,prichard's ,werk ,bd4 #d pag4 #bca bersetzten ,bericht des ,bernardo de la ,fuente entstanden zu sein4 ,dieser spricht sowohl von kraushaarigen1 als von glatthaarigen ,negern ,luzon's4 ,nun sind aber die als ,agta oder ,negrito's bezeichneten ,neger der ,philippinen ausnahmslos kraushaarig1 wie die lteren spanischen ,autoren sehr wohl wissen4 ,ich selbst kenne sie aus eigner ,anschauung von verschiedenen ,orten4 ,es kann also ber die ,anwesenheit solcher kraushaariger ,neger kein ,zweifel bestehen1 und ich kann hinzusetzen1 dass sie in ,lebensweise1 ,sitten und physischem ,verhalten sich den echten ,papua's entschieden nhern4 ,was nun die andern von de la ,fuente erwhnten ,neger mit vollkommen schwarzen langen ,haaren betrifft1 so ist sein ,zusatz1 man halte sie fr ,abkmmlinge der ,malabaren 7,prichard ,bd4 #d7 vllig gengend1 um ihnen das ,brgerrecht unter den echten ,negern1 selbst unter den ,verwandten der ,australneger1 vllig zu nehmen2 ausserdem aber sagt ,prichard1 man bezeichne die ,neger auch als ,igalotes4 ,dies mag von ,prichard aus einem alten spanischen ,buche oder aus de la ,fuente richtig citirt sein1 ist aber nichtsdestoweniger vollkommen falsch1 denn die ,igolotes oder ,igorrotes haben nichts von ,negern1 sondern sind dunkelbraune ,stmme des ,nordwestens von ,luzon1 die entschieden malaiischen ,ursprunges sind4 ,nun gibt es aber freilich einige ,stmme in ,luzon und ,mindanao1 welche dunkler als die olivenfarbigen ,malaien sind und hufig neben dem hohen ,schdel und dem runden ,gesicht des dortigen ,negers braunschwarze glatte ,haare besitzen1 aber dies sind entschiedene ,mischlingsracen zwischen den ,malaien und den eigentlichen kraushaarigen ,negritos4 ,man trifft unter ihnen sowohl kraushaarige ,individuen mit malaiischem ,typus des ,kopfes und der ,gesichtsfarbe1 wie auch dunkelbraune negerartig aussehende mit glattem1 bald duffem1 braunschwarzem1 bald glnzend schwarzem ,haar4 ,sie stehen ausnahmslos mit den umwohnenden christlichen oder heidnischen ,malaien im ,verkehr4 ,so erzhlten mir die ,mamanua's1 eine dieser ,mischlingsracen1 an der ,nordkste von ,mindanao1 nicht weit von ,butuan1 dass sie sich selbst noch mit den ,christen dort verheirathen1 welche letzteren dann immer zu ihnen kommen und die gleiche unstte ,lebensweise annehmen4 ,ein andrer in ,pangasinan in der ,centralebene ,luzon's lebender ,stamm wird von dem ,padre ,mozo 7,misiones de ,philipinas #agfc pag4 #aja7 als ,negerstamm beschrieben1 aber blos der dunklen ,hautfarbe wegen3 dieser nennt sich ,baluga d4 h4 nach der ,bedeutung des ,wortes im ,tagalischen mestizo negro1 schwarzer ,mestize1 also entweder ein ,mischling zwischen ,neger und ,malaien1 oder ein ,mestize--unbestimmt gelassener ,beimischung--mit schwarzer ,hautfarbe4 ,ich habe auch diese ,balugas gesehen1 und glaube versichern zu knnen1 dass sie entschiedene ,mischlinge zwischen ,tagalen und echten ,negrito's sind4 ,nicht alle von den ,spaniern sogenannten ,negrito's sind dies wirklich 7s4 ,schetelig1 ,on the ,natives of ,formosa in ,trans4 ,ethnogr4 ,society of ,london ,vol4 #g pag4 #ab71 und ich wiederhole1 dass alle sogenannten glatthaarigen ,neger der ,philippinen entweder ,malaien mit etwas dunklerer ,hautfarbe1 oder ,mischlinge zwischen ,malaien und echten ,negrito's sind4 ,wer sich ber die ,papuas und ihre weite ,verbreitung ber den hinterindischen ,archipel genaue ,kenntniss