,anmerkung3 ,gegenber dem ,originaltext wurden folgende nderungen vorgenommen3 ,im ,original fett gedruckte ,passagen sind hier mit gekennzeichnet4 ,passagen1 die im ,original nicht in ,fraktur gedruckt waren1 sind hier mit gekennzeichnet4 ,passagen1 die im ,originaltext gesperrt gedruckt waren1 sind hier mit gekennzeichnet4 ,im ,abschnitt ,kommandos der ,franaise4 wurde in der ,,ii4 ,tour4 7,et47 nach ,chass rechts und links die im ,original fehlende ,taktzahl #d eingefgt4 ,takt und ,ton im geselligen ,verkehr nebst ,kommandos der ,quadrille la cour und der ,franaise von ,richard ,rdiger ,tanzlehrer ,gttingen ,selbstverlag des ,verfassers ,vorwort4 ,vielen an mich gerichteten ,wnschen nachkommend1 habe ich dieses ,bchlein verfat1 nicht um eine erschpfende ,darstellung dessen zu geben1 was ,sitte und ,anstand fordern1 sondern nur um meinen ,schlern ,gelegenheit zu bieten1 spter wieder nachzulesen1 was ihnen whrend des ,unterrichts gesagt und gelehrt wurde4 ,selbstverstndlich habe ich mich mglichst kurz fassen mssen1 doch war ich bemht1 alles1 was irgendwie ntig ist1 zu berhren4 ,damit hoffe ich den ,zweck zu erreichen1 da meine ,schler in zweifelhaften ,fllen einen willkommenen ,ratgeber und zuverlssigen ,fhrer in diesem ,bchlein finden mgen4 ,gttingen1 im ,september #aiaj4 ,der ,verfasser4 ,inhalt4 ,seite ,allgemeine ,regeln #g ,die ,krperhaltung #h ,das ,betragen #i ,zu ,hause #aj ,auf der ,strae #aj ,auf der ,reise #ab ,was habe ich beim ,fahren im ,wagen zu beachten8 #ac ,die ,vorstellung #ac ,der ,besuch #ad ,bei ,tafel #bd ,in ,gesellschaft #cg ber das ,rauchen #ch ,allgemeine ,regeln4 ,was ist ,anstand8 ,es ist das ,benehmen1 wie man es von einem gebildeten1 gesitteten und taktvollen ,menschen im ,verkehr mit seinen ,mitmenschen verlangt1 entsprechend den durch ,gewohnheit und ,herkommen festgelegten ,sitten und ,gebruchen4 ,diese ,sitten und ,gebruche sind nun in den meisten ,lndern verschieden1 je nach der ,kulturstufe1 die die ,vlker einnehmen4 ,je weiter eine ,nation in der ,kultur vorgeschritten ist1 um so viel feiner ausgebildet ist auch ihr ,gefhl fr ,anstand und gute ,sitte und ihr dementsprechendes ,benehmen4 ,es ist daher ,pflicht eines jeden1 durch sein eigenes ,betragen dahin mitzuwirken1 da seine ,nation als auf der hchsten ,stufe der ,kultur stehend sich vor der ,welt zeige4 ,ich will nun nicht von den verschiedenen ,sitten der ,kulturvlker sprechen1 sondern mich auf diejenigen beschrnken1 die uns selbst1 unser ,vaterland berhren4 ,ich mchte vor allen ,dingen vier ,haupttugenden als die ,grundlage jeder guten ,sitte besonders hervorheben3 #a4 ,sittsamkeit1 #b4 ,hflichkeit1 #c4 ,dankbarkeit1 #d4 ,bescheidenheit4 ,man nehme sich zur ,richtschnur1 zwei kleine ,worte stets zu gebrauchen1 und man wird nicht leicht ,ansto im ,umgange erregen4 ,man gebrauche bei jedem ,wunsche1 auch wenn man befehlen kann1 das kleine ,wort bitte und vergesse ebensowenig1 das andere kleine ,wort danke anzuwenden4 ,der ,raum des ,bchleins verbietet es1 auf die einzelnen ,tugenden nher einzugehen2 doch mchte ich noch bemerken1 da kein ,stand ausgeschlossen1 sondern fr jeden die ,kenntnis und ,befolgung des guten ,tones ntig ist4 ,wodurch erlangt man die ntige ,lebensart8 ,dadurch1 da man sich die ,kenntnis alles dessen aneignet1 was von einem gebildeten ,menschen verlangt wird4 ,den ersten und besten ,unterricht erhlt man oder vielmehr sollte man zu ,hause in der ,familie von ,jugend auf erhalten4 ,dann folgt die ,schule1 der neben der wissenschaftlichen ,bildung auch die ,herzens- und ,gemtsbildung und damit des ,taktgefhls im ,verein mit dem ,elternhause obliegt4 ,den letzten gesellschaftlichen ,schliff gibt dann der ,tanzunterricht und der ,verkehr der jungen ,damen und ,herren unter- und miteinander4 ,willst du erfahren1 was sich ziemt1 so frage nur bei edlen ,frauen an1 sagt unser groer ,goethe und stellt damit das weibliche ,geschlecht als die berufene ,lehrmeisterin der guten ,sitten hin2 allerdings mit der ,einschrnkung edle ,frauen2 doch bin ich fest berzeugt1 da jede meiner ,schlerinnen sich jederzeit bemhen wird1 diesen ,ehrentitel mit ,recht zu verdienen4 ,die ,krperhaltung4 ,die ,krperhaltung sei stets eine gerade2 denn nichts macht einen hlicheren und unfeineren ,eindruck1 als eine nachlssige und falsche ,krperhaltung4 ,der erste ,eindruck ist magebend1 sagt ein altes ,wort1 und mit ,recht4 ,denn ein ,mensch1 der nichts auf seine ,haltung und sein ueres gibt1 zeigt dadurch1 da er nicht die ntige ,achtung vor sich selbst und vor andern und deshalb keine ,lebensart besitzt4 ,man vermeide daher in ,gesellschaft1 den ,kopf schief zu halten oder nach vorn herunterhngen zu lassen1 den ,krper gebeugt zu tragen1 die ,arme auf der ,brust zu kreuzen oder auf den ,rcken zu legen oder gar die ,hnde in die ,taschen zu stecken4 ,man unterlasse es1 die ,fe breit auseinander zu stellen oder unruhig bald dahin1 bald dorthin zu setzen2 beim ,gehen halte man den ,krper ruhig1 d4 h4 ohne steif zu sein1 und mache weder zu groe noch zu kleine ,schritte4 ,da die ,fe dabei stets auswrts1 d4 h4 die ,fuspitzen nach auen gerichtet sein mssen1 die ,hacken nach innen1 versteht sich von selbst2 auch setze man immer die ,fuspitzen zuerst auf und lasse die ,hacken folgen4 ,beim ,sitzen lehne man sich nie an1 wenn jemand mit uns spricht oder wir mit jemand sprechen1 und halte die ,fe nicht unter den ,stuhl1 sondern vor diesen1 und schlage auch nie die ,beine bereinander4 ,auch soll man nicht mit dem ,sessel schaukeln4 ,man strecke sich nicht lang auf dem ,sessel aus4 ,auch setze man sich nicht rcklings auf den ,sessel1 beuge sich beim ,schreiben und ,nhen nicht zu tief ber die ,arbeit und bei ,tisch nicht zu weit ber den ,teller4 ,mit den ,fen schlenkern und mit dem ,sessel hin- und herrcken1 ist ebenfalls gegen den guten ,ton4 ,das ,betragen4 ,das ,betragen sei stets ein sittsames1 hfliches und bescheiden zuvorkommendes gegen ,jedermann1 auch gegen ,untergebene1 denn man vergibt sich nichts1 ehrt sich selbst damit und erwirbt sich deren ,liebe und ,achtung6 ,diesen ,spruch sich fest einzuprgen und in allen ,lagen des ,lebens streng danach zu handeln1 mchte ich ganz besonders der ,jugend empfehlen4 ,das ,alter hat berall den ,vortritt1 und nach seinen ,wnschen und ,bestimmungen hat sich die ,jugend stndig zu richten4 ,in ,gesellschaft suche man sich nie vorzudrngen und durch auffallendes ,benehmen ,aufsehen zu erregen2 auch sei man nie vorlaut1 sondern stets bescheiden und fhle sich als ,teil der ,gesellschaft4 ,man trage1 soviel man kann1 zu der ,unterhaltung bei1 ohne diese etwa allein besorgen zu wollen1 und fge sich gern ausgesprochenen ,wnschen anderer4 ,man sei stets freundlich und zeige nie1 auch nicht durch den ,gesichtsausdruck1 da man etwas nicht gern tut4 ,nach diesen ganz allgemeinen ,bemerkungen wollen wir das ,benehmen bei einzelnen ,gelegenheiten etwas nher betrachten4 ,zu ,hause4 ,das ,betragen im eigenen ,hause sei ebenso und von denselben ,grundstzen beherrscht1 wie in der ,gesellschaft4 ,man sei zu seinen ,familienangehrigen noch liebenswrdiger1 aufmerksamer1 diensteifriger als zu ,fremden und voll zarter ,rcksichtnahme gegeneinander4 ,macht es doch die ,liebe zu den ,angehrigen selbstverstndlich1 da man diesen mindestens dieselbe ,achtung und ,rcksicht entgegenbringen mu wie ,fremden4 ,man lasse sich zu ,hause nie einfallen1 die gute ,sitte als einen lstigen ,zwang abzuschtteln4 ,man bitte und danke zu ,hause gerade so oft wie auswrts4 ,man zeige sich nie seinen ,angehrigen in nachlssiger oder mangelhafter ,toilette4 ,zu den ,eltern sei man stets ehrerbietig und suche ihre ,wnsche schon zu erfllen1 ehe sie ausgesprochen sind4 ,bruder und ,schwester seien stets rcksichtsvoll gegeneinander1 und der ,bruder sehe in der erwachsenen ,schwester stets die ,dame4 ,auf der ,strae4 ,hier hte man sich sehr1 durch auffallendes ,betragen ,aufsehen zu erregen4 ,man