,zimmerblattpflanzen by ,udo ,dammer ,edition #a 1 7,november #aj1 #bjjg7 99,zimmerblattpflanzen99 ,von 99,prof4 ,udo ,dammer99 ,kustos des ,kgl4 ,botanischen ,gartens zu ,dahlem-,berlin ------------------ ,mit #dh ,abbildungen ,zweite ,auflage ,illustration3 ,vignette3 ,rast ich so rost ich 99,berlin #aijh99 ,,inhalt ,vorwort ,vorwort zur zweiten ,auflage ,register #a4 ,kapitel4 ,allgemeine ,lebensbedingungen #b4 ,kapitel4 ,die ,standorte fr ,zimmerpflanzen #c4 ,kapitel4 ,hilfsmittel fr die ,kultur #d4 ,kapitel4 ,anzucht und ,vermehrung #e4 ,kapitel4 ,aufzhlung der ,blattpflanzen ,farne ,selaginellen ,cycadeen ,nadelhlzer ,pandanaceen ,palmen ,araceen ,bromeliaceen ,commelinaceae ,liliaceae ,amaryllidaceae ,musaceae ,marantaceae ,piperaceae ,moraceae ,celastraceae ,begoniaceae ,myrtaceae ,melastomataceae ,araliaceae ,cornaceae ,labiatae ,acanthaceae ,rubiaceae ,caprifoliaceae ,footnotes ,,vorwort ,das vorliegende ,bndchen soll dem ,freunde der ,zimmerblattpflanzen kurze ,winke ber die ,kultur der ,blattpflanzen geben4 ,auf ausfhrliche ,beschreibungen glaubte ,verfasser verzichten zu knnen1 da diese in den ,spezialbndchen der ,bibliothek gegeben werden sollen4 ,hier kam es nur darauf an1 die allgemeinen ,lebensbedingungen der ,blattpflanzen kurz zu errtern1 allgemeine ,winke fr die ,kultur der ,blattpflanzen zu geben und eine ,auswahl von ,blattpflanzen zu treffen1 die der ,laie auch wirklich im ,zimmer kultivieren kann4 ,allerdings konnte ich es mir nicht versagen1 auch einige ,arten aufzunehmen1 die man besser im ,glaskasten als frei im ,zimmer hlt4 ,eigene ,erfahrung hat mich aber belehrt1 da diese zarten ,pflanzen sich bei sorgsamer ,pflege1 wozu vor allem gleichmige ,feuchtigkeit und ,temperatur des ,erdballens gehren1 auch lngere ,zeit frei im ,zimmer halten lassen4 ,mge der ,liebhaber1 welcher schon andere ,pflanzen lngere zeit kultiviert hat1 sich einmal an ihnen versuchen6 ,die ,schnheit dieser ,pflanzen1 welche in unseren deutschen ,grtnereien leider fast vollstndig verschwunden sind1 lohnt wohl die doch immerhin geringe ,mhe1 welche sie bereiten4 zu besonderem ,danke bin ich der ,firma 99,haage ,schmidt99 in ,erfurt1 eine der wenigen ,grtnereien in ,deutschland1 die noch seltenere ,pflanzen kultiviert1 verpflichtet fr die ,ueberlassung der ,abbildungen4 ,die in diesem ,werkchen besprochenen ,pflanzen sind smtlich in dieser ,grtnerei vorhanden4 99,gro-,lichterfelde991 im ,frhjahr #ahii4 99 ,udo ,dammer4 99 ------------------ ,,vorwort ,,zur ,,zweiten ,,auflage ,die freundliche ,aufnahme1 welche die erste ,auflage erfahren hat1 hat eine neue ,auflage des vorliegenden ,bndchens ntig gemacht4 ,am ,inhalte habe ich nur wenig zu ndern gehabt3 einige neue ,arten1 welche sich als gut geeignet fr das zimmer bewhrt haben1 wurden aufgenommen4 ,wnschenswert erschien es mir auch1 auf einige neuere ,hilfsmittel fr die ,kultur der ,zimmerblattpflanzen hinzuweisen4 ,mge auch diese neue ,auflage dem ,anfnger in der ,zimmerblattpflanzenkultur ein brauchbarer ,ratgeber sein4 99,dahlem991 im ,januar #aijh4 99 ,udo ,dammer4 99 ,,register ------------------ ,acanthaceae #he ,adiantum ,capillus ,veneris #cj ,adiantum cuneatum #cj ,adiantum ,farleyense #cj ,adiantum pedatum #cj ,adiantum reniforme #bi ,adiantum tenerum #cj ,aechmea #a #ee ,agaven #fe ,aloe #fe ,amaryllidaceae #fe ,ananas #ee ,anthurium crystallinum #ed ,araceae #ej ,aralia filicifolia #hc ,aralia japonica #hb ,aralia papyrifera #hb ,aralia ,sieboldi #hb ,aralia ,veitchi #hc ,araliaceae #hj ,araucaria excelsa #cc ,archontophoenix ,alexandrae #df ,archontophoenix ,cunninghami #df ,areca ,baueri #dc ,areca sapida #dc ,asparagus ,sprengeri #fc ,aspidistra elatior #fd ,asplenum ,nidus #be ,aucuba japonica #hc ,brlappe #ca ,bananen #ff ,baumepheu #hb ,begonia argyrostigma #gd ,begonia discolor #gd ,begonia heracleifolia #gd ,begonia maculata #gd ,begonia ,rex #gc ,bcgonia ricinifolia #ge ,begonia smaragdina #ge ,bcgonia xanthina #gc ,begoniaceae #ga ,bertolonia guttata #gh ,bertolonia maculata #gi ,billbergia #ee ,blaugummibaum #ge ,brahea ,roezli #da ,bromeliaceae #ed ,caladien #ej1 #ea1 #eb ,caladium ,argyrites #eb ,calathea zebrina #fh ,caprifoliaceae #ij ,celastraceae #gj ,chamaedorea desmoncoides #dg ,chamaedorea ,ernesti ,augusti #dh ,chamaedorea geonomiformis #dh ,chamaedorea glaucifolia #dh ,chamaerops #ci ,chlorophytum comosum #eg ,chlorophytum ,sternbergianum #eg ,cocos australis #di ,cocos ,datil #di1 #ff ,cocos ,weddelliana #di ,coffea arabica #ij ,coleus ,blumei #hd ,coleus laciniatus #hd ,coleus ,verschaffelti #hd ,commelinaceae #ef ,cordyline australis #fj ,cordyline congesta #fj ,cordyline ferrea #fb ,cordyline ignea #fb ,cordyline indivisa #fj ,cordyline terminalis #fb ,comaceae #hc ,corypha australis #ci ,cryptomeria japonica #cc ,curculigo recurvata #ff ,cyanophyllum magnificum #gi ,cycadeen #cb ,cycas revoluta #cb ,cyrtomium falcatum #be ,dattelpalme #db ,dieffenbachia #ed ,dioon edule #cb ,dracaena cannaefolia #fc ,dracaena fragans #fb ,dracaena ,goldieana #fb ,dracaena marginata #fc ,dracaena ,rothiana #fb ,elephantenohr #bf ,epheu #hj ,eranthemum igneum #hh ,eranthemum rubrovenium #hh ,eranthemum sanguinolentum #hh ,erythea armata #da ,eucalyptus ,globulus #ge ,eugenia #gg ,evonymus japonica #gj ,frberrte #hi ,farne #bd ,fatsia japonica #hb ,fatsia papyrifera #hb ,ficus elastica #fi ,ficus stipulata #fi ,frauenhaar #bi ,goldorange #hc ,grisebachia #dd ,gummibaum #fi ,hedera colchica #hj ,hedera ,helix #hj ,hedyscepe ,canterburyana #dd ,howea ,belmoreana #dd ,howea ,forsteriana #dd ,kaffeebaum #ij ,kentia ,baucri #dc ,kentia ,canterburyana #dd ,kentia ,mac ,adhuri #dc ,kentia sapida #dc ,kletterfeige #fi ,kornelkirsche #hc ,labiatae #hd ,labkraut #hi ,latania borbonica #ci ,latania chinensis #ci ,laurus ,tinus #ij ,liliaceae #ef ,livistona altissima #ci ,livistona australis #ci ,livistona chinensis #ci ,livistona ,hoogendorpi #ci ,livistona oliviformis #ci ,livistona rotundifolia #ci ,maranta bicolor #fh ,maranta ,lietzei #fh ,marantaceae #fg ,melastomataceae #gg ,monstera deliciosa #eb ,moraceae #fi ,musa ,cavendishi #ff ,musa rosacea #ff ,musa zebrina #ff ,musaceac #ff ,myrtaceae #ge ,myrte #ge ,myrtus communis #ge ,nadelhlzer #cc ,nidularium #ee ,palmen #cf1 #eg ,palmlilien #eh ,pandanaceen #cd ,pandanus graminifolius #cf ,pandanus nitidus #cf ,pandanus utilis #cf ,pandanus ,veitchi #cf ,patschoulipflanze #hd ,peperomia argyraca #fh ,peperomia ariaefolia #fh ,peperomia marmorata #fh ,peperomia resedaeflora #fh ,pfefferpflanze #fh ,philodendron bipinnatifidum #eb ,philodendron pertusum #eb ,phoenix #db ,piperaceae #fh ,pitcairnia #ee ,platycerium alcicorne #bf ,plectogyne variegata #fd ,pogostemon ,patschouli #hd ,polypodium aureum #be ,pritchardia filifera #ci ,pritchardia robusta #ci ,pritchardia ,sonorae #ci ,pteris argyraea #bh ,pteris cretica #bg ,pteris quadriaurita #bh ,pteris serrulata #bg ,pteris tricolor #bh ,ptychosperma ,alexandrae #df ,reispapier #hb ,rhapis flabelliformis #da ,rhopalostylis ,baueri #dc ,rhopalostylis sapida #dc ,rubiaceae #hi ,ruellia maculata #hg ,sanchezia nobilis #hg ,schiefblatt #ga ,schraubenbume #cd ,seaforthia elegans #df ,seaforthia robusta #dc ,selaginclla apus #cb ,selaginella denticulata #cb ,selaginella erythropus #cb ,selaginella ,martensii #ca ,selaginella uncinata #cb ,selaginella ,victoria #cb ,selaginellen #ca ,sonerila ,hendersoni #hj ,sonerila margaritacea #ej ,spargel #fc ,spindelbaum #gj ,strobilanthes ,dyerianus #hf ,strobilanthes maculatus #hg ,stromanthe sanguinea #fh ,tetrapanax papyrifera #hb ,trachycarpus #ci ,tradescantia floribunda #ef ,tradescantia zebrina #ef ,venushaar #cj ,viburnum ,tinus #ij ,vogelnest #be ,waldmeister #hi ,yucca alocifolia #ei ,yucca recurva #ei ,zapfenpalmen #cb ,zebrina pendula #ef ------------------ #a4 ,,kapitel4 ,,allgemeine ,,lebensbedingungen ,um ,blattpflanzen mit ,erfolg im ,zimmer kultivieren zu knnen1 d4 h4 sie zur hchsten ,entwickelung zu bringen1 ist es ntig1 da man im ,auge behlt1 da es die ,bltter sind1 welche1 und zwar nur im ,lichte1 die ,hauptmasse der festen ,pflanzensubstanz1 den ,kohlenstoff1 aus der ,luft in ,gestalt von ,kohlensure1 aufnehmen und aus dieser den ,kohlenstoff abscheiden4 ,ohne ,licht ist diese ,arbeit der ,bltter nicht mglich4 ,sie findet am intensivsten im ,sonnenlichte1 weniger stark im zerstreuten ,tageslichte statt und vermindert sich in dem ,mae1 wie das ,licht abnimmt4 ,im ,zimmer erhlt nun jede ,pflanze sehr viel weniger ,licht als im ,freien4 ,schon in einer ,entfernung von einem ,meter vom ,fenster hat die ,pflanze nur noch ein ,fnftel der ,lichtmenge1 welche eine ,pflanze im ,garten erhlt4 ,sie kann also hier nur ein ,fnftel der ,arbeit verrichten4 ,je nher wir die ,pflanze an das ,fenster stellen1 desto mehr ,licht erhlt sie1 desto besser wird sie sich entwickeln4 ,die ,kohlensure ist in der ,luft nur in geringer ,menge enthalten4 ,in #aj1jjj ,teilen ,luft sind nur etwa #d ,teile ,kohlensure4 ,auerdem braucht die ,pflanze aber noch aus der ,luft ,sauerstoff1 ein ,gas1 von welchem in #ajj ,teilen ,luft nur #ba ,teile enthalten sind4 ,um der ,pflanze diese beiden ,bestandteile recht reichlich zufhren zu knnen1 mssen wir ihr also recht viel frische ,luft geben4 ,die ,hauptmasse der frischen ,pflanze bildet ,wasser4 ,ohne ,wasser kann die ,pflanze nicht leben4 ,die groen ,blattflchen verdunsten bestndig ,wasser1 um so mehr1 je trockener die ,luft ist4 ,zimmerluft ist1 besonders im ,winter im geheizten ,zimmer1 auerordentlich trocken4 ,die ,wasser-,verdunstung der ,pflanze ist dann eine besonders starke4 ,den durch die ,verdunstung entstehenden ,wasserverlust mssen wir durch ,begieen ersetzen4 ,mit dem ,wasser nimmt die ,pflanze aus dem ,boden ,nhrstoffe auf1 die sie whrend der ,vegetationsperiode braucht4 ,whrend der ,ruheperiode braucht die ,pflanze diese ,nhrstoffe nicht oder nur in sehr beschrnktem ,mae4 ,deshalb mssen wir dafr sorgen1 da die ,pflanze whrend der ,ruheperiode mglichst wenig verdunstet1 damit sie nicht gezwungen ist1 mit dem ,wasser viel ,nhrstoffe aufzunehmen4 ,die ,verdunstung wird eingeschrnkt durch feuchte ,luft und niedere ,temperatur4 ,wenn wir die ,bltter hufig bespritzen1 bildet sich um dieselben eine feuchte1 khle ,luft4 ,auerdem knnen wir die ,pflanzen dadurch vor zu starker ,verdunstung bewahren1 da wir sie whrend der ,nacht mit einem ber einige ,stbe gebreiteten ,stck nasser ,leinwand1 ,gaze oder dergl4 bedecken4 ,whrend der ,vegetationsperiode mssen wir andererseits fr reichliche ,verdunstung und reichlichen ,wasserersatz sorgen1 damit die ,pflanzen mit dem ,wasser recht viel ,nhrstoffe aus dem ,boden aufnehmen4 ,die ,wasseraufnahme erfolgt nur durch ,wurzeln und zwar um so strker1 je wrmer die die ,wurzeln umgebende ,erde ist4 ,je khler der ,boden ist1 desto geringer ist die ,wurzelttigkeit4 ,whrend der ,vegetationsperiode begieen wir die ,pflanzen deshalb mit ,wasser1 das wrmer ist als die ,zimmertemperatur4 ,zartere kann man nach und nach an ,wasser von #be bis #cj ,r #ca1be bis #cg1e ,c gewhnen4 ,sie befinden sich dann dabei sehr wohl4 ,niemals sollte man ,wasser zum ,begieen verwenden1 das khler als die ,zimmertemperatur ist4 ,die ,erde im ,topfe soll stets eine bestimmte ,menge ,luft enthalten4 ,erde1 welche dauernd so na ist1 da keine ,luft darin ,platz hat1 ist nicht geeignet fr das ,wachstum der ,pflanzen4 ,die ,wurzeln ersticken in solcher ,erde und verfaulen1 die ,pflanze geht zu ,grunde4 ,deshalb mu man dafr sorgen1 da das berschssige ,giewasser schnell aus dem ,topf abflieen kann4 ,das ,loch im ,boden des ,topfes darf niemals durch ,erde verstopft sein4 ,andrerseits darf die ,erde nicht zu trocken werden1 weil sonst die ,pflanzen nicht gengend ,wasser finden1 ganz trockene ,erde aber hufig