verschaffen will1 findet leichte ,befriedigung in dem trefflichen ,buche von ,g4 ,windsor ,earle ,the ,native ,races of the ,indian ,archipelago4 ,papuans4 ,london #ahec4 ,pritchard's ,werk ist in dieser ,beziehung jedenfalls etwas veraltet4 ,dann muss ich mich auf das ,entschiedenste dagegen erklren1 die ,bewohner ,australien's nach der ,andeutung ,prichards 7,bd4 #d pag4 #bgj7 jetzt als ,harafura's oder ,alfuru-,neger zu bezeichnen 7,hckel l4 c4 p474 ,einmal scheint ,harafura oder ,alfuru ein portugiesisches ,wort zu sein1 i4 e4 freigelassener ,sclave4 ,mit diesem ,namen bezeichneten die ,portugiesen in ,amboina die freien ,stmme des ,innern 7,g4 ,windsor ,earle in ,journ4 ,east ,ind4 ,archipl4 ,vol4 ,,iv4 #ahej pag4 #b74 ,selbst wenn er aber auch nicht portugiesischen1 sondern stlichen ,ursprungs sein sollte1 so wrde er keinenfalls auf die glatthaarigen ,australier angewandt werden knnen1 sondern hchstens auf die kraushaarigen--also zu den ,papuas gehrigen--,neger in der ,nhe der ,molucken4 ,auch d',urville beschreibt die ,harfur's vom ,arfak-,gebirge in ,neu-,guinea als kraushaarig4 ,durch die ,naturforscher der verschiedenen ,regierungs-,expeditionen sowohl1 wie durch confuse ,berichte anderer ,seefahrer ist die ,frage1 was die ,harafura's eigentlich fr ein ,stamm sind1 in eine so grndliche ,confusion gebracht worden1 dass man am ,besten thut1 den gordischen ,knoten zu zerhauen1 indem man den ,namen einfach fallen lsst1 oder ihn wenigstens so einschrnkt1 wie es neuerdings ,bastian in der ,karte zu seinem ,buche ,ueber das ,bestndige in den ,menschenracen1 ,berlin #ahfh gethan hat4 ,dieser treffliche ,ethnologe deutet ferner auch durch die dort gebrauchte ,bezeichnung ,alfuru-,neger und durch die ,einordnung derselben in die ,gruppe ,austral-,neger mit ,papuas an1 dass ihm 7l4 c4 pag4 #bga7 beide ,formen des ,australnegers1 die kraushaarige und die glatthaarige1 sehr nahe mit einander verwandt zu sein scheinen4 ,eine so weitgehende ,trennung der beiden ,gruppen aber1 wie sie ,hckel vornimmt1 wird durch keine aus dem physischen wie geistigen ,zustande der dahin gehrigen ,vlker bekannte ,thatsache gerechtfertigt werden knnen2 und dies um so weniger1 als man es hier ebensowenig1 wie irgendwo sonst1 mit ethnologisch reinen1 von ,beimischungen freigebliebenen ,racen zu thun hat4 ,anmerkung #c4 ,es ist hiernach nicht mehr ganz richtig1 wenn d',urville 7s4 ,prichard ,bd4 #d pag4 #bfh7 und jetzt auch noch ,earle 7,journal ,e4 ,i4 ,archipel4 ,bd4 #c1 #ahdi pag4 #fhf7 angeben1 dass die stlichen ,negerracen1 ,papuas oder ,australier1 sich nie tttowiren2 denn in der ,that ist1 wie alle ,reisende richtig und bereinstimmend bemerken1 diese letztere ,weise des ,schmckens des ,krpers ganz verschieden von der ,erzeugung langgestreckter ,narben durch schneidende ,instrumente4 ,auch die1 sicherlich durch ,papua's und ,malaien hervorgebrachten ,mischlingsracen der ,pelew-,inseln 7,carolinen7 tttowiren sich1 haben also viel frher jene ,sitte der ,papua's1 als ihren ,krperbau und andere ,merkmale verloren4 ,beide ,gebruche1 im ,aussehen der hergestellten ,muster und ihrer ,anwendung so verschieden1 verdanken doch wohl ihren ,ursprung dem gleichen psychologischen ,bedrfnisse1 dem der ,ausschmckung1 der ,verschnerung des eignen ,krpers4 ,anmerkung #d4 ,siehe meinen ausfhrlicheren ,bericht ber diese ,stmme in der ,zeitschrift fr die gesammte ,erdkunde ,bd4 #aj p4 #bdi-bff4 ,anmerkung #e4 ,es scheint jetzt allerdings eine ,thatsache zu sein1 dass der eigentliche ,dialect der philippinischen ,neger verloren gegangen ist1 wie ,prichard 7l4 c4 pag4 #bcb7 auf die ,autoritt verschiedener ,autoren gesttzt angibt4 ,in einem kleinen ,wortregister1 welches ich an der ,ostkste von ,luzon zu sammeln ,gelegenheit hatte1 und das ich in meinem ,reisewerke ausfhrlich zu publiciren gedenke1 finden sich trotz der grossen ,uebereinstimmung mit dem ,tagaloc und einigen andern ,dialecten doch einzelne abweichende ,worte4 ,ich wrde dies kaum hervorgehoben haben1 wenn ich nicht in dem schon erwhnten spanischen ,buche des ,padre ,mozo 7,misiones de ,philipinas p4 #aja7 die beachtenswerthe ,notiz gefunden htte1 dass alle die ,negerracen der verschiedenen ,inseln die gleiche ,sprache sprchen1 im ,gegensatz zu den malaiischen ,stmmen mit ihren zahlreichen ,dialecten4 ,so sehr interessant und wichtig es nun auch sein wrde1 etwaige ,reste der ursprnglichen philippinischen ,negersprache vor dem gnzlichen ,untergange zu retten1 so wrde hiezu doch eine ,opferfreudigkeit und ,entsagung gehren1 wie ich sie mir so wenig1 wie irgend einem andern ,menschen zutraue4 ,mehr als einige sparsame ,worte dieser ,sprache werden wir durch ,reisende nie erwarten knnen2 und die spanischen ,pfaffen sind jetzt weniger als je geneigt1 diesem verkommenen ,menschenstamm einige ,aufmerksamkeit zuzuwenden4 ,anmerkung #f4 ,die ,ylungut oder ,ylongotes1 wie die ,spanier schreiben1 sind ,stmme malaiischen ,ursprungs1 welche in der stlichen ,cordillere zwischen ,baler und ,casiguran leben4 ,sie gehren mit zu den wildesten ,stmmen des ,landes1 und sie stehen mit den ,christen sowohl1 wie mit den nahe wohnenden ,negrito's in bestndiger ,fehde4 ,anmerkung #g4 ,eine ,schtzung der ,zahl der ,negrito's ist von ,mallat versucht worden1 der sie auf #bejjj angibt 7,mallat1 les ,philippines ,bd4 ,,ii p4 #id74 ,dies wird jedenfalls sehr bertrieben sein4 ,zu ,legaspi's ,zeiten 7#aegj-aehj7 freilich muss die ,zahl derselben noch eine sehr grosse gewesen sein4 ,sie werden in dieser ,zeit noch als ausschliessliche ,bewohner der ,insel ,negros erwhnt1 und auch in ,ceb sowie in ,panay lebten damals noch sehr zahlreiche ,negrito's dicht neben den von ,malaien bewohnten grsseren ,stdten4 ,auf beiden ,inseln sind sie seit ,langem spurlos verschwunden4 ,s4 ,gaspar de ,s4 ,agustin pag4 #ie2 ,chirino1 ,relacion etc4 pag4 #bd4 ,anmerkung #h4 ,siehe meinen ,bericht in der ,zeitschrift fr die gesammte ,erdkunde ,bd4 #ac pag4 #ha-ig und das ,tagebuch des ,d4 ,g4 ,galvey1 welches in dem ,werke des ,d4 ,sinibaldo de ,mas ,band ,i1 ,artikel ,poblacion pag4 #dc sqq4 abgedruckt ist ,informe sobre el ,estado de las ,islas ,filipinas en #ahdb4 ,anmerkung #i4 ,im ,visaya-,dialect heisst busauang ,strom von ,wasser1 ,blut etc42 die ,partikel tag wird vor ,substantivwurzeln gesetzt1 um die ,herrschaft ber dasselbe anzudeuten2 hiernach wre die ,bedeutung des ,wortes wohl so zu geben der ,gott 7,herr7 des ,blutstromes d4 h4 ,gott des ,krieges4 ,ihm ist die rothe ,farbe geheiligt1 die der muthige ,krieger nur dann anlegen darf1 wenn er eine bestimmte ,zahl von ,feinden erschlagen hat4 7,padre ,combes1 ,historia de ,mindanao pag4 #ed47 ,anmerkung #aj4 ,es ist oben in ,anmerkung #e die ,quelle angegeben1 der ich diese interessante ,notiz entnommen habe4 ,anmerkung #aa4 ,man hrt