,a ,r ,n ,o ,l ,d ,b ,c ,k ,l ,i ,n ,,von ,,heinrich ,,alfred ,,schmid #ig ,tafeln in ,farbendruck1 ,kupferdruck und ,mattautotypie ,zweite ,auflage ,illustration3 ,publisher's ,logo _/ ,verlagssigle ,verlegt bei ,f4 ,bruckmann ,a4-,g4 ,mnchen #aibb 99 99 99 99 99 ,,druck ,,von ,f4 ,,bruckmann ,a4,g41 ,m,,nchen 99 99 99 99 99 ,,inhalt ,titelbild ,selbstbildnis #ahge_/gf ,biographie ,tafel #a3 ,tannenbewachsene ,felsschlucht4 #ahdh bis #ahdi 0 #b3 ,heroische ,landschaft4 ,um #ahej_/eb 0 #c3 ,kentaur und ,nymphe4 #ahee 0 #d3 ,bildnis der ,frau ,bcklin4 ,vielleicht #ahfb 0 #e3 ,diana an der ,quelle4 ,um #ahee 0 #f3 ,pan im ,schilf4 #aheg_/ei 0 #g3 ,zeit der ,kultur1 rechte ,hlfte4 #aheh 0 #h3 ,zeit der ,kultur1 linke ,hlfte4 #aheh 0 #i3 ,die ,gtter ,griechenlands4 #ahei 0 #aj3 ,pan erschreckt einen ,hirten4 #ahfj 0 #aa3 ,der ,mord im ,schlogarten4 #ahei 0 #ab3 ,venus und ,amor4 #ahfj 0 #ac3 ,hirtin bei ihrer ,herde4 #ahfj 0 #ad3 ,jagd der ,diana4 #ahfb 0 #ae3 ,villa am ,meer4 #a4 ,fassung4 #ahfd 0 #af3 ,villa am ,meer4 #b4 ,fassung4 #ahfd_/fe 0 #ag3 ,anachoret4 #b4 ,fassung4 ,um #ahfc 0 #ah3 ,altrmische ,weinschenke4 #ahfe 0 #ai3 ,frhlingslandschaft mit ,kindern1 welche ,maipfeifen schnitzen4 #ahfe 0 #bj3 ,signorina ,clara4 #ahfc 0 #ba3 ,die ,klage des ,hirten4 #ahff 0 #bb3 ,magdalenas ,trauer an der ,leiche ,christi4 #ahfg 0 #bc3 ,knig ,david4 #ahfh 0 #bd3 ,der ,gang nach ,emmaus4 #ahfh 0 #be3 ,rast auf der ,flucht nach gypten4 #ahfh 0 #bf3 ,liebesfrhling4 #ahfh 0 #bg3 ,frhlingsreigen 7,wiesenquelle74 #ahfi 0 #bh3 ,magna ,mater4 ,ende #ahfh 0 #bi3 ,flora4 #ahfi 0 #cj3 ,die ,geburt der ,venus 7,venus ,anadyomene4 #a4 ,fassung74 #ahfi 0 #ca3 ,ideale ,frhlingslandschaft4 #ahgj 0 #cb3 ,die ,felsenschlucht4 #ahgj 0 #cc3 ,der ,ritt des ,todes4 #ahga 0 #cd3 ,bergschlo4 #ahga 0 #ce3 berfall von ,seerubern4 #ahgb 0 #cf3 ,altrmische ,maifeier4 #ahgb 0 #cg3 ,selbstbildnis4 #ahgb 0 #ch3 ,venus ,anadyomene4 #b4 ,fassung4 #ahgc 0 #ci3 ,kentaurenkampf4 ,erste als ,bild ganz vollendete ,fassung4 #ahgc 0 #dj3 ,kentaurenkampf4 #b4 ,fassung4 #ahgh 0 #da3 ,piet4 #ahgc 0 #db3 ,landschaft mit maurischen ,reitern4 #ahgc 0 #dc3 ,die ,muse des ,anakreon4 #ahgc 0 #dd3 ,quellnymphe4 #ahgd 0 #de3 ,triton und ,nereide4 #a4 ,fassung4 #ahgc bis #ahgd 0 #df3 ,triton und ,nereide4 #c4 ,fassung4 #ahge 0 #dg3 ,ceres und ,bacchus4 #ahgd 0 #dh3 ,flora1 ,blumen streuend4 #ahge 0 #di3 ,klio4 #ahge 0 #ej3 ,hochzeitsreise4 ,um #ahgf 0 #ea3 ,kreuzabnahme4 #ahgf 0 #eb3 ,flora1 die ,blumen weckend4 #ahgf 0 #ec3 ,die ,gefilde der ,seligen4 #ahgh 0 #ed3 ,rckblick auf ,italien 7,hochzeitsreise4 ,letzte ,fassung74 #ahgh 0 #ee3 ,meeresbrandung4 #ahgi 0 #ef3 ,frhlingsabend4 #ahgi 0 #eg3 ,tritonenfamilie4 #ahhj 0 #eh3 ,die ,insel der ,toten4 #b4 ,fassung4 #ahhj 0 #ei3 ,die ,insel der ,toten4 #c4 ,fassung4 #ahhc 0 #fj3 ,fltende ,nymphe4 #ahha 0 #fa3 ,sommertag4 #ahha 0 #fb3 ,der ,abenteurer4 #ahhb 0 #fc3 ,frhlings ,erwachen4 #ahhj 0 #fd3 ,quell in einer ,felsschlucht4 #ahha 0 #fe3 ,heiliger ,hain4 #ahhb 0 #ff3 ,gotenzug4 #ahha 0 #fg3 ,malerei und ,dichtung4 #ahhb 0 #fh3 ,ruine am ,meer4 #ahhc 0 #fi3 ,prometheus4 #ahhb 0 #gj3 ,im ,spiel der ,wellen4 #ahhc 0 #ga3 ,frhlingstag 7,die drei ,lebensalter74 #ahhc 0 #gb3 ,odysseus und ,kalypso4 #ahhc 0 #gc3 ,heiligtum des ,herakles4 #b4 ,fassung4 #ahhd 0 #gd3 ,faune1 eine schlafende ,nymphe belauschend4 #ahhd 0 #ge3 ,der ,eremit4 #ahhd 0 #gf3 ,das ,schweigen des ,waldes4 #ahhe 0 #gg3 ,selbstbildnis4 #ahhe 0 #gh3 ,burgruine mit zwei kreisenden ,adlern4 ,um #ahhf 0 #gi3 ,herbstgedanken4 #ahhf 0 #hj3 ,spiel der ,najaden4 #ahhf 0 #ha3 ,meeresidylle4 #ahhg 0 #hb3 ,meeresstille4 #ahhg 0 #hc3 ,die ,heimkehr4 #ahhh 0 #hd3 ,sieh1 es lacht die ,au4 #ahhg 0 #he3 ,frhlingshymne4 #ahhh 0 #hf3 ,kentaur in der ,dorfschmiede4 #ahhh 0 #hg3 ,kampf auf der ,brcke 7,rmerschlacht74 #ahhi 0 #hh3 ,vita somnium breve4 #ahhh 0 #hi3 ,der ,gang zum ,bacchustempel4 #ahij 0 #ij3 ,in der ,gartenlaube4 #ahia 0 #ia3 ,mariensage4 #ahij 0 #ib3 ,der heilige ,antonius predigt den ,fischen4 #ahib 0 #ic3 ,francesca da ,rimini4 #a4 ,fassung4 #ahic 0 #id3 ,venus ,genitrix4 ,bezeichnet #ahie1 im wesentlichen vollendet ,frhjahr #ahib 0 #ie3 ,der ,krieg4 #b4 ,fassung4 #ahif 0 #if3 ,pan mit tanzenden ,kindern4 #ahih_/aijj ,illustration3 ,,sandsteinmaske ,,an ,,der ,,basler ,,kunsthalle ,illustration3 ,,putto #ahei ,arnold ,bcklin gehrt zu jenen ,malern1 die in den zwanziger und dreiiger ,jahren des #ai4 ,jahrhunderts geboren1 in den fnfziger und sechziger ,jahren mit den ,traditionen der ,corneliusschule gebrochen und in ,deutschland eine neue ,kunst heraufgefhrt haben1 eine ,bltezeit der ,malerei1 wie sie seit den ,tagen ,drers und ,holbeins nicht mehr gewesen war4 ,er ist ein ,altersgenosse von ,anselm ,feuerbach1 ,viktor ,mller 7auch von ,piloty1 ,knaus und ,vautier7 und ging ,lenbach1 ,hans von ,mares1 ,hans ,thoma1 ,toni ,stadler1 ,karl ,haider1 ,gabriel ,max und ,makart um ein ,jahrzehnt oder wenig mehr voraus4 ,als er sich der ,malerei zuwandte1 hat ,cornelius den ,karton der apokalyptischen ,reiter geschaffen1 begann ,rethel die ,fresken im ,aachener ,rathause und die ,holzschnitte des ,totentanzes und es folgten die duftigsten ,werke von ,schwind1 wie das ,aschenbrdel und die ,wartburgfresken1 und die reifsten ,holzschnittfolgen von ,ludwig ,richter bald nach4 ,die fhrenden ,geister aber der in dieser ,zeit heranwachsenden ,generation haben im ,kolorit ihr krftigstes ,ausdrucksmittel gefunden4 ,sie begannen die ,koloristen unter den ,meistern der frheren ,jahrhunderte zu studieren4 ,es richtete sich das neue ,interesse hauptschlich auf die ,farbenkomposition1 die ,kunstmittel1 mit denen die koloristische ,gesamthaltung in frheren ,zeiten erzielt worden war1 aber auch auf die ,malmittel1 die technischen ,verfahren1 die handwerkliche ,praxis1 welche die vorausgehende ,zeit vernachlssigt hatte4 ,bcklin meinte gelegentlich3 ,wer heute in der ,kunst noch etwas erreichen wolle1 msse die ,malerei von neuem erfinden4 ,die heranwachsende ,generation wandte sich nach ,belgien und nach ,paris1 hauptschlich zu ,couture1 sie lernte von ,delacroix und den ,meistern von ,barbizon4 ,die ,mehrzahl aber1 wenigstens gerade die ,bedeutendsten und ,einflureichsten1 haben schlielich nicht in ,frankreich1 sondern in ,italien im ,umgang mit den ,werken der alten ,kunst die entscheidende ,richtung fr ihr ganzes ,leben gefunden und diese im ,umgang mit ,kollegen und ,schlern weitergebildet4 ,bcklin ist einer der ltesten1 selbstndigsten und eigenartigsten unter diesen ,knstlern4 ,er ist noch mehr als alle brigen seine eigenen ,wege gegangen1 am meisten verschrieen und verhhnt worden1 war whrend der grten ,zeit seines ,wirkens wie ,feuerbach1 ,thoma1 ,hans von ,mares1 nur von wenigen erkannt1 abseits gestanden und hat schlielich die grte ,flle von ,beifall geerntet4 ,er gehrt zur deutschen ,kunst1 so gut wie die anderen1 obwohl er in ,basel geboren und aufgewachsen ist und auch von schweizerischen ,eltern stammt1 obwohl auch fr seine ,kunst ein ,aufenthalt in ,paris von einiger ,bedeutung1 und der erste siebenjhrige in ,italien entscheidend war4 ,der einzige ,lehrer und der einzige ,studiengenosse1 der auf seine ,richtung von tieferem ,einflu war1 waren ,deutsche ihrer ,kunst und ,herkunft nach1 ebenso die ,mehrzahl der ,freunde und ,kollegen1 die er in den entscheidenden ,jahren um sich sah4 ,er ist1 was gewhnlich bersehen wird1 aus der heroischen ,landschaftsmalerei herausgewachsen1 die seit ,asmus ,carstens und ,jos4 ,anton ,koch in ,deutschland gepflegt wurde und immer ,verstndnis gefunden hat4 ,er ist der ,sohn und ,erbe dieser ganzen ,richtung4 ,er hat auch fast nur in deutschen ,landen zuerst ,verstndnis und spter allgemeinen ,beifall gefunden1 und die ,erfolge1 die er in ,deutschland errungen hat1 haben sein ,ansehen in seiner ,vaterstadt erst recht befestigt4 ,von franzsischer ,seite sind einzelne ,stimmen schon frh laut geworden1 die ,bcklins ,bedeutung anerkannten1 aber sie blieben ganz vereinzelt4 ,in ,england ist der ,meister so gut wie unbekannt4 ,noch heute befindet sich das ,werk des ,knstlers mit ganz wenigen ,ausnahmen in deutschem1 deutsch-schweizerischem und sterreichischem ,besitz4 ,bezeichnend ist auch1 da die ,polemik1 die sich vor dem ,kriege in ,deutschland gegen ,bcklin erhob und ihm jedes wahre ,knstlertum absprach1 aus den ,kreisen derer stammt1 die fr die unbedingte berlegenheit der ,franzosen in der bildenden ,kunst eintraten4 ,dies alles war nur zum kleineren ,teile ,zufall4 ,seine ,art ist im letzten ,grunde deutsch4 ,immer strker treten in seinem ,stil gewisse ,neigungen hervor1 die fr die ,kunst der ,festlandgermanen von jeher bezeichnend gewesen sind1 und sie von der der latinisierten ,vlker unterscheiden4 ,er steht diesseits der ,kulturgrenze1 die vom ,jura bis zur ,nordsee reicht4 ,sein ,ideal ist im letzten ,grunde nicht die regelnde ,ordnung und das ,ebenma1 sondern das sprhende ,leben1 die ,wucht des ,ausdrucks und die ,macht der ,stimmung4 ,,die ,,vaterstadt ,,und ,,die ,,eltern ,die ,vaterstadt ,basel ist noch in der zweiten ,hlfte des #ai4 ,jahrhunderts einem ,bewunderer ,bcklins1 der hingewallfahrtet war1 um die ,heimat des ,propheten kennen zu lernen1 unsglich eng und muffig erschienen und von ihm danach verlstert worden4 ,da mgen unangenehme ,reiseerlebnisse das ,urteil getrbt haben1 aber frher1 in ,bcklins ,jugend1 htte ein flchtiger ,besucher wirklich nicht ahnen knnen1 da ein enthusiastischer ,knstler in den ,mauern heranwuchs1 der die ,faune und ,nymphen1 ,tritonen und ,nereiden und die schaumgeborene ,aphrodite aus dem ,orkus heraufholen werde4 ,die ,stadt war freilich zur ,zeit des ,humanismus und der ,reformation der ,mittelpunkt geistigen ,lebens fr ganz ,sdwestdeutschland gewesen4 ,sie hatte gleichzeitig auch ein blhendes ,kunstleben gehabt4 ,drer hatte auf der ,wanderschaft hier ,arbeit gefunden und zwanzig ,jahre spter ,holbein eine zweite ,heimat und groe und lohnende ,auftrge4 ,die ,buchdrucker datierten damals ihre ,drucke aus der weitberhmten ,stadt ,basel8 und in den kleinen ,randleisten1 mit denen ,holbein die ,titel schmckte1 spielten sogar schon damals die ,tritonen und ,nereiden eine ,rolle4 ,es galt die ,stadt auch als eine der frhlichsten am ,rhein1 der ,frau ,venus besonders hold4 ,aber mit der ,reformation war ein puritanischer ,geist eingezogen1 der sich bis ins #ai4 ,jahrhundert erhalten hat1 und ein groer ,teil der angesehensten alten ,familien geht sogar1 wie schon die ,namen andeuten1 auf ,flchtlinge zurck1 die ihres ,glaubens wegen aus ,italien1 ,frankreich und auch aus ,deutschland eingewandert waren4 ,diese haben nun allerdings fremde ,industrien hierher verpflanzt und damit den ,reichtum gefrdert und es wurde dem alemannischen ,stamme der ,bevlkerung durch sie auch ein fremdes und gutes ,reis aufgepfropft4 ,aber seit dem #ag4 ,jahrhundert war der ,zustrom von auen nur ein sehr schwacher und das ,gemeinwesen hat sich nicht mehr vergrert4 ,die ,bevlkerung erhielt dadurch ein scharf ausgesprochenes ,gesicht1 wie es in heutigen ,stdten gar nicht mehr mglich ist und dies ,gesicht sah etwas anders aus als im ,anfange des #af4 ,jahrhunderts4 ,die ,stadt war sprichwrtlich fr ihren ,erwerbssinn und ihren ,reichtum1 aber auch fr die altvterischen ,gepflogenheiten1 den ,familiensinn1 die ,frmmigkeit1 den ,gemeinsinn und ihre ,wohlttigkeit4 ,kaufmnnische ,tugenden gaben neben der pietistisch gefrbten ,religiositt der ,physiognomie der ,bewohner ihre charakteristischen ,zge4 ,allein es fehlte durchaus nicht an geistigem ,leben1 nur kam der ,wohlstand mehr der ,wissenschaft als der ,kunst1 und unter den ,knsten am meisten der ,musik und der ,baukunst zugute4 ,durch alle ,zeiten des ,stillstandes und des ,niederganges hatte sich die ,universitt erhalten und so haben neben ,bcklin in den sechziger ,jahren des #ai4 ,jahrhunderts auch ein ,jakob ,burckhardt und ein ,nietzsche gewirkt4 ,aber auch die ,gemlde und ,zeichnungen ,holbeins1 die sich aus den ,tagen des ,glanzes im ,besitze der ,stadt erhalten haben1 waren immer geschtzt1 wenn auch vielleicht nicht hufig besichtigt worden und bten ihre stille ,wirkung aus4 ,in der zweiten ,hlfte des #ah4 ,jahrhunderts begann ferner das ,interesse fr das ,mnster und die brigen mittelalterlichen ,kirchen der ,stadt zu erwachen4 ,namentlich aber ist schon seit dem ,beginn des #ah4 ,jahrhunderts eine aufsteigende ,entwicklung auf dem ,gebiete der ,architektur zu beobachten4 ,diese brachte spter1 in der ,rokokozeit1 die groe ,zahl von schnen1 zum ,teil sogar prunkvollen ,patrizierhusern hervor1 die dem ,innern der ,stadt noch heute ihr ,geprge verleihen4 ,nebenher kam auch das ,sammeln von ,bildern auf4 ,der ,malerberuf war zu ,beginn des #ai4 ,jahrhunderts in dieser ,stadt der ,kaufherren und der frommen ,sitte an sich durchaus nicht gerade verachtet1 wenn man auch dem ,erbauer komfortabler ,familienhuser jedenfalls mehr ,verstndnis und sicher weit grere persnliche ,achtung entgegengebracht haben wird1 als den ,jngern der leichter geschrzten ,muse der ,malerei4 ,was den frsichtigen und bedchtigen ,baslern damals wirklich zu einem ,kunstleben fehlte1 war vielleicht nur der ,sinn fr naiven ,lebensgenu und schnen ,schein und jener ,leichtsinn1 der zu groen ,taten schlielich nun einmal ntig ist4 ,wenigstens vermit man in vielen uerungen der damaligen und noch einer spteren ,zeit das ,gefhl fr das ,heroische im ,verhalten eines ,mannes1 der ohne finanzielle ,sicherheiten1 nur im ,bewutsein eigener ,kraft1 eine ,bahn betrat1 die den ,winden und ,wogen ein so sicheres ,ziel bot wie der ,knstlerberuf1 und der auch noch auf dieser an sich schon gefhrlichen ,bahn1 lediglich der eigenen ,vernunft gehorchend1 alles ,hergebrachte und ,anerkannte in den ,wind schlug4 ,die ,maler1 die in ,bcklins ,jugend in ,basel den ,stand vertraten1 waren nicht dazu angetan1 diese ,anschauungen zu ndern4 ,sie waren keine ,gesetzgeber sondern ,diener des ,zeitgeschmackes4 ,fast alle sind sie zwar von der deutschen ,bewegung1 die von ,carstens1 ,koch und den ,nazarenern ausging1 berhrt worden4 ,in ,basel aber kamen sie dem ,bedrfnis nach ,alpenlandschaften und ,veduten nach und unterrichteten die ,jugend in einer ,zeichenschule1 die im #ah4 ,jahrhundert gegrndet worden war4 ,einer von ihnen1 der genial veranlagte ,hieronymus ,he1 ist in der ,enge der ,heimat1 verbittert und versauert1 als ,mensch und ,knstler zugrunde gegangen1 ein anderer1 ,miville1 einer der ,lehrer ,bcklins an der ,zeichenschule1 hat auf vielen ,reisen in zahlreichen ,skizzenbchern dieselben ,gegenden und hnliche ,motive wie spter sein ,schler verewigt1 wenn auch ohne alle tiefere ,originalitt und ohne den feineren ,natursinn des greren ,nachfahren4 ,nicht der ,glanz1 mit dem ,bcklin etwa als ,knabe den ,maler umgeben sah1 hat ihn auf seine ,bahn gelockt1 sondern innere ,notwendigkeit und das ,gefhl1 da das1 was er in sich trug1 etwas ,strkeres und ,besseres sei als die ,triebkrfte1 die seine knstlerische ,umgebung beherrschten4 ,bcklin ist der ,sohn eines ,kaufmanns1 dessen ,groeltern aus ,beggingen im ,kanton ,schaffhausen eingewandert waren4 ,der ,urgrovater des ,malers war offenbar ein verarmter ,landwirt1 der in einer ,basler ,fabrik sein ,brot suchte und fand1 auch der ,grovater war ,fabrikarbeiter2 mit dem ,vater aber begann der ,aufstieg4 ,er war ein erfinderischer ,kopf1 hatte sich schon in ganz jungen ,jahren durch die ,verbesserung eines roten ,farbstoffes die ,wertschtzung seines ,brotherrn erworben1 dann mit zweiundzwanzig ,jahren eine ,tochter aus gebildeter und auch etwas wohlhabender ,familie geheiratet und sich spter selbstndig gemacht4 ,das ,vermgen der ,frau ging freilich in seinem eigenen ,unternehmen zugrunde4 ,er mute dann wieder die technische ,leitung einer fremden ,fabrik bernehmen1 und gerade in den ,jahren1 als die ,shne heranwuchsen1 hatten sich die ,eltern sehr einzuschrnken4 ,die ,mutter gehrte einer alten ,basler ,familie an1 die schon seit ,jahrhunderten von stdtischer ,kultur verfeinert worden sein mag4 ,ihre ,mutter war eine ,werenfels und ,mitglieder dieser ,familie haben sich verschiedentlich ausgezeichnet4 ,ein ,werenfels1 wenn auch nicht ein ,vorfahr ,bcklins1 ist der ,schpfer der glanzvollen ,rokokobauten aus den fnfziger ,jahren des #ah4 ,jahrhunderts4 ,die erhaltenen ,bilder von ,bcklins ,mutter zeigen eine ,physiognomie von merkwrdig groem ,schnitt2 sie war eine feine1 gebildete1 begabte1 wohl direkt bedeutende ,frau1 die ,vertraute ihrer ,kinder4 ,bcklins ,jugend ist keine unglckliche gewesen2 er erinnerte sich spter gerne manch drolliger ,geschichte aus seinen ,knabenjahren4 ,er hat auch am stdtischen ,gymnasium eine tchtige ,schulbildung erhalten und wenigstens den ,julius ,csar noch im ,originaltext gelesen4 ,einen wirklich bedeutenden ,menschen lernte er hier in dem ,germanisten und ,dichter ,wilhelm ,wackernagel kennen1 der neben seiner ,ttigkeit an der ,universitt auch am ,gymnasium ,unterricht erteilen mute1 doch hatte derselbe die ,schler nicht etwa in die ,literaturgeschichte einzufhren1 