,,des ,,aufsturzes ,,eines ,,kometen ,,auf ,,die ,,erde999999 ,anmerkung3 ,wort gesperrt ,wort antiqua ,,ueber ,,die ,,schrecklichen ,,wirkungen ,,des ,,aufsturzes ,,eines ,,kometen ,,auf ,,die ,,erde und ber die vor fnftausend ,jahren gehabte ,erscheinung dieser ,art4 von ,dr4 ,aug4 ,heinr4 ,christ4 ,gelpke1 ,schulrathe und ,professor in ,braunschweig und ,ehrenmitgliede der ,groherzoglichen mineralogischen ,societt in ,jena4 ,leipzig1 #ahce4 ,friedrich ,fleischer4 ,ehe ich die schrecklichen und furchtbaren ,wirkungen1 welche unser ,wohnort sowol in seinem innern ,baue1 als auch auf seiner ,oberflche leiden wrde1 wenn irgend ein bedeutender ,weltkrper1 etwa von der ,gre unseres ,mondes auf die ,erde strzte1 anfhre1 mu ich zuvor eine allgemeine ,darstellung von der ,entstehungsart desselben und seiner allmligen ,ausbildung zu geben suchen1 um danach die furchtbaren ,wirkungen des ,kometen1 der an unsern ,wohnort stoen1 seinen innern ,bau zertrmmern und seine organische ,schpfung zerstren und vernichten wrde1 richtig beurtheilen zu knnen4 ,die beiden groen1 mchtigen ,hauptgesetze1 durch welche unser ,erdball und berhaupt die groen ,weltkrper1 die mit ihrem funkelnden ,lichte das nchtliche ,gewlbe des ,himmels so prachtvoll schmcken1 und ,millionen ,mal grer1 als unser uns schon so gro scheinender ,erdkrper sind1 und wodurch das ,samenkorn in dem ,schoe der ,erde gebildet wird und zu seiner ,entwicklung gelangt1 sind die ,anziehungs- und ,abstoungsgesetze4 ,alles1 was wir um uns her und in den ,tiefen der ,erdschichten erblicken1 ist auf dem flssigen ,wege entstanden1 das heit3 der erste ,zustand aller natrlichen ,krper ist ein flssiger gewesen4 ,wer verkennt dieses1 wenn er an die ,entstehung des erhabenen ,menschen aus einem kleinen1 einem ,senfkorne an ,gre gleichenden ,eye denkt8 ,und wer wrde es glauben1 wenn die ,erfahrung solches nicht besttigte1 da aus demselben der groe erhabene ,mensch entstnde1 der mit der ,meruthe in der ,hand die ungeheuern ,weiten der ,welten1 welche der ,lichtstrahl1 der in einer ,sekunde #da1jjj ,meilen macht1 nicht in ,jahrzehenden1 sondern erst in ,jahrtausenden1 und die ,weite von dem1 von ,herschel zuletzt entdeckten ,weltengebiete in #a ,millionen von ,jahren durchluft1 auszumessen1 und die ,gesetze1 wodurch sie in dem groen ,weltenraume schwebend erhalten und umhergefhrt werden1 auszuforschen vermag8 ,ist aber der erste ,zustand des ,menschen in diesem ,eye nicht ein flssiger8 ,und wird derselbe nicht dadurch in diesem kleinen ,eye entwickelt1 da von diesem1 wenn es durch eine geheimnivolle ,naturkraft angeregt und belebt worden ist1 die ihm zugefhrten feinen ,nahrungssfte1 vermge des groen ,anziehungsgesetzes der ,natur1 angezogen werden1 und wenn solche alsdann von ihm gehrig verarbeitet worden sind1 nach diesem und jenem ,theile seines kleinen ,wesens hingefhrt oder gleichsam hingestoen werden8 ,ist aber der erste ,zustand des ,samenkornes in der ,hlle der noch unausgebildeten ,frucht anders8 ,und wird die ,entwicklung desselben nicht durch gleiche ,gesetze vollzogen8 ,und sind die ungeheuren ,felsenwnde1 die mchtigen ,erd- und ,steinschichten der ,erde auf eine andere ,weise entstanden8 ,sind sie nicht alle aus einem flssigen ,zustande ins ,dasein gekommen8 ,wer kann dieses leugnen1 wenn er die wellenfrmige ,bildung der ,erdschichten und die ,krystallisationen in denselben1 welche deutlich genug den ,weg ihrer ,entstehungsart bezeichnen1 mit ,aufmerksamkeit betrachtet8 ,und mu daher nicht unser ,wohnort1 der aus diesen mchtigen ,felsenmassen zusammengesetzt ist1 auf eine gleiche ,art entstanden sein8 ,hieraus erhellet demnach1 da unser ,wohnort einstens1 als er dem ,chaos des unendlich groen ,weltenraumes entschlpfte1 nichts weiter als eine und zuerst wahrscheinlich unbedeutende ,art vom ,wasserballe gewesen sei1 der sich hierauf durch die ,vereinigung mehrer solcher ,blle an ,masse vergrert hat und hinangewachsen1 und so vielleicht dem ,kometen vom ,jahre #agdd1 #agie und #agif1 in ,ansehung des ,naturbaues1 gleich gewesen ist,a4 ,anmerkung ,a3 ,diese ,weltkrper waren so durchsichtig1 da man ,fixsterne durch ihre ,masse hervorfunkeln gesehen hat4 ,bryant machte zuerst diese ,entdeckung im ,jahre #agdd1 darauf ,dr4 ,gerschen den #h4 und #i4 ,november #agie und ,dr4 ,olbers den #a4 ,april #agif4 ,die ,annahme einer solchen ,entstehungsart unseres ,wohnortes setzt aber voraus1 da einstens der ungeheure ,schpfungsraum1 der eben so unendlich ist1 als das ,wesen1 welches ihn schuf und werden hie1 mit einem feinen ,weltenstoffe angefllt und bersttigt gewesen sein mu1 in welchem sich hier und dort durch irgend einen ,wink der hhern ,natur oder durch irgend einen uns unbekannten ,erzeugungsproze ,massen getrennt und zu kleinen mehr flssigen als festen ,weltmassen1 mit allen den ,stoffen1 woraus die ,weltkrper bestehen1 angefllt1 sich gebildet haben4 ,da aber die ,menge der kleinern ,weltmassen1 die dem ,schoe des groen ,weltenraumes entschlpft waren1 im ,anfange unzhlig gro gewesen sein mu1 weswegen sie beinahe schwebend an einander mssen gestanden haben1 wobei auch die anfngliche ,richtung ihres ,laufes1 welche ihnen von dem sie bildenden ,stoffe mitgetheilt worden war1 noch nicht gehrig geordnet sein konnte1 so war es wol natrlich1 da sie aneinander stoen1 dadurch auf einander fallen1 und sich an ,masse vergrern muten4 ,als nun hierauf ihre ,menge geringer wurde1 so konnte auch das ,zusammenflieen derselben nicht mehr so hufig erfolgen1 wodurch sie daher mehr ,ruhe in ihrem ,innern genossen1 und vermgend wurden1 die ihnen beigemischten ,theile fallen zu lassen1 und ,kerne und ,schichten in ihrem ,innern zu bilden4 ,diese ,bildungsart ist aber nach eben denselben ,gesetzen der allgemeinen ,schwere erfolget1 nach welchen ,wasser in einem ,glase die hineingeschtteten und darin umhergerhrten ,erdtheile fallen lt1 nach welchen die schwersten ,theile zuerst1 hierauf die etwas minder schweren1 und zuletzt die leichtesten von ihnen niederfallen1 wodurch sich alsdann verschiedene ,schichten auf dem ,boden desselben bilden und anhufen4 ,auf eben diese ,weise muten auch die kleinen ,weltmassen1 da sie noch in ihrem flssigen ,zustande waren1 die ihnen beigemischten ,stoffe niederfallen lassen1 und zwar nach dem ,punkte hin1 der ihr gemeinschaftlicher ,schwerpunkt war und in ihrer ,mitte lag4 ,um diesen reiheten sich demnach die ,stoffe1 nach ihrer ,schwere1 kugelfrmig1 und bildeten dadurch bei unserer ,erde die verschiedenen ,erdschichten4 ,auf diese ,weise kann das ,innere derselben nicht hohl1 auch nicht mit ,feuer oder ,wasser1 sondern es mu1 nach der ,berechnung des ,englnders ,hutten1 der dritte oder vierte ,theil von ihr mit einer ,metallmasse ausgefllt sein,a4 ,da wir aber nicht bis zu ihrem ,innern1 vermge des ,wassers1 welches sich aus dem ,meere1 den ,flssen und den ,quellen in die ,erdrinde berall hineindrngt und womit sich daher jede ,vertiefung ausfllt1 hineindringen knnen,b1 so kennen wir von ihr auch nur ihre ,rinde1 und auch diese nur bis zu einer ,tiefe von #cjjj ,fu1 das ist bis zum siebentausendsten ,theile ihrer ganzen ,dicke,c4 ,anmerkung ,a3 ,bei der ,ausmessung eines ,grades auf der ,erde #agce-agch bemerkte ,bouguer und ,condamine1 da der #bj1jjj ,fu hohe ,chimborasso in ,peru in ,sdamerika1 aus ,granit bestehend1 das ,pendel um #g-h ,linien von der senkrechten ,linie ab1 und an sich zog1 welches ebenfalls im ,jahre #aggd bei dem ,berge ,shelallien in ,schottland von ,maskelyne1 der ber #cjj ,beobachtungen an demselben angestellt hat1 beobachtet worden ist1 worauf man eine ,vergleichung der ,anziehungskraft dieser ,granitgebirge mit der der ,erde angestellt und daraus hergeleitet hat1 da die ,anziehungskraft der ,erde sich zu der dieser ,berge wie #i zu #e verhalte4 ,da nun die ,dichtigkeit des ,granits #b ,mal grer als die des ,wassers ist1 so folgt daraus1 da die mittlere ,dichtigkeit der ,erdkugel #d ,mal grer1 als die des ,wassers sein mu4 ,anmerkung ,b3 ,wenn auch das in den ,tiefen der ,erde sich befindende ,wasser das ,hineinsteigen zu ihrer ,mitte nicht verhinderte1 so wrde der ,druck der ,luft1 der mit jeder zunehmenden ,tiefe1 von der ber ihr sich befindenden ,luftsule immer grer wird1 solches nicht verstatten1 indem dadurch die ,luft in einer ,tiefe von #g ,meilen schon so zusammengedrckt ist1 da ,eisen auf ihr1 in einer ,tiefe von #aa ,meilen ,gold1 und in einer ,tiefe von #ab bis #ac ,meilen ,platina1 welches1 wie bekannt1 #ba ,mal schwerer als das ,wasser ist1 schwimmt4 ,wie sollte der ,mensch nun durch diese dichte ,luft zu dem ,innern der ,erde kommen8 ,in einer ,tiefe von einer ,meile wrde er vielleicht schon auf ihr schwimmen4 ,anmerkung ,c3 ,diese ,tiefe hat das ,bergwerk bei ,kuttenberg in ,bhmen4 ,da der ,halbmesser der ,erde1 welcher ihre ,dicke ausmacht1 gleich #hfj geogr4 ,meilen ist1 so macht diese ,tiefe von ihr 7#hfj #bdjjj7_/cjjj ,fu #gjjj ,fu aus4 ,nach der allgemeinen ,schwere mten wir nun in dieser ,erdrinde die schwerste von allen ,felsenmassen1 das ist die ,granitmasse1 oder die ,granitschicht1 oder das ,granitgebirge berall als die unterste ,erdschicht liegend finden4 ,hierber mte das ,kalkgebirge von der ersten ,entstehung1 dann das von der zweiten oder das ,fltzgebirge und hierber die aufgeschwemmte ,dammerde ruhen4 ,indessen findet man fast nirgends in dem ,innern der ,erde diese ,ordnung der ,lage1 wobei die tief liegenden ,schichten nirgend vollkommen wagerecht liegen1 sondern bald mehr bald weniger geneigt1 und an vielen ,oertern1 wie bei dem ,montblanc1 sogar ganz oder doch beinahe senkrecht hingestellt4 ,und berhaupt in den ,schweizeralpen1 im karpathischen ,gebirge1 in den ,pyrenen und beinahe in allen groen ,gebirgen erblickt man die ungeheuresten ,felsenmassen hufig umgestrzt und auf dem ,kopfe stehend4 ,hin und wieder liegen sie in einer umgebogenen krummlinigen ,richtung so1 da die hohle ,seite nach ,auen hingewandt gerichtet steht4 ,kurz es ist bei der ,lage und ,stellung der ,schichten keine ,lage und ,gestalt denkbar1 welche bei diesen ,felsenmassen noch ,statt finden konnten4 ,alle diese ungeheuern ,felsenmassen sind in ihrem ,innern durch mchtige ,spalten1 ,risse1 ,hohlungen und ,klfte auf alle mgliche ,art und ,weise von einander getrennt1 die bald in horizontaler1 bald in schiefer ,richtung in ungeheuren ,weiten durch sie dahin laufen1 und bald senkrecht stehend1 wie wenn ,felsenwnde an ,felsenwnde geschoben und an einander gedrngt worden wren1 angetroffen werden1 und die sich hin und wieder mit ,metallmassen1 auch wol mit vegetabilischen und animalischen ,produkten ausgefllt haben4 ,und von auen sind jene auf alle ,art und ,weise ber einander hingeworfenen und hin und wieder umgestrzten ,felsenmassen durch weite und tiefe ,thler,a von einander getrennt1 wodurch tiefe ,seen hin und wieder entstanden sind1 und wobei es sehr auffallend ist1 da man oft an dieser ,seite eine ganz andere ,felsenschicht1 und dabei ganz anders hingestellt als an der andern ,seite erblickt4 ,anmerkung ,a3 ,das groe ,werk des von ,saussre1 ber die ,alpen1 ist voll von ,beweisen1 da alle ,thler1 bis auf ihre kleinste ,verstelung1 durch ,umstrzen der ,schichten gebildet worden sind4 ,s4 ,gilbert ,annal4 ,bd4 #bb ,s4 #afh4 ,auer diesen groen ,naturwundern1 worber der aufmerksame ,beobachter in ,verwunderung und stilles ,erstaunen versetzt wird1 und die er sich auf die gewhnliche ,weise1 durch die ,macht des ,feuers und der ,fluthen1 nicht befriedigend zu erklren vermag1 siehet er ,felsentrmmer von ,granitmassen nicht blo auf ,ebenen1 sondern auch auf ,hgel und ,berge1 fern von ihrem ,geburtsorte1 hingeworfen4 ,so sind z4,b4 die ,ebenen und ,hgel von ,deutschland und ,italien und die ,bergrcken des ,juragebirges mit den ,granitblcken von den ,alpen1 die hier zu den ,hhen von #ejjj ,fu und durch den #iej ,fu tiefen und ber #c ,stunden breiten ,genfersee hinangefluthet sind1 berset4 ,aber nicht allein auf den ,hgeln1 ,ebenen und ,bergen dieser beiden ,lnder1 sondern fast auf allen ,ebenen1 ,hgeln und ,bergen von ganz ,europa bis zu den nrdlichen ,gebirgen dieses ,erdtheils hin1 liegen die ,granitblcke hin und wieder in bedeutender ,menge und ,gre,a ausgestreuet4 ,und auch in ,sdamerika in der ,gegend von ,potosi findet man ,granitfelsenstcke1 ohne errathen zu knnen1 wie und woher sie hierher gekommen sind4 ,und so wie die ,erdrinde auf ihrer ,oberflche mit ,granitblcken und