,einfhrung in die moderne ,logik4 ,erster ,teil4 by ,goswin ,uphues ,edition #a 1 7,january #e1 #bjjh7 ,der ,bcherschatz des ,lehrers4 ,wissenschaftliches ,sammelwerk zur intellektuellen und materiellen ,hebung des ,lehrerstandes4 ,unter ,mitwirkung massgebender ,fachgelehrter und ,schulmnner herausgegeben von ,k4 ,o4 ,beetz1 ,schuldirektor in ,gotha ,fnfter ,band4 ,einfhrung in die moderne ,logik4 ------------------ ,osterwieck_/,harz4 ,verlag von ,a4 ,w4 ,zickfeldt4 #aija4 ,einfhrung in die moderne ,logik4 ------------------ ,von ,goswin ,uphues ,professor an der ,universitt ,halle4 ------------------ ,erster ,teil3 ,grundzge der ,erkenntnistheorie4 ------------------ ,osterwieck_/,harz4 ,verlag von ,a4 ,w4 ,zickfeldt4 #aija4 ,,vorwort4 ------------------ ,wer die ,entwicklung der philosophischen ,forschung der letzten zehn ,jahre mit aufmerksamem ,blicke verfolgte1 dem konnte es nicht entgehen1 dass in der ,auffassung des ,verhltnisses von ,psychologie und ,logik eine ,wandlung eintrat oder sich wenigstens anbahnte4 ,anfangs hatte es den ,anschein1 als ob die ,psychologie die ,stellung einer ersten und herrschenden ,disciplin erhalten sollte4 ,das ,erkennen und ,denken sind doch ,bewusstseinsthatsachen und anderseits ,voraussetzungen aller ,wissenschaften und somit auch der ,philosophie4 ,was lag nher1 als die ,wissenschaft von den ,bewusstseinsthatsachen1 die ,psychologie1 als grundlegende philosophische ,disciplin zu betrachten1 ja noch mehr1 sie zur ,grundlage aller ,wissenschaften zu machen4 ,allmhlich aber brach sich der ,gedanke ,bahn1 dass vom ,erkennen und ,denken als ,bewusstseinsthatsachen das ,erkannte und ,gedachte sorgfltig unterschieden werden msse und dass die ,untersuchung hierber eher das ,recht in ,anspruch nehmen knne als ,voraussetzung aller ,wissenschaften und als grundlegende philosophische ,disciplin zu gelten4 ,so trat die ,logik an die ,stelle der ,psychologie2 sie nahm wieder1 wie ehemals in der ,philosophie1 unter den philosophischen ,disciplinen die erste ,stelle ein4 ,aber ,hand in ,hand damit ging auch eine andere ,auffassung der ,logik4 ,man begngte sich nicht mehr mit einer ,behandlung der blossen ,formen des ,denkens1 sondern ,fragen1 die den ,inhalt des ,denkens und ,erkennens1 das ,gedachte und ,erkannte betreffen1 wurden in immer grsserer ,zahl in die ,logik hineingezogen4 ,die ,logik wurde aus einer formalen ,disciplin1 zu der sie unter dem ,einflusse ,kants geworden war1 in eine erkenntnistheoretische ,disciplin umgestaltet4 ,das hatte seinen ,grund nicht bloss in der ,entwicklung der philosophischen ,forschung1 sondern wird auch durch die ,natur der ,sache gefordert4 ,verstehen wir unter ,logik die ,wissenschaft vom ,denken1 so ist doch nicht alles ,denken ,gegenstand der ,logik1 sondern nur das ,denken1 durch welches aus dem im ,bewusstsein ,gegebenen ,erkenntnisse werden1 das ,denken also1 das seinen ,zweck im ,erkennen hat und ihm als ,mittel dient4 ,in der ,logik ist also das ,denken dem ,erkennen untergeordnet4 ,die ,logik ist in erster ,linie ,erkenntnislehre und erst in zweiter ,linie ,denklehre4 ,was heisst ,erkennen8 ,was knnen wir erkennen8 ,das sind die ,fragen1 welche die ,logik vor allem zu beantworten hat4 ,ihre erste ,aufgabe ist1 den ,begriff des ,erkennens nach seinem ,inhalt und ,umfang zu bestimmen4 ,aber das ,erkennen ist eine ,thtigkeit1 die sich auf ein ,ziel richtet4 ,dieses ,ziel ist die ,wahrheit4 ,eine solche ,thtigkeit setzt die ,erkenntnis des ,zieles1 seiner ,erreichbarkeit und der ,normen1 die sie zu befolgen hat1 voraus4 ,was ,erkennen heisst1 knnen wir nur bestimmen1 wenn wir wissen1 was ,wahrheit ist 7,definition der ,wahrheit71 wie wir sie erreichen knnen 7,kennzeichen der ,wahrheit71 welche ,regeln wir zu diesem ,zwecke beobachten mssen 7,gesetze des ,erkennens74 ,die ,untersuchungen ber den ,begriff der ,wahrheit1 ber das ,kennzeichen der ,wahrheit und ber die ,gesetze des ,erkennens1 wie ich sie in der vorliegenden ,schrift dargestellt habe1 machten seit #ahif den ersten ,teil meiner in jedem ,sommer gehaltenen ,vorlesungen ber ,logik aus4 ,sie erscheinen hier um ein ,betrchtliches vermehrt1 nmlich um den ganzen vierten ,abschnitt dieser ,schrift1 der vom ,umfange unsers ,wissens handelt4 ,in diesem ,abschnitte beantworten wir die zweite ,frage der ,erkenntnistheorie3 ,was knnen wir erkennen8 whrend die ,untersuchungen ber die ,definition der ,wahrheit1 das ,kennzeichen der ,wahrheit und die ,gesetze des ,erkennens1 die drei ersten ,abschnitte dieser ,schrift umfassend1 die erste ,frage der ,erkenntnistheorie3 ,was heisst ,erkennen zu beantworten suchen4 ,die ,auffassung der ,logik als erkenntnistheoretischer ,disciplin ist eine ,wendung zum ,besseren4 ,allein rcksichtlich dessen1 was ,erkenntnistheorie zu leisten hat und leisten kann1 gehen die ,meinungen weit auseinander4 ,das ,erkennen im gewhnlichen von allen wissenschaftlichen ,forschern mit ,ausnahme einiger ,erkenntnistheoretiker angenommenen ,sinne hat eine metaphysische ,bedeutung4 ,die ,wahrheit ist ein metaphysischer ,begriff4 ,was wahr ist1 ist nur wahr1 weil es fr alle ,zeit und darum fr die ,ewigkeit gilt4 ,nur darum gilt es auch fr alle ,denkenden4 ,wirklich ist etwas nur1 weil es an diesem ,ewigkeitscharakter der ,wahrheit teilnimmt4 ,diesem ,begriff der ,wahrheit mchten viele um jeden ,preis aus dem ,wege gehen1 obgleich er in jeder ernstgemeinten ,behauptung wiederkehrt und natrlich von allen wissenschaftlichen ,forschern ausser einigen ,erkenntnistheoretikern1 wenn auch unbewusst1 festgehalten wird4 ,man greift zu allerlei ,kunststcken1 beginnt mit der ,umdeutung und endet mit der ,wegdeutung dieses ,begriffs -- alles aus ,scheu vor der ,metaphysik4 ,man hat das ,gefhl1 diese ,forscher wandern an einem ,abgrunde in bestndiger ,furcht1 in ihn hineinzufallen4 ,der ,abgrund heisst ,metaphysik4 ,oft werden sie vom ,schwindel ergriffen und fallen wirklich hinein4 ,der ,begriff der ,wahrheit lsst sich eben nicht unterdrcken4 ,aber alsbald arbeiten sie sich wieder in die ,hhe und setzen ihre gefhrliche ,wanderung fort4 ,ihre mhselige ,arbeit macht einen trostlosen ,eindruck4 ,das ,ergebnis ist ein unfruchtbarer ,formalismus4 ,kant wollte das ,wissen beseitigen1 um dem ,glauben ,raum zu schaffen4 ,htte er diesen ,gedanken weiter verfolgt1 dann wrde er zu einer ,wrdigung der geschichtlichen ,erkenntnisse gekommen sein1 die wir bei dem grossen ,denker vermissen4 ,denn die ,glaubensberzeugungen gehren zu den geschichtlichen ,erkenntnissen4 ,fr unsere modernen ,formalisten hat dieser ,gedanke ,kants keinen ,wert1 sie empfinden ihn als des grossen ,kant unwrdig4 ,folgerichtig darf man darum auch bei ihnen keine ,wrdigung der geschichtlichen ,erkenntnisse erwarten4 ,es scheint oft1 als ob sie durch die ,erkenntniskritik nur der vergtterten ,naturwissenschaft freie ,bahn machen wollen und als ob diese an die ,stelle des realen ,inhalts der ,philosophie treten soll4 ,und doch ist der ,erkenntnis- und ,bildungswert der ,naturwissenschaft1 wie wir zeigen werden1 viel geringer als der der ,geschichte4 ,die gegenstzliche ,trennung des ,erkennens und seines ,gegenstandes fhrte ,kant zu dem ,unbegriff des ,dinges an sich oder des ,gegenstandes1 wie er unerkannterweise ist4 ,unsere ,formalisten mchten dieses caput mortuum der ,kantischen ,spekulation am liebsten beseitigen oder durch den transcendentalen ,gegenstand1 die ,regel der ,vorstellungsverknpfung ersetzen -- da das ,ding an sich nach ihrer ,meinung die ,grundvoraussetzung aller ,metaphysik bildet4 ,wre das der ,fall1 dann msste man freilich aller ,metaphysik entsagen4 ,denn das ,ding an sich ist in der ,that ein ungereimter ,begriff4 ,aber gerade die ,aufrechthaltung der metaphysischen ,bedeutung des ,erkennens und sie allein macht1 wie wir zeigen werden1 die ,beseitigung des ,dinges an sich mglich4 ,die ,scheu vor der ,metaphysik ist noch viel verbreitet2 sie ist eine ,nachwirkung der sensualistischen ,psychologie und der formalistischen ,logik4 ,aber die ,anzeichen einer ,entwicklung des philosophischen ,denkens1 die der ,metaphysik gnstig ist1 mehren sich4 ,viele bekennen sich rckhaltlos zur ,metaphysik und treten mutig fr sie ein4 ,sie mchten nicht1 dass ein formalistischer ,logismus die ,stelle des sensualistischen ,psychologismus einnhme4 ,auch der formalistische ,logismus kann wie der sensualistische ,psychologismus nur eine vorbergehende ,entwicklungsphase der ,philosophie sein4 ,die ,logik bedarf notwendig zu ihrem ,unterbaue einer ,auseinandersetzung ber die ,wahrheit im alten ,sinne1 und diese ,auseinandersetzung ist ein ,zweig der ,metaphysik4 ,das ist die ,anschauung1 die wir im ersten ,teile unserer ,schrift vertreten4 ,die ,erkenntnistheorie umfasst die schwierigsten ,fragen der ,philosophie4 ,ihr ,verstndnis setzt nachdenkliche verinnerlichte ,naturen voraus1 die heutzutage nicht allzuhufig sind4 ,gewiegte ,pdagogen behaupten1 dass manchen im brigen gut begabten ,schlern jede ,anlage fr ,mathematik fehlt4 ,mit anscheinend grsserem ,rechte kann man sagen1 dass fast allen ,menschen mit sehr wenigen ,ausnahmen die ,anlage fr jenen ,teil der ,philosophie abgeht4 ,aber ich bin berzeugt1 dass jeder einigermassen ,beanlagte bei entsprechendem ,unterrichte ein ,verstndnis der ,mathematik gewinnen kann4 ,und was dem ,eindringen in jenen schwierigen ,teil der ,philosophie hinderlich im ,wege steht1 sind ,lebensgewohnheiten1 die durch ,selbsterziehung berwunden werden knnen und berwunden werden mssen4 ,wer fhlt sich nicht angezogen von der ,schilderung des wahren ,philosophen im platonischen ,thetet8 ,wer mchte sich von einem ,platon nicht gern die ,weihe des ,gedankens erteilen lassen8 ,aus der schwierigsten dieser ,fragen1 der ,frage nach dem ,verhltnis von ,wahrheit und ,wirklichkeit redet der ,geist ,platons zu uns4 ,er hat sie zuerst gestellt1 und die ,antwort1 welche er gab1 ist auch heute noch beachtenswert4 ,ich habe das ,buch geschrieben fr diejenigen1 welche diese schwierigen ,fragen studieren d4 h4 durchdenken wollen1 um sich eine eigene ,meinung zu bilden2 nicht fr die1 welche sich mit einer blossen ,kenntnisnahme der in der ,erkenntnistheorie behandelten ,fragen begngen mchten4 ,kritische ,auseinandersetzungen mit den ,anschauungen anderer1 diese ,schatten fr das ,licht der eigenen ,gedanken1 die seinen ,glanz erhhen sollen1 wurden grundstzlich vermieden4 ,sie sind fr die blosse ,kenntnisnahme ntzlich1 fr die ,vertiefung in die ,sache meistens schdlich4 ,hoffentlich dienen dem ,zweck dieser ,vertiefung das ausfhrliche ,inhaltsverzeichnis1 das die behandelten ,thesen der ,reihe nach formuliert und das ebenso ausfhrliche ,namen- und ,sachregister1 das die errterten ,grundbegriffe in alphabetischer ,folge darstellt4 ,beide zeigen1 wie viel ,gedankenarbeit der ,verfasser selbst bernimmt und wieviel er seinen ,lesern zumutet4 ,die letztere ist nicht geringer als die erstere4 ,es gibt ,wissenschaften1 die man sich nicht aneignen kann ohne selbst an der ,forschungsarbeit teil zu nehmen1 das ,lernen ist hier bedingt durch das ,mitforschen4 ,zu diesen ,wissenschaften gehrt in erster ,linie die ,erkenntnistheorie4 ,es wre fr mich leichter gewesen bei den einzelnen ,fragen lnger zu verweilen und ihre ,behandlung umfangreicher zu gestalten1 wohl auch bequemer fr den ,leser4 ,es lag so nahe zu diesem ,zweck die gewohnte und gelufige ,form von ,vorlesungen zu whlen1 wie ich sie ber diese ,fragen oft gehalten habe4 ,was ich hier biete ist nur ein gedrngter ,auszug aus diesen ,vorlesungen1 den ich am ,schluss derselben zu diktieren und zur ,grundlage von seminaristischen bungen zu machen pflege4 ,nach meinen ,erfahrungen regt gerade diese gekrzte ,form der ,darstellung am meisten zum ,selbstdenken an4 ,sache des ,lesers ist es bei den einzelnen ,gedanken stehen zu bleiben und zu diesem ,zweck fr die erste ,durcharbeitung das ,inhaltsverzeichnis allein1 fr die wiederholte ,durcharbeitung das ,inhaltsverzeichnis und ,register zu benutzen4 ,ich mchte das auch manchen ,fachgenossen empfehlen1 namentlich denen1 die ber eine mehr als mittlere ,begabung verfgen4 ,jedenfalls bin ich dann vor ,missverstndnissen geschtzt1 wie sie in der ,philosophie an der ,tagesordnung sind4 ,ich bemerke noch1 dass die ,zusammengehrigkeit1 der ,grundbegriff meiner #ahic erschienenen ,psychologie des ,erkennens auch den ,grundbegriff dieser ,erkenntnistheorie bildet4 99,halle991 #ad4 ,juni #aija4 ,,inhaltsverzeichnis4 99,die ,wahrheit und unser ,wissen499 ,erster ,hauptteil4 99,die ,wahrheit499 ,erster ,abschnitt3 99,was ist ,wahrheit899 ,erste ,untersuchung4 ,die herkmmliche ,definition der ,wahrheit #a ,was ist ,ding an sich8 ,definition der ,wahrheit2 a7 falsche1 b7 richtige ,auffassung4 ,erkennen a7 nach rationalistischer1 b7 nach empiristischer ,auffassung4 ,gegenstand des ,erkennens -- die ,wahrheit4 ,inhaltsmerkmal der ,wahrheit1 ,kennzeichen der ,wahrheit4 ,zweite ,untersuchung4 ,der berzeitliche ,charakter der ,wahrheit #c ,begriffsurteile4 ,thatsachenurteile4 ,auch die ,wahrheit der letzteren hat einen berzeitlichen ,charakter4 ,dritte ,untersuchung4 ,bedeutung des berzeitlichen ,charakters der ,wahrheit #d ,ewige ,bedeutung -- ,grund der berzeitlichen ,geltung4 ,nur als ,glied der ,gesamtwirklichkeit ist etwas wahr4 ,spinozas sub specie aeternitatis4 ,gelten und ,existieren1 ,wahrheit und ,wirklichkeit4 ,vierte ,untersuchung4 ,nur ,eine ,wahrheit fr alle ,denkenden #e ,aus der berzeitlichen ,geltung folgt die ,allgemeingltigkeit fr alle ,denkenden4 ,die ,wahrheit kein ,produkt der menschlichen ,organisation4 ,wahrheit kein ,ding an sich1 untrennbar vom ,erkennen a7 als ,bewusstsein berhaupt1 b7 als menschliches ,erkennen1 dessen ,hervortreten in der ,zeit nicht bloss durch seine ewige ,bedeutung bedingt ist1 sondern auch selbst eine ewige ,bedeutung hat4 ,die neuentdeckten ,wahrheiten darum schon vor ihrer ,entdeckung untrennbar vom menschlichen ,erkennen4 ,fnfte ,untersuchung4 ,die ,wahrheit und das ,urteil #f ,das ,bewusstsein der ,wahrheit gleich der ,beziehung auf die ,objektivitt4 ,erkennen und ,urteil keine ,abbildung der ,wahrheit1 sonst wre diese ,ding an sich4 ,im ,erkennen besitzen wir die ,wahrheit selbst1 nicht ihr ,spiegelbild4 ,mit jedem ,urteil treten wir in die ewige1 berzeitliche1 unvergngliche1 bersinnliche ,welt ein und fassen in ihr festen ,fuss4 ,augustin1 ,eckhart4 ,nikolaus von ,cues4 ,platons ,ideenwelt das1 was wir ,wahrheit nennen4 ,zweiter ,abschnitt3 99,die ,wahrheit und das ,wesen der ,dinge499 ,sechste ,untersuchung4 ,wesentliche und unwesentliche ,merkmale #g ,das ,wesentliche und das ,wesen ist ,ziel des ,erkennens4 ,wesentlich nicht gleich notwendig dem ,dinge oder notwendig fr seinen ,begriff4 ,die ,merkmale sicher nach ihrem ,werte verschieden4 ,ein ,merkmal1 das eine ,unterscheidung eines ,dinges von allen andern ermglicht1 gehrt darum noch nicht in die ,definition des ,dinges4 ,das ,notwendige gehrt 7zum ,teil wenigstens7 zum ,ausserwesentlichen4 ,siebente ,untersuchung4 ,wie gewinnen wir die wesentlichen ,merkmale8 #h ,wesentlich nicht gleich allgemein oder konstant4 ,nicht durch ,generalisation werden die wesentlichen ,merkmale gewonnen1 obgleich sie ihre ,gewinnung vorbereiten kann1 sondern1 durch die der ,generalisation vorausgehende ,abstraktion4 ,ein ,fall1 ,ein ,beispiel gengt fr die ,gewinnung2 sie wird vermittelt durch den ,blick des ,geistes1 den nicht alle besitzen1 der der ,intuition hnlich ist und wie diese noch keine ,erkenntnis bildet4 ,achte ,untersuchung4 ,die wesentlichen 7begrifflichen7 ,merkmale sind nicht aus den sinnlichen 7vorstellungsmssigen7 abzuleiten #aj ,sinnenbilder ,grundlage alles ,erkennens4 ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung selbst ausgedehnt und bewegt1 schon darum verschieden von den ,begriffen der ,ausdehnung3 ,vielheit der gleichzeitigen ,teile und ,berhrung1 der ,bewegung3 ,vielheit der aufeinanderfolgenden ,teile und bergang4 ,sinnenbilder ,zusammenfassungen von ,empfindungen ohne gegenstndlichen ,charakter4 ,wie erhalten die ,empfindungen gegenstndlichen ,charakter1 oder wie werden sie zu ,vorstellungen8 ,willensdinge -- ,substanzen1 ,ursachen4 ,das ,finden der wesentlichen ,merkmale ein ,schaffen2 doppelte ,funktion desselben3 ,vereinzelung der ,teile des ,ausgedehnten und ,bewegten1 ,zusammenfassung der sich berhrenden und ineinander bergehenden -- beides ,voraussetzung der betreffenden ,urteile4 ,begriff und ,sinnenbild von ,punkt1 ,linie1 ,flche1 ,geist4 ,auch das negative ,urteil setzt den ,blick fr das1 was anders ist1 voraus4 ,neunte ,untersuchung4 ,das ,wesen der ,dinge #ad ,nicht das ,sinnenbild des ,kreises1 der ,ellipse1 eher die mathematische ,formel1 das ,gesetz fr beide1 weiterhin das ,gesetz fr ihre ,stellung unter den ,kegelschnitten1 endlich ihre ,stellung in der ,gesamtwirklichkeit -- das ,wesen der ,ellipse und des ,kreises2 ,wesen und ,wahrheit dasselbe4 ,wesen nicht unvernderlicher ,seinskern4 ,zehnte ,untersuchung4 ,der ,begriff der ,philosophie #ae ,wesen der ,farbe1 des ,menschen unerkennbar4 ,trotzdem die ,erkenntnis des ,wesens das ,ziel des ,erkennens4 ,philosophie ,wissenschaft vom ,wesen der ,dinge und ,wissenschaft der ,fragen4 ,wesen des ,erkennens8 ,wesen der ,erscheinung der ,dinge in uns8 ,wesen der ,orts- und ,zeitbestimmungen8 ,erkennen kein ,abbilden4 ,elfte ,untersuchung4 ,die ,wahrheit das hchste ,gut #ah ,wahrhaft schn1 wahrhaft sittlich -- was alle als solches anerkennen mssen4 ,unser ,begriff von den ,dingen zu unterscheiden von dem ,begriff1 der ihr ,wesen1 ihre ,stellung in der ,gesamtwirklichkeit bestimmt4 ,fr den ersteren gilt3 nicht ohne dass es wahr ist1 ist etwas gut und schn1 fr den letzteren3 dadurch1 dass es wahr ist1 ist es schn1 gut4 ,wesen und ,wahrheit des ,nichtseinsollenden1 ,scheinbaren8 ,seine ,wirklichkeit nicht zu bezweifeln4 ,vielleicht ist es das anmasslich ,selbstndige4 ,zweiter ,hauptteil4 99,unser ,wissen499 ,dritter ,abschnitt3 99,kennzeichen der ,wahrheit499 ,zwlfte ,untersuchung4 ,bestandteile des ,erkenntnisvorgangs #ai ,wesentlich gleich zugehrig1 zusammengehrig2 ,wesen gleich ,zusammengehrigkeit -- ,grundbegriff des ,erkennens4 ,das was zusammengehrig ist1 und seine ,zusammengehrigkeit zu unterscheiden4 ,das ,vorgefundene a7 ,sinnenbilder1 b7 ,vorstellungen ,vorstufe des ,erkenntnisvorgangs1 ,erste ,stufe3 ,erfassung dessen1 was zusammengehrig1 was wesentlich durch den ,blick des ,geistes -- keine ,erkenntnis1 eine ,abstraktion als ,hinsehen1 ,festhalten1 eine schaffende ,thtigkeit4 ,ihr ,ergebnis ,einzelgebilde des ,denkens1 auf ,grund deren erst die ,urteilsthtigkeit mglich ist4 ,zweite ,stufe3 ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit kein ,zwang1 keine ,ntigung1 -- noch keine ,erkenntnis4 ,dritte ,stufe3 ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit1 ,sehen1 ,wahrnehmen derselben1 -- eigentliche ,erkenntnis4 ,vierte ,stufe der ersten entsprechend3 ,gedanklicher ,ausdruck der ,einsicht im ,urteil erzeugt ein neues ,gebilde des ,denkens -- eine ,verbindung1 kein ,einzelgebilde4 ,fnfte ,stufe der zweiten entsprechend3 ,bewusstsein der ,wahrheit1 der ,objektivitt4 ,fnfte und zweite ,stufe objektiv4 ,sechste ,stufe3 ,gewissheit der dritten entsprechend ,ausschluss des ,zweifels1 -- positiver ,zustand4 ,sechste und dritte ,stufe subjektiv4 ,einleuchten1 nicht die ,einsicht ,kriterium1 gemss dem wir ber wahr und falsch urteilen4 ,einsicht das1 wodurch wir die ,wahrheit erkennen4 ,dreizehnte ,untersuchung4 ,gesetze des ,erkennens #bc ,es giebt nur ,eine ,wahrheit1 keine einzelnen ,wahrheiten4 ,entdeckung dieser ,einen ,wahrheit nach dem ,gesetz der ,zusammengehrigkeit1 dem ,grundgesetz des ,erkennens2 7,synthese nicht ,analyse74 ,an seine ,stelle treten die ,gesetze fr die ,urteile3 erstens ,gesetz der bereinstimmung1 ,form eins und vier2 zweitens ,gesetz des ,enthaltenseins1 ,form fnf und acht4 ,drittens ,gesetz des ,widerspruchs1 ,form zwei und drei1 ,form sechs und sieben -- ,gesetze fr einzelne ,urteile2 viertens ,gesetz des ausgeschlossenen ,dritten fr das ,verhltnis zweier ,urteile zu einander4 ,vier ,kategorien3 ,ding1 ,eigenschaft1 ,vorgang1 ,beziehung2 die ,begriffe der einen ,kategorie nicht der einer andern ber- oder unterzuordnen4 ,verhltnis des ,enthaltenseins verschieden von ,ding und ,eigenschaft1 ,ding und ,vorgang1 von untergeordneter ,bedeutung fr unser ,erkennen4 ,urteil setzt ,synthese voraus und schliesst diese als bedingenden ,bestandteil ein1 mag sein gedanklicher ,ausdruck auch als ,enthaltensein1 ,subsumtion1 ,analyse erscheinen2 der sprachliche ,ausdruck erscheint wieder als ,synthese4 ,die wesentlichen ,merkmale nicht einander ber- oder untergeordnet1 ausser wenn sie den gleichen ,kategorien angehren2 nicht in den ,sinnenbildern enthalten4 ,auch die negativen ,merkmale der ,dinge nicht in ihnen enthalten4 ,vierzehnte ,untersuchung4 ,gesetze des ,erkennens 7,fortsetzung7 #bi ,gesetze fr das ,einzelwirkliche als ,subjekt der ,urteile -- ,urteilsgesetze3 die genannten4 ,gesetze fr den ,zusammenhang des ,wirklichen1 den wir erschliessen -- ,schlussgesetze3 das ,einheitsgesetz1 das ,gesetz der ,kausalitt oder der ,ermglichung des ,anfangenden1 das ,gesetz des ,grundes4 ,drei ,gedankengnge1 die zum ,einheitsgesetz fhren4 ,falsche ,formulierung des ,gesetzes der ,kausalitt2 es ist verschieden vom ,gesetz der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs -- ,sinn dieses ,gesetzes -- fhrt nicht auf das ,gesetz des ,widerspruchs zurck4 ,gesetz des ,grundes1 ein ,gesetz des ,enthaltenseins in seiner ,anwendung auf ,urteile4 ,drei ,formen des ,gesetzes des ,widerspruchs4 ,real- und ,formalgesetze4 ,auch das ,gesetz des ,widerspruchs kann einen realen1 den ,fortschritt des ,erkennens bedingenden ,charakter haben4 ,fnfzehnte ,untersuchung4 ,erkenntnis und blinde berzeugung #cd ,erkenntnis hat einen vernnftigen ,grund in dem ,einleuchten1 blinde berzeugung beruht auf ,gewhnung1 auf ,gefhlen1 die meist zuerst ein blindes ,urteilen zur ,folge haben1 an das sich dann die berzeugung anschliesst von der ,wahrheit des ,urteils1 ferner oft von der 7angeblichen1 vermeintlichen7 ,einsicht und dem 7vermeintlichen7 ,einleuchten4 ,gewissheit nach ihrer negativen ,seite ohne ,grade1 die mit der ,einsicht verbundene ,gewissheit auch nach ihrer positiven ,seite ohne ,grade1 whrend die ,gewissheit1 welche den blinden ,urteilen folgt1 sich masslos steigern lsst1 wie die ,gewissheit des ,fanatikers zeigt4 ,ausserdem3 die vermeintliche ,einsicht folgt dem ,urteil1 die wirkliche geht ihm immer voran4 ,sechzehnte ,untersuchung4 ,zulnglichkeit des ,kennzeichens der ,wahrheit #cf ,vermeintliche ,einsicht und wirkliche ,einsicht nicht bloss durch die steigerungsfhige und nichtsteigerungsfhige ,gewissheit und durch ihr ,verhltnis zum ,urteil von einander verschieden1 die vermeintliche kann auch durch die wirkliche berwunden werden4 ,vier mgliche ,flle4 ,sinn des ,gesetzes der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs4 ,siebzehnte ,untersuchung4 ,einsicht und ,denknotwendigkeit #ch ,einsicht keinerlei ,ntigung4 ,notwendigkeit1 ,nichtandersseinknnen oft nur ,folgerung aus der ,gewissheit4 ,das ,verhltnis des ,enthaltenseins ein ,notwendigkeitsverhltnis2 aber dieses ,notwendigkeitsverhltnis nicht ,grund unserer ,einsicht in die ,wahrheit der betreffenden ,urteile4 ,dasselbe gilt von den ,denknotwendigkeiten1 die in dem zusammengehrigen ,nichtenthaltenen und in den ,unvertrglichkeitsverhltnissen bestehen4 ,warum es fr unser ,denken notwendig ist1 der ,eigenschaft ein ,selbstndiges 7871 den ,vernderungen und ,bewegungen ein ,vernderliches und ,bewegliches1 das beharrt1 zu ,grunde zu legen -- davon haben wir keine ,einsicht4 ,dass das ,system der ,wahrheit notwendig einen ,denkenden1 das ,anfangende notwendig einen ,ermglichungsgrund voraussetzt1 ist nur eine ,folgerung aus der ,gewissheit1 die wir vom ,gesetz der ,einheit und der ,kausalitt haben4 ,achtzehnte ,untersuchung4 ,einsicht und ,wille #dc ,widerstreben gegen die erkannte ,wahrheit -- letzte ,quelle alles ,unsittlichen4 ,vom ,verstandesakte der ,einsicht verschieden die ,hingabe des ,willens und das ,ergriffensein des ,gemts4 ,beides wichtig fr die sittlichen und religisen ,wahrheiten1 die gewohnheitsmssig festgehalten wieder zu blossen ,verstandeseinsichten oder ,kopfwahrheiten herabsinken1 von denen das ,leben unberhrt bleibt4 ,die ,wahrheit ,gemeinschaftsgut1 nicht ,gut des egoistischen ,willens1 sittliches ,gut1 hchstes ,gut4 ,vierter ,abschnitt3 99,umfang unseres ,wissens499 ,neunzehnte ,untersuchung4 ,schranken unseres ,erkennens #de ,unterschied von ,kategorien und ,prdikabilien1 der ,kategorie ,eigenschaft und der ,prdikabilie ,propriett4 ,verhltnis der ,eigenschaft zum ,ding verglichen mit dem ,verhltnis des ,anfangenden zum ,ermglichungsgrund4 ,das ,wesen sicher eine ,kategorie1 auch das ausserwesentliche ,zufllige und ,notwendige gehrt doch zum ,seienden und ist insofern ,kategorie4 ,wann ,gattung und ,art ,prdikabilien sind4 ,verschiedenheit1 ,gleichheit4 ,zahl ,prdikabilien1 ,einheit sicher ,kategorie4 ,die ,endlichkeit als seiendes ,nichtsein4 ,raum und ,zeit1 die ,formalkategorien1 ,substanz und ,kausalitt1 die ,realkategorien1 enthalten ,raum und ,substanz in der ,berhrung1 ,zeit und ,kausalitt in dem bergang1 ein dem ,denken inkommensurables1 von ihm nicht aufzuhellendes ,element4 ,wo diese ,kategorien eine ,rolle spielen1 da kann1 sofern dieses ,element in ,frage kommt1 von ,einsicht und ,erkenntnis keine ,rede sein4 ,was haben ,raum und ,zeit fr eine ,bedeutung1 da sie einerseits als ,formalkategorien das ,sein der ,dinge in keiner ,weise vermehren und anderseits doch die ,principien der ,individuation bilden1 durch die das ,wirkliche seine ,wirklichkeit erhlt1 da alles ,wirkliche ,einzelwirklichkeit ist8 ,die ,wirklichkeit eine ,realkategorie1 da sie auf dem wirklichen ,akt der gttlichen ,selbstentusserung beruht1 der den wirklichen ,dingen eine ,selbstndigkeit leiht1 die ihnen eigentlich nicht zukommt4 ,inwiefern ist das ,wahre wirklich8 ,insofern ,gott es nicht bloss denkt1 sondern will8 ,der ,schpfungsakt ein ,akt der ,selbstentusserung4 ,symbolische ,bedeutung von ,raum und ,substanz -- scheinbare ,selbstndigkeit1 ,unendlichkeit4 ,symbolische ,bedeutung von ,zeit und ,kausalitt -- thatschliche ,abhngigkeit1 ,beschrnktheit4 ,hat die ,negation eine reale ,bedeutung8 ,zwanzigste ,untersuchung4 ,die ,erkenntnis der ,aussenwelt #ea ,keine ,erkenntnis der ,beschaffenheit der usseren ,dinge mglich4 ,psychologische ,erklrung der ,zusammensetzung der sogenannten sinnflligen ,wirklichkeit4 ,ort der ,dinge im ,raum1 wodurch bestimmt4 ,die ,dinge sind keine blossen ,sinnenbilder1 ,vorstellungen oder fortdauernde ,mglichkeiten von ,empfindungen4 ,unmittelbare ,evidenz der ,existenz dieser ,dinge1 die nicht nach dem ,kausalittsgesetz erschlossen werden kann4 ,der ,begriff der ,ursache spielt in der ,wahrnehmung keine ,rolle4 ,die ,naturdinge sind verschieden von ,raum und ,zeit1 von ,substanz und ,kausalitt1 die nur zur ,erscheinungsform der ,dinge in unserm ,bewusstsein gehren4 ,sie sind ,gedanken ,gottes1 wie wir nach dem ,einheitsgesetz schliessen4 ,es giebt keine unmittelbare ,evidenz von der ,nichtexistenz solcher ,dinge4 ,beweis fr ihre ,existenz4 ,abstrakte ,trennung von ,leib und ,seele bei ,cartesius und in der ,psychologie3 ,empfindungen als blosse ,bewusstseinsvorgnge1 ,anfangszustnde des ,bewusstseins4 ,definition der ,empfindungen ohne krperliche ,vorgnge unmglich4 ,weder fr das entwickelte ,bewusstsein noch fr das des ,kindes sind sie blosse ,empfindungen4 ,objektivationstheorie -- ,ersatz dafr4 ,empfindungen nicht als ,empfindungen gegeben1 sondern als ,erkenntnismittel4 ,platons ,schwungbrett4 ,aristoteles3 kein ,begriff ohne ,phantasiebild4 ,verbindung unseres ,bewusstseins nicht bloss mit unserm ,krper1 sondern auch mit der ,krperwelt berhaupt4 ,wie weit reicht unsere ,erkenntnis der ,krperwelt8 ,einundzwanzigste ,untersuchung4 ber die ,erkenntnis des eigenen ,bewusstseins #eh ,brentano ber die ussere und innere ,wahrnehmung4 ,bewusstheit uneigentliches ,wesen4 ,auf ,grund der ,reflexion gewinnen wir eine ,einsicht in die wirkliche ,beschaffenheit der ,bewusstseinsvorgnge4 ,die angewendeten ,vorstellungen ursprnglich sinnliche1 aus dem sinnlichen ,gebiet entlehnte1 bertragene1 bildliche4 ,was ist sinnliches ,gebiet8 ,inwiefern wird dasselbe durch die ,empfindungen konstituiert8 ,nicht insofern sie ,gegenstand der ,reflexion sind4 ,falsch1 dass wir von den ,bewusstseinsvorgngen blosse ,vorstellungen haben4 bertragung der sinnlichen ,vorstellungen durch den ,blick des ,geistes fr das ,wesentliche1 nicht in ,urteilen4 ,methode der ,psychologie3 ,isolierung der ,empfindungen1 ,isolierung der ,bewusstseinsvorgnge4 bergreifender ,charakter der ,bewusstseinsvorgnge schon fr das ,zustandekommen der ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung notwendig4 ,einheit des ,bewusstseins4 ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit mancher ,bewusstseinsvorgnge1 in die ,zugehrigkeit zu unserm ,bewusstsein4 ,erinnerung1 was sie ist4 ,vergleich mit der ,wahrnehmung4 ,warum wir bei beiden nicht von ,einsicht sprechen4 ,unter welchen ,vorbehalten bestehen auch die ,erinnerungen in ,einsichten8 ,einsicht in die ,lckenhaftigkeit unserer ,erinnerungen1 wodurch ermglicht8 ,selbstbewusstsein ist ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit des ,bewusstseins mit unserm ,ich4 ,humes ,irrtum4 ,was das ,ich ist1 wissen wir nicht4 ,leibliches ,ich4 ,ich getrennt vom ,leib d4 h4 von dem ,leibe wie er seinem ,wesen nach ist ein ,abstraktum4 ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit unserer ,bewusstseinsvorgnge mit unserm ,ich4 ,vergleich der ,erkenntnis der ,aussenwelt mit der ,erkenntnis unserer eigenen ,bewusstseinsvorgnge4 ,bei den ,bewusstseinsvorgngen fllt die ,erscheinung derselben im ,bewusstsein mit dem ,wissen1 das sie von sich selbst haben1 also mit ihnen selbst zusammen4 ,zweiundzwanzigste ,untersuchung4 ,weitere ,schranken unseres ,erkennens #fd ,keine ,erkenntnis des ,wesens der ,aussendinge und ,bewusstseinsvorgnge1 ihrer ,stellung im ,system der ,wahrheit4 ,die ,zahl der blinden ,wissensinhalte unbersehbar gross4 ,blosse ,kenntnisse keine ,erkenntnisse -- ,zusammengeratenes nicht ,zusammengehrendes4 ,associative ,wissensinhalte -- alles ,namen- und ,wortewissen von dieser ,art4 ,induktionsschluss ergiebt eine auf ,einsicht beruhende ,wahrscheinlichkeit4 ,dreiundzwanzigste ,untersuchung4 ,die ,erkenntnis der ,innenwelt anderer #ff ,nicht durch einen ,schluss der ,analogie vermittelt1 sondern unmittelbar bei ,kindern und ,erwachsenen4 ,ansteckende ,wirkung der ,bewusstseinsusserungen und ,bewusstseinszustnde4 ,actio in distans4 ,immediatum commercium animarum4 ,aristoteles1 ,locke1 ,pestalozzi als ,zeugen fr die ,grenzen unserer ,erkenntnis anderer4 ,wesen der ,religiositt3 positive ,seite der ,moral1 persnliches ,verhltnis4 ,selbsterkenntnis inwiefern schwieriger als die ,erkenntnis anderer4 ,einsichtige ,urteile ber die sittliche ,beschaffenheit anderer mglich4 ,verehrungssinn4 ,worte ungewollte ,selbstbeurteilungen4 ,vierundzwanzigste ,untersuchung4 ,geschichtliche ,erkenntnisse #gj ,ist ,glauben als ,frwahrhalten auf das ,zeugnis anderer minderwertig gegenber dem ,wissen8 ,mitgeteilte ,urteile keine von uns gefllten ,urteile4 ussere ,einsicht in die ,wahrheit vermittelt durch die ,einsicht1 dass der ,mitteilende die ,wahrheit sagen kann und sagen will4 ,statt ,glauben und ,wissen zu unterscheiden sprechen wir von ,kenntnissen erster und zweiter ,hand4 ,believe1 faith4 ,glauben im religisen ,sinne4 ,kenntnisse zweiter ,hand weitaus berwiegend4 ,begriffs- und ,thatsachenurteile nach ihrem ,erkenntniswert4 ,erkenntniswert der ,naturwissenschaften1 der ,geschichte4 ,natur eine gebrochene ,einheit1 in der ,geschichte haben wir eine wirkliche ,vielheit4 ,das ,einzelne in der ,natur hat keinen ,eigenwert1 nur wertvoll als ,exemplar einer ,gattung4 ,vom ,krperlichen als solchem haben wir keine eigentlichen ,erkenntnisse1 wohl aber von den ,beweggrnden und ,triebfedern menschlicher ,handlungen4 ,das ,krperliche hat im ,geistigen seinen ,zweck1 das ,umgekehrte unmglich4 ,zweckbegriff von den ,anhngern der mechanischen ,naturauffassung durch die ,entwicklungstheorie wieder eingefhrt4 ,die ,zielstrebigkeit des ,aristoteles wird auf die ,natur als ,ganzes angewendet4 ,woher die ,anpassung8 ,aristokratisches ,prinzip in der ,natur3 nicht das ,strkere siegt der ,regel nach1 sondern das ,vollkommenere4 ,entwicklung in der ,natur sehr langsam1 in der ,geschichte augenscheinlich4 ,fortschritte in der ,geschichte auf intellektuellem und religisem ,gebiete4 ,herstellung von ,einheiten in ,natur und ,geschichte wie verschieden6 ,dort ,mittelpunkte1 ,systeme des ,aussereinanderliegenden1 hier bewusste ,einheiten vieler ,personen4 ,persnlichkeiten in der ,geschichte ,trger von ,ideen1 damit ,triebkrfte der ,entwicklung4 ,neues in der ,entwicklung3 ex nihilo fit nihil4 ,bedeutung des ,individuums in der ,geschichte4 ,fnfundzwanzigste ,untersuchung4 ,knstlerische und wissenschaftliche ,inspiration #gg ,erfahrung1 ,vernunft und ,offenbarung4 ,inspiration verschieden von dem ,blick fr das ,wesentliche1 von der schpferischen ,einbildungskraft4 ,knstlerindividualitt4 ,intuitionen4 ,einfallen von ,gedanken4 ,inspirationen3 ,zusammengehrigkeiten hherer ,art1 aufgedrngte1 aufgentigte ,gedanken1 ,ergnzungen des ,blicks fr das ,wesentliche1 -- noch keine ,erkenntnisse4 ,zwei unverifizierbare ,eingebungen ber das ,wesen des ,krperlichen4 ,einbildungen und ,eingebungen4 ,letztere stammen aus dem ,reich der ,wahrheit1 mit dem wir zusammenhngen4 ,zwei ,erkenntnisquellen als ,ausgangspunkte fr das ,erkennen3 a7 ,erfahrung1 aa7 ,empfindungen1 bb7 ,bewusstseinsvorgnge1 b7 ,eingebungen4 ,erkenntnis nur durch das ,denken mglich4 ,sechsundzwanzigste ,untersuchung4 ,religise ,erkenntnisse #hb ,religion was sie ist4 ,inspiration von ,religion unabtrennbar -- sie giebt den ,philosophen interessierende ,weltanschauungen4 ,religion eine praktische ,angelegenheit1 hat bestimmte theoretische ,voraussetzungen4 ,diese sind nicht darum wahr1 weil sie sich bewhren3 a7 ,ausprobieren unmglich1 b7 ,wirkungen auch rein psychologisch bei falschen ,voraussetzungen mglich4 ,religion nicht bloss ,sache des ,gefhls4 ,das intellektuelle ,element der ,religion1 richtig verstanden1 nicht bloss ,voraussetzung der ,religion sondern ihr ,wesen1 sofern dieses in ihrer ,wahrheit besteht4 ,die ,wahrheit an sich das hchste ,gut4 ,darum ,gott die ,wahrheit4 ,fr uns ist ,sittlichkeit ein hheres ,gut4 ,fides quaerens intellectum4 ,notitia1 fiducia1 assensus4 ,der ,inspirierte kann davon eine ,einsicht gewinnen1 dass er eine ,inspiration empfangen hat4 ,die ,verkndigung der ,inspiration als von ,gott stammend -- ,offenbarung4 ,mittelbare ussere ,einsicht in die ,wahrheit der ,offenbarung vermittelt durch die ,einsicht1 dass der ,verkndende die ,wahrheit weiss und sagen will4 ,massgebend und entscheidend hierfr die sittliche und religise ,beschaffenheit des ,verkndigers4 ussere ,einsicht vom religisen ,gesichtspunkte aus der inneren vorzuziehen4 ,schluss #hg ,alle ,wahrheit wegen ihrer ewigen ,bedeutung -- ,metaphysik4 ,wer diese leugnet1 muss auch die berzeitliche ,geltung und damit die ,allgemeingltigkeit der ,wahrheit fr alle ,denkenden leugnen -- er verfllt dem ,skepticismus4 a7 ,empiristischer1 b7 rationalistischer ,wahrheitsbegriff4 ,beide setzen den metaphysischen ,wahrheitsbegriff voraus4 ,nach jenem lsst sich nur entscheiden1 was wahrscheinlich ist1 nach diesem nur1 was mglicherweise wahr ist4 ,jener ist ntzlich fr die ,sicherung unserer ,lebenszwecke1 dieser fr die ,verwirklichung eines ,erkenntnisideals4 ,ein ,prfstein der ,wahrheit ist weder der eine noch der andere4 ------------------ 99,druckfehler399 ,seite #g ,zeile #ac lies statt ,unvernderliche 99,vernderliche994 ,,die ,,wahrheit ,,und ,,unser ,,wissen4 ------------------ ,erster ,hauptteil4 ,die ,wahrheit4 ------------------ ,erster ,abschnitt4 ,was ist ,wahrheit8 ,erste ,untersuchung4 ,die herkmmliche ,definition der ,wahrheit4 ,seit ,cartesius spielt der ,gedanke einer gegenstzlichen ,trennung von ,leib und ,seele in der ,philosophie eine ,rolle4 ,in hnlicher ,weise hat seit ,kant der ,gedanke einer gegenstzlichen ,trennung des ,erkennens und seines ,gegenstandes die ,philosophen beschftigt1 und zwar verstanden sie unter ,gegenstand das sogenannte ,ding an sich oder den ,gegenstand1 wie er unerkannter ,weise ist4 ,beide ,gedanken sind der ,aristotelischen und mittelalterlichen ,philosophie fremd4 ,der letztere ,gedanke fhrt zu einer ,auffassung der gewhnlichen ,definition der ,wahrheit1 welche jede ,erkenntnis der ,wahrheit unmglich macht4 ,nach dieser ,definition nmlich1 auf die alle ,errterungen ber die ,wahrheit vielfach unbewusst und unfreiwillig zurckkommen1 besteht die ,wahrheit in der bereinstimmung des ,erkennens mit seinem ,gegenstande4 ,fassen wir hier ,gegenstand in seiner gegenstzlichen ,trennung vom ,erkennen als das ,unerkannte oder so wie er unerkannter ,weise ist1 so kann von einer ,erkenntnis der ,wahrheit keine ,rede mehr sein2 denn der ,gegenstand kommt uns doch nur innerhalb unsrer ,vorstellungen und ,gedanken1 also vermittelt durch unser ,erkennen1 zum ,bewusstsein4 ,was er abgesehen davon sein mag1 darber wissen wir nichts4 ,aber muss in jener ,definition der ,wahrheit das ,wort ,gegenstand notwendig im ,sinne des unerkannten ,gegenstandes1 wie er unerkannter ,weise ist1 genommen werden8 ,wir werden der ,absicht der gewhnlichen ,definition der ,wahrheit gerecht1 wenn wir den ,gegenstand als das betrachten1 was vom ,erkennen weder gemacht noch gendert wird und insofern vom ,erkennen unabhngig ist4 ,damit steht aber nicht im ,widerspruch1 wenn wir an einer unlsbaren ,verbindung des ,erkennens mit seinem ,gegenstande festhalten und insofern von einer wechselseitigen ,abhngigkeit einerseits des ,erkennens vom ,gegenstande und anderseits des ,gegenstandes vom ,erkennen reden4 ,wenn das ,erkannte auch nicht durch das ,erkennen ist1 so bleibt doch die ,annahme mglich1 dass es nicht ohne das ,erkennen sein kann und insofern von ihm abhngig ist4 ,ausgeschlossen ist hierbei die rationalistische ,annahme1 dass das ,erkennen seinen ,gegenstand aus sich selbst schpft2 aber auch die empiristische ,annahme ist unrichtig1 dass dem ,erkennen sein ,gegenstand einfach gegeben wird4 ,das ,gegebene ist noch nicht das ,erkannte2 das ,erkennen darf den ,gegenstand weder erzeugen oder auch nur ndern1 noch kann es ihn als ,unerkanntes als ,ding an sich erfassen4 ,indes ganz abgesehen davon knnen wir die ,definition1 wie sie gewhnlich gegeben wird1 nicht gebrauchen1 schon wegen der ,unbestimmtheit und ,vieldeutigkeit des ,wortes ,gegenstand1 und es wrde daran auch dann nichts gendert1 wenn wir dieses ,wort durch das nicht minder unbestimmte und vieldeutige ,wirklichkeit ersetzten4 ,fr uns giebt es nur einen ,gegenstand des ,erkennens1 und das ist die ,wahrheit4 ,wir nehmen an1 dass wir die ,wahrheit erkennen knnen1 erklren uns aber ausser ,stande1 von dem was ,wahrheit ist1 eine ,definition zu geben4 ,wenn wir aber auch keine eigentliche ,definition von dem ,begriff der ,wahrheit zu geben vermgen1 so knnen wir doch wenigstens ein ,merkmal dieses ,begriffs aufweisen und in ihm uns seinen ,inhalt vergegenwrtigen4 ,das ,merkmal ist freilich kein letztes ,unterscheidungsmerkmal1 aber doch ein wesentlicher1 wenn nicht der wesentlichste ,bestandteil des ,begriffs der ,wahrheit4 ,wir knnen ferner auch ein ,kennzeichen der ,wahrheit angeben1 an dem wir ,wahrheit und ,falschheit unterscheiden1 und damit den ,umfang dieses ,begriffs bestimmen4 ,wie so oft muss auch hier die genauere ,bestimmung des ,umfangs einen ,ersatz bieten fr die unzulngliche ,festsetzung des ,inhalts4 ,das ,kennzeichen ist freilich nur ein usseres1 aber als einziges unterscheidendes ,kennzeichen nicht bloss praktisch unentbehrlich1 sondern auch von entscheidender ,wichtigkeit4 ,zweite ,untersuchung4 ,der berzeitliche ,charakter der ,wahrheit4 ,aus ,thatsachen und ,gedanken1 d4 h4 aus dem ,vorgefundenen und aus unsren nicht willkrlichen sondern dem ,vorgefundenen entsprechenden ,zuthaten1 bauen sich die ,wissenschaften auf4 ,wenigstens ist in dem1 was wir ,thatsachen nennen1 das ,vorgefundene das herrschende ,element1 whrend in den ,gedanken das ,vorgefundene gegen die ,zuthaten zurcktritt4 ,zu den ,gedanken gehren auch die ,begriffsurteile oder ,begriffsstze wie3 weiss ist nicht schwarz1 ein ,viereck nicht rund1 ein gleichseitiges ,dreieck gleichwinklig1 zwei kleiner als drei usw41 die das ,gebiet der logischen und mathematischen ,wahrheiten umfassen4 ,sie sind vollkommen wahr1 auch wenn die ,glieder1 die sie miteinander verbinden1 gar nicht existieren2 auch wenn es so etwas wie weiss und schwarz1 ,viereck und rund1 gleichseitiges und gleichwinkliges ,dreieck1 zwei und drei in ,wirklichkeit gar nicht giebt1 so bleibt doch die in diesen ,urteilen ausgedrckte ,beziehung durchaus wahr4 ,sie ist ewig gltig1 ihre ,wahrheit hat einen berzeitlichen ,charakter4 ,richtig verstanden gilt das aber von allen ,urteilen1 die eine ,wahrheit zum ,ausdrucke bringen4 ,die ,thatsachen unsres ,bewusstseins1 von denen nur wir allein jeder fr sich ,kenntnis haben knnen1 und alle brigen ,thatsachen von mehr oder minder langer ,dauer -- wie sie z4 ,b4 in den ,urteilen3 ich freue mich jetzt1 oder3 die ,lampe steht auf dem ,tische1 ausgedrckt werden -- knnen nur wirklich oder wahr sein1 wenn dies1 dass sie jetzt oder eine zeitlang bestehen1 fr alle ,zeiten gilt4 ,alle ,wahrheit1 auch die anscheinend nur einen ,augenblick oder eine kurze ,zeit bestehende1 hat einen berzeitlichen ,charakter4 ,sie hat trotz ihres scheinbar kurzen ,bestandes eine ewige ,gltigkeit4 ,nur darum ist sie ,wahrheit4 ,dritte ,untersuchung4 ,bedeutung des berzeitlichen ,charakters der ,wahrheit4 ,aber wie ist das mglich8 ,nur dadurch1 dass auch die vergngliche ,thatsache eine ewige ,bedeutung hat1 aus der sich ihr ,hervortreten in der ,zeit erklrt4 ,nur aus dieser ihrer ewigen ,bedeutung1 die ihre zeitliche ,existenz bedingt und begrndet1 folgt notwendigerweise der berzeitliche ,wahrheitscharakter der ,thatsache4 ,eine ewige ,bedeutung kann aber der zeitlichen und vergnglichen einzelnen ,thatsache nicht als solcher in ihrer ,vereinzelung sondern nur als ,glied eines grsseren ber ihre ,zeitlichkeit und ,vergnglichkeit hinausgehenden ,ganzen zukommen2 nur als ,teil der ,gesamtwirklichkeit1 die als ,ganzes wenigstens ber die ,zeitlichkeit und ,vergnglichkeit ihrer ,teile hinausgeht4 ,schon im gewhnlichen ,leben sprechen wir bei ,thatsachen nur von ,wahrheit1 wenn sie in den ,zusammenhang des ,wirklichen aufgenommen werden knnen und durch ihre ,stellung in diesem ,ganzen eine ,bedeutung gewinnen4 ,dass ein ,stein am ,wege liegt1 eine ,person uns begegnet1 nennen wir schwerlich eine ,wahrheit1 ausser wenn die ,betonung dieses ,sachverhalts aus andren ,grnden etwa wegen eines gerichtlichen ,verfahrens wichtig ist4 ,jedenfalls werden wir uns den ,wahrheitscharakter der ,thatsachen1 der notwendig ein berzeitlicher ist1 nur zum ,bewusstsein bringen knnen1 wenn wir sie der zuflligen usserlichkeiten1 insbesondere ihrer ,vereinzelung zu entkleiden und mit ,spinoza zu reden sub specie aeternitatis zu betrachten suchen4 ,ob und inwiefern dies ,streben von ,erfolg gekrnt ist oder zu inhaltlich bedeutsamen ,erkenntnissen fhrt1 mag fraglich bleiben2 aber davon hngt natrlich die notwendige berzeitlichkeit des ,charakters der ,wahrheit nicht ab4 ,eine ,folgerung drngt sich auf3 das ,gelten steht hher als das ,existieren2 das ,existieren ist nur mglich durch das ,gelten4 ,mit andren ,worten3 die ,wahrheit steht hher als die ,wirklichkeit und die ,wirklichkeit ist nur ,wirklichkeit durch die ,wahrheit4 ,aber was ist ,wirklichkeit1 abgesehen von ihrer ,wahrheit8 ,vierte ,untersuchung4 ,nur ,eine ,wahrheit fr alle ,denkenden4 ,was fr alle ,zeit gilt1 gilt natrlich auch fr alle ,denkenden4 ,es giebt entweder keine ,wahrheit1 oder aber sie gilt fr alle ,denkenden4 ,die ,wahrheit ist nicht ein ,erzeugnis der menschlichen ,organisation berhaupt oder jeder einzelnen menschlichen ,organisation insbesondere1 sodass sie nur fr die ,menschen glte oder gar fr jeden einzelnen ,menschen eine andere und besondere wre4 ,alle ,erkenntnis hat nur ,einen ,gegenstand1 das ist die ,eine ,wahrheit1 die fr alle ,erkennenden dieselbe ist4 ,damit ist aber keineswegs gesagt1 dass die ,wahrheit unabhngig vom ,erkennen sei im ,sinne der ,transcendenz oder des ,dinges an sich4 ,bei einer solchen ,unabhngigkeit hrte die ,wahrheit auf1 ,gegenstand des ,erkennens zu sein4 ,die unauflsliche ,verbindung der ,wahrheit mit dem ,erkennen muss festgehalten werden1 wie immer diese ,verbindung zu denken ist4 ,ausserdem wird man von einer ,abhngigkeit der ,wahrheit vom gttlichen ,denken oder -- wenn man diesen ,ausdruck vorzieht -- vom ,bewusstsein berhaupt und auch vom menschlichen ,denken reden drfen1 vorausgesetzt1 dass das menschliche ,denken1 wenn es wahr ist1 eins mit dem gttlichen ist4 ,gilt die ,wahrheit1 auch wenn wir sie nicht erkennen8 ,gilt das ,gesetz der ,gravitation1 ehe es ,newton entdeckte8 ,zweifellos6 ,aber was heisst das anders1 als dass diese ,wahrheit1 wie alle andren1 einen berzeitlichen ,charakter hat1 dass sie ewig gilt6 ,muss man dann aber nicht schliessen1 dass die ,wahrheit vorhanden sein kann1 ohne unser ,erkennen8 ,wir drfen nicht vergessen1 dass auch unser ,erkennen1 wie alle ,thatsachen1 einen berzeitlichen ,charakter hat4 ,gewiss1 es hat einen ,anfang1 es erlebt ,vernderungen1 gehrt also der ,zeit an1 wie alle zeitlichen ,thatsachen4 ,aber wir wissen nicht1 wie sich spter zeigen wird1 was es mit der ,zeit auf sich hat1 obgleich wir ihr die ,bedeutung nicht absprechen4 ,sicher ist1 dass das ,zeitliche vom ,ewigen abhngig ist1 dass es in seinem ,hervortreten in der ,zeit durch das ,ewige bedingt und bestimmt ist4 ,das gilt auch von unsrem ,erkennen4 ,aber nicht minder sicher ist1 dass dieses ,hervortreten in der ,zeit auch eine ewige ,bedeutung hat1 und das verbrgt uns seine unauflsliche ,verbindung mit der ,wahrheit1 in der allein diese ewige ,bedeutung ihren ,grund haben kann4 ,fnfte ,untersuchung4 ,die ,wahrheit und das ,urteil4 ,in jedem ,urteile haben wir ein ,bewusstsein der ,wahrheit1 wenn auch nur einschliesslich und der ,sache nach4 ,ausdrcklich und der ,form nach ist dies allerdings nur der ,fall in dem ,urteile3 ,es ist wahr1 dass dies oder jenes zutrifft6 ,natrlich handelt es sich hierbei nicht immer um ein ,bewusstsein der wirklichen1 sondern oft auch nur der bloss vermeintlichen ,wahrheit4 ,dieses ,bewusstsein geht seinem ,sinne nach stets ber die ,verbindung der ,vorstellungen im ,urteile hinaus und weist auf einen ,sachverhalt hin1 der in der ,verbindung der ,vorstellungen zum ,ausdrucke kommen soll1 aber von ihr verschieden ist4 ,wir nennen das die ,beziehung des ,urteils auf die ,objektivitt1 und diese ist mit dem in ihm enthaltenen ,bewusstsein der ,wahrheit ein und dasselbe4 ,wenn man das ,urteil ,ausdruck eines ,sachverhalts nennt und darunter eben nur diese ,beziehung auf die ,objektivitt oder das ,bewusstsein der ,wahrheit versteht1 so ist dagegen nichts einzuwenden4 ,falsch wre es aber1 wenn man das ,wort ,ausdruck im ,sinne einer ,nachbildung des ,sachverhalts verstehen wollte4 ,das im ,urteil sich darstellende ,erkennen ist keineswegs eine bloss mssige ,wiederholung der ,wirklichkeit1 ein blosses ,spiegelbild derselben4 ,dem ,bilde ist es eigentmlich1 eine ,sache so wiederzugeben1 wie sie unabgebildeter ,weise ist4 ,wre das ,erkennen ein blosses ,bild der ,wahrheit1 so wrde es die ,wahrheit wiedergeben1 wie sie unerkannter ,weise ist4 ,die ,wahrheit wrde zum unerkennbaren ,ding an sich4 ,im ,erkennen haben wir nicht ein blosses ,bild der ,wahrheit sondern die ,wahrheit selbst4 ,es ahmt sie nicht nach 7homoiosis71 sondern nimmt an ihr teil 7koinonia71 sie ist in ihr gegenwrtig 7parusia74 ,wir nehmen im ,erkennen die ,wahrheit selbst in ,besitz1 nicht bloss ihr ,spiegelbild1 ihren ,abdruck im ,bewusstsein4 ,davon berzeugt uns immer wieder die ,reflexion auf den ,erkenntnisvorgang4 ,wichtig ist1 dass wir im ,urteile nicht bloss ber die in ihm vorhandene ,verbindung der ,vorstellungen hinausgehen1 sondern mit unsrem ,denken oder1 wenn wir auch das falsche ,urteil bercksichtigen wollen1 wenigstens in ,gedanken in die berzeitliche1 ewige ,welt1 die fr alle ,denkenden in gleicher ,weise gilt1 hineinreichen und mit ihr im ,zusammenhange stehen4 ,das ist die ,bedeutung der ,beziehung auf die ,objektivitt1 die mit dem ,bewusstsein der ,wahrheit ein und dasselbe ist4 ,diese berzeitliche1 ewige1 fr alle ,denkenden gleicherweise geltende ,welt ist die ,welt1 das ,reich oder auch die ,region1 das ,system der ,wahrheit4 ,jeder ,urteilende tritt mit jedem ,urteil in dieses allem sinnlichen ,scheine nicht bloss sondern auch allem ,vergnglichen1 ,vernderlichen so entgegengesetzte ,gebiet ein und fasst in ihm festen ,fuss4 ,unsere ,darlegung erinnert nicht bloss an ,spinoza1 der alles sub specie aeternitatis betrachten will1 sondern auch an ,augustins veritates aeternae et immutabiles1 die ihren ,grund nicht in dem vernderlichen menschlichen ,denken und ebensowenig in den vernderlichen ,dingen der ,welt sondern nur in ,gott haben knnen4 ,sie erinnert ferner an den ,satz von ,nikolaus von ,cues1 der wieder an ,eckhart anklingt1 dass die ideelle ,existenz der ,dinge 7in dem ,gedanken ,gottes7 wahrer ist als die in ,raum und ,zeit erscheinende krperliche ,existenz4 ,sie erinnert endlich ganz besonders an die ,ideenlehre ,platons4 ,das1 was wir ,wahrheit nennen1 ist in der ,that eine ,platonische ,idee1 oder sie umfasst vielmehr die ganze ,ideenwelt ,platons1 welche die ,erscheinungswelt in ihrem ,sein bedingt4 ,zweiter ,abschnitt4 ,die ,wahrheit und das ,wesen der ,dinge4 ,sechste ,untersuchung4 ,wesentliche und nicht wesentliche ,merkmale4 ,das ,erkennen ist auf das ,wesentliche gerichtet4 ,sein ,ziel ist das ,wesen der ,dinge4 ,das ,wesentliche soll im ,gegensatz stehen zu dem ,zuflligen und scheint dann als das ,notwendige1 ,unentbehrliche betrachtet zu werden4 ,es fragt sich1 wem notwendig1 wem unentbehrlich8 ,natrlich dem ,begriff des ,dinges 7,ding im allgemeinsten ,sinne genommen1 in dem es auch ,eigenschaften1 ,vorgnge und ,beziehungen umfasst74 ,allein1 fragen wir weiter1 woraus besteht der ,begriff8 so lautet die ,antwort3 aus den wesentlichen ,merkmalen4 ,durch ,zurckgreifen auf den ,begriff kommen wir in der ,erkenntnis dessen1 was unter wesentlich zu verstehen ist1 nicht weiter4 ,jedenfalls setzt die ,unterscheidung wesentlicher und zuflliger ,merkmale die ,annahme eines ,wertunterschieds unter den ,merkmalen voraus4 ,und an dieser ,annahme wird festgehalten werden mssen4 ,schon wenn wir von der ,gestalt und ,grsse der ,ausdehnung1 von der ,hhe und ,strke eines ,tones1 von der ,richtung und ,geschwindigkeit der ,bewegung reden1 tritt dieser ,wertunterschied deutlich hervor4 ,das erstgenannte ,merkmal ist das vorzglichere1 dem das zweite als ,eigenschaft untergeordnet wird4 ,aber nicht das ,umgekehrte gilt4 ,man kann den ,kaukasier nicht definieren als ein menschliches ,weisses1 den ,menschen nicht als ein zweibeiniges und zweihndiges oder als ein zweifssiges ungefiedertes ,wesen1 wenn gleich diese ,definitionen eine ,unterscheidung des ,kaukasiers von den andern ,menschentypen und des ,menschen von allen andern ,dingen ermglichen4 ,warum nicht8 ,weil die weisse ,farbe1 die ,zweifssigkeit1 ,ungefiedertheit keine wesentlichen ,merkmale bilden1 das ,weiss-,sein ausserdem sich dem ,mensch-,sein nicht berordnen lsst4 ,die ,alten hatten recht1 wenn sie im ,anschluss an ,porphyrius nicht unterschiedslos alle ,merkmale1 die einem ,dinge und nur ihm zukommen1 in seine ,definition aufgenommen wissen wollten1 sondern nur gewisse wertvolle1 die sie die wesentlichen nannten4 ,auch darin hatten sie recht1 wenn sie von den wesentlichen ,merkmalen nicht bloss die zuflligen1 wie z4 ,b4 die ,farbe beim ,menschen1 unterschieden1 sondern auch die notwendigen1 die sogenannten ,proprietten4 ,was notwendig zum ,wesen des ,menschen gehrt1 wie z4 ,b4 die ,zweifssigkeit1 ist darum noch nicht ein ,bestandteil dieses ,wesens4 ,siebente ,untersuchung4 ,wie gewinnen wir die wesentlichen ,merkmale8 ,aus dem ,gesagten ergiebt sich1 dass wir weder die einer ,reihe von ,dingen gemeinsamen1 sogenannten allgemeinen ,merkmale1 noch die im ,laufe der ,entwicklung eines ,dinges sich gleichbleibenden sogenannten konstanten ,merkmale mit den wesentlichen verselbigen drfen4 ,es bedarf ferner nicht eines ,durchlaufens einer ,reihe von gleichen oder hnlichen ,dingen oder der ,entwicklungsphasen ein und desselben ,dinges um das ,wesentliche an ihnen zu entdecken4 ,freilich kann nicht geleugnet werden1 dass dieses ,verfahren der ,generalisation die ,auffindung der wesentlichen ,merkmale hufig untersttzt4 ,sind die ,umstnde und ,verhltnisse der ,gegenstnde1 um deren ,erkenntnis es sich handelt1 sehr verwickelt und schwer berschaubar1 so mag es unentbehrlich sein1 aber doch nur fr die ,ausscheidung der unwesentlichen ,merkmale1 nicht unmittelbar fr die ,auffindung der wesentlichen4 ,die ,abstraktion ist natrlich frher als die ,generalisation1 weil deren ,bedingung4 ,durch die ,abstraktion gewinnen wir unter andrem auch die wesentlichen ,merkmale4 ,eine kleine ,menge ,wasser gengt dem ,chemiker1 die ,zusammensetzung des ,wassers1 alles ,wassers aufzuweisen1 eine einzige1 beliebig gewhlte ,dreiecksfigur dem ,mathematiker1 die ,eigenschaften aller ,dreiecke darzuthun4 ,das bekannte ,verfahren der ,induktion1 bei der von einer grsseren oder geringeren ,zahl von ,einzelfllen ausgegangen und aus ihnen mit grsserer oder geringerer ,wahrscheinlichkeit auf einen allgemeingltigen ,sachverhalt geschlossen wird1 kommt ebenso wie das ,verfahren der ,generalisation nur dann zur ,anwendung1 wenn die ,umstnde und ,verhltnisse sehr verwickelt und schwer berschaubar sind4 ,die wahre ,methode geht nach ,liebig 7von ,liebig1 ,franz ,bacon und die ,methode der ,naturwissenschaften #ahfc ,s4 #dg7 vom einzelnen ,falle1 nicht von vielen ,fllen aus4 ,das deutet auch ,goethe an1 wenn er 7,w4 ,,xxii4 ,s4 #bfd7 sagt3 ,was ist das ,allgemeine8 ,der einzelne ,fall4 ,was ist das ,besondere8 ,millionen ,flle4 ,indes1 was ist denn das ,mittel fr die ,erfassung des ,wesentlichen8 ,ein einfacher ,blick des ,geistes1 ber den freilich keineswegs jedermann verfgt4 ,eine grosse ,anzahl selbst von den wissenschaftlichen ,forschern hngen an ,einzelheiten1 usserlichkeiten1 dringen nicht ein in den ,kern der ,sache1 nicht in das1 worauf es ankommt4 ,der ,bldsinnige und ,dumme ermangelt dieses ,blickes gnzlich4 ,jener bleibt mit seinem sprunghaften ,denken keinen ,augenblick bei derselben ,sache1 dieser sieht1 wie man zu sagen pflegt1 vor lauter ,bumen den ,wald nicht4 ,insbesondere zeigt dies der ,ungebildete durch ,heranziehung aller1 auch der gleichgltigsten ,nebenumstnde bei ,darstellungen und ,erzhlungen4 ,ihnen allen fehlt der ,blick des ,geistes fr das ,wesentliche4 ,etwas dieser eigentmlichen ,funktion des ,bewusstseins hnliches haben wir in dem1 was man in der ,wissenschaft als ,aperu oder ,intuition bezeichnet4 ,man muss darunter auch einen1 wie man sagt1 vorausschauenden ,blick des ,geistes verstehen1 durch den die wissenschaftlichen ,ergebnisse1 die das ,ende einer lngren ,gedanken- und ,forschungsarbeit bilden und sie zum ,abschlusse bringen1 vorweggenommen oder unmittelbar aufgefasst werden4 ,freilich ist diese ,vorwegnahme oder unmittelbare ,auffassung keineswegs schon eine ,erkenntnis4 ,an sie anschliessend nimmt die eigentliche wissenschaftliche ,gedanken- und ,forschungsarbeit erst ihren ,anfang1 zunchst sozusagen bloss probierend und tastend4 ,aber dieses eigentliche wissenschaftliche ,verfahren erhlt doch durch das im voraus erfasste ,ergebnis seine ,richtung und sein ,ziel4 ,ihm liegt die ,aufgabe ob1 fr das ,aperu oder die ,intuition den ,beweis zu fhren und sie dadurch zu einer wirklichen ,erkenntnis zu erheben4 ,wir werden bald sehen1 dass der ,blick des ,geistes1 durch den wir die wesentlichen ,merkmale gewinnen1 darin mit dem wissenschaftlichen ,aperu und der wissenschaftlichen ,intuition hnlichkeit hat1 dass wir durch ihn und fr sich allein noch keineswegs ,erkenntnisse gewinnen4 ,achte ,untersuchung4 ,die wesentlichen 7begrifflichen7 ,merkmale sind nicht aus den sinnlichen 7vorstellungsmssigen7 abzuleiten4 ,all unsrem ,erkennen liegen ,sinnenbilder zu ,grunde4 ,auf das in den ,empfindungen gegebene1 das ,sinnliche1 ,sinnfllige1 muss1 sei es zur ,begrndung1 sei es zur ,verdeutlichung unsrer ,erkenntnisse1 immer zurckgegriffen werden2 zur ,verdeutlichung insbesondere dann1 wenn es sich um die ,erkenntnis des ,nichtsinnlichen1 ,geistigen handelt4 ,die ,grundbestandteile dieses ,sinnlichen1 ,sinnflligen bilden die ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung4 ,von beiden haben wir ,tast- und ,gesichtsbilder1 auch von der ,bewegung 7etwa die ,berhrungsempfindungen von einem ber die ,hand kriechenden ,sonnenkfer71 denen entsprechende ,gesichtsempfindungen zur ,seite gehen4 ,natrlich sind diese ,bilder selbst ausgedehnt und bewegt und heissen nur uneigentlich ,bilder von der ,ausdehnung und ,bewegung4 ,das deutet schon darauf hin1 dass wir unter der ,ausdehnung und ,bewegung etwas andres verstehen mssen als diese sogenannten ,sinnenbilder4 ,was wir unter ,ausdehnung und ,bewegung verstehen1 das zeigen die ,worte ,ausdehnung und ,bewegung an4 ,diese ,worte sind sozusagen ,zeichen fr ein in uns vorhandenes ruhendes ,wissen1 eine ,wissensdisposition1 eine ,fhigkeit1 in ,urteilen darzulegen1 was ,ausdehnung und ,bewegung ist1 oder wenigstens jederzeit diese ,worte richtig anzuwenden4 ,wir wissen1 dass die ,ausdehnung eine ,vielheit gleichzeitiger einander berhrender ,teile1 die ,bewegung eine ,vielheit aufeinander folgender1 ineinander bergehender ,teile umfasst4 ,gleichzeitige ,vielheit und ,berhrung1 aufeinander folgende ,vielheit und bergang1 das sind die ,bestandteile der ,begriffe ,ausdehnung und ,bewegung1 die wesentlichen 7begrifflichen7 ,merkmale der ,ausdehnung und ,bewegung4 ,aber sind diese ,merkmale nicht schon in den ,sinnenbildern der ,ausdehnung und ,bewegung vorhanden1 nicht in ihnen unmittelbar gegeben1 sodass sie sich also von den sinnflligen1 sinnlichen gar nicht unterscheiden oder hchstens doch durch eine in ,gestalt von ,worten vermittelte ,umformung aus ihnen abgeleitet werden knnten8 ,wenn die ,sinnenbilder selbst ausgedehnt und bewegt sind1 so sind diese ,merkmale so in ihnen enthalten1 wie in jedem andren ,ausgedehnten und ,bewegten4 ,aber um sie zu finden1 dazu bedarf es eben eines ,finders1 der von den sinnlichen ,empfindungen selbst verschieden ist1 eben jenes ,blickes des ,geistes1 dem wir die ,gewinnung der wesentlichen ,merkmale zuschreiben4 ,die ,sinnenbilder an und fr sich genommen sind nichts andres als ,zusammensetzungen von ,empfindungen1 die je den ,teilen der ,netzhaut und ,tasthaut entsprechen4 ,sie sind ,zustnde des ,bewusstseins1 die noch gar nicht einmal einen gegenstndlichen ,charakter haben1 noch nicht einmal als ,objekte uns gegenbertreten4 ,unsrem entwickelten ,bewusstsein erscheint freilich ihre ,gegenstndlichkeit als etwas ,selbstverstndliches2 aber doch nur darum1 weil ihnen der ,finder1 der ,blick des ,geistes1 gegenbersteht4 ,wie werden ursprnglich aus den1 sagen wir einmal bloss subjektiven ,empfindungen -- an sich genommen sind die ,empfindungen ja weder subjektiv noch objektiv -- ,vorstellungen8 ,wie es scheint auf folgendem ,wege4 ,mit den ,bewegungen unsrer eigenen ,glieder sind ,willensimpulse verbunden2 sie kehren regelmssig bei den sogenannten willkrlichen ,bewegungen wieder und associieren sich so mit den ,sinnenbildern der ,ausdehnung und ,bewegung dieser ,glieder4 ,wenn nun ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung1 mit denen diese ,willensimpulse nicht verbunden sind1 in uns auftreten1 so wird das ,gedchtnisbild dieser ,willensimpulse reproduziert und auch diesen ,sinnenbildern unterlegt4 ,so treten dann diese ,sinnenbilder als ,willensdinge den ,sinnenbildern1 die von vornherein mit den ,willensimpulsen verbunden sind1 gegenber4 ,so erhalten diese erstren ,sinnenbilder diesen letztren gegenber1 wie es scheint1 ursprnglich einen gegenstndlichen ,charakter1 oder1 wie wir ohne ,gefahr des ,missverstandenwerdens besser sagen1 sie werden zu ,vorstellungen4 ,gegenstnde im eigentlichen ,sinne als das dem ,geiste ,gegenberstehende giebt es fr ihn erst auf ,grund des ,urteils4 ,wir nannten die ,sinnenbilder1 mit denen associativ ,willensimpulse verbunden sind -- auch von den ,sinnenbildern1 mit denen sie ursprnglich verbunden sind1 knnen wir das ,gleiche sagen1 -- ,willensdinge4 ,es ist bekannt1 dass die ,wilden ebenso wie unsere ,kinder und ,dichter alles als belebt und beseelt1 alles als mit ,gefhl und ,willen ausgestattet1 auffassen4 ,diese ,animismus genannte ,erscheinung hlt natrlich der fortschreitenden ,erfahrung gegenber nicht ,stand4 ,der geworfene ,stein und die freifliegende ,taube werden bald unterschieden4 ,von dem ,willensding bleibt dann nur brig1 #a4 dass es einen ,raum ausfllt1 der nicht zugleich mit ihm von einem andren ,dinge eingenommen werden kann -- das ,willensding wird zur ,substanz2 #b4 dass es jedem ,eindringen in diesen ,raum ,widerstand entgegensetzt1 also ,einwirkungen ausbt -- das ,willensding wird zur ,ursache4 ,man knnte denken1 diese wesentlichen 7begrifflichen7 ,merkmale der ,dinge im engren ,sinne seien wieder unmittelbar in den mit ,willensimpulsen verbundenen ,sinnenbildern der ,sinnendinge gegeben4 ,aber auch hier gilt3 es bedarf des ,finders1 des ,blickes des ,geistes1 und erst dieser schafft1 erzeugt1 freilich nicht willkrlich1 sondern im engen ,anschluss und gemss dem ,sinnenbild1 in seiner ,thtigkeit von ihm bedingt und bestimmt1 das wesentliche oder begriffliche ,merkmal4 ,das ,finden1 ,erblicken1 auf geistigem ,gebiete ist eben nicht ein materielles ,aufnehmen sondern ein ,erzeugen1 ein ,schaffen4 ,allein1 sollte man nicht annehmen drfen1 dass wir diese begrifflichen ,merkmale nur durch die urteilende ,thtigkeit gewinnen8 ,zumal wir ja die ,vielheit der ,teile des ,ausgedehnten und der ,bewegung anscheinend nur durch ,unterscheidung der ,teile im ,urteile erhalten4 ,diese ,unterscheidung im ,urteil setzt die ,erfassung der ,teile als einzelner1 sozusagen eine ,unterscheidung durch den einfachen ,blick des ,geistes voraus4 ,in der durch diese ,unterscheidung gegebenen ,vereinzelung sind die ,teile im ,sinnenbilde der ,ausdehnung und ,bewegung nicht vorhanden1 sondern knnen erst durch den ,blick des ,geistes gewonnen werden4 ,dasselbe gilt dann natrlich auch von dem ,moment der ,berhrung und des bergangs1 den andern begrifflichen oder wesentlichen ,merkmalen der ,ausdehnung und ,bewegung1 in denen die einzelnen ,teile zu zweien zusammengefasst werden4 ,gewiss kommt in unsrem entwickelten ,bewusstsein wie jene ,vereinzelung so auch diese ,zusammenfassung im ,urteil zum ,ausdruck4 ,aber wie die im ,urteil gegebene ,vereinzelung1 so setzt auch die in ihm gegebene ,zusammenfassung den einfachen ,blick des ,geistes1 dem wir die ,gewinnung der wesentlichen ,merkmale zuschreiben1 voraus4 ,diese durch den einfachen ,blick des ,geistes sich vollziehende ,vereinzelung und ,zusammenfassung erzeugt neue gedankliche ,gebilde im ,geiste1 eben die wesentlichen1 begrifflichen ,merkmale1 die wir mit den ,worten gleichzeitige1 aufeinanderfolgende ,vielheit1 ,berhrung1 bergang bezeichnen und die die ,grundlage der betreffenden unterscheidenden und zusammenfassenden ,urteile bilden4 ,wir knnen nicht zugeben1 dass die wesentlichen ,merkmale1 aus denen der ,begriff nach allgemeiner ,annahme besteht1 in den ,sinnenbildern oder ,vorstellungen in dem hier erklrten ,sinne wirklich enthalten sind4 ,in andren ,fllen tritt uns das noch deutlicher entgegen4 ,wir haben ,sinnenbilder vom ,punkt1 der keine ,ausdehnung hat1 von der ,linie1 die nur eine ,ausdehnung1 von der ,flche1 die nur zwei ,ausdehnungen hat1 von einem luftartigen ,gebilde als dem ,geiste1 der den ausschliessenden ,gegensatz zu allem ,krperlichen ausmacht4 ,es ist einleuchtend1 dass die hier genannten wesentlichen ,merkmale des ,punktes1 der ,linie1 der ,flche1 des ,geistes nur durch ,negation des in den betreffenden ,sinnenbildern ,enthaltenen gewonnen werden knnen4 ,die ,negation im eigentlichen ,sinne hat nur im negativen ,urteile ihre ,stelle1 aber diese im negativen ,urteil gegebene ,negation setzt den ,blick fr das1 was anders ist1 als das1 was negiert wird1 voraus4 ,neunte ,untersuchung4 ,das ,wesen der ,dinge4 ,aber wir haben immer noch nicht erklrt1 was das ,wesentliche eigentlich ist oder worin das ,wesen der ,dinge besteht4 ,am einfachsten scheint die ,sache bei den mathematischen ,gebilden zu liegen4 ,das ,wesen eines ,kreises1 einer ,ellipse besteht natrlich nicht in der gezeichneten und von uns gesehenen ,linie1 viel eher in der mathematischen ,formel1 durch welche das ,verhltnis der ,linie zu dem einen ,mittelpunkt des ,kreises und zu den beiden ,mittelpunkten der ,ellipse bestimmt wird1 in dem ,gesetze des ,kreises und der ,ellipse4 ,sicher kommt die mathematische ,formel dem ,wesen des ,kreises und der ,ellipse nher als die gezeichnete und gesehene ,linie1 die1 um gezeichnet und gesehen zu