,zweierlei ,denken ,ein ,beitrag zur ,physiologie des ,denkens ,vortrag gehalten auf der ,versammlung ,deutscher ,naturforscher und rzte in ,salzburg #aiji von ,a4 ,bttner ,leipzig ,verlag von ,johann ,ambrosius ,barth #aiaj ,spamersche ,buchdruckerei in ,leipzig ,zweierlei ,denken4 ,ein ,kapitel aus der ,physiologie des ,denkens4 ,mein ,thema1 das die ,gegenberstellung von zweierlei ,formen des ,denkens1 des vorstellenden und des begrifflichen ,denkens1 zum ,gegenstande hat1 ist ein ,kapitel mitten aus dem ,buche einer verhltnismig neuen ,wissenschaft1 der naturwissenschaftlichen ,psychologie4 ,deshalb ist es ntig1 wenigstens in aller ,krze1 vorauszuschicken1 was ich als den ,inhalt der vorhergehenden ,kapitel1 also als die ,grundlage meiner ,errterungen ansehe4 ,dies um so mehr1 als diese ,grundlagen -- wie es bei einer so jungen ,wissenschaft nicht anders mglich ist -- noch keineswegs allgemeiner ,anerkennung sich erfreuen4 ,und gerade unter ,ihnen1 meine ,herren1 die ,sie zum ,teil als ,pioniere auf den ,gebieten der ,neurologie und ,hirnanatomie die ,fundamente unserer ,wissenschaft legen und sich nur zu oft der noch klaffenden ,lcken schmerzlich bewut sein werden1 wird gewi mancher sein1 der es fr unwissenschaftlich1 ja vermessen halten wird1 auf einem so schwankenden ,grunde ein khnes ,gebude zu errichten4 ,aber mein ,vorgehen widerspricht bewhrten ,denkgrundstzen nicht1 ist methodologisch nicht falsch6 ,denn so unzweckmig es im praktischen ,leben wre1 die ,tragfhigkeit eines ,baugrundes daran erproben zu wollen1 ob das darauf gebaute ,haus einfllt -- wobei ja gar leicht auch der ,wibegierige zu ,schaden kommt --1 so unschdlich und unentbehrlich ist dies ,verfahren in der ,wissenschaft3 ob eine ,hypothese festen ,boden der ,erkenntnis darstellt1 wird am besten daran erprobt1 ob das auf ihr errichtete ,gebude von ,folgerungen nicht zusammenstrzt4 ,die ,grenzen1 innerhalb deren sich meine ,errterungen halten sollen1 fallen zusammen mit den ,grenzen des physikalisch ,quantitativen4 ,es sind lediglich energetische ,prozesse1 ,prozesse also1 die rumlich1 zeitlich und kausal mebar sind1 die uns beschftigen werden4 ,jenseits der ,grenzen dieses ,vortrages liegt das ,bewute1 ,qualitative1 eigentlich ,psychische4 ,zwar teile ich die fast allgemeine ,ansicht nicht1 da diese ,seite unseres ,wesens jenseits der ,grenzen der ,naturwissenschaft berhaupt liegt -- damit wren wir dem ,dualismus trotz aller verhllenden ,worte von ,identitt1 von uerer und innerer ,anschauung u4 dgl4 unrettbar verfallen --1 aber jedenfalls liegt es auerhalb der ,mglichkeit1 sie hier nebenher zu behandeln4 ,gleichwohl werde ich mir erlauben1 mich der ,ausdrcke der ,bewutseins-,psychologie zu bedienen1 darunter aber die entsprechenden physiologischen ,vorstellungen zu verstehen4 ,nur fr die ,bewutseins-,psychologie ist ja bisher eine ,terminologie ausgebildet1 und es wre sehr lstig und zeitraubend1 wenn ich z4 ,b41 um das ,wort ,empfindung zu vermeiden1 jedesmal das ,nervengebilde beschreiben wollte1 das ihr entspricht4 ,die ,parallelismustheorie gestattet uns ja auch von vornherein ein solches allgemeines ,sichentsprechen anzunehmen4 ,eine ,unklarheit kann1 bei der prinzipiellen ,ausschlieung des ,bewuten aus unseren ,errterungen1 dadurch nicht entstehen4 ,das ,ausgangsgebilde der seelischen ,entwicklung ist der ,reflex4 ,der ,reflex ist unterseelisch1 unterbewut1 wenn die ,verbindung zwischen den sensorischen und den motorischen ,bahnen durch wenige verbindende ,fasern1 meist des ,rckenmarkes1 hergestellt wird1 er wird psychisch1 bewut1 wenn die ,verbindung durch die zahllosen ,fasern des nervsen ,zentralorgans bewirkt wird3 wenn das ,gehirn denkt4 ,das ,resultat dieser zentralen ,prozesse ist eine motorische ,reaktion1 die -- zum groen ,vorteil des ,individuums -- nicht lediglich 7wie beim einfachen ,reflex7 dem gerade gegenwrtig wirkenden ,reize entspricht1 sondern auch mancherlei frhere ,reize bercksichtigt4 ,in ,nervenprozessen also1 so drfen wir annehmen1 besteht alles ,denken1 alles psychische ,geschehen -- diese aber1 worin bestehen sie8 ,die einzige ,funktion der ,nerven ist es -- hier folge ich den bewundernswerten ,ausfhrungen von ,kassowitz#a --1 einen chemischen ,zerfallproze von einem ,ende zum anderen hindurchzuleiten4 ,ein ,proze1 der in ganz gleicher ,weise in allem lebenden ,protoplasma vor sich geht -- und1 drfen wir sagen1 dessen ,leben ausmacht --1 durcheilt die ,nervenbahn infolge ihrer besonders labilen chemischen und mechanischen ,struktur mit der ,geschwindigkeit von etwa #cj m_/,sek41 whrend unmittelbar hinterher der ,nerv aus den ,zerfallprodukten selbst und aus den im ,blutstrom herangeschafften chemischen ,energien sich wieder aufbaut4 ,nichts ,weiteres soll in den ,nerven vorgehen4 ,in einfache ,leitungsprozesse also sind alle psychischen ,prozesse aufzulsen und die ,aufgabe