nur sehr schwer wieder ,wasser annimmt4 ,wenn die ,pflanzen tglich mit zu wenig ,wasser begossen werden1 dann tritt nicht selten der ,fall ein1 da die ,erde im ,topfe nach und nach von unten her trocken wird1 whrend sie oben feucht ist4 ,die ,wurzeln vertrocknen dann leicht4 ,pflanzen1 deren ,erde zu trocken geworden ist1 stellt man mehrere ,stunden bis an den ,topfrand in eine ,schssel ,wasser von etwa #cj ,grad ,r #cg1e ,c4 ,um eine gleichmige1 nicht zu starke und nicht zu geringe ,feuchtigkeit der ,erde im ,topfe zu erhalten1 begiet man nur dann1 wenn die ,pflanze ,wasser braucht1 d4 h4 wenn die ,bltter anfangen schlaff zu werden2 dann aber giet man so reichlich1 bis das ,wasser aus dem ,abfluloche herausfliet4 ,wenn das ,wasser sofort nach dem ,begieen abfliet1 dann ist das ein ,zeichen1 da die ,erde an einer ,stelle so trocken ist1 da sie kein ,wasser mehr annimmt4 ,der ,topf ist dann sofort in ,wasser zu stellen4 ,alle ,pflanzen brauchen zu ihrem ,gedeihen eine bestimmte ,temperatur4 ,jede ,pflanze hat im ,laufe des ,jahres eine bestimmte ,ruheperiode4 ,whrend dieser ,periode kann die ,temperatur niedriger sein1 als whrend der ,zeit der ,wachstums4 ,je nach der ,heimat der betreffenden ,pflanze mu die ,temperatur whrend der ,ruheperiode klter oder wrmer sein4 ,pflanzen der ,tropen wollen auch whrend der ,nuheperiode eine ,temperatur von #ab-ae ,r4 #ae-ah;,c1 sie sind also im geheizten ,wohnzimmer zu halten4 ,pflanzen der ,subtropen und der diesem ,klima entsprechenden tropischen ,gebirge hlt man am besten bei #f-aj ,r4 #g-ab;,c1 also in ungeheizten1 aber mit geheizten ,rumen in ,verbindung stehenden ,zimmern4 ,pflanzen der warmen gemigten ,zone werden am besten bei #b biz #d ,r4 berwintert1 also im frostfreien hellen ,keller1 auf hellen ,korridoren etc4 ,pflanzen der kalten gemigten ,zone mssen im ,winter ganz kalt stehen1 leichter ,frost ist ihnen nicht schdlich4 ,nur soll man die in ,tpfen stehenden ,pflanzen nicht zu strenger ,klte ausetzen4 ------------------ #b4 ,,kapitel4 ,,die ,,standorte ,f,r ,,zimmerpflanzen ,der beste ,platz fr die ,zimmerpflanzen ist das ,fensterbrett eines vorspringenden ,erkers1 der von drei ,seiten ,licht erhlt4 ,in einem solchen ,erker knnen die ,pflanzen auch noch ohne ,schaden etwas vom ,fenster entfernt stehen4 ,demnchst ist das ,fensterbrett eines gewhnlichen ,zimmers am vorteilhaftesten4 ,fr hrtere ,pflanzen1 namentlich diejenigen des ,kaplandes und ,australiens1 ist das ,doppelfenster ein guter ,platz4 ,leider sind die ,fensterbretter und die ,doppelfenster in unseren modernen ,husern so schmal1 da ,pflanzen daselbst wenig ,platz haben4 ,die ,fensterbretter verbreitert man am einfachsten durch ein ,brett1 welches man durch zwei ,streben sttzt4 ,um die durch jedes ,fenster eindringende kalte ,luft von den ,tpfen fern zu halten1 legt man auf das ,fensterbrett quer einige ,stbe und auf diese ein der ,lnge nach rechtwinklig gebogenes ,stck ,pappe1 so1 da die hochstehende ,hlfte dem ,fenster zugewendet ist4 ,die kalte ,luft fliet dann unter der ,pappe ab4 ,fr den ,erker sowohl als auch fr das ,zimmer am ,fenster ist sodann der ,blumentritt sehr zu empfehlen4 ,derselbe soll nicht zu schmale ,stufen haben4 ,um das lstige ,abtropfen beim ,begieen zu vermeiden1 werden auf die ,stufen am besten flache ,zinkksten gesetzt4 ,blumentritte lassen sich mit ,blattpflanzen sehr schn bestellen4 ,sie gewhren auf kleinem ,raum einer groen ,anzahl ,pflanzen ,platz4 ,weniger empfehlenswert sind ,blumentische4 ,ganz zu verwerfen sind die runden ,tische1 weil auf ihnen die ,pflanzen nur teilweise ,licht erhalten4 ,etwas besser sind lange1 schmale ,tische1 auf denen die ,pflanzen nur in einer1 hchstens in zwei ,reihen stehen knnen4 ,eine schne ,anordnung der ,pflanzen auf solchen ,tischen ist jedoch selten mglich4 ,besser sind da schon die ,blumenstnder fr einzelne ,pflanzen4 ,die denselben in der ,regel mitgegebenen groen ,tpfe aus ,porzellan oder ,majolika sind aber unbrauchbar1 weil die ,luft nicht an die hineingestellten ,tpfe kommen kann4 ,fr ganz zarte ,pflanzen1 welche bestndig feuchte ,luft brauchen1 kommt die ,glasglocke und der ,glaskasten in ,anwendung4 ,glasglocken sollen keinen ,knopf haben4 ,da aber grere ,dimensionen derselben teuer sind1 empfiehlt sich mehr der ,glaskasten4 ,die einfachste ,form desselben besteht aus #e ,scheiben1 welche mit ,papierstreifen und ,eiwei zusammengeklebt werden4 ,mit einem solchen ,kasten bedeckt man ,pflanzen1 deren ,tpfe in einem flachen ,holz- oder ,blechkasten stehen4 ,will man etwas mehr anwenden1 so lasse man sich vom ,klempner ein einfaches ,gestell aus ,zinkblech1 in das ,glasscheiben eingeschoben werden knnen1 anfertigen4 ,das ,gestell ist mit einem ,blechkasten aus ,zinkblech fest verbunden4 ,in einem solchen ,kasten kann man die empfindlichsten ,blattpflanzen halten4 ,er lt sich auch leicht heizen1 wenn der ,boden von ,eisenblech ist4 ,als ,heizmaterial verwendet man am einfachsten ,brennl4 ,ein ,nachtlicht liefert gengend ,wrme4 ------------------ #c4 ,,kapitel4 ,,hilfsmittel ,f,r ,,die ,,kultur ,die den ,pflanzen in den ,tpfen gebotene ,nahrung reicht gewhnlich nicht lange aus1 um sie zur hchsten ,entwickelung zu bringen4 ,wir behelfen uns deshalb in der ,weise1 da wir die ,pflanzen hufiger in grere ,tpfe pflanzen und ihnen bei dieser ,gelegenheit frische1 nahrhafte ,erde geben1 oder in der ,weise1 da wir die ,pflanzen dngen4 ,im ,zimmer sind fr die ,dngung am besten die reinen ,pflanzennhrsalze geeignet und zwar in ,gestalt von phosphorsaurem ,kali und salpetersaurem ,kali1 welche man zu gleichen ,teilen mischt4 ,man erhlt diese beiden ,salze in jeder ,apotheke1 sowie bei jedem ,drogisten4 ,von dem ,gemisch gibt man 99ein halbes99 ,gramm in jedes ,liter ,giewasser4 ,da es zu umstndlich sein wrde1 jedesmal diese ,menge abzuwiegen1 fertigt man sich eine konzentrierte ,vorratslsung an1 von welcher man etwas zum ,giewasser zugiet4 ,bringt man z4 ,b4 in eine ,weinflasche #ge ,gramm des ,gemisches und fllt die ,flasche dann voll ,wasser1 so erhlt man eine ,zehntellsung4 ,um die richtige ,verdnnung zu erhalten1 mu man also jeden ,kubikzentimeter mit #aii ,kubikzentimeter reinem ,wasser verdnnen4 ,man mit zunchst den ,inhalt der zum ,begieen verwendeten ,giekanne aus4 ,soviel ,liter ,wasser die ,kanne enthlt1 soviel mal fnf ,kubikzentimeter der ,vorratslsung mu man dem ,giewasser zusetzen4 ,da ein ,kaffeelffel etwa #c ,kubikzentimeter enthlt1 so kann man auch in jedem ,liter ,giewasser zwei ,kaffeelffel der ,vorratslsung zuschtten4 ,mit dieser ,vorratslsung reicht man eine ganze ,weile4 ,man giet mit der ,dngerlsung whrend der ,vegetationsperiode anfnglich wchentlich zweimal1 spter tglich und lt allmhlich nach1 wenn die ,pflanze zur ,ruhe kommt4 99,man hte sich1 mehr als die angegebene ,menge zu geben1 weil man der ,pflanze durch ein ,mehr nicht ntzt1 sondern ihr nur schadet499 ,illustration3 ,zerstuberspritze ,komplett ,zu einem guten ,gedeihen der ,blattpflanzen im ,zimmer ist ein hufiges berbrausen unbedingt erforderlich4 ,je feiner das ,wasser zerstubt wird1 desto besser ist es4 ,man hat im ,handel viele ,zerstuber1 die aber meist den ,fehler haben1 da sie leicht versagen oder zu grob zerstuben1 was fr das ,zimmer nicht vorteilhaft ist4 ,ich mchte deshalb auf die ganz aus ,metall gearbeitete ,zerstuberspritze ,komplett des ,klempnermeisters 99,e4 ,hildebrandt99 in ,lankwitz-,berlin hinweisen1 welche sich nach meinen ,erfahrungen als absolut zuverlssig bewhrt hat4 ,sie fat etwa zwei ,liter und zerstubt sehr fein4 ,die ersten ,anschaffungskosten sind zwar etwas hoch 7#ag1ej ,mk472 aber sie machen sich bald bezahlt1 weil die ,spritze nicht nur zum ,zerstuben von reinem ,wasser1 sondern auch zum ,zerstuben von ,insekticiden vorzglich zu brauchen ist4 ,als bestes ,insekticid empfehle ich ,thripsolin1 das alle an ,zimmerpflanzen auftretende ,schdlinge schnell und sicher ttet4 ,es eignet sich1 mit der ,komplettspritze zerstubt1 auch vorzglich zur ,bekmpfung aller tierischen ,schdlinge im ,garten4 ,illustration3 ,heinemann'sche ,zimmergiekanne ,zum ,begieen der ,pflanzen im ,zimmer eignet sich am besten die ,heinemann'sche ,zimmergiekanne1 welche etwa ein ,liter ,wasser fat4 ,der ,gummischlauch gestattet es1 auch bei dicht stehenden ,pflanzen jedem ,topfe das ntige ,wasser zu geben1 ohne auch nur einen ,tropfen ,wasser daneben zu gieen4 ,ich habe die ,kanne bereits ber ein ,jahrzehnt im tglichen ,gebrauch4 ,zu beziehen ist die ,kanne von 99,f4 ,c4 ,heinemann99 in ,erfurt4 ------------------ #d4 ,,kapitel4 ,,anzucht ,,und ,,vermehrung ,die ,anzucht der ,blattpflanzen aus ,samen bereitet in den meisten ,fllen keine besonderen ,schwierigkeiten4 ,sie hat nicht selten den ,nachteil1 da es ziemlich lange dauert1 bis man einigermaen ansehnliche ,pflanzen erlangt4 ,schneller kommt man im allgemeinen durch vegetative ,vermehrung3 ,teilung oder ,stecklinge zum ,ziele4 ,leider lassen sich aber viele ,blattpflanzen auf letztere ,weise nicht vermehren4 ,fr die ,anzucht aus ,samen ist mglichst frischer ,samen unbedingt notwendig4 ,man bestelle deshalb stets nur ganz frischen ,samen und warte lieber mit der ,aussaat1 bis der ,samenhndler frische ,saat erhalten hat1 als da man alten ,samen ,verwendet4 ,das ,geld fr letzteren ist in weitaus den meisten ,fllen fortgeworfen und alle aufgewendete ,mhe umsonst4 ,die ,keimung der ,samen wird stets durch etwas erhhte ,temperatur beschleunigt4 ,samen von ,pflanzen aus den ,tropen brauchen sogar meist eine etwas erhhte ,bodentemperatur1 um zu keimen4 ,will man sich seine ,blattpflanzen aus ,samen heranziehen1 so ist es deshalb sehr vorteilhaft1 wenn man sich einen kleinen ,kasten baut1 der heizbar ist4 ,am einfachsten verwendet man eine ,kiste ,von etwa #be cm ,hhe1 in welche man ein ,stck starkes ,schwarzblech auf vier in den ,ecken festgeschraubte ,kltze von #h cm ,hhe aufnagelt4 ,die ,kiste wird mit einer ,glasscheibe bedeckt4 ,auf das ,schwarzblech bringt man ,erde1 in welche man die ,tpfe mit den ,samen bis zum ,rande einsenkt4 ,der ,raum zwischen dem ,schwarzblech und dem ,boden der ,kiste1 der ,heizraum1 wird durch ein an einer ,seite ausgesgtes ,stck zugnglich gemacht und auerdem durch eine ,anzahl ,lcher von etwa #b-c cm ,durchmesser an allen vier ,seiten ventiliert4 ,zum ,heizen verwendet man ein ,nachtlicht4 ,ein kleines ,thermometer im oberen ,raume ist zur ,beobachtung der ,temperatur notwendig4 ,in einem solchen ,wrmkasten kann man die zartesten ,pflanzen aus ,samen heranziehen4 ,auer ,wrme ist zur ,keimung der ,samen eine recht gleichmige1 mige ,feuchtigkeit notwendig4 ,die ,erde1 in der die ,samen ruhen1 darf 99niemals99 trocken werden4 ,deshalb bedeckt man die ,tpfe1 wenn sie frei im ,zimmer stehen1 mit einer ,glasscheibe1 wodurch ein zu schnelles ,austrocknen der obersten ,schicht vermieden wird4 ,ferner brauchen die ,samen zur ,keimung auch ,luft4 ,aus diesem ,grunde wird die ,glasscheibe auf dem ,topfe jeden ,tag kurze ,zeit abgenommen2 die ,samen aber werden nur so tief in die ,erde gebracht1 wie sie dick sind4 ,noch empfehlenswerter ist es1 die ,samen 99auf99 die ,erde zu legen und mit zerriebenem ,torfmoos leicht zu bedecken4 ,sehr feine ,samen1 z4 ,b4 von ,begonien1 streut man auf die zuvor mit einem ,brettchen leicht angedrckte1 vllig geebnete ,erde und drckt sie dann leicht an4 ,sporen von ,farnen streut man auf ein ,stckchen glattgeschnittenen ,moostorf 7,insektenkastentorf71 dessen ,oberflche man mit einem ,hlzchen etwas gelockert hat und legt dann das ,torfstck in ein mit etwas ,wasser geflltes ,gef4 ,das ,wasser ist von ,zeit zu ,zeit zu erneuern4 ,stecklinge lassen sich von ,zweigen und ,blttern machen4 ,zweigstecklinge steckt man am besten in recht sandige ,erde oder in ,torfmull4 ,auch ,kokosfaserabfall