werden1 im ,widerspruch mit sich selbst mehrere ,ausdehnungen haben muss4 ,aber macht die mathematische ,formel das ganze ,wesen des ,kreises und der ,ellipse aus8 ,sie gehren doch zu den ,kegelschnitten und nehmen innerhalb derselben eine bestimmte1 durch neue ,formeln festgelegte ,stellung ein4 ,diese gehrt nicht minder zu ihrem ,wesen4 ,sie sind ,linien1 und ,linien begrenzen ,flchen2 ,flchen begrenzen ,krper1 ,krper nehmen hinwiederum in der ,gesamtheit des ,wirklichen eine ,stellung ein1 an der auch die ,linien teilnehmen4 ,auch diese ,stellung zur ,gesamtheit des ,wirklichen gehrt zum ,wesen des ,kreises und der ,ellipse1 ja es ist einleuchtend1 dass sie ihr eigentliches ,wesen bilden muss1 da aus ihr die ,einzelstellung dieser mathematischen ,gebilde und somit ihre mathematische ,formel sich ergiebt und abgeleitet werden kann4 ,was vom ,wesen des ,kreises und der ,ellipse gilt1 wird vom ,wesen aller ,dinge behauptet werden mssen4 ,eine rohe ,auffassung sieht in diesem ,wesen einen beharrlichen1 unvernderlichen ,seinskern1 an dem sich die mit dem ,begriffe des ,dinges vertrglichen ,vernderungen vollziehen sollen4 ,einen solchen unvernderlichen ,seinskern giebt es nicht in den ,dingen4 ,die ,vernderungen sind ,vernderungen der ,dinge1 nicht an den ,dingen4 ,man kann sich auch nicht auf den ,begriff des ,dinges berufen1 um die mit seinem ,wesen vertrglichen ,vernderungen des ,dinges zu gewinnen4 ,denn der ,begriff1 der die wesentlichen ,merkmale umfasst1 setzt das ,wesen des ,dinges voraus4 ,das unvernderlich sich ,gleichbleibende in den ,dingen ist ihre ,stellung zur ,gesamtheit des ,wirklichen4 ,sie verleiht den ,dingen eine berzeitliche ,geltung und eine ewige ,bedeutung2 in ihr besteht das ,wesen der ,dinge1 und dieses ,wesen ist mit ihrer ,wahrheit ein und dasselbe4 ,wie die ,wahrheit1 so ist darum auch das ,wesen unvernderlich und ewig4 ,in diesem hchsten ,sinne giebt es von jedem ,ding nur ,einen ,begriff4 ,er ist der ,ausdruck fr seine ,stellung in der ,gesamtheit des ,wirklichen1 oder1 wie wir auch sagen knnen1 fr seine ,stellung in dem ,system der ,wahrheit4 ,natrlich ergiebt sich auch aus der ,stellung eines ,dinges in der ,gesamtheit des ,wirklichen1 welche ,vernderungen es durchlaufen kann1 oder welche ,vernderungen fr die ,geltendmachung dieser ,stellung erforderlich sind4 ,zehnte ,untersuchung4 ,der ,begriff der ,philosophie4 ,knnen wir wirklich fr unser ,erkennen das ,eindringen in das ,wesen der ,dinge in diesem ,sinne als ,aufgabe in ,anspruch nehmen8 ,geht eine solche ,aufgabe nicht ber die ,kraft des ,erkennens hinaus8 ,gilt das ,wesen der ,dinge nicht mit ,recht fr unerkennbar8 ,haben wir beispielsweise vom ,wesen der ,farbe eine ,erkenntnis8 ,die ,physiker sagen1 die ,farben seien therschwingungen2 die ,physiologen nennen sie ,empfindungen4 ,aber weder die einen noch die andren knnen uns sagen1 was es mit den therschwingungen und ,empfindungen eigentlich auf sich hat1 was ihr ,wesen ist4 ,das ,wesen der ,farbe wrden wir erst dann erkannt haben1 wenn wir den urschlichen ,zusammenhang zwischen den therschwingungen und unsren ,empfindungen und den ,zweckzusammenhang zwischen beiden verstanden htten1 wenn wir wssten1 warum die therschwingungen die ,farben erzeugen und wodurch sie das vermgen4 ,davon aber sind wir sehr weit entfernt4 ,wir wissen nicht1 wie die durch die therschwingungen erzeugten ,gehirnvorgnge es machen1 dass die von ihnen ganz verschiedenen ,farbenempfindungen auftreten1 und noch weniger1 warum es der toten und gleichmssigen therschwingungen bedarf1 um die ganze ,farbenwelt hervorzuzaubern1 die der ,kunst der ,malerei ihre ,existenz verleiht4 ,noch weniger knnen wir das ,wesen des ,menschen erkennen4 ,platon nannte den ,krper den ,kerker und das ,grab der ,seele1 moderne ,physiologen betrachten das ,bewusstsein als ein berflssiges und unbequemes ,nebenprodukt4 ,die ,frage1 warum der den ,geist so oft behindernde ,krper mit dem den ,krper so oft zum ,siechtum verurteilenden ,bewusstsein verbunden ist1 wird heutzutage kaum gestellt4 ,erst die ,beantwortung dieser ,frage wrde uns ,aufklrung ber das ,wesen des ,menschen geben4 ,aber wenn wir das ,wesen der ,dinge gar nicht erkennen knnen1 warum denn von dieser ,erkenntnis reden und von ihr so viel ,aufhebens machen8 ,wir antworten3 das ,ziel des ,erkennens ist unzweifelhaft das ,wesen der ,dinge1 und wer die richtige ,darstellung vom ,erkennen geben will1 darf dies sein ,ziel nicht ausser ,acht lassen2 mag das ,erkennen dasselbe auch nur unvollkommen und annhernd erreichen4 ,man hat die ,philosophie nicht mit ,unrecht als die ,wissenschaft vom ,wesen der ,dinge bezeichnet4 ,man muss sie folgerichtig auch als die ,wissenschaft der ,fragen bestimmen1 denn sie steht mitten im ,fragen und kommt aus dem ,fragen gar nicht heraus4 ,aber ist das etwa eine ihrer unwrdige ,bestimmung8 ,ist die richtig gestellte ,frage und das ,bewusstsein1 sie nicht beantworten zu knnen1 wirklich wertlos8 ,jedenfalls ist diese ,bestimmung ehrenvoller fr die ,philosophie1 als wenn man sie1 ihrer gegenwrtigen ,lage nicht ganz unangemessen1 als die ,wissenschaft charakterisiert1 in der jeder eine andere ,meinung hat4 ,dass die ,philosophie die ,wissenschaft der ,fragen ist1 zeigt sich besonders1 wenn wir den ,begriff des ,erkennens ins ,auge fassen4 ,man spricht von ,erscheinung im ,gegensatz zum ,wesen und unterscheidet die ,erscheinung im metaphysischen und erkenntnistheoretischen ,sinne4 ,unter der erstren sind die ,vernderungen der ,dinge zu verstehen1 die sich natrlich aus ihrer ,stellung in der ,gesamtheit des ,wirklichen ergeben und darum aus ihrem ,wesen erklren lassen4 ,unter der letztren sind die ,denkvorgnge im weitesten ,sinne des ,wortes1 die auch und in erster ,linie die sinnlichen ,empfindungen umfassen1 zu verstehen4 ,sie vermitteln das ,erkennen1 und insofern sie das wirklich oder vermeintlich thun1 gelten sie als ,erscheinung der ,dinge in uns4 ,was hat es mit dieser ,erscheinung der ,dinge in uns1 diesen ,denkvorgngen1 die das ,erkennen vermitteln1 auf sich8 ,was hat das ,erkennen zu bedeuten1 was ist sein ,wesen8 ,nur eine blosse ,abspiegelung1 eine mssige ,wiederholung der ,dinge im ,bilde8 ,sind auch die fr unsre ,erfassung des ,wirklichen so notwendigen ,ortsbestimmungen1 die einerseits feste ,punkte voraussetzen und anderseits sich doch in lauter ,beziehungen auflsen1 und ebenso die ,zeitbestimmungen1 von denen das ,gleiche gilt1 ,bilder einer von ihnen unabhngig bestehenden ,wirklichkeit8 ,dem ,bilde ist es eigentmlich1 den ,gegenstand so wiederzugeben1 wie er unabgebildeterweise ist4 ,wre das ,erkennen nur ein ,bild des ,wirklichen1 so wrden wir den ,begriff des ,dinges an sich nicht entbehren knnen4 ,um ihn zu vermeiden1 mussten wir eine unauflsliche ,verbindung des ,erkennens mit seinem ,gegenstande1 der ,wahrheit annehmen4 ,aber erst1 wenn wir die ,art dieser ,verbindung zu bestimmen vermchten1 wrden wir das ,wesen des ,erkennens erkannt haben1 mit ihm auch die ,bedeutung der fr unsere ,erfassung des ,wirklichen so notwendigen ,orts- und ,zeitbestimmungen4 ,elfte ,untersuchung4 ,die ,wahrheit das hchste ,gut4 ,insofern die ,philosophie als ,wissenschaft vom ,wesen der ,dinge und vom ,system der ,wahrheit bezeichnet werden muss1 ist sie auch die ,wissenschaft vom hchsten ,gute3 denn die ,wahrheit ist in der ,that das hchste ,gut1 dasjenige1 wodurch alles andere ,wert erhlt4 ,wertvoll wird etwas nicht etwa dadurch1 dass es der ,wahrheit nicht ermangelt1 sondern geradezu durch seine ,wahrheit4 ,dass wir etwas aus sittlichen ,grnden thun sollen1 dass etwas schn ist1 gilt natrlich nur insoweit1 als eben dies ,thun-sollen und das ,schn-sein wahr ist4 ,wie wir gewhnlich sagen1 es gilt nur1 wenn das sittlich ,gebotene wahrhaft oder wirklich sittlich1 das fr schn erklrte wahrhaft oder wirklich schn ist4 ,wahrhaft und wirklich gut oder schn ist etwas nur dann1 wenn es dem allgemein fr alle ,denkenden und fr alle ,zeit gltigen1 dem in diesem ,sinne objektiv gltigen ,begriffe des sittlich ,guten und des ,schnen entspricht4 ,mit diesem ,begriff wrde sich unser ,begriff vom sittlich ,guten und ,schnen erst decken1 wenn wir ihn in seiner ,stellung im ,system der ,wahrheit erkannt htten4 ,so lange und so weit dies nicht der ,fall ist1 bleibt er missverstndlich und einseitig2 so lange ist er darum kein unzweideutiger und vor allem kein vollstndiger ,ausdruck des wahrhaft und wirklich ,guten und ,schnen4 ,fr unsren ,begriff des sittlich ,guten und des ,schnen1 sofern er wirklich wesentliche ,merkmale enthlt1 gilt3 nicht ohne ihn giebt es etwas ,gutes und ,schnes4 ,fr den ,begriff des sittlich ,guten und ,schnen im ,system der ,wahrheit gilt hingegen3 nur durch ihn ist etwas schn1 ist etwas gut4 ,auch das ,gute und ,schne erhlt seine ,wahrheit und ,wirklichkeit lediglich durch seine ,stellung im ,system der ,wahrheit oder dadurch1 dass es in diesem ,system eine ,stelle hat4 hnlich wie vom sittlich ,guten und ,schnen sprechen wir auch von einem wahren1 wirklichen ,israeliten1 von einem wahren1 wirklichen ,menschen1 von wahrem1 wirklichem ,golde u4 s4 w4 ,der hier als ,massstab zugrundeliegende ,begriff1 ein ,soll-,begriff oder ,idealbegriff1 wird in allen diesen ,fllen von uns als etwas ,allgemeingltiges geltend gemacht oder in ,anspruch genommen1 als etwas1 das alle anerkennen mssen1 und weist damit auf den ihm im ,system der ,wahrheit entsprechenden ,begriff hin4 ,was wahrhaft und wirklich ist1 wird dadurch ber die ,vergnglichkeit und ,vernderlichkeit hinausgehoben2 es ist nicht bloss etwas ,scheinbares1 nicht etwas zum ,verschwinden ,bestimmtes1 nicht etwas ,nichtseinsollendes4 ,aber wenn dem ,scheinbaren1 dem ,nichtseinsollenden auch kein ,wert und keine ,wahrheit zukommen soll1 so ist es doch nichtsdestoweniger eine ,wirklichkeit4 ,wie ist das mglich8 ,auch das ,vergngliche und ,vernderliche1 worin immer es besteht1 ist nur wirklich durch seinen berzeitlichen ,charakter1 durch seine ewige ,bedeutung4 ,sollen wir auch dem bloss ,scheinbaren1 dem ,zuflligen1 dem ,nichtseinsollenden einen berzeitlichen ,charakter und eine ewige ,bedeutung zuschreiben8 ,wirklich kann es nur durch diesen seinen berzeitlichen ,charakter und seine ewige ,bedeutung sein2 nur durch sie wird es ber den blossen inhaltleeren ,schein1 ber den blossen sinnlosen ,zufall hinausgehoben1 wie der ,schatten nur sein kann1 indem er sich an die ,dinge der ,umgebung dessen heftet1 von dem er ausgeht4 ,das ,scheinbare1 ,nichtseinsollende1 ,zufllige ist1 wie spter klar werden wird1 das nicht wahrhaft und wirklich sondern nur anmasslich und vorgeblich ,selbstndige1 das die geliehene ,selbstndigkeit als wirkliche gebraucht und damit zum ,schein herabsetzt4 ,zweiter ,hauptteil4 ,unser ,wissen4 ------------------ ,dritter ,abschnitt4 ,kennzeichen der ,wahrheit4 ,zwlfte ,untersuchung4 ,die ,bestandteile des ,erkenntnisvorgangs4 ,was wesentlich ist1 ist einem ,ding -- das ,wort im weitesten ,sinne genommen -- wesentlich1 es ist ihm zugehrig und gehrt mit ihm zusammen4 ,so fhrt der ,begriff des ,wesentlichen auf den des ,zusammengehrigen zurck4 ,das zeigt sich insbesondere1 wenn wir den alles ,wesentliche zusammenfassenden ,begriff des ,wesens der ,dinge nher betrachten4 ,die ,stellung der ,dinge in der ,gesamtheit des ,wirklichen1 d4 h4 also ihre ,zusammengehrigkeit mit allem ,wirklichen1 macht das ,wesen der ,dinge aus4 ,die ,zusammengehrigkeit ist der ,grundbegriff des ,erkennens1 in dem uns seine wesentlichste ,seite kund wird2 das ,wesen der ,dinge und ihre ,wahrheit ist sein ,ziel1 aber nur durch ,erfassung des ,zusammengehrigen wird es erreicht4 ,das1 was zusammengehrig oder wesentlich ist1 muss sorgfltig unterschieden werden von seiner ,zusammengehrigkeit oder ,wesentlichkeit4 ,wir erfassen dasselbe mit einem ,blick des ,geistes1 ber den das entwickelte ,bewusstsein verfgt4 ,es ist vor allem wichtig zu beachten1 dass dieser ,blick nicht als eine ,erkenntnis betrachtet werden kann4 ,all unser ,erkennen setzt ein ,vorgefundenes voraus1 nicht als seine ,quelle1 sondern als ,ausgangspunkt fr eine ,reihe von ,thtigkeiten1 die ihm vorangehen4 ,diesen ,ausgangspunkt1 also das ,vorgefundene1 bilden die ,empfindungen und die aus ihnen zusammengesetzten ,sinnenbilder4 ,auch die ,willensdinge1 die durch blosse ,association der ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung mit den ,willensimpulsen entstehen1 ferner die ersten ,vorstellungen1 die wir von einem uns ,gegenberstehenden gewinnen1 gehren1 wie die ,sinnenbilder selbst zu den ,voraussetzungen des ,erkenntnisvorganges und knnen insofern dem ,vorgefundenen zugerechnet werden4 ,durch den ,blick des ,geistes1 der eine besondere ,art der ,abstraktion bildet1 gewinnen wir den ,begriff oder die wesentlichen ,merkmale dieser ,willens- oder ,sinnendinge4 ,natrlich belehrt uns dieser ,begriff in keiner ,weise darber1 was den ,sinnendingen fr die ,gesamtheit des ,wirklichen fr eine ,bedeutung zukommt4 ,hier zeigt sich insbesondere1 dass die vielen ,begriffe1 auch wenn sie die wesentlichen ,merkmale umfassen1 also wirkliche ,begriffe sind1 von dem eigentlich einzig und allein diesen ,namen verdienenden ,begriff1 der die ,stellung des ,einzelnen im ,system der ,wahrheit bestimmt1 ganz und gar verschieden sind4 ,zur ,gewinnung dieses ,begriffs bedarf es eines sozusagen alles zusammenschauenden ,blicks2 fr die ,gewinnung jener ,begriffe gengt der in ,gedanken trennende ,blick4 ,diese in ,gedanken sich vollziehende ,trennung ist der eigentliche ,sinn der ,abstraktion1 des lateinischen abstrahere1 des griechischen aphaireisthai1 nicht das ,absehen1 viel eher das ,hinsehen und ,festhalten des einen1 mit ,vernachlssigung und ,beiseitesetzung des andren im ,denken4 ,es ist klar1 dass ein solches ,trennen1 gedankliches ,isolieren ein neues gedankliches ,gebilde eben das auf diese ,weise ,getrennte und ,isolierte und zugleich ,festgehaltene erzeugen1 erschaffen muss4 ,die so erzeugten1 geschaffenen ,gebilde sind ,einzelgebilde des ,denkens und als solche im ,denken vorhanden1 nicht erst in ,urteilen gegeben4 ,wenn man den ,nachdruck auf das ,absehen1 ,fallenlassen1 das leicht als ,ausscheiden1 ,verneinen gefasst werden kann1 legt1 so liegt der ,gedanke nahe1 diese wesentlichen ,merkmale seien fr uns nur in negativen ,urteilen vorhanden4 ,aber das widerspricht einerseits der ,selbstbeobachtung1 der ,reflexion auf das1 was wir thun1 wenn wir diese ,gebilde festhalten3 es ist ein einfaches ,hinsehen1 ,hinblicken1 dessen thatschlicher ,nebenerfolg das ,absehen freilich bildet1 aber ohne als besonderer ,vorgang hervorzutreten4 ,anderseits setzen diese negativen ,urteile bereits die ,isolierung der wesentlichen und unwesentlichen ,merkmale also eben diese isolierten ,gebilde voraus4 ,durch diese ,isolierung gewinnen wir die wesentlichen ,merkmale1 die zu dem ,sinnen- oder ,willensding gehren3 ,ausdehnung1 ,bewegung1 ,nebeneinander1 ,nacheinander1 ,substanz1 ,kausalitt4 ,was die ,bedeutung dieser ,worte ist1 knnen wir freilich nur in ,urteilen angeben2 aber daraus folgt nicht1 dass wir den ,gedankengehalt dieser ,worte auch nur durch ,urteile gewinnen4 ,die ,urteile1 in denen wir die ,bedeutung dieser ,worte darlegen1 setzen vielmehr die entsprechenden ,einzelgebilde des ,denkens voraus1 in denen das in den ,urteilen ,verbundene isoliert wird4 ,diese gedanklichen ,einzelgebilde schafft1 erzeugt der ,blick des ,geistes1 aber er entdeckt und findet sie zugleich4 ,das1 was er findet und entdeckt1 ist jedenfalls von dem ,vorgefundenen verschieden1 es ist eine ,zuthat zu dem ,vorgefundenen1 die freilich nicht willkrlich sondern ihm angemessen ist4 ,mit dieser ,zuthat ist das in der ,empfindung ,gegebene1 das ,vorgefundene jedenfalls berschritten4 ,sie ist das1 was wesentlich ist1 das1 was zusammengehrig ist1 wesentlich dem ,dinge1 zusammengehrig mit dem ,ding1 in dessen ,besitz wir zunchst durch den genannten ,blick unseres ,geistes gesetzt werden4 ,die zweite ber das ,vorgefundene hinausgehende ,stufe1 die aber auch noch nicht als eigentliche ,erkenntnis betrachtet werden kann1 besteht darin1 dass sich unsrem ,bewusstsein die ,wesentlichkeit des ,wesentlichen1 die ,zusammengehrigkeit des ,zusammengehrigen aufdrngt1 dass der ,gedanke daran sich als unabweislich darstellt4 ,das ,sichaufdrngen der ,zusammengehrigkeit und ,sichalsunabweislichdarstellen darf nicht falsch verstanden werden4 ,es ist ein ,einleuchten und hat darum mit usserem ,zwange1 der uns die ,empfindungen aufdrngt1 oder mit innerer ,ntigung1 die wir erfahren1 wenn uns ein ,gedanke verfolgt1 nichts zu thun4 ,es wendet sich einfach an die ,vernunft des ,menschen4 ,nun folgt als dritte ,stufe die eigentliche ,erkenntnis1 die in der ,einsicht der ,zusammengehrigkeit oder der ,wesentlichkeit besteht4 ,selbstverstndlich ist der sich unabweislich aufdrngende ,gedanke oder das ,einleuchten etwas von der ,einsicht ,verschiedenes4 ,nur in der ,einsicht kann die ,erkenntnis bestehen4 ,an die ,einsicht schliesst sich als vierte ,stufe das ,urteil an1 das sich ganz auf die ,einsicht sttzt und nur als gedanklicher ,ausdruck der ,einsicht aufgefasst werden kann4 ,als fnfte ,stufe folgt das ,bewusstsein von der ,objektivitt des ,urteils oder das ,bewusstsein der ,wahrheit des ,urteils1 das seinen ,grund in der zweiten ,stufe1 dem ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit hat4 ,es folgt als sechste ,stufe die ,gewissheit1 der ,gegensatz des ,zweifels1 der allen ,zweifel ausschliesst und dem ,bewusstsein die ,festigkeit verleiht1 wie der ,zweifel dasselbe ins ,schwanken bringt4 ,es ist nach dem ,zeugnis der ,reflexion ganz offenbar1 dass die ,einsicht1 der eigentliche ,erkenntnisakt1 von ihrem gedanklichen ,ausdruck im ,urteil verschieden ist4 ,weniger deutlich giebt sich kund1 dass von der ,einsicht auch der ,zustand der ,gewissheit und das ,bewusstsein der ,wahrheit verschieden ist2 aber beide setzen die ,erkenntnis als vollendet voraus und drfen darum nicht mit der ,einsicht verselbigt werden4 ,das ,urteil entspricht dem ,finden der wesentlichen ,merkmale durch den ,blick des ,geistes4 ,wie durch das letztere ein ,einzelgebilde des ,denkens erzeugt wird1 so durch das erstere eben jene ,urteil genannte ,verbindung1 sei es eines ,sinnenbildes1 sei es eines ,einzelgebildes des ,denkens mit einem andren ,einzelgebilde1 eben dem wesentlichen ,merkmal4 ,wie das ,einzelgebilde des ,denkens im ,worte seinen ,ausdruck findet1 so die ,urteil genannte ,verbindung im ,aussagesatze4 ,aber sowohl das ,einzelgebilde wie diese ,verbindung sind gedanklicher ,natur und mssen darum sorgfltig von dem sprachlichen ,ausdrucke unterschieden werden4 ,der ,auffindung des wesentlichen ,merkmales folgt das ,einleuchten und die ,einsicht1 dem ,urteil das ,bewusstsein der ,wahrheit und die ,gewissheit4 ,auch diese ,glieder entsprechen sich3 das ,einleuchten dem ,bewusstsein der ,wahrheit und die ,einsicht der ,gewissheit4 ,es sind ,zustnde1 nicht ,schpfungen des ,bewusstseins1 von denen ,einleuchten und ,bewusstsein der ,wahrheit einen objektiven1 ,einsicht und ,gewissheit einen subjektiven ,charakter haben4 ,das ,kennzeichen der ,wahrheit besteht fr uns in dem ,einleuchten1 der zweiten ber das ,vorgefundene hinausgehenden ,stufe des ,erkenntnisvorgangs4 ,es liegt nahe -- und das geschieht oft genug -- die ,einsicht fr das ,kennzeichen der ,wahrheit zu halten2 wird doch das griechische enargein und das lateinische evidentia oft genug mit ,einsicht wiedergegeben oder die ,einsicht nher als das ,einleuchten der ,wahrheit erklrt4 ,natrlich kann unter dieser ,voraussetzung nicht von einem criterium secundum quod ausser fr die nachtrgliche ,reflexion1 sondern nur von einem criterium quo cognoscitur die ,rede sein4 ,wir verstehen unter dem ,kriterium oder ,kennzeichen der ,wahrheit nicht diesen subjektiven ,zustand der ,einsicht sondern das ,einleuchten1 ,sichaufdrngen der ,zusammengehrigkeit1 die ,unabweislichkeit des ,gedankens derselben1 die natrlich etwas ,objektives ist und darum auch die ,objektivitt des ,urteils oder das ,bewusstsein seiner ,wahrheit begrnden kann4 ,dreizehnte ,untersuchung4 ,die ,gesetze des ,erkennens4 ,die ,wahrheit1 das ,ziel des ,erkennens ist nicht eine zusammenhanglose ,summe von ,teilen sondern ein ,ganzes1 in dem jeder ,teil den andern bedingt und trgt1 kein ,chaos sondern ein ,system1 und dieses ,system ist der ,wahrheit so wesentlich1 dass eine einzelne ,wahrheit nur ,wahrheit ist durch ihren ,zusammenhang mit dem ,ganzen4 ,man kann darum streng genommen nicht von einer einzelnen ,wahrheit sprechen sondern nur von einem ,reiche der ,wahrheit4 ,die verschiedenen zusammengehrigen ,wahrheiten als zusammengehrige1 also ihre ,zusammengehrigkeit zum ,bewusstsein bringen1 so den ,zusammenhang aller ,wahrheit herstellen1 oder besser gesagt die ,eine ,wahrheit finden1 das ist das ,ziel des ,erkennens4 ,die ,ableitung und ,erschliessung der einen ,wahrheit aus der andren ist nur die ,kehrseite dieses ,zieles1 seine bloss formale ,folgeerscheinung1 und von viel geringerer ,bedeutung4 ,das ist freilich ein hohes1 ein allzuhohes ,ziel4 ,der ,zusammenhang aller ,wahrheit1 oder1 was dasselbe ist1 das ,wesen der ,dinge zu erkennen1 den ,einen ,gedanken zu finden1 der ber alles ,licht verbreitet1 ist uns bis jetzt versagt4 ,wir mssen uns mit einzelnen ,strahlen dieses ,lichtes begngen4 ,wir kommen nur wenig ber die wesentlichen ,merkmale der ,dinge hinaus1 und wenn wir darunter diejenigen verstehen1 von deren ,zugehrigkeit zu den ,dingen wir eine ,einsicht haben1 reichen wir in vielen ,fllen nicht einmal an diese heran4 ,so tritt fr unser ,denken an die ,stelle des ,gesetzes der ,zusammengehrigkeit1 das uns die ,aufgabe stellt1 alle ,wahrheiten in ihrer ,zusammengehrigkeit und somit als die ,eine ,wahrheit zu erfassen1 das ,gesetz der bereinstimmung1 nach dem sich die ,wahrheit und ,falschheit unsrer einzelnen ,urteile bestimmt4 ,wir unterscheiden vier1 beziehungsweise acht ,formen dieses ,gesetzes1 deren ,wahrheit uns unmittelbar einleuchtet4 ,erstens1 das ,zugehrige muss zugesprochen werden4 ,zweitens1 das ,zugehrige darf nicht abgesprochen werden4 ,drittens1 das ,nichtzugehrige muss abgesprochen werden4 ,viertens1 das ,nichtzugehrige darf nicht zugesprochen werden4 ,zu dem ,zugehrigen gehrt auch das ,enthaltene4 ,was in einem ,subjekt enthalten ist1 gehrt zu ihm1 aber nicht das ,gegenteil gilt3 was in einem ,subjekt nicht enthalten ist1 kann ganz wohl ihm zugehren4 ,daraus ergeben sich die vier weiteren nicht die ,zugehrigkeit sondern das ,enthaltensein betreffenden ,formen4 ,fnftens1 das ,enthaltene muss zugesprochen werden4 ,sechstens1 das ,enthaltene darf nicht abgesprochen werden4 ,siebentens1 das ,nichtenthaltene darf nicht als enthalten zugesprochen werden4 ,achtens1 das ,nichtenthaltene muss als enthalten geleugnet werden4 ,der ,zusatz als enthalten in sieben und acht ist notwendig1 weil auch das ,nichtenthaltene zugehrig sein kann4 ,was immer zugesprochen oder abgesprochen wird1 wird als zugehrig zugesprochen oder abgesprochen2 deshalb bedarf es des ,zusatzes als zugehrig in drei und vier nicht1 er ist ohne weiteres in diesen ,formen eingeschlossen4 ,setzen wir voraus1 dass das negative mit dem unendlichen ,urteil3 der ,mensch ist nicht sterblich -- ist unsterblich2 der ,kreis ist nicht rund -- ist nichtrund1 dieselbe ,bedeutung hat1 so ergiebt sich1 dass die ,formen zwei und drei und die ,formen sechs und sieben dasselbe ausdrcken4 ,man kann sie im ,gegensatz zu dem ,gesetze der bereinstimmung als ,formen des ,gesetzes des ,widerspruches bezeichnen1 das eigentlich nur die negative ,seite des ,gesetzes der bereinstimmung bildet4 ,es ist ein ,widerspruch nicht bloss das ,nichtenthaltene als enthalten zu behaupten1 wie es die siebente ,form1 sondern auch das ,nichtzugehrige als zugehrig zu behaupten1 wie es die dritte ,form verbietet4 ,nicht bloss1 was in einem ,subjekt enthalten ist1 kommt ihm zu1 sondern auch das nicht in ihm ,enthaltene1 sofern es zu ihm gehrt4 ,wrde nur das erstere ihm zukommen1 so gbe es keinen ,fortschritt im ,erkennen4 ,aber giebt es etwas nicht in einem ,subjekt ,enthaltenes1 das trotzdem zu ihm gehrt8 ,ohne ,zweifel1 wenigstens fr alle diejenigen1 welche ,sinnenbild und ,vorstellung von dem ,begriff1 der die wesentlichen ,merkmale umfasst1 unterscheiden und von diesen wesentlichen ,merkmalen behaupten1 dass sie nicht in den ,sinnenbildern oder ,vorstellungen enthalten sind4 ,fassen wir unter dieser ,voraussetzung das ,subjekt unter der ,vorstellung auf und legen ihm ein wesentliches ,merkmal bei1 oder fassen wir es unter einem wesentlichen ,merkmal auf und legen ihm ein anderes wesentliches ,merkmal bei1 so schreiben wir offenbar dem ,subjekt etwas zu1 das nicht in ihm enthalten ist4 ,natrlich kommt dem ,subjekt auch das zu1 was in ihm enthalten ist1 und so ergiebt sich als besonderer ,fall des ,gesetzes der bereinstimmung das ,gesetz des ,enthaltenseins1 das die ,formen fnf bis acht umfasst4 ,es giebt sehr vieles1 was in einem ,subjekt nicht enthalten ist und ihm doch nicht abgesprochen werden darf1 vielmehr zugesprochen werden muss4 ,freilich liegt es sehr nahe1 alle ,urteile fr analytische oder ,erluterungsurteile1 d4 h4 auf dem ,verhltnis des ,enthaltenseins beruhende ,urteile zu halten1 wenn man bloss auf den gedanklichen ,ausdruck der ,urteile achtet4 ,allein diesem gedanklichen ,ausdruck1 der immerhin als blosse ,analyse betrachtet werden mag1 liegt eine ,synthese zugrunde4 ,wir denken1 ehe wir urteilen1 das ,subjekt unter dem ,gesichtspunkt des ,prdikats4 ,die ,zusammengehrigkeit beider drngt sich uns auf1 wir sehen sie ein1 und nun machen wir sie im ,urteil geltend4 ,das alles sind wahre ,synthesen1 sie kehren bei allen ,urteilen1 die fr den ,fortschritt unsres ,erkennens von ,bedeutung sind1 wieder4 ,fasst man das so unter dem ,gesichtspunkte des ,prdikats gedachte ,subjekt als eine ,einheit auf1 so ist das ,urteil natrlich1 wie es sich uns in seinem gedanklichen ,ausdruck darstellt1 ein bloss analytischer ,vorgang4 ,wre es bloss dies1 dann gbe es keinen ,fortschritt in unsrem ,erkennen1 da alles ,erkennen sich in ,urteilen vollzieht1 oder darin wenigstens seinen gedanklichen ,ausdruck findet4 ,der ,begriff des ,enthaltenseins und des analytischen ,verfahrens thut unsrem ,erkennen nicht genge2 wir mssen ihn ersetzen durch den der ,zusammengehrigkeit und der ,synthese4 ,vom ,enthaltensein kann nur bei einander ber- oder untergeordneten ,begriffen die ,rede sein2 der bergeordnete ,begriff ist in dem untergeordneten enthalten4 ,dieses ,verhltnis gilt also nur fr die sogenannten logischen ,teile1 fr die ,gattungs- und ,artmerkmale1 nicht fr die metaphysischen ,teile4 ,geschwindigkeit und ,richtung sind nicht in der ,bewegung enthalten1 ,strke und ,hhe nicht im ,tone1 sie sind ,eigenschaften1 notwendige ,eigenschaften von ,bewegung und ,ton1 ohne die beide nicht sein knnen1 aber nicht ,merkmale1 die ihnen bergeordnet werden knnten2 oder genauer1 die eine ,gattung bilden1 der ,bewegung und ,ton untergeordnet sind4 ,das ,verhltnis des ,enthaltenseins ist das ,verhltnis des ,allgemeinen zum ,besondren4 ,es ist nicht das einzige1 nicht einmal das wichtigste ,verhltnis fr unser ,erkennen4 ,die ,inhaltsmerkmale oder ,constitutive eines ,begriffs sind in ihm wirklich enthalten2 sie sind ausser dem letzten unterscheidenden ,merkmale auch ,merkmale des hheren1 bergeordneten ,art- oder ,gattungsbegriffes1 und verhalten sich darum zu dem ,begriff in der ,that wie das ,allgemeine zum ,besondren4 ,der ,gedanke liegt freilich nahe1 dass dieses ,verhltnis1 wenn nicht das einzige1 so doch das hauptschlichste fr unser ,erkennen bildet4 ,gilt doch allgemein bei den ,aristotelikern das ,prdikat des ,urteils als der allgemeinere ,begriff und wird hiernach das ,verhltnis von ,subjekt und ,prdikat als ein ,subsumtionsverhltnis bestimmt4 ,statt der ,baum blht1 sollen wir hiernach sagen1 der ,baum ist blhend1 oder besser noch1 ein blhendes ,etwas2 statt der ,mensch ist sterblich1 der ,mensch ist ein sterbliches ,wesen4 ,auf diese ,weise wird freilich das ,urteil in das ,subsumtionsverhltnis eingespannt4 ,aber die ,eigentmlichkeit der von diesem ,verhltnis verschiedenen ,verhltnisse von ,ding und ,vorgang1 ,ding und ,eigenschaft werden dabei unterdrckt und beseitigt4 ,man muss die vier ,kategorien von ,begriffen unterscheiden3 ,ding1 ,eigenschaft1 ,vorgang1 ,beziehung4 ,in jeder dieser ,kategorien giebt es ber- und untergeordnete ,begriffe1 aber man kann die ,begriffe der einen ,kategorie nicht denen der andren ber- oder unterordnen4 ,der ,vorgang hat das ,eigentmliche eines zeitlichen ,anfangs1 ,verlaufs und ,endes1 das einer ,reihe von ,vernderungen eines ,vernderlichen gleichkommt4 ,die ,eigenschaft hat das ,eigentmliche eines ,unselbstndigen gegenber einem ,selbstndigen1 das an dessen ,sein teilnimmt und ohne dasselbe nicht vorhanden sein kann4 ,die ,beziehung hat das ,eigentmliche1 dass sie zwischen zwei ,gliedern besteht und ohne diese ,glieder nicht vorhanden sein kann4 berall handelt es sich hier um ,verhltnisse1 die vom ,verhltnis des ,allgemeinen zum ,besondren oder vom ,verhltnis des ,enthaltenseins verschieden sind und fr unser ,erkennen eine viel wichtigere ,rolle spielen4 ,die ,eigenschaft ist das ,endglied des ,substanzverhltnisses1 der ,vorgang das ,mittelglied des ,ursachverhltnisses1 die ,beziehung das1 was die ,zusammenfassung der einzelnen ,wahrheiten zu dem ,system oder ,reiche der ,einen ,wahrheit ermglicht4 ,die einzige ,mglichkeit1 alles auf das ,verhltnis des ,enthaltenseins zurckzufhren1 besteht darin1 dass man auch die sogenannten negativen ,merkmale als in den ,dingen enthalten oder als ,inhaltsmerkmale derselben betrachtet4 ,dann ist in jedem ,gegenstande alles ,aussagbare enthalten4 ,allein negative ,merkmale setzen negative ,urteile voraus und haben nur in ihnen ,halt und ,bestand4 ,durch diese negativen ,urteile werden sie aber gerade von den betreffenden ,gegenstnden ausgeschlossen4 ,man msste also das ,ausgeschlossene als eingeschlossen1 d4 h4 das1 was nicht zum ,inhalt gehrt1 als zum ,inhalt gehrend1 oder das1 was nicht ,bestandteil des ,inhalts ist1 als ,bestandteil des ,inhalts betrachten1 wollte man die negativen ,merkmale fr ,inhaltsmerkmale erklren4 ,heutzutage1 wo wir so stark sind in dem ,voraussehen der ,konsequenzen im praktischen ,leben sowohl wie in der ,wissenschaft1 dass wir darber die ,prinzipien kaum noch beachten oder ununtersucht auf sich beruhen lassen1 ist es nicht zu verwundern1 dass alles zur ,analyse drngt und von ,synthese nichts wissen will4 ,aber der ,natur und dem ,wesen des ,erkennens geschieht damit nicht genge4 ,das ist es1 was wir betonen mchten4 ,das ,gesetz der bereinstimmung1 des ,enthaltenseins und des ,widerspruchs sind ,gesetze fr die ,einzelurteile1 aber auch die einzigen ,gesetze1 nach denen die ,wahrheit und ,falschheit der ,einzelurteile bestimmt werden kann4 ,sie sind in allen ihren ,formen1 jede fr sich genommen1 unmittelbar einleuchtend4 ,das gewhnlich aufgestellte ,gesetz des ausgeschlossenen ,dritten ist nicht ,gesetz fr ein ,einzelurteil sondern nur fr das ,verhltnis zweier ,urteile zu einander4 ,es lautet3 ,wenn von zwei ,urteilen eins dasselbe bejaht1 was das andere verneint1 -- so ist notwendig eins von beiden wahr1 sie knnen nicht beide falsch sein1 die ,wahrheit ist nicht ein ,drittes1 von ,bejahung und ,verneinung nicht ,betroffenes2 -- sie knnen nicht beide wahr sein1 eins von beiden ist falsch1 auch die ,falschheit ist nicht ein ,drittes1 weder in der ,bejahung noch in der ,verneinung ,ausgedrcktes4 ,nach diesem ,gesetze folgt aus der ,wahrheit von eins die ,falschheit des ,gegenteils von zwei1 aus der ,falschheit des ,gegenteils von zwei die ,wahrheit von zwei2 und dasselbe gilt von drei und vier1 von fnf und sechs1 von sieben und acht4 ,eigentlich heisst das ,gesetz nur3 zwischen ,bejahen und ,verneinen giebt es kein ,mittleres2 ,bejahen und ,verneinen sind ausschliessende ,gegenstze4 ,dass sie es sind1 kommt uns bei einem ,vergleiche von eins und zwei1 drei und vier1 fnf und sechs1 sieben und acht zum ,bewusstsein4 ,aber auch nur hier1 wo es sich um das ,einzelwirkliche handelt4 ,vierzehnte ,untersuchung ,gesetze des ,erkennens4 7,fortsetzung47 ,giebt es keine weiteren ,gesetze des ,erkennens8 ,die genannten ,gesetze sind eigentlich nur ,gesetze fr das ,einzelwirkliche2 sie geben ,bestimmungen ber das1 was zu ihnen gehrt oder nicht zu ihnen gehrt4 ,sofern dieses ,einzelwirkliche das ,subjekt der ,urteile bildet1 sind sie ,gesetze der ,urteile4 ,aber das ,einzelwirkliche ist ,glied der ,gesamtwirklichkeit1 und diese seine ,stellung zur ,gesamtwirklichkeit macht sein eigentliches ,wesen aus4 ,es muss auch ,gesetze fr den ,zusammenhang alles ,wirklichen geben1 den wir auf dem ,wege