einer naturwissenschaftlichen ,psychologie besteht darin1 alles seelische ,geschehen in ,ausdrcken von ,leitungs- oder ,bahnprozessen zu begreifen4 ,da mit ,lsung dieser ,aufgabe das ,seelenleben sich in einer groartigen ,einfachheit darstellen wrde1 die siegreich alle die ,worterklrungen der alten ,psychologie aus dem ,felde schlagen mte1 leuchtet ohne weiteres ein4 ,aber noch mehr6 ,wenn die ,hypothese sich als stichhaltig erweist1 so werden wir erwarten drfen1 da nicht nur die bekannten ,erscheinungen in ihr ,gewand sich einkleiden lassen1 sondern da auch neue ,einsichten durch sie erschlossen und bekannte durch sie schrfer gefat werden knnen4 ,und um das letztere handelt es sich uns bei der ,unterscheidung des vorstellenden und des begrifflichen ,denkens4 #a ,allgemeine ,biologie1 ,wien #aijf4 ,verfolgen wir zunchst die aufsteigende ,reihe der ,nervenbahngebilde4 ,von der ,auenwelt werden durch ,vermittlung der ,sinnesorgane in den sensorischen ,nerven ,strme 7d4 h4 ,zerfallprozesse7 ausgelst1 die bis zu den ,sinnessphren des ,gehirns fortgeleitet werden und hier einen gewissen ,komplex von ,bahnen innervieren1 d4 h4 ,empfindungen hervorrufen4 ,mehrere derartige ,stromkomplexe flieen1 wenn sie gleichzeitig erregt werden1 also etwa von einem ,objekte herrhren1 leicht zusammen und bilden so ein groes ,bahngebilde -- die ,wahrnehmung4 ,wir wollen diese durch ihre ,konfiguration eindeutig bestimmten ,nervenbahngebilde ,bahnfiguren nennen4 ,diese ,bahnfiguren haben natrlich mit den ,objekten keinerlei hnlichkeit4 ,sie verhalten sich zu den ,dingen nicht wie ihre ,bilder1 sondern wie ihre ,symbole1 ihre konventionellen ,vertreter4 ,jeder ,nervenstrom hinterlt den ,nerven in einer ,verfassung1 wodurch er fr eine wiederholte ,erregung leichter passierbar wird4 ,die ,bahnfigur einer ,wahrnehmung kann so leicht wieder belebt werden1 und zwar nicht nur von den ,sinnesorganen1 sondern auch vom ,zentrum aus4 ,die wiederbelebten ,bahnfiguren sind ,vorstellungen4 ,diese ,eigenschaft der ,nervensubstanz -- durch ,wiederholung des ,zerfalls zerfallfhiger zu werden -- ist wohl eine der schwerstverstndlichen1 da zu ihr am wenigsten ,seitenstcke in der ,chemie des ,leblosen zu finden sind4 ,die ,ausdrcke ausschleifen1 bahnen1 die nur mechanische ,vorgnge andeuten1 sind nur ,notbehelfe fr die ,vorstellung4 ,indessen gibt es nicht den geringsten ,grund1 an der ,erklrbarkeit des ,bahnungsprozesses zu zweifeln4 ,in dem ,strmen der ,erregung von einer ,bahnfigur zur anderen oder von zwei gleichzeitig erregten ,figuren zueinander besteht die ,assoziation der ,vorstellungen und bei reicherer ,entfaltung das ,denken in ,vorstellungen4 ,und der ,aufbau der ,seelengebilde setzt sich fort3 ,wie die ,bahnfiguren uns die ,dinge und ihre ,beziehungen vertreten1 so knnen sie selbst vertreten werden durch einen ihrer ,teile1 durch eine phonetische ,gruppe -- das ,wort4 ,auf die ,symbolschicht der ,vorstellungen baut sich so gleichsam ein hheres ,stockwerk auf1 eine ,schicht von ,symbolen #b4 ,grades1 von bersymbolen4 ,es entsteht ein ,bau1 wie wir ihn uns etwa in dieser ,figur schematisch veranschaulichen knnen4 ,illustration3 ,schema des ,aufbaus des ,verstandes ,wie es zu dem so hoch bedeutsamen ,schritt der ,sprachbildung gekommen ist1 einem ,schritt1 den uns bekanntlich die ganze ,tierwelt nicht hat nachmachen knnen8 ,sie wissen1 da es dafr eine ganze ,anzahl ,theorien gibt4 ,ich bin der ,ansicht1 da das ,mitteilungsbedrfnis entscheidend war3 ,der ,mensch ist eben kein ,individuum1 sondern ein soziales ,wesen4 ,da dafr die akustische ,sphre wegen ihrer engen ,verbindung mit der motorischen ,sprachsphre besonders geeignet war1 bedarf keiner ,errterung4 ,die ,warn- und ,lockrufe der gesellig lebenden ,tiere stellen meines ,erachtens die ersten primitiven ,worte und ,begriffe dar -- die ,begriffe ,gefahr1 ,nahrung6 ,denn das ist der groe ,gewinn durch die bersymbolbildung1 da uns das ,wort alle die ,vorstellungen vertritt1 von deren ,figur es einen ,teil ausmacht4 ,mit einem ,laut kann schon das ,tier vielerlei ,gefahren1 vielerlei ,nahrungsmglichkeiten bezeichnen4 ,das ,wort begreift symbolisch eine groe ,zahl von ,vorstellungen4 ,begriff und ,wort sind fast identisch4 ,denn sie sind dieselbe ,bahnfigur im ,sprachzentrum4 ,nur da beim ,begriff mehr die ,verbindungen dieser ,figur mit den ,vorstellungen belebt sind1 beim ,wort mehr die zu den motorischen ,nerven4 ,das scheint mir eine klare ,darstellung des so viel umstrittenen ,verhltnisses4 ,die ,worte und ,begriffe vertreten die ,vorstellungen1 wie das ,papiergeld1 der ,wechsel das ,metallgeld vertritt1 oder wie die ,gesandten ihre ,mchte vertreten1 wodurch bekanntlich der ,geldverkehr1 der diplomatische ,verkehr auerordentlich erleichtert wird4 ,es entsteht in der ,sprachregion ein neues ,denken1 und unsere ,frage ist nun3 ,wie verhlt sich dies