sei immer hflich und gre die ,bekannten1 sowohl die der ,eltern wie die eigenen4 ,der ,herr grt zuerst und zwar durch ,abnehmen des ,hutes mit der von dem zu ,grenden abgewandten ,hand4 ,der ,hut mu stets so gehalten werden1 da die ffnung nach dem ,krper zu gerichtet wird4 ,hutgru erfordert wieder ,hutgru1 auch geringeren ,personen gegenber4 ,alsdann neigt man im ,vorberschreiten ,kopf und ,oberkrper nach der zu grenden ,person4 ,eine ,dame grt nie zuerst1 sondern wartet den ,gru des ,herrn ab4 ,jungen ,mdchen steht es wohl an1 ltere ,herren oder solche1 fr die sie besondere ,achtung haben1 wie ,geistliche1 ,lehrer usw4 zuerst zu gren4 ,eine ltere ,person lt man stets an der rechten ,seite gehen4 ,wie grt man deutsch8 ,man bt sich zunchst1 eine kleine ,verbeugung als ,gru zu machen1 so wie man in ,slen ohne ,hut grt4 ,dann macht man dasselbe1 nachdem man vorher die rechte ,hand an den ,hutrand gelegt hat4 ,man mu dabei das ,gefhl walten lassen1 da das ,anblicken der zu grenden ,person und unser ,gesichtsausdruck die ,hauptsache ist4 ,sonst verdreht man leicht den ,kopf nach der angelegten ,hand1 und die ,verbeugung wird schief und ungelenk4 ,das ,anlegen der ,hand geschieht leicht mit gleichzeitigem ,anheben des ,ellbogens1 ungezwungen4 ,die ,hand ist natrlich leicht gekrmmt1 ,daumen und ,finger sind geschlossen1 die ,handflche nach unten und etwas nach vorn1 da man von vorn in die ,hand hineinsehen kann1 ,zeige- und ,mittelfinger liegen an dem ,hutrand1 etwa neben dem rechten ,auge4 ,man nimmt die ,hand hoch1 ehe man mit der ,verbeugung beginnt1 je frher1 desto mehr ehrt man den zu ,grenden4 ,nach dem ,gru nimmt man sie leicht herunter1 ohne1 wie die ,soldaten1 sie in die ,luft zu schwenken4 ,ist die zu grende ,person rechts1 so kann man auch die ,hand ber das linke ,auge an den ,hutrand legen1 hat man die rechte ,hand nicht frei1 fhrt man z4 ,b4 eine ,dame1 so grt man mit der linken4 ,war die nichtgrende ,hand in der ,manteltasche1 so wird sie herausgenommen4 ,der ,arm bleibt ruhig1 natrlich an der ,seite hngen4 ,gehen ,herren und ,damen zusammen1 so geht die ,dame rechts4 ,um die ,seite zu wechseln1 geht man stets hinter der ,dame vorbei4 ,der ,dame lt man beim ,betreten eines ,hauses1 sowie sonst berall1 den ,vortritt1 ebenso lteren ,personen4 ,nur geht der ,herr voran1 wenn eine ,treppe nicht breit genug ist1 um nebeneinander hinaufgehen zu knnen4 ,wie weiche ich aus8 ,begegnet man als ,herr einer ,dame oder einem lteren ,herrn1 so berlt man diesen beim ,ausweichen die ,seite nach den ,husern zu2 ist der ,fuweg zu schmal1 um ein bequemes ,ausweichen darauf zu ermglichen1 so tritt man von ihm auf den ,fahrweg hinber4 ,weicht man aus1 so tut man es1 wenn nicht andere ,grnde dagegen sprechen1 immer nach rechts4 ,tut der ,begegnende dies ebenfalls1 so kommt man ohne ,ansto aneinander vorber4 ,tritt aber doch jenes rgerliche ,hin- und ,hertreten ein1 so braucht man nur1 um der ,situation ein ,ende zu machen1 einen ,augenblick stehen zu bleiben4 ,ungebildeten1 rohen ,menschen weiche man stets aus1 auch wenn es ihre ,pflicht wre1 ,platz zu machen4 ,auf der ,reise4 ,auf ,reisen glaubt oft mancher1 sich mehr ,freiheiten erlauben zu drfen1 als unter seinen heimischen ,bekannten4 ,allein wer wirklich ,lebensart besitzt1 wird auch auf der ,reise bemht sein1 jede ,verletzung des ,anstandes zu verhten4 ,man sei stets rcksichtsvoll gegen seine ,reisegenossen1 da diese dasselbe ,recht zu beanspruchen haben wie wir4 ,der ,herr sei ,damen stets behlflich1 wenn er1 ohne sich aufzudrngen1 ihnen kleine ,dienste leisten kann4 ,bei ,partien zu ,fu nimmt der ,herr stets den ,mantel usw4 der ,dame und ist mit liebenswrdigem ,eifer bemht1 die ,partie so angenehm wie mglich zu gestalten4 ,ein von einer ,dame ausgesprochener ,wunsch mu einem ,herrn stets ,befehl sein1 den auszufhren er sich beeilt4 ,was habe ich beim ,fahren im ,wagen zu beachten8 ,als ,herr berlt man der ,dame den ,rcksitz des ,wagens4 ,nur wenn man bekannt oder verwandt mit einer ,dame ist1 darf man die ,einladung annehmen1 sich neben sie zu setzen4 ,der ,platz rechts gehrt der ,dame4 ,steht der ,wagen so1 da der ,platz rechts beim ,einsteigen der nhere ist1 so steigt man entweder rasch vor der ,dame ein1 oder man geht um den ,wagen herum und besteigt ihn von der andern ,seite4 ,als jngere ,dame hlt man es lteren ,damen oder vorgesetzten ,damen gegenber ebenso4 ,ist kein ,bedienter da1 so ffnet der ,herr der ,dame den ,schlag4 ,will man im ,omnibus oder auf der ,straenbahn seinen ,platz einer ,dame abtreten1 so kann man dies tun1 gentigt dazu ist man aber nicht4 ,die ,vorstellung4 ,in jeder ,gesellschaft verlangt es der gute ,ton1 da man sich den unbekannten ,personen vorstellen lt4 ,in der ,regel wird der ,hausherr oder ein guter ,freund dies schon aus freien ,stcken tun1 wird es jedoch versumt1 so bitte man darum4 ,ein ,herr wird stets einer ,dame vorgestellt2 der jngere stets dem lteren1 der niedere ,stand stets dem hheren4 ,die ,vorstellung erfolgt meist mit folgenden ,worten3 ,gestatten ,sie mir1 ,ihnen ,herrn ,m4 vorzustellen -- ,herr ,l42 oder3 ,gestatten ,sie1 da ich die ,herren miteinander bekannt mache3 ,herr ,kaufmann ,m4 -- ,herr ,baurat ,l4 ,oder man sagt auch nur beide ,namen der vorzustellenden ,personen4 ,jngere ,personen sind bei der ,vorstellung meist etwas ngstlich1 sie wissen nicht1 wer zuerst vorgestellt werden soll4 ,ist kein bestimmter ,alters- oder ,standesunterschied vorhanden1 so stellt man den ,hinzukommenden stets den ,anwesenden vor2 ist deren ,zahl sehr gro1 so nennt man auch nur den ,namen des ,hinzukommenden1 etwa mit den ,worten3 ,mein ,freund ,mller1 und dieser stellt sich dann den einzelnen ,personen gelegentlich selbst vor1 denn nichts ist lcherlicher1 als #cj-dj ,personen-,namen hintereinander herzusagen2 der ,vorgestellte kann sie ja doch nicht behalten4 ,der ,besuch4 ,der ,anstandsbesuch ist das ,mittel1 durch welches die ,gesellschaft in ,fhlung untereinander gehalten wird4 ,wann ist ein ,besuch am ,platze8 ,wenn man ,empfehlungen1 ,gre zu berbringen hat1 oder wenn man sich des ,anstandes wegen in bestimmten ,kreisen oder ,familien einzufhren hat1 auch wenn man eingeladen ist zu ,familienfesten1 oder wenn man fr erwiesene ,dienste gebhrenden ,dank aussprechen soll4 ,ebenso ist ein ,besuch ntig1 wenn man sich einen ,rat holen will4 ,besuche sind weiter notwendig in ,krankheits- und ,trauerfllen1 aber auch zu ,gratulationen1 ebenso wenn eine bekannte ,familie einen ,ort verlt oder anzieht1 ferner beim ,antritt einer groen ,reise oder bei ,rckkehr von einer solchen4 ,junge ,mdchen machen ,besuche in ,begleitung der ,mutter4 ,antrittsbesuche machen junge ,herren1 welche eine feste ,anstellung erhalten haben und nun selbstndig sind1 ebenso ,ehepaare1 wenn sie ihr neues ,heim bezogen haben4 ,persnlich seine ,angelegenheiten erledigen1 ist immer besser1 als dies schriftlich zu tun1 ,pflicht ist es1 auf alle genannten ,antrittsbesuche ,gegenbesuche zu machen4 ,wnscht man nicht nher bekannt zu werden1 so schiebt man den ,gegenbesuch weit hinaus4 ,der andere wird dadurch gengend unterrichtet sein und die weitere ,annherung nicht aufdringlich suchen4 ,erfordert1 streng genommen1 jeder ,besuch einen ,gegenbesuch1 so gibt es doch auch fr diese ,regel ,ausnahmen4 ,so ist es gestattet1 da ltere ,personen gegenber viel jngeren1 ,hochgestellte gegenber geringer gestellten ,leuten1 ,damen gegenber ,herren den schuldigen ,gegenbesuch durch eine ,einladung1 eine dienstliche ,geflligkeit und ,gnnerschaft oder durch eine ,aufforderung zu wiederholtem ,besuch ersetzen4 ,macht man in einem ,hause ,besuch1 so entschuldigt man sich ebensowenig1 wie derjenige1 dem der ,besuch gilt1 sich bedankt4 ,ist der ,besuch eine ,aufmerksamkeit1 um sich ber das persnliche ,befinden zu erkundigen1 so ist kein ,gegenbesuch notwendig4 ,willst du bei ,vornehmen einen ,besuch machen1 so melde dich schriftlich