der ,unterricht ging lediglich darauf aus1 ihnen ein mglichst gutes ,deutsch beizubringen4 ,bcklin hat auch mit seinen ,brdern die ,zeichenschule besuchen drfen2 nur davon wollte der ,vater nichts wissen1 da er ,maler werden sollte4 ,es gebe schon hungernde ,maler genug4 ,ein ,calame werde er doch noch lange nicht4 ,der ,widerstand des ,vaters war angesichts der eigenen ,geldsorgen und angesichts der ,knstlerschicksale1 die er vor sich sah1 begreiflich4 ,aber auch der ,sohn hatte etwas von dem ,wagemut der alten ,eidgenossen und noch etwas mehr als einst der ,vater2 er glich ihm berhaupt sehr und vielleicht am meisten da1 wo er ihm unbequem wurde1 und der ,entschlu1 ,maler zu werden1 stand bei ihm fest4 ,die ,mutter trat in ihrer ruhigen und stillen ,weise auf des ,sohnes ,seite und fand eine ,untersttzung bei seinem ,lehrer ,wackernagel4 ,sie durfte sich spter wenigstens noch ber die ersten ueren ,erfolge des ,sohnes1 die ,berufung nach ,weimar1 freuen4 ,der ,vater aber ist erst in dem ,jahre gestorben1 als ,bcklin seine ,toteninsel schuf2 er hat also die glnzendste ,schpferttigkeit des ,sohnes noch miterlebt1 indessen er gerade allem ,anschein nach ohne zu ahnen1 da er einen der bedeutendsten und einflureichsten ,geister des damaligen ,europa zum ,sohne hatte2 wenigstens uerte er sich an seinem ,lebensabend noch zu einem jungen ,maler1 der sich dem ,meister angeschlossen hatte1 es sei das ,verhngnis seines ,sohnes1 da er keinen ,rat annehmen wolle4 ,an ,anregungen hat es dem ,maler in seiner ,jugend nicht gefehlt4 ,die ,familie wohnte1 als er heranwuchs1 in einem hchst malerisch gelegenen skularisierten ,kloster ,st4 ,alban1 dicht an den grnen ,fluten des ,rheins4 ,kirche und ,friedhof des ,klosters werden heute noch gerne gemalt4 ,bei ,basel umgeben die weite ,ebene des ,rheintals drei ,gebirge1 alle drei reich an ,naturschnheiten4 ,offenbar hat der ,jura am strksten auf ,bcklin gewirkt4 ,die langgezogenen ,hhenrcken1 die steil aufragenden ,felswnde1 die malerischen ,schluchten1 die wundervollen ,buchen- und ,tannenwlder und die ,burgruinen1 die von ,berg zu ,berg hinbergren und an eine kriegerische ,vergangenheit erinnern1 all das war dazu angetan1 die ,phantasie des ,knaben mchtig anzuregen4 ,das ,schlichte wirkt oft nachhaltiger als das ,glanzvolle4 ,gewisse ,grundzge dieser ,landschaft scheinen denn auch in berhmten ,schpfungen der ,sptzeit1 die im glnzenden ,talare sdlicher ,vegetation auftreten1 wiederzukehren4 ,die ,gemlde ,holbeins1 die den stolzen ,kunstbesitz der ,stadt bildeten1 hingen damals noch in einem ,raume der ,bibliothek1 der nicht gengend ,licht hatte1 wie ,briefmarken in einem ,album dicht beisammen bis unter die ,decke82 aber ich hatte gute ,augen81 meinte der ,meister4 ,freilich befinden sich unter diesen ,meisterwerken nur wenige1 die auf ,unvorbereitete tiefen ,eindruck zu machen pflegen und auch das ,wenige war--wie man glauben sollte--nicht dazu angetan1 einen geborenen ,landschafter anzuregen4 ,was die ,arbeiten auszeichnete1 war die ,klarheit der ,form und die ,feinheit und ,schrfe der ,beobachtung1 und dennoch1 sie haben ihm sehr gefallen81 haben ihn sehr interessiert81 obwohl1 wie er selber hervorhob1 ,holbeins ,richtung eine andere als die seine gewesen ist4 ,von starkem1 wenn auch heute im einzelnen gar nicht mehr abzuschtzendem ,einflu auf das ,denken und ,fhlen des heranwachsenden ,knstlers war endlich zweifellos die literarische ,bewegung der ,zeit 7schon sein ,zeichenlehrer klagte1 ,bcklin lese zu viel71 waren auch die mchtigen ,wogen der patriotischen ,begeisterung1 die in den vierziger ,jahren durch die ,schweiz gegangen sind4 ,die ,zeit1 in der ,bcklin es durchsetzte1 ,maler werden zu drfen1 fllt zusammen mit der1 da ,gottfried ,keller erkannte1 da er zum ,dichter berufen war4 ,illustration3 ,,landschaft ,,mit ,,gewitterwolken #ahdf ,,die ,,anf,,nge ,,seiner ,,kunst ,der ,beginn der ,malerlaufbahn fllt in das ,jahr #ahde4 ,im ,frhjahr verlie ,bcklin die ,schule1 im ,sommer machte er noch ,studien1 wie es scheint1 sowohl in den ,alpen wie im ,jura2 im ,oktober trat er in die ,dsseldorfer ,akademie ein4 ,vom ,november sind die ersten ,aktzeichnungen datiert4 ,er war damals ein schlank gewachsener ,mensch mit langem ,haar1 das fast bis auf die ,schultern herabfiel1 und mit stechenden blaugrauen ,augen4 ,er verfgte ber einen ungewhnlich krftigen ,krper1 der durch systematische bung gesthlt1 geschmeidig gemacht und geschmeidig erhalten wurde4 ,das war die ,grundlage fr seine ,lebenslust und seinen ,humor1 seine ,ausdauer und die bewundernswrdige ,elastizitt1 mit der er nach den schwersten ,katastrophen immer wieder emporschnellte4 ,die ,gtter hatten ihm aber mit der ,kraft auch die ,feinfhligkeit und ,verwundbarkeit der ,seele verliehen1 ohne die ein genialer ,knstler nicht denkbar ist4 ,er konnte in lauten ,jubel ausbrechen1 wenn er an einem schnen ,morgen in die ,campagna fuhr1 aber er empfand auch tiefer als andere die ,schlge des ,schicksals1 und es ist ihm ein vollgerttelt ,ma davon zuteil geworden4 ,der auergewhnlichen ,empfnglichkeit und ,reizbarkeit entsprach ein erstaunliches ,gedchtnis3 was entzckt oder verwundet1 wird von dem ,menschen festgehalten4 ,sein ,gedchtnis kannte wie seine ,aufnahmefhigkeit keine ,grenzen4 ,er hatte bei aller ,zielsicherheit des ,wollens die ,vielseitigkeit der ,anlagen und ,interessen1 die an ,richard ,wagner und selbst an ,goethe erinnern und sagte selbst1 da in seinem ,kopfe vieles ,platz habe4 ,er war zunchst fr alle bildenden ,knste veranlagt und weit davon entfernt1 etwa nur ein ,kolorist zu sein4 ,die frheste ,leistung1 mit der er in die ffentlichkeit getreten ist1 war nach ,a4 ,frey der ,entwurf eines ,stadttores fr die ,eisenbahn von ,straburg nach ,basel4 ,architektonisches ,verstndnis verraten auch seine ,gemlde4 ,als ,maler ist er von der ,landschaft ausgegangen2 er hat aber vereinzelte ,bildnisse und ,skulpturen geschaffen1 die zu den populrsten des ,jahrhunderts gehren und schlielich in figurenreichen ,wand- und ,staffeleibildern sein ,hchstes geleistet4 ,er hat auch ,gemmen geschnitten und ,mbel entworfen4 ,bcklin hat im ,laufe der ,jahre1 hnlich wie einst ,rubens fr seine ,zwecke1 die gesamte ,kunst der ,vergangenheit1 soweit sie ihm erreichbar war1 studiert4 ,seine grte ,bewunderung galt der ,architektur1 ,plastik und ,malerei der ,antike4 ,die romanische ,kunst und die ,gotik liebte er nicht1 aber es finden sich in einem ,baseler ,skizzenbuch zwei ,statuen des ,freiburger ,mnsters und er rhmte dem ,verfasser dieser ,zeilen die alten ,glasgemlde von ,sta4 ,croce in ,florenz4 ,seine besondere ,liebe war lange ,zeit das italienische ,quattrocento bis auf den jungen ,lionardo2 noch weit mehr1 und je lnger je mehr1 schtzte er aber die ,niederlnder seit van ,eyck und die alten ,deutschen1 namentlich ,matthias ,grnewald4 ,es finden sich in seinem ,werke ferner ,reminiszenzen an ,raffael1 ,tizian und ,rubens4 ,michelangelo war ihm unsympathisch1 aber als das ,gesprch gelegentlich auf diesen kam1 konnte er unvorbereitet aus dem ,gedchtnis eine charakteristische ,figur dieses ,meisters1 fr alle kenntlich1 auf dem ,marmortisch entwerfen4 ,aus ,tizians ,himmlischer und irdischer ,liebe8 ist die nackte ,figur eines kleinen ,bildchens herbergenommen4 ,an die ,amazonenschlacht von ,rubens in ,mnchen lehnt sich die erste seiner ,rmerschlachten 7,taf4 #hg7 an4 ,es finden sich aber in seinem ,werke auch die unverkennbaren ,zeugnisse1 da er sich selbst einen ,michelangelo da ,caravaggio und einen ,guido ,reni genau angesehen hat4 ,von diesem hat er die ,gestalt der ,venus in ,dresden bei seiner eigenen ,venus 7,taf4 #ab7 verwertet4 ,ganz anders freilich war sein ,verhltnis zu den ,landschaftern des #ag4 ,jahrhunderts1 die1 wie er aus dem ,norden kommend1 in ,italien ihre zweite ,heimat gefunden haben1 so vor allem zu ,gaspard ,dughet und ,poussin4 ,manche seiner ,schpfungen aus der ersten rmischen ,zeit sehen aus1 als ob diese beiden neben ,tizian seine eigentlichen ,lehrmeister gewesen seien4 ,vor allem aber war ,rubens neben ,grnewald fr ihn der ,maler aller ,maler4 ,ablehnend verhielt er sich1 in spteren ,jahren wenigstens1 gegen ,lionardo1 ,velazquez und ,rembrandt1 namentlich gegen ,rembrandt4 ,schon in ,dsseldorf fiel er durch seine grndliche literarische ,bildung auf4 ,damals las er unter anderem ,moliere und ,voltaire4 ,seine ,lieblingsdichter waren aber ,griechen1 ,italiener und ,deutsche3 ,homer1 ,dante1 ,ariost1 ,goethe und ,gottfried ,keller4 ,auf den ,klippen von ,ischia pflegte ,bcklin ,homer und ,ariost zu lesen4 ,die ,snger der vterlichen ,familie aber sind ,schiller und ,peter ,hebel1 ein ,zeitgenosse der groen ,klassiker1 der in der ,mundart des nahen ,wiesentales gedichtet hat1 gewesen4 ,er las indessen nicht nur schne ,literatur4 ,er las auch sonst viel1 es haben ihn namentlich kulturhistorische ,werke1 ,bcher ber ,reisen1 ,ausgrabungen und ,erfindungen interessiert4 ,er war nicht nur ,poet1 sondern auch ,denker und ,grbler1 und seine ,leidenschaft galt nicht nur den knstlerischen1 sondern auch den technischen ,problemen und der ,technik nicht allein in seiner ,kunst4 ,durch das ganze ,leben geht neben dem ,bestreben1 die ,technik der ,griechen und die ltechnik der ,brder van ,eyck wieder zu entdecken1 das andere1 ein ,flugzeug zu erfinden4 ,eine ,nachricht1 die seine ,hoffnungen auf diesem ,gebiete begrub1 scheint der unmittelbare ,anla fr den ersten ,schlaganfall gewesen zu sein4 ,er scheint als ,konstruktionstechniker ,dilettant geblieben zu sein und geradezu pathologisch konnte sein ,mangel an ,geldsinn anmuten4 ,er war aber nicht nur ein reichbegabter und krftiger1 sondern auch ein groer und guter ,mensch1 der unverdorbene ,sohn einer anstndigen ,familie und einer sittlich wie geistig hochstehenden ,mutter4 ,fr die ,schnheit des ,weibes war er sehr empfnglich1 huldigte aber1 wie es scheint1 in keiner ,zeit seines ,lebens dem bei ,knstlern so hufigen ,libertinismus4 ,dem ,weine war er sehr ergeben1 er trank viel1 aber er vertrug noch mehr4 ,bcklin war auch eine grundehrliche ,natur4 ,zwar scheute er sich nie1 einem zudringlichen ,frager einen ,bren aufzubinden1 doch hate er die schlimmeren ,arten der ,lge1 die halben ,wahrheiten1 die ,phrasen2 er hat sich nicht selber belogen1 sich nicht knstlich in eine ,stimmung hinaufgesteigert4 ,er war ehrlich vor allem in seinem ,beruf4 ,das ,kunstwerk aber war fr ihn nicht blo ein ,stck ,natur im ,affekt gesehen84 ,als der ,verfasser dieser ,zeilen ihm eine ,anzahl ,lichtdrucke nach ,zeichnungen von ,matthias ,grnewald vorlegte1 geriet er bei den ,entwrfen in ,aufregung1 whrend ihn die ,studien ganz kalt lieen1 obwohl sich doch schon bei diesen die ,subjektivitt des ,meisters deutlich genug geuert hatte4 ,mit der ganzen vorausgegangenen ,generation und auch mit den ,altersgenossen war er darin einig1 etwas erzhlen und nicht nur durch ,auswahl1 ,auffassung und ,stilisierung etwas ,eigenes geben zu wollen4 ,er war auerdem persnlich schon zu vielseitig veranlagt und zu vielseitig gebildet1 als da nicht ,musik und ,poesie in irgendeiner ,weise in seinen ,bildern htte mitspielen mssen4 ,ein literarischer ,maler war er sicher und es kann sich bei ihm nur fragen1 ob seine ,gemlde nur davon leben1 da sie ,geschichten erzhlen und an ,gefhle anspielen1 die das ,publikum liebt1 oder ob es gute ,werke bildender ,kunst sind1 die auer dem ,sichtbaren noch anderes bieten4 ,er war auch ein musikalischer ,maler1 zunchst in demselben ,sinne wie er ein literarischer war4 ,aber er war es noch in einem bertragenen ,sinne4 ,die ,musik war nicht nur eine ,anregerin und ,begleiterin seiner ,kunst4 ,die ,eigenart dieser ,kunst wirkte vielmehr auch auf seinen ,willen1 das ,naturbild umzugestalten1 wirkte auf seinen ,stil4 ,er trachtete1 je lter er wurde1 je mehr darnach1 durch seine ,bilder das ,gemt so zu packen wie die ,musik es tut4 ,ein ,bildwerk soll etwas erzhlen und dem ,beschauer zu denken geben1 so gut wie eine ,dichtung1 und ihm einen ,eindruck machen wie ein ,tonstck48 ,er fand deshalb auch3 ,alles was einem aus dem ,kopf von innen heraus gert1 ist mit samt seinen ,zeichenfehlern und anderen ,fehlern tausendmal mehr wert1 als eine noch so fleiig und noch so richtig nach der ,natur gemachte ,studie4 ,die ,art1 wie er sich in der ,malerei ausspricht1 nhert sich in der ,tat mehr als bei andern ,malern seiner ,zeit1 der ,ausdrucksweise von ,musik und ,architektur4 ,wohl singt er von seinen ,leiden1 indem er rauschende ,bume und brandende ,wogen darstellt1 aber die ,elemente der ,malerei1 ,linien und ,linienfolgen1 ,farben und ,farbenfolgen bestimmen fast ebenso wie der ,rhythmus von ,sulen und ,geblk1 ,mauer und ffnung1 von ,tonfolgen und ,akkorden den ,gesamteindruck4 ,das war das ,neue bei ihm und das ,uralte1 das1 womit er dem ,expressionismus vorgriff und mit ,grnewald und ,giotto sich verwandt zeigt4 ,fast scheint es aber1 als ob er das hchste ,glck der ,erdenkinder in der ,musik gesehen htte4 ,es musizieren auf seinen ,bildern ,andchtige und ,verliebte1 die ,gtter der ,flur und der ,see1 betrunkene ,soldaten und die ,seligen im ,elysium4 ,er fand sich auch ohne systematischen ,unterricht auf mehreren ,instrumenten zurecht und konnte jede ,melodie1 die er einmal gehrt hatte1 fehlerlos wiedergeben1 wenn sie ihm gefallen hatte4 ,unter den ,komponisten standen ihm auer den frhen ,italienern ,haydn1 ,bach1 ,mozart1 ,beethoven und ,schubert am nchsten4 ,gegen ,richard ,wagner hatte er einen unberwindlichen ,widerwillen4 ,je mehr elegische ,stimmung eines seiner ,bilder ausstrmt1 um so dunkler wird die ,stunde gewesen sein1 aus deren ,grnden heraus es spter sich kristallisierte4 ,aber in einer ,zeit1 wo sonst die aufdringliche psychologische ,zergliederung grassierte1 versetzt er die eigenen ,leiden und ,freuden in altersgraue ,vorzeit1 in den ,bereich der ,gtter und ,heroen4 ,denn sicher ist alles ,erlebnis1 das ,verhltnis von ,triton und ,najade so gut wie das der ,alten in der ,gartenlaube1 die ,tatenlust des ,abenteurers so gut wie die ,leiden des ,prometheus1 die ,sehnsucht des ,odysseus wie die ,heimkehr des ,landsknechts84 ,da aber so viel mit blutendem ,herzen gemalt war1 lehnte er jedes ,reden ber die ,stimmung seiner ,werke ab1 auer ber die lustigen4 ,die ,stilisierung seiner ,erlebnisse ins ,heroische erlaubte dem zurckhaltenden ,alemannen und ,basler mehr zu sagen1 als er sonstwie bers ,herz gebracht htte4 ,sollen wir diese ,art der ,maskerade verdammen8 ,wre es besser gewesen1 er htte geschwiegen8 ,in ,dsseldorf fand ,bcklin einen ,lehrer1 der ihn verstand und der in den ,grundzgen des knstlerischen ,wollens mit dem einig war1 was ihm dunkel vorschwebte1 in ,joh4 ,wilh4 ,schirmer1 dem ,schpfer von ,landschaften mit biblischer oder heroischer ,staffage1 die noch in den sechziger und siebziger ,jahren groe ,bewunderung in ganz ,deutschland gefunden haben4 ,dieser ,lehrer war nur der begabte und feinsinnige ,vertreter einer jetzt lngst veralteten ,richtung und ist von seinem ,schler nach wenigen ,jahren berholt worden1 aber ,bcklin ist ihm sein ganzes ,leben dankbar geblieben4 ,seine eigene ,kunst ist von dem ausgegangen1 was er bei ,schirmer vorfand2 freilich hat er spter aus den ,quellen geschpft1 die ,riviera1 die ,campagna1 das ,poussintal bewundert und die ,vter und ,vorvter der deutschen heroischen ,landschaft studiert und hat alles berkommene selbstndig umgestaltet4 ,so gleicht das ,ende nicht dem ,anfang2 aber ohne pltzlichen ,ruck1 langsam und stetig wchst er aus jener ,wurzel empor4 ,er blieb bis zum ,frhjahr #ahdg an der ,akademie1 da er aber auch den ,sommer #ahdf1 wie den von #ahde und #ahdg1 in der ,schweiz zu ,studienfahrten bentzte1 so hat er im ganzen nicht mehr als etwa ein ,jahr systematischen ,unterricht genossen4 ,seine ,malerei ist in dieser ,zeit geschickter1 die ,gesamtwirkung schlagender1 es ist aber namentlich auch die ,naturbeobachtung feiner geworden1 so da es nicht schwer ist1 die undatierten ,studien dieser ,jahre mit groer ,wahrscheinlichkeit chronologisch einzuordnen4 ,aus dieser ,zeit stammen nun auch einige ,kompositionen1 die in ihren ,vorwrfen an die ,romantik eines ,lessing1 im ,kolorit an ,schirmer erinnern1 wie die ,burgruine in der ,berliner ,nationalgalerie und ein ,hnengrab im ,basler ,museum4 ,diese ,bilder drften das ,endresultat der ,dsseldorfer ,lehrjahre vorstellen4 ,im ,mrz #ahdg begab er sich mit dem schweizerischen ,tiermaler ,rud4 ,koller nach ,brssel1 der ,stadt1 die damals das ,ziel aller heranwachsenden ,koloristen in ,deutschland war1 und nach ,antwerpen4 ,die beiden bewunderten einen ,rembrandt1 namentlich aber ,rubens und van ,dyck4 ,bcklin suchte indessen vergebens nach ,landschaften1 die ihm zusagten4 ,den ,sommer darauf soll er die ,alpen von ,graubnden bis an den ,genfer ,see durchstreift haben4 ,im ,august war er in der ,tat in ,evian und ,thonon1 und im ,september in ,genf4 ,es ist auch eine ,reihe reizvoller ,studien und ,kompositionen erhalten1 die die ,alpen darstellen und wohl aus diesem ,jahre stammen1 weil