sprachliche1 begriffliche ,denken zu dem vorstellenden ,denken8 ,ohne weiteres ist klar1 da das vorstellende ,denken nhere ,verbindungen mit der ,welt der ,objekte1 der ,wirklichkeit hat -- das ,begriffliche ist ja berhaupt nur durch die ,vorstellungen mit dieser verbunden --1 und da es darin die grere ,gewhr besitzt1 der ,wirklichkeit zu entsprechen1 richtig auf sie reagieren zu knnen4 ,dagegen besitzt das begriffliche ,denken die ,vorzge1 leichter mit groen ,vorstellungsmassen operieren und sich ,anderen mitteilen zu knnen4 ,daher wird das erstere von denen gebt1 die mit den ,dingen zu tun haben1 das letztere von denen1 die mit ,menschen und ,spekulationen sich beschftigen4 ,in ,vorstellungen denkt der ,naturforscher1 der ,arzt1 der ,erfinder1 ,techniker1 ,landwirt1 ,offizier1 berhaupt der ,mann der praktischen ,berufe4 ,aber auch der ,schachspieler1 der seine knstliche ,wirklichkeit vor sich hat4 ,in ,begriffen denkt der spekulative ,philosoph1 der ,theologe1 ,jurist4 ,in beiden der ,staatsmann1 der ,kaufmann1 da sie sowohl mit ,dingen wie mit ,menschen zu rechnen haben4 ,den ,mathematiker mssen wir spalten in einen ,geometriker1 der in ,vorstellungen1 und einen ,arithmetiker1 der in ,begriffen denkt4 7,poincar unterscheidet den intuitiven von dem logischen ,mathematiker1 was auf dasselbe hinauskommt47 ,also3 hier ,sachdenken1 dort ,sprachdenken1 hier ,naturwissenschaft1 dort ,geisteswissenschaft oder besser ,begriffswissenschaft1 hier individuelles ,wirklichkeitsdenken1 dort soziales ,denken4 ,schon aus dieser ,gegenberstellung ist klar1 wie tief dieser ,gegensatz in unser ,leben einschneidet1 wie wichtig es deshalb auch in praktischer ,hinsicht ist1 ber ihn volle ,klarheit zu gewinnen4 ,und es ist ganz erstaunlich1 wie schwer der ,menschheit diese ,klarheit geworden ist und wie verhngnisvoll oft die ,fehler gewesen sind1 die aus einem ,verkennen der ,natur des sprachlichen ,denkens entsprungen sind4 ,erstaunlich1 aber erklrlich4 ,mit der ,bildung von sprachlichen bersymbolen war dem ,menschen ein ,instrument gegeben1 das ,denken zugleich leichter und mchtiger und sozialer zu machen3 ,nicht mehr brauchten jetzt die ,verbindungen zwischen den ,bahnfiguren das ganze ,gehirn zu durchziehen1 von einer ,sinnessphre zur anderen1 sondern in dem engen ,bereich der ,sprachsphre konnten sie vollzogen werden4 ,dabei umfaten die ,begriffe mehr ,einzelheiten als selbst die ,sammelvorstellungen2 die ,denkoperationen mit ihnen waren dementsprechend allgemeiner1 ergiebiger und fruchtbarer4 ,was ,wunder1 da die ,menschen dies wundervolle ,instrument mit ,eifer und naivem ,vertrauen handhabten1 ohne sich ber seine ,natur und ,leistungen klar zu sein1 ja da schlielich die es ,handhabenden von einem wahren ,machtrausch ergriffen wurden4 ,so zieht sich eine ,kette des ,miverstehens von den indischen ,denkern1 die in ,begriffen von grter ,allgemeinheit 7d4 h4 ,vorstellungslosigkeit7 schwelgten1 ber die griechischen ,sophisten1 die die ,dialektik des begrifflichen ,denkens zu praktischen ,zwecken ausbildeten und zum ,teil mibrauchten1 ber ,plato1 dem nur die ,begriffe das wahre ,sein1 die ,dinge nur dessen ,abglanz waren1 durch das ,mittelalter1 in dem die ,realisten die ,realexistenz der ,begriffe vertraten1 durch die deutsche spekulative ,philosophie hindurch bis in unsere ,tage4 ,das leichte ,zusammenfassen vieler ,vorstellungen in dem bersymbol eines ,wortes bewirkt1 da zuerst im ,sprachzentrum1 mit berspringen gleichsam des ,vorstellungsgebietes1 ein ,zusammenfassen zustande kommt4 ,es verfhrt uns aber auch leicht dazu1 uns bei diesem ,zusammenfassen als einer wirklichen ,erkenntnis zu beruhigen4 ,so sehen wir in allen ,wissenschaften -- nicht zum wenigsten in der ,psychologie -- ,worte die erste ,stufe der ,erkenntnis bilden und fr vollgltige ,erklrungen genommen werden4 ,und lange dauert es stets1 ehe sie mit ,vorstellungen durchtrnkt und dabei meistens durch bessere ersetzt werden4 ,so geht die ,erkenntnis hufig den umgekehrten ,weg des physiologischen ,prozesses4 ,das leichte ,kombinieren ferner der ,begriffe im ,sprachzentrum verleitet unausgesetzt zu demselben ,fehler1 den die ,brse1 das ,verkehrszentrum1 begeht1 wenn sie den bequemen ,papierverkehr zu selbstndig und zu losgelst von der ,wirklichkeit der ,waren1 die durch die ,papiere symbolisiert werden1 betreibt4 ,in beiden ,fllen entstehen haltlose ,gebilde1 die schlielich mit der ,wirklichkeit kollidierend zusammenbrechen4 ,wohl kaum abzuwehren brauche ich die ,auffassung1 als wrde das vorstellende ,denken reinlich getrennt vom ,begrifflichen von uns ausgebt4 ,es wre ja1 nachdem einmal das wundervolle ,instrument der ,sprache geschaffen ist1 unverzeihlich1 wenn nicht auch die sich seiner bedienten1 deren ,denken sich eng an die ,wirklichkeit anschliet und deshalb vorzugsweise in ,vorstellungen bewegt4 ,damit erledigt sich auch