an und bitte dabei1 man mchte dir die ,zeit bestimmen1 wann du angenehm bist4 ,porto fr etwaige ,postantwort lege bei1 wenn du es fr notwendig hltst1 d4 h4 wenn der ,betreffende dir fremd ist4 ,wirst du eingeladen1 so folge der ,einladung und sei przis im ,kommen4 ,bist du abgehalten1 so begrnde dein ,fernbleiben4 ,bei ,krankenbesuchen erkundige dich nach der passenden ,besuchszeit1 mache den ,besuch kurz ab und rege den ,kranken nicht durch vieles ,sprechen auf4 ,sende dem ,kranken ,blumen1 wenn ,genesung eingetreten ist4 ,dieses ist die grte ,aufmerksamkeit4 ,getrnke und ,speisen sende nur1 wenn diese der ,kranke genieen kann4 ,erkundige dich vorher hierber4 ,die ,besuchszeit ist sehr verschieden4 ,mache den ,besuch vor ,tisch1 vorausgesetzt1 da die ,person um diese ,zeit abkmmlich ist4 ,wenn dies nicht der ,fall ist1 so mache deine ,besuche nach ,tisch4 ,erkundige dich vorher1 wann gespeist wird und ob es angenehm ist1 da man vorspricht4 ,an ,festtagen macht man keine ,besuche1 ohne gebeten zu sein4 ,vermeide womglich1 am ,sonnabend 7,samstag7 ,besuche zu machen4 ,in ,geschftsangelegenheiten besucht man zur ,geschftszeit4 rzte1 ,notare und andere ,beamte haben ihre bestimmten ,sprechstunden4 ,bist du im ,hause angekommen1 so la dich melden4 ,zweckmiger aber ist es1 man berreicht die ,visitenkarte und sagt stets deutlich1 wem der ,besuch gilt4 ,ein junger ,herr lt sich nie bei der ,tochter des ,hauses melden1 und diese empfngt in der ,abwesenheit der ,mutter keine ,besuche1 es sei denn von lteren ,herren1 welche im vertraulichen ,verkehr mit der ,familie stehen4 ,eine ,ausnahme ist nur gestattet1 wenn die ,tochter nicht mehr ganz jung ist und als selbstndiges ,glied in der ,gesellschaft gilt4 ,ist man nicht angenommen worden1 so wiederholt man den ,besuch nicht1 sondern gibt1 wenn ntig1 eine schriftliche ,mitteilung4 ,eine ,dame macht einem ,herrn nie einen ,besuch1 der seiner ,person gilt4 ,sie sucht den ,arzt und ,rechtsanwalt in der ,regel stets in ,begleitung einer ,dame auf4 ,wenn keine ernsten ,absichten obwalten1 soll ein junger ,herr in einem ,hause1 in dem ,tchter sind1 nicht zu oft ,besuch machen1 denn dies ist fr die ,damen unangenehm4 ,ist niemand zu ,hause1 so lt man seine ,visitenkarte zurck4 ,soll der ,besuch einer ,familie gelten1 dem ,herrn und der ,frau ,gemahlin1 so gibt man zwei ,karten ab2 gilt er auch der ,tochter1 dann drei ,karten4 ,mehr ,karten werden nicht zurckgelassen4 ,manche ,leute haben den ,brauch1 bei einfachen ,visiten den linken ,rand unten umzubiegen1 wenn die ,herrschaften nicht zu ,hause waren1 um den ,beweis zu geben1 da man persnlich da war4 ,der ganze linke ,rand der ,visitenkarte wird nach oben gebogen1 wenn es nur einen einfachen ,besuch galt4 ,der ganze rechte ,rand wird nach unten gebogen1 wenn man gekommen war1 um seine ,teilnahme an irgend etwas zu bezeugen4 ,die ,visitenkarte soll einfach sein4 ,auch soll sie so bedruckt oder geschrieben sein1 da man genau wei1 welche ,person da war4 ,unten links soll der ,wohnort stehen1 rechts die spezielle ,angabe der ,wohnung4 ,eine ,frau wird ihre ,visitenkarte halten wie ihr ,gemahl1 sie hat aber den ,beisatz ,frau4 ,fr gemeinschaftliche ,visiten kann man auch gemeinschaftliche ,karten fhren1 wie ,rudolf ,w4 ,w4 ,schulz und ,frau4 ,adelige fhren auf ihren ,karten den ,vornamen nicht4 ,freiherren1 ,barone und ,grafen fhren den ,vornamen4 ,visitenkarten fr ,abschiedsbesuche tragen unten in der linken ,ecke die ,buchstaben p4 p4 c4 7pour prendre cong7#a oder besser3 u4 ,a4 z4 n4 7um ,abschied zu nehmen74 #a hnliche ,abkrzungen sind3 p4 f4 7pour fliciter71 um zu gratulieren2 p4 c4 7pour condoler71 um ,beileid zu bezeigen2 p4 r4 v4 7pour rendre visite71 um ,besuch abzustatten4 ,darfst du nach ,anmeldung zum ,besuch eintreten1 so entledige dich deiner berkleider1 ,schirme1 berschuhe und schlage -- wenn du verschleierte ,dame bist -- den ,schleier zurck4 ,durchnte ,kleider leg unaufgefordert ab4 ,die ,herren nehmen den ,hut mit ins ,zimmer1 nicht aber1 wenn der ,diener die ,anweisung hat1 ihn abzunehmen4 ,wird man im ,zimmer gebeten1 den ,hut abzulegen1 so legt man ihn auf den ,boden neben oder unter den ,stuhl4 ,auf einem ,sopha nimmt ein ,herr nie ,platz1 sondern er nimmt den nchsten ,stuhl4 ,wenn ,herren oder ,damen sich besuchen1 so kann man auf besondere ,einladung auf dem ,sopha ,platz nehmen4 ,eine ,dame bietet einem ,herrn nie das ,sopha zum ,sitzen an4 ,beim ,besuche von ,damen und ,herren biete man den ,damen das ,sopha1 den ,herren ,sthle an4 ,man sehe darauf1 da niemand einer andern ,person den ,rcken zukehrt4 ,bei ,festlichkeiten oder ,besuchen hnge die ,kleider nicht an die ,tr oder ans ,fenster4 ,tritt man ins ,empfangszimmer1 so mache man die ,tr geruschlos zu4 ,damen legen den ,hut nur ab1 wenn sie aufgefordert werden4 ,ist die ,tr offen1 durch welche man eintritt1 bleibt man zwei ,schritte vor derselben stehen1 macht eine ,verneigung1 wenn die besuchte ,person einem entgegenkommt1 und tritt dann erst ein4 ,ist die ,tr geschlossen1 so ffnet sie der ,einfhrende1 wenn ein solcher da ist1 und komplimentiert4 ,wird man ersucht1 ,platz zu nehmen1 so hat dies sofort mit groer ,sicherheit zu erfolgen4 ,setze dich nicht auf den ,rand des ,stuhles4 ,lehne dich nicht an1 wenn der ,stuhl auch ,lehnstuhl ist4 ,wenn ein zweiter ,besuch ins ,zimmer tritt1 hat der ,zuerstgekommene sich zu erheben2 er setze sich nicht frher nieder1 bis er darum gebeten wird oder bis die gegenseitige ,vorstellung stattgefunden hat4 ,alles steht auf1 wenn eine ,dame eintritt4 ,wenn ein ,herr eintritt1 so stehen blo die ,herren auf1 ausgenommen1 es kommen bejahrte oder hochgestellte ,damen und ,herren4 ,sind mehrere ,personen im ,zimmer1 so sprich nicht blo mit ein und derselben1 sondern womglich mit allen1 vorzglich mit lteren4 ,la andere reden1 ohne sie zu unterbrechen4 ,behandle deine ,gste gleichmig liebenswrdig1 gib keinem einen besonderen ,vorzug2 dies gilt besonders1 wenn man zwei ,besucher gleichzeitig empfngt4 ,den zuerst weggehenden ,besucher begleite nur bis zur ,tr des ,empfangszimmers1 damit du die andern ,herrschaften nicht allein lassen mut4 ,die ,dauer einer ,visite darf hchstens zehn bis fnfzehn ,minuten sein1 wenn man nicht aufgefordert wird1 lnger zu bleiben4 ,auch erhebt man sich alsbald1 wenn man fhlt1 da das ,gesprch stocken will4 ,man berhre dann keinen neuen ,gesprchsgegenstand1 am wenigsten ,vorgesetzten gegenber4 ,hhergestellte entlassen oft durch fein angedeutete ,worte ihren ,besuch4 ,als ,andeutungen dieser ,art hat man ,bemerkungen aufzufassen1 wie ,ich darf ,sie nicht lnger aufhalten oder ,bei ,ihrer knapp bemessenen ,zeit und dergleichen4 ,kommt ein zweiter ,besucher1 so erhebe dich nach einigen ,minuten zum ,gehen4 ,mu man aus ,pflicht seinem ,besuch die ,mitteilung machen1 seine ,anwesenheit nicht lnger mehr genieen zu knnen1 so ladet man ihn ein1 seinen ,besuch baldigst zu wiederholen1 und gibt eine ,stunde an1 da er lnger verweilen kann4 ,drcke auch stets dein ,bedauern aus1 da dein ,besuch schon geht1 so da er die berzeugung gewinnt1 er sei angenehm gewesen4 ,beim ,eintreten ins ,zimmer wie beim ,austreten aus demselben achte darauf1 da du niemandem den ,rcken bietest4 ,der ,scheidende ffnet die ,tr beim ,gehen4 ,das ,gegenteil wre eine ,beleidigung fr den ,gast4 ,begleitet man den ,gast bis vor die ,tr1 so soll man die ,zimmertr ffnen1 sobald der ,gast dieses tun will4 ,beim ,anziehen der ,garderobe im ,vorzimmer sei behilflich1 wenn es passend ist4 ,bei ,einladung zu ,tisch mu man sehr przis kommen4 ,sollte man bei ,visite ein ,gesprch unterbrechen1 wie dies notwendig wird etwa beim ,anznden der ,lampe1 beim ,herbeiholen von ,gegenstnden usw41 so hat man sich zu entschuldigen4 ,bei einfachen geschftlichen ,besuchen hat man nach ,verbeugung und ,gru sich zu entschuldigen fr die eventuelle ,strung1 worauf dir der ,besuchte bedeutet1 da du nicht