des ,schlusses erkennen4 ,diese ,gesetze sind darum ,gesetze des ,schlusses4 ,es sind drei ,gesetze3 das ,gesetz der ,einheit1 das ,gesetz der ,kausalitt und das ,gesetz des ,grundes4 ,es ist eine alte ,rede vom ,einheitsstreben unserer ,vernunft4 ,aber ,einheit ist nicht ,einerleiheit1 nicht ,dieselbheit1 sogern das auch der ,analytiker annhme4 ,die rein usserlichen ,orts- und ,zeitbestimmungen1 deren wir zur ,unterscheidung des ,einzelwirklichen von einander bedrfen1 setzen feste ,punkte in ,raum und ,zeit voraus1 die dann aber sofort sich in lauter ,beziehungen auflsen4 ,beziehungen ohne ,beziehungsglieder sind undenkbar4 ,also muss ein ber allen ,zeit- und ,raumbestimmungen stehendes ,sein angenommen werden1 das diesen ,beziehungen ,halt und ,bestand giebt4 ,unser ,bewusstsein1 das ebenfalls dem ,fluss der ,zeit angehrt1 kann dieses ,sein nicht ausmachen4 ,man kann sich auch nicht darauf berufen1 dass ,raum und ,zeit etwa nur ,formen unserer ,anschauung sind4 ,das mag sein1 eine ,bedeutung fr die ,welt der ,wirklichkeit kommt ihnen unzweifelhaft zu1 mgen wir dieselbe kennen oder nicht4 ,zu dem gleichen ,ergebnis fhrte schon den ,aristoteles die ,bewegung1 die er als eine anfangslose betrachtete4 ,nehmen wir eine rckwrts sich erstreckende unendliche ,zahl von ,bewegungsgliedern an1 von denen das nachfolgende ,glied immer von dem vorausgehenden abhngt1 so haben wir lauter abhngige ,glieder2 die unendliche ,reihe ist so lange ohne ,halt und ,bestand1 als wir nicht ein ber ihr stehendes ,unbewegtes1 den unbewegten ,beweger des ,aristoteles annehmen1 in dem die ,bewegung ihren ,grund hat1 ohne dass er an ihr teilnimmt4 ,wir betonten frher1 dass es keine ,einzelwahrheit giebt und demnach auch strenggenommen keine einzelnen ,wesen1 da alles mit einander im ,zusammenhang steht1 und das ,eine in dem ,andern seine ,sttze und seine ,begrndung findet4 ,das ,reich der ,wahrheit ist ein ,ganzes1 keine ,summe von ,teilen1 kein wirres ,durcheinander1 sondern eine nach ,grnden geordnete oder besser durch einen ,begrndungszusammenhang gegliederte ,einheit4 ,jede ,wahrheit hat ihren objektiven ,grund1 auch die unmittelbar einleuchtenden ,thatsachen und ,prinzipien1 fr die wir einen ,beweis nicht fhren knnen und die in sofern subjektiv fr uns grundlos sind4 ,man knnte sich das ,reich der ,wahrheit nun als ein ,system von ,gliedern denken1 die sich gegenseitig sttzen und tragen4 ,allein die ,beziehung zur ,erkenntnis ist der ,wahrheit wesentlich4 ,die ,wahrheiten sind keine ,dinge an sich1 die wir so erkennen1 wie sie unerkannter ,weise sind4 ,ihr ,einheitspunkt ist darum das ihnen allen gemeinsame gttliche ,erkennen oder ,denken1 an dem unser ,erkennen teilnimmt4 ,in ihm haben sie ihren letzten objektiven ,grund1 ganz verschieden von dem subjektiven ,grund unserer ,einsicht4 ,in diesen ,gedankengngen von den ,zeit- und ,ortsbestimmungen zu dem ber ,zeit und ,ort ,erhabenen1 von der ,bewegung zu dem unbewegten ,beweger1 von dem ,system der ,wahrheiten zu dem ,erkennenden und ,denkenden1 in dem es seinen ,grund hat1 macht sich das ,einheitsgesetz unseres ,denkens geltend4 ,es lautet3 ,das ,system der ,wahrheit setzt einen ,erkennenden voraus1 in dem es seine ,einheit hat4 ,als weiteres ,gesetz unseres ,erkennens bezeichnen wir das ,gesetz der ,kausalitt3 ,was anfngt zu existieren1 setzt ein ,anderes voraus1 das bei seinem ,anfange schon vorhanden ist und diesen ,anfang ermglicht -- ,gesetz der ,ermglichung4 ,das ,gesetz der ,kausalitt verhlt sich hnlich zum ,einheitsgesetz wie das des ,widerspruchs zum ,gesetz der bereinstimmung4 ,wie das ,gesetz des ,widerspruchs zum ,gesetze der bereinstimmung hinberleitet1 so das ,gesetz der ,kausalitt zum ,einheitsgesetz4 ,meistens mssen wir uns mit der ,wegrumung des ,unwesentlichen begngen1 und dazu verhilft uns das ,gesetz des ,widerspruchs immer1 auch wenn wir nicht im stande sind1 das ,wesentliche oder eigentliche ,wesen der ,dinge zu erkennen4 ,meistens mssen wir uns auch zufrieden geben mit der ,herstellung des ,kausalzusammenhangs der ,dinge mittels des ,kausalittsgesetzes4 ,und diese ,herstellung gelingt uns fast immer1 wenn wir auch die ,stellung der ,dinge in der ,gesamtheit des ,wirklichen nach dem ,einheitsgesetz nicht zu erkennen vermgen4 ,falsch ist die ,formel des ,gesetzes3 ,was anfngt zu existieren1 setzt ein ,anderes voraus1 aus dem es notwendig hervorgeht4 ,diese ,formel schiebt das ,gesetz der ,kausalitt in das ,gesetz des ,grundes hinein1 die ,wirkung wird dadurch zur blossen logischen ,folge herabgesetzt4 ,was immer unter dem causari verstanden werden mag1 es ist verschieden von sequi4 ,das ,gesetz der ,kausalitt in der von uns gegebenen ,form ist unmittelbar evident4 ,es leuchtet uns unabweislich ein1 dass kein ,ding sich den ,anfang seines ,seins selbst geben kann1 sondern eines ,andern bedarf1 das diesen ,anfang ermglicht1 obgleich die erstere ,annahme keineswegs einen ,widerspruch einschliesst4 ,sicher wre es widersprechend1 wenn man annehmen wollte1 ein ,ding knne freilich nicht selbst seinen ,anfang ermglichen1 und doch leugnete1 dass dazu etwas von ihm ,verschiedenes schon bei seinem ,anfange ,vorhandenes notwendig sei4 ,aber bedarf es einer ,ermglichung des ,anfangs8 ,darber sagt uns das ,gesetz des ,widerspruchs nichts4 ,das ,gesetz der ,kausalitt bejaht die ,frage1 und diese ,bejahung drckt seinen eigentlichen ,sinn aus4 ,natrlich ist das ,gesetz der ,kausalitt auch ganz etwas andres1 als das von der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs1 das auf induktivem ,wege gewonnen wird1 und als das viel weniger gesicherte ,seitenstck desselben1 dass alle ,denkenden unter gleichen ,umstnden gleiche ,urteile fllen4 ,das ,gesetz von der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs ist nur eine ,zusammenfassung unserer ,erfahrungen von der ,qualitt der ,ursachen oder ,ermglichungsgrnde1 worber uns natrlich nur die ,erfahrung und nicht das ganz allgemeine ,gesetz der ,kausalitt oder ,ermglichung belehren kann4 ,von ,evidenz kann bei dem ,gesetze der ,gleichfrmigkeit keine ,rede sein4 ,als letztes ,gesetz erwhnen wir das ,gesetz des ,grundes4 ,es lautet3 ,bei ,bejahung des ,grundes muss auch die ,folge bejaht werden1 und bei ,verneinung der ,folge muss auch der ,grund verneint werden4 ,da eine ,folge verschiedene ,grnde haben kann1 so gilt wenigstens nicht allgemein die ,umkehrung des ersten ,teiles des ,gesetzes3 ,bei ,bejahung der ,folge muss auch der ,grund bejaht werden4 ,da die ,folge im ,grunde enthalten ist1 so gilt natrlich immer3 ,wenn die ,folge1 das ,enthaltene1 nicht vorhanden ist1 so ist auch der ,grund1 das die ,folge notwendig ,enthaltende1 nicht vorhanden4 ,es handelt sich hier offenbar lediglich um das ,verhltnis des ,enthaltenseins4 ,das ,gesetz des ,grundes ist nichts andres1 als das ,gesetz des ,enthaltenseins in seiner ,anwendung auf zwei oder mehrere ,urteile1 die sich wie ,grund und ,folge verhalten4 ,natrlich kann das ,gesetz des ,grundes ebensowenig wie das des ,enthaltenseins zu einer ,erweiterung unserer ,erkenntnisse dienen und hat deshalb1 wie dieses letztere1 einen bloss formalen ,charakter4 ,wenn wir das in einem ,subjekt ,enthaltene von ihm leugnen1 das in einem bejahten ,urteil enthaltene andere ,urteil leugnen1 oder auch trotz der ,verneinung des enthaltenen ,urteils das enthaltende bejahen1 so verstossen wir nicht bloss gegen das ,gesetz des ,enthaltenseins und gegen das ,gesetz des ,grundes sondern auch gegen das ,gesetz des ,widerspruchs3 wir widersprechen uns selbst4 ,insofern kann man die ,form1 welche wir1 die ,verneinung zu ,hlfe nehmend1 dem ,gesetze des ,grundes geben knnen3 ,bei ,bejahung des ,grundes darf nicht die ,folge verneint und bei ,verneinung der ,folge nicht der ,grund bejaht werden1 als dritte ,form des ,gesetzes des ,widerspruchs bezeichnen4 ,das1 was wir als erste ,form des ,gesetzes des ,widerspruchs bezeichnen knnen3 ,das ,nichtzugehrige nicht zusprechen oder als zugehrig bejahen1 ist natrlich von etwas anderer ,art als die dem ,verhltnis des ,enthaltenseins entsprechende zweite und dritte ,form des ,gesetzes4 ,wer gegen diese zweite und dritte ,form verstsst1 widerspricht sich selbst1 wer hingegen gegen die erste ,form verstsst1 legt bloss einem ,subjekt ein nicht zu ihm gehrendes ,prdikat bei1 das im ,subjekt nicht enthalten ist1 ihm also auch nicht widerspricht4 ,aber er legt doch ein nicht zugehrendes ,prdikat als zugehrend bei und begeht in sofern einen ,widerspruch4 ,das ,gesetz der bereinstimmung1 das ,einheitsgesetz und das ,gesetz der ,kausalitt sind ,realgesetze1 die den ,fortschritt unsres ,denkens ermglichen und begrnden1 mssen darum als ,gesetze des ,erkennens im strengen ,sinne bezeichnet werden2 das ,gesetz des ,enthaltenseins und das ,gesetz des ,grundes sind ,formalgesetze1 nach denen der ,inhalt der gewonnenen ,erkenntnis zergliedert wird1 also eigentlich ,denkgesetze4 ,indes auch durch ,verneinung des ,nichtzugehrigen und ebenso auch durch ,verneinung des ,nichtenthaltenen findet entschieden ein ,fortschritt des ,erkennens statt4 ,insofern kann auch das ,gesetz des ,widerspruchs eine reale ,bedeutung haben4 ,fnfzehnte ,untersuchung4 ,erkenntnis und blinde berzeugung4 ,wir unterschieden den ,blick1 der die zusammengehrigen ,merkmale entdeckt2 das ,sichaufdrngen oder ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit2 das ,sehen1 ,wahrnehmen dieser ,zusammengehrigkeit oder die ,einsicht in dieselbe1 worin der eigentliche ,erkenntnisakt besteht2 den gedanklichen ,ausdruck der ,zusammengehrigkeit im ,urteil2 das ,bewusstsein der ,objektivitt oder ,wahrheit des ,urteils1 das dem ,einleuchten oder ,sichaufdrngen der ,zusammengehrigkeit entspricht2 endlich die berzeugung von der ,wahrheit oder ,gltigkeit des ,urteils1 die zur ,gewissheit wird1 wenn sie jeden ,zweifel ausschliesst4 ,die thrichte ,frage1 ob das ,ding so ist1 wie wir es mit den leiblichen ,augen sehen1 stellen wir nicht1 auch nicht die1 ob ein solches ,ding existiert1 sondern die andere1 was das ,ding seinem ,wesen1 seiner ,wahrheit nach ist4 ,das hngt natrlich von seiner ,stellung in der ,gesamtheit des ,wirklichen ab und kann nur mit dem ,auge des ,geistes gesehen werden4 ,das auf ,einsicht beruhende ,urteil und die auf ,einsicht beruhende berzeugung haben natrlich1 wie die ,einsicht selbst1 in dem ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit einen vernnftigen sie vollkommen rechtfertigenden ,grund1 der aber1 wie wir sehen werden1 keineswegs zwingend ist4 ,einsicht darf nicht mit ,denknotwendigkeit verwechselt werden4 ,allein ,urteil und berzeugung knnen auch ohne vernnftigen ,grund eintreten4 ,wir sprechen dann von blindem ,urteil1 blinder berzeugung4 ,natrlich hat auch das blinde ,urteil und die blinde berzeugung einen ,grund1 nur keinen zureichenden1 wirklich rechtfertigenden ,grund4 ,ihr ,grund besteht in den ,gefhlen des ,gefallens und ,missfallens1 der ,abneigung und ,zuneigung1 in der durch die ,meinung anderer1 zu der auch die ffentliche ,meinung gehrt1 entstehenden ,gewhnung1 in den von dort her rhrenden ,vorurteilen der ,familie1 des ,standes1 der ,nation1 der ,konfession1 des ,berufs1 in der ,erziehung1 in ererbten und erworbenen ,gehirndispositionen1 endlich im ,egoismus und ,lebenstrieb1 der sich im ,wettbewerb und im ,kampfe ums ,dasein kundgiebt4 ,aus allen diesen ,grnden entsteht zunchst ein blindes ,urteilen1 oder gedankliches ,behaupten1 das1 wenn es oft genug wiederholt wird1 eine blinde berzeugung zur ,folge hat1 die freilich auch unmittelbar aus diesen ,grnden1 insbesondere aus den ,gefhlen der ,abneigung und ,zuneigung1 des ,gefallens und ,missfallens1 dann aus dem ,egoismus und ,lebenstriebe hervorgehen kann4 ,diesem blinden ,urteilen und berzeugtsein folgt dann das vermeintliche ,sehen1 ,wahrnehmen der ,zusammengehrigkeit1 die vermeintliche ,einsicht in dieselbe1 die natrlich keine ,erkenntnis ist1 weil sie des vernnftigen ,grundes1 auf dem alle ,erkenntnis beruht1 ermangelt4 ,die ,erkenntnis ist wirkliche1 nicht bloss vermeintliche ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit und beruht auf dem ,einleuchten dieser ,zusammengehrigkeit4 ,diese wirkliche ,einsicht geht immer dem ,urteil1 der gedanklich behaupteten ,zusammengehrigkeit1 voran und unterscheidet sich dadurch wesentlich von der vermeintlichen ,einsicht4 ,wie solche blinden ,urteile und berzeugungen des vernnftigen1 sie rechtfertigenden ,grundes ermangeln1 der nur in dem ,einleuchten der ,wahrheit bestehen kann1 so ermangeln sie damit auch des ,kennzeichens der ,wahrheit1 das eben in diesem ,einleuchten besteht4 ,wenn sie wahr sind1 so sind sie doch nur zuflliger ,weise wahr2 eine ,brgschaft fr ihre ,wahrheit bieten sie in keiner ,weise4 ,mit der in der ,einsicht bestehenden ,erkenntnis ist immer eine ,gewissheit verbunden1 sie ist von derselben unabtrennbar4 ,unter ,gewissheit aber verstehen wir eine berzeugung1 die jeden ,zweifel ausschliesst4 ,so lange wir zweifeln1 hin- und herschwanken1 oder auch die ,grnde fr oder gegen eine ,sache abwgen1 erkennen wir nicht4 ,wenn wir aber sagen3 das ist zweifelhaft1 entweder weil gar keine ,grnde dafr sprechen1 oder weil die ,grnde1 die dafr sprechen1 nicht durchschlagend sind2 wenn wir ferner sagen3 das ist wahrscheinlich oder das ist unwahrscheinlich1 weil mehr oder weniger ,grnde fr eine ,sache sprechen als fr ihr ,gegenteil1 so ist das eine ,erkenntnis2 wir sagen so1 weil wir es einsehen4 ,eine wahrscheinliche oder zweifelhafte ,einsicht giebt es nicht1 sondern nur eine ,einsicht1 dass etwas wahrscheinlich oder zweifelhaft ist4 ,die ,einsicht ist eben immer mit der ,gewissheit verbunden und von ihr unabtrennbar1 aber auch die blinde berzeugung kann jeden ,zweifel ausschliessen und so zur ,gewissheit werden4 ,von dieser ,art ist unzweifelhaft die berzeugung des ,fanatikers oder desjenigen1 der blindlings einem ,andern in rckhaltloser1 unbedingter ,weise vertraut4 ,ihre berzeugung schliesst sicher jeden ,zweifel aus und muss darum als ,gewissheit bezeichnet werden4 ,freilich ist das eine blinde ,gewissheit1 die von der auf ,einsicht beruhenden und von ihr unabtrennbaren ,gewissheit verschieden ist4 ,offenbar hat die ,gewissheit1 insofern sie jeden ,zweifel ausschliesst1 also nach ihrer negativen ,seite1 keine ,grade2 nach ihrer positiven ,seite hat sie allerdings1 wenigstens als blinde ,gewissheit1 ebenso wie die blinde berzeugung1 ,grade4 ,die blinde ,gewissheit kann nicht als ein ,maximum der blinden berzeugung betrachtet werden1 sondern ist durch die ,leidenschaftlichkeit des ,blindglaubenden einer ,steigerung bis ins ,unermessliche fhig4 ,anders scheint es mit der auf ,einsicht beruhenden ,gewissheit zu sein4 ,die ,einsicht hat natrlich keine ,grade1 sie ist entweder vorhanden oder nicht vorhanden4 ,ein ,mehr oder ,minder giebt es hier nicht4 ,dasselbe scheint auch von der mit der ,einsicht verbundenen ,gewissheit zu gelten4 ,sie ist nicht bloss nach ihrer negativen sondern auch nach ihrer positiven ,seite ohne ,grade4 ,sechzehnte ,untersuchung4 ,zulnglichkeit des ,kennzeichens der ,wahrheit4 ,es ist keine ,frage1 dass es ein vermeintliches ,einleuchten giebt1 dass wir oft glauben1 die ,zusammengehrigkeit leuchte uns ein und doch hinterher bekennen mssen1 dass wir uns getuscht haben4 ,wir wechseln nicht bloss unsere ,ansichten sondern auch unsere ,einsichten1 verwerfen eine frhere ,einsicht als bloss vermeintlich und setzen eine andere mglicherweise wieder vermeintliche an ihre ,stelle4 ,alles auf ,grund des1 sei es wirklichen1 sei es vermeintlichen ,einleuchtens4 ,wie kann da dieses ,einleuchten noch als massgebendes und entscheidendes ,kennzeichen der ,wahrheit betrachtet werden8 ,wir haben schon gezeigt1 dass die mit ,einsicht verbundene ,gewissheit von andrer ,art ist als die ohne ,einsicht4 ,was von der ,gewissheit gilt1 die ohne ,einsicht eintritt1 muss natrlich auch von der ,gewissheit behauptet werden1 die sich mit der vermeintlichen ,einsicht verbindet4 ,da sich nun immer mit der vermeintlichen ,einsicht ebenso wie mit der wirklichen eine ,gewissheit verbindet1 so knnen wir beide schon durch die ,art der mit ihnen verbundenen ,gewissheit unterscheiden4 ,aber auch abgesehen von diesem ,unterschiede zwischen der vermeintlichen und wirklichen ,einsicht knnen wir uns der ersteren erwehren und ihr gegenber die letztere zur ,geltung bringen4 ,der vermeintlichen und wirklichen ,einsicht entspricht das vermeintliche und wirkliche ,einleuchten oder ,evidentsein eines ,sachverhaltes4 ,es kann nun irgend etwas mittelbar oder unmittelbar einleuchtend sein4 ,alle des ,beweises bedrftigen ,stze sind1 wenn sie bewiesen sind1 mittelbar einleuchtend2 unmittelbar einleuchtend ist nach unsrer ,auffassung nicht bloss das ,gesetz des ,widerspruchs1 sondern auch das der ,ermglichung oder ,kausalitt4 ,nehmen wir nun an1 dass ein ,satz in mittelbarer ,weise einleuchtend zu sein scheint1 so knnen wir1 wenn sein ,gegenteil mittelbar einleuchtend gemacht werden kann1 einen ,beweis hierfr erbringen und dadurch den ,schein des ,einleuchtens beseitigen4 ,mag aber das ,gegenteil des ,satzes auch eines ,beweises nicht fhig sein1 in jedem ,falle sind wir im stande1 den ,beweis1 der fr den in mittelbarer ,weise scheinbar einleuchtenden ,satz gefhrt wird1 zu prfen und1 falls sich hierbei ein ,fehler ergiebt1 durch diese ,prfung den ,schein des ,einleuchtens zu zerstren4 ,nehmen wir ferner an1 dass ein ,satz in unmittelbarer ,weise einleuchtend zu sein scheint1 so knnen wir fr das ,gegenteil einen ,beweis zu fhren suchen und dadurch den ,schein des ,einleuchtens entfernen4 ,es bleibt noch ein ,fall als mglich brig4 ,ein ,satz knnte unmittelbar einleuchtend scheinen und sein ,gegenteil auch nur unmittelbar einleuchten1 sodass wir also keinen ,beweis fr dasselbe zu fhren im ,stande sind4 ,hier stehen nun freilich ,ja und ,nein einander gegenber1 und eine ,entscheidung ist unmglich4 ,aber dieser vierte ,fall ist in der ,geschichte der ,philosophie nicht vorgekommen4 ,heraklit und ,hegel haben das ,gesetz des ,widerspruchs geleugnet1 aber ihr ,recht zu dieser ,leugnung durch einen ,beweis darzuthun gesucht4 ,in neuester ,zeit hat man das ,gesetz der ,kausalitt nicht eigentlich geleugnet aber doch bezweifelt1 dass es unmittelbar einleuchtend sei4 ,aber auch diesen ,zweifel sucht man zu begrnden1 indem man dem ,gesetze der ,kausalitt das ,gesetz von der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs1 das nur auf einer ,induktion beruht1 substituiert -- eine ,zusammenfassung unsrer ,erfahrungen ber die ,qualitt der zu bestimmten ,wirkungen gehrenden ,ursachen4 ,solche ,gedankengnge1 die das unmittelbare ,einleuchten gewisser ,stze bestreiten1 kommen natrlich im wirklichen ,leben nicht vor4 ,man ist hier eher geneigt1 das unmittelbare ,einleuchten gewisser dem sinnlichen ,schein oder einer unberechtigten ,verallgemeinerung zu liebe aufgestellter ,stze zu behaupten1 wie z4 ,b4 das unmittelbare ,einleuchten des ,satzes1 dass die ,sonne still steht4 ,hier ist es ein ,leichtes1 durch den ,beweis des ,gegenteils den ,schein des unmittelbaren ,einleuchtens zu zerstren4 ,es ergiebt sich1 dass wir dem unleugbaren ,vorkommen einer vermeintlichen ,einsicht und eines vermeintlichen ,einleuchtens nicht ratlos gegenberstehen und uns hierdurch in der ,annahme des ,einleuchtens der ,zusammengehrigkeit als eines zuverlssigen und entscheidenden ,kennzeichens der ,wahrheit nicht irre machen lassen drfen4 ,wir knnen nicht bloss die wirkliche ,einsicht von der vermeintlichen an bestimmten ,merkmalen unterscheiden1 wir knnen auch die entstehende vermeintliche ,einsicht berwinden1 und zwar durch die wirkliche ,einsicht4 ,siebzehnte ,untersuchung4 ,einsicht und ,denknotwendigkeit4 ,die ,einsicht oder ,erkenntnis beruht1 wie wir sahen1 auf einem vernnftigen1 zureichenden1 sie vllig rechtfertigenden ,grunde4 ,es ist aber zu beachten wichtig1 dass dieser ,grund nicht zwingend wirkt4 ,einsicht hat nichts mit usserem ,zwange oder innerer ,ntigung gemein2 sie kann darum auch keineswegs mit ,denknotwendigkeit verselbigt werden4 ,allerdings kommt in unsren ,schlussfolgerungen aus der ,einsicht hufig so etwas wie ,denknotwendigkeit zum ,ausdruck4 ,wir sagen3 es kann nicht anders sein1 es muss so sein4 ,wir sagen das nicht bloss1 wenn es sich um begriffliche1 sondern auch1 wenn es sich um bloss thatschliche ,wahrheiten handelt4 ,wenn wir sie einsehen1 so erscheint uns das ,gegenteil ausgeschlossen1 also unmglich4 ,woher kommt das8 ,offenbar lediglich von der mit der ,einsicht verbundenen ,gewissheit4 ,wir sind gewiss1 das heisst1 aller ,zweifel und damit auch die ,mglichkeit1 dass es anders sein knnte1 die ,mglichkeit des ,gegenteils ist ausgeschlossen4 ,so sagen wir denn eben wegen dieser ,gewissheit3 so muss es sein4 ,soll das etwa heissen1 dass zwischen den zusammengehrigen ,gliedern1 deren ,zusammengehrigkeit wir einsehen1 ein ,notwendigkeitszusammenhang besteht8 ,sicherlich nicht4 ,denn sonst drften wir nicht in gleicher ,weise reden1 wenn es sich um bloss thatschliche ,wahrheiten handelt1 bei denen offenbar die ,annahme eines ,notwendigkeitszusammenhangs ausgeschlossen ist4 ,indes knnte immerhin die ,einsicht berall da mit der ,denknotwendigkeit verselbigt werden mssen1 wo ein solcher ,notwendigkeitszusammenhang des ,zusammengehrigen vorliegt4 ,das bedarf einer nhern ,untersuchung4 ,es fragt sich1 ob bei allen begrifflichen ,stzen eine solche ,denknotwendigkeit vorhanden ist1 und weiterhin1 ob dort1 wo sie vorhanden1 die ,denknotwendigkeit mit der ,einsicht ein und dasselbe ist4 ,in den ,gesetzen des ,erkennens und ,denkens kommt anscheinend berall eine ,denknotwendigkeit zum ,ausdrucke4 ,gesetz der bereinstimmung3 ,das ,zugehrige muss zugesprochen1 darf nicht abgesprochen1 das ,nichtzugehrige darf nicht zugesprochen1 muss abgesprochen werden4 ,das ,gesetz des ,enthaltenseins3 ,das ,enthaltene muss zugesprochen1 darf nicht abgesprochen1 das ,nichtenthaltene darf nicht als enthalten zugesprochen1 muss abgesprochen werden4 ,das ,gesetz der ,einheit3 ,das ,system der ,wahrheit setzt notwendig einen ,denkenden voraus4 ,das ,gesetz der ,ermglichung3 ,was anfngt1 zu existieren1 setzt notwendig ein ,anderes voraus1 das bei seinem ,anfange schon vorhanden ist und diesen ermglicht4 ,das ,gesetz des ,grundes3 ,aus der ,wahrheit des ,grundes ergiebt sich notwendig die ,wahrheit der ,folge1 aus der ,falschheit der ,folge die ,falschheit des ,grundes4 ,das muss1 darf nicht1 notwendig drckt hier zunchst auch nichts anderes als die ,gewissheit aus1 die jeden ,zweifel und damit die ,mglichkeit des ,andersseinknnens ausschliesst4 ,aber es verhlt sich doch bei diesen ,gesetzen mit der ,notwendigkeit nicht gleichmssig4 ,ein ,notwendigkeitsverhltnis zwischen dem ,ding und dem von ihm ,ausgesagten liegt unzweifelhaft vor1 wenn das ,ausgesagte in dem ,dinge enthalten ist4 ,natrlich ebenso1 wenn es sich nicht um ,dinge sondern um ,urteile handelt1 wenn nach dem ,gesetze des ,grundes aus der ,wahrheit des den ,grund bildenden ,urteils die ,wahrheit des die ,folge ausdrckenden ,urteils und wenn aus der ,falschheit des die ,folge ausdrckenden ,urteils die ,falschheit des den ,grund bildenden ,urteils erschlossen wird4 ,in diesen beiden ,fllen1 allgemeiner3 in ,urteilen1 wo es sich um ein ,enthaltensein handelt1 mag man von einer ,denknotwendigkeit reden1 aber man darf eben nur dies mit dem ,enthaltensein gegebene ,notwendigkeitsverhltnis darunter verstehen4 ,wir sind durch nichts usserlich gezwungen oder innerlich gentigt1 das in einem ,dinge ,enthaltene von ihm auszusagen oder aus einem ,urteil als dem ,grunde ein anderes als seine ,folge abzuleiten4 ,wir sehen freilich mit einer allen ,zweifel ausschliessenden ,gewissheit ein1 dass das ,urteil1 in dem wir das in einem ,ding ,enthaltene von ihm aussagen1 notwendig wahr sein muss1 ebenso1 dass das ,urteil wahr sein muss1 das sich als ,folge aus einem andren ,urteil als seinem ,grunde ergiebt4 ,aber wiederum ist zu beachten wichtig1 dass diese ,einsicht in die ,wahrheit der ,urteile mit der im ,enthaltensein gegebenen ,denknotwendigkeit nichts zu thun hat1 von ihr ganz und gar verschieden ist und sich in keiner ,weise auf sie sttzt4 ,es ergiebt sich1 dass1 wenn auch in ,bezug auf das ,enthaltensein von ,denknotwendigkeit geredet werden kann1 diese ,denknotwendigkeit doch nicht mit der ,einsicht verwechselt oder verselbigt werden darf4 ,auch in ,bezug auf das zusammengehrige ,nichtenthaltene kann von ,denknotwendigkeiten geredet werden4 ,man hat von jeher unterschieden zwischen den ,proprietten oder wahren ,eigenschaften1 die nicht als ,merkmale im ,ding enthalten sind und ihm doch notwendig zukommen1 und zwischen den ,accidentien1 die ihm zukommen knnen4 ,richtung und ,geschwindigkeit sind fr die ,bewegung1 ,strke und ,hhe fr den ,ton solche ,eigenschaften1 aber die bestimmte ,richtung und ,geschwindigkeit1 die bestimmte ,strke und ,hhe sind nicht notwendig4 ,ohne jene ,eigenschaften kann ,bewegung und ,ton gar nicht vorhanden sein1 wohl aber ohne diese ,bestimmtheiten4 ,die ,zugehrigkeit ist hier ,denknotwendigkeit4 ,aber es ist zu beachten wichtig3 nicht weil es denknotwendig ist1 betrachten wir dieses ,zugehrige als zugehrig1 sondern nur darum1 weil uns die ,zugehrigkeit einleuchtet und wir sie einsehen4 ,jede ,eigenschaft setzt ferner ein ,selbstndiges1 jede ,bewegung1 jede ,vernderung ein ,bewegliches1 ein ,vernderliches1 ein ,beharrliches voraus4 ,wir knnen das nicht anders denken2 also wiederum eine ,denknotwendigkeit innerhalb des ,zugehrigen1 ,nichtenthaltenen4 ,es scheint1 als wenn dieser ,denknotwendigkeit gar keine ,einsicht entspricht4 ,wir sehen ein1 dass und warum das ,enthaltensein denknotwendig ist2 aber wir sehen nicht ein1 warum wir in unsrem ,denken fr die ,eigenschaft ein ,selbstndiges1 fr die ,bewegung ein ,bewegliches1 fr die ,vernderung ein ,vernderliches voraussetzen mssen4 ,wir knnen nur sagen1 die ,einrichtung unsres ,denkens bringt das so mit sich4 ,die ,rte hat doch ihren eigenen ,inhalt1 ebenso die ,bewegung1 ebenso die ,vernderung4 ,warum setzt sie etwas voraus1 das rot ist1 sich bewegt1 sich verndert8 ,hier scheint bloss ein blindes ,mssen vorhanden zu sein1 das auf einer ,einrichtung1 auf einem ,mechanismus unsres ,denkorganismus beruht4 ,es scheint nicht unwichtig zu beachten1 dass keine ,denknotwendigkeit besteht1 jedes ,selbstndige mit ,eigenschaften auszustatten oder jedem ,beharrlichen eine ,bewegung oder ,vernderung zuzuschreiben4 ,wenn wir einem ,selbstndigen1 einem ,dinge eine ,eigenschaft zuschreiben1 ihm ,bewegung oder ,vernderung beilegen1 so geschieht das1 weil uns die betreffenden ,zusammengehrigkeiten einleuchten4 ,auch bezglich des ,nichtenthaltenen und ,nichtzugehrigen giebt es ,denknotwendigkeiten1 die wir als ,unvertrglichkeitsverhltnisse bezeichnen4 ,sie sind berall dort vorhanden1 wo von einem ,subjekt ein ,prdikat notwendig ausgeschlossen ist4 ,das gilt von allen ,prdikaten1 die das kontradiktorische ,gegenteil des ,subjekts ausdrcken4 ,es gilt ferner von allen ,dingen -- das ,wort im engern ,sinne genommen -- unter einander4 ,da sie ein ,eigensein haben und einander gegenber selbstndig sind1 knnen sie nicht von einander ausgesagt werden4 ,bei vielen ,prdikaten macht sich in ihrem ,verhltnis zu einander diese ,unvertrglichkeit geltend1 die nur die ,kehrseite der ,notwendigkeit ist4 ,sie knnen nicht zugleich von demselben ,subjekt ausgesagt werden2 so3 ,bejahen und ,verneinen desselben ,gegenstands1 ,wollen und ,widerstreben in ,bezug auf denselben ,gegenstand1 die sogenannten kontrren ,gegenstze arm und reich1 jung und alt1 gross und klein1 schwarz und weiss usw4 ,dass wir diese ,prdikate als unvertrglich miteinander oder mit dem ,subjekt erkennen1 hat seinen ,grund natrlich lediglich in dem ,einleuchten der ,unvertrglichkeit1 nicht in der mit ihr gegebenen ,denknotwendigkeit1 sodass also auch hier ,denknotwendigkeit und ,einsicht als etwas ganz ,verschiedenes erscheint4 ,es fragt sich1 ob nicht eine ,denknotwendigkeit in dem ,einheitsgesetz und dem ,gesetz der ,kausalitt vorliegt1 und weiterhin1 ob nicht diese ,denknotwendigkeit mit der ,einsicht als ein und dasselbe gesetzt werden muss4 ,zunchst ist einleuchtend1 dass es sich fr uns nicht darum handeln kann1 zu entscheiden1 ob zwischen dem ,denkenden und dem ,system der ,wahrheit1 zwischen dem den ,anfang irgendwie ,ermglichenden und dem ,anfangenden ein ,notwendigkeitszusammenhang besteht1 sondern lediglich darum1 ob er von dem ,einheits- und ,kausalittsgesetz gefordert wird und in diesen ,gesetzen zum ,ausdrucke kommt4 ,beides wird nun geleugnet werden mssen4 ,in dem ,einheitsgesetz 7das ,system der ,wahrheit setzt einen ,denkenden voraus1 der alle ,wahrheit erkennt7 und in dem ,gesetz der ,kausalitt 7das ,anfangende setzt ein anderes schon ,bestehendes voraus1 das seinen ,anfang ermglicht7 ist von einem ,notwendigkeitsverhltnis zwischen dem ,denkenden und dem ,system der ,wahrheit1 zwischen dem den ,anfang ,ermglichenden und dem ,anfangenden in keiner ,weise die ,rede2 ein solches ,notwendigkeitsverhltnis wird darum auch von diesen ,gesetzen nicht gefordert4 ,nur insofern kommt auch in diesen ,gesetzen ein ,notwendigkeitsverhltnis zum ,ausdruck1 als das ,system der ,wahrheit notwendig einen ,erkennenden1 und das ,anfangende notwendig einen ,ermglichungsgrund voraussetzt4 ,es ist nichts dagegen einzuwenden1 dieses ,notwendigkeitsverhltnis als eine ,denknotwendigkeit zu bezeichnen2 aber wiederum gilt1 dass diese ,denknotwendigkeit nicht der ,grund unsrer ,einsicht in die ,wahrheit dieser ,gesetze ist1 dass vielmehr dieser ,grund1 wie berall so auch hier1 nur das ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit sein kann4 ,auch hier sind also ,denknotwendigkeit und ,einsicht ganz und gar verschieden4 ,achtzehnte ,untersuchung4 ,einsicht und ,wille4 ,da mit der ,einsicht keinerlei ,zwang oder innere ,ntigung fr uns verbunden ist1 so sind wir im ,stande uns derselben zu entziehen1 wenn sie unsren ,neigungen nicht entspricht1 wie viele ,erfahrungen unseres ,lebens uns besttigen4 ,das ,widerstreben gegen die erkannte ,wahrheit ist eine leider nur zu hufig vorkommende ,thatsache4 ,wir knnen unsren ,blick von dem ,sichaufdrngen und ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit ablenken und auf etwas andres richten1 uns dadurch die eintretende ,einsicht aus dem ,sinne schlagen1 in den ,hintergrund drngen1 verdunkeln und sogar ganz beseitigen1 um uns einem entgegengesetzten1 blinden ,dafrhalten1 das unsren ,neigungen besser entspricht1 hinzugeben4 ,aber auch wenn dies nicht der ,fall ist1 bleibt die ,einsicht und das ihr folgende ,urteil oft ein blosser ,verstandesakt1 selbst vorausgesetzt1 dass entgegengesetzte ,interessen vorhanden sind aber keinen ,einfluss ausben1 weil der ,wille nicht widerstrebt4 ,ganz verschieden von diesen ,verstandesakten ist die ,liebe zur ,wahrheit1 die sich in der ,hingabe und ,unterwerfung des ,willens unter die ,wahrheit und in dem ,ergriffen- und ,unterjochtwerden des ,gemtes von der ,wahrheit kundthut und der ,vertiefung in die ,wahrheit1 insbesondere in ihren berzeitlichen ,charakter1 zu folgen pflegt4 ,es ist klar1 dass die ,wahrheitserkenntnis erst durch diese ,mitbeteiligung des ,willens und ,gemts eine ,bedeutung fr unser inneres ,leben erhlt4 ,die ,anerkennung der erkannten ,wahrheit1 das ,festhalten an ihr trotz entgegengesetzter ,neigung ist eine strenge sittliche ,pflicht1 ja die hchste sittliche ,pflicht1 denn alles ,unsittliche hat seine letzte ,wurzel und ,quelle in dem ,widerstreben gegen die erkannte ,wahrheit1 was schon in dem blossen ,sichabwenden und ,unbeachtetlassen der eben aufleuchtenden ,einsicht sich kundgiebt4 ,die erkannte ,wahrheit ist ein sittliches ,gut1 nicht ein ,gut des egoistischen ,willens sondern ein ,gut des ,gemeinschaftswillens2 ja sie ist das ,gut der ,gter1 das hchste ,gut1 denn alle andren ,gter erhalten nur durch sie ihren ,wert4 ,die ,wahrheitsliebe ist ,pflicht jedes ,menschen1 die glhende ,liebe zur ,wahrheit ist die ,tugend des wissenschaftlichen ,forschers4 ,das ,wort ,kants vom guten ,willen gilt im hchsten ,sinne von der ,wahrheit3 ,das einzige1 was nicht bloss in der ,welt der wollenden ,wesen1 wie der gute ,wille1 sondern berhaupt um seiner selbst willen gut ist1 ist die ,wahrheit1 denn alles andere ist nur gut durch sie4 ,das gilt von allen ,wahrheiten4 ,einer besondren ,beachtung bedrfen die sittlichen und religisen ,wahrheiten1 die ,wahrheiten1 welche1 allgemeiner gesprochen1 unser praktisches ,verhalten und unsre persnlichen ,beziehungen regeln4 ,sie mssen natrlich den ,willen in ganz andrer ,weise beeinflussen und das ,gemt in ,anspruch nehmen und doch bleiben gerade sie hufig lediglich blosse ,kopfwahrheiten4 ,die mit ihnen verbundene ,einsicht ist natrlich