die oft errterte ,frage1 ob es ein nicht-sprachliches ,denken berhaupt gibt4 ,gehen wir aber1 nachdem wir den allgemeinen ,charakter der beiden ,denkformen festgestellt haben1 nunmehr genauer auf die ,vorgnge1 die sich in ihnen abspielen1 ein6 ,wir haben das ,denken aufgefat als eine ,folge von ,zerfallprozessen1 die das sehr labile ,protoplasma der ,hirnnerven durcheilen1 nachdem sie an einem ,ende eingeleitet sind4 ,stellen wir uns aber das ,wirrsal von ,millionen zerfallbereiter ,fasern vor1 durchflogen gleichsam von einem glimmenden ,brande1 dessen ,verlauf durch nichts bestimmt wird als durch die mehr oder weniger groe ,zerfallbereitschaft der einzelnen ,fasergruppen1 so scheint diese ,vorstellung doch recht wenig hnlichkeit mit der eines geordneten ,denkens zu haben4 ,bloe chemische ,zerfallprozesse -- wie sollen die in ihrer vollendeten ,formlosigkeit die scharfen ,formanschauungen darstellen knnen1 die dem ,knstler oder dem ,chirurgen oder dem ,jger oder auch nur seinem ,wilde eigentmlich sind1 wie in ihrer ,unberechenbarkeit -- denn alle ,auslseprozesse sind unberechenbar -- die genauen ,messungen und ,berechnungen herstellen1 die der ,astronom1 der ,physiker ausbt8 ,wie soll in diesem ,wirrsal der ,charakter der ,ordnung1 der ber- und ,unterordnung zustande kommen1 den das ,denken des ,mathematikers1 des ,logikers1 des ,juristen verlangt8 ,wie ordnen sich die ,nervenprozesse1 die das ,denken ausmachen1 so1 da sie der ,wirklichkeit entsprechen1 -- das ist in der ,tat die ,kardinalfrage1 von deren ,beantwortung unser ,verstndnis des ,vorganges1 ja die ,haltbarkeit der ganzen ,hypothese abhngt4 ,natrlich mssen wir bei dem ,beantwortungsversuch auf alle die schnen ,worte1 wie ,verstand1 ,kategorien1 logische ,grundstze usw41 verzichten1 die den ,bewutseinspsychologen zur ,erklrung der ,ordnung im ,denken zur ,verfgung stehen1 -- es sei denn1 da es uns gelnge1 ihnen einen physikalisch-chemischen ,sinn zu verleihen4 ,sehen wir also zu1 wo wir mechanisch ordnende ,prinzipien entdecken4 ,ordnung kann dem ,gehirnprozesse entweder von innen 7aus sich selbst7 oder von auen kommen4 ,da wir alles seelische ,geschehen als veranlat von auen1 zur ,wirkung nach auen auffassen1 so liegt es nahe1 zu untersuchen1 ob die ,auenwelt die ,ordnung schaffende ,macht ist4 ,und in der ,tat ist dies der ,fall4 ,jede unserer ,bewegungen1 die einem falschen ,raumbilde entstammt und deshalb ihr ,ziel verfehlt1 z4 ,b4 die falschen ,greifbewegungen des kleinen ,kindes1 wird von der ,auenwelt mit einem erziehenden ,klaps beantwortet4 ,und diese korrigierende ,wirkung reicht von den einfachsten ,reflexbewegungen bis zu unseren aus kompliziertestem ,denken entsprungenen ,handlungen4 ,die ,wirklichkeit merzt die nicht in sie passenden1 mit anderen durch sie hervorgerufenen ,vorstellungen kollidierenden ,bahnfiguren aus4 ,man knnte einwenden1 da doch die ,tiere zusammengesetzte ,instinkthandlungen sofort richtig vollfhren1 da ihnen also ein ordnendes ,prinzip eingeboren sein msse und sie somit der ,erziehung durch die ,wirklichkeit nicht bedrften4 ,aber ,instinkthandlungen sind nicht anders zu beurteilen als eingebte ,handlungen1 bei denen auch die ,lehrmeisterin ,wirklichkeit nicht mehr ttig zu sein braucht1 weil sie es frher war4 ,aber die ,korrektur1 die die ,auenwelt an unseren ,vorstellungen vornimmt1 wrde uns von geringem ,nutzen sein1 wenn die groe ,kraftverschwendung1 die damit verbunden ist1 in jedem einzelnen ,falle wiederholt werden mte4 ,erst dadurch1 da die richtige ,bahn nun zu einer solchen geringsten ,widerstandes wird1 entsteht eine dauerhafte ,anpassung der inneren an uere ,bewegungen1 wie die ,formel ,spencers vom ,leben lautet4 ,da sich aber in der ,auenwelt die ,beziehungen des ,nebeneinander1 ,nacheinander und ,durch- oder ,auseinander unausgesetzt wiederholen1 so werden auch die entsprechenden ,vorstellungen des ,raumes1 der ,zeit und der ,ursache in vorzglich ausgeschliffenen ,bahnen verlaufen4 ,sie werden1 wie gelehrige ,schler1 nicht nur ihr ,pensum bald fehlerlos auswendig knnen1 sondern selbst die ,korrektur der anderen ,vorstellungen bernehmen knnen4 ,sie stehen fr uns dann als die ordnenden ,krfte des ,vorstellungslebens um so mehr da1 als ihre eigene ,erziehung durch die ,wirklichkeit vor unserm ,bewutwerden und vor unserer ,geburt liegt4 ,lassen ,sie uns daher einen ,blick auf die ,erziehung dieser ,erzieher werfen4 ,zunchst die ,raumvorstellung4 ,sie ist entstanden -- wie jetzt wohl unter den neueren ,psychologen feststeht -- aus ,bewegungsempfindungen4 ,durch die ,bewegung der ,augenmuskeln entsteht1 wenn der gelbe ,fleck der ,retina die ,linien eines ,objekts verfolgt1 die ,vorstellung der ,flche1 wenn die beiden ,augen konvergent gestellt werden1 die der ,tiefe4 ,dabei erzwingt die ,wirklichkeit durch unausgesetztes ,korrigieren falscher ,bewegungen ein genaues ,entsprechen der ,bahnfigur 7der ,vorstellung7 und des ,objektes4 ,in gleicher ,weise kann auch durch die ,bewegung des ,armes beim ,abtasten eines ,gegenstandes die ,raumvorstellung gebildet werden4 ,und die beiden so gewonnenen ,raumvorstellungen kollidieren nicht -- werden also von uns identifiziert4 ,da diese ,bewegungsempfindungen aus ,beziehungen zwischen den ,empfindungen zweier ,lagen bestehen1 so knnen wir die ,raumvorstellung bezeichnen als die zu einer einheitlichen ,vorstellung verschmolzene ,gesamtheit unserer ,bewegungsbeziehungen4 ,in einer interessanten und einleuchtenden ,arbeit hat ,heinrich ,sachs nachgewiesen1 da diese ,verschmelzung schon in einem subkortikalen ,zentrum1 dem ,augenmuskelkern1 erfolgt1 so da die ,raumvorstellung schon als fertige ,einheit zu den im ,grohirn entstehenden ,gebilden in ,beziehungen treten wrde4 ,es ist klar1 da durch eine solche1 abgesondert von den anderen ,vorstellungen erfolgte ,entstehung der ,eindruck eines ,nichtgewordenseins1 einer ,aprioritt noch verstrkt werden mu1 der auch ohne diese ,hypothese aus der ,befestigung der ,bahnen in ungezhlten ,vorgeschlechtern verstndlich ist4 ,die ,zeitvorstellung entsteht aus den ,empfindungen des ,nacheinander1 in welchem sich alle ,bewegung1 sowohl die innere wie die uere1 vollzieht4 ,dasselbe ,nacheinander1 nicht als ,kontinuum1 sondern in einzelnen ,wiederholungen empfunden1 ergibt die ,zahl4 ,zeit- und ,zahlvorstellung spiegeln also die objektive ,ordnung des inneren wie des ueren ,geschehens wider4 ,sie wirken ihrerseits ordnend auf alle ,vorstellungen1 die das ,zeit- oder ,zahlmoment enthalten4 ,ihre ,eindimensionalitt1 die eine ,verwirrung nicht zult1 gestaltet ihre ordnende ,kraft besonders einfach und klar4 ,die ,vorstellung kausaler ,beziehungen endlich ist1 wie jetzt wohl allgemein angenommen wird1 aus den ,beziehungen der ,innen- zur ,auenwelt entstanden4 ,zwei sich immer wiederholende ,vorgnge sind es1 die sich uns unter dem ,bilde von ,ursache und ,wirkung darstellen3 die ,wirkung der ,auenwelt auf uns und unsere ,wirkung auf die ,auenwelt -- der ,anfang und das ,ende der ,reflexkette4 ,einen ,schlag empfinden wir als ,ursache des ,schmerzes und die motorische ,innervation unserer ,armmuskeln als ,ursache der ,armbewegung4 ,diese ,doppelvorgnge stehen in einer ,beziehung zueinander1 die durch das zeitliche ,nacheinander augenscheinlich nicht erschpft wird -- bekanntlich wollte ,hume sie daraus hervorgehen lassen --1 in der vielmehr das ,durcheinander-bewirkt-werden1 das ,auseinander-hervorgehen1 der ,kraftcharakter vorherrscht4 ,die so aus uns geschpfte ,vorstellung der ,kausalitt wurde nun zunchst begrifflich untersucht4 ,sie wissen1 da sich die philosophische ,debatte der letzten #bjj ,jahre groenteils um diesen ,begriff gedreht hat4 ,schauen wir auf den heutigen ,zustand1 so knnen wir nur sagen3 mit recht wenig ,erfolg6 ,es gelang nicht einmal1 den ,begriff der ,ursache von dem der ,bedingung und dem der ,veranlassung scharf abzugrenzen1 noch sich ber die ,gleichartigkeit oder ,ungleichartigkeit von ,ursache und ,wirkung einig zu werden4 ,so definiert ein neuerer ,psychologe 7,hfler7 ,ursache als die ,summe der notwendigen ,bedingungen eines ,anfanges4 ,ein anderer 7,stumpf7 erklrt ,ursache und ,wirkung brauchen nicht gleichartig zu sein4 ,und sogar ,naturforscher von einem ,range wie ,verworn lassen sich durch die ,philosophen mitrauisch gegen den ,begriff der ,kausalitt machen und geben die ,lsung preis1 die sie als ,naturforscher im vorstellenden ,denken in der ,hand haben4 ,ein gesetzmiger ,vorgang oder ,zustand1 erklrt ,verworn1 ist nie eindeutig bestimmt durch eine einzige ,ursache1 sondern immer nur durch eine ,summe von ,bedingungen1 die smtlich gleichwertig sind1 weil sie eben notwendig sind4 ,kausale ,gesetzmigkeit ist spekulative ,mystik1 konditionale ,gesetzmigkeit ist ,erfahrung6 ,alle ,gesetzmigkeit hat konditionale ,form3 wenn es regnet1 dann ist es na4 ,das wre also ,bankrotterklrung des ,kausalbegriffs in bester ,form6 ,aber die konditionale ,form ist nur eine ,sprachform und weit entfernt davon1 die ,form der ,erfahrung1 der direkten ,vorstellung zu sein6 ,diese ist doch so3 wir sehen1 da beim ,regen die getroffenen ,gegenstnde na werden2 wir sehen das hufig und bilden eine feste ,verbindung der ,vorstellungen ,regen und na4 ,oder in unserer physiologischen ,deutung3 zwischen den gleichzeitig erregten ,bahnfiguren ,regen und na schleifen sich ,verbindungsbahnen aus1 die bei jeder folgenden ,erregung vertieft werden1 so da schlielich die ,erregung einer ,figur mit ,sicherheit die der anderen nach sich zieht4 ,es ist lediglich sprachliche ,form1 wenn wir sagen3 wir schlieen aus der hufigen ,beobachtung1 da es immer1 wenn es regnet1 na wird4 ,das ist nebenher ein gutes ,beispiel fr unser ,thema4 ,klarheit aber und ,festigkeit und messende ,genauigkeit