sie wieder um einen ,grad frischer und naturalistischer als frher datierte sind4 ,er war auf dem besten ,wege1 ein ,maler seiner ,heimat zu werden1 wie ,diday und ,alexander ,calame und trat auch wirklich noch bei ,calame als ,schler ein4 ,dieser1 siebzehn ,jahre lter als ,bcklin1 stand schon auf der ,hhe seines ,ansehens und zog die heranwachsende schweizerische ,maljugend an sich4 ,aber ,bcklin fhlte sich wenig befriedigt1 so sehr auch einige seiner ,zeichnungen und ,gemlde an ,calame erinnern1 setzte es durch1 nach ,paris zu drfen und traf dort im ,februar #ahdh bei seinem ,freunde ,koller1 der vorausgezogen war1 ein4 ,es begann jetzt noch einmal ein fleiiges ,studium von morgens frh bis abends spt in einem privaten ,aktsaal1 im ,louvre und wieder im ,aktsaal4 ,von den ,modernen haben nach ,kollers ,bericht dem jungen ,landschafter ,couture's ,dcadence des ,romains8 ebenso wie seinem spteren rmischen ,genossen ,feuerbach gefallen1 noch mehr aber die ,werke von ,corot1 ,jules ,dupr und dem ,orientmaler ,prosper ,marilhat4 ,nach dem ,zeugnis seines ,schlers ,zurhelle hat ,bcklin auch ,delacroix bewundert4 ,aber die ,studien wurden kurz nach der ,ankunft unterbrochen durch die ,februarrevolution4 ,die beiden ,freunde1 von ,neugier1 nicht von blasser ,furcht geplagt1 haben sich die ,ereignisse als ,maler angesehen1 und die ungewohnten ,bilder1 die sich ergaben1 auch als ,maler bewundert4 ,sie sind sogar mit einem ,volkshaufen in die kniglichen ,gemcher eingedrungen4 ,noch im ,alter gedachte ,bcklin gerne dieser strmischen ,tage4 ,aber spter hat er ,dinge mitansehen mssen1 ber die er lieber hinwegzugehen pflegte4 ,er ist nmlich nach der ,abreise ,kollers noch monatelang allein in einem kleinen ,dachstbchen am ,luxembourggarten zurckgeblieben und hat dort die ,arbeiterschlacht im ,juni miterlebt4 ,was er in der ,zeit nach ,kollers ,weggang gemalt hat1 wissen wir nicht2 ber das1 was ihm sonst zugestoen ist1 sind nur einzelne ,anekdoten und zum ,teil widersprechende ,nachrichten erhalten4 ,angeekelt und flgellahm kehrte er gegen den ,september nach ,hause zurck1 aber reifer als ,mensch und als ,knstler4 ,er arbeitet nun anderthalb ,jahre 7bis ,februar #ahej7 in heiem ,ringen mit seiner ,kunst und oft der ,verzweiflung nahe in ,basel und es ist eine stattliche ,reihe von ,landschaften1 meist dstere1 melancholische oder doch ernste ,stimmungsbilder aus diesen ,monaten erhalten4 ,sie sprechen aber nicht dafr1 da ihm ,delacroix oder die ,schule von ,barbizon neue ,lichter aufgesetzt htten1 erinnern berhaupt nicht an einzelne groe ,franzosen1 sie zeigen ein ,vorwrtsschreiten auf dem bisherigen ,wege4 ,aber es tritt der dmonische ,unterton in seinem ,werke auf1 eine ,note1 die fr ,bcklin im besonderen charakteristisch ist1 und wir spren die ersten ,funken echter ,genialitt4 ,die ,tannenbewachsene ,felsschlucht mit ,wasserfall8 7,tafel #a71 die schon als sein frhestes ,bild ausgegeben worden ist1 gehrt in diese ,monate und scheint uns das frheste ,bild zu sein1 das diesen ,funken verrt4 ,eine ,schwester erinnerte sich noch1 da sie als kleines ,mdchen vom lteren ,bruder vor die ,arbeit gefhrt und nach ihrem ,eindruck gefragt wurde4 ,als sie dann zaghaft mit der ,antwort herausrckte1 es erscheine ihr so unheimlich1 lchelte der ,bruder1 denn das hatte er gewollt4 ,der ,vater soll nochmals versucht haben1 den ,sohn zu einem ,beruf zu bestimmen1 der ihm erlaubte1 seine ,talente lohnender als im ,malerberuf zu verwenden4 ,zu der ,unzufriedenheit mit seinen ,beratern und mit sich selbst kam aber noch eine ,liebe1 die tragisch enden sollte4 ,bcklin pflegte seine ,arbeit mit ,fltenspiel zu unterbrechen1 dann erschien am gegenberliegenden ,fenster ein junges und eigenartiges ,mdchen1 das den ,klngen zuhrte4 ,sie war auch nicht ganz unbemittelt1 aber der ,vater ,bcklin war emprt1 da der ,sohn1 der seinen eigenen ,unterhalt noch nicht verdiente1 an eine ,heirat dachte4 ,als schlielich eine ,verlobung doch stattgefunden hatte1 wollten die ,eltern der ,braut die rmste nicht mit in die ,fremde ziehen lassen4 ,bcklin strebte damals nach ,rom4 ,als er dann ,abschied genommen hatte1 ahnte er1 da er die ,braut nicht wiedersehen werde4 ,sie starb kurz nachher2 er erhielt die ,nachricht erst in ,rom und seine ,wirtin fand den fremden ,pittore mit einem ,briefe in der ,hand ohnmchtig am ,boden liegen4 ,in den ,bildern des ,meisters aber1 in frhen und in spten1 erscheint oft ein anmutiges ,mdchen1 das dem ,fltenspiel eines ,jnglings oder eines ,halbgottes lauscht1 und ,jakob ,burckhardt hat den ,tod des ,mdchens besungen4 ,,rom #ahej-aheg ,rom war damals noch das ,ziel aller ,maler2 die ,lehrer1 bei denen ,bcklin an der ,zeichenschule in ,basel seinen ersten ,unterricht genossen1 und fast alle anderen ,knstler der ,stadt waren dort gewesen4 ,sein ,freund ,jakob ,burckhardt hatte #ahdf eine lngere ,reise nach ,italien gemacht4 ,seither war das ,revolutionsjahr auch ber ,italien hinweggegangen4 ,aber #ahdi war die ,ruhe allmhlich berall wieder hergestellt worden4 ,so lie man den ,sohn endlich ziehen4 ,ende ,februar oder ,anfang ,mrz #ahej brach ,bcklin auf4 ,einem jungen ,maler1 der ihn spter nach dem richtigen ,wege zur ,kunst gefragt hat1 soll er geantwortet haben3 ,trinken ,sie kein ,bier sondern ,wein1 besuchen ,sie keine ,akademie und gehen ,sie sobald wie mglich nach ,italien4 ,auch ,jakob ,burckhardt vertrat noch spt die ,ansicht1 man knne nicht frh genug nach ,italien gehen4 ,das ,rom der fnfziger ,jahre sah dem zu ,goethes1 vielleicht sogar dem zu ,poussins ,zeit noch viel hnlicher als dem heutigen4 ,thermen1 ,tempel1 ,amphitheater1 ,brcken waren malerisch mit ppiger ,vegetation berwuchert und das ,forum sah noch nicht aus wie eine sauber gefegte ,brandsttte2 eine ,allee lief hoch ber den jetzt blogelegten ,resten des alten ,straenpflasters vom ,forum nach dem ,titusbogen4 ,in ,gegenden1 wo heute ,fabriken1 ,werksttten und ,zinskasernen oder unzugngliche ,sperrforts stehen1 hat ,bcklin die herrlichsten ,motive gefunden4 ,die ,straenbeleuchtung freilich war schlecht und die ,unsicherheit war gro innerhalb der ,mauern und auerhalb4 ,die ,fieberepidemien und die ppstliche ,polizei belstigten den ,fremdling und den ,einheimischen2 aber trotzdem hatte man den ,eindruck1 als ob alle ,tage ,sonntag sei1 und ,gregorovius rhmt die ,stille und ,ruhe der ,ewigen ,stadt1 ,das ,leben war auch erstaunlich billig und selbst die ,bettler schienen keine ,not zu leiden4 ,bcklin ist von der ,kste her in die ,ewige ,stadt eingezogen1 durch die ,porta ,cavallegieri beim ,janiculus und sah im ,mondschein zuerst die ,kolonnaden und die ,springbrunnen von ,st4 ,peter4 ,es strmten nun ,eindrcke auf ihn ein1 die seiner ,kunst die ,richtung frs ,leben geben sollten1 und die ,freude an der neuen ,welt scheint aus allen seinen ,bildern zu leuchten4 ,gewi ist der melancholische ,unterton in den ,tiefen seiner ,seele geblieben1 und hat spter in ,schpfungen1 in denen sdliche ,landschaften dargestellt sind1 die entscheidende ,note gegeben4 ,aber vorerst scheint ihn das ,interesse an der strahlenden ,schnheit der ,natur1 die ihn umgab1 so sehr gefangen genommen zu haben1 da er nicht mit der ,entschiedenheit wie bisher auf den ,ausdruck einer ,stimmung1 jedenfalls nicht einer melancholischen1 hinarbeitet4 ,seiner spteren ,gattin1 die nicht weit von der ,strae wohnte1 wo ,bcklin ein ,unterkommen gefunden hatte1 ist er in dieser ersten rmischen ,zeit aufgefallen als ein schlanker junger ,fremdling mit wettergebruntem ,gesicht1 hellen ,augen und langen ,locken1 der jeden ,morgen schon in der ,frhe mutterseelenallein mit dem ,skizzenbuch unter dem ,arm nach der ,porta del ,popolo zu ging1 um drauen ,studien zu machen4 ,er scheint auch wirklich die ,gegend unmittelbar vor diesem ,tore bis zum ,ponte ,molle und dann auch die weitere ,umgegend im ,norden und ,nordwesten von ,rom1 das ,poussintal1 ,isola ,farnese1 ,formello und den ,lago ,bracciano besonders bevorzugt zu haben4 ,im ,sden von ,rom hat er offenbar viel und gerne beim ,hain der ,egeria gezeichnet4 ,gleich zu ,anfang lernte er den ,historienmaler ,ludwig ,thiersch und den ,landschafter ,franz-,dreber kennen4 ,thiersch trug am #bg4 ,mrz in sein ,tagebuch ein1 da er abends einen ,landschaftsmaler ,bcklin in der ,kneipe getroffen1 der sehr viel von der ,pariser ,revolution erzhlte4 ,am #c4 ,april gingen die beiden zusammen1 ,bcklin vielleicht zum ersten ,male1 in den ,vatikan4 ,thiersch hatte damals den ,eindruck eines ,kameraden1 der nur uerlich gefat1 innerlich durch den ,tod seiner ,braut ganz zerrissen war4 ,franz-,dreber war etwas lter als ,bcklin und schon etliche ,jahre lnger in ,rom1 er war ein ,schler ,ludwig ,richters gewesen und hatte noch den alten ,koch und ,reinhardt gekannt4 ,er hat damals einen starken ,einflu auf ,bcklin gewonnen4 ,nach dessen eigenem ,zeugnis ist die ,landschaft 7,taf4 #b7 unter ,drebers ,einflu entstanden4 ,bald mu auch der jngere ,poussin1 ,gaspard ,dughet1 in seinen ,gesichtskreis getreten sein4 ,dies geschah aber vermutlich etwas spter1 zur ,zeit als ,jakob ,burckhardt seine ,studien fr den ,cicerone machte1 also um #ahec4 ,burckhardt schtzte ,dughet sehr und mag den ,freund auf dessen ,werke1 die1 weit zerstreut in ,galerien und ,kirchen1 nicht jedem auffallen1 erst aufmerksam gemacht haben4 ,schon einem ,paul ,heyse aber1 der ,bcklin ,herbst #aheb in ,rom besuchte1 fiel das erstaunliche ,gedchtnis auf1 das ,bcklin erlaubte1 umfangreiche ,kompositionen aus dem ,kopfe zu malen4 ,die groe ,zahl von ,studien1 die aus dieser ,zeit erhalten sind1 dienten also kaum dazu1 die ,durchfhrung der ,gemlde zu erleichtern1 sondern das ,gedchtnis zu ben und dadurch das freie ,schaffen zu ermglichen4 ,im ,sommer dieses ,jahres #aheb war ,bcklin fr einige ,monate in ,basel gewesen4 ,er hatte damals vergeblich um die anmutige und vielgefeierte ,antonia ,schermar geworben1 der auch ,jakob ,burckhardt gehuldigt hat4 ,nach ,rom zurckgekehrt1 fand er endlich das ,weib1 das fr ein halbes ,jahrhundert seine ,gattin werden sollte4 ,sie war1 als er um sie freite1 siebzehnjhrig1 rassig und sehr schn1 und er hat sie1 da er keinen andern ,ausweg wute1 sich ihr zu nhern1 auf der ,strae angesprochen und sie gebeten1 ihm die ,verwandten zu nennen1 bei denen er um ihre ,hand anhalten knne4 ,denn sie war alles eher als1 wie die ,sage geht1 ein ,berufsmodell4 ,sie war eine ,waise1 die wohlbehtet bei einer ,verwandten wohnte und bei frommen ,nonnen ihren ,schulunterricht genossen hatte4 ,es stand ihr auch ein hbsches ,vermgen in ,aussicht4 ,nur das hat ihren ,lebensweg in eine gewagte ,bahn gebracht1 da sie statt eines dicken ,konditors einen fremden schlanken ,maler haben wollte1 der ,protestant und zu allem ,unglck auch noch ein selbstherrliches ,genie war4 ,sie hie ,angela ,pascucci4 ,nun gab es in den sechziger ,jahren1 zur ,zeit1 da sie als ,frau ,professor von ,weimar nach ,rom zurckgekehrt war1 dort wirklich ein ,modell1 das wegen toller ,streiche von sich reden machte1 ,angela mit ,vornamen hie1 und allgemein die ,pascuccia8 genannt wurde4 ,die ,hochzeit ,bcklins fand #ahec statt und ,jakob ,burckhardt1 der damals in ,italien weilte1 war ,trauzeuge4 ,anfangs schien auch alles gut zu gehen4 ,als jedoch die ,priester merkten1 da der ,mann nie einen guten ,katholiken abgeben werde1 bekam die ,gattin von dem ,vermgen1 das ihr htte zufallen sollen1 nichts mehr zu sehen2 es wurde ihr jede ,untersttzung von ,seiten ihrer wohlhabenden ,verwandten versagt1 und die ,not stieg schon im zweiten ,jahre der ,ehe einmal aufs hchste1 als auch noch die ,verkufe ausblieben4 ,aber obgleich die ,unterschiede in ,erziehung1 ,lebensanschauung und ,bildung zwischen den beiden ,eheleuten gro waren und in spteren ,jahren nicht ohne ,folgen geblieben sind1 so hielten die beiden doch fest zusammen4 ,die ,frau hatte heroisch fr ihren ,mann eine bequeme ,zukunft geopfert1 wie einst der ,mann fr seinen ,beruf1 und mit der ,ehe dieser entschlossenen und wagemutigen ,naturen begann erst recht der ,aufstieg4 ,als das zweite ,kind kam8--und ,frau ,bcklin neunzehn ,jahre alt wurde--ging es uns besser81 meinte die ,gattin spter4 ,die tonigen ,gemlde1 die der ,mann ,mitte der fnfziger ,jahre schuf1 begannen in dem ,kreise von deutschen ,knstlern und ,kunstfreunden1 der sich in ,rom zusammengefunden hatte1 sehr groes ,aufsehen zu erregen und fanden ,kufer1 wenn auch zu sehr bescheidenen ,preisen4 ,der ,maler ,august ,riedel1 der schon lngere ,zeit in ,rom ansssig war und ein groes ,ansehen geno1 hat sich namentlich durch seine ,frsprache ein ,verdienst um ,bcklin erworben4 ,begas freundete sich damals fr das ,leben mit ihm an1 und ,feuerbach erhielt1 wie ,allgeyer erzhlt1 jenen an ,schrecken grenzenden ,eindruck von der ,kunst eines aufstrebenden ,genius1 der noch mehr wie er selber verkannt war1 und schlo sich ebenfalls an ihn an4 ,in der ,erinnerung der ,frau ist der ,verkauf des ,bildes ,kentaur und ,nymphe81 das sich jetzt in der ,berliner ,nationalgalerie befindet 7,taf4 #c71 der erste groe ,erfolg ihres ,gatten gewesen4 ,was ,bcklin zunchst an der italienischen ,landschaft begeistert hatte1 war nicht nur der ppige ,reichtum der ,vegetation1 sondern vielleicht viel mehr noch die ,klarheit aller ,formen4 ,die ,linien der heimatlichen ,berge hatten wohl einen groen ,zug1 aber die ,profile sind doch immer mit dem ,flaum der ,wlder1 ,obstgrten1 ,kornfelder und ,wiesen berzogen4 ,baum zerfliet da in ,baum4 ,in der ,campagna waren noch weite ,flchen unkultiviert4 ,herrliche ,baumgruppen standen auf kahlem ,erdreich1 antike ,ruinen1 ,felsen und ,abhnge1 ja jede ,falte des ,bodens schon1 alles hob sich durch scharfe ,schatten klar und plastisch gezeichnet1 auf weite ,strecken sichtbar1 scharf und bestimmt von glatten ,flchen ab4 ,und ,bcklin war ,plastiker1 nicht nur ,kolorist4 ,schon frh zeichnen sich seine ,studien und ,gemlde vor denen ,drebers aus durch die bersichtliche ,klarheit des ,gesamteindrucks und1 was eng damit zusammenhngt1 durch den greren ,wurf4 ,so auch das ,bild aus den ,pontinischen ,smpfen1 das er selbst als unter ,drebers ,einflu entstanden erklrt hat4 ,allmhlich hatte sich aber auch das ,interesse am ,spiel des ,lichts1 am ,helldunkel1 strker geltend gemacht4 ,er liebte es damals sehr1 wenn die ,wolken ihre ,schatten ber die ,landschaft warfen und gegen den ,hintergrund zu helle und dunkle ,partien wechselten4 ,er beobachtete das ,flimmern des ,lichts in schwler ,mittagsglut1 das ,spiel der ,sonnenflecken im ,schatten der ,haine und gab die ,farbe eingetaucht und schwimmend in der dunstigen ,atmosphre4 ,er rhmte auch spter in einem ,gesprche mit ,schick die vielen blauen ,schattentne der rmischen ,landschaft4 ,wenn jegliche ,malerei auer der impressionistischen verboten wre1 so knnte man wirklich die ,bilder vom ,ende dieses ersten rmischen ,aufenthaltes fr die besten seines ,lebens erklren1 wie ein ,bemkler des groen ,mannes es getan hat4 ,zu einer damals ganz modernen ,auffassung der ,natur gesellten sich die ,erinnerungen an die graue ,vorzeit4 ,er hatte sich angesichts der ,denkmler des alten ,rom aus seinem sprlichen ,reisegeld eine lateinische ,grammatik erstanden1 um seine ,sprachkenntnisse aufzufrischen4 ,das mag vielleicht nicht viel geholfen haben1 aber es ist bezeichnend4 ,jetzt tauchen neben den ,hirten der ,campagna in seinen ,landschaften die ,gestalten der antiken ,sagen auf4 ,badende ,nymphen1 allein oder von ,faunen belauscht1 von ,faunen geraubt1 und schon jetzt3 die ,diana auf der ,jagd und sich erfrischend an khlen ,quellen 7,taf4 #e71 das sind die ,stoffe1 die er darstellt4 ,auch ein ,pan im ,walde8 und eine frhere ,fassung jenes ,pan im ,schilf8 7,taf4 #f71 der spter so groes ,aufsehen erregt hat1 ist schon #ahef in ,rom entstanden4 ,vielleicht geht auch der ,panische ,schrecken8 der ,schackgalerie 7,taf4 #aj7 in seinen ,anfngen auf ,studien zurck1 die er auf der ,hochzeitsreise an den ,abhngen oberhalb von ,palstrina gemacht hat4 ,die ,faune und ,nymphen geben seinen ,zauberwldern ,stimmung1 aber sie sind noch nicht in dem ,grade1 wie spter etwa der ,drache in der ,felsenschlucht8 7,taf4 #cb71 der ,ausdruck der ,naturgewalten4 ,whrend in den ,bildern der letzten ,basler ,jahre die verzweifelte ,gemtsverfassung der damaligen ,zeit deutlich zum ,ausdruck kam1 ist in den ,gemlden dieser ,zeit kein ,niederschlag der vielen ,nte zu verspren1 die der junge ,ehemann zu berstehen hatte4 ,illustration3 ,,campagnalandschaft ,,von #ahfj ,,nationalgalerie ,,in ,,berlin ,illustration3 ,,badende ,m,,dchen ,,um #ahff ,,die ,,zeit ,,von #aheg-ahff 7,basel1 ,hannover1 ,mnchen1 ,weimar1 ,rom7 ,im ,sommer #aheg siedelte ,bcklin nach seiner ,vaterstadt ber2 er hatte geglaubt1 da es ihm nun im ,norden nicht mehr an ,verkufen fehlen werde1 dabei aber mehr noch als auf die ,heimat auf den ,deutschen ,kunstverein gehofft4 ,aber seine ,mittel wurden durch die mhsame ,reise nach dem ,norden aufgezehrt und er erschien den ,baslern als der verlorene ,sohn1 der bettelarm in das ,vaterhaus zurckgekehrt war4 ,die ,ausstellung