strst4 ,wenn du dich nicht anmelden konntest mit deiner ,visitenkarte1 so stelle dich nur vor1 wenn man dich nicht schon nach deinem ,namen fragte4 ,der ,besuchte wird seine ,freude aussprechen1 da er dich kennen lernt1 und dich fragen1 womit er dir dienen kann4 ,er wird dich dann einladen1 ,platz zu nehmen1 wenn die ,angelegenheit1 in welcher du gekommen bist1 es notwendig macht1 d4 h4 wenn eine lngere ,verhandlung in ,aussicht steht4 ,mit einer freundlichen ,verbeugung nimm ,platz4 ,der ,einladende wird dich beehren und sich links von dir niederlassen4 ,der ,platz1 den du einem ,besuchenden anbietest1 sei immer so1 da der ,besucher beim ,eintreten einer ,person sich nicht umdrehen mu1 um dieser gegenber zu stehen4 ,gilt der ,besuch einer nicht anwesenden ,person1 so sprich dein ,bedauern aus1 da sie den ,besuchenden nicht empfangen kann4 ,lt sich aber der ,abwesende herbeiholen1 so biete einen ,stuhl an und gib dem ,besuch eine kleine ,unterhaltung1 wie ein ,buch zum ,lesen oder eine ,zeitschrift mit ,bildern zum ,ansehen4 ,kinder gehren nicht ins ,empfangszimmer4 ,bringt der ,besuch ,kinder mit1 so empfange diese mit der gleichen ,freundlichkeit wie die ,mutter2 denn meist wird eine ,zurcksetzung der ,kinder weit schmerzlicher empfunden1 als wenn sie die ,eltern selbst betrifft4 ,das ,besuchskleid whle den ,verhltnissen angepat -- ja nicht prahlerisch vornehm6 ,das ,empfangskleid sei einfach4 ,dies ist der ,beweis1 da die ,hausfrau ihre ,gste zu achten wei4 ,die ,hausfrau selbst fhrt nie die ,unterhaltung allein1 sondern sucht durch geschickte ,wendungen sie zu einer allgemeinen zu machen1 um die ,vorzge und ,achtung ihrer ,gste in das beste ,licht zu setzen4 ,empfngt man einen ,besuch im ,familienzimmer1 so ist von den ,anwesenden jede ,beschftigung auf die ,seite zu legen4 ,mit den ,hnden spielen1 ist ein ,zeichen von ,befangenheit oder ,langeweile1 und ist deshalb zu unterlassen4 ,erhebt sich der ,besuch1 so sagt man3 ,sie gehen schon8 oder3 ,mchten ,sie nicht noch einen ,augenblick verweilen8 ,damenbesuch wird stets von den ,damen bis zur ,tr begleitet1 wenn noch andere ,personen gegenwrtig sind4 ,ist die besuchende ,dame jedoch der einzige ,besuch gewesen1 so begleitet man sie zum ,zimmer hinaus4 ,die jngeren ,familienmitglieder haben beim ,anlegen des ,mantels usw4 zur ,hand zu gehen1 wenn dies nicht einem ,dienenden besonders aufgetragen sein sollte1 wie es in vornehmeren ,familien gebruchlich ist4 ,da fllt dann auch das ,hinausbegleiten fort4 ,auch mu die ,bedienung angewiesen sein1 die ,haus- und ,flurtr fr den fortgehenden ,besuch zu ffnen und nicht eher wieder zu schlieen1 bis dieser auer ,hrweite ist4 ,bei solchen kurzen ,besuchen bietet man keine ,erfrischung an1 es sei denn1 da man besonderen ,grund hat1 etwa wenn man beim ,besuchenden ,ermdung vermutet4 ,auch fordert man nicht zum ,ablegen von ,kleidungsstcken auf4 ,handelt es sich mehr um freundschaftlichen ,besuch von lngerer ,dauer1 so ist es ,pflicht der ,hausdame1 alles aufzubieten1 um es dem ,besuchenden behaglich zu machen4 ,zu lngeren ,besuchen mu man persnlich oder schriftlich eingeladen sein4 ,bei ,morgenbesuchen bietet die ,dame des ,hauses der besuchenden ,dame den ,ehrenplatz auf dem ,sopha an1 sie selbst hat den andern ,sophaplatz inne4 ,etwaige ,begleiter7innen7 nehmen die ,sthle links und rechts des ,sophas ein4 ,einen ,bekannten1 der von ferne herkommt1 fragt man nach der ,reise1 ehe man sich nach der ,gesundheit der von ihm in der ,heimat zurckgelassenen ,familie erkundigt4 ,im ,vorzimmer steht ein ,garderobestnder1 ein ,stuhl mit ,schuhzieher1 ein ,spiegel1 ein kleiner ,teller mit ,haar- und ,stecknadeln1 ein ,schuhanzieher und ein kleines ,tischchen mit ,visitenkartenteller4 ,einladungen sende man nicht als ,drucksache1 sondern betrachte sie als familire ,mitteilung4 ,in diesen ,einladungen bedient man sich der krzesten ,form1 z4 ,b4 bei einer ,einladung zu einem ,ball3 ,p4 ,hoffmann und ,frau beehren sich1 ,herrn ,julius ,b4 nebst ,frau ,gemahlin und ,frulein ,tochter auf ,sonnabend1 den #bf4 d4 ,mts41 um #i ,uhr1 zum ,tee mit ,tanz ergebenst einzuladen4 ,oder auch3 ,herr ,baron ,d4444 und ,frau ,baron ,d4444 werden gebeten1 unsern am #bf4 d4 ,mts4 stattfindenden ,ball mit ihrer ,gegenwart beehren zu wollen4 ,a4 ,b4 von ,z4 und ,frau4 ,der gute ,ton erfordert1 auf jede ,einladung zu antworten1 zusagend oder ablehnend4 ,neuerdings kommen fr weniger formelle ,einladungen zierliche ,briefbltter in ,gebrauch von folgender ,fassung3 ,paul ,ehrenstein und ,frau beehren sich1 ,herrn ,professor ,zittelmann und ,frau ,gemahlin zum ,musikabend am ,freitag den #f4 ,januar freundschaftlichst einzuladen4 ,gefl4 #h ,uhr4 ,pariser ,strae #ad4 ,u4 ,a4 w4 g4 ,eine ,einladung auf ,postkarte darf man blo den jngeren ,verwandten zusenden4 ,wer ein ,haus macht1 mu1 wenn er zu einem ,mittagsmahl geladen war1 auch seinerseits ein ,mittagsmahl geben4 ,alleinstehende ,damen oder ,herren1 die kein ,haus machen1 erwidern1 wie folgt3 ,herren knnen ,herren zu einem ,frhstck1 ,damen die ,damen zu einem ,tee einladen oder sich bei ,festlichkeiten revanchieren4 ,es sei besonders betont1 da man durch seine ,einladungen womglich gleichgebildete ,menschen zusammenzufhren sucht4 ,hausbesuch1 ,verhltnis zwischen ,wirt und ,gast1 ,trinkgelder1 ,dienstboten4 ,ladest du einen ,freund als ,gast ein1 so la es an nichts fehlen1 denn es nimmt alle ,stimmung1 wenn der ,gast etwas vermit4 ,als ,gast halte dich nicht zu lange auf4 ,hast du ,gste1 so sorge fr ,unterhaltung1 mache ,spaziergnge usw4 ,wenn du als ,gast erscheinen willst1 so melde dich immer vorher an2 unangemeldete ,besuche sind nicht ,sitte1 es knnte ja sein1 da bereits ,besuch eingetroffen oder irgend ,jemand krank wre4 ,macht man irgendwo einen lngeren ,besuch1 so mu man sich den ,verhltnissen der ,familie anpassen4 ,geschenke bringt man dem ,wirt und seinen ,familiengliedern mit1 ,ansichten aus der ,heimat und ,ewaren oder ,spielzeug fr die ,kinder1 aber keins1 das ,gerusch macht4 ,findest du1 da du durch deinen ,besuch groe ,umstnde machst1 reise bald wieder ab1 aber nicht so pltzlich1 da es als ,beleidigung empfunden wird4 ,unterrichte dich ber die ,gewohnheiten deines ,gastes1 da er sich behaglich fhle4 ,die eingefhrten ,gewohnheiten mssen unter ,umstnden gendert werden1 wenn dein ,gast eine hervorragende ,stellung oder ein hohes ,alter hat4 ,auch ,gebrechen rechtfertigen eine nderung4 ,kinder nimmt man nur auf besondere ,einladung mit4 ,man lasse sie nie ohne ,aufsicht4 ,junge ,mdchen1 welche ihre ,freundinnen besuchen1 drfen dort keine ,vorschlge machen1 welche besondere ,ausgaben veranlassen wrden1 wie ,theaterbesuche4 ,junge ,mdchen1 die auf ,besuch sind1 sollen womglich behilflich sein im ,haushalt und sich ntzlich zu machen suchen4 ,nichts kann ja fr ein junges ,mdchen empfehlender sein1 als wenn von seiten der ,eltern ihrer ,freundin um ,verlngerung des ,aufenthalts gebeten wird und alle schlielich voneinander ,abschied nehmen mit dem ,wunsch1 recht bald wieder zusammen leben zu knnen4 ,junge ,herren haben auch hnliche ,pflichten2 besonders den ,herrn des ,hauses zu unterhalten1 in seiner freien ,zeit mit ihm ,schach u4 dergl4 zu spielen1 und die ,zeitung vorzulesen4 ,am ,abend wird der ,vorschlag1 sich zurckzuziehen1 von den ,gsten ausgehen4 ,man nimmt hierbei ,rcksichten auf den ,wirt und seine ,gewohnheiten4 ,bist du abgereist1 so bedanke dich zeitig noch schriftlich bei deinem ,wirt fr die freundliche ,aufnahme4 ,hat man dir ,dienste geleistet1 so gib dem ,personal ein ,trinkgeld4 ,hat man ,dienstboten1 so behandle man diese anstndig1 spreche einen ,tadel ruhig und gelassen und nicht in ,gegenwart dritter ,personen aus2 werfe ihnen auch ihre untergeordnete ,stellung nie vor4 ,in ,gegenwart von ,dienstboten sollen keine ,familienangelegenheiten besprochen werden4 ,wer seine ,dienstboten von ,anfang an daran gewhnt1 nie ein ,zimmer