erwachsen dem ,ursachebegriff aus der ,auenwelt und nur aus ihr4 ,die ,erkenntnis1 da alles ,geschehen in einem ,energiewechsel beruht1 und da dabei die verschwindende ,energie der neu erscheinenden quantitativ gleich ist1 hebt die eine ,bedingung des ,geschehens1 die der ,wirkung gleich ist1 als ,ursache heraus aus den brigen ,bedingungen1 die zu bloen ,leitformen der besonderen ,art der ,energiewirkung herabsinken4 ,so ist das sinkende ,wassergewicht die einzige ,ursache der von der ,turbinenwelle geleisteten ,arbeit1 whrend die ,leitformen des ,gerinnes1 der ,turbine selbst usw4 die allerdings auch notwendigen ,bedingungen darstellen1 die z4 ,b4 verhindern1 da die ,energie des ,wassergeflles sich in anderer ,weise uert1 etwa in freiem ,sturz sich in ,wrmeenergie umsetzt4 ,daraus1 da wir diese ,bedingungen fr die besondere ,form des ,energieumsatzes als notwendig bezeichnen1 zu schlieen1 da sie der ,ursache gleichwertig sind1 -- auch das ist nichts als eine zu vertrauensvolle ,anwendung einer ,sprachform auf ,wirklichkeitsvorstellungen4 ,aus der ,auenwelt also -- im ,zusammenwirken mit der physischen ,innenwelt -- beziehen die drei allein herrschenden ,vorstellungen des ,raumes1 der ,zeit und der ,ursache ihre ordnende ,kraft4 ,da die ,auenwelt direkt nur mit unserm vorstellenden ,denken in ,verbindung steht1 so wirken auch diese drei ,ordnungsprinzipien direkt nur in diesem4 ,gibt es aber vielleicht noch andere als diese drei ,ordnungsmchte8 ,da alles energetische ,geschehen aus ihnen restlos erklrbar ist1 so brauchen wir zur ,erklrung der ,auenwelt weiter keine1 kennen auch keine4 ,von auen her knnen uns also keine weiteren ,quellen der ,ordnung kommen4 ,obwohl nun diese drei ,vorstellungen sich ihrer physiologischen ,natur nach nicht von anderen unterscheiden1 werden wir doch berechtigt sein1 sie sowohl wegen ihrer engen und erschpfenden ,beziehungen zur ,auenwelt als wegen ihrer ordnenden ,bedeutung in unserer ,vorstellungswelt mit einem besonderen ,namen zu bezeichnen4 ,wir werden dafr den fr die ordnenden ,verstandeskrfte blichen ,namen ,kategorien whlen drfen1 ungeachtet sie wesentlich verschieden von den ,kantschen ,kategorien sind4 ,denn sie sind nicht eigenartige1 unerklrte ,mchte des ,verstandes wie jene1 sondern normale ,beziehungsvorstellungen4 ,sie sind nicht a priori1 sondern durch ,erfahrung geworden4 ,kant zhlt zwlf ,formen des ,verstandes und dazu zwei der ,sinnlichkeit 7,raum und ,zeit71 entsprechend seiner scharfen ,scheidung zwischen ,sinnlichkeit und ,verstand1 wir kennen nur die genannten drei1 die fr ,sinnlichkeit wie fr ,verstand -- fr uns nichts ,verschiedenartiges -- gelten4 ,kant leitet seine ,kategorien aus den ,schluformen her1 also aus ,formen des sprachlichen1 abgeleiteten ,denkens1 ein besonders nach unserer ,anschauung recht unglcklicher ,gedanke2 wir gewinnen die unsrigen aus den ,beziehungen der ,auenwelt1 der ,quelle alles seelischen ,geschehens4 ,welches sind nun aber die ordnenden ,krfte im begrifflichen ,denken8 ,wenn die ,krfte der ,auenwelt durch die ,schicht des vorstellenden ,denkens schon gleichsam absorbiert sind -- gibt es nicht hnlich wirkende innere ,krfte in der begrifflichen ,schicht8 ,wir knnen1 von unserm physikalisch-chemischen ,gesichtspunkt aus1 keine entdecken6 ,wie1 wird man mich anfahren1 kennen ,sie nicht die alles ,denken beherrschende ,macht der ,logik -- in deren ,namen schon ,sprechen und ,denken und ,ordnung vereinigt ist8 ,in der ,tat1 jeder fgt sich dieser ,gromacht4 ,sogar die ,mathematiker1 die sich fast ausschlielich in unseren ,kategorien des ,raumes und der ,zeit bewegen1 sind zum ,teil bemht1 von ,anschauungen mglichst abzusehen und ihre ,axiome in ein rein logisches ,gewand zu kleiden4 ,die ,logiker nun gar kennen ihres ,machtgefhls keine ,grenzen4 ,in der ,ausbildung1 ,entwicklung und ,verknpfung1 sagt einer von ihnen1 ,drobisch1 der durch die ,erfahrung gegebenen ,elemente geht das logische ,denken selbstndig und ohne ,seitenblicke auf die ,erfahrung seinen eigenen ,weg1 gelangt zu komplizierteren und reichhaltigeren ,formen und erweitert durch ,anwendung dieser ,formen auf die unmittelbaren ,tatsachen der ,wahrnehmung und des ,bewutseins die ,erkenntnis ins ,unbegrenzte4 ,da dieser auf logischem ,wege gewonnenen ,erkenntnis die ,tatsachen entsprechen1 ist ausgemacht -- nur1 ob ihre ,tragweite noch ber unsere ,welt hinausgeht1 kann zweifelhaft sein6 ,ob den allgemeinen und notwendigen ,formen des ,denkens1 fhrt ,drobisch fort1 denen sich tatschlich die ,anschauungen fgen1 ber diese hinaus eine reale ,bedeutung zukommt1 ob sie das ,wesen der ,dinge ausdrcken oder sich gar in ihnen ,evolutionen des ,absoluten abspiegeln1 darber kann nur die ,metaphysik ,aufschlu geben1 die aber wiederum1 um den ,rckweg zum ,gegebenen nicht zu verlieren1 ohne den leitenden ,faden der formalen ,logik nicht einen ,schritt in das dunkle ,labyrinth der transzendenten ,spekulation wagen kann4 ,was hier als mglich hingestellt ist1 wird von ,hegel bekanntlich als wirklich behauptet2 nach ihm sind die sprachlichen ,denkformen zugleich ,wirklichkeitsformen und seine ,logik ist deshalb zugleich ,physik und ,metaphysik4 ,und doch -- und doch -- wir finden in unserm ,schema fr diese ,knigin keinen ,thron1 ja nicht einmal eine ,lcke1 in der wir sie unterbringen knnten4 ,ehe wir aber deswegen unser ,schema preisgeben1 sehen wir zu1 wie sich die ,logik1 von unserm ,standpunkte gesehen1 ausnimmt4 ,zunchst die vier ,normalgesetze des ,denkens4 #a4 ,der ,identittssatz3 ,a ,a4 ,der ,satz bezieht sich nicht auf eine ,wiederholung derselben ,vorstellung1 denn dann wre er falsch1 sondern besagt in der ,tat nur3 dasselbe ist dasselbe und immer wieder dasselbe4 ,das ist aber eine ,sprachform ohne jeden ,vorstellungsinhalt und deshalb vllig leer4 #b4 ,der ,satz vom ,widerspruch3 ,a kann nicht gleichzeitig ,b und nicht ,b sein1 d4 h4 in unserm ,vorstellungskreise3 die ,bahnfigur ,a kann nicht gleichzeitig mit der ,b verbunden und nicht verbunden sein4 ,aber die ,verbindung kann durch mehr oder weniger ,fasern hergestellt sein1 auch durch so wenige1 da es unmglich ist1 sich klar zu werden1 ob sie berhaupt besteht4 ,der ,apfel kann nicht zugleich gelb und nicht gelb sein -- das ist logisch1 aber bei weitem nicht immer vorstellungsmig klar4 ,denn die gelbe ,farbe kann bis zur ,unmerklichkeit in die grne oder in die rote bergehen4 ,zweifelfrei ist die ,anwendung des ,satzes nur1 wo es sich um quantitative1 also rumliche1 zeitliche1 kausale ,beziehungen handelt1 wie3 dieser ,punkt kann nicht zugleich innerhalb und auerhalb dieses ,kreises liegen1 die ,tat kann nicht zugleich gestern und nicht gestern geschehen sein usw4 ,das verweist uns auf unsere ,kategorien von ,raum und ,zeit als den ,kern des ,satzes4 ,das dritte ,gesetz vom ausgeschlossenen ,dritten oder ,mittleren3 ,a ist entweder ,b oder nicht ,b1 ein ,drittes oder ,mittleres gibt es nicht2 der ,punkt liegt entweder in dem ,kreise oder nicht in dem ,kreise -- ist der ,vorstellung nach mit dem zweiten ,gesetz gleichbedeutend und nur in der ,sprachform verschieden3 derselbe ,sinn ist dort negativ1 hier positiv ausgedrckt4 ,das vierte ,gesetz3 ,jedes richtige ,urteil ist einer logisch zureichenden ,begrndung fhig1 spricht nur die vertrauensvolle ,annahme aus1 da gengende ordnende ,krfte im richtigen sprachlichen ,denken zur ,verfgung stehen1 ohne eine davon nachzuweisen4 ,bekanntlich aber halten wir vieles fr richtig1 ohne es logisch begrnden zu knnen4 ,so erschlieen uns diese vier ,normalgesetze keine neuen ,quellen der ,denkordnung4 ,von ihnen wird nun aber bei dem ,hauptstck der ,logik1 der ,lehre von den ,schlssen1 nicht einmal viel ,gebrauch gemacht4 ,vielmehr treten hier zu unserer berraschung neue ,grundstze auf1 die ohne weiteres als feststehend und einleuchtend angenommen werden4 ,so sttzt sich der ,schlu der ersten ,figur 7nach ,drobisch7 auf die ,grundstze3 #a4 worin das ,ganze enthalten ist1 darin ist auch sein ,teil enthalten1 #b4 wovon das ,ganze ausgeschlossen ist1 davon ist auch jeder ,teil ausgeschlossen4 ,diese ,beziehungen zwischen dem ,ganzen und seinen ,teilen sind aber offensichtlich dem ,vorstellungsgebiet des ,raumes und der ,zeit entnommen und dadurch allerdings ohne weiteres einleuchtend4 ,und so weiterschreitend knnen wir die ganze ,syllogistik in ,raum- und ,zeitvorstellungen auflsen4 ,das ist schon von ,fr4 ,alb4 ,lange geschehen1 der smtliche ,schluformen zeichnerisch dargestellt und nachgewiesen hat1 da sie aus der rumlichen ,anschauung ihre berzeugende ,kraft beziehen4 ,er hat auch mit ,recht bemerkt1 da der korrekteste logische ,beweis1 um uns zu berzeugen1 der ,ergnzung durch die rumlich-zeitliche ,anschauung eines ,beispiels bedarf4 ,kurz1 wir drfen es aussprechen3 die ordnende ,kraft der ,logik1 die sich ausschlielich im begrifflichen ,denken bettigt1 entstammt den ,vorstellungskategorien und durch diese der ,auenwelt4 ,die ,kategorien1 in sprachliches ,gewand gekleidet1 sprachlich-begrifflichem ,denken angepat -- nichts anderes ist die ,logik4 ,ist damit auch einerseits gegeben1 da ihre ,macht eine abgeleitete1 ihre ,zuverlssigkeit eine geringere ist als die der direkten ,kategorien1 und da grere ,vorsicht bei ihrer ,anwendung geboten ist1 um ,fehler zu vermeiden -- wer kennt nicht logische ,schlureihen1 z4 ,b4 juristische oder philosophische1 die ihren ,urhebern vollkommen bndig und gegen jeden ,angriff gesichert erschienen sind und doch als fehlerhaft sich erwiesen haben --1 so ist damit doch auch anderseits die ungeheure ,bedeutung ausgesprochen1 die ihr als ,vertreterin der ordnenden ,prinzipien in dem unser ,leben beherrschenden ,gebiete des sprachlichen ,denkens zukommt4 ,ja man kann sagen1 da1 wie das ,denken erst