auf den ,philippinen jetzt hufig sagen1 die ,priester htten den ,eingebornen nicht blos ,kunst und ,industrie1 sondern auch sogar den ,reisbau gebracht4 ,es ist eine von allen lteren spanischen ,autoren anerkannte ,thatsache1 dass die ,bewohner ,luzon's sowohl wie der ,visaya's bei der ,ankunft von ,magellanes nicht blos den ,reis zu eignem ,bedarf bauten1 sondern auch als ,handelsartikel benutzten4 ,s4 ,martinez de ,zuniga1 ,hist4 de ,philip4 ,bd4 ,i pag4 #ab2 ,combes1 ,historia de ,mindanao p4 #f etc4 ,wenn man die einzelnen1 in den verschiedenen ,autoren zerstreut liegenden ,bemerkungen ber den ,zustand des ,handels vor ,ankunft der ,spanier zusammenfasst1 so gewinnt man ein ganz anderes ,bild von dem ,verkehr der dortigen ,vlker1 als man es nach den ,darstellungen der neueren ,autoren sich bildet4 ,pigafetta erzhlt--ich citire nach der franzsischen ,ausgabe des ,jahres #ahja von ,charles ,amoretti--1 dass alljhrlich #f oder #g ,dschonken aus dem ,lande der ,lequii nach ,luzon kamen 7pag4 #acd74 ,in ,borneo trifft ,pigafetta 7pag4 #adf7 den ,sohn des ,knigs von ,luzon1 der als ,feldherr des ,knigs von ,borneo die ,bewohner von ,laoe an der ,westkste ,borneo's bekriegt hatte1 weil sie lieber die ,oberherrschaft eines ,knigs von ,java1 als die des ,sultan's von ,borneo anerkennen wollten4 ,die von ihm pag4 #aej aus ,borneo mitgetheilten ,bemerkungen ber ,gewichte und ,geld deuten auf einen sehr regen ,verkehr mit den ,chinesen hin2 und der ,p4 ,gaspar de ,s4 ,agustin erzhlt in seiner ,conquista de las ,islas ,filipinas1 dass chinesische ,schiffe in den grossen ,fluss von ,mindanao--d4 h4 den bei ,cota ,batto an der ,sdkste mndenden ,fluss--zum ,handeltreiben einliefen4 ,die bedeutendste ,stelle ist die auf pag4 #if des letztgenannten ,werkes1 woraus hervorgeht1 dass nur die grsseren chinesischen ,dschonken nach ,manila kamen1 von hier aus aber die mitgebrachten chinesischen ,waaren in kleineren ,schiffen nach ,borneo und den philippinischen ,inseln gebracht wurden4 ,auf dem ,rckwege nahmen sie dann die von den ,chinesen und ,siamesen gesuchten ,waaren mit1 nemlich ,sclaven1 ,gold1 ,wachs und ,kaurisschnecken1 sowie weisse ,tcher--wohl solche1 wie sie noch heutzutage aus den ,fasern der ,musa textilis gewoben werden--1 die nun mittels der grsseren ,schiffe nach ,china hingebracht wurden4 ,also schon lange vor der christlichen ,periode war ,manila ein ,stapelplatz fr chinesische ,waaren1 ein ,emporium des chinesisch-malaiischen ,handels4 ,v4 ,skizze4--,die ,muhamedaner und der ,anfang der christlichen ,periode4 ,anmerkung #a4 ,siehe ,martinez de ,zuniga pag4 #fi-ga4 ,gaspar de ,s4 ,agustin pag4 #ie-if4 ibid pag4 #ajh4 ,pigafetta pag4 #adf4 ,anmerkung #b4 ,siehe ,martinez de ,zuniga pag4 #aif-aif4 ,die ,geschichte der ,kriegsfhrung zwischen ,spaniern und ,muhamedanern ist nicht ohne einiges ,interesse4 ,leider ist man gezwungen1 hier wie berall1 auf die voluminsen ,geschichtswerke der geistlichen ,corporationen zurckzugehen1 da das einzige meines ,wissens existirende ,specialwerk ber diesen ,gegenstand ,d4 ,emilio ,bernaldez1 ,resena historica de la ,guerra al ,sur de ,filipinas durchaus einseitig abgefasst und eigentlich nur fr den spanischen ,militair wichtig ist1 welcher vielleicht einmal an die ,spitze einer ,expedition gegen die ,moro's gestellt werden knnte4 ,trotz der vielen ,kriegszge nach ,jol1 trotz der ,einnahme von ,balanguingui im ,jahre #ahea und obgleich die schwerflligen ,segelschiffe der ,christen in den letzten ,jahren durch ,dampfkanonenbte ersetzt wurden1 ist es den ,spaniern auch bis auf den heutigen ,tag nicht gelungen1 die ,piraterie im ,sden der ,philippinen auszurotten4 ,ich selbst wre gewiss noch #ahfd an der ,ostkste ,mindanao's in die ,hnde der ,moros gefallen1 wenn irgend ein ,umstand meine ,abreise aus ,bohol um #h-ad ,tage verzgert htte4 ,obgleich damals die in ,ceb stationirten ,dampfschiffe rechtzeitig durch den ,gouverneur von ,surigao ,kenntniss von der ,anwesenheit der ,piraten erhalten hatten1 so liefen diese doch so spt aus1 und gaben sich bei ihrer ,verfolgung so wenig ,mhe1 dass die ,moro's ganz ruhig mit ihrer ,beute nach ,hause gelangen konnten4 ,anmerkung #c4 ,man hrt hufig sagen1 und man liest es in allen neueren ,werken der ,spanier ber die ,philippinen1 es seien die ,priester ununtersttzt durch die ,macht der ,waffen1 an ihr ,werk der ,bekehrung gegangen4 ,es war ,juan de ,salcedo mit seinen ,soldaten1 welcher den ,priestern den ,weg nach dem ,norden von ,luzon durch die ,gewalt der ,waffen bahnte4 ,padre ,combes sagt in seiner ,historia de ,mindanao p4 #hd3 die ,,pp4 ,juan del ,campo und ,juan de ,s4 ,lucar htten sich1 da ohne die nthige ,untersttzung durch die ,waffen1 nach der ,caldera 7dicht bei ,zamboanga7 zurckziehen mssen4 ,und ,gaspar de ,s4 ,agustin p4 #afc sagt3 als die ,indier sahen1 dass sie nirgendwo sicher vor den ,spaniern waren1 kamen sie von vielen ,ortschaften nach ,ceb1 um ,frieden zu machen4 ,er sagt dies1 nachdem er erzhlt hat1 wie ,legaspi schon im ,jahre #aefd1 wenige ,monate nach seiner ,ankunft1 ,expeditionen zur ,zchtigung verschiedener ,stmme nach dem ,norden und ,osten von ,mindanao ausgeschickt hatte4 ,anmerkung #d4 ,nach ,pigafetta p4 #aai waren schon durch ,magallanes die ,bewohner von ,ceb im ,jahr #aeba zur ,entrichtung eines festbestimmten ,tributes gezwungen worden4 ,anmerkung #e4 ,hierfr nur eine ,stelle des ,gaspar de ,s4 ,agustin p4 #adc3 ,und die ,frsten 7los ,principales7 sagten1 dass er 7,legaspi7 ganz handeln mge1 wie ,herr und ,gebieter2 denn sie wren nun treue ,vasallen des ,knigs geworden1 und sie bten ihn nun1 dass er ihnen die ,pltze anweisen mchte1 wo sie ihre ,ortschaften neben denen der ,spanier hinbauen sollten4 ,,vi4 ,skizze4--,die neueste christliche ,zeit4 ,anmerkung #a4 ,ich habe im ,texte absichtlich die starken ,ausdrcke gemildert1 in welchen zahlreiche spanische ,autoren sich ber das im #ag4 und #ah4 ,jahrhundert befolgte ,system der ,regierung dieser ,colonie aussprechen4 ,ich bersetze einige ,stellen aus ,d4 ,sinibaldo de ,mas ,informe sobre el ,estado de las ,islas ,filipinas en #ahdb1 ,madrid #ahdc1 pag4 #aii3 ,kurz nach den ersten ,zeiten1 sagt der ,duque de ,almodovar1 des ,glaubenseifers und des ,ruhmes der ,eroberung bemchtigte sich der ,gemther ein niedriges und bel angewandtes ,interesse4 ,die grosse ,mehrzahl der ,leute1 die spter nach jenen entfernten ,gegenden gingen1 pflegten dem ,auswurf der ,nation anzugehren 7solian ser de las heces de la nacion74 ,und ,d4 ,tomas de ,comyn schrieb #ahaj3 ,in der ,that sieht man sehr hufig einen ,friseur oder den ,lakaien eines ,gouverneurs1 einen ,matrosen oder einen ,deserteur sich pltzlich in einen ,alcalden oder einen ,militr-,gouverneur eines volkreichen ,districtes verwandeln4 ,anmerkung #b4 ,die ,entstehung