eignet sich sehr zur ,stecklingsvermehrung4 ,der ,steckling soll stets so geschnitten sein1 da die untere ,schnittflche durch den ,blattknoten geht4 ,man steckt die ,stecklinge mglichst nahe an den ,rand des ,topfes1 weil sie sich hier erfahrungsgem leichter bewurzeln4 ,es scheint1 als ob die durch die ,topfwandung eindringende ,luft die ,wurzelbildung befrdert2 wenigstens deutet der ,umstand1 da1 wenn man in den ,topf einen kleineren verkehrt stellt und ihn dann mit ,erde fllt1 ,stecklinge an den ,wandungen1 sowohl denen des kleineren als auch des greren leichter ,wurzeln bilden als in der ,mitte der ,erde1 darauf hin4 ,da die unterirdischen ,stengel1 die ,rhizome1 ebenfalls ,zweige sind1 so knnen auch sie zur ,stecklingsvermehrung verwendet werden4 ,stets sollen die ,stecklinge in einer gleichmig feuchten ,luft gehalten werden4 ,kann man etwas ,bodenwrme geben1 so ist es um so besser4 ,eine ganze ,anzahl ,pflanzen mit fleischigen oder dickadrigen ,blttern lassen sich verhltnismig leicht durch ,blattstecklinge vermehren4 ,es gehren hierher buntblttrige ,begonien1 ,peperomien1 ,gesneraceen1 ,bryophyllum1 ,sanseviera etc4 ,whrend ,bltter normal keine ,laubknospen bilden1 besitzen die der genannten ,pflanzen die ,eigenschaft1 unter bestimmten ,verhltnissen ,knospen und ,wurzeln zu bilden4 ,diese ,verhltnisse sind3 gleichmig feuchte ,luft und ,erde und etwas erhhte ,temperatur4 ,die ,vermehrung durch ,blattstecklinge ist also nur in einem heizbaren ,kasten auszufhren4 ,die ,methoden der ,vermehrung sind verschieden4 ,im einfachsten ,falle steckt man das ,blatt1 dem man ein ,stck des ,blattstieles gelassen hat1 in sandige ,erde 7,peperomien74 ,begonienbltter legt man entweder auf feuchten ,sand1 wobei der ,blattstielstumpf in den ,sand kommt1 durchsticht die ,hauptadern an den ,gabelstellen und drckt die ,blattflche durch kleine _/ gebogene ,holzstckchen fest an den ,sand an4 ,oder man schneidet die ,blattflche bis auf ein kleines ,dreieck von etwa #e cm ,lnge fort und steckt dieses ,dreieck in den ,sand4 ,auer bei ,bryophyllum welches an den ,kanten des ,blattrandes ,knospen bildet1 entwickeln sich nach bald lngerer1 bald krzerer ,zeit an den ,schnittflchen ,knospen1 welche1 wenn sie bewurzelt sind1 einzeln in kleine ,tpfe gepflanzt werden4 ------------------ #e4 ,,kapitel4 ,,aufz,,hlung ,,der ,,blattpflanzen ,in der folgenden ,aufzhlung der ,blattpflanzen sind diejenigen1 welche auch in sonnenlosen ,zimmern noch gut gedeihen1 durch einen ,stern 7997 bezeichnet4 ,diese ,pflanzen knnen auch etwas weiter ab vom ,fenster kultiviert werden4 ,man hte sich aber1 ihnen einen ,platz zu geben1 wo sie von der strahlenden ,hitze des ,ofen getroffen werden4 ,pflanzen1 welche einen aufrechten ,stamm bilden1 sollte man niemals weit vom ,fenster aufstellen1 weil sie sich sehr nach dem ,lichte ziehen und schief werden4 ,etwas hilft gegen das ,schieswachsen ein tgliches ,drehen der ,pflanze um #ij1 so da jede ,seite jeden fnften ,tag dem ,fenster zugewendet ist4 ,pflanzen1 welche lngere ,zeit dieselbe ,stellung inne hatten und infolgedessen schief geworden sind1 vertragen nicht immer eine ,umnderung der ,stellung1 sondern werfen die ,bltter4 ,andere ,arten dagegen richten sich auch dann noch nach dem ,lichte4 ,als eine ziemlich allgemein gltige ,regel gilt es1 da ,pflanzen1 deren ,bltter auer grn noch eine andere ,farbe1 wei1 gelb1 rot1 zeigen1 viel direktes ,sonnenlicht brauchen1 damit die ,farben recht intensiv werden4 ,schattenpflanzen sind dagegen meistens ,farne und ,aroideen4 ,whrend der heien ,sommermonate mssen die sonneliebenden ,pflanzen whrend der heien ,mittagsstunden durch ein weies ,rouleau gegen die direkte ,wirkung der ,sonnenstrahlen geschtzt werden4 ,farne ,die ,farnkruter sind fast durchweg ,schattenpflanzen1 welche im ,walde wachsen1 wo sie wenig oder gar nicht direkt von den ,sonnenstrahlen getroffen werden4 ,daraus ergibt sich ohne weiteres1 da wir sie nicht direkt in die ,sonne stellen drfen1 sondern so ausstellen mssen1 da das sie treffende ,licht durch das ,laub davorstehender ,pflanzen gedmpft worden ist4 ,andrerseits wollen die ,farne doch reichlich ,licht haben1 sie drfen also nicht in dunklen ,ecken oder weit ab vom ,fenster aufgestellt werden4 ,ferner verlangen die ,farne in den meisten ,fllen viel ,luftfeuchtigkeit1 deshalb sollen sie tglich wiederholt mit dem ,zerstuber besprengt werden4 ,nur die ,gold- und ,silberfarne sowie die ,gleichenien sind gegen direkte ,nsse an den ,wedeln sehr empfindlich4 ,da aber auch diese feuchte ,luft zum guten ,gedeihen brauchen1 so hlt man sie am besten unter ,glas und sorgt fr ,luftfeuchtigkeit durch ein in dem ,kulturraume aufgestelltes mit ,wasser geflltes flaches ,gef4 ,frei im ,zimmer stehende ,farne werden sich stets sehr schn entwickeln1 wenn man sie des ,nachts mit nasser ,gaze bedeckt1 die aber die ,wedel nicht berhren darf4 ,die beste ,erde fr ,farne ist eine ,mischung aus #c ,teilen ,heideerde und #a ,teil gutverrotteter ,lauberde1 der man etwas groben reinen ,sand und1 wenn mglich1 kleine ,holzkohlenstckchen zusetzt4 ,auerdem mu eine gute ,scherbenunterlage fr sehr guten ,wasserabflu gesorgt werden4 ,die ,tpfe fr ,farne sollen stets mehr breit als tief sein1 weil die ,wurzeln sich flach ausbreiten4 ,aus diesem ,grunde sind ,schalen besser als ,tpfe4 ,fehlen ,schalen1 so vermindert man den ,raum4 fr die ,erde in den ,tpfen durch eine hohe ,scherbenunterlage4 ,whrend der ,wachstumperiode sind ,farne fr eine schwache flssige ,dngung sehr dankbar4 ,frei im ,zimmer halten sich die ,farne mit derben1 lederartigen ,blttern 7,wedeln7 am besten4 ,zu diesen gehren3 99,cyrtomium falcatum ,sw41 in ,japan1 ,china1 am4 ,himalaya und an den ,nilgherries1 auf den ,sandwichsinseln1 ,madagascar und in ,s4-,afrika heimisch1 mit #cj-fj cm langen1 #ae-bb cm breiten1 einfach gefiederten ,wedeln1 deren ,fiedern #aj-ae cm lang1 #b-e cm breit1 eifrmig zugespitzt1 sichelfrmig sind4 99,asplenum ,nidus ,l47#a74 ,das ,vogelnest1 von den ostafrikanischen ,inseln bis nach ,japan1 den ,gesellschaftsinseln und ,neukaledonien heimisch1 ausgezeichnet durch einfache #fj-abj cm lange1 #g-bj cm breite1 lanzettliche1 zugespitzte1 lederartige1 dunkelgrne ,wedel1 welche so zusammenstehen1 da sie ein riesiges ,nest zu bilden scheinen4 99,polypodium aureum ,l47#b71 ein in ,ost-,amerika von der ,halbinsel ,florida bis ,brasilien heimisches1 prchtiges ,farnkraut mit kriechendem1 dicht mit rostbraunen ,schuppen besetztem ,wurzelstock1 von dem sich die bei guter ,pflege und gengender ,wrme und ,luftfeuchtigkeit bis mannshohen1 bis einen halben ,meter breiten1 im ,zimmer aber meist nur einen halben bis einen ,meter hohen und einen viertel ,meter breiten ,wedel erheben4 ,die ,wedel sind langgestielt1 in eine lange ,spitze ausgezogen und seitwrts bis nahe an den ,mittelnerv in bald mehr bald weniger zahlreiche etwas gewellte ,lappen eingeschnitten4 ,das schnste an diesen ,wedeln ist die eigentmliche1 kstlich blaugrne1 beduftete ,farbe1 von der sich an fruktifizierenden ,wedeln die leuchtend orangegelben ,fruchthufchen uerst wirkungsvoll abheben4 ,whrend die beiden zuerst genannten ,arten im ,winter khl1 mglichst bei #d-f ,r4 #e-g1e;,c1 stehen wollen1 zieht dieses ,farnkraut einen etwas wrmeren ,standort vor4 ,illustration3 ,platycerium ,selten in ,kultur1 aber seiner ,eigentmlichkeiten wegen sehr zu empfehlen ist das ganz harte ,elephantenohr1 99,platycerium alcicorne ,desv41 im gemigten ,australien1 auf den ,mascarenen und ,seychellen heimisch4 ,in der ,heimat wchst diese ,pflanze an ,baumstmmen1 sie gedeiht bei uns aber auch im ,topfe sehr gut4 ,ihren ,namen hat die ,pflanze nach den eigenartigen ,wedeln1 welche in ,gre1 ,form und ,farbe in der ,tat sehr an ,elephantenohren erinnern4 ,diese ,wedel stehen aufrecht und bilden niemals ,sporen4 ,auer ihnen treten nun noch vollstndig anders geformte ,wedel auf1 welche #fj bis #ij cm lang werden und wiederholt gabelig geteilt sind4 ,die einzelnen ,lappen hngen wie breite blaugrne ,lederstreifen herab und tragen bisweilen auf der ,rckseite in der ,nhe der ,spitze ausgebreitete braune ,sporenmassen4 ,auch dieses ,farnkraut will im ,winter nicht zu warm stehen4 ,illustration3 ,pteris serrulata ,von den dnnblttrigen ,farnen sind zunchst einige ,pteris-,arten fr das ,zimmer sehr zu empfehlen4 ,sehr verbreitet ist 99,pteris cretica ,l41 eine in der warmen gemigten ,zone beider ,hemisphren heimische ,art1 welche #ae-cj cm lange1 zierliche1 langgefiederte ,wedel bildet4 ,wie bei vielen ,farnen sind hier die sporentragenden1 fertilen ,wedel von den unfruchtbaren1 sterilen1 abweichend gebildet4 ,sehr hbsch ist eine aus ,japan stammende weigestreifte ,form albo-lineata7#c74 ,noch zierlicher ist der ebenfalls ganz harte ,pteris serrulata ,l4 fil47#d7 in ,china1 ,japan und ,natal heimisch1 dessen #be-ej cm lange1 #ae-be cm breite ,wedel in sehr feine ,fiedern zerschlitzt sind und uerst grazise ,bsche bilden4 ,beide ,arten wollen im ,winter khl1 bei #d bis #f ,r4 #e-g1e;,c stehen4 ,etwas wrmer will 99,pteris quadriaurita ,retz1 eine in den ,tropen heimische ,art1 stehen4 ,sie gedeiht auch im geheizten ,wohnzimmer1 wenn fr feuchte ,luft gesorgt wird4 ,die gefiederten ,wedel erreichen bei der ,stammform bis zu #a m ,lnge und #cj ,cm1 ja noch mehr ,breite4 ,schner sind einige ,varietten1 von denen man eine mit breitem weien ,mittelbande als ,pteris argyraea ,moore ziemlich hufig antrifft4 ,ganz besonders schn und dabei klein bleibend ist die ,variett ,pteris tricolor ,linden7#e71 deren ,wedel auf grnem ,grunde wei und rot gezeichnet sind4 ,diese ,form wird am schnsten im ,glaskasten an einem sonnigen ,fenster1 wenn man die direkten ,sonnenstrahlen durch ,leinewand abhlt4 ,illustration3 ,adiantum cuneatum ,recht beliebt sind die 99,frauenhaar-99 oder ,adiantum-,arten4 ,die ,wedel derselben sind entweder ganz einfach1 so bei dem etwas selteneren ,adiantum reniforme ,l41 aus ,madeira1 ,teneriffa1 ,mauritius und ,bourbon1 oder einfach gefiedert oder doppelt gefiedert oder wiederholt gabelig geteilt und dann mit zahlreichen ,fiedern an den einzelnen ,zweigen besetzt4 ,alle ,adiantum-,arten sind leicht an den zierlich dnnen ,wedelstielen1 den charakteristisch geformten keil- oder rautenfrmigen ,fiedern1 der auffallend dnnen und dabei doch festen ,textur derselben und den am ,rande auf der ,unterseite sitzenden etwa halbmondfrmigen ,fruchthufchen sehr leicht zu erkennen4 ,wegen ihrer dnnen ,textur vertragen sie alle keine trockene ,luft und gedeihen am schnsten im hellen ,glaskasten4 ,einige ,arten lassen sich aber bei sorgsamer ,pflege auch frei im ,zimmer halten1 wie 99,adiantum cuneatum7#f71 99,a4 ,capillus ,veneris ,l47#g71 das 99,venushaar991 welches ber die ganze ,erde verbreitet ist1 und 99,adiantum pedatum ,l41 das 99fufrmige ,frauenhaar99 aus ,nordamerika und ,sdostasien1 wenn man sie im ,winter im khlen ,zimmer einziehen lt und dann nur eben vor dem ,vertrocknen schtzt4 ,die beiden letzten ,arten halten brigens unter leichter ,decke auch im ,freien aus4 ,illustration3 ,adiantum pedatum ,die schnste ,art ist 99,adiantum ,farleyense ,moore1 eine ,gartenform des amerikanischen ,adiantum tenerum ,swartz welche am besten im warmen ,zimmer einzeln unter einer ,glasglocke kultiviert wird4 ,schne ,exemplare erreichen bei guter ,kultur bis einen halben ,meter ,durchmesser4 ,die ,wedel dieser ,art werden wegen der sehr groen4 ,fiedern am besten an dnnem steifem ,draht festgebunden4 ,bemerkenswert ist etz1 da man von dieser ,form nur sehr selten ,fruchtwedel erhlt4 ,ein neuerdings eingefhrtes1 sehr dankbares ,farnkraut ist ,nephrolepis bostoniensis 7#h7 mit sehr eleganten1 langen ,wedeln4 ,vergleiche ber ,farne auch ,gartenbaubibliothek ,band #h1 ,mnkemeyer1 die ,farne4 ,selaginellen ,die ,selaginellen1 