zu betreten1 ohne vorher anzuklopfen1 oder auer dem ,ja und ,nein noch mit der blichen ,anrede zu antworten1 der wird auch in manch anderer ,beziehung nicht ber unhfliches ,betragen zu klagen haben4 ,dienstboten drfen sich nicht erlauben1 ankommenden ,besuch auffallend zu begren 7gren sollen sie natrlich jedermann1 der im ,hause verkehrt71 noch weniger ein ,gesprch anzufangen4 ,die ,kinder sollen die ,dienstboten mit ,sie anreden4 ,im ,gesprch darf man niemals die ,angehrigen mit dem ,vornamen nennen oder ,fremde ohne den ihnen gebhrenden ,titel4 ,bei ,tisch sind folgende ,regeln zu beobachten3 ,das ,hinreichen geschieht mit dem linken ,arm von der linken ,seite des ,gastes4 ,das ,fortnehmen geschieht mit der rechten ,hand1 welche das ,geschirr auf das ,brett stellt1 das in der linken ,hand ist4 ,beim ,anbieten wird nichts gesprochen1 hchstens etwa3 ,bitte1 versehen ,sie sich4 ,bei ,tafel4 ,bei der ,tafel kann man aus dem ,benehmen des einzelnen ,gastes am besten den ,grad seiner ,bildung beurteilen4 ,wird eine grere ,gesellschaft zur ,tafel geladen1 so werden die ,herrschaften im ,empfangszimmer zuerst vom ,herrn des ,hauses begrt4 ,dieser bietet ihnen den ,arm und fhrt sie zu seiner ,gemahlin4 ,diese hat die ,gste nun zu begren und den ,willkommengru des ,hauses zu bieten1 dann die ,gste gegenseitig einander vorzustellen1 soweit sie sich noch nicht kennen4 ,womglich sollten hierbei alle ,gste anwesend sein4 ,die ,hausfrau soll fr eine gemtlich-heitere ,stimmung sorgen4 ,erwartet man ,besuche1 so hat man besondere ,toilette zu machen4 ,diese sei einfacher als die der ,gste4 ,ein ,schrzchen darf die ,frau des ,hauses nur dann anlegen1 wenn sie die ,gste selbst bedient4 ,auch das ,dienstpersonal mu sauber gekleidet sein4 ,unterhalte deine ,gste so lange gut1 bis alle anwesend sind4 ,sei selber pnktlich im ,einhalten der ,zeit4 ,bist du abgehalten1 bei ,tafel zu erscheinen1 so entschuldige dich zeitig4 ,hat ein ,gast eine grere ,versptung1 so beginnt man ohne ihn die ,tafel4 ,sind alle ,gste im ,vor- oder ,nebenzimmer versammelt und ist die ,tafel in jeder ,beziehung vorbereitet1 so pflegt die ,hausfrau den ltesten oder angesehensten ,herrn der ,gesellschaft um seinen ,arm zu bitten4 ,sie darf dieses ohne weiteres tun4 ,sie sagt etwa3 ,herr ,x1 wrden ,sie die ,gte haben1 mir ,ihren ,arm zu reichen8 ,der ,herr des ,hauses fhrt ebenso die angesehenste ,dame zu ,tisch4 ,dies ist das ,zeichen1 da die brigen ,herren die anwesenden ,damen engagieren und zu ,tisch fhren4 ,die jngeren warten1 bis die lteren ihre ,wahl getroffen haben4 ,der ,herr des ,hauses geht mit der angesehensten ,dame voraus4 ,die ,frau beschliet mit dem angesehensten ,herrn den ,zug4 ,jeder ,herr ist nun der von ihm gefhrten ,dame behilflich1 im ,speisesaal ihren durch ,namenkarte bezeichneten ,platz aufzufinden4 ,er verabschiedet sich dann von ihr mit einer ,verbeugung und sucht seinen ,platz auf4 ,nimmt er ,platz1 so hat er sich nach beiden ,seiten hin gegen seine ,nachbarn zu verbeugen und sie mit einigen hflichen ,worten zu begren4 ,der ,hausherr und die ,hausfrau sitzen gewhnlich in der ,mitte der ,tafel und zwar einander gegenber4 ,die ,pltze in ihrer ,nhe gelten als die ,ehrenpltze4 ,den ,wnschen einzelner mu hier ,rechnung getragen sein in ,betreff der ,zusammenstellung der ,paare und in der ,verteilung der ,pltze4 ,es ist aber auch zu beachten die gesellschaftliche ,stellung der ,gste1 der ,bildungsgrad und das ,alter usw4 ,einwendungen gegen die ,tafelordnung zu machen1 ist unpassend4 ,bei brgerlichem ,tisch ist es ,sitte1 da ein einzelner ,gast neben der ,dame des ,hauses seinen ,platz erhlt4 ,ist der ,gast eine ,dame1 so sitzt sie rechts vom ,hausherrn4 ,sind die ,pltze nicht durch ,karten bezeichnet1 so sollen jngere ,gste warten1 bis die lteren ,platz genommen haben4 ,viel ,aufmerksamkeit erfordert das ,servieren4 ,es hat stets von links zu geschehen4 ,bei ,gasttafeln mit strengem ,zeremoniell pflegt man immer erst die ,damen rechts von der ,hausfrau1 dann die rechts von dem ,hausherrn1 dann die links von der ,hausfrau usw4 zu bedienen4 ,nach den ,damen kommen dann erst die ,herren4 ,die ,gastgeber selbst werden immer zuletzt bedient4 ,bei ,mahlzeiten mit weniger peinlichem ,zeremoniell werden die ,gerichte den ,gsten der ,reihe nach serviert2 oder die ,gerichte werden an einem ,ende der ,tafel aufgestellt und dann von den ,gsten selbst weitergegeben4 ,dieses ,herumreichen der ,speisen ist fr besonders lebhafte ,personen oft ein heikles ,geschft4 ,diese haben doppelt ntig1 sich ,strenge aufzuerlegen1 vorsichtig zu sein und besonders auf sich zu achten4 ,in kleinen ,kreisen sagt man etwa3 ,gesegnete ,mahlzeit6 oder ,wnsche wohl zu speisen6 aber nicht nur3 ,mahlzeit6 ,die ,handschuhe werden abgelegt und eingesteckt1 ehe man die ,serviette anlegt4 ,sie werden auch nicht viel frher wieder angezogen1 als bis die ,frau des ,hauses sich anschickt1 die ,tafel aufzuheben4 ,mit der ,serviette putze nicht das ,besteck nach oder den ,teller ab4 ,es wre dies fr die ,hausfrau eine grobe ,beleidigung4 ,in ,gasthfen ist es jedoch ratsam1 nach dem ,besteck zu sehen4 ,dort kann sich auch jeder die ,serviette anlegen1 wie es ihm beliebt4 ,aber in privater ,gesellschaft wre dies taktlos4 ,die ,serviette falte man auseinander und lege sie auf den ,scho bis zum ,knie oder blo auf dasselbe4 ,nach dem ,gebrauch lege sie links zur ,seite1 ohne sie zusammenzufalten4 ,bei einfachem brgerlichem ,tisch und in ,gasthusern ziehe die ,serviette durch den beigelegten ,ring4 ,das beigelegte ,brtchen berhre nicht vor dem ,essen4 ,bei grerer ,tafel wartet man mit dem ,beginn des ,speisens nicht1 bis alle bedient sind4 ,wenn bei kleinen ,tafeln die ,frau des ,hauses selbst bedient1 wartet man bis zum allgemeinen ,anfang4 ,das ,besteck nimm nicht eher zur ,hand1 als bis ein ,gang serviert ist6 ,trommle nicht auf dem ,teller oder auf den ,stuhllehnen der ,nachbarn mit den ,fingern6 ,berhre nicht mit den ,fen die ,stuhlfe der ,nchstsitzenden6 ,von links her wird bedient4 ,wird ein ,gericht von den ,gsten weitergegeben1 so gib es so1 da dein ,tischnachbar es bequem angreifen kann4 ,ist die ,platte hei1 so mache darauf aufmerksam4 ,der ,herr hlt so lange die ,schssel1 bis die ,dame sich bedient hat4 ,die ,dame gibt die ,schssel dann weiter4 ,schsseln1 welche zu voll sind1 drfen nicht auf den ,tisch kommen4 ,das berreichen eines spitzen oder scharfen ,gegenstandes geschehe so1 da der andere sich nicht verletzen kann4 ,man bediene sich eines ,tellers4 ,beim ,prsentieren der ,brotkrbchen1 der ,fruchtschalen1 eines ,glases ,wassers1 einer ,tasse ,kaffee oder ,tee bentze stets einen ,teller4 ,die besten ,stcke einem bestimmten ,gast auszulesen und vorzulegen ist nicht liebenswrdig und anstndig4 ,auch du selber sollst dies beim ,herumreichen der ,speisen nicht tun4 ,sei bescheiden auch im ,quantum der ,speisen4 ,sei also nicht von denen1 die denken3 ,bescheidenheit1 ,bescheidenheit1 ,verla mich nicht bei ,tische ,und gib1 da ich zu jeder ,zeit ,das grte ,stck erwische6 ,denke nicht etwa1 da ,kaviar ,gemse sei1 du knntest sonst ausgespottet werden6 ,sei aber auch nicht gar zu bescheiden und schneide nicht auf der ,platte1 welche dir prsentiert wird1 ,stckchen ab4 ,mache dir zur ,regel3 ,speise geruschlos und sprich dabei blo1 was unbedingt notwendig ist1 auch dies nie zu laut4 ,whrend man kaut1 spricht man gar nicht4 ,halte den ,mund zusammen und bewege die ,lippen geruschlos4 ,sieh dich nicht in auffallender ,weise oft nach rechts und links um4 ,geht es bei ,tisch eng her1 so sei bescheiden im ,beanspruchen von ,platz4 ,lege die ,arme nicht auf den ,tisch4 ,mache nicht zu groe ,ansprche und wnsche nicht alle ,augenblicke etwas anderes4 ,die ,gabel fhre mit der linken1 das ,messer mit der rechten ,hand4 ,mit dem ,messer wird nur geschnitten1 nicht gespeist4 ,das ,brot wird gebrochen4 ,das ,auftauchen der ,sauce mit ,brot