auch ein ,verstandesakt4 ,sitte und ,gewohnheit bringen es mit sich1 dass man ihnen die ,anerkennung im ,denken und ,reden nicht versagt4 ,diese ,anerkennung wird als etwas ,selbstverstndliches betrachtet4 ,aber sie ist auch lediglich eine ,anerkennung des ,verstandes1 die diesen ,wahrheiten in gedankenloser ,weise entgegengebracht wird1 ohne dass der ,wille und das ,herz davon irgendwie berhrt werden1 selbst wenn das ,leben des ,anerkennenden den ,wahrheiten durchaus widerspricht4 ,der ,widerspruch zwischen den ,gewohnheiten des ,lebens1 wie sie im ,handeln sich kundgeben und zwischen der ebenfalls im ,denken und ,reden zur ,gewohnheit gewordenen ,anerkennung kommt gar nicht mehr zum ,bewusstsein4 ,die ,gewohnheit auf beiden ,seiten lsst eine ,reflexion gar nicht aufkommen und alles als selbstverstndlich erscheinen4 ,das ist die ,lage der meisten ,menschen1 die im ,reden und ,denken an der ihnen anerzogenen ,moral und ,religion festhalten1 obgleich die ,grundstze dieser ,moral und ,religion auf ihre ,gesinnung1 ihr ,leben und ,handeln gar keinen ,einfluss ausben4 ,ihre ,moral und ,religion ist lediglich zur ,kopfwahrheit geworden4 ,wie oft werden ,grundstze im ,denken und ,reden als selbstverstndlich anerkannt und doch im ,leben und ,handeln ohne weiteres1 wir mssen sagen gedankenlos1 unbewusst1 mit ,fssen getreten4 ,wer verurteilt in seinem ,denken und ,reden nicht den ,egoismus1 und wer zieht das zuerst deutlich1 dann immer weniger deutlich1 zuletzt gar nicht mehr als minderwertig erkannte eigene ,ich nicht dem fremden vor8 ,vierter ,abschnitt4 ,umfang unsres ,wissens4 ,neunzehnte ,untersuchung4 ,schranken unsres ,erkennens4 ,es unterliegt keinem ,zweifel1 dass der ,gegenstand und das ,ziel des ,erkennens nichts andres sein kann als die ,wahrheit in ihrem berzeitlichen ,charakter1 der allein ihre ,allgemeingltigkeit fr alle ,denkenden verbrgt4 ,aber es fragt sich1 ob die thatschliche ,beschaffenheit der ,erkenntnisvorgnge dieser ,aufgabe in jeder ,hinsicht angemessen ist und gerecht wird4 ,um diese ,frage zu beantworten1 gehen wir von der seit ,aristoteles und dem ,neuplatoniker ,porphyrius blichen ,unterscheidung zwischen den ,prdikabilien und ,prdikamenten oder ,kategorien aus4 ,unter ,prdikabilien verstehen wir hchste ,aussagen ber ,begriffe1 unter ,prdikamenten oder ,kategorien hchste ,aussagen ber das ,seiende4 ,man zhlt nach ,porphyrius fnf ,prdikabilien3 ,gattung1 ,art1 ,differenz1 das ,notwendige 7,propriett71 das ,zufllige 7,accidenz71 die wesentlichen ,merkmale1 welche in ,gattung1 ,art und ,differenz vorhanden sind1 von den ausserwesentlichen notwendigen oder zuflligen unterscheidend2 ferner nach ,aristoteles zehn ,kategorien3 ,substanz1 ,eigenschaften1 ,grsse1 ,beziehung1 ,ort1 ,zeitpunkt1 ,lage1 ,thun1 ,leiden1 ,zustand4 ,die notwendigen ,merkmale oder ,proprietten sollen also etwas anderes als die ,eigenschaften sein4 ,die ,eigenschaft kann sowohl ,propriett als ,accidenz sein1 sie kann dem ,ding sowohl notwendig als zufllig zukommen4 ,z4 ,b4 ist die weisse ,farbe und das ,kranksein eine ,eigenschaft gewisser ,menschen1 aber doch nur ein ,accidenz4 ,es gehrt zum ,wesen der ,eigenschaft1 dass sie nicht ohne ein ,selbstndiges sein kann1 dessen ,eigenschaft sie ist1 dass sie ein ,selbstndiges notwendig voraussetzt3 aber darum ist sie noch nicht notwendig fr dieses ,selbstndige4 ,das gilt nur von der ,propriett4 ,so setzt auch das ,anfangende einen ,ermglichungsgrund notwendig voraus1 geht aber darum noch keineswegs aus diesem ,ermglichungsgrund notwendig hervor oder ist mit ihm notwendig verbunden4 ,die ,propriett gehrt1 wie das ,accidenz1 zum ,ausserwesentlichen2 die ,eigenschaft kann sowohl zum ,wesentlichen als ,ausserwesentlichen gehren4 ,man sieht1 die ,unterscheidung von ,propriett und ,eigenschaft lsst sich zur ,not aufrecht erhalten und durchfhren4 ,aber warum sollen die ,proprietten1 warum soll berhaupt das ,ausserwesentliche nur eine ,aussage ber ,begriffe enthalten8 ,gehrt das ,ausserwesentliche nicht auch zum ,seienden8 ,gattung und ,art sind offenbar ,prdikabilien1 wenn man sie einfach nach dem ,verhltnis des ,allgemeinen und ,besondern ins ,auge fasst4 ,aber die ,alten haben mit ,recht ,gattung und ,art nicht bloss nach diesem ,verhltnis bestimmt1 sondern fr beide nur die wesentlichen ,merkmale in ,anspruch genommen und die ausserwesentlichen auf ,propriett und ,accidenz verteilt4 ,ist aber nun das ,wesentliche und weiterhin das ,wesen ein blosses ,prdikabile8 und nicht vielmehr eine ,kategorie8 ,ja1 die ,kategorie der ,kategorien8 ,das ,seiende ist doch eben nur ein ,seiendes dadurch1 dass es ein ,wesen1 eine ,wahrheit hat4 ,verschiedenheit und ,gleichheit sind sicher unmittelbar nur ,aussagen ber unsre ,begriffe1 keine ,kategorien1 ebensowenig das ,nichtseiende1 die ,negation des einen vom andern2 ,mensch als ,nicht-,pflanze z4 ,b4 ,demnach kann auch die ,zahl keine ,kategorie sein2 sie ist der ,gattung verwandt und wie diese ,zusammenfassung niederer ,einheiten zu einer hheren ,einheit2 nur dass bei der ,gattung in dieser hheren ,einheit die niedern fr das ,bewusstsein verschwinden1 whrend sie bei der ,zahl im ,bewusstsein festgehalten werden4 ,aber wie steht es mit der ,einheit im hchsten ,sinne8 ,ist sie auch keine ,kategorie8 ,sicher ist sie eine ,kategorie4 ,nur dadurch1 dass das ,seiende ein ,teil der ,einen ,wahrheit ist und an ihr teilnimmt1 ist es ein ,seiendes2 die ,einheit wie das ,wesen1 wie die ,wahrheit selbst ist in der ,that die hchste ,kategorie2 sie ist von ,wahrheit und ,wesen nicht zu trennen1 so wenig wie das ,wesen von der ,wahrheit und die ,wahrheit vom ,seienden4 ,es mag angemessen sein1 das fr ein ,ding ,notwendige und das ihm ,zufllige zu unterscheiden2 aber wichtiger ist die ,frage1 ob etwas darum1 weil es zufllig ist1 weniger zum ,seienden gehrt4 ,zufllig ist dem ,menschen das ,kranksein1 das ,krppelhaftsein1 wohl auch die ,farbe1 die schwarze1 gelbe1 rote ,haut2 aber sind diese ,eigenschaften darum weniger seiend1 weil sie zufllig sind8 ,was hat es mit dem ,zuflligen berhaupt in ,hinsicht des ,seins auf sich8 ,fragen wir endlich1 ist die ,wirklichkeit eine ,kategorie8 ,auch die nichtseinsollende ,wirklichkeit8 ,sicherlich wird man diese ,frage bejahen mssen6 ,wir kommen auf den ersten ,teil derselben zurck4 ,wie steht es mit der ,negation1 die als ,negation des ,nichtzugehrigen1 ,nichtenthaltenen fr den ,fortschritt unsres ,erkennens von so grosser ,wichtigkeit ist8 ,hat sie eine reale ,bedeutung8 ,wenn man sagt1 das eine ist bloss nichtseiend mit ,bezug auf das andere1 nicht aber an sich1 so vergisst man1 dass das ,nichtsein des andern die ,beschrnktheit1 die ,endlichkeit des einen1 gleichsam das im einen selbst vorhandene ,nichtsein voraussetzt4 ,was hat es mit diesem anscheinend seienden ,nichtsein auf sich8 ,wie die ,prdikabilien von dem ,gedanken des ,enthaltenseins1 von dem ,verhltnis des ,allgemeinen zum ,besondren beherrscht sind1 so tritt fr die ,tafel der ,kategorien die sinnliche1 sinnfllige ,wirklichkeit 7,substanz1 ,grsse1 ,ort1 ,lage7 in den ,vordergrund4 ,das entspricht in gewisser ,hinsicht der thatschlichen ,beschaffenheit unsrer ,erkenntnisvorgnge1 aber in keiner ,weise dem ,zwecke derselben4 ,je mehr wir uns von der sinnflligen ,wirklichkeit entfernen1 desto inhaltleerer wird anscheinend unser ,denken4 ,wir haben immer weniger ,anlass1 mit der ,negation zu unterscheiden und zu trennen4 ,das ,verhltnis des ,enthaltenseins tritt in den ,vordergrund1 das ,denken ist sozusagen in dasselbe eingespannt1 die ,einheit wird zur ,einerleiheit1 das ,wesen zum inhaltsleeren ,allgemeinen2 selbst die ,wahrheit kommt auf das ,enthaltensein zurck 7immanenter ,wahrheitsbegriff74 ,und doch hat das ,verhltnis des ,enthaltenseins fr unser ,erkennen nur eine untergeordnete ,bedeutung4 ,die sogenannte sinnfllige ,wirklichkeit kann1 wie wir noch sehen werden1 nur die ,bedeutung eines ,erkenntnismittels haben1 das wohl die ,richtung des ,erkennens1 aber nicht sein ,ziel bestimmt4 ,in dieser thatschlichen ,beschaffenheit unsrer ,erkenntnisvorgnge liegt offenbar eine ,schranke fr das seinem ,ziele zustrebende ,erkennen4 ,als weitere ,schranken unsres ,erkennens lehrt eine eingehende ,betrachtung die ,kategorien des ,raumes1 der ,zeit1 der ,substanz und ,kausalitt kennen1 die in unsrem ,erkennen die grsste ,rolle spielen4 ,vergleichen wir das ,system der ,wahrheit1 wie es unsrem ,erkennen gegeben wird oder entgegentritt1 einem ,gebude1 in dem wir das ,gerste oder ,fachwerk von der ausfllenden ,masse1 einem ,gewebe1 in dem wir die ,kette von dem ,einschlag unterscheiden1 so knnen ,raum1 ,zeit1 ,substanz und ,kausalitt als das ,gerste oder ,fachwerk fr das ,gebude der ,wahrheit oder als die ,kette fr das ,gewebe1 das sie bildet1 bezeichnet werden4 ,die ,kategorien ,raum und ,zeit setzen die ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung voraus1 gehen aber weit ber diese ,sinnenbilder hinaus2 sie bestehen in einer begrifflichen ,bearbeitung derselben1 die nicht etwa bloss das in ihnen ,enthaltene wiedergiebt1 sondern auch das fr das ,denken ihnen ,zugehrige hinzufgt4 ,aber in dieser begrifflichen ,bearbeitung steckt ebenso wie in den entsprechenden ,sinnenbildern ein irrationales oder dem ,denken inkommensurables ,element4 ,es ist fr ,ausdehnung und ,raum die ,berhrung der ,teile1 welche das den beiden wesentliche ,nebeneinander ausschliesst2 es ist fr ,bewegung und ,zeit der bergang1 der das der ,bewegung und ,zeit wesentliche ,nacheinander ausschliesst4 ,zwischen zwei nebeneinander liegenden ,orten giebt es keinen dritten1 beiden gemeinsamen2 zwischen zwei auf einander folgenden ,zeitpunkten keinen dritten1 beiden gemeinsamen4 ,und doch setzt das die ,berhrung und der bergang voraus1 wenn wir mit dem ,denken zu erfassen suchen1 was sie besagen4 ,die ,kategorien der ,substanz und ,kausalitt verlangen1 dass dem ,sinnenbild des ,ausgedehnten und ,bewegten der der innern ,erfahrung entstammende ,willensimpuls in associativer ,weise unterlegt wird4 ,dadurch entstehen aus dem ,ausgedehnten die den ,raum ausfllenden und damit ,widerstand entgegensetzenden ,dinge -- neue1 umfassendere ,sinnenbilder1 deren begriffliche ,bearbeitung die ,begriffe der ,substanz und ,kausalitt ergiebt4 ,auch diese enthalten das irrationale1 dem ,denken inkommensurable ,element in verstrktem1 verdoppeltem ,masse4 ,die ,berhrung wird fr die ,substanz zur ,quelle des ,nebeneinander1 trotzdem sie eigentlich das ,nebeneinander ausschliesst4 ,der bergang wird fr die ,kausalitt zur ,quelle des ,nacheinander1 trotzdem der bergang das ,nacheinander ausschliesst4 ,natrlich sind die ,begriffe von ,raum und ,zeit1 von ,substanz und ,kausalitt nicht etwa bloss umgeformte ,sinnenbilder oder sinnliche ,empfindungen1 sie sind das ,erzeugnis einer begrifflichen ,bearbeitung und gehen insofern weit ber das sinnliche ,gebiet hinaus2 aber in ihnen bleibt ein aus der ,empfindung stammendes1 fr das ,denken nicht aufzuhellendes1 undurchsichtiges ,element4 ,trotzdem schon in den ,sinnenbildern der ,ausdehnung und ,bewegung und mehr noch in den umfassenderen ,sinnenbildern1 die aus ihnen durch associative ,verknpfung mit dem ,willensimpuls entstehen1 am meisten aber in der begrifflichen ,bearbeitung dieser ,sinnenbilder der synthetische ,charakter unsres ,erkennens zum ,ausdrucke kommt1 kann doch in allen unsren ,erkenntnissen1 in denen diese ,sinnenbilder und die aus ihnen durch begriffliche ,bearbeitung gewonnenen ,kategorien der ,zeit1 des ,raumes1 der ,substanz und ,kausalitt eine ,rolle spielen1 von einem ,einleuchten des ,zusammengehrigen und von einer ,einsicht in dasselbe keine ,rede sein2 ausser insofern wir von dem in den ,sinnenbildern enthaltenen und in diesen ,kategorien wiederkehrenden irrationalen ,element absehen4 ,sehen wir von diesem irrationalen ,element ab1 so bleibt uns eine blosse ,mannigfaltigkeit in ,raum und ,zeit brig1 ber die wir1 was das ,verhltnis und die ,zusammenordnung der ,teile angeht1 einleuchtende und einsichtige ,urteile zu fllen im ,stande sind4 ,in den ,gesetzen des ,erkennens und ,denkens1 die wir als einleuchtend und einsichtig betrachten1 haben wir von den ,vorstellungen ,substanz und ,kausalitt natrlich keinen ,gebrauch machen knnen4 ,das ,gesetz der bereinstimmung spricht von ,dingen1 aber in ganz allgemeinem ,sinne1 wonach ,eigenschaften1 ,vorgnge1 ,beziehungen auch als ,dinge gelten knnen2 nicht aber im ,sinne der ,substanzvorstellung4 ,im ,gesetze der ,kausalitt haben wir nur von der ,ermglichung des ,anfangs reden knnen1 nicht von der ,kausalitt im ,sinne der ,ursachvorstellung als hervorbringender ,ursache4 ,dass etwas in einem bestimmten ,zeitpunkte anfngt1 hat fr uns keine grssere ,schwierigkeit zu denken1 als dass es in einem bestimmten ,zeitpunkte oder an einem bestimmten ,orte vorhanden ist4 ,man knnte in dem ,einheitsgesetze unsres ,erkennens den ,einen ,erkennenden als ,trger und ,erzeuger des berzeitlichen1 natrlich auch berrumlichen ,systemes aller ,wahrheit auffassen2 aber es ist einleuchtend1 dass das ,wort ,trger in diesem ,falle nicht im ,sinne der ,substanzvorstellung und das ,wort ,erzeuger nicht im ,sinne der ,ursachvorstellung gedacht wird4 ,raum und ,zeit bieten der ,erkenntnis freilich noch eine andere ,schwierigkeit4 ,sie verhalten sich vllig gleichgltig gegen den ,inhalt1 passen sich jedem ,inhalte an1 vermehren den ,inhalt in keiner ,weise und bilden insofern einen ,gegensatz zu ,substanz und ,kausalitt4 ,man kann sie deshalb als ,formalkategorien1 ,substanz und ,kausalitt im ,gegensatz zu ihnen als ,realkategorien bezeichnen4 ,die ,frage nach der ,bedeutung von ,raum und ,zeit fr den ,inhalt ist darum eine unabweisliche1 um so mehr1 da nur durch sie die ,individualisierung der ,dinge und ,vorgnge mglich ist4 ,sie sind die ,prinzipien der ,individuation1 durch die allein fr unser ,denken die ,dinge aus der ,sphre der unbestimmten und darum bloss gedanklichen ,allgemeinheit herausgehoben und zu ,wirklichkeiten gestempelt werden1 die nur ,einzelwirklichkeiten sein knnen4 ,was haben ,raum und ,zeit im ,reiche der ,wahrheit fr eine ,bedeutung1 wie unterscheiden sich ,wahrheit und ,wirklichkeit8 das ist die fr das ,erkennen schwierige1 vielleicht unlsbare1 jedenfalls noch nicht gelste ,frage4 ,sagen wir1 das ,wahre ist wirklich1 insofern es vom gttlichen ,wesen nicht bloss gedacht sondern auch gewollt wird1 ,raum und ,substanz sind der symbolische ,ausdruck fr die scheinbare ,selbstndigkeit der ,dinge ihm gegenber1 ,zeit und ,kausalitt der symbolische ,ausdruck fr die vllige ,abhngigkeit der ,dinge von ihm1 so sind das jedenfalls viel zu allgemeine ,antworten1 um als gengend gelten zu knnen1 obgleich sie eine ganze ,weltanschauung und vielleicht die einzig mgliche enthalten4 ,natrlich muss das ,weltwirkliche sich in vlliger ,abhngigkeit von ,gott befinden4 ,der ,willensakt1 dem es seinen ,ursprung verdankt1 kann ihm nur eine scheinbare1 keine wirkliche ,selbstndigkeit verleihen4 ,wo gbe es in der ,welt auch etwas wirklich vllig ,selbstndiges8 ,es giebt kein gottfremdes1 ihm nicht gehrendes ,sein -- ein solches wrde ja eine ,schranke fr ,gott1 ein zweiter ,gott sein4 ,unter dieser ,voraussetzung ist jener gttliche ,wille nur als ,selbstentsagung1 ,selbstentusserung1 ,selbstverzicht ,gottes zu denken1 durch welche den ,dingen der ,welt eine ,selbstndigkeit geliehen wird1 die ihnen eigentlich nicht zukommt4 ,diese geliehene ,selbstndigkeit kommt in ,raum und ,substanz1 hingegen die wirkliche ,unselbstndigkeit1 die unbeschadet jener besteht1 in ,zeit und ,kausalitt zum ,ausdruck4 ,hiernach ist die ,wirklichkeit nicht wie ,raum und ,zeit eine ,formalkategorie1 was man wegen des ,zusammenhangs der ,entstehung unserer ,erkenntnis der ,wirklichkeit mit den ,kategorien von ,raum und ,zeit erwarten sollte4 ,sie beruht auf dem wirklichen ,akte der ,selbstentsagung und ,selbstentusserung ,gottes1 dessen ,ergebnis1 die geliehene ,selbstndigkeit1 nicht als etwas bloss ,scheinbares betrachtet werden kann4 ,die auf ihren ,wirklichkeitssinn pochenden ,philosophen der ,gegenwart werden diese ,gedanken fr bersteigend oder gar verstiegen halten1 das ist ebenso leicht als berflssig4 ,wnschenswert wre1 dass sie endlich erklrten1 worin denn nach ihrer ,meinung die ,wirklichkeit im ,unterschied von der ,wahrheit bestehe und ob ,raum und ,zeit bloss fr das ,zustandekommen unserer ,erkenntnis der ,wirklichkeit oder auch fr diese selbst eine ,bedeutung haben4 ,zwanzigste ,untersuchung4 ,die ,erkenntnis der ,aussenwelt4 ,wenn wir die ,entstehung und ,zusammensetzung unsrer ,vorstellungen der ,weltdinge und ihrer ,ordnung in ,raum und ,zeit ins ,auge fassen1 wie sie nach dem gesicherten ,ergebnis der ,psychologie notwendig gedacht werden muss1 so knnen wir keinen ,augenblick darber zweifeln1 dass wir von der ,beschaffenheit dieser ,dinge keine ,erkenntnis haben4 ,die ,annahme1 dass die ,dinge so sind1 wie wir sie wahrnehmen1 beruht offenbar auf einer bloss vermeintlichen1 durch die ,psychologie vllig beseitigten ,einsicht4 ,fr den ,kenner der ,psychologie ist die ,frage1 ob die ,dinge so sind1 wie wir sie sehen1 einfach ungereimt4 ,jeder hat sein besonderes1 eigenes ,gesichtsbild von den ,dingen1 und dieses besteht aus den ,gesichtsempfindungen und den mit ihnen associierten ,tastempfindungen3 seine ,stelle im ,raum wird bestimmt durch die fr das ,zustandekommen dieser ,tastempfindungen erforderlichen ,muskelempfindungen der ,arm- und ,beinexkursionen4 ,zu einem uns gegenberstehenden sogenannten ,gegenstande wird das ,ding durch die von unsren ,bewegungen hergenommene und dem bewegten ,gesichtsbilde zu ,grunde gelegte ,willensenergie1 die allmhlich verblasst und als ,restbestand das den ,raum ausfllende und ,widerstand entgegensetzende ,ding brig lsst4 ,wenn wir die ,dinge so wahrnehmen sollen1 wie sie sind1 dann muss diese ihre ,beschaffenheit in blossen ,empfindungen bestehen1 und die ,dinge knnen nichts als ,vorstellungen sein4 ,allein niemand versteht unter den ,dingen blosse ,komplexe von ,empfindungen oder ,vorstellungen1 auch nicht fortdauernde 7unter gleichen ,umstnden immer wiederkehrende7 ,mglichkeiten von ,empfindungen2 ganz abgesehen davon1 dass diese ,mglichkeiten als reale ,mglichkeiten gedacht werden mssen und so einen ,ermglichungsgrund der ,empfindungen voraussetzen4 ,alle denken unter den ,dingen etwas von den ,empfindungen und ,vorstellungen ,verschiedenes4 ,mssen wir also auf die ,erkenntnis der ,beschaffenheit der ,dinge verzichten1 so fragt sich1 ob wir nicht wenigstens die ,existenz von ,dingen1 die uns unter der ,hlle von ,empfindungen bewusst werden1 erkennen knnen4 ,davon nun1 dass von uns verschiedene1 durch die ,empfindungen und ,vorstellungen uns gegebene und unsrem ,bewusstsein gegenwrtige ,dinge existieren1 davon haben wir eine unmittelbare ,einsicht4 ,die ,zusammengehrigkeit dieser ,empfindungen und ,vorstellungen mit einem von uns verschiedenen ,sein oder ,etwas leuchtet uns unmittelbar ein4 ,die ,einsicht davon lsst sich nicht wegdisputieren2 sie bleibt bestehen1 auch wenn die anfngliche ,einsicht1 dass wir die ,beschaffenheit der ,dinge erkennen1 beseitigt oder als eine bloss vermeintliche ,einsicht erkannt ist4 ,es ist wichtig zu beachten1 dass die ,einsicht eine unmittelbare ist und die ,zusammengehrigkeit uns unmittelbar einleuchtet4 ,sie ist nicht vermittelt durch die ,einsicht1 die wir vom ,gesetz der ,kausalitt haben4 ,wir schliessen nicht daraus1 dass die ,empfindungen ohne unser ,zuthun in uns entstehen1 auf etwas von uns ,verschiedenes1 das ihren ,anfang ermglicht4 ,gegen diesen ,schluss ist mit ,recht eingewendet worden1 dass die ,empfindungen mglicherweise aus uns entstehen knnten1 ohne dass wir darum wssten4 ,unsre ,erkenntnis von den ,dingen der ,aussenwelt1 sofern es sich um ihre ,existenz handelt1 ist eine streng unmittelbare2 von dem ,bewusstsein einer ,ursache1 eines ,anfangs und einer ,ermglichung des ,anfangs ist in ihr nichts zu entdecken1 wie das schon oft hervorgehoben worden ist4 ,fr die ,nichtexistenz der ,dinge in dem ,sinne1 in dem wir sie verstehen1 ist eine unmittelbare ,evidenz nie in ,anspruch genommen worden1 kann auch1 so viel ich sehe1 in ,zukunft nicht in ,anspruch genommen werden4 ,sie sind natrlich verschieden von den ,empfindungskomplexen1 den ,willensdingen1 von ihrer ,substanz und ,kausalitt1 deren ,entstehung und ,zusammensetzung uns die ,psychologie mit durchsichtiger ,klarheit kennen lehrt4 ,sie knnen ,gedanken sein und sind nach unsrer ,auffassung ,gedanken ,gottes1 oder wenn man lieber will1 des ,bewusstseins berhaupt 7,berkeley1 ,rehmke71 also nicht ,gedanken unsres oder meines individuellen ,bewusstseins4 ,sie sind nicht ,dinge an sich1 die wir erkennen1 wie sie unerkannterweise sind1 sondern ein von ,ewigkeit und vor uns ,gedachtes1 und unsre ,erkenntnis derselben ist nur ein ,nachdenken eines ,vorhergedachten4 ,giebt es keine unmittelbare ,evidenz der ,nichtexistenz der ,dinge in diesem ,sinne1 so ist der seltene ,fall1 wo sich ,evidenz und ,evidenz wie ,ja und ,nein gegenber stehen1 also ausgeschlossen1 der einzige ,fall1 in dem wir uns auf eine ,evidenz nicht berufen knnten4 ,fr die ,nichtexistenz von ,dingen in unsrem ,sinne scheint auch kein ,beweis gefhrt werden zu knnen4 ,positivisten wie ,stuart ,mill1 welche sich auf die fortdauernde ,mglichkeit der ,empfindungen1 aus denen sich das ,vorstellungsbild der ,dinge ergiebt1 zurckziehen1 mssen diese ,mglichkeit als reale fassen und bedrfen daher fr sie eines ,ermglichungsgrundes1 den sie nur in den ,dingen in unsrem ,sinne finden knnen4 ,idealisten wie ,berkeley1 ,rehmke knnen gegen die ,annahme von ,dingen als ,gedanken ,gottes oder des ,bewusstseins berhaupt von ihrem ,standpunkte aus keinen ,beweis zu erbringen versuchen4 ,hingegen knnen wir unsere ,annahme von solchen ,dingen1 die wir durch unmittelbare ,einsicht gewinnen1 auch noch durch einen ,beweis sttzen4 ,seit ,cartesius ist in der ,philosophie die abstrakte ,trennung von ,leib und ,seele1 von ,krperwelt und ,bewusstsein1 die von ihm aus bloss methodischen ,grnden eingefhrt wurde1 zu einer gewohnheitsmssigen ,annahme geworden1 ber deren ,recht oder ,unrecht kaum noch reflektiert wird4 ,aristoteles und den mittelalterlichen ,philosophen war diese ,annahme vllig fremd4 ,auch unsere ,psychologie setzt die abstrakte ,trennung von ,leib und ,seele als selbstverstndlich voraus1 sie geht darum von den ,empfindungen als den ,anfangszustnden des ,bewusstseins aus und legt auf ,grund derselben und im ,anschluss an sie den reichen ,inhalt des ,bewusstseinslebens dar4 ,das bietet methodische ,vorteile und ist insofern nicht zu verwerfen4 ,allein schon eine ,definition der ,empfindung ist unmglich ohne ,zuhilfenahme krperlicher ,vorgnge1 der ,sinnesreize und ,gehirnerregungen4 ,ausserdem wird niemand bestreiten1 dass das ,kind von ,empfindungen als ,bewusstseinsvorgngen noch nichts weiss4 ,in unsrem entwickelten ,bewusstseinsleben treten ferner die ,empfindungen nie als ,empfindungen1 als ,bewusstseinsvorgnge auf4 ,man hat deshalb gesagt1 sie seien uns nicht als ,empfindungen sondern als objektivierte ,vorstellungen gegeben4 ,was heisst das8 ,werden ,empfindungen je objektiviert und dadurch zu ,vorstellungen8 ,die ,theorie der ,objektivation und ,projektion ist veranlasst durch die ,farben1 die ,empfindungen sind und doch von uns in der ,ferne als den ,dingen anhaftend gesehen werden4 ,allein mit den ,farbenempfindungen sind entsprechende ,tastempfindungen associiert1 die wir nur haben knnen1 wenn wir den ,gegenstand berhren4 ,es ist darum begreiflich1 dass wir beim ,sehen des ,gegenstandes uns in ,gedanken an seinen ,ort versetzen und ihn nun unmittelbar1 wie mit den ,tastempfindungen so auch mit den ,gesichtsempfindungen der ,farben umkleiden 7hierin liegt der ,grund1 wie bei der ,errterung ber die ,erinnerung deutlich werden wird1 warum wir bei der ussern ,wahrnehmung nicht leicht von einer ,einsicht reden74 ,wir wrden nicht von objektivierten oder gar projizierten ,empfindungen als dem unmittelbar ,gegebenen reden1 sondern vorziehen zu sagen1 dass uns die ,empfindungen nicht als ,empfindungen ursprnglich gegeben sind sondern als ,erkenntnismittel4 ,auf einer gewissen ,stufe des entwickelten ,bewusstseins hren schon beim unmndigen ,kinde die ,empfindungen auf unverstandene ,zustnde zu sein4 ,es erhebt sich der auf das ,wesen der ,dinge und die ,wahrheit gerichtete ,blick des ,geistes1 durchdringt die sinnliche ,hlle der ,empfindungen1 die in jedem andere und besondere sind1 und erfasst das fr alle ,zeit und darum auch fr alle ,denkenden den ,empfindungen irgend entsprechende1 jedenfalls mit ihnen zusammengehrende ,sein und ,etwas1 d4 h4 das fr alle ,zeit und fr alle ,denkenden gltige ,wesen der ,dinge in der unbestimmten ,weise1 wie es eben dem ,begriffe des ,seins und ,etwas entspricht4 ,natrlich bleibt die ,empfindung das ,kleid1 die ,hlle dieses unbestimmten ,seins und ,etwas1 der ,sttzpunkt1 das ,schwungbrett1 um mit ,platon zu reden1 fr diesen ,blick des ,geistes1 das er nicht entbehren kann4 ,empfindungen als ,bewusstseinsvorgnge sind ,abstraktionen1 als ,erkenntnismittel fr die ,aussenwelt sind sie das ursprnglich ,gegebene4 ,aber auch fr die hchsten ,begriffe knnen wir dieses ,erkenntnismittel1 wie ,aristoteles zuerst sieht1 nicht entbehren4 ,kein ,begriff ohne ,phantasiebild -- dieser ,satz stammt von ihm4 ,er will sagen3 kein ,begriff ohne wieder auflebende ,empfindungen1 die als ,erkenntnismittel funktionieren4 ,dem ,blick des ,geistes1 der das den ,empfindungen entsprechende ,sein findet oder entdeckt1 folgt das ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit und diesem die ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit4 ,aber nur von dem ganz unbestimmten ,sein und ,etwas der ,dinge1 das freilich fr alle ,zeit und fr alle ,denkenden gilt1 giebt uns diese ,einsicht ,kunde1 nicht von seiner ,beschaffenheit4 ,etwas ,nheres von seiner ,beschaffenheit1 freilich noch unbestimmt genug1 erfahren wir nach dem ,einheitsgesetz unsres ,erkennens1 nach dem alle ,wahrheit und damit alles ,wesen der ,dinge ,gedanke ,gottes ist4 ,hiernach muss dann auch das mit den ,empfindungen zusammengehrende ,sein und ,etwas als ,gedanke ,gottes gefasst werden4 ,davon haben wir dann eine mittelbare1 eine durch das ,einheitsgesetz vermittelte ,erkenntnis4 ,wir gehen bei unsrer ,beweisfhrung davon aus1 dass nicht bloss unser ,leib sondern auch die ,krperwelt mit unsrem ,bewusstsein eine ,einheit bilden4 ,denn nur unter dieser ,voraussetzung scheint eine unmittelbare ,erkenntnis der ,krperwelt aus den ,empfindungen und durch sie1 wenn auch nur ganz unbestimmt1 als eines ,etwas oder ,seienden mglich zu sein4 ,aber besteht jene ,annahme zu recht8 ,knnen wir wirklich nicht bloss von einer ,einheit unsres ,leibes1 sondern auch der ,krperwelt mit unsrem ,bewusstsein reden8 ,zunchst unterscheidet das ,kind seinen eigenen ,leib noch nicht von fremden ,krpern4 ,erst die ,schmerzgefhle1 welche mit den ,angriffen auf den ,leib verbunden sind1 machen ihm klar1 dass es sich mit dem eigenen ,krper anders verhlt als mit fremden ,krpern4 ,dann steht doch auch der eigene ,krper mit der ganzen ,krperwelt in einer auf bestndigem ,austausch beruhenden ,verbindung2 sie bilden mit einander eine unauflsliche ,einheit1 in dem es kein ,leeres und keine ,sprnge giebt4 7,horror vacui4 ,natura non facit saltus47 ,natrlich leugnen wir nicht1 dass das ,verhltnis des ,bewusstseins zu dem1 was wir unsren ,leib nennen1 ein andres ist als zu den fremden ,krpern4 ,aber erstens ist dies ,verhltnis uns unbekannt2 zweitens ist es nicht zu allen ,teilen des eigenen ,leibes das gleiche1 scheint zu vielen ,teilen desselben vielmehr kein engeres zu sein wie zu der brigen ,krperwelt2 drittens endlich ist dieses ,verhltnis1 was die ,erkenntnis des eigenen und der fremden ,krper angeht1 sicher das gleiche1 und bloss in dieser ,hinsicht kommt dieses ,verhltnis fr uns hier in ,betracht4 ,wir fragen endlich1 wie weit denn unsre ,einsicht bezglich der ,aussenwelt reicht8 ,wir antworten3 genau so weit1 als unsere wirkliche ,erkenntnis2 denn diese ist mit der ,einsicht ein und dasselbe4 ,natrlich gehrt ,raum und ,zeit1 ,substanz und ,ursache1 nicht minder aber auch ,materie und ,kraft1 in denen die gleichen irrationalen1 dem ,denken inkommensurabeln1 durch dasselbe nicht aufzuhellenden ,elemente enthalten sind1 bloss zu der ,erscheinung der ,welt in unsrem ,bewusstsein4 ,abgesehen von den ,urteilen ber das in diesen ,formen ,verbundene giebt es keinerlei ,einsicht von ihnen1 was natrlich nicht hindert1 dass wir von dem in diesen ,formen ,gegebenen1 unter ihnen ,erfassten eine ,einsicht haben4 ,sehen wir aber von dieser ,erscheinung der ,aussenwelt in uns ab1 so bleibt kaum etwas anderes brig1 als ein unbestimmtes ,seiendes1 das freilich im ,gegensatz zu dieser ,erscheinung objektiv fr alle ,zeit und fr alle ,denkenden gltig ist1 und in diesem ,sinne existiert4 ,giebt es eine ,vielheit von ,dingen in der ,aussenwelt1 die wir freilich nur nach den sinnflligen ,eigenschaften ihrer ,erscheinung unterscheiden knnen8 ,wir werden behaupten mssen1 dass wir davon eine einsichtige ,erkenntnis haben1 sofern es sich um die grossen ,himmelskrper einschliesslich unsrer ,erde und um die kleinen ,menschen-1 ,tier- und ,pflanzenkrper handelt1 auch bezglich der ,atome der ,physiker1 bezglich der ,aggregatzustnde ,luft1 ,wasser1 ,erde1 ferner der ,berge1 ,flsse1 ,thler1 ,meere4 ,aber was diese vielen ,dinge der ,natur sind1 die wir nur nach ihrer ,erscheinung im ,bewusstsein bestimmen und unterscheiden knnen1 insbesondere1 wodurch sie sich in ,wirklichkeit unterscheiden1 wissen wir nicht4 ,die ,vielheit stellt sich uns ferner als eine gebrochene ,einheit dar4 ,natrlich haben wir auch von den ,ergebnissen der beschreibenden ,naturwissenschaften1 sofern sie wirklich wissenschaftliche ,ergebnisse sind1 einsichtige ,erkenntnisse1 bei denen freilich immer vorbehalten bleibt1 was es mit den ,krpern1 von denen sie handeln1 eigentlich auf sich hat1 was sie abgesehen von ihrer ,erscheinung in unsrem ,bewusstsein sein mgen4 ,das ,gleiche gilt von den ,ergebnissen der ,chemie1 ,astronomie1 ,physik1 ,mechanik und zwar in um so hherem ,grade1 je weiter wir uns in diesen ,wissenschaften von den verwickelten ,verhltnissen des ,einzelwirklichen entfernen1 jemehr wir von ihnen abstrahieren4 ,bis an die usserste ,grenze der ,abstraktion gehen wir in der ,geometrie und ,arithmetik1 und daher rhrt die durchsichtige ,klarheit der ,stze dieser ,wissenschaften4 ,bei der ,geometrie bleibt freilich noch der ,raum und die ,ausdehnung mit dem in ihnen enthaltenen irrationalen ,elemente gleichsam als ,hindernis einer vollkommen uneingeschrnkten ,einsicht bestehen1 die wir erst fr die ,stze der ,arithmetik1 bei der auch dieses ,hindernis in ,fortfall kommt1 in ,anspruch nehmen knnen4 ,einundzwanzigste ,untersuchung4 ber die ,erkenntnis des eigenen ,bewusstseins4 ,die ,erkenntnis der ,aussenwelt ist1 wie wir sehen1 berall durch unberschreitbare ,schranken eingeengt4 ,wenn wir von der ,existenz der ,dinge und ,vorgnge der ,aussenwelt und ebenso der ,beziehungen zwischen ihnen auch eine wirkliche1 in der ,einsicht bestehende ,erkenntnis haben1 so bleibt uns die nhere ,beschaffenheit dieser ,dinge und ebenso der ,vorgnge doch verborgen4 ,wir knnen sie nur nach ihrer ,erscheinung in unsrem ,bewusstsein nher bestimmen1 und diese mag fr ihre ,unterscheidung ausreichen1 kann uns aber ber ihre ,beschaffenheit keine ,belehrung geben4 ,der ,aussenwelt steht die ,innenwelt unsres ,bewusstseins gegenber4 ,knnen wir von dieser ,einsichten1 ,erkenntnisse gewinnen1 die umfassender und vertiefter sind1 wie manchmal behauptet wird8 ,von einer ,reihe von ,forschern1 die sich an ,brentano anschliessen1 wird angenommen1 dass wir ,einsichten berhaupt nur von den ,gegenstnden der innern ,wahrnehmung1 also von der eigenen ,innenwelt haben knnen1 nicht aber von den ,gegenstnden der ussern ,wahrnehmung1 also von der ,aussenwelt1 sofern sie ,gegenstand der ussern ,wahrnehmung ist4 ,jedenfalls ist jeder ,bewusstseinsvorgang durch das ,merkmal der ,bewusstheit charakterisiert1 das man als ein ,wissen des ,bewusstseinsvorganges um sich selbst bezeichnen kann4 ,jeder hat sich selbst zu seinem ,inhalte4 ,in diesem ,sinne kann man sagen3 jede ,vorstellung stellt etwas vor1 mag sie richtig sein oder nicht1 und das ist der nicht von ihr verschiedene ,inhalt4 ,dieses ,wissen des ,bewusstseinsvorganges um sich selbst muss natrlich immer wahr sein3 in ihm kann es keinen ,irrtum1 keine ,falschheit geben4 ,aber es ist kein eigentliches ,wissen1 kein namentliches1 vorstellungsmssiges1 begriffliches ,wissen4 ,wir gewinnen durch dasselbe noch keine ,vorstellungen1 ,begriffe von den ,bewusstseinsvorgngen4 ,dieses uneigentliche ,wissen ist keine ,einsicht1 keine ,erkenntnis4 ,aber wir knnen ber die ,bewusstseinsvorgnge reflektieren und diese ,reflexion1 selbst ein ,bewusstseinsvorgang1 ist von den ,bewusstseinsvorgngen1 die ihren ,gegenstand bilden1 verschieden4 ,durch die ,reflexion nun gewinnen wir zweifellos nicht bloss von der ,existenz sondern auch von der ,beschaffenheit der ,bewusstseinsvorgnge eine ,einsicht1 eine ,erkenntnis4 ,wir stehen ihnen nicht ratlos gegenber wie den ,dingen und ,vorgngen der ,natur oder mssen uns mit einer ganz unbestimmten ,erkenntnis derselben begngen4 ,wir wissen1 was es mit ihnen auf sich hat1 wodurch sie sich von einander unterscheiden auf ,grund von ,merkmalen1 die wir in den ,bewusstseinsvorgngen selbst finden4 ,allerdings sind alle unsere ,vorstellungen1 die wir von den ,bewusstseinsvorgngen haben1 aus dem sinnlichen ,gebiete entlehnte1 bertragene1 ursprnglich also sinnliche und mit ,bezug auf die ,bewusstseinsvorgnge nur bildliche ,vorstellungen4 ,wir bedrfen dieser ,krcken der sinnlichen ,vorstellungen bei jedem ,schritte1 den unser ,denken thut und knnen ihrer nirgends entraten1 auch nicht1 wenn es sich um die ,erkenntnis unserer ,bewusstseinsvorgnge handelt4 ,aber wir wissen sehr wohl zwischen dem ursprnglichen und bertragenen ,sinne dieser ,vorstellungen1 z4 ,b4 der ,vorstellung ,vorstellen1 zu unterscheiden und geben ihnen unwillkrlich bei der bertragung auf die ,bewusstseinsvorgnge eine diesen entsprechende andere ,bedeutung4 ,hier kommt das mit jedem ,bewusstseinsvorgang verbundene1 uneigentliche ,wissen des ,bewusstseinsvorgangs um sich selbst zur ,geltung und verhindert eine ,herabziehung der ,bewusstseinsvorgnge in das sinnliche ,gebiet4 ,die ,empfindungen1 insofern sie ,erkenntnismittel der ,aussenwelt sind und als solche immer unter ,mitwirkung der ,sinnesorgane1 sei es der ussern1 sei es bloss der innern1 der ,gehirnerregungen1 funktionieren1 gehren dem sinnlichen ,gebiete an1 ja sie konstituieren dasselbe4 ,insofern wir aber bei der ,reflexion ber die ,empfindungen von dieser ihrer krperlichen ,seite absehen1 bilden sie1 wie alle ,bewusstseinsvorgnge1 einen ,gegensatz wie zu allem ,krperlichen1 so auch zu allem ,sinnlichen4 ,es ist unrichtig zu sagen1 dass wir von den ,bewusstseinsvorgngen nur ,vorstellungen haben und nicht wissen1 was diesen ,vorstellungen eigentlich entspricht2 von unsren gegenwrtigen ,gefhlen1 gegenwrtigen ,wollungen und gar von unsren gegenwrtigen ,vorstellungen sollen wir blosse ,vorstellungen haben4 ,es leuchtet unmittelbar ein1 dass diese ,annahme falsch ist1 abgesehen von den widersinnigen ,konsequenzen1 zu denen sie fhrt4 ,mssten wir ja dann auch von den ,vorstellungen unsrer ,bewusstseinsvorgnge nur ,vorstellungen haben und von diesen ,vorstellungen wieder nur ,vorstellungen und so fort ohne ,ende4 ,man knnte denken1 die bertragung der aus dem sinnlichen ,gebiete entlehnten ,vorstellungen auf die ,bewusstseinsvorgnge knne nur in ,urteilen geschehen4 ,allein diese ,urteile setzen das ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit der ,bewusstseinsvorgnge mit den ,vorstellungen und die ,einsicht in diese ,zusammengehrigkeit voraus1 die bertragung geht also1 wie der ,einsicht und dem ,einleuchten1 so auch dem ,urteil voran1 und wir werden sie dem ,blick des ,geistes zuschreiben mssen1 dem wir die wesentlichen ,merkmale verdanken4 ,man kann die ,bewusstseinsvorgnge isolieren1 wie wir das thun1 wenn wir sie durch bertragene ,vorstellungen nher bestimmen4 ,das ist ein abstraktes ,verfahren1 welches zu diesem ,zwecke angewendet werden kann und in der ,psychologie gute ,dienste thut4 ,aber man darf nicht glauben1 dass die ,bewusstseinsvorgnge in ,wirklichkeit auch isoliert von einander sind4 ,sie liegen nicht nebeneinander wie die ,atome eines ,krpers1 haben vielmehr einen bergreifenden1 die gleichzeitigen und sogar auch die vorangehenden ,bewusstseinsvorgnge mit umfassenden ,charakter4 ,ohne dieses bergreifen ist das ,zustandekommen des ,sinnenbildes der ,ausdehnung1 in dem die gleichzeitigen ,empfindungen1 und des ,sinnenbildes der ,bewegung1 in dem die aufeinanderfolgenden ,empfindungen in bewusster ,weise zusammenhngen oder einen bewussten ,zusammenhang bilden1 nicht zu erklren4 ,die den einzelnen ,bewusstseinsvorgngen eigentmliche ,bewusstheit oder das ,wissen um sich selbst greift hier auch auf die andern gleichzeitigen oder vorausgehenden und nachfolgenden ,empfindungen hinber4 ,das1 was wir ,einheit des ,bewusstseins nennen1 vermge deren wir von unsrem ,bewusstsein reden und dieses den fremden ,bewusstseinen gegenberstellen1 hat hierin seinen ,grund4 ,es ist zu beachten wichtig1 dass wir nicht bloss eine wirkliche ,einsicht und ,erkenntnis von der ,existenz und ,beschaffenheit der ,bewusstseinsvorgnge haben1 sondern ebenso auch von ihrer ,zugehrigkeit zu unsrem ,bewusstsein1 oder dass sie unsere ,bewusstseinsvorgnge sind4 ,auch von dem besonderen ,zusammenhange zwischen ,vorstellungen und ,gefhlen1 ,gefhlen und ,wollungen1 zwischen berlegung1 ,entschluss1 ,vorsatz1 ,ausfhrung -- mag uns die ,art dieses ,zusammenhangs auch dunkel bleiben -- haben wir eine ,einsicht1 eine wirkliche ,erkenntnis1 also wenigstens davon1 dass dieser ,zusammenhang besteht4 ,wir wissen1 was wir beabsichtigen1 und wann wir ohne ,absicht handeln und darum fr den ,erfolg unserer ,handlungen entweder gar nicht oder nicht vllig verantwortlich sind1 und dieses ,wissen beruht auf einer ,einsicht und ,erkenntnis4 ,das ,gefhl der ,reue und der ,verantwortung und ihr ,gegenteil hat darin seinen ,grund4 ,giebt es auf ,einsicht beruhende ,erinnerungen1 sind ,erinnerungen wirkliche ,erkenntnisse8 ,zweifellos knnen sie das sein und sind es in ,wirklichkeit oft genug4 ,eigentlich knnen wir uns nicht an ,dinge und ,vorgnge1 sondern nur an unsere ,wahrnehmung der ,dinge und ,vorgnge erinnern4 ,die ,erinnerung ist ein ,wissen der ,zusammengehrigkeit eines vergangenen ,bewusstseinsvorganges mit dem gegenwrtigen1 daher seiner ,zugehrigkeit zu unsrem ,bewusstsein4 ,dass uns diese ,eigentmlichkeit der ,erinnerung bei der ,erinnerung selbst weniger zum ,bewusstsein kommt1 hat seinen ,grund darin1 dass wir bei den ,erinnerungen uns ganz in die ,zeit des vergangenen ,vorgangs versetzen und mit unsrem ,denken nur bei ihm verweilen2 hnlich wie wir bei der ,wahrnehmung uns an den ,ort des ,gegenstandes versetzen4 ,das ist auch der ,grund1 warum wir nicht leicht von einer ,einsicht sprechen weder bei der ,erinnerung noch bei der ,wahrnehmung4 ,die ,einsicht setzt immer zwei ,glieder voraus1 deren ,zusammengehrigkeit uns einleuchtet4 ,bei dieser ,versetzung in die ,zeit des erinnerten und an den ,ort des wahrgenommenen ,gegenstandes scheint aber immer nur ein ,glied vorhanden zu sein4 ,kommen wir aber auf dem ,wege der ,reflexion dazu1 die ,erscheinung des ,dinges in unsrem ,bewusstsein von dem wahrgenommenen ,dinge selbst oder den gegenwrtigen ,erinnerungsakt von dem vergangenen erinnerten ,bewusstseinsvorgang zu unterscheiden1 so leuchtet uns die ,zusammengehrigkeit beider ein1 und wir begreifen1 dass wir auch bei der ,wahrnehmung und ,erinnerung von einer ,einsicht sprechen mssen4 ,sehen wir unter dieser ,voraussetzung ab von der ,bedeutung der ,zeit1 der ,vergangenheit in ihrem ,verhltnis zur ,gegenwart1 die wir nicht kennen1 sehen wir ferner ab von ,ausdehnung1 ,bewegung1 ,raum1 ,substanz1 die nur die ,erscheinung der ,dinge und ,vorgnge im ,bewusstsein ausmachen knnen 7falls bei der ,erinnerung auch ussere ,dinge und ,vorgnge1 sofern sie wahrgenommen wurden1 in ,frage kommen71 so kann es keinem ,zweifel unterliegen1 dass es ,erinnerungen giebt1 die in einer ,einsicht oder wirklichen ,erkenntnis bestehen4 ,die ganz klaren und deutlichen sind von dieser ,art4 ,wer kann leugnen1 dass er eine auf ,einsicht beruhende ,gewissheit davon hat1 heute ,morgen aufgestanden zu sein1 einen ,spaziergang gemacht zu haben1 auf demselben jemand getroffen oder gesprochen zu haben1 von ,kummer erfllt gewesen zu sein beim ,tode eines ,angehrigen1 beim ,verlust eines ,vermgens usw48 ,sogar darber1 ob unsere ,erinnerung ungenau1 lckenhaft1 verschwommen ist1 knnen wir unter ,umstnden eine auf ,einsicht beruhende ,gewissheit haben4 ,ist das ,gedchtnisbild von einem frheren ,bewusstseinsvorgang von dieser ,beschaffenheit1 so werden die mit dem frheren ,bewusstseinsvorgang verbundenen ,gefhle auch nur zum ,teil in lckenhafter1 verwischter ,weise wieder aufleben4 ,das hat eine ,spannung1 ein ,unbehagen zur ,folge1 worin wir etwa den psychologischen ,anknpfungspunkt fr das ,einleuchten der ,nichtzusammengehrigkeit1 7die in diesem ,falle als ,nichtangemessenheit bestimmt werden muss7 des ,gedchtnisbildes mit dem ,bewusstseinsvorgang erblicken knnen1 der die ,einsicht in diese ,nichtzusammengehrigkeit folgt4 ,so sicher es aber auch ist1 dass wir ,erinnerungen haben1 die in ,einsichten bestehen und also wirkliche ,erkenntnisse sind1 so sind die bei der ,erinnerung gewonnenen ,einsichten doch mancherlei ,einschrnkungen unterworfen1 und wir mssen ihnen gegenber mancherlei ,vorbehalte machen4 ,noch mehr ist das der ,fall1 wenn wir von der ,erkenntnis unseres ,ich sprechen4 ,wie jeder ,bewusstseinsvorgang ein ,wissen1 freilich ein uneigentliches ,wissen von sich selbst hat1 das wir seine ,bewusstheit nennen1 so hat auch das1 was wir unser ,ich1 unser ,selbst nennen1 ein ,bewusstsein von sich4 ,wir haben ein ,ich-,bewusstsein1 ein ,selbst-,bewusstsein1 die ,zusammengehrigkeit unsres ,ich1 unsres ,selbst mit diesem ,bewusstsein von sich leuchtet uns unmittelbar ein2 davon haben wir eine ,einsicht1 eine ,erkenntnis1 eine unmittelbare ,einsicht1 die jeden ,zweifel ausschliesst4 ,wenn ,hume behauptet1 dass er in sich jederzeit nur ein ,bndel von ,vorstellungen findet1 so hat er eben vergessen1 dass dazu ein ,vorfinder1 eben das ,ich1 erforderlich ist4 ,aber was ist dieses ,ich1 dieses ,selbst8 ,das ist eine andere ,frage4 ,und hier fehlt uns offenbar die ,einsicht oder ,erkenntnis4 ,sicher ist es nicht unser ,krper oder einer seiner ,teile1 die ,augen1 die ,ohren1 die wir1 auch abgesehen von ihrer ,erscheinung in unsrem ,bewusstsein1 unterscheiden mssen1 obgleich das ,wort ,ich lange ,zeit hindurch von unsren ,kindern und von vielen ,erwachsenen ihr ,leben hindurch nur oder fast nur von ihrem ,leibe verstanden wird1 also von dem leiblichen ,ich2 obgleich ferner das ,ich von dem1 was dem ,leibe1 abgesehen von seiner ,erscheinung im ,bewusstsein1 entspricht1 nicht getrennt werden kann1 soll es nicht zu einem blossen ,abstraktum werden4 ,ohne dieses1 dem sinnlich erscheinenden ,leib ,entsprechende ist ja kein ,bewusstsein denkbar1 und ohne ,annahme des ,bewusstseins knnen wir auch von keinem ,ich reden4 ,sicher ist es ferner keine ,substanz1 die nur zur ,erscheinungsform der krperlichen ,dinge gehren kann4 ,auch mit dem ,selbst-,bewusstsein oder ,ich-,bewusstsein1 das nur sein ,merkmal bildet1 kann das ,ich und ,selbst nicht verselbigt werden4 ,es ist der ,ausdruck fr die ,zusammengehrigkeit der ,bewusstseinsvorgnge zu ,einem ,bewusstsein1 aber doch kein blosses ,wort2 vielleicht ist es das ,band dieser ,zusammengehrigkeit1 das sich ebenso zu der ,gesamtheit der ,bewusstseinsvorgnge verhlt wie der ,eine ,denkende zum ,reich der ,wahrheit4 ,hier sind wir auf blosse ,vermutungen angewiesen1 es fehlt uns jede ,einsicht und damit die wirkliche ,erkenntnis4 ,wenn wir urteilen3 ich freue mich1 ich bin traurig1 ich stelle mir vor1 so haben wir zweifellos eine ,einsicht und wirkliche ,erkenntnis von der ,zusammengehrigkeit unsrer ,bewusstseinsvorgnge mit dem ,ich- oder ,selbstbewusstsein1 von ihrer ,zugehrigkeit zu unsrem ,bewusstsein1 diese leuchtet uns unmittelbar ein4 ,aber vorbehalten bleibt1 was es mit dem ,ich und ,selbst auf sich hat4 ,wir sehen1 nicht bloss fr die ,erkenntnis der ,aussenwelt1 auch fr die ,erkenntnis unsrer eignen ,innenwelt giebt es unbersteigliche oder wenigstens bis jetzt nicht berwundene ,schranken2 auch hier mssen wir ,vorbehalte machen1 wenn wir von ,einsicht und wirklicher ,erkenntnis reden wollen4 ,freilich besteht1 was die ,erkenntnis der ,aussenwelt und die unsrer eigenen ,innenwelt angeht1 ein wesentlicher ,unterschied4 ,sehen wir vom ,ich ab1 so wissen wir doch1 was wir unter ,hnden haben1 wenn wir uns mit den ,bewusstseinsvorgngen beschftigen2 wir kennen ihre ,merkmale und knnen sie danach von einander unterscheiden1 whrend wir von den ,dingen und ,vorgngen der ,natur in der ,that nicht wissen1 was sie sind1 und sie lediglich nach ihrer ,erscheinung in unsrem ,bewusstsein von einander unterscheiden knnen4 ,bei den ,bewusstseinsvorgngen fllt natrlich ihre ,erscheinung im ,bewusstsein mit ihnen selbst zusammen4 ,denn diese ihre ,erscheinung im ,bewusstsein ist nichts anderes als das mit ihnen verbundene ,wissen von sich selbst1 das wir ihre ,bewusstheit nennen4 ,die ,reflexion ist nur eine ,wiederholung dieses mit jedem ,bewusstseinsvorgange verbundenen ,wissens von sich selbst4 ,zweiundzwanzigste ,untersuchung4 ,weitere ,schranken unseres ,erkennens4 ,eine ,schranke unsrer ,erkenntnis1 der ,innen- und ,aussenwelt1 haben wir bisher absichtlich unerwhnt gelassen4 ,wir erkennen das ,wesen der ,dinge und ,vorgnge der ,natur wie der ,vorgnge unsres ,bewusstseins1 ihre ,wahrheit1 erst dann1 wenn wir ihre ,stellung in dem ,system aller ,wahrheit erfasst haben4 ,davon sind wir aber mit all den errterten ,einsichten und ,erkenntnissen noch weit entfernt4 ,wir gewinnen mit ihnen sozusagen nur die ,glieder dieses ,systems4 ber ihren ,zusammenhang innerhalb desselben1 auf den doch alles ankommt1 bleiben wir vllig im ,dunkeln4 ,das ist die letzte1 hchste1 eine allgemeine ,schranke unserer ,erkenntnis1 die sowohl fr die ,erkenntnis der ,aussenwelt wie fr die ,erkenntnis der ,innenwelt gilt4 ,weitere1 nher liegende1 ebenfalls allgemeine ,schranken unsrer ,erkenntnis bedrfen einer besondren ,errterung4 ,wir bezeichnen gewhnlich als unser ,wissen alles das1 von dem wir eine ,gewissheit haben4 ,die ,gewissheit verbindet sich aber auch oft genug mit einem blinden ,dafrhalten und ist in diesem ,falle ohne vernnftigen ,grund4 ,wenn wir die zahlreichen ,quellen des blinden ,dafrhaltens ins ,auge fassen1 wenn wir insbesondere erwgen1 wie oft unsre ,zuneigungen und ,abneigungen1 unsre ,interessen auf unsre berzeugungen einen massgebenden und bestimmenden ,einfluss ausben1 wie oft nach dem ,sprichwort der ,wunsch der ,vater des ,gedankens ist1 werden wir kaum zweifeln knnen1 dass die ,zahl der auf blindem ,dafrhalten beruhenden und darum des ,charakters der ,vernnftigkeit entbehrenden ,wissensinhalte sehr gross ist und kaum berschtzt werden kann4 ,diese ,wissensinhalte knnen natrlich nicht als ,erkenntnisse im eigentlichen ,sinne gelten4 ,von den ,erkenntnissen im eigentlichen ,sinne mssen ferner die sogenannten ,kenntnisse1 die auf einer blossen ,kenntnisnahme1 auf einem blossen ,kennenlernen beruhen1 sorgfltig unterschieden werden4 ,sie bilden die unbersehbar grosse ,gruppe der associativen ,wissensinhalte1 bei denen ebenfalls in keiner ,weise von einer ,einsicht die ,rede sein kann4 ,wir haben ,gesichtsempfindungen von den ,dingen2 mit ihnen zusammen treten die ,gehrsempfindungen oder ,gehrsvorstellungen von den auf diese ,dinge angewendeten ,worten auf2 sie associieren sich mit den ersteren und werden gelegentlich1 wenn sich die ,gesichtsempfindungen wiederholen1 reproduziert4 ,wir sagen dann1 das ,ding heisst so und so4 ,das ist natrlich ein lediglich associatives ,wissen1 ohne alle ,einsicht4 ,alles ,namen- und ,wortwissen in der eigenen und fremden ,sprache1 alle ,benennungsurteile sind von dieser ,art1 da die ,namen und ,worte nur willkrliche ,zeichen sind fr das1 was sie bedeuten4 ,nicht bloss mit den ,worten steht es so1 es ist vielfach nicht anders mit den ,sachen4 ,wie selten haben wir verhltnismssig eine ,einsicht in den ,zusammenhang der ,teile1 aus denen wir die ,dinge zusammensetzen1 der ,eigenschaften1 die wir ihnen beilegen1 des ,geschehens in ,natur und ,geschichte1 wenigstens wenn wir ber die nchsten ,zusammenhnge bei diesem ,geschehen hinausgehen wollen4 ,die ,wissenschaft stellt sich die ,aufgabe1 diese ,zusammenhnge darzulegen1 oder1 was dasselbe ist1 die ,gesetze fr dieselben zu finden4 ,aber wie weit ist sie von der ,lsung dieser ihrer ,aufgabe entfernt4 ,sehr oft haben diese ,zusammenhnge fr uns nur den ,charakter des zufllig ,verbundenen oder des ,zusammengeratenen1 von dem es nur ein associatives ,wissen geben kann1 weil das ,bewusstsein der ,zusammengehrigkeit und damit die ,einsicht fehlt4 ,es ist endlich klar1 wenn wir auf ,grund einer geringeren oder grsseren ,zahl von ,einzelfllen einen allgemeinen ,satz aufstellen1 wenn wir mit andren ,worten einen ,induktionsschluss ziehen1 so hat dieser ,satz1 je nach der ,zahl der ,flle1 eine grssere oder geringere ,wahrscheinlichkeit1 aber von dieser ,wahrscheinlichkeit haben wir doch eine ,einsicht1 eine wirkliche ,erkenntnis1 eine ,einsicht in seine ,wahrscheinlichkeit4 ,dreiundzwanzigste ,untersuchung4 ,erkenntnis der ,innenwelt andrer4 ,wir haben gesehen1 wie wir zur ,erkenntnis unserer eigenen ,innenwelt gelangen und welche ,schranken fr diese ,erkenntnis vorhanden sind4 ,aber wie steht es mit unserer ,erkenntnis der ,innenwelt andrer8 ,haben wir eine auf ,einsicht beruhende wirkliche ,erkenntnis von fremden ,bewusstseinen8 ,allgemein wird jetzt angenommen1 dass diese ,erkenntnisse1 wenn es wirkliche ,erkenntnisse sind1 auf dem ,wege des ,analogieschlusses zustande kommen4 ,mit unsren ,bewusstseinsvorgngen sind ,ausdrucksbewegungen1 z4 ,b4 ,lachen und ,weinen mit ,freude und ,trauer1 ausserdem ,mienen1 ,gebrden als ,zeichen bestimmter ,gefhle1 ,worte als ,zeichen bestimmter ,gedanken verbunden4 ,nehmen wir diese nun an andren wahr1 so schliessen wir1 dass auch bei ihnen die gleichen ,bewusstseinsvorgnge vorhanden sein mssen4 ,sollte wirklich alle ,erkenntnis fremder ,bewusstseine auf diesem ,wege zustande kommen8 ,sollte beispielsweise das ,kind die ,freude1 die ,trauer1 den ,zorn und ,unwillen der ,mutter1 ihre ,liebe1 ihren ,beifall nur auf diesem ,wege kennen lernen8 ,ist das ,kind1 wenn es anfngt in dieser ,weise in das ,bewusstsein der ,mutter ,blicke zu thun1 wohl imstande1 die mit seinen ,bewusstseinsvorgngen verbundenen ,ausdrucksbewegungen1 insbesondere seine mit ihnen verbundenen ,mienen1 die fast ausschliesslich in ,betracht kommen1 genau zu kennen1 um sie mit den ,mienen der ,mutter vergleichen und daraus bei der ,mutter auf hnliche ,bewusstseinsvorgnge schliessen zu knnen8 ,das scheint den ,beobachtungen1 die wir am ,kinde machen knnen1 durchaus zu widersprechen4 ,aber auch soweit wir ,erwachsene fremde ,bewusstseine erkennen1 spielt dieser schwerfllige ,analogieschluss1 wie die ,reflexion deutlich lehrt1 keine ,rolle4 ,unsre ,erkenntnis der fremden ,bewusstseine giebt sich uns als eine unmittelbare kund und1 wie es scheint1 kann sie auch beim ,kinde keine andere sein4 ,aber wie ist das mglich8 ,der blosse ,anblick der ,bewegung eines andren1 z4 ,b4 beim ,stossen einer ,billardkugel1 beim ,springen ber einen ,graben1 erzeugt in uns1 wenn nicht die gleiche ,bewegung1 so doch den ,ansatz dazu4 hnlich kann man beobachten1 dass die ,gefhlsusserungen eine ansteckende ,wirkung ausben4 ,begegnen wir finstern ,mienen1 so verdstert sich auch unwillkrlich unsere eigene ,miene4 ,wo alles lacht1 mssen auch wir lachen2 wo alles weint1 knnen wir uns des ,weinens nicht enthalten1 und wenn wir auch nicht wirklich mitlachen oder mitweinen sollten1 so werden wir doch frhlich oder traurig gestimmt4 ,so lange wir ,kinder sind und noch nicht gelernt haben1 unsren ,gefhlsusserungen ,zgel anzulegen1 werden wir nicht bloss frhlich mit den ,frhlichen und traurig mit den ,traurigen2 wir lachen wirklich mit den einen und weinen mit den andren4 ,das ist die ,regel4 ,natrlich giebt es ,ausnahmen1 bei ,kindern sowohl als bei ,erwachsenen1 wenn sie sehr egoistische1 sehr gefhllose ,naturen sind4 ,das ,merkwrdige hierbei ist nur1 dass die ansteckende ,wirkung nicht bloss bei den ,gefhlsusserungen stehen bleibt1 sondern sofort auch1 und wie es wenigstens bei den ,erwachsenen scheint1 mit grsserer ,sicherheit auf die ,gefhle selbst bergeht4 ,nehmen wir nun an1 dass wir von unsren ,mitmenschen nach ihrer leiblichen ,erscheinung bereits eine ,erkenntnis gewonnen haben1 ist es dann nicht natrlich1 dass wir in diesen uns aufgedrngten ,gefhlen und sonstigen ,bewusstseinsvorgngen ihre eigenen erblicken1 dass die ,zusammengehrigkeit dieser ihrer ,bewusstseinsvorgnge mit ihrer leiblichen ,erscheinung sich uns aufdrngt1 uns unmittelbar einleuchtet und wir so eine unmittelbare ,einsicht1 eine unmittelbare wirkliche ,erkenntnis von dieser ,zusammengehrigkeit und damit von den fremden ,bewusstseinen gewinnen8 ,so erklrt sich denn die allbekannte ,erscheinung von der unwillkrlich in unsren ,kindern auftretenden ,abneigung gegen ,personen1 die ,kinder nicht leiden knnen oder die von schlechter ,gemtsart sind4 ,das ,gefhl der ,abneigung gegen ,kinder1 gegen alle ,menschen berhaupt1 teilt sich den ,kindern mit1 und in diesem ,gefhle lesen sie gleichsam unmittelbar in der ,seele des andren und sehen1 was in ihr vorgeht4 ,ich brauche nicht zu bemerken1 dass diese ,erscheinung zu den ,erfahrungen gehrt1 die wir tglich an uns selbst machen knnen und die somit als eine allgemein menschliche ,erscheinung betrachtet werden muss1 mithin auch fr das ,leben der ,erwachsenen gilt4 ,die ,unmittelbarkeit der ,erkenntnis der fremden ,bewusstseine hat im ,grunde nichts ,aufflliges4 ,das ,gegenteil ist nur scheinbar natrlicher2 der ,raum1 der uns anscheinend von dem fremden ,bewusstsein trennt1 gehrt selbstverstndlich nur unserer ,vorstellung an4 ,eine actio in distans1 ,einwirkung aus der ,ferne muss nach dem jetzigen ,stande der ,naturwissenschaft sogar fr die ,krperwelt angenommen werden1 wenigstens so lange1 als noch nicht nachgewiesen ist1 dass die ,gravitation zu ihrer ,wirkung ,zeit braucht2 bis jetzt gilt diese ,wirkung als eine unzeitliche oder zeitlose4 ,von der actio in distans der ,krper bis zum immediatum commercium animarum ist nur ein ,schritt4 ,freilich hat die ,erkenntnis anderer1 insbesondere ihres ,innern1 auch ihre ,schranken4 ,schon ,aristoteles und ,locke sagen1 dass wir nicht wissen knnen1 ob die ,empfindungen etwa von rot und grn1 die wir beim ,anblick von ,blut und ,gras haben1 bei andren die gleichen und nicht vielmehr die umgekehrten sind1 so dass ihnen beim ,gras die ,empfindung gegenwrtig ist1 die wir beim ,blut haben1 und umgekehrt4 ,da wir alle von ,jugend an gelernt haben1 das ,gras grn und das ,blut rot zu nennen1 so wrden natrlich die sprachlichen ,bezeichnungen die gleichen bleiben4 ,da ferner fr unsre ,erkenntnis andrer1 so unmittelbar sie ist1 doch ihre ,gefhlsusserungen massgebend sind1 so muss natrlich immer vorausgesetzt werden1 dass diese ,gefhlsusserungen natrliche sind und nicht etwa knstlich zum ,zweck der ,verstellung oder der schauspielerischen ,darstellung hervorgebracht werden4 ,pestalozzi betont1 dass darber1 ob eine ,handlung aus selbstlosen oder selbstschtigen ,motiven hervorgeht1 ob sie mit andren ,worten sittlich oder unsittlich ist1 nur jeder bei sich selbst urteilen kann4 ,natrlich gilt das ,gleiche auch davon1 ob neben dem negativen ,moment der ,selbstlosigkeit auch das positive ,moment der rckhaltlosen ,hingabe an ,gott1 des persnlichen ,verhltnisses zu ihm1 worin das ,wesen der ,religiositt besteht1 fr das ,zustandekommen der ,handlung bestimmend war4 ,obgleich sich das nun nicht bestreiten lsst1 so ist doch anderseits auch nicht zu leugnen1 dass wir auf ,grund von ,erfahrungen1 die wir an uns und an andren machen1 andren mehr ,vertrauen schenken knnen und mssen als uns selbst1 andere fr ehrlicher1 uneigenntziger1 hingebender1 opferwilliger halten mssen als uns selbst4 ,in ,bezug auf mich selbst bin ich doch eben wegen meiner ,eigenliebe1 die zum ,selbstbeschnigen und ,selbstbetrgen fhrt1 viel mehr der ,tuschung ausgesetzt1 als in ,bezug auf andere4 ,abgesehen davon ist das in ,wort und ,that vorliegende ,leben des ,einzelnen ebenso ,ausdruck seines ,innern wie die ,gefhlsusserungen1 und wenn wir hier das ,natrliche1 ,nichtknstliche und ,nichtverstellte von seinem ,gegenteil unterscheiden knnen1 muss das auch dort gelten4 ,ist aber dies der ,fall1 dann kann sich mit der ,erkenntnis der ,lebensfhrung des ,einzelnen1 wie sie sich usserlich kundgiebt1 auch die ,vorstellung der ,sittlichkeit1 der ,religiositt verbinden und die ,zugehrigkeit dieser innern ,vorzge zu ihr uns einleuchten1 sodass wir nun auch von diesem ,leben nach seiner innern sittlich religisen ,seite eine ,einsicht und wirkliche ,erkenntnis haben knnen4 ,oft macht das ,leben eines ,menschen auf uns einen so berwltigenden ,eindruck1 dass wir bezglich der ,lauterkeit und ,reinheit seiner ,gesinnung eine durch nichts zu erschtternde berzeugung gewinnen und uns sagen mssen und wirklich sagen1 dass1 wenn hier keine ,einsicht vorhanden ist1 es berhaupt keine ,einsicht giebt4 ,es ist merkwrdig1 dass die solchen seltenen ,menschen ,nahestehenden und mit ihnen ,umgehenden trotz der entgegengesetzten ,erfahrung1 die sie an sich selbst und an andren machen1 in diesem ihre ,einsicht betreffenden ,urteil bereinstimmen1 auch wenn der sogenannte ,verehrungssinn in ihnen wenig oder gar nicht entwickelt ist4 ,natrlich sind wir bei dieser auf ,einsicht zurckzufhrenden ,erkenntnis des ,innern andrer auch auf ihre ,worte als ungewollte und unbeabsichtigte ,selbstbeurteilungen angewiesen1 also auch auf die ,mitteilungen andrer4 ,ob und inwiefern wir bezglich der ,mitteilungen andrer auch von wirklichen ,erkenntnissen oder ,einsichten reden knnen1 darber bedarf es einer besondren ,untersuchung1 der wir den ,titel ,geschichtliche ,erkenntnisse geben1 da die geschichtlichen ,mitteilungen unter den ,mitteilungen andrer die erste ,stelle einnehmen4 ,vierundzwanzigste ,untersuchung4 ,geschichtliche ,erkenntnisse4 ,den ,mitteilungen andrer gegenber sind wir gewohnt1 von einem ,dafrhalten zu reden1 das wir mit dem geringschtzigen ,namen ,glauben bezeichnen und insofern dem ,wissen als etwas ,minderwertiges gegenberstellen4 ,wir vergessen dabei gewhnlich1 dass unser ganzes ,gerichtsverfahren1 auch wenn es sich bei ihm um ,leben und ,tod handelt1 auf ,zeugenaussagen1 also auf einem ,glauben in diesem ,sinne beruht1 und dass das ,leben in der ,familie1 in der ,gesellschaft1 im ,staate1 jeder ,verkehr mit unsresgleichen ohne ihn unmglich wrde4 ,sicher ist1 dass blosse ,mitteilungen an sich genommen keine ,einsichten sind1 wenigstens nicht fr diejenigen1 denen die ,mitteilungen gemacht werden4 ,mitgeteilte ,urteile sind zunchst noch keine von uns gefllten ,urteile1 bei denen die ,zugehrigkeit des ,prdikates zum ,subjekt uns einleuchtet4 ,aber wir haben gesehen1 wie unbersehbar gross die ,wissensinhalte sind1 die wir uns selbst verdanken und bei denen ebenfalls von einem solchen ,einleuchten keine ,rede sein kann4 ,wir bezeichneten diese ,wissensinhalte als ,kenntnisse und unterschieden sie von den ,erkenntnissen4 ,mit diesen ,kenntnissen stehen die ,mitteilungen zunchst auf einer ,stufe4 ,aber ebenso wie die blossen ,kenntnisse knnen auch sie unter ,umstnden zu ,einsichten oder ,erkenntnissen erhoben werden4 ,es ist also insofern kein ,grund vorhanden1 sie den ,wissensinhalten gegenber1 die wir uns selbst verdanken und die blosse ,kenntnisse sind1 fr minderwertig zu halten4 ,sicher ist ferner1 dass wir bezglich der mitgeteilten ,urteile sehr hufig nicht zu einer unmittelbaren ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit des ,prdikats mit dem ,subjekte gelangen knnen1 uns vielmehr mit der ,einsicht1 dass der ,mitteilende die ,wahrheit sagen kann und sagen will1 begngen mssen1 und dass wir erst hieraus auf die ,zusammengehrigkeit des ,prdikats mit dem ,subjekte schliessen knnen4 ,aber auch von den ,wissensinhalten1 die wir uns selbst verdanken und die zunchst blosse ,kenntnisse sind1 gilt1 dass wir sehr oft nur eine mittelbare ,einsicht von ihnen gewinnen und sie nur durch diese mittelbare ,einsicht zu eigentlichen ,erkenntnissen erheben knnen4 ,wenn wir eine wirkliche ,einsicht gewinnen1 ist es in der ,that nicht von ,bedeutung1 ob dieselbe mittelbar oder unmittelbar ist1 ebenso wenig1 ob sie eine ussere ist1 vermittelt durch ,einsicht in die ,fhigkeiten und ,gesinnungen der ,mitteilenden1 oder eine innere1 vermittelt durch ,einsicht in ,stze1 die von selbst einleuchten4 ,auch die ussere mittelbare ,einsicht fhrt in letzter ,instanz auf ,stze zurck1 die durch sich selbst einleuchtend sind4 ,ich mchte deshalb vorschlagen1 die im ,deutschen 7im ,englischen hat sowohl believe dafrhalten1 als faith ,glauben im religisen ,sinne eine ganz andere ,bedeutung7 bliche ,unterscheidung des ,glaubens von dem ,wissen fallen zu lassen und an ihre ,stelle die andere von ,wissensinhalten1 die wir uns selbst und die wir andren verdanken1 zu setzen4 ,es ist dies die bei den ,englndern bliche ,unterscheidung zwischen ,kenntnissen erster und zweiter ,hand4 ,das ,wort ,glaube bleibt besser wie das englische faith auf seine religise ,bedeutung beschrnkt4 berblicken wir nun einmal das unermesslich grosse ,gebiet der ,wissensinhalte1 die wir andren verdanken1 oder der ,kenntnisse zweiter ,hand1 gegenber der kleinen ,zahl von ,wissensinhalten1 die wir uns selbst verdanken1 oder der ,kenntnisse erster ,hand1 und erwgen wir die ,konsequenzen1 zu denen es fhrt1 wenn wir die erstren als minderwertig gegenber den letztren betrachten wollen6 ,man bedenke1 die ganze ,geschichte1 die ,geographie fremder ,lnder und ,vlker1 die wir nicht selbst gesehen1 die ,reisebeschreibungen und ,naturbeschreibungen von ,gegenstnden und ,dingen1 die wir nicht selbst erforschten1 die ,geschichte der ,wissenschaften1 auch die ,lehren der ,biologie1 ,chemie und ,physik1 selbst der ,mathematik1 die wir nicht nachgeprft haben -- und welcher ,fachmann wre im ,stande1 alles vor ihm ,erforschte nachzuprfen8 -- alles das sind ,kenntnisse zweiter ,hand1 deren ,wahrheit wir nur mittelbar erkennen1 sofern wir auf sie aus der ,einsicht1 dass die uns diese ,kenntnisse ,mitteilenden die ,wahrheit wussten und auch sagen wollten1 schliessen4 ,knnen wir diese smtlichen ,wissensinhalte1 weil wir sie der ,mitteilung andrer verdanken1 fr minderwertiger halten als die geringe ,zahl der durch eigene ,thtigkeit gewonnenen ,wissensinhalte1 die doch grsstenteils auch nur ,kenntnisse sind und insofern mit ihnen auf einer ,stufe stehen8 ,oder doch fr minderwertiger als diejenigen unter ihnen1 welche eigentliche ,erkenntnisse sind1 insbesondere als die ,begriffsurteile der ,arithmetik1 der ,logik1 der ,metaphysik und die diesen ,begriffsurteilen sich nhernden1 freilich nicht ohne ,vorbehalt als ,erkenntnisse zu betrachtenden allgemeinen ,lehrstze der ,geometrie1 ,astronomie1 ,physik1 ,mechanik8 ,wegen der allgemeinen ,anwendbarkeit der ,begriffsurteile und dieser sich ihnen nhernden ,lehrstze ist ihr ,nutzen fr den ,aufbau der ,wissenschaften nicht hoch genug anzuschlagen1 und insofern mgen sie hherwertig sein als die einfachen ,thatsachenurteile4 ,aber der ,erkenntniswert der ,begriffsurteile ist offenbar nicht grsser als der der ,thatsachenurteile4 ,hier wie dort besteht er in dem ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit und der ,einsicht in dieselbe1 was beides bei ,thatsachen ebensowohl vorhanden sein kann als bei ,begriffen4 ,ausserdem hat die ,wahrheit der ,thatsachenurteile ebenso einen berzeitlichen ,charakter wie die ,wahrheit der ,begriffsurteile4 ,die meisten der auf ,mitteilung beruhenden ,urteile1 ausser denen1 die zu den erklrenden ,naturwissenschaften und zur ,mathematik gehren1 sind solche ,thatsachenurteile2 die geschichtlichen ,wissenschaften bestehen fast lediglich aus ihnen4 ,es ist wichtig zu beachten1 dass den geschichtlichen ,thatsachen1 die wir smtlich der ,mitteilung andrer verdanken1 kein geringerer1 im ,gegenteil sicher ein hherer ,erkenntniswert zukommt als1 ganz allgemein gesprochen1 den ,wissensinhalten der ,naturwissenschaften1 von denen wir viele durch unsere eigene ,beobachtung gewinnen und die wir1 wenn sie durch ,beobachtung andrer gewonnen wurden1 nachprfen knnen1 die ferner wegen ihrer grsseren ,einfachheit eher die ,herstellung gesetzlicher1 den ,begriffsurteilen sich nhernder ,zusammenhnge ermglichen4 ,wir haben gesehen1 dass sich uns die ,natur als eine gebrochene ,einheit1 nicht als eine wahre ,vielheit darstellt2 damit hngt zusammen1 dass das ,einzelne in der ,natur nur als ,beispiel einer ,gattung und ,art und nicht als solches ,bedeutung hat4 ,den ,botaniker interessiert dieses bestimmte ,exemplar einer viola tricolor nur als ,beispiel der ,art4 ,ganz anders in der ,geschichte4 ,die geschichtlichen ,personen bilden eine wirkliche ,vielheit4 ,jede einzelne hat ihren ,wert1 ist sozusagen eine ,gattung1 eine ,art fr sich4 ,eben darum stellen die geschichtlichen ,thatsachen dem ,erkennen eine viel schwerer zu bewltigende ,aufgabe als die ,naturthatsachen2 sie bieten dem ,erkennen zu gleicher ,zeit aber auch einen ,reichtum und eine ,lebensflle1 hinter der die reichste und lebensvollste ,ausstattung der ,naturgestalten zurckbleibt4 ,die ,geschichte ist die ,quelle von ,gedanken1 welche uns der ,lsung des ,rtsels des ,weltgeschehens nher bringen1 whrend die ,natur unsren ,fragen gegenber verstummt4 ,von dem ,krperlichen1 dem eigentlichen ,gegenstande der ,naturwissenschaft1 wissen wir strenggenommen nicht1 was es ist2 von den ,triebfedern und ,beweggrnden menschlicher ,handlungen1 die sich uns als die ,hebel der geschichtlichen ,entwicklung darstellen1 haben wir eine eigentliche1 in einer ,einsicht bestehende ,erkenntnis4 ,ausserdem ist das ,krperliche sicher dem fr die ,geschichte massgebenden und bestimmenden ,geistigen untergeordnet und hat in ihm seinen ,zweck4 ,was haben beispielsweise die freilich bloss hypothetisch angenommenen therschwingungen und die wirklich zu konstatierenden ,luftschwingungen sonst fr einen ,zweck1 als in unserem ,bewusstsein die ,farben und die ,tne zu erzeugen und damit den ,knsten der ,malerei und ,musik zur ,geburt zu verhelfen8 ,es giebt einen der ,natur innewohnenden ,zweckzusammenhang1 der in der ,ermglichung und ,herausbildung des ,bewusstseins1 vor allem des menschlichen ,bewusstseins1 seine ,spitze hat und in ihm1 wie es scheint1 seinen ,abschluss findet4 ,es scheint nicht richtig1 die ,natur als ,gegensatz zum ,geiste zu betrachten2 vielmehr stellt sie sich uns dar als eine ,stufenleiter zum ,geiste1 der uns nicht bloss in unsrem ,bewusstsein sondern mehr noch in der ,geschichte offenbar wird4 ,man knnte sagen1 die ,natur oder ,krperwelt sei fr uns1 die wir allein das ,bewusstsein seiner ,beschaffenheit nach kennen1 das ,nichtbewusstsein1 also ,gegensatz des ,bewusstseins4 ,allein das ist nur ein andrer ,ausdruck fr unser ,nichtwissen4 ,eher kann man sagen1 das ,niedere sei um des ,hheren willen1 also in letzter ,instanz alles fr das ,bewusstsein da4 ,herausbildung des ,nervensystems als ,bedingung der ,empfindung1 des ,bewegungssystems als ,werkzeug des ,willens -- das scheint der ganze ,zweck des tierischen und menschlichen ,krpers zu sein4 ,wofr wre die ,farbenpracht1 der ,formenreichtum der ,pflanzenwelt1 wenn nicht fr das sehende ,auge8 ,oder soll etwa das ,bewusstsein seinen ,zweck in der ,natur haben und ihr als ,mittel dienen8 ,allein die ,natur geht die ,jahrtausende hindurch ihren unabnderlichen ,gang nach ehernen ,gesetzen1 die das ,bewusstsein entdecken und dann sich dienstbar machen1 aber nicht im geringsten ndern kann4 ,das ,antlitz des ,weltalls und der ,erde bleibt das gleiche ,jahrtausende hindurch1 ohne von dem ,bewusstsein einen ndernden ,einfluss zu erfahren4 ,die ,benutzung der ,naturgesetze zu seinen1 nmlich des ,menschen ,zwecken1 das sich ,dienstbarmachen und ,beherrschen der ,natur1 das ,zwingen derselben zum ,gehorsam im ,experiment kraft dieser ,gesetze ist ferner unerklrbar1 wenn das ,bewusstsein der ,natur wie das ,mittel dem ,zweck untergeordnet oder um der ,natur willen vorhanden wre4 ,es bleibt noch eine dritte ,mglichkeit1 nmlich mit der mechanischen ,naturauffassung den ,zweckbegriff ganz zu eliminieren4 ,allein die ,anhnger dieser ,auffassung knnen der ,entwicklungshypothese nicht entbehren und fhren mit ihr gleichsam durch eine ,hinterthr den ,zweckbegriff wieder in die ,wissenschaft ein4 ,die ,entwicklungshypothese verlegt die ,zielstrebigkeit1 die ,aristoteles zur ,ermglichung der ,selbstentfaltung und ,selbstentwicklung fr jedes einzelne ,naturding in ,anspruch nahm1 in das ,ganze der ,natur4 ,das ,niedere ist nach ihr dem ,hheren untergeordnet und dient ihm als ,mittel zum ,zwecke4 ,man sucht freilich die ,zweckmssigkeit mechanisch zu erklren4 ,nur was seiner ,umgebung angepasst und fr den ,verkehr mit ihr eingerichtet ist1 soll daseinsberechtigt und lebensfhig sein4 ,woher kommt die ,anpassung und ,einrichtung8 ,es passt sich selbst an1 richtet sich selbst ein2 vermge seines ,selbsterhaltungstriebes kommt es zur ,selbstentfaltung und ,selbstentwicklung4 ,das ist eben das1 was ,aristoteles ,zielstrebigkeit nennt4 ,man sagt1 das ,strkere erhlt sich1 weil es besser fr den ,kampf ums ,dasein ausgerstet ist4 ,aber das gilt nicht eigentlich vom ,strkeren1 sondern vom feiner ,organisierten1 vom ,empfnglicheren1 ,reizbareren1 also von dem ,vollkommneren4 ,dieses ist das ,strkere4 ,mit andren ,worten1 die ,entwicklung zum ,vollkommneren1 die ,zielstrebigkeit setzt sich durch1 hlt sich aufrecht4 ,der ,geruchssinn des ,parfumeriefabrikanten1 der ,geschmackssinn des ,gourmands1 der ,gehrssinn des ,musikdirigenten1 der ,gesichtssinn des ,mikroskopikers wird durch die infolge der bung und ,gewhnung wiederholt auftretenden und einander weckenden ,empfindungen feiner1 zarter1 fr ,unterschiede empfnglicher1 keineswegs aber grber1 strker4 ,wre das letztere der ,fall1 dann liesse sich durch ,summierung der wiederauflebenden ,empfindungen alles sehr leicht erklren1 rein mechanisch2 alle ,vervollkommnung wre nur ein ,strkerwerden4 ,aber es ist anders in der ,natur2 man kann von einem aristokratischen ,prinzip als dem herrschenden1 in letzter ,instanz ausschlaggebenden reden4 ,das ,bessere1 das ,vollkommnere gewinnt im ,allgemeinen den ,sieg1 das ,strkere nur ausnahmsweise4 ,dem gegenber versagt die mechanische ,erklrung4 ,dass sich das ,bessere1 ,vollkommnere durchsetzt und erhlt1 scheint ohne ,zielstrebigkeit nicht erklrt werden zu knnen4 ,die fortschreitende ,entwicklung der ,natur ist nicht zu leugnen4 ,sie vollzieht sich durch ,zusammenfassung des ,nebeneinanderliegenden1 ,getrennten zur ,einheit1 durch ,bildung kleinerer ,ganzen1 z4 ,b4 der ,himmelskrper im ,weltenraum1 der ,krystalle1 ,pflanzen1 ,tiere auf der ,erde1 und innerhalb dieser letztern durch ,herstellung von ,mittelpunkten zuerst und dann von ,systemen1 die das kleine ,ganze beherrschen3 ,ernhrungs-1 ,nerven-1 ,bewegungssystem4 ,aber wie langsam geht diese ,entwicklung vor sich1 ihr ,alter zhlt nach ,jahrmilliarden6 ,die eigentliche ,sttte unablssiger1 augenscheinlicher1 fortschreitender ,entwicklung ist die ,geschichte4 ,insofern kann man sie als die an ,intensitt freilich alles ,vorausgehende hinter sich lassende ,fortsetzung der ,natur bezeichnen4 ,auch in ihr handelt es sich um ,herausbildung von ,einheiten2 aber diese ,einheiten sind nicht ,zusammenfassungen neben- und aussereinanderliegender ,teile1 sondern ,einheiten1 die in einem ,bewusstsein von sich selbst1 an dem alle ihre ,glieder teilnehmen1 bestehen3 ,volk1 ,staat1 ,gesellschaft1 ,nation4 ,einheiten ferner im strengen ,sinne1 nmlich geistige ,einheiten1 ,persnlichkeiten1 welche die eigentlichen ,trger der geschichtlichen ,entwicklung bilden4 ,sie sind ,trger von ,ideen1 welche die ,massen bewegen4 ,darin liegt ihre ,bedeutung4 ,die ,geschichte bewhrt sich gerade durch diese in ihr hervortretenden1 in den ,persnlichkeiten verkrperten ,ideen als fortschreitende ,entwicklung4 ,die ,frage1 ob es einen ,fortschritt in der ,geschichte giebt1 sollte darum von rechtswegen gar nicht gestellt werden4 ,fr die ,wissenschaft und ,religion hat man ihn nicht leugnen knnen2 zeitweilige ,rckschritte sind nur ,anlufe zu krftiger ,erhebung4 ,man wird hienach nicht bestreiten knnen1 dass die ,geschichte einen viel bedeutsameren und gehaltreicheren ,erkenntnisgegenstand ausmacht als die ,natur4 ,es giebt ohne ,zweifel in der fortschreitenden ,entwicklung der ,natur etwas ,neues1 das aus den vorausgehenden ,faktoren nicht erklrt werden kann1 -- das ,organische gegenber dem ,unorganischen ist1 wie das ,tier gegenber der ,pflanze1 ein solches ,neues -- wenn man nicht etwa den ,satz ex nihilo fit nihil zu leugnen versucht4 ,das gilt in noch viel hherem ,grade von der ,geschichte4 ,hier ist das ,neue an das ,individuum gebunden1 und die ,bedeutung des ,individuums bedingt und bestimmt den geschichtlichen ,fortschritt4 ,fnfundzwanzigste ,untersuchung4 ,knstlerische und wissenschaftliche ,inspiration4 ,es giebt eine alte ,unterscheidung von drei ,erkenntnisquellen3 ,erfahrung1 ,vernunft und ,offenbarung4 ,man begegnet ihr heute nicht mehr4 ,sie gilt fr veraltet4 ,indes hat sie doch ihr gutes ,recht4 ,die ,redeweise3 es war mir oder kam ber mich wie eine ,offenbarung1 wird nicht selten gebraucht1 und viele werden gestehen mssen1 dass sie so etwas wirklich erlebt haben4 ,man spricht allgemein von einer knstlerischen ,inspiration4 ,die schpferische ,einbildungskraft ist etwas andres4 ,worin liegt der ,unterschied8 ,was ist unter dieser ,inspiration1 ,eingebung1 die als ,offenbarung bezeichnet werden muss1 zu verstehen8 ,es bedarf eines ,blickes des ,geistes1 um das ,wesentliche von dem ,unwesentlichen in den ,dingen unterscheiden1 um die ,merkmale ihres ,begriffes auffinden und entdecken zu knnen4 ,nicht jeder verfgt ber diesen ,blick4 ,viele bleiben an dem usserlichen und ,nebenschlichen mit ihrem ,denken haften4 ,wir sagen dann1 sie knnen nicht denken4 ,wie sie des eigentmlichen ,erlebnisses1 das wir als ,einsicht bezeichnen1 ermangeln und sich kaum ber die ,stufe des bloss associativen ,wissens erheben1 so fehlt ihnen auch der ,blick des ,geistes1 durch den allein das ,wesentliche erfasst werden kann4 ,eines solchen ,blickes bedarf es nun auch1 um den ,gedanken zu erfassen1 der in einem ,kunstwerke ausgedrckt ist4 ,aber fr den ,knstler selbst1 der den ,gedanken in dem ,stoffe verwirklicht1 gengt dieser ,blick nicht4 ,ihm muss der ,gedanke gegeben werden4 ,und das geschieht eben durch die ,eingebung oder ,inspiration4 ,sie ist1 wie ersichtlich1 von dem ,blicke des ,geistes1 durch den wir das ,wesen1 den ,kern der ,sache erfassen1 verschieden4 ,dieser ,blick orientiert sich an der ussern ,erscheinung des ,wesens1 er ist durch sie bedingt und wird durch sie bestimmt1 obgleich er sozusagen durch sie hindurchdringt und ber sie hinausgeht4 ,die ,inspiration oder ,eingebung hingegen ist ein objektiver ,zustand1 der ohne unser ,zuthun zustande kommt1 dem gegenber wir uns leidend verhalten4 ,sie setzt natrlich in uns eine ,empfnglichkeit voraus1 die mannigfach vermittelt ist2 ihre ,auffassung hngt darum von einer bestimmten ,entwicklung des ,bewusstseins ab4 ,man kann die ,inspiration mit dem ,einleuchten der ,zusammengehrigkeit vergleichen und muss dann die ,auffassung der ,inspiration mit der ,einsicht zusammenstellen4 ,auch bei der ,eingebung handelt es sich um ,zusammenhnge1 um ,zusammengehrigkeiten1 freilich andrer1 hherer ,art als bei dem ,einleuchten1 wie sie beispielsweise das ,motto der ,goetheschen ,iphigenie darstellt3 ,alles irdische ,gebrechen shnet reine ,menschlichkeit4 ,in der schaffenden ,thtigkeit des ,knstlers nun spielt vor allem die ,inspiration oder ,eingebung eine ,rolle1 sie macht sich die ,phantasie des ,knstlers dienstbar und lsst sie an seiner ,schpferkraft teilnehmen4 ,die so schpferisch gewordene ,phantasie schaltet und waltet mit ihrem sinnlichen ,stoff gemss der ,eingebung1 ihn formend und gestaltend4 ,natrlich sagen wir nicht1 dass alle ,ideen1 die unsren ,kunstwerken zugrunde liegen oder die in ihnen verkrpert sind1 auf einer ,eingebung beruhen4 ,oft ist das ,kunstwerk ja nur eine ,darstellung des in ,erfahrung und ,geschichte ,gegebenen1 freilich so1 wie es sich im ,geiste des ,knstlers spiegelt1 wie es seiner ,auffassung entspricht4 ,diese ,spiegelung oder ,auffassung hngt natrlich1 wie die ,auswahl der darzustellenden ,gegenstnde1 von der ,individualitt des ,knstlers ab4 ,man wird demgegenber schwerlich von einer auf ,eingebung beruhenden ,idee reden knnen1 wenn man nicht etwa fr diese ,individualitt1 wie berhaupt fr die ,bedeutung des ,individuums in der ,geschichte etwas der ,eingebung ,analoges in ,anspruch nehmen will1 das nicht bloss ,gedanken im menschlichen ,bewusstsein sondern ,wirklichkeiten erzeugt4 ,abgesehen davon wird man nicht leugnen knnen1 dass vielen ,kunstwerken1 insbesondere ,werken der redenden ,kunst1 ,ideen zugrunde liegen1 die auf einer ,eingebung beruhen1 die mit andren ,worten aus dem in ,erfahrung und ,geschichte ,gegebenen nicht erklrt werden knnen4 ,das ,motto der ,goetheschen ,iphigenie ist unzweifelhaft eine solche ,idee1 wenn auch fr ,goethe diese ,idee keine eigentliche ,eingebung war1 sondern dem reichen ,schatze der ,eingebungen entnommen wurde1 die in der christlichen ,religion gegeben sind und deren ,mittelpunkt eben diese ,idee bildet4 ,knnen wir auch von einer wissenschaftlichen ,inspiration reden8 ,ohne ,zweifel mssen wir es6 ,wird das ,forschungsergebnis1 zu dem man nur mhsam durch langwierige ,arbeit gelangt1 nicht meistens schon mit vorausschauendem ,blicke vorweggenommen1 und ist nicht dieser vorausschauende1 das ,ergebnis vorwegnehmende ,blick der ,ansporn1 der uns zur ,forschungsarbeit drngt1 und das ,licht1 das uns hierbei leitet8 ,alle grossen wissenschaftlichen ,entdeckungen1 wie alle ,entdeckungen berhaupt1 scheinen so auf ursprnglichen ,intuitionen zu beruhen1 die vielfach ,eingebungen sind4 ,das ,ergebnis wird oft erst auf sehr verwickelten und verschlungenen ,wegen gewonnen1 und doch steht es uns von ,anfang an deutlich vor der ,seele4 ,wie ist das zu erklren1 wenn das ,ergebnis nicht eine ,eingebung1 ,inspiration ist8 ,wir sprechen davon1 dass uns ,gedanken einfallen1 wodurch der ,fortschritt im ,denken vielfach bedingt ist4 ,oft sind das freilich nur ,reminiscenzen aus der ,lektre1 aus den ,gesprchen mit andren1 oft nur mehr oder minder berechtigte ,verallgemeinerungen1 oft blosse ,associationen4 ,aber wir wissen auch1 dass das keineswegs immer der ,fall ist4 ,nicht selten tritt uns ein ,gedanke1 der gleichsam aus der verborgenen ,tiefe unsres ,innern auftaucht1 als etwas durchaus ,neues entgegen1 fr das wir in unsrem bisherigen ,geistesleben vergebens nach ,anknpfungspunkten suchen4 ,solche ,gedanken werden wir doch ,eingebungen nennen mssen4 ,das ,ergreifen1 ,erfassen derselben im ,bewusstsein ist von dem ,blicke fr das ,wesentliche1 der durch die ,erscheinung der ,dinge und ,vorgnge im ,bewusstsein bedingt und bestimmt ist1 verschieden4 ,solche ,gedanken drngen sich uns auf1 werden uns so aufgentigt1 wie wir von den ,empfindungen sagen1 dass sie uns aufgedrngt1 aufgentigt werden4 ,von unsrem ,bewusstsein scheinen sie nicht hervorgerufen oder erzeugt zu werden2 aus ihm scheinen sie nicht hervorzugehen oder zu entstehen1 vielleicht aus den uns selbst verborgenen ,tiefen unseres ,wesens4 ,durch dieses ,sichaufdrngen und ,sichaufntigen1 das die auf ,eingebung beruhenden ,gedanken mit den ,empfindungen gemein haben1 unterscheiden sie sich insbesondere von dem ,wesentlichen1 das wir durch einen einfachen ,blick des ,geistes erfassen1 bei dem von einer innren ,ntigung1 einem innren ,zwange nichts zu verspren ist4 ,natrlich bilden auch die eingegebenen ,gedanken ,zusammenhnge1 ,zusammengehrigkeiten1 sie treten in der ,form von ,urteilen auf2 aber das ,einleuchten dieser ,zusammengehrigkeit und das mit ihr verbundene ,einsehen1 der ,blick fr das ,wesentliche verbindet sich nicht ohne weiteres mit den eingegebenen ,gedanken1 ist auch grundverschieden von dem ,sichaufdrngen1 das die eingegebenen ,gedanken wie die ,empfindungen charakterisiert4 ,wie bei dem ,blicke des ,geistes fr das ,wesentliche1 so ist auch bei dem ihm folgenden ,einleuchten und ,einsehen der ,zusammengehrigkeit von irgendwelcher ,ntigung1 irgendwelchem ,zwange nichts zu entdecken4 ,die auf ,eingebung beruhenden ,gedanken stellen sich meistens dann ein1 wenn der ,blick fr das ,wesentliche versagt1 sodass ihr ,aufleuchten gleichsam einen ,ersatz1 eine ,ergnzung fr diesen ,blick bildet4 ,wir kennen das ,wesen des ,krperlichen nicht1 knnen es vielmehr nur nach seiner ,erscheinung in unsrem ,bewusstsein charakterisieren und nher bestimmen4 ,wenn man das ,krperliche fr den ,gegensatz des ,geistigen erklrt1 so geschieht das auf ,grund einer ,eingebung in unsrem ,sinne2 der ,erfahrung folgend wrde es eher als eine ,stufenleiter zum ,geistigen hin betrachtet werden mssen4 ,aber auch diese ,betrachtung findet in der ,erfahrung keine ausreichende ,sttze und muss insofern ebenfalls als ,eingebung bezeichnet werden4 ,natrlich sind solche ,eingebungen keine ,erkenntnisse2 es kommt darauf an1 sie zu verifizieren4 ,die wissenschaftliche ,arbeit hat in ihnen wohl einen ,ansporn und ein ,licht1 aber sie beginnt erst mit der ,eingebung und muss so lange fortgesetzt werden1 bis die ,zusammengehrigkeit der ,eingebung mit dem ,wirklichen einleuchtet und eingesehen wird4 ,dann erst wird die ,eingebung zur ,erkenntnis4 ,der ,ausdruck ,eingebung ist insofern ein vorlufiger4 ,zu einer wirklichen1 von der ,einbildung sich unterscheidenden ,eingebung wird ein ,gedanke erst dadurch1 dass wir ihn zu einer wirklichen ,erkenntnis erheben4 ,von den beiden ,gedanken ber das ,wesen des ,krperlichen1 die wir erwhnten1 scheint sicher zu sein1 dass sie zu wirklichen ,erkenntnissen nicht erhoben werden knnen4 ,nach dem ersteren ,gedanken1 der die ,natur als ,gegensatz zum ,bewusstsein fasst1 msste man die ,natur etwa als ,schranke des ,bewusstseins1 als symbolischen ,ausdruck seiner ,endlichkeit auffassen1 dem sich dann die scheinbar unendliche ,ausdehnung der ,natur im ,raume als symbolischer ,ausdruck ihrer vorgeblichen ,unendlichkeit zur ,seite stellt4 ,nach dem letzteren ,gedanken msste man etwa annehmen1 dass die ,natur in einer stufenweisen ,entwicklung allmhlich zu einem geistigen ,dasein verklrt wrde1 wie es die ,anschauung des neuen ,testamentes ist oder zu sein scheint4 ,aber was in beiden ,fllen die ,wirklichkeit der ,natur eigentlich sein soll1 bleibt vllig dunkel4 ,wenn wir an dem wirklichen ,bestehen von ,eingebungen nicht zweifeln knnen1 so fragt es sich1 woher sie kommen4 ,wir haben gesehen1 dass das ,wesen der ,dinge in ihrer ,wahrheit besteht und dass sie nur dadurch1 dass sie wahr sind1 wirklich sein knnen4 ,ihre ,wahrheit ist ,bedingung ihrer ,wirklichkeit und ihr gegenber das ,massgebende und ,entscheidende4 ,alle ,dinge hngen so mit dem ,reiche der ,wahrheit1 mit dem ,system der ,wahrheit zusammen -- eine einzelne ,wahrheit giebt es streng genommen nicht -- sind von ihm durchdrungen oder in dasselbe eingegliedert4 ,das gilt natrlich auch von unsrem ,bewusstsein1 von unsrem ,erkennen und allen dasselbe vorbereitenden ,vorgngen4 ,sie sind aufs engste mit dem ,reiche oder ,system der ,wahrheit verbunden1 und aus dieser ,verbindung erklrt es sich1 dass scheinbar unvermittelt in uns ,gedanken auftreten oder1 wie wir gewhnlich sagen1 uns eingegeben werden4 ,es giebt sicher zwei ,erkenntnisquellen1 das ,wort im weitesten ,sinne genommen3 nicht ,quellen1 aus denen wir die ,erkenntnisse schpfen1 sondern ,ausgangspunkte1 zwei verschiedene ,ausgangspunkte fr unser ,erkennen1 die dasselbe bedingen und seinem ,inhalte nach bestimmen4 ,das sind einerseits die ,empfindungen als ,erkenntnismittel der ,aussenwelt und die ,bewusstseinsvorgnge als ,erkenntnismittel der ,innenwelt1 beide zusammen das ausmachend1 was wir als ,erfahrung bezeichnen knnen1 wenn wir darunter eben den ,ausgangspunkt fr das ,erkennen verstehen4 ,diesen stehen anderseits die ,eingebungen gegenber4 ,die ,erkenntnis ist natrlich von beiden verschieden4 ,sie ist ,sache des ,denkens1 der ,vernunft1 und besteht weder in einer blossen ,umformung der ,empfindungen1 wie ,condillac und die ,sensualisten meinen1 noch in einer blossen ,umformung der ,bewusstseinsvorgnge4 ,dass uns die ,eingebungen1 die nur dem hochentwickelten ,bewusstsein zuteilwerden knnen1 in den an die ,erfahrung sich anschliessenden ,formen des ,denkens gegeben werden1 hindert natrlich nicht1 sie als ,ausgangspunkt fr das ,erkennen in dem errterten ,sinne zu betrachten4 ,sechsundzwanzigste ,untersuchung4 ,religise ,erkenntnisse4 ,nimmt man an1 dass es knstlerische und wissenschaftliche ,inspirationen giebt1 so wird man auch den religisen ,inspirationen seine ,anerkennung nicht versagen knnen4 ,die ,religion ist1 ganz allgemein gefasst1 das ,bewusstsein von der ,verbindung des ,menschen mit ,gott und ein auf ,grund dieses ,bewusstseins eingeleiteter ,verkehr des ,menschen mit ,gott1 der in der rckhaltlosen ,hingabe des ,willens1 der ,person1 des ganzen ,wesens an ,gott seinen ,grund hat und in einer persnlichen ,beziehung zu ,gott besteht4 ,wird nun unter ,gott1 wie es in der ,religion der ,fall ist1 das ber der ,welt der ,erscheinungen erhabene ,wesen verstanden1 in dem alles wirkliche ,sein und alle ,wahrheit ihren ,grund hat1 so ist begreiflich1 dass gerade auf religisem ,gebiete die ,inspirationen die grsste ,rolle spielen4 ,sie sind von der ,religion ihrem wahren ,wesen nach unabtrennbar4 ,das kann man nur leugnen1 wenn man dieses ,wesen vllig verkennt oder in sein ,gegenteil verkehrt4 ,in allen weltbewegenden ,religionen treten ,seher1 ,propheten auf1 die sich solcher von ,gott empfangener ,inspirationen rhmen4 ,sofern sie eine neue religise ,bewegung herbeifhren1 nennen wir sie ,grnder1 ,stifter der ,religionen oder ,verbesserer1 ,reformatoren4 ,der ,inhalt ihrer ,inspirationen sind keineswegs1 nicht einmal grsstenteils1 ,zukunftsbilder1 sondern die ganze ,natur und ,menschenwelt umspannende ,gedanken1 die ber das eigentliche ,wesen und die ,wahrheit der ,dinge1 d4 h4 ber ihre ,stellung und ,bedeutung fr die ,gesamtheit des ,wirklichen oder im ,system der ,wahrheit ,licht verbreiten4 ,sie haben deshalb zu allen ,zeiten das lebhafte ,interesse des ,philosophen geweckt1 dem es um die ,erkenntnis des ,wesens und der ,wahrheit der ,dinge zu thun ist4 ,allerdings sind diese ,gedanken in erster ,linie praktischer ,natur1 denn die ,religion ist zunchst eine praktische1 das ,gefhl und den ,willen angehende ,angelegenheit4 ,aber sie schliessen die umfassendsten und bestimmtesten theoretischen ,voraussetzungen ein1 ohne die sie ,halt und ,bestand verlieren und bei deren ,vernderung sie selbst vllig verndert werden4 ,und diese theoretischen ,voraussetzungen sind nicht etwa darum wahr1 weil sie sich praktisch fr das ,gefhl und den ,willen bewhren4 ,der ,wert der ,praxis liegt gerade darin1 dass diese ,voraussetzungen wahr sind4 ,wie alles in der ,welt1 so erhlt auch sie ihren ,wert nur durch die ,wahrheit1 die sie natrlich nicht verbrgen und garantieren kann4 ,es ist eine den ,religionsbegriff verflachende und entleerende ,auffassung1 wenn man erklrt1 die ,religion bestehe in blossen ,gefhlen1 und wenn man sie in diesem ,sinne mit ,gesinnungen verselbigt4 ,als ob ,gesinnungen ohne theoretische ,grundlagen denkbar wren6 ,gewiss1 das ,wesen der ,religion1 ihr ,herz und ihre ,seele besteht nicht in theoretischen ,anschauungen1 nicht in ,lehren1 sondern in der persnlichen ,hingabe der ,menschen an ,gott1 in dem ,opfer seiner selbst4 ,aber wie verschieden ist doch die stoische ,hingabe an den ,weltlauf1 die auch von den ,stoikern als ,gehorsam gegen ,gott bezeichnet wird1 und die christliche ,ergebung in den ,willen ,gottes6 ,worin liegt die ,verschiedenheit8 ,nun darin1 weil die diesen ,gesinnungen zugrunde liegende ,lehre eine andere ist4 ,heilswahrheiten sind nicht wahr1 weil sie uns ,heil bringen1 sondern weil sie wahr sind1 deshalb bringen sie uns ,heil4 ,der ,glaube als rckhaltlose ,hingabe an ,gott setzt die ,erkenntnis ,gottes als der rckhaltlosen ,hingabe an uns voraus4 ,er soll den ,frieden des ,innern und die ,kraft zum sittlichen ,handeln bringen4 ,aber man kann nicht auf ,probe glauben1 abgesehen davon1 dass das keine rckhaltlose ,hingabe wre4 ,mit andren ,worten3 die ,erkenntnis1 auf der der ,glaube beruht und die uns seine ,wirkung verbrgt1 ist nicht um dieser ,wirkung willen wahr1 und der diese ,erkenntnisse einschliessende ,glaube erhlt nicht durch diese seine ,wirkung seine ,wahrheit4 ,dass der ,glaube seine ,wahrheit nicht erhlt durch seine ,wirkungen1 geht schon daraus hervor1 dass die ,wirkungen rein psychologisch auch eintreten1 wenn der ,glaube falsch ist1 d4 h4 wenn die in ihm enthaltene ,annahme1 also das intellektuelle ,element in ihm1 nicht wahr ist4 ,ohne dieses intellektuelle ,element1 dass ,gott ist1 dass er die ,liebe ist1 kommt kein ,glaube zustande1 ohne dasselbe kann er keinen ,augenblick bestehen4 ,ist es nicht wahr1 so ist er ,trug1 ,tuschung1 ,einbildung1 also vllig wertlos1 trotz seiner guten ,wirkungen4 ,aber hat das intellektuelle ,element1 von dessen ,wahrheit wir reden1 in der ,religion nur ,bedeutung als ,voraussetzung1 als bedingender ,bestandteil8 ,muss man nicht vielmehr sagen1 die ,wahrheit sei das ,einzige1 was um seiner selbst willen geschtzt werden msse1 alles andere knne nur darum geschtzt werden1 weil es wahr ist 7nur weil es wahr ist1 ist es ja auch wirklich78 ,wir sprechen von wahrer1 wirklicher ,liebe1 von wahrer1 wirklicher ,sittlichkeit1 von wahrem1 wirklichem ,menschsein und meinen damit eine ,liebe1 wie sie sein soll1 eine ,sittlichkeit1 wie sie sein soll1 einen ,menschen1 wie er sein soll4 ,das ist natrlich ,wahrheit in andrem ,sinne2 ,wahrheit als bereinstimmung mit einem ,ideal4 ,aber im hchsten ,sinne ist ,liebe1 ,sittlichkeit1 ,mensch nur wahr1 insofern sie eine ,stellung in der ,gesamtheit des ,wirklichen haben1 die durch das ,system der ,wahrheit bestimmt wird1 also als ,glieder des ,reiches der ,wahrheit -- nur insofern haben sie eine ewige ,bedeutung und einen unvergnglichen ,wert4 ,insofern ist dann die ,wahrheit alles in allem1 das einzige1 das wahrhaft hchste ,gut4 ,dieser hchste ,sinn der ,wahrheit muss auch fr die ,religion gelten4 ,als einzelne ,wahrheit oder ,teilwahrheit ist sie blosse ,voraussetzung1 bedingender ,bestandteil der ,religion2 als ,wahrheit im hchsten ,sinn ist sie auch fr die ,religion alles4 ,was ,voraussetzung1 bedingender ,bestandteil und insofern ,anfang fr ,glaube1 ,liebe1 ,sittlichkeit1 ,religion ist1 dass muss auch das ,ende1 das hchste ,ziel sein4 ,in diesem hchsten ,sinne wird in der christlichen ,religion ,gott als die ,wahrheit bezeichnet und die ,erkenntnis mit dem ewigen ,leben verselbigt1 oder das ewige ,leben auf die ,erkenntnis zurckgefhrt4 ,das ist das ewige ,leben1 das sie ,dich erkennen und den ,du gesandt hast1 ,jesum ,christum4 ,in diesem hchsten ,sinne des ,wortes ,wahrheit wird dann auch in der christlichen ,religion alles auf ,gott1 den ,knig im ,reiche der ,wahrheit1 bezogen1 alles sub specie aeternitatis betrachtet1 alles nach seiner ewigen ,bedeutung im ,gegensatze zu dem vergnglichen ,scheine ins ,auge gefasst und gewertet4 ,in diesem hchsten ,sinne des ,wortes ,wahrheit endlich wird alle ,wahrheit in der christlichen ,religion als auf ,eingebung1 ,inspiration1 ,offenbarung beruhend betrachtet4 ,fr die ,erkenntnis der ,wahrheit in diesem hchsten ,sinne gilt dann freilich auch wieder ,glaube1 ,liebe und ,sittlichkeit als ,bedingung4 ,wer meine ,worte hlt und danach thut1 der wird erkennen1 dass sie wahr sind4 ,insofern muss zugestanden werden1 dass die ,wahrheit wohl an sich1 nicht aber fr uns das hchste ,gut ist4 ,fr uns ist die ,sittlichkeit ein hheres ,gut als die ,wahrheit und hinwiederum die ,seligkeit1 der ,friede1 ein hheres ,gut als die ,sittlichkeit4 ,denn nur wenn wir die ,seligkeit oder den ,frieden erlangt haben1 knnen wir sittlich leben1 und das sittliche ,leben hinwiederum ist ,bedingung der ,erkenntnis der ,wahrheit im vollen ,sinne des ,wortes4 ,insofern gilt der ,primat des ,willens1 nicht der ,primat des ,intellekts2 insofern knnen wir auch die beiden letzten ,glieder der fr das ,zustandekommen des ,glaubens wichtigen ,reihe notitia assensus 7,einsicht7 fiducia umkehren und sagen notitia fiducia assensus1 was brigens auf den alten ,satz von der fides quaerens intellectum hinauskommt4 ,man unterscheidet ,eingebung und ,offenbarung4 ,eingebungen1 ,inspirationen werden einem ,einzelnen zuteil1 und wenn dieser sie andren mitteilt als von ,gott stammend oder auf ,inspiration beruhend1 so werden sie ,offenbarungen genannt4 ,kann der1 dem die ,eingebung zuteil wird1 diese wirklich als ,eingebung erkennen8 ,will man das bezglich der knstlerischen und wissenschaftlichen ,eingebungen nicht leugnen1 so ist kein ,grund vorhanden1 es fr die religisen ,eingebungen zu bestreiten4 ,dass der religis ,inspirierte seine ,eingebungen auf ,gott zurckfhrt1 spricht nicht dagegen4 ,gott ist ihm der ,knig und ,herrscher im ,reiche der ,wahrheit1 und vom ,glubigen wie von dem ,knstler und ,gelehrten gilt1 dass er sein ganzes ,sein und ,wesen von diesem ,reiche der ,wahrheit zu ,lehen trgt und nur als ,glied dieses ,reiches ein ,sein und ,wesen besitzt4 ,wie alle ,dinge1 so stehen auch die bevorzugten ,menschen1 die ,knstler1 ,gelehrten und religis ,inspirierten unter dem unmittelbaren ,einflusse dieses ,reiches und werden von ihm unmittelbar berhrt4 ,warum sollten sie nicht eine ,einsicht und darum eine wirkliche ,erkenntnis davon gewinnen knnen1 dass ein in ihnen auftauchender ,gedanke nicht das ,ergebnis ihres ,nachdenkens1 noch weniger das ,endglied einer rein mechanisch sich vollziehenden ,association1 sondern etwas wirklich ,neues ist1 das nur jenem geheimnisvollen ,reiche der ,wahrheit entstammen kann1 das wir um des berzeitlichen ,charakters aller ,wahrheit willen annehmen mussten8 ,knnen auch diejenigen1 denen die ,eingebung als von ,gott stammend verkndigt wird1 eine ,einsicht davon gewinnen1 dass sie wahr ist1 knnen sie mit andren ,worten eine ,einsicht davon gewinnen1 dass der ,verkndende die ,wahrheit sagen kann und sagen will8 ,denn diese ,einsicht ist der einzige ,weg1 auf dem wir uns von der ,wahrheit einer ,mitteilung durch andre1 sofern sie eben eine ,mitteilung ist und bleibt1 berzeugen knnen4 ,massgebend hierfr und entscheidend ist einzig und allein der ,eindruck der ,persnlichkeit des ,verkndigers nach seiner sittlichen und religisen ,seite4 ,es giebt und gab zu allen ,zeiten ,persnlichkeiten1 die in beider ,hinsicht einen berwltigenden ,eindruck auf uns ausben1 solange wir uns gegen solche ,eindrcke nicht verhrtet und abgestumpft haben1 wie wir ja auch gegenber dem ,eindrucke der ,wahrheit1 dem ,einleuchten oder der ,evidenz blind und gleichgltig werden knnen4 ,wenn wir jenen berwltigenden ,eindruck erfahren1 dann ist es einfach konsequent1 jedenfalls einzig vernnftig1 dass wir ihren auf ,religion und ,sittlichkeit sich beziehenden ,aussagen rckhaltlosen ,glauben schenken oder sie auf ,grund dieser mittelbaren ,einsicht fr wahr halten -- was auch immer geschieht1 wenn nicht die eigenen ,neigungen und ,interessen jenen ,aussagen widerstreiten4 ,ob wir unmittelbar von der ,wahrheit dieser ,aussagen eine ,einsicht oder ,erkenntnis gewinnen knnen1 ist eine andere ,frage1 die aber fr den ,religisen nur eine untergeordnete ,bedeutung hat4 ,jener berwltigende ,eindruck wird bei ihm ein ,ergriffensein des ,gemts und ,sichunterwerfen des ,willens zur unmittelbaren ,folge haben1 das eine ,verstrkung durch die unmittelbare ,einsicht in die ,wahrheit jener ,aussagen schwerlich und nie1 sehr hufig und leicht aber eine ,abschwchung erfhrt1 da die unmittelbare ,einsicht in die ,wahrheit selbst die ,gefahr mit sich bringt1 die ,wahrheit zu einer blossen ,verstandes- oder ,kopfwahrheit herabzusetzen4 ,darum begngt sich der ,religise gern und freudig mit der usseren ,einsicht in die ,wahrheit der ,offenbarung1 die sich darauf sttzt1 dass der die ,offenbarung ,verkndigende die ,wahrheit sagen konnte und sagen wollte4 99,schluss499 ,man wird sagen1 unsere ,darlegung sei ,metaphysik4 ,gewiss mit ,recht6 ,wir kennen keine andren ,wahrheiten als die einen berzeitlichen ,charakter haben1 und ,wahrheit in diesem ,sinne ist ,metaphysik1 auch wenn man sie durch ihre unlsbare ,verbindung mit dem ,erkennen davor schtzt1 ,ding an sich zu sein4 ,wer die ,metaphysik in diesem ,sinne leugnet1 fr den giebt es keine ,wahrheit mehr4 ,er ist unrettbar dem ,skepticismus verfallen4 ,oder nicht8 ,man sagt1 ,wahrnehmungen1 die sich bewhren1 sind wahr1 wie die ,wahrnehmung1 dass ,digitalis den ,puls herabsetzt1 ,chinin ,fieber beseitigt4 ,oder ,wahrnehmungen1 die sich als ,teil einem widerspruchslosen ,system von ,stzen einordnen lassen1 sind wahr4 ,in beiden ,fllen werden aus den ,wahrnehmungen ,erfahrungen4 ,das erstere ist die empiristische ,wahrheitstheorie1 das letztere die rationalistische4 ,aber es fragt sich1 woher wir wissen1 dass etwas sich bewhrt1 das etwas sich einem widerspruchslosen ,system von ,stzen einordnen lsst4 ,doch nur daraus1 dass es uns einleuchtet und wir es einsehen4 ,was immer uns aber einleuchtet und was immer wir einsehen1 das leuchtet uns ein1 oder das sehen wir ein als eine ,wahrheit1 die fr alle ,zeiten und darum auch fr alle ,denkenden