eines hbschen und anmutigen ,bildchens aus den ,albaner ,bergen1 das fr schweres ,geld spter von ,hand zu ,hand ging1 soll zu einer wahren ,katastrophe fr den ,maler geworden sein4 ,mit ,freuden nahm er deshalb den ,vorschlag des ,konsuls ,wedekind an1 ihm in ,hannover einen ,speisesaal1 wenngleich fr krgliche ,bezahlung1 auszumalen4 ,er schuf dort auch wirklich im ,sommer #aheh seine ersten ,wandbilder1 ein ,werk ohnegleichen in jener ,zeit 7,taf4 #g und #h71 duftige ,landschaften von der genuesischen ,kste und aus dem ,sabinergebirge1 so frisch und berzeugend1 als ob er das ,land seiner ,sehnsucht vor den ,toren von ,hannover gehabt htte4 ,der erste ,prometheus1 das erste ,schlo1 das von ,piraten ausgeraubt wird 7,vorstufen zu den ,bildern auf ,taf4 #fi und #ce71 sind damals entstanden1 alles sehr schn in den ,raum komponiert4 ,aber er mute die ,bezahlung auf dem ,prozewege erst erkmpfen1 siedelte im ,herbst dann nach ,mnchen ber1 geriet hier erst recht vom ,regen in die ,traufe1 indem er mit zweien seiner ,kinder am ,typhus erkrankte1 so da die ganze ,familie in tiefste ,not geriet4 ,es gab aber auch ,leute1 denen das ,unglck zu ,herzen ging4 ,es hat sich namentlich die ,basler ,malerin ,emilie ,linder des ,landsmannes und seiner ,familie getreulich angenommen1 auch die ,mutter kam zu ,hilfe4 ,die zweite ,fassung des ,pan im ,schilf8 7,taf4 #f7 wurde1 als der ,knstler eben sich zu erholen anfing1 im ,mrz des ,jahres #ahei im ,mnchner ,kunstverein ausgestellt und erregte ein ,aufsehen1 das den ,schpfer mit einem ,schlage und fr immer zu einem geachteten ,mitgliede der ,knstlerschaft erhob4 ,eben hatte der ,altersgenosse ,piloty mit seiner ,liga81 noch mehr aber #ahee mit seinem ,seni vor ,wallensteins ,leiche8 in ,mnchen einen ,umschwung bewirkt durch die ,art1 wie er jeden ,farbenton naturwahr1 aber dennoch harmonisch zum ,ganzen zu stimmen wute2 hier war mit feineren ,mitteln mehr erreicht und die ,grenze zwischen ,tchtigkeit und ,genie berschritten4 ,das ,gemlde wurde noch im selben ,monat fr die ,pinakothek angekauft1 um dort wie der ,seni8 einen ,ehrenplatz einzunehmen4 ,der ,verlagsbuchhndler ,cotta trat mit einem greren ,auftrage an ,bcklin heran3 als ,vorlage fr den ,schmuck einer ,schillerausgabe grau in grau in groem ,mastabe das ,bild ,die ,gtter ,griechenlands8 zu malen 7,taf4 #i74 ,eine ,photographie dieses ,gemldes1 aufgeklebt auf einen ,karton mit ,goldrndchen1 schmckte dann neben ,aufnahmen von ,bildern anderer ,meister und neben ,holzschnitten die ,prachtausgabe84 ,auf dem ,titel erscheint der ,knstler als ,bcklen8 neben ,c4 ,piloty1 ,f4 ,piloty1 ,ramberg und ,schwind4 ,schack wurde durch ,paul ,heyse auf ,bcklin aufmerksam gemacht und fing an zu kaufen1 und1 als durch das alles noch keineswegs alle ,verlegenheiten behoben waren1 kam ,graf ,kalckreuth nach ,mnchen1 um ihm eine ,berufung an die neuzugrndende ,kunstschule in ,weimar anzutragen4 ,er sollte dort mit seinem ,freunde ,begas ,herbst #ahfj antreten2 auch ,lenbach wurde berufen und man hoffte auerdem noch ,feuerbach und ,franz-,dreber heranziehen zu knnen4 ,bcklin hat mit ,freuden zugegriffen1 aber statt sich nun ganz auf das ,gebiet zu werfen1 mit dem er so ,groes erreicht hatte1 suchte er sich im ,gegenteil auszuweiten4 ,venedig kannte er mindestens seit dem ,jahre #aheb1 aber jetzt macht sich1 offenbar infolge einer ,reise nach ,dresden1 vorbergehend ein auffallender ,einflu der ,venezianer bemerkbar4 ,hatte die menschliche ,figur bisher nur eine untergeordnete ,rolle in seinen ,bildern gespielt1 so malte er jetzt die ,venus1 die den ,amor entsendet 7,taf4 #ab71 und es entstehn eine ganze ,reihe ,bildnisse zunchst mit altmeisterlichem1 an die ,venezianer erinnerndem ,kolorit4 ,er fing an zu modellieren und beteiligte sich an einer ,konkurrenz fr ein ,denkmal1 das in seiner ,vaterstadt den ,schweizern erstellt werden sollte1 die im ,jahre #addd in der ,schlacht bei ,st4 ,jakob einen ruhmvollen ,tod gefunden hatten4 ,endlich beschftigte er sich mit dem ,flugproblem4 ,freilich1 wenn er in ,weimar in ,stimmung und mitten im ,arbeiten war1 dann konnte es vorkommen1 da hoher ,besuch angesagt wurde4 ,bemerkungen1 die im ,caf ,greco in ,rom ein donnerndes ,gelchter oder ironische ,beistimmung gefunden htten1 mute man jetzt ruhig anhren1 ohne mit der ,wimper zu zucken1 weil sie von hohen1 dem ,frsten nahestehenden ,leuten ausgesprochen wurden4 ,man sollte denken1 da ,bcklin solche ,unannehmlichkeiten nicht hher als ,not und ,tod eingeschtzt htte1 um so mehr als der ,groherzog ,karl ,alexander ein wirklich bedeutender ,mensch war1 der die ,knstler mit grter ,rcksicht behandelte1 und es auch sonst nicht an geistvollen ,menschen im damaligen ,weimar fehlte4 ,auch ,jak4 ,burckhardt riet dem ,freunde zum ,ausharren4 ,aber ,bcklin glaubte die ,freiheit des ,zigeunerlebens1 er glaubte die italienische ,landschaft nicht lnger entbehren zu knnen1 deren ,anblick seinen ,schaffenstrieb unaufhrlich angeregt und1 was vielleicht die ,hauptsache war1 seine ,phantasie ins goldene ,zeitalter entfhrt hatte4 ,herbst #ahfa fuhr er mit ,begas nach ,genua1 um die ,nase wieder etwas in ,italien zu stecken82 nun kam ein groer ,auftrag seiner ,vaterstadt1 dessen ,ertrag ihn fr einige ,zeit ber ,wasser halten konnte4 ,als der erledigt war1 verabredete er mit dem ,freunde1 sich an einem bestimmten ,tage im ,oktober des ,jahres #ahfb vor ,porta ,salara in einer ,osteria ai ,pupacci zum ,bocciaspiel zu treffen4 ,das letzte ,werk der ,weimarer ,zeit aber war nach all den tastenden ,versuchen ein gewaltiger ,schritt ber alles ,frhere hinaus4 ,er meinte einmal1 im ,norden bringe man mehr zustande1 im ,sden komme man aber innerlich besser vorwrts1 und er hat wirklich in den fnf ,jahren1 seit er ,rom verlassen hatte1 viel geschaffen1 auch ,bleibendes1 wie uns scheinen will4 ,die ,darstellung der italienischen ,landschaft1 die im ,pan8 so verblfft hatte1 war noch bertroffen worden in dem ,bilde der ,schackgalerie1 der ,panische ,schrecken8 von #ahfj 7,taf4 #aj7 und dieses ,gemlde sollte nun durch eine ,jagd der ,diana8 7,taf4 #ad7 der ,basler ,sammlung in den ,schatten gestellt werden4 ,die ,vaterstadt war #ahfa wegen eines ,auftrages fr ein greres ,bild mit ihm in ,unterhandlung getreten4 ,bcklin hatte erst eine duftige ,skizze eines ,liebespaares eingeschickt1 der ,knabe fltend1 das ,mdchen lauschend im ,grase ausgestreckt2 aber dieses erschien der ,kunstkommission zu nackt4 ,bcklin1 obwohl schwer verrgert1 lie sich schlielich zu etwas anderem bestimmen4 ,er hatte in ,mnchen auf den ,zuspruch seines ,freundes ,j4 ,g4 ,steffan ein kleineres ,bild so fein suberlich ausgemalt1 da es1 wie er dachte1 jedem ,mitgliede des ,mnchner ,kunstvereins gefallen mte4 ,ein ,liebhaber hatte sich freilich dennoch nicht eingestellt1 aber gute ,freunde hatten dann dafr gesorgt1 da es wenigstens in die ,verlosung angekauft wurde4 ,doch auch der ,kunstfreund1 dem es zugefallen war1 hatte keinen ,gefallen daran gefunden und es dem anerkannten ,tiermaler ,voltz gegen eine ,landschaft von dessen eigener ,hand weitergegeben4 ,das ,bild ist heute eine ,zierde der ,nationalgalerie in ,berlin und hat schon ,schick begeistert 7vergl4 die ,textabbildung ,s4 #ba74 ,jetzt war ,bcklin daran1 diese ,landschaft umzuformen1 ohne sich einen ,zwang anzutun1 und mit den ,gestalten einer ,hirschjagd der ,diana zu bevlkern4 ,dies ,werk wurde auf ,grund einer ,federskizze in ,basel bestellt4 ,das ,honorar entsprach ungefhr dem1 was ,schack fr ein halbes ,dutzend ,bilder zahlte4 ,der ,maler gestaltete die ,baumgruppe diesmal grer1 ffnete rechts den ,ausblick bis aufs ,meer1 setzte vor das ppige ,grn1 das im blauen ,dunst zu schwimmen scheint1 die gttlichen ,damen mit den bunten ,gewndern1 die sich wie schillernde ,edelsteine auf dem ,gewnde der ,natur ausnehmen4 ,ein ,rambergschler1 der das ,gemlde im ,atelier gesehen1 berichtet1 da er nie in seinem ,leben eine solche ,begeisterung empfunden habe4 hnliches erlebte der ,maler ,sandreuter4 ,jakob ,burckhardt schtzte das ,bild ebenfalls besonders hoch4 ,es ist kein ,jugendwerk im gewhnlichen ,sinne mehr4 ,bcklin war inzwischen #ce ,jahre alt geworden4 ,raffael hatte in diesem ,alter die ,sixtinische ,madonna hinter sich1 und ,tizian hatte im gleichen ,alter die ,irdische und ,himmlische ,liebe geschaffen4 ,aber man sollte meinen1 da das ,gemlde nicht im khleren ,norden1 sondern in dem ,lande entstanden sei1 das mit solch strahlender ,pracht geschildert ist4 ,illustration3 ,,entwurf ,,zur ,,jagd ,,der ,,diana8 #ahfb ,jetzt steuerte ,bcklin also wieder hinaus den ,winden und ,wogen ein sicheres ,ziel8 und die ,ersparnisse gingen im ersten ,jahre wieder drauf1 bis er die neuen ,eindrcke im ,lande der alten ,sehnsucht verarbeitet hatte4 ,offenbar war es ,bcklin wie alten ,soldaten ergangen1 die nach gefhrlichen und entbehrungsreichen ,feldzgen die ,ruhe und ,sicherheit des ,garnisondienstes nicht mehr ertragen knnen4 ,das katastrophenreiche ,leben der letzten ,jahre hatte ihn fr das stille ,weimar mit seiner lieblichen ,umgebung1 die doch einem ,goethe gengt hatte1 verdorben4 ,noch ein ,jahrzehnt lang war er jetzt wieder1 nicht zum ,glck1 auf ,bestellungen des ,grafen ,schack angewiesen4 ,dieser hat etwa die ,hlfte seiner ,hauptwerke in dieser ersten ,periode seiner ,meisterschaft erworben4 ,er hat ,bcklin wie ,feuerbach vielleicht sogar der ,nation berhaupt erhalten4 ,aber er war1 nach einer sarkastischen ,bemerkung ,bcklins1 der einzige1 der seine ,galerie nicht gesehen hat4 ,er hatte sich durch seine ,studien ein schweres ,augenbel zugezogen und war auf fremden ,rat angewiesen4 ,da er selbst ein wirklich bedeutender ,dichter war1 so wurde er auch von bedeutenden ,menschen beraten1 aber nicht immer gut4 ,er hat in entscheidenden ,fllen versagt1 gerade wo ,bcklin und ,feuerbach ihre ,schwingen am mchtigsten hoben4 ,er verkannte die berragende ,bedeutung der ersten ,villa am ,meer1 wies den ,frhlingsreigen8 von #ahfi zurck und verurteilte die ,jagd der ,diana84 ,er war auch kein verschwenderischer ,mzen1 und da er selber nie sein ,brot mit ,trnen gegessen1 wute er nicht immer1 was er mit seiner ,sparsamkeit anrichtete4 ,aber es wirft ein eigentmliches ,licht auf die damaligen ,verhltnisse1 da ein fast ,blinder die ,sehenden beschmt hat4 ,in ,rom haben ,bcklin zunchst die ,stanzen ,raffaels1 besonders der ,heliodor81 einen gewaltigen ,eindruck gemacht4 ,er hatte sich schon frher damit beschftigt1 aber er hatte sie jetzt seit mehr als fnf ,jahren nicht mehr gesehen1 und seither selber ,wandbilder und selber grere ,figuren gemalt4 ,auerdem hat er ,neapel zum ersten ,male besucht und erhielt--nach dem ,zeugnisse von ,schick1 das auf seine uerungen zurckgeht1--einen solchen ,eindruck von den ,malereien in ,pompeji1 da er ganz aus der bisherigen ,bahn getrieben wurde1 ein ,jahr verlor1 bis er sich wieder gefunden hatte und dann einen ganz neuen ,weg einschlug4 ,im ,jahre #ahfc hat er auch die ,augustusstatue des ,braccio nuovo gesehen1 wie sie noch im vollen ,farbenschmuck in ihrem tausendjhrigen ,grabe gefunden wurde und die ,beobachtungen in ,neapel und ,pompeji bestrkten ihn in der ,anschauung1 da die antike ,plastik nicht einfarbig war und die ,augen der antiken ,statuen so gut wie die der ,sixtinischen ,madonna dunkel waren4 ,das gab ihm natrlich auch eine ganz andere ,vorstellung von antiker ,kunst als sie bisher blich und mglich war4 ,illustration3 ,,bildnis ,,der ,,gattin ,,des ,k,,nstlers ,,um #ahfc ,bei ,raffael war es hauptschlich das ,grodekorative81 das ihn anzog1 die ,fhigkeit1 mit gro wirkenden ,gestalten die ,wand zu schmcken und die ,phantasie zu beleben4 ,bei den ,griechen reizten ihn die ,formen1 die ,farben und die ,technik4 ,es gesellt sich nun zu dem ,einflu von seiten der ,schule ,poussins und der ,venezianer ein dritter1 von ihm selbst bezeugter4 ,aber whrend die ,landschaften seiner ,jugend recht auffallend denen ,dughets und seiner ,zeitgenossen gleichen1 schliet sich das1 was nun folgt1 weder in dem ,sinne wie die ,malerei eines ,j4 ,l4 ,david oder ,asmus ,carstens1 noch so wie die ,malerei eines ,poussin den ,griechen an4 ,er malte damals gelegentlich einen ,kopf1 der mit den ,formen einer griechischen ,statue bereinstimmt4 ,er hatte auch im ,leben eine ,vorliebe fr die gedrungenen und krftigeren ,gestalten1 wie sie im allgemeinen die ,griechen im ,gegensatz zu den abendlndischen ,vlkern1 namentlich den ,franzosen1 bevorzugten4 ,aber es fiel ihm nicht ein1 bekannte ,antiken der rmischen ,sammlungen in seinen ,gemlden perorieren und herumstehen zu lassen1 noch wenigstens den antiken ,formenkanon als ,ganzes herberzunehmen4 ,ohne das ,zeugnis von ,rud4 ,schick wrde man den ,einflu der ,griechen gar nicht erkennen knnen4 ,die ,nachahmung war keine sklavische4 ,seine ,hauptwerke sind auch vorerst noch ,landschaften4 ,das erste ,bild1 in dem sich der neue ,stil deutlich ankndigt1 die ,frau ,bcklin als ,muse8 7in ,basel7 ist weit davon entfernt1 die ,gesichtszge nach ,art etwa der ,niobidenkpfe zu verallgemeinern4 ,es folgt #ahfd als ,hauptwerk der neuen ,epoche die dunklere der beiden ,villen am ,meer der ,schackgalerie 7,taf4 #ae71 und dann #ahfe das hellere ,exemplar 7,taf4 #af7 und die ,altrmische ,weinschenke8 7,taf4 #ah74 ,das ,neue ist1 da die ,darstellung nicht allgemeiner1 sondern ausdrucksvoller geworden ist4 ,schon auf den ersten ,blick gibt jetzt ,farbe und ,linienfhrung die jedesmalige ,grundstimmung an4 ,es ist das ,pltzlich-,deutliche1 das mit anderen ,mitteln auch im ,sptstil ,raffaels zum ,ausdruck kommt4 ,nichts zeigt das vielleicht so klar1 wie die feierlichen1 man knnte fast sagen klagenden ,linien1 mit denen sich die ,bume und der ,palast in der ,villa am ,meer8 von dem dunklen ,himmel abheben4 ,uns will scheinen1 es ist sogar schon in den ,linien ausgesprochen1 da es sich um die ,klage einer vornehmen ,seele1 nicht um den ,notschrei eines ,proletariers handelt4 ,wie viel in den ,silhouetten allein schon gegeben ist1 erkennt man1 wenn man sie mit denen der ,jagd der ,diana8 vergleicht4 ,man braucht gar nicht die ,vorstufen und ,studien zu den ,villen am ,meer heranzuziehen4 ,auch diese ,hauptwerke sind nmlich ,umgestaltungen einer schon vorhandenen ,komposition ins ,grere und ,wirkungsvollere4 ,schon fr die alte ,kunst war es ein ,vorteil1 da sie immer dasselbe darzustellen hatte4 ,dadurch wurde das ,interesse des ,knstlers und des ,publikums von selbst auf die ,art gelenkt1 wie ein ,vorwurf knstlerisch gelst war4 ,auch ,bcklin1 der immer wieder dasselbe ,motiv umgestaltete1 ist dadurch zu so hoher ,vollkommenheit gelangt4 ,eine ,vorstufe der ,villen ist der ,mord im ,schlogarten8 7,taf4 #aa71 wo der berfall einer prachtvollen ,besitzung am ,meer durch ,seeruber beim ersten ,morgenrot dargestellt ist4 ,bei der dunklen ,villa ist die ,stimmung elegisch geworden4 ,bcklin dachte an den letzten ,sprossen eines adligen ,geschlechts1 der in der ,ferne verschollen1 von der ,geliebten vergebens erwartet wird4 ,das ,gold der ,abendsonne liegt auf dem ,palast wie letzte ,hoffnung und ,erinnerung an frhere ,zeiten4 ,die ganze ,sehnsuchtsromantik dieser und der vorausgegangenen ,jahrzehnte feiert hier einen ,hhepunkt4 ,das ,werk ist ein ,seitenstck zu ,feuerbachs ,iphigenien1 die im gleichen ,jahrzehnt 7#ahfb und #ahga7 entstanden sind4 ,die ,wiederholung gibt die ,szenerie etwas reicher und fast ebenso ergreifend bei grauer ,tagesbeleuchtung4 ,es folgte dann1 wie oft bei ,bcklin1 ein ,gemlde1 das den vollen ,gegensatz der ,stimmung darstellt1 die ,altrmische ,weinschenke8 7,taf4 #ah71 wo das ,volk bei ,wein und ,tanz den ,tag geniet--mit ihren munteren ,silhouetten und ihrem heiteren ,kolorit4 ,jetzt kommt der ,knstler bewuter und mit reicherer ,kenntnis der ,natur dazu1 das wieder strker zu betonen1 was sich schon vor der ersten ,romreise in seinen kleinen ,baseler ,bildern gezeigt hatte4 ,freilich gehen nun ,kinder der ,freude und der ,sehnsucht in buntem ,wechsel aus der ,werkstatt hervor4 ,und was hier wieder aufgenommen wird1 steigert sich1 stets genhrt durch neue ,eindrcke sdlicher und nrdlicher ,natur und alter ,kunst1 von ,hauptwerk zu ,hauptwerk4 ,es lag auf dem ,wege dieser ,entwicklung1 da er ein ,jahrzehnt spter zu ganz neuen ,mitteln griff1 um sich auszusprechen4 ,stimmung im ,sinne einer starken persnlichen ,note hatten auch die heroischen8 ,landschaften der ersten rmischen ,zeit4 ,der ,bcklinsche ,stil aber beginnt in gewissem ,sinne erst jetzt4 ,mit dem ,aufschwung trat eine ,erweiterung des ,stoffgebietes ein1 ,bcklin ist in der ,mitte der sechziger ,jahre recht eigentlich zum ,figurenmaler geworden4 ,es entstehen #ahff noch in ,rom ,die ,klage des ,hirten8 7,daphnis und ,amaryllis1 ,taf4 #ba71 bei ,schack1 und die ersten ,entwrfe zur ,basler ,piet 7,christus und ,magdalena1 ,taf4 #bb74 ,eine ,komposition1 die er im ,auftrage von ,schack beginnt1 die ,wiederholung der ,gtter ,griechenlands81 wird jetzt vom ,landschaftsbild mit ,staffage zum ,figurenbilde4 ,diese ,entwicklung wurde mchtig gefrdert1 wenn auch nicht