nahe ,verwandte der ,brlappe1 sind zum grten ,teil nur unter ,glas zu kultivieren1 weil sie vor allem feuchte ,luft brauchen4 ,illustration3 ,selaginella ,martensii ,eine ,ausnahme macht nur 99,selaginella ,martensii ,spring aus ,brasilien1 welche auch frei im ,zimmer gehalten werden kann1 wenn man sie recht hufig mit dem ,zerstuber benetzt4 ,alle ,selaginellen verlangen eine sehr humusreiche lockere ,erde und nicht zu starke ,sonne1 da sie in derselben rot werden4 ,im ,glaskasten knnen einzelne zur ,rasenbildung verwendet werden1 wozu sich besonders schn die amerikanische 99,selaginella apus ,spring1 ferner 99,selaginella denticulata ,lk4 und die prchtige 99,selaginella uncinata ,spring aus ,china mit hechtblauem ,schimmer auf den ,blttern1 eignen2 andere ,arten bilden nach ,art der schon genannten ,selaginella ,martensii ,spring schne zierliche ,bsche1 wie 99,s4 ,victoria h4 ,bull4 von den ,inseln des ,stillen ,ozeans4 ,noch andere ,arten endlich1 wie 99,s4 erythropus ,spring aus ,brasilien klettern und eignen sich zur ,bekleidung von ,felsen4 ,eine sehr zierliche ,art1 welche vor einigen ,jahren eingefhrt wurde und sich im nicht zu warmen ,zimmer ausgezeichnet hlt1 ist ,s4 ,watsoniana 7#i71 welche sehr dichte ,bschchen bildet1 deren ,zweigspitzen silberwei sind4 -- ,die ,vermehrung aller ,selaginellen gelingt leicht durch ,stecklinge1 welche meist schnell wurzeln2 jedoch lassen sich einzelne1 wie ,s4 uncinata oft lange ,zeit1 bis sie zu wachsen beginnen4 ,cycadeen ,von den ,cycadeen oder ,zapfenpalmen eignen sich nur die hrteren ,arten1 wie ,cycas revoluta ,thbg4 aus ,japan und ,dioon edule ,ldl4 aus ,mexiko1 zur ,kultur im ,zimmer ohne ,schutz1 whrend im ,glaskasten auch die anderen ,arten gut gedeihen1 wenn man ihnen gleichmige ,bodenwrme geben kann4 ,man stelle sie hell1 aber nicht zu sonnig4 ,gute1 nahrhafte1 etwas schwere ,erde sagt ihnen am besten zu4 ,die ,anzucht aus ,samen ist nicht schwierig1 namentlich wenn man etwas ,bodenwrme geben kann4 ,cycas revoluta liefert ,sago1 ,dioon edule ,strkemehl4 ,illustration3 ,dioon edule ,nadelhlzer ,unter den ,nadelhlzern1 welche1 so weit sie fr die ,zimmerkultur in ,betracht kommen1 smtlich im ,winter einen khlen ,standort von hchstens #f-h #g-i1e;,c verlangen1 ist in neuerer ,zeit besonders 99,araucaria excelsa ,r4 ,br47#aj7 von den ,norfolk-,inseln wegen ihres beraus regelmigen ,wuchses sehr beliebt4 ,man hte sich1 die ,pflanze im ,winter zu warm und zu na zu halten1 weil sie sonst leicht die ,zweige hngen lt4 ,ihres schnen ,baues wegen steht sie am besten einzeln1 aber nicht zu weit vom ,fenster ab1 weil sie sich sonst leicht schief zieht4 ,aus diesem ,grunde ist sie hufig zu drehen4 ,auch die japanische 99,cryptomeria japonica ,don ist ihres regelmigen ,wuchses wegen sehr beliebt4 ,alle ,nadelhlzer wollen eine humusreiche ,haide- oder ,torferde mit etwas ,lehm und ,sand gemischt und guten ,wasserabzug4 ,vergl4 auch ,band #bh der ,gartenbaubibliothek3 ,dammer1 ,nadelhlzer4 ,illustration3 ,araucaria excelsa ,pandanaceen ,wegen ihrer eigenartigen ,blattstellung und ihres eleganten ,wuchses sind die 99,schraubenbume99 oder ,pandanaceen von jeher beliebt4 ,sie sind smtlich in den ,tropen der alten ,welt heimisch1 gedeihen aber teilweise frei im ,zimmer ganz vorzglich1 wenn man ihnen die ntige ,pflege zukommen lt4 ,dieselbe besteht in reichlicher ,bewsserung des gut durchlssigen ,erdreiches1 ,umwickeln der unteren ,stammpartie mit ,moos1 das stets feucht zu halten ist1 ,begieen mit 99warmem99 ,wasser von etwa #bj-be ,r4 #be-cj;,c1 ,reinhalten der ,bltter von ,staub und ,ungeziefer und ,bewahren der ,wurzeln vor starken ,temperaturschwankungen4 ,die ,anzucht geschieht aus ,samen1 den man etwas warm stellt oder durch ,stecklinge1 welche bei etwas ,bodenwrme leicht ,wurzeln bilden4 ,illustration3 ,pandanus utilis ,am hrtesten ist 99,pandanus utilis ,bory von ,madagascar und ,bourbon1 der auch mitten im ,zimmer sehr gut gedeiht1 wenn das ,zimmer hell ist4 ,er gehrt zu den edelsten1 dekorativsten ,pflanzen4 ,etwas empfindlicher ist der zierliche ,pandanus nitidus ,kurz 7auch unter dem ,namen 99,pandanus graminifolius verbreitet7 aus ,java1 welcher dichte1 reich verzweigte ,bsche bildet4 ,eine prchtige1 wei gestreifte ,art ist ,pandanus ,veitchi ,lem4 von den ,inseln des ,stillen ,ozeans1 welche aber viel ,licht braucht und auch etwas empfindlicher ist4 ,palmen ,unter den ,palmen ist eine ganze ,anzahl zur ,kultur im ,zimmer geeignet4 ,ihr eleganter ,wuchs1 ihre ,widerstandsfhigkeit und ihre verhltnismig leichte ,kultur machen sie zu bevorzugten ,lieblingen des ,pflanzenfreundes4 ,von den etwa #abjj bekannten ,arten1 welche zum grten ,teil in den ,tropen ,amerikas und ,asiens1 zum ,teil auch in den ,tropen und ,subtropen der brigen ,kontinente heimisch sind1 vereinzelt auch bis in die warmen gemigten ,zonen vordringen1 sind ca4 #fjj ,arten in ,kultur4 ,etwa der vierte ,teil dieser letzteren lt sich frei im ,zimmer kultivieren2 die brigen verlangen ,glasbedeckung4 ,illustration3 ,livistona chinensis ,alle ,palmen wollen im ,zimmer reichlich ,licht1 wenn auch nicht immer direkte ,sonne2 im ,gegenteil gedeihen nicht wenige an einem sonnenfreien ,platze besser als an einem sonnigen ,fenster4 ,ferner brauchen smtliche ,palmen whrend der ,vegetation sehr viel ,wasser und reichlich ,nahrung4 ,je nachdem die ,wurzeln dick und wenig verzweigt oder dnn und reich verzweigt sind1 gebe man den ,palmen eine schwere oder eine leichte lockere humus-reiche ,erde67#aa74 ,palmen aus der gemigten ,zone und aus den ,subtropen wollen im ,winter khl bei #d-h ,r4 #e-aj;,c stehen4 ,wohnzimmertemperatur schwcht diese ,arten1 sie werden davon dnnblttrig und krnkeln leicht4 ,am empfindlichsten sind die ,palmen an den ,wurzeln4 ,wenn irgend mglich1 stelle man sie deshalb in einen ,doppeltopf und flle den ,zwischenraum zwischen beiden ,tpfen mit einem schlechten ,wrmeleiter1 wie ,sgespnen1 ,torfmull etc4 aus4 ,obgleich die ,palmen whrend der ,vegetationsperiode viel ,wasser brauchen1 darf die ,erde doch nicht schlammig werden4 ,durch eine reichliche ,scherbenunterlage mu also fr guten ,wasserabzug gesorgt werden4 ,palmen mit dicken ,wurzeln1 welche gern tief in die ,erde eindringen1 gibt man vorteilhaft ,tpfe1 welche noch einmal so lang wie breit sind4 ,beim ,verpflanzen bringe man die ,palmen mit ,ausnahme der ,kentia und ,sabal-,arten1 welche schrg abwrts in den ,boden wachsen1 mit der ,stammbasis bis auf die ,erde4 ,palmenwurzeln1 welche ber der ,erde stehen1 sind in ,moos einzuhllen1 welches bestndig feucht zu halten ist4 ,die ,vermehrung der ,palmen erfolgt aus ,samen1 welche in ,torfmull gleichmig feucht und warm zu halten sind4 ,die ,samen liegen manchmal ,monate lang1 bis sie keimen1 deshalb ist ,anzucht aus angekeimten ,samen vorzuziehen4 ,viele ,palmen sind sehr empfindlich gegen frhzeitige ,krmmung der ,hauptwurzel4 ,man stecke die ,samen deshalb in recht tiefe ,tpfe4 ,ausfhrliche ,anleitung zur ,anzucht und ,pflege der ,palmen mit ,aufzhlung der meisten in ,kultur befindlichen ,arten1 findet man in meinem ,werke3 ,palmenzucht und ,palmenpflege1 ,verlag von ,trowitzsch und ,sohn1 ,frankfurt a4 ,o4 ,illustration3 ,livistona australis ,je nach der ,gestalt der ,bltter1 welche bei den ,palmen wie bei den ,farnen und ,cycadeen ,wedel genannt werden1 unterscheidet man zwischen ,fcher- und ,fiederpalmen4 ,in der ,jugend ist dieser ,unterschied meist nicht ausgeprgt1 die jungen ,bltter heien deshalb ,bltter1 ausgebildete ,wedel1 auch charakterisierte ,bltter oder ,wedel4 ,unter den ,fcherpalmen ist 99,livistona chinensis ,r4 ,br4 aus ,china1 die verbreitetste ,art4 ,sie geht auch unter dem ,namen ,latania borbonica oder ,latania chinensis4 ,die groen ,fcher sind tief eingeschnitten1 stehen auf langen1 wehrlosen ,stielen1 welche sich frhzeitig ziemlich flach legen1 so da die ,pflanze bald einen groen ,umfang erreicht4 ,schner ist die mehr aufrecht wachsende 99,livistona rotundifolia ,mart4 aus ,java und ,celebes1 deren ,wedel kreisfrmig sind und in auf aufrechten1 bestachelten ,blattstielen stehen4 hnlich dieser sind 99,livistona oliviformis ,mart47#ab7 aus ,java1 99,livistona altissima ,zoll7#ac7 aus ,java und 99,livistona ,hoogendorpi ,teism47#ad7 aus ,java1 letztere mit besonders groen1 breiten ,stacheln an den ,blattstielen4 ,alle sind gut im gewhnlichen ,wohnzimmer zu halten4 99,livistona australis ,mart41 auch ,corypha australis genannt1 aus ,australien1 ist besonders schn1 aber etwas schwieriger in der ,kultur4 ,fcherpalmen fr khle ,uberwinterungsrume sind die ,chamaerops und ,trachycarpus-,arten4 ,sie bilden schnell ansehnliche ,pflanzen1 die sich namentlich in reinem ,lehm sehr krftig entwickeln4 ,illustration3 ,trachycarpus excelsa ,ebenfalls fr khle ,uberwinterungsrume geeignet sind ,pritchardia robusta7#ae71 filifera7#af7 und ,sonorae7#ag71 von denen namentlich die zuletztgenannte ,art durch ihre langen1 krausen ,fden an den ,wedeln1 besonders auffallend ist4 ,im khlen hellen ,zimmer ist endlich noch die prchtige blaugrne ,erythea armata ,wats47#ah71 auch ,brahea ,roezli genannt1 aus ,nordmexiko und ,californien1 zu berwintern4 ,eine sehr dankbare ,zimmerpalme1 die frhzeitig einen dnnen ,stamm bildet1 ist 99,rhapis flabelliformis l',hrit47#ai7 aus ,china und ,japan1 deren ,fcherwedel auf langen1 dnnen ,stielen stehen4 ,die ,fcher sind unregelmig in breite1 vorn gezhnte oder gespaltene ,stcke handfrmig gespalten4 ,diese schne ,art wchst auch an weniger hellen ,stellen gut4 ,sie verzweigt sich frhzeitig von unten und bildet spter dichte ,bsche4 ,illustration3 ,pritchardia filifera ,unter den 99,fiederpalmen99 nahmen frher die ,verwandten der 99,dattelpalme991 die ,phnix-,arten den ersten ,platz ein4 ,sie sind sehr zierlich1 sehr dankbar1 verlangen meist eine schwere ,erde4 ,um sie in groer ,vollkommenheit zu haben1 ist es ntig1 sie whrend des ,winters khl zu halten4 ,in neuerer ,zeit werden sie von anderen ,fiederpalmen1 welche meist unter dem ,namen ,kentia oder ,areca gehen1 verdrngt4 ,illustration3 ,pritchardia ,sonorae ,von den echten ,kentia-,arten ist ,kentia ,mac ,arthuri hort4 ,bogor47#bj7 die hrteste ,art1 leicht zu erkennen an den vorn gezhnelten ,fiedern4 ,sie verzweigt sich frhzeitig und wchst nicht sehr schnell4 ,sie gedeiht sowohl frei im ,wohnzimmer1 als auch in etwas khleren ,rumen1 will aber hell stehen4 ,nahe verwandt mit dieser ,art sind die beiden ,rhopalostylis-,arten3 ,rhopalostylis ,baueri ,wendl4 et ,dr41 auch als ,areca ,baueri ,kentia ,baueri und ,seaforthia robusta im ,handel71 welche auf den ,norfolk-,inseln heimisch ist1 und ,r4 sapida ,dr4 7auch ale ,kentia ,sapida und ,areca ,sapida im ,handel7 aus ,neu-,seeland1 die am weitesten nach ,sden 7#ch s4 ,br47 in der alten ,welt vordringende ,palme1 welche in ihrer ,heimat ohne ,schaden ,frost und ,schnee vertrgt4 ,beide ,arten sind sehr schnellwchsig und ausgezeichnet durch einen braunen schilfrigen berzug der ,blattstiele4 ,die ,fiedern der ersteren ,art sind breiter und stehen mehr horizontal ab1 whrend diejenigen der zweiten ,art mehr aufwrts gerichtet sind4 ,illustration3 ,rhapis flabelliformis ,in diese ,verwandtschaftsgruppe gehrt endlich noch ,hedyscepe ,canterburyana ,wendl4 et ,drude 7auch als ,kentia ,canterburyana im ,handel7 von der ,lord ,howe-,insel1 eine sehr gedrungen wachsende ,palme von prchtigem ,habitus4 ,zu den ,kentien werden ferner hufig die beiden ,howea- oder ,grisebachia-,arten1 ,howea ,belmoreana ,becc4 und ,howea ,forsteriana ,becc4 gerechnet1 welche beide auf der ,lord ,howe-,insel zu ,hause sind4 ,beide sind sehr schnellwchsig und erreichen schon in wenigen ,jahren sehr bedeutende ,dimensionen4 ,die zierlichere ist ,h4 ,forsteriana welche auch schneller wchst4 -- ,illustration3 ,phoenix reclinata ,alle unter dem ,sammelnamen ,kentia vereinigten ,palmen wollen eine lockere1 sehr nahrhafte ,erde1 whrend der ,vegetationsperiode reichlich ,wasser und infolgedessen einen sehr guten ,wasserabzug4 ,im ,winter stellt man sie am besten etwas khl1 doch vertragen sie auch ganz gut die ,temperatur des geheizten ,wohnzimmers4 ,grere ,pflanzen stellt man am besten frei auf ,einzelstnder4 ,illustration3 ,rhopalostylis ,baueri ,zwei harte ,fiederpalmen1 die ebenfalls durch schnellen ,wuchs und eleganten ,habitus ausgezeichnet sind1 sind ,archontophoenix ,alexandrae ,w4 et ,dr4 und ,a4 ,cunninghami ,w4 et ,dr47#ba71 erstere auch unter dem ,namen ,ptychosperma ,alexandrae1 letztere unter dem ,namens ,seaforthia elegans im ,handel1 beide aus ,neuseeland4 ,die letztere ,art ist an den braunpunktierten ,wedelstielen und ,blattscheiden leicht zu erkennen4 ,sie wollen etwas schweren ,boden und im ,winter nicht zu warm stehen4 ,illustration3 ,hedyscepe ,canterburyana ,sehr beliebt und mit vollem ,rechte sind neuerdings wieder die ,chamaedorea-,arten1 weil sie meist sehr widerstandsfhig sind1 trockene ,zimmerluft gut vertragen und auch mit einem sonnenlosen ,standorte zufrieden sind4 ,direktes ,sonnenlicht ist ihnen geradezu schdlich4 ,whrend des ,winters knnen sie ebensowohl khl 7#f-h #g-i1e;,c7 als auch warm gehalten werden4 ,um sie zu voller ,schnheit zu bringen und darin zu erhalten1 ist es ntig1 da man ihnen eine sehr nahrhafte lockere humose ,erde und whrend der ,vegetation reichlich ,wasser gibt4 ,sie bilden meist sehr frhzeitig einen schlanken ,stamm1 der bei den meisten ,arten keine groen ,dimensionen erreicht4 ,nur ,chamaedorea desmoncoides ,wendl47#bb7 aus ,mexiko wird selbst im ,zimmer sehr hoch4 ,sie ist eine echte ,palmliane und ihr dnner ,stamm lt sich deshalb leicht guirlandenartig ziehen4 ,illustration3 ,chamaedorea elegans ,alle ,chamaedoreen blhen1 wenn sie einen ,stamm gebildet haben1 auch im ,zimmer leicht4 ,wenn man mnnliche und weibliche ,exemplare hat1 so kann man mit ,leichtigkeit auch im ,zimmer ,frchte erzielen4 ,die ,wedel der ,chamaedoreen sind meist gefiedert2 bei einigen ,arten1 wie ,ch4 ,ernesti ,augusti ,wendl47#bc7 und ,ch4 geonomiformis ,wendl4 teilt sich aber die ,wedelflche nicht4 ,von besonderer ,schnheit ist die feinfiederige ,ch4 glaucifolia ,wendl41 deren ,fiedern truppweise zusammen stehen4 ,illustration3 ,cocos ,weddelliana ,zum ,teil sehr harte1 widerstandsfhige ,fiederpalmen sind die ,cocos-,arten1 von denen verschiedene ausgezeichnet fr die ,kultur im ,zimmer geeignet sind4 ,die hufigste ,art ist die zierliche ,cocos ,weddelliana ,wendl47#bd7 aus ,brasilien1 welche schon als ganz junge ,pflanze durch ihre beraus feine ,fiederung auffllt4 ,sie will sehr durchlssigen ,boden haben1 weshalb man die ,erde vorteilhaft reichlich mit kleinen ,ziegelsteinbrocken mischt4 ,ihr ,stand ist im geheizten ,wohnzimmer1 hell aber nicht sonnig4 ,im ,gegensatz zu dieser kleinen ,art steht ,cocos australis ,mart47#be7 aus ,sd-,brasilien und ,paraguay1 welche ausgezeichnet blaugrn und sehr hart ist4 ,ihre ,wedel gehren zu den elegantesten des ganzen ,palmenreiches4 ,im ,winter will diese ,art durchaus khler stehen4 ,eine ebenfalls sehr empfehlenswerte ,art ist ,cocos ,datil ,gr4 et ,dr47#bf7 aus ,argentinien1 welche als ,samenpflanze schnell groe ,dimensionen erreicht4 ,die ersten ,wedel sind noch einfach1 der ,lnge nach gefaltet4 ,dann folgen aber bald ,fiederwedel mit langen schmalen ,fiedern4 ,auch diese ,art will im ,winter khl stehen4 ,vergleiche auch ,band #cb der ,gartenbaubibliothek3 ,dammer1 ,palmen4 ,araceen ,aus der groen ,familie der ,araceen1 welche hauptschlich in den ,tropen heimisch ist1 sind einige ,arten sehr beliebte1 weil uerst widerstandsfhige ,zimmerblattpflanzen4 ,wem ein heizbarer ,glaskasten zur ,verfgung steht1 der findet ferner unter den ,araceen die am schnsten gefrbten ,blattpflanzen1 die ,caladien1 die an ,farbenpracht von keiner anderen ,familie bertroffen werden4 ,illustration3 ,buntblttrige ,caladien ,alle ,araceen wollen zu ihrem guten ,gedeihen einen lockeren1 nahrhaften ,boden und1 da sie flach wurzeln1 ziemlich weite ,gefe haben4 ,bei reichlicher ,ernhrung1 die nicht leicht zu reichlich sein kann1 entwickeln sie sich auerordentlich schnell und bilden dann zum ,teil riesige ,bltter4 ,ein ,gemisch von sandiger ,lauberde und ,kuhmist frdert sie sehr im ,wachstum4 ,viele ,arten bilden lange ,luftwurzeln1 welche man am besten in die ,erde leitet1 wo sie sich schnell verzweigen und zur ,ernhrung der ,pflanze beitragen4 ,besonders wertvoll sind die ,araceen dadurch fr die ,zimmerkultur1 da sie auch mit einem ziemlich dunklen ,standorte vorlieb nehmen und keine ,sonne brauchen4 ,in sonnenlosen ,zimmern entwickeln sie sich fast noch besser als in sonnigen ,zimmern4 ,als ,tropenbewohner hlt man sie am besten im geheizten ,wohnzimmer1 doch vertragen sie auch einen khleren ,standort4 ,illustration3 ,caladium ,argyrites ,die verbreitetste ,art ist ,monstera deliciosa ,liebm4 aus ,guatemala1 meist unter dem ,namen ,philodendron pertusum verbreitet4 ,ihre ,bltter sind derb lederartig1 in der ,jugend einfach1 spter lappig und an greren ,exemplaren mit zahlreichen1 verschieden groen ,lchern versehen4 ,die ,pflanze ist auerordentlich widerstandsfhig und wchst bei reichlicher ,ernhrung riesig4 ,am besten gibt man ihr einen ,platz1 von dem sie nicht wieder entfernt zu werden braucht4 ,aus der ,gattung ,philodendron ist ,philodendron bipinnatifidum ,schott aus ,brasilien besonders empfehlenswert4 ,es bleibt niedriger als die vorige ,art1 bildet aber noch grere ,bltter1 welche doppelt fiederschnittig sind4 ,illustration3 ,monstera deliciosa ,illustration3 ,philodendron bipinnatifidum ,empfindlicher sind die ,dieffenbachia-,arten1 welche durch buntgefrbte ,bltter ausgezeichnet sind4 ,auch die ,anthurium-,arten1 unter denen sich wahre ,kleinode befinden1 erfordern grere ,aufmerksamkeit und zu voller ,entwickelung feuchte ,luft4 ,man hlt sie deshalb am besten unter ,glas4 ,einige ,arten der letzteren ,gattung sind auch als ,bltenpflanzen sehr wertvoll4 ,illustration3 ,anthurium crystallinum ,bromeliaceen ,die ,bromeliaceen sind zum grten ,teil ,epiphyten1 welche sich wie unsere ,moose auf ,bumen ansiedeln und hier mit wenig ,nahrung sich begngen4 ,sie gedeihen aber eben so gut in ,tpfen1 in einer recht humusreichen ,erde4 ,gegen ,trockenheit der ,luft sind sie meist wenig empfindlich und1 deshalb im ,zimmer gut zu halten4 ,es ist aber ntig1 da man sie hin und wieder besprengt1 damit sich etwas ,wasser in den ,winkeln der rinnenfrmigen ,bltter ansammelt4 ,obgleich noch wenig in ,kultur1 sollten sie doch hufiger gepflegt werden1 weil sie in der ,mehrzahl der ,falle auch dankbare ,blher sind4 ,die ,vermehrung geschieht leicht aus ,samen und durch ,teilung4 ,empfehlenswert sind die ,arten der ,gattungen ,billbergia1 ,aechmea1 ,nidularium und ,pitcairnia4 ,die echte ,ananas1 welche ebenfalls hierher gehrt1 lt sich nicht oder nur schwer im ,zimmer kultivieren4 ,man stelle die ,bromeliaceen mglichst hell im geheizten ,wohnzimmer auf4 ,illustration3 ,nidularium ,commelinaceae ,um einen ,blumentisch mit ,hngepflanzen zu bekleiden oder an einer ,stelle im ,zimmer1 wo sonst nichts wchst1 eine ,ampel mit lebenden ,pflanzen anzubringen1 ist keine ,pflanze geeigneter1 als die in diese ,familie gehrige ,tradescantia floribunda ,kth47#bg71 welche von ,mexiko bis ,paraguay verbreitet ist4 ,sie wird hier zwar nicht schner1 aber sie hlt sich doch grn und wchst4 ,die ,bltter werden zwar kleiner und kleiner1 aber schlielich schadet auch das nichts1 denn einige ,zweigstcke1 in einen anderen ,topf mit guter ,erde gesteckt1 sind in wenigen ,tagen wieder bewurzelt und treiben von neuem4 ,wirklich schn erhlt man diese ,pflanze1 wenn man sie reichlich ernhrt1 reichlich giet1 hufig besprengt und ihr einen halbschattigen ,stand gibt4 ,schner1 aber nicht vollstndig so hart ist die ,zebrina pendula ,schnitzlein aus ,mexiko1 auch ,tradescantia zebrina genannt1 welche breite silberweie1 glnzende ,lngsstreifen auf den ,blttern hat4 ,am schnsten ist eine ,variett derselben1 quadricolor1 rot und reinwei gestreift1 welche ihre schne ,farbe aber nur dann erhlt1 wenn man sie ganz dicht am ,glase in voller ,sonne hlt und durch reichliches ,spritzen fr feuchte ,luft sorgt4 ,liliaceae ,nchst den ,palmen liefern die ,liliaceen die meisten harten ,zimmerblattpflanzen4 ,in erster ,linie sind es ,dracaenen1 ,cordylinen und deren ,verwandte1 ,pflanzen mit mehr oder weniger groem1 meist einfachem ,stamme1 der eine ,bltterkrone trgt4 ,im ,gegensatz zu den echten ,palmen sind diese ,bltter aber stets ganz einfach1 mehr oder minder bandfrmig1 bald breiter1 bald schmler4 ,der ,volksmund nennt diese ,pflanzen aber ebenfalls sehr hufig ,palmen4 ,dann liefert uns die ,familie der ,liliaceen die hrteste ,zimmerpflanze1 die es berhaupt gibt1 welche auch der ,ungebteste mit ,erfolg kultivieren kann1 die ,aspidistra elatior1 meist untere dem ,namen ,plectogyne bekannt4 ,in neuerer ,zeit sind hierzu noch eine ,anzahl ,verwandte unseres ,spargel gekommen1 welche als ,kletter- und ,hngepflanzen von groem ,werte sind4 ,da uns die ,liliaceen auch sehr viel schne ,bltenpflanzen liefern1 ist bekannt4 ,die ,kultur der ,liliaceen ist verschieden4 ,wir werden bei den einzelnen ,arten auf dieselbe nher eingehen4 ,chlorophytum comosum ,baker1 bekannter unter dem ,namen ,chl4 ,sternbergianum ist eine prchtige ,hngepflanze vom ,kap der guten ,hoffnung4 ,ihre langen1 scharf zugespitzten1 grazis zurckgebogenen hellgrnen ,bltter bilden einen groen ,busch1 aus dem zahlreiche ,auslufer hervortreten1 welche wieder mit ,blattbscheln besetzt sind4 ,diese ,bschel treiben zeitig ,wurzeln in die ,luft und knnen zur ,vermehrung verwendet werden4 ,will man die ,pflanzen sehr schn haben1 so weist man ihnen einen hellen hohen ,stand an1 auf welchem sie lange ,zeit ungestrt stehen bleiben knnen4 ,man gibt ihnen ferner einen groen mit ,lehm gefllten ,topf1 in dem sich die dicken fleischigen ,wurzeln mchtig entwickeln4 ,die ,auslufer lt man an den ,pflanzen4 ,im ,sommer mu reichlich bewssert2 werden2 im ,winter kann man ganz mit dem ,gieen aufhren1 wenn man die ,pflanzen sehr khl stellt2 die ,bltter sterben dann ab4 ,im geheizten ,wohnzimmer mu man gieen4 ,fast noch schner ist die weigestreifte ,form4 ,eine besondere ,zierde bilden die groen ,bltenstnde1 die man nach dem ,verblhen nicht abschneidet1 da sich auch an ihnen junge ,pflanzen entwickeln4 ,illustration3 ,chlorophytum comosum ,yucca4 ,sehr dekorative ,pflanzen sind die ,palmlilien oder ,yucca-,arten aus ,nord- und ,mittelamerika4 ,sie haben nur einen ,fehler1 man kann sie durchaus nicht im geheizten ,zimmer halten4 ,gibt man ihnen dagegen im ,winter einen ,platz im hellen1 khlen1 frostfreien ,keller1 ,korridor etc41 so sind sie uerst dankbare ,gewchse4 ,ihre sehr derben blaugrnen1 scharfrandigen1 stechend spitzen ,bltter bilden dichte schne ,kronen4 ,man gibt ihnen eine schwere nahrhafte1 lehmhaltige ,erde1 im ,sommer reichlich1 im ,winter sehr sprlich ,wasser und whrend der ,vegetationszeit einen mglichst sonnigen ,platz1 mglichst am ,fenster4 ,die bekannteste ,art ist ,yucca recurva ,salisb47#bh7 aus ,georgia4 ,sehr verbreitet ist auch ,yucca aloeifolia ,l47#bi71 aus den ,sdstaaten von ,nordamerika1 von der eine prchtige bunte ,variett1 ,yucca aloeifolia quadricolor mit gelben und roten ,streifen auf den ,blttern1 im ,handel ist4 ,die ,vermehrung aller ,yucca-,arten gelingt leicht durch ,abnehmen der ,nebensprosse4 ,illustration3 ,yucca ,cordyline4 ,von den ,arten dieser ,gattung1 welche zum grten ,teile in den wrmeren ,gegenden der alten ,welt heimisch ist1 befinden sich verschiedene in ,kultur1 meist unter dem ,namen ,dracaena4 ,von der ,gattung ,dracaena ist die ,gattung ,cordyline botanisch dadurch unterschieden1 da die drei ,fcher der ,frucht zahlreiche ,samen enthalten1 whrend sich in jedem der drei ,fruchtfcher von ,dracaena nur ein ,same befindet4 ,da diese ,pflanzen bei uns selten blhen1 der ,habitus der ,arten beider ,gattungen aber sehr hnlich ist1 so wrde es schwierig sein1 von fruchtlosen ,exemplaren zu sagen1 ob sie zu der einen oder anderen ,gattung gehren4 ,glcklicherweise besitzen wir aber in den unterirdischen ,teilen dieser ,pflanzen ein leicht erkennbares ,unterscheidungsmerkmal3 die ,arten von ,cordyline haben dnne1 weie ,wurzeln und machen dicke ,auslufer1 die ,arten von ,dracaena haben dicke gelbe ,wurzeln und bilden keine ,auslufer4 ,den ,cordylinen geben wir wegen ihrer dnneren ,wurzel eine humusreichere1 lockerere ,erde1 den ,dracaenen eine schwerere1 lehmhaltigere ,erde4 ,im ,zimmer lassen sich die grnen ,cordylinen leicht halten1 wenn man sie whrend des ,sommers reichlich begiet und nhrt und whrend des ,winters nicht zu warm hlt4 ,die rotbltterigen ,arten sind empfindlicher1 sie verlangen meist feuchtere ,luft1 mssen deshalb hufig mit warmem ,wasser mit einem ,zerstuber besprengt werden4 ,im ,winter bringt man sie ins geheizte ,wohnzimmer4 ,zu den ersteren ,arten gehrten ,cordyline australis ,kth4 aus ,neuholland1 ,cordyline indivisa ,kunth aus ,neuseeland und ,cordyline congesta ,sweet aus ,java4 ,illustration3 ,cordyline australis ,unter den rotbltterigen ,arten sind ,cordyline terminalis ,ldl47#cj7 aus ,china1 ,cordyline ferrea ,l47#ca7 ebendaher und ,cordyline ignea hort4 besonders hervorzuheben4 ,illustration3 ,dracaena ,rothiana ,dracaena4 ,die ,unterschiede von ,cordyline wurden bereits oben angegeben4 ,die ,kultur ist nicht schwierig1 nur die buntblttrigen1 wie ,d4 ,goldieana h4 ,bull4 aus dem sdlichen tropischen ,afrika verlangen feuchte ,luft4 ,eine der beliebtesten ,arten ist die breitblttrige ,dracaena fragrans ,gawl4 aus ,guinea1 die von der ,dr4 ,rothiana7#cb7 von den ,komoren1 mit der sie viel hnlichkeit hat1 noch an ,schnheit bertroffen wird4 ,man hlt beide im geheizten ,wohnzimmer1 wo sie viel ,wasser und ,nahrung1 aber nicht direkte ,sonne haben wollen4 ,eine ebenfalls breitblttrige ,art1 die aber etwas steif wchst1 ist ,d4 cannaefolia ,r4 ,br47#cc7 aus dem tropischen ,amerika4 ,bei guter1 ausmerksamer ,pflege entwickelt sie sich zu ,prachtexemplaren4 ,sehr zierlich ist ,dr4 marginata ,lem47#cd7 aus ,madagaskar1 mit schmalen1 linealen1 rotgernderten ,blttern4 ,es scheint hiervon zwei ,formen zu geben1 von denen die grazisere mit zurckgeneigten ,blttern leider vollstndig verschwunden zu sein scheint4 ,jetzt sieht man nur noch die ,form mit horizontal abstehenden breiteren ,blttern4 ,illustration3 ,asparagus ,sprengeri ,asparagus4 ,von den ,spargelarten eignet sich ,asparagus ,sprengeri ganz besonders zur ,kultur als ,ampelpflanze im ,zimmer4 ,gibt man ihm eine groe flache ,schale und nahrhafte schwere ,erde1 so entwickelt er sich in verhltnismig kurzer ,zeit zu sehr stattlichen ,exemplaren4 ,im ,winter hlt man ihn etwas khler und trockener4 ,illustration3 ,aspidistra elatior ,aspidistra4 ,die japanische ,aspidistra elatior ,bl41 auch ,plectogyne variegata genannt1 gehrt zu den hrtesten ,zimmerpflanzen1 die es berhaupt gibt4 ,sie ist sehr anspruchlos1 gedeiht selbst noch an ziemlich dunklen ,stellen und vertrgt es auch1 wenn sie einmal trocken wird4 ,sie wchst ebensowohl im geheizten ,wohnzimmer1 wie im khlen frostfreien ,treppenhause4 ,will man sie schn haben1 so gebe man ihr recht nahrhafte ,erde und reichlich ,wasser und halte die ,bltter frei von ,staub und ,ungeziefer4 ,dann bildet sie groe ,bsche sattgrner ,bltter4 ,sehr hbsch ist auch eine weigestreifte ,form1 die aber im warmen ,zimmer gehalten werden mu4 ,illustration3 ,curculigo recurvata ,amaryllidaceae ,von den ,liliaceen sind die ,amaryllidaceen durch den unterstndigen ,fruchtknoten unterschieden1 im brigen aber zeigen sie soviel hnlichkeit mit den ,liliaceen1 da es nicht ganz leicht ist1 von bltenlosen ,exemplaren anzugeben1 zu welcher von beiden ,familien sie gehren4 ,wie die ,liliaceen liefern uns auch die ,amaryllidaceen hauptschlich ,bltenpflanzen4 ,sodann gehren hierher eine ,anzahl ,succulenten- wie ,agaven1 entsprechend den ,alo-,arten der ,liliaceen4 ,als ,blattpflanze kommt nur ,curculigo recurvata ,dryander7#ce7;aus dem tropischen ,sdostasien und ,nordaustralien in ,betracht1 welche mit ihren groen1 lngs gefalteten ,blttern sehr an gewisse ,palmen im ,jugendzustande1 z4 ,b4 an ,cocos ,datil erinnert4 ,in einer leichten1 lockeren1 jedoch nahrhaften ,erde entwickelt sie sich bei reichlicher ,bewsserung sehr schnell1 vertrgt aber nicht viel ,sonne4 ,im ,winter kann man sie an irgend eine ,stelle im geheizten ,wohnzimmer stellen4 ,die ,vermehrung gelingt leicht durch ,seitensprosse1 welche sich an lteren ,exemplaren reichlich bilden4 ,musaceae ,von den ,bananen und ihren ,verwandten kann man einzelne ,arten im geheizten ,wohnzimmer leicht halten1 so lange sie noch jung sind4 ltere ,pflanzen mit riesigen ,blttern werden fr ,wohnrume meist zu hoch4 ,alles sind echte ,tropenbewohner1 die im geheizten ,wohnzimmer gehalten werden mssen1 wo man ihnen einen hellen ,standort gibt4 ,die ,gefe1 in denen man sie kultiviert1 sollen mehr breit als tief sein und eine recht nahrhafte ,erde enthalten2 fr guten ,wasserabzug ist unbedingt zu sorgen4 ,die ,anzucht geschieht aus ,samen oder durch ,seitensprosse4 ,von den echten ,bananen sind im ,zimmer zu halten3 ,musa ,cavendishi ,hook47#cf7 aus ,china1 welche nur #a m hoch wird und sehr wohlschmeckende ,frchte liefert1 ,musa zebrina van ,houtte7#cg7 mit braungefleckten ,blttern und ,musa rosacea ,jacq4 aus ,ostindien mit verhltnismig langen1 schmalen ,blttern auf zierlichem ,stamme4 ,illustration3 ,musa rosacea ,marantaceae ,neben den ,caladien 7s4 ,s4 #ej7 liefern uns die ,marantaceen die schnstgefrbten und gezeichneten ,blattpflanzen4 ,sie sind fast ausschlielich ,tropenbewohner und hauptschlich ,amerikas1 wachsen an feuchten ,standorten und sind deshalb zum grten ,teile nur schwer frei im ,zimmer zu halten4 ,kann man ihnen jedoch einen ,platz im ,glaskasten geben1 so entwickeln sie sich ganz ausgezeichnet4 ,der ,kasten steht am besten an einem recht sonnigen ,fenster1 wird aber durch dnne ,leinwand gegen direkte ,besonnung geschtzt4 ,kann man den ,kasten heizen und auf #ah-bj ,r4 #ba1e-bd;,c gleichmig halten1 so ist es um so besser4 ,als ,erde gibt man eine recht humusreiche lockere ,erde1 der man reichlich groben1 gewaschenen ,sand zusetzt4 ,ein wiederholter ,dunggu tut gute ,dienste4 ,frei im ,zimmer halten sich nur ,maranta bicolor ,ker47#ch7 aus ,brasilien mit rundlichen1 graugrnen1 dunkelgefleckten1 unterseits purpurvioletten ,blttern1 ,stromanthe ,sanguinea ,sond47#ci7 aus dem tropischen ,amerika mit lnglichen1 oben glnzend dunkelgrnen1 unterseits blutroten ,blttern1 ,calathea zebrina ,lindl4 aus ,brasilien mit fast #a m langen1 oberseits hellgrn und dunkelgrn gestreiften1 unterseits rtlichgrnen ,blttern und ,maranta ,lietzei ,morren aus ,brasilien mit kleineren1 der vorigen ,art hnlichen ,blttern4 ,piperaceae ,von den ,pfefferpflanzen sind zwei reizende ,peperomia-,arten frei im geheizten ,zimmer leicht zu halten1 wenn man ihnen einen warmen halbdunklen ,standort anweist und ihnen eine sandige ,lauberde gibt4 ,hier entwickeln sie ihre dickfleischigen1 gestielten1 eifrmigen1 sehr schn gezeichneten ,bltter sehr schnell4 ,im ,glaskasten knnen auch andere ,peperomia-,arten und die echte ,pfefferpflanze1 ein ,schlinggewchs1 leicht kultiviert werden4 ,die beiden ,peperomia-,arten fr das ,zimmer sind3 ,p4 marmorata ,hook4 aus ,sdbrasilien und ,p4 ariaefolia ,miq4 var4 argyraea1 auch als ,p4 argyraea7#dj7 im ,handel4 ,die ,vermehrung gelingt leicht durch ,blattstecklinge unter ,glas4 ,fr ,glasksten sei besonders die reizende ,peperomia resedaeflora7#da71 welche dankbar blht1 empfohlen4 ,illustration3 ,peperomia marmorata ,moraceae ,aus der ,verwandtschaft des ,maulbeerbaumes und des ,feigenbaumes liefert uns die ,gattung ,ficus zwei dankbare1 sehr beliebte und verbreitete ,zimmerpflanzen1 den ,gummibaum1 ,ficus elastica ,roxb4 aus ,ostindien und die 99,kletterfeige991 ,ficus stipulata ,thbg47#db71 eine reizende ,hngepflanze4 ,der ,gummibaum ist zu bekannt1 als da er beschrieben zu werden brauchte4 ,er will eine sehr nahrhafte1 humusreiche ,erde und wahrend der ,vegetation sehr reichlich ,wasser haben4 ,sowie er kleinere ,bltter bildet1 mu er sofort1 mit mglichster ,schonung des ,wurzelballens1 verpflanzt werden4 ,die ,bltter sind recht hufig mit warmem ,wasser abzuwaschen und zu besprengen4 ,die ,kletterfeige will dieselbe ,erde4 ,sie hat kleine1 eifrmige sitzende ,blttchen von der ,gre eines ,zweipfennigstckes1 welche an sehr dnnen ,zweigen sitzen4 ,hufiges ,besprengen ist auch hier gut4 ,illustration3 ,ficus stipulata ,celastraceae ,aus dieser ,familie ist der japanische ,spindelbaum1 ,evonymus japonica ,thunb47#dc71 in verschiedenen ,formen mit grnen1 wei- oder gelbgestreiften ,blttern1 eine der hrtesten ,blattpflanzen1 welche aber whrend der ,wintermonate durchaus khl1 aber frostfrei1 gehalten werden mu4 ,im brigen lassen sich diese ,pflanzen so ziemlich alles gefallen4 ,ihres dicht buschigen ,wuchses wegen kann man sie vielfach verwenden4 ,gibt man ihnen eine recht nahrhafte ,erde und reichlich ,wasser whrend des ,sommers1 so entwickeln sie ihre ovalen1 lederartigen1 glnzenden ,bltter sehr schn4 ,begoniaceae ,die 99,schiefbltter99 oder ,begonien gehren mit ,recht zu den beliebtesten ,zimmerblattpflanzen4 ,ihr groer ,formenreichtum1 ihre ,mannigfaltigkeit in der ,blattfrbung und ihre verhltnismig leichte ,kultur und ,vermehrung machen sie so recht dazu geeignet1 ,modepflanzen zu werden4 ,sammlungen von ,begonien sind verhltnismig selten und doch sind gerade die ,begonien recht wohl im stande1 auch in einer greren ,sammlung das ,interesse des ,pflanzenfreundes wachzuhalten4 ,ein ganz besonderer ,vorteil der ,begonien ist es1 da sie keine ,sonne brauchen1 da sie im sonnenfreien hellen ,zimmer gut gedeihen4 ,gibt man ihnen hier einen ,platz auf einem treppenartigen ,aufbaue und spritzt man sie hufiger1 so entwickeln sie sich in lockerer1 humusreicher1 sandiger ,erde bei hufiger ,anwendung eines ,dunggusses vorzglich4 ,nur ,klte knnen sie nicht vertragen4 ,das ,zimmer1 in dem sie im ,winter gehalten werden1 soll geheizt sein4 ,die ,vermehrung geschieht durch ,aussaat1 durch ,stecklinge1 ,blattstecklinge und ,luftknollen4 ,der staubfeine ,same wird am besten vor der ,aussaat mit einem greren ,quantum feinen ,sandes recht gleichmig gemischt1 damit die ,samen nicht zu dicht liegen und auf gut geglttete1 lockere ,erde im ,februar ausgest1 darauf mit einem ,brettchen festgedrckt und leicht mit einem ,zerstuber berbraust4 ,damit die ,erde oben nicht austrocknet1 bedeckt man den ,topf mit einer ,glasscheibe4 ,die sehr kleinen ,smlinge werden mglichst bald auf #a cm ,entfernung in lockere ,erde pikiert und auch nur durch ,besprengen befeuchtet4 ,sowie sie sich gegenseitig berhren1 pikiert man sie auf doppelte ,entfernung4 ,haben sie auch diese ,gre erreicht1 dann kann man sie einzeln in kleine ,tpfe pflanzen4 ,jedesmal1 wenn die ,wurzeln die ,topfwand erreichen1 verpflanzt man sie in etwas grere ,tpfe1 die1 da die ,wurzeln nicht sehr tief gehen1 breiter als hoch sein sollen4 ,begonien vertragen es nicht1 wenn sie sich gegenseitig berhren4 ,deshalb stelle man sie immer soweit1 da etwas ,zwischenraum zwischen den einzelnen ,pflanzen bleibt4 ,die ,vermehrung durch gewhnliche ,stecklinge gelingt sehr leicht1 wenn man die ,stecklinge bis zur ,bewurzelung unter ,glas hlt4 ,sehr interessant ist die ,blattstecklingsvermehrung1 welche