gilt4 ,das ,sichbewhrende ist1 wie alles induktiv ,erschlossene1 nur wahrscheinlich1 das ,widerspruchslose nur mglicherweise wahr4 ,oft wenn die ,verhltnisse einfach berschaubar sind1 haben wir schon bei der einzelnen ,wahrnehmung eine ,einsicht in die ,wahrheit4 ,wir erkennen z4 ,b4 sofort1 dass der glhende ,ofen verbrennt1 dass ,wasser aus ,wasser- und ,sauerstoff besteht2 ebenso dass gleichseitige ,dreiecke gleiche ,winkel haben1 dass ,peripheriewinkel die ,hlfte der ,centriwinkel ausmachen4 ,dort bedarf es nur ,einer ,wahrnehmung1 hier nur einer beliebig gewhlten ,figur4 ,das ,probieren1 ,versuchen der ,wiederholung einer ,wahrnehmung oder ihrer ,einordnung in ein ,system hat seinen ,wert3 die ,wiederholung1 um unsere ,lebenszwecke zu sichern und zu frdern1 die ,einordnung1 um ein ,erkenntnisideal zu verwirklichen2 aber beides ist kein ,prfstein der ,wahrheit4 ,,namen- ,,und ,,sachregister4 99,a499 99,abhngigkeit99 vllige aller ,dinge von ,gott ,s4 #ea4 99,absehen99 nicht das ,wesen der ,abstraktion ,s4 #ba1 -- von dem in den ,sinnenbildern der ,ausdehnung und ,bewegung und den entsprechenden ,kategorien enthaltenen irrationalen ,element ,s4 #di1 #eg--eh4 99,abstraktion991 worin sie besteht ,s4 #ba--bb1 -- geht der ,generalisation voran1 durch sie gewinnen wir unter anderm auch die wesentlichen ,merkmale ,s4 #i1 -- sie schafft neue ,einzelgebilde des ,denkens1 ist verschieden von den negativen ,urteilen ,s4 #ba--bb4 99actio in distans99 ,s4 #fh4 99,allgemein99 nicht dasselbe mit wesentlich ,s4 #h4 99,allgemeingltigkeit99 ,folge der berzeitlichen ,geltung ,s4 ,v1 #e4 99,analyse und analytisches ,verfahren99 nur die ,kehrseite des ,zieles des ,erkennens1 seine bloss formale ,folgeerscheinung ,s4 #bd1 -- thut dem ,erkennen1 nicht ,genge ,s4 #bg1 #bi2 warum man alle ,urteile fr analytische halten knnte ,s4 #bf und #bg4 99,analogieschluss991 ob notwendig fr die ,erkenntnis fremder ,bewusstseine ,s4 #fg4 99,animismus99 ,s4 #ab4 99,ansteckende ,wirkung99 der ,gefhlsusserungen und ,gefhle ,s4 #fg--fh4 99,anerkennen99 der erkannten ,wahrheit ,pflicht ,s4 #dc--dd4 99,anfang99 und ,vorhandensein in der ,zeit ,s4 #ej4 99,aperu99 und ,intuition1 inwiefern dem ,blick fr das ,wesentliche hnlich ,s4 #aj1 -- inwiefern von ihm verschieden ,s4 #hj4 99,aphaireisthai991 99abstrahere99 s4 99,abstraktion994 99,aristokratisches ,prinzip99 in der ,natur3 das ,vollkommnere nicht das ,strkere siegt ,s4 #ge--gf4 99,aristoteles99 gegen die ,trennung des ,erkennens vom ,gegenstand ,s4 #a1 -- gegen die ,trennung von ,leib und ,seele ,s4 #ed1 -- seine ,kategorienlehre1 in der das sinnfllige ,wirkliche die erste ,rolle spielt ,s4 #de1 #dg1 -- unbewegter ,beweger ,s4 #cj1 -- kein ,begriff ohne ,phantasievorstellung ,s4 #ee1 #ei4 99,aristoteliker993 ,prdikat der allgemeinere ,begriff ,s4 #bg4 99,art991 inwiefern sie zu den ,prdikabilien gehrt ,s4 #df4 99,assensus991 inwiefern ihm die fiducia vorangeht ,s4 #he4 99,associatives ,wissen99 ,s4 #fe4 99,association99 der ,willensimpulse mit den ,sinnenbildern ,s4 #ab4 99,aufgentigt991 99aufgedrngt991 ,empfindungen1 ,gedanken1 auch ,eingebungen2 aber nicht das ,einleuchten1 die ,einsicht ,s4 #bb1 #ch1 #gh1 #hj4 99,augustins99 veritates aeternae ,s4 #g4 99,ausdehnung991 ,sinnenbild und ,begriff derselben ,s4 #aa1 irrationales ,element in der ,ausdehnung ,s4 #dh4 99,aussenwelt991 was darunter nicht zu verstehen ist ,s4 #eb1 #eg2 wir haben von ihrer ,existenz1 nicht von ihrer ,beschaffenheit eine unmittelbare ,einsicht ,s4 #ec2 warum wir bezglich der ,aussenwelt nicht leicht von einer ,einsicht sprechen ,s4 #fa1 #fb und #ee2 sie steht mit unserm ,bewusstsein in untrennbarem ,zusammenhang ,s4 #ef und #fc4 99,ausgangspunkte99 zwei verschiedene fr unser ,erkennen1 ,erkenntnismittel nicht eigentliche ,erkenntnisquellen ,s4 #ha--hb4 99,ausserwesentlich99 das ,zufllige1 das ,notwendige zum ,teil1 ob es zum ,seienden gehrt oder nicht ,s4 #df4 99,b499 99,bacon99 und die ,methode der ,naturwissenschaften ,s4 #i4 99,bedeutung99 der berzeitlichen ,geltung der ,wahrheit ,s4 #d1 -- von ,raum und ,zeit fr das ,reich der ,wahrheit ,s4 #cj1 #ej1 -- der ,zeit ,s4 #e1 #fb4 99,begriff99 von ,ausdehnung und ,bewegung verschieden von den entsprechenden ,sinnenbildern und ,vorstellungen ,s4 #aa--ab1 -- von ,punkt1 ,linie1 ,flche1 ,geist desgleichen ,s4 #ad2 -- umfasst die wesentlichen ,merkmale ,s4 #ba1 #g--h1 -- umfasst nicht alle ,merkmale1 die einem ,ding und nur ihm zukommen ,s4 #h1 #df1 -- der ,religion ,s4 #fi1 #hb2 -- der ,philosophie ,s4 #ae--ag4 ,der ,eine ,begriff1 welcher die ,stellung der ,dinge im ,system der ,wahrheit bestimmt1 und unsere ,begriffe ,s4 #ae1 #ah1 #ba4 99,begriffsworte99 enthalten eine ,wissensdisposition1 die betreffenden ,urteile fllen zu knnen ,s4 #aa4 99,believe99 ,dafrhalten1 ,s4 #ga4 99,berkeley99 ber die ,dinge als ,gedanken ,gottes ,s4 #ec1 #ed4 99,berhrung99 enthlt ein irrationales ,element a7 als ,bestandteil der ,ausdehnung1 b7 als ,bestandteil der ,substanz ,s4 #dh--di4 99,beschrnktheit99 als seiendes ,nichtsein ,s4 #dg4 99,bewegung991 ,sinnenbild und ,begriff derselben ,s4 #aa2 irrationales ,element in der ,bewegung ,s4 #dh4 99,beweis99 fr die ,existenz der ,aussenwelt ,s4 #ed--ef4 99,bewusstheit99 ,wissen des ,bewusstseinsvorgangs um sich selbst ,s4 #eh1 -- uneigentliches1 nicht namentliches1 nicht begriffliches ,wissen1 keine ,einsicht oder ,erkenntnis ,s4 #ei1 -- hat einen bergreifenden ,charakter ,s4 #fj--fa1 -- analog dem ,bewusstsein des ,ich und ,selbst von sich ,s4 #fc1 -- ist die ,erscheinung der ,bewusstseinsvorgnge im ,bewusstsein1 die sich in der ,reflexion wiederholt ,s4 #fd1 -- kommt bei der bertragung der sinnlichen ,vorstellungen auf die ,bewusstseinsvorgnge zur ,geltung ,s4 #ei4 99,bewusstsein99 der ,wahrheit ,s4 #f2 unser ,bewusstsein und die fremden ,bewusstseine ,s4 #fa2 ,ich- und ,selbstbewusstsein ,s4 #fc4 99,beziehung99 auf die ,objektivitt gleich ,bewusstsein der ,wahrheit ,s4 #f--g1 -- setzt zwei ,glieder voraus ,s4 #bh1 -- eine ,kategorie ,s4 #bh4 99,bild991 was ihm eigentmlich ist ,s4 #ag4 99,bildliche99 ,vorstellungen ,s4 #ei4 99,blick des ,geistes fr das ,wesentliche991 eine ,abstraktion 7s4 d47 ,s4 #i2 -- schafft1 erzeugt ein neues ,gebilde des ,denkens1 ist ,voraussetzung der ,urteile der zergliedernden1 der verbindenden1 der negativen ,s4 #ac1 #ba1 #ad1 -- vermittelt die bertragung der sinnlichen ,vorstellungen auf die ,bewusstseinsvorgnge ,s4 #fj1 -- erste ,stufe des ,erkenntnisvorgangs1 noch keine ,erkenntnis ,s4 #bj1 #ba2 doppelte ,funktion dieses ,blickes3 ,vereinzelung1 ,zusammenfassung1 ,trennen1 ,zusammenschauen ,s4 #ac1 #ba4 99,blinde99 berzeugung1 worauf sie sich grndet ,s4 #cd1 -- ,gewissheit1 wodurch von der einsichtigen verschieden ,s4 #cf1 -- ,wissensinhalte sehr zahlreich ,s4 #fe1 #be4 99,brentano99 ber ussere und innere ,wahrnehmung ,s4 #eh4 99,c499 99,caput mortuum99 das ,ding an sich1 ein toter ,punkt ,s4 ,,vi4 99,cartesius99 ,trennung von ,leib und ,seele ,s4 #a1 #ed4 99,causari99 hervorgebracht werden1 verschieden von sequi folgen ,s4 #cb4 99,christliche99 ,ergebung und stoischer ,gehorsam ,s4 #hc1 -- ,religion1 ,mittelpunkt derselben ,s4 #gi2 inwiefern sie ,gott als die ,wahrheit erklrt ,s4 #he4 99,commercium immediatum animarum99 unmittelbare1 gegenseitige ,beeinflussung der ,bewusstseine ,s4 #fh4 99,condillac99 ,s4 #hb4 99,criterium quo cognoscitur99 -- das1 wodurch wir erkennen1 die ,einsicht1 ,kennzeichen der ,wahrheit im uneigentlichen ,sinne ,s4 #bd4 99,criterium secundum quod cognoscitur99 -- das1 gemss dem wir erkennen1 das ,einleuchten ,kennzeichen der ,wahrheiten im eigentlichen ,sinne ,s4 #bd4 99,cues99 ,nikolaus v41 ideelle ,existenz der ,dinge wahrer als die zeitrumliche ,s4 #g4 99,d499 99,definition99 der ,empfindung unmglich ohne ,zuhlfenahme krperlicher ,vorgnge ,s4 #ed1 -- der ,wahrheit gewhnliche1 a7 falsche ,auffassung b7 richtige ,auffassung ,s4 #a1 #b4 ,was gehrt in die ,definition8 ,s4 #h4 99,denken991 inwiefern ,gegenstand der ,logik ,s4 ,,iv4 99,denkgesetze99 ,formalgesetze3 das ,gesetz des ,enthaltenseins und des ,grundes ,s4 #cc4 99,denknotwendigkeit99 oft nur ,folgerung aus der ,gewissheit ,s4 #ci1 -- in keinem ,falle ,grund unserer ,einsicht in die ,wahrheit ,s4 #dj1 #da1 #db4 99,descartes99 s4 ,cartesius4 99,ding an sich99 ein ungereimter ,begriff ,s4 ,,vi1 -- fhrt zu einer ,auffassung der ,definition der ,wahrheit1 die alle ,erkenntnis unmglich macht ,s4 #a1 die ,wahrheit nicht ,ding an sich ,s4 #e1 #f1 #ca4 99,dinge im ,allgemeinen99 ,s4 #ej4 99,e499 99,eckhart99 ,s4 #g4 99,eigenschaft991 das ,eigentmliche derselben ,s4 #bh1 warum sie ein ,selbststndiges voraussetzt ,s4 #da1 und ,propriett ,s4 #df4 99,einbildung99 und ,eingebung ,s4 #ha4 99,einbildungskraft99 schpferische verschieden von ,eingebung ,s4 #gg1 #gh4 99,eingebung99 verglichen mit dem ,einleuchten1 dem ,blick fr das ,wesentliche1 der ,einsicht ,s4 #aj1 #gh1 #hj1 -- noch kein ,erkennen1 vielmehr ,ausgangspunkt 7zweiter7 fr das ,erkennen ,s4 #ha1 #hb1 wann ,gedanken ,eingebungen sind ,s4 #gi1 #ha1 worin die ,eingebungen ihren ,grund haben ,s4 #ha4 99,einheit99 ,gesetz der ,einheit ,s4 #cj1 #ca1 -- ,kategorie ,s4 #dg2 -- gebrochene in der ,natur ,s4 #eg1 #gc -- des ,bewusstseins ,s4 #fa4 99,einleuchten99 und 99,einsicht991 ,verschiedenheit beider ,s4 #bb1 #bc1 #bd1 ,einleuchten keinerlei ,zwang ,s4 #bb1 #cd1 #ch1 #dc1 #hj1 -- verglichen mit ,inspiration und ,auffassen der ,inspiration ,s4 #gh1 -- wirklich oder bloss vermeintlich ,s4 #ce1 #cf1 #cg1 #ch2 ,schein des ,einleuchtens1 wie beseitigt ,s4 #cg2 ,einleuchten unmittelbar oder mittelbar ,s4 #cg1 #ch4 ,einsicht innere und ussere ,s4 #ga1 #hg4 ,einleuchten keine ,erkenntnis1 ,grund der ,erkenntnis ,s4 #bb1 #cd1 #ch1 ,einleuchten ,massstab1 ,kennzeichen der ,wahrheit2 das1 nach dem wir ber ,wahrheit und ,falschheit urteilen ,s4 #bd4 99,einsicht99 ,erkenntnis ,s4 #bc1 ,sehen1 ,wahrnehmen der ,zusammengehrigkeit ,s4 #cd1 -- verschieden von ,urteil1 ,bewusstsein der ,wahrheit1 ,gewissheit ,s4 #bc1 keine wahrscheinliche oder zweifelhafte ,einsicht mglich ,s4 #ce1 #cf -- hat keine ,grade ,s4 #cf1 -- unmittelbare in die ,existenz der ,aussenwelt ,s4 #ec -- in die religis-sittliche ,beschaffenheit eines ,andern ,s4 #gj1 diese der ,grund1 dass wir seinen ,aussagen ber ,religion und ,sittlichkeit ,glauben schenken ,s4 #hg1 -- subjektiv wie die ,gewissheit ,s4 #bc2 inwiefern kann die unmittelbare ,einsicht grundlos1 inwiefern der ,grund der ,einsicht1 das ,einleuchten1 als subjektiv bezeichnet werden8 ,s4 #ca1 die vorausgehende ,einsicht fr die nachfolgende ,reflexion eigentliches ,kennzeichen der ,wahrheit 7criterium secundum quod71 ,einsicht an sich genommen nur uneigentlich sogenanntes ,kennzeichen der ,wahrheit 7criterium quo7 ,s4 #bd4 99,einzelwirklichkeit99 -- ,gegensatz ,gesamtwirklichkeit ,s4 #d1 ,gesamtheit des ,wirklichen ,s4 #ae4 ,gesetze fr das ,einzelwirkliche2 auch das ,gesetz des ausgeschlossenen ,dritten gilt nur fr das ,einzelwirkliche ,s4 #bi4 99,empfindungen99 a7 als ,gegenstand der ,reflexion ,s4 #fj1 b7 als ,erkenntnismittel ,s4 #ee1 #ei1 c7 isoliert vom ,krper bei ,cartesius und in der ,psychologie ,s4 #ed1 ,definition der ,empfindungen ,s4 #ed4 99,enargein99 ,einleuchten ,s4 #bd4 99,einzelgebilde99 des ,denkens1 die wesentlichen ,merkmale ,s4 #ac1 -- berhaupt das durch ,abstraktion ,geschaffene ,s4 #ba2 das ,urteil kein ,einzelgebilde1 vom ,denken geschaffene ,verbindung ,s4 #bc4 99,enthaltensein991 ,gesetz des ,enthaltenseins fr ,begriffe ,s4 #bf2 ,gesetz des ,enthaltenseins fr ,urteile -- das ,gesetz des ,grundes ,s4 #cb2 im ,enthaltensein eine ,denknotwendigkeit vorhanden ,s4 #dj4 99,entwicklung99 fortschreitende in der ,natur ,s4 #gf1 #ha1 #gd4 99,entwicklungstheorie99 fhrt den ,zweckbegriff wieder ein ,s4 #ge4 99,erfahrung99 ,ausgangspunkt des ,erkennens a7 die ,empfindungen als ,erkenntnismittel der ,aussenwelt1 b7 die ,bewusstseinsvorgnge als ,erkenntnismittel der ,innenwelt1 -- keine ,erkenntnis ,s4 #hb4 99,erinnerung991 was sie ist ,s4 #fa2 warum wir bei ihr nicht leicht von ,einsicht reden ,s4 #fa--fb1 unter welchen ,vorbehalten es einsichtige ,erinnerungen gibt ,s4 #fb4 99,erkennen99 hat eine metaphysische ,bedeutung ,s4 ,v1 ,,vi2 a7 empiristischer ,begriff1 b7 rationalistischer ,begriff des ,erkennens ,s4 #b1 -- ,lehre vom ,erkennen erster ,teil der ,logik1 ,lehre vom ,denken zweiter ,teil ,s4 ,,iv2 das ,erkennen und die ,wahrheit ,s4 ,,iv1 #b2 die ,wahrheit unabtrennbar vom ,erkennen ,s4 ,,vi1 #b1 #e1 #ca1 -- nicht ,abdruck1 ,spiegelbild1 mssige ,wiederholung der ,wirklichkeit1 besitzt die ,wirklichkeit selbst ,s4 #f1 #ag4 ,erkennen gleich ,einsicht verschieden vom ,urteil ,s4 #bc1 #f4 99,erkenntnisideal99 ,s4 #hh 99,erkenntnismittel99 ,s4 #ee1 #hb4 99,erkenntniswert99 der ,naturwissenschaften und ,geschichte ,s4 ,,vi1 #gc1 #gf1 -- der ,begriffs- und ,thatsachenurteile ,s4 #gb4 99,erklrung99 mechanische der ,natur1 wann mglich8 ,s4 #ge1 -- psychologische der ,entstehung und ,zusammensetzung unserer ,vorstellungen der ,weltdinge ,s4 #eb1 #ab4 99,ermglichung99 der ,empfindungen ,s4 #eb1 ,gesetz der ,ermglichung ,s4 #cb4 99,evidenz evidentia99 ,einleuchten ,s4 #bd4 99,ewigkeitscharakter99 der ,wahrheit ,s4 ,v1 #d4 99,existenz99 der ,aussenwelt unmittelbar erkannt ,s4 #ec1 -- des ,ich desgleichen2 keine ,erkenntnis seiner ,beschaffenheit ,s4 #fc--fd4 99,f499 99,faith99 ,glaube in religisem ,sinne ,s4 #ga4 99,fiducia99 religiser ,glaube1 der dem assensus der ,zustimmung des ,verstandes oder dem einsichtigen ,urteil vorangeht1 ein und dasselbe mit 99,fides99 quaerens intellectum religiser ,glaube1 der die einsichtige ,erkenntnis erstrebt d4 h4 die mit ihr verbundene ussere ,einsicht durch die innere zu ergnzen sucht ,s4 #he4 99,farbe991 ,wesen der ,farbe ,s4 #af1 unsere ,auffassung der ,farben ,grund der ,objektivationstheorie ,s4 #ed1 #ee4 99,formalgesetze99 ,denkgesetze1 das des ,enthaltenseins und des ,grundes ,s4 #cc4 99,formalkategorien99 ,raum und ,zeit ,s4 #ej4 99,formen99 7#c7 des ,gesetzes des ,widerspruchs ,s4 #cc4 99,formulierung99 falsche des ,kausalittsgesetzes ,s4 #ca--cb4 99,fragen991 ihr ,wert ,s4 #af--ag1 ,philosophie ,wissenschaft der ,fragen ,s4 #af1 -- ob die ,dinge so sind1 wie wir sie wahrnehmen1 thricht1 ungereimt ,s4 #cd1 #eb4 99,g499 99,gattung991 wann ,propriett ,s4 #df1 #h1 verglichen mit der ,zahl ,s4 #df4 99,gebiet99 das sinnliche konstituiert von den ,empfindungen1 inwiefern8 ,s4 #ei4 99,gedanken99 aufgedrngte ,s4 #hj1 #bb1 -- ,gottes die ,dinge der ,welt ,s4 #ec1 #ed1 #ef4 99,gefhle99 ,grund der blinden berzeugung ,s4 #cd2 die ,religion besteht nicht in blossen ,gefhlen ,s4 #hc4 99,gegenstand99 ,unbestimmtheit des ,wortes ,s4 #b2 einziger ,gegenstand des ,erkennens die ,wahrheit ,s4 #b2 im eigentlichen ,sinne giebt es nur auf ,grund des ,urteils ,gegenstnde ,s4 #ab4 99,gegenstndlicher99 ,charakter der ,vorstellungen1 wie kommt er zu ,stande ,s4 #ab4 99,geist991 ,blick des ,geistes ,s4 #i1 #ac--ad1 #bj--ba1 #fj2 -- und ,krper ,s4 #af1 ,begriff und ,sinnenbild des ,geistes ,s4 #ad4 99,gelten99 mehr als ,existieren ,s4 #d1 vergl4 ideelle ,existenz in ,gott wahrer als zeitrumliche ,existenz ,s4 #g4 99,gemt991 ,ergriffensein des ,gemts von der ,wahrheit ,s4 #dc1 #hg4 99,generalisation99 ,s4 #h--i4 99,geschichte991 ,erkenntniswert der ,geschichte ,s4 ,,vi1 #gc1 #gf1 ,bedeutung des ,individuums in der ,geschichte ,s4 #gc1 #gg1 ,fortschritt in der ,geschichte ,s4 #gf1 ,gedanken in der ,geschichte ,s4 #gc1 #gf4 99,gesamtheit des ,wirklichen99 s4 99,einzelwirklichkeit994 99,gesetze99 als ,ausdruck des ,wesens der ,dinge ,s4 #ad2 -- des ,erkennens3 ,grundgesetz1 ,urteilsgesetze ,s4 #be u4 #bi1 ,schlussgesetze ,s4 #cj ff41 ,gesetz der ,gleichfrmigkeit des ,naturlaufs ,s4 #ch4 99,gewissheit99 einsichtige und blinde1 ihr ,unterschied ,s4 #ce--cf4 99,glaube99 in religisem ,sinne ,s4 #hd1 #ga1 #gb2 als ,frwahrhalten der ,mitteilungen andrer ,s4 #gj4 99,glaubensberzeugungen99 geschichtliche ,erkenntnisse ,s4 ,v1 ,kant ber ,glauben ,s4 ,v4 99,gleichheit99 und ,verschiedenheit ,prdikabilien ,s4 #df4 99,goethe99 ber das ,allgemeine und ,besondere ,s4 #i2 ,motto seiner ,iphigenie ,s4 #gh1 #gi4 99,gravitation99 zeitlos ,s4 #fh1 ,gesetz der -- ,s4 #e 99,gott99 als ,bewusstsein berhaupt ,s4 #e1 #ec1 -- der ,eine ,erkennende vom ,system der ,wahrheit vorausgesetzt ,s4 #cj--ca1 #he1 seinem ,wesen nach ,selbstentusserung1 rckhaltlose ,hingabe ,s4 #ea1 #hd4 99,grund991 ,gesetz des ,grundes ,s4 #cb--cc2 subjektiver1 objektiver ,grund der ,wahrheit ,s4 #cj--ca1 #g4 99,gut991 die ,wahrheit an sich das hchste ,gut ,s4 #ah1 #dd1 #hd--he1 nicht fr uns ,s4 #he1 ein sittliches ,gut1 ein ,gemeinschaftsgut ,s4 #dd4 99,h499 99,hegel99 und die ,evidenz des ,gesetzes des ,widerspruchs ,s4 #ch4 99,heraklit99 und die ,evidenz des ,gesetzes des ,widerspruchs ,s4 #ch4 99,homoiosis99 ,verhnlichung ,s4 #f4 99,horror vacui99 kein leerer ,raum ,s4 #ef4 99,humes99 ,irrtum ber das ,ich ,s4 #fc4 99,i499 99,ich991 inwiefern erkennbar ,s4 #fc--fd4 99,ideal99 der ,erkenntnis ,s4 #hh4 99,ideelle ,existenz99 wahrer als zeitrumliche ,s4 #g4 99,ideen991 ,persnlichkeiten in der ,geschichte1 ihre ,trger ,s4 #gf4 99,ideenwelt99 ,platons dasselbe mit dem ,system der ,wahrheit ,s4 #g4 99,immediatum commercium animarum99 s4 99,commercium994 99,inhaltsmerkmal99 der ,wahrheit ,s4 #b2 die negativen ,begriffe keine ,inhaltsmerkmale ,s4 #bh4 99,induktion99 ,s4 #i1 #ff4 99,individualitt99 des ,knstlers ,s4 #gh4 99,individuation99 ,prinzip der -- ,s4 #ej4 99,intellectus99 s4 99,fides quaerens intellectum994 99,irrational99 vom ,erkennen nicht aufzuhellen ,s4 #dh4 99,inkommensurabel99 vom ,erkennen nicht aufzuhellen ,s4 #dh4 99,intuitionen99 s4 99,aperu994 99,inspirationen99 s4 99,eingebung994 99,isolierung99 der ,teile des ,ausgedehnten und ,bewegten durch die ,abstraktion ,s4 #ac1 #ba1 der ,empfindungen und krperlichen ,vorgnge ,s4 #ed1 der ,bewusstseinsvorgnge ,s4 #fj4 99,k499 99,kant99 ber ,glauben und ,wissen ,s4 ,v1 sein ,einfluss auf die ,logik ,s4 ,i2 ,trennung des ,gegenstandes vom ,erkennen -- ,ding an sich ,s4 ,,vi und ,s4 #a1 -- vom guten ,willen ,s4 #dd4 99,kategorien99 des ,aristoteles ,s4 #de1 -- vier3 ,ding1 ,eigenschaft1 ,vorgang1 ,beziehung ,s4 #bh1 ,formalkategorien3 ,raum und ,zeit2 ,realkategorien3 ,substanz und ,kausalitt ,s4 #ej1 ,wesen und ,einheit sind ,kategorien ,s4 #df--dg2 ,wirklichkeit eine ,realkategorie ,s4 #ea4 99,kausalitt99 ,verursachung2 ,ursprung des ,begriffs ,s4 #ab--ac1 #di1 ,ursache und ,vorgang ,s4 #bh1 ,gesetz der ,kausalitt ,s4 #ca--cb2 irrationales ,element ,s4 #di2 -- die ,ermglichung nicht hervorbringende ,ursache ,s4 #ca1 #ej1 -- als symbolischer ,ausdruck fr die vllige ,abhngigkeit der ,dinge von ,gott ,s4 #ea4 ,siehe 99,substanz994 99,kausalzusammenhang99 ,s4 #ca4 99,kenntnisnahme99 verschieden von ,erkennen ,s4 #fe4 99,kenntnisse99 keine ,erkenntnisse ,s4 #fe--ff1 #ga1 -- erster und zweiter ,hand ,s4 #gb4 99,kennzeichen99 der ,wahrheit ,s4 ,,iv1 #c1 nicht die ,einsicht sondern das ,einleuchten ,s4 #bd4 99,kinder99 ,erfahrungen an -- ,s4 #fg1 -- unmndige ,s4 #ee1 wodurch belehrt ber den ,unterschied des eigenen von fremden ,krpern ,s4 #ef4 99,koinonia99 ,teilnahme an einer ,sache ,s4 #f4 99,kopfwahrheit99 ,s4 #de1 #hg4 99,krperwelt991 unser ,bewusstsein unabtrennbar mit ihr verbunden ,s4 #ef1 #fc1 doppelte ,auffassung ihres ,wesens ,s4 #gd1 #ha1 dreifache ,auffassung ihres ,verhltnisses zum ,geiste ,s4 #gd--ge4 99,konstante99 ,merkmale ,s4 #i4 99,kraft99 enthlt wie die ,zeit und ,kausalitt ein irrationales ,element1 gehrt darum nur zur ,erscheinung der ,welt im ,bewusstsein ,s4 #eg4 99,l499 99,leben99 das ewige eine ,erkenntnis ,s4 #he4 99,leib99 und ,seele untrennbar ,s4 #a1 #ed1 vergl4 ,s4 #fc4 99,locke99 u4 ,aristoteles ber die ,schranken unserer ,erkenntnis des ,innenlebens anderer ,s4 #fi4 99,logik99 als ,denklehre in erster ,linie ,erkenntnislehre ,s4 ,,iv1 -- formale u4 erkenntnistheoretische ,s4 ,,iii--,,iv4 99,logismus99 formalistischer ,s4 ,,vi4 99,lckenhaftigkeit99 der ,erinnerung1 wie erkannt ,s4 #fb4 99,m499 99,materie99 siehe 99,kraft994 99,mathematik991 ob fr alle verstndlich ,s4 ,,vii1 warum und inwiefern ihre ,lehrstze durch- 7ein-7sichtige ,klarheit besitzen ,s4 #eh1 #di4 99,mensch991 ,begriff des ,menschen ,s4 #h1 ,wesen des ,menschen ,s4 #af4 99,merkmale991 ,wertunterschiede unter den ,merkmalen ,s4 #h1 -- wesentliche und unwesentliche ,s4 #f--g1 #df1 -- begriffliche und sinnfllige ,s4 #aj ff4 99,metaphysik99 vermeintliche ,grundvoraussetzung das ,ding an sich ,s4 ,,vi1 ,scheu vor der ,metaphysik ,s4 ,,vi1 ,begriff der ,wahrheit ist ,metaphysik ,s4 #hg4 99,metaphysische ,bedeutung99 des ,erkennens ,s4 ,,vi4 99,methode psychologische991 ,isolierung der ,empfindungen vom ,krper ,s4 #ed1 der ,bewusstseinsvorgnge von einander ,s4 #fj4 99,mill1 ,stuart99 ,s4 #ed1 #eb4 99,mittelalterliche99 ,philosophie ,s4 #a1 #ed4 99,mitgeteilte99 ,urteile keine selbstgefllten ,s4 #gj--ga4 99,mitte99 zwischen ,bejahen und ,verneinen ausgeschlossen fr das ,einzelwirkliche ,s4 #bi4 99,n499 99,nacheinander99 in der ,zeit ausgeschlossen durch den bergang ,s4 #dh4 99,namenwissen99 blosse ,kenntnis ,s4 #fe--ff4 99,namentliches99 begriffliches ,wissen eigentliches ,wissen ,s4 #ei4 99,natur99 ,wissenschaft der ,natur ,s4 #eg--eh1 ,erkenntniswert geringer als der der ,geschichte ,s4 ,,vi1 #gc1 #gf1 ,auffassung der ,natur mechanische ,s4 #ge1 ,auffassung der ,natur doppelte unverifizierbare ,s4 #gd1 #ha4 99,natura non facit saltus99 keine ,sprnge in der ,natur ,s4 #ef4 99,nebeneinander991 ausgeschlossen durch die ,berhrung ,s4 #dh4 99,neues99 in ,natur und ,geschichte ,s4 #gg4 99,newtons99 ,gravitationsgesetz ,s4 #e4 99,negation99 nur im ,urteil mglich1 setzt aber den ,blick fr das1 was anders ist1 voraus ,s4 #ad1 #bh4 99,nichtsein99 wirkliches ,s4 #dg4 99,nichtseinsollendes99 ob wirklich ,s4 #ai1 #dg4 99,nihil499 99,ex nihilo fit nihil499 ,aus ,nichts wird ,nichts ,s4 #gg4 99,ntigung99 keinerlei -- beim ,einleuchten und der ,einsicht4 ,s4 #bb1 #cd1 #ch1 #hj4 99,notwendigkeit des ,denkens99 scheinbare als ,folge der ,gewissheit4 ,s4 #ci1 #db--dc wirkliche einsichtige im ,verhltnis des ,enthaltenseins ,s4 #dj1 wirkliche einsichtige in den ,unvertrglichkeitsverhltnissen ,s4 #da--db1 wirkliche einsichtslose ,s4 #da4 99,o499 99,objektiver99 ,grund aller ,wahrheit ,s4 #ca4 99,objektivationstheorie991 ,grund derselben ,s4 #ed1 ,ersatz derselben ,s4 #ee4 99,offenbarung99 im allgemeinen ,sinne die ,inspiration mit einschliessend ,s4 #gg1 im ,unterschied von der ,inspiration ,s4 #he--hf4 99,ort99 der ,dinge1 ,ursprung des ,bewusstseins derselben ,s4 #eb4 99,ortsbestimmung99 lst alles in ,beziehungen auf1 setzt darum ein ,unrumliches voraus ,s4 #cj4 ,prinzip der ,individuation ,s4 #ej4 99,p499 99,parusia99 ,gegenwart ,s4 #f4 99,pestalozzi99 ber die ,schranken unserer ,erkenntnis des ,innern anderer ,s4 #fi4 99,phantasie99 schpferische des ,knstlers ,s4 #gh4 99,phantasiebild99 als ,begleiter der ,begriffe ,s4 #ee1 #ei4 99,persnliches ,verhltnis99 das ,wesen der ,religiositt ,s4 #fi4 99,persnlichkeiten99 in der ,geschichte als ,trger der ,ideen ,s4 #gf4 99,philosophie99 ,wissenschaft vom ,wesen der ,dinge1 ,wissenschaft der ,fragen ,s4 #af4 99,prinzip99 aristokratisches in der ,natur ,s4 #gf1 -- der ,individuation ,s4 #ej4 99,platons99 ,thetet ,s4 ,,vii1 ,ideenlehre ,s4 #g1 ,ansicht vom ,krper ,s4 #af1 #ee4 99,psychologische ,methode99 ,isolierung der ,empfindungen vom ,krper ,s4 #ea1 der ,bewusstseinsvorgnge von einander ,s4 #fj4 99,primat des ,intellekts1 des ,willens99 ,s4 #he4 99,probe99 auf ,probe glauben in religisem ,sinne unmglich ,s4 #hd4 99,porphyrius99 ber die ,prdikabilien ,s4 #de4 99,propriett99 und ,eigenschaft ,s4 #df4 99,r499 99,rationalistischer99 ,begriff des ,erkennens ,s4 #b1 der ,wahrheit ,s4 #hh4 99,raum99 als ,kategorie ,s4 #dh1 als ,begriff ,s4 #di1 ,formalkategorie1 ,prinzip der ,individuation ,s4 #ej1 symbolischer ,ausdruck der scheinbaren ,selbststndigkeit der ,dinge1 der ,unendlichkeit ,s4 #ea1 #ha1 enthlt ein irrationales ,element1 gehrt darum nur zur ,erscheinung der ,welt in unserm ,bewusstsein ,s4 #eg4 99,realgesetze99 ,s4 #cc--cd4 99,realkategorien99 ,s4 #ej4 99,rehmke99 ,s4 #ec1 #ed4 99,religion991 positive ,seite der ,moral ,s4 #fi1 ihr ,wesen ,s4 #hb1 #hc1 ihre doppelte ,wirkung ,s4 #hd1 vergl4 ,s4 #he1 ,bedeutung der ,erkenntnis in der ,religion ,s4 #hd--he4 99,reflexion99 verschieden von dem ,bewusstheit genannten ,wissen ,s4 #ei1 ,wiederholung desselben ,s4 #fd1 ,empfindung als ,gegenstand der ,reflexion ,s4 #fj4 99,s499 99,scheinbar991 inwiefern das ,scheinbare wirklich ,s4 #ai1 die geliehene ,selbststndigkeit verschieden von der anmasslichen nicht etwas bloss ,scheinbares ,s4 #ea1 #ai1 scheinbare ,selbststndigkeit1 ,symbol derselben ,s4 #ea1 #ha4 99,schpfung99 ,akt der ,selbstentusserung ,s4 #ea4 99,schranken99 unbersteigliche oder noch nicht berwundene fr die ,erkenntnis der ,aussenwelt und unserer eigenen ,innenwelt ,s4 #fd1 fr die ,erkenntnis der ,innenwelt anderer ,s4 #fi4 99,schluss99 der ,analogie ,s4 #fg1 der ,induktion ,s4 #ff1 #i4 99,selbstbewusstsein99 unmittelbare ,einsicht in die ,zusammengehrigkeit der ,bewusstseinsvorgnge1 die wir unsere nennen1 mit dem ,ich oder ,selbst1 ,s4 #fc1 #fa4 99,selbsterkenntnis99 ,s4 #fi4 99,selbstentusserung99 s4 99,schpfung994 99,seligkeit99 als ,friede1 ,voraussetzung der ,sittlichkeit ,s4 #he1 #hd4 99,sensualisten99 ,s4 #hb1 ,,vi4 99,sinnfllige99 ,wirklichkeit ,s4 #dh1 -- ,eigenschaften ,s4 #eg4 99,sinnliches99 ,gebiet1 wodurch konstituiert ,s4 #ei--fj1 sinnliche ,merkmale ,s4 #aj4 99,sinnenbilder991 was sie sind ,s4 #aa2 die ,grundbestandteile des ,sinnlichen1 ,sinnflligen1 die ,sinnenbilder der ,ausdehnung und ,bewegung ,s4 #aj--aa1 einfache ,sinnenbilder die genannten1 aus ihnen entstehen erweiterte1 neue1 umfassendere ,s4 #di1 ,sinnenbilder und ,vorstellungen ,s4 #aa--ab1 ,sinnenbilder und ,begriffe ,s4 #di4 99,sittlichkeit99 in dem negativen ,moment der ,selbstlosigkeit bestehend1 das einer ,ergnzung bedarf ,s4 #fi1 ,kraft zum sittlichen ,handeln ,s4 #hd2 inwiefern fr uns ein hheres ,gut als die ,wahrheit ,s4 #he4 99,skepticismus99 -- ,folge der ,leugnung des metaphysischen ,charakters der ,wahrheit ,s4 #hg4 99,spinoza99 ,s4 #d1 #g4 99,stoiker99 ,s4 #hc4 99,stoische ,hingabe99 ,s4 #hc4 99,stufen991 ,vorstufen und ,stufen als ,bestandteile des ,erkenntnisvorgangs ,s4 #bj1 #ba1 ,s4 #ba--bc4 99,subjektiv99 grundlos was unmittelbar einleuchtet1 hat einen objektiven ,grund ,s4 #ca4 99,subjekt99 der ,urteile das ,einzelwirkliche ,s4 #bi1 -- ,sinnenbilder oder ,vorstellungen und wesentliche ,merkmale ,s4 #bf4 99,substanz99 entsteht aus dem ,willensding ,s4 #ab1 setzt ein umfassenderes ,sinnenbild als die ,ausdehnung voraus ,s4 #di1 begriffliche ,bearbeitung1 ,begriff der ,substanz ,s4 #ac1 #di1 enthlt das irrationale ,element in verdoppeltem ,masse ,s4 #di1 gehrt darum nur zur ,erscheinung der ,welt in unserm ,bewusstsein ,s4 #eg1 symbolischer ,ausdruck fr die scheinbare ,selbstndigkeit der ,dinge ,s4 #ea4 99,synthese99 ,ziel des ,erkennens1 nicht ,analyse ,s4 #bg1 #bi1 #bd4 99,symbolischer ,ausdruck99 fr die scheinbare ,selbstndigkeit der ,dinge ,raum und ,substanz1 fr ihre vllige ,abhngigkeit ,zeit und ,kausalitt ,s4 #ea1 #ha4 99,system99 der ,wahrheit wesentlich ,s4 #cj1 #bd1 #ae1 #d4 99,t499 99,thatsachen991 ,urteile ber ,thatsachen berzeitlich ,s4 #d1 -- und ,gedanken1 ,s4 #c4 99,trennung99 abstrakte von ,leib und ,seele1 ,gegenstand und ,erkennen ,s4 ,,vi1 ,,viii1 #a1 #ed1 ,abstraktion ein ,trennen1 ,isolieren ,s4 #ba1 #ac4 99,u499 99bereinstimmung991 ,gesetz der -- ,s4 #be4 99bergreifender ,charakter99 der ,bewusstheit1 warum notwendig1 ,s4 #fj1 #fa4 99bertragung99 der sinnlichen ,vorstellungen auf geistige ,vorgnge wie vermittelt8 ,s4 #ei1 #fj4 99berzeugung991 blinde1 ihr ,grund ,s4 #cd--ce1 auch als ,gewissheit von der einsichtigen ,gewissheit verschieden ,s4 #cf4 99,unerkennbarkeit99 des ,wesens der ,dinge ,s4 #af1 #bd--be4 99,untrennbarkeit99 der ,seele vom ,leibe 7seinem ,wesen nach71 des ,gegenstandes vom ,erkennen ,s4 ,,vi1 #a1 #b1 #e1 #f1 #ca1 #ed4 99,unvertrglichkeitsverhltnisse99 ,s4 #da--db4 99,urteil99 gedankliches ,gebilde1 ,verbindung von gedanklichen ,einzelgebilden ,s4 #bc1 sein gedanklicher ,ausdruck eine ,analyse1 schliesst bei allen synthetischen1 nicht auf dem ,enthaltensein beruhenden ,urteilen eine ,synthese als bedingenden ,bestandteil ein1 sprachlicher ,ausdruck wieder ,synthese ,s4 #bf--bg4 99,v499 99,verkndiger99 der ,offenbarung1 kann die ,eingebung als solche erkennen ,s4 #hf1 #gi1 wann glaubwrdig ,s4 #hf--hg1 #fi--gj4 99,verstandesakt99 die ,einsicht ,s4 #dc1 #hg4 99,vorgefundenes99 ,grundelement der ,thatsachen ,s4 #c1 von doppelter ,art3 ,sinnenbilder und ,vorstellungen ,s4 #bj--ba4 99,vorstellungen991 wie werden aus den ,empfindungen ,vorstellungen8 ,s4 #aa--ab1 sinnliche und bertragene ,s4 #ei1 #fj1 keine blossen ,vorstellungen von den ,bewusstseinsvorgngen ,s4 #fj4 99,w499 99,wahrheit991 metaphysischer immanenter empiristischer1 rationalistischer ,wahrheitsbegriff ,s4 ,v1 #dh1 #hg--hh1 keine einzelne ,wahrheit ,s4 #ha1 #bd1 #bj1 #d1 ,wahrheit und ,wirklichkeit ,s4 #hf1 #hd1 #ha1 #ai1 #e--f1 #d1 ,v1 ,wahrheit und ,wesen der ,dinge ,s4 #ae1 ,wahrheit an sich hchstes ,gut ,s4 #ah1 #he1 ,wahrheit kein ,ding an sich ,s4 #b1 #e1 #f1 #ca1 #ha4 99,wahrscheinlichkeit99 der ,stze der ,induktion ,s4 #ff1 das einzige1 was die empiristische ,wahrheitstheorie verbrgt ,s4 #hh1 keine wahrscheinliche ,einsicht sondern nur ,einsicht in die ,wahrscheinlichkeit ,s4 #ce--cg4 99,wesen99 s4 99,wahrheit99 -- der ,religiositt ,s4 #fi1 -- der ,farbe1 -- des ,menschen ,s4 #af1 -- der ,religion ,s4 #hc4 99,wesentliche99 s4 99,blick fr das ,wesentliche992 -- ,merkmale der ,sinnenbilder noch keine ,erkenntnis des ,wesens ,s4 #ba2 ob immer mit ,einsicht verbunden8 ,s4 #be4 99,wirklichkeit991 ganz und gar abhngig von der ,wahrheit ,s4 ,v1 #d1 #e--f1 #ai1 #ha1 #hd1 #hf1 ,sinnfllige ,wirklichkeit ,s4 #dh1 ,wirklichkeit ,realkategorie ,s4 #ea1 ,was ist ,wirklichkeit8 ,s4 #ea1 #d1 ,,vii4 99,wissen991 ,wissens-,disposition ,s4 #aa1 -- uneigentliches nicht namentliches1 nicht begriffliches ,s4 #ei1 ,namenwissen ,s4 #fe--ff1 -- associatives ,s4 #fe1 ,wissen und ,glauben ,s4 #gj--ga4 99,wissenschaft991 ,naturwissenschaft ,s4 ,,vi1 beschreibende ,s4 #eg1 erklrende ,s4 #gc1 ,geschichtswissenschaft ,s4 #gb--gc4 99,wissenschaftliche99 ,inspiration ,s4 #gi--ha4 99,z499 99,zeit99 vergl4 99,raum991 -- symbolischer ,ausdruck der thatschlichen ,abhngigkeit und ,beschrnktheit ,s4 #ea1 ,zeitlichkeit des ,erkenntnisvorganges ,s4 #e--f4 99,ziel99 des ,erkennens1 ,synthese nicht ,analyse ,s4 #bd4 99,zielstrebigkeit99 in der ,natur ,s4 #ge4 99,zulnglichkeit99 des ,kennzeichens der ,wahrheit ,s4 #c1 #cf--ch4 99,zusammengehrigkeit99 ,s4 ,,viii1 #bd1 #bj1 #bb1 siehe 99,einleuchten99 und 99,einsicht994 99,zweckzusammenhang99 in der ,natur ,s4 #gd4 ,a4 ,w4 ,zickfeldt ,osterwieck ,harz ,,anmerkungen ,,der ,,korrekturleser ,von den ,korrekturlesern des ,project ,gutenberg wurden mehrere nderungen am ,originaltext vorgenommen4 ,seite #g ,zeile #ac lies statt ,unvernderliche 99,vernderliche99 7,diese ,anmerkung erscheint im ,original auf ,seite ,,xviii und wurde in der ,gutenberg-,fassung bercksichtigt74 ,auf den 7,original-7,seiten ,,xiii1 #ge1 #ij und #ia wurden die ,anfangsbuchstaben ',ue' zu '' komprimiert4 ,es folgen paarweise ,textzeilen im ,original und in der vorliegenden genderten ,fassung4 sondern auch allem ,vergnglichen1 ,unvernderlichen so entgegengesetzte sondern auch allem ,vergnglichen1 ,vernderlichen so entgegengesetzte nicht enbehren knnen4 ,um ihn zu vermeiden1 mussten wir nicht entbehren knnen4 ,um ihn zu vermeiden1 mussten wir einer vermeinlichen ,einsicht und eines vermeintlichen ,einleuchtens einer vermeintlichen ,einsicht und eines vermeintlichen ,einleuchtens ein solcher ,notwendigkeitszusammenhang des ,zusammengegehrigen ein solcher ,notwendigkeitszusammenhang des ,zusammengehrigen reden1 aber man darf eben nur dies mit dem ,enthaltensein gegegebene reden1 aber man darf eben nur dies mit dem ,enthaltensein gegebene auch zum ,seienden8 ,gattung und ,art sind oftenbar ,prdikabilien1 auch zum ,seienden8 ,gattung und ,art sind offenbar ,prdikabilien1 ,bakon und die ,methode der ,naturwissenschaften ,s4 #i4 ,bacon und die ,methode der ,naturwissenschaften ,s4 #i4 ,subjektiv grundlos was ummittelbar ,subjektiv grundlos was unmittelbar ohne dass wir darum wssten4 ,unsre ,erkenntniss von den ,dingen ohne dass wir darum wssten4 ,unsre ,erkenntnis von den ,dingen ,persnliches ,verhltnis das ,wesen der ,religisitt ,s4 #fi4 ,persnliches ,verhltnis das ,wesen der ,religiositt ,s4 #fi4