ist recht unpassend4 ,schneide blo so viel ab1 als du eben genieen willst4 ,nach dem ,gebrauch lege ,messer und ,gabel nicht auf das ,tischtuch1 sondern auf den ,teller4 ,bei brgerlichem ,tisch werden sie auf das ,messerbnkchen zur weiteren ,bentzung gelegt4 ,fische speist man in ,ermangelung des ,fischbestecks mit der ,gabel und einer ,brotkruste4 ,nimm das ,brot in die linke ,hand und halte den ,fisch fest1 whrend du das ,fleisch ablst1 schiebe es dann mit ,hilfe des ,brotes auf die ,gabel4 ,grne ,erbsen speist man auch mit ,brot und ,gabel4 ,kle1 ,eierkuchen und ,kartoffeln zerteilt man mit der ,gabel1 nicht mit dem ,messer4 ,knochen vom ,wildbret oder ,geflgel darf man nicht mit den ,zhnen abnagen4 pfel und ,birnen zerteilt man und schlt sie von der ,blte nach dem ,stiel4 ,beim ,zerlegen von ,apfelsinen 7,orangen7 sei vorsichtig4 ,nsse ffne mit dem ,messer4 ,beim ,kirschenessen nimmt man einen ,kaffeelffel zum ,aufnehmen der ,steine1 um sie dann auf die ,seite des ,tellers zu legen4 ,werden ,kartoffeln in der ,schale vorgesetzt1 so stellt man kleine ,drahtkrbchen fr die ,schalen auf4 ,man hlt beim ,schlen die ,kartoffeln an der ,gabel4 ,es sei noch bemerkt1 da man beim ,speisen von kleinen ,fischen am ,schwanzende beginnt und die obere ,seite ablst4 ,darauf wendet man den ,fisch um und behandelt die andere ,seite ebenso4 ,der ,lffel liegt beim ,speisen auf der ,hand4 ,hierbei fhrt man die ,spitze -- nicht die ,breitseite -- zum ,munde4 ,ist die ,suppe hei1 so wartet man1 bis sie abgekhlt ist1 blst aber nicht in dieselbe4 ,die ,speisen darf man ohne einen ,besteckteil nicht anfassen4 ,fr berreste3 ,knchelchen1 ,grten1 ,schalen usw4 sei immer ein kleiner ,teller oder ein ,krbchen aufgestellt4 ,wenn man speist1 halte man den ,krper so1 da er etwas ber den ,teller geneigt ist4 ,vermeide alles1 was dir von andern unangenehm sein knnte4 ,die ,gemse speise mit der ,gabel1 nicht mit dem ,lffel4 ,diesen bentzt man blo zur ,suppe4 ,das ,besteck darf nur zum eigenen ,gebrauch dienen4 ,bei allen angebotenen ,platten und ,schsseln mu das ntige ,besteck sein4 ,man verwechsle aber nicht das seine mit diesem4 ,fr ,obst sind besondere ,messer aufgestellt oder aufgelegt4 ,gibt es ,hummer1 so serviert man dazu ,hummergabel und ,scheere4 ,sind bei den ,gewrzen keine kleinen ,lffelchen1 so bentze zum ,nehmen das ,messer1 wenn du ,bedrfnis hast1 nie aber die ,finger4 ,das ,huhn oder die ,taube tranchiert man mittels ,querschnitt4 ,erkundige dich ab und zu bei einer ,dame ber die ,gte der ,speisen und nach ihren ,wnschen1 aber immer bescheiden4 ,hat man gespeist1 so rckt man mit dem ,stuhle etwas zurck4 ,es ist heutzutage weder ,sitte1 einen sogenannten ,anstandsbissen liegen zu lassen1 noch auch den ,teller mit ,brot rein zu putzen4 ,dem ,wein sprich nicht eher zu1 als bis hierzu eingeladen worden ist1 denn es wird oft nach der ,suppe besonderer ,wein gereicht4 ,versorge deinen ,nachbar mit ,wein1 da kein ,mangel ist4 ,scherzhafterweise zum ,trinken zureden1 ist gestattet1 aber das ,ntigen dazu ist taktlos4 ,erkundige dich vorher nach der ,sorte1 welche dein ,nachbar gern trinkt -- wei oder rot --1 ehe du ihn bedienst4 ,beim ,eingieen gib erst dir ein wenig1 dann deinem ,nachbar4 ,giee das ,glas nie voll bis zum ,rande1 es ist unanstndig4 ,dem rechten ,nachbar giet man mit der linken1 dem linken mit der rechten ,hand ein4 ,die ,flasche fat man so1 da der ,daumen sich an der unteren ,seite befindet4 ,der ,wein darf nicht von hoch herab eingegossen werden1 am allerwenigsten der ,champagner1 auch lt man diesen nicht knallen4 ,es unterbleibt besonders aus ,rcksicht gegen nervenschwache ,damen4 ,beim ,anstoen bringe man den ,rand des ,glases dem ,rand des andern nahe und sehe dann demjenigen1 mit dem man anstt1 ins ,gesicht 7,augen74 ,fasse das ,glas unten4 ,sind verschiedene ,glser aufgestellt1 ein kleines und ein groes fr ein ,paar1 so ist fr die ,dame das kleine1 fr den ,herrn das grere bestimmt4 ,aus grnen ,glsern trinkt man ,rheinwein1 den ,champagner aus ,champagnerkelchen4 ,sherry wird aus kleinen farblosen ,glsern getrunken4 ,das ,weinglas setze etwas vom ,teller zurck1 da es nicht umgestoen werde4 ,man stoe nicht zu viel und nicht zu laut an1 auch lasse man sich nicht zu oft auffordern4 ,wird ,wein von ,dienern herumgereicht1 so mu jeder ,herr denjenigen ,damen ,wein anbieten1 die ihm nher sitzen als einem andern ,herrn4 ,toaste ausbringen ist ein alter ,brauch und bringt ,leben in die ,gesellschaft4 ,die richtige ,reihenfolge ist hier zu beobachten4 ,damen bringen selten ,toaste aus4 ,wird das ,zeichen zu einem ,toaste gegeben1 so hat alles zu schweigen4 ,ist ein ,toast einer einzelnen ,person gebracht1 so geht man nachher zu ihr hin und stt mit den ,glsern an4 ,dies ist nur aber in kleiner ,gesellschaft blich4 ,den ersten ,toast bringe auf deine ,gste aus und danke ihnen fr ihr ,erscheinen4 ,die ,rede soll kurz sein1 denn ,krze ist der ,rede ,wrze4 ,whrend man spricht1 ruhen die ,hnde4 ,diejenige ,person1 die eine ,rede halten will1 mu dies knnen1 ohne sie abzulesen4 ,auswendig gelernte oder gar abgeschriebene ,reden haben keine ,wrze4 ,halte in ,gesellschaft keine ,kritik ber die ,tafel und ber die ,reden4 ,sollte dir das ,unangenehme passieren1 da sich etwa ein ,haar1 eine ,fliege oder sonst etwas ,ungehriges in der ,suppe befindet1 so sei still und la dir nichts anmerken4 ,das ,essen kannst du ja stehen lassen1 aber verdirb deinen ,nachbarn nicht auch den ,appetit4 ,erkundige dich nicht ber den ,preis der ,weine4 ,sprich nicht mit ,personen1 welche zu weit von dir wegsitzen2 fhre auch kein ,kreuzgesprch6 ,das ,werfen mit ,brotkgelchen ist taktlos1 wie auch das ,schnellen mit ,kirschkernen4 ,tafelmusik ist nur bei groer ,gesellschaft zu empfehlen4 ,hat man gespeist1 so zieht man die ,handschuhe an1 whrend man sich noch etwas unterhlt1 um zum allgemeinen ,aufbruch fertig zu sein4 ,den ,zahnstocher gebraucht man1 indem man die ,hand vor den ,mund hlt und die ,operation vollzieht4 ,bei ,tisch soll dies nicht geschehen4 ,stochere nie mit der ,gabel in den ,zhnen1 das ist sehr unanstndig1 ja ekelhaft6 ,das ,aussplen des ,mundes hilft leicht ab4 ,in vielen ,husern ist es ,sitte1 nach dem ,essen kleine1 farbige ,glasschalen und einen ,glasbecher mit lauem ,wasser1 etwas mit ,pfeffermnze gemischt1 den ,gsten vorzustellen4 ,dies ist zweckmig und angenehm1 aber nicht schn4 ,ist es dir zuwider1 so unterla die ,bentzung4 ,die ,frau des ,hauses hebt die ,tafel auf1 denn ihr steht allein das ,recht zu4 ,es wrde einem ,gaste sehr bel anstehen1 wenn er sich vorher von der ,tafel erheben wollte1 wohl gar mit dem familiren ,segensspruch3 ,gesegnete ,mahlzeit6 ,das ist lediglich ,sache der ,dame des ,hauses4 ,sie bentzt einen schicklichen ,augenblick nach ,beendigung der ,mahlzeit1 vielleicht eine momentane ,stockung des allgemeinen ,gesprchs1 erhebt sich von ihrem ,platze und macht ihren ,nachbarn rechts und links eine ,verbeugung4 ,damit ist das ,signal zum allgemeinen ,erheben gegeben4 ,der erwhnte familire ,segensspruch ist schon lange nicht mehr blich4 ,wenn er aber trotzdem hier und da noch angewendet wird1 so ist das gerade auch kein groer ,fehler4 ,jeder ,herr hat1 nachdem er sich nach beiden ,seiten hin mit einigen hflichen ,worten verbeugt hat1 die ,pflicht1 da er die ihm zur rechten ,hand sitzende ,dame in den ,salon zurckfhrt1 sich hier von ihr mit einer ,verbeugung verabschiedet und dann die ,hausfrau aufsucht1 um ihr einige verbindliche ,worte zu sagen4 ,sollte letzteres unmglich sein1 weil die ,dame gerade zu sehr umlagert ist1 so kann er es auch ruhig unterlassen2 bel genommen wird ihm dies in keinem ,fall1 und einer nachtrglichen ,entschuldigung bedarf es auch nicht4 ,sollten nach ,schlu des ,mahles ,zigarren gereicht werden1 so sind diese erst anzuznden1 nachdem die ,damen in den ,salon zurckgefhrt worden sind1 um dort ,kaffee einzunehmen4 ,junge ,mdchen tun