man leicht ausfhren kann1 wenn man ber einen kleinen heizbaren ,kasten verfgt4 ,wie diese ,blattstecklinge gemacht werden1 wurde bereits frher 7s4 ,s4 #bb7 angegeben4 ,nachdem sich an den ,blttern junge ,pflnzchen gebildet haben1 nimmt man diese ab und behandelt sie ganz wie ,smlinge4 ,eine ,anzahl ,begonien bilden im ,herbst in den ,achseln der ,bltter erbsengroe ,knllchen1 welche schlielich abfallen4 ,man hebt dieselben am besten in trockener ,erde auf und legt sie im nchsten ,frhjahre1 wenn sie zu treiben beginnen1 einzeln in kleine ,tpfe in gute ,erde4 ,es entwickeln sich aus ihnen schnell krftige ,pflanzen1 welche wiederholt zu verpflanzen sind4 ,die ,knollen selbst werden grer und bleiben whrend des ,winters1 nachdem die oberirdischen ,teile eingezogen sind1 in der ,erde1 die man nun nicht mehr giet4 ,illustration3 ,begonia ,rex ,die verbreitetste ,art ist ,begonia ,rex ,putz4 aus ,ostindien1 welche zu ,anfang der fnfziger ,jahre des vorigen ,jahrhunderts eingefhrt wurde4 ,ihre groen dunkelgrnen ,bltter sind mit einer breiten1 silberweien unregelmigen ,zone versehen1 unterseits rtlich grn mit blagrner ,zone und mit rtlich behaarten ,nerven versehen4 ,diese ,stammart ist mit einer ,anzahl anderer ,arten1 wie ,b4 xanthina ,hook4 gekreuzt worden1 die ,bastarde sind wieder untereinander gekreuzt und so hat man eine sehr groe ,anzahl von ,formen erhalten1 welche durch prchtige ,blattfrbungen ausgezeichnet sind4 ,die echte ,stammform der ,begonia ,rex ist mittlerweile ziemlich selten geworden4 ,begonia xanthina ,hook4 aus ,ostindien hat dunkelgrne ,bltter mit hellen ,nerven1 auf der ,unterseite sind die ,bltter kupferrot4 ,die ,blten sind gelb4 ,einer anderen ,gruppe gehrt ,begonia discolor ,r4 ,br47#dd7 an1 deren unterseits tiefrote1 oberseits reingrne1 metallisch glnzende ,bltter an verhltnismig dnnen1 bis dreiviertel ,meter hohen sten sitzen1 welche aus einer ,knolle entspringen4 ,diese ,art bildet in den ,blattachseln ,brutknllchen1 welche im ,herbste1 wenn die ,stengel und ,bltter absterben1 abfallen4 ,eine sehr hbsche immergrne ,art ist ,begonia argyrostigma ,fisch41 welche bis einen ,meter hoch wird und dunkelgrne1 reinwei gefleckte1 etwas fleischige ,bltter trgt4 ,sehr dekorativ durch ihre groen1 siebenzackig gelappten ,bltter ist ,begonia heracleifolia ,cham4 et ,schl4 ,die ,bltter stehen auf langen rauhhaarigen1 dicken ,blattstielen1 welche von einem dicken1 kriechenden ,wurzelstocke ausgehen4 ,fast noch schner ist die hnliche ,begonia ricinifolia1 deren oberseits brunlich-dunkelgrne ,bltter einen prchtigen ,seidenglanz besitzen4 ,in der ,farbe von den bisherigen ganz abweichend ist die mit sammetglnzenden1 smaragdgrnen ,blttern versehene ,begonia smaragdina hort41 welche klein bleibt und sich am schnsten fern vom ,lichte entwickelt4 ,illustration3 ,begonia maculata ,myrtaceae ,unter den ,myrtengewchsen gibt es- eine groe ,anzahl schner ,blattpflanzen1 welche sich gut im ,zimmer halten lassen4 ber ihre ,kultur im allgemeinen ist zu bemerken1 da sie eine gute humusreiche ,erde1 guten ,wasserabzug1 reichliche ,bewsserung whrend der ,vegetationsperiode1 khlen aber frostfreien ,winterstandort haben wollen4 ,im geheizten ,zimmer halten sie sich schlecht4 ,die bekannteste ,art ist die gewhnliche ,myrte1 ,myrtus communis ,l41 die im ,sommer viel frische ,luft1 im ,winter einen hellen frostfreien ,platz haben will4 ,fr ,dngung whrend der ,vegetation ist sie sehr empfnglich4 ,die ,vermehrung durch ,stecklinge gelingt sehr leicht4 ,eine andere1 nicht seltene ,art ist der 99,blaugummibaum991 ,eucalyptus ,globulus ,l4 aus ,australien1 dessen blaugrne ,belaubung sich prchtig von der der meisten anderen ,blattpflanzen abhebt4 ,er verlangt whrend des ,sommers auerordentlich viel ,wasser und reichlich ,nahrung4 ,man zieht ihn aus ,samen heran1 die man schon im ,februar ausst4 ,die jungen ,pflanzen werden bald einzeln in kleine ,tpfe in nahrhafte ,erde verpflanzt und erhalten sofort1 nachdem die ,wurzeln die ,topfwand erreicht haben1 grere ,tpfe4 ,wenn man dies regelmig wiederholt und im ,sommer reichlich dngt1 kann man leicht in einem ,jahre #b-c m hohe ,pflanzen erhalten4 ,in spteren ,jahren werden die anfnglich scharf vierkantigen ,zweige stielrund und die ,bltter nehmen eine ganz abweichende ,gestalt an4 ,neben dieser ,art sind noch zahlreiche andere ,arten in ,kultur1 welche smtlich ebenso zu behandeln sind4 ,sie variieren im ,laube auerordentlich4 ,bemerkenswert ist die eigentmliche ,stellung der ,bltter lterer ,pflanzen zum ,horizont4 ,illustration3 ,eucalyptus ,globulus ,sehr schn sind die ,eugenia-,arten1 welche lederartige1 prchtig glnzende ,bltter tragen4 ,melastomataceae ,die ,melastomataceen gehren zu den ,juwelen des ,zimmerpflanzenliebhabers4 ,sie sind leicht kenntlich an der eigentmlichen ,nervatur der ,bltter1 da sie nicht einen1 sondern #c-e durchgehende ,lngsnerven besitzen1 welche durch zahlreiche rechtwinklig davon abgehende feine ,seitennerven miteinander verbunden werden4 ,das ,laub der in ,kultur befindlichen ,arten ist meist durch eine besondere ,frbung ausgezeichnet1 hufig sehr schn gefleckt oder punktiert1 atlasartig glnzend4 ,als ,bewohner des tropischen ,urwaldes gedeihen sie allerdings am besten im ,glashause1 aber bei sorgsamer ,behandlung kann man sich selbst an frei im ,zimmer gehaltenen ,exemplaren lange ,zeit ihrer ,schnheit erfreuen4 ,viele ,arten sind so klein1 da sie bequem unter einer ,kseglocke gehalten werden knnen4 ,ganz reizend sieht es aus1 wenn man sich aus einem ,torfmoore ein ,polster des ,torfmooses mit gesunden ,kpfen holt1 dieses auf einen ,glasteller stellt1 oben hinein einen ,bertolonia pflanzt und nun den ,teller mit einer ,glasglocke bedeckt4 ,wenn man durch drei untergelegte ,korkscheibchen dafr sorgt1 da frische ,luft unter die ,glasglocke kommen kann und das ,moospolster von unten her mit reinem1 99kalkfreien99 ,regenwasser bewssert1 dann wird sich die ,bertolonia an einem recht sonnigen ,fenster prchtig entwickeln1 wenn man die direkten ,sonnenstrahlen durch ein ,blatt weies ,papier fern hlt4 ,die ,glasglocke mu natrlich glatte ,wnde haben4 ,illustration3 ,bertolonia guttata ,unter den ,bertolonien ist die schnste ,art ,bertolonia guttata ,hook47#de7 aus ,brasilien1 von welcher wiederum die ,variett margaritacea alle anderen berragt4 ,die ,bltter sind mehr oder minder dunkelkupferfarben mit andersfarbigen ,punkten versehen4 ,bei der genannten ,variett sind die ,punkte gro und blendend wei1 bei anderen rosenrot1 mehr zerstreut1 bald ziemlich dicht ber die ,blattflches verteilt4 ,bei einer zweiten ,art1 ,bertolonia maculata ,dc4 aus ,brasilien1 sind die ,bltter mit andersfarbigen ,flecken versehen4 ,durch ,bastardierungen hat man nun eine groe ,anzahl von ,formen gezchtet1 die smtlich sehr effektvoll sind4 ,wenn man ,bertolonien in ,tpfen kultiviert1 dann nehme man mglichst kleine ,tpfe und eine faserige ,torferde1 die mit ,holzkohlenbrocken gut gemischt ist1 sorge auch fr guten ,wasserabflu4 ,zum ,begieen verwende man nur reines ,regenwasser4 ,illustration3 ,sonerila margaritacea ,eine andere ,melastomatacee die man bei aufmerksamer ,pflege im ,zimmer halten kann1 ist ,cyanophyllum magnificum ,linden7#df7 aus ,mexiko4 ,es gibt wenige ,pflanzen1 welche auch auf den ,gleichgltigsten einen so tiefen ,eindruck machen1 wie diese ,pflanze4 ,die groen ,bltter1 welche paarweise zusammenstehen1 sind oberseits prchtig metallisch glnzend1 unterseits dunkelblau- purpurn4 ,in einem mig groen ,glaskasten1 in dem man fr bestndig feuchte ,luft sorgen kann1 bringt man sie zur schnsten ,entwickelung4 ,endlich sind noch die kleinen ,sonerila-,arten aus ,ostindien fr kleine ,glasksten zu empfehlen1 welche durch ihre reizenden bunten ,bltter und zugleich durch ihre eigentmlichen rosenroten ,blten den ,liebhaber erfreuen4 ,die bekannteren ,arten sind ,sonerila margaritacea ,lindl4 mit dunkelgrnen1 wei punktierten ,blttern und ,sonerila ,hendersoni hort4 ,angl4 mit unregelmig verteilten silbergrauen ,flecken auf den ,blttern4 ,von den ,sonerilen hat man zahlreiche ,bastarde gezogen1 welche teils durch die ,blattfrbung1 teils durch die ,farbe und ,gre der ,blten von einander abweichen4 ,araliaceae ,die ,araliaceen sind meist ,holzgewchse mit spiralig gestellten1 seltener gegenstndigen1 ungeteilten oder handfrmig oder fiederig geteilten oder auch zusammengesetzten ,blttern4 ,die bekannteste1 auch bei uns heimische ,art ist der gewhnliche 99,epheu991 ,hedera helix ,l4 ,im ,zimmer wird hauptschlich die grobltterige ,form desselben1 ,hedera helix hibernica1 verwendet1 welcher schneller wchst4 ,eine bei uns leider seltene1 aber sehr dankbare ,art ist der kolchische ,epheu1 ,hedera colchica ,c4 ,koch mit greren rundlichen ,blttern4 ,epheu ist bekanntlich eine ,schattenpflanze1 die deshalb in ,zimmern ohne direktes ,sonnenlicht sehr gut gedeiht1 auch weiter ab vom ,fenster noch mit ,erfolg gezogen werden kann4 ,um ihn zu voller ,schnheit zu bringen1 ist es notwendig1 ihm einen ,platz anzuweisen1 an dem er womglich jahrelang unverrckt stehen bleiben kann4 ,hier treibt er1 wenn er erst einmal angewachsen ist1 sehr schnell und bedeckt groe ,flchen mit seinem schnen ,laube4 ,unseren gewhnlichen ,epheu und dessen ,formen verwendet man am besten in khleren ,zimmern1 whrend man den kolchischen ,epheu auch im geheizten ,wohnzimmer gut vorwrts bringt4 ,sehr schn eignet sich ,epheu zur ,bekleidung der oberen ,partien eines ,fensters1 vor dem ,pflanzen stehen4 ,zieht man ihn hier an den ,seiten in die ,hhe und lt ihn sich dann etwa in der ,hhe des ,fensterkreuzes ausbreiten1 so liefert er einen sehr wertvollen ,ersatz fr ,gardinen1 ohne den tiefer stehenden ,pflanzen zuviel ,licht zu rauben4 ,die beste ,erde fr ,epheu ist eine lockere1 nahrhafte1 humusreiche ,erde4 ,whrend der ,vegetationszeit gebe man reichlich ,wasser1 whrend der ,winterruhe nur soviel1 da die ,erde oben feucht bleibt4 ,auerdem ist der ,epheu aber whrend der ,vegetationszeit fr eine regelmige ,dngung sehr dankbar4 ,im ,alter ndert der ,epheu seinen ,habitus vollstndig3 die bis dahin mit ,saugwurzeln versehenen ,zweige1 welche sich nicht vollstndig halten konnten1 werden stark1 treten von ihrer ,sttze1 ,wand1 ,mauer oder dergl4 ab1 die ,bltter werden einfach1 erhalten das ,aussehen von ,birnblttern und stellen sich nicht mehr zweizeilig1 sondern ringsum um den ,zweig1 der dann auch bald zu blhen beginnt4 ,wenn man solche ,zweige abschneidet und als ,stecklinge behandelt1 so behalten sie diese ,wuchsform bei1 man erhlt 99,baumepheu994 ,nchst dem ,epheu ist ,fatsia japonica ,decne1 verbreiteter unter dem ,namen ,aralia ,sieboldi und ,aralia japonica1 die bekannteste ,araliacee4 ,diese aus ,samen heranzuziehende ,art mit schnen groen1 sattgrnen1 lederartigen1 handfrmig-fnflappigen ,blttern sieht man sehr hufig1 schn allerdings fast nur als kleine ,pflanzen1 whrend grere ,pflanzen meist einen langen kahlen ,stamm haben1 von dem die meisten ,bltter traurig herabhngen4 ,und doch ist es nicht gar zu schwierig1 auch groe ,pflanzen schn beblttert zu erhalten4 ,dazu ist ntig1 da man die ,erde niemals zu trocken werden lt und da sie stets reichlich ,nahrung enthlt4 ,im ,winter darf sie ferner nicht zu warm stehen1 ein heller ,platz im khlen1 frostfreien ,zimmer sagt ihr am besten zu4 ,das ,verpflanzen mu jhrlich im ,frhjahre erfolgen1 kann auch1 wenn die ,pflanze zeitig im ,sommer mit den ,wurzeln die ,topfwand erreicht hat1 dann noch einmal vorgenommen werden4 ,man sorgt in den weiten ,tpfen fr guten ,wasserabzug und gibt eine ,mischung von ,laub- und ,haideerde mit etwas altem ,lehm und scharfem ,sand4 ,eine hnliche ,pflanze mit doppelt so groen filzigen ,blttern ist ,tetrapanax papyrifera ,c4 ,koch47#dg7 bekannt unter dem ,namen ,aralia papyrifera und ,fatsia