andern ,felsenstcken berset ist1 so ist auch ihr ,inneres damit angefllt1 und sie liegen darin eben so zerstreut und ausgebreitet1 wie auf ihrer ,flche4 ,anmerkung ,a3 ,so hat der #cj-dj1jjj ,kubikfu enthaltende ,granitblock1 woraus das ,fugestell zu der ,bildsule ,peters des ,groen gemacht worden ist1 im finnischen ,meerbusen auf einem ,kalkgebirge gelegen4 ,und bei der ,insel ,usedom erheben sich mehre ,granitspitzen auf dem ,baltischen ,meere empor1 und die schwedische ,provinz ,schonen1 wie auch die ,halbinsel ,jtland1 sind mit diesen ,granittrmmern so reichlich angefllt1 da davon ,mauern1 ,kirchen u4s4w4 gebaut worden sind4 ,aus diesem hier nur kleinen und schwach dargestellten ,gemlde von dem ,innern der ,erde1 worber man ,mehres und ,ausfhrlicheres in de la ,metherie's ,theorie der ,erde im #b4 ,theile1 ,bergmann's physikalischer ,beschreibung der ,erdkugel im #a4 ,theile1 ,saussure's ,alpenreisen und in den ,untersuchungen ber den ,ursprung und die ,ausbildung der gegenwrtigen ,anordnung des ,weltgebudes von den ,marschllen von ,bieberstein finden kann1 folgt demnach1 da unser ,wohnort durch mchtige ,revolutionen in seinem ,innern zerstrt und zertrmmert worden sei4 ,da nun diese ,zerstrungen #a7 nicht durch die ,macht des unterirdischen ,feuers1 welches wol einzelne ,gegenden der ,erdoberflche verwsten1 ,felsenmassen emporheben und sie zertrmmern kann1 aber nicht ungeheuere ,felsenmassen ber ,felsenmassen zu schleudern1 sie umzustrzen und wie ,wnde an ,wnde zu reihen und dadurch ,bergketten1 von #gj ,meilen1 wie die ,pyrenen1 und von #agjj ,meilen1 wie die ,cordilleras in ,amerika1 zu bilden vermag -- und #b7 auch nicht durch die ,macht der ,fluthen1 indem sich dadurch jene vorhin angefhrten ,erscheinungen gar nicht erklren lassen1 hervorgebracht werden konnten1 so mu eine andere1 weit mchtigere ,ursache diese groe ,revolution in dem ,innern der ,erde hervorgebracht haben4 ,und diese ist keine andere und kann keine andere sein1 als ein fteres ,aufstrzen fremder festen ,weltmassen auf unsere ,erde1 wodurch die ,rinde derselben zerstrt1 ihre ,felsenmassen umhergeworfen und mit fremden ,felsenmassen vermischt worden sind4 ,von der ,behauptung dieser ,wahrheit wird man sich durch folgende ,punkte1 wie ich glaube1 hinlnglich berzeugen3 #a7 durch den vorhin dargestellten zertrmmerten ,bau der ,erdrinde1 besonders in ihren groen ,gebirgen1 #b7 durch den vorhin angefhrten ,lauf der kleinen ,weltmassen1 der bei allen noch nicht gehrig angeordnet worden ist1 wie ich vorhin angefhrt habe4 ,und #c7 durch die ,erscheinung so vieler noch unausgebildeter ,weltmassen1 die noch stets dem ,schoe des groen ,weltenraumes entschlpfen1 wenn sie sich durch den darin stets ausgebreiteten ,weltenstoff zu ,weltmassen und ,weltkrpern gebildet haben1 von welchen die kleinen ,massen1 unter den ,namen ,feuerkugeln1 ,sternschnuppen und ,meteorsteine1 so lange in dem ,schpfungsraume umherlaufen1 bis ihre ,schwungkraft durch das ,nahekommen an irgend einen grern ,weltkrper geschwcht oder wol ganz vernichtet wird1 wo alsdann eine ,vereinigung ihrer ,masse mit der des grern erfolgt4 ,hiervon berzeugen uns folgende ,beispiele3 ,im ,jahre #afgf den #ba4 ,mrz erschien eine solche ,kugel1 die etwa deutsche ,meile im ,durchmesser besa1 und mit einer ,geschwindigkeit von #afj geogr4 ,meilen in einer ,minute ber ,dalmatien1 das ,adriatische ,meer und ,italien dahin eilte1 sdwrts von ,livorno zersprang1 und zertrmmert ins ,meer fiel4 ,im ,jahre #agai wurde eine solche ,kugel in ,england beobachtet1 die in einer ,minute #cjj geogr4 ,meilen zurcklegte1 also weit die ,geschwindigkeit der ,erde in ihrem ,laufe1 welche in einer ,minute nur #bdj ,meilen macht1 bertraf1 #cefj ,fu im ,durchmesser besa1 und in einer ,hhe von #fd deutschen ,meilen erblickt wurde4 ,im ,jahre #ageh wurde hier ebenfalls eine solche ,kugel erblickt1 welche in einer ,sekunde #f deutsche ,meilen zurcklegte1 #dcdj ,fu im ,durchmesser gro war1 und zuerst in einer ,hhe von #bj und nachher von #e-g deutschen ,meilen gesehen wurde4 ,und die letzte ,erscheinung in dieser ,art ist die ,feuerkugel vom ,jahre #aghc gewesen1 welche in einer ,hhe von #ab bis #ac deutschen ,meilen ber ,england und ,frankreich dahin geeilt ist und auch in ,rom und ,hamburg soll beobachtet worden sein4 ,mehres hierber findet man vom ,d4 ,chladni1 ,ueber den ,ursprung der von ,pallas gefundenen und anderer ihr hnlichen ,eisenmassen4 ,leipzig1 #agid1 gesammelt4 ,zu diesen merkwrdigen ,erscheinungen1 welche nicht in unserer ,atmosphre1 indem diese nur #i bis #aj ,meilen hoch ist1 erzeugt1 und die auch nicht von ihr getragen und umhergefhrt werden knnen1 weil diese nicht ein ,mal einen ,wassertropfen umherzufhren vermag1 gehren auch die ,meteorsteine1 welche man1 ihres ,ursprungs wegen1 jetzt ,cosmolithen nennt1 und die theils in einer festen dichten ,masse1 theils in einer porsen ,gestalt1 und theils als ,staub- und ,wasserregen zu uns herabgekommen sind1 und wovon die grern festen ,massen das ,gewicht von einem ,pfunde bis zu dem von hunderttausend ,pfunden und dabei hin und wieder die ,gre eines ,hauses gehabt haben4 ,zum ,beweise hiervon mgen folgende ,beispiele dienen3 ,zuerst der ,stein1 dessen ,herabfallen durch gerichtlich abgehrte ,zeugen und mit ,dokumenten gehrig besttigt ist1 der am #bf4 ,mai #agea in der ,gespannschaft ,agram im obern ,sclavonien herabfiel4 ,an diesem ,tage nmlich bemerkte man des ,abends um #f ,uhr gegen ,osten am ,himmelsgewlbe eine ,art von feuriger ,kugel1 welche1 nachdem sie in zwei ,theile mit sehr groem1 einen ,kanonenschu bertreffenden ,knalle zersprungen war1 in ,gestalt zweier in einander verwickelten ,ketten mit solchem ,gerusche1 als wenn eine groe ,menge ,wagen durch die ,luft gewlzt worden wre1 auf die ,erde gefallen1 und von welchen das eine ,stck1 #ga ,pfund schwer1 in einen acht ,tage zuvor gepflgten ,acker1 drei ,klafter tief1 in den ,boden hineingedrungen ist2 das andere ,stck1 #af ,pfund schwer1 ist auf eine ,wiese1 #bjjj ,schritt von jenem entfernt1 niedergefallen1 und hat ebenfalls eine ,spalte von #b ,ellen weit zurckgelassen4 ,von diesen beiden ,stcken ist das grere1 nebst der ,urkunde darber1 von dem bischflichen ,consistorium zu ,agram an das ,kaiserliche ,naturalienkabinet in ,wien geschickt worden1 wo es aufbewahrt liegt4 ,ein anderer ,stein von dieser ,art ist der1 welcher #aij ,pfund schwer1 und seit ,jahrhunderten auf dem ,rathhause zu ,ellbogen in ,bhmen1 unter dem ,namen der verwnschte ,burggraf1 gelegen hat1 jetzt auf dem ,kaiserlichen ,naturalienkabinet in ,wien ebenfalls aufbewahrt wird4 ,ein anderer ,stein von #bgj ,pfund ist bei ,ensisheim in ,ober-,elsa im ,jahre #adib den #g4 ,november niedergefallen4 ,im ,jahre #afbb den #aj4 ,januar ist in ,devonshire in ,england eine ,steinmasse von #c ,fu ,lnge1 #b ,fu ,breite und #b ,fu ,dicke1 eine ,elle tief in die ,erde geschlagen4 ,im ,jahre #affh den #ai4 oder #ba4 ,junius fielen groe ,steine im ,veronesischen nieder1 von welchen der eine #bjj ,pfund wog4 ,zu diesen ,steinen gehrt noch vorzglich derjenige1 welcher von einer porsen ,masse und den ,pallas im ,jahre #aggb in ,sibirien gefunden hat1 der #afjj ,pfund schwer war1 und von dem die ,einwohner ihm erzhlt haben1 da er vom ,himmel gefallen sei1 weswegen sie ihn wie ein ,heiligthum verehrten4 ,und zu den grten ,steinen dieser ,art gehrt #a7 derjenige1 welcher im ,winter #agdj oder #agda in ,grnland1 von der ,gre eines ,hauses1 mit einem furchtbaren ,donner1 wodurch die ,menschen aufgeweckt worden sind1 niedergefallen ist4 ,und auch in ,thringen soll ein ,stein von eben dieser ,gre im ,jahre #aace oder #aacf niedergefallen sein4 #b7 ,der ,stein1 von welchem ,herr von ,humbold in seinem ,essai politique etc4 sur la nouvelle ,espagne chap4 #h4 p4 #bic erwhnt1 da er #cjj bis #djj ,zentner schwer sei und in der ,gegend von ,dorango in ,mexiko liegen soll4 ,und endlich #c7 derjenige1 welchen ,bougainville am ,platoflusse1 der #ajj1jjj ,pfund zu seinem ,gewichte haben soll1 gesehen hat4 ,auch gehrt hchst wahrscheinlich hierher der ,eisenfelsen am rechten ,ufer des ,senegals1 von dessen ,masse die ,neger ihre ,werkzeuge schmieden1 indem dieser ,felsen ganz isolirt an jenem ,orte zu liegen scheint,a4 ,anmerkung ,a3 ,das in den ,geographien stets angefhrte ,eisen von ,senegambien scheint dieses zu sein4 ,auer diesen festen ,massen1 welche zu uns herabgekommen sind1 sind auch solche in ,staub und ,regen1 wie ich schon angefhrt habe1 zu uns herabgefallen4 ,zu den merkwrdigsten ,staubregen dieser ,art gehrt erstlich derjenige1 welcher am #ad4 ,mrz #ahac in ,calabrien gefallen ist1 wo eine ,menge von rothem ,staube1 vom ,meere herkommend1 unter ,regen1 ,blitz1 ,donner und einem besondern ,getse1 und hin und wieder mit ,steinen vermischt1 zur ,erde fiel1 wobei die ,luft ,stunden lang verfinstert und die ganze ,gegend mit ,furcht und ,schrecken angefllt gewesen ist4 ,und zu gleicher ,zeit soll ein rother ,schnee in ,friaul gefallen sein4 ,zweitens gehrt hierher der starke ,staubregen1 welcher sich am ,ende des ,septembers im ,jahre #ahae auf dem ,ostindischen ,meere ereignet hat1 wo dasselbe noch am zweiten ,tage1 in einer ,breite von #ej deutschen ,meilen1 mit hohem rothen ,staube bedeckt war,a4 ,anmerkung ,a3 ,mehres hierber findet man in dem ,verzeichnisse der herabgefallenen ,stein- und ,eisenmassen von ,chladni1 und in den fortgesetzten ,verzeichnissen dieser ,massen in dem #bb4 und #bc4 ,bande von ,gilbert's ,annalen1 und in der ersten ,zeitschrift vom ,jahre #ahah4 ,alle diese ,massen1 die sich am ,tage am ,himmelsgewlbe als vielfarbige1 sonderbar gestaltete ,wlkchen1 und des ,nachts in der ,gestalt von brennenden1 mit leuchtenden ,dmpfen umgebenen und mit einem ,schweife versehenen ,kugeln gezeigt haben1 und die alle in ,ansehung ihrer ,bestandtheile von einerlei ,beschaffenheit sind1 knnen nun keine ,erdprodukte sein4 ,denn sollten sie diese sein1 so mten sie aus feuerspeienden ,bergen ausgeworfen und von ihnen umhergeschleudert worden sein1 und man mte sie alsdann in der ,gegend dieser ,berge am hufigsten antreffen1 wo man aber fast gar keine findet4 ,und sollten sie aus ,bergen1 die am ,nord- und ,sdpole1 von welchen wir aber nichts wissen1 vorhanden sein sollen1 ausgeworfen werden1 so wrden sie stets aus einer und ebenderselben ,gegend1 und nicht aus allen ,weltgegenden zu uns kommen4 ,ferner sind auch die ,berge nicht vermgend1 solche ,massen von #ajj bis #ajj1jjj ,pfunden zu einer ,hhe von #fj bis #ajj ,meilen zu schleudern und ihnen eine ,wurfkraft1 durch welche sie ber ,lnder gefhrt worden sind1 mitzutheilen4 ,auch der mchtige ,blitzstrahl vermag solche ,massen nicht von den ,felsenspitzen zu reien1 und sie in eine solche ,hhe zu schleudern2 daher knnen diese ,meteormassen keine ,erdprodukte sein4 #b7 ,knnen diese ,massen1 wie einige geglaubt haben1 auch nicht vom ,monde zu uns gekommen sein1 und noch von demselben zu uns kommen1 weil a7 ihre ,anzahl1 welche ,chladni auf #cjj angibt1 viel zu gro ist1 und b7 weil der ,lauf beider ,weltkrper1 der ,erde und des ,mondes1 ihre ,ankunft vom ,monde her nur in einer elliptischen ,bahn verstatten knnte1 weswegen daher nur selten solche ,meteormassen zu uns herabfallen knnten4 ,der groe ,geometer ,la ,place1 der die ,mechanik des ,weltenbaues entdeckt und uns enthllt hat1 wurde durch den ,anblick der vielen ,krater auf dem ,monde1 die von den heftigsten ,revolutionen1 welche auf demselben mssen statt gefunden haben1 zeugen1 auch auf den ,gedanken gebracht1 da die ,meteormassen wol vom ,monde zu uns hergeschleudert werden knnten4 ,als er aber zu berechnen anfing1 und fand1 da eine solche ,masse in einer ,sekunde #gggc ,fu machen mute,a1 um aus dem ,gebiete der ,anziehungskraft des ,mondes in das der ,erde zu kommen1 so gab er seine ,meinung auf4 ,auch ,dr4 ,olbers war anfangs ebenfalls dieser ,meinung ergeben1 wenn der ,mond in seiner ,erdnhe von #dh1jjj ,meilen sich befnde1 und beide ,weltkrper1 ,erde und ,mond1 in einem ,ruhestande sich befinden4 ,da aber dieses nicht der ,fall ist1 so mu jedem ,krper auf dem ,monde die ,bewegung der ,schnelligkeit und ,richtung so mitgetheilt werden1 wie er dieselbe hat4 ,hierdurch wrde der ,stein in den ,lauf eines parabolischen ,bogens versetzt werden1 aber nicht zur ,erde kommen4 ,und #c7 knnen diese ,massen nicht in der ,atmosphre erzeugt werden1 weil a7 diese nur #i bis #aj ,meilen hoch ist1 und