hervorgerufen1 durch die groen ,auftrge1 die er in seiner ,vaterstadt erhielt4 ,noch in spteren ,jahren redete der ,knstler aufatmend von der ,wonne1 im groen schaffen zu knnen1 und nun sollte er monumentale ,auftrge erhalten1 die auch wirklich zur ,ausfhrung gelangt sind4 ,illustration3 ,m,,dchen ,,und ,j,,ngling ,,beim ,,blumenpfl,,cken ,,um #ahff ,illustration3 ,,die ,,fresken ,,im ,,sarasinschen ,,gartenhaus ,,in ,,basel #ahfh ,,basel1 ,m,,nchen #ahff-ahgd ,durch eine ,verschiebung in der ,zusammensetzung der ,kommission1 die dem ,basler ,museum vorstand1 waren ,jakob ,burckhardt und der ,kupferstecher ,weber vorbergehend zu entscheidendem ,einflu gelangt4 ,vielleicht ist ,bcklin1 ermuntert durch diese ,wendung1 im ,herbst #ahff nach ,basel bergesiedelt4 ,er hatte die ,niederlagen ,italiens und die groe ,erregung darber im ,lande noch miterlebt1 sah auf der ,reise nach der ,schweiz in ,ancona die ,trmmer der italienischen ,flotte im ,hafen liegen und ist im ,september in ,basel eingetroffen4 ,sein ,unterkommen hat ,bcklin in verschiedenen ,mietshusern gefunden1 zuletzt1 seit ,mai #ahfh1 in einem alten ,johanniterhaus am unteren ,ende der ,stadt1 wo der ,rhein die ,mauern der alten ,umwallung verlt4 ,die ,shne konnten damals noch von den unteren ,fenstern der ,wohnung in den gurgelnden ,wassern des ,stromes nach ,fischen angeln4 ,seit ,herbst #ahfh bezogen ,bcklin und sein ,schler ,schick dort auch ihre ,ateliers4 ,man sah damals noch ber die ,fluten in grne ,grten und ,felder hinaus und darber die ersten ,anhhen des ,schwarzwaldes4 ,er vollendete zunchst das ,bild ,christus und ,magdalena8 7,taf4 #bb71 das ihm hier und in ,deutschland sehr groe ,anerkennung bringen sollte und sofort1 zu ,beginn des ,jahres #ahfh1 vom ,basler ,museum angekauft wurde1 malte den ,petrarca81 der auf der ,reise nach der ,schweiz gelitten hatte1 noch einmal neu und fhrte eine zweite ,umgestaltung der ,gtter ,griechenlands8 fast zu ,ende4 ,es ist das ,bild1 das sich jetzt als ,liebesfrhling8 in der ,sammlung ,heyl befindet 7,taf4 #bf74 ,damit es ihm nicht an kleinen ,zuschssen fehle1 lie einer seiner ,freunde1 ,regierungsrat ,dr4 ,mller1 seine ,mutter von ihm portrtieren und an das1 mit seiner verblffenden ,naturwahrheit in seinem ,werke einzigartige ,bild1 das der ,knstler damals geschaffen hat1 schlssen sich in der ,tat andere ,auftrge an4 ,im ,frhjahr #ahfh erhielt er dann den ,auftrag1 den ,sarasinschen ,gartensaal auszumalen4 ,es war von seinen ,freunden darauf gedrungen worden1 ihm eine groe ,arbeit im ,museum zu bertragen1 er selber aber hatte den ,wunsch geuert1 sich zuerst bei einer kleineren ,arbeit im ,fresko versuchen zu knnen4 ,da bot ihm ein frherer ,gnner fr ein anstndiges ,honorar diese ,aufgabe an4 ,der ,saal steht abseits vom ,wohnhaus und hatte eine fensterlose ,rckwand1 die zum ,schmuck durch ,gemlde aufforderte4 ,in der ,mitte ber einem ,kamin ein ,feld in ,hochformat1 zu beiden ,seiten zwei ebenso hohe1 etwas mehr als #c m breite ,wandflchen4 ,bcklin schmckte das ,mittelfeld mit der ,gestalt des harfenspielenden ,david 7,taf4 #bc71 die ,seitenfelder mit zwei ,landschaften1 die in wirkungsvollem ,gegensatz zueinander und zur ,mitte standen1 links die ,flucht nach gypten81 rechts der ,gang nach ,emmaus8 7,taf4 #bd und #be74 ,die ,landschaften wurden im ,sommer #ahfh in einem ,zuge und in wenigen ,wochen ausgefhrt und haben offenbar schon damals starken ,eindruck hervorgerufen4 ,jetzt drangen die ,freunde in der ,museumskommission darauf1 da ihm auch die ,ausmalung des ,treppenhauses im ,museumsgebude bertragen wurde4 ,dieses steht in der ,nhe des ,mnsterplatzes2 es ist #ahdc-ahdi von dem ,architekten ,berry in grkisierendem ,stile erbaut worden und hat drei hohe ,stockwerke2 die beiden unteren beherbergten damals auer der ,bibliothek namentlich die ,naturwissenschaftlichen ,sammlungen1 das oberste die ,gemldegalerie mit den ,werken ,holbeins1 heute auch mit denen ,bcklins4 ,der ,meister sollte die ,treppe1 welche vom ,erdgescho zum ersten ,stock fhrt1 schmcken4 ,diese steigt zwischen glatten ,wnden empor4 ,zur ,aufnahme groer ,bilder waren drei ,wnde neben den drei ,treppenpodesten geeignet4 ber den ,fenstern haben ,medaillons ,platz gefunden4 ,das brige erhielt unter ,bcklins ,leitung einen farbigen ,anstrich4 ,als ,vorwurf fr die ,hauptbilder wurde mit ,rcksicht darauf1 da die ,treppe auch zu den ,naturwissenschaftlichen ,sammlungen fhrt1 fr die unterste ,wand eine ,personifikation der ,naturkraft in ,aussicht genommen1 die im ,protokoll als ,magna mater8 bezeichnet wird 7,taf4 #bh71 fr die oberen ,wnde eine ,flora8 7,taf4 #bi7 und ein ,apollo84 ,im ,oktober erhielt ,bcklin den ,auftrag fr das unterste ,bild2 jetzt vollendete er die ,figur des ,david in wenigen ,tagen und ging noch ,ende ,november1 sobald der ,entwurf genehmigt war1 an die ,ausmalung des ersten ,museumsbildes1 obwohl das ,treppenhaus nicht zu heizen ist4 ,er hat diese ,arbeit in etwa fnf ,wochen bis zum ,jahresschlu vollendet4 ,es war eine gewaltige ,leistung4 ,die ,wand ist ungefhr #e m hoch1 und die ,komposition enthlt gegen zwanzig annhernd lebensgroe ,figuren4 ,es bangte dem ,knstler auch vor der ,entscheidung1 und in den ersten ,tagen der ,arbeit am ,fresko hat er in schlafloser ,nacht einmal das ,ganze in allen ,teilen vor sich gesehen4 ,das ,bild hat ,beifall gefunden1 obwohl es keineswegs die liebenswrdigste seiner damaligen ,leistungen war4 ,nun wurde ,bcklin die ,ausschmckung der brigen ,teile des ,treppenhauses bertragen4 ,es geschah freilich zum groen rger des ,prsidenten der ,kunstkommission1 des ,holbeinforschers ,dr4 ,his1 dem der ,schaffensdrang des ,knstlers als ungeduldige ,hast erschienen war1 der auch keine rechte ,freude an dem ,wandbild hatte und den ,auftrag als unbesonnene ,eile bezeichnete4 ,er sah die ,tugend im ,korrekten und ,geleckten und hoffte durch ,hinausziehen das schne ,unternehmen zu vereiteln4 ,illustration3 ,,entwurf ,,zu ,,dem ,,gang ,,der ,j,,nger ,,nach ,,emmaus8 7,,zeichnung72 ,,museum ,,in ,,darmstadt ,der ,knstler ging nun zunchst an die ,vollendung seiner angefangenen ,staffeleibilder1 schuf die ,gtter ,griechenlands8 noch ein drittes ,mal neu als ,frhlingsreigen81 machte dann eine ,reise nach ,oberitalien1 um namentlich die ,fresken von ,correggio und ,luini sich wieder einmal anzusehen1 und hat dann1 sichtlich erfrischt durch die neuen ,eindrcke1 die ,entwrfe zu den beiden anderen ,hauptbildern ausgefhrt4 ,aber nun waren allerhand ,bedenken und ,widerstnde wach geworden1 und die ,freunde1 die ,bcklin wohl wollten1 suchten leider den ,gegner dadurch zu entwaffnen1 da sie dem ,knstler zuredeten1 in ,einzelheiten entgegenzukommen1 obwohl der ,widerstand gegen den ,kern der ,sache ging4 ,die ,kritik richtete sich im besonderen gegen den ,apollo4 ,bcklin hat hier nachgegeben1 aber dies dritte ,fresko dann ohne persnliche ,anteilnahme heruntergemalt1 um so mehr1 da es selbst whrend der ,arbeit nicht an ,gehssigkeiten gefehlt hat4 ,das ,kolorit freilich ist bei den spteren ,bildern wrmer und tiefer1 beim ,apollo vielleicht am feinsten4 ,aber man sieht doch deutlich1 der ,feind hatte dem ,knstler die ,freude gerade in dem ,augenblick verdorben1 als er das ,fresko vllig zu beherrschen anfing4 ,die ,kommission aber1 die doch mit schuld an dem ,unheil war1 sprach im ,dezember #ahfi ihr ,bedauern ber das dritte ,bild aus1 und das fhrte zum ,bruche mit ,jak4 ,burckhardt2 denn entschieden war nur noch ,weber fr ,bcklin eingestanden4 ,burckhardt hatte schon bei der in ,basel entstandenen ,piet eine ,unvorsichtigkeit begangen und den ,maler bestimmt1 dem ,christus eine mildere ,fassung zu geben1 was dann ,bcklin vor der ,piet in ,colmar von ,matthias ,grnewald wieder bereut hat4 ,jetzt hatte sich der ,jugendfreund schlielich auf die ,seite eines ,feindes gestellt4 ,es war ein ,gegensatz der ,charaktere und der ,kunstanschauung1 der zum ,bruche fhrte4 ,burckhardt1 auf seinem ,gebiet ein mutiger ,bahnbrecher1 hatte sich seiner persnlichen ,umgebung doch in manchem angepat4 ,bcklin1 der alle paar ,jahre seinen ,wohnort wechselte1 ist immer aufrecht geblieben4 ,auf dem ,gebiete der ,kunst waren beide ganz besondere ,verehrer von ,rubens1 in dessen ,lebenswerk germanisches1 besser deutsches ,empfinden und germanische ,kultur mit romanischer eine solch wunderbare ,mischung eingegangen ist4 ,jak4 ,burckhardt1 der ,entdecker der italienischen ,renaissance1 hielt es aber mit den ,italienern und es war ein ,kompromi1 wenn er einem ,drer und ,grnewald gerecht wurde4 ,anders ,bcklin1 er fhlte sich mehr und mehr von den ,ober- und ,niederdeutschen des #ae4 und #af4 ,jahrhunderts angezogen4 ,es ist kein ,zufall1 da gerade vor ,grnewald der ,gegensatz zu ,burckhardt zuerst in die ,erscheinung trat4 ,aber noch eine andere kostbare ,frucht des ,jahres sollte das ,schicksal der ,museumsbilder erleben4 ,als der ,frhlingsreigen81 die letzte und reifste ,umarbeitung der ,gtter ,griechenlands81 in ,mnchen ankam1 wurde sie von ,schack mit ,entrstung zurckgewiesen4 ,ein ,freilichtbild ohnegleichen in damaliger ,zeit1 hat es wohl nur wegen seiner ,vorzge ,widerspruch gefunden4 ,es bildet jetzt einen ,hauptschmuck der ,dresdener ,galerie 7,taf4 #bg74 ,bcklin wurde durch den ,bruch mit ,jak4 ,burckhardt in ,basel vereinsamt und sah sich nach einem andern ,wohnort um4 ,da selbst der ,freund1 der in der kleinen ,stadt selber schon wegen ,knstlerideen aufgefallen war1 dem ,philister und ,pedanten recht gab1 war wohl fr ihn vernichtend2 die ,bildnisauftrge haben von diesem ,augenblicke an aufgehrt und das wurde in der ,familie des ,knstlers dann wieder auf die ,machinationen ,burckhardts zurckgefhrt4 ,sicher vllig mit ,unrecht4 ,dieser hat weit schwerer als ,bcklin unter dem ,bruche gelitten1 und im stillen alle die ,erinnerungen an die ,tage der ,freundschaft aufbewahrt4 ,eine groe ,zahl von ,studien und kleinen ,gemlden aus den ersten ,romjahren hat sich in seinem ,nachla vorgefunden4 ,der ,knstler rchte sich an der ,verwaltung des ,museums zunchst dadurch1 da er in die ,medaillons ber den ,fenstern1 die sich neben den groen ,fresken befinden1 zwei ,kpfe malte1 die wohl mit ,recht als die verbissene8 und die dumme ,kritik8 aufgefat werden4 ,auch die berhmteren ,fratzen an der ,kunsthalle 7,seite #f71 die er einige ,zeit spter als ,schlusteine der ,fenster im ,erdgescho zum ,teil selber in ,stein gemeielt hat1 sind eine ,knstlerrache4 ,sie sind zugleich eine ,kritik der in der ,vaterstadt ,bcklins besonders gefhrlichen ,gewohnheit1 alle wichtigen ,entscheidungen durch ,kommissionen treffen zu lassen1 wo der ,gescheitere auf die ,dmmeren hrt oder von ihnen berstimmt wird4 ber die monumentale ,verhhnung der eigenen ,person hat man sich in den ,kommissionen erst mchtig aufgeregt und den ,gedanken ernstlich erwogen1 dies alles zu vernichten1 aber man schob auch da den mutigen ,entschlu hinaus1 bis endlich die zunehmende ,freude der ,nichtverhhnten jeden ,gedanken an eine ,zerstrung der ,denkmler unmglich machte4 ,das ,schlimmste war1 da der ,knstler fr immer die ,lust an solchen ,schpfungen verloren hat1 auf die eine ,krperschaft einen strkeren ,einflu gewinnen kann als auf die ,entstehung eines ,staffeleibildes4 ,es sind noch mehrmals ,verhandlungen wegen monumentaler ,arbeiten mit ihm angeknpft worden4 ,einmal noch ist auch das ,feuer der ,begeisterung fr eine ,arbeit im groen bei ihm aufgelodert4 ,es war1 als im ,jahre #ahhj das ,breslauer ,museum an ihn herangetreten war4 ,es war umsonst4 ,andere ,antrge hat er gleich von der ,hand gewiesen4 ,bcklin war aber vielleicht besser als alle ,zeitgenossen zu monumentalen ,schpfungen veranlagt4 ,er war auch vielleicht fr nichts so wie fr das ,wandbild veranlagt und seine ,entwicklung drngte seit den sechziger ,jahren zum ,grodekorativen hin4 ,eine ,reihe meisterhafter ,fresken ber ,deutschland zerstreut htte der deutschen ,malerei eine andere und hhere ,entwicklung geben knnen und auch eine selbstndigere zur ,zeit1 als sie der ,hegemonie der ,franzosen verfiel4 ,den strksten ,eindruck werden von all den ,basler ,fresken wohl auf jeden zuerst die beiden groen ,landschaften des ,sarasinschen ,gartenhauses machen4 ,hier ist ,bcklin erstaunlich gro und einfach1 ohne leer zu sein4 ,es liegt ber diesen ,schpfungen ein ,zauber1 der fast feierlich stimmt4 ,das ,kolorit ist sehr zurckhaltend1 aber fein4 ,dazwischen die ,figur des ,david1 die zugleich durch ihre ,plastik1 wie durch ihre festlich leuchtenden ,farben in ,erstaunen setzt4 ,die ,museumsfresken gewinnen nicht in demselben ,mae schon beim ersten ,anblick1 aber namentlich die ,flora8 enthllt immer neue ,schnheiten bei hufigerem ,studium4 ,das ,bild ist ein ,hauptwerk seines ,lebens1 vom ,hchsten und knstlerisch ,feinsten1 was ,bcklin geschaffen hat4 ,es sind hier grofigurige und grodekorative ,malereien geschaffen1 die nicht bei jedem ,kopf und jeder ,wendung an ,raffael und ,michelangelo erinnern1 eine ganz persnliche1 frische ,auffassung der ,natur zeigen und dennoch ,stil haben4 ,die ersten ,basler ,arbeiten1 namentlich ,christus und ,magdalena8 und die ,landschaften bei ,sarasin zeigen ein sehr zurckhaltendes ,kolorit4 ,das wird jetzt anders4 ,whrend der ,arbeiten im ,museum drngt es ihn zu einer krftigeren ,farbengebung1 das verrt der ,david bei ,sarasin1 die ,wiesenquelle8 und die beiden spteren ,hauptbilder im ,museum4 ,die ,entwicklung geht weiter4 ,noch in ,basel entstehen jene vier kleinen ,bilder der ,schackgalerie1 in denen ,freude und ,grauen strker als in allen bisherigen ,schpfungen ausgesprochen sind3 ,der ,mrder und die ,furien81 ,die ,felsenschlucht8 7,taf4 #cb71 ,der ,ritt des ,todes8 7,taf4 #cc7 und die ,ideale ,frhlingslandschaft8 7,taf4 #ca74 ,die ,zimmer des alten ,johanniterhauses mit ihren gotischen ,fenstern regten nicht zu umfangreichen ,bildern an1 aber fast scheint es1 als ob die ,arbeit im groen nun wieder das ,bedrfnis hervorgerufen htte1 die gesteigerte ,erregung1 die ihn wie andere whrend der ,kriegszeit ergriffen hatte1 in besonders kleinem ,formate zum ,ausdruck zu bringen4 ,direkt durch die ,zeitereignisse veranlat ist nur ,der ,ritt des ,todes81 der ,herbst #ahgj begonnen worden ist4 ,verrt nun schon dies ,bild eine weitere ,steigerung der ,farbigkeit1 so ist dies noch mehr der ,fall bei der ,idealen ,frhlingslandschaft81 wo uns beim ersten ,anblick die ,stimmung jubelnden ,glckes entgegenklingt4 ,herbst #ahga siedelte ,bcklin nach ,mnchen ber4 ,er fand hier einen freundschaftlichen ,umgang1 namentlich mit einer ,reihe von ,eigenbrtlern1 die damals noch wie er selber1 halb verschrieen1 halb bewundert waren1 besonders mit ,hans ,thoma4 ,mit diesem pflegte er auch gerne die ,alte ,pinakothek zu besuchen2 auer ,grnewald1 ,holbein und ,rubens begannen nun hier auch die alten ,niederlnder ihre stille ,wirkung auszuben1 die bald von grter ,bedeutung werden sollte4 ,der ,knstler hat diese ,jahre einmal als die glcklichsten seines ,lebens bezeichnet4 ,jedenfalls zeichnen sie sich aus durch eine ganz unglaubliche ,produktion an ,ideen und an ,werken4 ,im ,jahre #ahgc gingen zehn1 zum ,teil groe und durchschlagende ,bilder aus seiner ,werkstatt hervor4 ,ein charakteristisches ,hauptwerk ist der ,kentaurenkampf8 der ,basler ,galerie 7,taf4 #ci71 dem ausnahmsweise drei noch heute erhaltene farbige ,versuche vorausgegangen sind4 ,der lteste reicht noch in die ,basler ,zeit zurck und ist durch den ,krieg veranlat worden2 der dritte ist ,oktober #ahga in ,arbeit4 ,in immer strkerer ,konzentration und gleichzeitiger ,steigerung der einzelnen ,gestalten kommt der ,knstler dann im ,winter #ahgb_/gc zu einer ,lsung1 in der sich dramatische ,kraft und schimmernde ,farbenpracht in unerhrter ,weise vereinigen4 ,die ,erlebnisse mit der ,basler ,piet 7,christus und ,magdalena871 fhrten ihn ferner dazu1 auch diesen ,vorwurf noch einmal aufzunehmen1 und nun dem toten ,christus die ,lage zu geben1 die er in der frheren ,komposition ursprnglich gehabt hatte4 ,es ist damals #ahgc das ,werk entstanden1 das nach vielen ,irrfahrten und bermalungen endlich in der ,nationalgalerie in ,berlin gelandet ist 7,taf4 #da74 ,auch die ,venus ,anadyomene8 hat er wieder aufgenommen 7,taf4 #ch74 ,in allen diesen ,werken zeigt die ,mnchner ,lsung ein anderes1 weit krftigeres ,kolorit als die der ,basler ,zeit1 und die ,berliner ,piet hat wegen ihrer starken ,farben auf der ,wiener ,ausstellung groe ,entrstung hervorgerufen4 ,in dieser ,zeit der strksten ,produktion hat sich auch der ,stoffkreis erweitert4 ,es entsteht mit der ,meeresidylle ,triton und ,nereide8 der ,schackgalerie 7,taf4 #de7 die erste der langen ,folge von ,darstellungen1 wo in der ,schilderung von ,tritonen und ,najaden die ,see mit ihren ,wundern verherrlicht wird4 ,die ,nymphen und ,satyrn seiner ,jugendjahre waren nicht viel mehr als ,staffage gewesen2 jetzt kommt es ihm darauf an1 den ,ausdruck der ,figuren mit dem der ,umgebung so vollstndig in ,einklang zu bringen1 da jedes der ,ausdruck des andern zu sein scheint84 ,es treten auch die ,darstellungen aus ,orlando furioso zuerst in ,mnchen auf1 und angeregt durch dies ,heldengedicht sind gleich eine ganze ,reihe von farbenprchtigen und humorvollen ,schpfungen1 als kleinere ,gaben der ,muse neben den groen ,hauptwerken entstanden4 ,zum ,schlu war es ihm noch vergnnt1 auch ein ,wandbild1 wenn auch auf ,leinwand und fr einen ,privatraum1 in diesem ,zeitraum zu schaffen1 das herrliche ,gemlde ,ceres und ,bacchus81 im ,mnchner ,privatbesitz 7,taf4 #dg74 ,dieser ,hhepunkt seiner ,ttigkeit in ,mnchen bedeutete auch eine ,wandlung4 ,die entschlossene ,abkehr von der impressionistischen ,darstellung der ,welt und die ,steigerung des ,ausdrucks in ,farbe und ,form4 ,jetzt kommt er zur berzeugung1 da aus der ,kontrastierung der mglichst ungebrochenen1 durch die ,luft ungedmpften ,farben ,wirkungen erwachsen1 die man mit allen ,knsten der ,luftmalerei nicht erzielt4 ,und zwar ,wirkungen auf die menschliche ,seele84 ,es hat offenbar ,bcklin in ,mnchen manches zugesagt4 ,der ausgelassene ,ton in der ,mnchner ,allotria81 die reizvolle ,umgebung1 die ,schtze der ,alten ,pinakothek4 ,aber im ,frhjahr #ahgd schrieb er pltzlich einem ,freunde1 ,mnchen sei ein armseliger ,ort fr ,knstler und ebenso fr die ,familie1 und im ,herbst siedelte er nach ,florenz ber4 ,gesehnt hat er sich schon lange wieder nach ,italien4 ,vielleicht hatte der endgltige ,bruch mit ,lenbach1 der #ahgc erfolgt war1 dazu beigetragen1 ihm die ,stadt zu verleiden und sicher auch ,typhus und die ,cholera1 die im ,frhjahr #ahgd als eines ihrer letzten ,opfer noch ,wilhelm von ,kaulbach weggerafft hat4 ,,florenz #ahgd-ahhe ,in ,florenz hat ,bcklin vom ,herbst #ahgd bis ,april #ahhe gelebt4 ,der denkwrdige ,aufenthalt umfate sein #dh4 bis #eg4 ,lebensjahr und reifte den ,stil der ,toteninseln und ,heiligen ,haine4 ,sein ,atelier hatte er seit ,ende #ahgf am ,lungo ,mugnone im ersten ,stocke des ,atelierhauses von ,wladimir von ,svertschkoff1 nachdem er zuerst einige ,zeit in der ,nhe in einem ,nebengebude seiner ,wohnung in der ,villa ,falcini mit einem zu kleinen ,raume hatte vorliebnehmen mssen4 ,seine ,schler waren schon vor ihm bei ,svertschkoff eingezogen4 ,dieser1 eine der sympathischsten ,gestalten1 die mit ,bcklin in ,berhrung gekommen sind1 war ein russischer ,grandseigneur1 der seine reichen ,einknfte dazu verwendete1 anderen ,gutes zu tun und sich selbst zu beschftigen4 ,sein ,haus stand in einem besonders reinlichen1 modernen ,viertel am ,rande der ,stadt und sah ber den ,mugnone und seine ,talsenkung hinweg1 gegen den ,apennin4 ,von den ,fenstern schweift nach links der ,blick in das ,arnotal hinaus1 gegenber befinden sich sanft ansteigende ,hhen mit ,grten1 aus denen weie ,huser blinken1 und dahinter der rote ,monte ,morello1 gegen rechts hin die ,hhen von ,fiesole4 ,der ,frhlingstag8 in ,berlin 7,taf4 #ga7 atmet am meisten von der ,stimmung dieses klassischen ,erdenwinkels1 obwohl die einzelnen ,motive dieses ,bildes natrlich von berall her genommen sind4 ,im ,hintergrunde soll aber auch der ,besitzer des ,atelierhauses in dem alten ,herrn abgebildet sein4 ,eine ,erinnerung an den ,monte ,morello und die ,wolken1 die um seinen ,gipfel streiften1 scheint im ,prometheus8 und im ,gotenzug8 fortzuleben4 ,das ,haus ist lngst in andere ,hnde bergegangen1 steht aber noch heute4 ,es versammelte sich in ,florenz nun sofort eine ,reihe von jungen ,mnnern1 die bereits ber die eigentlichen ,studienjahre hinaus waren1 um den ,meister4 ,hans ,sandreuter und ,adolf ,preiswerk aus ,basel1 ,victor ,zur ,helle und ,louis ,skene aus ,wien1 fr kurze ,zeit auch ,hugo von ,tschudi1 der sptere ,direktor der ,nationalgalerie in ,berlin1 ferner ,alb4 ,schmitt in ,weimar und ,karl von ,pidoll4 ,dazu kamen die lteren ,shne ,arnold und ,hans1 die in diesen ,jahren 7#ahgg und #ahhc7 ins zwanzigste ,jahr traten und sich ebenfalls der ,malerei widmeten und der ,bildhauer ,peter ,bruckmann1 der #ahgf die lteste ,tochter heimgefhrt hat4 ,auerdem ist auch ,ad4 ,bayersdorfer1 der sptere ,konservator der ,alten ,pinakothek1 mit von ,mnchen nach ,florenz gekommen4 ,ohne ,bcklins ,schler zu sein1 gehrte dem ,kreise auch ,albert ,lang an1 der ,bruckmann in die ,familie ,bcklins eingefhrt hat1 und ,hans von ,mares4 ,mit diesem hat ,bcklin in den ersten ,florentiner ,monaten ,freundschaft geschlossen4 ,mares ist dann freilich schon ,herbst #ahge nach ,rom bergesiedelt4 ,seit #ahgi kam auch der ,schriftsteller und ,biograph ,bcklins1 ,gust4 ,flrke1 nach ,florenz4 ,ad4 ,hildebrand erschien gelegentlich1 wenn auch seltener1 in der ,gesellschaft4 ,der ,verkehr teilte sich hauptschlich zwischen ,atelier und ,weinkneipe4 ,anfangs traf man sich an den ,samstagen auch in den ,rumen des ehemaligen ,klosters ,san ,francesco di ,paolo1 wo damals ,hans von ,mares wohnte4 ,auerdem hat ,frau ,bcklin ein offenes ,haus gehalten auch in ,zeiten1 wo es nicht gerade glnzend ging und ,weihnachten und ,silvester sahen die ,schler nicht nur die ,familie im ,hause des ,meisters versammelt4 ,bcklin machte alle ,wochen oder seltener einen kurzen ,besuch in der ,werkstatt derer1 die sich zu seinen ,schlern zhlten4 ,noch wichtiger waren die ,mnnergesprche beim ,symposion4 ,bei der ,erinnerung an jene ,gesellschaften ging noch in den letzten ,monaten ein ,freudenschimmer ber das ,antlitz des ,meisters1 so ablehnend er sich auch sonst ber bildende ,knstler ausgedrckt hat1 und noch lange lebten bei den jngeren die ,geschichten fort1 die sich unter homerischem ,gelchter an der ,tafelrunde abgespielt hatten4 ,mit atemloser ,spannung aber auch wieder hrte1 wie ,zur ,helle erzhlte1 die ,gesellschaft zu1 wenn ,bcklin und ,mares ihre ,gedanken austauschten4 ,die ,mnner dieses ,kreises waren auch die ,begleiter bei der ,erholung in ,ischia1 ,viareggio und ,san ,terenzo im ,golf von ,spezia1 die ,gefhrten bei waghalsigen und abenteuerlichen ,fahrten im ,tyrrhenischen ,meer und die ,gehilfen bei den ,versuchen zur ,bezwingung der ,luft4 ,je nher aber ,mares seinem ,ziele kam1 desto mehr unterschied sich seine ,kunst von der des lteren ,freundes4 ,den entscheidenden ,unterschied hat er selbst in dem ,tadel ausgesprochen1 ,bcklin gehe von der ,erscheinung aus und beginne also mit dem1 was seiner ,ansicht nach das letzte sein sollte4 ,wenn ,bcklin einen ,mann im ,spiele des ,sonnenlichts und der wechselnden ,schatten eine ,strae herunterkommen sah1 so konnte das seine gespannteste ,aufmerksamkeit erregen1 als ob er auf den ,impressionismus eingeschworen gewesen wre4 ,mares zuckte die ,achseln3 ,ein ,mann in rotem ,rock48 ,ein ,blumenstrau1 ein blauer ,farbstoff konnte ,bcklin in ,begeisterung versetzen1 und er berichtet in seinen ,briefen den ,freunden vom ,erwachen der ,blumen1 die jeder ,frhling brachte und begrte den ,tag1 der ihm neue ,anregungen gab4 ,er war auch ein ,grbler und hatte sich wohl berlegt1 was er in seiner ,kunst erreichen wollte1 warum er es wollte und wie das zu erzielen war1 aber er war kein ,philosoph4 ,mares hatte die philosophische ,ader4 ,er krankte sogar1 wie uns scheinen will1 an dem ,glauben1 alles mit dem ,verstande erfassen zu knnen1 und er sah die ,blumen nicht1 die an seinem ,wege blhten4 ,aber seine ,theorien machten ,schule und mehrere ,schler ,bcklins1 wie ,karl von ,pidoll1 ,victor ,zur ,helle und selbst der ,schwiegersohn haben sich im ,verlauf dieser ,jahre enger an ,mares angeschlossen und sind zu diesem nach ,rom bergesiedelt4 ,indessen blieben ,schler und ,meister dem lteren in freundschaftlicher ,hochachtung zugetan4 ,immer wieder betont ,mares die ,echtheit des ,menschen und ,knstlers in ,bcklin4 ,er kam mit ,pidoll #ahgh von ,rom1 um mit den ,florentiner ,freunden dessen silberne ,hochzeit zu feiern4 ,als ,bcklin im ,sommer #ahgi durch ,bder auf ,ischia einen schmerzhaften ,gelenkrheumatismus auskurieren wollte und nach geistiger ,anregung verlangte1 begleitete ihn ,mares dorthin1 wie er auch spter noch seine ,freundschaft bekundete4 ,im nchsten ,sommer kam ,albert ,schmitt nach ,ischia mit4 ,die ,kur hat damals dauernd geholfen4 ,es erwartete die beiden aber noch ein ganz besonderer ,genu4 ,geheimrat ,dohrn1 der ,direktor des ,deutschen ,zoologischen ,instituts1 lud sie ein1 mit seinem ,boote die ,ponzainseln zu besuchen1 jene einsamen1 aus ,felskratern bestehenden ,eilande1 westlich vom ,golf von ,neapel und im ,sden von ,terracina1 die auch heute wieder wie in sptrmischer ,zeit zur ,internierung von ,strflingen bentzt werden4 ,bcklin fand da ,motive1 die in den ,ruinen am ,meer81 den ,tritonenbildern und wohl auch in den spteren ,toteninseln verwertet wurden4 ,er fand da auch einen ,schiffer1 der erzhlte1 da die ,sirenen und ,najaden wohl frher da gehaust1 aber sich jetzt wegen des zunehmenden ,verkehrs in entlegenere ,gebiete zurckgezogen htten4 ,in ,wirklichkeit sind die ,damen des engsten ,bekanntenkreises und die ,freunde ,bcklins zwischen den ,klippen von ,ischia dem ,maler zu ,najaden1 ,tritonen und ,seekentauren ,modell geschwommen4 ,in ,san ,terenzo im ,golf von ,spezia aber fand er auch einen echten1 wenn auch damals schon emeritierten ,seeruber1 der einst wie die ,sarazenen seiner eigenen ,bilder auf ,frauenraub ausgegangen war1 jetzt aber ihn friedlich auf den blauen ,wogen um die ,kastelle im ,golf von ,spezia herumfuhr1 in denen man unschwer die ,vorbilder zu berfallenen ,burgen und zu ,ruinen am ,meer erkennen kann4 ,fast der ganze ,kreis von ,schlern und ,freunden aber half im ,juli #ahhb und nochmals im ,juli #ahhc die gewaltigen ,flugzeuge aus ,bambusstben und ,leinwand erbauen1 die nach langjhrigen ,studien die ,ideen des ,malers ber ,vogelflug und ,menschenflug in die ,tat umsetzen sollten4 ,das erstemal war auch ,hans von ,mares dabei1 und damals kampierte man wochenlang im ,freien auf einer ,anhhe hinter ,vigliano im ,westen von ,florenz1 wo die ,probefahrten gemacht werden sollten4 ,die ,flugzeuge sind beidemal freilich unmittelbar vor dem entscheidenden ,aufstieg durch das unvorhergesehene ,walten des ,windes zertrmmert worden und ,bcklin versuchte es von ,stund an mit technisch geschulten ,krften auf dem ,tempelhofer ,felde bei ,berlin4 ,aber die ,versuche waren eine an ergtzlichen ,zwischenfllen besonders reiche ,episode in dem an tollen ,ereignissen ohnehin schon reichen ,leben dieser ,mnnergesellschaft4 ,die finanziellen ,verhltnisse haben sich in diesen ,jahren fr immer gebessert4 ,freilich mssen um ,weihnachten #ahge noch einmal die letzten ,mittel der ,familie auf die ,neige gegangen sein4 ,in einem ,briefe an einen ,basler ,freund vom ,dezember findet sich die ,hoffnung ausgesprochen1 auch diese schwere ,zeit zu berstehen84 ,einmal hat ,svertschkoff ausgeholfen1 indem er den ,entwurf zu einem ,glasgemlde bestellte1 das er binnen wenigen ,tagen zu brauchen vorgab1 eine ,arbeit1 die dann gleich bar bezahlt wurde4 ,ein andermal soll ihm ein ,bankier unerwarteterweise ausgeholfen haben4 ,einige ,monate spter aber1 ,frhjahr #ahgf1 lehnt ,bcklin einen zweiten ,ruf nach ,weimar ab1 im ,sommer kauft ,basel den ,kentaurenkampf81 und wenigstens die ,sorge um das tgliche ,brot scheint nun von seiner ,schwelle gewichen zu sein4 ,schack hat allerdings schon #ahgd sein letztes ,bild1 ,triton und ,nereide8 7,taf4 #df7 von ,bcklin erworben1 aber es stellten sich jetzt eine ,anzahl anderer deutscher ,privatleute und die ,museen von ,berlin und ,breslau ein4 ,im ,september #ahgg gab die ,nationalgalerie die ,gefilde der ,seligen8 in ,auftrag1 nachdem schon seit #ahge ,verhandlungen ber den ,ankauf eines groen ,werkes vorangegangen waren4 ,schon ,jordan hatte volles ,verstndnis fr ,bcklin1 so sehr er spter gerade wegen seines ,verhaltens gegen unsern ,knstler geschmht worden ist4 ,in dieser ,zeit hat ferner ein ,berliner ,hndler in der ,hoffnung auf die groe ,zukunft des ,knstlers begonnen1 fast dessen ganze ,produktion aufzukaufen und den ,vertrieb im groen zu bernehmen4 ,dezember #ahgh berichtet ,hans von ,mares1 da ,bcklin gute ,geschfte gemacht habe4 ,es folgte #ahhj der ,ankauf eines ,tafelbildes 7,heiligtum des ,herakles7 und die ,bestellung fr die ,fresken des ,treppenhauses von ,seiten des ,breslauer ,museums4 ,ein recht freundschaftliches ,verhltnis hat aber mit ,frau ,grunelius1 die ihren ,aufenthalt zwischen ,rom und ,baden-,baden teilte1 mit ,frau von ,guaita in ,frankfurt und deren ,freundin1 ,frau ,berna1 spteren ,grfin ,oriola1 bestanden4 ,endlich hat #ahgi ,alexander ,gnther1 der auch aus ,frankfurt stammte1 und lange ,zeit in ,fasano am ,gardasee gewohnt hat1 eine grere ,zahl von ,gemlden und wie es scheint1 fast den ganzen ,vorrat der im ,atelier vorhandenen1 aus drei ,jahrzehnten stammenden ,studien und ,entwrfe erworben4 ,ein ,teil der ,zeichnungen ist durch ,stiftung des ,freiherrn von ,heyl in die ,darmstdter ,galerie gelangt4 ,die ,besserung der ,verhltnisse erlaubte die regelmigen ,sommeraufenthalte am ,meere und die ,erbauung der ,flugzeuge4 ,der ,knstler empfand auch das ,verhalten des ,berliner ,kunsthndlers vorerst noch als ,erleichterung4 ,aber er arbeitete1 wenn ,krankheit oder die ,glut des ,hochsommers ihn nicht hinderten1 jahraus jahrein und ,tag fr ,tag immer im ,gefhl1 konomisch zurck zu sein2 die ,familie war zahlreich1 die ,shne wuchsen heran4 ,der ,hndler berechnete den ,jahresverbrauch und richtete danach seine ,zahlungen ein1 in der ,meinung1 man drfe den ,knstler nicht zu ,atem kommen lassen4 ,unter solchen ,umstnden verlieen die ,werke dieser ,jahre1 die ,bcklin unsterblich machen sollten1 das ,atelier4 ,es zeigt die unerschpfliche ,kraft und die ,echtheit des ,knstlertums1 da ,bcklin trotzdem vorwrtsgeschritten ist und ,ungewohntes schuf1 das ,bedenken erregte1 statt das ,anerkannte und ,bewunderte in geflligen ,variationen zu wiederholen4 ,die grere knstlerische ,erfahrung und die andere ,grundstimmung der hheren ,jahre verlangten freilich einen neuen ,stil und die andere ,umgebung gab diesem noch ihr besonderes ,geprge4 ,der ,charakter der florentinischen ,landschaft1 der neapolitanischen ,kste1 die er jetzt mit ,vorliebe aufsuchte und die ,kunst1 die er in ,florenz vorfand1 dies alles hat seine ,spuren hinterlassen4 ,nach ,bayersdorfers ,zeugnis hat ihn der ,frhling8 von ,botticelli lange beschftigt und man sieht auch die ,nachwirkung dieser ,studien in der ,poesie und ,malerei8 7,taf4 #fg71 wo die ,figuren wie dort hell vor dunklem ,laube stehn4 ,vor allem aber wendet ,bcklin sich jetzt dem ,studium der ,kunst und der ,technik der alten ,oberdeutschen und besonders der ,niederlnder des #ae4 und #af4 ,jahrhunderts zu1 die ja in ,florenz recht gut vertreten sind4 ,die ,hauptsache war1 er hatte anderes zu sagen1 seine ,ausdrucksfhigkeit hatte die ,reife erlangt4 ,jetzt erst recht isoliert sich sein ,stil und es gehen ,landschaftsbilder aus seinem ,geiste hervor1 die ohnegleichen dastehen im ganzen ,verlauf der ,geschichte4 ,illustration3 ,,villa ,,am ,,meer #ahgg1 ,,stuttgart ,die ,stimmung ist die eines ungebrochenen1 zur ,melancholie geneigten1 aber kraftvollen und reifen ,mannes4 ,die ,freude wird lauter1 an ,stelle der ,sehnsucht tritt die ,resignation4 ,an ,stelle der ,villen am ,meer mit der trauernden ,frau1 die in der ,hoffnung auf die ,wiederkehr des ,geliebten sich verzehrt1 treten die ,ruinen am ,meer und die ,toteninseln1 und ,sehnsucht wie ,hoffnung macht dem ,sichbescheiden mit dem ,lose alles ,irdischen ,platz4 ,es steigert sich zugleich die ,ausdrucksfhigkeit der ,farbe1 was in den achtziger ,jahren besonders aufgefallen ist1 es steigert sich die ,ausdrucksfhigkeit von ,linie und ,form und es steigert sich die ,tiefenwirkung4 ,bcklin erzielt die ,steigerung zunchst durch die ,vereinfachung4 ,auf recht vieles1 was noch die ,gemlde der ,schackgalerie bis in alle ,einzelheiten so reizvoll macht1 wird jetzt verzichtet4 ,wo er eine ,geschichte8 darstellen will1 ringt er1 wie schon aus seinen ,briefen ersichtlich ist1 danach1 das ,psychologische auf den ersten ,blick deutlich zu machen4 ,hat er frher noch zu raten gegeben1 vielleicht absichtlich mit jenen ,vorstellungen gerechnet1 die der ,beschauer weiterspinnt1 so beschrnkt er sich jetzt bewut auf das1 was sichtbar vorgestellt1 in einem grodekorativ angelegten ,gemlde enthalten sein kann4 ,die ,erzhlung wird aber nicht nur mit dramatischer ,deutlichkeit vorgefhrt4 ,bcklin liebt es1 sie auf wenige ,figuren zu reduzieren4 ,das klassische ,beispiel ist die ,gestalt des ,abenteurers81 die am einsamen ,strande wie ein ,reiterstandbild in die blaue ,luft ragt und vom khnsten ,wagemut erzhlt 7,taf4 #fb74 ,illustration3 ,,villa ,,am ,,meer #ahgh-hj1 ,,darmstadt ,er kommt wie etwa die ,meister der attischen ,grabreliefs zu dem ,grundsatze1 einen knstlerischen ,gedanken auf wenige ,elemente zu reduzieren1 diese ,elemente1 seien es nun menschliche ,gestalten1 ,felsen oder ,bume1 so zu vereinfachen1 da sich die ,silhouetten in wenigen ausdrucksvollen ,linien vom ,hintergrunde abheben1 dafr aber das wenige um so liebevoller durchzufhren und um so sorgfltiger gegeneinander abzuwgen4 ,er gratuliert ganz begeistert ,hans von ,mares #ahgi zu den ,lebensaltern81 weil er alles1 was nicht zum ,zweck fhre1 