gut1 wenn sie uerst vorsichtig beim ,wein sind und sich lieber an dem nachfolgenden ,kaffee1 der im ,gesellschaftszimmer gereicht wird1 beteiligen4 ,da ihnen ,likre unbedingt verboten sind1 ist selbstverstndlich4 ,ist kein ,rauchzimmer vorhanden1 so sollte man einen ,raum dazu einrichten4 99 99 99 99 99 ,beim ,morgenkaffeetisch erscheine alles sauber und geglttet1 gewaschen1 gekmmt6 ,nichts macht einen bleren ,eindruck1 als wenn man ungewaschene ,finger und ,hnde1 struppiges ,haar1 vernachlssigte ,kleidung whrend des ,speisens zeigt4 ,den ,kindern wird von der ,mutter das ,kaffeegebck ausgeteilt1 damit ja kein ,streit bei ,tisch entstehe4 ,den ,kaffee khle nicht durch ,hineinblasen ab4 ,das ,umgieen in den ,untersatz der ,tasse ist aber geradezu unschicklich4 ,das ,gebck darf man nicht in den ,kaffee eintauchen oder einbrocken1 man fhrt es mit der linken ,hand zum ,munde4 ,kleinen ,kindern ist das ,einbrocken erlaubt4 ,das ,brot lege immer auf die untere1 flache ,seite4 ,trinkt man den ,tee aus der ,tasse1 so halte man die ,untertasse mit der linken ,hand unter4 ,einladung zur ,tafel4 ,wird man zur ,tafel eingeladen1 so entsteht die ,pflicht1 sich spter hierfr zu revanchieren1 wenn man die geeigneten ,rumlichkeiten zum ,abhalten einer ,gesellschaftstafel hat4 ,einzelstehende ,personen revanchieren sich hierfr bei ,familienfestlichkeiten durch berreichen eines ,geschenks4 ,erscheine zur ,tafel stets pnktlich4 ,bist du abgehalten1 so teile dein ,fernbleiben unter dem ,ausdruck des ,bedauerns sofort mit4 ,den ,grund hierfr anzugeben ist nicht ntig4 ,eine ,verfehlung hiergegen wrde wohl als ,verzicht auf sptere ,einladung in diesem ,kreise angesehen4 ,das ,erscheinen wird nicht angezeigt4 ,bin ich zu einer ,familienfestlichkeit nicht geladen1 so darf ich es nicht bel nehmen1 sondern ich mu denken1 da eben nur die vertrautesten ,freunde des ,hauses geladen sind1 zu denen ich noch nicht gehre4 ,auf der ,einladungskarte schreibt man statt der ,bemerkung ,u4 ,a4 w4 g41 d4 h4 ,um ,antwort wird gebeten diesen ,passus lieber ganz aus1 um jede ,mideutung oder jedes bersehen auszuschlieen4 -- ,lade nie einen ,gast zu dem ,zweck1 da dieser durch seine knstlerischen ,vortrge die ,gesellschaft unterhalten soll1 da dieses im ,grunde genommen als eine ,beleidigung des ,knstlers angesehen werden kann4 ,auch wre der ,spott auf deiner ,seite1 wenn du mit diesem ,antrag abgewiesen wrdest4 ,deine ,einladung fasse kurz3 ,berlin1 den #bh4 ,juli4 ,die ,unterzeichneten beehren sich1 ,herrn und ,frau ,b4 fr ,mittwoch1 den #a4 ,august1 nachmittags #e ,uhr1 zu einem einfachen ,kaffee und ,abendessen ganz ergebenst einzuladen4 ,heinrich ,a4 und ,frau4 ,oder3 ,berlin1 den #a4 ,februar4 ,herr und ,frau ,b4 werden freundlichst gebeten1 nebst ,frl4 ,tchtern den am #aj4 d4 ,mts4 in unsern ,wohnrumen stattfindenden ,familienball mit ihrer ,gegenwart beehren zu wollen4 ,beginn des ,vergngens abends #h ,uhr4 ,heinrich ,a4 und ,frau4 ,diese kurze ,form der ,einladung ist fr alle vorkommenden ,flle vollkommen gengend4 ,sie sagt dem ,eingeladenen in hflicher und bndigster ,weise alles1 was er zu wissen ntig hat4 ,fr eine grere ,mittags- oder ,abendtafel wird aus den vorher erluterten ,grnden links unten noch das ,u4 ,a4 w4 g4 7oder der genannte ,satz7 hinzugefgt4 ,dies zu tun bleibt jedem natrlich auch bei andern ,einladungen unbenommen1 sobald er wnscht1 da die ,anzahl der ,gste zuvor schon wenigstens annhernd bestimmt sein mchte4 ,diese ,einladung soll geschrieben sein1 hchstens bei groer ,anzahl der ,gste ist sie gedruckt4 ,den ,zweck1 ,ort und ,zeit hinzuzufgen sei dir berlassen4 ,bei der ,versendung verwende einen ,dienstboten1 in greren ,stdten die ,post4 ,sind gedruckte ,formulare verwendet worden1 so mssen die ,briefe auch geschlossen sein4 ,die groe ,gasttafel4 ,die ,bezeichnungen ,diner1 das ,mittagsbrot1 ,souper1 das ,abendbrot1 fhrt man blo bei festlichen ,veranstaltungen4 ,das1 was du deinen ,gsten bietest1 passe deinen ,verhltnissen an1 um blen ,nachreden zu entgehen4 ,bei einem kleinen ,diner oder ,souper whlt man einen runden oder ovalen ,tisch1 bei greren die ,tafel oder einige ,tafeln in ,hufeisenform gestellt4 ,die ,sthle werden1 wenn der ,tisch gedeckt wird1 zur ,seite gestellt1 da man freie ,wandelgnge hat1 um zu decken4 ,das ,tischtuch wird zuerst aufgelegt4 ,hierbei ist zu beachten1 da es gleichmig an allen ,seiten herabhngt2 der ,lngsbruch sei genau in der ,mitte1 und nach oben liegt stets der erste ,seitenbruch auf der ,kante des ,tisches4 ,das ,monogramm ist rechts auen4 ,mu man mehrere ,tischtcher bentzen1 so legt man auf die ,stelle1 wo sie sich berhren1 eine ,serviette4 ,noch feiner sind seidene ,lufer4 ,an den ,ecken raffe man es in zierliche ,falten4 ,man kann dies auch an der ,lnge des ,tischtuches fortsetzen und dann an diesen ,raffungen ,schleifen oder ,bouquets befestigen4 ,eine ,friesdecke unter das ,tischtuch zu legen1 ist sehr zu empfehlen1 damit das ,klappern der ,geschirre gedmpft werde4 ,das ,aufstellen kleiner ,vasen mit frischen ,blumen als ,dekoration ist empfehlenswert4 ,groe ,blumenstrue und -stcke sind hierzu unpraktisch1 weil sie die ,aussicht versperren4 ,menu und ,weinkarten stelle auf oder lege sie unter den ,teller4 ,tafelaufstze mit ,obst sind auch ein sehr schner ,tafelschmuck1 ebenso verschiedenes ,weingelee und ,baumkuchen4 ,auch ,flaschen mit ,wasser werden aufgestellt1 man rechnet fr vier ,personen eine ,literflasche4 ,feine ,schlingpflanzen der ,lnge nach ber den ,tisch 7,lufer7 zu legen1 ist sehr hbsch4 ,bei feiner ,tafel liegt noch ber dem ,tischtuch in der ,mitte desselben ein ,lufer4 ,dieser ist von ,kreppapier1 in sehr feinen ,husern aber von ,seide und gestickt4 ,beim einfachen ,tisch werden die ,teller aufgestellt1 die frische ,serviette in den ,teller und der ,serviettenring auf diese oder auf die rechte ,seite des ,tellers gelegt4 ,tisch- und ,menukarten sollen nie fehlen4 ,bei jedem zweiten ,gedeck soll ein ,salz- und ,pfeffernpfchen stehen4 ,ist die ,suppe der erste ,gang1 so werden keine ,teller aufgestellt1 sondern nur die ,serviette auf den ,tisch gelegt1 weil die ,suppe eingeschpft jedem ,gast vorgesetzt wird4 ,das ,besteck liegt unmittelbar bei dem ,teller und zwar rechts ,messer1 ,lffel1 ,fischmesser4 ,die ,gabel liegt mit den ,zinken nach oben1 ebenso zeigt der ,lffel die ,hhlung nach oben4 ,links liegt die ,gabel4 ,oben quer liegt das ,dessertbesteck4 ber diesem liegt der ,eis- oder ,kompottlffel4 ,die ,weinglser stehen rechts oben vom ,besteck1 und die gebrauchten ,glser werden nach jedem ,gang abgetragen4 ,angeboten wird von links1 abgetragen von rechts4 ,kompotte und ,salat stehen fertig auf der ,tafel4 ,das ,dessert dient teilweise zum ,schmuck der ,tafel4 ,nur ,butter und ,kse sowie ,eis werden spter gereicht4 ,in ,gesellschaft4 ,alles bisher ,gesagte vom ,verkehr mit ,damen gilt erst recht vom ,verkehr mit ihnen in ,gesellschaft4 ,doch hte sich der ,herr1 durch zu groen ,diensteifer einer ,dame gegenber diese ins ,gerede zu bringen4 ,sein ,benehmen sei vielmehr zu allen ,damen von der gleichen ,hflichkeit und rcksichtsvollen ,liebenswrdigkeit4 ,die ,dame aber sei stets trotz aller ,liebenswrdigkeit von einer gewissen ,zurckhaltung1 so da jede ,vertraulichkeit ausgeschlossen bleibt4 ,das ,benehmen eines ,herrn einer ,dame gegenber richtet sich nach dem ,benehmen der ,dame selbst4 ,man erscheine pnktlich zur angegebenen ,stunde1 da man durch ,zusptkommen leicht in den ,verdacht kommt1 dadurch ,aufsehen erregen zu wollen2 auerdem ist es eine ,rcksichtslosigkeit gegen alle ,erschienenen4 ,man bedenke stets1 da man nur ein ,teil der ,gesellschaft ist1 und betrachte sich nicht als die ,hauptperson4 ,man sehe ber kleine ,versehen und ,vorkommnisse ruhig hinweg und hte sich1 gar darber zu sprechen oder sich die ,verstimmung merken zu lassen4 ,wird getanzt1 ist es ,pflicht eines jeden ,herrn zu tanzen1 solange noch ,damen frei sind1 da diese doch dazu geladen sind4 ,herren1 die herumstehen1 statt zu tanzen1 solange noch tanzlustige ,damen vorhanden sind1 beweisen1 da sie keine ,lebensart besitzen4 ,einer ,dame1 welche man zum ,tanze auffordern will1 mu man sich vorstellen lassen4 ,bei ffentlichen ,vergngungen wie ,reunions usw4 kann sich der ,herr selbst vorstellen2 er nennt seinen ,namen und verbeugt sich1 hierauf nennt die ,dame ihren ,namen und verbeugt sich ebenfalls4 ,die ,aufforderung geschieht etwa in der ,form3 ,darf ich um die ,ehre bitten1 mir den ,walzer usw4 zu bewilligen8 ,die ,antwort wird lauten3 ,sehr gern6 oder ,ich bedaure sehr1 aber ich habe diesen ,tanz bereits vergeben4 ,weist eine ,dame einen ,tnzer ab1 ohne vorher einem andern ,herrn den ,tanz zugesagt zu haben1 so mu sie auf diesen ,tanz vllig verzichten1 da sie sich sonst ,unannehmlichkeiten zuziehen kann4 ,whrend des ,tanzes wolle man nicht sprechen1 wenn man nicht wei1 ob es der ,dame angenehm ist4 ,zum ,tanz wird eine ,dame stets an der ,hand gefhrt4 ,das ,engagieren geschieht durch gegenseitige ,verneigung4 ,ist der ,tanz beendet1 so fhrt der ,herr die ,dame wieder auf ihren ,platz1 verbeugt sich vor ihr1 geht einige ,schritte1 indem er ihr noch mit dem ,gesicht zugewandt1 zurck und begibt sich dann erst wieder zu der ,gesellschaft4 ber das ,rauchen4 ,vor dem ,betreten fremder ,wohnungen versume ein junger ,herr nicht1 die ,zigarre abzulegen2 selten wird ein ,fensterbrett oder sonstiger ,aufbewahrungsort auf dem ,korridore fehlen1 wo er sie deponieren kann4 ,vorsichtige ,leute fhren einen ,zigarrentter bei sich4 ,nur in vertrautem ,kreise ist es gestattet1 die ,zigarre mit in das ,zimmer zu bringen4 ,man vermeide berhaupt soviel als mglich1 in ,gesellschaft von ,damen zu rauchen1 jedenfalls versume man nicht1 zuerst um ,erlaubnis zu bitten4 ,es ist wohl kaum ntig1 die jungen ,damen vor einer fatalen1 aus ,frankreich zu uns gekommenen1 aber glcklicherweise noch nicht eingebrgerten ,sitte bei dieser ,gelegenheit zu warnen4 ,wenn die ,pariserinnen daran ,gefallen finden1 trkische und russische ,zigaretten zu rauchen1 so ist das kein ,grund1 da auch unsere ,damen diese ,sitte oder ,unsitte annehmen4 ,es macht einen hchst unbehaglichen und abstoenden ,eindruck auf den grten ,teil nicht nur der ,frauen1 sondern auch der ,mnner1 eine ,dame rauchen zu sehen4 ,jedem das ,seine6 ,kommandos der ,franaise4 ,dieselbe wird in ,kolonnen-,aufstellung getanzt4 ,i4 ,tour4 7,pantalon47 ,verbeugung4 ,taktzahl4 ,demi-chaine anglaise 7,platzwechsel der ,paare7 #h ,balanc #d mal oder pas de baque 7,schwebeschritte7 #d ,tour de main 7umeinander herumtanzen7 #d ,damen-chaine 7,platzwechsel der ,damen7 #h ,promenade 7paarweise ,platzwechsel7 #d ,demi-chaine anglaise 7zurck auf den ,platz7 #d ,,ii4 ,tour4 7,et47 ,herr #a und ,dame #b zur ,mitte vor und zurck #d ,chass rechts und links 7schrgrechts vor und zurck7 #d ,travers 7,platzwechsel7 #d ,chass rechts und links #d ,retravers mit balanc 7zurck auf den ,platz mit balanc7 #d ,tour de main 7umeinander herumtanzen7 #d ,,iii4 ,tour4 7,poule47 ,travers 7,platzwechsel an der rechten ,hand7 #d ,retravers 7,platzwechsel an der rechten ,hand7 #d ,balanc en ligne 7,schwebeschritt zu ,vieren7 #d ,promenade 7paarweise ,platzwechsel7 #d ,herr #a und ,dame #b zur ,mitte vor und zurck #d ,alle ,herren vor ,damen und ,verbeugung oder ,dos--dos #d ,alle zur ,mitte vor und zurck #d ,chaine anglaise 7zurck auf den ,platz7 #d ,,iv4 ,tour4 7,pastourelle47 #a4 ,paar zur ,mitte vor und zurck #d ,wieder vor1 ,dame zurck4 ,herr hinber zu ,paar #b #d ,triumphbogen3 zweimal vor und zurck #h ,damen-,solo1 ,ronde links und ,platzwechsel #h ,alle zur ,mitte vor und zurck #d ,chaine anglaise 7auf die ,pltze7 #d ,v4 ,tour4 7,trnis47 #a4 ,paar zur ,mitte vor und zurck #d ,wieder vor1 ,herr zurck1 ,dame hinber #d ,travers 7,platzwechsel ,herr #a mit ,dame #b7 #d ,retravers 7auf die ,pltze zurck7 #d ,chass rechts und links mit ,balanc #d ,tour de main 7beide ,hnde7 #d ,,vi4 ,tour4 7,finale47 ,groise und ,verbeugung nach rechts und links #h ,groe ,promenade 7vorwrts und retour7 #h ,balanc und ,tour de main 7rechte ,hand7 #h ,herr #a und ,dame #b zur ,mitte vor und zurck #d ,chass rechts und links #d ,,ii4 ,tour4 ,travers #d ,chass rechts und links #d ,retravers und ,balanc #d ,tour de main #d ,alle zur ,mitte vor und zurck #d ,groer ,stern vorwrts und zurck #af ,diese ,tour wird noch einmal wiederholt4 ,in ,tour ,,ii beginnt #b4 ,herr und #a4 ,dame4 ,zum ,schlu4 ,grande chaine 7groe ronde74 ,quadrille la cour4 ,dieselbe wird in ,karree-,aufstellung getanzt4 ,das erste ,paar1 nimmt man an1 steht dem ,orchester gegenber4 ,i4 ,tour4 ,verbeugungen4 ,erster ,herr und zweite ,dame3 ,zur ,mitte vor und zurck4 ,zur ,mitte vor1 ,handtour rechts u4 an d4 ,platz zurck4 ,das erste ,paar zieht durch das 7geffnete7 zweite ,paar4 ,das zweite ,paar zieht durch das 7geffnete7 erste ,paar4 ,verbeugungen3 ,erst nach den ,ecken1 dann der ,paare sich selbst4 ,handtour rechts1 ,handtour links4 #a4 ,wiederholung3 ,zweiter ,herr und erste ,dame beginnen4 #b4 ,wiederholung3 ,dritter ,herr und vierte ,dame beginnen4 #c4 ,wiederholung3 ,vierter ,herr und dritte ,dame beginnen4 ,,ii4 ,tour4 ,verbeugungen4 ,erstes ,paar3 ,zur ,mitte vor und zurck4 ,die ,dame tritt vor ihren ,herrn4 ,handtour rechts 7ganz71 ,handtour links 7halb7 und ,nebenreihen des ersten und zweiten ,paares neben das dritte und vierte ,paar4 ,alle3 ,zur ,mitte vor und zurck4 ,die ,paare drehen sich 7links hin7 mit ,handfassen an ihre ,pltze4 #a4 ,wiederholung3 ,das zweite ,paar beginnt4 #b4 ,wiederholung3 ,das dritte ,paar beginnt4 #c4 ,wiederholung3 ,das vierte ,paar beginnt4 7,bei der #b4 und #c4 ,wiederholung geschieht das ,nebenreihen neben das zweite und erste ,paar47 ,,iii4 ,tour4 ,verbeugungen4 ,erster ,herr und zweite ,dame3 ,zur ,mitte vor und zurck4 ,platzwechsel und tiefe ,verbeugung4 ,zurckkehren an den eigenen ,platz4 ,mhle der ,damen1 ,handtour links mit dem ,herrn gegenber4 ,mhle der ,damen1 ,handtour links mit dem eigenen ,herrn4 #a4 ,wiederholung3 ,zweiter ,herr und erste ,dame beginnen4 #b4 ,wiederholung3 ,dritter ,herr und vierte ,dame beginnen4 #c4 ,wiederholung3 ,vierter ,herr und dritte ,dame beginnen4 ,,iv4 ,tour4 ,verbeugungen4 ,das erste ,paar geht3 ,vor das dritte ,paar1 ,runde nach links hin4 ,vor das vierte ,paar1 ,runde nach rechts hin4 ,smtliche ,damen kreuzen vor ihrem ,herrn nach links 7der ,herr tritt nach rechts74 ,smtliche ,damen kreuzen vor ihrem ,herrn nach rechts zurck 7der ,herr tritt nach links74 ,alle ,paare3 ,handtour rechts1 ,handtour links4 #a4 ,wiederholung3 ,das zweite ,paar beginnt und geht erst vor das vierte1 dann vor das dritte ,paar4 #b4 ,wiederholung3 ,das dritte ,paar beginnt und geht erst vor das zweite1 dann vor das erste ,paar4 #c4 ,wiederholung3 ,das vierte ,paar beginnt und geht erst vor das erste1 dann vor das zweite ,paar4 ,v4 ,tour4 ,alle3 ,groe ,kette 7links beginnend7 bis zum ,platze gegenber 7,verbeugung7 und weiter bis an den eigenen ,platz4 ,das erste ,paar schwenkt um1 dahinter tritt das dritte ,paar4 ,hinter das dritte das vierte ,paar4 7,smtliche ,paare stehen jetzt hintereinander47 ,kreuzen der ,damen 7vor ihren ,herren7 nach links1 gleichzeitig ,kreuzen der ,herren 7hinter ihren ,damen7 nach rechts4 ,wiegen4 ,kreuzen der ,damen nach rechts1 der ,herren nach links4 ,wiegen4 ,gegenzug 7,promenade7 die ,damen rechts1 die ,herren links und ffnen der ,reihen mit ,handfassen4 ,alle3 ,zur ,mitte vor und zurck4 ,die ,paare drehen sich mit ,handfassen 7nach links hin7 an ihre ,pltze4 #a4 ,wiederholung3 ,nach der ,kette schwenkt das zweite ,paar um4 #b4 ,wiederholung3 ,nach der ,kette schwenkt das dritte ,paar um4 #c4 ,wiederholung3 ,nach der ,kette schwenkt das vierte ,paar um4 ,das ,ganze schliet mit der groen ,kette4 7,die ,v4 ,tour wird meistens ohne vorherige ,verbeugungen ausgefhrt47