jene ,massen in einer ,hhe von #fj bis #ajj ,meilen1 wie die darber angestellten ,berechnungen beweisen,b1 erblickt worden sind4 b7 ,ist die ,atmosphre in einer ,hhe von #bj ,meilen so dnn1 da eine ,kubikmeile ,luft nicht mehr als ein ,pfund wiegt4 ,wie ist nunmehr denkbar1 da in dieser ,hhe und noch weniger in der von #fj bis #ajj ,meilen sich ,eisenmassen von #ajjj bis #ajj1jjj ,pfund haben bilden knnen8 ,denn wo ist der ,stoff dazu in dieser ,hhe vorhanden8 ,und c7 wodurch sollten diese ,meteormassen die ,schwungkraft erhalten haben1 durch welche sie ber ganze ,lnder1 mit einer ,geschwindigkeit1 welche bei einigen die der ,erde bertroffen hat1 dahin gefhrt worden sind1 und mit welcher sie sich1 in einem parabolischen ,bogen sanft zur ,erde niederlassend1 erhalten haben1 wenn sie beides nicht bei ihrem ,entstehen im ,weltenraume erhalten htten1 indem die ,luft nicht einmal einen ,wassertropfen1 der nach seiner ,bildung sogleich zur ,erde fllt1 fortzufhren vermag4 ,anmerkung ,a3 ,eine ,geschwindigkeit welche #g ,mal die des ,schalls1 der in einer ,sekunde #ajdj ,fu macht1 bertrifft4 ,anmerkung ,b3 ,die ,feuerkugel oder ,meteormasse1 welche im ,jahre #aghc den #aj4 ,august ber ,england und ,frankreich c4 fortlief1 ist in ,hamburg gesehen worden4 ,da nun ,hamburg von ,london #ij ,meilen entfernt ist1 so mu diese ,masse1 wenn sie in einem ,winkel von #ej von ,hamburg aus gesehen worden ist1 ber #ajg ,meilen hoch geschwebt haben4 ,ist sie in einem ,winkel von #dj gesehen1 so ist ihre ,hhe #ge1 ist sie #cj hoch gesehen1 so ist ihre ,hhe #ej ,meilen1 und ist sie #aj hoch gesehen worden1 so ist ihre ,hhe #ae ,meilen gewesen4 ,aus allen diesen folgt demnach1 da die ,meteormassen ,produkte des groen ,weltenraumes oder kleine ,weltmassen sind4 ,wenn sich nun solche ,vereinigungen fremder ,krpermassen mit der unseres ,wohnortes in neueren ,zeiten zugetragen haben1 ist es dann wol nicht sehr wahrscheinlich1 da in noch frhern ,zeiten1 besonders zu der1 wo die ,menge der kleinen ,weltmassen weit grer war1 als jetzt1 und viele von ihnen1 wo nicht alle1 in einem noch unangeordneten ,laufe dahin eilten1 weit mehre solcher ,zusammenstrze erfolgen muten -- und da auch ,massen von bedeutender ,gre auf unsern ,wohnort mssen gestrzt sein1 welche nicht allein seinen innern ,bau erschttert und zerstrt1 sondern auch ,felsenmassen1 als ,berge1 auf ihn mssen hingesetzt haben8 ,vielleicht ist auf diese ,art einstens ,amerika1 welches weit hher als die brigen ,erdtheile ber der ,meeresflche erhaben liegt1 aufgesetzt worden1 wozu nur ein ,weltkrper1 wie die ,vesta,a gro ist1 gehrte1 der hierauf das ,wasser daselbst weggedrngt und zu groen ,wasserbergen auf den ,seiten der ,erdoberflche angehuft hat1 und wodurch vielleicht die ,zend- oder die ,noahische oder eine andere ,fluth des grauen ,alterthums hervorgebracht worden ist4 ,anmerkung ,a3 ,diese ist #ad1hjj ,mal kleiner als unser ,wohnort4 ,da aber unser ,wohnort mehre solcher ,zusammenstrze von bedeutenden ,weltmassen wirklich erlitten habe1 zeigt deutlich1 nicht allein1 wie schon angefhrt ist1 sein innerer ,bau1 sondern auch die groe ,menge von organischen ,wesen1 welche tief unter den ,felsenmassen verschttet liegen1 und die ihr ,grab nicht durch ,fluthen1 sondern nur durch gewaltsame ,verschttungen und ,zusammenstrzungen von ,felsenmassen auf ,felsenmassen1 da1 wo sie liegen1 knnen gefunden haben,a4 ,denn1 wenn die ganze ,menge von ,ueberresten der ,thiere durch ,fluthen hierher gefhrt worden wre1 so wrde man die ,knochen derselben nicht so gut erhalten1 sondern vom ,wasser zerstrt und in ,steinmassen umgeschaffen1 wie man viele von den ,muscheln antrifft1 oder in ,abdrcken dargestellt1 und auch nicht tief unter ,felsen1 wo nie ,fluthen hingedrungen sind1 antreffen und angetroffen haben4 ,und selbst der groe ,naturforscher ,cuvier1 welcher nunmehr schon #gh ,arten von ,suge- und eyerlegenden ,thieren aus dem ,schoe der ,erde1 worunter #di in der jetzt lebenden ,schpfung gnzlich unbekannte ,arten sind1 hervorgefunden hat1 behauptet1 da die groen ,landthiere da1 wo sie in der ,erde liegend gefunden werden1 auch gelebt haben4 ,hieraus erhellet demnach1 da ein groer ,theil von jenen ,thieren1 wo nicht alle1 durch einen ,aufsturz eines fremden ,weltkrpers,b auf unsere ,erde verschttet worden sei4 ,anmerkung ,a3 ,zu den ,thieren1 die hchst wahrscheinlich da1 wo ihre ,ueberreste gefunden werden1 einstens gelebt haben1 gehrt vorzglich der ,elephant1 von welchem man fast in allen ,lndern ,europa's ,ueberreste ausgegraben hat und noch ausgrbt4 ,so grbt man z4,b4 in den ,baumanns- und ,scherzfeldischen ,hhlen zuweilen eine ,menge ,zhne aus1 die oft noch ihren natrlichen ,glanz haben und in den ,kinnbacken festsitzen4 ,so hat man auch bei ,erfurt in ,thringen im ,jahre #afih in einer ,tiefe von #bd ,fu ein ,gerippe ausgegraben1 welches noch die ,hirnschale mit #d ,backenzhnen1 #b ,eckzhnen1 ,schulterknochen1 ,rckenwirbel1 einige ,rippen und verschiedene ,halsknochen besa4 ,eben so hat man nicht weit von ,langensalza im ,thringschen bei ,tonne im ,jahre #afie ein solches ,gerippe mit #b acht ,fu langen ,eckzhnen oder ,fangzhnen gefunden4 ,auch zwischen ,brssel und ,rupelle sind #b ,gerippe mit ,kinnbacken und ,fangzhnen -- auch in ,siebenbrgen und ,ungarn1 an der ,donau und am ,rhein und fast in allen ,lndern ,europens sind sowol ,knochen als ,zhne von diesem ,thiere ausgegraben worden4 ,ja1 man hat sogar einen solchen in ,kiesel verwandelten ,backenzahn auf ,island gefunden4 ,weit hufiger aber findet man dergleichen ,zhne in ,sibirien an den ,flssen ,obi1 ,jenesei1 ,lena u4s4w4 wo sie von einer ,lnge von #i ,fu1 #f ,zoll im ,durchmesser und #djj ,pfund schwer gefunden werden4 ,auch an andern ,oertern ,asiens1 ,afrika's und ,amerika's und zwar an solchen1 von welchen man wei1 da daselbst nie ,elephanten gehauset haben1 hat man ,ueberreste davon gefunden4 ,mehres hierber findet man in meiner ,allgemeinen ,darstellung der ,oberflchen der ,weltkrper unseres ,sonnengebietes4 ,seite #aj1 #aa u4s4w4 ,anmerkung ,b3 ,von den bei dem ,dorfe ,thiede1 unweit ,braunschweig1 aufgefundenen ,knochen vom ,mammuth1 ,nashorn1 ,dammhirsch c4 scheinen diese hier gelebt und durch jene herbei strmende ,fluth in einen ,winkel zusammen getrieben zu sein1 in welchem sie ,schutz zu finden glaubten1 wo sie darauf unter dem ,niederschlage der ,wasserfluth begraben worden sind4 ,aber wie furchtbar1 wie grausenvoll mssen solche groe mchtige ,naturscenen1 welche nicht allein das ,innere der ,erde erschttern1 hier und da die ,felsenmassen zertrmmern und die ,ebenen verwsten1 sondern auch die lebende ,schpfung in einem ,nu in ein ,nichts verwandeln1 sein6 ,denn schon1 wenn ein ,weltkrper von einer ,gre1 wie unser ,mond1 der das ,meerwasser unter der ,linie zu einer ,hhe von #b bis #c ,fu1 in einer ,breite von #cj bis #ej ,grad,a aber zu einer ,hhe von #bj bis #dh1 bisweilen sogar auf #hj ,fu1 wie es bei der ,insel ,st4 ,malo der ,fall ist1 erhebt1 sich unserm ,wohnorte nhern1 und nher1 als jener uns ist1 kommen wrde1 wrde nicht allein das ,meer aus seinen ,ufern treten1 und die ebenen1 von ,menschenhnden jngst bearbeiteten1 lachenden ,fluren der schnen ,natur berschwemmen1 sondern bei seinem immer ,nherkommen1 wrde das ,wasser sich immer mehr zu ,wasserbergen anhufen1 hier und dort seinen ,boden gnzlich verlassen1 und endlich mit allen seinen ,bewohnern ber ,felsenmassen hinberfluthen,b und die schne grnende ,natur in ein todtes ,chaos und die lebende ,schpfung in ein ,nichts verwandeln4 ,und wenn endlich jene ,weltmasse auf unsern ,weltkrper strzen wrde1 so wrde nicht allein das ,wasser unter ihr weggedrngt und zu den ,seiten mit ,gewalt ber ,berge und ,thler1 ber ,fluren und ,wlder zu strmen gezwungen werden1 wodurch das1 was jngst noch ,land war1 zum ,meere1 und was jngst noch ,meer war1 zum festen ,lande wrde umgeschaffen werden1 sondern es wrde auch der ,mittelpunkt der ,erde1 nebst ihrem ,schwerpunkte1 und die ,umwlzung derselben um ihre ,achse1 sowol in ,ansehung ihrer ,geschwindigkeit1 wie auch ihrer ,richtung nach verndert werden1 wodurch das1 was jngst auf ihr ,nord- und ,sdpol war1 vielleicht zum ,aequator gemacht werden wrde4 -- ,auch wrde dieselbe in der ,gestalt und ,lage ihrer ,bahn1 wie auch in ihrem ,abstande vom ,sonnenkrper1 und in ihrem ,umlaufe um denselben eine groe ,vernderung zu leiden haben4 ,solche groe und mchtige ,vernderungen mchten sich also wol mit unserm ,erdkrper zutragen1 wenn ein ,weltkrper von ,bedeutung auf ihn strzen wrde4 -- ,und da derselbe schon solche groe ,vernderungen mehr als ein ,mal erlitten habe1 leuchtet aus dem bereits vorhin ,angefhrten1 wie auch daraus hervor1 da man ,bewohner des tiefen ,meeres auf den ,gipfeln der hchsten ,felsenmassen,c1 wohin sie nur eine mchtige grausenvolle ,fluth gefhrt haben kann1 begraben liegend gefunden hat4 -- ,aber auch daraus1 da man in unsern ,gegenden und in denen1 welche mit denselben in gleichem ,abstande vom ,aequator liegen1 ,ueberreste von ,thieren1 die nur in heien ,gegenden hausen knnen1 in ,menge unter der ,erdmasse verschttet angetroffen hat1 welches daher voraussetzt1 da diese ,gegenden einstens warm mssen gewesen sein4 ,und eben so findet man in unsern ,gegenden unter der ,erde ,spuren von ,meerbewohnern1 und darber ,ueberreste von ,landthieren liegend1 welches hinlnglich den ,beweis fr mehre ,revolutionen1 die unsere ,gegenden einstens mssen erlitten haben1 darreicht4 ,jetzt fragt es sich1 wird unser ,weltkrper eine solche ,revolution ein ,mal wieder zu befrchten haben8 ,und wenn er solche zu befrchten hat1 wann wird alsdann dieselbe eintreten8 ,anmerkung ,a3 ,unter der ,linie oder dem ,aequator betrgt die ,anziehungskraft der ,sonne auf das ,meer1 nach ,la ,lande's ,berechnung1 #bc ,zoll und die des ,mondes #c #bc #fi ,zoll1 folglich von beiden ,weltkrpern zugleich an #h ,fu4 ,da aber der ,widerstand des ,grundes des ,meeres die ,erhebung zu dieser ,hhe verhindert1 so kann es sich nur unter dem ,aequator #b bis #c ,fu hoch erheben4 ,aber jenseit des ,aequators erhebt es sich bedeutender1 so da dessen ,hhe bei den kanarischen ,inseln1 unter dem etwa #cj4 ,grade nrdl4 ,breite #g bis #h ,fu betrgt2 an den ,ksten von ,marocko und denen von ,spanien bis etwa auf den #cg4 ,grad nrdl4 ,breite auf #aj ,fu2 an den ,ksten von ,portugal und ,spanien bis etwa auf den #dc4 ,grad nrdl4 ,breite auf #ab ,fu1 vom ,vorgebirge ,finis terrae bis zum ,ausflusse der ,garonne1 also bis zum #df4 ,grad nrdl4 ,breite #ae ,fu c4 sich erhebt4 ,hierauf nimmt diese ,hhe nach dem #dh4 ,grade nrdl4 ,breite wieder ab1 und die ,fluthen werden bis nach dem ,nordpole zu immer niedriger1 wo sie endlich ganz aufhren4 ,anmerkung ,b3 ,wenn der ,mond seinen ,standort verlassen und zur ,erde herabfallen knnte1 so wrde er1 wenn er #ggdj ,meilen von uns entfernt wre1 das ,meer #bef ,fu zu sich hinan erheben1 und wenn er #ajaf ,meilen uns nahe gekommen wre1 so wrde er dasselbe #ae1jjj ,fu zu sich empor erheben1 und daher solches zwingen1 ber die beinahe hchsten ,berge hinberzufluthen4 ,anmerkung ,c3 ,delc hat auf den ,savoyischen ,alpen1 in einer ,hhe von #ghdd ,fu ber der ,meeresflche erhaben1 ,ammoniten angetroffen4 ,und nach der ,versicherung des ,don ,ulloa sollen auf einem ,kalkgebirge in ,peru1 in einer ,hhe von #ad1jjj ,fu1 und auf einem andern1 in einer ,hhe von #ac1bjj ,fu1 ,pektiniten und ,ammoniten gefunden worden sein4 ,in der ganzen ,natur finden wir1 wo wir unsere ,blicke nur hinwerfen1 ,vergehen und ,entstehen zur ,verjngung und ,verschnerung derselben4 ,denn wenn der ,wurm und der ,baum ihre ,bestimmung1 dieser als ,baum und jener als ,wurm erreicht haben1 so sterben sie dahin1 lsen sich in ihre ,bestandtheile auf1 und dienen dadurch der schnen ,natur zur ,verjngung und ,verschnerung4 ,so ist auch der mchtige ,felsen dem ,zahne der ,zeit unterworfen1 wie die ,spitzen der ,pyrenen durch ihr ,vergehen beweisen4 ,so wie nun ,alles auf unserem ,erdballe vergehet1 wodurch sich die ,natur verjngt1 so vergehen auch ,welten und ,weltengebiete1 und neue treten fr sie zur ,erneuerung und ,verherrlichung der groen ,schpfung wieder hervor2 daher sind auch schon ,weltkrper vergangen1 und haben sich in kleinere ,massen1 wie es mit der ,ceres1 ,pallas1 ,juno und ,vesta der ,fall gewesen zu sein scheint1 aufgelset1 und so werden auch einst die brigen ,weltkrper unseres ,sonnengebietes und nach und nach des ganzen ,schpfungsgebietes vergehen1 und in neue ,weltmassen umgeschaffen werden1 wenn sie dem groen ,weltenplane das nicht mehr sind und leisten knnen1 was sie darnach sein und leisten sollen1 nmlich einer bestmglichst groen ,menge von lebenden ,wesen zum ,wohn- und ,wonneplatze zu dienen4 ,daher wird auch unser ,wohnort einstens das nicht bleiben1 was er jetzt ist1 sondern wird sich entweder in kleinere ,massen auflsen1 oder durch den ,aufsturz eines andern auf ihn an ,masse vergrert werden4 ,aber wann wird diese ,zeit eintreten8 ,die ,zeit1 wo unser ,wohnort nicht mehr die ,flle von ,nahrungsstoff seinen auf ihm lebenden ,geschpfen wird darreichen1 und wo daher nicht mehr die ,menge von ,geschpfen auf ihm sich wird freuen knnen1 wird alsdann ,statt finden1 wenn die ,erdachse eine senkrechte ,stellung gegen den ,sonnenkrper wird erhalten haben1 wo alsdann ein bestndiger ,frhling in den gemigten und kalten ,zonen der ,erde herrschen1 und wo in diesen alles grnen und wol blhen1 aber nichts reifen wird1 und wo daher nur die heie ,zone bewohnt sein kann4 ,nimmt man nach ,piazzi und den neuern ,astronomen die jhrliche ,abnahme der schiefen ,stellung gegen den ,sonnenkrper1 welche im ,jahre #ahjj #bc #bg' #ef war1 zu #j1ddc an1 so macht diese in #ajj ,jahren #dd aus1 wonach diese senkrechte ,stellung nach #aib1jjj ,jahren erfolgen mu4 ,also welche geraumvolle ,zeit ist der ,erde noch zu ihrem gegenwrtigen ,zustande vergnnt6 ,und welche geraumvolle ,zeit hat die ,menschheit noch zur ,entwicklung ihrer erhabensten ,seelenkrfte6 ,welche groe ,fortschritte wird sie daher in den ,knsten und ,wissenschaften1 besonders in der ,erd- und ,himmelskunde1 und in denen mit dieser verwandten1 nicht noch machen6 ,und welche fr uns noch tiefe ,geheimnisse in der ,natur werden von ihr nicht enthllt werden1 wenn sie so fortschreiten wird1 wie sie in den letzten #bj ,jahren in der ,aussphung der ,krfte der ,natur fortgeschritten ist6 ,und auf welcher hohen ,stufe der ,ausbildung wird sie dann nicht in den letzten ,jahrhunderten dieser geraumvollen ,zeitperiode stehen6 ,doch fragt es sich jetzt3 haben wir nicht von einem andern ,weltkrper frh oder spt eine ,zerstrung unsers ,wohnortes und eine ,vernichtung der ganzen organischen ,schpfung zu befrchten8 ,und wenn solches der ,fall ist1 von welcher ,art von ,weltkrpern haben wir dieses zu befrchten8 ,wenn ein ,mal eine solche ,zerstrung unseres ,wohnortes sich ereignen sollte1 so kann diese nur von einem ,kometen bewirkt werden1 indem die #aa ,planeten mit ihren #ah ,nebenplaneten1 welche mit der ,erde fast in gleicher ,ebene ihren ,lauf von ,abend nach ,morgen um den glanzvollen ,sonnenkrper beginnen1 in solcher genauen ,verkettung zusammenstehen1 da der eine von dem andern nichts zu befrchten hat4 ,denn bei ihnen herrscht das genaueste ,verhltnima in ,ansehung der ,entfernung von einander1 auch stimmen ihre ,massen und ,gren mit ihren ,entfernungen berein1 welche wiederum mit den ,umlaufszeiten in einem gewissen ,verhltnisse stehen4 ,so ist alles hier verkettet und nach der hchsten ,weisheit angeordnet1 worber der nachdenkende ,mensch1 wenn er die ,alles berblicket1 in ein tiefes ,staunen und in eine stille ,bewunderung ber die ,gre seines ,gottes versetzt wird4 ,aber so ist es nicht mit den ,kometen1 weil diese das ganze ,sonnenreich durchkreuzen1 und deswegen1 bald von dieser1 bald von jener ,gegend des ,sonnengebietes hergeeilt kommen4 ,sie sind daher bald sehr nahe1 bald sehr weit von dem ,alles belebenden ,sonnenkrper entfernt1 durchschneiden deswegen bald hier1 bald dort die ,bahn eines ,planeten1 und kommen bald diesem1 bald jenem sehr nahe4 ,so durchwandern allein #dh ,kometen den ,raum zwischen ,erde und ,venus1 von welchen der im ,j4 #afhj nur #if1jjj geographische ,meilen1 der vom ,j4 #afhd an #ahe1jjj geographische ,meilen und der vom ,j4 #aggj an #cjj1jjj ,meilen von uns entfernt waren4 ,da nun die ,anzahl dieser ,weltkrper1 nach der ,berechnung des verstorbenen ,staatsrath und ,ritter ,schubert's in ,petersburg ber #bj ,millionen ist1 die bald hier1 bald dort bei ihrer ,sonnennhe in die ,bahn eines ,planeten kommen1 so ist es schon deswegen nicht sehr unwahrscheinlich1 da einer von diesen ein ,mal der ,erde sehr nahe kommen und eine groe ,revolution auf ihr bewirken kann4 ,aber wir wissen dieses weit gewisser aus der darber angestellten ,berechnung des ,hrn4 ,dr4 ,olbers in ,bremen1 nach welcher in einem ,zeitraume von #hh1jjj ,jahren ein ,komet der ,erde so nahe kommen wird1 wie der ,mond uns ist4 ,in dem ,zeitraume von #d ,millionen ,jahren wird es sich ein ,mal ereignen1 da ein solcher ,weltkrper uns an #ggjj geographische ,meilen nahe kommt1 und das ,wasser1 wenn er der ,erde an ,masse gleich ist1 zu #ae1jjj ,fu1 und wenn er dem ,monde an ,gre und ,masse gleich ist1 zu #bef ,fu erhoben wird4 ,und in #bbj ,millionen ,jahren wird ein solcher ,weltkrper mit der ,erde zusammenstoen1 und jene vorhin angefhrten furchtbaren und grauenvollen ,erscheinungen auf derselben hervorbringen4 ,nachtrag4 ,wenn eine ,hypothese ber die ,ausbildungsart der ,erde den denkenden ,leser befriedigen soll1 so mu sie folgende ,punkte gehrig erlutern1 und bestmglichst ins reine ,licht setzen3 #a7 ,wodurch sind die ,berge so hoch aufgethrmt8 #b7 ,wodurch sind die ,erdschichten so schief und hin und wieder senkrecht1 wie ich angefhrt habe1 hingestellt1 und wodurch sind diese1 wie die ,trmmer eines ,hauses hier und dort ber und durch einander hingeworfen worden8 #c7 ,wodurch haben die groen ,felsenmassen die ,spalten und ,risse nach allen mglichen ,richtungen erhalten8 #d7 ,woher kommt es1 da man die ,bewohner des tiefen ,meeres auf den ,gipfeln der hchsten ,berge1 und unter den ,schichten derselben begraben findet8 #e7 ,wodurch sind die ,thiere und ,pflanzen heier ,gegenden in die gemigten und kalten ,erdstriche gekommen8 ,und woher #f7 sind endlich die ,ueberreste von den ,thieren1 welche wir gar nicht mehr in unserer jetzigen organischen ,schpfung finden1 hergekommen8 ,um alle diese ,fragen gehrig zu beantworten1 ist keine ,hypothese gnstiger1 als die1 in der vorhergehenden ,abhandlung1 von mir aufgestellte3 da nmlich unser ,wohnort durch die ,aufstrze grerer ,weltmassen1 als diejenigen sind1 welche man unter dem ,namen ,meteorsteine1 ,feuerkugeln u4s4w4 begreift1 seine gegenwrtige ,ausbildung erhalten habe1 indem alle andern darber angefhrten ,meinungen nur einzelne ,punkte1 und auch diese nicht ein ,mal gehrig erlutern4 ,denn diejenigen ,geologen1 welche jene angefhrten ,erscheinungen durch die ,macht eines unterirdischen ,feuers1 und durch die der ,fluthen1 welche aber beide nur eine untergeordnete ,stelle bei der ,ausbildung der ,erde gespielt haben1 erlutern wollen1 nehmen in dem ,innern der ,erde ein ,feuer an1 welches die ,erdrinde hin und wieder aufgeworfen1 die ,schichten derselben zerstckelt und die ,felsentrmmer umhergeworfen habe1 wodurch ,spalten und ,risse in den ,schichten entstanden1 und die ,hohlungen zwischen denselben gebildet worden sind4 ,hierauf sind1 nach ihrer ,meinung1 die ,felsenmassen durch die ,wasserfluthen weich gemacht worden und haben sich hierauf in die ,hohlungen und ,klfte hinabgesenkt1 wodurch sie die vorhin angefhrten ,lagen und ,stellungen gegen einander erhalten haben4 ,ferner sollen durch die ,macht der ,fluthen ,schichten hin und wieder weggedrngt und ,thler gebildet1 und ,granit1 und andere ,felsenmassen durch die tiefsten ,seen meilenweit fortgefhrt1 und zu hohen ,gebirgen hinangewlzt worden sein4 ,und um die ,erscheinung der groen ,landthiere1 welche in unseren und anderen ,gegenden der gemigten ,erdzone tief unter ,felsenmassen begraben gefunden werden1 zu erlutern1 nehmen einige ,geologen ,wasserfluthen an1 welche sie aus den heien ,gegenden zu uns hinbergefhrt haben2 andere hingegen nehmen eine ,vernderung der ,erdachse an1 wodurch unsere ,gegenden1 die vor derselben hei gewesen sein sollen1 gemigt geworden sind4 ,und der ,verfasser der ,urwelt lt sogar einen ,erdtheil1 der am ,sdpole soll gelegen haben1 deswegen untergehen1 wodurch1 nach seiner ,meinung1 sich die ,richtung der ,erdachse verndert htte1 ohne zu bedenken1 da dadurch gar keine ,vernderung in ,ansehung der ,erdachse1 wenn solches der ,fall gewesen wre1 erfolgen konnte1 indem der ,schwerpunkt der ,erde dadurch keine ,vernderung erlitten htte1 weil der ,erdtheil nicht von ihr weggenommen wre1 sondern nur unter die ,fluthen wrde versenkt worden sein4 ,gegen die hier nur kurz dargestellten ,stze ber die ,ausbildungsart der ,erdoberflche mu ich zuvor1 ehe ich die ,unzulnglichkeit derselben darstelle1 anfhren1 da selbst der groe ,naturforscher ,cuvier1 wie ich schon angefhrt habe1 behauptet,a1 da alle diese groen ,naturwirkungen in und auf der ,erde1 wie sie ein ,saussure1 de ,luc und andere ,geologen bei ihren ,gebirgsreisen vorgefunden haben1 sie nicht hervorbringen knnen4 ,anmerkung ,a3 ,gilbert's ,annalen der ,physik ,bd4 #bb4 ,s4 #aag4 ,was nun zuerst das unterirdische ,feuer anbetrifft1 so ist nicht zu lugnen1 da die ,kraft desselben sehr gro sein mu1 indem dadurch in den neuern ,zeiten ,berge1 der neue ,berg bei ,neapel im ,jahre #aech zu einer ,hhe von #bjjj ,fu1 und der ,xurollo im sdlichen ,amerika im ,jahre #agei zu einer ,hhe von #aejj ,fu,a1 und ,inseln1 sowol im ,aegischen1 wie auch in andern ,meeren aus der ,erde emporgehoben1 und wiederum ,stdte und ganze ,gegenden1 wie bei ,neapel die ,stdte ,herkulaneum und ,pompeji und die ganze ,gegend um ,modena,b1 mit ,staub und ,asche verschttet sind4 ,anmerkung ,a3 ,dieser ,berg entstand in dem angefhrten ,jahre den #ad4 ,september in einer ,ebene1 und ist mit mehren tausenden kleinen rauchenden ,hgeln umgeben1 und welcher im ,jahre #ahjd1 als der ,herr von ,humboldt und ,bonpland in diese ,gegend kamen1 noch brannte4 ,in seiner ,nhe befindet sich der ,cotopaxi1 dessen ,flamme bei seinem ,ausbruche im ,jahre #agch ber #bjjj ,fu hoch empor stieg1 und dessen ,getse ber #gb deutsche ,meilen von ihm entfernt gehrt worden ist4 ,anmerkung ,b3 ,die ,stdte ,herkulaneum und ,pompeji und die ganze ,gegend umher wurde im ,jahre #gi nach ,christi ,geburt durch den ,auswurf des ,vesuvs so sehr verschttet1 da man die ,lage dieser ,stdte nicht anzugeben gewut hat1 indem die ,asche aus diesem ,berge hin und wieder ber #aab ,fu hoch darber lag4 ,die ,gegend bei ,modena ist ebenfalls durch ,ausbrche von ,vulkanen im ,jahre #ig vor ,christi ,geburt zur ,zeit des ,consulats ,c4 ,marcius und ,sept4 ,julius1 nach ,plinius im ,,ii4 ,buche ,kap4 #ec1 verheert und verschttet worden4 ,nach ,ramazzini's ,erzhlung findet man hier #ad ,fu tief unter der ,erde ,ueberbleibsel von einer alten ,stadt1 ,huser1 gepflasterte ,straen u4s4w4 ,hierauf folgt1 wie er hinzu fgt1 eine feste ,erde und unter dieser eine feuchte ,erde1 die mit vielen ,pflanzentheilen vermischt ist4 ,und unter dieser befinden sich in einer ,tiefe von #bf ,fu ganze ,bume1 z4,b4 ,nubume mit vielen ,aesten1 ,blttern und ,frchten1 und hierauf trifft man wieder1 #b ,fu tiefer1 eine sehr zarte ,kreide1 die mit vielen ,muschelschalen vermengt ist1 an4 ,nach seiner ,angabe soll diese ,kalklage #aa ,fu dick sein1 worauf sich aufs ,neue wieder ,aeste1 ,bltter und ganze ,bume befinden4 ,auf diese ,weise wechseln daselbst1 bis zu einer ,tiefe von #fc ,fu1 ,kreideschichten und ,lagen von einer feuchten1 mit ,pflanzentheilen vermengten ,erde mit einander ab4 ,hierauf folgt zuletzt eine ,schicht von ,sand mit ,muschelschalen und ,steinen angefllt4 ,ob nun gleich die ,macht des unterirdischen ,feuers sehr gro ist1 wie sowol diese ,wirkungen1 als auch die der ,erdbeben1 wodurch ganze ,lnder1 und fast ganze ,erdtheile erschttert worden sind,a1 beweisen1 so sind solche doch nur lokal gewesen1 und betreffen nur hier und da die ,erdrinde1 und zwar da1 wo ein ,stoff dazu vorhanden war1 welcher sich mit dem ,wasserstoffe verbinden konnte4 ,da nun in der ,mitte der ,erde keine ,wassermasse1 nach der ,wirkung der allgemeinen ,schwere1 bei der ,entstehungsart der ,schichten1 in dem ,innern derselben vorhanden sein kann1 so kann auch daselbst ein solches die ,erdoberflche berall zerstrendes ,feuer nicht ,statt finden4 ,und wenn je daselbst solches ,statt gefunden und seine ,wirkungen von da nach auen hin ausgebt htte1 so wrden wir auch ,felsenstcke von dem ,innern der ,erde1 und nicht blo von der ,erdrinde auf ihrer ,oberflche umhergeschleudert finden4 ,hieraus