dieses ,wortes ist gnzlich unklar4 ,alle neueren ,autoren behaupten1 es sei das barangay1--womit man die aus #dj-ej ,familien bestehende tributzahlende ,gesammtheit bezeichnet--eine alte aus der heidnischen ,zeit berkommene ,einrichtung4 ,nun findet sich aber dies ,wort in solcher ,bedeutung nicht in den lteren ,geschichtswerken1 und es ist mir vllig unklar1 auf welche ,autoritt sich ,buzeta1 ,maliat1 ,mas und andere ,autoren sttzen1 wenn sie behaupten1 dass das barangay ursprnglich die ,menge bezeichnet htte1 welche in einem ihrer grossen ,boote1 den sogenannten barangay1 bei ihrer ,einwanderung auf den ,philippinen angekommen sein sollen4 ,ohne eine bestimmte ,angabe der ltesten ,chronisten der ,philippinen hierber wird sich kaum entscheiden lassen1 welche von beiden ,bedeutungen des ,wortes die abgeleitete sei4 ,in diesem ,institut des barangay liegt der eigentliche ,schwerpunkt der philippinischen ,communalverwaltung4 ,anmerkung #c4 ,der ,padre ,gaspar de ,s4 ,agustin schrieb #afih 7l4 c4 p4 #ab73 ,man kann sicher annehmen1 dass die ,bewohner sich nicht aus religisem ,gefhl 7devocion7 und wirklicher ,kenntniss dessen1 was sie empfingen1 taufen liessen1 sondern weil ihnen dies das ,symbol des ,bndnisses und der ,freundschaft mit den ,castiliern zu sein schien4 ,anmerkung #d4 ,ich verweise in dieser ,beziehung auf die kurzen in ,anmerkung #aa der ,,iv4 ,skizze gemachten ,angaben4 ,anmerkung #e4 ,man liest in allen neueren ,bchern1 dass die ,real ,compania de ,filipinas #aghe errichtet wurde 7,nopitsch1 kaufmnnische ,berichte gesammelt auf einer ,reise um die ,welt1 ,hamburg #ahdi1 p4#gh74 ,dies ist nicht ganz richtig4 ,aus der vom #aj4 ,mrz #aghe datirten ,real ,cedula de ,ereccion de la ,compania de ,filipinas geht hervor1 dass schon ,philipp ,v4 am #bi4 ,mrz #agcc einer zu grndenden ,compania de ,filipinas bedeutende ,prrogativen fr den directen ,handel nach und von ,manila gegeben hatte4 ,trotz der von der ,regierung selbst zwischen #agcc und #aggh fter unternommenen ,handelsexpeditionen nach ,manila scheint die ,compania gar keine oder nur unbedeutende ,geschfte gemacht zu haben4 #aghe nun ging die ,compania de ,caracas zu ,ende1 und diese ,gesellschaft bertrug nun ihre ,thtigkeit auch auf die ,philippinen unter dem ,titel der ,real ,compania de ,filipinas4 ,ihr stand nicht blos das ,recht zu1 directen ,handel zwischen ,spanien und den ,philippinen zu treiben1 sondern sie durfte auch von ,america aus ,waaren nach ,manila1 ,china etc4 fhren1 ja es war ihr sogar erlaubt1 chinesische ,manufacturwaaren auf dem ,umwege ber einen spanischen ,hafen im ,mutterlande nun auch in ,neu-,spanien einzufhren1 da sie jetzt als spanische ,waaren betrachtet wurden 7s4 die erwhnte ,cedula vom ,jahre #aghe p4 #bg47 ,gnzlich untersagt war ihr jedoch der directe ,handel zwischen ,manila und ,acapulco1 ein ,verbot1 das nur gegeben worden war1 um den ,handel des ,mutterlandes mit den ,colonien in ,amerika nicht zu beeintrchtigen4 7,s4 ebenda p4 #bj47 ,anmerkung #f4 ,tribunal auch ,casa ,real wird das in jedem ,dorfe befindliche ,gemeindehaus genannt1 in welchem der ,gobernadorcillo mit seinen ,tenientes etc4 ihre ,amtshandlungen vornehmen4 ,es dient zugleich als ,gerichtshof und ,gefngniss1 wie auch als ,wirthshaus2 und fters habe ich auf meinen ,reisen in demselben ,raume mit krummgeschlossenen ,gefangenen zusammen die ,nchte zubringen mssen4