in seiner mittelbaren1 sprachlichen ,form seine volle ,macht erreicht hat1 so auch seine ordnenden ,krfte in der ,logik4 ,fr das ,verstndnis aber des ,denkens ist damit erreicht -- da eine vllig rtselhafte1 scheinbar seine innerste ,natur ausmachende ,potenz als ein ,beziehungskomplex zwischen chemischen ,vorgngen begriffen ist6 ,haben wir so die ,ordnung nicht nur im vorstellenden1 sondern auch im begrifflichen ,denken als wesentlich aus der ,auenwelt herrhrend erkannt1 so mssen wir1 ehe wir dies ,kapitel schlieen1 uns doch noch vergewissern1 ob nicht die ,innenwelt1 d4 h4 das scheinbar so formlos verlaufende chemische ,krftespiel selbst1 uns gewisse ,ordnungskrfte zu liefern vermag4 ,wir haben bereits gesehen1 da die ,nervenprozesse nach allgemeinem physikalischem ,gesetz die ,bahnen geringsten ,widerstandes whlen1 und da daraus gewisse ,gesetzmigkeiten in der ,assoziation und im ,denken sich ergeben4 ,dabei ist es besonders ein ,fall1 der1 sich immer wiederholend1 grte ,bedeutung erlangt4 ,wenn die ,vorstellung eines wnschenswerten ,zustandes1 eines zu erstrebenden ,zieles 7durch ,assoziationen irgend welcher ,art7 in uns auftaucht1 so suchen wir ,mittel1 sie zu verwirklichen1 d4 h4 wir suchen die ,vorstellungen unseres gegenwrtigen ,zustandes1 von dem wir ja ausgehen mssen1 mit jener auf mglichst kurzem ,wege zu verbinden1 anders ausgedrckt3 die gleichzeitigen ,erregungen der ,bahnfiguren einerseits des ,zieles1 anderseits des ,ausgangspunktes verbinden sich durch ,mittelfiguren1 die den geringsten ,bahnwiderstand bieten4 ,so wirkt die ,zielvorstellung1 der ,zweckbegriff mittels des ,gesetzes vom geringsten ,widerstande ordnend auf unser ,denken4 ,und da alles ,denken ,handlungen zum schlielichen ,ziel und ,zweck hat1 so ist dieser innere ,ordnungsfaktor von grter1 unausgesetzter ,wirksamkeit4 ,mssen wir ihn also nicht den drei aus der ,auenwelt stammenden als vierte ,kategorie zuordnen8 ,er unterscheidet sich jedenfalls wesentlich von ihnen4 ,anders als die ,ursachevorstellung1 die zwar aus der ,beziehung innerer zu ueren ,vorgngen gewonnen ist1 aber durch die ,auenwelt allein ,form und ,kraft und ,przision erhalten hat1 ist der ,zweckbegriff auf innere ,vorgnge beschrnkt geblieben4 ,denn alle energetischen ,vorgnge sind ohne ihn1 mit ,hilfe der anderen drei ,kategorien allein1 erklrbar4 ,es fehlt ihm deshalb gnzlich die diesen eigene messende ,kraft1 aus welchem ,fehlen man auch umgekehrt auf sein ,nichtvorkommen im ueren ,geschehen schlieen kann4 ,seine herrschende ,stellung aber im begrifflichen ,denken und seine enge ,beziehung zu den unsere ,zielvorstellungen bestimmenden ,gefhlen -- gilt doch zwecklos und wertlos fast als gleichbedeutend -- machen es verstndlich1 da man bestrebt war1 den ,zweckbegriff auch in der ,auenwelt zu finden1 und da um seine ,geltung in dieser1 d4 h4 um die teleologische ,weltanschauung1 ein hartnckiger ,kampf seit der ,zeit gefhrt wird1 wo man angefangen hat1 mitrauisch gegen ,worte zu werden4 -- ,wir erkennen demnach in der ,zweckvorstellung eine ordnende ,kraft von vielleicht nicht geringerer ,strke als die der drei ,kategorien1 aber von anderer ,art1 weil lediglich aus dem inneren physischen ,geschehen statt aus dem ueren stammend4 ,hiermit will ich die ,gegenberstellung des vorstellenden und des begrifflichen ,denkens beschlieen4 ,sie zeigt uns ein ,bild1 das diese beiden ,formen unseres ,denkens in weit verschiedeneren und markierteren ,umrissen erkennen lt1 als wir gewohnt sind1 sie zu sehen4 ,es war vielleicht nicht uninteressant zu sehen1 wie weit die von uns stets gemeinsam gehandhabten ,denkformen unter dem physiologischen ,gesichtspunkt auseinanderrcken4 ,es war ein ,versuch1 dem ,namen nach vertraute1 der ,vorstellung nach aber unbekannte geistige ,erscheinungen unter der ,form physikalisch-chemischer ,vorgnge zu deuten4 ,ich werde zufrieden sein1 wenn ,sie daraus die berzeugung gewonnen haben1 da ein solcher ,versuch schon nach dem heutigen ,stande der ,naturwissenschaften nicht aussichtslos und fhig ist1 uns neue ,einblicke in die ,natur unseres ,geistes zu verschaffen4 ,sie werden mir wohl nicht vorwerfen1 da ich manche und sogar wichtige zu meinem ,stoffe gehrigen ,teile bergangen habe -- denn das ist selbstverstndlich und bei einem so ausgedehnten ,stoffe unvermeidlich4 ,sie werden es mir aber mit ,recht als ,fehler anrechnen1 da ich berhaupt ein so reiches ,thema gewhlt habe1 ein ,thema1 das in der kurzen mir zustehenden ,zeit keine andere als eine skizzenhafte und lckenhafte ,behandlung zulie4 ,ich darf aber erwhnen1 da meine ,ausfhrungen nur einen ,ausschnitt aus einer greren ,arbeit bilden1 in der sie in breiterer ,ausfhrung und besser gesttzt durch einen greren ,zusammenhang demnchst erscheinen werden#b4 #b ,unter dem ,titel3 ,autonomer ,idealismus auf ,grundlage einer durchgefhrt mechanistischen ,seelenauffassung4