folgt demnach1 da nie ein ,feuer in der ,mitte der ,erde gelodert1 und die auf der ,erdoberflche vorhandenen ,verwstungen angerichtet habe1 sondern da solches immer nur unter der ,erdrinde hier und dort gewthet und dieselbe da1 wo es den geringsten ,widerstand gefunden hat1 aufgeworfen habe2 daher finden wir bald hier bald dort auf den ,ebenen trichterfrmige ,berge1 und auf dem langen ,rcken der ,bergketten einzelne ,spitzen1 als ,vulkane1 lodern1 welche die ganze ,macht des unterirdischen ,feuers darstellen4 ,anmerkung ,a3 ,das ,erdbeben von #afja den #a4 ,september soll ganz ,europa und einen ,theil von ,asien erschttert haben1 und das von #agee den #a4 ,november1 welches ,lissabon zerstrte1 hat seine ,erschtterungen von ,grnland bis nach ,afrika ausgebreitet4 ,da sich nun aus dieser ,wirkungsart dieses ,feuers #a7 die ,entstehungsart ganzer ,bergketten von #gj bis #ajjj ,meilen,a ,lnge1 dabei mit einer sehr betrchtlichen ,hhe1 aber mit einer sehr unbedeutenden ,breite1 wobei die ,alpen nicht ein ,mal eine ,spur eines unterirdischen ,feuers an sich tragen2 #b7 die senkrechten und schief geneigten ,lagen und ,stellungen von ,felsenmassen1 die eine ,lnge von einer ,meile haben2 #c7 das ,hinberwerfen solcher ,massen ber einander1 und #d7 die ,spalten und ,hohlungen in denselben1 welche oft mehre ,meilen weit in die ,lnge fortgehen1 auf keine ,weise erklren lassen1 so nehmen andere ,geologen1 um den ,umsturz so vieler ,schichten1 und den ,grund ihrer schief liegenden und senkrecht stehenden ,stellung zu erklren1 ungeheuere ,hhlen in dem ,innern der ,erde an1 welche einstens mit ,wasser ausgefllt gewesen1 und in welche nachher die ,schichten hinabgesunken wren1 ohne zu bedenken1 da die allgemeine ,schwere die ,entstehung solcher ,hhlen bei der ,ausbildung der ,erde nicht verstatten konnte1 indem sich1 nach ihren ,gesetzen1 alles auf einander1 ohne eine ,lcke zwischen sich zu lassen1 drngen mute4 ,anmerkung ,a3 ,die ,cordilleras heben bei dem ,feuerlande an und breiten sich bis zu dem ,berge ,st4 ,elios in ,nordamerika aus1 eine ,lnge von #agjj geogr4 ,meilen4 ,andere ,geologen1 um dieser ,schwierigkeit auszuweichen1 nehmen ein ,austrocknen1 ,verwittern1 ,auflsen der ,schichten durch das ,wasser und andere zufllige ,ursachen an1 wodurch die ,schichten gesunken und in solche schiefe und senkrechte ,lagen sollen gebracht worden sein4 ,wenn sich nun aber auch die ,lage einzelner ,schichten dadurch erklren lt1 so lt sich dadurch dennoch nicht die ,lage derjenigen ,schichten1 die einen ,umfang von einer ,meile haben1 und pltzlich senkrecht hingestellt worden sind -- und auch nicht die ,entstehungsart der hohen und langen ,bergketten erklren4 ,was nunmehr die ,erscheinung der ,seethiere auf den ,gipfeln der hchsten ,berge1 auf welchen ,don ,ulloa ,ammoniten und ,pektiniten in einer ,hhe von #ad1jjj ,fu1 auf einem ,kalkgebirge in ,peru1 gefunden hat1 anbetrifft1 so erklren die ,geologen diese ,erscheinung durch das ,nahekommen eines ,kometen der ,erde1 wodurch das ,meer zu dieser ,hhe hinanzufluthen gezwungen worden sei4 ,wenn nun aber ein ,komet auf derselben solches bewirken soll1 so mu er1 wenn er von der ,dichtigkeit und ,gre unseres ,mondes ist1 von welcher aber nur wenige erschienen sind1 und das ,meer #ae1jjj ,fu erheben soll1 ihr #ajaf geogr4 ,meilen nahe kommen4 ,ist er aber von der ,gre der ,vesta1 so mu er1 wenn er das ,meer #hjjj ,fu zu sich hinan erheben will1 #hf ,meilen1 und wenn er solches #cb1jjj ,fu hinanfluthen lassen will1 ihr #cd ,meilen nahe kommen4 ,kommt aber ein ,weltkrper so nahe unserm ,wohnorte1 so mchte er wol von ihm gezwungen werden1 sich mit ihm zu vereinigen1 um seine ,erdmasse dadurch zu vergrern4 ,was nun endlich das ,auffinden und ,aufgraben der groen ,landthiere in unseren ,gegenden anbetrifft1 so mu ich darber zuvor bemerken1 da ,cuvier und andere groe ,naturforscher durchaus behaupten1 da die ,thiere da1 wo ihre ,ueberreste gefunden werden1 auch gehauset haben4 ,wenn aber diese in unseren ,gegenden und in denen1 welche mit den unsrigen in einer gleichen ,zone liegen1 sollen gelebt haben1 so mu diese unsere ,zone einstens hei gewesen sein1 um der ,menge dieser groen ,thiere den gehrigen ,nahrungsstoff haben verschaffen zu knnen4 ,wie ist aber diese zu einer gemigten geworden8 ,hat sich etwa die ,wrme der ,erde berhaupt vermindert1 wodurch unsere ,gegenden klter geworden sind8 ,oder hat die ,erdachse eine andere ,stellung nach der ,sonne hin erhalten1 wodurch unsere ,zone eine gemigte geworden ist8 ,alle diese ,fragen1 dergleichen ich noch mehre hinzufgen knnte1 wie auch diejenigen1 welche gleich im ,anfange ber die ,ausbildungsart der ,erde von mir aufgestellt worden sind1 lassen sich durch die ,aufstrze der ,weltmassen auf unsere ,erde am besten und befriedigendsten auflsen4 ,denn durch das ,niederstrzen einer solchen ,masse1 nur von der ,gre einer ,vesta1 muten die ,felsenmassen der ,erde da1 wo sie hinstrzte1 zertrmmert1 umhergeworfen und ber einander angehuft werden1 wodurch daher diese ,massen alle die vorhin angefhrten ,lagen und ,stellungen gegen einander erhalten haben und erhalten muten1 und wodurch sich ebenfalls zwischen ihnen1 da sie nicht alle dicht auf einander zu liegen1 und dicht bei einander zu stehen kommen konnten1 ,hohlungen bildeten1 welche nachher mit einer andern aufgelseten ,felsenmasse1 als die ihrige war1 von der ,fluth dahin gefhrt1 zum ,theil ausgefllt worden1 zum ,theil aber leer geblieben sind4 ,und da bei der ,annherung einer solchen ,weltmasse sich das ,meer zu ihr hinan erheben1 ber die hchsten ,berge dahin fluthen1 und bei dem ,niedersturze derselben wieder weggedrngt werden1 und zu den ,seiten hinabfluthen mute1 so muten auch auf den hchsten ,felsenspitzen1 wo das ,meer hingefluthet war1 die ,bewohner desselben hier und dort haften bleiben1 wo man auch solche gefunden hat2 und das ,meer selbst mute1 so bald es nur etwas ,ruhe geno1 seine ihm beigemischten ,theile fallen lassen1 und dadurch die ,ueberzge von dem ,kalkgebirge der zweiten ,entstehung bilden1 weswegen alle die blo gestandenen ,ecken und ,seiten der zertrmmerten ,felsenmassen mit dem angefhrten ,kalksteingebirge berzogen sind4 ,wenn aber eine solche ,masse1 wie nur die ,vesta ist1 wodurch ein ,gebirge1 wie das der ,andes1 welches #agjj ,meilen lang ist1 wol htte gebildet werden knnen1 auf die ,erdoberflche gestrzt wre1 so mute der ,schwerpunkt der ,erde verndert1 und ,lnder1 die hei waren1 wie die unsrigen1 in gemigte umgeschaffen werden1 wobei aber die ,richtung der ,erdachse gegen den ,sonnenkrper unverndert bleiben mute1 weil der ,umschwung der ,erde um dieselbe1 der von ,abend nach ,morgen in einer ,richtung von #bc ,grad aus der ,ebene ihrer ,bahn stets fortgeht1 nicht von der ,gre ihrer ,masse1 sondern von dem ersten ,anstoe oder ,umschwunge1 welchen sie bei ihrem ,entstehen erhalten hat1 abhngt4 ,daher ist hchst wahrscheinlich die ,richtung der ,erdachse bei allen den groen ,vernderungen unverndert geblieben1 nur ist der ,nordpol bei denselben nicht ber dem ,erdpunkte1 ber welchem er vor jeder solchen groen ,vernderung lag1 liegen geblieben1 sondern hat1 bei jedem groen ,aufsturze1 einen neuen ,erdpunkt erhalten4 ,was man dieser ,hypothese1 welche alle jene aufgestellten ,fragen befriedigend beantwortet1 und den ,untergang von ,wldern1 ,bergen und ,stdten durch den ,einsturz der tiefen ,hhlen1 auf welchen sie einstens gestanden haben1 so schn erklrt1 vorzglich entgegensetzt1 ist die abgeplattete ,gestalt der ,erde an ihren ,polen1 welche sie bei ihrem ,entstehen1 da ihre ,theile noch weich waren1 durch den ,umschwung um ihre ,achse erhalten hat1 und die sie auch jetzt noch hat4 ,wenn nun aber die ,erde durch den ,aufsturz eines solchen ,weltkrpers in etwas umgedreht1 so da die damalige heie ,gegend1 also die unsrige1 nach dem ,nordpole derselben hingerckt worden wre1 wie ist es alsdann mglich1 da die ,lage der ,gestalt der ,erde so geblieben ist1 wie sie im ,anfange war und noch ist8 ,bedenkt man aber1 da der ,umschwung der ,erde um ihre ,achse die ,theile derselben in der ,mitte1 wo der ,aequator liegt1 erhoben1 und solche von den ,seiten1 das ist von den ,polen her1 weswegen sie hier abgeplattet ist1 dahin gezogen habe1 so wie eine weiche ,thonkugel1 die auf einen ,stock gesteckt und umhergeschleudert wird1 sich in der ,mitte erhebt und an den ,seiten abplattet1 so mute sich auch das ,meer1 nachdem der ,aufsturz der ,weltmasse auf die ,erde geschehen war1 unter dem neuen ,aequator erheben1 die nicht zu schweren und zu groen ,felsenmassen mit sich dahinfhren und seine ihm beigemischten ,theile hier in grerer ,menge1 als an den ,polen fallen lassen1 wodurch sich daher neue und hhere ,schichten unter demselben1 als an den ,polen1 gebildet haben1 und wobei dasselbe nicht eher in ,ruhe kommen konnte1 bis das gehrige ,gleichgewicht der ,theile unter dem ,aequator mit dem an den ,polen da war4 ,ferner1 wenn die ,erde ihre erste ,gestalt behalten htte1 so mte sie1 nach den ,gesetzen der allgemeinen ,schwere1 ein regelmiger ,krper sein1 und die sdliche ,halbkugel mte1 in ,ansehung der ,schwere1 der nrdlichen vollkommen gleichen4 ,da aber die nicht der ,fall ist1 wie man aus den ,pendelversuchen wei1 so mu irgend eine wichtige ,ursache da sein1 welche sie verndert hat2 und diese ist und kann keine andere1 als ein ,aufsturz einer ,weltmasse auf ihre nrdliche ,hlfte sein1 wodurch nur allein eine grere ,schwere dieser ,halbkugel hervorgebracht werden konnte4 ,da nach einer von dem verstorbenen ,hofrath ,klgel mhsam angestellten genauen ,berechnung ber die wahre ,gestalt der ,erde1 nach den verschiedenen auf ihr geschehenen ,gradmessungen1 sich dieselbe1 nach der jetzigen ,lage der ,pole1 auf keine ,weise zu einem regelmigen ,krper eignen wollte1 so nahm er andere ,punkte auf ihr zur ,lage ihrer ,pole an1 und fand1 da1 wenn man die ,gegend unter dem ,vorgebirge der guten ,hoffnung nach dem ,sdpole hindrehen oder denselben hierher verlegen1 und den ,nordpol in das stille ,meer1 etwa #dj ,grad von dem jetzigen ,nordpole entfernt1 versetzen wrde1 die ,erde alsdann ein vollkommnes ,ellipsoid sei4 ,daher ist hchst wahrscheinlich diese ,lage der ,erdpole die erste bei der ,bildung ihrer ersten ,gestalt gewesen1 wobei demnach die ganze nrdliche gemigte ,zone und auch unsere ,gegenden ihre ,lage unter dem heien ,himmelsstriche gehabt haben1 wodurch daher diese einstens hei gewesen sind1 und welche ,lage sie erst durch den ,aufsturz einer ,weltmasse auf die ,erde verloren haben4 ,siehe3 ,ausdehnungen der ,erde2 in den astronomischen ,sammlungen ,,iii4 #afd-afi und ,malte ,brun's ,abri der mathematischen und physischen ,geographie #a4 ,abtheilung von v4 ,zimmermann1 mit ,erluterungen herausgegeben1 ,seite #ib4 ,auf diese ,weise lt sich demnach1 wie ich glaube1 nicht allein die jetzige ,gestalt der ,erde erlutern1 sondern auch alle brigen vorhin angefhrten ,naturerscheinungen in und auf der ,erde sind dadurch gehrig erlutert worden4 ,von allen diesen groen ,vernderungen1 welche die ,erdoberflche erlitten hat1 scheint aber das jetzige ,menschengeschlecht keine erlebt zu haben1 weil wir bei der groen ,menge der ,ueberreste der ,landthiere1 die theils unter dem nachgelassenen ,schlamme der ,fluthen1 theils unter ,felsenmassen begraben liegen1 keine ,ueberreste von ,knochen der ,menschen und auch keine ,versteinerungen von denselben1 welche bei dem letzten groen ,aufsturze1 wodurch die ,mammuthsthiere1 ,rhinozerosse und andere groe ,thiere1 deren ,arten zum ,theil gar nicht mehr in unserer jetzt lebenden organischen ,schpfung vorgefunden werden1 zum ,theil in wrmeren ,erdtheilen leben1 vernichtet worden sind1 mit vernichtet worden wren1 finden4 ,denn das ,beispiel von dem versteinerten ,menschenskelette von ,guadeloupe ist1 nach der genauen ,untersuchung des ,herrn ,hofrath ,blumenbach in ,gttingen1 ein ,produkt1 welches von keinem ,pradamiten1 sondern hchst wahrscheinlich von einem ,caraiben herrhrt,a4 ,auffallend ist hierbei noch1 da von den vielen ,menschen1 welche sowol durch die groen ,fluthen des ,orients1 wie auch durch die des ,occidents umgekommen sind,b1 keine ,ueberreste gefunden werden1 wovon hchst wahrscheinlich die leichtere ,auflsung der ,kalkerde ihrer ,knochen durch das ,wasser die ,ursache ist4 ,anmerkung ,a3 ,gilbert's ,annalen der ,physik ,bd4 #bb4 ,seite #agg4 ,anmerkung ,b3 ,siehe meine ,allgemeine ,darstellung der ,oberflche der ,weltkrper und ihres ,sonnengebietes1 ,s4 #de4 ,auf diese ,weise ist demnach unser ,wohnort durch ,aufstrze von ,welten gebildet1 wodurch in seinem ,innern ,hhlen entstanden sind1 die sich nach und nach immer mehr mit ,wasser angefllt1 dadurch ihren ,raum immer mehr vergrert1 die ,erdschichten dnner gemacht1 und sie zuletzt zum ,einstrzen gebracht haben,a1 wodurch daher manche ,gegend von der ,erdoberflche verschwunden1 und mit einem dafr hervortretenden ,see bezeichnet worden ist4 ,nach diesen ,aufstrzen von ,welten haben darauf ,ueberschwemmungen und ,feuerschlnde die letzte ,hand der ,erde zu ihrer ,ausbildung dargereicht1 haben einzelne ,gegenden verschttet1 sie tiefer hinabgesenkt1 hin und wieder ,stdte von den ,ufern des ,meeres durch angesplte ,erdmassen getrennt1 und niedrig gelegene ,wlder mit ,erdschutte bedeckt4 ,anmerkung ,a3 ,so wurde z4,b4 im ,jahre #afah den #be4 ,august die ,stadt ,plurs in der ,landschaft ,cleven in ,graubnden mit #bjjj ,menschen von einem losgewordenen ,bergstcke zu ,grunde gerichtet1 und lie einen groen ,see zu ihrer ,bezeichnung nach sich4 ,im ,jahre #agjb den #e4 ,febr4 sank ein ,edelhof bei ,friedrichshall in ,norwegen1 ,berge genannt1 #fjj ,fu in die ,erde hinab1 wobei #ad ,menschen und #bjj ,stck ,vieh ihr ,leben verloren1 und lie einen ,sumpf von #c bis #djj ,ellen lang und halb so breit1 nach sich zurck4 ,die ,insel ,pontiio bei ,negroponte im ,aegischen ,meere sank1 mit vielen andern in ihrer ,nachbarschaft liegenden1 im ,jahre #ageh1 ohne ,merkmale des geringsten ,erdbebens1 unter die ,fluth des ,wassers hinab4 ,und im ,jahre #agfc den #a4 ,sept4 ist ein ,stck ,land von der ,insel ,banda ,neira #e ,meilen im ,umfange1 mit ,menschen und ,vieh in die ,tiefe der ,erde hinabgesunken4 ,eben so sind auch ,berge hinabgestrzt und haben mit sich ,stdte und ,drfer verschttet4 ,so strzte im ,jahre #agad den #ad4 ,sept4 ein ,theil des ,berges ,diableret in ,unter-,wallis pltzlich ein1 wodurch #ee ,bauerhuser verschttet1 #ae ,menschen und mehr als #ajj ,ochsen und ,khe unter dem ,schutt begraben wurden4 ,die ,trmmer dieses ,berges haben ungefhr einen ,raum von einer franzsischen ,quadratmeile eingenommen1 und der durch diesen ,sturz verursachte ,staub bewirkte bei heiterm ,himmel eine solche ,dunkelheit1 da man fast gar nichts sehen konnte4 ,und durch die dadurch umhergeschleuderten ,felsenmassen sind ,flsse in ihrem ,laufe gehemmt und neue ,seen zum ,entstehen gebracht worden4 ,in ,italien bei ,norica spaltete sich ein ,theil von einem ,berge und versank so tief in die ,erde hinab1 da eine ,schnur von #bid ,faden den ,grund nicht erreichte4 ,und den #bd4 ,junius #agfe sank der ,berg ,montepiano in ,neapolis1 der #a_/aj ,quadratmeile gro war1 so tief in die ,erde hinein1 da man jetzt kaum die ,stelle noch sieht4 ,und unter den neuern ,naturscenen dieser ,art ist die letzte1 welche sich am #b4 ,sept4 #ahjf in der ,schweiz ereignete1 eine der merkwrdigsten1 wo in einem ,zeitraum von wenigen ,minuten ein ,thal1 welches zwischen dem ,zuger- und ,lowerzer-,see1 von der ,nordseite aber von dem #cejj ,fu hohen ,roberge und von der ,sdseite von dem #ddjj ,fu hohen ,rigiberge eingeschlossen lag1 von gewaltigen1 mit mchtigem ,krachen verbunden1 losgerissenen ,felsenmassen des ,rigiberges zerstrt wurde1 wobei das ,dorf ,rthen1 welches in diesem ,thale lag1 mit einem ,theile des ,fues des ,berges in die ,tiefe der ,erde hinabsank1 und die andern drei ,drfer ,glogau1 ,busingen und ein ,theil von ,lowerz1 die sich auer jenem noch hier befanden1 verschttet wurden1 wobei #hg ,bauergter ganz und #fj nur zum ,theil untergegangen1 und #dhd ,menschen1 #agj ,stck ,ochsen und #ajc ,stck ,ziegen u4s4w4 unter den ,trmmern jener ,felsenmasse begraben worden sind4 ,siehe ,bergmann's ,physikalische ,beschreibung der ,erdkugel1 ,delametherie's ,theorie der ,erde #b4 ,thl4 und ,zach's ,monatl4 ,korrespondenz4 #ae4 ,bd4 ,so ist also alles in der groen ,gotteswelt einer bestndigen ,vernderung unterworfen1 der ,same keimt empor1 hebt sich zum ,baume hinan1 und geht1 wenn er seine ,bestimmung vollbracht hat1 zur ,erde ber1 um durch seine aufgelsten ,theile die ,natur zu ergnzen und zu verjngen -- und so vergehen auch ,welten zur ,verjngung und ,verherrlichung der groen ,schpfung666 ,zusatz4 ,eine solche grausenvolle ,erdrevolution1 wie vorhin angefhrt ist1 hat das jetzige ,menschengeschlecht1 wenn wir dessen ,existenz auf #b bis #cjjj ,jahre vor ,christus ,geburt hinaufsetzen1 mit welchem ,zeitpunkte unsere gewhnliche ,geschichte anhebt1 nicht erlebt2 aber ein lteres ,volk1 das ,zend- oder ,urvolk der ,erde hat die ,folgen von derselben empfunden1 wie in ihrem heiligen ,buche der ,zend-,avesta angefhrt ist,a4 ,die ,volk hat ber #cjjj ,jahre auf den ,hochebenen von ,asien1 dem jetzigen ,tibet gelebt1 und sich nach denselben von da nach verschiedenen ,gegenden unseres ,wohnortes ausgebreitet1 und sich besonders astronomische ,kenntnisse zu erwerben gesucht1 wie aus den ,ueberresten derselben1 welche bei den ,nachkommen von ihnen gefunden werden1 auf das ,deutlichste erhellet1 wohin z4,b4 die ,lnge des ,sonnenjahres von #cfe ,tagen,b -- die ,berechnung der ,mond- und ,sonnenfinsternisse bei den ,brahminen der ,indier,c -- die ,aufzeichnung der ,konjunktion von #d ,planeten im ,jahre #bddi vor ,chr4 ,geburt bei den ,chinesen -- die ,kenntni der alten ,schweden von der ,lnge des ,sonnenjahres von #cfe ,tagen schon vor #bcjj v4 ,chr4 c4 gehren4 ,denn nach der groen ,revolution1 wodurch der neunmonatliche ,sommer in einen neunmonatlichen ,winter verwandelt wurde1 breitete sich die ,urvolk nach allen ,gegenden der ,erde aus4 ,ein ,theil ging nach ,osten und stiftete das chinesische ,reich1 ein anderer nach ,westen1 von welchem ,abraham1 der seinen ,gott im ,feuer verehrte1 abstammte1 ein ,theil nach ,sdwesten1 von welchem die ,aegypter ihren ,ursprung genommen haben1 und ein ,theil nach ,sden1 von welchem die ,perser abstammen4 ,anmerkung ,a3 ,dieses heilige ,wort der ,parser oder die ,zend-,avesta1 welche in der ,zend- oder ,ursprache der ,vlker der ,erde geschrieben ist1 bestehet aus #ba ,theilen1 von welchen der ,vendidad noch ganz vorhanden ist1 und in welchem die ,vorschriften zu allen ffentlichen und ,privathandlungen des ,gottesdienstes1 der ,opfer und der hufigen ,reinigungen aufgezeichnet stehen4 ,von den brigen #bj ,theilen sind nur noch ,bruchstcke da1 welche lauter feierliche ,gebete und ,hymnen1 wie sie tglich vor dem heiligen ,feuer aller ,wesen der ,verehrung verrichtet werden sollen1 enthalten4 ,hierher gehren auch die ,jeschts oder die abgerissenen ,bruchstcke aus grern ,zendschriften1 welche voll von feierlichen ,anrufungen sind1 und unsern ,perikopen1 die aus dem neuen ,testamente genommen sind1 gleichen4 ,diese ,zend-,avesta oder das heilige ,wort1 das in der ,zendsprache geschrieben ist1 von welcher die ,pohlrische und ,parsische ,sprache abstammen1 und die bis auf den heutigen ,tag von den ,priestern jener ,vlker noch erlernt und studirt werden mu1 um in solcher die ,hymnen und ,loblieder auf das hchste ,wesen aus jenem ,buche absingen zu knnen1 ist von ,anquetil du ,perron in das ,franzsische und von ,kleuker ins ,deutsche bersetzt worden4 ,als im ,jahre #agbc einige ,theile dieses ,buches nach ,england kamen1 so war kein ,gelehrter daselbst zu finden1 der nur eine ,sylbe oder ,ziffer aus denselben htte entrthseln knnen4 ,die bewog den feurigen und nach neuen ,kenntnissen schmachtenden ,jngling ,anquetil du ,perron zu dem khnen mit vielen ,gefahren und ,schwierigkeiten verbundenen ,entschlusse1 zu den ,lndern hinzueilen1 und die ,oerter aufzusuchen1 wo er die ,zend-,avesta oder das heilige1 lebendige ,wort des ,zoroasters aus den ,urquellen selbst kennen lernen knnte4 ,in dieser ,absicht suchte er seinen ,krper auf das uerste abzuhrten1 gab ihm nur ,kse1 ,milch und ,wasser zur ,nahrung1 und schlief des ,nachts auf einer ,matratze ohne ,federbetten4 ,und da ihm die versprochene ,untersttzung zu seiner ,reise zu lange ausblieb1 so lie er sich als gemeiner ,soldat der ,kompagnie in die ,liste der ,rekruten einschreiben und ging im ,november #aged nach dem ,orient ab4 ,noch ehe er sich einschiffte1 erhielt er vom ,knige eine ,pension von #ejj ,livres2 die ,kompagnie gab ihm die ,reise frei1 und als er zu ,pondichery ankam1 bestimmte ihm diese eine ansehnliche ,untersttzung4 ,mit dem lebhaftesten ,enthusiasmus verfolgte er nunmehr seine ,absicht1 durchreisete zu ,fu und in verschiedenen ,richtungen einen groen ,theil der ,halbinsel1 erwarb sich viele wichtige ,sprachkenntnisse1 und machte zu ,surate ,bekanntschaft mit zwei indianischen ,gesetzgelehrten1 nahm ,unterricht in beiden heiligen ,sprachen ,zend und ,pohlri1 und brachte es theils durch ,list1 theils mit ,gewalt dahin1 da er ihnen ihre ,geheimnisse und selbst ,zoroaster's heilige ,bcher ablockte4 ,mit diesen und vielen andern ,handschriften in fast allen ,sprachen ,indiens kam er #agfa nach ,europa1 reisete zuerst nach ,oxford1 um seine ,manuscripte mit denen auf der dortigen ,universitt zu vergleichen1 und von da in sein ,vaterland1 wo er einen ,theil seiner literrischen ,schtze der knigl4 ,bibliothek schenkte4 ,er lebte nunmehr in ,paris als franzsischer ,dolmetscher fr die orientalischen ,sprachen1 ward ,mitglied der ,akademie der ,inschriften und in seinen letzten ,jahren auch des ,nationalinstituts1 welches er aber wenige ,monate vor seinem ,tode1 aus ,mivergngen mit der damaligen ,lage der politischen ,angelegenheiten1 verlie4 ,er starb im ,jahre #ahje in dem #gd4 ,jahre seines ,alters4 ,anmerkung ,b3 ,noah blieb gerade #cfe ,tage in seiner ,arche1 um diese ,lnge des ,jahres seinen ,nachkommen1 wie es scheint1 wichtig zu machen1 welche er als ein ,heiligthum1 von seinen ,vorfahren erhalten1 verehrte4 ,anmerkung ,c3 ,die ,brahminen wissen nicht ein ,mal1 wie diese ,erscheinungen entstehen1 glauben dabei die ,sonne sei uns nher1 als der ,mond4 ,die ,formeln zu den ,berechnungen sind in ,verse eingehllt1 welche sie dabei hersagen und die sie hchst wahrscheinlich nicht erfunden1 sondern von ihren ,vorfahren erhalten haben4 ,s4 mein kleines ,werk ,ueber das ,urvolk der ,erde4 ,in diesem heiligen ,buche wird nmlich angefhrt1 da ein ,naturfeind1 welcher nachher ,drachenstern oder ,schweifstern genannt wird1 von ,sden hergekommen und ber die ,erde dahin gefahren sei1 und da er dieselbe habe vernichten wollen,a4 ,im ,sden verheerte er die ,erde gnzlich2 alles wurde mit einer ,schwrze1 wie mit einer ,nacht1 berzogen4 ,glutheies ,wasser fiel auf die ,bume herab1 welche in dem ,augenblicke verdorreten und bis zur ,wurzel hin verbrannten4 ,die ,erde selbst wurde verbrannt1 und bestand noch kaum4 ,dennoch aber behielten ,sonne und ,mond ihren ,lauf4 ,gegen die ,planeten kmpfte der ,naturfeind furchtbar 7welches wohl nichts weiter heit1 als er machte sie unsichtbar7 und wollte der ,welt ,zerstrung bringen1 und ,rauchwolken stiegen aus den ,feuern aller ,orten empor4 ,neunzig ,tage und neunzig ,nchte dauerte dieser ,kampf4 ,hierauf wurde der ,naturfeind geschlagen und zurckgeworfen4 ,blitze kamen nunmehr vom ,himmel herab1 und ,tropfen von ungeheurer ,gre fielen auf die ,erde1 und mannshoch bedeckte das ,wasser die ganze ,erde4 ,anmerkung ,a3 ,bun-,dehesch ,,vii4 und ,rhode ber den ,anfang unserer ,geschichte und die letzte ,revolution der ,erde4 ,s4 #ag4 #ah4 ,das ,zend- oder ,urvolk lebte zu dieser ,zeit in ,eeri-ene,a1 das ist1 in dem gelobten1 glcklichen ,eeri oder ,ari1 seinem ,urlande glcklich1 weil es hier immer ,sommer war4 ,pltzlich aber brach 7als ,wirkung des ,naturfeindes7 der ,winter in die ,welt1 welcher anfnglich gelinde war und nur #e ,monate dauerte1 wodurch der ,sommer #g ,monate lang war4 ,bald darauf aber wuchs er zu #aj ,monaten hinan1 und nur zwei blieben fr den ,sommer brig 7wie es jetzt in ,tibet und auf dem ,hochlande ,asiens berhaupt der ,fall ist74 ,nun verlie das den ,ackerbau liebende ,volk sein hohes gebirgiges ,urland1 und zog in niedrigere1 wrmere ,lnder hinab4 ,dieser ,zug geschah unter seinem ,anfhrer ,dsjemschid1 dem ,sohne ,vwengham's1 und ging ber ,sogdho1 ,meru1 ,balkh u4s4w4 bis in die ,provinz ,ver1 ,per oder ,persis1 wo er die ,burg ,ver1 d4h4 ,persepolis1 erbauete1 und da1 wo dieses ,volk hinkam1 fand es weder ,thiere des ,hauses1 noch des ,feldes1 weder ,menschen1 noch ,hunde1 noch ,geflgel4 ,anmerkung ,a3 ,die ,sylbe ene bedeutet