beiseite geschoben habe4 ,wenige ,figuren1 wenige im einzelnen fein differenzierte ,farbentne1 ,farbenkontraste1 wenige scharf ausgesprochene1 oft horizontale und vertikale1 ,linien beherrschen allmhlich die ,bildflche allein und geben schon fr den ersten ,anblick die ,gesamtwirkung4 ,die ,farbe wird im schroffsten ,gegensatz zur ,kunst jener ,tage1 wo das graue ,freilicht8 in ,deutschland aufkam1 vereinfacht4 ,whrend der ,impressionismus starken ,kontrasten nicht hold ist und die ,tendenz hat1 die ,zwischenstufen ins ,unendliche zu bereichern1 bevorzugt ,bcklin die strksten ,gegenstze von ,hell und ,dunkel1 von leuchtenden1 fast ungebrochenen ,farben4 ,die ,zwischenstufen werden eher weniger zahlreich4 ,die ,intervalle werden grer4 ,dagegen pflegt er dann wieder die einzelnen ,tne1 die das ,bild bestimmen1 sei es das ,dunkel einer fast schwarzen ,felswand oder wieder das lichte ,blau einer ,luft oder das ,gelb einer hellen ,mauer1 durch feinste ,nuancierungen zu vergeistigen und lebendig zu machen4 ,steigert er durch das alles den ,ausdruck1 die ,stimmung1 so steigert er damit auch wieder die ,tiefenwirkung4 ,die ,gestalten1 die durch ihre ,silhouetten eine so deutliche ,sprache reden1 die feierlichen ,akkorde der ,farben1 die den ,beschauer ergreifen und gefangennehmen1 dienen zugleich dazu1 den ,raum zurckzuschieben1 wenn auch ,bcklins ,farbenperspektiven jetzt ebensowenig wie seine ,tritonen und ,najaden der ,natur entsprechen4 ,was frher nebeneinander ausgebreitet war1 ist jetzt hintereinander geschoben4 ,von den zerfallenen ,mauern seiner ,ruinen am ,meer8 sieht man jetzt gegen die ,tiefe zu auf die herankommenden ,wogen herab1 whrend das ,auge bei den ,villen am ,meer noch von links an den ,zeugnissen verwelkender ,pracht vorbei nach rechts zum ,meereshorizont hinbergefhrt wird4 ,die ,komposition wird dramatisch1 wie die ,stimmung tragischer wird4 ,die ,entwrfe auf ,papier1 die der ,malerei auf der ,bildtafel vorausgehen1 macht ,bcklin statt mit der ,feder oder ,kreide jetzt pltzlich und fast ausnahmslos mit ,tusch und mit breiten ,pinselstrichen1 die die ,lichtfhrung des geplanten ,werkes wiedergeben4 ,zur ,ausfhrung verwendet er aber seit ,mnchen nur noch ,firnisfarben oder ,tempera4 ,die neuen technischen ,verfahren kamen einmal seinem ,bedrfnis nach transparenter ,leuchtkraft der ,farben entgegen4 ,aber ,tempera ist auch dnnflssig1 fast wie die ,tusche1 die er jetzt in den ,entwrfen verwendete1 und so erlaubte sie auch die von ,bcklin erstrebte ,durchfhrung in alle ,einzelheiten4 ,denn wenn die groen ,kontraste von ,hell und ,dunkel und von intensiven ,farben einmal feststanden1 wollte er die einzelnen ,tne fast wie zeichnend bis in alle ,eigenarten der ,form von ,baum und ,fels und alle ,abstufungen der ,ferne ausarbeiten knnen4 ,sein ,ideal wre es gewesen1 alle ,kraft und ,liebe auf ein einziges ,meisterwerk zu verwenden und seine ,freude war jetzt statt der ,leinwand die glatte1 weigrundierte ,holztafel4 ,der ,hndler wute1 da der ,schpfer der ,versuchung nur sehr schwer widerstehen konnte1 eine solche ,tafel nicht zum ,bilde umzugestalten1 wenn sie von kundiger ,hand gefgt und gut grundiert ihm frei ins ,haus geliefert wurde und suchte dies zu seinem ,vorteil auszuntzen4 ,die frhesten ,werke der ,florentiner ,zeit unterscheiden sich oft sehr von den farbenfrohen ,gemlden der vorausgegangenen ,jahre und fallen auf durch ein1 wenn auch eindrucksvolles1 so doch tief gestimmtes ,kolorit4 ,die ,schatten sind dunkler geworden1 das leuchtende ,rot verschwindet fast ganz1 ,braunrot1 ,braun1 ,gelb und ,grn und ein lichtes ,blaugrau sind die ,farben1 die oft den ,eindruck bestimmen4 ,das ,rot wird nur sprlich und fast nur in gebrochenen ,tnen verwendet4 ,allem ,anschein nach sind mehrere ,werke auerdem noch wegen eines ,malmittels1 das ,bcklin damals verwendete und spter wieder aufgab1 nachgedunkelt4 ,um #ahhj tritt die ,vorliebe fr ein leuchtendes ,ultramarin auf und auch die feurigen ,tne treten etwas mehr und fter in ihr altes ,recht4 ,illustration3 ,,ruine ,,am ,,meer #ahhj1 ,m,,nchen1 ,,bei ,,defregger ,in den ersten ,monaten des ,aufenthaltes hat zunchst das ,bild der ,schackgalerie ,triton und ,nereide8 eine groartigere ,umgestaltung in grerem ,formate in dem hnlichen ,gemlde der ,nationalgalerie in ,berlin erhalten 7,taf4 #de und #df74 ,das sptere ,bild1 schon auffallend herb im ,kolorit1 ist eine der grten und vollendetsten ,schpfungen des ganzen ,lebens geblieben4 ,deutlicher tritt das ,neue1 das sich anbahnt1 in einem kleineren ,werke1 der herrlichen ,einzelfigur der ,klio8 hervor 7,taf4 #di74 ,im folgenden ,jahre wurde ein anderer1 schon in ,mnchen behandelter ,vorwurf1 die ,klage um den ,leichnam ,christi1 noch einmal aufgenommen und in der figurenreichen ,kreuzabnahme8 ins ,grere und ,gewaltigere gesteigert 7,taf4 #ea74 ,jetzt erhlt auch ein noch lteres ,motiv die entscheidende ,umgestaltung4 ,die ,villen und ,burgen auf den ,vorgebirgen der ligurischen ,felskste1 dicht an den brandenden ,fluten des ,meeres1 ausgestattet mit allen ,herrlichkeiten der sdlichen ,vegetation und ,kultur1 aber einst bestndig bedroht von den ,barbaren ,afrikas1 das war einer der strksten ,eindrcke1 die der ,romantiker und der ,binnenlnder in seiner ,jugend erhalten hatte1 als er nach dem ,sden kam1 vielleicht der strkste seines ganzen ,lebens4 ,diesen ,eindruck hat er in immer neuen ,variationen behandelt4 ,jetzt gibt er der ,villa am ,meer81 wie wir sie bei ,schack in zwei ,variationen sehen1 zunchst in zwei neuen ,fassungen 7in ,stuttgart und ,zrich7 eine leichte1 aber in charakteristischer ,weise vernderte ,gestalt1 die ,villa wird dann in einem dritten ,bilde zur ,ruine einer ,villa1 der ,ausblick kommt auf die linke ,seite des ,bildes und man sieht den ,meereshorizont ber der ,terrasse zwischen den ,sulen des ,hauses4 ,an diese ,schpfung sollten sich dann seit #ahhj die bekannteren ,ruinen von ,burgen am ,meer schlieen 7,taf4 #ae1 #af1 ,textabbildungen ,s4 #dj1 #da u4 #dc1 ,taf4 #fh74 ,es entsteht #ahgh das ,hauptwerk ,gefilde der ,seligen8 7,taf4 #ec71 das einst wegen der scharf ausgesprochenen ,vertikalen 7bei den ,hlsen der ,schwne7 ,widerspruch gefunden hat1 und im folgenden ,jahre die ,meeresbrandung8 7,taf4 #ee7 und der ,frhlingsabend8 7,taf4 #ef74 ,zu dem ,bilde der ,nationalgalerie ist die ,skizze von #ahgg1 zu den anderen sind ,vorstufen erhalten1 die ebenfalls kurz vorher entstanden sein mssen4 ,auch hier wie bei der ,neugestaltung weit zurckliegender ,schpfungen erweist es sich1 da die bewegteren ,silhouetten der ersten ,fassungen1 auch wenn sie uns natrlicher erschienen wren1 beim ,weiterschreiten der ,arbeit und beim ,ausreifen des ,werkes stets vereinfacht wurden4 ,die ,kontraste werden verstrkt und die ganze ,komposition erscheint zum ,schlusse straffer zusammengezogen4 ,in klassischer ,form ist das ,neue aber in den ,toteninseln8 ausgesprochen1 die dem folgenden ,jahre ihre ,entstehung verdanken4 ,den ,gedanken mag ,bcklin schon lngere ,zeit mit sich herumgetragen haben1 ausgelst wurde die schpferische ,tat durch eine ,bestellung4 ,frau ,berna1 die sptere ,grfin ,oriola1 kam im ,april des ,jahres #ahhj auf einer ,reise nach ,rom in ,bcklins ,atelier1 um ein ,bild zu bestellen4 ,dieser dachte zuerst an etwas ,heiteres1 einen ,kinderreigen4 ,frau ,berna wollte aber eine ,landschaft1 etwas zum ,trumen84 ,bcklin ging dann an den ganz anders gearteten ,stoff1 offenbar nicht ohne da dabei die ,teilnahme an dem ,schicksale der ,bestellerin mitgespielt htte4 ,sie hatte1 noch sehr jung1 nach kurzer glcklicher ,ehe einen jungen ,gemahl pltzlich verloren4 ,im ,gemlde ist die ,gattin dargestellt1 die den geliebten ,mann zur letzten ,ruhe fhrt4 ,als ,frau ,berna im ,mai von ,rom zurckkam1 standen die zwei frhsten ,fassungen im ,atelier4 ,die erste hatte ,bcklin zurckgestellt und er malte an der zweiten und bemerkte dabei1 hier habe sie etwas zum ,trumen1 es msse so still wirken1 da man erschrecke1 wenn man anklopfe4 ,es fehlte noch der ,kahn und etwas ,kraft in den ,tnen4 ,das ,gemlde fr ,frau ,berna ist ,ende ,juni an die ,bestellerin abgeschickt worden4 ,bcklin ging darauf sofort nach ,ischia1 und damals fand dann der an fruchtbaren ,eindrcken so reiche ,ausflug nach den ,ponzainseln statt4 ,dieser zweite ,aufenthalt in ,ischia fand aber ein jhes ,ende4 ,bei der ,rckkehr von einer kleinen ,fahrt stand der ,depeschenbote am ,ufer1 der die ,nachricht von der tdlichen ,krankheit von ,bcklins ,vater brachte4 ,als der ,knstler wieder nach ,florenz zurckgekehrt war1 vollendete er nun auch die erste ,fassung1 die sich jetzt in ,basel befindet4 ,das ,motiv der ,toteninseln stammt1 wie der ,sohn ,carlo ,bcklin berzeugend nachgewiesen und ,bcklin selbst gelegentlich gestanden haben soll1 von ,ischia4 ,in der ersten ,fassung ist die hnlichkeit mit der der ,stadt ,ischia vorgelagerten ,felseninsel1 die das ,kastell ,alfonsos ,v4 trgt1 auch nicht zu verkennen2 nur sind die gewaltigen ,unterbauten des mittelalterlichen ,kastells zu ,mauern von wenigen ,metern ,hhe geworden4 ,es hat also der ,aufenthalt von #ahgi mit ,mares hier seine ,frchte getragen4 ,die eigentmliche ,beleuchtung1 die den beiden ersten ,fassungen gemein ist und von den spteren ,wiederholungen scharf absticht1 ist dieselbe wie in der ,grablegung8 von #ahgf4 ,es ist nach ,sonnenuntergang4 ,der ,widerschein des westlichen ,himmels erhellt noch die weien ,mauern und hellen ,felsen1 whrend die tieferen ,lokaltne und der ,osthimmel hinter der ,insel lngst im ,dunkel versunken sind--hnlich wie das beim ,alpenglhen der ,fall ist4 ,bei der ,toteninsel8 ist schon der ,vorwurf aus dem neuen ,stilgefhl geboren und das gibt der ,schpfung ihre ungeheure ,wucht4 ,die stark ausgeprgten ,vertikalen und ,horizontalen wirken durch die ,symmetrie des ,aufbaues noch besonders wuchtig4 ,das ,symmetrische ist entweder langweilig oder feierlich81 sagte ,bcklin einmal dem ,verfasser4 ,es wirkt hier feierlich und ist mchtig untersttzt durch den ,vierklang der ,farbentne1 die das ,bild beherrschen4 ,ein neuer ,weg ist hier in der ,landschaftsmalerei beschritten4 ,die ,leistungen des #ag4 und #ai4 ,jahrhunderts bieten kaum ,analogien zu den ,stimmungen1 die hier angeschlagen1 den ,wirkungen1 die erreicht sind4 ,die erhabene ,feierlichkeit1 die diese ,schpfung auszeichnet1 ist selten in der modernen ,kunst4 ,der moderne ,mensch geniet sie am ehesten noch in gyptischen ,tempeln und gotischen ,kathedralen und etwa noch in ,gartenanlagen der ,barockzeit4 ,bcklins ,florentiner ,stil htte das ,hchste aber wohl erst in groem ,mastabe hergegeben4 ,es klingt deshalb wie ein ,hohn auf jegliche staatliche ,kunstpflege1 da von dem kunstverstndigen ,direktor ,berg am ,breslauer ,museum gerade im ,jahre #ahhj der ,versuch gemacht worden ist1 den ,meister fr eine monumentale ,arbeit1 die ,ausmalung des ,treppenhauses1 zu gewinnen1 und da dieser ,versuch miraten ist4 ,im ,frhjahr #ahha arbeitet ,bcklin an den ,entwrfen fr die eine ,wand2 er wurde selber warm dabei1 hoffte auch auf eine entscheidende ,wendung in seinen ueren ,verhltnissen4 ,herbst #ahhb hatte er1 wie es scheint1 noch die ,absicht1 sich den ,einwnden der ,landeskunstkommission1 die beigezogen werden mute1 zu fgen1 dann aber lie er jede ,anfrage in dieser ,sache unbeantwortet4 ,er frchtete offenbar1 da seine knstlerische ,phantasie unter neuen ,einwnden und ,konzessionen schlielich erlahmen und da ihm ein weiterer ,briefwechsel die ,stimmung auch zu anderer ,arbeit rauben werde4 ,er zog das ,staffeleibild von nun an fr immer vor1 nicht weil es ihm besser lag1 sondern weil die ,kritik hier in der ,regel erst nach der ,vollendung einsetzte4 ,illustration3 ,,die ,,hoffnung #ahhj ,nachdem eine ,lsung wie die der ,toteninsel8 gefunden war1 gingen in rascher ,folge vier ,jahre lang wenigstens von ,staffeleibildern eine ganze ,reihe1 groer wie kleiner1 mit den auffallenden ,merkmalen dieser klassischen ,zeit aus der ,werkstatt hervor4 ,im ,herbst #ahhj entstanden1 angeregt durch die ,argonautenfahrt des ,sommers1 noch die erste ,ruine am ,meer8 7die ,vorstufe von ,taf4 #fh7 und die ,tritonenfamilie8 7,taf4 #eg74 ,wie fters bei ,bcklin1 lste dann auch die ,toteninsel8 ein ,bild aus1 das in der allgemeinen ,anlage verwandt1 dessen ,stimmung aber im vollen ,gegensatz zu diesem ,werke steht4 ,es ist das der ,sommertag81 das ,bild des hellsten ,tageslichtes und der wrmsten ,sonnenglut1 ,august #ahha entstanden 7,taf4 #fa74 ,ein ,seitenstck zur ,toteninsel8 ganz anderer ,art bildet der ,heilige ,hain81 dessen erste ,fassung 7,tafel #fe7 im ,frhjahr #ahhb vollendet wurde4 ,hier ist noch einmal mit symmetrischer ,komposition eine hnlich feierliche ,wirkung erzielt4 ,gleichzeitig schuf er fr den ,kamin eines ,festsaales in einem ,breslauer ,privathause das monumentale ,zweifigurenbild ,dichtung und ,malerei8 7,taf4 #fg74 ,in mehreren ,gemlden desselben ,jahres stellt er eine einzelne monumental aufgefate ,figur vor blaue ,luft mit tiefem ,horizont1 so im ,abenteurer8 7,taf4 #fb7 und in den hier nicht abgebildeten ,werken ,drama8 und ,musa semne82 #ahhc wurde das ,spiel der ,wellen8 und ,odysseus und ,kalypso8 vollendet 7,taf4 #gj u4 #gb7 und der ,frhlingstag8 7,taf4 #ga7 geschaffen1 neben ,toteninsel8 und ,heiligem ,hain8 die markanteste ,landschaft dieser ,stilepoche4 ,es reizte ihn aber nicht blo das ,einfache und ,groe1 sondern gelegentlich auch das ,gigantische4 ,dem verdanken wir wohl den ,prometheus81 den man zwischen den ,wolken ber das ganze ,kaukasusgebirge ausgestreckt liegen sieht4 7,erste ,fassung von #ahhb1 ,tafel #fi47 ,ein ,bildgedanke1 der fr diese ,zeit charakteristisch ist und dreimal in rascher ,folge eine immer schlagendere ,gestalt erhlt1 ist endlich das ,heiligtum eines ,gottes am ,meeresstrand4 ,die reifste ,lsung ist ,frhjahr #ahhd entstanden und als ,heiligtum des ,herakles1 zweite ,fassung81 auf ,tafel #gc abgebildet4 ,das frheste ,bild der ,reihe geht unter anderem ,namen und mu um #ahgh entstanden sein4 ,mit dem ,frhjahr #ahhd scheint aber das ,interesse fr die ,probleme1 die ihn all diese ,jahre in ,atem gehalten haben1 erschpft4 ,es folgen noch einige ,wiederholungen grerer ,hauptwerke dieser ,zeit1 aber es wendet sich der ,meister noch in ,florenz entschieden anderen1 meist liebenswrdigeren ,stoffen zu4 ,solche ,bilder sind zwar auch bisher neben den gewaltigeren einhergegangen1 so die ,flora1 ,blumen weckend81 die ,flora1 ,blumen streuend8 und die drei ,gemlde1 die unter dem ,namen der ,hochzeitsreise bekannt sind 7,taf4 #dh u4 #eb1 #ej u4 #ed71 aber jetzt wird alles weicher1 das ,kolorit zarter und eine ,reihe wesentlich anders gestimmter ,gemlde wie der ,eremit8 7,taf4 #ge71 ,gottvater zeigt dem ,adam das ,paradies8 und andere1 die erst spter vollendet wurden1 standen in den letzten ,florentiner ,monaten im ,atelier4 ,die ,werke der ,florentiner ,zeit haben im ,norden einen solch leidenschaftlichen ,widerspruch gefunden1 wie die keiner andern ,epoche seines ,lebens4 ,der ,menge der ,gebildeten waren sie zu wenig akademisch1 im ,grunde wohl zu wenig philistrs2 ,werke wie die ,gefilde der ,seligen8 oder schon ,triton und ,nereide8 waren nicht mizuverstehen1 da begriff jeder1 da der ,urheber anders dachte1 da fhlte jeder den allem ,philistrsen feindlichen ,grundzug einer fremden ,lebensauffassung heraus4 ,es haben sich aber auch ,mnner von ,bcklin abgewandt1 die seine frheren ,schpfungen begeistert aufgenommen hatten und denen nur das ,letzte und ,reifste allzustark war und es wurden selbst solche ,bilder damals als gesucht empfunden1 in denen man seine strksten ,taten anerkennen mu4 ,daneben entstand ihm noch ein ernster zu nehmender ,feind in einer neuen von ,frankreich eindringenden1 in sich geschlossenen ,kunstrichtung4 ,im ,jahre #ahgi haben die franzsischen ,pleinairisten den durchschlagenden ,erfolg bei der heranwachsenden ,knstlerschaft errungen und der ,anfang der achtziger ,jahre1 als ,bcklin den ,odysseus81 den ,abenteurer8 und den ,prometheus8 schuf1 war die ,zeit des grauen ,freilichts4 ,bewundernd stand man vor den ,sonnenflecken in ,liebermanns ,garten des ,altmnnerhauses1 whrend ,bcklin1 der in seinem ,pan im ,schilf8 einst hnliches geleistet hatte1 den ,impressionismus als einen berwundenen ,standpunkt ansah und erkannte1 da er seine letzten ,ziele nur auf anderem ,wege erreichen konnte4 ,aber der ,bruch mit der akademischen ,malerei1 der sich in den achtziger ,jahren vollzog1 hatte doch das ,gute1 da einer jeden ,kraft1 die auf sich selber stand und ihre eigenen ,wege ging1 grere ,achtung als vordem gezollt wurde2 das ,gefhl fr ,persnlichkeiten nahm auch im weiteren ,publikum berhand2 auf ,feuerbachs ,grab wurden ,krnze gelegt1 ,thoma und ,mares wurden entdeckt und langsam aber stetig drang in den ,jahren von #ahgh--ahib etwa auch ,bcklins ,richtung durch4 ,ein ,kreis von jngeren ,knstlern1 die im ,impressionismus aufgewachsen waren wie ,max ,klinger1 sah in ihm den ,bahnbrecher einer besseren ,zeit4 ,z,,rich #ahhe-ahib1 ,,florenz #ahib-aija ,im ,jahre #ahhe ist ,bcklin nach ,zrich