papyrifera aus ,formosa1 aus deren ,mark das ,reispapier hergestellt wird4 ,dieselbe verlangt die gleiche ,behandlung wie ,fatsia japonica1 nur will sie whrend des ,winters etwas wrmer stehen4 ,illustration3 ,aralia papyrifera ,unter den echten ,aralien gibt es eine ganze ,anzahl mit sehr zierlichen gefingerten ,blttern1 wie ,aralia ,veitchi hort4 und ,aralia elegantissima hort41 ferner mit gefiederten ,blttern1 wie ,aralia filicifolia ,moore1 welche im geheizten ,wohnzimmer bei sorgsamer ,pflege gut gehalten werden4 ,cornaceae ,unter den ,verwandten der ,kornelkirsche befindet sich eine ,pflanze1 die 99,goldorange991 ,aucuba japonica ,thunb4 welche mit zu den hrtesten ,blattpflanzen gehrt und zusammen mit ,evonymus japonica 7s4 ,s4 #gj7 eine der verbreitetsten ,blattpflanzen ist4 ,ihre mittelgroen1 gegenstndigen1 lederartigen ,bltter sind teils reingrn1 teils gefleckt1 bald breiter1 bald schmler1 ihre dicken ,zweige sind reingrn4 ,die ,pflanzen blhen verhltnismig leicht1 sind aber getrenntgeschlechtig1 soda man ,pflanzen beider ,geschlechter haben mu1 um an den weiblichen ,pflanzen die schnen groen1 lnglichen1 zinnoberroten ,beeren zu erhalten4 ,whrend des ,winters mssen die ,pflanzen khl stehen1 im warmen ,zimmer krnkeln sie4 ,beim ,verpflanzen im ,frhjahre gibt man ihnen eine krftige1 sehr nahrhafte ,erde4 ,die ,vermehrung gelingt leicht durch ,stecklinge4 ,labiatae ,die ,lippenblter oder ,labiaten sind bekanntlich vielfach durch charakteristische ,gerche ausgezeichnet4 ,zu diesen wohlriechenden ,pflanzen gehrt auch ,pogostemon ,patchouli7#dh7 aus ,ostindien1 die ,patschoulipflanze1 ein ausdauerndes1 immergrnes1 krautiges ,gewchs mit hellgrnen1 fast rautenfrmigen1 weichhaarigen ,blttern1 welche den bekannten ,duft aushauchen4 ,die ,pflanze will im ,winter im geheizten ,wohnzimmer stehen2 sie verlangt ziemlich feuchte ,luft und ist etwas schwierig im ,zimmer zu halten4 ,dagegen halten sich die ,coleus-,arten aus ,java im warmen ,zimmer bei nur einiger aufmerksamer ,pflege sehr gut4 ,es sind hauptschlich drei ,arten3 ,coleus ,blumei ,benth47#di71 ,coleus laciniatus ,bl47#ej7 und ,coleus ,verschaffelti ,lemaire7#ea71 welche vielfach mit einander gekreuzt worden sind und einer groen ,anzahl ,gartenformen1 die sich durch prchtige ,buntfrbung des ,laubes auszeichnen1 den ,ursprung gegeben haben4 ,am schnsten werden die ,coleus1 wenn man sie ganz dicht am sonnigen ,fenster hlt und sie nicht spritzt1 sondern durch feuchtes ,moos1 mit dem man die ,tpfe umgibt1 dafr sorgt1 da die ,pflanzen stets von feuchter ,luft umgeben sind4 ,die ,coleusbltter haben nmlich die im ,pflanzenreiche ziemlich vereinzelt dastehende ,eigentmlichkeit1 da die ,blattfarbe durch ,wasser abgewaschen wird4 ,alte ,pflanzen von ,coleus1 welche nicht von unten auf beblttert sind1 sehen unansehnlich aus4 ,man zieht sich deshalb junge ,pflanzen aus ,stecklingen heran1 die unter ,glas in sandiger ,erde sehr schnell ,wurzeln bilden4 ,die bewurzelten ,stecklinge pflanzt man in mehr breite als tiefe ,tpfe in eine recht nahrhafte1 lockere1 sandige1 humusreiche ,erde und dngt sie regelmig und reichlich mit einer ,tausendellsung von salpetersaurem ,kali4 ,sowie die ,wurzeln die ,topfwand erreicht haben1 verpflanzt man mit mglichster ,schonung des ,ballens in grere ,tpfe4 ,um recht buschige ,exemplare zu erhalten1 schneidet man die ,spitze des ,stecklings1 die man wieder als ,steckling verwenden kann1 fort und entspitzt auch weiterhin die ,seitentriebe wiederholt1 wenn sie das dritte bis vierte ,blattpaar gebildet haben4 ,in neuerer ,zeit sind besonders groblttrige ,formen gezchtet worden1 welche aber die lteren1 kleinblttrigeren ,formen in der ,farbenpracht nicht erreichen4 ,acanthaceae ,die ,acanthaceen bilden eine hauptschlich in den warmen ,zonen heimische ,familie1 welche eine ganze ,reihe prchtiger ,zierpflanzen fr das ,zimmer enthlt4 ,nicht wenige sind durch schne ,blten ausgezeichnet1 andere wieder1 welche uns hier im besonderen interessieren1 besitzen wunderbar gefrbte ,bltter4 ,die ,kultur der ,acanthaceen ist im allgemeinen keine schwierige4 ,man gebe ihnen einen ,stand im warmen ,zimmer1 nahe am ,fenster1 sorge aber dafr1 da sich die ,wurzeln nicht erklten1 weil diese sehr empfindlich sind4 ,ein ,doppeltopf 7s4 ,s4 #cg7 leistet gute ,dienste4 ,die ,erde sei nahrhaft1 aber locker1 der ,wasserabzug gut4 ,whrend der ,vegetations-,periode ist ein wiederholter ,dunggu sehr am ,platze4 ,die ,vermehrung gelingt in den meisten ,fllen leicht durch ,stecklinge1 die man unter ,glas hlt4 ,kann man einen warmen ,kasten geben1 so ist es um so besser4 ,illustration3 ,strobilanthes ,dyerianus ,eine der schnsten ,acanthaceen1 welche erst in den letzten ,jahren in ,kultur genommen ist1 ist ,strobilanthes ,dyerianus aus ,ostindien4 ,die groen lanzettlichen1 paarweise gestellten ,bltter zeigen auf der ,oberseite ein prchtiges purpurrotes ,lstre1 welches sich mit dem wechselnden ,lichte ndert4 ,die ,pflanze erlangt ihre grte ,schnheit an schattiger ,stelle4 ,durch hufiges ,entspitzen sorge man fr buschiges ,wachstum4 ,eine zweite sehr schne ,art ist ,strobilanthes maculatus 7,vielfach unter dem ,namen ,ruellia maculata in ,kultur7 aus ,indien1 deren dunkelgrne1 lnglichlanzettliche ,bltter zu beiden ,seiten des ,hauptnerves je eine ,reihe groer1 reinweier ,flecken haben4 ,illustration3 ,sanchezia nobilis ,eine andere sehr schne1 aber schon alte ,art ist ,sanchezia nobilis ,hook47#eb7 aus dem tropischen ,amerika4 ,die oval lanzettlichen1 sehr groen1 paarweise gestellten glatten ,bltter besitzen auf sattgrnem ,grunde schn goldgelb gefrbte breite ,nerven4 ,in mehr flachen als tiefen ,tpfen kann man in kurzer ,zeit sehr schne1 ansehnliche ,exemplare heranziehen1 wenn man ihnen recht lockere1 mit faserigem ,torf gemischte ,erde gibt4 ,illustration3 ,eranthemum leuconeuron ,mehr fr geschlossene ,glasksten sind die ,arten der ,gattung ,eranthemum4 ,ihre ,bltter zeigen auf grnem bis schwarzbraunem ,grunde prchtige ,zeichnungen in ,wei1 ,goldgelb oder ,rot4 ,besonders schn sind einerseits diejenigen ,arten1 deren ,adern ein weies oder rotes ,netzwerk auf grnem ,grunde bilden1 wie ,eranthemum rubrovenium und ,e4 sanguinolentum7#ec71 andererseits diejenigen ,arten1 welche auf dunkelschwarzbraunem ,grunde lebhaft rot und goldgelbe ,zeichnungen besitzen1 wie ,e4 igneum7#ed74 ,illustration3 ,coffea arabica ,rubiaceae ,in unserer heimischen ,flora sind die ,rubiaceen durch ,labkruter1 ,waldmeister und ,frberrte vertreten1 eine ,gruppe1 die weniger dekorativ wirkt4 ,in den ,tropen dagegen finden sich unter den ,rubiaceen zahlreiche ,arten1 welche wert sind1 ihrer ,bltter wegen kultiviert zu werden4 ,leider sind nur verhltnismig sehr wenige ,arten in ,kultur4 ,alle ,rubiaceen haben gegenstndige ,bltter1 die sehr hufig lederartig1 glnzend1 sattgrn sind4 ,die ,pflanzen sind teils krautig1 teils holzig4 ,in der ,kultur verlangen sie sehr nahrhafte ,erde und whrend der ,vegetationsperiode reichlich ,wasser und wiederholten ,dunggu4 ,whrend des ,winters hlt man sie im geheizten ,zimmer4 ,rubiaceen haben wie die ,acanthaceen besonders stark vom ,ungeziefer zu leiden4 ,namentlich siedelt sich auf ihnen die weie ,schmierlaus gern an4 ,hufiges ,waschen und ,spritzen hlt sie am besten frei vom ,ungeziefer4 ,bekanntlich gehren zu den ,rubiaceen eine ganze ,anzahl wichtiger ,heil- und ,genumittel liefernde ,pflanzen4 ,die bekannteste und auch leicht im ,zimmer zu haltende ,art ist der gewhnliche 99,kaffeebaum991 ,coffea arabica ,l4 ,derselbe hat mittelgroe1 breitlanzettliche1 lederartige1 dunkelgrne1 glnzende ,bltter4 ,die ,pflanze baut sich infolge der horizontal abstehenden ,zweige etwas sperrig4 ,die ,anzucht gelingt leicht aus ,samen1 die man aber aus einer ,samenhandlung beziehen mu1 weil die ungebrannten ,kaffeebohnen in den ,kaufmannslden nicht mehr keimfhig sind4 ,zu gutem ,gedeihen verlangt die ,pflanze eine sehr nahrhafte1 etwas schwere ,erde1 also ,lehmzusatz und whrend der ,vegetationsperiode wiederholten ,dunggu einer ,tausendellsung von ,kalisalpeter4 ,bei guter ,pflege blht die ,pflanze1 die sich schnell zu einem hbschen ,bumchen entwickelt1 in wenigen ,jahren und entwickelt aus den reinweien ,blten rote ,beeren1 in denen zwei ,samen1 die ,kaffeebohnen liegen4 ,direktes ,sonnenlicht vertrgt der ,kaffeebaum nicht4 ,caprifoliaceae ,eine sehr harte ,caprifoliacee1 die man ebensowohl zu den ,blattpflanzen1 wie zu den ,bltenpflanzen rechnen kann1 ist ,viburnum ,tinus ,l41 in den ,grten meist unter dem ,namen ,laurus ,tinus verbreitet1 welches in ,sdeuropa und ,nordafrika heimisch ist4 ,sein immergrnes1 hartes1 rauhhariges ,laub ist nicht besonders gro1 aber sehr dicht gestellt und bildet einen schnen ,hintergrund zu den zahlreichen rtlichweien ,blten1 welche im ,frhlinge in ,dolden erscheinen4 ,entsprechend ihrer ,heimat hlt man die ,pflanze im ,winter ganz khl1 aber frostfrei4 ,im ,sommer gibt man reichlich ,wasser und ,nahrung4 ,im brigen ist die ,pflanze nicht anspruchsvoll2 man kann sie sehr wohl auch an dunkleren ,stellen aufstellen1 z4 ,b4 mit ,aucuba und ,evonymus zusammen1 mit deren glnzender ,belaubung ihre stumpfgrnen ,blatter schn kontrastieren4 ,illustration3 ,viburnum ,tinus ------------------ ,,footnotes ,seit ,erstellung des ,buches haben sich unvermeidliche nderungen an den botanischen ,namen der besprochenen ,pflanzenarten ergeben4 ,der ,korrekturleser hat daher in solchen ,fllen ,funoten auf die im ,jahr #bjjg gltigen ,namen in den ,text eingefgt4 #a ,asplenium nidus ,l4 #b ,phlebodium aureum 7,l47 ,j4 ,sm4 #c ,pteris cretica var4 albolineata ,hook4 #d ,pteris multifida ,poiret #e ,pteris aspericaulis var4 tricolor ,t4 ,moore ex ,lowe #f ,adiantum raddianum ,k4 ,presl #g ,adiantum capillus-veneris ,l4 #h hort4 #i 8,selaginella watsonii ,underwood #aj ,araucaria columnaris 7,g4 ,forst47 ,hook4 #aa ,eine den meisten ,palmen vorzglich zusagende ,erde1 die in der berhmten ,palmengrtnerei zu ,herrenhausen verwendet wird1 besteht aus zwei ,teilen ,lauberde1 zwei ,teilen ,marscherde und einem ,teil ,kuhlagererde4 ,as ,drainage wird daselbst ,coaks in haselnugroen ,stcken verwendet4 #ab ,livistona chinensis var4 chinensis #ac ,livistona rotundifolia 7,lam47 ,mart4 #ad ,livistona saribus ,merr4 #ae ,washingtonia robusta ,h4 ,wendl4 #af ,washingtonia filifera ,h4 ,wendl4 #ag 8,washingtonia sonorae ,s4 ,watson ,washingtonia robusta ,h4 ,wendl4 #ah ,brahea armata ,s4 ,watson #ai ,rhapis excelsa ,henry #bj ,ptychosperma macarthurii ,h4 ,wendl4 #ba ,archontophoenix cunninghamiana ,h4 ,wendl4 ,drude #bb ,chamaedorea elatior ,mart4 #bc ,chamaedorea ernesti-augusti ,h4 ,wendl4 #bd ,lytocaryum weddellianum ,toledo #be ,syagrus romanzoffiana ,glassmann #bf ,syagrus romanzoffiana ,glassmann #bg ,gibasis geniculata ,rohweder #bh ,yucca gloriosa var4 recurvifolia ,engelm4 #bi ,yucca aloifolia ,l4 #cj 8,cordyline fruticosa ,a4 ,chev4 #ca ,cordyline fruticosa ,a4 ,chev4 #cb ,cordyline fruticosa ,a4 ,chev4 #cc 8,cordyline cannifolia ,r4 ,br4 #cd ,dracaena reflexa var4 angustifolia ,baker #ce ,molineria capitulata ,herb4 #cf ,musa paradisiaca ,l4 #cg ,musa acuminata ,colla #ch ,maranta cristata ,nees ,mart4 #ci ,stromanthe thalia ,j4,m4,a4 ,braga #dj ,peperomia argyreia ,e4 ,morren #da ,peperomia fraseri ,c4 ,,dc4 #db ,ficus pumila ,l4 #dc ,euonymus japonicus ,thunb4 #dd ,begonia grandis ,dryand4 #de ,gravesia guttata ,triana #df 8,miconia calvescens ,schrank ,mart4 #dg ,tetrapanax papyrifer ,k4 ,koch #dh ,pogostemon cablin ,benth4 #di ,plectranthus scutellarioides ,r4 ,br4 #ej ,plectranthus scutellarioides ,r4 ,br4 #ea ,plectranthus scutellarioides ,r4 ,br4 #eb ,sanchezia oblonga ,ruiz ,pav4 #ec ,hypoestes lasiostegia var4 sanguinolenta 7,van ,houtte7 ,benoist #ed ,aphelandra maculata 7,tafalla ex ,nees7 ,voss