glcklich4 ,die sind demnach die ,sagen oder ,erzhlungen auch der ,zend-,avesta1 dem heiligen ,buche der ,hindu und ,parser1 welche deutlich lehren1 da eine klimatische ,vernderung mit der nrdlichgemigten ,zone vorgegangen sei--da ein ,schweifstern oder ,komet diese groe ,vernderung hervorgebracht1 und da ein ,volk der ,erde diese groe ,revolution erlebt habe4 ,in diesem ,urlande1 welches ,eeri-ene-veedjo1 das eigentliche reine ,eeri oder ,ari1 genannt wird1 stand unter ,vwengham1 dem ,vater ,dsjems 7,dsjemschids71 der ,prophet ,heomo 7,hom7 auf1 und verkndigte das ,lichtgesetz ,ormuzd mit folgenden ,worten3 ,durch ,izeds,a des ,himmels habe ich ,gerechter ,richter ,ormuzd1 ,im reingeschaffenen1 berhmten ,eeri ,lebendige ,wesen versammelt4 ,im reingeschaffenen1 berhmten ,eeri ,hat ,knig ,dsjemschid1 ,haupt der ,vlker und ,heerden1 ,lebendige ,wesen versammelt4 ,mit himmlischen ,izeds bin ich ,gerechter ,richter ,ormuzd ,im reinen1 berhmten ,eeri gewesen ,unter begleitender ,versammlung lebendiger ,wesen4 ,mit himmlischen ,menschen ,ist ,knig ,dsjemschid ,im reinen1 berhmten ,eeri gewesen1 ,in ,begleitung versammleter ,wesen,b4 ,anmerkung ,a3 ,geister1 ,engel der ,alten4 ,anmerkung ,b3 ,zend-,avesta von ,kleuker ,bd4 ,i4 ,s4 #aad4 ,durch ,ormuzd ,lichtgesetz demnach und durch feierliche ,gebete bewogen1 vereinigten sich die einzelnen ,stmme des ,urvolks zu einem ,volke unter dem ,knige ,dsjemschid1 und verlieen unter seiner ,anfhrung1 auf ,ormuzd ,befehl1 das rauhe ,urland1 und zogen gegen ,mittag hin1 um sich bessere ,wohnsitze zu suchen4 ,dieser ,zug wird im folgenden ,liede also beschrieben3 ,dsjemschid herrschte6 ,was seine erhabene ,zunge befahl1 geschah eiligst4 ,ihm und seinem ,volke gab ich ,speise und ,verstand und langes ,leben1 ich der ich ,ormuzd bin4 ,seine ,hand nahm von mir einen ,dolch1 dessen ,schrfe ,gold1 und dessen ,griffel ,gold war4 ,darauf bezog der ,knig ,dsjemschid dreihundert ,theile der ,erde2 diese werden mit zahmen und wildem ,vieh1 mit ,menschen1 ,hunden und ,geflgel1 und rothglnzenden ,feuern erfllt4 ,vor ihm sahe man in diesen ,lustgegenden weder zahme noch wilde ,thiere1 noch ,menschen1 noch rothflammende ,feuer4 ,der eine ,dsjemschid1 ,sohn ,vwenghams1 lie alles daselbst werden4 ,diesem ,liede folgen hierauf noch fnf andere ,lieder von eben demselben ,inhalte1 weswegen ich solche hier weggelassen habe4 ,die ,grnde1 aus welchen das ,urvolk sein ,urland verlie und andere ,lnder besuchte1 sind eben so1 wie ich sie vorhin angefhrt habe1 im ersten und vierten ,bruchstcke genau angegeben worden4 ,und eben so findet sich im ,bun-,dehesch1 einem ,buche1 welches in der ,pohlvischen ,sprache geschrieben ist1 und eine ,sammlung,a von verschiedenen ,aufstzen ber die ,schpfung1 den ,kampf zwischen ,ormuzd und ,ahrimann1 dem bsen ,wesen1 ber die reinen und unreinen ,thiere1 ber die ,bewegung der ,sonne und das dadurch bewirkte ,jahr u4s4w41 ,uebersetzungen und ,auszge aus den ,zendschriften1 und jene oben angefhrte furchtbare ,beschreibung von der schrecklichen ,zerstrung der ,erde durch den ,drachenstern enthlt4 ,anmerkung ,a3 ,diese ,sammlung scheint zu der ,zeit entstanden zu sein1 als die ,zendschriften anfingen unverstndlich zu werden1 weswegen man kurze ,auszge aus jenen starken ,bchern machte1 und solche fr das ,volk in die ,landessprache 7die ,pohlvische7 bersetzte4 ,was nunmehr die ,aechtheit1 wie auch das hohe ,alter jener ,erzhlungen anbetrifft1 so ist beides von ,herrn ,rhode in ,breslau in dem kleinen ,werke3 ,ueber das ,alter und den ,werth einiger morgenlndischen ,urkunden1 in ,beziehung auf ,religion1 ,geschichte und ,alterthumskunde1 ,breslau #ahag1 grndlich bewiesen und gehrig dargethan worden1 indem er #a7 gezeigt hat1 da die gegenwrtigen ,zendschriften dieselben1 oder doch ,bruchstcke von denselben heiligen ,schriften sind1 welche die alten ,parser vor der ,zerstrung ihres ,reiches durch ,alexander besaen4 #b7 ,hat er solches aus dem ,inhalte selbst hergeleitet1 indem in demselben nichts vorkommt1 was auf sptere ,zeiten hindeutet1 sondern vielmehr ein ,religionssystem enthlt1 in welchem die ,keime aller spter in ,asien aufgeblheten ,religionen enthalten sind4 ,da demnach die ,aechtheit und das hohe ,alter jener ,zendschriften dadurch bewiesen worden ist1 so knnen wir auch jenen ,erzhlungen ber die groe ,vernderung der ,erde1 durch den ,naturfeind veranlat1 ihre ,glaubwrdigkeit nicht absprechen1 welche sie auerdem noch1 wegen ihrer ,eigenthmlichkeit1 an sich tragen2 denn #a7 ,ihre ,auswanderungsart geschah1 nach der ,denkungsart der alten ,vlker1 auf den ,befehl ,gottes1 weicht aber darin von der der sptern ,vlker ab1 da sie nicht von einem ,andrange eines andern ,volks1 oder aus ,lsternheit nach fremden ,lndern1 oder aus ,raubsucht1 sondern nur von der klimatischen ,vernderung ihres ,landes1 dem eingetretenen1 #aj ,monate lang dauernden ,winter veranlat worden ist4 ,die war die ,ursache1 weshalb jenes ,volk sein ,hochland verlie1 nach ,sden hinab zu den angefhrten ,lndern zog1 und da1 wo es hinkam1 fand es weder ,menschen1 noch zahmes ,vieh4 #b7 ,stimmt dieser ,zug mit der geographischen ,lage der ,oerter vollkommen berein4 ,denn er ging von dem ,hochlande1 an beiden ,seiten des ,flusses ,gihin oder ,oxus1 in den engen ,pssen desselben1 hinab4 ,hier wurde zuerst am rechten ,ufer das ,stufenland ,sogdho1 und am linken ,moore oder ,meru besetzt4 ,von hier ging der ,zug nach ,balkh oder ,baktra1 wo die ,zend-,avesta scheint aufgeschrieben worden zu sein4 ,und so kam er nach manchem ,hin- und ,herstreifen nach ,ver1 ,per oder ,persis4 ,und wenn sich nun auch ein ,theil dieses ,zuges nach ,indus oder ,armenien wandte1 so blieb doch von jetzt an ,persis der ,hauptsitz dieses ,volkes1 wo ,dsjemschid1 wie schon oben angefhrt ist1 die ,burg ,persepolis erbauete1 deren ,trmmer noch jetzt auf einer ,anhhe zwischen den in ,persis entspringenden ,flssen ,medus und ,araxes liegen4 ,jetzt bleibt mir nur noch brig zu beweisen1 da ,eeri-ene oder das gelobte glckliche ,eeri oder ,ari kein anderes ,land1 als das jetzige ,tibet sei4 ,der ,beweis dafr liegt aber ganz deutlich in der ,anfhrung des ,berges ,albordy1 woran die ganze ,mythologie dieses ,volkes geknpft ist1 und den die ,ausleger der ,zend-,avesta vergebens am ,kaukasus gesucht haben4 ,denn fast auf allen ,seiten der ,zendschriften wird angefhrt1 da der ,albordy in ,eeri-ene liege4 ,und in einer alten ,zendschrift dieses ,urvolkes heit es mit drren ,worten also3 ,von den ,gewssern ,albordy's1 wo ,ormuzd1 der ,gott dieses ,volks und ,mithra1 der ,lucifer1 wohnen1 kommt ein ,strom herab1 der nur mit ,schiffen zu befahren ist1 und ,samen1 ,fruchtbarkeit in die ,oerter von ,meru und ,sogdho1 welche sich danach sehnen1 bringt4,a ,anmerkung ,a3 ,zend-,avesta ,bd4 #b4 ,s4 #bbb4 ,nach der geographischen ,lage dieser beiden ,oerter kann dieser ,strom auch kein anderer1 als der ,oxus sein1 weil nur dieser zwischen beiden ,oertern hinabfliet und schiffbar ist1 und unter der ,schneedecke des ,albordy entspringt4 ,da nun diese ,angaben in der ,zend-,avesta die ,lage des ,urlandes so deutlich bezeichnen1 und welche dazu noch durch die ,sagen der ,hindu und ,chinesen untersttzt werden1 so kann man wol an der ,richtigkeit der angefhrten ,lage dieses ,landes keinen ,augenblick zweifeln4 ,auerdem ist in ganz ,asien kein ,land dazu geeignet1 ein ,volk vor einer solchen mchtigen ,revolution1 wie die oben angefhrte war1 wodurch hchst wahrscheinlich die ganze ,oberflche der ,erde mit ,meeresfluthen bedeckt und die ganze lebende ,schpfung vernichtet worden ist1 zu schtzen1 als diese ,hochebene von ,tibet1 indem solche ber #hjjj ,fu ber der ,meeresflche erhaben liegt,a1 und dabei ,berge hat1 welche weit die ,hhe eines ,chimborasso's in ,amerika1 der #bj1adh ,pariser ,fu hoch ist1 bertreffen4 ,denn der weie ,berg oder ,tschumulari dieses ,landes hat1 nach der trigonometrischen ,messung des ,lord ,teigmouth1 welche vor einigen ,jahren geschehen ist1 eine ,hhe von #bg1eeb englische ,fu2,b ein anderer ,gipfel dieses ,gebirges1 auf welchem jenes hervorragt1 ist1 nach der ,messung des ,majors ,crawford1 #be1jjj englische ,fu hoch1 -- und so sind noch zwei andere ,gipfel des ,gebirges dieses ,landes da1 welche mit einer ,hhe von #bc-bdjjj ,fu emporragen1 wobei es nur zu bedauern ist1 da man die ,hhe des ,albordy nicht gemessen hat4 ,anmerkung ,a3 ,ritter's ,erdkunde #a4 ,th4 ,s4 #eff4 ,anmerkung ,b3 ,diese machen #bf1jjj ,pariser ,fu aus4 ,diese hohen ,gebirge sind demnach hchst wahrscheinlich das ,asyl dieses ,volkes gewesen1 auf welchen es sich gegen die mchtigen ,meeresfluthen geschtzt hat4 ,indessen werden diese dasselbe nicht dagegen geschtzt haben1 wenn der ,schweifstern1 welcher von ,sden herkam1 sich hier mit der ,erde vereinigt htte1 weil alsdann die ,wasserfluthen ber die hchsten ,spitzen dieser ,gebirge wrden dahingestrmt sein4 ,aus der vorhin angefhrten ,angabe aus der ,zend-,avesta ber die ,hhe des ,wassers1 welches auf die ,erde fiel1 und das ,land hier1 auf dieser ,hochebene1 die #hjjj ,fu hoch ist1 mannshoch bedeckte1 folgt1 da solches ber #hjjj ,fu hoch1 vom ,meere an gerechnet1 die ,lnder hin und wieder mu bedeckt haben1 und da daher der ,schweifstern sehr nahe der ,erde mu gekommen sein1 weil er sonst solches nicht htte bewirken knnen4 ,und da durch ihn die klimatische ,verfassung dieses ,landes und auch die der ganzen nrdlichen gemigten ,zone verndert worden ist1 so mu er sich auch irgendwo mit der ,erde1 und zwar auf ihrer nrdlichen ,hlfte1 vereinigt haben4 ,auffallend ist hierbei1 da durch die vielen ,landspitzen und ,vorgebirge an der sdlichen ,seite von ,asien und ,afrika1 und durch die ,bildung der ,gestalt dieses ,erdtheils1 wie auch durch die von ,amerika1 ein solcher ,fluthenzug1 der einstens von ,sden nach ,norden hingegangen und dem ,laufe des ,kometen gefolgt ist1 besttiget wird4 ,daher haben schon lngst die ,geologen einen solchen ,zug in der angegebenen ,richtung aus der eben angefhrten ,gestalt und ,bildung jener ,erdtheile angenommen1 und dabei die ,behauptung aufgestellt1 da durch diesen die groen ,landthiere aus ,sden nach ,norden1 in unsere gemigte ,zone1 wo sie begraben liegen1 gefhrt worden wren1 wie ich schon oben angefhrt und mit ,grnden hinlnglich1 wie ich glaube1 widerlegt habe4 ,auf diese ,weise stimmen demnach die ,naturerscheinungen mit den ,sagen und ,erzhlungen der heiligen ,bcher der ,hindu und ,parser berein1 und besttigen dadurch die in denselben angefhrte groe ,revolution der ,erde und zugleich das ,dasein eines ,urvolkes oder eines ,volkes vor derselben1 welches diese groe ,vernderung erlebt hat4 ,wie lange nun aber dieses ,urvolk auf der ,erde gelebt und wie weit es sich auf derselben ausgebreitet habe1 darber knnen wir zwar nichts ,bestimmtes1 aber doch ,vermuthungen aufstellen1 welche einen nicht geringen ,grad von ,wahrscheinlichkeit fr sich haben4 ,was das ,alter dieses ,volkes anbetrifft1 so erhellet aus den ,religionsbegriffen desselben1 welche die ,zendschriften enthalten1 da die ,verfasser derselben in dem dritten ,jahrtausend nach der ,erschaffung des ,menschengeschlechts zu leben glaubten4 ,hiermit stimmen auch die ,chronologien der neuen ,perser berein1 ob sie gleich unter sich und in ,ansehung der ,geschichte von den ,zendbchern sehr abweichen1 welche jenen ,zeitraum von der ,schpfung der ,menschen bis auf ,zoroaster1 dem ,verfasser der ,zendbcher1 der unter dem ,knige von ,iran1 ,veschtasp1 lebte,a1 selten ber #cjjj ,jahre setzen4 ,und dieser ,zeitraum fr das ,zendvolk ist nicht zu lang1 wenn wir auf die ,ueberreste von ,kenntnissen1 besonders in der ,sternkunde1 welche die ltesten ,vlker unserer gewhnlichen geschichtlichen ,nachrichten gehabt und als ,heiligthmer verehrt1 und die sie1 wie ich gleich im ,anfange angefhrt habe1 nur von dem ,urvolke knnen erhalten haben1 hinblicken4 ,anmerkung ,a3 ,wie lange ,dsjemschid und seine ,nachkommen in der ,burg von ,ver oder ,per 7,persis7 geherrscht haben1 ist aus den ,zendschriften nicht zu ersehen4 ,inde werden in denselben ,athvian und sein ,sohn ,feridun genannt4 ,dieser hatte mehre ,kinder1 welche unter sich uneins wurden1 und das groe ,reich in zwei ,reiche1 in ,tur und ,ari 7,iran7 theilten1 welche durch den ,flu ,oxus von einander getrennt wurden4 ,in ,iran war ,veschtasp der fnfte ,knig1 welcher nach neuern ,persischen ,schriftstellern seine ,residenz nach ,balkh oder ,baktra