bergesiedelt und hat bis kurz nach seinem ,schlaganfall dort eine stndige ,wohnung gehabt4 ,ein ,atelier hat er sich auf der ,hhe von ,hirslanden nach eigenem ,bedrfnis selbst bauen lassen4 ,es ist ein einfacher ,riegelbau1 der etwa so aussieht wie ein ,gterschuppen und im ,volksmunde ,komediwagen8 hie2 ber das unfrmliche uere soll der ,meister selbst erschrocken sein4 ,dagegen wirkten die groen leeren ,rume des ,innern mit ihrer dunkeln ,bespannung und ihrer vortrefflichen ,lichtverteilung stimmungsvoll1 fast feierlich2 und die farbenprchtigen ,bilder erstrahlten da in einem ,glanze wie in keinem ,privatraum und keiner ,sammlung4 ,der ,zugang war an der ,sonnenstrae1 der heutigen ,freienstrae4 ,eine neue ,strae1 die vom ,meister ihren ,namen erhalten hat1 berhrt heute eine hintere ,ecke des ,baues4 ,in ,zrich fand sich ,bcklin mit ,gottfried ,keller4 ,es war vielleicht das schnste ,erlebnis der letzten ,jahrzehnte4 ,schon die ,wahl des neuen ,wohnortes soll durch den ,gedanken an den ,dichter beeinflut worden sein4 ,es fanden sich viele ,berhrungspunkte in ,weltanschauung1 ,charakter und ,neigungen4 ,bcklin1 der lngere ,stellen aus ,kellers ,prosa auswendig kannte1 schtzte an diesem besonders die ,anschaulichkeit der ,darstellung und die ,feinheit und ,schrfe der ,beobachtung4 ,er hat sich des alternden ,dichters mit rhrender ,sorgfalt angenommen1 er fuhr mit ihm aus und geleitete ihn sorgsam nach ,hause4 ,zwei ,jahre nach der ,begegnung entstand zu ,bcklins sechzigstem ,geburtstage jenes herrliche ,gedicht von ,keller4 ,wieder zwei ,jahre spter1 #ahhi1 schuf ,bcklin die ,keller-,medaille zu des ,dichters siebzigstem ,geburtstag4 ,der ,dichter1 der sonst durch ungeschicktes ,lob aufs uerste gereizt werden konnte1 hat seiner ,freude ber diese ,denkmnze in der nun bald folgenden letzten ,krankheit oft in gradezu kindlicher ,weise ,ausdruck gegeben4 ,an ,gottfried ,keller erinnert nunmehr manches in ,bcklins ,werken1 namentlich der liebenswrdige ,humor1 mit dem ,gestalten der ,sage oder ,legende mitten in eine ,umgebung hingestellt werden1 die der ,wirklichkeit entnommen ist4 ,illustration3 7medallion7 ,von ,gemlden ist gleich nach der bersiedlung das ,selbstbildnis mit dem ,weinglase8 7,taf4 #gg7 entstanden4 ,es folgten ferner gleich anfangs die ,umgestaltungen zweier ,bilder1 die in ,mnchen geschaffen waren3 der ,tanz um die ,bacchussule8 und der berfall von ,seerubern8 7erste1 in ,mnchen entstandene ,fassungen auf ,taf4 #ce und #cf74 ,die ,ruine am ,meer8 wird nun zur ,burgruine8 7,taf4 #gh7 im ,norden4 ,dann aber begann der ,genius loci zu wirken und es entstanden ,bilder1 zu denen ihn neue ,erlebnisse und die neue ,umgebung befruchtet hatten4 ,charakteristisch sind fr diese ,zeit die ,schpfungen1 deren ,vorwrfe zum ,teil an ,ludwig ,richter oder ,schwind erinnern4 ,sieh1 es lacht die ,au8 7,taf4 #hd71 vor allem die ,heimkehr des ,landsknechts8 7,taf4 #hc71 dann der ,gang zum ,bacchustempel8 7,taf4 #hi71 die ,alten in der ,gartenlaube8 7,taf4 #ij71 die ,mariensage8 7,taf4 #ia74 ,und die ,bilder des tollsten ,humors3 ,spiel der ,najaden8 7,taf4 #hj71 ,susanna81 ,kentaur in der ,dorfschmiede8 7,taf4 #hf74 ,die ,farbenpracht dieser ,schpfungen ist aufs hchste gesteigert1 namentlich ist das leuchtende ,rot nun eine stets wieder dominierende ,note4 ,die ,worte ,kellers3 ,schauen wir der ,iris ,bogen1 wenn der hellste ,himmel blaut81 passen auf keine ,epoche ,bcklins so gut wie auf die ,zrcher ,zeit4 ,der ,meister liebte die ,farben des ,zrcher ,sees und der neue ,wohnort war sicher von ,einflu auf sein ,kolorit4 ,es sind auch die ,motive einiger gefeierter ,bilder in der ,umgebung seines ,wohnsitzes festgestellt worden4 ,um alles zu erreichen1 was im ,bilde zu sagen ist1 versucht er es jetzt auch mit mehrteiligen ,gemlden1 wo der ,gegensatz des einen ,bildes die ,wirkung des andern steigern sollte2 so entstanden die ,mariensage81 der ,hl4 ,antonius1 den ,fischen predigend8 7,taf4 #ib71 die ,venus ,genitrix8 7,taf4 #id71 die zwar erst spter signiert1 aber schon #ahib fast vollendet gewesen ist4 ,als ,sttze bei der ,erschaffung seiner umfangreichen ,tafelgemlde dienten in dieser ,zeit fters ,entwrfe in ,bleistift1 ,kohle oder ,kreide in kleinstem ,format4 ,bcklin malte jetzt mit ,vorliebe auf ,holz und entwarf die ,komposition auch etwa gleich mit gewhnlicher ,kreide auf den ,malgrund4 ,wenn umfangreiche nderungen ntig wurden1 lie er einen ,teil der ,tafel wieder abhobeln4 ,in die ,zrcher ,zeit fallen auch die erneuten ,versuche1 plastische ,werke knstlerisch zu bemalen1 die gemeinsam mit dem ,schwiegersohne1 dem ,bildhauer ,peter ,bruckmann1 unternommen wurden4 ,so schuf er den ,froschknig81 den zweiten ,medusenschild1 das ,relief ,mutter und ,kind8 und endlich die ,bste der ,frau ,bcklin4 ,es fehlte in diesen ,jahren nicht mehr an auergewhnlichen ,ehrungen4 ,es wurde der ,maler #ahhi ,ehrenbrger der ,stadt ,zrich4 ,das ,aufsehen1 das die ,gottfried-,keller-,medaille erregt hatte1 veranlate die ,schweizerische ,bundesregierung1 auch die ,medaille fr das ,jubilum der ,schweizerischen ,eidgenossenschaft dem ,meister zu bertragen4 ,es ging damit aber noch schlimmer wie in ,breslau4 ,nach ,kellers ,tod begann auch ,bcklins ,gesundheit zu wanken4 ,im ,herbst #ahia ist er von einer ,reise nach ,berlin mit einer nicht ganz unbedenklichen ,krankheit zurckgekehrt4 ,am #ad4 ,mai #ahib traf ihn jener erste ,schlaganfall1 der die ,lhmung der letzten ,jahre zur ,folge hatte und dem andere folgten4 ,als er notdrftig hergestellt war1 drang die ,gattin darauf1 da er an der ,riviera1 die ihm schon so oft wohlgetan hatte1 seine ,gesundheit suchen solle4 ,das ,ehepaar wandte sich nach ,viareggio1 ging nach etwa vierzehn ,tagen nach ,porte dei ,marmi bis ,ende ,september und dann nach ,san ,terenzo am ,golf von ,spezia4 ,hier ist eine kleine ,farbenskizze in ,hochformat entstanden1 eine ,villa am ,meer81 im ,vordergrund ein groes ,blumenbeet1 ein ,heim1 wie der ,knstler es sich damals trumte4 ,bcklin trug sich zur ,besorgnis seiner ,gattin mit der ,hoffnung1 eine ganze ,insel erwerben zu knnen und sie knstlerisch auszugestalten4 ,um die ,jahreswende siedelt er nach der ,villa ,torre rossa am ,abhang von ,fiesole ber und beginnt wieder zu arbeiten4 ,er hat dort das ,bildnis der ,frau ,dr4 ,meyer aus ,freiburg gemalt4 ,die ,zeit vom ,april bis ,november #ahic verbrachte er noch einmal in ,san ,terenzo2 hier schuf er sein ,selbstbildnis fr die ,basler ,sammlung4 ,der ,knstler fhlte sich wieder ordentlich bei ,krften4 ,wie in ,drers letzten ,jahren kommt auch bei ihm der ,drang zum ,mitteilen seiner knstlerischen ,erfahrungen4 ,dagegen hielt er es fr ganz unmglich1 dies brieflich oder in einer ,abhandlung zu tun4 ,herbst #ahic bis ,frhjahr #ahie wohnte er wieder in ,florenz1 ,viale ,principe ,amedeo #ab1 um dann in eine eigene ,villa berzusiedeln4 ,nach einer ,postkarte vom #a4 ,januar #ahid kann er wieder arbeiten wie ein ,pferd84 ,er hat in der ,tat in den khleren ,monaten der ,jahre #ahic_/id und #ahid_/ie noch einmal erstaunlich viel zustande gebracht4 ,noch im ,jahre #ahic ist eine erste ,fassung ,francesca da ,rimini8 7,taf4 #ic7 entstanden und datiert worden4 ,im ,april #ahid standen zwei neue ,bilder1 der ,orlando furioso8 und eine ,ruine am ,meer81 sowie die ,venus ,genitrix8 7,taf4 #id7 auf der ,staffelei4 ,die heien ,monate freilich pflegte ,bcklin in den letzten ,jahren auf ,reisen und im ,seebade zu verbringen1 und in den ,frhsommer #ahid fllt jene ,reise nach ,berlin bei ,anla der ,grndung der ,zeitschrift ,pan81 die sich zu einem wahren ,triumphzug gestaltete4 ,im ,herbst siedelte dann auch sein ,sohn ,carlo nach ,florenz ber1 und der ,alte empfand es als eine groe ,wohltat1 an ihm einen ,helfer zu haben1 welcher die stets verhaten geschftlichen ,angelegenheiten besorgte1 und auch als gelernter ,architekt die ,villa nach seinen ,wnschen umbaute4 ,im zweiten ,florentiner ,winter #ahid_/ie wurde eine ganze ,reihe von ,arbeiten abgeschlossen wie die letzte ,version der ,nacht81 die ,ruine am ,meer81 die ,venus ,genitrix81 und sogar neue begonnen1 wie ein ,apostel ,paulus81 eine zweite ,francesca da ,rimini8 und eine spte ,jagd der ,diana84 ,der ,umzug in die eigene ,villa fand im ,april #ahie statt4 ,so habe ich endlich eine ,heimat1 nachdem ich lange genug herumgetrieben worden als heimatloser ,vagabund81 schreibt er an seine ,schwester unterm #bg4 ,april #ahie4 ,bcklin war siebenundsechzig und ein halbes ,jahr alt1 als die ,tage seines ,vagabundenlebens gezhlt waren4 ,die ,villa sieht man von weitem am ,abhang von ,fiesole1 etwas unterhalb des ,stdtchens und gegen rechts hin1 also gegen ,osten2 daneben etwas weiter rechts die spter erworbene ,villa des ,sohnes und zwischen beiden1 unmittelbar darber1 die ,villa mit dem roten ,turm 7,torre rossa71 wo die ,ehegatten im ,winter #ahic gewohnt hatten4 ,das ,gebiet gehrt nicht zum nahen ,fiesole1 sondern noch zu ,san ,domenico1 einem weiter unten liegenden ,vororte von ,florenz4 ,fremde1 die die ,sttte betreten durften1 glaubten1 ,bcklin habe sich von dieser ,besitzung zu seinen ,bildern anregen lassen und meinten1 da lerne man ,bcklins ,kunst erst verstehen4 ,in der ,tat fand der ,meister vieles von dem ,schnen1 was er jahrzehntelang in sich herumgetragen und gemalt hatte1 im ,alter in seiner ,besitzung vereinigt4 ,eine ,privatstrae fhrt am ,bergabhang entlang zum ,hause1 rechts zwischen ,bumen winkt auf einer weit vorspringenden ,terrasse eine ,marmorsule mit einer ,bste1 wie die ,statue im ,heiligen ,hain84 ,wie dort empfngt der ,schatten der ,bume den ,besucher1 der durch das ,gartentor eintritt4 ,bcklin hat die ,wohltat des eigenen ,heims tief empfunden und begann sofort mit der ,ausschmckung4 ,auf diese ,weise sind die ,supraporten8 entstanden und die ,malereien in pompejanischer ,art in einer ,loggia4 ,auch eine ganze ,reihe von ,staffeleibildern ist in diesen letzten fnf ,jahren noch begonnen und zu ,ende gefhrt worden4 ,die ,vorwrfe sind freilich meist dsterer ,art1 ,krieg 7,taf4 #ie71 ,pest1 ,melancholie4 ,es ist1 als ob er das ,unheil1 das sich damals schon ber ,europa zusammenzog1 bemerkt und die ,katastrophe vorausgesehen htte4 ,ganz fehlte es freilich nicht an heiteren ,werken4 ,er feierte noch immer die ,liebe und hat ganz zum ,schlu noch einmal ein ,triptychon geschaffen1 dem er die ,schillerschen ,verse mit auf den ,weg geben konnte3 ,horch1 der ,hain erschallt von ,liedern -- ,und die ,quelle rieselt klar4 -- ,raum ist in der kleinsten ,htte -- ,fr ein glcklich liebend ,paar4 ,im dritten ,jahre des ,aufenthalts in der eigenen ,villa ist ,bcklin ein ,siebziger geworden1 und whrend der sechzigste ,geburtstag noch im kleinen ,kreise gefeiert worden war1 wurde der siebzigste ,anla zu groen z4,t4 berwltigenden ,kundgebungen in ,deutschland und der ,schweiz1 und die ,behrden der ,vaterstadt und des ,vaterlandes entschlossen sich zu ,ehrungen1 die in demokratischen ,gemeinwesen selten sind4 ,das ,erhebendste waren die ,ausstellungen in ,basel und ,berlin1 die beide etwa ein ,drittel des ,gesamtwerkes vereinigen konnten4 ,da staunten ,verehrer1 die ,bcklin seit ,jahrzehnten bewundert hatten1 es verstummten ,greise1 die zwei ,menschenalter spttelnd neben dem ,altersgenossen einhergegangen waren4 ,diese ,ehrungen weckten auch in der zweiten ,heimat ein ,echo1 die ,fiesolaner brachten dem fremden ,pittore einen ,fackelzug4 ,die ,direktion der ,uffizien hatte ,bcklin schon frher seit #ahid wiederholt um ein ,selbstbildnis gebeten4 ,noch einmal mu der ,knstler in der ,folgezeit einen ,anlauf genommen haben4 ,aber wer ihn #ahif gesehen1 erschrak im ,frhjahr #ahih ber sein ,aussehen4 ,die ,beine wurden steifer und das ,sprechen wurde ihm schwer4 ,im ,januar #aijj kam dann noch eine ,influenza4 ,aber sein zher ,krper hielt noch fast ein ,jahr lang stand4 ,er hat die ,arbeit noch einmal aufgenommen1 er verfolgte mit ,schmerzen und ohne ,hoffnung den ,untergang des ,burenvolkes1 selbst das erschtternde ,bild eines ,helden1 mit dem es zu ,ende geht4 ,er las noch seinen ,goethe und freute sich des ,schattens seiner ,platanen4 ,am #af4 ,januar #aija ist er im ,alter von #gc ,jahren nach kurzem ,unwohlsein entschlafen4 ,er liegt begraben auf dem ,campo ,santo degli ,allori1 dem protestantischen ,kirchhof am ,wege nach der ,certosa4 ,der ,meister ist auch in seinen letzten ,werken nicht dem handwerksmigen ,betrieb verfallen1 wenn auch das ,alter und dann die ,krankheit sich geltend gemacht haben2 er ist ein ,knstler bis zum letzten ,strich und ein ,erfinder bis zum letzten ,bilde geblieben4 ,die ,vergeistigung des ,materiellen und der ,ausdruck in jedem ,pinselstrich scheint seinen ,hhepunkt erst in solchen ,werken zu erreichen1 die in der ,komposition bereits die ,folgen von ,alter und ,krankheit verraten4 ,fehlt auch jetzt die geschlossene ,wucht der achtziger ,jahre1 so findet er doch noch ,farbenkombinationen von hinreiender ,schnheit1 die noch kaum einem ,koloristen frherer ,zeiten gelungen waren1 und in der ,ruine am ,meer8 von #ahid_/ie hat er den ,wolken und dem ,meere ,reize abgesehen1 die so neu sind1 als ob er frher an ihnen achtlos vorbeigegangen wre4 ,der ,meister war vielleicht der gebildetste ,maler seines ,jahrhunderts1 aber das ,aussehen seiner ,bilder hat trotz all seiner rechnerischen berlegungen etwas momentan ,eingegebenes und trotz der ,bestimmtheit seiner ,ausdrucksweise etwas ,visionres1 ,traumhaftes1 fast ,dilettantisches4 ,bcklin wurde und wird denn auch noch heute von vielen znftigen und fast allen akademischen ,vertretern seines ,berufes abgelehnt und er hat sein ,publikum zuerst bei ,dichtern1 ,musikern und solchen bildenden ,knstlern gefunden1 die ,eindrcke von seinen ,werken empfangen haben1 bevor sie selber alle ,weihen ihrer ,zunft erhalten hatten4 ,der ,abstand vom blichen war einst zu gro und ist es noch heute4 ,aber es fragt sich1 ob nicht jener ,bildhauer recht hatte1 der schon in den fnfziger ,jahren meinte1 ,bcklin sei mehr ,knstler als andere ,knstler1 und ob nicht die ,znftigen spterer ,zeiten dies anerkennen werden4 ,die ,hochflut der ,bcklinbegeisterung ist heute verebbt und zwei ,knstler1 die ein ,jahrzehnt jnger sind1 nehmen die ,stelle ein1 die vor zwei ,jahrzehnten unserem ,meister eingerumt wurde3 ,czanne und ,hans von ,mares4 ,aber solche nderungen des ,zeitgeschmackes treten mit psychologischer ,notwendigkeit ein und sie haben fr die ,unsterblichkeit nichts zu bedeuten4 ,es sollte zu denken geben1 da gerade ,hans von ,mares dem ,menschen und dessen ,knstlertum die ,anerkennung nie versagen konnte1 obwohl er einen eigenen und damit einen anderen ,weg gegangen ist4 ,bcklin ist im ,leben dem ,vorteil stets aus dem ,wege gegangen1 wenn seine ,kunst gefhrdet schien4 ,was in seinen ,werken dem oberflchlichen ,beurteiler ein geistreicher oder unverstndlicher ,einfall schien1 war die natrliche ,folge einer langen1 schrittweisen ,entwicklung1 die sich im ,stillen vollzogen hatte1 war eine ,idee1 die mit unwiderstehlicher ,gewalt zum ,ausdruck kam4 ,es war dem ,knstler vergnnt1 durch die ,arbeit vieler ,jahrzehnte einen ,stil auszubilden1 der sich von dem der anderen ,menschen unterschied und mit einer ,deutlichkeit ohnegleichen seine eigenen ,ekstasen wiedergab4 ,ein und dasselbe ,motiv wurde wie die ,madonna bei den alten ,meistern immer und immer wieder dargestellt und immer und immer wieder umgegossen1 bis alle ,schlacken der ,tradition verschwunden waren und der herrlichste ,ausdruck seiner tiefsten ,gefhle erstand4 ,angesichts des ,gesamtwerkes sollte man anerkennen1 da ,bcklin gewachsen ist wie ein ,baum1 der nicht beschnitten wurde1 und man sollte diese ,vollnatur nicht in das ,prokrustesbett fremder ,ideale zwingen wollen4 ,unter den ,bildnissen gibt das in ,mnchen entstandene ,selbstbildnis mit dem fiedelnden ,tod8 7,taf4 #cg7 wohl die tiefsinnigsten ,andeutungen ber den melancholischen ,unterton seiner enthusiastischen ,kunst4 ,den ueren ,menschen1 wie er in der ,blte der ,jahre den ,freunden erschien1 verkrpert am besten das etwas sptere1 in ,florenz entstandene1 das unser ,titelblatt ziert4 ,in jenen letzten ,jahren1 da der ,verfasser ihn noch hat sprechen knnen1 bot er einen ehrwrdigen ,anblick und berraschte durch sein sachliches1 fast nchtern zu nennendes ,urteil4 ,nur die ,augen verrieten sofort die auerordentliche ,erregbarkeit4 ,er verband mit der ,genialitt jene kleinbrgerliche1 fast philistrse ,schlichtheit81 eine ,mischung1 die man mit ,ad4 ,frey gewi als etwas spezifisch ,schweizerisches bezeichnen darf4 ,aber nur der ,rock war schlicht4 ,sein ,geist hatte die ,flgel der ,morgenrte und es war ihm vergnnt1 dem ,gesang der ,seligen zu lauschen1 wenn er sich auf stolzen ,fittichen von der ,erde erhob4 ,,tafeln 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 99 ,errors and ,anomalies _/ ,fehler und ,unregelmigkeiten stehen 3 stehn variant spellings as in original verschiedene ,rechtschreibung wie im ,original der ,niederlnder des #ae4 und #af4 _/ ,jahrhunderts original reads ,jahrhunders im ,original steht ,jahrhunders