verlegte1 um nher den ,grenzen von ,tur zu sein4 ,die baktrische ,reich wurde zuletzt von den ,assyrern unterjocht1 von welchem ,zeitpunkte an unsere gewhnlichen geschichtlichen ,nachrichten erst anheben4 ,da in den ,zendbchern keine ,erwhnung von dieser ,unterjochung geschieht1 auch nicht die geringste ,anspielung auf die groen ,stdte ,ninive oder ,babel in denselben gemacht wird1 und die ,namen der beiden ,vlker1 ,meder und ,perser1 obgleich die ,nachbarn in ,tur und ,indien hufig in denselben vorkommen1 nicht erwhnt werden1 so folgt daraus doch wol1 da die ,verfasser der ,zendschriften in dem alten ,baktrischen ,reiche mssen gelebt haben1 und die ,geschichte ihres ,volks von der ,zeit erzhlen1 ehe solches von den ,assyrern unterjocht worden ist4 ,mehres hierber in ,rhode's3 ,ueber das ,alter und den ,werth der morgenlndischen ,urkunde1 ,s4 #cf u4s4w4 ,und wenn dies ,urvolk in dem ,besitze solcher ,kenntnisse war1 wie die des ,thierkreises voraussetzen1 und denselben erfunden hat1 wie solches hchst wahrscheinlich ist1 weil es ihn von keinem andern ,volke hat erhalten knnen1 und dabei die ,lnge des ,sonnenjahres kannte1 wie aus der ,zend-,avesta erhellet1 auch ,sonnen- und ,mondfinsternisse berechnen konnte1 wie die ,berechnungen der ,braminen beweisen1 die solche nur von ihm knnen erhalten haben2 so mu es eine geraumvolle ,zeit auf der ,erde gelebt haben1 um durch mhsame ,beobachtungen des ,himmels1 und durch angestrengtes ,nachdenken ber den ,lauf der ,welten an demselben nach und nach dahin gekommen zu sein4 ,wie weit sich aber die ,volk vor der letzten groen ,revolution auf der ,erde ausgebreitet habe1 darber findet man in der ,zend-,avesta keine ,belehrung4 99 99 99 ,ehe ich aber die ,resultate der ,religionsbegriffe der ,parser und ,hindu1 welche aus dem ,urvolke ausgegangen sind1 anfhren kann1 mu ich zuvor von den ,schriften beider ,vlker ,folgendes bemerken3 ,was zuerst die ,zendschriften der ,parser anbetrifft1 so sind diese zwar voll von historischen ,begebenheiten1 aber sie enthalten durchaus keine ,anspielung auf die groen ,begebenheiten bei und nach der ,assyrischen ,unterjochung1 sondern stellen das ,zendvolk als selbststndig und eins unter einem eingebornen ,knig lebend dar4 ,hieraus folgt demnach1 da die ,abfassung smmtlicher ,zendschriften vor den ,zeitpunkt der ,eroberung des ,staats durch die ,assyrer gesetzt werden mu4 ,denn durch die ,assyrische ,unterjochung hrte die ,existenz jenes ,staats und jenes ,volkes auf1 und wurde in drei ,satrapien1 ,baktra1 ,medien und ,persis getheilt4 ,in ,medien bildete sich durch die ,einmischung der assyrischen ,sprache das ,pehlvi oder die ,pehlvische ,sprache1 und in ,persis durch ,einmischung indischer ,dialekte1 das ,parsi4 ,nach ,abschttelung des ,assyrischen ,joches wurde unter den ,meder-,knigen das ,pehlvi ,haupt- und ,hofsprache1 und nach ,cyrus trat das ,parsi an die ,stelle4 ,in dieser ,hinsicht1 wie wir sehen1 sind die ,zendschriften schon sehr wichtig fr die frhere ,geschichte1 aber ihr ,werth vergrert sich noch durch die ,darstellung des ,religionswesens in dem frhesten ,alterthume4 ,das ,zendvolk1 dessen ,schriften wir eben erwhnt haben1 ist mit den alten ,hindu1 sowol wegen des ursprnglichen ,vaterlandes1 als auch durch seine ,sprache1 wie ,anquetil du ,perron bewiesen hat1 nahe verwandt2 daher mssen auch die ,religionen beider ,vlker1 wenn sie auch als ,sekten von einander abweichen1 viel ,gemeinsames mit einander haben4 ,die ,quellen1 woraus wir das ,religionssystem der ,hindu schpfen1 sind die ,veda's,a1 welche von den ,braminen eben so heilig gehalten werden1 wie die ,perser ihre ,zendschriften halten4 ,auerdem gleichen sie denselben sowol in ,ansehung der ,form1 weil sie aus ,gebeten1 ,hymnen und ,gesprchen zwischen einem ,seher und der ,gottheit1 wie in der ,zend-,avesta1 bestehen1 wie auch in ,ansehung der ,gegenstnde der ,verehrung1 indem die ,hymnen und ,gebete1 wie in der ,zend-,avesta1 an die ,sonne1 den ,mond1 das ,feuer1 ,wasser u4s4w4 gerichtet sind4 ,und selbst der ,ton1 in welchem die ,gebete u4s4w4 abgefat sind1 hat in beiden ,schriften die berraschendste ,aehnlichkeit4 ,auer diesen ,veda's haben die ,hindu noch das ,gesetzbuch des ,menu's1 welches aber1 wie ,herr ,rhode grndlich gezeigt hat1 nicht so alt ist1 wie die ,veda's sind2 und endlich besitzen sie noch die ,fragmente aus dem ,shastak des ,brahma1 welche ,holwell bekannt gemacht hat,b1 und die von ,kleuker und ,rhode fr cht gehalten und zu den ltesten indischen ,schriften gezhlt werden4 ,anmerkung ,a3 ,die besten ,nachrichten ber die ,veda's verdanken wir ,colebrooke4 ,anmerkung ,b3 ,holwell's merkwrdige ,nachrichten von ,hindostan c4 bersetzt von ,kleuker1 #aster ,bd4 ,aus allen diesen ,quellen lassen sich demnach die ,hauptstze der ganzen ,religion beider ,vlker ziemlich vollstndig herleiten1 wie solches von ,herrn ,rhode in den nachstehenden ,stzen geschehen ist1 und woraus man deutlich ersiehet1 da diese ,stze die ,grundpfeiler aller geoffenbarten ,religionen sind3 #a7 ,es ist ein ewiges1 hchstes1 nothwendiges1 heiliges1 allmchtiges ,wesen1 ,brahma1 oder ,zervane ,akerene1 d4i4 der ,ewige1 ,anbeginnlose genannt1 von dem alles1 was da ist1 seinen ,ursprung1 in dem alles seinen letzten ,grund hat4 #b7 ,das unendliche ,wesen brachte im ,anbeginn mehre groe gttliche ,wesen hervor1 denen es so viel von seiner ,gre1 seinen ,eigenschaften1 seiner ,macht und ,herrlichkeit mittheilte1 als mglich war4 #c7 ,eins oder mehrere der erstgeschaffenen ,wesen fielen durch ,mibrauch ihrer ,freiheit von ihrem ,schpfer ab1 wurden bse1 und ,urquell alles ,bsen in der ,welt4 #d7 ,das unendliche ,wesen beschlo nun1 die sichtbare materielle ,welt durch seine ersten ,machthaber schaffen zu lassen1 und sie wurde geschaffen4 #e7 ,der ,zweck der ,schpfung der ,krperwelt ist kein anderer1 als durch sie die von ihrem ,schpfer abgefallenen ,wesen wieder zurckzufhren1 sie wieder gut1 und dadurch alles ,bse auf ewig verschwinden zu machen4 #f7 ,der ,ewige hat zur ,dauer der ,krperwelt einen ,zeitraum von zwlftausend ,jahren bestimmt1 welcher in vier ,zeitalter abgetheilt ist4 ,in dem ersten ,zeitalter herrscht das gute 7erhaltende7 ,princip allein1 im zweiten wird das bse 7zerstrende7 ,princip schon wirksam1 doch untergeordnet2 im dritten herrschen beide gemeinschaftlich2 im vierten hat das ,bse 7zerstrende7 die ,oberhand1 und fhrt das ,ende der ,welt herbei4 #g7 ,die ,regierung der ,welt hngt zwar im ,allgemeinen von dem unendlichen ,wesen ab1 das alles nach seinem ,rathschlusse und in seiner ,weisheit bestimmt2 die besondere ,verwaltung ist aber zunchst dem ersten groen ,wesen und von diesem wieder einer ,menge vermittelnder ,wesen1 ,erzengeln1 ,engeln und ,schutzgeistern bertragen1 die einander zu- und untergeordnet sind1 und in denen sich oft ,naturwesen und ,naturkrfte nicht verkennen lassen4 #h7 ,die ,seelen der ,menschen sind vom ,anfange der ,schpfung an1 als geistige1 selbststndige1 freihandelnde ,wesen vorhanden4 ,sie mssen sich blos auf der ,erde mit einem ,krper vereinigen1 um eine ,prfungswanderung1 im ,kampfe gegen das ,bse1 zu machen4 ,nach dem ,tode1 wo sie ewig fortleben1 werden die ,guten in den ,wohnsitzen der seligen ,geister1 dem ,himmel1 belohnt2 die ,bsen hingegen in den ,wohnungen der ,teufel1 der ,hlle1 gestraft4 #i7 ,was den ,menschen ihren ,kampf auf der ,erde erschwert1 sind die ,devs1 ,teufel oder bsen ,geister1 welche sie ,tag und ,nacht umlauern1 um sie zum ,bsen zu verfhren4 ,aber der ,schpfer hat sich des schwachen ,menschen erbarmt1 und ihm seinen ,willen in einer1 von erleuchteten ,propheten schriftlich verfaten ,offenbarung kund gethan4 ,befolgt der ,mensch diesen ,willen seines ,schpfers1 so gewinnt er dadurch ,kraft1 nicht allein den ,verfhrungen der ,teufel zu widerstehen1 sondern sich auch schon durch ,heiligkeit in diesem ,leben zu einer innigen ,vereinigung mit der ,gottheit zu erheben4 #aj7 ,im letzten ,zeitraume1 gegen das ,ende der ,welt1 wo das bse ,princip die ,oberhand hat1 und das ,gute ganz von der ,erde zu verschwinden scheint1 wird ,gott den ,menschen einen ,erlser senden1 der dem ,bsen wehrt1 ,religion1 ,tugend und ,gerechtigkeit wieder herrschend macht1 und das ,reich der bsen ,geister zerstrt1 indem er das ,reich ,gottes verherrlicht4 #aa7 ,sind nun die zur ,weltdauer bestimmten zwlftausend ,jahre verflossen1 so wird die ,erde durch ,feuer vernichtet werden1 aber eine neuere schne ,erde tritt an ihre ,stelle,a4 ,aus diesen ,religionsstzen1 wovon sich ,spuren in den ,religionen aller asiatischen ,vlker und auch bei denen1 welche in andern ,erdtheilen wohnen1 vorfinden1 wie auch aus der ,kenntni des ,thierkreises1 der von dem ,urvolke erfunden und von da berall ausgegangen ist1 weswegen wir ihn fast bei allen ,vlkern der ,erde vorfinden1 und wo er in ,ansehung der ,folge der ,zeichen ganz unverndert geblieben ist1 folgt doch wol1 da alle ,vlker der ,erde von dem ,urvolke mssen ausgegangen sein1 und diese ,kenntnisse zugleich mitgenommen haben4 ,anmerkung ,a3 ,diese ,stze1 wenn auch nicht alle1 wurden in den ,schulen der alten ,philosophen als ,geheimnisse gelehrt und dem ,volke vorenthalten1 wie solches auch von den ,essenern geschah1 wovon sich ein ,theil mit dem ,philosophiren ber diese ,stze1 ein anderer aber mit der darin liegenden ,sittenlehre beschftigte4 ,s4 ,richter's ,christenthum und die ltesten ,religionen des ,orients1 #ahai4 ,dieses ,ausgehen der ,vlker von dem ,urstamme oder ,urvolke wird auch deutlich und bestimmt im ,bun-,dehesch 7,,xv7 angefhrt1 wo es heit1 da alle ,vlker ,asiens aus dem ,urstamme hervorgingen4 ,die ,anzahl der ,urstmme wird daselbst auf funfzehn gesetzt4 ,von diesen funfzehn ,stmmen wanderten neun ber das indische ,meer1 und sechs blieben in ,asien zurck4 ,unter diesen betrachteten sich die ,arier,a als das ,hauptvolk oder fortdauernde ,urvolk4 ,der ,stamm ,mazendr bevlkerte den obern ,theil von ,tur1 d4i4 die ,gegend um die ,quellen des ,oxus und ,indus1 und ,awir oder ,ophir1 welches nach ,moses das eigentliche ,indien ist4 ,ferner bevlkerte der ,stamm ,tschines1 ,dai und ,satat1 wovon der erste ,stamm mit ,kathai einerlei ist1 und ,chinas bedeutet4 ,anmerkung ,a3 ,von diesen stammen1 nach ,herodot1 die ,meder ab4 ,von den neun ,stmmen1 welche ber das ,meer gingen1 gingen einige1 wo nicht alle1 nach ,afrika ber1 indem kein anderes ,meer1 als der persische und arabische ,meerbusen zum leichten ,uebergange da ist4 ,zu diesen ,stmmen gehrten hchst wahrscheinlich die ,aegyptier1 wie die ,verwandtschaft ihrer ,sprache und ihrer ,religion mit der des ,urvolks hinlnglich beweiset4 ,dieser gyptische ,stamm bestand aus mehreren ,stmmen1 wovon der eine schwrzlich von ,farbe1 und dadurch dem heien ,klima sich schon angebildet hatte1 der andere aber von einer hellern ,farbe war4 ,diese ,wanderung mu aber schon sehr frh geschehen sein1 indem dieses ,volk in ,theben schon eine bewunderungswrdige ,stufe von ,kultur erlangt und schon ein ,weltreich gestiftet hatte1 ehe es uns einmal bekannt geworden ist1 und wie es unserer gewhnlichen ,geschichte bekannt wurde1 schon wieder von seiner ,hhe herabgesunken war4 ,aus den ,schriften der ,parser und ,hindu lt sich zwar die ,bevlkerung ,amerika's1 weil dieser ,erdtheil erst in neuern ,zeiten bevlkert worden ist1 nicht herleiten1 aber wir finden in dem neusten ,gemlde von ,malte ,bruns den ,ursprung der ,amerikaner von ,asien her1 ber eine ,reihe von ,inseln mit ,eisschollen angefllt1 von einer bsen ,nation daselbst vertrieben1 nach ihrer ,sage1 sehr gut dargestellt4 ,auf diese ,weise stammen demnach alle jetzt lebenden ,vlker von dem einstigen ,urvolke in ,asien her1 und wir knnen daher1 nach der ,vernunft und ,geschichte1 keine gehrigen ,grnde fr das ,entstehen der ,menschen von mehren ,menschenpaaren1 hier und dort in den verschiedenen ,erdtheilen1 aufstellen4 99 99 99 99 99 ,friedrich ,fleischer4 ,f in ,friedrich unsichtbar ,das groe ,werk des von ,saussre1 ber die ,alpen so im ,original 7,saussre mit 7 in ,sdamerika in der ,gegend von ,potosi so im ,original ,mehres hierber findet man vom ,d4 ,chladni1 so im ,original3 ,dr4 8 ,im ,jahre #affh den #ai4 oder #ba4 ,junius ,original3 #ba ,junius 7ohne ,punkt7 da1 wo sie liegen1 knnen gefunden haben,a4 ,original3 haben,a 7ohne ,punkt7 ,gegen die ,planeten kmpfte der ,naturfeind furchtbar fehlt im ,original ,in ,begleitung versammleter ,wesen,b4 fehlt im ,original